Gut gemeint – falsch umgesetzt

Eine «Familieninitiative» klingt gut. Wer möchte nicht Familien unterstützen? Doch schaut man genauer hin, zeigt sich: Die SVP-Initiative wird nicht nur Steuerausfälle von bis zu 1.4 Milliarden Franken verursachen, sondern am bisherigen System der Steuererhebung rütteln.

Bisher galt und gilt, dass nur Familien- und Kinderabzüge geltend gemacht werden können bei einem Einkommen, das real verdient wird. Wo kein Geld verdient wird, kann kein Geld von den Steuern abgezogen werden, weil keines versteuert wird. Die Familieninitiative will aber genau diesen Grundsatz umkehren und nicht vorhandene Einkommen aus familienpolitischen Gründen entlasten, und das geht nicht.

Das Anliegen ist systemfremd, und beinhaltet die Gefahr, dass künftig Freiwilligenarbeit bewertet wird und als fiktives Einkommen aufgerechnet werden könnte. Denn nur so könnte man es korrekt wieder als Steuerabzug geltend machen. Profitieren würden zudem alle Familien mit Kindern, welche Zuhause betreut werden; also tendenziell Besserverdienende, welche über ein höheres Einkommen verfügen und sich dies leisten können.

Hinter der Initiative steht aber auch die politische Absicht, nicht nur die Doppelverdiener, welche die Kinder ganz oder teilweise fremdbetreuen lassen mit Steuerabzügen zu privilegieren, sondern auch die traditionellen Familien, welche die Kinder zuhause betreuen, «gleichzustellen». Ist das gerecht? Auf den ersten Blick mag das so scheinen – auf den zweiten Blick offenbart sich eine neue steuerliche Ungerechtigkeit.

Steuerverluste in der Höhe von 1.4 Milliarden wären die Folge, die am Schluss wieder der Mittelstand berappen muss.

Kinder und Betreuerinnen in einem Hort, 8. Juni 2011. (Keystone/Gaëtan Bally)

Jede Familienform verdient Respekt: Kinder und Betreuerinnen in einem Hort, 8. Juni 2011. (Keystone/Gaëtan Bally)

So sind heute Familien, bei denen nur ein Elternteil arbeitet, im Vorteil. Denn ihnen entstehen für die Betreuung zuhause keine Fremdkosten. Diesen Familien trotzdem einen Abzug zu gewähren wäre wie ein Steuerabzug für die Betreuung der kranken Mutter oder für die Pflege der betagten Nachbarin. Das macht keinen Sinn – und wäre ein seltsames Signal an die in unserem Land weit verbreitete und gesellschaftlich wertvolle Freiwilligenarbeit, die ebenfalls nicht abzugsberechtigt ist!

Doch zurück zu den Familien: Wenn beide Elternteile arbeiten, lohnt sich dies für viele finanziell fast nicht mehr. Vielleicht sind da nämlich keine Grosseltern, die auf die Kleinen aufpassen können – und die Fremdbetreuung ist aufwendig und deshalb teuer – bis zu 2400 Franken pro Monat. Damit schmilzt das zweite Einkommen dahin und damit der Anreiz zum Verbleib im Erwerbsleben. Um das zu verhindern, wurde erst 2011 der Fremdbetreuungsabzug eingeführt.

Zudem: Wollen wir 50 Prozent unseres Potentials an Fachkräften, nämlich gut und teuer ausgebildete Frauen, mit Steueranreizen von der Arbeitswelt fernhalten? Meines Erachtens ist das nicht sinnvoll! Der so entstandene Fachkräftemangel müsste entsprechend kompensiert werden und zwingt Firmen dazu, ihr Personal verstärkt im Ausland zu rekrutieren. Das führt zu mehr Zuwanderung, und hier beisst sich die Katze in den eigenen Schwanz!

Ich finde: Jede Familienform verdient gleichermassen Respekt. Meine Mutter war nicht berufstätig und sehr glücklich in dieser Rolle. Meine Ehefrau ist berufstätig und das Familienleben hat – wir haben gemeinsam eine Krippe ins Leben gerufen, als es damals Anfang der Neunziger noch viel wenige gab – ebenfalls sehr gut funktioniert.

Die freie Wahl zwischen den verschiedenen Familienmodellen muss möglich sein. Die SVP-Familieninitiative zielt aber auf die stärkere Bevorzugung des traditionellen Familienmodells. Damit versucht sie den Fremdbetreuungsabzug bei fremdbetreuten Kindern wieder zu schwächen, denn die Steuerausfälle müssten ja so kompensiert werden.

Steuerverluste in der Höhe von 1.4 Milliarden wären die Folge, die am Schluss wieder der Mittelstand berappen muss. Ich werde deshalb am 24. November NEIN zur SVP-Familieninitiative stimmen.

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294 Kommentare zu «Gut gemeint – falsch umgesetzt»

  • Hans - Ulrich Vogt sagt:

    Schau, schau Herr Leutenegger und seine FDP machen einen auf Sozi ! Er wäre gut geraten nach BRD zu blicken. Die haben für die gleiche Wischi Waschi- Politik die Quittung erhalten und sind in der Versenkung verschwunden. Was für die CH-FDP auch der richtige Weg wäre. Etwas besseres als Steuerausfälle kann den Kantosregierungen nicht passieren! Dann werden sie endlich mit unserem Geld besser haushalten müssen. Man sieht ja im Kt. Bern, wie sie das Geld der zukünftigen Generationen nach dem Motto „es hat solangs hat“ verschleudert haben. Es ist richtig auch heimbetreuende Famlien zu unterstützen

    • Josef sagt:

      Genau. Ich verdiene 200’000 Franken und meine Frau hütet zu Hause die Kinder. Wenn die SVP-Initiative durchkommt, spare ich einige Tausend Franken an Steuern. Die Ausfälle können Bund und Gemeinden einfach kompensieren: Streichung der Krippen-Startfinanzierung von 10 Millionen Franken jährlich beim Bund, und Streichung der Krippen-Subventionen an Arme. Wer sich keine Kinder leisten kann, soll auch keine haben.

      • hannes wanner sagt:

        ich will keine kinder und die ihren,josef,möchte ich schon gar nicht subventionieren.

        • Hanspeter Meister sagt:

          @hannes wanner: Sie wollen die Abzüge von Herrn Josef nicht mitsubventionieren, was ich sachlich gesehen verstehen kann. Sie subventionieren jedoch alle anderen Tagesstätten, welche die Gemeinden, Kantone und der Bund finanziell unterstützen muss. Des Weiteren unterstützen Sie unbewusst auch die vielen Steuerzahler, welche keinen Lohnausweis haben, da sie durch ihre Selbstständigkeit und durch viele privaten Abzüge durch die Unternehmung (Versicherungen, Telefonate, Repräsent.Auslage etc) einen lächerlichen Steuerbeitrag bezahlen. Und glauben Sie mir diese Beiträge fehlen in unseren Steuern !

      • Fritz Menzi sagt:

        an Josef: Sie sind wie so viele andere ein von der Anti-Lobby bezahlter Blog-Schreiber und kein Familienvater mit 200’00 Franken Jahreslohn. Im übrigen sagt die Initiative nicht, ob überhaupt irgend etwas verbilligt werden soll. Sie verlangt einzig die Gleichstellung der verschiedenen Familienmodelle.

        • tsigrist sagt:

          Ja Herr Meni aber Josef hat recht mit seiner Aussage und das ist was zählt. Wir wollen Euch nur die Augen öffnen, mit dieser Initiative bringt Ihr uns alle in Schwierigkeiten.

          • Fritz Menzi sagt:

            Da widersprechie ich Ihnen. Die Initiative sagt gar nichts aus über die Höhe der Abzüge. Die Kantone könnten diese auch gänzlich streichen, was mehr Steuereinnahmen zur Folge hätte. Die Frage ist einzig, ob die verschiedenen Familienmodelle gleich gestellt werden sollen oder nicht. Lesen Sie doch mal genau nach, um was es eigentlich geht.

      • Uriel Berlinger sagt:

        @Josef: Hier schreibt ein typischer Kapitalist. Der will noch befehlen, welche Menschen Kinder haben dürfen und welche nicht. Faszit ist, dass die Kapitalisten am wenigsten Kinder aufziehen und keine Verantwortung übernehmen wollen.

      • Mats sagt:

        Offenbar kommt zuerst Josef und seine Frau, nachher wieder Josef, Josef und wieder Josef… Ein wenig Sparen hinzu, dass Josef wenn möglich noch ein bisschen weniger Steuer zahlen muss. Für mich eine Art Urschweizer; einfach sparen, geizen und jammern. Einfach peinlich zu lesen. Ich schäme mich manchmal Schweizer zu sein.

    • Daniel Wyss sagt:

      Schau schau, nun haben wir also auch in der Schweiz eine tea-party! Leutenegger ein Sozi (!)und das Beste was dem Staat passieren kann, ist ausgehungert zu werden! Wandern sie doch in die Vereinigten Staaten aus Herr Vogt, am besten in die Südstaaten! Nevada oder Utah einfach!

      • Hans - Ulrich Vogt sagt:

        @ Wyss Auswandern damit Sie und ihre Genossen hier weiterwursteln können? Denkste! Meine Aussage war nicht Leutenegger ist Sozi sonder er macht auf Sozi und von Staat aushunern steht aus nichts. Bitte Beiträge besser lesen!! Leider ist es bei den PolitikerInnen im Kt. Bern kein Interesse am Sparen zu erkennen. Die Finanzlage ist schon lange mehr als schief. Viele Probleme (Lehrer- und Angestellten-PK etc) wurden über Jahre verschleppt. Ein paar Wochen später haben sich unsere GR eine happige Lohnerhöhung genehmigt. Beratungsresitente kann man nur mit dem Holzhammer kureieren.

    • Jeanclaude sagt:

      typischer SVP-Slang aus bäuerlichem Umfeld, wo man bereits eine neue Art von „Subvention“ wittert und wenig Steuergelder beiträgt, die „verschleudert“ werden können.

      • R. Merten sagt:

        die Sozis verschleudern auch Gelder im Sozial- und Asylwesen und in der Hilfsindustrie, Jeanclaude und das in Milliardenhöhe. Also es ist kein Argument, das bäuerliche Umfeld schlecht zu machen. Die arbeiten wenigstens und erst noch produktiv !! Das kommt allen zu gut.

        • Peter Gubler sagt:

          @Merten: Aber die Sozis haben doch gar nicht die Mehrheit in den Parlamenten. Wie sollte das also gehen?

        • Patrick sagt:

          eben nicht so produktiv, sonst müsste man ja nicht milliarden an staatsgelder an die bauern versubventionieren bzw. verschleudern…

        • Guido Meier sagt:

          Man muss bei dieser Diskussion fair bleiben: Sagen wir die Sozis (Sozial&Asyl) und die SVP (Militär&Landwirtschaft) verschleudern ungefähr gleich viel Geld. Natürlich haben beide Gruppierungen gut Gründe, das Geld mit beiden Händen aus dem Fenster zu werfen…

          Zum Glück gibt es in der Schweiz Leute wie Leutenegger, die noch auf das Geld aufpassen!

  • Walter Bossert sagt:

    Die Familieninitiative der SVP muss wirklich etwas ganz besonderes sein. Oder wie ist es denn sonst zu erklären, dass innert kürzester Zeit gleich drei Gegner der Initiative Stellung nehmen dürfen? Obwohl ich KEIN SVP,ler bin und eigentlich NEIN stimmen wollte, bin ich nun geneigt der Initiative zu zustimmen, denn etwas scheint da nicht mit rechten Dingen zu zugehen.Denn wo ist da die adäquate Gegenstimme zu der 1: 12 Initiative im Vergleich?

    • Peter Pfrunger sagt:

      Mit ihrer Argumentationslinie zeigen sie, dass sie weder über den Inhalt noch über die Folgen der Initiative etwas wissen. Auch zeigen sie, dass sie kein Interesse haben sich darüber zu informieren.
      Sie schauen bloss darauf wie viele Gegenstimmen in den Medien erscheinen und stimmen dann gegenteilig. Wenn Leute sich die Folgen überlegen und die Initiative deshalb ablehnen sind sie halt dafür? Leider stimmen zu viele ohne jedes Wissen so ab. Die SVP spielt gerne damit. „Schaut alle Parteien sind gegen uns! Deshalb müsst ihr unseren Unsinn (Nein! Lesen braucht ihr den Init. Text nicht) annehmen!

    • Pascal sagt:

      Wow, na das ist ja mal ein JA welches mit Argumenten untermauert ist…very smart

    • Tobias Sutter sagt:

      Gebe Ihnen recht. Obwohl ich aus finanzpolitischer Sicht gegen die Initiative bin ist doch erschreckend, wie manipulativ einseitig diese Zeitung agiert. Diese Zeitung hat den journalistischen Auftrag der Aufklärung und Ausgeglichenheit schon lange abgegeben und ist zu einem Propagandablatt verkommen, welches unliebsame (Familieninitiative) oder liebsame (1.12) Initiativen überst(sic)proportional puscht. Dies zeigt sich auch im „Politblog“. Auch empfinde ich viele linke Voten als unredlich – sind es doch v.a. die Linken, die Sozialleistungen nach Giesskannenprinzip gewähren (z.B. Kinderabzug).

      • Gabriela sagt:

        @Sutter: Und trotzdem lesen Sie sie allem Anschein nach immer noch.

      • Frau Weber sagt:

        Abonnieren Sie mal die Berner Zeitung, das wird nach ihrem Geschmack sein. Die hat heute einen ganzseitigen (!) Kommentar vom Chefredaktor pro Familieninitiative. Und die vermuteten Steuerausfälle werden sein Wochen todgeschwiegen.

    • Reto B. sagt:

      Das ist einfach zu erklären. Es gibt Carte Blanche an einen Politiker. Dieser schreibt zu einem Thema, das ihn wichtig dünkt. Alle ausser die SVP finden diese Initiative hirnrissig. 62% der Bevölkerung denkt, dass hier der Familie geholfen wird. Deshalb finden die meisten Politiker, dass hier am meisten Aufklärung nötig ist. Ergo schreibt jeder Politiker hier drüber. 1:12 ist schon alles klar. Die einen finden es gut, die anderen nicht. Hier jedoch gibt es am meisten Aufklärungsbedarf.

    • Peter Tschanz sagt:

      Es sind doch alle dagegen, die vernünftig und lösungsorientiert sind. Kann mir gut vorstellen, dass sie niemanden von den Befürwortern gefunden haben, der momentan Zeit hat, hier einen Artikel zu schreiben. Selbst die erfahreren SVpler sind dagegen, sie sagen es nur nicht öffentlich. Alle Bürgerlichen Parteien (ausser der SVP) sind dagegen, alle linken Parteien sind dagegen. Die Familienpartei CVP ist dagegen. Die Wirtschaftsverbände sind dagegen. Die Gewerkschaften sind dagegen. Der Bundesrat ist dagegen. Wollen wir wirklich Nadja Pieren in Steuerfragen vertauen? Wenn alle sonst dagegen sind.

      • DAM sagt:

        @Peter Tschanz
        Es sind also alle gegen diese Initiative? Und wie erklären Sie, dass sich bei allen Meinungsumfragen in der Bevölkerung deutlich eine Annahme abzeichnet?

    • Alex Kramer sagt:

      @ Bossert: Stimmen Sie nach Partei-Initiativ-Quote, nach Inhalten oder generell mit Scheuklappen ab?
      Auch wenn ich kein Freund von Filippo Leutenegger bin, dem Einleitungstext zu diesem Blog ist nun aber auch gar nichts entgegen zu setzen. Es geht auch nicht primär darum, die SVP schlecht zu machen, sondern den Inhalt dieser Initiative auf Für und Wider zu diskutieren.
      Aber was lese ich am Laufmeter? Die Linken schmeissen hinaus, die Rechten übrigens auch. Nur nennt man es dort Förderbeiträge und Subventionen.
      Wenn man schon fördern will, dann dort wo es Sinn macht, aber nicht bei 200kCHF EK!!

  • B. Folda sagt:

    Interessant, dass sich Herr Leutenegger neuerdings für soziale Gerechtigkeit und gegen die Bevorzugung schon längst überholter „Werte“ einsetzt. Aber ich gebe ihm in diesrm Fall recht!

    • Dieter Bachmann sagt:

      Es geht nicht um eine Bevorzugung „überholter Werte“, es geht um die Abschaffung einer Bevorzugung von Leuten, die ihre Kinder Fremdbetreuen lassen. Liberal wäre: jeder kann seine Kinder betreuen lassen von wem er will, solange er selber dafür bezahlt. Was wir aber haben ist: Papa Staat bezahlt euch dafür, eure Kinder zu parkieren damit ihr arbeiten gehen könnt, wer die Kinder zuhause betreut ist halt selber schuld. Das kann doch nicht sein. Schafft diesen Abzüge-Dschungel doch endlich ab, keine Abzüge für irgendwen und die Sache ist gegessen.

      • Alexa sagt:

        Frau Folda was ist den daran überholt wenn man seine Kinder selber erzieht? Als die Kinder in eine Krippe oder Hort zu stecken? Geborgenheit, Liebe, Verantwortung, sich Zeit nehmen für das Kind – ist überholt??? Bedenken Sie, dass die Selbstbetreuer Familien keinen Rappen ausser die Kinderzulagen den Staat gekostet haben! Das soll überholt sein? Für die Gegner der Initiative zählt nur Geld Geld und nochmals Geld! Dieser Neid und Geldgier der Gegner ist beschämend!

        • tsigrist sagt:

          Nochmals nur welche die unter 80 000.– verdienen, erhalten Subventionen, so eine Lüge das der Staat alle Krippen kosten übernimmt. Haben Sie die Arena gesehen, wir arbeitenden Frauen bringen der Wirtschaft auch finanziell etwas, auch wenn wir die Kinder in die Krippe bringen!

        • Frau Weber sagt:

          Keinen Rappen profitieren die Selbstbetreuerfamilien? Was ist mit Schule und AHV? Ich finanziere mit meinen Abzügen die Rente von dem Teil der Selbstbetreuer, der zu Hause bleibt! Und die Schule ihrer Kinder mit meinen Steuern.

      • Blanche Wu sagt:

        und viele Familien würden vielleicht vor der Kinderzeugung darüber nachdenken, ob sie das Kind überhaupt sich leisten können. Wenn die Antwort JA ausfällt, trotz wenigen finanziellen Mitteln, müssen sich die Eltern bewusst sein, dass das eine Knochenarbeit werden wird. Das heisst, Frau arbeitet, Mann arbeitet (evt. in zwei Jobs), etc. Wenn sie diese Belastung nicht wollen, dann lieber keine Kinder zeugen. Es bringt ja nichts, am Schluss als Opfer da zu stehen mit bsp. 3 Kindern, dabei hatte man es selber in der Hand ob diese Kinder kommen oder nicht.

