L’initiative pour une «économie verte» doit être le contre-projet à l’initiative Ecopop

En Suisse comme dans nos pays voisins, la courte victoire de l’initiative contre l’immigration de masse creuse des fossés. Si de nombreux partisans du oui ne souhaitaient apparemment pas compromettre les bilatérales, l’UE a mis les choses au clair: la participation au marché intérieur suppose le respect de certaines règles de jeu, un peu comme sur un terrain de foot.

Ecopop s’autoproclame «mouvement écologiste». Mais cette affirmation n’est qu’un leurre.

Une politique migratoire nationaliste ne résoudra pas les problèmes environnementaux : Les bouteilles en PET sont recyclés (Image : Keystone/Gaëtan Bally)

Une politique migratoire nationaliste ne résoudra pas les problèmes environnementaux : Les bouteilles en PET sont recyclés (Image : Keystone/Gaëtan Bally)

La première réaction de l’UE fut la suspension des négociations concernant l’accord sur l’électricité, sur la promotion du cinéma et sur le programme de recherche «Horizon 2020». Le Conseil fédéral se voit désormais confronté à une mission délicate: l’initiative de l’UDC ne fixe aucun plafond pour l’immigration. L’initiative Ecopop, soumise au Parlement au printemps, diffère en ce point: selon Ecopop, le solde migratoire de la Suisse devrait être ramené au maximum à 0,2% de la population par an. Personne ne sait encore à quoi ce système de compte-gouttes pourrait bien ressembler. En revanche, il est certain qu’une rupture des contrats internationaux serait alors inévitable.

En affirmant vouloir conserver les ressources naturelles par le biais d’une limitation de l’immigration, Ecopop s’autoproclame «mouvement écologiste». Mais cette affirmation n’est qu’un leurre.

  • Tout d’abord, Ecopop ne propose aucune mesure politique en faveur de l’environnement, mais exige un plafond rigide de l’immigration, ce qui n’altérerait en rien l’augmentation de la consommation annuelle de ressources par habitant. Or, c’est justement dans ce domaine qu’il y a urgence: ce n’est qu’en limitant le gaspillage d’énergie et de matières premières et en renforçant la protection de nos terres cultivables que nous parviendrons à conserver nos ressources naturelles.
  • Ensuite, l’initiative Ecopop cherche à limiter exclusivement la population permanente à l’intérieur de nos frontières. Une bonne conjoncture économique entraînerait la hausse du nombre de frontaliers et de résidents de courte durée, qui seraient contraints à de longs déplacements pour se rendre sur leur lieu de travail. La mobilité des personnes serait alors toujours très grande. Par ailleurs, la préservation durable des ressources ne dépend pas du lieu de résidence d’une personne.
  • Enfin, Ecopop contient une revendication très controversée, à savoir le durcissement du planning familial dans les pays en développement. Qu’un grand consommateur de ressources naturelles comme la Suisse veuille imposer des règles aux pays pauvres n’est pas moins qu’une attitude arrogante.

La réponse à la critique – tout à fait légitime – de la croissance effrénée et de la destruction de nos ressources naturelles ne réside pas en une politique démographique restrictive, mais en une réduction de notre empreinte écologique. C’est la solution que propose une initiative populaire lancée par les Verts, qui vise à une utilisation économe des matières premières rares et à une limitation des déchets et des sites pollués, texte qui a d’ailleurs su rallier des entreprises innovantes. Il s’agit désormais de convaincre la population. Afin que le peuple puisse choisir entre une protection conséquente de l’environnement et la voie de l’isolement, le texte devrait être soumis au vote le même week-end que l’initiative Ecopop.

204 commentaires sur «L’initiative pour une «économie verte» doit être le contre-projet à l’initiative Ecopop»

  • Anton Schneider dit :

    GP und Frau Ritz im speziellen ist voller Widersprüche. Dass die CH und andere entwickelte Länder den Schwellen- und Entwicklungsländern in der Familienplanung beistehen wollen sei überheblich Sie findet die Reaktion der EU gegenüber einem Nicht-EU-Mitglied aber durchaus in Ordnung. Ecopop löse keine globalen Probleme – so Frau Rytz – aber Frau Ritz wird nicht müde die CH und CHer mit Massnahmen in der persönlichen Freiheit einzuschränken und va die Wirtschaft finanziell mit global gesehen unsinnigen Pläne zu strangulieren während. Global und lokal von Frau R. nie schlüssig durchdacht!

    • Adrian Engler dit :

      Wenn Sie sich zu dem Thema informiert hätten, wüssten Sie, dass die entscheidenden Faktoren für den Rückgang der Geburtenraten in allen Ländern, in denen das untersucht wurden, jeweils mehr Einfluss und Zugang zu Bildung für Frauen, sinkende Kindersterblichkeit und allgemein steigender Wohlstand waren und dass die ideologischen Konzepte von « Geburtenkontrolle » und « Familienplanung » einen viel geringeren Einfluss auf die tatsächliche Entwicklung der Geburtenrate hatten, weshalb es unsinnig ist, wenn Ecopop gerade diese ineffektifen Konzepte festschreiben will.

      • Beni Schnyder dit :

        haben Sie zur Wirkung der ganzen restlichen Entwicklungshilfe auch so erhellende Informationen?

        • Adrian E. dit :

          Ja, es gibt Organisationen wie Givewell, welche die Effektivität von Entwicklungshilfemassnahmen/Spenden untersuchen. Bei einigen wie dem Verteilen von Malarianetzen und Entwurmungen kann mit wenig Geld viel erreicht werden. In technokratische Konzepte für Versuche von Geburtenkontrolle wurde vor Jahrzehnten viel Geld gesteckt – meist ohne nennenswerte Resultate.

      • Anton Schneider dit :

        Ja Herr Engler – zum Glück gibt es Sie, ein alles besser wissender Mensch, der sich wirklich mit einem Thema auseinander setzt und der weiss, was für die Welt und v.a. für CH gut ist.
        Wir diskutieren eine Schweizer Initiative.
        Sie diskutieren über Wirksamkeit von Konzepten der Geburtenraten in Entwicklungsländern? Mehr Wohlstand, mehr Ressourcenverbrauch, wovon sprechen Sie?

        • Clemens Tuor dit :

          Herr Schneider, in diesem Artikel geht es um die Ecopop-Initiative. Diese enthält unter anderem auch Ansätze zur freiwilligen Familienplanung in Entwicklungsländern. Herr Engeler spricht diesen Aspekt an, wovon sprechen Sie?

          • Fritz Meier dit :

            Die Schweizer dürfen gerne über sich selbst oder auch ihren Käse abstimmen. Aber die Familienplanung der anderen geht sie nichts an.

      • André Dünner dit :

        Stimmt schon. Wenn Frauen spannen wie der Hase läuft, selbstständiger sind und sich so fühlen, sind es lediglich die Emotionen welche sie dazu verleitet als « Frau » zu wirken.

        Und dennoch vernachlässigen viele das was Frauen grundsätzlich in der Lage sind zu leisten. Und sie tun es.
        Es gibt Bereiche in Unternehmen, bei denen Männer schlichtweg unerwünscht sind. Oder nur eine ausgleichende Charakterfunktion ausüben.

        Schon vergessen?

    • Stefan Jost dit :

      Seit der Volksabstimmung am 9.Feb.2014 ist die globale Bevölkerung um etwa 4 Millionen Menschen gewachsen. Etwa die Hälfte der Schweizer Bevölkerung ist also in nur 2 Wochen zur Weltbevölkerung hinzugekommen.
      Es wäre wünschenswert die Schweiz würde mit einem Ja zur Ecopop-Initiative ein wegweisendes Zeichen mit internationaler Ausstrahlung setzen. Milliarden Menschen träumen schon heute davon, einen so grossen ökologischen Fussabdruck zu haben wie die Bevölkerung der Industrieländer. Mit noch mehr globaler Überbevölkerung werden die steigenden Konsumwünsche alle Öko-Bemühungen unterlaufen.

      • Beni Schnyder dit :

        Wenn gleichzeitig die Industrieländer -mit Ausnahme deren Eliten- völlig verarmen, ist das ganze ein globales Nullsummenspiel. Vielleicht ist ja das, was die Linke will? Nivellierung nach unten. In der Schweiz funktioniert’s ja bestens.

        • Schneeberger dit :

          Wenn wir nichts tun, ist die Nivellierung nach unten unvermeidbar. Kaufkraft, Ressourcenverfügbarkeit, Lebensqualität, alles wird sinken. Das Wachstumsmodell der Wirtschaft kommt ans Ende. Die meisten Menschen befürchten Einengung, aber es war und ist genau der Wachstumszwang, der zwingend nach mehr Menschen ruft. Aber diesen Link scheinen auch hier wieder die wenigsten machen zu können. Dafür gegen Linke, Grüne und Ausländer wettern. Modelle wie « Grüne Wirtschaft » oder « Energie statt Arbeit besteuern » sind die einzigen wirksamen Antworten auf den Bevölkerungsdruck von aussen.

    • Daniel Moser dit :

      Adrian Engler hat vollständig recht. Die entscheidenden Faktoren zur Senkung der Geburtenrate sind Mädchenbildung und Hebung des allgemeinen Wohlstandes. Dazu kommt auch, dass eine monetäre Altersvorsorge notwendig ist und nicht mehr die traditionelle reale Vorsorge, d.h. dass die Kinder die Eltern ernähren. Es gehört zu den grossen Irrtümern der Ecopop-Initiative zu meinen, die Geburtenrate liesse sich durch das Verteilen von Präservativen senken. Geburtenbeschränkung beginnt im Kopf und sonst nirgends anders. Die Ecopop Vorstellungen dazu sind zu technokratisch und nicht gesellschaftlich.

      • Peter S. dit :

        *Geburtenbeschränkung beginnt im Kopf und sonst nirgends anders*
        Genau das ist es, Herr Daniel Moser. Und genau deshalb muss man schon im Kindergarten mit Plüschvagina und Holzpenis den Kleinstkindern den Geschlechtsverkehr bei bringen? Das Problem liegt im total freizügigen Umgang mit Sex. Die Hemmschwellen sind längst gefallen, man diskutiert über die fantzasievollsten Befriedigungsarten in der Öffentlichkeit, auch im BLICK. Schamgefühle gibt es nicht mehr, wer sie hat, der ist von Gestern. Doch dazu hat auch Frau Rytz keine Lösung. Grüne Wirtschaft – darf ich lachen?

        • Clemens Tuor dit :

          Lieber Peter S., ihre Logik hinkt leider gewaltig. Wir sprechen hier von Senkung der Geburtenrate in Entwicklungsländern und nicht in der Schweiz. Hier ist die Geburtenrate rückläufig, trotz dem « total freizügigen Umgang mit Sex » und dem Verlust aller « Hemmschwellen ». Das Problem ist das Wachstum in Entwicklungsländern einzudämmen. Das Umdenken in diesen (meist viel konservativeren) Gesellschaften anzutreiben, ist die wahre Herausforderung. Geburtenbeschränkung beginnt mit Bildung.

        • Fritz Meier dit :

          Herr S., mit Bigotterie kann man Kinder nicht verhindern. Da gibt es einschlägige Gegenbeweise. Wer „Aufklärung“ als Warnung vor Schwangerschaft versteht, der faselt aus ideologischen Absichten an den jungen Menschen vorbei, die ein Recht auf Sexualität haben, die sie im gesetzten Alter nicht mehr haben werden, in dem sich die Moralisten befinden. Wer „keine Scham“ hat, denkt als Letztes ans Kinderzeugen. Dagegen ist Verklemmtheit nichts, worauf man stolz sein muss.

    • Piet van der Wolff dit :

      Zum Thema Widersprüche an dieser Stelle noch die kleine Anekdote aus der vorletzten SRF Arena, bei der Frau Rytz dem Toni Brunner mangelnde Glaubwürdigkeit vorgeworfen hat und dieser dann konterte, er sei heute mit dem Zug aus Bern angereist und dann weiter mit den ÖV bis zum Fernsehstudio gefahren, hat dann aber sie (Rytz) dort aus dem Taxi aussteigen sehen…

  • Martin dit :

    Es ist langasam langweilig die Aneinanderreiung von Schlagwörtern und Dogmen der Linken zu lesen. Die Schweizer haben bereits am 9.2.2014 entschieden, dass sie ihren Lebensraum und Wohlstand schützen wollen. Der einzig richtige Weg, andere Länder müssen ihre Probleme selbst lösen. Es gibt kein Menschenrecht auf Einwanderung in die Schweiz. Ihre Absicht die Wirtschaft grün zu machen, schadet der Wirtschaft weit mehr als die Kündigung der Bilateralen.

    • Stefan Gisler dit :

      Die Bevölkerung glaubt, ihre Heimat beschützt zu haben mit ihrem Entscheid. In Wahrheit tut gerade eine SVP alles dafür, um unsere Landschaft zu zerschandeln (Nein zur Zweitwohnungsinitiative, Nein zum Raumplanungsgesetz – beide Male hatte das Volk Ja gesagt), damit Landbesitzer und Immobilienspekulanten mit dem übertriebenen Wachstum Profite machen. Grüne Wirtschaft hingegen ist vorausgedacht und die Sicherung unserer Ressourcen für die Wirtschaft und die Gesellschaft.

      • Peter Schmid dit :

        @S. Gisler. Ich wünsche mir den Tag herbei an dem die anderen Parteien die Nachteile und Probleme der ungezügelten Einwanderung auch endlich diskutieren und nicht alles der SVP überlassen. Denn der wohl grösste Anteil der MEI-Beführworter sind normalerweise KEINE SVP-Wähler und haben genau zu den von Ihnen erwähnen Inititativen ebenfall JA gesagt. Anstatt dass nun ENDLICH gemeinsam nach Lösungen gesucht wird, kommt nun immer wieder die alte SVP-Leier. Es ist das VOLK das eine Veränderung will, die SVP ist ausser der Ecopop nur leider die einzige Partei die dieses heisse Eisen aufgreift.

