Erhöhung um 150% – ohne Mehrwert

Mit dem Netzbeschluss über die Nationalstrassen hat der Nationalrat einer Erhöhung des Preises der Autobahnvignette um 150 Prozent von bisher 40 auf neu 100 Franken zugestimmt. Bereits heute nimmt der Bund jährlich 9,5 Milliarden Franken durch Steuern, Gebühren und Abgaben des Privatverkehrs ein. Von diesen 9,5 Milliarden Franken fliessen aber nur gerade 30 Prozent zweckgebunden in die Strasseninfrastruktur. Die restlichen 70 Prozent fliessen in die allgemeine Bundeskasse und in den öffentlichen Verkehr und teilweise sogar ins Ausland. Nun wieder dem Auto- und Motorradfahrer Geld aus dem Sack zu ziehen, obwohl dieser eigentlich schon mehr als genug für die Strassen bezahlt, gilt es zu verhindern!

Die Preiserhöhung der Autobahnvignette führt zu absolut keinem Mehrwert, obwohl uns die Befürworter dies immer wieder weismachen wollen. Argumente, dass wir weniger Staus und besser ausgebaute Nationalstrassen haben, wenn wir mehr in die Staatskasse einzahlen, sind schlicht gelogen.

Das Geld, welches durch die Erhöhung der Autobahnvignette einkassiert würde, ist bereits verplant. Es würde in den Unterhalt von bereits bestehenden Strassen fliessen, für deren Unterhalt heute die Kantone aufkommen. Neu soll der Bund diese Kosten tragen. Es ist also nur eine Verschiebung der Kosten. Die Kantone würden von den Kosten ihrer bisherigen Kantonsstrassen entlastet, das eingesparte Geld dürfen sie jedoch behalten.

Es kann nicht sein, dass der Privatverkehr immer mehr zur Kasse gebeten und das Geld zur Stopfung von staatlichen Haushaltslöchern verwendet wird.

Plakat gegen die Preiserhöhung bei der Vignette. (Keystone/Peter Klaunzer)

Es braucht eine bessere Verkehrsfinanzierungsvorlage: Plakat gegen die Preiserhöhung bei der Vignette. (Keystone/Peter Klaunzer)

Weiter ist zu bedenken, dass bei einer Erhöhung von 150 Prozent KMU-Betriebe mit grossem Autobestand massive Kostenfolgen zu tragen hätten. Diese würden natürlich auf den Konsumenten, also den Steuerzahler, abgewälzt. Auch ist es eine logische Folge, dass Personen, welche die Autobahn nur sehr selten benutzen, sich die Ausgaben von 100 Franken sparen werden. Somit würde der Verkehr in Dörfern, Städten und auf dem Lande massiv zunehmen.

Mit dem neuen Gesetz über die Autobahnvignette besteht die Möglichkeit, eine Zweimonatsvignette für 40 Franken zu kaufen. Davon werden vor allem die Ausländer profitieren, welche für ihre Ferien quer durch die Schweiz fahren und somit die Autobahnen viele Kilometer mehr benutzen als mancher Schweizer, welcher nur selten auf der Autobahn fährt.

Es braucht gut ausgebaute Strassen. Es kann aber nicht sein, dass der Privatverkehr immer mehr zur Kasse gebeten und das Geld zur Stopfung von staatlichen Haushaltslöchern verwendet wird. Die Vignettenpreiserhöhung ist nur der Anfang, weitere Abgaben, wie die massive Erhöhung des Benzinpreises, die Erhöhung der Autoimportsteuer oder die Begrenzung des Pendlerabzuges sind geplant. Zudem wurden mit Strassengeldern sogar Verkehrsinfrastrukturen im Ausland finanziert. Zurzeit wird in der Verkehrskommission über die Weiterführung des Viermeter-Korridors in Italien diskutiert, wo sich die Schweiz mit rund 300 Millionen Franken beteiligen sollte.

Bei der Einführung der Autobahnvignette im Jahre 1984 wurde der Bevölkerung versprochen, das Geld nur für den Autobahnausbau zu verwenden. Der grösste Teil der neu vom Bund übernommenen kantonalen Strassen sind jedoch nicht Autobahnen. Zudem schreiben die Befürworter im Abstimmungsbüchlein auf Seite 28, dass neu mit dem Geld der Autobahnvignetten auch Rad- und Fussgängerwege finanziert würden. Still und leise wird also versucht, die versprochene Zweckbindung auszuhebeln, und einmal mehr wird versucht, das Volk über den Tisch zu ziehen.

Mit der im derzeitigen Abstimmungskampf von Bundesrätin Doris Leuthard angekündigten möglichen Einführung einer elektronischen Vignette zeigt sich deutlich, dass diese Vorlage nicht zu Ende gedacht und somit dringend abzulehnen ist. Dies schafft die Möglichkeit einer viel besseren Verkehrsfinanzierungsvorlage. Laut Professor Lendi läuft zudem die Verknüpfung der zwei unterschiedlichen Fragen, nämlich wem die Strassen gehören und wie sie finanziert werden sollen, der Rechtsgleichheit zuwider.

Zuerst muss nun ein klares Konzept vorgelegt werden betreffend dem nötigen Ausbau der Strasseninfrastruktur für die nächsten 30 Jahre, dessen Kosten und dessen Finanzierung. Alles andere ist unseriös und klar abzulehnen. Darum nein zur Wucherpreiserhöhung der Autobahnvignette von 40 auf 100 Franken.

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187 Kommentare zu «Erhöhung um 150% – ohne Mehrwert»

  • hazet sagt:

    Zudem wenn man erfährt -wie kürzlich in dieser Zeitung zu lesen war- wie sinnlos 300 Mio Fr. für die Totalsanierung der alten Gotthardpassstrasse zum Fenster rausgeworfen werden, ist umso mehr nicht einzusehen, wieso diesen Geldverschleuderen im ASTRA noch mehr Geld zur Verfügung gestellt werden soll. Besser wäre die mafiös anmutenden Zustände bei der Vergabe von Aufträgen an die Tiefbauunternehmer

  • Martin Schneider sagt:

    Wieviele PKWs müsste denn so ein KMU haben, damit es von der teureren Vignette in Konkursgefahr gerät? 1’000? 10’000? Ist das noch ein KMU?

    Sorry aber diese Argumentation ist schlicht lächerlich. Man kann ja aus ideologischen Gründen und prinzipiell gegen die Erhöhung sein, aber bei jährlichen Kosten von 100.- von Wucher und drohendem Ruin für Unternehmen zu schreiben, ist peinlich.

    • Guido Meier sagt:

      Das sehe ich genauso – peinlich, dass ich wie die SVP auch „Nein“ gestimmt habe – shame on me…

      • Kilian Raetzo sagt:

        Peinlich ist das richtige Wort, das die ganze Polemik um 100 Franken pro Jahr für die Benutzung des Nationalstrassennetzes treffend zusammenfasst. Absolut kleinkariert.

    • Blöchlinger sagt:

      Es geht doch der SVP darum, den Ausländern unsere Autobahnen und Tunnels kostenlos anzubieten um danach gegen diese zu wettern. Sonst geht das Ausländerthema der SVP verloren.

      • Tobias Sutter sagt:

        Vielleicht sollten wir es wie Deutschland machen – die als EU-Mitglied eigentlich die Nichtdiskriminierung von EU-Ausländern einzuhalten hätte. Deutschland will nämlich auch eine Strassenmaut einführen. Allerdings – und jetzt kommt es – nur und ausschliesslich für Ausländer. Und dies mit dem Einverständnis aus Brüssel, weil sich ja grosse Staaten immer durchsetzen.

    • Lorenz sagt:

      Ebenso lächerlich, wie das Argument, der Verkehr verlagere sich auf Quartierstrassen!

      Angenommen, ich fahre pro Arbeitsweg 500 Meter mehr, bei 2 Arbeitswegen pro Tag und 240 Arbeitstagen pro Jahr entspricht dies 42 Rp. pro Kilometer.

      Angenommen, die Distanz bliebe dieselbe, so hätte ich bestimmt 1 Minute pro Arbeitsweg länger. Dies gibt pro Jahr 8 Stunden. Wenn ich 100.- spare, entspricht dies einem Stundenlohn von CHF 12.50.

      Ich bezweifle sehr, dass sich ein einziger Autofahrer die Vignette spart und auf die Autobahn verzcihtet!

    • Markus sagt:

      wieder einmal ein Ausfluss an „SVP-Qualität“
      Es sollte verboten sein, dass Menschen wie der Schreibende, die keinen rationalen Gedanken auf die Linie kriegen in der Politik aktiv sein dürfen ….. die SVP sollte da mal eine Unterschriftensammlung machen!

      • Andres Müller sagt:

        Selbst wenn es vorher noch nie eine Vignette gegeben hätte, somit eine unendlich hohe Kostenexplosion verursacht würde, eine KMU kommt wegen 100 Fr. nicht in Schieflage. Da sind Benzinpreisehöhungen und Ausgaben für den Fahrzeugpark eine weitaus grössere Belastung. Eine Auto kostet pro Monat mehr als das fünfzigfache der über das Jahr gerechneten lächerlichen Gebühr von nicht mal 10.- pro Monat für diese Vignette. Sogar die Abfallentsorgung via Kehrichtsäcken belastet die KMU weit mehr als die Strassengebühren, wobei der Strassenbau um einiges teuer ist als die Verbrennungsanlagen.

      • Thommen sagt:

        und Sie sind offenbar ein Vertreter der ach so gescheiten, moralisch erhabenen und schein-toleranten International-Sozialisten, für die Demokratie und das Recht auf freie Meinungs-Aeusserung nur gelten, solange diese der Umsetzung der eigenen Ideologie nützlich ist…

    • Ueli Keller sagt:

      Bin absolut ihrer Meinung. Wenn eine Firma einen Aufschlag von Fr.70.- p.a. für die Vignette nicht bezahlen kann, dann sollte man sich überlegen, die Firma zu schliessen. Absolut lächerliche Argumentation.

