LAMal : aux citoyen(nes) d’en corriger les défauts !

Le Parlement a adopté la loi fédérale sur l’assurance-maladie obligatoire et sociale (LAMal) le 18 mars 1994. Depuis son entrée en vigueur en 1996, près de 200 interventions parlementaires ont été déposées pour tenter d’en supprimer les principaux défauts. En vain, car ils sont liés au caractère hybride du système.

D’un côté la loi prescrit que tous les assurés bénéficient des mêmes prestations : toutes les caisses-maladie doivent rembourser les mêmes médicaments, prendre en charge les mêmes opérations et actes médicaux. D’un autre côté les caisses sont en concurrence les unes avec les autres, et le principal moyen qu’elles ont pour offrir des primes plus basses c’est d’attirer les « bons risques », des jeunes en bonne santé.

Comment certaines caisses peuvent-elle, dans un même canton, offrir des primes presque deux fois moins élevées que la concurrence, alors qu’environs 95% des sommes encaissées servent à payer les prestations obligatoires ? C’est clair : elles essayent par tous les moyens d’attirer les jeunes en bonne santé et d’éviter d’assurer ces 5% de personnes âgées ou malades chroniques qui génèrent plus de la moitiés de tous les frais. C’est de la pseudo concurrence et elle génère de nombreux problèmes.

(Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Pseudo-concurrence ! En Suisse, il y a actuellement 61 caisses-maladies (Image/Keystone/Gaetan Bally)


Les tentatives d’améliorer la situation se heurtent au lobby des assureurs. Refus de séparer les caisses-maladies « LAMal » des sociétés offrant de lucratives assurances complémentaires. Toujours pas de compensation complète des risques, seuls 28% le seront avec les nouvelles dispositions adoptées, dès lors les assureurs continueront à donner la chasse aux « bons risques », à gaspiller des centaines de millions en publicités tapageuses, en frais de courtage et démarchages téléphoniques inopportuns. Et la loi sur la surveillance des caisses-maladie ne donne toujours pas la compétence au Conseil fédéral de limiter ces dépenses.

Une majorité du Conseil National d’ailleurs n’a pas voulu non plus de surveillance des groupes d’assurance, alors qu’ils sont à l’origine du scandale des milliards de primes encaissées en trop dans certains cantons, des primes d’appel ou de la suppression inopinée de l’offre d’assurance de base dans d’autres, etc. La loi en discussion ne prévoit pas non plus de rendre publics les salaires des organes dirigeants, alors qu’ils dépassent souvent ceux des Conseillers fédéraux…

Il faut bien voir qu’il ne s’agit pas là de défauts du système sanitaire. Les prestations médicales, para-médicales et hospitalières sont en général excellentes dans notre pays. Mais c’est cette pseudo concurrence entre assureurs qui pose problème et que l’initiative pour la caisse-maladie publique veut corriger.

Le lobby des assureurs essaye de faire peur en brandissant l’épouvantail de l’étatisation, alors que l’initiative prévoit une institution dirigée par des représentants des patients, des prestataires de soins et de l’Etat, mieux contrôlable que la dizaine de grands groupes qui assurent actuellement plus de 90% de la population. Les assureurs brandissent encore une étude qui prévoit des coûts de 2 milliards pour passer des 61 caisses actuelles à une vingtaine d’agences cantonales ou régionales, pourtant en 1980 il y avait 555 caisses-maladie et à chaque fusion ou absorption ces mêmes assureurs ont garanti qu’en réduire le nombre permettait de faire des économies…

Le Parlement n’arrivant pas à corriger ce système, qui vu cette pseudo-concurrence n’a pas empêché l’explosion des primes, il appartient aux citoyennes et citoyens de le faire en votant OUI à l’initiative « Pour une caisse publique d’assurance-maladie ».

118 commentaires sur «LAMal : aux citoyen(nes) d’en corriger les défauts !»

  • Christoph Sigrist dit :

    Gut das Herr Singer erkannt hat, dass das Gesundheitssytem « im Allgemeinen gut funktioniert ». Aber wo denn konkret nun etwas besser werden soll und wo Kosten eingespart werden können bleibt Herr Singer schuldig. Tatsache ist, dass die Prämien zu 95% durch die Gesundheitskosten bestimmt werden und gerade da wären gute Ideen nötiger als eine teure, staatliche Einkheitskasse. Das Beispiel IV mit zig Millionen Schulden spricht Bände! Abgesehen davon ist die Umsetzung horrend teuer und mit vielen Unicherheiten gespickt, ohne das eine Garantie für Besserung besteht. Deshalb Nein zur Einheitskass.

    • Heinz Widmer dit :

      Kosten werden bei der Datenanalyse gespart.
      Heute existiert ein äusserst kompliziertes Regelwerk, das ausgleichen soll, dass eine Krankenkasser mit mehrheitlich älteren Kunden halt höhere Kosten zu tragen hat als eine Krankenkasse mit Jüngeren Kunden. Aber vieviel hat nun die Versicherung mit dem 55 Jährigen Mann von der Versicherung mit der 30 Jährigen Frau zu gute. Dies muss gleich 3 (!!) mal ermittelt werden. Einmal vom BA, das ja den Satzt festlegt. Aber zugleich auch von den beiden Krankenkassen. Diese müssen nämlich entscheiden, bei welcher Kundengruppe Sie agressiv werben wollen.

      • Christoph Sigrist dit :

        Auch damit lösen sie das Hauptproblem der steigenden Gesundheitskosten nicht. Die Vewaltungskosten der Kassen betragen nun mal 5% und damit lässt sich nichts bewegen, da auch eine Einheitskasse verwaltet werden muss. Das Beispiel der IV zeigt, dass der Staat das mit nichten besser kann.

        • Ernst Boller dit :

          5% Verwaltungskosten tönt doch bescheiden. Leider, denn meine Recherchen haben ergeben, dass allein die fünf grössten Kassen etwa 1000 Agenturen unterhalten, die wohl allein jährlich gegen eine Milliarde verschlingen. Dies ist die Zahl, die man ansehen muss.

          • Peter Müller dit :

            Und die Einheitskasse braucht keine Agenturen und kaum Angestellte? Bisschen weltfremd, dieser Gedanke.

          • Daniel Keller dit :

            Können Sie die 1000 Agenturen dieser 5 grössten Kassen hier angeben? Danke. Im übrigen, statt solche Falschinformationen zu verbreiten, konsultieren sie doch einfach die Webseite des BAG. Dort finden Sie schnell die Taschenstatistik mit den amtlich verbürgten und ausgewiesenen 5.x% Adm.-Kosten in der OKP.

          • André Dünner dit :

            Guten Tag lieber Herr Boller

            Stimmt schon was Sie sagen. Doch ist es sinnvoller stetig jemandem das Kässeli zu füllen nur wegen Personen welche in anderen Berufen ebenfalls eine Beschäftigung finden dürften?

            Ein Land besteht nicht nur aus Teppichetage. Warum? Weil ein Teppich auf etwas gelegt werden soll damit er seine Funktion erfüllen kann.

            In USA ist es ebenfalls mit der Staatsversicherung kompliziert gelaufen durchzubringen. Warum wohl?

      • Maier Tom dit :

        bislang konnte noch niemand eine Vollkostenrechnung der Uebergangszeit präsentieren; dh inkl den Admin, den Transfer und den Liegenschaftenauflösungkosten. Aleine letzter Punkt dürfte zig Millionen kosten.
        Dann kommen noch die Arbeitslosen dazu, RAV-Sozialkosten usw.
        Wenn man davon ausgeht dass 5% Verwaltungskosten sind, eine EKK aber mind 2-3% braucht ist die Ersparnis bei 1-2%. Dies nun abzüglich den obigen Transferkosten bitte, und schon lohnt sich das Ganze nicht mehr … na vielleicht in 20 Jahren oder so ..

    • Mario Monaro dit :

      Ausserdem fallen Marketing-, Management- und Verwaltungskosten weg. Das wird jetzt nicht gerade eine wahnsinnig hohe Prämienreduktion ergeben – man spricht von 5% – aber immerhin, denn würden die Prämien mal um so viel steigen, würden wir das exorbitant finden.

      • Peter Müller dit :

        Keine Managementkosten bei einer Einheitskasse Vollkommen weltfremd, dieser Gedanke. Auch die SUVA zahlt Millionen an Marketingkosten, jedes Jahr wieder. Das wird bei einer Einheits-Krankenkasse auch nicht anders sein. Der Spareffekt ist gleich NULL.

