Das vergessene Fundament der Schweiz

Sie sah mich schon von weitem kommen. Es ist Sonntag und die kleine Frau, die vor dem Eingang zur Kathedrale von Lausanne sitzt, rollt sich noch mehr zusammen, um ihr Elend auszudrücken. «Bonjour Monsieur», grüsst sie mich. «Bonjour Madame», antworte ich. Sie bettelt. Ich könnte stehen bleiben, denn ich bin etwas zu früh für die Messe. Aber ich grüsse nur respektvoll und gehe weiter. Gerade bevor ich die schwere Pforte aufstosse (ein bisschen Arbeit muss sein, um in den Tempel zu gelangen), setzt die kleine Dame noch eins drauf: «Monsieur, Gott wird Sie segnen.»

Ich entscheide mich, dem Schuldgefühl nicht nachzugeben. «Madame, Sie sind vor einer protestantischen Kirche. Der Segen Gottes lässt sich nicht kaufen. Wenn Sie Hilfe brauchen, gebe ich Ihnen gerne die Adresse einer Institution, die wir unterstützen. Aber Ihnen ein paar Münzen hinzuwerfen, würde nur eines bewirken: Ihren Zustand noch verschlimmern.» Schmerz – gespielt oder echt – blitzt in ihren Augen auf.

Bin ich ein Monster? Nein, ich bin Protestant. Das Betteln – wie auch das Glücksspiel – nervt mich wirklich, denn es schwächt sowohl den Menschen, der es tut, als auch die Gesellschaft, die es ihm erlaubt, es zu tun.

All jene, die mich für rückständig halten und sich auf den Laizismus unseres Staates berufen, möchte ich daran erinnern, dass unsere Verfassung schon in der Präambel eine ganze Reihe von Prinzipien der Freiheit, Gerechtigkeit und Verantwortung «im Namen Gottes des Allmächtigen» aufstellt.

Wer bettelt, schottet sich von der Gesellschaft ab: Bettlerin in Genf.

Wer bettelt, schottet sich von der Gesellschaft ab: Bettlerin in Genf.

Einmal durch die Türe, sitze ich auf meiner unbequemen Kirchenbank und lobe den Herrn, diese Person auf meinen Weg gebracht zu haben. Sie hat mich daran erinnert, dass die protestantische Ethik die moderne Schweiz begründet hat und dass man sich öfters darauf berufen sollte, um unsere Probleme zu regeln. Sogar die Internetseite der Tourismusförderung Swissworld.org, die von der Eidgenossenschaft finanziert wird, schreibt es: «Die Autoren der Verfassung von 1848, die den Grundstein für den Schweizer Staat in seiner heutigen Form legten, waren Protestanten. Für die Entwicklung einer industrialisierten Wirtschaft brauchte es eine etwas zentralisiertere Staatsform als bisher.»

All jene, die mich für rückständig halten und sich auf den Laizismus unseres Staates berufen, möchte ich daran erinnern, dass unsere Verfassung schon in der Präambel eine ganze Reihe von Prinzipien der Freiheit, Gerechtigkeit und Verantwortung «im Namen Gottes des Allmächtigen» aufstellt. Dies passt ganz klar zur Vision von Jean Calvin: Die Politik soll autonom sein und vom Anspruch der Ethik gelenkt werden – nicht von der Kirche.

Denen, die sagen, ich sei unbarmherzig, antworte ich, dass das Betteln lange Zeit verboten war in den protestantischen Städten. Denn es ist gegen die protestantische Ethik, die die Arbeit als eine Berufung im Dienste der Schöpfung betrachtet und durch welche der Mensch zur Allgemeinheit beiträgt. Die Gesellschaft muss natürlich auch dem Armen eine Lösung geben, d. h. ihn von seiner Armut befreien. Aber durch das Betteln geht er den falschen Weg: Er schottet sich von der Gesellschaft ab und verstösst gegen seine Berufung.

Laut einer Studie des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung sind 32 Prozent der Schweizer Protestanten und 31 Prozent Katholiken. Dieser kleine Prozentpunkt müsste uns helfen, die ausgehende Glut wieder zu einem Feuer zu entfachen. Einem Feuer für unsere Ethik, welche die moderne Schweiz begründet hat. Nicht nur um gegen das Betteln vorzugehen, welches wenn überhaupt eher ein Problem der Stadt Lausanne ist, sondern um die unzähligen Probleme der Gesellschaft anzugehen: Immigration, Gleichstellung zwischen Männern und Frauen, Kriminalität, Status von homosexuellen Paaren. Diese Probleme werden in der Presse zu oft zu einem Duell der Extreme: auf der einen Seite Gleichgültigkeit ohne Fundament oder Prinzipien, auf der anderen die Unerbittlichkeit einer Minderheit von katholischen, evangelikalen oder islamistischen Fundamentalisten.

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274 Kommentare zu «Das vergessene Fundament der Schweiz»

  • Martin sagt:

    Hochinteressant Monsieur Cerf! Mais combien des temps est ce que vous voulez etre en protest?

    • eugen Boller sagt:

      „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“ Ein Grundgesetz welches heute von der Quantentheorie klar belegt ist, denn die Schöpferenergie lebt in jedem und allem in gleichem Masse. Eine alte Bauernregel sagt: „Geht es meinem Nachbarn gut, geht es auch mir gut“ Würde es umgestzt, wären keine Bettler auf der Strasse! Wenn ihr also den Lebenserhalt an Leistung bindet, dann hebt bitte die Auslagerung jener in Billiglohnländer, zu eurem Profit und Zerstörung von Arbeitsplätzen, auf. Verantwortung auf den Staat abschieben, ist also die selbstgefälliste Lösung welche euch selbst zum Verhängnis wird.

      • Andreas Keller sagt:

        Hallo Boller, gut dass ich hier einen Quantentheorie-Spezialisten treffe. Ihre Hypothese als Wahrscheinlichkeitsdichte interpretiert müsste aber über eine Kontinuitätsgleichung der Dichte kontravarianter Vektoren n-komponentiger Objekte verstanden werden, was unter einer Koordinatentransformation (kovarianter Tensor) transformiert in nicht-euklidische Räume führen würde, weshalb ich Zweifel an er Richtigkeit von “Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“ als quantentheoretischer Leitsatz anmelde. Wie ist Ihre Meinung dazu?

        • Michael Gasser sagt:

          ymmd

        • Ralf Schrader sagt:

          Andreas Keller: Den Nächsten wie mich selnbst zu lieben ist für mich so wahrscheinlich, wie in nichteuklidischen Räumen zu frühstücken. Man sagt das gern, weil es gut klingt, mathematisch würde es zu einer Korrelationsmatrix führen, deren kartesisches Produkt gegen Null geht. Wenn jeder jeden liebt ist das System makroskopisch tot, dazu braucht es keine Quantenmechanik.

        • Eugen Boller sagt:

          Lieber „Herr“Keller… Wir wollen doch höflich sein nicht wahr. Möglicherweise mag Ihr Einspruch relevant sein, wenn ihn denn auch der Bettler verstehen und nachvollziehen könnte. Schauen Sie sich doch dringend einmal einige Vorträge von Hans Peter Dürr an, um Ihrem Bewusstsein etwas auf die Sprünge zu helfen. Aber Danke für den Impuls!

        • René Hofstetter sagt:

          Ich glaube, da es „liebe deinen Nächsten“ heisst, darf man eine Näherung machen und euklidische Räume annehmen: Immerhin ist das _direkte_ soziale Wirkungsfeld eines Individuums im Vergleich zur Geoidoberfläche so klein, dass die Abweichung zur Nicht-Euklidität vernachlässigbar klein sein dürfte. – Die andere Frage wäre aber, ob ein sozialer Verschränkugszustand exisitiert und wie lange er anhält.

          • Dieter Köhler sagt:

            Kenne mich zwar mit dem hier auch eingeflochtenen Technikwissen nicht aus , aber Ihre Idee von sozialem Verschränkungszustand , wird ja eben gerade dadurch bestätigt , dass viele Menschen tagtäglich an Bettlern ignorant vorbeigehen . Andere wiederum fluchen ständig über Sozialhilfeempfänger , und wie sie diese als für sie belastend mittragen helfen müssen mit ihren Steuergeldern usw. … doch , ich würde sagen , man könnte dem soziale Verschränkung in Kombination mit (materiellem)Egoismus sagen

      • Peter Meier sagt:

        Also ich würde es ja persönlich etwas gewagt finden von der Quantentheorie anzufangen, wenn man nicht mehr Argumente hat als Liebe deinen nächsten, ich kann Herrn Keller nur zustimmen, bitte geben Sie doch einen weitern Hinweis auf den Ansatz? Das Argument zählt auf Gott, der wird euch den Ansatz schon zeigen gilt aber nicht…

        • Bob Kievski sagt:

          herrn keller kann ich insofern gut verstehen, dass es einfach langweilt, wenn ständig und inflationär jede moralische, psychologische, esoterische behauptung besonders von laien als weisheit der hirnforscher oder quantentheoretiker dargestellt werden. das ist genauso naiv, wie wenn kinder die finger kreuzen oder ständig schwören, um ihre meinung bekräftigen zu wollen. im gegenteil: herr boller würde ich viel eher ernst nehmen, wenn er ohne begründungs – firlefanz einfach sagen würde: liebe deinen nächsten, das ist meine eigene meinung und punkt.

          • Eugen Boller sagt:

            Ok, ok, ich gebe mich ja geschlagen. Hätte ich geahnt, was für einen Wirbel meine Aussage hervor zu rufen vermag, hätte ich es wohl eher bleiben lassen. Und ja, ich habe kein Studium besucht und muss deshalb auch nicht zwingend alle Fachbegriffe verstehen. Nichts desto Trotz bleibe ich der Auffassung, gestützt auf diversen hervorragenden Vorträgen geschulter Leute (von der Wissenschaft nun erkannt oder nicht), dass Zusammenhänge durchaus zu erkennen sind. Wenn also auf Grund der Gesetze es sehr wahrscheinlich ist, dass der energiesteuernde Gedanke unsere Gegenwart dauernd neu erschafft,

          • Eugen Boller sagt:

            ist das Liebe geben quasi der Schlüssel zu einer dem Menschen und Umwelt würdigen entspricht. Liebe geben, ist dem Geben von Energie gleichzustellen, welche wohl neben dem Raum das einzige tatsächlich Vorhandene im gesamten Kosmos ist. Ändere ich also ab heute mein Verhalten dem Nächsten gegenüber, ändere ich mein gesamtes Umfeld und mich selbst. Blockiere und verweigere ich den Energiefluss, schade ich mir längerfristig selbst. Leider haben wir Zustände erschaffen in welchem der Mensch total blockiert gehalten wird, unfähig zu erkennen Zukunft, was wohl auch dem Kernpunkt aller Religionen

          • Eugen Boller sagt:

            und Glaubensphilosophien und unfähig zu Lieben. Deshalb werden ja auch immer hässlichere Szenarien geschaffen um zu blockieren. Beispiel Terror: Wir fördern mit jeder Kriegstat den Terrorismus um ihn wieder bekämpfen zu dürfen – Wir entziehen Energie um sie gegen ein Phantom einzusetzen und blockieren dabei die Liebe in jeglicher Weise!
            Danke trotzdem, für die interessante Auseinandersetzung des Themas.

          • Eugen Boller sagt:

            sorry, es sollte heissen: Schlüssel zu einer dem Menschen und Umwelt würdigen Zukunft.

      • Paul Max sagt:

        Wie heißt es so bös und ironisch: „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst – denn jeder ist sich selbst der Nächste“.

        Soviel zur biologischen Grundlage Der Schöpferenergie

        • Dieter Köhler sagt:

          Naja , das „jeder ist sich selbst der Nächste“ haben wir aber mittlerweilen extrem professionell drauf . Wir werden , gesellschaftlich gesehen , überall genau dorthin geleitet ; sei das im Job (wieviel verdiene ich) oder in der Schule (welche Note bekomme ich) , oder im Sport (wie weit komme ich) … das alles sind Mechanismen die anhand der reinen gemessenen Leistung dann „entlöhnen“ ; und zwar eben mit Blick auf nur genau eine Sache : die eigentliche (sichtbare oder sonst materiell erkennbare) Leistung . So sind die meisten Menschen mit den entsprechenden „Scheuklappen“ vorwiegend mit sich .

    • Unsinniger Artikel. Calvins Kirche in Genf wie auch Zwinglis KIrche in Zürich sind heute selber am betteln. Die einen um Finanzen, die anderen um Zukunft. Fehlen tut im Artikel Hauptsächliches. Kirche ist weder auf Calvin noch auf Zwingli verpflichtet, sondern auf den, der Bettler/innen in die Arme nahm. Chicagos Obdachlosen, Basels Strassenüberlebenden,
      oder Lausannes Mendiant/es sind wir eines verpflichtet. Begegnung – die vor protestantisch-kalter Entsorgungsdelegation bittender city Gesichter (Emmanuel Levinas) bloss an Institutionen steht. http://www.urban-spirit.ning.com CH USA Gen-X Projekt

      • Dieter Bachmann sagt:

        Ich glaube nicht, dass Sie verstanden haben, worum es in dem Artikel geht.
        Die Reformierte Kirche ist auch Calvin bzw. Zwingli verpflichtet, aber vor allem, da haben Sie recht, dem, der in seinem heiligem Zorn die Schächer aus dem Tempel warf.
        Was glauben Sie, hätte der einer Roma-Bettlerin, die in völliger Abhängigkeit von ihren mafiosen Clanstrukturen vor dem Tempel betteln muss, und den Ertrag zu 100% ihrem Patriarchen abliefert ein paar Münzen hingeworfen? Oder aber versucht, ihr etwas Würde zurückzugeben?
        Natürlich soll die Kirche wohltätig sein, aber mit Intelligenz und Würde.

      • Ingold sagt:

        Richtig: Jesus Christus ist der Chefvordenker und nicht die Nachfolger. Aber Bettlern in der Schweiz gebe ich kein Geld sondern kaufe ihnen ein Sandwiches. Hier haben wir ein Sozialsystem, das allen Schweizern eine Existenz sichert.
        Anders verhalte ich mich in Marokko, der Heimat meiner Frau. Dort gebe ich Geld.
        Khalid

      • Ja Herr Pfarrer,
        genau solche Theologen brauchen wir, welche in unseliger „Nächstenliebes-Duselei“ jedem Pack und Gesindel Tür und Tor öffnen, dann sind wir eben dort wo wir heute sind als Christen, vor allem als Protestanten: eine nicht einmal mehr zur Kenntnis genommene amorphe Wenigkeit.

        Sie beweisen, als Einer unter Vielen, dass eine Promotion allein noch nicht zur Weltsicht verhilft, auch nicht zur Weisheit.

