Das Gesundheitswesen profitiert von der Personenfreizügigkeit

In den Augen des Schweizer Berufsverbands der Pflegefachfrauen und Pflegefach­männer SBK stellt die Personenfreizügigkeit in Europa einen erheblichen Fortschritt dar. Sie erweitert den Berufsangehörigen im Gesundheitswesen den Horizont und ermöglicht es ihnen, in anderen Ländern zu arbeiten und unterschiedliche Kulturen und andere Methoden kennenzulernen, mit den Problemen umzugehen, die die Ent­wicklung des Pflegesystems mit sich bringt. Weil im Gesundheitswesen immer mehr Personal benötigt wird, entspricht die Personenfreizügigkeit auch einer Notwendig­keit: 30 bis 40 Prozent der Beschäftigten (Pflegende, Ärzte,…) stammen aus dem Ausland, in manchen Regionen sind es sogar über zu 50 Prozent.

Der SBK spricht sich deshalb für die Personenfreizügigkeit aus und stellt sich öffentlich gegen die Abschottungsinitiative der SVP.

Weil im Gesundheitswesen immer mehr Personal benötigt wird, entspricht die Personenfreizügigkeit auch einer Notwendig­keit.

Krankenschwestern im Universitätsspital Genf, 26. September 2002. (Keystone/ Martial Trezzini)

Die Personenfreizügigkeit ist für das Gesundheitswesen wichtig: Pflegefachfrauen im Universitätsspital Genf, 26. September 2002. (Keystone/Martial Trezzini)

Der SBK ist sich der Ängste durchaus bewusst, die eine als massiv eingestufte Zuwanderung aus dem Ausland auslöst. Unsere Berufskolleginnen und -kollegen sind sich darüber im Klaren, sie sind speziell sensibilisiert auf das Lohndumping und die Arbeitslosigkeit, von denen die Schweizer Bevölkerung betroffen sein könnte, und sie wissen auch um die Gefahr der Abwertung von beruflichen Qualifikationen, sind doch die Berufsausbildungen im Ausland qualitativ nicht immer auf derselben Stufe wie in der Schweiz. Auch sie sind oft betroffen von einem beträchtlichen Bevölke­rungszuwachs in einem Gebiet, in dem nicht endlos viel Platz zur Verfügung steht (Mietpreise in ihren Wohngegenden).

Aber die SVP-Initiative löst diese Probleme in keiner Art und Weise. Sie geht sogar so weit, die ausländischen Beschäftigten in der Schweiz, die schon seit langer Zeit hier arbeiten, zu diskriminieren.

Der SBK setzt sich deshalb gleichzeitig dafür ein, dass zweckdienliche Rahmen­bedingungen garantiert werden können. Schon heute plädiert er mit Nachdruck für die Einführung eines Berufsregisters im künftigen Gesundheitsberufegesetz, das die gesamte Schweiz und sämtliche Berufsabschlüsse auf Tertiärstufe abdeckt, und zwar sowohl für Lohnbezüger, als auch für Selbständige (Überwachung der Qualität des Angebots zum Schutz der Bevölkerung). Eine entsprechende Entwicklung ist sowohl für die Sicherheit der Patienten als auch für die Qualität der Pflegeleistungen von entscheidender Bedeutung.

Als Berufsverband wird der SBK für die Ausarbeitung von Gesamtarbeitsverträgen kämpfen und fordern, dass diese von sämtlichen Dienstleistern, die von der obliga­torischen Krankenversicherung anerkannt sind, zwingend abgeschlossen werden müssen (Schutz der Rahmenbedingungen für die Berufsausübung). Zudem fordert der SBK, dass das Gesundheitswesen, genauso wie die Sektoren Industrie oder Bau, von den dafür zuständigen Instanzen regelmässig in die Überwachung der flan­kierenden Massnahmen zum Schutz des Arbeitsmarktes einbezogen wird. Zusätzlich soll auch die künftige Gleichbehandlung von jetzigen Lohnbezügern und Migranten überwacht werden (Bekämpfen des Lohndumpings).

Schliesslich würde sich der SBK noch wünschen, dass sämtliche Anstrengungen unternommen werden, die nötig sind, um sicherstellen zu können, dass die Schweiz genügend Ausbildungsplätze im Gesundheitswesen bereitstellen und damit den Per­sonalbedarf selbständig abdecken kann und dass die Personalknappheit im Gesundheitsbereich ethisch vertretbar angegangen wird, um eine Sogwirkung, die durch eine Personalknappheit entsteht, zu vermeiden.

151 Kommentare zu «Das Gesundheitswesen profitiert von der Personenfreizügigkeit»

  • Peter Sutter sagt:

    Ich verstehe diese Angstmacherei nicht. Die Initiative lässt die Anzahl offen. Es liegt dann einzig an der Politik, ob sie lieber Fachpersonal oder Asylanten will.

    • Peter Meier sagt:

      Fachkräfte statt Asylbewerber: Zeigt mal wieder wie unsolidarisch und egoistisch viele Eidgenossen denken. Zum Glück gibts noch genügend aufrichtige Schweizer! In meinem Bekannten- und Verwandschaftskreis gibt es keinen, der diese Initiative annehmen wird.

      • Stef Burgmüller sagt:

        Werter, aufrichtiger Meier, ein Kontingent ist eine nach den Bedürfnissen festgelegte Menge. Das können Kartoffeln sein, oder eben wie in unserem Fall Arbeitnehmer.
        Ähnlich wie bei der SP und den Grünen, welche immer dann ein Kontingent an aufrichtigen Schweizern bereit halten, wenn es gerade opportun ist, oder um das Fähnchen in den Wind zu halten. Grundsätzlich arbeiten ausschliesslich aufrechte Schweizer in der Asylindustrie, welche ihr Kontingent an Asylanten ganz sicher einfordern werden, also keine Sorgen deswegen 😉

    • Henri Brunner sagt:

      Ohhh mein Gott!!
      Muss ich jetzt früher sterben, wenn ich ja stimme?

      • M.L.Reck sagt:

        Nein Hr. Brunner solange 5270 Personen aus dem Gesundheitswesen in der Schweiz arbeitslos gemeldet SECO G.7 im Dez. 2013 das selbe Baubranche 18 200 gemeldet dann frage ich wann wollen die, die Leute anstellen wen fort wärend günstigere vom Ausland dazu kommen und so verhält es sich überall. Ich 51 arbeitslos seit Okt. 2012 und nur Absagen.

  • Dr. Ranjit B. Mazumder sagt:

    UNFUG was dieser Herr herauslässt. Von ganzheitliche nationale Betrachtung und National-Ökonomie ist hier nicht viel zu spüren ! Fakt ist, dass die Schweiz immer mehr EU-Bürger importieren muss um eingewanderten zu pflegen ! EIN TEUFELS-KREIS ! Wenn man das nicht sieht ist man Blind oder einen PROFITEUR diese katastrophalen Situation. Fakt ist auch, dass die Schweiz immer schon seit dutzende von Jahren bei Bedarf immer aus dem Ausland gezielt die Besten Mitarbeiter haben rekrutieren können. Man sollte endlich aufhören Halb- und Unwahrheiten zu propagieren. Die Schweiz ist in Gefahr !

    • Hannes Walther sagt:

      Sie scheinen den Pflegebereich nur vom hörens sagen zu kennen. Aber was solls? Wie Peter Meier unten schreibt, scheinen die SVP Schreiberlinge schon an der Arbeit zu sein.

    • Eliane Garegli sagt:

      Herr Mazumder
      ich sehe das genauso. Wir brauchen das med. Fachpersonal nicht für uns Schweizer, sondern für die jährlich 80000 Neueinwanderer. So ein Mist, uns immer wieder zu erzählen, dass wir auf diese Fachkräfte angeweisen sind. Nicht WIR, sondern all die Eingewanderten sind darauf angewiesen. Wann versteht das der Staat endlich. 10000 Deutsche jedes Jahr heisst, mind. 100 Ärzte nur für die Deutschen – und so kann man alles auch auf die andern Berufsgattungen legen.Wie shcon geschrieben,wir haben immer die Leute bekommen,die wir wollten.CH ist zu atraktiv, als dass wir keine Leute bekämen

      • Urs Gujer sagt:

        Schon in den sechziger Jahren waren die zürcher Spitäler nicht mehr in der Lage, ohne ausländisches Personal zu arbeiten. Meine Verwandten wurden von kanadischen, indonesischen, deutschen und türkischen Schwestzern hervorragend betreut. Als Stationsschwestern mussten junge Schwestern schon nach zweijähriger Ausbildung herhalten, weil es nicht genügend schweizer Schwestern mit Abschluss gab. Dies alles vor grosser Zuwanderung. Die Initiative verhindert das Einstellen von ausländischen Fachkräften keineswegs. Also bitte am Boden bleiben.

    • Rene Kunz sagt:

      Mehr als Unfug. Märchenstunden ohne Ende, das Gesundheitswesen profitiert von der Personenfreizügigkeit und das ausschliesslich nur zugunsten von unseinheimischen Patienten um damit, das oben erwähnte, noch ein wenig mehr zu übertreiben

    • Erika Ruf sagt:

      Man kann es nicht besser sagen wie Dr. Mazumder,, ausser es kamen nicht immer die Besten. Es braucht Ausländer, um die Ausländer zu pflegen, hurrah.

  • Peter Meier sagt:

    Keine Sorge, die bezahlten SVP Schreiberlinge wetzen schon die Tippfinger!

    • will williamson sagt:

      Wenn Sie meinen, alle Befürworter einer kontrollierten Einwanderung seien SVPler, dann sind Sie auf dem berühmten Holzweg. Es gibt auch abseits von der SVP noch Leute, die im Interesse des Landes die offenen Scheunentore durch richtig dimensionierte Türen ersetzen wollen.

