Die Personenfreizügigkeit darf nicht
in Frage gestellt werden

Eine der Fragen, die die Masseneinwanderungsinitiative aufwirft, ist folgende: Wollen wir die Personenfreizügigkeit und die flankierenden Massnahmen, die den Arbeitsmarkt wenigstens ein bisschen schützen, beibehalten oder nicht?

Bevor ich diese Frage beantworte, möchte ich einen Exkurs wagen und auf die Vorbehalte gegenüber der Europäischen Union zu sprechen kommen, die unsere Politiker – manchmal auch aus dem linken Lager – an den Tag legen. Letztere sind der Meinung, Europa müsste eine sozialere Richtung einschlagen. Bis dahin sehen sie keine Möglichkeit für ein solides Europa. Auch ich bin der Meinung, dass die Europäische Union die falsche Richtung eingeschlagen hat, wenn ich sehe, wie sie derzeit von verschuldeten Mitgliedsstaaten Sparprogramme fordert, die der Bevölkerung schwer zusetzen. Im linken Lager stellt sich heute die Frage, wie man Europa sozialer gestalten könnte. Dafür müsste ein kapitalistisches Instrument par excellence, das eng mit den Sparprogrammen zusammenhängt, abgeschafft werden: der Wucher.

Vor einigen Jahren haben sich gewisse europäische Staaten verschuldet, um ihre Banken zu retten. Heute leiht die Europäische Zentralbank genau diesen Banken Geld zu Zinsen von 1 Prozent. Diese leihen es wiederum den Staaten, die zu ihrer Rettung beigetragen haben, zu Zinsen von 6 Prozent, 7 Prozent oder sogar 8 Prozent. Das nenne ich Wucher. Die Folgen? Die Staaten leihen Geld und müssen sparen – nicht nur um den Arbeitsmarkt und die Bevölkerung vor dem Elend zu retten, sondern auch um ihre Schulden zurückzuzahlen.

Ich glaube, dass heute nicht der revolutionärste, aber der sinnvollste Schritt wäre, als Staat zu entscheiden, zumindest keine Schuldzinsen mehr zu bezahlen. Denn diese tragen dazu bei, die Staaten in dieser elenden Situation festzuhalten, die den Banken nützt, aber der Gesellschaft schadet. Viele Menschen verlieren Ihre Arbeit und Ihr Haus. Müsste ich zwischen dem Bankrott der Banken und dem der Bevölkerung wählen, würde ich mich für den der Banken entscheiden. Die wirtschaftliche Not bringt die Menschen dazu, dorthin auszuwandern, wo es Arbeit, Reichtum und Nachfrage gibt – zum Beispiel in die Schweiz.

Die wirtschaftliche Not bringt die Menschen dazu, dorthin auszuwandern, wo es Arbeit, Reichtum und Nachfrage gibt.

Die wirtschaftliche Not im Heimatland lockt viele Menschen in die Schweiz. Foto: Keystone

Diesen langen Exkurs habe ich gemacht, um aufzuzeigen, dass es nicht die Personenfreizügigkeit und die flankierenden Massnahmen sind, die man heute in Frage stellen muss. Ersetzt man diesen Reguliermechanismus durch eine Kontingentspolitik, wie die SVP sie verlangt, wird sich die wirtschaftliche Situation in Europa nicht verbessern. Und vor allem wird durch die Initiative der Druck auf die Mietpreise oder die Arbeitslosigkeit in der Schweiz nicht nachlassen. Allen, die noch überlegen, bei der SVP-Initiative am 9. Februar Ja zu stimmen, möchte ich folgende Überlegung nahelegen: Die Probleme mit den Mietpreisen oder der Arbeitslosigkeit und der Druck auf die Mittelschicht sind nicht nur – oder gar nicht – auf den Migrationsdruck zurückzuführen.

Denn auch mit der Kontingentspolitik werden Eigentümer immer noch das Recht haben, auf die Preise und das Mietangebot zu spekulieren. Die multinationalen Unternehmen, die durch unsere Steuerpolitik angelockt werden, werden auch in Zukunft exorbitante Mietpreise bezahlen, die sich der Normalbürger nicht leisten kann. Und die Krankenkassenprämien werden nicht sinken, solange sich das Finanzierungssystem nicht ändert. Ohne Mindestlöhne und vor allem ohne flankierende Massnahmen wird der Druck auf die Löhne nicht weniger. Ohne Fortbildung wird ein Arbeitsloser in der Schweiz keine neue Stelle finden.

Worauf zielt diese Initiative also ab? Auf eine Erhaltung der Wachstumsrate bei weniger Rechten für Schweizer und ausländische Arbeitnehmer. Auf eine weitere Liberalisierung des bereits äusserst liberalen Arbeitsmarkts. Auf ein gleichbleibendes wirtschaftliches Ergebnis, aber ohne flankierende Massnahmen, die eigentlich sowohl Schweizer Erwerbstätige als auch vom Ausland in die Schweiz entsandte Arbeitnehmende vor der Unterschreitung der Lohn- und Arbeitsbedingungen schützen sollten. Sie tun dies bestimmt nicht ausreichend, aber doch ein Stück weit. Ohne sie wäre die Lage noch schlimmer. Mehr Druck auf die Löhne und keine Lösung für unsere Probleme: Ist es wirklich das, was wir am 9. Februar erreichen wollen?

147 Kommentare zu «Die Personenfreizügigkeit darf nicht
in Frage gestellt werden»

  • Joe Amberg sagt:

    Noch sind wir keine Diktatur, deshalb darf die Personenfreizügigkeit SELBSTVERSTÄNDLICH in Frage gestellt werden!!

    • Henri Brunner sagt:

      Die Dame will uns Blau als Orange verkaufen.
      Peinlicher gehts nimmer.
      In meiner Firma werden laufend Schweizer durch Ausländer ersetzt. Und es ist kein Geheimnis – den Schweizern wurde gekündigt.

  • Abdel Thuma sagt:

    Tut mir leid , Frau Marra. Aber dieses irwitzige und ungesunde Wachstum, das auf immer noch mehr Wachstum angewiesen ist, ist in keinster Weise nachhaltig. Wie eine SP, die sich gern das grüne Mäntelchen umhängt, diesen selbtzerstörerischen Ressourcenverschleiss gutheissen kann, ist mir ein Rätsel.
    P.S. Ihr „ideales“ Bankensystem ohne Zinsen in Ehren. Da müssten wir aber schon zuerst noch die ideale Welt von Wolkenkuckucksheim errichten.

    • Schneeberger sagt:

      Tatsächlich, der irrwitzige Wachstumswahn ist das Grundproblem. Klar, es gibt Zinsen und auch Wucher, die Kreditschöpfung geschieht aus dem Nichts. Schulden werden mit neuen Schulden „bezahlt“. Raubbau an Menschen und Ressourcen ist dabei zwingend.
      Aber Frau Marra:
      man kann nicht „zwischen dem Bankrott der Banken und dem der Bevölkerung wählen“! Beides erzwingt das andere, denn 98% der Leute vertrauen diesem explosionsgefährdeten System und haben auch ihren Anteil an der Bankenblase! Nur eine geordnete Wachstumsrücknahme kann das globale Desaster abwenden.

      • Adrian Walther sagt:

        Bravo Frau/Herr Schneeberger.

        Unter den Blinden ist die Einäugige Königin. Ansonsten ist dieser Kommentar wohl eher Wasser auf die Mühlen der SVP.

  • Beim lesen dieses Artikels wird mir übel.Diese Dame lebt mit Ihren Gedanken schon in Brüssel, weit entfehrnt der Realität.
    Ich habe nichts gegenen Personen die wirklich in der Wirtschaft „Hoch Qulifitiert“ sind und in der CH arbeiten dürfen.Doch leider ist es nicht so, dass diese angebliche Weiterbildung bei Stellenlosen das „Problem“ löst. Im Gegenteil werden solche als Ueberqualifiziert angesehen.Paradox sind die Kosten die auch von der RAF bezahlt werden sprich Arbeitsnehmer um weiter Arbeitslos zu sein bis zur Aussteuerung.Verbessrungen kann man nicht erwarten.Ein „Ja“ klar zu MEI.

    • Stefan Schmid sagt:

      Tja, das ist halt so. Es ist wirklich typisch SP. Diese Partei hat total die Bodenhaftung verloren. Sie wissen schlichtwegs nicht mehr, wie es ist, irgendwo an der Front tätig zu sein, etwas zu produziere, ganz einfach ein normaler Arbeitnehmer zu sein.
      Eine Partei aus Richtern und Analytikern, die gut Zahlen zusammensuchen können, um daraus irgendwelche Argumente zusammenzuzimmern. Aber sie wissen nicht, wie es sich als normaler Arbeitnehmer anfühlt…

  • Hans Müller sagt:

    Ich bin mit vielen Ihrer Aussagen einverstanden, Frau Marra, insbesondere damit, dass der Migrationsdruck auf die CH am besten dadurch gelindert werden sollte, dass die CH für ausländische Firmen weniger attraktiv gemacht wird, indem die ruinösen Steuergeschenke gestrichen werden. Aber die Aussage, dass die Zuwanderung nichts mit den hohen Wohnkosten zu tun hat, ist doch schlicht und einfach naiv! In den letzten 6 Jahren sind knapp eine halbe Million Meschen zugewandert. Man kann doch nicht im Ernst behaupten, dass dies auf den Wohnungsmarkt keinen Einfluss hat!

    • R. Merten sagt:

      Viele der linken Politiker sind naiv, Hr. Müller. Die Sozis haben Idealvorstellungen, die aber mit der Wirklichkeit gar nichts zu haben. Jeder einigermassen vernünftige Mensch sieht doch, dass in der EU, aber immer mehr auch in der CH, die Probleme aus dem Ruder laufen. Da unser devote und führungsschwache Bundesrat nicht mal im Ansatz Probleme ernsthaft angepackt und gelöst hat, gibt zu denken. Die Sozialkosten laufen immer mehr aus dem Ruder und die bildungsfernen Schichten werden uns in Zukunft überfluten. Das künstliche Konstrukt EU ist nicht nur verschuldet-es ist auch im Niedergang !

    • Remo_Roffler sagt:

      Herr Müller, Ihr Gedankengang ist beängstigend. Sie wollen die CH unattraktiv machen, um ihr zu helfen? Sie würden also auch ein Produkt qualitativ verschlechtern, damti es nicht so viel gekauft wird und Sie damit weniger Personalkosten hätten? Die CH muss im internationalen Wettbewerb alles machen, um für ausländische Firmen attraktiv zu bleiben. Sie muss nur (wieder) selber steuern, wer reinkommt und wer nicht.

