Ratschläge für schlechte Politiker

Wechseln Sie häufig Ihre Meinung. Reden Sie für billigere Medikamente und stimmen gegen Parallelimporte. Engagieren Sie sich mal für den Umweltschutz und dann für die Parkplätze. Finden Sie Atomstrom erst gut und dann nicht so gut und dann wieder nötig und dann nur wenn nötig. Sollten Sie einmal überführt werden, weil Sie eine Slalomkurve zuviel genommen haben, schauen Sie nachdenklich drein und zitieren Wolf Biermann: «Nur wer sich ändert, bleibt sich treu.» Das wirkt kultiviert und passt immer.

Meinen Sie zu allem etwas. Was Sie von Herrn Kachelmann und seinen Frauen halten; wie Sie die Wasserknappheit in Anatolien als Problem einschätzen; ob Politiker Ihrer Ansicht nach Tätowierungen tragen dürfen und wo; wie Sie dem Papst seine Schuhe finden; was Sie sich von der Prügelstafe im Schulunterricht erhoffen; ob Ottmar Hitzfeld die Schweiz eigentlich ernst nimmt und ob Micheline Calmy-Rey ausgeschafft werden sollte.

Sagen Sie nie, worum es Ihnen wirklich geht. Wenn Sie zum Beispiel im Auftrag einer Krankenkasse lobbyieren, reden Sie von der Sorge um die Gesundheit der Bürger. Wollen Sie etwas bei der Bildung verhindern, dann sorgen Sie sich um den Schweizer Föderalismus. Passt Ihnen eine Verordnung nicht, bemühen Sie die Freiheit des Individuums. Verlieren Sie eine Abstimmung, beklagen Sie die destruktive Politik. Gewinnen Sie die Abstimmung, loben Sie das Volk.

Antworten Sie in einer Debatte nie auf die Fragen, sondern sagen, was Sie auch noch sagen wollen. Sagen Sie es ausführlich.

Häufige Meinungswechsel machen gute Laune: Teilnehmerin einer Anti-AKW-Demonstration.

Häufige Meinungswechsel machen manchmal gute Laune: Teilnehmerin einer Anti-AKW-Demonstration.

Lassen Sie kein Klischee aus. Wenn Sie von der EU reden, erinnern Sie das Publikum daran, dass die Schweiz im Herzen Europas liegt (und zwar auch dann, wenn von den zwanzig Rednern vor ihnen 19 denselben Satz auch gebracht haben). Passt Ihnen das Argument Ihres Gegenübers nicht, mahnen Sie ihn an, er solle Äpfeln nicht mit Birnen vergleichen (und ignorieren Sie den Umstand, dass die sich sehr gut vergleichen lassen, es sind zum Beispiel beides Früchte). Wollen Sie ein schärferes Gesetz verhindern, sagen Sie, man solle das Fuder nicht überladen.

Antworten Sie in einer Debatte nie auf die Fragen, sondern sagen, was Sie auch noch sagen wollen. Sagen Sie es ausführlich. Setzen Sie dabei Pleonasmen ein («Ich bin der festen Überzeugung») und Superlative («das ist der allergrösste Skandal») und durchsetzen Sie beide mit Verwaltungsvokabeln («ohne flankierende Massnahmen bleiben die Ausschüttungen der Einspeisevergütung ineffizient und verursachen eine höhere Kostenintensität»).

Werden Sie nach Ihren Schwächen gefragt, antworten Sie: «Ich bin manchmal zu ungeduldig.» Wenn Sie etwas falsch gemacht haben, sagen Sie: «Ich habe nicht richtig kommuniziert.» Wenn man Sie kritisiert, lächeln Sie: «Ich verstehe die Verwirrung.»

Zeigen Sie sich auf Ihrer Homepage beim Wandern. Schalten Sie ein Bild Ihrer Gattin auf und Ihres Hundes. Bieten Sie Themen an wie «was ich will», «das braucht die Schweiz», «das bringt mich zum Schmunzeln» oder «diese Bücher liegen auf meinem Nachttisch.» Als Lieblingsmenü nennen Sie «Riz casimir».

Sagen Sie den Wählerinnen und den Wählern, es gehe Ihnen nicht um sich.

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118 Kommentare zu «Ratschläge für schlechte Politiker»

  • Urs Bächler sagt:

    Lieber Herr Büttner, wenn man Ihre Zeilen liest kann man zum Schluss kommen, dass Sie nicht den schlechten Politiker beschreiben, sondern den durchschnittlichen, also die Mehrheit der Politiker, also wäre ja die Mehrheit der Politiker schl…ups.

  • Edith Habermann sagt:

    Lieber Jean-Martin Büttner, der Artikel ist als Lehrgang überflüssig, da es bereits alle schlechten Politiker so machen wie Sie es ihnen raten. Aber für mich als Wählerin ist der Artikel sowohl amüsant als auch lehrreich. Danke.