        • Pierre Tissot sagt:

          Mais c’est quoi ce cinéma? Les lecteurs de la Tribune ne savent que parler, ou écrire en l’allemand… Comment çela se passerait-il si les commentaires de la Neue Zürcher Zeitung ne se faisaient qu’en français, voire, oh honte, en italien, la langue des colonisés (par les suisses allemands, bien évidemment)

          • Charles Rochat sagt:

            On consulte le cartouche et l‘ on se calme.
            Il s‘ agit d‘ une édition conjointe avec des journaux Suisses allemands,
            dommage que ce ne soit pas plus souvent le cas.

      • cristiano safado sagt:

        Sie bringen es mit zwei Worten auf den Punkt: Unsinniger Artikel. Jeder Diskussion unwürdig.

  • Kaspar Tanner sagt:

    Cerf hat m.E. recht. Fleiss ist eine Tugend und Wohlstand der gerechte Lohn für die Mühe. Scham zu empfinden oder sich von Bettlern drangsalieren zu lassen ist eine falsche Reaktion. Zumal jeder Verdienende schon Steuern zahlt, um die Armut zu bekämpfen, respektive zu subventionieren. Bettelei ist eine Ohrfeige für jeden anständigen, Steuern zahlenden Menschen und gehört verboten.
    Dass unsere protestantische Ethik hochgehalten werden sollte, müsste jedem Menschen hier einleuchten. Wir sind ein an Rohstoffen armes Land und wären zur Armut verdammt. Es gibt einen Grund, wieso wir reich sind.

    • Hans Gerber sagt:

      In keiner Weise ist das Satire! Es ist heuchlerisch. Die protestantische Wirtschaftselite bemüht sich beispielsweise einen Deut um Gleichstellung. Dass wir heute in Ansätzen so etwas wie Gleichstellung (weshalb verdienen Frauen heute immer noch bis zu 30% weniger?) haben und auch homosexuelle Paare eingermassen ’normal‘ zusammenleben können, ist genau so wenig den Protestanten zu verdanken, wie die Errungenschaft unserer Sozialwerke. Das ist vorallem dem unermüdlichen Kampf linker und zum Teil liberaler Kräfte zu verdanken.

      • Martin Frey sagt:

        Erstens wird die nachweislich falsche Zahl von 30% nicht wahrer nur weil man sie seit Jahren immer wieder vorbringt. Was am hervorragenden Artikel heuchlerisch sein soll ist mir schleierhaft. Dass die Belohnung von Betteln zu noch mehr Betteln und Verbleiben in der Bettlerei führt ist logisch. Die prot. Ethik (nicht die Landeskirche) dient per se der Gleichstellung, weil bei ihr nur seriöse Arbeit, Fleiss, Disziplin zählt, und nicht Pfründe, Machenschaften und Dekadenz. Sie ist/war schlicht das Fundament von Erfolg und Prosperität in der CH, auch wenn diese Tugenden zuletzt arg gelitten haben.

      • Kaspar Tanner sagt:

        Guter Satire-Beitrag. Können Sie mir fünf linke National- oder Ständeräte sagen, die Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern führen?
        Wissen Sie: Auch ich möchte Sozialist sein: Selbstgerecht moralisieren, das Geld fremder Leute verteilen und Leistungsträger als unmoralisch brandmarken. „Links“ zu sein heisst doch heute, das Geld zu verteilen, das andere erarbeitet haben.
        Vermutlich hat ein Blocher mehr Menschen in Lohn und Arbeit gesetzt als die ganze SP und GPS-Fraktion zusammen. Ein klassischer Calvinist.
        PS: Wie viele MitarbeiterInnen hat IHR Unternehmen?

        • Ich bin zwar nicht mehr Mitglied einer Landeskirche, aber in der erweiterten Geschäftsleitung einer Firma und ich versuche christliche Werte im Alltag anzuwenden. Die christliche Nächstenliebe bedeutet mir, dass ich etwas gebe, wenn mich jemand darum bittet und ich das kann. Solange wir auf so massiv zu grossem Fuss leben und in der Welt Rohstoffe und Halbfarbikate zusammenklauen, machen Sie sich mit dem Geschwätz vom selbsterarbeiteten Reichtum ebenso lächerlich, wie wenn ein Bankräuber von ehrlichem Tageswerk spräche. Es ist logisch, das die cleveren der Armen dem Stoff- und Geldstrom folgen

          • Martin sagt:

            christliche Werte….das versuche ich schon mein ganzes leben lang… mit dem Erfolg das ich soviele „Messer im Ruecken „hatte, dass ich krank wurde.

        • Martin Frey sagt:

          Besser kann man es kaum formulieren, Hr. Tanner.
          Aus sozialistischer Sicht verstehe ich die Mühen mit überduchschnittlicher Arbeitsmoral und Leistungsbereitschaft sehr gut. Niemand lässt sich gerne den Spiegel vorhalten.
          Darum wird ja auch weiter unten die Marktwirtschaft mit menschenverachtend bezeichnet, da es offensichtlich menschenverachtend ist, sein Glück im Leben selber erarbeiten zu wollen. Und auch die Möglichkeit dazu zu haben, denn eine solche erhält man im Sozialismus nicht. Dafür die Möglichkeit, anderen etwas wegzunehmen. Und sich dabei gut und gerecht zu fühlen.

        • Hans Gerber sagt:

          gute Frage 11 bald 12… hat MEIN Unternehmen 😉

          • Kaspar Tanner sagt:

            Da gratuliere ich. Haben Sie schon – obwohl Sie ein Unternehmen zu haben behaupten – den christlich-sozialistischen Einheitslohn für alle MitarbeiterInnen einschliesslich Ihrer selbst eingeführt eingeführt, stellen auch bei fehlender Qualifikation gendergerecht 50 % Frauen/Männer an, lassen Ihre Mitarbeiter entscheiden und haben noch nie jemanden entlassen?
            Wenn einem die linken Ideale ans Herz gewachsen sind, müsste man den Betrieb schon nach obigen Grundsätzen führen…
            Was für eine Branche ist’s denn?

        • Hans Abächerli sagt:

          Guter Beitrag, Herr Tanner! So gut formuliert und in der Aussage auf den Punkt gebracht, dass ich Ihnen nur beipflichten kann!

      • @Hans Gerber
        da hatman es: Linke und teilliberale Kräfte haben uns den heutigen Wohlstand gebracht. ???

        Der Herr Gerber hat wohl noch nie etwas von der DDR, von Nordkorea, von Venezuela, von Kuba gehört; dort zeigte und zeigt sich am eindrücklichsten, wohin „Linkes“ und Sozialismus führen.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      „Bettelei ist eine Ohrfeige für jeden anständigen, Steuern zahlenden Menschen und gehört verboten.“ Schön, dass arrogante Menschen wie Sie noch ab und zu eine Ohrfeige kriegen, obwohl sie scheinbar bei Ihnen nicht zum denken anregt. In der Schweiz besitzen 3% der Bevölkerung 97% des Privatvermögens. Alles paletti, alles i.o, alles korrekt oder vielleicht einfach die Folge des Brosamen-Systems namens Kapitalismus?

      • Kaspar Tanner sagt:

        Fällt Ihnen was auf?

        http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/18/03/blank/key/ausgaben_nach_funktionen0/gesamt.html

        Mittlerweilen geht ein Drittel des Staatshaushaltes in die soziale Sicherheit. Wenn man sieht, wieviel die öffentlichen Schulen leisten, um gestörte Jugendliche/Kinder auf die richtige Bahn zu bringen, kommen wir bald auf 50 %.
        Und da wollen Sie mir sagen, dass ich mich über bettelnde Alkis und Junkies und Berufsbettler aus Rumänien nicht aufregen soll?
        Mitleid ist ein Luxus, den ich mir bei Bettlern nicht leisten will…

      • Kaspar Tanner sagt:

        Wenn Sie die Ausgabenstatistiken der letzten Jahre kennen, wüssten Sie, dass heute über 35 Prozent der Staatsausgaben in die soziale Sicherheit fliessen. Zählt man noch die Extrakosten in der Bildung für die Resozialisierung kaum integrierbarer und leistungsfähiger Kinder/Jugendlicher hinzu, kommt man auf 40 %.

        Ganz im Ernst: Wieviel soll’s noch sein? Sagen Sie mir doch eine Zahl!

  • Butz sagt:

    Satire vom Feinsten.

  • Thomas Flückiger sagt:

    Wie kommt Herr Cerf bloss dazu, am Ende seines Textes zu suggerieren, Gleichstellung von Mann und Frau, Status von Homosexuellen Paaren und, in Früheren Passagen, die Freiheit und Gleichheit seien protestantische Werte? Die Kirche, auch die protestantische, hat solche Werte immer erst vertreten, wenn es nicht mehr anders ging. Um sich dann quasi als deren Erfinder hinzustellen. In Wahrheit wurden diese erbittert bekämpft. Die Verfassung der modernen Schweiz ist keine Produkt irgend einer Konfession, sondern von Aufklärung und Humanismus. Ein protestantischer Staat war das calvinistische Genf…

  • Michael Giger sagt:

    Fabulous…wir Protestanten muessen AUFWACHEN UND AUFSTEHEN

  • Erich Meier sagt:

    Unsere Kultur ist gefährdet durch fehlende Arbeitsmoral einer Minderheit, die sich von einer fleissigen Mehrheit füttern lässt. Daran ist aber ein überzüchteter, unkritischer Sozialstaat schuld. Intolerante, entschlossen agierende Minderheiten werden aus falsch verstandener Toleranz heraus einfach wirken gelassen. Darum nimmt die Hemmschwelle für solche auf revolutionäre Umwälzungen Bedachten stets ab. Das gibt sog. „Rechtpopulisten“ Auftrieb. Unsere Politiker würden gut daran tun, diese Probleme wirklich anzupacken, statt die Lage einfach schönzureden und die Warner zu verunglimpfen.

    • Jean-Claude Villiard sagt:

      Unsere Wirtschaft ist eher durch die Bankster gefährdet, eine Minderheit die mit dem Vermögen einer Mehrheit spekuliert und die Verantwortung auf den Staat überwälzt
      Viele Politiker sind sogar teil dieses Systems!
      Das gibt sog. Arbeiter und Intellektuellen auftrieb, keine Rechtspopulistische und Neokonservative Parteien zu wählen

      • peter gerber sagt:

        Arbeit bewerten ob viel, gut oder nicht gut ist eine Frechheit, geht nicht, bettel ist auch Arbeit. Schlimm ist nur, wenn Reiche immer reicher und Arme immer ärmer werden. Da sind wir dran. Warum? Weil für viele reichsein das einzige Erstrebenswertre im Leben ist. Ein Weiser sagte es so: Geld haben ist wie ein Mantel, man kann ihn ablegen, aber heute ist er zum gepanzerten Käfig geworden. Nur im Tod sind alle gleich. Wenn wir Schweizer möchten, das man weniger arbeiten soll, dafür die Wirtschaft zurückgehen würde, warum nicht? Ist Freiheit, dass jeder arbeiten soll, wie verrückt?

      • Martin Cesna sagt:

        Ja, da gab es doch vor kurzerf Zeit einen etwas grösseren Bettler, der beim Bundesrat klopfte und zufällig dann auch 78 Milliarden benötigte, alles gar kein Problem… Jener Bettler soll schon wieder mit dem Geld spielen, etwa im Sinne, es dürfte auch beim zweiten Mal funktionieren. Too big to fail?, die werden sicher wieder butterweich, wenn man wieder etwas mehr Geld braucht.
        Die leider oft organisierte Minibettlerei ist ein Klacks dagegen.
        An den Artikelautor Herr Cerf: Liegen etwa ihre Taler auf so einer grossen dreibuchstabigen Bank? Die spielen damit!!!

  • Karin Müller sagt:

    Soll das jetzt ein (schlechte meiner Meinung nach) Satire sein oder meint dieser Herr wirklich ernst, was er da schreibt?

  • Migration hat einen erheblichen Anteil an den im Artikel genannten Problemen. Aber gerade die Kirchen setzen sich für illegale Papierlose, Bleiberecht für abgewiesene Asylbewerber und Kriminelle Ausländer ein. Mit ihrer Migrations-Politik vergrössert die Kirche selber die Probleme, welche sie lösen will.

    Die positiven protestantischen Effekte früherer Zeit in Ehren, aber die Kirchen als gesellschaftstragende Kräfte verblassen. Zwar brachte Kirchensteuer ein ganzes Heer gutbezahlter Kirchenleute hervor, doch gehen heute von den Kirchen kaum mehr problemlösende Impulse aus.

    • Gerald sagt:

      Wer sonst soll denn die heute gerne von politischer Seite vorgeschobenen christlichen Grundwerte denn noch leben? Nächstenliebe ist ja bei den politischen Vertretern, welche plötzlich die christlichen Grundwerte als Feigenblatt verwenden oder diese sich sogar aufs Wahlplakat schreiben mehr als nur ein Fremdwort, wenn diese an ihren Taten gemessen werden. Nicht dass Sie mich als Verfechter von organisiertem Glauben verkennen, aber dies muss hier auch mal gesagt werden.

      • Patricia Galli sagt:

        Die Epoche der Aufklärung brachte uns nicht nur die ganze wissenschaftliche Erforschung und Produkte von Auto über iPad bis ZDF, sondern auch die Weiterentwicklung der Philosophie, Ethik und Werte zum Zusammenleben in menschlicher Gesellschaft. Die 10 Gebote Moses oder Mohammeds Koran waren für damals in der jeweiligen Zeit wohl gute Werke. Die Freiheit, nicht nur alte Schriften neu zu interpretieren, sondern frei zu denken und weiter zu entwickeln, brachte aber erst die Epoche der Aufklärung.

  • Urs sagt:

    Schon früh in der Geschichte der Menscheit und damit auch der Mächtigen und Habenden hat man sich Mittel und Wege einfallen lassen müssen wie man mit der Ungerechten Verteilung des Wohlstandes umgeht. Repression und Schuldzuweisungen, in diesem Fall die Armen, sind aber nur ein Weg dies zu bewerkstelligen. Man deklariert die Armen einfach als Selbstverschuldet Arm und darf sich fortan zurücklehen. Das System ist nie Schuld, nur das Individuum. Das aber gerade die Politik, die Verantwortlichen eher mit der Ethik des Geldes und der Macht die Gesellschaft steuern und kontrollieren ist nur ein Weg

    • peter gerber sagt:

      Nein, von wem wurde denn das System gemacht, von Gott? Klar,auch von Menschen. Menschen sind nun verschieden und es ist blöd, wen man Werte verteilt. Ein Millionär ist nicht mehr wert als ein Bettler. Auch das Werten von Arbeit, auch betteln ist Arbeit, ist genau so blöd. Spätestens im Sarg sind alle gleich. Hingegen braucht eine Gesellschaft, von der Mehrheit getragene hohe Werte, wie Humanität, Solidarität, Menschenrechte, Gerechtigkeit (auch soziale). Populismus verletzt diese oft und wird zum Gift für die Demokratie.

