Die untauglichen Rezepte der Initiative «Stopp der Überbevölkerung»

Der Nachweis, dass die Initiative «Stopp der Überbevölkerung – zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen» an ihrem erklärten Ziel völlig vorbeischiesst, ist leicht zu erbringen. Zur Erinnerung: Die Initiative fordert, dass «auf dem Gebiet der Schweiz eine Einwohnerzahl auf einem Niveau anzustreben ist, auf dem die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft sichergestellt sind». Die Massnahmen im Hinblick auf dieses Ziel: Die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz darf infolge Zuwanderung nicht um mehr als 0,2 Prozent pro Jahr wachsen, zudem sind im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit Mittel für die freiwillige Familienplanung bereitzustellen. Die beiden Massnahmen sind weitgehend wirkungslos.

Wenn man in Betracht zieht, dass die Einwohnerzahl der Schweiz gegenwärtig um die 8 Millionen beträgt und dass der ökologische Fussabdruck unseres Landes – d. h. die Anzahl Planeten, die nötig wären, wenn der Konsum der Weltbevölkerung jenem der Schweiz entspräche – dem Wert 3 entspricht (gemäss Initianten gar dem Wert 4), so müsste eigentlich nicht ein positiver Einwanderungssaldo zugelassen werden, sondern vielmehr müsste die Bevölkerungszahl unseres Landes drastisch gesenkt werden. Nun schlägt aber die Initiative gerade nicht vor, die Bevölkerungszahl der Schweiz um 5 oder 6 Millionen Personen zu reduzieren, sondern sie jährlich um deren 15’000 zu erhöhen (die alle ebenfalls einen ökologischen Fussabdruck im Bereich von 3 bis 4 aufweisen würden). Mit anderen Worten: Die Wurzel des Problems liegt nicht so sehr in der Migration, sondern vielmehr in der Art und Weise, wie Raum, Güter, Energie und ganz allgemein natürliche Lebensgrundlagen konsumiert werden.

Zuallererst und am dringlichsten muss unser ökologischer Fussabdruck verkleinert werden

Einwanderungsstopp als Lösungsansatz: Bevölkerungswachstum vergrössert unseren ökologischen Fussabdruck. (Keystone)

Falscher Lösungsansatz: Mit weniger Einwanderungen gegen Überbevölkerung. (Keystone)

Man könnte anführen, dass jene Personen, denen bei einer Annahme der Initiative die Möglichkeit verwehrt wäre, sich in der Schweiz niederzulassen, weiterhin im Ausland Ressourcen verschleudern würden, was in einem System, wie es unsere Biosphäre darstellt, ebenfalls Auswirkungen auf den Erhalt von natürlichen Lebensgrundlagen hätte. Was die Massnahmen zur freiwilligen Familienplanung anbelangt, so sind die Mittel – unabhängig davon, welcher Betrag dafür eingesetzt wird – lächerlich begrenzt, wenn man die gesamte Welt als Massstab nimmt; zudem sind Missbrauch und Ineffizienz von derartigen Massnahmen hinlänglich bekannt.

Was nun? Zuallererst und am dringlichsten muss unser ökologischer Fussabdruck verkleinert werden. Das ist genau das, was die Initiative für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft) verlangt, die gegenwärtig vom Parlament beraten wird. Die Initiative setzt sich zum Ziel, den ökologischen Fussabdruck mit verschiedenen Massnahmen, die unsere Art und Weise des Konsums betreffen, bis ins Jahr 2050 auf den Wert 1 zu verringern. Gleichzeitig muss auch in Sachen Raumplanung ein strengeres Regime geführt werden; das ist der einzig mögliche Weg, die natürlichen Landschaften und Räume zu erhalten – eine Absicht, die der Initiative letztlich zugrunde liegt.

Eine verdichtete Bauweise, weniger Zersiedelung, eine weniger intensive Landwirtschaft: Das sind die Mittel der Wahl, um die natürlichen Lebensgrundlagen nachhaltig zu sichern. Und was die Entwicklungszusammenarbeit betrifft, so sollten wir den Akzent stärker auf die Aufklärung und Erziehung der Mädchen und jungen Frauen legen und die Lebensqualität erhöhen. Das ist das wirkungsvollste Rezept für eine Reduktion der Bevölkerung.

Das sind realistische und vor allem humane und solidarische Vorschläge für eine ökologische Politik, die davon ausgeht, dass politisches Engagement gleichzeitig soziales Engagement im Hinblick auf die Kunst des Zusammenlebens bedeutet.

290 Kommentare zu «Die untauglichen Rezepte der Initiative «Stopp der Überbevölkerung»»

  • Roland K. Moser sagt:

    Natürlich muss die Bevölkerung in der Schweiz gesenkt werden. Da haben Sie wie ich Recht. Ich gratuliere Ihnen.

    Die Schweiz kann 5 Millionen Menschen ernähren, also sind 3 Millionen Einwanderer und eingebürgerte Einwanderer zu repatriieren. Ganz einfach und es kommt nämlich darauf an, auf welcher Seite der Grenze die Emmissionen gemacht werden, denn sonst müssten wir ja die AKW nicth abstellen und auch nicht sparsamere Autos fahren.

    Ecopop ist ein erster Schritt um das Überbevölkerungsproblem anschliessend endlich zu lösen: Ziel: die 5 Millionen Schweiz.

    • Lars Müller sagt:

      Was würden Sie wohl sagen, wenn man aufgrund Nachforschungen feststellen würde, Sie stammen von eingebürgerten Einwanderern ab und erhielten einen Repartriierungsbescheid?

      • Roland Steiner sagt:

        Richtig Herr Moser, als erstes mit ECOPOP das übermässige Bevölkerungswachstum stoppen. Mittelfristig muss in einem weiteren Schritt die dauernde Wohnbevölkerung der Schweiz stabilisiert werden. Sobald dann die demographische Spitze überwunden ist, kann die Bevölkerung in der Schweiz wieder auf ein Niveau reduziert werden welches den Mensch und die Natur in ein vernünftiges Gleichgewicht bringt. Leider werde ich den letzten Schritt nicht mehr erleben. Ich hoffe aber, dass die Schweizer vernünftig genug sind und ich die ersten 2 Schritte noch sehen werde.

        • erika sagt:

          folgt man ihrer „argumentation“, hilft darüberhinaus wohl nur noch chinas einkindpolitik! nein danke!

          • Mike Stoney sagt:

            Moment mal . . .bitte nicht die Schweiz mit China vergleichen, OK?? Sie packen auch nicht in ein Boot für max 12 Personen ganze 50 Leute rein , oder?? Irgendwann ist die Grenze erreicht.

        • Peter Berger sagt:

          Richtig, die Grünen und alle anderen Trittbrettfahrer sind so engstirnig und mit einem selbstgerechten Defizit ausgerüstet, dass bis heute ihre Grundanliegen in Vergessenheit geraten sind. Alles besteuern, abschaffen mit dem Gedanken dabei auch noch Geld zu verdienen und sich zu bereichern auf Kosten der Natur und der Zahlenden. Ist das heutige Ziel. (Arbeitsbeschaffung) Deshalb waren sie auch gegen die Masseneinwanderung ( Profitgeier) ebenso CVP , SP Gewerkschaften (Mitglieder).

        • Nadine Binsberger sagt:

          @Steiner 8:50: Ihr „Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur“ ist alleine schon dadurch gestört, dass die CH zu den 20% der Weltbevölkerung gehört, die 80% der Ressourcen verbrauchen. Zudem gehören die Einwanderer in der Regel meist auch schon vorher zu denselben 20%. Mit Wanderbeschränkung ist der Umwelt also zu 0% geholfen. Am meisten würde es der Umwelt dienen, wenn alle CH-Einwohner in Gebiete auswandern, wo nur 20% der Ressourcen verbraucht werden. Aber diesen Vorschlag macht niemand von den ach so umweltbesorgten Initianten.

          • Roland K. Moser sagt:

            Wenn es nicht darauf ankommt, wo die Menschen wohnen, können wir ja noch ein paar AKW in der Schweiz aufstellen und den Benzinpreis massiv senken.

          • Mark Keller sagt:

            Roland K. Moser, was macht es für einen Unterschied, ob ein Östreicher die Resourcen in Vorarlberg oder in St. Gallen verbraucht? Die willkürlichen Grenzen von Nationalstaaten sind hierzu sowas von egal.

          • Nadine Binsberger sagt:

            @Moser 14:44: Wie kommen Sie denn darauf? AKW’s und Autos belasten die Umwelt lokal, regional und global, unabhängig vom Standort. Mit AKW bauen und Auto fahren sollte man deshalb einfach aufhören, egal wo. Es sei denn, man verfolge das Ziel, unsere Lebensgrundlagen vorsätzlich zu zerstören. Ist es das, was sie (sagen) wollen?

          • Peter Schmid sagt:

            @Binsberger. Da haben Sie Recht. Allerdings werden Sie sich in einem kleinen Land mit hoher Siedlungsdichte bei gleichbleibend hoher Einwanderung irgendwann mal die Frage stellen wo genau denn die Mehr-Energie die verbraucht wird herkommen soll. Mit Wind und Sonnenenergie könnte man wohl zur Zeit viel abdecken, und vielleicht sogar das Eine oder andere AKW abschalten. Aber was ist bei 10, 15, 20Mio? Die CH ist nun mal ein temperiertes Land und wir müssen unsere Häuser heizen. Kaufen Sie dann AKW-Strom aus Frankreich, importieren wir noch mehr Oel? Oder bauen wir selbst noch mehr (neue) AKW’s?

          • Mark Keller sagt:

            Peter Schmid, wenn wir den Energiebedarf pro Kopf um einen Drittel senken, was glauben Sie wie viele Köpfe mehr wir mit dem heutigen Energiebedarf durchbringen?

          • Peter Schmid sagt:

            @M. Keller. Und was nützt es der Natur wenn diese Ersparnis innerhalb nur eines Jahrzehnts durch Einwanderung wieder egalisiert wird, und für unsere Nachkommen (plus all der Nachkommen der Einwanderer) nichts mehr übrig bleibt? Für wen ist eine solche Endlosspirale überhaupt gut?

        • Dieter Sprenger sagt:

          @ N. Binsberger , Sie widersprechen sich selbst, einerseits wollen Sie intakte Natur- und Umweltverhältnisse wie zu Steinzeiten, andererseits befürworten Sie eine möglichste hohe Bevölkerungsdichte. Anscheinend steht die Ideologie über dem gesunden Menschenverstand und Logik ! Zudem ist es schwammig zu Behaupten dass unsere zivilisierte westliche Bevölkerung alles nur Verschwender seien ! Klar dass Beispielsweise ein Bettler in Indien oder Nomade in der Sahelzone weit weniger Ressourcen verbraucht und benötigt. Hier leben wir in einer anderen Klimazone und anderen System, es gibt kein zurück !

          • @Sprenger 0:41: Alle heute lebenden 7 Milliarden Menschen würden sitzend auf der Insel Mallorca Platz haben. Die Produktivität der landwirtschaftlichen Flächen würde ausreichen, um 49 Milliarden Menschen zu ernähren. 1972 betrug das Bevölkerungswachstum 2%. Seither sinkt es stetig. Ab 2070 wird es 0% betragen und danach werden wir immer weniger. „Überbevölkerung“ ist global gesehen inexistent und wird es immer bleiben.

          • Roland K. Moser sagt:

            Ich habe gerechnet:
            Wenn wir die 10’000 km2 Landwirtschaftsland gleich dicht besiedeln, wie die aktuellen 3’000 km2 Siedlungsfläche (mit 8 Mio.) besiedelt sind, leben danach in der Schweiz total 35’000’000 Mio. Menschen.
            Ist es das, was Sie wollen?
            Wann ist Schluss mit dem Bevölkerungswachstum in der Schweiz?

        • Schneeberger sagt:

          Liebe Leute. Ihr könnt nicht dauernd den Wutbürgerinitativen gegen Migration zustimmen, und dann immer wieder die wachstumstreibenden Parteien, vorab die Bürgerlichen, aber auch die SP wählen! Denn es ist unsere Wirtschaft bzw. deren perverser Wachstumszwang, der nach immer mehr Konsumenten lechzt! Die Migrationskette reicht von den ärmsten Ländern, dort wo – excusez – die „Massenproduktion“ von Migranten aufgrund wirtschatlicher Not beginnt, bis hinauf zu den reichsten. Wer die Wirtschaftsmigration kritisiert, muss bei der Ursache ‚Wirtschaft‘ ansetzen und nicht beim Symptom ‚Migration‘!

    • K.V. sagt:

      Als erstes gehörten solche Leute wie sie hier weg geschafft, Herr Moser. Was glauben sie eigentlich, wer sie sind? Etwas besseres? Aufgrund was genau? Die Schweiz kann noch viel mehr Leute ernähren als jetzt. Sie werden sehen. Ob es ihnen nun passt oder nicht.

      • Hans - Urich Vogt sagt:

        @K.V. Wenn Sie gegenüber anderen Kommentatoren untergriffig werden sollten Sie mindestens den Mut aufbringen mit ihrem vollen Namen dazu zustehen. Sie sind schlicht feige! Über die Höhe einer Bevölkerungsgrenze in der Schweiz kam man ruhig geteilter Meinung sein. Für ihre Aussage „…noch viel mehr Leute ernähren“ müssten Sie aber schon noch ein paar Argumente nachliefern.

        • Nadine Binsberger sagt:

          @Vogt 9:08: Von den problemlos geniessbaren landwirtschaftlichen Produkten kommen nur 50% auf den Markt, weil sie unförmig, zu gross oder zu klein oder sonstwie unästhetisch oder etwas unpraktisch sind. Unsere Landwirtschaft ist also doppelt so produktiv, als es der Markt wahrhaben möchte.

          • Roland K. Moser sagt:

            Gemäss Ihrer Aussage kann man also mit 1 Hektare Landwirtschafsland 10 Menschen ernähren? Vergessen Sie es schnell wieder, bevor Sie ausgelacht werden.
            Mit einer 1 Hektare Landwirtschaftsland kann man in unserem Klima 4 bis 5 Menschen ernähren. Im immergrünen Afrika ist es seltsamerweise dieselbe Zahl.
            Woher haben Sie diese 50 %? Von Economiesuisse?

          • Mark Keller sagt:

            Scheinbar wollen (oder können) Sie den Punkt von Nadine Binsberger schlicht nicht verstehen. Ist halt einfacher die Ausschaffung von Ausländern und Schweizern zu propagieren.

          • Roland K. Moser sagt:

            @ Mark Keller
            Nadine Binsberger hat nichts anderes gesagt, als dass man mit der einen Million Hektaren Landwirtschaftsland 10 Millionen Menschen ernähren kann. Nur ist es halt so, dass man damit maximal 5 Millionen Menschen ernähren kann.

          • @Moser 22:40: Ihre Behauptung ist falsch (darum untermauern sie sie nicht). Sie geht davon aus, dass wir weiterhin wie bisher 50% der problemlos geniessbaren landwirtschaftlichen Erzeugnisse vernichten, bevor sie auf den Markt kommen.

          • Roland K. Moser sagt:

            Nein Frau Binsberger, eben nicht.

            Dass man mit 1 Hektare bis zu 5 Menschen p.a. ernähren kann ist keine Behauptung, sondern Tatsache. Selbst im immergrünen Teil Afrikas kommt man auf maximal 5,9 Menschen p.a. mit 1 Hektare.

      • R. Merten sagt:

        Sie sollten sich mit den Realitäten endlich vertraut machen K.V. ! Es ist aber sinnlos, Unwissenden valable Argumente vorzubringen, die bereits seit langem bekannt sind und weitgehend in der Bevölkerung akzeptiert sind.

        • Mark Keller sagt:

          Mir sind „Unwissende“ lieber, als Halbwissende, die glauben die Weisheit gepachtet zu haben, und dann Fehlentscheide fällen!

        • Guido Meier sagt:

          Sorry, aber Ideologen brauche keine Fakten. Es ist müssig, so zu tun, als wäre die Rechtfertigungen Argumente.

          Es gibt einfach Leute, für die gilt: „Ausländer raus“, „EU nein“ usw. Es ist wie im Fussball oder in einer anderen Religion, der Glaube ersetzt alles. Der Fussball-Hooligen hat doch mit eigenen Augen gesehen, dass der Gegner eine Schwalbe und der eigene Spieler brutal gefoult wurde und entsprechend kein Verständnis für den Schiri, der was Falsches gesehen hat.

          Früher hatten Ausländer schlechte Gene, heute ist das CH-Boot wieder voll. Fakten braucht hier keiner, die verunsichern nur

      • will williamson sagt:

        Aus eigener Produktion kann die Schweiz heute schon nur etwa 40% der Bevölkerung ernähren. Wie Sie zu Ihrem Schluss kommen, ist daher nicht nachvollziehbar. Aussagen aus dem hohlen Bauch sind nicht dienlich. Ob es Ihnen nun passt oder nicht!

        • Nadine Binsberger sagt:

          @williamson 9:32: Nur die Hälfte der problemlos geniessbaren CH landwirtschaftlichen Produke wird vom Markt erfasst. Die andere Hälfte wird schon vorher vernichtet.

      • will williamson sagt:

        Ist K. V. die Abkürzung für „Kein Verstand“ oder für was sonst?

        • Dieter Sprenger sagt:

          Anhand der Kommentare von K.V meint es diese Person kaum selbst im ernst , sondern möchte nur andere zu Gegenreaktionen provozieren !

      • Roland K. Moser sagt:

        🙂
        Die Schweiz kann 5 Millionen Menschen ernähren, weil die Schweiz nur 1 Million Hektaren Landwirtschaftsland hat.

