Ecopop- statt Masseneinwanderungsinitiative

Die Initiative der SVP gegen die Masseneinwanderung birgt einen schwerwiegenden Widerspruch in sich: Sie gibt vor, sie wolle die Einwanderung beschränken und gleichzeitig will sie Kontingente in Abhängigkeit der globalen wirtschaftlichen Interessen der Schweiz fixieren. Nun sind just diese wirtschaftlichen Interessen die hauptsächliche Ursache der Immigration. Sie ist zusätzlich irreführend, da die SVP vorgibt, die traditionelle Schweiz zu verteidigen, ihre ländliche Umgebung, ihre Natur und ihre schönen Landschaften, aber gleichzeitig nichts Konkretes zu ihrem Schutz vorschlägt. Im Gegenteil: Diese Partei opponiert unaufhörlich gegen jegliche Massnahme zugunsten der Natur und der Umwelt und ergreift jede Gelegenheit, um Schutzmassnahmen abzuschwächen.

Das übermässige Wachstum der Bevölkerung wirkt zerstörerisch auf die ländliche Umgebung, die Natur und ihre Landschaften.

(Keystone/Marcel Bieri)

Die SVP-Initiative konzentriert sich einseitig auf die Immigration von Ausländern: Unterschriftensammlerinnen reichen die Ecopop-Initiative ein, 2. November 2012. (Keystone/Marcel Bieri)

Trotz negativer Umfrageergebnisse birgt die Initiative der SVP gegen die Masseneinwande­rung das Risiko akzeptiert zu werden, da die Gegner sich auf Fragen konzentrieren, welche nur eine Minderheit der Bevölkerung betreffen: Die grosse Mehrheit ist gut unter­gebracht, bewegt sich in ausgezeichneten Bedingungen und verdient ein sehr anständiges Gehalt. Mit der Fixierung von Bundesrat und der meisten Parteien auf Fragen des Wohnens, des Transports und der Gehälter, gehen diese wohl auf wichtige Konsequenzen der Immigration ein, vernachlässigen jedoch fahrlässig die zentrale Frage der Grenzen des Wachstums und dessen Folgen auf die Umwelt und die Lebensgrundlagen. Das übermässige Wachstum der Bevölkerung wirkt zerstörerisch auf die ländliche Umgebung, die Natur und ihre Landschaften, diese von den Bewohnern unseres Landes so hochgeschätzte Schatz­kästchen der Schönheit, und welche gleichzeitig so wichtig für ihr Wohlbefinden sind.

Im Gegensatz zur Initiative der SVP, welche sich einseitig auf die Frage der Immigration von Ausländern konzentriert, bildet die Ecopop-Initiative eine konkrete Anwendung für eine nachhaltigen Entwicklung, indem sie verlangt, es sei eine Wohnbevölkerung auf dem Gebiet der Schweiz auf einem Niveau anzustreben, «auf dem die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft sichergestellt sind» und indem sie zusätzlich verlangt, dass der Bund «dieses Ziel auch in anderen Ländern, namentlich im Rahmen der internationalen Entwicklungs­zusammenarbeit» unterstützt: Der Artikel 73a der Ecopop-Initiative erbringt somit eine kohärente und nichtdiskriminierende Antwort zur Überbevölkerung in der Schweiz und weltweit. Sie definiert anschliessend präzise Benchmarks, womit diese Zielsetzung erreicht werden soll, überlässt aber gleichzeitig dem Parlament eine hohe Flexibilität bei den Mitteln, wie dieses Ziel zu erreichen sei. Aus diesen Gründen lade ich alle ein, welche eine schöne, ökologische und prosperierende Schweiz wünschen, sich gegenüber der SVP-Initiative kritisch zu zeigen und ihr die Ecopop-Initiative vorzuziehen, welche später den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern vorgelegt wird.

153 Kommentare zu «Ecopop- statt Masseneinwanderungsinitiative»

  • Jacob sagt:

    Ecopop passt für die CH, doch Artikel 73a ist realitätsfremd und ignoriert die Souveränität anderer Staaten.Mir wäre lieber wir würden uns um unsere eigene Situation kümmern. Andere sollen selbst bestimmen.

    • Peter Luginbühl sagt:

      @Jacob, da gebe ich Ihnen Recht. Für mich ist aber klar, dass ich beiden Initiativen zustimmen werde.

      • Cunégonde sagt:

        @P.Luginbühl, finde ich auch. Warum wird bloss so getan, als ob man zwischen den zwei Initiativen wählen müsste, man kann doch sowohl die eine wie die andere annehmen, nach dem Motto, zuerst mal sicherheitshalber den Spatz in der Hand und nachher aber dann auch noch die Taube auf dem Dach.

        • m.salomon sagt:

          Genau man MUSS sogar beide annehmen falls man Liebe zu Heimat hat!
          Das was heute z.B. Frau BR SS in der Diskussion in ZH sagte löst keine Probleme.
          Sie hat Zero Lösungen, aber gewaltige Schachteln mit Valium für das Volk.

    • Sergio Padovano sagt:

      Dank den 15-20% Gutmenschen die aus Prinzip gegen SVP-Vorlagen stimmen, wird die MEI wohl abgelehnt.
      Dank dem Notnagel Ecpop, muss man der SVP nicht zustimmen, obwohl man weiss dass diese „Hinterwäldler“ recht haben. ( Bei der Vignette ging es nicht anders, die 60 Fränkli pro Jahr im eigenen Portemonnaie, da konnten selbst „intelligenteste“ Gute und Linke nicht linientreu bleiben)
      Wir (eine Gruppe Ja-Stimmende) entschlossen uns als Demokraten; wird die SVP-Initiative abgelehnt, so will das Volk dies so….wir setzen dann alles daran das Ecopop abgelehnt wird- eben weil das Volk es so will

      • Bernard Pfister sagt:

        @S. Padovano : Das mit dem Notnagel stimmt so nicht 1. die Ecopop- Initiative wurde Monate vor und unabhängig von der MEI lanciert. 2. Die von Ihnen zitierten Gutmenschen stimmen nicht für Ecopop, sie bleiben faktenresistent! 3. die Haupt-argumente gegen die PFZ als neoliberaler Wachstumsbeschleuniger, die illusionäre Flucht nach vorn, unser quantitatives Wachstum auf Grund von Mehrkonsum, Bau und Zuwanderung ..sind dieselben ! Also nicht täubelen : 2 mal ja!

        • Sergio Padovano sagt:

          B.Pfister, Ecopop mag vor der MEI eingereicht worden sein, aber abgestimmt wird zuerst über die MEI.
          Obwohl Glättli Leuvrat & Co. zu den sonst immer so pösen Wirtschaftsbossen ins Lotterbett krochen, zu denen, die nur Bürger belügen und abzocken, könnten Sie sich täuschen.
          Bei 45 %Ja zur MEI, vor den Wahlen 2015, wird plötzlich die Erleuchtung rasend um sich greifen
          Schliesslich plaudern ja selbst Kommunisten und Apparatschiks schon davon, dass es Zuwanderung-Probleme gibt.
          Aber wir von AfG lassen uns nicht länger von Gutmenschen an der Nase rumführen, Nein zu MEI bleibt auch Nein zu Ecopop.

  • Hans Müller sagt:

    Das sehe ich auch so. Noch besser wäre allerdings, die Schweiz für Zuwanderung weniger attraktiv zu machen, dann braucht es keine Verfassungsartikel. Die Zeche der bürgerlich (insb. auch der SVP!) initiierten Steuergeschenke für Unternehmen bezahlt der normale Bürger über Sleuererhöhungen (siehe LU) oder Leistungskürzungen. Da in der CH Fachkäfttemangel herrscht, führt die massive Zuwanderung von 2500 ausl. Firmen in den letzten 6 Jahren auch zu massiver Zuwanderung von Arbeitskräften. Aber die SVP und ihre Wählerschaft meint immer noch, man könne den Fünfer und das Weggli haben!

    • Peter Meier sagt:

      Ja genau, wir brauchen eine Wirtschaftskrise wie in Spanien oder Griechenland. Dann kommt bestimmt niemand mehr und allen Schweizern geht es wieder gut!

      • Herr Meier sie haben wieder mal den Vogel abgeschossen, denn dümmere Ideen sind verboten und lächerlich. Bis jetzt ging es unserem Land und der Bevölkerung gut und wir müssen alles vermeiden um keine Fehler wie sie vorschlagen machen. Wir müssen uns von der rechtsextremen popolistischen Partei lösen und unser heutiges System in einigen Punkten ändern. Dann geht es auch den Zweiflern besser.

        • R.Merten sagt:

          Ihre Kommentare sind weltfremd und zeigt eine grosse Portion Unwissen. Sagen Sie uns doch mal, wie Sie die Masseneinwanderung verhindern wollen und wie Sie mit den Konsequenzen für unsere Sozialwerke im Falle einer Rezession umgehen würden. Aber bitte keine einfältigen Kommentare oder das SP-Parteiprogramm nachbeten !!

          • Ich danke für ihr Statement, bin jedoch überrascht, über ihr profundes Wissen?. Genau ihre Annahme zur einer Rezession wird eher wahrscheinlich als wenn man die Bremsen etwas anzieht, als das Kind mit dem Bad ausschüttet. Ich bin weder SP noch verfasse ich einfältige Kommentare. Ich bin über viele Jahre für Grossfirmen tätig gewesen und kenne die Welt, was ich leider von so vielen Einsendern sehr vermisse und die soviel Unkenntnis verbreiten.

        • Julius Hadorn sagt:

          @ Paul Giger. Ihre Sätze sind ungeheuerlich. Sie entschuldigen mich bestimmt, wenn ich denke, dass ich Sie nicht für voll nehmen kann. Umgekehrt wäre ja auch gefahren. Wir müssen uns endlich von den diktatorischen, linksextremen, stalinistischen Parteien lösen. Dann kann wieder Ruhe und Ordnung in unsere Schweiz gelangen.
          PS: es ist mir schleierhaft, wie meine abonnierte Hauszeitung solche Unterstellung publizieren kann.

