Imposition d’après la dépense: ce ne sont pas les riches qui sont en cause, mais leur argent !

Si, le 30 novembre 2014, nous décidons d’interdire l’imposition d’après la dépense en Suisse, soyons au clair sur les conséquences de ce choix: plus d’un milliard de francs de pertes fiscales et 22 000 emplois menacés; en outre, 3 milliards de francs d’investissements et de dépenses de consommation feront défaut. Cela est bien connu, mais ce n’est pas tout.

C’est à proprement parler une déclaration de guerre contre l’ensemble de notre régime fiscal.

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Photo: Keystone

Non contents d’interdire l’imposition d’après la dépense, les auteurs de l’initiative ont en effet ajouté une seconde phrase à l’article concerné (art. 127 al. 2bis Cst.): « Les privilèges fiscaux pour les personnes physiques sont illicites. » Ce qui semble tout à fait anodin, au premier abord, est en réalité d’une portée beaucoup plus large qu’il n’y paraît. Sous le slogan « privilèges fiscaux » dont se servent les auteurs du projet, il s’agit en fait de s’en prendre à tous les avantages fiscaux, y compris aux déductions d’impôt applicables à n’importe quel contribuable ordinaire de la classe moyenne.

En tant que conseiller national, je garde parfaitement en mémoire le cours des délibérations parlementaires. Nous avons posé de nombreuses questions et discuté du sens de cette disposition. Le conseiller national socialiste Carlo Sommaruga, promoteur de l’initiative contre l’imposition d’après la dépense, nous a très clairement expliqué que l’imposition forfaitaire n’est qu’un des nombreux privilèges qu’il s’agit d’abolir, que l’ensemble du système fiscal doit être réformé et que les déductions d’impôt et autres avantages fiscaux doivent être supprimés les uns après les autres. Dans le procès-verbal du Conseil national, ses propos ont été cités en ces termes: « Après l’adoption de l’initiative par le peuple, il s’agira de passer au « screening » l’ensemble des impôts des personnes physiques pour examiner là où la majorité actuelle a créé des privilèges au détriment d’autres segments de la population ».

C’est à proprement parler une déclaration de guerre contre l’ensemble de notre régime fiscal. Le printemps prochain, lorsque nous remplirons notre déclaration d’impôt, nous déduirons nos cotisations au 3e pilier. Si nous avons des dettes privées, nous pourrons les déduire. Mais nous pourrons aussi faire valoir nos primes d’assurance-maladie, des frais de déplacement et de repas hors du domicile, des déductions pour enfants, etc. L’Administration fédérale des contributions a passé en revue tous ces allégements fiscaux et en a calculé le montant: ce sont au total 21 milliards de francs que les Suisses peuvent économiser sur les impôts au niveau fédéral. Comme nous sommes un peu plus de 3,6 millions de contribuables, cela représente au moins 5000 francs par personne. Et c’est sur cet argent – notre argent à tous – que La Gauche a jeté son dévolu !

Si l’initiative est acceptée, la classe moyenne et les PME seront les premières à devoir passer à la caisse pour compenser des pertes fiscales dépassant le milliard de francs. Stigmatisées comme ayant profité de « privilèges », elles devront alors payer des impôts encore plus élevés. Et cela concernera aussi et directement les cantons qui ne pratiquent déjà plus l’imposition d’après la dépense. Cette initiative doit donc être rejetée avec la plus grande vigueur !

 

 

68 Comments sur «Imposition d’après la dépense: ce ne sont pas les riches qui sont en cause, mais leur argent !»

  • PAILLARD FRANK says:

    Quelle crédibilité peut-on encore accorder à J-F RIME,chantre de l’USAM,quand il ose prétendre que la classe moyenne va payer plus d’impôts en cas d’acceptation populaire de l’abrogation des forfaits fiscaux,cadeaux offerts aux étrangers,fort riches de surcroît,et déjà supportés par les citoyens honnêtes,donc taxés”plein pot”, alors qu’il s’est bien gardé de cet argument quand il a activement milité pour la baisse d’imposition des entreprises,une autre “baisse de recettes”qui ne semble guère l’avoir dérangé?
    Citoyen(ne)s,mettons fin à cette “discrimination” anticonstitutionnelle le 30 nov!

    • Gustav Habegger says:

      Merci Frank Paillard. J’apprécie votre remarque qui a mis au point les faits. Danke, gut gemacht und auf den Punkt gebracht.

  • Mauro Tiberi says:

    Ich habe das Gefühl bekommen, dass die Linken Parteien immer noch in ihrem Kapitalismus vs. Proletariat Krieg stecken und denn Anschluss am 21. Jahrhundert verpasst haben. Bestraft werden nicht die Reichen damit, sonder die KMUs und Mikrounternehmen die immer bedacht sind ihre Arbeitnehmer ein sicheres Arbeitsplatz zu bieten.