  • Jean Accola sagt:

    Bringt die Sache für alle populären Politiker ziemlich auf den Punkt. Hauptsache laut und immer im Bild der Medien. Das subjektive Attribut „schlecht“ der schlechten Politiker, hängt eher von der eigenen politischen Gesinnung ab. Ich zumindest finde von allen schlechten Politikern, oder eben von den populären und lauten Politikern, nur die einen wirklich schlimm.

  • Eva Maria sagt:

    Excellent !

  • Ein glänzendes Beispiel, wie es einige Journalisten verstehen die Dinge aus den Zussammenhängen zu reissen, damit sie etwas zu schreiben haben, wo es nichts zu schreiben giebt.

  • ady merz sagt:

    herrlich. einfach super text! absolut cool, herr büttner.

  • Kaspar Tanner sagt:

    Gut auf den Punkt gebracht… Mir wäre ein Politiker lieber, der mir „Blut, Schweiss und Tränen“ verspricht und somit an meine Intelligenz appelliert, statt einer, der es mir recht machen will.
    Wir leben in einem niedergehenden Europa (ob wir in der EU sind oder nicht) und es ist klar, dass es nur noch härter wird. Wer mir 6 Wochen Ferien zum vollen Lohn, die AHV mit 62 und billigen Strom ohne Atom verspricht, ist für mich ein billiger Jakob und kein Politiker.
    Die meisten „Kommunikationsexperten“ biegen die meisten Politiker so um, dass sie austauschbar sind. Das ist wohl das übel…

    • steve sagt:

      Guter Beitrag. Das Problem ist, dass sich in Europa inkl. Schweiz eine Spass-und-Blödelgesellschaft etabliert hat, in der nur der kurzfristige persönliche Vorteil beachtet wird. Welche Politiker wurden in den letzten 10 Jahren z.B. in Griechenland, Spanien etc. gewählt? Diejenigen, welche mehr Lohn, frühere Pensionierungen etc. versprochen haben. Ehrliche Politiker, welche Blut-Schweiss-und-Tränen verkündet haben, hatten nicht den Hauch einer Wahlchance. Das Resultat sehen wir heute. Nicht nur in Südeuropa.

      • E.H.Roth sagt:

        das heisst, das Volk will belogen und betrogen werden. Auch mit unserer Politik geht alles den Bach runter. Meiner Meinung müsste jeder Politiker nach Leistung bemessen werden. Sollte er das Quli-Gespräch nicht bestehen muss er asap abtreten ohne jegliche Abfindungen.

        • Kaspar Tanner sagt:

          Das Quali-Gespräch findet alle vier Jahre statt – und wie in der realen Wirtschaft ist die Bewertung genauso gut wie der Quali-Manager….

  • Heiri Müller sagt:

    Ratschläge für schlechte Politiker? Das trifft wohl ziemlich auf (fast) alle zu. Vorallem die die sich profilieren müssen, sitzen bleiben wollen und ja nicht Ihren (Arbeits)platz verlieren wollen. Irgendwie passt dieser Blog zur Abwahl von der SP-Nationalrätin Anita Thanei, ihre Argumentationen und Verhalten laufen in ähnliche Muster ab wie beschrieben. Das gilt aber nicht spezifisch nur für die linken sondern geht durch alle politische Lager. Wie war das nochmals mit der Stiftung der Yvette Zimmermann von der SVP? Dieser Punkt fehlt: „…gründen Sie eine Stiftung zu wohltätigen Zwecken!“

    • Otmar Häfliger sagt:

      Ja. Und wenn Sie keinen Lösungsvorschlag haben, erfinden Sie ein neues Wort, zB. ‚Integrierte Versorgung‘ statt ‚managed care‘!

    • Alex Hofer sagt:

      Herr Müller, Sie haben nicht richtig kommuniziert. Es war Yvette Estermann, nicht Zimmermann.

      • Auguste sagt:

        hmm…, und frau estermann war demnach nur etwas verwirrt, was zweck und verwendung der stiftungsmittel angeht?

  • Philippe Calle sagt:

    Das gilt leider heute für alle Politiker, nicht nur für die schlechteren… Es ist auch der grosse Nachteil unserer (Schein)-Demokratien. Der Politiker lebt aus der Politik und sein Hauptbestreben liegt darin, regelmässig erneut gewählt zu werden. Der jenige, der zuversichtlich und weitsichtig denkt, und nicht die erste beste Denkmode wiederspiegelt, hat keine Chance in dieser Dicktuereiwelt. Und die „Nachrichtenmacher der Medien“, die sicht zur Pflicht machen, das Denken des Volkes nach ihren Ansichten zu beugen, sind nicht besser und noch schädlicher.