        • Stefan Gisler dit :

          Nicht ganz – in Zug warnen die Alternativgrünen seit 20 Jahren vor den negativen Folgen des Wachstums für die Zuger Bevölkerung. Zugs Politik des Steuerdumpings und der ungebremsten Zuwanderung von Arbeitskräften (als Pendler oder Neuzuger), von Steuerflüchtlingen etc. führt zu unbezahlbarem Wohnraum, zur Zubetonierung der letzten Grünflächen, zum Verkehrskollaps und auch zum Identitätsverlust. Darum fordern wir – zum Teil mit Erfolg – wirksame Gegenmassnahmen wie Zahlbares Wohnen, mehr ÖV, Landschaftsschutz, Schutz vor Lohndumping. Das wirkt besser als die Initiative. Leider bocken SVP und Co

          • Peter Schmid dit :

            Vielleicht habe ich das nicht mitbekommen aber mir war nicht bewusst dass auch nur ein mü erreicht wurde in den Punkten die Sie angesprochen haben (zahlbares Wohnen, Landschaftsschutz, Lohndumping usw.). Wenn eine Wirkung auch wirklich dagewesen wäre, und wenn sich als Folge davon die Lebensqualität des Durchschnittschweizers in den letzten Jahre nicht so dramatisch verschlechtert hätte, dann hätte die MEI nie auch nur den Hauch einer Chance gehabt.

  • Roland K. Moser dit :

    Für eine ökologische Bevölkerungspolitik ist es in der Schweiz höchste Zeit. 5 vor 12!

    Die Reduktion der Einwanderung ist nötig, denn bekanntlich müssen tagtälich Lebensmittel für 3 Millionen Menschen importiert werden, weil die Schweiz selbst nur 5 Millionen ernähren kann. Der ökologische GAU!

    Den Ressourcenverbrauch pro Kopf einzuschränken, macht nur Sinn, wenn es in der CH nicht gleichzeitig zu viele Köpfe hat. D.h. eine ökologische Bevölkerungspolitik verlangt die Repatriierung von 3 Millionen Einwanderern und eingebürgerten Einwanderern.

    • Roland K. Moser dit :

      Die Beweise für die Überbevölkerung:
      – Die Schweiz kann 5 Millionen Menschen ernähren. => 40 % Bevölkerungsüberschuss
      – Die AKW decken den Strombedarf von 40 % der Bevölkerung => 40 % Bevölkerungsüberschuss

      Eine ökologische Bevölkerungspolitik ist ein realistisches und sehr gutes Ziel. Die 5 Millionen Schweiz wird zusammen mit der Reduktion des ökologischen Fussabdrucks pro Kopf den ökologische Fussabdruck der Schweiz auf ein vernünftiges Mass senken.

      Die 5 Millionen Schweiz ist also nötig, um den ökologischen Fussabdruck der Schweiz zu senken.

      • Adrian Engler dit :

        Ein gewisser internationaler Austausch ist durchaus sinnvoll, aber wenn alles berücksichtigt wird, ist der Selbstversorgungsgrad der Schweiz deshalb so tief, weil viel Fleisch und Milchprodukte konsumiert werden – deshalb müssen viele Tonnen von Futtermitteln importiert werden. Eine Studie zeigte, dass man ohne solche Importe auskäme, wenn der Fleischkonsum um die Hälfte reduzieren würde.

        Entscheidend ist nicht die Zahl der Menschen, sondern wie sich die Menschen verhalten – z.B. bezüglich Ernährung und Verkehr. Auf welcher Seite der Grenze jemand lebt, ist dagegen für die Umwelt irrelevant.

        • Roland K. Moser dit :

          Es ist 100 % umgekehrt. Die Schweiz Landwirtschaft kann 5 Millionen Menschen ernähren.

          Wenn die Bevölkerung auf wieder 5 Milionen verkleinert wurde, können wir trotzdem im Winter Südfrüchte, Salate, Gemüse usw. importieren. Es würde sogar sehr Sinn machen, wegen der Gesundheit.

          • Marco dit :

            Wie wäre es, wenn Sie auch nur ein einziges Mal auf Argumente eingehen würden? Die schweizer Landwirtschaft kann in erster Linie deshalb wenig Leute ernähren, weil u.A. *Sie* (wahrscheinlich täglich) tote « Nutztiere » essen, deren « Herstellung » viel zu viele Ressourcen benötigt.

          • Roland K. Moser dit :

            @ Marco
            Nein!
            Mit 1 Mio Hekataren Landwirtschaftsland kann man in usnerer Klima 5 Mio. Menschen ernähren.

            Und Sie wollen aus dem Allesfresser Mensch einen Vegetarier machen. Nein Danke. Gesund Ernährung mit 5 mal pro Woche Fleisch ja – Vegetarier-Zwang Nein.

      • Michael Berger dit :

        Noch ein paar weitere Beweise für die Überbevölkerung:

        Schweiz hat Erdöl (Benzin, Kunststoffe, …) für 0 Menschen ==> 100% Überbevölkerung
        Schweiz hat Eisenerz (Stahl) für 0 Menschen ==> 100% Überbevölkerung
        Schweiz hat Uran für 0 AKW/Menschen ==> 100% Überbevölkerung.
        Schweiz produziert PCs, Mobiltelefone, Autos, Fernseher usw. für 0 Menschen ==> 100% Überbevölkerung

        Autarkie ist für eine moderne Gesellschaft ein völlig untauglicher Massstab für das Bevölkerungslimit.

        • Roland K. Moser dit :

          🙂

          Sie sind ein lustiger. Wieso will man in den Entwicklungsländern Familienplanung?

          Sie können nicht vom real extistierenden Problem ablenken.

        • Alex Kramer dit :

          @ Berger: Im Gonzen bei Sargans liegen noch ca. 2 Mio Tonnen Eisenerz, welche gefahrlos abgebaut werden können und teilweise erschlossen sind. Anderswo hat man noch weitere Erzvorkommen, die sich mit den heutigen CH-Stundenlöhnen bei Weitem nicht mehr rentiert abzubauen – aber es hat noch, entgegen Ihren Aussagen. Sie können sich bei einer Führung vor Ort informieren.
          Gerade das Gonzen-Erz hat während dem 2.WK guten Absatz im Ausland gefunden.
          Quelle: Epprecht / Amberg, ca. 1965.

        • Christian Weber dit :

          @Berger: Vielen Dank für den Hinweis! Im Sinne der Eco Pop – MacherInnen gäbe es nur einen Ausweg: Alle BewohnerInnen müssen das Land verlassen, sofern die AKW weiter laufen, Stahl benötigt wird oder weiterhin Auto gefahren wird! Da muss die Reise hin! Wieder zurück in die gute alte Höhle (oder ins elektifizierte umliegende Ausland)!

      • Peter Pfrunger dit :

        Sie armer Mensch sind gefangen in ihrer eigenen Endlosschleife.
        Repatrieieren sie sich doch selber. Ich bin mir sicher, dass sie dann keine Ressourcen mehr brauchen werden, wo immer hin sie sich auch repatriiert haben.
        Das wirklich traurige am Ganzen ist, dass sie den Mumpitz, den sie schreiben auch tatsächlich glauben.
        Die Schweiz 0.1% der Menschen mit Erdölprodukten versorgen => 99.9% Bevölkerungsüberschuss.
        Die Schweiz 0% der AKWs mit Brennstäben versorgen => 100% Bevölkerungsüberschuss.
        Die sSchweiz kann 345% der Menschen mit Dummgeschwätz versorgen => 245% Bevölkerungsmanko.

        • Roland K. Moser dit :

          Sie sind auch in Ihrer Endlosschleife des endlos-unendlichen Bevölkerungswachstums gefangen.

    • Beppie Hermann dit :

      Tatsächlich ist die CH stark am Kampf um fruchtbare Anbauflächen im Ausland,bes.in Entwicklungsländern beteiligt.Die ausgelagerte Agrarfläche übertrifft schon längst unsre eigene.Was,wenn uns die gebärfreudigen Entwicklungsländer wegen Eigenbedarfs die Flächen entziehen?Ich persönlich bin für eine sukzessive Reduktion der Bevölkerung auf max.6Mio,also zurück auf Feld 1970.Nicht nur ist zZ unsre Lebensqualität massiv+zunehmend eingeschränkt,wir verstossen auch tägl+im Namen Gottes gegen unsre eigene BV: »…in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung u.künftigen Generationen… »dazu Art.78/4+5!

      • Roland K. Moser dit :

        Da gbit es noch den Nachhaltigkeitsartikel in der BV.

        Mein Ziel ist die 5 Millionen-Schweiz in 30 Jahren. D.h. 100 % Einwanderungs-Stopp und 100’000 Einwanderer und eingebürgerte Einwanderer müssen p.a. die Schweiz verlassen.

        • Heidi Müller dit :

          Wenn die Leute, die sich hier Dichtestress und Bedrohung durch Menschen ohne Schweizer Pass einbilden, so verantwortungsbewusst wären selber auszuwandern, dann wäre das eine Win-win-Lösung.
          P.S. In den nächsten 30 Jahren wird vermutlich ein weiteres AKW irgendwo auf dieser Erde ungeplant aber statistisch kalkulierbar für « strahlendes Wetter » sorgen. Wenn das einmal im nahen Frankreich oder gar in der Schweiz passiert, dürfen Sie, Roland K. Moser, auf das baldige Erreichen Ihres Lebensziels anstossen – zum Nachspülen der Jod-Tablette. Zynismus aus.

        • Marco dit :

          Wieso müssten Sie die Schweiz nicht verlassen?

    • Ernst Reber dit :

      1 Drittel des Lebensmittelangebots in der Schweiz landet essbar im Abfall: Nahrung für 4 mio Menschen.
      Der Auto-Fuhrpark der Schweiz reicht zum Transport von 16 mio Menschen (520 Autos à 4 Plätze pro 1000 Einwohner). Plus ö.V. plus Krafträder plus Velos dazu.
      Wir haben also genug vor unserer eigenen Haustür zu kehren, bevor wir anderen Vorschreiben wollen, wo jene bitte leben sollen und auf wieviele Kinder sich jene bitte beschränken sollen.
      Immerhin wächst in der Schweiz der Stromverbrauch seit 2005 weit langsamer als die Bevölkerung. Der Gesamtenergieverbrauch stagniert sogar.

      • Bernard Pfister dit :

        « Gesamtenergieverbrauch stagniert sogar ». Allerhöchstens bei sehr warmen Wintern und nur wenn der im Ausland für den Schweizerkonsum benötigte stetig steigende Gesamtenernergieverbrauch völlig unberücksichtigt bleibt, lieber Herr Reber. Letzterer ist wegen des überwiegend Diestleistungen aufweisenden Charakters unser heutigen Wirtschaft um ein vielfaches grösser als der Endenergieverbrauch den wir in Form von in der Schweiz hergestellten Gütern und Dienstleistungen exportieren.

      • Roland K. Moser dit :

        Die Sache mit dem legendenumrankten und sagenumwobenen Drittel des Lebensmittelangebots, das im Abfall landet, ist schlichtweg nur ein bösartiges und rot-grünes Gerücht.

        Die Fakten:
        Die CH-Landwirtschaft kann 5 Millionen Menschen ernähren. Das sind 60 % von 8 Mio.
        3 Mio. Einwanderer und eingebürgerte Einwanderer machen 40 % von 8 Mio. aus.
        40 % der Lebensmittel werden bzw. müssen importiert werden.

        Das legendäre und sagenhafte Drittel des Lebensmittelangebots, das im Aball landet, existiert nicht. Es ist keine legendäre, sondern eine ordinäre Lüge.

        • Clemens Tuor dit :

          Richtig, eine reine Lüge ist das! Wenn ich Sonntags zu Coop/Migros gehe und mich bei den Containern hinter der Filiale mit Lebensmittel für die ganze Woche eindecke, dann ist das sicher alles auch von den Linken inszeniert? Der Lebensmittelverschleiss in diesem Land ist enorm, ob man’s nun glaubt oder nicht diskutiert die Fakten nicht weg. Weiter Herr Moser, was haben sie eigentlich so Grossartiges geleistet, dass Sie es sich verdient haben, in der Schweiz zu leben und andere nicht? Oder ist das einfach Geburtsrecht?

          • Roland K. Moser dit :

            Wieso wollen Sie die Schweiz überbevölkern?

          • r.meier dit :

            daran ist nicht der einzelne Käufer schuld,sondern die grossen detailisten,ich kann keinen einzelnen klöpfer mehr kaufen,aktionen gibt es nur in vierer oder Sechserpackungen zu erstehen usw.migros und coop,profitieren sogar von dem,und wie,diese grossen sind leider im linken lager,wussten sie dass etwa nicht?

    • Fred Baumann dit :

      Ich habe ihn ja schon fast ein bisschen vermisst, den Herrn Moser und sein Lieblingswort « repatriieren »… 😉

      • Roland dit :

        Genau, da ich ab und zu in der Schweiz unterwegs bin, habe ich bereits die negativen Auswirkungen der « verdichteten » Bauweise festgestellt, wo einem die Luft zum Atmen fehlt, ebenso wie die Freiräume rund um die Häuser

      • Roland dit :

        @r.meier; richtig, einmal mehr wird die Schuld den Verbrauchern und Konsumenten zugeschoben! Nein, es ist der handel, welcher sich noch nicht an die heutigen verhältnisse angepasst hat, immer noch Aktionen im Multipack anbietet, für « Familien » die es so schon längst nicht mehr gibt, und diejenigen mit überhöhten Preisen bestraft, welche die Kleinpackung bevorzugt. Oder macht es Sinn, wenn das gleiche Produkt je nach Packungsgrösse, zwei verschiedene Preise hat?

