Rechtslücke in der Nachtruhe

Als rechtschaffener Bürger und rücksichtsvoller Mieter halte ich mich an alle nur erdenklichen Regeln, die den Frieden in unserem Mehrfamilienhaus und Quartier gewährleisten. Das gilt selbstredend auch für die örtliche Polizeiverordnung. So bade und staubsauge ich nicht über Mittag und nach 22 Uhr. Ab 21 Uhr verzichte ich aufs Wäschewaschen – und falls ich einen Teppich besässe, würde ich es selbstverständlich unterlassen, ihn an Sonn- und allgemeinen Feiertagen zu klopfen. Einmal – es ist schon einige Jahre her – machte ich auf meinem Balkon ein Fest. Nicht aber, ohne vorher meine Nachbarn rechtzeitig und persönlich darüber in Kenntnis zu setzen.

Einem Rennauto ähnlich röhrte und brüllte das Fahrzeug durchs Quartier.

Volles Rohr: Ein Maserati mit Zuger Nummernschild. (Foto: Flickr)

Seit geraumer Zeit hege ich nicht nur starke Zweifel an meiner Lebensphilosophie «Was du nicht willst, dass man dir tu‘, das füg‘ auch keinem anderen zu». Sondern auch an unserem Rechtsstaat. Im Nachbarhaus gibt es nämlich einen Maserati-Fahrer. Er frequentiert manchmal mehrmals pro Tag und Nacht die Liegenschaft. Das letzte Mal, als ich den Besitzer des italienischen Luxus-Sportwagens bewusst wahrnahm, war um 4.17 morgens vergangene Woche. Da sind ich und etliche Nachbarn aus dem Schlaf geschreckt, um verstört auf die Uhr zu schauen. Einem Formel-1-Rennauto ähnlich schallte, röhrte und brüllte das Fahrzeug durchs Quartier.

Würde unser Nachbar in einem alten Golf mit illegal eingebautem Sportauspuff herumfahren, könnten wir die Sache gelassen angehen. Denn solche sind längst im Visier der Polizei und werden fleissig bei Kontrollen aussortiert. Nicht aber gewisse Sportwagenmodelle der Edelmarken Aston Martin, Ferrari, Jaguar, Porsche, Audi oder Maserati. Das ist den wenigsten Bürgern bekannt, und auch eine Umfrage bei kantonalen wie städtischen Polizeikorps zeugte nicht von einem grossen Problembewusstsein. Erst Erkundigungen bei den Bundesämtern für Strassen und für Umwelt ergaben, dass solche Autos ganz legal die Lärmgrenzwerte massiv überschreiten dürfen. Im Rahmen der bilateralen Abkommen hat sich die Schweiz verpflichtet, die EU-Grenzwerte für Motorfahrzeuge zu übernehmen. Für herkömmliche Autos ist ein Geräuschpegel von höchstens 74 Dezibel zulässig. Leistungsstarke PW mit einer Nennleistung von mehr als 190 PS und mit einem Verhältnis zwischen Leistung und Masse von mehr als 102 PS pro Tonne dürfen hingegen 1 Dezibel lauter sein.

Wäre es wirklich nur dieser kleine Unterschied von 1 Dezibel, liesse sich der ganze Vorfall unter nächtlichem Griesgram abhaken. Das Problem heisst Klappenauspuff. Dabei handelt es sich um eine spezielle, seriell eingebaute Auspuffanlage mit einer Klappe, die sich vom Fahrer per Knopfdruck öffnen und schliessen lässt. Im geschlossenen Zustand ist kaum ein Unterschied zu hören, geöffnet entweicht hingegen ein brachiales Motorengeräusch. In einer aktuellen Autowerbung wird die Technik wie folgt angepriesen: «Im Normalmodus bleiben die Klappen geschlossen. Damit bekennt sich der Motor akustisch zu einem gepflegten Understatement. Bei betätigter Taste ‹Sport› sind die Bypass-Klappen ständig geöffnet, die einen satten, begeisternden Bass zu Gehör bringen.»

Unser Nachbar ist offensichtlich ein begeisterter Anhänger der weit geöffneten Klappe. Der Polizei bleiben bei solchen legal frisierten Boliden aber die Hände gebunden. Denn die besagten Sportwagen werden während der Typengenehmigungsprüfung mit geschlossenen Auspuffklappen abgenommen und sind damit regelkonform. Hoffen lässt der Artikel 42 des Strassenverkehrsgesetzes, nachdem der Lenker jede vermeidbare Lärmbelästigung zu unterlassen hat. Doch dieser Gesetzesartikel kam in solchen Fällen praktisch noch nie zur Anwendung. So werden aus rechtschaffenen Bürgern Wutbürger.

130 Kommentare zu «Rechtslücke in der Nachtruhe»

  • Michael sagt:

    Ich fahre selbst ein teures Auto mit einer Klappenauspuffanlage. Natürlich fahre auch ich am liebste mit offenen Klappen aber gerade in meiner Liegenschaft und vorallem in der Nacht unterlasse ich es, zumal mich die Nachbarn kennen, und ich selbst auch nicht mitten in der Nacht geweckt werden möchte. Leider gibt es immer wieder Personen die dies missbrauchen. Ansonsten ist eine Klappenanlage herrlich.

    • Hans Jecklin sagt:

      Wenn Lärm nur für den Verursacher herrlich ist, dann gibt es dafür – ob Tag oder Nacht – eine klare Bezeichnung, auf die Sie sicher auch selbst kommen. Respekt für das Wohlbefinden der Andern, wäre die positive Variante. Herzlicher Dank für’s Verständnis!

      • Fredi Hitz sagt:

        Herr Jecklin, mich stört zum Beispiel der völlig unnötige Fluglärm auch sehr. Ist herrlicher Urlaub etwa ein Menschenrecht? Ich denke nicht. Also schliesst den Flughafen!

        • Ben sagt:

          Fredi; Es soll ruhig sein was ruhig gemacht werden kann was bei einem Auto durchaus im Bereich des möglichen liegt… bei Infrastruktur die von Millionen benutzt wird sieht das ein bischen anders aus. Denken Sie nicht auch? Die Flugzeuge haben auch keine Klappen um die Geräusche zu verstärken sondern sind systematisch Schallgedämpft. Die lauten Flieger müssen eine Extrapämie bezahlen und das wäre etwas für diese Klappenfahrer… je lauter desto progressiver die Prämie.

        • Hans Jecklin sagt:

          Man könnte tatsächlich in erster Linie an die Privatfliegerei denken, wo Einzelne zu ihrem Vergnügen ganze Landstriche mit Lärm versorgen. Wenn Einzelne mitten in der Stadt ihre Freude am herrlichen Lärm allen Andern servieren, ist dem wenn man es einmal will, wesentlich leichter abzuhelfen als der Verkehrsfliegerei. Das Mögliche tun und sich nicht vom Unmöglichen abhalten lassen?

    • Jan sagt:

      Bitte nicht nur in „deiner Liegenschaft“ unterlassen. Auch die meisten anderen Mitmenschen mögen keinen Lärm. Warum nicht den lärm direkt ins innere des Wagens leiten oder über Kopfhörer geniessen? Das wäre doch mal eine Innovation der Auto- und Töffindustrie!

    • Tom Wetterwald sagt:

      Ach ja und nur weil ich nicht Ihr Nachbar bin nehmen Sie sich raus in meinem Dorf mich mit Ihrem Lärm zu beschallen oder gar zu wecken.

      Viel egoistischer gehts nicht mehr.

    • Urs Dupont sagt:

      Die Unterscheidung, wer beschalt werden darf und wer nicht ist grotesk und es es ist ein Riesenunterschied, ob Lärm mutwillig generiert wird oder dieser sich trotz allen Anstrengungen nicht weiter vermeiden lässt. Immerhin, Fluglärm, Tramlärm, etc. konnte im Laufe der letzten Jahrzehnten massiv gesenkt werden. Hingegen steigt der mutwillig erzeugte Lärm der zwei- und vierrädrigen Lärmgeneratoren an, wie auch die Anzahl Leute, die derart unsportlich durch die Gegend donnern. Die Rücksicht auf die Nachbarn ist dabei reine Makulatur und zeigt höchstens noch zusätzliche Feigheit.