    • R. Merten dit :

      Sie haben Recht, Hr. Sigrist. Man erinnert sich noch gut an die linke BR Dreyfuss, die versprochen hat, mit der Reorganisation des Gesundheitswesens werde es keine Krankenkassen-Prämienerhöhungen mehr geben. Alles Lug und Trug. Seiher steigen die Prämien Jahr für Jahr beträchtlich. Da sieht man, wenn Linke ein Problem lösen wollen, wird es nur teurer. Zudem wird bei den Sozis Eigenverantwortung und Sparsamkeit extrem klein geschrieben. Deshalb muss man dem alten GRUENEN-Politiker zurufen: lernen Sie aus der Vergangenheit !!

  • Arnold dit :

    Ich kann nicht beruteilen, ob die Einheitskasse alle Probleme lösen kann. Hingeben stosst es mir sauer auf, dass immmer mehr Bevölkerungschichten Mühe haben die Prämien der Krankenkasse zu bezahlen! Ich finde es auch verwerflich, dass einige Kassen prirmär nur Gesunde versichern wollen. Je mehr solche mit einem niedrigen >>Einkommen an der Urne ein Ja für die Einheitskasse einlegen, desto eher kommt sie zustande

    • Gerhard Engler dit :

      … aber nicht einmal die Befürworter der Initiative behaupten, dass mit der Einheitskasse die Prämien sinken werden. Es werden also nachher immer noch die gleichen Leute die gleichen Probleme haben die Prämien zu zahlen. Und ich gehe davon aus, dass mit der Einheitskasse die Kosten im Gesundheitswesen noch extremer steigen werden. Laut Initiativtext wird die Einheitskasse nämlich von Vertreterin von Bund, Kantonen, Versicherten und Leistungserbringern gesteuert. Davon hat niemand ein Interesse, unnötige Leistungen zu verhindern.

      • Zürcher Roger dit :

        Die heutigen Krankenkassen haben überhaupt kein Interesse die Kostenexplosion zu vermeiden. Weil sie nur Inkassofirmen sind. Mit der santesuisse hat die Branche doch nur ein lockeres Gremium geschaffen, mit dem man den Anschein wart, man wolle irgendwas gemeinsam lösen. Das taugt überhaupt nichts.

      • R. Merten dit :

        kommt dazu, dass die large Einstellung bei den weit verbreiteten Missbräuchen bei der Einheitskasse nicht unterbunden würde. Da würde einfach alles bezahlt, ob die Leute die Prämien zahlen oder nicht. Ueberall, wo die Sozis die Finger drin haben, resultieren Verluste und Misswirtschaft !

  • Toni Carrese dit :

    Dass weit mehr als 90% der Gesundheitskosten und damit der Krankenkassen-Prämien nicht auch nur annähern von der Initiative beeinflusst werden können, zeigt aleine schon wie ineffizient die Initiativ-Annahme wäre. Dem gegenüber steht die Möglichkeit bei Unzufriedenheit mit einer Krankenkasse, diese einfach zu wechseln und DAS ist effektiv und ein echter Vorteil auf den wir nicht verzichten sollten. Diese Recht ist unabhängig von Alter und Gesundheitszustand – DAS ist echte Solidarität und einzigartig! Bewahren wir uns dieses Grundrecht – NEIN zur verstaatlichten Einheitskasse!

    • J. Egloff dit :

      So einfach ist das eben nicht.
      Gerade die Risikopatienten und Langzeitkranke haben oft Zusatzversicherungen, die sie bei einem Wechsel nicht mit zur neuen Kasse nehmen können und deshalb nicht wechseln. Wettbewerb besteht nicht, sondern einzelne Kassen haben einfach gezwungenermassen höhere Kosten und profitieren finanziell von dem, was Sie fälschlicherweise als Solidarität bezeichnen. Es sei denn, Sie finden es solidarisch, dass Sie keine Risiken solidarisch tragen müssen…

    • Daniel Hauser dit :

      Der Kommentierende ist nicht gewillt, die Aussagen des Schreibenden auf Logik zu analysieren. Hr. Singer erklärt Satz für Satz die Nachteile der heutigen Versicherungslöungen und beschreibt die Vorteile einer staatlichen Lösung. Nach meiner Meinung sehr gut nachvollziehbar.
      Aus meiner Sicht kommen noch folgende Vorteile dazu: Kontrolle der Leitungserbringer (Ärzte, Spitäler) erst überhaupt möglich.
      Minimaler Verwaltungsaufwand (Geschäftsleitungen, Administration, Werbung und IT).
      Grundsatz: Vom Staat vorgeschriebene Versicherung soll auch vom Staat durchgeführt/angeboten werden.

  • Gadient Roland dit :

    Was spricht für die Einhaeitskasse<<<<<<.

    1. Die bessere Kontrolle, sowie schlankere Verwaltung 1 VR nicht 61 Privat-Gesellschaften deren Maxime ist auf Kosten der Gesundheit Geld zu verdienen.
    2. Es entsteht ein gleichwertiger Partner, eine Krankenkasse und nicht 61 Kassen die nur Eigeninteressen vertreten, ein gut organisierter Spitalververband, ein gut geführter Aerzteverband, mit andern Worten drei gleiche Partner.
    3. das Kassenwechseltheater hört auf die Versicherten können nicht mehr hin und her geschoben werden.
    4. Gesamtkosteneinsparung bei allen 3 Organi. von gegen 4 Milliarden.

    • U.Kleinschmidt dit :

      Sehr geehrter Herr Gadient – und was spricht dagegen?
      – 1 VR? wohl eher >20, oder werden Kantone dann kein « eigenes Süppchen mehr kochen, wie heute schon?
      – Gleichwertiger Partner? Die Kantone tragen heute schon 55 % der stationären Kosten. Zukünftig liegen dann Kosten und Finanzierung in einer Hand (=wer kontrolliert dann wen?). Spital- und Ärzteverband haben andere Interessen.
      – Kassenwechsel hört auf, Kantonskampf beginnt?
      – Wenn Sie 4 Mrd. einsparen möchten, heisst das die Staatskasse arbeitet nahezu gratis?
      Übrigens: die Politik könnte schon lange für Kosteneffizienz sorgen – tut sie es?

  • Markus Schuler dit :

    Träumen sie weiter Herr v Singer! Die Einheitskasse wird nichts aber auch gar nichts ändern an stetig, steigenden Prämien; es hat nur einen marginalen Zusammenhang. Wenn von Fr. 100 Prämieneinnahmen Fr. 5 für den Verwaltungs-Aufwand bei den Kassen anfällt! Wo bitte, erkennen sie hier das GROSSE Sparpotential? Gut ich habe vergessen, die Einheitskasse wird ihre Administration völlig kostenlos anbieten, die Angestellte werden freiwillig auf ihre Löhne verzichten. Wenn man nur noch das Material, die Büromieten den Policenversand berücksichtigt ok 1% gespart Fr. 2.50, also rechnen können Sie???

  • Paul Meier dit :

    Die Einheitskasse mag das eine oder andere Problem lösen – aber sie kreiert viele andere!! Vor allem spart sie kaum Kosten ein und senkt die Prämien sicher nicht (die Verwaltungskosten liegen unter 5% der Gesamtkosten!). Das Problem der Gesundheitskosten kann mit einer EK nicht gelöst werden – im Gegenteil. Ein Gremium aus Aerzten, Spitalvertretern und Patienten sollen die EK führen?! Da sind nur Partikularinteressen vertreten, und die werden schon schauen, dass es ihnen gut geht!!!

  • Dominik Grimm dit :

    Herr Van Singer hat im ersten Punkt recht, die Probleme beginnen mit der Einführung des KVGs welches vor 20 Jahren mit der Begründung eingeführt wurde alle Probleme zu lösen. Das Grundübel ist jedoch nocht zu beseitigen in dem man es noch vergrössert, sprich den staatlichen und politischen Einfluss noch erhöht wie es die Initiative verlangt.
    Eine vollständige Entkopplung vom politischen Prozess sowie Entlassung in den freien Markt tut hier Not. Die Versicherungsprämien, welche heute wirklich nur obligatorische Gebrausgebühren sind, sind ausschliesslich durch die Vertragsparteien zu definieren.

  • Raymond Hofmann dit :

    Das grösste Problem im Gesundheitswesen ist also « Pseudowettbewerb »? Ich würde eher auf die ungebremst wachsenden Kosten (und zwar in der Behandlung, nicht Verwaltung) tippen. Eine Einheitskasse ändert daran rein gar nichts.

