Wenn Linke fremdwählen

Die Linken und Rechten haben denkbar selten das Heu auf der gleichen Bühne. Es gibt aber ein Thema, das die linksgrünen Politkommissäre wie der Teufel das Weihwasser fürchten: die Einwanderung. Der Tag, an dem die Genossen ihr Parteikader verrieten und in Scharen ins andere politische Lager hinüberliefen, war der 7. Juni 1970. An diesem Sonntag stimmte die Schweiz über die «Schwarzenbach-Initiative» ab. Sie verlangte, dass der Ausländeranteil in den Kantonen nicht die 10-Prozent-Hürde hätte überschreiten dürfen. Der Name des Volksbegehrens geht auf seinen Initiator James Schwarzenbach zurück. Rechter als Schwarzenbach ging damals nicht: In der Jugend war er Mitglied der nationalsozialistischen Nationalen Front, später Verleger teils faschistischer, völkischer und antisemitischer Publikationen und dann ab 1967 Nationalrat der Nationalen Aktion. Trotz dieser unmöglichen Vergangenheit lehnte das Stimmvolk bei einer Rekordbeteiligung von 74 Prozent Schwarzenbachs Initiative mit 54 Prozent relativ knapp ab, in sieben Kantonen gab es gar eine Ja-Mehrheit.

«Obwohl Gewerkschaftsfunktionäre und SP-Parteisekretäre teils schweren Herzens, aber politisch korrekt die Initiative zur Ablehnung empfahlen, zeigen die Abstimmungsanalysen, dass die Initiative bei der Arbeiterschaft tatsächlich grosse Zustimmung gefunden hatte», schreiben Philipp Löpfe und Werner Vontobel in ihrem 2011 erschienenen Buch «Aufruhr im Paradies». Dies ist insofern bemerkenswert, dass es sich bei den Autoren um zwei bekannte linksliberale Wirtschaftsjournalisten handelt.

Auch wenn es der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse nicht explizit sagt, eine Annahme der Masseneinwanderungsinitiative würde viel schwerwiegendere Auswirkungen auf die Schweizer Wirtschaft haben als die 1:12-Initiative.

Plakat der SVP in Morges. (Keystone/Dominic Favre)

Eine Abstimmung gegen «Überfremdung» könnte auch bei der linken Basis viele Stimmen holen: Plakat der SVP-Initiative in Morges. (Keystone/Dominic Favre)

Und nun findet am 9. Februar wieder eine Abstimmung zum Thema «Überfremdung» statt, die in der linken Basis auf Sympathie stossen wird: das Volksbegehren «Gegen Masseneinwanderung». Darin fordert die SVP, die Einwanderung wie früher in den 70er-Jahren mit Kontingenten zu beschränken. Da praktisch alle Parteien sowie die Wirtschaft geschlossen dagegen antreten, mimt SVP-Präsident Toni Brunner neuerdings den einfühlsamen Grünkonservativen. So zum Beispiel unlängst in einem Interview im «St. Galler Tagblatt»: «Ein Familienvater hat mir kürzlich erklärt, dass sein Sohn im Grossraum Zürich keine Wohnung unter 2400 Franken gefunden hat. Jedes Jahr benötigt die Schweiz eine neue Siedlungsfläche von 4448 Fussballfeldern. Es gibt nicht nur den Siedlungsdruck, die vollen Züge und die verstopften Strassen, sondern auch einen kulturellen Wandel in den Firmen und Stress in Ballungszentren. Das wird einfach alles zu viel.»

Hohe Mieten, Landfrass, Dichtestress und «arrogante» Expats, die zunehmend dem Schweizer Mittelstand die Wohnungen und Arbeitsplätze streitig machen – damit hat Toni Brunner die richtigen, linksgrünen Knöpfe gedrückt. Doch Jo Lang, Vizepräsident der Grünen und quasi das Gewissen der Partei, winkt entschieden ab: «Die Linke hat ein humanistisches, nicht ein nationalistisches Weltbild. Wir wollen nicht, dass Menschen über nationale Kategorien definiert werden.»

Keine Frage, der SVP geht es in erster Linie darum, weiterhin das «Ausländerproblem» zu bewirtschaften und daraus politisches Kapital zu schlagen. Gleichzeitig gibt es aber keine bürgerliche Partei, die so konsequent für tiefe Steuern, weniger Staat und Wirtschaftswachstum kämpft. Auch wenn es der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse nicht explizit sagt, eine Annahme der Masseneinwanderungsinitiative würde viel schwerwiegendere Auswirkungen auf die Schweizer Wirtschaft haben als die 1:12-Initiative. So wirkte es reichlich komisch, als Toni Brunner eindringlich vor der «extremen 1:12-Initiative der Jungsozialisten» warnte: «Die grösste Gefahr für unseren Wohlstand geht von den linksgrünen Organisationen aus.»

Insofern ist für die SVP eine Annahme ihrer Initiative das Worst-Case-Szenario: Das «Ausländerproblem» wäre zwar dank der SVP vorerst gelöst. Doch für die Rezession würde man sie genauso verantwortlich machen. Und die linksgrünen Wachstumskritiker, die der Masseneinwanderungsinitiative zum Erfolg verhalfen, könnten sich ihre Hände Unschuld waschen. Ja, Politik ist ein dreckiges Geschäft.

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131 Kommentare zu «Wenn Linke fremdwählen»

  • Abdel Thuma sagt:

    Die SVP will also nur das Ausländerproblem bewirtschaften.
    Dass es der Partei gegen das irrwitzige Wachstum gehen könnte, das nun aber gar nicht nachhaltig, sozial- oder umweltverträglich ist (wie hier gern zu allem und jedem postuliert wird) wird erst gar nicht in Betracht gezogen.
    Wieso sollten dann Linke das Lager wechseln? Warum sollte die doch vom politischen Gegner so gern als Wirtschaftspartei verunglimpfte SVP sich für die Einschränkung der Masseneinwanderung hergeben? Fragen über Fragen.
    P.S. Bislang habe ich jeder europapolitischen Vorlage zugestimmt. Wird aber nicht mehr passieren

    • Linus Stamm sagt:

      Abdel:Warum spielen Sie den Unwissenden? die Masseneinwanderungsinitiative beschränkt die Einwanderung gar nicht,da sie ja keine Limite setzt! Braucht die Wirtschaft 100’000 Menschen mehr pro Jahr, dard sie diese gemäss Intitiative ins Land holen..also nix mit Wachstumsbeschränkung.Die Eco-POP ändert aber etwas, da dort die Enwanderung auf maximal 0.2% begrenzt wird.

      • Heinrich Vogelsang sagt:

        Natürlich ist es ein Etikettenschwindel, wenn sich Toni Brunner in eine grünen Schafspelz hüllt, um für die Initiative zu werben. Dennoch greift die Masseneinwanderungsinitiative berechtigte Anliegen auf. Man braucht kein National-Konservativer zu sein, um sie gut zu finden. Es ist legitim zu fordern, dass der Staat die Kontrolle über Migration behält. Ausserdem muss man als Linker die Pfz kritisch betrachten, da sie nur den Kapitalisten und Ausbeutern zupass kommt, die die Löhne drücken, indem sie Billig-Europäer importieren (und durch die Verdrängung der Schweizer soziale Probleme schaffen).

      • Max Bader sagt:

        @Linus Stamm: Eben nicht. Die Kontingente werden nach dem GESAMTwirtschaftlichen Interesse festgelegt und nicht nach dem Interesse der Wirtschaft (Arbeitgeber). Zudem wird es einen Inländervorrang geben. Aber natürlich haben Sie teilweise recht, dass man auch versuchen wird, diese Initiative (bei Annahme) nicht im Sinne des Volkes umzusetzen und hier die Ecopop-Initiative wasserfester ist. Allerdings muss man unbedingt beiden Vorlagen zustimmen und die Erweiterung der PFZ auf Kroatien ablehnen.

        • Kaspar Tanner sagt:

          Herr Bader,
          Bis heute sind sämtliche angenommenen Initiativen, die Bern nicht passten, demontiert oder ignoriert worden.
          Die SVP-Initiative ist dermassen schwammig formuliert („gesamtwirtschaftliches Interesse“? Wieso also nicht 200’000 Zuzüger pro Jahr? Bedeutet mehr Wachstum…) und so impraktikabel, dass man sie vergessen kann.
          Die Ecopop-Initiative ist wesentlich konkreter. Werde aber beiden zustimmen, weil ich von Bern die Nase voll habe.

          Nur so als Frage: Was tun wir – das Volk – wenn die in Bern auch diese zwei Initiativen versenken werden?
          Ich halte die Demokratie hier für tot…

          • Max Bader sagt:

            Ich glaube der wichtigste Punkt in ihrem Posting: Man muss beiden Initiativen zustimmen. Sie widersprechen sich nicht und sind viel mehr ergänzend. Ecopop beschränkt den Bevölkerungszuwachs, während die SVP-Initiativen Lösungen anbietet, wie man Ecopop erfüllen kann. Die SVP-Initiative bietet zudem Lösungen betreffend Grenzgänger. Aber sie ist sicher weniger fix als Ecopop. Allerdings wird die schädliche PFZ bei beiden gekündigt. Das ist sicher wichtig.

