Es gibt effektivere Massnahmen gegen das Rauchen als eine Erhöhung der Tabaksteuer

In der Schweiz raucht 27 Prozent der Bevölkerung.  Dieser Anteil ist seit 2008 konstant. Bei den Jugendlichen wurde 2010 sogar eine Zunahme von 22 auf 24 Prozent festgestellt. Das hat Folgen für die Gesundheit. Mit 14 Prozent der gesamten Todesfälle in der schweizerischen Bevölkerung stellt der Tabakkonsum die Hauptursache für vermeidbare Todesfälle. Eine Packung Zigaretten reduziert die Lebenserwartung um fast vier Stunden. Rauchende haben deshalb im Schnitt 14 Jahre kürzere Lebenserwartung. Rauchen löst im Moment ein gutes Gefühl aus. Doch die künftigen Schäden werden unterschätzt. Und Rauchen macht süchtig: 50 Prozent der Rauchenden würden gerne aufhören – schaffen aber es nicht.

Um auf Augenhöhe mit der emotionalen Tabakwerbung zu kommunizieren, setzt Kanada auf visuelle Gesundheitswarnungen.

Zigarettenstummel in einem vollen Aschenbecher. (Keystone/Gaëtan Bally)

Visuelle Botschaften wirken besser als schriftliche Warnungen auf Packungen: Zigarettenstummel in einem vollen Aschenbecher. (Keystone/Gaëtan Bally)

Die Erhöhung der Tabaksteuer hilft den meisten Rauchenden, den Konsum zu reduzieren. Aufgrund der Preiselastizität führt eine Erhöhung des Preises von 8.2 auf 11 Franken pro Zigarettenpaket zu einer Reduktion der Nachfrage um etwa 15 Prozent. Vor allem für Jugendliche führt ein hoher Tabakpreis zu einer deutlichen Reduktion. Doch gleichzeitig wird die höhere Tabaksteuer auch von jenen mitbezahlt, die gar nicht aufhören wollen. Mit der Kostenwahrheit kann eine Erhöhung der Tabaksteuer schlecht begründet werden.

Die zusätzlichen Kosten von 1.2 Milliarden Franken für medizinische Behandlung zahlen Rauchende der Allgemeinheit mehr als zurück. Über die Tabaksteuer zahlen Rauchende 2.5 Milliarden Franken in die AHV. Gleichzeitig beziehen sie wegen tieferer Lebenserwartung weniger AHV. Deshalb muss sich der Bund die Frage stellen, ob es nicht auch andere Massnahmen gibt, den Tabakkonsum zu reduzieren. Massnahmen, welche die Rauchenden nicht zwingen, aber trotzdem effektiv helfen. Solche Massnahmen gibt es. Sogenannte «Nudges». Was ein «Nudge» ist, habe ich kürzlich in der NZZ erläutert. Kurz: Ein «Nudge» basiert auf den Erkenntnissen der Verhaltensökonomie und hilft, bessere Entscheidungen zu treffen – ohne Zwang.

Kanada beispielsweise hat mit gezielten «Nudges» den Tabakkonsum so stark gesenkt, dass er heute weniger als die Hälfte des Schweizer Konsums ausmacht (Ein Tabelle dazu finden Sie hier). Interessant dabei: Der umgerechnete Preis für Zigaretten ist kaum höher als in der Schweiz. Stattdessen hat Kanada eine Vielzahl von nicht-monetären Massnahmen ergriffen. Ein solcher «Nudge» sind die Gesundheitswarnungen. Um auf Augenhöhe mit der emotionalen Tabakwerbung zu kommunizieren, setzt Kanada auf visuelle Gesundheitswarnungen.

Es ist nachgewiesen, dass illustrative Bilder zu den Folgen des Rauchens wirksamer sind als schriftliche Warnhinweise. Denn Bilder wirken – wie Werbung – auch wenn wir nicht bewusst hinschauen. Weiter verweist Kanada direkt auf eine Hotline und eine Internetseite, welche Unterstützung bieten. Dieser direkte Hinweis hilft, die Lücke zwischen Vorsatz und Verhalten zu schliessen. Nicht zuletzt schränkt Kanada auch die Werbung für Zigaretten erheblich ein. Damit wird die Bevölkerung nicht zum Rauchen verleitet (sozusagen durch schädliche «Nudges» der Tabakindustrie).

Im Kontrast zu Kanada macht die Schweiz – ausser mit der Erhöhung der Tabaksteuer – wenig, um Rauchende beim Aufhören zu unterstützen. Die dreisprachige schriftliche Information ist leicht zu ignorieren. Die positiven Emotionen der Zigarettenwerbung überwiegen. Bilder und Hilfestellung sind auf der Rückseite versteckt. Beim Kaufaffekt sind sie deshalb nicht sichtbar und damit auch nicht wirksam. Gleichzeitig darf die Tabakindustrie in der Schweiz ungehindert werben. So uneingeschränkt wie nirgends in Europa. So hat zwischen 2007 und 2010 beispielsweise rund 40 Prozent der Bevölkerung von Promo-Aktionen für Zigaretten und Feuerzeugen «profitiert».  Und wer oft ins Kino geht, kennt die absurde Situation von 1 -2 langen und äusserst professionellen Tabakwerbungen und dem jämmerlichen Versuch von meist kurzen und schlecht gemachten Hinweisen zur Tabakprävention.

Aus diesen Gründen sollte die Schweiz Rauchende vor perfiden Tabakwerbung besser schützen sowie grössere visuelle Gesundheitshinweise und Hilfestellungen auf der Frontseite der Tabakverpackungen verlangen. Diese Massnahmen wären dringender, effektiver und einfacher zu begründen als die Erhöhung der Tabaksteuer.

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116 Kommentare zu «Es gibt effektivere Massnahmen gegen das Rauchen als eine Erhöhung der Tabaksteuer»

  • Ralf Schrader sagt:

    Die Phantasielosigkeit im Umgang mit Tatsachen des täglichen Lebens (Rauchen, Alkohol, Prostitution) verblüfft mich immer wieder. Warum will man denn das Rauchen bekämpfen? Dafür gibt es nicht den geringsten Grund. Wie richtig ausgeführt, überfinanzieren die Raucher die pekuniären Konsequenzen ihrer Sucht.
    Allerdings stört das Rauchen gleichzeitig anwesende Nichtraucher. Dagegen könnte die Politik etwas machen, tut sie aber nicht. Der sog. Nichtraucherschutz ist ein Witz. Wenn ich jetzt auf den Zug gehe, muss ich mich vorher, wie jeden Morgen mit angehaltenem Atem durch Qualm Wolken kämpfen.

    • Zora Mattis sagt:

      Mitnichten. In den letzten Jahren wurde sehr viel zum Nichtraucherschutz getan: Während man früher fast überall rauchen konnte (Restaurants, Zug, Warteräume, Partylokale etc.), ist das Rauchen heute fast in allen Räumen (und manchmal auch unter freiem Himmel) verboten.?

      • Ralf Schrader sagt:

        Es ist sicher etwas passiert, aber viel zu wenig, viel zu inkonsequent und meist falsch platziert. Der gesamte öffentliche Raum sollte rauchfrei sein, vor allem die Orte, an denen viele Menschen aufeinander treffen: Bahnhöfe, Tramhaltestellen, usw. In Beizen hingegen kann von mir aus geraucht werden, bis die Tapete von der Wand fällt, man muss da ja nicht hineingehen. Den Bahnsteig aber muss ich jeden Werktag 2x betreten und da möchte ich nicht vollgequalmt werden. Das hat aber nichts mit Gesundheit, sondern mit Kultur zu tun.