          • Herr Hadorn, Vielleicht hat ihre Hauszeitung recht, wenn sie mich über ihre einfallsame Ausdrücke und meiner Beschreibung informiert, denn was sie hier loslassen ist bedenklich und zeugt von einem sehr niederen Niveau. Auf ihre angenehmen Details möchte ich nicht eintreten.

      • Hans Müller sagt:

        Das Streichen der Steuergeschenke an die Unternehmen führt sicher nicht zu einer Wirtschaftskrise wie in Spanien oder Griechenland. Im Gegenteil, der Staat hat mehr Einnahmen und kann Schulden abbauen.

        • Peter Meier sagt:

          Fragt mal diejenigen Schweizer, die in einem dieser ausländischen Firmen arbeiten! Zigtausend Jobs wurden geschaffen, die meisten davon für Schweizer!

    • Max Bader sagt:

      Gemäss der Studie des Seco sind von 2008 bis 2012 nur 1550 Personen pro Jahr eingewandert (inkl. Familiennachzug) durch solche Firmen. Davon die meisten in Randregionen. Bei jährlich 150’000 Einwanderern ist das nichts. Die NZZ hat in der Ausgabe vom 19. Dezember 2013 im Artikel „Firmen-Ansiedlung führt nur zu geringer Zuwanderung“ darüber berichtet.
      Wenn man die Zuwanderung einschränkt, kommen nur jene Firmen, die auch den Schweizern gute Jobs anbieten. Firmen welche nur wegen den Steuern kommen, aber ihr Personal aus dem Ausland mitbringen, kommen so nicht mehr.

    • Chronos Kairos sagt:

      Ja, das Schöne an der Initiative ist auch, dass sie uns Absurditäten der CH-Politik vorführt: Die Initiative gefällt den SVP-Stammwählern, aber nicht den Bonzen in der Partei, die von der PFZ profitieren. Darum ist es auch nur Blocher, der die Kampagne finanziert. Die lieben Grünen und SP-Leute lassen sich vor den Karren der Kapitalisten spannen und sind für die unsägliche PFZ. Uns richtigen und bösen Linken, die den Marx gelesen haben, verhilft der Populismus der SVP zu einer richtig guten Initiative, zu der wir gerne JA sagen. Wenn sie durchkommt, errichten wir Blocher ein Denkmal.

      • Cunégonde sagt:

        @Chronos Kairos, super Ihr Kommentar. Das habe ich mir auch gedacht, als Frau Masshardt (SP) am Radio sagte „Wir müssen doch auch an die Wirtschaft denken“ und zu lesen war, dass B. Glättli sich mit der Wirtschaft ins gleiche Boot setzt, um, die MEI zu bekämpfen, und dass andererseits die Herren Matter, Frey u. Co die MEI nicht unterstützen wollen, weil sie, um ihres Profits willen, lieber hätten, dass die MEI bachab geschickt wird. – Aber Sie formulieren das Ganze so trefflich.

  • Peter Meier sagt:

    Ein Traum von einem Leben wie dem der Hobbits im Auenland aus dem Buch „Herr der Ringe“. Die Realität sieht anders aus. Wir sind keine Zwerge die in Erdhäusern leben. Die globale Wirtschaft wird sich weiterdrehen, immer weiter weg von uns. Wir sind auf wirtschaftlichen Erfolg angewiesen. Auch Ecopop ist keine Lösung. Punkt!

    • Roger Walser sagt:

      @Meier: Wirtschaftlicher Erfolg ist nicht automatisch mit Wachstum verbunden. Denken Sie einfach mal weiter was geschieht wenn die Schweiz in den nächsten 200 Jahren jedes Jahr um 1% wächst. Das würde ungefähr einer Verdreifachung der aktuellen Situation bedeuten. Sie merken, das kann nicht funktionieren.

      • Tömu sagt:

        @Walser: Wenn die Schweiz in den nächsten 200 Jahren jährlich um 1% wächst, dann ist das mehr als eine Versiebenfachung. Ihre Verdreifachung ist wirklich sehr sehr ungefähr. 😉

    • Jon Caduff sagt:

      Hübscher Vergleich.
      Auch die Hobbits mussten feststellen, dass sich die Zeiten geändert haben, und dass die bestehenden Probleme nicht mehr innerhalb des Auenlandes gelöst werden konnten.

      • Warum muss man ein System das mit gewissen Aenderungen optimiert werden kann zerstört werden? Wann endlich sehen auch die sturen und verkapselten CH ,dass wir nicht mehr leben können wie 1291?! Wir leben in einer offenen Welt und müssen alles versuchen keine neuen Barrikaden aufzubauen und endlich min. mit unseren Nachbarländern eine gute Beziehung aufzubauen.

        • Arno Zanetti sagt:

          Bei 10 Mio. Einwohner in der Schweiz wird es zum Verkehrskollaps kommen. Waren Sie auch schon im Ausland. (London rush hour?) Osborn in London will dasselbe wie wir mit den Masseneinwanderungsinitiative!

    • Kurt Meier sagt:

      Mehr ist dazu nicht zu sagen punkt.

    • Hans Müller sagt:

      Wenn etwas keine Lösung ist, dann grenzenloses Wachstum in einem Raum mit endlichen Ressourcen. Ausrufezeichen.

    • R.Merten sagt:

      Ja, Hr. P. Meier- die Wirtschaft wird sich in der Tat weiterdrehen. Frage ist nur, in welche Richtung ! Mit dem sozialistischen Gedankengut- jedem gehört gleichviel- treibt die Wirtschaft und der soziale Zusammenhalt in den Abgrund. Haben Sie schon jemals von der ehemaligen DDR gehört ? Dort ist das Land von den Schulden zusammengebrochen und alles wurde enteignet- also Armut für alle, ausser die der linken Parteiführung. Und die meisten Sozis haben sich nach dem Zusammenbruch verdrückt und das dumme Volk sich selber überlassen !!

    • Roman Meier sagt:

      @ Meier: Sie haben Recht. Die globale Wirtschaft wird sich weiter drehen und zwar immer schneller, bis dieser Planet völlig vergiftet und ausgeplündert ist. Schon heute sind die Weltmeere zu einem grossen Teil leergefischt, obwohl sich der grössere Teil der Menschheit, der noch in Armut lebt, noch nicht mal daran beteiligt.

      • Herr Meier, sie haben recht, aber ist es verwunderlich , wenn gewisse Länder ihre Hausaufgaben nicht machen wollen oder können? Dieser Fall ist doch anders. Es ist einfach unvernünftig, dass man den Hahnen zudreht, mit Wissen, dass nachher so vielen Leuten schlecht gehen würde wenn man die vor Jahren ausgehandelten Verträge nicht mehr einhalten will ?Resultat kennen wir, viele viele Arbeitslose da der Export zusammen fällt. Auch wenn alle Ja Sager im Glauben gelassen werden es passiert nichts.

        • Rene Kunz sagt:

          Herr Giger, Ich hoffe dass ihr Wirschafts Expansion und Export Fazination ‚Hunger‘ Sie nicht in den Wahsinn treibt

  • Sacha Meier sagt:

    Die Schweiz hat nun einmal 1995 auch die WTO-Beschlüsse angenommen. Damit wurde sie Bestandteil des westlich-globalistischen, Neo-Feudalismus. Die Geschichte zeigt, dass man einen solchen Entscheid nicht mehr rückgängig machen kann. Feudalstrukturen halten gewöhnlich für Jahrhunderte. Unser Land hat kaum mehr Industrie. Es ist auf den Konsum angewiesen. Durch die Hochpreisinsel sind wir attraktiv für Zuwanderer. Weil aber jeder Einwanderer mehr konsumiert als dass er an Dienstleistung produziert (Verhältnis ist ca. 1:0.75) braucht es immer mehr Zuwanderer. Die Grenze ist bei 80…120 Mio. in rund 100 Jahren erreicht. Eine willkürliche Begrenzung der Zuwanderung würde zum raschen Kollaps unserer Wirtschaft führen. Etwa, wie in Spanien. Einfach ohne ESM-Rettungsschirm.

    • Josef Marti sagt:

      Das wäre mir neu, dass die Produktivität in der CH in den massgeblichen Exportbranchen am Sinken sein sollte (im Bau- und Gastgewerbe schon möglich). Höchstens stagniert das BIP pro Kopf. Dass man mit einer stagnierenden und fast sogar schrumpenden Bevölkerung erfolgreicher Exportweltmeister und Neofeudalstaat sein kann zeigt Deutschland exemplarisch. Die können sich nämlich locker noch ein Überschussangebot an guten Arbeitskräften leisten, welches sie auf die CH abladen können.

  • Daniel Blattmann sagt:

    Ob MEI oder Ecopop,alles ist zu tun,um die Einwanderung zu stoppen,unsere Identität zu bewahren und unsere Natur zu schützen.Dazu riskiere ich gerne schrumpfendes Wirtschaftswachstum,kurzfristig fallende Aktienkurse und Kündigung der Bilateralen.Aber die Suppe wird nie so heiss gegessen wie sie gekocht wird.Unsere peinlichen Oberlachnummern aus Wirtschaft und Regierung (ausser SVP natürlich) haben damals beim Nein zum EWR auch rausposaunt,dass es nun mit uns bachab geht.Beide Male JA stimmen,die CH-Fahne in Garten oder Balkon hissen und die Niederlage der dekadenten Wirtschalftslobby geniessen

    • Toller Kommentar! Auch Herr Minder sieht das so. Die MEI brauchen wir, um bei unserer Regierung ein starkes Zeichen zu setzten und der Wirtschaft, dem Parlament und Bundesrat die Richtung vorzugeben. Auch gilt es unsere eigenen Leute vor weiterer Verdrängung zu schützen!! Mit Eccopop doppeln wir nach, damit das ganze dann auch zufriedenstellend umgesetzt wird! Denn wenn wir das jetzt nicht tut, wird der Schaden bereits zu gross sein! Diesem Schneeballsystem PFZ muss Einhalt geboten werden! Die PFZ wird länger wie mehr zu einer Hypothek der Schweizer Bürger und der Schweiz.

