Une ridicule croisade contre le voile

La démocratie n’exclut pas l’absurde. Le vote des Tessinois pour bannir le voile intégral musulman en est un exemple. La Constitution tessinoise va préciser en toutes lettres l’interdiction de se dissimuler le visage dans les lieux publics. Cagoules, casques de motards, mais surtout le niqab et la burqa musulmans seront prohibés au Tessin, dès que les chambres fédérales auront approuvé l’article.

Absurde, parce qu’il y a autant de femmes entièrement voilées dans les rues de Lugano qu’il y a d’éléphants en Islande – exception faite des cirques. Toute la classe politique tessinoise le sait. «En politique il est bon de poser des questions à l’avance, avant que ce ne soit trop tard», expliquait le conseiller d’Etat Norman Gobbi, de la Ligue des Tessinois, au soir de la votation. Suggérons donc de lancer des initiatives contre les fantômes ou les Illuminatis . On n’est pas sûr qu’ils existent, mais on moins on sera paré.

L’interdiction d’un costume exotique ne concerne qu’un nombre insignifiant de femmes, parfois des Suissesses converties.  Plusieurs enquêtes montrent que certaines le font par plaisir ou par provocation.

Il y a autant de femmes entièrement voilées dans les rues de Lugano qu’il y a d’éléphants en Islande. (Image: AP / Mario Vedder)

Cette votation repousse la frontière du populisme. D’habitude celui-ci procède en exagérant ou en tordant les faits. L’arrivée de main d’œuvre étrangère se transforme ainsi en «invasion de masse» pour l’UDC. Et l’initiative Minder, en début d’année, a été transformée en remède national pour calmer notre colère collective contre les hauts salaires alors que le texte ne résout pas ce problème. Dans le cas présent, on fait plus fort : inventer le problème. Il y a un précédent, c’est l’initiative contre les minarets de 2009, qui a permis de stopper la «prolifération» de ces constructions en Suisse. Il y en avait cinq.

L’article tessinois a des chances d’être approuvé par les chambres fédérales, sans compter qu’une initiative nationale pourrait être lancée par l’UDC. Avec succès. Les conservateurs exploitent un riche filon: on y trouve les effets négatifs de la libre-circulation, la pression migratoire dans les régions frontalières, les difficultés d’intégration de certains migrants, la nostalgie du passé, la perte de nos racines et, pour certains, une haine diffuse de l’Islam. Autant de peurs collectives qui s’alimentent les unes les autres dans une spirale sans fin.

Faut-il le préciser? Ce texte absurde ne résoudra rien. L’interdiction d’un costume exotique ne concerne qu’un nombre insignifiant de femmes, parfois des Suissesses converties.  Plusieurs enquêtes montrent que certaines le font par plaisir ou par provocation. Vouloir améliorer le statut des femmes migrantes nécessite d’autres mesures qu’une interdiction symbolique de ce genre.

Expérience bien différente de la Suisse, l’exemple de la France où quelque 2’000 femmes résidentes seraient voilées  révèle un autre aspect : la police verbalise des femmes des quartiers populaires, mais jamais les touristes qui fréquentent les boutiques de luxe.

L’interdiction des cagoules pourrait paraître plus avisée, car liée aux manifestations qui dégénèrent souvent dans les villes. Mais les cantons qui l’ont décrétée, comme Berne, ont déjà fait le constat qu’elles n’empêchent pas les heurts et les violences.

Ce texte inutile confirme une évolution inquiétante: la montée de la peur. La Suisse semble oublier qu’elle est une formidable terre d’immigration et d’intégration depuis des décennies. Le modèle suisse semble perdre confiance en lui-même. Une société anxiogène qui se perd dans des chasses aux fantômes ne peut pas envisager l’avenir avec sérénité.

473 commentaires sur «Une ridicule croisade contre le voile»

  • Marcel Senn dit :

    Eine Blick Reporterin ist einen Tag lang mit einer Nikab durch den Aargau gelaufen und sie wurde permanent beschimpft, begafft wie ein Zootier….da brauchts doch gar kein Verbot mehr, die soziale Aechtung ist eh schon da…darum hats ja auch fast keine Nkabträgerinnen in der CH – und wenn sinds arabische Turistinnen..
    .
    Ein Sturm im Wasserglas…aber zum ihn politisch auszuschlachten langts eben leider doch…
    .
    Ich hoffe ja nur nicht, dass wir durch solche Massnahmen mal zur Zielscheibe terroristischer Aktivitäten werden. Sowas dürfte man dann eine sich selbsterfüllende Prophezeiung nennen.

    • Jürg Nagel dit :

      Die Beschimpfung von Nikabträgerinnen ist zu verurteilen, denn diesen Frauen sind Opfer patriarchalischer Unterdrückung. Solche gibt es in der Schweiz aber mehr als man denkt, nur getrauen sie sich kaum an die Öffentlichkeit (im Gegensatz zur sog. Frauenbeauftragten des IZRS). Zudem sind bisher vor allem Länder wie GB mit einer Laisser faire-Politik Zielscheibe terroristischer Aktivitäten geworden (Die « weisse Wittwe » lässt aus Nairobi grüssen). Deshalb gilt auch hier: « Wehret den Anfängen ». Im übrigen ist Toleranz gegenüber Intoleranz der Anfang vom Ende der Toleranz.

      • Ruedi Wermuth dit :

        Ist doch angeblich freiwillig, wenn man hört was diese Islamisten/Muslime so alles raus lassen, sei es nun Mann oder Frau, staunt man immer wieder. Dass das Angeblich freiwillige tragen von «Gesichtsschleier Niqab» und «Burka Ganzkörperschleier» doch nicht ganz so freiwillig ist wie es immer wieder Großspurig erzählt wird. An dem sieht man doch ganz eindeutig wie dieser Religion mit der Wahrheit umgeht. Ist es nun freiwillig oder ist es ein freiwilliges MUSS!

        • Susi dit :

          « Ist es nun freiwillig oder ist es ein freiwilliges MUSS! » HAHAHA, ja, es ist doch auch bei Flugbegleiterinnen ein freiwilliges muss eine gewisse ´Kleiderordnug einzuhalten auch ein Model kann sich nicht unbedingt aussuche was sie zeigen will was nicht. Ebeso ist es doch ein freiwilligres muss ob man nun zum vorstellungsgespräch in Jeans, Pullover, ungeschminkt mit offenen Haaren und turnschuhen geht oder doch mit pumps, kostüm und gestylt ud geschminkt – jeder hier weiß wem dieser beiden beispielhaften Frauen der Vorzug gegeben wird.

        • Susi dit :

          Und ob man sich nun aus Lieber zur Religion bedeckt oder aus liebe zum Beruf oder Geld auszieht sollte doch bitte jeder selbst entscheiden.

      • Hans Herbert dit :

        Das Resultat von zu viel Toleranz heisst Terror. Deshalb: Wehret den Anfängen und erklären wir allen, warum wir die Burka ablehnen.

      • Mila dit :

        Wehret den Anfängen!? Haben Sie allen Ernstes das Gefühl, Minarettverbot und Burkaverbot hätten einen anderen Sinn als jenen, die Ängste eines Teils der Wahlbevölkerung vor Überfremdung zu bewirtschaften? Und erst noch geschickt eingefädelt: wenn die Bedrohung durch schleichende Islamisten (;-)) sich doch nicht bewahrheiten sollte und die Schweiz in ein paar Jahren noch immer nicht gegen Mekka betet, dann wird es sicher heissen, eben, man habe die Gefahr mit dieser Kleidervorschrift und dem Bauverbot gestoppt..

    • Ronnie König dit :

      Vielleicht liebt der gemeine Schweizer den Kampf gegen Geister, da diese ja bekanntlich nicht existieren und man daher den Kampf nur gewinnen kann! Einen grossen Schritt aus dem baufälligen Reduit hingegen braucht umso mehr Mut. Und vor der Hütte beginnt die moderne Welt. Mit modernen Gedanken. Vor freien Gedanken fürchten sich normalerweise eher Diktatoren. Hier offenbar auch eine grosse Anzahl an Schweizern.

      • Josef Kiener dit :

        Naja, dann soll man auch die kommende Versammlung von muslemischen Hassprediger nicht Ernst nehmen. Sind ja auch Geister…..

        • Susi dit :

          Hab noch keien muslimischen Hassprediger gehört. wo findet man die?

          • Peter dit :

            nun, susi, die gibt es in deiner gutmenschenwelt nicht. wie es auch die 55 koptischen kirchen in den westlichen medien nicht gab, die unter der herrschaft der muslim brotherhood in ägypten abgefackelt wurden. nur die erschossenen gewaltbereiten muslime, die fanden in jeder europäischen zeitung ein bild von sich.
            kannst du mir sagen warum?