  • Anton Schneider dit :

    G20 hat der Welt gestern 2% Wachstum « verordnet » – koste was es wolle, d.h. weitere Subventionen, Neuverschuldung, Ressourcenverbrauch, Produktivitätssteigerungen…. Frau Ritz wollen Sie die CH mit ihrem « ökologischen » Fussabdruck benachteiligen? Was sollen die 8 Mio. CHer im Alleingang gegen die 6 Mia. Menschen ausrichten. Die Zuwanderung in dic CH vermeide Kosten der Mobilität – das ist ihr Ernst?
    Nach Lust und Laune lokale und globale Aspekte in der Wirkungskette ein- oder ausblenden funktioniert nur auf dem Papier… und offensichtlich in der Politik. Schade.

  • Walter Schneider dit :

    Unternehmen und Private wollen ihren Ressourcenverbrauch möglichst gering halten. Verschwendung findet genau dort nicht statt. Verschwendung findet in unterentwickelten Ländern statt. Nicht hier.

    • Walter Sahli dit :

      Richtig, denn genau in den unterentwickelten Ländern kauft sich jeder alle paar Monate ein neues Handy, lässt das Wasser beim Zähneputzen laufen und Trinkwasser in Flaschen liefern, fliegt schnell über’s Wochenende in eine andere Stadt, hat zwei Autos in der Garage stehen, kauft sich Fleisch vom anderen Ende der Welt und Erdbeeren im Winter, lässt das Licht in der ganzen Wohnung brennen und den PC ständig laufen….*kopfschüttel*

  • Leimgruber dit :

    Das mit über 8 Mio. Leute unser Land total überfüllt ist hat diese GLP Nationalrätin noch nicht gemerkt. Am Besten ging es uns wo wir ca. 6 Mio. Bevölkerung hatten.

    • Ernst Reber dit :

      @Leimgruber: « unser Land total überfüllt » – völliger Quatsch!
      Unser Land hat die Bevölkerungsdichte Niedersachsens; Und das ist für Deutschland unterdurchschnittlich dicht bevölkert, obwohl die Stadtstaaten Bremen und Hamburg daran grenzen.
      Die Niederlande ist doppelt so dicht besiedelt wie die Schweiz (inkl. Ijsselmeer).
      Aber unsere Strassen sind dafür recht voll: mit Autos für 16 Millionen Fahrpassagiere, von 4 Millionen besetzt.
      Wir leiden nicht an einem Übermass an Menschen sondern an einem Übermass an Luxus.

      • Peter Schmid dit :

        Bevölkerungsdichte ist nicht gleich Siedlungsdichte. Ich glaube das wurde schon gefühlte 100’0000 mal gesagt. Und ja die Siedlungsdichte in der Schweiz ist höher als in den Niederlanden. Die Berghänge und Seen lassen sich eben nur sehr begrenzt besiedeln.

      • Dieter Sprenger dit :

        Herr Reber , Sie scheinen zu vergessen , dass die Schweiz nur zu einem Teil aus Topographischen Gründen bewohnbare Gebiete hat . Doch genau diese Gebiete sind überfüllt . Wenn links-grüne Kreise noch mehr Zuwanderung und folglich noch höhere Bevölkerungsdichte befürworten , müssen diese jedoch auch die grosse Verkehrsdichte in Kauf nehmen , alles andere sind Illusionen . Es kann niemals der Sinn und Zweck sein , dass Masslose Zuwanderung mit unsinnigen Verboten und Einschränkungen kompensiert werden müssen . Wenn schon sollte das Problem an den Wurzeln bekämpft werden !

        • Ernst Reber dit :

          Herr Sprenger:
          1) Auch Deutschland und Holland haben « nur zu einem Teil aus Topographischen Gründen bewohnbare Gebiete ». Der Rest dient zumeist als Agrar-, Forst-, Naturschutz- oder Erholungsfläche.
          2) « Überfüllt » wird die Schweiz mit Einfamilienhäuschen, die immer noch die Mehrheit aller Schweizer Neubauten ausmachen, was zeigt, dass bewohnbare Gebiete im Überfluss vorhanden sein müssen.
          3) Wenn Sie schreiben « Wenn schon sollte das Problem an den Wurzeln bekämpft werden ! », propagieren Sie konkret nichts anderes, als dass Menschen ohne Schweizer Pass bekämpft werden sollen. Pfui!

          • Dieter Sprenger dit :

            Herr Reber , also wenn schon Pfui , gilt dies ihrem nicht realistischen Gedankengut ! Betreffend nicht bewohnbarer Gebiete weist zudem die Schweiz einen weit höheren Anteil als Holland oder Deutschland auf . Zudem geht es nicht gegen Menschen ohne Schweizer Pass , sondern vielmehr gegen egoistisches Denken und purer Ideologie der linken Seite möglichst viele Personen in unser dicht besiedeltes Land zu drücken , mit dem Motto ,, nach mir die Sintflut » !

      • Roland dit :

        Ihr Argument ist total falsch, weil es auf falschen Prämissen beruht Die Schweiz besteht aus einer Grundfläche von 41’271 m2, wovon 1/3 Gebirge und nicht bewohnbares Gebiet also rund 12’000m2 fallen schon mal weg, Verkehrsfläche nimmt immer weiter zu, dürfte auch bereits einen Drittel ausmachen, bleiben also rund 23-25’000 km2 als reines Siedlungsgebiet.
        Vergleichen sie nun einmal diese Zahl mit Niedersachsen

    • Marco dit :

      Dass dies keine GLP-Nationalrätin geschrieben hat, haben Sie noch nicht gemerkt.

  • Peter Schmid dit :

    Ich sehe das als eine « sowohl als auch »-Situation. Ja, wir müssen unseren eigenen ökologischen Fussabdruck vermindern, aber auch die Einwanderungsbeschränkung wird das ihre Beitragen. Wenn soviele Menschen aus Infrastrukturstarken Ländern wie Deutschland abwandern, dann bedeutet dass diese Infrastruktur in einem anderen Land wieder aufgebaut werden muss. Und auch das ist ökologischer Blödsinn.
    Freiwillige Familienplanung wird übrigens jetzt schon unterstütz hat mit « Vorschriften machen » auch ganz und gar nichts zu tun. Man merke sich das Wort « freiwilllig ».

  • Markus Baumann dit :

    Ist ja lachhaft wie sie argumentieren.
    Sie wollen eine grüne Wirtschaft und glauben damit die Probleme lösen zu können! HAHA gestatten sie mir dass ich lache.
    Wenn die Bevölkerung pro 13 um 1 Million wächst (2000- 2013) dann benötigen diese (falls sie 2000Watt brauchen, das wären 40% von dem was der Durchschnitts-Schweizer braucht) 1 Million x 2000W = 2000Megawatt. Das bedeutet alle 6,5 Jahre ein neues AKW Gösgen und falls diese Million sich erdreisten 4000Watt zu gebrauchen dann wären das 4 mal AKW Gösgen alle 13 Jahre.
    Da hilft die Grüne Wirtschaft kein bisschen.(Ernährung nicht betrachtet!)

    • Adrian Engler dit :

      Sie stellen sich vor, dass die Menschen erst bei der Einwanderung entstehen? Ich finde es lachhaft, wenn jemand meint, es trage irgendetwas zum Umweltschutz bei, wenn man Menschen striktere Vorschriften dazu macht, auf welcher Seite der Grenze sie leben dürfen. Es gibt absolut keinen Hinweis darauf, dass Einwanderer nach der Einwanderung die Umwelt stärker belasten als vor der Einwanderung (und die meisten Einwanderer kommen aus Ländern mit höherem CO2-Ausstoss pro Kopf als die Schweiz).
      Es zeugt von extrem engstirngigem Denken, wenn man meint, Menschen würden durch Einwanderung entstehen.

      • Markus Baumann dit :

        Das Problem ist doch dass jedes Land aus dem die Zuwanderer kommen seinerseits von Zuwanderung betroffen sind. Deutschland hatte letztes Jahr eine Bruttozuwanderung von 1 Mio. netto 400’000. Also ist es so dass es keine Linderung gibt in keinem Land Jedes Land wächst mehr oder weniger, einige verdoppeln sich gar alle 18 Jahre!!
        Zuwanderung löst keine Probleme und mit dieser Zuwanderung könne sie den Umstieg auf alternative Energien vergessen. Sie können nicht einmal die Bedürfnisse der Zugewanderten decken mit den Anstrengungen zum Atom- Ausstieg!!

      • Patrick Tanner dit :

        Die meisten Zuwanderer kommen wegen der Aussicht auf einen höheren Lohn in die CH. Z.B. ist gemäss BfS der durchschnittl., kaufkraftbereinigte Lohn in Portugal 50% so gross wie in der CH, in afrikanischen Ländern kann sogar von einer tieferen Kaufkraft um einen Faktor 10-20 ausgegangen werden. Mit der Migration in die CH erhöht sich deshalb im Allgemeinen die reale Kaufkraft der Betroffenen stark, was sich in einem höheren Konsum und einer entsprechend höheren ökologischen Belastung äussert. Die Zugewanderten lassen zuhause Strassen, Häuser, usw. zurück, welche hier ein 2.Mal aufgebaut werden

      • Peter Schmid dit :

        @A. Engler. Doch, die gibt es sehr wohl. Die Bevölkerung in den temperierten Gegenden wird immer eine grösseren ökologischen Fussabdruck aufweisen als die der sub-tropischen oder tropischen Gegenden. Bei gleichbleibenden pro Kopf Verbrauch steigt der ökologische Fussabdruck eines Menschen wenn er von wärmeren Gegenden in eine kältere Gegend zieht. Zusätzlich kommt noch dazu dass Migration innerhalb gleich-temperierten, industrialisierten Ländern dazu führt dass an einem Ort die Infrastruktur verlottert während am neuen Ort alles wieder neu gebaut werden muss.

    • Roland dit :

      die 2000Watt-Gesellschaft ist auch eine Illusion und völliger Irrglaube, da können wir ja gleich zurück in die Höhle und Mammuts jagen

  • Markus Baumann dit :

    Teil 2:
    Wenn die Ernährung betrachtet wird, dann müssen sie den Brasilianern sagen sie sollen doch den Urwald abholzen, wir stocken die Bevölkerung auf und brauchen deshalb ein alle 13 Jahre ein paar Quadratkilometer Land um unsere Ernährung sicher zu stellen, denn wenn die Schweizer Bauern 4 Millionen Leute ernähren können (oder 5 Millionen) dann müssen für jeden weiteren Einwohner alle Lebensmittel importiert werden.
    Nachhaltig ist demnach nur wenn die Bevölkerung auf 4 Millionen (oder 5Millionen) schrumpft!! Grüne Wirtschaft hin oder her!

    • Adrian Engler dit :

      Ob jemand in der Schweiz oder einem Nachbarland lebt – er braucht genau gleich viel Nahrung, ob diese Person in die Schweiz eingewandert ist, hat keinen Einfluss auf den Ressourcenverbrauch. Wenn man dagegen statt Tierprodukten wie Fleisch, für die grosse Mengen an Futtermitteln braucht, vor allem pflanzliche Nahrungsmittel konsumiert, werden pro Nahrungsmenge viel weniger Ressourcen verbraucht. Es gibt also Massnahmen in Bereichen wie Nahrung oder Verkehr, die einen grossen Einfluss auf den Ressourcenverbrauch haben. In welchem Land jemand lebt, ist dagegen irrelevant.

      • Markus Baumann dit :

        Siehe Kommentar zum Teil 1!
        Wir werden nicht umhinkommen die Rhinos, Hyppos, Giraffen, und Elefanten auszurotten, oder wollen sie dass die Menschen hungern?
        Oder sollen die alle nach Europa migrieren?

  • Tobias Bachmann dit :

    « Erstens schlägt Ecopop keine einzige umweltpolitische Massnahme vor »
    Es gibt wohl keine nachhaltigere umweltpolitische Massnahme als die Bremsung (nicht Stop) des Bevölkerungswachstums.
    Ich befürworte Maßnahmen, welche den Pro-Kopf Verbrauch senken. Die Realität ist aber, dass sich nur eine Minderheit derart einschränken und die Masse an Regulationen annehmen würde, damit überhaupt ein merkbar positiver Effekt entsteht. Gerade von den Grünen, hätte ich hier mehr Realitätssinn erwartet. Doch offensichtlich ist die Angst, in eine fremdenfeindl. Ecke gestellt zu werden, grösser als die Vernumft

    • Adrian Engler dit :

      Aber wenn der Pro-Kopf-Verbrauch nicht gesenkt wird, ist der Effekt für die Umwelt schlicht und einfach null. Ob der Verbrauch auf dieser oder der anderen Seite der Grenze stattfindet, ist für die Umwelt vollkommen irrelevant.

      Offensichtlich lassen sich die fremdenfeindlichen Anliegen von Ecopop nicht mit Ökologie begründen, wie man es dreht und wendet – es hat schlicht und einfach nichts mit Ökologie zu tun.

      • Patrick Tanner dit :

        Herr Engler, es ist unwahr, dass die Migration resp. Zuwanderung in die Schweiz für die Umwelt irrelevant ist. Die Zuzüger haben schon in ihrem Ursprungsort in Häusern gelebt und die vorhandene Infrastruktur genutzt. Wenn sie in die Schweiz einwandern, muss aber die Infrastruktur für diese Zuzüger erst erstellt werden, was lokal und national zu einem höheren Ressourcenverbrauch, zu einer zunehmenden Zersiedelung und auch zu höherer v.a. lokal wirksamer Emmission führt. Gewisse schädliche Emmissionen wie Ozon, Lärm, Feinstaubbelastung etc. wirken lokal und vermindern lokal die Lebensqualität.