    • Canopus sagt:

      Lieber Michael,
      Sagen Sie mal ehrlich, brauchen Sie diese tolle Kappe wirklich, wozu? Haben Sie mal erfahren wie es ist, wenn so ein Auto (auch tagsüber) an einem Velofahrer oder Fussgänger vorbeifählrt, man fällt vor Schreck fast um! Ausserdem gibte es viele Menschen mit einer Hörbehinderung (habe damit beruflich zu tun). Für diese ist so ein Lärm grauenhatf, ich denke, SIe sollten das mal selbst erleben, dann verstehen Sie das Problem besser. Uns schliessen Sie die Klappe nur bei Ihrer Liegenschaft? Woanders, wo man Sie nicht kennt, da kann man die MEnschen ja plagen, mach Spass oder?

  • Joachim Ganser sagt:

    Für Töffs gilt das gleiche. Und da hat der Schweizer Nationalrat und Bundesrat, unter Führung des Solothurner SVP-Nationalrats Walter Obmann, gerade eine Motion zum Verbot des Klappenauspuffs abgelehnt. Man wünscht sich nächtliche Besuche, oder Heimsuchungen, der entscheidenden Politiker von dankbaren Töfffahrern.

    • Diego C. Petraccini sagt:

      Klappenauspuff hin oder her, es kommt auf den Fahrer an (gemäss Artikel 42). Ich fahre auch ein Motorrad mit legalem, aber unter Vollgas lautem Zubehör- Auspuff. Wenn ich jedoch, wie immer, im 5. Gang und höchstens 50 km/h durch eine Ortschaft rolle, ist das Kreischen jedes Rollers lauter und unangenehmer!

      • von Blass sagt:

        Ja, die wahren Lärmverursacher sind die Trams, mit einer geschönten Lärmmessung, dem sogenannten Schienenbonus

  • Ivo Müller sagt:

    Das ist ja schon fast ein öffentlicher Pranger (gepixeltes Bild)… 😉
    Wie steht es mit den unzähligen, viel zu lauten Töffs? Insbesondere Harleys sind oft nicht mit original, schallgedämpftem Auspuff unterwegs. Genauso ein Ärgernis – Tag und Nacht!

    • Franz Meier sagt:

      Auch bei Töffs gibt es diesen unsinnigen Klappenauspuff, da geht die Klappe aber automatisch auf bei höheren Drehzahlen. Unten durch sind sie (auch elektronisch) zugeschnürt, oben rum geht die Post ab – mit lautem Sound. Hatte mal einen Töff mit angeblich über 170 PS gemietet, an Überholen war gar nicht zu denken. Die Deppen sind dann die, die einen originalen, starken Töff wollen wegen den Fahleistungen und nicht damit sie sich aufgrund des hohen Lärmpegels schnell fühlen. Dito bei Autos. Ist ja oberpeinlich, wenn Ferraris knapp über Schrittempo röcheln als wären sie beim GP…

  • Remond Fischer sagt:

    Wie oft kommt denn das vor, diese Lärmbelästigung mitten in der Nacht? Wahrscheinlich genau in der Zeit, in der es drinnen heiss ist und alle Fenster geöffnet sind. Nehmen Sie sich selbst an der Nase.
    Ich persönlich wurde auch letztens in der Nacht von einem Auto geweckt. Allerdings etwa 95PS und aufheulender Motor. Oder ab und zu auch von besoffenen Jugendlichen. Und? Shit happens.

  • Sehr geehrter Herr Soukup, heisst also, dass ein Sportwagenfahrer/in kein rechtschaffender Bürger/in ist? Ich glaube Ihnen fehlt es an Tolleranz und zu viel Sozialneid. Genau mit diesem Journalismus ist dem Populismus Tür und Tor geöffnet. Sie vertreten den puren Sozialismus aus dem tiefsten Nachkriegsrussland. Ich würde mir einen weitern Paragraphen wüschen. Den für zu laute „Journalisten“ für einen Klappenartikel. Den zu schiessen bringt sehr viel Ruhe.

    • Paul Meier sagt:

      Werter Herr Kleiner, und wieder einmal fordern die Rücksichtslosen mehr Toleranz für ihr egoistisches Gehabe. Wenn mir ein Artikel oder eine Zeitung nicht passt dann muss ich sie auch nicht lesen. Aber wenn ein Idiot seine Potenz mit offenen Auspuffklappen bewieisen muss dann kann ich dem Lärm eben nicht ausweichen. Vor allem nicht wenn ich morgens um 3 im Bett liege. Das hat nichts mit Neid oder Sozialismus zu tun sondern mit Anstand und Respekt gegenüber seinen Mitbürgern.

    • Hans Müller sagt:

      Herr Kleiner, Sie verwechseln Toleranz mit Egoismus.

  • Marc sagt:

    Wir wohnen beim Bahnhof, hören nachts die Züge und auch eine Strasse ist nicht weit, können aber trotzdem gut schlafen – wenn aber so ein Motorrad oder Sportwagen bei uns vorbeifährt sind wir hellwach, auch unser Kind erwacht dann meist. Die Dinger sind so laut, dass man manchmal erschrickt. In unserem alten Haus vibrieren dann einige Wände mit… Ich verstehe die Faszination für solchen Sound, ich finde es krass, wie viele Leute, vor allem in Stadt, sich dann mit anhören müssen.

  • Brunhild Steiner sagt:

    „Damit bekennt sich der Motor akustisch zu einem gepflegten Understatement.“
    War mir unbekannt dass Motoren über ein Bewusstsein verfügen, danke für die Aufklärung Maserati&Co…

    „Bei betätigter Taste ‹Sport› sind die Bypass-Klappen ständig geöffnet,
    die einen satten, begeisternden Bass zu Gehör bringen…“
    Am Bewusstsein für pfleglichen Umgang mit den Mitgeschöpfen hapert es allerdings massiv wenn Verdrehungen mit solchen Worten angepriesen werden,
    und noch ein grosses Danke all Denjenigen welche sich freiwillig zur Nachtruhe bekennen 🙂

  • Mike sagt:

    Interessanter Artikel. Vielen Dankf für das Aufgreifen des Themas. Als Anwohner der Langstrasse kann ich Ihnen ein Lied davon singen. Leider macht die Polizei schon sonst kaum etwas gegen aggressive und laute Fahrer. Davon, dass sie gegen solche Luxus-Boliden vorgehen können wir wohl noch lange nur träumen.

    • Nadine sagt:

      Ich kenne das auch, wohne anscheinend in der Nähe eines Maserati Fahrers. Jedes Wochenende fährt er mind. 5 Mal mit dröhnendem Auspuff die Strasse rauf und runter. Ich frage mich dabei jeweils, wieso es jemand derart nötig hat Aufmerksamkeit zu erregen.

    • Domenico sagt:

      Als Langstrassen-Anwohner sollte man sich nicht über Lärm beklagen, zumal dort v.a. wohl auch die Sirenen die Nachtruhe stören, nicht wahr?

      • Peter K. sagt:

        Nun ja, es gibt halt unterschidliche Arten von Lärm. Sirenen ergeben doch einen gewissen Sinn, oder? Bsp damit ein Schwerverletzter schnell in ein Spital transportiert werden kann. Die Rechtfertigung von lauten Sportmotoren ist mir jedoch unklar….