  • Alain Burky sagt:

    Monsieur Buettner,
    Sie haben mir eine Steilvorlage gegeben, als ehemaliger Fluegelstuermer bin ich sofort gestartet (comme d’habitude),
    aber offensichtlich im „offside“. Ich akzeptiere den Entscheid des Ref …

  • Tim sagt:

    Herrlicher Artikel!

  • Gene Amdahl sagt:

    Zitat aus dem SPIEGEL:
    Politik ist ein Geschäft für kaltschnäuzige, unsentimentale, knochenharte
    und listige Menschen – das liegt in der Natur des Systems. Nur Kraftnaturen
    kommen ganz nach oben, nicht die Schlausten.

  • Raphaël Mahaim sagt:

    Petite réponse du berger à la bergère, d’un politicien qui a bien ri à la lecture de cet article à un journaliste qui je l’espère appréciera: „Trucs pour mauvais journalistes: cherchez systématiquement le sujet qui fera vendre, avec mention spéciale pour les histoires de sexe, d’animaux de compagnie et de criminalité. Ne vous arrêtez pas sur les sujets trop compliqués. Ne vous informez pas trop, cela pourrait vous contraindre à nuancer le propos. Pour chaque article posté sur internet, veillez à trouver une photo de femme à moitié nue en guise d’accroche. Si vous ne trouvez pas de…

  • Raphaël Mahaim sagt:

    …source à citer, trouvez une formule impersonnelle du type « on raconte que ». Dans la mesure du possible, montez les interlocuteurs les uns contre les autres, en particulier lorsqu’ils sont d’un même parti. Ne vous souciez pas trop de la cohérence entre le titre de l’article et l’article lui-même : ce qui compte, c’est que le lecteur réagisse au titre, même si l’article ne l’intéressera pas. Et surtout, surtout, ne faites jamais relire vos articles aux personnes interviewées : elles pourraient demander que les propos retranscrits le soient correctement, ce qui nuirait à votre travail…

    • Otmar Häfliger sagt:

      Votre commentaire est au moins aussi amusant et instructif comme le blog de M. Buettner! Merci!

    • Anh Toan sagt:

      Fuer viele Berufsgattungen: Bestaetigen Sie Ihre Kundschaft in ihrer vorgefassten Meinung, diese wollen nicht belehrt werden. Vergessen Sie Argumente, es geht um Emotionen. Wen interessiert Differenzierung, das Leben ist schon kompliziert genug, einfache Wahrheiten sind gefragt. Keine Angst vor dem Vorwurf der Arroganz, der kommt von der Seite, die Sie ohnehin nicht gewinnen koennen, wichtig ist. Ihrer Klientel das Gefuehl zu geben, Sie wissen Bescheid. Keine Angst vor langfristig negativen Auswirkungen, Ihre Klientel muesste in der Schuldzuweisung an Sie ja auch sich selbst einbeziehen!

    • Anh Toan sagt:

      Beruecksichtigen Sie meine Ratschlaege, werden Sie erfolgreich sein in allen Erscheinungsformen von Prositution: Politiker, Journalist, Berater, Verkauefer, Priester, Anwalt, Arzt, Architekt und vieles mehr.

  • fischer sagt sagt:

    Wie in einer Bananenrepublik dem Volk immer je nach Gusto Butter aufs Brot zu schmieren. Wie heisst doch das Motto: Back to the roots! Oder noch schlimmer eine Vogelstraussmeinung die nicht mehr fassbar ist, dies ist ein absolut schlechter Ratschlag, ausser dies spielt ein Spiegel der Bevölkerung dar.

    • Auguste sagt:

      hmm…, wohl dem, der in einer bananenrepublik lebt. in den „dattelrepubliken“ sparen sie sich die butter und erschiessen das volk einfach.

      • Mas OMeno sagt:

        Stimmt schon, ich bin zehnmal lieber in Panama, Costa Rica und Nicaragua als in Libyen, Tunesien und Ägypten…

  • Peter sagt:

    Ich bin der Ansicht, dass als flankierende Massnahmen Journalisten die Politiker auch nicht zu jedem Detail fragen sollten und die Bürger solche Politiker auch nicht wieder wählen müssten.Zu bedenken gilt, dass jedes Volk die Parlamentarier hat, die es wählt und somit auch verdient. Und wer jetzt sagt, darum gehe ich nie wählen und abstimmen, sollte eigentlich in die Politik einsteigen.

  • alfred sagt:

    herr büttner, was in ihrem artikel fehlt, ….. wofür sich diese politiker konsequent und verbissen einsetzen — geheimhaltung der verwaltungsratsmandate und dgl. —– und sie finden unsere „geldokratie“ (demokratie wo das geld für abstimmungen und wahlen zählt) super // die beste und wahre demokratie

  • Doris Doebeli sagt:

    Genial ! Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich erkenne sehr viele PolitikerInnen wieder, v.a. wenn ich an die unsäglichen Arena Diskussionen denke, bei welchen es leider selten um die Sache sondern nur um die Profilierung der eigenen Person und/oder Partei geht.