      • Hans Müller sagt:

        Nein, Herr Roffler, Ihr Gedankengut ist beängstigend. Wachstum auf Teufel komm raus und das in einem System, in einem Land und auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen. Jeder normal intelligente Mensch weiss wie das endet. Die Frage ist nicht, ob das in die Hose geht, sondern lediglich wie lange es dauert. Falls man denn fähig ist etwas langfristiger zu denken.

        • S Zürcher sagt:

          Sie haben gute Ideen, Herr Müller. Wie Sie sehen, werden diese von vielen Befürwortern nicht geteilt. Man will Wachstum ohne Nebeneffekte, Fachkräfte ohne deren Ausbildung selbst zahlen zu müssen, schöne Landschaften ohne konsequente Raumplanung und Steuereinnahmen die man nicht selbst erwirtschaftet. Die 80.000 Zuwanderer, die man bei einer Annahme der MEI im gesamtwirtschaftlichen Interressen der Schweiz von Hand auslesen würde, hätten den gleichen Verdrändungseffekt wie die bis jetzt Zugewanderten. Bis dahin hätte die Schweiz aber einige Jahre verschwendet, anstatt die für die Entwicklung einer nachhaltigen Steuer-, Lohn- und Bildungspolitik zu verwenden.

          • Adrian Walther sagt:

            @ Hans Müller

            Besten Dank!

            Am Ende muss man sich Fragen ob der Kuchen (die Welt) in immer noch mehr Stücke aufgeteilt werden kann. Es kommt der Punkt an dem ein Stück zu klein wird (erst subjektiv dann existenziell).

            Wie wäre es mit der Suche nach einem System das ohne Wachstum.., Bevölkerungszunahme auskommt?
            Das wäre eine politische Vision! Altersvorsorge ohne Wachstum u.s.w.

  • h. imeichen sagt:

    ein weiterer der unzaehligen artikel der blauaeugigkeit. negativfolgen ausklammern, die ch soll die traenen der welt trocknen. flankierende massnahmen haben noch nie was gebracht. aber eben, je linker desto vwl maessig weniger wissen vorhanden.

  • George sagt:

    der Artikel zeigt exemplarisch, wie unbedarft Politiker irgendwas erzählen. „dass die EU die falsche Richtung eingeschlagen hat, wenn ich sehe, wie sie derzeit von verschuldeten Mitgliedsstaaten Sparprogramme fordert, die der Bevölkerung schwer zusetzen“ aha genau und warum müssen sie sparen? WEil sozialistische POlitiker dort vorher extrem über ihre Verhältnisse lebten und sich die Wähler kauften! Aber daran wird keine Sekunde gedacht, das Geld fällt ja vom Himmel. Wucherargument: Schauen Sie doch mal wie Griechenbonds jetzt rentieren, die %-Angaben sind schlicht völlig falsch!

  • Hans Müller sagt:

    Offensichtlich ist es so, dass die massive Zuwanderung im Moment keine grossen Konkurrenz- und Verdrängungseffekte auf dem Arbeitsmarkt bewirkt. Das ist auch nicht verwunderlich, denn im Moment läuft es in der Schweiz wirtschaflich rund. Aber was passiert bei der nächsten Rezession? Wandern die Leute dann wieder aus? Nein, tun sie nicht, wie wir aus der Vergangenheit wissen. Spätestens bei der nächsten Rezession werden wir die negitiven Folgen der massiven Zuwanderung spüren. Nicht nachhaltiges Wachstum ist doch sonst für die Linken ein no go. Warum nicht bei der Zuwanderung?

    • R. Merten sagt:

      nein, Hr. H. Müller- die Leute werden nicht auswandern- sie werden in unseren gut dotierten Sozialeinrichtungen hocken und die Steuern und Abgaben werden die berufstätigen Steuerzahler und die Sparer zu berappen haben !!

  • Dodimi sagt:

    @A.Marra:Sie sind jung u. nicht arbeitslos,was ich ihnen von Herzen gönne.Ich bin 64 und habe den finanziellen und beruflichen Niedergang infolge Alter seit 2001 erlebt,durch Altersdiskriming(schriftl),durch AG,die nicht mehr gewillt waren in einen 52/53/54…etc. -jährigen in Ausbildung zu investieren.Also jeden Job annehmen,bis auch dort“Ende Feuer“war und jüngere, billigere AN(meist Ausländer)übernahmen.Es ist nicht Schuld der Ausländer Es ist schuld der AG,die keine Moral kennen wenn es um Profit geht und es sind die Politiker die versagen,weil sie nichts gegen Altersdiskriminierung tun!

  • Remo Schnellmann sagt:

    Ich habe immer sehr viel Mühe damit, den Sozis irgendwas zu glauben, da kaum je eine(r) überhaupt im Berufsleben war. Da glaube ich gestandenen und nachweislich erfolgreichen Unternehmern, wie sie die SVP hat, sehr viel mehr.

    • Leon sagt:

      Na dann glauben Sie halt Ihren SVP-Gurus! Es werden aber auch bei Annahme der MEI weiterhin zwischen 50 und 100 Tausend Zuwanderer kommen, obwohl die SVP von Einschränkung der Einwanderung spricht. Wetten wir, dass bei gut laufender Wirtschaft 2 bis 3 Jahre nach Annahme der MEI trotzdem 150’000 Personen mehr in der CH wohnen?

  • Conte Roberto sagt:

    Ja das mag korrekt sein, “ Die wirtschaftliche Not bringt die Menschen dazu, dorthin auszuwandern, wo es Arbeit, Reichtum und Nachfrage gibt.“ Nur gibt es in der Schweiz einige Personen die gerne arbeiten würden, jedoch von den Unternehmen als Unerfahren (Junge Leute) oder Überqualifiziert und teuer (Leute ab 50) sind und keine Anstellung erhalten. Ein grosser Teil dieser Leute können nicht einfach ins Ausland gehen und dort arbeiten. Dies ist die Krux, welche von unseren bürgerlichen und linken Politiker nicht erkannt wird. Also muss man sich nicht wundern wenn die MEI angenommen wird.

  • s.frei sagt:

    alles effektiv nur eine carte blanche (somit auch leer). man kann das parteibüchlein fast erraten ,wenn pro eine sache geschrieben wird. kann es sein, dass diese leute eine sponsoring von industrie und unternhemen od. selber von der freizügigkeit profitieren? dann wäre es verständlich , dass man seine interessen vertritt. es bleibt dabei: schengen hat ausser geistiger unruhe und „unischerheit“auch einen riesigen lohndruck und sicher keine besseren leute gebracht. das soziale auffangnetz wurde nie besprochen und die neu gelandeten „unternhemer“ und ausländischen „chrampfer“.

  • Erich Meier sagt:

    Obwohl jeder fast täglich spürt, wie die grenzenlose PFZ die Schweiz in Bedrängnis bringt, hält die SP verzweifelt an der heiligen Kuh PFZ fest. Obwohl deren Nachteile auch in Umweltdingen krass zutage treten (riesige Überbauungen, Agrarlandverlust, Staus, Strassenausbau, Druck auf die letzten Grünflächen usw.) halten nicht nur Linke und Grüne aus ideologischer Verbissenheit wider besseres Wissen krampfhaft daran fest. Je offensichtlicher die Volksstimmung zu einem „Ja“ tendiert, desto verzweifelter werden die nutzlosen Angstmachekampagnen der Gegner.

    • Leon sagt:

      Genau das ist das Erstaunliche an dieser Abstimmung. Die Linken und Grünen legen sich ins Zeug, als ob es den Kapitalismus zu verteidigen gälte. Plötzlich ist es egal, dass wir einen zu grossen Fussabdruck hinterlassen, dass wir auf Kosten von anderen Nationen wachsen, dass die Grünflächen bei uns verschwinden…. ich verstehe Links-Grün nicht mehr!

      • Dieter Sprenger sagt:

        Damit gebe ich ihnen Leon völlig Recht. Damit beweisen Links – Grün abermals,dass das Thema Umweltschutz nur als Label dient um gewisse Wähler zu gewinnen,jedoch deren Träumereien und Ideologien von einer Multikulturellen Gesellschaft weit oben steht.Doch wehe dem der wie die überbordende Zuwanderung kritisch hinterfragt, dem wird sofort mit der Rassismusskeule gedroht, da von dieser Seite keine anderen sachlichen Argumente gegen diese Initiative gebracht werden können, weil es auch keine gibt! Hingegen bringen neoeliberale Kreise das Argument des Wohlstandes, meinen aber ihren eigenen Profit!

        • Leon sagt:

          Genau so ist es. Leider passt diese (unsere) Erkenntnis nicht ins Links-Rechts-Schema der heutigen Polit-Landschaft. Es wird Jahre (wenn überhaupt) dauern, bis sich eine Politik etabliert, welche nicht von irgendwelchen Dogmen dominiert wird.

  • Hans Müller sagt:

    Die Befürworter einer grenzenlosen Zuwanderung argumentieren gerne mit den Sozialwerken. Wenn aber Sozialwerke nur dank den Zahlungen von Immigranten funktionieren, haben wir ein Schneeballsystem, denn die Zuwanderer kommen bekanntlich auch eiinmal ins AHV-Alter. So weit denken PolitikerInnen aber offensichtlich nicht. In einem nachhaltigen Rentensystem werden die Probleme der demografischen Schwankungen mit der Höhe der Beiträge und dem Rentenalter ausgeglichen. Geschieht dies mit Zuwanderung, so haben wir ein klassisches Schneeballsystem und solche sind bekanntlich äusserst instabil.

  • Stefan Schmid sagt:

    Typisch SP: Krampfhaft versuchen, Argumente zu finden, weshalb die PFZ nicht Schuld an den Problemen wie Mieten, Verkehr, etc… ist. Diese sind vielleicht gar nicht so falsch. Aber es ist doch sonnenklar, dass die hohe Zuwanderung das Ganze einfach verschäft. Statt x Personen drängen sich x+70’000 Personen in die Züge, zwei Jahre später x + 210000, usw…
    Gerade die SP sollte doch an einem starken Staat interessiert sein, der steuern kann und der einem Unternehmen auch mal sagen kann: „Jetzt investier in die Bildung, probiers doch zuerst mit einem Arbeitslosen, der bereits in CH lebt.“ Nicht?