  • Hans koller sagt:

    Verschont uns endlich mit eurer Ethik und alle behaupten ihre moderne Ethik habe die Schweiz gegründet. Nebenbei ist die Protestantische Kirche ein Zusammenschluss diverser Sekten mit Namen wie „Kirche der letzten heiligen Tage“ etc. Um meine Kinder zu erziehen brauche ich weder Linke, christliche noch eine andere Ethik, das man z. Beispiel nicht stiehlt hat nichts mit Ethik zu tun.

    • Philipp Portenier sagt:

      Ehtik ist Moral, und moralische Urteile sind Sätze mit normativem Anspruch. „Man stellt kein pinkiges Kissen auf ein türkisfarbenes Sofa“ ist ein normativer Satz, aber mit ästhetischem, keinem moralischem Urteil. „Man soll nicht stehlen“ ist ein normativer Satz, aber mit moralischem Urteil, und deshalb ethisch. Ausserdem heisst die „Kirche der letzten heiligen Tage“ eigentlich „Kirche der Heiligen der letzten Tage“ und hat mit dem Protestantismus nur insofern etwas zu tun, als dass beide nicht katholisch sind. Klugscheissende Grüsse, Ph.P.

    • Walter Kuhn sagt:

      Dass man nicht stiehlt steht nicht nur in der Bibel sondern auch im Strafgesetzbuch, dafür braucht es die protestantische Ethik nicht. Im Strafgesetzbuch steht aber nicht, dass man nicht lügt, dass man nicht schon am Hochzeitstag Ehebruch begeht, dass man die Nachbarn freundlich grüsst, dass man älteren Menschen hilft, dass man Kinderlärm gegenüber tolerant ist, dass man fleissig ist, etc. Wenn im Strafgesetzbuch (noch) nicht steht, dass das gegenseitige Sich-Zuschanzen unmässiger Boni Diebstahl am Aktionär ist, dann ist es trotzdem unprotestantisch und unethisch.

      • Patrick sagt:

        Der Aktionär soll sich wehren. Wenn ein Arbeitnehmer (nichts anderes sind Manager) zu wenig leistet für sein Salär, liegt es am Chef das zu korrigieren. Tut er das nicht, ist er selber schuld. Es wird klar schwieriger bei einem atomisierten Aktionariat, aber auch hier spielen, nach einer gewissen Zeit, Mechanismen, die zur Zähmung von Exzessen führen können. Es ist in diesem Sinne auch vom Aktionär unprotestantisch und unethisch, wenn er nicht zu aufpasst und solche Dinge zulässt.

    • Thomas Flückiger sagt:

      Ethik ist nicht dasselbe wie Moral. Das man nicht töten soll oder nicht stehlen, kurz niemandem schaden zufügen, sind ethische Grundsätze, welche dass zusammenleben von Menschen ermöglichen sollen. Sie stammen nicht aus heiligen Büchern. Moralische Grundsätze stammen aus der Religion und nützen niemandem etwas. Damit kann man auch Völkermord rechtfertigen (sollen ja die Israeliten mit Unterstützung Gottes getan haben). Oder die Verbrennung von Hexen (Bibel) oder das Töten von Homosexuellen. Oder auch die absurdesten Sexual- und Ernährungsgebote. Solche Moral nützt niemandem.

      • Johann Huber sagt:

        Man kann alles mit allem irgendwie rechtfertigen. Deswegen macht es moralische Grundsätze, die vor allem durch die Religion übertragen (mit Betonung auf das Übertragen!) wurden, nicht einfach unnütz. Ueber das Motiv der Nächstenliebe kann man sich streiten, aber es ist auf jeden Fall pazifistisch und kein Aufruf zur Gewalt. Wenn Schlussendlich nur die Gesetzestexte gelten und gar keine moralischen Grundsätze mehr vorhanden sind, kann das auch einfach nur soviel heissen wie: Hauptsache nicht erwischt werden. Dann ist das Erwischtwerden schlimmer als das Verbrechen.

        • Phisiker sagt:

          Richtig erkannt, das Erwischtwerden ist schlimmer als das Verbrechen. Wir bekommen so noch Zustände wie in Lateinamerika. Dort wird man hoch geachtet, wenn man gut in Betrug und Verrat ist und dabei nicht erwischt wird. Tolle Zukunft für Europa.

  • Walter Kuhn sagt:

    Und dann gibt es fehlintegrierte Katholiken in Zürich, wie Monika Stocker. Sie rief einst bettelnden Punks zu, sie wüssten schon, wo sie sich melden sollten, nämlich beim Sozialamt. Richtig und im Sinne wahren protestantischen Zürchertums wäre gewesen, diesen Arbeitsscheuen die Adresse des RAV (Regionales Arbeitsvermittlungsamt) zu geben, und ihnen zu sagen, sich beim Vorstellungsgespräch sozialverträglich zu kleiden und zu frisieren.

  • sepp z. sagt:

    MIr stinkt gewaltig, dass unsere Hirten immer dem Fussvolk Ethik und hehre Werte predigen wollen.
    Wie wärs, wenn einfach mal die sogenannten Leistungsträger (aka Abzocker, Classe politique etc) mit gutem Beispiel vorangehen?
    Der Fisch stinkt für einmal vom Kopf her.

    • Kaspar Tanner sagt:

      Wie viele % der Arbeitgeber arbeiten als CEOs bei der UBS/CS oder in anderen fragwürdigen Institutionen? Sie bringen hier ein paar Parasiten ins Spiel, die nie und nimmer etwas mit dem Calvinismus zu tun haben und erklären alle Leistungsträger für suspekt. Mit dieser Argumentation kann man selbst Rassismus und Antisemitismus rechtfertigen, denn bekanntlich gibt’s überall schwarze Schafe. Das ist ja billigster Linkspopulismus!
      Eine Firma auf- und Menschen einzustellen bedeutet heute 12-14-h-Tage die ersten drei Jahre. Etwas mehr Respekt den Leistungsträger wäre durchaus angebracht.

      • Kalle Blumkist sagt:

        Eine Firma aufbauen und Leute einstellen alleine hat noch überhaupt keinen Respekt verdient. In 9 von 10 Fällen, werden die eingestellten Leute vom Firmengründer ausgebeutet. Aber aus Ihrer Sicht sollten sie dafür wohl noch dankbar sein.

        • Heinz sagt:

          In diesem Fall lassen sie sich entweder ausbeuten oder sind ein Schmarotzer welcher von der Allgemeinheit lebt. Wann bauen sie etwas auf welches den Leuten ein Einkommen ermöglicht oder ist ihre Äusserung einfach linker Populismus welcher auf Neid basiert?

      • sepp z. sagt:

        @ Kaspar Tanner, ich bin seit ca 3 Jahren selbständig, KMU, ohne Filz und familiären Wohlfühlhintergrund, ohne staatliche Subvention. Sie können sich also Unterstellungen à la ‚Linkspopulismus‘ sparen.

        Ich bleibe aber dabei, der Fisch stinkt vom Kopf her. Einen gesunden Protestantismus lebt heute praktisch nur noch der ‚Büezer‘. In den Teppichetagen ist er bestimmt nicht mehr zu finden, da dominieren andere Dogmen und Ideologien.

        • Kaspar Tanner sagt:

          Ich habe anderswo erwähnt, dass die calvinistische Ethik in den heutigen Chefetagen kaum mehr vertreten ist, leider. Ein echter Calvinist würde sich so barocke Löhne wie sie Ospel, Grübel oder Vassella verdien(t)en verbitten…
          Nicolas Hayek hat als Libanese mehr für die Schweizer Wirtschaft getan als mancher eingeborene Schweizer.

    • rolf.huber sagt:

      yes! denn evangelikal denken ist marktwirtschaft/kapitalismus pur und somit menschenverachtend.
      wie wärs denn mit einmal mehr „bergpredigt“ sprich reflektion, bescheidenheit, umgang mit natur etc..

  • Richard Stretto sagt:

    Der Basler Daig ist eine Speerspitze des Protestantismus. Frau Merian, so die Anekdote, schaut aus dem Küchenfenster und bemerkt einen Mann, der auf allen Vieren in ihrem Garten herumkrabbelt. «Was machen Sie da?» «Ich habe Hunger.» «Ach, dann gehen Sie doch hinter das Haus, da steht das Gras höher.» Die Unbarmherzigkeit des Schweizer Protestantismus entlarvt sich selbst. In Basler Vorgärten ebenso wie vor Lausannes Kathedrale.

    • Kaspar Tanner sagt:

      Kennen Sie überhaupt Basel? Wissen Sie, wie tief die Kulturwelt und die Sozialwerke in der Schuld des Daiggs stehen? Mein Lieber, nur so als Info: Wenn es keine Chemie (und früher Seidenbandweberei und Banken) gäbe, die von hugenottischen Flüchtlingen aufgebaut wurden, wäre Basel da, wo Nordkorea (oder Griechenland) heute stehen.
      Man muss schon verblendet sein, um nur das negative der protestantischen Leistungsethik zu sehen. Ohne Reichtum gäbe es kein Geld, um die Armen zu unterstützen. Schon mal die Zusammenhänge gesehen?

      • tinu.k sagt:

        @K.Tanner
        müssig zu sagen das der Reichtum des Basler Daigg mit der Finanzierung des Sklavenhandels generiert wurde.

        • Kaspar Tanner sagt:

          Sklavenhandel? Na und?
          1.) Von einem Aspekt auf die ganze Leistung des Basler Daiggs zu schliessen, ist pauschalisierend. Wie schon geschrieben: Es hat auch Juden gegeben, die Halunken waren und Moslems sprengen sich in die Luft. Das sagt aber NICHTS über alle Juden und Moslems aus.
          2.) Sie machen den klassischen Fehler und kommen mir Ihrer 21.Jhdt.-Moral und verdammen Geschehnisse des 18.Jhdts.
          3.) Schon gewusst, dass afrikanische Stämme und Araber glänzend am Sklavenhandel verdient haben? Ohne diese Leute hätte man den europäischen Sklavenhandel nicht so aufziehen können. So what?

          • Hanspeter Niederer sagt:

            „Sklavenhandel? Na und?“ Sehr bemerkenswert, diese Äusserung. Wann beantragen Sie die Wiedereinführung des Sklavenhandels in der Schweiz? Soll ja lukrativ gewesen sein, so what !

          • Kaspar Tanner sagt:

            Herr Niederer,
            Wenn ich einen Menschen oder eine Institution verdamme wegen Dingen, die vor 200 oder 2000 Jahren passiert sind, dann kommt nicht mehr viel gut weg…
            Aber schön, dass Sie und Ihre Vorfahren alle heilig und fehlerfrei sind. Das erleichtert das Moralisieren ungemein.
            Sie gehören sicher zu den Leuten, die den heutigen Deutschen noch den Holocaust und den US-Amerikanern das Zurückdrängen der Indianer vorwerfen.
            Da bin ich – in Ihrem Sinne – lieber unmoralisch.

      • Richard Stretto sagt:

        «Me git nyt» wird dem Daig doch nachgesagt, oder nicht? Darauf wollte ich mit meiner Merianschen Anekdote hinaus. Aber dangge für den Steilpass. Ohne Daig also kein FCB (auch wenn Novartis draufsteht, steht HoffRoche dahinter). Ergo ist es nichts als pure protestantische Nächstenliebe, wenn demnächst ein Spieler aus Pjöngjang im Joggeli auflaufen wird, derweil die ehemalige Nummer 1 ihr Glück in Athen suchen muss… 😉 (Und ja, ich kenne Basel, wo ich Bürger und aufgewachsen bin.)

        • Kaspar Tanner sagt:

          Ich nehme an dass Sie wissen, was in Griechenland abläuft. Solche Zustände hätten wir auch, wenn
          a) der Daig die Steuern hinterziehen und/oder
          b) überhaupt nicht existieren würde.

          Sollte irgend eines Tages die Chemie in Basel verschwinden, dann weil ein paar CEOs weder die calvinistische Moral noch die Heimatliebe des alten Daigs haben. Ob die SP oder andere Wichtigtuer die Lücke füllen können, bezweifle ich. Staatsstellen können nur generiert werden, wenn andere Firmen Wohlstand anhäufen. Sonst sind wir bald dort, wo Griechenland und andere Staaten heute sind.

      • Kalle Blumkist sagt:

        „Ohne Reichtum gäbe es kein Geld, um die Armen zu unterstützen“? Ohne Reichtum gäbe es überhaupt keine Armen.

    • sepp z. sagt:

      Richard Stretto, Klasse.
      Besser hätte man es nicht formulieren können.

  • Albert Baer sagt:

    „Einmal durch die Türe, sitze ich auf meiner unbequemen Kirchenbank und lobe den Herrn, diese Person auf meinen Weg gebracht zu haben.“

    Das nenn ich den „Grössenwahn der Gläubigen“.

  • Jean d'Hôtaux sagt:

    “ Je suis un monstre? Non, je suis protestant. La mendicité, comme le jeu d’argent, m’horripile parce qu’elle affaiblit à la fois l’homme qui la pratique et la société qui lui permet de la pratiquer. “

    Je dirais plutôt : La mendicité, comme le jeu d’argent, asservit l’homme qui la pratique, elle ne l’élève pas, mais bien au contraire, elle le dévalorise, le déresponsabilise et l’exclut de la société.

    • Jean Gobat sagt:

      Mais c’est exactement ce qu’a dit M. Tristan Cerf. Et c’est juste. Le fait de changer quelques mots ne change rien au problème.

  • Hans Gerster sagt:

    Danke für den Beitrag! Richtig wohltuend, dass man auch diese Stimme wieder einmal vernimmt. Und wichtig, weil leider nicht dem Zeitgeist entsprechend.

  • Carla Allfeld sagt:

    Ist das jetzt Satire oder was? Ich hoffe sehr! Denn ernstgemeint, wärs der letzte Schrott nach dem Motto da waren wir doch schon einmal, da wollen wir NIE mehr hin! So was Einseitiges, Unrelativiertes, Selbstgerechtes…! Mein Gott von welcher Seite Du auch immer angefleht wirst, bitte lass ihre Hirne auch wieder etwas gehaltvoller werden!!!

  • Urs Jäger sagt:

    Spricht Herr Cerf mir nun aus dem Herzen, weil ich Schweizer bin oder weil ich Protestant bin? Nur schon das Auftauchen dieser Fragestellung ist ja nicht uninteressant…
    Manchmal übernimmt mich eine ungewisse Beklemmung, aus der Befürchtung heraus, dass sich die Ethik aus unserer Gesellschaft verabschiedet, vom „Duell der Extreme“ verschlungen wird, und ich erlebe das als einen Übergriff auf meine Identität als Schweizer – oder eben doch als Protestant?
    Ein Appell wie dieser wirkt dabei wie Balsam, und es bleibt nur zu hoffen, dass er in unseren lärmigen Zeiten nicht ungehört verhallt.

  • Hans Schmidt sagt:

    Ich bin auch Protestant und pflege etwas Geld einem Bettler zu reichen, insbesondere, wenn ich einem Gottesdienst besuche , ausser ich das Gefuhl haben, er hätte keinen Recht dazu (jung und gesund aussehend, oder ich vermute einen Trick). Nämlich, ich denke das hinter einem Bettler Christus steht „ den Kleinsten, denen ihr eine gute Tat tut, dass tut es mir. Ich finde diese Haltung rieche nach Selbstgerechtigkeit. Ausserdem finde ich den Artikel gut und unterstütze ihn.