    • Ralf Schrader says:

      Haben Sie Belege dafür, dass es NICHT mehr um Klassenkampf geht? Das Proletariat spielt keine Rolle mehr, aber der nur revolutionär (nicht demokratisch oder parlamentarisch) auflösbare Widerspruch zwischen Besitzern von Produktionsmitteln und den Nichtbesitzenden Verkäufern ihrer Arbeitskraft besteht doch weiter, oder?
      Eine class politique gibt es nicht, aber die richtigen Klassen existieren genau so, wie Marx die beschrieben hat.

      • will williamson says:

        Die “Classe politique” hat meiner Meinung nach Christoph Blocher erfunden. Sich selber scheint er davon ausgenommen zu haben obwohl er selber ja auch dazu gehört.

      • Lidija Jametti says:

        Die Initiative ist schlecht, denn im Kanton Zürich schaffte man die Pauschale Besteuerung ohne den Zusatz der Proleterier aus der Gruppe der Herren Sommaruga und Schär.
        Man kann die Pauschale Besteuerung abschaffen ohne die Mittelschicht und die KMU gleichzeitig melken zu wollen.
        Herr Rennfahrer Vettel verdient im Jahr 23 Mill. CHF und zahlt 220000.–chf per Jahr. Er wird kaum die Schweiz verlassen wollen, wenn er 5% zahlen würde.
        In London zahlt die Oligarchie aus Russland ganze 30% ihres Einkommens.
        Die Initiative ist schlecht, würde NEIN stimmen.

        • Toni Schwegler says:

          Zu diesen sehr guten Begründungen passt aber nicht ein Nein, sondern ein klares JA in die Urne, liebe Frau Jametti! Es handelt sich hier nämlich um eine Initiative, die sehr gut und begründet ist.Daher bedarf sie auch der Unterstützung von allen, die für Steuergerechtigkeit kämpfen.

  • Marcel Zufferey says:

    Dieser Passus gehört zweifellos auf den Tisch, ja: Wollen uns die Linken da wieder einen unter jubeln? Wenn dem so ist, dann werde ich, entgegen meiner ursprünglichen Absicht, ein Nein in die Urne werfen. Diese post-sozialistische Revolution ist ja noch schwerer zu ertragen, als die Neoliberale!

    • will williamson says:

      Man muss sich immer fragen “Cui bono”, wem dient es? Insbesondere wenn der Präsident des Gewerbeverbands etwas verkündet! Die Abzüge, die er im Visier hat betreffen zum Teil alle. Somit liegt zumindest bei diesen keine Privilegierung vor. Wo Gruppen steuerlich vor andern bevorzugt werden ist es auch richtig, die Vorzüge abzuschaffen, so weit sie nicht sachlich begründbar sind.

    • Huonker Peter says:

      Es ist ja schon eindrücklich, wie schnell man die Meinung wechsel kann. Von Pauschalsteuern profitieren v.a. Reiche, die Geld haben, aber nicht arbeiten (müssen). Sie nutzen aber rege die Bahn, das Autobahnnetz, etc, oder einfach umschrieben den Service publique. Da ist es eigentlich nicht ganz normal, dass Leute, die im Geld schwimmen weniger zahlen müssen als ein KMU oder der Mittelstand, wenn wir schon diese Gruppierung anschauen. Dass ein Jean-François Rime nicht ganz glücklich damit ist, kann ich durchaus verstehen, hat aber nichts mit linker Politik zu tun, sondern mit Gerechtigkeit

      • Althauser says:

        Im Kanton Nidwalden z.B. zahlt jeder Pauschalbesteuerte mehr als CHF 50’000 Steuern im Jahr. Zahlen Sie CHF 50’000 steuern? Ich nicht!

  • Heinz Butz says:

    Ich habe selten sooooo grossen Bockmist gelesen wie in diesem Blog von Herr Rime. Zur Erklärung: PRIVILEGIEN sind VORTEILE für gewisse Gruppen und dass gehört unbedingt abgeschaft! Es ist immer noch so, dass Geringveredienende vielfach einen höheren Prozentsatz Steuern bezahlen müssen, weil sie nicht die bombastischen Abzüge für Unternehmer geltend machen können. Das Märchen von zu erwartenden Steuerausfällen ist schlicht und einfach eine Lüge und ist schon mehrfach widerlegt worden, im Gegenteil, die Zürcher Gemeinden, welche die Pauschalsteuer abgelehnt haben, erzielen mehr Steuersubstrat.

    • Mio Wasser says:

      Der letzte Satz ist eine Lüge: Die Mehreinnahmen waren nur kurzfristig, inzwischen fehlt den Gemeinden einiges an Geld! Fazit: Eine Lüge und kein einziges sachliches Argument! Obwohl ich die Pauschalsteuer grundsätzlich schlecht finde, hat mich Herr Rime in dieser Runde am meisten überzeugt…

      • Toni Schwegler says:

        Fertiger Blödsinn! Meines Wissens hat der Kanton ZH seit der Abschaffung der Pauschalsteuern in Bezug der bisher pauschal besteuert gewesenen Personen mehr Steuern eingenommen. Dass nun die Steuersätze wieder angehoben werden müssen liegt einzig daran, dass in den vergangenen Jahren die Steuern generell zu tief gesenkt worden sind!