      • Dani Schmid sagt:

        Auch Nudge wird nichts nützen. Als ehemaliger Raucher bin ich nicht zum fundamentalistischen Nichtraucher geworden. Im Gegenteil, seit in Bars, Restaurants etc. nicht mehr geraucht werden darf, stinkt es in diesen Lokalen nach Essen und Mensch. Das ist viel schlimmer als Rauch! Es muss auch niemand vor „vor perfiden Tabakwerbung besser schützen“ werden, denn wir sind alle mündige Bürger und können selbst entscheiden was wir wollen. Die meisten Jugentlichen rauchen nämlich aus Trotz oder Langeweile oder sind sauer auf das Establishment.

        • alfredo borlotti sagt:

          Wenn ihnen das Essen in einem Restaurant nicht schmeckt, dann gehen Sie doch einfach in ein anderes, oder kochen Sie selber. Und wenn Sie Menschen nicht riechen können, versuchen Sie’s am besten mal mit Tieren.
          Aber im Ernst: Ein ernsthafter Raucher stinkt auch ohne zu rauchen (zB im Zug) noch ein paar Meter gegen den Wind. Dass der Rauch irgend einen positiven Effekt auf die Atmosphäre in einem Raum haben soll, ist eine Rauchermythos. Alles Schall und Rauch.

    • Roland K. Moser sagt:

      Die Raucher überfinanzieren gar nichts.

    • Franz Huber sagt:

      Und ich vom Parfümgestank und Alkohol

  • Jürg Reiser sagt:

    Tabakwerbung zu 100 % verbieten. Absolut keine Werbung mehr. Packungen müssen alle gleich aussehren und der Markenname darf nur noch 1 cm gross sein. Weisse Packungen mit Warnungen auf 5 Seiten und dem Markennamen auf 1 Seite. Rauchen muss aus sein und nicht in. Grossangelegte Hilfe für Menschen die aussteigen wollen, finanziert über die Tab

  • Martin Heidegger sagt:

    Bastien Girod, anscheinend kennen Sie den Begriff Preiselastizität nicht. Sonst hätten Sie sich Ihren Blogbeitrag nämlich sparen können. Immer wieder erstaunlich, dass wir Parlamentarier haben, die nicht den geringsten Schimmer von wirtschaftlichen Mechanismen haben.

    • Ralf Schrader sagt:

      Er spricht von Gesundheit, nicht von Wirtschaft. Es gibt auch nicht den geringsten Grund, das Politiker etwas von Wirtschaft verstehen, da gibt es tatsächlich Wichtigeres, z.B. Gesundheit oder Kultur.

      • max schmid sagt:

        Dass viele nichts von Wirtschaft verstehen merkt man jeweils, wenn die Damen und Herren wieder hemmungslos anderer Leute Geld zum Fenster hinaus werfen und mit sinnlosen Gesetzen und Verordnungen den Verwaltungswasserkopf aufpumpen! Um meine Gesundheit müssen die sich nicht kümmern und gepflegtes Zigarrenrauchen ist auch Kultur. Gewisse Leute meinem wohl andern vorschreiben was sie zu tun und zu lassen haben sei auch Kultur.

    • Kaltenrieder sagt:

      Herr Girod hat schon recht, ab 10.- je Packung wird die Nachfrage elastisch, d.h. eine kleine Preiserhöhung verursacht dann einen proportional grösseren Rückgang in der Nachfrage. Man kann also sagen, dass die Schmerzgrenze bei 10.- liegt. Zwangsmassnahmen aber bringen sehr wohl etwas wie bspw. öffentliche Rauchverbote. Es erinnert die Raucher an die Abnormalität des Rauchens.

      • Urs Gehrig sagt:

        Ich habe mit rauchen aufgehört, weil es mir irgendwann verleidet ist mit Dummköpfen zu diskutieren. Nikotin ist ein sehr effizientes Beruhigungsmittel. Warum es „konsumiert“ wird, ist eine Frage der Ursache und nicht der Symptombekämpfung. Unsere Gesellschaft stellt ein „Absurdistan“ dar, und man sollte sich besser darüber Gedanken machen mit welchen Mitteln sich die Nichtraucher über Wasser halten.

        • alfredo borlotti sagt:

          Kann ich gut verstehen. Wenn ich jeweils Raucher vor einer Bar sehe, wie sie rauchend diskutieren, dann denke ich auch immer: Was für Dummköpfe!

      • Manuel sagt:

        Den Begriff der Preiselastizität verwendet Girod in diesem Zusammenhang sicherlich richtig. Es wäre höchstens erwähnenswert gewesen, dass es sich beim Tabakkonsum um eine unelastische Nachfrage handelt. Dass hingegen ab 10.- die Nachfrage elastisch wird, ist jedoch aufgrund des Suchtpotenzials von Tabak eher zu bezweifeln.

    • arthur sagt:

      Da haben sie recht! Es geht diesem Herrn auch nicht um die Sache sondern nur dass er im Gespraech bleibt!
      und sein Gesicht praesentieren kann. Mehr braucht es in der CH ja auch nicht1

  • Markus sagt:

    tatsächlich kann die tabakindustrie in der schweiz fast ungehindert für ihr süchtig- und krankmachendes produkt werben und tut dies auch bei kindern sehr erfolgreich. die einschränkung der werbung ist erwiesenermassen wirksam, um den konsumbeginn zu reduzieren und in der schweiz dringend angezeigt. aber auch die preiserhöhung hilft erwiesenermassen vielen, vom gift wegzukommen. aber dem volk steht in der schweiz eine massive lobby gegenüber: 3 von 5 tabakweltkonzernen haben ihren hautpsitz in der schweiz und ihre tentakel auch im bundeshaus. deren arbeit ist bald wieder live zu beobachten…

  • Roland K. Moser sagt:

    Bei den vermehrten Warnhinweisen stimme ich Ihnen zu. Beim Einschränken der Werbung auch. Der Preis muss aber auch eine bestimmte abschreckende Höhe haben. Alternativ müsste man den Preis ans Einkommen koppeln, was ich sehr begrüssen würde.

    Es ist num mal so, dass eine Droge vermehrt konsumiert wird, wenn sie günstig bis gratis ist.

    Desweiteren darf das Gesundheitswesen nicht mehr für die Kosten der durch das Rauchen erzeugten Gesundheitskosten aufkommen, sondern die Tabakindustrie. Ausgenommen, die Prämien für Raucher werden erhöht

    • Hans Füglistller sagt:

      Genial, Herr Moser. Am Kiosk: „Dörft ich ihri Stüürerklärig gseh, Ok, demfall choschtet s’Päckli für sie 27 Franke 70.“… Ich sehe schon all die Arbeitslosen ohne Einkommen die Gratis-Zigaretten beziehen und günstig an die Gutverdienenden zu verkaufen! Genial, Herr Moser!

      • Roland K. Moser sagt:

        Ihre Lösung ist nicht praktiabel.

        Beim Benzinpreis schwebt mir dasselbe vor.

        Wenn man die Lohnschere nicht direkt verkleinern kann, macht man es halt indirekt 🙂

      • Chris Müller sagt:

        Ganz Ihrer Meinung Herr Flüglistaler. Es wäre schön wenn einige Kommentatoren ihre Aussagen auf die praktische Machbarkeit überprüfen würden.