      • Es gibt „Gott sei dank!“ diejenigen, die noch nachdenken. Je mehr Ausländer, desto mehr Personal und wieder Ausländer benötigen wir! Es ist ein Schneeballsystem! Ich frage mich: Wurden die dafür bezahlt, dass sie das sagen, oder sind die wirklich so blöd. Glauben die an das, was sie sagen?
        Übrigens folgendes stand kürzlich in der Zeitung: In Kilchlberg wurde eine Seniorin im Altersheim von ausländischem Pflegepersonal (3 Pers.) ausgeraubt und getötet. Das ist bestimmt kein Einzelfall! Werden wir nicht alle mal alt? Brauchen wir das? „JA“ am 9.2. Ein Richtungswechsel ist dringend notwendig!!!!

      • W.Grämer sagt:

        Genau so ist es will williamson ,Ich habe für die nächste Generation Schweizerinnen und Schweizer mein Ja abgestimmt.Bin nicht in der SVP sondern Parteilos.

    • Ernst Hafner sagt:

      Über solche Aussagen darf man ruhig lachen, denn die Verdrossenheit muss ziemlich fortgeschritten sein, um immer den gleichgelagerten Blödsinn lesen zu „dürfen“ Bis jetzt sind nur bezahlte Studenten bekannt, die von Economiesuisse für deren Anliegen eingespannt wurden. Selbstverständlich bin ich offen, sollte die SVP Schreiberlinge gegen Entgelt suchen. Immerhin müsste ich mich nicht einmal verstellen, denn, obwohl parteilos aus Überzeugung, ist die SVP die einzige Partei in der noch einigermassen gesunder Menschenverstand vorherrscht, vor allem was die Ausländerpolitik betrifft.

    • Hans Wuersch sagt:

      Es soll auch Leute geben, die eine andere Meinung haben und vom niemandem dafür bezahlt werden.
      Schon mal darüber nachgedacht?

    • Michel Debrotti sagt:

      Ich werde weder von der SVP bezahlt noch bin ich deren Mitglied arbeite aber selber im Gesundheitswesen. Leider müssen Spitäler seit der Einführung der Fallpauschalen wirtschaftlich denken. Dies beginnt auch bei den Löhnen resp. dem Personal welches man dazu findet zu wirken. Wäre ein grosser Bedarf und man würde hohe Löhne zahlen dann würde man langfristig mehr Personal im Bereich Pflege ausbilden. Eine vier Jährige Lehre mit Abschluss sollte reichen für den Bereich care.
      Stimmt JA im Februar und Wehrt Euch endlich!

    • Andreas Ungricht sagt:

      Ja, ich bin SVP`ler, aber ich werde sicher nicht bezahlt. Ich habe auch über 4000 Flyer verteilt und einige Plakate aufgehängt, auch das ohne Bezahlung. Ich mache das auch nicht für die SVP, sondern zu Gunsten des Mittelstandes, der immer mehr in Bedrängnis kommt.

    • mary popins sagt:

      herr meier , ihnen ist wohl entgangen , dass menschen aus den verschiedensten parteien ein JA einlegen werden . allen voran die grünen, auch wenn sie , aus welchen gründen auch immer, nicht dazu stehen öffentlich . ich selbst , parteilos,werfe auch ein JA ein . die SVP bashing masche bringt nichts mehr . bringen sie gute besser argumente.

    • Ruth Singer sagt:

      @ Peter Meier: Wenn Sie keine anderen Argumente haben, die für eine Ablehnung sprechen, als unqualifizierte Hetztiraden gegen die SVP, dann seien Sie gewiss, dass Sie damit viele Unschlüssige zu einem JA bringen werden!
      Übrigens: Je mehr Einwanderer, umso mehr Pflegepersonal brauchen wir!

    • Stef Burgmüller sagt:

      Sind es nicht eher die aufrechten Bürger, welche sich grosse Sorgen um ihr Land machen
      werter Meier?

  • Hans - Ulrich Vogt sagt:

    Als Gewerkschafter fahren Sie natürlich eine Angstkampagne um ihre Pfründe zu erhalten. Sie verschweigen aber tunlichst, das es vor der PFZ probelmlos möglich war ausländisches Pflegepersonal zu rekrutieren. Solidarität mit den inländischen 50 + und den Jungen ist ihnen fremd. Ihr Klientel arbeitet ja in einer geschützten Werkstatt. Lohndumping und Verdrängen aus dem Arbeitsmarkt ist in ihrer Branche unbekannt. Die flankierenden Massnahmen kann man in der Pfeife rauchen. Wie die Kriminallitätsstatistik und der „Inhalt“ unserer Gefängnisse zeigt ist ja nicht einmal eine Grenzüberwachung möglich

  • Roland Steiner sagt:

    Erst die Falschentwicklungen im Gesundheitswesen geben den Argumenten recht. Die Schweiz hat über Jahre die Ausbildung von Ärzten vernachlässigt. Jetzt wird gejammert, dass es zu wenige davon hat.
    Zuätzlich wurden die Ausbildungen im Pflegebereich immer mehr verakademisiert. Die Anforderungen an die Schulbildung und Ausbildung werden immer höher geschraubt. Gleichzeitig ist man aber nicht bereit, entsprechende Löhne zu bezahlen. Ich bin überzeugt, dass es viele fähige Leute hätte die im Pflegebereich arbeiten würden, dies aber leider nicht tun können, da sie theoretisch etwas schwächer sind.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Tja, also an den grandiosen Arbeitsbedingungen liegts wohl nicht
    dass im Pflegebereich so viele Stellen durch „Aus-länder“ besetzt werden müssen,
    welche ihrerseits ebenfalls aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen in ihren Herkunftsländer
    aus den dortigen medizinischen Berufen abwandern.
    Wurzelbehandlung der Probleme irgendwo in Sicht?
    Nein, man hätte schon vor Jahren aus dem deutschen Pflegenotstand was lernen können!

  • will williamson sagt:

    Jetzt tut der auch noch so als ob die Schweiz luft- und wasserdicht abgeschottet werden soll. Es steht ja nicht zur Diskussion, dass niemand mehr einwandern darf. Aber die Einwanderung soll wieder gesteuert und kontrolliert werden können. Damit die Sache optimal läuft, müssen wir eben dort den Zuzug zulassen, wo er gebraucht wird. Das müsste sich eigentlich mit einer einjährigen Vorausplanung, anhand derer die Kontingente festgelegt werden, bewerkstelligen lassen.

    • Mit ihrem Lieblingswort “ Abschottungsinitiative“ zeigen die Gegner der MEI, wie dumm sie sind. Überall wo sie auftreten, sei es im Fernsehen oder In den gedruckten Medien sprechen sie dieses Wort als erstes, besonders betont, mit gespitzten Lippen und einer dämlichen Mimik in den Bildschirm, das es einem fast weh tut.“ Economiesuisse“ hat wahrscheinlich alle in einen Kurs geschickt und sie mussten zu Hause vor dem Spiegel üben. Die Initiative sagt mit keinem Wort, dass niemand mehr in die Schweiz kommen kann. Die Einwanderung muss jeder Staat steuern können, sonst geht er unter!!!!

      • Martin Ender sagt:

        Meine Güte!!! Wenn ich mir all dieses Gerede hier im Anhang ansehe wird sehr schnell klar, wie „unwillkommen“ AUSLÄNDISCHE Profis in der Schweiz im Grunde sind!!! „Ausländische Ärzte und Pflege bräuchte man nur, um die die Ausländer versorgen zu lassen“. Warum macht man die Grenzen nicht ganz einfach zu, wenn einem DIE AUSLÄNDER den Spaß am Schweizer Leben so verderben? Grenzen zumachen, niemanden mehr rein lassen und schon ist das Problem gelöst.
        Je länger man sich mit dem Thema befasst….: In Saudi Arabien ist man als Ausländer ebenfalls Mensch 2ter Klasse. Religion als Ausrede!

  • Ernst Rietmann sagt:

    Ein richtig guter und bemerkenswerter Kommentar, der gerade im Pflegebereich das Problem auf den Punkt bringt. Die Schweiz unternimmt (wie übrigens auch bei der Ärzteausbildung) seit Jahren zu wenig, um genügend Ausbildungsplätze im Gesundheitswesen bereit zu stellen. Die bürgerliche Mehrheit weiss dies seit vielen vielen Jahren und macht nichts. Der Oberhammer ist nun, dass genau bekannt ist, dass unser Gesundheitssystem (z.B. Spitäler, Altersheime etc.) ohne AusländerInnen zusammen krachen würde. Was macht die SVP? Sie greift solche AusländerInnen grundlos an und nennt sie Schmarotzer!

    • Peter Schmid sagt:

      @Rietmann. Spricht denn irgendwer von Ausweisung? Oder von völliger Abschottung? Eine Annahmne der Initiative beinhealtet weder das Eine noch das Andere. Unser Gesundheitssystem würde also ganz bestimmt nicht zusammenkrachen! Und ja, ich wäre sofort dafür mehr Schweizer auszubilden, denn es gibt genügend junge Schweizer die gerne Medizin studieren würden aber dies „dank“ dem NC nicht können.