        • Mark Keller sagt:

          Die globale Landwirtschaft kann problemlos die gesamte heutige Erdbevölkerung ernähren. Wir sind also nicht übervölkert. Es ist nicht ein Mengenproblem, sondern ein Verteilproblem. Die Nahrungsmittelproduktion an willkürlich gezogene Grenzen von Staaten zu binden ist ein Konzept, das noch nie funktioniert hat, seit es diese Grenzen gibt.

          • Josef Marti sagt:

            Wo leben Sie eigentlich? Seit Menschen Gedenken betreiben USA, EU und CH einen gigantischen Landwirtschaftsprotektionismus, dieses Konzept ist seit Ewigkeiten funktionierende Realität.

          • Mark Keller sagt:

            Joseph Marti, der werte Roland K. Moser will die Nahrungsmittelproduktion an den Grenzen der Nationalstaaten festmachen. Kein Import und kein Export. Nahrungsmittel sollen dort produziert werden, wo sie verzehrt werden. Übervölkert ist ein Staat dann, wenn er dies nicht schafft. Daher will Roalnd K. Moser ja auch alle Ausländer und auch Schweizer ausschaffen.

            Landwirtschaftssubventionen und die Zerstörung lokaler Nahrungsmittelproduktion sind ein ganz anderes Thema.

            Es können mit der weltweiten Landwirtschaft für alle auf der Erde lebenden Menschen genügend Lebensmittel erzeugt werden.

          • will williamson sagt:

            Ich stelle mit Freude fest, dass Herr Keller vom ewigen Frieden ausgeht. So lange dieser währt, ist die Versorgung der Schweiz gewährleistet. Dass er in Europa zumindest gefährdet ist, wenn die Friedensnobelpreisträgerin EU und ihre Kameraden von jenseits des grossen Teichs den russischen Bären zu sehr kitzeln, erleben wir gerade. Da schon im WK2 jede Blumenrabatte mit Kartoffeln bepflanzt werden musste, wird die Pflanzfläche bei einer Isolation im Krisenfall nicht mehr ausreichen.

          • Mark Keller sagt:

            Und wer glaubt das Märcen von der wehrhaften, sich selbst versorgenden Schweiz während dem WK II immer noch?

            Weder der Westen noch Russland können sich eine militärische Konfrontation leisten. Je grösser die wirtschaftlichen Verflechtungen sind, desto weniger wird ein Konflikt mit militärischen Mitteln ausgetragen.

        • Felix Rothenbühler sagt:

          Die Schweiz kann NULL Autos bewegen, da die Schweiz NULL Liter Erdöl fördert. Ebenso kann die Schweiz NULL AKWs betreiben, da in der Schweiz NULL g Uran gefördert werden. Warum nur sollten wir bei Strom und Landwirtschaft autark sein müssen?

          • Roland K. Moser sagt:

            Rechnen Sie mal: Pro Tag werden die Lebensmittel für 3 Millionen Menschen in die Schweiz importiert. CO2, Umweltschutz und so. Plötzlich nicht mehr wichtig, wenn es um die Fetisch-Objekte der Roten und Grünen geht?

          • Guido Meier sagt:

            Durch Vegane-Ernährung und durch Verzehr von Insekten würde der Co2-Ausstoss massiv reduziert werden.

            Nicht das ich das will, denn ich will Schockalade, Rind aus Argentinien und vielleicht sogar Wodka aus Russland, aber auch Rohstoffe für Bier und Wein aus Frankreich, Compter-Zeugs aus der USA, Auto aus Japan, edle Hölzer aus Afrika und Öl von Moslems (oder Russen, Norweger oder der USA – aber unser Öl kommt halt aus dem bösen arabischen Raum) usw. usf.
            Dann mache ich noch Ferine in Kuba bei meine politischen Gesinnungsgenossen.

        • Peter Klopp sagt:

          Herr Moser! Sie brauchen nicht nur Fläche für die Nahrungsmittelproduktion, sondern auch Futtermittel, Saatgut und Pestizide die praktisch alle aus dem Ausland kommen. Also geht ohne Importe nix, weshalb wir hier ja auch 8, 10, 15 Millionen Menschen ernähren können.
          Wo leben sie eigentlich?

          • Roland K. Moser sagt:

            Lieber Mann
            Es ist Tatsache: Mit 1 Hektare Landwirtschaftsland können Sie bis zu 5 Menschen ernähren. Auch ohne Futtermittelimporte. Allerdings gibt es dann vermutlich nur noch 4 bis 5 mal die Woche Fleisch.

      • Thomas Meier sagt:

        Googeln Sie mal seinen Namen, dann ist der Fall relativ klar dass er ein Rechtsextremer ist. Sein „Argument“ hier ist ja auch klassische Rassenlehre, nur „reine“ Schweizer sollen hier leben dürfen. Kein Ahnung, warum solche Kommentar überhaupt toleriert werden. Ausserdem ist das Argument peinlich schlecht: 1. Führt Abschottung und Nationalismus zu Krieg, wirtschaftlich Unabhängigkeit bewirkt das Gegenteil. 2. Könnten wir auch mit 5 Mio nicht durchkommen, da z.B. unsere Landwirtschaft Bezin braucht, welches wer bekanntlich importieren…

        • Roland K. Moser sagt:

          Informieren Sie sich bitte, was ein Rechtsextremer ist. Ich bin keiner und kann auch keiner sein, denn ich will die Demokratie ausbauen.
          Zudem bin ich kein Rassist.

          • Mark Keller sagt:

            Wie würden Sie sich denn bezeichnen? Wollen Sie denn nicht, dass alle Menschen schön da bleiben wo sie geboren wurden?

          • Guido Meier sagt:

            Nicht nur die Menschen, sollen dort bleiben, wo sie geboren wurden – sondern die Lebensmittel sollen dort gegessen werden, wo sie produziert werden.

            Das System gibt es meines Wissens nur in Nord-Korea und Kuba. Also eher in Sozialistischen Totalitären-Staaten.

          • Roland K. Moser sagt:

            Fast genau!
            Die Menschen sollen dort leben, wo ihre Lebensmittel „wachsen“. Und die Wirtschaft soll gefälligst dort produzieren, wo es Menschen hat, und nicht die Migration anheizen.

      • Christoph sagt:

        Die Schweiz konnte ’39-’45 mit Ach und Krach 4 Mio. ernähren. Heute dürften die Landwirtschaft vielleicht noch 2,5 Mio durchbringen. Man darf nicht davon ausgehen, dass der Import von Lebensmitteln eine Selbstverständlichkeit ist die anhält. Waren vor 15 Jahren die Lebensmittelvorräte in Europa für 4 Jahre ausreichend, sind es heute noch 9 Monate.
        Die Klimaveränderung, Tierseuchen, Naturkatastrophen, Kriege, Unruhen… das kann sich alles sehr rasch und sehr negativ auswirken. Der CH-Franken ist auch nur eine Papierwährung, die gehen alle Hopps. Dann gibt’s auch für uns nur noch leere Regale.

        • Roland K. Moser sagt:

          Gemäss BLW und BfS kann die CH-Landwirtschaft mit den 1 Millionen Hektaren Landwirtschaftsland 5 Mio. Menschen ernähren.
          5 Personen pro 1 Hektare.

          • Guido Meier sagt:

            Gemäss BLW und BfS kann die CH-Landwirtschaft mit den 1 Millionen Hektaren Landwirtschaftsland nur dann 5 Mio. Menschen ernähren, wenn:
            1. Polen in der Landwirtschaft helfen
            2. Die EU uns mit Traktoren beliefert
            3. Die Welt uns Produkte zur Verfügung stellt, die hier nicht gedeihen (Kakao, Hopfen und Kokain)
            4. und sogar die Moselms müssen uns helfen: Öl für das Benzin zur Verfügung stellen

            Wirtschaftlich Sinnvoller ist es deshalb, Lebensmittel (nur die besten) in die Schweiz zu importieren…
            …aber bitte mit gutem Vorbild voraus und Bevölkerung um eine Person reduzieren und auswandern.

          • Stef Burgmüller sagt:

            Werter Guido Meier…
            1. wohl noch nie was von Landdienst gehört
            2.Traktoren bauen wir selber, schon lange
            3.Wenn Hopfen in Bayern wächst sollte es auch hier gelingen
            4. Seit wann sind Norweger, Russen etc. Moslems?
            5. Auswanderungsempfehlungen eines bekennenden Secondos muten irgendwie komisch an.

          • Guido Meier sagt:

            1. Vom Landdienst habe ich gehört – von meinem Grossvater…
            2. Für Traktoren braucht es Stahl – irgendwie beisse ich auf Granit
            3. Irgendwie ist Hopfen&Malz verlozen; es ist eine Bier-Idee autark in der CH leben zu wollen – beide Rohstoffe sind auf Gedeih und Verderb in der CH nicht anpflanzbar – es würde nur hartes Brot geben
            4. Norweger und Russen liegt nicht Schweizer, Norwegen ist im EWR und Russland auf der Krim
            5. Wer sonst soll Auswanderungsempfehlungen abgeben, als einer, der schon mal im Ausland war? Und überigens ist nicht jeder mit 2 Pässen ein Secondo, es gibt auch „Mischlinge“…

          • Roland K. Moser sagt:

            Herr Meier.
            Die Zahl 5 Personen pro Hektare ist weltweit +/- dieselbe. Auf dem ganzen Planeten ist es so, nicht nur in der Schweiz. Beginnen Sie jetzt mal zu rechnen bitte?

          • Guido Meier sagt:

            Lieber Roland K. Moser
            Sie ignorieren leider völlig den Themazweig hier: Nun ich stelle fest, das Leben hat nicht nur Schockoladen-Seiten, aber wir importieren quasi alles Warum keine Lebensmittel importieren? Ich würde sie gerne weiter durch den Kakao ziehen, aber machen wir mal Nägel mit Stahl-Köpfen und senken das Gesprächsniveau:
            Der Kaolorien-Verbrauch in Indien gestaltet sich aufgrund der Effizenten, bei einer Vegan-Kultur um den Faktor 5 schon nur mit dieser Massnahme lassen sich 25 Mio. durchfütern. Mit 20’000 Gigatonnen Insekten nochmals 20 Mio. Leute = Bahrain-Bevölkerungsdichte-Co2.

          • Roland K. Moser sagt:

            Sie meinen vegetarisch und nicht vegan?

          • Guido Meier sagt:

            ja diese Unterscheidung ist jetzt natürlich wichtig – am besten mal in Indien gucken gehen und dort bleiben und somit die Schweiz um eine Person reduzieren – danke im Voraus. Immer mit gutem Beispiel voraus.

    • gaston sagt:

      Die Menschheit würde momentan eine 2,5 mal so grosse Erde benötigen damit sich die verbrauchten Ressourcen gleichwertig regenerieren können. Bald wird es noch mehr. Wir könnten jetzt 70% der Menschheit auf den Mond schicken, dann hätten wir wieder Platz und der Urwald wächst wieder nach etc.. Problem gelöst! – Halt – Die Menschen kommen ja gar nicht vom Mond sondern von der Erde. Und wenn die Schweiz als gut situierte Nation von der Menschheit profitiert, sollte sie auch die negativeren Aspekte nicht abwälzen. Das nennt man sonst nehmen und nicht geben.

    • Josef Marti sagt:

      Ein solcher Rückgang der Bevölkerung ist nur mit krasser Wirtschaftsschrumpfung und deflationären Phasen mit stark sinkendem Lebensstandard und sinkendem pro Kopf Einkommen denkbar. Wohl eher geht das berühmte Kamel durchs Nadelöhr als dass sich das typische schweizer Konsumentenschweinchen für weniger Konsum und tiefen Lebensstandard entscheidet.
      Abgesehen davon bringt die CH nicht mal illegale Asylanten wieder los; die besten Chancen auf garantierten Aufenthalt und Existenzrecht in CH haben die sanspapiers. Der CH Büezer hat weder ein Recht auf Arbeit noch auf Wohnung und Existenz.

      • Roberto Conte sagt:

        Mitunter ein Problem ist für die Schweiz, dass die Bodenschatz Resourcen nicht vorhanden sind. Das heisst, dass wir sehr viele Rohstoffe zukaufen müssen. Die Agrarwirtschaft produziert ebenfalls nur einen Teil um die eigene Bevölkerung vollends zu ernähren reicht dies natürlich bei weitem nicht. Wie Sie auch feststellen haben wir viele Immigranten aus fernen Ländern teils mit und ohne Ausweise, welche bei uns über eine längere Phase gehätschelt werden. Asylanten welche sich nicht an die CH-Rechte halten und straffällig werden, müssten blitzartig ausgeschafft werden. Da happerts im System.

    • Schumacher sagt:

      Genau alle Ausländer und die mit nicht Schweizer Wurzeln ausweisen. Aber erst mal Ahnennachweise erbringen lassen und dann den Pass markieren und nicht die Armbinde vergessen. Man hat ja Erfahrung damit, immerhin hat die Schweiz den Judenstempel im Pass erfunden.

    • Johann Bauer sagt:

      Die Romandie soll doch alle Immigranten aufnehmen,
      85’000 netto jedes Jahr!

    • SrdjanM sagt:

      „Repartriierung“? Hört sich an wie Zwangsdeportation. Ist auch wohl so gemeint.
      Naturschutz vor Menschenrechten? AHV wird dann in Kartoffeln ausbezahlt?

      Ja, die Realität scheint für min. 30% der Bevölkerung eine schwer begreifende Sache zu sein.

    • erika sagt:

      folgt man ihrer „argumentation“, herr moser, dann hilft darüberhinaus nur noch chinas einkindpolitik… nein danke!

    • sabine wirth sagt:

      @ Roland K. Moser Schade, Herr Moser, dass Sie mit Ihrer absurden Forderung einer „Repatriierung Eingebürgerter…“
      den Ecopop Gegnern immer wieder Munition liefern….Sie schaden dem sachlichen und moderaten Ecopop-Anliegen mehr als Sie denken.

      • Roland K. Moser sagt:

        Ich denke weiter als Ecopop.

        • gaston sagt:

          @Roland K. Moser. Sie denken wohl an eine Art „Endlösung“ nehme ich an.

        • Patrick Tanner sagt:

          Trotzdem sind wir von ECOPOP mit Ihren absurden und intoleranten Forderungen in keiner Weise einverstanden, denn unser Anliegen ist moderat. Deshalb grenzen wir uns von Ihren inhumanen Forderungen strickt ab!

          • Mark Keller sagt:

            Genau, sie von Ecopop wollen auf „humane“ Weise unseren Wohlstand runterfahren. Erläutern Sie mir einmal, wie sie von Ecopop das Demographieproblem lösen wollen, wenn ihre Initiative angenommen wird?

          • Roland K. Moser sagt:

            @ Mark Keller
            Erläutern Sie uns mal, wie Sie das Demographie-Problem lösen wollen, wenn in der Schweiz bereits 35 Millionen Menschen leben und uns das Ausland nicht noch mehr zusätzliche Lebensmittel liefern kann, weil deren Landwirtschaftsland immer weniger wird, weil deren Bevölkerung auch immer mehr wächst.

          • Roland K. Moser sagt:

            Ein Plus für die Annahme der Ecopop-Initiative ist, dass die PFZ gekündigt werden muss.

          • Guido Meier sagt:

            Als Einkäufer nur in der Schweiz tätig?

    • Alex Kramer sagt:

      Der Zug ist längst abgefahren, Herr Moser. Wenn Sie gewisse Landstriche mit der Situation vor 20 Jahren vergleichen müssten Sie eigentlich zum Schluss kommen, dass sehr viel bestes Kulturland dem Boom, aber vor allem dem Schnellen Geld geopfert worden ist. Und zwar just von den landwirtschaftlichen Kreisen (Bauernpartei…), welche heute mit der „Sicherstellung der Versorgung“ neue Subventionen vom Bund abpressen wollen.
      Wir haben uns verkauft. Niemand will die Bausünden rückgängig machen, welche z.B. in der Magadino-Ebene gut ersichtlich, getätigt worden sind, nur um Kartoffeln zu setzen.

    • Adrian E. sagt:

      Wie viele Menschen ernährt werden können, hängt von vielen Faktoren ab. Viel grössere Mengen an Agrarflächen und Wasser werden benötigt, wenn Menschen weiterhin so unsinnig grosse Mengen an Fleisch und Milchprodukten konsumieren. Wenn zuerst Nutztiere, die ausgebeutet werden, gefüttert werden müssen und Menschen dann Tierprodukte konsumieren, ist das viel verschwenderischer als wenn sich Menschen direkt pflanzlich ernähren. Aber einige wollen lieber Argumente für eine fremdenfeindliche Abschottung suchen, statt ihren ökologischen Fussabdruck zu verringern und weniger Ressourcen zu verbrauchen.

    • Leo Klaus sagt:

      Also warum die eingebürgerte? Sie sind genauso Schweizer wie ich und Sie. Oder haben Sie Denkmalstatus? Wenn man konsequent die Umwelt schoenen wollte, muesste man diejenigen aus dem Land verweisen, die am meisten Resourcen brauchen, also alle Hueslibesitzer, alle Autofahrer und alle mit langem Arbeitsweg, nicht wahr?

      Man muesste sogar eine teure „Bodennuetzungssteuer“ einfuehren, eine die davon abhaengt, wie viel Boden eine Person fuer sich in Anspruch nimmt, inklusive Garten/Keller/Umschwung/Parkplatz. So wuerde man diejenigen entlasten die in Wohnblocks leben.

      • Thomas Bächler sagt:

        @L. Klaus, sowas wie Bodennutzungssteuer gibt’s bereits, nennt sich Eigenmietwert, wird auch anhand von der Grösse von Haus und Grundstück berechnet.

        • will williamson sagt:

          Hinzu kommt noch die Grundsteuer und die Entwässerungsgebühr und die Vermögenssteuer auf dem Wert des Grundstücks.