      • Danny sagt:

        @Domenico Ja genau, der Lärm soll gefälligst in die Aglo und aufs Land. Denn die Kreise um die Langstrase etc. sind Naherholungsgebiete und Ruhezonen. 😉 Und die welche wegen der Ruhe aufs Land gezogen sind, sollen gefälligst wieder in die Stadt. Die Weltstadt (Dorf) Zürich muss in Sanatoriumsstille schlafen können. Seltsamerweise sind alle Sportwagen, Motorräder und SUVs bei uns in der Aglo EFH Zone ganz leise und rücksichtsvoll. Ist wohl eine Erziehungsfrage der Anwohner, oder es gibt halt immer noch Leute die denken in der Stadt dürfe es etwas lauter sein.

  • Schneider Anton sagt:

    Danke für den Artikel. Ich bin ausgesprochener Fan von Autos und Motorrädern. Es macht mich und 10000e wütend, wenn spät abends ein brüllender Potenzschlitten oder eine stampernde Harley mit 30 km/h durch die Stadt fährt und 1000e aus dem Schlaf reisst! Was soll dieses rücksichtslose Verhalten der offensichtlich „armen“ Fahrer, die sich am Lärm und Störung anderer erregen? Was konkret kann der Wutbürger dagegen unternehmen? Eine Anzeige bei der Polizei? Wie sonst kann man die Lärmer zur Ruhe bringen . Idee?

  • Cyrill sagt:

    Richtig, die Auspuffklappe zu betätigen ist demnach doch illegal. Eine nicht typengeprüfte Konfiguration. Sowas ist ja nicht mal bei Alufelgen in Originaldimension erlaubt. Hat man scheinwerfer über der Windschutzscheibe (am überrollbügel) müssen diese ja auch mit Kappen abgedeckt sein, nur aussschalten reicht nicht. Ergo Klappenauspüffe festschweissen.

  • Roif Bänziger sagt:

    Wirklich sehr störend, aberder Besitzer eines Maserati gehört halt schon zu einer anderen „Elite“ als einer eines getunten Volksgolf… Lärm machen allerdings auch Krchenglocken welche zwischen 22.00 bis 06.00 Uhr läuten müssen. Auch frage ich mich – gerade als Christ – weshalb? Oder Dauerbeleuchtung von Strassenlaternen im Abstand von 50 m. Oder deutsche Güterzüge…

  • erelpower sagt:

    es liegt ja am Fahrer ob er die klappe öffnet oder nicht, also einfach mal mit ihm reden oder sonst anzeigen wegen mutwilliger
    Lärmbelästigung.

  • Jacques sagt:

    Neidkultur in der rein Form. Danke für diesen Einblick

    • Franz Gabarek sagt:

      Nein, die von unnötigem und den Schlaf und die Gesundheit beeinträchtigendem Lärm geplagte Stimme von Zehntausenden Einwohnern der Stadt Zürich. Ich würde mich schämen, mit so einem lärmenden Ding rumzukutschieren und Zehntausende abdere vorsätzlich damit zu plagen.

    • Ben sagt:

      Eine laute Maschine und Neidkultur versus Schlafen?

      Wie absonderlich soll es denn noch werden mit der Toleranz von allem das diese Sinnbefreit ausnutzt… und auch noch gleich elitär denkend in unseren Parlamenten legalisiert wird. Man will die Importeure und Käufer ja nicht zum Durchschnitt verurteilen wo doch soviel für diese Mschinen ausgegeben wird…

      Meines Wissens ist Nachruhe vor dem Bundesgericht und auch vielen Bezirksgerichten eine heillige Angelegenheit. Dumm ist nur, das man dafür klagen muss anstatt das die Polizei dies von Amtes wegen regeln darf… Darf Sie nicht.

  • andrea sagt:

    Es ist nicht eine Frage des Autos sondern immer des Anstandes und der Vernunft. Es gibt Maserati & Co.-Fahrer, welche sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten und andere eben nicht. Es gibt die, die zu schnell damit fahren und andere eben nicht… Im Übrigen verändert die „Sport“-Taste meistens auch das Fahrwerk und Schaltverhalten des Autos und nicht nur den Sound. Bin allerdings überzeugt, dass mindestens 95 % der Leute bei einer Probefahrt eines Maserati die Klappen öffnen würden… Einfach mal probieren 🙂

  • Martin sagt:

    Seit dem wir legal Bratwürste um 3 Uhr Morgens kaufen dürfen, muss die Unterscheidung Tag/ Nacht aus Gründen der Gleichberechtigung abgeschafft werden. Wer Schicht arbeitet sollte um 11 Uhr im Tiefschlaf sein. Also wird entweder um 11 Uhr, genau so wie um 3 Uhr, kein Rasen gemäht oder es darf auch um 3 Uhr rasen gemäht werden oder wann soll der Angestellte im unregelmässigen Schichtdienst sonst den Rasen mähen, bzw Schlafen? Ihr habt es doch an der Urne so gewollt, die 24 Stunden Gesellschaft. Oder habt ihr einfach gedacht, mich trifft die Unannehmlichkeit nicht?

    • Thomas Melcher sagt:

      Es ist so, die Menschen wollen alles und jedes aber zu Nulltarif. Es wird hier wieder gegen Auto und Motorrad geschossen. Wenn aber die Goofen am So. morgen um 8:00 Uhr auf dem Spielplatz rumkreischen ist das völlig egal. Wer Schicht arbeitet wird sowiso als minderwertig angeschaut. Einfach nur Li/Grü 0 815 Gesellschaft.

      • Hans P. Meier sagt:

        Nur schreien die „Gofen“ am Sonntag um 8 Uhr legal rum…

        • Harry Nütteler sagt:

          8 Uhr wäre schön, wenn sie um 6.30 Uhr durch die Wohnung rennen, weil sie gerade den ersten Zuckerschub am morgen erhalten haben.

        • Martin sagt:

          Die Fahrzeuge röhren auch um 3 Uhr legal. Für die einen ist Kindergeschrei ganz objektiv messbarer Lärm, für die anderen Engelsgesang, für andere wiederum sind Motorgeräusche wie Engelsgesang. In Wirklichkeit leidet doch ihr egomanen Städter an Dichtestress, nur könnt ihr das aus ideologischen Gründen niemals zugeben.

    • Ben sagt:

      So das fazit einer Befreiung äh liberalisierung des Konsumenten, Egoisten, Eigennutzmaximierer, Hedonisten. Geht es nach einem Vertreter der FDP soll das ganze auch noch ausgeweitet werden ohne das jemand wieder zurück kann… die Ladenöffnunsgzeiten.

  • D. Blaser sagt:

    Da sind sie wieder, die Neider und Ruhefanatiker. Aber in der Stadt wohnen wollen.
    Wenn ich mich jedesmal aufregen würde wenn ich Sa. und So. schon um 07:00 Uhr von schreienden Kindern geweckt werde. Zieht doch in die Wüste oder in die alten Militärstollen. Dort habt ihr dann Ruhe und seit ganz für euch alleine.

    • Richi Büchler sagt:

      Das hat wenig mit Neid zu tun, eher mit Arroganz/Ignoranz vonseiten der lärmenden Lenker. Erlebe das tagtäglich, dass in der 30er Zone nach einem Minikreisel bis zum nächsten Stop (Distanz 150M) Vollgas gegeben wird, halt weil es Spass macht. Am Wochenende wirds ganz toll, wenn das übermütige Partyvolk mit quietschenden Reifen und heruntergelassenen Scheiben mit Musik in ohrenbetäubender Lautstärke unterwegs ist. Ein wenig mehr Respekt für die Anwohner wäre schön, leider in der heutigen ICH ZUERST Gesellschaft leider Wunschdenken. Und Ja, ich wohne trotzdem gerne in der Stadt.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Wer Kindergeschrei und sinnloses egomanes Autogelärme gleichsetzt, ist offensichtlich aus allen sozialen Bezugsrahmen herausgefallen. Kindergeschrei ist natürlich und nötig, technische Lärmgeneratoren unnatürlich, unnötig und asozial.

      • Martin sagt:

        Kindergeschrei ist weder nötig noch natürlich. Man kann die Kinder auch erziehen, statt sie einfach machen zu lassen was ihnen beliebt.