      • Reto B. sagt:

        Das ist eben nicht so! Bezahlen muss man immer noch selbst – es ist meist immer noch ein Nullsummenspiel, der verdiente Lohn geht 1:1 in die Betreuungskosten. Der Staat zahlt nicht die Betreuung, die Eltern zahlen die Betreuung. Bloss auf das nicht vorhandene Geld (das 1:1 in die Betreuung fliesst) sollen sie nicht auch noch Steuern zahlen müssen.

        • Andreas Egli sagt:

          Kürzer und besser hätte man den Kern der Angelegenheit nicht darstellen können. Grüsse aus Zürich Höngg

      • Guido Meier sagt:

        Einige müssen arbeiten gehen, damit sie arbeiten gehen können und der Erwerbserlös nicht gleich in die Kinderkrippe gesteckt werden muss, werden einerseits Krippen unterstützt und andererseits können die Gewinnungskosten entsprechend abgezogen werden – die Argumente sind relativ einfach nachvollziehbar…

        • rabe sagt:

          Ja Herr Meier, und grad kürzlich waren bei uns Bekannte zu Besuch, die beide viel mehr arbeiten, als sie müssten. Dazu kenne ich Leute, die gerne mal am Krippentag der Kinder shoppen oder zum Coiffeur gehen. Ich sehe nicht ein, wieso man dafür noch Steuervergünstigungen bekommen soll. Ich und meine Frau arbeiten beide zu fast gleichen Teilen, aber bewusst weniger, um Zeit für die Kinder zu haben. Ich stelle mein Modell nicht über das andere, es ist einfach eine persönliche Entscheidung. Richtig wäre Kein Abzug, aber gute Unterstützung für Leute, die WIRKLICH arbeiten, wenn das Kind in Kita ist

  • Markus sagt:

    1,4 Milliarden sind doch nichts, wenn man bedenkt welche Löcher die Unternehmer-Steuerreform und die kantonalen Steuersenkungen im Steuerwettbewerb für Reiche in der in die Staatskassen von Bund und Kantonen gerissen haben. 2 – 3 neue Flieger weniger und das Budget ist wieder im Lot.

    • tsigrist sagt:

      Der Punkt ist, dass wir 1.4 Milliarden den Reichen verschenken – ich bin für Familienpolitik aber nicht so!

      • ritva laaksonen sagt:

        Es sind doch längst nicht alle reich, die ihre kinder zuhause betreuen. Vielmehr wollen sie keine fremdbetreuung, auch wenn sie dadurch grosse einkommensverluste erleiden. Bei doppelverdiener gibt es ebenfalls sehr reiche.

        • Thomas Hirt sagt:

          @ritva…klar doch, aber bei Einverdiener-Familien mit „normalem“ Einkommen macht die Steuerersparnis lediglich ein paar Franken aus (da die Vorlage nur die direkte Bundessteuer tangiert). Wegen der Progression werden eigentlich nur Grossverdiener-Familien dank der Abzüge à la Initiative mit fetten Ersparnissen rechnen können. Das ist der falsche Weg!
          Bezüglich „Normalfamilie“ mit ca. 140 Stellenprozenten und einem Bedarf von 2-3 Tagen Fremdbetreuung pro Woche lesen Sie am besten nochmals das Statement von Reto B. 13:52. Er bringt es wirklich perfekt auf den Punkt!

        • Hans Müller sagt:

          Nein, es sind nicht alle reich, welche ihre Kinder zu Hause betreuen. Aber nur die Reichen können Steuerabzüge machen.

    • Patrick Le Cloarec sagt:

      (2) …1,4 Milliarden sind doch nichts wenn man bedenkt, dass geschlechtsbestimmt Sonderleistungen wie die Mutterschaftsurlaub der EO jährlich 1.5 Mia. steigend belastet.

    • Tobias Sutter sagt:

      Die Unternehmenssteuerreform , die richtig war (kennen Sie überhaupt den Grund für die durchgeführte Reform?) führte zu 200-300 MIo Fr. Ausfälle pro Jahr (bei Bund, Kanton und Gemeinden, siehe Medienberichte). Die Flieger kosten über 30 Jahre gerechnet 3 Mrd. Fr. D.h. ca. 100 Mio Fr. pro Jahr. Unternehmenssteuerreform und Flugzeugbeschaffung kosten uns also pro Jahr ca. 300-400 Mio. Fr. Alleine die vom Parlament verabschiedete Erhöhung (sic!) der Entwicklungshilfe kostet uns – als Gegenüberstellung – 640 Mio. jährlich. Es dünkt mich, Sie argumentieren ideologisch, nicht finanz-politisch.

      • Isabella Oser sagt:

        @T.Sutter: Die von Ihnen bezifferten Ausfälle beinhalten entweder NUR die Verrechnungssteuerausfälle oder aber NUR die Einkomenssteuerausfälle. Tatsächlich aber ist es die Summe beider Werte, die jährlich ausfällt.
        Bei der Unternehmenssteuerreform II entgehen dem Fiskus während zehn Jahren jährlich zwischen 400 und 600 Millionen Franken, wie Finanzministerin E. Widmer-Schlumpf ausführte. Die Ausfälle belaufen sich auf jährlich 200 bis 300 Millionen Franken bei der Verrechnungssteuer. Bund und Kantonen entgehen zudem jährlich 200 bis 300 Millionen Franken an Einkommenssteuern.

  • Witold Ming sagt:

    Sehr geehrter Herr Leutenegger
    Das Anliegen ist nicht systemfremd. Wir kennen das fiktive Einkommen dank des Eigenmietwerts schon lange. Wenn die Gegner der Familieninitiative konsequenterweise auch beim Eigenmietwert Nein stimmen würden, dann wird die absurdeste Steuerblüte vielleicht doch noch aus der Welt geschafft. mfg W. Ming

    • Peter Meier sagt:

      Der Eigenmietwert ist ein fiktives Einkommen, welches auf das steuerbare Einkommen hinzugerechnet wird. Im Gegenzug darf man die Hypothekenschuld in Abzug bringen. Das ist also schon ein Unterschied zur FI. Das wäre in etwa so, als würde man den Eigenmietwert streichen, dürfte aber trotzdem weiterhin seine Wohnkosten in Abzug bringen. Als nächstes kämen dann die Mieter, sie wollen ihre Miete steuerlich geltend machen…..

      • Thomas sagt:

        Herr Meier, Sie verwechseln Birnen mit Äpfeln: Niemand bringt seine Wohnkosten in Abzug, sondern die Kosten für Schuldzinsen. Jeder kann seine Schuldzinsen bis zur Höhe von 50’000 in Abzug bringen, auch wenn diese Kosten nicht fürs Wohnen sind, sondern bspw. für Konsumkredite.

        • Guido Meier sagt:

          Nicht Peter Meier verwexelt da was…
          Familienabzug = Abzug ohne Einkommen – das ist relativ neu und da könnte man schon noch auf die einte oder andere Idee kommen.

          Witold Ming bring da was durcheinander, denn
          Eigenmietwert = (steuerbares) Einkommen
          Schuldzinsenabzug = Abzug, da ja auch versteuertes Einkommen

          Übersetzt auf den Eigenmietwert bedeutet dies: Mieter müssen zwar keinen Eigenmietwert besteuern, sie dürfen aber so tun als hätten sie eine Hypothek und dürfen die nicht bezahlten Schuldzinsen abziehen, das dürfte die Initiative des Mieterverbandes sein…

      • max sagt:

        Hm, weshalb sollte ich denn Hypothekenn nicht abziehen können? Kann ich jede andere Schuld ja auch, nur die Hausbesitzer sollen hier anders behandelt werden? Weshalb denn das? Ist das Steuersystem also doch nicht so stringent?

    • Cunégonde sagt:

      Es ist nicht die FDP, die sich mit Händen und Füssen gegen die Abschaffung des Eigenmietwerts sperzt. Im übrigen haben wir meines Wissens über die Abschaffung des Eigenmietwerts abgestimmt, aber der Hausbesitzerverband wollte unbedingt den Fünfer und ds Weggli haben und damit ist die Abschaffung des Eigenmietwerts an der Urne halt bachab gegangen.

      • ritva laaksonen sagt:

        In anderen ländern darf man die hypozinsen auch abziehen, aber eigenmietwert muss nicht bezahlt werden.Nur in der schweiz muss man das.

    • Reto B. sagt:

      Also ich finde Steuereinnahmen und Steuerabzüge schon noch einen Unterschied, bin aber auch für eine Abschaffung des Eigenmietwerts. Das tut hier aber nichts zur Sache siehe oben P. Meier und siehe weiter oben Leutenegger: 2 x falsch ist nicht richtiger. Ich nöd er au!

  • Freddy De Meuron sagt:

    Dass jetzt sogar einer der treuesten Vertreter des SVP-Gedankenguts (unter dem Mantel der Freisinnigen) gegen die Familien-Initiative der SVP ist, spricht Bände! Aber er bereitet sich halt jetzt auch langsam aber sicher auf einen Exekutivjob in der Politik vor; und dann kann es nicht schaden, wenn man sich auch die Frage stellt, woher das Steuer-Geld kommt und wie gut es investiert wird. Das ist ja das Problem der Hardcore-SVP’ler: Die werden es ja nie und nimmer in die Nähe eines anspruchsvollen Exekutiv-Jobs schaffen; in oder auch ausserhalb der Politik

    • R. Merten sagt:

      wenn man bedenkt, Hr. De Meuron, wie die jährlichen Milliarden in die Entwicklungshilfe gesteckt wird und erwiesenermassen ein Teil davon in korrupten Kanälen verschwindet, dann ist es sicher auch möglich, die Familien, die zu den Kindern schauen, einmal zu berücksichtigen !! Die Linken könnten auch einmal versuchen, den Asyl- und Sozialmissbrauch zu unterbinden. Das sind jährlich auch 50 bis 100 Millionen, die da gespart werden könnten. Aber da ist von den Sozis nichts zu hören!

      • Freddy De Meuron sagt:

        @ Merten: Das tönt aber ein etwas nach: Die anderen (Parteien oder politischen Richtungen) verschwenden das Geld bei X oder bei Y.Also sind wir nun auch einmal an der Reihe um Geld zu verschwenden. Ähnlich argumentieren ja die Linken auch: Wenn die SVP schon so viele Milliarden in Agrar-Subventionen (vor allem für massenproduzierende Fleisch- und Milchfabriken sowie die davon vor allem profitierende und von der SVP kontrollierte Futtermittelindustrie) vergeudet, dann können wir auch etwas für Entwicklungshilfe ausgeben. Damit machen wir aber unsere Staatsfinanzen total kaputt

  • hazet sagt:

    Das ganze „Gschtürm“ bzw. die Initiative wäre gar nie lanciert worden, wenn die Räte nicht den Fehlentscheid getroffen hätten, Kosten für externe Kinderbetreuung vom steuerbaren Einkommen abziehen zu dürfen. Ich sehe nicht ein, wieso externe Kinderbetreuung via Steuerabzug „subventioniert“ werden soll. Der Staat hat sich aus Familienangelegenheiten konsequent rauszuhalten sonst haben wir bald Verhältnisse wie in der ex-DDR.

    • Dieter Bachmann sagt:

      Einverstanden. Die SVP hätte eigentlich verlangen sollen, diesen Entscheid rückgängig zu machen. Da sie wohl nicht als Steuererhöhungs-Partei dastehen wollte, hat sie nicht ohne Bauernschläue verlangt, die Abzüge zu verallgemeinern, was wohl am Ende via Steuerausfälle und höherem Steuerfuss wieder auf eine Abschaffung der ursprünglichen Abzüge herausläuft. Nicht gerade elegant, zugegeben, aber wenigstens wollen sie das Richtige. Mit etwas politischer Vernunft könnte man einfach alle diese Abzüge wieder einebnen und hätte nicht nur mehr Gerechtigkeit sondern auch einfachere Steuerrechnungen.

      • Martina Siegenthaler sagt:

        Genau meine Meinung. Überhaupt keine Abzüge, weder für externe noch Selbstbetreuung. Dafür gute, staatlich subventionierte KITAGs für nachweisbar Bedürftige,, die wirklich keine andere Möglichkeit haben,.

    • Marc Lerjen sagt:

      … oder wie in Schweden. Von hier aus kann man nur den Kopf schütteln, wie rückständig in der Schweiz das Thema Fremdbetreung diskutiert wird. Vor allem, dass ihr den Schaden, den ihr euch dort unten einbrockt in dem ihr die Hälfte eurer Bildung versenkt und den direkten Zusammenhang mit der Zuwanderung und der Zersiedelung in eurem Land nicht sehen wollt. Aber brüstet euch nur weiter damit, dass ihr nicht die DDR seid…

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Stimmt. Der Staat soll also auch keine Schulen mehr betreiben – schliesslich hat er sich konsequent aus allen Familienangelegenheite rauszuhalten. Gnadenlos durchdachter Standpunkt, bravo!
      Im Übrigen: Die meisten Leute, die Krippen in Anspruch nehmen, sind auf das Zweiteinkommen angewiesen. Ihre Ansicht ist also nicht nur wahnsinnig durchdacht, sondern auch wahnsinnig sozial.

    • Anh Toan sagt:

      Wenn Sie kleine Kinder haben und beide Elternteile nahe an 100 Prozent erwerbstätig sind, haben Sie keine Kosten, wenn ihre Mutter (gratis) die Kinder betreut. Haben Sie diese Möglichkeit nicht, müssen Sie für Kinderbetreuung bezahlen und dann sind es Gewinnungskosten beider Einkommen. Der Empfänger der Leistung muss diese auch versteuern.

      Was systematisch konsequent wäre, wäre bei nur einem Erwerbstätigen und kleineren Kinder den Doppelverdienerabzug zu gewähren. Der Abzug beim Erwerbstätigen ist beim Nichterwerbstätigen Einkommen, im Ergebnis 0.00, aber dennoch Doppelarbeiterabzug.

  • C. Achermann sagt:

    Sehr geehrter Herr Leutenegger, ich könnte nicht behaupten, eine grosse Befürworterin von Ihnen zu sein. Aber dieser Artikel spricht mir aus dem Herzen. Vielen Dank für die prägnante Darstellung der Sachverhalte! Beim Fremdbetreuungsabzug werden effektive Kosten abgezogen und im Gegenzug Einkommen versteuert. Das ist bei einem Selbstbetreuungsabzug nicht der Fall.

    • Wartmann sagt:

      Es geht doch letztlich nur darum, dass der Staat die Variante mit der Fremdbetreuung bevorzugt. Und warum wohl? Weil die Traditionelle Familie Kinder hervorbrint, die sich weniger gut indoktrinieren lassen. Dass die Regierung etwas gegen die Trad. Familie hat, ist ja keineswegs neu. Oder warum werden verheiratete diskriminiert und sind steuertechnisch benachteiligt?

      • Guido Meier sagt:

        Der Widerspruch verursacht Kopfschmerzen:
        Richtig ist: Staat ist für Tradition (Militär, SVP+FDP+CFP=50%+, Frauenstimmrecht 1974 usw.)
        Richtig ist: Verheiratet und Frau zu Hause = wenig Steuern
        Heiratsstrafe: Verheiratet Frau geht auch arbeiten = viel Steuern.

        Ergo: Heiratsstrafe soll Frauen dazu bewegen eben nicht arbeiten zu gehen…

    • Hans Huber sagt:

      Welche effektiven Kosten ziehen Sie denn beim nicht zu belegenden Pauschalabzug für die Verwaltung des beweglichen Privatvermögens ab? Selbst dann, wenn keine effektiven Kosten anfallen! Oder beim Pauschalabzug für Ehefrau/Ehemann? Auch bei Einzelverdienerfamilien? Auch ohne Beleg?
      Gespannt wartet auf Ihre Antwort/oder auf die von Herrn Leutenegger
      H.H.

      • Guido Meier sagt:

        what?

        Also ein Versuch:
        Bei Pauschalabzügen müssen die effektiven Kosten nicht belegt werden, deshalb heissen diese Abzüge auch Pauschalabzüge…
        Aber den Pauschalabzügen steht immer Einkünfte gegenüber und deshalb sind Pauschalabzüge immer relativ zu den Einnahmen (Weiterbildung usw.).
        So aber nicht gemäss der SVP-Iniiative…

        Pauschalabzug für Ehefrau kenne ich nicht – auch nicht für einzelverdienerfamilien – daher wird da wohl auch niemand einen Beleg liefern können – ich wage diese Pauschalaussage so einfach mal…

    • L. Renner sagt:

      Was auch nicht vergessen werden darf: fremdbetreute Kinder (z.B. In Krippen) „generieren“ Arbeitsplätze. Die Angestellten verdienen einen Lohn, und der wird auch wieder versteuert. Also gibt es für den Staat zwei Mal Steuern, ein Mal von den arbeitenden Eltern und ein Mal von den Krippenangestellten

    • Fritz Menzi sagt:

      Ich hoffe, dass alle, die Kinder als reine Privatsache sehen, im Gleichschritt mit Ihrer Überzeugung auch auf die staatliche Krankenversicherung und Altersvorsorge verzichten. Diejenigen, die das nicht tun, profitieren als Trittbrettfahrer von den grossen finanziellen und zeitlichen Investitionen der Eltern in ihre Kinder.

      • Frau Weber sagt:

        Ich hoffe auch, dass alle, die Kinder als reine Privatsache sehen, konsequenterweise die grösste staatliche subventionierte Gratis-KiTa meiden, und ihre Kinder selber unterrichten!
        Die Initianten argumentieren, dass auch Familien, die ihre Kinder selber betreuen, KiTas mitfinanzieren müssen, obwohl sie sie nicht benützen, das sein unrecht. Aber sie vergessen, dass alle, auch die Kinderlosen, die Schulen mitfinanzieren, damit die Familien sie gratis benützen dürfen.
        Zudem bezahlen die Doppelverdiener nicht nur mehr Steuern an den Staat, sondern auch AHV für die Frauen, die zu Hause bleiben…

        • Fritz Menzi sagt:

          Die Familien zahlen ebenso Steuern wie Sie, Frau Weber. Zudem ist der Anteil, der vom Einkommen für Schulen verwendet wird ein Klacks gegen die finanziellen und zeitlichen Aufwände, welche Eltern leisten.

  • Anton Keller sagt:

    Die Ausfälle bei der Familieninitiative können wir ja locker Ausgleichen mit den Mehreinnahmen durch die 1:12 Initiative. [Ironie off]

    • Bernhard Delfosse sagt:

      Leutenegger hat vollständig recht, anscheinend können Sie die Zusammenhänge nicht erkennen. Am Stammtisch lernt man dieselben nicht.