        • Guido Meier says:

          Zürich als Kanton kann sich die Abschaffung von Pauschalbesteuerten leisten, die einzelnen Gemeinden jedoch nicht und mussten deshalb die Steuern erhöhen (ohne sie vorher zu senken).

          In der Schweiz gibt es Kantone, die nicht einfach auf Pauschalbesteuerte verzichten können – bzw. deren Steuern (z.B. VS, VD, GR). Gerechtigkeit kostet – wer zahlt dann? Bzw. wer jammert dann wegen der neuen Steuererhöhung?
          Es wäre mal wieder Weitsicht gefragt, aber seit Minarette- und Masseneinwanderung- sowie Ausschaffungs-Initiative, darf getrost daran gezweifelt werden!

    • Marc Bourgeois says:

      “Es ist immer noch so, dass Geringveredienende vielfach einen höheren Prozentsatz Steuern bezahlen müssen, weil sie nicht die bombastischen Abzüge für Unternehmer geltend machen können.”

      => Danke, dass Sie mit diesem Rundumschlag die im Beitrag von Herrn Rime geannten linken Absichten materiell bestätigen – auch wenn Ihnen dazu nur ein unwahres Argument in den Sinn gekommen ist.

      Aber auch Ihre Verallgemeinerung von den Goldküstengemeinden ist ungeheuerlich, weil es sich offensichtlich um einen Spezialfall handelt. Genau deshalb soll jeder Kanton selber entscheiden wollen.

      • Urban Zuercher says:

        Soso, ein Spezialfall, Herr Bourgeois? Das hat 2009 im Kanton Zürich von ihrer Partei und deren Zwillingsschwester mit dem Sünneli noch ganz getönt: Die Argumente waren tupfgenau die gleichen wie heute, nur hat sich keines davon bewahrheitet. Darum die Frage an Sie: Hat die FDP 2009 bewusst gelogen? Oder war sie einfach nicht weitsichtig genug, um die wirtschaftlichen Zusammenhänge zu erkennen (was sie ja sonst immer dem politischen Gegner vorwirft….)? Oder bellt die FDP einfach dem nach, der grad die Parteikassen füllt?

    • Thomas Bergen says:

      Sehr geehrter Herr Butz,
      ich verstehe ihre Wut. Wir sollten jedoch das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Wie sich die Steuereinnahmen im Kanto Zürich durch die Abschaffung der Pauschalbesteuerung auswirkte, wird in einem Artikel vom 5.Mai im Tagesanzeiger deutlich gemacht. Ich zitiere: ” Knapp die Hälfte aller Pauschalbesteuerten verliess bis zum Ende des Jahres 2010 den Kanton Zürich… Zu finanziellen Ausfällen ist es damals trotzdem nicht gekommen. Eine Person zahlt soviel mehr, dass sie alle Ausfällte kompensiert. Diese Person hat den Kanton inzwischen ebenfalls verlassen.”

  • Mark Zurflüh says:

    In Zürich war z.B. die Aufhebung der Pauschalbesteuerung ein 0-Summenspiel. Reine Angstmacherei, wenn es um das Geld der Vermögenden von uns geht. So sieht die Steuergerechtigkeit aus…

    • Stefan Sand says:

      Es ist sogar so, dass damals einfach der Kanton gewechselt wurde. Bei Annahmen der Initiative müssten diese das Land wechseln. Auf jene denen es NUR ums Geld und nicht ums Land geht können wir gerne verzichten.

      • Marc Bourgeois says:

        Korrekt. Bei einem Ja würde dann aber wohl das Land gewechselt werden. Kommt die Dunkelziffer jener hinzu, die erst gar nicht mehr gekommen sind. Ach wie schön man mit Zahlen lügen kann.

    • Thomas Bergen says:

      Sehr geehrter Herr Zurflüh,
      Ein Nullsummenspiel bedeutet, dass alle Gewinne kompensiert werden durch Verluste innerhalb eines Systems. Leider sprechen wir hier nicht von einem geschlossenen System. Reiche haben die Möglichkeit ins Ausland abzuwandern. Von dieser Möglichkeit machen Sie auch gebrauch. Das Beispiel vom Kanton Zürich zeigt dies deutlich auf. Lesen Sie den Artikel “Was mit der Pauschalbesteuerung auf dem Spiel steht” von Felix Schindler von Anfang Mai im Tagi. Dort werden die Zahlen deutlich.