    • yves montani sagt:

      ihre argumentationskette und -schluss ist eine unglaubliche fehlleistung. diese arroganz!
      die ernährung als das mass der dinge zu nehmen ist absolut abenteuerlich und vollständig falsch. die menschen leben auf dieser erde und müssen ernährt werden. und sie können ernährt werden. das wissen sie ganau. spinnen wir das doch weiter: woher ist denn ihre familie? aus zürich? ja? gehen sie – ich bitte sie – in den kanton zurück, der sie zu ernähren hat. sie können das nun beliebig bis auf die gemeindebene weitertreiben!

      • Mark Keller sagt:

        Richtig, schliesslich hat jeder Schweizer einen Heimatort. Dieser Heimatort müsste eigentlich für die Ernährung seiner Bürger aufkommen. Und jeder dieser Orte darf nur soviele Bürger haben, wie er ohne Nahrungsmittel zuzukaufen aus eigener Kraft ernähren kann! Sie finden dies absurd? Sehen Sie, ich auch!

    • Paul Levi sagt:

      Wie Sie wohl wissen, leben wir in einer direkten Demokratie. Und da haben solche unsinnige Vorschläge Null Komma Null Chancen angenommen zu werden. Schon Ecopop wird wohl abgelehnt. Es macht gar keinen Sinn, auch nur eine Sekunde über Ihren Vorschlag nachzudenken. Anstatt solchen Unsinn zu verbreiten sollten Sie mal anfangen Unterschriften zu sammeln. Viel Erfolg!

      Es ist illusorisch zu meinen, dass die Schweiz 5 Mio ernähren könnte. Nichmal während dem 2. Weltkrieg hat es die Schweiz fertiggebracht.

      • Roland K. Moser sagt:

        Gemäss dem BfS und BLW kann die Schweiz 5 Millionen Menschen ernähren.

        • Guido Meier sagt:

          Dann werden wohl gemäss BfS und BLW bald 3 Millionen Menschen in der Schweiz verhungern, denn einige wollen die Grenzen ja zu machen…

    • Nadine Binsberger sagt:

      @Moser 7:05: Zitat „…es kommt nämlich darauf an, auf welcher Seite der Grenze die Emmissionen gemacht werden, denn sonst müssten wir ja die AKW nicth abstellen und auch nicht sparsamere Autos fahren.“ Einspruch! Gerade weil es nicht drauf ankommt, auf welcher Seite einer Grenze die Umweltbelastung passiert, muss man überall AKW’s ausschalten, sparsamer autofahren, etc. Wenn die Umweltbelastung an den Grenzen halt machen würde, dann wärs mir (fast) egal, wenn die eine oder andere Nation sich selber vergast – einfach vorher noch die aufmerksameren Bürger ausreisen lassen bitte!

      • Roland K. Moser sagt:

        Keineswegs!
        Für Sie spielt es keine Rolle, wo die Menschen leben, dann spielt es auch keine Rolle, wo die AKW stehen. Wir bauen jetzt noch 3 AKW.

        • @Moser 17:28: Die Menschen dies- und jenseits der nationalen Grenzen werden durch AKW’s bedroht. Darum bauen „wir“ lieber keine AKW’s. Oder wollen wir die Menschen dies- und jenseits der nationalen Grenzen bedrohen?

          • Roland K. Moser sagt:

            Die AKW in der Schweiz liefern Strom für zufällig 3 Millionen Menschen, die rein zufällig überzählig sind, weil die Schweiz rein zufällig nur 5 Millionen Menschen ernähren kann.
            Wir können die AKW nicht einfach abstellen, weil dann einfach zuwenig Strom für 8 Mio. Menschen vorhanden ist.
            Noch besser: Ich will die AKW auch abstellen. Und ich bin nicht im Geringsten bereit, mich einzuschränken, nur weil die Schweiz zwecks Abzocke überbevölkert und zubetoniert wurde.

  • Ernst Hasler sagt:

    Alles realitätsfremde Luftblasen, die wir leider aus grünen Ecken schon hinlänglich gewohnt sind. Was wir brauchen ist weniger Multi-Kulti, mehr Produktivität (technische). Lebensqualität kann nur mit Abbau der Erdbevölkerung erzielt werden. Erziehung ist ein Wunschtraum, nur unausweichlicher Druck kann zum Ziel führen. Jegliche Entwicklungshilfe, der vorwiegend der Sozialindustrie dient, gehört eingestellt.

    • gaston sagt:

      „Jegliche Entwicklungshilfe einstellen“ Das ist die realitätsfremde Luftblase

      • gaston sagt:

        Ach ja – Abbau der Erdbevölkerung ist dann schon die zweite realitätsfremde Luftblase in ihrem Kommentar Herr Hasler

    • K.V. sagt:

      Zum Glück leben auch sie nicht ewig… gut zu wissen.

    • Markus Rytz R sagt:

      Abbau der Weltbevölkerung? So, so! Was schwebt Ihnen denn da so konkret vor? Genozid, KZ mit Vergasung, Akitves Versenken von Flüchtlingsschiffen, Freitod für alle über 70-jährigen, Verweigerung von Nahrungs- und medizinischer Hilfe in Notstandsgebiete, Eliminierung von minderwertigem Leben wie Invalide, Kranke, Andersdenkende, oder was? Das hatten wir doch schon alles mal, ist zwar ein paar Jahrzehnte her, ist aber nicht vergessen wo das hingeführt hat!

      • Ernst Hasler sagt:

        Rytz, alles was Sie aufzählen ist eher zynischer Natur. Es ist ganz einfach, Länder deren Wirtschaftsleistung nicht genügt ihre Bevölkerung zu ernähren, sollen null Entwicklungshilfe erhalten, bis sie sich deren eigenen Problemen endlich annehmen.
        Deutschland 1950 / 68 Mio, 2010 / 82 Mio, Nigeria 1950 / 32 Mio, 2010 / 168 Mio. Nur Naivlinge sehen hinter solchen Entwicklungen die Probleme nicht. In Nigeria muss man sich nur die heutige Situation anschauen, um die generelle Fehlentwicklung leicht erkennen zu können. Rytz anstelle von Schlagwörtern suchen, sollten Sie über den Tellerrand schauen

        • Nadine Binsberger sagt:

          @Hasler 13:18: Kehren wir zurück zum Thema. Es geht um Umwelt und Ressourcenverbrauch. Die CH gehört zu den 20% der Menschheit, die 80% der Ressourcen verbrauchen. Die allermeisten Zuwanderer gehören genauso wie wir Schweizer zu diesen krassen Ressourcenverschwendern. Wie können wir nun die Umwelt endlich real entlasten? Indem wir weniger verschwenden? Oder indem wir anderen – und uns! – vorschreiben, auf welcher Seite der Landesgrenzen wir unsere Verschwendung kultivieren?

    • R. Merten sagt:

      Ich gebe Hr. Hasler Recht. Weit über 1000 Millionen Entwicklungshilfe im Jahr hat bis heute nicht viel gebracht. Praktisch ganz Afrika ist immer noch im Bürgerkrieg und in Palästina leben sie teilweise noch wie im Mittelalter- notabene trotz grossen Beiträgen der westlichen Welt Viel Geld fliesst auch in die Korruption. Warum gibt eigentlich die DEZA keine Zahlen und Details zur Entwicklungshilfe bekannt ? Obwohl das Gelder der Steuerzahler ist ??? Verheimlichen die Sozis etwas ?

      • gaston sagt:

        Natürlich. Der Sozialistische Geheimbund der Kommunisten hat eine geheime Strategie um den hart arbeitenden SVP wählern das Geld aus der Tasche zu ziehen um dann in Saus und Braus zu leben. Die Sozis haben alle eine Villa an der Goldküste und feiern dann Gutmenschenpartys! Nur deshalb zahlen sie so viel Steuern

        • R. Merten sagt:

          na ja, Gaston. Die Gewerkschaftsfunktionäre mit ihren grossen Löhnen lassen sich auch gerne im Fauteuil verwöhnen, während die Arbeiter saftige Beiträge zahlen müssen. Auch die Cüplisozialisten mit ihren Mehrfamilienhäusern lassen es sich gut gehen. Wenn man die linke Geldverschleuderung im Staatswesen anschaut (ich rede nicht mal von den vielen Carlos) dann könnte einem als Steuerzahler wirklich die Haare zu Berge stehen, Gaston. Und dass die staatliche Misswirtschaft den Linken überhaupt nichts ausmacht und man nie dazu einen Protest hört ist ein Skandal erster Güte !!

  • Ratthon sagt:

    Zuallererst und am dringlichsten muss unser ökologischer Fussabdruck verkleinert werden.

    Vergessen Sies.

  • Peter Balsiger sagt:

    Herr Cramer, wenn Sie in einem Hühnerkäfig wohnen möchten, tun Sie das. Ich lasse Sie mit dieser Meinung durchaus leben. Lassen Sie aber auch meine Meinung leben, wenn ich für mich eben keinen Hühnerkäfig will. Sind Sie und Ihre linken Genossen so demokratisch und weltoffen, dass Sie bei hren Mitbürgern eine solche Einstellung zulassen?
    Bisher scheint mir dies leider nicht so! Das Gesamtbild sieht für mich so aus, dass rechts links leben lässt aber umgekehrt eine Missionierung stattfindet. Das ist definitiv nicht demokratisch und sehr intolerant.

    • Mark Keller sagt:

      Peter Balsiger, was hat verdichtetes Bauen mit Hühnerkäfigen zu tun? Wie wäre es wenn Sie sich mit der Materie zuerst mal auseinandersetzen würden? Weiter sind die Zeiten nun mal vorbei, wo jeder sein Einfamilienhäuschen mit einem 1500 qm Umschwung haben kann. Gibt es wirklich kein anderes Lebensziel und keinen anderen Lebensinhalt als das 1500qm-EFH?

    • Paul Levi sagt:

      Wenn also rechts eine Meinung hat, z.B. keine Klimaziele, dann ist das demokratisch und tolerant. Die Folgeschäden können dann nachfolgende Generationen übernehmen. Wenn links eine Meinung hat, z.B. Einsatz für die Umwelt, dann ist das undemokratisch und intolerant. Seit wann ist eine Meinung zu haben und versuchen die Mehrheit davon zu überzeugen, undemokratisch??

      Wenn jeder in der Schweiz wie Sie in einem Einfamilienhaus leben würde, was ja scheinbar das Recht von jedem sein soll, würde das 640 km2 beanspruchen, mehr als die heutige Siedlungsfläche. Wollen Sie das?

  • Joe Amberg sagt:

    Komplett am Thema vorbei… Die Massenmigration führt zu einem Zerschleiss von bisher unberührter Natur (dort wo die Leute hinmigrieren), während gleichzeitig bestehende Infrastrukturen (dort wo die Leute wegmigriert sind!) ungenützt zerfallen. Das alles hat mit dem „Fussabdruck“ nichts zu tun, und eine Massenmigration macht den Fussabdruck garantiert nicht kleiner!!
    Allein schon die Konzentration der Leute (halb Südeuropa darf nun nach Nordeuropa umsiedeln um überhaupt noch einen Arbeitsplatz zu finden) ist ökologischer Schwachsinn in Reinkultur.

    • Guido Meier sagt:

      „Schwachsinn in Reinkultur“ ist die Angst, dass „halb Südeuropa nach Nordeuropa umsiedeln wird“; diese Angst hatte man in der EU jedesmal gehabt, als es eine Erweiterung gab (mittlerweilen 28 Staaten), aber Ängste und Befürchtungen sind nicht mit Fakten zu wiederlegen – dafür braucht es eine Therapie.

      Wer kann die Schweiz Therapieren? Mit 4% Arbeitslosigkeit und ihrem Dichtestress-Problem?

      • will williamson sagt:

        Lieber Herr Meier. Die wandern eben nicht innerhalb der EU, sondern in die Schweiz. Das war schon vor der EU so. Im 1995 waren bereits um die 820,000 Leute aus den heutigen EU-Ländern in der Schweiz. Dass man hier bremsen will, muss auch nicht mit Angst zu tun haben, sondern kann schlicht gesunder Menschenverstand sein. Der braucht zum Glück keine Therapie, ist aber gefährdet durch Manipulation, z.B. von den Grünen oder Roten oder von der Wirtschaft.

        • Guido Meier sagt:

          Aussagen wie „gefährdet durch Manipulation, z.B. von den Grünen oder Roten oder von der Wirtschaft.“ leidet vermutlich an Verschwörungstheorienities – lässt sich bestimmt auch heilen; anders lässt sich das verzerte Weltbild nicht erklären:

          „Die wandern eben nicht innerhalb der EU, sondern in die Schweiz“ – die EU hat 150 Mio. Einwohner – nicht 800’000 Tausend. – da müssten noch ganz viele in die Schweiz kommen und dann könnten wir vielleicht auch im Appenzell oder im Tessin über den Dichtestress reden – von mir sollten die TI nach ZH ziehen: Vom Süden in den Norden…

          • will williamson sagt:

            Übrigens noch als Nachtrag: Die EU hat nicht 150 Mio. Einwohner sondern um die 500 Mio. Wenn Sie mich korrigieren, sollten Sie sich wenigstens um die Fakten kümmern.

          • Guido Meier sagt:

            Da habe ich mich wohl verzählt oder ich wollte nicht, dass zu viel Angst geschürrt wird 150 Mio. hätten noch Platz bei 500 Mio. könnte es in AI eng werden oder ich wollte mich auf meine Weise über diese Aussage lustig machen:

            „Im 1995 waren bereits um die 820,000 Leute aus den heutigen EU-Ländern in der Schweiz.“

            Per 1995 waren rund 1,5 Mio. Ausländer in der Schweiz – wieviel davon Letten (EU) und wieviele Ukrainer (nicht EU; teilweise wieder Russisch) waren, diese Statistik kenne ich nicht – Zahlen sind wie Meinungen – ich behaupte einfach weiterhin 150 Mio. hat bisher auch keiner gemerkt.

        • Mark Keller sagt:

          Wer manipuliert wohl die Massen in der Schweiz? Dem Volk wird sugeriert die PFZ sei das Problem. Es wurden aber hunderttausende von Arbeitsplätzen geschaffen. Dagegen hatte das Volk nichts. Ganz im Gegenteil, das Volk hat die Ansiedlung von Firmen erst ermöglicht (Tessin). Für diese Arbeitsplätze wurden Arbeitskräfte gebraucht. Diese gab es schlicht nicht in der Schweiz. Also erfolgte die Zuwanderung. Man muss jetzt nicht die Wirkung bekämpfen und die Ursache bestehen lassen. Die Ursache will man gar nicht bekämpfen, da in der BV steht dass die Kontingente auf die WIrtschaft abgestimmt werden!

          • Josef Marti sagt:

            Der Witz ist der Inländervorrang. Es gäbe kein Problem wenn 50+ nicht durch billige junge Ausländer ersetzt werden dürften. Was Sie nicht verstehen ist, dass es dem internat. Kapital dank PFZ nur um Lohndruck und dadurch Maximierung der Vermögens- und Unternehmenseinkommen (Zinsen, Mieten/Pachten, Profite) geht, Arbeitslose CH 50+ bitte zulasten Steuerzahler entsorgen. Sekundiert wird dies durch Steuerumlagerungspolitik auf Konsum, Verbrauch und Arbeit, während Profite Steuerermässigung geniessen. Also, Aufwachen aus dem Delirium ist angesagt!! Sonst vermute ich Sie sind einfach Lobbyist.

      • R. Merten sagt:

        Hr. Meier: man sollte alle Geldverschleuderungs-Projekte der Linken Einhalt gebieten und nur noch sinnvolle und sparsame Projekte zulassen, d.h. sparen ! Zudem müsste die Entwicklungshilfe zur Hälfte gekürzt werden. Faulpelze müssten wieder zur Arbeit gezwungen werden, Asylmissbrauch rigoros bekämpft werden und Sans-Papiers, die meistens einfach ihren Pass weggeworfen haben und nicht sagen woher sie kommen, nur noch absolute Nothilfe geben oder in ein neutrales Entwicklungsland ausschaffen. Für ausländische Kriminelle gibt’s keine Auswahlmenues mehr und Internet etc. wird gestrichen !

        • Josef Marti sagt:

          Va. keine koscher und halal Menu mehr. Jeder der kommt muss als Aufnahmekriterium ohne zu Murren einen Cervelat verspeisen können. Das mit der Geldverschwendung stimmt schon, nur muss das auch für diesen unterträglichen Landwirtschafts-Sozialismus in der geschützten Werkstatt gelten.

        • Mark Keller sagt:

          R. Merten, vielleicht sollten Sie Ihr Halbwissen mal auf Vordermann bringen. Sans-Papiers heisst nicht, dass die Leute Ihre ID-Papiere weggeforfen haben. Der Term Sans-Papiers bedeutet lediglich, dass diese Menschen keine güligen Aufenthaltspapiere für den Staat haben, in welchem sie leben. Der Rest Ihres Kommentars disqualifiziert Sie gleich selbst. Da bleibt man schlicht sprachlos!

      • erika sagt:

        danke, herr meier!

    • Adrian E. sagt:

      Ich bin vor ein paar Jahren von Basel nach Zürich gezogen. Ist es nun so, dass dadurch in Zürich „unberührte Natur“ zerstört wird, während in Basel Infrastruktur ungenutzt „verrottet“? Das ist doch absurd. Mit guter Raumplanung und Häusern mit etwas mehr Stockwerken wird keine unberührte Natur zerstört, wenn Wohnraum für etwas mehr Leute geschaffen wird – entscheidend ist, dass nicht immer mehr für Einfamilienhaussiedlungen umgezont wird -, und die Vorstellung von ungenutzt verrottender Infrastruktur ist sowieso absurd.

      • Mark Keller sagt:

        Es ist eben schon merkwürdig. Wenn jemand von Basel, Bern oder Brig nach Zürich zieht ist dies kein Problem. Wenn aber jemand von Stuttgart, Rom oder Madrid nach Zürich oder sonst wohin zieht, ist dies ein Riesenproblem. Warum? Wo liegt der Unterschied?