  • Daniela sagt:

    Wieso wird nicht von beiden Seiten aus „verzichtet“? Kein Steuerabzug für Fremdbetreuung mehr. Somit wäre das Problem gelöst Niemand wäre privilegiert und arbeiten darf wer es sich leisten kann….

    • Nico Meier sagt:

      Grundsätzlich werden im heutigen System die Doppelverdiener die in den meistne Fällen auch über mehr Einkommen verfügen massiv bevorteilt das muss gestoppt werden!

      • Pascal sagt:

        Waaas? Doppelverdiener massiv bevorteilt? Unser Steuersystem (Heiratsstrafe) basiert auf dem klassischen 1 Einkommen / Frau am Herd Modell. Doppelverdiener werden massiv diskriminiert!

      • Fiona Berger sagt:

        Ja Herr Meier, wenn zwei arbeiten gibt es halt auch meist mehr Einkommen, als wenn einer Zuhause bleibt.
        Schicken sie doch ihre Frau arbeiten und Geld verdienen,anstatt neidisch auf die Doppelverdiener zu sein.
        Niemand verbietet den Frauen, arbeiten zu gehen.

        • Daniela sagt:

          @ Frau Berger. Genau, wenn zwei arbeiten gehen können gibt es auch mehr Einkommen als wenn einer zu hause die Kinder betreut. Deshalb sollten sie auch nicht Steuerbegünstigt werden. Zudem würde vielleicht manche Frau gerne Teilzeit arbeiten, aber die Stellen sind rar und nicht einfach zu bekommen….. Verboten wird es den Frauen nicht zu arbeiten, fragt sich nur zu welchem Lohn und welchen Bedingungen.

      • Nico Meier sagt:

        Frau Berger danke für den Hinweis aber ich habe noch keine Kinder.
        Warum sollten denn die Doppelverdiener bevorzugt werden? Wer bereit ist die eigenen Kinder selber zu betreuen soll die gleich langen Spiesse haben wie die Luxusgesteuerten Doppelverdiener!

  • Daniel Stucki sagt:

    Ist noch gar nicht so lange her, dass Politiker darüber diskutiert haben, wie gemeinnützige und Hausarbeit bezahlt oder vergolten werden müsste. Jetzt heisst es plötzlich, da Erziehungsarbeit daheim nicht bezahlt würde, entstünden keine Verdienstausfälle? Jeder weiss, wer seine Kinder daheim aufzieht, verzichtet auf 100‘000de von Franken durch Lohnausfall! Es wird nie eine absolute Gerechtigkeit geben. Es sollte wenigstens probiert werden durch ein Ja zu dieser Initiative wieder eine finanzielle und moralische Gleichstellung herzustellen.

    • tsigrist sagt:

      Herr Stucki ich verliere über 100 000 Franken an die Krippe. Meine Kollegin Sie will arbeiten gehen, kann sich aber die Krippe nicht leisten mit Ihrem Lohn.. Denn sie würde 25% mehr bezahlen!

  • Chantal Coens sagt:

    Ich verstehe ihre Argumentation. In Zeiten finanzieller Staatskrisen wäre es idiotisch auf dringend nötige Steuergelder zu verzichten. Wollen wir aber nicht auf japanische Zustände zusteuern, wäre es angebracht, auch Familien, die heute noch ihre Kinder selbst betreuen, zu valorisieren, sie nicht abwertend als „traditionell“, d.h. nicht modern, zu belächlen. In Zeiten von Ritalin und anderen ruhigstellenden Substanzen, Leistungs- und Anpassungsdruck zolle ich all jenen, die den Mut haben Kinder in die Welt zu stellen – egal welches Modell sie gewählt haben – meine Bewunderung.

  • simon sagt:

    Leider kann man Herrn Leutenegger nicht widersprechen, die Familien-Initiative ist eine ungerechte Mogelpackung, und gehört darum abgelehnt…

  • Zurbrügg sagt:

    Aufgrund der medialen Hetze gegen die Initiative, werde ich trotz allem Ja stimmen. Seit Wochen lesen wir wie schädlich und ungerecht diese Steuerbegünstigungen seien, aber noch kein einziger Befürworter der Initiative durfte sich dazu äussern. Somit muss man annehmen, dass es den Medien nicht um die Sache, sondern um die Ideologie geht. Ein allmächtiger Staat, der sich um alles kümmert, keine Selbstverantwortung des Bürgers mehr, das ist das Ziel der Sozialisten. Allfällige Steuerausfälle zwingen dann vielleicht endlich den unersättlichen Staat, zu sparen….

    • Peter Meier sagt:

      Und weil die „Selbstbetreuer“ ja ach so selbstverantwortlich sind, möchten sie gleich beim Staat Kosten geltend machen, die sie niemals hatten. So weit ist es also gar nicht her, mit der gepriesenen Selbstverantwortung….

      • Tom sagt:

        Herr Zurbrügg, haben Sie den Artikel überhaupt gelesen? Der Artikel ist absolut sachlich und bringt es auf den Punkt. Vielleicht nervt einfach, dass selbst ein Rechtsaussenpolitiker diese Meinung vertritt? Ich hoffe wirklich, dass die meisten Stimmbürger noch zur Vernuft kommen und die steuersystematisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich falsche Initiative aufgrund sachlicher Argumente ablehnen werden.

  • A. Bosshart sagt:

    Die traditionelle Familie muss ja um jeden Preis degradiert werden. Dabei vergessen die Leute, die sich für das moderne Familienbild, in welche die Familie mehr oder weniger nur ein Wirtschaftszweig darstellt, dass die traditionelle Familie wesentlich zum guten funktionieren der Gesellschaft und des Staates beiträgt.
    Im weiteren wird im Allgemein nicht bedacht, welche Probleme für Kinder entstehen, wenn sie nicht ihren eigenen Vater und ihre eigene Mutter bei sich haben. Sie sind wie entwurzelt und vegetieren, Psychisch gesehen, oft nur so dahin.

    • Katrin sagt:

      Und genau deshalb lehne ich diese Mogelpackung einer Initiative ab. Kaum ein Vierzehnjähriger braucht noch eine Rundumbetreuung von Mama. Aber die ersten zwei Lebensjahre sind die wichtigsten in der Entwicklung, deshalb sollte es jeder Mutter ermöglicht werden, diese Jahre zuhause mit ihrem Kind zu verbringen. Von der Familieninitiative profitieren ausnahmslos die Besserverdienenden, die es sich leisten können,von einem Einkommen zu leben. Das wird auch in der Schweiz immer mehr zur Ausnahme. So käme ein Mutterschaftsurlaub von zwei Jahren allen Familien zugute, nicht nur einer Minderheit.

    • Helga Klee sagt:

      Sie sollten der Realität in die Augen sehen. Gegen 70 Prozent aller Eltern sind mindestens teilweise berufstätig. Das ist volkswirtschaftlich sinnvoll, denn unser Land braucht gut ausgebildete Arbeitskräfte und dazu gehören auch die Mütter. Wären weniger Frauen teilzeit berufstätig, müssten noch viel mehr Arbeitskräfte im Ausland rekrutiert werden. Wollen Sie das wirklich? Auch eine Familie mit berufstätigen Eltern, trägt zur gut funktionierenden Gesellschaft bei. Was ich eine Frechheit finde ist Ihre Aussage, dass fremdbetreute Kinder psychisch gesehen dahin vegetieren. Das stimmt nicht.

    • Benno Stechlich sagt:

      Kausalzusammenhänge sehen war noch nicht die grosse Stärke des Populismus, dabei ist die Rechnung ganz einfach: Fremdbetreuungsabzug ist ein Abzug von effektiven Kosten und stärkt vor allem auch die unteren Einkommen und es werden mehr Schweizerinnen dem Arbeitsmarkt zugeführt, wodurch es, was der SVP recht sein sollte, weniger Ausländer braucht. Zudem ist die Initiative ist eine typische Umverteilungs-Vorlage, von unten nach oben.

    • Peppi.G sagt:

      Ist schon übertrieben,entwurzelt,vegetieren,psychisch angeschlagen.Haben sie je mal eine Krippe von innen gesehen?Ich selber bin ein Krippen und Hortkind aus den 60er.Alle meine Krippenfreunde haben das Leben gut gemeistert.Haben eine gute Stelle.3 sind Aerzte,2 Rechtsanwälte und zwei sogar Firmeninhaber.Man hat uns schon damals nicht in einer Ecke vegetieren lassen.Gegenteil,man hat den Zusammenhalt und vor allem auf spielerische Art die berühmte „Knigge“gelernt,was auch heute noch in der Krippe ein Fach ist,was weiter gegeben wird.Genau das, vermisse ich heute bei vielen Eltern.

  • Angelo Piraino sagt:

    Nein, die Initiative ist richtig und daher anzunehmen. Riesige Kosten verursachen nur die Krippen selbst und die unerhörten Personalkosten. Es wird nicht lange gehen, dass in Krippen zusätzlich zur Aufsicht noch Aufsichtspersonal für die Spezialfälle mit dazu kommt. Nein, die traditionelle Familie sollte gfördert werden. Und-, die Steuerausfälle kann man bei den künftigen Kohäsionszahlungen oder bei der Entwicklungshilfe locker wieder reinholen.

    • Martin M. sagt:

      Sie scheinen genau zu wissen, wie hoch die Löhne von Krippen- und Hortpersonal sind. Und werden mit Annahme dieser Initiative wirklich Krippen und Horte geschlossen und „unerhörte Personalkosten“ eingespart? Und was machen dann diejenigen Personen, die jetzt in diesen Institutionen arbeiten? Und was machen diejenigen Menschen, die mit einem einzigen Einkommen die Familie nicht über die Runde bringen? Sie sind sicher auch gegen Mindestlöhne.
      Leider ist es immer das selbe: Hardcore SVP-Fans vergessen nachzudenken und plappern einfach irgendwelche ideologisch gefärbte Argumente vor sich her!

      • R. Merten sagt:

        Die meisten Familien bringen mit einem Einkommen die Familie über die Runden, Martin M.- Aber es ist doch keine Schande, wenn man zu Gunsten der Kindereziehung auf etwas Luxus verzichtet. Aber die Philosophie der Linken ist die Selbstverwirklichung- man will sich alles gönnen und nicht verzichten, nicht mal für die eigenen Kinder !

        • Frau Weber sagt:

          Nein, es ist keine Schande, wenn man zu Hause bleibt und seine Kinder betreut. Aber es ist auch keine Schande, wenn man seine Kinder zwei Tage in eine KiTa bringt, wo sie nicht etwa vor dem Fernseher gesetzt und mit Süssigkeiten verwöhnt werden, sondern mit anderen Kindern malen, spielen und sandelen können. Es befremdet mich, wenn Frauen, die ihre Kinder in eine gut geführte Kita bringen, als egoistische Selbstverwirklicher dargestellt werden.Wenn ein Mann seine Kinder pro Tag nur einmal kurz vor dem Schlafen gehen sieht, scheint das aber in keiner Weise seiner Reputation als Vater zu schaden

        • iskra sagt:

          Herr Merten, ihre immer wiederkehrenden Hasstiraden auf die Linken sind bald nicht mehr zum Lesen. Werden sie doch endlich sachlich !
          N.B. ich bin weder SP noch Grünenmitglied !

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Nur noch rund ein Viertel der Familien leben nach Ihren überkommenen Vorstellungen. Viele der anderen sind auf zwei Einkommen angewiesen, Ihre Vorstellung trifft die, die Unterstützung am nötigsten haben. Eine derart unsoziale Einstellung ist absolut verachtenswert und einer pluralistischen Demokratie nicht würdig.

      • R. Merten sagt:

        stimmt überhaupt nicht, Schwarzenbacher. Mich erstaunen immer wieder ihre neidischen Kommentare auf Besserverdienende. Jeder ist selber seines Glückes Schmied, Schwarzenbacher !

        • Luisa Haltner sagt:

          Herr Merten, wenn Sie die beiden folgenden Fragen mit JA beantworten können, haben Sie recht. Andernfalls bitte ich Sie, mal mit dem Gehirn UND dem Herz zu denken!
          1. Haben Sie Ihre Eltern ausgesucht?!
          2. Haben Sie den Zeitpunkt und das Land, in dem Sie geboren werden wollten ausgesucht?!

        • Albert Schwarzenbacher sagt:

          Neid, Merten? Erklären Sie!

    • Helga Klee sagt:

      Die grössten Kosten (1,1Mia. ) entstehen in den Kantonen und Gemeinden, diese bezahlen weder Entwicklungshilfe noch Kohäsionszahlungen. Sie müssten die Steuern erhöhen und das trifft alle. Falsch ist, dass die Krippen riesige Kosten für die Allgemeinheit verursachen. Die Tarife richten sich nach dem Einkommen. Gutverdiener (rund 70 prozent) bezahlen den Löwenanteil an die Krippen. Zudem bringt jeder Franken, welcher in Krippen investiert wird 4 Franken zurück in Form von Steuern der Doppelverdiener, des Personals der Krippen und tieferen Sozialhilfekosten der Alleinerziehenden.

  • Michael Bloom sagt:

    Klar, gutverdienende Einzelverdiener-Familien benötigen zusätzliche finanzielle Entlastung. Dass Familien, bei welchen nur ein Elternteil arbeitet, IM VORTEIL seien, weil ihnen für die Betreuung zuhause keine Fremdkosten entstünden ist jedoch verlogen. Wir haben bei einem mittleren Einkommen auf Fremdbetreuung verzichtet u beide Teilzeit gearbeitet. Der Einkommensausfall gegenüber Doppelverdienern mit subventionierter Fremdbetreuung war so hoch, dass wir uns bei vielem einschränken mussten. Die Nachbarsfamilie die von Sozialhilfe lebte war weniger knapp dran und ging jedes Jahr in die Ferien.

    • Blanche Wu sagt:

      Aber die Kosten fallen zuhause an, weil eben evt. ein Einkommen fehlt. Das heisst für die interne Betreuung zuhause fallen die Kosten eines ganzen „Lohnausfalls“ an. Was noch mehr sein kann an Einbussen, als wenn ich zu 80% arbeiten gehe bsp. 3500 CHF verdiene, davon 2000 an Krippe abdrücke und noch 1000 CHF als Rest habe. Wenn ich zuhause das Kind betreue habe ich 0 CHF Rest. Da überhaupt keinen Lohn. Wenn das kein Ausfall bedeuten soll, soll mir aber jemand sagen was es dann ist?

      • T.Sigirst sagt:

        Wenn sie 80 % arbeiten bei zwei Kinder kostet das mindestens 110.– pro Kind /pro Tag 4 Tage!
        Pro Woche 880– x 4 = CHF 3560.– ! Dann müssen Sie ja noch den Betrag voll versteuern, also Lohnt es sich nicht mehr zu arbeiten.

      • Fritz Menzi sagt:

        Das ist die Realität. Um das geht es in dieser Abstimmung. Danek für den Kommentar.

  • Ja wer glaubt den so einen Blödsinn?
    Das können ja nur Sozis und Linke und andere Faulpelze glauben – Träumer!
    Wer Kinder hat muss selber für diese aufkommen ansonst KEINE Kinder.
    Die staatlichen Alimente und sonst NICHTS!
    Alexandra weber

    • Karl Egloff sagt:

      Und wer bezahtl dann ihre AHV?

      • ritva laaksonen sagt:

        Meine ahv habe ich selbst bezahlt. Aber das gesetz besagt, dass wenn man in der schweiz nur ein jahr mal gearbeitet hat, hat man im ahv-alter anrecht auf volle ahv-beiträge, wenn man hier wohnt.Das kostet natürlich.

  • Michael Bloom sagt:

    Zu meinem Kommentar von 7:56: Gemeint war: benötigen KEINE zusätzliche finanzielle Entlastung.

  • Franz Huber sagt:

    Nicht durchdachter Artikel! Schon heute kann man bei den Steuern diverse Abzüge geltend machen ohne ein fiktives Einkommen versteuern zu müssen u das ist gut so! Bsp: Ziff. 22.1 Krankheitskosten, Ziff. 24.2 Abzug für Ehegatten, etc. Ich finde es gut, dass man Familien unterstützt u zwar alle Familien. Ich selbst habe ein Einkommen von 100’000 u meine Frau von 70’000, wir lassen die Kinder für 30’000 fremd betreuen u haben danach noch 150’000, bräuchten keine Unterstützung. Bei nur meinem Einkommen wäre die Unterstützung wichtiger, in diesem Sinne lieber nur Steuerabzüge bei Selbstbetreuung.

    • tsigrist sagt:

      Das wäre in Ihrem Fall 140 000.– ! Das heisst wenn ein Alleinverdiener 170 000.– verdienen würde, dürfte dieser den Betrag abziehen, ohne das er noch 30 000.– kosten hätte!

    • Anh Toan sagt:

      @Franz Huber: „Bei nur meinem Einkommen“ : Ihr Einkmmen ist ein doppeltes Einkommen mit wenig beruflicher Qualifiikation. Die müssen die Kinder betreuen lassen, sie müssen beide arbeiten, haben keine Wahlmöglichkeit betreffend Familienmodell.

  • Markus Schneider sagt:

    Die max. 2400.- stimmen nicht. In Pfungen z.B die Betreuung CHF 2825.- für ein Kind bis 18 Monate. Ein 2tes das älter ist inkl.5% Rabatt CHF 2368,40. Ich fände es auch 100x besser, wenn diese Fremdbetreuungskosten überall in CH ähnlich wären (und nicht so hoch wie hier), als diese Familieninitiative, aber so bleibt mir keine andere Wahl als Ja zu stimmen.

    • tsigrist sagt:

      Ja so bestrafen Sie uns die mehr abziehen können im Kanton Zürich und bald gibt es keine Abzüge mehr!

    • Nico Meier sagt:

      Die Kosten für Krippen orientieren sich direkt an den Einkommen.
      Es ist ja wohl logisch, dass eine Hortwärterin in der Stadt Zürich mehr verdient als im ländlichen Jura oder nicht?

  • Anh Toan sagt:

    Das ganze Theater haben wir nur, weil die Steuerverwaltungen, geschützt von den Gerichten, sich konsequent geweigert haben, den Abzug für Drittbetreuung von Kinder als Gewinnungskosten für das 2te Einkommen zu gewähren: Als Gewinnungskosten hätte es im Rahmen der Auslegung z.B. auf die Hälfte des 2ten Einkommens beschränkt werden können. Und niemand hätte sich benachteiligt gefühlt, weil alle, ausser Steuerverwaltung und Gerichte einsehen, dass die Fremdbetreung der Kinder Voraussetzung und wenn entgeltlicht Gewinnungskosten für 2 Erwerbseinkommen nahe an 100 Prozent sind.

