«Bewährte Bilaterale»? Nein, bewährte Kontingente!

Die unkontrollierte, starke EU-Zuwanderung beschäftigt die Bürger seit vielen Jahren. Ich persönlich als Unternehmer müsste mich aus rein betriebswirtschaftlichen Motiven eigentlich freuen auf jährlich brutto 150’000 neue Zugewanderte. Denn alle diese müssen schliesslich täglich Zähne putzen und Haare waschen, bin ich doch in dieser Branche tätig. Doch als Ständerat ist für mich nicht die Umsatzmaximierung die oberste Maxime, sondern die gesamtheitliche Sicht auf unser kleines Land: das Erhalten der Balance zwischen Wirtschaft und Natur, Prosperität und Nachhaltigkeit.

In den letzten 50 Jahren hat sich die Bevölkerung von 4 auf 8 Millionen verdoppelt. Bald wird die jährliche Netto-Zuwanderung die 100’000-Personen-Grenze knacken. Ist dieser starke Zustrom – fünfmal stärker als die Einwanderung in die EU! – wirklich ein Qualitätsmerkmal? Einen persönlichen Nutzen bringt sie dem Schweizer Bürger schlicht nicht. Diese explodierenden Zahlen sollten gerade auch den ökologisch orientierten Parteien zu denken geben. Ist es doch gerade die Linke, welche keine Zersiedelung und Verbetonierung, weniger CO2 und weniger Energieverbrauch sowie den Atom-Ausstieg will. Und vor allem weniger Druck auf Job, Lohn und Mieten.

Die Zahl der Erwerbslosen hat sich seit der PFZ-Einführung von 119’000 auf 218’000 verdoppelt.

Abstimmungsplakat im Rheintal. (Keystone/Arno Balzarini)

Wieso rekrutieren gewisse Firmen ihre halbe Belegschaft im Ausland? Im Bild: Abstimmungsplakat im Rheintal. (Keystone/Arno Balzarini)

Als wir die Personenfreizügigkeit (PFZ) 2002 einführten, hatte uns der Bundesrat «nur 8000 Topqualifizierte» versprochen – er verschätzte sich um den Faktor 10. Die Zahl der Erwerbslosen hat sich seit der PFZ-Einführung von 119’000 auf 218’000 verdoppelt. Unter diesen finden sich viele Berufsgattungen, die wir derzeit in Massen importieren: So haben wir mitunter 18’700 Bauleute, 3000 Landwirtschaftsgehilfen, 16’000 Gastro-/Hotelangestellte, aber auch 12’300 arbeitslose Kaufleute. All diese warten auf Arbeit – doch wir rekrutieren lieber neue im Ausland… Die Einwanderungs-Initiative verlangt daher richtigerweise, dass wir wieder wie früher zuerst im schweizerischen Arbeitslosen-Pool nach Mitarbeitern suchen müssen. Im Ausland sollte erst wieder inseriert werden dürfen, wenn wir eine gewisse Sockelarbeitslosigkeit unterschritten haben. Denn die aktuelle Quote von 3.5 Prozent ist zu hoch.

Wieso rekrutieren gewisse Firmen ihre halbe Belegschaft unbedingt in Deutschland, Frankreich, Italien? Weil die Lohnkosten schlicht tiefer sind als in der Schweiz. Ich erhalte täglich Briefe von arbeitslosen Bürgerinnen und Bürgern, oft über 50 Jahre alt, welchen gekündigt wurde. Nun erledige eine zugewanderte Arbeitskraft ihren Job – für den halben Lohn. Stimmt, «die Wirtschaft» (genauer: einzelne Unternehmen) profitiert. Doch gleichzeitig finanzieren wir Steuerzahler die hierdurch «überzähligen» 149’000 Arbeitslosen und 250’000 Sozialfälle. Und die unwirksamen, löchrigen flankierenden Massnahmen obendrauf.

Das Kontingentsystem kennen wir übrigens schon längst: Erstens wandten wir dieses System jahrzehntelang an bis 2002 . Hat sich damals jemand darüber beklagt? Zweitens hatten wir Kontingente als Schutzmassnahme innerhalb der PFZ bis 2007, ja für die neueren EU-Länder wie Rumänien und Bulgarien gar bis heute! Und drittens wenden wir sie ausnahmslos für alle nicht-europäischen Staaten an. Statt «Bewährte Bilaterale!» müsste Economiesuisse besser propagieren: Bewährte Kontingente!

Denn ein souveräner Staat muss eine so zentrale Frage wie die Einwanderung selbst kontrollieren.

328 Kommentare zu ««Bewährte Bilaterale»? Nein, bewährte Kontingente!»

  • Peter Meier sagt:

    Minder ist scheinheilig! Schon vergessen, dass er selbst in Deutschland inseriert und dies mit der Grenznähe begründet? Warum hat er nicht erst ein paar der arbeitslosen Inländer angestellt? Diese Frage muss er sich gefallen lassen!!

    • R. Merten sagt:

      weil er keine gefunden hat, trotz Ausschreibung, Hr. P. Meier- Minder hat das am Fernsehen mitgeteilt und auch in den Zeitungen hat man das nachlesen können. Informieren Sie sich endlich !

      • Carlo sagt:

        Ich weiss konkret von einer Schweizerin, die hat sich bei Minder beworben und eine Absage bekommen.

        • r.merten sagt:

          Sich bewerben heisst noch lange nicht, dass man für einen Job qualifiziert ist, Carlo !!!!!!!

          • Hr.Mertens, Heisst aber auch, dass man mit Antworten ehrlich umgehen sollte und nicht Nach Sager Ist oder wird?!

          • r.merten sagt:

            Wenn Sie schon unverständliches schreiben Hr. Giger, so schreiben Sie doch wenigstens meinen Namen richtig !!!

          • eli habegger sagt:

            Ist für uns Schweizer schwierig, einen deutschen Namen korrekt zu schreiben. Sorry @ r.merten

          • david sagt:

            Korrekt! Deshalb sind auch die vielen Bau- und Gastroleute die Herr Minder erwähnt arbeitslos!

            Wer denkt, dass mit Kontingenten weniger ausländische Arbeitskräfte kommen oder mehr Jobs für Schweizer geschaffen werden, der irrt!

            (die ganze Scheinheiligkeit Betreff Bodenverbrauch, Mietezinsen usw. kämen ja noch dazu)
            Wasser predigen, Wein trinken, war schon immer so!

        • Sergio Padovano sagt:

          ich weiss konkret von einer Schweizerin, die ich auch nie angestellt hätte

        • Sehen sie Herr Carlo, Ehrlichkeit ist eine Tugend die Hr. Minder nicht hat. Ich hoffe sehr , dass dieser Bumerang wieder zu ihm zurück kommt ,wenn es eine Gerechtigkeit gibt.

      • Marco sagt:

        Tja, und die von ihm erwähnten Firmen finden halt auch keine im Inland. Jedenfalls nicht zu den Lohnvorstellungen, die sie haben.

      • R.Weber sagt:

        Weil Herr Minder behauptet, er habe in der Schweiz niemanden gefunden, und sie glauben ihm weil er so schöne Augen hat! Es ist doch eher so, dass ihm ein Schweizer zu teuer ist.

        • Herr Weber , da muss ich ihnen recht geben . Heuchler haben kurze Beine

        • Sutter Philipp sagt:

          Ein Dank an Herrn Minder. Dieser Mann hat die Ärmel hockgekrempelt.
          Scheinbar versteht hier kein Kritiker, dass Herr Minder eine Firma an der Landesgrenze führt und deshalb im nahen Ausland sucht. Wir in Zug suchen ja schliesslich auch Leute in Luzern und Zürich.
          Ein bisschen die vernebelte Brille abnehmen wäre angebracht.

      • Stef Burgmüller sagt:

        Sie sich die Antwort auch werter Meier ! 😉

        • Peter Meier sagt:

          Die Anrede mit „Werter Herr oder Werte Frau“ ist ein billiger Versuch, seinen Intellekt auf ein vermeintlich höheres Niveau als das des „Kontrahenten“ zu bringen. Es kommt zudem ziemlich unsympathisch rüber.

      • Peter Huber sagt:

        Minder zeigt doch selbst, dass er von der PFZ profitiert. SeinLaden floriert und er braucht Facharbeiter, er findet niemanden in der Schweiz, also holt er -PFZ sei Dank- Arbeiter aus dem EU-Raum. Schnell und unbürokratisch. Wie hätte er es mit den Kontingenten gemacht? Zuerst in Bern angefragt, ob er darf? Und falls ihm das nicht bewilligt worden wäre, was hätte er dann gemacht? Im Ausland eine Filiale gegründet ?

      • Michael Wyss sagt:

        Weil man in Schaffhausen nicht immer alle findet, die man will. „Der Zürcher“ ist sich ja zu schade nach Schaffhausen zur Arbeit zu gehen.
        Ansonsten, siehe Beitrag R. Merten

        • Hiltebrand Regla sagt:

          Stimmt doch gar nicht, ich würde auch in Schaffhausen arbeiten, vorausgesetzt der Lohn stimmt für eine kaufm. Angestellte. Ich bin Allrounderin, kann noch vieles mehr. Mit 60 J. kannst du aber noch so gut qualifiziert sein, es werden lieber „billigere“ Ausländer und erst noch Jüngere eingestellt. Wie dies bei Hr. Minder ist, weiss ich aber nicht.

      • Peter Meier sagt:

        Er hat keine gefunden!!?? Aber alle anderen Unternehmer sind nur Abzocker, die teure CH Arbeitnehmer durch billige EU-Arbeitskräfte ersetzen. Aber klar, Herr Minder ist für die Initiative, deshalb ist er berechtigt das zu tun, was anderen vorgeworfen wird. Sehr fragwürdig!!! Beispiel aus unserer Firma: wir haben einen SW-Ingenieur gesucht und über Wochen gab es keinen vernünftigen CH-Bewerber. Da wir aber Aufträge haben, mussten wir irgendwann halt jemanden aus D anstellen. Zum Glück ging das unkompliziert! Die Wettbewerbsfähigkeit wird mit dieser Kontingentsbürokratie leiden, aber erheblich!!

        • Merr P.Meier, es zeigt sich doch immer mehr, dass die Negativen keine brauchbare Antwort finden. Aber nicht den Mut haben zur Sache stehen.

        • André Dünner sagt:

          Kann ich mir sehr gut vorstellen, Herr Meier, Kontingente machen es den Arbeitgebern mit Bestimmtheit nicht einfacher.

          Von der Arbeitgeberseite her sollte erkannt werden dass der Bogen einfach überspannt wurde. Der elektrische Strom geht ebenfalls den Weg des geringsten Gegenstandes. Heisst, wo er mit seiner Energie nicht durchkommt verdichtet sich diese und es kann zur Überhitzung kommen.

          Ich denke, in einer Zukunft werden sich die Gemüter beruhigen und eine Balance wird eintreten.

          Zu Herr Minder ist zu sagen, dass er mir soviel ich von ihm weiss, ein arbeitsamer und offener Mensch ist.

      • Thomas Müller sagt:

        Wirklich? Er erwähnt 200’000 Erwerbslose und niemand von denen ist in der Lage in seiner Fabrik zu arbeiten? Es ist aber klar das die Zahnpasta und Reinigungsmittel Produktion eine super Hightech Industrie ist wo nur die schlauesten Köpfe Verwendung finden.
        Zum Glück gibt es noch Firmen wie Google, Novartis und das Cern die nicht so innovativ sind und auch geistig schwächere einen Job finden.

        • Thomas Müller, danke für die gute Antwort, wahrscheinlich braucht ein gewisser Kanton einen solch mutigen Ständerat.?!

        • Alex Kramer sagt:

          Herr Müller.
          Das CERN ist keine Firma, sondern eine multinational finanzierte Forschungsanstalt, mit allen Vor-und Nachteilen, was so eine Institution mit sich bringt. Aber es steht ökonomisch im ziemlichen Gegensatz zu den von Ihnen genannten Firmen wie Google, Novartis, etc.

      • Hercolani sagt:

        Und das würde sich nach Annahme der MEI dann ändern, merten? Dann wären die Schweizer plötzlich qualifiziert genug? Wer so etwas denkt, glaubts auch an den Osterhasen.
        Die SVP hat der Wirtschaft schon grosszügige Kontingente versprochen und will jetzt auch Asiaten importieren.
        Was aber unternimmt sie gegen Lohndumping und Mietwucher? Genau: Sie bekämpft die flankierenden Massnahmen, den Mieterschutz und jegliche Regulierung – und will den ganzen Service public privatisieren. Also auch Lebensnotwendiges dem Markt unterstellen.
        merten, Sie sind glaubs bizli blind.

        • R. Merten sagt:

          Fragen Sie Ihre Genossen, Hercolani oder wie Sie auch heissen mögen. Die können Ihnen sagen, wie schnell die ehemalige DDR in den Bankrott geschlittert ist. Konsultieren Sie auch das SP-Parteiprogramm.

    • Daniel Moser sagt:

      Diee Einwanderungzahlen waren gerade während des Kontingentierungssystems besonders hoch. Dieses System ist kein taugliches Instrument gegen Einwanderung. Wie die SVP-Propaganda extrapoliert Herr Minder die Einwanderungszahlen der letzten Jahrzehnte in die Zukunft. Das ist eine demagogische Methode: Einwanderungszahlen entwickeln sich nicht linear oder sonst in einer mathematischen Kurve, sondern unterliegen grossen Schwankungen.Seriöserweise müsste man von verschiedenen Entwicklungszenarien ausgehen, wie das vom Bundesamt für Statistik gemacht hat.

      • Herr Moser, ich muss sie unterstützen. Zu viele Negativ Antworter, glauben den Initianten, aber leider ist das der falsche weg und der Bumerang wird bald zurück kommen.

        • oliver schmid sagt:

          Herr Paul Giger, es wird kein Bumerang zurück kommen da es ja ihrer Meinung nach immer so weitergehen kann. Träumen Sie also weiter das es ihnen besser geht dank der zuwanderung von unlimitierten Leute in CH. Diese werden für Sie die Steuern senken, die ALV Beiträge senken, weniger Staus auf die Strasse bringen, die Mieten senken….

      • Patrick Tanner sagt:

        @Moser, das ist schlicht unwahr. Bis 1967 hatte die Schweiz keine Kontingentspolitik, sondern eine laisser-faire-Migrationspolitik, weshalb die Nettozuwanderung von 1960 bis 1964 bei um die 100000 Einwanderer (Spitzenwert 1961 mit 1400000 Nettozuwanderung) lag. 1967 entschied sich der Bundesrat aus Angst vor der Schwarzenbachinitiative strikte Kontingente einzuführen, worauf die Nettozuwanderung von 1968 bis 1970 auf unter 100000 pro Jahr sank. In den 1970er Jahren hatte die CH sogar eine Nettoauswanderung. 1991 bis 1993 erhöhte sich die Nettozuwanderung stark wegen den Jugoslawienflüchtlingen

        • Patrick Tanner sagt:

          Korrektur: Laut Bundesamt für Migration und Statistik sank die Nettoeinwanderung von 1967 bis 1970 auf unter 10000 und nicht 100000, wie ich fälschlicherweise schrieb. In den 1970er Jahren wanderten während 4 Jahren zwischen 40000 bis 60000 netto aus. Sonst wäre es auch in der Schweiz, wie damals in fast allen europäischen Staaten, zu einer Massenarbeitslosigkeit gekommen. Es gibt diverse Studien, die belegen, dass eine antizyklische Migrationspolitik für die Wohlfahrt und den Wohlstand eines Landes am zweckmässigsten ist.

          • Beat Bannier sagt:

            Danke für die Zahlen.
            Die Einwanderung nimmt erst wieder ab, wenn unsere Attraktivität auch weg ist oder woanders höher. Wollen wir das? Ist das ein wahrer Gewinn? nicht nur für uns.

    • Helga Klee sagt:

      Sehr gut Herr Meier. Minder weiss genau, dass es nicht möglich ist, die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitenden mit Inländern zu decken. Seine Behauptungen werden nicht wahrer, wenn er sie noch so oft wiederholt. Bedenklich bei dem sog. Saubermann ist, dass er offenbar eine Schweizer Mitarbeiterin nicht anstellte. Hier zeigt er sein wahres Gesicht. Im Übrigen machen uns nicht die qualifizierten EU-Zuwanderer Sorgen sondern der Familiennachzug aus Drittstaaten. Mittlerweile sind 40 000 in der Schweiz anstatt des Kontingents von 4000. Hier schweigt die SVP. Darum Nein zur Initiative

    • Herr P. Meier sie haben recht, ich finde die einseitige und extreme Propaganda total daneben. Sein gebaren ist heuchlerisch und zeigt doch dass auch er keine freie Meinung hat, sondern mit allen Mitteln der SVP hilft, dass sie ihre unnötige Initiativ durch bringt. Für mich ist dieser Mann nie mehr wählbar.

      • Apropos Propaganda: Die Gegner haben heute folgendes Propaganda lanciert. Auf einem Grossen Bildschirm an den Bahnhöfen können junge Menschen ihr Selbstporträt per Video bewundern, falls sie Mit „NEIN“ abstimmen, via Facebook.
        Das Motto“ Zeig der ganzen Schweiz dass du Nein stimmst!“ Das Nein-Komitee versprich:“ Die coolsten Selbstporträts werden in der ganzen Schweiz auf eBoard erscheinen.“ WIE WEIT HERUNTERGEKOMMEN MUSS MAN SEIN, um so die Jungen zu ködern! Wo es doch gerade in Zukunft die Jungen Menschen sein werden, die hier in der Schweiz keine Jobs mehr finden und unter der PFZ leiden.

        • Michael Miller sagt:

          Die Jungen, die auf e-Board erscheinen werden brauchten sich bis gestern keine Sorgen um ihre zukünftigen Jobs in der Schweiz machen. Seit dem „Ja“ müssen sie das und sollten sich besser an den Gedanken gewöhnen, in Zukunft in der EU zu arbeiten. Deutschland hat schon heute zu wenig qualifiziertes Personal und die geburtenstarken Jahrgänge sind noch nicht in Rente. Firmen, die in Zukunft auf Wachstum setzen werden sich zwangsläufig aus der Schweiz verabschieden müssen, denn Human Resources werden knapp und der Kampf um qualifizierte Junge hat längst begonnen!

    • Max Bernard sagt:

      @Meier. Was ändert der Umstand, dass Minder in D Arbeitskräfte gesucht hat, an der Richtigkeit seiner Aussagen zur PFZ und Kontingentierung? Nicht das Geringste! Auch hat Minder – sowenig wie die MEI – keineswegs den völligen Stopp der Zuwanderung gefordert, weshalb Ihr moralisierender Vorwurf erst recht daneben zielt. Kontingentierung ist das Thema, Herr Meier.
      Auffallend, dass immer dann, wenn PFZ-Befürwortern die Argumente ausgehen, sie die Diskussion auf die moralische Ebene – arme Ausländer, böse PFZ-Gegner – heben oder gar verbal ausfällig werden.

  • claudio schnyder sagt:

    Ich bin vor 30 Jahren vom Ausland in die Schweiz gekommen und seit da Schweizer Bürger.

    Ich habe mich diesem Land Schweiz angepasst und fühle mich heute mehr Schweizer als manche „echte Schweizer“! Von einem Land zu kommen, dass schon einmal einer Diktatur weichen musste, ist sehr hart! Daher kann ich jedem „echten Schweizer“ nur empfehlen, sich in dieser Abstimmung nicht einer Ideologie und dem Einheitsbrei der Medien zu unterwerfen!

    Macht euch vielmehr Gedanken über die Zukunft Eures Heimatlandes!
    Aus Rücksicht zur CH, den vielen Arbeitslosen/Ausgesteuerten usw.?! Ein fettes JA zur „MEI“!