    • Pierbattista sagt:

      Nach Ihrer Logik soll Mammut die Kosten der verunfallten Bergsteiger übernehmen??? Oder Rossignol die Kosten der verunfallten Skifahrer???

      • Roland K. Moser sagt:

        Sie verdrehen alles: Tabak ist eine gesundheitsschädliche Droge.

        • Mark Keller sagt:

          Tabak in vernünftigem Rahmen genossen ist sowenig Droge, wie Alkohol oder Haschisch. Wenn wir das Rauchen abgeschafft haben, was kommt dann als Nächstes? Schaffen wir dann das Trinken eines guten Weines, Biers oder feinen Whiskeys ab? Verbieten wir dann das Skifahren und Snowboarden (gebrochene Knochen Kosten die Allgemeinheit ein Vermögen).

  • Remo Roffler sagt:

    Was Sie als Politiker bitte bewegen möchten, lieber Herr Girod, ist das Paradox, dass der Bund für Tabakprävention etwa gleich viel ausgibt, wie zur Förderung der Tabak-Bauern. Zudem sind Zielgruppe für Rauchprävention die Jugendlichen, welche sich nur über den Preis steuern lassen. Sehen Sie doch einfach ein, dass es unter den Erwachsenen grossmehrheitlich die Verlorenen gibt, die es den Ausstieg nie schaffen werden, da nützen auch Kampagnen und Werbeverbote nichts. Wer will kommt weg davon, hat bei mir vor 13 Jahren auch geklappt. Ohne etwas.

  • Thomas Fischer sagt:

    Herr Girod, rauchen Sie?
    Sie würden wissen, dass alle Bilder, Kampagnen und Psycho-Krimskrams nur das latent schlechte Gewissen der Raucher verstärken, ansonsten jedoch KEINEN Einfluss auf die Sucht haben. Die Sucht ist so stark, dass sogar diese ewigen Preiserhöhungen um ein paar Rappen gerne hingenommen werden (wir alle wollten aufhören, sobald das Paket 5.- kostet – rauchen tun wir noch immer)
    Erhöhen Sie die Kosten für ein Paket jedoch SCHLAGARTIG auf 25.- , so fangen Jugendliche erst gar nicht mehr an, und die Wut darob wird ganzen Heerscharen von Rauchern helfen, endlich aufzuhören

    • Bea Habegger sagt:

      Herr Fischer

      …und bei solchen Preisen nicht vergessen gleich noch eine neue Steuer zu erfinden, für alle neuen Nichtraucher abzufedern, für das Staatskässeli. Darin sind linke Kreise ja nicht unbekannt!

    • Mike Smith sagt:

      Ja Schlagartig auf 25 Franken… Genauso wie nicht mehr gekifft wird seit Cannabis Schlagartig verboten wurde.

      Die Einzigen die Freude daran hätten wären Schwarzimportuere und Sicherheitsfirmen, die Tabakshops nachts überwachen müssen.

      Ich denke man sollte den Nichtraucherschutz verbessern, aber die Raucher rauchen lassen. Ist nur ein WIN-WIN. Finanziell gut und hilft gegen die Überbevölkerung.
      Mal Ehrlich: Wem schaden Raucher (bei noch verbesserten Nichtraucherschutz)? Niemanden ausser sich selbst, bringen aber nur Vorteile für Nichtraucher

      • Thomas Fischer sagt:

        Der Vergleich hinkt, da hier nichts verboten wird. Aber Hand aufs Herz: Würden Sie noch auswärts einen Kaffee trinken, wenn er 10.- kostet? Ich bitte Sie…
        Schwarzimporteure kümmern mich nicht, da ausserhalb des Gesetztes. Und was soll ihrer Meinung nach überwacht werden?
        Mal ganz nebenbei: Ist Ihnen bewusst, was eine rauchgeschädigte Lunge über Jahrzehnte an Gesundheitskosten generiert? Erkundigen Sie sich über diese Zahlen, Sie würden nicht mehr von WINWIN sprechen.. trotzdem Danke für Ihre Replik

      • alfredo borlotti sagt:

        Wenn das Päckli schlagartig auf Fr. 25.- erhöht würde, gäbe es sofort einen Schwarzmarkt für Zigis, wo das Packet für Fr. 100.- verkauft würde. Nicht wahr Mike Smith, wie damals als Cannabis verboten wurde.

  • Eduard J. Belser sagt:

    Es gibt nur zwei Sorten von Zigaretten, unabhängig davon, was auf dem Päckli für ein Markennamen steht: Eine von der die Frauen hässliche Runzeln und gelbe Zähne kriegen und die andere, bei der man den Lungenkrebs auf dem Röntgenbild erst erkennt, wenn es bereits zu spät zum Operieren ist. Jedes Mal, wenn ich am Kiosk denke, «was ist das auch für eine heruntergerauchte, hässliche Schachtel», tönt es auch schon: «Bitte noch ein Päckli …!» Die Tabaksteuer ist auch eine Dummheitssteuer und kann nicht hoch genug sein.

  • Bea Habegger sagt:

    Zitat: „Um auf Augenhöhe mit der emotionalen Tabakwerbung zu kommunizieren, setzt Kanada auf visuelle Gesundheitswarnungen.“

    Frage Herr Girod: Überhauptschon mal ein Zigarettenpäckli in der Schweiz gesehen?

    Die Zigidebatte ist längst ausgeleiert, wann beginnen Politiker/Innen eigentlich vor der Volksdroge Nr. 1 zu warnen (Medikamente aller) Art, statt diese gar noch zu bewerben und als verlängerte Armeen der Pharmaindustrie zu agieren? Ach nein, geht ja nicht man will ja jetzt sogar Impfzwang durchtöipelen.

  • Arnold Armin sagt:

    Einer Suchtkrankheit wie das Rauchen ist schwer mit Preiserhöhungen entgegenzuwirken! Vielmehr müsste man den Raucher helfen sie wieder seeelisch is Gleichgewicht zu versetzen!

    • Ralf Schrader sagt:

      Sucht ist keine Krankheit. Sucht wurde 1976 per Dekret zur Krankheit gemacht, damit man die Therapie in die Leistungskataloge der Krankenkassen stecken kann. Sucht wurde zur Krankheit gemacht, damit man nicht nur am Verkauf der Suchtmittel, sondern auch an der Therapie verdienen kann und das risikoarm aus öffentlichen Geldern.

  • Daniel Meier sagt:

    Auch für Herrn Girod zum Nachlesen (auch wenn er vermutlich noch zu jung ist um es zu wissen): Wir haben über ein Verbot von Alkohol und Tabakwerbung abgestimmt, und es darf weiter geworben werden. Ich bin auch Nichtraucher, aber diese ewige (linke) Zwängerei geht mir auf die Nerven. Warum kann man einen Volksentscheid nicht endlich mal akzeptieren?
    Ein Nichtraucher wird nicht wegen der Werbung plötzlich zum Raucher. Und die Jungen, die mit Rauchen anfangen, fangen an weil Gleichaltrige es tun und sie es cool finden. Nicht weil der Marlboro-Mann auf dem Pferd hockt oder das Kamel gut aussieht

    • Chris Müller sagt:

      Eigentlich bin ich Ihrer Meinung Herr Meier…nur hätte Werbung keine Wirkung würden keine Milliardenbeträge dafür ausgegeben werden. Oder?

