Grenzenloser Umweltschutz

Es ist der Versuch, die Ecopop-Initiative mit ökologischen Argumenten zu bodigen. Seit Wochen hämmern es uns Politiker aus dem rot-grünen Lager in die Köpfe, selbst Magistraten wie Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP) oder der Zürcher Stadtrat Richard Wolff (AL): Auf den Zustand der Umwelt habe es keinen Einfluss, ob ein Mensch in der Schweiz oder im Ausland Ressourcen verbrauche. In dieser Verabsolutierung ist das falsch. Der ökologische Fussabdruck variiert von Land zu Land. Während ein Mensch in Afghanistan für seinen Lebensstil nur 0,1 Hektar Fläche benötigt, sind es in der Schweiz deren 5. Die Schweizer sind auch – freilich nur leicht – verschwenderischer als die Deutschen, Franzosen und Italiener, dies zeigen Daten des Global Footprint Network. Zudem benötigen Zuwanderer neue Siedlungen, Strassen, Schienen, Schulhäuser – Infrastruktur, die für sie in ihrer Heimat schon einmal erstellt wurde. Dieser zweite Aufbau verschlingt abermals Unmengen an Energie.

Wer die Verantwortung für die Umwelt auf die globale Ebene hievt, entzieht sich ihr.

To match feature CLIMATE-LOGGING/

Dem Klima ist es einerlei, wo das CO2 in die Luft entweicht: Zerstörter Regenwald in Indonesien. Foto: Reuters

Ländern wie der Schweiz mit stark entwickelter Volkswirtschaft ist etwas gemein: Ihre Bewohner konsumieren doppelt so viel oder noch mehr, als die Erde langfristig verträgt. Besonders schlecht schneiden Staaten mit durchschnittlich hohen Einkommen ab, wie der «Living Planet Report 2014» des WWF belegt. In der reichen Schweiz ist der Zusammenhang zwischen Reichtum und hoher Umweltbelastung augenfällig. Zwei Beispiele: Die Schweizer können sich zuhauf PS-starke Autos mit horrend hohem C02-Ausstoss leisten. Und sie sind ein Volk von Vielfliegern.

Die skizzierte Argumentation der rot-grünen Politiker ist nicht nur falsch. Sie ist auch riskant. Wer bei Ecopop behauptet, die Landesgrenze spiele keine Rolle, kann sie in anderen ökologischen Debatten kaum mehr glaubwürdig als Argument einbringen. Zum Beispiel bei der Entsorgung radioaktiver Abfälle. Wie elegant es doch wäre, den Atommüll in den einsamen Weiten Sibiriens zu versenken statt im dicht besiedelten Mittelland! Oder beim Klimaschutz. Dem Klima ist es einerlei, wo das CO2 in die Luft entweicht. Mit dem gleichen Geld, das hierzulande in den Klimaschutz fliesst, so rechnen bürgerliche Politiker denn auch vor, liesse sich in Entwicklungs- und Schwellenländern mehr C02 einsparen als hier. Trotzdem definieren die Grünen ihre Klimapolitik entlang von Grenzen. In der Schweiz wollen sie möglichst strenge Reduktionsziele im Gesetz verankern und verweisen dabei auf die Vorbildfunktion unseres Landes.

Umweltschutz ohne Landesgrenzen ist also mitnichten grenzenloser Umweltschutz. Wer die Verantwortung auf die globale Ebene hievt, entzieht sich ihr. Eine solche Politik steht jedoch im Widerspruch zur Agenda 21 – einem Abkommen, das 172 Staaten 1992 in Rio de Janeiro unterzeichnet haben, darunter auch die Schweiz. Unser Land hat sich demnach verpflichtet, «einzelstaatliche bevölkerungspolitische Ziele» zu definieren und umzusetzen – Ziele, «die der auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Umwelt- und Entwicklungsplanung des Landes entsprechen».

Mit anderen Worten: Jedes Land muss sein Territorium nachhaltig entwickeln, um den nachfolgenden Generationen ein Leben in Würde zu ermöglichen, auch in ökologischer Hinsicht. Dasselbe Gebot steht in der Bundesverfassung. Bund und Kantone müssen demnach «ein auf Dauer ausgewogenes Verhältnis zwischen der Natur und ihrer Erneuerungsfähigkeit einerseits und ihrer Beanspruchung durch den Menschen andererseits» anstreben. Dieser Auftrag entspringt nicht einem fremdenfeindlichen Reflex. Vielmehr ist er geboren aus einer Einsicht: Globale Nachhaltigkeit kann nur funktionieren, wenn sie jedes Land für sich selber anstrebt.

95 Kommentare zu «Grenzenloser Umweltschutz»

  • Bruno Pfeuti sagt:

    Wie Stefan Häne Mythen zerpflückt, ist eine wahre Freude: Journalismus at its best! Linksgrün will uns auftischen, dass die Folgen der Zuwanderung vernachlässigbar sind. Während jeder, der nicht Tomaten auf den Augen hat, sieht, dass die Infrastrukturen unter der Belastung ächzen und die Wohnungsnot grassiert. Von einer 12-Millionen-Schweiz würden nur wenige profitieren und die Initiativgegner verpassen es, uns aufzuzeigen, was daran so erstrebenswert sein soll.

    • Cybot sagt:

      Hauptsache, wir können ungehindert weiterkonsumieren, wenn nur die Umweltverschmutzung, die wir dabei verursachen, irgendwo weit weg passiert. Das ist es doch, was du damit sagen wolltest.

      • Bruno Pfeuti sagt:

        Lieber Cybot & Sebastian Nussbaumer: Eure Vorurteilsoptik amüsiert mich. Ich war 20 Jahre bei den Grünen engagiert und verfechte sämtliche Umweltpostulate, und dazu gehört auch Ecopop.

        • Stefan Effenmann sagt:

          Also: Weniger fliegen, ökologischer bauen, weniger Auto und mehr E-Velo , radioaktive Abfälle bleiben im Land, Stromverbrauch drastisch reduzieren, der Ausbeutung von Rohstoffen durch Elektronikschrott Einhalt gebieten, zumindest in den eigenen Landesgrenzen keine PS 2 , 3 oder 4. nach diesen Ausführungen steht fest, diese Verantwortungen lassen sich nicht Globalisierung. Sie müssen im eigenen Land umgesetzt werden. Es braucht eine Initiative für die Schweiz! eine, die das umsetzt. Und noch etwas. Wir müssen die Anzahl der Medien reduzieren.

  • Walter Bossert sagt:

    Da kann ich nur noch staunend zustimmen! Danke

  • Roland K. Moser sagt:

    Natürlich hängt der ökologische Fussabdruck davon ab, wo ein Mensch lebt. In der Schweiz ist der ökologische Fussabdruck nur schon wegen dem zwingend nötigen Heizen im Winter grösser.
    Und jeden Tag müssen für die überzähligen 3,2 Millionen Einwanderer und eingebürgerten Einwanderer die Lebensmittel importiert werden. Fliesst das schon in die Rechnung des ökologischen Fussabdrucks mit ein, oder wird es bewusst unterschlagen.
    Und wenn es nicht darauf ankommt, wo die Ressourcen verbraucht werden, kommt es auch nicht darauf an, wo sie hergestellt werden => Wir bauen noch 2 AKWs.