    • Walter Roth sagt:

      Danke Herr Schnyder.

      Und an Herr Minder……

      Auch an sie ein Danke.

      Ich war zwar nicht unbedingt fr ighre Abzockerinitietive, aber ich habe natürlich akzeptiert das sie angenommen wurde.
      Und es freut mich das wir hier in der Sache wieder zusammengefunden haben.

      Sie scheinen mir MOmmentan fast der einzige zu sein der mit klaren Worten sagt was viele Schweizer denken.

      Ja ihre Worte in der Arene waren sogar verständlicher wie sie ein Blocher hätte sagen können.

    • Ein Schlusssatz, den Herr Blocher an einer Podiumsdiskussion in Zürich eindrücklich formuliert hat, wird mir wohl für immer in Erinnerung bleiben: EINE WIRTSCHAFT, WO NUR DIE WIRTSCHAFT PROFITIERT, IST KEINE WIRTSCHAFT!
      Wie recht und weitsichtig er doch argumentiert!
      Allerdings hat sich leider ein Andrer Schlusssatz, diesmal von Herrn Rechsteiner (Gewerkschaft) auch für immer und ewig in mein Gehirn eingebrannt: Bei Annahme der MEI, führe das zu Lohndumping!!!
      Was für ein unlogisches Argument! Jedes Kind weiss: Das Stück wird kleiner, wenn der Kuchen an mehr Kinder verteilt wird!

      • Jon Caduff sagt:

        „Das Stück wird kleiner, wenn der Kuchen an mehr Kinder verteilt wird!“ Ist etwas sehr einfach argumentiert. Erstens einmal sind die flankierenden Massnahmen meiner Meinung nach direkt an die PFZ gekoppelt und fallen dann hoffentlich auch relativ zeitnah weg. Zweitens ist unklar, ob die Arbeitsmenge tatsächlich gleich bleibt oder nicht kleiner wird. Schliesslich muss die Schweiz im Weltmarkt wettbewerbsfähig bleiben, was impliziert, dass die Lohnkosten nicht beliebig steigen dürfen. Drittens gilt: wo etwas nachgefragt wird, wird auch angeboten. Sprich: zur Not wird schwarz gearbeitet.

        • Die flankierenden Massnahmen, an denen die Gewerkschaften von jeder Firma, durch Ausführung einen stattlichen Betrag erhält, werden wegfallen. Hoffentlich! Ist ja auch ein teures, bürokratisches Monster, das nur begrenzt funktioniert.
          Wenn die Arbeitsmenge kleiner wird, hat das bestimmt nicht mit dem Wegfall der PFZ zu tun ,sonder wohl eher mit dem Abflauen der Konjunktur. Für uns Schweizer hat es dann aber plötzlich wieder genügend Arbeit. Auch für 50+. Fies ist, die PFZ dem Volk unter einem falschen Vorwand zu verkaufen! Siehe SP u. Rechsteiner. Schwarzarbeit ist illegal, schon vor der PFZ!

          • eli habegger sagt:

            Die SVP selbst sagt, sie werde nach einem Ja der Wirtschaft weiter erlauben, so viele Arbeitskräfte wie nötig vom Ausland zu holen. Da die Schutzmassnahmen wegfallen und Kontrollen dem Sparwahn zum Opfer fallen, werden die Firmen freie Hand haben, billige Arbeitskräfte zu holen – wie sie dies zu Zeiten der Saissioniers getan haben. Schwarzarbeit ist illegal? Schon – aber wieso beschäftigen sogar SVP-Nationalräte illegal Asylsuchende und sagen nachher, man habe es ja nur gut gemeint?

      • Hiltebrand Regla sagt:

        Stimmt doch nicht, dass wir bei einer Annahme Lohndumping haben, dies existiert ja schon lange. Ueber 50-jährige finden jetzt schon keinen Job mehr im kaufm. Bereich, da es viel „billigere“ und erst noch „jüngere“ Ausländer/innen gibt.

    • C.Schnyder , wenn sie doch so anpassungsfähig währen, würden sie , wenn sie ehrlich sind der Stimme enthalten. Aber es ist einfach so, auch mit popolisten lässt sich Stimmen machen.

      • Hercolani sagt:

        Ah, welch wunderbarer Egoismus, Herr Schnyder: Ich bin jetzt da, nun könnt ihr die Grenzen zumachen. Wow. Ich könnte das nicht.

      • Claudio Schnyder sagt:

        @Giger Zuzwil ich habe mich der Kultur hier angepasst und nicht dem Abstimmungsverhalten, dass Sie mir hier als populistisch verkaufen möchten! Ob Sie wollen oder nicht! Wirtschaftlich gesehen, gilt es die Abstimmung klar anzunehmen!!!

        @Caduff/Hersberger
        Ihren Schneeball PFZ mit den sogenannten „flankierenden Massnahmen“, welche auch nur als Schneemasse gewertet werden kann, können Sie von mir aus dort anwenden wo es auch noch Sinn machen würde. Aber einen Schneeball-Effekt können wir uns nicht mehr leisten!!! Ich hoffe Sie wissen was von Wirtschaft ansonsten gehen Sie wieder in den Garten!

  • Erna Kälin sagt:

    Selbst wenn Sie in Ihrer Argumentation in dem einen oder anderen Punkt recht haben: Folgt man Ihnen , werden wir halt gänzlich ohne Bilaterale dastehen. Ich hoffe, Sie stellen sich dann in 12 bis 18 Monaten der Verantwortung für das angerichtete Chaos, welches dann Wirkung zu zeigen beginnt. Zur Verantwortung, dass Sie zu einem Ja animiert haben, zu einer Initiative, die nicht das richtige Instrument zu diesem Thema ist. Ich bin gespannt! Oder werden Sie dann einfach von nichts gewusst haben, Herr Minder? Ich nehme an , Sie kennen die Veträge der Schweiz mit der EU.

    • Dübi Walter sagt:

      Liebe Frau Kälin. Das ist doch einfach nur Stumpfsinn, was Sie da schreiben. Die Bilateralen werden doch nicht wegen dem gekündigt. Denn das sind Verträge, die nicht nur der Schweiz etwas bringen. Auch die EU profitiert von diesen Verträgen. Und, … ich möchte in 20 oder 30 Jahren nicht eine Schweiz mit 10, 11 oder 12 Millionen Einwohnern. Man sollte auch an unsere Kinder denken. Also, ein wenig mehr Selbstbewusstsein wäre in der Schweiz angesagt. Unser Bundesrat sollte wieder vermehrt die eigenen Bürger vertreten und nicht die Interessen der EU in den Vordergrund stellen.

      • Erna Kälin sagt:

        Sie sollten besser die Bilateralen Verträge studieren, als zu träumen und mich des Stumpfsinns zu bezichtigen. Ihre Wunschwelt hat nichts mit der Realität zu tun. Für die miesen Verträge, die zu unseren Ungunsten mit der EU ausgehandelt wurden, können Sie sich bei unsere Regierung bedanken.

      • Marc Brunner sagt:

        Walter: für Ihre Kindern? Ich als Kind fand es extrem langweilig auf dem Land. Es war nichts los. Meine kleine Schwester ist ausserdem nach London immigriert. Es ist nicht der Wunsch aller Kindern Herr Walter, in einer langweiligen verschlossenen und mit Wiesen gefüllten Schweiz zu leben. Ich hoffe eher, dass Ihre Kinder offen gegenüber anderen Kulturen und Menschen sind und keine Angst vor Wachstum haben. Nur diejenigen die die aktuelle Weltlage nicht einschätzen können (Globalisierung) werden sich leider zurückentwickeln. Übrigens, die CH wird auch mit 12 Mio. lebenswert sein.

    • Johann Kandelsdorfer sagt:

      Liebe Frau Kälin,

      Ich vestehe ja Ihre Aengste. Aber: Bitte versuchen Sie auch die Mechanismen der EU zu verstehen. Die Verträge können nur so gekündigt werden, wie sie in Kraft traten: Einstimmig. Herr Minder hat recht. Was wollen Sie – Steueren zahlen für arbeitslose (Ausländer und Schweizer), oder Stabilität? Die Regierung hantiert mit nicht belastbaren Zahlen. Also können wir entweder die Gefühle sprechen lassen, oder und überlegen, wie die Schweiz 2030 konkret aussehen soll.

      • Erna Kälin sagt:

        Leider haben Sie die Verträge nicht studiert: Die Kündigung der Bialteralen erfolgt automatisch bei Nichteinhalten eines Vetragspunktes. Man nennt das Guillotine-Klausel..Die WIEDERAUFNAHME von Vertragsverhandlungen nach eine r Kündigung muss einstiimmig erfolgen. Alle 28 Mitgliedsländer müssen einem Neuanfang zustimmen. Na dann, auf eine gute Zeit.
        Wir alle können uns bei unserer Regierung bedanken, so tolle Verträge ausgehandelt zu haben!

    • Stef Burgmüller sagt:

      Werter Faru Kälin lesen sie
      http://www.europa.admin.ch/themen/00500/
      Die Kontingente der MEI werden weitgehend konform mit den Bilateralen 1 sein! Der springende Punkt ist, WIR bestimmen wieder wer kommt und wer für die Industrie brauchbar ist.
      Wo ist ihr Problem?
      Zudem hat die EU ganz andere innenpolitische Sorgen, als sich unser finanzielles Engagement
      für die EU zu verscherzen!

      • cm sagt:

        Frau Kälin hat Recht. Was heisst „weitgehend konform“? Entweder die Schweiz wird bei Annahme der Initiative vertragsbrüchig oder kündet die PFZ. Die Guillotine-Klausel tritt so oder so in Kraft. Und glauben Sie im Ernst, dass dann 28 EU-Staaten zustimmen, der Schweiz bessere Konditionen zu gewähren als ihren Mitgliedern? Falls ja überschätzen Sie die Bedeutung der Schweiz massiv und haben keine Ahnung von den Mechanismen innerhalb der EU. Gratuliere, Sie sind den Populisten auf den Leim gegangen!

    • heiri sagt:

      liebe frau kälin, wir haben einen ausländeranteil von über 20 %, wenn das volk sagt es ist langsam zu viel, dann dürfen wir doch wohl verhandeln. wenn man zusammen arbeitet dann muss man auch gemeinsam zu lösungen kommen, wenn uns das diktiert wird, sind wir nicht mehr souverän. wenn man selber entscheiden will, muss man auch kritik einstecken können und die konsequenzen tragen.

      • Erna Kälin sagt:

        NATürlich dürfen wir verhandeln!
        Aber wir können nicht einfach vertragsbrüchig werden. Ich habe nur gesagt: DIe MEI ist der falsche Weg und wird uns teuer zu stehen kommen.

    • Chronos Kairos sagt:

      warum so ängstlich, Frau Kälin? Warum sollte die EU die Schweiz derart benachteiligen, die würden sich ins eigene Fleisch schneiden. Wir sind die Verkehrsdrehscheibe von Europa, der EU-Lieferungen von Strom und Gas gehen ebenfalls durch unser Land, wir sind wirtschaftlich stark und zu guter Letzt sind alle Länder der EU wie auch die Schweiz in der WTO – die EU kann uns also nicht vom internationalen Handel ausschliessen, ohne internationale Regeln zu verletzen. Die EU ist hinsichtlich PFZ selber tief gespalten – Einstimmigkeit beim Beschluss, die Bilateralen mit CH zu kippen, wird nie erreicht

    • Lilo Schmid sagt:

      Herr Minder hat absolut recht. Dass alle Bilateralen gekündigt würden, ist lächerlich. Das kann sich die EU gar nicht leisten. Dann würde die Schweiz auch keine Milliarden mehr in die EU pumpen, wie sie das jetzt macht. Und auf dieses Geld ist die EU angewiesen.

    • Marc sagt:

      Angst ist ein schlechter Berater! Ich sehe das eher als Chance für die Schweiz!!!

    • martin wichtig sagt:

      Das ist falsch und die gewohnte econosuisse unwahrheit. Wir stehen sicher nicht „gänzlich ohne bilaterale“ da.
      1. EU-freihandelsabkommen und alle verträge der bilateralen 2 unterstehen nicht der guillotineklausel und sind somit von der abstimmung nicht betroffen.
      2. Die paar verträge der bilateralen 1 sind grösstenteils im interesse der EU oder nicht mehr aktuell.
      3. Gem. PFZ-abkommen art. 14 und art. 18 müssen nachverhandlungen stattfinden, wenn eine partei (z.b. die CH) dies beanträgt.
      4. Die EU-kommission hat 2012 gesagt, dass sie keine abkommen kündigt.

      • Erna Kälin sagt:

        Punkt Drei: Dann könnten wir doch einfach nachverhandeln, ohne vertragsbrücig zu werden. wenns so einfach wäre.
        Punkt 4: Bitte um die Quelle, wo haben Sie das her. Gehört? Die Eu hat gesagt?

        • martin wichtig sagt:

          Gerne antworte ich Ihnen, Frau Kälin:
          3. Ja, der Bundesrat hat es aber nicht gemacht. Deshalb musste ja die Initiative erst lanciert werden.
          4. gewünschte Quelle: Newsnet, 24.05.2012: Umweltkommissar Potocnik sagte im Namen der EU-Kommission: «Wir haben nicht die Absicht, Abkommen zu kündigen, das wäre für die Europäische Union und die EU-Bürger noch schlechter»

          • Erna Kälin sagt:

            „Wir haben nicht die Absicht…“
            Und darauf verlassen Sie sich?

          • Marcel sagt:

            Nicht die Absicht, aber da die CH vertragsbrüchig durch die MEI wird, kann die EU dort, wo sie ihre Vorteile sieht, ebenfalls vertragsbrüchig werden. Wie soll es dann weitergehen, wenn beide Parteien vertragsbrüchig sind. z.B. Personentransit (Tourismous), Flugverkehr etc
            Gemäss PFZ darf ein EU-Arbeitnehmer nicht diskriminiert werden bei der Stellensuche. Die MEI will aber CH-Stellensucher bevorzugen.

          • martin wichtig sagt:

            Ja, sicher mehr als auf die erfundenen alpträume der economiesuisse. Dass 1/3 der bilateralen verträge (bilaterale 1) gekündet werden, ist reine spekulation. Dass die schweiz mit der pfz an die wand gefahren wird (verkehr, öv, ahv, alv, mieten, co2, energie, beton) ist ein fakt.

    • Sergio Padovano sagt:

      Ziemlich einfach, die Erna zu belügen
      Müsste doch auch Ihnen zu denken geben, wie sich die Sozen vor den Bosse-Karren spannen lassen.
      Wetten, der Grossteil der Econommiesuisse-Millionen landet nicht im Plakatwald sondern im Sozen-Kässeli.
      Die machen ja mittlerweile alles für Kohle. Moritz Steinbruch etc lassen grüssen.
      Das peinlichste an der Sozen-Kampagne, wie die immer noch ihre Saisonnier-Märchen erzählen.
      Als meist ledige Gastarbeiter in Baracken wohnten, gab’s in CH-Häuser oft weder Kühlschrank Telefon noch Badezimmer.
      Aber die Linke haben ja in Moskau-Kürsli gelernt das Volk zu belügen

      • Erna Kälin sagt:

        Ich schlage vor, wir reden dann in einem Jahr nochmals. Dann sehen wir, wer von usn beiden recht hat.. Ich wünsche mir, dass Sie recht behalten auch wenn Sie ein Mensch ohne Manieren sind. Denn wenn das passiert, was ich denke, kommt es nicht gut für die Schweiz.

        • Sergio Padovano sagt:

          Ja liebe Erna, wir kennen das von den Linken und Guten….gehen die Argumente aus, sind die Anderen stil -und anstandslos.
          Und wie Linke und Gute sich nach Schlappen verhalten, oder wie sie ihre Lügen im Nachhinein umbiegen, wissen mittlerweile selbst auch die nicht 100 prozentig netten Gutmenschen, dazu muss man nicht ein Jahr warten.
          Bleibt die Frage, was Menschen peinlicher prägt; Manieren oder eine Manie.

          • Erna Kälin sagt:

            Am peinlichsten ist: Wenn man manisch unmanierlich ist und Menschen mit anderer Meinung in schubladisiert.

        • Severin Schwan sagt:

          @Kälin: Über all die Manieren geht leider der Kern der Aussage verloren: wie kommt es, dass ausgerechnet die Linke im gleichen Bett hockt mit den von ihr mit Verve gescholtenen Neoliberalen und Abzockern und am lautesten mitgröhlt gegen die MEI? Wie kommt es, dass die gleiche SP Trittbrettfahrerin ist bei der millionschweren Anti-Kampagne, wo man doch sonst nicht müde wird, der SVP die (Blocher-) Millionen vorzuwerfen? Und wer glaubt, dass im Ernst, dass diese bunte Koalition nach einem Nein all die vagen „flankierenden Massnahmen“ auch tatsächlich umsetzen wird, nach all den Jahren?

      • Albert Schwarzenbacher sagt:

        Padovano, lassen Sie die Beschimpfungen! Demokraten diskutieren gesittet miteinander.
        Ich bin ein Linker, war niemals in Moskau – und habe wohl in allen Bereichen eine bessere Sachkenntnis als Sie. Derart zu schimpfen und zu beleidigen, disqualifiziert vollends Sie als Diskussionspartner und als Demokraten!

    • Frau Erna Kälin, ich gratuliere ihnen für die sehr gute Antwort.

  • Erich Meier sagt:

    Vielen Dank für diesen exzellenten Artikel, Herr Minder ! Es geht nicht nur um die PFZ: Ein mutiges „Ja“ ist die letzte Chance, den von der Bundesverwaltung hinter den Kulissen vorbereiteten schleichenden EU-Beitritt auszubremsen.

    • Reto B. sagt:

      Jaja, die subersiven Kräfte, die uns alle in die EU schleusen, ohne dass wir es merken, wenn wir nicht Blocher zweimal am tag huldigen. Diese verschwörungstheorien werden länger je lächerlicher. Bis auf ein paar wenige EU Turbos will geschätzte 75% der Schweizer Politik nicht in die EU, das schleckt keine Geiss weg.

      • Reto B. Ihre Antwort ist lächerlich und entbehrt jeder Grundlage. Niemand will wegen dieser Initiative in die EU.da sie aber anscheinend keine oder zu wenig Kenntnisse dieser Vorlage haben, müssen sie SVP hörig sein und auch deren lächerlichen Propaganda nachlaufen.

  • Pesche Burri sagt:

    Super Bericht, dieser Mann hat einfach den Durchblick !!

    • Patrick Tanner sagt:

      SR Thomas Minder, soeben zum „EUROPÄER DES JAHRES“ gewählt, ist absolut integer und hat zu 100% den Durchblick. Danke vielmals Herr Minder! Darum JA zur MEI und vor allem zur ECOPOP-Initiative.

      • Erna Kälin sagt:

        Wie kann er denn zum Europäer des Jahres gewählt werden, wenn er nicht zu Europa gehören will? Er ist Schweizer und kein Europäer, denn wir wollen lieber etwas mit China machen, als mit Europa. Also muss er die Auszeichnung sofort ablehnen!

        • Patrick Tanner sagt:

          Werte Frau Kälin, Sie verwechseln offensichtlich die EU mit Europa. Ein nicht unwesentlicher Unterschied. Natürlich sind die Schweizer Europäer, aber zum Glück nicht EU-Bürger.

        • @ Erna Kälin: Wieso sind Schweizer keine Europäer? Zählen Länder, die nicht EU-Mitglied sind, laut Ihrer Definition „Europa“ zu den Ausserirdischen oder wie?

