Die verheerende Macht der Hüüsli-Clique

Sie haben sich ein kleines Vermögen erspart und überlegen nun, was Sie damit anfangen sollen? Kommen Sie bloss nicht auf die Idee, ein neues Auto, einen Steinway-Flügel oder eine superseltene Briefmarke zu erstehen. Der Staat weiss nämlich genau, wofür Herr und Frau Schweizer ihr Erspartes auszugeben haben: Er will, dass sie es in Immobilienbesitz investieren. Artikel 108 der Bundesverfassung hält fest, der Bund fördere den «Erwerb von Wohnungs- und Hauseigentum , das dem Eigenbedarf Privater dient».  Keine andere Eigentümerkategorie geniesst das Privileg, an so honoriger Stelle als Zuchtrasse aufgeführt zu werden. Und die Politik nimmt diesen Sonderstatus sehr, sehr ernst, wie sich erst letzte Woche wieder gezeigt hat.

Es gibt keinen auch nur halbwegs ersichtlichen Grund, Hauseigentümer staatspolitisch und steuerrechtlich in den Status neogermanischer Edelfreier hoch zu legiferieren.

Blick von einer bepflanzten Terrasse einer Villa in Wollerau im Kanton Schwyz auf den Zuerichsee, am 29. Maerz 2007.

Die Bevorzugung von Eigenheimbesitzern ist ungerecht: Villa mit Blick auf den Zürichsee, Wollerau (SZ). (Bild: Keystone)

So soll, wer Geld für den Traum vom Eigenheim zur Seite legt, gemäss Beschluss des Nationalrats künftig von weitreichenden Steuererleichterungen profitieren. Ähnliche Forderungen erhebt die Hauseigentümerlobby in zwei  hängigen Volksinitiativen – beides Vorlagen mit höchst ungewissen Erfolgsaussichten an der Urne. Die im Gegenvorschlag des Parlaments gewährten Abzüge sind nun aber so grosszügig, dass die Initianten bestgelaunt den Rückzug ihrer Begehren in Aussicht stellen. Ergreift niemand das Referendum (was zu befürchten ist), wird sich das neue Bausparmodell in eine eindrückliche Serie staatlicher Liebesbezeugungen zugunsten der Hausbesitzerschicht einreihen. Deren Angehörige können bereits heute so gut wie jede Investition in ihr Bijou von den Steuern absetzen. Ein neuer Parkett, eine modischere Kochplatte, schönere Fensterläden? Für die Kontrolleure der Steuererklärung alles «Unterhaltskosten», die zum Vorteil des Zahlungspflichtigen verbucht werden. Versteht sich von selbst, dass auch die Hypothekarzinsen abzugsfähig sind. Im Gegenzug muss für das Wohneigentum zwar ein fiktiver so genannter Eigenmietwert versteuert werden. Dieser liegt aber im Allgemeinen deutlich unter dem Marktwert. Und à propros Bausparen: Selbstverständlich ist auch das schon heute zum Vorzugstarif möglich, nämlich über die Pensionskasse und die Säule 3a.

Dabei wäre es endlich an der Zeit, umzudenken. Es gibt keinen auch nur halbwegs ersichtlichen Grund, Hauseigentümer staatspolitisch und steuerrechtlich in den Status neogermanischer Edelfreier hoch zu legiferieren. Im Gegenteil: Ihre masslose Bevorzugung verletzt das Gebot der Gleichbehandlung, sie  ist ärgerlich und ungerecht, sie reisst Löcher in die Staatskasse, sie schadet der Volkswirtschaft, weil sie die Mobilität der Berufstätigen einschränkt, und sie wirkt sich raumplanerisch verheerend aus, wie eine Reise durch das vom «Häuschenkrebs» zerwucherte Schweizer Mittelland zeigt. Artikel 108 der Bundesverfassung gehört als alter Zopf ebenso abgeschnitten wie der ganze Rattenschwanz an Privilegien, der sich daraus ableitet.

Vielleicht könnte man den Hausbesitzern dafür in einem anderen, sinnvolleren Bereich entgegenkommen und sie von der antiquierten Schutzraumpflicht befreien. Die, ganz nebenbei bemerkt, in dieser Session von beiden Ratskammern gerade wieder bestätigt worden ist.

Lesen Sie zum Thema auch: Der Steuerstreit treibt die Wohnungspreise in die Höhe.

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515 Kommentare zu «Die verheerende Macht der Hüüsli-Clique»

  • Anneliese hofer sagt:

    Wieder werden gutverdienende bevorteilt.warum muss ums himmelswillen diesen dieses Geschenk nachgeworfen werden?Leute mit kleinem Einkommen sind wieder einmal die dummen.

    • Olloz R. sagt:

      Ein EFH-Besitzer/in hat Geld gespart für den Kauf der Parzelle (Steuerabgabe an Gde.+Kanton),einen Architekten beauftragt,der Geometer steckt das Gebäude ab, vom Aushub bis zum Gärtner hat er Arbeit vergeben und Arbeitsplätze gesichert,& mit dem Eigenmietwert steigt sein Einkommen beträchtlich, ohne eine Stunde dafür gearbeitet zu haben.Nach Einzug ins Haus verbringt er einige Jahre lang die Ferien im Garten, denn für Flugreisen/Ferien etc. fehlt das Geld(steckt ja alles im EFH)& wird weiterhin sparsamer leben, als solche, ie keines besitzen.Mieter denkt mal darüber nach.Neid ist fehl am Platz

      • Peter Steiner sagt:

        Ein Mieter wohnt in einem Gebäude. Der Besitzer hat die Parzelle gekauft (Steuerabgabe an Gde.+Kanton),einen Architekten beauftragt,der Geometer steckt das Gebäude ab, vom Aushub bis zum Gärtner hat er Arbeit vergeben und Arbeitsplätze gesichert. Zusätzlich finanziert der Mieter mit der Rendite oftmals Pensionskassen was wieder allen zu Gute kommt.

        Wie kann es sein, dass ich als Mieter mit einem Brutto-Einkommen von 120’000.- in einer Gemeinde mit einem Steuersatz von 75% mehr Steuern bezahle als mein Kollege mit EFH, einem Einkommen von 160’000.- in einer Gemeinde mit Steuerfuss von 125%?

        • Hans Meyer sagt:

          Wie kann es sein, dass jemand das Dach über dem Kopf, dass es beim hiesigen Klima leider braucht, als Eigenmietwert versteuern muss, weil er sein Haus nicht mieten muss. Der Autofahrer seinen Ferrari, welchen er nicht unbedingt braucht oder sein Motorboot, für dies muss keine Eigenmiete versteuert werden. Verstehe ich nicht!

        • Odo Tauern sagt:

          Offensichtlich haben Sie einen schlechten Steuerberater oder es gibt da noch ein paar Randbedingungen, die Sie nicht genannt haben. Am EFH liegt es jedenfalls nicht.

          Aber ich sehe aus dem Artikel und eingen Kommentaren: pure Neidgesellschaft!

          • Peter Steiner sagt:

            Ich gönne meinem Kollegen sein Haus, ich sehe durchaus auch die negativen Seiten.
            Aber die Antwort auf die Frage ist klar, mein Kollege kann Abzüge bei der Steuererklärung machen da wird mir schwindlig.
            Er hat das Haus neu gekauft und Umbaukosten, die Steuerabzüge werden wohl noch zurückgehen, trotzdem ist das Resultat erstauenlich.

            Aber zum Thema Neidgesellschaft, anstatt jedem Kritiker Neid vorzuwerfen, legen sie doch mal dar wieso sie die Privilegien verdient haben?

          • Hans-Günter Titze sagt:

            Das ist doch nur ein einmaliger Effekt, der sich auf ein gebrauchte Immobilie bezieht. Wie wollen Sie das z.B. bei einem Neubau anstellen? Aber was verstehen Sie unter Privilegien? Die im Blog beschriebene Steuervorteile werden doch durch die Steuernachteile im Regelfall aufgefressen. Unter das der tatsächlicheVerkehrswert wesentlich höher liegt als der Steuerwert war in der Vergangenheit auch schon anderst herum. Und dieses Risiko trägt im Positiven wie Negativen der Investor.

          • Hanspeter Niederer sagt:

            Vergessen Sie und alle andern das dämliche Neid-Argument . Es wird immer von irgendwelchen reichen Säcken oder sonstwie Privilegierten vorgebracht.

          • Martin Fischer sagt:

            Es ist ermüdend mit dieser Neid-Argumentation. Ich mag jedem sein EFH gönnen, schätze aber meine Freiheit mich nicht mit einer Scholle verwurzeln zu müssen. Dafür habe ich auch lebenspraktische Argumente unabhängig davon ob ich mir ein EFH leisten kann oder nicht. Ich stosse mich an der Annahme, dass der vernünftige Mensch per se nach Wohneigentum streben soll.

          • Andy Lanz sagt:

            Stop, Sie sind schlecht informiert. Abzüge kann man nicht einfach so machen, ohne auch investiert zu haben, sprich Geld ausgegeben zu haben. Dass die Hypothekarzinsen abgezogen werden können ist ja nichts als normal, kann doch der Mieter seine Schuldzinsen (Konsumschulden) auch abziehen. Also bitte objektiv bleiben und den Neid nicht zu offen zeigen.

          • Theo Stauffer sagt:

            @Peter Steiner: Es gibt eine ganze Menge Leute , die gerne 120’000.- im Jahr hätten….

          • Lukas sagt:

            jop, das Neid-Argument aus der wohl autodidaktisch aufgefüllten Trickkiste des geneigten Hobbypsychologen ist auch hier überflüssig

        • Elvira Gugger sagt:

          Peter Steiner, Sie sind ja genau derjenige, der sich an anderer Stelle über die SP auslässt. Die SP würde aber genau solche steuerlichen Ungerechtigkeiten beseitigen wollen. Was ich partout nicht begreife ist, wie man sich über solche Dinge aufregen und gleichzeitig nicht erkennen kann, dass uns diese einseitigen Bevorzugungen von den Bürgerlichen aufgebrummt werden.

        • Xaver Hofer sagt:

          Lieber Herr Steiner,
          warum kaufen Sie kein EFH, wenn es soviel besser ist, eins zu besitzen?

          • Peter Steiner sagt:

            Lieber Xaver Hofer
            wo habe ich gesagt, ich will ein EFH? Wo habe ich gesagt, es ist besser eins zu besitzen?
            Genau, niergends.
            Ich störe mich lediglich an der Bevorteilung, und jetzt kommt’s, das sogar obwohl ich in den nächsten Jahren auch zu der „privilegierten“ gehören werde.
            Ich werde von meinen Eltern zwei Häuser erben, meine Verlobte wird von ihren Eltern ebenfalls ein Haus erben.
            Aber wissen sie was?
            Es würde diesem Land gut tun, wenn mehr Menschen auf eigene Vorteile zu Gunsten der Allgemeinheit verzichten würden. Aber sowas käme Ihnen nie in den Sinn, oder doch?

        • Widmer Odette sagt:

          Sehr geehrter Herr Steiner
          Mein Gatte und ich haben Jahre gespsart damit wir uns eine EGW leisten können.Ferien gab es höchtens1x alle zwei Jahre mit vier Kindern, dann wird man noch bestraft mit Eigenmietwert.Wir haben zusammen nie Fr.100’000.– verdient.Denn ich konnte ja nur Stdw. arbeiten,erst als die Kinder gross waren ging ich zu 50% in meinem erlernten Beruf arbeiten als kaufm. Ang.Wer gibt Ihnen das Recht zu urteilen,wer weniger Steuern bezahlen soll. Wir haben leider nicht das Privileg in einem steuergüntigen KT zu wohnen.Der KT Bern ist mit 114.8 n. NE,JU der Drittteuerste Kanton.

        • Stephan S. sagt:

          In einem normalen Steuerjahr, wenn beide Personen angestellt sind, im selben Kanton leben und der eine nicht eine abzugsfähige Renovation am Haus durchgeführt hat ist diese Situation kaum glaubhaft. Da wurden mit Sicherheit Apfel mit Birnen verglichen, insbesonders wenn man bedenkt, dass die Hypothekarzinsen eher tief sind und die Eigenmietwerte angehoben wurden. Also bitte nochmals hinter die Bücher und gleiches mit gleichem Vergleichen.

        • Karlmax Schmid sagt:

          Warts mal ab. Wenn der Besitzer älter wird und die Hypotheken abbezahlt hat wird er mehr steuern und wenn er od in seiner Familie wer zum Pflegefall wird dann wird das Hüsli versilbert. Für den Mieter der pro Jahr 2 Mal in die Ferien flog oder das Geld sonst in Umlauf brachte, zahlt dann die Allgemeinheit

          • Anita Meier sagt:

            Da haben Sie schon recht, das ist eine Riesenproblematik, aber das gleiche gilt auch für den Mieter, der brav und fleissig auf einem Sparkonto gespart hat. Deshalb ist dies kein Grund, nur den sehr guten Ertrag (= EMW) des „Haussparers“ für steuerfrei zu erklären und den mickrigen Ertrag des „Sparkontosparers“ zu besteuern. Der Eigenheimbesitzer ist ja gegenüber dem Sparkontosparer schon heute gleich 3x privilegiert: a) er versteuert nur einen reduzierten Ertrag, b) sein Kapital ist inflationsgeschützt c) Mieten werden bei Inflation automatisch erhöht und erhöht, der EMW nur sehr mässig.

      • Hanspeter Tschann sagt:

        Word, genau so ist es. Mehr braucht man dazu eigentlich nicht dazu zu sagen, ausser vielleicht, dass nicht jeder Hausbesitzer – wie hier vorgegaukelt – in Geld schwimmt und zur Oberschicht gehört. Vielleicht gehört einfach ganz viel Arbeit und Verzicht dazu, sich ein Haus leisten zu können. Ausnahmen gibt es immer, die das wiederlegen. Aber die Schweiz neigt immer mehr dazu – ganz nach amerikanischem Vorbild – mehr und mehr in Extreme abzugleiten, sowohl wirtschaftlich wie politisch. Das gesunde Mittelmass, das die Schweiz einmal auszeichnete, scheint mehr und mehr abhanden zu kommen…

        • Hanspeter Tschann sagt:

          …. und, um das noch abzuschliessen, die Medien tun das ihre, um diese „Extremisierung in unterschiedlichen Lagern“ noch zu fördern. Vielleicht sollte sich der Herr Redaktor mahl Gedanken in diese Richtung machen…

        • Stadelman Reto sagt:

          Sehr richtig. Ich habe schon einige Kommentare gelesen und mich daher um so mehr gefreut, dass es noch einen gibt der meine Ansicht teilt. Reflexieren und nachdenken ist/war? :S eine Stärke der Schweiz. Aber Momentan werden wir immer extremer, denken immer weniger nach und werfen alle in den gleichen Topf. Das gleiche macht dieser Beitrag in diesem Blog. Sehr geehrter Herr Renz, bitte denken sie differenzierter. Mir ist zwar bewusst das ihr Blog dadurch von einer Seite auf einen Umfang von mindestens 10 Seiten wächst, trotzdem ist das meiner Meinung nach notwendig um objektiv zu bleiben.

      • eric Cotting sagt:

        Ja genau – dieses gesparte Geld von Normalverdienenden ist dann auch mehrmals versteuert. Zudem heben sich Abzüge und Eigenmietwert in etwa auf. Rentner, die Ihr Haus zuerst gespart und dann (versteuert) abbezahlt haben, müssen nochmals eine Strafsteuer (Eigenmietwert) für Ihr Haus bezahlen … RFür Neid ist da wirklich kein Platz

        • . . . und wenn du dann das Haus verkaufst kommt der Staat (Volk) wieder (einmal mehr) und will wieder Geld sehen. Solange Du das Haus hast, musst du für jede Veränderung das Volk (Staat) fragen ob du das machen darfst. Das darfst, du natürlich separat berappen mit den entsprechenden Gebühren, beim Staat. Egal ob das Volk Ja oder Nein zu deinem Begehren sagt. Die Handänderungen sind utopische Beträge die der Staat bei dir abzwackt, sie entbehren jeder anständigen Grundlage.

    • Olloz R. sagt:

      …und im Alter wird für die Bezahlung des Alten/Plfegheims das Haus herhalten müssen. Die Abschaffung des Eigenmietwertes ist besonders für Ältere wichtig, kommt doch zu ihrem AHV-/Pensionsgeld bei halb oder voll abgezahlter Hypothek der volle Eigenmietwert als Einkommen hinzu und erhöht somit die Steuern unverhältnismässig hoch.

      • A. Meier sagt:

        So ist es, ich bin mitnichten reich, wohne in einer kleinen Eigentumswohnung die ich aber nicht werde halten können, wenn der Eigenmietwert zu meiner eh schon bescheidenen Rente hinzugezählt wird. Das Beibehalten des Eigenmietwertes ist in Wirklichkeit eine versteckte Subvention der Banken, da es verhindert, das Hypotheken abgebaut werden.

        • AntonKeller sagt:

          Wenn diese Person das Geld auf dem Bankkonto gelassen hätte, wäre es genau so belastet worden, denn die Miete kann nicht von den Steuern abgezogen werden. Die Frage ist nur, von wem wir abgezockt werden wollen, von den Banken oder vom Staat. Da bin ich für den Staat.

        • Hans Meyer sagt:

          Der Eigenmietwert hat absolut nichts mit den Hypotheken zu tun. Ob Sie viele oder keine Hypotheken haben spielt für den Eigenmietwert keine Rolle.

          • Benedict Schnyder sagt:

            was ziehen Sie denn vom Eigenmietwert ab? Unterhalt und – richtig! Hypothekarzinsen. hat zumindest indirekt etwas damit zu tun, A. Meier und AntonKeller haben 100% recht!

    • Wer argumentiert wie Herr Renz, hat eine politische Agenda. Das Geld für den Hauskauf ist entweder angespart oder geliehen. Falls angespart schon mindestens einmal versteuert und als Vermögen nochmals versteuert, falls geliehen (grossmehrheitlich) gegen Zins. Es gibt keine krisensichere Anlage (wenn nicht fremdfinanziert). Leider ist es so, dass in der Schweiz die Mieter bevorzugt werden – und nicht die Eigentümer. Dies hat zur Folge, dass die Eigenheimquote in unserem Lande in ganz Europa – neben Italien – die tiefste- ist.

    • Olloz R. sagt:

      Von steuerlichen Pivilegien kann überhaupt nicht die Rese sein, denn bei Investitionen am bestehenden Objekt muss zuerst Geld in die Hand genommen werden. Dieses steht nicht immer zur Verfügung, sind doch alle Reparaturen und Erneuerungen selbst zu tragen und kann nicht dem Vermieter angelastet werden. Der jährlich vorgegebene Abzug ist sehr bescheiden. Der Eigenmietwert ist nicht nur kantonal, sondern auch in der Bundessteuer verankert. (Z.B. BL:Kantonssteuer 25’700, Bundessteuer 37’500 CHF). Pensionäre sind oftmals gezwungen, im Alter ihr Eigenheim zu veräussern.

      • Betschart P. sagt:

        Da wir ja fast von Gemeind zu Gemeind andere Bemessungen haben, ist hier auch schwer nachprüfbar wer wirklich was wie meint. Vor nun bald 15 Jahren haben wir vom Mieter zum Besitzer gewechselt. Ich war überrascht wie sich dies auf die Steuerrechnung ausgewirkt hat. Seither kann ich das Gejammer der Hausbesitzer nur nachvollziehen, wenn man den Bankberatern folgt und so viel Schulden macht, dass man es nicht tragen kann. Oft das Auge mehr Kauft als es im Porteamaie verkraftet und die Vorsorge vernachlässig. Komisch, dass ich mit Haus Weniger Steuern zahle als meine weniger verdiendenden Söhne.

    • Riccardo sagt:

      Blödsinn. Gutverdienende müssen nicht steuerbevorzugt Bausparen. Die haben das Geld. Genau der Kleine Mann kann nun monatlich Geld steuerbegünstigt zur Seite legen, um vielleicht einmal Grund und Boden in seinem Eigentum zu wissen.

      • AntonKeller sagt:

        So fördern wir aktiv eine Immobilienblase wie in den USA. Dort konnte jeder Sozialhilfeempfänger ein Eigenheim kaufen. Gewinnen tun nur die jetzigen Liegenschaftsbesitzer, die so ihre Liegenschaft noch teurer verkaufen können. Und weshalb haben wir die Säule 3a, die für Vorbezug und Verpfändung genutzt werden kann? Ein SVP-Wähler

        • Hanspeter Tschann sagt:

          und genau so kommen auch die Argumente daher, halt typisch SVP, ein Wählerm mit GMV…

        • sepp z. sagt:

          ich stimme herr keller zu. wer will, soll frei sein, eigentum zu kaufen, aber dazu brauchts keine überbordenden staatlichen subventionen. wir haben bereits die 3. säule, welche sowohl für wohneigentum wie auch bspw. für ein eigenes geschäft verwendet werden kann. weiter darüber hinaus brauchen wir aber keine staatliche bevormundung, wie wir zu wohnen hätten. jeder soll frei sein, sich seine wohnform nach eigenen bedürfnissen zu wählen: eigentum, miete, genossenschaft etc.

          • Odette sagt:

            Sepp, Sie haben überhaupt keine Ahnung, wenn Sie schreiben man bekäme Subvention für den Kauf von Eigentum. Denn mein Gatte und ich konnten nur weil wir auf Ferien sowie Luxus wie teure Autos usw.verzichteten eine EGW kaufen.Denn 4 Kinder kosten nicht wenig,wenn sie eine gute Ausbildung machen wollen. Wir haben für unsere EGW keine Subvention erhalten. Wir mussten 25% EGK und wo es möglich war haben wir selbst handangelegt.Weil wir 25%EGK bezahlt haben hat uns die Bank die Hyp.gewährt.Die man ja zurückzahlen muss.Nun zum Eigenmietwert,das ist
            jedem klar,dass dies eine ungerechte Steuer ist.

        • E. Schellenberg sagt:

          Ein typischer SVP-Wähler, der keine Ahnung hat! In der CH gibt es keine Immobilienblase. Das Wachstum von Immobilien ist mit Ausnahme von Zürichsee, Genfersee und ein paar Ferienorten marginal.
          Schuld ist die von der SVP durchgedrückte chaotische Raumplanung!

      • Jay Pee sagt:

        Nicht ganz wahr. die blase entstand nicht wegen der sozoalhilfe empfaenger (ohne einkomen keine hypothek) sondern wegen der mittleklasse die ihr eigenheim als ATM benuetzen. wir wollen da nicht einaml ueber die kaeufer reden die groesser un groessere haeuser mit wckeligen 3-5 jahre ARM-hypotheken gekauft haben. Di ebubble war vorhersehbar wenn die hypothekarzinsen auf 4% runterkammen un man 2% hypotheken mit einem 3 ARM bekommen konnte. Es war eine lethale missschung von „geld is geil“ banken und verbraucher. wenn man nich simple hypothekarzins rechnungen machen kann dann ist man selber schuld

    • David Widmer sagt:

      Neid der Besitzlosen, hä? Heute kann sich jeder Normalo Wohneigentum leisten, also warum das Geschrei?

      • Stefan Dörig sagt:

        Ich gehören zu den Häuschenbesitzern – alles, was an diesem Haus an Eigenkapital drinsteckt, habe ich mit meinen beiden Händen erarbeitet. In meiner Familie gab und gibt es nichts zu erben. In meinen Augen wäre folgender Zustand ideal: Kein Eigenmietwert mehr – keine Abzüge für Unterhalt mehr – keine Abzüge von Schuldzinsen mehr – die einzigen zulässigen Abzüge sind in meinen Augen diejenigen für energetische Sanierungen. Zum Artikel: reisserisch und dem Autor scheint keine Ahnung zwischen „werterhaltenden“ und „wertvermehrenden“ Abzügen zu haben.

    • Jann sagt:

      Die meisten, wie auch ich, haben sich den Traum vom Eigenheim vom Munde abgespart und sind keine bevorteilten Superreiche.
      Das kann auch so bleiben.
      Ich habe kein Geld, für neue Fenster, neue Böden etc. und versteuer ständig einen Eigenmietwert als Einkommen. Ein Einkommen das ich gar nicht habe! Wo liegt da das Geschenk!?!
      Das Ärgernis des Eigenmietwertes und des zum Ausgleich möglichen Schuldzinsabzuges für Hypokosten stützt nur die Banken und bestraft den, der keine Schulden.

      • Fritz sagt:

        Ich habe mir auch alles vom Munde abgespart und kann mir trotzdem nichts leisten. Es reicht mir knapp für de Miete, trotz 2 gut abgeschlossenen Ausbildungen. Ich kriege nie einen Steuerbonus und werde nie etwas besitzen und wenn ich will, dass besser Situierte als ich keine Steuervorteile gegenüber Menschen wie mir haben, dann werde ich von allen Seiten mit Tomaten beworfen und «Neidisch» genannt. Von mir aus. Ein verhungernder ist auch neidisch auf den Brotbesitzer, das macht sein Anliegen (etwas zu essen) keinen Deut schlechter oder ungerechtfertigter.

        • Benedict Schnyder sagt:

          das kann ich voll unterstützen! als Mieter kann man morgen auf der Strasse stehen, der Hausbesitzer hat immerhin ein sicheres Dach überm Kopf. ich wüsste nicht, wo ich noch sparen soll – mit steuerbelastung (direkte und indirekte Steuern), Krankenkassen, steigenden öV-Kosten, bleibt gerade genug übrig, um 3. Säule teilweise einzuzahlen. viele, die heute ein EFH besitzen, sind schlicht in einer anderen zeit aufgewachsen, wo sparen noch etwas gebracht hat. meine eltern sind auch so: „sparen, dann langts“. habe ihnen dann gesagt, wievel kk-prämie und steuern ich zahle, seitdem sind sie ruhig.

    • Mais c’est très bien encourageons les petits propriétaires. Ou est le problème? Tant mieux pour eux.

    • Linda Meloni sagt:

      Die Leute mit den sogenannt kleinen Einkommen sind heutzutage absolut nicht mehr die Dummen, sie erhalten viele Zustüpfe. Als ich selbst noch als alleinerziehende Mutter ein sehr kleines Einkommen hatte, gab es dies alles noch nicht. Ich musste den Gürtel sehr eng schnallen und strengte mich im Beruf so an, dass ich heute ein gutes Renteneinkommen habe. Mein Haus bezahlte ich von einer Vericherungszahlung an. Die Mieteinnahmen werden versteuert und auch der Eigenmietwert. Alleine die Fenster für’s Haus kosteten Fr. 50’000.-, die ich zuerst ansparen musste. Nicht alle in einen Topf werfen bitte

  • Orlando Tscharner sagt:

    Das ist politischer Wille! Noch mehr SVP wählen, dann ändert sich das bestimmt nicht!

    • Zimmermann sagt:

      Wenn es um Forderungen und Wünsche der SVP geht, schwadronieren die Liebsten der Besten von 30 %, die keine Mehrheit ergeben………………………………………Nun wenn sich etwas nicht so entwickelt wie man es sich vorstellt… dann ist die SVP schuld daran……gell lieber Orlando

  • Hans Zumstein sagt:

    Schon wieder das linke Clichée des reichen „Hüslibesitzers“. Langsam wird’s langweilig, immer wieder denselben Käse zu präsentiert zu bekommen. Auch wenn diese Lüge immer wieder diskutiert wird, eine Wahrheit wird es deshalb nicht

    • Werner Hürlimann sagt:

      Schade dass Sie sich nur zu verteidigen wissen in dem Sie selber Cliches zitieren. Der Artikel ist da wesentlich realistischer und sachlicher.

      • Anh Toan sagt:

        Die Wohneigentumsfoerderungen in allen Formen gelten genauso fuer den Erwerb eines 18m2 Studios als Eigentumswohnung, da hat Herr Zumstein recht, es geht nicht um die „reichen“ EF-Hausbesitzer. Hier von einem sachlichen Artikel zu reden ist dummes Zeugs, auf Grund des Titels des Artikels habe ich was ueber Mentalitaet von EFH-Besitzern erwartet, nicht Wohneigentumsfoerderung. Wie immer im Politikblog: Provokativ zu Lasten sachlicher Richtigkeit, damit moeglichst viele Kommentare kommen im Rechts/Links, Arm/Reich, ProEU/ContraEU, auch wenns gar nichts damit zu tun hat.

  • Eduardo sagt:

    Das Ärgernis, wenn es denn überhaupt eines sein sollte, liegt nicht in den angeblichen „Steuergeschenken“ (ein absurder Begriff) für die Hausbesitzer (Herr Renz gehört ganz offensichtlich nicht dazu; er ist ja auch noch sehr jung), sondern dann allenfalls in der Benachteiligung der Nichthausbesitzer (wenn eine solche überhaupt besteht). Es gibt zu diesem Thema ein schönes, bedenkenswertes Sprichwort: „In seinem eigenen Haus ist selbst der Bettler König.“

    • Leo sagt:

      Zitat Eduardo: „Es gibt zu diesem Thema ein schönes, bedenkenswertes Sprichwort: ‚In seinem eigenen Haus ist selbst der Bettler König.'“ Wie richtig Sie doch haben! In Anbetracht der sich stetig weiter öffnenden Reich/Arm-Schere muss man wohl nicht fragen, wer hier die „Bettlerkönige“ sind. q.e.d.

  • Ueli Hoch sagt:

    Unterhaltskosten können nur soweit abgezogen werden, wie Gleiches mit Gleichen ersetzt wird. Eine modischere Kochplatte oder Echtholzparket, anstatt Laminat, ….. kann nicht vollständig in der Steuererklärung geltend gemach werden. Auch das mit dem tiefen Eigenmietwert stimmt längst nicht überall. In vielen Kantonen wurden dieser angepasst und entsprechen dem Marktwert. Das System Eigenmitwert = fiktives Einkommen und im Gegenzug, können dafür die Zinsen abgesetzt werden ist hingegen tatsächlich ein Fehler. Es verhindert, dass das Wohneigentum rasch abzahlt wird. Profitieren tun die Banken.

    • Benedict Schnyder sagt:

      ach ja, die schwere last des besitzes, ich habe inetwa soviel mitleid mit Ihnen bezüglich des eigenmietwerts, wie Sie mit mir bezüglich der benachteiligung der mieter.

  • Teofilo Folengo sagt:

    Dieser Aritkel propagiert tendenziöse Halbwahrheiten. Wenn ich 1-2 Millionen habe, kann ich (#1) Aktien kaufen, oder ( #2) ein Haus. Schuldzinsen sind in beiden Fällen abzugsfähig. Bei #1 muss ich nur Vernögenssteuer zahlen (je nachdem, ca. 0.2% jährlich); Kapitalgewinne (können 1000% betragen) sind steuerfrei. Bei #2 muss ich auch Vernögenssteuer zahlen, aber dazu auch noch einen sehr saftigen Eigenmietwert (2-3% jährlich). Woviele Kochplatten kann ich bei „Renovationen“ garnicht kaufen. Dann kommt die Grundstückgewissteuer (40%) bei Verkauf. Fazit: Akten sind VIEL bessergestellt als Häuser.

