Le fairplay s’applique également aux locataires

Le 30 octobre 2013, Marina Carobbio, conseillère nationale PS et présidente de la SMV, a appelé dans son article du Politblog au «simple droit d’habiter», soulignant que «les bailleurs doivent être rappelés à leurs responsabilités». Mis à part le fait que la libre circulation des personnes, toujours défendue par la gauche, est l’une des explications de la crise du logement et donc de la menace dudit «droit», il faut également noter – même si cela peut en choquer certains – que la ville de Zurich ne connaît pas de droit fondamental au logement.

Madame Carobbio invoque «l’appât du gain» des bailleurs et le fait que le critère des loyers usuels dans le lieu et le quartier soit généralement «infondé». De plus, il faut savoir qu’en Suisse, plus de 60% des bailleurs sont des particuliers, qui entretiennent souvent un contact personnel avec leurs locataires, qui sont généralement aussi leurs voisins.

Pendant ce temps, les plaintes des propriétaires s’accumulent à l’Association suisse des propriétaires fonciers (HEV): nombre de bailleurs qui ont convenu d’un loyer très avantageux, par solidarité et fairplay, et sont par la suite déçus parce que les locataires réclament une baisse du loyer juste après avoir convenu d’un loyer préférentiel.

Immeubles locatifs du Lignon à Vernier. (Image: Keystone)

Le Tribunal fédéral impose des exigences beaucoup trop élevées quant à la preuve des loyers usuels dans le lieu ou le quartier, d’où des résultats absurdes et très éloignés de la réalité. Cette jurisprudence choquante du Tribunal fédéral implique également que la volonté du législateur reste lettre morte et que le seul élément du marché ne soit pas pris en considération en matière de droit du bail.

C’est la raison pour laquelle j’ai déposé la motion «Loyers comparatifs. Faire en sorte que le critère des loyers usuels dans la localité ou dans le quartier soit applicable», afin que la preuve du caractère usuel des loyers d’une localité ou d’un quartier puisse être apportée à un coût raisonnable. Une telle démarche est également dans l’intérêt des organisations de locataires, car l’état actuel des choses rend la location de moins en moins attrayante alors même que les logements disponibles sont rares.

Les organisations de locataires doivent accepter la volonté des votants et non pas déduire d’une votation perdue de nouveaux droits et exigences.

De plus, chaque réduction de loyer impliquera une hausse sitôt que le taux d’intérêt de référence augmentera – et nous pouvons nous attendre à ce que les organisations de locataires se lamentent.

Enfin, concernant l’affirmation selon laquelle les organisations de propriétaires se seraient battues devant les tribunaux contre les procédures de location gratuites et seraient donc coresponsables de l’échec du projet, j’aimerais dire que le rejet de l’initiative à Zurich et à Bâle est l’expression de la volonté de la population et fait suite à des campagnes de vote tenues dans les règles. Les organisations de locataires doivent accepter la volonté des votants et non pas déduire d’une votation perdue de nouveaux droits et exigences.

Après tout, dans l’article précité, on recherche en vain une indication selon laquelle la responsabilité serait également assumée par le locataire. Les organisations de locataires feraient bien de le rappeler à leurs partisans. Ce n’est qu’ainsi que le partenariat entre les bailleurs et les locataires existera sur le long terme et que les deux parties se témoigneront du respect. Un point important, qui pourrait facilement être occulté par les appels stridents de la part des locataires.

63 Comments sur «Le fairplay s’applique également aux locataires»

  • Bruno Haller says:

    Aber es ist doch schon so, Herr Egloff – kaum geht der Referenzzinssatz raus, schnellen bei allen ach so rücksichtsvollen Vermietern die Mietpreise in die Höhe, geht der Zins aber mal runter, muss sich der “renitente” Mieter selber bemühen, diesen Abschlag zugesprochen zu bekommen. Hören Sie doch auf, Herr Egloff – die allermeisten Vermieter sind WEGEN DES PROFITS in diesem Business tätig – das sind nicht alles kleine, verkappte Pestalozzis …….

    • Beat Stocker says:

      Lieber Herr Haller, wenn wir Ihre Einstellung als allgemeingültig nehmen, werden keine Klein-Privaten (Menschen) mehr Wohnraum schaffen; nur noch Firmen und PK und allenfalls echte Kapitalisten an welchen Ihre Kritik abprallt. Wo wollen Sie dann ihre Wohnung mieten???