        • Peter Schmid sagt:

          Seit wann ist denn ein Kontinent (Europa) Synonym für ein künstliches politisches Konstrukt namens EU? Alle Schweizer sind und waren schon immer Europäer, auch wenn wir zum Glück keine Bürger der EU sind. Oder sind die Norweger etwa auch keine Europäer?

        • Stefan Schiegg sagt:

          Frau Kälin,
          Sie sind wohl langsam etwas sehr stark in das rein politische abgerutscht. Es heisst ja nicht zur „EU Person des Jahres, sondern zum Europäer des Jahres. Das ist eine rein geographische Gegebenheit. In Europa sind wir noch immer Mitglied 🙂

  • W.Grämer sagt:

    Alle Hochachtung von Thomas Minder.ein Arbeitgeber der sich für das abeitende Volk einsetzt.Er sagt genau wie es ist, warum brauchen wir zu tausende Arbeitnehmer aus dem Ausland,wenn wir viele arbeitslose CH haben.Es kann nicht sein das unsere nächste Generation stempeln geht +beim Sozialamt landet,weil dann ausländische Arbeitgeber diese Position einnehmen indem sie den Job billiger (Lohndumping ) machen.Das hat mit Rassismus nichts zu tun das hat mit Vernunft zu tun.Zudem kann Herr Minder noch seine Meinung sagen als Parteiloser ,ganz im Gegenteil zu Politiker in der SP+CVP.

    • Hans Füglistaller sagt:

      Eigentlich Ihrer Meinung Herr Grämer, nur komisch, dass sich Herr Minder seine Arbeitskräfte in Deutschland sucht statt arbeitslose Schweizer anzustellen, da die Deutschen halt billiger sind. Was sagen Sie denn dazu?!?

      • Remo Hausmann sagt:

        An Herr Füglistaller und alle Anderen,die es noch schreiben wollen

        Einfach das Antwortschreiben von R.Mertens lesen und nicht so tun,als seien Sie alle blind oder unwissend
        Die Informationen sind schon lange bekannt,man muss nur wollen,aber dass die Gegner damit Mühe haben ist kein Wunder

      • Stef Burgmüller sagt:

        Zu ihrer Weiterbildung werter Füglistaller nochmals den Kommentar von Herrn Merten 08.41 :

        weil er keine gefunden hat, trotz Ausschreibung, Hr. P. Meier- Minder hat das am Fernsehen mitgeteilt und auch in den Zeitungen hat man das nachlesen können. Informieren Sie sich endlich !

      • Tobias Bachmann sagt:

        @Füglistaller

        Ihre Aussage ist falsch. Ja, und wenn dem so wäre, würde er sich mit dem Inländervorrang ins eigene Fleisch schneiden.

        • Albert Schwarzenbacher sagt:

          Eben nicht Inländer-, sondern SCHWEIZERvorrang. Hier lebende, bestens integrierte Ausländer würden genauso diskriminiert. Man lese den Initiativtext.

      • Peter Hofer sagt:

        Herr Füglistaller, Herr Minder hat in DE inseriert, weil er in CH keine entsprechenden Arbeitskräfte finden konnte.

      • Manfred Zwygart sagt:

        @Hans Füglistaller…Das ist doch kein Widerspruch. Jeder holt sich die billigsten Leute. Als Unternehmer muss man das, sonst hat man signifikante Nachteile gegenüber der Konkurrenz. Deshalb ein Ja zur MEI, dann kann auch die Konkurrenz die billigsten Leute im 500Mio Markt nicht mehr holen. Sie sind bestimmt kein Unternehmer. Mit dieser Einstellung könnten Sie es auch nie sein.

      • Denise Müller sagt:

        Ich denke, in Zukunft werden wir für die Personenfreizügigkeit bezahlen. Die Unternehmen sind nicht mehr gezwungen aus dem vorhandenen Humankapital das Beste herauszuholen, investieren darum nicht mehr in ihre Mitarbeiter. Zwangsläufig leidet darunter die Innovationskraft und die Produktivität, wenn man einfach jeden der nicht mehr 150% bringt durch einen neuen ersetzen kann. Die grössten Verlierer dieser Politik sind die schwächeren nicht voll leistungsfähigen. Warum sich daher die SP dafür einsetzt erschliesst sich mir nicht. Ist für mich realtiv schizophren.

      • Peter Schmid sagt:

        Ich sage dazu dass ich ich in dieser Hinsicht von Herrn Minder enttäuscht bin wenn das so stimmt. Aber da ich nichts über die genauen Umstände weiss, kann ich mir noch keine Meinung bilden.
        Was ich hingegen mit sicherheit sagen kann, ist dass ich dem was Herr Minder in diesem Blog geschrieben hat zustimmen kann, und zwar unabhängig von der Person. Wenn ich jeden Politiker mögen muss oder alles was ein Politiker je getan hat gut finden muss um seiner Meinung zu sein, dann dürfte man absolut keinem Politker mehr zustimmen.

  • Stef Burgmüller sagt:

    Danke Herr Minder, dem ist nichts hinzu zu fügen!
    Wenn sogar ER als das moralische Gewissen der Schweiz die MEI unterstützt, kommt das einem Ritterschlag für die Initiative gleich!
    Es gibt nur eines: JA zur Schweiz und JA zur MEI am nächsten Sonntag!

    • Peter Huber sagt:

      Minder das moralische Gewissen der Schweiz? Das ich nicht lache, kommen Sie mal nach Schaffhausen und hören Sie sich all die Anekdoten über das ‚moralische Gewissen‘ Minder an.

      • Peter Meier sagt:

        Ich wohnte die letzten 15 Jahre in Schaffhausen, was sollen denn diese sogenannte Anekdoten so sein?

      • Her P.Huber, da muss ich ihnen zustimmen, denn solche Heuchler gibt es sehr viele.

      • Patrick Tanner sagt:

        Ja genau darum wurde er auch mit einem absoluten Glanzresultat zum Ständerat des Kantons Schaffhausen gewählt. Also hören Sie mit diesen beleidigenden, ehrverletzenden Diffamierungen auf. Typisch wenn man keine Argumente hat.

  • Tschirky Hugo sagt:

    Danke Herr Minder. Eigentlich hätte ich Arbeitnehmer diese Stellungnahme aus der Feder eines Gewerkschafts- oder SP-Exponenten erwartet. Denke aber da könnte ich warten bis zum St. Nimmerleins, denn diese fühlen sich scheinbar berufen, statt die Probleme zu erkennen, Grabenkämpfe mit der SVP auszutragen, oder abzuwarten bis die Misstände sich von selbst lösen.

    • R. Merten sagt:

      Die Sozis schauen nur auf ihre eigenen Vorteile, Hr. Tschirky. Die Arbeiter, die sie vertreten sollten, sind für die Cüplisozialisten nur Beigemüse. Die äusserst vermögenden Gewerkschaften mit vielen Liegenschaften im Eigenbesitz lieben halt auch den Kapitalismus !!

    • Manfred Zwygart sagt:

      @ Tschirky Hugo…Der SP geht es nicht um die Grabenkämpfe mit der SVP. Es geht um Geld, um sehr viel Geld. Mit den flankierenden Massnahmen können die Gewerkschaften massiv wachsen. Daran ist die SP interessiert. Von den Gewerkschaften kommt das Geld für die SP und die Gewerkschaftsfunktionäre. Der SP geht es nur ums Geld!!!

      • Und um den EU Beitritt Herr Zwygart!! Herr Rechsteiner hat bei einem Podiumsgespräch in Zürich tatsächlich von Diskriminierung der EU-Bürger gesprochen, bei Annahme der MEI. Man höre und staune!! Dass aber 8 Millionen Schweizer gegen 500 Millionen billig Lohn Europäer um Jobs in der Schweiz kämpfen müssen, das hat Herr Rechsteiner mit keinem Wort erwähnt. Er findet das wohl völlig in Ordnung und nicht Schweizer Bürger diskriminierend! Ich finde Herr Rechsteiner sollte seine Koffern packen und den nächsten Zug in die EU nehmen! Aber bitte sehr, ohne die Schweiz und die Schweizer Bürger!!

  • Roland K. Moser sagt:

    Wenn die Initiative etwas bringen soll, müssen die Kontingente möglichst klein sein. Sonst steuert wieder die Wirtschaft die Einwanderung und nicht die Politik.

    • Stef Burgmüller sagt:

      Wichtig ist wieder Kontingente zu haben! Um deren Grösse kümmern sich dann
      die Gewerkschaften, weil die Fankierenden eh nicht funktionieren!

    • iskra sagt:

      Werr sagt dann eigentlich, wie gross die Kontingente sein sollen ? Ist das der Bundesrat ? Oder das Parlament ? Oder die Bundesverwaltung ? Oder vielleicht doch die Wirtschaft ? Die Wirtschaft steuert doch schon lange die Politik !

  • Heinz Ulmer sagt:

    218’000 durch 2 = 119000? Mathematik ist eine exakte Wissenschaft, Sie hingegen Herr Minder, erzählen sehr viele Unwahrheiten. Was Sie aber gut können, zugegeben, ist brüllen wie ein SVP-Politiker. Die Masseneinwanderungs-Initative ist nicht im entferntesten zu ende gedacht und schadet der Schweiz definitiv. Darum ein klares Nein einlegen. Merci.

    • Stef Burgmüller sagt:

      Wofür Merci werter Ulmer? Dafür, dass sie ihr SVP-Bashing und ihre unglaublichen Rechenkünste
      demonstrieren durften? Na dann, gerne geschehen Herr Ulmer 😉

    • Peter Schmid sagt:

      Wärend jeder einigermassen vernunftbegabte Mensch völlig in der Lage ist zu erkennen dass 218’000 eine ungefähre Verdoppelung von 119’000 darstellt und erkennt dass die 20’000 Differenz den Braten auch nicht heiss machen, ist der Zusammenhang zwischen einem klaren Nein zur MEI mit der angeblichen Begründung „nicht zu Ende gedacht“ und „brüllen wie ein SVP-Politiker“, weitaus unklarer und vor allem substanzloser.

      • Heinz Ulmer sagt:

        Eine Differenz von 10% ist sehr viel, Herr Schmid. Brüllen, schauen Sie sich die letzte Arena an. Herr Minder erhält nur dadurch eindruck, dass er seine haltlosen Argumente (ähnlich wie Herr Amstutz) schreit. Sachliche und objektive Argumente gab es nur von der Gegenseite. Die SVP will mit dieser Initative einfach Werbung machen, hat gut geklappt. Nur haben sie wohl selber Angst, wenn die Initative durchkommt.

        • Peter Schmid sagt:

          @H. Ulmer. 10% mag mathematisch viel sein, aber eine beinahe-verdoppelung der Erwerbslosen seit Beginn der PFZ ist weitaus tragischer und vor allem auch thematisch relevanter.
          Anscheindend wird auch die Wahrnehmung der Arena von der eigenen Einstellung zur Materie beeinflusst. Ich habe weder in dieser Arena, noch sonst irgendwo auch nur ein einziges überzeugendes (und vor allem bewiesenes!) Argument gehört oder gelesen weshalb die PFZ für das Gros der Schweizer nun positiv war. Die Nachteile hingegen höre, sehe und spüre ich mittlerweile beinahe täglich. Das braucht man gar nicht zu schreien.

          • cm sagt:

            Beantworten Sie mir bitte folgende Fragen:
            1. wenn die Wirtschaft die Arbeitskräfte anscheinend braucht, warum sollten mit Kontingenten weniger kommen (nein, Familiennachzug erst mach einem Jahr ist kein Argument, viel Spass beim Fachkräfte finden. Inländervorrang? Glauben Sie im Ernst sie finden in der CH die nötigen Arbeitskräfte für Landwirtschaft, Pflege, Bau, Gastgewerbe? Viel Glück!)
            2. Wenn die Auswirkungen sooo schlimm sind, warum bekämpft die SVP alle Massnahmen dagegen (Raumplanung, Ausbau ÖV, Förderung bezahlbarer Wohnraum etc.) und heizt gleichzeitig mit Unternehmenssteuersenkungen und Standortwettbewerb die Einwanderung an?

          • Peter Schmid sagt:

            @cm. Da die Wirtschaft just genau bei wegfall der Kontigente (2007) urplötzlich doppelt so viele ausländische Arbeitskräfte brauchte wie vorher und parallel dazu Schweizer über 50 vermehrt entlassen wurden, kann man davon ausgehen dass ein grosser Anteil dieser „dringenst gebrauchten Fachkräfte“ in Tat und Wahrheit dazu gebraucht wurde um die Lohnkosten zu drücken. Wussten Sie dass es im Pflegebereich einge Tausend arbeitslose Schweizer gibt und dass sogar Kaummännisches Personal einwandert? Dass die Arbeitnehmer im Gastgewerbe aus ex-Jugoslavien durch Ost-Deutsche verdrängt wurden?

          • Peter Schmid sagt:

            @cm. Zu Punkt 2: Ich stimme hier mit Ihnen völlig überein. Ich würde sofort for die Abschaffung der Pauschalbesteuerung, und für die Erhöhung der Unternehmenssteuern stimmen (vor allem der Unsinn dass neu-Zugezogene ausl. Unternehmen in den ersten 10 Jahren kaum Steuern zahlen müssen), wenn ich denn könnte. Ich habe übrigens auch für die Zweitwohnungsinitiative, für die 1:12 sowie damals für die Steuergerechtigkeits-Initative gestimmt. Es geht hier in dieser Abstimmung aber nicht um die SVP sondern um die Zukunft der Schweiz.

  • r.meier sagt:

    immer mehr arbeitslose und ausgesteuerte,und die linken wollen noch mehr einwanderer,also noch mehr arbeitslose und ausgesteuerte,mir ist einfach nicht klar,weshalb rot/grün dies unterstützt,aus wirtschaftlichen gründen kann es nicht sein dass bekämpfen sie ja,es gibt nur einen grund,den EU-beitritt,deshalb gibt es nur ein JA,wenn nicht,sind sie ihrem ziel wesentlich näher gekommen,und dass wollen wir sicher nicht,noch eines,die grünen sind keineswegs grün,denn von der natur halten sie nichts,reine augenwischerei,sie sind lediglich eine unterabteilung der sp,mehr nicht

    • Tom Meier sagt:

      Der Sozialstaat ist auch ein Business. Zusätzliche Beitrags- und Gebührenzahler sollen helfen, die Staatskassen mit zusätzlichen Einnahmen zu entlasten. 53% der Arbeitnehmer in der Schweiz sind Staatsangestellte und die meisten davon orientieren sich eher am linken Spektrum. Auch die wollen sich ihre Pfründe sichern. Wem soll man das verübeln, dass die eigene Lohnstufe einem näher liegt, als der Kundenauftrag.

      • iskra sagt:

        Herr Meier : Und wie steht es mit den Bauern ? ich nehme an, hoffentlich, sie haben diese auch zu den Staatsangestellten gerechnet.

        • Stef Burgmüller sagt:

          Naja die Bauern waren zuerst da! Lange vor den Beamten und noch viel früher vor den arbeitsuchenden Ausländern. Darum ist ein Bauern-Bashing nicht unbedingt angebracht! Auch wenn die Agrarsubventionen astronomische Höhen erreicht haben!
          53% Staatsangestellte ist doch nur noch krank!!

  • veranneman Marc sagt:

    Seit letzte Woche wissen wir auch, wie der Bundesrat die Immigration „selbst regulieren“ will: 80’000 Zuwanderer im Jahr, das hält Schneider-Ammann auf Dauer für „nicht verkraftbar“. Der FDB-Minister glaubt aber, die Zahlen würden von selbst zurückgehen, weil „die Attraktivität [der CH] ja auch sinkt, wenn man irgendwann nur noch im Stau steht“ sagte er in Müri am 2.2.2013. Flankierende Massnahmen? Mit diesem Bundesrat können wir auf diese noch sehr lange warten….

  • Reto Diem sagt:

    Genau so ist es! Danke Herr Minder, dass sie das so klar darstellen. Obwohl sie als Unternehmer von der PFZ profitieren, setzen sie sich für das Wohl der Bürger und damit gegen die PFZ ein. Respekt!

  • Marc Verannemann sagt:

    Finalement voilà le projet de nos conseillers fédéraux pour limiter l’immigration: « L’attractivité de la Suisse diminue, car tôt ou tard on sera toujours coincé dans les bouchons » nous expliquait Schneider-Ammann le 2.2.2014 à Muri. Non seulement le Conseil Fédéral se trompe („Pourquoi Berne a sous-estimé la vague migratoire durant 10 ans», Le Temps, 27 janvier 2014) mais Berne vous ment.

    • Pascale Mathieu sagt:

      Wenigstens in JSA mit seiner Taktik der „verbrannten Erde“ ehrlich. Ich vertraue Minder eher als unserem BR, deshalb Ja zur MEI

  • Marc Verannemann sagt:

    De plus les Bilatérales ne seront pas annulées. En effet, il faut l’unanimité des 28 membres de l’UE pour annuler le traité avec la Suisse. Or certains pays de l’UE, dont la Grande Bretagne et l’Allemagne, ont déjà annoncé qu’ils souhaitent remettre aussi en cause la libre circulation. L’unanimité des 28 membres ne sera donc pas obtenue. Resterait donc à notre Conseil Fédéral des annuler les Bilatérales, ce qu’il ne fera pas bien sûr.

  • Margrith Burkhalter sagt:

    Endlich mal eine ehrliche Aussage! Wenn man die PFZ etwas genauer betrachtet, profitieren nämlich nur einige grosse Firmen und grosse Bauernbetriebe (Gemüse) wirklich davon! Aber ganz sicher nicht der normale Bürger!

  • Reto B. sagt:

    „Die Zahl der Erwerbslosen hat sich seit der PFZ-Einführung von 119’000 auf 218’000 verdoppelt“ und Minder impliziert, dass das ausschliesslich mit der PFZ zu tun hat und keineswegs mit der Wirtschaftskrise… Ich würde einen Vorschlag, nicht-CHer Erwerbende, die weniger als fünf Jahre in der Schweiz ihren Lohn versteuert haben mit einer zusätzlichen Steuer zu belegen, davon fliesst die Hälfte in AHV/IV/ALV, der Rest zur Verfügung Bund.So „kosten“ ausländisch rekrutierte Arbeitskräfte am Anfang etwas mehr und wir tangieren nicht die Freizügigkeit.

    • Max Bader sagt:

      Herr B., die Befürworter der PFZ argumentieren, man fände keine Arbeitskräfte mehr in der Schweiz. Demnach müsste die strukturelle Arbeitslosigkeit nahe bei Null liegen, wenn immer weiter Leute zuwandern. Die Zuwanderung müsste sich aufgrund der Krise reduziert haben, hat sie sich aber nicht. Hinter dieser Arbeitslosigkeit stecken keine konjunkturellen Gründe. Die Ursache liegt in der PFZ, weil wie geschrieben, man Leute aus Branchen herholt, wo man hier selbst genug Arbeitslose hat.

      • Reto B. sagt:

        In ihrer Argumentation ist es als ob jeder Arbeitslose für jeden Job qualifiziert wäre. Es wird immer Arbeitslose geben – es wird immer Obdachlose geben und es wird immer Leute geben, die mit Unterstützung leben.

        • Peter Schmid sagt:

          Nicht jeder Arbeitslose ist für jeden Job qualifiziert, korrekt. Aber wenn wie jetzt sehr wohl qualifizierte Schweizer und schon länger anwesende Ausländer (notabene in Bereichen wie Pflege und Gastgewerbe!) keine Jobs mehr finden läuft etwas gewaltig falsch. Zurzeit wächst die Arbeitslosigkeit langsam aber beständig und zwar über die zu erwarte Sockelarbeitslosigkeit. Wenn Inländer von Ausländern verdrängt werden, zerstört das früher oder später dass soziale Gefüge nachhaltig. In der Schweiz wurde diese Lunte schon gezündet.

