Les bons côtés de la crise du logement

Comme à Genève, rechercher un appartement sur Zurich est souvent considéré comme l’une des plus grandes punitions. On se sent pauvre, car les offres officielles sont inaccessibles. On se sent découragé, notre quotidien se résumant à se battre contre 200 autres personnes désireuses d’obtenir le même appartement. Et l’on se sent fatigué d’aller de refus en refus.

La ville et l'agglomération zurichoises manquent de beaux immeubles.

Et pourtant… Bien que la situation du marché des logements soit si frustrante, elle a – en réalité – aussi ses bons côtés, détaillés ici en trois points.

1. L’énorme demande est une plus-value pour la ville Chaque année, un millier de personnes veulent à tout prix déménager à Zurich – de Aarau, Lucerne ou St-Gall, de Leipzig, Glasgow ou Vancouver. En effet, une certaine harmonie règne entre autochtones et nouveaux arrivants et ceci n’est visible, à une si grande échelle, dans aucune autre ville européenne. Il ne s’agit évidemment pas d’une conséquence de la pénurie de logements. Toutefois, ces deux aspects sont infiniment liés: il n’est pas possible d’être en même temps fortuné et convoité, sans effets secondaires. Et cela restera valable aussi longtemps que de nouveaux appartements ne seront pas construits.

En ville, il y a trop peu de logement avec des salles à manger ouvertes, des hauts plafonds et fenêtres, ou des grands balcons.

2. La pénurie inspire les promoteurs La ville de Zurich manque d’appartements. Avant tout, il y a trop peu de beaux logements. Des quartiers entiers sont composés de bâtiments standards des années 50 et 60, munis de minuscules cuisines, de volets et fenêtres bruns principalement conçus pour que l’intérieur de l’appartement ne soit pas visible depuis l’extérieur. En ville, il y a trop peu de logement avec des salles à manger ouvertes, des hauts plafonds et fenêtres, ou des grands balcons. Il manque en fait à la ville les canaux de Berlin et les boulevards parisiens (malheureusement trop souvent situés sur les rues où se trouvent les cafés-restaurants). La luminosité et l’aération des pièces sont également des critères essentiels.

La forte demande amène les privés à construire et rénover. L’augmentation des prix en est la conséquence. Qui n’en génère pas moins un soulagement: si l’on doit déjà payer 3’800 francs pour un quatre pièces, la moindre attente est de pouvoir y respirer. Le fait qu’il y ait de nombreux appartements spacieux et lumineux en dessous de 2’500 francs, amène les coopératives à repenser le besoin en pièces ouvertes.

3. La politique est à la recherche de nouvelles solutions La pénurie a contribué au succès des thématiques autour du logement et de la qualité de vie. Les citoyens exigent des meilleures solutions – l’une des plus prisée consiste en l’introduction d’un impôt sur la résidence secondaire incluant des projets d’appartements peu chers. Ces derniers offriraient par exemple un espace de vie pour les personnes âgées ainsi qu’une augmentation de logements à bas loyer. Le débat est donc fécond. Mais la recherche d’un logement à Zurich demeure une tâche difficile.

149 commentaires sur «Les bons côtés de la crise du logement»

  • Urs dit :

    Ich finde das Elend der Wohnungssuche und der Knappheit ist grösser als alle Vorteile die man theoretisch haben könnte. Warum blos fragt sich niemand warum die Whg. so teuer sind und warum wird das allenthalben verteidigt wo doch sonst überall tiefste Preise erwartet werden? Warum wird verteidigt was man sich eh nie leisten kann oder generell zu teuer ist? Warum schwirrt seit Jahren durch die Köpfe diese 1/3 des Einkommen für den Immobesitzer aufwenden zu müssen? Warum strebt man nicht an das es auch 10% des Einkommens sein können oder sogar müssen. Warum wird mit Bauland spekuliert? etc….

    • Jonas Meier dit :

      —weil wir nicht in der Sovietunion leben—
      Es ist weder in Barcelona, noch in Berlin, noch in Florenz anders. Nicht einmal in China–und das sind Kommunisten.
      Also hören Sie mit dem weltfremden Gefasel auf. Oder verschenken Sie IHR Geld an andere? Ich würde jede Wette machen, dass Sie, falls Sie die Mittel hätten, nicht anders reagieren würden….so ist der Mensch überall…und nicht so, wie ihn sich die Kommunisten gewünscht haben..

      • Vielleicht hat er ja die Mittel nicht, weil er nicht danach strebt und würde anders reagieren, wenn er sie hätte. Aber da er sie vielleicht nicht hat, weil er nicht danach strebt…

        • Fritz Gerbel dit :

          Er hat die Mittel nicht, weil er Geld nicht versteht, weil er Investitionen nicht versteht. Von Leuten, die kein Vermögen besitzen, braucht man keine Finanztipps.

          • Ohne zu wissen, ob Urs wirklich keine Mittel hat, ein Denkanstoss: Nicht zu investieren kann (wie allgemein dem Geld hinterher zu hecheln) das genaue Gegenteil von « Geld nicht verstehen » bedeuten. Investitionen folgen auf eine kostenlose kulturelle Leistung dritter. Die Investition in Immobilien in In-Quartieren ist keine Leistung und bedeutet noch dazu allzu oft die Zerstörung dessen, was andere ohne Geld und aus purer Freude aufgebaut haben.

          • Remo dit :

            Eine Arroganz sondergleichen! Bei solchen Kommentaren wünschte ich mir, dass de Finanzwelt einmal so richtig zusammenbricht, und zwar so, dass auch dijenigen die die Krise verursacht haben am meisten darunter leiden sollen! Man sieht ja auf der welt wo der Kapitalismus hinführt, 10% sind reich, der Rest wird immer ärmer und alles geht den Bach runter! DANKE – Auch an ZUREICH

          • Ilse dit :

            Mir dreht sich der Magen ob dieser arroganten Kommentare! Ein bedauerliches Zeugnis der geistigen Haltung in unserer heutigen Zeit. Wohnen ist ein Grundbedürfnis, auch für Leute, welche andere Talente als das gierige Geld-Schäffeln haben!

      • bildlegende dit :

        Herr Meier. Was sie behaupten sitmmt nicht. Speziel für Berlin trifft dies überhaupt nicht zu (riesige Leerstandsquote, günstige Mieten)…

        • Roberto dit :

          Kommt in Berlin sehr aufs Viertel (ugs. « Kiez ») an. Im Wedding, Marzahn oder Neukölln können sie günstig eine Wohnung mieten, aber wollen Sie ihre Kinder in eine Schule schicken, wo 80-90% türkisch gesprochen wird und wo man von deutschen Kindern Schutzgeld erpresst und die Lehrer sich nicht trauen, einzugreifen?

        • Susan Meier dit :

          Verwundert mich nicht, dass Berlin riesige Leerstandsquoten hat. Die sind ja bereits alle nach Zuerich umgezogen. Man hoert es taeglich im Tram. 🙂

          • Irina Friedmann dit :

            und. was ist so schlimm dran?

          • Timo Meier dit :

            @Irina Friedmann – Das ich ich als Stadtzürcher nach 40 Jahren ungewollt aufs Land ziehen muss! Mit Kindern, kann sich ein normal verdienender schlicht keine Wohnung mehr leisten, dank den zugewanderten « Hochqualifizierten » Hab weder was gegen Multikultii noch gegen Deutsche. Aber es ist wie mit allem, das Mass macht es aus. Zürich ist leider eine deutsche Stadt geworden.

      • Urs dit :

        Wenn tatsächlich alle Immobilienbesitzer in der Schweiz auf maximale Renditen auswären würde die Wohnungsnot bzw. die Fähigkeit Wohnungen zu bezahlen noch viel verheerendere Auswirkungen haben so das einmal mehr Steuergelder in Form von Sozialhilfe für die Investoren und deren Maximierungsgedanken verwendet werden müssten um die Menschen von der Strasse wegzubekomen. Ja? Wohnraum und Landeigentum gehört nicht in ein Casino für Spekulanten und Investoren. Auch die blöde Formel das 1/3 des Einkommens für Miete aufzubrigen sind ist ein Ammenmärchen das stets nachgebetet wird. Und Nun? Gut?