  • Roland K. Moser sagt:

    „…Globale Nachhaltigkeit kann nur funktionieren, wenn sie jedes Land für sich selber anstrebt…“
    Einverstanden!
    Think global, act local!

    • tststs sagt:

      Sind Sie sicher, dass dieses Schlagwort hier angebracht wird… oder ist es nicht genau das Gegenteil des Geschriebenen?
      „Act local“ meint, dass der Umweltschutz bei jeder Person selber anfängt. Staatliche Programme nützen nichts, wenn nicht jeder einzelne aufhört, so verschwenderisch zu leben. Wir sollten dann also aufhören, Lebensmittel aus aller Welt zu uns schippern zu lassen, wir sollten keine Produkte mehr ins Land lassen, die unter umweltzerstörerischen Bedingungen produziert wurden; aber über die Anzahl Menschen, die wir ins Land lassen dürfen, sagt das überhaupt nichts aus…

      • tststs sagt:

        Oder noch einfacher: die Grösse des Fussabdrucks hat nichts mit der Einwohnerzahl (absolut oder relativ) zu tun, sondern nur mit dem tatsächlichen Verbrauch der Einwohner… Aber im Prinzip hat die Initiative recht: Der Ausländer vergrössert idR seinen Fussabdruck sobald er in die CH kommt. ABER dann müsste die Initiative konsequenterweise (also wenn es ihr wirklich um Umweltschutz und nicht um die Migration geht) fordern, dass wir hier 3.-Welt-Verhältnisse anstreben…

        • Roland K. Moser sagt:

          Die Grösse des ökologischen Fussabdrucks einer Volkswirtschaft besteht aus mindestens 2 Grössen. Es sind dies die Anzahl Köpfe und der Verbrauch pro Kopf.
          Da die Schweiz gemäss internationalen Standards überbevölkert ist, muss also die Bevölkerung reduziert werden. Die Einheimischen sind nicht überzählig.
          „Think global, act local“ passt wunderbar auf den Artikel. Zitat Artikel: „…Globale Nachhaltigkeit kann nur funktionieren, wenn sie jedes Land für sich selber anstrebt…“

          • tststs sagt:

            Ja gut Herr Moser, dann so rum: Wenn der zugewanderte Kopf hier weniger verbraucht als der ansässige Durchschnittskopf, dann verbessert, sprich verkleinert, der Zugewanderte unseren Fussabdruck.
            Wenn wir niemanden mehr reinlassen, aber unseren Verbrauch nicht verändern, ändert sich auch am Fussabdruck nichts…

          • Roland K. Moser sagt:

            Eben nicht!
            Die Anzahl Köpfe ist auch entscheidend, nicht nur der Verbrauch pro Kopf.
            Frage:
            Wer macht mehr und wieviel mehr Mist: 5 Millionen Hühner oder 8,3 Millionen Hühner?

      • Lars Kurz sagt:

        @tststs Genau, Sie haben es erfasst! Vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Schweizer/Inländer will es einfach nicht wahrhaben, ja verstandesmässig erfassen, dass er resp. sein Ressourcenverbrauch das Problem ist, er es ist, der über seine Verhältnisse konsumiert, nicht genug kriegen kann, und damit an vorderster Front daran beteiligt ist den Planeten zu zerstören. – Ja selbst nicht von seiner verbrecherisch-ausbeuterischen Position abrücken, lieber noch dafür sorgen, dass andere nicht auch noch an die Töpfe gelange, weiter schlemmen, schön weiter schlemmen, liebe Schweizer, Ihr seid die Besten!

      • Lars Kurz sagt:

        Und dann bitte noch schön scheinheilig ab und zu etwas Geld „runterschicken“ – mal will ja alles tun, damit es denen auch endlich etwas besser geht, dass sie auch lernen, so gut wie wir zu sein, so toll viele Sachen haben und tun …
        Act local, think global – schöner Slogan, aber zweiter Teil nicht vergessen.

    • Yves Bärtschi sagt:

      Nicht „think global, act local“, sondern „think national, act national“ ist das Motto von Ecopop. Sprich, wenn jemand ausserhalb unserer Landesgrenzen Ressourcen verbraucht, ist das nicht mehr unser Bier.

      • Roland K. Moser sagt:

        Ganz im Gegenteil natürlich!
        Ecopop denkt sehr wohl global, denn die Schweiz und ihre Überbevölkerung stellen sehr wohl sowohl ein globales als auch ein schweizerisches Problem dar.
        Zudem wird die Annahme der Initiative die Weltgemeinschaft hoffentlich darauf aufmerksam machen, dass der Bevölkerungszahl einer Volkswirtschaft natürliche Grenzen gesetzt sind, auch wenn gewisse volkswirtschaftliche Theorien das Gegenteil behaupten.

  • Sebastian Nussbaumer sagt:

    Eine absurde Argumentation von Herrn Häne, die nur durch die sinnfreien Milchbüechlirechnungen der Kommentarschreiber übertroffen wird. Kein Immigrant wird zum Vielflieger weil er sich hier niederlässt, und ob sie den Deutschen hier oder in Mannheim füttern ändert doch am ökologischen Fussabdruck nichts. Das sind alles gedankliche Sandkastenspielchen von Besitzstandwahrern die sich als politische Argumentation ausgeben.

    • Cornelia Keller sagt:

      Herr Nussbaumer, Sie blenden die Basis der globalen Umweltpolitik völlig aus: die Erklärung von Rio war ein Meilenstein und wenn selbst Länder wie die Schweiz sich einen Deut um ihre eingegangenen Verpflichtungen scheren, können wir alle zusammenpacken und die Umwelt ganz einfach vergessen, bzw. die letzen Naturlandschaften dem Meistbietenden verscherbeln. Es ist fünf vor zwölf aber ausgerechnet linke und grüne Kreise wollen nicht einmal das Wenige einhalten was bisher erreicht wurde.

      • Sebastian Nussbaumer sagt:

        Wenn sie was erreichen wollen, dann überdenken Sie die Konsequenzen ihres eigenen Wohlstands, statt denselben Wohlstand anderen verbieten zu wollen. Linke und Grüne haben im Umweltschutz praktisch alles zu verantworten, was wir geleistet haben. Ecopop ist nur eine verführerische Mogelpackung, die verspricht alles erreichen zu können ohne selbst etwas beizutragen.

        • Martin Richter sagt:

          Langsam aber sicher würde ich gerne mal stichhaltige Argumente gegen Ecopop hören. Wenn es um unsere Autos und Heizungen geht dann sind es die Grünen die als erstes schreien, dass wir in der Schweiz etwas tun müssen. Wenn man nach der globalen Wirkung der Massnahmen fragt heisst /hies es immer gleich: Noch nie etwas von Mikroklima gehört? Also zur Zeit wird ein ziemlich schmutziger Wahlkampf betrieben, der leider nicht auf Fakten sondern nur noch Propaganda basiert. Leider auch schon die letzten paar Abstimmungen so.