      • Tobias Bachmann dit :

        Es muss beides geschehen. Wenn Sie sich etwas mit Ökologie und Lebensräume befassen würden, werden Sie feststellen, dass es sehr wohl eine Rolle spielt, wo und wie dicht eine Region besiedelt ist. Aber so ist es nun halt heute mit den Grünen: Reine Theoretiker und haben in der Praxis meist noch nie was für Umwelt- und Artenschutz gemacht, geschweige sich dafür interessiert. Und was eine Begrenzung der herkunftsunabhängigen Nettozuwanderung mit Fremdenfeindlichkeit zu tun haben soll, würde wohl nicht nur mich interessieren.

      • Roland dit :

        wir sind hier aber in der Schweiz und für die Schweiz zuständig, nicht für das Ausland! Also müssen wir hier für eine Veränderung und nachhaltige Entwicklung sorgen. Damit können wir ein Beispiel geben und vielleicht wird das ja sogar ein Erfolgsmodell, wer weiss?

        DESHALB ALSO UNBEDINGT JA ZUR ECOPOP-INITIATIVE, genau so wie es die grüne Basis auch will

  • Paul Trend dit :

    Ok, fixe Zahlen in diese Initiative zu schreiben finde ich auch nicht perfekt.
    Was aber genau auf die Ursache der Probleme zielt, ist die Unterstützung bei der Familiennplanung und damit die Eindämmung der massiven globalen Überbevölkerung. Dies ist alleine eines der grössten Ursachen für die Probleme dieser Welt. Umweltkrisen, Kriege, Religionskonflikte…
    Da der natürliche Regelkreis der Natur durch den Menschen beeinträchtigt, bzw. unterbrochen wurde muss jetzt gehandelt werden!
    Eindämmung der globalen Überbevökerung und nachhaltige Reduktion auf ein für das Ökosystem verträgliches Nivau.

    • Roland dit :

      Herr Trend, dies ist keine fixe Zahl, sondern ein Prozentsatz, welcher also durchaus schwanken kann, siehe auch die Übergangsfrist während der ersten Jahre

  • Thomas Schwarz dit :

    Frau Rytz, wo ist für Sie die Obergrenze der Schweizer Bevölkerung, wo die der Weltbevölkerung? Was schlagen Sie vor, damit die Bevölkerung (der Schweiz oder auch der Welt) nicht ungebremst weiter wächst? Dies vermisse ich leider in Ihrem Kommentar.

    • Adrian Engler dit :

      Das Ecopop-Initiativkomittee besteht grösstenteils aus Personen im Rentenalter. Anscheinend sind diese überhaupt nicht über neuere Erkenntnisse informiert. Weltweit nehmen Geburtenraten überall stark ab, und man geht davon aus, dass sich die Weltbevölkerung noch in diesem Jahrhundert stabilisieren wird und danach abnimmt.

      Ecopop schürt Ängste wegen des Wachstums der Weltbevölkerung, die gemäss dem aktuellen Kenntnisstand nicht gerechtfertigt sind. Es gibt seit 2000 ca. 2 Milliarden Kinder (bis 15) und im weltweiten Durchschnitt 2 Kinder pro Frau, und das ist bereits stabil.

      • Peter Schmid dit :

        Der weitaus grösste Teil der Zuwander der letzen Jahre kommt aber nicht aus Ländern mit hoher Geburtenrate Herr Engler. Soviel zu Ihrer Annahme dass die Zuwanderung dann schon abnehmen werde. Die wird nämlich nur dann abnehmen wenn die Schweiz leergesogen wurde. Bei gleichbleibender Zuwanderung bis in gelobte 2100 (dann hofft man dass das Wachstum plafonieren wird für ein spürbarer Rückgang geht es dann wohl noch einmal mind. 100 Jahre) wären das dann noch einmal ca. 7 Mio!

      • Dieter Sprenger dit :

        Herr Engler , Weltweit nehmen die Geburtenraten nur in den Industriestaaten ab , jedoch nicht in den Entwicklungsländern . Grundsätzlich muss auch dort der Hebel angesetzt werden , um deren betreffenden Bevölkerung zu einem Verantwortungsvollen Denken und Handeln zu überzeugen ! Es kann doch nicht sein , dass die Industriestaaten endlos die Folgen der Überbevölkerung aus den Drittstaaten mittragen müssen . Ethnische Ansichten verbieten dies zwar , doch letztendlich hat die Logik Vorrang wenn die Menschheit überleben möchte . Dies zeigt die Geschichte und deren Lehren daraus für die Zukunft !

    • Roland K. Moser dit :

      Für die Grünen ist die Schweiz unendlich gross, weshalb auch unendlich viele Leute Platz haben und von der CH-Landwirtschaft ernährt werden können.

    • Alfred Zuberbühler dit :

      Solange für die Grünen die Bevölkerungsfrage tabu ist, kann man von dieser Partei keine glaubwürdige Politik erwarten.

      • Stefan Gisler dit :

        Die Bevölkerungfrage ist nicht tabu – aber solange falsche Versprechen und Massnahmen getroffen werden wie das Placebo der Masseneinwanderungsinitiative, wird die Bevölkerung wachsen. Toni Brunner selbst kämpft ja schon für hohe Kontigente für die Bauern und der Tessin fordert auch viele Kontigentler für ihre Firmen. Neu ist der Wegfall von Lohnschutzmassnahmen – wer eine Ausweisung fürchten muss, arbeitet für jeden Billiglohn …

  • Hans Müller dit :

    Leider verpasst es Frau Rytz vollkommen, aufzuzeigen, woraus diese « grüne Wirtschaft » denn genau besteht beziehungsweise wie dieses Ziel erreicht werden soll…

    • Beni Schnyder dit :

      indem wir alle derart stark besteuert werden, bis wir nichts mehr konsumieren können und wieder selbst Gemüse anbauen müssen. voilà grüne Wirtschaftswende: den Lebensstandard auf Drittweltniveau senken, dafür ist aber dann alles sauber.

    • Ernst Hasler dit :

      Die « grüne Wirtschaft » besteht aus unausgegorenen Träumereien, wie alles, das wir aus dieser Ecke ertragen müssen.

      • Stefan Gisler dit :

        Na ja – die heutige Wirtschaft funktioniert ja auch nicht bestens – Wachstumsideologie und Zuwanderung und Lohndumping und Zubetonierung der Landschaft sind die Folgen in der Schweiz. Der Mittelstand wankt und die SVP schlägt daraus politisch Kapital, obwohl sie diese Situation mitgeschaffen hat.

        • Fritz Meier dit :

          Prinzip der Schweizer ist: Jedem das Seine und uns das Meiste.Ausländer Haben sich einzuschränken oder sollten besser gar nicht existieren, damit wir Schweizer hemmungslos die Umwelt ausbeuten können.Das ist Ecopop oder eben Lollipop.

  • Hans Müller dit :

    Verringerung des ökologischen Fussabrucks, verdichtetes Bauen, etc. sind reine Symptombekämpfung, die das bittere Ende lediglich hinausschieben. Die Ursache des Problems ist ein Wirtschaftssystem, dem ein stetiges und unbegrenztes Wachstum zugrunde liegt. Das gilt auch für das Bevölkerungswachstum. Wenn wir so weitermachen, dann ist die Frage nicht ob es irgendwann kracht, sondern leidglich wann es kracht. Selbst nach der Annahme der MEI weigern sich die Grünen nach wie vor, über die Nachteile der Zuwanderung auch nur zu diskutieren.

    • Adrian Engler dit :

      Weshalb soll es einen Einfluss auf den ökologischen Fussabdruck haben, wenn man Menschen striktere Vorschriften macht, auf welcher Seite sie leben dürfen? Was sicher einen Einfluss hat, ist, wenn Menschen darauf achten (und Regelungen es fördern), dass z.B. beim Verkehr und der Ernährung sorgsam mit den Ressourcen umgegangen wird. Ob jemand in der Schweiz oder einem der umliegenden Länder lebt, ist für die Umwelt dagegen vollkommen egal, weshalb das grüne Mäntelchen der fremdenfeindlichen Ecopop-Initiative vollkommen unglaubwürdig ist.

      • Hans Müller dit :

        Ein sorgsamer Umgang mit den Ressourcen ist auf jeden Fall angebracht. Nur kann dadurch der Kollaps unseres auf stetigem Wachstum basierenden Systems nicht verhindert, sondern lediglich verzögert werden. Und ob es Ihnen passt oder nicht Herr Engler, für die Schweiz mit ihrer endlichen Fläche macht es einen Unterschied ob jemand ausserhalb oder innerhalb der Grenzen wohnt (z.B. Landverbrauch). Alle Wachstumskritiker einfach in die rechts-braune Ecke zu stellen, hat doch bei der MEI schon nicht funktioniert, aber Dogmen kann man halt nicht einfach so über Bord werfen, nicht wahr?

        • Marco dit :

          Wenn diese « Wachstumskritiker » tatsächlich nicht aus der braunen Ecke kämen und die « Wachstumskritik » ernst meinen würden, dann müssten sie ja zuallererst versuchen, die Marktwirtschaft (der das Wachstum immanent ist) abzuschaffen. Tun sie aber nicht.

  • Peter Meier dit :

    Damit wird wohl die nächste Runde im Abstimmungskampf eingeläutet. Wie auf Politblog üblich, dürfen sich nun in den nächsten Monaten die Gegener gefühlt mindestens zehnmal häufiger zu Wort melden als die Befürworter, natürlich tatkräfig unterstüzt von täglich neuen Artikeln, welche uns subtil mitteilen, warum wir im Falle einer Annahme dem Untergang geweiht sind. Da das Ergebnis der Masseneinwanderungsinitiative vielen nicht passt, wird diese wohl auch nur ein Papiertiger bleiben oder so lasch als nur möglich umgesetzt werden. Insofern ist mein Ja für die ECOPOP-Initiative schon einmal sicher.

  • Fred Niederer dit :

    Da hat Frau Rytz schon recht, würden wir die Wirtschaftspolitik der Grünen und Linken umsetzen, wären wir sehr bald, anstatt ein Einwanderungsland, ein Auswanderungsland

  • Thomas Meier dit :

    Frau Ritz, leider haben die Grünen die laufende Wachstumsdebatte komplett verschlafen. Sich jetzt mit einer Trotzreaktion zu melden, um auf eigne grünliche Leistungen hinzuweisen, ist nun eher peinlich und unprofessionell. Die Grünen verpassen das Momentum, den möglichen Kurswechsel weg von der Wachstumsideologie. Sie sind im Zweifel doch lieber sozialdemokratisch und wollen den Kuchen « gerechter » verteilen und sind dafür bereit, weitere Wachstumsimpulse zu geben. Höchste Zeit für einen radikalen Neubeginn – oder bitte einfach abtreten und neuen Kräften Platz machen.

    • Adrian Engler dit :

      Die grünen haben nichts verschlafen. Die Anti-Wachstums-Ideologie ist uralt und eher überholt.

      • Hans Müller dit :

        Wachstumskritik ist alles andere als überholt, sie ist aktueller den je. Es sind doch normalerweise die Grünen, die (absolut zu recht) betonen, dass wir auf diesem Planeten auf Pump leben und wir nicht ewig so weiter machen können. Nur entspricht bezüglich Bevölkerungswachstum das Handeln der Grünen nicht den schönen Sprüchen. Und das aus rein ideologischen Gründen, denn Kritik an einer grenzenlosen Immigration scheint bei dem Grünen ein absolutes Tabu zu sein, weil sie zutiefst davon überzeugt sind, dass jeder Immigrationskritiker ein Rassist ist.

      • Hans Müller dit :

        Herr Engler, ich habe die Frage schon oft gestellt aber von den Immigrationsturbos nie eine Antwort darauf erhalten. Vielleicht können Sie mir ja helfen: Warum sollen in der Schweiz ständig noch mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, obwohl in der Schweiz Arbeitskräftemangel herrscht und das Personal für diese neu geschaffenen Arbeitsplätze dann auch wiederum im Ausland rekrutiert werden muss?

  • Hans Müller dit :

    Frau Ritz, dank der Diskussion um die MEI wissen wir doch mittlerweile, dass der Wohnflächenverbrauch / Kopf seit 2000 kaum mehr zugenommen hat (Daten BFS). Ähnlich verhält es sich mit der Anzahl MFZ / Kopf. Die Zunahme der Siedlungsfläche und der MFZ ist daher zu einem grossen Teil auf die Zuwanderung zurück zu führen (bei der Zunahme der MFZ sind es ca. 65% in den letzten 10-20 Jahren). Mich erstaunt es sehr, dass ausgerechnet die Grünen selbst nach der Annahme der MEI immer noch mit den gleich falschen Zahlen argumentieren. Warum darf man nicht kritisch über Zuwanderung denken?

  • Andras Keller dit :

    Warum « Grüne Wirtschaft » ODER « Ecopop », Frau Rytz? Langfristig nachhaltig ist nur « Grüne Wirtschaft » UND « Ecopop ». Ohne Senkung des Bevölkerungswachstums hat die Menschheit keine Chance den « ökologischen Fussabdruck » auf eine nachhaltiges Mass zu bringen.
    Frau Rytz, je länger wird der Illusion nachleben « Grün » alleine könnte genügen, umso schlimmer werden die Folgen sein.

    • Adrian Engler dit :

      Wenn Sie sich bemüht hätten, aktuelle Informationen zur Bevölkerungsentwicklung zu bekommen, hätten Sie erfahren, dass man aufgrund der weltweit gesunkenen Geburtenraten davon ausgeht, dass sich die Weltbevölkerung noch in diesem Jahrhundert stabilisiert und danach wahrscheinlich eher abnimmt. Ideen von einer « Bevölkerungsexplosion » sind aufgrund der aktuellen Daten nicht mehr haltbar.

      Dass es für die Umwelt ausserdem keinen Sinn ergibt, Menschen striktere Vorschriften zu machen, auf welcher Seite der Grenze sie leben dürfen, sollte jeden klar sein.