          • Hans Gruber sagt:

            Da liegen Sie leider falsch Hr. Bader. Die Initiativen widersprechen sich im Kern recht wuchtig.
            Die einen wollen die Kontingente nach „gesamtwirtschaftlichen Interessen“ steuern.
            Die anderen wollen ein fixes Kontingent an Netto-Einwanderung.
            Ich kann meinem Bub auch nicht sagen:
            Du bekommst ein Sack-Geld gemessen an deinem Gesamt-Interesse für den Monat.
            Im 2. Satz dann aber: Das Sack-Geld ist fix auf 20,- CHF beschränkt. Das nur als Beispiel.
            Das sich das widerspricht, sollte jedem einleuchten.

      • Willy Brauen sagt:

        Herr Stamm, Das stimmt so natürlich nicht, das nicht weniger Leute kommen. Es kommen leider viel mehr Leute, als die Wirtschaft tatsächlich braucht. Die Initiative will, dass wir selber bestimmen können, wer kommen soll, oder darf. Aber es besteht wenigstens die Möglichkeit, dass wir das selber steuern! Wenn Sie vergleichen, wie zum Bsp die USA,Kanada, Australien und viele, weitere Staaten sehr restriktiv mit der Einwanderung umgehen, obwohl sie bei Weitem mehr Platz haben als wir, sind wir eigentlich „lupenreine, selbstlose Gutmenschen, bereit auf unsere Freiheit zu verzichten“!

    • SrdjanM sagt:

      @ Thuma: in Worten von Herr Rime in seinerm Paprier „Die wirtschaftspolitischen Grundsätze der SVP“:
      „Die SVP ist eine überzeugte Verfechterin der freien Marktwirtschaft, wie sie seit Beginn der Industrialisierung in verschiedenen Ländern und Perioden immer wieder epochale Innovationen, starkes Wirtschaftswachstum und grossen Wohlstand gebracht hat“.
      Wer daraus die Verunglimpfung einer „wirtschaftsfreundlicher“ SVP herleitet, muss also völlig daneben liegen?!
      Kaum eine andere Partei hat ein derart zwiespältiges Verhältnis zum Wachstum und Finanzpolitik.

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      also da muss ich jetzt eingreifen, herr thuma. es ist die sp, die einen wesentlichen anteil ihrer (selbst geschaffenen) arbeitsplätze mittels der asyl- und -sozial-industrie aufrecht erhält. es ist aber auch wahr, dass gewisse wirtschaftsnahe kreise à la economiesuisse aus rein monetären grüden hier auch gewisse interessen anmelden. wenn ich heute im tagi lese „bund plant für 11 mio. „schweizer….“ erübrigt sich eigentlich jede diskussion und die initiative müsste von links—rechts zustimmung erfahren.

      • Linus Stamm sagt:

        Rittermann: keine Partei kann eine „Asylschwemme“ auslösen, auch die SP nicht. Es sind Kriege und wirtschaftliche Not, die sowas begünstigen.Prüfen Sie doch Asyl-Statistiken der letzten Jahrzehnte.Auch die Sozial-Industrie hat nicht direkt etwas mit „linker“ Politik zu tun. Meistens betrifft es Arbeiter und Angestellte welche ursprünglich von der Wirtschaft geholt und eingestellt wurden um sie später dann in die Arbeitslosigkeit zu entlassen.

        • Peter Schmid sagt:

          @L. Stamm. Und trotzdem ist es komisch dass die Asylströme jeweils sehr gezielt in diejenige Länder fliessen wo es am Meisten zu holen gibt. Sobald es sich herumspricht (und das tut es jeweils sehr schnell) dass in einem Land das Asylverfahren oder auch die Asylgelder gekürzt wurden, „flüchten“ sich sofort im Verhältnis weniger Asylsuchende in dieses Land. Dass die kleine Schweiz weitaus am meisten Asylbewerber/Kopf aufnimmt kommt nicht von ungefähr. Man könnte diese Anzahl auch mit gutem Gewissen noch weiters verkleinern.

    • Dieter Sprenger sagt:

      Nein Herr Thuma dem ist nicht so.Die SVP weist diesbezüglich zu recht nur auf bestehende Probleme hin.Es kann und darf nicht endlos so weitergehen,bis der Kleinstaat Schweiz mit der bereits jetzt schon hohen Bevölkerungsdichte letztendlich nur noch aus einer Stadt besteht bzw. zu einem Stadtstaat wird.Zudem fehlen diese hier Eingewanderten in deren eigenen Heimatstaaten um dort etwas positives betreffend Wohlstand aufzubauen.Einige Politisch Links Grüne Kreise befürworten nur aus Eigennutz die hohe Einwanderungsquote um deren Umweltanliegen zu Bestätigen und um neue Einschränkungen zu fordern!

      • Stefan Gisler sagt:

        Die SVP bekämpft konsequent jede die Zuwanderung mildernde Massnahme wie gegen Schwarzarbeit, Grünflächenschütz, zahlbares Wohnen, Integrationsbemühungen, faire Löhne für alle etc. Die SVP fordert z.B. im Kanton Zug „Expats keine Steine in den Weg legen“. Das alles nur, damit ihre reiche Klientel Geld mit der Zuwanderung machen kann (Boden- und Immobilienspekulation). Selber stellen dann SVP-Gewerbler billige AusländerInnen an und profitieren von der PFZ. Wasser predigen, Wein trinken.

  • Wenn der Bundesrat für 11 Millionen Einwohner plant, ist das in der Konsequenz richtig. Der Bundesrat führt die Schweiz in die EU und gibt konsequent alle Stärken der Schweiz auf. Dies führt dazu, dass die Einwanderung solange zunehmen wird, bis die Schweiz wirtschaftlich auf das tiefe EU-Niveau abgesunken ist. Erst wenn die Nivellierung mit der EU erreicht ist und es hier gleich schlecht zu und her geht, wird die Einwanderung aufhören. Der BR gestaltet die Zukunft der Schweiz mittels Staatsverträgen und da es kein Staatsvertragsreferendum gibt, kann der BR das Stimmvolk so aushebeln. Schade.

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      auf den punkt gebracht herr dittmar. leider. somit müssen wir alles daran setzen initiativen wie diese durchzubringen – und volksvertreter wählen, die eine gewisse präferenz auf „nachhaltigkeit“ und moderates wachstum legen. der lobbyismus in der politik überwiegt in der ch zu lasten einer „vernünftigen“ ökonomischen und ökologischen entwicklung unseres landes.

    • Hermann sagt:

      Ich glaube, sie sehen das etwas zu pesimistisch. Viele Oekonomen sagen einen moeglichen Kollaps der US Wirtschaft voraus in den naechsten Jahren. Das wuerde auch Europa und auch die Schweiz in Mitleidenschaft ziehen. Schweizer Exporte kaemen grossteils zum Erliegen. Die Wirtschaft brauchte dann die Zugewanderten nicht mehr, die Schweiz wuerde sich wieder entvoelkern. Problem ware dann nur, wenn die Schweizer Gesetzte und Sozialleistungen so waeren, dass niemand zur Zurueckwanderung motiviert waere. Das wuerde dann bewirken, dass die Schweiz auf EU Niveau absinkt.

  • Beat Müller sagt:

    Genauso könnten aber rechte Wähler mit Wohneigentum realisieren, dass ihr Eigentum mit weniger Einwanderung zumindest sicher weniger schnell an Wert gewinnt, evtl sogar deutlich an Wert verliert (was dann in der Regel heisst, dass man eine grosse Summe nachschiessen muss an die Bank, das können schnell mal 100’000 Fr. in 30 Tagen zu zahlen sein).

    • R. Merten sagt:

      Sollten die Sozial- und Asylkosten weiter aus dem Ruder laufen, dann wird auch der Mittelstrand zur Kasse gebeten, Hr. B. Müller. Darum müssen wir den Sozialismus bekämpfen und die linke Neidgesellschaft in die Schranken weisen. Denn eines ist klar: die Gebühren und Steuern werden solange weitersteigen bis die Sozis all ihre Wünsche und Begierden befriedigt haben. Nicht zu vergessen die linken Hilfswerke, die sich immer neue Betätigungsfelder suchen, obwohl sie im Geld versinken ! Die Entwicklungshilfe von mehr als 1000 Millionen im Jahr lassen grüssen !

      • Matthias Meier sagt:

        @Merten: Rechtspopulistischer geht es ja gar nicht mehr. Wer solche Kommentare noch ernst nimmt, ist selber schuld. Ich schmunzle nur darüber 😉 Denken Sie wirklich, aus einer so einseitigen vereinfachten Weltsicht heraus könnten sich irgendwelche wirklichen Problemlösungen ergeben? Die Welt ist halt nicht mehr so einfach wie noch während des Kalten Krieges wo es klar war, wer die „Bösen“ und die „Guten“ gewesen sind.