        • Thomas Bächler sagt:

          solange der Saldo ungefähr ausgeglichen ist, ist das kein Problem. Aber wie fänden Sie das, wenn jetzt je 100000 von Bern und Basel nach Zürich ziehen, aber nur 10000 von Zürich nach Basel und Bern.

  • will williamson sagt:

    Könnte es sein, dass das Problem, wenn es nicht bei der Migration liegt – evtl. bei unseren Grünen liegt?

  • Suter sagt:

    Hört doch auf mit dem ökologischen Fussabdruck und der ökologisierten Fixkosten Theorie. Die zugezogenen kommen ja nicht mit kleinerem ökologischen Fussabdruck, also schiessen sich die Grünen mit ihrer total schwachsinnigen Theorie selbst in den Fuss. Die Grünen glauben sich und ihrer Argumentation ja selber nicht, belügen sich selbst. Jeder netto zugezogene fördert die Zubetonierung der CH. Was finden die Grünen daran gut? Wollen sie Meister der inkonsequenten Politik werden?

    • Rudolf Steiner sagt:

      Nein, die verkappten Konservativen (Grünen) und die SP haben längst begriffen, dass sich ihre Phantasie von ewig wachsenden Staatsausgaben, d.h. Frühpensionierung ohne jegliche Einbusse nur mit einem quantitativen Wachstum, d.h. andauernder Einwanderung finanzieren lässt.

  • Hans Müller sagt:

    Der gesamte Ressourcenverbrauch ist ein Produkt aus dem Verbrauch/Kopf und der Anzahl Köpfe. Solange der Prokopfverbrauch nicht Null ist, ist für den Ressourcenverbrauch daher auch die Anzahl Köpfe massgebend. Der Prokopfverbrauch muss auf jeden Fall gesenkt werden, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass auch die Anzahl der Köpfe nicht ungebremst wachsen kann. Es wäre endlich an der Zeit, dass dieses einfache mathematische Prinzip auch von den Fundi-Grünen anerkannt würde.

    • Felix Rothenbühler sagt:

      Wird es doch. Aber die Priorität liegt nun mal auf dem Ressourcenverbrauch. Ist es nicht unglaublich frech, wenn wir Schweizer Ressourcen für 3 bis 4 Personen verbrauchen und damit quasi 2 bis 3 Personen die Existenz absprechen? Bevor wir unseren eigenen, schweizerischen Ressourcenverbrauch nicht nahe an 1 bringen oder darunter, ist es arrogant, überheblich und rassistisch, die Bevölkerungszahl senken zu wollen.

      • Bruno sagt:

        Wie gross ist denn Ihr Verbrauch? Ihren Statements entsprechend höchstens 0,1? Ihre Argumentation tönt arrogant und überheblich. Ich bin mir auch nicht sicher, ob sie wissen wovon sie reden und was der Fussabdruck 1 bedeutet.

        • Felix Rothenbühler sagt:

          Als Schweizer ist der Fussabdruck per se nicht unter ca. 2 zu bringen. Unser persönlicher liegt nur unwesentlich darüber, tut hier aber auch nichts zur Sache. Ich fordere nicht, dass wir Engel werden, es genügt, wenn wir uns ehrlich anstrengen und aus lauter Dumm- und Faulheit nicht länger zu den grössten Verschwendern der Welt gehören. Und es genügt auch, wenn wir nicht länger auf andere zeigen, sondern bei uns selber beginnen. Danke.

          • Hans Müller sagt:

            Das genügt leider nur auf Zeit, irgendwann kommen wir auch mit 2 an den Punkt, wo das Bevölkerungswachstum begrenzt werden muss. Nehmen Sie das doch einfach mal zur Kenntnis. Danke!

          • Mark Keller sagt:

            Hans Müller, das Bevölkerungswachstum muss gar nicht begrenzt werden. Die Natur wird das schon regeln. Die Frage ist nicht ob sie es tun wird, sondern nur wann sie es tun wird.

      • Carlo Müller sagt:

        Ich wüsste nicht, was daran frech sein sollte, Herr Rothenbühler. Der hohe Ressourcenverbrauch ist ein Resultat unseres Wohlstandes, den wir und insbesondere unsere Vorfahren erarbeitet haben.
        Es ist auch nicht unser Fehler, dass in anderen Regionen der Welt ein ungezügeltes und absolut unverantwortliches Bevölkerungswachstum zugelassen wird. Oder finden Sie ernsthaft, dass wir uns deswegen einschränken und auf einen Teil unseres Wohlstands verzichten sollten? Auf keinen Fall!

        • Felix Rothenbühler sagt:

          @Müller: Unser Wohlstand bzw. der mit diesem einhergehenden Ressourcenverbrauch ist nicht nachhaltig. Wir schädigen also die Zukunft unserer Kinder.
          Sie wollen nicht verzichten, dafür anderen den Wohlstand oder gleich die Existenzberechtigung absprechen. Nun gut, Sie sind wenigstens ehrlich. Aber fair ist das nicht. Ich bleibe dabei: Es ist frech, arrogant und rassistisch.

          • Hans Müller sagt:

            Es wird doch immer (paradoxerwiese auch von links-grüner Seite) argumentiert, dass wir die Zuwanderung brauchen, um unseren Wohlstand zu sichern. Also was jetzt??? Für Sie scheint dieses Argument also nicht zu gelten. Vielleicht können Sie mir ja endlich einmal erklären, was die Vorteile eines grenzenlosen Bevölkerungswachstums sind. Die Nachteile sind ja wohl bekannt.

      • Hans Müller sagt:

        Ich will die Bevölkerungszahl nicht senken, ich möchte lediglich ein vernünftiges Wachstum. 0.2% entspricht dem Szenario „Mittel“ des Bundes. Da jedes Jahr ca. 100’000 Menschen aus der CH auswandern, können auch mit Ecopop immer noch 116’000 einwandern. Ich sehe nicht ein, was daran rassistisch sein soll. Aber schon klar, man kann logischerweise nie etwas Negatives über die grenzenlose Zuwanderung sagen, wenn man den Wachstumsskeptikern gleich die Rassismusetikette umhängt. Warum kann man nicht den Prokopfverbrauch senken UND die Zuwanderung begrenzen???

        • Mark Keller sagt:

          Hans Müller, dummerweise leben wir in einem kapitalitischen System. Wollen Sie den Kapitalismus abschaffen? Nein? Aber das Wachstum wollen Sie zurückschrauben? Wie geht beides zusammen?

    • Adrian E. sagt:

      Meinen Sie, dass durch die Einwanderung mehr Leute entstehen? Ob jemand in die Schweiz einwandert oder in einem anderen europäischen Land bleibt – die Zahl der Köpfe ist exakt gleich gross. Das einzige, was insgesamt etwas ausmacht, ist, wenn der Ressourcenverbrauch pro Kopf geändert wird.

      • Thomas Bächler sagt:

        natürlich macht es etwas aus, z.B. nur schon in Spanien, Griechenland, Portugal braucht man schon mal weniger Heizenergie im Winter. Abgesehen davon muss hier noch die Infrastruktur erweitert werden für die vielen Zuwanderer.

  • Thomas Meier sagt:

    Lieber Herr Cramer
    Ihre Initiative wird leider scheitern, weil sie die Psyche der Konsumenten nicht berücksichtigt. In Umfragen ist zwar jeder dafür, den öFussabdruck aufs richtige Mass zu begrenzen. Aber in Wirklichkeit will jede/r die verfügbare Geldmenge vollkommen in Konsumgüter/Dienstleistungen eintauschen. Viele sind auch bereit, dafür Kredite aufzunehmen. Die Waren- und Dienstleistungsorgie hat alle im Griff! Deshalb wird Ihre Initiative an der Urne scheitern oder dann wird sich zeigen, dass sie überhaupt nicht umsetzbar ist. Alles andere wäre eine grüne Revolution. Träumen Sie weiter.

  • Bruno sagt:

    Schade können gerade die Grünen nicht akzeptieren, dass 3×1 = 3 ist. Es ist mir sympathisch, dass Ecopop realistisch versucht die Einwanderung zu reduzieren, zurückdrehen lässt sich die Geschichte nicht. Eine Reduzierung der Einwohnerzahl in der Schweiz ist nicht möglich, ausser durch massiven Wirtschaftseinbruch durch Krieg oder Krankheiten. Ein solcher Rückgang würde auch den ökologischen Fussabdruck verkleinern, will das jemand ausser den Grünen? Die wenigsten Grünen haben in einer Zeit gelebt, wo der Fussabdruck 1 war. Das zu wollen hiesse dann: früher war alles besser, war’s aber nicht.

    • Felix Rothenbühler sagt:

      Wir haben (hätten!) die Technik und das Wissen, unseren Abdruck gegen 1 senken zu können, ohne ins Mittelalter zurück zu müssen. Es liegt am Wollen, nicht am Können. Und weil man nicht will (warum auch immer) sägt man nun an der Anzahl Leute rum. Das ist natürlich bequemer, vor allem, wenn es rechtlose Subjekte wie Ausländer trifft.

      • Suter sagt:

        Genau! hätten, möchten, könnten, wollten – die Realität ist eben anders, als es Grüne gerne hätten. So unspektakulär realistisch. Der 2’000 Watt Bewohner in Basel, welcher vor ca. 2 Jahren porträtiert wurde, hat es aufgezeigt, wie die Schweiz aussehen würde. Viel Vergnügen mit einem Fussabdruck 1!

        • Felix Rothenbühler sagt:

          @Suter: Sie stehen also dazu, dass Sie Ihren eigenen Wohlstand über alles stellen und dafür sogar fordern, andere hätten sich einzuschränken, ja andere hätten sogar für Ihr Wohl auf Nachwuchs zu verzichten oder diesen einzuschränken? Nagut, dann sind Sie wenigstens ehrlich.

          • Suter sagt:

            @Rothenbühler: Verfügen Sie schon über den Fussabdruck<=1? M.E. heisst das, sie wohnen am Arbeitsort, benützen praktisch nie motorisierten Verkehr (ÖV/Auto), verfügen über einen hohen Anteil Selbstversorgung, sind wirtschaftlich autark, d.h. liegen nicht auf der Tasche der Allgemeinheit (sozialer Wohnungsbau, KK Verbilligung etc.), verzichten auf Auslandferien, verfügen nur über 30m2 Wohnraum in Minenergiehochhaus etc.? Dann ziehe ich den Hut und akzeptiere, dass Sie schulmeisterhaft beurteilen, wie die Bevölkerung zu leben hat.

          • Felix Rothenbühler sagt:

            @Suter: Wir sind bei 1.7, das lässt sich wegen dem CH-Grundsockel nicht wesentlich weiter senken. Ich verlange keine Engel. Was ich verlange ist Ehrlichkeit und eigene Anstrengung. Ausländer als Schuldige an unseren Ressourcenproblemen hinzustellen, ist verlogen und arrogant.

          • Monique Schweizer sagt:

            @Suter: Zum Glück ist ja die Phase des dummen Wohlstandes, wie wir ihn aktuell noch mit einer Ueberschussproduktion sondergleichen erleben, schon in wenigen Jahrzehnten wieder vorbei – selbst in den optimististen Szenarien (inkl den falsch ausgewiesenen Oelvorräten der Opec-Länder) dürfte Erdöl beim aktuellen Verbrauch von 33 Mrd Brl nur noch rund 50 Jahre reichen und Erdgas 60 Jahre, Steinkohle noch etwa 130 Jahre – und unser Energieverbrauch basiert zu über 80% auf diesen drei fossilen Brennstoffen.
            Wenn wir dann das alles auch verbrannt haben, dann ist wieder ökolog. Fussabdruck <1 angesagt

  • Leimgruber sagt:

    Verdichtete Bauweise ? Wir können ja ein Hongkong oder Singapur aus der Schweiz machen, das meinen die Grünen ! Wir wollen ganz klar nicht in Chüngeliställen wohnen.

    • Mark Keller sagt:

      Verdichtetes Bauen hat nichts mit Kaninchenställen zu tun. Wer es halt nicht begreifen will, wird es auch nie begreifen und immer wieder die Hühner- und Kaninchenställe bemühen.

      • Marcel Senn sagt:

        Leimgruber: Hören Sie doch auf mit diesen Karnickelstallphantasien: vom 1020 km2 Wohnareal werden 80% für Umschwung von benutzt

        CH Fläche Total 4 128 498 ha
        -a Siedlungsflächen 307 897 ha

        a.2 Gebäudeareal 152 009
        a.2.2 Wohnareal 102 067
        a.2.2.3 Ein- und Zweifamilienhäuser 13 494
        a.2.2.4 Umschwung von Ein- und Zweifamilienhäusern 56 209
        a.2.2.5 Reihen- und Terrassenhäuser 1 215
        a.2.2.6 Umschwung von Reihen- und Terrassenhäusern 3 172
        a.2.2.7 Mehrfamilienhäuser 7 728
        a.2.2.8 Umschwung von Mehrfamilienhäusern 20 249

        Quelle: Realstatistik: Standardnomeklatur (NOAS04) nach Grossreg

      • Peter Schmid sagt:

        @M. Keller. „Verdichtetes Bauen“ kann zur Zeit sehr schön in Altstetten beobachtet werden, Und ja, das sind nun mal gesichts- und seelenlose Kaninchenställe. Ebenso die Plattenbauten in den Ost-Europäischen Vorstädten und die Wolkenkratzer in Honk-Kong. Da muss man nichts bemühen, das ist eine reine Horrorvision. Ich will nicht dass die ganze CH so aussieht nur damit noch mehr Ausländer einwandern können. Was soll das eigentlich?

        • Mark Keller sagt:

          Peter Schmid, die gesamte aktuelle Einwohnerzahl der Schweiz könnte man auf der Fläche des Kantons Solothurn unterbringen, dann hätte es sehr viel unberührte Natur und Landwirtschaftsfläche übrig. Haben osteuropäische Plattenbauten etwas mit Architektur zu tun? Hochhäuser in Singapur, Bangkok, Dubai, Doha, etc. sind ästhetisch anspruchsvolle Bauten. In der Schweiz wird viel zu wenig in die Höhe gebaut. Wie wollen Sie das Demographieproblem lösen Peter Schmid? Aber bitte rationale Vorschäge, keine Stammtischparolen.

          • Peter Schmid sagt:

            Ach Herr Keller, das Demographie- Problem interessiert Sie doch gar nicht, es ist bloss noch der allerletzte Strohhalm an den Sie sich klammern da es für die endlose Vermehrungsspirale eigentlich keine vernünftige Argumente gibt. Aber bitte, wie wäre es mit einer Änderung der AHV-Finanzierung? Man könnte ja das Umlagerungs-Verfahren nach Bedarf mit MwSt-Prozenten unterstützten, bis sich die Bevölkerungsstruktur wieder eingependelt hat. Oder denken Sie die Menschheit muss sich nie mit dem „Demographieproblem“ auseinandersetzen, wenn sie einfach so weiter wächst?

          • carlo corno sagt:

            Das Demographieproblem ist grösstenteils selbstverschuldet. Man löst es sicher nicht, indem man die Türen weit öffnet, auch wenn es nach dem Motte: Bevölkerungswachstum = Wirtschaftswachstum von der Wirtschaft erwünscht ist, geht das auf Kosten der Ressourcen einens Landes. Landflächen ist nur EINE Ressource, zudem widerspricht es der Natur des Menschen, zusammengepfercht zu wohnen. Vielleicht sollte man dazu eine Umfrage durchführen. Wieviel Wohneinheiten pro Haus oder pro km2 findet ihr noch gemütllich und lebenswert.

          • Guido Meier sagt:

            Demographie-Probleme oder „Dichtestress“ (schon jetzt Unwort des Jahres für eine 8 Mio. Schweiz – es braucht nicht SO – AI reicht vollkommen für alle) interessieren nicht, es gilt einfach „Ausländer raus“; was für Rechtfertigung hier herangezogen werden ist aber interessant.
            Die einen wollen weniger Wachstum, die anderen mehr BIP und beide sind sich einig, die Lösung dieser und aller anderen Probleme ist und bleibt „Ausländer raus“.
            Einige wenige schöne und teuere Hochhäuser haben wir auch in der Schweiz – aber wenn interessiert das? Lieber Einfamilienhäuser für alle und dafür: Ausländer raus

  • Hans Müller sagt:

    Herr Cramer bemängelt an der Ecopop-Initiative, dass sie die Zuwanderung zu wenig stark begrenzt und dass der Betrag für die Massnahmen der freiwilligen Familienplanung „lächerlich begrenzt“ sei. Dafür könnte man ja noch Verständnis haben, wenn er gleichzeitig bessere Massnahmen zur Begrenzung des Bevölkerungswachstum vorschlagen würde. Als überzeugter Wachstumsfundi tut er das aber selbstverständlich nicht, zu gross ist die Angst, von den eigenen Gesinnungsgenossen in die rechts-braune Ecke gestellt zu werden. Eines aber ist klar: Nichtstun ist noch viel wengier als „lächerlich begrenzt“!

    • Mark Keller sagt:

      Wie wäre es mit Bildung der Frauen und schaffen wirtschaftlicher Perspektiven in den fraglichen Ländern? Dies sind sehr fundierte und vor allem auch wirksame Vorschläge. Natürlich passen diese Vorschläge nicht in populistische Initiativen, weil dann ja nicht mehr populistisch und somit für Propagandazwecke unbrauchbar.

      • Peter Schmid sagt:

        Ist dies nicht Sache der Entwicklungshilfe und steht das nicht sogar schon in der entprechenden Gesetzgebung verankert? Und ist da die CH nicht schon sehr grosszügig? Leider ist es nun mal eine Tatsache dass die „schaffung wirtschaftlicher Perspektiven“ sehr oft im Korruptions-Sumpf des Empfängerlandes versandet (ohne den Willen und die Mitarbeit der Bevölkerung geht langfristig nämlich nichts). Übrigens: freiwillige Familienplanung ist sehr stark mit der Bildung und Förderung von Frauen verknüpft.