      • Albert Inglin dit :

        Warum soll gerade ein altmodisches (und ausserdem unbequemes) Kleidungsstueck dafuer herhalten, um eben den von Ihnen erwaehnten Schritt aus der altmodischen Welt zu wagen? Meines Erachtens geht es hier vielen Leuten nicht um dieses haessliche Stueck Tuch, sondern darum, dass sich eine konservative, zum Teil auch menschenunwuerdige Kultur sich den Gepflogenheiten unserer Kultur anpassen soll. Die meisten Schweizer passen sich doch im Ausland auch den Gepflogenheiten der entsprechenden Laender an, sind also gar nicht so altmodisch, wie Sie das gerne wahrhaben wollen.

      • Jürg Nagel dit :

        Wer den Kopf in den Sand steckt, mag zwar keine Geister sehen. Aber er sieht auch die Realität nicht. Im übrigen ist nicht ersichtlich, was die archaisch anmutende Ganzkörperverhüllung mit « modernen Gedanken » zu tun haben soll.

      • R. Beer dit :

        Wenn man ein bestimmtes Kleidungsstück tragen muss, das einem Bewegungsfreiheit und Identität raubt, um (körperlichen) Strafen zu entgehen, kann von « freien Gedanken » keine Rede sein.

      • manuel dit :

        könnte das damit zusammenhängen, dass sich die schweiz langsam abersicher ihrer rolle als ausbeuter bewusst wird, dies aber doch nicht so recht wahr haben will. ich lass mir jedenfalls als zeichen seit letztem sonntag einen bart wachsen. wir unterdrücken die frauen nur noch mehr, indem ihnen mit diesem gesetz der aufenthalt auf der strasse verboten wird, zwar nur indirekt, aber durch das stimmvolk. ihr wollt die gesellschaft verändern und diesen frauen helfen, dann macht das bitte mit mitteln mit denen etwas erreicht werden kann. bildung und aufklärung sollen da wunder wirken…

        • Christian Weiss dit :

          Jetzt müssen Sie mir noch erklären, wen die Schweiz ausgebeutet hat. Und wie Bildung und Aufklärung an Menschen herangetragen werden, die nicht mal bereit sind, Gesicht zu zeigen. Mit verhülltem Gesicht ist Integration nicht möglich. Es isoliert die Leute und verunmöglicht die offene Kommunikation.

    • ernst staub dit :

      @Marcel senn,
      bei Touristinnen sollte man
      ein auge zudrücken.
      die fahren ja nur mit dem Schnellzug durch den Aargau oder das Tessin und bleiben meist nur ein paar tage an touristendestinationen.

      • Jürg Nagel dit :

        Diese Touristinnen und ihre Familienoberhäupter stammen in aller Regel aus der Oberschicht von Ländern, wo Menschen- und Frauenrechte mit Füssen getreten werden. Wieso soll hier eine Ausnahme gemacht werden? Des lieben Geldes willen, wie dies der Ständerat bei den Rüstungsexporten vorexerziert hat?

        • Peter Brupacher dit :

          Was denken Sie was bleibt noch in der Schweizer Staatskasse oder in den Schweizer Bankkassen übrig, wenn sämtliche Gelder von Despoten oder aus Ländern in denen es zu Menschenrechtsverletzungen kommt abgezogen werden?

          • Jürg Nagel dit :

            Dieser Prozess ist ja schon längst im Gange. Sie scheinen es aber nach wie mit dem zynischen und überholten Motto « Das Fressen kommt vor der Moral » zu halten.

    • Matthias Weber dit :

      Wenn wir durch solche Massnahmen zur Zielscheibe terroristischer Aktivitäten werden, zeigt dies ja genau die so hoch gelobte Toleranz aller Muslime. Es zeigt nämlich genau das wahre Bild dieser Religion. Das selbe Bild haben die Christen vor einiger Zeit auch gehabt, aber man wurde klüger. Zu hoffen bleibt dass diese religiösen Fanatiker bald zu Besinnung kommen oder eben ein wenig nachgeholfen wird. Der Glaube ein Versuch schwacher und ängstlicher Menschen in schwierigen Zeiten halt zu geben.

  • Walter Kunz dit :

    Wenn sogar eine Volksabstimmung lächerlich ist, stellt sich die Frage, was ist es eigentlich noch nicht.?

  • sugus dit :

    Es ist kein lächerlicher Kreuzzug « gegen » die Burka, aber die Medien verstehen das « Problem » anscheinend nicht oder wollen es bewusst nicht verstehen.

    Ich dachte bis anhin, es gäbe ein Vermummungsverbot. Sogar Motorradfahrer dürfen nicht mit Helm an der Tankstelle bezahlen. Das Gesetz sollte demnach für alle gleich sein. Auch Burka oder was weis ich für Trägerinnen. Basta. Ich verstehe sowieso nicht, dass man in einem Gastland sich dermassen « provozierend » und « ins Fettnäpfchen tretend », und das ist dieses Thema schon, aufführen kann.

    • Eugen Schuster dit :

      Ich finde es kontraproduktiv immer mit dem Vermummungsgebot zu argumentieren. Es gehört klipp und klar festgestellt, wir leben in einer christlich geprägten Gesellschaft und lassen uns nicht von rückständigen Terrorgesellschaften unterwandern und aushöhlen. Die geistige Gesinnung dieser Burkaträgerinnen kann jeder in Mönchengladbach erleben. Die naiven, gutmenschlichen linken Populisten Deutschlands zeigen uns klar auf, wohin eine Willkommensheissung des Islams führt. Sobald die Linken gegen die Rechten vorgehen, benutzen sie gerne « Wehret den Anfängen » umgekehrt erachten sie dies als lächerli

      • Robert Rieder dit :

        Dem kann ich nur beipflichten. Dabei gibt es noch die umgekehrte Diskriminierung, wie unlängst bewiesen, indem eine Muslimin auf dem Foto für den Pass ein Kopftuch (nur Gesicht sichtbar, nicht aber die Haare, Ohren, etc), die Nichtmuslimin aber nicht einmal ein Stirnband tragen durfte. Einfach unglaublich, was hier unter diesem Gutmenschentum alles durchgeht. Damit muss jetzt endlich Schluss sein! Die sollen sich anpassen oder verschwinden!

        • Sarah dit :

          OMG ! Wie könnt ihr euch SO SICHER sein, dass all diese Frauen die eine Burka tragen  »unterdrückt » sind! Ihr habt doch keine Ahnung, eine richtige Gläubige Muslimin trägt das mit eigener Wille und sogar mit Liebe. Habt doch bisschen RESPECKT ! Traurig sowas, wenn ich all diese Rassistische Leute sehe……….

          • Hanspeter Niederer dit :

            Diese « Freiwilligkeit basiert auf jahrzehntelanger Indoktrination und grossem sozialem Druck. Kein normaler Mensch käme auf die Idee, sich ohne Beeinflussung so abstrus zu kleiden.

          • Robert Rieder dit :

            Es ist erst ein paar Jahre her, da wurden Frauen im Kanton Appenzell gefragt, ob sie denn nicht auch auf dem Landsgemeindeplatz stehen wollten. Da gab es doch tatsächlich einige, die sagten: Nein, da gehören wir nicht hin…
            Die wurden auch nicht gezwungen das zu sagen. Das Frauenstimmrecht kam trotzdem – zum Gluck!

          • maja dit :

            es gibt Frauen, die können nicht mehr ungeschminkt aus dem Haus! Das ist eine Tendenz zur Krankhaftigkeit.
            Natürlich müssen solche Frauen sich zuerst daran gewöhnen aber ohne Druck werden sie es nie tun.
            Totale Verhüllung ist das Gegenteil zur Nacktheit und die wird auch nicht geduldet.

          • Hermann dit :

            Die Frauen welche eine Burka tragen, argumentieren ja damit, dass sie sich verschleiern um keine Reize auf Männer zu haben. Das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, dass diese Damen alle Männer für Vergewaltiger halten die ihnen sofort an die Wäsche wollen. Also ich finde DAS ziemlich rassistisch.

          • Susi dit :

             » Hanspeter Niederer sagt:
            Diese “Freiwilligkeit basiert auf jahrzehntelanger Indoktrination und grossem sozialem Druck. Kein normaler Mensch käme auf die Idee, sich ohne Beeinflussung so abstrus zu kleiden. »

            jahrzehntelag?????? hahaha fraue die konvertiere und ei paar jehre später GEGE den willen des ehemannes anfangen sichg zu verswchleiern und deswegen hausverbot in der moschee bekommen und von allen auf der straße angegriffe werde – da ist eher sozialer druck sich auszuziehen….

        • SrdjanM dit :

          Also ich bin so was von froh dass die Stirnbandträger sich endlich angepasst haben und weg sind, das war wirklich ein modisches Verbrechen.Oder diese LKW-Fahrer Caps! DAS sind die wirklichen Integrationsprobleme!!!