  • Widmer sagt:

    Diese initiative hat so gute chancen weil die politiker die sorgen und aengste der bevölkerung nicht ernst nehmen

  • R. Merten sagt:

    Die SVP bewirtschaftet kein Problem. Es ist tatsächlich so, dass immer mehr Leute aus verschiedenen Gründen die Masseneinwanderung nicht mehr wollen. Die Angstmacherei des Bundesrates darf die Bürger nicht mehr beeinflussen. Der Bundesrat hat in all den Fragen mit der EU unterwürfig und devot verhandelt und selbst damit gar nichts erreicht. Im Gegenteil: die CH hat der EU massiv Geld überwiesen und Kredite gegeben. Wir sollten endlich auf Augenhöhe und selbstbewusst mit der EU und USA verhandeln. Schliesslich wollen diese nur eines von uns: Geld, Geld und nochmals Geld !! Ohne Gegenleistung!

    • Hannes Walther sagt:

      Wissen Sie Herr Merten, wenn die Schweiz auf Augenhöhe mit den USA und der EU verhandeln will, müssen sich diese Bücken. Bildlich gesprochen müssten diese beiden Gebilde vor dem Zwerg nicht auf die Knie gehen, sondern sich auf den Bauch legen!

      • tsigrist sagt:

        @Widmer Eigentlich wähle ich eher links, aber ich finde auch das die Politik nichts gegen die Einwanderung macht und so denke ich es könnte ein JA geben

      • Peter Schmid sagt:

        @H. Walther. Genau solche Kommentare zeigen überdeutlich auf wie wenig sich die Menschheit entwickelt hat. Der grössere/stärkere braucht Gewalt um die kleineren in die Knie zu zwingen. So ist es schon seit David und Goliath, und so war es auch im zweiten Weltkrieg. Nichts dazugelernt………und dann wundert man sich auch noch darüber dass einem Antipathie entgegenschlägt.

      • Martin sagt:

        Na ja, würden wir Atombomben bauen, zudem wir problemlos in der Lage wären, wären wir kräftemässig auf Augenhöhe. Wieso hat eigentlich die USA und andere Länder Anrecht auf Atombomben und wir nicht? Im übrigen bin ich 190cm gross, trotzdem habe ich nicht mehr Recht oder Macht über sie. Wenn die grossen Länder das Faustrecht einführen, könnte es zu bewaffneten Konflikten kommen, ob sie dies wollen darf angezweifelt werden.

    • Christoph sagt:

      Wir brauchen wieder Politiker die die Interessen unseres Landes gegenüber Mächten wie der EU und USA knallhart verteidigen und durchsetzen. Nur müsste man zuerst die Interessen definieren.. Ich wäre eigentlich mitte-links orientiert aber ich habe das Gefühl die Linke verschläft momentan eine wachsende Unzufriedenheit im Stimmvolk. Es wird in Zukunft vermehrt grosse Augen geben nach Abstimmungen.

  • Hans Müller sagt:

    Der grösste Fehler der Links-Grünen ist, dass sie sich aus ideologischen Gründen schlicht und einfach weigern, über das Thema Zuwanderung zu diskutieren. Jeder der es nur schon wagt, auf die Probleme einer hohen Zuwanderung hinzuweisen, wird umgehend in die rechts-braune Ecke gestellt und das Thema ist erledigt. Ansonsten ist links-grün ja durchaus wachstumskritisch, aber das Thema Bevölkerungswachstum ist tabu! Die Politik krankt gundsätzlich daran, dass den Parteien die reine Lehre und das Parteiengezänk wichtiger ist, als pragmatische Lösungen.

    • R. Merten sagt:

      die linken Politiker wollen halt ein Pöstchen in der EU ergattern. Diese sind extrem gut dotiert mit vielen Fringe Benefits. Da können doch die Sozis nicht die Interessen der CH wahren, Hr. H. Müller. Allein schon die Einstellung, dass man hochkriminelle Ausländer nicht mehr ausschaffen darf und die Genossen das noch unterstützen, sagt doch genug aus. Eine Schande sondergleichen. Und dass in diesen Foren Sympathisanten dies mit Menschenrecht noch verteidigen ist ein Skandal. Für die Opfer von Verbrechen haben sich die Sozis noch nie eingesetzt !!

      • iskra sagt:

        Merten: Diskutieren sie eigentlich über das Thema oder wollen sie, wie immer, einfach ihren Frust und ihren Hass über die Sozialisten loswerden ?

  • J.Stettler sagt:

    trotz meiner links-grünen einstellung, werde ich beiden kommenden initiativen zustimmen. gründe gibt es genügend und muss an dieser stelle nich noch mal erwähnt werden…

  • Erich Meier sagt:

    Der Bundesrat glaubt, sich über die Stimmung in der Bevölkerung einfach hinwegsetzen zu können. Die Umerziehbarkeit der Bevölkerung stösst an ihre Grenzen. Die Regierung will die Warnsignale einfach nicht sehen. Wer nur die Interessen der Wirtschaft und der Asylindustrie vertritt, dem laufen die Wähler über kurz oder lang davon. Die einzige Waffe, die das Volk hat, ist trotz Einschüchterungskampagne die Initiative anzunehmen.

  • Roland K. Moser sagt:

    Ich kann den Autor beruhigen:
    – Die Annahme der Initiative wird nichts ändern, da der Bund die Initiative nicht umsetzen wird.
    – die Schweiz ist um 3 Millionen Menschen überbevölkert, da die CH-Landwirtschaft nur 5 Millionen Menschen ernähren kann. D.h. 3 Millionen Einwanderer müssen repatriierte werden.Und genau deswegen wird die Initiative abgelehnt werden.

    • SrdjanM sagt:

      „die Schweiz ist um 3 Millionen Menschen überbevölkert, da die CH-Landwirtschaft nur 5 Millionen Menschen ernähren kann. D.h. 3 Millionen Einwanderer müssen repatriierte werden.“
      Heh, man müsste zuerst noch 1 Million Ausländer reinlassen, damit man 3 Millionen zum „repatriieren“ hat.
      Und man könnte schon die 5 Mio. ernähren, aber ob das dann eine ausgewogene und gesunde Ernährung wäre, ist ein anderes Thema.

    • Linus Stamm sagt:

      Moser: die Ernährung wäre viel zu einseitig und es ist nicht zwingend notwendig, alle Lebensmittel, die in der Schweiz konsumiert werden, innerhalb der Landesgrenzen herzustellen.Stellen Sie sich mal vor, dass nur in der Schweiz gefördeter Treibstoff eingesetzt werden dürfte..oder nur in der Schweiz angereichertes Uran benutzt- oder nur in der Schweiz geerntete Baumwolle..egal, Sie wissen was ich meine.

      • Andreas M Müller sagt:

        Jaja, der Moser weider mit seinen immergleichen Selbstversorgungsfantasien und „Repatriierungslösungen“. Am Bseten verladen wir alle Ausländer im Viehwaggons und dann ab in den Osten mit ihnen nicht? Moser, warum bringen Sie ANDAUERND den selben Sch****? Wie oft soll ich (und andere) noch schreiben, dass die Schweiz noch NIE selbstvesorgend war? Sind Sie faktenresistent,d ass Sie immer mit den gleich kranken, abgehalfterten Kommentaren kommen???

        • Roland K. Moser sagt:

          Die Schweiz kann heute maximal 5 Millionen Menschen ernähren. Eine Selbstversorgung mit Lebensmitteln ist also problemlos möglich, würden 3 Mio. Einwanderer und eingebürgerte Einwanderer endlich repatriiert.

          Natürlich könnten wir trotzdem noch Südfrüchte und im Winter Gemüse importieren.

          AKW do.!
          Rein „zufällig“ decken die AKWs den Elektrizitätsverbrauch von ziemlich genau 3 Millionen Einwanderern und eingebürgerten Einwanderern.

          • Andreas M Müller sagt:

            Sehen Sie, Herr Moser, Sie sind faktenresistent! Auch als die Schweiz erst 5 Mio. Einwohner hatte, mussten und wurden lebensmittel und anderes importiert. SCHON IMMER! Und hören Sie auf mit „Repatriierung“, das ist schlicht und einfach Nazi-Jargon. Machen Sie dies immer noch, weil Sie es nicht lernen wollen, oder ist es schlicht Provokation? Wie wärs wenn Sie gehen? Das wäre schon eine person weniger, für welche Nahrungsmittel importiert werden müsste. Oder denken Sie, Sie hätten irgendwelche Vorrechte vor anderen?

          • SrdjanM sagt:

            Genau Herr Moser!
            Statt einer Rückschaffung (auch aller Eingeburgerten seit 1848, lebendig oder nicht), wäre ein Einsatz dieser Menschen beim Rückbau der AKW viel effizienter und kostengünstiger, da man so auf eine Entlohnung und übermässige Schutzmassnahmen verzichten könnte.
            Sind ja auch keine Schweizer, und der Pass mach da auch keinen wirklichen Unterschied.
            Spass bei Seite: Ihres Szenario würde ich gerne sehen, wenn auch aus einer sicheren Distanz, z.B. von der ISS aus…

          • Roland k. Moser sagt:

            Aber natürlich nicht!