    • W.Grämer sagt:

      Finde es genau so.die MEI muss angenommen werden.Wir brauchen nicht noch mehr Lohndrücker in der Schweiz.

      • Peter Meier sagt:

        Die Löhne drücken, wenn überhaupt, Schweizer selbst! Die SVP wehrte sich stets gegen die flankierenden Massnahmen. Nach MEI würden Kontigente die Zuwanderung regeln. Von Lohnkontrolle steht in der Initiative nichts. Die meisten interpretieren das rein, was ihnen gefällt. Der Text sagt nichts zu alledem!

        • Patrick Tanner sagt:

          Herr Meier, würde zusätzlich etwas zur Lohnkontrolle in der SVP-Initiative stehen, wäre diese wegen der Nichteinhaltung der „Einheit der Materie“ als ungültig erklärt worden. Unglaublich wie grottenschlecht die wachstumsgläubigen PFZ-Befürworter in staatsrechtlichen Belangen informiert sind. Zum Glück merken dies immer mehr SchweizerInnen.

  • Dominik Krug sagt:

    Wir können froh sein wenn die Masseneinwanderungsinitiative durchkommt. Danach kann man über die Ecopop streiten.

    • Kurt Meier sagt:

      Haben sie Herr Krug jemals Zahlen zu den Kontingenten gehört von der SVP ? Die MEI ist eine Mogelpackung . Ecopop ist eine Illusion ohne starke, vorallem finanzstarke Kräfte dahinter. Sogar Franz Weber hat keine Zeit dafür .

      • Julius Hadorn sagt:

        Dafür werden wir mit falschen Zahlen von der Regierung angelogen. Die Höhe der Kontingente ist Sache des Parlamentes und des Bundesrates und ist nicht Gegenstand der Abstimmung. Im Gegensatz zur den Gegner hält sich die SVP an den nachweisbaren Fakten und nicht an hellseherische Szenarien.

    • R.Merten sagt:

      Leider wird die Initiative leider nicht angenommen werden. Es gibt halt noch viele politik-uninteressiert Bürger oder Leute, die den Themen nicht folgen können. Oder Bürger, die von den Lügen der Politiker genug haben und nicht mehr abstimmen !

  • bernhard moser sagt:

    Das ist Unsinn. Bei ECOPOP können in Zukunft nur 0.2% einwandern pro Jahr, das macht 16’000 Einwanderer auf 8 Millionen, dies wird schon alleine durch die Zahl der Asylanträge von 20’000 überboten. Da müsste man doch pro Jahr NETTO 4000 „Schweizer“ aus dem Land „eliminieren“ damit das Wachstum nicht stärker zunimmt.
    Aber es ist klar wenn die SVP durchkommt dann schwimmen dem Kommentator die Falle für ECOPOP davon.

    • W.Grämer sagt:

      Vermutlich meintest du Felle nicht Falle mein lieber Bernhard.Trotzdem JA am 9.Februar.

    • Hans Müller sagt:

      Quatsch! Es wandern ja jedes Jahr auch etwa 100’000 aus. D.h. es könnten dann immer noch 116’000 einwandern um die 0.2% nicht zu überschreiten.

      • Julius Hadorn sagt:

        Herr Müller, woher haben Sie nun wieder diese Zahl „FRAGEZEICHEN“ Wie bereits erwähnt, opperiert die Gegnerschaft mit falschen Zahlen. Wer dies bewusst tut, der nimmt das Gegenüber nicht für voll.
        Aber zu Hr. Moser. Die MEI hat nichts mit unserer Asylpolitik zu tun. Wer Asyl braucht, der soll diese auch bekommen. Das war schon immer so und dan dem wird zur Zeit auch nichts geflickt. (Leider, wegen den unechten Flüchtlingen)

      • bernhard moser sagt:

        @Grämer ,der Rechtschreibfehler hat auch mich 2 geärgert, als ich es nicht mehr ändern konnte! Aber ich habe nicht gesagt man solle ja stimmen (aber auch nicht nein).
        @ Müller, ich habe das Meiste mit Anführungszeichen geschrieben, um mich nicht noch über Todes- und Geburtenrate oder Zuwanderung durch binationale Ehen usw. zu unterhalten. Selbstverständlich kann man auch jeden Freitag die Doku „Auf und davon“ schauen, aber dies ist nicht die „normale“ Auswanderer-Realität!

  • loulou55 sagt:

    Der Mann hat recht, eine Mogelpackung der SVP, die an der Einwanderung nichts aendert. Das Parlament hat freie Hand die Initiative umzusetzen wie es will.
    Das Volch wird selbst von der SVP fuer dumm verkauft. Darum MEI = Nein, Ecopop = JA

    • loulou 55 hat recht, wir wollen unsere Errungenschaft nicht zerstören wie es die Poppolisten wollen, wir können wenn nötig gewisse Retouschen ansetzen.

    • R. Breitenmoser sagt:

      Ich mag die SVP auch nicht. Wenn man jedoch nun die MEI ablehnt (deren Befürworten in der Minderheit sind) und danach denkt es gäbe bei der Ecopop-Initiative eine Mehrheit (welche es tendenziell schwerer haben wird, da kleineres Werbebudget), dann spielt man den Gegnern in die Hände. Die Befürworter teilen sich auf zwei Initiative auf, die Gegner sind geschlossen gegen beide Initiativen.
      Mir ist Ecopop auch lieber, aber es gilt strategisch abzustimmen. Damit wenigstens eine der Initiativen durchkommt. Notfalls auch die Schlechtere.

  • h. walser sagt:

    Ich stimme Ihnen voll bei. Es gilt bei dieser Abstimmung, die Schweiz vor dem unverantwortlichen Poulismus der SVP zu retten.

    • John Basler sagt:

      Herr Walser das einzige das ich bei uns verantwortungslos und gedankenlos finde, wenn wir ohne Rücksicht auf Verluste die Schweiz vom Rest der Welt überschwemmen lassen ! Welche KMUs haben angst das die Initiative angenommen wird, nur die Multis, der kleine KMU Betrieb kommt absolut klar mit den Arbeitskräften die wir hier haben ! ….die Angst vor den Multis ist halt schon riesig in unserem Land !!

  • Peter Ringger sagt:

    Im der Theorie schon richtig, aber in der Praxis wird die Ecopop-Initiative, sollte sie denn angenommen werden, genauso ein Papiertiger bleiben wird wie die Luftreinhalteverordnung, mit der die Luftqualität von 1990 erreicht werden soll. Solange weniger Einwohner gegen die Interessen der Wirtschaft und somit der deutlichen Mehrheit im Parlament sind, wird sich die Zunahme der Schweizer Bevölkerung mit staatlichen Eingriffen höchstens leicht bremsen, aber sicher nicht stoppen lassen. Um so mehr als die Ecopop-Initiative sehr vage und gummig formuliert ist. Die Zähne wurden ihr schon gezogen.

  • Realist sagt:

    Wer für Elcopop ist, ist auch für die weit weniger radikale Initiative gegen Masseneinwanderung, ausser er stimmt über eine Partei und nicht über eine Sache ab…

    • Roger Walser sagt:

      @Realist: Nein, wer für die Initiative der ecopop ist, ist nicht automatisch für die Initiative der SVP. Die Ecopopinitiative ist ein konkreter Lösungsvorschlag, wohingegen bei der SVP-Initiative überhaupt nicht klar ist was nach einer Annahme geschieht.

  • Anton Schneider sagt:

    Frau BR SS wird auch Ecopop mit den gleichen schwachen Argumenten bekämpfen. Ohne masslose Zuwanderung kein Wohlstand in der CH – das die Nachricht der Pianistin. Platzmangel, Gedränge, Arbeitslosigkeit – alles nur Einbildung. Der Erfolg der CH beruht allein auf der masslosen Einwanderung.
    Wie wird Ecopop gegen diese populistischen Argumente bestehen wollen? Auch die Wirtschaft wird Ecopop bekämpfen – mit den gleichen Mitteln?
    ich drücke Ecopop die Daumen.

  • Erich Meier sagt:

    Es geht nicht nur darum, die Massenzuwanderung mit all ihren negativen Begleiterscheinungen einzudämmen. Es geht auch darum, den vom BR eingeleiteten schleichenden EU-Beitritt zu stoppen. Nur ein kräftiger Paukenschlag vor den Bug der Eurokraten wird diese negative Entwicklung bremsen. Auch andere westeuropäische Staaten haben die Nase voll von unkontrollierter Masseneinwanderung. Da darf die Schweiz ruhig am gleichen Strick mitziehen.

    • Kurt Meier sagt:

      Der ’schleichende EU -beitritt ‚ ist die Erfindung eines verbitterten alten abgewälten Bundesrates , der sich immer noch als Retter der Schweiz aufspielt .

  • Anton Keller sagt:

    Bei der MEI-Initiative bauen wir die abgerissene Türe wieder auf. Diese Türe kann man schliessen, gezielt Personen reinlassen oder auch weit offen halten. Die Ecopop verbarrikadiert die Türe und lässt nur einen winzigen Spalt offen.

    Mir ist die MEI lieber, da flexibler. Ich werde aber für beide ein Ja einlegen, denn ich habe vom Bundesrat nie die Bereitschaft gespührt bei einem Ja, die Initiative auch umzusetzen.

