Die Umwelt zerstören wegen des starken Frankens?

Was ist die richtige Antwort auf den starken Franken? Umweltschutz abbauen und auf Laisser-faire vertrauen, fordert Economiesuisse. Bei der grünen Wirtschaft konnte sich diese Ideologie glücklicherweise nicht durchsetzen, beim Zweitwohnungsgesetz dagegen schon. Ein Plädoyer für Innovation statt Umweltzerstörung.

Wie bereits im Ständerat lobbyierte der Wirtschaftsverband Economiesuisse auch im Nationalrat gegen die Volksinitiative «Für eine grüne Wirtschaft» und den bundesrätlichen Gegenvorschlag dazu. Diesmal holte er neben seinen Falschaussagen auch noch eine unfertige Studie zu Hilfe und behauptete, die Vorlage sei gerade aufgrund des starken Frankens abzulehnen. Doch genau für die Wettbewerbsfähigkeit ist die grüne Wirtschaft wichtig. Drei Gründe:

  1. Innovationen: Die grüne Wirtschaft fördert Produkte, welche deutlich ressourceneffizienter sind als bisher. Wenn solche Cleantech-Produkte in der Schweiz nicht nachgefragt werden, dann können sich auch nicht – für die Wettbewerbsfähigkeit so wichtige – Start-ups bilden, welche solche Produkte neu- oder weiterentwickeln. Damit entgehen der Wirtschaft Chancen, sich im global stark wachsenden Cleantech-Markt mit eigenen Innovationen zu positionieren.
  2. Weniger Ressourcenverbrauch: Die hiesige Wirtschaft ist stark vom Nettoimport von natürlichen Ressourcen abhängig. Das hat eine kürzlich veröffentlichte BAK-Studie über die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz gesagt. Dieser Ressourcenverbrauch geht für die Schweiz so lange gut, wie die entsprechenden Länder diese Ressourcen nicht für sich selber beanspruchen. Dies kann sich aber rasch ändern. Darum: Je ressourceneffizienter unsere Wirtschaft, desto unabhängiger ist sie.
  3. Kein Importdumping: Die Vorlage für eine grüne Wirtschaft hilft der Schweizer Wirtschaft auch gegen die unfaire Konkurrenz von Importen, welche zu viel tieferen Umweltstandards hergestellt wurden. Zum Beispiel schützt die Vorlage die nachhaltige lokale Holzwirtschaft gegen importiertes Holz aus illegaler Abholzung.

Die Mehrheit der Umweltkommission will dem Bau von kalten Betten wieder Tür und Tor öffnen.

(Keystone/Arno Balzarini)

Gefährliches Laisser-faire: Bau von Zweitwohnungen soll wieder möglich sein. (Keystone/Arno Balzarini)

Auch die Energiewende wollen Economiesuisse und die SVP wegen der Frankenstärke auf Eis legen. Alles so belassen, wie es ist. Laisser-faire heisst aber auch hier Stillstand. Genau das ist die falsche Antwort, weiss der aufgeweckte Teil der Wirtschaft. Daniel Lehmann, der Direktor des Baumeisterverbandes, wirbt ebenfalls dafür, «schlau Ressourcen zu schonen». Er findet die Energiewende eine Chance für das Baugewerbe, gar ein potenzielles Konjunkturprogramm. Es wäre erfreulich, wenn auch die Economiesuisse endlich aus ihren Schützengräben steigt und sich konstruktiv am zukunftsgerichteten Umbau der Wirtschaft beteiligt. Es ist diesen konstruktiven Stimmen aus der Wirtschaft zu verdanken, dass sich die Urek nicht beirren liess und immerhin einmal auf den Gegenvorschlag zur grünen Wirtschaftsinitiative eingetreten ist.

Leider hat beim Tourismus und Zweitwohnungsbau dieses Umdenken noch gar nicht stattgefunden. Trotz Annahme der Franz-Weber-Initiative will die Mehrheit der Umweltkommission dem Bau von kalten Betten wieder Tür und Tor öffnen und die Tourismusorte in Geisterstädte verwandeln. Mehr noch, auch die demokratischen Rechte sollen ausgehebelt werden. Indem das Gesetz als dringlich erklärt wird, können möglichst viele ungenutzte Zweitwohnungen bewilligt werden, noch bevor das Volk das Gesetz bachab schicken kann. Zwar mag dies der Baubranche kurzfristig zu einem Bauboom verhelfen – doch ist damit dem Schweizer Tourismus geholfen, der unter dem starken Franken leidet?

Nein, im Gegenteil: Das Problem des Tourismus sind nicht zu wenig kalte Betten. Sondern die vielen ungenutzten Zweitwohnungen, welche die Berglandschaft verschandeln. Auch hier wäre Innovation die bessere Lösung. Beispielsweise, indem man innovative Tourismusangebote fördert. Und indem man bestehende Wohnungen saniert, statt neue zu bauen.

94 Kommentare zu «Die Umwelt zerstören wegen des starken Frankens?»

  • Remo Schnellmann sagt:

    Gegen Ecopop und jetzt wieder Vollgas. Sehr glaubwürdig diese Grünen.

    • Rene Wetter sagt:

      Und Sie glauben dass die fremden- und wirtschaftsfeindliche Ecopop dem Umweltschutz dient? Und auf der anderen Seite popagiert Ihr Rechten ständig die Schleifung von Umweltauflagen und Vorschriften und torpediert die Umsetzung der 2. Wohnungsinitiative.

      • Hugo Reichmuth sagt:

        Herr Wetter,
        Wer sagt, dass Ecopop-Anhänger rechts stehen?
        Dass die SVP eine Dächlikappen-FDP ist, die unsere Heimat an den Meistbietenden verkauft, weiss jeder, der rechts und nicht blöde ist.
        Dass die MEI-Abstimmung nicht gewonnen werden sollte, zeigten mir die gegen Ende der Kampagne aufgestellten islamfeindlichen, ekligen Plakate, die vor allem linke MEI-Befürworter abschrecken sollten.
        Ihr Zusammenhang ist reichlich konstruiert. Die SVP-Zweitwohnungs-Förderer haben alle insgeheim für eine MEI-Niederlage gebetet…reine Symbolpolitik.