  • Sabrina Meier says:

    Bevor man die Pauschalsteuer abschaffen möchte, müsste man die Quellensteuer eliminieren. Weshalb wird ein Deutscher anders besteuert als ich? Wo ist hier die Gerechtigkeit? Natürlich kommt hier kein Aufschrei der Linken.

    • Henri Steinlin says:

      Der Deutsche Grenzgänger bezahlt nicht nur die Quellensteuer in der Schweiz,er muss zusätzlich Steuern in Deutschland nach den dort gültigen Gesetzen und Tarifen bezahlen.
      Im Kanton Neuenburg und Jura ist die Besteuerung der Grenzgänger anderst geregelt. Die Grenzgänger bezahlen keine direkten Steuern in der Schweiz, er wird von Frankreich besteuert. Als Ausgleich bezahlt der Französische Staat 4.5% der Bruttolohnsumme an den entsprechenden Kanton. Im Kanton Jura geht von diesem Betrag 90% in die Gemeinde wo der Grenzgänger arbeitet.

    • Pawel Silberring says:

      Frau Meier, die Quellensteuer ist eine Sicherung der Steuern bei Leuten, die erst kurz zugezogen sind. Es geht darum, die Steuern gleich beim Arbeitgeber einzuziehen, weil man snonst international nach Leuten suchen müsste, die weggezogen sind. Das einzige Problem dabei ist, dass als Steuersatz ein durchschnittlicher Satz Anwendung findet. Wohnt jemand in einer Gemeinde, die einen höheren Satz hat als der Durchsschnitt, profitiert er davon. Das ist zwar nicht gut, aber verglichen mit den Privilegien bei einer Pauschalsteuer ist das trotzdem nur ein Detailproblem.

    • Toni says:

      @Meier: Bevor sie irgendwelche Unwahrheiten in die Welt setzen, bitte informieren. Quellensteuer heißt, dass die Steuer an der Quelle erhoben wird – in diesem Fall wird sie dem Einkommen direkt abgezogen. Es wird der gleiche Steuerbetrag fällig (systemtechnisch wird der einfach auf Grund des Bruttolohns gerechnet). Anders sieht es bei Grenzgängern aus.

    • Guido Meier says:

      Die Frage halte ich für berechtigt (wenn ich das mit den komischen Quellensteuern weglasse):
      “Weshalb wird ein Deutscher anders besteuert als ich? Wo ist hier die Gerechtigkeit?”
      Der Steuersatz von 42% wird bei einem Einkommen von EUR 52’882 erhoben (d.h. pro Monat CHF 5’500). Dieser Spitzensteuersatz kann noch auf 45% steigen. Solche Steuersätze sind wirklich nicht gerecht.

      Also Pauschalbesteuerung abschaffen und in der Schweiz die Steuern erhöhen, das wir auf dem selben Steuer-Level wie in Deutschland sind? Da werden wohl nicht nur die “Linken” aufschreien…

  • Roland K. Moser says:

    Die Pauschalbesteuerung von reichen Ausländern verstösst gegen die BV und Art. 261 bis StGB, weil sie Schweizer aufgrund ihrer Staatszugehörigkeit diskriminiert.
    Als SVP-Mitglied werde ich am 30.11. 3 x mal JA in die Urne legen.

  • Madmax says:

    Es geht um Steuergerechtigkeit und Glaubwürdigkeit des Staats Herr Rime. Da spielt eine Milliarde keine Rolle.
    Die allfälligen Steueausfälle sollten wir xfach mit einer Kapitalgewinnsteuer kompensieren können.
    Das Volk, auch den grösseren Teil der FDP Wähler, ist sich bewusst geworden, was für eine Steuerwillkür in der Schweiz von Ihrer Partei etabliert worden ist. Mit Ihrer Meinung stehen Sie und ihre Partei, einmal mehr, auf der Verliererseite.
    A bon entendeur!

    • Guido Meier says:

      Mit der ineffizienten “Kapitalgewinnsteuer” soll die Gerechtigkeit der Unternehmenssteuer III erkauft werden.

      Wer hier Ja stimmt darf das, aber man sollte die Steuererhöhung nur auf diese Personen aufbürden. So wie auch bei der MEI – nur die Kantone, die dazu ja gesagt haben, sollten keine neue Ausländer bekommen dürfen.
      Warum soll ich denn für die Dummheit der anderen bestraft werden?

  • Barras Jean-Pierre says:

    Wenn die SVP wirklich die Partei der Demokratie wäre, müsste sie diese Initiative unterstützen. Sie ist nämlich ein Mittel auf dem Weg von einer verkappten Ploutokratie zur echten Demokratie. In diesem Blog vertritt Herr Rime seine kurzfristigen eigenen Interessen und diejenigen seiner “Kollegen” an der Parteispitze. Übrigens heisst es nicht, dass alle Abzüge damit aufgehoben werden müssten. Die Abzüge müssen nur im wahren langfristigen Interesse der Gesamtgesellschaft sein.