  • Roland Steiner sagt:

    Da kann ich Herr Minder nur zustimmen. Auch kann man die Kontingente sehr einfach definieren wenn man wollte: Man definiert eine erwünschte Arbeitslosenrate und errechnet daraus die Kontingente für jede Branche. Die freien Kontingente werden dann innerhalb der Branchen öffentlich versteigert. Die Gewinne gehen z.B. in die ALV.
    Wie gross sollte die erwünschte Arbeitslosenrate sein? Sicher so, dass zuerst die Bewohner der Schweiz Arbeit erhalten. Und wenn man ein paar Jahrzehnte zurückschaut, sehe ich, dass die Arbeitslosenrate für Jahrzehnte unter 1% lag und die Schweizer Wirtschaft florierte.

    • Peter Meier sagt:

      Die 1990er waren wohl nicht sooooooo toll! Man spricht vom verlorenen Jahrzehnt nach dem EWR-Nein. Tappt die CH wieder in die Blocher-Falle?

      • Peter Schmid sagt:

        Von diesem „verlorenen Jahrzehnt“ sprechen (und haben schon immer) nur die PFZ und EU-Befürworter. Das Volk hat dies damals völlig anders empfunden. Aber irgendwie musste man ja das EWR-Nein schlechtreden, da man sich sich auch heute nicht zugestehen will dass die Schweiz schon vor den Bilateralen weitaus besser dastand als jedes EU-Land.

      • Stef Burgmüller sagt:

        Dann waren wohl die anschliessenden Nullerjahre ein grösseres Desaster für die EU als sich die EWR Euphoriker jemals vorstellen konnten, werter Herr (man beachte das ‚Herr‘) Meier 😉
        JA zur MEI als souveränes Land und als Vorbild Europas!

  • Stefan Sollberger sagt:

    Guter Artikel von Herrn Minder. Gestern hab ich auch gelesen dass bereits im Jahre 2004 in der Arena von Herrn Schneider Ammann zugegeben wurde dass es bei der Einwanderung nur um Senkung der Löhne gehe. Und auch heute geht es der Wirtschaft nur darum Ihre Pfründe zu retten, der Arbeitnehmer und das Land als solches interessiert sie nicht. Und zu guter letzt die SP welche eigentlich einen ideologischen Kampf gegen die Geier (Wirtschaftsverbänden) führt, im jetzigen Abstimmungskampf aber den Arbeitnehmern in den Rücken fällt. Diese Partei ist nicht mehr wählbar. JA zur MEI

    • Erhart von Ammon sagt:

      Produktivität und Wirtschaftskraft sorgt für die hohen Löhne. Wenn Sie meinen, durch Bruch der Bliiateralen die Löhne retten zu können sind Sie leider auf dem Holzweg. Nach der EWR-Ablehnung ging es der Schweiz fast 9 Jahre lang wirtschaftlich sehr schlecht mit hoher Arbeitslosenrate. Auch jetzt wird die EU zuschlagen wenn es um offene Märkte geht. Wenn man dann wieder Anschluss sucht an den Markt geht es über den Preis. Also erst hohe Arbeitslosigkeit, dann sinkende Löhne? Ist es das, was Sie lieber „wählen“.

    • Stefan Baumgartner sagt:

      Und heute erzählt der Bundesrat, dass der Wohlstand durch die Einwanderung gestiegen ist. Das ist mal eine Logik, bei sinkendem Verdienst einen höheren Wohlstand.

  • Josef Germann sagt:

    Super Herr Ständerat sie sagen es und sprechen hoffentlich jedem mündigen CH Bürger ins Herz für den 9.2.2014. Logisch stellen sich die Unternehmen und ihr Sprachrohr die Economie Suisse und Herr Karrer quer, denn sie fischen gerne weiter im grossen Teich der PFZ nach günstigen Leuten mit hohen Qualifikationen oder was auch immer. Die 50zig jährigen CH Arbeitnehmer stehen auf der Strasse und wenn sie bei einer Rezession die PFZler auch nicht brauchen führen sie diese auch der Allgemeinheit zu und die Sozialwerke gehen langsam aber sicher zu Grunde. Tolle Wirtschaft!

  • Die Zahlen, die Herr Minder zitiert mögen stimmen. Wir haben 3.5% Arbeislosigkeit, weil von 2008 bis 2011 eine Finanzkrise die Wirtschaft gebeutelt hat. 1993 bis 1998 war die Arbeitslosigkeit höher. Arbeitslosikeit löst sich – ähnlich wie Stau auf der Autobahn -. nur schleppend auf, sobald die Wirtschaft (wie heute) wieder brummt. Die Schweiz ist dank der Personenfreizügkeit gut durch die Krise gekommen, weil die Unternehmen zugriff auf Spezialisten hatten. Das Bruttoinlandprodukt ist in den lezten Jahren gestiegen. Minders Aussagen über 50jährige Arbeitslose ist wissenschaftlich nicht haltbar

    • Hans Peter sagt:

      Was für Mist Sie erzählen…in meinem Bekanntenkreis findet manch über 50 Jähriger keinen Job. Alles Top-qualifizierte Ingenieure…. Übrigens hier die resultate der Uni Lausanne:
      „Die Arbeitslosenquote der hochqualifizierten Schweizer sei mit 0,36 Prozent stärker gestiegen als bei den mittleren und tiefen Qualifikationen.“
      Und das ist erst der Anfang!!
      Und hier betreffend der 50 Jährigen…kommen Sie mal auf die Welt:

      http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/ueber-50-jaehrige-finden-kaum-einen-job-1.18104151

      • Jean E. Assé sagt:

        Ich hab mich ungut – mir ist der Platz ausgegangen – ausgedrückt: Die Korrelation zwischen erhöhter Arbeitslosigkeit und Personenfreizügigkeit ist nicht gegeben. Es ist so, dass – man kann das Bewerten wie man will – über 50jährige schon immer teuerer waren als Jüngere (Stichwort Pensionskassenbeiträge). Dass Jüngere Aeltere wegdrängen ist kein neues Phänomen.

    • Reto sagt:

      die muss auch wissenschaftlich nicht haltbar, es ist schlicht ein fakt! ich kenne mehrere solcher „wissenschaftlich nicht haltbarer“ fälle. wir sind nicht dank der personenfreizügigkeit gut durch die kriese gekommen, sondern trotz derer…

    • Max Bader sagt:

      Dann erklären Sie mal, wieso die Wirtschaft jedes Jahr mehrere 10’000 Arbeitskräfte via PFZ in die Schweiz holt und nicht zuerst beginnt die Arbeitslosigkeit im Inland abzubauen. Und kommen Sie mir nicht den Spezialisten. Die holen Konzerne wie Novartis, Roche und Co. schon jetzt aus Drittstaaten via Kontingente. Die eingewanderten Bauleute, Kellner und Büroleute sind keine Spezialisten, die sich nicht auch in der Schweiz finden lassen würden.

      • Jean E. Assé sagt:

        Gerne. Sie haben recht: die Bauleute, Kellner sind keine Spezialisten. Das sind tendentiell die 3.5% Arbeitslosen. Für die gibts im Moment traurigerweise wirklich keine Stelle. Die Wirtschaft holt aber Spezialisten in die Schweiz. Sobald die Wirtschaft wieder in Schwung kommt werden die 3.5% Arbeitslosen Nicht-Spezialisten einen Job finden. Denn es ist immer noch einfacher für einen Arbeitgeber im Inland nach Arbeitnehmer zu suchen. Das Phänomen des Wegschmelzens der Arbeitslosenquote können Sie gut am Beispiel der 1990er-Jahre sehen. Am Anfang 5% …und dann sukzessive auf 2.5% runter

    • Hugo Tachirky sagt:

      Sie haben sicher Recht wenn Sie schreiben, die Schweiz sei Dank der PFZ gut durch die Krise gekommen, weil die Unternehmen Zugriff auf Spezialisten hatten. Unser Bruttoinlandprodukt pro Kopf ist aber leider nur marginal gestiegen. Auch wenn die Wirtschaft BRUMMT, der Arbeitslosen-Stau (Ihre Formulierung) löst sich leider nicht auf, sondern wird grösser. Über 50jährige Arbeitslose haben so gut wie keine Chance im bestehenden Arbeitsmarkt. Ihr „wissenschaftlich nicht haltbar“ verstehe ich leider als absolut freche Verhöhnungen aller davon Betroffener.

      • Albert Schwarzenbacher sagt:

        Das BIP pro Kopf stieg von 2002 bis 2012 von rund 60’000 auf 74’000 Franken. Ab 2008 ging es aufgrund der globalen Wirtschaftskrise etwas zurück, steigt jetzt aber wieder an. Bitte bei den Fakten bleiben, Herr Tachirky.

    • Sam Gerber sagt:

      Reine Polemik. Die Arbeitslosigkeit hat wenig bis gar nichts mit der Finanzkrise zu tun. Der Sockel bleibt über die Jahre ziemlich gleich und die grosse Anzahl der Arbeitslosen finden Sie in den Branchen, welche auch am meisten Zuwanderung erleben: Gastronomie, Bau & Kaufmännische Angestellte. Genau in den Bereichen, die unsere Regierung „Hochqualifizierte“ nennt und die absolut unverzichtbar seien.

  • R. Merten sagt:

    Th. Minder hat Recht. Eine ungezügelte Einwanderung bringt der CH nur Nachteile. Bei einer Rezession hängen dann viele Ausländer in unseren Sozialwerken und bleiben auch da, weil im Ausland die Sozialleistungen viel schlechter sind. Intelligente CH-Bürger sehen die Probleme. Den Gewerkschaften und den führenden Politikern kann man nicht mehr trauen, da sie die Nachteile einer Massneineinwanderung gar nicht erwähnen. Da CH-Politiker in Verhandlungen mit dem Ausland häufig devot und unterwürfig auftreten, kann man nicht damit rechnen, dass sie die Interessen der CH genügend wahrnehmen !!

  • Francesco Binder sagt:

    Dieser Kommentar spricht mir, einem kürzlich entlassener 50+ Angestellten aus der Seele. Jahrelang erhält man top Zeugnisse und wird jetzt mit der Begründung von wirtschaftlichen Schwierigkeiten entlassen, nur um kurz danach zu erfahren dass dieser selbe Job jetzt von einem 25 Jährigen EU Bürger ausgeführt wird. Das tut weh, man wird wütend und fühlt sich ohnmächtig und verschaukelt. Was soll man in diesem eigenen Heimatland noch tun? Soll man auswandern weil man nicht mehr erwünscht ist? Oder auf das nächste Hochhaus steigen und sich runter werfen… man ist ja nur noch ein Kostenfaktor!

    • Erhart von Ammon sagt:

      Ihr Problem hat nichts mit billigem Ersatz durch EU-Bürger zu tun. Banken und viele Unternehmen haben die Parole ausgegeben ‚älter ist teurer‘ und über 50-jährige will man loswerden. Das Problem existiert z.B. auch in Deutschland und Österreich. Die schlechteren HR-Leute beten das nach und sind selbst meist jünger und kümmern sich nicht um Erfahrung und Alter. Daneben hat sich die Arbeitswelt (digitalisierte Prozesse) sehr stark verändert und jüngere nutzen diese virtuellen und vernetzten Arbeitsplätze manchmal tatsächlich effizienter.

      • Peter Schmid sagt:

        @E von Ammon. Natürlich existiert das Problem auch in DE und ÖE, denn dort können die Arbeitgeber dank PFZ genau so aus einem Pool von günstigeren EU-Migranten auswählen wie hier. Weshalb denken Sie ist die Bevölkerung in den meisten westlichen EU-Länder je länger desto mehr kritisch gegenüber der PFZ eingestellt?

        • Erhart von Ammon sagt:

          @Peter Schmid: Wenn Sie die PFZ abschaffen wollen, dann doch am besten mit den anderen EU-Ländern zusammen. An der Altersprobleamtik ändert das noch auf lange Sicht ‚gar nüt.‘ Oder meinen Sie – wie viele Mitbürger – wenn keine besseren reinkommen kann ich meinen Job auch behalten, obowhl ich nicht so fit oder genauso ausgebildet bin, wie es der Arbeitgeber braucht …? Schreiner = CNC-Steuerung, Computerbeherrschung auch in Englisch und Werkzeugbau statt tischlern.

          • Peter Schmid sagt:

            @E von Ammon. Ihre Andeutung dass jeder ü 50-ig Jährige selbst schuld ist wenn er entlassen wird empfinde ich als respektlos. Es streitet hier niemand ab dass es immer wieder einzelne Branchen gibt und geben wird, in denen es eine techn. Revolution gibt und deshalb ältere Arbeitnehmer die Stelle verlieren wenn sie sich nicht rechtzeitig umschulen. Da in der CH aber seit der PFZ über ALLE Branchen hinweg den über 50ig-jährigen (nun teilweise schon ab 45ig!) vermehrt gekündigt wird und dies TROTZ sehr guten jährlichen Bewertungen dieser Arbeitnehmer, ist Ihre Andeutung schlicht falsch.

    • Ernst Rietmann sagt:

      @Binder. Ich verstehe Ihre Situation. Der Kommentar von Herrn Minder tönt sehr gut, nur ist er reine Theorie. Sollten Sie sich bei Herrn Minder und/oder anderen SVP-Unternehmern bewerben, gilt die Praxis. Die Praxis auch bei Herrn Minder ist leider die, dass er Stelleninserate in Deutschland schaltet und AusländerInnen sucht, wie diverse andere auch (z.B. Ems und andere). Scheinheiliger geht es wohl nicht mehr. Nur erwähnen dies Leute wie Herr Minder weder in Abstimmungskampagnen noch gehen sie darauf ein, wenn sie diesbezüglich angesprochen werden.Scheinheilig,Wasser predigen und Wein trinken

      • r.merten sagt:

        Rs wäre schön Hr. rietmann, wenn Sie endlich einen sinnvollen Kommentar abgeben würden. Imtelligenz und wenigstens eine kleine Portion Sachverstand würde die Probleme versachlichen. Der dümmliche SVP-hass widert einem an!

        • Hercolani sagt:

          merten, die allermeisten Ihrer Kommentare sprühen vor Hass gegen alles Linke. Sie sollten sich mit solchen Anwürfen sehr zurückhalten – vielleicht dürfen Sie dann auch wieder bei Newsnet Kommentare schreiben.

          • R. Merten sagt:

            Die Wahrheit ist halt schwer zu ertragen, gell Hercolani oder Iskra. Tut weh, wenn man zusehen muss, wie der angebetete Sozialismus zusammenkracht !!

        • iskra sagt:

          Der dümmliche SVP-Hass ist in etwa das gleiche wie ein dümmlicher Sozi-Hass !.

  • Peter Müller sagt:

    Vor kurzem auf eine qualifizierte, internationale Vertriebsposition (Anforderungen Ingenieur & BWL, Internationale und Branchen-Erfahrung, etc.) beworben. Nach etwa 3 Wochen sind angeblich bereits über 100 Bewerbungen beim Personalverantwortlichen eingetroffen.

    Ich weiss von bestens qualifizierten Kollegen (Ingenieure & MBA, oder HSG Abschluss), etwas über 50, dass sie seit einigen Monaten eine neue Position suchen und bereits mehrere Dutzend Bewerbungen geschrieben haben. Kaum bzw. keine 1.Gespräche!

    Je nach Branche ist die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt enorm gestiegen!

    • Juan Valencia sagt:

      Das Problem der 50+ liegt ganz woanders, nämlich beim BVG wo die Beiträge für diese Alterskategorie insbesondere für die Arbeitgeber markant steigen.Einzig bei der PK Lösung des Gastgewerbes ist dies anders, linear, egal welches Alter. Da werden Kontingente keine Lösung bringen, die 50+ bleiben weiterhin „zu teuer“ und wer glaubt, dass wegen der Initiative diese Altersgattung zum Zuge kommt weil aus dem Auslang wegen der Kontingente ein Mangel entsteht, kann genauso gut auf den Storch, den Osterhasen und den Samichlaus gleichzeitig glauben.

  • Hans Füglistaller sagt:

    Thomas Minder, Thomas Minder, dieser Name sagt mir doch was. Ach, ist das nicht der, der seine Arbeitskräfte günstig im Ausland sucht? Den Grund, den nennt er ja gleich selbst: „Wieso rekrutieren gewisse Firmen ihre halbe Belegschaft unbedingt in Deutschland, Frankreich, Italien? Weil die Lohnkosten schlicht tiefer sind als in der Schweiz!“ Ein Typischer Fall von Wasser predigen und Wein trinken!

    • Daniel Feiner sagt:

      Herr Füglistaler: Herr Minder hat 2 von 21 Arbeitskräften aus Deutschland rekrutiert. Diese Geschichte ist bereits sowas von platt getreten, dass man es bald nicht mehr hören kann. Das sind auch weniger als 10 % der Belegschaft und nicht die Hälfte. Ausserdem geht es hier nicht um Herrn Minder sonder um die MEI. Ich glaube BR Ammmann mit seiner Steueroptimierung ist eher der Wasser-Prediger, der anschliessend Wein trinkt!

    • Stef Burgmüller sagt:

      Werter Füglistaller nochmals…..

      „weil er keine gefunden hat, trotz Ausschreibung, Hr. P. Meier- Minder hat das am Fernsehen mitgeteilt und auch in den Zeitungen hat man das nachlesen können.
      Informieren Sie sich endlich !“

    • Reto Nievergelt sagt:

      Und trotzdem ist Wasser gesünder.

    • Andreas Keller sagt:

      Naja, Herr Füglistaller, nicht ganz so, die meisten Zuwanderer müssen die Unternehmen gar nicht „im Ausland rekrutieren“, die EU-Arbeitsmigranten drängen mit ihren Bewerbungen von selbst in die Schweiz. Und die EU-Bewerber sind oft sehr gut ausgebildet und jung, man wählt einfach den/die Beste/n – und das sind selten die hier wohnenden Ü50.
      Die MEI (wirtschaftsgesteuerte Zuwanderung) wird daran nicht viel ändern. Erst die ECOPOP-Initiative würde das Interesse der Wirtschaft an Aus- und Weiterbildung und Ü50-Bewerbern wieder wirklich steigen lassen.

    • Peter Hofer sagt:

      Nochmals Herr Füglistaller: Herr Minder hat keine entsprechende Schweizer Arbeitskräfte gefunden! Was soll er denn Ihrer Meinung nach tun in solchen Fällen? Den Arbeitsplatz einfach nicht besetzen oder einen Schweizer anstellen, der die Qualifikationen nicht erfüllt, nur damit ein Schweizer angestellt ist?

      • Hansli sagt:

        @Hofer Wenn Herr Minder weiterhin Arbeitskräfte holen kann, weil er keine findet. Dann bringt die Initiative nichts. Immerhin will man doch weniger Einwanderung oder nicht?

        • Peter Schmid sagt:

          @Hansli. Natürlich gibt es dann weniger Einwanderung. Eben gerade weil man beweisen muss dass man in der Schweiz keine geeignete Arbeitskräfte findet. Es wird dann hoffentlich nicht mehr so einfach sein Schweizer zu entlassen und durch Ausländer zu ersetzen, oder trotz CH-Bewerbungen den günstigeren Ausländer vorzuziehen.

          • Albert Schwarzenbacher sagt:

            Herr Schmid, und wie soll dieser weder durchdachte noch ausformulierte Gummiparagaf denn funktionieren? Wer bezahlt die ganze Bürokratie und den Aufwand für die Unternehmen? Bitte erhellen Sie mich.