    P.S.: « Pseudowettbewerb » wird mit der Einheitskasse tatsächlich gelöst. Der Preis dafür ist ein noch grösseres Problem: gar kein Wettbewerb. Und das heisst auch immer schlechtere Leistung. Es gäbe aber auch eine andere Lösung für « Pseudowettbewerb »: nämlich « echter Wettbewerb ». Würde dann auch gleich noch das wirkliche Problem im Gesundheitswesen angehen (s. oben).

  • sepp naef dit :

    Ein sehr gute Analyse von Christian van Singer. Die aggressive Werbung und das Telefonmarketing bezahlen die Versicherten.
    Dazu kommen noch die Löhne der Leistungsorgane und die Entschädigungen an die Verwaltungsräte. Viele Politiker sind in den
    Verwaltungsräten der einzelnen Krankenkassen und sind nicht interessiert auf ihre grosszügigen Honorare zu verzichten. Deshalb sind sie gegen eine Einheitskasse. Ein Wort von Stéphane Hessel: » Neues Schaffen heisst Widerstand leisten, Wieder-
    stand leisten heisst Neues schaffen. Diesen Satz sollten wir uns beherzigen.

    • Daniel Berger dit :

      « Neues schaffen » aberr nicht dem Staat delegieren. Schaffen Sie eine Krankenversicherung, die ihre aufgezeigten Mängel nicht hat!! Die meisten Krankenversicherer sind Vereine, wahrscheinlich auch Ihre. Gehen Sie an die Versammlung und bringen Sie sich ein, anstatt abstrakt zu bleiben.

  • Roland K. Moser dit :

    Die Einheitskasse löst das Problem nur, wenn auch die Löhne des Kaders nach oben begrenzt wird. Mein Vorschlag Fr. 150’000.– netto bei einem 100 % Pensum.
    Anderfalls werden die Kaderkosten einfach von den vielen kleinen Krankenkassen in die Einheitskasse migriert.
    Ich werde ja stimmen, im besten Wissen, dass die Kosten nicht gesenkt werden, weil die bisher zu hohen Kaderkosten einfach in die neue Kasse migriert werden.

    • MarionEgli dit :

      Ich kann nichtglauben,dass Sie wirklich annehmen,dass die Kaderlöhne einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheitskosten haben.Die Patienten ( also Sie und ich) könnten massgeblich dazu betragen,dass die Prämien im Rahmen bleiben.Unnötige Zweit und Dritt- Meinungen/Behandlungen bis die unliebsame Diagnose akzeptiert werden kann, kosten uns alle viel Geld.

      • Roland K. Moser dit :

        Und die Abzockerei der Kader und VR ist auch verantwortlich für die viel zu hohen Prämien. Man muss eben an verschiedenen Orten ansetzen.

  • Martin Frey dit :

    Das aktuelle System mit dem KVG (übrigens ein Souvenir von SP-Bundesrätin Ruth Dreifuss) mag unbestritten Mängel haben. Es ist jedoch ein naiver Irrglauben zu denken, mit einer staatlichen Einheitskasse könnte man die Probleme besser lösen oder gar bessere Qualität für weniger Geld erreichen. Sie würde uns jedoch direkt in eine Zweiklassenmedizin führen. Persönlich reibe ich mir nach wie vor die Augen angesichts der Begeisterung, mit der die Sozialisten genau ein solches unsoziales, ungerechtes Modell anstreben. Ein solches staatl. Einheitskassen-System hat noch in keinem Land gut funktioniert

    • André dit :

      Kosteneinsparungen können nur herbeigeführt werden, wenn der Leistungskatalog eingeschränkt wird. Dafür braucht es keine Einheitskasse. Bezüglich Zweiklassenmedizin möchte ich noch folgende Bemerkungen loswerden. Bei der SBB oder bei der Swiss haben sie auch die Möglichkeit die Eine oder Andere Klasse zu wählen – kommt immer darauf an, ob sie es sich leisten möchten oder nicht; dasselbe wünsche ich mir auch bei der KK. Lasst doch die Bürger selber entscheiden, was sie wollen – 1. Klasse oder 2. Klasse!

      • Martin Frey dit :

        Völlig einverstanden Andre, wobei ich bei einem solchen Modell der modulartigen Wahlmöglichkeiten nicht von einer Zweiklassenmedizin sprechen würde. Aber zweifelsohne ist die Grundversicherung überladen. Jeder bisherige Versuch, diese etwas zu entrümpeln, ist an Partikularinteressen sowie letztendlich auch am Plebiszit des Volkes gescheitert. Daher ist die Behauptung, die KK-Prämien könnten jemals wieder sinken, schlicht verlogen. Oder so realitätsfremd dass es einem graust. Letztendlich wollen alle das 1. Klasse-Treatment wenn es um einen selber geht, auch linke Politiker und Journalisten…

  • Robin dit :

    Die Einheitskasse würde selbstverständlich die Kosten noch schneller in die Höhe treiben, denn wenn der Staat etwas verwaltet, dann gehört das Kostentreiben und die Geldverschwendung zum Pflichtprogramm. Richtig wäre wenn vom Gesetzgeber weitere Anreize geschaffen würden für das Sparen bei den Kosten. Die Bürger müssen lernen, dass nicht jedes Wehwehchen eine teure Behandlung vom Spezialisten braucht. HMO-Modelle zeigen den richtigen Weg.

    • Roland K. Moser dit :

      Wenn ein Kader-/VR-Mitglied nicht mehr als Fr. 150’000.– p.a. bei einem 100 % Pensum verdient, bin ich mit Ihrer Aussage einverstanden.

      • Christoph Sigrist dit :

        Und wer garantiert uns, dass dem dann so sein wird? Niemand und schon gar nicht der neue VR mit 26 kantonalen Vertretern!

        • Roland K. Moser dit :

          Das ist ja das Problem, dass die Krankenkassen ein Selbstbedienungsladen für Abzocker sind => Die Löhne des Kaders und der VR muss auf 150’000.– netto bei einem 100 % Pensum begrenzt werden.

  • Mario Studer dit :

    Die Befürworter verbergen clever, was die Folge der Einheitskasse sein wird. Es wird dann sehr viel einfacher sein, die lohnabhängige KK-Prämie über das Hintertürchen einzuführen. Das ist ja beim letzten Anlauf versucht worden und geistert mit Bestimmtheit auch jetzt noch in gewissen links-grünen Köpfen herum. Staatliche Planwirtschaft mit Hunderten von Beamten, zusätzlichen indirekten Steuern und befeuert vom missionarischen Bundesamt für Gesundheit, das wird unsere Gesundheitshölle sein!

  • Reto Spring dit :

    Die Einheitskasse nimmt uns die Wahlfreiheit und bürdet uns Mehrkosten auf: Die ganze Entschädigungsfrage ist nämlich ungelöst und die Enteignung wird nicht mal beim Namen genannt. Mehr Staat heisst mehr Kosten – deshalb haben auch 2007 zum selben Thema schon 71% der Bevölkerung Nein gestimmt zur Einheitskasse.

  • karl Lässer dit :

    Wir haben die Gesundheitspolitik an private Versicherer delegiert. Diese geben vor, die Interessen der Versicherten zu vertreten, aber ihr grundsätzlicher Antrieb ist Eigeninteresse und Selbsterhalt, welche sie mit hochbezahlten Vertretern im Parlament sehr erfolgreich vertreten. Eine Verdrehung demokratischer Prinzipien. Die EinheitsKK ist demokratisch legitimiert, unter Dauerbeobachtung von Volk, Politik und Medien. Sie wird so gut funktionieren, wie Wasserversorgung, Polizei, Passbüro und SBB. Gutzwiler und Co machen dem Volk Angst. In Wahrheit haben SIE Angst – um ihre Pfründe.

    • Daniel Berger dit :

      Sie verdrehen einiges:
      Die Gesundheitspolitik ist NICHT an private Versicherer delegiert. Diese agieren in einem engen regulatorischen Korsett und dürfen keinen Gewinn machen. Im Gegensatz zu den Ärzten, Spitälern und der Pharma.
      Nach ihrer Argumentation könnte alles dem Staat delegiert werden!

  • gion-duri mengold dit :

    dass sie nicht funktionieren kann und wird, zeigt die KV (öffentliche krankenversicherung) in deutschland.

    • Martin Frey dit :

      … und in Italien, und in Grossbritannien…

    • Ralf Schrader dit :

      KV ist die Kassenärztliche Vereinigung in Deutschland, keine Versicherung.
      Deutschland hat ebenfalls (noch) viel zu viele Krankenkassen, allerdings transparenter organisiert als in CH. Obligatorische Versicherungsgesellschaften sind meist nicht gewinnorientierte Körperschaften öffentlichen Rechts und dürfen samt und sonders keine Privatversicherungen anbieten.