    • Rolf Schumacher dit :

      In Bern hat es genug Wohnungen, deshalb konnte Nause auch das Wilde campieren der AKW-Gegner ohne schlechtes Gewissen verbieten. Vielleicht sollte man in Zürich und Umgebung das wilde campieren erlauben. Falls ja, ein Geheimtip für alle nicht Wohnungsfündigen Züricher, auf dem Herliberg hat man einen wunderbaren Blick und einen herausragenden OeV-Anschluss und es gibt dort viele grosse und gut gepflegte Grünflächen. Wenn man zu den Schlossherren nett ist, darf man da sicher hin. Als eingebürgeter Schweizer ab 3. Generation sei es sogar ganz gratis munkelt man.

    • Samuel Abbühl dit :

      Weil wir in einer Diktatur des freien Marktes Leben. Wer Geld hat diktiert. Vor 10 Jahren wollten z.B. noch keine bürgerlichen Geldsäcke und Yuppies im Zürcher Kreis 4/5 wohnen. Seit diese Quartiere « Trendy » geworden sind kaufen sie alles auf. Wer sichs nicht leisten kann soll Umziehen. Dabei sind ihnen soziale Verwurzeltung und Heimatsgefühle wohl ziemlich egal. Dass bringt den Immobilienspekulaten Millionengewinne. Verantwortlich ist sicherlich nicht die Tamilische Famile von nebenan wie uns die SVP weis machen will, verantwortlich sind die Reichen und Immobilienspekulanten!

  • Remo dit :

    Vor allem wikk ich keine offene Küche, ich will keine hohen Räume und ich möchte auch keine 3 Zimmer Wohnung mit 100qm!! Ich will bezahlbare Wohnungen und keine Luxus Tempel oder halb-lofts! Der qm Bedarf ist teilweise doch utopisch! Warum haben neue Wohnungen ab 3,5Zi immer 100 – 140qm? Da würden locker zwei 3,5 Zimmer Wohnungen mit je 60-70qm rein passen, teilweise sogar zwei 4,5 Zimmer Wohnungen. Es wird zwar « verdichtet » und gebaut, aber leider auch viel grosszügiger als früher.

    Und wenn Sie sich eine 4Zi Whg für 3800.- leisten können schön, können aber die wenigsten « normalos »!

    • Adrian dit :

      Tja, Remo dann zieh doch einfach in eine kleine Wohnung z.B.in Dietikon oder Spreitenbach. Dort hat es garantiert etwas nach Deinem Geschmack. Zudem kannst Du dort sogar noch Deine Fremdsprachkenntnisse mit Deinen Multikulti Nachbarn üben, die hörst Du nämlich direkt durch die dünnen Wände.

      • Remo dit :

        Warum soll ich weg ziehen? Es darf auch in der Stadt Zürich Wohnungen für meine Bedürfnisse geben, und nicht nur für die obere Schicht der Doppelverdiener oder Top Casher! Es soll in Zürich Wohnungen geben für Leute die einen gehobenen Lebensstil möchten, aber warum heutzutage alle Neubauten so überdimensioniert sein müssen, verstehe ich einfach nicht. Und das ganze ist auch in der Agglo so! Ein bisschen Bescheidenheit würde allen gut tun, auch denen die genug Geld haben um die Mieten nach oben zu drücken.

      • Ashrio dit :

        Leider scheinst du nicht ganz zu verstehen, dass die kleinen Strassenkaffees, der Laden um die Ecke, die Velowerkstätte in der Strasse, die Ludotek an der Kreuzung und die Bar vor der Haustür nicht von Grossverdienern geführt werden. All diese Leute tragen ungemein zum Wohl der Stadt bei, aber sie brauchen Wohnraum. Seh dir doch das Seefeld an: Vor 15 Jahren gabe es da einen unmenge kleiner Läden und Werstätten und heute ist das meiste davon verschwunden und mit ihnen das Leben auf der Strasse. Willst du denn in einer toten Stadt wohnen?

    • Roberto dit :

      Für Doppelverdiener sind 3000 oder 4000 Franken Miete kein grosses Problem.

      • Remo dit :

        Ja, aber Doppelverdiener brauchen auch keine 4,5 Zimmer Wohnungen, sondern Familien! Und Familie und Doppelverdinere ist da nicht mehr, zumindest nicht beide 100%. Wie utopisch! Und wer will schon 50% seines Lohns an die Wohnung bezahlen? Oder verdinet jeder « Dinki » mehr als 9000.- NETTO??? Utopisch, wirklich!

        • marcel hoff dit :

          dincs verdienen mit hoher wahrscheinlichkeit 9000+ oder dann halt etwas weniger. 2 x 4500 netto ist jetzt ja auch nicht so viel, ohne das es sich herablassend anhören soll.

          • Ashrio dit :

            Aber mit 9000 CHF Einkommen kann ich keine 3800 CHF/Monat Miete und dazu die Kinderkrippe von 2200 CHF/Monat pro Kind (bei zwei Kindern also 4400 CHF/Monat) und 750 CHF/Monat an Krankenkasse bezahlen. Sonst würden mir noch mikrige 50 CHF bleiben für Kleider, Essen, Zahnarzt, etc.

    • marcel hoff dit :

      3.5 zimmer wohnungen mit 60qm will heute kein mensch mehr. oder halt zuwenige, deshalb werden sie nicht mehr gebaut und ergo immer weniger.
      ich bin auch single und lebe in einem der angesprochenen « luxuxtempel ». mir ist schönes wohnen wichtig und etwas wert.
      wer das anders sieht kann ja in die agglo ziehen. in altstetten finden sie sicher bezahlbare objekte die ihren bedürfnissen entsprechen.

      • Remo dit :

        Als Stadtzürcher sollte man wissen dass Altstetten seit einigen jahren nicht mehr zur Agglo zählt! Und wenn Ihnen allein 60m2 nicht reichen, dann kaufen Sie sich doch ein Haus auf dem Land, dort haben sie genug Platz für Ihren verschwenderischen Lebensstil!

        • marcel hoff dit :

          altstetten wird immer agglo bleiben….
          und auch wenns ihnen nicht passt, ich wohne da wo es mir gefällt und das ist nun mal in der stadt.

          • Ashrio dit :

            Altstetten als Agglomeration zu bezeichnen zeugt von einem sehr überrissenen Charakter. Es gibt wohl wenige Orte in der Stadt die in den letzten Jahren einen so überzeugenden Wandel durchgemacht haben wie Alstetten. Dort wurde noch für die Bewohner gebaut.

  • Gerhard Keller dit :

    Dieser Selbstbeschiss gelingt mir leider nicht. Aber das ist halt schon so wie es Anna Freud zu den psychischen Abwehrmechanismes des Ich formuliert hat: lässt sich ein Trauma nicht verarbeiten, wird es ins Gegenteil verkehrt. Mit anderen Worten: danke Wohungsnot.

  • Stefan Studer dit :

    Ist dieser Artikel Realsatire? Spontan fiel mir der Marie Antoinette zugeschrieben Ausspruch ein: das Volk hat kein Brot und hungert? Dann soll es doch Kuchen essen! Tatsächlich, wenn keine Brot vorhanden ist, dann darf man feinen Kuchen essen (Zweitens im Artikel). Und es spricht ja für die hervorragende Arbeit der Bäcker, dass Brot so begehrt ist (Erstens). Und ausserdem überlegt sich der König ja jeden Tag, wie er das Los seiner Untertanen erleichtern kann (Drittens). Bitte, muss denn immer alles, was eine Wirtschaftsredakteurin von sich gibt, auch veröffentlicht werden?

    • Alain Burky dit :

      Man kann auch das « moderne » Paris nehmen.
      Schicki-Mickis, Bobos in die Stadt,
      « le peuple » in die Banlieus…
      Und – alle Welt sieht die Folgen schon …

      • Rico Santos dit :

        Richtig!

      • Manfred Stierli dit :

        Danke. Danke vielmal! Viele wollen es nicht wahrhaben aber auf das läuft es hinaus…

      • Sven dit :

        Paris hat jeglichen Charme verloren, in Paris hats keine richtigen Pariser mehr! Es gibt noch ganz wenige nostalgische Punkte….
        Wirklich schade! Und in einigen Teilen von Zürich ist dies ebenfalls schon weit fortgeschritten.

        • Alain Burky dit :

          Stimmt.
          Viele « alteingesessene Pariser » trifft man jetzt – in der Provinz.
          « Sauve – qui peut – la vie ».
          Traurig, aber wahr …

    • Rosa dit :

      Stefan du triffst es genau auf den punkt! danke!
      Wer bitte profitiert von der Knappheit? Doch nur die, die auch von der Finanzkrise profitiert haben?! Renovierte Wohnungen (« schönere Wohnungen » ohne Zitat « winzigen Küchen, braunen Plättli und Fenstern »), werden nicht billiger, sondern teurer.