      • Patricia Galli sagt:

        Herr Wetter, Grundmotivation von Ecopop war die globale Überbevölkerung. 1960 betrug die Weltbevölkerung 3 Milliarden. Im Jahr 2000 waren es schon über 6 Milliarden. Und irgendwann in den 20’40er Jahren wird die globale Bevölkerung 9 Milliarden übersteigen.
        Unsere Politiker von Links bis Rechts waren aber verhement gegen Ecopop, weil ihr Polit-Karriere-Zeithorizont nur wenige Jahre umfasst. Ecopop hat eine unbequeme Wahrheit angesprochen, welche nicht in unsere Konsumitis passt und deshalb war die Bevölkerungsmehrheit dagegen.

        • André Dünner sagt:

          Damit haben Sie Frau Galli ins Schwarze getroffen. Der Weitblick der politischen Elite reicht höchstens bis zwei Amtsperioden und bis zur Rente. Im Anschluss finden sie Unterschlupf bei jenen die a) die Wahl-PR finanzierten (bis heute ein unter Verschluss gehaltenes Packet) und machen dann Höchsttarif bei VR-Besetzung und Veranstaltungs-Vorsitz/Beisitz.

          Dies ist der Trend und die Planungsstrategie.

        • Mark Keller sagt:

          Ja genau Patricia Galli, mit einem Zuwanderungsstopp in die Schweiz und dem Verteilen von Kondomen in der dritten Welt wird das Wachstum der Weltbevölkerung gestoppt! Das Wachstum der Weltbevölkerung wird mit Bildung und dem Schaffen von Zukunftsaussichten gebremst. Hiervon stand aber nichts in der Ecopop-Initiative!

  • Bastien Girod lamentiert wieder einmal mit schönen Worthülsen. Wie immer bei ihm und darauf ist Verlass, er DER Kenner mit DER Lösung aller Weltprobleme weiss immer noch nicht was es heisst täglich zu Arbeiten um sich das Leben zu finanzieren. Mich ärgern solche Leute extrem. Und die Presse bietet diesen Personen auch noch Gelegenheiten andere zu nerven!

    • Eric Cerf sagt:

      @W.Kleiner: Offenbar ist es Ihenn völlig egal, wenn unsere einst zauberhaften Alpenlandschaftenmit Pseudo-Chalets zubetoniert werden.Damit Baugeschäfte und Behörden, die gross an allem verdienen, weiter absahnen können. Hätte noch einen guten Vorschlag: Ein Kiosk oben am Matterhorn, plus Take-away, Mc-Donalds und geheiztem Klo. Die Alpen verkommen immer mehr zu einem Rummelplatz für gelangweilte Gäste. Die, die genügend Stütz haben, bluffen mit einer Wohnung in den Alpen. Für zwei, drei Wochen im Jahr. Prost Nägeli!

      • Otto Hahn sagt:

        @Cerf

        Die Argumentation ist doch völlig veraltet (d.h. von 1990 – 2000). McDonalds gehts so schlecht, die bauen in den Alpen keine Burgerbude. Sawiris usw. investieren nicht mehr in der Schweiz, da die Bevölkerung dem Kapital feindlich gegenüber gestellt ist. Schweizer bauen wenig, da sowieso tiefe Eigenheimquote. Wenn Sie in der Schweiz wie in Kuba leben wollen, gehen sie dort hin und verkaufen sie Solaranlagen. Das sollte so in etwa herauskommen wenn sozialismus ohne Wirtschaft grün wird.

      • Christian Weiss sagt:

        Nur schon, um die Energiemenge des Kernkraftwerks Leibstadt zu ersetzen, müsste man etwa 1800 Riesenpropeller aufstellen, und dabei ist noch nichts über die Nutzbarkeit dieses Zufallsstroms gesagt, für den wir dann auch noch Pumpspeicherseen benötigen würden (bei 30% Energieverlust fürs Raufpumpen).
        Da sind mir Pseudochalets allemal lieber.

        • Nur 1800 der Propeller braucht es um den Strom sauber und ohne atomares Restrisiko und Entsorgungsproblemen zu ersetzen?
          Dezentral und nahe beim Verbraucher den Strom erzeugt sparrt zigtausende Hochleitungsmasten, die die Landschaft verbauen um den in Leibstadt produzierten Strom ins hinterste Alpental zu bringen.
          Auf der Fahrt nach Freiburg im Breisgau sieht man solche Windräder im Schwarzwald – respektive man sieht, dass man sie eben kaum sieht. Ich habe schon Leute darauf aufmerksam gemacht und diese brauchten eine Weile um sie überhaupt auszumachen. Anders bei der Dampfsäule von Leibstadt

      • Mark Keller sagt:

        Aha, Baugeschäfte und Behörden sahnen beim Zweitwohnungsbau ab. Wie Behörden mit Zweitwohnungen absahnen ist mir schleierhaft. Dass Baugeschäfte mit Bauen ihr Geld verdienen, und ihren Angestellten Arbeit geben, ist doch wohl normal. Da die Zweitwohnungen nicht in der Luft schweben, sondern auf einem Grundstück stehen, welches irgend jemandem gehörte und noch gehört, sind die Absahner ja wohl eher bei den Grundeigentümern zu suchen. Und wer hat die Zonen bestimmt, welche den Bau all dieser Zweitwohnungen ermöglicht hat? Doch wohl die Stimmbürger der betroffenen Gemeinden.

      • Herr Cerf, sehen Sie sich bitte die Zeilen des Herrn Hahn an und Sie können nachlesen, wie Sie daneben liegen. Georg Orwell 1984 noch nie gelesen? Ich kann es Ihnen und sehr ans Herz legen.

    • Daniel sagt:

      Und was arbeitet denn der Herr Kleiner? Am meisten auf den Senkel gehen diejenigen, die auf die Person spielen, ohne irgendein Wissen diffamieren aber zum Thema eigentlich nichts sinnvolles oder substantielles bei zu tragen haben. Und wieso haben Sie, Herr Kleiner, dass Gefühl dass es irgendjemanden interessiert, was sie persönlich in Ihrer Stube (arbeiten tun Sie ja auch nicht um 7.52 Uhr) ärgert?

    • Stein Eva sagt:

      Ziemlich dreist zu behaupten, dass Herr Girod nicht arbeitet und seinen Lebensunterhalt verdient. Er arbeitet an der ETH und das bestimmt nicht gratis- ergo verdient er. Arbeiten denn sie Herr Kleiner?