    • Bruno Pfeuti sagt:

      Jetzt aber mal sachte, Herr Nussbaumer: Leider ist es so, dass mit höherem Wohlstand auch mehr Ressourcenverbrauch einhergeht. Wenn jeder Chinese so viel fliegen würde wie der durchschnittliche Schweizer, wäre der Weltflugmarkt die nächsten 30 Jahre ausgebucht. Dass mit stark reduzierter Zuwanderung die Wohnungsnot gelindert wird und die Infrastruktur nicht dauernd ausgebaut werden muss, schleckt keine Geiss weg. Gouverner, c’est prévoir – und genau deshalb liegt Ecopop goldrichtig!

    • Roland K. Moser sagt:

      Für 1 Aslybewerber, der von Afrika in die Schweiz kommt, müssen jeden Tag die Lebensmittel aus durchschnittlich ca. 3000 km Entfernung importiert werden.
      Das hat sehr wohl einen Einfluss auf den ökologischen Fussabdruck der Schweiz.

      • tststs sagt:

        Sorry, Herr Moser, dass ich mich hier so auf Sie einschiesse, aber Sie verknüpfen manchmal Dinge direkt, die primär nichts miteinander zu tun haben. Wenn Sie ernsthaft glauben, wir importieren Tonnen von Fisch und Meerestieren um die Asylanten damit zu füttern, verschliessen Sie die Augen vor der Wirklichkeit. Es ist der idR (!) der Schweizer, der >50qm2 Platz braucht, der die teuren Autos fährt, der exotische Nahrungsmittel braucht, der die Dörfer zersiedelt; solche Güter liegen ausserhalb der Kaufkraft der Asylanten und vielen Ausländern…

  • Anton Schneider sagt:

    Die Glaubwürdigkeit von Links/Grün ist mit der nach belieben referenzierten Landesgrenze vollends dahin. Milliardenkosten für teilweise ökologisch unsinnige Vorschriften wurden mit CH, Chern, CHer Territorium begründet – eben innerhalb der Landesgrenzen. Und nun – für Ecopop ist nun erstaunlicherweise plötzlich irrelevant. Über richtig/falsch kann man diskutieren – was aber nicht geht was Linke Ideologie und Grüne Wetterlagepolitik von sich gibt, nämliche diese 180 Grad Kehrtwende. Es ist zu hoffen, dass diese Verhalten viele Grün-Wähler und linke Ideologen wachrüttelt. Beschämend!

    • Bruno Pfeuti sagt:

      Das kurze Aufeinanderfolgen von Masseneinwanderungsinitiative und Ecopop mit unterschiedlichen Begründungen veranlasste die Entscheidungsgremien der Parteien zu Winkelzügen. Die SVP Schweiz konnte nicht ja sagen zu Ecopop, weil man ein Wahlvehikel und Druckmittel verlieren würde, und Linksgrün sowie die Umweltorganisationen machten die Initiative schlecht weil aus Prinzip nicht richtig sein konnte, was auf Seite der Konservativen Unterstützung findet. Tragisch, aber wahr.

  • Bruno Pfeuti sagt:

    Ich erwarte, dass sich WWF, Pro Natura, Greenpeace & Co. hier zu Worte melden. Gerade gestern verkündete WWF-Chef Thomas Vellacott via Migros-Magazin, dass die Ecopop-Initiative ökologisch wirkungslos sei. Ob Einwanderer in der Schweiz oder bspw. in Portugal zu viele Ressourcen verbrauchen, sei für die Umwelt wenig relevant. Dann fügte er noch Grossbritannien als gutes Vorbild an, weil dort die Bevölkerungsdichte angeblich 40 Prozent höher sei als bei uns. Dass es dort keine Alpen und viel weniger Seen gibt, verschweigt er. Alles der schlechten Raumplanung anzulasten, ist zu billig: Ecopop ja!

    • Chantal Roth sagt:

      Genau, und es kommt eben doch darauf an *wo* jemand wohnt:
      1. wird die Landschaft in der Schweiz zerstört, wenn mehr Leute hier wohnen
      2. wird in der Schweiz pro Kopf mehr Infrastruktur gebaut (Strassen, Geleise, Schulen, Häuser) als in den meisten anderen Ländern, d.h. der pro Kopf Verbraucht ist hier einfach hoch, ob die zuwandernde Person will oder nicht
      3. haben wir auf andere Länder nicht so viel Einfluss, also sollten wir hier anfangen

  • Alfred Frei sagt:

    Der Autor begeht einen fundamentalen Denkfehler. Wenn man Umweltschutznormen für die Schweiz definiert, heisst das nicht, dass man Klimapolitik entlang der Grenzen definiert. Wir haben schlicht keine Möglichkeit, solche Normen für andere Länder zu setzen, ausser vielleicht der Mitarbeit in internationalen Gremien. Bei Ecopop geht es aber gar nicht darum, den ökologischen Fussabruck zu verkleinern. Es geht nur darum, die Zuwanderung zu beschränken. Ein äusserst einseitiger Ansatz, derzudem ausser Acht lässt, was für einen Schaden das Ende der Bilateralen bedeutet

    • Patrick Tanner sagt:

      Es wäre nicht das Ende der Bilateralen sondern nur der Bilateralen 1 (da wird immer desinformiert). Der ehemalige SP-NR Strahm hat aufgezeigt, dass zu 97% der Marktzugang durch die WTO-Verträge und zu 3% durch das Freihandelsabkommen mit der EU von 1972 zu 100% garantiert wird und die Bilateralen 1 Quantité négligable sind. Die Kündigung des Landverkehrsabkommen wäre zum grossen Nachteil der EU. Das Abkommen über die technischen Handelshemmnisse führt gemäss Seco zu einer mickrigen Kosteneinsparung für die CH-Exportwirtschaft von 300 Mio pro Jahr bei einem 178 Milliarden Handelsvolumen pro J.

      • andersen sagt:

        Herr Tanner.

        Ich denke, Sie unterschätzen die Verträge mit der EU.
        Die Verträge sind Staatverträge und noch sind alle in öffentliche Recht.
        Hier geht es nicht um Jassen mit der Begründung, wer hier die bessere Karten hat.
        Das Gesamtpaket zeigt, dass es einer Verbindung zwischen Menschen(PFZ) Kapital, Güter und Dienstleistungen gibt.
        Und es geht nicht, wenn das Kapital und die Güter höher eingestuft, als die Menschen.
        Weil hier es auch um Werte und von diesem Werte profitiert auch der Wirtschaft, aber selbstverständlich kann man über Missbräuche diskutieren.

        • Patrick Tanner sagt:

          Die Güter, das Kapital und die MENSCHEN den FREIEN MARKTKRÄFTEN und den Partikularinteressen der Wirtschaft zu überlassen, ist ein zutiefst NEOLIBERALES, UNDEMOKRATISCHES Konstrukt, dass die Macht der Kapitalbesitzer (und Immobilienbesitzer) gegenüber den Mietern und Arbeitnehmer zur Gewinnmaximierung der Kapitalbesitzer massiv erhöht und die Arbeitnehmerschaft zu Humankapitaleinheiten und zur machtlosen Manipuliermasse à la chinesische Wanderarbeiter verkommen lässt. Menschen darf man nie dem Primat und den Partikularinteressen der Wirtschaft sowie den freien Marktkräften überlassen. NIEMALS!