  • STefan Kreis dit :

    Es gibt in Zürich keine Wohnungsnot, egal, wie oft dies behauptet wird. Was es gibt sind überrissene Ansprüche: Die Leute denken, sie hätten das Recht auf eine günstige Wohnung im Stadtzentrum. Dabei gibt es in Affoltern, Schwamendingen, Dübendorf etc. genügend passenden Wohnraum für alle Bedürfnisse. Also, bitte erst Anspruchdenken abbauen, oder die positiven Seiten sehen, wie oben, statt jammern!!

    • Jonas Meier dit :

      Sie haben Recht! Es gibt in und um Zürich genug Wohnungen. Es gibt allerdings zu wenige günstige Wohnungen für all die
      kritischen Schreiberlinge hier, die gern für 2000 Franken eine 4 Zimmer Wohnung im Seefeld oder am Zürichberg hätten.
      Schauen Sie mal bei homegate rein, da gibt es hunderte Wohnungen. JA, die meisten sind teuer, darum sind sie auch schwieriger zu vermieten. Es ist wie mit allem: ich hätte auch gern einen Rolls-Royce für den Preis eines VW’s—aber da realisiert dann jeder, dass er darauf kein RECHT hat, sondern halt hart arbeiten muss, um sich das leisten zu können.

      • Lukas Schmid dit :

        Sie haben recht dass das mit dem Rolls-Royce jeder einsieht.
        Das Problem mit den Wohnungen ist jedoch vielschichtiger. Ich denke niemand hat ein wirkliches Interresse an einer Ghettobildung. Um diese zu verhindern sollten ALLE Quartiere durchmischt werden. Damit meine ich alte / junge Leute, Familien / Singel und aber auch ärme und reiche.
        Wenn diese Durchmischnung nicht passiert werden die reichen Quartiere schneller mittels Wachpersonal bis hin zu Zäunen etc abgeschirmt. oder es gibt schnell « gefährliche » Quartiere in diese niemand hineinziehen will, da zu viele Ausländer, Kriminalität etc.

        • Rosa dit :

          Es besteht noch ein Unterschied zwischen einem Rolls-royce und einer Wohnung. Jeder hat ein RECHT auf Wohnen (nicht jeder hat ein recht auf einen Rolls-Royce). Das steht in der universellen Deklaration der Menschenrechte, wie auch in unserer Bundesverfassung. http://www.admin.ch/ch/d/sr/101/a41.html. Zusätzlich gibt es ein separates Bundesgesetz « über die Förderung von preisgünstigem Wohnraum » http://www.admin.ch/ch/d/sr/842/index.html. Es ist also nicht so, dass nur die Reichen sich eine Wohnung leisten dürfen.

      • Silvie Blake dit :

        Solch simples « Denken » hätten Sie kürzer ausdrücken können!

    • Helveticus dit :

      Irgendwie erinnert mich das Posting von STefan Kreis an die Aussage eines Bankers, wonach Zugerinnen und Zuger kein Recht darauf hätten im Kanton Zug zu wohnen, (wo die Mieten und Immopreise ebenfalls durch die Decke gehen). Sollen die das – nach Lektüre dieser Kolumne -auch als Kompliment auffassen?

      • Kaspar Tanner dit :

        Ich gehe überein mit Ihren Überlegungen, aber man muss sehen, dass es die Zuger in der Hand hätten, die Steuern wieder raufzusetzen und diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Ich habe politisch auch einmal anders gedacht, aber ich werde mich heute davor hüten, die Steuerhöhe in Basel in Frage zu stellen.
        Obwohl die Steuerlast in Basel relativ hoch ist, zahle ich unter dem Strich weniger als wenn ich in SZ, ZG oder ZH-City lebte. Das Modell « Zug » rechnet sich für die Mehrheit der Leute nicht mehr…

        • Helveticus dit :

          Sie haben vollkommen recht, Herr Tanner. Aber bedenken Sie: Die Monacoisierung, wie sie zB im Kt. Zug und in reichen Züriseegemeinden zu sehen ist, verändert auch das Elektorat. Wenn man den Trend extrapoliert, wohnen im Kanton Zug in absehbarer Zeit hauptsächlich gut situierte Angelsachsen, Russen und Deutsche, sowie einige eingeborene Landlords, die politisch das Sagen haben. Warum sollten ausgerechnet jene, die am Ausverkauf der Heimat verdienen, die Steuern erhöhen wollen?

          • Kaspar Tanner dit :

            Auch da stimme ich Ihnen zu. Zug und Zürichsee Nord und Süd sind wohl verloren. Ich denke aber beispielsweise an meine alte Heimat, den inneren Kantonsteil des Kantons Schwyz. DIE haben noch die Wahl, die Weichen richtig zu stellen. Wenn sie es aus purer, kurzsichtiger Geldgier nicht tun, dann sind sie wirklich selber schuld.
            Wenn’s mir als Rechten dämmert, dass tiefe Steuern nicht das Gelbe vom Ei sind, dann sollte es dem Durchschnitt links von mir auch dämmern…

  • Alle, welche gegen die wuchernde Zersiedelung der Lanschaft sind, müssten sich eigentlich dafür einsetzen, dass die grauen Wohnblocks aus der 2. Hälfte des letzten Jahrhunderts, duch Energieeffiziente Hochhäuser ersetzt werden.Wie schon erwähnt liegt das Problem bei der höhe der Miete.Alles weist darauf hin, dass allen Politikern von ganz rechts bis ganz links, die Hände gebunden sind.Diese Tatsache wird irgenwo ganz kaltblütig ausgenutzt um in die eigene Tasche zu wirtschaften, denn die Lage dürfte auf die Bau und Unterhaltskosten ein eher untergeordnete Rolle spielen.

    • Jonas Meier dit :

      Haben Sie eine Ahnung was ein Neubau kostet? Ich gebe Ihnen recht, auch ich finde viele Gebäude in der Stadt hässlich; und
      es sollte dringend mehr neues und energieeffizientes gebaut werden. ABER das heisst dann ganz klar: Die Mieten werden steigen. Die alte Hütte ist abgeschrieben, da kosten die Mieten nicht sehr viel—diese Altbauwohnungen sind begehrt, weil sich die Leute das leisten können. Allerdings:ich möchte in den meisten dieser Häuser nicht wohnen. Wer einen Neubau und einen zeitgemässen Standard will, muss dafür bezahlen. Und an alle die es nicht glauben: Selber bauen und erfahren.

      • Long John dit :

        Altbauhäuser schon lange abgeschrieben? Und wieso schlägt sich dies nicht deutlich im Preis nieder? Klar, niemand verschenkt so einfach zu machendes Geld.

      • Ich habe schon eine Ahnung was bauen kostet, das bauen vor der Stadt ist im Schnitt grundsätzlich nicht viel billiger,aber die Umstände ( Vorschriften,Einsprachemöglichkeiten,Altbauentsorgung etc.) sind vielen zu Mühsam und kosten in diesem Zussammenhang viel Geld. Das heisst, alle einschränkenden Gesetze und ähnliches fällt irgendwann wieder auf uns zurück, nur wollen wir das oft nicht wahrhaben.

      • Nicole dit :

        Wir haben selber gebaut. Eine Eigentumswohnung. 3.5 Zimmer. 445’000.– inklusive Parkplatz in TG. In der Stadt Zürich. Kostet uns jetzt inklusive Nebenkosten und Kapitalkosten 1375 Franken im Monat. Voilà, es geht. Und es geht günstig. Allerdings muss man dazu wirklich an die Peripherie der Stadt ziehen. Aber wir haben einen zeitgemässen Standard mit ca. 100 m2 Wohnfläche, wohnen in der Stadt Zürich und geniessen die Nähe zu Natur und Stadt gleichzeitig ohne dass ein Vermieter noch mitverdienen würde.

    • Fritz Gerbel dit :

      Was ist schlecht daran, wenn ein Hausbesitzer oder Bauunternehmer « in die eigene Tasche wirtschaftet »? In welche sollte er dann wirtschaften, in die Ihrige?

      • Nicole dit :

        Herr Gerbel, es ist nicht falsch, etwas zu verdienen. Aber es ist falsch, Spekulation zu betreiben. Wenn ich mir alle zwei Jahre eine neue (günstige) Wohnung anlache und die Alte verkaufe, dann verdopple ich mein Eigenkapital alle zwei Jahre. Solche Renditen sind dann definitiv zu gross und zerstören den Markt. Da müsste man korrigierend eingreifen! Auch wenn ich dadurch sehr viel Buchgewinn verlieren würde, auf Kosten anderer reich zu werden, das ist unmoralisch!