      • Jeanclaude says:

        @Beat Stocker: Herr Haller hat absolut Recht. “Klein-Private” schaffen wohl hauptsächlich für sich allein Wohnraum. Sobald sie ihn vermieten, geht’s auch um Profit. Das ist auch in Ordnung und die Mieter sollten sich das eigentlich bewusst sein.
        Nicht der “Profit” ist ungerecht, aber die Tatsache, dass Mieter bei Referenzzinsrückgang selber an den Vermieter gelangen müssen, bei Erhöhungen jedoch automatisch belangt werden.

        • Gerold Stratz says:

          Ja, genau so ist es: Die Vermieter melden sich praktisch nie, bei anstehenden Reduktionen.
          Aber zu 100% immer, wenn es auch nur um 1% mehr zu berechnen gilt.
          z.B. : SVP u. HEV im Verbund, was haben diese Verbände für gemeinsame Interessen?
          Mietpreise senken.!??
          Nein, nach meiner Erfahrung, Mietpreise, so hoch wie möglich ansetzen.

    • Phil O. says:

      Es sind nicht alle Vermieter Reich und können mit dem Mietzins in saus und braus leben. Ich habe auch finanzielle Verpflichtungen gegenüber der Bank, meine Margen sind recht knapp bemessen.

  • Christine Seiler says:

    Die grosse Frage ist nur, wie die Vermieter heute an die Zahlen der “orts- und quartierüblichkeit” herankommen sollen. Wie sollen Vermieter dem Mieter beweisen, dass der Mietzins orts- und quartierüblich ist?

  • Peter Müller says:

    Mein Eigentümer resp. Vermieter (Leopold Bachmann Stiftung, Verwaltung STIMAG) besitzt hunderte von Wohnungen. Da kann ein beträchtlicher Skalen-Effekt erwartet werden. Der Unterhalt der Liegenschaften ist minimal, Zustand max. mittelmässig, da keine Investitionen getätigt werden, Mietzinssenkungen müssen via Schlichtungsstelle erkämpft werden, steueroptimiertes Stiftungskonstrukt, etc. Von wegen Quartierüblicher Mietzins: Die Nachbarshäuser sind offensichtlich besser unterhalten und in besserem Zustand.

    Ist das etwa nicht offensichtliche Renditeoptimierung auf dem Buckel der Mieter?

    • Dan says:

      Müller: Bachmann hat aber Wohnungen, die preislich in der Regel unter dem Markt sind. Sie zahlen mit Sicherheit tendenziell für das gleiche weniger als ihre Nachbarn. Suchen Sie mal eine neue Wohnung, da würden Sie staunen…

      • Carlo says:

        @Dan: Stimmt. Man zahlt bei Bachmann tendenziell weniger, aber man bekommt dafür auch weniger. Der Ausbaustandard der Wohnungen ist bescheiden für CH-Verhältnisse, z.B. nur 1 Steckdose pro Zimmer, billigste Materialien, einfachste Küchengeräte, Unterhalt minimal. Überdurchschnittlich ist einzig, dass jede Wohnung eine eigene Waschmaschine/Tumbler hat.

        • AnHi says:

          Schon mal eine 4 1/2-Zi-Wohnung frisch verdrahtet? Kostet gegen Fr. 10’000.-. Schon mal neu gestrichen, gleich nochmals soviel. Schon mal eine neue Küche gekauft? irgendwo um Fr. 15’000-30’000 je nach Apparaten etc. Schon mal ein Badezimmer saniert? ab Fr. 20’000!!! Irgendwie verständlich, wird nur alle 20-30 Jahre richtig was gemacht. Denn auch ein Dach (ca. Fr. 500 /m2) oder eine Heizung (ab Fr. 30’000) muss mal saniert werden oder …. Immer nur jammern und meinen man bezahlt zuviel! Sie müssen diese Kosten ja nicht selber tragen, sondern DÜRFEN mieten!

          • Therese Pahud says:

            Toller Komentar AnHi, so leid es mir tut, aber Mieter haben einfach von Liegenschaften keine Ahnung, das ist nun mal so. Das Beste wird verlangt,gross natürlich,alles vom Feinsten, was dies alles aber auch kostet kann sich keiner vorstellen.Sie sagen dies so treffend, die Mieter DÜRFEN mieten – aber das dieses Mieten etwas kostet, vergessen die lieben Mieter total.