  • Weber Max sagt:

    Lieber Herr Leutenegger
    Etwas so riesig wie bei der Steuerharmonisierung ? Da ging es ja nur ein paar Millionen.
    Ist da etwa der gleiche Mathematiker am Werk ?

  • Markus Affolter sagt:

    Wenn diese Initiative als Systemfremd bezeichnet wird, dann müsste man auch den Eigenmietwert als solchen klassifizieren, wird doch hier ein Einkommen versteuert welches nicht eingenommen wird. Auch der Vergleich mit dem Steuerabzug für Betreuung der kranken Mutter stimmt nicht, weil Doppelverdiener diesen Abzug auch nicht gelten machen können. Es geht in der Initiative darum alle Familienmodelle gleich zu behandeln, egal ob das Familieneinkommen durch ein oder zwei Einkommen generiert werden und die Betreuungskosten intern oder extern sind.

  • tobias m. sagt:

    Herr Leutenegger, als kinderloser Mann ist mir diese Initiative eigentlich egal.
    Aber die vergangene Unternehmensteuerreform II führte ebenfalls zu Milliarden Steuerverlusten, die kommende dritte ‚Reform‘ wirds ebenfalls tun. Die FDP wollte den 13ten im Kanton Zürich abschaffen, hätte ebenfalls zu Steuerverlusten geführt. Die Steuerrabatte für Firmen im Kanton Luzern führte ebenfalls zu Steuerverlusten. Ist ja genau das gleiche.
    Und: Sagt nicht die FDP, je tiefer die Steuern, desto besser? Je weniger Geld für den Staat desto besser?
    Na also. Wennschon wirtschaftsliberal, dann konsequent.

    • Meier sagt:

      Gerade als kinderloser Mann sollte Ihnen diese Initiative überhaupt nicht egal sein. Was denken Sie, wer das durch die Initiative entstehende Steuerloch stopfen wird? Sie, ich und alle anderen Kinderlosen in diesem Land. Beim Rest haben Sie natürlich recht.

    • Nico Meier sagt:

      Die „Steuerverluste“ vo denen wir hier sprechen sind der Gerechtigkeit geschuldet.
      Um alle Familien gerecht und gleich zu behandeln könnte man auch alle Abzüpge für Betreuung streichen so gäbe es keine „Steuerverluste“ sondern man würde dort wo das Geld liegt, bei den Doppelverdienern, es auch abholen!

  • Oliver Bärtschi sagt:

    Ob pro oder kontra, beide Seiten schauen den Berg nur einseitig an! Hier eine Ansicht eines Lehrers:
    Viele Eltern mit kleinem Einkommen werden vom Staat motiviert den ganzen Tag arbeiten zu gehen. Sie finden dies auch gut, weil so der BMW noch einen zweiten Auspuff kriegt und alle Kinder vom Computer gehütet werden. Ich spreche hier von Schulkindern, welche besser durch einen Elternteil erzogen würden. Da aber auch der Niedrigverdiener kaum mehr als 30% seines Verdienstes für Fremdbetreuung abgeben muss, lohnt es sich das Fremd zu betreuen. Wer dies nicht macht ist finanziell nenachteiligt, inhaltlich aber klar im Vorteil!
    Sie dürfen gerne nachfragen weshalb.

    • Frau Weber sagt:

      Also, Herr Lehrer, sie vermischen das etwas: entweder werden die Kinder vom Computer gehütet, oder sie werden bezahlt fremdbetreut, von ausgebildeten Personen. Ich weiss nicht, wie es in ihrer Krippe oder Hort aussieht, aber in unserer hats keine Computer oder Fernseher…
      Das Problem ist ja grad, dass Fremdbetreuung so teuer ist, dass man vielleicht lieber die Kinder sich selber überlässt und sich das Geld spart, als sie in eine gute Einrichtung zu geben.

  • Peter sagt:

    Ich muss Herr Leutenegger recht geben. Es ist – wie die 1:12 Initiative auch – gut gemeint, aber am Ziel vorbei geschossen.
    Schlussendlich gibt es – bis auf ein paar Gutverdiener – nur Verlierer.

  • Marcel Zufferey sagt:

    Gut, Herr Leutenegger: Sprechen wir doch einmal von der Unternehmenssteuerreform III. Wie hoch werden dort die Steuerausfälle sein? Und bitte nicht schon wieder schummeln, wie seinerzeit Ihr Parteikollege, wie hiess er doch nochmal? Ach ja, Bundesrat Rudolf Merz aus dem Appenzöll! Und was die Familieninitiative anbelangt: Ja, das ist Scheinpolitik, aber mit hohem, symbolischem Wert: Mehr Wertschätzung gegenüber der Familienbetreuung! Der Ja-Stimmenanteil wird hoch ausfallen: Das muss Konsequenzen auf die Familienpolitik haben!

    • tsigrist sagt:

      Was mich stört an der Initiative ist das Sie die angreift, welche die Kinder in die Krippe bringen. Ich bezahle den vollen Betrag an einer nicht subventionierten Krippe und muss mir anhören, dass ich mein Leben durch Vater Staat finanzieren lasse. Das ich einen Teil von den entstanden Kosten abziehen kann, ist doch logisch. Warum fühlen sich Frauen die Ihre Kinder selber erziehen nicht wertvoll? Vielleicht wollen Sie ja arbeiten, aber Ihr Prinzip lässt es nicht zu! Ich kenne Mütter die Ihre Kinder 100% selber betreuen und zufrieden sind und NEIN stimmen!

  • R. Merten sagt:

    bei der Subventionierung von Krippen hat niemand geklagt, der Staat verliere Steuereinkommen. Aber jetzt, wo konservative Kreise eine Gleichbehandlung verlangen, da kommen Sozis, die das linke Familienmodell bevorzugen, aus ihren Löchern. Ph. Leutenegger muss, wenn er im linksgrünen ZH gewählt werden will, dieses Familienmodell verteidigen. Wer Kinder will, soll auch für sie da sein und für ihre Erziehung sorgen. Nur sich selber verwirklichen wollen ist egoistisch ! Nicht alle Mütter müssen arbeiten- viele arbeiten auch wegen dem Luxus, den sie sich leisten wollen.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Tja, Merten: Arbeitende Frauen bringen Steuereinnahmen, sie amortisieren ihre Ausbildung und liegen nach einer Scheidung nicht der Allgemeinheit auf dem Sack, von der sich nicht arbeitende Mütter auch die AHV bezahlen lassen.
      Es gab also keine Steuerverluste durch den Fremdbetreuungsabzug, weil mehr Frauen arbeiten und somit Steuern zahlen können.
      Bitte suchen Sie Ihren Logikchip, wenn er noch irgendwo rumliegt, und schalten Sie ihn ein.
      Sie werden erstaunt sein.

      • R. Merten sagt:

        weil mehr Frauen arbeiten … und die Kinder vernachlässigen, Schwarzenbacher ? Haben Sie auch schon von immer mehr Problemen gehört, die Kinder und Jugendliche verursachen. Jedes 2. Kind benötigt inzwischen einen Psychologen oder Psychiater. Aber das ist Ihnen als Sozis komplett egal, Schwarzenbacher. Hauptsache, man kann den Staat melken.
        Ich brauche keinen Logichip, Schwarzenbacher, habe aber Anstand gelernt und eine gute Ausbildung genossen, so dass ich mich selber durchschlagen kann. Aber das bedeutet halt Arbeit, Schwarzenbacher !

        • tsigrist sagt:

          Ja aber wer sagt, dass Krippenkinder den Psychologen brauchen. Vielleicht brauchen es auch die Kinder die Zuhause betreut werden? Früher hatten die Familien mehr Kinder und die Mütter noch weniger Zeit für jedes einzelne. Noch nie haben Familien soviel zusammen unternommen wie heute. Finden Sie es gut, wenn eine Mutter den ganzen Tag auf ein Kind fixiert ist?

        • Albert Schwarzenbacher sagt:

          Wenn ich unsere Sprachbeherrschung vergleiche, Merten, dann überlese ich den mit der Ausbildung gnädig. Und Sie gehen mit keiner Silbe auf meine Argumente ein. Ferner bin ich kein „Sozis“ – was immer das sein mag.
          Es ist schlicht nicht möglich, zu verstehen, was Sie meinen.
          Erst belegen Sie bitte, dass jedes zweite Kind psychologische Hilfe in Anspruch nehmen soll. Dann, dass diese Hilfe vom Staat bezahlt wird. Und dann, dass es sich um Krippenkinder handelt. Merke: Alle Studien zum Thema kommen zum Schluss, dass Krippenkinder grössere Sozialkompetenz und bessere Schulnoten haben.

  • Nicolas Pidoula sagt:

    Familien, die den Staat durch Eigenleistungen entlasten,werden abgestraft. Es ist eine Unterstellung, zu behaupten, dass nur Wohlhabende ihre Kinder selber zuhause betreuen. Wir z.B. verzichten bewusst. Überhaupt: Was ist das für ein Argument?? Man sehe sich mal die „glücklichen“ Kinder an, die täglich um 06.30 beim Kinderhort halb schlafend abgeliefert, und abends von erschöpften Eltern um 18.00 wieder geholt werden. So sind Kinder nur noch ein Betreuungsproblem und der Staat, die Milchkuh zur Selbstverwirklichung. Viele würden gerne zuhause betreuen. Aber Banken retten ist ja viel wichtiger!

    • tsigrist sagt:

      Das ist nur ihre Meinung, ich finde es besser, wenn die Kinder ein paar Tage zur Krippe gehen und dort mal ohne Mami und Papi auskommen. Deshalb gilt es beide Modelle gleich zu behandeln! Mit einem NEIN!

      • Fritz Menzi sagt:

        Das ist wieder so eine populistische Falschaussage zur Verwirrung des Stimmbürgers. Wenn Sie beide Modelle gleich behandlen wollen, müssen Sie JA stimmen. Schauen Sie doch mal nach, um was es im Initiativtext genau geht.

    • Blanche Wu sagt:

      Danke vielmals! Endlich eine Familie wo verzichtet, damit das Kind zuhause sein kann. Die Mär „nur Reiche können sich das leisten“ haben sie dadurch widerlegt. Sie verzichten freiwillig auf ein zweites Einkommen.

  • Roland Ruckstuhl sagt:

    Die Steuerausfälle sind tasächlich happig. Aber nicht der Mittelstand, sondern die Reichen sollen diese Steuerausfälle berappen. Denn sie profitieren ja scheinbar speziell von der Familieninitiative, wenn man diesem Bericht glauben kann. Die Frage ist aber auch, was ist gut für die Kinder? Hier gehen die Meinungen auseinander. Es gibt Studien in die eine und in die andere Richtung. Tendeziell würde ich eher sagen, eine Betreuung durch die Mutter, gepaart mit einer Krippe (zum Beispiel einen halben Tag pro Woche und mit zunehmendem Alter steigern) ist eine gute Lösung.

  • Atillo Subito sagt:

    Mit der Fremdbetreuung wird Eigenverantwortung an den Staat übertragen. Eltern, welche eine Lösung innerhalb der Familie oder im Freundeskreis suchen, werden gegenüber denjenigen benachteiligt, die es sich einfach machen und die Kinder extern ’abliefern’. Zudem bestätigt jeder Kinderarzt, dass die Geborgenheit in der Familie für das heranwachsende Kind am besten ist. Warum also sollen Eltern, welche ihre Verantwortung wahrnehmen, gegenüber den ’Bequemen’ benachteiligt werden? Die Berechnung der Steuerausfälle wird immer abenteuerlicher, denn weniger Bedarf an Fremdbetreuung = geringere Kosten.

  • Fred Niederer sagt:

    Tja, Herr Leutenegger, wei glaubwürdig sind Bedenken bezüglich Steuerverlusten, von einer Partei die eine Unternehmenssteuerreform durchgepauckt hat die Steuerverluste in X-facher Millardenhöhe brachte?

  • Giordano Bruno sagt:

    Herr Leutenegger hält die unbezahlte Freiwilligenarbeit für eine gute Sache! Warum eigentlich? Sie erlaubt zwar die Steurn tief zu halten, trägt aber in vielen Fällen den Namen freiwillig zu Unrecht und belastet die Betroffenen. Langfristig müssen wir unbezahlte Arbeit aufwerten und zum Teil finanziell abgelten. Obwohl ich gegen die Familieninitiative bin, weil sie Geld in die falsche Richtung verschiebt, kann mich die Argumentation im Blog nicht überzeugen.

  • Mira Meier sagt:

    Vielen Dank Herr Leutenegger, das ist das beste, was ich zu diesem Thema an dieser Stelle gelesen habe.

  • ZITAT: Filippo Leutenegger – Jede Familienform verdient gleichermassen Respekt!
    Genau darum habe ich ja gestimmt für die Familien Initiative. Eine Familie die Ihre Kinder selber betreut verdient ebenso Unterstützung! Nicht nur die Kinderkrippen mit Staatsunterstützung…
    Von F.L. wird nur auf Kosten Rumgeritten. Wie viele Male haben die Politiker (inkl. Filippo Leutenegger) schon das Geld zum Fenster hinausgeworfen. Und dies nicht für so sinnvolle Gelder wie für die Familie? Sie als Politiker müssen Sich selber an der Nase nehmen…

    • tsigrist sagt:

      Ich habe eine Kollegin die möchte gerne Arbeiten, kann sich aber die Krippen kosten nicht leisten, weil es keinen Platz in den subventionierten Krippe gibt. So bleibt Sie unzufrieden zu Hause und lässt sich gehen, ich weiss nicht ob das besser für die Kinder ist.

  • Thomas Flückiger sagt:

    Für einmal gleicher Meinung wie Herr Leutenegger. Danke!

  • Daniel sagt:

    Interessante Ansichten, nicht zu vergessen ist, man kann die Kinder auch Fremdbetreuen und nicht beide Elterteile müssen arbeiten. Steuern können so auch gespart werden. Das ganze wird auch noch subventioniert falls der Lohn nicht all zu hoch ist.
    Nutzen gesellschaftlich keinen nur Kosten.
    KK Prämie nicht vergessen werden dann auch noch subventioniert .
    Die Familieninitiative ist da und besser als nichts.

  • cristiano safado sagt:

    Die ärmeren Bevölkerungsschichten werden die Familieninitiative der SVP bezahlen. Denn bekanntlich wurden in den vergangenen Jahren Steuerausfälle nicht durch Mehreinnahmen kompensiert, sondern auf die Sozialkassen (Fürsorge, IV, EL, etc) abgewälzt. Darunter leiden in erster Linie Schweizer, allen voran die ältere Generation, die 15 Jahre vor der Pensionierung von den Unternehmen auf die Strasse gestellt werden / durch jüngere Ausländer ersetzt werden. (Zur Zeit fallen monatlich 3050 Arbeitslose aus der ALV in die Fürsorge). Es wird deshalb davor gewarnt, die Familieninitiative der SVP anzune

  • heuberger sagt:

    Familien mit Kinder das ist die Zukunft
    Familien mit Kindern ( gleich ) ZUKUNFT der Schweiz ….. als ich Kind war, fand ich das schön DAHEIM bei den Eltern …hätte mir nie vorstellen können, dass es mir WOHL gewesen wäre, wenn ich immer wieder von andern BETREUT worden wäre….. Die ERSTEN Jahre DAHEIM das finde ich WERTVOLL…. Unsere Jungen Familien sollten so viel Familienzulage erhalten, dass EIN ZAHLTAG reicht.
    Denkt selber mal an die Kindheit zurück…. wo war es am schönsten, was hat mich, in der Kindheit am meisten geprägt….

  • Zwahlen R. sagt:

    Dann ist es doch einfach auch ungerecht,dass Familien mit 1 Einkommen den 2 Einkommen-Familien mithelfen müssen,mit Steuern die Krippenplätze zu finanzieren.Bei Alleinstehenden ist das etwas anderes,da sie ja später von den Beiträgen der Jüngeren profitieren können.Hätte man keinen Fremd-Betreungsabzug überhaupt zugelassen,müsste man nicht jetzt im nachhinein über Steuerausfälle jammern.Es geht doch bei der FDP um die Angst,zuverlässige Billiglöhner zu verlieren.

    • Helga Klee sagt:

      Nein es geht der FDP nicht darum Billiglöhner zu verlieren. Es geht ihr um die gerechte Besteuerung, wie das in der Bundesverfassung steht. Es gibt dazu auch ein Bundesgerichtsurteil. Steuerliche Abzüge können jene machen, die tatsächliche Kosten ausweisen können. Das ist nun mal bei der Fremdbetreuung der Fall. Der Abzug für die Fremdbetreuung schaffte Gerechtigkeit. Will man alle Familien entlasten muss man die Kinderzulagen erhöhen. Ich hoffe sie wissen, dass alle Steuernzahlenden ob mit oder ohne Kinder auch unsere Schulen mitfinanzieren. So funktioniert in unserm Land die Solidarität.

      • Zwahlen R. sagt:

        Das Frau Klee,finde ich gerecht.Das ist Solidarität.Wenn hingegen ein Teil der Steuerzahler,nur weil dieser Teil ev.mehr Steuern bezahlt durch zwei Einkommen,Abzüge machen könnte.fänden Sie das auch Gerecht?Es gibt kein Krippen-Obligatorium,also bringen die Eltern die Kinder freiwillig zur Fremd-Betreuung.Die übrigens auch noch von den Nichtbenutzer mitfinanziert wird.

        • Helga Klee sagt:

          Herr Zwahlen nur ein Teil bringt die Kinder freiwillig in die Krippe. Ganz viele Familien sind wegen des kleinen Einkommens auf einen Zweitverdienst angewiesen. Die brauchen eine Fremdbetreuung und die kostet bekanntlich. Das Geld fehlt in der Familienkasse, also ist der Abzug richtig. Klammern sie bitte die vielen Alleinerziehenden nicht aus ( Scheidungsrate in der Schweiz 52%) auch sie brauchen Krippen, denn es ist wichtig, dass die Kinder gut betreut werden. Wir haben sehr viele mit Steuergelder top ausgebildete Frauen. Sie vom Arbeitsprozess ausklammern wäre ein Eigengoal.

  • Thomas I. Wenger sagt:

    Es sind doch nur Familien. Hauptsache, die Unternehmen dürfen weiter astronomische, steuerfreie Sonderzahlungen dank UST-Reform 2 ausrichten. Da sind wir dann ganz liberal, Gell Herr Leutenegger. Schämen sollten Sie sich…den Reichen den Hals vollstopfen bis zum-geht-nicht-mehr und denen, die um’s tägliche Überleben kämpfen ja nicht welche Erleichterungen gönnen wollen, auch wenn sie halt nicht ganz durchdacht sind (Was die U2 Reform ja wohl auch nicht wahr). Diese Steuerverluste berappen auch schon wir…dabei nehme ich sie von diesem „wir“ kategorisch aus.