    • Reto sagt:

      Ich habe noch nie gehört, dass jemand in den Aktien wohnen kann. Ich habe mein Haus gekauft, damit ich darin wohnen kann und nicht, um zu spekulieren. Ausserdem ist ein eigenes Haus auch eine Absicherung fürs Alter. Es ist zudem nicht zu empfehlen, das ganze Vermögen in Aktien anzulegen. Es ist sinnvoller, das Vermögen zu diversifizieren. Mir wäre es auch lieber, dass man das Wohneigentum wie in anderen Ländern innerhalb von 20-30 Jahren abbezahlen kann. Jedoch ist die Situation in der Schweiz anders und wird sich in nächster Zeit kaum ändern.

    • Guido Ruckstuhl sagt:

      Lieber Teofilo
      sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Sie müssen Hausbesitzer mit Mietern vergleichen.
      Dann „saftiger Eigenmietwert“, wo leben Sie ? Vergleichen Sie mal Ihren Eingenmietwert mit dem Wert den Sie für Ihr Haus bezahlen müssten, wenn Sie es mieten. Noch Fragen ?
      Übirgens, ich bin Besitzer eines Einfamilienhauses.

      • Heinz sagt:

        Lieber Guido
        Wenn sie Mietzins (MZ) und Eigenmietwert (EMW) vergeleichen, ist es ein Vergleich zwischen Maus und Elephant. Ich hoffe sie wissen was in einem MZ alles verrechnet wird und für was der EMV steht.

        • Walter Reinhart sagt:

          Das ist auch wieder ein so neidbehafteter Vergleich: „Vergleichen Sie mal Ihren Eingenmietwert mit dem Wert den Sie für Ihr Haus bezahlen müssten, wenn Sie es mieten.“ Meistens haben Eigenheimbesitzer jahrelang (als Mieter und Sparer) das Geld zur Seite gelegt, um dann in Wohneigentum zu investieren. Nun müssen sie den Wert Ihrer Investition als Eigenmietwert, aufgerechnet auf ihr Einkommen, als nicht vorhandenes Einkommen wieder versteuern, zusätzlich zur Vermögenssteuer. Das passiert einem Mieter nicht, er verbraucht sein Geld einfach z.B. für Luxus. Wer geniesst jetzt Privilegien?

          • Benedict Schnyder sagt:

            Die Hausbesitzer implizieren, wenns um Mieter geht, dass wir alle verschwenderisch leben (Ferien, Luxus etc). Vielleicht kommen die Mieter deshalb auf die Idee, alle Hausbesitzer als Bonzen zu betrachten? Ich habe KEIN Wohneigentum und ich leiste mir KEINEN Luxus, KEIN Auto, arbeite 100% und habe einen Fachhochschulabschluss. Bitte nicht ständig alles pauschalisieren… Ausserdem: Was würde wohl mit der Wirtschaft passieren, wenn alle nur noch aufs Häuschen sparen? Wirtschaft braucht beides, Konsum und Investitionen!

    • Anita Meier sagt:

      Der Vergleich mit Aktien hinkt, denn Sie vergleichen Aepfel mit Birnen, obwohl es natürlich stossend ist, dass Aktiengewinn steuerfrei ist. Ein zutreffender Vergleich ist die Situation mit einem Mieter, dann merken Sie welche Steuerprivilegien Wohneigentumbesitzer heute schon haben und es nicht angebracht ist, immer noch mehr zu jammern um steuerlich noch mehr Vorteile herauszuholen. Dies um so mehr, dass tendenziell Haus- und Villenbesitzer nicht zu den ärmsten Schichten gehören.

      • Pierre Bonmot sagt:

        Nein, der Vergleich hinkt nicht. Ob ich mein Vermögen in Aktien oder in Wohneigentum anlege, ist mein persönlicher Entscheid und sollte aus steuerlicher Sicht gleich behandelt werden. Dazu gehört dann auch, dass ich die Kosten zur Verwaltung und Erhaltung meines Vermögens von den Steuern abziehen kann, unabhängig davon ob das nun die Kosten für die Vermögensverwaltung oder den Immobilienunterhalt sind.

        Argumente wie „tendenziell Haus- und Villenbesitzer nicht zu den ärmsten Schichten gehören“ tönen eher nach Neidkultur und helfen sachlich nicht weiter…

      • Walter Reinhart sagt:

        So lange Aktienverluste steuerlich nicht absetzbar sind, ist die Steuerfreiheit von Aktiengewinnen keineswegs stossend! Der Wenn etwas hinkt, dann der Vergleich von Eigenmietwert mit Miete.

      • Teofilo Folengo sagt:

        Nein, der Vergleich hinkt nicht. Ich habe vor 6 Jahren eine grosse Wohnung gekauft für 2.8 Millionen. Der Eigenmietwert ist 58 KCHF, bei einem Steuergrenzwert von 42.7% macht es 24700 CHF/Jr an zusätzlichen Steuern. Die Hypozinsen (80% Belehnung) liegen bei 85 KCHF, nach Steuerabzug immer noch 36K. StWE-Gebühren, Strom, Wasser etc. machen ca. 30K (teilweise abzugsfähig). Insgesamt kostet die Wohnung ca. 10’000/Monat – in etwa gleich viel, wie wenn ich sie mieten würde. Wenn ich letzteres getan hätte, hätte ich die 2.8 Mill investiert, 3%/jr steuerfrei erzielt, und die Miete problemlos bezahlt.

    • Thomas Steffen sagt:

      …solange die Aktien an Wert gewinnen…

      • Tom sagt:

        Na hallo, wäre ja noch schöner wenn ich erst viel Geld in die Hand nehme müsste um ein Haus zu kaufen nur um nachher genauso viel Miete (als Eigenmietwert) zahlen zu müssen wie wenn ich das Haus nicht gekauft sondern direkt gemietet hätte? Logik? Hallooooo?
        Es ist einfach pervers für ein Haus noch einen Eigenmietwert zu zahlen, schliesslich vermiet ich es niemandem sondern habe mein sauer erspartes dafür geopfert während es andere an der Börse verspielt haben.

      • Teofilo Folengo sagt:

        wobei der Wertverlust von Häusern nicht abzugsfähig ist, während der Wertzuwachs mit einer horrenden (>40%) Gewinnsteuer belegt ist. Man kann es rechnen wie man will – aber es stimmt wirklich nicht, dass Häuser gegenüber andere Anschaffungen bevorteilt sind. Eher das Gegenteil.

        • Benedict Schnyder sagt:

          Grundstückgewinnsteuer entsteht nur beim Verkauf, und solch horrende Sätze auch nur, wenn Sie kurz nach dem Kauf wieder verkaufen – mit Gewinn! Oder haben Sie am Ende doch aus spekulativen Gründen eine Wohnung gekauft und ärgern sich jetzt über die Grundstückgewinnsteuer, die Sie bezahlen müssten?

  • Lucca sagt:

    Den zweitletzten Abschnitt bitte überarbeiten… „…schadet der Volkswirtschaft…“ Und was ist mit all den kleinen und mittleren Betrieben, welche tausende von Mitarbeitern beschäftigen um die Häuschen zu bauen?

    Sein Erspartes in eine Immobilie zu investieren ist sicher besser als in spekulative Aktien oder Optionen zu investieren um dann alles zu verlieren.

    Ein Geleitgedanke: Man kann entweder mehr Hypozinsen zahlen und wenig Steuern oder auch umgekehrt. Es kommt praktisch aufs gleiche raus. Ich zahle lieber mehr Steuern als viele Zinsen an unsere Banker… Muss jeder selber wissen

    • Anita Meier sagt:

      Haben wir denn nicht einen extremen Mangel an Arbeitskräften und ist es nicht so, dass heute bereits die Arbeitnehmer in der Baubranche überwiegend Zuwanderer sind und genau diese Branche alles daran setzt, die Zuwanderung noch weiter anzukurbeln? Und ganz abgesehen davon, auch das Erstellen von Mietwohnungen braucht Arbeitskräfte. Stossend aber ist vor allem, dass Wohneigentümer gegenüber Mietern heute schon massiv bevorteilt sind und erstere trotzdem permanent jammern um steuerlich noch weiter bevorteilt zu werden. Klar im Parlament haben sie eine grosse Lobby, denn dort sitzen kaum Mieter.

  • Pasci sagt:

    Der Eigenmietwert hat zB die Folge, dass meine Grossmutter ihr Haus verkaufen musste. Sie hat nämlich den Fehler gemacht und die Hypothek vollständig abbezahlt um nicht von Banken abhängig zu sein. Mit ihrem eher kleinen Einkommen war nun die Steuerrechnung „dank“ Eigenmietwert so hoch, dass es nicht mehr ging.

    Mein Vorschlag: Kein Eigenmietwert, keine Unterhaltsabzüge. Ob jemand ein Haus hat oder sein Geld in einen Sportwagen „investiert“ sollte steuerlich genau gleich behandelt werden.

    • Sandra sagt:

      Für Ihre Grossmutter war der Verkauf sicher ein schwieriger und trauriger Schritt. Aber wie würde die Schweiz aussehen, wenn alle alleinstehenden Personen ein eigenes Haus bewohnen würden, weil es nichts kostet? So konnte (hoffentlich) eine junge Familie ein Haus erwerben, ohne neue Bauten in die Landschaft zu setzen.
      Es ist auch nicht ganz einzusehen, warum Sie oder andere Nachkommen, die das Haus geerbt hätten, gratis darin wohnen könnten, obwohl Sie es nicht bezahlt haben.

      • Tom sagt:

        Das ist nun aber ein dummes Argument Sandra. Ob die Nachkommen nun das Geld erben oder das Grundstück ist doch einerlei.

      • Heinz sagt:

        Schwacher Kommentar. Auch die Nachkommen als Eigentümer bezahlen Eigenmietwert (nichts mit gratis wohnen, gell..). Wieso soll jemanden der sich sich ein Haus kauft und ein lebenlang gespart hat schlechter gestellt werden als ein Mieter der den Vermieter eine Nettorendite von 5-8% bezahlt und dabei kein Risiko trägt? P.S. Sie wissen sicher dass es in etlichen Kantonen eine Erbschaftssteuer gibt.

        • E. Schellenberg sagt:

          Die Erbschaftssteuer ist aber abgeschafft!
          Vergleich mal den teuerwert mit dem effektiven Wert!

      • Walter Reinhart sagt:

        So ein schwaches Argument! Wohnbauten müssen so oder so „in die Landschaft gestellt“ werden, wenn Bedarf vorhanden ist. Auch die Grossmutter musste schliesslich wieder irgendwo unterkommen. Was am einen Ort für jemand anders frei wurde, musste die Grossmutter schliesslich andernorts mieten. Dass sie evtl. das Haus unter diesem Zwang unter Wert verkaufen musste, das interessiert Neider nicht.

        • E. Schellenberg sagt:

          Wohnbauten müssen nicht „in die Landschaft gestellt“ werden!
          Sie sind da, entweder genutzt oder unternutzt, vielleicht sogar leer!

          Gründe dafür sind u.a. übersteigerte Ansprüche und Wohnnomaden
          Jeder kann Eigentum erwerben, das günstiger als Miete ist!
          Für 1000 CHF pro Monat bekommt man keine gescheite Wohnung, aber Eigentum von fast 1 Mio. CHF!

    • Lisa sagt:

      Da kann ich nur zustimmen!

    • Tomas sagt:

      die Möglichkeit, Renovierungen teilweise abschreiben zu können, sorgt dafür, dass die Bausubstanz in der Schweiz gut unterhalten wird – wie man sieht, sobald man eine Grenze überfährt. Die erhöhte Bereitschaft, Immobilien im guten Zustand zu halten, sorgt für Arbeit für viele und gepflegte Umwelt für alle. Dass der unsägliche Eigenmietwert dafür als „Gegenleistung“ herhalten muss entbehrt jeder Logik, ausser dass es Ergebnis einer gewissen ideologischen Sicht der Welt entsprungen ist. Bevor die Kosten für eine Renovierung von den Steuern abgeschrieben werden können, muss sie jemand bezahlen.

    • Anita Meier sagt:

      Glauben Sie mir, es gibt auch Mieter, die infolge eines sehr hohen Mietzinses, hohen Steuern und eines geringen Einkommens ihre Wohnung verlassen müssen. Es ist nicht einzusehen, dass für Wohneigentümer der Aufwand für’s Wohnen steuerfrei sein soll während Sparer und Mieter keinen Rappen von den Steuern abziehen können. Der Kompromiss wäre, dass bis zu einem gewissen Betrag Eigenmietwert und Mietzins steuerfrei sind, ersteres gilt ja ungerechterweise heute schon im Gegensatz zum zweiten.

    • Roberto sagt:

      Der fiktive Eigenmietwert ist eine der grössten Ungerechtigkeiten und in Europa einzigartig. Die Banken haben aber ein Interesse daran das die Häuser nicht abbezahlt werden. Wir sollen ein Volk von Mietern bleiben. So will es auch die Linke aus naheliegenden Gründen.

      • sepp z. sagt:

        roberto, 08.26: die linke will überhaupt nichts. eher will die rechte und die banken das volk zu eigentümern machen. auch wenn die bevölkerung nicht will.
        lasst doch die bevölkerung selbst wählen, wie sie wohnen will. gebt allen gleich lange spiesse, und gut ist.
        mieter, das sagt jeder sachverständige in der schweiz, sind bei uns gegenüber eigentümern und genossenschaften steuerlich leicht benachteiligt. ich sehe nicht, weshalb wir diese benachteiligung noch verstärken müssen, für irgendeine ideologie.

      • Benedict Schnyder sagt:

        schöne Verschwörungstheorie, aber leider nicht mehr. Die Banken und die Linken unter einer Decke, jesses!

    • Leo Stern sagt:

      Wenn ihre Oma die steuerliche Mehrbelastung über den Eigenmietwert nicht bezahlen konnte, wie hätte sie dann die noch viel höheren Hypotekarzinsen an die Banken zahlen wollen? Es soll wirklich Leute in der Schweiz geben, die der Bank 1000 Franken zahlen damit sie 200 Franken weniger Steuern zahlen müssen. Wenn Hüüslibesitzer etwas nicht können dann ist es Rechnen. Ihr letzte Abschnitt ist voll zutreffend und sollte endlich umgesetzt werden (inkl. Schuldzinsen).

    • Raphael Wüest sagt:

      Bin absolut Deiner Meinung Pasci. Es ist verrückt dass Leute die sich absichern fürs Alter (z.B. dass man keine Miete/Hypotheken mehr zahlen muss) bestraft werden. Diejenigen die einen Sportwagen kaufen (und nicht sparen) sind „bevorteilt“ in den Steuern und bekommen im Alter unter Umständen noch Unterstützung vom Staat. Wenn aber ein Haus im Alter vorhanden ist, wird zuerst dies verkauft. Es geht einfach nicht auf…

      • sepp z. sagt:

        raphael, 8:42: so kann man doch nicht argumentieren. jene mit haus besitzen ebenso oft dicke sportwagen wie mieter. verschwender gibts bei den eigentümern und bei den mietern.

    • Thomas Steffen sagt:

      Warum hat ihre Grossmutter keinen Liborhypothek aufgenommen und das Geld in CH Staatsobligationen investiert. Das wäre eine Nullsummenrechnung geworden und sie hätte damit den Eigenmietwertblödsinn umschifft.

    • AntonKeller sagt:

      Falsch: ein Sportwagen ist ein Konsumgut, ein Haus nicht. Ohne Eigenmietwert werden die Häuser gehamstert und werden nicht mal mehr vermietet.

      Selbstverständlich könnte die Grossmutter das Haus auch belehnen statt es zu verkaufen. Es ist aber unsinnig, dass eine einzelne Grossmutter alleine in einem Haus wohnt.

      Ist denn ein Zinsertrag kein steuerbares Einkommen? Es lohnt sich nähmlich die Hypotheken zurückzuzahlen, wenn ein alternativer Vermögensertrag geringer ist. Und im Alter spekuliert man normalerweise nicht an der Börse.

      • Maria Halder sagt:

        Warum ist es unsinnig wenn eine die Grossmutter alleine in einem Haus wohnt? Was geht sie das ueberhaupt an? Plangesellschft? Oder Neid- und Bessersissergesellschaft?

      • Walter Reinhart sagt:

        Anton Keller: Was für eine Aussage. „Ohne Eigenmietwert werden die Häuser gehamstert und werden nicht mal mehr vermietet.“ So ein Blödsinn. Der Eigenmietwert kommt nur beim selbst bewohntem Eigentum zur Verrechnung. Wer Häuser „hamstern“ will, wird nicht wegen des Eigenmietwertes daran gehindert, denn für alle Liegenschaften, die nicht selbst als Wohneigentum genutzt werden, fällt ohnehin kein Eigenmietwert an. Wohnbauten, die nicht vom Eigentümer selbst bewohnt werden, werden in der Regel vermietet, wenn die Vermietung eine akzeptabe Rendite abwirft.

    • Klicki sagt:

      Solche Geschichten von angeblich durch den Eigenmietwert erzwungenen Verkäufen werden oft kolportiert, aber ich halte sie alle für unglaubwürdig. Die Steuer auf dem Eigenmietwert ist gerade bei kleinen Einkommen ein Bruchteil dessen, was man sonst als Mietzins zahlen müsste. Natürlich kann es Fälle geben, wo das Einkommen nicht reicht (und auch als Mieter nicht reichen würde) und ein Haus verkauft wird, um vom Erlös zu leben, aber daran ist nicht der Eigenmietwert „schuld“, sondern der Entscheid, alles Geld in ein Haus zu stecken anstatt in eine rentenbildende Altersvorsorge.

      • Jürg Meier sagt:

        Sie halten eine rentenbildende Vorsorge für sicherer als ein Haus?

        • Klicki sagt:

          Nein, darum geht es aber nicht. Wenn die Altersvorsorge ausschliesslich in einem Haus besteht, ist es die logische Folge, dass man es im Alter mit einer Hypothek belastet oder verkauft. Bei anderen Formen der Altersvorsorge ist es schliesslich auch normal, dass man das Kapital angreift und nicht ausschliesslich vom Ertrag lebt.

    • Teofilo Folengo sagt:

      Pasci, das kann so nicht stimmen! Wenn sie die Hypothek nicht abbezahlt hätte, würde sie noch mehr zahlen müssen: den Eigenmietwert + die Hypozinsen!!! Die Hypozinsen sind zwar abzugsfähig, aber das macht (gerade bei niedriger Progressionstufe) wenig aus, und sind sie jedenfalls Ausgaben, keine Einkünfte! In der Schweiz sind alle Schulden abzugsfähig – auch wenn man kein Haus kauft. Und der Eigenmietwert ist eine fixe Grösse: er wird nicht von den Hypotherkarschulden irgendwie „ausgeglichen“. Aber die Banken wollen halt Hypotheken verkaufen und propagieren diesen Blödsinn!

    • Rolf Menzi sagt:

      Man kann steuerlich eine Unternutzung geltend machen, wenn man ein Haus alleine bewohnt. Vielleicht war die alte Dame einfach schlecht beraten oder das Beispiel ist erfunden…

      • Pasci sagt:

        Das Beispiel ist nicht erfunden. Steuerwert des Hauses rund CHF 650’000 (gekauft damals zu CHF 175’000…). Resthypothek von CHF 50’000. Einkommen aus AHV und Wittwenrente von CHF 3200 pro Monat. Steuerliche Mehrbelastung „dank“ Eigenmietwert und Vermögenssteuer von CHF 6000, Total rund CHF 8000 an Steuern. Mehr als 2 Monatseinkommen gingen also wegen dem Haus an die Steuern.Ich selber bin Banker, habe sie beraten und das glaub nicht so schlecht gemacht. Erkenntnis: Der Eigenmietwert ist schlicht und einfach eine Subventionierung der Banken! Muss das sein?

  • hausbesitzer62 sagt:

    spricht hier der Neid???
    Eine Wohnung mieten ist sündhaft teuer!!!
    Wer kann, soll sich ein Eigenheim zulegen. Es schränkt natürlich die Beweglichkeit ein, man kann sich dafür die Miete (Hypothek) selbst bestimmen. Ärgerlich ist der Eigenmietwert, wer muss denn z.B. für sein geleastes Auto ein pseudo Einkommen besteuern?
    Die neue Berechnungsformel im Kt. ZH hat unseren Eigenmietwert/Vermögenswert innert einem Jahr um 32% erhöht. Welcher Mieter müsste das, ohne Erneuerungen des gemieteten Objekts (Parkettboden, Kochherd usw.) erdulden? Ich würde in diesem Fall zur Schlichtungsbehörde gehen,

  • francesco sagt:

    ich verstehe diesen artikel nicht… wieso diesen hass auf hauseigentümer? wer ein eigenheim hat oder sich baut ist für den staat sicher interessant. auf immobilien lasten heute horrende steuern. veräussern kann man nicht denn die grundstückgewinnsteuer ist sehr hoch, der eigenmietwert liegt heute oft sehr viel höher als die effektiven zinsen und unterhaltskosten welche man abziehen kann. je nach progression, kann ein eigenmietwert von 30’000 dazu führen, dass man weitere 15’000 einkommenssteuern bezahlen muss. das ist der eigentliche skandal. wer was tut soll belohnt und nicht bestraft werden

  • Ulrich Scheidegger sagt:

    Diese Darstellung ist nur teilweise richtig. Es gibt viele Eigenheimbesitzer die jeden Franken drehen müssen um überhaupt Unterhaltungsarbeiten an ihren Liegenschaften ausführen können -dabei Steuervorteile somit gar nicht greifen können. Diese progressive Darstellung richtet sich nach den wohlhabenden Eigenheimbesitzer die sich wirklich jeden Schnickschnack leisten können und in jedem Zeitpunkt ihre Träume umsetzen können -und dabei eben diese Steuervorteile nutzen können ohne den eigenen Lebensstandard verringern zu müssen. Somit bildet diese Darstellung nur das Bild von Bonzen ab.

  • Dieni sagt:

    Ist ein guter Beitrag in einem Blog nur einer der pointiert Halbwahrheiten verdreht, um damit Reaktionen bei den Lesern zu provozieren? Ob Blog oder nicht: Ich erwarte von einer Zeitung wie dem Tagesanzeiger seriösen Journalismus. Leider fällt der Beitrag von Fabian Renz nicht darunter …

  • Dominik sagt:

    Ja dann mieten Sie halt lieber und stecken ihr gutes Geld in den Rachen eines Investoren. Ob das dann soviel sinnvoller ist? Übrigens kann dieser auch von all den Bevorzugungen profitieren. Allerdings mit dem kleinen Nebeneffekt, dass er bei einer Renovation gleiches mit gleichem ersetzt und dann eben noch den Mietzins erhöhen kann. Wenn Sie das unbedingt fördern wollen? Wohnungen kann man heute sehr günstig und mit wenig Eigenmitteln erwerben. Dort gelten dann dieselben „Privillegien“ wie bei den bösen Häuschenbesitzern. Aber eben, man muss halt mal ein paar Jahre untendurch und sparen.

    • Adi sagt:

      „Wohnungen kann man heute sehr günstig und mit wenig Eigenmitteln erwerben.“

      Das müssen Sie mir jetzt erklären. Wo gibt es denn im Raum Zürich diese „sehr günstigen“ Wohnungen. Oder meinen Sie einfach eine 20% Eigenkapitalfinanzierung mit horrenden Schulden?

      • Rolf Schmid sagt:

        Adi, darauf werden Sie von Dominik keine Antwort erhalten, weil es keinen günstige Wohnungen im Wohnraum ZH (mehr) gibt!

      • alfred neumann sagt:

        Sie scheinen von den Eigenheimkosten keine grosse Ahnung zu haben.
        Eine EK-Quote von 20% ist vermutlich guter CH-Schnitt, was heisst, dass sich -wer mal Verzicht geübt und gespart hat- durchaus ein Eigenheim leisten kann, wer über etwas Erspartes verfügt. Sein Geld verprassen und verkonsumieren mag Spass machen, gleichzeitig aber Neid auf Wohneigentümer zu haben, ist nur pervers! Übrigens: wieviele Hausbesitzer kennen Sie, die Sozialhilfe beziehen? Im Normalfall sind dies Sparunfähige, die lieber mieten, nicht realisierend, dass sie damit Immo-Haie unterstützen, die Ihnen irgendwann kündigen!

        • Adi sagt:

          Ich weiss dass 20% EK Quote guter CH Schnitt ist (jedenfalls bei Neubauten). Ich weiss auch dass bis zur Finanzkrise 8% EK Quote be Banken guter Welt Schnitt war. Ich persönlich würde mich mit 30-40% EK beim Eigenheim jedenfalls wohler fühlen.
          Wo haben Sie in meinem Beitrag etwas von Neid gelesen? Ich gehöre selber nicht zur Verprass-Fraktion und spare auch für Wohneigentum. Das heutige System mit Eigenmietwert und Zinsabzug finde ich pervers um es mit ihren Worten zu formulieren. Ein Konstrukt einzig und allein um den Banken sichere und saftige Hypotekarrenditen zu ermöglichen.

          • alfred neumann sagt:

            einverstanden! mir wäre am wohlsten, dürfte ich meine wohnung abbezahlen, aber unser verkehrtes system mit EMW und schuldzinsabzug verhindert dies. natürlich hätten banken keine freude, wenn ihnen das sehr stabile und profitable hypo-geschäft wegbrechen würde, aber dank den neidparolen der linken mit tatsachenverdrehenden argumenten wird das so schnell nicht geschehen! man wird so belohnt, wenn man möglichst hohe schulden macht, und bestraft, wenn man für sich selber vorsorgt! der ansatz der SP: OPM, other peoples money! also, auf zur party-und konsumgesellschaft, vorsorgen kann der staat!

  • Chris sagt:

    Eine Mehrheit der Eigenheimbesitzer wird als Eigentümer nicht reich. Auch in für den Eigenmietwert günstigen Kantonen hebt sich dieser mit den Hypozinsen meist auf. Was die Investitionen betrifft, die meisten Ausgaben sind keineswegs Kosmetik sondern echter Unterhalt. Wenn z.B. meine Waschmaschine oder die Heizung den Geist aufgibt ruf ich nicht einfach den Vermieter an sondern muss das selber bezahlen. Die dadurch enstehenden Steuerabzüge, decken solche Ausgaben bei weitem nicht. Aber auch ich finde das der Hypo-Zinsabzug und damit auch der Eigenmietwert abgeschafft werden sollte.

    • Klicki sagt:

      Den Unterhalt zahlen Sie aber auch als Mieter mit einem Teil des Mietzinses, ohne dass sie ihn abziehen können.

  • Albert Baer sagt:

    Die Schweiz: Ein Volk von Mietern.
    Die Parlamentarier: Ein Volk von Hauseigentümern.

    Ein typischer Fall von „für die eigene Tasche politisieren“.

    • sepp z. sagt:

      in der tat einer von etlichen fällen, wo das parlament einfach nicht so will wie das volk.
      ursachen dürfen gesucht werden.

  • Alex Jaeggi sagt:

    Das ist der primitivste Artikel, den ich je zum Thema gelesen habe. Gibt es noch Mindestanforderungen für journalistische Arbeit? Aus meiner Sicht gehört der Eigenmietwert abgeschafft, ebenso der Abzug von Schuldzinsen beim Einkommen und der Schulden bei den Vermögenswerten.

    • Anita Meier sagt:

      Wahrscheinlich urteilen Sie so, weil Sie nicht begreifen, weshalb es einen Eigenmietwert braucht. Tip: Rechnen Sie mal das Szenario durch, dass Sie Ihr Haus verkauft haben, das Geld auf einem Sparkonto liegt und Sie eine angemessene Miete zahlen. dann merken Sie es vielleicht.

      Klar, provoziert der Artikel privilegierte Eigenheimbesitzer, aber er triffft voll ins Schwarze.

      • Jürg Meier sagt:

        Wenn ich hätte reich werden wollen wäre ich Mieter geblieben, die Mieter sollten den Eigeheimbesitzern dankbar sein für die Entlastung des Marktes und die zusätzlich entrichteten Steuern…

      • M. Bättiger sagt:

        Ich „merke es“ nicht. Wer eine Wohnung mietet, zahlt dafür Mietzins. Eine normale Ausgabe. Wenn ich ein Haus kaufe, bezahle ich dies selbstredend auch. Kein Grund, mich dafür nochmals zur Kasse zu bitten. Kein Grund, dass sich der Staat als Mieter aufspielt und sich mein Eigentum anmasst und auch noch gleich eine Miete einkassiert. Oder zahle ich auch ein Eigenmietwert für mein gekauftes Auto, dafür zahlt derjenige nichts, der es geleast hat? Sonderbare „Logik“. Wer Fr. X auf seinem Konto hat, kann damit machen, was er will, er kann etwas mieten oder kaufen – einen „Ausgleich“ brauchts nicht.

        • Alex Jaeggi sagt:

          Ich bleibe dabei, dieser Artikel ist primitiv, der Tonfall ist so wie die meisten Plakate der SVP aussehen. So kann man gar keine vernünftige Diskussion anfangen….Zuchtrasse….neogermanische Edelfreier….mir graust die Ausdrucksweise.
          Im übrigen habe ich kein Haus zum verkaufen, werde auch keins erben, finde aber trotzdem die Förderung von Wohneigentum sinnvoll, jedoch nicht mit komplizierten steuerlichen Konstrukten die dazu verführen, die privaten Schulden zu maximieren.

  • Marc Bourgeois sagt:

    Der Tagi wird mehr und mehr zum politischen Kampfblatt der Linken… Was der Autor geflissentlich unterschlägt: Die CH hat seit je eine rekordtiefe Wohneigentumsquote – soooo furchbar attraktiv kann Wohneigentum also kaum sein. Weshalb auch ich Mieter bin. Oder sind wir einfach alle zu doof? Wohneigentümer – auch Stockwerkeigentümer – brauchen steigende Land- und Mietpreise nicht zu kümmern. Aber welcher Linke hat schon gerne selbständige Menschen? Je abhängiger man diese vom Staat und seinen Eingriffen hält, umso braver sichern einem diese die Wiederwahl.

    • Adi sagt:

      Naja, ob es die Linke ist, welche die Bürger „abgängig halten“ will oder die Rechte sei nun dahingestellt… Die tiefe Wohneigentumsquote hat aber vermutlich vielmehr damit zu tun, dass Wohneigentum in der CH teurer ist als anderswo. Somit wird halt nur gemietet (was auf 20-30 Jahre zwar nicht billiger kommt).

      Ähnliche Tendenzen sehen wir ja auch beim Konsum: Leute die sich das Auto oder den TV nicht leisten können, leasen halt. Das ist zwar im Total teurer als kaufen. Bei Auto und TV kann man argumentieren: „Die sollen halt vorher sparen“ – Wohnen hingegen ‚muss‘ jeder – hier und jetzt.