      • Martin Frey dit :

        Aber auch D kennt durch das genannte System eine Zweiklassenmedizin wie es sich bei uns mit der EK auch abzeichnet. Wer kann, ist privatversichert, und somit gut versorgt. Die anderen müssen sich mit Billigmedizin abfertigen lassen. Die Zustände in D sind alles andere als rosig und mit ein Grund, weshalb derart viele dt. Aerzte das Handtuch werfen und entweder aufgeben oder ins südliche Nachbarland dislozieren.

        • Ralf Schrader dit :

          @Frey, das Problem lautet nicht Einheitskasse vs. Kassenpluralismus, sondern versicherungsbasiertes vs. staatliches, resp. kommerziell gegen hoheitliches Krankheitsversorgungssystem.
          Gute Versorgungsleistungen bringen nur staatliche, am teuersten (USA 17% vom BIP) sind die Versicherungssysteme.
          CH hat mit dem KVG das erste Mal ganz fatal gepatzt, noch schlimmer waren aber die Einführung der Kataloge Tarmed und SwissDRG,welche das Gesundheitswesen endgültig in ein gewinnorientiertes patienten- und morbiditätsfernes Unternehmen degradierten.
          Patient oder Gewinn? Beides zusammen geht nicht!

          • Martin Frey dit :

            Es gibt aber keine Bsp von staatlich orchestrierten Gesundheitssystemen die gute Qualität für die breite Bevölkerung anbieten. Sie bieten in aller Regel eine lausige Versorgung, sind schwerfällig, bürokratisch, korruptionsanfällig und trotzdem teuer. Die meisten Länder mit einigermassen guter medizinischer Versorgung kennen wie wir eine Art Grundleistungskatalog, verschiedene Versicherungsanbieter, die darüber hinaus auch zusätzliche Angebote machen können, mit oder ohne Obligatorium. Tarmed und SwissDRG sind primär staatliche Missgeburten haben aber mit der aktuellen Diskussion nichts zu tun.

          • Ralf Schrader dit :

            @Frey, ich habe weiter unten bereits die OECD- Datenerhebungen zitiert. Das schwedische Gesundheitswesen gilt weltweit als das Beste, sowohl nach objektiven Parametern (Lebensdauer, Überlebensraten nach Therapie, …) und auch der Patientenzufriedenheit. Niederlande ähnlich.
            Hierzulande werden aber gern medizinfremde Kategorien wie Wartezeiten, freie Arztwahl und ähnliche Belanglosigkeiten ins Feld geführt. Gute Gesundheitswesen kennen das System der Priorisierung, da entscheidet der Schweregrad der Krankheit den OP- Termin, gern mal in 2 Monaten Samstag Nacht 23:00 Uhr. Das ist vernünftig.

          • Martin Frey dit :

            Kenner des schwedischen Gesundheitssystems würden dieses nicht als das beste der Welt bezeichnen. Die NL hat ein ähnliches System wie wir. Zudem stellt sich die Frage, welches die Parameter für diesen Ritterschlag sein sollen. Wartezeiten? Kosten? Anzahl Betten/Patient? Gesundheitsausgaben pro Kopf? Oder doch die absolute Lebenserwartung? Bei letzterem auf jeden Fall ist die CH an der Spitze, dicht gefolgt von Japan. Japan hat dafür mehr Betten/Kopf. Was ist nun besser? Gibt da Ihre OECD eine Antwort, Hr. Schrader? Die WHO führt uns jedenfalls unter « Attainment of Goals » zusammen mit Japan auf

  • Karl Berger dit :

    Genau. Der Staat kann mit Geld besser umgehen als das doofe Volk. Man sollte alle Löhne einziehen und die Politiker geben dem Volk dann ein Taschengeld. Schliesslich sind sie ja hochstudiert! …..!

    • Peter Steiner dit :

      Ihre Vision ist schon aufgegleist: Es heisst « existenzsicherndes Grundeinkommen », und wird von Politikern und sogenannten Experten nach sicher vielen Parametern und ausgefeilten Studien definiert werden.

  • Max Bader dit :

    1. Die Initiative verlangt für alle Versicherten die gleiche Prämie. Damit werden Versicherte betraft, die versuchen durch Hausarztmodelle usw., aber auch durch gesundes Verhalten, die Gesundheitskosten zu senken. Die Jungen haben das grosse Nachsehen.

    2. Wenn die Gesundheitsdienstleister in der Aufsicht der Einheitskasse sitzen, das hat man sozusagen das Trojanische Pferd direkt am Ort, wo es weh tut. So wird es niemand geben, der ein Interesse an tiefen Kosten hat. Aber das wollen die Linken als Lobbyisten der teuren Spezialisten auch nicht.

  • Fritz dit :

    Der Bund hat in den letzten Jahren auf diversen Ebenen bewiesen, dass er nicht mal fähig ist neue EDV-Systeme einzuführen.

    Wäre es nicht so gefährlich, es wäre wirklich lustig zuzuschauen wie er beim Versuch die Krankenkasse « effizient » zu gestalten versagt.

  • will williamson dit :

    « …obwohl es 1980 noch 555 Krankenkassen gab und die gleichen Versicherer bei jeder Fusion oder Übernahme garantierten, dass eine Verringerung der Kassenzahl Einsparungen ermöglichen würde … »

    Die Reduzierung der Kassenzahl hat keine Einsparungen gebracht. Die Verwaltungskosten pro Versicherter sind seit 1998 von 118 Franken auf 157 Franken gestiegen, somit um 33%.

    • Daniel Keller dit :

      Das ist korrekt. Aber: die verrechneten Leistungen der OKP pro erwachsene Person stiegen von 2345.- im Jahr 2002 (leider habe ich gerade keine Werte für 1998) auf 3226.- im Jahr 2012. Das sind rund 1000.- in 10 Jahren, die auf die Prämie umgewälzt werden. Und das wird auch in Zukunft so sein, daran ändert die Einheitskasse gar nicht.

      • will williamson dit :

        Es geht nicht um die bezahlten Leistungen pro Person, Herr Keller, sondern um die Verwaltungskosten. Ob ich für eine Leistung 2000 oder 3000 Franken vergüte, kommt bezüglich Verwaltungsaufwand auf das Gleiche heraus. Die Höhe der Leistungsvergütung wird auch primär von den Leistungserbringern beeinflusst, allenfalls sekundär (intelligent verhandelt) von den Krankenkassen.

        • Daniel Keller dit :

          Richtig, Herr Williamson, die Adm.-Kosten sind nicht direkt von der Höhe der Leistungskosten abhängig. Was nichts an der Tatsache ändern, dass 95% Ihrer Krankenversicherungsprämie durch die Leistungen bestimmt sind. Und eine Einheitskasse kann von den 150.- Administration vielleicht 30.- sparen, die den Werbe- und Marketingaufwendungen entsprechen. Das wars dann. Und bis das soweit ist, in sagen wir 5 Jahren bis zur Umstellung, werden die Leistungskosten – und damit Ihre Prämie – um weitere 500.- gestiegen sein.

  • Dorothée dit :

    Die Selbstbezahler von Prämien + Steuern bezahlen wohl bald das Dreifache für immer mehr Menschen die nichts bezahlen. Wir sind mit einer immer grösseren Konstellation von Patienten mit einem schlechten Gesundheitszustand konfrontiert. Es ist meist auch dieses Klientel, kaum in der CH, die auf unsere Kosten eine Spitzenmedizin verlangen und die Ärtzte die gerne bis zum Perfektionismus behandeln. Das Asylwesen sollte separat via Steuereinnahem und PFZ müsste in den ersten 5 Jahren die max. Franchise zahlen und eine Leistungseinschränkung für Gebrechen, die nicht in der CH entstanden sind.

  • A. Huber dit :

    Die Einheitskasse löst das Problem nicht, denn das Problem sind das (zu) vielfältige Angebot an Ärzten/Spitälern und die Anspruchshaltung der Bevölkerung. Eine Einheitskasse senkt die Kosten nicht, erhöht aber die Staatsquote, und das schadet unserem Land.