        • Tamar von Siebenthal sagt:

          Da möchte ich Sie mal sehen, wie Sie den Aus-Knopf betätigen, wenn ein Kleinkind schreit.

        • Hanspeter Niederer sagt:

          Ach so, Sie möchten am liebsten kleine artige Roboter, die man beliebig programmieren kann. Ein bisschen Geduld brauchen Sie noch, aber die normierte Gesellschaft und die wertfreie Wissenschaft arbeiten fleissig auf dieses Ziel hin…..

  • Michael sagt:

    Hierzu gibt es eine einfache Antwort. Das Fahrzeug wurde mit geschlossenem Klappenauspuffsystem typengeprüft. Die Verwendung der Anlage mit offenen Klappen ist daher im öffentlichen Strassenverkehr nicht erlaubt und kann verzeigt werden. Viele Motorfahrzeuge, egal ob Auto, Motorrad oder gar LKW verfügen heute über eine elektronische Auspuffklappensteuerung. Dabei sind die Klappen im für die Typenprüfung notwendigen Messbereich geschlossen und öffnen sich zunehmend mit mehr Gas. Wer so durch Wohngebiete rauscht ist nicht nur dumm, sondern schädig alle die sich an die Lärmbelästung halten.

    • Domenico sagt:

      Was hat das mit Dummheit zu tun? Wieso werden dadurch alle geschädig, welche sich an die Lärmbelastung halten?

      • Michael sagt:

        Mit alle sind wir gemeint, und damit mich eingeschlossen, die Tag und Nacht mit gedrosselter Geschwindigtkeit durch Wohngebiete fahren um keinen unnötigen Lärm zu verursachen. Wer das nicht begreift hat es nicht kappiert und soll gebüsst werden. Auch nervt es, mit in den gleichen Topf geworfen zu werden, habe ich doch auch eine solche Auspuffanlage am Motorrad. Und um schon die Frage vorweg zu beantworten warum ich die habe, die Industrie war und ist heute so schlau, mit solchen Systemen die Effizienz von Verbrennungsmotoren zu steigern und den Verbrauch und Schadstoffausstoss zu reduzieren.

  • Paul Meier sagt:

    Vor einem knappen Monat sind wir von der Swiss500 Rally heimgesucht worden. Konkret heisst das dass ca 500 Harley Bikes in 24h 800km durch die Schweiz fahren und der Bevölkerung ihre offenen oder Klappenauspüffe vorführen. Das Ganze hat sich Sonntag morgens zwischen 03:00 und 07:00 abgespielt und hat allgemein wenig Begeisterung ausgelöst. Aus naheliegenden Gründen wird die Route vorher nicht bekannt gegeben. Ich frage mich schon wie viel Toleranz ich Mitbürgern entgegenbringen muss die ihrerseits keine Rücksicht auf meine Lebensqualität nehmen.

    • Martin sagt:

      Richtig erkannt, Toleranz beruht auf Gegenseitigkeit, und wo ist ihre Toleranz gegenüber ihrem Mitbürger?

      • Hanspeter Niederer sagt:

        Toleranz funktioniert innerhalb einer Bandbreite akzeptablen Verhaltens. Sie beinhaltet nicht das ganze mögliche Verhaltensrepertoire. Die Swiss500 Rally ist ganz offensichtlich eine Veranstaltung von rücksichtslosen Egomanen und daher nicht zu tolerieren.

      • Paul Meier sagt:

        Wie gesagt mag ich jedem sein Hobby gönnen, auch wenn es einmal laut wird oder stinkt. Aber wenn auf meine Bedürfnisste wie z.B. Schlafen um 03:00 keine Rücksicht genommen endet meine Toleranz. Und man muss auch eine Güterabwägung machen. Oder überspitzt gesagt: Muss ich für ein reines Freizeitvergnügen einer kleinen Gruppe Gesundheitsschädigungen in Kauf nehmen.

        • Martin sagt:

          Wie haben sie bei den Ladenöffnungszeiten abgestimmt? Doch nicht etwa Ja für legale Bratwürste und die Arbeiter dürfen nun um 3 Uhr arbeiten und um 14 Uhr müssten dies Arbeiter schlafen, nur dann machen sie und andere ganz ungezwungen einen höhlen Lärm. Soviel zu ihrer Toleranz.

          • Paul Meier sagt:

            Das ist eben der Unterschied. Wenn ich weiss dass einer ihrer vielzitierten Arbeiter am Schlafen ist mache ich keinen ‚höhlen‘ Lärm. Und auch keinen Höllenlärm falls Sie das meinen. Ausserdem weiss ihr Arbeiter wenn er am Tag schläft dass er Lärm ausgesetzt sein kann. Morgens um 3 gehe ich aber davon aus dass kein Irrer (oder 500 Irre) unangekündigt mit offenem Auspuff durchs Dorf rören nur weil sie Spass daran haben. Wenn z.B. Chilbi oder Fasnacht ist bin ich auch informiert und kann mich darauf einstellen. Das verstehe ich unter Toleranz, nicht egoistisches Ausleben von Freizeitaktivitäten.

          • Peter K. sagt:

            Falscher Ansatz Martin, röhrende Motoren haben zu keiner Tages- und Nachtzeit in Wohngebieten etwas zu suchen. Geht doch auf die Autobahn oder noch besser nach Deutschland..

          • Martin sagt:

            @Meier, wer in der Nacht arbeitet macht dies weil er keinen anderen Job findet, sie aber könnten jederzeit so einen Job übernehmen, dann stört sie der Lärm in der Nacht nicht. Sie hätten die Auswahl, der Schichtarbeiter hat sie nicht. Mit Ihren Scheinargumente bezwecken sie nur ihren Egoismus zu rechtfertigen. Haben Sichtarbeiter weniger Rechte, z.B. auf eine gesunden Schlaf und auf Freizeitvergnügen, natürlich zu der Zeit wo sie auch frei haben?

          • Paul Meier sagt:

            @Martin: Mit ihrem Bratwurst- und Schichtarbeit er Argumenten diskutieren Sie am Thema vorbei. Ich persönlich finde offene Auspuffe unnötig, TOLERIERE sie aber tagsüber. Dabei kann ich aber nur für mich sprechen. Und ich fahre in Wohngebieten auch tagsüber so dass eventuell schlafende kleine Kinder und Bratwurstverkäufer nicht geweckt werden. Mit Ihrer Argumentation könnte man auch 24h Rasenmähen oder Beton fräsen. Macht aber niemand .. warum wohl?

  • Frank Meier sagt:

    Wer nachts in einem Wohnquartier besagte Klappe öffnet, verstösst ohne Wenn und Aber gegen den zitierten Artikel 42 des Strassenverkehrsgesetzes. Also können Sie die Person ganz einfach anzeigen. Das geht ganz ohne Wutbürgertum und Zeitungsartikel.

    • Peter sagt:

      Die Frage is nun aber, WIE verzeigt man einen solchen Macho? Reicht es, wenn ich (ohne Zeugen) die Autonummer notiere und der Polizei angebe? Der Täter wird dann einfach abstreiten, Lärm gemacht zu haben.
      Und was machen wir gegen die Tausenden von Knattertöffs, die jedes Sommerwochenende unsere Bergpässe zu Kracharenen machen und den Anwohnern und Wanderern das Leben schwer?
      Dass gewisse Kreise für ihr Recht, wann immer und wo immer sie wollen, ungestraft lärmen können, kämpfen, ist eine Erscheinung der heutigen Zeit, in der der Egoist und der Vorlaute die Gewinner sind.