      • Hans Schaffner sagt:

        Ja Her Keller
        ZB eine Baufirma hat 20 Transporter und 20 Anhänger dazu, dann macht die Summe eben nicht nur 70 fränkli.
        Das Kmu bezahlt dann nur für die Vignetten 40 x 150 Fränkli macht dann nur!!! 6000 fränkli. Ist ja nichts oder ?????

        • W. Fassbind sagt:

          Herr Schaffner, der Bund wird Ihnen sicher dankbar sein dass er nicht nur CHF 100.- kriegt sondern gar gemäss Ihrer Rechnung CHF 150.-. Aber ist ja in Ihrem Beispiel nur CHF 2000,- Unterschied. Ist ja nichts, oder????

        • Beat Suter sagt:

          Herr Schaffner, Sie sind ein Lustiger!
          Ihre Ausführungen machen deutlich, dass Sie weder mit Mathematik noch mit dem Baugewerbe viel am Hut haben.
          Dass es hier um eine Erhöhung von 150% (= 60 SFr) und nicht gleich 150 SFr geht, ist Ihnen inzwischen wohl klar gemacht worden.
          Dass aber weder Transporter noch Anhänger in der Schweiz überhaupt eine Vignette benötigen, stattdessen eine leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) darauf erhoben wird, macht ihr Beispiel vollends wertlos.

  • hazet sagt:

    Zudem wenn man erfährt -wie kürzlich in dieser Zeitung zu lesen war- wie sinnlos 300 Mio Fr. für die Totalsanierung der alten Gotthardpassstrasse zum Fenster rausgeworfen werden, ist umso mehr nicht einzusehen, wieso diesen Geldverschleudern im ASTRA noch mehr Geld zur Verfügung gestellt werden soll. Besser wäre, die mafiös anmutenden Zustände bei der Vergabe von Aufträgen an die Tiefbauunternehmer auszumisten und die luxuriösen CH Strassenbaustandards zurück zu fahren. Strassenbeläge und Kunstbauten halten trotz dieser überzogenen Standards nicht länger als im benachbarten Ausland . . .

    • Werner Holliger sagt:

      hazet, wenn Sie das nächste Mal am San Bernardino im Stau stehen weil der Gotthardtunnel gesperrt werden muss, sind Sie wahrscheinlich den Geldverschleuderern im ASTRA dankbar für die kommende Sanierung der alten Gotthardpassstrasse.

      Sofern Sie die 100 Rubel per annum (entspricht nicht einmal zwei Kafi-Crème pro Monat) reuen, meiden Sie schlicht die Autobahnen. Das rentiert übrigens in Frankreich, wo 100km Autoroute so um die sechs Franken kosten, noch viel, viel besser…

      Und nochmals viel günstiger fahren Sie, wenn Sie den/die fahrbaren Untersatz/Untersätze ein wenig downgraden.

      • hazet sagt:

        Herr Holliger
        Ich kenne Frankreich sehr gut und stelle einfach fest, dass die Strassen dort auch ohne den CH Luxusstandard bestens funktionieren. Und dass die 300 Mio Fr. für die Totalsanierung der Gotthardpassstrasse Geldverschleuderung darstellt, ist nicht nur meine Meinung.

  • Sonja Seifert sagt:

    Ich verstehe einfach nicht, dass man nicht in den letzten Jahren so eine schrittweise Anhebung der Vignette gemacht hat. So Fr. 60.- würde viele Leute noch verstehen, aber gleich auf 100.- gehen ist untragbar!
    Da hat Herr Wobmann völlig recht, das ist Wucher!

    • Ben Zibble sagt:

      Es geht hier um total 100.- Schwiizer Fränkli pro Jahr, 60.- Schiizer Fränkli mehr pro Jahr… das sind ein paar Rappen pro Tag

      • Daniel Blattmann sagt:

        Herr Zibble, es geht nicht um ein paar Räppli pro Tag, sondern ums Prinzip! Velofahrer sollen für Velowege selber aufkommen, Autofahrer für Strassen, ÖV Benutzer für den ÖV. Keine Quersubventionierungen.

        • Alfred Schmid sagt:

          @ Blattmann: Viele Leute wissen offenbar nicht, dass die gesamte Strassenrechnung völlig unausgeglichen ist. Die Steuerzahler berappen nähmlich alle Aufwendungen der Gemeinden und des Kantons selber. Dies wird auch von der Strassenlobby gerne verschwiegen. Gehen Sie mal an eine Budget-Gemeindeversammlung. Wenn der Strassenverkehr tatsächlich selbsttragend sein müsste, ginge es um viele Fränkli mehr.

          • weibel sagt:

            Herr Schmid, das ist völlig falsch: Die Strassenrechnung des Bundesamtes für Statistik zeigt ganz klar, dass die Kosten, die für die Strassen der Gemeinden und der Kantonen inbegriffen. Sie finden diese zwei Sätze „Die Bruttoausgaben der öffentlichen Hand für das schweizerische Strassennetz beliefen sich 2010 auf insgesamt 8,3 Mrd. Franken. Von diesem Betrag entfielen 31% auf die Nationalstrassen, 33% auf die Kantonsstrassen und 36% auf die Gemeindestrassen.“. Und dann dieses:“Der Eigenwirtschaftlichkeitsgrad der Kapitalrechnung beträgt 111%.“

      • R. Merten sagt:

        Es geht hier ums Prinzip, Hr. Zibble. Die Mineralölsteuer ist für den Bau von Strassen und Autobahnen gedacht und festgelegt. In Tat und Wahrheit werden aber 70 % davon widerrechtlich auf andere Sachen eingesetzt, die nichts mit Strassen zu tun hat. Man kann in letzter Zeit feststellen, dass immer mehr Gebühren und Abgaben sowie Steuererhöhungen mit neu kreierten Namen dem Steuerzahler auferlegt werden. Und das wird in Zukunft weitergehen, wenn der Bürger nicht endlich den von den Linken dominierten Verwaltungen Einhalt gebietet! Auch die Kosten im Asyl- und Sozialbereich ufern aus!!

        • Lorenz sagt:

          Herr Merten, was haben den die Ausgaben für Asyl- und Sozialbereich mit der Vignetten-Frage zu tun? Mal abgesehen davon, dass sie auf derselben politischen Agenda – nämlich derjenigen der SVP – stehen. Wenn wir schon dabei sind, können wir uns auch drüber beschweren, dass die Mehl-Preise in den letzten 50 Jahren gestiegen sind.

        • Schlatter sagt:

          So schaute aus ! Ganz meine Rede…

      • Ben Zibble sagt:

        Prinzipien wegen 15 Rappen täglich… gut, macht ihr das.

        • R. Merten sagt:

          Sie können die Kosten auch noch auf 1 Sekunde herunterrechnen. Hr. Zibble. Das macht die Sache aber nicht besser. Und zudem haben nicht alle Bürger so grosses Vermögen wie Sie anscheinend und können einfach die Kohle den Sozis hinterherwerfen !

        • Martin sagt:

          nur 15 Rappen hier, nur 15 Rappen dort…. am Schluss sind es dann schon 10.-/Tag

        • Ruedi sagt:

          Ja Zibble, wenn man sehr viele Male 15 Rappen zusammenzählt kommen rasch einige Franken zusammen. Kann sich ganz schön summieren, würde ich sagen. Beim Strom, beim Auto, bei der Miete, beim Handy, bei der KK, beim Kaffee, einfach überall ein paar Rappen mehr, abr das macht ja Ben Zibble nichts aus…

      • Romy sagt:

        Herr Zibble, es dürfte Ihnen entgangen sein, dass jährlich 9,5 Milliarden von den Automobilisten in die Bundeskasse gespült werden. Von diesen 9,5 Milliarden wurde lediglich 1/3 für die Strassen aufgewendet. Sie können mir sicher beantworten, wohin die anderen 2/3 der 9,5 Milliarden flossen. Es ist Ihnen auch entgangen, dass die Vignette mal provisorisch für 12 Jahre eingeführt wurde, heute aber zum festen Bestandteil der Bundeskasse umgelenkt wurde. Übrigens, von „Fränkli“ zu sprechen im Hinblick darauf, dass viele Menschen fürs nackte Überleben 2 Jobs inne haben, finde ich verwerflich.

        • Beat Suter sagt:

          «Von «Fränkli» zu sprechen im Hinblick darauf, dass viele Menschen fürs nackte Überleben zwei Jobs innehaben, finde ich verwerflich»
          Na dann, verwerfen Sie’s.
          Wer um’s nackte Überleben kämpft, muss das ja nicht gerade auf der Autobahn tun.

  • Erich Meier sagt:

    Im Grunde genommen geht es nur vordergründig um eine Erhöhung der Vignettengebühr. Vielmehr stimmen wir über eine generelle Gebühren- und Steuererhöhung ab. Die Abstimmung ist bloss ein Testfall, ob die Bevölkerung Preiserhöhungen (auch massive !) für Elektrizität (wegen „Energiewende“), Benzin, Heizöl, CO2- und alle möglichen und unmöglichen Lenkungsabgaben, Steuern, Krankenkassenprämien usw. zu schlucken gewillt ist. Darum ist es besser, den Anfängen zu wehren und „Nein“ zu stimmen.

    • manuel sagt:

      Vielen dank dass auch sie die Kosten auf die nächsten Generationen abwälzen wollen. Wir müssen jetzt überall massiv mit den Preisen nach oben, weil jahrelang zu wenig bezahlt wurde. Die Generation 40+ ist nun nicht bereit diese Kosten zu tragen, eine Schade wenn sie mich Fragen. Alleine die Entsorgung der Radioaktiven Abfälle dürfe uns über 1 Billion SFr. Kosten (1’000’000’000’000SFr.), das Geld ist nirgends vorhanden, er Strom den wird über Jahrtausende brauchen werden für diese anlagen wird die gesamte Produktion der AKW übersteigen, gut gemacht. Ganz ehrlich ihr könnt mich jetzt dann mal…

      • Jörg sagt:

        @manuel: ich denke 1 Billion SFr. für die Entsorgung der Radioaktiven Abfälle wird bei weitem nicht ausreichen! Vielmehr wird uns der ganze Müll weit über eine Quadrillion (1’000’000’000’000’000’000’000’000.-) kosten!!!! Also ganz ehrlich, da reichen 100.- für die Autobahnvignette nirgends hin…

        • Henri Brunner sagt:

          Hallo Jörg, haben Sie schlecht geschlafen?
          Alpträume gehabt?
          Warum dann nicht nicht gleich eine Terza-quadrillion?
          Bloss – in was?
          Ich stimme für Rupien.