  • Pascal Sutter dit :

    In Zürich werden die Familien/Menschen die Quartiere geprägt und stabilisiert haben nun von Mietern verdrängt, die in hellen grosszügigen Wohnungen gerne für sich alleine leben.

    • Herr Sutter, da haben Sie ein grosses Problem mit einem langen Rattenschwanz angesprochen! Hätte ich vor 40 Jahren dies nun eingetroffene « Phänomen » angesprochen wäre ich als Hinterwäldler betitelt worden. Die sogenannte Befreiung der Menschen fordert ihren Tribut.

  • Ludwig Tanner dit :

    Ich hoffe der Text ist als Satire gemeint, ansonsten stellt der den Gipfel des Selbstbetruges dar oder widerspiegelt schlicht die Meinung eines/einer der wenigen Glücklichen welche sich aufgrund des Gehaltes keine Sorgen machen müssen eine bezahlbare Wohnung zu finden. Der Text kommt mir so vor wie wenn sich jemand, dem gerade gehörig die Fresse poliert wurde, einredet, dass alles okay sei: « Endlich haben meine Zähne wieder mehr Platz im Gebiss, mehr luft zum Atmen! Ich wollte schon immer etwas mehr Farbe um die Augen und die dicke, vollmundige Lippe steht mir ja auch gut… »

  • sepp z. dit :

    mir fällt noch ein vorteil à la kühni ein.
    was die einen mehr an miete bezahlen, klingelt bei den anderen als höherer gewinn in der tasche.
    ist doch super.

  • M Schönbächler dit :

    Und Sie Herr Keller sind berechtigt, über jemanden zu urteilen, resp. ihn zu disqualifizieren. Ich habe grosse Mühe mit Menschen, welche sich über andere stellen und ihnen sagen, was richtig ist oder sie zu denken haben.

  • sabine renfer dit :

    Die Einwanderung und die Zersiedelung der Schweiz hat auch Sonnenseiten.
    Die vielen grünen Landschaften in der Schweiz werden überbaut. Ich mag grün nicht. Ich mag eher monochrome Landschaftsbilder.

    • vietnamesische begleiterscheinung dit :

      stimmt! und auf all die neuen dächer kommen solarzellen! was für ein unglaublicher gewinn!

  • Massimo dit :

    Das ist wieder mal eine Selbstbeweihräucherung einer selbstverliebten Person. Sie arbeitete als Wirtschaftsredakteurin beim Tagesanzeiger und musste mit begrenztem Budget eine Wohnung suchen. Und, wer will schon freiwillig in eine Stadt ziehen, ausser einer wirklich coolen Stadt wie Berlin, wo 24 Stunden Betrieb herscht, aber nicht doch in eine Schlafstadt wie Zürich.
    Dass die Wohnungen so teuer sind in ZH zeigt doch nur die Raffgier der 385`468 Bewohner dieser Stadt. (Berlin 3,4 Mio)

  • Jonas Meier dit :

    Sie bekommen 15 Min ausserhalb von Zürich genügend 3 Zimmer Wohnungen für 2000 Franken. Dübendorf, Bülach, Leimbach etc.—super öffentliche Verkehrmittel—da wohne ich lieber als in Basel.

    • sepp z. dit :

      Jonas Meier, in ihren vielen Beiträgen wird eines offensichtlich: Für Sie ist der Mensch primär ein Subjekt im Markt. Man kann ihn umherschieben, man kann ihn auspressen, ausnutzen und bei zu geringer Rentabilität in die Agglo abschieben. So viel anders geht ihre Ideologie (der heilige Markt) nicht um mit den Menschen als die von ihnen im ersten Post geschmähten totalitären Systeme.

      Für die Mehrheit ist der Mensch aber mehr als bloss ein Rädchen im geldscheffelnden Markt. Soziale Beziehungen, lokales Engagement + Verankerung, Nachbarschaften etc… sind für normale Mensche keine Fremdwörter.

      • Lorenz dit :

        danke sepp.

      • Urs dit :

        Der Hr. Jonas wird das Argumentarium wohl kaum verstehen… das dies in den übliche Theorien welche die Märkte über alle Zweifel heilgen gar nicht debatiert wird… Es existieren hier unzählige schwarze Löcher für welche die Marktgläubigen keine Gesellschaftlich relevanten Antworten parat haben. In etwa wie die Lösungen für die Arbeitslosen die es in diesen Theorien gar nicht gibt weil die Märkte sich ja selber regulieren und man deshalb keine staatlich-gesellschafltichen Eingriffe einführen muss. Mann mus einfach nicht’s machen und allen geht es nachher nur besser…

      • vietnamesische begleiterscheinung dit :

        der kapitalismus ist ein totalitäres, faschistisches, diktatorisches system. totalitär weil es nichts anderes zulässt und alles durchdringen will, faschistisch, weil es alles was anders ist rüchsichtslos vernichtet und diktatorisch weil es ein von oben diktiertes system ist, das mit der politischen demokratie in ständigem kampf sich befindet. der wohlstand geht einzig an diejenigen die oben hocken. für die unteren bleibt langfristig gar nichts mehr. der kapitalismus hat versagt. zeit für ein neues system.

        • Helveticus dit :

          Es ist offensichtlich, dass sich der ungebremste und globalisierte Neoliberalismus irgendwann zu Tode siegt, nachdem Korrektive wie die soziale Marktwirtschaft etc. abgeschafft wurden und werden. Die Frage ist angesichts der ungleichen Bevölkerungsentwicklung in der Welt bloss, was für eine korporatistische Ideologie dem reinen Glauben an Markt und Ego folgen werden. Ich halte es für möglich, dass es eine rechte ist, und das begeistert mich nicht sonderlich.

          • vietnamesische begleiterscheinung dit :

            gemäss jean ziegler ist bei der ausarbeitung der menschenrechte der spagat zwischen kommunismus und kapitalismus auf politischer ebene gelungen. ich stelle mir das in bezug auf die marktwirtschaft änlich vor. eine kombination aus kapitalismus und kommunismus, demokratie und rechtstaat. ein system in dem man gewinnen kann, aber eines das kontrolliert wird, damit es nicht ausufert. ein vor allem transparentes system. wo geld nicht nur verdient, sondern auch darüber gesprochen wird! eben nicht: « über geld spricht man nicht. » ich behaupte mit der sprache kommt die moral. auch ins geld.

          • vietnamesische begleiterscheinung dit :

            mein letzter artikel ging an helveticus

          • Urs dit :

            Ja das « Antworten » scheint hier inaktiv zu sein….

          • Kaspar Tanner dit :

            @ Urs. Ja, mit dem Antworten will’s nicht so ganz… Meine Antwort bezog sich auf VBs Post um 9.53 Uhr. Dieser stellt in seiner Undifferenziertheit jeden SVP-Flyer in den Schatten.
            Ich bestreite nicht, dass es falsch läuft und dass uns die Finanzwirtschaft das Genick zu brechen droht. Dies muss korrigiert werden, aber man schafft sicher nicht das ganze System ab.
            Sofern VB nicht Subsitenzbauer ist oder in einer Klostergemeinschaft lebt, sind seine Tiraden inkonsequent. Aber vielleicht ist’s das jugendliche Alter, der ihn zu solchen Revoluzzersprüchen hinreisst. Man war ja auch mal jung…

          • Kaspar Tanner dit :

            Und noch etwas: Bitte halten Sie sich zurück mit dem Lieblingswort des Schwarzen Blocks, nämlich « Faschismus ». Sie verharmlosen hier den Nationalsozialismus und Faschismus in einer Art und Weise, die sich selbst disqualifiziert. Wenn Sie mir sagen wollen, dass die Juden, Homosexuellen, Kommunisten oder geistig Behinderten Deutschlands zwischen 1933-45 in einem ähnlichen System wie wir heute gelebt haben, dann ist das eine Ohrfeige an alle, die in Auschwitz, Treblinka oder Buchenwald zu Tode gekommen sind.
            Ich kann das Wort « Faschismus » aus den Mündern der Linken nicht mehr hören.

          • vietnamesische begleiterscheinung dit :

            @ kaspar tanner: der begriff faschismus ist mittlerweile ein allgemeiner und passt nicht nur zu den nazis. ursprünglich kam er ja aus dem italienischen. heute kann er aber für sämtliche autoritäre, totalitäre usw. regimes benutzt werden. die verbrechen der nazis verharmlose ich nicht. aber die verbrechen des ungebremsten raubtierkapitalismus wiegen nicht weniger schwer.