  • Ronnie König sagt:

    Geld verdirbt den Charakter und je nach dem auch wie nahestehend man gewissen Parteien ist!!! Das ist mein erster Gedanke zum Problem. Dann weiters denke ich, dass dieses Verhalten viel mit dem von Kindern gemeinsam hat: Ausloten der Möglichkeit zur Provokation zwecks Wohlfühlfaktors. Aber der Mensch braucht auch nach erfolgreicher Kindheit seine Spielsachen. Dies hat viel mit einer Unreife zu tun, einem unvollendeten Charakter, während man sonst zwar in der Meute heult und heuchelt, lebt man hier sein wahres Ego. Und diesen Spiegel ertragen die wenigsten. Genau hinsehen.

    • Kurt Blaser sagt:

      Die Köng(s)-Disziplin, immer einer Partei ans Bein zu pinkeln, auch wenns nichts damit zu tun hat.

      • Peter Frick sagt:

        @Blaser: Das hat sehr wohl mit einer Partei zu tun. Wobmann SVP/So war federführend als es darum ging eine Aenderung der Vorschriften zu beschliessen.

        • Ronnie König sagt:

          @Blaser: Ich passe mich diesbezüglich nur jener Partei an. Aus Feigheit und Mainstream dies nicht zu tun heisst für mich Verrat an Geist und Philosophie. Dies fehlt dort weitgehend. Man schafft ständig Situationen, wo nämlich nur weitere Probleme geschaffen werden, anstatt mal ein Problem ernsthaft gelöst wird, damit erhält sich der politische Acker für Unkräuter aller Art. Auch eine Lösung

        • Martin sagt:

          Wir können dank EU und Bilateralen (Binnenmarkt) nicht einfach unsere Gesetze selbst machen. Die Autos werden EU binnenmarktweit zugelassen, diese Zulassung müssen wir ungesehen übernehmen. Schon vergessen, wir sind keine Insel, sagen sonst Menschen wie sie bei jeder Gelegenheit. Sie wären auch der erste der jammern würde, wenn sie das Auto nicht mehr in der EU kaufen dürften, sondern nur in der Schweiz.

        • Kurt Blaser sagt:

          Mit dem EU Beitrittswillen der Gegenpartei hätten wir automatisch EU-Recht und keine Möglichkeit darüber selber zu entscheiden. das ist sicher im Sinne von Roger Nordmann SP/VD und seinem „kein Recht auf Lärm“. Gewisse Parteien beissen sich in den eigenen Hintern – und merken es nichteinmal.

  • John sagt:

    Ich bin auch der Meinung, genau Nachts sollte man doch die Klappe schliessen und dass auch als grosser Auto Fan. Was mich aber wundert ist, dass Sie hier von 74 bzw. 75db schreiben. Wie wird da gemessen? Mein BMW darf laut Beiblatt bei einer Nahfeldmessung bis 93db laut sein bei 4350 Umdrehungen.

    • Hans Wurst sagt:

      Die 74 db sind der Wert der Vorbeifahrt (3. Gang Tempo 50). Im Stand gibt es keine Limite resp ist je nach Fahrzeug verschieden.

  • Kurt Blaser sagt:

    Was für degenerierte Zeitgenossen, was muss das für ein berauschendes Gefühl sein so mit Lörm unterwegs zu sein, ist es der Geltungsdrang von anderen auch gehört zu werden, wenn man sich als Person sonst kein Gehör verschaffen kann? Den eigenen Lörm lieben aber wehe wenn jemand Anderer Lärm macht

  • Leimgruber sagt:

    Gewisse Leute brauchen diesen Lärmen ohne Rücksicht auf die anderen.

    • Ben sagt:

      Gewisse Leute brauchen auch noch vieles andere ohne Rücksicht auf die anderen… Rücksicht und Höfflichkeit ist heute als bünzlig und rückständig klassifiziert… und Nachruhe, Respekt und Wertschätzung für andere ebenso.

      • Tom sagt:

        Ben, das ist definitiv so. Seit Regean und J.R. Ewing ist der Rücksichtslose der Held der westlichen Gesellschaft geworden oder wenigstens sehen es gerne einige so. Insbesondere jetzt, wo die Neureichen in den aufstrebenden Ländern nochmal eine ganz neue Dimension des selbstherrlichen Daseins inszenieren, wollen die hiesigen natürlich nicht zurückstehen. Man nennt das Feudalismus, so wie unten ja einer schreibt: „Wer mehr leistet, solch sich mehr erlauben dürfen“. Die alten Griechen haben gegen diese Seuche eine sehr wirksame Medizin entwickelt und die heisst Demokratie.

        • Ben sagt:

          Tom; Ich führe das weiter… Wer hat die Gegenmittel zur Demokratie „entwickelt“… legalisiertes Lobbying, Steuerbefreiung von Korruption oder intransparente Parteifinanzierung?

  • pedro domletschg sagt:

    also werden um ferrari und co. oder harley davidson und co zu schonen, unsere gesetze so angepasst, dass sie die erwähnten firmen schützen und die nicht die lärmgeplagten ohren der bürger. bravo, wahrscheinlich mit dem argument das immer gebracht wird, man darf nicht alles überregulieren und es hat zuviele gesetze….

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Dass solch skandalöses Verhalten toleriert ist, haben wir unserem bürgerlich dominierten Parlament in Bern zu verdanken. Das ist eben die Freiheit, die sie meinen. Freiheit für einige Konsumenten, die diesen bürgerlichen Bundeshaus-Marionetten mit ihren teuren Spielzeugen die Hosensäcke stopfen. Die Freiheit der lärmgeplagten Bürger ist da selbstredend drittrangig. Wer keine Lust auf sinnlose Lärmtyrannen hat, darf nicht bürgerlich wählen. So einfach ist das.

  • Melanie Kaufmann sagt:

    Im Berner Oberland röhren dafür jedes Wochende Töffs und sonstige Spassfahrer über Pässe. Ist ja so glatt, noch schnell ein Zwischengas, und nach der 50er Tafel voll aufdrehen, das Leben ist so schön! Was interessieren uns die ganzen Spiessbürger und Sozialneider. Der ganze motorisie Unsinn wird durch Touristiker und Gemeindevertreter mit Bewilligungen für allerlei „Treffen“ noch gefördert. Auch Fahrverbote lassen sich ganz legal umgehen; schnell das Portemonnaie gezückt und dann können auch Quads durch Felder und Wälder donnern, eine Bereicherung für Wanderer und Velofahrer der besonderen Art

  • Eduard J. Belser sagt:

    PS: Vielleicht bessert es, wenn die oberste Chefin der beiden Bundesämter den gewünschten Tesla S als Dienstwagen kriegt und selbst feststellt, wie luxuriös, gediegen, innovativ und zukunftsorientiert man mit dem dezenten Summen von Elektromotoren unterwegs sein kann. Das laute Auspuffsgetösse ist doch etwa genau so archaisch-primitiv, wie das Gebrüll eines eindruckschindenden Gorilla-Männchens. Übrigens auch ein supersportliches mit «Hüftgold-Diesel» betriebenes Velo fährt praktisch geräuschlos und kann jede Menge Fahrspass bereiten.

  • Herbert Fritz sagt:

    Wir bauen doch, für 100te von Millionen, Lärmschutzwände, also was soll’s

  • Roland K. Moser sagt:

    Nachtruhestörung gabe es früher als Tatbestand oder wie das heisst. Fragen Sie mal einen Juristen/Rechtsschutzversicherung.

  • Reto. sagt:

    Dies ist kein Lärm, sondern Musik! Der Maserati hat einen Hammersound.

    • Peter K. sagt:

      Würde jemand in ihrer Nähe so laut Musik (ich meine richtige Musik) laufen lassen, dass sie nicht schlafen könnten, sie würden sofort die Polizei rufen. Wetten?
      Über Leute, die Motorenlärm als Musik bezeichnen, kann ich nur lachen.

      • Mick Gentleman sagt:

        Genauso, wie ich nur über Ignoranten lachen kann, die meinen über andere urteilen zu müssen, nur weil sie sich nicht in eine Sache reinversetzen können.
        Ich kann auch nur über den Motorenlärm eines Maseratis, Ferraris oder Lamborghinis lachen – aus purer Freude 😀
        Reto kann ich gut verstehen

        • Peter K. sagt:

          In was genau soll ich mich reinversetzen, wenn in der Nacht mein Kind durch den Motorenlärm geweckt wird? Irgendwo endet auch die persönliche Freiheit und ich stelle dann das Gemeinwohl über das Private.