  • Daniel Müller sagt:

    Eine Mehrbelastung von Fr. 5 pro Monat ist kein Wucher! Bitte nicht aus einer Mücke einen Elefanten machen!

    • Raimund W. Ritzi sagt:

      Herr Müller, diese Rechnung geht nicht auf. Es gibt zahlreiche Leute, die in der Familie 2 oder 3 Autos haben; es gibt Leute, die 2 – 3 x im Jahr in die Schweiz reisen – für all‘ diejenigen ist diese Preiserhöhung Wucher. Eigentlich passt das gar nicht zur Schweiz. Schon jetzt beklagen wir, daß zu wenig Touristen aus Europa kommen; damit wird der Trend noch verschärft, zudem weicht man dann eher auf Landstrassen aus. Nein, das kann nicht sein !

      • Guido Meier sagt:

        Für Ausländer gibt es eine Sonderlösung: CHF 40 – Beitrag nicht gelesen???

      • Lorenz sagt:

        Die Familie, welche sich 3 Autos (und die damit verbundenen Kosten wie Sommer-/Winterreifen, Benzin, Abnutzung der Bremsen, Öl, Ersatzteile, Service, Versicherung etc.) leisten kann, wird doch hoffentlich auch drei Vignetten à 100.- bezahlen können. Sonst weiss ich eine Alternative: 2 Autos!

      • Martin sagt:

        Herr Ritzi, wer zwei oder drei Autos vermag, der vermag auch zwei- oder dreimal 60 Franken mehr im Jahr.

      • Hans Füglistaller sagt:

        Herrlich, Ihre Argumentation Herr Ritzi, herrlich.
        Eine Familie, die sich 2 oder 3 (!), DREI, Autos leisten kann, soll nicht in der Lage sein, 180 Franken jährlich mehr zu bezahlen? Dann würde ich mir vielleicht die Abschaffung des dritten Autos überlegen. Und was genau wird für die Touristen teurer? Ehm, die 40Franken-Vignette, die neu 40 Franken kostet? Haha, super Argumente! Ach das Landstrassen-Argument vergessen, fast mein Lieblings-Argument… Herrlich.

    • Peter Richter sagt:

      Kein Wucher?
      Sie würden jeden Monat z.B. 10 Franken bezahlen und damit endlich selber an das SBB-Milliardendefizit mitzahlen?

      • Guido Meier sagt:

        Kein Wucher – das ist ein sehr dummes Argument…

        CHF 100 für das Benutzen der Autobahnen das ganze Jahr als Wucher zu bezeichnen ist beschämend. Maut und andere Systeme sind um ein vielfaches teuerer und wohl näher am „Wucher“.

        • Peter Richter sagt:

          @ G. Meier
          Es bleibt nicht nur bei diesen 100.- Franken!
          Autofahrer werden an jeder Ecke abgezockt, ausser den Verkehrsfluss abwürgenden flankierenden Massnahmen wird für die vielen Milliarden nicht viel geboten.
          Wie wär es, wenn ÖV-Benutzer die Milliardendefizite endlich einmal selber bezahlen würden?

          • Guido Meier sagt:

            Natürlich bleibt es nicht bei CHF 100 – Gebühren und Steuern werden immer erhöht – die Ausgaben steigen im Gegenzug noch rasanter…

            Bei CHF 100 gibt es ein Theater, dass sich die Balken biegen und dann geht es weiter wie bisher: die wirklich hohen Steuern gehen rauf und natürlich die lieben Ausgaben…

        • Leimgruber sagt:

          @Guido Meier: Sie haben es anscheinend immer noch nicht begriffen dass die Autobahnen in Ausland ganz anders finanziert und privat sind. Mir geht es auch darum das 70% der Einnahmen zweckentfremdet werden.

          • Guido Meier sagt:

            Das gute alte Schweizer-Kässeli denken… Es ist mehr als Zeit sich von solchem und anderen Denken zu verabschieden…

            z.B. ist eine Strasse teuerer, wenn sie privat oder wenn sie durch Steuern finanziert ist? Nun ich wage mich auf einen Ast und behaupte mal, dass eine Strasse immer gleich teuer sein sollte…
            So kann ich es nicht verstehen, dass da wirklich jemand glaubt, dass bei CHF 100 nur CHF 30 für Autobahnen verwendet wird und CHF 70 sich in Luft auflösen würde.

  • Claudio Frey sagt:

    Zu ergänzen bleibt noch die Problematik der Anhänger und der Hobby-oder Young/Oldtimer. Diese Fahrzeuge werden i.d. Regel wenig gefahren und mit Wechselnummern betrieben. Vignetten an den Hängern werden auf jeden Fall geklaut, das ist doch schon jetzt klar. Die Vignette muss Nummernabhängig sein, denn es kann nur mit einem Fz gleichzeitig gefahren werden.

    • Daniel Blattmann sagt:

      Richtig, aber: Nicht elektronisch, sonst werden die Linken und Grünen nicht Ruhe geben, bis das Road Pricing eingeführt wird.

  • W.Grämer sagt:

    Für mich ist das NEIN schon lange klar.Es kann nicht sein das70%für andere Sachen eingesetzt werden .Da kann die ganze Glarner Regierung dafür sein ich bin dagegen.

  • David L. sagt:

    Ich bin gegen die Erhöhung! Denn wenn mehr Geld in der Kasse für Strassen vorhanden sind werden auch mehr gebaut! Das letzte was die Schweiz braucht ist die Zerstörung von wertvoller Landschaft mit Strassen welche wiederum mehr Menschenleben zerstören!
    Für den Mensch Gegen Zombies!

    • Peter Richter sagt:

      @ David L.
      Witzbold!
      Mehr gebaut im Autobahnnetz?
      Wo denn?
      Wohin geht das Geld für die Vignette?

    • R. Merten sagt:

      Immer mehr Leute in der CH- immer mehr Einwanderung, David. Das ist eine der negativen Erscheinung der Personenfreizügigkeit und der Masseneinwanderung. Und alle- ob Asylanten oder Arbeitende- wollen mit einem Auto rumfahren wie es ihnen gefällt. Das ist anscheinend auch in der Asylpolitik ein Menschenrecht.

  • Walter Bossert sagt:

    Rad- und Fusswege finanzieren und die Radfahrer fahren dann trotzdem unbehelligt auf der Verkehrsfläche der Autos! Das hebt das gegenseitige Verständnis auch nicht gerade. Dass die Vignette für die KMU ein Problem sein soll, das halte ich jedoch für ein Märchen. Wie oft wird wohl den Kunden der Anfahrtsweg, welcher für mehrere der selbe ist ,verrechnet? Zudem könnte man sich wenigstens wieder innerhalb einer Firma über den Personentransport absprechen, nicht dass gleich eine ganze Strasse mit Handwerkerautos zuparkiert wird wenn in einem Haus eine Mischbatterie ausgewechselt werden muss!

    • Bea Habegger sagt:

      Herr Bossert, nun eine Firma sagen wir mit 100 Fahrzeugen/heute Vignettenkosten Fr. 4’000.-/künftig 10’000.-, na ja, wer glauben Sie, wird diese Kosten tragen? Der Konsument/Endverbraucher, indem sich Dienstleistungen und Waren verteuern.

      Dass Sie von Handwerk keine Ahnung haben, liest sich aus Ihren Zeilen, vielleicht könnten Sie sich mal bemühen und Handwerkern/Monteuren etc. schleppen helfen, dann wüssten Sie zumindest wovon die Rede ist.

  • Daniel Fürst sagt:

    An diesem Abstimmungskampf ist vor allem interessant, wie die Zahlen angewendet werden.
    Die Befürworter argumentieren mit der lächerlichen Summe von nur gerade 16 Rappen Mehrpreis
    (pro Tag). Dagegen stehen die gewaltigen unerhörten 150%!
    Die Ausländer werden geschont, weil sie zu wenig für die ganz vielen Kilometer bezahlen. So gross ist die Schweiz aber auch nicht. Und wieso muss es eigentlich Zweckgebunden sein? Mit Tabaksteuer werden ja auch nicht ausschliesslich Aschenbecher am Strassenrand finanziert. Für einmal eine Abstimmung die wohl kaum unsere Lebensqualität verändert

  • Ruedi sagt:

    Für einmal stimme ich Wobmann zu.

  • Rainer Schmuck sagt:

    Ich möchte doch stark bezweifeln, dass ein Feriengast in der Schweiz in ein oder zwei Wochen mehr Autobahn Kilometer fährt als jemand der hier wohnt, egal wie selten er das Auto benutzt. Mir ist schleierhaft wie umgerechnet ein halbe Tankfüllung pro jahr bei einem KMU überhaupt ins Gewicht fallen kann.

    Der SVP gehen offensichtlich die Argumente aus.

  • Emilio sagt:

    Der einzige Weg, die Kostenwahrheit und das Verursacherprinzip zu gewährleisten, ist es, den Strassenbau und -unterhalt über die Benzin- und Dieselpreis einzuziehen. Da Benzin in der Schweiz sowieso deutlich billiger ist als im umliegenden Ausland, werden auch die Ausländer auf der Durchreise in der Schweiz tanken und sich damit zu beteiligen. Auch eine Tunnelgebühr am Gotthard ist verursachergerecht (wenn denn schon eine weitere Röhre gebaut werden sollte) und keinesfalls gegen unsere Landsleute im Tessin gerichtet, denn er wurde schliesslich nicht zuletzt für sie gebaut.