      • Andreas Keller dit :

        @Engler: Es ist reichlich naiv nur die Geburtenrate zu betrachten, die Kindersterblichkeit sinkt ebenfalls. Die aktuelle Informationen zur Bevölkerungsentwicklung sagen dass die globale Bevölkerung klar auf die Überschreitung der 10 Milliarden zugeht.
        10 Milliarden heisst 3 Milliarden mehr. Doch heute haben wir bereits mehr als 3 Milliarden Menschen für welche wir zuwenig Wasser, Nahrung, Rohstoffe und Energie für ein anständiges Leben haben. Wieso sind Sie so scharf darauf, weitere 3 Milliarden Menschen dahin vegetieren zu sehen??

  • Werner Zumbrunn dit :

    « Die dritte Forderung » von Ecopop ist mit dem Millenniumsprogramm Nr. 5 der UNO « Improve maternal health » absolut im Einklang. Dass die Grünen vehement für den UNO-Beitritt waren, haben sie offenbar vergessen, oder sie bereuen es heute? Es kann aber auch sein, dass die Grünen ganz einfach den Puck nicht sehen.

    • Roland K. Moser dit :

      Seit die Gewässer und die Luft wieder sauber sind, gibt es die richtigen Grünen nicht mehr.

  • Gunnar Leinemann dit :

    Wenn man sich den Werdegang des Vereins ECOPOP anschaut, wird einem schlagartig klar, dass es sich dabei um eine nationalistische Gruppierung vom Rechten Rand handelt. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass man inzwischen auch Biologen als Mitverantwortliche rekrutieren konnte. Der Fremdenfeindlichkeit ein grünes Mäntelchen umzuhängen, macht sie auch nicht besser, verkauft sich aber wohl gut und kommt dem Bedürfnis vieler, ihren Fremdenhass zu kaschieren, offensichtlich sehr entgegen. Ich bin froh, dass sich die Grünen deutlich davon distanzieren!

    • Dieter Sprenger dit :

      Herr Leinemann , Diese Ecopop Initiative hat rein gar nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun , sondern ist die logische Konsequenz gegenüber einer unsäglichen Entwicklung welche früher oder später zu ein Kollaps führen wird . Die GP betreibt hiermit folglich mehr Ideologie anstatt Logik ! Nur gut dass dies die Mehrheit anders sieht und so werden diese politischen grünen Illusionen auf der Strecke bleiben . Niemanden würde Beispielsweise im Garten sein Unkraut nur immer von oben etwas abschneiden und daran glauben dass das Problem damit behoben sei .

    • Roland K. Moser dit :

      Es handelt sich doch wohl eher um eine ökologische Gruppierung vom linken Rand.

    • mars simon dit :

      Gunnar: Sie haben scheinbar Zero Ahnung zu ECOPOP!
      Die sind total links. Mag sein das sie als Deutscher alles was gegen die übervölkerung ist als Rechtslastig einstufen, Das ist jedoch in der Schweiz nicht so!

      • Marco dit :

        Können Sie noch erläutern, inwiefern diese nationalistische Gruppierung « total links » ist?

        • Peter Schmid dit :

          Ecopop ist weder link noch rechts, aber viele Mitglieder sind ehemalige Grüne welche sonst generell für linke Anliegen stimmen und die derzeit überbordende Marktwirtschaft kritisch gegenüberstehen. Womit wohl ihr Weltbild der « automatisch rechts-nationalen » Wirtschaftkritiker auch wiederlegt wäre (siehe Ihr Kommentar oben). Ecopop besteht aus Menschen welche die Lebensqualität über das Wohlstandswachstum stellen, und für ein lebenswertes Umfeld für unsere Kinder auch gerne bereit sind auf etwas Wohlstand zu verzichten.

    • Roland dit :

      @Herr Leinemann; es nutzt rein gar nichts, die Bewegung ECOPOP an den rechten Rand zu drücken! Wenn sie dies nicht belegen können, müssen sie mit einer oder mehreren hundert Ehrverletzungsklagen rechnen.
      Ecopop hat absolut nichts mit rechts zu tun, sondern ist ökologisch und human ausgerichtet

  • Martin dit :

    Ich werde Ja stimmen.

  • Thomas B. dit :

    « Genau dies ist das Ziel einer grünen Volksinitiative, die den sparsamen Umgang mit knappen Rohstoffen und das Vermeiden von Abfällen und Altlasten fördern will »

    Ja und dies wird den ökologischen Fussabdruck natürlich massiv senken. Schön wärs. Was ist mit dem Berufsverkehr, Fliegerei etc. Sie werden den ökologischen Fussabdruck wahrscheinlich nur zu einem kleinen Teil senken können, bis die Bevölkerung der Schweiz dies am eigenen Wohlstand spürt.

    Und jetzt ganz ehrlich, was interessiert mich der ökologische Fussabdruck wenn trotzdem die Grünflächen der CH verbaut werden?

  • Liebe Regula Rytz
    vielen Dank für die ausgezeichneten und treffenden Aspekte dieses Politblocs.
    Oft wird missachtet, dass viele Menschen nur deshalb ihre Heimat verlassen (müssen), weil sie schlechtbezahlte oder keine Arbeit, zuwenig zu Essen haben und der Staat Sozialleistungen wie Schulbildung privatisiert, weil Steuern über Tochtergesellschaften abfliessen. Wir müssen die globalen Probleme an den Wurzeln packen. Wir können nicht (mehr lange) die Welt ausbeuten und die Menschen ausgrenzen. Wir sollten unsere Verantwortung wahrnehmen und effizienter mit Energie umgehen.

    • Markus Baumann dit :

      Was meinen sie mit » globale Probleme anpacken?
      Glauben sie etwa sie können dafür sorgen dass alle brav Steuern bezahlen? Dann führen sie den Big Brother Staat ein!
      Es bringt nichts wenn sie mit der Energie effizienter umgehen. Bei einem Bevölkerungswachstum von Netto 80Millionen pro Jahr können sie sich anstrengen wie sie wollen. So viel Energie wie die benötigen, um ein bequemes Leben zu haben, gibt es nicht. Soviel Wirtschaftswachstum könne sie nicht generieren, so dass alle einen schönen lohn nach Hause tragen

  • Roman Meier dit :

    Na klar, wenn man den Energieverbrauch, den Platzbedarf, den Nahrungsmittelverbrauch und das Freizeitverhalten der Menschen, sowie den Landverbrauch der Wirtschaft massiv einschränkt, dann können auch 12 Mio. Menschen in der Schweiz leben. Ich vermute aber, dass die Schweizer eher für massvolle Einschränkungen und ein Stop des Bevölkerungswachstums zu haben sind. Ueberhaupt haben sie sich schon längst dagegen entschieden, dass noch mehr Menschen in diesem Land leben sollen, indem sie nämlich seit Jahrzehnten weniger Kinder auf die Welt stellen.

    • Roland K. Moser dit :

      Die grün-rote Rechnung:
      Siedlungsfläche 3’000 km2 mit 8’000’000 Einwohnern
      Landwirtschaftsfläche 10’000 km2 => zusätzliche 27’000’000 Menschen
      Wenn wir also die Landwirtschaftsfläche zubetonieren, haben in der Schweiz 35’000’000 (35 Millionen) Menschen Platz.

      Ich bleibe bei meinem Ziel der 5 Millionen Schweiz.

      • Stefan Gisler dit :

        … und wie machen Sie das – mit Geburtenregelung à la kommunistischem China? Nein Danke, sage ich!

        • Markus Baumann dit :

          Wenn sie die Einwanderung weglassen dann dauert es ca. 50 Jahre und wir sind 5 Mio. (unter Berücksichtigung der Schrumpfung der Schweizer Bevölkerung!!)

          • Stefan Gisler dit :

            Wenn wir die schon früher weggelassen hätten, gäbe es keinen Gotthardtunnel, kein funktionierende Baugewerbe, keine Industrie, keinen Finanzhandelsplatz, keine Rohstoffhändler wie Marc Rich und keine Politiker wie Blocher oder Estermann …

        • Roland K. Moser dit :

          Wollen Sie die 35’000’000 (35 Millionen) Schweiz?

        • Marco dit :

          Nein, selbstverständlich schwebt ihm eine noch weltfremdere Lösung vor: Er möchte eingebürgerte Schweizer « repatriieren ». Er selbst muss sich aber natürlich nicht ändern, obwohl er mitverantwortlich für die ineffiziente Landwirtschaft ist.

          • Roland K. Moser dit :

            Ineffiziente Landwirtschaft? Mit 1 Mio Hektaren Land 5 Mio Menschen ernähren in unserem Klima ist nicht ineffizient. Im immergrünen Afrika sieht die Zahle genau auch so aus.

  • Peter Haeberlin dit :

    In den 1950er Jahren hatten Ägypten und Südkorea etwa das gleiche Einkommen pro Kopf. Südkorea förderte Familienplanung und Schulbildung und ist heute wohlhabend. Ägypten produzierte Kinder und die Bevölkerung hat sich grob verfünffacht. Unsere ganze Entwicklungshilfe nach Afrika war leider mehrheitlich für die Katz, da sie Korruption und Bevölkerungsexplosionen förderte anstatt die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung. Einmal mehr sperren sich die Grünen Probleme sehen zu wollen tragen daher auch nichts zur Lösung bei.

    • Adrian Engler dit :

      Man hat überall gesehen, dass sinkende Kindersterblichkeit, allgemein steigender Wohlstand und vor allem zunehmende Bildung von Frauen dazu führen, dass die Geburtenraten sinken.

      Ihr Geschwafel von « Bevölkerungsexplosion » ist seit Jahrzehnten überholt. Das ideologische Konzept der « Familienplanung » und « Geburtenkontrolle » war nie der entscheidende Faktor für die tatsächliche Entwicklung der Geburtenraten.

      Steigender Wohlstand und bessere Überlebensschancen von Kindern haben überall zu sinkenden Geburtenraten geführt, auch Entwicklungshilfe fördert das.

      • Peter Haeberlin dit :

        Herr Engler, Ob man ein Multiplizieren der Bevölkerung innert weniger Jahre als Explosion oder einfach Wachstum bezeichnen möchte ist einfach eine Wertung.

        Ihre weitere Behauptung ist schlicht falsch. Für steigenden Wohlstand braucht es Bildung und die lässt sich nur finanzieren wenn die Anzahl Kinder einigermassen übersichtlich ist. Bei allen Nationen die sich in den letzten Jahren erfolgreich aus der Misere gearbeitet haben, war ein familienplanerischer Ansatz Teil des Erfolges.

  • Werner Zumbrunn dit :

    Die Grünen haben das Arbeitspapier vom Oktober 2009 « Bevölkerungsentwicklung in der Schweiz: Kritische Beurteilung aus grüner Sicht » der grünen Nationalräte Yvonne Gilli und Bastien Girod schon vergessen. Man kann es auf der Website bastiengirod immer noch lesen. Lesenswert!

  • Christoph Lieberherr dit :

    Der Text von Frau Rytz zeigt uns fast beispielhaft auf, in welche Widersprüche und mathematische Trickli (Verbrauch pro Kopf) sich die Grünen mit ihren aktuellen Positionsbezügen flüchten müssen. Der Argumentationsspielraum ist miminal geworden und beschränkt sich auf das Fazit „wir sind die besseren Grünen“ ohne jegliche stringente Logik. Und man erweist jeglichen ökologischen Anliegen einen Bärendienst, wenn man Ecopop noch am gleichen Abstimmungstag konkurrenzieren will. Mindestens soweit sollte auch Frau Rytz vorausdenken können.

    • Adrian Engler dit :

      Ist es nicht eher ein seltsamer Trick, wenn man nur der Verbrauch der Personen in der Schweiz rechnet? Der Ressourcenverbrauch ist ein globales Problem, und der Effekt von strikteren Vorschriften, auf welcher Seite der Grenze jemand wohnen darf, ist gleich null – es gibt absolut keinen Hinweis darauf, dass Einwanderer nach der Einwanderung in die Schweiz mehr Ressourcen verbrauchen als vorher (im Gegenteil haben viele Länder nicht einen so gut ausgebauten öffentlichen Verkehr wie die Schweiz und der CO2-Ausstoss pro Kopf ist in den meisten umliegenden Ländern höher).

      • Christoph Lieberherr dit :

        Der weitaus grösste Anteil des Energieverbrauchs in der Schweiz wird für das Heizen verwendet ! Nur so als Denkanstoss. Also spart global gesehen jeder, der in einem Land lebt, in dem es ganzjährig keine Heizung braucht. Wir können ja auch nichts dafür, dass wir hier geboren sind, aber noch mehr Leute hierher holen ? Frau Rytz, ich habe die grösste Mühe, Ihnen zu folgen.

        • Marco dit :

          « Der weitaus grösste Anteil des Energieverbrauchs in der Schweiz wird für das Heizen verwendet ! »

          Unsinn, wie kommen Sie darauf? Und wenn es denn so wäre, wieso sind Sie als vermeintlicher Umweltschützer nicht längst in so einem ressourcensparendem Land? Bloss weil Sie « nichts dafür können »? Oder halt doch, weil es Ihnen hier besser gefällt?