      • Marc Bourgeois sagt:

        Sie weisen auf einen entscheidenden Punkt hin: Mieten ist – auch in der CH – nicht günstiger als kaufen. Sonst würden ja Vermieter ständig rückwärts machen. Nur sind jene Objekte, die in der CH gekauft werden können, zumindest an zentralen Lagen kaum erschwinglich (sind sie es anderswo?). Die 3-Zimmer-Wohnung in Wiedikon mit 70er-Jahre-„Charme“ gibt es zwar, sie kommt kaum je unter den Hammer. Dieser Markt wird in der CH fast nur durch Genossenschaften erschlossen (besetzt?). Wieso eigentlich? Vielleicht, weil wir, wenn wir kaufen, Top-Qualität erwarten?

        • sepp z. sagt:

          es ist rentabler, top-qualität zu verkaufen als bruchbuden.
          viele bruchbuden (d.h. häuser mit erschwinglichen mieten) werden zurzeit saniert und als eigentum verkauft.
          eine der einträglichsten investitionen und geschäfte zurzeit, vor allem in städtischen räumen.

          • Marc Bourgeois sagt:

            Das beantwortet nichts. Es ist auch im Ausland rentabler, Top-Qualität zu verkaufen als Bruchbuden, wenn Käufer da sind. Dennoch werden auch Bruchbuden verkauft. Offenbar wünschen genügend Käufer diese Top-Qualität und sind auch bereit, sie zu zahlen (was mich bei manchen Objekten überrascht). Kurz: Es muss auch einen Unterschied in der Nachfrage geben. Vielleicht stellen wir auch im unteren Segment zu hohe Ansprüche: Glaskeramik, Parkett, Balkon, alles muss sein. Kein Vergleich mit den Löchern, in denen selbst in NYC teilweise gehaust wird. Dann kann man gleich vergolden und teuer verkaufen.

  • Harald von Albis sagt:

    Dieser Bericht zeigt in erster Linie, wie unzufrieden dieser Reporter mit seinem Leben ist. Zudem sind diese „Steuergeschenke“ keineswegs einfach nur Löcher in der Staatskasse! Schliesslich wird hier Geld investiert und verschiedenste KMU’s kriegen Aufträge, verdienen Geld und können Leute beschäftigen. Dies ist nur möglich, wenn Leute bereit sind, auch Geld für z.B. ihr Eigenheim auszugeben. Somit profitieren am Schluss alle von diesen „Steuergeschenken“! Also lieber Reporter, zuerst überlegen, dann schreiben.

    • sepp z. sagt:

      natürlich wird investiert. finanziert aber durch das geld der steuerzahler, subventionen also zugunsten der hausbesitzer. 60% der schweizer (mieter) subventionieren also 40% der sowieso finanziell schon meist bessergestellten hausbesitzer.

      fahren sie mal durch die quartiere am zürichsee entlang. da fragen sie sich schon, weshalb diesen villenbesitzern noch subventionen des staats nachgeworfen werden sollen. das ist reine klientelpolitik.

    • Anita Meier sagt:

      Und bei Mietwohnungen wird nicht investiert? Warum also nur das eine subventionieren bzw. Steuererleichterungen geben? Bitte noch besser überlegen und dann schreiben.

  • Joachim Ziemssen sagt:

    Fabian Renz schreibt einen sozialistischen Kampfartikel, der nur so von Verdrehungen und Unwahrheiten strotzt! Sein Ausdruck der „neogermanischer Edelfreier “ enthüllt Renz als pseudo-intellektuellen Worthülsendreher. Er schreibt von Steuerprivilegien und der masslosen Bevorzugung des Schweizer Mittelstandes. Die Steuerprogression ist eine Mehrbelastung der Fleissigen und Spahrsamen, und wenn diese Mehrbelastung reduziert wird, ist das kein Privileg. Ein Privileg ist es, keine Steuern zu bezahlen und trotzdem Dienstleistungen vom Staat zu beziehen, für die die Steuerzahler aufkommen müssen.

    • sepp z. sagt:

      herr ziernssen, sie haben den mittelstand vergessen, der viel steuern bezahlt, und nichts vom staat erhält.
      die bevorzugung der hausbesitzer ist eine strafe und finanzielle bürde für den zahlreich mietenden mittelstand.

      • Joachim Ziemssen sagt:

        Lieber Sepp: Worin besteht die Strafe der Mieter? Die Hausbesitzer bezahlen auf den Wert des Hauses ein fiktives Einkommen namens „Eigenmietwert“, was es in der ganzen Welt sonst nicht gibt! Das ist eine STRAF-Steuer für Hausbesitzer und kein Privileg. Die Miete ist ein Entgelt für die Nutzung fremden Eigentums

        • sepp z. sagt:

          im vergleich mit den mietern (die überhaupt nichts steuerlich absetzen können) fahren eigentümer günstiger (bezahlen zwar eigenmietwert, allerdings bloss zu bsp 60% des steuerwerts, können aber schuldzinsen und unterhalt abziehen).
          machen sie die rechnung: 1 mio vermögen, mieter + geldanlagen, eigentümer + investition in haus. steuerlich fährt zweiter im schnitt weit besser.

          • M. Bättiger sagt:

            Eine völlige Verdrehung der Tatsachen! Ein Mieter erhält mit seiner Mietzahlung Wohneigentum! Ein Wohneigentümer erhält für seinen Eigenmietwert rein gar nichts. Es ist schon ein ganz linker Gedanken wenn man meint, als Einkommen und Vermögen versteuertes Geld, welches ich in ein Eigenheim stecke, müsse nochmals versteuert werden. Wogegen wenn ich es in irgendetwas anderes stecke (Ferien, Auto, Schmuck, Antiquitäten), bleibts schlichtes Vermögen.

          • sepp z. sagt:

            verdrehung der tatsachen?
            rechnen sies einfach durch. als wohneigentumbesitzer fahren sie besser.
            vergessen sie nicht, auch der mieter bezahlt auf seinem angelegten geld steuern, auf dem ertrag sogar einkommenssteuern.

    • Maria Halder sagt:

      Er ist halt noch kaum dem Studentenleben entwachsen. Da ist linker Idealismus noch normal. Musste ja noch nie etwas auf die Beine stellen.

      • Eduardo sagt:

        Ihr Kommentar trifft es wohl am besten. Und es ist schon jetzt völlig klar, was passieren wird, wenn Herr Renz mal die Gelegenheit erhält, selbst günstig ein schönes Haus zu erwerben, in dem er samt Familie tun und lassen kann, was er will, und das später mal für seine Kinder ein hochwillkommenes Erbe sein wird (während den Mietern bzw. ihren Kindern von den Hunderttausenden von Franken, die sie lebenslang für die Miete aufbringen mussten, nullkommagarnichts bleiben wird),

  • Paul Schlup sagt:

    Der Eigenmietwert ist in der Regel weit höher als der erlaubte Steuerabzug. Der Staat profitiert somit von den meisten Eigentümern und nicht umgekehrt..

    • Anita Meier sagt:

      Nur, Mieter / Sparer können gar nichts abziehen und so verliert der Staat Steuereinnahmen, wenn ein Haus gekauft statt gemietet wird.

      • Raphael Wüest sagt:

        Sehr geehrte Frau Meier. Erklären sie mir als MIETER diese Rechnung. Die geht einfach nicht auf. Als Mieter brauche ich keine Abzüge denn ich zahle ja auch keine Strafsteuern auf mein bereits versteuertes Einkommen.

        • Anita Meier sagt:

          Die Miete ist genaus so ein fiktives Einkommen, welches Sie nicht zur Vergüng haben, wie der Eigenmietwert und in der Regel ist sogar heute schon der zu versteuernde Eigenmietwert wesentlich tiefer als der Marktzins. Vieleicht zahle ich ja meine Miete auch aus den Zinserträgen eines Bankkontos, deren Häufnung ich ebenfalls bereits versteuert habe.

          • Mercedes Figeroa sagt:

            @Anita Meier: Die Miete ist ein Entgelt für die Nutzung fremden Eigentums und hat mit Einkommen nichts zu tun. Verzichten Sie auf Blog-Einträge, wenn Sie die Grundbegriffe des Rechts nichts verstehen.

        • Milo Garibaldi sagt:

          Der Eigenmietwert federt die Abzüge durch Schuldzinsen etc. ab.

          Man merke sich: Das ganze System dient dazu die Banken quer zu subventionieren. Das System fördert nicht den Hauskauf, sondern die Schuldenaufnahme.

    • sepp z. sagt:

      nee, das stimmt nicht. der eigenmietwert ist tiefer als die schuldzinsen für dasselbe haus.
      meine mutter besitzt ein haus mit zwei extern vermieteten wohnungen (ich erledige ihre steuern).
      eigenmietwert ca 9’000 fr.
      schuldzinsen jetzt bei heutigen niedrigzinsen ca 10’000fr.
      jährliche steuern: ca. 14’000 fr
      jedes dritte jahr bezahlt sie keine steuern (in jenem jahr wechselt sie steuerlich von pauschalem zu effektivem unterhaltskosten-abzug). und erhält dann sogar sozialabzüge für geringverdiener in der steuererklärung.

      ich dagegen als mieter bezahle jedes jahr die vollen steuern.
      rechne…

  • Stefano Franscini sagt:

    Ich frage mich was ist die Triebfeder für so einen „Neidartikel“ voller Halbwahrheiten. Nicht alle Investitionen sind abzugsfähig und vorallem nicht auf einmal, sondern gemäss Abschreibungstabelle. Schuldzinsen- für Konsumkredite sind genauso abzugsberechtig wie Hypothekarzinsen. Nur gibt es auf den geleasten Porsche keinen Eigenmietwert der als fiktives Einkommen aufgerechnet wird. Von einer Zeitung erwarte ich das deren Inhalte der Wahrheit entsprechen. Oder ist es etwa Absicht das man den Neid in der Bevölkerung schürt? So denn :“Völker, hört die Signale! Auf zum letzten Gefecht! …….

    • Anita Meier sagt:

      Was soll das mit Neid zu tun haben, wenn Teile der Bevölkerung steuerlich bevorzugt behandelt wird?

      • echti sagt:

        eben…

      • Herbert Weber sagt:

        Steuerlich bevorzugt werden all diejenigen mit einer tiefen Steuerprogression. Diese profitieren von denen, die in eine höhere Progressionsstufe fallen. Es ist ein Unterschied, ob ich 5% oder 30% Einkommenssteuer bezahle, und dieser Unterschied ist ungerecht und asozial. Ich plädiere für eine gleich grosse Kopfsteuer für alle ohne irgendwelche Abzugsmöglichkeiten. Das ist gerecht und sozialverträglich, und keiner wird bevorzugt oder benachteiligt. Aber Frau Meier vertritt die Position der Sozialparasiten und Gratisfahrer, die die arbeitende Bevölkerung noch weiter aussaugen will. Sozialneid!

      • Eduardo sagt:

        Wenn Sie davon ausgehen, dass die Mieter steuerlich benachteiligt werden (das will ich jetzt nicht weiter kommentieren), dann wird die Sache dadurch nicht besser, wenn statt dessen wie offenbar von Herrn Renz gewünscht alle (Mieter und Hausbesitzer) steuerlich benachteiligt werden. Wie wäre es mit steuerlicher Bevorteilung für alle, also generell niedrigeren Steuern? Wer es fassen kann, der fasse es.

    • max weber sagt:

      Herr Franscini, den geleasten Porsche können sie nicht an der Steuer abziehen ein Porsche auf Abzahlung schon….

    • Stefano Franscini sagt:

      Weil diese Steuerliche Bevorteilung bei genauem hinsehen gar keine ist.

  • Werner Egloff sagt:

    Der Eigenmietwert ist so eine leidige Sache … bei uns im TG eher zu hoch. Beispiel : 4 1/2 Zimmer-EFH, 50 m bis Kirche (Glockenlärm !), 10 M bis Landwirtschaft (Lärm- und Geruchsimmissionen), einfcher Ausbaustandard -> ca 28’500 CHR Eigenmietwert. Und dieser wird FESTGELEGT. Vom lieben Steueramt.

    • AntonKeller sagt:

      Freuen Sie sich doch, dass ihre Liegenschaft soviel wert ist. Viele Leute würden mit Handkuss das EFH für 28500 Fr. / Jahr mieten.

      • Walter Reinhart sagt:

        Dümmer kann man nicht mehr argumentieren, Anton Keller. Wenn sie glauben, ein Mieter könnte mit Handkuss dieses EFH für 28’500 mieten, sollten sie daran denken, dass noch Hypozinsen und Unterhaltskosten zu zahlen wären. Wie kann man nur …

    • Kurt Ochsner sagt:

      Ich bewohne ein kleines EFH Jg. 1932, gut unterhalten, mit 5 Zi. und 5 a Land in einer Vorortsgemeinde, wo der Boden gut 1000 Fr/qm kostet. Mein EMW beträgt 2011 18’800 Fr. Ich schätze die Marktmiete auf 35’000 Fr. Bei einem Steuersatz von 20% erlässt der Staat mir somit ca. 3200 Fr. Steuern pro Jahr, welche die Mieter kompensieren müssen. Danke, liebe Mieter, dass Ihr die Hüslibesitzerparteien wählt!

      • Hans Peter Graf sagt:

        @Kurt Ochsner: Die zentrale Frage ist allerdings, ob Sie sich fast CHF 6000.00 pro Monat für die Miete leisten könnten und würden?

        • Kurt Ochsner sagt:

          Rechne! Die Marktmiete wäre 35000 Fr, also ca. 3000/Monat. Der Eigenmietwert ist aber nur 18800:12= ca. 1600/Monat. Meine effektiven Kosten sind noch etwas tiefer, nämlich Hypozins- und Unterhaltskosten von ca. Fr. 1200/Monat. Durch den Abzug der Unterhaltskosten spare ich noch einmal ca. 1500/Jahr Steuern. Wenn ich mein Geld anlegen und dafür eine Wohnung mieten würde, würde ich bei gleicher wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit ca. 5000 Fr./Jahr mehr Steuern bezahlen.

          • Benedict Schnyder sagt:

            es ist Ihnen hoch anzurechnen, dass Sie ehrlich sind und dies zugeben, statt wie alle anderen erst mal die Mieter zu beleidigen. Danke Herr Ochsner!

  • Markus sagt:

    Selten einen solchen Blödsinn gelesen, der nur so vor Neid und Ahnunglosigkeit strotzt! Ververmehrende Investitionen können nicht abgezogen werden (modischere Herdplatte) und dann die Mär von den Schuldzinsen und dem Eigenmietwert. Es gibt Leute, die können nicht mehr in ihrem Haus leben, wegen dem hohen Eigenmietwert. Auch bei mir sind die Schuldzinsen um einiges tiefer als der zu versteuernde Eigenmietwert. Die Einzigen die an diesem System Interesse haben sind die Banken. Und was ist am Bausparen so negativ? Schliesslich ist das eigene Haus auch eine Altersvorsorge wie die Dritte Säule.

    • AntonKeller sagt:

      Dafür haben wir eben die Säule 3a, die auch ohne Bauen im Alter bezogen werden kann.

    • sepp z. sagt:

      eine neue (modischere) herdplatte gilt nicht als wertsteigernde investition.
      es ist steuerlich ein ersatz einer alt gewordenen herdplatte.
      kann voll abgezogen werden.
      genauso wie der ersatz einer ganzen küche, von bodenbelägen, wc-schüsseln etc.

  • J. Wiss sagt:

    Ein sehr tendenziöser Artikel! Der Eigenmietwert wurde in letzter Zeit deutlich angehoben. Abgesehen davon, dass hier etwas versteuert werden muss, das ich vorher schon als Einkommen, dann bis zum Kauf des Hauses als Vermögen schon zweimal versteuert habe! Bausparen macht immerhin Sinn, als hier auf mehr oder weniger bleibende Werte angespart wird. Andere verjubeln ihr Einkommen und vertrauen auf die spätere Sozialfürsorge. Und von wegen massloser Bevorzugung: schon mal geprüft, für was ein Eigenheimbesitzer alles zahlen muss: Versicherungen, Perimeteranteile, Gebühren usw. usw.

    • sepp z. sagt:

      trotzdem fahren eigentümer finanziell einiges besser als mieter. rechnen sies durch.

      dass mieter geld verjubeln und eigentümer nicht, ist ein mythos.

  • Ein vor Neid und Missgunst nur so triefender Beitrag eines Redaktors, welcher allem Anschein nach nicht auf Werbeeinnahmen aus der Baubranche angewiesen ist.Die angesprochene Steuerbevorteilung muss man hier nicht diskutieren, da mit solchen Leuten völlig sinnlos.Offenbar findet es dieser Herr viel besser, wenn das gleiche Geld, welches der eine durch einheimische Arbeiter in sein Haus steckt,von anderen in Wohnmobile,Offroader oder teure Reisen steckt! Aber für die zukünftige Energieversorgung ab den Dächern dieser verteufelten Hausbesitzer wäre er dann wieder froh.

  • Alain Burky sagt:

    Bei den Unterhaltskosten wird unterschieden zwischen werterhaltend und wertvermehrend.
    Eigenmietwert und Hypozinsen koennten m.M. nach beide abgeschafft werden.
    Ich nehme an, der Schreiber ist Mieter und aergert sich, dass seine „copains“ wegen der tiefen Hypozinsen weniger bezahlen,
    als er.

  • Matthias Bloch sagt:

    Die Schweiz ist eine Demokratie. In der Schweiz gibt es 75%(?) Mieter. Ich staune, dass bei solchen Verhältnissen die beschriebenen Vorteile für Hausbesitzer entstehen können.
    Ich empfehle den Blogeintrag inhaltlich und in der Wortwahl zu überarbeiten.

  • Robi sagt:

    Ich finde Eigenmietwert weg, Schludzinsabzug weg, Unterhaltskosten im besonderen für Energieeinsparungen sollten aber bleiben.
    @Pasci nicht das abbezahlen der Hypothek war das Problem sondern der Eigenmietwert, wie hätte Sie die Hypothek bezahlen können.

  • beat buerki sagt:

    so ein blödsinn. wenn ich mir ein haus baue, bezahle ich mehrwertsteuern. plus all die gebühren für schuldbrief, anschliessung ans strom-/wasser- und strassennetz. zudem bezahle ich den eigenmietwert, der übrigens höher ist, wenn ich energieeffizient und damit teuerer baue. und auf dem ersparten habe ich ja schon einmal steuern bezahlt. wieso soll ich dann noch einmal einen fiktiven eigenmietwert bezahlen? das ist doch nicht fair? da werd ich doch nicht bevorteilt. übrigens muss ich als besitzer nicht unbedingt ein haus besitzen, ich kann ja auch die wohnung kaufen statt mieten.

    • sepp z. sagt:

      auch mieter bezahlen die mehrwertsteuern. in der hohen miete.
      mieter bezahlen auch alle anschlüsse an wasser, strom etc.
      auch sie bezahlen steuern auf dem ersparten.

  • Alain Burky sagt:

    Korrektur: Im vorherigen Text sollte es „Eigenmietwert und ABZUG der Hypozinsen“ heissen.
    So privilegiert koennen Eigenheimbesitzer in der Schweiz nicht sein, da die Quote in Frankreich und Deutschland deutlich hoeher ist.
    Der Vergleich mit dem Erwerb von (Luxus)guetern hinkt, da jeder wohnen muss.

  • Anton Lienhard sagt:

    Die Hauseigentümer werden steuerlich keinesfalls bevorteilt und Geschenke macht ihnen der Staat schon gar nicht. Nebst Grundbuchsteuern beim Kauf und Verkauf, Grundstückgewinnsteuern beim Verkauf, Wasser- und Kanalisationsgebühren, etc., etc. muss noch ein Eigenmietwert als Einkommen versteuert werden, was vollkommener Blödsinn ist. Oder muss der Eigentümer eines Autos auch einen Eigenmietwert für sein Fahrzeug entrichten?

    • sepp z. sagt:

      herr lienhard, immerhin hat der hausbesitzer die möglichkeit, diese kosten von den steuern abzuziehen.
      der mieter bezahlt diese kosten auch, in der miete nämlich, aber seine steuern sind unvermindert hoch.

      • Maria Halder sagt:

        Ja Herrgott, dann kaufen sie sich halt eine Wohnung. Muss ja nicht in Zuerich sein, koennen ja pendeln oder in einer Wohngemeinschaft leben. Dieses ewige Meckern ist langsam nervig.

  • Herbert Berger sagt:

    Worin sollen denn die Steuergeschenke bestehen, die ich erhalte? Ich bezahle ein horrendes „Einkommen“ namens Eigenmietwert. Dieser beträgt immerhin einen fünftel meines echten Einkommens (nach Abzug der Hypozinsen). Dank dieses zusätzlichen „Einkommens“ klettere ich in eine viel höhere Steuerklasse und muss deshalb extrem viel mehr Steuern bezahlen, als jemand mit dem selben Einkommen aber ohne Wohneigentum. Aber ich gehöre ja auch nicht zur Hüüsli-Clique, sondern bin nur ein einfacher Familienvater mit Wohneigentum.

  • Thomas sagt:

    Was soll so eine wahnsinnige Aussage der Eigenmietwert liege unter dem Marktwert. Warum soll ich dem Kanton Miete für mein eigenes Haus bezahlen, das gibt es sonst nirgens auf der Welt.

    • Kurt Ochsner sagt:

      Überall sonst in der westlichen Welt gibt es Steuern speziell auf Grundeigentum, häufig sind das sogar die wichtigsten Steuern auf Gemeindeebene.

  • Hans sagt:

    Typische linke Neiddebatte. Der Autor besitzt halt keine Immobilie also soll keiner eine Immobilie besitzen.
    Wer ein Haus kauft tut dies mit erspaarten Geld das schon einmal versteuert wurde. Dann muss er nochmal Steuern zahlen auf einen Eigenmietwert. Dann Zahlt er Steuern auf das Vermögen. Will er sein Haus verkaufen muss er noch einmal Steuern zahlen auf den Zugewinn, selbst wenn dieser keiner ist (Inflation). Usw…
    Gegenüber anderen Ländern ist die Schweiz eine Hölle für den Hausbesitzer, Grund warum es so viele Mieter gibt im Vergleich mit dem Ausland.

    • AntonKeller sagt:

      Wenn ich mein sauer verdientes und vesteuertes geld auf dem Bankkonto lasse dann muss ich auf den Zinsen auch nochmals Steuern zahlen. Vergessen?

      • Auf den Zinsen? Sofern es pro Konto CHF 200.- übersteigt! Vergessen? Auf 3a Geld zahlen Sie gar nichts und können es noch vom Einkommen abziehen. Tja, wahrscheinlich gibt es auf dieser Welt halt keine Gerechtigkeit. Vielleicht fragen wir mal die Leute in der Sahelzone wie die das so sehen…….

        • AntonKeller sagt:

          Quatsch: Jedes Zinseinkommen wird besteuert. Wieder so ein Steuerhinterzieher. Und auf 3a Gelder zahlen sie beim bezug Steuern, zudem ist es betragsmässig beschränkt. Die Leute in der Sahel-zone sind wenigstes alle gleich arm, was ja die SP als Ziel hat und deren Wähler unter Gerechtigkeit verstehen.

          • Maria Halder sagt:

            Ziehen sie nach Daenemark. Da muessen sie noch die Luft zum Atmen versteuern und Arbeiten lohnt sich da kaum. Ein Paradis fuer Linke.

  • Raphael Wüest sagt:

    Ein peinlicher Artikel! Es gibt in diesem Land tatsächlich viele Steuergeschenke. Aber der Eigenmietwert ist eine Bestrafung für diejenigen, die gespart haben. Ja es gibt noch Leute die können sich etwas einschränken und sparen. Sogar solche mit kleinen Löhnen! Gerade diese werden mit dem Eigenmietwert bestraft. Ich bin gleichzeitig der Meinung dass Schuldzinsen NICHT abgezogen werden dürfen. Sanierungen im Bereich der Energieeffizienz sollten abzugsfähig sein. Wohlverstanden, ich bin Mieter! In einem Haus wohnen ist gemäss Vollkostenrechnung nicht günstiger als mieten!

    • Anita Meier sagt:

      Es ist einfach das gleiche Prinzip, dass wenn Sie Geld gespart haben und davon Zins erhalten, diesen Zinsertrag versteuern sollten.

  • Thomas Steffen sagt:

    Herr Renz – Sie erklären den Lesern hier nur die halbe Wahrheit: wenn ich diese „Unterhaltskosten“ von der Steuer absetze dann habe ich da wohl einen kleinen Vorteil. Wenn ich das mache, dann kann ich bei einem Hausverkauf diese Investition nicht anrechnen – dh mit diesen Investition erhöht sich der Wert des Hauses. Dieser Mehrwert muss ich dann als Gewinnsteuer dem Staat abliefern – klar, je länger ich das Haus halte je tiefer wird dieser Wert. Würde ich diese „Unterhaltskosten“ nicht von der Steuer abziehen, könnte ich diese mit der Gewinnsteuer verrrechnen.

  • Markus sagt:

    Etwas provokativ formuliert, im Kern der Sache aber absolut richtig!

    N.B. Ich gehöre auch zu den Hausbesitzern

  • Hans Zumstein sagt:

    Wieso lässt man solche polemischen Titel zu? Werden Beiträge von Redaktoren nicht „zensiert“?

  • Daniel sugus sagt:

    Alsi Hüüsli Besitzer hat man, im Gegensatz zum Hüüsli Mieter, auch Risiken. Wertverlust der Liegenschaft. grosse Reparaturen etc etc. Da „helfen“ einem die Abzüge nicht wirklich bzw werden nicht zu 100% „gedeckt“. Zudem kann ich als Mieter sofort ausziehen und brauche mich dann um „nichts“ zu kümmern. Also finde ich eine Bevorzugung der Hüüsli Besitzer schon einleuchtend.

    • sepp z. sagt:

      man kanns auch umgekehrt sehen.
      das risiko als mieter ist, dass sie rausgeworfen werden, und nichts finden.
      mit der begründung eigenbedarf werden heute selbst grosse immobilien-firmen ihre mieter raus, welche sich nicht dagegen wehren können.
      dass die miete erhöht wird, weil mehr leute in die stadt drängen, und wohnungen teurer werden. ohne dass renoviert worden wäre.
      eigentlich sollten, ihrer argumentation nach, die mieter steuerlich begünstigt werden, weil sie solche risiken tragen.

      • Daniel sugus sagt:

        Eine Erstreckung des Urteils kann meistens ohne grössere Probleme erwirkt werden. Und in dieser Zeit sollte man schon etwas finden.

  • Reto Nauser sagt:

    Es ist ja zudem auch so, dass Besitzer von Eigenheimen sich meist auch viel mehr mit der Umgebung, dem Umfeld in der Gemeinde / Stadt auseinandersetzen. Da sie ja nicht wie Nomaden (oder eben Mieter) einfach wegziehen können wenn es ihnen nicht mehr passt. Daraus entsteht eine soziale Verantwortung, welche für das Allgemeinwohl von grosser Bedeutung ist. Freiwilligenarbeit, Teilnahme am Vereinsleben, Übernahme von vielleicht poltischer Verantwortung gerade in kleineren Gemeinden ist eine Folge des Erwerbes. Nur mit dem einwerfen von grünen und linken Listen ist noch lange kein Staat gemacht.

    • sepp z. sagt:

      diese behauptung ist nun definitiv widerlegt worden, gibts genügend untersuchungen dazu.
      sesshaft machen beispielsweise kinder (schule-soziales umfeld etc).
      und gerade junge familien wohnen überdurchschnittlich oft zur miete.

      etwas extremes gegenbeispiel sind übrigens die goldküstendörfer am zurichsee: die gemeinden haben je länger je mehr sorgen, dass niemand mehr für das soziale leben in der gemeinde sorgen kann (vereine etc), weil wohnraum für die ’normale‘ bevölkerung nicht mehr erschwinglich ist. dabei wohnen doch alle schön in wohneigentum…

      • Reto Nauser sagt:

        Absoluter Blödsinn den sie hier verbreiten. Sie schreiben in Ihrem Blog ja selbst von Hüüsli-Besitzer und nicht von den Leuten mit Villen und meterhohem Stachelzaun. Und bitte zeigen Sie mir eine ihrer Untersuchungen wonach Mieter sich mehr für Ihr Umfeld einsetzen als Eigentümer.

  • Zimmermann sagt:

    Es ist politischer Wille, so vielen Bürgern wie möglich ein Eigenheim zu ermöglichen.
    Nur wenn der Bürger investiert hat, Risiko nimmt und seine Zukunft so in den meisten Fällen an dieses Land kettet, dann kann er gevogtet kontrlliert abgezockt und zum Schweigen gebracht werden.
    Habenichtse können plündern verwüsten bransdschatzen Landfriedensbruch begehen, die hilflose Bananenrepublik schaut zu.
    Und dann darf natürlich bei Programmen wie der Eigenheimförderung auch immer der nette soziale Neid mit schwimmen , ist man sich in Seldwyla ja mittlerweile gewohnt

  • steve walker sagt:

    Oje, eine neue Neiddebatte ist lanciert. Dann aber bitte die ganze Wahrheit:

    Wenn ich mein Einkommen verpulfere und in teure Ferien oder Autos investiere, bin ich im Alter mittellos. Wenn dann der Zeitpunkt gekommen ist und ich in ein Pflegeheim eintrete, kostet dies pro Jahr rasch einmal 100’000 Franken. Da ich dies aus AHV/Pensionskasse nicht bezahlen kann, darf der Steuerzahler dafür aufkommen.
    Wenn ich aber ein Eigenheim habe, wird der Staat zuerst einmal auf dieses Vermögen zurückgreifen und den Steuerzahler entlasten.
    Fazit: unter dem Strich profitiert der Staat vom Hauseigentum.

    • AntonKeller sagt:

      Falsch, denn Arme werden sich auch mit Bausparen kein Haus leisten können. Zudem empfehle ich ihnen einen Vergleich der Pflegeheime. Die billigsten sind nicht immer die besten und dort werden Vermögenslose untergebracht.

      • steve walker sagt:

        Hier ist die Rede von mittelständischen Leuten, die sich ein Haus leisten könnten, nicht von Armen. Wenn diese sich ein Haus kaufen, profitiert der Staat. Wenn sie ihr Geld anderweitig verpulvern, zahlt der Staat. Dies ist Fact, ob es nun ins eigene Weltbild passt oder nicht.

    • sepp z. sagt:

      mieter verpulvern nicht automatisch ihr vermögen.
      sie leben genauso sparsam wie hüüslibesitzer.
      also leben sie im alter von ihren geldanlagen, in die sie investiert haben. oder vom eigenen geschäft.
      leider lebenslang steuerlich benachteiligt gegenüber solchen, die ihr geld in wohneigentum investieren.