    • Daniel Blattmann sagt:

      Richtig mit dem Verursacherprinzip. ABER, dann sollen sämtliche Steuern, Gebühren und Abgaben des Privatverkehrs zuerst VOLLUMFÄNGLICH dem Strassenverkehr zu Gute kommen und nicht nur 30% Und die Bahnfahrer sollen ihren ÖV auch zu 100% selber berappen.

      • Rene Wetter sagt:

        @Blattmann: Aber nur wenn auch Kantons und Gemeindestrassen, Verkehrspolizei usw vollumfänglich aus diesem Topf finanziert werden. Heute werden meist allgemeine Steuermittel zugezogen, deshalb kann der Kanton Zürich die 1.1 Mrd für die restlichen 10km Oberlandautobahn nicht finanzieren.

        • chocolate sagt:

          Blattmann: Einverstanden, wenn der Autoverkehr tatsächlich ALLE Kosten übernimmt, also Kantons- und Gemeindestrassen, Lärmschutzmassnahmen, externe Kosten wie Feinstaubbelastungsabbau (inkl. Krankenkosten der wegen des Feinstaubes entstandenen Erkrankungen etc.), Umweltbelastungen, Finanzierung der Verkehrspolizei, Unfallbereitschaft, Ambulanzen etc. etc…. Sind Sie sicher, dass Sie es sich nicht doch noch mal überlegen wollen? Ist wohl eher ein Minusgeschäft…
          Einzige faire Lösung: Road-pricing. Von mir aus auch für ÖV.

      • B. Schulthess sagt:

        Der Strassenverkehr finanziert sich im Endeffekt genauso wenig selber wie der ÖV! Warum also gegeneinander ausspielen? Wechseln 50% der Pendler zwischen Bern und Zürich auf die Strasse, ist der Kollaps Tatsache – genauso, wie wenn die Strassenpendler auf den ÖV wechseln. Jeder Nicht-Autobesitzer bezahlt für den Luxus der Mobilität auf den Strassen mit – davon spricht hier niemand! Wegen 100.- für die Benützung der Autobahnen pro Jahr dermassen zu wettern, das ist peinlich!

  • Roland K. Moser sagt:

    Auf mich wirkt es so:
    Weil die Steuereinnahmen konsequent und kompromisslos 1. zweckentfremdet und/oder 2. konsequent und kompromisslos verjoggelt werden, muss nun eine Steuererhöhung her. Nein Danke.
    Meine Vorschläge mit Anspruch, Lösungen zu sein:
    1. Das Geld zweckgebunden verwenden, auch beim Strassenverkehr.
    2. Bund, Kantone und Gemeinden dürfen keine Schulden mehr machen und müssen die bestehenden in den nächsten 20 jahren zurück zahlen. Die Folge wird ein haushälterischerer Umgang mit den Steuergeldern sein.

    • Guido Meier sagt:

      Da steht zwar: „Meine Vorschläge mit Anspruch, Lösungen zu sein“ – ist es aber nicht…

      • Roland K. Moser sagt:

        Und wie sieht Ihre Lösung aus?

        • Guido Meier sagt:

          Ich habe die Lösung für alle Probleme dieser Welt erarbeitet – 600 Zeichen hierfür sind nicht genug. Und heute ist mir aufgefallen, dass die Erhöhung der Vignette in der CH einen positvien Einfluss auf die Klimaerwärmung haben könnte und deshalb kann ich bei meinem Projekt die globale CO2-Abgabe um 0,00001% senken, was die Kaufkraft stärkt und somit den Konsum von Eis erhöht. Aber woher kriegen die Leute noch Eis, wenn alles weggeschmolzen ist, müssen dann die Leute nicht ins Auto steigen und über die Autobahn in ein nördliches Land fahren zum Weihnachtsmann – dort hat es immer Eis…

  • Karl Eisenring sagt:

    Da die Erträge nicht zu 100% zweckgebunden verwendet werden, ist die Vignette abzuschaffen.

  • Bea Habegger sagt:

    Zu gut deutsch: Willkürliche Behördenabzockerei/Staatsabzockerei

    Notabene, ebenso zuweilen Bussen, welche im Voraus budgetiert werden.

    Mit irgendetwas müssen ja die überdimensionierten geschützten Bürowerkstätten/Industrien jeglicher Art finanziert werden. Dahingehend eigneten sich in den letzten Jahren die Autofahrer/Innen nur zu gut.

    Schluss damit, NEIN zur Vignettenerhöhung

  • peti sagt:

    Ich kann fast nur schmunzeln über all die Argumente und die Energie, welche in dieses Thema gesteckt wird. Als Privater ohne Fahrzeugflotte kostet mich das grad mal 60 Fr. mehr pro Jahr – 60 Fr., welche ich in der einen oder anderen Form sowieso zahlen müsste.
    Als Vergleich: ich zahle jedes Jahr mehr Prämie für meine Krankenkasse, ohne Mehrwert. Jedes Jahr 4-10 zusätzliche Vignetten für meine Kasse. Ein Preis von 100 Fr. hätte insofern den Vorteil, dass sich meine Prämie künftig nur noch um 1-4 Vignetten jährlich erhöhen würde, statt wie bisher um 4-10 Vignetten 🙂

    • Guido Meier sagt:

      Ein bisschen gemein diese Argumentationslinie – spiegelt ein bisschen den Frust von anderen Schreibern: Nein zur Erhöhung, weil Nein zu Busse. Nein zur Erhöhung, weil Nein zum Staat.

      Es gibt aber auch Leute, die Nein gesagt haben, weil sie einfach nicht mehr zahlen wollen – auch wenn es nur ein lächerlicher Betrag ist…

  • Yves Hoehler sagt:

    Mehr gibt es da nicht zu sagen. Absolut korrekt! Und die grösste Frechheit ist zum Beispiel der Kanton Zürich. Obwohl die Kantonskasse damit entlastet werden würde, werden nächstes Jahr die Verkehrssteuern massiv erhöht! Vor kurzem gabs noch ein Artikel, dass Autofahrer im Schnitt 17% zuviel kant. Abgaben bezahlen. Das ist die grösste Sauerei dabei. Also ZH hat ab nächstem Jahr, vermutlich einen Überschuss um die 50%. Und das Geld fliesst dann wieder sonst wohin. Danke, ich hab genug von Linker Abzocke!!!!!

    • Daniel Blattmann sagt:

      Richtig, dem ist nichts beizufügen

    • Mario sagt:

      Der Zürcher Kantonsrat besteht nicht nur aus „Linken“! von180 sind 54 aus der SVP! Nur 35 sind SPler…! es sind nicht „die Linken“ die abzocken sonder eher die Vertreter aus dem rechten Lager die die reichen schonen und die Kleinen bezahlen lassen!

    • Hans Füglistaller sagt:

      Ach, Herr Hoehler, linke Abzocke im Kantonsrat Zürich? Komisch, die SP macht dort in etwa einen Sechstel aus. Die SVP knapp einen Drittel… Hmmm… Überlegen Sie mal.

  • Dimitri Papadopoulos sagt:

    Wen wundert’s? Wenn der Bund Geld braucht, dann holt er es einfach beim Bürger oder den Unternehmen. Steuern wären politisch heikel, also erhöht man irgend eine Gebühr. Dabei erlügt man irgend eine Verursachergerechtigkeit (wie bei den Fernsehgebüren) oder einen Zusatznutzen (wie bei der Autobahnvignette). Sparen ist verpönt.
    Das ist das Privileg der Staatsmacht, seit jeher und überall auf der Welt. Seit 200 Jahren hat man dieser staatlichen Gier gewisse demokratische Schranken gesetzt, aber leider brechen die alten Muster wieder durch, unter Applaus der Obrigkeitsgläubigen.

    • Guido Meier sagt:

      „Sparen ist verpönt.“ stimmt wohl nicht, richtiger wäre wohl festzuhalten, dass es politisch schwierig ist – einfacher ist die Erhöhung von Steuern.

      • Florian Schmitz sagt:

        „Sparen ist verpönt“ ist insofern richtig, als dass viele Bürger auf die Barrikaden gehen würde, wenn plötzlich überall Leistungen gekürzt würden.

        Aber natürlich würde jeder (auch Politiker) gerne sparen, ohne dafür irgendwelche Kompromisse eingehen zu müssen. Nur sieht die Realität anders aus.

        • Guido Meier sagt:

          Die linken würden bei den rechten Sparen (Militär, Strassen & Landwirtschaft) und die rechten bei den linken (Bildung, Ausländer [Entwicklungshilfe & Asyl] und Sozialausgaben).

          Die machen dann eine Kompromis und erhöhen die Steuern…

          • R. Merten sagt:

            aber bei den Ausgaben fürs Militär und die Landwirtschaft weiss ich, für was das Geld ausgegeben worden ist. Bei den Milliardenausgaben, beim Asyl- und Sozialwesen ist immer nicht klar, wohin das Geld verschwindet und wie nutzlos es verbraucht wird, Hr. Meier. Solange unsere staatliche Entwicklungsorganisation DEZA nicht mal Auskunft über die verwendeten Mittel geben will, solange muss man an der richtigen Verwendung der Steuermillarden zweifeln !!

          • Guido Meier sagt:

            Sie sind halt ein Rechter – ich bin schon erstaunt, wie einfach diese Welt ist.

            Asylwesen = Asylanten (z.B. Libyen, da ist gerade Krieg)
            Sozailwesen = ausgesteuerte Arbeitslose (damit die nicht verhungern – finde die Idee ganz gut), aber auch AHV für alte Leute (ist nicht mehr so umstritten wie auch schon)
            Entwicklungshilfe = geht in Entwicklungsländer, als eines der reichsten Länder der Welt, hier geht das Geld hin: http://www.deza.admin.ch/de/Home/Projekte (Gegenteil ist wahr: Auskunft ist da…)

            Aber das alles hat nix mit Männerdiskriminierung und Frohnarbeit zu tun (wie Militär…)

    • Roland K. Moser sagt:

      Und Gleichzeitig will der Bund die Überbevölkerung noch mehr explodieren lassen. Von einem Einwanderungsstopp ist weit und breit nichts zu sehen, von einem Rückbau der Überbevölkerung sowieso nicht.