    • Guido Meier says:

      d.h. nicht Ploutokratie, d.h. Kapitalismus!

      Das wird wohl öffters in einer Ochlokratie verwechselt.

      • Gregor Möller says:

        Es muss “Geldadel” heissen, da ja nur denen die Privilegien zugeschanzt werden, die sowieso schon genügend haben. Denen, die schon haben wird noch mehr gegeben. “Bücklinge” lassen sich sowas gefallen, wenn sie direkt einen Nutzen davon haben, den 99% nicht haben. Günstlingswirtschaft – > Demokratie absurd um …. => Plutokratie oder gekaufte Demokratie …

  • Viktor Markus says:

    Ich frage mich, woher Herr Jean-François Rime die angebliche Fakten und Daten hernimmt:Steuerausfälle von über einer Milliarde Franken zur Kasse gebeten werden??? Nimmt man die Vorgehensweise des Kantons Bern in Sache Pauschalbesteuerung als Beispiel und die angeprangerte “Nach Annahme der Initiative durch das Volk wird es darum gehen, die gesamten Steuern natürlicher Personen zu ‹screenen›, um festzustellen, wo die aktuelle politische Mehrheit Privilegien zuungunsten eines anderen Segments der Bevölkerung geschaffen hat.» nimmt, ist diese Card Blanche der reinste Hohn!
    Klare Lügen, Herr Rime!

    • M. Meier says:

      Danke sprechen Sie dies so gut aus. Der Herr Rime verdreht ständig Fakten und kommt jedes Mal mit der Drohkeule.. “höhere Steuern, höhere Arbeitslosigkeit, Sparzwang bei den Sozialausgaben etc.”. Wenn wir ehrlich sind, sind wir als Gemeinschaft stark genug um die drohenden Steuerausfälle zu kompensieren. Zudem wird doch ein Milliardär wegen paar 100’000 das exquisite Alpenpanorama oder den perfekten Blick auf den Genfersee gegen einen anderen Ort austauschen. Zudem: Ein Roger Federer oder Stephane Chapuisat bezahlen normal Steuern, da Schweizer. Sebastian Vettel nicht, da Ausländer.. gerecht?

  • Martin Frey says:

    Es geht den Linken immer nur um das Geld der anderen. Oder wie es Konrad Adenauer so zeitlos formuliert hat:
    „Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“
    Denn nach streng sozialistischem Credo steht das eigene Vermögen grundsätzlich dem Staat zu, nicht dem Bürger. Weil dieser angeblich besser weiss, was für uns gut ist und was mit diesem Geld gemacht werden sollte. Dies sollte man grundsätzlich nie vergessen, wenn es um linke Vorlagen geht, gerade in diesem Bereich.

    • Max Meister says:

      Als Ergänzung müsste man noch Maggie Thatcher zitieren: ” Das Problem am Sozialismus ist, dass einem früher oder später das Geld der anderen Leute ausgeht”. Ist die Kasse einmal leer, sucht man eine neue Milchkuh und diejenige die sich zuerst anbietet ist der Steuerzahler. Eine typisch linke Taktik. Pauschalbesteuerung ist nicht gerecht, das sehe ich auch so, aber alle Steuerabzüge abschaffen zu wollen geht klar in die falsche Richtung. Bin aber nicht sicher, dass die Initianten das wirklich wollen.

    • Sportpapi says:

      @Martin Frey: Steuergerechigkeit, wie in der Verfassung vorgeschrieben, ist also sozialistische, linke Politik? Und völlig ungerechtfertig?

    • Gottfried von Siebenthal says:

      Und die “Nicht-Sozialisten”, nehmen die ihr Geld nicht von den andern? Das (faktisch bereits abgeschaffte) Bankgeheimnis lässt grüssen!!

    • Guido Meier says:

      Ich bin wohl jetzt ein “Linker”, denn ich will das Geld von den anderen. Im Falle der Pauschalbesteuerten das Geld von Ausländern. (Und im Beruf, das Geld von meinen Kunden.)

      Und wenn der Staat keine Geld von den Pauschalbesteuerten kriegt, dann wird er wohl das Geld bei denen holen gehen, die halt noch hier sind.

    • Martin Frey says:

      Steuern sind per se nie so gerecht wie sie sollten, es gibt viele Leute die bezahlen gar keine Steuern, profitieren aber genauso von allen Dienstleistungen wie die Leute die Millionen bezahlen. So gesehen ist der Begriff Steuergerechtigkeit der mir an sich wichtig ist, sowieso zu relativieren. Manchmal muss man leider gewisse Kröten in höherem Interesse schlucken, das ist die Realität. Aber für die Hinweise auf den Angriff auf die “Steuern natürlicher Personen” bin ich dankbar. Denn da handelt es sich tatsächlich m. Erachtens um ein klassisches linkes Kuckucksei welches uns untergejubelt wird.