      • steve walker sagt:

        Mieter, die sich einige hunderttausend Franken (= Wert eines EFH) für ihre Altersversorgung ansparen und dann im Alter davon zehren, gibt es noch ein paar wenige. Der grosse Teil der Bevölkerung aber, welcher sich Wohneigentum leisten könnte, dies aber nicht tut, verlebt das Geld. Wer spart denn heute noch, damit er im Alter nicht dem Staat zur Last fällt?

      • Maria Halder sagt:

        Es ist ihr freier Wille, sich ihren Arbeitsort und Wohnort auszusuchen. Es gibt viele Laender, suchen sie sich eins aus, wenn es in der Schweiz so ungerecht ist. Sie koennen jeden Tag neidisch auf Andere schauen oder ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Ich finde es falsch, immer nur auf den Staat zu warten und die offene Hand zu machen. Wenn sie ein Haus woolen und kein Geld haben, muessen sie sich ueberlegen, wie sie mehr Geld reinbringen. Wenn sie kein Haus wollen, ist das ihre Sache.

        • sepp z. sagt:

          erstaunlicherweise leben sie in der schweiz am besten. obwohl die mehrheit der schweizer mieter sind. wohlstand und wohneigentum scheinen sich nicht gegenseitig zu bedingen. manche sagen sogar, mieter seien besser für die wirtschaft, da örtlich mobiler und flexibler.

  • Anita Meier sagt:

    Da viele Funktionäre aus SP, Grünen und sogar des Mieterverbandes stolze Eigenheimbesitzer sind, haben selbst diese Leute kein Interesse daran, dass Mieter und Wohneigentumbesitzer steuerlich gleich behandelt werden. So haben wir in der Schweiz die schizophrene Situation, dass sich eine Minderheit immer stärker privilegieren kann und die benachteiligte Mehrheit der Mieter dazu schweigt. Mieter sind Milchkühe sowohl für den Staat als auch für die Immobilienbesitzer, die dank der ungebremsten Zuwanderung immer höhere leistungslose Profite machen können.

    • Ruedi sagt:

      Frau Meier, wenn sie von allen gemolken und hintergangen werden, kaufen oder noch besser bauen Sie sich doch ihr Haus und Sie werden sich wundern für was alles Sie plötzlich Steuern und Gebühren bezahlen. Ganz abgesehen von dem Aufwand, den Sie haben, bis sie endlich eine Bewilligung für Ihr Projekt erhalten. Wie schon einige hier geschrieben haben: Kann jemand rechnen, bezahlt er sein Haus ab, somit erhält der Staat mehr Steuern, da der Schuldzinsabzug dahinfällt. Also so weit her kanns mit der „Milchkuh“ Mieter ja nicht sein. Ausserdem gibt es in einigen Kantonen auch einen Mietzinsabzug.

  • Roger Walser sagt:

    Wäre es dem Autor lieber, dass es noch weniger private Eigentümer, dafür mehr kapitalistische Vermieter gibt die Ihre Mieter drangsalieren? Natürlich, nicht! Dann wäre er dafür, dass man das Mietrecht ausweitet und die Mieter, gegenüber den Eigentümer, gesetzlich bevorzugt. Wer den Denkfehler von Fabian Renz findet, darf ihn behalten.

    • Anita Meier sagt:

      Darum geht es doch nicht. Es geht darum, dass Mieter und Eigentümer steuerlich nicht immer ungleicher behandelt werden. Fabian Renz hat als einer der wenigen einen sehr guten Durchblick und zeigt eben auf, wie viele den etwas ausgleichenden Mechanismus mit dem Eigenmietwert nicht erkennen können oder wollen.

      Das Problem mit kapitalistischen Vermietern kann man sicher nicht lösen, indem man den Erwerb von Eigenheimen, egal ob es eine einfache Wohnung oder eine Supervilla ist, subventioniert.

      • Roger Walser sagt:

        Das mit der steuerlichen Bevorzugung der Hausbesitzer müssen Sie mir erklären. Kleines Fallbeispiel: Herr A und Herr B haben beide 1 Mio Franken in Bar. Herr A kauft sich damit ein Haus, voll bezahlt ohne Hypotheken. Herr B kauft damit Aktien. Bei der Vermögenssteuer werden beide gleich behandelt. Beim Einkommen gibt es aber drastische Veränderungen. Der Hausbesitzer muss den Eigenmietwert des Hauses als fiktives Einkommen versteuern. Während der Wertzuwachs der Aktien bei der Steuer nicht berücksichtigt wird. Wie war das nochmal mit den steuerlichen Vorteilen?

  • M. Stöckli sagt:

    Wo bleibt die Ausgewogenheit und der Respekt? Es ist schon befremdlich wenn im Tagi Imobilienbesitzer als „Hüüsli Clique“ verunglimpft werden.

  • Fabrizzio sagt:

    Sehr geehrter Herr Renz, solche Artikel ärgern mich jedes mal. Die armen Mieter. Ich war auch ein „armer Mieter“ bis ich mir nach etlichen Jahren sparen ein Haus kaufen konnte. Keine Freien, keine extras. JA und genau mit dieser Stimmungsmache von Ihnen, muss ich mich immer wieder rechtfertigen. Dass wir durch das fiktieve Einkommen in eine höhere Steuerprogression kommen und dadurch der Steuervorteil wohl bald wieder aufgebraucht ist, davon spricht keiner. Die neuen Fensterläden, der schöne Herd und all die tollen Dinge die wir einbauen, diese müssen zuerst mal ersparrt werden.

  • Peter Martaler sagt:

    Nun, dem Verfasser des Artikels möchte man grad glauben, dass auch der Kommunismus seine guten Seiten hatte. Hier spricht der Neid und keine ausbalancierte Sicht.

    • Anita Meier sagt:

      Wohl etwas Mühe mit Neid von steuerlicher Gleichbehandlung zu unterscheiden? Und was soll daran ein Lob auf den Kommunismus sein?

  • Hans Zuberbühler sagt:

    Wir haben das halbe Leben gespart, uns kein Luxusleben und praktisch keine Ferien geleistet, um uns ein Eigenheim leisten zu können. Da ich selbstständig war und es keine Pensionierungskasse gab, leben wir heute von der AHV. Was macht unsere Regierung, sie straft uns mit einem saftigen Eigenmietwert. Ein Einkommen das gar nicht vorhanden ist muss versteuert werden. Und das von der mickrigen AHV-Rente.

    • Anita Meier sagt:

      Es wäre ja in Ordnung, dass Eigenheimbesitzern bis zu einem gwissen Betrag der Eigenmietwert reduziert wird. Nur müsste dann eben auch den Mietern ein Steuerabzug bis zum gleichen Betrag gewährleistet werden, denn es gibt keinen Grund die einen gegenüber den anderen zu privilegieren.

      • Aduna sagt:

        Liebe Frau Meier, ob die Eigenheimbesitzer privilegiert sind hängt einzig und allein vom Steuerwert und Eigenmietwert ab. In BS sind sie nicht privlegiert sondern benachteiligt. Der Einzige der immer profitiert ist der Staat, der dadurch mehr Steuern generiert. Wäre dem nicht mehr so, wird er diese Einnahmen anderswo holen und alle (oder Andere) werden vermehrt zur Kasse gebeten. Ich bin Eigenheimbesitzer und – glauben Sie mir – ich kann auf diesen angeblichen Vorteil sofort verzichten!!

  • Silvie sagt:

    ich bin vor 20 J., im Alter von 35 J. nach Scheidung ohne Teilung der PK Gelder ins Berufsleben eingest. Habe mein ganzes Leben gespart und lebe in einer 1 1/2Zi-Whg. Mein Traum wäre eine Eigentumswhg, damit ich nach der Pens. kostenfrei (abgesehen von Nebenk.) wohnen kann. Solange es aber einen Eigenmietw. gibt, ist ein Kauf der Whg. nicht realisierbar, weil ich mit meinem tiefen Eink. (haupts. AHV) dadurch soviel fiktives Eink. generiere. Ich kann mein Sparguth. für den Kauf eines 150’000fr- Autos einsetzen und bezahl keinen Eigenfahrwert, und im Alter beanspr. ich Zuschuss vom Staat??

    • Raphael Wüest sagt:

      Silvie, Du bringst es auf den Punkt. Aber diejenigen Mieter die diese Rechnung noch nicht gemacht haben werden es leider auch nach Deiner Erklärung noch nicht begreifen…

    • Anita Meier sagt:

      Andere träumen von einem hohen Bankguthaben, so dass sie vom Zins eine tolle Wohnung mieten können. Nur haben Sie dafür auch keine Steuererleichterungen.

      Der Unterschied zwischen Auto und Haus ist eben, dass das Haus Kapital ist und einen sehr guten Ertrag in Form von „schön wohnen“ hergibt und jeglicher Ertrag versteuert werden sollte. Ein teures Auto produziert keinen Ertrag (im Gegenteil), deshalb zahlt man dafür nur Vermögenssteuer. Falls Sie es professionell vermieten und Gewinn machen, müssten Sie hingegen logischerweise auch Steuern zahlen.

      • Silvie sagt:

        Eine selbstbewohnte Wohnung ergiebt auch keinen ‚Ertrag‘. Warum immer nur von Profiten reden? Warum kann man nicht in eigenen 4 Wänden leben, ohne vom Fiskus bestraft zu werden? – Gemäss ihren Aussagen will also der Staat, dass ich mit meinem Ersparten im Alter eine 3 Zimmer Wohnung miete statt kaufe, und den Immobilienfritze beglücke. Dank der heutigen Politik lohnt sich für Kapitalkräftige, Immobilien zu kaufen und zu vermieten. – . Ein Auto habe ich bis heute nicht, weil ich eben immer noch von eigenen 4 Wänden träume und seit zig Jahren hoffe, der Eigenmietwert werde abgeschafft.

      • Maria Halder sagt:

        Dann kaufen sie sich eine Wohnung!

    • sepp z. sagt:

      silvie, der eigenmietwert wird durch die steuerlichen erleichterungen für wohneigentümer mehr als ausgeglichen. daran kanns nicht scheitern.
      was sie fordern, so hart es klingt, ist eine staatliche subvention, damit sie eine wohnung kaufen können. teilweise subventioniert der staat heute bereits den erwerb von eigentum. gemäss bundesverfassung. aber muss es noch mehr sein?
      damit werden die mieter (die mehrheit der bevölkerung) immer noch mehr benachteiligt….
      und die ‚reichen immobilienfritzen‘ – wie sie beklagen – immer noch mehr bevorteilt.

  • Gianin May sagt:

    Eigenheim wird vom Staat gefördert??? so einen witz habe ich selten gehört.

  • steve walker sagt:

    Von mir aus können die genannten „Steuerprivilegien“ gerne gestrichen werden, wenn dafür die unsägliche und weltweit einmalige Eigenmietwertbesteuerung aufgehoben wird.
    Es ist stossend, dass ich mein Einkommen, welches ich ja bereits einmal versteuert habe, in Form von Hausbesitz jedes Jahr als grossen Betrag wieder auf der Steuererklärung wiederfinde und immer wieder neu versteuern muss. Wenn ich mit diesem Geld ein teures Auto gekauft hätte, würde dies meine Steuerrechnung nicht belasten.

    • Anita Meier sagt:

      Das wäre genau ein Schritt in die falsche Richtung, denn damit würden die reichsten Hausbesitzer noch mehr privilegiert. Es ist nun einmal so, dass wir eigentlich jeglichen Ertrag versteuern sollten und je kleiner eine Hypothek auf einem Haus ist, um so höher ist der Ertrag. Das Auto wirft nun einmal (im Normalfall) keinen Ertrag ab.

      • Silvie sagt:

        Gewinnn! Wo bitte resultiert bei selbstbewohntem Eigentum Gewinn? Ebensowenig wie beim teuren Auto. Wenn ich ein Auto kaufe, muss ich es auch kein Eigenfahrwert versteuern als Gerechtigkeit gegenüber demjenigen der Taxi oder Mietauto benutzt. Mit dem ersparten Geld sollte doch die selben steuerlichen Ausgangssituationen bestehen, egal ob ich eine Wohnung, eine Jacht kaufe oder ein grosse Weltreise mache. – Und ein Eigenheim ist Vorsorge fürs Alter!!!!!

  • Silvie sagt:

    die Politik (Bankenlobby) will, dass die Leute Schulden machen. Der Weg, dass man sein Haus/Wohnung möglichst abzahlt, damit man im Alter kostengünstig und unabhängig von der Wohlfahrt leben kann wird verhindert. Skrupellose Schuldenmacher werden belohnt, der Sparer bestraft. Frage mich, was passiert, wenn die Zinsen steigen und hoch belastete Schuldner ihre Zinsen nich zahlen können? Dann wird der Staat denen mit Milliardengeschenk helfen in direkter oder indierekter Form. Daher gibt es nur ein Ziel: Abschaffung Steuerabzüge, Abschaffung Eigenmietwerden. Gerechtigkeit für alle!

  • danagaz sagt:

    J’aurai envie de dire “ Mais et alors ? „.
    Actuellement devenir propriétaire est la croix et la bannière, tant au niveau administratif que financier. Rien n’est fait pour inciter à le devenir, que ce soit en terme de fond propres, de garantie bancaire j’en passe et des meilleurs.
    On aurai enfin un avantage à le devenir ? C’est pas trop tôt.
    Actuellement tout est fait pour continuer à engraisser les gérances immobilière dans les locations, mais bien trop peu, pour inciter à l’achat.

  • elsa sagt:

    leider ein ziemlich unseriöser Beitrag, der nur so vor Neid trieft. Für die meisten Mittelstandsfamilen geht die Rechnung mit dem Eigenmietwert und den Schuldenzinsen nicht auf. Den Eigenmietwert als Einkommen versteuern zu müssen, bringt durch die Progression eine erhebliche Steuererhöhung. Um das mit dem Abzug der Schuldenzinsen auszugleichen, müssten wir uns so verschulden, dass wir die Hypozinsen nicht mehr bezahlen könnten! Fazit, wir zahlen jetzt in der Eigentumswohnung mehr Steuern als vorher in der Mietwohnung.

  • Domenico sagt:

    Wieder mal eine tendenziöse Tirade gegen die sog. „Reichen“. Bei vielen Hüslibesitzer ist der Eigenmietwert höher angesetzt als die Hypothekar- und Unterhaltsabzüge. Dabei wird nota bene (teils fremdfinanziertes, also gar nicht vorhandenes) Vermögen als fiktives Einkommen erklärt und entsprechend versteuert. Kommt dazu, dass der Besitzer sein Haus bereits mehrfach versteuert hat (EInkommens-/ Vermögenssteuer beim Sparen, Handänderungssteuer, MWSt (beim Bau) sowie dann nach dem Einzug wiederum Eigenmietwert und Vermögenssteuer. Kommt die Erbschaftssteuer, dann ist schnell mal 100% beim Staat.

  • karain meier sagt:

    der herr hat schon recht. das soll den mietern gleichgestellt werden. dann sollen die auch ihre völlig überteuerte miete abziehen können. schliesslich werden die ja immer teurer und von daher die, die noch kein haus haben immer mehr benachteiligt jemals eines kaufen zu können. dafür werden die extrem bevorzugt die heute, insbesondere schon mehrere, häuser haben. die können überall ebziehen und dafür höhre mieten verlangen. das geht schon lange nicht mehr auf. gleichberechtigung sofort!

    • Thomas Stäubli sagt:

      Abzugsfähigkeit der Miete wäre eine Bevorteilung der Mieter – der Hauseigentümer kann zwar die Schuldzinsen abziehen, muss aber im Gegenzug den Eigenmietwert versteuern. Bei den derzeit niedrigen Zinsen übersteigt letzerer den Zinsabzug i.d.R., sodass derzeit das Gros der Eigentümer steuerliche Nachteile hat. Einzige Möglichkeit der Gleichstellung: Abschaffung von Eigenmietwert und Zinsabzugsfähigkeit.

  • Tom Würgler sagt:

    Wundere mich sehr über diesen Artikel. Die CH hat einen viel zu tiefen Hausbesitzer-Anteil. Der durchschnittliche Hausbesitzer partizipiert massiv überdurchschnittlich als Stütze des schnell fetter werdenden Sozialstaats – dagegen ist die Eigenheim-Förderung allenfalls eine Fussnote. Das gänzliche Fehlen einer übergreifenden Raumplanung einem Teil der Bevölkerung anzulasten bringt nichts – jede Gemeinde bastelt fröhlich vor sich hin. Auch dort wo sich ach so politisch korrekte Mietwohnungen befinden.

  • Peter Vogler sagt:

    Wieder so ein Artikel,der ein falsches Bild der Häuschenbesitzer zeichnet.In der Nachbarschaft wo meine Eltern gewohnt hatten,hat es Einfamilienhäuser.Es sind oder waren ein angestellter Lastwagenchauffeur,Schreiner,Buchdrucker,Polizist,Primarlehrer.Mein Vater ein Ingenieur fuhr noch mit dem Velo zur Arbeit.Der welcher unser Haus später gekauft hat,ist als Anlagewart bei der Gemeinde angestellt.Allerdings kann man dann auch nicht in die ganze Welt in die Ferien fliegen und schont so die Umwelt.

  • Hans Saurenmann sagt:

    Eigenmietwert ist ein unding,Kauf oder Miete hat etwas mit der Lebenqualitaet und Absicherung der Fasmilie zu tun.Mieter haben ein kurzes Gedaechnis (bildlich gesprochen) da erst im Alter die Absicherung zum tragen kommt,oder ist es Erstrebenswert mit 94 aus der Wohnung gegangen zu werden da die Wohnung renoviert wird? Aktien ist ein Anlage Vehikel das meistens nur Verlust bringt,besser Silber oder Gold kaufen.Eine Flat Tax sollte in die Verfassung eingeschrieben werden mit einem bestimmten Schluessel und die Ausgaben daran zwingend fuer den Staat fixiert werden,der Buerger muss muendig sein!!

  • Mathieu sagt:

    Ich bin einer dieser Profiteure und habe ins Wohneigentum investiert. Heute bin ich in der komfortablen Lage, dass ich über Einkommen (Eigenmietwert) verfüge und Steuern bezahlen darf ohne zu arbeiten. Ich bin auch in der komfortablen Lage, dass ich keine Chance auf Fürsorgeleistungen habe, da ich ja über Einkommen und Vermögen aus meinem Wohneigentum verfüge.
    Oft denke ich, ich hätte mein Geld besser für mehr Reisen, Ferien und Vergnügungen irgendwelcher Art investiert. Wenn es dann nicht mehr reichen würde wäre ich in der komfortablen Lage, beim Staat um Fürsorgeleistunge anzuklopfen.

    • Johann Hugentobler sagt:

      Ganz genau so ist es, und unsere Mutter die bettlägerig ist müssen wir selbst und auf unsere Kosten pflegen oder ihr das Häuschen verkaufen um die Pflege zu finanzieren.

      • Maria Halder sagt:

        Hatten das gleiche Problem mit meinem Vater. Der besass ein Haus, das leider nicht in ZH lag und sich nicht verkaufen konnte. Er musste dies voll versteuern. Weil es als Vermoegen galt, gab es dann fuers Altersheim keine Fürsorgeleistungen. Er hatte da ein sehr, sehr kleines Zimmer ohne Bad. Das hat beinahe 10,000 SFr gekostet pro Monat. Dumm ist wer ehrlich ist oder ein Haus besitzt im Alter.

  • 2007 schrieb der Tagi noch:
    „Bausparen erfülle den Verfassungsauftrag zur Förderung des Wohneigentums, sagte Kommissionssprecher Hans Rudolf Gysin (FDP/BL). Die Wohneigentümerquote in der Schweiz liege bei knapp 35 Prozent, deutlich tiefer als im Ausland. Sie könne nur durch eine gezielte Förderung erhöht werden.“

    Kann hier nachgelesen werden: http://sc.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/794752.html

    Wenn das mal kein Grund ist, Herr Renz. Die Wohneigentümerquote ist im Vergleich zum Ausland zu niedrig. Deshalb die Förderung von Wohneigentum.

    • sepp z. sagt:

      „Die Wohneigentümerquote ist im Vergleich zum Ausland zu niedrig.“
      weshalb eigentlich eifern wir hier dem ausland nach, wo wir sonst so gerne die schweiz als musterbeispiel in allen belangen hinstellen? ich bin öfters wieder erstaunt, wie eine svp ohne zögern länder wie deutschland oder frankreich als referenz für die wohneigentumsquote nehmen, deren wirtschafts- und staatssysteme sie ansonsten aber entschieden zurückweisen.

      ich bin weder gegner noch befürworter einer bestimmten wohnform. aber etwas skepsis wäre bei solch blinden folgeaufrufen angebracht.

  • Mengerstein sagt:

    Un bon idéologiste, bien rouge et des propos idiots, on peut le comprendre, il y en a encore des crétins de ce genre, ils sont en voie de régression depuis la fin du communisme.

    • Peter Hofer sagt:

      Touché

      • Ted Demore sagt:

        Exact!
        La Suisse est sans aucuns doutes le pays d’Europe où il est le plus dur de devenir propriétaire.
        Avec des biens d’entrée de gamme qui tournent autour du million de francs, les fonds propres seront au moins de 200’000chf. Pour posséder un avoir 2ème pilier aussi élevé, il faut déjà avoir cotisé presque une dizaine d’années si l’on est un fonctionnaire, toute une vie si l’on a un deuxième pilier au minimum légal. J’ai 35ans et toujours pas les moyens de devenir proprietaire alors que mes collèges français de 25ans le sont déjà tous… chercher l’erreur!

        200’000chf de moins lors de

  • dieter baumann sagt:

    Lieber Fabian Renz: Aus meiner Sicht ein doch sehr sehr einseitiger und einfacher Beitrag. Wo sind die Beweise bezüglich des Schadens an der Volkswirtschaft ? Wo der Beleg, dass insgesamt Steuerlöcher entstehen (über alles gerechnet, inklusive Unternehmenssteuern aller am Bau beteiligter KMU) ? Offenbar geht’s hier mehr um „die Ueberwindung des Kapitalismus“ denn um Fakten. Lassen Sie uns in 30 Jahren wieder darüber reden … vielleicht sind auch Sie bis dann ein neogermanischer Edelfreier – es wäre zu Ihrem und des Staates Vorteil !

  • Markus Sennheiser sagt:

    Bin mit diesen Artikel nicht ganz einverstanden. 1. Wir haben hier immer noch den Eigenmietwert was woanders im Ausland sehr selten vorkommt. 2. Es sind nicht nur gutverdienende die Eigenheim besitzen sondern auch normale Leute die im Leben woanders auf viel verzichtet haben um sich ein Eigenheim zu leisten und dies auch aus altervorsorgliche sowie vorsogliche gründe für die Nachkommen. 3. Mann sieht gerade in dieser zeit was mit den mietzinsen passiert und der staat kann hier nicht gross eingreifen darum ist es die logische konsequenz eingenheim zu fördern.

    • sepp z. sagt:

      3. hm. und was passiert gerade mit den liegenschaftspreisen bei eigentum? steigen massiv, der staat kann auch nicht eingreifen.
      2. auch mieter verzichten, um ihre ziele zu erreichen und für die altersvorsorge zu sparen. ein geschäft aufbauen. in die bildung der kinder investieren. sparen in geldanlagen. weshalb sollen diese bestraft werden, dass sie kein haus gekauft haben?
      1. der eigenmietwert wird durch die diversesten abzüge längst kompensiert. demgegenüber haben mieter keine spezifische abzugsmöglichkeit bei steuern.

  • AntonKeller sagt:

    Die einfachste und effektivste Möglichkeit die Besitzquote zu erhöhen ist eine Stempelsteuer auf Hypotheken. So würden auch Liegenschaften von Immobilien AG’s erfasst.

  • Berti Bissig sagt:

    Ich habe mein Elternhaus geerbt und muss mich sehr anstrengen, die „Bestrafungssteuern“ zahlen zu können! Es gibt auch Leute, die wenig verdienen aber in ihrem Haus wo sie aufgewachsen sind leben wollen! Vielen Dank Herr Renz, sie haben mir die noch ausstehende Entscheidung über eine Erneuerung des Tagi Abos abgenommen und ich kann etwas mehr einsparen um diese Steuer zu bezahlen.
    Unwissenden eine solche Plattform zu bieten ist unverantwortlich.
    .

    • sepp z. sagt:

      normalerweise ist es eh so, dass erben das geerbte haus verkaufen. weil es nicht dort liegt wo sie wohnen wollen/müssen. immobilie eben. weil sie andere wohnvorstellungen haben. andere anforderungen ans leben. meist erben sie auch erst dann, wenn sie selbst schon etabliert sind. oder weil nicht alle 3 kinder das haus behalten können und eins die anderen auszahlen muss.

      es gibt viele gründe, ein geerbtes haus zu verkaufen.
      den steuern die schuld geben zu wollen, ist im normalfall schlicht naiv.

      • Berti Bissig sagt:

        Ja bravo, dass ist ja mal eine sehr Kluge Antwort. Besten Dank!!!!????

      • Maria Halder sagt:

        Ja und sowieso. In ihrem Weltbild ist Erben des Teufels. Geschieht ihm recht, wenn er alles abliefern muss, nicht wahr? Damit das Geld dann gebraucht werden kann, um den Kapitalismus zu ueberwinden.

  • Thomas Stäubli sagt:

    Die Mobilität der Hauseigentümer wird v.a. durch die Grundstückgewinnsteuer verunmöglicht. Diese besteuert nämlich in erster Linie die Inflation. Die Hauseigentümer sind zusammen mit den Autofahrern die Milchkühe der Nation. Es ist intelligenter, Hauseigentum zu fördern als wie oben vorgeschlagen Autokauf oder Steinway-Flügel, denn diese Produkte kommen aus dem Ausland, aber die Handwerksbetriebe i.d.R. aus dem Inland. Bevor man Milliarden in ökonomisch fragwürdige sog. „erneuerbare Energie“ steckt, fördert man gscheiter die Hauseigentümerschaft.

    • sepp z. sagt:

      naja, wenn das ein argument gewesen wäre: heute ists definitiv überlebt. viele handwerker im züribiet kommen aus deutschland, auch bei grossen bauvorhaben (neat etc) bauen unterdessen österreichische firmen. und autos übrigens kommen vollständig aus dem ausland. was genau wird hier also gefördert? die zersiedelung allenfalls…

      • Sehr unqualifizierte Aussage. Unser Haus wurde aus Material und durch Handwerker zu ca. 90% aus der CH gebaut. Und wenn die Bundesbehörden so blöd sind die Neat, welche wir für die EU bauen, durch EU-Unternehmer bauen zu lassen, dann ist das sicher nicht der Fehler der Häuslebauer! Oder?

        • sepp z. sagt:

          naja, ich komme beruflich aus dem business, und kann ihnen bloss schildern, dass immer weniger häuslebauer in der nordschweiz für eine küche 30’000 fr bezahlen, wenns der deutsche anbieter für 1/3 einbaut.
          es geht nicht darum, wer schuld an was sei, sondern um den schlichten fakt.

          • Genau. Der Fakt ist, dass wir ein Holzhaus von einem hiesigen Anbieter (günstiger als deutsche und österreichische Anbieter) und eine Küche von einer Schreinerei aus dem Nachbadorf bauen liessen (wenig teuerer als ein Importprodukt). Was die Nordschweizer genau machen weiss ich nicht. Was ich allerdings auch nicht akzeptieren würde sind Importwaren welche in der Schweiz einfach mal so 30-40% mehr zu Buche schlagen. Dann würde ich auch gleich über der Grenze einkaufen. Der Importeur muss sich keine goldene Nase verdienen.

  • Peter Hofer sagt:

    DIE VERHEERENDE AUSWIRKUNGEN DES SOZIALNEIDES. Es ist auf den ersten Blick wohl etwas schwierig, denjenigen die es haben (kommt oft nicht von ungefähr) Privilegien zu gönnen. Überlegt einfach mal, woher die Aufträge an Bauwirtschaft und allgemein der Konsum von teuren Gütern kommt. Wohl kaum von einem bewohner einer Genossenschaftswohnung im Kreis 4. Ich habe mich längst damit abgefunden, dass es halt besser Verdienende gibt, die aber auch sonst schon genug Steuern Zahlen. Der obige Bericht gehört für mich zum thema Sozialneid schüren. Aufhören damit. Die Deutschen haben dies zum Exzess getrie

    • Adi sagt:

      Bin weitgehend einverstanden.
      Nur einen Punkt kann ich nicht unterschreiben: „…denjenigen die es haben (kommt oft nicht von ungefähr)“

      Leider ist die Tendenz in der Schweiz (und nicht nur hier) so, dass die meisten Wohlhabenden das Vermögen erben und nicht selber erwirtschaften. Das ist der grösste Systemfehler im Kapitalismus. Wäre es wirklich so, dass Reichtum durch Leistung entsteht, würde ich ihnen 100% Recht geben. In Wahrheit ist es aber so, dass selbst mit einem guten Einkommen kaum Eigentum möglich ist ohne elterlcihe Hilfe. An diesem Misstand wird das System dereinst scheitern.

  • Martin Bosshard sagt:

    Die Bevorzugung der Eigenheimbesitzer ist einfach zu erklären: Politik für die eigenen Interessen. Die meisten BundesparlamentarierInnen sind doch Eigenheimbesitzer, und das wird in den Kantonen nicht anders sein. Typisch auch, dass Anita Thanai abserviert wurde: Sie vertritt die Mieterinteressen!

    • sepp z. sagt:

      es gab mal im kanton zürich auf kantonaler ebene eine journalistische untersuchung hinsichtlich wohnform der nationalräte.
      die war recht offensichtlich.
      rechts= tendenziell eigentum auf dem lande, links tendenziell miete in städtischen gebieten.
      (allerdings ists bspw auf stadtzürcher gebiet mit den gemeinderäten wieder anders).

      • Zum Thema „Links tendenziell Miete in städtischen Gebieten“. Ja, zum Beispiel in einer subventionierten Genossenschaftswohnung. Wie so gewisse Nationalräte aus Züri! Es ist ja sicher gerechter den Armen die günstigen Wohnungen wegzuschnappen als mit dem eigenen Geld ein Haus auf dem Land zu kaufen…. Think about Mr sepp z.

        • sepp z. sagt:

          Herr/Frau Buume, das ist reine Polemik. Es gibt Genossenschaftswohnungen, ja, aber ich habe geschrieben: Miete. Zur Miete wohnen. Nicht in Genossenschaften. Und das hat auch die Untersuchung zu Tage gebracht.
          Praktisch alle SVP ZH-Nationalräte wohnten auf dem Land als Eigentümer (auf dem Land funktioniert der Immobilien Markt durchaus anders als in der Stadt), die Linken NR waren tendenziell Mieter.
          Die Untersuchung war in keiner Weise wissenschaftlich, entsprechend sind die Gründe dafür offen (bsp in Zentren höherer Anteil Mieter). Die Untersuchung ist dennoch gültig und bemerkenswert.