  • Wälchli Roland sagt:

    Weniger Ressoucenverbrauch > weniger Verbraucher = Ecopop. Kein Preisdumping > Produkte dürfen nicht gedumpt werden im Preis durch Import, Löhne aber schon. Ecopop hätte das verhindert, weniger Konkurrenz = weniger Lohndruck. Wer kann diese grünen Globalisierungsbeklatscher eigentlich noch ernst nehmen ?

    • Peter Karrer sagt:

      Ecopop = zuerst sollen die anderen sparen. Der individuelle Sparbeitrag ist, was global gesehen zählt. Wir in der Schweiz verbrauchen nämlich nicht nur Schweizer Ressourcen, sondern importieren ganz viel. So gesehen ist die Perspektive von Ecopop eingeschränkt und falsch.

    • Mark Keller sagt:

      Weniger Mitberwerb = Weniger Innovation! Weniger Innovation = Stagnation! Stagnation = Verlust Wirtschaftskraft! Das hätte uns Ecopop gebracht. Die lineare Gleichung mehr Leute = mehr Resourcenverbrauch stimmt so eben nicht.

  • De Saintmichel Lovis sagt:

    Klar: Die grüne Wirtschaft fordert dieses und jenes, was das Leben des Normalverbrauchers und Bürgers massiv verteuert. Bei sinkenden Löhnen und anhaltendem Lohn- und Einwanderungsdruck sind die Folgen dieser Politik kaum zu finanzieren. Wieso reden eigentlich die Grünen dieser massiven Einwanderung das Wort und wehren sich dann gegen Anpassung und Ausbau der Infrastruktur? Herrschaften, konsequent sieht anders aus!

    • Margot sagt:

      Lesen Sie bitte nochmal den Artikel; Sie schreiben völlig am Thema vorbei! Die Infrastruktur wird angepasst, wir haben ja erst über Fabi abgesitmmt; schon vergessen? Was hat Ihr Post mit der Zweitwohnungsartikel in der Verfassung zu tun? Weiter die Berge zubetonieren damit diese wenige Tage im Jahr bewohnt werden? Dem sage ich Ausverkauf der Heimat!!
      Aber hauptsache wieder mal gegen die phösen Linken / Grünen gewettert!

  • Chrigu sagt:

    Mal ganz abgesehen vom fraglichen Inhalt des Artikels: Wieso gehen die Carte-Blanches eigentlich vorwiegend an Linke Politiker?

    • Cybot sagt:

      Wenn du das Gelaber rechter Politiker lesen willst, geht zu Weltwoche oder NZZ. Du kannst ebenso fragen, wieso dort linke Politiker nie zu Wort kommen.

      • Richi sagt:

        Na, na, na – Herr Cybot: Schon gesehen, dass in der jetzigen Ausgabe etwa folgende Autoren vertreten sind?

        Rico Bandle – Ressortleiter Kultur & Gesellschaft bei Tagesanzeiger.ch/Newsnetz
        Peter Bodenmann – No comment necessary

        Ist etwa gleich, wie meine dumme Aussage: „Wenn Sie „Links“ wollen, lesen Sie gefälligst die WOZ (wobei es dort auch den einen oder anderen lesenswerten Journalisten hat)!

        Die Carte Blanche sollte ja eben mit anderen Meinungen zum Diskurs anregen. Schulterklopfen (egal ob bei den Linken oder Rechten) ist einfach nur simpel und langweilig…

    • Peter Frick sagt:

      Wenn Sie regelmässig hier Online wären, wüssten Sie, dass da brav abgewechselt wird, die ganze Farbpalette. Aber Ihnen scheinen nur die Grünen und Roten Carte Blanche in die Nase zu stechen.

    • Lukas Hunziker sagt:

      1. Sie übertreiben; die Voten scheinen mir relativ ausgeglichen.
      2. Sie haben recht, dass die Schreihälse der SVP wenig zu Wort kommen. Warum? Weil die nicht argumentieren können. Die stellen Thesen in den Raum, verknüpft mit einem Kausalsatz, der eine weitere These enthält – und nennen das Argumentation. Girod ist mir auch nicht übermässig sympathisch, aber er kann immerhin argumentieren und erzählt nicht irgendwelchen populistischen Mist.

  • Ralph Sommerer sagt:

    Es ist erstaunlich, dass dieselben Laisser-faire Theorien, die für die Finanz- und Schuldenkrise und den Dauerkrisen-Marktliberalismus verantwortlich waren, nun angewendet werden sollen, um uns aus der Krise herauszubringen. Es scheint fast, als ob die Liberalen Naomi Kleins „Shock Doctrine“ gelesen und als Rezeptbuch missverstanden haben. Ich glaube, 30 Jahre Erfahrung mit einem Wirtschaftsmodell, das ausser Krisen nur Ungleichheit hervorbringt, sollten ausreichen, um zu erkennen, dass es nicht funktioniert.

    • Christian Weiss sagt:

      Von Laisser-Faire-Wirtschaft kann keine Rede sein, wenn staatliche Notenbanken wie wild mit immer noch tieferen Zinsen an der Konjunktur rumschrauben wollen und die Staaten ihre Staatsausgaben von einst 30% des BIP in den 1960er-Jahren auf 50 und mehr raufgeschraubt haben.
      Dass die Erwerbstätigkeit weit höher und auch die tiefsten Löhne bedeutend höher sind in der Schweiz als im Ausland, wo der Arbeitsmarkt reguliert ist und es Mindestlöhne gibt, sollte ihnen bekannt sein. Seit 20 Jahren quasseln die Linken in völliger Verdrehung der Wirklichkeit von „Neoliberalismus“, nur wo ist er?

  • Die Überbevölkerung in der Schweiz zerstört die Umwelt, lieber Herr Girod.

    • Rene Wetter sagt:

      Nein Moser, das seid ihr Rechtskonservativen die sämtliche Umweltauflagen Bauvorschriften und dergleichen weghaben wollt.

      • Hugo Reichmuth sagt:

        Herr Wetter,
        Hätten Sie die Güte einzusehen, dass wer liberal oder konservativ denkt, nicht unbedingt ein Walliser Bauunternehmer oder Zürcher Immobilienhändler ist?
        Es gibt auch Rechtswähler, die sich nicht kaufen lassen und eine längere Perspektive als die nächste Jahresendbilanz haben.