  • Andreas says:

    nichts als schrille Töne des Kapitals.

    • Ferdinand Zuppinger says:

      An Andreas: Warten wir Ihre schrillenTöne ab, wenn für das “Kapital” ,wie Sie die Vermieter benennen, der Besitz von Mietliegenschaften immer unattraktiver wird. Versuchen Sie doch, die Sache etwas objektiver zu betrachten. Neid und Missgunst ist ein schlechter Berater!

  • Klaus Moser says:

    Was soll für einen Besitzer den attraktiver sein als vermieten? Lehrstand, selber bewohnen (anstelle des EFH)? Mensch Herr Egloff was wollen Sie uns hier eigentlich glaubhaft machen. Vermieter haben in den den letzten Jahren das Geschäft schlecht hin gemacht und sie werden es auch in Zukunft tun. Sie wollen doch einfach für Ihr Klientel, dass die Mieten immer munter weiter steigen. Seien Sie wenigstens so erlich und geben es zu! Bei enem haben Sie Recht: Die Masseneinwanderungsinitiative wird die Mietpreise tatsächlich senken und die wirtschaftliche Leistung der CH gleich dazu!

  • L. says:

    Frau C unterstellt den Vermietern Profitgier; wie lieber Herr Egloff soll man das denn nenne wenn bei jedem Mieterwechsel schamlose Aufschlaege erfolgen o h n e das in der Wohnung etwas getan wuerde? r Und wenn die Berufung namentlich auf die Orts- und Quartierüblichkeit in der Rege schon seit ewigen Zeitenl angewendet wurde. Eine Folge die wir, ganz normalen Familien/Mieter dem uebermaessigen und von gewissen Seiten so hochgelobten masslosen Zuwachs verdanken. Einem Zuwachs von dem u.a. hauptsaechlich Hausbesitzer profitieren.
    Als Praesident des HEV verstehe ich ihre Argumentation voll

  • Jürg Schwaller says:

    Herr Egloffs Artikel lässt keinen Zweifel, wes Geistes Kind der Autor ist. Er ist in der Schublade, in der mein Vermieter – eine steuerbefreite jur. Person- auch ist; der findet es eine Zumutung, ja eine Frechheit , wenn ein Mieter ein Gesuch um Mietanpassung aufgrund der Referenzinssenkung stellt, antwortet schlicht nicht schriflich auf das Begehren und erklärt für zit.:”so einen Seich” habe er keine Zeit und der Ref.zins “interessiere ihn nicht”. Der HEV unterstützt diesen Vermieter mit guten Ratschlägen. Vermieter profitiert seit 10 Sept. vom neuen Zinssatz, der Mieter 6 Monate später !

    • Pascal Meister says:

      Nein, der Vermieter profitiert nicht seit 10. September von einem tiefen Zinssatz, sondern manchmal überhaupt nicht – wer eine Festhypothek zu häufig noch 3,5% hat, der muss diesen Zinssatz brav weiter bezahlen bis zum Ablauf des Vertrags. Der Referenzzinssatz ist nur ein rechnerisches Konstrukt…

  • Thomas M. says:

    Ein selten nichtssagender Artikel. Gejammer wäre wohl der bessere Name. Herr Egloff hat auch vergessen zu erwähnen, dass bei einem Anstieg des Referenzzinssatzes wohl auch der Mietzins dort automatisch angehoben wird, wo er vom Vermieter nicht gesenkt wurde. Schrille Töne produziert vor allem er.

  • Roland K. Moser says:

    Als ich meine erste Wohnung bezogen habe (Privatvermeiter, ca. 1992), haben wir dieses Thema auch angesprochen. Und vereinbart, dass der Mietzins gleichbleibt, unabhänig davon, ob der Hyposatz sinkt, oder steigt. Er ist dann gesunken. Anschliessend gestiegen. 12 Jahre habe ich ohne Mietzinsänderungen dort gelebt, die Schwankungen haben sich ausgeglichen. Ich hätte auich eine moderate Erhöhung akzeptiert, teuerungsbedingt. Der Vermieter ist dann gestorben, das 3-Familien-Haus wurde Ausländern verkauft, und alle Mieter rausgemobbt.

    • Roland K. Moser says:

      Aktuell lebe ich seit ca. 7 Jahren in einerr Wohnung. Es wurde ein Referenzzinssatz vereinbart (3,5). Bis heute wurde keine Senkung des Mietzinses vorgenommen. Ich gehe davon aus, dass es dann auch keine Erhöhung geben wird.