    • Eliane Garegli sagt:

      Herr Rietmann – Die Spitäler sind mit 90% ausländischen Patienten besetzt – Es werden sogar ausländische Kräfte geholt, damit dieses ausländischen Patienten eine tolle rundum Versorung erfahren können.Es ist ein Hohn.Die Schweizer können sich bald nicht mehr in ihrem CH Deutsch ausdrücken,weil ja niemand mehr DH Deutsch spricht.Aber für die Ausländer holt man extra Leute,die ihr Sprache sprechen, rein – Damit der ausländische Patient sich ganz,ganz wohl fühlt und ganz,ganz lange im Spital sich verwöhnen lassen darf. Im Gegenzug dürfen WIR aber keinesfalls mehr UNSERE Sprache reden!Pfui Schweiz

  • Naseweis sagt:

    Weil im Gesundheitswesen immer mehr Personal benötigt wird,entspricht die Personenfreizügigkeit einer Notwendig­keit
    Es ist schon erstaunlich mit welchen Argumenten und Halbwahrheiten uns von vielen Seiten die ungezügelte Einwanderung schmackhaft gemacht wird.
    Auch wenn ich damirt rechnen muss das mein Beitrag gelöscht wird es ist doch Fakt;in unseren Spitälern, Arztpraxen und bald auch Altersheimen/Pflegeheimen sind längst nicht nur Schweizer anzutreffen. Wenn ich mich jeweils im Wartebereich im Unisptal aufhalte stelle ich immer wieder fest das ich oft als Schweizerin in der Minderzahl bin.

    • Ernst Rietmann sagt:

      Dass Sie aber seit vielen Jahren nicht nur im Uni-Spital kaum von schweizerischen Ärzten und im Spital von schweizerischem Pflegepersonal behandelt werden/wurden, erwähnen Sie hier mit keinem Wort. Sie stören sich lediglich daran, dass Sie im Wartebereich in der Minderheit sind! Ebenso interessiert es Sie nicht, dass manches Spital ohne ausländische Angestellte (Ärzte, Pflegepersonal) schliessen und/oder nur mit reduziertem Betrieb arbeiten müsste.Dann wären Sie aber der Erste, der sich sofort beklagen würde. Warum beklagen Sie sich nicht, dass Sie von AusländerInnen behandelt/gepflegt werden?

      • Michel Debrotti sagt:

        Rietmann, Wir diskutieren gerade welche Spitäler aus Kostengründen zusammengelegt werden sollen und OB und welche Spitäler welche speziellen Eingriffe vornehmen. Es war mal ein Ansatz da dies zu regulieren damit kleinere Spitäler mit weniger Erfahrung auf Spezial Gebieten nicht komplexe Eingriffe vornehmen nur um die CV der Oberärzte zu füllen (Ausnahme Notfall). Also sollen es weniger Spitäler werden aber mehr Personal? Im Notfall in Basel sitzen pro Aufnahmen 10 pseudo Kinder Notfälle weil die Ausländer kein Kinderarzt mehr haben und mit jedem Seich in Spital rennen!

      • Peter Schmid sagt:

        Artikel hier im Tag vor ca. 1 Jahr: Anteil der ausländischen Spitalärzte in der Schweiz 25%. Ausländeranteil in der Schweiz offiziell ca 24% (ohne Sans-Papiers und Illegale). Ist ja nur logisch brauchen 80’000 Einwanderer pro Jahr auch wieder mehr Ärzte und Pflegepersonal welches dann wieder von irgendwoher rekrutiert werden muss.

  • Naseweis sagt:

    auch dieser Betrag wird vermutlich wieder gelöscht werden!
    Hinzu kommt es oft, dass Zuwanderer aus einigen Ländern längst nicht dieselbe Gesundheitsvorsorge geniessen wie wir und deshalb wenn sie hier sind, einiges an nachholbedarf haben.

  • Roland K. Moser sagt:

    „…Das Gesundheitswesen profitiert von der Personenfreizügigkeit…“

    Das stimmt nicht. Unser Gesundheitswesen hat mit 6 Millionen Einwohnern auch funktioniert.

    Die Qualität des Gesundheitswesen hat keinen Zusammenhang mit der Überbevölkerung. Die allgemeine Lebensqualität aber schon.

  • Pius Tschirky sagt:

    Gestern las ich in den Nachrichten, dass Oesterreich -welches wohl unter Arbeitslosigkeit leidet und auch Probleme hat mit dem Pflegepersonal -anfängt Arbeitslose zu Pflegekräften auszubilden. Ich bin mir sicher, dass das auch in der Schweiz eine Option wäre, aber der politische Wille scheint wohl zu fehlen. Im Gegenteil! Man versucht die Sache mehr und mehr zu „verakademisieren“. Meine Mutter hatte keine speziellen Kenntnisse in der Pflege! Dennoch hat sie während 2 Menschen während Jahren zu Hause gepflegt! Wie auch überall ist eben auch in der Pflege geseunder Menschenverstand gefragt!

    • W.Grämer sagt:

      Gute Praktiker sind besser als schlechte Theoretiker.

    • Ingmar Eckhardt sagt:

      Klar kann jeder einen Menschen irgendwie am Leben halten. Dennoch gibts Studien die zeigen, dass die 30-Tage-Sterblichkeit chirurgischer Patienten um 6% sinkt, wenn der Anteil von Pflegekräften mit einem pflegewissenschaftlichen Bachelor von 0 auf 10% steigt. Und der Effekt geht so weiter, nachgewiesen bis 60%, darüber nur noch nicht signifikant nachgewiesen, weil er dann geringer wird.
      Aber wie gesagt, ich bin da für Wahlfreiheit, wer lieber an seinen Überlebenschancen spart, dem will ich das nicht nehmen. Man kann Pflege auch komplett ablehnen, auch das steht jedem frei!

  • Martin sagt:

    Ausgerechnet die Gewerkschaft der Gesundheitsbranche redet von Abschottung,, Wer den Berufszugang zu seinem Beruf so stark abschotten kann, wie die Angestellten der Gesundheitsbranche, hat gut lachen und keine Konkurrenz zu fürchten.

  • Stefan W. sagt:

    Entscheidend ist Ihr letzter Absatz: Die Schweiz hat die Personenfreizügigkeit dafür missbraucht, an der Ausbildung der eigenen menschen zu sparen, und stattdessen fertig ausgebildete Fachleute zu importieren. Daran wird sich ich nichts ändern. Es ist etwas blauäugig anzunehmen, dass die von Ihnen geforderten „Anstrengungen“ unternommen werden, solange genügend billige Fachleute einwandern. Das ist das Dilemma, in dem wir stecken: Wir können zwar die PFZ gut finden, aber wir finden das schlecht, was die Profitorientierten daraus gemacht haben. Und daran können wir nichts ändern.

  • Peter Müller sagt:

    Herr Théraulaz, wir brauchen nicht 80’000 neue Pflegefachpersonen, Ärzte und Ingenieure pro Jahr. Es reicht vollkommen, wenn etwa 10’000 selektiv ausgewählte Berufsleute (u.a. auch Pflegepersonal) einwandern. Wenn mittelfristig 10 Mio. Menschen in der CH leben, sollen dann jährlich 200’000 Leute einwandern um die Pflege etc. sicher zu stellen? Stichwort Schneeballeffekt! Finden Sie es fair, dem Ausland die Pflegefachleute & Ärzte abzuziehen resp. abzuwerben? Ziemlich egoistisch. Daher bin ich für selektive resp. eine massvolle Einwanderung.

    • Michel Debrotti sagt:

      Deswegen werben Spitäler aus dem Raum Baden-Württemberg aktiv Aertze und Fach Spezialisten wieder aus der Schweiz ab. In Griechenland wird gar kostenloses Wohnen in Villa am Meer und Steuerfreiheit (Zahlt ja eh keiner) für Landärzte geboten. Die KV Baden-Württemberg hat für das Quartal 1 dem Hausarzt für die Rundumversorgung eines Patienten mit unbegrenzten Beratungen, Untersuchungen, EKG’s, Hausbesuchen, Labor, Verbände, Injektionen, Infusionen etc. die stolze Summe von EUR 12,51 PRO MONAT als flat rate ausgezahlt. Stimmt ein klares JA und hört auf zu Jammern!

  • diva sagt:

    reine panikmache! ausländische pfleger und pflegerinnen gab es schon VOR der PFZ und kaum ein beamter würde einer ausgewiesenen pflegekraft, die hier in ihrem beruf arbeiten würde, die aufenthaltsbewilligung vorenthalten.
    man muss differenzieren: unter der masse von menschen, die hier einreisen und zu allererst mal unser sozialsystem (miss)brauchen, sind die wenigsten überhaupt fähig in so einem beruf zu arbeiten. viele solcher «asylanten» sind nicht mal als putzfrau zu gebrauchen, weil auch es auch dort die ansprüche gestiegen sind und die kunden nicht alles tolerieren.

  • B.W. sagt:

    Das ist doch ein Witz… Je mehr Ausländer, desto mehr Spitalpaitienten, desto mehr Personal (Ausländer) wird benötigt. Ein Teufelskreis.

    • Hannes Walther sagt:

      Wer brauch medizinische Leistung? Meist ist es nicht die arbeitende Bevölkerung, sondern die Alten. Also stimmt Ihre Aussage schlicht weg nicht! Aber Ihre Aussage ist eben SVP-mässig kurz und einfach!

  • Andras Keller sagt:

    Herr Théraulaz, es ist richtig, dass unser Gesundheitswesen immer mehr Personal benötigt. Aber sind Sie ernsthaft der Meinung, dass dort im Gesundheitswesen immer weniger Personal benötigt, wo unser Personal her kommt? Was machen die Leute dort, wo Ärzte und Pflegepersonal abwandern um im der Schweiz zu arbeiten? Halten Sie es für moralisch korrekt, dass wir anderen Ländern das medizinische Personal „wegkaufen“? Damit wir bei uns Tieflohnpersonal haben können, müssen andernorts vielleicht Menschen sterben.

  • Florian Lütscher sagt:

    Aber nei au, Herr Théraulaz, wie naiv. Sie „würden sich wünschen“, dass die Schweiz genügend Ausbildungsplätze bereitstellt, um den Bedarf an Personal selbständig zu decken. Das „würde“ ich mir auch wünschen, nur die Spital- und Gesundheitsdirektoren werden das anders sehen. Ausbildung kostet ja, mit der PFZ können sie aus einem Heer von arbeitswilligem, fertig ausgebildetem Pflegepersonal wählen. Also, waseliwas stimmen wir am 9.Feb.um wenigstens die Chancen, dass wieder vermehrt in der CH ausgebildet wird, zu verbessern? Wer Ausbildung hier in der Schweiz will, stimmt natürlich Ja.