  • Baggenstos sagt:

    Der Ausbau und Erhalt der gesamten Infrastruktur sind ein Bestandteil der hohen Lebensqualität und Standort-Vorteil der Schweiz. Die Attraktivität hier zu leben muss finanziert werden. Das auf jedes Fahrzeug eine CHF 100 Gebühr erhoben wird ist in Ordnung. Damit tragen auch die Autohalter Ihren extra Beitrag bei für die Ausgaben von Bund und Kantonen.

  • Tom Müller sagt:

    Sollte die gerechtfertigte Erhöhung auf CHF 100 abgelehnt werden, dann wird das Geld halt auf andere Art und Weise hereingeholt. Z.B. über eine saftige Benzinpreisabgabenherhöhung. Was sicher auch nicht so schlecht wäre, denn so würden die bestraft werden, die mehr Benzin verbrauchen. Letztendlich also wieder die KMU und diejenigen die für jede noch so kleine Strecke ihr Auto benützen. Deshalb danke Herr Wobmann für dieses Referendum. Dumm nur, dass sie damit wohl ein Eigentor geschossen haben…Dieses Referendum ist mal wieder ein schönes Beispiel wie kurzsichtig SVP-Vertreter politisieren!

    • Guido Meier sagt:

      Ich würde mehr Bussen verteilen, wenn die Vignette nicht durchkommt, das dürfte sich finanziell lohnen (leider).

    • Daniel Blattmann sagt:

      SVP kurzsichtig? Das sind die weitsichtigsten. Die haben vor EU und vielem gewarnt, was von allen belächelt wurde und dann eingetroffen ist. Die SVP ist die einzige Partei, die (fast) alles richtig sieht. Das hat aber nichts mit dem Thema Vignette zu tun, wobei die SVP natürlich 100% Recht hat.

      • Guido Meier sagt:

        Die SVP war auch gegen Frauenstimmrecht, AHV, Frauengleichberechtigung, UNO usw.

        Rate mal wer in 10-20 Jahren darüber lächelt, dass die CH nicht in der EU ist und wir mit dem Blick auf den Boden gerichtet der EU beitreten – ausser natürlich die SVP hat 1x Recht und die EU löst sich in Luft auf oder wird vom Meer wie Atlantis verschungen…

        SVP ist nicht nur kurzsichtig, sondern auch populistisch und unschweizerisch – dies zeigt auch das Referendum gegen das Gesetz (wegen CHF 100).

    • Yves Hoehler sagt:

      Autofahrer zahlen täglich 24 Millionen an Strassenabgaben. Davon wandern täglich 16 Millionen irgendwo anders hin. Und sie wollen erzählen, dass die Erhöhung gerechtfertigt ist?!

  • Jan Holler sagt:

    Und schon wieder „die Ausländer“! Einfältiger geht es nicht mehr. Gibt es eingentlich kein Thema, bei dem die SVP nicht gegen „die Ausländer“ wettert?
    Abgesehen davon sollte auch Herr Wobmann fähig sein, die inflationär bedingte Kostensteigerung seit 1984 in seine Überlegungen einzubeziehen. Die beträgt von 1984 bis 2012 54%. Es bleibt ein Aufschlag von 61% oder sprich knapp CHF 39.- pro Jahr. Bei jährlichen Kosten von 6-10’000 für ein mittleres Auto ist es lächerlich, wegen dieser 39.- solchermassen auszurufen. Viel Lärm um nichts!
    Wieder mal viel Lärm um nichts bei der SVP.

    • Yves Hoehler sagt:

      Und ist es für Herr Holler auch möglich gewisse Tatsachen zu akzeptieren?! Autofahrer zahlen 9 Milliarden!! Davon werden 6 Milliarden (das sind zwei drittel oder 66%, da ja sie so gerne mit Zahlen jonglieren..) die dem Autofahrer geklaut werden und zweckempfremdet werden!! Aber diese Argumente gelten bei euch Ideologen wohl kaum. Sollen doch Bahnbillete um 50% verteuert werden. Dann braucht die Doris auch kein Geld vom Atofahrer mehr! Die weiss ja nicht mal, woher das Geld in ihrem Apparat kommt (LSVA)! So eine soll zuerst lernen was in ihrem Departement läuft und was wie funktioniert!

      • Jan Holler sagt:

        Zum „geklaut“-Argument. Die nicht erfolgte Anpassung des Vignettenpreises während der letzten 28 Jahre hat zu einer effektiven Verbilliigung geführt. So kostet die Vignette heute auf 1984 bezogen über 50% weniger. Da haben die Autofahrer 28 Jahre lang immer weniger zahlen müssen. Schon nur darum ist die Erhöhung nicht der Rede wert.
        Der gute Herr Hoehler hat auch völlig „vergessen“, dass alle Strassen, die nicht vom Bund unterhalten werden, über die Kantons- und Gemeindesteuern finanziert werden. Und die zahlen ja auch die Nicht-Auto-Besitzer.
        Soweit zu den Milchmädchenrechnungen à la SVP.

        • Yves Hoehler sagt:

          Naja, es sind ja auch nicht nur Autos die auf den Strassen sind, sie Milchmädchenrechner! Bei mir fahren auch Busse, Tram, also ÖV auf den Strassen. Zudem sind Fussgänger und Velowege ebenfalls für Nicht-Autos, also Fussgänger und Velofahrer da. Also ist es nur recht, dass alle daran zahlen. Strassen werden von allen gebraucht. Aber ich bezahle die Strassen, ich bezahle zu einem Grossteil den ÖV. Und denken sie etwa, dass ich keine normale Steuern bezahle?! Da zahl ich auch gleich nochmals mit! Hören sie auf mit ihren Milchbüchlein rechnungen. Ich weiss was ich zahle und wen ich subventioniere

  • Ben Zibble sagt:

    Kostenexplosion von 150% = 60 .- SFr. pro Jahr = 60:365 = -.15 Rappen pro Tag oder auf Arbeitsage gerechnet 60:240 = -.25 Rappen Pro Tag

    • Guido Meier sagt:

      bitte noch 4-5 Wochen Ferien reinrechnen…
      …OK ich seh’s ein, war dumm von mir, da Nein zu stimmen…

    • Yves Hoehler sagt:

      6’000’000’000.- /365 Tage = 16’438’356.- Franken die dem Autofahrer täglich geklaut und zweckempfremdet werden. Sprich 16 Millionen die schweizer Autofahrer täglich bezahlen, aber nie in die Strasse investiert werden. Noch fragen?!

      • Hans Füglistaller sagt:

        Zweckempfremdet? Ja, das Geld würde man wohl besser in die Bildung investieren, da gehe ich mit Ihnen einig, Herr Hoehler.

    • Gery U. sagt:

      Der Trick ist so alt, seit dem es Verkäufer gibt. Einen Grossen Betrag auf den einzelnen Tag herunterrechnen ist ja wohl der älteste Trick aller Vertreter / Verkäufer. Doch darauf falle ich nicht herein, denn ich kenne diese Tricks auch.. Ich lasse mich doch nicht über den Tisch ziehen. Und solange die Gelder nicht zweckgebunden eingesetzt werden , muss jeder vernünftig denkende Mensch ein NEIN in die Urne legen.

  • Fabian sagt:

    „dass neu mit dem Geld der Autobahnvignetten auch Rad- und Fussgängerwege finanziert würden.“
    Oh Schreck. Da werden wir ja ganz schlimm betrogen.
    Komm, wir führen eine Velo- und Fussgängervignette ein, denn Autofahrer sind nie zu Fuss unterwegs und meckern nie über Velos auf ‚ihren‘ Strassen.

  • Max sagt:

    „Davon werden vor allem die Ausländer profitieren“???? Es ist erstaunlich wie die svp krankhaft auf Ausländer fixiert ist. Haben sie keine andere Probleme?

  • Archibald Solanas sagt:

    Wir streiten also tatsächlich wegen 60 Franken Mehraufwand pro Jahr und Auto.. Viel Lärm um nichts.

  • Marcel Maier sagt:

    Es ist herzig, wie die Gegner immer von 150 PROZENT! Erhöhung sprechen. Dass es dabei um eine Erhöhung von 60.- geht, notabene bei einer Gebühr, die seit 28 Jahren unverändert ist, wird schön ausgeblendet (also 5.-/Monat oder 17 RAPPEN pro Tag!). Und zu behaupten, die Erhöhung hätte MASSIVE Kostenfolgen ist lachhaft. Selbst wenn eine KMU 100 Fahrzeuge hat, dann sind das jährliche Mehrkosten von Fr. 6’000.- für den Gesamtbetrieb! Das zahlt man ja aus der Portokasse (zumindest wenn man einen Fuhrpark von 100 Fahrzeugen hat). Herr Wobmann, bei allem Respekt, aber das sind keine Argumente…

    • Michael sagt:

      Das der Preis der Vignette seit 28 Jahren unverändert geblieben ist, ist KEIN Argument! (Das kann die D. Leuthard noch 1000x herunterplappern) SInd die Verantwortlichen selber schuld! Aber jetzt einfach schnell um 150% erhöhen nur weil dem Staat Money fehlt, weil sie es sonstwo verlochen, ist Abzockerei vom normal einfachen Bürger! Das 100.- im Jahr nicht viel sind ist allen klar! Es geht ums Prinzip! Deshalb NEIN.

    • Daniel Blattmann sagt:

      Wenn Banken die Depotgebüren von 0.2% auf 0.4% per Jahr erhöhen ist es einerseits „nur“ um 0.2%, anderseits um 100%. Es geht ums Prinzip, SÄMTLICHE Steuern, Gebühren und Abgaben des Privatverkehrs sollen dem Stassenverkehr zu Gute kommen, nicht nur 30%.