    • Leon sagt:

      Die SP wollte doch die flankierenden Massnahmen ausbauen und sie will den Mindestlohn. Nachdem das eine gescheitert ist und das andere demnächst scheitern wird verteidigt man nun die kapitalistischen Interessen der Bürgerlichen. Mir flimmert’s vor den Augen. Hat die SP ihren Kompass verloren? Konsequent und ehrlich hätte die SP zum Beispiel Stimmfreigabe beschliessen können. Sie wurde in der Verschärfung der Flankierenden nicht unterstützt, also ist sie auch nicht verpflichtet, weiterhin für die PFZ einzustehen. Fehlende Einsicht, Pfründen, Angst vor Stimmenverlust???

  • Emil-N sagt:

    Ja, Frau Marra, wo glauben Sie denn kommt das Geld der Banken her? Einige Kapitalisten und Spekulanten sicherlich, aber doch in groesserem Masse unsere ‚institutionellen Anleger“wie Versicherungen und Pensionskassen etc… Was passiert denn wenn angebl sichere Staatsanleihen nicht mehr bedient werden? Das sollten Sie und Ihre Kollegen sich mal zu Ende ueberlegen bevor man solche Vorschlaege unterbreitet. Die Personenfreizuegigkeit/Zuwanderung hat jedoch damit nichts zu tun, ist aber problematisch sobald Sie die einheimische Bevoelkerung unter Druck setzt, sei’s bei Jobs, Mieten, Sozialkosten.

  • Michael Bloom sagt:

    Richtig, „ohne Fortbildung wird ein Arbeitsloser in der Schweiz keine neue Stelle finden.“ Und Ohne kontinuierliche Weiterbildung werden CH-Arbeitskräfte immer weniger attraktiv. mit unbegrenztem Zugriff auf gut ausgebildete Arbeitskräfte aus der EU, verzichten CH-Unternehmen auf die Weiterbildung ihrer Arbeitskräfte. Die wirtschaftl. Probleme einiger europ. Staaten ist grossteils selbstverschuldet: zu viel Bürokratie, Korruption, nicht finanzierbare Frühpensionierungen, etc. Ist dies die Bedeutung von „Solidarität“ wenn andere Staaten diese Politik mitfinanzieren?

    • S Zürcher sagt:

      Sie haben recht, Herr Bloom. Darüber hinaus verzichten die Kantone auf die Ausbildung ihrer Jugendlichen, z.B. als Mediziner. Allerdings wird die MEI nichts in dieser Hinsicht nichts ändern. Die Unternehmen können weiterhin auf Ärbeitskräfte in der ganzen Welt zugreifen wenn dies im „wirtschaftlichen Interessen der Schweiz“ ist. Wenn die Bildung/Weiterbildung in der Schweiz weiter vernachlässigt wird, wird dies zwingend der Fall sein. Die Schweizer werden ohne die PFZ noch mehr im Nachteil sein, da es für sie schwieriger wird, sich in der EU weiterzubilden oder weiterzuentwickeln.

    • H.P.Hagnauer sagt:

      @Bloom und Zürcher: Ihr könnt in der CH für alle sogar die Matura als Pflicht, oder mindestens einer Berufsmittelschule, Studium usw. einführen, wenn Ihr der Meinung seid, dass würde in der CH mehr Jobs schaffen. Ebenso auch nicht mit Lohnverzicht, Lohndumping, Sozialgeld Arbeitslosengeld kürzen usw. Kein einziger Job entsteht mit diesen Massnahmen.
      MfG

  • R. Merten sagt:

    Nicht die Löhne allein sind das Problem. Der Bildungsunterschied zwischen der CH und den Ostblockländern sowie Afrika ist viel zu gross. Was wollen den bildungsferne Bevölkerungsteile in der CH oder auch z.B. in Deutschland. Erstens können sie sich vielfach nicht anpassen, kennen Hygiene und Umgangsformen nicht. Das Resultat: sie hocken in unserem Sozialsystem und lassen sich mit Hilfe linker Anwälte und Hilfsorganisationen nicht mehr ausschaffen. Dass zudem unsere Sozialleistungen viel höher sind als im Ausland und diese grosszügig verteilt werden, geht doch keiner mehr nach Hause !!!

  • Peter Ralon sagt:

    Naiv oder bewusst ignorant … wie auch immer. Madame Marra, egal was die SVP Initiative im Kern beduetet, sie ist ein Signal das von den Bürgern aufgenommen wird, nicht weil es sich um die SVP handelt, sondern weil es Teil einer Lösung ist die ihre Politikerkaste nicht sehen will! Wenn wir Europa betrachten, inkl. der CH dann ging es nie um Menschenrechte, Personenfreizügigkeit, sondern um den freien Warenaustausch und die Manöviermasse Mensch, Human Resources. Und gerade dort spielt der Markt: Verdrängung – sinkene / stagnierende Löhne! Das ist keine Politfiktion, sondern reale Arbeitswelt!

  • Kusi Nachbur sagt:

    Wie kann man allen Ernstes behaupten, dass die jährlich 80’000 Zuwanderer keinen Einfluss auf Mietpreise, Arbeitslosigkeit, Lohndumping und Zersiedelung haben? Entweder ist Frau Marra einfach nur naiv und negiert die Wahrheit, weil sie einfach nicht in ihr ideologisches Weltbild passt, oder sie lügt die Bürger einfach gnadenlos an in der Hoffnung dass wir dermassen blöd sind und diesen Schwachsinn glauben. Und wer heute noch glaubt, dass die von den Linken so geheiligten flankierenden Massnahmen wirklich nützen, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

  • Beat Winistörfer sagt:

    So ein Quatsch… Mein Ja zur MEI ist sicher. Die Initiative wird angenommen.

  • Michael Bösch sagt:

    Ein völlig bescheuerter Titel, der wenig mit dem Artikel zu tun hat aber antilinke Reflexe bedient. Ist nämlich nicht falsch was die Frau schreibt, wenngleich ich sie nicht 100% teile.

    • Na klar, und wir Schweizer müssen die ganze EU retten!

      Natürlich sollen wir möglichst ohne Wiederstand unsere Landreserven, unsere Jobs, unseren Wohlstand (der übrigens vor der Personenfreizügigkeit aufgebaut wurde), unsere Plätze in Schweizer Schulen und Universitäten und
      unsere Ausbildungsplätze, gleich den EU Bürgern überlassen.
      Denn die dürfen ja schliesslich auch einmal, gell?

      Ich kenne wirklich kein einziges Land und dessen Politiker, welche einen solchen „sale“ in einem so grossen Ausmass veranstalten und das eigene Land und seine Bürger derart billig dem nächst Besten verhökern!

  • Conrado Böni sagt:

    Bis die Ressourcen in der Schweiz ausgebeutet sind dann zieht man weiter.

  • Daniel Rechscheit sagt:

    Danke Frau Marra für diesen Artikel. Sie zeigen beispielhaft auf wie weit sich Ihre Partei mittlerweile vom normalen Bürger entfernt hat. Der Satz: „Die Probleme mit den Mietpreisen oder der Arbeitslosigkeit und der Druck auf die Mittelschicht sind nicht nur – oder gar nicht – auf den Migrationsdruck zurückzuführen.“ Ein Faustschlag ins Gesicht von uns Büezern !

    • R. Merten sagt:

      nein, Hr. Rechscheit, die verstehen es nicht besser ! Von Wirtschaft und Politik und deren Zusammenhänge haben die Sozis meistens keine Ahnung und äffen einfach das Parteiprogramm nach. Ich habe von Levrat und Konsorten noch nie gehört, dass sie z.B. der ausufernden Kriminalität energisch Einhalt gebieten wollen. Im Gegenteil, sie stellen denen noch gratis Rechtsanwälte zur Verfügung und die linken Hilfswerke unterstützen diese Politik noch tatkräftig mit den Spenden !!

  • Peter Balsiger sagt:

    Frau Marra, wenn Sie und Ihre Partei sich mal mit demselben Eifer für das eigene Volk und dort auch mal wieder für den Mittelstand einsetzen würde, könnte man auch wieder einmal links wählen. Ich aber (leider Mittelständisch) fühle mich durch die Linke verkauft und verraten. Sorry, aber das denke ich wirklich so.

  • Beat Stocker sagt:

    Der Vorschlag, die Kredite an die Schuldstaaten (zumindest befristet) zum Einstandspreis 1% weiter zu geben scheint Sinn zu machen. Es ist wenig nachhaltig, sich an der Not des anderen zu bereichern.
    Doch die Behauptung, Europa müsse sozialer werden mit der üblichen Ausklammerung der Finanzierung ist ein Klassiker. Das hat nämlich in Skandinavien, Grossbritannien und Frankreich nicht geklappt und Griechenland in den Ruin getrieben.

  • Roland K. Moser sagt:

    Guten Tag Frau Marra
    Für mich haben in der Schweiz 5 Millionen Menschen Platz, alle anderen sind überzählig und müssen gehen. Weil die Schweiz mit dem eigenen Landwirtschaftsland nur 5 Millionen Menschen ernähren kann.
    Wieviele Menschen haben für Sie Platz in der Schweiz und wieso?

    • Hans Duss sagt:

      Sie sind schon sehr lernresistent, Moser. Auch während der Anbauschlacht konnte die Selbstversorgung nur auf 70 Prozent gesteigert werden, vor den Krieg lag sie wie heute bei 50 Prozent. Das habe ich Ihnen nun schon Dutzende Male gesagt.
      Und solange wir auch gern noch Bananen, Mandarinli, Melonen, Lammfleisch etc. essen und unseren Fleischkonsum nicht einschränken (Futtermittelimport), wird sich am Selbstversorgungsgrad auch nichts ändern, unabhängig von der Bevölkerungszahl.
      Vielleicht denken Sie sich mal ein neues Argument aus?

      • Roland K. Moser sagt:

        Mit den 1 Millionen Hektaren Landwirtschaftsland kann die Schweiz 5 Millionen Menschen ernähren. Evt. 5,5 Millionen. Demzufolge sind die anderen überzählig.
        Und dass wir für die 5 Millionen Schweizer, welche in der Schweiz bleiben (die andern müssen gehen) Südfrücht importieren, ist für mich klar
        Das BfS und das BLW bestätigen meine Aussage: 40 % der Lebensmittel müssen importiert werden. Also sind 40 % der Bevölkerung in der Schweiz überzählig. Rein zufällig sind es genau so viel, wie wir Einwanderer und eingebürgerte Einwanderer haben.
        Beim Atomstrom do.
        Dämmert es schon bei Ihnen?