      • Reto. sagt:

        Nein würde nicht die Pilizei rufen! Zum Glück haben wir in der Schweiz keine grösseren Probleme.
        Alle die immer nur auf die Nachbarn schauen und reklamieren, sind doch einfach frustriert und haben keine
        Freude am Leben. Geniessen und leben lassen!

  • Mark Altdorfer sagt:

    Schon lustig: Ein Sportwagen oder Töff wird als störend empfunden. Aber die kleinen Roller die gerne von halbwüchsigen Teenies gefahren werden sind viel lauter als manches Auto/Töff. Ich selbst fahre eine 1000-er Honda die leise vor sich hinschnurrt. Ich nehme mir sogar die Mühe und lass den Motor so spät wie möglich an und tuckere dann so leise wie möglich weg. Der Nachbarsjunge mit der „Nähmaschine“ weckt alles auf. Aber das ist ja keine 1000-er Maschine sondern „NUR“ eine 50-er Kiste. 😉

    • Herbert Bolliger sagt:

      Falsch Herr Altdorfer, wenn sie mit ihrer „1000er-Maschiene“ richtig Gas geben, beben die umliegenden Wohnungen. Ein Töffli mag störend sein, ja. Aber nie im gleichen Ausmass wie ihre Maschiene.

      • Hans Greuter sagt:

        Die 2-Takt Mofas und Roller sind in der Tat unvergleichbar störend in ihrer Geräusch-Kulisse und es wundert, daß
        hier nicht weiter reglementiert wird. Auch viele Diesel-Fahrzeuge stören in der Art ihres Außenlärms deutlich mehr
        als Benziner. Und beim besagten Maserati auf den hier so gezeigt wird, ist sicher nicht das Fahrzeug das Problem
        sondern die Art der nächstlichen Benutzung durch den Fahrer. Es würde mich wundern, wenn die Polizei hier keine
        Handhabe gegen die Ruhestörung haben solllte.

  • Hasler sagt:

    Viele Personengruppen produzieren massiv Lärm. Kinder, Trams, Kirchenglocken oder eben Auto-Faher. Da muss man damit leben.
    Bei mir hört aber das Verständnis auf, wenn der Lärm zum Selbstzweck wird. Es wäre doch vollkommen absurd bei einem Tram eine Laustprecheranlage einzubauen um das Quitschen der Tramschinen zu imitieren. Oder Kindern einen Resonnanzkörper um den Hals zu hängen, damit deren Stimmen noch lauter sind.

    Für mich unbergreiflich wieso man das bei Autos oder Töffs anders sieht.

  • Adrian Sutter sagt:

    Interessant an der ganzen Debatte ist doch, dass sich offensichtlich gerade die EU-Befürworter (Linke und Grüne) am meisten über dieses EU-Verordnung nerven.

    • Ronnie König sagt:

      Naja, wenn es ums Lärmen geht, dann sind die Gegner wohl sehr froh um diese verhasste EU!!!! so sollte man das doch ehrlicherweise sehen. Ihre Ablenkung ist also gescheitert.

  • Rascal Schacher sagt:

    Wenn sich dann noch die unterlassene erzieherische Spontanmassnahme der Eltern ihre am Sonntag Morgen um 7 Uhr in der früh im Treppenhaus ausser Kontrolle herumschreiende Brut zu etwas mehr Ruhe zu ermahnen einklagen liesse, wäre die Ruhe perfekt, nicht? Ich hab’s da lieber etwas toleranter, ertrage das Geschreie und hab dafür kein schlechtes Gewissen beim sonoren Brabbeln meines V8. Ich habe ja schon in einigen Metropolen dieser Welt gelebt, aber spiessbürgerlicher Kleingeist scheint schon immer noch eine lokale Eigenheit zu sein.

    • Herbert Bolliger sagt:

      Schon unverständlich, wie viele Kommentatoren (sic!) Kindergeschrei mit Motorenlärm gleichsetzen. Kinder sind Kinder und machen halt hin und wieder Lärm. Für eine Gesellschaft sind sie aber hoffentlich doch noch etwas wichtiger als die potenten Maseratifahrer…

  • Bruno Hug sagt:

    Dass solche Gesetze wegen der bilateralten Verträge übernommen werden müssen, ist totaler Blödsinn. Jedes EU-Land hat seine eigene Freiheit, bspw. die Höchstgeschwindigkeiten festzulegen. Wer jedoch ganz klar hinter diesen Regelungen steckt, ist die Schweizer Auto- und Motorradlobby. Dazu kommen bedauernswerte Machos ohne jegliches Selbstbewusstsein, die es offenbar nötig haben, ihr Dasein lautstark zu verkünden, weil sie ohne diesen Lärm von der Umwelt nicht wahrgenommen würden. Abhilfe könnte nur eine eigenständige, unabhängige und starke Regierung schaffen, aber eben ………..

  • Michael sagt:

    klappenauspuffe sind nur die eine seite. in der nacht die klappen offen zu fahren, ist rücksichtslos, ja… aber eventuell kann man als zivilisierter bürgen den betreffenden fahrer freundlich darauf ansprechen, anstatt den politblog als öffentlichen fotopranger einer privatperson zu missbrauchen.

    zudem rate ich allen menschen mit hohem lärmempfinden, dass sie nicht einfach aus trendgründen in die stadt ziehen und sich dann über den lärm beklagen. etwas lakonisch gesagt: der lärm war vor euch da. wie wär’s mit einem beschaulichen wohnsitz auf dem land? selbst was ändern statt beklagen.

    • Bruno Hug sagt:

      Die Bewohner von beschaulichen Wohnsitzen auf dem Land sind genauso betroffen wie die Städter, besonders an Wochenenden ist es nicht weit her mit Beschaulichkeit. Für mich gibt es nur eine Lösung: Auswandern in ein Land, wo sich weniger Bescheuerte tummeln.

  • Daniel Blattmann sagt:

    Ja dann…. dann werden halt aus Neidbürgern Wutbürger. 90% aller Gesetze, Verordnungen sind zu löschen, denn sie sind nutzlos, schränken die Freiheit ein und kosten viel Geld, da der Beamtenwucher dies alles schreiben muss.
    Ach ja, ich habe keinen Sportwagen, bin aber gegen jedwelchen Eingriff in die Privatsphäre und bitte komme niemand nach dem Motto, die Freiheit hört dort auf, wo sie einen anderen stört. Das ist sowieso Humbug. Wer sich mehr leisten kann, soll sich auch mehr erlauben können.

    • Jan sagt:

      Über Freiheit brauchen wir hier nicht zu sprechen. Fahren mit geschlossenen Klappen schränkt in keinster Weise die Freiheit ein, also ist der Betrieb dieser Fahrzeuge mit offenen Klappen generell zu verbieten. Ich war zwar als Kind auch dabei, als wir bei unseren Fahrrädern Spielkarten in die Speichen geklemmt haben, damit es dann so wie ein Töff tönt und habe daher ein gewisses Verständnis. Doch irgendwann wird man dann auch mal zu alt für solche Spielchen.

    • Ronnie König sagt:

      Warum nicht und der der sich genervt fühlt bringt mittels Öl die Lärmquelle zum Verstummen. Man kann dies schon so pflegen. Aber ist dies nun eine höhere oder niedere Form von Zivilisation?

    • Marlis sagt:

      Daniel: so spricht der pure Egoist. Ihr Privatsphräre ist nämlich nicht besser und nicht mehr wert als meine. Einer macht einen Saulärm und 100 dürfen den geniessen?
      Heute ist man ja leider auf dem Land auch nicht mehr sicher vor donnernden Motos und heulenden Sportkarossen- die gleichen Typen nerven sich dann an Kirchen- und Kuhglocken?