      Wenn man mit Mietzinsanpassungen beginnt, muss man diese auch durchziehen und idealerweise in einer Liste eintragen und allen Mietern jährlich zustellen. Und auch Mietinteresenten vorlegen.

      Im übrigen hat es auf dem Land viele freie und günstige Wohnungen. Aber dort ist man halt auf dem Land, und sieht, woher das Essen kommt, und nicht nur Beton und Asylbewerber.

  • d p e says:

    hahaha. Wenn der Mietzins aus «Solidarität und Fairness» so hoch ist, dass man eine Senkung verlangen kann – und wohl noch chancen hat, vor Gericht damit durchzukommen – ist man enttäuscht. Dazu kann man nur den Schlusssatz von Herrn Egloff noch zitieren «Ein wichtiger Umstand, der bei den schrillen Tönen der Mieterseite leicht vergessen zu gehen droht».

  • Robert Molini says:

    Nichts gegen Ortsüblichkeit und einen praktikablen Mietvergleich. Aber einstweilen ruft der HEV Präsident hier unter dem “Gebot der Fairness” einfach dazu auf, geltendes Mietrecht zu ignorieren. Es haben sich wohl zu Hochzinszeiten die (privaten) Vermieter barmherzig herabgelassen, streunende Wohnungslose aufzusammeln und Ihnen viel zu günstige Mieten anzubieten… dann fallen die Zinsen und “unfairerweise” wollen die Mieter nun eine Mietzinsreduktion. Keinen Vorbehalt eingetragen? Schlecht vom HEV beraten? So wird Vermieten wirklich immer unattraktiver…

  • Norbert Neuweg says:

    Ein Hauptproblem des Mietmarktes sind die enormen Unterschiede zwischen den Alt- und Neumieten. Altmieter wohnen z.T. für die Hälfte von Neumietern im gleichen Wohnblock. Das führt zu unendlich Fehlanreizen (z.B. das ältere Mieter nicht in kleinere Wohnungen ziehen oder das Vermieter Interesse haben, Altmieter “rauszumobben”). Und die niedrigen Mieten der Altmieter geht auf Kosten der Neumieter (das kann man International gut beobachten).
    Wir brauchen einen flexiblen, liquiden Mietmarkt – dann wären auch die Neumieten nicht mehr so überhöht.

    • Pascal Meister says:

      Gute Idee! Altmieter haben einen supertollen Schutz und praktisch kein Erhöhungsrisiko ausser bei Totalsanierungen oder einem Abbruch, letzteres sehr selten. Aber wer neu eine Familienwohnung sucht, ist ohne Vitamin B fast chancenlos in städtischen Gegenden – ausser man verdient wenig genug, dass es für eine Genossenschaftswohnung reicht oder gar für eine Sozialwohnung.

    • Ben Zibble says:

      Sie wollen als die bestrafen die billiger Wohnen können astatt diejenigen die sie mit viel zu hohen Mieten über den Tisch ziehen?

  • Markus Niederberger says:

    Ist ja nett. Ein Exponent des HEV und Hardliner der SVP wirft der Gegenseite schrilles Politisieren vor…

  • Hans Müller says:

    Der Begriff “Renditeobjekt” sagt doch eigentlich schon alles, nicht wahr Herr Egloff? Dinge des Grundbedarfs wie Wohnungen, Nahrungsmittel, etc. sollten endlich der Spekulation entzogen werden. Spekulation macht ein paar wenige reich und viele arm.

    • Mac Bucher says:

      SUPER ! Alle Wohnungen verstaatlichen und dann sind alle Probleme gelöst? Wir leben dann einfach in Plattenbauten a la DDR oder Banlieue. Das mag dann sicher preislich interessant sein, lebenswert ist es wohl kaum. Im weiteren denke ich das eine Mehrzahl der Mieter & Vermieter fair sind, der eine muss nichts investieren und der andere kriegt für seine Investition & Risiko einen fairen Zinssatz. So funktionierts nun halt mal…alles andere ist Kommunismus.

      • linus stamm says:

        Mac Bucher: Zwischen Entzug der Spekulation und Plattenbauten à la DDR/Banlieue liegen natürlich Welten! Aber es entlarvt Ihr Schwarz/Weiss-Denken. Für Sie sind die Gegner der Mietwucherei einfach Kommunisten. Mal schauen, wer die hohle Hand beim Staat macht, wenn es mal zu einem Einwanderungs-Rücklauf kommt und viele Mietwohnungen leer bleiben.