  • Laurent Meier sagt:

    Man merkt, Frau Marra hat keine Ahnung von Wirtschaft!
    Unser Arbeitsmarkt wird zusehends rigider und wenn die Mindestlohn-Initiative angenommen würde, so wie sie es möchte, wird der Migrationsdruck noch mehr zunehmen, jeder ungelernte hätte dann Aussicht auf 4’000 p.m.
    Schuldzinsen sind eine Risikoprämie, wenn Staaten keine Schuldzinsen mehr bezahlen würden, dann würden sie keine Schulden mehr abtragen, ja sie sogar stets erhöhen, aber wer gibt schon Geld gratis einem Staat? Das SP System funktioniert nur mit unendlicher Notenpresse, Überwindung des Kapitalismus, oder was? Lächerlich!

    • H. Wolfensberger sagt:

      Früher, in der Menschheitsgeschichte, gabe es Ablassjahre. Die Schulden wurden erlassen. Das wäre sicher nicht das Dümmste. Aber auch ein zinsloses Finanzsystem ist in Betracht zu ziehen.

  • Reto Diem sagt:

    Unglaublich, dass jemand der nicht mal die Grundlagen der Ökonomie versteht (Angebot und Nachfrage, Funktion von Zinsen), sich anmasst über wirtschaftliche Fragen zu schreiben. Wer wählt solche Leute? Wie blind gehen die durchs Leben??

    Die Misere der EU ist genau solchen sozialistischen Irrlehren zuzuschreiben: Zu hohe Staatsausgaben sind der Grund der Überschuldung, nicht die Zinsen. „Flankierende Massnahmen“ haben die Arbeitsmärkte in Spanien, IT, FR, etc. kaputtgemacht und die riesige Arbeitslosigkeit mitverschuldet.

  • J.Stettler sagt:

    meine parole für den 09.02. lautet JA!

  • Sven E. sagt:

    Wenn in der Politik eine Idee „nicht in Frage gestellt werden darf“, ist höchste Vorsicht angebracht.

  • Buehler sagt:

    Ach ja – was ist schon wieder der Mainjob des Bundesrates? Exekutive? Ausführendes Organ? Aber nicht Schönrednerschaft, einseitige Beeinflussung, ja Angstmacher-Parolen und Halbwahrheiten wenn er sieht, dass ihm die Felle wegzuschwimmen drohen. Jetzt wird versprochen und vorgeschlagen was am miserabal verhandelten Vertrag mit der EU gemildert werden könnte. Sehr durchschaubar – ein paar Wochen vor der Abstimmung. Wache auf Schweiz!

  • Bernhard Piller sagt:

    Es wird einfach langsam zu eng in der Schweiz. Punkt.

  • Christian Loewe sagt:

    Die Gegner der Initiative stellen immer nur wirtschaftliche Argumente in den Mittelpunkt. Die Personenfreizügigkeit wird durch die Kontigentierung nicht in Frage gestellt. Warum soll sich ein Staat nicht aussuchen dürfen, wen er aufnimmt, Regeln für die Aufnahme aufzustellen. Viel wichtiger als die wirtschaftlichen Argumente ist die Frage der Identität. Was macht einen Schweizer aus ? Habe ich die Möglichkeit meine Identität zu schützen und weiter zu entwickeln oder geht alles in einem identitätslosen, geschichtslosen Einheitsbrei auf ?

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Früher gabe es einen Ausgleich, in wirtschaftlich schlechten Zeiten war der Arbeitnehmer im Nachteil, in wirtschaftlich guten Zeiten im Vorteil. Heute können die Arbeitgeber in wirtschaftlich guten Zeiten aus einem unendlichen Resrvoir an Arbeitnehmern schöpfen, d.h. für den Arbeitnehmer gibt es nur noch schlechte Zeiten, weil er einfach keine Verhandlungsbasis mehr hat. Und jetzt will mir jemand erzählen, dass die Migration eigentlich keinen Einflusss hat? Uebrigens, wir müssen nicht die Wirtschaft von ganz Europa retten!

  • Andras Keller sagt:

    Links-Grün hat mit den Jahren komplett die Wachstumskritik vergessen. Als ich noch jung war, war Links-Grün noch klar, dass der steigende Ressourcen-Verbrauch von (exponentiellen) Wachstum in die Sackgasse führt. In den letzten 13 Jahren ist die Schweizer Bevölkerung um 1 Millionen gewachsen, in rund 40 Jahren hat sich die Welt-Bevölkerung verdoppelt ebenso wie die Schweizer Bevölkerung. Ich hoffe bis zur ECOPOP-Abstimmung hat Links-Grün das Verständnis für die Wachstumsproblematik wiedergewonnen, sonst laufen wir in die Überbevölkerungs-Sackgasse.

  • Peter Schmid sagt:

    Und im Umkehrschluss verbessert denn eine Beibehaltung der PFZ die Situation in Europa so deutlich dass die Einwanderung von alleine wieder abnehemen wird? Wer’s glaubt wird seelig, denn die Erfahrung zeigt da ein völlig anderes Bild. Ich und ich denke auch viele meiner Mitbürger warten übrigens schon längstens auf eine Initiative welche die unsäglichen Steuernachlässe für ausländische Firmen zusammenstreicht. Inwiefern die MEI denn die Rechte der CH-Arbeitnehmer beschneidet müssten Sie mir dann auch noch erklären. Ihre Theorien sind einfach nur abstrus und an den Haaren herbeigezogen.

  • Michael Höchli sagt:

    Das ständige Hervorkramen abgedroschener Platitüden wie „Ohne Fortbildung wird ein Arbeitsloser in der Schweiz keine neue Stelle finden“ kommt der Wahrheit keine Nuance näher. Glaubt Frau NR Marra allen Ernstes, dass es an der fehlenden Weiterbildung läge, dass wir hierzulande eine akut zunehmende, statistisch bewiesene Alterlangzeitsarbeitslosigkeit verzeichnen vor dem Hintergrund, dass berufserfahrene, bestens qualifizierte Arbeitnehmer/-innen der Generation 50plus auf dem CH-Arbeitsmarkt systematisch ausgegrenzt werden? Dies wäre eine unwürdige, ja sogar diskriminierende Unterstellung!

    • mars simon sagt:

      Ok, falls dem so ist, warum bietet das RAV nur so depperte Kurse an, die einem nicht weiter bringen.
      Warum nicht wie in Deutschland auch richtige weiterbildungs Kurse? Die Leute die keinen Job mehr haben, haben zu meist auch kein Geld mehr für die Ausbildung. Und es ist auch Pflicht der Arbeitgeber ihr Human Kapital weiter zu bilden, anstatt nur neue einzustellen aus dem EU Raum.

      • R. Merten sagt:

        Hr. Simon- auf den Arbeitsämter gibt es einige Personen (milde ausgedrückt), die gar nicht arbeiten wollen oder es ist für sie zu anstrengend, am Morgen aufzustehen. Auf Weiterbildungskurse haben viele auch keinen Bock. Sie erhalten trotzdem vom Arbeitsamt die nötige Unterstützung. Was da alles abläuft könnten die Zeitungen einmal recherchieren. Dann würden die Linken aber keine Abstimmungen mehr gewinnen !

  • René Scheu sagt:

    Ich glaube, dass heute nicht der revolutionärste, aber der sinnvollste Schritt wäre, als Privatperson zu entscheiden, zumindest keine Steuern mehr zu bezahlen.

    • Hans Müller sagt:

      Sie wollen Anarchie, d.h. jeder macht, was ihm gerade so passt? Weder sinnvoll noch revolutionär, Ihr Vorschlag!

      • René Scheu sagt:

        Herr Müller haben Sie den Beitrag von Frau Marra überhaupt gelesen ? Dann wüssten Sie worauf sich mein Statement bezieht…

    • Roland K. Moser sagt:

      Oder Demokratisierung der Steuererklärung: Man kann in der Steuererklärung in % angeben, wozu die eigenen Steuern verwendet werden dürfen. Natürlich müsste man richtig auswählen können. Der Ausgabenpunkt „Soziales“ müsste auch die Punkte Asylwesen und Flüchtlingswesen ausweisen. usw.

  • Martin Fischer sagt:

    Das Verlangen nach „nicht in Frage stellen dürfen“ zeugt von reichlich totalitärem Denken.

  • Meier Pirmin sagt:

    Die Personenfreizügigkeit gehört zu den vier Glaubensartikeln des Kapitalismus, ihre Einschränkung wäre zusammen mit den übrigen von der SP vorgeschlagenen flankierenden Massnahmen als Schutz der Arbeitnehmer wirksam, weswegen die radikale Linke, die PdA Schweiz, sich in dieser Abstimmung ähnlich wie der beste linke Experte, Rudolf H. Strahm, ruhig verhält. Das stärkste Plädoyer gegen die Benachteiligung arbeitsloser Jung-Ossis durch sinnlosen Lehrlingsimport stammt von der Marxistin Sarah Wagenknecht, die als Verteidigerin der sog. sozialen Errungenschaften der DDR nicht an PFZ glauben kann.

    • Marco sagt:

      Denken Sie, Sahra Wagenknecht würde einer Iniative zustimmen, die fordert, dass bei der Stellenvergabe die Nationalität die erste Selektion sein soll? Dass ein anderer Pass einen zu einem Menschen zweiter Klasse macht?

  • Maja Bircher sagt:

    Wenn die SP für die Personenfreizügigkeit ist, dann können wir davon ausgehen, dass die Partei ab dem Zeitpunkt der Ablehung der Initiative mit dem ewigen Gejammer der steigenden Mieten in den Städten aufhören wird. Denn die Zuwanderung ist ja einer der Hauptgründe für die steigenden Mieten.

  • Armando sagt:

    Sehr komisch, dass die SP ein ultra-neoliberales Konzept, wie es die PFZ ist, durch dick und dünn verteidigt, vorbei an der eigenen Parteibasis. Die PFZ nützt wenigen und schadet vielen, vor allem Schweizer Arbeitnehmern.

  • martin wichtig sagt:

    Mit verlaub: dieser artikel ist blanker unsinn. Die sp setzt den schweizer arbeitnehmer einer konkurrenz von 500 millionen ausländischen arbeitern aus und behauptet mit dem papiertiger „flankierende massnahmen“ sei der arbeitsmarkt geschützt… Das löscht einem grad ab.
    Und der vermieter kann hohe mieten verlangen, weil wohnungssuchende mangels freier wohnungen, keine alternative haben.