  • Frank Tobler sagt:

    Ich stimme für beide dieser Initiativen JA. So erhöht sich die Chance, dass zumindest eine angenommen wird. Meine Favoritin wäre auch Ecopop. Allerdings widerspreche ich Philippe Roche in seiner Aussage, dass steigende Mieten etc. nur Randerscheinungen sind, welche v.a. ärmere Bevölkerungsschichten betreffen. Die Mieten in ZH oder ZG sind bereits jetzt so exorbitant hoch, dass man auch mit dem Medianlohn von ca. 6000 CH sich kaum mehre eine Wohnung leisten kann.

  • Roland K. Moser sagt:

    Ich stimme bei beiden Ja.
    Vor allem die Ecopop-Initiative muss sehr gut sein, deswegen wird sie im Parlament hin- und hergeschoben, um möglichst spät zur Abstimmung zu gelangen. Die Abzocker-Initiative lässt grüssen.

  • Roland Steiner sagt:

    Für mich persönlich ist die Initiative von ECOPOP die bessere Lösung (noch besser wäre es die dauerhafte Wohnbevölkerung der Schweiz langfristig auf 8 Millionen zu fixieren).
    Aber als erstes müssen wir die MEI annehmen. Danach können dann die Politiker beweisen, wie ernsthaft sie das Anliegen der Bevölkerung umsetzen wollen. Je nach Umsetzung wird dann die Chance von ECOPOP grösser oder kleiner.

  • Roger Walser sagt:

    Die Ecopop hat keine Chance da sie vie zu lösungsorientiert ist. Sollte sie angenommen werden ist das Thmema Ausländerpolitik, welches die SVP in den vergangenen Jahren so gross gemacht hat, obsolet. Aber auch für die Linken wäre es ein grauss wenn sie angenommen würde. Weil die Linken aus irgend einem Grund eine föllig verklärtes schon fast romantisches Bild von den Ausländern haben. Es stimmt gebildete und weltoffen ausländische Mitbürger können unsere Kultur bereichern, leider kommen aber auch die anderen die sich nicht integrieren wollen und denken wir müssten uns ihnen anpassen.

  • Manuel Wymann sagt:

    Die Ecopop-Initiative geht völlig am Problem der steigenden Lebenskosten vorbei. Nicht die Bevölkerungsdichte ist das Hauptproblem, sondern dass unsere Ansprüche an Lebensraum und Ressourcen mit steigendem Wohlstand in den letzten Jahren stark zugenommen haben. Da muss jeder bei sich selbst anfangen.
    Davon abgesehen nimmt das globale Bevölkerungswachstum mit zunehmendem Wohlstand ab – wenn auch gleichzeitig die Ansprüche stark ansteigen. Aber wer will schon anderen verwehren, was er sich selbst göhnt?

  • Claudia Meyer sagt:

    Auch diese Initiative lehnt der Bundesrat ab. Laut Frau Samaruga würde Ecopop der Wirtschaft „massiv“ schaden und zudem
    die Kündigung des Freizügigkeitsabkommens mit der EU verlangen. Dass heisst wenn diese Initiative überhaupt, entgegen von Gerüchten, gültig erklärt wird. Wieder hat der Bundesrat keinen Gegenvorschlag und die Folgen der Masseneinwanderung will nicht sehen.

  • Chronos Kairos sagt:

    Mag sein, dass die MEI zu wenig konkret ist, aber man sollte ihre symbolische Wirkung nicht unterschätzen: Die Schweiz wäre seit Einführung der PFZ in Europa das erste Land, welches dieses kapitalistische Ausbeutungsinstrument in Frage stellen würden. Die europäischen Mitbürger, welche selber nie gefragt werden, würden die Initiative mit grosser Mehrheit zustimmen. Sie wären dankbar um unser JA – das hat mit Abschottung oder Fremdenfeindlichkeit nichts zu tun. Die PFZ zwingt alle Arbeitnehmer zu einem globalen Kampf um Jobs, das ist schlecht für die Lebensqualität und schadet am Ende allen.

    • A. Meier sagt:

      Sehr treffend formuliert. Ich denke, dass die Annahme nicht nur ein Schuss vor den Bug des BR, sondern auch der EU wäre. Und der ist bitter nötig.
      Abzusehen wäre eine Kettenreaktion in Europa, GB, I und weitere, mit Ausnahme des Schnarchlandes D. So etwas kann ziemlich schnell gehen, wie etwa der Mauerfall.
      Ich sähe es zu gern, wenn den EU Bonzen plötzlich der Boden unter den Füssen wegbrechen würde – ganz so, wie es der Ostelite 1989 erging.
      Warum lassen wir uns die Diktatur der EU-Kommissäre gefallen?
      Wer hat diese ‚politische Union‘ je gewollt, geschweige denn gewählt?
      JA zur MEI !

  • Jan Holler sagt:

    Ach was! Die Ecopop-Initiative spricht die selben niederen Instinkte gegen Ausländer an. Im Unterschied zur SVP-Initiative, der viele Grüne gerne zustimmen würden, es aber aus ideologischen Gründen nicht können (dürfen), brauchen die Grünen und Ökolinken sich bei Zustimmung zur Ecopop-Initiative nicht zu schämen. Es geht ja um den Umweltschutz.
    Gemeinsam ist beiden Initiativen aber: Sparen oder masshalten zu Gunsten der Umwelt würden wir gerne, ist aber so lästig, wenn man es selber tun muss. Warum also nicht bei den Ausländern ansetzen, da braucht man selber nicht mehr viel zu tun.

    • Eva Ferrazzini sagt:

      Was sind das doch für langweilige Schreiberlinge ,die vor lauter blindem Hass auf die SVP die spannenden und vielseitigen
      Aspekte und Zusammenhänge unserer Demokratie nicht mal im Ansatz erkennen.

    • Tobias Bachmann sagt:

      @Holler

      Lesen Sie die Initiative. Nix mit niederen Instinkte. Es geht um die ständige Wohnbevölkerung ob Ausländer oder Schweizer…
      Aber Hauptsache mal wieder die Rassismuskeule gezückt…

      • SrdjanM sagt:

        „Lesen Sie die Initiative.“

        Gesagt, getan:

        „…unter Berücksichtigung eines Vorranges für Schweizerinnen und Schweizer auszurichten“.

        Also nichts von „Wohnbevölkerung“.
        Schweizerinnen und Schweizer, exklusiv, Punkt.

        Darf ich die Keule wieder Schwingen?

  • hans imeichen sagt:

    Es ist an sich ein verbrechen am ch-volk was die letzten jahre geschehen ist. Dieses wurde mehr und mehr ueberrannt und in die ecke gedraengt und unsere politiker haben zugeschaut und es schoen geredet. Ich kenn glaub kein land das hier gleich handelt. Nicht mal die superliberale usa – sogar die kennt innlaender vorrang. Es ist daher nur richtig, dass die quittung in form der pfz-initiative und ecopop nach bern geht. So geht das nicht weiter.

  • Kurt Ochsner sagt:

    Ich bin in einigen Umweltorganisationen aktiv. Was Herr Roch der SVP vorwirft, muss ich auch den ECOPOP-Initianten vorwerfen. Es handelt sich um grossteils um pensionierte Schreibtischtäter und Elfenbeinturm-Professoren, die ihre Scherflein im Trockenen und ihre Gene weitergegeben haben. Solche Leute trifft man dort nicht, wo konkreter Umweltschutz betrieben wird.

    • Patrick Tanner sagt:

      Wie bitte, Herr Ochsner. Es solle sich um pensionierte Schriebtischtäter handeln, die sich nicht für den Umweltschutz engagieren. Wie z.B. der Präsident von ECOPOP, Herr André Welti, der seit vielen Jahren Geschäftsleiter der Pro Natura des Kantons zürich ist. Es gibt X andere Beispiele von ECOPOP-Mitgliedern, die seit Jahren in Umweltschutzorganisationen engaieren. Also hören Sie bitte mit der diffamierenden Desinformation auf, werter Herr Ochsner.

  • Markus Petersen sagt:

    Herr Roch hat völlig Recht: Die Ecopop-Initiative ist der MEI auf jeden Fall vorzuziehen. Die Taktik der Wirtschaftslobby aber ist einfach: Zuerst die Naturschützer & Grünen mit oben genannten Argumenten bei der MEI (und dem Anti-SVP-Reflex) zu einem Nein verleiten & danach mit der nun weiterhin nicht entlarvten EU-Bilateralen-Drohkulisse die Ecopop-Initiative versenken. Um sicher zu gehen, gibt es deshalb nur eine Devise: Doppelt genäht hält besser.

  • martin wichtig sagt:

    Wann begreifen die ecopop-befürworter endlich, dass die MEI für ecopop ein türöffner ist. Ecopop hat doch viel grössere chancen, wenn durch die MEI das system bereits geändert wurde? Es ist dumm jetzt die eine initiative gegen die andere auszuspielen, ja evtl. wird herr roch sogar bewusst von der economiesuisse orchestriert. Es gibt nur eins: 2x JA!!

  • Thomas sagt:

    Nun ja, die Ecopop-Initiative erinnert mich an die Überfremdungsinitiative von James Schwarzenbach, einfach mit einem grünen Mäntelchen.
    Daneben: Wenn nur noch 16000 Personen (Asylsuchende, Auslandsschweizer, Ausländer) pro Jahr einwandern dürfen, dann sinkt längerfristig die Bevölkerung aufgrund der Demographie.

    • Tobias Bachmann sagt:

      @thomas

      Schwarzenbach? Kann ja nicht ihr Ernst sein. Der Ecopop-Initiative und Ihren Befürwortern geht es nicht um den Ausländeranteil, sondern um die Anzahl Menschen insgesamt.