      • Simone W. dit :

        Sorry, aber zu behaupten, unsere christilich geprägte Gesellschaft erlebe Rückständigkeit durch fremde Religionen ist wohl an Witz kaum zu überbieten… 😉 Ausser natürlich Sie meinen die christliche Lehre von Nächstenliebe und Toleranz…

        • Jean Roth dit :

          Simone W. Das Problem ist nicht unsere christliche Gesellschaft sondern das Verschleiern des Antlitzes das diese Vertreterinnen der arabo/moslem Kultur demonstrieren§

      • Hans Fallada dit :

        mit christlich hat das zum glück nix zu tun. wir leben in einer offenen und aufgeklärten gesellschaft.

    • Anita Fierz dit :

      Wie bereits im Artikel von Herrn Chuard erwähnt ist das Problem Burka im Tessin kein Problem, es gibt nur einige Saudis die in Lugano im Sommer Urlaub machen und die ganze Etagen in Hotels mieten und reichlich Einkäufe tätigen (somit die Tessiner Wirktschaft ünterstützen) und zum Thema der Provokation im Gastland verweise ich auf die Massen von westlichen Touristen welche halbnackt an den Stränden islamischer Länder Urlaub machen…..

      • S. Mühlberg dit :

        Hallo Anita, das stimmt überhaupt nicht. In richtig streng islamistischen Ländern MUSS man sich an dessen Gebräuche halten. Keine nackten Oberarme, keine bikini, manchmal sogar kein Mini. Und sogar auch in manchen Ländern darf man alleine nicht in gewisse Strassen. Selbst erlebt vor ca. 20 Jahren in Dubai. Also reden Sie bitte nur, wenn Sie es auch wirklich wissen.
        Genauso finde ich es richtig, wenn sich dann islamistische Leute/Touristen an unsere Regeln halten. Da gibt es gar keine Diskussion mehr.

  • Edi Rey dit :

    Angst, Angst, Angst. Haben wir überhaupt noch Platz für etas anderes in unsern Köpfen? Höchste Zeit, für einen Frühlingsputz im Oberstübli. Man nehme dazu eine grosse Portion Gelassenheit, falls vorhanden eine ebensolche an Menschlichkeitt und Toleranz und selbstverständlich eine besonders grosse Portion an Willen, Probleme mit fremden Kulturen auch wirklich anzugehen und zu lösen. Immer nur herumzuklönen und Symbolpolitik zu betreiben, nützt gar nichts. Was hat denn die Minarettinitiative , diese gelbe Karte gegen die schleichende Islamisierung überhaupt gebracht?

    • Bernhard Hirz dit :

      Wieso sollte man eigentlich den Willen haben, Probleme mit fremden Kulturen anzugehen, wenn man diese Kulturen gar nie eingeladen oder als « Gäste » gewünscht hat? Die fremden Gastkulturen sollen sich an die Gastgeberkultur anpassen und nicht umgekehrt.

      • Peter Brupacher dit :

        Stimmt Herr Hirz. Man wollte lediglich die Arbeitskraft, die die Schweiz nicht selbst aufbringen konnte. Moderne Sklaven, die man mit Bussen aus Yugoslavien hier her karrt, damit diese für miese Löhne die bonzigen Liegenschaften von Schweizern aus dem Boden stampfen, deren Klo sauber machen, die Strasse putzen, an der Kasse arbeiten, etc. Aber bitte die Kultur zu Hause lassen und sich schnellstmöglich wieder dahin verziehen wo sie her gekommen sind, wenn sie nicht mehr arbeitsfähig oder pensioniert sind. Habe ich sie korrekt wiedergegeben?

        • Fabian Meister dit :

          Danke Herr Wirz, schliesse mich 100% ihrem Kommentar an.

          • Fabian Meister dit :

            korrigenda: Danke Herr Brupacher meinte ich natürlich… « wir holten Arbeitskräfte und es kamen Menschen ».

        • Peter Schmid dit :

          @Brupacher und Meister. Die Leute aus dem ehemaligen Yugoslavien kamen als Flüchtlinge in unser Land und wurden ganz und gar nicht « mit Bussen hierher gekarrt ». Dies trift wohl auf beinahe alle Einwanderer mit islamischen Hintergrund zu. Wir haben diesen Leuten Schutz und unser Gastrecht geboten und sie (massivst!) finanziell unterstützt, und nun wollen einige davon sich partout nicht anpassen, bzw. möchen uns am liebsten ihre eigene mittelalterliche Lebensweise aufzwingen. Das sieht doch schon etwas anders aus, oder?

      • Desiree Bernet dit :

        Genau Herr Hirz…aber Sie und ihre Frau legen sich in fremden Ländern mit Badehose und Bikini an den Pool oder ans Meer. Oder verschleiern Sie Ihre Frau wenn Sie in einem islamischen Land in den Ferien sind? Aber nein, in ein solches Land würden Sie natürlich niemals in die Ferien reisen!
        Für solch engstirnige Kommentare schäme ich mich als weltoffene Schweizerin!

        • Hanspeter Niederer dit :

          Eine weltoffene Schweizerin schämt sich für SchweizerInnen, die das Einsperren von Frauen durch abstruse Kleidervorschriften einer intoleranten Religion inakzeptabel finden. Man kann auch an Toleranz zugrunde gehen, ganz speziell wenn die Gegenseite Intoleranz und Verfolgung gegenüber Andersgläubigen auf ihre Fahne geschrieben hat.

    • Peter Schein dit :

      Angst ist weder der Beweggrund noch das Thema. Gerne wird jedoch die Angst als Grund für den Erfolg bei solchen Abstimmungen angegeben. Vielmehr zählt schlicht die Abneigung gegen eine sich zunehmend gewalttätig und in höchstem Masse diskriminierend und rückständig darstellende Religion. Auch die Frage, warum wir Schweizer uns den Immigranten anpassen müssen und nicht umgekehrt sei diesbezüglich erlaubt. Und es wird auch nicht geklönt, sondern es werden Nägel mit Köpfen gemacht. Niemand kann allen Ernstes für die Etablierung einer radikal islamischen Schattengesellschaft sein.

      • Hanspeter Niederer dit :

        Peter Schein 10:31: ich hätte es nicht treffender formulieren können. DANKE !

      • Andreas M Müller dit :

        Spannend, Herr Schein. Inwiefern haben Sie sich denn persönlich « anpassen müssen »?

        • Peter Schein dit :

          @A.M. Müller: als Laie in Bezug auf die Details der Islamischen Religionssymbolik gehe ich davon aus, dass eine Frau die ihr Gesicht verschleiert ihren Glauben intensiver lebt, oder allenfalls leben muss, als gemässigte Muslimas mit oder ohne Kopftuch. Diesen religiösen Eifer, welche solche Familien in westlich geprägte Kulturgebiete einbringen, ohne den geringsten Willen sich anzupassen stört mich und meine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Es passt einfach nicht zu uns. Ich muss mich aber trotzdem anpassen und akzeptieren, dass diese Leute hier sind und es immer mehr werden.

          • Andreas M Müller dit :

            Herr Schein, nennen Sie mich schwer von Begriff, aber ich verstehe immer noch nicht, inwiefern Sie sich persönlich anpassen müssen, weil ein paar wenige Frauen einen Niqab tragen? Welche folgen hat dies für Ihr persönliches Leben?

          • Blanche Wu dit :

            Ich habe nichts gegen gläubige Muslime, wenn auch sie unsere Kultur akzeptieren. Man kann nach Deutschland blicken wo gewisse Stadtteile für einen Deutschen gefährlich sind, weil sie dort selber Ausländer sind und das im eigenen Land. Man begibt sich nicht in gewisse Viertel. Und das kann es einfach nicht sein. Und genau gegen solche Tendenzen bin ich. Wenn ich in muslimische Länder gehe, dann muss ich mich auch anpassen und kann nicht nur fordern. Darum geht es. Wir würden es auch versuchen.

    • R. Beer dit :

      Sie können schon gelassen dabei zusehen, wie Frauen sich ihrer Identität und Freiheit berauben lassen müssen, um Strafen zu entgehen. Was kümmert sie das, hauptsache Sie fühle sich tolerant und frei von Angst.

      • Thorsten L. dit :

        Und wir retten jetzt die Frauen und das christlich geprägte Abendland, indem wir das Tragen einer Burka verbieten. Grossartig. Ich wusste gar nicht, dass das so einfach ist! In jedem Fall sind wir mit dem Minarettverbot und nun dem Burkaverbot ja endlich ganz genau so wie manche islamischen Länder, die christliche Kirchen und Jeanshosen verbieten.
        Vielleicht sollten wir die Artikel aus der Verfassung streichen, die mit freier Religionswahl, freier Persönlichkeitsentfaltung und geschlechtlicher Diskriminierung zu tun haben.

        • arnold gasser dit :

          Was hat das Minarettverbot mit Religionsfreiheit zu tun. Es ist nicht nur Moslems verboten, Minarette zu bauen. Und denken und glauben kann nach wie vor jeder, was er will – Moscheen bauen übrigens auch.
          Die einen setzen Zeichen mit dem gem. Religion nicht vorgeschriebenem Bau von Minaretten, die anderen mit Gesetzen. Wir hätten natürlich auch einfach neben jedes Minarett noch einen Kirchturm hinstellen können, der dieses in den Schatten stellt – auf den Mist lassen wir uns aber nicht ein. Religionen sind hier am absterben, und dass es so bleibt, dafür sorgen wir auch.