      • Hans Schmid dit :

        Lieber Herr Engler, sie überschätzen die ressourcenmässigen Vorteile des ÖV gewaltig. ÖV ist nur dort effizienter wo Verkehrsströme einer gewissen Grösse und Dichte zu bewältigen sind. Auf dem Land ist ein nahezu flächendeckender ÖV mit Taktfahrplan, wie wir ihn uns leisten, ein ineffizienter Luxus.
        Ich nehme Ihnen Ihren Trugschluss allerdings nicht übel. Schliesslich werden wir von den meisten Medien und der Mehrheit der Politiker seit 30 Jahren darauf konditioniert, den ÖV als Allheilmittel und das Auto als Umweltproblem Nummer 1 zu sehen, auch wenn die Realität ganz anders aussieht…

      • Thomas Meier dit :

        Herr Engler, lösen Sie doch mal irgendein « globales Problem ». Das sind bloss Ausreden, um gar nichts zu tun. Global denken, lokal handeln, das ist die Devise. Das ist das, was möglich ist. Und in der Schweiz können per Volksabstimmung nicht nur lokal Weichen gestellt werden, sondern sogar für eine ganze Nation. Die Ecopopinitiative wird weltweit auf grosses Echo stossen. Dass Sie das nicht interessiert, ist wieder ein anderes Thema, denn Sie meinen ja naiverweise, Ökologie und grenzenloses Wachstum gingen Hand in Hand. Zum Glück glaubt Ihnen das hier niemand.

    • Roland K. Moser dit :

      Der Gesamtverbrauch wird konsequent ausgeblendet und geleugnet, da man dann ja zugeben müsste, dass die Schweiz um 3 Mio. Menschen überbevölkert ist.

  • R.Stettler dit :

    Folgende Fehler Frau Rytz:
    – Mehr Zuwanderung in die Schweiz erhöht sehr wohl den ökologischen Fussabdruck weltweit. Denn abgesehen von Norwegen, Japan und USA (vielleicht noch 2-3 andere Länder) hat die Schweiz einen sehr sehr grossen ökologischen Fussabdruck. Wenn also ein Italiener in die Schweiz reist und hier wohnt, ist automatisch der Fussabdruck höher.
    – Dies zu begrenzen ist automatisch eine umweltpolitische Massnahme. Und all die folgenden Faktoren wie weniger Häuserbau, Ausbau der Infrastuktur etc. erübrigen sich –> umweltpolitisch sinnvoll.
    – Ewig &ständiges Wachstum ist also gut?

    • Adrian Engler dit :

      Die Länder, aus denen der grösste Teil der Einwanderer in die Schweiz kommen, haben nicht einen kleineren ökologischen Fussabdruck als die Schweiz. Im Gegenteil ist der CO2-Ausstoss pro Kopf im grössten Teil der EU-Staaten grösser als in der Schweiz (von den Ländern, aus denen es eine bedeutende Einwanderung gibt, ist er einzig in Portugal leicht tiefer, in den anderen und im Durchschnitt ist er höher). Somit (und wegen des in der Schweiz gut ausgebauten öffentlichen Verkehrs) könnte man im Gegenteil argumentieren, dass der ökologische Fussabdruck durch die Einwanderung in die Schweiz sinkt.

      • Peter Schmid dit :

        Erstens besteht der ökologische Fussabdruck aber bei weitem nicht nur aus dem CO2 Ausstoss sondern auch aus allem was für diesen neuen Einwanderer komplett neu gebaut werden muss (Arbeitsplatz, Wohnung, öffentliche Infrastruktur wie Schule, Polizei, Gesundheit, Verkehr). Und diese ökologischen Kosten holen sie NIEMALS mehr durch minim weniger CO2 Ausstoss auf. Und zweitens trifft es für die derzeit in der CH wohnende Bevölkerung und die Tierwelt sehr wohl an ob es durch Zuwanderung immer mehr Emissionen hier bei uns im Land gibt. Denn sehr viele dieser Emissionen sind regional spührbar!

  • Dieter Sprenger dit :

    Mit Abschottung hat die Ecopop Initiative nichts zu tun,daher dass unsere Grenzen auch danach weiterhin offen bleiben. Doch nach der Logik der GP müsste die Zuwanderung sogar noch weiter zunehmen um deren Regulierungs – und Verbotspolitik zu Begründen. Niemals kann weiterhin bis zum geht nicht mehr Umweltschutz betrieben werden,welcher gleichzeitig durch die Bevölkerungszunahme wieder neutralisiert wird. Daher, dass diese Kreise sogar eine Weltweite PFZ anstreben und sich mit dem Tabu Thema ,,Zuwanderung » aus Ideologischen Gründen schwer tun, wird es bei der GP weiterhin keine Einsicht geben !

    • Roland dit :

      Richtig; genau diese PFZ ist das grösste problem überhaupt, welches wir uns eingebrockt haben (P.S. ich war von Anfang dagegen). Diese dient nur den weltweit tätigen, grossen Firmen, um Arbeitskräfte von A nach B zu verschieben, Lohngefüge zu zerstören, alles mit dem Ziel nach noch mehr PROFIT PROFIT PROFIT. So müssen die Firmen nicht mehr ihre Fabriken in den Ländern errichten, sondern können immer noch billigere Erwerbskräfte dislozieren. Der Deutsche zieht in die lohnmässig bessere Schweiz, der Pole nach BRD, der Rumäne nach Polen usw. Dies bedeutet einen intern. schädlichen BrainTrain

  • Alex Kramer dit :

    Am steigenden nationalen und globalen Pro-Kopf-Ressourcenverbrauch würde dies gar nichts ändern.
    Richtig, Frau Rytz.
    Aber Sie geben doch auch zu, dass die CH-Umwelt-Politik, insbesondere seit der Abspaltung der GLP von den Grünen ziemlich verwässert worden ist, die 2000W-Gesellschaft weiterhin Wunschdenken und via eigenverantwortliche Beschränkung im Verbrauch von Ressourcen ziemlich das Gegenteil der Fall ist; es fehlt nämlich an Vernunft.
    Da die Energiepolitik von BR Leuthard heute schon die nächsten 10 Legislaturen vorbestimmt, ohne selbst Ergebnisse zu liefern, müssen halt Massnahmen her.

  • Anton Keller dit :

    Konsequenterweise müsste Frau Rytz auf jede Lenkungsmassnahme auf Energie verzichten, denn dies verlagert nur die Produktion von energieintensiven Produkten wie Aluminium, Metall ins Ausland.

    Ich glaube eher, die Grünen wollen unbedingt in die EU, damit sie auch dort ihre Ideen verwirklichen können.

    • Stefan Gisler dit :

      Bin grün, will nicht in die EU – will eine Schweiz, die langfristig mit ihren wertvollen Ressourcen gut haushaltet und so konkurrenzfähig bleibt.

      • Peter Schmid dit :

        Bin ebenfalls grün und in einem grünen Beruf (Biologe) und sehe die Besschränkung der Einwanderung kombiniert mit der Unterstützung der freiwilligen Familienplanung und der Emanzipierung der Frau als Teil eines Gesamtpacketes welches zur nachhaltigen Entwicklung und dadurch zum Überleben der Menschheit auf diesem Planeten beitragen kann. Es kann die Lösung sein Menschenmassen von einem Land ins andere zu Verschieben bis dort für alle nichts mehr übrigbleibt.

  • Leo Egloff dit :

    Die Ecopop Initiative ist zum grössten teil richtig und daher anzunehmen. Was die darin enthaltenen Entwicklungsgelder angeht so sind diese zu mindestens zwei Dritteln zu kürzen. Aber das kann ja in einem Gegenvorschlag geregelt werden

    • Roland dit :

      Die Massnahmen für die geburtenkontrolle bestehen bereits und sind im Programm von DEZA und SECO festgehalten. Einzig der Betrag für solche Massnahmen würde um cirka 20% erhöht werden.

      Was also soll diese gespielte Aufregung und Entrüstung um des Kaisers Bart?

  • Hans Müller dit :

    Mit Blick auf Ecopop sehen die Grünen offenbar ihre Felle davonschwimmen. Wie sonst soll man sich erklären, dass die Grünen ständig betonen, nur ihre Ideen seien ökologisch, alle anderen jedoch fremdenfeindlich? Verwundert stelle ich fest, dass Grün selbst nach der Annahme der MEI immer noch auf die genau gleiche erfolglose Strategie (jeder der etwas gegen die Zuwanderung sagt ist ein Rassist) setzt, anstatt sich endlich einer ernsthaften Diskussion über Sinn und Unsinn eines stetigen (Bevölkerungs-) Wachstums zu stellen. Lernfähig ist anders!

    • Marco dit :

      « Wie sonst soll man sich erklären, dass die Grünen ständig betonen, nur ihre Ideen seien ökologisch, alle anderen jedoch fremdenfeindlich? »

      Aus einem ganz simplen Grund: Weil es (im Fall von Ecopop) so ist. Über die Energieverschwendung, insbesondere die grösste Ressourcenverschwendung namens « Nutztierindustrie », verlieren diese « Umweltschützer » kein Wort. Man müsste ja das eigene Verhalten reflektieren und allenfalls ändern…

      • Peter Schmid dit :

        @Marco. Was für ein tolles Argument « weil es so ist ». Damit kann man immer wieder überzeugen (Sarkasmus).
        Und wo genau in den Alpen wollen Sie wirtschaftlich Getreide und Gemüse anbauen? Es gibt übrigens genügend Studien die belegen dass die Milchkuh- bzw. die Geissenhaltung für die Alpen und viele Alptäler mit Abstand die vernünftigste Art der Landwirtschaft ist (auch die Ertragsreichste). Genau so wie übrigens in allen anderen Ländern mit ähnlichen Gebieten. Das Mittelland wird ja zur Zeit eben genau dieser Zuwanderung geopfert welche Sie so toll finden.

  • Peter Richter dit :

    So geht es auch nicht Frau Rytz!
    Bei der MEI kritisieren Sie, dass die SVP keine Obergrenze für die Einwanderung festlegt,
    bei der Ecopop-Initiative dagegen mit klar definierten Bevölkerungswachstum ist es auch wieder nicht recht.
    Seit Bestehen der Grünen wird ALLES im Umweltbereich befürwortet, im Asyl- oder Zuwanderungsbereich wurde dagegen bis heute ALLES für eine massvolle Regulierung im Keime erstickt .
    Da kommt schon der Verdacht auf, dass die Grünen stur nach Ideologie politisieren oder die immensen Probleme durch die Masseneinwanderung immer noch nicht kapiert haben.

  • Alex Kramer dit :

    zum Bild: Nationalistische Bevölkerungspolitik kann ökologische Fragen nicht lösen.
    Dem bleibt anzumerken, dass das Sammeln von Sekundär-Rohstoffen / Recycling in der CH einen hohen Stellenwert innehat, wo man andernorts von der CH lernen könnte. Der grösste Teil aller Abfälle wird z.B. in Europa noch immer deponiert, anstelle dem Kreislauf zurückgeführt. Was also an unserem nationalen Fortschritt negativ sein soll, müsste Sie noch einmal deutlicher erklären.
    Mir scheint, dass die Grünen heute eher linkeste Sozialpolitik anstelle von Umweltschutz betreiben.
    Ziel verfehlt, nicht zu knapp!

  • Luis Massond dit :

    Die « Reduktion des ökologischen Fussabdrucks » in Romont (FR) wird wohl nie geben. Die « Déchetterie » liegt circa 3 km von wo die meisten Menschen leben. Da es keine Grüne Punkte in der Stadt gibt, und alle Öffentliche Mülleimer weggenommen wurden, sind die Grünen, ältere Menschen, und/oder die mit einer Behinderung Abfälle in Gebührenpflichtigen Müllsäcken zu stopfen gezwungen. Im Kanton Fribourg wird es gegen Rezyklierung mit viel Macht politisiert. Dürfen dann nur Autofahrer die während der Woche zwischen 15 Uhr und 17:00 Zeit haben ÖKO sein? Ecopop wird diese Politiker etwas stimulieren.

  • Paul Jenni dit :

    Schade, dass die Grünen auch heute noch nicht zugeben können, dass das grösste Problem für die Umwelt die Anzahl Menschen auf dem Planeten ist. Die sozialistischen Scheuklappen der Grünen sorgt seit 18 Jahren zuverlässig dafür, dass ich die Partei nicht wählen kann – und offensichtlich auch in Zukunft nicht werde wählen können.

    • Adrian Engler dit :

      Es ist absurd, zu meinen, mit Vorschriften für die Entwicklungshilfe bezüglich des veralteten ideologischen Konzeptes der « Familienplanung » könne die Weltbevölkerung verkleinert werden. Entscheidende Faktoren für die Abnahme der Geburtenrate waren überall besserer Zugang von Frauen zu Bildung, sinkende Kindersterblichkeit und allgemein steigender Wohlstand. Massnahmen wie « Familienplanung » hatten meistens kaum einen messbaren Einfluss. Weltweit ist die Geburtenrate in armen Ländern stark gesunken, und die Weltbevölkerung wird sich voraussichtlich noch in diesem Jahrhundert stabilisieren.

      • Peter Schmid dit :

        @Engler. Haben Sie Kinder? Ich schon, und bis sich die Weltbevölkerung dann hofftenlich (dass kann man nämlich momentan nur hochrechnen und ist bei weitem nicht gesichert) bis ins Jahr 2100 auf einem extrem hohen Niveau einpendelt, wird es nämlich bei der derzeitigen Zuwanderung für die Schweiz, und mit ihr der sehr sensible Lebensraum Alpen, schon längstens zu spät sein. Und ja es gibt zum Glück doch noch Grüne welche ganz ohne Partei-Scheuklappen auskommen. Die haben meistens zwei Sachen gemeinsam: 1) sie sind inzwischen Parteilos, und 2) sie sind sehr oft vom Fach (aus grünen Berufen)

  • Patrick Tanner dit :

    Natürlich würde sich nichts am nationalen Pro-Kopf-Ressourcenverbrauch ändern, aber sicher am nationalen Gesamtressourcenverbrauch, denn bei weniger Köpfen oder einer kleineren CH-Bevölkerung und noch viel entscheidender bei einer viel geringeren Bevölkerungsdichte nimmt der Gesamtressourcenverbrauch exponentiell ab resp. bei einer grösseren Bevölkerung und höheren Bevölkerungsdichte nimmt er exponentiell zu. Diese altbekannte Ttasache wird von den EU-philen, linksINTERNATIONALISTISCHEN, Wachstums- und Globalisationsgläubigen Grünen negiert. Wo sind die grünen Globalisationskritiker geblieben?