      • Roland K. Moser sagt:

        Wer hat Ihnen gesagt, ich sei ein Rechtskonservativer?
        Meine politische Ausrichtung nenne ich national-sozial.

        • Mark Keller sagt:

          Wenigstens geben Sie es endlich zu, ein Nationalsozialist zu sein! So hat man dem vor etwas mehr als 70 Jahren noch gesagt.

          An die Zensur: wer sich national-sozial nennt, ist ein Nationalsozialist! Also erwarte ich, dass mein Kommentar nicht der Political Correctness geopfert wird! Herr Roland K. Moser hat sich selbst so genannt!

    • Mark Keller sagt:

      Nicht die Anzahl Einwohner zerstören primär die Umwelt. Sondern die nicht vorhandenen bzw. nicht angewendeten Gesetze wirken zerstörerisch auf die Umwelt.

      • Roland K. Moser sagt:

        Das System Schweiz angewandt auf den Planeten würden bedeuten, dass für 40 bis 50 % der Weltbevölkerung die Lebensmittel von einem anderen Planeten importiert werden müssten.
        Merken Sie etwas?

        • Peter Pfrunger sagt:

          Ja wir merken etwas.
          Sie sind in ihrer sehr kleinen Welt gefangen und nicht bereit die Argumente und erklärungen dazu an sich heranzulassen. Es ist eine fundamentalistisch religiöse Haltung, wenn man seine Dogmen gegen alles von aussen ohne nachzudenken verteidigt.
          Wenn jemand sagt er sei sozial-demokratisch, dann ist er Sozialdemokrat und wenn einer sagt er sei national-sozial, dann ist er Nationalsozialist.
          Ihr Dilemma mit der in der Schweiz zuwenig produzierten Nahrung lässt sich auch lösen, indem jeder 40% (zB. weniger Fleisch isst) weniger Ressourcen verbraucht und mehr angebaut wird.

  • peter sagt:

    kindlich und naiv dieser Giroud, die reale Wirschaft ist auf real verfügbare Energie angewiesen und nicht auf Utopien

  • Christoph Stoffer sagt:

    Was eine Unmenge an Ressourcen verbraucht und wenig zurück gibt ist Solar- und Windenergie. Pro kwh Strom braucht es ca. 100x mehr Baumaterialien (Stahl, Beton) als für ein Kernkraftwerk. Und besonders bei Photovoltaik sollte man den chemischen Giftmüll, der bei der Produktion zurückbleibt auch nicht vergessen. Auch Energiesparlampen schneiden im totalen Vergleich nämlich schlechter ab als die alte Glühbirne weil jede noch eine Menge Elektronik enthält. Also wer langfristig Ressourcen sparen will sollte einfach immer das Gegenteil der Grünen tun.

    • Peter Pfrunger sagt:

      So ein Blödsinn. Entschuldigung ich kann es einfach nicht anders sagen. Allein beim Uranabbau werden Milliarden Tonnen Erdreich umgegraben (300-400g Uranerz pro Tonne Gestein) und mit dem strahlenden Abraum und Staub nochmals Milliarden von Quadratkilometern Land verstrahlt. Bis dann daraus Brennstäbe geworden sind werden nochmals Energie und Ressourcen en masse verbraucht. Von der Entsorgung gar nicht zu sprechen.
      Die Stromproduktion im AKW ist der allerkleinste Teil des gesamten Zyklus.

      • Thomas Bieri sagt:

        Es werden Milliarden von Quadratkilometern verstrahlt?

        Interessant.

        Vor allem, da die Erde „bloss“ 510 Mio Quadratmeter „gross“ ist. Abzüglich der Wasserflächen verbleiben noch knapp 150 Mio Quadratmeter.

        Ich frage mich schon, wer jetzt „Blödsinn“ sagen kann….

      • Christian Weiss sagt:

        In einem Kilogramm Uran stecken mehr Energie als in 2000 Tonnen Kohle. Auch wenn die Urandichte im Erdreich gering ist, gräbt man immer noch weit weniger Erde um als bei den Alternativen. Der radioaktive Fallout ist auch geringer als beim Tagbau nach anderen Rohstoffen wie jenen, die man auch bei Windkraftanlagen und Photovoltaik braucht.
        Und während das Entwicklungspotenzial bei der Windkraft nahe null liegt und bei der Photovoltaik auch nichts geht, sind die Perspektiven bei der Kernenergie weit besser. Die Kernenergie steckt noch in den Kinderschuhen und hat ein riesiges Potenzial.

          • Christian Weiss sagt:

            Was? Das Solarpotential der Erde soll bei 23’000 Terawattjahren pro Jahr liegen? Ja, schöne Milchbüechlirechnung. Die gesamte Festlandoberfläche beträgt 150 Millionen Quadratkilometer. Geht man (sehr) grosszügigerweise davon aus, dass die ganze Fläche ständig 12 Stunden am Tag mit 1000 Watt pro Quadratmeter bestrahlt wird, ergäbe das eine Gesamtenergiemenge von 75’000 Terawattjahren. Man müsste also den heute üblichen Wirkungsgrad von ca. 20 Prozent auf über 30 Prozent steigern und dann die ganze Festlandoberfläche mit Photovoltaikanlagen bedecken, um die 23’000 TWa einzufangen.

  • Christoph Stoffer sagt:

    Abgesehen davon könnte man Innovation auch im Bereich der Kernenergie erzielen. Diese könnte man dann auch verkaufen, nach China oder Indien zb und zusätzlich profitieren neben CO2 freiem Strom. Wind und Solar ist nicht CO2 frei. Das darf man nie vergessen. Wenn zu wenig geliefert wird, braucht es Gas oder Kohle als Backup. Sprich man muss immer die doppelte Leistung installieren, wie gesagt Ressourcenverschwendung.

    • Eric Vieira sagt:

      Die Chinesen und Inder werden ein „Abfallprodukt“ der Seltenererdegewinnung nutzen: Thorium. Es wird die herkömmliche Uran basierte AKW Technik ersetzen mit ehebliche Vorteile bezüglich Abfallmengen (1000x weniger) und Halbwertzeiten der Spaltprodukte (ca. 50J statt hundertausende bis Mio von Jahren). Diese Thoriummengen sind Schlussendlich das positivste was aus dem ganzen Photovoltaikunsinn hervorkommt. Man braucht nur das vom Stratusschicht bedeckten Mittelland im Winter zu sehen um das zu begreifen.