        • R. Bieri dit :

          Was soll daran schlecht sein, wenn man Artikel aus der Verfassung streicht, die mit geschlechtlicher Diskriminierung zu tun haben? Ich kann da nichts Falsches daran finden. Ihre Gedankengänge nachzuvollziehen fällt mir allerdings generell schwer.

  • Peter Müller dit :

    Die Politik hat es verpasst, einheitliche Regeln zu definieren. Stattdessen werden Entscheide über Kopftücher und Sportdispensationen an lokale Behörden, die grösstenteils Freiwilligenarbeit leisten, abdelegiert. Dieser Zustand ist verantwortungslos, denn die Entscheidungsträger sind ob der gewaltigen Konsequenzen ihrer Entscheide handlungsunfähig. Da die nationale Politik hier nicht Hilfe bietet, wird solchen populistischen direkt-demokratischen Lösungen Tür und Tor geöffnet.

  • Fortunat Reiser dit :

    Die Behauptung, wonach es im Tessin « fast keine Burkaträgerinnen » gibt, ist falsch. Die Touristenzone am Luganersee war voll damit, als ich vor einem Monat dorthin ging. Die Frage ist doch folgende: Müssen wir liberalen Zentraleuropäer es uns gefallen lassen, dass unsere schönsten (und damit leider auch teuersten) Feriendestinationen von solchen archaischen Symbolen der Unterdrückung in jeglicher Hinsicht rückständigen Wüstenstaaten dominiert und damit verschandelt werden? Ich sage: Nein. Gerade in der heutigen Zeit der Krise der Demokratie müssen wir einen Riegel schieben.

    • franco menotti dit :

      Sie sollten sich mal informieren darüber, was eine Burka ist. Ich lebe hier und ich sehe keine Burkas! Mangelnde Bildung ist eines der Hauptübel, wer nichts weiss muss alles glauben, das lässt sich durch gerissene Brandstifter hervorragend ausnutzen.

      • Eugen Schuster dit :

        Menotti, wir wissen was eine Burka ist, ganz einfach gesagt, wir wollen keine hier sehen.

        • franco menotti dit :

          Schuster: Es ist offensichtlich, dass Sie wenig bis gar nichts wissen und dieses Wissen kommt erst noch aus dem Bauch, verhetzt um von wahren Problemen abzulenken. Ich will übrigens auch keine Eugen Schusters hier haben, diese vor Blindheit und Selbstgerechtigkeit triefenden Besserschweizer sind nur die Vorstufe auf dem Weg zur Kristallnacht. Und Sie werden bestimmt zuvorderst mitrennen, das ist das, was wir nicht wollen!! Faktenresistent und blind für Argumente suhlen sich Populisten im Gefühl der moralischen Überlegenheit. Ein Witz, absurde Vorstellung einer Tragödie, die Sie da abgeben!

          • Hanspeter Niederer dit :

            Ihr Votum beruht offensichtlich auf Projektion. Es offenbart alle Eigenschaften des Kommentarschreibers, die dem politischen Gegner zugeordnet werden, welche da sind: Blindheit, Selbstgerechtigkeit, Bauchgefühl, Verhetzung, Besserschweizer, faktenrresistent, Gefühl der moralischen Überlegenheit. Echt peinlich, in diesen Spiegel zu schauen, finden Sie nicht auch?

          • Fabian Meister dit :

            Vielen Dank Herr Menotti, sehr treffend formuliert, schliesse mich 100% ihrer Einschätzung an.

          • Peter Schmid dit :

            @menotti. Ähhh, sie wissen aber schon dass nur die Mainstream-Presse von einem « Burka-Verbot » redet und nicht die Initiative? Und erzwungene (entweder durch Gewalt oder Indoktrination) Gesichtsverhüllung ist eine Gesichtsverhüllung, ganz egal ob es sich um eine blaue Burka mit Gitternetz, oder ein schwarzer Niquab mit einem Schlitz für die die Augen handelt. Deshalb ist es in diesem Zusammenhang überhaupt nicht relevant ob man von einem Niquab oder einer Burka (welche ausserhalb Afgahnistans kaum anzutreffen ist) spricht. Ihr Beitrag trieft übrigens nicht weniger von Hass.

    • Wilko Wilkinson dit :

      Sie waren vor einem Monat am Lago di Lugano, gratuliere. Da sind Sie ja ein richtiger Weltenbummler, nicht?
      Über TouristInnen motzen aber ihr Geld nehmen und Waffen nach Saudi-Arabien exportieren geht dann schon?
      Krise der Demokratie, was wäre denn die Alternative dazu?
      Andere Staaten als rückständug zu beurteilen ist dasselbe wie wenn ich Ihnen sage, Sie sind ängstlich, borniert ohne Mumm und an sich eine unwichtige Existenz.
      MfG

      • Fortunat Reiser dit :

        Na, dann können wir ja von Glück sprechen, dass Sie mir dass nicht vorwerfen, nicht wahr? 😉 Es ist für viele Menschen schwer zu glauben, dass Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat nicht gratis sind, sondern ständig erkämpft werden müssen, selbst wenn das anstrengend und die undifferenzierten Anfeindungen der Umwelt nach sich zieht. Ein Burkaverbot würde im weiteren Sinne auch Sie, Herr Wilkinson, schützen.

    • R. Merten dit :

      es geht ja darum, dass man einem Mensch ins Gesicht sehen kann. Wieviel Anschläge im Ausland hat es schon gegeben mit versteckten Waffen unter dem schwarzen Stoff !!

      • Garcia dit :

        @R. Merten: das interessiert mich jetzt: wieviele Anschl’ge hat es im Ausland schon gegeben unter dem schwarzen Stoff?

      • Hans Fallada dit :

        da muss ich ihnen für einmal recht geben. weniger wegen den eher unwahrscheinlichen anschlägen, sondern weil eine gesellschaft ohne kommunikation nicht funktionieren kann und der hijab verunmöglicht eine normale kommunikation, weil die ganze mimik unterdrückt wird.

  • Nico Mariani dit :

    Laecherlich, Demokratieunwuerdig, Weltfremd……!!?? Versuchen Sie mal Herr Chuard in den ‘befreundeten Staaten’ Saudiarabien oder den Emiraten oeffentlich einen Weihnachtsbaum aufzustellen und die Feier abhalten. Sie werden sich schneller im Knast wieder finden als Ihnen der « Herr » trost spenden kann. Vielweiberei, Klitorisbeschneidung und Gewalt in der Familie sind bei uns zum Teil schwere Straftatbestaende. Warum muessen wir ausgerechnet denen welche diese Praktiken ungestraft ausueben ja propagieren Toleranz gegenueber bringen? Weltfremd sind Sie mit Ihrer ‘ach lasst sie doch machen’Art

    • Monte Leone dit :

      Herr Mariani, darf ich Ihnen ein paar Photos von oeffentlich aufgestellten Weihnachtsbaeumen aus den Emiraten zustellen?

      • markus Horlacher dit :

        Herr Mariani scheint doch sehr Weltfremd und falsch informiert zu sein. Klitorisbeschneidung ist ein alter afrikanischer Stammesbrauch. Dieser wird von muslimischen UND christlichen Konvertiten weiterhin ausgeübt. Der Brauch hat nichts mit den 2 Religionen zu tun.

        • Ronnie König dit :

          Herr Horlacher, sie haben hier weitgehend recht, aber die Anfänge sind bei den alten Ägyptern zu suchen. Sonst schreiben sie völlig richtig was Sache ist. Dazu sind auch Animisten mit diesem Brauch in Ostafrika vertraut. Beispiel Masai. Die müssen nicht Christ oder Muslim sein. Auch nicht die Dinkas.

    • Peter meier dit :

      Beschneidungen sind missbräuche die mit dem islam rein gar nichts zu tun haben. Zum zweiten muss ich ihnen sagen dass ich fast 8 jahre in saudiarabien gelebt habe. In unserem stadtteil hatte es relativ viele europäer und amerikaner. Das weihnachtsfest wurde jedes jahr gefeiert. Der weihnachtsbaum wurde sogar von der stadtverwaltung gesponsort. Es war aber keine tanne. Unglaublich wie viel blödsinn hier geschrieben wird. Wenn man schon nichts weiss sollte man es nicht noch zeigen

      • Alain Jean-Mairet dit :

        Beschneidungen werden in 5 Hadiths (direkt oder indirekt) erwähnt und immer als in Ordnung bezeichnet. So ist es unmöglich, diese im Namen des Islams zu verbieten. Übrigens werden sie oft als Obligatorium in klassischer Rechtswerken dargestellt. Je mehr Islam, desto mehr Beschneidungen.