            STand 2013 kann die schweizer Landwirtschaft 5 Millionen Menschen ernähren.

    • F. Meier sagt:

      Dann aber bitte konsequent bleiben Herr Roland K. Moser: Nicht nur in der Ernährungsfrage müssen wir autark bleiben, auch in sämtlichen anderen Bereichen: Das heisst: Es fahren nur so viele Autos in der CH wie die CH selber mit Erdöl / Erdgas versorgen kann. Es laufen nur so viele AKWs wie die Schweiz selber mit Uran versorgen kann. Es werden nur noch diejenigen Güter in der Schweiz zum Kauf angeboten, die mit Schweizer Resources produziert worden sind. Wir wollen doch keine halben Sachen machne, oder?

      • macho sagt:

        Wir müssen Probleme lösen, keine Feindbilder zementieren. Das links-rechts Getue hier ist Kindergarten hoch Zehn(böse Sozis, böse SVP etc). Diese Politsblogs sind komplett überflüssig, wenn man sieht was für eine „fruchtbare“ Diskussion daraus entsteht. Fakten spielen keine Rolle, man wirft mit hohlen Phrasen (direkt aus dem jeweiligen Parteibuch) und fühlt sich selbst der „Wahrheit“ am nächsten. Ausserdem was gibts hier noch gross zu diskutieren, die Initiative wird angenommen, das ist der Zeitgeist. 🙂

        Schönes Wochenende allerseits

      • Roland k. Moser sagt:

        Ganz im Gegenteil natürlich! Wie ganz immer.

    • Adrian Engler sagt:

      Es ist kaum sinnvoll, zu versuchen, die gesamte Nahrung für die Schweizer Bevölkerung in der Schweiz herzustellen – internationaler Austausch fördert die Vielfalt (und bezüglich der Ökologie hat der Transport einen relativ kleinen Anteil an den Emissionen).

      Ausserdem muss berücksichtigt werden, dass es weniger von der Anzahl Personen als von der Art, wie sie sich ernähren, abhängt, wie viele ernährt werden können. Für 1kg Fleisch werden mehrere kg Futtermittel für die gemästeten Tiere gebraucht. Mit der gleichen Agrarfläche können viel mehr Veganer als Fleischesser ernährt werden.

  • Hans Müller sagt:

    „Wenn Linke fremdwählen“, der Titel beschreibt ausgezeichnet, an was die Politik heutzutage krankt. Ein Linker hat gefälligst links zu wählen, ein Rechter hat rechts zu wählen. Ideologien sind wichtiger als Sachpolitik. Da Linke ein „humanistisches, nicht ein nationalistisches Weltbild“ haben, ist Kritik an Zuwanderung verboten. Da spielt es keine Rolle mehr, dass rational betrachtet eiine stetige Zuwanderung in einem Land mit begrenzten Ressorcen auf die Dauer nicht geht. Um weiterhin den Kopf in den Sand stecken zu können, gibt’s ja noch die „Verdichtung“ und das „qualitative Wachstum“!

    • Heinrich Vogelsang sagt:

      Das Boot ist zwar noch lang nicht voll, aber sonst haben Sie recht, Herr Müller. Möchte hinzufügen, Politik ist eben nur ein dreckiges Geschäft ist, wenn es von verbohrten Mandatsträgern und Parteifunktionären betrieben wird. Wenn die Wähler sich erlauben selber zu denken und sich eine eigene Meinung zu bilden, kann davon keine Rede sein.

  • Martin Frey sagt:

    Tatsächlich ist auch für bürgerlich Gesinnte das unbändige und anscheinend unaufhaltsame Wachstum der Bevölkerung (nicht aber der Wirtschaft) die grösste Herausforderung. Insbesondere wenn man wertkonservativ denkt und sein Land und die Natur liebt, was den meisten Menschen im Prinzip eigen ist. Wir werden nun aber Opfer unseres eigenen Erfolges und wachsen innert einer Generation von 6 auf 9 Mio. Einwohner, die sich auf 40% des Territoriums drängeln. Mit der Konsequenz, dass das Mittelland auf absehbare Zeit zugebaut sein wird, die Wälder abgeholzt. Kein Wirtschaftswachstum ist mir dies wert.

    • U. Huber sagt:

      @Martin Frey: Der Wald in der Schweiz darf und wird nicht abgeholzt (eidg. Waldgesetz von 1876). Im Gegenteil hat sich die Waldfläche in der Schweiz in den letzten Jahrzehnten markant vergrössert.

    • Martin Frey sagt:

      Sie wissen aber Hr. Huber, dass es in letzter Zeit mehrfach politische Vorstösse gab, ebendieses Waldgesetz zu ändern? Für mich ist das ein Fanal für die kommende Entwicklung, eine Art Rubikon der nie überschritten werden darf. Was mich betrifft, hört bei diesen Gedankenspiel der Spass spätestens auf.
      Und vergrössert hat sich die Waldfläche nur, weil viele Alpweiden verbuschen und dann verwalden, weil niemand sie mehr pflegt. Mit dem Mittelland hat das gar nichts zu tun.

  • Theo Nötzli sagt:

    Es gibt da eine Geschichte, da hat der Schafhirte alle paar Tage gerufen: „Der Wolf kommt!“ Aber der Wolf kam nie. Als er dann aber wirklich gekommen ist, hat man im Dorf unten seine Rufe überhört… Sorry, aber die ständigen Warnungen nerven nur noch.

  • Tom Schneider sagt:

    Das Wesentliche ist: „Hohe Mieten, Landfrass, Dichtestress und «arrogante» Expats“ – dies sind alles reale Probleme. Ob die SVP-Initiative eine geeignete Lösung für diese Probleme ist, ist nicht einmal so sehr von Bedeutung. Viel wichtiger wäre, die genannten Probleme zu lösen. Ist das Polit-Establishment dazu nicht in der Lage (oder wohl eher nicht Willens) dies zu tun, dann wird die SVP-Initiative als in den Augen des Stimmvolks mögliche Alternative durchaus Chancen haben, angenommen zu werden.

    • R. Merten sagt:

      der Bundesrat und die führenden Politiker politisieren am Volk vorbei. Die Beamten spüren in ihren wohligen Büros den Puls der Bevölkerung nicht mehr. Was aber noch schlimmer ist, dass in diesen Gremien gemauschelt und gelogen wird statt offen und konkret Vor- und Nachteile aufzuzeigen. Das einzige, was diese Politiker können, ist auf der SVP herumzuhacken, weil sie offen auf die Probleme der CH aufmerksam macht. Die Lösungen werden kann zerpflückt und hintertrieben, bis die Initiativen nicht mehr erkennbar sind .Neuesten beschneidet und vertrödelt der Bundesrat sogar die Volksinitiativen!

  • Hans Ineichen sagt:

    Es reicht – wir haben bald keinen Platz mehr in der Schweiz. Es reicht, die meisten Zuwanderer können und wollen sich nicht anpassen – erlebe dies am eigenen Leib – zwei Ausländerfamilien in unserem Haus – sie machen, was sie wollen. Stoppt endlich die Zuwanderung!

    • Roland K. Moser sagt:

      Die Schweiz kann mit den noch verbliebenen 1 Millionen Hektaren Landwirtschaftsland noch 5 Millionen Menschen ernähren. D.h es hat schon lange „keinen Platz“ mehr.

  • Franz Litsch sagt:

    Bei der Personenfreizügigkeit wurde das Volk über den Tisch gezogen. Wäre man sich damals der Konsequenzen bewusst gewesen, hätte man die Personenfreizügigkeit hochkant bachab geschickt. Die Ventilklausel – ein Witz! Wie der Artikel aufzeigt, ist schon seit 1970 klar, dass man von exzessiver Einwanderung nicht hält. Die Politiker in Bern müssen jetzt aufwachen und entschieden Gegensteuer geben. Dann müssen halt die Bilateralen neu verhandelt werden! Kein anderes Land würde eine Situation wie die akutelle in der Schweiz einfach akzeptieren.

    • R. Merten sagt:

      Vor allem die Sozis haben dazumal die Personenfreizügigkeit in den Himmel gelobt trotz Warnungen der SVP. Jetzt stimmt sie nur noch zu, wenn noch massivere flankierende Massnahmen und Kontrollen in Zukunft durchgeführt werden, was wiederum ein riesiges Beamtenheer braucht, Hr.Litsch. Viele Bürger interessieren sich leider nicht für Politik und haben kein Wissen darüber. Das sieht man häufig in diesen Blogs. Deshalb können führende Politiker mit den „dummen“ Bürgern machen was sie wollen!

      • SrdjanM sagt:

        Und wer genau hat die Bevölkerung über den Tisch gezogen?
        Wenn sie mal direkt auf der Seite der SVP.ch nachforschen, würden Sie herausfinden dass die SVP selber die Bilaterale 1 nicht bekämpft hat (und auch nicht aktiv unterstützt hat), weil sie der Meinung war dass die wirtschaftlichen Interessen überwiegen.
        Erst bei der Bilaterale 2 hat man dann ausgerufen, aber auch nicht gegen die Freizügigkeit, sondern gegen Schengen/Dublin.
        Nun wird alles zusammenfassend angeschaut, als ein grösseres Problem.
        Man sollte ehrlicher sein, und sich mal selbst an der Nase nehmen.