      • Hermann Klöti sagt:

        Thorium ist kaum mit seltenen Erden vergesellschaftet – es kommt z.B. im Granit des Gotthardmassivs in relativ hoher Konzentration vor. Leider gibt es noch keine sicher funktionierenden (Thorium-)Kugelhaufenreaktoren, obschon seit langem Versuchsanlagen in Betrieb sind.

        • Eric Vieira sagt:

          In China ist wohl das Nebenprodukt Thorium aus der Gewinnung der seltenen Erden ein Problem. Einfach „Thorium: Rare Earth Liability or Asset?“ oder „The 800 Pound Gorilla in the room for rare earth sustainability in North America – thorium“ Googeln…
          Es gibt nicht nur den Kugelhaufenreaktor. Der Flüssigsalzreaktor wurde sogar erfolgreich getestet als die USA sich leider wegen Militärgründe für den schlechteren Uran-Prozess entschieden hat. Seitdem wurden Erfahrungen mit anderen Reaktoren gesammelt. Ja, die Entwicklung läuft noch, könnte aber in den nächsten Jahrzehnt zur Realität werden.

  • Otto Hahn sagt:

    Solange seine Überlegungen ncht über die ersten paar Semester ETH Umweltnaturwissenschaften reichen, befürchte ich, wird die Schweiz weiterhin stillstehen. Verkauft bitte mal die contra-gentechnik grüne Wirtschaft den Krebskranken. Oder Smartphone-Herstellern (welche er auch benutzt). Ich schliesse mich desweiteren im Punkt „Überbevölkerung“ an Herrn Moser an. Auch hier wurde die Integrität von Girod’s Verhalten ersichtlich.

    • Peter Frick sagt:

      Sie sollten sich zuerst informieren. Gentechnik-Verbot gilt nur für die Landwirtschaft. Im Gesundheits-/Pharmaciebereich gibt es diese Einschränkung nicht.

  • carlo corno sagt:

    endlich eine Gelegenheit, die Wirtschaft gesundschrumpfen zu lassen, nicht wahr Herr Girod. Dies geht nicht ohne Arbeitsplatzreduktion und Stellenabbau – das dürfte Ihnen klar sein. Anstatt die Bemühungen der Wirtschaft zum Arbeitsplatzerhalt zu unterstützen schiessen Sie dagegen. Damit machen Sie sich mitschuldig, sollte es in naher Zukunft zu Stellenabbau kommen. Aber dann können Sie ja ein Geschrei loslassen gegen die bösen Kapitalisten. So funktioniert links-grün.

  • Hansjürg sagt:

    Ich glaub es nicht. Die werden nicht mal mehr rot. Damit meine ich die Gesichtsfarbe, sonst sind die es nämlich schon und zwar durch und durch.

    Spielt es eine Rolle, ob unsere Landschaft, unsere Berge mit Zweitwohnungen zugebaut werden oder mit Erstwohnungen für Zuwanderer. Ja sicher, denn in jeder Zweitwohnung hätten PFZler Platz.

    Unsere Umwelt geht aber in jedem Fall flöten.

    • Felix Rothenbühler sagt:

      Schweizer lassen Bauland einzonen, Schweizer stimmen an der Gemeindeversammlung Ja dazu, Schweizer (Bauern) verkaufen das Land, Schweizer Firmen bauen darauf Zweitwohnungen, Schweizer Immobilienbesitzer vermieten diese Häuser und Wohnungen zu Schweizer Preisen – und Schuld sind die Ausländer? Ihre Logik ist irgendwie fehlerhaft.

      • Hansjürg sagt:

        Ach ne, Zitat: „Das Problem des Tourismus sind nicht zu wenig kalte Betten. Sondern die vielen ungenutzten Zweitwohnungen…“
        Womit wollen Sie denn die vielen ungenutzten Zweitwohnungen auffüllen, wenn die Schweizer Bevölkerung konstant ist? Da bleiben doch nur Ausländer übrig, nicht wahr?
        Wie schon gesagt: Ihr werdet nicht einmal mehr rot.

        • Peter Pfrunger sagt:

          Wie das Wort Zweitwohnung sagt sind das nicht Wohnungen für mehr Einwohner, sondern zweite Wohnungen und zweite Betten und zweite Vorgärten usw. für die bestehenden Einwohner.
          Die Linken und Grünen wollen diese auch nicht mit bösen Ausländern füllen, sondern gar nicht erst bauen lassen, weil diese praktisch nie genutzt werden.
          Ausserdem hat das Volk die Zweitwohnungsinitiative vor bald drei Jahren angenommen.

  • W. Zimmermann sagt:

    Die ‚umweltfreundliche Gesellschaft‘ entwickelt sich im Gleichschritt mit dem technischen Fortschritt von innen heraus. Der Staat hat die Aufgabe, für gute Rahmenbedingungen zu sorgen. Sauberes Wasser, gute Luftqualität, energieeffiziente Bauten und intelligente Energiesysteme – unser Land ‚erneuert‘ sich stetig und befindet sich auf gutem Weg. Der ‚Stein des Weisen‘ liegt nicht in Hyperaktivitäten und Regulierungswut, sondern in der Selbstregulierung und Eigenverantwortung sowie in intelligenten Anreizsystemen. Das Potential der Eigendynamik wird leider unterschätzt.

    • Karl Bachmann sagt:

      Bei fähigen Berufslernenden die im Anschluss an die Berufslehre in einer berufsbegleitenden Weiterbildung erfolgreich sich be-währen, wachsen technische Fortschritte nachhaltig von innen heraus. Eigenes und gemeinsames Erarbeiten, Entscheiden und Verantworten am Arbeitsplatz zu Gunsten von Unternehmung, Familie und Gemeinwesen machen intelligente Energiesysteme, energieeffiziente Bauten, sauberes Wasser, gute Luftqualität u.a. erst möglich. Konsumismus und Privatisierung blenden die Mitverantwortung aus. Die Folgen sind Zersiedelung des Lebensraumes, Zerstörung der Artenvielfalt in der Natur.