      • Roland Steiner sagt:

        Sie haben die Initiative nicht richtig gelesen. Darin steht, dass das durchschnittliche Bevölkerungswachstum nicht grösser 0.2% (aktuell 16000 sein darf). Jedes Jahr gibt es aber auch Leute die auswandern. Somit können auch bedeutend mehr einwandern!!!

  • Pascal Meister sagt:

    Mit diesem Beitrag gehe ich absolut einig. Für mich ist klar, dass ich JA zu beiden Initiativen sage – wobei die Ecopop-Initiative klar wichtiger ist, aber leider erst als zweites kommt.

  • Andras Keller sagt:

    Danke für die gute Analyse. Die Wirtschaftskreise möchten ein Bevölkerungswachstum möglichst nur durch neue Arbeitskräfte, welche dann für die Erhöhung der Unternehmensprofite sorgen. Die Masseneinwanderungsinitiative ist nur ein Werkzeug, um die Zuwanderung noch mehr auf Arbeitskräfte-Zuwanderung auszurichten, ganz bestimmt aber kein grosser Wurf.
    Eine wirklich epochale Entscheidung (mit Ausstrahlung auf die globale Zukunft der Menschheit) bringt hingegen die ECOPOP-Initiative: Haben wir die Voraussicht unser Bevölkerungswachstum in ein stabiles Niveau zu überführen?

  • Julius Hadorn sagt:

    Ich glaube nicht, dass Herr Roch glaubt, was er da schreibt. Wieso soll er auch anders sein? Ist er doch nichts anderes als ein Bundesbeamter. Eine Initiative zu lancieren auf kosten einer anderen finde ich schäbig und verwerflich. Die Ja-stimmenden der SVP als kleine Minderheit zu bezeichnen im höchsten Masse überheblich. Die SVP als ständige Nörgler hinzustellen einfach nur dumm. Die Ecopop-Initiative ist nichts anderes als Gummi und überhaupt, man kann sich ja immer noch davon distanzieren.

    • Bernard Pfister sagt:

      Die Ecopop- Initiative wurde unabhängig und vor der SVP – Initiative lanciert, die nötige Stimmenzahl aber erst späterr erreicht ! Sie können somit problemlos zweimal ja abstimmen, wie ich es tun werde, mindesten aber den Initiativtext lesen.

      • Julius Hadorn sagt:

        Werter Herr Pfister, selbstverständlich stimme ich mal für die MEI Vorlage. Der letzte Satz bezog sich mehr darauf, nach dem Motto: Lehnt die MEI ab und stimmt dafür für Ecopop. Nach dem 9. Februar wird sich aber zeigen, wer noch für die Ecopop-Initiative ist, sollte die MEI-Vorlage eine Niederlage erleiden. Den Initiativtext habe ich bereits gelesen, jedoch noch nicht zu meiner konkreten Meinungsbildung durchdiskutiert.

  • Andy Konrad sagt:

    Die Politik hat versagt und es verpasst in den letzten 10 Jahren die Zuwanderung in die Schweiz massvoll zu regeln.
    Ecopop ist nun die einzige Möglichkeit dieses Land noch vor dem totalen Ausverkauf an die mehrheitlich nur noch profitgierige Wirtschaftselite und an Brüssel zu retten.

  • Geert Bernaerts sagt:

    Völlig Ihrer Meinung, Herr Roch. Allerdings wird die Ecopop-Initiative noch eine Weile dauern, und die Umsetzung garantiert verzögert bis zum sankt nimmerleinstag. Und es ist jetzt schon 5 nach 12. Darum besser Zuerst die Masseneinwanderungsinitiative, und danach auch die Ecopop-Initiative annehmen.

  • Hans Meier sagt:

    Das Trio aus den beiden Initiativen — Masseneinwanderung, Ecopop — und Refenderum gegen Ausweitung der Personenfreizügigkeit für Kroatien gehören in den rechten, wenn nicht sogar braunen Sumpf. Grässlich.

    Es ist ein Fakt, dass die Weltbevölkerung exponentiell wächst. Das weiss jeder. Nur, die Schweiz alleine wird diesen Trend nicht kehren können. Never ever. Was nun ebendiese rechts-aussen / braunen Kreise versuchen, ist ein „Paradies“ Schweiz zu kreiieren, das im Kern aus Ansatz „Wir lassen niemanden mehr rein und wir habens dann super gut“ besteht. Grässlich.

    • Luzius Megerter sagt:

      2x grässlich @Herr Hans Meier? Grässlich ist, dass Sie wegen fehlenden Gegenargumenten die Nazikeule schwingen.

    • linus stamm sagt:

      Meier:ich finde Ihr Argument schwach: Weltbev.wächst exponentiell und wir haben das zu akzeptieren,genauso wie die Umweltzerstörung und alle die sich dagegen wehren sind braun! Wir können als kleines Land die Weltprobleme tatsächlich nicht lösen,das ist klar.Wir können aber zumindest auf „CH-Boden“ Aenderungen einführen,die diese Entwicklung deutlich bremsen. Andere Länder können ähnliche Wege gehen oder halt nicht. Uebrigens sind 0.2%, also ca. 16’000 pro Jahr, doppelt so viel wie man damals bei der PFZ-Einführung prognostiziert hatte.

    • Realist sagt:

      Gemäss ihrer Kampfrhetorik müsste ich sie jetzt als kommunistischen Massenmörder, linksradikalen Terroristen bezeichnen… aber das mach ich natürlich nicht, bin ein toleranter Mensch der andere Meinungen akzeptiert und nicht jeden verunglimpft…

    • A. Meier sagt:

      Komplett falsch geraten, Hr. Hans Meier.
      Wenn ich irgendwo in Europa eine Diktatur heraufziehen sehe, dann die der EU.
      Sage ich als überzeugter Linksliberaler.
      Sie halten BBC London doch nicht etwa für eine braun angehauchte Institution?
      Falls nicht, schauen Sie sich auf youtube „The EU Debate“ an (Daniel Hannon, Nigel Farage vs. Sir Leon Brittan, Katinka Barysch) .
      Nehmen Sie sich erst einmal ein Beispiel an der dortigen Diskussionskultur. Wieso ist so etwas bei uns nicht möglich?
      Und lassen Sie sich – am Schluss der Sendung – vom Resultat der Publikumsabstimmung überraschen…

  • Markus Schellenberg sagt:

    ein bisschen besser „gut gemeint“ als MEI und halt doch nur gut gemeint.
    Bevölkerungswachstum ist nicht die Ursache, sondern die Auswirkung eines Wirtschaftssystems, dass Wachstum als Kernmotor besitzt. Solange das Dogma des notwendigen Wachstums nicht als falsch erkannt und entsprechend korrigiert wird, sind alle Massnahmen zur Verminderung der Auswirkungen zum Scheitern verurteilt. Solange die Wirtschaft in der Schweiz immer mehr Arbeitnehmer braucht, kann man den Zuzug dieser Arbeiter nicht unterbinden. Lasst uns das Dogma des Wirtschaftwachstums bekämpfen, nur so kommen wir weiter!

    • Schneeberger sagt:

      Genau. Gesättigte Gesellschaften wie die Bevölkerung von Industrienationen wachsen nicht mehr aus eigener Kraft. Weil die Wirtschaft aber trotzdem offenbar ewig wachsen will, schafft sie künstliche Bedürfnisse, virtuelles Geld, wertlose Kredite und surreale „Werte“, und deshalb brauch es immer mehr Konsumenten und manchmal auch mehr „Sklaven“. Der Wachstumswahn ist die Triebfeder der Migrationskette aus ärmeren in reichere Länder. Das Heilige Ewige Wirtschaftswachstum ist das Grundübel, wir sollten uns aus seiner Umklammerung lösen und nicht mehr den Lügen der Politiker rechts + links zuhören!

  • Markus Lauener sagt:

    Klar ist die ECOPop Initiative VIEL besser. Leider wussten das auch die Politiker, welche die Abstimungstermine festlegten.
    Die Reihenfolge der beiden Abstimmungen ist reine Taktik, oder vielleicht doch besser: reine Hinterhältigkeit und fehlendes Demokratieverständnis? .

    Als Bürger muss ich jetzt leider 2 Mal ja stimmen: nämlich für die SVP Initiative und später für die ECO-Pop Initiative!
    Positiv gesehen: Der Bundesrat und die Mehrheit des Parlamentes kriegen jetzt zwei Mal eine gehörige Ohrfeige!

  • Srdjan Matejic sagt:

    Mit dieser Idee könne ich mich eigentlich auch anfreunden, jedoch nicht mit der in der Initiative fix vorgegebener Zahl.
    Es müsste eine flexiblere Formel geben, welche auch versch. Schwankungen (Überalterung, Massenauswanderung) berücksichtigen würde.

    Und was wenn die Geburtenrate dramatisch ansteigen würde?
    Wie würde man das einberechnen?

    • Roger Walser sagt:

      @Matejic: Wenn die Geburtenrate so stark ansteigt dürfen halt keine Ausländer mehr in die Schweiz ziehen. Ist relativ einfach. Es gibt kein Recht für Ausländer in die Schweiz zu ziehen. So wie es kein Recht für Schweizer gibt im Ausland zu wohnen.

      • Patrick Tanner sagt:

        @Walser, nein das stimmt nicht. Die ECOPOP-Initiative erlaubt unabhängig vom Geburtenüberschuss eine jährliche Nettozuwanderung im Dreijahresschnitt von 16000 (0,2% bezogen auf die Gesamtbevölkerung). Zudem wurde klar festgehalten, dasss die Asylbewerber im Jahr der Einreise nicht mitberücksichtigt werden, sondern erst wenn sie eine definitive Aufenthalts- resp. Niederlassungbewilligung erhalten. Leider sind noch viele sehr schlecht über die ECOPOP-Initiative informiert.