    • hans ueli sagt:

      Freiheit, die gab es mal im Wilden Westen. Oder in Australien im Outback. Wir leben eben in einer zu dicht besiedelten Gegend, und da heisst das Wort RESPEKT. Das Gegenteil von Egoismus, dem immer mehr Leute nachleben.

  • Hans Maag sagt:

    Es gibt da eine technisch einfache Lösung: Einbau eines elektronisch durch die Motortourenzahl gesteuerten Lautsprechersystems, das im Wagen jeden gewünschten Motorenlärm wiedergibt. Mit einem Wählschalter könnte sogar das Originalgeräusch anderer Autos simuliert werden. Im 2CV das Ferrarigeräusch, im Ferrari das des 2CV. Sogar TESLA-fahren würde erträglich.

    • Harry Seeholder sagt:

      Das ist totaler Blödsinn… Jene, die Motorlärm mögen, lieben es, weil sie den Sound körperlich spüren… Lautsprecher sind nie so gut wie live. Ihre Idee klingt witzig, aber kein Ferrari Fahrer würde jemals einen 2CV Sound wollen 🙂

  • Katharina sagt:

    Bei allem Verständnis für Ihr Problem und das schöne Feindbild und logisch hat der Gesetzgeber wieder einmal total versagt, aber haben Sie mal versucht, mit Ihrem Nachbarn zu reden? Kann ja nicht so schwierig sein.

  • Tom sagt:

    Ich fahre einen Sportwagen ohne Klappenauspuff, obwohl ich den Sound kreischender Motoren sehr mag. Aber sich auf der Strasse mit betonter Akustik zu produzieren finde ich infantil und selbstgefällig. Für solche Zeitgenossen habe ich nur ein müdes Lächeln übrig. Dass sich der Gesetzgeber weigert hier Abhilfe zu schaffen, wo er gleichzeitig in teure Lärmreduktionen investiert und allenthalben mit der betont vernunftsorientierten, defensiven Philosophie von Via Sicura winkt, mutet Seldwylisch an und ist es auch. Es gibt abgesehen davon absolut Lärmgrenzwerte, warum nicht einen Prozess wagen?!

    • Andy sagt:

      @Tom: Stimmt! Als täglicher ÖV-Nutzer geniesse ich es, in meinem alten Auto (ohne Sport- oder Klappenauspuff) nach Feierabend / an Wochenenden eine Ausfahrt zu machen. Der leicht heisere Ton des noch luftgekühlten Boxermotors ist sportlich aber nie aufdringlich. Es ist das pure Fahrvergnügen, wie das in die Jahre gekommene Fahrzeug auf der Strasse liegt und sich scheinbar über jede Kurve auf der Landstrasse (nicht Quartierstrasse) freut.
      Aus Links-/Grüner-Sicht sind solche Vergnügungsfahrten sicherlich auch unnötig. Stimmt, aber Sie machen Spass und ich belästige niemanden mit unnötigem Lärm.

  • Mooth sagt:

    Nun, ob mit oder ohne Klappe, Nachtruhestörung ist ein Delikt, das man anzeigen kann. Wenn die Polizei nichts tut, wendet man sich an einen Anwalt.

  • Das ist ja so Technik von gestern! Einfach lächerlich. Der Lärm ist ein Abfallprodukt und hat NULL Funktion. Da gefällt mir das Raumschiff Tesla Model S doch einiges besser…

  • Franz Meier sagt:

    Public Viewing finde ich schlimmer.

  • Harry Seeholder sagt:

    So ein Quatsch, wer keinen Lärm erträgt, soll einfach aus der Stadt ziehen und aufs Land… Ist doch ein Witz, wegen bisschen Motorlärm nicht schlafen zu können….

    • hans ueli sagt:

      Diesen Lärm haben wir auch auf dem Land. Danke für den Tipp. Bei uns kommen dann noch die Bauern dazu mit ihren lärmenden Traktoren. Sollen die in die Stadt kommen?

  • Sebastian Ramseier sagt:

    Die Frage ist doch: warum macht dieser Mensch mitten in der Nacht einen solchen Lärm, den er doch leicht vermeiden könnte? Leider muss man annehmen, dass dieser Mensch ein Problem hat. Wir haben ebenfalls einen Nachbarn, der immer gerne mit seinem Porsche Panamera herumröhrt, allerdings nicht nachts. Er ist ein leicht lächerlicher Typ, der das Geld vom Papi geerbt hat und irgendwie nie erwachsen geworden ist.

  • hans ueli sagt:

    Es gibt immer mehr Typen, die diese Art von Auto brauchen, um das Ego aufzubessern. Oder um überhaupt wahr genommen zu werden. Sollen sie, aber auf den Lärm kann ich verzichten. Die sollen sich einen Tesla kaufen, das ist nun der Inbegriff von Chic Dort können sie dann den Maserati-Sound ab einer CD geniessen zur Ego- und Potenzsteigerung.

    • Peter Meier sagt:

      Herr hans ueli, nicht alle, die sich einen schicken Sportwagen leisten können, fallen per se in Ihre Definition. Viele würde ich als Enthusiasten der Mechanik bezeichnen, welche nun mal auch lauter sein kann bzw. es gehört bis zu einem gewissen Grad einfach dazu. Gleichzeitig möchte ich hier nicht den Maserati-Fahrer verteidigen, da dieser scheinbar wirklich nur auf Ruhestörung aus ist. Bezüglich Tesla, an dem werden sich wohl eher nur Grüne & Öko-Raser erfreuen können, denn ein wahrer Autofan, bei dem es um mehr als nur von A nach B fahren geht, wird stehts einen „richtigen“ Motor bevorzugen.

  • L. Ebemann sagt:

    Geschätzter Herr Soukup, es gibt eine Lösung für Ihr Problem. Sie heisst Oropax. Und gönnen Sie sich doch mal den Spass auch über Mittag Staub zu saugen oder nach 22 Uhr ein Bad zu nehmen. Das Leben zu geniessen lohnt sich manchmal auch ganz leicht ausserhalb kleinbürgerlicher Verhaltensregeln.

  • Bruno Holzschuh sagt:

    Zu einem guten Sportwagen gehört eine mehrstufige Auspuffanlage einfach dazu. Wir können ohnhin hier nur 120 km/h fahren, also soll man uns wenigstens hinsichtlich Sound die Möglichkeit geben unsere Wagen zu geniessen.
    Kombiniert mit Cabrio und Top-Musikanlage bringt das Leben in unsere zwinglianische Stad, gerade zur WM- und Sommerzeit. Also an alle Sportwagenfahrer und Biker: Gehet raus, drückt aufs Gas und dröhnet! Es muss richtig brummen in der Stadt.

  • Meier Hans sagt:

    Danke…

    Was mich als Schweizer (!) an der Schweiz wohl mit am meisten nervt, ist das Bünzlitum von vielen hier. Da soll es doch Leute geben, die an eine Passstrasse ziehen und sich dann über Motorradlärm beklagen. Da frage ich mich, ob da die Intelligenz gänzlich auf der Strecke geblieben ist?

    Natürlich könnte der beschriebene Maseratifahrer nachts etwas rücksichtsvoller – mit geschlossenen Klappen – fahren. So oder so ist solch ein Wagen bzw. Motor ein Kunstwerk und sollte nicht noch stärker reglementiert und verboten werden. Mein Ducati-Auspuff ist illegal, weil zu laut. In Italien Serie.

    • Franz Vontobel sagt:

      Ein Maserati-Aggregat ist alles andere als ein Kunstwerk, sondern teurer und wartungsintensiver Pfusch.

    • Peter sagt:

      Wenn in Italien niemand der Krach dieser Potenzprothesen stört, wäre es doch eine gute Idee, diese Fahrer dorthin zu schicken, so wie es früher immer hiess: Wandere doch nach Moskau aus! Wem es in der seit jeher eher ruhigen Schweiz zu zwinglianisch oder zu „bünzlig“ ist (was immer dies heisst), soll in ein Land auswandern, wo man den Lärm liebt.