        • Peter Brupacher dit :

          Je mehr Islam desto mehr Beschneidungen? Also…folgen wir der Argumentation müsste rein theoretisch die gesamte arabische Halbinsel beschnitten sein, denn dort befindet sich das islamische Heiligtum der Muslime die Ka’aba. Hm…aber auch die modernsten Auswüchse der islamischen Gesellschaft in Qatar, den arabischen Emiraten, etc. Vielleicht meinen Sie ja den Islam in Anzahl derer Vertreter, also müssten in Indonesien alle Frauen beschnitten sein? Trifft leider auch nicht zu. Ist also ein Brauch der primär in den ostafrikanischen Staaten verbreitet ist? interessant…

          • Alain Jean-Mairet dit :

            Die muslimische Frauen und Mädchen in Indonesien sind tatsächlich zu über 90% beschnitten. Und das ausdrücklich im Namen der Religion. In den meisten arabischen Ländern sind die Untersuchungen über diese Frage verboten. Im Irak, nach 2003, wurden in mehreren Regionen (Garmian, Irbil, Kirkuk, …) Anteilen von bis zu 60% festgestellt. In Ägypten redet man von weit über 90%.

        • Peter Brupacher dit :

          Sind Ihre Zahlen wirklich hinterlegt oder kommen sie von einer der vielen anti-islamischen Propaganda-Seiten? Ich kenne genügend muslimische Indonesierinnen und Ägypterinnen und nicht eine davon ist beschnitten. Meine persönliche Erfahrung zeigt mir, dass die weibliche Beschneidung sich vor allem auf die ost-afrikanischen Staaten beschränkt. Aber ich lasse mich gerne von fundierten Fakten eines besseren belehren.

          • Alain Jean-Mairet dit :

            Für die Indonesien können Sie zum Beispiel « A Cutting Tradition » googlen. Oder suchen Sie direct auf der Website der New York Times. Für den Irak und das Problem im Allgemein werden Sie une gute Referenzquelle mit « Is Female Genital Mutilation an Islamic Problem? » finden.

    • Mike Meier dit :

      Und was wollen Sie jetzt damit sagen – dass Saudi-Arabien unser Vorbild sein sollte dafür, wie man mit Minderheiten umgeht?

      • Schnyder Benedict dit :

        Also gut, wenn mein Freund und ich das nächste Mal in die Ferien fliegen, gehen wir nach Saudi-Arabien. Kommt sicher gut, die sind ja so tolerant. Die Stadtverwaltung wird sicher Tee spendieren, wenn wir hängen.

        Ich finde es im Übrigen eine Frechheit, dass islamkritische Stimmen IMMER in die rechte, konsevative, ungebildete Ecke gestellt werden. Als Liberaler MUSS ich mittlerweile immer mehr auf SVP-Linie stimmen/wählen, weil die Mitte und die Linke schlicht nicht versteht, dass auch andere dem Islam kritisch gegenüber stehen. Bei mir war der Auslösöer die Taliban-Budda-Statuen-Sprengung.

        • Mike Meier dit :

          Die sogenannte « Islamkritik » ist nunmal zu 95% rassistisch motiviert. Das können Sie drehen, wie Sie wollen. Was im Übrigen Ihr Kommentar mit meinem zu tun haben soll, leuchtet mir beim besten Willen nicht ein. Ich will nicht nach Saudi-Arabien. Fällt mir im Traum nicht ein. Aber genau aus dem Grund will ich auch, dass wir hier mit Minderheiten nicht so umgehen wie dort.

          • Peter Schmid dit :

            Dass Islamkritik zu 95% rassistisch sei ist ein freche Behauptung. Man will im eigenen Land einen sozio-kulturellen Rückschritt ins Mittelalter verhindern und gilt dann als rassistisch? Sind gemäss Ihnen z.b. Eingeborene im Amazonas auch Rassisten, wenn sie sich gegen die christlichen Missionare und die Einwanderung von Menschen welche ihre angstammte Lebensweise verachten (und die in küzre keine Minderheit mehr sein werden), wehren? Oder ist das was ganz anderes weil es eben keine Schweizer sind?

  • Daniel Reguera dit :

    Sehr geehrter Herr Chuard, Sie sind mir kein Unbekannter, bereits früher habe ich Blog-Beiträge von Ihnen kritisiert. Und auch heute muss ich Ihnen sagen, dass Sie den Sinn des « Burka-Verbots » im Tessin NICHT verstanden haben.

  • Frank Baumann dit :

    Fakt ist: Die Burka ist ein Instrument patriarchaler Männer, Frauen zu unterdrücken. Wer die Burka verteidigt, zementiert die Geschlechterungleichheit. Allgemein: Es ist geradezu paradox, wie beim Thema « Gleichstellung der Geschlechter » beide politischen Pole Kopf stehen. Für die SP ist Frauenunterdrückung plötzlich ok, wenn dahinter eine andere Religion steht. Umgekehrt ist die SVP, bekannte Gleichsstellungsbremse, plötzlich Anwältin der Frauen.

    • Michi dit :

      Dieses politische Paradoxon ist in der Tat bemerkenswert.

    • Ruedi Lais dit :

      Ich bin in der SP, Ihr Anwurf, wir unterstützten die Unterdrückung der Frauen, ist ungeheuerlich. Wenn wir von der These ausgehen, dass die Frauen unter das « Textilgefängnis » gezwungen werden und sich nicht freiwillig verschleiern, so muss man doch fragen: Warum werden nun plötzlich die Opfer bestraft? Und wenn ein Mann seine Frau(en) unter die Burka zwingt, ist das schon heute strafbar (Nötigung, Freiheitsberaubung etc.). Nur müsste es jemand anzeigen. Mit Anti-Islam-Politik versucht die extreme Rechte, ca. 160 Jahre religiösen Frieden in der Schweiz zu beenden.

      • Eugen Schuster dit :

        Ach Lais, hört endlich auf die ganze Welt verbessern zu wollen. Als Politiker müssen Sie CH-Interessen schützen und nicht Interessen von Terrorgesellschaften. Dieser Islam gehört aus Europa verbannt und nicht noch mit Streicheleinheiten gefördert. Was glauben Sie denn, der 160-jährige religiöse Frieden kann mit einem sich ausbreitenden Islam in der Schweiz weitere 160 Jahre andauern. Träumen Sie einfach weiter. Schauen Sie einmal über den Tellerrand und akzeptieren Sie die Realitäten bezüglich des Islams. Genug Anschauungsunterricht können Sie in F, D, S usw gratis bekommen, auch bezüglich Bur

        • Albert Schwarzenbacher dit :

          Schuster, Sie sind nicht in der Lage auf auch nur ein Argument einzugehen. Ich verfolge das Forum hier schon länger – ich kennen nur wenige, die sich jeder rationalen Debatte so verweigern wie Sie. Warum gehen Sie nicht auf Lais’ Standpunkt ein? Seine Einwände sind mehr als berechtigt.
          Wenn das nun der rechte Politstil sein soll, können wir die Demokratie sogleich abschaffen!

          • Eugen Schuster dit :

            Meine Stellungnahme ist eindeutig. leicht verständlich. Es geht mir nicht um die islamischen Frauen, ob freiwillig oder nicht, es geht auch nicht um ein Vermummungsverbot. Es geht mir darum, dass wir diesen Islam hier nicht dulden werden. Den Rest habe ich geschrieben, Es wurde alles erwähnt, auch wegen der Freiwilligkeit, so von wegen der « Welt verbessern ». Ich bin für absolut null Toleranz dem Islam gegenüber. Da muss man nicht die Nichtigkeiten diskutieren, sondern scharf handeln, dies erwarte ich von Politikern.

          • Stefan Vogel dit :

            Ich erwarte aber auch eine deutliche Verurteilung von Hetzern, die mit falschen Tatsachen & polemischen ‘Argumenten’ Stimmung machen. Der Rechte Rand ist brandgefährlich, Stimmungstäter wie viele Kommentatoren hier würden auch rennen, wenn es einer befiehlt, Sie würden sicher dazugehören, Schuster! Ihre Weigerung, auf Argumente einzugehen geht ja soweit, dass Sie es nicht mal mehr selber merken, weil Sie nur poltern. Ein deutliches Zeichen, weniger auszugrenzen und den Wutmob in sich zu bändigen! Das ist Fakt! und höchste Zeit für mehr Verrnunft, rigoros durchgepeitscht bei Brandstiftern!

      • Erich Meier dit :

        @ R. Lais: Ereifern Sie sich doch nicht so ! Da in diesem speziellen Fall Opfer und Täter aufs engste miteinander verbandelt sind, ist die Frage, wer genau die Busse bezahlen muss, gegenstandslos. Gemäss Koran hat das Weib keine Seele, kann also auch kein Geld besitzen, so dass die Busse automatisch zulasten des Täters geht. Wichtig ist, dass eine solche unwürdige Ideologie endlich zurückgedrängt wird. Den Vorwurf, dass die Linken ihre schützende Hand über sowas halten, haben Sie nicht entkräften können.