  • Linus Huber sagt:

    Es geht weniger um die einzelnen Abzuege und deren Berechtigung sondern langsam darum, dass wir eine zunehmend staerkere Komplexitaet des Steuerrechtes erzeugen, wordurch hauptsaechlich aufgrund der Moeglichkeit der Steueroptimierung die Reichen, die Steuerexperten und Rechtsanwaelte und nicht zuletzt die staatlichen Angestellten in den Steueraemtern, welche dadurch ihre persoenliche Zukunft absichern koennen, profitieren. Alles Bereiche, welche wir als Nation eigentlich minimieren und aufgrund der Verletzung der Nachhaltigeit nicht weiter ausbauen sollten.

  • heuberger sagt:

    Von mir kann ich schreiben, dass ich es NIE hätte vorstellen können in einer Krippe die Zeit zu verbringen. Später als ich selber eine Familie hatte, durften meine 3 Kinder die Kindheit auch Daheim verbringen. Meine Frau hat sich Tagsüber dem Haushalt und den Kindern gewidmet… Als Ehemann und Vater darf ich sagen es war WUNDERBAR denn am Abend hatte meine Frau Zeit für mich… Als meine Frau dann UNHEILBAR KRANK wurde, haben uns die Aerzte geraten , dass es gute wäre, wenn sie die letzten Monate, Wochen, Tage in einem Pflegeheim verbringen könnte…

  • heuberger sagt:

    Wie schön die Reaktion von meinen Kindern, –> NEIN, das wollen wir nicht, sie hat für uns so viel getan… SIE war immer da…. Nun sind WIR da für SIE..<— Drum von meinen 3 Kindern und mir 4 MAL ein JA, zur Familien Initiative

  • Michel Froidevaux sagt:

    Diesem Artikel kann ich zustimmen!
    Leider mutet es etwas seltsam an, dass sich gerade ein Vertreter der FDP über mögliche Steuerausfälle Sorgen macht. Es ist seine Partei, die sich vehement für Steuererleichterungen von Firmen und Bestverdienenden einsetzt und damit schlussendlich den steuerzahlenden Mittelstand belastet. Nicht vergessen ist auch, wie sich Herr Leutenegger vor einigen Jahren brüstete, trotz millionenschwerem Immobilienbesitz, Null Steuern zu bezahlen. Wenn von dieser Seite Kritik kommt, ist das wohl eher Wasser auf die Mühlen der SVP-Initiative. Vielleicht gewollt!?

    • tsigrist sagt:

      Herr Leutenegger setzt sich sehr für Krippen ein, lesen Sie vergangenes von ihm!! Es sind alle Parteien gegen die Initiative,ausser die SVP!

  • Hans Schaller sagt:

    Lieber Herr Leutenegger,
    Es enttäuscht mich, dass Sie auf der falschen Seite kämpfen.
    Haben Sie damals, als Sie im Parlament dem Kinderbetreuungsabzug zugestimmt haben, auch ausgerechnet, wie gross die Steuerverluste wegen diesem Abzug sind? Damals habe ich nirgends dazu in den Medien etwas gelesen oder gehört.
    Wissen Sie, dass im Kanton Bern Kitas bis zu Bruttoeinkommen von über Fr 150’000.- vom Kanton subventioniert werden? Dies führt dazu, dass eine Doppelverdienerfammilie mit 2 Kindern netto (Steuern minus Kita-Subvention) dem Staat weniger abliefert als die Einverdienerfamilie.

  • Bernhard Piller sagt:

    Wie haben auch jetzt schon Steuerausfälle von Milliarden dadurch, dass die externen Kinderbetreuungskosten von der Steuer abgezogen werden können. Die Entlastung muss einfach gerecht auf beide Familienmodelle verteilt werden.
    Allerdings sind beide Systeme fragwürdig, denn Kinderbetreuung gehört nicht wirklich zu den Arbeitskosten. Sonst müsste auch die Köchin vom Einkommen abgesetzt werden können.

    • Peter Meier sagt:

      Falsch gerechnet, denn im Schnitt nimmt der Staat pro ausgegebenen Franken für die externe Kinderbetreuung 6 Franken in Form von Mehreinnahmen wieder ein. Es ist also eine Investition, die gut ausgebildeten Frauen bleiben im Beruf und versteuern ihr Einkommen. Ein Abzug für Heimbetreuung kostet dagegen nur, das zahlt dann wieder mal die Allgemeinheit. Am Ende wird die Einsparung aufgrund eines kleinen Abzugs wieder von Steuererhöhungen an anderer Stelle aufgefressen! Frage: Würden Sie irgendwo investieren, wenn von vornherein klar ist, dass es 0 Rendite geben wird??

      • Nino Wegmüller sagt:

        Weshalb muss der Staat dann bei der externen Kinderbetreuung investieren? Diese Rolle könnten und würden Privatpersonen übernehmen, wenn sich damit wirklich eine so tolle Rendite erzielen liesse!
        Niemand sollte Abzüge für die Kinderbetreuung machen dürfen, weil niemand gezwungen ist Kinder zu haben. Das ist eine rein ideologisch (sozialistisch) motivierte Angelegenheit.

  • Haudenschild Irène sagt:

    Um bei Steuern sogenannt zu „optimieren“ gibt es heute mehr als genügend Möglichkeiten! Insbesondere bei selbständig erwerbenden, da stellt ein HNO-Arzt in Thun seinen 16- jährigen Sohn in der eigenen Arztpraxis ein um einen fiktiven Lohn abzuziehen…( dieser ist Gymnasiast und jobt in der MIgros – hat also keine Zeit noch für dessen Praxis zu arbeiten!) Da werden der Nachhilfeunterricht in Math. als “ Fortbildung“ des Herrn Doktorin Abzug gebracht, ebenso werden teure Kosmetika als Medikamente deklariert, da sie in der Apotheke gekauft wurden, der Wein für den Eigenbedarf wird als Kundengeschenk deklariert – oder haben Sie schon mal eine Flasche Wein von Ihrem Arzt bekommen? Die Putzfrau die 2 Tage im Privathaushalt engagiert ist, jedoch nur 4 Stunden die Praxis reinigt, wird selbstverständlich zu 100% über die Praxis abgerechnet! Sogar der Tannenbaum geht unter “ Blumen Praxis“! Und das Fahrtenbuch wird willkürlich geführt – die Strecke vom Golfplatz zu einem Notfalleinsatz ist viel länger, als der effektive Weg von zuhause ins Spital oder die Praxis…. auch Restaurantbesuche mit der Familie werden als Kundenessen steuerlich in Abzug gebracht…!! Yachtclub- und Golfmitgliedschaften der Kinder des Arztes werden natürlich auch via Praxis verbucht – wie auch die Handyrechnungen der Kinder!! Sie sehen – es braucht keine Familieninitiative, die es Ärzten mit über 500000.- Netto- Einkommen ermöglicht noch mehr Abzüge zu generieren!

  • bayer sagt:

    Warum wird nur beim CH Bürger gespart?
    Wo war der Filippo Leutenegger als man die Entwicklungshilfe letztes Jahr um 780 Mio. aufgestockt hat?
    Eigenmietwert: Ein fiktives Einkommen darf also nur aufgerechnet und mit Steuern abkassiert werden.
    Da kennt der Staat dann keine Skrupel!
    Selbstbetreuer dürfen ihre Arbeitsleistung nicht geltend machen, dafür die Krippenplätze der anderen mitfinanzieren.
    Will sich die FDP nach dem Deutschen Vorbild im Nichts auflösen?

  • Jan Holler sagt:

    Es ist zwar richtig, was Leutenegger hier schreibt, doch ist die Begründung seitens der FDP, es führe zu 1.4Mrd CHF Steuerausfall, äusserst scheinheilig. Zur gleichen Zeit bastelt die FDP mit den Bürgerlichen an der Unternehmenssteuerreform III, die die Kantone (und den Bund) Hunderte von Millionen jedes Jahr an Steuerausfällen kostet. Die U-St-Reform II hat uns schon 15 Mrd CHF gekostet. Das damals von BR Merz (derjenige, der uns bei der U-ST-R II angelogen hat) angekündigte Familiensplitting ist natürlich „vergessen“ worden. Steuern senkt die FDP nur für ihresgleichen, sprich die Reichen.

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Grundsätzlich bin ich gleicher Meinung. Ich finde den Weg über einen Steuerabzug nicht wirklich geeignet. Nur das Argument mit dem fiktiven Einkommen ist etwas wacklig, so neu ist das ja nicht, wird beim Mietwert seit längerem praktiziert. Mindestens diejenigen Kreise, die gegen eine Abschaffung des Mietwertes sind, können hier jetzt nicht das Argument „systemfrend“ anführen.

  • Dr. Marcel Kraus sagt:

    Natürlich ist es richtig, dass die Familieninitiative zu Steuerausfällen führen wird. Aber dies gilt auch für die Reformgesetze zur Unternehmenssteuer (I, II und III). Merkwürdigerweise haben hier die Finanzdirektoren noch nie auf die gravierenden Steuerausfälle hingewiesen. Der Anteil der Unternehmen an den gesamten Steuereinnahmen ist in den letzten Jahren von ca. 33% auf ca. 25% gesunken!

    • tsigrist sagt:

      Ja nur bringt die Initiaive Steuerausfälle ohne wirklich einem Zweck zu dienen

    • Heinrich Vogelsang sagt:

      Endlich merkts mal jemand. Ich weiss nicht, wann wir zum letzten Mal an der Urne etwas beschlossen haben, was Mehreinnahmen bringen würde. Hinzuzufügen ist, dass viele Gemeinden in den letzten Jahren den Steuerfuss gesenkt haben, sofern irgendwie möglich. Ich glaube, man kann sagen: die Politik fördert Superreiche und verteilt Almosen für die Armen. Die Kosten trägt direkt und indirekt der Mittelstand. Und der rächt sich dann, wenn es ihm möglich ist, sei es via Steuerfusssenkungen oder solchen Geschichten wie die Familienintitative (und hoffentlich auch die 1:12-Initiative).

  • Hans Mauri sagt:

    Die Politik ist selber schuld. Die Initiative wird angenommen, weil man es in Bern verpasst hat den Mittelstand zu entlasten.

  • Frank Z. Marg sagt:

    Knapp und konzis die wichtigen Punkte aufgeführt, welche gegen diese Initiative sprechen. Hoffentlich merkt es auch die Mehrheit des Stimmvolks.

    • Heinrich Vogelsang sagt:

      … sonst kann man ja noch ein paar Kolumnen zum gleichen Thema und mit der selben Stossrichtung nachschieben ….

  • Luisa Haltner sagt:

    Jetzt, wo d.meisten Meinungen gemacht sind, kommt endlich eine anständige Analyse! Haben denn alle Parteien geschlafen oder vor lauter Angst – „Familien“!! sind unantastbar – nicht einmal d.Folgen angeschaut?!
    Die sog. Wahlfreiheit, die d.SVP hier propagiert, ist eine Illusion: Die Witwe, kann nicht wählen. Sie muss d.Kinder durchbringen u.d.Witwenrente reicht hinten u.vorne nicht. Die Geschiedene kann, mit Glück wählen. Sobald d.Mann nicht Grossverdiener ist, muss sie zuverdienen, wenn er nicht zahlt sowieso. Und d.Unverheirateten bleibt eh keine Wahl.
    Augenwischerei – darum: NEIN!!

  • Daniel Blattmann sagt:

    Für die Oberbonzen und Abzocker werden nur immer Steuererleichterungen gemacht und der Mittelstand kann bluten. Sollen zuerst die ganz Reichen und Firmen normale Steuern bezahlen und nicht nur profitieren.
    Auch kann sicher in Asylpolitik, Entwicklungshilfe, Armee (Grippen) etc. gespart werden. JA, ES KOSTET, na und? Sollen nur immer die Abgehobenen profitieren, welche die FDP unterstützt? NEIN. Diese Abgehobenen bringen der CH sowieso nichts. Sind die in Vereinen: Nein! Machen die im Dorfleben mit: Nein! Schüren Sie Hass und Missgunst: Ja! Eine Abstimmung für den Mittelstand, darum JA!

    • Blanche Wu sagt:

      Wer sagt dann immer, dass! nur Reiche ihre Kinder zuhause betreuen? Warum immer diese Mär? Es gibt viele, welche unten durch gehen, damit die Frau zuhause sein kann. In diesen Haushalten fällt ein ganzer Lohn (der der Frau) aus. Sie kommen also auf die gleiche Rechnung, wie wenn Frau arbeiten gehen würde. Nur wenn sie das Kind in die Krippe gibt, kann sie Abzüge machen. Zuhause kann sie es nicht, trotzdem hat sie Lohnausfall. Also ein 0Summen Spiel.

      • Daniel Blattmann sagt:

        Frau Wu, die Abzüge für den Elternteil, der zu Hause ist, ist legitim. JEDES Familienmodell soll gleich gleich behandelt werden. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Es wird die Mittel- und Oberschicht mehr profitieren, zugegeben. Aber es ist ein einfaches Modell. Ich zähle mich zur oberen Mittelschicht, resp. zur unteren Oberschicht, je nach Sichtweise und politischer Anschauung und zahle meine Steuern. Ich nehme niemandem einen Krippenplatz weg, jemand der es nötiger hat, kann profitieren und dann abziehen, aber ich will das gleiche Recht.

  • Bauer sagt:

    Jedem das Seine.
    Kinder und Fremdbetreuung sind nicht das Mass aller Dinge und sollten deshalb nicht steuerlich begünstigt werden. Entweder sind alle Lebenshaltungskosten abzugsfähig oder keine.
    Ein liberaler Staat hat es nicht nötig seine Bürger zu lenken!

    • Wartmann sagt:

      Da haben Sie recht. Allerdings sind wir doch kein liberaler Staat. Die Regierung, so sieht das wachsame Auge, versucht doch andauernd uns in die gewünschte Richtung zu lenken. Dass diese Richtung dem Mittelstand schadet und dem einfachen Mann nichts bringt, das versteht sich von selbst. Es ist äusserst bedenklich, dass der Staat Eltern das Familienmodell „Wir zahlen andere fürs Elternspielen“ bevorzugt.

    • Peter sagt:

      Doppelverdiener werden heute nicht steuerlich begünstigt. Wenn z.b. er 100% und sie 50% Arbeiten und so 40% mehr verdienen, müssen sie heute 60% mehr Steuern zahlen. Wo ist da der Steuervorteil?
      Und dann muss auch noch die Fremdbetreuung bezahlt werden..

  • Martin M. sagt:

    Bin grundsätzlich der selben Meinung. Aber wenn die Initiative vor allem Besserverdienenden nützt und die Kosten vor allem auf den Mittelstand abgewälzt werden, könnte man diese Dummheit getrost durchwinken. Vielleicht führt noch so ein Abzugs-Unsinn endlich mal dazu, dass unser Steuersystem von Grund auf neu aufgegleist und von allen Abzügen befreit wird. Jedes Einkommen, sollte, nach einem pauschalen Abzug zur Entlastung der unteren Einkommen ohne weitere Abzüge zum selben Tarif versteuert werden. Das würde jeder verstehen.

  • Angelo sagt:

    Warum wird in diesem Zusammenhang nie der bereits existierende pauschale Kinderabzug erwähnt? In Zürich kann man für 2013 pauschal Fr. 9’000 für jedes Kind abziehen – egal, wieviel man verdient. Wozu muss man da noch einen zusätzlichen Pauschalabzug erfinden? Man könnte ja einfach den Kinderabzug erhöhen. Und wie hoch sollte dieser zusätliche Abzug den ausfallen. Der Abzug für Kinderbetreuung ist bis jetzt keine Pauschale, sondern richtet sich nach den tatsächlichen Auslagen – mit einer Obergrenze. Die Initiative ist untauglich und nicht zu Ende gedacht.

  • Mark Altheer sagt:

    Das habt ihr progressiv-liberalen Kräfte nun davon! Hättet ihr mal lieber keine Fremdbetreuungskosten abzugsfähig gemacht. Jetzt haben nämlich viele Familien gemerkt dass das traditionelle Fam.-Modell benachteiligt werden soll. Zu dumm dass doch einige Menschen in diesem Land dieses Fam.-Modell berechtigterweise als wichtiger erachten als die Eltern die ihre Kids in die Kita abschieben. Ich bin auch dafür dass jeder frei sein woll wie er die Kinder betreut. Es kann aber nicht angehen, dass Kinder in Kitas gegeben werden auf Kosten der restlichen Steuerzahler. Die Initiative ist gerecht!

    • tsigrist sagt:

      Ich rege mich immer wieder auf, wie alle behaupten der Steuerzahler bezahlt die Krippe meiner Kinder. Hören Sie auf damit und fangen Sie an zu rechnen. Ich sage Ihnen eins, wenn wir diesen Abzug nicht mehr machen können, dann muss ich zu Hause bleiben, weil sich das arbeiten nicht mehr lohnt. Meine Existenz steht mit so einem Schmarren auf dem Spiel!!

    • Domenico sagt:

      Wieso „auf Kosten der restlichen Steuerzahler“. Im Gegensatz zur „Hausfrau“ bezahlt die arbeitende Frau Einkommenssteuer sowie AHV-Beiträge. Zudem schafft sie Arbeitsplätze (Krippenpersonal etc.). Dazu kommt, dass das Einkommen des Ehegatten aufgrund der Progression prozentual höher besteuert wird, als wenn die Frau nicht arbeiten würde. Ab einem gewissen Einkommen sind die Krippentarife zudem höher als die effektiven Kosten. Hier zu behaupten, Familien mit arbeitenden Müttern lebten auf Kosten Dritter, ist – gelinde gesagt – gober Unfug

  • Tanner Peter sagt:

    Die Schweiz sollte in erster Linie eine Kindererziehung durch die Eltern haben und nicht durch das Krippenpersonal. Der Mitte-links Anschubfinanzierung mit steuerlichem Abzug von Fremd-Betreuungskosten à la untergegangener DDR muss zwingend die jetzt vorliegende SVP-Familieninitiative gegenüber gestellt werden.
    Schon in mehreren Anläufen schaffte das komische Bundesparlament es nicht, den systemfremden Eigenmietwert zu beseitigen. Das ist eine Idiotie und erzieht zudem die Bevölkerung zum Schuldenmachen.
    Der staatliche Diebstahl des steuerlichen Addierens zweier Verdienste stinkt ebenfalls.

    • Anh Toan sagt:

      @Tanner Peter: „Die Schweiz sollte in erster Linie eine Kindererziehung durch die Eltern haben und nicht durch das Krippenpersonal.“

      Warum?

      Die Eltern sind meistens Anfänger im Kindererziehen, warum sollten die besser als Profis mit Ausbildung und Erfahrung auf diesem Gebiet sein? Ausserdem sollten die Krippen die Eltern nicht ersetzen sondern entlasten.