    • Adrian Engler dit :

      Der Begriff « nationaler Gesamtressourcenverbrauch » ist schön… Sogar der Ressourcenverbrauch soll jetzt « national » sein. In Wirklichkeit ist es natürlich so, dass Personen Ressourcen verbrauchen, ob sie nun auf dieser Seite der Grenze leben oder auf der anderen. Man kann diesen Ressourcenverbrauch mit einer sinnvollen Politik senken (z.B. im Bereich Verkehr oder Ernährung), aber es ist offensichtlich irrelevant, ob der Ressourcenverbrauch hier oder in einem Nachbarland stattfindet. Aber im engstirnigen Ecopop-Tellerranddenken sind Menschen nur relevant, wen sie in der Schweiz sind…

      • Roland K. Moser dit :

        Pro Tag werden Lebensmittel für 3 Millionen Menschen importiert. Dies würde wegfallen. Mein Ziel ist die 5 Millionen Schweiz.

        • Peter Karrer dit :

          Dass die Lebensmittel dafür teils in ein anderes Land importiert werden, ist dann ja egal. Hauptsache der nationale Ressourcenverbrauch stimmt. Weiss nicht, ob ich das nun für einen Gartenhag oder ein Brett vor dem Kopf halten soll…

          • Roland K. Moser dit :

            Ein gewisser Handel ist gut. Nur müssen (!) wir pro Tag für 3 Millionen Menschen die Lebensmittel importieren. Eben weil die CH-Landwirtschaft mit der zur Verfügung stehenden Fläche nur 5 Millionen Menschen ernähren kann.
            Drehen und wenden nützt nichts: Es bleibt so.

  • Stefan Jost dit :

    Nationalrätin Rytz hätte hier die Möglichkeit gehabt, für die eigene Volksinitiative zur Ressourcenschonung für den Umweltschutz zu werden. Aber bedauerlicherweise redet sich statt dessen die Volksinitiative eine anderen Umweltschutz-Organisation schlecht…
    Seit der Volksabstimmung am 9.Feb.2014 ist die globale Bevölkerung um etwa 4 Millionen Menschen gewachsen. Etwa die Hälfte der Schweizer Bevölkerung ist in nur 2 Wochen zur Weltbevölkerung hinzugekommen. Es wäre wünschenswert die Schweiz würde mit einem Ja zur Ecopop-Initiative ein wegweisendes Zeichen setzen.

  • Willi Weiler dit :

    Auch wenn es krass wirkt, aber allein die steigende Anzahl der Weltbevölkerung ist sehr wohl ein Grund für die steigende Umweltbelastung, und die Grünen täten gut daran, dies offen anzusprechen. Es ist auch klar, dass das Problem global angegangen werden müsste, da der Schweizer Stimmbürger leider aber nur im eigenen Land mit seiner Stimme etwas bewirken kann, ist die Ecopop-Initiative der richtige Ansatz: beginnen wir diese Probleme auf nationaler Ebene zu lösen, eine internationale Zusammenarbeit im Bereich Bevölkerungslimite ist momentan schlichtweg illusorisch.

    • Adrian Engler dit :

      Die Zahl der Kinder (bis 15) ist seit 2000 mit 2 Milliarden stabil, und es gibt im weltweiten Durchschnitt zwei Kinder pro Frau. Das Bevölkerungswachstum, das wir noch sehen, hängt damit zusammen, dass die Zahl der Menschen in höheren Alterskategorien noch zunimmt, aber aufgrund der Stabilität der Anzahl der Kinder ist eine Stabilisierung der Weltbevölkerung noch in diesem Jahrhundert absehbar, und danach wird die Weltbevölkerung voraussichtlich abnehmen.

      Die Angstmacherei wegen einer angeblichen « Bevölkerungsexplosion » ist veraltet; weltweit sind die Geburtenraten überall stark gesunken.

      • Peter Haeberlin dit :

        Lieber Herr Engler: Es ist richtig und gut dass die Geburtenraten an vielen Orten zurückgehen. Ob wir schon unter der « Erneuerungs Rate » sind bezweifle ich. Wenn sie die Zahlen pro Land ansehen, fällt auf dass insbesondere Gebiete die « Opfer » der Entwicklungshilfe sind nach wie vor viel zu hohe Raten haben.

      • Peter Schmid dit :

        Auch wenn sie dieses Märchen noch weitere hundert Mal wiederholen. Fakt ist: zur Zeit ist die Weltbevölkerung immer noch am wachsen. Und Fakt ist ebenfalls dass sie das garantiert noch mindestens bis zum Ende dieses Jahrhunderts tun wird. Fakt ist ebenfalls dass diese Hochrechnung genau das sind was sie sind. Nämlich Hochrechnungen die so passieren können oder auch nicht. Genau so wie die gemäss Hochrechnungen die MEI mit 70 abgelehnt wurde oder gemäss Berechnungen des Bundes nur 8-10’000 Leute/Jahr mit der PFZ eingewandert sind. Auf alle Fälle: bis ins Jahr 2100 ist es dann schon zu spät.

  • Markus Scherrer dit :

    Was mir auffält ist eines: Die Grünen an sich sind eine Mogelpackung weil von dieser Partei in den letzten Jahren gar nichts kam. Kommt mir schon ein wenig vor wie die SVP die auch alles ablehnt was nicht von ihr selber ist. So nicht Frau Rytz. Hätte wahre Vorschläge sehr gerne gelesen.

  • W.Hürlimann dit :

    In Erinnnerung blieb mir die Absage an Girod, als es darum ging die Überbevolkerung thematisch anzuschneiden. Damit handeln sie Fr. Rytz im Namen der Grünen höchst populistisch, den wer die Diskussion aus ideologischen Gründen verweigert, arbeitet weder konstruktiv, sachlich, ökologisch noch ehrlich. Es ist ein Widerspruch technische Produktivitätsfortschritte zu machen und gleichezeitig die Population über Zuwanderung zu steigern! Ich habe nein zur MEI gesagt, werde aber Ja zu ECOPOP sagen, weil es nicht sein kann, dass eine kleine Schicht der Elite Volksentscheide (MEI) zu umgehen versucht.

  • Daniel Christen§ dit :

    Frau Rytz,
    Auch Sie behaupten absichtlich oder unwissend,. dass wir zum Binnenmarkt in Europa zählen. Da wir NICHT zu den « Bundesstaaten von Europe » gehören, sind wir auch nicht automatisch an ihre Regeln gebunden. Die Schweiz ist heute schon nichtr mehr fähig genügend Lebensmittel anzubauen und müsste konsequenterweise die Bevölkerung begrenzen. (Offenbar stört Sie der Transport von Lebensmittel aus aller Herren Länder nicht…)
    Dass zuviele Menschen auf einem Fleck auf die Dauer nicht haltbar sind (siehe Abläufe in der Natur) sollte eigentlich jedem klar denkenden Menschern bewusst sein.

  • Kurt Oertli dit :

    Schade, die Bezeichnung Grüne Partei entwickelt sich immer mehr zum Etikettenschwindel. Grüne Wirtschaft ohne Begrenzung der Zuwanderung ist eine Illusion. Die Ecopop-Initiative ist nicht nationalistisch sondern ökologisch ausgerichtet. Hoffentlich folgt die Mehrheit der grünen Wähler nicht der naiven, sozialnostalgischen Haltung der Führungsriege.

  • Niklaus Vogler dit :

    Warum hat wohl die Grüne Partei im Tessin die MEI befüwortet? Warum waren im Tessin fast 70% Ja-Stimmen? Die Linken, die Grünen, die Medien besonders der Zürcher Medienkuchen inkl. SRF sind ganz weit ab von der Bevölkerung.

  • Philipp M. Rittermann dit :

    wie ich lese, geht es frau rytz gar nicht um die initiative, sondern nur darum, die eu nicht noch mehr vergraulen zu wollen. gerade von den grünen würde ich mehr rückgrat erwarten, da die initiative sich klar und in erster linie um die ökologie in der schweiz kümmert. ich werde ecopop klar annehmen.

  • Manfred Lademann dit :

    In Deutschland haben wir « Grüne Wirtschaft » längst in Form der « Energiewende » und diverser ökosozialistischer Gängelungen anderer Wirtschaftszweige. Inzwischen zeigen sich in immer massiverer Form die wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen dieser katastrophalen Politik: Investitionen und Arbeitsplätze wandern zunehmend ins Ausland, ganze Landstriche veröden als Mais-Monokulturen im Zeichen der « nachwachsenden Rohstoffe ». Aber wir werden weder darüber noch über eine Zuwanderungsbegrenzung jemals abstimmen dürfen, denn die Linke weiß genau, was bei einer solchen Abstimmung herauskäme.

  • Hanspeter Niederer dit :

    Na ja Frau Rytz, wenn man so grobfahrlässig an den Realitäten und Bedürfnissen der Bevölkerung vorbeipolitisiert, wird es bei den nächsten Wahlen eine brutale Ohrfeige absetzen. Ein Ja zur ECOPOP-Initiative UND Optimierung des Resourcenverbrauchs wäre wesentlich kongruenter als ihre ideologisch verblendete Zwängerei.

  • Wyss Hans-Rudolf dit :

    Die Umweltbelastung U hängt von den Faktoren Bevölkerungsdichte B dem Konsumverhalten K und der angewandten Technik T ab. U = B x K x T. Die Bevölkerungsdichte B ist ein massgebender Faktor für die Umweltbelastung. Genau hier will die ecopop Initiative ansetzen.

  • Felix Wirz dit :

    „……..Höchst umstritten ist drittens die Forderung, in den Entwicklungsländern die FREIWLILLIGE Familienplanung zu verstärken. Dass die Schweiz mit ihrem grossen Ressourcenverschleiss den ärmeren Ländern hier VORSCHRIFTEN machen will, ist schlicht und ergreifend überheblich ………….“
    Uuuuuubs, Frau Rytz hat offensichtlich die Bedeutung des Wortes FREIWILLIG nicht verstanden. Anders ist die Nennung der Wörter FREIWILLIG und VORSCHRIFTEN im gleichen Satz nicht zu erklären. Nachlesen im Lexikon könnte helfen.

  • Luis Massond dit :

    Menschen die gegen Ecopop sind, zeigen nicht so richtig die Lust richtig GRÜN zu werden, davon zu wissen und sich zu ändern. Menschen die gegen Ecopop sind, pflegen auch nicht unbedingt tiefe Freundschaften mit Ausländern. Es geht um Geld, Gier, Bonus, Wachstum und Herumkommandieren und um die Schweiz zu betonieren. ECOPOP JA!

  • mars simon dit :

    Die Grünen sind irgendo in den 70zigern stecken geblieben! Sie sollten soch mal endlich um die GRüNEN Hauptthemen widmen nen. Dazu gehört bestimmt nicht die Globalisierung mit dem Mensch als austauschbares FT! Und schon gar nicht der EU die mehr und mehr antidemokratische Formen annimmt, oder sollte man sagen totalitäre? Ihr vertrettet schon lange nicht mehr den Naturliebhaber. Also für mich ist ECOPOP = IN Ihr grünen = OUT.

  • Stefan Gisler dit :

    Etwas wirr – Ecopop verschleudert Steuergelder für veraltete seit Jahren als unwirksam bekannte Geburteregelungssystem im Ausland und setzt keinen einzigen Anreiz, um Ressourcen, Landschaft und Umwelt in der Schweiz zu schützen.

  • Mooth dit :

    Es braucht beides: Einerseits muss der Fussabdruck verkleinert werden, aber es muss auch die Zahl der Fussabdrücke zurückgehen. Das erste ist bekanntlich bisher misslungen. Also ist es Zeit, auch mal die Anzahl der Menschen zu reduzieren. Das Einzige, was mich an Ecopop stört ist, dass nicht auch im Inland die Anzahl Geburten zurückgehen soll. Es gibt nach wie vor oder erneut zu viele Paare, die zwei, drei, vier oder noch mehr Kinder auf die Welt stellen.

  • Martin Cesna dit :

    Die aktuell streng nationale Sichtweise des ökologischen Fussabdrucks wurde von der Realität inzwischen überholt und ist daher Unsinn: Der ökologische Fussabdruck vom Brüttiseller Kreuz wird immer schlecht sein, wenn man das Umland nicht mitberücksichtigt, denoch gehört es dazu.
    Eine Solobetrachtung der Schweiz war vielleicht zur Zeiten Gesslers aktuell, aber in diese Zeit will niemand retour. An einer europäischen Betrachtung kommt man daher nicht vorbei.
    Sonst muss Zürich ein Dorf werden! Der Flughafen Kloten wird dann zur Ackerfläche.

    • Peter Schmid dit :

      @Martin Cesna. Und im Umkehrschluss bedeutet dann ihre Theorie der europäischen Gesamtbetrachtung das die Schweiz dem globalen (Wirtschafts!)-Wahn geopfert werden muss? Unsere Umwelt zerstört und die Lebenqualität unsere Nachkommen völlig kaputt gemacht wird? Bin mal gespannt ob sich auf diesem Planeten irgendwo eine Bevölkerung gibt die dies freiwillig mitmacht. Auch wir Schweizer (und noch viel mehr die einheimische Fauna und Flora) haben ein Anrecht auf ein lebenswertes Umfeld Herr Cesna. Umweltschutz muss deshalb auch regional greifen.

    • Roland K. Moser dit :

      Dann bauen wir noch ein paar AKW und GAs- und Kohlenkraftwerke. Europaweit betrachtet spielt es ja keine Rolle.

      Global gesehen können wir die ganze Schweiz mit Kohlekraftwerken füllen und die Gewässer verdrecken, bis sie dickflüssig wie kalte Suppe sind.