        • Mark Keller sagt:

          Von Bildung und dem Schaffen von wirtschaftlichen Perspektiven steht aber nichts in der Ecopop-Inititiative. Ecopop geht es um Empfängnisverhütung, nicht um Bildung. Die Korruption wird von den multinationalen Konzernen bewusst geschürt und gefördert, um ihre Interessen durchzusetzen.

          • Peter Schmid sagt:

            Muss es auch nicht Herr Keller, das habe ich soeben erklärt. Dafür ist ja wohl die Entwicklungshilfe zuständig, welche dahingehend schon einen klaren Auftrag hat. Die multinationalen Konzerne agieren übrigens überall auf der Welt gleich, mal mit mehr mal mit weniger Erfolg. Für Korruption braucht es nun mal immer mehr als eine Partei.

  • Frank Tobler sagt:

    Die hier angeführten Massnahmen (Raumplanung etc.) sind Ergänzungen zur Steuerung der Einwanderung. Der Text enthält nicht ein Stichhaltiges Argument, warum die Steuerung der Zuwanderung (Begrenzung auf einen vernünftigen Wert) nicht sinnvoll ist. Eine Stadt pro Jahr in der Grösse von St. Gallen, bewohnt durch Personen mit überdurchschnittlichem Einkommen (und daher hohem Platzbedarf und Konsum) vergrössert z.B. auch den Konsum pro Kopf im Mittel. Denken hilft.

    • Mark Keller sagt:

      Na wie denn jetzt? Kommen nun Zuwnderer im Hochlohnsegment, oder kommen Lohndumper? Die Entwicklung der Schweiz kann nicht über die Zuwanderung gesteuert werden. Darum hat die MEI auch Kontingente ohne Zahl, dafür aber mit dem wirtschaftlichen Interesse in die BV schreiben lassen und das Wort Begrenzung nicht mal erwähnt. Vor diesem Hintergrund hätte ich der MEI fast zusteimmen können. Die Frage ist aber wie das Demogrphieproblem gelöst werden soll und wieviel Wohlstand wir als Gesellschaft haben wollen. Die Beantwortung dieser Fragen legt die Wachstumsrate der Bevölkerung fest.

      • Mark Keller sagt:

        Eine gegebene Population braucht eine bestimmte Reproduktionsrate damit sie überlebensfähig ist. Diese ist zurzeit in der Schweiz nicht gegeben. Wir sind also vom Aussterben bedroht. Die Altersstruktur in der Schweiz muss dringend verjüngt werden. Ist dann die Alterspyramide wieder ausgewogen, ist die Alterstruktur zu stabilisieren und durch genügende Reproduktion konstant zu halten. Hiezu ist aber eine bestimmte Zuwanderung erforderlich, welche deutlich höher sein muss als von Ecopop festgeschrieben.

        • Josef Marti sagt:

          Hören Sie auf diesen Unsinn zu verbreiten. Mit der Migration kommt nicht nur die 20 Mio Schweiz sondern auch automatisch eine Verjüngung, oder haben Sie das gefühl wir importieren mit dem ganzen Familiennachzug nur Rentner und IV Fälle? Das einzige was dies aufhalten könnte wäre eine schwere Rezession, und die wird sicher kommen; oder dann greifen wir halt zu den von Herrn R. Moser patentierten Repatriierungsmassnahmen. Wenn es so weit ist und die Migration sich umkehrt können Sie mit Ihrer Reproduktion wieder kommen.

  • Markus Petersen sagt:

    Perfektes Timing: Direkt unter diesem steht momentan der Artikel „Graben zwischen Grün und Grün“, in dessen Schema dieser gar nicht besser reinpassen könnte. Die Parteispitze der Grünen muss wirklich grosse Schmerzen erleiden. Wie anders kann es kommen, dass Herr Cramer hier die Ecopop-Initiative mit dem Argument kritisiert, sie sei zuwenig radikal („… müsste die Bevölkerungszahl unseres Landes drastisch gesenkt werden. Nun schlägt aber die Initiative gerade nicht vor, die Bevölkerungszahl der Schweiz um 5 oder 6 Millionen Personen zu reduzieren…“)? Ich musste da schon etwas schmunzeln.

    • Felix Rothenbühler sagt:

      Sie können schmunzeln – oder eben erkennen, dass ECOPOP nicht die Lösung ist für Probleme, die nach ganz anderen Lösungen rufen. Weder MEI noch ECOPOP werden die Zubetonierung der Schweiz einschränken – leider. Stattdessen hat man Schuldige gesucht und sich selber das Gewissen beruhigt: Ich muss mich nicht ändern, schuld sind die anderen. Das ist verlogen, egoistisch und arrogant.

      • Frank Tobler sagt:

        Natürlich wirkt ECOPOP gegen die Zubetonierung, Herr Rothenbühler – oder leben die 80 000 neuen Einwohner/Jahr in Zelten? Zu Ihren Vorurteilen: Ich selber mache viel. Ich habe kein Auto, ernähre mich vegan (–> weniger CO2-Ausstoss und weniger Verschwendung von Getreide) und mache fast nur Urlaub in der Nähe der CH (ohne Flug). Selber etwas zu tun und für ECOPOP zu stimmen widersprechen sich nicht, sondern ergänzen sich wunderbar.

        • Felix Rothenbühler sagt:

          @Tobler: Sie werden die Ausnahme sein, welche die Regel bestätigt: Wie viele Veganer gibt es in der CH? Wieviele Autolose? Wieviele verzichten auf Flüge und machen Ferien in der Nähe? Und wie viele, die hier nicht aufgezählt sind, stimmen für MEI oder ecopop?

          • Frank Tobler sagt:

            Selbst wenn Sie Recht haben in diesem Punkt: Die Einwanderung durch PFZ zieht ja gerade noch mehr solche Personen ins Land (Gutverdiener) – mit negativen Folgen (noch mehr Zersiedelung, höhere Mieten, weniger Platz für alle etc.). Wer von einer offenen, solidarischen CH spricht, vergisst, dass es nicht um Flüchtlinge geht, sondern um gut Gebildete und Wohlhabende , die ihren Wohlstand weiter steigern wollen mit Ihrem Zuzug in die CH – auf Kosten unserer Lebensqualität. Dazu sage ich NEIN und ich bin froh um jede weitere NEIN-Stimme, selbst wenn sie von einem Autofahrer oder Nicht-Veganer kommt

          • Frank Tobler sagt:

            Nachtrag zu meinem Kommentar: Mit „NEIN“ meinte ich NEIN zu den Nachteilen der PFZ und folglich JA zu ECOPOP. Habe mich etwas unklar ausgedrückt.

          • Mark Keller sagt:

            Frank Tobler, die PFZ ist nicht verantwortlich für die Zuwanderung. Die Zuwanderung erfolgte aufgrund der in der Schweiz geschaffenen Arbeitsplätze (besonders das Tessin ist ein gutes Beispiel hierfür). Die Arbeitsplätze waren zuerst, dann erst kamen die Zuwanderer. Die PFZ gilt in der ganzen EU. Wieso also entstehen in der Schweiz Arbeitsplätze? Wohl weil wir die entsprechenden Randbedingungen anbieten. Dies ist gewollt. Das Volk hat die hierzu erforderlichen Industriezonen geschaffen. Also kann man das Ganze NICHT auf die PFZ schieben. Fakten eignen sich wohl schlecht als Feindbild.

    • sabine wirth sagt:

      @Felix Rothenbühler Ecopop nimmt nicht in Anspruch, „die Lösung“ zu haben. Es sind Lösungsansätze, die den Druck auf unsere lokale Umwelt und diejenige in den ärmsten Ländern der Welt vermindern helfen. Ecopop macht auch keine Schuldzuweisungen, wie Sie, Herr Rothenbühler, immer wieder behaupten. Die Ecopop Bestrebungen laufen ergänzend zu allen anderen Projekten zugunsten einer lebenswerten Umwelt für alle Menschen.

      • Felix Rothenbühler sagt:

        @Wirth: Leider stimmen MEI- und ecopop-Befürworter regelmässig gegen alles, was nachhaltig dafür sorgen könnte, unsere Heimat zu schützen, sonst sähe die Schweiz nicht so aus, wie sie heute aussieht: Einzonungen werden von Schweizern gemacht, überrissene Mieten werden von Schweizern verlangt, Ausländer werden von Schweizer Chefs eingestellt, unsinnige Bauprojekte werden von Schweizer Firmen ausgeführt, überrissene Strassenprojekte werden von Schweizern gefordert…
        Nennen wir doch die Ursachen und Verursacher endlich beim Namen! Und fordern wir echte statt Scheinlösungen wie MEI oder ecopop!

        • Peter Schmid sagt:

          Ein Grossteil der Ecopop-Beführworter sind (ehemalige) Grüne, welche ganz bestimmt nicht gegen Alles stimmen was Nachhaltig sein könnte. Wo nehmen Sie bloss Ihre Unterstellungen her?

          • Felix Rothenbühler sagt:

            Ouh, dann bin ich insofern beruhigt, als dass ja dann nicht sehr viele Leute für ecopop sein können…
            Sehen Sie sich doch die Voten an: Wenn das alles ehemalige Grüne sind, dann müsste Grün ja mal die wählerstärkste Partei gewesen sein 😉

          • Peter Schmid sagt:

            Ich meinte natürlich die aktiven Mitglieder von Ecopop und die Vereinsmitglieder 😉 Für den Rest der Bevölkerung kann ich nicht sprechen, aber da viele grüne Anliegen bei Eidgenössischen Abstimmungen angenommen wurden, käme es mir nie in den Sinn die Befürworter der Ecopop automatisch als „Anti-Nachhaltig“ zu bezeichnen.

          • Felix Wirz sagt:

            Felix Rothenbühler@ Die Zweitwohnungsinitiative wurde von einem grossen Teil der SVP Basis (Nicht Parteileitung) unterstützt. Nach Ihrer Logik muss man nun gegen dieses Begehren sein, weil es Unterstützung von der „falschen Seite“ geniesst??

  • Hans Müller sagt:

    Indem Herr Cramer weiterhin gebetsmühlenartig die immer noch gleich falschen Aussagen über den gesamten Ressourcenverbrauch verbreitet (auch die Anzahl Köpfe sind relevant, nicht nur der Prokopfverbrauch), zeigt er lediglich wie wenig die Grünen aus der Niederlage bei der MEI gelernt haben. Es ist bekanntlich die mangelnde Lernfähigkeit, welche Fundamentalisten auszeichnet.

    • Adrian E. sagt:

      Stellen Sie sich im Ernst vor, dass durch die Einwanderung mehr Köpfe entstehen? Einwanderung als Mittel zur Erzeugung zusätzlicher Menschen? Die Gesamtzahl der Menschen ist unabhängig davon, auf welcher Seite der Grenze sie wohnen. Relevant ist für die Umwelt dagegen der Ressourcenverbrauch pro Kopf.

      • Peter Schmid sagt:

        In unserem direkten Umfeld kommt es sehr wohl darauf an ob bei mir vor der Haustüre ein km2 verbetoniert wird oder in Nigeria. Unsere Kinder haben genau so ein Recht auf intakte Natur wie die Kinder aus anderen Ländern. Die welthöchste Einwanderung pro Kopf in eines der kleinsten Länder dieses Planeten führt irgendwann mal zum regionalen Umweltgau und kann nun mal nicht endlos weitergehen.

  • HP Vogt sagt:

    Es gab mal einer der sagte folgendes: „MAKE the lie big, make it simple, keep saying it and eventually they will believe it.“
    Heute sind die Leute besser gebildet als früher und sie glauben nicht mehr an jeden Unfug gewisser Parteien.

    • Felix Rothenbühler sagt:

      Leider demonstrieren zur Zeit viele Leute genau das Gegenteil davon…
      Tatsache ist: Man war in den letzten Jahren immer und immer wieder dagegen, den Ressourcenverschleiss in der Schweiz zu reduzieren. Jeder wollte ungehinderten Konsum, uneingeschränkte Freiheit was immer das Thema war. Nun schränkt man ein – aber ausschliesslich die anderen. Wie verlogen ist das denn? Um unseren überbordenden Wohlstand halten zu können, sollen gefälligst ausschliesslich Arme, Alte, Kranke, Kinder und Ausländer den Kopf hinhalten. Selber denken? Ja gerne! Aber bitte ein bisschen weiter als zur eigenen Nase.

      • Peter Schmid sagt:

        @Rothenbühler. So ein Käse, wo bitte sollen gemäss Ecopop-Initiative die „Armen, Alten, Kranken, Kinder und Ausländer“ (sie haben die Behinderten noch vergessen) den Kopf hinhalten? Es gibt kein Menschenrecht auf Einwanderung in die CH!
        Dass der Ressourcen-Verbrauch in den Industrialisierten Ländern nicht sinkt, hängt zum grössten Teil mit der Wirtschaft und deren Lobbisten zusammen welche in keinster Weise an einem reduzierten Konsum interessiert sind, und diese Haltung auch erfolgreich den jeweiligen Führungspersönlichkeiten (und damit dem Staat ansich) eintrichtern. Konsum wird gelehrt!

        • Felix Rothenbühler sagt:

          @Schmid: Der Zusammenhang ist „überbordender Wohlstand halten“ und „sparen bei Alten, Kindern…“. Zur Zeit werden landauf, landab Steuern gesenkt auf Kosten dieser Bevölkerungsschichten.
          Sie haben richtig erkannt, dass die Wirtschaft verantwortlich ist für den Ressourcenverbrauch. Nur: Warum setzt man denn jetzt beim Bevölkerungswachstum an? Warum unternimmt ecopop nichts gegen die Wirtschaft? Warum bekämpft man Symptome statt Ursachen?

          • Peter Schmid sagt:

            In der Initative steht nirgendwo etwas von „überbordenem Wohlstand halten“ oder „sparen bei Alten und Kindern“ da besteht nun definiv kein Zusammenhang. Ecopop ist ein Verein der erkannt hat dass die weltweite Überbevölkerung früher oder später ein Problem darstellen wird und dementsprechend eine Grundursache ist, und hat für die Schweiz (inkl. förderung freiwilliger Familenplanung in Enwicklunsländern) eine Initiative lanciert. Weshalb lancieren die Parteien z.B. keine Initiative zur Streichung von Steuerprivilegien bei Firmen die ihre Mitarbeiter aus dem Ausland mitnehmen?

          • Guido Meier sagt:

            Vielleicht kennt man(n) sich da nicht so aus, eine weitere hässliche Seite von Ecopop ist die „Verhütung“ und diese geht in der Regel auf Kosten der Kinder (ist ein komplexer biologischer Vorgang). Ich kann jungen Leuten nur raten, diesen wieder mal zu testen, sowas setzt viel Energie frei.

            Leider wird zur Zeit unter Unternehmensteuerreform III das Steuerregime zusammengestrichen, der finanzielle Verlust wird enorm ausfallen; ich hoffe wieder, dass die Politiker auch hierfür eine Lösung finden, dass die CH weiterhin attraktiv für ausländische Investoren (und Arbeitnehmern) bleibt.

  • Roland Steiner sagt:

    Die initiative von ECOPOP ist der Beginn eines Umdenkens. Es ist ein einfacher Schritt der dazu führt, dass der Anstieg des Resourcenverbrauchs in der Schweiz reduziert wird. Er bedeutet aber auch, dass wieder vermehrt Geld für den qualitativen Ausbau der Schweiz vorhanden sein wird. Wenn nicht immer mehr neue Infrastrukturbauten und Wohnungen gebraucht werden, kann dieses Geld für Sanierungen usw. verwendet werden. Dies beschleunigt auch die Reduktion des Prokopfverbrauchs. Somit ist für mich die Initiative von ECOPOP eine Wendepunkt der die Schweiz in die richtige Richtung lenkt.

    • Mark Keller sagt:

      Und wo kommt das Geld für Sanierungen her bei einer schrumpfenden Wirtschaft? Sie glauben doch nicht, dass bei einer Annahme von Ecopop die Wirtschaftsleistung der Schweiz gehalten werden kann? Sie haben vergesen, dass wir in einem kapitalistischen System leben! Dieses System wollen Sie ja nicht ändern. Dieses System braucht Wachstum. Kapitalismus ohne Wachstum ist nicht zu haben. Die Juso hat man für verrückt erklärt, als sie die Überwindung der Kapitalismus forderte. Aber genau dies würde es brauchen!

      • Josef Marti sagt:

        Ausnahmsweise gebe ich Ihnen mal recht. Das Wachstum (oder auch ein stagnierendes BIP) muss aber gleichmässig auf die Einkommensfaktoren verteilt werden (Lohnquote u. Gewinnquote) indem Produktivitätszuwachs plus Inflation auch der Lohnquote zugute kommt ; nur so funktioniert eine freie Marktwirtschaft ohne Diskriminierung und Leibeigenschaft. Dies wird im bestehenden PFZ und Migrationsschneeballsystem jedoch planmässig und gezielt verhindert.

        • Guido Meier sagt:

          Selten so gelacht, dank Streichung der PFZ oder auch nur die Planung diese Streichen zu wollen, geht der BIP flöten und die „gleichmässig auf die Einkommensfaktoren verteilt“ (z.B. Miete) kann man sich sowas von abschminken – das kommt schneller als die 4 Produktionsfaktoren gegoogelt sind.

  • René Hofstetter sagt:

    Habe selten einen Grünen mit so kurzsichtigen Argumenten gesehen. Was vergessen ging:
    Je mehr Menschen es in der Schweiz (oder sonstwo zentralisiert) gibt, desto schwieriger wird ihre Versorgung. Allen voran beim Strom: Die Leitungen werden immer länger und und die Transportverluste wachsen. Ähnliches gilt für Wasser und Essen. Die Transportwege und der Verkehr wächst. Das kann nicht ökologisch sein.
    Ecopop will „bloss“ die aktuelle Tendenz verlangsamen. Vielleicht ein wenig Bescheidenheit – aber kein Nullwachstum, und schon gar keine Wunderheilung.
    Und das ist ein grüner Vizepräsident?