      • Sportpapi says:

        @Martin Frey: Was ist gegen eine Abschaffung von Privilegien, sofern es wirklich welche sind, einzuwenden? Wenn jede/r tatsächlich vollständig seine Steuern auf das Geld bezahlen würde, das er tatsächlich einnimmt, dann würde ich sogar gerne auf eine Progression verzichten. Aber wie oben angetönt scheint es heute so, dass reiche Menschen mit grossem Einkommen heute davon in Prozent weniger Steuern bezahlen als einfache Arbeiter mit Einkommensausweis. Das geht nicht. Ebensowenig, dass eine kleine mobile Elite massiv privilegiert wird, nur weil sie mobil ist.

        • Martin Frey says:

          Grundsätzlich habe ich mit dem Gedanken einer Pauschalsteuer auch meine liebe Mühe, SP. Nur handelt es sich dabei oft um die alte Geschichte vom Spatz in der Hand und der Taube. Bei Unternehmensansiedlungen gibt es im Rahmen des Standortmarketings vergleichbar massives Entgegenkommen an die Firmen. Was ist besser, Arbeitsplätze anzusiedeln, und dafür üppige Privilegien zu offerieren? Oder eine Gemeinde holt sich vielleicht 5 Mio. als Pauschalsteuer (nur um ein Bsp. zu nehmen) anstatt 30 Mio. regulär, dieses jedoch nur in Theorie? Hauptargument für mich ist aber der Angriff auf den Mittelstand.

          • Sportpapi says:

            Ich sehe nicht, wo da ein Angriff auf den Mittelstand vorliegt. Meinen Sie, wenn Ausländer in der Schweiz pauschalbesteuert werden, dass dann nicht auch ein anderes Land den reichen Schweizern ein ähnliches Angebot macht? Am Schluss zahlen die Reichsten ihren Teil generell nicht mehr. DAS ist zum Schaden des Mittelstandes, der nicht einfach das Land verlassen kann. In diesem Zusammenhang sind endlich internationale Richtlinien nötig. Gilt auch für Unternehmenssteuern. Es kann ja nicht sein,dass multinationale Fimen praktisch keine Steuern mehr bezahlen und damit einen Wettbewerbsvorteil haben.

          • Martin Frey says:

            Da bin ich ganz bei Ihnen, Sportpapi. Die Risiken für den Mittelstand habe ich weiter oben beschrieben. Die Klausel mit dem Angriff auf die “Steuern natürlicher Personen” gehört für mich da nicht hinein und öffnet Tür und Tor für einen grossangelegten Raubzug auf die Sparmöglichkeiten des Mittelstandes, die sowieso immer mehr unter Druck geraten. Der Autor hat das im Text näher und einleuchtend erläutert. Ist für mich der Hauptgrund, gegen die Initiative zu sein.

          • Sportpapi says:

            @Martin Frey: Es handelt sich wörtlich um die Abschaffung von Privilegien, also von Vorzugsbehandlungen, die der Steuergerechtigkeit widersprechen. Insofern ist es wohl ein Angriff auf die “Sparmöglichkeiten” des Mittelstandes. Allerdings nur des gehobenen Mittelstandes, der eine eigene Firma, Wohnbesitz, Kapitalanlagen hat und deshalb Abzugsmöglichkeiten geniesst, die der einfache Arbeiter nicht hat. Und bei denen es auch nicht einsichtig ist, dass es sie gibt. Aber da, wo sie gerechtfertigt sind, wird es ja auch keine Änderung geben, da es sich um kein Privileg handelt.

      • Sportpapi says:

        Und doch, wenn jemand, der kaum genug verdient zum leben, von diesem wenigen Geld nicht auch noch viel Steuern bezahlt, dann finde ich das eigentlich schon gerecht. Steuern werden ja nicht als Kopfsteuern erhoben, sondern eben entsprechend der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.

        • Martin Frey says:

          Ist ja auch richtig so, bin keineswegs ein Anhänger der Kopfsteuer. Nur muss man auch da ein gewisses Augenmass bewahren. Und ob es richtig ist, dass in grossen Städten wie Genf viele Leute teils gar keine Steuern bezahlen weiss ich nicht. Und ich bin mir auch nicht sicher ob es für diese betroffenen Leute richtig ist. Denn bekanntermassen ist für viele Menschen leider nichts wert was nichts kostet…

          • Sportpapi says:

            Also die Sozialhilfe versteuern? Solche Gedanken kommen ja immer wieder auf.

          • Martin Frey says:

            Persönlich wäre ich dafür, ja. Und zwar allein schon wegen den ernüchternden Erfahrungen aus der Entwicklungshilfe. Erst wenn die betroffene Lokalbevölkerung partizipiert hält sie Sorge. Sei es beim Brunnenbau oder dem Einsetzen einer künstliche Linse in der vorderen Augenkammer. Traurig aber wahr.