  • Lukas Engler sagt:

    Ich les wohl nicht richtig! DIe Initiative gegen die Masseneinwanderung birgt die Gefahr in sich vom Volk angenommen zu werden. Ja hoffentlich Herr Roch wird die Initiative angenommen!

  • Max Bader sagt:

    Die Volkswirtschaft (=Wirtschaft) ist nicht gleich Arbeitgeber. Wird die Einwanderung also nach wirtschaftlichen Interessen gesteuert, so wird auch der Nutzen der Nicht-Arbeitgeber berücksichtigt. Die Massenimmigration ist nämlich nicht im wirtschaftlichen Interesse der Schweiz, sondern nur im wirtschaftlichen Interesse der Arbeitgeber.
    Es ist fahrlässig die beiden Initiativen gegeneinander auszuspielen. Es braucht zu beiden ein JA.

  • Lisa Thode sagt:

    Obwohl die Ecopop-Initiative die bessere Initiative ist um den Wachstumswahn zu stoppen, wird sie es wohl schwer haben, da sie von keiner grossen Partei unterstützt wird – deswegen Ja zur Masseneinwanderungsintitiative und Ja zur Ecopop-Initiative. Nachhaltigkeit und grenzenloses Wachstum widersprechen sich fundamental – wo sind die Grünen, die diese Initiative unterstützen sollten!?

    • Bernard Pfister sagt:

      Bin Mitglied von Ecopop und ganz ihrer Meinung und stimme aus exakt demselben Grund JA. Da die SVP-Strategen jedoch glauben, nicht nur die neg. Auswirkungen der Massenzuwanderung wie zusätzliche Infrastruktur, Mieten, Arbeitplatzsuche, Lohndumping, Stress, Kulturlandverlust (auch ein prozentualer Europarekord !) und Agglomerisierung der Schweiz, sondern gleichzeitig auch den Antiislamismus und die Ausländerkriminalität bewirtschaften zu müssen, muss Ecopop allein schon statutarisch auf diesen Unterschied hinweisen. Das Hauptziel ist dasselbe, die Kontrolle jedoch besser.

  • Philip Hauser sagt:

    Genau Herr Philippe Roch. Ich finde man sollte so weitermachen. Ich habe schon viele Schweizer mit Fr.7000.-/Mt entlassen und Ostdeutsche Handwerker für Fr.4000.-/Mt eingestellt. Es ist einfach ein Traum! Ich kann so viel Geld sparen und wenn einer der Ostdeutschen nicht gut ist, kann ich einen neuen holen. Für mich ist also klar: NEIN zur Initiative!

  • Meier Pirmin sagt:

    Als Beobachter mit Kontakten zu Insidern ist mir aufgefallen, dass neben dem „Krieg“ zwischen herkömmlichen Frontstellungen zwischen links u. rechts noch Nebenkriege stattfinden. Bei Linken sind Abweichler in der Art von Strahm so beliebt wie Widmer-Schlumpf bei der SVP. Bei Gewerblern wie z.B. beim AG-Gewerbeverbandspräsidenten Schmid (CVP) hat sich längst herumgesprochen, dass zwar für die MEI-Initiative mit extremistischen Tönen geworben wird, dass aber Blocher damit dem radikaleren Ecopop das Wasser abgräbt. Kritiker von PFZ sind zu fast unfreiwilligem Ja gezwungen. Echt perfid berechnet.

  • Wie ernst es Philippe Roch und all seinen Unterstützern mit dem Umweltschutz ist und wie ernst diese gegen den Landverbrauch durch infrastrukturbauten sind merkt man sofort, wenn man sie nach ihrer Position zum Ausbau von Strassen und zweitem Gotthardtunnel fragt.
    Die Ecopoop Initiative ist ganz einfach Egoismus und Ausländerhass die mit Umweltschutz getarnt werden soll.
    Stellen sie sich vor die Einwohner von Ghana würden in eine Abstimmung entscheiden die Schweiz würde erst wieder Kakaobohnen bekommen wenn Ghanaische Entwicklungshelfer den Schweizern Kondome und Sterilisation schmackhaft mach

    • linus stamm sagt:

      Pfrunger:Ich wähle traditionell links und hasse keine Ausländer.In meinem Freundeskreis ist jeder Kontinent vertreten u ich bin mit einer auslandstämmigen Frau verheiratet.Ich unterstütze jeden Vorstoss,der den Landverbrauch unterbindet.Ich finde,dass die Schweiz zu schnell wächst und dass man die Wirtschaft manchmal zwingen müsste, Arbeitsplätze in strukturell schwachen Regionen,welche sonst andauernd einen „Aderlass“ (Auswanderung) generieren,anzusiedeln,also beispielsweise in afrikanischen Ländern.Der Wachstumshut, den die CH aufsetzen möchte,ist einfach viel zu gross.

      • … und deshalb sollten sie sehen, dass die Ecopoop Initiative nicht ihren Interessen entspricht.
        Ihre „auslandstämmigen Frau“ (oder ihre Eltern) hätte wohl nicht einwandern können oder wäre gar nie geboren worden, wären die Initianten der Ecopoop Initiative damals schon unterwegs gewesen.
        Wenn Herr Philippe Roch einen zusätzlichen Parkplatz für den Zweitwagen seine Frau will, spielt der Landverbrauch wohl keine Rolle.aber die Menschen mit brauner Haut, das seien die, die Umwelt zerstörten.

        • linus stamm sagt:

          Pfrunger:Ich kann Ihren Standpunkt zwar nachvollziehen,frage mich aber,weshalb Sie so ungenau argumentieren.Weshalb hätte „meine Frau“ nicht einwandern dürfen?0.2% sind nicht null, sondern 16’000, also doppelt soviele wie bei Einführung prognostiziert. Wäre die PFZ damals schon (wie Sie sagen) eingeführt worden, sähe es heute auch anders aus und auch Sie wären vielleicht nicht hier 🙂 .

          • Ihre Frau hätte nicht einwandern können, weil ausländische Ehefrauen nicht oben auf der Liste der Initianten stehen. Zuerst kommen da so viele Kategorien vor ausländischen Ehefrauen, das die 0.2% längst aufgebraucht wären.
            Natürlich glauben Initiativebefürworter es hätte schon nicht ihre eigenen Frauen, Freunde und Mitarbeiter getroffen, wären die Zeile der Initiative längst in Kraft, sonder die „anderen“ Ausländer.

  • Roland K. Moser sagt:

    Das Problem der Bevölkerungsexplosion liegt nicht in der Attraktivität der Schweiz, sondern dass jeder kommen und bleiben kann.

  • BeobachterJohannes Fischer sagt:

    Die SVP-Initiative ist nicht irreführend. Sie will, was ein Recht des souveränen Staates ist, auf Grund der Lage und Umstände selber bestimmen, wie viele und welche Leute mit welchen Berufskenntnissen in die Schweiz einwandern können. Dass dies ein Regelwerk braucht, ist klar. Auch die von den Gegnern der Initiative hochgelobten flankierenden Massnahmen verlangen ja ein solches. Im SRF-Kommunique vom 27.01.14 macht Prof. Martin Janssen, Uni ZH, einen bedenkenswerten Vorschlag, wie die Kontingente mit wenig Bürokratie gehandhabt werden könnten.

  • Gerhard Tubandt sagt:

    Noch am 19. September 2013 stellten sich die Ecopop-Leute in einer Medienmitteilung voll und ganz hinter die SVP-Initiative. Da wird doch bloss geschaut, wer mit dem Thema Ausländer am meisten für sich rausholen kann… An ernsthaften Lösungen in diesem Bereich sind weder die SVP noch Ecopop interessiert. Sie wollen bloss Stimmungen schüren und Wähleranteile gewinnen.

    • Patrick Tanner sagt:

      Herr Tubant, das ist eine propagandistische Desinformation sondergleichen. Die ECOPOP-Initianten haben sich nie voll und ganz hinter die SVP-Initiative, wie sie es nennen, gestellt. Sie haben die STIMMFREIGABE herausgegeben. Das ist alles andere als eine klare PRO-SVP-Stimmabgabe. Warum nur immer desinformieren?

  • Linus Luchs sagt:

    Die Argumente für Ecopop sind mit Statistik und Ökologie getarnter Rassismus. Die Initiative wäre die diskriminierende Antwort der Schweiz auf das Nord-Süd-Gefälle, unter dem Deckmantel des Naturschutzes. Statt die Menschen ausserhalb unseres Landes auf ihrem Weg zu Freiheit und Selbstbestimmung zu unterstützen, setzt sie auf Ausgrenzung. Das zugrunde liegende Menschenbild folgt den Prinzipien der Apartheid.

    • linus stamm sagt:

      Luchs:Nein,was Sie sagen stimmt natürlich nicht!Eine Zuwanderungsbeschränkung auf 0.2% sagt noch nichts über die zukünftige Herkunft der jährlich 16’000 Menschen aus.Ein wirtschaftliches Ungleichgewicht, dass wir schon seit Ewigkeiten haben,kann nicht durch regelmässiges Abwandern von strukturell schwachen zu strukturell starken Regionen gelöst werden. Es braucht natürlich Investitionen und neue Formen/Ansätze in der Entwicklungshilfe.Man kann nicht einfach den Zugang erschweren,und dann keine Alternativen bieten.Es braucht zwingend Anreize um die Jungen von der Migration abzubringen.

      • Linus Luchs sagt:

        Einverstanden, Herr Stamm. Die Jungen in Krisenländern sollen nicht abwandern. Darauf hätten unsere westlichen Regierungen zum Beispiel hinzuwirken, indem diesen Ländern die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards sowie die Respektierung der Menschenrechte abverlangt wird, bevor Handelsabkommen unterzeichnet werden. Was aber nicht geht, ist, dass wir vom Handel mit diesen Ländern profitieren wollen, gleichzeitig die Grenzen gegenüber denen, die nichts davon haben, dichtmachen und diesen Menschen dann noch vorschreiben, wie viele Kinder sie haben dürfen.