          • Peter Schmid sagt:

            @A Schwarzenbacher. Genau so wie vor der PFZ? Wenn die Unternehmen selbst beweisen müssen dass sie keinen Inländer für die offenen Stelle gefunden haben, dann überlegen sie es sich hoffentlich wieder zweimal ob es sich wirklich lohnt den Ausländer reinzuholen, oder ob es nicht doch gescheiter wäre einen Inländer kurz anzulernen.

  • Markus Widmer sagt:

    Der letzte Satz spricht die entscheidende Frage an. Ich bin der Überzeugung, dass die sensiblen Bereiche in einer Gesellschaft durch den Staat kontrolliert und reguliert werden müssen. Wirtschaftstheoretiker würden hier von Systemrelevanz sprechen. Das sind sicher einmal Finanzwirtschaft, Energiewirtschaft, Verkehrspolitik und Migration. Die politische Linke fordert nun bei den ersten drei Bereichen rigorose staatliche Lenkung, bei der Migration folgt sie aber dem neoliberalen Credo der Wirtschaftsverbände, dass Profite Privatsache seien und Kosten durch die Gesellschaft getragen werden sollen

    • Frédéric Lassalle sagt:

      Zu Ihrem letzten Satz gibt es zwei Erklärungen: 1. Die Linke ist internationalistisch, d.h. will die Überwindung der Nationalstaaten mittels EU-Beitritt. 2. Die Linke hat der PFZ nur zugestimmt unter der Bedingung, dass flankierende Massnahmen (Kontrolle von Lohn und Arbeitsbedingungen) eingeführt werden. Damit kann sie via Gewerkschaften Einfluss nehmen auf die Privatwirtschaft, was ihr zu Kontrolle, Macht und finanziellen Mitteln verhilft. Die Gewerkschaften schwimmen im Geld wegen Zwangsabgaben der Arbeitnehmer.

  • Hans Füglistaller sagt:

    „All diese warten auf Arbeit – doch wir rekrutieren lieber neue im Ausland… “ => Mit „wir“ ist dann wohl seine Firma gemeint, die in Deutschland Arbeiter sucht….

    • Schnyder Benedict sagt:

      Ich empfehle Ihnen, Ihr Kurzzeitgedächtnis untersuchen zu lassen.
      Anders kann ich mir nicht erklären, dass Sie zehn mal dasselbe schreiben.
      Die Argumente werden durch Wiederholung nicht besser.

  • Unser politisches System ist so korrupt. Ich vergleiche es bald mit afrikanischen Regierungen. Als Witfrau eines Westafrikaners habe ich viel Elend gesehen hier und dort. Wenn die Initiative nicht angenommen wird, geht unsere Wirtschaft nochrasanter bergab und das Diktat der EU wird uns bestimmen= Diktatur. Als einfacher CH Bürger, welche sehen durfte wie ihre eigenen Kinder kostbare Studien an CH Universitäten absolvieren durften, bis hin zum Kings College in London rührt mich das Bestreben dieser aufopfernden Politiker zu tiefer Dankbarkeit.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Sie leben selbst als Schweizerin in London, aber wollen, dass die Schweiz allen Auswärtigen die Gastfreundschaft verweigert? Oder kamen Sie durch Heirat zum Aufenthaltsrecht? Die MEI will auch den Familiennachzug massiv erschweren.
      Das ist, mit Verlaub, widerwärtigste Doppelmoral aus der untersten Schublade.

  • Franz Huber sagt:

    Bravo, Sie reden aus den Herzen der Arbeiter und einem grossen teil des Volkes.

  • Dr. med. Peter Meier-Schlittler sagt:

    Sie haben mit der Abzocker-Initiative den teils völlig abgehobenen Bezügen von Führungspersonen einen Riegel geschoben und damit auch Weitblick und Standhaftigkeit bewiesen. Mit der MEI ist es das gleiche: gewisse Kreise sind unehrlich, legen ihre wahren Beweggründe, weshalb sie die Initiative ablehnen, nicht offen und sind auch nicht willens etwas gegen die groteske Einwanderung zu unternehmen – s. dazu die bedenklichen Äusserungen von BR S.A. in der „Schweiz am Sonntag“. Ich danke Ihnen für Ihren glaubhaften und selbstlosen Einsatz zum Wohle unseres Landes.

    • Stef Burgmüller sagt:

      JSAs Aussage am Sonntag war wohl DER Hammer des Jahrzehnts!! Un so was wird bei uns Bundesrat! Da kann man gleich einen Asylanten aus Eritrea einstellen, der hat immerhin etwas geleistet und es bis in die Schweiz geschafft, weil er den Wert seines Ziellandes erkannt hat!!

  • Markus Widmer sagt:

    Erst gestern wurden Zahlen zu jungen IV-Bezügern bekannt. Diese Zahlen stiegen in den letzten Jahren stark an. Das Dilemma, in dem sich die politische Linke befindet ist folgendes; Es kann nicht gleichzeitig eine soziale, solidarische Gesellschaft geben und eine neoliberal organisierte Migrations-Hochleistungsgesellschaft. Die Profite dank der Migration der oberen 10%, die bereits vor dem Wachstum reich und privilegiert waren, steigen nur weiter auf Kosten der restlichen 90%, die dafür bezahlen. Wie kann die Linke sich nur der neoliberalen Wirtschaftselite andienen ohne sich zu hinterfragen?

  • Ernst Rietmann sagt:

    Scheinheilig, was Herr Minder hier predigt und uns herüber bringen will. Denn ausgerechnet Herr Minder selbst ist derjenige, der zusätzliche AusländerInnen in die Schweiz holt und für seine Firma Inserate in Deutschland schaltet. Wenn er schon so von Schweizer Arbeitskräften überzeugt ist, warum rekrutiert er nicht SchweizerInnen für Arbeitsstellen in seinem Unternehmen? Ist es etwa, weil ihn die AusländerInnen billiger kommen? Ich habe gehofft, dass Herr Minder eine andere Art Politik betreiben wird als dies bei anderen aktuell der Fall ist. Meine Hoffnung hat sich zerschlagen.

  • Giger sagt:

    Die, die Ja stimmen haben sich überhaupt nicht über diese Initiative informiert und lassen sich wiedermal von der SVP einlallen. Leider funktioniert diese Angstmacherei und Hetze bei vielen. Ich meine, es gibt jetzt schon eine Ventilklausel, wieso hat die SVP nicht eine Initiative für die Verschärfung dieser lanciert? Mit der MEI wird alles komplizierter und unmöglich. Schwarzarbeit wird gefördert, die Wirtschaft gefährdet und die Beziehung zur EU riskiert. Die Argumente der Befürworter sind alle emotionaler Ebene. Rationales Denken fehlanzeige. Hoffe sie wird abgelehnt sonst sehe ich Schwarz.

    • Peter Schmid sagt:

      @Giger. Meinen Sie etwa dieselbe Ventilklausel die die EU in ihrer jetzigen absolut zahn- und nutzloser Form schon kaum akzeptiert? Und weshalb denken Sie dass die Schwarzarbeit bei einer Annahme der MEI gefördert wird? Die Schwarzarbeit wurde doch erst mit der PFZ und dem Sub-, Sub-, Sub-, Sub-Unternehmer-Trick so richtig gefördert!

      • r.merten sagt:

        Sie haben Recht, Hr. Schmid- Giger bevorzugt den unterwürfigen und ängstlichen Verhandlungsweg. Angsthasen sind schlechte Verhandlungspartner. Und dass die EU auch gerne ihre Waren in die CH verkaufen möchte weiss Giger halt noch nicht !

        • Albert Schwarzenbacher sagt:

          merten, bitte klären Sie uns darüber auf, was bei einer allfälligen Kündigung der Bilateralen I exportorientierte KMU nach dem Wegfall des Abkommens über die technischen Handelshemmnisse anders machen sollen, als in die EU auszuwandern. Ich harre gespannt.
          Oder reicht die Sachkompetenz doch nicht weit genug?

          • Peter Schmid sagt:

            Es gibt genügend Studien die aussagen dass der Wegfall der techn. Handelshemmnisse der Schweiz kaum etwas gebracht haben. Der Wegfall dieser Hemmnisse bedeutet nicht dass man seine Produkte nicht mehr im Land verkaufen kann, sondern dass man sich den CE-Stempel dann im Ausland machen muss.

          • Keiner der KMU’s wird in’s Ausland abziehen! Alles nur Drohkulisse! Mir hat ein Engländer gesagt, dass das schöne an der Schweiz ihre Stabilität und Verlässlichkeit ist.
            Gehen sie mal nach Italien und gründen eine Firma. Viel Vergnügen! Übrigens, bei den Deutschen ist es nicht viel besser. Siehe Schweizer Grossbanken, welche alle wieder abziehen. Oder war etwa die Migros erfolgreich da? Ich würde mal sagen: „Lassen wir sie abziehen! Denn EINE WIRTSCHAFT, WO NUR DIE WIRTSCHAFT PROFITIERT, IST KEINE WIRTSCHAFT! von C. Blocher! Spruch des Jahres!!!!!!!! Nehmen Sie sich das zu Herzen!

          • R. Merten sagt:

            Ich bin nicht dazu da, Schwarzenbacher, Ihnen Unterricht in Volks- und Betriebswirtschaft zu geben. Dazu gibt es offizielle Kurse. Aber nur schon der normale Menschenverstand sollte einem sagen, dass die uneingeschränkte Zuwanderung, vor allem von Ungebildeten und Sozialschmarotzern, von Kriminellen gar nicht zu reden, schlecht für unser Land ist !!

      • Giger sagt:

        Sagen wir mal, die Kontingente ist ausgeschöpft, und ein Unternehmer, (z.B. Bau), bekommt einen Grossauftrag und braucht Arbeitskräfte: Er findet keine Schweizer die diese Arbeit machen oder nicht genug, was macht dieser? Er besorgt sich Arbeitskräfte auf dem Schwarzmarkt. Und die EU wird diese Initiative auch kaum akzeptieren, also wo ist der Unterschied? Ich finde diese Initiative ist (wiedermal typisch SVP) kaum umzusetzen. Ich habe sogar die Umsetzungsschwierigkeiten mit einem Wirtschaftsprofessor diskutiert. Verschärfung der Ventilklausel wäre weniger Bürokratisch und einfacher umzusetzen

        • Peter Schmid sagt:

          Als ob nicht schon jetzt vor allem von ausl. Unternehmen ganz heftig auf dem Schwarzmark rekrutiert wurde. In D blüht der Schwarzmark wie noch nie! Der Unterschied Herr Giger ist dass die CH immer noch ein souveräner Staat ist. Die EU kann von mir aus die Bilateralen kündigen wenn Sie denn will, aber sie hat keine rechtlichen Handhabe wenn es darum geht den Handel mit der CH einzuschränken. Jetzt im Nachinhein kurz vor der Abstimmung von einer verschärfung der Ventilklausel zu sprechen, obwohl jeder Schweizer genau weiss dass diese ohnehin kaum angewandt würde ist heuchlerisch.

  • Christian Emmenegger sagt:

    Wissen Sie warum Herr Minder für die Initiative ist? Weil er selber viele Fachkräfte aus dem Ausland rekrutiert, heute aber die Arbeitsbedingungen durch flankierenden Massnahmen mitbestimmt werden, so etwa werden dadurch heute Dumping-Löhne vermieden. Die SVP und Herr Minder wollen tatsächlich vorallem die flankierenden Schutzmassnahmen bodigen, um künftig in Wildwest-Manier wirtschaften zu können. Die Scheinheiligkeit des Herrn Minder stinkt doch zum Himmel.

    • iskra sagt:

      War schon immer so: möglichst kein staatlichen EIngriffe, Freiheit über alles, vor allem für die Wirtschaft !

  • Tobi sagt:

    Herr Minder, mein Held!

    Wer die Schweiz nicht weiter zerstören will sagt JA! gegen Masseneinwanderung!

  • Danke TM für dieses gute ehrliche offene Interview.
    Danke dass Sie sich für die Eidgenossenschaft so richtig Währschaft einsetzen – bei Ihnen fühlt man sich als Schweizerin aufgehoben – danke und weiter so!
    Alexandra weber

  • Ich wünsche mir in Zukunft für die Schweiz: Weitsichtige, intelligente, ehrliche Politiker und Wirtschaftsleute wie Tomas Minder und Herr Blocher, welche ihr Heimatland lieben und mit Weitsicht für Ihre Mitmenschen einstehen. Obwohl Sie unter Dauerbeschuss von allen Seiten stehen, bleiben Sie standhaft auf ihrem eingeschlagenen Weg. Allen anderen Parteien und scheinheiligen Eu-Turbos wünsche ich Misserfolg auf der ganzen Linie. Weil Sie das Volk anlügen, arrogant von oben herab behandeln, missachten und nur für Ihre eigenen kurzfristigen Interessen einstehen. Wahltag ist Zahltag!

    • iskra sagt:

      Frau Hersberger. Wie standhaft war Bundesra Blocher als Justizdirektor, als es darum ging, die Lex Koller zugunsten von Samir Sawiris in Andermatt aufzuweichen ? Und heute: ägyptische Enklave im Urserntal ! Heimatland lieben ? Wer hat in den letzten Jahren immer wieder „Heimatland“ an russische Oligarchen oder arabische Emire verkauft ? Heimatliebe ‚

  • Y. Echenique sagt:

    Die hohe Nettozuwanderung in die Schweiz aufgrund der PFZ wird solange andauern bis das Gesamtpaket Schweiz so wenig attraktiv ist wie das übrige Europa: d.h. lfr tieferes Lohnniveau, Verdrängung von Inländern auf Arbeitsmarkt, höhere Jugend – und 50+ -arbeitslosigkeit, höhere Mieten, höhere Steuern/Abgaben für Ausbau der Infrastruktur, Verkehrsüberlastung, Verstädterung etc). Denn wenn bei einem Fluss eine Schleuse entfernt wird, dann gleicht sich ja auch der Wasserpegel IMMER der anderen Seite an. Ist im Tessin bereits gut sichtbar, weil das Gefälle zu Italien besonders gross ist. JA am 9.2.

  • Gregor Thury sagt:

    In meiner Firma (Multi), sehe ich jeden Monat, dass fast nur Ausländer eingestellt sind. Wenn der Chef von Ausland ist, nimmt er fast nur Leute von seinem Heimatland. Besonders die Chefs von Angelsachsen Länder. Es gibt leider eine Diskriminierung gegen Schweizer. Es ist schwierig zu erklären warum, aber ich habe es bemerkt. Ohne ein JA zur MEI, sehe ich keine Änderung in solchen Praktiken. In vielen anderen Ländern (USA, Kanada, HK, Australien, Brasilien, …) gibt es den Inländervorrang und in diesen Ländern gibt es niemand, dass dieses Gesetz bestreitet, wie in der Schweiz!

  • claudio schnyder sagt:

    Als Wähler entscheide ich in dieser Abstimmung zwischen Schritt in Richtung EU (Diktatur ohne Legitimation) und Schritt Richtung offenem Marktzugang wie vor PFZ zur EU mit dem Schweizer Vorrang auf die Arbeitsplätze auf Schweizer Boden! Da ich als ehemaliger Ausländer sozialistische und kommunistische Regime (Diktaturen) kennen lernen musste, kann ich jedem Schweizer nur empfehlen, den hirnlosen EU-Turbos auszuweichen und an der Urne mehrere Zeichen der Vernunft abzugeben!

    Deshalb JA zur Masseneinwanderungsinitiative und NEIN zur FABI (Kein Pendlerabzug auf Steuer mehr)!

    Gruss Claudio 32J

    • Christian Emmenegger sagt:

      Ein Ja zur Einwanderungsinitiative und das drohende Ende der Bilateralen wird die Schweiz dem EU-Beitritt so nahe wie noch nie zuvor bringen. Die Richtung „offener Marktzugang wie vor PFZ zur EU mit dem Schweizer Vorrang auf ARbeitsplätze“ existiert nicht, da die EU da nicht mitmachen wird. Wir können der EU nichts diktieren, so wie diese uns nichts diktieren können.

      Wer wird die Verantworung übernehmen, wenn das Projekt mit dieser Initiative im Desaster endet? All jene die Ja stimmen, werden dies natürlich nicht tun. Man wird wieder anderen die Schuld in die Schuhe schieben wollen.

      • Claudio Schnyder sagt:

        Erzählen Sie keine Dummheiten… Erst kürzlich gab es einen Bericht darüber, dass die EU uns nicht künden wird! Auch müssten alle einzelnen EU-Länder der Schweiz einzeln künden! Sie wollen hier nur falsche Thesen und SP-Ideologien verbreiten, Angst schüren und Leute mit Lügen bearbeiten!

        Hören Sie auf mit diesem linken MIST! Die EU wird ganz klar nachverhandeln, denn die EU macht mit der Schweiz einen Handelübesüberschuss im Gegensatz zu uns! Nun können Sie ja weiter flemmen… und Lügen verbreiten.. Es genügt, wenn Frau Sommaruga diese falschen Tatsachen in der ganzen Schweiz raus posaunt!!

      • Stef Burgmüller sagt:

        Ein Beitritt der Schweiz zur EU wir mit 90% NEIN und 100% Stimmbeteiligung abgelehnt! Die EU hat innenpolitisch ganz andere Sorgen, als sich unsere jährlichen Mia. an Beitragszahlungen
        zu verscherzen und die Kernländer der der EU beneiden uns jetzt schon um solche Abstimmungen wie die MEI!
        Was Barroso, Junckers, Ashton und Co dazu meinen, wird ein Zähneknirschen nicht übersteigen. That’s it Herr Emmenegger!

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Der Pendlerabzug wird bei Fabi lediglich gedeckelt und nicht abgeschafft, schnyder. Wissen Sie denn gar nicht, worüber Sie abstimmen? Demokratie setzt den informierten Stimmbürger voraus.
      Die Deckelung wird übrigens so oder so erfolgen, sie ist in etlichen Kantonen bereits in der Pipeline.

  • Hans Peter sagt:

    Bei den Langzeitarbeitslosen zeigt sich die Verschlechterung der Situation bereits. Während 23% aller Arbeitslosen über 50 Jahre alt sind, liegt der Anteil der 50+ an den Langzeitarbeitslosen (über ein Jahr) bereits bei 41% (siehe Grafik). Auch Hochqualifizierte 50+ werden je länger, je mehr Teil der Langzeitarbeitslosen – und Ausgesteuerten: Von den durchschnittlich 2700 Menschen, die pro Monat das Recht auf Arbeitslosenunterstützung verlieren, ist knapp ein Drittel über 50 Jahre alt. Tendenz steigend.

    • Hansli sagt:

      Und daran wird sich mit Annahme der Initiative nichts ändern.

      • Hans Peter sagt:

        Die Annahme der MEI ist ein Schuss vor den BUG der Wirtschaftskapitäne. Sie werden es sich 2x mal überlegen soziale Anliegen in der Zukunft zu bekämpfen. Bei der Ablehnung wird sich aber garantiert nichts ändern. Warum auch…die Wirtschaft hat ja alles was sie wollen.
        Es braucht ein Druckmittel, welches schmerzen bereitet….

  • Bruno Looser sagt:

    Herr Minder, sie sehen das so wie viele Stimmberechtigte dies auch sehen. Das Resultat am 09. Februar wird aufhorchen lassen. Was mir aber viel mehr zu denken gibt, ist die Tatsache, dass es völlig egal ist wie wir abstimmen. Der Bundesrat wird wieder herausfinden wo der Entscheid nicht in die politische Landschaft passt und das Abstimmungsresultat so interpretieren, dass es wieder für die Abzocker passt. So wie ein UBS-Errmotti von sich aus bekanngeben kann, wann die Bank wieder gedenkt Steuern zu bezahlen, zuerst werden Boni bezahlt bis zum umfallen. Da besteht Handlungsbedarf.