        • H. Gschwind sagt:

          es gibt, leider, immer Politiker und Parteien die sich fragen „wer hat mir in die Hose gemacht ich hab sie doch immer angehabt“ und unter dem Aspekt, Herr Moser bitte gut aufpassen, wer viel frisst der viel Mist wird’s zum Perpetum SVP

      • Heinrich Vogelsang sagt:

        Die flankierenden Massnahmen wären eigentlich der Königsweg, weil die Personenfreizügigkeit ja auch gute Seiten hat. Nur: Ich sehe keine wirksamen flankierenden Massnahmen, bloss Gummiparagraphen und Symbolismus. Daran änderte sich leider auch mit einem Heer von neuen Beamten nichts, das sowieso niemand zu rekrutieren bereit ist,

      • U. Huber sagt:

        @ R. Merten: Aus Ihren Kommentaren geht hervor, dass Sie – im Gegensatz zu „vielen Bürgern“ – über ein grosses politisches Wissen verfügen und dass führende (Rechts)- Politiker mit Ihnen keinesfalls machen können, was sie wollen.

  • Max Bader sagt:

    Warum haben sich dann Länder wie die USA, Kanada und vor allem Australien so schnell erholt von der Krise, wenn angeblich eine Kontingentierung so schädlich ist. Diese Länder gehören zur Spitze. Immer zur Erinnerung: Es wird auch in Zukunft möglich sein, Arbeitskräfte aus dem Ausland zu holen, aber sie muss einen gesamtwirtschaftlichen Nutzen haben und nicht nur einen Nutzen für den betreffenden Unternehmer. 1:12 hat niemand auf der Welt, aber die Kontingentierung ist ein bewährtes Prinzip von den meisten Volkswirtschaften der Welt.

    • SrdjanM sagt:

      Bitte nicht die USA als Beispiel nennen, das ist wirklich kein guter Beispiel einer gelungenen Immigrationspolitik oder überhaupt einer gesunden Gesellschaft.

  • Pascal Meister sagt:

    Die Masseneinwanderungs-Initiative könnte den Weg frei machen für eine Regelung, wonach nur noch Menschen einwandern dürfen, welche einen Job für über Fr. 100’000 Franken pro Jahr annehmen oder in einen echten Mangelberuf im Gesundheitswesen qualifiziert tätig sind. Keine Zuwanderung mehr in subventionierte Branchen – gleich Beschäftigungsprogramme – wie Landwirtschaft und Hotellerie/Gastronomie! Und endlich wieder die Chance auf Lohnsteigerungen für junge Schweizer, weil sie dann echt nachgefragt werden.

    • Oliver Burkardsmaier sagt:

      Das tut die „Masseneinwanderungsinitiative“ aber nicht.
      Was sie stattdessen tut, ist festschreiben, dass nur und ausschliesslich die Wirtschaft entscheiden darf, wer in der Schweiz wohnen darf und wer nicht.
      Zur Erinnerung: Das ist dieselbe Wirtschaft, die schon heute nicht das geringste Interesse hat, irgend etwas für die Schweizer Bevölkerung zu tun, wenn sie auf anderem Weg mehr Geld verdient.
      Dieselbe Wirtschaft, die sich gern im Ausland mit billigen Arbeitskräften eindeckt, und dadurch ggf. freigestellte Personen den Sozialwerken überlässt.

      • Peter Schmid sagt:

        Auch wenn die Masseneinwanderungsinitiative nicht das gelbe vom Ei ist. Sie würde wenigestens dazu führen dass der Inländervorrang wieder gilt. Die schädlchen Seilschaften liessen sich dann nicht mehr so einfach aufrecht erhalten. Aber für eine wirklich Nachhaltige Entwicklung braucht es die Ecopop-Initiative.

      • R. Berger sagt:

        Bitte, Herr Burkardsmaier, das ist einfach Blödsinn. Nicht die Wirtschaft sagt, wer in die CH kommen darf, sondern der BR legt Kontigente fest – so wie es vor der PFZ war und hervorragend funktioniert hat. Aus dem Initiativtext: „Die jährlichen Höchstzahlen und Kontingente für erwerbstätige Ausländerinnen und Ausländer sind auf die gesamtwirtschaftlichen Interessen der Schweiz unter Berücksichtigung eines Vorranges für Schweizerinnen und Schweizer auszurichten.“ Dass wirtsch. Interessen die Einwanderung steuern, ist ja völlig logisch – ist ja der einzige Grund überhaupt für die Einwanderung.

  • Frank Tork sagt:

    Den Kampf der SVP „für tiefe Steuern, weniger Staat und Wirtschaftswachstum“ würde ich nicht gerade „konsequent“ nennen. Auch die SVP hat ihre heiligen Kühe, für die ihr kein Staatsbudget zu gross ist. Die klassischen SVP-Schützlinge Armee und Landwirtschaftssubventionen, die zu einem guten Teil bedient werden, um das Image der wehrhaften, autonomen Schweiz zu bedienen, auch wenn alle wissen, wie unrealistisch es ist. Aktuell kommen die Mindestlöhne dazu. Nicht kostendeckende Löhne begünstigen nunmal die Arbeitgeber und belasten gleichzeitig die öffentliche Hand. Das ist nicht „weniger Staat.“

  • Blanche Wu sagt:

    Ein Abgang der Wirtschaft wird sowieso kommen. Warum nicht heute schon den Riegel schieben. Ob heute oder in 50 Jahren. Der Schweiz wird es irgendwann wirtschaftlich sowieso nicht mehr gut gehen. Man sollte sich frühzeitig darauf einstellen und nicht wegen der Wirtschaft immer mehr Menschen in die Schweiz lassen. Wenn die Wirtschaft bricht, was dann?

    • SrdjanM sagt:

      Dieser Ansatz gefällt mir sehr.
      Wenn etwas nicht gebrochen ist, sollte man es schnell brechen.
      Es könnte ja in der Zukunft mal von selbst kaputt gehen, und dass will man nicht abwarten müssen.

      Diese Logik sollte man konsequent auch auf das Problem mit den Atomkraftwerken anwenden.
      Das könnte einerseits schon das Problem der Überbevölkerung lösen, und anderseits viele Arbeitsplätze bei der Aufräumarbeiten generieren.

      • Peter Schmid sagt:

        @SrdjanM. Dass ein immerwärendes Wirtschaftswachstum möglich ist, glauben mittlerweile auch die grössten Optimisten nicht mehr. Blanch Wu hat schon recht; schon mit den Einwanderern der letzten Jahre ist der CH-Staat überfordert wenn es denn zur unvermeindlichen Wirtschaftkrise kommt. Wer zahlt dann die ALV während 18 Monaten für all diese PFZ-ler? Sicher nicht die ständig wachsende Gruppe der ausgesteuerten über 50iger welche noch zum grossen Teil vom eigenen Ersparten lebt, welches aber irgendwann dann auch aufgebraucht ist.

  • oliver keller sagt:

    „Ein Familienvater hat mir kürzlich erzählt…“ „Ich erhielt einen besorgten Brief eines Schweizerbürgers…“ Klar, Jungs, gegen Ausländer hetzten, aber dann den Sawiris Tür und Tor öffnen, wenn grossflächig mit dem Bauland herumgesaut wird. Und wenn jemand fragt, dann warens die Grünen oder noch besser die Linken. Aber Stammtische fragen ja zum Glück nie, die wissen immer, was Sache ist…

  • Andreas Schmid sagt:

    Ein Land sollte bei den überlebenswichtigen Produkten Selbstversorger sein. Nicht wie die Schweiz, die völlig abhängig ist von der Exportwirtschaft, denn der internationale Handel kann jederzeit zusammenbrechen; gerade zur Zeit, in der, der Westen noch nie so verschuldet war, dank der planwirtschaftlichen Zinspolitik der Notenbanken.
    Zum überleben brauchen wir Energie und Nahrung. Während der grossen Depression gab es in der Weimarer Republik ein Hungergersnot. Das ist noch nicht so lange her.
    Also die CH sollte höchstens eine Bevölkerung von 4 Mio. haben, d. h. keine Nettoeinwanderung mehr!

    • Adrian Engler sagt:

      Dann suchen Sie einmal in der Schweiz Ölquellen für das Benzin…

      Wenn man die Selbstversorgung ernst nähme, gäbe es schon Mittel, um ihr näherzukommen. Der Autoverkehr könnte massiv reduziert werden, mehr Leute sollten auf ÖV und Velo umsteigen.

      Da für 1kg Tierprodukte (Fleisch, Milchprodukte, Eier) mehrere kg Tierfutter gebraucht werden, könnten mit den gleichen Agrarflächen viel mehr Leute ernährt werden, wenn die meisten zum Veganismus übergingen.