        • Kaspar Tanner dit :

          Bei allem Respekt: Wenn Leistung nichts mehr zählt, haben wir nordkoreanische Verhältnisse. Etwas mehr Vernunft hätte ich schon erwartet.
          Marktorientiertes Denken ist eine Tatsache wie die Schwerkraft. Man kann gewisse Leitplanken setzen, aber Ihr Totalverriss ist nun wirklich nicht zielführend.
          Manchmal wünschte ich mir, dass man die Nationen aufgibt – zu Gunsten ideologischer « Nationen ». Sie dürften in Ihr unkapitalistisches Land einziehen und Ihre Produktivkraft der Allgemeinheit zur Verfügung stellen – ich arbeite und kriege das, was mir der Markt bezahlt. Mal sehen, wem’s besser geht.

          • Urs dit :

            Definieren Sie Leistung und lassen auch andere Definitionen als nur die von Marktgläubigen zu Worte kommen… Die Welt sieht plötzlich ganz anders aus… und nicht mal schlecht. Nordkorea vergleiche sind eh unangebracht da so zementiert wird was eh gerade am Zerfallen ist und Mio. von Menschn in die Armut treibt sowie zahlose Länder Bankrott hinterlässt… Doch blinde Liberalisierung, Marktgläubigkeit und Steuergeschenke für Reiche sowie Steuerwettbewerbe sowei die völlig pervertierte und systematische Austrockung « des Staates » haben das Desaster erst verursacht.

          • vietnamesische begleiterscheinung dit :

            bevor sie lästern: lesen sie nochmal meine antwort an helveticus. ich bin nicht gegen den kapitalismus. dieser hat durchaus vorteile. nämlich dass er es schafft den menschen anzuregen sich anzustrengen. aber es gibt grenzen ausserhalb derer das system sich selbst aufzufressen beginnt. siehe heuzutage und so. wenn kein sozial denkender mensch diese grenzen kontrolliert, wird der kapitalismus alles vernichten – eben faschistisch.

          • vietnamesische begleiterscheinung dit :

            der ging an kaspar tanner

        • Nico Meier dit :

          Ich verstehe diese Argumentation nocht. Gibtr es ein menschenrecht mitten in der Stadt Zürich zu wohnen zu Mietpreisen wie sie selbst auf dem Land nicht mehr üblich sind?
          Wenn die nachfrage grösser ist als das Angebot steigen für dieses produkt die Preise.
          Wenn sie nun die Mieten in der Höhe begrenzen wird dies dazu führen, dass es unatraktiver wird neuen Wohnraum für Mieter zu erstellen, dadurch wird nicht mehr gebaut ist also total kontraproduktiv.

  • mars solm dit :

    Also sobald es nichts mehr zu berichten gibt schreibt man so einen Seich im Tagi! Vorteile? das ich nicht Lache. Als ob das ein Trost ist für die Wohnungssuchenden. Um dieses Unterangebot einzuschränken empfehle ich die Initiative von ECOPOP.CH gegen die übervölkerung zu unterschreiben. Am besten auch noch die anderen Zwei von den Pateien. Das Problem ist die PFZ und die Infrastruktur welche für die Masseneinwanderung nicht gedacht ist.

    • Moses Maimon dit :

      Das istr doch nur künstlich herbeigeredet. Es gibt mehr als genug Wohnungen im Kt Zürich und die PFZ hat damit sicher nichts zu tun.

      • Das würden Sie sicher auch dann noch behaupten, wenn einer bei Ihnen klingelt und sagt; raus jetzt sind wir da!

        Das geht wohl auch auf das Konto; Selbsttäuschung!

        • Moses Maimon dit :

          Wenn ich mir meine Wohnung nicht mehr leisten könnte, würde ich in eine billigere umziehen. Wie schon gesagt, alleine auf Homegate finden sich heute 400 Angebote für 4+ Zimmer Wohnungen unter CHF 2000.

          Und ihre Beschreibung ist ja schon eher eine Räubergeschichte 😉 Auch das kann Selbsttäuschung sein.

          • Harlekin dit :

            Schön zu vernehmen, dass Sie das würden…bloss stelle ich es mir um einiges schwieriger vor, sich mit finanziell bescheidenen Mitteln erfolgreich um eine « billigere » Wohnung zu bemühen, als losgelöst von finanzieller Sorge direkt den Kontakt mit der Verwaltung zu suchen, um einen höheren Mietzins auszuhandeln…

  • Fällt mir spontan das Buch “Echtleben» von Katja Kullmann ein. Dort geht es auch teilweise um den Teufelskreis Aufwertung von Quartieren durch Enthusiasten aus Kunst und Kultur und deren Verdrängung durch zahlungskräftige MeToos.«Man» will vielleicht gar nicht begehrt sein.

  • Yves dit :

    En fait rien de change depuis la nuit des temps : les grands propriétaires deviennent toujours plus riches, pendant que le peuple (des locataires) essaie de survivre. Au milieu de ces catégories se trouve la classe moyenne, dont une partie devient propriétaire en prenant des hypothèques qu’ils devront payer pendant le reste de leur vie, dans des habitations de plus en plus éloignées des villes, classe moyenne par ailleurs la plus lourdement taxée. Une analyse un peu trop simple de la situation? Probablement oui, mais pas sans fondements.

    • Peutetrefou dit :

      “Les bons côtés de la crise du logement”?? Les propriétaires et gérances sans scrupules deviennent toujours plus riches sur le dos des locataires et de l’Assistance Sociale qui doit venir en aide pour payer une partie ou tout le loyer des plus démunis.
      Cette « rédactrice spécialisée en économie chez Tagesanzeiger.ch, confrontée à plusieures reprises à la recherche d’appartements avec un budget limité » me fait sentir autant de confiance que les politicien(ne)s et financiers qui passent leurs jours à raconter n’importe quoi pour maintenir endormis les moutons des classes moyenne et défavorisée.

  • Stefan Sollberger dit :

    Die ganze Wohnungsproblematik wird sich sowieso von alleine lösen.Spätestens wenn die Schweizer Wirtschaft einen Einbruch erleiden wird, verursacht durch den Schweizer Franken und dem momentanen Wirtschaftsumfeld.

  • Samuel Abbühl dit :

    Der Vorteil der Wohungsnot? Das ist wohl ein Hohn. Ich habe Jahre lang im Zürcher Kreis 4 gelebt und muss nun wegziehen, da die Mieten ins Unermessliche steigen. Neu kommen Yuppies & Banker hierher, welche ein wenig Stadleben wollen, geschützt von einer Armada agressiver Polizisten. Gentrifiziertung in Reinkultur. Diese Besserverdiener (unabhänig der Nationalität) sollen an die Goldküste oder den Zürichberg, aber im Kreis 4/5 sind sie unerwünsch! Zürich hätte längst wieder eine Wohungsnotsbewegung nötig. Auf die Politiker von SP-SVP kann man nicht zählen, denn sie sind dafür verantwortlich!

    • Moses Maimon dit :

      Wie tolerant von Dir. Seit wann steht dir zu darüber zu entscheiden wo ich wohnen darf? Wenn ich keine Lust habe im Seefeld zu wohnen, sondern im Kreis 4/5, dann mache ich das. Wem es nicht passt, der kann ja nach Schwammendingen ziehen …

    • Roberto dit :

      Aha, Sie sind also für die ethnische Reinheit der Kreise 4/5 zuständig und sagen, wer hier « erwünscht » ist und wer nicht.

    • Schüzu dit :

      Herr Abbühl… was sind sie für ein Mensch? Sie wollen allerernstes in « ihrem quartier » nur gewisse Berufsgruppen zulassen. Das erinnert ja fast an längst vergangene Zeiten. Wer nicht in ihr Schema passt, der soll in anderen Quartieren wohnen 🙂 Da ist ja jeder knorrige Bergler noch weltoffener als sie sogenannter « Städter » 🙂

      • Samuel Abbühl dit :

        Nach eurer Meinung soll also die Diktatur des freien Marktes, resp. jene entscheiden die über ausreichend finanzielle Mittel verfügen. Die Alte Quartierbevölkerung ist das nicht. Jedenfalls wollte vor 10 Jahren noch keine bürgerlichen Geldsäcke und Yuppies wie Herr Maimon dort wohnen. Die Alte Quartierbevökerung hat sich einerseits durch ihre Weltoffenheit, andererseits durch ihren Zusammenhalt und ihre Identität als « rotes Quartier » von Zürich ausgezeichnet. Ich finde es durchaus legitim wenn man mit (fast) allen Mitteln Leute wie Herr Maimon zu verstehen gibt, dass sie nicht willkommen sind.