  • Max Steiner says:

    Klar: Wenn wir die Pauschalsteuern abschaffen, zahlt jeder Schweizer gemäss SVP`ler Jean-François Rime, 5000.00 CHF mehr Steuern „..auf unser aller Geld…“. Natürlich nur „wegen diesen Linken“ (und ironischerweise ja wegen den Ausländer die dann angeblich alle gehen werden..) . Eigentlich ist man sich bei den „Ausredenweltmeister“ irgendwie gefeiltere Argumente gewohnt, aber für Heiterkeit ist dafür diesmal gesorgt! Monsieur Rime, ob ihnen das selbst die Parteischäfchen glauben werden?

  • Peter Spillmann says:

    Ja, Ja , ein weiterer Ast auf dem die Schweizer noch sitzen versucht die (ewig neidische) linke abzusägen. Bald hat unser Baum keinen Ast mehr.
    Eine weitere Konsequenz wird sein, dass nicht nur die reichen Ausländer ausziehen werden sondern auch wohlhabende Schweizer!!!

    • Sportpapi says:

      Die wohlhabenden Schweizer gehen, wenn sie in einem anderen Land ein Angebot erhalten, praktisch keine Steuern mehr zu bezahlen…

  • Schorsch Baschi says:

    Brandgefährlich war die Unternehmenssteuerreform II, welche dem Staat Milliarden von Franken entzogen hat. Ein weiteres Geschenk an die Nimmersatten. Deshalb gehören solche Ungleichheiten wie die Pauschalbesteuerung sofort abgeschafft, damit wenigstens hier eine Gleichstellung aller hier Lebenden Personen eingehalten wird.

    • Guido Meier says:

      Das Gegenteil ist lustigerweise richtig: Die Einnahmen beim Bund sind aufgrund der Unternehmenssteuerreform II gestiegen. Wenn die Einnahmen sinken, werden wir das schon erfahren, denn dann werden die Steuern erhöht.

      Wenn auf das Geschenk unser ausländischen Freunde, die als Pauschalbesteuerte in die Schweiz kommen, dann wird es wohl eine kleine Gleichstellung in der Schweiz geben: die Steuern werden für alle erhöht. Als natürlich nicht für ganz alle – nur für den Mittelstand, denn wenn die reichen Schweizer noch mehr zahlen müssen, dann ziehen auch diese noch weg…

      • Lidija Jametti says:

        Nun bei den MwSt Einahmen ( Produkt aus dem Erdöl hergestellt ) genügt, dass der Öl/Barrelpreis auf US$ 80.– fällt und schon fehlt das Geld dem Staat. Nicht nur der Schweiz.
        Ich finde die Initiative schlecht, weil nicht klar definiert. Jeder Kanton soll seine eigene Entscheidung treffen. Darum mein NEIN.

  • Markus Schneider says:

    Pauschalbesteuerung ist ungerecht. Punkt. Sie wird nicht dadurch gerechter, dass ich oder der gelobte “Mittelstand” davon profitieren (was sehr zu bezweifeln ist). Um der Gerechtigkeit willen müssen wir auch bereits sein, im Zweifelsfall etwas tiefer in die Tasche zu greifen, sonst können wir das ganze Schweizer Rechtswesen gleich einpacken und ehrlich sein wie die Reichen: Gerecht ist, wenn wir davon profitieren. Von meiner Seite ein klares und lebenslanges Nein zur Pauschalbesteuerung.

    • Toni Schwegler says:

      Fehlanzeige! Herr Schneider, so wie Sie begründen, sind Sie ein wackerer Kämpfer für Steuergerechtigkeit. Doch, Sie müssen nun aber ein JA in die Urne legen, denn es handelt sich um eine Initiative!

    • Guido Meier says:

      Nun ja, ja und nein zu verwechseln gehört zum Demokratie-Risiko.

      Gerechtigkeit kostet. Punkt.

      Natürlich darf man sich auch was gönnen bzw. leisten. Dafür muss man aber etwas bezahlen, sei es durch höhere Steuern oder – für die die gar keine Steuern zahlen – dass sie weniger Leistungen vom Staat erhalten.

      Für viele einfache Menschen scheint es zwei CH-Staaten zu geben: der gute der gibt und der böse, der nimmt und andere Ungerechtigkeiten schafft – beide Staaten scheinen miteinander überhaupt nichts zu tun zu haben…

  • A. Huber says:

    Die zuständige Bundesrätin ist auf diesen Kurs eingeschwenkt. Sie hat bei Giaccobo ihre Haltung zu der Pauschalbesteuerung klar zum Ausdruck gebracht. Die BDP-Frau an der Spitze des Finanzdepartements ist sowieso ganz auf die SP-Linie eingeschwenkt. Der nächste Angriff erfolgt in Form der Kapitalgewinnsteuer. Warum sie sich so verhält, ist für mich klar; die Wahlen stehen vor der Tür. Machterhaltung ist für sie wichtiger als eine vernünftige bürgerliche Politik. Traurig, aber wahr!