          • Patrick Tanner sagt:

            Die Personenfreizügigkeit ist ein undemokratisches, NEOLIBERALES, EUROZENTRISCHES Konstrukt, das nur innerhalb der EU gilt (sind nicht EU-Bürger weniger wert?) und nur zum Nutzen der Kapitalbesitzer, Immobilienbesitzer, Arbeitgeber und Unternehmen und zum grossen Nachteil der Arbeitnehmer, Mietern und Besitzlosen ist. Da helfen auch ALLE flankierenden Massnahmen als Feigenblatt nicht. Dass die SP und die Grünen dies aus EU-phil, linksideologisch-dogmatischer Verkrustung nicht einsehen, macht sie zu Handlangern der neoliberalen Abzocker. Damit opfern sie die Arbeitnehmer, Mieter und Armen.

          • Alfred Frei sagt:

            Herr Tanner, gilt das auch für die PFZ die wir in der Schweiz zwischen den Kantonen haben ? Sind Nicht-Schweizer weniger wert, weil sie nicht davon profitieren ? Faslls nein, wo ist den der grundlegende Unterschied ?

        • Patrick Tanner sagt:

          @Frei, der grundlegende Unterschied besteht darin, dass die EU als Staatenbund einen Bundesstaat mit einem Binnenmarkt anstrebt. Die Schweiz ist weder Mitglied dieses Staatenbundes noch ist die Integration in den angestrebten EU-Bundesstaat von der Mehrheit des CH-Stimmvolkes und der Stände demokratisch legitimiert worden. Darum ist auch die Teilnahme in den EU-Binnenmarkt, der zwingend mit der Integration in den EU-Bundesstaat und automatischer EU-Rechtsübernahme einhergeht, von der Mehrheit des CH-Stimmvolkes und Stände nicht demokratisch legitimiert. Warum sind Sie gegen eine globale PFZ?

  • andersen sagt:

    Gerade hab ich ein Artikel über der legendäre St.Moritzer Hotelier Badrutt gelesen der mit einer Wette die ersten Wintergäste in den Alpen lockte.
    Top of the World.
    Und sie wurden zum grossen lukrative Geschäft vor allem ausländische Gäste haben zu diesem Aufschwung beigetragen.
    Vor ein paar Tagen bewertete das Onlineportal der Zermatt als bestes Skigebiet der Welt.
    Noch ist der Gastronomie stabil.
    Ich lese denn ein Artikel von WWF-Chef Thomas Vellacot ,wo er sagt:
    „Wir sollen deshalb nicht Einwanderer für die Probleme verantwortlich machen, sondern selber anfangen umweltgerechter zu leben“

    • Cornelia Keller sagt:

      Herr Andersen, Sie verkennen die Dimension des Problems. Wir müssen BEIDES tun, weniger werden und weniger verbrauchen anders geht es nicht. Bereits jetzt ist die Schweiz und der Planet völlig übernutzt und es werden unweigerlich noch einige Milliarden von uns dazu kommen in nächster Zeit. Es müssen simultan Massnahmen auf ALLEN Ebenen ergriffen werden oder die menschliche Population geht extrem unerfreulichen Zeiten entgegen.

      • andersen sagt:

        Der Ecopop ist nicht ein taugliches Rezept für die Schweiz.

        In den letzten Jahren sind neue innovative Unternehmen entstanden und gewachsen.
        Sie haben viel Energie in die Förderung des dualen Berufsbildung gesteckt, sind bestens ausgebildet, dass gilt auch für der Landwirtschaft und gerade Innovationen die gerade auch der Umwelt zugutekommen, wird durch der Ecopop gestoppt und bringt die Schweiz weit ab von der Ideallinie.
        Ein viel zu starre Quote, die denn in der Bundesverfassung steht, ist nicht vereinbar mit der internationalen Abkommen.

        • Stefan Baumgartner sagt:

          „Inovationen die der Umwelt zugute kommen werden durch ECOPOP gestoppt“, Sorry andersen aber das hat absolut NULL Bezug zueinander. Abgesehen davon hat es bereits in den vergangenen Jahren Inovationen gegeben die dem Umweltschutz zugute kommen aber leider ist der Energiebedarf pro Kopf doch nicht gesunken. Umweltschutz heisst sowohl Anzahl Verbraucher sowie auch pro Kopf Bedarf des Verbrauchers zu reduzieren.

      • Nadine Binsberger sagt:

        @Keller: woher kommt die Ansicht, wir MÜSSEN weniger werden? 20% der Weltbevölkerung verbrauchen 80% der Ressourcen. Wenn der Verbrauch dieser 20% verschwenderischer Weltbevölkerung nur schon halbiert würde, hätte es Ressourcen für doppelt soviele Menschen – die wir nie werden. Die Umweltprobleme kommen tatsächlich NUR vom Lebensstil des verschwenderischen Teils der Weltbevölkerung. Da gehört die Schweiz dazu. Wem die Umwelt am Herzen liegt, erkennt, dass ECOFLOP rein gar nichts bringt, ausser einen Zacken mehr bei der Fremdenfeindlichkeit unserer Gesetze.

        • Lars Kurz sagt:

          @Binsberger Wunderbar gesagt! – Von den meisten Kommentarschreiber wird leider dieser Sachverhalt nicht verstanden bzw. in ihrem Egozentrismus erdrosselt. Angesichts der von Ihnen aufgezeigten Konstellation („wir“, die 20% verbrauchen/zerstören 80% der Ressourcen/Umwelt) gibt es nur EINE Antwort, die von vorhandenem Gerechtigkeitssinn zeugt: Wir haben UNSEREN PERSÖNLICHEN Lebensstil anzupassen – und sicher NICHT: Versuchen andere von den Töpfen fernhalten, von denen wir uns weiter wie Schweine bedienen.

        • Lars Kurz sagt:

          Die Schweizer sind stark im Tourismus – reisen gerne. Bereits dies: eine Katastrophe. Aber nicht genug: Wir fördern den Tourismus, im grossen Stil. Bezüglich dieser „Einwanderung“ (seien es noch „exotisch“ in unseren reinen Bergtälern) können wir den Hals nicht genug voll kriegen. Millionen jährlich – wenn auch nur für kurze Zeit, so verbrauchen sie Unmengen an Ressourcen (Flug, Rundreisen, Tourismusinfrastruktur etc.). Egal, solange wir noch einen Franken mehr abknöpfen können, fördern wir diesen Umwelt-/Ressourcenverschleiss und Zersiedlung gerne – ach was für ein verlogenes Völkchen!

  • Pascal Sutter sagt:

    Die Diskussion um die ecopopinitiative zeigt uns wiedereinmal das von Links bis Rechts die Wachstumsdiskussion – gerne eindimensional auch „Auslönderproblem“ oder „Humanitäre Pflicht“ genannt – nur ein Vorwand für Wählermanipulation ist. Es hat leider niemand einen Plan wohin und wie sich die Schweiz entwickeln sollte. Oder jedenfalls keinen mehrheitsfähigen Plan.

    • Stefan sagt:

      Wie recht Sie haben. Eigentlich könnte man alle Politiker in einen Sack stecken und kräftig darauf einprügeln, egal welchen Sie treffen, es ist der Richtige. Es geht (nicht nur in der CH) nur noch um persönliche Pfründe und Lobbistentum. Zum Wohle des Volkes? Lächerlich. Zum Wohle einiger wenigen triffts eher. Siehe die Linken Steueroptimiererder die Rechten Volksverhetzer. Keiner kümmert sich um die wahren, tatsächlichen Probleme die das Volk (leider ein von der $VP Missbrauchtes Wort) bedrücken. Schöne Zeiten????