        • Moses Maimon dit :

          Lieber Samuel Abbühl, nachdem ich so direkt angesprochen bin, werde ich auch gerne antworten. Ich bin weder ein bürgerlicher Geldsack noch ein Yuppie. Ich habe mein Geld mit harter Arbeit erarbeitet, bin Sohn eines Migranten ohne Studium, habe meine Familie in danz Nordafrika verteilt, habe mich emporgekämpft und sehe nicht ein, weshalb ich nciht weltoffen sein sollte. Sie versuchen zu stark zu vereinfachen und sehen vor lauter Ängsten nicht, dass sich die Welt bewegt. Ich wohne im Kreis 4 weil ich mich dort wohl fühle und nicht weil es hip ist.

        • vietnamesische begleiterscheinung dit :

          da muss ich herrn abbühl absolut recht geben! wir wollen keine gutverdienenden mehr. nicht noch mehr. es hat genug. das boot ist voll, wie es so schön heisst. gutverdienende braucht kein schwein. wenn sie dann kommen und sagen: wer bezahlt denn so viel steuern usw. dann entgegne man ihm/ihr: ja weil ihr auch alles besitzt. und im vergleich dazu zahlt ihr noch viel zuwenig!

        • Fabio Rechsteiner dit :

          @Samuel Abbühl – selten so gelacht – ich weiss nicht wie lange Sie schon im K4 wohnen, jedoch können Sie auch nicht verleugnen dass der K4 in den letzten 30-40 Jahren einen massiven Umbruch in der Bevölkerungsstruktur erlebt hat. Schon damals wurden die Familien aus dem Quartier gedrängt, jedoch nicht von den Yuppies wenn Sie verstehen was ich meine.
          Die Zeiten ändern sich und die Veränderung in der Bevölkerungsstruktur – nicht nur im K4 – geht nun sehr viel schneller von sich – was früher in einem Zeitraum von 10 – 15 Jahren geschah, läuft jetzt im Zeitraffer von zwischen 2 – 5 Jahren ab.

  • Rima dit :

    Der Artikel ist schon etwas grenzwertig. Vor allem für Menschen die ein kleines Budget haben. Für die ist es in der Agglo nicht unbedingt besser. Auch dort gibt es saftige Preise. Grosszügige Wohnungen? Wieso muss eine Person 100m2 für sich alleine haben? Weil es in der Werbung, im Film und Heften so abgebildet wird? Fact ist, dass an teuren Wohnungen massig verdient wird. Auch manche schäbige Suite kostet 20x zu viel, nur weil sie sich an der Limmat befindet! Und: Zürich I S T nicht Paris! Hat auch bereits zu viele Tische auf den Trotoirs.

    • Moses Maimon dit :

      So ein Quark. Ein einfacher Blick bei Homgate zeigt, dass es in Zürich und den umliegenden Gemeinden derzeit über 400 freie Wohnungen mit 4+ Zimmern zu weniger als CHF 2’000 gibt … ich verstehe das sog. Wohnungsproblem schlichtweg nicht! Die grösste der angebotenen Wohnungen hat 4.5 Zimmer, 180 m2 und kostet weniger als CHF 1’900.

      • Nicole dit :

        Halt Herr Maimon! Diese Wohnungen sind nicht frei, sondern sollen lediglich neu vermietet werden und sind ausgeschrieben. So wie Sie das da sagen, müsste man ja davon ausgehen, dass man in all diesen Wohnungen sofort einziehen kann. Ist aber nicht der Fall, denn auf die 400 Wohnungen kommen vielleicht 5000 Menschen, die eine solche suchen. Verstehen Sie das Problem jetzt? Immer noch nicht? Dann kann ich auch nicht helfen…

        • Moses Maimon dit :

          Aber sicher Frau Nicole. Diese Wohnungen sind auf dem Markt und verfügbar. und Ausserhalb der Stadt gibt es auch nicht 5000 Menschen, die diese Wohnungen wollen (in der Stadt übrigens auch nicht …) Sie malen etwas an die Wand, das es gar nicht gibt …

          • Andrea dit :

            Schön und gut, wenn man sich eine 4-Zimmerwohnung leisten kann – aber wie steht es denn mit all den Leuten, die sich mit einem kleinen Budget eine eigene Wohnung finanzieren müssen? Denen auch zwei Zimmer reichen würden? Diesen Leuten nützen « bezahlbare » 4-Zimmerwohungen wenig bis gar nichts.

  • pasquale dit :

    Ich nehme an Frau Kühni ist nicht auf Wohnungssuche. Und wenn doch hat sie das entsprechende Budget um dise Mieten zu bezahlen.

  • Hans Maag dit :

    50% der Ehen werden geschieden und brauchen 2 Wohnungen = plus 25% Wohnungsbedarf.

  • Helveticus dit :

    Humor ist wenn man trotzdem lacht. Einen Sachverhalt, der allgemein negativ dargestellt wird, beschreibt man (in diesem Fall mit nicht sehr stichhaltigen Argumenten) positiv. Diese antitethische Vorgehensweise ist als Methode Köppel bekannt und führt mitunter zu absurden Resultaten. Ebenso gut könnte man etwa Engpässe auf dem Autobannetz dank der Staus als förderlich für Musse und Entspannung erklären, Fluglärm als willkommenene akustischen Reiz und Unterhaltung an ereignisarmen Tagen, oder die Ausbreitung von invasiven Pflanzen als Bereicherung der Flora.

    • vietnamesische begleiterscheinung dit :

      oder die einwanderung als wohlwillkommener multikulturalismus 😉

  • Peter Kunze dit :

    Meine Standradfrage: Inwiefern lösen tiefe Mieten die Wohnungsnot?

    • vietnamesische begleiterscheinung dit :

      es macht wohnungen für sozial schwächere erschwinglich. und somit haben mehr von denen eine chance auf eine wohnung. weil die haben die wohnungsnot, nicht die reichen. die reichen haben keine wohnungsnot. die wohnungsnot ist kein allgemeiner begriff. dementsprechend: wenn man eine villa inklusive garten eines reichen abreisst, und einen block hinstellt, der billiger ist als die villa, finden sicher 10 bis 20 normale familen dort platz. ein reicher weniger, 10 familien mehr.

      • Kaspar Tanner dit :

        Ihre Position kann ich mehrheitlich nachvollziehen, aber die Frage von Herrn Kunze hat doch ‘was.
        Es gibt doch Zehntausende von Mietern, die sofort in eine grössere Wohnung ziehen würden, wenn diese günstiger wären. Egal,ob nötig oder nicht. Ist doch wie mit dem Auto: Man wählt nicht rational den VW, sondern prestigegeleitet den BMW/Audi/Mercedes.
        Ich frage mich, wie viele, die über zu wenig 4-Zi-Wohnungen klagen, wirklich Kinder haben? Ich nehme mich da nicht aus.
        Wie mit vielen politischen Anliegen nimmt man die Muster-Elendsbeispiele, um den eigenen Egoismus besser zu verkaufen..

      • Und ein wenig weitergedacht;die Nachkommen dieser Familien brauchen dann auch wieder Wohnungen,fahren mit 18 Jahren schon Auto und verstopfen die Strassen und brauchen Jops usw. Das immer im Verhältniss zu einer  » Villa » gesehen!!

        • vietnamesische begleiterscheinung dit :

          @ walter bossert: ja aber die kinder der villa brauchen wieder neue villen und nehmen weiteren 10 familien-kindern den platz weg. so oder so, der arme ist viel naturverträglicher als der reiche. er konsumiert weit weniger, sogar wenn es mehrere personen sind.

          • vietnamesische begleiterscheinung dit :

            ps: im übrigen stellt sich diese frage hier nicht, weil die frauen im durchschnitt – soweit ich weiss – weniger als drei kinder zur welt bringen. somit stagniert oder sinkt die einwohnerzahl.

  • hannes dit :

    Da werden Äpfel mit Birnen verglichen.. Was interessiert mich als Wohungssuchender ob die Knappheit zum Bauen anregt?!