    • Felix Rothenbühler sagt:

      Lange Stromleitungen bzw. deren Verluste als Argument, keine Städte zu bauen rsp. nicht zu zentralisieren? Kann das bitte jemand zu Ende denken? Sucht man nun wirklich jedes noch so absurde Argument zusammen, um diese unsinnige und wirkungslose Initiative zu rechtfertigen?

      • Peter Schmid sagt:

        Dass die EU, und Ihre Personen sowie Warenfreizügigkeit dazu führen dass vermehrt Waren (inkl. Strom) und Personen quer über den ganzen Kontinenten und wieder zurück transportiert werden, kann nicht mal der idologisch-verblendeste Mensch abstreiten. Auf der anderen Seite hätte ich gerne auch Argumente gesehen weshalb die Ecopop „unsinnig und wirklungslos“ sein sollte. Ersteres ist eine subjektive Behauptung welche nie Bewiesen werden kann, während letzeres höchsten der Fall ist, wenn diese Initiative ebenfalls nicht umgesetzt/verwässert wird.

        • Mark Keller sagt:

          Wieso müssen die Gegner einen Beweis antreten? Ecopop will das Bevölkerungswachstum einschränken. Aber hat man von Ecopop schon einen Vorschlag zur Lösung des Demographieproblems gehört? Wieso will man die Arbeitnehmenden nicht am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben lassen, indem man ihnen einige schöne Jahre Pension gönnt? Wieso sollen in einem der reichsten Länder der Welt die alten Menschen arbeiten bis sie tot umfallen?

          • Peter Schmid sagt:

            Einen Lösungsvorschlag zu Ihrem Problem habe ich oben schon erläutert. sie haben aber schon mitgekriegt dass man letztes Jahr schon davon sprach das AHV-Alter auf 70 zu erhöhen. Und dies TROTZ Rekord-Einwanderung? Wenn ein Finanzierungssystem so offensichtliche Fehler hat, weshalb ändert man dann nicht einfach dieses System, anstatt die Zukunft und die Umwelt der eigenen Nachkommen zu zerstören?

          • Guido Meier sagt:

            Ich bin mir Bewusst, dass für ein gewisses Segment von Leuten, Ausländer (und Linke – z.B. die von der FDP) an allem Schuld sind.

            Jetzt muss ich sogar lernen, dass Ausländer für den geplanten Anstieg des AHV-Alters verantwoltich sind (und die neue „Ausländer raus“-Initative die Lösung).
            Bisher dachte ich immer, das es da einen Zusammenhang gibt, dass die Leute immer älter werden und deshalb die Alters-Pyramide unten verbreitert werden müsste (mehr jung Zuwanderer); ansonsten würden wir dieselben Probleme wie das xenophobe Japan kriegen, die trotzdem ein bisschen Umwelt zerstört haben.

          • Thomas Hörler sagt:

            @Guido Meier. Selbst ich als PFZ-Befürworter empfinde Ihre Art ständig die Beiträge der anderen Kommentatoren umzuinterpretieren als eher Kontraproduktiv. Leider hat Herr Schmid Recht; denn obwohl die volle PFZ seit 2007 in Kraft ist, konnte dadurch die AHV bei weitem nicht gesichert werden, und es wurde trotzdem über eine Erhöhung des Rentenalters diskutiert.

          • Guido Meier sagt:

            Mein Beitrag soll dazu dienen, aufzuzeigen, dass die PFZ nicht dazu da ist, die AHV zu sichern. Die AHV muss sich selber sichern.
            Die allfälligeUnterfinanzierung ist auch nicht die Schuld der Ausländer (ausser bei denen, die der Meinung sind, dass die immer an allem schuld sind).

            Ob sie bisher den positiven Effekt hatte, das junge Menschen in sie eingezahlt haben und die AHV somit stabilisiert haben, davon will ich gar nicht reden. Echte PFZ-Gegner sind absoult Unfähig auch nur den kleinsten Vorteil in der PFZ zu sehen. Da wird selbst Wohlstand und Wachstum zu etwas Bösem verklärt.

  • Max Bader sagt:

    Will Herr Cramer wieder die alten Vorschläge von James Schwarzenbach hervorholen oder wie? Ecopop ist mal ein guter Anfang, der das übermässige Bevölkerungswachstum endlich klar begrenzt.

  • maja sagt:

    Ob die Einwanderer ihren ökologischen Fussabdruck in der Schweiz hinterlassen oder in ihren Heimatländer spielt für den Planeten keine Roll. Dauernd wird verlangt, dass die Schweiz offen sein soll aber wenn es dann gerade passt wird mit der Landesgrenze gerechnet.

  • Pascal Meister sagt:

    Selbst wenn der Autor in Teilen Recht hat, hat er keine schlauen Argumente gegen die Initiative. Ein wirklicher Grüner müsste beides befürworten, also weniger Bevölkerungszuwachs UND einen kleineren „Fussabdruck“. Denn schliesslich ist die Umweltbelastung das Resultat einer Multiplikation…

    • Felix Rothenbühler sagt:

      Es ist damit zu rechnen – leider – dass viele Befürworter von MEI und ecopop lediglich die Ausländer rauswerfen wollen und darüber hinaus absolut keine Anstrenungen unternehmen, am Ressourcenverbrauch irgendetwas zu ändern, ja im Gegenteil diesen vermutlich noch ausweiten werden. Bedenken Sie, dass eine bestimmte Menge Infrastruktur pro Kopf weniger Verbrauch bedeutet, je besser diese ausgelastet ist. Die gut ausgebauten Strassen in verwaiste Bergdörfer im Tessin, im Bünderland oder im Berner Oberland zeugen zum Beispiel davon.

      • Paul Jenni sagt:

        Merken Sie, Herr Rothenbüller, dass sie den gleichen Stuss reden wie Herr Cramer? Nur weil die Reduktion des Fussabdrucks AUCH helfen würde, heisst es nicht, dass die Reduktion der Anzahl Menschen NICHT hilft! Es ist eben eine Multiplikation und da zählen halt alle Faktoren gleich viel. Ich reduziere meinen Fussabdruck seit Jahren (ich stehe aktuell bei knapp über 4000 Watt, CH Durchschnitt 6500, wo sind Sie?) aber trotzdem leuchtet mir ein, dass wir einfach zu viele sind. Vor allem in einem Land mit einer derart hohen Bevölkerungsdichte wie der Schweiz.

        • Felix Rothenbühler sagt:

          @Jenni: Die Bevölkerungsdichte ist nur gefühlt so hoch, wie man uns das weismachen will. Es geht mir nicht um das „auch“, sondern um das „zuerst“. Es ist arrogant, zuerst bei anderen Forderungen zu stellen und erst dann den Schweizer Ressourcenverbrauch zu betrachten.
          Unser eigener Verbrauch liegt sehr tief (kein Auto, keine Flüge etc.). Wie rechnen Sie Ihre 4000 Watt? Online-Rechner? Wir sind mit 1.7 auf jeden Fall weit unter CH-Durchschnitt gemäss dem wwf-Footprint-Rechner und können den Wert infolge des CH-Sockels auch nicht wesentlich weiter senken.

          • Peter Schmid sagt:

            Eccopop stellt aber eben nirgendwo Forderungen Herr Rothenbühler, diese ist einfach eine Behauptung Ihrerseits. Aus rein ideologischen Gründen die eine Hälfte zur Problemlösung von vorneherein abzulehnen ist überhaupt nicht zielführend. Die Bevölkerung von Zürich hat die 2000 Watt Gesellschaftt gutgeissen ebenfalls wurde FABI (stärkung ÖV) angenommen, der Wille ist also durchaus da. Wollen Sie den CH’s Kleidervorschriften oder Ferienverbote machen, nur damit noch ein paar Ausländer mehr einwandern können? Wir können als Menschheit nur den Fussabdruck rezuzieren indem wir zweigleisig Fahren.

        • Adrian E. sagt:

          Warum soll die Zahl der Menschen sinken, wenn man striktere Vorschriften dazu macht, wer auf welcher Seite einer Grenze leben darf? Dieser Teil der Initiative hat offensichtlich den Effekt null. Die Weltbevölkerung ist in einem gewissen Sinn relevant, aber für die erdrückenden Mehrheit des Ressourcenverbrauches sind Länder mit geringer Geburtenrate und deshalb bald sinkender Bevölkerung verantwortlich, und ausserdem sind die Rezepte von Ecopop da seit Jahrzehnten veraltet – nicht „Familienplanung“, sonder vor allem besserer Zugang von Frauen zu Bildung trägt zu tieferen Kinderzahl bei.

  • Walter Kuhn sagt:

    Zur Schonung der Umwelt gibt es keine Allheilmittel, auch nicht Ecopop. Aber Ecopop ist nicht bereits darum falsch, weil es kein Allheilmittel ist, wie Herr Cramer uns weismachen will. Bei der Frage, wo beim Stromverbrauch der Haushalte anzusetzen wäre, stösst man als erstes auf den Warmwasserverbrauch, der bei elektrischer Aufbereitung circa 40% ausmacht. Wäre Herr Cramer bereit, ab sofort kalt zu duschen? Kaum, denn dann müsste er als Erstes auf seine Föhnfrisur und seinen Bart verzichten, sonst funktioniert es nämlich nicht richtig. Davon spricht kein grünes Weichei und grüner Warmduscher.

    • Felix Rothenbühler sagt:

      Ihre Argumentation ist so unfair wie falsch. Warmwasser lässt sich problemlos mit Solarenergie erzeugen. Ob Cramer kalt duscht, wissen Sie nicht. Zu fordern, die Bevölkerungszahl wäre zu reduzieren, damit Sie weiterhin ungeniert warm duschen können, ist hingegen arrogant und rassistisch.

      • Paul Jenni sagt:

        Ahh, schon haben wir es! Wir mussten gerade mal 46 Kommentare lang warten, bis zum ersten Mal einer mit der Rassisumkeule kommt…

      • Daniel Tannacker sagt:

        Jaja, Herrn Kuhns beitrag ist etwas polemisch. Aber wieso sollte eine Forderung zur Bevölkerungsreduktion eigentlich arrogant und rassistisch sein, Herr Rothenbühler? Da kann ich nun wirklich keinen Zusammenhang erkennen….

        • Felix Rothenbühler sagt:

          @Jenni/Tannacker: Wir Schweizer zuerst! Wir sind etwas besseres und verdienen eine grüne, nicht überbaute, nicht dichtegestresste Umwelt! Und all dies, während unser Durchschnittsverbrauch an Ressourcen im weltweiten Vergleich zu den höchsten gehört! Die anderen sollen sich einschränken! Einfach nicht wir! Nicht unseren Wohlstand senken! Vorher schaffen wir alle Ausländer raus und exportieren sogar noch Häftlinge (siehe CVP-Politiker aus dem Jura).
          .
          War das jetzt deutlich genug?

          • Paul Jenni sagt:

            Herr Rothenbühler, langsam gehen Sie mir auf den Wecker! Lesen Sie mal alle meine Posts, dann nehmen Sie bitte die übelsten Unterstellungen zurück und bleiben von da an bitte bei den Tatsachen betreffend dem was ich gesagt und vor allem dem, was ich NICHT gesagt habe. Einverstanden? Vielen Dank.

          • Daniel Tannacker sagt:

            @Rothenbühler: Ja, unser Verbrauch ist viel zu hoch. Und auf Kosten anderer einen hohen Lebensstandard zu geniessen ist angenehm – angenehmer, als über Nachhaltigkeit zu diskutieren. Aber ich halte es für durchaus legitim, maximales (wirtschaftliches und bevölkerungsmässiges) Wachstum als höchste Maxime infrage zu stellen, denn Wachstum ist halt AUCH (aber natürlich nicht das einzige) Moment, welches gegen Nachhaltigkeit gerichtet ist. Darf man das Problem denn nicht an verschiedenen Fronten angehen? Was das mit Arroganz und Rassismus zu tun hat, habe ich immer noch nicht verstanden…

          • Peter Schmid sagt:

            Sowohl als auch Herr Rothenbühler, sowohl als auch.
            Uns Schweizern ist es sehr wohl bewusst dass eine Annahme der Ecopop zu einem reduzierten Wirtschaftswachstum führen würde (weniger Emmisionen/weniger Verbrauch). Dadurch würde sich unser Wohlstand wohl etwas verkleinern aber wir können für nachfolgende Generationen eine Lebenswertes Umfeld sichern. Es spricht überhaupt niemand davon das wir etwas Besseres wären, aber davon dass unsere Kinder ebenfalls ein Anrecht auf ein grünes Umfeld haben, und nicht nur die Kinder aus dem Europäischen Umland! DAS wäre dann nämlich Ungerecht!

          • Felix Rothenbühler sagt:

            @Jenni: Nehmen Sie es persönlich, wo es Sie persönlich betrifft, und überlesen Sie den Rest. Es ist in einer solchen Diskussion etwas schwierig zu differenzieren, was Sie persönlich geäussert haben, was ecopop will und was andere unter dem Deckmantel von ecopop wollen. Wenn ich Ihnen direkt Unrecht tue, ist das nicht meine Absicht und tut mir leid.

      • Walter Kuhn sagt:

        Herr Rothenbühler, ich dusche kalt, und es erfrischt. Man gewöhnt sich in wenigen Wochen so daran, dass dann warmes Waser als widerlich empfunden wird. Gründen Sie eine Kaltduscherbewegung. Ecopop verlangt noch keine Reduktion der Bevölkerung, nur einen Stopp des umweltzerstörerischen Wachstums, und zwar an der Hauptquelle, in der dritten Welt. – Mit der Rassismuskeule lenken Sie davon ab, dass Sie als Grüner nur Alibimassnahmen fordern, die keinen anderen Grünen weder einen Rappen kosten, und schon gar nicht sein vermeintliches Recht auf eine Existenz als subventionierter Warmduscher.

        • Felix Rothenbühler sagt:

          @Kuhn: Forderungen an die Dritte Welt zu stellen ist verlogen, nachdem gerade wir durch unser Konsumverhalten massgeblich an deren Probleme beigetragen haben. Es ist und bleibt rassistisch, anderen Nationen oder Ethnien vorschreiben zu wollen, wie sie sich zu entwickeln haben, während wir nicht im Geringsten bereits sind, unser eigenes Verhalten auch nur zu hinterfragen. Es ist in einem umgekehrten Sinne rassistisch, da wir uns selber offenbar als etwas Besseres, mit mehr Rechten ausgestattetes verstehen.

          • Walter Kuhn sagt:

            @Rothenbühler: Ich stelle keine Forderungen an die Dritte Welt. Ich stelle die Forderung an uns, dass wir den Frauen dort helfen, aus ihrem Leben mehr machen zu können denn nur die Gebärmaschine zu sein für Kinderarbeiter, von denen nur der Patriarch in Form seiner ganz persönlichen Altersvorsorge profitiert. Kinder aus solchen unterdrückerischen Verhältnissen erleiden durch Hunger bleibende Gesundheitsschäden, und es gibt keine richtigen Lehrer für sie. Wer die Frauen und Kinder diesen Unterdrückern überlässt, praktiziert grausamen Darwinismus, der auch als Rassismus bezeichnet werden könnte.

  • Marco Affolter sagt:

    Ich kann diese missionierende Art der Politiker aus allen Ecken nicht mehr hören. Die einen sprechen vom Bekämpfen der Zersiedlung – und selber wohnen sie standesgemäss in einem EFH mit Umschwung, angrenzend an die Landwirtschaftszone. Die anderen sprechen von Überfremdung und selber beschäftigen sie – und sei es bloss die Putzfrau – Ausländer, welche aber «gute» Ausländer sind und nicht gemeint sind. Wieder andere sagen, die Zuwanderung sei gut für die Wirtschaft und fürs Land. Selber sind sie aber standortunabhängig, weil sie finanziell bereits ganz oder zum Teil ausgesorgt haben.

  • Clemens Battaglia sagt:

    Die ‚realistischen‘ Vorschläge von Herrn Cramer sind ja gerade der Unsinn, der uns von der Politik vorgesetzt wird! Weniger intensive Landwirtschaft? Ja wie intensiv denn, machen sie das bitte konkret! Weniger intensive Zersiedelung? Fakten, Herr Cramer, konkrete Fakten, bitte! Es wäre uns schon sehr geholfen, wenn die PolitikerInnen ihren Nebelpetarden-Abdruck reduzieren würden! Und die geforderten staatlichen Massnahmen würden in erster Linie eine weitere Zersiedelung durch immer wieder neue Bundesverwaltungs-Bürobauten mit sich bringen!

  • Ralf Schrader sagt:

    Die Bevölkerungsgrösse ergibt sich aus den Zugängen (Geburten, Zuwanderung) multipliziert mit der mittleren Lebensdauer. Das Bevölkerungswachstum der letzten Jahrzehnte beruht mehr auf die Zunahme der Lebenserwartung, als auf Zuwanderung. Das effektivste Mittel, das Bevölkerungswachstum zu stoppen, wäre die gezielte Minderung der Lebenserwartung. Dadurch würde vor allem auch die Bevölkerungsstruktur viel gesünder (Anteil der Alten, der Pensionäre sinkt).
    Aber wer will das vorschlagen, oder gar durchsetzen?

  • Tamara Kern sagt:

    Wir sind uns schon bewusst, dass ein durchschnittlicher Inder oder Chinese einen Bruchteil der Resourcen verbraucht die ein Schweizer so wegdrückt? Das Problem sind wir (Schweiz, Europa, der Westen) und nicht die Anderen. Und wir regieren auch nicht die Welt. Oder fänden sie es OK, wenn uns zum Beispiel Afrika politisch angreift, weil wir die Welt erwiesernermassen und seit Generationen um ein Vielfaches mehr ausplündern als sie? Sie könnten ja in Europa eine Nullkindpolitik mit wirtschaftlichen Anreizen und freier Abgabe von Verhütungsmittel betreiben.