      • Tom Baumeler dit :

        Dass Sie in der SP sind müssen Sie nicht noch erwähnen. Das kann man dem dürftigen Inhalt Ihres Kommentars ohne Probleme entnehmen. Sie wissen ganz genau, dass sich eine « verburkanisierte » Frau niemals mit einer Klage an die hiesige Justiz wenden wird und was die Schattenjustiz der Moslems zu diesem Thema entscheiden würde, müssen wir an dieser Stelle wohl nicht weiter ausführen. Ich kann an der Feststellung von Herrn Baumann nichts Unwahrheitsgemässes finden. Zum üblichen linken Gedöns, betreffend Kritik am Islam kann man sowieso nur noch den Kopf schütteln…

      • Christian Weiss dit :

        « Wenn ein Mann seine Frau(en) unter die Burka zwingt, ist das schon heute strafbar. » Das ist natürlich ein sehr wirksames Gesetz, denn es wird ja massenhaft Frauen geben, die sich gegen ihren Steinzeit-Islamist zuhause auflehnen. Der Vorwurf an die SP, sie unterstütze die Unterdrückung von Frauen ist überhaupt nicht ungeheuerlich. Die Vertreter der SP reden sich in ihrer Alles-was-von-aussen-kommt-ist–gut-weil-so-schön-exotisch-Haltung die islamische Welt schön, obwohl es in vielen islamischen Familien ungeheure Probleme bezüglich Situation der Frauen, insbesondere der Töchter gibt.

      • Hans Fallada dit :

        herr lais, ich gebe ihnen bezüglich der rechten, vor allem der freikirchlich geprägten, recht. aber dass es wirklich nur diese seite ist, die den ca. 160 jährigen religiösen frieden beenden will? da bin ich nicht sicher. zum religiösen frieden gehört eben auch, dass religion privatsache ist und nicht ständig sonderrechte seitens staat und gesellschaft verlangt werden!

      • Dieter Sprenger dit :

        Herr Lais ich weise Sie darauf hin, dass damals Atatük selbst in einem Islamischen Land wie in der Türkei das Tragen der Burka mit bis hin zur heutigen Zeit mit positivem Erfolg verbot,welches zudem bei dieser betreffenden Religion auch in keinem Satz des Korans vorgeschrieben wird. Dank diesem Verbot entwickelte sich dieses Land mit moderatem Islam und relativ guten Frauenrechten zu einem modernen Staat. Leider sind aber tendenziell eher wieder Rückwaerts Bewegungen im Gange.Um diesen Trend auszubremsen erfolgte nun das hiesige Burkaverbot zu recht und gefaerdet den religiösen Frieden nicht !

      • Dieter Sprenger dit :

        Herr Lais , ich weise Sie darauf hin , dass z. Bsp. damals in der Türkei Atatürk selbst in einem Mehrheitlich Islamisch geprägten Land das Burkaverbot mit gutem Grund durch setzte ! Zudem steht im Koran kein Wort , dass ein Frau die Burka tragen muss . Folglich hat das hiesige Burkaverbot rein gar nichts mit einer Anti-Islam Politik zu tun . Wer jedoch wie ihre SP unter dem Label von Toleranz , Intoleranz duldet , macht sich Mitschuldig für den Anfang des Endes unserer noch offenen Freiheitlichen Demokratischen Gesellschaft !

    • Erich Meier dit :

      Es trifft zwar zu, dass die SVP konsequent übertriebene Gleichstellungsforderungen wie etwa starre Frauenquoten bekämpft (und dabei ist sie sogar nicht einmal allein). Dies aber in einer Gesellschaft, wo Frauen in mancher Hinsicht bereits besser gestellt sind (z.B. Primarlehrer bereits 80 % Anteil Frauen !). In der islamischen Gesellschaft trifft das extreme Gegenteil zu. Finden Sie es nicht auch richtig, wenn sich auch die SVP in diesem völlig anderen Umfeld für die elementarsten Rechte von Frauen einsetzt ?

      • R. Beer dit :

        Dass 80% der Primahrlerpersonen Frauen sind hat überhaupt nichts mit Besserstellung der Frau zu tun, sondern damit, dass Männer wenig prestigeträchtige Berufe nicht ausüben wollen.

    • Schnyder Benedict dit :

      Seien Sie doch froh, haben wir in der westlichen, offenen, pluralistischen Gesellschaft solche Widersprüche und Reibungen.
      In anderen Ländern entscheidet der Imam, was Sache ist. Oder der Wächterrat oder die Hamas, oder wie auch immer Sie diese friedlichen Wohltätigkeitsorganisationen nennen wollen.
      Ausserdem besteht die Schweiz (noch) nicht nur aus SP und SVP, es gibt noch die Mitte. Und da macht die Argumentation durchaus Sinn, wenn man eben beide Seiten der Medaille betrachtet. Es gibt noch Parteien, die das können. Üblicherweise von der Weltwoche « Windfahnen » genannt.

    • S. Mühlberg dit :

      Da gebe ich Ihnen recht, Hr. Baumann. Aber es ist mir was aufgefallen: wenn man die Kommentare liest, dann sind meistens die weiblichen Schreiber, die gegen dieses Verbot sind. Das stimmt mich sehr nachdenklich…….
      Genau deshalb hält sich diese Sachen (Verhüllungsgebot der Frauen und andere Einengungen des Islams) so nachhaltig, weil die Frauen entweder nie aufwachen, zu « Tolerant » sind und sich schlussendlich nicht oder immer noch zuwenig dagegen wehren. Denkt mal nach liebe « tolerante » Frauen!

      • Esther Müller dit :

        Glauben Sie im Ernst das das Frauen sind? Wohl eher ein Islamist der sich mit billigen Frauenvornamen einlocht!

  • Daniel Blattmann dit :

    Das mit dem am Schluss vom Artikel genannte Satz « die Schweiz ist ein grossartiges Einwanderungsland… » ist ja genau die Katastrophe! Dem ist Einhalt zu gebieten. Dazu gehört auch das Burkaverbot. Solange diese Religion sich nicht anpasst und eine Art Aufklärung durchmacht, muss diese in Schranken gewiesen werden. Wehret den Anfängen, was das TI gemacht hat ist richtig. Dass Herr Chuard diesen Kanton sozusagen als unmündig anschaut, ist eine Sauerei. Man soll doch mal Genf oder Lausanne mit Ihrer Kriminalität durch Ausländer anschauen. Dort zuerst aufräumen, dann erst seine Meinung kundtun!

    • Hans Jung dit :

      Die Kriminalität in Genf und Lausanne ist bestimmt auf Burkaträgerinnen zurückzuführen, nicht wahr Herr Blattmann. Jeder in der Schweiz, ob er es nun wahrnehmen will oder nicht, profitiert von der Einwanderung, und es ist unmündig, tatsächlich, dass Verbote verhängt werden gegen inexistentes.. Die Tessiner können genausogut ein Einwanderungsverbot gegen die Tigermücke aussprechen, es macht genausoviel Sinn.

  • Thomas Beeringer dit :

    Ist es wirklich lächerlich solche « exotische Kostüme » wie sie es nennen zu verbieten? Sind es wirklich nur Kostüme welche von einer unbedeutenden Anzahl von Frauen getragen werden. Sind Frankreich und Belgien lächerliche Staaten? Sie nicht eher sie es, sehr geehrter Herr Chuard, der wie in linken Kreisen üblich die Augen vor dem Unangenehmen verschliesst? Möchten Sie gezwungen sein einen solchen Ganzkörperschleier zu tragen? Sind dies unangenehme Fragen für Sie? Einen schönen Tag wünsche ich Ihnen noch.

    • Blanche Wu dit :

      Wenn man noch die liberalen islamischen Kräfte anschaut, dann kann es wirklich spannend werden. Viele haben das Gefühl, dass der Islam sich nur in der arabischen Welt hält. Wenn aber immer mehr nach Europa kommen, wird sich der Islam unweigerlich hier ausbreiten. Zwar Anfangs im Untergrund, aber der Islam ist eine gute Religion für junge Menschen, welche keine Perspektiven mehr sehen und die schwinden in Europa auch. Die Europäer haben das Gefühl, dass ihnen nie was geschieht. Vielleicht kommt jetzt erst langsam die Eroberung von Europa durch die Muslime. Und das kann passieren, muss nicht.

  • Eugen Schuster dit :

    Absurd ist das Geschreibsel des « Journalisten ». Mit jedem Entgegenkommen dem Islam gegenüber werden die Probleme vergrössert. Unsere naiven Lieben wollen nicht verstehen, dass die Burka nur ein Teil der Vereinnahmung des Westens bedeutet.
    Ihr Gutmenschen und Ahnungslosen, liest doch einmal nur das « Programm » dieser Polit-Terrorvereinigung.

    • Peter Brupacher dit :

      Ja die Muslime werden in naher Zukunft über die westlichen Ländereien herfallen, mit den Waffen, die sie von westlichen Staaten erhalten, die wiederum das Vermögen sämtlicher patriarchaler Diktatoren der muslimischen Ländereien verwalten. Glauben Sie eigentlich was Sie schreiben?