  • Daniel sagt:

    Bin grundsätzlich einverstanden mit „wo kein Einkommen, da kein Abzug“. Aber das Argument, dass keine Kosten entstehen ist, wenn das Kind zu Hause betreut wird, ist schlicht falsch. Bei einer Fremdbetreuung externalisiere ich alle Kosten (Essen, Windeln, Verbrauchsmaterial), was mit dem Fremdbetreuungsabzug nicht reflektiert wird. Höhere Kindergelder wäre wohl ‚gerechter‘, da der absolute Betrag mehr ausmacht bei tiefen Einkommen als ein steuerlicher Abzug (der relativ zum tiefen Einkommen einer Ein-Einkommensfamilien wenig Einfluss auf die Steuerlast hat).

  • Blanche Wu sagt:

    Entweder bin ich zu beschränkt aber:
    wenn zwei Personen arbeiten gehen und das Kind in Krippe bringen, dürfen sie Steuern abziehen. Sie haben bsp. beide insgesamt ein Monatslohn von 6000 CHF (Mann 4000 CHF u. Frau 2000 CHF).
    Wenn dieselbe Familie ihr Kind nicht in die Krippe gibt und die Frau bleibt zuhause, dann fällt der Lohn von 2000 CHF aus. Das heisst, sie kommen auf dasselbe ob sie nun arbeitet oder nicht und das Kind in der Krippe ist oder nicht. Das Geld fehlt. Warum sollte diese Familie dann nicht belohnt werden?

    • Martin sagt:

      Genau dieser Familie (falls die Frau nicht mehr arbeiten würde) wird nicht von der Familieninitiative profitieren können, da ihr Jahresreinkommen zu tief ist und sie keine Bundessteuern bezahlen. Richtig profitieren von dieser Initiative werden höhere Einkommen (Einverdiener über 150000 Fr Jahreslohn), die ca 1500 Fr weniger Steuern bezahlen muss. Die Wenigverdiener (die es eigentlich nötig) gehen leer aus, der unter Mittelstand wird ein paar wenig Fr an Steuern sparen…
      Wollen wir das wirklich?

      • Josef sagt:

        Der Mittelstand wird keinen Rappen sparen (bis 100’000 Franken liegt die Steuerbelastung ca. 250 Franken tiefer). Die Initiative schenkt bei Einkommen ab 200’000 Franken ein (ca. 2500 Franken weniger Steuern). Bei Erhöhungen von Gebühren und Steuerfüssen sind die 250 Franken schnell wieder ausgegeben, von den 2500 Franken bleibt noch ein schöner Batzen übrig. Gut für mich, schlecht für die eingebildeten Mittelständler und das einfache Stimmvolk.

  • susanne beerli sagt:

    Es sind keine „Steuerausfälle“ („Milliarden“ ist wohl aus reisserischen Gründen viel zu hochgegriffen!) sondern Steuern, die unrechtmässig erhoben wurden. Seit wann ist ein wohlernährter, expansiver und verschwenderischer Staatsmoloch im Sinne des Volkes?

  • Jean-Claude Baumann sagt:

    Wieso sprechen Sie nur von Frauen?Hat die Frau einen gut bezahlten Job kann ja auch der Mann zu Hause bleiben.Die Initiative
    wurde nicht lanciert um die Frau an den Herd zurückzuschicken sondern um sich besser um unsere Kinder zu kümmern.

  • franz sagt:

    Was jammert Ihr eigentlich wieder über die SVP? Die Familieninitiative ist für alle IN DER SCHWEIZ LEBENDEN FAMILIEN von nutzen! Dass die linken aber unsere Steuergelder für die Ausländer, Asylanten, z.b. sprich die Entwicklungshilfe die um über 500Mio. aufgestockt wurde, verschleudern, das dass nicht kritisch von den Medien breitgeschlagen wird, das ist eine SAUEREI! Wir müssen unser Land und unsere Leuten helfen. Ihr Linken seid die die der Schweiz schaden!

    • Michel Froidevaux sagt:

      Und wir fragen uns immer wieder von Neuem, wie die bösen Linken so viel Geld verschleudern können, wenn sie noch nicht einmal eine Mehrheit in den Parlamenten haben….
      Die verschleudern so viel Geld, dass sich sogar einige Leute nicht mehr einen Nachnamen leisten können!

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Sowohl Asylwesen wie Entwicklungszusammenarbeit sind in unserer Verfassung verankert. Aber auf die habt ihr Rechten ja noch nie viel gegeben, ihr zieht es vor, den Reichen und den Unternehmern Steuergeschenke zu machen und zu diesem Zweck den Mittelstand auszubluten und die Sozialwerke zu zerstören. Und nun, Franz, erkläre mir, wie diese Initiative den Familien mit weniger als 100 K Jahreeinkommen dienen soll. Hast du überhaupt einen der Artikel zum Thema gelesen?
      Die fehlenden Steuereinnahmen hingegen werden wir wieder alle über die Gebühren zu berappen haben.

  • E. Riner sagt:

    Bei Leutenegger geht es nicht um die Sache. Er nimmt hier Stellung, um seine Wahlchancen, in den Stadtrat gewählt zu werden erhöht wird. Hoffentlich werden wir Frauen, um diese es hier geht, ihm keine Stimme geben. Typisch ist, dass sich diese Art von FDP Politiker zu weit von der Basis entfernt. Auch wenn man keine SVP- Anhängerin ist, so muss man diese einmalige Gelegenheit nutzen und JA stimmen, um unsere altbewährte Familienform Kinder zu Hause betreuen, den andern Modellen steuerlich gleichzustellen.

    • Linus Stamm sagt:

      Riner: Steuerlich gleichstellen heisst, dass man entweder einen „Eigenbetreuungslohn“ auf den Einverdiender draufrechnet oder dass die Person, welche nicht „arbeitet“, auch die gleichen Abgaben (AHV ALV PK etc.) wie eine arbeitende Person leistet. Die Befürworter möchten den 5er und das Weggli haben und zusätzlich noch den Initiativtext anders deuten.Vielleicht hilft eine Annahme aber auch, dass sich die „Doppelverdiener“ in Zukunft untereinander besser organisieren/solidarisieren und deutlich günstigere „Kinderhütemethoden“ auf „privater“ Ebene erschaffen.

  • Dieter Bachmann sagt:

    Die von Herrn Leutenegger angeprangerte Ungerechtigkeit liegt tatsächlich vor, und zwar beim existierenden Abzug für Fremdbetreuung. Hier liegt der Skandal, einmal mehr nach dem Motto „Gewinne privat, Kosten für die Allgemeinheit“, Fremdbetreuung wird staatlich subventioniert, d.h. schmackhaft gemacht auch in Fällen, wo sie gar keinen volkswirtschaftlichen Nutzen hat. Das beste wäre, diese Abzüge abzuschaffen. Das zweitbeste halt diese Initiative, so wird die Gerechtigkeit wenigstens halbwegs wiederhergestellt.

  • Peter Meier sagt:

    Interessant finde ich, dass es laut SVP „für jedes Kind einen Abzug“ geben soll. Wenn also beide Eltern arbeiten und bspw. die Grossmutter die Kinder kostenlos betreut, soll es ebenfalls Abzüge geben. Das ist einfach nicht gerecht, denn nicht jede Familie hat das Glück, Grosseltern in der Nähe zu haben, die diesen Job auch noch gerne übernehmen. Viele haben eben nicht die Grosseltern in der Nähe und müssen deshalb viele tausend Franken im Jahr für die Krippe ausgeben. Um die Initiative umzusetzen, werden die Abzüge für alle gekürzt oder gar gestrichen. Unterm Strich also nur Verlierer!

    • Heinrich Vogelsang sagt:

      Wo in Gottes Namen steht, dass Abzüge gekürzt oder gestrichen werden? Das ist einfach nicht wahr. Falls es in Ihrem kantonalen Parlament dereinst doch noch beschlossen würde, dann dürfen sie sich bei FDP und CVP bedanken, ohne die soetwas nie möglich ist.

      Fehl am Platz ist die Forderung, das Leben müsse gerecht sein. Ist es gerecht, dass Leute mit Kinderwunsch keine Kinder haben können, weil sie unfruchtbar sind? Ist es gerecht, dass sich Leute ohne Einschränkungen den Reproduktionsleistungen zugunsten von Volkswirtschaft und Vaterland verweigern? Eine untaugliche Kategorie zur Diskussion.

      • Albert Schwarzenbacher sagt:

        Herr Vogelasang, die SVP selbst hat sich dementsprechend geäussert. Genau darin liegt ja auch der Sinn der Initiative: Die SVP will uns ihr Familienbild aufzwängen und den Staat weiter aushungern. Etwas anderes zu behaupten ist blind oder uninformiert – oder schlicht verlogen.

        • Heinrich Vogelsang sagt:

          Die SVP hat 25 Prozent Wähleranteil – nicht mehr. Dennoch schafft sie es immer wieder die andern 75 Prozent vor sich herzutreiben. Diese Mehrheit hat zB unglaublich lange zugeschaut und sich vorführen lassen, bis sie Blocher aus dem Bundesrat geworfen hat. Krasserweise wurden daraus keine Lehren gezogen. Die SVP kann den Staat nur dann aushungern, wenn sie von CVP und FDP sekundiert wird. Abzüge für Familien mit Kinder können nur dann von den Kantonsparlamenten gestrichen werden, wenn die Mitteparteien dabei mitmachen.

  • Richterich sagt:

    Herr Leutenegger, wo bleiben Ihre liberalen Wurzeln?
    Kinderabzug muss für alle Familien unabhängig des gewählten Modells gleich sein. Der Staat hat nicht zu urteilen, was gut und förderungswürdig sein soll.

  • Hans Meier sagt:

    Naja, solange ich fuer mein Eigenheim sehr reale Steuern zahle auf Geld, das real nicht verdient wird, sag ich „Ja!“ zum Abzug fuer Geld, das real nicht verdient wird.

  • Peter Kellerhans sagt:

    Steuerverluste in der Höhe von 1.4 Milliarden wären die Folge, die am Schluss wieder der Mittelstand berappen muss. Ja Herr Leutenegger, bei der USTR II geht es um etwas den gleichen Betrag um welchen ihr damaliger FDP BR Merz uns alle betrogen hat. Da habe ich keinen Kommentar von ihnen gelesen bezüglich Mittleid mit dem Miltelstand.

  • Nino Wegmüller sagt:

    Bei der Diskussion um die Familieninitiative wird mit pragmatischen Argumenten diskutiert.
    Die Grundsatzfrage stellt sich aber kaum jemand:

    Weshalb sollte überhaupt irgendjemand Steuerabzüge für die Kinderbetreuung – sei es für die Betreuung zu Hause oder in Tagesstätten – machen dürfen?

    Kinder zu haben ist eine freie Wahl, und die Eltern tragen die Verantwortung für die Kosten der Erziehung, ob diese nun zu Hause oder anderswo stattfindet. Kann oder will man diese Kosten nicht tragen, dann hat man vernünftigerweise keine Kinder.

    • Fritz Menzi sagt:

      Ich hoffe, dass Sie im Gleichschritt mit Ihrer Überzeugung, dass Kinder Privatsache seien, auch auf die staatliche Krankenversicherung und Altersvorsorge verzichten. Alle diejenigen, die das nicht tun, profitieren nämlich ohne eigenes Zutun von den grossen finanziellen und zeitlichen Investitionen der Eltern in ihre Kinder.

      • Nino Wegmüller sagt:

        Ihre Argumentation ist nicht schlüssig. Sicher wissen Sie aber, dass man sowohl Krankenkasse als auch AHV in der Schweiz leider nicht entbehren darf. Diese Verantwortung wird einem vom Staat von vornherein abgenommen. Da ich jedoch kaum zum Arzt gehe und viel in die AHV einzahle, profitieren die Anderen von mir. Deshalb sehe ich auch keinen Grund, weshalb ich meinen Anteil der AHV nach jahrelangen Zwangszahlungen nicht einfordern sollte.
        Selbstverständlich sind Kinder Privatsache. Was sollen sie denn sonst sein? Der Staat hat kein Interesse an verantwortlichen, sondern an produktiven Bürgern.

  • Röthlisberger sagt:

    Lieber Tages Anzeiger. Weshalb geben Sie das Wort in dem Politblog nur immer den Gegnern der Familieninitiative? Wo sind die Stimmen der Befürworter? Eine Zeitung sollte doch eigentlich objektiv von einer Sache berichten und bei Abstimmungen beide Seiten gleich viel sprechen lassen. Leider ist dies hier nicht der Fall. Sogar hier versagt die Gleichbehandlung, wie auch mit dem heutigen System der Subventionen eines bestimmten Lebensstiles.

    • Juerg Schweizer sagt:

      Der Lebensstil wird nicht subventioniert. Doppelverdiener zahlen massiv mehr Steuern zum Wohle aller (und tragen zum Wirtschaftswachstum bei, zur AHV usw.). Dafür wird ihnen ein Abzug für Fremdbetreuungskosten gewährt, der diesen Beitrag finanziell ein bisschen attraktiver macht, ihn aber längst nicht aufwiegt.

      • Linus Stamm sagt:

        Schweizer: Sie bringen es mit 2, 3 Sätzen auf den Punkt, Danke! Die Befürworter der Initiative sind sich grösstenteils bewusst, was sie anrichten. Sie möchten aber eine Art „Obulus“ erzwingen, um auf jeden Fall gewährleistet zu haben, dass sie, trotz FREIWILLIGEN Lohnverzicht, finanziell besser dastehen. In ein paar Jahren werden die gleichen Befürworter dann beklagen, wie schwer es sei, als Frau beruflich wieder Fuss zu fassen, nachdem man ja mit der jahrelangen „Selbsbetreuung/Selbsaufopferung“ auf eine berufl. Karriere verzichten MUSSTE. NEIN zur Familieninitiative!

  • Freie Schweiz sagt:

    Es ist immer das Gleiche………..
    Die ML-Parteien wollen keine freiheitliche Familienpolitik.
    Es geht nur um das Durchsetzen der parteipolitischen
    Partikularinteressen. Doch es geht um viel mehr:
    Der Schweizer soll und will sich nicht vorschreiben, wie er zu leben hat.
    Die Politik hat dafür zu sorgen, dass eine FREIE, GLEICHE UND
    NEUTRALE BEHANDLUNG der Familie vom Staat gewährleistet ist,
    nicht mehr und nicht weniger. Der Schweizer ist frei selber zu entscheiden.

    • Juerg Schweizer sagt:

      Diese Initiative hat rein gar nichts mit Gleichbehandlung zu tun.
      Ich esse zuhause zu Mittag, während die meisten Arbeitstätigen auswärts essen und dafür einen Steuerabzug für auswärtige Verpflegung erhalten. Ich will jetzt auch Gleichberechtigung für mein Mittagsmodell! Ich will auch einen Steuerabzug für die Verpflegungskosten, die ich nicht hatte! Wenn wir der „Logik“ der sogenannten Familieninitiative folgen, müsste jeder Steuerabzug für Kosten immer allen gewährt werden, ob die Kosten nun angefallen sind oder nicht. Absurd!

  • Hans Huber sagt:

    Was der TagesAnzeiger, NZZ, SRF usw. hier seiten Wochen praktizieren, ist billigster Meinungsjournalismus. Journalistisch fragwürdig, unprofessionell und peinlich leicht durchschaubar ist die Taktik – vermeintlich raffiniert – die Meinung der Redaktion nicht in einem als Kommentar gekennzeichneten Artikel publik zu machen – was absolut in Ordnung wäre – , sondern durch tendenziöse Berichte oder übermässigen Raum für Gegner die eigene Meinung durchzudrücken.
    Qualitätsjournalismus? Na ja …

    • tsigrist sagt:

      Lesen Sie doch die Weltwoche dort wird bestimmt Ihre Meinung vertreten. Die Iniative wurde von allen Parteien abgelehnt und ist zudem ziemlich gefährlich!

      • Hans Huber sagt:

        Haben Sie irgend einen Satz in meiner Meinungsäusserung verstanden? Wohl eher nicht. Und das Wort Meinungsvielfalt ist für sie wahrscheinlich auch ein Fremdwort. Ihnen schweben wohl Zustände wie in der ehemaligen DDR vor, da waren auch immer alle dafür und es gab ein Einheitsblatt, wo dann alle lesen konnten, dass sie alle recht hatten und niemand anderer Meinung war. Muss ein tolles Gefühl gewesen sein. Und was die Weltwoche in Ihrer Replik verloren hat, ist nun völlig unverständlich, dass sie des Teufels ist, weiss ich, aber – Staun! – sie lässt immerhin konträre Meinungen à la Bodenmann zu.

  • Lennart Kirill sagt:

    Ein Steuerabzug für die Inanspruchenahme von staatlicher subventionierter externer Kinderbetreuung ist ein Anreiz zu einer stetigen Ausweitung der staatlichen Dienstleistungen, genauso wie die Abzugsberechtigung des GA’s einen Anreiz darstellt mehr Bahn zu fahren als wenn nötig, und somit das OeV Defizit weiter anschschwellen zu lassen. Wenn ca. 25% der Eltern einen Steuerabzug gewährt wird führt das angeblich zu einem untragbaren Defizit, aber wenn wie vor 2 Jahren den anderen 75% der Eltern derselbe Abzug gewährt wird, führt das zu keinen Steuerausfällen. Wer’s glaubt wird selig!

  • Hansjakob Huber sagt:

    Alle SVP Aktivitäten sind nach dem gleichen Muster gestrickt: Ein „populärer“ Titel muss her (Familie tönt immer gut); immer gegen etwas sein statt für etwas (in diesem Fall ist man ja primär gegen den Abzug für die Fremdbetreuung); und natürlich muss für die eigene bzw. zustimmende Klientele auch „etwas drinliegen“, am besten eine Subvention (die Familieninitiative ist ja nichts anderes als eine indirekte Subvention). Subvention ist darum gut, weil man sie zwar leicht versprechen kann, aber wenn’s an’s Umsetzen geht, müssen es dann andere Bezahlen. Permanenter Wahlkampf – nichts anderes

  • Bruno Bänninger sagt:

    Wieso werden die möglichen Steuerverluste als Folge der Familieninitiative so hochgejubelt als das entscheidende Argument
    dagegen.
    Wieso werden die kalkulierbaren mindestens doppelt so hohen Steuerverluste und AHV-Mindereinnahmen als Folge von 1:12 heruntergespielt und von Befürwortern sogar verneint?
    Ein Beispiel dafür, selbstdefinierte Gerechtigkeiten ist eine Frage des Standpunktes
    Was wird besser, wer hat welchen Nutzen von 1:12?
    Was wird besser, wer hat welchen Nutzen bei der Familieninitiative?
    Nicht Emotionen sondern sachliche Antworten sollten entscheiden.