    • sabine wirth sagt:

      @Linus Luchs Im 2. Teil ihrer Initiative fordert ecopop, dass im Rahmen der Ch-Entwicklungszus.Arbeit dem Menschenrecht auf Freiwillige Familienplanung mehr Beachtung geschenkt wird; mit genau auch dem Ziel, das Sie nennen: mehr Freiheit und Selbstbestimmung für die Ärmsten.
      Zum 1. Teil der Init.: dass von den gegenwärtig 7,2 Milliarden Menschen nicht alle, denen es schlecht geht und/oder die es wünschen, in die CH kommen können, nennen Sie Apartheid? Bitte erklären Sie das.

      • Linus Luchs sagt:

        Ich erkläre es, Frau Wirth. Apartheid ist, wenn Menschen auseinanderdividiert werden aufgrund von Merkmalen, die zur Diskriminierung taugen (Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht). Wenn wir betreffend Familienplanung sagen, „wir dürfen so, die sollen aber anders“, dann spricht daraus die geistige Haltung der Apartheid.

        • sabine wirth sagt:

          @ L.Luchs Freiwillige Familienplanung heisst sexuelle Aufklärung und Zugang zu Verhütungsmitteln (übrigens seit Teheran 1968 ein Menschenrecht). In sämtlichen industrialisierten Ländern und auch in den Schwellenländern seit bald 50 Jahren eine Selbstverständlichkeit. Was wollen Sie eigentlich sagen, Herr Luchs? Und warum beleidigen und diffamieren Sie ecopop?

  • Hanspeter Niederer sagt:

    Das Schönste an der Annahme der SVP-Initiative wäre das krasse Misstrauensvotum an die Klasse, die sich in unserem Land „Elite“ schimpft – sei es Politik oder Wirtschaft – und das Volk seit Jahren nach Strich und Faden verarscht, anlügt und auf dem Buckel des einfachen Bürgers ihre Politkarrieren puscht und den eigenen Geldsäckel füllt. Ganz nach dem Motto: nach uns die Sintflut.

  • Marc Brunner sagt:

    Diese Ecopop-Initiative hat durchaus vernünftige Ansätze, ist aber leider genau so kontraproduktiv (wenn nicht mehr) zu unseren wirtschaftlichen Beziehungen zur EU. Alles was nicht im voraus mit der EU abgestimmt ist, könnte für unsere Wirtschaft ein böses Erwachen bedeuten. Deshalb ist diese Initiative ebenfalls abzulehnen.

  • Marc Veranneman sagt:

    Ich finde es interessant, dass die SVP und Grüne/ECOPOP Initiative beide die Einwanderung einschränken wollen. Die SVP schlägt „Kontingente“ vor. Die Grünen wollen „die jährliche Nettozuwanderung in der Schweiz soll im Durchschnitt auf 0.2% der ständigen Wohnbevölkerung beschränkt werden“. Ausser die Familienplanung, sind beide Initiativen gleich. Ja, der SVP hat ein „Sender“-Problem und ich bin selber kein SVP-Fan. Aber in meinem Entscheid, beurteile ich den Inhalt der Initiative und nicht den Sender. Ob SVP oder Grün, ist es mir egal. Ich werde 2 mal „Ja“ abstimmen für eine nachhaltige CH

  • Edith Habermann sagt:

    Was hindert mich daran, sowohl der Masseneinwanderungs- wie auch der Ecopop Initiative zuzustimmen?

    • Marc Veranneman sagt:

      Nichts. Die Grünen wollen „die jährliche Nettozuwanderung in der Schweiz soll im Durchschnitt auf 0.2% der ständigen Wohnbevölkerung beschränkt werden“. Ausser die Familienplanung, sind beide Initiativen gleich. Ich stimme 2x „Ja“

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Wirtschaftlich geht es dem normalen Arbeitnehmer seit Jahren immer schlechter. Was nütz es mir, wenn das BIP pro Kopf zunimmt, mein persönlicher Anteil daran aber abnimmt? Zusätzlich nimmt auch die Lebensqualität ab und wir tun selber alles, damit wir noch mehr abgezockt werden können (FABI usw.).

    • Marc Brunner sagt:

      Hanspeter: aha? Wo haben Sie denn das wieder gelesen? Mir geht es immer noch gleich gut wir vor 10 Jahren bzw. noch besser, habe dieses Jahr 1.8% mehr Lohn gekriegt (in den letzen Jahren zwischen (+0.8 bis +1.8%). Und ich würde mich als normaler Arbeitnehmer bezeichnen. Und ich kenne niemand in meinem Umfeld, dem es schlechter gehen sollte als vor einigen Jahren. Wieso müssen immer wieder solche Falschaussagen gemacht werden? Es wäre einfacher, wenn Sie dazu stehen Ausländer nicht zu mögen. Das nimmt man Ihnen eher ab.

  • Fabienne Muriset sagt:

    Lange Zeit war auch ich eine Befürworterin der PFZ. Bis ich für 5 Jahre eine Stelle in Wien antreten musste, weil die entsprechenden Stellen in der Schweiz bei der gleichen Firma (!) zum Teil durch Deutsche und Österreicher besetzt waren. Das war zwar eine interessante Herausforderung und eine Bereicherung an Lebenserfahrung, jedoch ökologischer und ökonomischer Unsinn. Dem gilt es einen Riegel zu schieben.

  • Marcos sagt:

    Die Erde ist überbevölkert, nicht nur die Schweiz (Stichwort: ökologischer Fussabdruck). Diesem globalen Problem kann man in einer globalisierten Welt nicht beikommen wenn man sich einigelt. Insbesondere ein Land das so abhängig ist vom Ausland wie die Schweiz. Eine Senkung der weltweiten Geburtenrate wäre ehrlicherweise die einzige Lösung, wenn auch sehr unschön.

    Im übrigen kann man bei der Personenfreizügigkeit auch leicht ausserhalb der Schweiz arbeiten, fast als würden die Landesgrenzen auf Europa ausgeweitet. Schon mal daran gedacht?

    • Geert Bernaerts sagt:

      Man kann aber als gutes Beispiel vorangehen, Marcos. Ausserdem die Ecopop mal lesen täte gut, es geht auch genau um eine Senkung der weltweiten Geburtenrate. Und das ist überhaupt nicht unschön. Was soll daran unschön sein?

      • Marcos sagt:

        Das ist meiner Meinung nach auch der beste Aspekt der Initiative. Hingegen halte ich sich abschotten für die falsche Strategie. Die zukünftigen (globalen) Probleme kann ein Land nicht alleine Lösung.

      • Daniel Moser sagt:

        Gerade mit den von ECOPOP vorgeschlagenen Massnahmen zur Senkung der Geburtenrate zeigt sich, wie wenig die Initianten Kenntnisse der demographischen Probleme haben. Geburtenbeschränkung passiert nicht durch das Verteilen von Verhütungsmitteln, sondern durch Mädchenbildung, Wohlstandsförderung und den Aufbau einer monetären Altersvorsorge. Oder anders gesagt: Geburtenbeschränkung beginnt im Kopf und nicht bei anderen Körperteilen.

        • Geert Bernaerts sagt:

          @Marcos: Nein, ein Land kann nicht die globalen Probleme lösen. Aber es kann sich selbst schützen und gleichzeitig Hilfe anbieten.
          @Moser: Sie haben nicht ganz unrecht, aber Geburtenbeschränkung passiert unter anderem auch durch Verhütung. Viele Menschen haben keinen Zugang zu Verhütungsmittel, weil zu teuer. Wo Sie allerdings völlig daneben argumentieren ist dass die Initianten, die sich seit 1970 mit dem Thema befassen, keine Ahnung hätten…

  • andy meier sagt:

    Diese Initiative ist der gleiche Käse wie die MEI Initiative. Die Welt wird immer mobiler, Menschen wollen sich frei bewegen können. Das bringt Probleme mit sich, klar, aber diese Initiativen sind Lösungen mit der Brechstange. Viel zu extrem und einem Land wie der CH nicht würdig. Ueber Jahrhunderte haben wir es verstanden miteinenander gute Komprisse auszuarbeiten. Es geht uns sehr gut und die Fähigkeit politisch immer wieder intelligente und bedachte Lösungen auszuarbeiten haben uns viel mehr gebracht als Extremismus und Stammtisch-Nationalismus.

    • sabine wirth sagt:

      @ andy meier Vorläufig ist die Erde noch in Nationalstaaten aufgeteilt – das kann sich ja ändern, doch gehen wir von Realitäten aus: praktisch alle diese souveränen Staaten kennen KEINEN freien Personenverkehr von ausserhalb – sie steuern die Einwanderung. Auch die CH tut das – mit allen Ländern ausser denjenigen der EU.
      Das ist, besonders da das Wohlstandsgefälle noch immer enorm ist, weder „extrem“ noch „Stammtisch-Nationalismus“ noch „Brechstangen-Lösung“, sondern ein Gebot des gesunden Menschenverstandes.

    • Marc Veranneman sagt:

      Niemand spirch von „Extremismus und Stammtisch-Nationalismus“, im Gegenteil. Ecopop (und MEI) sprechen über nachhaltigen Entwicklung

  • André Baldin sagt:

    Ich werde beiden Initiativen zustimmen. Denn ich fühle mich bereits heute fremd im eigenen Land. Macht doch einmal die Augen und die Ohren auf – in der S-Bahn im Einkaufszentrum etc. – da hört man mehr andere Sprachen als die Landessprachen. Ich finde diese ungebremste und ungesteuerte Einwanderung schädlich für unser Land.