          • Ich nehme an Sie lesen Zeitung? Unlängst wurde thematisiert, dass ein Zürcher Nationalrat in einer günstigen Genossenschaftswohnung wohnt, voilà! Dann zum Thema Miete oder Genossenschaft: Ich weiss gar nicht worauf Sie hinaus wollen. Wir wohnten in einer Genossenschaft wo wir Anteile kaufen mussten und in einer anderen Genossenschaft wo das nicht verlangt wurde. Auf jeden Fall haben wir in beiden Genossenschaften Miete bezahlt. Was soll’s: Wir können dem auch Abgeltung oder Zins oder sonst wie sagen. Wortklaubereien bringen uns nicht weiter.

  • Hausi Claasen sagt:

    Der Artikelschreiber differenziert zu wenig zwischen renditeorientiertem und eigenbewohntem Immobilienbesitz. Letzterer ist ohne Zweifel wünschenswert, da so der Druck auf die Mietzinse gebremst wird. Abzuwägen bleibt, ob im Gesamtinteresse des Landes (Verlust von Kulturland, Verkehr) die Bauerei so weitergehen soll. Dieser Prozess ist jetzt Aufgabe des Parlaments. Dass die Hausbesitzer (nein, ich bin keiner) dann gleich als Clique und Zuchtrasse bezeichnet werden, ist grosszügig von Herrn Renz, lässt die Sprachwahl doch immer auch Rückschlüsse auf die geistige Potenz zu.

  • Damian sagt:

    Man darf ja als Redaktion durchaus mal einen provokativen Blogeintrag erfassen um Aufmerksamkeit zu generieren.

    „Ein neuer Parkett, eine modischere Kochplatte, schönere Fensterläden? Für die Kontrolleure der Steuererklärung alles «Unterhaltskosten», die zum Vorteil des Zahlungspflichtigen verbucht werden.“

    Wenn sich dann aber solch peinlichen Falschaussagen einschleichen geht der Schuss nach hinten los und aus Tabubruch wird Polemik…

    • sepp z. sagt:

      leider hat er recht.
      es gibt steuerlich die beiden kategorien unterhaltskosten und kosten wertvermehrender investitionen.
      schönere fensterläden sind nun mal nicht wertvermehrend. auch eine modischere (zeitgemässere) kochplatte nicht.
      also sind es unterhaltskosten (die dem gleichwertigen ersatz dienen).

      • M. Bättiger sagt:

        Nein, wenn eine Küche nur aus modischen Gründen ersetz wird, ists eben wertvermehrend. Unterhaltskosten wären es nur, wenn die Küche den gleichen Standart hat wie die Alte. Hier wird sugeriert, jemand baue die alte Küche aus und beue eine moderne Top-Küche mit allem Schnickschnack ein und könne es dann von den Steuern abziehen. So läuft es nicht. Wertvermehrende Investitionen, erhöhte Bodenpreise, Wertsteigerungen führen auch immer zu einem erhöhten Eigenmietwert.

        • sepp z. sagt:

          dem steuervogt ists egal, aus welchen gründen sie die küche ersetzen.
          modisch ist dabei kein kriterium.
          die definition von wertvermehrend/unterhalt ist definiert und nachlesbar, je kanton.
          ersatz der bodenbeläge ist 100% abzugsfähig, auch ersatz teppich durch parkett.
          ersatz einbauküche auch.
          ersatz alter fensterläden durch neue sowieso.

  • francesco sagt:

    ich möchte noch ergänzen, dass nicht jeder der ein eigenheim reich ist. viele, ich eingeschlossen, haben ein eigenheim, weil wir jahrelang auf andere dinge VERZICHTET haben (ferien, teure klamotten, teure autos, wenig ausgang, zuhause gegessen u. nicht im restaurant etc.). bin ich jetzt wegen dem haus reich und muss bestraft werden? der mieter ist arm weil er das geld lieber in discos und ferien ausgibt? aufhören bitte, mir wird langsam schlecht vor augen. wer wird eher ein sozialfall, derjenige der das geld immer verbraten hat oder derjenige der sich ein heim kauft? ich verlange achtung!

    • sepp z. sagt:

      ich kenne so viele mieter, die kinder im schulpflichtigen alter haben und auf jeglichen luxus verzichten.
      ihre unterstellung: mieter=verschwender ist schlicht haltlos.
      wie wärs mal mit reich=verschwenderisch?
      genauso plausibel.

      • Maria Halder sagt:

        Dann wollten sie halt Kinder. Wenn sie das Geld lieber ausgeben, muessen sie halt vielleicht auf Kinder verzichten. Freie Wahl.

  • Philip Yeager sagt:

    Wer nachhaltig und vor allem lange spart verzichtet auf vieles, um sich vielleicht einmal ein Häuschen zu kaufen. Die „Clu-Med-All-Inclusive-Ich mach-ne-Weltreise“-Fraktion in der Gesellschaft verschleudert ihre „Kohle“ für Ausgang, Ferien, Parties, Autos und was sonst noch „in Mode“ ist. Nachhaltiges Sparen ist out, aber demjenigen der spart, dann die Butter vom Brot zu nehmen ist „in“. Die linken Neider und Jünger von Marx und Engels werden es wohl nie kapieren, dass der Preis von Wohlstand und Nachhaltigkeit der Verzicht ist. Viel „Sozialstaat“ und wenig Eigenverantwortung, gell ?!

    • sepp z. sagt:

      also bitte.
      mieter sind per definition verschwenderisch?
      ich kenne mehr hüüslibesitzer, welche zu der Weltreisefraktion gehören, als ichs von mietern wüsste.

      jene, welche nicht reich sind, sind faul und neidisch? ich kanns langsam nicht mehr hören…

  • Was mich besonders ärgert an diesem Artikel ist, dass es immer mehr so Profokanten giebt , welche alles, aber auch wirklich alles tun um jegliches Entgegenkommen unter den verschiedenen Volksschichten zu verunmöglichen.Wenn dieser feine Herr eine Initiative propagieren würde,dann könnte ich nicht anders als ablehnen! Da ist kein Vertrauen in eine gute Absicht vorhanden.Das gleiche gilt aber auch in engegengesetzter Richtung.( Profiteure)

  • Hans-Jürgen Fabian sagt:

    Besten Dank für diesen unsinnigen Artiken. Der junge Herr sollte sich doch mal Wohneigentum zulegen, dann wüsste er, wovon andere berechtigterweise Reden. Meines Erachtens kann man solche einen Unsinn getrost vergessen.

  • Gene Amdahl sagt:

    Ein interessanter Artikel von einem LINKEN oder Habenichts?

  • Adi sagt:

    Der Artikel greift zu kurz. Begünstigt wird nur, wer auf seinem Eigenheim grosse Hypotheken hat (egal ob er diese abbezahlen kann oder nicht). Im Endeffekt profitieren also die Banken, da das Geld in Form von Zinsen zu ihnen fliesst statt zum Staat in Form von Steuern.

    Fairer wäre das Tandem Zinsabzug/Eigenmietwert ganz abzuschaffen: Sprich keine Anreize für Verschuldung und auch keine Bestrafung für abbezahltes Eigenheim. Dafür sollten Wohnkosten wennschon für alle abziehbar sein von den Steuern.

  • Hans Peter Graf sagt:

    Lieber Fabian Renz – Ihre intellektuelle Halbwertszeit reicht für ein solches Thema noch nicht aus. Versuchen sie sich vielleicht in 20 Jahren wieder an diesem Stoff, vielleicht haben dann die Fragestellungen rund um den Gegenstand auch empirisch etwas vertiefen können.

  • Heinz Butz sagt:

    Ich habe noch selten bis nie solchen Blödsinn gelesen wie ihn der Verfasser dieses Blogs schreibt. Zuerst sollte er sich einmal informieren und dann blöd daher schwatzen. Er tut aber nur Letzteres.Vielleicht gehört auch die Wohnung in der er mietweise hockt einem Besitzer, wäre doch möglich oder? Herr Renz ist ein bedauernswerter Neider, der es nie schaffen wird auf der Gewinnerseite des Lebens zu stehen. Schade für ihn.

  • Alain Burky sagt:

    Polemik eines jungen Urbanisten (passt besser ins Bistrot), der uns alle in Kaninchenstaelle (comme des lapins)
    einsperren will …

  • sandro gasser sagt:

    die plattenbauten in der ehemaligen DDR waren sozial gerechter, günstige mieten, handwerker brauchte es nicht weil es keine privatwirtschaft gab, die fensterländen musste man selber streichen oder liess man verlottern, gehörte ja dem staat und auf’s auto, musste man auch 5 jahre warten, dafür aber freute man sich doppelt. tja, es war damals viel besser und sozialer!

  • Werner Münger sagt:

    Seit Jahren versprechen die Politiker(ausser den Linken)dassder Eigenmietwert abgschafft wird. das ist für den Mittelstand die ungerechtiste Steuer!Oder am besten , man würde SP verbieten! Die ist die Mittelstandvernichter!

    • Christian Mueller sagt:

      Sehr qualifizierter Kommentar, Herr Münger. Der Mittelstand besteht bestenfalls zur Hälfte aus Hüüslibsitzer. Dann kommt noch die Unterschicht dazu, die kaum Immobilien besitzt. Aber Ihr Aufruf, Parteien zu verbieten, finde ich äusserst interessant. Das war schon immer eine Lösung, denn nur *Sie* haben Recht, Herr Münger.
      Ich habe null Mitleid mit den Immobilienbesitzern. Denn die bezahlen immer noch weitaus weniger als Mieter abdrücken müssen. Zwecks Finanzierung des BMWs der Wirtschaftselite, den SVPlern und FDPlern, den wahren Mittelstandsvernichtern und Volksverleugnern.

  • Konrad Augst sagt:

    Endlich übt sich auch der Tagi wieder in der hehren Kunst der gepflegten Polemik. Des Journalisten höchste Pflicht! Die Hüsliwüste gehört endlich ausgemerzt, die billigen Finca- und Chaletverschnitte, die unser Mittelland verschandeln, abgerissen.

  • Charly Wyss sagt:

    Nichts gegen Mieter, aber da platzt mir der Kragen. Meine Mutter hat 60 Jahre lang ihr Haus tausende Stunden gepflegt und erhalten. Dafür werden zu ihren 50000.– Rente pro Jahr noch 22000.– virtuelles Einkommen als Eigenmietwert aufgerechnet. Was soll daran fair sein? Wenn kein warm Wasser da ist, die Heizung nicht läuft oder sonst eine Störung vorliegt, dann greift der Mieter zum Telefon. Der Hausbesitzer ist auf sich gestellt, muss alles organisieren und bezahlen. Einsatz von Kapital stellt ein Risiko dar, alles zu verlieren. Das kennt der Mieter nicht. Eigenmietwert gehört abgeschafft!

    • Elsbeth Vocat sagt:

      Da kann ich Ihnen nur beipflichten. Auch wir haben uns jahrzehntelang um der Werterhalt unseres Hauses gekümmert, unzählige Arbeitsstunden geleistet, die wir bei der Steuer nicht geltend machen können. Als ehemalige Selbständigerwerbende haben wir kein Pensionsguthaben erschaffen können und müssen allein von der AHV leben. Der Eigenmietwert wurde eine zu grosse Belastung, weshalb wir das Haus an einen unserer Söhne überschrieben haben, gegen unentgeltliches Wohnrecht. Jetzt werden wir noch mit 30% Grundstückgewinnsteuer bestraft und müssen den Mietwert der Wohnung als Einkommen versteuern.

  • Hansli sagt:

    Der Staat hat sich nicht in die Wohnform der Bürger einzumischen. Das einzige vernünftige wäre: Abschaffung des Eigenmietwertes, Abschaffung alle Abzüge und ganz sicher kein Schuldzinsabzug.

    • sepp z. sagt:

      das wäre irgendwie das korrekteste und fairste. liberal im althergebrachten sinne.
      dagegen ist jedoch die lobby der banker (schulden wären plötzlich nicht mehr attraktiv), die lobby des HEV und der Eigentümer (die eigene klientel müsste auf bisherige steuergeschenke verzichten) etc.

      wohlgemerkt: anstatt über eine abschaffung dieser merkwürdigen steuerverzerrungen zu diskutieren, wird neuerdings sogar ein zusätzliches steuergeschenk gefordert. von denselben parteien übrigens, die ansonsten immer die bierdeckel-steurerklärung anpreisen…

  • Peter Waldner sagt:

    Wenn man den blödsinnigen „Eigenmietwert“ abschafft, der da ein Einkommen suggeriert, das es gar nicht real gibt, sondern bestenfalls eine Einsparung von Kosten darstellt, könnte man auch alle diese hier jämmerlich beklagten Steuervorteile vergessen. Das Resultat ist dann, dass Oma das Häuschen verkaufen muss, weil die Steuern das tatsächliche Einommen auffressen. Der Autor sollte sich lieber einmal fragen, warum die Schweiz das „Land der Mieter“ ist, was nicht gerade für eine Bevorzugung der „Hüüsli Clique“ spricht.

  • Hans Maag sagt:

    „Es gibt keinen auch nur halbwegs ersichtlichen Grund, Hauseigentümer staatspolitisch und steuerrechtlich in den Status neogermanischer Edelfreier hoch zu legiferieren“. Eine Frechheit eines linken Schreiberlings. Ich habe mein Haus mit Geld, das ich verdient und versteuert habe gekauft. Heute bezahle ich darauf Vermögenssteuer und Eigenmietwert. Also 3 x Steuern für meine 3te Säule in Form von Wohnungseigentum. Ein 4tes Mal werden dann die Erbschaftssteuern für meine Erben fällig.

  • dan meier sagt:

    Für den Autoren scheint jeder Häuschenbesitzer – oder ist es gar jeder mit Wohneigentum – ein Bonze zu sein, der Traum vom Eigenheim raumplanerischer Blödsinn. Immerhin der Schutzraum-Blödsinn wurde enttarnt. Ein Artikel äusserst bescheidener Qualität.

  • Beat Huber sagt:

    Seit zehn Jahren habe ich Wohneigentum. Noch nie waren in dieser Dekade die Hypothekarzinsen höher als der Eigenmietwert, womit ich immer ein zusätzliches, fiktives Einkommen versteuern musste, welches ich gar nicht hatte. Andererseits wäre die Miete für eine vergleichbare Immobilie einiges höher gewesen, womit ich vermutlich indirekt zur Rendite einer Pensionskasse beigetragen hätte.

  • Hans Peter Graf sagt:

    Lieber Sepp Z. – es wäre hilfreich, wenn sie mit ihrem Namen Fabian Renz auf die Kritik an ihrem Artikel anworten und sich nicht hinter einem Pseudonym verbergen würden. Wer am Morgen Güllen ausfährt, der muss am Abend damit rechnen, dass er stinkt. (Bernbieter Sprichwort).

    • sepp z. sagt:

      ja, herr hans peter graf. tut mir leid.
      ich bin nicht aus der journalistischen ecke. trotzdem beschäftige ich mich mit dem thema.
      ists erlaubt?

  • Ray sagt:

    wie komme ich zum eigenheim? ich spare 10 jahre 5’000.- pro jahr (416.- pro Mt) / partner spart 10 jahre 5’000.- pro jahr = ergibt in 10 jahren rund 100’000.- / damit kann man rein theoretisch und rechnerisch wohneigentum von 500’000.- finanzieren. hat man noch eine lebensversicherung oder verwandte könnte der betrag auf 150’000.- eigenkapital wachsen. ergibt rund 750’000.- für wohneigentum. so siehts aus!

    • Adi sagt:

      Diese Rechung geht aber nur auf, wenn in 10 Jahren die genannten Immobilien nicht plötzlich 1 Mio statt 500’000 bzw. 1.5 Mio statt 750’000 kosten. Die Inflation lässt grüssen.

      Tatsache ist, dass Eigenheimerwerb ohne fremde Hilfe (Eltern, Erbschaft) für den Grossteil der Einkommenskategorien in der Schweiz unerschwinglich ist.

  • René sagt:

    Ziemlich polemischer Text, sorry.

    Vielleicht könnte es Sinn machen, dass wir unseren Anteil an Mietern von 60-70 % verkleinern?
    Viellleicht könnte es Sinn machen, sein Geld in Immobilien zu investieren statt in Fonds, Hedge Fonds, Aktien oder anderen Schrott?

    Und ausserdem ist bei den tiefen Zinsen heute die Differenz zwischen Eigenmietwert und Hypozinsen negativ, d.h. als Eigentümer muss ich ein fiktives Einkommen versteuern. Fact my dear!

    Etwas weniger Polemik und mehr Reflektion täten gut.

    • sepp z. sagt:

      weshalb müssen wir den anteil an mietern verkleinern? sind mieter schlecht? staatssicherheitsgefährdend? 😉

      die geschichte des hüüsli ist interessant. in der nachkriegszeit in australien, usa etc etwa wurde staatlich gefördert, dass die frau im haushalt arbeite, der mann aber auswärts. dieses rollenmodell war bedingung für den grossen bestand an peripheren einfamilienhäusern. -> die idee von eigentum (u. auch von miete) war und ist voll von ideologischen, heute z.t. absurden motiven.

      weshalb nicht etwas weniger ideologie und etwas mehr entscheidungsfreiheit dem bürger?

  • M. Tschudin sagt:

    Als Hausbesitzer hat man auch viele Nachteile, einer der grössten ist wohl der, dass man fast ein ganzes Leben lang alles Geld in sein Haus reinsteckt und auf viel verzichtet. Hat man dann im Alter das Pech in ein Altersheim gehen zu müssen wird das durch das Haus angehäufte Kapital bis auf einen kleinen Rest zur Deckung der Altersheimkosten verwendet.
    Wenn einer der gleich viel verdient hat sein Geld immer für teure Ferien, Autos etc. ausgegeben hat, wird das Altersheim durch den Staat finanziert.

  • Heinz sagt:

    Sorry Fabien Renz, ihr Artikel ist schlecht recherchiert.
    Sie kennen sicher den Unterschied zwischen Eigentum und Besitz einer Immobilie? Der Eigentümer hat auch das Risiko einer Immobilie welcher ein Besitzer (Mieter) nicht hat. Der Besitzer entrichtet dafür ein Entgelt für die Benutzung der Immobilie mit einer entsprechenden Rendite, der Eigentümer will sein Geld auch verzinst haben oder sollte er dies nicht? Fortsetzung folgt…

  • Barbara Gasser sagt:

    So ein schlecht informierten und oberflächlichen Journalisten gelesen… Da wird einfach behauptet. Fakten? Wozu auch? Wäre wohl zu aufwändig und komplex für diesen Schreiberling gewesen. Aber etwas hat Herr Renz trotzdem bewiesen: Wenn er dereinst viel Geld verdienen will (z.B. um eine Wohnung zu kaufen…), kann er z.B. als Ghoswriter für Extremparteien jeglicher Couleur, bevorzugt sogar für die SVP, Hetz-Pamphlete verfassen. Dass er das kann, hat er hiermit ja bewiesen…

  • Heinz sagt:

    Der Eigentümer muss die Miete als Einkommen versteuern und jetzt kommt dass Entscheidende beim Eigenmietwert (EMW), im eigenbewohnten Eigentum muss nebst der Hypothek auch sein eigenes versteuertes erspartes Eigenkapital (welche keine Rendite abwirft, kann aber dadurch etwas gündtiger wohnen) nochmals mit dem Eigenmietwert versteuern. Der EMW ist somit eine Strafsteuer

  • Leonardi M. sagt:

    Ich denke auch des es grosse Vorteile hat, wenn zum Beispiel wie in Italien der grösste Teil der Bevölkerung in Eigenheimen lebt, somit können wir den Spekulanten zumindest ein wenig der Riegel geschoben werden. Bei so einem hohen Mieteranteil wie in der Schweiz haben Banken und andere Konsortien viel Interesse daran,Billige Mietwohnungen abzureissen und Sie dann diese Teuer an eingewanderte Neureiche weiter zu vermieten.Auf der Strecke bleiben dan eben die kleinsten

  • Karli sagt:

    Leider wird hier in unverantwortlicher Weise der Sozialneid geschürt. Den Stiel würde ich einem Juso zuordnen. Ich habe für mein Eigenheim bitter gespart wärend Bekannte von mir das Geld verprasst haben. Heute jammern sie weil die Mieten steigen. Auf den Zins vom Geld auf der Bank zahlen wir alle Steuern der Hausbesitzer wird aber beim Verkauf der Liegenschaft abkassiert. Für das Geld an und für sich bezahlen wir nur die Vermögenssteuer die auch ein Hausbezitzer auf sein Haus bezahlt. Mit dem EMW bezahle ich aber Steuer für mein „Geld“ das jetzt nicht auf der Bank liegt sondern im Haus steckt.

  • Tom sagt:

    Sorry, Eigentum ist nicht gleich Häuschen am Südhang mit Seeblick. Das sind Neidfantasien der Unwissenden. Wir kaufen gerade eine mittelständische Eigentumswohnung im Grossraum Zürich um endlich keine Rendite mehr an einen Vermieter zahlen zu müssen. Dass solche Eigeninitivative gefördert wird ist nur richtig. Schauen Sie in Homegate nach Eigentumswohnungen im Bereich um 500’000Fr. Sie werden einige interessante Angebote auch im Grossraum der Stadt Zürich finden. Man muss halt ein bisschen wach sein und sich informieren.

    • Adi sagt:

      Das auf dem Bild ist aber ein Nordhang 😉
      *scnr*

    • sepp z. sagt:

      sie haben recht, häuschen ist nicht gleich villa mit seeblick.
      mit dem geplanten bausparmodell werden aber auch diese villen mit seeblick subventioniert.
      bezahlt notabene von den nicht-eigentümern, also den wohnungsmietern.
      ist das der richtige weg?

  • max weber sagt:

    Fakten wer in ein neues Haus oder eine neue Wohnung besitzt kann an Unterhalt fast nichts abziehen was abziehbar ist sind 20% von den Hypozinsen und meistens ist ja der Eigenmietwert höher als die Zinskosten und das wiederum verhindert bei vielen ihre Hypozinsen so schnell als möglich abzubauen. Und wer über eine 3. Säule amotisiert muss für den Betrag wiederum Steuernbezahlen.

  • Karli sagt:

    Mir fällt auf das es hier einige Schreiber gibt die anscheinend permanent allen Antworten. Keine Arbeit oder den Arbeitgeber gerade mittgeteilt, dass man die „ganze Nacht erbrochen hat“ und somit heute nicht arbeiten kann? Wohl weil der Neid uber die Hausbesitzer das Gelage von Vortag hochkommen liess? Oder gar von Jusos bestellter Schreiber? Adlaten von Hern Renz? Oder gar Redaktionskollege? Da man ja auf die Freischaltung warten muss ist das Antworten ziemlich Zeitaufwendig und es stellen sich hier schon ein paar Fragen warum gewisse Leute so iel Zeit haben. Sehr beschäftigt sind sie nicht.

    • Maria Halder sagt:

      Nein, ich wohne in einer anderen Zeitregion. Bei mir ists Morgen. Ausserdem bin ich mein eigener Chef.

  • Lieber Fabian Renz. Scheint es nur oder sind Sie wirklich neidisch? Ich habe eine Quizfrage an Sie: Soll ich als bekennender TV-Abstinenzler in Zukunft der Billag Gebühren zahlen nur weil der Bundesrat meint, mit einer allgemeinen Zahlpflicht die Kosten bei der Billag senken zu können? Und wieso sollte ich das zahlen, wenn gleichzeitig irgendwelche KMU von dieser Zahlung befreit werden? Schöne, gerechte Welt. Nochwas zum überdenken: Ist es nicht sinnvoller das Geld in eine selbstbewohnte Immoblilie zu stecken als in irgendwelche, nicht nachhaltige Finanzprodukte?

  • Helveticus sagt:

    Den Erwerb von Wohneigentum zur Eigennutzung zu fördern ist gut und sinnvoll, weil die Altersvorsorge aufgrund der demographischen Entwicklung zunehmend auf tönernen Füssen stehen wird. Wenn Herr Renz seine eigentlich achtenswerte Argumentation mit sinnfreiem Geschwätz über neogermanische Edelfreie und angeblich wuchernden Häuserkrebs dekoriert, befördert dies nicht seine Glaubwürdigkeit.

  • susanne beerli sagt:

    Wenn Eigenheimbesitz so vorteilhaft sein soll, rate ich Herr Renz selbst Immobilienbesitzer zu werden und aufgrund der eigenen Erfahrungen diese Kolumne nochmals zu schreiben. Wetten, dass sie ziemlich anders ausfallen wird? (falls überhaupt veröffenltichungswert). So eine Fehleinschätzung der Lage habe ich selten gesehen.

  • Hansruedi Schnider sagt:

    Eigenheimbesitz ohne Eigenmietwert? Kein Problem! Ich baue mir ein Haus, verkaufe es nach der Erstellung an meine Stiftung
    in Vaduz und lebe als Mieter im Haus welches der Stiftung gehört. EIne absolut legale Möglichkeit welche hochspannende Möglichkeiten eröffnet….

    • susanne beerli sagt:

      Da machen Sie nur vorwärts, solange der Eigenmietwert grösser als die Hypothek ist. Gleichzeitig sollte der „Mietzins“ in etwa gleicher Höhe wie die Hypothek sein. Ein labiles und pflegeintensives Konstrukt mit fraglichem Nutzen.

      Die Stifung kann übrigens irgendwo sein (Vaduz bringt Ihnen keine Vorteile), versteuern müssen Sie die Stiftung in der Gemeinde der Liegenschaft.

  • Jean-François Chappuis sagt:

    Il faut arrêter de dire que les petits propriétaires sont les plus avident de subventions!
    Celles-ci ne sont que des cacaouètes par rapport à d’autres que vous citer!
    Par-contre, supprimer l’obligation de construre un abri anti.atomique inutile est une bonne chose, afin d’éviter de donner des subventions pas nécessaires.

  • M. Bättiger sagt:

    Und wieder linkes Gedankengut, dass hier prominent vertreten ist (der nächste Polit-Blog wird dann wohl wieder ein SVP-Bashing Artikel sein). Wer ein Haus besitzt, zahlt dafür Vermögenssteuern und zusätzlich zahlt man dafür unglaublicherweise eine enorm hohe Miete an den Staat (Eigenmietwert). Man stelle sich vor, man müsste für alle gekauften Gegenstände (Auto, Steinway-Flügel oder Briefmarke) einen Mietwert an den Staat entrichten. Und unter diesen Voraussetzungen spricht der Artikelschreiber von der bevorzugten Hüsli-Clique? Andere Sondersteuern kommen noch dazu: Grundbuch, Besitzwechsel…

    • Helveticus sagt:

      Ich bin ehrlich estaunt ob Ihrer grosser Leidensfähigkeit, Herr Bättiger. Mit welcher Unerschütterlichkeit Sie im Ernst erwarten, dass im Politlbog irgendwelches faschistoides SVP-Gedankengut transportiert wird! Na wenigstens haben Sie für einmal stichhaltige Argumente.

    • Helveticus sagt:

      Ich bin ehrlich erstaunt über Ihre grosse Leidensfähigkeit, Herr Bättiger. Wie Sie Tag für Tag erwarten, dass in diesem PolitBlog dröge Rechtsideologie verbreitet wird, zeugt von bewundernswerter Unerschütterlichkeit und Beharrlichkeit. Na, wenigstens haben Sie für einmal stichhaltige Argumente.

      • M. Bättiger sagt:

        Faschistoid sind meist die, die andere so bezeichnen. Diese Leute zeigen nähmlich, dass sie keinen Respekt vor anderen Meinungen haben oder sie glauben, ihre eigene Meinung sei so erhaben, dass man daher andere stigmatisieren dürfe. Aber das hatten wir ja schon einmal in der Geschichte, wo andere Gruppen und Meinungen erst belächelt, dann stigmatisiert wurden. Und schliesslich ging man gegen die Gruppe auch mit Gewalt vor. Was der Kern von Faschismus ist, scheinen sie nicht begriffen zu haben. Es ist die überhebliche Art, andere Ansichten zu kriminalisieren. Genau dies tun Sie.

        • Helveticus sagt:

          Herr Bänziger, lassen Sie doch einmal das Gejammer, weil der Tagi nicht so schreibt wie die Schweizerzeit. Das ist ebenso kindisch wie ermüdend. Ich erkenne bei der SVP in ihrem Führerkult, der unverschämten Propaganda und einem übertrieben autoritären Verhalten klar faschistoide Züge. Ich benenne dies auch so, weil ichs gern deutsch und deutlich mag. Vor Argumenten Andersdenkender habe ich sehr wohl Respekt, aber nicht vor dümmlich-diffamierender Polemik.

  • Barbara sagt:

    Der Blogverfasser ist bestimmt kein Eigenheimbesitzer und es geht ihm wohl auch vorallem um Polemik. Fensterläden werden aus Notwendigkeit ersetzt, Herdplatten ebenso wie auch der Parkett. Denn um dies zu tun benötigt man ja im Vorfeld das Kapital um die Kosten dafür zu decken. Von den Steuern abziehen kommt ja erst später. Und man kann nicht jedes Jahr neue Herdplatten, Fensterläden etc. von den Steuern absetzen. Ausserdem wie absurd: Der Staat deklariert Eigenheimbesitzer zu Mietern in ihrem eigenen Besitz und wirft ihnen vor Miete von sich selber zu kassieren! Seldwyla lässt grüssen.

  • M. Bättiger sagt:

    Wenn ich also mein Geld einfach auf der Bank lasse, zahle ich nur Vermögenssteuer. Wenn ich aber mein Geld statt auf der Bank in ein Eigenheim investiere, dann zahl ich neben Vermögenssteuer auch noch einen Eigenmietwert. Und der Grund dafür wäre bitteschön?

    • Eduardo sagt:

      Ganz einfach: Der Eigenmietwert hilft Banken und Linken gleichzeitig. Bei den einen sorgt er für eine hohe und beständige Rendite aus dem Hypothekengeschäft, bei den anderen unterstützt er den Klassenkampf gegen die verhasste und zugleich beneidete „Bourgeoisie“. So marschieren schweizerische Kapitalisten und Marxisten seit Jahrzehnten einig Hand in Hand und werden es noch lange tun, einer gewissermassen der nützliche Idiot des anderen.

  • Bernhard Egger sagt:

    Nein, ich will nicht staatlich gefördert werden als Liegenschaftseigentümer. Aber genau gleich will ich auch nicht dafür bestraft werden!!! Was für Förderungen gibt es denn heute in der Realität? Keine. Der angebliche Steuerabzug für einen moderneren Herd, wie im Artikel angeführt, existiert nicht. Nur wertERHALTENDE, aber nicht wertVERMEHRENDE Aufwände dürfen abgezogen werden. Was für Strafen gibt es? Den Eigenmietwert, die vielen Gebühren, etc. Herr Renz, was Sie schreiben, ist auf gut Züritüütsch, än absolute Hafächääs! Gehen Sie erst mal recherchieren, bevor sie so einen Mist verzapfen!