  • Die Grüne und die GLP sind noch linker, als die Linke. Am schlimmsten sind wohl die Grünen. Den die gaugklen dem Volk vor, das sie für die Umwelt und den Mensch einstehen. Nur, keines von beidem ist der Fall. Wäre es so hätte die Grüne die ECP-I das Ja Votum ergriffen, nur als Beispiel. Die GLP, ist nichts anderes als ein Ableger der NEO-Feudalistischen FDP, die weder Nationen noch Menschen anerkennt – der GLP und der FDP geht es nur um die Zahl unter dem Strich. Leider ist dies für viele CH-Bürger viel zu kompliziert, um dies nur im Ansatz zu begreifen.

  • Walter Bossert sagt:

    Ja die demokratischen Rechte Herr Girot, sind doch gerade sehr aktuell! Aber sonst muss ich Ihnen in vielen Teilen Recht geben, die wirtschaftliche Flaute ist weitgehend selbstverschuldet und darf auf keinen Fall auf Kosten unserer so schon knappen natürlichen Ressourcen gehen. Es gibt Gemeinden, welche sich nach der Decke strecken, und einteilen können, allerdings muss gesagt sein, dass alle zusätzlichen Einwohner der Schweiz auch Arbeitsplätze und ALLES was mit seiner Existenz zusammenhängt benötigen, Herr Girot als Verfechter der Masseneinwanderung!

  • Ich fragemich, wie lange es noch dauert bis wir Leute wie Bastian Girod endlich in die Wüste schicken. Empfehlung nach einem Studium erst einmal lernen zu arbeiten. Cleantech = alles Schwindel, ich empfehel jedem Weltverbesserer z.B. den Sonder-Bericht “ der Tanz der Bio-Narren zu lesen“ (alt aus dem Jahre 2007, zu beziehen beim Schiller-Institut in Wiesbaden!). CCIP (?)- Symphosium vom Jahre XY, wir werden von der Politik und Presse laufebend falsch informiert. Real waren 1200 der insgesamt 2000 „Wissenschaftler“ der Thesen der CO2-Theorie kritisch gegenübergestellt. So das wärs fürs Erste.

    • Peter Pfrunger sagt:

      Kurz nach Schiller Institut gegoogelt und meinen Verdacht bestätigt bekommen.
      Aus Wikipedia.
      „Sowohl das Schiller-Institut als auch die ihr nahestehende Bürgerrechtsbewegung Solidarität sind nach Einschätzung des Bundesverbandes für Sekten- und Psychomarktberatung sowie anderer Experten und Journalisten Teil einer Politsekte, die mit verschwörungstheoretischen und teilweise antisemitischen Inhalten auf eine totale Vereinnahmung ihrer Mitglieder abzielen“

      • Walter Bender sagt:

        Hatte bis heute noch nichts von diesem Institut gehört, aber auf Grund dieses Blogs kurz in deren „Verfassung“ gesehen. Vielleicht etwas komisch für einen Verein die Basis der Amerikanischen Verfassung zu wählen. – Aber was was ich mich frage, wer ist der von Ihnen zitierte Bundesverband für Sekten- und Psychomarktberatung? Wer sind die anderen Experten und Journalisten? – Man soll durchaus kritisch sein, aber auch vorsichtig mit dem Schwingen von Wortkeulen nur auf Verdacht. – Das unkritische, unreflektierte und ungewichtete Umgehen mit Schlagworten werfe ich auch Girods Artikel vor.

        • Wie gesagt zitierte ich aus Wikipedia.
          Ich habe den Bergirff „Schiller-Institut“ gegoogelt und habe dort den Link dazu gefunden.
          Der Verdacht kam auf, da dubiose,Verschwörungstheorien verbreitenden Organisationen und Einzelpersonen sich gerne des Begriffs „Institut“, dekoriert mit einem Namen eines berühmten Verstorbenen, bedienen um Sachlichkeit, Integrität, Wissenschaftlichkeit, staatliche Anerkennung usw. vorzugaukeln.

    • Walter Bender sagt:

      Naturwissenschaft ist kein Konsensbetrieb. Es reicht einer, der eine These so aufstellt, dass sie falsifizierbar ist und wenn sie nicht falsifiziert wird, dann wird es eine wissenschaftliche Theorie. Die These, dass eine Verdoppelung der CO2-Konzentration in der normalfeuchten Atmosphäre eine Temperaturerhöhung von 2 – 5°C verursacht ist falsifiziert, sowohl experimentell als auch berechnet. – Wissenschaftler, die vor diesem Hintergrund an der falsifizierten „Theorie“ festhalten sind nichts anderes als als Wissenschaftler verkleidete Politiker, die rein politische Zielsetzungen verfolgen.

      • Hermann Klöti sagt:

        Ach so, Arrhenius vielfach bestätigte Hypothese sei also jetzt falsifiziert? Von Lord Monckton, Heartland Institute & Konsorten? Wenn sie solche Behauptungen aufstellen, müssen sie den Lesern schon sagen, woher sie ihre Info beziehen!

        • Walter Bender sagt:

          Selbstverständlich ist sie widerlegt. Schlimmer noch, sie ist nie wirklich gestützt worden, obwohl sie schon uralt ist und es ein Leichtes wäre das experimentell zu tun. – Zur Widerlegung u.a. nur zwei einfach auffindbare Beispiele: Dr. H. Hug, Uni Würzburg, hat die Theses 1998 experimentell widerlegt und nennt die Klimakatastrophe ein spektroskopisches Artefakt. Hermann Harde hat unter dem Titel: Was trägt das CO2 wirklich zur globalen Erwärmung bei, die Annahme, dass die Verdoppelung der CO2 Konzentration in der Armosphäre zu einer relevanten Temperaturerhöhung führt, theoretisch widerlegt.

          • Erstens wissen sie nicht was eine wiss. Theorie ist und zweitens rennen sie da Verschwörungstheoretikern aller erster Güte nach. Eine wiss. Theorie basiert auf vielen verschiedenen Aussagen zu Realität und macht Prognosen zur Zukunft. Auch wenn ihre Autoritäten recht hätten würde die wissenschaftliche Theorie des Klimawandels nicht angekratzt, denn der CO“ Gehalt der Atmosphäre ist nur einer der Faktoren des Klimawandels.
            Ihr Dr. H. Hug ist Chemiker und hat einen Aufsatz zum Klimawandel geschrieben. Veröffentlicht nur von Vererschwörungsth. schulphysik.de und EIKE !Institut!.