  • J.M. dit :

    Es stört mich unglaublich, dass diverse Gegner tatsächlich glauben, die Krankenkassen hätten nur 5% Verwaltungskosten. Fakt ist, dass nichts transparent dargestellt wird und vieles im Bereich der Privatversicherung verbucht wird! Und zum Wettbewerb: dieser fördert nicht bessere Leistungen, sondern eher schlechtere. Würde eine Krankenkasse tatsächlich gute Leistungen anbieten, würden alle Kranken wechseln und diese Kasse würde in den Ruin getrieben! Liebe Leute, der Staat macht nicht alles schlecht, oder wollt ihr eine private Polizei, Bahn, technische Fahrzeugkontrollen etc? Ich denke nicht…

    • Daniel Keller dit :

      Wenn dem so wäre, müsste man gegen die Einheitskasse stimmen. Denn diese Quersubvention (wenn es sie gibt) fiele ja dann weg, und die Kosten zulasten der Grundversicherung steigen an.

  • Peter Steiner dit :

    Ob Einheits- oder mehrere Kassen für die Grundversicherung dürfte auf die Höhe der KK-Prämien nur marginalen Einfluss haben. Die Kosten werden verursacht durch zu teure Medis, Behandlungsmethoden etc. Dort sollte endlich der (politische) Mut und die Energie investiert werden. Und zwar unter Ausschluss der von der Lobby abhängigen Parlamentarier.

  • Anton Keller dit :

    In der heutigen Welt sind viele so ideologisch grün verblendet, dass sie nicht mehr eine einfache Kostenrechnung machen können. Wenn der Staubsauger 1% weniger Energie verbraucht, so wird der alte brauchbare fortgeworfen. Man ist eben grün.

    Genau das Gleiche passiert mit der Einheitskasse. Da die Verwaltungskosten 5% sind und auch eine Einheitskasse Verwaltungskosten hat, sind die maximalen Einsparungen im Prozentbereich. Dafür wird man 10 Jahre massive IT Umstellungskosten bezahlen. Die Kosten der Zusatzversicherungen und die Anazhl Telefonanrufe, um sie zu verkaufen, werden explodieren.

  • Christian dit :

    Wer einmal mit AHV, IV, Arbeitslosenversicherung etc. zu tun hatte, wird beten, dass wir nicht noch so einen Betrieb bekommen.

  • Karl Gross dit :

    Wir erinnern uns an die EDV-Informatik-Skandale beim Bund:
    – Insieme Steuerverwaltung
    – Seco Wirtschaft
    – AHV Genf
    Bezahlt haben Prämienzahler und Steuerzahler.
    Und wer wird einen allfälligen Einheitskassen-EDV-Skandal bezahlen?
    Natürlich wieder Prämienzahler und Steuerzahler. Jetzt muss jede Kasse die EDV-Kosten im Griff haben sonst ist sie weg vom Markt, die Einheitskasse wird nach eigenem Gutdünken wursteln können.

  • Fritz dit :

    In den Kommentaren sind mir 2 Dinge aufgefallen:
    Viele haben Mühe mit dem Bezahlen der KK-Prämien. Und wie steht es mit den Auto-Leasingsprämien?
    Dann: Die Befürworter der Einheitskasse sind der Meinung, eine staatlich dekretierte Organisation sei leistungsfähiger als der Markt. Gibt es Beispiele?
    Dasselbe Fiasko haben wir in der Energiepolitik. Mit zu grosszügig angelegten Einspeisevergütungen hat die eidgenössische Politik die Geschäftsbasis unserer Energiefirmen mit-zerstört. Unserer, denn sie befinden sich zum grössten Teil im Besitz von Kantonen und Gemeinden…

    • Ralf Schrader dit :

      Die OECD veröffentlicht jedes Jahr eine CD mit allen Daten der Krankheitsversorgungssystem ihrer Mitgliedsstaaten. Da wird deutlich, dass die staatlichen Gesundheitswesen z.B. in Skandinavien die besten Resultate und die Krankenkassenbasierten System (USA, CH, D, …) die teuersten mit einem schlechten Preis- Leistungsverhältnis sind.
      Bisher gelang es nur in 9 staatlichen Systemen Kosten zu senken, in allen anderen ändern explodieren die Kosten zwar nicht, steigen aber linear an.
      Gesundheitswesen gehört eben NICHT zur Wirtschaft, sondern ist hoheitliche Aufgabe des Staates (nicht der Kantone).

      • Fritz dit :

        Krank sein oder werden hat nichts mit Markt zu tun.
        Die Versicherung dagegen sehr!!!

        Und überhaupt: kennen Sie jemanden, der nach Schweden reist, um sich behandeln zu lassen?

        • Ralf Schrader dit :

          Deswegen gehören Krankenkassen ja auch nicht zum Gesundheitswesen, sondern sind ein Fremdkörper an dessen Rand.
          Allein die Existenz von KK macht es notwendig, dass kontinuierliche Patientengeschichten in Abrechnungsfälle zerlegt werden, Leistungspositionen erfasst, kodiert werden muss und Rechnungen geschrieben werden.
          Alles das braucht man in einem staatlichen Gesundheitswesen nicht, nur diagnostizieren und therapieren, was eben Medizin ist. Wenn statt Einzel- nur die Gesamtleistung fix vergütet wird, erledigt sich das Hauptproblem. die medizinisch nicht indizierte Überbehandlung.

          • Martin Frey dit :

            Internetforen sind bekanntermassen so geduldig wie Papier Hr. Schrader. Wie kommen Sie nur darauf dass in einem staatlichen Gesundheitssystem Abrechnungsfälle nicht analysiert werden, keine Leistungspositionen erfasst oder kodiert werden muss? Wie weltfremd ist das denn? Zudem widersprechen Sie sich hier gleich selber, plädieren Sie doch für eine Pauschalabgeltung von Gesamtleistungen und kritisieren gleichzeitig die DRG. Und weshalb es in einem solchen System keine Überbehandlung geben soll wird wohl ewig Ihr Geheimnis bleiben. Stattdessen schwadronieren Sie elegant um die echten Fragen herum

        • Ralf Schrader dit :

          2/ Die zweitwichtigste Leistung eines Arztes, nämlich Nein zu sagen, das heilt von allein, fällt bei der Einzelleistungsvergütung aus. Statt dessen werden Massnahmen ergriffen, die teuer sind und im besten Fall nicht schaden. Die neuere Medizingeschichte ist voll von Methoden, deren Sinn nie geprüft wurde und die einer Prüfung auch nie standhalten würden.

  • Fleig Stephan dit :

    Monopole und Zentralismus…nein Danke! Heute funktionieren die Kassen gut und schuldenfrei, mit einem Verwaltungskostenanteil von 5,6% (BSV 2011) . Die SUVA war bis 1964 auch ein Vollmonopol, man musste sie teilmonopolisieren, weil sie abdriftete, zudem ist der Verwaltungskostenanteil dort 2011 bei 11,3% ! Heute will man wieder ein Vollmonopol starten, Legislative, Exekutive und Judikative alles in einer Hand! Für die Schulden der IV von 14 Milliarden, 14 mit 9 Nullen, müssen noch unsere Kindeskinder grad stehen! Zudem gibt es nicht EINE Einheitskasse, sondern 26 Kantonskassen!

    • Fritz dit :

      … und bei der AHV sind die nicht mehr einforderbaren 14 Mrd. Schulden der IV als werthaltiges Aktivum verbucht. Irgendwann wird die Politik einen Schlussstrich ziehen und die Forderung ausgebucht. Im Gegenzug wird man die MWSt. erhöhen, und die Konsumenten bezahlen zum zweiten Mal. Das trifft dann alle, im Verhältnis zu ihrem Einkommen aber v.a. diejenigen, die sich die teuren KK-Prämien nicht leisten können.

  • Mark dit :

    Ein Staatliches Gesetz das vorschreibt, eine Obligatorische Versicherung abschliessen zu müssen bei einem Gewinnorientiertem Unternehmen ist doch Paradox eine Sauerei. Man wird in das kapitalistische System gezwungen und muss das Geld abliefern egal ob alle Versicherer Ihre Preise gleichzeitig erhöhen und somit das Geld aus der Tasche ziehen können.

    Eine Staatliche nicht Gewinnorientierte Versicherung muss her.

    • karl schmid dit :

      Paradox sind nur Leute die immer noch nicht begriffen haben, dass die Kassen in der Grundversicherung keinen Gewinn machen können.

  • Meinrad Inglin dit :

    Kostentreiber unserer Krankenkassen sind ausschliesslich die luxuriös ausgestatteten Grundleistungen die Tatsache, dass alle Schweizer gleichgewichtet über den Ausbau der Grundleistung befinden können, dass aber ein grosser Teil (über ein Drittel!) nicht dafür bezahlen muss, weil ihrer Prämien subventioniert und von den Steuerzahlern berappt werden müssen. Warum soll ich auf etwas verzichten, wenn andere zahlen müssen? So ist Sozialismus. Diese beiden Faktoren: Grundleistungen zum Nulltarif, treiben unsere Krankenkassen-Kosten exponential. Eine Einheitskasse ändert nichts daran, im Gegenteil!