  • Meinrad Lacher sagt:

    Ohne der Dame nahetreten zu wollen, aber dieser Artikel zeugt nicht von viel Sachverstand.

  • Patrick sagt:

    Ein katastrophaler Artikel, der zeigt, wie wenig Ahnung Frau Marra offenbar von der Wirtschaft und der Bankenwelt hat. Dafür ist ihre revolutionäre Ader umso grösser. Wer heute allen Ernstes dazu aufruft, dass Staaten ihre Schulden nicht mehr zahlen sollen und dafür lieber Banken konkurs gehen sollen, hat meiner Meinung nach nicht verstanden, dass damit wohl ein weltweites zerstörerisches Erdbeben mit all seinen Folgen eintreten würde. Und das alles noch mit der SVP-Initiative in Verbindung zu bringen, ist ja wohl nur noch lächerlich und zeigt, dass auch diese nicht durchgelesen wurde.

  • Thomas Gurtner sagt:

    Die totale Ignoranz der Überbevölkerungsprobleme.

  • Karin Hofmann sagt:

    Die Initiative am 9. Februar ist sicherlich nicht die Lösung, aber zumindest ein Lösungsansatz. Abwarten und zusehen wie unsere Heimat stranguliert wird ist auch keine Lösung. Was jetzt in der Schweiz passiert kann und darf so nicht weitergehen. Um dies zu begreifen braucht es kein Studium sondern nur gesunden Menschenverstand. Masslosigkeit schadet, das sehen wir täglich. Es gibt für alle Probleme eine Lösung, auch wenn die Lösungsfindung manchmal etwas länger dauert. Mein Ja liegt bereits in der Post.

    • Pascal Meister sagt:

      Mein JA ebenfalls. Wirklich etwas verändern wird dann die ECOPOP-Initiative – hoffe sie kommt 2014 auch gleich zur Abstimmung.

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    die pfz nützt dem arbeitsmarkt nur sehr einseitig. ich erlebe fast täglich, dass günstigere arbeitskräfte aus dem eu raum wesentlich schlechter qualifiziert sind, als es unseren anforderungen entspräche. gerade im bau- und bau-nebengewerbe wirkt sich das negativ auf die arbeitsqualität aus; der leidtragende ist vielfach der leistungsnehmer, sprich der endkunde. nichts gegen gut qualifizierte fachkräfte aus dem ausland welche spezifisch rekrutiert werden. auf die ganze masse mit den „fake-„papierchen, welche hier einfach mal unterkommen wollen, können wir gut und gerne verzichten.

  • Johann Bauer sagt:

    Es gibt bei uns keine Nachfrage für Immigranten, die in die
    Sozialhilfe einwandern, direkt oder via eine kurze Anstellung!
    Dieser Missbrauch fand schon tausendfach statt.

  • Realist sagt:

    Sind schon religiöse Züge, welche die Befürworter der Personenfreizügigkeit an den Tag legen.
    Irgendwie wie zu Zeiten als die Kirche noch der Meinung war die Erde sei eine Scheibe. Der kluge Kopf Galileo Galilei erkannt das die Erde „rund“ ist, und musste dies Abstreiten, um nicht auf dem Scheiterhaufen zu landen.
    Wird von etwas mehr angeboten, sinkt automatisch der Preis, ob das jetzt Kirschen oder Arbeitskräfte sind ist irrelevant!!!

  • Ralph Sommerer sagt:

    Hier ist noch eine bessere Frage: Ich würde gerne wissen, weshalb sich ausgerechnet die tendenziell kapitalismus-kritische SP dem ultra-neoliberalen EU-Projekt hingezogen fühlt. Immerhin mussten „wir“ gegen den ausdrücklichen Volkswillen einen Strommarkt einführen, aus der Post einen proto-privatisierten Schleckstengel-Krämerladen machen, usw, usw, und hinter der nächsten Ecke drohen Privatisierung der Wasserversorgung, der Schulen, und jedes anderen Service Public, der sich profit-orientiert führen lässt. Also: Soziale EU hin oder her, wieso ist die SP Steigbügelhalter des Neoliberalismus?

    • Ralph Sommerer sagt:

      Nachtrag: Hier ist ein Grund, weshalb auch „Linke“ die Masseneinwanderungs-Initiative annehmen können: Sie bietet eine der wenigen Möglichkeiten, einen Schraubenschlüssel ins Getriebe des Wirtschafts-Liberalismus zu werfen und damit den neoliberalen Umbau der Schweiz via Bilaterale zu sabotieren. Dass Ausländer dabei über die Klinge springen müssen, ist unerfreulich, aber irrelevant. Wieso soll ich als linksgrüner Schweizer ausgerechnet die Interessen jener vertreten, die sich — statt in ihrer Heimat den Hartz IV-Neoliberalismus zu bekämpfen — feige ins Ausland absetzen?

      • Josef Marti sagt:

        Gratuliere zu dieser scharfsinnigen Analyse. Der Kapitalakkumulations- und Verwertungsprozess und somit der kapitalistische Ausbeutungsprozess durch das internat. Kapital zielt mittels durch die PFZ erzeugtem Lohndruck auf die maximale Mehrwertabschöpfung und damit Prekarisierung der Lohnquote zugunsten der Gewinnquote (Zinsen, Mieten/Pachten, Unternehmerprofite) ab, Resultat Hartz IV. Dieses „Produkt“ wird jetzt erfolgreich exportiert und erhält von allen Seiten Beifall ihrer entsprechend profitierenden Claqueure.

  • Thomas Steffen sagt:

    Der Titel des Blogs zeigt schon typsich auf, dass die SP nichts verstanden hat. Die Einwanderung perse wird gar nicht in Frage gestellt, nur die Höhe der Einwanderung. Die liebe SP, auf der einen Seite will sie die Löhne künstlich hoch halten (Mindestlohninitative), auf der anderen Seite maximieren (1:12), gleichzeitig aber unbegrenzt Personen in die Schweiz einwandern lassen. Parallel dazu beklagt man sich über die hohen Mieten. Frau Marra, können Sie mir die Logik dahinter erklären ?

  • Ivo Steinmann sagt:

    Geschätze Frau Marra. Sie liegen sicher in einigen Punkten richtig, aber ist es sozial, wenn die gut ausgebildeten Leute von Griechenland, Spanien etc.. in die Schweiz kommen und hier arbeiten? Kann sich so die Wirtschaft jemals wieder entwickeln, wenn diese Substanz ständig von diesen Länder wegzieht? Ist es gut für unsere Umwelt und das Zusammenleben wie in einem Hühnerstall? In vielen Grossstädten existieren enorme soziale Probleme, die Selbstmordrate ist riesig, die Kriminalität auch. Flankierende Massnahmen erfordern eine grosse Bürokratie, welche wiederum anfällig ist für Korruption.

  • Leimgruber sagt:

    Die Probleme mit der Verdrängung auf dem Arbeitsmarkt und den hohen Mietpreisen hat nichts mit der masslosen Einwanderung zu tun, mit was denn sonst Frau Marra ? So eine Antwort kann nur von einer Linken kommen.

  • Daniel Hofstetter sagt:

    Was labern sie da zusammen? Gemäss Ihren Linken Ansichten müssten wir spätestens seit der EWR Abstimmung isoliert und verarmt sein. Die Lüge mit der PFZ (ich „freue“ mich auf die neuen aus dem Osten), dazwischen andere Abstimmungen wo einfach etwas vorausgesagt wurde ohne es zu wissen. Wir kennen die Auswirkungen bei einem JA nicht. Trotzdem werde ich JA stimmen, weil es die Politik wie immer verschlafen hat solchen Themen vorgäbngig den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wenn die Politik nicht präventive Massnahmen abschliesst, wird sie das Volk an der Urne bestrafen und Int. blamieren. Danke!

  • Bernard Zappli sagt:

    Mehr Profit für Immobilienbesitzer, die ihre Objekte vermieten können. Weniger Lohn und Arbeitslosigkeit für schlecht qualifizierte Einheimische (Schweizer und Niedergelassene). Wachstum um jeden Preis. – Das scheint das neue Programm der Rotgrünen zu sein. Wachstum um jeden Preis. Economiesuisse dankt schon mal!

  • Max Zumbühl sagt:

    …Die multinationalen Unternehmen, die durch unsere Steuerpolitik angelockt werden, werden auch in Zukunft exorbitante Mietpreise bezahlen, die sich der Normalbürger nicht leisten kann…OK und warum unternimmt die gute Frau auch dagegen nichts? Sind diese Politiker alles Schönwetterredner die von einer Lobby gekauft wurden?

  • Alain Michel sagt:

    „Vor einigen Jahren haben sich gewisse europäische Staaten verschuldet, um ihre Banken zu retten.“ Hört sich an wie ein MÄRCHEN, und ist auch ein Märchen. Italien, Griechenland, Spanien und Deutschland waren schon lange VOR der „sog. Bankenrettung“ verschuldet. Die Banken sind, nota bene, in Schieflage geraten weil der Wert der STAATSANLEIHEN in ihren Portfolios zusammenfiel. Ursache dafür, war die Überschuldung zahlreicher Länder. – Und ZINSEN, liebe Frau Marra, haben nichts mit Wucher zu tun, sondern mit AUSFALLRISIKO. Oder würden Sie freiwillig Griechenland Geld leihen für 1% Zins im Jahr?

    • Hans Müller sagt:

      Ja, Herr Michel, ich würde absolut ohne erhöhten Puls Geld in marode Länder investieren, wenn ich eine faktische Staatsgarantie (too big to fail) hätte, wie das für die Grossbanken der Fall ist. Die EU-Milliarden wurden den maroden Ländern ja bekanntlich vor allem zur Verfügung gestellt, um den Banken die Wucherzinsen für Kredite zu zahlen, obwohl für diese dank den grosszügigen faktischen Staatsgarantien nie ein Risiko tragen mussten. Darum ist der Ausdruck Wucherzins in diesem Zusammenhang absolut richtig!

  • Reto Gächter sagt:

    Liebe Frau Mara,
    schön und gut. Leider sind ihre flankierenden Massnahmen aber nutzlos, und von der Mehrheit der Parlamentatarier nicht gewollt. In Zukunft fallen die doch wenigen, wirkungslosen Massnahmen sowieso.
    Ihre Partei selber sorgt z. B. in Zürich dazu, dass sich haufenweise ausl. Unternehmen ansiedlen, und kaum oder keine Steuern zahlen.
    Und ja, der Siedlungsdruck stammt aus der Zuwanderung. Schauen Sie sich doch mal die aus dem bodengestampften Siedlungen an der Mühlackerstrasse in Zürich Affoltern an, und vor allem, wer dort wohnt.