    • Christoph Bögli sagt:

      Wer bitte ist „wir“? Girod ist gewählt und damit demokratisch legitimiert, insofern wäre dieser Umstand bitte sehr zu respektieren. Aber wenn Themen oder Leute nicht genehm sind zählt das Volk ja plötzlich nichts mehr, wie man immer wieder lernen muss. Ansonsten, irgendwelche Fantasiezahlen eines dubiosen Pseudo-„Instituts“ sollen uns genau was mitteilen? Ausser vielleicht, wes Geistes Kind jemand ist, der so etwas ernsthaft als „Beleg“ zitiert?

  • Max Oppliger sagt:

    Lauter nichtssagendes Geschwätz von Dingen welche er ohnehin nicht kennt…Innovationen, Importdumping, Ressourcenverbrauch. Konkret werden kann man nur wenn man etwas von der Materie versteht aber das ist eben schwierig wenn man noch nie richtig produktiv gearbeitet hat.

  • tim meier sagt:

    Energiewende wie in D mit mehr CO2 Ausstoss als vorher? Ich erwarte mal konkrete Lösungsvorschläge zu diesem Thema. Reduktion Ressourcenverbrauch? Ein Land ohne natürliche Ressourcen muss importieren. Energiewende als Chance? Logisch will der Baumeisterverband energetische Sanierungen durchführen wenn’s der Bau von Zweitwohnungen eingebrochen ist.
    Das Geld in der Schweiz wird knapp. Nice-to-have Projekte der Grünen können nicht mehr finanziert werden.

  • Peter Hartmann sagt:

    Wie immer, wird nicht ehrlich diskutiert, sollen doch, wenn es dem „guten“ Zweck, nämlich die Energiewende geht plötzlich Naturgebiete und Wald wesentlich leichter und ohne Einsprachemöglichkeiten überbaut werden können. Nein, lieber Girod, so läuft das nicht – entweder haben wir Landschaftsschutzbestimmungen die für ALLE und ALLES gelten, oder nicht.

  • Nicolas Richard sagt:

    Girod spricht von Verschandelung der Landschaft durch Zweitwohnungen, will aber auf jedem Högerli ein Windrad errichten. Windenergie ist absolut ineffizient für die Schweiz, völlig unrentabel und dazu nachteilig für Landschaft, Flora und Fauna. Allein das Aufbauen ist mit riesigem Aufwand verbunden, vielfach brauchts dazu neue Strassen, dazu kommen neue Leitungen. All dies ist exemplarisch beim Windrad im Entlebuch nachweisbar.

    • Felix Rothenbühler sagt:

      Weiter oben wirft jemand den Grünen vor, gegen Windräder zu sein, Sie werfen Girod vor, überall Windräder hinstellen zu wollen (Strommasten stören Sie offenbar nicht, Stauseen, AKWs mit deren Dampffahnen oder Endlager vermutlich auch nicht). Irgendetwas stimmt hier nicht.

      • Nicolas Richard sagt:

        @Rothenbühler: Dann vergleichen Sie mal die Effizienz von Stauseen und AKWs mit Windrädern. Windkraft funktioniert nur in riesigen Anlagen (Farmen). In Norddeutschland, on- und offshore, aber dafür brauchts riesige neue Trassen für die Übertragung und Verteilung im Land. In der Schweiz sind solche Windfarmen völlig undenkbar.

  • Margot sagt:

    Ich wundere mich über die Vorschreiber! Die ziehen gegen Rot/Grün und was weiss ich noch, aber das der Volkswille missachtet, resp. ausgehebelt werden soll ist kein Thema. Es gibt genügend hässliche Beispiele von den Auswirkungen der kalten Betten, anschliessend auch noch die Kosten der Infrastruktur für die Gemeinden für ein paar Wochen im Jahr. Die Bauwirtschaft beschäftigt dafür mehrheitlich Ausländer, welche in den Wintermonaten aufs RAV entsorgt werden. Es ist doch offensichtlich dass das kein ewig tragendes Erfolgsmodell sein kann, irgendwann ist zu gebaut.
    Das ist das eigentlicheThema!

    • Christoph Bögli sagt:

      Genau. Dass die Zweitwohnungsinitiative verwässert und zerlöchert wird wäre an sich skandalös genug, dass aber hinter dieser Missachtung des Volkswillens genau jene Kreise stehen, die bei anderen Themen sonst immer medienwirksam aufschreien, wenn der Volkswille angeblich nicht umgesetzt wird, ist einfach nur peinlich. Selten hat sich die Heuchelei von im Umfeld der SVP so offenbart wie in dieser Frage. Wobei sich da leider auch nur die Geschichte wiederholt, die Alpeninitiative lässt grüssen..

      • Patrick Fuhrer sagt:

        Auch Sie,Herr Bögli ,werden noch genug früh kapieren,dass Ihre Rot/Grünen genau so schlimm wie die achso verhasste SVP ist…nur abwarten!

  • Hans Meier sagt:

    Anstatt auf Kosten anderer Leute ihre erhabenen Ideen zu realisieren, sollten diese Weltverbesserer und Besserwisser einmal etwas selbst machen. Und weil in dieser Beziehung nichts läuft, wollen diese Imperialisten und Kolonialisten der Gegenwart ihre Mitmenschen mit Gesetzen und Vorschriften zu einem Lebenswandel nach ihrer Gesinnung zwingen.

  • Christine Dobler sagt:

    Ganz unabhängig davon, wer diesen Artikel geschrieben hat, ob von links oder rechts, ecogepoppt oder nicht: die Aussagen halte ich für richtig und wichtig, zudem sind sie erst noch konstruktiv.

  • Herren Pfrunger, Bender u.Ä. Auch Ihnen sei empfohlen den Fakten auf den Grund zu gehen, will heissen zuerst denken und dann reden. Zudem sollten auch Sie der Mainstreampresse nicht alles glauben. Ich kenne das Schillerinstitut seit über30 Jahren.
    Lynndon LaRouche Jr. war seinerzeit ein Anwärter für das am. Prasidentenamt. Von Sekte zu reden ist doch etwas absurd und drer Ausdruck von Märchenerzähler. Beispiel: ich war seinerzeit (1986 ) in Lybien beschäftigt und wurde von genannten Institut davor gewarnt nach L. zu reisen, mittendrin erfuhr ich einges von am. Journalisten über die Situation

    • Walter Bender sagt:

      @Schnurrenberger, offenbar können Sie nicht mal sorgfältig lesen, aber anderen u.a. mir vorzuwerfen ich hätte nicht gedacht bevor ich geredet hätte. Habe ich und ich habe geschrieben und nicht geredet. – Solches Dummgeschmarr macht es nämlich etwas uninteressant sich in solchen Blogs zu beteiligen, denken Sie daran, bevor Sie jemandem namentlich was unterstellen, was nicht Sache ist.