  • rascha kocher sagt:

    Eine Erfindung von Gegnern der 1:12 – Initiative? Anscheinend wollte man hiermit Ausfällen dieser Betreuungsinitiative zwingend DEN Gegendruck mobilisieren.

  • Anne sagt:

    Ich betreue meine Kinder selbst an 2.5 Tagen.An einem Tag meine Eltern und an 1.5 Tagen der Hort. Wie stellt sich die SVP diese – wohl sehr häufig vorkommende – Situation vor?

  • Blunt Stone sagt:

    Einzeleinkommen 100’000 (Brutto): Steuerersparnis: 270 (!) CHF pro Jahr. Wer weniger verdient spart weniger, wer mehr verdient (z.b. die Abzocker in den oberen Etagen) kann bis über 4000 CHF pro Jahr sparen. Fazit: Sehr gut verdienende werden auf Kosten aller anderen (der Mehrheit!) mehr Geld haben. Wesshalb die Meisten nicht so gut verdienenden diese Initiative annehmen wollen, erschliesst sich mir einfach nicht. Soll das eine Wertschätzung der Vollzeit-Mutter sein? Ist die wirklich nur 270 wert?? Lehnt die Initiative ab und macht eine neue, welche auch die Kleinveriender zugute kommt…

    • Martin sagt:

      Sie bringen es auf den Punkt! Die kleineren Einkommen profitieren nicht oder kaum, die höheren desto mehr. Echte Familienförderung ist mit Steuerabzüge nicht zu erreichen.

    • Josef sagt:

      Das Stimmvolk wird die Initiative artig annehmen. Und dann verwundert zusehen, wie Krippen-Subventionen gestrichen und Steuersätze angehoben werden. Bezahlen tut das der „gefühlte Mittelstand“ (bis 100’000 Bruttolohn), die 270 Franken Ersparnis werden durch die Erhöhung des Steuerfusses und Erhöhung von Gebühren aufgefressen. Von den gut 2500 Franken, welche ich einspare, bleiben mir beim gleichen Szenario noch gut 1750 Franken übrig.

    • Martin sagt:

      Ihrem Argument folgend müssten auch die Steuerabzüge für Fremdbetreuung abgeschafft werden, weil nur Reiche davon profitieren.

  • Gion Saram sagt:

    Wenn wir alle unsere schmutzigen Kleider in einer staatlich subventionierten & reglementierten Wäscherei abliefern würden anstatt sie selber zu waschen, dann könnten wir alle ein paar Stunden pro Woche mehr arbeiten und würden dadurch höhere Einkommensteuern abliefern und mehr Mwst abliefern weil wir ja so auch mehr Zeit zum Shoppen hätten. Darum her mit dem Steuerabzug für Bürger die ihre Kleider fremdwaschen lassen! Je mehr häusliche Tätigkeiten die Menschen an den Staat auslagern können, desto produktivere Arbeitsbienen werden sie und ist ja der Hauptzweck ihrer Existenz, oder?

    • Juerg Schweizer sagt:

      Wäsche waschen kann man auch morgens, abends, am Wochenende. Kinder dagegen müssen jeden Tag rund um die Uhr betreut werden, darum braucht es für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eben KITAs und ähnliches.

      • Nicole Wermelinger sagt:

        Genauso wie Ehefrauen und Haustiere auch, oder? Sollten wir also nicht auch das Hundesitten an den Staat delegieren?

  • Martin Müller sagt:

    Lieber Filippo, so sehr ich dich auch schätze, aber hier liegst du falsch. Die Bevorzugung bestimmter Familienmodelle beginnt nicht mit der Familieninitiative, sondern hat bereits mit der Einführung des Fremdbetreuungsabzugs begonnen. Natürlich wäre es ordnungspolitisch besser, diesen wieder abzuschaffen. Aber da es dafür keine Mehrheit gibt, begnüge ich mich für einmal mit der „2nd best option“.

  • Thomas sagt:

    „Wo kein Geld verdient wird, kann kein Geld von den Steuern abgezogen werden, weil keines versteuert wird.“ OK, stattgegeben! Kehren wir die Aussage mal sinngemäss um….wie ist das nun mit dem Eigenmietwert einer eigenen Wohnung? Verstehe ich da etwas nicht ganz? Kann mir jemand weiterhelfen….?

  • John Claj sagt:

    Zitat „Wo kein Geld verdient wird kann kein Geld von de Steuern abgezogen werden“. Dies stimmt schon im Prinzip, nur müsste man dies auch überall gleich anwenden sprich: der Eigenmietewert versteuern zu müssen ist auch eine Steuer die keine Einnahme ist und doch will der Staat Geld dafür. Sollte auch mal anders rum gehen dürfen. Die Sozis sind einfach unzufrieden dass sie dann weniger Geld zum wegschleuder zur Verfügung haben.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Weil Sie den Eigenmietwert einen Blödsinn finden, wollen Sie einen weiteren Blödsinn einführen. Na, das nenn ich mal einen durchdachten Standpunkt!

  • Lukas Christen sagt:

    Zwei gravierende Fehler:
    Erstens: Viele Menschen meinen inzwischen „Kinder haben“ und „eine Familie sein“ sei dasselbe.
    Zweitens: Das, was in der Familie an Wertschöpfung erbracht wird, könne man in Franken aufrechnen.
    Beides es ist falsch.
    Richtig ist: eine Familie ist eine Investition. Geld muss dabei nebensächlich sein. Hauptsächlich sind: Zeit, Energie, Lebenskraft, Hingabe und Verantwortungsgefühl.
    Entscheidend ist: Man muss bereit sein zu verzichten. Einerseits auf Geld – andererseits auch ein wenig auf die eigenen Wünsche und Bedürfnisse.
    Fördert diese Initiative diese Sichtweise?

  • Sportpapi sagt:

    Problematisch ist doch eigentlich nicht der Fremdbetreuungsabzug, der absolut gerechtfertigt ist. Problematisch sind die Subventionen für die Kinderbetreuung, die tatsächlich die Wahlfreiheit beeinträchtigten. Wir verbilligen der Putztfrau die Kinderbetreuung, so dass sie arbeiten und mit ihrem Einkommen die Familie (mit-) ernähren kann. Mit dem gleichen Geld könnten wir aber auch ermöglichen, dass sie ihre Kinder selber betreut.

    • Martin sagt:

      Nach Linker Weltanschauung sind alle Frauen Ärztinnen oder Anwältinnen, wer nicht hochqualifiziert ist, ist eben zu dumm für Subventionen.

  • Meyer J. sagt:

    Es ist milde ausgedrückt unanständige, wie jene Mütter oder Väter, die ihr Kind oder Kinder in den ersten Lebensjahren zu Hause selbst betreuen und ihnen damit das für das zukünftige Leben so nötige Urvertrauen mitgeben, als weltfremde Nostalgiker und Steuerschmarotzer hingestellt werden. Mit einem JA zur Familieninitiative unterstützen wir eine unbezahlbare Investition in die Kinder und damit auch in unsere Gesellschaft. Mit einem JA sorgen wir aber auch für die Gleichstellung und Gleichwertigkeit aller Eltern. Alles andere ist ungerecht!

  • Ammon sagt:

    Die eigentlich wichtige Frage ist doch: Warum wird die Betreuung in der Familie – ein Vollzeitjob überhaupt in KEINER WEISE finanziell richtig bewertet. Das ist der kritische Punkt. Die Arbeit einer Mutter oder eines vaters in der Kinderbetreuung ist mindestens soviel wie ein Krippen/Hortplatz wert. Wenn dafür nicht in der STeuerrechnung und/oder in der AHV-Rentenbewertung ein defitiger Ausgleich erfolgt, dann ist jeder dumm, der Kinder bekommt und noch dümmer wer diese selbst betreut.

  • Fritz Menzi sagt:

    Nach all den oft irren Informationen muss doch etwas klargestellt werden: Bei der Initiative geht es nicht um die Frage, ob und wie stark Familien mit Kindern unterstützt werden sollen. Es geht einzig darum, die verschiedenen Familienmodelle gleichzustellen. Die Kantone und der Bund sind danach frei, gewisse Abzüge zuzulassen oder auch nicht. Wer als informierter Politiker behauptet, dass eine Annahme zwingend mit Mehrkosten verbunden ist, lügt die Bevölkerung bewusst an.

  • Fritz Menzi sagt:

    Ich hoffe, dass all diejenigen, die Kinder als reine Privatsache sehen, im Gleichschritt mit Ihrer Überzeugung auch auf die staatliche Krankenversicherung und Altersvorsorge verzichten. Diejenigen, die das nicht tun, profitieren als Trittbrettfahrer von den grossen finanziellen und zeitlichen Investitionen der Eltern in ihre Kinder.

    • Josef sagt:

      Wenn ich meine Beiträge an staatliche Krankenversicherung und Altersvorsorge einstellen kann und dieses Geld selbst verwalten darf, dann verzichte ich im Gegenzug auch gerne auf die Leistungen. Ich erhalte nur einen kleinen Bruchteil zurück an dem, was ich dort einzahle.

      • Fritz Menzi sagt:

        Sie werden im fortgeschrittenen Alter masiv von den Leistungen der jüngeren Generation, der heutigen Kinder, profitieren. Damit werden Sie viel mehr erhalten, als dass Sie eigentlich verdient hätten. Falls keine jüngere Generation da wäre, würde Ihnen auch das selbst verwaltete Geld nicht helfen.

    • Martin sagt:

      Wieso sollte ich auf etwas verzichten, für das ich bereits bezahlt habe? Vielleicht überlegen sie mal wie hoch die Bildungs-, Betreuungs- und Krankenkosten für Kinder sind. Die einzigen die profitieren sind die Kapitalisten, einerseits durch neue Konsumenten und andererseits durch neue Arbeitssuchende. Die Kapitalisten brauchen stetes Wachstum, nicht wir Kinderfreien.

      • Fritz Menzi sagt:

        Der grösste Teil der Finanzierung und des zeitlichen Aufwands für die Erziehung wird von den Eltern getragen. Die Allgemeinheit beteiligt sich mit einem verhältnismässig kleinen Anteil daran.

  • Heinrich Vogelsang sagt:

    Schon der dritte PolitBlog zur Familieninitiative. Neben der absurden Behauptung, ein bestimmtes Familienmodell würde gefördert (stimmt eben grad nicht!) und komischen Geldargumenten kommen unvermeidlich auch noch technokratische Gedankenspreizungen. Das erinnert mich an die periodisch wiederkehrende Forderungen der Ministranten des freien Marktes, angebliche Doppelbesteuerungen zu eliminieren, weil die systemisch nicht erlaubt seien und die Schönheit irgendwelcher Theorien beleidigten. Herr Leutenegger, Familien mit Kindern müssen entlastet und gefördert werden, Das ist alles. Punkt, Aus!

    • tsigrist sagt:

      Herr Leutenengger ist in der FDP, haben Sie das gefühl er würde sich für die Krippen einsetzten, als rechten Politiker wenn es der Wirtschaft nichts bringt??? Nicht einmal alle von der SVP stehen hinter der Initiative. Ich kenne sogar einen SVPler welcher zurechtgewiesen wurden, nicht Öffentlich zu seiner Meinung zu stehen.

      • Heinrich Vogelsang sagt:

        Nicht nur Herr Leutenegger mit seiner unsäglichen FDP, sondern auch die CVP sind für mich total unglaubwürdig in diesem Abstimmungskampf. Sie haben mit ihrer Unterstützung für die Unternehmenssteuerreform und mit ihrer Unterstützung für diverse kantonale Steuergesetzrevisionen mit dafür gesorgt, dass die öffentlichen Kassen leer sind. Und jetzt, wo mit Familieninitiative (und 1:12) sinnvolle politische Projekte anliegen, die auch ein paar Franken kosten könnten, versuchen sie sich mit Wehklagen zu überbieten. Es sind in unsern dunklen Zeiten grad wieder mal viele Böcke als Gärtner unterwegs.

  • Knaus Karl sagt:

    Sehr geehrter Herr Leutenegger
    Die Sachlage ist insbesonders auch gesamtwirtschaftlich zu betrachten. Je mehr Eltern, Grosseltern und Verwandte die Kinder daheim betreuen, belasten sie keine Gemeinde, keinen Kanton mit Krippenkosten usw.! Grosse Modo geschrieben: Fr. 24’000 und mehr pro Kind und pro Jahr werden gespart. Es braucht weniger personelle Kräfte bei den Krippen, die bei der Altersbetreuung und in den Spitälern dringend gebraucht werden.

    • Peter Meier sagt:

      Ihnen ist aber schon bewusst, dass Sie von unterscheidlichen Berufen sprechen. Eine Kindergärtnerin hat aber mal gar nix mit einer Altenpflegerin oder einer Krankenschwester zu tun. Mein Güte, woher kommen nur diese unsachlichen Argumente?

      • Knaus Karl sagt:

        Herr Meier: Ist Ihnen bewusst, dass es verschiedene Ausbildungswege gibt? Wenn weniger Kindergärtnerinnen und Krippenbe-treuerinnen gebraucht werden, wird eben ein anderer Ausbildungsweg eingeschlagen!

  • tsigrist sagt:

    Herr Müller Ich bezahle von meinem Lohn 30 000.– , 25 000.– Krippe. Finden Sie wirklich ich muss 30 000.– versteuern, obwohl ich nur 5 000.– habe. Wir versteuern ja auch noch den vollen Lohn von meinem Mann ! Das heisst in Zukunft können alle die nur einen Lohn haben, den Betrag abziehen und was kann denn mein Mann abziehen? – Nichts! Wer hat jetzt mehr? Noch was wenn ich 25 000.– bezahle 2 Kinder, dann darf ich Ihn Bern nur 6000.– abziehen. Also Gewinnen Sie Steuern an Geld, welches ich nicht besitze, aber wieder im Wirtschaftskreislauf ist!

    • Josef sagt:

      Wenn Sie sich keine Kinder leisten können, dann hätten Sie auch keine bekommen sollen. Wenn ich mir mein Auto oder meine Wohnung nicht leisten kann, dann muss ich es verkaufen oder ausziehen. Kinder kosten bis zur Volljährigkeit einige 100’000 Franken. Wer das Geld nicht hat, soll den Nachwuchs sein lassen.

  • Andreas Kadosch sagt:

    Am Ende des Monats interessiert nur, das man seiner Familie ein Dach über dem Kopf, Kleidung und Nahrung finanzieren kann. Alles andere ist politischer Unsinn. Wäre es nicht klüger ein Existenzminimum (EM) zu errechnen? Eines für Erwachsene und eines für Kinder. Diese EM sind Steuerfrei. Abzugsberechtigt sind nur die Erwachsenen, zwei Kinder und ein drittes zur hälfte. Ab diesem Steuerfreibetrag wird progresiv besteuert. Wer unter diesem EM liegt hat anrecht auf ergänzung (Was eigentlich wiederum schlecht ist). Ganz einfach und vor allem Gerecht.

  • Martin Stach sagt:

    Solange Steuergelder zum Fenster rausgeschossen werden, siehe etwa Energiewende, Verkehr, Flüchtlingspolitik etc. solange macht es gar nichts, wenn der Staat weniger Geld erhält.
    Jeder Franken, der nicht an den Staat fällt, ist 1.20 wert, wenn er der Wirtschaft zugeführt wird, er schafft Wohlstand, er schafft Arbeitsplätze. Im Staatssäckel versickert er nur in den unendlich langen Gängen der Bürokratie.

  • lia sagt:

    das Familienmodell, welches die SVP zelebriert, IST nicht traditionell. Vor 1950 konnte sich kaum eine Familie erlauben, dass einer zu Hause blieb, weil mit einem Lohn keine Familie ernährt werden konnte. Diese „Tradition“ ist also keine 70 Jahre alt und wer noch Grosseltern hat, soll doch bitte diese fragen, ob sie es sich leisten konnten, dass einer, d.h. die Frau, zu Hause blieb – wenn der Grossvater nicht gerade ein Topverdiener war, wird die Antwort „nein“ lauten.

  • cristiano safado sagt:

    Die Familieninitiative der SVP werden letztendlich die ärmeren Bevölkerungsschichten zu tragen haben (Rentner, Behinderte, Fürsorgebezüger). Denn es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass Steuereinsparungen nicht durch neue Steuereinnahmen ausgeglichen werden, sondern durch Senkung der Sozialleistungen. Und das wird sich dank SVP, FDP und EDU nicht so schnell ändern. Mir ist nicht ganz klar, weshalb die Gegner der Familieninitiative dies nicht klar sagen.

  • Markus Sennheiser sagt:

    Steuergeschenke sind auch Steuerverluste. Darüber spricht man aber nicht, nicht mal wenn seitens der Politik diesbezüglich „Fehlern“ eingestanden wurden. zB bei den Unternehmenssteuern. Mein Tip an die CH Bevökerung: Holt euch alles was noch zu holen gibt. Ob diese Initiative, 1:12, Mindestlohn etc.. Sonst habt ihr in 10-20 Jahre keine Mitteschicht mehr. Denn der Kuchen der sich das Volk untereninander Teilen muss und mal links und mal rechts umverteilt wird, wächst nicht proportional mit der Konjuktur. Dazu ein bisschen inflation und schon habt ihr den Gnadenstoss.

  • Marcel Senn sagt:

    Es passiert zwar eher selten, aber in diesem Punkt bin ich mit Herrn Leutenegger völlig einig!
    Es sei zu hoffen, dass die Gegner dieser unausgereiften brachialsozialistischen Initiative diesen sauteuren Unsinn noch von der Schweiz abwenden können!
    .
    Und wer als gutverdienender Mittelständler Ja stimmt, der muss sich dann über die höheren Steuerrechnungen in Zukunft nicht beschweren – die Superreichen werden die Zeche sicher nicht bezahlen – sondern nur der Mittelstand!
    Denkt mal drüber nach!

  • Hottinger Gilbert sagt:

    Wenn schon Steuerabzüge für Familien, dann in erster Linie für die naturgemäss funktionierende, wo die Mutter selber ihr eigenes Kind versorgt und ihm ihre Liebe & die erforderliche Geborgenheit schenkt, was ein unersetzlich wertvolles Gut ist, und nicht immer nur das Geld.
    Ein herzhaftes JA stellt die Rechtsgleichheit wieder her.