    • Sutter Philipp sagt:

      Perfekt vormuliert.
      Ich hoffe das leuchtet jetzt dann doch auch noch den letzten Linken und eventuell sogar noch dem einten oder anderen Journalisten ein.
      Ja am 9. Februar

  • Ernst Hafner sagt:

    Immer die gleiche blödsinnige Leier,“ der, die, das braucht“. Kein Mensch verlangt, dass keine Ausländer mehr rekrutiert werden können. Wenn ihr nicht bessere Argumente bringen könnt, werdet ihr hoffentlich noch von vielen Leuten durchschaut. Unqualifizierte Aussagen erhärten mein JA zur Initiative noch mehr, obwohl dies eigentlich nicht mehr möglich ist. Herr Theraulax, Sie bringen nichts neues, alles x-fach gehört und nicht wahr, ein bisschen origineller sollten Sie schon argumentieren können. Leute die sich mit Blogs hervortun wollen, sollten mehr bieten können. Politik ist nicht das Ihre.

    • Ernst Hafner sagt:

      Sollte denn der obige Kommentar noch veröffentlicht werden, hätte es natürlich heissen sollen;“Wirtschaft ist nicht das Ihre, anstelle von Politik

  • A. Manser sagt:

    Die Schweiz soll nicht mehr krampfhaft am Numerus Clausus festhalten und eigenen Nachwuchs besser ausbilden. Die Jugendlichen und Studenten würden es danken! Im Ausland werden verhältnismäßig viel mehr Ärzte ausgebildet!

    Für jugendliche sollte der Einstieg in einen Pflegeberuf erleichtert und besser anerkannt werden – zudem sollte mehr investiert werden in die Anerkennung des Berufstandes! Es kann nicht sein, dass wir in Pflegeberufe nur noch ausländisches Personal finden (weil qualifziert sind die meisten in der Altersplfege nicht!) Es gibt genügend arbeitslose Jugendliche!

  • Berta sagt:

    Durch meine Freundin habe ich in die Personalpolitik des Gesundheitswesens Einblick& langjährige Pflege meines hochbetagten Vaters,erhalten.Haasträubende Erfahrung gemacht!Diese Zustände möchte ich nicht als evtl.Pflegefall erleben!Meine Bekannte arbeitete 15 Jahre im selben Pflegeheim.Ihr wurde ein unqualifizierter (menschlich)Vorgesetzter aus ex-Jugoslawien vorgesetzt.Seine Unmenschlichkeit gegenüber den Pflegebedürftigen konnte sie nicht akzeptieren.Fazit sie wurde gemobbt,Stellenwechsel,arbeitet heute zufrieden in Heim mit inländischem Pflegepersonal.Wollen wir diese Zustände weiterführen

  • A. Meier sagt:

    Das verstehe ich jetzt nicht: Wozu Ausbildungsplätze im Gesundheitswesen bereitstellen? Warum unsere CH-Jugend überhaupt noch ausbilden?
    Viel zu teuer. Das Menschenmaterial kriegen wir doch viel billiger aus der EU, insbesondere aus deren Ostgebieten. PFZ sei dank.

  • Ratthon sagt:

    Wir müssen halt einfach Laboranten und Pflegerinnen in einer 1-jährigen Schnellbleiche zum Abschluss bringen, wie dies in gewissen Ländern der Fall ist, wo hier dann der Abschluss als gleichwertig einer mehrjährigen Ausbildung in der Schweiz anerkannt wird. Gibt dann sicher nicht dieselbe Qualität, aber ganz so schlimm ists auch nicht.

  • Brunhild Steiner sagt:

    „Schliesslich würde sich der SBK noch wünschen, dass sämtliche Anstrengungen unternommen werden, die nötig sind, um sicherstellen zu können, dass die Schweiz genügend Ausbildungsplätze im Gesundheitswesen bereitstellen und damit den Per­sonalbedarf selbständig abdecken kann und dass die Personalknappheit im Gesundheitsbereich ethisch vertretbar angegangen wird, um eine Sogwirkung, die durch eine Personalknappheit entsteht, zu vermeiden.“
    Alles seit Jahrzehnten bekannt aber man setzt lieber auf Akademisierung,
    Menschen sie sich für Pflege begeistern hätte es genug.

  • S, Meier sagt:

    Bildet endlich junge SchweizerInnen aus.

    • Ernst Hafner sagt:

      Richtig, unsere moralisch und fachlich überforderte Bundesrätin Sommaruga appelliert an die Wirtschaft ihren Verpflichtungen nachzukommen. Heuchlerischer oder blauäugiger kann man sich diesbezüglich nicht äussern. Eine Ohrfeige an alle verantwortungsvollen Bürger, denen nicht der Mammon der Wirtschaft das Hauptanliegen ist, sondern die Lebensqualität in all ihren Facetten. Unser älteste Tochter, obwohl die schlechteste Zeugnisnote 5, mit selbstsicherem Auftreten, musste etwa 25 Bewerbungen schreiben, bis sie eine Lehrstelle als kaufmännische Angestellte erhielt.

  • Erich Meier sagt:

    Einmal mehr wird das alte sattsam bekannte Märchen vom Mauerbau um die Schweiz neu aufgewärmt (gähn !). Dabei geht es nicht um den generellen Stopp der Einwanderung, sondern nur darum, dass die Schweiz wieder selber bestimmen kann, wen wir brauchen und wen nicht. Die Pflegeversorgung ist so oder so nicht infrage gestellt. Die Gegner missbrauchen solche sinnlosen Ängste, um weiterhin von gedrückten Löhnen, gepushten Mieten usw. zu profitieren.

    • Josef Marti sagt:

      Sie haben es auf den Punkt gebracht. Das CH-Volk ist mit der PFZ dem nomadisierenden internat. Kapital bzw. deren lobbyierenden Politikern zünftig auf den Leim gekrochen, denn die Multis haben zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen, indem sie einerseits die Hochpreisinsel haben und anderseits EU-weit überschüssiges Personal optimal verschieben und somit die Lohnquote zugunsten der Gewinnquote (steigende Mieten und Profite) drücken können.

  • P. Sutter sagt:

    Wegen der Personenfreizügigkeit braucht es ja so viel Personal. Dieses Fass ohne Boden gilt es zu verhindern. Zum Glück für Sie ist Blindheit nicht strafbar.

  • Aeschlimann Daniel sagt:

    Pierre Thèraulaz, ist doch logisch das es immer mehr Arbeitskräfte braucht im Gesundheitswesen,Wenn alle Jahre 80 000 Leute einwandern.Da braucht mann nicht so schlau zu sein.
    Und wer zahlt? Die Arbeiterschaft,Familien,wo ihre Krankenkasse nicht mehr selber bezahlen können.
    Letzlich dann doch wieder Vater Staat.Weniger Wachstum,wenigerPersonal,weniger Kosten.

  • Claus Koch sagt:

    Lieber Herr Théraulaz. Die Tatsache, dass Sie in Ihrem Aufsatz flankierende Massnahmen fordern, zeigt doch deutlich, dass am heutigen Modus operandi etwas nicht stimmnt. Wenn Pflegepersonal fehlt, kann man es auch nach der Annahme der Initiative weiterhin im Ausland rekrutieren. Von Abschottung ist im Initiativtext nirgends die Rede. Was die Initiative erreichen möchte, ist die autonome Steuerung der Einwanderung durch die Schweiz statt durch die EU. Dann braucht es auch keine flankierenden Massnahmen als Pflästerlipolitik.

  • Daniel Tannacker sagt:

    Ja, klar profitiert das Gesundheitswesen von genügsamen, in grosser Zahl verfügbaren Billig-Arbeitskräften. Aber der Ansatz, eigene Probleme (zuwenig Medizin-Studienplätze, zu tiefe Löhne für Pflege) zu verleugnen und mit Massenimporten zu überdecken ist trotzdem nicht nachhaltig, und deshalb, wenn immer möglich zu vermeiden.

  • Anton Keller sagt:

    Wenn wir bis 2007 eine schlechte medizinische und pflegerische Versorgung gehabt hätten, hätte ich die Einwände verstanden. Wir zahlen aber heute bei etwa gleichbleibender Qualität viel höhere Krankenkassenprämien (pro Kopf!). Wo ist das Geld hingegangen? Die Ärzte und Spitaler haben um die Auslastung zu erhöhen die Nachfrage erhöht. Der Patient wird sicherlich dem Arzt nicht widersprechen, wenn er die Mehrkosten nicht selbst bezahlen muss. Gesundheitsexperten sagen dem „induzierte Nachfrage“. Mit einem Ja bei der MEI sorgen wir dafür, dass die Krankenkassenprämien nicht weiter explodieren.

  • K.A. Barett sagt:

    Das Dilemma ist komplett. Niemand weiss wirklich, was passieren wird, wenn die Initiative angenommen wird. Das Gleiche giilt für das Gegenteil. Die Öffnung der Märkte ist ein Faktum, die Personenfreizügigkeit integraler Bestandteil davon. Die Büchse der Pandora ist offen. Den Deckel wieder darauf zu setzen und festzuklopfen, wird nicht einfach sein. Die Initianten haben natürlich recht, wenn sie argumentieren, dass die Pfz nicht nur die Lösung des Problems ist, sondern ein Teil des Problems selbst. Brisant: Eine Annahme der Initiative behindert den Zuzug aus Problemregionen nicht.

  • klauz sagt:

    Migration hat Vorteile! Aber hört endlich auf die Nachteile zu verleugnen!

  • Beat sagt:

    Da wird aber locker unterschlagen, dass in den Arztpraxen und Spitälern überproportional viele MigrantInnen anzutreffen sind. Kein Wunder müssen wir auch vermehrt Fachkräfte dafür rekrutieren.