      Doch diejenigen, die gegen Ausländer polemisieren, wollem meistens Auto fahren, Fleisch essen und ein Häuschen im Grünen.

      • Andreas Schmid sagt:

        @Engler Sich vegan ernähren ist nicht artgerecht. Wir sind Jäger und Sammler. Fleisch ist ein Grundnahrungsmittel. Der ÖV braucht viel mehr Energie pro transportierte Person als der Individualverkehr.
        Wir haben eine grosse Energiequelle Wasser, wenn wir das mit einigen Kernkraftwerken ergänzen sind wir wietgehendst unabhängig, denn Uran lässt sich aus mehreren Quellen beziehen und das auf Jahrzehnte zum voraus.

        • SrdjanM sagt:

          „Der ÖV braucht viel mehr Energie pro transportierte Person als der Individualverkehr.“

          Den Beweis würde ich gerne sehen.

          Wenn die Gesamtrechnung berücksichtigt wird (also die Herstellung der Fahrzeuge, der Verbrauch, Unterhalt, Abgabe und andere Folgekosten), kann wohl nur das Velo den ÖV schlagen…

  • Pfändler Ueli sagt:

    Ich hatte früher einige Berufsleute im Ausland gesucht. Alle Gesuche wurden bewillgt(Kontingent) und das ohne jedes Problem.
    Ich verstehe nicht, dass man sich so gegen die Kontingentierung wehrt. So holt man doch wirklich nur die Menschen, die bei
    uns einen weithgehendst sicheren Arbeitsplatzplatz haben.
    So bestimmen wir wer in dei Schweiz kommt und wer nicht.

    • R. Merten sagt:

      Dann geht den Sozis und Gewerkschaften aber die Arbeit aus, Hr. Pfändler. Stellen Sie sich den Aufschrei vor, wenn die etwas von ihren grossen Vermögen etwas abgeben müssten. Nein- je grösser die Einwanderung, desto mehr verdienen die Gewerkschaften.. Und die stellen sich sicher nicht gegen dieses erfolgreiche Geschäftsmodell !!!

      • Pfändler Ueli sagt:

        So ist es wohl, Herr Merten.

        Wie kann man denen dies plausibel mach? Vielleicht sind die Linken total beratungsresistent.

        • Oliver Burkardsmaier sagt:

          Und was passiert, nachdem die Leute, die Sie geholt werden, von Ihnen nicht mehr gebraucht werden? Und mit denen, die in der Schweiz nciht ausgebildet, oder nicht angestellt wurden, weil ein anderer bissiger ist?
          Denen kann man dann ja die Sozialhilfe kürzen und sie als faule Schmarotzer bezeichnen, nicht wahr?

          • Peter Schmid sagt:

            @O. Burkardsmaier. C-Bewilligungenn gab es auch schon vor der PFZ, diese Leute wurden mitnichten aus dem Land geworfen und die CH-Sozialhilfe ist immer noch grosszügiger als in Ihrem Heimatland. Ich verstehe wirklich nicht was genau Sie mit Ihrem Kommentar bezwecken wollen.

    • Sportpapi sagt:

      Wer wehrt sich denn gegen Kontingentierung? Man ist nur nicht einverstanden, für diesen zweifelhaften Nutzen die bilateralen Verträge aufs Spiel zu setzen.
      Nebenbei sind es auch nicht „die Linken“, die diese Verträge unbedingt möchten. Sondern bislang immer stabile Mehrheiten in der Schweiz. Und namentlich auch die bürgerlichen Parteien und die Wirtschaft.

  • Roger Möschler sagt:

    Na ja Herr Soukoup. Die Zeit arbeitet zum Glück gegen Sie. Mittlerweile sind die überwiegenden Nachteile der PFZ auch bis in die hinterste linke Ecke eingedrungen. Mit ignoranter Selbstgefälligkeit kann man vielleicht noch solche Blogs verfassen und sich die Schulterklopfer in der Tagi-Kantine abholen, aber sicher nicht die augenfälligen Probleme der PFZ lösen.

    • Oliver Burkardsmaier sagt:

      Ob die PFZ mehr vorteile als Nachteile hat oder anders herum kann ich persönlich nicht beurteilen. Der Autor hat aber mindestens darin recht, dass die SVP-Initiative an den unbestrittenen Nachteilen der PFZ absolut nichts ändert.
      Bis dieser Gedanke aber in die hintersten rechten Ecken dringt, wird wohl noch viel Zeit vergehen.

      • Peter Schmid sagt:

        Inländervorrang? Wenn man bedenkt dass jetzt schon Stellen in der Schweiz nur noch im Ausland ausgeschrieben werden (dann kann man jammern „dass man keine CH-Bewerber hat“), würde nur schon das etwas ändern. Aber ja, die meisten Beführworter wissen natürlich dass erst die Ecopop-Initative etwas Erleichterung bringen würde.

  • Heinrich Vogelsang sagt:

    Die Personenfreizügigkeit ist ein Schuss, der nach hinten losgegangen ist. Möglich, dass dies nicht nur SVP-Wähler erkannt haben. Trotzdem: Niemand hat ein Interesse daran 2 Stunde an der Grenze zu warten, wenn er nach Konstanz etc. zum Einkaufen fährt. Deswegen wird diese Initiative abgelehnt und das beschriebene Szenario wird nie eintreffen.

    • Anna Meier sagt:

      @Vogelsang: So än Hafechäs! Schon vor der PFZ konnte man mit dem Zug problemlos in Konstanz einreisen ohne 2 Stunden zu warten!

  • M. Heglin sagt:

    Selbst Grossbritannien will die PFZ einschränken. Zu gross ist die Belastung durch die binneneuropäische Armutsmigration. Die ziemlich direkte Einwanderung in die Sozialsysteme ist eben doch – auch bei uns! – entgegen anderslautender Beteuerungen eine Tatsache. Die Schweiz könnte mit einem direktdemokratischen Entscheid einmal mehr einen wichtigen Politikimpuls auf dem Kontinent setzen, der weitherum beachtet und reflektiert würde. Unser Einfluss auf die politischen Megatrends in Europa ist beträchtlich – dank unserer Souveränität und der direkten Demokratie!

    • Oliver Burkardsmaier sagt:

      Das könnte die Schweiz tatsächlich. Jedoch nicht mit der SVP-Initiative, da diese gar keine Migration beschränkt, sondern im Gegenteil die KOntrolle darüber denen überlassen will, die schon in der Vergangenheit nur auf den individuellen und kurzfristigen Profit geschaut haben. Dieselben, die schon in der Vergangenheit die Leute, die dann nicht mehr gebraucht wurden, dem Sozialwesen, über das sie so gerne schimpfen, aufgehalst haben. „Human ressources“ also: Benutzen, dann entsorgen.

      • R. Berger sagt:

        Bitte, Herr Burkardsmaier, das ist einfach Blödsinn. Nicht die Wirtschaft sagt, wer in die CH kommen darf, sondern der BR legt Kontigente fest – so wie es vor der PFZ war und hervorragend funktioniert hat. Aus dem Initiativtext: “Die jährlichen Höchstzahlen und Kontingente für erwerbstätige Ausländerinnen und Ausländer sind auf die gesamtwirtschaftlichen Interessen der Schweiz unter Berücksichtigung eines Vorranges für Schweizerinnen und Schweizer auszurichten.” Dass wirtsch. Interessen die Einwanderung steuern, ist ja völlig logisch – ist ja der einzige Grund überhaupt für die Einwanderung.

  • Meier Pirmin sagt:

    „Mitglied der nationalsozialistischen Nationalen Front“ konnte bisher nicht erhärtet werden, Schwarzenbach schrieb als Mitarbeiter von Oehri in den Basler Nachrichten, doch wäre Sache mit dem Frontismus näher zu untersuchen. Erwiesen ist Schwarzenbachs Abneigung gegen deutsche Emigranten in der Schweiz, hier setzte er sich von seiner Cousine Annemarie ab, die wie er vom neuen Regime Salazar in Portugal begeistert war. Intellektuell sollte der Verfasser von rund 20 grösseren Publikationen nicht unterschätzt werden. Selber rechnete ich mit ihm 1973 in 14seitiger Studie mit s. Nationalismus ab.

  • Don Lockwood sagt:

    Diese Initiative ist nur noch ein Witz:
    Beispiel: Im meiner Gemeinde hat es heute 30 000 Einwohner. Zurzeit wird soviel gebaut, dass es in 12-24 Monaten 40 000 sein sollen!
    Woher sollen die alle kommen, wo alle Arbeiten?
    Und das in nur einer Gemeinde. In der Nachbar Gemeinde etwas das gleiche.
    Es wird nicht nach bedarf sondern nach hoffnung gebaut. Das war schon in Spanien der Auslöser!
    Wr hat das Initailisiert? Nicht wie einige hier so gerne Propagieren, die Linken oder die Grünen.
    Nein es sind die FDP und SVP, die dieses Tun wollen und Fördern. Nur Vermarktet sich die SVP als gegner davon.