  • mars simon sagt:

    Sehen sie auch internationales Fernsehen?
    Dann wüssten sie das so vieles was jetzt aus Wahltaktik verschwiegen wird
    auch im Ausland ein Problem darstellt, Wie z.B. die Armutsmigration in die Armut.
    Warum wollen die anderen Staaten Massnahmen ergreifen!
    Warum versteht im EU Zentralkomitee keiner die wahren Probleme der EU Bürger?
    Hier in der Schweiz braucht es den Inlädervorzug wieder.
    So kann es nicht weitergehen mit dem Ausverkauf unserer Landschaft.
    Was ist ihr Ziel eigentlich bei einem Zufluss von 80Menschen pro annum?
    Sind sie als SP Happy über 1Mio Menschen mehr in 12 Jahren?

  • Erwin Laesser sagt:

    Langsam gehen den Profiteuren der ungebremsten Einwanderung die durchsichtigen Argumente aus. Nachdem sich die ganze Schweizer Profiteuren-Prominenz einseitig und oftmals falsch zu diesem Thema hat vernehmen lassen, werden weiterhin nur noch peinliche Voten aus dem Hut der Ratlosen gezaubert. Frau Marra: lesen Sie den Initiativtext, dort steht nichts von genereller Infragestellung der Personenfreizügigkeit. Hören auch Sie endlich auf, uns einfältige Bürger (Fremdeinschätzung) mit Abstimmungsnarkotika einzunebeln!

  • Hans Müller sagt:

    Danke Frau Marra, dass Sie mit dem Titel Ihres Beitrags gleich selber beweisen, was das Problem von links-grün beim Thema Zuwanderung ist: Zuwanderung darf nicht mal in Frage gestellt werden. Aus fundamentalistisch-ideologischen Gründen ist es schlicht verboten, über Einwanderungsbeschränkungen auch nur nachzudenken. Die Angst in der rechts-braunen Ecke zu landen, ist viel zu gross, denn schliesslich ist für links-grün jeder der was gegen Zuwanderung sagt ein Rassist. Und deshalb überlassen Sie dieses Feld fatalerweise auch lieber den rechts-braunen Kreisen.

  • A. Meier sagt:

    „Personenfreizügigkeit schützt Arbeitsmarkt“. Ja, und die Erde ist eine Scheibe…absurder geht’s einfach nicht mehr.
    Merke: Einziger Sinn und Zweck der PFZ ist es, Unternehmen den Zugang zu billigen Arbeitskräften zu ermöglichen, und diese gegeneinander auszuspielen. Lohndumping und Selektion ,sozusagen an der Rampe, und dies ohne Rücksicht auf Verluste! Ausgenommen sind die in geschützten Werkstätten Beschäftigten, d.h. Staatsangestellte, Politiker, GAV’ler.

  • Andreas Ungricht sagt:

    Doch, doch, die PFZ darf sehr wohl in Frage gestellt werden. Eine Kontingentierung ist keine Abschottung, es ist nur ein Werkzeug, um ganze Völkerwanderungen zu bremsen. Haben wir kein Werkzeug, bleibt nur eine Lösung und die müssten uns eigentlich die PFZ-Befürworter präsentieren: Die Absenkung des Wohlstand auf das durchschnittliche Niveau der EU 27 Staaten. Dann erst wird die Masseneinwanderung aufhören. Vergessen haben die PFZ-Befürworter, dass unser Wohlstand vor der Zeit der PFZ erarbeitet wurde und nicht erst mit ihr.

  • Ben Müller sagt:

    Sorry SP, ihr seid nicht mehr wählbar. Wer derart ignorant über die Sorgenthemen der Menschen hinweg sieht, Tatsachen verdreht, ohne blassen Schimmer über wirtschaftliche Zusammenhänge referiert und sich dabei noch wohlfühlt kann ich nicht (mehr) ernst nehmen. Kommt raus aus eurer geschützten Werkstatt und schaut euch die Realität an. Geht mal raus in die KMUs, in Stammbeizen und auf die Strasse. Und umgebt euch zur Abwechslung mal mit Menschen die nicht aus genau derselben Ecke stammen wir ihr selbst. Das würde euch die Augen öffnen.

  • Martin sagt:

    In meinem Beruf gibt es keine flankierenden Massnahmen, noch nicht mal der GAV ist allgemein Verbindlich und was nützt mir ein mindest Stunden Lohn von 22 Franken, wenn ich 35 Franken verdiene? Es wäre ja so schön, wenn wir kleinen Schweizer die EU Steuern könnten…..

  • Paul Garo sagt:

    Bei einer Nettozuwanderung von +/- 650000 Personen seit 2006 und dem daraus resultierenden BIP von + 7,9% bei einem sehr moderaten Lohnanstieg von durchschnittlich 0,1% sehe ich mich klar auf der Verliererstrasse. Bei einer strikten Kontingentierung der Arbeitskräfte wäre das BIP trotzdem gestiegen, und die negativen Begleiterscheinungen wie hohe Mieten, überfüllte Züge und Strassen wären garantiert kleiner. Ein gesundes Wachstum ja, aber nicht in diesem Ausmass. Allein die nicht teuerungsrelevanten Krankenkassenprämien haben mir schon eine Lohneinbusse von 10-15% beschert.
    Genug ist genug….

  • Daniel Blattmann sagt:

    PFZ habe ich in Frage gestellt, wie alles was mit übertriebener Oeffnung zu tun hat. Die Schweiz den Schweizern und nur VOLL integrierten Ausländern. Ich weine dem Saisonnierstatus nach. Da hat man Arbeitskräfte für ein paar Monate geholt, die dann wieder nach Hause gegangen sind. Die haben hier mehr verdient als zu Hause, somit win-win. Schade dass die Schwarzenbachinitiative abelehnt wurde, die hat super, erstklassig getönt und wir hätten keine Probleme. Mein JA zur MEI ist definitv. Auch soll die CH aus ALLEN int. Organsisationen austreten, die nur kosten und rein gar nichts bringen

  • markus müller sagt:

    die finanzelite weiss ganz gut wie ihre rechten demagogen die breite bevölkerung aufhetzen kann, damit die elite das volk mittels des märchens des bösen ausländes von ihren raubzügen durch banken, versicherungen, krankenkassen, steuern usw. ablenken können. leider merken das die meisten dieser unmündigen schäfchen nicht. zu konsumabhängig und völlig verängstigt durch die bösen ausländer, den terrorismus, den verlust des wohlstands und was es alles noch für märchen gibt. doch haben diese armen leute schon längst verloren – nämlich ihre freiheit selber zu denken.

    • Max Zumbühl sagt:

      jeden tag ein kommentar von ihnen der versteckter rassismus unterstellt. ist das ihnen noch nicht peinlich? sie finden es also gut, wenn jedes jahr 80000 zuwanderer kommen? sie sehen nicht, dass dieses schneeballsystem nicht aufgehen kann? je mehr leute, je mehr infrastruktur etc. es ist echt erbärlich wie sie tagtäglich die rassistenkeule schwingen und alle offensichtlichen probleme negieren wollen und uns ins rechte lager drängen. das ist ein schande!

    • A. Meier sagt:

      die Finanzelite weiss vor allem sehr gut, Ihre Interessen in Brüssel durchzusetzen. Bankenrettung – schon vergessen?
      Und PFZ? Wer, wenn nicht die Finanzelitten und Grossindustriellen, hätte daran ein Interesse?
      Wenn schon in Richtung Verschwörungstheorie, dann so: Die Finanzeliten haben den Schweizer Mittelstand zur Plünderung freigegeben (gibt doch einiges zu holen), und eines ihrer wichtigsten Mittel dazu heisst: PFZ!

  • Peter Meier-Schlittler sagt:

    Überlegen Sie Frau Marra, was es für einen Menschen heisst, auswandern, seine Heimat, seinen bekannten Personenkreis zu verlassen, da es in der Heimat keine Zukunft gibt! Haben Sie auch schon die anhaltende Wehmut ob der verlassenen Heimat und das Leid von Migranten erlebt? Die Schweiz soll anderen Ländern helfen politische + wirtschaftliche Stabilität herzustellen und dafür zu sorgen, dass Menschen ihre Heimat nicht verlassen müssen! Politisieren Sie menschlich und bemühen Sie sich nicht anderen Menschen ein desaströses sozialistisches Gesellschaftmodell schmackhaft zu machen!

  • H. Wolfensberger sagt:

    Geehrte Frau Marra

    Bis jetzt habe ich immer SP gewählt. Zunehmend fällt mir das schwer. Die SP verschliesst ebenso die Augen vor der Realität, wie einige bürgerliche. Es gibt Leute in der Schweiz, die keine Anstellung mehr finden. (Aus was für Gründen auch immer). Leider werden dann diese Leute bei RAV, Sozialhilfe, EL und IV, von Beamten, die meist Ihrer Partei angehören, drangsaliert und aufs schändlichste gedemütigt. Bis jetzt sind von der SP keine konkreten Vorschläge gekommen wie diese Probleme gelöst werden könnten. Eine Zuwanderung von jährlich 70’000 oder mehr, ist einfach zuviel!

    • iskra sagt:

      Eigentlich könnten ja die Unternehmer ( Arbeitgeber, KMU usw) das Problem lösen. Warum stellen diese denn Ausländer ein ? Vermutlich, weil sie diesen weniger Lohn bezahlen müssen. Und wo sind diese Unternehmer politisch positioniert? Vermutlich zum kleinsten Teil bei den Linken. Also…wo ist das Problem ???

      • A. Meier sagt:

        Das Problem liegt darin, dass die heutige SP – und sowieso ihre Gesinnungsgenossen aus EconomieSuisse & Co. – nicht mehr verstehen, dass die Politik der Wirtschaft gewisse Schranken auferlegen muss.
        Es ist genauso wie mit Kindern: Leitplanken setzen!
        Die Politik muss Leitbilder und Rahmenbedingungen für die Wirtschaft festlegen – wie in diesem Fall eben Kontingentierungen – sonst wird der Arbeitnehmer auf direktestem Weg ins 19. Jh zurückkatapultiert.
        Als nächstes folgt sonst dann wohl Kinderarbeit mit freundlicher Unterstützung der SP, nicht?