  • Egal welcher Ausprägung, Religiösem gegenüber bin ich stets skeptisch und deshalb gehöre ich auch keiner Kirche an. Vorallem weil ich dem Glaubensbekenntnis nicht folgen kann. Dennoch erachte ich aufbauende christliche Werte als essentiell, sie prägen unser Denken fundamental und tragen unsere Gesellschaft. Leider sehen Katholiken und Protestanten noch immer nicht das Gemeinsame im christlichen Glauben, sondern was sie unterscheidet. Die Chance 32 und 31zu 63 zu vereinen, wird nicht wahrgenommen. So werden wohl beide weiterhin verlieren anstatt gewinnen.

  • Matthieu sagt:

    C’est un poisson – qui pourrit par la tête, comme l’a fait remarquer sepp z – d’avril, n’est-ce pas?

  • xyxyx sagt:

    sehr interessanter Artikel fernab von der täglich nachgeplapperten inhaltslehren political correctnes. Die Aufschreie im Blog gehören eben denen, welche nur fadenscheinigen Parolen ihr Ohr schenken. Der Protestantismus ist die Grundlage des Schweizer Staates und wir sind von ihm geprägt. Humanismus und Aufklärung kann man nicht getrennt von Protestantismus verstehen. Humanistische Werte sind allesamt in protestantischen Staaten am breitesten etabliert. Aber die Ignoranten zetern, reden davon dass sie als einzige „denken“, aber analysieren Geschichte nicht wirklich.
    PS – bin kein Kirchgänger

    • Dominique Rudin sagt:

      „Humanismus“ und „Aufklärung“ erwuchsen keineswegs allein aus dem Protestantismus. Der Humanismus war zunächst eine kath. Geistesströmung (Luther!), die wiederum stark von der osmanisch-arabischen Wissenschaft profitierte: Ohne sie hätte Europa noch lange auf die griechischen ‚Klassiker‘ aber auch auf indische Mathematik gewartet. Und wer würde einen ‚jüd.‘ Spinoza, einen ‚kath.‘ Voltaire zum ‚protestant.‘ Aufklärer transformieren wollen? Ein schlechtes Gewissen spaltet sich in Verdrängung und Überhöhung – der Protestantismus ist davor nicht gefeiht, ansonsten der Artikel oben hinfällig wäre.

      • xyxyx sagt:

        @Rudin – hören sie doch zu was ich sage und legen sie mir nicht Worte in den Mund die ich nie gesagt habe. Ich sagte „nicht getrennt vom Protestantismus“ nicht „allein aus dem P.“
        Natürlich ist auch der Protestantismus nicht aus dem Himmel gefallen, genausowenig wie der Humanismus. Ich bin der Letzte der ihnen hierin widerspricht.
        Aber katholische und osmanische Wurzeln hin oder her, Humanistische Werte sind trotzdem in protestantischen Ländern am breitesten etabliert und das ist kein Zufall. Das ist alles, was ich sagte.

  • Und weil die Politik sich autonom zur Kirche zu verhalten hat, sehe ich es im Umkehrschluss ebenso. Herr Cerf, auch wenn Ihr Blogbeitrag von sogenannten Gutmenschen hier verrissen wird, ist er trotzdem gut und sollte so manchem Wegweisend sein.

  • Kurt Luder sagt:

    Es gibt keine protestantische Ethik sowie es keine andere religiöse Ethik gibt. Religion war der Auslöser mehr Leidwesens auf dieser Welt als jeder andere Grund, protestantische Kirche eingeschlossen.

    • Kaspar Tanner sagt:

      Richtig: Und die drei Massenmörder Mao-Tse Tung, Adolf Hitler und Pol Pot waren natürlich alles gläubige Menschen…
      Ich verweigere mich nicht den negativen Seiten der Religion. Ich glaube nicht an Gott und wurde in einem materialistischen Haushalt erzogen. Aber gewisse Atheisten sollten in die Psychoanalyse gehen und analysieren, wieso sie einen krankhaften Hass auf alles Religiöse haben.
      Weil Ihre Eltern bigotte Spiesser waren, heisst das noch lange nicht, dass Religion keine positiven Effekte hätte…

      • xyxyx sagt:

        danke Kaspar Tanner – besser könnte man es kaum sagen

      • Hans Kernhaus sagt:

        @K Tanner: Die drei handelten aber nicht als Atheisten mit der Begründung es gebe keinen Gott (im Gegensatz zu den Verbrechen der Kirche, die im Namen des Glaubens begangen wurden). Hitler nutzte zudem gezielt den Glauben, verwies stets auf die „Vorsehung“, die ihn auserwählte, auf den „Allmächtigen“. Goebbels‘ Rede im Sportpalast: „Wollt ihr in diesen Krieg ziehen, wie in einen Gottesdienst“. Auf den Gurt-Koppeln jedes Wehrmachtsoldaten stand — auch unter Hitler — „Gott mit uns“, auch noch im Moment in dem er ihn öffnete, um ein russisches Mädchen zu vergewaltigen.

        • Kaspar Tanner sagt:

          Das Problem an Leuten wie Luder ist, dass er in einer dualistischen Gut-Böse-Welt gefangen ist und in der Religion eine dunkle Macht sieht: Hier die Aufklärung – dort die böse Religion.
          Leute wie Luder würden selbst aus der Religiosität der Buddhisten oder Amish-People die Hölle machen, weil sie nicht das Gute im Anderen sehen. Der Mann unterscheidet sich in seiner Wahrnehmung nicht im Geringsten von George W. Bush. Sorry, ich bin ein aufgeklärter Rationalist. „Gott“ sagt mehr über den Gläubigen als über Gott aus. Zum Glück sind die meisten Menschen gut – und ihr Gott ist ok für mich…

          • franz peter sagt:

            Herr Tanner, vor lauter Tanz vor dem goldenen Spiegel wissen sie selbst nicht, wer sie sind.

          • Kaspar Tanner sagt:

            @ Franz Peter: Nope: Das Problem ist einfach, dass ich zu intelligent und gebildet für Schwarz-Weiss-Malerei bin. Aber schön ausgedrückt, zweifellos…

        • Toni Mitchelli sagt:

          @Hans: Perfekt gekontert. Mit wenigen Worten viel Wahrheit gesagt.

          • xyxyx sagt:

            stimmt überhaupt nicht – die Atheistischen Religion haben sehr wohl im Namen ihrer Ideologie Andersgläubige verfolgt.

        • Phisiker sagt:

          Der NS war eine atheistische Ideologie, die es sich nicht leisten konnte, gegen die Kirche als Gesamtheit vorzugehen. Als hatte man das „christliche“ irgendwie eingebaut, übriggeblieben von dessen Wesen ist dabei nichts. Die Führung war klar atheistisch.
          Was Mao-Tse Tung angeht, handelte er klar als Atheist, was Lenin und Stalin angeht genauso. Man kann weitermachen mit dem vielverehrten Che Guevarra, Kim Jong Il und anderen. Die Anzahl atheistischer Massenmörder ist immens, und sie töteten andere, weil diese an Gott glaubten. In China ist die Verfolgung bis heute nie zum Stillstand gekommen.

      • Hans Hasler sagt:

        Na ja, Auf den Gürtelschnallen der Nazi-Uniformen stand „Gott mit uns“. Ein bisschen gläubig waren die wohl schon.
        Auch die Kommunistischen Regimes hatten sehr wohl ihre eigenen „Bibel“, sprich Sammlungen dogmatischer Glaubens- und Handlungsanweisungen. Religion hat viele Gesichter. Für mich sind allerdings auch die sogenannten Freidenker nahe daran eine eigene Religion zu werden.

    • Hitz sagt:

      Die Behauptung, dass es keine protestantische oder andere religiöse Ethik gäbe, disqualifiziert den Behauptenden eh schon von Beginn weg, weil sie die fehlerhafte Gleichung begeht, dass Ethik=gut und gut=objektivierbar seien.

    • roland sagt:

      lesen denken und dann kommentare schreiben, wäre das richtige vorgehen um eine gute diskussion zu gestalten und nicht irgenwelche gemeinplätze wiederzukäuen. zur vertiefung empfehle ich die schweizerische verfassung zu lesen.

  • ueli widmer sagt:

    Blasiertes, selbstgerechtes Geschwafel.

  • Karl Bolliger sagt:

    Nur der besonnene General Dufour konnte verhindern, dass diese vorbildlichen evangelisch-reformierten Protestanten wie ihre gleich fundamentalistischen Glaubensbrüder in Schottland (Calvin, Zwingli, Knox!) während dem Sonderbundskrieg eine „High-Land-Clearance“ in der Schweiz durchführten – die im Entlebuch einmarschierten Berner hatten bereits damit begonnen.

  • Anton sagt:

    Ich glaube mal gelernt haben, dass die Schweizerischen Reformatoren eigentlich nicht zu den „Protestanten“ dazu gehören, da sie in Speyer gar nicht dabei waren und auch mit bsp. Luther gar nicht so viel gemeinsam hatten. Insofern ist die häufig verwendete Bezeichnung Protestanten für unsere Landeskirchen eigentlich nicht korrekt. Wir sind reformiert und nicht protestantisch, oder?

    • Independent sagt:

      Ich würde mal vermuten, dass auch die Reformer gegen die damals herrschenden kirchlichen Umstände protestierten und deshalb die Kirche reformierten.

  • Thomas Meili sagt:

    Insbesondere wäre es wichtig, sich wieder auf urschweizerische Werte wie Gleichheit vor dem Gesetz zu besinnen und als logische Konsequenz die Ungleichheit schaffende und wettbewerbsverzerrende Pauschalbesteuerung abzuschaffen.

  • Steluccio sagt:

    On ne comprend pas vraiment votre raisonnement … On a l’impression, à vous lire, que les protestants seraient plus „éthiques“ que les catholiques. Peut-on vraiment parler de protestantisme „au fondement même de notre état“ ? Il me semble que depuis les mœurs aient changées et il faut trouver une solution à la mendicité, autrement qu’une réponse „mon seigneur me l’interdit“ …

    • Charles Rochat sagt:

      Ne pas donner du poisson mais apprendre a pêcher, c‘ est la seule solutions,
      pour les Gitans, des programmes d‘ éducation dans leur pays d‘ origine.

  • Matthieu sagt:

    Encore ceci, au cas où ce texte ne serait pas un poisson d’avril: l’étique protestante à la sauce Tristan Cerf, c’est exactement ce qui guide Christoph Blocher et elle règne actuellement sur la Suisse. A combattre et non à – soit-disant – retrouver.

    • Raymond F sagt:

      Dommage que vous n’ayez pas compris le sens du papier de M. Tristan Cerf.

      Pour ajouter un petit peu de réflexion. Jusqu’à la réforme un bon chrétien imite l’artisannat de son père. Un meilleur chrétien devenait prêtre. Et un tout bon chrétien se fait moine.

      A la réforme, le mouvement s’inverse. Certes, des pasteurs éclairent de leur lanterne la parole divine. Mais le bon chrétien surpasse l’artisan qu’était son père. Il gagne non seulement de quoi nourrir sa famille mais a largement de quoi donner (du travail) aux autres. Le développement est né. Suivront le progrès et la mécanisation.

  • Urs Jäger sagt:

    Eines, so scheint mir, dürfe gerade angesichts mancher Kommentare nicht vergessen werden: Auch die Reformierten Kirchen haben sich an „ihren“ ethischen Idealen zu messen, und gerade als aktives Mitglied würde ich niemals bestreiten, dass sie dabei oft genug nicht gerade gut weg kommen! Das spricht allerdings nicht gegen die Ethik, im Gegenteil, es macht sie nur noch notwendiger.

    • xyxyx sagt:

      Es ging in dem Artikel aber nicht um die Kirchen, sondern um das vergessene Fundament unserer Gesellschaft. Nicht um die Kirche, sondern um die alte, protestantische Ethik. Welche von katholischer und humanistischer Seite oft totgeschwiegen wird. Dabei wäre es äusserst wichtig, sicher dieser Wurzeln unserer Gesellschaft bewusst zu werden, unser Wohlstand und auch unsere humanistischen Werte verdanken vieles diesen Wurzeln, welche natürlich nicht fehlerfrei – oder alleinseligmachend sind, aber wer in solchen Abosluta denkt, ist sowieso ein Narr.

  • Pál Kovács sagt:

    Sehr schöner Beitrag, fast schon überfällig!
    Nur das Wort „Messe“ irritiert ein wenig…

  • Ich nehme mal an, dass die promt erfolgten erbosten Kommentare so gewollt waren.Zusätzlich jetzt auch noch unsere beiden Religionen gegeneinander auszuspielen, ist gleich mehrfach falsch! Was die Bettelei,und dazu zähle ich auch Wirtschaftsflüchtlinge, betrifft bin ich weitgehend einig mit Herr Cerf,denn jeder Mensch braucht Selbstachtung und Bestätigung sonst wirft er sich selbst weg. deshalb dürfte es nur Hilfe zur Selbsthilfe geben! Ausser bei Krankh.und Gebr.Ich bin der festen Ueberzeugung, dass sich Politiker NIE ohne eigene “ Vorteile“ für Immigranten einsetzen , weder links noch rechts

    • Christian Unternehmer sagt:

      Danke!

      Allerdings glaube ich aber schon, dass es doch noch einige Politiker gibt, die sich ohne eigen Vorteil für Immigranten einsetzen. Ausser die Beruhigung des Mitgefühls durch eine „gute Tat“ zählt auch als eigener Vorteil 😉

  • Stephan Meier Beer sagt:

    Ja und da gibt es noch die grosse Risikogruppe der männlichen Nichgymnasiasten die sowieso nur klauen und prügeln.
    Die diversen deutschen Aufklärungsinstitute die glauben die Weisheit mit dem grossen Silberlöffel in sich rein geschaufelt zu haben
    sollen endlich ihre Ergebnisse für sich behalten und nicht dauernd irgendwelchen unhaltbaren Quatsch veröffentlichen.Die Medien
    geben dem Ganzen noch den besonderen Drive dazu und schon weiss plötzlich niemand mehr ob man den eigenen gesunden Menschenverstand tatsächlich wieder einmal einschalten könnte.

  • Richi sagt:

    Zum Glück wird Zürich immer weniger protestantisch und Lebensfreude zieht mehr und mehr ein!

    • Urs Jäger sagt:

      Soll ich mich nun darüber freuen, dass Zürich endlich ein Casino bekommt und sich als Hauptstadt der Prostitution hervortut? Brauche ich eine andere Brille, um dahinter nicht vor allem Leid, Ausnutzen der Schwachen, Missbrauch zu sehen?
      Lebensfreude hat doch eigentich eine ganz andere Qualität…

      • Richi sagt:

        Lieber Herr Jäger, habe ich geschrieben, dass man sich freuen soll, dass „Zürich endlich ein Casino bekommt und sich als Hauptstadt der Prostitution hervortut“? Vielleicht brauchen Sie wirklich eine Brille, vielleicht gar eine intellektuelle?