      Ein Atomunfall in der Schweiz spielt bei globaler Betrachtung auch keine Rolle. Der ökologische Fussabdruck der Schweiz ist dann zwar beschissen, global ändert er sich aber nicht.

      Genau deshalb braucht es auch keinen ÖV mehr, denn gobal betrachtet, können alle in der Schweiz mit richtig grossen Spritfressern rumfahren.

      • Martin Cesna dit :

        Nette Phantasien, aber das Real-Umfeld von Zürich betrifft die Gegenden, woher die Pendlerströme ins Zentrum kommen und die Frage, ob man gewisse Pendlergründe nicht in die Peripherie auslagern könnte. Dann könnten die Computerfachleute ins Birrfeld pendeln und hätten die Aufgabe, sich darum anzusiedeln, die ZRH-Betriebsmitarbeiter müssten sich um Kloten herum ansiedeln.
        Bei Zürich nehme ich an, dass die Pendlerregion sogar bis 50km über die Nordgrenze der Schweiz hinausreicht.
        Das wäre dann aber wohl das Ende der Niederlassungsfreiheit und der Privatimmobilien.

        • Roland K. Moser dit :

          Bauen wir jetzt noch ein paar AKWs, Gas- und Kohlekraftwerke in der Schweiz, weil es global betrachtet ja keine Rolle spielt, wo diese stehen?

  • Andy Schmid dit :

    Eine « Umwelt »-Politik, die nicht die Überbevölkerung als Grundursache aller Umweltprobleme anerkennt und bekämpft, ist nicht glaubwürdig.
    Vieles was die Grünen (und in der Schweiz leider auch Linksparteien wie die SP) fordern, dient nicht so sehr der Umwelt sondern zielt primär darauf ab, den Wohlstand der Bevölkerung auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner zu nivellieren. Dies ist nichts anderes als Sozialismus durch die ökologische Hintertür.

  • Bruno Bänninger dit :

    Die Ecopop-Initative ist Blödsinn. Die Argumente von Frau Rytz sind auch Blödsinn. Ihre Ideen gefährlicher als Ecopop. Frau Rytz will den pro Kopf-Ressourcenverbrauch beschränken, also per Gesetz die Ressourcen rationieren. Sie will keine Mobilität mehr. Wie in der DDR wird ein Amt Bewilligungen erteilen für den Autokauf. Mobilität wird staatlich zugeteilt, auch die Taxis für Frau Rytz!. Sie pocht auf eine grüne Wirtschaft. Frau Rytz wird Hayek, Novartis, Nestlé, Stadler-Rail, Migros, Coop etc.und allen KMU’s per Gesetz vorschreiben wie produziert und verkauft werden darf. Lächerlich.

  • Joe Wegmüller dit :

    Die Grünen schaffen sich noch selber ab! In der Schweiz fehlt noch eine richtige politische Umweltpartei, die weder links- noch rechtsorientiert ist.
    Niemand mit gesundem Menschenverstand kann die jetzige Haltung der Grünen zur MEI und EcoPop-Initiative verstehen! Die tiefroten Grünen sind schlicht in ihrer eigenen Ideologie gefangen! Der rechte, liberalere Teil der Grünen hat sich schon vor einigen Jahren als Grünliberale abgespalten. Und der Teil, dem es um die echte Ökologie und den wirklichen und ideologiefreien Natur- und Umweltschutz geht, spaltet sich gerade Richtung EcoPop-Bewegung ab.

  • arnold gasser dit :

    « Dass die Schweiz mit ihrem grossen Ressourcenverschleiss den ärmeren Ländern hier Vorschriften machen will, ist schlicht und ergreifend überheblich. »

    Dass irgendwelche Grünen uns hier Vorschriften machen, ebenfalls. Und die Leute ziehen übrigens nicht hierher, um dann nach grüner Ideologie umerzogen zu werden. Aber das geht nicht in eure Köpfe.

  • Rene Kunz dit :

    Da wir Schweizer Stimmbürger in speziellen Sonderaktionen über die Presse, zugunsten Lobbyisten werbenden Parteien, dem Parlament und der Regierung im Allgemeinen, gerade zu gehorsamen Lemmingen umerzogen werden ist selbständiges Denken ab sofort nicht mehr erwünscht, wenn nich bald unzulässig!

  • Marcos dit :

    Solange die Weltbevölkerung bei limitierten (und abnehmenden) Ressourcen steigt, verpuffen jegliche Effizienzsteigerungen.
    Und noch wichtiger: Effizienz lässt sich nicht unendlich steigern. Das bedeutet, dass bei begrenzten Ressourcen, die Bevölkerungszahl irgendwann nicht mehr wachsen kann! Man müsste spätestens dann, das Bevölkerungswachstum stoppen. So einfach ist das. (Bitte dagegen argumentieren, falls nicht gleicher Meinung, bzw. nicht verstanden )

    Darum wäre es höchste Zeit für eine weltweite Geburtenkontrolle (max. 2 Kinder). Doch dazu wird es nie kommen.

    • Stefan Gisler dit :

      Kommunistische bzw. altbackene Geburtenkontrollen funktionierten noch nie – sobald eine Gesellschaft, ein Land fähig ist funktionierende Sicherheitssysteme wie Renten, zahlbares Gesundheitswesen, Arbeitslosengeld etc. aufzubauen und wirtschaftlich prosperiert, senkt sich die Zahl der Kinder, da diese nicht mehr direkt als Arbeitskraft und Alterversorgung für die Eltern « benutzt » werden müssen. Ecopop ist weltfremd und glaubt man müssen den armen « Negerli » den Gummi erklären – das wissen die Menschen, sie brauchen vielmehr Perspektiven: politisch wie wirtschaftlich.

  • Lisa Thode dit :

    Die Partei der Grünen ist heutzutage überflüssig, es gibt keine Unterscheidung mehr zwischen ihnen und der SP. Sie betreiben eine ausschliesslich linke Politik und keinen wahren Umweltschutz. Es gibt keine « grüne Wirtschaft » wie auch kein « grünes Wachstum ». Es ist eine Illusion, dies zu glauben.

  • Roland K. Moser dit :

    Das Ja zur « Anti-Masseneinwanderungs-Initiative » ist ein wirkungsloses Placebo. Genau deswegen wurde diese Initiative auch gestartet: Um den StimmbürgerInnen Sand in die Augen zu streuen, damit die wirksame Ecopop-Initiative nicht angenommen wird. Die Initiative « Gegen die Masseneinwanderung » nennt absichtlich keine Zahlen, damit die Wirtschaft wie bisher die Einwanderung steuern kann.

    • Roland K. Moser dit :

      Für die 10 Jahre von und mit 2014 bis 2023 sage ich eine Zuwanderung von um die 600’000 Personen voraus. D.h. pro Jahr werden weiterhin mindestens netto 60’000 Personen in die Schweiz kommen, selbst bei schlechter oder sehr schlechter Konjunktur. D.h. inkl. dem Bevölkerungszuwachs via Vermehrung der Einwanderer und eingebürgerten Einwanderer wird die Bevölkerung bis Ende 2023 um zusätzliche 400’000 Personen auf 9’000’000 Menschen angewachsen sein.

    • Roland K. Moser dit :

      Die Annahme der Ecopop-Initiative wird diese Zahl nicht senken können, da die Ecopop-Initiative bis 2023 nicht umgesetzt sein wird.

      Das einzige wirksame Mittel um die Einwanderung zu stoppen, ist, die Einwanderung auf allen Kanälen unmöglich zu machen. D.h. das Parlament müsste die entsprechenden Gesetze so ändern, dass niemand mehr einwandern kann, sei dies via die Personenfreizügigkeit mit der EU, den Familiennachzug, das Asyl- und Flüchtlingswesen, illegal oder aus Drittstaaten.

  • Norbert Neuweg dit :

    Gehen Sie bitte einmal in ein typisches Naturschutzgebiet in Afrika oder Asien, Frau Rytz. Dann sehen Sie 1:1, wie Bevölkerungsdruck die Natur schädigt. Oder das zubetonnierte Schweizer Mittelland.
    Die Welt ist bereits völlig überbevölkert und die Bevölkerung muss dringendst gesenkt werden. Eigentlich müsste man 100 Jahre lang weltweit eine 1-Kind-Politik durchführen, das würde vielleicht wirken. Dann hätten die verbleibende 1 Milliarde Erdenbürger auch die Möglichkeit, ein gutes Leben zu führen. Qualität statt Quantität.

    • Marcos dit :

      Das sehe ich (leider) auch so. Unsere Bevölkerungsdichte senkt unsere Lebensqualität. Grossflächige Natur wie in Kanada gibt es hierzulande nicht mehr. Doch es sind schon bestimmt viele Schweizer nach Kanada (oder nördliche USA) in die Ferien gegangen. Doch Bären die Lachse fangen, Wildrinder (Auerochse, Wisent) gab es auch einmal bei uns, doch mittlerweile müssen wir weit reisen.

      PS: Migration verhindern löst das Grundproblem meiner Meinung nach aber nicht.

  • Marcos dit :

    Gegensteuer zu geben ist schwierig. Die Anreize in der Wirtschaft sind nun mal auf Wachstum gesetzt. (Bezüglich Bevölkerungswachstum: Meiner Meinung nach gäbe es auch hierzulande mehr Kinder wenn man mit weniger Einsatz in der Arbeitswelt ein geruhsameres Leben führen könnte). Ändern kann man das in einer freien Gesellschaft wohl kaum (und nicht freie Gesellschaften sind notorisch instabil und nicht besser). Die Gesellschaft wird wohl erst viel zu spät Einsicht haben. Solange die Bedrohung zu abstrakt ist und genug Sündenböcke (Ausländer, böse Firmen), wird man niemals umdenken.

  • Steinacher Alexander dit :

    Was heisst eigentlich « grün »; ein mit Orden und Abzeichen behangenes Mäntelchen, das die Figuren drunter tarnen soll. Die Orden und Abzeichen, die so schön glänzen sind ihr latentes Symptombekämpfungsgegschwätz. Wenn es wirklich um die Umwelt und den Lebensraum geht, sind sie offensichtlich auf der anderen Seite. Dass Ideologien blind machen, ist ja nichts neues! Und da fehlt dann meistens auch jedes Verantwortungsbewusstsein für die nachfolgenden Generationen. Eben, nach mir (uns) die Sintflut. In der Falle des Kurzzeitdenkens!

  • Clemens Battaglia dit :

    Der Hinweis mit den Spielregeln auf dem Fussballplatz ist bezeichnend für die Unterwürfigkeit der PolitikerInnen! Grundsätzlich ist das solange in Ordnung, wie der Schiedsrichter auch unparteiisch ist und sich selber nicht gleich auch noch in der Rolle der Hauptfigur sieht! Wir lassen uns einfach nicht mehr von nicht gewählten, aus Katastrophen-Ländern wie Griechenland und Portugal stammenden Sonnenkönigen Befehle erteilen. Dass wir eine Demokratie-Lehrstunde von kinderliebenden Franzosen (Cohn-Bendit) und Real-Sozialisten aus Ungarn (Andor) nötig haben, das glaubt nun wirklich niemand!

  • Rich R. dit :

    Was an der freiwilligen Familienplanung überheblich sein sollte, erklärt die Frau nicht. Je besser die Bildung der Frau, desto weniger Kinder. Das muss doch zu denken geben. Ich bin noch radikaler: Ich bin dafür, dass der aufgeklärte Westen die unterdrückten und ausgebeuteten Menschen (und insbesondere Frauen!) in islamischen Ländern von ihren Despoten befreit. Demokratisiert die Welt!

  • cristiano safado dit :

    Die Politik von Regula Rytz wird auf dem Buckel der ärmeren Bevölkerung ausgetragen. Diese leidet am meisten von Strom- , Heizöl- , Benzin- und Bahnpreiserhöhungen, wie dies die GP seit Jahren fordert. Und was die MEI anbelangt, so kommt es auf die Umsetzung durch den BR an. All diejenigen, die durch ausländische Arbeitnehmer konkurrenziert werden, werden bei der Ecopop-Initiative JA stimmen, wenn ihr Anliegen bei der Umsetzung der MEI nicht genügend Gehör verschafft wird.

  • Maria Baumann dit :

    Diese Dame hat keine Ahnung von wirtschaftl. Zusammenhängen. Zum einen ist die Aussagekraft dieses sog. Öko-Fussabdruckes heute so massiv umstritten, wie nie zuvor. Zum anderen sind die Programme der Grünen angesichts des globalen Wettbewerbes, von dem ja auch die CH nicht ausgenommen ist, völlig kontraproduktiv. Diese Leute haben noch nicht gelernt, dass es nicht auf die Grenzen des Wachstums, sondern auf das Wachstum der Grenzen ankommt. Wie können wir mehr produzieren und mehr verkaufen, ohne die Ökologie zu vernachlässigen? Darauf haben unsere Grünen seit je keine Antwort. Absolut keine.

  • Peter St. dit :

    Passt hier zwar vielleicht nicht 100% rein, aber vielfach haben die Grünen, Grünliberalen und sonstige Mitte-Parteien einen grünen Anstrich, das darunter sieht dann schon etwas anders aus. Beispiel gefällig:
    Das Lichtobligatorium am Tag für die Motorfahrzeuge. Gemäss TCS erhöht sich der Verbrauch um 2 Prozent, sagen wir mal man ist zur Hälfte am Tag unterwegs, gäbe dass dann immerhin einen Mehrverbrauch von 1 Prozent. Weiterer Nachteil:
    Mehr Autos werden in der Nacht unterwegs sein mit defektem Licht (Birnenverschliess), damit ist dunkel angezogenen Fussgängern / Radfahreren sicher geholfen.

  • Max Hunger dit :

    Ein weiterer untauglicher Versuch, das JA zur ECOPO zu verhindern.

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