      • Daniel Meier sagt:

        Es stimmt schon, dass Jahr für Jahr Milliardenbeträge in Werbung gebuttert werden, nur glaube ich einfach, dass die Bereitschaft, ein Produkt zu kaufen, schon vorher bestanden haben muss, insbesondere eben bei Zigaretten und auch bei Alkohol. Ich kenne von den vielen Rauchern im Umfeld keinen, der wegen der Werbung angefangen hat. Er hat dann vielleicht mal eine Marke gewechselt, aber die Bereitschaft, zu Rauchen, war bereits da. Dies müsste bekämpft werden. Ob man Marlboro oder Camel raucht ist egal, schädlich sind beide, der Kunde wechselt ja nur zwischen Pest und Cholera…

  • Peter Schmid sagt:

    Es kann ja nicht der Ernst von herrn Girod sein, den Gesundheitskosten lediglich die AHV-Beiträge entgegenzusetzen. Klar, die Raucher bezahlen mehr in die AHV ein als sie bei kürzerer Lebenserwartung an Mehrkosten generieren. Aber wie steht es um die Krankheits- bzw. Pflegekosten die den Krankenkassen angelastet werden? Kostentransparenz zu schaffen würde einem Politiker doch gut anstehen…

    • Mike Smith sagt:

      Und diese Rechnung wäre Positiv für die Raucher. Mehr AHV bei gleichzeitig weniger AHV Bezug (kürzere Lebenserwartung generiert keine AHV Mehrkosten Herr Schmid…) . Sie müssen aber auch im Alter weniger gepflegt werden. Die 100 Jährigen Nichtraucher brauchen verdammt viel Pflege. Ich arbeite in einem Spital, kommen Sie mal vorbei. 50% der „Insassen“ sind alte Leute, die mehrmals pro Jahr für längere Zeit hierbleiben.

      Eine neutrale Studie zur Kostentransparenz wäre mal sehr aufschlussreich. Gab ja mal vor langer eine von der Krebsliga, die aber (OH Wunder) zu einem Kontra Raucher Fazit kam

    • Ralf Schrader sagt:

      Raucher kosten dem Gesundheitswesen weniger als Gesundlebende. Das ist seit wenigstens 10 Jahren Allgemeinwissen in der Gesundheitsökonomie. Weil allerdings in CH keine Morbiditätsbegleitforschung betrieben wird, kann man das hierzulande nicht verifizieren.
      In erster Näherung gilt, die Kosten des Gesundheitswesens sind proportional der Lebenserwartung. Wer mit 67 Jahren am Lungenkarzinom stirbt, kann sich mit 75 kein künstliches Kniegelenk einsetzen lassen. Statistisch kostet das letzte Lebensjahr 10% der gesamten Ausgaben für Krankheit über die Lebensstrecke. Egal, ob gesund gelebt oder nicht

    • Markus Meier sagt:

      Es stirbt sich recht schnell mit Lungenkrebs. Das kostet garantiert weniger als was die Raucher in die AHV einzahlen.

  • Pascal Meister sagt:

    Stimmt, Tabakwerbung zu erlauben und sogar den Tabakanbau in der Schweiz zu unterstützen, ist mehr als fragwürdig. Und noch immer ist es erlaubt, in der eigenen Wohnung die eigenen Kinder dem Rauch auszusetzen. Eklig!! Oder dass nichtrauchende Mitarbeiter im verrauchten Handwerker-Lieferwagen mitfahren müssen.

  • pgirard sagt:

    Es ist überhaupt nicht nachgewiesen, dass Schockbilder wirksamer sind als sonst irgend etwas (es gibt sogar Studien, in denen sich solche Föteli als kontraproduktiv erwiesen haben sollen). Was man mit Sicherheit weiss: Vor allem überzeugte Nichtraucher fühlen sich von solchen Päckli abgestossen. Es ist ja lieb, daraus zu schliessen, dass sei gleichzeitig auch eine „Aufhörhilfe für Raucher“. Im Endeffekt ist es einfach eine pädagogische Massnahme, die primär dazu dient, Rauchende einmal mehr ins Schandeggli zu stellen und sich selber dabei umso besser und moralisch gesünder zu fühlen.

  • Monica Ruoff sagt:

    Wenn ich mir all die alten Menschen mit ihren Rollators und sonstigen Gebrechen ansehe oder an die Besuche bei meiner Mutter im Pflegeheim zurückdenke, vergeht mir die Lust, selbst alt zu werden. Da wirkt die Warnung auf der Zigarettenpackung, dass Rauchen mein Leben verkürzt, geradezu tröstlich. Die Wahl, ob ich entweder kurz und intensiv leben will oder lang und langweilig, fällt mir jedenfalls nicht schwer. Dank Patientenverfügung werde ich auch nicht lange leiden, wenn mich denn eine Raucherkrankheit heimsuchen sollte, was ja nicht zwingend ist.

    • Kurt Berner sagt:

      Sie werden auch alt, wenn sie rauchen. Einfach früher.

      Damit gewinnen sie gar nichts.

    • Markus Niederberger sagt:

      Also lieber mit 55 mit Sauerstoff auf dem Rücken, Kanüle in der Nase und Lungenemphysem, als mit 85 am Rollator?
      Ist ja nicht so, dass den Rauchern das Alter erspart bleibt. Es kommt einfach früher.

  • Ralf Schrader sagt:

    Es gibt keine vermeidbaren Todesfälle, jeder muss sterben und umso später das passiert, umso mehr Todesursachen konkurrieren. Meist kann nur ein Pathologe die wahrscheinlich Hauptursache ermitteln. Es hat aber noch nie ein Pathologe Rauchen als Todesursache notiert.
    Rauchen kann bestimmte Krankheiten befördern (nicht verursachen) und die können zum Tod führen. Es ist aber nicht beweisbar, dass der Person auch ohne Rauchen passiert wäre.
    Aber selbst wenn, was ist denn schlimm, wenn 25% der Bevölkerung früher als notwendig sterben? Im Gegenteil, ich finde das freundlich von denen. Entlastet AHV

  • braxx sagt:

    Zwangsmassnahmen bringen nichts??? Gilt das auch für den motorisierten Individual-Verkehr??? Oder hat Mr. Girod viele rauchende Freunde?

  • Matthias Künzi-Graf sagt:

    Das eine tun und das andere nicht lassen – es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, den Zigarettenkonsum einzudämmen – zu leugnen, dass selbstverständlich auch der Preis eine Rolle spielt, finde ich nicht fair. Da können nur Leute dahiner stecken, welche sich mit der Sucht eine goldene Nase verdienen.

  • Sven Lederer sagt:

    Werbung, Warnhinweise, Packungen etc. sind mir als Raucher abers sowas von egal. Am liebsten würde ich den Tabak selber anpflanzen, ernten, trocknen und verarbeiten, aber das Rauchen lasse ich mir nicht nehmen, bis ich selber aufhören will. Der Grund wird weder der Preis noch die Gesundheitsbedenken sein.