  • Kusi Nachbur sagt:

    Wenn man dies liest, dann wir einem ja schlecht. Wir brauchen deshalb so viel mehr Ressourcen, weil die Bevölkerung der Schweiz in den letzten 12 Jahren um 1 Millionen Menschen gewachsen ist. Wir können die Selbstversorgung im Bereich der Nahrung und der Energie deshalb nicht mehr gewähren, weil die Bevölkerungszahl explodiert ist. Aber wenn es dann darum geht, die Natur zu schützen die Bevölkerungszahl auf einem Niveau zu halten, das der Grösse des Landes entspricht, da will er dann nichts von Umweltschutz wissen. Sorry, aber die „Grünen“ sind die grössten Heuchler in der CH-Politik.

  • Peter Frick sagt:

    Der Zweitwohnungsbau dient in erster Linie der Bauwirtschaft. Wenn die Wohnungen belegt sind noch den Restaurants und Bars. Daneben sind sie eine Konkurrenz für die Hotels. Nur unrentable Hotels stopfen ihre Löcher mit Landverkauf und Zweitwohnungsbau. Wenn das Hotel selbst dann ringsum zugebaut ist, geht erst recht niemand mehr hin.

  • Christian Weiss sagt:

    Die grössten Umweltzerstörer sind Leute wie Bastien Girod selbst, die den Energieirrsinn 2050 unterstützen. Statt auf die bewährte und mit beachtlichem technologischem Potenzial für die Zukunft ausgerüstete Kernkraft zu setzen, soll unsere Energieversorgung auf Technologien umgestellt werden, die zur Industrieverlagerung in Länder mit kaum Umweltauflagen führen, unsere Landschaft und unsere Gewässer zerstören und den Ausstoss von Kohlendioxid erhöhen. Der wirtschaftliche Niedergang, den der Energieirrsinn mit sich bringt, wird zudem zu einer finanzielle Verknappung beim Umweltschutz führen.

  • peter sagt:

    Die korrekte Frage sollte lauten:

    Die Wirtschaft mutwillig zerstören wegen einer grünen Ideologie und einer unausgereiften (grünen) Energiewende ????

  • Mario sagt:

    Und was macht SP und die Grünen zur MEI? Oder die Ausschaffungsinitiaive?
    Eine Schande ist es falls Volksabstimmungen so mit Füssen getreten werden.

  • Martin sagt:

    Wieso sollte man wegen dem starken Franken die Energiewende aufschieben? Hätte man es vorher gemacht, wäre es heut so.
    Ich bin dafür, dass die Energiewende durchgezogen wird, aber bitte richtig und nicht mit „Windrädli“ und „Solarzellen“! Damit kann man kein einziges AKW ersetzen! Zudem: Die Haushalte verbrauchen am wenigsten Strom.

  • Christian Lüthi sagt:

    Mit einer liberalen Lösung kostet die Energiewende unter dem Strich keinen Franken. Eine staatsquotenneutrale Lenkungsabgabe, wie auch die Energie- statt Mehrwertsteuer Initiative, ist ein Vorteil für die Umwelt und für die Schweizer Unternehmen:
    1. Einfuhrabgaben für Erdöl und Erdgas
    2. Rückerstattungen beim Export von Schweizer Produkten
    Heute fliesst pro Monat eine Milliarde CHF für Erdöl ins Ausland. Steckt das Geld in kluge Köpfe statt es in den Öfen zu verbrennen. Energieeffiziente Technologien, smart grids und erneuerbare Energien schaffen Arbeit und Wissensvorsprung für die Schweiz.

    • Die sog. Energiewende kostet unter dem Strich nicht nur keinen Franken, sondern der Gewinn für unsere Umwelt wird bei entsprechenden Massnahmen zusätzlich positiv verbucht werden können. Die Ziele hiezu sind nicht allein durch politische Entscheide und Leserbriefschreiber realisierbar, sondern vorallem durch die Erfahrungen von Fachleuten.

  • Martin Geschwind sagt:

    Natur und Umwelt werden von den Grünen nur beachtet, wenn es um die politischen Gegner geht. Die Parteilinie der Grünen und die Abstimmungen im Nationalrat zum ersten Massnahmenpaket der Energiestrategie sprechen eine deutliche Sprache: Natur und Landschaftsschutz sind den Grünen weitestgehend egal, wenn es um den Ausbau der erneuerbaren Energien geht. Hier soll möglichst jeder Bach gefasst werden und in Landschaftsschutzgebieten und im Wald sollen vermehrt Windräder gebaut werden können.Sieht so eine naturverträgliche Energiewende aus herr Girod?? Sicher nicht.

  • steiner max sagt:

    Wenn ich all diese Kommentare lese, so feiert hier die Chaostheorie Urständ. Pateipilitische Hasstiraden und Beleidigungen verbunden mit vorgespielter Besserwisserei wechseln sich ab. Dabei gehen die wenigen Lösungsansätze unter. Ob diese
    Kropfleerei dem Image des Tagi nützlich ist wage ich zu bezweifeln.

  • Geri Marivir sagt:

    @ steiner max:
    max, du hast recht.
    ich hab den beitrag und die kommentare „nur so“ mal angklickt.
    das „geschreibsel“ (dieses hier ist ja vielleicht auch eines),
    das spiegelt ja im wesentlichen den zustand der leute in unserer
    geliebten schweiz.
    „draussen“ kracht und fetzt es, unglaubliche dinge passieren,
    und dann das (ich meine nicht das problem, sondern die art, was
    und vorallen dingen w i e da geschrieben wird. – öd und leer.
    was noch? – schweigen.

  • Patrick Dreier sagt:

    Nein zum Betreiben von Kernkraftwerken. Uran muss importiert werden von Australien, Amerika, Afika.und es entstehen Kernenerieabfälle bei Kernkraftwerken. Es sollten die erneuerbaren Energiequellen ausgebaut werden. Es gibt nicht nur Windenergie und Photovoltaik. Es gibt auch Wellenkraftwerke von Ausland den Strom zu importieren.

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