  • Erich Meier dit :

    Es geht nicht einfach um die Burka, sondern um die menschenverachtende Ideologie, die dahinter steckt. Während wir uns an fremde Bräuche anpassen müssen, wenn wir islamische Länder (ausserhalb von Touristenorten) besuchen, glauben einige Moslems hier wie zuhause leben zu können und ihren Traum von einer islamisierten Welt vorauszunehmen. Gegen Hassprediger und islamistische Propaganda tun unsere Behörden zu wenig. Die Integrationsbereitschaft hier lebender Moslems ist gering, dafür dringen sie umso mehr auf Zugeständnisse von uns. Gegen all das haben die Tessiner jetzt ein Zeichen gesetzt.

  • Abdel Thuma dit :

    Mag ja sein, dass hier ein Problem herbeigeredet wird. Nur müsst ihr Medienleute schon den Vorwurf gefallen lassen, im noch viel grösseren Rahmen im Gefolge einer diffusen politischen Korrektheit und bisweilen wohl auch aus ideologischen Gründen, offensichtlich bestehende Probleme nicht auszusprechen oder schönzureden. Stichwort: Verwahrungsinitiative, Masseneinwanderung, Ausländerkriminalität etc. etc. Wundert euch also bitte nicht, wenn wir Stimmbürger an den Urnen da Gegensteuer geben.

  • Meier Pirmin dit :

    Das Jesuitenverbot in der Verfassung von 1848, damals der fortschrittlichsten Verfassung der Welt, erfolgte wegen 7 Jesuiten, auch echte Nazis gibt es nur sehr wenige. Das Jesuitenverbot wurde aber nicht als lächerlich angesehen, sondern war der eigentliche Symbolartikel des liberalen Staates. Insofern ist das Burkaverbot nicht lächerlich.

  • beat graf dit :

    das da von ihm nichts Gescheiteres kommt, versteht sich von selbst. Vielleicht sind wir nur auch der Meinung, dass mittlerweilen genug Fremdes bei uns ist.

  • André Hafner dit :

    Mit dieser Begründung könnte man auch rechtfertigen, nicht gegen Nazis vorgehen, solange es nur wenige davon gibt. Islamismus ist gleich zu behandeln wie Faschismus – als Gefahr für eine aufgeklärte, demokratische Gesellschaft, und die Burka ist nun einmal das Symbol des Islamismus, wie auch die Nazis ihre Symbole haben.

    • markus Amrain dit :

      Wie sollte dann z B. der Semitismus – die Überzeugung, dass « wir » Gottes auserwähltes Volk sind – behandelt werden? 2006 hat doch der einzige semitische Staat der Welt chemische Waffen in Libanon, und 2008 in Gaza, eingesetzt, und dieses Vorgehen öffentlich bestätigt.

    • Fortunat Reiser dit :

      Herr Hafner hat leider leider recht…auch Herr Amrain trifft einen wunden Punkt in der westlichen Politik und Weltanschauung. Die Muslimen profitieren von den fahrlässig gewährten Freiheiten und der Zionismus von der finanziellen Abhängigkeit des Westens von Israel sowie dem noch immer (!) schwelenden schlechten Gewissen wegen des Holocausts…Eine Tragödie fürwahr.

      • Blanche Wu dit :

        Diese Punkte werden aber nicht angesprochen im Westen, denn daran kann man sich die Finger verbrennen. Das der Zionismus auch nicht korrekte Gedanken mit sich trägt, davor schliesst man einfach die Augen, weil es zu heikel ist.
        Was mir noch zu Rassismus auffällt: Es wird immer über Schwarze gesprochen in Amerika. Aber wer in Amerika wirklich diskriminiert und unterdrückt wird, ist die indianische Gemeinschaft! Das ist pure Unterdrückung in Reinkultur. Zuerst nimmt man das Land weg, steckt sie in Reservate und gut ist? Dort schreit niemand in Europa auf!

  • M.Hummel dit :

    gähn 🙁

  • Hansjürg dit :

    Ich wohne auf dem Land – ich geb’s ja zu – und habe noch nie eine Burka-Trägerin gesehen. Um ein solches Verbot durchzubringen ist eine Initiative notwendig, dafür braucht es die nötigen Unterschriften, eine Sammlung und am Schluss die Abstimmung mit vorgängiger Propaganda. Ich weiss ja nicht, es gäbe doch wirklich Wichtigeres – deshalb finde ich das alles ziemlich bescheuert.
    Ja, und Angst, was ist das?

  • Robert Lee dit :

    in den gassen von lugano gäbe es so wenige ganzkörperverschleierte frauen wie elefanten in island. und genau deswegen verstehe ich ihre aufregung über das verbot nicht, herr chuard?! sollten es denn ihrer meinung zu folge in sämtliche ch-städten aussehen wie in marseille, äh sorry, natürlich meine ich genf? sie sind schlicht ein gefangener ihrer linken ideologie. ich rate ihnen, die ängste der gesellschaft ernst zu nehmen, anstatt sie ins lächerliche zu ziehen. es sind gutmenschen wie sie, welche eine grosse mitverantwortung für die ängste in der ch-gesellschaft vor dem fremden tragen.

  • Thomas Meier dit :

    Die höhnische Gegenfrage: « Wieso also nicht gleich Initiativen gegen Gespenster oder die Illuminati lancieren? » zeigt eigentlich schon das Niveau der Diskussion, bzw. dass es hier nichts zu diskutieren gibt. Was den Islamismus betrifft, wäre allerdings frühe Gegenwehr gefordert. Herr Chuard kann sich sonst gerne in Somalia mal ein Bild vor Ort machen. Jüngst hätte ein Besuch in einem Einkaufszentrum in Nairobi gereicht. Vollverschleierte Frauen sind in unserer Kultur nicht akzeptabel. Mit Vollverschleierten ist eine in unserem Kulturkreis als normal erachtete Kommunikation gar nicht möglich.

  • Bob Parker dit :

    Wenn wir mal die Bezeichnung « Tragbares Gefängnis » beiseite lassen wollen, bleibt immer noch der Anstand gegenüber den Mitmenschen. Zweitens die Gleichberechtigung. Ich habe noch nie einen Mann verschleiert gesehen. Abgesehen davon geht es auch um die Sicherheit im öffentlichen Raum. Unter einer Burka kann man ein ganzes Arsenal von Waffen mittragen (alles schon vorgekommen) und ich möchte denjenigen Polizisten sehen, der eine Burkaträgerin kontrolliert. Übertrieben? Vielleicht, aber der für mich wichtigste Punkt ist und bleibt die Integration und die Achtung der Regeln eines Gastlandes.

    • Peter Brupacher dit :

      Frauen werden prinzipiell nicht von männlichen Polizisten einer Leibesvisitation unterzogen, sondern lediglich durch weibliche Polizisten. Unter einem Mantel kann ich mindestens so viele Waffen verstecken wie unter einer Burka oder einer Niqab und drittens tragen Männer einen Bart und die Haare kurz, was auch einer ‘Verschleierung’ gleich kommt.

  • Dan Bourque dit :

    Grossartiges Einwanderungsland ? Na, ja, ich sehe das anders. Die Schweiz hat aufgrund der Masseneinwanderung das Bevölkerungswachstum eines Entwicklungslandes. Zudem müssen wir immer noch die Einwanderung aus dem Balkan verarbeiten (ca. 500’000) und schon droht die nächste Welle aus Nordafrika. Ich sehe eindeutig die Nachteile dieser miserablen Politik, die Islamisierung und Balkanisierung unseres Landes schreitet voran.

    • Blanche Wu dit :

      Die Einwanderung aus dem Balkan sehe ich nicht als so grosses Problem, da viele Menschen dort aus gleichen Kulturkreisen kommen wie wir. Bsp. Serbien ist katholisch orthodox, etc. Und ob man es wahrhaben will oder nicht, solche kulturellen Unterschiede führen zu Reibereien. Da können viele Linke sagen nein…sie sollen nach Japan gehen wo sie als Gaijin bezeichnet werden und ein Europäer ist in Japan immer ein Gaijin und wird die Staatsbürgerschaft nicht kriegen. Er verliert sie sogar, wenn er sich von einer japanischen Frau scheiden lässt. Etc. etc. etc.

  • George Nail dit :

    Die « Burka » kommt praktisch nur in Afghanistan vor. Der « Nikab », wie ihn z.B. die sog. Frauenbeauftragte des IZRS trägt, kommt dagegen in der Schweiz häufiger vor als man denkt, nur getrauen sich diese bemitleidenswerten Frauen kaum an die Öffentlichkeit. Zudem sollte nicht zugewartet werden, bis sich dieses mit unseren Grundwerten unvereinbare Phänomen ausbreitet wie in Frankreich, bis ein Verhüllungsverbot kaum mehr durchgesetzt werden kann. Im übrigen zeigt das Attentat in Nairobi erneut, dass im zu toleranten Europa tickende Zeitbomben « herangezüchtet » werden. Ergo: « Wehret den Anfängen ».