  • André Baldin sagt:

    Ich bin überzeugt, dass viel mehr Schweizer für eine Steuerung der Zuwanderung stimmen würde, wenn die Angst vor der Kündigung der bilateralen Verträge nicht da wäre. Dabei geht vergessen, dass wir (mit 350 Mrd CHF) der drittbeste Handelspartner im EU-Binnenraum sind. Glaubt wirklich einer, dass die EU nicht selbst genug daran interessiert ist, gute Verträge mit der Schweiz zu haben? Viele Arbeitsplätze gingen im EU Raum verloren!

  • Knaus Karl sagt:

    Bei der Kommentierung dieses Blog’s (voll von ……..) gelassen zu bleiben und den sogenannten Anstand zu bewahren, braucht es Nerven wie Stahlseile! Ich lasse es hiebei bewenden!

  • Max Bernard sagt:

    Mag ja sein, dass Ecopop die wirksamere Initiative gegen die Massenzuwanderung ist. Deshalb gilt es unbedingt zu vermeiden beide Initiativen gegeneinander auszuspielen um auf diese Weise beide zum Scheitern zu bringen. Denn Chancen zur Durchsetzung haben beide Initiativen nur, wenn deren Anhänger geschlossen auch für beide stimmen.

  • Christoph Bögli sagt:

    Danke Philippe Roch, endlich spricht das jemand deutlich aus. Selbst wenn man den SVP-Argumenten zu der Masseneinwanderungsinitiative folgen will, in den Artikeln der Initiative findet sich schlicht nichts, das diese Argumente in politische Taten umsetzen könnte. Die SVP scheint mir ihrer Initiative überhaupt nicht interessiert, die angesprochenen Probleme zu lösen. Vielmehr dient das Ganze nur etwas Stimmungsmache und soll wohl einen Konflikt mit der EU provozieren, ohne dass es wirkliche Folgen hätte (die SVP-Unternehmer wollen ja als letztes auf billige Arbeiter aus dem Ausland verzichten).

  • chris müller sagt:

    Am besten nimmt man beide Initiativen an: Die MEI für die Gesamtwirtschaft, die Ecopop für unsere natürlichen Lebensgrundlagen!

  • Gerold Stratz sagt:

    Ecopop u. SVP-Masseneinwanderungs-Initiative, riechen beide nach nationalistischer, Wagenburg-Romantik.
    Motto, uns gehts gut, u.a. dank den guten wirtschaftlichen Beziehungen zu den EURO-Ländern.!
    Aber, die SVP-Angstverbreiter, Panikmacher verunsichern uns.Hilfe! Was ist wirklich, wenn wir dem EWR beitreten?
    Ich meine positiv, die Schweiz kann mitbestimmen. Solange eine Mehrheit der CH-Wähler“ sich ängstigt, vor jeglicher
    Veränderung, so lange haben die SVP-Nationalisten „leichtes Spiel“!
    Prognose:Weder Ecopop noch SVP werden am 09.02.14 eine Mehrheit erreichen.

  • Manfred Grieshaber sagt:

    Die CEOs der Exportindustrie geben es nicht gerne zu das sie sich für langfristige Lieferverträge in eine große Abhängigkeit der Großkonzerne begeben haben. Früher musste ein neues Kfz-Modell mit den Teilen gebaut werden die am Markt verfügbar waren. Heute schreibt so ein Konzern seinen Zulieferern im Detail vor was, wann und wie viel sie zu produzieren haben. Damit kann der Konzern eine „just-in-time“ – Produktion aufstellen, er hat einen Teil der Investitionen in neue Produktionsverfahren und neue MA in die Zulieferer ausgelagert. Inzwischen ist das Weltstandard, es gibt keine Alternativen.

  • Kritischer Denker sagt:

    In der Tat hält die Initiative nicht, was sie verspricht. Im Gegenteil: Bei einem Ja müssten Höchstkontingente eingeführt werden. Angesichts der anderen Forderungen der Initiative würden diese von der Politik garantiert nicht so gesetzt, dass sie auf einem längerfristig tragbaren Niveau liegen würde, geschweige denn mit den Abwanderungszahlen verglichen werden könnten.
    Die Folge: Die Bevölkerungszahl steigt weiter an (wenn auch etwas langsamer), ohne Aussicht auf eine Obergrenze. Damit ist die Chance auf eine nachhaltige Migration ein für allemal verspielt. Längerfristige Übervölkerung!

  • Die Ecopop-Initiative ist genau gleich verlogen und ewig-gestrig wie die SVP-Masseneinwanderungsinitiative. Die eine vom Teufel und die andere vom Belezbub – perspektivenlos sind beide. Man muss entweder grenzenlos naiv oder chauvinistisch sein um einer dieser beiden Vorstösse zu unterstützen. Die Probleme unseres Planeten sind globaler Natur und die Überbevölkerung ein weltweites Problem. Wer glaubt, durch Abschottung unser kleines Paradis bewahren zu können, der irrt gewaltig. Wenn die Menschheit untergeht, dann geht die Schweiz mit unter!

  • Wenn per Saldo der Wanderbewegungen eine Bevölkerungszunahme von 80’000 pro Jahr resultiert, dann ist es mehr als nur höchste Zeit, die Notbremse zu ziehen. Mag sein, dass das Wirtschaftswachstum dadurch verlangsamt wird. Aber ist das schlecht? Wer profitiert denn vom aktuellen Wirtschaftswachstum? Ja richtig, die Unternehmer. Die einheimische Bevölkerung leidet unter immer teureren Mieten, überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln, Stau auf Autobahnen, Verlust an Erholungslandschaften, sinkenden Löhnen, Arbeitslosigkeit, Volk zahlt Milliarden Investitionen für ÖV, etc. Deshalb: Initiative JA!

  • Fritz sagt:

    Philippe Roch wenn ich sehe was für ämter sie inne hatten, zeigt mir genau dass sie von allem keinerlei ahnung haben, wie der rest unserer regierung, alle haben nur ihre ämtli im kopf mehr nicht! und mit der masse schwimmen!

  • A.Räber sagt:

    Die MEI-Initiative zeigt überdeutlich,dass die CH-„Linken“ nicht sozial(istisch) und links sind,sondern einfach nur“lingg“.Sie beten brav das ausgeleierte „Wirtschaftswachstums-Mantra“ nach und wollen uns drohen mit“Wohlstands-Einbussen“.Wenn es zuwanderungsmässig so weitergeht,dann sind diese Einbussen harte Realität.Die SVP entspricht sonst gar nicht meiner polit. Einstellung,aber hier sind sie(leider?)die Einzigen, welche diese Problematik nicht bewusst verpennt haben.Auch zeigt mir das Ganze,dass die traditionelle CH- Partei-Politik,sprich Vetterli-Wirtschaft, nun endgültig ausgedient hat.

  • Ugo Cavellere sagt:

    Die Rolle der Umweltorganisationen
    Sie schweigen zu den fatalen Folgen der hirnrissigen Bevölkerungsexplosion. Wo bleibt hier die Einsprache z.B. von Greenpeace, Pro Natura oder anderen, die ich jahrzehntelang in treuem Glauben unterstützt habe? Welcher Opportunismus ist hier am Werk? Meine Enttäuschung ist abgrundtief.

  • Ugo Cavellere sagt:

    Die Rolle der Umweltorganisationen
    Sie schweigen zu den fatalen Folgen der hirnrissigen Bevölkerungsexplosion. Wo bleibt hier die Einsprache z.B. von Greenpeace, Pro Natura oder anderen, die ich jahrzehntelang in treuem Glauben unterstützt habe. Welcher Opportunismus ist hier am Werk? Die Enttäuschung ist abgrundtief.

    Seit den 60-ern engagieren sich Grüne und Linke vehement für Ökologie. Das Mittelland gehört primär als Folge der Masseneinwanderung zu den dichtest besiedelten Regionen Europas, ist heute weitgehend zuzementiert und ungeachtet all dessen wird weiterhin pro/s ein 1,1 qm Land verbaut. Die Gegner der Initiative kennen nur wirtschaftliche Argumente, treten Ökologie und Umwelt mit Füssen. Wie ist es möglich, dass sich die Grünen und Linken mit diesen eindimensionalen Wirtschaftsmagnaten verbünden?

  • André Dünner sagt:

    Mir persönlich entsteht der Eindruck mehr zu verlangen als nur Ecopop. Und eine der wichtigsten Herausforderungen wird wohl sein über die Runden zu kommen ohne der Umwelt noch mehr vom Mensch verursachte Lasten aufzuerlegen. Es ist auch nicht Sache einer Globalregierung (bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt) mit Ideen Schwierigkeiten anderer zu lösen. Grossmächte bewiesen ausreichend, dass sie nicht einmal in der Lage waren sich selbst in Ordnung zu halten?

    Grössenwahn und Überheblichkeit führten meist zum Untergang von „Grossstaaten“.
    Jede/r sollte versucht sein Schwierigkeiten selber zu lösen.

  • René Kobler sagt:

    Die beiden Initiantiven der Bevölkerungsstabilität SVP – ECCOPOP sind etwas unterschiedlich gestaltet, führen jedoch in die selbe Richtung. Die Unterschiede können später mit Kompromisse gelöst werden. Zur Zeit sollte man sich nicht in kleine Details verkrampfen. Für beide Volksbegehren gebe ich JA.
    Siehe Kommentar auf http://www.explopopart.ch

  • infernum sagt:

    Die ecopop Initiative ist ziemlich unlogisch.
    ausser, dass durch die Einschränkung der Zuwanderung das (auch schädlich) Wachstum gebremst wird. Aber einen Einfluss auf das Bevölkerungswachstum in Europa (nicht gleich zu setzen mit EU) oder sonst wo, hat sie gar nicht, in Europa eher sogar im Gegenteil. Wohlstand reduziert die Familiengrösse. Wohlstand nicht zu teilen ist also gegenläufig.
    Mehr Geld in eine Bevölkerungspolitik zu geben ist gut. Dazu brauche es aber nicht diese Initiative.

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