  • Lidija Jametti says:

    Ich würde die Liste der Milliardäre in FORBES/US Ausgabe ansehen –
    Das Vermögen das die Leute generieren interessiert diese Zeitschrift nicht nur von ungefähr.
    Initiative ist naiv bis schlecht und unüberlegt.

  • Christoph Bögli says:

    Was ist an dem generellen Passus denn falsch? Im Prinzip gehören doch effektiv alle Steuerprivilegien und die daraus entstehende Überkomplexität des Steuerrechts, oft zum vorsätzlichen oder unabsichtlichen Vorteil spezifischer (meist eh schon privilegierter) Bevölkerungsgruppen, abgeschafft! Denn übrig bliebe dann eine simple, progressive Flat tax, was die Steuerthematik massiv entschlacken (und damit auch verbilligen) und dem Vorteils-Lobbyismus ein Ende setzen würde. Was im übrigen keineswegs ein “linkes” oder gar “sozialistisches” Anliegen ist, sondern ein ur-liberales.

    • Guido Meier says:

      Flat-Tax oder Steuererklärung auf dem Bierdeckel ist ein ur-liberales Anliegen. Die Streichung der Gewinnungskosten (nicht Steuerprivilegen) und der Sozialabzüge (Kinder usw.) dürfte politisch wohl eher nicht durchsetzbar sein. Aber die Not kennt keine Tugenden; wenn die Pauschalbesteuerung fällt und die Einnahmen merklich schrumpfen, dann müssen die Einnahmen anderweitig erhöht werden.

      Sparen wäre zwar auch ein ur-liberales Anliegen, aber ein Anliegen, dass nur rumliegt…

      • Sportpapi says:

        Wir alle warten ja gespannt darauf, dass unsere bürgerlichen Parteien mal nicht pauschale, sondern konkrete Sparmassnahmen vorschlagen. Die dann auch mehrheitsfähig sind. Und tatsächlich etwas bringen. DAS wäre mal wirklich verantwortungsvolle Politik.

  • Jacqueline Gafner says:

    Noch mehr Steuern zahlen? Nein danke, dann ist eben ein Wechsel zum rot-grünen Lebensmodell angesagt: Reduktion des Arbeitspensums zugunsten von mehr Selbstverwirklichung und Zeit für die Familie, Kindergeld natürlich weiter beziehen und Ausschau nach einer staatlich subventionierten Wohnung halten, sobald das Ersparte genügend abgesunken ist. Nach mir die Sintflut funktioniert sicher noch für eine gewisse Zeit, und wenn es irgendwann nicht klappt, bin ich mit etwas Glück schon im AHV-Alter und zügle dann unter Beanspruchung von Ergänzungsleistungen direkt ins Altersheim. Überzeugt Sie nicht?

  • joe restle says:

    Wen ich mir das anhöre geht es auch hier nur darum das der Staat möglichst viel Steuern einnimmt, mit keinem Wort wird erwähnt wo hin das Geld dann fliesst? Oder geht der Steuersatz zurück?
    Ein Steuersystem ohne Privilegien ist Vorteilhaft wenn man es ungefähr so macht wie in Schweden, keine Abzüge mehr, Steuern runter und die früheren Abzüge in dem Steuersatz integriert.
    Das geht aber nur dann wenn sich auch der Staat daran beteiligt und sein Aparat auch verschlankt und nicht künstlich aufbläht und immer mehr Steuern fordert.

    • Guido Meier says:

      Also:
      1. Das Geld, dass die Kantone nächstes Jahr von Pauschalbesteuerten einnimmt, haben die Kantone schon dieses Jahr ausgegeben. Was die Kantone mit den ganzen Mio. macht weiss ich auch nicht – mir kann niemand erzählen, dass die ernsthaft Geld in die Bildung investieren…
      2. Also Schweden hat einen noch höheren Spitzen-Steuersatz als Deutschland von 56,7% – Schweden ist deshalb wohl kein Ziel für die Schweiz; Kommunisten bemängeln jedoch die noch fehlenden 44,3%…

  • Jeanclaude says:

    Es geht nicht mehr an, dass Steuern mit gewissen Personen “ausgehandelt” werden dürfen. Die Initiative wäre unnötig, wenn das Steuergesetzt überarbeitet und eine für alle Steuerpflichtigen gültige Skala festgelegt worden wäre. Die Ansätze könnten so festgelegt werden, dass sie nach wie vor auch für Milliardäre attraktiv wären. Es ist auch durchaus fair, die Progression ab sehr hohen Einkommen einzufrieren. Die Wirtschaft wird nicht leiden, wenn gerechte, für alle geltenden Massstäbe gelten. Wer dennoch in ein “Steuerparadies” mit minderer Lebensqualität abwandern will, soll man gehen lassen.

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