  • Reto Kleinstein sagt:

    Lächerlich was alles gelogen wird. Schon einmal etwas von der Arbeits Bewilligung C gehōrt. Frūher funktionierte dies auch einwandfrei. Nur wer ein Arbeits Platz hier hatte durfte sich Niederlassen . Wer ihn verlohr musste gehen falls er nichts neues fand. Wir Basler kennen dies aus den 80 Jahren nur zugut. Dies ist wieder dringend für die EU einzuführen. Fachkräfte können genauso einreisen, vorausgesetzt sie haben eine Stelle. Die SVP Abstimmung reguliert nur und verhindert lediglich das jeder einfach mal so auf gut Glück in die Schweiz Einreisen und sich Niederlassen kann und wir bezahlen!

    • Peter Meier sagt:

      Was Sie schreiben ist Blödsinn: Die C-Bewilligung ist eine Niederlassungsbewilligung. Ich habe so eine C-Bewilligung und sollte ich meine Stelle verlieren kann mich niemand einfach so aus dem Land jagen wie Sie das beschreiben. Ich habe eine CH Ehefrau und ein CH Kind. Ausserdem gehört mir ein Haus, das auf CH Boden steht! Die C-Bewilligung ist die Vorstufe zur Einbürgerung und ich werde das schnellstmöglich tun per „erleichtertem Einbürgerungsverfahren“. Und dann werde ichendlich auch abstimmen dürfen!

    • K.A. Barett sagt:

      @Kleinstein: Es ist richtig, was Sie schreiben. Der Inhaber einer mittelständischen Maschinenfabrik hat mir kürzlich unter vier Augen gesagt, dass er seine Belegschaft, die sich zu rund siebzig Prozent aus Mitarbeitern mit deutschem Pass zusammensetzt, grösstenteils noch unter dem Regime der Kontingente rekrutiert habe. Er wird ja stimmen, will das aber nicht breit kommunizieren.

  • Mero sagt:

    Wie in jedem anderen Anti-MEI Artikel wird hier die Kontingentierung tunlichst verschwiegen und dafür die flankierenden Massnahmen als Allerheilmittel hoch gelobt. Wo genau waren die flankierenden Massnahmen die letzten 10 Jahre?

    • Peter Meier sagt:

      Wurden leider von der SVP torpediert! Komisch oder? Ich dachte die setzen sich als Volkspartei für die CH Bevölkerung ein…..

      • markant sagt:

        Herr Meier, könnten sie etwas konkreter werden, wenn sie schon Anschuldigungen machen. Meines Wissens gibt es nur auf dem Bau flankierende Massnahmen und die funktionieren auch dort nicht, trotz aufwändigen Kontrollen und Verwaltungsaufwand.

        • Stef Burgmüller sagt:

          Dass die Flankierenden auf dem Bau nicht funktionieren liegt an den zu kleinen Boni welche die
          „Aufrechten“ unter den Arbeitgeber den Gewerkschaftern pro Fall zahlen zahlen, welche einen Teil dieser Boni wiederum der SP abgeben müssen.
          Das dämpft den Arbeitseifer der Gewerkschafter deutlich, darum ein Ja zur MEI und wir haben wieder ein griffiges Instrument um die Zuwanderung zu kontrollieren.

      • W.Grämer sagt:

        Genau Meier es ist die einzige Partei die sich für das Ch Volk einsetzt.Anmerkung: bin Parteilos.Im Gegensatz zur SP die früher einmal eine Arbeiterpartei war und die jetzt mit ausländischer konkurrenzierung den Ch Arbeitsplatz mit Lohndumping gefährdet. 9.Februar Ja schon abgestimmt.

  • tsigrist sagt:

    Klar braucht es mehr Personen im Gesundheitswesen, wir haben ja auch mehr Die einwandern. Es ist ein Kreislauf, deshalb JA am 09. Februar!

  • Remo Schnellmann sagt:

    Wenn all die Drohungen der Gegner nur zu 5% stimmen würden, hätte ich nein gestimmt.

  • Wyss Hans-Rudolf sagt:

    Wir brauchen ausländisches Pflegepersonal, damit sie die Ausländer im Schweizerspital pflegen können. So geht das!

  • Peter Becker sagt:

    Hort doch auf mit diesen lächerlichen Behauptungen. Wir wollen keine Armutsasylanten und Kriminaltouristen mehr. Wollt ihr die Schweiz zum 3. Weltland herunter degradieren? Demnach ein JA am 09.02.2014

  • Mario sagt:

    Es gab immer Ausländische Mediziner und Kranken-Schwestern in der Schweiz! Schon lange vor der PFZ.
    Wir können die holen die wir brauchen. Es gibt mehr Bewerber als Stellen.
    Jedoch sollte man auch eine soziale Verantwortung gegenüber den Ländern wo die ärzte dann fehlen übernehmen. In Griechenland, Rumänien z.B. fehlen die Mediziner nun haufenweise! Einer der vielen Nachteile dieser Sinnlosen Wanderbewegungen.

  • markus roth sagt:

    wenn die schweiz selber entscheidet wer und wieviele leute in die schweiz kommen zum arbeiten, gehen wir überhaupt kein risiko ein zuwenig pflegepersonal (oder auch andere mitarbeiter) zu bekommen. wir können es selber steuern !. auch werden bereits hier arbeitende nicht diskrimminiert, denn sie können problemlos weiter arbeiten. es ist keine „abschottungs“ initiative, wir sind auch keine insel und waren nie eine. das sind rethorische leere worthülsen. in der schweiz konnten immer grenzgänger und andere personen arbeiten. es ist eine reine frage der macht ob die EU oder CH entscheidet.

  • Peter Meier sagt:

    Die Intitaive ist von Anfang an nicht durchdacht und bietet keine Lösungen. Im Gegenteil! Wie sinnvoll kann es sein, bestens integrierte Ausländer, die seit Jahren oder gar Jahrzehnten hier leben, auf dem Arbeitsmarkt zu diskriminieren (Schweizervorrang nicht Inländervorrang!!)?? Gleichzeitig will die SVP die Einbürgerung weiter erschweren. Das wäre dann ein Teufelskreislauf und ist in meinen Augen einfach nur ausländerfeindlich. Die SVP hat eine ganz hässliche Fratze!

    • a.semadeni sagt:

      Bravo, direkt auf dem Punkt gebracht!
      95 % der hier „ja sager „sind auf dem Holzweg vom vorvorigen Jahrhundert!

    • ch.debuissy sagt:

      @Meier hoffentlichist es ihnen bewusst, dass sie immer den gleichen Blödsinn wiederkäuen. Ihre sog. bestens integ.Ausländer dürfen ja bleiben, schweizervorrang gilt nur für Neubesetzung. In Amerika gilt schwarz vor weiss, und es funktioniert sogar. Das SchweizerBürgerrecht ist viel zu billig zu haben. Versuchen sie einmal Bürger von Israel, Monte Carlo,Fürstentumlichtenstein zu werden. Da gehen ihnen die Augen auf – sie würden das sicher rassistische Diskriminierung nennen.

    • Stef Burgmüller sagt:

      Bestehen da evtl. berechtigte Zweifel nicht eingebürgert zu werden, da sie offensichtlich aus persönlichen Gründen gegen die MEI sind werter Meier!

  • Alex Wetter sagt:

    chabis – je mehr wir sind desto mehr brauchen wir – es geht auch anders und zwar je weniger wir sind desto weniger brauchen wir – um dies zu verstehen, braucht niemand einen Doktor Titel – es gibt sicherlich Zweige in unserer Wirtschaft wo wir ohne Ausländer nicht funktionieren können – dies heisst nicht, dass wir bald zwei Millionen Ausländer haben müssen – heute haben wir ja schon eine Million zu viel im Land

  • Dr. Med. sagt:

    Unser Gesundheitssystem würde komplett zusammenbrechen ohne die vielen Ausländer die hier arbeiten. Schon mal davon gehört dass auch wir Schweizer immer älter werden und viel die bessere med. Versorgung und neue Therapuen kriegen? Das liegt nicht an den Ausländern! Bei mir in der Hausarztpeaxis ist der überwiegende Teil immer noch Schweizer und ältere Leute, weil diese den Arzt auch mehr brauchen. Was soll also das Ganze? All diese ausländerfeindlichen Schweizer sollen doch mal ihr Hirn anstwllen und die Augen öffnen, den Aerztemangel haben wir schon heute, auf dem Land aber auch schon in den Städten. Wenn man alle Ausländer wegdenkt, wo blieben wir dann? Und vergesst nicht, das wird nur noch schlimmer, weil immer weniger Deutsche kommen und die, die bei uns sind, wieder zurückgehen!

    • Joe Amberg sagt:

      Quatsch. Der Ärztemangel ist zu 100% selbstverschuldet durch einen vorsätzlichen Numerus Clausus, für den die Politiker in Bern verantwortlich sind. 500..800 Schweizer können jedes Jahr nicht Arzt werden weil die Schaffung der notwendigen zusätzlichen Ausbildungsplätze systematisch verhindert wird. „Es ist ja viel billiger fertig ausgebildete Ärzte zu importieren.“
      Eine absolute Frechheit!!