  • Sgt Klinger sagt:

    Wenn bei Abzockern von abgehoben gesprochen wird, so kann Mme Marra und ähnlichen Exponenten da glelichziehen.
    Der Realitätsbezug dieser Frau muss ich nach dem Lesen dieses Artikels auf unter Null schätzen. Der Willen sich für die jetzige CH Bevölkerung einzusetzen ist nicht vorhanden. Mme Marra ist auf dem Sprung nach Brüssel, da kann man dann so richtig wüten, nicht wie in der CH wo einem die Stimmenden reinfunken.
    Sozialisieren, vermischen, Wasserkopf und Zentralbüro aufblasen, bis dass auch in der CH Zustände wie in anderswo herrschen. Dagegen bin ich und daher für die MEI.

  • Patrick sagt:

    Als Nachtrag zu meinem Beitrag muss ich auch noch anmerken, dass es mir wirklich Angst macht, wenn solche, offenbar völlig unbedarften Leute wie Frau Marra, im höchsten Schweizer Parlament sitzen….da wundert einen aber langsam auch nicht mehr, was in der Schweiz alles abgeht.

  • Frédéric Lassalle sagt:

    Madame Marra, lire des textes pareils de la part de nos politiques, ça fait peur. OUI à l’initiative!

  • Peter Richter sagt:

    Bitte mehr Realität, Frau Marra! Bitte!
    Bei der AHV beruft sich die Linke darauf, dass Einwanderer die Schweizer mit zu wenig Nachwuchs für die AHV-Zahlungen ersetzen müssen, ist es da nicht äusserst unrealistisch, die Schweizer mit zu wenig Nachwuchs für die hohen Mietzinse verantwortlich zu machen?
    Frau Marra glaubt, dass Griechenland und Südeuropa so unendlich hoch verschuldet sind,
    weil der Staat die Banken retten musste?
    Warum ist z.B. Frankreich nicht mehr konkurrenzfähig?
    Frau Marra hat immer noch nicht kapiert, dass im Süden der sozialistische Beamtemstaat zusammengebrochen ist!

  • David Stoop sagt:

    Nichts gegen viele aufgezeigte Punkte, aber unablässig davon zu reden, dass eine jährliche Zuwanderung von über 80 Tausend Personen keine Probleme mit sich bringt, hängt mir langsam zum Halse raus. Das glaubt doch irgendwann niemand mehr. Natürlich gibt es andere Faktoren, aber einen für die Leute im Alltag spürbaren Effekt (die sehen ja, wer sich so für Wohnungen bewirbt) einfach wegzureden, ist gefährlich. Wie sollen die Leute einem da noch die richtigen Argumente glauben, wenn man ansonsten lügt? PS: ich bin für Personenfreizügigkeit, aber so kann man sie nicht verteidigen.

  • kaya wirth sagt:

    ich bin gegen Wachstum! ich bin mit dem BIP zufrieden. ich will nicht MEHR. ich will keine weitere Zuwanderung. ich will nicht noch mehr zugebautes Land und ich will nicht noch mehr Leute in den Bergen. ich will nicht. ich brauch es nicht.

  • martin wichtig sagt:

    Wem soll ich nun mehr glauben? Den unzähligen Studien und Artikeln, die kurz vor der Abstimmung täglich in den Medien erscheinen und mir weiss machen wollen, dass die heilige PFZ alles besser macht und eine „Erfolgsgeschichte“ sei? Oder meinen Erfahrungen, die ich und mein Umfeld täglich machen: Verdrängung aus dem Arbeitsmarkt, kein Platz in Bus und Bahn, Verwandte, die keine Wohnung finden? – ich stimme JA.

  • Bernard Villard sagt:

    Es geht doch einzig und allein um das „zu viel“. Man fühlt sich einfach nicht mehr wohl in diesem überall herrschenden Gedränge.

  • Peter Schneider sagt:

    Unsere Regierung (Economiesuisse) will aus der CH einen 10 Mio. Einwohner schweren Konsumtempel machen. Dies auf der Kosten der hier wohnenden Bevölkerung (CH + Secondos). Ja, auch die hier ansässigen Deutschen werden, wenn sie sich eingelebt, eine schöne Wohnung haben, Kinder etc. und gegen 40/50 zugehen durch einen billigeren EU-Deutschen ersetzt. Diese endlose Spirale der Masseneinwanderung wird allen Menschen in der CH nur Leid und Verzweiflung bringen.

  • Manfred Grieshaber sagt:

    Die PFZ zu künden und wieder Kontingente einführen bringt für sich alleine überhaupt nichts. Nach wie vor können ausl. Firmen aufgrund steuerlicher Vorteile sich hier niederlassen. Sobald neue Arbeitsplätze entstehen erhöhen sich die Kontingente.Und, die Stellenprofile dieser Firmen sind in einem engen Segment des Arbeitsmarktes. Weil es dabei überproportional hohe Saläre hat steigt die Attraktivität beim CH-Nachwuchs. Mit einigen Jahren Verzögerung geht dann dem CH-Mittelstand ein Teil des Nachwuchses verloren der dann auch die Preistreiberei weiterführt welche zuvor nur von ausl. MA ausging.

  • Franz Huber sagt:

    Kann ich in ein anderes Land und gleich Sozialleistungen von der Gemeinde beanspruchen.Das ist der Wundepunkt der PFZ warum ich für die initiative bin.Es kann nicht sein dass die arbeitenden Inn und Ausländer für die nicht arbeitenden Einwanderer bezahlen müssen.Zuerst eine Arbeit nachweisen dann wohnen in der Schweiz.

  • Jasmin Wagner sagt:

    Die Aussage im Artikel „Vor einigen Jahren haben sich gewisse europäische Staaten verschuldet, um ihre Banken zu retten“ ist schon die erste Ungeheuerlichkeit. Die Staaten haben sich nicht wegen Bankenrettungen verschuldet, sondern weil Ausgaben und Einnahmen nicht mehr im Lot waren, der Sozialstaat viel zu aufgebläht war. Das einfach den Banken in die Schuhe zu schieben ist schlicht nicht korrekt. Die Staaten machen übrigens auch heute massive Schulden. Frankreich als Beispiel hat gerade 75 Mrd. Schulden im letzten Jahr gemacht – ganz ohne „Bankenrettung“

  • Marc Veranneman sagt:

    Natürlich darf die PFZ ist Frage gestellt werden, warum denn nicht? Freihandel und PFZ sind zwei Paar Schuhe, die trennbar sind. Das ist ein politischer Entscheid. Haben die USA und Canada die PFZ mit Mexico vereinbart? Nein, aber doch ein Freihandelsabkommen. Hat Australien die PFZ mit den Süd-Asiatischen Ländern vereinbart? Nein, aber doch FHA. Hat der Bundesrat die PFZ mit China vereinbart? Nein, aber doch FHA. Wird der Bundesrat die PFZ mit den USA und Russland vereinbaren? Nein, aber doch FHA. Die EU wird nicht die PFZ mit der CH kündigen, weil es eine Zustimmung von 28 EU ländern braucht

  • Reto Gall sagt:

    Würde ich mich bei meiner Entscheidung auf Studien abstützen, die alle so gut tönen sollte ich NEIN stimmen….weil ich aber in einer realen Welt mit realen Problemen lebe und mir bisher keine Studie auch nur irgendwie im Ansatz im Alltag geholfen hat, bin ich gezwungen, JA zu stimmen….

  • Daniel Heierli sagt:

    Natürlich sind Kontingente nach den Wünschen der Arbeitgeber keine gute Lösung. Das ändert aber nichts daran, dass die Personenfreizügigkeit eine Fehlkonstruktion ist. Die wirtschaftlichen Kräfte in Europa sind zu ungleich verteilt, und die PFZ hilft nicht, diese Unterschiede auszugleichen.
    Für schweizer Massstäbe ist 10€ für eine harte Arbeit ein Dumpinglohn. Für osteuropäische Massstäbe ist dies eine sehr gute Bezahlung. Es entspricht eben haargenau der wirtschaftlichen Logik der PFZ, Arbeiter aus Osteuropa für 10€ in der Schweiz anzustellen. Daran ändern auch flankierende Massnahmen nichts!

  • Peter Bichler sagt:

    Die SP ist dabei sich selbst abzuschaffen mit den kosmischen Argumenten und den Diffarmierungsversuchen gegen die Berfürworter, irgendwelchen Apfelpflückerspielchen, den gebetsmühlenartigen immer wiederholender „Pro PFZ Argumente“ und dem unterschwelligen Befehlston…sie hat sich von einer Partei der Arbeiter zu einem Ideologischen Verein entwickelt….kein Wunder laufen der SP immer mehr Wähler davon!

  • Frank Baum sagt:

    „Ersetzt man diesen Reguliermechanismus durch eine Kontingentspolitik, wie die SVP sie verlangt, wird sich die wirtschaftliche Situation in Europa nicht verbessern.“ Das ist auch nicht der Anspruch der Initiative. Die Initiative will die wirtschaftliche Situation in der Schweiz verbessern, vor dem Hintergrund, dass die wirtschftliche Situation in Europa von deren Linken ruiniert wird. Und die Linken der EU stehen vor dem Ruin. Die SP selbst sieht ja als einziges Mittel für die EU-Länder, die Zinszahlungen einzustellen, was den Staatsbankrott und damit das Ende des Euros nach sich ziehen würde.

  • Georg Schneider sagt:

    Ich bin Natur- und Tierliebhaber und stimme JA zur Masseneinwanderungs-Initiative. Es ist unverständlich, was für eine Einstellung einige Grünen zur Masseneinwanderung haben. Grün sind diese mit Sicherheit nicht, höchstens grün hinter den Ohren …oder dunkelrot als kommunistische Spät-Verehrer.

  • Meinrad Lacher sagt:

    Ich hab diesen Artikel nochmals gelesen und um ehrlich (und höflich) zu sein: eine abstrusere Version der heutigen Situation habe ich noch nie gelesen. Unglaublich, eine Verschwörung ist ein Dreck dagegen!

  • May sagt:

    reden tut man in Politik oder Partei schon lange, irgendwo muss man mal anfangen und kein gesetzt ist ja in stein gemeisselt.
    Aber wenn wir auf die Politik und die Wirtschaft warten wird gar nichts geschehen, denn am WEF etc. sind meist oder nur diese vertreten und was hat es gebracht? Neue regeln, steuern und sonstige geldentziehende Konsequenzen, für die, die nichts zusagen haben und auch nicht in an den rudern sitzen. die banken übergeben ihre schulden dem Staat und dem Volke. gewinne sind Privat und schulden sozialisiert. und die Politik segnet es ab.