  • Thys Flueler sagt:

    „Das Betteln – wie auch das Glücksspiel – nervt mich wirklich, denn es schwächt sowohl den Menschen, der es tut, als auch die Gesellschaft, die es ihm erlaubt, es zu tun.“ Und das Glückspiel der Banken, die gewaltuge instituitonalisierte Spekulation? Nervt diese Sie auch, Herr Cerf? Oder gilt diese für Sie als Arbeit aus Berufung?

    • Marcel Meier sagt:

      Genau Herr Flueler
      Dies und die Pauschalbesteuerten sind nämlich die wahren Sozialschmarotzer.

    • Es sind nicht die Banken, sondern wenige Halunken an deren Spitzen. Die Verantwortung tragen aber wir Bürger, die das zulassen. Und zwar nicht indem wir mit noch mehr Gesetzen (Abzockerinitiative) das Treiben verbieten sollen, sondern indem wir unsere Verantwortung bei den Unternehmen, die uns gehören wahrnehmen.

      • Kaspar Tanner sagt:

        Sehe ich das richtig: Sie haben all‘ Ihr Geld in UBS-/CS-/Novartis- und/oder HoffRoche-Aktien investiert und verzichten auf Ferien und andere Freuden, damit Sie mit Ihren sechs Aktien das Lohnsystem der betreffenden Unternehmen beeinflussen können?
        Nicht übel. Sie haben soeben den Don-Quixote-Preis gewonnen….

        • Nein, wir lassen es zu, weil wir folgendes zulassen: Unsere Nationalräte verzögern die Anpassung des Aktienrechts. Wir sind für die Abzockerinitative, obwohl diese verhindert die Halunken zu kontrollieren. Und die Migros beispielsweise wäre direktdemokratisch organisiert, kaum jemand interessierts.

        • Christian Unternehmer sagt:

          Lieber Herr Tanner

          Sie vertreten einige interessante Meinungen, die ich schätze, auch ich wenn ich mehrheitlich nicht gleicher Meinung bin. Ihr aggressives Verhalten und ihre abschätzigen Antworten disqualifizieren Sie – leider!

          • Kaspar Tanner sagt:

            Sehr geehrter Herr Unternehmer(?),
            Ups, sorry. Ich habe die Botschaft verstanden. Ich werde mich bemühen, meine Überlegungen künftig diplomatischer rüberzubringen. Ist schon so: Je schlechter die Argumente, desto aggressiver das Verhalten und die Sprache.
            Da torpediere ich mich selber.
            Danke für das ehrliche Feedback!

      • Thys Flueler sagt:

        Frommer Spruch, den hören wir seit Menschengedenken. Vertrauen ist gut, kontrolle ist besser (I. Lenin)

  • Charles Rochat sagt:

    Je vous remercie de rappeler les fondements qui ont fait le succès de la Suisse et des Pays Nordique.
    Les Pays Catholiques en général et du Sud en particulier sont culturellement corrompus avec pour
    consequences une accentuation de la pauvreté et de la richesse….., c‘ est intolerable et inacceptable.
    Il y a longtemps que je me suis éloigné de toutes „églises“ mais suis convaincu que l‘ éthique Protestante est la bonne

  • Rolf Schumacher sagt:

    Bizarrer Text, bizarrer Mensch. Extremismus ist eine seriöse Krankheit egal ob er protestantischer oder katholischer Natur ist. Die Reformation hat die Bettler und sozial Schwachen einfach aus der Stadt gefegt. Die Stadt ist steril, sauber entmenschlicht. Der kurzgehaltene Protestant reist dreist über die Grenze um sich ausserhalb der Beobachtung seiner strengen Gemeinde Soddom und Gamorra hinzugeben. Siehe das puritanisch-todkranke Amerika und ihr Umgang mit dem katholischen Mexiko. (Drogen-Prostitution..). Mir ist ein sichtbarer Bettler in der Stadt lieber als bigotte Heuchelei.

    • Stefan Schmid sagt:

      Danke, Herr Schumacher, für Ihr Verständnis für uns, die wir nicht auf Rosen gebettet sind. Sicher darf ich Sie darum für ein Gabe gewinnen, um mein Schicksal etwas zu mildern. Mit fünfzehn oder zwanzig Franken wäre schon viel geholfen. Meine Postcheckkonto lautet: Stefan Schmid, Konto-Nr. 40-185211-2
      Gott vergelt’s und vielen Dank.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Ich habe Ihnen bereits in Hülle und Fülle gegeben, haben sie es bemerkt?

        • E.H.Roth sagt:

          die Bettler sind übrigens keine CH-Bürger sondern org. Banden sieht man in verschiedenen Städten und nur bares ist wahres Hr. Schumacher.

          • Ignatius von Loyola sagt:

            Aha. Jeder Obdachlose in der Schweiz ist ein Krimineller und weil er obdachlos ist, ist er auch automatisch kein Schweizer mehr. Aha. so ist das in der neuen guten, sauberen protestantischen Welt. Das ist natürlich eine bequeme Argumentationskettte, um mit Randgruppen fertig zu werden, ohne sich selber besudeln zu müssen. Sie haben saubere Arbeit geleistet Hr. Roth, totale Arbeit, könnte man schon fast sagen. PS. Ich kenne einige Bettler persönlich, es sind waschechte Schweizer.

  • A. Fricker sagt:

    Von welcher Welt ist dieser Mann? Wenn ich solchen Mist lese schüttelt es mich durch. Der Mann hat keine Ahnung von Armut und von Menschen die ums überleben kämpfen. Und das nicht nur in der 3. Welt – sondern hier bei uns.

  • mackenzie sagt:

    Ah, ce brave monsieur Cerf, un bon protestant qui n’hésite à en mettre une couche contre les „sectes évangéliques“. C’est fou ce que certains protestants ont une dent contre les évangéliques… Du haut de sa morale protestante bien-pensante, ce monsieur réfléchit en termes de principes (l’idéologie se cache même dans ce genre de protestantisme), au lieu de mettre en avant la personne (la pauvre mendiante). Qu’est-ce que le Christ vous enseigne, dans votre théologie, M. Cerf? La mendicité n’amène rien, c’est vrai, mais l’amour se multiplie à mesure qu’on le donne.

  • YaYa sagt:

    On lit de drôle de chose ici, l’intolérance n’a pas de couleur et touche même ceux qui se réfère au protestantisme :
    „Les Pays Catholiques en général et du Sud en particulier sont culturellement corrompus“… comment peut-on écrire cela ?
    L’étique et la morale sont le fruit d’un développement personnel qui n’a rien à voir avec la religion, avez-vous vraiment l’impression que les cantons „protestants“ se montrent plus solidaires que leurs homologues catholiques ? Comme contre-exemple, je citerais le Danemark, pays protestant nordique qui fait preuve, c’est bien connu, d’une ouverture étonnante.

    • Charles Rochat sagt:

      Consultez la liste de Transparency International et vous verrez,
      la corruption est une question culturelle, ce n‘ est pas moi qui l‘ ai inventé,
      regardez avec un linguiste si vous n‘ êtes pas convaincu.
      La morale, l‘ éthique et la religion sont interdependeants ce qui ne veut pas dire
      que tous les non Protestants sont corrompus et vis versa.
      Pour le Danemark et les autres pays Nordiques, ils ont été envahis d‘ étrangers
      qui ne s‘ intègrent pas, ça pause des problèmes.
      Au départ cette situation est due a un excès de tolérance.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Chere M. Rochard. Et qui collabore avec les catholiques et islamistes si corruptibles? Si je ne me trompe pas ce sont surtout les protestantes (juifs) qui envahissent le Sud pour le ronger et pas vice versa? (Exxon, Shell, BP, Nestle
        En plus, la religion devient une farce ridicule, des le moment ou on commence vouloir exlpliquer l habitude d une societe entier a travers de la religion. Le problems c est toujours l imbecilite, l ignorance, l arrogance est l egoisme des gens et jamais d un system religieux. Puis la spiritualite pure n excuse dans aucune religion ni le moindre crime

        • Charles Rochat sagt:

          En disant le Sud j‘ ai manqué de clarté, c‘ était le Sud de l‘ Europe.
          On est bien d‘ accord.
          On se souviendra que le pouvoir US considérait La Libye sous contrôle
          car étant le plus corrompus de tous, et Kadafy a surgit de nul part et pris le pouvoir.
          Une autre caricature coloniale théocratique sont les Philippines, le pays le plus
          corrompu d‘ Asie. Sept Eveques viennent de se faire attraper la main dans le sac pour
          avoir reçus de l‘ ancienne Présidente des Pajero’s 4X4 et des sommes d‘ argent très importantes.
          Certains mots finissant en isme servent a contrôler le bétail et faire la guerre.

          • Avvocato Marco Pagella sagt:

            Monsieur Rochat , je partage Votre opinion .
            Paradoxalment ni la morale catholique ni celle orthodoxe responsabilisent l’individu envers la societé.
            Songeons à la Mafia italienne , aux Narcos de l’Amèrique du Sud, à la corruption et à la manque de liberté en Russie .
            La morale protestante responsabilise envrs la collectivité !

  • Zuppiger sagt:

    Der Beitrag ist meines Erachtens nicht gut in die deutsche Sprache übertragen. Deshalb kommt er im Ton ein wenig „fremd“ und somit „seltsam“ daher. Und deshalb verstehen ihn viele nicht. Schade, dass die Redaktion den Text nicht besser bearbeitet hat.

    • Dem ist beizupflichten. Der Übersetzer hat so keine Ahnung, dass er einen protestantischen Gottesdienst mit „Messe“ übersetzt, beim „temple“ aber „Tempel“ statt Kirche schreibt. Würde derart unkundig über Fussball geschrieben, so würde der Mann öffentlich zur Schnecke gemacht. Aber wenn es um die – bedauerlicherweise noch vorhandene – Religionsübung der einheimischen Bevölkerung geht ist jede Schludrigkeit nicht nur erlaubt, sondern geradezu erwünscht. 10% Rendite zieht die Familie Coninx aus der Tamdia. Calvin erlaubt nur 5-7%, dafür könnte man einen Übersetzer bezahlen!

      • Lidia sagt:

        Ja, musste auch schlucken ob der Fehlübersetzungen.

      • Maria sagt:

        Giorgio, quist scortun, ha darcheu üna jada cleramaing radschun.

        Ad üna protestanta stan guliv sü ils chavels ed ella cumainza a sbragir sch’ella sto leger da „messas“ e „taimpels“. Na per nüglia va in rima: saimpel e taimpel.

        Cordials salüds al char Valdenser da la Hugenotta (tü am cugnuoschast suot ün oter nom, ingiavina chenün)

  • Evelyne sagt:

    Ich glaub kaum, dass der christliche (egal ob protestantisch oder katholisch) Glaube noch viel Zukunft hat. Die Kirche hat es einfach verpasst sich an die moderne Zeit anzupassen. Dass man Bettlern schadet, wenn man Ihnen Geld gibt, mag stimmen, und Arbeit ist eine wunderschöne Berufung, aber ich würde nicht behaupten zu wissen es sei jedermanns/-fraus Berufung.

  • Hitz sagt:

    Obschon ich den Protestantismus für das Wirtschaftsleben als ausserordentlich nützlich erachte, ist es dennoch diese Selbstgerechtigkeit, die aus diesem Text spricht, die mir diese Form von Christentum gleichzeitig so unsympathisch macht. Da sind mir die Katholiken lieber, die sich die Erlösung zwar auch nicht kaufen, aber die Werkgerechtigkeit nicht gleich in Bausch und Bogen ablehnen und sich auch noch bewusster sind, dass der Mensch unvollkommen ist und man auch politbloggend nicht den ersten Stein werfen sollte.

  • Lukas O. Bendel sagt:

    Zu Recht rufen Sie in Ihrem tiefsinnigen Blog in Erinnerung, dass die persönliche Berufung zu einer „Arbeit“ als Beitrag zum Wohl der Allgemeinheit, eines der wichtigsten Fundamente unserer Staats ist. Leider geht dies in der Schweiz immer mehr vergessen: Parteien verhelfen den Partikularinteressen ihrer Wählerschaft bzw. Financiers auf Kosten der Allgemeinheit zum Durchbruch; und viele AmtsträgerInnen (insb. der Sozial- & Justizbehörden) sehen ihre Aufgaben nur noch als (gleichgültig, ja mit minimalem Aufwand zu erledigenden) Beruf statt als (zu maximalem Engagement verpflichtende) Berufung!

  • Heinrich Heine sagt:

    Mmh. Interessant. Muss verdammt schwer sein „Institutionen die wir Unterstützen“ zu finden, die nicht um Geld bitten (= höfflich für Betteln), um ihnen solches zukommen zu lassen.
    Habe immer geglaubt, Doppelmoral wäre was für Katholiken.

  • Peter Meier sagt:

    Hmm, also ich weiss ja nicht genau wieso das ganze unter Polit- blog gestellt wird. Ich dachte Kirche und Staat, das politische System, seien schon seit längerer Zeit getrennt worden. So kann man sich wohl täuschen.

    • eugen Boller sagt:

      Das ist eine Illusion! Glaube kann nie aus der Politik getrennt werden, weil er das Individum in direktem Masse beeinflusst, weshalb es vorallem bei monotheistischen Ansichten, welche gerne bereit sind zu trennen, auch so gefährlich ist. Doch es lässt sich nichts trennen – Wir sitzen alle im gleichen Boot. Das Thema mit der Bettlerin ist im übrigen Hochpolitisch! Laufen wir nicht täglich an der Armut vorbei – mit Sicht auf die dritte Welt und Kriege bei welchen wir in jedem Fall Mitverantwortung tragen?

  • Markus Sennheiser sagt:

    Cerf hatt den simplen test, denn „vielleicht“ Gott ihm an diesen tag vor seine füsse presentiert hatt, nicht bestanden. Die Betllerfrau , oder ob eine spende sinn gemacht hätte spielt in dieser geschichte nur eine Nebenrolle. Hingegen zeigt uns diese Geschichte wie weit wir gehen um zu rechfertigen dass wir ja nicht mehr machen oder geben als wir müssen.

    • Dieter Köhler sagt:

      Das Verhalten der Bettlerin gegenüber , spiegelt eher das eines weltlichen Reichen wider . Mit dem wahrscheinlich nicht allzu niedrigen Lohn eines Stellvertretenden Chefredaktors , würde man ein paar Groschen nicht mal wahrnehmen . Der einzige Protest den man hier erkennen kann , ist der gegen eine soziale Gerechtigkeit für alle Menschen . Wegsehen kann man rechtfertigen versuchen wie man will , es bleibt Verdrängen .

    • eugen Boller sagt:

      Absolut richtig erkannt! Danke.