      • tststs sagt:

        Und auch für Sie den Hinweis, dass Planwirtschaft nicht funktioniert… Anstatt unsere Energien darauf zu verschwenden, einen Plan zu entwerfen, wie ein Land auzusehen hat (man nennt es übrigens Utopie), sollten wir uns der Wirklichkeit stellen!

    • Josef Marti sagt:

      Doch, der Plan ist simpel und einfach: Maximierung der leistungslosen Besitzeinekommen (Zins, Bodenrente, Profit) zulasten Arbeit und Konsum durch maximale Ausnutzung des Migrationskarrussels und damit optimierter Steuerdumpingpolitik durch Einsprarung von Bildungskosten. Wer glaubt, das Establishment interessiert sich für Land und Menschen glaubt an den Storch.

  • Hansli sagt:

    Keiner kann sich der Verantwortung für Umweltschutz entziehen. Da wir nicht in der EU sind, können wir den Umweltschutz nur innerhalb unserer Grenzen beschliessen. Aber ob eine Person hier oder im Ausland lebt, spielt absolut keine Rolle. Denn diese Person braucht unabhängig von seinem Aufenthaltsort Ressourcen.

    • H.J. Illi sagt:

      Aber wenn der Bundesrat für die Schweiz die Klima- oder CO2-Ziele festsetzt, spielt es schon eine Rolle auf welcher Seite der Grenze die Leute wohnen. Oder werden Zielgrössen entsprechend der Zuwanderung erhöht ?

  • Cybot sagt:

    Es gibt eben zwei Arten von Umweltschutz. Den Klimaschutz muss man global angehen, denn das CO2 reist über den ganzen Planeten. Da gibt es tatsächlich bessere Orte um damit anzufangen als in der Schweiz – was natürlich nicht heisst, das wir nichts tun müssen. Daneben gibt es aber auch noch den Schutz der lokalen Landschaften und Gewässer, das muss man vor Ort in Angriff nehmen, sonst bringt es nichts. Diese Unterscheidung ist es, die bei solchen Argumenten vergessen wird, leider auch vom Autor dieses Artikels.

    • Kurt Oertli sagt:

      Cybot. Absolut einverstanden. Warum will diese simple Logik nicht in die Köpfe hinein?

    • Nadine Binsberger sagt:

      @Cybot: Richtig. Und da die Schweizer seit Jahrzehnten immer mehr Fläche pro Person verbrauchen, muss man die Anzahl Schweizer reduzieren. Eine andere Variante wäre, die Fläche pro Person zu reduzieren. Aber irgendwo muss man ja mal anfangen.

  • andersen sagt:

    Weiter sagt der WWF-Chef(Artikel in Migros-Magazin Nr.46,10.November 2014).
    „Wenn alle so Leben würden wie die Schweizer Bevölkerung bräuchte man drei Planeten.
    Bei diesem viel zu hohen Ressourcenverbrauch pro Kopf müssen wir den Hebel ansetzen-dazu aber verschweigt die Initiative.“
    Anderseits wollen die Befürworter noch im Ausland mit eine Familienplanung wirken, ein schlechter Ratgeber, weil somit betrachtet man Säuglinge als ein Umweltschädling, wobei eigentlich zu bedenken ist, dass es 60 Jahren in der Schweiz gedauert hatt, bis die Männer erkannt haben, dass die Frau auch ein Wesen ist.

    • Stefan sagt:

      Sorry, Andersen, ihre Aussage, dass die Schweiz 60 Jahre gebraucht hat um die Frau als Wesen anzuerkennen stimmt so nicht. Für Bundesrat Maurer sind es nachwievor Gebrauchsgegenstände. Siehe Grippenabstimmung. Sie sehen. Bei der $VP besteht das Volk nur aus gestandenen Männern, mit den Händen im bzw am Sack. Frauen wie Ricklin sind nur Staffage.

  • Markus Sauer sagt:

    Wenn auch noch als Einzelmeinung „getarnt“ im Politblog statt als normaler Artikel: Es ist schön zu sehen, dass beim Tagesanzeiger die undifferenzierte und pauschale Verteufelung von Ecopop nicht ganz so krass ist wie bei anderen Medien. Endlich liest man etwas vom Living Planet Report, endlich wird die Agenda 21 erwähnt, welche ganz eindeutig verlangt, dass jedes einzelne Land innerhalb seines Territoriums selber nachhaltig zu sein hat. Vielen Dank, Herr Häne. Sie sind ein Lichtblick in der stockfinsteren Nacht der gesamtschweizerischen Berichterstattung zu dieser Initiative.

  • Yves Bärtschi sagt:

    Die Aussage des Artikels ist nichts anderes als: „Wenn alle auf dem Niveau leben würden wie wir, würde die Natur zu sehr beansprucht, also müssen wir die anderen von unserem Wohlstand fernhalten.“ Das ist natürlich Egoismus pur. Grün wird das Ganze noch lange nicht, bloss weil man es mit ein paar Nachhaltigkeitsflosken umhüllt.

    • Andi Graf sagt:

      Der Glaube ans alleine selig machende Wachstum soll also darauf beruhen, dass man möglichst vielen anderen Menschen den eigenen Lebensstandard gönnen will.
      Mit Verlaub, das bezweifle ich.
      Der pure Egoismus ist auf beiden Seiten gleich vertreten.
      Im Artikel wird ausserdem auch erwähnt, dass sich jedes Land selber zur Nachhaltigkeit entwickeln soll. Wenn wir dem Wirtschaftswachstum keine Grenzen setzen, wird sich da kaum was tun. Darum lieber eine nicht so perfekte Massnahme jetzt und heute, als ein Versprechen für morgen, das dann sowieso an der Urne scheitert.

      • Nadine Binsberger sagt:

        @Graf: „…das dann sowieso an der Urne scheitert“? D.h. Sie möchten mit Hilfe der migrationsfeindlichen Teile der Bevölkerung eine wenig taugliche Umweltmassnahme ergreifen, in vollem Bewusstsein, dass andere Umweltmassnahmen sowieso erfolglos sein werden? Agenommen, Sie hätten recht, dann könnten wir ECOFLOP aber genausogut bleiben lassen. Wenn die Umwelt sowieso kaputt geht, dann lieber ohne Fremdenfeinlichkeit.

        • Andi Graf sagt:

          Wenig tauglich heisst immer noch, dass die allgegenwärtige Zubetonierung zumindest verlangsamt wird. Da unser schweizer Wachstum eng mit der Zuwanderung korreliert, heisst weniger Zuwanderung auch automatisch weniger Wachstum. Das will ich. Wenn andere Stimmbürger aus abweichenden Gründen für weniger Zuwanderung stimmen, stört mich das nicht.
          Übrigens, bei der Abschaffung der Pauschalbesteuerung werden mache Ja stimmen, weil es gegen (reiche) Ausländer geht. Sind Sie auch hier bereit, auf diese Stimmen zu verzichten? Dann ist die Vorlage chancenlos.