    • W.Grämer sagt:

      Lieber DR.Med wenn ich in ein Caffe oder Geschäft gehe und ich meine Muttersprache spreche und nicht verstanden werde,weil sie meine Dialekt nicht verstehen hört bei mir die Liebe auf .Ich fange doch nicht an Hochdeutsch zu sprechen weil sie mich nicht verstehen gaths nu. Zudem hat die Schweiz auch gelebt vor dieser Masseneinwanderung auch das Lohndumping war kein Problem. Februar JA

    • Berta sagt:

      Sie sind bestimmt KEIN Arzt!Ich kenne einige Jugendliche,welche gerne Medizin studiert hätten,doch eben,der numerus clausus gilt nur für die Schweizer!!!!Die Ausbildung in der Schweiz hinkt,oh wundersam, total am Bedarf unserer Bevölkerung vorbei!Der Ansturm auf die Gymnasien hat sich in den letzten 15 Jahren massiv verstärkt& um an die Unis ranzukommen wird es immer drastischer!Da machen wir seit dieser Zeit alles total falsch& jetzt wird die Rechnung präsentiert!Dasselbe ists bei der Ausbildung zur Pflege,immer höhere Anforderungen,Papierkram,Vorträge erarbeiten anstatt Praxis!daliegt Haken

    • Stef Burgmüller sagt:

      Als „Dr.Med.“ sollten ihnen eigentlich der Begriff ‚Kontingent‘ nicht so fremd sein, um damit die ‚benötigte Menge‘ zu assoziieren werter Dr. Med. 😉

  • Niklaus Hubacher sagt:

    Diese Schlussfolgerung entbehrt jeder Logik! Mehr generiert immer mehr.
    Wer in letzter Zeit in einem öffentlichen Spital als Besucher oder Patient war, sieht vor allem eines: Ausländer pflegen Ausländer!
    Der medizinische Nachholbedarf vieler Migranten treibt unser Gesundheitswesen in den Ruin und nicht die Nachfrage nach Personal! Einmal mehr bezahlt die Zeche der brave Schweizerbürger.

  • r.meier sagt:

    rund 40% auslländer wohnen in basel,dazu noch hunderte asylbewerber,da braucht es tatsächlich mehr personal aus dem ausland,ich war kürzlich patient in einem 4er-zimmer,ich war der einzige schweizer,sagt doch alles aus,ein ja zur PFZ ist unandingbar

    • Hans Würschtli sagt:

      Ich war auch im Spital war in der Privatabteilung und war auch der einzige Schweizer im Zimmer. Nur das Personal war ausländisch!

    • Gerold Stratz sagt:

      Herr Meier, auch ich habe in Zürich diese Erfahrung gemacht. Ich würde vmtl. nicht mehr leben, (Diagnose-Krebs/Dickdarm),
      + Ableger, aber von ca. 10 Personen, Chirurgen, Onkologen, Radiologen, Pflegefachleuten, waren mind. 8 Personen,sogen.
      Ausländer, die mich „optimal betreut haben“. Im Triemli-Spital in Zürich.Vielen Dank an Alle.!
      Aerzte tauschen sich international u. weltweit aus, zum Glück für jene, die „ohne Grenzen“
      eine Krankheit erleben u. bekämpfen wollen. Vielen Dank!!

  • Christian R. sagt:

    N’importe quoi. La qualité des soins et des soignants en Suisse était tout aussi bonne avant l’entrée de la Suisse dans la zone Schengen (il y a seulement 5 ans!).

  • Joe Amberg sagt:

    Was für ein krasser Unfug! Statt endlich die notwendigen Ausbildungsplätze für Ärzte und Pflegepersonal in der Schweiz zu schaffen hängt man wie ein Drogensüchtiger an der Nadel der permanenten Masseneinwanderung!
    Und in der Schweiz können jedes Jahr 500-800 Interessenten nicht Arzt werden weil wir zu blöd (resp. geldgierig!) sind endlich die notwendigen Studienplätze zu schaffen. Was für ein grandioses Fiasko, und was für einen Affront an alle jungen Schweizer!!

    • Frank Stotzler sagt:

      Meine Freundin arbeitet in einem der städtischen Spitäler in Zürich. Das Problem ist offensichtlich: Der Mangel an Personal rührt von einer horrenden Arbeitssituation her: Zuviele Patienten pro Fachkraft, Überstunden ohne Ende, Lohnniveau unterhalb jedes normalen 9to5-Büromitarbeiters. Welcher junge Mensch will sich das denn an tun? Anstelle Personal zu importieren und das Grundproblem zu ignorieren, sollte man hier endlich ansetzen. Aber ob es die SBK kann…

      Den „Betroffenen“ empfehle ich folgende Lektüre, sie gilt auch für die CH: http://www.pflegenot2014.de/pflege-und-streik/

    • Joerg Hanspeter sagt:

      Vermutlich wollen wir einfach nicht die eingewanderten Aerzte konkurrenzieren? Offenbar fühlen wir uns wohlen, wenn wir die Aerzte importieren aber dafür noch mehr Rechtsanwälte, Kunsthistoriker und Sozialarbeiter ausbilden.

      • Peter Schmid sagt:

        @Joerg Hanspeter. Sie werden lachen; aber es wandern sogar auch Rechsanwälte, Kunsthistoriker, Sozialarbeiter Journalisten und Marketingexperten ein, welche ebenfalls als „dringenst benötigte Facharbeiter“ bezeichnet werden. Wenn’s nicht so tragisch wäre könnte man vielleicht darüber lachen.

  • Pascal Wegweis sagt:

    Das Aquirieren von ausländischen Arbeitskräften hat doch nur sehr begrenzt mit der Personenfreizügigkeit zu tun! Ein „bilaterales Personenfreizügigkeitsabkommen“ ist doch aus Schweizer Sicht doch per se schon etwas unlogisches: Wir können ja auch ohne ein Abkommen so viele oder so wenige Leute, wie wir wollen/brauchen ins Land lassen.

  • Richard A sagt:

    Sie erweitert den Berufsangehörigen den Horizont …….. wenn dem so wäre müssten wir eigentlich für die SVP Initiative sein.

  • Frank Baum sagt:

    Der Artikel ist eine reine Panikmacherei von einem linken Gewerkschaftsfunktionär.

  • Ben Zibble sagt:

    Die Pflegefachkräfte sind einer der Berufe die schon vor Jahren für die möglichst profitable Privatisierung der Spitäler vorbereitet wurden. Eine der vielen Berufsgruppen die man über längere Zeit mit Imageschädigenden Kampagnen in den Boden gestampft hat um so die Lohnkosten senken zu können. In Deutschland mussten viele andere Berufe im Gesundheitswesen dran glauben. So richtig viel, inkl. der üblichen Bonistrukturen, werden einst nur die oberen Etagen und Aktionäre abkassieren wärend unten die Berufe und Löhne prekarisiert werden. Dies nebst der völligen überlastung der Angstellten

  • Josef Marti sagt:

    Man hat wohl die 90er Jahre vergessen, wo die defizitären Regionalspitäler reihenweise zusammengelegt und geschlossen wurden und Personal auf die Strasse gestellt und outgesourcet wurde. Genau das wird auch mit der PFZ trotz dem dringend benötigten Personal passieren, da kann man Gift drauf nehmen; und es wird den Politikern völlig egal sein, dass dann all die Pflegebedürftigen immer lausigere Betreuung haben werden. Die eingewanderten PFZ Angestellten landen dann in unserem Sozialsystem zulasten Allgemeinheit, aber sicher nicht zulasten den steuerbefreiten Multis und Profitbezügern.

  • chris müller sagt:

    Durch die Einwanderungsflut erhöht man die Nachfrage nach Leistungen auf dem Gesundheitssektor und erzeugt dadurch wiederum ein Verstärkung der Einwanderung. Dieser Teufelskreis kann durch die MEI durchbrochen werden, notabene ohne Einbussen im Pflegesektor!

  • Habenas sagt:

    Man kann es einfach auf den Punkt bringen: Ohne die Nichtschweizer kann man heute noch z.B. die Thurgauiosche Psychiatrie schliessen. ……. wir profitieren nicht, sondern wir sind abhängig! Woooooooooooooooooooooooooooooo???? sind die Schweizer die dort arbeiten wollen, sodass es keine Nichtschweizer mehr braucht? Wooooooooooooooooooooooooooo?

  • Mario sagt:

    So langsam reicht es mit der PRO Propaganda zur PFZ!
    Man kann ja keine News mehr lesen ohnen dieses Gejammere das es uns sooo gut geht
    aber nur wegen der Zuwanderung, wegen den Qualifizierten… SInd wir in der Schweiz alles Deppen oder!
    Lohnt sich die Weiterbildung in uns dumpe Gesalten nicht mehr? Sieht fast so aus!
    Scheinbar sind wir zwischenzeitlich so dumm das wir nicht mal als Verkäufer/Verkäuferin zu arbeiten intelligent genug sind.
    Am besten bekommen wir auch keinen Nachwuchs mehr der mangels Intelligenz eh keine Changse haben wird.

  • Hans Kuehni sagt:

    Endlich mal genug Schweizer Ärzte ausbilden, d.h. Numerus Clausus bodigen, dann brauchen wir keine Einwanderer-Ärzte. Zudem hatten wir schon als ich Bub war genug Pfleger aus dem Ausland, das war nie ein Problem. Ach, ich habe JA gestimmt, obschon ich mit der SVP nichts am Hut habe. Eben gesunder Menschenverstand. Ich seteh dazu, mit allen Konsequenzen. Und Wohlstand, ja das hatten wir früher auch schon, ist also nicht eine Erfindung der unkontrollierten Einwanderung, eher der kontrollierten.

  • In meinem Freundeskreis tönt es so: Krankenschwestern geben den Beruf auf, weil sie die Bürokratisierung nicht mehr mitmachen. Sie wollen nicht einen Drittel ihrer Arbeitszeit mit dem Ausfüllen von Formularen vergeuden. Sie sagen, dass sie den Beruf nicht dafür gelernt haben.

    Täte man das hiesige Fachpersonal ernst nehmen, fachgerecht einsetzen für die Gesundheit der Patienten anstatt für die Selbstbefriedigung der Bürokratie, dann hätten wir mehr als genug Leute.