      • Dieter Köhler sagt:

        @ Sennheiser : für Gott , gibt es kein „vielleicht“ … höchstens für Sie und für mich , jedoch spielt dies hoffentlich in seiner unendlichen Barmherzigkeit , nicht mehr so eine grosse Rolle … ´könnte ich mir vorstellen 🙂 für Gott gibt es keine Atheisten , hehe … das sind nur Menschen , die Ihn verdrängen 😉

  • sandro gasser sagt:

    nun ja, mich würde es noch intressieren, ob diese bettlerin vor der genfer kirche schweizerin war: an dieser frage zeigt es sich, ob der nagel, an dem die geschichte hängt stark genug ist. andernfalls müsste noch der soziokulturelle hintergrund der bettlerin ausgeleuchtet werden und dann würde der blog in dem sinne überflüssig, das es kaum sinn macht über religion zu reden wenn es doch kein religiöser, sondern nur einen wirtschaftlichen hintergrund für ein verhalten gibt. die reaktion auf bettelnde protestantisch begründen? na ja, lieber herr cerf, sie sind kein monster! auch kein heiliger …

  • brigitta sagt:

    herr cerf, dann tun sie doch etwas dafür, dass alle menschen in unserem land auch arbeit haben und somit der protestantischen ethik genüge tun können. der arbeitsmarkt kennt nämlich das wort «berufung» nicht und stellt menschen, die nicht jung und schön und für wenig geld schuften an den rand… berufung hin oder her. und manch einem bleibt am schluss gar nichts mehr anderes übrig! ihr «protestantische» haltung ist sehr arrogant. mit katholischen grüssen

    • Frau brigitta, den Beitrag von Herr Cerf möchte ich nicht schön reden aber unlängst wurde beklagt, dass die Schweiz leider auf immer mehr Leute aus dem Ausland angewiesen sei, weil sonst weniger qulifizierte Arbeiten nicht mehr erledigt würden!Wäre es dann nicht für alle sinnvoller diese Frau würde arbeiten statt betteln?Ein unreligiöser

  • Andrej sagt:

    Herr Cerf, wo Sie Recht haben, haben Sie Recht! Merci für den tollen Artikel.

  • Daniel sagt:

    Die bettelnde Frau war sicher eine Einheimische? Wir sind ja heute schon so weit,wo wir Ausziehen müssen aus unseren Wohnungen,das unserelieben Asylanten platz haben! Adieu du schöne Schweiz!

    • E.H.Roth sagt:

      hat was. das eigene Volk wird mehr und mehr benachteiligt ausser man ist reich. Die Schweiz steht je länger je weniger hinter den eigenen Bürger was einem Verrat gleich kommt. Der qualifizierte und wohlhabende Ausländer ist der CH lieber.

  • Francis Kay sagt:

    Rückkehr zum Sonderbundskrieg 🙂

  • dres sagt:

    …Hauptsache es wurde geschrieben und darüber debattiert… Anhand der Kommentare ist offensichtlich, wie verbissen und bünzlig die so genannte protestantische Ethik ist… Wann kommt die Welt eigentlich im 2011 an… Das Ganze kommt mir vor wie eine Diskussionsrunde in der jungen FDP… 😉

  • Fritz Miehl sagt:

    Ist Herr Cerf „Auftragsschreiber für das neoliberale „Kapital“ ? Mehr Tiefsinniges kann ich in seinem Blog nicht erkennen!

    http://zmag.de/nachrichten/10-strategien-der-manipulation-gehirnwaesche-nach-noam-chomsky

  • ueli widmer sagt:

    ENDLICH! endlich, gibt und jemand auch den moralischen krückstock in die hand, damit wir unsere „ICH, ICH, ICH“-Haltung mit gottes-hilfe aufrechten hauptes rechtfertigen können.

  • Hans Jung sagt:

    Ist mir eigentlich egal, ob nun gläubig, reformiert oder was auch immer. Es geht mir besser als dieser alten Frau, also gebe ich fünf oder zehn Schtutz, deswegen gehts mir nicht schlechter, aber ihr hoffentlich ein klein wenig besser. Muss man sich deswegen so so hintersinnen?

  • Jean Gerber sagt:

    Ich wage die Behauptung, dass Herr Cerf nicht protestantisch, sondern reformiert ist. Wenn ihm der Unterschied nicht bekannt ist, so dürften seine übrigen Ausführungen in diesem Zusammenhang auch nicht von grossem Wert sein.

  • Dominik Fitze sagt:

    Unglaublich, dass diese Arroganz gegenüber den Ärmsten noch mit Gott und Calvin gerechtfertigt wird. Andererseits, mit wem sonst?

  • Rolf Auf der Maur sagt:

    Thoma Münzer in Memoriam: Die Grundsuppe der Dieberei sind unsere Fürsten +Herren, nehmen alle Creaturen zu ihrem Eigentum, die Fisch im Wasser, die Vögel in der Luft, das Gewächs auf Erden muss alles ihrer seyn.Aber den Armen sagen sie; Gott hat geboten, du sollst nicht stehlen. Sie selber schinden + schaben alles, was da lebt; so aber ein Armer sich vergreift am Allergeringsten, muss er henken. Da sagt dann der Doctor Lügner Amen.(T.Münzer,Th.,1490-1525.Oder: Abwärts Tyrann, nach oben Knecht,Verleumder des Menschen,Speichellecker des Herrn-voila des Glaubens Porträt!. (L.Feuerbach,1804-187

    • Rolf Schumacher sagt:

      Quod licet jovi non licet bovi, sagten sie bereits weit vor der Reformation. Clavinistische vollgefressene oft besoffene Heuchler und zwinglianische schwerreiche populistische Extremismus Schnorrer gibt es genauso wie eitel reiche opus dei Medikamenten(drogen)krämer. Nicht die Religion macht den Menschen, allein der gesunde Menschenverstand ist es.

      • Eugen Boller sagt:

        So einfach ist es wohl dann doch nicht mit dem gesunden Menschenverstand… Bringen sie einem Kind bei, die Erde wäre eine Scheibe, braucht es wohl allerhand, es später vom Gegenteil zu überzeugen. So sind Lehren und Unlehren welcher Institutionen auch immer eine direkte Formung des „gesunden“ Verstandes. Ich wage zu behaupten, dass wir mit dem Einsatz der weltweiten Medien, die gesamte Erdbevölkerung innert ein paar Jahrzenten komplett Umpolen vermögen…positiv oder negativ ist dabei unrelevant… und jeder wird sich auf seinen gesunden Menschenverstand berufen. Was also lange genug währt…

        • Rolf Schumacher sagt:

          Gesunder Menschenverstand bedeutet die Fähigkeit sich eine eigenständige Meinung zu bilden. Den Mainstream kritisch zu hinterfragen und gleichzeitig zu wissen wieviel Anpassung notwendig ist. Denn was nützt ein kluger Kopf einer Gesellschaft, wenn er von eitler universitär-geldgierig korrupter Autorität auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird. Der gesunde Menschenverstand kennt seine persönliche Grenzen genauso, wie die Grenzen aller Ideologien. Vertrauen auf die innere Stimme ist heisst das höchste Gut (der gesunde Menschenverstand), das jeden äusseren SCHEINgral zum umstossen bringt.

          • Dieter Köhler sagt:

            Das , ist im Grunde eigentlich auch so inetwa dasselbe , was die Weltreligionen bezwecken möchten … gesunder … wieso bloss , tun wir uns dann so schwer darin ?

    • Albert Baer sagt:

      Bravo und Danke für diese Zeilen!

      Nicht protestantische Werte haben „uns“ den „wohlverdienten“ Reichtum gebracht, sondern knallharte Ausbeutung von Mensch und Natur. Diese selbstgerechte Wertediskussion des Autors lenkt nur von den „eigentlichen“ Werten ab: Wem gehört die Welt? Heilige Kühe wie die Idee des Eigentums gilt es mal zu hinterfragen. Die Erde und alles auf ihr ist niemandes Eigentum. Sie ist lediglich eine Leihgabe. Und mit dem Leihen kommt die Verantwortung und die Sorgfaltspflicht für die geliehene „Ware“.
      Wir brauchen kein protestantisches Wirtschaften sondern ein nachhaltiges.

  • sepp z. sagt:

    Kürzlich während eines Indienaufenthaltes wurde mir wieder einmal bewusst, wie Religion Menschen über Jahrhunderte manipulieren kann. Religion dient in den meisten Fällen dazu, die Wut und Enttäuschung unter den Ausgebeuteten und Armen tief zu halten. Ersatzkonzepte werden allenthalben angeboten: Schicksal, Wiedergeburt, etc. Wers glaubt und schluckt, sucht den Fehler bei sich selbst anstatt in der ungleichen Machtverteilung und den Privilegien des Unterdrückers. Glücklich ist, wer den Fängen der unterdrückenden Religion entkommen kann. Oder sie selbst zu seinen Gunsten einsetzen kann.

    • Eugen Boller sagt:

      Richtig auf die eine Art, andernseits haben alle diese Institutionen die Aufgabe den wilden Menschenhaufen im Banne zu halten, auf das er sich nicht zerfleischen möge, was einiges an Überzeugungsarbeit abverlangt und in einem Masse sicher nicht verwerflich ist. Als der Mensch die Kuh als Nutztier erkannte, sperrte er sie in den Stall. Das passte dieser überhaupt nicht und sie geriet in Rage und begann andere Kühe zu verletzen. Als der Bauern nun ein Stück Land einzäunte und die Kühe aus dem Stall lies, wurde es Ruhig, denn die Kühe wähnten sich wieder in Freiheit 😉

  • Fritz Miehl sagt:

    Danke! Rolf Auf der Maur- besser kann man dieses gemeine, an Hetzte grenzende, Elaborat des Herren Cerf nicht kontern. Danke!

  • Guenther Gassner sagt:

    Was ist denn das für ein Mist? Kann kaum glauben, so etwas allen Ernstes im Jahr 2011 in einer Zeitung zu lesen.

  • Wenn Religionen ganz allgemein etwas bewirken, dann sicher, dass die Menschheit nie gescheiter wird und sich gegenseitig bekämpft, oder umbringt! Sind Religionen vieleicht ein Ersatz für die fehlende Familienplanung? Diese gegenseitigen Schuldzuweisungen von zum Teil uralten Vorkommnissen sind wirklich bedenklich! Das Wissen über die Vergangenheit sollte uns allen helfen die Zukunft positiver zu gestalten und nicht neue Streitereien und wirtschaftliche oder politisch/gesellschaftlich blockaden aufzubauen oder zu provozieren.

    • Patrick sagt:

      Ihren Eifer in ehren… selbst 0% religiös, aber es gibt so etwas wie geschichtliche Tatsachen. Wahrscheinlich brauchten wir Religion in unserer Geschichte um uns zu einem Punkt zu entwickeln, an dem wir getrost wieder auf sie verzichten können. Es wird wohl kein Zufall sein, dass, zumindest ich, noch nie von einem atheistischen Naturvolk gehört habe.

      • Patrick, ich sehe da keine Differenz zu Ihrer Meinung! Dass die Naturvölker alle,meist ganz unterschiedliche,“ Religionon“ haben ist ja auch logisch sind sie doch auch die am wenigsten “ entwickelten“ Völker, was ich nicht wertend meine! Auch für unsere Vorfahren war die Religion sehr wichtig, da es mangels zivilisierenden Gesetzen und anderen Rechtseinrichtungen etwas geben musste,damit nicht bloss das Recht des stärkeren galt.Irgend wann sollte die Menschheit aber doch langsam mündig werden, sonst stolpern wir immer wieder über die Fehler und Auswüchse , welche Religionen eben auch haben.

  • Fabian Wohlgemuth sagt:

    Herr Cerf, für Leute wie Sie schäme ich mich zutiefst! Sie leben in der Vergangenheit. Ihr Beitrag und abgesehen davon auch die meisten Kommentare, sind einfach nur widerlich!

    • xyxyx sagt:

      eine sehr differenzierte Kritik an der man erkennen kann, dass sie sich wirklcih mit der Geistesgeschichte Europas und der Schweiz ernsthaft und objektiv auseinandersetzen Herr Wohlgemuth. Sie können zuhören und gehen auf Argumente von Andersdenkenden ein und bringen – wo nötig gute Gegenargumente.

  • Simon Keiser sagt:

    Herr Cerf, versuchen Sie sich zu rechtfertigen? Nicht nötig, dass Religiöse Wasser predigen und Wein trinken ist nichts Neues.

  • Man muss nicht Protestant sein, um der Bequemlichkeit – und der Angst vor Armut – zu widerstehen, einem Bettler widerstrebend etwas zu geben statt ihm klar und mit Respekt vor seinem Mensch Sein zu sagen, dass man ihm nichts geben will und dass er nichts zu fordern habe.
    Man muss sich dazu auch nicht auf eine Verfassung oder sonst was berufen, was man nicht selber geschrieben, gedacht oder erarbeitet hat. Man muss sich nicht hinter einer Zugehörigkeit verkriechen oder auf Werte pochen, wenn man weiss, wer man ist, wozu man auf die Welt gekommen und was warum man wie wozu will.

  • Patrick sagt:

    Auch als total unreligiöser Mensch ist mir die Wirkung des Protestantismus auf unsere Gesellschaft durchaus bekannt. Die Forenschreiber, die den partout nicht einsehen wollen, sollten sich darüber noch einmal einige Gedanken machen. Ich zweifle, dass der moderne Protestantismus noch grossartig positive Effekte haben kann und wird, aber dass Teile der Schweiz wie der gesamten westlichen Kultur davon geprägt sind kann nicht bestritten werden. Ich gebe selten Bettlern etwas, insbesondere bei 10-jährigen Rumänen finde ich es geradezu unverantwortlich, Geld zu geben. Die gehören in die Schule…

  • Lidia sagt:

    Der kämpferische Ton von T. Cerf zeigt im Grunde, dass Menschen, die sich irgendeine Religion, z.B. hier den protestant. Glauben, zuercht biegen, wie es ihnen in den Kram passt, nicht zu trauen ist. Im besten Fall macht eine Relgion aus einem einen anständigen Menschen, da jede Ethik und Werte hat. Im schlimmsten Fall, und dieser trifft leider allzu oft ein, führt sie zu Einfalt, Selbstgefälligkeit und Selbstüberschätzung, was nur allzu oft in Ausbeutung, Vernichtung und Elend mündete und mündet. Da kann man lange Gottes Willen auslegen und so Zeug reden, am Ende ist das nur Blabla.

  • Dieter Köhler sagt:

    Herr Cerf : Versuchen Sie doch diesen Ihren Blog auch als Selbststudium zu vervollständigen , und springen Sie doch das nächste Mal einfach einmal über diesen Schatten , und geben Sie dem nächsten Bettler , den Sie auf Ihrem Weg antreffen einmal einen Fünfliber , anstelle Ihres abschätzigen Blickes . Schauen Sie ihm oder ihr dabei genau in die Augen , und fügen Sie dann dieses „Gegenerlebnis“ noch Ihrem Blog hinzu . Es könnte Sie bereichern , in Ihrer Weltsicht .