    • sandro gasser sagt:

      danke bernhard egger, uf guet züüritütsch zrugggeh. ich vermute fast dass es, um ein redaktor des tagi zu werden nur die richtige gesinnung bezw. richtige parteibuch braucht. kritisch hinterfragend und unideologisch an ein thema herangehen zum nutzen der geneigten leser! schade, den ein „guter“ = kritisch weiterführender artikel sind sie nicht nur dem tagi, den leser oder der sache schuldig, nein auch ihnen selber. deshalb bin ich sehr sicher, das der nächste artikel von ihnen als redaktor fundierter geschrieben wird. trotz oder wegen ihrer politischen einstellung. besten dank!

  • Hans Maag sagt:

    Wie Fabian Renz können nur wenig Leute zwischen Besitz und Eigentum unterscheiden. Besitz wird, juristisch falsch, oft als Eigentum bezeichnet. Man spricht vom Hausbesitzer und meint damit den Eigentümer]. Juristisch muss man nicht Eigentümer einer Sache sein, um sie zu besitzen. Man kann als Mieter eine Wohnung besitzen ohne sie zu Eigentum zu haben. Man kann Eigentümer eines Hauses sein, muss aber nicht gleichzeitig der Besitzer sein. Bildlich gesprochen: Im Restaurant besitzt man einen Stuhl (man sitzt darauf), der dem Beizer gehört. Der Begriff Eigenmietwert ist somit ein Unwort.

  • Klicki sagt:

    Manche Hüslikäufer können nicht rechnen, zahlen zuviel und verschulden sich über die Ohren, dann macht Eigentum nicht frei, sondern ist ein Klotz am Bein und macht unglücklich, wie man an den frustrierten Kommentaren hier sieht. Liebe Hauseigentümer, Ihr seid steuerlich privilegiert, also spart Eure Tiraden und Euer Gejammer. Wenn Ihr finanziell trotzdem am Anschlag seid, seid Ihr selber schuld, denn wie man sich bettet, so liegt man.

    PS. Ich bin glücklicher Hauseigentümer (denn ich kann rechnen), und natürlich profitiere ich steuerlich, zuvor war ich glücklicher und neidloser Mieter…

    • Bernhard Egger sagt:

      Können Sie mir bitte diese steuerlichen Privilegien erläutern? Ich sehe nämlich keine. Aber vielleicht bin ich (auch glücklicher Wohneigentümer) einfach zu blöd oder zu ehrlich?

      • Klicki sagt:

        Indem ich für Hypozinsen mehr abziehen kann, als der Eigenmietwert beträgt, die Einkommenssteuer auf den Zinsen und Dividenden des Sparkapitals wegfällt, weil das jetzt im Haus steckt, der pauschale Unterhaltsabzug z. Zt. wesentlich höher ist als der tatsächliche und ich später zum effektiven Abzug wechseln kann, und obendrauf kommt noch die Säule 3a, mit der man die Hypothek extrem steuergünstig amortisieren kann.

        • Daniel sagt:

          von einer steuergünstigen Amortisation kann nur jemand daherplappern, der noch nie den Bezug der Säule 3a versteuern
          musste.

        • Jürg Meier sagt:

          – Schuldzinsen können sie immer abziehen das ist kein Privileg des Eigentümers
          – In die 3. Säule können sie immer einzahlen (auch ohne Haus)
          – in gewissen Kantonen ist der wechsel vom Pauschal zum effektiven Abzug nicht möglich
          – Wenn sie keinen Zinsertrag haben zahlen sie hoffentlich auch keine Steuern

          • Klicki sagt:

            Der Schuldzinsenabzug nützt steuerlich nur, wenn man den Ertrag, den man aus dem aufgenommenen Kapital zieht, nicht voll versteuern muss. Also Eigenheim (Eigenmietwert < Marktmiete) oder Aktien (wenn man sich das Anlagerisiko leisten kann). Das vielzitierte Auto ist ein schiefer Vergleich, weil Konsum- und nicht Investitionsgut.

            Beim Bezug der 3. Säule gibt es eine Progression. Beim selbstgenutzten Wohneigentum kann man alle 5 Jahre auszahlen lassen, das ist günstiger als alles auf einmal (Mieter mit 60-65).

          • Jürg Meier sagt:

            @Klicki
            Vielen Dank, habs begriffen

    • Jürg Meier sagt:

      Wie können Sie steuerlich profitieren? Klären Sie mich auf.

    • sepp z. sagt:

      klicki, ein weiser und gerechter kommentar.

  • Patty sagt:

    Ich hätte gerne mal ein Häuschen. Was mich bis jetzt abgehalten hatte, sind die anfallenden Kosten vom Haus und an was man denken muss, wenn man ein Haus hat. Vielleicht irre ich mich, aber wenn ich während des Jahres einige Renovationen vornehmen muss, kostet das. Da ich es selber bezahlen muss, fehlt mir das Geld nachher auf meinem Bankkonto. Gut, man kann es von den Steuern abziehen. Aber was heisst das genau? Deshalb bin ich immernoch der Meinung, dass man als Mieter auch nicht so schlecht wegkommt. Zudem denke ich, Hauseigentum hat nicht direkt mit reich sein zu tun.

    • Bernhard Egger sagt:

      Sie können die Renovationskosten natürlich nicht von den Steuern abziehen. Sie können diese Kosten (solange sie dem Werterhalt dienen und nicht wertvermehrend sind) vom steuerbaren Einkommen abziehen. Das bringt dann ein paar Hundert Franken weniger Steuern für den Preis von ein paar (Zehn-)Tausend Franken Renovationskosten. Je nach Steuerprogerssionsstufe können sie pro 1000 Franken Kosten ca. 150 Franken Steuern sparen.

    • Jürg Meier sagt:

      Sie haben recht mit Ihrer Vorsicht, alles muss detailiert abgeklärt werden hängt auch vom Kanton (ev Gemeinde) ab. Selber besitzen bedeutet oft höhere Kosten.

    • M. Bättiger sagt:

      Ich sehe das ähnlich. Wenn ich jahrelang spare, um mir ein Eigenheim zu kaufen und mein Konto (und meine Pension) für diesen Traum plündere, bleibt mir dann kaum mehr ein Barvermögen. Gleichwohl werde ich weitere, immense Kosten haben. Der Unterhalt ist nur eines. Dazu kommt ein fiktiver Eigenmietwert und selbstredend Vermögenssteuern. Das kostet mich pro Jahr einige zehntausend Franken. Ob man da nicht lieber flexibler Mieter bleibt?

      • Jürg Meier sagt:

        Persönlich bedeutet dies Zwanssparen aber die Kinder dürfen vielleicht dann mal erben..

        • M. Bättiger sagt:

          …und zahlen auf der Liegenschaft (dessen Kaufpreis ich schon via Einkommenssteuer, Vermögenssteuer und Eigenmietwert versteuert habe) Erbschaftssteuer und Handänderungssteuern. Also Abzocke Nummer 4 und 5.

  • Das ist doch wieder so ein dumm-dümmlicher Zeitungsartikel eines Journalisten, der Nachdenken durch Nachbeten von ideologischem Sektierertum ersetzt hat.
    Den Unsinn von der „Zerhäuselung“, kann man schon in einem einfachen Flug, meinetwegen Segelflug, übers Mittelland widerlegen. Was „neogermanische Edelfreier“ für eine Floskel sein soll ist unersichtlich, sichtbar ist bloss die mehr als schiefe Metapher.

    Ebenso falsch sind die Behauptungen von „Bevorzugung der Eigentümer“, über Steuerprivilegien und Eigenmietwert; sie zeigen deutlich Ideologie und Inkompetenz des Verfassers.

  • Pascal Wegweis sagt:

    Ein unglaublich tendenziöser Artikel!
    Wenn Wohneigentümer tatsächlich so bevorteilt würden, wäre die Eigenheim-Quote massiv höher! Wir sind immer noch ein Volk von Mietern!
    Zudem: Im Aargau gibt es „härzige“ EFH für rund 450’000.–. Für die Finanzierung wären daher mind. 90’000.– CHF nötig. Ein normales Paar kann sich diesen Betrag in 5 Jahren zusammensparen (18’000.- / Jahr). Da hat bestimmt nicht mit Bonzentum zu tun! Es steht auch dem Autor Fabian Renz zu, ein EFH zu kaufen.

  • Hans Müller sagt:

    Die Geschichte mit dem Eigenmietwert und dem Abzug der Hypozinsen vom Einkommen ist ein Geschenk an die Banken, nicht an die Hausbesitzer. Denn mit diesem System hat der Hauseigentümer keinen grossen Anreiz, die Hypothek zu amortisieren, was ganz in Sinne der Banken ist. Von mir aus kann man beides (Eigenmietwert und Abzug der Hypozinsen vom Einkommen) ersatzlos streichen, dann sinken die Gewinne der Banken, dafür erhält der Staat mehr Steuereinnahmen, welche wieder dem Volk zugute kommen.

  • Lüdi sagt:

    Ich frage mich warum hier alle sagen, dass Mieter den bessern machen.
    Das stimmt nämlich überhaupt nicht! Als Mieter bist du immer abhängig vom Vermieter. Beim Eigenheim nicht. Ob man nun Miete zahlt oder die Zinsen spielt ja keine Rolle. Vorallem gibt es in den urbanen Regionen praktisch keine günstigen Wohnungen mehr. Die Unterschicht wird von der Stadt weggedrückt… das passiert vielenorts. Die Innenstadt wird aufgekauft und ausgebaut, dann für das etlichfache mehr verkauft oder vermietet. Lassen sie doch die Mieter in Ruhe, die können auch nichts dafür, dass sie kein EFH kaufen können!

  • Oliver Steiner sagt:

    Man kann sich auch mal folgendes überlegen: Der Eigenheim-Besitzer spart, zahlt bis zur Pension ab und hat dadurch eine gesicherte Altersvorsorge. Wer in Ferraris, Stainways und Konsum investiert hat mit 65 nichts auf der Seite und lebt ggfs. dann sogar noch auf Kosten der Allgemeinheit, weil er nämlich das Altersheim auch nicht selber bezahlen muss. Beim Eigenheimbesitzer wird selbstverständlich der Grundbesitz verwertet. Wer spart und vorsorgt wird bestraft, wer konsumiert belohnt.

    • sepp z. sagt:

      mit Verlaub: Wo ist anteilmässig die grössere Menge von Ferrari- und Stainwaysbesitzer zu finden: In Wohneigentum oder Mietwohnungen? Wer spart denn nun genau und konsumiert?

      • Oliver Steiner sagt:

        mit Verlaub: Darüber gibt es keine Statistiken. Aus meinem Bekanntenkreis weiss ich: Mieter protzen, Eigenheimbesitzer sparen. Ich bin ein möchte-gern-EFH-Besitzer und spare noch 🙂

  • Erich Vollenweider sagt:

    Es ist vielfach der Neid der Besitzlosen. Opfer und Verzicht für ein Eigenheim wollen die Mieter nicht auf sich nehmen. Vor dem Gebäudeunterhlat wollen Mieter meist nichts wissen. Das Risiko zum Eigenheim wird durch die steigenden Mieten belohnt. Der Staat provitiert zu unrecht vom Eigenmietwert.

  • Franz Wiederkehr sagt:

    LIEBER HERR FABIAN RENZ!
    In einem Satz gleich zwei Fremdwörter der Sonderklasse – das muss ja dann zweifellos beeindrucken – wunderbarer leserorientierter Schreibstil! Zum einen vergessen Sie voll und ganz, dass jeder Hauseigentümer einen Eigenmietwert bezahlt – Mieter nicht. Gleichzeitig können nur Renovationskosten (werterhaltend) steuerlich in Abzug gebracht werden – alles andere nicht. Zum Schluss – die 3. Säule steht nicht nur den Hauseigentümern zur Verfügung sondern allen anderen auch, die für Ihre Zukunft (Kinder, Altersvorsorge, etc.) sparen möchten…..

  • John Kipkoech sagt:

    Lieber Fabian Renz – gratuliere, sie treffen den Nagel voll auf den Kopf – haargenau so ist es und es ist und bleibt eine Sauerei. Weg mit diesen Privilegien – laut Bundesverfassung sind wir alle gleich. Die Bevorzugung einer bestimmten Klasse, nämlich der Häuslebesitzer, ist gegen die Verfassung und illegal.

  • Fritz Berger sagt:

    Ein reichlich unüberlegter Blogeintrag, der der leider negativ konnotierten Bedeutung von Bloggen alle Ehre macht. Nachteil von EFH ist, dass sie Land fressen. Aber Wohneigentum per se ist – gerade angesichts der momentan schamlos und gierig die Mietzinse erhöhenden Vermietern z.B. in Zürich und den immer noch tiefen Zinsen – eigentlich etwas sehr Sinnvolles.

  • Edith Habermann sagt:

    Gehe ich richtig in der Annahme, dass der Autor dieses Artikels kein Wohneigentum besitzt und auch nicht gedenkt, jemals in den eigenen vier Wänden zu wohnen? Und gehe ich richtig in der Annahme, dass es für den Autoren auch keine Rolle spielt, ob jemand sein Geld in Bordellen ausgibt, in Spielcasinos verzockt, sich ein protziges Auto mit 500 PS kauft oder sich und seine Familie damit vor der Gefahr der Obdachlosigkeit durch Häuserspekulation befreit? Oder ist der Autor gar ein Komplize und Lobbyist von Immobilienhaien, welche weiterhin die Mieter abzocken wollen?

  • Aduna sagt:

    Der Eigenmietwert ist in Kt BS auf Miethöhe, die Zinsen sind tief (ein zeitl begrenzter Vorteil) und die Differenz führt zu einer noch höheren Steuerbelastung. Ausser man kann Jahr für Jahr genau diese Differenz in werterhaltende (sinnvolle) Renovationen stecken. Um Eigenheimbesitzer zu werden heisst es Sparen und das schaffen bei weitem nicht einfach die höher Verdienenden sondern vor allem die Sparsamen. Das daraus resultierende Vermögen und der Eigenmietwert werden jahraus jahrein (teuer) versteuert und Ergänzungsleistungen gibt es für Hausbesitzer nie. Fazit: Sparen wird eher bestraft..

  • Peter Norf sagt:

    Bei den Steuern wird der gemeinnützige Wohnungsbau noch viel mehr beborzugt als das zu fördernde Eigenheim. Der Gemeinnützige Wohnungbei (in der Stadt Zürich gut 20%) ist 100 % steuerbefreit. Konkret: Besitzt ein Privater ein Mehrfamlienhaus ohne Schulden liefert er rund 30 % der Mieteinnahmen steuerlich ab (Einkommens- und Vermögenssteuern). Steuerbefreite Genossenschaften oder die Stadt Zürich als Vermieterin (hat nur Kostendeckende Mieten ohne Steuerleistungen) liefern dem Gemeinwesen dagegen keinen Rappen an das Gemeinwohl. Dies sollte eindlich einmal geschrieben werden!

  • M. Bättiger sagt:

    Annahme: Tante X kauf von Ihrem Geld (bereits als Einkommen und Vermögen versteuert) ein Haus für 800’000 Fr. Darauf muss Sie als Eigentümerin dem Staat Eigenmietwert abliefern (ca. 20’000.- pro Jahr). In 20 Jahren geht so also 400’000 Fr an den Staat obwohl dieser weder Eigentümer der Liegenschaft ist, noch irgendeine Leistung erbringt. Stirbt die kinderlose Tante und vererbt diese das Haus ihrem Neffen (z.B. Bern), dann werden rund 25% Erbschaftssteuern fällig plus Handänderungssteuern! Und die neuen (nun Verschuldeten) Eigentümer zahlen weiter Eigenmietwert. Ein tolles Geschäft des Staates.

    • John Kipkoech sagt:

      Die Rechnung ist total falsch. Dem Haus mit Wert 800’000 ist in der Regel eine Hypothek von Ca. 600’000 (oder mehr) gegenüber zu stellen. Im Kanton Bern können etwa 45’000.- Mieteinnahmen erzielt werden, davon gehen etwa 24’000.- an HypZins weg,
      verbleiben 21’000.- // Davon gehen sicher noch 6000.- für Unterhalt weg – der Hausbesitzer versteuert etwa einen Ertrag von 15’000.-, davon gäbe es etwa 3000.- an Steuern jährlich – mit dem Haus verdient er als pro Jahr mehr als 10’000.- !!!!!

  • Anja Gilgen sagt:

    Die Hüüslibesitzer zahlen ab und zu wenigstens ein paar und manchmal sehr viel mittels Steuern an den Staat. Dass der gemeinnützige Wohungsbau, in der Stadt Zürich über 20 % der Wohnunge, gar keine Steuern zahlt, wird in diesem Artikel leider nicht erwähnt. Mein Tipp an den Journalisten: Zunächst einmal die völlige Steuerbefreiung der Gemeinnützigen anklagen und erst dann die Situation der edlichen Steuerzahler der Hüüslibesitzer journalistisch, kritisch durchleuchten.

    • sepp z. sagt:

      Anja Gilgen: Die Bewohner von Genossenschaften sind wie Mieter nicht an den steuerlichen Vorteilen des Eigentums beteiligt. Sie bezahlen wie Mieter die volle Steuer, ohne dass sie Kosten des Wohnens abziehen könnten. Keine Abzüge für Unterhalt, keine Abzüge für Hypozinsen. Bewohner von Genossenschaften bezahlen also bei gleichem Einkommen und Vermögen mehr Steuern als Wohneigentümer.

      • Anja Gilgen sagt:

        sepp z. Es geht hier nicht um die Mieter. Es geht um die Eigentümer. Besitzt der Private das Mehrfamilienhaus, muss er bis zu 40 % der Mieteinnahmen dem Staat geben. Besitzt ein Gemeinnütziger das Mehrfamilienhaus, muss er nichts abgeben. Die Mieter des Privaten müssen daher mehr Miete zahlen … verstanden? Falls nicht, bitte konkret Fragen.

        • sepp z. sagt:

          hm, ich werd nicht so schlau aus ihrem argument.
          sprechen sie von institutionellen investoren, welche wohnungen vermieten?
          gemäss bundesverfassung Art. 108 wird wohneigentum gefördert welches dem eigenbedarf privater dient, zudem träger des gemeinnützigen wohnungsbaus. also wohneigentum. oder genossenschaftswohnen.
          demgegenüber ist das vermieten eines mehrfamilienhauses eine andere sache. mit der förderung gemäss BV hat das aber nichts zu tun. wo liegt das problem, wenn ein profitorientierter immobilieninvestor seine steuern bezahlen muss?

          • Anja Gilgen sagt:

            Das Problem liegt daran, dass der steuerbefreite gemeinnützige Anbieter nichts für das Allgemeinwohl macht. Hat ein Privater Einnahmen von 200’000, muss er bis zu 80’000 Steuern zahlen (inkl. VermöSt). Der Private ist durch seine Abgabe allgemeinnützig,eine wichtige Aufgabe, denn der Staat braucht Geld. Die Steuerbefreiten geben der Allgemeinheit nichts. Die Steuerbefreiten sind zwar mieternützig (nennen sich gemeinnützig). Oft sind die Mieter aber gar nicht darauf angewiesen! Alle sollten gleich behandelt werden. Alle oder niemand soll Mieteinnahmen versteuern. Nicht in Gute u. Böse einteilen

        • John Kipkoech sagt:

          Stimmt nicht. Die maximale Steuerbelastung von 38% wird nur von den Superreichen – Einkommen mehr als 150’000.- erreicht. Der normale Wohnungs-/Hausbesitzer hat eine Steuerbelastung von max. 22%

          • Anja Gilgen sagt:

            Sie müssen das Gesamte sehen: Einkommens- und Vermögensteuern der Liegenschaft.
            40 %der Mieteinnahmen an den Staat ist mit Vermögenststeuern locker möglich. Halten Sie ein Haus das 4 Mio. wert ist und Fr. 200’000.- Überschuss abwirft und unter der Annahme Sie haben ihr Haus ohne Fremdkapital, dann zahlen Sie Fr. 40’000.- Vermögenssteuern, das sind 20 % der Einnahmen. Zusammen mit den 22 % (Wert von Ihnen genommen) der Einkommenssteuern sind es dann 42 %. Für Superreiche welche ein Haus ohne FK halten also 38 % plus 20 % = 58 % der Mieteinnahmen an den Staat, weil man ein Haus besitzt.

      • Anja Gilgen sagt:

        @ sepp z.: Sie haben da etwas falsch verstanden. Es gibt:
        – Mieter bei Privaten, welche Null von Steuererleichterung profitieren
        – Eigenheimbewohner. Sie profitieren etwas, da sie als Besitzer Steuererleichterungen haben
        – Mieter von Gemeinnützigen. Profitieren extrem viel, da ihr Besitzer volle Steuerfreiheit hat. Dies ist viel extremer asl die Steuererleichterung der Eigenheimbesitzer.

        • sepp z. sagt:

          wohnbaugenossenschafter sind im prinzip eigentümer, welche sich zusammengeschlossen haben, um im kollektiv günstigen wohnraum zu schaffen. als bewohner von genossenschaftswohnungen bezahlen sie eine beträchtliche summe an kapital in die genossenschaft, sie finanzieren einen teil der genossenschaft.
          nur natürlich, dass sie ähnlich von steuervergünstigungen profitieren wie alleineigentümer.

          gegenüber wohneigentümern und bewohnern von genossenschaften sind normale mieter weniger privilegiert. mieter sollen gem. BV Art. 109 aber immerhin durch ein anständiges mietrecht geschützt sein.

          • Anja Gilgen sagt:

            Genossenschafter profitieren viel mehr von der steuerbefreiung ihrere Genossenschaft. Steuerbefreiung ist das unsozialste das es gibt. Ich habe Aktien der B Immobilien AG. Noch so gerne hätte ich, dass die B Immobilien AG steuerbefreit ist wie die vielen gemeinnützigen Genossenschaften. Die B Immobilien AG könnte dann die Mieten senken anstatt steuern zu zahlen. Die unsozialen SPler machen diesen Steuertrick via gemeinnüztige Immobiliengesellschaften. Wenige bürgerliche machen diesen Trick auch, z.B. Stefanini mit 5000 Wohnungen. Steuerbefreiung sollte man nicht tolerieren, auch nicht für SP!

  • Michael Siegel sagt:

    Leider ist es immer der Neid der Besitzlosen. Aber bitte, es gibt viele die sparen, um sich den Traum eines Eigenheimes zu verwirklichen. Damit man so weit kommt, muss man auf vieles verzichten. Dies soll vom Staat auch gewürdigt werden, denn diese Leute bewirken damit auch wirtschaftlichen Aufschwung, was mit Arbeitsplätzen verbunden ist. Diese Personen können sich nicht 2-3 mal Ferien im Jahr leisten, oder teure Autos im Leasing betreiben. Es sind auch Leute die nicht dem Sizialstaat auf dem Sack liegen. Also bitte hört mit diesem linken Gejammer auf, man kommt nur zu was durch Arbeit.

  • Peter Kunze sagt:

    Netter Versuch einer Provokation. Ich verzichte gerne mit Handkuss auf die schso tollen Steuerabzugsmöglichkeiten als Hauseigentümer, wenn dafür der Eigenmietwert dorthin getreten wird wo er hingehört: In die Tonne. Dann könnte ich endlich die Hyposchröpferei der Bank abschütteln und mich der reinen Lehre des Schöner Wohnens hingeben. Allerdings besteht dann auch kein Wunsch nach regelmässigem Unterhalt, was sich – igittigitt – irgendwann in Form von abplatzenden Fassaden und/oder vergammelten Vorgärten kristallisieren wird.

    • John Kipkoech sagt:

      Kunze, Du kannst schlecht rechnen. Die Hypozinsen sind in 90% der Fälle erheblich höher als der Mietwert. Entfällt der Mietwert so muss auch der Abzug für Hypozins entfallen – da fährst Du dann erheblich schlechter!

      • Peter Kunze sagt:

        Es geht um den Anreiz, dann die Hypothek baldmöglichst zu amortisieren. Schlussendlich sollte schuldenfreies (und damit auch bankbefreites) Wohnen das Ziel sein.

  • Kontrolleur sagt:

    Vielleicht wurde es bereits erwähnt, aber als sogenannter Kontrolleur von Steuererklärungen muss ich schon klarstellen, dass nicht einfach alle Invesitionen als Unterhaltskosten abgezogen werden können, wie der Herr Schreiberling Renz meint. Es wird unterschieden zwischen werterhaltenden und wertvermehrenden Auslagen, wobei nur die werterhaltenden Kosten abgezogen werden können. Danke für die Kenntnisnahme.

  • Peter Ringger sagt:

    Ich verstehe nicht ganz: Wenn die Mehrzahl der Parlamentarier Eigenheimbesitzer sind, dann sollte doch der Abschaffung des Eigenmietwerts nichts im Weg stehen. Warum passiert dann nichts?

    • Adi sagt:

      Das kann ich Ihnen sagen: Der Eigenmietwert hilft die Steuerabzüge für Hypothekarzinsen zu rechtfertigen (gegenüber den Nicht-Eigenheimbesitzern). Hinter Hypothekarzins-Steuerabzügen wiederum gibt es eine starke Lobby (welche muss ich ihnen nicht sagen).
      Den Eigenmietwert müsste man zusammen mit den Schuldzinsabzügen abschaffen. Das geht wegen eben dieser Lobby nicht. Desweiteren müsste dann ein neues Instrument für die Wohneigentumsförderung gesucht werden muss – z.B. Bausparen.

  • KerGer sagt:

    Non mais vous voulez quoi Monsieur? Des logements sociaux uniquement?? Vous croyez qu’en supprimant les déductions d’impôts on favorisera l’accession à la propriété? Vous vous trompez. En fait vous aimeriez que la Suisse ne compte que des locataires avec plus de droits que les propriétaires, qui par ailleurs, seraient découragés d’investir dans l’immobilier. Votre vision est réductrice, limitée et bornée. Mes félicitations!

    • gpoc sagt:

      Amusante, votre réaction. On dira qu’elle est tout aussi réductrice, limitée et bornée que la vision de l’auteur de l’article… Le statut du petit propriétaire (qui n’est pas exactement identique à celui qui possède des locatifs au demeurant) fait de ce dernier un privilégié parmi les privilégiés et j’avoue être bien placé pour le savoir…

      • Ted Demore sagt:

        En quoi est-ce un privilège de se retrouver avec au moins 200’000chf de capital en moins sur son 2ème pilier lors de son entrée en retraite?
        En quoi est-ce un privilège de se faire spolier de son bien si par malheur on finit en EMS alors que quelqu’un qui aura flambé toute sa vie sera pris en charge intégralement par l’état?

  • Fritz sagt:

    An alle traurigen Eigenheimbesitzer. Wenn ihr es wirlich so hart mit euren Häusern habt, dann gebt sie doch mir. Ich würde nicht jammern. Es würde mir sicherlich besser gehen als jetzt. Ich bin mausarmer Mieter, der knapp seinen Lebensunterhalt zusammenkriegt. Ich konnte noch nie was auf die Seite legen.

    • Werner Amport sagt:

      Wovon willst Du den Eigenmietwert und die Hypotekarzinsen bezahlen? Du wurdest nicht jammern, nein, Du wurdest Konkurs gehen. Gruss Werner.

    • roland sagt:

      mir kommen gleich die tränen

    • Lieber Fritz! Gejammert wird ja nicht wegen dem Häuser-feindlichen-Steuervogt oder wegen den Kosten, sondern wegen dem tendenziösen und unqualifizierten Geschreibsel von Herrn Fabian Renz.

  • Zimmer sagt:

    Als Hausbesitzer bin ich gerne bereit, auf alle Abzüge wie Schuldzinsen und Unterhalt zu verzichten. Im Gegenzug verlange ich aber, dass mir nicht weiterhin ein vom Steuervogt (und der Bankenlobby im Parlament) erfundenes Einkommen – der unsägliche Eigenmietwert – aufgerechnet wird.

  • roland sagt:

    „……neogermanischer Edelfreier hoch zu legiferieren“ nehmt dem jungen mann die pillen weg!

  • Roger sagt:

    Aus diesem Bericht spricht doch einfach nur der Neid der Besitzlosen. Es wird nun eben immer welche geben die mehr haben und andere die weniger haben, wobei diese die Schuld meist bei denen suchen, die etwas haben.

  • Hippimaus sagt:

    Es ist doch im Grunde ganz einfach: Die Gauner, welche die Gesetze entwerfen, machen dies aus Eigeninteresse. Ein gutes Beispiel ist die PFZ, die damit verbundenen Vorteilen und unser Steuergesetz, um nur gaaaaaz wenige zu nennen. Somit sind unsere Volksver oder zertreter durch die Lobbyisten allesamt korrupt. Diejenigen, die ihr Haus, ihr Boot, ihr eigenes Land mit einem extrem niedrigen steuerbaren Einkommen bereits haben, neigen oftmals dazu, Kritiker als Neider zu deklarieren. Dies ist eigentlich nicht neues für aus der Ecke der Rückgratlosen.

  • Oberholzer sagt:

    Genau, aufhören mit dieser Bevorzugung und sofort den Eigenmietwert abschaffen !!!

  • Rolf sagt:

    Armer Fritz

    einfach ein schönes Objekt suchen, sagen wir mal für 600’000.- Dann 150’000-200’000 aus der Pensionskasse nehmen. Und die Schulden von 400’000.- mit LIBOR finanzieren. Dann lässt sich für 500.-/Monat wohnen. Hinzu kommen natürlich noch ca. 1% Unterhalt und die ungerechte Besteuerung des Eigenmietwertes. Also los!

  • Rolf sagt:

    Armer Fritz

    einfach ein schönes Objekt suchen, sagen wir mal für 600’000.- Dann 150’000-200’000 aus der Pensionskasse nehmen. Und die Schulden von 400’000.- mit LIBOR finanzieren. Dann lässt sich für 500.-/Monat wohnen. Hinzu kommen natürlich noch ca. 1% Unterhalt und die ungerechte Besteuerung des Eigenmietwertes. Also los, sollte alles so um im Total 1000.-/Monat kosten. Und LIBOR ist statistisch immer am günstigsten.

    • Otto Liebschitz sagt:

      Genau. Und wieder sind ein paar Quadratmeter Grünfläche verbaut. Setzen wir hier nicht die falschen Anreize?

      • Peter Frei sagt:

        Ob sie in ein er gekauften oder gemieteten Wohnung wohnen, benötigt gleich viel Platz. Nur werden sie bei einer gekauften Wohnung mehr Sorge tragen und im Alter nicht den Staat belasten – anders als der Ferien-Freak.