    Man könnte auch einfach von heute auf morgen dreiviertel der Formulare abschaffen und hätte subito 25% mehr Arbeitskraft, gratis

    • ch.debuissy sagt:

      @ Brchbuehl – Ihre Antwort in Gottes Ohren – Ja, genau da krankt das Gesundheitswesen. 1. die Akademisierung der Pflegeberufe, 2. der unglaubliche, überflüssige Formalismus und die kranke Bürokratie. Es gibt zuviele Schreibtischtäter und
      Organisationen die davon leben. Es sind auch die Aerzte in den Spitälern die sich darüber beklagen, wie ihre wertvolle Zeit verschwendet wird mit Bürokratie.

  • Martin Hugentobler sagt:

    „Sie erweitert den Berufsangehörigen im Gesundheitswesen den Horizont und ermöglicht es ihnen, in anderen Ländern zu arbeiten …“ Darum arbeiten auch soviel, in der CH ausgebildetes Pflegepersonal in ungarischen Institutionen^^ Selten solchen Unsinn gelesen. Und wenn man diesen Artikel liest, bekommt man das Gefühl, mit der PFZ sind ausschliesslich Pflegefachleute in die CH eingewandert. Wie von einigen hier bereits erwähnt, liegt das Problem hier bei der Bezahlung und Wertschätzung der Pflegeberufe, sodass nur noch ausl. Personal gefunden wird, statt hier genügend ausbilden zu können.

  • Fiona Berger sagt:

    Habe selbst. Pflegefachfrau HF gelernt und arbeite heute nicht mehr auf dem Beruf. Der Stress, die Arbeitszeiten und die schlechten Arbeitsbedingungen sind eine Katastrophe. Und der Lohn und die mageren vier Wochen Ferien sind auch nicht gerade das gelbe vom Ei. Habe in verschiedenen Brachen gearbeitet und keine, wirklich keine, ist annähernd so anstrengend wie die Pflege. Gerade auch psychisch, wenn zB. ein Patient stirbt.
    Hinzu kommt, dass im Ausland die Ausbildungen 3 Jahre dauern, in der CH 5-6 Jahre. Und danach verdient eine CH gleich viel wie jemand aus DE. Ist das fair?

  • Clemens Battaglia sagt:

    Die Frage kann doch nicht sein, ob man in einem bestimmten Bereich etwas braucht. Es geht vielmehr darum, das Ganze zu sehen und zu erkennen, ob dieser Wunsch auch gesamtverträglich ist. Die egoistische Betrachtungsweise bringt uns in Teufels Küche, denn die massiv negativen Auswirkungen einer Überbevölkerung sind bereits jetzt offensichtlich. Oder um es in Herrn Theraulaz Bereich auszudrücken: der Junkie auf Entzug will auch immer mehr und es ist ihm egal, dass die Quittung unausweichlich ist!

  • Eva Ferrazzini sagt:

    BR Schneider-Ammann hat vor ca 2 Wochen In Deutschland verkündet: „ICH VERSPRECHE IHNEN ,dass die Initiative gegen die Masseneinw. vom Volk nicht angenommen wird“. Mutig! aber wenig vertrauensbildend. Nur, man könnte ihm das glauben, angesichts der mächtigen Kampagne zugunsten der vereinigten Nutzniesser von billigen Arbeitskräften aus dem Ausland. Versprochene Massnahmen gegen Arbeitslosigkeit, , Lohndumping, Ventilklausel etc lassen grüssen.

  • W.Grämer sagt:

    Bin jetzt Rentner .Hätte auch früher als ehemaliger Hauwart /Schulwart eine Putzmannschaft geführt und selber gereinigt.Inkl.allgemeine Reperaturen ausgeführt als ehemaliger Plattenleger im Spital..Die Schweiz hat auch vor der endlosen Masseneinwanderung +Zubetonierung gelebt meine Damen und Herren. Das Ja schon längst abgeschickt für unsere nächste Generation.

  • martin wichtig sagt:

    Könnte zur abwechslung wieder einmal ein artikel oder ein blog erscheinen, der die pro-argumente aufführt? Die tägliche propaganda gegen die initiative wird sonst langsam auffällig.

  • H.P.Hagnauer sagt:

    Der Titel muss heissen:
    Das Gesundheitswesen profitiert von billigen Arbeitskräften durch die PFZ.
    Gibt schon massenhaft arbeitslose Krankenschwestern, Pflegerinnen usw beim RAV und in
    AMM Massnahmen.Wir brauchen überhaupt keine Zuwanderung und schon gar keine Migration
    bei über 440000 Personen, die nicht in Arbeit sind und nur 13000 offenen Stellen.

  • Marco Bättiger sagt:

    Ja, die übliche Propaganda. 1000x wiederholt und dennoch falsch und verzerrend. „30 bis 40 Prozent der Beschäftigten (Pflegende, Ärzte,…) stammen aus dem Ausland“. Frau Sommaruga hat die Zahl übrigens mit 32% beziffert. Bei dieser Propaganda verschweigt man dann aber wissentlich, dass
    a) der prozentuale Anteil der ausländischen Patienten über diesen 32% liegt
    b) alleine für die heutige Zuwanderung (80’000 Personen per Saldo) jedes Jahr zusätzlich 600 Krankenschwestern und 160 Ärzte benötigt werden und
    c) von den Rund 80’000 Zuwanderer lediglich 1.4% Ärzte sind und 1.3% Krankenschwestern.

  • Dr. Med. sagt:

    Sie vergessen dass die meisten Ausländer noch jung sind und wenig krank in Vergleich zur Schweizer Bevölkerung! Nur weil Sie als Patient einmal im Spital waren glauben Sie, dass Sie sich auskennen im Gesundheitswesen! Mehr Studuenplätze schaffen: sofort und dringend nötig! Aber das geht Jahre, bis wir mehr Hausärzte haben! In Uster mit ca 30000 Einwohner fehlen derzeit 9 Hausärzte. Woher nehmen?

    • Stef Burgmüller sagt:

      Kontingente werter Dr. Med.!! Kontingent bedeutet ihre benötigten 9 Ärzte dürfen weiterhin
      dem Deutschen Gesundheitsmarkt entzogen werden!
      By the way die paar wenigen verbliebenen Restschweizer in Uster sind es vermutlich nicht, welche die 9 zusätzlichen Hausärzte benötigen 😉

  • Leimgruber sagt:

    Ja wir merken es dass unsere KRK-Prämien immer höher steigen. In kurzer Zeit sind eine Million Leute eingewandert, logischerweise wird dadurch unsere Gesundheitswesen noch mehr aufgebläht. Dem sagt man profitieren !

  • Joerg Hanspeter sagt:

    „.. in anderen Ländern zu arbeiten“. Da muss ich dem Schreiben zustimmen. Es wäre wirklich ärgerlich, wenn die Heerscharen von Gesundheitsangestellten keine Erfahrungen mehr im Ausland sammeln könnten. Stellen Sie sich vor, wie ungebildet unser Pflegepersonal wäre, ohne entsprechende Praktika in Polen, Bulgarien oder anderen Ländern, die im Gegensatz zur Schweiz ein hochstehendes Gesundheitssystem haben. Will uns da jemand für dumm verkaufen? Kaum jemand geht auf diesem Gebiet ins Ausland um Erfahrungen zu sammeln und die notwendigen Kräfte können auch bei einem JA weiterhin hier arbeiten.

  • Hans Heiri sagt:

    Quatsch. Die Schweiz ist hoffnungslos überfüllt, da müssen Menschen raus, nicht rein! Erst wenn JEDE Schweizer Familie ein eigenes Haus mit genügend Land SCHULDFREI besitzt und dann immer noch viel Land frei ist, sollte man an Einwanderung denken, vorher nicht! Jetzt leben die Menschen wie Kaninchen aufgeschichtet in Betonzellen die man „Wohnungen“ nennt, landlos, machtlos, wie Tiere im Zoo. Und anstatt selbständig arbeiten zu können sollten sie als „Angestellte“ für Reiche sklaven. Und die Politiker die so eine unmenschliche Lebensweise noch fördern sollte man alle einsperren.

  • H.Trickler sagt:

    Unsäglich wie Newsnet hier schon wieder einseitigst gepolte Autoren zu Wort kommen lässt.

  • Bernadac Marie-José sagt:

    Monsieur Théraulaz, je partage pleinement votre commentaire et pense qu’il est de bon augure que les soignants s’expatrient ds d’autres contrées du monde, pour échanger les diverses techniques de soins, notamment dans le domaine relationnel.
    Ds le plan de soins l’approche, va aussi bien du pubère à la personne âgée, et la méthode de travail si différentiée soit-elle, doit permettre aux soignés de percevoir un certain confort, qui constitue l’essentiel de son mieux être.
    Pourquoi ne pas profiter du programme „ÉRASMUS“ ? c’est un PLUS, IMPORTANT. Merveilleux échanges à partager !

  • Max Bernard sagt:

    Immer dieselben Lügengeschichten, mit denen so getan wird als ob eine Kontingentierung gleichbedeutend sei mit einem völligen Stopp der Zuwanderung! Glauben die Märchenerzähler inzwischen selbst an ihre Abschottungslüge oder denken sie mit deren stereotypen Wiederholung gewinne diese an Überzeugungskraft?

  • veranneman Marc sagt:

    Wie haben selber den Numerus Clausus für Ärzte Anfang der 90er Jahre eingeführt. Also die Lösung ist bei uns in der Schweiz zu suchen. Wie müssen den Numerus Clausus stoppen und mehr Leute in der Schweiz ausbilden.

    • Max Bernard sagt:

      So ist es! Doch stattdessen bilden wir ausländische Ärzte aus, welche den Zugang zur Hochschule mit einer Light-Version unserer Matura (Abitur etc.) geschafft haben, während unseren Maturienten qua Numerus Clausus das Arztstudium verwehrt wird.