    • Arthur Wohlwend dit :

      Wie recht Sie nur haben! Der Bürgerpflicht « Steuern » erwächst durch die Steuerprogression bei den tatsächlich Arbeitenden eine immer höhere Last, der andrerseits dem Bürgerrecht « Wahlen und Abstimmungen » ein immer grösseres Ungleichgewicht entspricht durch die gleichbleibenden Rechte derer, die von einer KK-Prämienverbilligung profitieren und die Zahler laufend zu neuen Leistungszahlungen verpflichten. Die demokratische Ungleichheitsschere tut sich immer weiter auf! Dem schafft ein Zensuswahlrecht sofort Abhilfe: Das Stimm- und Wahlrecht wird gemäss tatsächlich bezahlter Steuern gewichtet.

  • Peter Müller dit :

    Fakten zum Thema: 1. Die Bundesrätin Dreyfuss, die uns mit div. Versprechen der Kostenkontrolle und Vergünstigung das KVG aufs Auge gedrückt hat, verliess den Bundesrat direkt Richtung Verwaltungsrat einer Krankenkasse! 2. 60 mal IT-Infrastruktur, Verwaltungsrats-Gehälter, Chefetagen-Gehälter und Chef-Boni sparen, bedeutet bei Einheitskasse vom Start weg ein paar Milliarden CHF einsparen – und zwar jedes Jahr, ohne Ende! 3. Verbesserungen können im System nur durch Erhebung statistischer Zahlen erziehlt werden – die 61 Kassen wehren sich gegen jede Art von Kontrolle zwecks Vergünstigungen!

    • will williamson dit :

      Die Verwaltungskosten der obligatorischen Versicherung werden mit 1’078’591’376 ausgewiesen, was etwas über 5% der Prämien ausmacht. Auch die Einheitskasse wird natürlich Kosten verursachen. Nehmen wir an, die Hälfte. Dann sind das 2.5% der Prämie. Nun können Sie selber berechnen, wie viel Sie monatlich einsparen.

    • Daniel Berger dit :

      Die IT wird heute schon für 50% der Versicherten von einem Anbieter angeboten und macht weniger als 0.5% der Prämie aus. Bei einer Einheitskasse wird die Inneffizienz ein Mehrfaches kosten.
      Die Chef-Boni werden zwar abnehmen, Bei Bundesbetrieben verdienen aber alle anderen Mitarbeiter mehr, sodass unter dem Strich auch dieser Effekt negativ ist. Siehe andere Branchen, z.b. Post.
      Effiziente Kostenkontrolle kann ein Staat nur durch Rationalisierung machen. Gutes Beispiel wäre England, wo jedes Jahr Tausende auf der Warteliste für einen Eingriff sterben.

  • W.Grämer dit :

    Die Krankenkassen sind jetzt schon zu teuer und fast nicht mehr zahlbar.Ich glaube nicht das es billiger wird mit dieser Einheitskasse.Habe mit NEIN abgestimmt.

  • Gion Bugno dit :

    Das wichtigste Argument, das offenbar die Befürworter nicht kennen:
    Die Gesundheitskosten im KVG betragen ca. 25 Mia. Franken/Jahr. Wo genau möchten die Befürworter die Kosten einsparen? Bei den paar Millionen für Verwaltungskosten und Werbung? Ja, da wird meine Prämie aber schön sinken…

    • will williamson dit :

      Die gesamten Krankheits- (pardon, Gesundheits-) kosten in der Schweiz betragen um die 65 Milliarden. Bei 25 Milliarden liegt der Anteil, der über die KV-Prämien finanziert wird.

      • Ralf Schrader dit :

        Richtig erst einmal, es handelt sich um Kosten von Krankheit, nicht von Gesundheit. Gesundheit ist nicht das Gegenteil von Krankheit, es klingt nur schöner, wenn man es positiv formuliert.
        Richtig ist auch, die obligatorische KK, damit die Prämien finanzieren nur den kleineren Teil der Gesamtkosten der Krankenversorgung. Nur wird die Hälfte dieser 25 Mrd. für medizinirrelevante Zwecke verschlissen: Leistungen erfassen, Rechnungen schreiben, usw. Eine wirkliche Besserung bringt auch die Einheitskasse nicht.
        Besserung bringt nur ein staatliches Gesundheitswesen ohne den Kropf Betriebswirtschaft.

  • Peter Huber dit :

    Ich habe keine Lust bzw. schlichtweg nicht genug Geld im Portemonnaie, um im Berner Oberland die gleich hohe Einheitsprämie zu zahlen wie Stadtberner, die ein x-fach besseres (=teureres) Gesundheitsangebot haben. Ich stimme am 28. September Nein.

  • hans scholl dit :

    Es gab Zeiten, da hätte ich dem Argument « 1 Kasse = billiger » zugestimmt. Seit ich aber etwas hinter die SUVA blicken konnte, kann ich dies gar nicht mehr unterstützen. Beamtenmentalität (= Ineffizienz), grosszügige Arbeitsbedingungen (Raumflächen etc. an teils bester Lage), teils arrogante Mitarbeiter, die sich aufgrund ihrer Entscheidungsmacht (man kann ja nicht zur Konkurrenz, ausser man wählt den mühsamen/kostspieligen Rechtsweg) als kleine Götter fühlen resop. aufführen. Nein danke. Das Sparpotential liegt nicht (nur) bei den KK sondern im Gesamtsystem und da liefert Hr van Singer nichts.

  • Marcel Zufferey dit :

    Gegen die demografische Alterung hilft auch die Einheitskasse nicht! Sinnvoller wäre es, die Krankenkasssen per Gesetz dazu zu verpflichten, auch ältere und kranke Menschen (« hohe Risiken ») aufzunehmen. Genau daraus resultiert nämlich dieser Pseudowettbewerb: Dass sich die Kassen die « guten » Patienten gegenseitig abluchsen- und mit entsprechend niedrigeren Prämien auf dem « Markt » auftrumpfen können!

  • Eric Waibel dit :

    Mit einer Einheits-Krankenkasse könnte man gleichzeitig diese himmelschreiende Altersdiskriminierung, wonach Zusatzversicherungen nur bis Alter 50, 55,od. 60 ( je nach Kasse verschieden ) abgeschlossen werden können. Dies schränkt nämlich die viel gepriesene freie Kassenwahl erheblich ein. Wenn ich nämlich mit meiner Kasse nicht zufrieden bin, kann ich nicht zu einer anderen Kasse wechseln, da ich dann auf Lebzeiten von einer Zusatzversicherung ausgeschlossen bin. Schön, was uns da Frau Dreifuss eingebrockt hat.

    • Gion Bugno dit :

      Nein, Zusatzversicherungen und Grundversicherung sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Die Einheitskasse betrifft NUR die Grundversicherung.

    • Lerch Heinz dit :

      Ihr Kommentar zeigt, dass Sie völlig unbelastet von Fachwissen sind. Die Zusatzversicherungen sind freiwillige private Versicherungen nach dem VVG. Die Grundversicherung ist obligatorisch und ist im KVG geregelt. Die Einheitskasse zielt ausschliesslich auf die Grundversicherung.
      Blöd nur: Kommt die Einheitskasse, haben Sie ein Dauersplitting. Die Leistungen müssen Sie dann sowohl der Einheitskasse als auch bei der Zusatzversicherung einreichen, damit Sie den vollen Betrag bekommen. Und auch die Ärzte haben dann Mehraufwand, denn 90% aller Versicherten haben eine oder mehr Zusatzversicherungen

  • R. Sutter dit :

    Liebe Leute, Ihr könnt schreiben was ihr wollt. Das Hauptproblem des Gesundheitswesens sind die Krankheiten. Diese werden mit oder ohne Einheitskasse nicht abnehmen. Die Krankheitskosten lassen sich kaum auf die Schnelle senken. Übrig bleiben also die Versicherer, um mittelfristig Einsparungen zu erzielen. Mit der Initiative für eine Einheitskasse für die Grundversicherung, haben es die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in der Hand, aktiv etwas in Bewegung zu setzen, was seit 20 Jahren blockiert ist. Wer etwas verändern will, muss die Initiative zwingend annehmen.