  • Karin Müller sagt:

    Hach, wäre doch schön, hätte die Schweiz endlich ein Verfassungsgericht… Mit dem meistem im Artikel bin ich einverstanden, nur nicht mit dem von wegen Mobilität, die allermeisten Leute die ich kenne, möchten nicht wegen einer Arbeit plötzlich umziehen wollen, sondern da bleiben, wo sie verwurzelt sind.

  • Peter sagt:

    Nachdem z.B. einem Autobesitzer auch kein Eigenfahrwert (z.B. das GA 1. Klasse) angerechnet wird ist mein Vorschlag: kein Eigenmietwert, KEINE Schuldzinsabzüge jeglicher Art (auch nicht für Autos, Ferien etc), keine Unterhaltsabzüge jedoch Abschreibung des Katasterwertes um z.B. 5% pro Jahr (da ich dann keine Unterhaltsabzüge machen kann „verlottert“ das Haus, der Wert sinkt). Dadurch würden die Hypotheken abbezahlt –> die Banken kommen unter Druck (Konkurrenz) –> niedrigere Hypozinsen –> niedrigere Mieten. Und: wieviele haben vergessen Vermögen anzugeben, ein Haus kann man nicht verstecken

  • Fritz Meier sagt:

    Drei Dinge fallen auf in diesem Blog: a) obwohl es in der Schweiz viel weniger Wohneigentümer gibt als Mieter, sind erstere in diesem Blog massiv übervertreten. Haben ev. diese viel mehr freie Zeit? B) Viele können oder wollen den Sinn des Eigenmietwerts nicht erkennen bzw. dass ganz ohne diesen die Mieter steuerlich noch stärker diskriminiert würden. c) Es ist sehr typisch für unsere Gesellschaft, dass bereits Privilegierte nie zufrieden sind, und mit Hilfe von Lobbyies immer noch mehr wollen. Der z.T. unflätige Ton zeigt deutlich, wie rücksichtslos dafür gekämpft wird.

    • Peter Kunze sagt:

      Hmm… mal sehen:

      A) Nein. Aber ev. haben diese intelligentere Hobbies. B) Ich sehe nicht, inwiefern Mieter ohne den Eigenmietwert steuerlich diskriminiert würden (wenn gleichzeitig die Unterhaltsabzüge verschwinden). Schliesslich wird z.B. der Kleinkreditnehmer auch nicht strafbesteuert, weil er Zinsen für seine letzten Ferien zahlt. C) Das Privileg besteht darin, über einen halbwegs sicheren Job zu verfügen. Alles andere ist Sparen, Verzicht und Kompromiss während ca. 2 Jahrzehnten (worin der Mieter sich halt lieber für die Ferien und sonstigen Konsumgugus entschieden hat…).

    • Anja Gilgen sagt:

      Sie vergessen: viele Mieter sind 100 % steuerbefreit betreffend ihrer Wohnung. D.h. von ihrere Miete geht nichts allgemeinnützig an den Staat. Es sind die Mieter bei Gemeinnützigen Wohungsträgern oder Mieter bei der Stadt Zürich. Gemeinnützige und die Stadt Zürich versteuern ihre Mieteinnahmen und ihr Immovermögen nicht und geben diesen Steuergewinn 100 % an ihre priviligierten Mieter weiter. Erstaunlich, dass fast niemand weiss, dass da SPler 100% steuerbefreit sind, die gleichen SPler aber aufheulen wenn Eigenheimbesitzer nur Steuererleichterung wollen.

      • sepp z. sagt:

        frau gilgen, das ist schlicht falsch.
        mieter sind nicht steuerbefreit. wenn ein mieter seine 200’000 fr vermögen nicht in wohneigentum, sondern in obligationen steckt, bezahlt er erstens einkommensteuern auf dem ertrag, und zweitens vermögenssteuer auf dem vermögen.

        betreffend gemeinnützige wohnbauträger siehe ihren post weiter oben. bleiben sie etwas bei den fakten.

        • Anja Gilgen sagt:

          Ein Teil der Mieter sind indirekt Steuerbefreit. Wenn ich als Privater vom Mieter Fr. 2’000.- bekommen muss ich davon rund 30 % dem Staat geben, als Steuer (Einkomme- und Vermögenssteuer). Der Mieter zahlt diese Steuern indirekt. Der gemeinnützige Vermieter (z.B. Stiftungen der Stadt, Genossenschaften oder die Stadt selbst) zahlt dagegen keine Steuern, Der Mieter damit keine indirekten Steuern. Somit ist der Mieter in gemeinnützigen Wohungen von den indirekten Steuern befreit. Der Mieter ist der Profiteur der Steuerbefreiung seines Vermieters. Verstanden?

  • Je suis toujours supris de voir des gens s’acharner contre les „propriétaires“ (enfin… dans la majorité des cas les vrais propriétaires sont les banques). Je ne vois vraiment pas en quoi une personne ayant fait des sacrifices pour pouvoir s’offrire une maison devrait se faire augmenter leur impôts pour faire plaisir à des jaloux qui préfèrent renflouer les caisses de „Bernard Nicod“ et Compagnie.

    Ce sont les gens raisonnable qui doivent payer pour ceux qui ne sont pas responsable. Etre propriétaire c’est aussi une solution pour moins se faire entuber par l’Etat.Mais ca ne plait pas toujours

  • Mir fehlt in diesem Artikel – und den Kommentaren dazu – die Reflexion über unsere zubetonierte Landschaft, an der die Hüslis, bzw. die Gemeinden, die hemmungslos einzonen, ihren Anteil haben.

    • Helveticus sagt:

      Vielleicht fehlt die gewünschte Reflexion, weil sie nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat. Ganz abgesehen davon sitzen Sie einer Schimäre auf.

  • Markus Zehnder sagt:

    Grundsätzlich find ich es ja schon bedenklich dass hier jeder halbwegs erlernte Journalist seine Meinung im Namen eines doch relativ renommierten Blattes kundgeben kann. So einen Eintrag kann man eigentlich nur unter einem Experiment zur Provokation sehen.

    @Fritz Meier: Jaja, die bösen Reichen mit ihren Lobbygruppen. Suchen sie mal nach swisscleantech und sie werden schockiert sein.

  • Walter Reinhart sagt:

    In meinem Haus hängt ein Bild von Picasso. Es ist mehr wert, als das Haus in dem es hängt. Warum muss ich für dieses Bild keinen Eigenbetrachtungswert als Einkommen versteuern? Hat sich ein Mieter schon einmal gefragt, warum auf seinem teuren Mobiliar in seiner Wohnung kein Eingennutzungswert zu versteuern ist? Der Eigenmietwert gehört abgeschafft, weil er ein linkes Unding ist. Dass aber Hypozinsen abzugsfähig sind und die Schulden die Vermögenssteuer mindern, ist aus gleichem Grund plausibel, wie dass jedes Unternehmen seinen Aufwand vom Ertrag abziehen kann, bevor es Steuern zahlen muss.

    • Elias N sagt:

      Dass aber Hypozinsen abzugsfähig sind und die Schulden die Vermögenssteuer mindern, ist aus gleichem Grund plausibel, wie dass jedes Unternehmen seinen Aufwand vom Ertrag abziehen kann, bevor es Steuern zahlen muss.

      Nach dieser Logik müssten auch Mieter ihre Kosten abziehen können.

  • Renate Mäder sagt:

    Wer Eigentum hat, ist nicht automatisch reich. Viele sparen sich die 20 % Eigenkapital an oder nehmen Geld aus PK. In letzter Zeit konnte sich so auch der Mittelstand Wohneigentum leisten, was aber nicht heisst, das er reich ist. 80 % gehören meist der Bank. Der Eigenmietwert muss weg, da hier Einkommen versteuert wird, das man gar nicht hat. Im Kanton Bern z.B. entspricht die Schätzung des Eigenmietwertes durch die Steuerverwaltung praktisch den tatsächlichen Mietwerten. Da werden also keine Geschenke gemacht. Wer eine gute Hypothek abgeschlossen hat und tiefe Zinsen hat wird bestraft.

  • Hansjakob Strickler sagt:

    Noch erwähnenswert und belegbarer Fakt ist, dass ich als REFH-Besitzer seit mehreren Jahren mehr Steuern bezahlen muss als ich dies als Mieter müsste 🙁

  • Martin sagt:

    Die Schweizer sind so dumm wie die Scahfe hier in Australien.
    Mein Haus ist 100% abbezahlt! Ich muss keinen Mietzins dafuer bezahlen das heisst die Banken haben mich NICHT an der Gurgel!
    Ich muss keine perversen Mieteigenwert bezahlen!
    Ich habe dafuer gearbeitet! Meine Frau hat dafuer gearbeitet! Ja und ich habe seit 8 Jahren keine Ferien mehr gemacht!
    Wenn es um das Eigenheim geht sind die Schweizer so bloed! Die Banken und der Staat haben Euch im Wuergegriff! Und dann seit ihr auch noch froh darum, das ihr der Bank einen Zins bezahlen muesst!

  • Peter Meister sagt:

    Wie kann es sein, dass Schulden haben (und diese Schulden NIEMALS tilgen) steuerlich begünstigt wird? Wie kann es sein, dass der Staat lieber hat, wenn die Banken Gelder einstreichen in Form von HypoZinsen, statt diese Profite in Form von Steuern einzutreiben???? Das ist ungeheuerlich, und kein Schwein stört sich daran, erst recht nicht die CH Räte. Der Nachteil des CH Politsystems ist der Filz, und der Filz in diesem Fall sind in den Räten die Lobbyisten der Banken, die es schaffen, dass dies als skandalöser Fehler nicht mal wahrgenommen wird.

    • Otto Liebschitz sagt:

      Weil der Staat gerne sesshafte, konservative, aufs Bodenständige fixierte Bürger hat. Die werden nie mehr Revolutionen anzetteln.

  • Roger sagt:

    Mit Verlaub ein unqualifizierter Betrag. Steuerlich ist nur Abzugfähig was dem Erhalt der Liegenschaft dient – nicht jedoch Mehrwert. Der wohl wichtigste Grund für die Förderung und Begünstigung von Wohneigentum ist die persönliche Altersvorsorge. Da ein Wertzuwachs über die Jahre einer Kapitalvermehrung gleichkommt, werden Wohneigentümer auf der Kehrseite auch kräftig zur Kasse gebeten. Denken Sie z.B. an einen (ungewollten) Verkauf und die dann fällige Gewinnsteuer. Der Herr Renz hat wohl einfach verpasst frühzeitig mit dem Bausparen zu beginnen. Schade. Kein Grund für einen solchen Beitrag.

  • max weber sagt:

    Lieber Kicki mein Eigenmietwert ist höher als meine Schuldzinsen!

  • Peter sagt:

    Schade, dass der Artikel, den offenbar ein neidischer Mieter gebastelt hat, im Ton so schnodrig daherkommt, sonst hätte man Lust mit guten Argumenten die einseitige Darstellung etwas zu korrigieren – aber eben nicht auf diesem bescheidenen Niveau.

  • Claude-Alain Chollet sagt:

    C’est clair que si l’on considère que tous les „pauvres“ gens que l’état aide pour payer leurs loyers, leurs assurances sociales directement ou indirectement en leur louant à prix fictifs ne couvrant pas les frais réels, donc, si on considère ceci „juste“ comme de l’aide sociale et non comme des subventions, alors bien sûr, on peut croire que seul le propriétaire est subventionné. Votre raisonnement est au niveau zéro du socialisme. En fait, cette petite aide aux gens peu fortuné, pour devenir propriétaire, les rendra autonome de l’aide de l’état.

    • Divorne sagt:

      Tout à fait d’accord. Les propriétaires doivent toujours faire les frais de préjugé, surtout venant d’un parti qui prône haut et fort de ne pas en faire. (encore une fois, faites ce que je dis, pas ce que je fais).

      Pour une personne qui se plaind du pouvoir des petits propriétaire, il y’en a qui ne se gêne pas d’utiliser leur petit pouvoir pour tenter de faire payer les gens qui ne correspondent pas à leur petits idéaux.

    • Elsbeth Vocat sagt:

      Egalement tout à fait d’accord!

    • Ted Demore sagt:

      Sans compter que si vous avez le malheur de finir votre vie dans un EMS, l’état viendra saisir votre bien pour payer les frais. Alors que si vous flambez tout durant toute votre vie, vous serez pris en charge exactement de la même manière, mais ceci intégralement aux frais de l’état.

  • Otto Liebschitz sagt:

    Jene, die dauernd vom angeblichen „Neid“ der andern faseln, sind offenbar nicht in der Lage, nüchtern mal die Argumente abzuwägen. Was F. Renz schreibt, ist zumindest teilweise richtig.

    • steve walker sagt:

      Natürlich ist das, was F. Renz schreibt, teilweise richtig. Aber jede Münze hat zwei Seiten. Wenn Renz die Abschaffung von Vergünstigungen wie Schuldzins- oder Unterhaltsabzügen fordert, müsste er auch die Abschaffung der gegenüber Mietern zusätzlichen Belastungen durch den Staat fordern. Das tut er aber nicht.

      Diese Zusatzlasten wären:
      1.) Belastung durch den Eigenmietwert
      2.) Die Möglichkeit, dass der Staat bei Fürsorgefällen (z.B. Intensivpflege im Alter) das Haus enteignen kann

      Wenn diese Punkte ausgeräumt sind, kann man meinetwegen sofort alle Liegenschaftsabzüge abschaffen.

  • Schibli sagt:

    Es gibt Menschen die haben gespart damit sie sich Eigentum erwerben konnten, haben auf vieles verzichtet und dann müssen sie Eigenmietwert bezahlen, obwohl sie dieses Geld gar nicht haben, eine absolute Gemeinheit, der Staat als moderener Raubritter.
    Man könnte wenigstens eine Obergrenze z.B. bis 2,0 Mio.Wert des Eigentums bestimmen, da würde nicht immer der Mittelstand benachteiligt.

  • Blanka Staub sagt:

    Ein Hausbesitzer mit durchschnittlichen Einkommen hat nicht mehr Vorteile wie ein Mieter, eher weniger. Das sage ich aus eigener Erfahrung. In Bezug auf die teuren WohneigentumbesitzerInnen haben die Mieter recht, aber auch gegenüber den klein vermögenden HausbesitzerInnen ist die/der vermögende WohneigentumbesitzerIn im Vorteil. In dieser Hinsicht sollte bei den Steuern wirklich mehr Gerechtigkeit herrschen und die Grossgekotzen die sich eine 3 Zimmerwohnung für 2 Millionen etc. kaufen können, mehr zur Kasse gebeten werden. Das Geld haben die ja nicht wirklich selber verdient.

  • Cybot sagt:

    Ja klar, immer schön auf die Gutverdiener einschlagen. Das Problem ist doch aber, dass ohne die ganzen Vergünstigungen sich erst recht nur noch die Reichen Wohneigentum leisten können! Wer jährlich Millionen verdient, wird sich immer eine Villa leisten können, auch ohne Steuervergünstigungen – ein Normalverdiener mit z.B. 80’000 im Jahr und zwei Kindern kann es dann aber schnell einmal nicht mehr.

  • Reto Schmid sagt:

    Dank den Linken und ihrer Zuwanderungsgeilheit, hat mein Haus in den letzten 5 Jahren einen Wertzuwachs von 50%. Hier zeigt sich die Perversität des linken Gedankenguts. Es ist die Hauptschuld der Linken und EU-Geilen, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen sich dank der PFZ nie und nimmer ein Stück Boden in der Schweiz leisten können. Vielleicht sollte sich der linksverblendete Autor zuerst mit den Lebenslügen und deren Folgen unserer tollen Sozis beschäftigen, bevor er sich mit kommunistischen Platitüden beim Tagi einschleimt.

    • sepp z. sagt:

      schön und gut, über ‚die linken‘ zu schimpfen.
      die frage bleibt bestehen: welcher immobilienbesitzer ist gegen das jetzige wachstum, wenn er im schlaf geld verdient?
      all die bürgerlichen dominierten gemeinden um die städte herum sind wie wild am land einzonen, damit sie noch schöne geschäfte machen können, bevor es ihnen durchs volk mit der (bereits seit 3.5 jähren im parlament verschleppten) landschaftsinitiative.ch untersagt werden wird.
      merke: jene, die gegen die pfz poltern, sind meist deren grösste profiteure.
      wie stehts mit ihnen, herr schmid?

      • steve walker sagt:

        Die 50% Wertzuwachs kann sich Hr. Schmid ins Kamin schreiben. Wenn er sein Haus verkauft, wird die Differenz zwischen damaligem Kaufpreis und heutigem Verkaufspreis vom Staat als Gewinn betrachtet und praktisch vollständig abgesogen. Eine eigentlich gut gemeinte Massnahme gegen Spekulation. Aber:
        Wenn jemand für 1 Mio ein Haus kauft und dieses 15 Jahre später für 1.2 Mio. verkauft, ist in der zwischenzeit eine Teuerung von ca. 20% aufgelaufen und er verkauft das Haus real eigentlich zum selben Preis wie er es gekauft hat. Der Staat betrachtet aber die Differenz als Gewinn und kassiert ab.

        • sepp z. sagt:

          steve walker, bei der besteuerung des gewinns wird die teuerung berücksichtigt. ebenso wertvermehrende investitionen. informieren hilft.

          • steve walker sagt:

            Sorry sepp, das ist nicht so. Ich habe das 1:1 miterlebt. Die volle Preisdifferenz wurde als Gewinn angesehen, nachdem ich mein Haus nach 11 Jahren weiterverkauft habe. Wertvermehrende Investitionen wurden angerechnet, nicht aber meine Eigenleistungen in beträchtlicher Höhe. Und wie erwähnt, auch nicht die Teuerung.
            Informieren mag helfen, selber erleben noch mehr.

      • sandro gasser sagt:

        lieber sepp, den wertzuwachs schlägt sich nicht in klingender münze in meinem portemonnaie um sonder würde sich allenfalls bei einem verkauft der liegenschaft realisieren. dann aber schlägt auch der staat mit handänderungs- und grundstückgewinnsteuer zu und die sind exorbitant und kommen in die staatskasse. der staat profitiert also passiv mit.
        mir persönlich wäre es lieber, die zuwanderung würde mit augenmass erfolgen und, wie reto schmid richtig sagt, zeigt sich hier auch die perversität des linken gedankengutes. es gäbe noch viele: krankenkasse, mietrecht, repressive polizei, beamtenstaat.

      • Reto Schmid sagt:

        Ah ja genau. Hab ich doch glatt vergessen, dass die SP gegen die EU und PFZ ist und die SVP dafür.

  • Roger Kuhn sagt:

    In der Schweiz leben 60 bis 70% Mieter. Und trotzdem wird nichts unternommen gegen die stetig wachsenden Mietzinsen. Gründe sind klar: u.a. die Lex Koller wird kaum angewendet. Reiche Ausländer kaufen Wohneigentum und benutzen es nur spärlich. Kalte Betten sind die Folgen. Und unbezahlbare Wohnungsmieten aufgrund der hohen Nachfrage. Warum verkaufen wir unser Land?

    • Lidija Jametti sagt:

      Nun, anstatt permanentes ferien und Lifestyle zu leben. Täglich im Ausgang und dort Geld auszugeben, sollen vielleicht nachdenken, dass das nicht der Sinn des Lebens ist. Eine Häusliche Idylle ist schon was Wert, eine Familie auch. Sparen und sich besser ausbilden lassen anstatt Neid zu üben und den Linken Schmarotzern nachzupfeiffen. Arbeiten war immer noch das, wovon die Leute leben und eben fürs Häusle sparen können.

      • sepp z. sagt:

        „linke sind schmarotzer, mieter sind geldverschwender.“
        ein so einfaches weltbild wie sie möchte ich auch mal haben.
        tuts gar nicht weh?

    • E. Schellenberg sagt:

      Es gibt eine gezielte Massnahme gegen kalte Betten – eine griffige Raumplanung und eine Zweitwohnsitzsteuer!

      Dann würden die Ferienwohnungen nicht nur 2 Wochen über Weihnachten gebraucht und 50 Wochen leerstehen!

  • Schampi sagt:

    In meinem Ferienhaus gibts neue Fenster, damit ich weniger Heizkosten habe. Somit ein Mehrwert für Haus und mich. Ich bekomme auch Subventionen vom Kanton. Zahle rund 30% weniger Steuern für dieses Jahr. Was will ich noch mehr. Ein Dank dem Staat. Ein Sorry für die Mieter!

    • sepp z. sagt:

      die fenster entlang der stark befahrenden strassen dürfen hausbesitzer nun auch auf staatskosten ersetzen. unter dem stichwort: lärmschutz bezahlt der kanton zürich für jedes neue fenster 500-1500 fr. auch hier sagt die klientel: danke, lieber staat.

      • steve walker sagt:

        Nun ja, hinter den meisten dieser subventionierten Fenster wohnen Mieter und nicht Eigentümer.

  • Mathieu sagt:

    Eigenartig, wie der Tagi sich einerseits vorbehält, Kommentare nicht zu publizieren, andererseits einen derart tendenziösen und unqualifizierten Provokationsartikel puliziert und das Ganze mit einem noch provokativeren Bildli unterstreicht. Aber eben, jeder Mausklik zählt. Waren doch noch schöne Zeiten als noch die Auflage zählte.

  • sonja sagt:

    da kann ich nur eines sagen, Neid, Neid und nochmals Neid. Die armen Mieter die so benachteiligt werden –

  • Alexander Dominguez sagt:

    Das ganze System ist eigentlich nur ein weiterer Baustein dessen, was uns schon sattsam bekannt ist. Diejenigen, welche mehr Geld haben, als der Rest, sollen immer weniger für das Gemeinwohl zahlen. Man rollt reichen Steuerflüchtlingen den roten Teppich aus, senkt die Steuern für Konzerne, blockiert jede Initiative, welche die Wohlhabenden finanziell gerechter belasten soll und lässt die Armen und die Mittelschicht die Zeche zahlen. Hausbesitzer gehören zu den Besserverdienenden und es wäre schon eine Frage der Gerechtigkeit, sie finanziell mehr zu belasten.

    • Lidija Jametti sagt:

      Was Sie da erzählen ist nicht nur bescheuert, sondern gänzlich dumm. Denken Sie bitte daran, dass die Leute bringen die Binnenwirtschaft in der Schweiz zum Blühen. Die Leute, die besser als Sie ausgebildet sind, verdienen mehr und somit können sie ihr Geld auch dort einsetzen, wo sie anstatt Spekulation im Bankwesen in die Wirtschaft und die KMU,s einfliessen lassen.
      Jeder Franken, das in die Bauwirtschaft investiert wird – durch Bau eines „Häuschen“ sind Millionen von Arbeitsstunden und Löhne die ausbezahlt werden. Denken Sie zuerst, bevore Sie kleckern.

  • Lidija Jametti sagt:

    Es ist fahrlässig dem Autor zu glauben, was er mit seiner „Idee“ in die virtuelle Welt setzt.
    Hausbesitzer setzen ihr Kapital in die Wirtschaft ein. Somit kreieren sie viele Arbeitstunden bei den KMU,s durch Aufträge an Elektrofirmen, Fensterproduzenten, Sanitärinstallateure, Platten-und Parkettleger, Maurer, Betonfirmen, Küchen- und Badproduzenten, Solaranlagen.Handwerkerfirmen ihrerseits beschäftigen ihre Leute.Sind die Aufträgsbücher voll – hat es keine Arbeitslose. Es ist nichts als perfid die Häuslebauer als Profiteure zu nennen. Will der Autor zu Steinzeiten zurück und im Wald wohnen?

    • sepp z. sagt:

      die jobs die sie beschreiben, auf dem bau, sind unterdesssen zur grossen mehrheit von billigen ausländischen arbeitern besetzt (polen, portugiesen, jugoslawen…). ich schätze, sie sind wählerin jener partei, die diese ausländer pauschal als schmarotzer und unerwünschte einwanderer definiert, nicht?

  • Tom Sawyer sagt:

    Im Herbst haben wir die Möglichkeit Einfluss zu nehmen. Hausbesitzer gehören nicht ausschliesslich zu den Besserverdienenden. Es gibt auch „Normalverdiener“, welche Wohneigentum erworben haben, insbesondere in der aktuellen Zinsbaisse! Wer Wohneigentum erwirbt, investiert Vermögen und nimmt Risiken (Marktrisiko, Wertverlust, Finanzierungsrisiko) auf sich. Zudem können substanzielle Steuerabzüge nur bei Erwerb von Liegenschaften mit vernachlässigtem Unterhalt (wieder ein Risiko) gemacht werden. Herr Renz provoziert mit diesem Beitrag sehr einseitig!

    • sepp z. sagt:

      trotzdem subventioniert die bausparvorlage (welche übrigens schon mehrmals vom volk abgelehnt wurde) auch die reichen villenbesitzer am genfer- und zürisee. es ist ganz klar eine subventionierung einer minderheit durch die mietende mittelständische mehrheit. solche geschenke habens in der heutigen zeit schwer beim volk.

      • Tom Sawyer sagt:

        Letztes Jahr hat sich das Volk mit rund 30’000 Steuerpflichtigen solidarisiert, welche ein steuerbares Einkommen von über Fr. 250’000.– erzielen. Mir erscheint, dass die Geschenke recht locker gemacht werden. Zur Bausparvorlage, die Gründe für die Ablehnung kenne ich leider nicht. Vergessen Sie einmal die Minderheit der reichen Villenbesitzer; wenn Sie mieten sind Sie vom Vermieter (Investor) abhängig. Wenn Sie erwerben, sind Sie selber Investor und unabhängig. Denken Sie auch an Eigentumswohnungen, die heute auch vom Mittelstand erworben werden können (Finanzierung: 2. Säule, 3. Säule)

  • Reto Schmid sagt:

    Dank den Linken und ihrer Zuwanderungsgeilheit, hat mein Haus in den letzten 5 Jahren einen Wertzuwachs von 50%. Hier zeigt sich die Perversität des linken Gedankenguts. Es ist die Hauptschuld der Linken und EU-Geilen, dass die Reichen immer reicher werden und die Normalos sich dank der PFZ nie und nimmer ein Stück Boden in der Schweiz werden leisten können. Vielleicht sollte sich der linksverblendete Autor zuerst mit den Lebenslügen und deren Folgen unserer tollen Sozis beschäftigen, bevor er mit kommunistischen Platitüden um sich schlägt.

    • sepp z. sagt:

      Und die partei der milliardäre, die $VP, setzt sich als einzige ein für das gemeine volch.
      wie edel und uneigennützig 😀

  • Gianin May sagt:

    Kauf von EFH ist umschichtung von Vermögen. Ob dieses Vermögen als Haus noch besteuert werden soll muss definiert werden.
    Es gibt aber keinen Grund, dass die Hypothek und Umbauten als Aufwand von den Steuern abgezogen werden sollten, wieso sollten Schulden belohnt werden??? Der Eigenmietwert ist abzuschaffen.

  • Ich finde den Text glänzend geschrieben. Die Hauseigentümerlobby benimmt sich wie eine Klasse von Neofeudalisten. Die Mehrheit der Schweizer ist abhängig von diesen Wenigen, welche die Rendite dadurch erzielen, dass sie vom notdürftig verdienten Einkommen des Mittelstands und der Geringverdiener viel zu viel abkassieren. Wenn schon Steuervergünstigung, dann nur aufgrund von Energiesparmassnahmen, welche die ganze Gesellschaft und die Wirtschaft als Ganzes weiterbringt.

    • Peter sagt:

      Herr Fischer, Sie haben es nicht begriffen. Es geht um das selbstbewohnte Eigentum, bei dem der Staat der Abkassierer ist; nicht um vermietete Häuser.

  • Walter sagt:

    Die meisten Artikel triefen vor Neid. Lieber das Geld für Ferien und Saufen verbraten und dann jammern? Soll alles den Banken und wenig Reichen gehören? Gibt es einen Ferienwertsteuer? Schlaue Banker kaufen kein Haus, die mieten es und legen Ihr Geld an – warum wohl?

  • Julien sagt:

    Le petit propriétaire a une caractéristique des plus précieuses: Du fait qu’il demeure lié à un lieu, il est un citoyen plus responsable que le locataire.
    Parce qu’il fait le choix de la stabilité géographique, il est contraint d’investir dans son environnement humain et matériel.
    C’est le petit propriétaire qui influe sur la qualité et la durée de vie des infrastructures: C’est aussi lui qui accepte de payer les impôts nécessaires pour payer ces infrastructures. Il doit demeurer solvable et honnête
    Quand au locataire, il peut user des infrastructure et laisser les dettes aux propriétaires.

  • Peter Frei sagt:

    Im Gegenzug muss für das Wohneigentum zwar ein fiktiver so genannter Eigenmietwert versteuert werden… der alle paar Jahre vom Staat nach Lust und Laune angehoben wird und alle zu Dummen macht, die die Hypothek abzahlen möchten. Wenn’s blöd geht muss man das Haus verkaufen um die Steuern zahlen zu können, während der Prasser einfach die Sozialkasse plündert. Da wir ein hypothetisches Vermögen versteuert, das ist 100% ungerecht. Das freut nur die Banken, da man Schulden machen muss.

  • Julien sagt:

    De ce qui précède, il ressort que la stabilité du petit propriétaire immobilier (ci après PPI) est gage de la stabilité sociale d’un pays et de la sécurité de ses habitants. Càd, outre que sa présence-même permet à la collectivité de planifier des dépenses à long terme, le PPI est une composante stable du tissus social auquel le membre de la société désire demeurer intégré.
    L’existence de cette référence permet de diminuer les châtiments des malfrats, au profit de leur réintégration. Le criminel étranger fournit un parfait contrexemple: Comme il n’a pas comme but d’être intégré, ils détruit.

  • Fritz Meier sagt:

    Abschaffung des Eigenmietwertes würde schlichtwegs bedeuten, dass weitere Möglichkeiten geschaffen werden, Kapitalerträge steuerfrei zu machen (Kapital = Haus, Eigentumswohnung, Ertrag = Recht dort zu wohnen). Das perfide daran ist, dass die Reichsten am meisten profitieren würden; dies wegen der Progression und weil vor allem sie in der Lage sind, ein Haus ohne Hypothek zu kaufen. Der kleine Mann mit einem günstigen Häuschen und einer Hypothek würde praktisch kaum profitieren, Die Abschaffung des EMW bedeutet also nichts anderes als einmal mehr die Steuern für die Reichsten zu senken.

  • Julien sagt:

    Dans le domaine du châtiment pénal, la présence des PPI, du fait qu’elle permet d’insister sur la réintégration, permet d’éviter de privilégier le châtiment exemplaire. Notre société a pu abandonner bois de justice et autre pilori.
    L’adulescent, surtout lorsqu’il est mineur est un autre excellent contrexemple: Du fait que „Papa paie“ et qu’il n’a pas vocation à demeurer sur place, il peut se permettre d’agir sans subir les effets de ses exactions.
    On ne peut que lorgner, la larme à l’œil, vers Singapour, le pays qui a su gérer ce problème: En dessous de 25 ans, pas d’amende, mais la baguette.