  • Markus Berner sagt:

    Auf den Punkt gebracht, bravo! Aber wir wählen ja diese anderweitig nicht brauchbaren Plauderis selbst.

    • Hanspeter Lechner sagt:

      Liebr Herr Berner,
      Grosse Worte, gelassen ausgesprochen … ! Sie zeigen tatsächlich eines der grössten Probleme dieser (sogenannten) Demokratien auf: nicht die Fähigsten und die Besten regieren das Land – sondern irgendwelche Schaumschläger, die man anderswo schon gar nicht gebrauchen könnte!
      Da lobe ich mir doch eine „Einparteien-Diktatur“ – wie zB. die Volkrrepublik China. Hier sind tatsächlich noch die Besten ganz oben anzutreffen: intelligent, gebildet und … ganz bescheiden! Was für eine wohltuende Differenz zu gewissen Europäischen Staaten … .
      Liebe Grüsse aus NanNing, VR China!

  • Laube Werner sagt:

    In vergleichbarer Weise versuchen sich Journalisten bei ihren Lesern zu prostituieren.

  • Gloria sagt:

    Ein wirklich gelungener Text, der zum schmunzeln bringt. Leider stellt er die heutige Wende einiger Politiker wirklich in einer so pragmatischen Art und Weise dar – die zum nachdenken bewegt.

  • gabriela merlini sagt:

    Danke für den ersten herzlichen Lacher dieses Tages! Witzig, erinnert mich an die gestrige Sendung auf DRS2 zum Buch „Alles Bluff, Christian Saehrendt u. A., hörenswert übrigens.

  • marie sagt:

    …und weshalb wählen wir genau solche politiker immer wieder? zumindest frage ich mich ständig; weshalb gehe ich eigentlich noch zur urne?
    sehr guter artikel übrigens, danke!

    • Humanyu sagt:

      Deshalb wähle jetzt die Parteifreien oder die Piratenpartei, die bringen wenigstens
      relativ frischen Wind in unsere Plutokratie, oder sollte ich besser Kleptokratie sagen?

  • maurer sagt:

    nur Journalisten sind noch schlechter als Politiker

  • Des langen Redens kurzer Sinn, wir haben uns mit den Politikern abzufinden die wir gewählt haben.Wobei die Gegenseite logischerweise immer schlechter erscheint.Wählen wir nun neue, ist nach spätesens einem Jahr auch wieder etwas falsch.Deshalb wähle ich nie die „besten“ sondern immer das kleinere Uebel, alles andere ist Träumerei.

  • Pesche sagt:

    Und zwar von links bis rechts und quer durch die Mitte. Leider sind die meisten Politiker so….

  • Tomas sagt:

    Man kann etnweder von eigenen oder fremden Fehlern lernen und auf neue Erkentnisse mit einer Meinungsänderung reagieren, oder mit Scheuklappen ohne Rücksicht auf Verluste einer Ideologie folgen. Das erstere nennt man Vernunft, das zweite dumm.

  • Interessant,dass niemand merkt, bezw. wahrhaben will wie einseitig dieser Artikel ist! Wo sind da die Floskeln wie „menschenverachtend“ Wenn der Begriff “ Menschenrecht zu weit weg,oder Abzocker wenn jemand eine Busse ungerecht findet, oder Biodiversität wenn der Begriff Natur zu unwissenschaftlich tönt.Die Lieste liesse sich beliebig verlängern, aber ich möchte ja die Illusionen der sich mit cool und super meldenden nicht zu sehr ankratzen.

    • Auguste sagt:

      hmm…, interessant, dass es noch leute gibt, die glauben eine glosse müsse ausgewogen sein.

    • Helveticus sagt:

      Gut erkannt, Herr Bossert, machen Sie weiter so, Herr Bossert, es geht diesem schmierigen Schreiber natürlich nur darum , die SVP zu verunglimpfen. Weil alle Linken wollen immer nur die SVP schlechtmachen – immer und in allem. Und alle sind links, ausser die SVP. Und deswegen haben auch alle nichts anderes im Kopf, als die SVP zu diffamieren. So, ich habs nun fünfmal wiederholt. Was krieg ich dafür?

      • Auguste sagt:

        hmm…, fünfmal gibt nur „buure-zmorge“ bei hutters. für ein dinner mit rickli müssen sie noch zwanzig lobpreisungen drauflegen, helveticus.

      • Können Sie vieleicht nachvollziehen, dass es tatsächlich noch Leute giebt, welche Parteien grundsätzich bloss als notwendiges Uebel betrachten?Auch wenn solche Leute für Sie eher langweilig sind, sollten sie mich schon gar nicht bei der SVP einteilen, denn die hätte bestimmt keine Freude an mir!