  • r.meier sagt:

    die grösste und reichste firma der welt,ist die katholische kirche,der pomp der kirchenfürsten ist unermesslich,aber in den armen ländern afrikas und südamerikas,da gehen die ärmsten der armen in die katholischen kirchen,geben den letzten batzen,nur um angeblich in den himmel zu kommen,ist das noch ethik?
    ich sehe in basel viele arme menschen,ihre ganze habe,sind auf irgend einem wagen aber die betteln nie,sind auch keine alkis,wie man so meint.in basel hat sich einfach eine bettelindustrie entwickelt,durch menschenhändler aus dem osten,da sollte man durchgreifen

  • Heinz Marti sagt:

    Mein Vater (kath) sagte immer: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!
    Im übrigen finde ich das jeder der da herumliegt irgend ein Talent aufbringen würde (Kopfstand,…) damit sie sich die drei Groschen verdienen.

  • Alex Hanselmann sagt:

    Eine Massnahme gegen persönlichen Ärger durch Religion zu Rechtfertigung scheint mir ein besonders schlechter Witz.

  • Liebe fromme Menschen, habt ihr den Bericht über den Besuch von BR.Calmy-Rey in Rumänien schon gelesen?? So ist das Leben wirklich, hört auf zu träumen!

  • Albert Baer sagt:

    Falls der Herr Cerf für diesen Artikel ein Honorar erhalten hat, so hoffe ich doch, dass er die – von seinem Gott gesandte – Bettlerin angemessen daran beteiligt hat. Schliesslich hat er sie für den Artikel „verwendet“, obwohl er keinerlei „Verwendungsrechte“ über sie hat.
    Verwendung ohne Zustimmung und ohne angemessene Gegenleistung ist ja eigentlich Ausbeutung.

  • Stefan Gfeller sagt:

    Herr Cerf, zu den Grundwerten gehört, dass Sie als Journalist der Wahrheit und nicht dem Glauben (was sich gegenseitig ausschliesst) verpflichtet sein sollten. Und „Gott“ – was immer Sie darunter verstehen mögen – sei, so er den wirklich „allmächtig“ wäre, des Machtmissbrauchs in unzähligen Fällen anzuklagen. Nett finde ich jedoch, dass Sie Kirchen besuchen und sich damit den Grundwerten der Aufklärung – nämlich selber zu denken und sich nichts vorpredigen zu lassen – ganz bewusst widersetzen. Chapeau, tolle Realsatire!

  • heidi reiff sagt:

    Hier in Basel wird an div. Orten gebettelt. Am Bahnhof wurde ich mal von einem jungen Mann angebettelt, ich sagte nein, ging dann einkaufen im Coop, beim Rückweg zur Bushaltestelle bin ich diesem jungen Mann wieder begegnet hab ihm dann einen kleinen Betrag gegeben. Meist ältere Männer sitzen am Bahnhof und spielen Geige, freiwillig können Leute etwas spendieren in den offenen Geigenkasten. Auch im Trämli wird gebettelt, oft alte Frauen mit Kopftuch. Religion ist Opium für das Volk – (Karl Marx). Ich bin in einfachen Verhältnissen aufgewachsen……. in Basel nit vom Daig.

  • Martin Buber sagt:

    Die Protestanten haben aus Jesus einen obrigkeitsgeilen Arbeitsfetischisten gemacht, welcher nicht bei Prostituierten, Verbrechern und Zöllnern verkehrt, sondern es vorzieht dem Kaiser die Hand zu küssen und die Geldwechsler zu unterstützen.
    Auch der Teufel hat seine List…………………………………………………………………………………………..

  • Markus Schneider sagt:

    * Betteln: Nein
    * Immigration: Nein
    * Gleichstellung zwischen Männern und Frauen: Ja
    * Kriminalität: Nein
    * Status von homosexuellen Paaren: Nein

  • Dominique Ní Ghrá sagt:

    „Dene wo´s guet geit giengs besser, giens dene besser wos weniger guet geit…“, nach Mani Matter (Potestant?)

  • Dominique Ní Ghrá sagt:

    „Dene wo´s guet geit giengs besser, giengs dene besser wo´s wenige guet geit…“ nach Mani Matter (Protestant?)

  • Max sagt:

    Sehr geehrter Herr Cerf,
    Sie nennen als „Probleme“ der Gesellschaft: Kriminalitaet und Immigartion, aber auch die Gleichstellung zwischen Maennern und Frauen und weitere. Ich hoffe, das war ein Uebersetzungsfehler und sie wollen sagen ‚gesellschaftliche Herausforderungen‘ oder etwas dergleichen.
    Mit besten Gruessen
    Max

  • da das Christentum die Barmherzigkeit auf der Flagge führt, soll sich keiner, der Bettlern nicht gibt, solange er noch kann, sich mit Christus in Verbindung bringen lassen. Auch Fleischesser haben nichts mit einer Geisteshaltung Heiliger zu tun und sind in ihrer Doppelmoral einfach als blinde (und taube) Passagiere auf einen fahrenden Zug aufgesprungen.

  • Schuchig, Egolf sagt:

    Das erste Vergehen an der Gerechtigkeit ist die Selbstgerechtigkeit.

  • Dominique Ní Ghrá sagt:

    „Dene wo´s guet geit giengs besser, giens dene besser wo’s weniger guet geit…“ von Mani Matter (Protestant).

  • Dieter Köhler sagt:

    Wir sind an dem Punkt in der (Menschheits)Geschichte angelangt , wo wir nicht mehr leugnen können , dass es nich allen Menschen gleich gut geht

    … to be continued ?

  • SYLVIE RG sagt:

    ETHIQUE CHRETIENNE C EST INDISPENSABLE LES 10 COMMANDEMENTS ET LE MODELE JESUS

  • Hagebutto sagt:

    Arbeit im 21. Jahrhundert macht krank!

  • Thomas Läubli sagt:

    Ich gebe bettelnden Menschen auch nie etwas: Wir haben in der Schweiz (solange nicht die SVP die Macht übernimmt) gute Sozialwerke, die den Menschen in Not helfen. Zudem finanziert man Bettlern mit Gaben oft ihre Alkohol- oder Drogensucht und nicht das Lebensnotwendige. Was das Ganze mit Protestantismus zu tun hat, steht jedoch in den Sternen…

    • Kaspar Tanner sagt:

      ..hinzu kommt, dass vor allem die rumänischen Bettler von Quasi-Zuhältern kontrolliert werden, die sich mit dem Geld ihren Mercedes kaufen.
      Wenn man sich als christlich oder humanistisch erweisen will, sollte man Bettlern Lebensmittel geben – oder Steuern zahlen (für etwas hat man ja Sozialwerke).
      Aber wie heisst’s so schön: Das Gegenteil von „gut“ ist „gut gemeint“. Ist immer schön, wenn man einem Kriminellen in Osteuropa einen fetten Schlitten finanziert… Auch eine Form von Entwicklungshilfe und europäischer Solidarität.

  • was gewiss noch mit der Bibel in der heutigen Zeit zu tun hat, ist die Verwirrung und all die falschen Propheten. Die Welt (fast alle, die sich auf Christus und Bibel berufen) steht tatsächlich Kopf.

  • Niklaus Vogler sagt:

    Zum Glück gibt es die Katholiken, welche für alles Negative verantwortlich gemacht werden können. Gerade diese Selbstgerchten
    Herr Cerf sind die Uebeltäter.

  • Roland Kämpe sagt:

    Ich bin Katholik, vielleicht ist dies der Grund, weshalb ich Herrn Cerfs Gedankengänge nicht nachvollziehen kann.
    Zwar stimme ich zu, dass sich der Segen Gottes nicht kaufen lässt, aber viel lieber reut mich, dass ich einem Schwindler oder Schnorrer ein paar Stutz zugesteckt habe, als dass ich eine wahrhaft hilfesuchenden Person von mir wies. Den Fünfliber werde ich ja nicht missen; je nach Situation auch zwei nicht.
    Dem frommen Herrn Cerf möchte ich des Weiteren nahelegen, sein Büchlein mal unter Matthäus 25,40 aufzuschlagen.
    Was ist wirklich das vergessene Fundament unserer Gesellschaft?

  • René Hofstetter sagt:

    Je propose, que Calvin fut un super-politicien, qui a comprit que seulement la fusion de religion et buts politiques peut avoir un succès global. Le protestantisme est alors du christianisme enrichi de l’économie (y compris l’égoisme).

    Ich stelle die These auf, dass Calvin ein sehr guter Politiker war, der erkannt hat, dass nur die Fusion zwischen religion und politik einen weltweiten Erfolg bringen kann. Der Protestantismus ist also mit Wirtschaft angereichertes Christentum (wobei der Eogismus bei der Wirtschaft inbegriffen ist.)

  • Stefano Pedrazzini sagt:

    Die „Caritas“ ist einer der zentralen Werte des Christentums. Bedauerlicherweise wird das von einigen Anhängern eines Herrn, der vor 500 Jahren in etwa dieselben Kleidervorschriften erliess wie die Taliban heute, gerne ignoriert.
    Wer die „Caritas“ ablehnt der sollte sich eine neue Religion suchen, denn weder Christentum noch Islam sind ohne den zentralen Wert der Nächstenliebe und der Nächstenhilfe nicht denkbar.

  • Mabeth von dibidaebi sagt:

    Man muss ja nur das Gesicht des Autors sehen und man ist sich bewusst, dass es nur ein Essay ist das er schreibt, denn in der Katedrale von Lausanne hat es keine Messe und so ist auch die Bettlerin wahrscheinlich fiktiv und seine ganze Weisheit macht ihn sicherlich nicht happy, denn glauben sie mir einem Bettler etwas zu geben bereichert den Geber beaechtlich in seinem innerern Wesen und beflueglt seinen Tag. Probieren sie es doch einmal am Tag einem Bettler etwas zu geben falls sie einem begegnen. Einfach immer einem. Sie werden es erleben dass das ein Glueck ist wie es auch Buddhisten sehen

    • Markus Schneider sagt:

      Ok, ich werde den Bettlern ab sofort täglich einen Tritt in den Hintern geben. Danke für den Tipp!

  • peter schoeffel sagt:

    apropos: die präambel ist keine christliche erfindung, sondern eine traditionelle islamische eidesformel, die bismillah. wenn man in marokko eine velo mietet, steht oben auf dem mietvertrag „bismillah arrachman arrachim“. oder eben: im namen gottes des allmächtigen.

  • peter laufmann sagt:

    religionen und glauben sind für so viele konflikte und ungerechtikeiten verantwortlich! ihre aussagen strozen vor aroganz und narzismus, sie demütigen menschen die (materiel)arm sind und unterstellen ihnen, dass sie selber schuld sind. leute die denken, glauben nicht, sie wissen und aus dieser erkenntnis entstehen meinungen um die es sich lohnt zu leben und zu kämpfen. die armen menschen die ich in meinem leben kennen gelernt habe sind reicher im geiste als sie es je sein werden und bringen im gegensatz zu ihnen den menschen viel das mit geld nicht messbar ist, spiegelbild der gesellschaft!

  • Leo sagt:

    Wenn sich meine Wege mit solchen gezeichneten Menschen kreuzen bleibe ich meist stehen und suche den Kontakt zu ihren Augen.
    Dabei empfinde ich immer wieder hohe Achtung und Wertschätzung für sie und ihr Leben. Dann gebe lieber ein Nötli als eine Münze und bedanke mich.
    Ich habe meinen Glauben an die Menschen nie verloren, den an einen Gott habe ich nie gefunden.

    • peter laufmann sagt:

      gott, den brauchst DU nicht. du darfst ohne ihn glück, freude und sinn erleben. dazu kannst du den armen noch in die augen sehen (da du kein schlechtes gewissen hast), sich halt wie ein guter mensch verhälst. im gegensatz zu vielen gläubigen nicht mit vorurteilen und nachgeplapper mit schlechtesm gewissen dazu noch über diese herziehen / diskreditieren musst um sich selber aus der schusslienie oder anklagebank zu stehlen. auch ohne kirchen-diktat bist du auf dem bestem weg sehr weise zu werden/sein. nüchtern gesehen, menschen wie du geben mir die kraft und sinn für mein leben ohne gott 🙂

  • David Weinhold sagt:

    Wenn ich einen Bettler oder einen notbedürftigen Menschen sehe, dann gebe ich ihm etwas und zwar aus folgenden Überlegungen:

    1. Gib dem der dich bittet… (Mt 5, 42)
    2. … Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan (Mt 25, 40)
    3. Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern… (Mt 7, 15)
    4. Und es werden sich viel falsche Propheten erheben und werden viele verführen (Mt 24, 11)

    Ich habe in der Bibel nichts gefunden, dass es falsch ist, einem Bettler etwas zu geben. Jeder Mensch muss das letztlich für sich selber verantworten.

    • Herr Weinhold, etwas würde mich schon noch interessiern; An was erkennen Sie einen falschen Propheten? Sie müssen sich ja auch „vorsehen“ können!

      • David Weinhold sagt:

        Für mich sind falsche Propheten Menschen, die im Namen Gottes etwas anderes sagen als in der Bibel steht.

    • Zu biblischen Zeiten gab es auch noch keinen Sozialstaat, der diese Verse übernimmt. Wir sind heute in der Schweiz schon deutlich weiter, als dass sich der Herrgott je träumen liessen. Es wäre gelegentlich Zeit für ein 3. Testament.

  • aldo rossini sagt:

    retrouver une éthique protestante ? Comment, par un réveil spirituel, qui fertiliserait notre société post-chrétienne. Cela implique
    une remise en question à la fois personnelle et communautaire. Mais il y a un prix de sincérité à payer ! Sommes-nous prêts à
    vivre Jean 3:30 Il faut qu’il croisse, et que je diminue. Là est la question.

    • Charles Rochat sagt:

      Posez vous la question dans un pays pauvre entouré d‘ enfants abandonnés,
      au coeur de la réalité, une obole ne suffit plus pour se décharger de ses responsabilités.
      Les mentalités doivent changer,
      se déresponsabiliser comme les sociétés occidentales le font conduit a un désastre planétaire.
      La Suisse avec son confort et ses multinationales est le lieu qui convient
      pour se poser les bonnes question.

  • alois zumstei sagt:

    grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die reformation der kir(s)che die moderne wirtschaftsstruktur ermöglicht und durch die aufklärerischen wertevorstellungen begründet wird. die sündverschuldungen als zeichen von christlicher glaubenschwäche fiel ja bei den reformatoren weg (ist jedoch in der kathl. kirche noch präsent). ‚ersetzt‘ würde dies mit der protestantischen logik welche besagt, dass ein arbeitsames leben zu gott führt. je arbeitsamer je heiliger. somit wurde wirtschaflicher erfolg zum glaubensbekenntnis für anhänger der reformation, den protestanten. die geburt des kapitals.