  • Carmen sagt:

    Da koennen manche ganz offensichtlich nicht lesen. Die Bilateralen muessen doch gar nicht gekuendigt werden, weder hier noch da, die fallen dank der Klauseln ganz automatisch dahin. Da steht doch ziemlich klar drin, dass beim Wegfall eines Teils, der Rest auch gleich adacta gelegt wird. Und klar hat man dann die Chance was besseres auszuhandeln, nur halt jetzt mit 28 Staaten die dann damit alle einverstanden sein muessen. Das erinnert mich irgendwie an das Flugabkommen, welches der Schweiz ja am Ende unheimliche Verbesserungen gebracht hat.

  • Dr. Marcel Kraus sagt:

    Die Gegner der SVP-Initiative spüren deutlich, dass sie die Abstimmung VERLIEREN werden. Die Steueraffäre Jersey/Luxemburg von Bundesrat Schneider-Ammann und die Korruptionsaffäre im SECO haben die Glaubwürdigkeit der EU-Turbos nachhaltig beschädigt. Analog zur Vasella-Affäre bei der Minderinitiative werden die Schweizer Stimmbürger am nächsten Sonntag den EU-Turbos im Bundesrat, SECO und Economiesuisse einen deutlichen Denkzettel verpassen.

    • JGue sagt:

      Herr Dr. Kraus, die EU kauft 60% aller schweizer Exporte. Dieser exzelltente Marktzugang und damit die gute Beschäftigungslage hat auch Schattenseiten wie z.B. überfüllte Pendlerzüge. Gleichzeitig hängt jeder 2. Arbeitsplatz in der Schweiz von der Exportindustrie und damit von der EU ab.

      Das Bild der Schweiz im Ausland hat sich aufgrund von Themen wie Minarettverbot, Kopftuchverbot, Skandalbanken (Subprime, Libor, Fixing, Veruntreuungen im Wealth Management, Datenlecks, Unterstützung bei Steuerdelikten, etc.) verändert. Das gefährdet Jobs für Schweizer mehr als gut qualifizierte Einwanderer.

  • Chronos Kairos sagt:

    Hr Minder sagt, dass die aktuelle Arbeitslosen-Quote von 3.5 Prozent zu hoch sei. Stimmt absolut, denn die wirkliche Arbeitslosigkeit in der Schweiz ist etwa dreimal höher als ausgewiesen. Das SECO sagt, die Jugendarbeitslosigkeit (15-24 jg) sei 3.5%, das Bundesamt für Statistik – die Leute da mögen offenbar nicht mehr lügen – weist 10.4% aus (gemessen nach der Methode der EU) – mehr als in Österreich und Deutschland (Tagi 15.12.13). Das Volk wird von der Regierung und der Verwaltung betreffend der Arbeislosenzahl seit Jahren angelogen!

  • Sehr gehrte Damen und Herren.
    Habe meine Karte schon lange eingeschickt. Ein fettes ja und nochmals ja. Bin nun 72 Jahre alt und möchte auch noch das die Jungen das Leben so haben wie wir es hatten. Seit 10 Jahren stimmt nicht mehr viel in der Schweiz. Nur noch Wachstum aber nur für einige das kanns doch nicht sein.Es giebt ein Ja am Sonntag da bin ich überzeugt.

  • Hans Käslin sagt:

    Die Aussage von Herrn Minder ist genau deswegen so wertvoll weil sich hier eben ein Unternehmer äussert der noch ein Gewissen hat und moralische Vorstellungen vertritt die dem Gesamtwohl dienen. Leider ist der Teil der Wirtschaft welcher ausschliesslich der Profitgier huldigt zum Leitfaden für die Politik geworden. Die entsprechenden Damen und Herren in der Politik werden von massivem Lobbying und finanziell beeinflusst. Der Ausgesteuerte 50 Jährige hat keine Lobby, Aber das Volk kann hoffentlich noch denken und wird diesem Gebahren mit einem JA zur Initiative EInhalt gebieten.

  • Herr Thomas Minder seht in sehr vieles im Recht.

    Die Schweiz betreibt ein Art Pyramidensystem. Früher oder Später (wenn nicht bereits der Fall) werden immer mehr Zugewanderte nötig um die Ansprüche der Abgänger zu finanzieren. Es stimme auch das Fünfzigjährige Schweizer oder bereits Zugelassene Ausländer haben langst absolut keine reale Chance eine neue Anstellung zu landen da es sei viel lukrativer jemanden vom Ausland anzuwerben der fürs zwei drittel des Gehaltes oder sogar weniger in Unwissenheit der Gegebenheiten bereit sein wird die frei gefügte Stelle zu übernehmen.

  • C. Burri sagt:

    Danke Herr Minder, Sie sprechen mir aus der Seele. Als CH-Unternehmer und als CH-Buerger welcher weiter denkt als nur an seine eigenen persoenlichen Interessen. Das verdient Respekt. Hoffentlich gibt es noch viele weitere CH-Unternehmer welche die Faehigkeit zum ganzheitlichen Denken und ihren gesunden Menschenverstand noch nicht verloren haben. Von den meisten „Partei-Politikern“ kann man dies heute ja nicht mehr erwarten.

  • Walter Roth sagt:

    Ich kenne einen Malermeister der keine feste Anstellung mehr findet.
    Früher war die Meisterprüfung sozusagen die Eintriottskarte zu einer sicheren Anstellung, heute ist sie eher ein Negativkriterium für den Arbeitgeber, vermutet der doch gleich einen teuren Bewerber, wo Deutsche doch in jedem Fall günstiger Arbeiten.
    Auch das eine Folge der Zuwanderung.
    Wenn die „Sockel“-Arbeitslosenzahl erst bei 500-tausend liegt, kann sie kaum noch zurückgefahren werden, denn unsere LInke Politik wird niemals zulassen das wir Ausländern die Rückwanderung nahelegen.

  • Meier Pirmin sagt:

    @Peter.Meier. Es ist richtig, Minder versucht den Chemikanten E., einen Deutschen aus der Nachbarschaft, wie seit 120 Jahren seiner Firma, durch einen anderen aus der Nachbarschaft zu ersetzen. Er hat derzeit 2 oder maximal 3 Angestellte ohne Schweizerpass. Wenn das normal wäre, hätten wir hundertausende weniger Ausländer. Von Minder zu verlangen, er müsse mit null Ausländerinnen und Ausländern arbeiten, versteht weder das Kontingentsystem noch die Initiative noch die Redlichkeit des Unternehmers Minder. Als Nachfolger der Islamkritikerin Hirsi Ali wird er jetzt „Europäer des Jahres“.

  • Walter Roth sagt:

    @Markus Widmer…….

    Der Grund, warum die „Linken“ die Zuwanderung nicht begrenzen wollen, der liegt in den tiefsten Gründen ihrer Ideologie. Der Sozialismuss will den Menschen umerziehen, und da der Schweizer sich sträubt versucht man es durch die Hinterthüre, oder eben eine Massenweonwanderung die unser Gesellschaftsgefüge irgendwann auflöst.
    Es ist ein Machtkampf der hier stattfindet und den Links gewinnen will, dass man dabei auch dem „Klassenfeind“ zuarbeitet ist eine Mommentane erscheinung und der Opportunität geschuldet.
    Sie müssen den Sozialismuss verstehen lernen, dann werden sie…

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Wiese sind eigentlich alle, die immer vom freien Markt reden, gegen eine Beschränkung der Einwanderung? Das ist scheinheilig! Ein Markt kann nur funktionieren, wenn eine beschränkte Nachfrage auf ein beschränktes Angebot trifft. Wenn aber eine beschränkte Nachfrage (Arbeitsstellen) auf eine unbeschrankte Nachfrage (Arbeitnehmer) trifft, dann hat die Arbeitgeberseite eine Art Monopolstellung, die sie ungehindert ausnutzen kann. Uebrigens, entweder sind wir wichtig in Europa, dann haben wir etwas zu sagen, oder wir sind es nicht, dann haben wir nichts zu sagen, unabhängig von Verträgen.

  • Adrian Engler sagt:

    Wieso soll es davon abhängen, auf welcher Seite von Grenzen Menschen wohnen, wieviel CO2 ausgestossen wird? Die „ökologischen“ Pseudo-Argumente gegen die Einwanderung sind eher absurd.

    • Markus Widmer sagt:

      Es macht sehr wohl einen Unterschied, ob die Bevölkerung Europas auf einigen Metropolregionen zusammengepfercht wird, oder sich so verteilt, dass der Dichtestress die Menschen nicht fertigmacht, die Mieten nicht wie in Hongkong jeder Beschreibung spotten und die Verkehrsnetze nicht jeden Tag zusammenbrechen. Wenn Sie also nicht einmal die Grundlagen einer ökologisch funktionierenden Gesellschaft verstehen, wie könne Sie den anderen vorwerfen absurd zu argumentieren?

  • SrdjanM sagt:

    „Hat sich damals jemand darüber beklagt?“ Hä?
    Die ganzen Überfremdungs und Übervölkerungsinitiativen gabe es also nicht?
    Die Nettoeinwanderung war also bis 2002 Staatlich kontrolliert und bewilligt?!

    Das nennt sich wohl selektive Wahrnehmung…

    • Markus Widmer sagt:

      Genau. Herr Minder sagt das korrekt. Niemand hat sich damals beklagt, dass der Staat die Migration kontrolliert und reguliert und niemand hat damals gefordert oder gewünscht, am allerwenigstens die politische Linke, dass die Einwanderung freigegeben wird und den Kräften des Marktes überlassen wird. Aber vermutlich haben Sie die Aussage von Herrn Minder nicht richtig verstanden, darum Ihre Verwirrung.

      • SrdjanM sagt:

        Ach Herr Widmer, Lesen heilt alles, also bitte noch mal den letzten Abschnitt anschauen.
        Ich weiss nicht was Herr Minder denkt, ich sehe da nur was er geschrieben hat. Und das lässt wenig Spielraum offen, weil er es mehrfach wiederholt:
        Mit den Kontingenten war alles besser, keiner hat sich daran gestört, nicht mal die SVP.

        Das ist schlicht und einfach nicht wahr.
        Vielmehr ist es so das Kontingente NICHTS ändern würden, weil sie schon immer, und laut Initiativtext auch in der Zukunft, die Interessen der Wirtschaft dem Staatspolitischen Räson bevorzugen.

        • Markus Widmer sagt:

          Schade, dass Sie spöttische und überhebliche Kommentare einer respektvollen, erhellenden Diskussion vorziehen. Ich muss mich darum hier wiederholen, Ihr erster Kommentar macht keinen Sinn, denn das was Sie als Widerspruch verstehen wollen, gab es gar nie.
          – Niemand war damals gegen die staatliche Kontrolle der Migration
          – Ja, die Einwanderung unterlag damals staatlicher Kontrolle
          Und zu Ihrem neuen Vorwurf aus Ihrem zweiten Kommentar; Kontingente müssen von den Behörden bewilligt werden. Mussten sie schon damals. Und schon damals hat die Politik diese Kontingente in ihrem Sinne festgesetzt.

          • SrdjanM sagt:

            Erhellend, genau…
            Aber auf meine Argumente wolen sie dennoch nicjt eigehen?

            Und weil es früher besser war:

            1970 Eidgenössische Volksinitiative «gegen die Ueberfremdung»
            1974 Eidgenössische Volksinitiative gegen die Überfremdung und Übervölkerung der Schweiz
            1981 Eidgenössische Volksinitiative «Mitenand-Initiative für eine neue Ausländerpolitik»
            1988 Eidgenössische Volksinitiative «für die Begrenzung der Einwanderung»
            2000 Eidgenössische Volksinitiative «für eine Regelung der Zuwanderung»

  • capeder alan sagt:

    hr. minder sticht durch seine sachliche darlegung der effektiven fakten hervor. die meinung der gegner dieser initiative basiert vorallem auf kurzsichtigkeit und der annahme, die fläche der schweiz sei noch am wachsen sowie auf verlogenen sozialen dünkeln, denn man könnte ja beim nachbarn schlecht dastehen, obwohl der genau so für ein ja ist. dies ist die hoffnung für den kommenden sonntag, dass auch der vordergründig angepasste, im stillen votenkämmerlein mit einem ja differenzeirt und weitsichtig wählt.

  • Thomas Müller sagt:

    Ich bin überrascht, für so naiv hätte ich Thomas Minder nicht gehalten..
    Fixe Kontingente haben eine riesen schwäche nämlich die Grösse.
    Sind sie so klein dass der Pendlerverkehr abnimmt und die Wohnungspreise sinken, sind sie zu klein für die Wirtschaft und selbst Minder, der ja in der Schweiz angeblich auch zu wenig Mitarbeiter findet, hätte Probleme seine Produkte herstellen.
    Sind die Kontingente genug gross, nützt die Initiative nichts da ja heute schon nur die kommen die von der Wirtschaft gefordert werden.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Und die SVP hat bereits grosszügige Kontigente versprochen (wird sich also als mächtigste Fraktion nicht dagegen wehren) und will jetzt gar Asiaten importieren. Man fragt sich schon, wie es um die kognitiven Fähigkeiten der Befürworter bestellt ist.

      • Peter Schmid sagt:

        Wenn diese Kontigente zu grosszügig ausfallen wird dann spätestens bei der Ecopop wohl der Riegel geschoben. Zum jetztigen Zeitpunkt geht es ganz klar darum dass die Schweiz wieder die Kontrolle über die Einwanderung (welche momentan völlig Schrankenlos ist) zu bekommen.

    • Max Bernard sagt:

      Sie haben offenbar weder Thomas Minder noch die Befürworter der MEI richtig verstanden. Während Sie als Gegner den Nutzen der Wirtschaft und insbesondere deren grenzenloses Wachstum zum einzigen Massstab der Politik machen, haben jene gerade hiervon – auf gut Deutsch – die Schnauze voll und sind nicht mehr bereit das Wohl von Land und Leuten masslosen Wirtschaftsinteressen zu opfern. Im Übrigen hat die Wirtschaft unter dem Regime der Kontingentierung alles andere als gedarbt – sie ist lediglich weniger expansiv gewachsen.

  • Urs Anderegg sagt:

    ich kann diese vermischung von zuwanderung und „zersiedelung und verbetonierung“ nicht mehr lesen! London, Hongkong oder Singapur beherbergen auf einer fläche, die kleiner ist als der kt zürich oder noch kleiner!!!!, ca. gleich viele menschen wie die ganze schweiz! es würde gehen, wenn man nur wollte.
    ebenso missfällt mir diese aussage: ein EU bürger macht den gleichen Job für die hälfte. ich bin elektriker und kann mir nicht vorstellen, dass man mit der hälfte meines lohnes auch nur halbwegs zurechtkommt!!!!!
    sorry, alles in allem nur heisse luft aus dem munde des Minders!

    • Bernard Pfister sagt:

      Sie haben recht, nur sind Ihre genannten Städte oder Stadtstaaten keine LÄNDER, erzeugen keine eigenen Nahrungsmittel usw, es sei denn sie stellen ein paar synthetische Riegel her, vielleicht die Zukunft. Noch will aber, so hoffe ich doch sehr, eine Mehrheit der CH- Bewohner ein bisschen grün und möglicht wenig Beton um sich sehen ! Stimmt auch für die Leute, die sich ein Grundstück mit „unverbaubarer Sicht“ leisten können. Offebar gehören Sie weder zur 1. noch zur 2. Kat., sondern zur Kategorie “ La Suisse s’urbanise…et alors?“, die heute auch in der Presse propagiert wird

    • Stef Burgmüller sagt:

      Wenn man nur wollte…. blöderweise wollen wir nicht Herr Anderegg.

    • Max Bernard sagt:

      @Anderegg: Selbstverständlich gehts, „wenn man nur wollte“ – sogar ganz ohne Zubetonierung der Landschaft.
      Wenn z. B. jeder CH-Einwohner künftig in einer Kartonkiste statt in einer Wohnung/Haus leben würde und man diese ordentlich stapelt, dann könnten in der Schweiz mindestens die 10-fache Menge der Einwohner von Hongkong leben.
      Wie Sie richtig sagen ist dies alles nur eine Frage des Wollens.
      Was allerdings die Lohnhöhe von EU-Zuwanderer anbetrifft, so gebe ich zu bedenken, dass bereits 10% weniger genügen um diese bei hiessigen Arbeitgebern attraktiver zu machen als CH-Arbeitnehmer.

  • Peter Meier sagt:

    „Einen persönlichen Nutzen bringt sie dem Schweizer Bürger schlicht nicht.“ Ein einfach zu widerlegendes Argument: Eingangs erwähnt Minder, dass es seiner Firma gut reinläuft, da die vielen Zuwanderer Zähne putzen und Haare waschen müssen. Er muss mehr produzieren, dafür braucht es Arbeiter. Bei weniger Konsumenten hat er weniger Aufträge, muss weniger produzieren, muss Personal abbauen. Tja, wo ist da der Nutzen für die Schweizer Bürger, die in seiner Firma arbeiten?? Oder hat Minder gar nur „billige“ Grenzgänger auf der Payroll?? Wie auch immer, Minder ist ein Scharlatan!

    • Peter Schmid sagt:

      Man könnte auch sagen das Herr Minder die zwei Ausländer nur anstellen musste weil durch die erhöhte Binnennachfrage der Konsum seiner Produkte gestiegen ist. Obwohl Herr Minder davon profitiert erkennt er aber doch dass diese Einwanderung dem Schweizer unter dem Strich überhaupt nichts bringt ausser einem erschreckend schnellen Verlust der Lebensqualität.

  • W.Grämer sagt:

    Jemand sagt wenn es ein Nein gibt hängen dann viele Arbeitgeber bei den Sozialämter.Jetzt hängen schon viele bei den Sozialämter.Gerade heute kann man im Blick lesen was für Gauner die Schweiz beherbergt .Jemand mit fast einer Million kassiert bei der IV 300000.00 Fr. ab. 1/3 der IV BEZUEGER sind Gauner und Abzocker und 2/3 der richtigen IV BEZUEGER müssen kämpfen das sie Geld von ihr bekommen für ihren Lebensunterhalt.Wo ist da die Kontrolle meine lieben Politiker.Nach dem Motto Hauptsache mir gehts gut.Vielfach wurde in den letzten 25 Jahren das Geld nur so rausgeschmissen bei d.IV

    • DRAGON sagt:

      @W.Graemer‘
      Sie haben Recht mit dem Artikel im Blick. glaube MR.Baer im Basler hat gesagt Arbeit wuerde den Kranken helfen. Ja die Kosten Geld zum eingliedern, sehn Sie die verlogene Bande. Billig vom Ausland, wobei die IV die Differenz bezahlen koennte. Problem ist das Management ist nicht Ausgebildet fuer so etwas. FRAGE: Was bildet die Schweiz noch aus, in den Hochschulen, BLOEFFER, Nichtsnutze, dann noch ab in den Bundesrat, wo eine nicht mal weiss was ein( KWH)ist. So kommen wir nicht weiter gehen, ja wir sind auf dem AUFBRUCH Liebe Schweizer so geht es nicht mehr weiter.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Erstens hat die IV eine derart niedrige Betrugsquote, dass sich jede private Versicherung die Finger danach abschlecken würde.
      Zweitens ist es namentlich die SVP, die immer mehr von den Sozialwerken zusammenstreichen will und die mit dem Schlagwort „Scheininvalide“ seit Jahren Hetze gegenüber leidenden Menschen betreibt und alle unter Generalverdacht stellt.
      Ferner: Einen Einzelfall als bezeichnend für alle zu nehmen, spricht nicht gerade für die Logikkompetenz.