  • Julien sagt:

    Mais, me rétorquera-t-on: „Le locataire n’est pas un vagabond“, un sans-feu-ni-lieu.
    Certes, il a un foyer, mais son lieu de résidence n’est pas intrinsèquement stable, ce qui le place parmi les sans-domicile-fixe.
    Une société peut-elle admettre de laisser ses citoyens sans domicile fixe ?
    Il semble évident qu’à moins qu’il désire pérenniser leur situation de sans-domicile-fixe, le minimum que puisse faire un pays pour chacun de ses membres est de lui permettre de stabiliser son domicile et lui permettre d’acquérir son propre logement.

  • Sobald der Eigenmietwert vom Tisch ist – weltweit einzigartige Einkommensgenerierung durch den Staat – habe ich kein Problem damit, wenn der Hypo-Zins nicht mehr abzugsfähig ist. Der amtl. Wert einer Liegenschaft ist auch so ein Einkommensdinosaurier. Kaum weiss die Steuerverwaltung, dass ich in der Küche neue Türen an die 20-jährige Küchenkombination montiert, einen Parkettboden auf den ebenso alten Spannteppich, oder neue Steinplatten auf dem Balkon verlegt habe, stehen die Steuerexperten schon vor der Türe. Aber Achtung! Ohne Wo-UH-Abzug wird mancher Handwerker (KMU) seinen Job verlieren!!

    • Anita Meier sagt:

      Das würde eben genau bedeuten, dass für die Reicheren einmal mehr die Steuern gesenkt werden. Es würde vor allem diejenigen profitieren, die infolge ihres hohen Einkommens in einer oberen Steuerprogressin sind und die ihr Haus bar zahlen können. Der kleine Mann mit kleinerem Einkommen und der eine Hypothek auf seinem Haus hat, würde praktisch nichts davon haben. Zudem ist es heute schon gegenüber den Mietern ungerecht, dass der EMW nicht voll versteuert werden muss und der totale Wegfall würde bedeuten, dass man eine neue Lücke für Reiche schafft, Kapitalerträge nicht zu versteuern.

      • Raphael Wüest sagt:

        Fakt ist, dass die wirklich reichen Menschen so oder so einen Vorteil haben, ob nun mit oder ohne EMW. Profitieren vom Eigenmietwert tun die Banken und der Staatsapparat mit der EMW-Berechnung. Ich finde es traurig wie sie über Leute mit normalem Einkommen schreiben, die über ->Jahrzehnte<- sparen für einen kleinen Traum! Und genau diese Leute kommen mit dem EMW in eine massive Progression die ein paar Tausend CHF Steuern ausmachen kann! Reiche müssen anders besteuert werden, da ist der EMW wirklich nicht das geeignete Mittel! Gruss von einem Links-Wähler.

        • Anita Meier sagt:

          Ja, aber wir helfen den „Kleinen“ auch nicht wirklich, wenn wir allen kleinen und grossen Wohneigentumsbesitzern die Versteuerung des EMWs (= Kapitalertrag eines Hauses) zu 100% erlassen und gleichzeitig jeden hart ersparten Franken mit viel mickrigerem Kapitalertrag zu 100% besteuern. Gerecht wäre, wenn grundsätzlich alle Kapitalerträge, also Sparzinsen, Spekulationsgewinne, Eigenmietwert etc. voll besteuert würden, diese aber nur ab einem gewissen Freibetrag, aber unabhängig vom Typ des Kapitalertrages. Noch besser wäre sogar ein Abzug bei den Steuern statt beim zu versteuernden Einkommen.

          • Elsbeth Vocat sagt:

            Anita Meier, für Sie ist EMW = Kapitalertrag des Hauses? Dieser wird vom Staat festgesetzt und entspricht in etwa der Miete, die ich bei Fremdvermietung bekommen kann (jedenfalls in unserem Fall). Dafür muss ich als Eigentümer aber für funktionierende Heizung etc. sorgen und nötige Reparaturen finanzieren, wobei Eigenleistungen nicht abzugsfähig sind. Für uns als (nur) AHV-Rentner sind die höheren Steuern dank Progression zu einem Problem geworden! Und auf Zussatzrente müssen wir ja verzichten. Sparen für Hauseigentum um im Alter preisgünstig wohnen zu können? Das ist eine Illusion geworden

        • Elsbeth Vocat sagt:

          RICHTIG!!

      • E. Schellenberg sagt:

        Nach Bundesgerichtsurteil vom letzten Jahr geht eindeutig hervor:
        – alle Kapitalgewinne (Aktien, Marchzinsen, Währungsgewinne auf Aktiven oder Passiven) sind steuerfrei
        – alle Kapitalverluste sind nicht steuerlich abzugsfähig
        – alle Passivzinsen sind steuerlich abzugsfähig
        – alle Kapitaleinkommen (Aktivzinsen, Dividenden) in gleich welcher Währung sind steuerpflichtig

        Da ist das Problem, nur die meisten Finanzberater haben das noch nicht begriffen!
        Sich daran zu halten ist vernünftig und nicht unethisch!

  • René Müller sagt:

    Ich bin also ein neogermanischer Edelfreier. Eine Familie die gespart hat, auf Zigaretten, Wein, Auslandferien, Restaurantbesuche, Markenkleider und viele Annehmlichkeiten (Natel nicht vergessen) zugunsten unseres Eigenheims verzichtet hat.
    Fabian Renz, rauchen Sie? Tragen Sie Markenkleider? Verbringen Sie die Ferien im Ausland??? Die Antwort kennen Sie!

    • Julien sagt:

      Ich werde später versuchen, meinen Text zu übersetzen, ausser wenn Jemand das früher und besser machen kann.
      Was du da beschreibt hat auch eine sehr hohe Wert fur die stabilität unserer Demokratie.

    • Raphael Wüest sagt:

      Herr Müller. Sie bringen es auf den Punkt. Mir geht es genau gleich, nur dass ich immer noch (erfolgreich übrigens) am sparen bin. Leider wollen halt viele Menschen den 5er und das Weggli. Dabei sehe ich das Sparen als Tugend an die einen sehr hohen Gesellschaftsnutzen hat. Vor allem dann wenn man sich Eigentum kauft und damit über Jahrzehnte absichert (Wohlverstanden mit möglichst geringer Hypo-Verschuldung). Nur wird diese Tatsache mit dem Eigenmietwert massiv torpediert.

      • Anita Meier sagt:

        Die Besteuerung des Zinsertrages eines Sarkontos würde in dem Fall das „Sparen als Tugend“ auch torpedieren und insbesonders sagen Sie damit, dass alle Formen von Kapitalertrag steuerfrei sein sollen. Das wird mit Sicherheit die Superreichen freuen.

  • Anh Toan sagt:

    Woher nimmt der Autor die Reduktion auf EFH? Alle staatliche Wohneigentumsfoerderung gilt auch fuer ein 18m2 Studio? Polemischer, sachlich falscher Artikel, und fast alle Kommentarschreiber orientieren sich daran. Es geht nicht um EFH-Bewohner gegen Appartementbewohner, es geht um Foerderung von Eigentum gegenueber Miete; Nur wer ein abbezahltes Dach ueberm Kopf hat, wie klein auch immer, ist frei, alle anderen sind Schuldknechte, da sie, was sie notwendigerweise benoetigen, nicht selber finanzieren koennen. Schuldzinsdabzug, Unterhaltskostenabzug und Eigenmietwert streichen = Hypo abzahlen!

  • Fabio Rechsteiner sagt:

    Einige Foristen ergehen sich in lächerlich anmutenden Platitüden bei denen die Wohneigentümer als Multimillionäre, Asoziale Profiteure usw. bezeichnet werden. Man nimmt dann praktischerweise immer die teuersten Gegenden wie den Genfersee, die Goldküste od. Stadt Zürich also Beispiel welches dann für alle Wohneigentümer in der ganzen Schweiz gelten soll.
    Aber eben, Hauptsache man kann seinem Neid auf andere freien lauf lassen.

    • Patty sagt:

      Stimmt, es gibt natürlich nirgendwoanderst Eigenheim als am Genfersee, der Goldküste oder der Stadt Zürich. z.Bsp. Im Kanton Basel, Aargau, Graubünden etc. leben nur Mieter. Dieses oberflächliche Denken fällt mir immer wieder auf. Diese Denkweise (Neid) ist für manche bereits zu einem Hobby mutiert. z.Bsp. konzentriert man sich hier nur auf die Bevorzugung bei den Steuern, denn beim Eigenheim wird einem alles geschenkt. Da frage ich mich, wieso ich noch kein Haus geschenkt bekommen habe…hmmm.

    • Anita Meier sagt:

      Das hat mit Neid, Genfersee oder Goldküste überhaupt nichts zu tun. Es geht einzig darum, ob einige kleine und grosse Mitbürger gewisse Kapitalerträge – und der EMW reflektiert den Kapitalertrag von Wohneigentum in Form von Wohnrecht – reduziert oder gar nicht zu versteuern haben. Es ist also eine Sache von Gleichbehandlung.

      • Anh Toan sagt:

        Kaufen Sie ein Auto oder eine Waschmaschine, muessen Sie auch keinen Nutzwert als Einkommen versteuern, die Eigenmietwertbesteuerung ist dummes Zeugs, jedoch muss auch der Schuldzins- uind Unterhaltskostenabzug abgeschafft, oder allenfalls auf die ersten Jahre nach dem Erwerb begrenzt werden. So wuerde in privatem Wohneigentum tatsaechlich Alters- und Notkapital angespart, was den Staat von zukuenftigen Soziallasten befreit. In der jetzigen Ausgestaltung wird jedoch gefoerdert, mit hohem Fremdkapital (Hebel) auf steigende Immobilienpreise zu spekulieren. Das ist dumm.

        • Anita Meier sagt:

          Na gut, der Ertrag des Kapitals „Waschmaschine“ ist pro Monat so 20 – 30 Fr., ein Auto hat kaum einen positiven Ertrag. Hingegen bewegt sich der Bruttoertrag des Kapitals „Eigenheim“ (Wert zwischen 0.5 Mio. – 20 oder mehr Mio.) so zwischen 25’000 bis 1. Mio. pro Jahr oder mehr. Das sind gewaltige Unterschiede. Wenn man nun diese Erträge bzw. den EMW gen. nicht mehr besteuert, macht man vor allem den Reichen und Superreichen einmal mehr riesige Steuergeschenke. Der Mittelstand bzw. die Besitzer mit hohen Hypotheken werden praktisch kaum profitieren, aber dem Staat werden wieder Mittel entzogen.

      • Fabio Rechsteiner sagt:

        1. Der EMW ist nichts anderes als das Resultat einer unheiligen Allianz zwischen den Links/Mitte-Links Parteien und den Banken. Die Parteien (wie auch Sie) geben dem EMW den Anschein Gerechtigkeit zu gegenüber den Nicht-Eigentümern zu üben. Die Banken reiben sich gleichzeitig die Hände, denn ohne den EMW gäbe es viel weniger Wohneigentum ohne Hypothek da vollständig abbezahlt.
        Klar ausgedrückt, die EMW-Befürworter sind das Wasser auf den Mühlen der Banken, ob nun Raiffeisen, KB, UBS usw.
        Ist es das was Sie wirklich wollen?

        • Fabio Rechsteiner sagt:

          Korrektur zu 1. Es sollte natürlich „viel mehr Wohneigentum OHNE Hypothek“ heissen.

        • Anita Meier sagt:

          Wenn die einen den Kapitalertrag versteuern müssen (z.B. Inhaber eines hart erarbeiteten Sparguthabens) und andere (z.B. Besitzer des Kapitals Eigenheim) darauf keine Steuern zahlen hat dies schon etwas mit Ungerechtigkeit zu tun. Klar ich weiss, Mitte / Rechts sucht immer neue Möglichkeiten, Steuerabzüge zu kreieren mit welchen der Superreiche extrem viel Steuern sparen kann (und die schon lange angestrebte Abschaffung des EMWs ist so eine). Klar ein paar Brosamen fallen auch auf den Mittelstand ab, nur wird für diesen das mit Leistungsabbau und/oder gen. Steuererhöhungen mehr als kompensiert

      • Fabio Rechsteiner sagt:

        2. Es jeder Person frei steht wie er/sie wohnen will. Ich kenne viele Leute welche ein hohes Einkommen haben, dieses jedoch lieber für z.B. teure Wohneinrichtung, Ferien, Autos, Markenklamotten etc. als für Wohneigentum ausgeben.
        Wahr ist dass nicht jeder sich Wohneigentum leisten kann, die Gründe dazu sind nicht relevant. Dieses gilt jedoch genau so für die o.g. Beispiele teuren „Spiezlzeugs“. Aus der Warte derm EMW-Befürworter müsste konsequenterweise eine Luxussteuer eingeführt werden, da eben auch nicht jeder sich diese Dinge leisten kann. Damit swären wir wieder beim Neid angelangt.

        • Anita Meier sagt:

          Warum immer diese alte Leier mit dem Neid? Es ist eine Sache der Gerechtigkeit. Klar kann jeder selber wählen, ob er sparen will oder nicht und falls er spart in welcher Form: Als Sparguthaben, als Eigenheim oder was auch immer. Vielleicht kommt jemand auch mit Erben zu einem grossen Sparguthaben oder Eigenheim. Wichtig ist aber, dass wenn das angehäufte Kapital (Eigenheim, Sparguthaben) einen Nettoertrag (Wohnrecht minus Hypozins und andere Unkosten bzw. Sparzins minus Gebühren) abwirft, dieser versteuert wird. Zu diskutieren wäre allenfalls ein Freibetrag. Ist dies so schwer zu begreifen?

          • Fabio Rechsteiner sagt:

            @Anita Meier: Sie führen hier eine fatale Mixtur aus Gerechtigkeit und Moral ins Feld = EMW. Sie blenden vollständig aus, dass das Geld zum Erwerb von Wohneigentum nicht vom Himmel fällt sondern zuerst verdient werden musste = es wurde auf die eine oder andere Art bereits mindestens 1 x als Einkommen versteuert. Ob dieses Geld nun zum Erwerb von Wohneigentum verwendet wird oder nicht ist eine rein individuelle Entscheidung hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun!! Das Eigenheim wird genau wie ein Bankguthaben dem Vermögen angerechnet und jedes (!) Jahr besteuert. Das reicht m.E. vollständig aus.

          • Anita Meier sagt:

            @Fabio Rechsteiner / 13.6.2011 13:20 Sorry, aber das sehen Sie falsch. Ohne Versteuerung eines Eigenmietwertes wird das Kapital „Eigenheim“ nur noch als Vermögen, nicht aber dessen Ertrag (Wohnrecht) versteuert. Im Gegensatz dazu das Sparguthaben. Dieses wird sowohl als Vermögen und der Ertrag (Zins) als Einkommen versteuert, obwohl auch die Häufnung des Sparkontos bereits einmal versteuert wurde.

  • Markus Roth sagt:

    Der Eigenmietwert ist ein Relikt aus alten Zeiten, der abgeschafft gehört. Heute ist der Eigenmietwert um ein mehrfaches höher als die Hypothekarzinsen, selbt wenn das Haus bis zu 80% belehnt ist.
    Andererseits gehören aber auch die Steuerabzüge für werterhaltende Investitionen abgeschafft.
    Insgesamt muss ich mich einem der Kommentatoren anschliessen: Warum soll man bei einem Haus einen fiktiven Eigenmietwert versteuern, und bei einem Boot oder einem teuren Auto nicht? Und weshalb soll man Renovationskosten abziehen können, Reparaturen am Boot oder Auto nicht? Vereinfacht das bitte, Politiker!

    • Anita Meier sagt:

      Ganz einfach, weil wir eigentlich den Grundsatz haben, dass jeglicher Kapitalertrag – und der Eigenmietwert ist ein Teil des Bruttertrages des Kapitals „Eigenheim“ – zu versteuern ist. Im Gegensatz zum Boot oder Auto bleibt eben beim Haus ein positiver Nettoertrag (EMW (reduzierter Bruttoertrag) – Hypozins – Unterhalt) übrig. Bei kleinen Häuschenbesitzer ist dies sehr wenig, bei schwerreichen Villenbesitzern kann das mehrer 100’000 Fr. sein. Deshalb ist es unsinnig, den EMW abzuschaffen. Nur die Reichsten sparen so sehr viel Steuern, was mit allg. Steuererhöhungen wieder kompensiert wird.

      • Markus Roth sagt:

        Guter Punkt mit dem Kapitalertrag. Aber wenn man das Geld stattdessen in Aktien ohne Dividende investiert, dann bezahlt man darauf auch nur Vermögenssteuern und nicht einen „Eigenmietwert der Aktien“. Zudem ist im aktuellen Zinsumfeld der Eigenmietwert deutlich höher als der Kapitalertrag einer risikolosen Anlage – zumindest momentan zahlen Hausbesitzer so drauf.

        • Anita Meier sagt:

          Ja, Herr Roth, da gebe ich Ihnen z.T. recht. Dies ist aber kein Problem der Eigenmietwertbesteuerung. Der Systemfehler ist, dass leistungsloser Spekulationsgewinn nicht versteuert werden muss. Man darf aber nicht vergessen, dass der Wert von Aktien im Extremfall bis 100% vernichtet werden kann, was bei einem Eigenheim kaum der Fall ist, im Gegenteil. Unter dem Diktat von Mitte / Rechts besteht heute leider generell der Trend, dass leistungslose Einkommen steuerlich immer weiter entlastet werden und die totale Befreiung der EMW Besteuerung wäre ein weiterer Schritt in diese falsche Richtung.

  • Berni S. sagt:

    Ich bin auch so ein Hüsli-Besitzer, finde aber trotzdem F. Renz hat ziemlich recht
    Mein Eigenmietwert ist 18’000 (SG, Land), Hypothek abbezahlt (beste Anlage die letzten Jahre!) minus Pauschalabzüge ergibt steuerbares Einkommen von 10’000.- und zahle dafür rund 4000.- Steuern (ein Kleinverdiener zahlt sogar nur die Hälfte)
    Die Wohnkosten (5 Zi, 130m2, neuwertig) sind somit bescheidene 350.-/Mt (+NK), – warum auch immer jammern?

  • Markus Roth sagt:

    Hallo Beni
    Das ist falsch gerechnet mit den 350/Monat. Diesen Fehler machen viele Hausbesitzer.
    Sagen wir das Haus hat Dich 500’000 gekostet. Auf diesem Geld erhältst Du nun keinen Zins mehr (Opportunitätskosten). Was, wenn Du das Geld in einen Immobilien- oder Aktienfonds investiert hättest? Der mit 5% pro Jahr rentiert? Dann hast Du Kosten (verlorenenr Ertrag) von 25’000 pro Jahr. Dein Haus kostet Dich also 2’500 pro Monat und nicht 350 Franken…

    • Anita Meier sagt:

      Hallo Herr Roth, können Sie mir bitte den Fonds nennen, für welchen Sie persönlich garantieren, dass ich langfristig eine STEUERFREIE Rendite von 5% habe. Vielen Dank, ich werde Sie auch mit 30% an der Rendite beteiligen.
      Aber Spass beiseite, das ist eben genau der Fehler den Hausbesitzer machen, wenn sie sich von der Bank aufschwatzen lassen, die Hypothek zu behalten oder sogar zu erhöhen und dafür in hochriskante Anlagen zu investieren. Man spart dabei ein wenig an Steuern und bringt dafür viel mehr Geld der Bank.

      • Markus Roth sagt:

        Das würde ich auch nicht machen, was Sie mit den Hypotheken erwähnen. Das würde ja bedeuten, auf Kredit Aktien zu kaufen, und das ist in der Tat sehr riskant.
        Zu den 5% Rendite auf Aktien: Die Schweizer Börse SIX erwähnt unter Produktwissen -> Rendite/Risiko -> „In der Finanztheorie geht man bei Aktien von einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 8 % aus“. Der SPI hat in den letzten 20 Jahren durchschnittlich um 9% p.a. zugelegt. Ich denke auch dass das zu hoch ist, aber 5% mit Aktien sollten schon drin liegen – allerdings nicht jedes Jahr, sondern durchschnittlich über 10+ Jahre…

  • E. Schellenberg sagt:

    Schauen wir das Ganze doch von der andern Seite an:
    Aus Land wird Bauland, dann wird ein Haus darauf gebaut und die Wohnungen vermietet.
    Der Gewinn der Einzonung (von 8 CHF/m2 auf z.B. 800 CHF/m2) wird nicht versteuert. Der Mieter zahlt sämtliche Kosten. Wird das Haus verkauft bleibt der ganze Gewinn beim Eigentümer!
    Die Pensionkasse investiert in Obligationen und Aktien, die st Schwankungen unterliegen und zurzeit mit höchster Wahrscheinlichkeit im Minus sind und kommen auf keine akzeptable Rendite.
    Da ist es doch besser, sie gibt dem Nutzer das Geld und er investiert ins eigene Haus!

    • Anita Meier sagt:

      Ja, das ist eine grosse Schweinerei. Jahrelang werden z.B. Bauern mit Mia. von uns Steuerzahlern subventioniert und können dann dank Einzonung einen leistungslosen Gewinn einstreichen. Es ist irrelevant, ob darauf Mietwohnungen oder Eigenheime gebaut werden. Diesen Gewinn bezahlen entweder die Mieter oder die Eigenheimbesitzer. Dieses Problem kann nur gelöst werden, indem der Staat dieses Land zum Preis von Landwirtschaftsland kauft und zum Bauen das Land im Baurecht zu Marktpreisen vergibt. Aber das würde der Mitte/Rechts Devise „Gewinne privatisieren – Verluste sozialisieren“ widersprechen.

  • Martin Graf sagt:

    Das System mit Eigenmietwert, Steuerabzug von Hypotheken und Unterhaltskosten dient den Banken. Es gehört abgeschaft, denn es ist sozialpolitisch unsinnig wenn sich die Bevölkerung für Steuerprivilegien verschuldet. Sparen und Investition in Eigenheim ist durchaus sinnvoll, sollte gefördert und nicht bestraft werden. In Krisenzeiten kann es Stabilität und Unabhängikeit für die betroffenen bedeuten. Allerdings gibt es intelligentere Wohnformen als EFH-Bauten. Der Staat sollte die Realisierung von Mehrgenerationen-Siedlungen mit Reihen-EFH und MFH-Wohnungen zum EInzelbesitz fördern.

    • Anita Meier sagt:

      Man kann sicher darüber diskutieren, inwieweit der Staat Eigenheime subventionieren soll. Aber die generelle Abschaffung des EMWs bedeutet auch die Subventionierung der Villen von Superreichen und ein wie bei der USR 2 nicht abzuschätzender Milliarden schwerer Steuerausfall, was entweder zu Leistungsabbau des Staates oder zu generellen Steuererhöhungen führt. Davon wäre einmal mehr der Mittelstand besonders betroffen, insbesonders auch die weniger betuchten Eigenheimbesitzer und natürlich alle Mieter. Viel sinnvoller wäre es, den Boden der privaten Spekulation zu entziehen.

      • Peter sagt:

        Nachdem bereits Bundesrat Stich der Meinung war, der Eigenmietwert gehöre, wie auch alle Schuldzinsabzüge, abgeschafft und es würde dann mehr in der Staatskasse bleiben kann es mit den Ausfällen nicht so weit her sein. Man scheint hier immer zu vergessen, dass jegliche Schuldzinsen abzugsfähig sind und warum soll ich diese Schuldenmacher, denen nichts aufgerechnet wird, finanzieren? Wo bleibt denn da die von Ihnen so oft zitierte Gerechtigkeit?

        • Anita Meier sagt:

          Sorry, alt BR Stich hat kaum für die so unsoziale Abschaffung des Eigenmietwertes plädiert. Der kleine Mann der eine Hypothek aufnehmen muss, würde überhaupt nicht profitieren. Die grossen Gewinner wären die Reichen und Superreichen, die selbst eine viele Mio. teure Villa bar bezahlen könnten. Jeder der aber keine Hypothek mehr hat und keinen EMW mehr versteuern muss, hätte so ein mehr oder weniger grosses Kapital, auf welches er keine Ertragssteuern mehr zahlt. Folge: Riesige Steuerausfälle für den Staat, Steuergeschenke für die Reicheren … ohne das würden diese ja kaum so vehement kämpfen.

  • Silvana C. sagt:

    Non mais… j’hallucine!

    Au lieu de dépenser votre argent, vous économisez pour l’achat d’une maison familiale.
    Sur cet argent, vous êtes taxés avec des impôts sur le revenu. Dès que vous avez enfin les fonds propre et trouvé le bien de vos rêves, vous pouvez déménager et payer non seulement toute une vie une valeur locative qui sera ajoutée à votre salaire et aussi un impôt sur la fortune. Si vous avez le malheur de vivre vieux et de devoir aller à un EMS, l’Etat ne vous aidera pas car vous aurez un bien et cerise sur le gâteau, à votre décès un impôt sera demandé aux héritiers. Normal????

  • Alex Schneider sagt:

    Bauspar-Initiative: Stärkt Eigenverantwortung und entlastet Mietwohnungsmarkt!

    Wohnungseigentümerinnen und –eigentümer gehen mit ihren Wohnungen sorgsamer und verantwortlicher um als Mieterinnen und Mieter. Mit Bauspar-Anreizen wird die Nachfrage nach Wohneigentum gefördert und dadurch wird auch das Angebot erhöht. Der Mietwohnungsmarkt wird durch dieses Mehrangebot entlastet. Dies hat auch positiven Einfluss auf die Mietpreise.

  • J.-P. Fleury sagt:

    Dommage que ce soit tout en allemand, sur 24 heures (quotidein vaudois) !!!. car j’ai aussi une question. Notre maison a Crissier est taxée 730 000 CHF fiscalement. le loyer plus de 30’000 CHF, alors que je gagne 60’000 CHF. Comment je vais payer les impôts ? (nous avons mis de côté de l’argent pendant de longues années pour se payer la rénovation de la maison familiale et aujourd’hui on nous taxe sur des valeurs fictives.) il ne nous reste plus qu’à vendre et quitter la Suisse. Mais vous les politiques vous faites quoi pour faire annuler cette loi désuette la seule dans ce monde ?

  • Alex sagt:

    Il est extrêmement désavantageux de devenir propriétaire en Suisse, si on est de la classe moyenne et qu’on a économiser de l’argent toute une vie pour s’offrir finalement un rêve, un véritable chez soi, une maison familiale, l’état vous tombant directement dessus et vous taxant à mort. Par contre, si on est riche et étranger, pas de problèmes, on bénéficie de forfaits fiscaux. Pour un parti qui est sensé (je dis bien théoriquement, car la pratique en est le contraire) combattre les inégalités sociales et en même temps augmenter le niveau de vie de tous, je ne peux comprendre qu’on puisse

  • Alex sagt:

    s’acharner avec autant de ferveur contre les petits propriétaires, qui ne font de mal à personne ; bien au contraire, ils sont souvent plus responsables que les locataires. Dans un monde ou la sécurité ne veut presque plus rien dire, où, en Suisse, on expulse des familles suisses pour y loger des réfugiés, ou le bailleur peut expulser n’importe qui, n’importe quand à la rue, où les loyers deviennent tellement prohibitifs qu’on a pas d’autre choix que de partir à l’étranger ou rester toute sa vie au même endroit et payer le loyer (qui sera plus cher que le bien lui-même). C’est scandaleux !

  • Alex sagt:

    D’entendre les salades socialistes qui répandent que les petits propriétaire ont des „pouvoirs désastreux“ (sur quoi ?), ça démontre un amalgame profond, un sophisme intense et une insulte envers tous ceux qui se sont sacrifiés pour devenir propriétaire et ont payé et paie des sommes colossales à l’État, dont une grande partie sert à financer les absurdités du PS et autres gauchistes. Au lieu de viser le bien pour tous, vous viser la misère (au sens large) pour tous. A force de toujours vouloir tout niveler vers le bas (qualité de vie comprise), c’est vous qui tombez et vos électeurs aussi.

  • christian joho sagt:

    Meinungsmache sichert dem goldenen Kalb seinen Boden. Nachdem uns die Einwanderung mit Neubauten zudeckt, deckt uns der TA mit der Zersiedelungsangst ein. Die Roten und Grünen stimmen mit ein, daneben reiben sich die kapitalen Rechten still lächelnd die Hände, im Wissen, dass der Bodenpreis weiter steigt. Somit bezahlen wir für den gottgegebenen Boden monatlich Milliarden. In der CH 750 Milliarden Hypothek.Super Gewinne für Einzelne, Bankenfutter für die, somit subventionierten, zuständigen Angestellten. Damit machen uns die Bodenpreise nur schon mit dem nahen Ausland nicht mehr konkurenzfähig

  • red sagt:

    Ich und meine Frau haben vor 12 Jahren ein kleines Reihenhaus gekauft. Die Eigenmittel habe ich mit sehr vielen hochversteuerten Überstunden zusammen gespart. Ferien machten wir natürlich auch zuhause und auf ein Auto habe ich auch verzichtet. Nun erklärt mir doch folgendes, damit ich die Privilegien Debatte auch verstehe. Warum ist mein Eigenmietwert höher als meine Abzüge für Schuldzinsen? Warum soll bei einer Rennovation nur ein Vermieter Abzüge durchführen können? Schliesslich macht auch der Vermieter eine Mischrechnung. Fortsetzung folgt!

  • red sagt:

    Könnte er Investitionen nicht abziehen würden die Mehrkosten doch den Mietern verrechnet. Mieter profitieren also auch von Steuerabzügen. Warum bekommen Menschen die in Ihrem Leben genau gleichviel verdient haben wie ich, Ergänzungsleistungen, während ich zuerst mein Haus verkaufen muss? Schlussendlich haben wir ja gleichviel verdient. Warum soll der Staat ein eher egoistisches/asoziales Verhalten fördern? Schlussendlich geht die Rechnung für den Sozialstaat doch dann auf wenn niemand Sozialhilfe und Unterstützung benötigt. Ich verstehe es nicht?

  • red sagt:

    Könnte er Investitionen nicht abziehen würden die Mehrkosten doch den Mietern verrechnet. Mieter profitieren also auch von Steuerabzügen.
    Warum bekommen Menschen die in Ihrem Leben genau gleichviel verdient haben wie ich, Ergänzungsleistungen, während ich zuerst mein Haus verkaufen muss? Schlussendlich haben wir ja gleichviel verdient. Warum soll der Staat ein eher egoistisches/asoziales Verhalten fördern? Schlussendlich geht die Rechnung für den Sozialstaat doch dann auf wenn niemand Sozialhilfe und Unterstützung benötigt. Ich verstehe es nicht?

  • Also ich habe bis jetzt keinen positiven Einfluss merken können. Meine Miete hat sich fast verdoppelt im Juli. Unerhört, ich bin gerade richtig böse und aufgeregt…

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