  • andersen sagt:

    Ich denke eher, dass die Befürworter der Ecopop hier ein Zeichen setzen will, wer der „Maa im Huus ist“ denn sie leben hier nicht vom Zinsen sondern von der Kapital, (vielleicht ist das Geld unter der Matraze) somit kann es nicht der Wirtschaft ankurbeln.
    Aber, wie auf Island die auch der direkte Demokratie pflegt(sogenannte Pinkeldemokratie) wird es nicht kommen, weil sie hören nicht sondern sehen nur der Dichtestress, aber hier ist der schlechte Raumplanung schuld und die viele Leute, die unter der Dackelblick(Kurzsichtigkeit) leidet.

  • Adrian Bussmann sagt:

    Die entscheidende Frage, sowohl bei Ecopop als auch beim Klimaschutz, ist nicht, ob wir nationale oder internationale Regeln brauchen, um die Probleme anzugehen, Vielmehr geht es darum, ob wir die Verantwortung für nachhaltiges immer nur „den anderen“, d.h. den Ausländern, den Zuwanderern zuschieben, oder sie primär bei uns selbst sehen. Die Argumentation von Herrn Häne ist ein Musterbeispiel für das engstirnige, die eigenen Privilegien verteidigende Gärtchendenken der Ecopop-Initianten und deren Gefolge. Wer benutzt denn unsere ausgebauten Strassen und Schienen – etwa nur die Zuwanderer?

    • Markus Petersen sagt:

      Die Verantwortung für nachhaltiges Handeln liegt bei uns allen, irrelevant ob Ausländer oder nicht. Aber wenn wir das Bevölkerungswachstum bremsen wollen – was aus Sicht der Schweizer Umwelt & eines nachhaltigen Lebens auf dem Territorium der Schweiz ein Muss ist – müssen wir zwingend bei der Zuwanderung ansetzen, da rund 80% des Bevölkerungswachstums von dort kommt. Im Gegenteil: Für mich als Befürworter ist eine weniger multikulturelle Gesellschaft einer der Negativpunkte auf der Pro-Kontra-Liste von Ecopop, welchen ich aber zugunsten von weniger Zubetonierung in Kauf nehme.

  • Ruth Meier sagt:

    Ich bin doch sehr überrascht von diesem Artikel! Dass so was noch veröffentlicht wird VOR der Abstimmung. Jedem normal denkenden Menschen ist klar, dass ALLE Bewohner eines Landes ihren Fussabdruck hinterlassen und eine grössere Bevölkerungszahl einen grösseren Einfluss hat.

    Auf Grund der Zeitungsberichte ist anzunehmen, dass den Gegnern der Initative die Argumente fehlen und jetzt nur noch wie wild gegen alles geschossen wird um zu retten, was zu retten ist.

  • Hofstetter Christian sagt:

    Es ist doch völlig klar, dass jeder einzelne Mensch Energie und Resourcen verbraucht. In der Schweiz mit am meisten. Somit spielt es sehr wohl eine Rolle, wie viele Menschen in diesem Land wohnen. Linke und Grüne scheinen Gefallen gefunden zu haben an einer 12 Millionen Schweiz. Eigentlich nicht erstaunlich: Je mehr Menschen dieses Land bevölkern, umso mehr Verwaltungsangestellte, Berater und sonstige Dienstleister braucht dieses Land. Und dafür sind Linke und Gründe diesem Land dankbar.

  • Peter Pfrunger sagt:

    Ja, wenn die Menschen in der Schweiz so viele Ressourcen verbrauchen und die Schweizer sich „zuhauf PS-starke Autos mit horrend hohem C02-Ausstoss leisten.“, warum werden dann die Kondome nicht in der Schweiz verteilt? Warum werden nicht hier die Frauen zum Verzicht auf Kinder gebracht?
    Und vor allem; Warum steht denn überhaupt nichts zur Einschränkung dieses Lebensstils der Schweizer in der Ecopop Initiative? Nichts, das das Vielfliegen bremst, nichts, das den PS-starken Zweitwagen inklusive dem zugehörigen Parkplatz verhindert? Ecopop will doch ökologisch sein. Herr Häne Antworten bitte.

    • tststs sagt:

      Haha, genau das Frage ich mich auch; wenn diese 0.2% schon im Juli erreicht sind, müssen dann alle Schwangeren die Beine zusammenpressen bis zum nächsten Jänner, resp. bis der Nächste – freiwillig oder nicht – ausgewandert ist? Gibt es dann so eine Art Tauschbörse?

    • Nadine Binsberger sagt:

      @Pfrunger: Sie werden keine Antwort bekommen, weder von Hr. Häne noch von einem anderen ECOFLOP Befürworter. Denn das Ziel der Initiative ist nicht der Umweltschutz sondern der Schutz der eigenen Privilegien, die man sich auf Kosten des Rests der Welt erheischt. Die Benefits sollen aus dem Ausland über die Grenze zu uns reinkommen, aber nicht die Menschen.

    • Chantal Roth sagt:

      1. Das ist gar nicht nötig. Die Geburtenrate in der Schweiz ist ja schon kleiner als 2 pro Familie im Schnitt
      2. Eine Initiative kann nicht alle Probleme lösen. Natürlich braucht es noch weitere Initiativen, um dem Ressourcen Verbrauch pro Kopf zu senken. Haben Sie einen Vorschlag?

    • Andi Graf sagt:

      Meine Stimme bekommen Sie für alle Ihre weiteren Vorschläge.
      Heute steht aber nur die Zuwanderung zur Diskussion. Ein einzelner Faktor und ein kleiner Schritt auf einem langen Weg.

      Abgesehen davon beklagen sich die Gegner ja schon bei der Familienplanung, das diese die Einheit der Materie verletze. Das ist das selbe Spielchen wie mit den Grenzen, die spielen offenbar aunch nur dann eine Rolle, wenn es gerade in den Kram passt.

  • Thomas Leu sagt:

    Stefan Häne argumentiert präzise. Wir können nicht warten bis alle Menschen der Welt freiwillig ihren Konsum reduzieren, denn das wird nie eintreffen, auch wenn uns das Wasser bereits zum Halse steht. Auch eine globale Umweltpolitik ist eine Illusion. Vielmehr müssen wir darauf zählen, dass alle Länder, die vernünftigerweise die Agenda 21 in Rio unterschrieben haben, zu Hause, in ihrem eigenen Land die abgemachten Hausaufgaben erledigen; auch die Schweiz! Das ist unsere einzige Chance global voranzukommen und es ist sehr schwierig, wie uns die gehässigen Diskussionen um Ecopop illustrieren.

    • tststs sagt:

      „Wir können nicht warten bis alle Menschen der Welt freiwillig ihren Konsum reduzieren, denn das wird nie eintreffen“
      Aber wehe, man will dem Schweizer sein geliebtes Plastiksäckli an der Kasse wegnehmen….huuuu….wehe man will Spritschleudern verbieten…
      Man kann für oder gegen Ecopop sein, aber man kann ein Ja nicht mit Umweltschutz begründen.

      • Andi Graf sagt:

        Man kann auch einfach nur nichts tun. Das sollte man dann aber nicht damit begründen, dass es so viele bessere Massnahmen gibt, die man auch nicht ergreifen will.