  • Ernst Meyer sagt:

    In den Alters-und Pflegeheimen werden die früher Ausgebildeten Pflegerinnen zurückgestuft und dürfen keine Verantwortung
    mehr übernehmen!Dieses übernehmen jetzt die Ausgebildeten Krankenschwestern,die eigentlich gar nicht für die Alterspflege
    ausgebildet wurden, und in den Spitälern jetzt fehlen.Anscheinend wird das von Bern so verlangt! Die Pflegerinnen die eigentlich
    für die Alterspflege ausgebildet wurden werden dadurch diskriminiert! Ich würde diesen wieder etwas mehr Kompetenzen geben
    ,so würde wieder mehr Schweizer Pflegepersonal zu Verfügung stehen.

  • Alex Wetter sagt:

    je mehr wir sind, desto mehr brauchen wir – es geht auch anders: je weniger wir sind desto weniger brauchen wir – einfacher gesagt : Qualität nicht Quantität – warum sind wir nicht fähig CH-Personal auszubilden nicht nur im Gesundheitswesen ? Der Artikel ist nicht sachlich, sondern Propaganda (Hetzerei), die keine Lösung mit sich bringt

  • Fiona Berger sagt:

    Stellen sie sich vor, sie schliessen eine Berufslehre ab. Alle par Jahre ändert sich die Ausbildung und ihr Diplom ist dann auf einen Schlag nichts mehr wert. Kaum vorstellbar – oder? Sie müssen dann eine teuereWeiterbildung machen, um nicht zurückgestuft zu werden.
    In der Pflege ist das aber normal, AKP, DN 1 und 2, heute FAGE und Pflegefrachfrau HF, alles innerhalb von wenigen Jahren.
    Kein Wunder will niemand mehr diesen Beruf lernen. Und 5-6 Jahre Ausbildung ist viel zu lange.

  • Ein Team,6Nationen,danke nie wieder, was ich da erlebt habe wie diese Leute mit soviel verschiedenem Hintergrund mit den Pat. umgegangen sind, eine einzige Katastrophe, Feuerwehr-Übungen a lfden Band. Der Herr Theoretiker Theraulaz soll doch bitte mal dafür sorgen, dass die Pflegeausbildung nicht alle paar Jahre ändert, und das die Pflegenden nicht einen drittel der Arbeitszeit für AdministrationVERGEUDEN, und diese Zeit den Patienten ab kommt.
    Und dass das aus.Pflegepersonal auch das entsprechende Ausbildungsniveau mitbringt. Verschiedene Nationen haben ein versch. Verständnis im Umgang mit gerade auch älteren Menschen, und dies ist wie erlebt habe, nicht immer Respektvoll, abgesehen von der Kritikfähigkeit, gerade von Leuten aus dem Osten Europas sehr wünschenswert.

  • Eine Pflegende sagt:

    Vielleicht würde unser Gesundheitswesen ja wirklich darunter leiden, wenn die Zuwanderung mehr eingeschränkt würde. Vielleicht; persönlich glaube ich das nicht. Es ist jedoch zwingend daran zu denken, dass viele Patienten, Pflegende, Angehörige mit schlecht deutsch sprechendem Personal konfrontiert sind. Obwohl die deutsche Sprache Voraussetzung für eine Ausbildung ist, sprechen sehr viele Pflegende aus anderen Kulturen unsere Sprache extrem schlecht. Die meisten verstehen Schweizerdeutsch nicht oder sehr schlecht. Darunter leiden Patienten, Pflegende, Angehörige.

  • Beatrice M. sagt:

    Dafür sind CH Krankenschwestern, CH Pflegefachfrauen, CH Pflegefachmänner bis zu 2 Jahre arbeitslos, weil zu alt, über 40, über 50, zu teuer. Ich habe in einem Heim Zustände erlebt, CH raus, Alte raus, Hilfspersonal ausländisch eingestellt.

  • Lobsiger sagt:

    JA! Es gibt genügend arbeitslose Schweizer, die in der Krankenpflege Fuss fassen könnten. Auch ich ausgebildete Kauffrau E
    wollte in den Pflegeberuf. Aber ich wurde gemobbt, bis ich selbst ging. Und nicht etwa von Herr und Frau Schweizer.

  • rene wirth sagt:

    Immer diese Abschreckszenarien !! Eines ist klar, diese Masseneinwanderung muss gestoppt werden , die kleine Schweiz ist am ersticken, alles zubetoniert und der gesamte Verkehr ueberlastet ! Ausserdem die zunehmende Kriminalitaet ! Wer bezahlt
    den die ganzen Gerichtsverfahren etc. Gefaengnissaufenthalte etc. natuerlich die dummen Schweizer Buerger !

  • Hans P. Grimm sagt:

    Wo steht im Gesetz:
    Die Personenfreizügigkeit garantiert die hohe Qualität der medizinischen Versorgung in der Schweiz.

    Ich habv es niergends gefunden.

  • Henrik sagt:

    Im Extrablatt der SVP stand zu lesen, dass pro Jahr NUR 600 Pflegefachleute aus dem Ausland bei uns nach Arbeit suchen – die UNIA hingegen stützt sich mit ihren Plakaten auf die Aussage, dass bei der Ablehnung der Initiative die MigratInnen in der Pflege fehlen würden. Da hinterfrage ich sowohl die Zahlen der SVP wie die Ver-mutung der UNIA. Da stimmt etwas nicht!

    Wenn ich als Pflegefachmann umgeben bin von nicht Mundart sprechenden KollegIn-nen, habe ich auch schon ein Haus verlassen! Wenn diese dann noch über die Schweiz motzen, was gar nicht so selten vorkommt und sich über die teure Schweiz beklagen (sogar finden, sie würden zu wenig verdienen)… fehlt mir die Schlagfertig-keit darauf einzugehen!

    • Anna Rauch sagt:

      Komisch das die Schweiz rund 6-tausend Arbeitslose im Gesundheitswesen hat (Total glaub rund 10-tausend im Healthcare und Sozialen) und laufend EU-Bürger anstellt? Wer hat dies früher gemacht? Ich verdiene selber hier in der Schweiz mehr als genug und dann noch über irgendwelche Preise zu klagen finde ich persönlich geschmackslos. Innerhalb von Deutschland gibt es eben auch verschiedene Denkarten und auch Kulturen (Ost/West) und auch Lohngefüge. Solange hier aber so viel bezahlt wird muss sich keiner wundern? Davon profitieren doch nur Leute mit Unternehmen oder Wohneigentum?

  • Tanja sagt:

    Ich bin eine von diesen in der Pflege zugewanderten furchtbaren Deutschen.

    Ich arbeite in der Geriatrie, wo der Spruch Ausländer pflegen Ausländer nun so gar überhaupt nicht stimmt! Über fünfzig Prozent Ausländer pflegen Senioren und Seniorinnen, die zu gut 98 Prozent wirklich ganz echte Schweizer sind.

    • Anna Rauch sagt:

      Das finde ich persönlich ein schlechtes Beispiel. Ich glaube nicht, dass meine Oma in die Schweiz auswandert. Sie hat viel durch gemacht steht aber zu Deutschland. Wieso sollten ältere Personen in die Schweiz ziehen? Ausser ein paar wohlhabende Senioren in das Tessin? Zudem habe ich jetzt schon Kameradinnen, welche vorhaben irgendwann im Alter nach Deutschland zurück zu kehren. Wieso sollte jemand hier die Rente verbringen wenn ich mir in Franken mit dem ersparten ein Haus mit Umschwung kaufen kann? Passt 😉

  • Alfred Odermatt sagt:

    Nur dank dem Fachwissen Deutscher und Brasilianischer Ärzte konnte mein Leiden korrekt diagnostiziert werden. Die Schweizer Ärzte (Allgemein, Fachärzte und am Spital) zu denen ich zuvor Jahrelang ging meinten nur, das sei alles psychisch. Gottseidank habe ich irgendwann gemerkt dass das Niveau unserer Schweizer Ärzte ganz einfach furchtbar niedrig ist und sie deshalb der Sache nie richtig auf den Grund gegangen sind – aus der Überheblichkeit heraus zu meinen sie wissen alles besser, was sich schliesslich als falsch herausstellte.b Heute habe ich mein Leiden dank den Zugezogenen Ärzten im Griff

  • H.P. Hagnauer sagt:

    Der Beitrag muss heissen: Das Gesundheitswesen profitiert von der „billigeren“ Personenfreizügigkeit. Gibt auch massenhaft junge arbeitslose Personen aus dem Gesundheitswesen. Der Mann müsste sich mal erst in den AMM Massnahmen, bei den RAVs und bei den Sozialämter erkundigen, bevor er so einen Stuss ins Netz stellt.

  • Martina sagt:

    Hallo
    Ich bin Pflegefachfrau in Zuerich in der spitex und begleite unteranderem Auszubildende.
    Wuerde die Schweiz die Ausbildung zur Pflegefachfrau attraktiver machen, sowie auch die Huerden nicht immer höher setzen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen, waere diese Problem um einiges kleiner. Ich denke es ist unsere einer Fehler nicht genuegend Aerzte und Schwestern auszubilden, dies ist ja auch viel billiger…
    Billig Arbeitskräfte aus Polen, Bulgarien etc fuer 1500 euro/ Monat welche Kunden zuhause pflegen untergraben zudem unser Markt, und das Niveau der Pflege sinkt.

  • Daniel Heierli sagt:

    Herr Théraulaz pflegt eine recht blauäugige Sicht der Zustände. Es ist das grosse Lohngefälle, das zum Auswandern motiviert, nicht die Horizonterweiterung und Weiterbildung. Ist es wirklich so solidarisch und weltoffen, wenn arme osteuropäische Länder die Ausbildungskosten für unser Gesundheitspersonal übernehmen dürfen?
    Wir brauchen in zweiter Linie mehr Ausbildungsplätze für Gesundheitspersonal. In erster Linie aber müssen die Arbeitsbedingungen verbessert werden, so dass der Beruf wieder attraktiver wird!

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