  • Don Lockwood sagt:

    Wenn man wirklich die Einwanderung bekämpfen möchte, dann:
    1. Massive Verschärfung der Flankierenden massnahmen. ( Wurde im Parlament von FDP, CVP und SVP verhindert )
    2. Erhöhung der Unternehmer Steuern. ( Wird von FDP und SVP komplett abgelehnt, denn es sollen ja noch mer Senkungen geben und mehr Firmen in die Schweiz geholt werden. Die dann wieder mehr Angestellte aus dem Ausland hollen müssen )
    3. Das Bauland umzonen stoppen. ( Aber da da viele Bauern viel Kassieren und die die SVP Wählen, tut diese da gar nichts.)
    Ich sehe schon diese verfluchten Linken, blockieren überall! Ironie Off

    • Sportpapi sagt:

      Danke für den Durchblick!

    • Patrick Tanner sagt:

      Wer wirklich die Zuwanderung nachhaltig reduzieren will, unterstützt die überparteiliche, grüne ECOPOP-Initiative. Zu wirklich griffigen flankierenden Massnahmen werden die bürgerlichen Mitteparteien (FDP, CVP, glp etc.) und die Rechtskonservativen resp. Rechtslibertären bei der SVP nie Hand bieten. Das wissen auch Sie, werter Herr Lockwood. Aber wahrscheinlich vermögen sie Ihre linksideologischen Scheuklappen nicht abzulegen und opfern lieber die sozial Schwachen und die schweizerischen Arbeitnehmer und Mieter. Früher oder später werden sich diese rächen und nicht mehr die Linken wählen.

      • Don Lockwood sagt:

        Herr Tanner
        Eventuell sollten Sie sich überlegen eine Andere Partei zu Wählen.
        Scheinbar soll ich eine andere Partei wählen, da die, die ich nicht Wähle. Die Lösungen blockiert, die Sie auch nicht als falsch bezeichnen. Wäre nicht besser Sie würden so Wählen wie ich. Dann könnten diese Richtigen Massnahmen umgesetzt werden.
        Sind Sie in der Lage Ihre Scheuklappen abzulegen?
        Was mich sehr Stört ist dass eine Partei nur noch Politik für die Plakat Wand macht. Die Initiativen sind so gestalltet, dass sie Toll tönen aber beim genau hinschauen, nichts drin ist. Nur reine Propaganda.

        • Peter Schmid sagt:

          @Don Lockwood. Ich finde es immer wieder amüsant wie „vergessen“ wird dass solche „griffigen flankierenden Massnahmen“ (so sehr ich mir diese auch wünschen würde) den Schweizer Steuerzahler 1) sehr, sehr viel Geld kosten (wenn sie denn auch wirklich griffig sein sollten), und 2) bei einem EU und/oder EWR-Beitrit (welches ja immer noch als Ziel der SP gilt) sofort hinfällig würden.

          Und übrigens; die Ecopop-Initative hat überhaupt nichts mit der SVP zu tun und ist auch nicht nur reine Propaganda, und genau von dieser Initiative spricht Herr Tanner.

        • Patrick Tanner sagt:

          @Lockwood, Sie wissen ja überhaupt nicht, welche Partei ich als Parteifreier wähle. Ich bin ECOPOP-Mitglied und mein primäres Anliegen ist die Annahme dieser grünen, überparteilichen, absolut notwendigen ECOPOP-Initiative, um die Verbetonierung und ökologische Zerstörung der Schweiz dank neoliberaler Personenfreizügigkeit zu verhindern. ECOPOP wurde u.a. von Sozialdemokraten gegründet.

  • Peter Meier sagt:

    Diese Initiative ist ein Etikettenschwindel. Zur Erinnerung: mit der PFZ können nur Leute einwandern, die einen Arbeitsvertrag haben. Sonst gilt wie für Touristen auch max. 3 Monate Aufenthaltserlaubnis. So und jetzt kommt die SVP und will die Einwanderung regeln, indem sie sich am Bedarf der Wirtschaft orientiert. Steht genauso in der Initiative. Die Einwanderung bleibt hoch solange es der Wirtschaft gut geht, egal wie die Abtimmung ausgehen wird. Die SVP weiss das natürlich, die Initiative dient eben doch nur der Bewirtschaftung des Themas.

  • Ralf Schrader sagt:

    Wo gibt es Linke in CH? Ich würde gern mal einen kennen lernen.
    Ich weiss nicht, was an weniger Staat, geringeren Steuern und noch mehr Wachstum gut sein soll. Gerade Wohlstand und Wirtschaft, überflüssige Produkte und Leistungen gibt es doch schon viel zu viel. Weniger Wirtschaft und mehr Lebensinhalt täte dem Land gut.
    Das Wohnungsproblem liesse sich ganz einfach durch verdichtetes Bauen löse. Es wohnt sich sehr gut in Häusern, die 12 Stockwerke haben, 500 m in der Länge messen und ich denen sich neben 1000 Familien auch viele Firmen ansiedeln können. Dann braucht man auch weniger Mobilität.

  • Goran Klepic sagt:

    Die BaZ par excellence! Den sarkastischen Humor kann keine Zetung in der Welt ueberbieten! Ein grosses Kompliment an Michale Soukup!

  • Fritz Weltbürger sagt:

    Das Dilemma des Ausländers:
    – Wird er arbeitslos, ist er ein Schmarotzer
    – Arbeitet er, hat er natürlich den Job einem „Eidgenossen“ weggenommen
    – Lernt er Deutsch (gezwungerweise Hochdeutsch), wirkt er Arrogant
    – Redet er mal in der Sprache seines Herkunftslandes (selbst wenn es FR oder IT ist), integriert er sich nicht (und bei FR und IT fragt sich, wo der Eidgenosse sich integriert hat wenn er die CH-Nationalsprachen nicht kennt…)
    – Bürgert er sich ein, bekommt er den Pass mit einem impliziten „Ja, aber, Pseude-CHer mit Migrationshintergrund“

    Egal, ein Ausländer kann es nur falsch machen

    • SrdjanM sagt:

      Ziemlich genau.
      Als Konsequenz lässt er es sein, zieht sich aus dem Diskurs zurück, beschäftigt sich nicht weiter mit seiner Position in einem grösseren Rahmen. Der Ausländer kommt schlussendlich in der Paralellgesellschaft an (wo er ja sowiso vom Anfang an vermutet wurde, egal ob er sich das wünscht).
      Wer den Anschluss nicht findet, hört ev. auf es zu versuchen, und arrangiert sich mit seiner Situation. Er lebt von heute auf Morgen, versucht den Gewinn zu maximieren und sonst nicht aufzufallen.

      Wenn er niemals ein Schweizer sein wird, wieso soll er sich überhaupt die Mühe geben?

      • Peter Schmid sagt:

        @SrdjanM. Es gibt kein einziges Land auf diesem Planeten wo dies anders wäre. Und ich spreche aus Erfahrung dass dies auch in Ländern wie z.B. den USA oder auch Australien für die erste Generation an Einwanderen haargenau gleich ist. Und wenn Sie es Sich eingestehen würden, dann würden Sie auch erkennen dass es in Ihrem Heimatland ebenfalls genau gleich ist. Aber komischerweise erwartet man vom Ausland (und seinen Einwohnern) immer dass es nur auf einem gewartet hätte. Falsch, das ist bei der heutigen weltweiten Überbevölkerung ganz bestimmmt nirgends so!

    • Maciej Pietrzak sagt:

      „ein Ausländer kann es nur falsch machen“ ich wurde glücklicherweise gewarnt. Meine Tochter war einziges ausländisches Kind in der Klasse, der Sohn als einer von 3 glaube ich. Sie leben als Erwachsene in keiner Parallelgesellschaft. Karl Marx und der dialektische Materialismus sagen: Die Quantität bringt eine neue Qualität mit sich. Die meisten Kinder die im Kleinbasel in einer Klasse mit 80-100% Ausländer sich befinden werden in einer Parallelgesellschaft enden. Sie haben keine andere Wahl und keine Chance sich zu integrieren. Sonst man kann nicht eigene Kultur einfach so abschütteln.

  • Karl Lager sagt:

    Aha! Hier ist sie: die naechste Drohung: bei Annahme der Initiative kommt es zur Rezession. Habe schon seit laengerem darauf gewartet, bis vor der Abstimmung ein neues Negativszenario an die Wand gemalt wird. Jetzt wird uns dieses, so ganz nebenbei, am Interviewende so ganz nebenbei angedroht, um uns in den kommenden Wochen immer mehr damit zu einschuetern. Wird leider nicht funktionieren. Stoppt die Einwanderung!

  • Walter Olbrecht sagt:

    Weshalb ist es bemerkenswert, dass zwei „linksliberale Journalisten“ in einem Buch Abstimmungsergebnisse korrekt darstellten und analysieren, Herr Soukup? Ist das für Sie bereits Anlass für eine Irritation? Und weshalb, Herr Soukup, reden Sie im Zusammenhang mit Mitgliedern der SP Schweiz von „Parteikadern“ und „Politkommissären“? Verwechseln Sie da nicht die Schweiz mit der DDR? Falls ja, wie muss man sich diese Orientierungsprobleme erklären?