    • Daniel Tannacker sagt:

      Sie dürfen auswählen: wollen Sie wenig Menschen in der Schweiz mit hoher Lebensqualität, oder viele Menschen mit niedriger Lebensqualität? Was auf jeden Fall auf Dauer nicht funktioniert, ist viele Menschen mit hoher Lebensqualität.

      • Felix Rothenbühler sagt:

        Aha. Und deswegen schreiben Sie anderen vor, sich nicht reproduzieren zu dürfen? Wenn Ecopop die Beschränkung des Nachwuchses in der Schweiz vorschreiben würde, wäre es ehrlich. So aber ist es verlogen. Unser Wohlstand auf Kosten anderer…

        • Paul Jenni sagt:

          Herr Rothenbühler, der Geburtenüberschuss in der Schweiz ist leicht positiv. Wenn Sie berücksichtigen, dass die jährlich 80’000 Zuwanderer in einem Alter sind, wo sie zuerst Kinder zeugen und erst viel später sterben, dürfen wir davon ausgehen, dass ohne Zuwanderung der Geburtenüberschuss null oder leicht negativ wäre. Man muss da ansetzen, wo es etwas anzusetzen gibt…

        • Daniel Tannacker sagt:

          Ach Herr Rothenbühler, wer spricht denn eigentlich von Geburtenkontrolle ausser Sie?? Man kann auch die Immigration steuern (was übrigens die Mehrheit nun möchte), denn mit durchschnittlich 1.5 Kinder/Frau wächst die schweizer Bevölkerung nicht, im Gegenteil…
          .
          BTW, ihre unterstellerischen Verhetzungen und Stigmatisierungsvesuche bewegen sich hart an der Grenze des guten Geschmacks.

    • Kuno Wyss sagt:

      Nein, Frau Kern. Das Problem ist nicht der Westen sondern das ungezügelte Bevölkerungswachstum in vielen Weltregionen.

      • Felix Rothenbühler sagt:

        Das Problem ist, dass die armen Weltregionen zu Recht fordern, am Ressourcenverbrauch analog dem Westen teilhaben zu können. Und das Hauptproblem ist, dass der Westen nicht im Geringsten bereit ist, seinen Ressourcenverbrauch verringern zu wollen. Das ist arrogant und rassistisch.

      • Tamara Kern sagt:

        Selbstversorgend sind wir aber bei weitem nicht. Oder gibt es in der Schweiz Baumwollfelder, Mais- und Sojaplantagen für Futtermittel, Erdölförderung, Aluminiumhütten (sehr sehr Stromhungrig – gabs mal in der Schweiz, sind aber weg), Fabriken mit 10’000 von Angestellten (welche zum Leben Ressourcen brauchen), und so weiter? Nein. Aber wir importieren und konsumieren die ganzen Güter und verbrauchen somit Ressourcen und Rohstoffe in der ganzen Welt. Der Westen ist sehr Wohl ein Problem.

      • Adrian E. sagt:

        Abgesehen von einem Teil Afrikas (wo die Kinderzahl auch sinkt, aber immer noch deutlich höher ist) ist die Bevölkerung fast überall stabil, und vielerorts (Europa, Japan, China) wird sie in den nächsten Jahrzehnten sinken oder nur noch leicht steigen (Nord- und Südamerika, Indien). Die Gebiete mit stabiler oder bald sinkender Bevölkerung (Europa, China, Japan, Amerika) sind für die erdrückende Mehrheit des Ressourcenverbrauches verantwortlich. Die wenigen Länder mit deutlich steigender Bevölkerung verantwortlich machen zu wollen, zeugt von einem extremen Egoismus von reichen Verschwendern.

  • cristiano safado sagt:

    Viele haben der Masseneinwanderungsinitiative (MEI) zugestimmt, weil Arbeitgeber Ausländer den Einheimischen bevorzugen. Aus welchen nicht nachvollziehbaren Gründen auch immer. Zählen wir registrierte Stellensuchende (Arbeitslose, Fürsorgebezüger) und nicht registrierte Arbeitssuchende (Hausfrauen, Working poors) zusammen, kommen wir auf über 1 Mio Arbeitssuchende in der Schweiz. Es ist richtig, dass mit dem Schweizer Vorrang die Arbeitgeber diszipliniert werden. Wird diesem Umstand von Bundesbern nicht genügend Rechnung getragen, so werden weitere Initiativen in Richtung MEI lanciert werden.

    • Kim Hausheer sagt:

      @Safado-danke für Ihren Kommentar-auf den Punkt getroffen ! Der MEI wurde zugestimmt, weil Arbeitgeber Schweizer vorallem ü40 jährige auf die Strasse stellen und MA aus der EU hereinholen!

  • Paul Jenni sagt:

    Richtig Herr Cramer, das Problem lautet „Fussabdruck pro Person“ x „Anzahl Personen“. Es ist richtig, dass mit der Senkung des Fussabdrucks pro Person dem Problem geholfen ist. Aber genauso ist es richtig, dass die Senkung der Anzahl Personen ebenso hilft. Bei einer Multiplikation spielen eben alle Faktoren eine gleichwertige Rolle. Machen sie endlich Grüne und nicht Rote Politik – dafür ist die SP zuständig.
    Und doch, es spielt sehr wohl eine Rolle, wo die Menschen Ihren Fussabdruck hinterlassen, zwar nicht beim CO2, wohl aber bei NOx und anderen Emissionen.

    • Felix Rothenbühler sagt:

      Es spielt hingegen aber sehr wohl eine Rolle, ob man egoistisch anderen vorschreibt, welchen Ressourcenverbrauch (egal ob pro Kopf oder Anzahl Köpfe) sie haben dürfen, während man selber nicht im geringsten bereit ist dafür zu sorgen, dass diese Multiplikation zu einem tiefen Ergebnis führt. Wir haben einen Faktor vollständig in der eigenen Hand: Den Ressourcenverbrauch pro Schweizer-Kopf. Solange wir nicht bereit sind, diesen Faktor zu verringern – nachhaltig! – solange finde ich es unfair, arrogant und rassistisch, den anderen Faktor als „die Lösung“ zu proklamieren.

      • Paul Jenni sagt:

        Herr Rothenbühler, entspannen Sie sich! Niemand sagt, dass der Faktor Anzahl Menschen „die“ Lösung ist. Er ist ein Teil der Lösung, genau wie die Reduktion des Fussabrucks auch. Vorschreiben will ich übrigens niemandem was, aber in meinem Land erlaube ich mir, meinen politischen und persönlichen Beitrag zu beiden Faktoren zu leisten.
        Übrigens: In Nigeria muss man weder isolieren noch heizen (ja, ich war schon da und zwar oft), entsprechend ist es ein bisschen unrealistisch, dass wir unseren Energieverbrauch auf den afrikanischen Durchschnitt senken können.

        • Felix Rothenbühler sagt:

          Mit Minergie-Häusern ist der Ressourcenverbrauch auch in der CH sehr stark verringerbar. Aber das will man ja nicht vorschreiben… (dieselben, die für MEI stimmen).
          Es scheint Ihnen aber realistisch, per ecopop das Bevölkerungswachstum in (auch) Nigeria steuern zu wollen?

          • Paul Jenni sagt:

            Herr Rothenbühler, ich bin Schweizer. Ich bin in der Schweiz stimm- und wahlberechtigt und habe das Privileg, an politischen Entscheidungen teilzunehmen. Ich habe aber keinen Einfluss auf die Politik in Nigeria.
            Ich bin aber der Ansicht, dass wir mit sinnvoller Entwicklungshilfe einen Beitrag auf globaler Ebene leisten können. ECOPOP spricht da von FREIWILLIGER Familienplanung und Zugang zu Verhütungsmitteln. Wo Sie da Rassismus oder gar „Vorschreiben von Ressourcenverbrauch“ sehen, ist mir wirklich vollkommen schleierhaft.

          • Felix Rothenbühler sagt:

            @Jenni: Mit ecopop bestimmen Sie aber – vordergründig über die Schweizer Politik – vornehmlich über andere: Sie haben draussen zu bleiben, sie mögen sich bitte freiwillig nicht weiter reproduzieren und sie mögen uns bitte in Ruhe lassen. Egoistisch.

          • Peter Schmid sagt:

            Ja Herr Rothenbühler. Es mag erschreckend für Sie sein, aber die CH ist tatsächlich primär für ihre eigenen Bürger verantwortlich. Was wäre dann die Alternative? Die vollständige Zerstörung der Lebensgrundlage unsere Nachfahren, damit ein paar Millionen Ausländer mittelfristig davon profitieren, bevor das ganze Kartenhaus (AHV) zusammenbricht und alle gemeinsam in Armut, Elend und unwiderruflich zerstörtem Umwelt darben? Was genau ist so falsch an FREIWILLIGER Familienplanung um ein solches Scenario zum verhindern?

          • Paul Jenni sagt:

            1) Ja, ich bin der Ansicht, dass wir das Recht haben zu entscheiden, wen und wie viele wir in unser Land hineinlassen. Und ich bin der Ansicht, dass wir das Recht haben zu entscheiden, wie voll es hier sein soll und wie viel unverbaute Landschaft wir bewahren wollen.
            2) Wenn Sie es rassistisch finden, jemandem Zugang zu Verhütungsmittel zu geben, und ihm (nein, in den meisten Fällen: ihr) somit die Wahl zu geben, ob sie jetzt noch ein fünftes Kind haben möchte oder nicht, dann bin ich wirklich sprachlos.

    • Guido Meier sagt:

      es spielt überhaupt keine Rolle, wo die Emissionen geschehen vom Klimawandel sind alle betroffen – einige voraussichtlich härter als anderem also nicht nur bei Co2, sondern auch bei NOx.

      Der ökologische Fussabdruck beinhaltet aber nicht nur Emissionen, sonder insbesondere den Verschleiss von (auch importierten) Resourcen. D.h. andere können sich das Essen nicht mehr leisten, damit ander beim Autofahren ein gutes Gefühl durch Biodiesel haben.

      Ecopop hilft bei dem allen nicht, weder mit Beschränkung der Zuwanderung oder Geburtenkontrolle.

  • Markus Eisenring sagt:

    Natürlich hat Herr Cramer recht. Die Migration ein bisschen beschränken – seine eigene Lebensführung aber mit ökologischen Fussabdruck 3-4 weiterführen – das befriedigt nur die Fremdenfeinde und löst Null Problem. Was hier weitgehend übersehen wird: Wer eine Wachstumsdebatte führen möchte – was ich sehr unterstütze -, der muss v.a. über den Kapitalismus diskutieren. Ohne Wachstum bricht dieses Wirtschaftssystem zusammen. Kein Wachstum = Armut! Aber das wollen die Ecopop-Befürworter sicher nicht, also lasst uns den Kapitalismus mit kreativen Visionen überwinden!

  • Monika Hönger sagt:

    Dieser Entwurzelung durch den Strom auf der Suche nach Arbeit kann doch nicht die Lösung sein. Das Geld bzw. die Arbeit soll in diese Länder kommen. Die Korruption muss weltweit bekämpft werden. Die CH kann bevölkerungsmässig nicht mehr wachsen – siehe Verkehrschaos, öV-Chaos oder sollen die Menschen hierher kommen und in Wolkenkratzern wohnen, arbeiten, aber ja nicht die Mobilität benutzen nur damit unsere AHV und unser Wohlstand gesichert ist? Das ist ja purer Egoismus.

  • Andy sagt:

    „Was die Massnahmen zur freiwilligen Familienplanung anbelangt, so sind die Mittel – unabhängig davon, welcher Betrag dafür eingesetzt wird – lächerlich begrenzt“. Na dann können wir auch gleich auf den Versuch verzichten den ökologischen Fussabdruck zu verkleinern, die Wirkung wäre global gesehen ja auch „lächerlich begrenzt“ ! Sackschwach sich in einem einseitigen Artikel so zu widersprechen. Ich stelle einmal mehr fest das die Grünen furchtbar ins argumentative Rudern kommen wenn es um Ecopop geht.

  • Daniel Tannacker sagt:

    Die Argumentation Herrn Cramers (Grüne Partei!): In der Schweiz könnten nur 2-3 Mio Menschen nachhaltig leben. ECOPOP würde jedoch nur das Wachstum von 1% pro Jahr auf 0.2% pro Jahr reduzieren. Deshalb wäre ECOPOP abzulehnen. Versteht Herr Cramer eigentlich, was er da sagt???

  • Carmen sagt:

    „Ich will mehr für mich von dem ganzen Kuchen“, so heisst doch die Devise bei all den Zuwanderungsbeschränkern. Wärs um Landverbrauch, Umwelt oder Schonung der Schweiz gegangen, dann hatte sich die Mehrheit ja schon längst freiwillig eingeschränkt, würd der Umwelt Sorge tragen und die Zuwanderung hätte sich schon längst von selbst erledigt, da ja keiner in ein Land der Bescheidenheit und Resourcenverbrauchseinschränkung emigrieren will. Davon ist aber weit und breit nichts zu sehen. Die ganzen Argumente in diese Richtung sollen doch nur von der eigenen Gier ablenken. Wie Armselig!

    • Andy Meyer sagt:

      Liebe Carmen, bitte nicht von sich auf alle anderen schliessen! Besten Dank !

      • Felix Rothenbühler sagt:

        Carmens Beobachtungen sind für jedermann/-frau sichtbar, der/die die Augen offen hat. Wenn alle MEI- oder ecopop-Befürworter nachhaltiger leben würden oder wenigsten sich in diese Richtung anstrengen würden, bräuchte es diese ganze Diskussion erst gar nicht und die Grünen inklusive GLP hätten sich mangels Themen längst aufgelöst.

        • Peter Schmid sagt:

          Schon wieder diese Unterstellungen. Sie sind bei weitem nicht der Einzige hier in diesem Forum der Umweltbewusst lebt Herr Rothenbühler. Und informieren Sie sich bitte endlich wer genau denn bei Ecopop dabei ist und wer diese Initiative unterstützt (sehr viele ehemalige Grüne).

  • Kuno Wyss sagt:

    Ich finde es lustig, wie Herr Cramer sich über die „lächerlich begrenzten“ Mittel für Geburtenkontrolle mokiert, wie sie von der Ecopop-Initiative vorgesehen sind.
    Genau gleich lässt sich nämlich argumentieren, dass der inländische CO2-Ausstoss und Ressourcenverbrauch völlig irrelevant sind, da im globalen Vergleich ebenfalls „lächerlich begrenzt“. Somit wäre in der Schweiz auch gar keine entsprechende staatliche Regulierung erforderlich. Nicht wahr, Herr Cramer?

  • Hans Müller sagt:

    Schon lustig wie die „Föderalisten“ hier nach Massnahmen schreien, die jenen des kommunistischen Regimes von Mao Zedong im Nichts nachstehen. Aber wehe es will jemand die Steuern ein wenig erhöhen, das wäre ja viiiiieeeel zu viel staatlicher Eingriff.
    Reflektiertes Denken war noch nie die Stärke der Populisten. Neuerdings scheint jedoch Schizophrenie in ihre Reihen Einzug gehalten zu haben. Tatsache ist, dass wir unseren Luxus nicht mehr lange halten werden können. Nicht wenn jeder Asiate auch ein Auto will. Kapitalismus bis zum Kollaps. Freut euch auf die Planwirtschaft. Die kommt garantiert!

  • Tamara Kern sagt:

    Übrigens lassen sich die Emissionen sehr leicht von Heute auf Morgen reduzieren. Wie? Über Steuern und Abgaben. Würde man z.B. den Fleischkonsum (welcher extrem Ressourcenhungrig ist) besteuern, würde sofort weniger Fleisch gegessen. Würde man Energie höher besteuern, würde vor allem die Verschwendung (Tumbler, Elektroheizungen, Standby, …) sofort reduziert. Es braucht dazu keine Initiativen nur ein wenig politischen Willen und die Kraft die Lobbies in Schach zu halten. Bei Alkohol und Tabak geht es ja auch, also weshalb nicht auch bei den Ressourcenfresser?

    • Carlo Müller sagt:

      Frau Kern, weshalb sollten wir mit noch mehr schikanösen Steuern und Abgaben freiwillig unseren Wohlstand reduzieren, damit andernorts noch ungehemmter drauflos gezeugt werden kann? Irgendwie nicht schlüssig…

      • Adrian E. sagt:

        Haben nicht diejenigen Länder, die – wie die reichen Länder Europas und Amerikas -, die im Verhältnis zur Bevölkerungszahl einen viel zu grossen ökologischen Fussabdruck haben, eine besondere Verantwortung, diesen zu reduzieren. Die wenigen Länder, deren Bevölkerung noch stark wächst (v.a. im dünn besiedelten Afrika), machen nur einen winzigen Anteil des weltweiten Ressourcenverbrauches aus. Es ist ziemlich offensichtlich, dass es bei der Ecopop-Ideologie, mit der „andere“, Fremde zu Sündenböcken gemacht werden, vor allem um eine ideologische Rechtfertigung der Verschwendung der Reichen geht.

        • Peter Schmid sagt:

          Indem man aber Massen von Menschen von der Süd-Halbkugel in temperierte Gegenden der Nordhalbkugel verfrachtet wird der ökologische Fussabdruck der Gesamt-Menschheit aber ganz bestimmt nicht verbessert, sondern im Gegenteil noch verschlechtert. Indem die Infrastruktur in Ost-Europa verlassen wird und verlottert und in West-Europa noch einmal aufgebaut werden muss, wird der gesamt-ökologische Fussabdruck ebenfalls noch verschlechtert.