        • friedel says:

          hr stamm, dann gehen Sie doch mit gutem beispiel voraus, errichten Sie wohnungen und vermieten Sie diese zum absoluten selbstkostenpreis.
          abgesehen davon dürfte Ihnen vielleicht der eigenmietwert etwas sagen – das wäre das einkommen, das jeder wohnungsbesitzer “erzielt und versteuert”, wenn er die wohnung für sich selber gekauft hat. da ist es dann doch eher so, dass der staat bei den wohnungsbesitzern die hohle hand macht.
          dass Sie vermieter der “mietwucherei” bezichtigen, zeigt Ihr nicht minder ausgeprägtes schwarz/weiss-denken; hier phöse vermieter, da arme ausgenutze mieter!

      • Hans Müller says:

        Schon mal was von Genossenschaften gehört, Herr Bucher?

  • Sportpapi says:

    Es sind also nur die Linken, die den freien Personenverkehr wollen? Wenn es nur oft genug steht, glaubt man es am Schluss sogar noch!

  • Urs B says:

    Was vor allem die MIeterseite bedenken soll: Es ist jedermann freigestellt, das unternehmerische Risiko auf sich zu nehmen, einige Mietshäuser aufzukaufen (die Banken geben ja Unternehmenskredite) und zu sozialverträglichen Preisen (ohne Profitwunsch) zu vermieten (na ja, vielleicht arbeitet der Hauswart dann auch gratis, aus sozialem Engagement). Opfer sein ist immer einfach. Natürlich will der Vermieter profitieren, aber das wollen ja alle…

    • Hans Müller says:

      “Es ist jedermann freigestellt, das unternehmerische Risiko auf sich zu nehmen, einige Mietshäuser aufzukaufen”. Das geht, wie Sie zweifelsohne sicher selber wissen, aus verschiedenen Gründen nicht: Erstens kann nicht jedermann ein paar Mietshäuser kaufen, weil es dann niemanden mehr gibt, der diese Renditeobjekte füllt und finanziert und zweitens für einen entsprechenden Kredit das nötige Kleingeld (sprich Eigenkapital) vorhanden sein.

      • Urs B says:

        Wer nicht will, findet Gründe; wer will, findet wege.
        Sich als Opfer beklagen ist immer der einfache Weg. Das zeigt Ihre Aussage.

  • Kurt Mühlbach says:

    …….und was bitte, verstehen die Vermieter unter Fairness?
    Dass wir in ihren Liegenschaften wohnen dürfen und sich der Vermieter mit den höchsten Renditen brüsten darf?

    Es braucht dringend noch mehr faire Regeln für die Mieter!! Die Vermieter-Lobby ist jetzt schon stark genug.

  • Walpurga Müller-Schmidt says:

    Die ach so armen Vermieter in der Schweiz. Lächerlich! Ich habe gerade einen Prozess vor dem Mietgericht mit Pauken und Trompeten gewonnen, bei dem ein Vermieter eine Mietzinsreduktion mit einer Nebenkostenerhöhung für allg. Strom und Wasser verrechnen wollte. Einziger Haken bei der Verrechnung war, dass der Vermieter und Bauunternehmer auf der anderen Seite der Strasse ein weiteres Objekt baut und Strom/Wasser aus der Garage der bestehenden Liegenschaft abzapft. Manche Leute nennen sowas Betrug….

  • C. Frei says:

    und wie immer wird es polarisierend und emotional. Deshalb werde ich versuchen nicht in diese Schiene zu gelangen.
    Selber Mitinhaber einer Immobilienfirma, passen wir die Mietzinse sofort nach Bekanntgabe einer Senkung an. Ohne Wenn und Aber. Dies gebietet nicht nur die Fairness, sondern auch das Gesetz. Und ich rate allen Mietern, die nicht in den Genuss kommen, dies sofort einzufordern: Es ist schliesslich Ihr gutes Recht. Aber wer sich nicht bewegt, der verliert. In diesem Fall sein eigenes Geld. Auch der HEV berät die Eiegentümer gesetzeskonform zu sein.