  • Peter Guntlin sagt:

    Die Einwanderung muss gestoppt werden, da es in vielen Bereich irrwitzige Auswüchse gibt. Ich bin absolut dafür, dass wir Spezialisten ins Land holen und da auch grosszügig Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen erteilen. In vielen Bereichen gibt es aber einen totalen Missbrauch von diesem Recht und damit eine Arbeitslosigkeit für Inländer, sprich Schweizer. Ein Beispiel: Die Swiss stellt heute über 50% Ausländer unter den jungen Copiloten ein. Es gibt genügend junge Schweizer, welche das genauso gut machen könnten. Bis ca. 1997 hat das ja auch geklappt??? Da muss ein Riegel geschoben werden!

  • Maciej Pietrzak sagt:

    Der Zwist in der heutigen „Neuen Linke“ widerspiegelt die Konflikte auf der linken Seite, die wir schon seit mehr als einem Jahrhundert haben. Auf einer Seite die Arbeiter (Beschäftigte) die durch die Sozialisten vertreten waren. Auf der anderen Seite die Kommunisten, vor allem junge Intellektuelle die oft nie in ihren Leben gearbeitet haben sondern eine Idee die aus der Welt ein Paradies machen sollte gehabt haben. Die Sozialisten haben sich um alltägliche Probleme der Arbeiterklasse gekümmert. Die Kommunisten wollten die Arbeiter nur als Werkzeug benutzen. In der CH SP sind genug alte …

    • Ralf Schrader sagt:

      Ich glaube, Sie wissen nicht, was Kommunisten sind. In CH gab es die mit Sicherheit noch nie, in Europa wahrscheinlich auch nicht.

      • Maciej Pietrzak sagt:

        Ich möchte mit Ihnen nicht streiten, sagen wir so, die die sich Kommunisten genannt haben, und Kommunistische Parteien haben wir in Europa auch gehabt. Offiziell hat der I Sekretär der Komm. Partei der UdSSR Breschnev verkündigt dass der UdSSR von den Realen Sozialismus in den Kommunismus über getreten wurde. Wie werden Sie die „echten“ Kommunisten definieren? Internationalismus das war der Leitfaden der (unechten?) Kommunisten. Diese Ideologie haben wir auch in der Führung der SP, besonders bei den jungen Apparatschiks. Die Interessen der Arbeitenden vertreten sie bestimmt nicht.

        • Ralf Schrader sagt:

          Ich glaube nicht, dass Breschnew dies je verkündet hat, offiziell waren alle Ostblockländer beim Aufbau der Grundlagen des Sozialismus, also noch nicht einmal in diesem. Kommunistische Staaten hat es noch nie gegeben. Weder China noch Nordkorea haben auch nur eine Spur von Kommunismus, wollen das auch gar nicht (laut ihren Verfassungen).
          Kommunismus ist klassenlose Gesellschaft, in der der Staat sich überflüssig macht, in der Geld nicht mehr existiert und die Verteilung leistungsunabhängig erfolgt. So etwas wollte nie ein Schweizer, ebenso wenig, wie es je einen Linken in der SP gab.

        • Martin sagt:

          Real gab es nie Kommunismus, sondern nur Sozialismus. Die heutigen Linken glauben immer noch an die nationenübergreifenden Arbeitergemeinschaft. Darum stehen sie hinter der EU. Leider aber agiert nur der Kapitalismus nationenübergreifend. Die EU ist ein ultrakapitalistische Gebilde das die Arbeiter ausnimmt.

  • Maciej Pietrzak sagt:

    cont. In der CH SP sind genug alte Menschen die sie sich noch an den Sozialismus erinnern. Sie haben genug von der neo-kommunistischen Ideologie der Apparatschiks. PFZ eine moderne Sklaverei, hier die Kontrolle liegt in den Händen einer kleinen kapitalistischen Klasse. Bei der Kontingentierung liegt die Kontrolle beim Staat. Wie die Interessen verschiedenen Klassen durchgesetzt werden, hängt von der Vertretung dieser Klassen in der Politik Für die Arbeiter sieht es schlecht aus. Selbst die Gewerkschaften haben ihnen die PFZ zugemutet. Vereinte Welt um jeden Preis, Internationale oder Global

  • Mario M. Montecarlo sagt:

    Zum Bericht selbst will ich mich nicht äussern.Das abgebildete Plakat allerdings erinnert an unselige Zeiten in einem nördlichen Nachbarland – ich fürchte,genau das beabsichtigten die Macher auch.Ein furchtbares Motiv,das xenophobe Ressentiments wachrufen will.

  • Thomas Schmid sagt:

    Im Prinzip leiden wir nicht an der Überbevölkerung, sondern an einem Land-und Rohstoffmangel. Deswegen kann man daraus einen sittlich begründeten Lebensanspruch auf mehr Land ableiten. Die Raumnot beschränkt sich eben nicht nur auf den demographischen Aspekt, sondern hat Auswirkungen auf alle anderen Lebensbereiche vom Selbstbestimmungsrecht bis hin zum nationalen Identitätsgefilde. Um soziale Reibung und Konflikte im verknappten Raum zu vermeiden, braucht es nationalen Raum, alles andere ist Schwindel. Das Beglückungsexperiment der PFZ hat auf der ganzen Linie versagt.

  • Marco sagt:

    Ich bin ja nicht unbedingt „Fan“ der Initiative, aber dieser Satz „eine Annahme der Masseneinwanderungsinitiative würde viel schwerwiegendere Auswirkungen auf die Schweizer Wirtschaft haben als die 1:12-Initiative“ ist nun aber definitiv Schwachsinn!

  • R. Berger sagt:

    Warum bloss soll diese Initiative schwerwiegendere Folgen haben als 1:12? Das ist reine Angstmache und Blödsinn. Die SVP will nur zurück zum Einwanderungssystem vor der PFZ – nicht mehr und nicht weniger. Das wird für die CH positiv sein – denn so weitergehen kann es nicht lange, das sehen fast alle von links bis rechts. Und falls Sie Angst haben vor der Guillotine: Schauen Sie die Bilateralen mal im Detail an: Erstaunlich, wie wenig Vorteile (Tech. Handelshemm.: Einsparungen von NUR 0,25% der Exporte) und wie viele Nachteile (v.a. PFZ, Landverkehr) für die CH da drin sind. Es geht auch ohne!

  • R. Berger sagt:

    Die Einwanderung ist ein grosses Problem geworden: Vielen Einwohnern der CH bereitet die Zubetonierung der Landschaft, der Dichtestress, das immer mehr schwindende Identiäts- und Heimatgefühl, der Druck auf die Löhne (ja, den gibt es gem. SECO), die hohen Mieten etc. grosse Sorgen. Und nun nimmt sich eine Partei dieser Sorgen an – dazu sind die Parteien ja da. Ihre Bemerkung, Herr Soukup, der SVP gehe es nur darum, das «Ausländerproblem» zu bewirtschaften und daraus politisches Kapital zu schlagen, ist herablassend, rotzfrech, simplifizierend und die Sorgen der Bürger verniedlichend!

  • Goran Klepic sagt:

    Sind die Linken etwa gegenueber Auslaendern nicht mehr so gut gesonnen eingestellt? Vielleicht entspricht es nicht dem schweizerischen Sozialsystem wie sich ein Auslaender „apasse“ muss?! Vielleicht haette die SP nicht zu lange der SVP Feindlichkeit gegenueber Auslaendern vorenthalten sollen? Jetzt scheint es wie ein Eigengoal im Joggeli Stadion zurueck zu kommen!

  • Martin Weibel sagt:

    Nur schon die Methoden wie die Unterschriften gesammelt wurden sind braun, daran möchte ich alle finden das Boot sei langsam voll erinnern. Es ist mir doch egal wenn ich bei täglich pendeln stehen muss oder im Stau, aber mir ist es nicht egal diese verdammte braune Sauce zu akzeptieren ! http://www.svp.ch/documents/database/dokumente/%24svp/Default%20Folder/Initiativen-Referendum/Masseneinwanderung/Ins_kosovaren_schlitzen_290x90_4F_d.pdf

  • Kurt Hellstern sagt:

    Hier mal ein Vorschlag, wie die Abstimmung vermieden werden könnte. Wenn alle, durch SVP nahe Kader geführten Unternehmungen ab sofort nur noch Schweizer anstellten und allenfalls diesen ermöglichten, fehlende Qualifikationen nachhzuarbeiten, würde die Einwanderung drastisch abflachen. Damit würde die Partei auch etwas gegen ihre Doppelmoral tun.
    Das bräuchte halt ein wenig ganzheitliches, vernetztes Denken (eher eine weibliche Eigenschaft).
    Huch – alles Konjunktiv. Ich fürchte, wir werden abstimmen müssen…

  • W.Grämer sagt:

    Habe die gleiche Meinung wie Heinrich V.die Masseneinwanderung muss gestoppt werden.Auch die PFZ war ein Schuss in den Ofen.ueber 61000 Einbrüche in einem Jahr Frage?sind die Einbrecher alles Schweizer oder Einbruchstouristen vom Ausland.

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