    • Ralf Schrader sagt:

      Genau das ist es. Wenn ein Raucher mit dem Rauchen, ein Alkoholiker mit dem Trinken aufhört, hinterlässt das ein Loch in seinem Leben, das ausgefüllt werden muss. Wenn nichts Besseres kommt, sind es irgendwann wieder Nikotin und Alkohol. Eine Antisuchtstrategie muss Alternativen anbieten, so dass der Süchtige aufhören will, um etwas Besseres zu machen. Verbieten, Vermeiden, vor Gefahren warnen bringt überhaupt nichts. Das weiss jeder Suchttherapeut, aber Politikern ist das zu hoch, sie müssten dann ja an- statt zu verbieten. Anbieten können die aber alle nichts, ausser noch mehr Konsum.

  • mark simon sagt:

    den preis für neueinsteiger so hoch ansetzen, dass es richtig weh tut. und die, die sowieso rauchen können wie junkies mit ausweis ihre zigaretten zum jetzigen preis kaufen!

  • Dani Ferrer sagt:

    Lustig, dass einer gegen die Erhöhung der Tabaksteuer ist, der aus einer Partei kommt, die sonst überall und immer für noch mehr Steuererhöhungen und Verbotskultur ist. Ich werde den Eindruck nicht los, dass da Eigennutz dahinter sein muss…

  • Peter Hofstetter sagt:

    Schutz der Raucher (vor sich selbst) ist relativ aussichtslos. Was diskutiert werden sollte ist Nichtraucherschutz. Heute kann man an keinem Bahnsteig, Bushaltestelle oder Gebäudeeingang stehen, ohne eingenebelt zu werden. Ausweichmöglichkeiten gibt es an diesen Orten nicht. Offenbar fühlen sich Raucher schon so verfolgt, dass sie sämtliche Benimm-Regeln im öffentlichen Raum vergessen und selbst Schwangere und Kindern komplett ignorieren bzw. einqualmen. Leider scheint es da nicht ohne Eingriff des Staates zu funktionieren.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Nur dass es sich hierbei lediglich um eine olfaktorische Belästigung handelt, die Rauchkonzentration im Freien ist zu gering. Sie können aber auch an keiner Bushaltestelle stehen, ohne mit Autoabgasen ernsthaft in Ihrer Gesundheit gefährdet zu werden – da Sie aber selber Auto fahren, geniessen Sie diese Doppelmoral. Widerliche Heuchelei.

      • Peter Hofstetter sagt:

        1. Die Diskussion wird gänzlich unwissenschaftlich geführt. Studien wie z.b. Ott/Klepeis/Switzer zeigen dass Passivrauchen draussen schädlich ist, ungleich andere Luftverschmutzungen.
        2. Herr Schwarzenbacher war offenbar noch nie schwanger mit morgendlicher Übelkeit an einer Bushaltestelle, mit Rauchern die aus nächster Distanz ausatmen.
        3. Früher war Rauchen im Restaurant kein Problem, weil Raucher Anstand kannten. Dann kam die Zeit, als ein Raucher nachfragte und der Nichtraucher aus Höflichkeit nachgab. Heute wird nicht mal mehr gefragt. Deshalb brauchts Gesetzte. Schade eigentlich.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Die um 14 Jahre verkürzte Lebenserwartung ist eine Erfindung des BAG – sie beruht auf nicht einer einzigen Studie. International geht man von einem Schnitt von 8,7 Jahren aus – immer noch genug, dass die Raucher AHV/PK freiwillig um nur etwa die Hälfte belasten. Bei 14 Jahren würden die Raucher gar keine AHV/PK mehr beziehen – dann sollten wohl alle, die an einer funktionierenden Altersvorsorge interessiert sind, die Raucherei fördern, wie es nur geht.

    • Ralf Schrader sagt:

      @Albert Schwarzenbacher, mein reden. Man sollte jeden Berufseinsteiger fragen, was er will. Gesund leben und alt werden oder workeholen, koksen oder saufen, rauchen und damit zeitig sterben. Die Gesundheitsfanatiker möchten dann bitte AHV und Gesundheitswesen voll finanzieren. Die anderen brauchen das nur zu einem Basisbeitrag, müssen aber durch exzessives Leben sicherstellen, dass sie mit 65-67 tot sind. Über das gesamte Leben kostet ein starker Raucher dem Gesundheitswesen deutlich weniger, als ein gesund lebender. Von der Altersversorgung ganz zu schweigen.

      • Klaus Leuschel sagt:

        MERCI … und jetzt, wo die Zigis im Ausland noch deutlich billiger sind als hierzulande (war mal umgekehrt), kaufe ich, wann immer möglich in A oder D. Zudem sei die Frage erlaubt: warum wird nichts gegen Festtsucht Produzierende getan? Warum werden die Folgekosten exzessiven Alkoholkonsums nicht thematisiert? „Smoker Bashing“ – auch wenn es mich als Rsucher tierisch nervt, wie Kippen weggeworfen werfen. Da hätte ich nichts gegen Bußen „à la Singapur“. Aber dann müssten Ordnungshüter Menschen „anhalten“ – etwas heikler, als Zettel unter die Scheibenwischer von Autos zu klemmen!

  • Hans Koller sagt:

    Warum muss man Menschen vor Werbung schützen? Es ist doch jedem selber überlassen ob er rauchen will, wir alle kennen aus der Schule die negativen Seiten.

  • John Zysset sagt:

    Was ich immer wieder erstaunlich finde ist, Raucher sind die Buhmänner der Nation ,wenn aber sogar im Bundeshaus in Bern schon in den Morgenstunden dem Alkohol gefrönt wird geht das natürlich in Ordnung ?? Ich würde sagen das in 80% von Gewalttaten, Unfällen usw. Alkohol im Spiel war ,aber jaaa nichts gegen Alkohol sagen , da halt schon der grösste Teil der Verurteiler von Tabak, dem Alkohol freundlich gesinnt sind ! Also weiter Vollgas geben gegen die Raucher ,dann hat man wenigstens jemanden auf dem man rum dreschen kann ,und natürlich seine eigene Sucht verdrängen kann !!

  • H. Brunner sagt:

    Die einfachste und billigste aber wirkungsvollste Massnahme wäre mal schweizweit Mindestalter 18 für den Tabakkauf gesetzlich zu verankern und umzusetzen.
    Es gibt immer noch Kantone die gar kein Mindestalter kennen, solche mit Mindestalter 16 und solche mit 18.

  • Peter sagt:

    Ich gebe hier einfach mal die Warnung raus, dass die Dicken schon auf dem Zielradar der Gesundheitsfanatiker sind. In 5 Jahren werdet ihr an mich denken…

  • Frank Baumann sagt:

    Auf jeden fall ist das Verteuern von Zigaretten abschrecken – vor allem für jugendliche Einsteiger. Zudem sollte Geld aus Zigarettenverkauf an die Krankenkassen fliessen. Habe keine Lust, Leuten die Krebsbehandlung zu bezahlen, die ihn vorsätzlich und ohne rationalen Grund provozieren.

    • Stefan Adler sagt:

      Sehr geehrter Herr Baumann

      Die Krankenkassen haben kein Problem mit den Rauchern – ganz im Gegenteil. Wenn durch Raucher soviele Kosten entstehen würden, wäre die Regelung, dass Raucher höhere Prämien zahlen schon lange Tatsache. und eins dürfen Sie nicht vergessen…Krankenkassen und Versicherungen sind die grössten Aktionäre der Tabakfirmen! KK sind nur Unternehmen und solange der Profit stimmt, wird sich auch nichts ändern!

      • Ralf Schrader sagt:

        Krankenkassen sind nicht Teil des Gesundheitswesen, sie parasitieren von diesem und sind in der Sache völlig überflüssig. Denen auch noch mehr Geld zu geben …, schlechter Scherz.