  • sandro gasser sagt:

    ratschlag für schlechte journalisten: man fasst einen auftrag irgend ein gefäss in der zeitung zu füllen. man setze sich hin und denkt über alle vorurteile, politischen präferenzen und ideologien nach, zeichne ein feindbild und blende das positive der gegenseite aus. man fasse das unter einem zugkräftigen titel zusammen (man will ja den artikel verkaufen, obwohl man in keiner weise dem bedürfnis des geneigten beobachters entgegenkommt) und reiht schlagwort an schlagwort, vorurteil an vorurteil, oberflächlichkeit an oberfächlichkeit und ideologisch unverdautes an pseudogutgemeintes. fertig!

    • Sehr gut umschrieben, Danke

    • Auguste sagt:

      hmm…, „das auftragsprinzip“ scheint aber gehörig unter druck zu geraten. erst der wagner und jetzt auch noch sie sandro gasser. wenn das so weitergeht, gibt es bald einen auftrag an leni ackeret für eine sondersendung aus herrliberg.

      • sandro gasser sagt:

        hmm…., interessant, dass es noch leute gibt, die glauben ein kommentar müsse ausgewogen sein.

  • thomas n sagt:

    Wer kein Idiot ist, verarbeitet neue Erkenntnisse. Mir sind die Politiker lieber, welche es sich erlauben, gescheiter zu werden, als diejenigen, die nichts hinzulernen können oder die schon immer ohne Wissen glaubten.

  • NIcolaus sagt:

    Irgendwie peinlich, wenn man sich belehrend über andere lustig machen will und dann Äpfel und Birnen als Früchte betitelt.

  • Rolf Menzi sagt:

    Wirklich glaubhaft sind nur Politiker, denen es nicht ums Geld geht, weil sie schon genug davon haben. Christoph Blocher, Peter Spuhler oder Thomas Matter sind gute Beispiele.

    • marie sagt:

      die gehören zu den übelsten! unter ihrem politischen deckmantel mehren die ihr vermögen ja noch.

    • Otmar Häfliger sagt:

      Oder: L’appétit vient en mangeant……..

    • Christoph Züllig sagt:

      @ Menzi: Neinneinnein, den von Ihnen erwähnten superreichen Geldsäcken geht es niiiiiiiie ums Geld, und dass sie allesamt jener Partei angehören, in der die superreichen Geldsäcke das Sagen haben und wo völlig unverfroren und gnadenlos die Interessen der superreichen Geldsäcke gefördert werden, ist reiner Zufall… Aber vielleicht habe ich auch nur Ihre Ironie nicht verstanden.

  • Sandra Junker sagt:

    er spricht von einem bestimmten Politiker, aber ich weiss nicht welchem!

    • Helveticus sagt:

      Gehen die auf die Homepages von gewählten Nationarätinnen oder Nationalräten, die Sie zufällig auswählen. Dann klicken sie die Rubrik übrige Interessen an …. et voilà.

  • Wieso sind das Ratschläge für schlechte Politiker?
    Weil die guten dies alles schon lange wissen.

  • Noch ein Tipp für die Sammlung: Schmücken Sie sich mit einem Titel.

  • Andreas R. Schulthess sagt:

    Büttner’s Kommentar sollte eigentlich zur Pflichtlektüre für alle Politiker auf allen Stufen werden, damit sie sich hoffentlich nicht wiedererkennen und wenn doch, damit sie unverzüglich beginnen, sich zu ändern. Schon G.B. Shaw meinte: „Für Politiker ist es gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen.“ DIE Wahrheit gibt es zwar nicht, aber zumindest Ehrlichkeit wäre gefragt und dies nicht nur bei den Politikern, sondern auch in unserem Alltag; leider hat der Eigennutz Hochkonjunktur + das Allgemeinwohl ist leider ein Auslauf-Modell.

  • Helveticus sagt:

    Meine Rede, Herr Büttner. Merci.

  • HAROLD STIUDER sagt:

    tönt ja fast wie das Programm der CVP…..fehlt nur noch, dass man irgenwas für Familien machen muss….

  • Joachim Ziemssen sagt:

    Und einen Augenblick lang dachte ich, Jean-Martin Büttner rede nicht von Politikern, sondern von sich und seinen schreibenden Kollegen beim Tagi. So viel Leerlauf, so viele hohle Wörter. Und er ist weder satirisch noch zynisch, noch ironisch noch lustig. Büttner schildert die traurige Wahrheit der heutigen Medienschaffenden. Hyperventilatoren halt. Bringen Sie Fakten und nicht Meinungen, kritische Distanz und nicht ideologieverzerrte Darstellung. Aber das ist halt so wie mit dem Balken in eigenen Auge, falls überhaupt jemand noch diese Metapher versteht. Was bleibt ist eine dümmliche Schreibe.