  • Ben Müller sagt:

    Ich muss mich outen. Ich fahre eine Harley mit einem derartigen Klappenauspuff. Die meisten Menschen finden den Sound schlicht schön (die scheinen jedoch hier keine Kommentare zu schreiben). Aber: mir käme es nicht im Traum in den Sinn die Klappe am Abend oder in der Nacht (da fahre ich eh nie) und schon gar nicht abseits der Hauptstrassen zu verwenden. Noch etwas: mich persönlich stört das Kirchengebimmel oder die schreienden Bälger meiner Nachbarn deutlich mehr (schlicht weil halt viel häufiger als lauter Motorenlärm).

  • Peter Meier sagt:

    Herr Soukup, ich wohne in der Stadt Zürich und wissen Sie was mich stört, Züge die Nachts fahren, Gleise die Nachts bearbeitet werden, Halbstarke die Nachts rumbrüllen und Sachen kaputt machen müssen, hysterisches Kindergeschrei früh morgens, da dies heutzutage scheinbar normal in Kindergärten ist, Nachbarn welche Samstags oder gar Sonntags schon um 7.00 Uhr 1 Stunde duschen müssen. Muss ich mit diesem „Lärm“ leben, nein! Kann ich mit diesem Lärm leben, ja! Weil ich in einer Stadt wohne & diese normalerweise nicht der ruhigste Ort auf Erden ist. Autolärm hin oder her es gibt Schlimmeres.

  • Hirt Andi sagt:

    Ich weiss wem dieser Maserati gehört, bitte Nummernschild besser „verpixeln“. Zudem, nichts besseres zu berichten? Die Ich-Zuerst-Gesellschaft hat schon bald auch die ruhigsten Orte in der Schweiz eingenommen. Leider! Aber hey, leben und leben lassen. Ich nerve mich auch wenn am Sonntag bei offenem Fenster die Kirchenglocken um 9.30 Uhr so laut „bimmeln“ dass ich aufwache nach rund 4-5 Stunden schlaf. 🙂 Gehört halt dazu!

  • alex gubser sagt:

    Aston Martin gehört hier def. nicht auf die Liste!! das sind nicht die möchtegern protzer oder die leasing typen, das sind gentleman fahrer 😉 also bitte da muss man doch noch unterscheiden können.

  • Neigbour au Lag sagt:

    Ich frage mich wieso der in Zürich wohnt und eine Zuger Nummer hat…..scheint ein Wochenendaufenthalter zu sein der am Wochenende jeweils in seine weitenfernte Heimat fährt….

  • Christopher sagt:

    Sieht sich unsere organische Steuerungszentrale mit solch unproduktivem Geräusch konfrontiert, erkennt sie unversehens, dass es sich dabei um das Resultat eines mindestens partiell asozialen Geistes handelt, welcher irrtümlich davon ausgeht, für seine Torheit bewundert zu werden – selbstverständlich auch noch in tiefer Nacht. Würde die Autoindustrie Gegenschallsysteme verbauen, liessen sich diese stupiden Antriebsgeräusche vierteln. Sie zieht es jedoch vor, den Markt der notorisch Adoleszenten mit zusätzlichen Krachmachern zu bedienen. Dieser Schwachsinn kostet uns letztlich Milliarden.

  • Urs Dupont sagt:

    Ein ausgezeichneter Artikel. Es ist schlicht ein Skandal, dass das Gesetz es heutzutage noch vielen unvernünftigen Leuten gestattet, mutwillig bestialischen Lärm zu erzeugen. Geradezu pervers ist es, wenn die Fahrer socher zwei- und vierrädiger Lärmgeneratoren glauben, dies habe etwas mit „Sport“ zu tun („Sportwagen“, „sportliches“ Motorrad). Das Fahren solcher Vehikel ist doch etwas vom unsportlichsten, denn Gas geben und den Lärm optimieren, kann doch jeder dattrige Greis (ob wieder rechtzeitig zu bremsen, ist eine andere Frage) und unsportlich ist es auch im Sinne von rücksichtslos.

  • kari sagt:

    uiiiiiiiiiiiiiii tyxpisch schweiz………..verbietet doch den jungen alles……..ihr alten wart ja sooooooo ruhig als ihr jünger wart…………schweiz = altersheim

  • René Marthaler sagt:

    Wenn die zum Strassenlärm arbeitenden Abteilungen im UVEK miteinander arbeiten würden, könnten sie Widersprüche erkennen:
    Abgasklappen werden bewilligt – Millionen von Franken werden für Lärm vermindernde Projekte bezahlt: Leiserer Asphalt, leisere Pneus und: Schallschutz an Bauten, die die öffentl. Hand bezahlt oder subventioniert.
    Solche „Gesetzeslücken“ gibt es, wenn die Lobby dAutoimporteure stärker ist als die Experten im UVEK.
    Welcher National-/Ständerat, welche National-/Ständerätin nimmt sich dem Problem an? Der Dank der Wählerinnen/Wähler wird ihm oder ihr sicher sein!

  • Stefan Meier sagt:

    Genauso unsinnig wie z.B. bei gewissen Motoren, wo bewusst Fehlzündungen beim Gaswegnehmen generiert werden (ein moderner, eingespritzter Motor KANN gar nicht fehlzünden, es sei denn, das Motormanagement will das so – Kraftstoff einspritzen aber kein Zündfunke, und das Gemisch verpufft auf den Auslassventilen, gibt das ach so tolle pop-poppp beim Gaswegnehmen). Gehört verdammt nochmal verboten. Und dem Rücksichtslosen mit seinem Maserati, dem würde ich einen Pfropfen in den Auspuff schlagen, sodass es ihm beim Motoranlassen den Kat zerfetzt.

  • Stefan Meier sagt:

    Einige Kommentatoren haben echt einen an der Schüssel. Finden, dass röhrende Motoren ein Menschenrecht sind. Wenn ich nachts um 3 Uhr heimkomme, achte ich darauf, die Türe nicht zu schlagen, einfach aus Anstand heraus, weiss ja nicht, ob die Nachbarn auch daheim sind.
    Es ist der fehlende Respekt und Anstand von genau solchen Leuten, die Gesetze nötig machen. Wenn hier jeder nach bestmöglichem Anstand leben würde, bräuchten wir keine Gesetze gegen Littering, Lärm, Dreck.

  • Roberto Lanz sagt:

    Es gibt noch andere mutwillig erzeugte Lärmquellen, die völlig legal, mit Stolz und Arroganz produziert werden. Der Schiesslärm! Sei er vom Militär oder privat produziert. Bürger die in der Nähe solcher Knallanlagen laufend malträtiert werden, müssen das stillschweigend erdulden. Ist ja legal! Pulverdampf und knallen ist ja so männlich und geil.
    Es wäre an der Zeit, dass auch dieser Aspekt mal thematisiert wird. Es gäbe viele Möglichkeiten. Z. B. Elektronisches lautloses Sportschiessen. Für das Militär stünden grosse unterirdische Kavernen in unseren Bergen zur Verfügung.

  • Petter sagt:

    Wenn Ihnen der Wagen und Fahrer doch bekannt ist, dann gehen Sie doch das nächste Mal beim Fahrer vorbei und bitten Sie ihn anständig darum, die Klappen in der Nacht und in der Stadt zu schliessen. Da Sie ja anscheinend die Technik gut kennen, haben auch Sie wohl eine gewisse Faszination für diese Fahrzeuge. Vielleicht ergibt sich sogar ein interessantes Gespräch bei dem sich herausstellt, dass sich der Fahrer der Problematik nicht bewusst war… und vielleicht ergibt sich sogar eine neue Bekanntschaft.
    Aber Frust auf dem Internet ablassen ist natürlich einfacher… so typisch schweizerisch…

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