      • Thomas Leu sagt:

        Liebe Frau / Lieber Herr „tststs“, Mit dem ersten Teil Ihrer Aussage bin ich einverstanden. Es zeigt wie schwierig Umweltschutz bereits in einem kleinen Land wie der Schweiz ist. Wenn’s nicht einmal in einem einzelnen Land klappt, wie soll man denn globalen Umweltschutz betreiben? Bis ein weltweiter Konsens eintritt und dann auch noch die Taten folgen sollen, sind wir oder unsere Kinder längst als Folge unseres übermässigen Ressourcenverbrauchs gestorben.

  • Max Bader sagt:

    Natürlich macht es meistens einen Unterschied, wo man die Umwelt belastet. Dem Aralsee würde es nicht helfen, wenn anderswo auf der Welt weniger Wasser abgezweigt wird. Den Smog-belasteten chinesischen Städten ist auch nicht mit weniger Umweltverschmutzung in Europa beizukommen. Vieles muss eben Vorort bekämpft werden. Generell ist es sicher besser, wenn es Siedlungen gibt. Aber es gibt auch Überbevölkerung. Oder denkt jemand, China hätte die Ein-Kind-Politik nur eingeführt, um sich im Volk unbeliebt zu machen?

    • tststs sagt:

      „Den Smog-belasteten chinesischen Städten ist auch nicht mit weniger Umweltverschmutzung in Europa beizukommen.“ Genau das stimmt nicht; solange wir soviele unserer Alltagsgegenstände in China produzieren lassen, ist es auch unser Dreck.
      Oder anders gesagt: Würde China nur für sich produzieren, wären Chinas Umweltprobleme bedeutend kleiner…

    • Nadine Binsberger sagt:

      Und was denken Sie, weshalb China wieder davon weggekommen ist?

  • Markus Sennheiser sagt:

    Als Kind,damals die Zeit geprägt von Innovation und Fortschritt,hatte man uns eine vielversprechende Zukunft vermittelt. Mehr Freizeit,futuristische Landschaften mit modernste nachhaltige Infrastruktur eingebettet und im Einklang mit der Natur.Wir waren auf gutem weg und es war so fassbar bis die Era von maximal Umsatz/Gewinn eingeleutet wurde.Schauen Sie sich nun um,was aus all diesen Visionen geworden ist?Wie auch immer. Zurück zum Umweltschutz.Wenn wir,als Land ziehmlich verschont von sämtlichem Unheil dieser Welt es nicht schafft den ersten Schritt zu machen,dann weiss ich nicht wer sonst.

    • Bruno Schwerzmann sagt:

      Ja, „damals“ wusste man auch noch, dass es für alles ein Optimum gibt, Abwägen, Augenmass, alle diese unhippen Wörter, die im Streben nach dem immer möglichen Maximum (was sich dann in der Regel als irgendein Papiergewinn entpuppt) vergessen wurden. Aber da kämen wir ja noch in die Regionen der Philosophie und der vielgescholtenen phil-I-er, die braucht es ja sowieso nicht mehr…

  • Ernst Fluri sagt:

    Unsere Grünen Politiker sind schon lange nicht mehr das was einmal auf Ihre Fahne geschrieben haben sollte einmal eine Initiative von Irgend jemandem in die Wege geleitet werden wenn es dann nicht auf Ihrem Mist gewachsen ist es nicht wert ich bin auch nicht gerade ein „Verfächter“ der Ecopopintiative aber bevor nicht ein andere greifenden Vorschlag kommt find ich es noch annehmbar!

  • swissness sagt:

    Die Anzahl Menschen hätte keinen Einfluss auf die Umwelt. Wer so was behauptet ist nicht mehr ganz bei Sinnen. Es würde angeblich auch keine Rolle spielen, ob ein Deutscher in Deutschland lebt und Auto fährt, der ob er in der Schweiz lebt und mit dem Auto herum fährt. Nur hat der Deutsche in Deutschland bereits ein Haus oder eine Wohnung, während wir für ihn in der Schweiz zuerst eine Wohneinheit und Infrastruktur erstellen müssen, wie für 80.000 andere Einwanderer pro Jahr. Die Einwanderung hat sehr wohl Einfluss auf die Umwelt und versucht zusätzliche CO2 Belastungen.

  • andersen sagt:

    Dänemark verdankt ein Schweizer der grösste Verbindung (Brücke)zwischen zwei Inseln.
    Es kann nicht sein, dass ein simple „Politik“ das Schweizer Volk im „Pflicht“ ruft, dass sie die Neandertaler von Morgen wird, nur damit sie die Wirbeltiere retten muss.
    Kinder ist ein Geschenk und die Anzahl Menschen zu reduzieren-ist definitiv der falsche Ansatz.
    Grad die Produkte von Digi Sens werden bereits von 20 Ländern angewendet und die EU braucht auch die innovative Spitzentechnologien, die einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung ist.
    Sauberes Wasser, Schulen und Spitäler ist für mich wichtig.

    • Reto Stadelman sagt:

      Man kann es drehen und wenden wie man will: Die Fakten sprechen leider für Ecopop. Nur die Globalisierung und ihre Zwänge sprechen dagegen (ein ausgesprochen wichtiger Punkt). Und natürlich das Hyperventilieren einiger Schweizer…

  • Raphael Weber sagt:

    Ecopop kümmert sich überhaupt nicht um die Senkung unseres ökologischen Fussabdrucks. Die Initiative führt ja gerade zum Gegenteil: Grenzen dicht, damit wir unsere Ansprüche und unseren Verbrauch noch weiter und schamloser erhöhen können. Sorge um die Umwelt heisst Verhalten ändern, Ressourcen schonen, Natur schützen, Reichtum gerecht verteilen. Andere Initiativen, die in der Pipeline sind, verfolgen dieses Ziel besser. Ecopop mitnichten. Hier gehts drum, unseren Reichtum, den wir auch auf Kosten anderer Länder geschaffen haben, gegen aussen abzuschotten.

    • Christoph Bögli sagt:

      Ecopop und dessen Anhängern geht es effektiv primär darum den eigenen Wohlstand zu verteidigen, und damit auch die Freiheit, selber hemmungslos weiter Ressourcen verbrauchen zu dürfen. Das zeigt sich auch darin, wie partiell Ecopop das Bevölkerungswachstum betrachtet. Wenn es nur um ökologische Anliegen geht, wieso wird dann nur der Zuwanderungsanteil beim Bevölkerungswachstum betrachtet? Wenn Ecopop das angebliche Ziel ernst nähme, dann müsste ein generell Stop des Bevölkerungswachstums gefordert werden – und alle gegenteilige Anreize gestrichen werden: Kindergeld, Familienförderung, etc,

    • Stadelman Reto sagt:

      Ecopop kümmert sich nicht um die Senkung des ökologischen Fussabdrucks. Das ist richtig. Es geht Ecopop nur darum, die nationalen Ressourcen (die primär aus einer einigermassen intakten Natur bestehen) zu schützen. Darüber hinaus ist Ecopop (vom eher wirtschaftsfeindlichen Kurs mal abgesehen) eher wirkungslos um den Verbrauch an Energie und Rohstoffen zu senken.
      Nur: Wenn wir möglichst ökologisch leben und unsere Energie und Rohstoffe nur hier aus der Schweiz beziehen wollen, dann kommt es sehr wohl auch auf die Bevölkerungszahl an… Anzahl Personen * Nutzfläche, um genau zu sein…

    • Stadelman Reto sagt:

      Je mehr Menschen in die Schweiz einwandern, desto geringer wird die Nutzfläche pro Person und umso unwahrscheinlicher wird eine ökologisch nachhaltige Nutzung unserer EIGENEN Ressourcen. Unsere Abhängigkeit vom Ausland steigt, oder der Komfort für die hier lebenden sinkt. Auf einen gewissen Komfort kann man ja noch verzichten. Aber zurück in Mehrfamilienhäuser wo in vier Zimmern zwei Grossfamilien hausen? 1000 Watt Gesellschaft? Reisen nur noch für Reiche?
      Und sie wundern sich ernsthaft, warum sich widerstand regt? Ich sage nicht, Ecopop sei die Lösung. Aber darüber nachzudenken schadet nicht.