    Eine Mutter ist der einzige Mensch auf der Welt, der dich schon liebt, bevor er dich kennt.
    Johann Heinrich Pestalozzi

  • Hottinger Gilbert sagt:

    Die angeblichen Kosten von 1.4 Mrd CHF Hr. Leutenegger sind schlicht unredlich & falsch, denn neben der Bundessteuer hat jeder Kanton eine eigene Steuerpolitik, also können die Kosten gar nicht vorausgesehen werden, ausser von einem Hellseher. Und Milliarden sind genügend vorhanden, nur werden diese am falschen Ort – Erhöhung „Entwicklungshilfe, 11 x mehr Scheinasylanten als Deutschland, kürzlich 10 Mrd. CHF an IWF – sinnlos verpulvert. Unsere Kinder sind unsere Zukunft, darum ein herzhaftes JA.

  • Martin sagt:

    Auf einmal spielen Kosten bei der Familienförderung eine Rolle, wie scheinheilig. Wie billig und falsch doch so eine Ausrede ist. Erstens kann die Initiative kostenneutral umgesetzt werden und zweitens kann mit Hilfe einer nationale Erbschaftssteuer oder durch rückgängig machen der Unternehmensteuersenkung die Familien noch weit höher entlastet werden. Es gibt dutzende Argumente für die Heimbetreuung, aber kaum ein Argument für Fremdbetreuung, denn etwas ineffizienteres gibt es nicht. Die einzigen die bei Fremdbetreuung gewinnt ist die Betreuungsindustrie.

  • Arthur Gubler sagt:

    Eine Schande, dass er bei Kindern vor allem ums Geld gehen soll. Eltern, die ihre Kinder auswärts zur Erziehung geben werden dereinst im Altersheim umsonst auf einen Besuch ihrer Kinder warten. Was mit ihren Eltern passiert ist ihnen doch scheissegal. Und wenn es dann ums Erben geht bekommen sie noch Streit untereinander. Die alles, weil es die kompakten Familien kaum mehr gibt.

  • Peter Tschanz sagt:

    Die Familienpartei CVP ist dagegen, die liberale FDP ist dagegen, die BDP, die SP, die Grünen, die GLP, die Wirtschaftsverbände, die Kantonsregierungen, der Bundesrat und selbst lösungorientierte SVpler sind öffentlich dagegen. Hinter vorgehaltener Hand sind viele verantwortungsvolle SVpler sowieso auch dagegen. Wollen wir in Steuerfragen alle diese Meinungen missachten und auf die 33jährige Nadja Pieren, deren Absicht eigentlich bestimmt nicht schlecht war, vertrauen. Ich denke, dass wäre ein Fehler, welche politische Meinung wir auch immer haben. Die Initiative ist einfach nicht gut!

  • Nathalie Schlegel sagt:

    Wie wäre es mit einem Steuerabzug für die vielen Tausend-Singlehaushalte? Offensichtlich konnten diese bisher noch keinie Steuerabzüge geltend machen. Zudem finanzieren sie auch noch grösstenteils die Billag, die pro Haushalt abgerechnet wird (das gehört zwar nicht hier hin). Zudem leben viele dieser Singlefrauen in eher bescheidenen Wohnungen im Gegensatz zu den besser verdienenden Männern. Alles Blödsinn? Dann teilen Sie mir doch bitte mit, wer denn zukünftig für die entstandenen Steuerausfälle aufkommen muss!

    • Babette Sigg, Präsidentin CVP-Frauen Schweiz sagt:

      Liebe Frau Schlegel, Sie haben es erfasst. Als Singlefrau unterstützen Sie mit Ihren Steuern Familien (z.B. 41’000.-/Jahr Erziehungsgutschriften für alle, die ihre Kinder selbst betreuen..) und Schulen… Dinge, die Sie als Kinderlose nicht brauchen. Die Gesellschaft zählt hier auf Ihre Solidarität, und das ist richtig. Denn wir brauchen Familien und Kinder. Aber irgendwann ist genug, nicht wahr! Darum NEIN zur scheinheiligen „Familien“-Initiative.

    • Carlo Baenzinger sagt:

      Zudem verursachen Singles einen höheren CO2-Ausstoss pro Kopf (eigenes Auto, eigene Wohnung, eigener Abfall etc.). Und zudem müssen Männer ins Militär bzw. Militärersatz zahlen, wenn sie nicht gehen. Alles Blödsinn? Ja! Ziemlich grosser Blödsinn sogar.

  • A. Vollenweider sagt:

    Ich will mich hier bei der SVP für ihren Auftritt in der Arena bedanken. Auch will ich mich bei den Kommentatoren bedanken die hier mit entschlossener Härte die Initiative verteidigen. Ihr habt mir die Augen geöffnet 🙂
    Mein Abstimmungscouvert ging heute per Post, mit einem dicken Nein, an die Stimmregisterzentrale zurück.

  • Thompson sagt:

    Frau Widmer Schlumpf wäre gut beraten, KOMPENSATIONEN im Sinne von echten SPARUEBUNGEN vorzubereiten.

    Ich kenne Eltern, die schon vor der GEBURT der Kinder Klarheit darüber haben, die Kinder dann baldmöglichst in die
    KRIPPE zu geben….. Wird ja bezahlt….. So geht’s einfach nicht.

    Habe bereits FÜR DIE VORLAGE gestimmt. Ein klares JA.

  • Josef Rutz sagt:

    Diese von der SVP lancierte sogenannte „Familieninitiative“ ist doch genau betrachtet lediglich eine intrigante „Steuererleichterung“ für Reiche und daher eine hinterlistige Mogelpackung, sie ist allumfänglich abzulehnen! Eine echte Familieninitiative ist aber das „BEDINGUNGSLOSE GRUNDEINKOMMEN“, hier geht es dann um den zukünftig vom Staat monatlich zum voraus ausbezahlten „Verbrauchersteuer-Freibetrag“ (der dann noch einzigen Konsumsteuer) an alle legal im Staat lebenden Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder wirtschaftlichen Situation. Die Einkommensteuer wird total abgeschafft!

    • Martin sagt:

      Sowas von Schräg und unglaublich widersprüchlich. Verbrauchssteuern sind ideal für Reiche, das sie etwa gleich viel zahlen würden wie arme Menschen, die Steuer wäre ausgesprochen degressiv. Mit Ihrem BEDINGUNGSLOSEN GRUNDEINKOMMEN werden sie hauptsächlich die arbeitsfaulen Menschen subventionieren. Die Kombination ihrer wirren Vorstellung würde dazu führen das niemand mehr arbeitet und kaum noch einer Steuern zahlen würde. Übrigens, wer dank Fremdbetreuungsabzügen weniger Steuern zahlt ist auch reich oder ist das nun nicht vergleichbar?

      • Josef Rutz sagt:

        @Martin So eine „wirre“ Vorstellung wie Sie sagen, ist das „Bedingungslose Grundeinkommen“ überhaupt nicht, im Gegenteil, es ist doch eine grossartige Idee und muss unbedingt eingeführt werden! Wirr, ist doch schon eher Ihr unglaublich abschätziges Menschenbild! Sie sollten sich deshalb unbedingt die Zeit nehmen und erst einmal den grossartigen Film über das Grundeinkommen aufmerksam ansehen. Wenn es die Redaktion erlaubt, würde ich gerne den Link zum Film hier einfügen? Vielen Dank!
        http://www.youtube.com/watch?v=XqJjWe1QeUY

    • Josef sagt:

      Eine echte Familieninitiative wäre eine steuerfreie Kinderzulage von 500 bis 1000 Franken pro Kind. Dann kann man auch wieder alle Steuerprivilegien für Familien mit Kindern streichen.

  • Babette Sigg, Präsidentin CVP-Frauen Schweiz sagt:

    Danke, Filippo. Der Mittelstand bezahlt immer- und das sind nicht nur die Väter und Mütter, die für einen Verdienst arbeiten gehen, sondern auch diejenigen, die keine Kinder haben und somit sowieso nicht profitieren: Alleinlebende („Singles“), Ehepaare ohne Kinder und Rentner bezw. Rentnerinnen. Sie zahlen ein Vielfaches an Steuern, mit welchen Familien unterstützt, aber auch z.B. Schulen finanziert werden. Bei Annahme der Initiative sind alle Verlierer, denn alle müssen diesen volkswirtschaftlichen Unsinn mitfinanzieren. NEIN zur verlogenen Initiative, die nicht hält, was sie verspricht.

  • Hans sagt:

    Je mehr Steuerabzüge, desto mehr Verzerrungen und desto mehr Ungerechtigkeiten. Nur schon deshalb bin ich gegen die Initiative!
    Wenn sämtliche Abzüge abgeschafft würden, dann könnten die Steuertarife für alle gesenkt werden. Davon profitieren würden alle und nicht nur die ausgefuchsten Steueroptimierer.

  • Bea Habegger sagt:

    Solange BR Sommaruga im Asylbereich um sich werfen kann und BR Berset das dereinstige beste Gesundheitswesen an die Wand fährt, ist es mehr als müssig/asozial und stupid an jenen EIGENEN Familien ,welche die Kinder in Eigenverantwortung erziehen wollen, zu sparen.

    Im weiteren die Bundesverfassung besagt, dass niemand diskriminiert werden darf insbesonders nicht wegen der Lebensform. Die 2011 geschaffene Bevorzugung von Staatskindern, muss somit aufgehoben werden, da gesetzeswidrig. Entweder Abzüge für beide Familienformen oder für keine, deshalb JA zur Familieninitiative.

  • gabi bossert sagt:

    Warum soll sich eine Millionärspartei grosse Sorgen um Steuerverluste machen, Die sie ja nun absolut nicht betrifft ?
    Das “ nahe beim Volk stehen “ betrifft doch lediglich das patriotische, nationale Gedankengestrüpp, wo jetzt Mann und Frau wieder ihre Plätze einnehmen sollen, wie aus einer Zeit, Die eigentlich bereits überwunden schien. Ist aber nicht so und eine Volksmehrheit glaubt aber leider fest daran. Oben gut versorgen, unten lieb streicheln wird irgendwann katastrophale Folgen haben. Es ist doch nicht schwer diesen Mechanismus endlich zu durchschauen.

  • Tom sagt:

    Für einmal gehe ich mit Herrn Leutenegger zu 100% einig. Die Annahme dieser Initiative hätte verheerende Auswirkungen auf unser Wirtschafts- und Sozialleben. Warum hört man nicht mehr Stimmen wie diese, die ohne Polemik die Fakten erläutern? Es wäre dringend nötig!

  • Beat sagt:

    Hr. Leutenegger macht was viele machen: Er streut Sand und die wo die Augen offen halten sind selber schuld, dann streut er den Sand eben in die Augen.
    Er will damit verhindern dass die Sehenden sehen in der Hoffnung dass möglichst viele hereinfallen.
    Wenn er recht hätte mit den 1.4 Mia CHF: Das wären als dann die 1.4 Mia CHF die heute von den Familien die ihre Kinder selbst betreuen zuviel an Steuern bezahlt wird. Also höchste Zeit diese ungerechtigkeit abzuschaffen.

  • Ruedi sagt:

    Der Königsweg der FDP ist der Holzweg!

    Ein 100% Job eines Elternteiles muss die Familie ernähren und alle anderen Kosten decken können.

    Wenn beide Eltern arbeiten müssen, weil ein Einkommen nicht mehr reicht, und weil der Staat so mehr Steuereinnahmen generieren kann, dann soll der Staat die Infrastruktur der Kinderbetreuung bereitstellen und bezahlen.

    Wenn sich die Schweizer keine Kinder leisten können aus Zeit und Geldmangel – dann ist die Schweiz kein reiches Land sondern ein bitter armes Land.

  • Carlo Baenzinger sagt:

    Ich habe ein Geschäftsauto. Für den Privatgebrauch wird mir jeden Monat CHF 450.00 „fiktiv“ als Einkommen aufgerechnet, die ich versteuern muss. Das ich den Geschäftswagen privat kaum benütze interessiert den Fiskus nicht. Das scheint mir auch ziemlich systemfremd.

  • A. Zumbach sagt:

    Herr Leutenegger sorgt sich um die angeblichen Steuerverluste. War er/ist er darob gleichermassen besorgt, wenn es um die Verluste geht, die von den Abzügen für die Fremdbetreuung herrühren?

  • Romy sagt:

    Das Anliegen sei systemfremd, und beinhalte die Gefahr, dass künftig Freiwilligenarbeit bewertet wird und als fiktives Einkommen aufgerechnet werden könnte. Eine Frage an Herr Filippo Leutenegger, warum bekämpfen Sie nicht das fiktive Einkommen bei den Hausbesitzern, das in Form von Eigenmietwert bewertet wird? Erarbeitetes Einkommen muss x-fach versteuert werden, als Einkommen, als Vermögen, als Eigenmietwert bei Hausbesitzern, dazu dubiose Abgaben und Gebühren. Es sind nicht nur Reiche die ihre Kinder selbst betreuen, viele Eltern leisten Verzicht, so z.B. auf einen Zweitwagen oder Ferien.

  • rolf zeller sagt:

    Eigentlich bestätigt diese Aussage, dass doch noch nicht so viele „Familien“ tatsächlich ihre Kinder in Grippen schicken, da ja sonst auch jetzt schon ein grosser Steuerausfall bestünde. Oder dann gehören sie generell nicht zur Gruppe der Steuerzahler, bei denen ein Abzug zu solch grossen Steuerverlusten führt. Vieleicht hat aber der Staat auch nur ein Interesse auf Kosten der Kinder welche so nicht bei der Mutter sein können, mehr Steuersubstrat zu generieren, denn es bleibt ja trotzt Abzug, noch etwas hängen.

  • Hottinger Gilbert sagt:

    @ Josef Rutz,

    Ja in welchem Jahrhundert leben Sie denn ? Der Kommunismus ist gescheitert, ja Hallo, gar nichts gelernt aus der Geschichte ?

    Schon in der Schrift steht doch;

    „Wer nicht in den Weinberg geht und arbeitet,
    bekommt nichts zu essen“.

  • Christian Emmenegger sagt:

    Die Familieninitiaitve macht gar keine Steuerpolitik. Es geht um Egoismus und darum, dass sie ein bestimmtes Familienmodell bevorzugen will. Schlecht verdiende Familien, kinderlose Paare und mittelständige Eltern mit Kindern welche die Erstausbildung abgeschlossen haben, sollen den gutverdienenden (!) Mittelstandsfamilien ein Geschenk finanzieren. Und das nur, damit das traditionelle Familienbild gefördert und andere Familien diskriminert werden.

    Steuerabzüge zu gewähren für NICHT VORHANDENE Kosten auf NICHT VORHANDENEM Einkommen sind schlicht absurd !

  • Hanspeter Meister sagt:

    Wollen wir nur noch Tagesstätten für Kinder, welche durch die Gemeinde, Kantone und Bund subventioniert werden? Wollen wir, dass keine Mütter oder Väter die Möglichkeit haben, welche sich tagsüber für die Erziehung der Kinder widmen, entsprechende Abzüge vornehmen können ? Und vielleicht wissen viele nicht, dass viele Tagesstätten die Tarife aufgrund der Einkommen festlegen (müssen). Da auch viele Selbstständigerwerbende, welche sehr viele Ausgaben über die Unternehmung fliessen lassen, ihre Kinder in Tagesstätten abgeben,haben diese den grössten (Steuer-)Vorteil und Steuerbehörden schauen zu!

  • Gesund sagt:

    JA, weil Erziehung das Wichtigste ist und alle Mütter sollen mehr Anerkennung in der Gesellschaft bekommen. Heutzutage ist arbeiten und die Arbeit das Allerwichtigste, damit jeder Geld verdient und damit natürlich Steuern bezahlen kann. Jeder der seinen gesunden Menschenverstand einschaltet, weiss das diese Initiative sehr sozial ist. Danke

  • hans karrer sagt:

    Bei jeder politischen Auseinandersetzung geht es nur um ein Thema. Geld. Ihr habt alle Angst euer geliebtes Geld zu verlieren. Immer nur wieviel kostet dies wieviel kostet das. In Wahrheit könnte sehr viel Geld an anderen Orten gespart werden. Solche Diskussionen zeigen wie arm die Menschheit ist (oder in der Schweiz). Hauptsach euer Konsum kann befriedigt werden.

  • Selberdenker sagt:

    Fremdbetreuungskosten sind Ausgaben, die tatsächlich entstehen, damit ein (zweites) Einkommen überhaupt erzielt werden kann – wie die Kosten für den Arbeitsweg oder die Mehrkosten auswärtiger Verpflegung, und diese Abzüge finden Sie doch auch in Ordnung, weil Sie sie wirklich haben, oder? Denn dieses Geld ist weg und somit nicht verfügbar. Bei einem mittelständischen Gesamteinkommen von um die 100.000.- und Krippenkosten von über 20.000 (zwei Kinder, zwei Tage) ist das auch nichts weiter als ein Ausgleich der Progression… Also warum die Aufregung? Nein zu solchen Initiativen! Aus Prinzip.

  • Hottinger Gilbert sagt:

    @ Herr Leutenegger Ihre Behauptung im Titel „Riesige Steuerverluste“ ist eine Täuschung des Souveräns, denn der Iniat.-Text sagt klar, dass Fam. die ihre Kinder selber betreuen, einen gleich hohen Abzug wie bei Fremdbetreung machen können. Die Kt. verfügen jeder über eine kantonale Steuerhoheit, also können diese das Ganze z.B. auch völlig Ausgaben neutral gestalten, indem sie z.B. die Fremdbetreuung reduzieren. Kein Mensch kann somit die wirklichen Folgekosten im voraus wissen, ausser Hellseher. Ihr Titel ist falsch, irreführend & reine Demagogie, bin enttäuscht v. Ihnen

  • George Nail sagt:

    Die mit der Unternehmenssteuerreform III verbundenen Steuerausfällte von 1,5 Mia. CHF scheinen NR Leutenegger weniger zu stören.

  • Thomas keller sagt:

    Ich merke,dass die Frauen zu Hause sein sollen. Nun gut, mittlerweile ist es so, dass mehr Frauen einen hochschulabschluss vorweisen. Ich bin der Meinung, dass diese ihr wissen in die Arbeitswelt einbringen sollen und gleichen Lohn bekommen wie die Männer. So können wir das Model mal wenden und der Vater könnte den Kinder schauen. 50:50 wäre optimal. Ich finde unser Steuersystem gut, Kita sind nötig, für alle die sie brauchen. Meine Frau arbeitet 40 Prozent und müsste nicht, will aber ihre Ausbildung nutzen und bezahlt Steuern. Eine Hausfrau Hausmann nicht. Darum nein.

  • Alfred Ritter sagt:

    Wieso sollen berufstätige die Kosten für auswärtige „Aufbewahrung“ abziehen können?
    Gar kein Abzug für alle = mehr Steuereinnahmen

  • Alfred Ritter sagt:

    @Keller: vielleicht können ja die Männer auch mal Kinder kriegen….Naturgesetz endlich ausser Kraft setzen…dann kann die Diskussion ja erneut losgehen

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