    • Sylvia Riesen sagt:

      Nimmt mich dann noch Wunder, wie und warum Sie, Herr Ziemssen, auf diesen Artikel gestossen sind, und warum Sie diesen dümmlichen Text lesen.

    • Kaspar Tanner sagt:

      Grundsätzlich ist sein Beitrag korrekt. Er vergisst nur die Rolle der Medien zu erwähnen, die jeden Ansatz geistiger Eigenständigkeit zum Skandal erheben.
      Heute ist „konservativ“ ein Schimpfwort und „patriotisch“ sind nur noch Nazis. Man muss als Politiker extrem tough, beinahe schon autistisch sein, um die Fakten auf den Tisch knallen zu können. Ein Politiker, der sich für Einschränkungen im Gesundheitswesen stark macht, ist ein Eugeniker, einer, der zur Verantwortung ruft, ein „Neoliberaler“ etc. (Tot-)Schlagwörter und Pseudoskandale überall. Da knicken viele ein und sind lieber „lieberal“.

    • Auguste sagt:

      hmm…, blog-threats sind der externe by-pass des wutbürgers.

  • Otmar Häfliger sagt:

    Beim Lesen der Kommentare bekomme ich den Eindruck, dass es Leute gibt, die diese Karikatur ernstnehmen. Alle diese Supermenschen möchten doch überlegen, wie sie selber in einem Zerrbild aussähen! Und wie die Politiker, die sie wirklich und nicht nur vom Hören-Sagen der Medien kennen, wohl ‚ in natura‘ sind und handeln. Ich finde den Blog amüsant, aber nicht mehr……..

  • Martina Siegenthaler sagt:

    Herrlicher Artikel, Gratulation!
    Eine der gängigen Redewendungen habe ich noch vermisst: „Das schläckt ke Geiss wäg!“

    • Auguste sagt:

      hmm…, vielleicht weil zottel genausowenig wählerisch wie sein parteifreunde ist, wenn er das maul aufmacht.

  • Markus Berner sagt:

    Ach, die Gegenseite muss ja auch protestieren. Der disziplinversessene Bürger Ziemssen aus dem Zauberberg fühlt sich betroffen.

  • urs sagt:

    Das für mich erfreuliche an diesem Beitrag ist, dass ich allem Anschein nach keine schlechten Politiker kenne.

  • Matthias sagt:

    Kurz gefasst: Wählen Sie ja keine Journalisten als Parlamentarier!

  • Auguste sagt:

    hmm…, mit ananasscheibe und kirsche im loch drauf?

  • Peter sagt:

    Klar, die TAGES ANZEIGER ist die neue SP Newspaper!!!

  • Helveticus sagt:

    Zur Kurzanleitung für „wie werde ich ein 08-15-Politiker“: Das normierte Verhalten unserer Politiker liegt natürlich auch an einer „besserer“ Schulung durch Berater und an unserer medialisierten Gesellschaft. Es ist doch so, dass die Wähler sich nicht für die geistreichen Gedanken eines Politikers interessieren, sondern sie wollen nur eigene Bilder und Stereotyp bestätigt sehen. Ausnahmen gibts vielleicht in Gebieten, wo sich Wähler und Gewählte noch persönlich kennen, also evtl. in Innerrhoden oder in kleinen Gemeinden.

    • Auguste sagt:

      hmm…, sie meinen also, dass aussicht auf ein paar fotos von frau calmy-rey als „hot ex-foreign secretary“ in der weihnachtsausgabe des playboy bestehen könnte, helveticus?

      • Helveticus sagt:

        Wenn das Ihr Wunschbild ist, werter Auguste, können sie es ja Frau Calmy-Rey wissen lassen… ;-). Im Ernst – MCR mag vieles sein, aber sicher keine 08-15-Politikerin. Kann mir nicht vorstellen, dass Riz Casimir ihr Lieblingsgericht ist.

  • biedermann oscar sagt:

    bravo,sehr guter artikel.nur in einem haben sie sich geirrt ,es sind nicht nur „schlechte politiker“,es ist der grösste teil der politiker.schauen sie einmal in die arene sf1 hinein,oder in den zistigclub,oder in die rundschau und dann sie sehen den von ihnen beschriebenen politiker.vielleicht wollten sie eine satyre schreiben und haben die realität wunderbar getroffen.politiker ändern ihre meinung selten ,ausser wenn wahlen vor der tür stehen,und die gefahr einer niederlage bevor steht.