    • Ralf Schrader dit :

      Das stimmt so nicht. Mit den Krankheiten beschäftigt sich die Medizin und das funktioniert hierzulande sehr gut. Das Gesundheitswesen ist rund um die Medizin gestrickt und läuft in CH ausserordentlich schlecht.
      Gehen Sie mal in das Spital ihrer Wahl und zählen die Mitarbeiter im OP und dann im Finanzcontrolling. Wo sind wohl mehr Beschäftigte?
      Wir haben im Jahr 1.1 Mill. Spitalsabgänge, die mittleren Fallkosten sind ca. 9000 Fr., macht rund 10 Mrd. Ausgewiesen für die stationäre Betreuung sind aber 20 Mrd. 10 Mrd. kostet die Medizin, 10 Mrd. der nicht medizinische Rest. Da ist das Potential.

  • Thomas Boss dit :

    An alle Wettbewerbsfanatiker: Studiert mal das desolate System des freien Marktes in den USA. Der Punkt ist, dass die Gesundheit und das Leben der Menschen zu wichtig sind, als dass man sie rein dem Markt überlassen kann. Die Pflicht des Einzelnen zur Grundversicherung und ein einheitliches Grundangebot sind grosse Errungenschaften, welche allen zu Gute kommen. Weshalb dann unterschiedliche Preise für im Grundsatz die selben Leistungen? Was ist denn schlecht an AHV und SUVA? Die funktionieren doch auch effizient und ohne Belästigung?

  • HMO Praxen und Ärztenetzwerke sind Machtinstrumente der Krankenkassen einerseits um Einfluss auf die Behandlung der Patienten zu nehmen, andererseits um sich einen Marktvorteil gegenüber den Konkurrenten zu verschaffen. Das Nicht -Erbringen einer Leistung wird honoriert. Der administrative Aufwand ist erheblich und wird fürstlich honoriert. Was als gutes System (Aerzte schliessen sich zusammen zwecks besserer Versorgung der Patienten) begonnen hat, ist unter dem Einfluss von Oekonomen zu einem System pervertiert, das jung und gesund vor alt und krank stellt. Da lob ich mir die Einheitskasse.

    • Lerch Heinz dit :

      Dass einzelne Aerzte gegen die HMO sind und diese als « Machtinstrumente » der Krankenkassen verteufeln wird dann verständlich, wenn man weiss, dass eine Behandlung nach TARMED abgerechnet wesentlich lukrativer ist, als wenn die Kosten durch eine Capitation pro Kunde/Patient pauschal vergütet werden. Deshalb sind ja die Kosten in den HMO günstiger als Vergleichspotenziale bei Einzelpraxen.
      Damit verdienen gewisse Aerzte halt etwas weniger (allerdings auf sehr hohem Niveau). Und wem passt es schon, wenn er weniger verdient? Deshalb geht ja auch nichts wirklich im Gesundheitswesen!

    • Martin Frey dit :

      @Messerli: Managed Care/Aerztenetzwerke haben mit der aktuellen Vorlage rein gar nichts zu tun. Ich kann im Ggt. nicht verstehen, wie man als Arzt für eine solche Vorlage sein kann, die Aerzteschaft, Patienten, Therapeuten freiwillig einem administrativen Moloch ausliefert. Sie wissen so gut wie ich dass es im Alltag zwischen den Kassen grosse Unterschiede gibt, auch wenn dies theoretisch nicht sein dürfte. Stellen Sie sich mal vor, wir alle haben keine Wahlfreiheit mehr. Leider hat sich auch die FMH nicht zu einer klaren Haltung durchringen können obwohl das Gros der Aerzteschaft dagegen ist.

  • Philippe Gloor dit :

    Die Frage lautet einfach: völlige Verstaatlichung des KVG ja oder nein? Wer Sozi ist, stimmt JA, die übrigen NEIN. Wer behauptet, dass eine Einheitskasse die Prämien günstiger gestalten wird, dem spreche ich als langjähriger Fachmann der Krankenversicherung so ziemlich jede Fachkompetenz ab. Sicher ist auch, dass die Landbewohner inkl. Agglomeration mehr bezahlen werden. Vergessen sie auch nicht die daraus zwingend resultierende Zweiteilung der Versicherungspolice. Grundversicherung Einheitskasse; Zusatzversicherung bei der bisherigen KK. Macht Abrechnungen sicher « einfacher » und schneller??

    • Gerold Stratz dit :

      Wenn man den sichtbaren « Riesenaufwand » der Viel-Kassen-Freunde betrachtet, muss man zum Schluss kommen:
      Hier bangen (einmal mehr) die bekannten Interessen-Gruppen um ihre satten Verdienste. Dazu, wie hier in CH üblich,
      kommen noch die « klandestinen » Zuwendungen der bisherigen Profiteure. Das alles mit dem Titel (Pseudo) Wettbewerb,
      Wahlfreiheit, usw. Auffällig, die « Viel-Kassen-Freunde » agieren oft mit dem « SVP-Vokabular », wie « Staatskasse »!?
      Dem verunsicherten Wähler, wird aus Eigennutz eingehämmert: Der Staat unser Feind ».
      Wenig vertrauenswürdig.

      • Oskar Brunner dit :

        « Der Staat unser Feind!! » wahre Worte werter Stratz! Und bald darauf hätten wir eine Einheitskasse
        organisiert wie die Asylindustrie. Darum nochmals zum 5. Versuch der SP den Staat weiter aufzublasen.

    • kurt dit :

      Von Ihnen als « langjähriger Krankenversicherungs Fachmann » kann man keine andere Antwort erwarten. Ihre Meinung ist daher nicht relevant. Der Kommentar von Herr Dr. Messerli sagt ja alles. Da unsere lobbyierten Politiker seit Jahrzehnten nichts gescheites fertig bringen, muss jetzt einfach mal die Einheitskasse her, koste es was es wolle! Viel Schlimmer als Heute wird es kaum werden, wenn man dann noch den Leistungskatalog durchforstet hat und Leistungen wie Viagra, auf Wunsch perfekt koordinierte Kaiserschnitt-Geburten und alles unmögliche raus gekippt hat!

      • Martin Frey dit :

        Immer wenn man denkt, es kann nicht schlimmer kommen.. wacht man auf und reibt sich die Augen. Und man sieht: es kam schlimmer!
        Selbstverständlich kann und wird es schlimmer kommen, Kurt, auch wenn Sie sich das vielleicht nicht vorstellen können. Falls Sie mal die Probe aufs Exempel machen wollen fahren Sie einfach mal in unser schönes südliches Nachbarland…

  • Daniel Berger dit :

    Die Mär von der Jagt nach jungen Risiken
    … ist total falsch. Der Risikoausgleich sorgt heute dafür, dass praktisch alle Versicherten unter 51 Jahren (!) bei den Krankenversicherer defizitär sind. Die Kassen mussten deshalb die Prämien für die 19-25% erhöhen (resp. Rabatt senken), weil gerade in diesem Segment, die Zahlungen an den Risikoausgleich höher ist als die eingenommene Prämie.
    Der heutige Wettbewerb spornt die Kassen an, ihre Servicequalität anzuheben. Dies würde bein einer Einheitskasse völlig wefallen. England ist ein typische Beispiel dafür wie Linke meinen der Staat kanns besser

  • Georg Stamm dit :

    Das Schweizer Gesundheitssystem krankt am Fehlen jeglichen Wettbewerbs: Die Spitäler haben ihre Fallpauschalen und die Aerzte den Tarmedtarif: Der « Umsatz » resp. das Einkommen ist diskussionslos gesichert. Nicht einmal auf der Qualitätsstufe herrscht Wettbewerb, weil es keine Vergleichstatistiken gibt: Keiner weiss, wo eine bestimmte OP am erfolgreichsten ausgeführt wird. Beim Dorfarzt spielt allenfalls noch eine gewisse Mund zu Mund-Propaganda, da diese Aerzte aber Mangelware sind, kann man kaum wechseln. Und nun soll es auch noch eine Einheitskasse geben ? Also null Wettbewerb auch hier ?

  • Hans Lips dit :

    Die Einheitskasse ist die Bankrotterklärung des KVG.Die Massenzuwanderung hat das sog. Umlageverfahren ausgehebelt.Jene Zuwanderer der 60er und 70er Jahre die geblieben sind (ca.30%) sind jetzt alt und teuer.Das sind über eine Million.Die haben erst ab Wohnisitznahme Prämien bezahlt, kosten aber heute viel, viel mehr als sie je Prämien zahlten.Jeder 80jährige in der Schweiz kostet gemäss Santésuisse im Schnitt Frl. 10’000 pro Jahr, jeder.Weil Zuwanderer mit der Prämienzahlung später begannen, konnten zu wenig Reserven gebildet werden.Jetzt zahlen die Einheimschen auch die Kosten der Zuwanderer

    • karl schmid dit :

      Lips ihr fremdenfeindl. Gequatsche, über in den 60er+70er Jahren Eingewanderte, ist Volksverhetzung übelster Sorte. Wenn Sie mal den Kopf etwas schräg halten, auf dass es zusammen läuft, dann würden Sie bemerken: 1. Die kamen als Fremdarbeiter und zahlten 40 od.50 Jahre KK.-Beiträge, lange bevor der letzte Schweizer Chnuschti eine Krankenkasse hatte. 2.Die KK.ist ein Umlagesystem da gibt’s nur eine Schwankungsreserve von ca.15 % der jährl Prämien.
      3. Ihre Kinder, die zahlen wie unsere und die, Jungen die neu kommen u. wenig kosten auch, solange wir noch nicht von den MÊI-Glöggli befallen sind!