    • Monika Hönger sagt:

      Ganz einfach Steuern massiv erhöhen?? Das trifft wiederum die ärmere Schicht, die dann zu Hause hocken soll und die Reichen können machen was sie wollen und haben keine Staus mehr etc.

      • Tamara Kern sagt:

        Und übrigens steigen die Steuern auch gar nicht. Es geht nur darum die Steuern dort zu erheben, wo ein Schaden für die Umwelt und uns alle entsteht. Dafür kann die Gemeinde- und Bundessteuer entsprechend gesenkt werden. Der Staat braucht ja keine zusätzliche Einnahmen. Es wird dann zum Beispiel teuerer viel Strom zu verbrauchen, dafür bezahlt man weniger Steuern auf das Einkommen. Ist doch ein fairer Deal.

        • Thomas Bächler sagt:

          @T. Kern, ich gehe mit Ihnen einig, dass der Staat keine neuen Einnahmen braucht. Aber haben Sie das schon mal erlebt, dass eine neue Steuer eingeführt wurde und dafür eine andere gesenkt?

  • Nadine Binsberger sagt:

    Solange 20% der Weltbevölkerung ganze 80% der Weltressourcen verbrauchen, liegt die Priorität eindeutig nicht bei der Anzahl Köpfen sondern beim Verbrauch pro Kopf. Ohne die verschwenderischen 20% könnten 5x soviele Menschen mit denselben Ressourcen auskommen. Preisfrage: gehören die Schweizer zu den 80% oder zu den 20%?

  • Carlo Müller sagt:

    Ob es Grüne, Linksideologen und Religionsführer wahrhaben wollen oder nicht. Die Wurzel nahezu sämtlicher Umwelt- und Ressourcenproblem ist die Überbevölkerung. Solange dort nicht ernsthaft Gegensteuer gegeben wird, sind alle anderen „Umwelt“-Massnahmen weder glaubwürdig noch zielführend.
    Kleines Beispiel: Bei konstanter Bevölkerung hätte die Schweiz die Kyoto-Ziele betr. CO2-Reduktion längst mehr als erreicht. Verfehlt haben wir sie einzig wegen des starken Bevölkerungswachstums.

  • Peter Richter sagt:

    Wie gross ist der ökologische Fussabdruck von Grenzgängern?
    Fast jeden Tag in die Schweiz fahren und zurück in den EU-Wohnort?
    Warum höre ich da nie etwas von den Grünen?
    Müssen wir Schweizer uns in zu kleine Schuhe zwängen,
    damit Grenzgänger und Einwanderer auf grösserem Fuss leben können?
    Wer wählt solche Humbug-Parteien?

  • die globale Wachstum Ideologie muss endlich begraben werden. Es ist ein Wahnsinn die Wirtschaft immer mehr zu vergroessern fuer immer mehr Menschen die durch ihren Massen Konsum immer mehr die globalen Luft, Wasser und Erd Systeme gefaehrden/verschmutzen etc. http://www.equalearth.org und equalearth@twitter

  • Bruno Juchli sagt:

    Ich gehe mit Ihnen einige, dass es andere, effektivere Instrumente gibt um die Resourcen zu schonen.
    Allerdings lässt sich nicht abstreiten, dass auch die Begrenzung der Zuwanderung einen kleinen Anteil dazu beiträgt.
    Das soll nicht von den anderen Instrumenten ablenken. Aber warum nicht an allen Fronten gleichzeitig am Ziel arbeiten?

  • Stefan Mutz sagt:

    Diese Kommentarforen bieten einen 1:1 Einblick in unsere Gesellschaft die nur noch an Kindergarte-Verhalten erinnern….Links gegen Rechts,Rechts gegen Links.Dort beleidigt der Eine,dort der Andere.Lösungsansätze fehlanzeige,man „argumentiert“ lieber auf Kleinkindniveau!!Es wird sich rein gar nichts ändern,Ihr blockiert euch Gegenseitig!Die Schweiz wird unausweichlich mind. 15 Millionen Einwohner in 30 Jahren mit einer Infrastruktur für 6 Millionen haben,bereitet euch darauf vor!!

    • Christoph Lieberherr sagt:

      Sie haben da ein Grundproblem unserer Demokratie erkannt, Herr Mutz. Wir müssen alle Meinungen, auch auf den ersten Blick sektenhaft anmutende wie die von Herrn Cramer, ernst nehmen. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: nicht die ganze Schweiz besteht aus Kommentarschreiber-Charakteren, sonst hätten wir heute schon Bürgerkrieg. Und so lange nicht jedem Bürger sonnenklar ist, wofür oder wogegen er da wirklich kämpft, und sei es nur rhetorisch, heisst es doch besser ruhig bleiben.

  • Nur von der Presse und den Gegnern wurde im Vorfeld der MEI behauptet, die Befürworter der MEI lösen all die Probleme mit einem JA. Aber die wenigsten Befürworter haben dies getan. Viel wichtiger ist die ECOPOP-Initiative. Den diese löst die Probleme der Masseneinwanderung wirklich, respektive, bremst die Masseneinwanderung auf ein integrierbares Niveau. Den sowohl Politik wie auch Behörden haben 10 Jahre lang gezeigt, dass sie unfähig sind, die Massen die einwanderten, richtig zu integrieren!

    • Felix Rothenbühler sagt:

      Naja, man hat auch alles getan von Seiten Bürgerlich-Rechts, um eine Integration zu verhindern. Danach deren Scheitern zu monieren, ist etwas verlogen.

      • Stef Burgmüller sagt:

        Mit begrenztem Bevölkerungswachstum muss man auch weniger Menschen zur Integration zwingen! Das sehen sie absolut richtig werter Rothenbühler.

  • Andreas Müller sagt:

    Ich kenne einen Grünen Politiker der seinen Angestellten vorschreibt in einem 17°C kalten Büro zu arbeiten. Wer kalt hat, soll ums Haus rennen, so sein Ratschlag. Endlose polemische Reden über das Stromsparen gehören zur Tagesordnung. Brave new green world. Privat hat der Grüne Politiker das Flugzeug nicht vermeiden können als er nach Neuseeland in den Urlaub, das Wohnmobil war unverzichtbar in Norwegen. Seine 4 Kinder sind alles potenzielle Autofahren, Heizöl Verbraucher und Schnitzelesser und last but not least Eltern wie vieler Kinder?

  • Niklaus Hubacher sagt:

    Es sind alle politischen Mittel recht, den Zustrom an Migranten zu stoppen. Ob nun die EPI einen Denkfehler hat oder nicht interessiert nicht. Hauptsache es kommen weniger in dieses kleine Land. 40 % Ausländeranteil (inkl. In den letzen 20 Jahren eingebürgerten) reicht.
    Weitere Initiativen mit korrigiertem Denkfehler können ja folgen!

  • Dani sagt:

    Die Probleme kennen wir ja langsam! Aber wer macht was dagegen? Geht doch alles so weiter wie gehabt! Eine grüne Wiese, dann kommt Aldi, Coop, die Landi und zuletzt noch eine Migros, so hier in der Nähe geschehen. Ansonsten wird vielleicht noch eine weitere Tankstelle gebaut (hat ja so wenig). Mit der Zuwanderung dasselbe: wer einmal hier ist, bleibt hier, ob qualifizierter Ingenieur oder ein Carlos! Wobei letzterer schon eher! Die Politiker wollen da nicht wirklich etwas ändern.

  • Cornelia Keller sagt:

    Das eine schliesst ja das andere nicht aus! Ja zu Ecopop, ja zu grüner Wirtschaft! Ich allerdings sage nein zu immer stärkerer Verdichtung beim Bauen denn hier geht wirklich die Lebensqualität flöten. Menschen haben genau so wie Hühner und Kaninchen auch ein gewisses Bedürfnis nach Platz…

  • Guido Pescio sagt:

    Ich versuche, die ganze Sache ohne ideologischen Salat sachlich zu verstehen:
    Kein vernünftiger Mensch will die Weltbevölkerung reduzieren, weil dies ohne unmenschliche, drastische Methoden nicht ginge. Hingegen wird die Menschheit um ein rigoroses Abbremsen des Bevölkerungs-WACHSTUMS nicht herumkommen, will sie sich selbst à la longue nicht zerstören. Der Produktionsfaktor „Boden“ ist nicht vermehrbar! Auch ein Fussabdruck von Nullkomma-was-weiss-ich wird bei einer Weltbevölkerung von z.B. 15 Milliarden Menschen nichts mehr nützen. Liebet euch mehr und vermehret euch WENIGER! Geht heutzutage

  • Andreas Ungricht sagt:

    Das Problem liegt darin, dass es uns zu gut geht. Die Leute gehen dort hin, wo der Wohlstand und die Stabilität am grössten sind. Man kann das mit 2 verschiedenen Massnahmen lösen: 1. Man reguliert die Einwanderung, so wie es Singapore tut. 2. Man fährt den Wohlstand und die Attraktivität des Landes massiv nach unten. Ich begrüsse eher die erste Variante.

  • Meier Pirmin sagt:

    @Roland K. Moser. 3 Millionen repatriieren? So kann es ein vernünftiger Ja-Stimmer vom 9. Februar, in überwiegender Mehrheit so wenig Idioten wie die Neinsitmmer, nicht gemeint haben. Wir hatten auch wahnsinniges Glück, ist die Initiative angenommen worden, sonst käme jetzt, z.B. bei nur 49,7% Ja, Ecopop zu einem zu favorisierenden Matchball. Andererseits hängt jetzt alles von einer vernünftigen Umsetzung ab. 3 Millionen repatriieren entspricht Vorstellungen etwa von Stalin, Lenins Kommissar für Nationalitätenfragen, der Schweizer Einwanderer in die Krim nach Sibirien „repatriierte“.

  • Roman Meier sagt:

    Die Menschen in der Schweiz und anderen europäischen Ländern haben mit ihrem veränderten Fortpflanzungsverhalten eigentlich schon längst kundgetan, dass sie kein weiteres Bevölkerungswachstum wünschen.

  • Josef Baumgartner sagt:

    Diese Initiative ist das dümmste und sinnloseste was ich jemals gesehen habe. Wenn der Schweizer den Dreifachen Fussabdruck hat wie er haben „dürfte“, dann gibt es nur ein sinnvolles Ziel: der Schweizer verzichtet auf 2/3 seines Wohlstandes. Jeder Mensch, egal woher, darf nur noch das konsummieren, wie er auch als Fussabdruck zugute hat. Umwelt ist ein weltweites Thema und muss gemeinsam in Angriff genommen werden. Der Afrikaner könnte somit aufholen und Länder mit viel zu viel Wohlstand wie die CH müssen halt etwas abgeben. Dies wäre nur fair, intelligent, nachhaltig und nicht diskriminierend

    • Peter Schmid sagt:

      Ich bin einverstanden damit dass der Wohlstand der CH ruhig etwas nach unten gehen darf. Aber den Wohlstand der Einheimischen zu senken, nur damit durch eine gewollte Massenzuwanderung zusätzlich auch noch die Lebensqualtität zugrunde gerichtet wird geht ja wohl gar nicht. Sie werden wohl keine Bevölkerung auf diesem Planeten finden welche so etwas gutheissen würde. Welcher Mensch zerstört schon freiwillig die Zukunft seiner eigenen Nachfahren? Und weshalb wird dies eigentlich von gewissen Kreisen als Selbstverständlichkeit eingefordert?

      • Felix Rothenbühler sagt:

        „Welcher Mensch zerstört schon freiwillig die Zukunft seiner eigenen Nachfahren?“ – Interessante Frage. Meiner Ansicht nach sind wir Schweizer gerade dabei…

        • Anton Jäger sagt:

          Vermutlich machen das die Schweizer deshalb weil sie selber immer weniger eigene Nachfahren haben und stattdessen die Erzeugung einer nächsten Generation so wie viele andere mühsamen und schwierigen Dinge auch an arme Ausländer delegiert haben.

        • Peter Schmid sagt:

          @Rothenbühler. In wiefernndenn? Denken Sie wirklich dass eine kurzfristige Wohlstandsvermehrung auf Kosten der Lebensqualität der Zukunft unserer Kinder dienlich ist?

          @Jäger. Gratuliere, Sie erhalten den Preis für den polemisten, hasserfülltesten und inhalts-freisten Kommentar heute.

  • Peter Richter sagt:

    Fast jeder Einwanderer kommt in die Schweiz um seine persönliche Situation wirtschaftlich zu verbessern,
    wer seine wirtschaftliche Situation verbessert und damit mehr konsumiert verbraucht auch mehr Ressourcen.
    Die Grünen forcieren die Einwanderung in die Schweiz an jeder Ecke und sind damit hauptverantwortlich für den erhöhten Ressourcenverbrauch in der Schweiz!
    Schlussendlich fordern die Grünen von uns Schweizer, dass wir ärmer werden ergo unseren Ressourcenverbrauch senken und damit den Mehrverbrauch von Ressourcen der Einwanderer aus ärmeren Länder wieder ausgleichen.
    Gibt es nic

  • Jean-Philippe Ducrey sagt:

    Robert Cramer ist derjenige, der Wälder abholzen will, um statt dessen Windräder aufzustellen (Bescheid des Bundesrates vom 10.10. 2012). Sogar Landschaftsschutzgebiete sollen dran glauben, Waldwiesen sollen ineffizienten Stromfabriken weichen.
    Das verträgt sich mit dem Naturschutz eher weniger gut. Aber es ist typisch Grün. Nämlich Ideologisch geprägt, weit weg von der Realität und um die eigene Gesinnung durchzusetzen geht man über Leichen.

  • Hannes Müller sagt:

    Wenn die Initiative wirkungslos wäre, dann würde sich niemand darüber aufregen.

    • Guido Meier sagt:

      Ich glaube nicht, dass es jemand gibt, der sagt, dass die diese Initiative wirkungslos wäre, wenn sie angenommen und umgesetzt werden würde – wovon man nicht ausgehen kann.

      Die Wirkung ist klar: Schweiz wird noch mehr isoliert als Russland und versinkt in der Steinzeit.

  • W. Zimmermann sagt:

    Lieber Herr Cramer, der Fussabdruck hat mit der Zuwanderung nichts zu tun. Das ist ein Thema der Energiewende 2050 oder des Home Office zur Vermeidung von Pendlerfahrten. Der Verdichtung der Städte sind Grenzen gesetzt, sonst werden diese zu Ghettos verkommen. Gerade erst wurde das RPG verschärft – sind etwa EFH darin verboten? Warum wohl wollen Sie in den Kantonen das Kulturland schützen? Weil in unserem Land alle 4 Jahre für die Bevölkerung einer Stadt Zürich Wohn-, Arbeits- und Verkehrsraum geschaffen werden muss! Ein Widerspruch, der Ihre Partei schwer belasten wird. Bekennen Sie Farbe!

  • Sacha Meier sagt:

    Eine Beschränkung der Zuwanderung wäre völlig kontraproduktiv – egal unter welcher Ideologie. Unbestrittene Tatsache ist, dass wir in der nahezu deindustrialisierten Schweiz seit den letzten 20 Jahren des EWR-Neins eine hochprofitable, unantastbare Hochpreisinsel aufgebaut haben, die auf dem zuwandernden Konsum als Landes-Geschäftsmodell fusst. Ein Bevölkerungswachstum von 2.3…2.5% p.a. ist absolut zwingend für den Erhalt des Systems. Schluss ist erst bei 80…120 Mio. Einwohnern. Bis das soweit ist, dauert es noch 100 Jahre. Und dann wird der Westen ganz andere Sorgen haben.

  • Bernhard Piller sagt:

    Wenn die CH „vernünftig“ ist und kein übermässiges Bevölkerungswachstum produziert, soll sie auch nicht die Überschüsse der anderen Länder, die sich masslos vermehren, aufnehmen. Die CH hat nun mal ein Dichteproblem und es ist nicht sinnvoll, noch mehr Leute in dieses knappe Gebiet einzupferchen. Die Grünen haben einfach einen Argumentationsnotstand, weil sie das Prinzip der Nachhaltigkeit nicht mir dem Prinzip der „grenzenlosen Offenheit“ unter einen Hut bringen können.

  • Leimgruber sagt:

    Wer ist nun intelligenter der Mensch oder das Tier ? Wir zerstören unserer eigenen Lebensraum wenn wir so weiter machen.

    • Mark Keller sagt:

      Und wo ist das Problem? Die Erde braucht die Spezies Homo Sapiens nicht, ganz im Gegenteil. Diese Spezies nimmt sich viel zu wichtig. Die Biomasse der Erde wurde schon mehr als ein Mal drastisch dezimiert. Und dies wird wieder passieren. Da kann die Spezies Homo Sapiens gar nichts dagegen machen.

      • Peter Schmid sagt:

        Toll, vermehren wir uns alle sinnlos bis wir uns mit Kriegen gegenseitig umbringen oder an Seuchen sterben. Wirklich intelligent sowas. Ich gebe die Hoffnung aber nicht auf dass sich die Vernunft auch irgend mal durchsetzen wird.

      • Guido Meier sagt:

        Lieber Peter Schmid, ich bin kein Psychologe, aber ein „Vermehrungs-Versuch“ kann bei jungen Menschen echte Wunder bewirken…

        Lieber Leimgruber, ich habe soviele Weltuntergänge überlebt (z.B. Waltsterben), dass ich staunen muss, dass es immer noch Menschen gibt, die an die Apokalypse glauben. Noch erstaundlicher ist es, dass man sich mit „Ausländer raus“ vor der Apokalypse schützen kann.

        Lieber Mark, ich bin zwar kein Physiker oder Biologe, aber Biomasse, Energie und so Zeugs kann nicht dezimiert oder vernichtet werden, es wird mehr oder weniger ein bisschen umgewandelt.

  • Es hilft halt nur wenig in der Schweiz Kinder „einzusparen“ und in Ländern, wo auch 5 Kinder normal sind, nichts zu machen.

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