    • milena sagt:

      Ahja, aber vergessen Sie nicht die vielen Sportverletzungen die Sie auch finanzieren. Später kommen dann, wie schon erwähnt, die Dicken dran, aber am gesunden Weinchen wird vermutlich noch lange nicht gerüttelt.

      Wenn ich in einem Restaurant nach dem Essen rausgehe um eine zu rauchen, verfolgen mich bedauernde Blicke(wieder so eine Süchtige). Derweil sie ihren „nachdemessen“ Grappa schlürfen.

  • Zora Mattis sagt:

    @Bastien Girod: Einige kritische Fragen an Sie (ich stimme selber grün, bin in gesundheitlichen Fragen jedoch libertär veranlagt): 1) Warum hat der Bund die Zigarettenpreise nicht in kurzer Zeit drastisch erhöht, sondern langsam (steigert Akzeptanz)? Weil es eine gute Einkommensquelle für die AHV ist?
    2) Warum wird gegen den Alkoholkonsum praktisch nichts unternommen? Weil er zur schweizerischen Kultur gehört, oder weil fast alle Politiker(innen) selber trinken?
    3) Ist es nicht ein Widerspruch den Cannabis legalisieren zu wollen (bin ich dafür) und Tabakkonsum finanziell zu bestrafen?

  • @Zora: Danke für Fragen
    1) Problem ist das bei drastischer Erhöhung Schwarzmarkt eher entsteht als bei kontinuierlicher.
    2) Denke bei Alkohol werden langfristige Folgen weniger stark unterschätzt. Bin aber auch kritisch bezüglich Alkohlwerbung
    3) Nein, der Schwarzmarkt ist der am schlechtesten kontrollierbare Markt. Bei Legaisierung von Canabis könnte man auch besser zu Gesundheitlichen Risiken informieren/warnen.

    • Ralf Schrader sagt:

      Vor gesundheitlichen Risiken ist inzwischen mehr als genug gewarnt worden, das interessiert niemand mehr. Das grösste gesundheitliche Risiko derzeit ist der Arbeitsplatz mit Überforderung, Mobbing und genereller Fehlsteuerung. Davor warnt niemand.
      Den historisch bisher grössten Beitrag zur öffentlichen Gesundheit könnte das bedingungslose Grundeinkommen leisten. Diese wird aber nur ökonomisch gesehen, obwohl Wirtschaft eigentlich nur eine Hilfsgrösse der Gesellschaft sein sollte.

    • Zora Mattis sagt:

      @Bastien Girod: Danke für Antworten, kann ich so nachvollziehen.
      1) Gibt es einen Tabakschwarzmarkt in der Schweiz? Meine Raucherfreunde wären interessiert.. 🙂
      2) Ja, bei Alkohol sind es auch eher die kurzfristigen Folgen die tödlich sind. Die Werbung hat bei Alkohol denke ich aber weit weniger Einfluss als die gesellschaftliche Stellung des Alkohols.
      3) Sie meinen wohl übers Produkt? Wenn man die Gefahren denn so genau kennen würde…

  • DAM sagt:

    Der Bund hat gar kein Interesse daran, dass seine (angeblichen) Präventionsmassnahmen funktionieren und somit weniger Tabak verkauft wird. Wer soll denn die finanziellen Löcher stopfen, wenn die aus der Tabaksteuer resultierenden Einnahmen wegfallen?

  • Albert Schwarzenbacher sagt:

    Um 14 Jahre verkürzte Lebenserwartung? Reine Erfindung des BAG – beruht auf nicht einer einzigen verifizierbaren Studie. International geht man von einem Schnitt von 8,7 Jahren aus – immer noch genug, dass die Raucher AHV/PK freiwillig um nur etwa die Hälfte belasten. Bei 14 Jahren würden die Raucher gar keine AHV/PK mehr beziehen – dann sollten wohl alle, die an einer funktionierenden Altersvorsorge interessiert sind, die Raucherei fördern, wie es nur geht.

  • Brenda Holzer sagt:

    Alle Raucher wissen dass es der Gesundheit schadet (rauche selber). Ob mit oder ohne Fotos, einen Raucher schreckt das nicht ab, und für alle, die die Bilder nicht ansehen können gibt es ja schon lange neutrale Zigiverpackungen. Es wird nun schon jahrelang auf den Rauchern rumgehackt. Wieso nicht die Alkoholsteuer anheben, die Flasche Bier auf 8.–, Wein auf 10.– etc. erhöhen, dann hätten wir vielleicht weniger Unfälle auf den Strassen und weniger Überfälle, Kriminelle und Körperverletzungen. Leben und leben lassen. Haben wir echt keine anderen Probleme in der Schweiz zu lösen??

    • Sacha Meier sagt:

      Frau Holzer, das ist alles schon in der Pipeline. Es ist auch bitternötig, wenn unsere Krankenkassenprämien auch noch in 25 oder 50 Jahren zahlbar sein sollen. (Siehe mein Post unten) Beim Alkohol helfen uns die islamischen Zuwanderer. So wird momentan in der ganzen EU die Verfügbarkeit von Alkohol langsam aber stetig immer weiter eingeschränkt – und auch die Steuern werden suksessive erhöht. Irgendwann wird auch die Schweiz mitziehen. Parallel dazu laufen bereits Bemühungen für ein Verbot teilgehärteter Fette. Die Bekämpfung der Fettleibigkeit ist übrigens ein wichtiges soziopolitisches Ziel.

    • Ralf Schrader sagt:

      Was Gesundheit angeht, ist es das Hauptproblem in CH, dass es keine Gesundheitspolitik gibt. Bzw, die gibt es schon, aber wird nicht von gewählten Politikern gemacht.
      Rauchen ist etwas kulturelles und hat mit Gesundheit nur soviel zu tun, das die auch ein Kultur-, kein medizinischer Begriff ist. Medizin befasst sich nur mit Krankheit, nicht mit Gesundheit.
      Gesundheitspolitik muss sich mit Gesundheit, nicht mit Morbidität, oder noch abweichender, mit den Kosten von Krankheit beschäftigen. Gesundheit ist nämlich nicht das Gegenteil von Krankheit, ist etwas völlig anderes. Weiss selbst die WHO.

  • Sacha Meier sagt:

    Der moderne Sozialstaat hat seinen Bürgern gegenüber eine Fürsorgepflicht. Bei stetig sinkender medianer Pro-Kopf-Wertschöpfung (Lohnschere) umfasst diese Pflicht auch Massnahmen, um den Bürger zwangsweise gesund und arbeitsfähig zu halten. Sonst laufen die Kosten aus dem Ruder. In diesem Lichte betrachtet, müsste Tabak klar dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt werden. Mit der Kriminalisierung wäre das Problem gelöst. Bloss steckt der Staat in einem Dilemma: Am Nikotinabusus hängen veritable Steuereinnahmen – und auch Arbeitsplätze. Das Problem ist somit nur über massiv höhere Preise lösbar.

    • K.A. Barett sagt:

      @Sacha Meier: Der Staat ist an Geld interessiert. Deshalb wird geheuchelt, was das Zeug hält. Konsequenterweise müsste, wenn er glaubt,, was man sagt, das Rauchen verbieten, als illegal erklären. Nur, dann würden Milliarden fehlen: Mehrwertsteuer, Tabaksteuer, Einkommenssteuer, Körperschafftssteuer von Tausenden von Mitarbeitern und Firmen, die in die gesamte Wertschöpfungskette des Handels, des Transports, der Produktion von Tabakwaren, der Verpackung und der Distribution bis zum point of sales integriert sind. Deutschland allein nimmt nur über die Tabaksteuer 15 Milliarden Euro ein!