  • Reda dit :

    Naja, ich freu mich sicher auch darauf, für eine « schöne » 3-Zimmerwohnung 3500 Franken zahlen zu dürfen. Juhui. Das ist die typische überhebliche Einschätzung von jemandem, der über 8000 Franken verdient und wahrscheinlich in einer Doppelverdiener-Beziehung lebt. Normalos können sich die Preise in der City einfach nicht mehr leisten. Das auch noch « positiv » umschreiben zu wollen, ist einfach nur zynisch.

  • Luca Conconi dit :

    Da freuts mich doch, auf dem Lande im schönen Thurgau zu wohnen. 1100.- für eine 3Zimmer Whg mit 100 m2. 1a oder?
    Wieso nach Zürich…genügend Bekannte pendeln dank ÖVs hin und her…ein bisschen Buch lesen im Zug und ab Weinfelden ist der Zug noch nicht mal vollgestopft! Entspannt euch doch einfach…oder zieht nach Winti, ist auch nicht weit von Zürich entfernt!

    • Manuel First dit :

      Da werd ich ja fast schon neidisch 😉
      2000CHF für 5.5 Zimmer, 115qm, Altbau (mit schönen Holzbalken :-), 45 Minuten von meiner Tür bis bis zur Tür meines Arbeitgebers in Basel (inkl. Zwischenstopp für den nötigen Kaffee)
      Hätten mein Mitbewohner und ich damals noch mehr Wohnungen angeschaut als diese (war die erste), hätten wir sehr wahrscheinlich noch die Wohnung aussuchen können 😉

      Ein Freund von mir (Student) pendelt auch von Basel nach Zürich, weil es um einiges billiger ist, auch mit einem GA.

      Grüsse ins schöne Thurgau aus dem Oberbaselbiet =)

    • vietnamesische begleiterscheinung dit :

      pssssst! sag nichts von winti! die wollen wir hier nicht. hier in winti beginnt – zürich sei dank – langsam der gleiche altbtraum von steigenden mieten.

      • Nico Meier dit :

        1800 Franken inklusive Nebenkosten und zwei Abstellplätze in der Tiefgarage für eine 5.5 Zimmerwohnung 115 Quadratmeter mit zwei Balkonen 18qm und 9qm vor 3 Jahren total saniert mit Laufenkeramik im Bad, Parkett in der 38qm grossen Stube und moderner Kücheneinrichtung.
        Im 8. Stock verkehrsfrei mit aussicht ins Grüne.

        Und das ganze in der Stad Aarau in 7 Fussmarschminuten beim Bus und von da in drei Busminuten am Bahnhof.

  • Pawel Silberring dit :

    Man kann offenbar alles schönreden. Das Problem ist, dass eine Wohnung ein existenzielles Gut ist. Nun muss die ja nicht in Zürich sein, aber andererseits ist nicht einzusehen, warum die Zürcher Bevölkerung, die die Stadt so attraktiv gemacht hat, verdrängt werden soll. Das einzige bekannte und funktionierende Mittel dagegen sind die Genossenschaften. Dann ist man Mitbesitzer und kann nicht einfach rausgeschmissen werden, weil jemand besser Betuchter rein will.

  • fritz dit :

    wieso wird eigentlich Zürich immer in einem Atemzug genannt mit Grossstädten wie Berlin, Paris etc. Zürich ist ein Kaff mit « downtown Switzerland » Allüren

    • vietnamesische begleiterscheinung dit :

      ja gäll! zürich ist sowas von letzten freitag und so. stellt man zürich neben eine echte weltstadt, dann ist das ja geradezu lächerlich! zürich hat einzig wegen den schwarzgeldern auf den banken einen so ‘hohen’ ruf. der rest ist noch ein bisschen kultur und was übrig bleibt ist eine im koks erstickende partyszene. auch ein mitbringsel der bankenwelt.

  • Renate Mäder dit :

    In Linthal im Glarnerland hätte es noch genügend freie Wohnungen und Kaufobjekte.

  • Es ist ärgerlich, sich als ehemaliger Wohnungssuchender nachträglich noch verhöhnen lassen zu müssen. Heute kann ich allerdings kaum mehr nachvollziehen, warum ich in Zürich und in der Region eine kleine Wohnung gesucht hatte, befindet sich dort die Lebensqualität doch geradezu im freien Fall. Nachdem offensichtlich keine Wohnung zu bekommen war, hatte ich mich besonnen und war in eine Gegend mit hoher Lebensqualität gezogen. Da gefällt’s mir, hier bin ich zuhause!

  • marie dit :

    was soll das denn?
    typische haltung derer, die eine ghettoisierung einer ganzen stadt befürworten und sich das leisten können. alles was nicht ihren normen entspricht, soll gefälligst am rand irgendwo ihr dasein im entsprechenden ghetto fristen. kann das wirklich ziel sein? eine lebendige stadt, die halt mal lärmt, die halt mal nervt, die schön sein kann und erschwinglich ist für alle.

  • Vincent Blanc dit :

    Cela faisait longtemps que je n’avais pas lu un délire pareil. Les prix sont bien trop élevés pour la mauvaise qualité du parc immobilier ; ce qui se construit est hors de prix (sauf pour les expatriés anglophones) ; les propriétaires et les régies s’enrichissent de manière éhontée: la pénurie n’est bénéfique qu’à ces derniers. Cette dame pourrait prendre sa Mercedes et visiter Genève, pour qu’elle ait un aperçu du monde réel.

  • Karsten Füllhaas dit :

    Der Artikel von Olivia Kühni ist ein Schlag ins Gesicht aller Geringverdiener und sozial Schwachen, denn sie werden sehr bequem einfach ausgeblendet im Text. Sie haben in dieser Realität gar keinen Platz. Aber wie soll es wünschenswert sein, dass Wohnungen in der Stadt für immer mehr Menschen unbezahlbar werden? Dass eine Journalistin einen derartig einseitigen und hetzerischen Artikel überhaupt veröffentlichen darf, finde ich sehr bedenklich. Zudem offebart der Text einen anderen Widerspruch: einerseits werden Menschen aus der Stadt hinausgedrängt, andererseits will man Pendeln unterbinden.

    • vietnamesische begleiterscheinung dit :

      die lösung ist: selber hetzen. und zwar gegen ebensolche die da so locker über allem stehen. weil sie meinen, sie würden dann schon mal noch reich werden und schon mal noch aufsteigen und nicht merken, dass sie nur diejenigen stützen die über ihnen stehen und die unter ihnen gnadenlos ausbluten. ebenso gnadenlos muss man zurückschlagen!

  • Marianne Burkhalter dit :

    Echt fragwürdig, diese Ideologien, die an der HSG in St.Gallen gelehrt werden.
    Viele der heutigen Übel haben dort ihren Ursprung.
    Und auch Olivia Kühnis zynischer Text reiht sich 1:1 in die Reihe mit solch verquerem, menschenverachtendem Denken.

  • diva dit :

    mich nerven diese hinweise auf genossenschaftwohnungen. warum wird nie erwähnt, dass man sich da aber jeweils mit einem ganz schönen batzen (der nicht jeder grad mal rumliegen hat) einkaufen muss? und dann ist einem noch vorgeschrieben, wieviel zimmer man belegen darf. hallo?! es gibt menschen die brauchen 150m2 für sich alleine und es gibt menschen, die fühlen sich wohl, wenn sie 55 m2 möglichst noch mit 3 anderen teilen…

    • Tststs dit :

      Im Jahr 2000 betrug die durchschnittliche Wohnfläche einer Person in der Schweiz 44m2. Und jetzt stellen Sie sich mal vor, jeder beharrt auf seinen 150m2, also auf der dreifachen Fläche…
      Einer der Hauptgründe mMn für die Wohnungsknappheit in ZH ist unter anderem, dass immer mehr Wohnungen, die früher evtl. von einer 3er-WG genutzt wurden, nun nur noch als Singlewohnung dient.

  • Hansli dit :

    Für die ZH Stimmbevölkerung hat diesen Frühling an der Urne entschieden: Diese Wohnungsnot ist kein Problem. Die SP hatte dies als einzige Partei zum Thema und hat leicht verloren. Das ist wirklich an Randproblem. Für den Durchschnittsverdiener (Medianlohn knapp unter 6000) sind die Mieten kein Problem (meist verdienen ja beide Partner). Zudem kenne ich einige die sogar mit weniger Lohn ein Haus oder Wohnung gekauft haben. Aber die hatten nicht mit 18 ihr erstes Auto und haben nicht jedes Wochenende mehrere hundert Franken im Ausgang verlocht.