  • Alex sagt:

    Verschenken wir doch die ganze Schweiz bis nichts mehr da ist. In den USA gibt es auch noch 40 Mio. Lebensmittelkartenbezüger. Also laden wir die doch alle in die Schweiz ein. Moral predigen ist ja einfach wenn man vom Geld der Leistungsträger leblt.

    • peter laufmann sagt:

      zu den 40 mio hast du vergessen, dass dieses doppelmoralische land 30-40`000 hungertote „in amerika“ und jahr produziert dazu ein x-faches auf dieser welt! die sind alle selber schuld? wer schafft dieses ungleichgewicht? faulheit dieser menschen! nein gier und habsucht und ungleiche bedingungen,produziert von einer minderheit die sich als göttliche gerechtigkeit empfindet und die achse des bösen bekämpft! leistungsträger die bis zu 500 mal soviel verdienen wie ihre schlechtest bezahlte arbeitskraft, das sehe ich als verbrechen, sorry, dass ist nur brauner mist den du hier schreibst.

    • Was mich aber immer wieder beschäftigt, auch ehemalige Kommunisten und nicht nur kirchliche Personen sind gerne bereit,Geld zu verteilen welches nicht ihnen gehört.

  • heidi reiff sagt:

    Wir kennen ja die Hintergründe dieser BettlerInnen nicht. Hier im Kleinbasel gibts eine Drogenszene, die Wände sind versprayt, die bösen Schmarotzer/Innen werden an den Pranger gestellt. Hier in Basel gibt es viele Anlaufstellen für Notbedürtige auch was Gewalt betrifft, ein Büro für geschlagene Männer für geschlagene Frauen. Ich glaube nicht an Gott. Die Hintergründe der 2 Weltkriege waren Religionfanatismus, ich nehme meine Mitmenschen einfach wahr so wie sie sind. Bezahle meine Einkäufe (Nahrungsmittel) per PC-Karte. Vorsicht ist die Mutter des Porzellanladens. Stöckelschuhe brauch ich kein

  • Free Info sagt:

    DAS VERGESSENE FUNDAMENT DER SCHWEIZ?
    Wäre nicht eher der Titel: DAS ZERISSENE FUNDAMENT DER SCHWEIZ passender?
    Da dieser Blog nur 600 Zeichen zulässt möchte ich hier zwei Links zu zwei passenden Artikeln die ich in einem anderen Forum geschrieben habe einzufügen:
    http://gletscherpilot.forumieren.com/t52-seele-geist-und-körper
    Tristan Cerf sagt: ….dass die „protestantische Ethik“ die moderne Schweiz begründet hätte…. ,meint aber die „protestantische Moral“, das ist ein fundamentaler Unterschied:
    http://gletscherpilot.forumieren.com/t4p15-alles-was-es-zur-schule-zu-sagen-gibt#321

  • Samuel Beyeler sagt:

    Diese Arroganz, gepaart mit purer Verachtung für Menschen, die aus verschiedensten Gründen nicht die gleiche Lebensweise teilen (können), dann auch noch mit Religion, der Geissel des 21. Jahrhunderts zu rechtfertigen, ergibt für mich das Bild eines geistig und sozial verarmten Menschen. Ich verstehe nicht, wie Menschen, die auch nur einen Funken christlicher Lebenseinstellung in sich tragen, so etwas auch noch gutheissen können. Ich als Agnostiker kann auf der Strasse ohne schlechtes Gewissen Obdachlosen etc. einen „Füfliber“ in die Hand drücken. Hätte übrigens euer Jesus auch toll gefunden.

  • Nicole Grunder sagt:

    Den ‚Hesch-mer-en-Schtutz‘ Bettlern im Punk-Kostüm begegne ich nur noch selten. Die grosse Mehrheit der Bettler sind Romas aus Rumänien, die dank Personenfreizügigkeit für ein paar Monate hier Geld verdienen wollen. Und die haben mit Herrn Cerfs religiösem Geschwurbel nichts am Hut.

  • jojobricolo sagt:

    Je n’aurais pas trouvé mieux pour cirer les pompes d’un parti qui périclite : les origines de la Suisse moderne.
    Sérieusement, qui se soucie réellement des mendiants hormis 2-3 politiciens en manque de voix ? Enfin, je doute fortement que ce mouvement de désolidarisation du mendiant le touche réellement dans sa conscience de l’intérêt national…
    Sinon, j’apprécie énormément le fond de l’article et je pense que nous vous rejoignons tous sur ce point : le pauvre a tort d’être pauvre, et il est pleinement responsable de son état.

  • Daniel sagt:

    J’entends et je comprends bien le message délivré ici par M. Tristan Cerf dans cet article. C’est cohérent, c’est en effet fidèle à la tradition protestante aussi. Mais peut-être aurait-il été décent que l’auteur évoque ces questions sans se baser sur son expérience propre et en restant sur un plan théorique.
    Pourquoi ? Parce que Tristan cerf était jusqu’à peu rédacteur en chef de „20 minutes“, un quotidien dont l’activité principale est précisément de MENDIER en se prêtant à toutes les bassesses possibles pour ramasser quelque argent auprès des annonceurs. Une attitude très peu „protestante“.

  • philippe deberti sagt:

    das fundament der CH ist wahrscheinlich eher der boden auf dem wir stehen. religion war/ist bis heute in vielem eine trennende sichtweise. empfinde die beiträge denn auch als facetten einer gesellschaft die eines klar statuiert: du kannst wenn du nur wolltest. niemand lebt aufgrund seiner selbst. zwei teile formen ein neues, dieses wie auch seine vorgänger lebt von luft wasser biomasse ohne diese je hergestellt zu haben.
    archaische gesellschaft im 21 Jh.-keine utopie- verteilkämpfe um ressourcen, ausgrenzung andersdenkender, arm/reich natur/mensch
    lernt erstmal teilen ohne ansprüche zu stellen

  • Bock sagt:

    Mt. 40 Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. 41 Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist! 42 Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; […] 45 Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.
    Viel Spass beim brutzlen, Pharisäer.

    • Ich möchte jeden gläubigen Menschen respektieren können, denn wenn es es ihm hilft ist das ja gut so. Was ich aber energisch ablehne ist das schulmeisterliche Auftreten vieler dieser Menschen, oft verbunden mit einem Gewissens-Psychoteror und Ueberheblichkeit.Selbst vor, in Bibelzitaten, versteckten Drohungen hält man sich nicht zurück. Ist eine solche Person in der Lage, ( Politik, Verbände etc.) wird immer wieder versucht, sich selbst, mit fremdem Geld,( Steuern) das Paradies zu erkaufen, dem gewöhnlich sterblichen den Unterhalt von“ Gästen“ aufzuzwingen und ist empört, wenn er nicht will.

  • Anne Rüsing sagt:

    Messe???? Bei „Protestantens“?

  • Markus Schneider sagt:

    Wer überall nur die hohle Hand macht, der sollte totgeschlagen werden.

  • Pit sagt:

    Gesellschaften in linke und rechte Kategorien zu unterteilen, die Suche nach dem eigenen Ich in einer Religion wiederzugeben ist menschlich armselig. Wir sind Teil der Natur, auch wenn wir bislang bizarre Methoden entwickeln unser Äußeres vor dem Inneren zu verstecken.Trotzdem sind wir nur Natur und damit auch vergänglich. Unserer Fähigkeit ein Bewusstsein zu entwickeln ist vielleicht unser Untergang. Das geborene Individuum nimmt sich das Recht zu entscheiden was für andere richtig ist und zwingt sie in eine Ordnung, das es selber braucht um zu funktionieren, dabei ist geben frei von Neid.

  • David sagt:

    Je ne comprend pas… c’est un blog francophone et les interventions sont en allemand…???

  • fischer sagt sagt:

    Bei so vielen Kirchenaustritten ist die Verknüpfung heute mehr denn je in Frage gestellt. Der Glaube an eine Kirche ist heute nicht mehr eingebunden in der Gesellschaften, denn durch die vielen Herrkunften der Bevölkerung ist eine einheitliche, einseitige kirchliche als opus summum. Die Zeit der Kongregation für die Glaubenslehre ist dnekbar vorbei!

  • Christian sagt:

    Hallucinant ! Un tel manque de profondeur, une telle banalité, une pareille suffisance venant de la part d’un rédacteur en chef adjoint à la TDG… Les bras m’en tombent. Sans parler de sa mauvaise foi (apparemment, il n’y a pas de fondamentalistes protestants dans le Disneyland mental de Tristan Cerf, bien que son épître se résume à une des bases des fantasmes, mensonges et préjugés d’un bon quart des américains). Ne laissons surtout pas les bigots reprendre le pouvoir ici. Le christianisme est basé sur un très beau MYTHE qui a été dénaturé depuis ~1600 ans par les Tristan Cerf de ce monde.

  • Avvocato Marco Pagella sagt:

    Je vis dans un pays, l’Italie qui, Hélas, n’a jamais connu la Réforme . L’ethique protestante est une étique de responsabilisation , et vraie solidarieté , c’est l’action dans la société et pas l’oisivité dans les cloitres .
    L‘ Italie est toujours un Pays arriéré : corruption, désordre . C’ert parce que n’a pas connu la Réforme mais … les Jésuites .
    Maitre Marco Pagella, Avocat Avocat à la Cour , Turin

    • Rolf Schumacher sagt:

      Io non sono d accordo. Lei ha dimenticato il movimento dei Valdensi poveri. Era un movimenta che comminciava XII secolo. Il loro proposito era di vivere in poverta conforma al dettato evangelio. Anche se erano perseguitato par mano della chiesa catholica e delli nobili non mai hanno mai hanno rinunciati a vivere la loro fede. E anche San Francesco d Assisi ha lottato contra la vanita, l avarizia, la gola et sopra tutto contra la lussuria et l ira (guerra) della chiesa catholica. La reformazione essitava anche in italia, pero la crudelta della inquisizione ha abattato molto.

      • Avvocato Marco Pagella sagt:

        La ringrazio per la Sua precisazione, peraltro il movimento Valdese, anteriore alla Riforma, venne talmente perseguitato che i Valdesi sopravvisero solamente in alcune valli del Piemonte e non ebbero influenza sulle altre Regioni .
        L’Ordine francescano, già un secolo dopo la morte del Fondatore, aveva perso molto del suo slancio.
        Allorché nel XV fiorì la Riforma nessun Principe italiano la appoggiò , anche a motivo dela debolezza degli Stati italiani rispetto alla Spagna .
        La Controriforma fece il resto.
        Solo nel XIX secolo in Italia si arrivò alla libertà religiosa .

  • hoffman sagt:

    Das gehört als Satire in die Titanic.

    • hoffman sagt:

      Dass der Redaktor meiner täglichen Weltgeschehensaufklärungslektüre vor dem Einschlafen zu unsichtbaren Wesen spricht und sich nach dem Ableben einen Platz über den Wolken beim bärtigen Allmächtigen erhofft.. da habe ich überhaupt nichts dazu zu sagen, aber gar nichts!

  • milchstrasse sagt:

    Genau deswegen bin ich kein Protestant, sondern vor allem Mensch.

  • dernaechste sagt:

    Viel Glück dabei herauszufinden um was es in Ihrer Religion wirklich geht!

    Haben Sie persönlich schoneinmal um Geld gebettelt ? – sollten Sie vielleicht machen
    da es Ihnen wohl sehr den Horizont erweitern würde.

  • Tomboy sagt:

    An wen soll ich bettelnde am besten verweisen, damit sie Hilfe bekommen? Ich habe mir schon öfters überlegt, visitenkarten zuzulegen, die ich denen in die schale werfe.

    • Dieter Köhler sagt:

      Grossartige Idee : Sie haben selbstverständlich die freie Wahl , und zwar zwischen : (A) Einem durch Sie bestimmten Kandidaten aus den 3% der Schweizer Bevölkerung , welche zusammen soviel besitzen wie die anderen 97% , oder (B) Sie sparen sich die Drucktinte , und verteilen diesen Betrag an die Schalen .

  • Maria sagt:

    Eine Protestantin dankt aus vollem Herzen für diesen inspirierenden Text.

    • Ignatius von Loyola sagt:

      Wie kann eine Protestantin metaphorisch aus vollem Herzen danken, wenn man im Protestantismus nicht einmal ein volles Herz darstellen darf. Keuschheit, Askese, Schweigsamkeit sind die heren Prinzipien des lusttötenten prtestantischen Orthodoxie. Ekstatische Herz Jesu Kontemplation ist katholisches Geketze, nicht. Der Film „Das weisse Band“ bringt den entherzten nördlichen Protestantismus gut rüber. Ein volles Herz, neigt zum Ueberlaufen, das kann sich kein Calvinist leisten.
      Gruss Ignatius von Loyola.

      • Maria sagt:

        Caro Ignatius von Loyola, dann muss ich jetzt wohl auch meinen Vornamen ablegen und mich fortan Martina Huldrycha Jeanne von und zu Verklemm nennen, was? Es grüsst: die Maria. Und sie entschwindet ketzerisch in einer Wolke Weihrauchs.

        • Aus vollem Herzen, danke an Maria! Sie waren der Aufsteller des Tages!!

        • Rolf Schumacher sagt:

          Ja liebe Maira, der Marienkult, dieser fast schon heidnische Mutter- resp. Freya- oder Hera- Hekate-Gaya- Isis- Parvati-Gewenhwyfarkult hat es in sich. Einigen katholischen aber auch evangelischen Theologen war die tiefe Marienverehrung Papst Johannes Paul II suspekt. „Rosarium virginis Mariae 2002“ wird der eine oder andere hohe Theologe zähneknirschend geschluckt haben. Ich finde es hingegen toll, die in allen Religionen vorkommende Urmutter als Miterlöserin neben Jesus gestellt zu sehen. Kein Mensch ist ohne Mutter.

        • Maria sagt:

          Danke, liebe Walter Bossert & Rolf Schumacher!

  • Ngabo sagt:

    La constitution de 1848 marque la fin de la guerre du Sonderbund et une victoire sur ceux qui comme vous mettent en péril la cohésion sociale et cherchent à dicter leur comportement aux autres sur la seule base de leurs croyances. Au surplus en lisant les commentaires, je m’étonne de ce que les ignorants foisonnent et se contentent d’affirmations creuses sans même connaître notre histoire. M. Tristan Cerf, votre croisade achaïque me répugne. Certains ont peur d’une islamisation. Pourtant le danger le plus immédiat semble plutôt provenir de fanatiques tels que vous M. Tristan Cerf.

    • Peach 123 sagt:

      UN GRAND BRAVO A CE COMMENTAIRE !
      „ceux qui comme vous mettent en péril la cohésion sociale et cherchent à dicter leur comportement aux autres sur la seule base de LEURS croyances “
      Ceci est tellement vrai ! Car tout le monde à le droit de croire à ce qu’il veut !!!
      Comment peut-on avoir la prétention d’affirmer que sa croyance ou sa base de vie elle à bonne ?
      Le respect sa change la vie !

  • Acerola sagt:

    In der Schweiz ist übrigens alles schöner und besser.

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