  • Gregor Müller dit :

    Die von den Kassen zu übernehmenden Leistungen sind mit den entsprechenden Kosten/Preisen für alle Versicherungsnehmer zentral durch den Bund definiert. Warum um alles in der Welt soll also ein Ressourcen- & Werbegelder verschlingender Pseudo Wettbewerb auf einer Dauer-Achterbahnfahrt aufrecht erhalten werden? Das wäre ja wie wenn wir für die Leistungen der AHV plötzlich dutzende von privaten Kassen hätten, die sich in einem hin- und her gegenseitig die Versicherten wegnehmen würden. Fazit: Es gibt schlichtweg kein logisches Argument gegen eine Einheitskasse, Punkt.

  • Ludwig Heinzelbecker dit :

    Wer jemals in einem Land gelebt hat, welches eine Einheitskasse hat(te), z.B. Ex-DDR, der muss sich eingestehen, das ein solches System keineswegs besser ist als viele einzelne Krankenkassen. Mit einer Einheitskasse entsteht eine staatliche Monsterbehörde, unter der kein Wettbewerb oder Innovationen möglich sind. Anreize zum Sparen gibt es auch nicht, da keine Alternativen zur Verfügung stehen. Es wird eher ein Selbstbedienungsladen der Verwaltung und Pharmaindustrie.

  • Hans Lips dit :

    Wer wirklich eine seriöse Beurteilung der Frage will, dem empfehle ich vorübergehende Wohnsitznahme in England,Frankreich, Italien oder Griechenland.Da regiert die Staatskasse, die Sécurité Sociale etc.In Frankreich, dem wohl besten Fall befestigt das Spitalpersonal über Autostrassen Plakate wie »Sauvez nos Hôpitaiux », in Griechenland muss man bestechen, in England gibt es 2 Systeme, das offizi..und das private.Die Einheitskasse wäre die Bankrotterklärung des KVG. Die Probleme hier werden von der masslosen Zuwanderung verursacht.Das Mantra Umlageverfahren muss überholt werden.Es stimmt nicht.

  • Christian Duerig dit :

    Noch nie haben private Gruppierungen sich zum Wohle der Allgemeinheit eingesetzt. Die Clan-Bildung dient zur Bereicherung und zur Unterdrückung der Anderen. Die Einheitskasse ist das einzige Mittel unser Gesundheitssystem ins Lot zu bringen.
    Stellen Sie sich vor, es würde die SUVA nicht geben. Wer würde sich noch zur Arbeit wagen ? Die Prämien würden unseren Lohn gleich auffressen.

    • karl schmid dit :

      Auch Ihnen seis gesagt, die SUVA hat nicht das Monopol. Die Kleinbetriebe sind praktisch alle bei der Privatversicherung, billiger und gut. Die Suva ist nicht billig, die KK. bezahlt den Ärzten weniger drum schwärmen diese auch von der Suva. Aber das wird Sie ja nicht hindern weiter Käse zu erzählen!

  • Lerch Heinz dit :

    Ziemlich viele Unwahrheiten. Nur – als Beispiel – Entgegnungen auf zwei häufige Behauptungen:
    1. Mit der Einheitskasse hört die Jagd auf gute Risiken auf.
    Durch die Verfeinerung des Risikoausgleiches ist es in der Grundversicherung schon heute nicht attraktiv, junge und gesunde Versicherte anzuwerben. Zudem ist noch eine weitere Verfeinerung geplant.
    2. Werbung und Telemarketing hören auf, wenn wir eine Einheitskasse haben:
    Werbung und TM betreffen die Zusatzversicherung. Trotz einer Einheitskasse werden diese Werbemittel deshalb genaugleich eingesetzt werden – eventuell noch intensiver.

    • Bruno Bänninger dit :

      …und
      1. Die Befürwortern haben bis jetzt ein Konzept präsentiert, wie die Einheitskasse aufgebaut werden soll und in welcher Zeit dies zu geschehen hat. Nach all den millionenteuren IT-Flops in der Bundesverwaltung muss in Frage gestellt werden, ob die Staats-KK je klaglos funktionieren wird. Das Chaos in der Übergangszeit ist so oder so programmiert.
      2. Gemäss Initianten soll die Einführung der Staats-KK 2 Milliarden kosten. Wer bezahlt diese 2 Milliarden? Die Prämienzahler, wer denn sonst?
      3. Wird gar Serge Gaillard (Seco- und AHV-Desaster-Verantwortliche) der Direktor der Monsterbehörde?

  • carlo corno dit :

    Dass die Schweizer immer wieder meinen, sie müssen das Rad neu erfinden. Es gibt mehr als genug ausländische Beispiele, die belegen, dass Einheitskassen nichts, aber auch gar nichts an der Kostenexplosiion im Gesundheitswesen ändern. Zudem bewirken sie eine Verschlechterung der Patientenrechte, insbesondere ältere Patienten und chronisch Kranke haben das Nachsehen. (Schweden z.B.) Hausärzte gibts kaum mehr, nur Ambulatorien mit einem miserablen Service. Sowas will hierzulande gewiss niemand – extrem lange Wartezeiten sind an der Tagesordnung.

  • humbel, kurt dit :

    Es braucht gar nicht die « Versicherungslobby », um die Leute mit der Verstaatlichung zu schrecken. Ein Blick nach Frankreich genügt als ernüchterndes Beispiel. Die dort bestehende Einheitskasse mit einkommensabhängigen Prämien veranlasst die ihr Ausgelieferten, mit jedem Bobo sofort zum Arzt zu rennen. Für sparsamen Gebrauch des medizinischen Angebots gibt es keinen Anreiz. Das Resultat ist ein maroder Sozialstaat, der dieses wunderbare Land in den Ruin führt.

  • Valentino dit :

    Eine einheitliche Krankenkasse geht genau in die gleiche Richtung wie mit den obligatorische Radio u Fernsehen Gebühren. Der Bürger wird je länger je mehr zum einten bevormundet und zum anderen gezwungen.
    Lasst doch die Menschen selber entscheiden bei welcher Krankenkassen und zu welchen Bedingungen sie sich Versicherungen wollen! Meine Damen und Herren, wir leben in einer gefallenen Welt, wo der Mensch (Selbst Interesse) hat. Es wird immer versprochen man könne sparen. Das mag wohl stimmen, aber der der bezahlt sieht das NIE wieder! Hört auf die Menschen zu bevormunden, zwingen und betrügen!!

  • Hanspeter Niederer dit :

    Die Kosten für das völlig sinnfreie Marketing in der Grundversicherung können mit einer Einheitskasse eingespart werden. Zudem wären ausufernde Kader-Löhne durch die politischen Instanzen besser kontrollierbar. Ich lege daher ein JA in die Urne.

  • Ab Sahner dit :

    Keineswegs bin ich ein Freund von “Verstaatlichung” im Falle der Grundversicherung ist es jedoch das wesentlich kleinere von zwei Uebeln. Ich Bitte alle Agenten und Broker um Entschuldigung fuer meine Offenheit und wuensche weiter gute Geschaefte.

  • Matti Lukas dit :

    Warum ein Ja zur Einheitskasse (EK) das einzig Richtige ist:

    Weil 61 Kassen-Leiterinnen und -Leiter übertriebene Bundesrats-ähnliche Löhne beziehen. 10 CEO’s auf
    Sprachregionen und zusammengefasste Kantone verteilt wären hingegen genug für die Leitung der EK.
    Sparpotenzial= 20 Mio. (350’000 x 57). Ist die Verantwortung für die Führung von Krankenkassen und
    Kässelis (KK) vergleichbar mit den zahllosen Aufgaben von Bundesräten und deshalb ebenso hoch zu
    entlöhnen? Wohl kaum, denn die aktuellen KK haben dem Versicherten einzig die Kosten zu ersetzen, die er
    als Patient und Vertragspartei mit Ar

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