  • C. Frei says:

    Und mit dem gleichen Recht fordern wir aber auch, bei einer allfälligen Erhöhung des Referenzzinssatzes die Mieten anpassen zu dürfen. Gleiches Recht gilt schliesslich für alle.
    In der heutigen Zeit eine Orts- und Quartierüblichkeit nachzuweisen ist auch in grössren Gemeinden oder sogar Städten schlicht unmöglich. Es wird in den seltensten Fällen eine genügend grosse Anzahl vergleichbarer Wohnugen eines anderen Vermieters geben, wie das Gesetzt dies fordert. ein zahnloser Papiertiger, der die Vermieter unnötig fordert und die Mieter vermeintlich stärkt.

  • Ben Zibble says:

    Im Sinne eines Wohnungbaus der sich an sozialen anstatt an proften orinetiert müsste das Land und die Immobilen zum WOhnen aus Privatbesitz entzogen werden. Erst mit einem sozialen gemeinsamen Verständnis das Wohnraum nicht für Profitmaximierung missbraucht werden darf sind wir in der Lage die gierigen Immobesitzer aus der Gesellschaft fern zu halten so das alle anderen frei sind ihren Lebensraum ohne Raffgier zugestalten.
    .
    “Wem gehört die Stadt?” dürfte zu einer immer wichtigeren Frage werden und um die Antworten werden alle kämpfen. Leider nicht immer mit gleich langen Spiessen

    • Therese Pahud says:

      Wie wäre es,wenn Sie sparen und ein eigenes Haus bauen würden?:Eigenkapital/Landkauf/Baubewilligung/ÖKOVorschriften einhalten/Grundbucheintrag/Liegenschaftssteuern etc. Gewinn???= Neuinvestitionen in die Mietwohnungen.Fahren sie doch ins Ausland z.B.Korea/China der Komunismus lebt dort immer noch – hier in der Schweiz wird Niemand enteignet,das wäre ja noch schöner.Wenn Sie nicht so weit wollen,Deutschland billige Mietzinse natürlich auf dem Land und nicht vergessen,Waschmaschine/Tumbler/ganze Kücheneinrichtung selbst mitbringen,ach ja, beim Auszug die Wände selbst neu streichen, noch Fragen?

  • Daniel Blattmann says:

    Ich bin kein Vermieter, aber es ist legitim, dass ein Vermieter die Preise verlangen kann,die er will. Ein Vermieter wird oft ein Portfolio aus Bonds Aktien und Immobilien haben. Bei Bonds verdient man nichts, bei Aktien gibt es Schwankungen,die nicht jeder will. Somit muss die Rendite bei Immobilien gesteigert werden. Es ist logisch, ich würde es sicher so machen, dass ich den höchstmöglichen Preis verlangen würde, damit ich noch vermieten kann und nur Mieter wählen, die mir zu 101% genehm wären. Mit meinem Eigentum kann ich machen, was ich will, von Linken lasse ich mir rein gar nichts sagen

  • Tom says:

    Haben u.a. auch deswegen Wohneigentum gekauft, weil wir es satt hatten, trotz sehr hohem Mietzins absolut gar keinen Service seitens Vermieter erwarten zu dürfen. Absolut alles, was für uns und die Nachbarn vorteilhaft gewesen wäre, ist durch die Null-Service-Verwaltung verschleppt worden (Schutz der Briefkästen vor Regen -> drei Jahre). Mietwohnungen werden knallhart als Renditeobjekte betrachtet und entsprechend verwaltet.

    • Christoph Lieberherr says:

      Ja und jetzt ? haben Sie jetzt selber gemerkt, was es kostet, wenn der Sanitär nur einen Stunde kommt um eine Spülung zu reparieren, oder der Elektriker, um eine Steckdose zu ersetzen ?

  • Josef Marti says:

    Die SP Frau Carobbio liegt voll daneben. Es gibt in der CH weder ein Recht auf Wohung noch ein Recht auf Arbeit und Existenz. Solche Rechte stehen gemäss Völkerrecht nur sanspapiers zu. Es geschieht den Schweizern ganz recht wenn sie sich von ihren eigenen Politmarionetten so über den Tisch ziehen lassen.