  • May sagt:

    Wohlstand in der CH erst seit der PFZ? Oder eher noch mehr Wohlstand für die Unternehmer(n) und Aktionäre? Wieso immer mehr Wachstum? Wem wächst was daraus? Mein Lohn wächst wenn ich Glück habe aus der Teuerung oder wenn ich noch mehr Glück habe aus einem Jobwechsel, aber nicht aus dem Gewinnwachstum einer Unternehmung durch meine Mehrleistung aufgrund von weniger Arbeitnehmern in der Firma. Nur meine Arbeitszeit wächst und die sonstigen Mehrforderungen der Firma. Und zu allem Überfluss muss ich noch deren Zinsen für Kredite mit bezahlen weil die Gewinne im wesentlichen aus Firma genommen werd

  • Zumstein sagt:

    Frau Marra, wenn Sie das Wirtschaftssystem als Problem sehen, welches auf Konkurrenz und globalen Handel ausgelegt ist, welches übrigens die Souverinität der Staaten seit WTO 1995 gefährdet, ist die Konsistenz Ihrer Argumentation nicht gegeben. Die PFZ reduziert den Menschen auf Humanresourcen und dies in Ihrem dargestellten Systemproblem. Sie vermischen Umstände die getrennt werden können und arbeiten als Sozialistin in die falschen Hände. Als Liberaler kann ich Ihnen nur danken, als Schweizer finde ich Ihre Argumentation schlichtweg unakzeptabel und falsch.

  • Linker sagt:

    Ich kann Ihren Prioritäten folgen. Mit Ihren Aussagen unterstützen Sie in folgender Reihenfolge: Unternehmen, Immobilienbesitzern und ausländischen Migranten mit tiefer Ausbildung. Sie kämpfen gegen Ihre eigene Wählerschaft mit der idiotischen globalen Ideologie und führen diese noch hinters Licht. Bravo! Und sowas vertritt die Arbeiterschaft in der Schweiz. Was für eine verkehrte Welt. Ihre Wähler werden Probleme haben, nicht die der FDP oder SVP. Sprechen Sie doch mal mit Ihren Vertretern im Tessin, die haben es verstanden und zeigen Ihnen gerne die Probleme auf.

  • weber jean sagt:

    Demain ou après demain 500.000 ou 1.000.000 de personnes passent les frontières suisses, arrivent pour chercher travail ou vivre sans avoir à travailler, quelle serait votre réaction ? Certainement pas celle qui est vôtre actuellement. Actuellement vous êtes de ceux qui font tout pour surtout ne pas colmater les pans qui s’effondrent créant des appels d’air. L’Europe n’est pas plus finaude. Voir les arrivées massives du Sud et de l’Est.

  • weber jean sagt:

    Demain ou après demain 500.000 ou 1.000.000 de personnes passent les frontières suisses, arrivent pour chercher travail ou vivre sans avoir à travailler, quelle serait votre réaction ? Certainement pas celle qui est vôtre actuellement. Actuellement vous êtes de ceux qui font tout pour surtout ne pas colmater les pans qui s’effondrent créant des appels d’air. L’Europe n’est pas plus finaude. Voir les arrivées massives du Sud et de l’Est.

  • rochat josette sagt:

    Bonsoir Madame,comment pouvez vous étaler tout ce tissu de mensonges…C’est la Suisse qui crée des emplois qui ne sont pas nécéssaire, et vous savez très bien que l’initiative est pour limiter l’immigration MASSIVE,et non pas renvoyer les étrangers chez eux,mais LIMITER.Et comment se fait-il qu’il y a trois jours la gauche à décider d’arrêter de donner du social aux immigrants??? Et annoncer une baisse des loyers???Faut arrêter de prendre les gens pour ce qu’ils ne sont pas.Les unilatérales quand elles deviendront bilatérales ont pourras discuter.ABE

    • René Audergon sagt:

      Venez voir le résultat de cette liberté de circulation entre Le-Locle et Morteau entre 16 et 18/30 heures. C’est la colonne de voitures déjà avant la ville du Locle Dans le vallon de St.-Imier il-y-a toujours plus de voitures françaises. Ici c’est surtout à cause des salaires que la quantité des frontaliers à doublé depuis l’ouvertures des frontières.

  • Kaiju Categoryfive sagt:

    Les socialistes comme Ada Marra sont toujours les premiers pour dénoncer les inégalités, les irrégularités, les dérives, les injustices, les magouilles du système (surtout quand elles sont imputables à la droite) , des vrais justiciers bienpensants, si bien qu’on en viendrait jamais à les suspecter d’une quelconque malhonnêté….Cependant leur position sur l’immigration n’est pas cohérente, ce n’est même pas une position, on assiste à un véritable acharnement/martellement pour défendre cette immigration incontrolée qui selon eux n’as que des effets positifs. Cela ne cache-t-il pas quelquechose

    • Kaiju Categoryfive sagt:

      …Cela ne cache-t-il pas quelquechose…Eh bien je vais vous le dire ce que ça cache: Les socialistes et la famille de gauche en général encouragent l’immigration massive depuis des années car ils y ont trouvé un moyen formidable de gagner du pouvoir!!!!!! comment ? en accueillant des millions d’étrangers, en les chouchoutant, en prenant leur parti/leur défense de manière inconditionnelle, ils espèrent en faire des supporters à vie du PS qui pèsent de toute leur masse sur l’opinion publique suisse et dans le futur une masse inépuisable d’électeurs fidèles naturalisés. Voilà la face cachée PS.

  • Heinrich Müller sagt:

    Bei der Caritas arbeiten und dann hier vom Stellenmarkt schreiben – grossartig!! Nach dem Studium ab zur NGO, Bund resp. andere Verwaltungsämter und uns „Unwissende“ danach informieren, wie der Hase läuft *übel*!! Ich hoffe es ist langsam aber sicher an der Zeit die Augen zu öffnen und diese selbstsuchenden, verpeilten Meschen ohne jeglichen Realitätsbezug und Verwurzelung verbleiben in der Bedeutungslosigkeit, die sie so sehr suchen im Einheitsbrei!!

  • Katharina Surber sagt:

    Ungeregelte Zuwanderung auf einen Arbeitsmarkt, der bereits von Arbeitslosigkeit betroffen ist, bedeutet immer auch eine Einwanderung in die Sozialsysteme, entweder direkt oder über den Umweg, dass Einheimische von ihren Arbeitsplätzen in die Sozialsysteme verdrängt werden. Solche Art von Zuwanderung muss immer vom Steuerzahler finanziert werden.
    “Weil man mit einer massenhaften Einwanderung die Löhne und Gehälter in der Schweiz und Europa noch weiter drücken kann (nach der Devise: wenn du nicht für 10 Franken in der Stunde arbeiten willst, hier haben wir einen aus Papua-Neuguinea, der macht das). Daß neben qualifizierten Einwanderern auch massenhaft bildungsferne Unterschichten ins Land kommen (egal ob 50%, 70% oder 90%), interessiert nicht. Dafür kommt der Sozialstaat (also letztlich die Arbeitnehmer) auf.Die Sozialsysteme werden überlastet, was Kürzungen zufolge hat und somit der Arbeiter noch mehr unter Druck steht. Außerdem müssen die auch irgendwo wohnen und damit kann man noch die letzte Bruchbude teuer vermieten.Ausserdem sind es neue Konsumenten! Gewinne privatisieren, Lasten und Risiken vergesellschaften. Da sind sich alle Wirtschaftsbonzen und ihre Nutzniesser einig!

  • Jeder schimpft über Politiker oder die wo gegen die Inititive sind. Machen wir doch mal die Augen auf, wieviel Firmen sind heute schon froh haben sie Arbeiter aus allen möglichen Ländern (EMS-Chemie, Stadler, Spitäler usw.) warum…..weil kein Schweizer dazu bereit ist Arbeiten zu übernehmen wo man DRECKIG wird und Unangenehm ist. Gut, alle Ausländer raus und wir über nehmen alles was diese Personen und Menschen machen für uns. Gemüsehelfer, Müllmänner, Putzfrauen etc. nun ihr feinen Herren/Damen,Arbeit ist vorhanden wer will sie machen?? Darum ein NEIN in die Urne.

    • Beat Stuber sagt:

      Herr Gantenbein
      Wie kann man nur so gehässig solchen Blödsinn verbreiten. Ich wurde mit 60 Jahren, nach 32 Jahren in der gleichen Firma, arbeitslos. 23 Mitarbeiter wurden mit mir entlassen, der CEO brauchte 25% mehr Lohn, er hat bis heute 66% der Mitarbeiter entlassen. Ich habe mich 849 beworben, habe nach nach 2 Jahren endlich eine Stelle bekommen . Einige der mit mir Entlassenen, haben keine Stelle mehr bekommen. Uebrigens, mein Nachfolger kam aus Montenegro, der hier ausgebildet wurde, mit unseren Steuergeldern. Er hat die Stelle gekündigt, es war ihm wohl zu streng.

  • von Allmen Artur sagt:

    warum wird in all den Debatten nie klar gesagt um was es hier wirklich geht. Die einzig wichtigen Fakten sind doch die: Wir haben eine masslose Zuwanderung, die wir nicht mehr selber steuern können. Jahr um Jahr erhöhen sich die Zahlen der Einwanderer. 2013 ( 85’000). Was tun wir wenn pötzlich mal 300’000kommen? Ja richtig wir können nichts mehr dagegen tun. Weil wir dieses Recht freiwillig abgegeben haben, wir wurden damals von BR und Wirtschaft getäuscht. Die Initiative will nichts anderes als dieses Recht zurückholen! Mit der SVP hat das eigentlich absolut nichts zu tun. Deshalb klar JA

    • René Audergon sagt:

      Das einzige Problem dabei ist die EU die um jeden Preis an der Personenfreizügigkeit festhalten will. Wenn man die Argumente der Befürworter liest würde man meinen man wolle die ganze Einwanderung verbieten. Es ist doch gerade diese PFZ die auch im EU-Raum die gleichen Probleme schafft nur dürfen sich diese Bürger nicht dazu äussern sonst sähe die EU heute anders aus.

  • Tobler Karl sagt:

    Frau Marra,
    Wäre die Personenfreizügigkeit so gut wie von Ihnen behauptet, brauchte es keine flankierenden Massnahmen!
    Es braucht eine Korrektur des Einwanderungsdruckes. Die Schweiz muss selber bestimmen wer und wieviele Fremde
    aufgenommen werden sollen.

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