  • biedermann oscar sagt:

    herr/frau politiker was denken sie über die lebensarbeitzeit verlängerung?.pol.:ja das ist ein schwieriges problem.man kann das nicht in zwei sätzen abhandeln.da muss man mehrere faktoren berücksichtigen.man muss vor allem dafür sorgen ,dass die steuern gesenkt werden,damit die vollbeschäftigung garantiert wird.,denn nur wenn die wirtschaft blüht ,können die menschen in arbeit bleiben.und dann blabla bla…..herr/frau politiker was ist nun, sind sie dafür oder dagegen:pol.:das kann man so nicht sagen,aber …………..blablablablabla bl .hr:fr.POLITIKER danke für dieses teressante gespräch

  • Helveticus sagt:

    Jedes Volk hat die Politiker, die es verdient.

  • Stadelman Reto sagt:

    Ich finde den Beitrag interessant. Und werte ihn demnach auch eher als unterhaltend und nicht informativ.
    Aber etwas stört mich doch an ihm. Man vergisst das ALLE Menschen so handeln und VOR ALLEM Politiker gerne dafür getadelt werden. Eine Kostprobe gefällig? Ich persönlich bin aus mehreren Gründen gegen den beschlossenen Atomausstieg. Wenn Sie mich jetzt aber allgemein fragen, ob ich lieber Solarenergie oder Atomenergie möchte, bevorzuge ich klar Solarenergie. Wäre ich Politiker, würde mir dies als plötzlicher Meinungswechsel ausgelegt werden. Dabei hat das eine wenig mit dem anderen zu tun.

  • Franz Weder sagt:

    Nette Beispiele, jedoch nur für die Wahl wichtig. Politiker werden nach der Wahl gekauft, nicht vorher.

  • Jean-Fran*çois chappuis sagt:

    Est-ce vraiment nécessaire de chercher des trucs et des astuces pour être un mauvais politicien ou un mauvais journaliste!
    Votre article prouve de lui même des qualités requises qu’il faut pour faire partie de cette élite…

  • Hans Müller sagt:

    Und wer sich nun trotz all der Nebelpetarden unserer „classe politique“ den Durchblick verschaffen will, der verwende für seinen Wahlentscheid im Herbst die Online-Platform smartvote.ch. Dort wird nämlich ein Profil jedes einzelnen Politikers und jeder einzelnen Politikerin aufgrund der Abstimmungen in den Parlamenten erstellt. Also aufgrund von dem was sie tun, und nicht aufgrund von dem was sie sagen.

    • Little Knife sagt:

      Smartvote brauchen wir nicht Hans Müller. Gute Politiker erkennt man daran, dass sie so denken wie ich. Schlechte denken auch wie ich, aber nicht so weit.

    • Verunsichert sagt:

      das finde ich sehr informativ.
      nur ein beispiel, die abwahl von beyeler kann nicht nur von der SVP bewerkstelligt worden sein! die im gegensatz zu anderen haben sich öffentlich zur nichtwahl bekannt!

  • Für alle die mich in diesem Forum bezüglich Ausgewogenheit versucht haben ins lächerliche zu ziehen! Habt ihr die gestrige Arena gesehen? Dies ist Politik zum Rückwärtsessen! Solche Politik löst keine Probleme, sndern schafft nur neue.Wenn eine Partei etwas auf sich hält, macht sie solches Schauschreien nicht mit oder redet erst dann wieder weiter wenn der andere zu Anstand und Vernunft zurückgekehrt ist.Aber die 3. Macht im Lande ist nicht ganz unschuldig, wenn sie über Dinge diskutieren lässt, welche gerichtlich nicht endgültig entschieden sind! Aber wie Herr Büttner ging es um Beachtung.

    • Verunsichert sagt:

      das mit dem Ausredenlassen und Zuhören ist mir an dieser Arena auch ganz negativ aufgefallen. Offenbar haben einige Politiker die Kinderstube mit dem TGV durchfahren. Ganz besonder fallen mir dabei immer wieder die SP PolitikerInnen auf. auch im Sonntalk fallen sie ihren GesprächspartnerInnen immer wieder ungehemmt ins Wort und lassen sich, wie auch in dieser Arena, nicht mal vom Moderator stoppen. Als anständiger Mensch sollte man diese Gesprächskultur doch beherrschen und anwenden. Das ständige „dri schnurrä“ zeugt i,m. augen davon, dass man/frau garnicht gewillt ist dem anderen zuzuhören.

  • ruedi vo stette sagt:

    Ich habe noch keinen einzigen Politiker/in kennengelernt der/die:

    „grundehrlich, engagiert, konsensfähig, belastbar, aktiv, uneigennützig, vielfältig,brauchbar, gutaussehend, gut gekleidet, elegant, rhetorisch, sprachbegabt, tauglich, klassisch,diskret, vertrauenswürdig, offen, versiert, ernsthaft, humorvoll, geldunabhängig, treu, fleissig, beharrlich, menschenliebend uvm. ist“ darum halte ich von all diesen Damen und Herren herzlich wenig.
    Diese verdammte Politik wird uns alle eines Tages in tiefe Abgründe reissen!