  • Andreas Tschanz sagt:

    Ich lehne mich prinzipiell dagegen auf von Politikern erzogen, gelenkt, bevormundet, unfair besteuert oder vor mir selbst geschützt zu werden. Die Intoleranz gegen Andere kann sich Morgen gegen Sie wenden.

    • Kathrin Bachmann sagt:

      Kurz und klar auf den Punkt gebracht: Super!!
      Das ist die beste Antwort auf eine unsäglich moralinsaure Endlosdebatte!

    • Rolf Rg sagt:

      Richtig. Ob ich rauche oder nicht rauche, ist allein MEINE Entscheidung. Ob und wie lange ich leben will genauso. Wenn der Staat kein Drogen-Dealer sein will, soll er den Verkauf von Tabak verbieten! Wo ist die Entscheidungsfreiheit mündiger Bürger? Mit welchem Recht bestimmt der Staat wie meine Verkaufsverpackung bedruckt werden darf ? Darf er auch die Medien zwingen was publiziert werden darf ? Leben wir neuerdings in einer Diktatur? Geraucht wird seit Menschengedenken! Die ganze heutige Politik ist anmassend und unerträglich zum Kotzen geworden! Nur noch heuchlerische Abzockerei!

  • Guntram Rehsche sagt:

    Seltsam: Gilt die Argumentation von Bastian Girod auch für den Benzinpreis?

  • Anne Buchmüller sagt:

    Die Preise für Zigaretten in Kanada sind seit Jahren mehr als doppelt so hoch wie in der Schweiz, Herr Girod. Freundliche Grüsse von einer Kanada-Schweizerin. Die Bilder auf den dortigen Packungen haben es allerdings in sich, und ich kann mir gut vorstellen, dass sie wirksamer vom Rauchen abhalten als pure Wörter. Aber ganz allgemein: mehr Toleranz ist gefragt, sowohl von Nichtrauchern als auch Rauchern.

  • Bauer sagt:

    Sterben muss jedermann. Wie, wo und wann entscheide ICH oder der Zufall.

  • Bauer sagt:

    Was nützt es, die Lebenserwartung zu steigern, solange das Rentenalter bei 65 liegt?

  • Martin sagt:

    Nervig ist das Rauchen vor den Gebaeuden, bevor man reinkommt, muss man an dem Qualm vorbei. Oder in den Unterfuehrungen, Shoppingdurchgaengen. Ich empfehle das Packli auf 20CHF raufzustellen, vielleicht lernt es der eine anere auf diese Weise.

    • Rolf Rg sagt:

      Intolerante und anmassende Bemerkung die über jede berechtigte Forderung hinaus geht. Auch Nichtraucher sind nicht allein auf dieser Welt.

      • alfredo borlotti sagt:

        @Rolf RaucherGebiss. Anmassend und intolerant sind Raucher, die in der Öffentlichkeit rauchen. Die Raucher sind nicht allein auf der Welt. Ich tolerieren gerne, wenn Sie zu Hause rauchen. Nur zu, die Fenster auch.

  • Aufdermaur P. sagt:

    Eine Packung verkürzt das Leben um 4 Stunden? Das heisst, je mehr ich rauche, desto teurer wird zwar mein Alltag, aber umso weniger Tage bis zu meinem Tod muss ich Geld ausgeben. Rauche ich weniger, wird der Alltag billiger, es sind dann aber mehr Tage bis zum Tod zu finanzieren.
    Wenn man jetzt genau wüsste, wie hoch die Lebenserwartung ohne Rauchen wäre, könnte man den Schnittpunkt der beiden gegenläufigen Funktionen berechnen und so als Raucher gleichviel ausgeben, wie als Nichtraucher;-)
    Was bei aller Analysis aber unberechenbar ist; ich könnte morgen schon überfahren werden.

  • Lubor Luga sagt:

    Velofahren ist tödlich. Faire du vélo tue. Ciclismo uccide. Was nun?

  • K.A. Barett sagt:

    Wir reglementieren uns zu Tode, das Rauchen ist ein Nebenkriegsschauplatz. Leider spielt der gesunde Menschenverstand eine immer geringere Rolle. Weshalb konnte man nach dessen Massgabe nicht Raucherlokale zulassen? Ich weiss. An diesem Punkt angelangt, melden sich die radikalen Weltverbesserer und Menschenschützer. Das Service-Personal! Dessen Auswahlmöglichkeiten werden für die Nichtraucher unter ihnen minimiert, wenn in dafür vorgesehenen Lokalen geraucht werden darf. Das alles kann einem liberalen Geist nicht gefallen. Der Staat spielt sich immer mehr als Hüter des mündigen Bürgers auf.

  • Mike Meier sagt:

    Wenn der Tabakkonsum seit 2008 konstant ist, darf man wohl vor allem feststellen, dass das von Herrn Girods politischem Lager Kneipenrauchverbot rein gar nichts gebracht hat ausser bankrotten Kneipen. Und jetzt will er sich hier als Retter vor „Zwangsmassnahmen“ hinstellen? Da lachen ja die Hühner.

  • Reto Weber sagt:

    Ist es denn nicht so, dass wer rauchen will, rauchen dürfen soll – ohne staatliche „Belästigung“. Tabaksteuern oder Schockbilder sind eine Bevormundung. Jeder Bürger weiss, das Rauchen schädlich sein kann. Offenbar nehmen es die Leute in Kauf. Wie argumentiert man doch bei einem möglichen Burka-Verbot so schön: der Staat soll sich nicht in die Kleidervorschriften einmischen, denn jeder Träger einer Burka weiss, welche negativen Folgen (Ausschluss aus dem gesellschaftlichen Miteinander) es hat. Trotzdem nehmen es einige in Kauf. Dasselbe beim Rauchen. Wer sich selber schädigt, soll das halt.

  • Hypatia sagt:

    Bastien Girod: „Es ist nachgewiesen, dass illustrative Bilder zu den Folgen des Rauchens wirksamer sind als schriftliche Warnhinweise.“

    Wirksamer? In welcher Weise? Dass sie den Raucher erst recht krank machen?

    Hat man sich auch schon mal Gedanken gemacht zum Nocebo-Effekt solcher Illustrationen auf Zigarettenpackungen? – Ein Nocebo-Effekt kann sich zu anderweitig erklärbaren Negativwirkungen addieren! Wer übernimmt dafür die Verantwortung?

  • Raucher sagt:

    Mich regen die Bilder auf, weil die Propaganda offensichtlich ist. Wenn jemand faule Zähne hat, sollte er zur Dentalhygiene. Wenn jemand impotent wird, hat es meist diverse andere Gründe. Früher starb man 10 Jahre früher, jetzt sind es 14 Jahre. Dann zeigt man kaputte Lungen, Menschen im Sarg. Und jetzt alles noch krasser? Zugleich werden die E-Zigaretten in der Schweiz verboten? Irrsinn. Das Einzige was mir helfen würde, wäre Nikotin dampfen.