  • Peter Frick sagt:

    Diesmal gehe ich mit der SVP einig. Nicht in allen Punkten aber in der Konsequenz. Die Übernahme von Kantonsstrassen ins Nationalstrassennetz führt auch dazu, dass der Bund und nicht mehr der Kanton darüber bestimmt. Der Föderalismus wird ausgehebelt. Wer selten die Autobahn benützt soll nicht massiv zur Kasse gebeten werden. Andere Ungereimtheiten sind die Wechselnummern, das Verbot die Vignette beim Verschrotten abzulösen. Bei 40 Franken war das noch zu verschmerzen.

    • Guido Meier sagt:

      Da stelle ich mir schon die Frage, ob der einte oder andere doch nicht auf den ÖV umsteigen sollte, wenn da pro Jahr 2-3 Fahrzeuge verschrottet werden müssen…

  • Marcel Maier sagt:

    NB: Wenn man die Teuerung seit Anfang 85 berechnet, müsste die Vignette auf 60.- zu liegen kommen. Wenn man nun berechnet, wieviel Geld dem Bund durch die ausgebliebenen bisherigen Erhöhungen entgangen sind, braucht es Jahre, um diese Geld wieder einzuholen. Teuerungs- und Kaufkraftbereinigt wurde die Vignette seit ihrer Einführung immer günstiger für Autofahrer. Auch das verschweigen die Gegner gerne

  • Hanspeter Niederer sagt:

    Dem Mann ist nicht mehr zu helfen. Von stichhaltigen Argumenten gegen die Preiserhöhung ist weit und breit nichts zu sehen. Wenn man den täglichen Terror und die Lärm-, Gestank- und Staubemissionen durch die Auto- und Töff-Mobilität in Rechnung stellen würde, müsste die Vignette mindestens 500 Franken kosten und der Liter Benzin 5 Franken.

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    leuthard lügt das volk an. des weiteren ist es erpesserisch einen ausbau von lächerlichen rund 400 km nationalstrassen von der horrenden erhöhung abhängig zu machen. punkt 3. wesentliche massnahmen gegen die existierenden stau-nadelöhre sind nicht geplant, bzw. die agglomeration und die städte werden je länger je verkehrsfeindlicher. der berufsverkehr leidet immens. das ist „unserem…“ bundesrat egal.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      „Horrende Erhöhung…“. 27,4 anstelle von 10,95 Rappen pro Tag. Ihre Empörung tönt nach einem ausser Kontrolle geratenen Wutbürger. Ein echter Schenkelklopfer.

  • Thomas Steffen sagt:

    Eine Vignette von Sfr 100 wird für niemanden ein Problem darstellen – machen wir uns doch nichts vor. Auch eine KMU mit einem Wagenpark von 50 Fahrzeugen kann Mehrkosten von Sfr 3000 verkraften. Da sind Benzinpreis-Fluktationen ein viel erheblicher Kostenfaktor. Die Strassenbenutzung in der CH ist viel zu billig. Eine Maut am Gotthard ist schon lange überfällig. Jede der meint die CH wäre teuer soll doch mal mit dem Auto nach Barcelona fahren. Da kommen in eine Richtung locker Eur 60-80 an Mautgebühren zusammen.

  • Mario Bernasconi Basel sagt:

    Viele vergessen, dass auch der Transitverkehr, den Beitrag zur
    Autobahnbenutzung und unseres Strassenverkehrs belangt wird
    Unser Verkehrsnetz wird ja auch für diese Benützer unterhalten.
    In diesem Sinne ist diese Gebühr gerechtfertigt

  • Lucie Boillat sagt:

    Was sind das für KMUs, die wegen der Erhöhung des Vignettenpreises finanziell in Bedrängnis geraten?
    Eine solche Aussage ist schlicht unsinnig!

  • Guido Meier sagt:

    Leider habe ich selbst schon „Nein“ gestimmt, nacht dem Lesen dieses Beitrages hätte ich „Ja“ gestimmt, denn ich lass mich nicht verarschen und nicht belügen! Denn da will uns einer ernsthaft glauben machen:
    „Weiter ist zu bedenken, dass bei einer Erhöhung von 150 Prozent KMU-Betriebe mit grossem Autobestand massive Kostenfolgen zu tragen hätten.“ und
    „Auch ist es eine logische Folge, dass Personen, welche die Autobahn nur sehr selten benutzen, sich die Ausgaben von 100 Franken sparen werden. Somit würde der Verkehr in Dörfern, Städten und auf dem Lande massiv zunehmen.“
    immer gegen SVP!

  • markus müller sagt:

    was mich an der schweiz am allermeisten stört ist dieses ewige ‚wir können nicht‘, ‚wir können nicht‘, ‚wir können nicht‘. egal ob 1:12 – geht nicht, wirtschaft geht kaputt, autobahnvigniette – unmöglich kmu gehen kaputt, ausländer – können wir nicht aufnehmen, die schweiz geht kaputt, minarette – oh gott, dann sind wir morgen alle moslems! alles geht immer gleich völlig und von heute auf morgen unwiederbringlich kaputt. diese haltung ist das gegenteil von intelligent.

  • Daniel Blattmann sagt:

    Erst wenn ALLE Steuern, Gebühren und Abgaben des Privatverkehrs VOLLUMFÄNGLICH zu 100% dem Strassenbau zu Gute kommt und es dann immer noch nicht reicht, dann kann über eine Erhöhung des Vignettenpreises diskutiert werden. Quersubventionierungen sind zu unterlassen. Wenn z.B. der ÖV zuwenig Geld hat, ist das deren Problem. Die Bahnfahrer sollen ihren ÖV selber finanzieren! Dass Gelder von Verkehrsabgaben sogar scheinbar ins Ausland fliessen, ist die grösste Schweinerei!

    • Guido Meier sagt:

      Das gute alte Schweizer Kässeli denken – wieviel Geld erhält das Militär und von wem? Wie ist es mit der Landwirtschaft und den Schulen…

  • Jeanclaude sagt:

    Mit Wucher hat das nichts zu tun, sondern mit einem Versäumnis, den Preis der Vignette über die Jahre teuerungsbereinigt anzupassen. Herr Wobmann hat endlich ein Thema um sich zu präsentieren. Mit seiner „aufheizenden* Argumentation bewegt er sich indessen auf sehr dünnem Eis, wird aber das „Volk“ erreichen.

  • Gertrud Schneider sagt:

    Die immer weniger Staat fordern, sollen jetzt auch endlich akzeptieren, dass sie ihre Strassen selber bezahlen sollten und nicht immer nach der Nanny rufen.

  • Ernst Sägesser sagt:

    Eine erstaunliche Rechnung: Ein Ausländer stellt seinen Wohnwagen im Juni auf einem Campingplatz am Thunersee ab. Im September fährt er dann wieder zurück. Rechne: wieviel bezahlt der Tourist für sein Vergnügen.: Entweder 2mal Jahresvignetten für Fr. 200.- oder 4 mal 2-Monatvignetten für Fr. 160.-. Ob er das mitmacht ?????

    • Ernst Hafner sagt:

      Dies sind einfach blödsinnige Argumente. Wenn ich in Österreich ein paar Tunnels durchfahre zahle ich schon leicht Fr. 100, fahre ich in Frankreich Richtung Spanien sind Fr. 100 schnell einmal verpulvert. Nur die Superkorrekten unter uns machen sich natürlich wieder um die Ausländer Sorgen.

      • Guido Meier sagt:

        Da wurde Sägesser missverstanden:

        Er meint, wir sollen die Vignette nicht erhöhen, damit der Camper vom Thunersee weiterhin nach Bern fährt…

        Das ist zwar kein gutes Argument, aber mit Welten besser als der befürchtete Konkurs von KMU’s, wie es uns der SVP-Author glaubhaft machen will…

  • Erich Meier sagt:

    Obwohl nicht Autofahrer, bin auch ich gegen die Preiserhöhung. Etliche Autofahrer werden sich vielleicht die Vignette sparen und Nebenstrassen benutzen. Dann muss ich mich als Radfahrer mit mehr motorisiertem Verkehr abfinden. Dann rollt der Verkehr wieder vermehrt durch die Dörfer, obwohl der erklärte Zweck der Autobahnen ja wäre, diese zu umfahren. Besser die Vignette ganz abschaffen und dafür die Benzinpreise leicht erhöhen, dann sind die Kosten gerechter verteilt.

    • Ernst Hafner sagt:

      Ja sicher, solch Einfältige gibt es sicher. Ende Jahr haben sie dann wegen längeren Wegen und Benzinmehrverbrauch dann statt Fr. 100 vielleicht 500 bezahlt und merken es nicht einmal.

      • Erich Meier sagt:

        Ob man damit spart oder nicht, sei dahingestellt. Jedenfalls wird es mehr Autofahrer geben, welche die Autobahnen meiden. Daran kann niemand ein Interesse haben. Darum NEIN zur massiven Preiserhöhung für die Vignette.

        • Guido Meier sagt:

          Wenn das wahr wäre, dann wäre ich dafür: freie Strasse für frei Bürger – vielleicht sollte die Vignette auf CHF 1’000 erhöht werden, dann müsste ich nicht immer wieder im Stau stecken!

  • Ernst Hafner sagt:

    Herr Wobmann, widmen Sie sich den brennenden Themen i der Schweiz zu. Ihre Partei wäre diesbezüglich eigentlich auf dem richtigen Wege. Mit solch einer blödsinnigen Initiative gewinnen Sie gar nichts. Für mich sind Politiker, die sich mit „Herzblut“ in unbedeutenden Geschäften einbringen, absolut überflüssig.

  • sandro gasser sagt:

    es ist schon so: 15 jahre sp leuenberger’s ideologische verhinderungspolitik haben spätfolgen. ausbaden muss die damals verkehrte verkehrspolitik der bürger/in, der nicht nur viel mehr bezahlen soll sondern auch, und das ist viel schlimmer, mit dem eingefädelten polizeistaat und kriminalisierung die zeche und mit freiheitsverlust, eigenverantwortung bezahlen muss. man sollte eben aus der geschichte lernen. das ist nicht mit geld aufzuwiegen. nicht nur aus protest, aber auch ist mein nein zur erhöhung eingelegt. man kann mit uns nicht alles machen, sollte die lehre an bundesbern sein!