  • Tom dit :

    Ja aber Sepp, Lorenz und Urs, warum tut Ihr Euch mit Eurem so grossen sozialen Umfeld nicht zusammen und kauft ein Haus? Ha! Dann ist das Leben eben nicht mehr so sponti, easy und mal hier mal da, nicht wahr? Ich würde auch gerne in der Stadt wohnen, aber nun ist es halt Agglo, dafür schön, gross und angrenzend an die Natur. Fünfer und Weggli ist o.k., aber dafür gibt es kein Anspruch in einer freien Welt. Diese Stadt Zürich-Fixiertheit ist ja schon auch langsam etwas krank, zumal man mit den ÖV so schnell wie in sonst keiner City mittendrin ist. Das sagt Euch ein geborener Stadtzürcher.

  • Daniel Stanislaus Martel dit :

    Derzeit lebe ich in Kabul. Dort gibt es keine Wohnungsprobleme. Man packt einfach mehr Leute in ein Zimmer. Leider gibt es dort auch keine Strassencafés, dafür aber Flachdächer, wo man tagsüber den Staub, abends den Sonnenuntergang und den Gesang des Muezzin geniesst.

  • Samuel Abbühl dit :

    Wenn die Aufwertung der Stadtkreise 4/5 so weiter gehen, resp. die alte Quartierbevölkerung durch Geld vertrieben wird könnte das kritisch werden. Leute die man ihrer « Heimat » beraubt reagieren meist ziemlich agressiv. In Berlin z.B. zünden alte Quartierbewohnen nächtlich jeweils duzende Autos von reichen Neuzuzügern an um diese aus ihren Quartieren zu jagen, mit Erfolg. Ich habe -bis die Mieten massiv gestiegen sind- auch im Kreis 4 gewohnt und es gibt Leute die sich solche Gesanken machen. Ich habe grösstes Verständnis für diese Personen auch wenn ich die Mittel ansich nicht gutheissen würde

    • vietnamesische begleiterscheinung dit :

      doch, doch, ich bin da voll dafür und da steh ich gerne hin und sage es laut: die vertreibung von armen durch die reichen ist eine form der gewalt. es ist eine form von struktureller gewalt. und gerade weil sie so vordergründig gewalt- und schmerzlos erscheint, ist die umso gemeiner und feiger. und ich begrüsse jedes angezündete auto. ich begrüsse es nicht, wenn menschen leiden, aber so oder so, ist es die logische konsequenz. eine andere lösung gibt es nicht. die reichen werden es nicht von selbst einsehen, was sie den armen antun. das ist überall und schon immer so.

  • vietnamesische begleiterscheinung dit :

    was mich interessieren würde: wieviel verdient denn eine tagi-wirtschaftsredaktorin? weiter wird im text oben von vorteilen gesprochen. und dann werden zwei absolute nachteile gezeig! soll noch mehr verbauen ein vorteil sein? für die natur? für den menschen? zweitens: soll das zuziehen von reichen leuten aus dem ausland einen vorteil bringen? es ist ja offensichtlich dass die einen grossen teil des problems der zu teuren wohnungen erst auslösen! drittens wäre es ja gut, WENN die politik lösungen finden und nicht nur suchen würde. denn bis jetzt hat sich ja gar nichts geändert…

  • vietnamesische begleiterscheinung dit :

    so, und jetzt habe ich zu allen meinen mist dazugegeben. ein hoch auf das internet! ich fühle mich richtig befreit! toll. ich frage mich manchmal…. was haben die leute eigentlich während ihrer arbeitszeit gemacht, BEVOR das internet da war?? wünsche ein sonniges wochenende in billigen wohnungen!

  • Helveticus dit :

    @Begleiterscheinung: Sehen sie irgendwo die Möglichkeit zu einem Spagat zwischen Kommunismus und Kapitalismus? Ich nicht. Der wird im Gegenteil immer unwahrscheinlicher, weil die Linke in der CH von ihrem liberalen, de facto globalisierungsfreundlichen Flügel dominiert wird, die Probleme ihres eigentlichen Klientels nicht mehr begreift und so an Gewicht verliert. Und auf der Rechten ist im Moment kein wirklich korporatistischer Ansatz zu sehen, dort spielt man jetzt verrückt und Tea Party. Es wird noch schlimmer, bevor es besser wird.

    • vietnamesische begleiterscheinung dit :

      es wird schlimmer bevor es besser wird – völlig einverstanden. nun sagen wir einen spagat nicht nur zwischen kapitalismus und kommunismus, sondern auch noch zwischen sozialismus, rechtsstaat, demokratie. das beste von allen vereint in einem neuen system. die möglichkeit zu diesem spagat liegt im willen der leute es zu tun. die hindernisse sind bekannt: macht- und gewinnsucht. profitmaximierung zu jedem preis (und das ohne ohne ziel oder nutzen) usw. wirtschaft sollte doch dazu da sein, allen menschen ein leben in wohlstand zu ermöglichen.

  • maurice groot dit :

    Il faudrait casser des murs et encore des murs en même temps que les prix. Mais je pense que dans un ans la suisse devenu moins attractive due à la chère-té de nos francs, le pays va se vider gentiment et nous aurions le choix et le prix que nous avons toujours rêvé.

  • Helveticus dit :

    Eine Wirtschaftsredaktorin, die für eine der grössten Tageszeitungen in der reichen Schweiz arbeitet, kokettiert damit, über ein begrenztes Budget zu verfügen. Was sagt das aus: a) über ihr Selbstbild b) über ihre Kenntnis der Gesellschaft, in der sie lebt c) über den Immobilienmarkt d) über die Branche, in der sie arbeitet e) über den Zustand dieses Landes?????

  • Manuel Moser dit :

    Was ist denn bitte so toll daran, wenn man für eine durchschnittliche Mietwohnung der Mittelklasse in der Stadt Zürich um die 3’000 Franken Miete zahlen muss, sofern man sie denn überhaupt bekommt? Ist es nicht traurig, dass man sich mittlerweile mit einem umfangreichen Dossier darum bewerben (!) muss, einem Vermieter langfristig Tausende von Franken überweisen zu dürfen? Die Szenen sind absurd: Dutzende Interessenten von Nah und Fern, die mit Einschmeicheln und höheren Angeboten um die Gunst des Vermieters werben und so die Preise treiben.

  • Der Wohnungsmarkt in Zürich ist verzerrt und ungerecht. Viele Objekte gehen unter der Hand weg und kommen somit gar nicht auf den Markt. Vetterliwirtschaft und Vitamin-B lautet hier die Devise. Dann gibt es viele Privilegierte, die zu äusserst günstigen Preisen eine Genossenschaftswohnung erwerben können. Oft handelt es sich dabei um wohlhabende Leute und Leute aus der Stadtverwaltung. Die weniger Privilegierten müssen dann mit einem äussert knappen Angebot mit extrem hohen Preisen vorlieb nehmen. Weniger Genossenschaftswohnungen würden zu mehr Gerechtigkeit führen.

  • Jakob dit :

    Wie in den Ferienorten werden wir in den Zentren sehr viele kalte, sehr teure Betten haben. Die Firmen mieten Woihnungen, so dass vielleicht nicht einmal ein Eigenmietwert zu versteuern ist. Die gelegentlich in der Stadt weilenden Manager bezahlen in den Zentren keine Steuern. Einen Druck auf den Wohnungsmarkt gibt es auch nicht von den wohlhabenden Alten, die in die Stadt zügeln sollen. Wer will schon mehr Steuern zahlen? Als Finanzvorstand eines Zentrums würde ich vorsichtig budgetieren.

  • Daniel dit :

    Politblog?
    Probleme schönreden ist der Job von Politikern.
    Journalisten dürfen das – weil Meinungsfreiheit – aber sie müssen nicht.
    Was bezwecken Sie mit diesem Artikel Frau Kühni?
    Nun ja, ich hab ihn gelesen… Und nun?

  • vietnamesische begleiterscheinung dit :

    der letzte ging an kaspar tanner

  • pius meier dit :

    Das Problem ist die Gewinnsucht der Besitzer. Warum muss denn die Rendite so hoch sein. Ich habe eine Eigentumswohnung die ich vermiete, mir reicht ein kleiner Gewinn, natürlich könnte ich mehr raus holen. Aber wollen wir denn alles auspressen bis zum « Geht nicht mehr ». Geld ist nicht alles.

  • thomas jost dit :

    So einen lapidaren Text ohne Inhalt ist mir selten zu Auge gekommen

  • M. Weiss dit :

    Ist Zürich wirklich so attraktiv, dass bald jederglaubt dort wohnen zu müssen??

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