  • Philip Morris sagt:

    Preiserhöhung und Abschreckung via Aufdrucken nützen rein gar nichts. Aber sind wir doch mal ehrlich, der Bund ist überhaupt nicht daran interessiert dass es weniger Raucher gibt in Anbetracht dessen was der Raucher durch die Abgaben mitfinanziert. Alles bloss scheinheiliges Getue deshalb auch diese „verschmerzbaren“ kleinen Preiserhöhungen damit der Raucher ja dabeibleibt. Mein Mittel dagegen ist der Einkauf im Grenznahen Ausland – ich mache nicht mehr mit bei dieser heuchlerischen Abzocke.

  • C Brüllmann sagt:

    „Vermeidbare Todesfälle“? Kein Todesfall ist vermeidbar. Jede und jeder stirbt irgendwann!

  • Jean-Philippe Ducrey sagt:

    Beim Rauchen will Girod Hippie-Verhältnisse, sprich die andern sollen zahlen, dafür will Girod in der Energiepolitik alle Leute dazu verdonnern, sackteuren, ineffizienten Windmühlenstrom zu kaufen, Girod will die Landschaft verschandeln und die effizienten KKWs abzustellen, weil sie ja eine Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung darstellen. Rauchen tötet jedes Jahr abertausende von Menschen. Kernkraft hingegen ist sauber und gestorben ist seit Cernobyl (dieser Reaktortyp gibt es nicht übrigens mehr) niemand.
    Vielleicht nicht ganz konsequent, Herr Girod.

  • stefan reiser sagt:

    Als starker Raucher mit kleinem Budget begegne ich den Preiserhöhungen indem ich den Tabak mit Hanf und Balkontabak strecke
    und mir aus Zigarettenstummeln Recyclingzigaretten drehe .
    Nur so bleibt mir das Geld um mich gesund zu ernähren . Meine Lunge ächzt , doch mein Immunsystem freuts .

  • Anh Toan sagt:

    Snus ist die wenigst schädliche Form, Nikotin zu konsumieren, es wird viel Nikotin (das will der Konsument, regt an, macht froh, macht auch schwer abhängig, ist aber kaum/nicht schädlich) und wenig Teer (das ist der schädliche Teil) konsumiert, es hat keine Auswirkungen auf die Umgebung, solange man den Konsumenten nicht küssen will.

    Der Vertrieb von Snus ist in der EU verboten, ausser in Schweden, in der Schweiz auch.

    Warum? Damit Tabaksteuern kassiert werden können? Zum Schutz der klassischen Tabakindustrie?

    • Anh Toan sagt:

      2003 lag der Raucheranteil der schwedenischen Männer bei 13% im EU Durchschnitt bei 28%.

      Ich kenne kaum einen Schweden der raucht, aber eine Menge Schweden, die Snus konsumieren.

      Der Bundesrat sagte 2009 (Bazonline), er sehe keine Gründe für die Zulassung, er müsste aber Gründe für das Verbot sehen. Er lügt, wenn er sagt, es sei nachgewiesen, dass Snus Bauchspeicheldrüsenkrebs verursache, es gibt eine Studie, die sagt, Snus erhöhe das Risiko: Selbstschädigung ist kein Grund, etwas zu verbieten, sonst müsste Rauchen verboten werden, und nicht besteuert.

  • Marc sagt:

    Ganz ehrlich: Ich verfluche den Tag im Jahr 1994 als ich eine Zigarette in den Mund nahm. Heute mit 35 bin ich ein körperliches Frack. Chronische Bronchitis + COPD. Seid 3 Jahren täglich Husten mit Auswürfe die einem so vorkommen ob da Innereien mit raus kommen. Husten morgens mit Erbrechen.Das Rauchen aufzuhören war eine Tortour und auch jetzt nach einem Jahr geht es mir nicht besser.Kurz das Rauchen hat meine Lebensqualität in den Keller geschickt. als 20,25 jähriger macht man sich keinerlei Gedanken über die Gesundheit ich dachte ich sei „unsterblich“. Die Folgen des Rauchen sind gravierend

  • Peter Bolliger sagt:

    Als ich als Jugendlicher anfing zu rauchen, da war Rauchen cool und in. Das änderte mit den Jahren und nun ist rauchen so out, dass man sich auch als Raucher nur noch schlecht das Gegenteil einreden kann. Also hab ich irgendwann aufgehört, von einem Tag auf den anderen, was übrigens viel einfacher war als ich mir gedachte hätte. Denn dass der Rauchstopp etwas schwieriges sei ist nur ein von der Tabakindustrie implementierter falscher Mythos. Der Gewinn an Lebensqualität als Nichtraucher ist unermesslich. Nur eines ist so mies geblieben wie früher: Die Penetranz der militanten Nichtraucher 😉

  • Philip sagt:

    Ahem.. Bastien, warst Du an einer Bekehrungs-Veranstaltung der Grünliberalen ??

  • Peter Müller sagt:

    Man kann Canda nicht mit der Schweiz vergleichen, dort ist Rauchen in der Gesellschaft sehr verpönt. Wenn ein Raucher sich nicht an das Gesetz hält wird man sofort von jemanden auf das fehlerhafte Verhalten angesprochen. In der Schweiz wird trotz Verbot an Konzerten einfach wieder geraucht ohne dass etwas passiert.

  • Erwin sagt:

    Warum werden nicht Mc Donalds und andere Fastfood places mehr besteuert? hier in the US ist der Fett Konsum am hoechsten in der Welt, besonders under Kindern und Teenagers. So ist auch Obesity und illegaler Drogen Konsum. Herz krankheiten sind hoch wie wie nie, aber wo ist hier die Gesunheits nazis? In der US muss man einen Ausweis zeigen, das ist das gesetzliche Alter um Zigaretten zu kaufen. Es ist viel einfacher fuer Teenagers to go um die naechste Strassen Ecke um Illegale Drogen zu kaufen denn Zigaretten. Macht das einen Sinn? Ganz zu shweigen Alcohol.

    Erwin

  • May sagt:

    Zu den meisten Kommentaren kann man sagen:

    Die Diebe, Betrüger, Mörder in den Gefängnissen haben das Glück dass es noch den Vergewaltiger gibt auf den sie zeigen können und die Nichtraucher eben die Raucher.

  • Andreas Zbinden sagt:

    Rauchen ist für Vollidioten! Ich darf das sagen, ich habe 25 Jahre lang viel geraucht, 2014 habe ich mein 10-jähriges Nichtraucherjubiläum. Ich mache niemandem Formschriften, finde aber dass in der Schweiz die Raucherei eine Plage ist, z.B. beim Pendeln, kurz bevor man in Zug oder Bus einsteigt und sofort nach dem Aussteigen, muss eine runter-gesogen werden, auch im grössten Getümmel. In vielen Ländern ist Rauchen auf Bahnsteigen verboten, Werbung sollte zu 100% verboten sein, Preise verdoppelt. In Frankreich sind Zigis teurer und die Jugend hat weniger Geld, rauchen höchstens halb soviel

    • Ueli Berg sagt:

      Ja am besten in Gefängnisse oder Heilanstalten einliefern. Das würde Ihnen so passen. Und wie kommen Sie darauf, dass Sie andere Menschen beleidigen dürfen. Glauben Sie, dass Sie dazu das Recht haben, nur weil Sie ein Nichtraucher sind. Oder bedeutet für Sie: Raucher = minderwertiger Mensch? Das hat man alles schon mal gehört!

  • John sagt:

    Das Leben ist tödlich.

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