  • Neben der Personenfreizügigkeit beinhalten die Bilateralen 1 die vVerträge zu:
    -Technische Handelshemmnisse
    -Öffentliches Beschaffungswesen
    -Landwirtschaft
    -Landverkehr
    -Luftverkehr:
    -Forschung:
    Da all diese Verträge wegen der «Guillotine-Klausel» durch die Abstimmung gefährdet sollte Herr Minder seine Gedanken dazu auch offenlegen. Oder blendet er dies alles ganz einfach aus?
    http://www.europa.admin.ch/themen/00499/00755/00757/?lang=de
    Ebenso vermisse ich eine Aussage dazu, was er davon hält, dass bekannte Exponenten der Initianten jetzt noch Muslimplakate zu Abstimmung verbreiten.

    • Max Bernard sagt:

      @Pfrunger: 1.) Da die EU deutlich mehr in die Schweiz exportiert als umgekehrt, ist deren Interesse an der Beibehaltung der bisherigen Regelung bzgl. Technische Handelshemmnisse und Landwirtschaft mindestens so gross wie das der Schweiz.
      2.) Selbiges gilt bzgl. des Landverkehrs, da unsere teuren Alpentraversalen bevorzugt von EU-Fahrzeugen benutzt werden.
      3.) Aufgrund der hohen Preise kommen CH-Unternehmen bei öffentl. Ausschreibungen innerhalb der EU sowieso nie zum Zuge. Diese Vereinbarung nützt somit lediglich EU-Unternehmen.
      4.) Gleichstellung im Luftverkehr – siehe Streit mit Kloten!

  • heidi reiff sagt:

    bekannt ist ja längst das die BR sowie so macht was sie wollen

  • Erwin sagt:

    Kontingente haben sich bewährt – wie wahr. Man kann dann einfach mit noch viel Bürokratie alles so belassen wie es ist.
    DAS ist der Grund, weshalb ich NEIN stimmen werden bei der SVP-Initiative. Sie ist REINE SCHAUMSCHLÄGEREI, weil genau gleich viel Ausländer hereinkommen wie vorher.

    • Stef Burgmüller sagt:

      53% der arbeitenden Bevölkerung sind Staatsangestellte, Beamte und die lieben nichts mehr als Bürokratie! Also absolut kein Problem, die sind froh wenn sie nach der Z’nünipause nicht sinnlos Bleistifte spitzen müssen und nochmals ein Formular ausfüllen dürfen vor dem Z’mittag! Wenn diese Beamten gleich schnell arbeiten wie die vom Asylwesen, dann kommen tatsächlich massiv weniger Ausländer herein Erwin! Also doch JA zur MEI!!

    • Max Bernard sagt:

      @Erwin: Sie würden doch auch mit NEIN stimmen, wenn infolge der Kontingentierung weniger als die Hälfte kommen könnten. Seien Sie doch ehrlich statt hier den schaumschlagenden falschen Propheten zu spielen!

  • John Harter sagt:

    Die Globalisierung macht auch von der Schweiz nicht halt. Ein Unternehmen kann es sich nicht leisten, jemandem den doppelten üblichen Lohn zu bezahlen. Die Alternative heisst Outsourcen. Herr Minder ist ein gut verpackter SVPler, der ein kleines KMU führt. Wahre Wertschöpfung in der Schweiz generieren andere, die Finanzbranche, Rohstoffbranche, Rechtsanwälte, Pharmabranche etc. Ich habe es satt, dass die Landbevölkerung, welche am Tropf der Städte hängt, uns vorschreibt, wie die Wirtschaft funktioniert.

    • Max Bernard sagt:

      @Harter: Was ist Ihrer Meinung nach in der Schweiz der „übliche Lohn“? Der, welcher in der EU bezahlt wird? Oder, da wir ja in einer globalisierten Welt leben, vielleicht der in China, Indien und Bangladesh? Deren Bevölkerung macht ja immerhin die Hälfte der Weltbevölkerung aus, womit Ihrer verqueren Logik nach deren Lohnhöhe einer globalisierten Welt am ehesten entspräche.
      „Wahre Wertschöpfung … generieren … die Finanzbranche ….“ Ja, das hat man anlässlich der Finanzkrise gesehen, wie schnell sich deren wahren Werte in Luft auflösten. Aber Luft hat ja auch ein Wert, gell!

  • Philipp Hofmann sagt:

    In Anbetracht dessen, dass des Herrn Minders Zahnpasta 10x teurer ist als vergleichbare Konkurrenzprodukte (5.50 vs. 0.55 Franken pro 100 ml) und aber in Konsumententests dennoch schlechter abschneidet (K-Tipp: „genügend“), ist es doch nur bedingt wahrscheinlich, dass die Zuwanderer ersthaft just ein solches Produkt kaufen würden. So oder so: Herr Minder besorgt sich seine Arbeitskräfte bekanntlich ja des Sparens halber von ennet der Grenze, somit kann ich ihm getrost erwidern: Ich besorge mir Zahnpasten seit Jahren auch von ennet der Grenze. Dort stimmen Preis und Qualität.

    • Max Bernard sagt:

      @Hofmann: Soll das jetzt ein Argument gegen die Kontingentierung gewesen sein oder ein Beitrag zu gerechten Zahnpastapreisen und Ihren Einkaufsgewohnheiten nebst Einkaufstip?

  • Romy Danuser sagt:

    Zuerst die eigenen Leute rekrutieren, beschäftigen. Falls nötig halt umschulen, neue Ausbildung veranlassen. Es sollte in der Schweiz keine Arbeitslosen geben. Es ist eine Schande, so viele Ausländer in unser Land zu bringen nur weil die Lohnkosten tiefer sind als in der Schweiz. Gibt es überhaupt noch eine Solidarität in unserem Land? Die Zuwanderung ist viel zu gross.
    Das Kontingentsystem sollte unbedingt wieder eingeführt werden.
    Wir haben keinen einzigen Politiker mehr, der Rückgrat zeigt. Was ist eigentlich los mit uns Schweizer?

    • John Harter sagt:

      Jeder kann eine neue Ausbildung machen, was steht dem im Wege? Aber Unternehmen dazu zwingen, Schweizer einzustellen und diese was auch kommt zu behalten, obwohl ein Ausländer viel besser qualifiziert ist, das ist Planwirtschaft. Wir leben hier in einer Demokratie und einem Rechtsstaat. Wenn Sie Sozialismus wollen, dann müssen Sie schon nach Nordkorea oder Kuba gehen.

      • A. Meier sagt:

        Falsch Herr Harter,
        Inländer Vorrang praktizieren fast alle Länder dieser Erde – ausgenommen die EU.
        Versuchen Sie beispielsweise in Japan, Kanada, USA einen Job zu kriegen.
        Ohne Erlaubnis der Behörden geht da gar nichts. Und dass der Japaner durch Sie – selbst wenn Sie die Sprache beherrschen – ersetzt werden, ist völlig undenkbar.
        Die Gehirnwäsche der EU zeigt eben auch bei uns Wirkung.

      • Max Bernard sagt:

        @Harter: 1.) Über das Angebot von Lehrstellen entscheiden immer noch die Unternehmen und nicht der Wunsch des Einzelnen.
        2.) Hätten Sie die MEI gelesen statt über diese zu kenntnislos zu faseln, dann wüssten Sie, dass nur bei gleicher Qualifikation einem Schweizer bzw. einem Inländer der Vorrang gegeben werden muss.

    • iskra sagt:

      Wer bestimmt denn die Lohnkosten, Frau Danuser ? Die Arbeitgeber, die Wirtschaft. Wer sind unsere Wirtschaftsparteien ? Etwa die Linken oder die Grünen ? Die SVP ( auch eine Wirtschaftspartei) will ja immer und immer „Freiheit über alles“ und ja keine staatlichen Eingriffe, auch nicht bei den Löhnen, sie lehnt ja auch die flankierenden Massnahmen bei den Löhnen ab.

      • Peter Schmid sagt:

        @iskra. Da der weitaus grösste Anteil an Stellen die seit Beginn der PFZ im Staatswesen generiert wurde, betrifft das sicher nicht nur die Wirschaftsparteien. Und bei diesen Staatsstellen hilft dann auch ein Mindestlohn von 4000.- ganz bestimmt nichts.

  • Gian Rutishauser sagt:

    Diese Initiative wird sicher angenommen, aber der Ausgang von diesem Experiment mit den Bilateralen könnte die Schweiz einem EU-Vollbeitritt viel näher bringen, als es die Befürworter denken. Wenn die Firmen, die leider ihre Angestellten durch günstigere Arbeitskräfte aus der EU ersetzen, gleich ganz ins Ausland umziehen (je nach zukünftigem Marktzugang EU), ist den Schweizer Arbeitnehmern auch nicht geholfen, im Gegenteil.

    • Mir hat ein Engländer gesagt, dass das schöne an der Schweiz ihre Stabilität und Verlässlichkeit ist.
      Ich glaube nicht, dass die Unternehmen ins Ausland abziehen. Alles nur Drohkulisse. Oder gehen sie mal nach Italien und gründen eine Firma. Viel vergnügen! Übrigens, bei den Deutschen ist es nicht viel besser. Siehe Schweizer Grossbanken, welche alle wieder abziehen. Oder war etwa die Migros erfolgreich da? Ich würde mal sagen: „Lassen wir sie abziehen, denn EINE WIRTSCHAFT, WO NUR DIE WIRTSCHAFT PROFITIERT IST KEINE WIRTSCHAFT!“ (von C. Blocher) Leitspruch des Jahrhunderts!!!!

  • Armando sagt:

    Laut Artikel im BEOBACHTER zahlt Herr Minder seiner 53-jährigen Schweizer Angestellten einen Stundenlohn von Fr. 17.75 brutto und verlängert die Probezeit eigenmächtig und illegal auf über 3 Monate. Herr Minder ist völlig unglaubwürdig und entlarvt sich als skrupelloser Profiteur der PFZ. Klar, dass er deshalb die Kontingent-„Lösung“ gut findet. Die hat ja schon in der Vergangenheit kläglich versagt. Alle flankierenden Massnahmen fallen weg und die ausländischen Angestellten haben noch weniger Rechte. Ein falscher Prophet, der Wasser predigt, selber aber Wein trinkt.

    • Gian Rutishauser sagt:

      Genau wie die Schweizerische Vorgaukelungs Partei. Die wird ihre politische Macht ausnützen, um dann schon genug Kontingente für die Landwirtschaft und die Emser Werke und auch sonst für ihre Firmen zu bekommen. Der Fall Fehr ist da nur noch ein Ausrufezeichen. Die unglaubliche Scheinheiligkeit zeigt sich ja schon bei der Landwirtschaft: Gezeter gegen Staat und Ausgaben, aber bei der Landwirtschaft möglichst eine staatliche Planwirtschaft nach sowjetischem Vorbild und Subventionen ohne Ende.

    • Armando, wieviele 53jährige beschäftigen Sie? Und zu welchem Lohn?

    • Max Bernard sagt:

      @Armando: Eine seltsame Logik, die Sie hier ausbreiten! Wenn Minder – was er ja nicht bestreitet – als Unternehmer „Profiteur der PFZ“ ist und es ihm Ihnen zufolge nur um seinen Profit geht, warum sollte er sich dann für die Abschaffung der PFZ und für die Kontingentierung stark machen?! Etwa weil diese „in der Vergangenheit kläglich versagt hat“ und damit seinem Profit schadet? Reichlich widersprüchlich sind Ihre Aussagen!
      Flankierende Maßnahmen kann man übrigens auch bei einer kontingentierten Zuwanderung anwenden. Besser ist es jedoch deren Grund, die Masseneinwanderung, zu beseitigen!

  • DRAGON sagt:

    Ich lebe in einer Grosstadt(HONGKONG) zum Glueck noch auf dem Lande,Morgens wecken mich die Voegel, nebenan ist ein kleines Feld, Maeuse, Ratten manchmal auch Schlangen, Froesche, etc. Fuer mich ist das Natur (Leben) weiss nicht wie lange, spielt ja auch keine Rolle. Auch mein Kreutergarten macht sich gut, viele Samen aus der Schweiz, will der SCHWEIZER ein neues HK, jetzt habt Ihr es noch in der Hand etwas Gruenes zu finden. Verbauung der Schweiz fuer 2% der Schweizer, das muss man sich gut ueberlegen.

    • Armando sagt:

      Sehr richtig. Die Schweiz ist auf dem besten Weg, zum Hongkong oder Singapur Europas zu werden. Die massive Zuwanderung führt zu einer Zubetonierung der Landschaft, zu verminderter Lebensqualität, zu mehr Stress und Verkehr, zu sinkendem Lebensstandard und zu tieferen Einkommen für breite Schichten. Das wird auch mit der Scheinlösung Kontigente statt PFZ so weitergehen. Es braucht andere Lösungen, z.B. die Regelung der Immigration nach australischem Vorbild mit einem Punktesystem, das sich seit Jahrzehnten bewährt.

  • Werner Zumbrunn sagt:

    Für das Positionspapier Migration der SP hatte der Vorstand als zweitbeste Lösung „Kontingente mit FLAM+“vorgeschlagen! Also sind auch die Sozialisten Kontingenten nicht abgeneigt.

  • Roger Künzli sagt:

    Ich verstehe die Problematik der hohen Migrationslast. Aber kann sich niemand mehr erinnern, wie die Zeit der Kontigentierung wirklich war? Als Arbeitgeber war man am Gängelband von Verwaltungsangestellten, welche aufgrund von Tabellen irgendwelche Personalentscheide gefällt haben (darf rein, darf nicht rein). Ein bürokratischer Moloch sondergleichen! Zudem werden Kontingente im Vorfeld festgelegt. Das ist reine Planwirtschaft. Wie kann man als wirtschaftlich denkender Mensch wieder solche Zustände herbeisehnen? Es müssen andere Lösungen gefunden werden und die gibt es!

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Danke für diesen Kommentar. Auch die SVP hat keinen Plan, wie der SCHWEIZERvorrang (ja, auch seit Langem hier lebende, bestens integrierte Ausländer würden diskriminiert) in die Praxis umzusetzen wäre. Dass er einen gigantischen Bürokratieapparat nach sich ziehen würde, ist aber absehbar. Nur dringt man seit Anbeginn der Diskussion bei den Befürwortern der MEI mit pragmatischen Argumenten nicht mehr durch.

    • Max Bernard sagt:

      @Künzli: Für die Gegner der MEI gibt es KEINE anderen Lösungen! Deshalb hat der BR auch darauf verzichtet einen Gegenvorschlag auszuarbeiten. Die zur Abstimmung stehende Alternative heisst: Einschränkung der Zuwanderung mittels Kontingentierung oder weiter so wie bisher.
      Was der zusätzliche bürokrat. Aufwand bei der Kontingentierung anbetrifft, so halte ich diesen für überschaubar und wenn hierfür die bisherigen Nachteile der PFZ eingedämmt werden, dann her damit. Warum sollen eigentlich immer nur die Bürger und nicht die Unternehmen für die von ihnen gewünschte Zuwanderung die Kosten tragen?

  • Roland Jäggi sagt:

    interessant wie viele wieder auf den Mann spielen und mit einem dünnen Argumentarium versuchen, einen schleichenden EU-Beitritt zu erwirken.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Und das ist jetzt etwa gar nicht auf den Mann gespielt, gell …
      Ich bin gegen die MEI – und gegen einen EU-Beitritt. Und nun?
      Bitte justieren Sie Ihr Weltbild neu.

  • Angela Keller sagt:

    Die Argumente von Hr. Minder – auch an der Arena – sind überzeugend.
    Realisten sind für die MEI, Egoisten dagegen.

  • DRAGON sagt:

    Um alle wo noch nicht sicher sind ein (JA) zu Stimmen, kann ich nur sagen, die Schweiz wird nicht untergehen. Die Schweiz ist wichtiger fuer EUROPA als die (EU) die Schweiz ist ein STAAT wo sich ueber 800 Jahre bewaert hat( kleine Ausnahmen muss man in Kauf nehmen)Denkt daran die Schweiz ist ein VORBILD,(ja es ist Unglaublich aber es ist so) nun will man das ganze unter einen Hut bringen,(alle sollen ARM sein) so kontrolliert man die Menschen. Das nennt man heute(NEUE WELT ORDNUNG). Unsere Armee heute, ein CLUB von Handydruecker, traurig aber WAHR. Macht was Ihr wollt,nur oeffnet die AUGEN

    • Pierbattista sagt:

      Erzählen Sie nicht so eine Unsinn, seit 800 Jahren ein Staat, schön wär’s. Die Schweiz war über Jahrhunderte ein Armenhaus mit ganz dunklen Epochen. Die Einwanderung der letzten 250 Jahre brachte den Reichtum.

      • Stefan Studer sagt:

        Herr Pierbattista, hier muss ich Ihnen widersprechen. Es ist noch nie in der Geschichte der Fall vorgekommen, dass Einwanderer in ein armes Land eingewandert sind und dieses zu einer Nation in Wohlstand gemacht haben. Das System Migration funktioniert genau umgekehrt. Einwanderer gehen dorthin, wo sie sich grosse Chancen auf Wohlstand ausrechnen. Und da die Schweiz seit 1848 politisch und wirtschaftlich zu den liberalsten Ländern Europas gehörte, waren die Rahmenbedingungen für die industrielle Revolution und der damit verbundenen Produktionssteigerung günstig wie in den wenigsten Ländern.

        • Albert Schwarzenbacher sagt:

          Herr Studer, z.B. die Juden in Palästina? Die haben die Wüste fruchtbar gemacht – und waren beileibe nicht die Einzigen.

          • Stefan Studer sagt:

            Eben nicht. Die jüdischen Migranten, die nach Israel ausgewandert sind, haben ein neues Land gegründet. Aus dem gleichen Grund können auch nicht die USA oder Australien oder Neuseeland genannt werden. Weil die dort lebende ursprüngliche Bevölkerung getötet oder vertrieben wurde. Aber überall dort, wo Einwanderer in ein bereits existierendes Land eingewandert sind, haben sie die Armut im positiven Fall nicht gross beeinflusst und im negativen verschärft. Ein Beispiel dafür ist etwa Südafrika. Oder nehmen sie ganz Südamerika. Und dies gilt auch für die dicht besiedelte Schweiz ab 1850.

  • Alex Berger sagt:

    Das Kontingente-System hochjubeln aber dann auch noch für die Ecopop-Initiative sein, welche eine 0.2% Einwanderung vorsieht. Also Logik hilft da wenig zum Verständnis, Populismus wohl eher schon… Egal, hauptsache beim Tuben-Preis der Zahnpasta kräftig absahnen….

    • Peter Schmid sagt:

      Ja und der Tuben Preis der Zahnpasta ist natürlich besonders relevant in dieser Abstimmung……… nur so von wegen Populismus und so….

  • Sandra Meier sagt:

    Die Gegner der Masseneinwanderungs-InitiativeI kritisieren nur, haben aber null Lösungsvorschläge, obwohl sie zugeben, dass ein Problem vorhanden ist.

  • mario f salomon sagt:

    Heute in der DE Zeitung:
    „Zahl der Hartz4 Empfänger aus Rumänien & Bulgarien innerhalb eines Jahres um 50% gestiegen.“ Nachzulesen im Internet.
    Aber zum Glück kann sowas in der Schweiz nie passieren, oder?
    By the way, alle meine Hochachtung für Herrn, Minder. Leute mit Zivilcourage braucht es in der Welt. Nciht ist schlimmer als sich einfach anzupassen und den bequemen weg zu gehen.
    Bis vor ein paar Jahren gab es auch noch den Denner Schwerie mit grossen Inseraten, war auch Toll. Die Art von Menschen brauchen wir.