  • Marcel Senn says:

    Ich kenne auch einige private Vermieter die haben Libor-Hypotheken zu 0.7-0.8% und verdienen sich dank des Quasi-Gratisgeldes dumm und dämlich – und da dieser Umstand noch ein paar Jahre weiter gehen wird, wäre es ja eigentlich auch fair, wenn sie einen Teil dieser Gewinne mit dem Mieter teilen würde – aber welcher Vermieter macht das schon – soviel zur eingeforderten Fairness.
    Die tiefen Zinsen haben – ähnlich wie bei den Aktienmärkten – beim Hausmarkt den gleichen Effekt – anstatt die Hauspreise nach unten zu drücken, werden die Häuser immer teurer – und die Blase wird immer fetter!

  • Joerg Hanspeter says:

    Was ich hier einfach nicht verstehe, was machen alle die Leute, die hier über die bösen Vermieter klagen, mit ihrem Geld? Da ja offenbar selbst bei günstig vermieteten Wohnung die Marge enorm sein muss, verstehe ich nicht, wieso die nicht jeden Franken in Wohnbauten stecken und sie anschliessend günstig vermieten. Dann wären sie nicht nur Wohltäter, sondern hätten auch noch eine Superrendite für ihr Geld.

    • Christoph Lieberherr says:

      Genau so ist es. Und wer zu wenig Geld hat für ein eigenes Objekt, kann immer noch Anteile an einem Immofonds kaufen und hat keine Scherereien mit Hauswarten, Mietern und Handwerkern. Ein Paradies.

  • Georg says:

    Die Orts- und Quartierüblichkeit gehört abgeschafft, ebenso der Referenzzinssatz. Damit beide Seiten Transparenz haben, gilt nur noch zu ermitteln, wie hoch die ausgewiesenen, effektiven Kosten des Vermieters sind, plus einen Zuschlag für einen vom Staat festgesetzten prozentualen Ertrag. Schliesslich ist das Wohnen ein Grundrecht und kein Recht auf Spekulation auf dem Buckel des Mieters. Ich kann mein Erspartes bei der Bank auch nicht zu einem mir passenden Ertrag investieren.

  • G. May says:

    Altmieter leben aber auch in entsprechend alten Wohungen – zeitgemässe Mietzinsen gegen zeitgemässen Ausbaustandard.
    Ich lebe in einer 60er Jahre Wohnung in der Stadt zu einem sehr günstigen Preis, dafür habe ich alte Heizungen, die Abrechnung erfolgt basierdend auf m3 einer 4 köpfigen Familie (bin Single), habe alte Fenster (heize für draussen und habe Kondenswasser innen), Türen sind allesamt verzogen und die Abfluss-Rohre rosten zu – da zahl ich gerne etwas weniger.

  • David Rüegg says:

    Klar Herr Egloff, hauptsache die reichen Säcke können ihren Besitzstand wahren. Tatsache bleibt, dass es heute, nicht nur in Zürich, sondern in allen grössren Städten der Schweiz und in der ganzen Aglomeration zunehmend schwerer wird bezahlbaren Wohnraum zu finden. Eine Familienwohnung mit EINEM Lohn zu finazieren wird bald unmöglich. Interessanterweise stehen dieser Tatsache gegenüber so amüsante Ideen rechter Kreise die traditonelle Familienwerte (mit der Mutter am Herd) und höhre Kosten für Pendler propagieren. Wie soll das blos funktionieren?

  • Ratthon says:

    Es gibt kein Grundrecht auf eine Wohnung genau da wo man diese gern hätte. Schon gar nicht zu dem Preis, den man gerne hätte. Damit ist eigentlich genug gesagt. Dank PFZ können sich die Leute, die meinen, die Mieten seien hier zu teuer, irgendwo im Osten nach günstigem Wohnraum und Arbeit umschauen.

  • Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen says:

    Seien wir in Zürich doch froh, wenn private Vermieter hohe Mieten verlangen, damit. hohe Einkommen erzielen und viel Steuern bezahlen, um gemeinnützige Wohnungen zu finanzieren!

  • W.Grämer says:

    Wenn die Vermieter schon jammern,was sollen dann die Mieter sagen die sich kein Eigenheim leisten können,Viele von denen wären froh 1 Eigenheim haben zu können gar nicht daran denken noch eins vermieten zu können.

  • Wale says:

    Ist es doch so, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Das ist auch bei Mietwohnungen nicht anders. Hier ist aber im Moment die Nachfrage VIEL grösser als das Angebot. Ich Glaube das ist den Vermietern nur recht. Zudem ist es wirklich so, wenn der Mieter bei sinkendem Reverenz-Zinssatz eine Mietreduktion will, muss er quasi den Rechtsweg beschreiten. Umgekehrt hat er die Forderung unmittelbar im Briefkasten. Von einem Echten Mieterschutz sind wir noch Meilenweit entfernt. (siehe Deutschland)!