    • Guido Meier sagt:

      Diese Lehre wird für Bundesbern aber sehr schwer verständlich sein…

      Ich verstehe auch nicht ganz, wieso Leuenberger oder die SP schuld sein soll und woran – die Erhöhung wurde vom Parlament beschlossen (dort hat die SP nicht die Mehrheit und Leuenberger ist weder im Parlaement noch im Bundesrat und überhaupt).

  • Yves Hoehler sagt:

    Es gibt nur einen Fakt: täglich zahlen Autofahrer 24 Millionen Franken an den Bund. Von diesen 24 Mio wandern 16 mio direkt ab und der Autofahrer sieht nie mehr etwas davon. Also die Doris hat da 16 Millionen täglich, oder 6 Milliarden im Jahr Reserve, die sie nur wieder zurück zum Autofahrer umverteilen muss.

  • Walter Schneider sagt:

    Ich kann mich erinnern, dass der Konsumentenschutz einmal bei der Preiserhöhung für MARS-Riegel um 10 oder 20 Rappen völlig ausflippte.

    • Ernst Hafner sagt:

      Der „Konsumentenschutz“ ist auch ein spezieller Teil der sozialen Beschäftigungsindustrie.

      • Hans Füglistaller sagt:

        Wenn ich 2 Mars pro Tag esse, beträgt die Erhöhung also 20 – 40 Rappen pro Tag, das sind unter Umsänden 267% (!!!!!) so viel wie die Vignettenerhöhung, über die wir hier streiten. Also war dieses „ausflippen“ einiges berechtigter! 267%!!! Stellen Sie sich das vor, Herr Schneider!

  • Gunnar Leinemann sagt:

    Prinzipiell bin ich ausnahmsweise mal mit dieser SVP-Ansicht einverstanden… aber wie man wieder negativ herausstellen muss, dass DIE AUSLÄNDER von der vergünstigten Variante profitieren ist schlicht peinlich – eben doch einfach wieder SVP, von denen kann halt keiner aus seiner Haut.

  • Peter Richter sagt:

    Es ist unredlich die 60 Franken Erhöhung auf einen Tag pro Jahr runterzurechnen und als läppischen Betrag zu bezeichnen.
    Es geht nicht nur um diesen Vignettenerhöhung, es geht viel mehr um die hehmmungslose Abzocke beim Autofahrer.
    z.B. Benzinsteuer, Verkehrssteuer, Importgebühren, CO2-Sanktionsgebühren, 130 Franken Busse bei 1 Km/h über Toleranzgrenze, usw. usw.
    Es wär auch langsam an der Zeit, dass die ÖV-Benutzer die SBB-Milliardendefizite endlich selbst berappen.
    Kein Problem! Denn Betrag auf einen Tag im Jahr pro ÖV-Benutzer runterrechnen und schon sieht alles nicht mehr so schlimm aus

    • Daniel P. sagt:

      Wieso? Es sind ja faktisch korrekte Zahlen. Die Argumentation der Befürworter wird dadurch gestärkt.

      Es sind bloss 60 Stutz und kein Vermögen vs. 150% Erhöhung der Steuern ist Wucher

      und ausserdem beträgt die Busse für die Überschreitung bei einem 1km/h 40.- und nicht 130.-

      • Guido Meier sagt:

        Ich habe diese Busse gekriegt (2km/h – Autobahn), das kostet CHF 20 – meine Geschäftsfreunde aus Deutschland haben Tränen gelacht.

    • Heinrich Vogelsang sagt:

      Naja, so ist es ja auch nicht, Herr Richter. Als ÖV-Benutzer hat man ja auch kein schönes Leben mehr, Übervolle Züge und Busse und eine SBB, die unpünktlicher ist als früher. Und extrem kundenunfreundlicher. Kein-Billettverkauf mehr in den Zügen, ein übertriebenes Bussenregime. Am Schalter lange Schlange stehen, bei Auslandsbilletten ein schlechter Eurokurs und eine zusätzliche Gebühr, weil man es überhaupt wagt am Schalter zu erscheinen. Ich fahre jetzt wieder mehr Auto. bin gegen die Vignettenerhöhung, aber im Vergleich zum Bahnstress wär sie immer noch das kleinere Übel.

      • Guido Meier sagt:

        Das schlimmste an ÖV sind die Menschen, die da drinn sitzen…
        …das sind meistens Leute, die hier auch schreiben – wenn man solche Leute in der Bahn trifft (musste ÖV wegen Unfall nutzen), dann zweifelt man an Demokratie und an eine Zukunft der Schweiz!

  • bardo jaeger sagt:

    …völlig falsche und verlogene argumentation : ein KMU mit grossem autobestand gibt es nicht, dann ist es kein KMU mehr !!!! nur die politisch naiven folgen einem solchen artikel !

  • Markant sagt:

    Ich mag mich erinnern, dass die Vignette uns seinerzeit als temporäre Massnahme verkauft wurde. Ich bin gegen eine Erhöhung, weil eine Zweckentfremdung dieser Mittel stattfindet. Es müsste eine Initiative ran, die diese Quersubventionierung verbietet.

  • Niklaus Vogler sagt:

    Dass die Importpreise für Autos in die Schweiz viel zu hoch sind, kümmert Leute wie Herr Wobmann und die SVP überhaupt nicht. Die Medikamentepreise sind in der Schweiz auch viel zu hoch. So gesehen ist das Geschrei um die Erhöhung der Vignette ein lächerlicher Nebenschauplatz

  • Bauer sagt:

    Es gab eine Zeit, da bedeutete eine Autobahn Entwicklung und Anschluss an die Zivilisation.
    Es gab wenig Widerstand und man konnte günstig und schnell die Schweiz erschliessen.
    Warum Zivilisation bringen, wenn keiner sie will?
    Bauen wir ÖV und Strassen nur noch dort , wo die Bevölkerung dafür und bereit ist, das Geld aufzubringen!

  • erika ressl sagt:

    Früher hats geheissen: „Wennt sAutofahre nöd vermagsch, mu-esch zFuess gooh…“ Und das soll heute nicht mehr gelten? Jedes Jahr erkranken Kinder und Alte wegen dem Feinstaub in der Luft, Filter seien zu teuer, heisst es allenthalben, für wen zu teuer, frage ich mich. Unsere Gesundheit ist doch das höchste Gut. auch der Autolärm macht krank. Ich schlage deshalb vor ja zu stimmen und das zusätzliche Geld von der Vignette für Filter und Flüsterasphalt einzusetzen.

  • Daniel P. sagt:

    Sollen Autofahrer mehr bezahlen. Autos stinken, sind laut und verpesten die Umwelt.

  • Heinrich Vogelsang sagt:

    Der Argumentation von Herrn Wobmann kann ich nicht folgen. Ich lehne die Erhöhung der Vignette dennoch ab, weil ich es in diesem Ausmass antisozial finde. Sackgebühren, Autobahnvignetten, Gebühren für Pässe etc. etc. summieren sich und treffen die sozial Schwächeren ungebremst und überproportional. Der Staat soll seine Leistungen aus progressiv erhobenen Steuern finanzieren, nicht aus Kopfgeldern und Wegzöllen.

    Ja würde ich höchstens stimmen, wenn endlich die 2. Röhre des Gotthardtunnels ausgebaut würde, damit sie während der Sanierungsarbeiten an der Hauptröhre befahren werden kann.

  • 100 CHF und dann ein Jahr freie Fahrt auf unseren sehr teuren und guten Autobahnen sind wirklich nicht zuviel verlangt. In Italien verlangen die privaten Autobahnen, wo es hunderte von Km nur geradeaus geht mehr als 200 CHF für einmal Süden und zurück. Bau und Unterhalt, sowieso mit den Folgen der Erderwährmung sollen nun wirklich von ALLEN Nutzern bezahlt werden. Ich wäre sogar für Tunellgebühren, weil auch da durch die Verschiebung der 0ºGrad Grenze nach Oben, grosse Herausvorderungen auf uns zukommen werden. Erdrutsche auf Strassen und Tunelleingänge. Wieso sollen nur wir die Kosten tragen.

  • Hans Gseh sagt:

    Ressourcen werden knapper, Energie wird in Zukunft teurer werden. Mobilität wird in Zukunft teurer werden. Da nützt alles täubelen (Abzockerei!) nichts . Ob jetzt also die Vignette teurer wird, das Benzin teurer wird, road pricing eigenführt wird (etc) ist doch völlig Wurst. Wenn nicht per Vignette dann halt anders. Das hat nichts damit zu tun dass uns jemand Geld aus dem Sack ziehen will, sondern einfach bereit zu sein den Preis für die Mobilität zu zahlen. Ich werde ja stimmen.

  • Der Preisaufschlag der Autobahnvignette lässt die Emotionen hoch gehen. Verständlich, ist das doch ein weiterer Griff des Staats in das Protemonnaie des Autofahrers. Es ist aber auch ein Symptom der heutigen Zeit, dass wir über eine solche Nebensächlichkeit abstimmen dürfen, aber nicht über die Ursachen, die zur Überbevölkerung, zur Überlastung der Verkehrsträger, zur Wohungsnot und zur Lohndrückerei führen. Und damit eben letztlich auch zur Notwendigkeit, die Verkehrsträger für teueres Geld weiter auszubauen. – Der wirtschaftshörige BR regelt alles über Staatsverträge und am Stimmvolk vorbei!

  • spletiz sagt:

    Ich habe drei autobahntaugliche Fahrzeuge (Roller, Motorrad, Auto). Da stimme ich sicher nicht dafür ab, dass ich pro Jahr plötzlich 300 statt 120 Franken zahle. lol

  • Rigoletto sagt:

    Es wird hier „heiss“ ueber die CHF 100.00 diskutiert, die die SVP nicht will. Warum stoert sich niemeand an die 10 Milliarden (und mehr) die wir fuer eine unbrauchbare und deswegen unnoetige Armee aus dem Fester werfen, und dies MIT den Segen der so
    sparsamen SVP.