    • Soo schwarz sehe ich das jetzt auch wieder nicht. Im Gegensatz zu den meisten Länder dieser Erde geht es uns doch sehr gut. Aber gerade deswegen lohnt es sich alles zu tun, dass dies auch so bleibt! Auswüchse, egal von welcher Seite sollten aber entschlossener bekämpft werden.Den Wähleranteil schmälern könnte da sehr heilsam sein.

      • Anton Denker sagt:

        Ich überlege gerade wie viele Menschen in meinem Umfeld über all diese Attribute verfügt…

        • Verunsichert sagt:

          welche jetzt? die positiver oder die negativen? die ersteren findet man schon, wenn auch sehr selten im politischen teil der Bevölkerung – die negativen, oft sogar bei mir selbst!

  • Loïc von Matt sagt:

    BRAVO!

  • Christoph sagt:

    Gut beobachtet, amüsant geschrieben. Nach diesem Blog braucht es eigentlich keine Polit-TV-Talkshows mehr.

  • Fritz sagt:

    Jetzt mal an die ganze Anti-Journalisten Fraktion: Was sucht ihr auf einer Website einer Zeitung? Was sucht ihr auf einem Journalistenblog, wenn ihr doch immer zu allem nur das gleiche zu sagen habt. Wenn ihr keinem Journi traut und eh immer alles besser wisst, was zum Teufel verschlägt euch hier hin? Ich kann das langsam nicht mehr hören/lesen. Mann. Das ist einfach nur peinlich. Wie ein Kleinkind, das seit Neustem das Wort «Nein» gelernt hat. Ich traue auch nicht jedem Schreiber/Politiker/Artikel, aber ich muss deshalb nicht sturköpfig wie ein dementer Bock alles niedermachen.

  • Thomi Horath sagt:

    Die junge Frau mit dem roten Leibchen und dem gelben Schild sieht herzig aus. 🙂

  • Ja Fritz, ich bin einer derjenigen die sie in Ihren Beitrag so nett umschreiben.Ich weis nicht zu welcher Berufsgattung Sie gehören, aber eines sollte Ihnen klar sein; Wer als Journi die Menschen krititisieren will, muss es ertragen können,dass zurück kommt, was er in den Wald ruft sonst soll er es lassen! Zum Thema; Für eine einigermassen funktionierende Demokratie braucht es viele verschiedene Ansichten, die einseitigen Staatsformen sind bis jetzt alle gescheitert! Aus diesem Grund sollte auch die Presse wieder vielseitiger werden und keine reinen Hahnenkämpfe organisieren!!!

  • Verunsichert sagt:

    Leider bestätigt mir Jean-Martin Büttner nur meinen Eindruck: Mir fällt es von Mal zu Mal schwerer meine Aufgabe als Bürgerin, Stimmberechtigte und Stuerzahlerin wahrzunehmen. Bei all den Diskussionen, Umfragen, Medienauftritten und sonstigen Inszenierungen habe ich immer mehr den Eindruck es gehe keinem der vielen Politiker, gleich welcher Partei, mehr um die Sache, d.h. um die echten Probleme und Anliegen, sondern in erster Linie um ihr eigenes Ansehen. Bedenklich finde ich das oft schwer nachvoll ziehbare wechseln der bisherigen Meinung,

  • Verunsichert sagt:

    Natürlich sollen sich Politiker immer wieder neu orientieren, und auf dem Laufenden halten, aber so oft wie es gewisse Personen und Parteien tun ist es für mich nicht mehr glaubwürdig. Da habe ich oft den Eindruck es gehe vor allem um eine Wahl oder noch schlimmer um eine Wiederwahl.
    Ich finde es immer schwieriger meinen „Pflichten“ als Bürgerin zu vollziehen.

  • Lukas Hess sagt:

    Ratschläge für schlechte Journalisten: Sich einfach mal über Politiker lustig machen, wenn man sonst nichts zu schreiben weiss. Das kommt bestimmt gut an. Guter Journalismus ist es deswegen trotzdem nicht.

  • Patrik Rauber sagt:

    Der Fluch der Politik liegt darin, dass Volksvertreter ohne tiefergreifende Sachkenntnisse ueber fundamental wichtige und katastrophenpotente Themen diskutieren und entscheiden muessen. Die Fragen sind oft so spezifisch, aber auch grundlegend und tiefgreifend, dass selbst wissenschaftlich spezialisierte Fachkraefte uneins betreffend Antwort sind, wie solll dann vom durchschnittlichen Vertreter die Verantwortung abverlangt werden, eine Entscheidung zu faellen und zu der zu stehen? Wer aus der Debatte lernt und sich mit der Problematik auseinandersetzt, darf die Meinung durchaus aendern.

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