  • Jan Holler says:

    Jetzt reicht es mir mit dem HEV. Bin seit vielen vielen Jahren Mitlglied, obwohl ich politisch eher links stehe. Mich stört schon lange die Tonalität des HEV. Mit diesem Artikel ist das Mass nun voll. Man könnte glatt meinen, die Vermieter seien die Notleidenden der Gesellschaft und die Mieter diejenigen, die nur profitieren. Habe eben meine Kündigung der Mitgliedschaft abgeschickt.

    • Danilo C. says:

      Danke Jan, habe mir den Austritt auch schon ewig überlegt. Die HEVler wurden im gleichen Mass wie der Gmür simpler wurde immer überheblicher. Scheinen sich immer mehr nur noch auf die Grossinvestoren und Grossvermieter einzuschiessen. Sehr schade.
      Leider ist das Konkurrenzprodukt von Filipo Leutenegger nur unwesentlich besser …. wächst wohl mehr oder weniger alles auf dem gleichen Mist.

  • hendrik-sg says:

    Wenn die Zinsen steigen die Mieten. Wenn die Zinsen sinken, steigt die Rendite oder der Wert der Liegenschaft. Der Wertzuwachs wird als Gewinn erfasst und die Rendite neu auf den höheren Wert abgestützt. Wenn die Zinsen steigen, müssen die Mieten seigen um die Rendite zu erhalten,so die staatliche Regelung. Der Preis entsteht am Markt aus Angebot und Nachfrage. Der Mieter hat mit dem Raumplanungsgesetz für weniger Bauland gestimmt; Zuwanderung & Flächenbedarf steigen ungebremst. Mieten lassen sich durch mehr Angebot oder weniger Nachfrage dämpfen, bis jetzt besteht dazu kein politischer Wille

  • magerius says:

    Fragt sich nachgedacht aus egloffscher Sichtweise, Warum dann ein Vermieter ums Verrecken gleichwohl noch Vermieter bleiben will. Wahrscheinlich nicht nur wegen Besitztum -sicher auch wegem Fleisch das eben immer noch am Knochen der Vermieter bleibt!

  • Denis says:

    Das erschreckende an der heutigen Mietpraxis ist, dass es zwei Märkte gibt. Ein Markt der Marktmieten und der andere, wo durch Vitamin-B und durch alte Verträge sehr tiefe Mieten bezahlt werden. Kenne genügend Beispiele in meiner Bekanntschaft, wo dies gelebt wird.

  • Rolando says:

    Ich vermiete eigentlich in einem anderen Sinne. Meine 4 Immobilien vermiete ich nur an wohlhabende Amerikaner – ich muss zugeben – zu überrissenen Preisen. Die Hälfte der Einnahmen geht an eine bestimmte NPO, dessen Namen ich nicht nennen möchte. Grund:
    – Jeder muss selber wissen wann er genug Geld erwirtschaftet hat und soll auch meiner Meinung auch soz. verpflichten.
    – Die USA hat katastrophale Auswirkungen auf die restliche Welt. Gehen meine Preise unter “kleine, ausgleichende Gerechtigkeit”

  • Armando says:

    Ich möchte nur wissen, wie viele Mietwohnungen Herr Egloff sein eigen nennt und wie viele Franken er pro Monat einnimmt. Sein Blog tönt sehr nach “Wes Brot ich ess’, des Lied ich sing’.” Sich an den Mitbürgern gesund stossen ist derzeit gross in Mode, dazu ist jedes Argument recht, auch das Rumhacken auf dem Bundesgericht.

  • Danilo C. says:

    Herr NR Egloff ist in seinen diversten Aemtern so dermassen einseitig ausgerichtet, dass hier nur die erwartete tendenziöse Propaganda erschien. Ich erlaube mir darauf hin zu weisen, dass das ausgeprägte Wahrnehmen von persönlichen Partikularinteressen eine Spezialdisziplin von SVP-Führern zu sein pflegt. Hauptsache sie privatisieren den Gewinn – um alles andere kann isch denn der Staat kümmern. Welchen wir deswegen hassen und bekämpfen.
    Ist doch einfach eine ätzend egoistische Haltung dieser Bürgerlichen … man möge Fehr samt Gatting als prima Exempel nehmen.

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