    Fazit: Alles nur Heuchlerei damit die Gelder in die Richtigen Taschen fliessen.

  • Freddy De Meuron sagt:

    Typisches SVP-Pharisäertum! Man gibt vor, man kümmere sich um die KMU (Vignette), Familie (Familien-Initiative) oder die armen Bauern (Selbstversorgung). Aber in Realität geht es ja nur darum, mit „populären“ Themen permanenten Wahlkampf zu betreiben und die Macht der Oligarchen vom Zürichsee (die ja auch für all das bezahlen) zu mehren. Darum: Aufgepasst: Wo SVP draufsteht ist Vorsicht geboten. Es geht denen nicht (wie sie so heuchlerisch immer wieder behaupten) um das Wohl der Schweiz sonder nur um das Wohl ihrer Führerklasse.

  • Tonino Fontana sagt:

    Wucher? Wenn der Preis für die Vignette nach so vielen Jahren auf dem gleichen Niveau erhöht wird, hat dies nichts mit Wucher zu tun! Wucher ist hingegen, wenn die SVP die Schweiz lawinenartig mit Initiativen und Referenden zu jedem und allem übersät. Das ist Wucher am wertvollen Gut der Direkten Demokratie!

  • Paul Mircher sagt:

    Nach 20 Jahren wird die Vignette teurer und alle regen sich auf, aber das ein voller Tank je nach auto gleichviel wie die Vignette kostet interessiert niemanden 😀 Einfach nur lächerlich.

  • Hermann Klöti sagt:

    Die Verteuerung der Vignette ist eine Einfachstlösung – man mogelt sich damit für eine Weile wieder an der längst dringend fälligen und gebotenen Umstellung auf ein VERURSACHERGERECHTES STEUERSYSTEM herum. Ich hab nichts gegen höhere Steuern für den Verkehr, ganz im Gegenteil; aber die Vignette bestraft die Wenig- und belohnt die Vielfahrer, fördert die autobahnnahen Mittellandbewohner und belastet die Randgebiete. Aus lauter ES-ALLEN-RECHT-MACHEN-WOLLEN findet unsere Bundesrätin bedauerlicherweise nicht den Mut, auch einmal etwas RICHTIG zu machen!

  • Matter Jörg sagt:

    100.-Fr. unterstütze ich sich zur Abstimmung befürworten. Viel Geld soll man an der Verkehrsfinanzierung des Bundes billiger gesünder. Als in der EU jede Länder muss man vor den Einfahrt vom Autobahn am Kasseautomat bis Höhe längere Stunden viel teurer bis am Ausfahrt belegen. Viel Geldraub an der Staatsoberhaupt!!!

  • André Milani sagt:

    Beginnen wir mal die 9 Miliarden, welche die Automobilisten jährlich bezahlen, für die Strasse einzusetzen. Heute gehen nur 3 Miliarden an die Strasse. Der Rest verschwindet wo anders. So braucht es weder den Benzinpreis noch die Vignette zu erhöhen. Im Vorfeld der letzten Abstimmung betreffend der Erhöhung des Benzinpreises um 20 Rp. wurde versprochen, dass das Nationalstrassennetz „zügig“ fertiggestellt werde. Das Resultat kennen wir ja. Also, Lügen haben kurze Beine !

  • Roland K. Moser sagt:

    Alle Motorfahrzeuge, also inkl. Traktor, Lastwagen, PW usw. exkl. Motorfahrräder
    1960: 860’000
    2010: 5’360’000
    Zunahme: 4’500’000 Stück oder 523 %
    Quelle: h ttp://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/11/03/blank/02/01/01.html?CFC_cK=1349275147568&CFC_scrollTop=0
    Die Excel-Tabelle weit unten.

    Bevölkerung
    1960: 5’360’000
    2010: 7’870’000
    Zunahme: 2’510’000 Stück oder 47 %
    Quelle: h ttp://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/02/blank/key/bevoelkerungsstand.html
    Die Excel-Tabelle weit unten

    Motorfahrzeuge pro Kopf 1960: 0,16
    Motorfahrzeuge pro Kopf 2010: 0,68

  • Gerold Stratz sagt:

    Unglaublich, einmalmehr die SVP, als Vertreter des kleinen, in diesem Fall „Autofahrenden Wählers“
    Natürlich völlig ohne Hintergedanken. Lächerlich:Wenn z.B. Walter Frey od. Chr. Mörgeli, ihren
    „Jaguar“ ausfahren, entspricht der Aufschlag von CHF60.00 (nach X-Jahren CHF40.00)
    noch nicht einmal einer halben Tankfüllung! Müssen diese Herren nun einen Kleinwagen fahren mit Verbrauch 4 lt./km?
    Oder auf eine Vespa, Velo oder den OEV umsteigen? Es scheint Panik zu entstehen!! Muss Herr Wobmann aufs Velo umsteigen?

  • Maria Halder sagt:

    SFr 60 pro Auto mehr pro Jahr. In Zürich sind das wohl etwa 12 Kaffees. Also, für so einen Artikel würde ich mich ehrlich gesagt etwas schämen. Ich bin auch gegen mehr Steuern, aber da will ich als kinderloser Single hauptsächlich bei der unsäglichen Kinderinitiative sparen.

  • Traber Ralph sagt:

    Wir sollten endlich auch in der Schweiz Zahlhäuschen auf Autobahnen einführen. Dann würden diejenigen zahlen, die viel fahren. Das Verursacherprinzip sollte auch für OeV-Benutzer gelten. Eine Quersubventionierung von einem Verkehrsträger zum anderen muss ausgeschlossen werden. Hier regiert zu viel linke Ideologie in der Schweiz. Wer glaubt unseren Politkern noch etwas? Selbst Politiker der angeblichen Mitte verhalten sich immer mehr wie Linke (z.B. Doris Leuthard, CVP). darum nein zur Verteuerung der Vignette, nicht aus ökonomischen, sondern aus prinziipiellen Ueberlegungen.

  • Alfred Ritter sagt:

    nicht in %-Erhöhung diskutieren, das ist irreführend. Die Krankenkassen gehen jedes Jahr „nur 1, 2, 4 oder 5% nach oben, aber das trifft jeden Schweizer direkt mit etlichen Franken mehr als die Mehrkosten der Vignette.
    Wieso können wir uns im Kanton Bern mehr Akut-Spitäler leisten als es in ganz Schweden gibt????
    Wieso können wir uns im Kanton Wallis mehr MRI-Geräte leisten als in ganz Frankreich……reden wir doch mal Tacheles.
    Der Beispiele gibt’s noch ganz viele…..uns geht’s gut in der Schweiz. Wir haben als eines der wenigen Länder Schulden zurückbezahlt in der Krise….

  • Beat sagt:

    Sehr shwache Argumentation, dieKosten für die KMU, jeder Mitarbeiter kostet schon bis zum Znüni am 3. Januar mehr als die Vignette. Da ist sogar von „Abwälzen“ die Rede. Dann noch dass Ausweichverkehr aufkommen würde. So richtig lachhaft. Warum sind viele unzufrieden sind mit dem Ausbau der Strassen? Kaum ein Land hat eine ähnlich intakte Strassen – Infrastruktur. Wenn schon ablehnen, und das werde ich, dann eher weil es immer noch Mode ist im Strassenbau zu protzen. Durch etwas sinnvollere Planung kann genug eingespart werden um das Budget zu entlasten anstatt die Abgaben zu erhöhen.

  • Kaugel sagt:

    Eigentlich ist die Logik eine ganz einfache. Autobahnen kosten ein Schweinegeld, und ihre Finanzierung muss gegenüber der ganzen Bevölkerung gerechtfertigt werden. Alle, die kein Auto benutzen oder dies nur unregelmässig tun, müssen mit dem Lärm, Dreck und den politischen Konsequenzen des „Privatverkehrs“ leben, und dessen Auswirkungen gehen weit über den Themenbereich der SVP in diesem Fall hinaus. Wieso zum Teufel soll bei der Benutzung der Bahn das Verursacherprinzip gelten, aber anderswo ist der Grundsatz plötzlich Wucher? Und bei den Velo- und Fusswegen geht’s dann doch wieder. Na klar.

  • Hagmann sagt:

    Die Politiker, welche 100 Fr. für die Vignette wollen sind asozial. Des einzig positive bei einer Annahme der 100 Franken wäre,
    Der hoffentlich eintretende massive Absturz der CVP und FDP bei den nächsten Wahlen zu Gunsten der SVP.

  • W. Huber sagt:

    Es geht hier weniger um den Preis als ums Prinzip. Die jetzigen Einnahmen werden nicht für die Strasse aufgewendet und zweckentfremdet eingesetzt. Das gleiche passiert dann mit den neuen Einnahmen. Sollen doch mal Velofahrer für Velowege, die ÖV Benutzer für das Streckenenetz aufkommen und die Ausländer selbst ihre Strassen finanzieren (Italien). Zahlen diese Länder dafür, dass sie durch die Schweiz rasen können auf Ihrem Weg in die Ferien? Wenn Deutschland eine Maut für Ausländer einführen kann und darf, dann machen wir das auch und behalten den jetzigen Preis der Vignette bei.

    • André Dünner sagt:

      @ W. Huber

      Haben andere die Strassen nicht um in die Schweiz zu kommen, dann kommen sie per Flugzeug. Kommen diese nicht mehr, dann sind auch Strassen und Flughäfen sinnlos.

      Wirtschaftlich gesehen … Überproporzionierung mit Folgekosten, sei es im Design, dem Energieverbrauch, in Umweltfragen, Ernährung, Schulung, Ökonomie etc. hat logischerweise Inflation zur Folge, danach Stillstand, Neuorientierung, neue Kartenverteilung und mit Minderwert geht es dann in eine neue Runde.

      Der Hase läuft nicht von A nach B, er läuft im Kreise.

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