  • Peter Ringger sagt:

    Für mich steht fest, dass sowohl die Gegner wie auch die Befürworter massiv übertreiben, wenn es um die negativen Folgen einer Annahme bzw. Nichtannahme der MEI geht. Weniger Polemik und mehr Sachlichkeit täte der Diskussion gut. Über 50 jährige werden auch bei Annahme der MEI keinen Job mehr finden und die Mieten werden nicht billiger und die Züge nicht leerer, aber auch keine Bilateralen gekündigt, die Wirtschaft würde immer noch genug billige EU-Arbeiter finden, einfach mit etwas mehr Bürokratie. Ob die MEI wirklich mehr nützt als schadet hängt von der Konjunktur ab, Prognosen sind heikel.

  • Nico sagt:

    Wenn die Initative angenommen wird werden über 20% der Wohnbevölkerung in der Schweiz diskriminiert, denn dann gilt der Schweizervorrang. Es geht hier nicht um Wirtschaft oder Einwanderung sonder rein um die Politik mit dem Fremdenhass. Funktioniert ja auch super, denn jeder der hier wählen kann ist ja nicht fremd. Solch emotional sensitive Entschlüsse die über eine Millionen Menschen diskriminieren würden darf man nicht einfach an den Stammtisch auslagern. Auch der Volkswille sollte sich nicht über die Ethik stellen.

    • Meier Pirmin sagt:

      Ihre Aussage ist seit einer Woche ev. widerlegt, als Blocher gegenüber Rechsteiner interpretierte, es gebe in Verfassung keine „Inländer“ nur „Schweizer“ im Sinne „Jeder Schweizer ist vor dem Gesetze gleich“, was selbstverständlich auch für legal anwesende Inländer gelten würde, nach Blocher aber nicht für Illegale. Diese Interpretation wurde von Rechsteiner als „überraschend“ zur Kenntnis genommen. Sie müsste nur noch ins Gesetz kommen, wofür Blocher beim Wort bleiben muss, andernfalls wäre er ein Volksbetrüger. Das von Nico angesprochene Problem, Hauptgrund für Nein, ist bei Ja lösbar.

      • Peter Meier sagt:

        Beruhigt mich nicht wirklich, wenn im Initiativtext A steht und Blocher das als B auslegt. Und als nächstes kommt der Amstutz und sagt, dass das schon Schweizer bedeutet und nicht Ausländer, die schon hier sind … Muss jeder selber wissen, wo er sein JA hinschreibt.

        • Albert Schwarzenbacher sagt:

          Herr Meier, wie das Bundesgericht wiederholt feststellte, gilt der Wortlaut einer Initiative und nicht nachträgliche Spezifizierungen der Initianten. Hier lebende Ausländer sind keine Schweizer, Punkt. Da kann Blocher – der es nun wirklich bestens wissen sollte! – Unwahrheiten verbreiten, wie er will. Und auch ihm steht es nicht zu, sich bei einer allfälligen Annahme über die Verfassung zu stellen.

    • Tschannen Werner sagt:

      fragen sie mal die 20 Prozent! Ich habe viele angefragt: Deutsche, Spanier, Portugiesen, Polen. Die meisten von denen sind für die Annahme der Initiative.

    • Max Bernard sagt:

      Was Sie behaupten ist schlichtwegs Unfug! Die Kontingentierung und der in der MEI geforderte Vorrang von Schweizern gilt in Bezug auf neue Zuwanderer, was die bereits in der Schweiz lebenden Ausländer logischerweise nicht sind!
      Wer Arbeitskräfte im Ausland(!) rekrutieren will, hat nachzuweisen, dass er für die betreffende Stelle keinen Schweizer findet. Auf bereits hier lebende Ausländer bezieht sich dies folglich nicht.
      Bezeichnend ist, wie einfachste logische Zusammenhänge von den MEI-Gegner immer wieder in voller Absicht „missverstanden“ werden um dann die Moralkeule schwingen zu können.

  • Jon Caduff sagt:

    Ihrer Logik folgend, Herr Minder, brauchen wir auch keine neuen Kampflugzeuge. Die alten haben sich ja hervorragend bewährt.

  • Joerg Hanspeter sagt:

    @Urs Anderegg: Herr Anderegg, da haben sie recht. Eine Verfielfachung der Schweizer-Bevölkerung, es würde gehen, wenn man wollte, nur wir wollen NICHT. Wieso sollten wir wollen, wenn die Nachteile die Vorteile überwiegen?

  • Michael sagt:

    Hätte fast vergessen, dass Herr Minder Politiker ist. Habe die ganze Zeit auf eine sinnvolle Aussage im Text gewartet, warte aber jetzt noch.
    Herr Minder, entscheiden sie als Unternehmer ebenfalls auf der Grundlage von irrelevanten Zahlen? Sind die 100’000 denn wirklich alle aus der EU und nicht vielleicht 3-Staaten und somit von der PFZ gar nicht betroffen?
    Ausserdem, warum inserieren sie dann in Deutschland? Gibt es wirklich keinen Schweizer der ihre Zahnpasta abfüllen kann? Aber vermutlich gehören sie zu jenen, die gleicher sind als die andern oder?

    • Max Bernard sagt:

      @Michael: Schon wieder Einer, der mangels sachlicher Argumente meint, er könne Minder mit der Moralkeule wiederlegen. Meines Wissens hat Minder jedoch nicht den völligen Stopp sondern die Kontingentierung der Zuwanderung aus der EU gefordert.
      Wahrscheinlich haben Sie einfach Verständnis- o. Leseschwierigkeiten, denn Minder hat auch nicht behauptet, dass die 100’000 Zuwanderer in 2013 allesamt aus der EU stammen. Die Zurückgewinnung der Entscheidungshoheit über die Zuwanderung ist sein Thema. Diese haben wir in Gestalt der PFZ ausschliesslich in Bezug auf die EU-Zuwanderung verloren.

  • Ira Huber sagt:

    Die Mehrzahl der Kommentare hier lässt einen schlicht und ergreifend fassungslos zurück. Eine bemerkenswerte Mischung, Minderwertigkeitskomplexe u. masslose Überheblichkeit, die in Unzufriedenheit u. Hass mündet. Menschen, die sich scheinbar mit dem Lesen der Überschriften von Artikeln begnügen oder aber einfachste Sachverhalte nicht erfassen können. Geistig irgendwo in den 80ern hängen geblieben. Wann werden die Menschen verstehen, dass es nicht mehr so wird wie früher? Dass die Rahmenbedingen sich grundlegend geändert haben und somit auch neue Lösungswege verlangen?

    • Manfred Zwygart sagt:

      Wollten Sie etwas sagen?

    • Thomas Müller sagt:

      ..Willkommen im Internet 😉

      Um es mit Churchills Worten zu sagen:
      „Das beste Argument gegen die Demokratie ist ein fünfminütiges Gespräch mit dem durchschnittlichen Wähler.“

      • Beat Bannier sagt:

        Und derselbe sagte auch: „Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.“

    • Max Bernard sagt:

      @Huber: „Schlicht und ergreifend fassungslos“ lässt mich Ihr Kommentar, der ohne ein einziges sachliches Argument daher kommt, zurück. Oder soll etwa Ihre simple Festellung, dass wir nicht mehr „in den 80ern hängen“ – wer bestreitet dies? – ein Argument für oder gegen die MEI sein? Zeigen Sie uns doch, dass Sie im Unterschied zu den MEI-Befürwortern, diese „einfachsten Sachverhalte“ erfasst und begriffen haben statt dies nur großspurig zu behaupten!
      Sich nur hinzustellen und zu tönen, wie dumm andere im Gegensatz zu einem selbst sind, ist doch absolut armselig.

  • Peter Colberg sagt:

    (…) „als Ständerat ist für mich nicht die Umsatzmaximierung die oberste Maxime, sondern die gesamtheitliche Sicht auf unser kleines Land:“(…). Herr Minder, da gehören Sie aber leider zur Minderheit einer führenden Schweizer politischen Elite, die doch ziemlich manifest mit den CH Unternehmen und Banken unter einem Hut steckt, und sich mit der Pfz die Hände reibt – auf Kosten einer enormen Zahl von Ausgesteuerten Schweizern und langansässigen Ausländern (C-Bewilligung), von denen viele in der SECO Statistik nicht existieren. Eine Arbeitslosenrate von 10% anstatt 3.5% ist realistischer

  • Roger Feldmann sagt:

    Was würde wohl der Schutzpatron der Schweiz, Bruder Klaus, zur MEI sagen?

  • Bruno Dreier sagt:

    Es ist scheinheilig wie Gegner ihm vorwerfen, er habe selber im grenznahen Ausland nach Mitarbeiter gesucht: Als wäre die Initiative eine Idee um keine arbeitswilligen Menschen mehr in unser Land zu lassen. Weiter so Herr Minder, ich habe schon Ihre Abzockerinitiative unterstützt. Nur geldgierige Menschen wollen immer mehr Wachstum bis ins Grenzenlose, und unser Land bis zum geht-nichmehr überbauen….erstaunlicherweise sind dabei auch sogenannte Sozialisten und Grüne.

    • Stefan Gisler sagt:

      Das Wachstum muss mit tauglichen Massnahme gestoppt werden, nicht mit popolistischen Scheinlösungen. Warum wohl ist die SVP gegen Mindestlöhne, gegen Kontrollen im Gewerbe, gegen faire Mieten. Aber für Steuerdumping und Wachstumspolitik, für das Zubauen der Alpen und für Golfplätze und gegen eine strengere Raumplanung? Ja – sie wollen scheinheiligerweise unsere Stimmen mit ihrer Ausländerpolemik, aber sie tun alles das Immobilien- und Landbesitzer sowie Manager von der Zuwanderung profitieren.

  • Roger Grüninger sagt:

    Hört auf mit dieser Märlistunde- fact ist das wir in unserem kleinen Land viel zu viel Zuwachs haben und es immer mehr und mehr werden-wir können uns dagegen mit einem JA wehren, also dann macht es auch, alles andere würde unser kleines Schiff in mitten des grossen Meeres zum kentern bringen!!

  • Roman Meier sagt:

    Dieses ständige Gejammere von wegen wir bräuchten Zuwanderung, Zuwanderung kann ich langsam nicht mehr hören. Ein selbständiger Staat sollte doch eigentlich auch noch ohne Hilfe von aussen existieren können, ansonsten ist er eigentlich nur noch hilfsbedürftig und sollte wohl gescheiter aufgelöst werden.

  • heidi reiff sagt:

    ich bin eine Schweizerin, ich schätze einfach die CH, bin politisch neutral, jete nicht nach China oder Japan, nur um dabei zu sein, ich mag Flugzeuge nicht, als Flyattenent bin ich einfach nicht geeignet, ich mag uniformen nicht auch Hüte nicht., küsse auch keine Pokale, da kommt mir immer das Märchen Dornröschen in den Sinn, Gebrüder Anderson oder Gebrüder Grimm, ich bin keine Märchentante, auch ein weg………

  • Joachim Schippers sagt:

    Wer Kontigenten das Wort redet muss Antworten liefern. Wer darf rein und wer nicht? Thomas Minder hat darauf ebenso wenig eine Antwort wie alle anderen. Es ist völlig unerheblich, wie am 9.2. abgestimmt wird. Legt die CH ein zur MWI ein Nein in die Urne, so muss sie Antworten auf den 10 Millionen Schweiz liefern. Liegt das JA In in der Urne, so ist die Frage zu beantworten: Schweiz wie weiter? In Armut und Isolation oder europäisch integriert.

    • Peter Schmid sagt:

      Da die Schweiz vor der PFZ weder arm noch isoliert war wird sie auch nach einem Wegfall dieser kaum urplötzlich werden.

  • Max Bernard sagt:

    Den Ausführungen von Thomas Minder ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Korrekt und auf den Punkt gebracht!
    Schön, dass es in unserem Land noch ein paar wenige Unternehmer gibt, die nicht nur an ihren Profit denken.
    Umso weniger schön ist es, dass ausgerechnet die SP und die Gewerkschaften sich für das ungehemmte Profitstreben auf Kosten von Land und Leute stark machen. Erschreckend, mit welch ideologischer Verbissenheit jene ihre heilige Kuh EU anbeten!

  • Stefan sagt:

    Eine Grüne Wirtschaft braucht keine EU und keine Kriegswirtschaft. Die SVP darf künftig mit uns Naturschutz betreiben, wenn sie nicht einverstanden ist mit der Einwanderung.

  • Henning Flessner sagt:

    Für jemanden der jahrelang nur wenige Meter von einer Mauer mit Todesstreifen entfernt gewohnt hat, ist die Forderung, man solle Menschen den Wohnsitzwechsel verwehren, weil sie den falschen Pass haben, nur schwer verständlich.

  • Michèle Herzog sagt:

    Cher M. Minder, Merci très vivement pour votre action politique. Votre initiative a permis de limiter les hauts salaires abusifs. Et cette initiative UDC permettra de limiter les bas salaires abusifs. Je viens de voter Oui et j’attends le résultat dimanche avec impatience. Meilleures salutations.

  • G. Nardone sagt:

    Es gibt auch eine andere Lösung: Ein Gesetz; gleicher Lohn für gleiche Arbeit bzw. Qualifikation!

  • Werner Zimmermann sagt:

    Weil jeder um Kontingente kämpfte um zu billigen Arbeitskräften zu kommen, haben die Kontingente uns mehr Leute gebracht als die Zeiten ohne Kontingente.
    Dann entwickelte sich die Bevölkerung in etwa nach den Bedürfnissen der Wirtschaft; in guten Jahren kamen mehr, in schlechten Jahren (1996) nahm der Netto-Ausländer-Bestand ab. Missbräuche sind überall möglich, wo es Gesetze gibt; sie sind ohnehin zu bekämpfen, dran ändert kein Gesetz etwas.
    Dass 25% unserer Wohnbevölkerung keine demokratischen Stimm- und Wahlrechte haben, hängt mit unserer rigiden Einbürgerungspolitik zusammen: NEIN !

  • Ernst Hasler sagt:

    Was uns blüht sollten wir diesen Einwanderungsirrsinn nicht bremsen, ersieht man aus neuesten deutschen Zahlen. Die Hartz 4 Bezüge von EU-Ausländern sind massiv angestiegen. Im Prinzip ist es schon zu spät, denn in naher Zukunft werden bei uns die Sozialwerke geplündert werden, das nächste wirtschaftliche Gegenwindchen wird uns erledigen.

  • Wie immer, wenn offensichtlicher Argumentationsnotstand herrscht, wird hier auf den Mann gespielt, statt zur Sache Stellung genommen. Thomas Minders Argumentationen überzeugt mich.

  • RUDOLF SCHULTER sagt:

    Die rassistische SVP bringt es fertig, die Schweiz international noch mehr zu isolieren. Es ist eine totale Schande für dieses kleine Land. Die abstimmende Bevölkerung fiel prompt auf die fremdenfeindlichen Hetz-Parolen der SVP, die man jenen der NPD vergleichen kann, rein. Von absoluter Dummheit geprägt, gepaart mit Rassismus, so ist die naziartige SVP und offensichtlich eine Mehrheit der am 9. Februar 2014 zur Abstimmung gegangenen in der Schweiz.
    Die SVP muss dringendst verboten werden!! Das ist für mich die Konsequenz daraus.

    • Peter Schmid sagt:

      Weshalb solche diffamierende und völlig argumentfreie Kommentare überhaupt aufgeschaltet werden ist mir ein grosses Fragezeichen. Aber solange es natürlich der politischen Gesinnung des Zensuristen entspricht………

  • Martina Puls sagt:

    Das Ergebnis ist zu knapp ausgefallen – nochmals nachzählen und besser nochmals abstimmen bitte!

    Es dürfte klar werden in wenigen Monaten, was diese irrsinnige Initiative mit unserem Gesundheitssystem, Gastronomie, Hotellerie, Altenpflege, Baugewerbe etc Negatives bringen dürfte. Aber wer lieber nach seinem Bauchgefühl abstimmt statt mit seinem Verstand soll dann auch die negativen Folgen selber tragen.

    Ich bin für ein konsequentes Offenlegen der Ja-Stimmen mit Namen und nochmaligem Abstimmen. Es dürfte ziemlich sicher zu einem Nein kippen bei nur 20’000 mehr Ja-Stimmen!

  • Michel sagt:

    Ich verfolge die Schweizer Debatte mit Neugier. Ich lebe und arbeite gerne in Deutschland und kann die Ängste vieler Menschen vor den „Fremden“ auch in meiner Heimat täglich spüren. Da ihr Schweizer einen größeren Ausländeranteil habt, als wir in Deutschland, habt ihr auch noch mehr Ängste. Diese Ängste auszuleben bringt aber wahrscheinlich wenig, da in einer globalen Wirtschaft die Länder immer weniger souveräne Macht haben. Wenn die Wirtschaft in einem Land nicht ihre Arbeitskräfte findet, fließt sie geschmeidig dahin ab, wo sie weniger Widerstände vorfindet. Was hält z.B. Roche in Basel ?!?

  • Sandra sagt:

    Nun zeigen sich Grossunternehmen erst recht in der Aussage bestätigt, dass es in der Schweiz zu wenig gut qualifizierte Fachkräfte gäbe. Gemäss Statistik ist in den letzten 3 Jahren die Zahl hoch qualifizierter Arbeitsloser permanent gestiegen. Mal ehrlich: Ist es nicht so, dass ausländische Fachkräfte billiger sind als inländische und daher unter oben erwähntem Vorwand vorgezogen werden? Die Initiative ist freilich nicht der richtige Weg zur Selbstbehauptung. Aber sie enthüllt die zunehmende Beklommenheit in unserer Wirtschaft mit dem Resultat, dass den falschen ins Fleisch geschnitten wird.

  • August Sommerhalder sagt:

    Die Initiative wurde wohl knapp angenommen – sie ist aber nun definitiv wirksam umzusetzen. Faulenzer sind grundsätzlich abzuweisen. Befristete Aufenthaltsbewilligungen waren früher hilfreich und könnten wieder eingeführt werden. Kontingente sind für exakt spezifizierte Bereiche zu formulieren und auszuweisen. Familien-Nachzug soll wirksam erschwert werden, es kann nicht sein, dass nach jedem „Heimat-Urlaub“ wieder ein Grosi oder Opa, weil inzwischen allein zuhause, als Sozialhilfe-Bezüger mitgebracht werden kann. Unsere Grosseltern müssen auch auf eigenen Füssen stehen.

  • Michael Bender sagt:

    Viele Deutsche die hier leben, haben eine Söldner-Mentalität und sind nur wegen des Geldes gekommen. Und warum sind die Löhne höher ? Weil die Unternehmen wenig bis keine Steuern zahlen, die Holdings sowieso keine. Gewinne werden nicht dort versteuert, wo sie erwirtschaftet werden, sondern hier in der Schweiz. Das ist moderner Kolonialismus und eine schädliche, weil ungerechte Steuerpraxis. Drittweltländer werden so von ansässigen Firmen ausgebeutet, Nachbarstaaten verlieren Unternehmen und Jobs. Man will hier die Globalisierung, hat extrem davon profitiert, es fließen Waren- und vor allem Geldströme, auch viel Schwarzgeld, aber wenn Menschen kommen, macht man die Schotten dicht. Dazu die ungenügende Zinssteuerregelung, die ausgeweitet werden muss. Ich kann nur hoffen, dass Brüssel und die EU jetzt ob dieser Abstimmung endlich mal Ernst machen und die Rosinenpickerei bald ein Ende hat. Ich jedenfalls bin mit der hiesigen Politik absolut nicht einverstanden und kann nur jeden Sozialdemokraten und halbwegs gebildeten Menschen in der Schweiz bedauern…..

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