  • andersen sagt:

    Ein Zauberformel ist nicht was die Menschen auseinander bringt, sondern was sie verbindet.
    Ein Wachstumszwang ist eine wichtige Frage, aber falsch, wenn man sich die Symptombekämpfung in der Migrationspolitik sucht.
    Ehrlicher wären, wenn erst der Röstigraben geschlossen wird, näher zusammen am Tisch sitzen und nach Lösungen suchen, wie etwa in der Raumplanung, der Energie und der Verkehrspolitik in der Zukunft aussehen soll.
    Wünsche dabei viel Spass.
    Wir Dänen werde wie nachzuvor, den Ferien in der Schweiz verbringen, in der Gastronomie hab ich nicht von Fremdenfeindlichkeit gespürt.

  • J.M. Schudel sagt:

    Der Politblog-Kommentator geht davon aus, dass der ökologische Fussabdruck der Schweiz unveränderlich ist. Das ist er aber nicht, er hat auch mit dem Lebensstil zu tun.Wir können weniger konsumieren, unsere Energie effizienter nutzen. Statt mit Afghanistan könnten wir die Schweiz auch mit den USA vergleichen: Dort liegt der ökologische Fussabdruck bei 7 Hektaren pro Einwohner statt bei 5 wie in der Schweiz. Nach dieser Logik sollten wir also möglichst viele Amerikaner in die Schweiz holen, um die Welt zu retten. Das zeigt: Das Länder-Vergleichs-Argument geht nicht auf.

  • Andreas Maurer sagt:

    Nicht zu vergessen alle Zuwanderer, die in die Schweiz eingewandert sind, die haben ja irgendwo Familie, z. B. meine Arbeitskollegen aus Berlin und Barcelona; sie besuchen ihre Familien 5 – 6 x im Jahr, manchmal für nur 3 Tage. Sie gehen natürlich mit dem Flugzeug, weil das so billig ist. Das ist zwar ihr gutes Recht, muss aber in die Rechnung auch einbezogen werden, d.h. es ist für die CO2-Bilanz nicht egal, ob sie in ihrem Ursprungsland bleiben, wo die Familie sich bereits aufhält, oder ob sie auswanden. Das ist die Realität.

  • „Dem Klima ist es einerlei, wo das CO2 in die Luft entweicht“ – dem Klima ist das CO2 überhaupt einerlei.

  • Jo Mooth sagt:

    Der Bauer hat wohlhabende Städter als Nachbarn bekommen, auch Hochlohngeile aus dem dauereinwandernden EU-Raum, ist umzingelt von Villen mit Swimmingpools, zwei SUVs und drei Kindern. Tja, und diese Nachbarn sind über das nächtliche Gebell not amused. Ertragen sie noch knapp das Kuh- und Kirchenglockengeläut, sind für auf dem „Land“ wohnende Städter nächtliche Bellorgien ein No-Go. Wem ginge ist nicht gleich? Auf dem „Land“ wohnende Städter sind in aller Regel sehr naturverbunden und daher absolut für die Wiederansiedlung von Wolf, Luchs und Bär.

    • Jo Mooth sagt:

      Teil 1 dazu: Bekanntlich setzen Schafhirten zum Schutz der Herde vor dem bösen Wolf erfolgreich so genannte Hütehunde ein, so auch dieser Glarner Bauer im Voralpengebiet. Angesichts des nun doch nahenden Winters hat er die Herde samt Hunden ins Tal verlegen müssen, wo die Schafe auf dem Hof eigentlich nicht mehr vor dem Wolf geschützt werden müssten. Die Hunde haben also so gut wie nichts zu tun. Weil sie so ausgebildet sind, „schützen“ sie die Herde natürlich gleichwohl, vor harmlosen Katzen, Mardern, Füchsen, und zwar v.a. nachts, durch heftiges Bellen.

      • Jo Mooth sagt:

        Teil 3: Sie sind es auch, die über Schafverluste klagende Bauern darauf hingewiesen haben, die Herde doch gefälligst durch Hütehunde schützen zu lassen, wie das in den italienischen Abruzzen seit eh und je klappt. Und nun diese Hunde bellend nachts vor der eigenen Haustür, unbeeindruckt von SUV, Alarmanlage und Swimming-Pool!

        Es ist nun eben so, dass diese Hunde nicht einfach an einem abgelegenen Ort (gäbe es so einen ausser in Südbrandenburg noch?) überwintern können, wo sie niemanden stören. Sie müssen regelmässig Menschen sehen, sonst werden sie im Sommer für Wanderer gefährlich.

  • Jo Mooth sagt:

    Teil 4: Kurz und gut, könnte es sein, dass die Schweiz auch an vermeintlich noch ganz luftigen Orten übervölkert ist? Ist es nicht an der Zeit, dass wir die grenzenlose Zuwanderung und das daraus entstehende Wachstum limitieren?

  • Hasler sagt:

    Eine schwierige Entscheidung: Humanitärer Idealismus oder Anti-Neoliberalismus

  • Bruno Dreier sagt:

    Es ist wichtig vorauszudenken, und dabei auch “Andersdenkende” mit einzubeziehen. Das gehört zu einer ausgewogenen Meinungsbildung, Einheitsdenken gehört für mich nicht dazu. Der Umwelt wäre es sicher recht wenn ein so kleines Land nicht überbevölkert wird. Menschen beizustehen sich in Ländern mit viel grösseren Wohnflächen anzusiedeln. Dazu braucht es vorausschauendes Denken und Planung und wirtschaftliche Anreize die international koordiniert werden. Nur wer eine ausgewogene Meinung dazu hat ist für mich glaubwürdig. Rein wirtschaftliche Ueberlegungen und Wohlstand sind nur ein Teil davon.

  • Pam Schmidt sagt:

    Ich verstehe weder die Frage, ob Umweltschutz eher eine lokale oder globale Verantwortung ist, noch warum Umweltschutz hier mit politischer Ausrichtung oder Parteipolitik verknüpft wird. Zweifellos geht Umweltschutz uns alle an, egal welcher Partei wir nahestehen oder wo auf der Welt wir uns befinden. Und wir sind dazu verpflichtet, sowohl vor Ort als auch überall, wo wir Einfluss nehmen können, dafür Sorge zu tragen, dass die Umwelt geschützt wird.

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