  • immer das Prädikat « rechtspopulischtisch » – wenn es einem nicht in den Kram passt. Hoffentlich kommt das Verbot gesamtschweizerisch. und zwar bald. die Menschenrechtsorganisationen werden dann wieder durch ihre rosarote linke Brille zettermordio schreien.

  • Peter Widmer dit :

    « Das Modell Schweiz scheint das Vertrauen in sich selbst zu verlieren ». Das schüren von Ängsten gegenüber allem Fremden hat System, entspricht der jeweils meht oder weniger geheimen Agenda der SVP.
    Übrigens, warum suchte der pietistische Urgrossvater von Christoph Blocher seinerzeit Asyl in der Schweiz?

    • Beno Meier dit :

      Wir reden hier von Muselmanischer Einwanderung werter Widmer!
      Bildungsfern, kulturfremd, weltfremd und somit eine unlösbare Aufgabe für die jeweiligen
      Zielländer! Siehe GB,F,D,S! Nirgends ist eine Integration gelungen der Gutmenschliche Versuch,
      die ganze Asylindustrie muss zwingend gestoppt werden, es endet im Chaos und Zusammenbruch!

  • Eric dit :

    The entire debate about burkas is stupid. If you want to walk around like a ninja go ahead.

  • Ruedi dit :

    Etwas Substanzielles haben die Herren Reimann, Wobmann&Co. für die Schweiz bis jetzt nicht beigetragen. Tolle Parlamentarier die es vor allem auf Schwache abgesehen haben. Erschreckend ist leider die Zustimmung die sie erfahren. Wir hätten wichtigere Angelegenheiten zu lösen.

  • Wolfgang Pohle dit :

    Jawohl, fast alle in der Schweiz ( nicht nur Schweizerinnen und Schweizer ) wollen keinen fanatischen Islamismus und keine Vollverschleierung in unserer Gesellschaft. Dieses Signal aus dem Tessin musste ja kommen und weitere Kantone werden folgen und sich etwas besser fuehlen. Irgendwo muss es eine Grenze zum Schutz unserer Kultur geben. Der Islamismus hat viel niederige Grenzen fuer andere Religionen. Strassburg wird das wohl anders sehen, aber der Groll im Volk muss mal raus. Das verstehe ich gut.

    • Hans Fallada dit :

      herr pohle soviel ich weiss liegt strassburg heute in frankreich. frankreich wiederum kennt ein verschleierungsverbot im öffentlichen raum. aber solange man gegen europäische institutionen frotzeln kann..

  • Rolf Rothacher dit :

    Nicht verwunderlich, dass ein Westschweizer die Direkte Demokratie nicht begreifen will und lieber eine Repräsentative Demokratie hätte, wie sonst überall in Europa, wo ja alles viel besser und professioneller zu und hergeht. Doch Frankreich hat viel zu lange zugeschaut und muss nun versuchen, Phänomene gewaltsamzu bekämpfen, dass wir in der Schweiz erst gar nicht aufkommen lassen. Andere Länder haben die Burka längst verboten, doch für Journalisten sind 2/3 der abstimmenden Bürger immer noch lächerlich. Was für eine Anmassung von Leuten, die denken, sie besässen einen freien Geist.

  • Wave Dancer dit :

    @P. Chuard: Sie haben nichts vestanden! Sie sind halt einer von diesen Ideologen und demdnach ein Teil des Problems und nicht der Lösung. Hier geht es nicht um Kleidung, sondern um eine äusserst gefährliche Kultur, gewaltbereit, auf Verdrängung ausgerichtet, völlig inkompatibel zu einer freiheitlichen westlichen Lebensart, rückständig, 100% Verfassungswidrig, eine monotheistische Ideologie, genau so wie die Ihrige! Ich habe viele Jahre in islamischen Ländern gearbeitet – alle sind gefährlich!
    Auch Sie gehören zu dieser verweichlichten ideologisierten Wohlstandsgeneration. Ein Nestbeschmutzer!

  • Ernesto Ebert dit :

    Man kann die radikalen Ziele extremistischer Religionsgemeinschaften verharmlosen, wie man will. Angst ist jedenfalls nicht meine Motivation, weshalb ich das Resultat der Tessiner Abstimmung begrüsse. Mit gesichtslosen Wesen will auch ich schlicht und einfach nichts zu tun haben (ausser vielleicht an der Fasnacht . . . ). Das Verbot ist nicht lächerlich sondern zeugt vom Selbstbewusstsein der Tessiner, diese extremistischen Lebensform von allem Anfang an in ihrem Kanton nicht zu dulden. Gratulation!

  • Pegi dit :

    Es ist schon Ironie, dass dieser Pro-Burka-Artikel von einem Mann geschrieben wurde.

    • peter meier dit :

      vielleicht den artikel nochmals lesen. von pro burka keine spur. es geht eigentlich mehr um unsere fehlende Toleranz. das was hier so oft dem islam zugeschrieben wird.
      es geht im Artikel gegen ein burkaverbot in der Schweiz.

      • Christian Weiss dit :

        Burka tragen die Frauen der Taliban, Nihab die Wahabiten und Salafisten. Und jetzt erklären Sie mir mal, warum man gegenüber diesen Barbaren-Ideologien tolerant sein soll? Dort wo Nihab und Burka der Normalfall sind, sind Steinigungen von « Ehebrecherinnen », das Aufhängen von Homosexuellen und das Handabhacken der Normalfall. Da muss man tolerant sein? Ist ja nur deren exotische Kultur, oder was?

  • Walter Schneider dit :

    Ich vermute es geht eben nicht nur um die Burka. Dieser Entscheid als « lächerlich » abzutun halte ich für falsch und fördert die falschen Einstellungen.

  • Maria Moser dit :

    Diesem Text ist nichts hinzuzufügen, danke!
    Diese Angstmacherei ist unendlich schädlich für die Schweiz, man wird es noch feststellen.

  • lisa tschudin dit :

    Statt so ein dummes Gesetz einzuführen, sollten wir lieber darüber nachdenken, die Sharia teilweise einzuführen, wie in England. Wir als grossartiges Einwanderungs- und Integrationsland wollen doch, dass sich Migranten hier wohl fühlen, und wie bei sich leben können. Passen wir uns an, sonst werden wir als Islamophoben mit diffusen Ängsten in die rechte Ecke gedrängt.

    • Kurt Schmid dit :

      Welche Migranten? Wo bleibt das Wohlsein bei den Frauen? Sie müssten wissen, dass die Scharia bei Erbfragen, Scheidung die Frauen benachteiligt. Möchten sie als Frau zu den Benachteiligten gehören? Ich weiss denken ist nicht jedermanns (Frau) Sache.

      • Eugen Schuster dit :

        Schmid, vielleicht sollten Sie mal hinterfragen, ob vielleicht die Vorgabe ironisch gemeint sein könnte. Denken Sie doch einmal darüber nach.

  • Heiner Hug dit :

    Warum soll es lächerlich sein, dass man verbietet – total vermummt auf die Strasse zu gehen? Immer wieder wird gesagt: « weil es nur ganz wenige sind. » – Ja, dann lieber Herr Chuard, es es der beste Zeitpunkt, es zu verbieten. Nicht dann, wenn es bereits etabliert ist. Dann wird es gewalttätigen Widerstand geben.
    Es gibt nun mal Kräfte, die wollen Parallelgesellschaften gründen, die unserer Rechtsstaatlichkeit spotten. Besser man unterbindet dieses Tun, bevor es ein ernst zu nehmendes Problem wird.
    Genau so wie die Burka in erster Linie ein Zeichen setzt, setzt es auch deren Verbot.

  • Markus Breisinger dit :

    Um es vorweg zu nehmen, ich hätte auch nicht mit JA gestimmt und teile die Ängste auch (noch) nicht. Was Herr Chuard allerdings nicht berechtigt, das Thema als « absurd » und « erfundenes Problem » zu bezeichnen. Sind denn in Ihren Augen die Zustimmenden alle falsch gewickelt? Die Burka als exotisches Kostüm zu bezeichnen ist wohl etwas gar oberflächlich und überhaupt gar keine Einwände zu Burka und Niqab zu haben ebenso.

  • Arber dit :

    Super Artikel, wirklich auf den Punkt gebracht. Danke.

  • Gibel Francis dit :

    Wie ist wohl dieses idiotische Verbot vereinbar mit den Menschenrechten, der Religionsfreiheit und dem Anti-Rassismus-Gesetz? Absurdität hoch Drei im Ticino! Integralhelm-Tägerinnen und -Träger, gelten diese nun auch als Vermummte?
    Wie will man dieses Gesetzt in der Praxis durchsetzen? Stehen an der Grenze zum Kanton Tessin « Vermummungswächter » und weisen alle vermummten zurück? Werden Burkaträgerinnen dazu aufgefordert ihren Schleier fallen zu lassen? Wie werden Bussen verteilt und eingefordert?
    Wo bleibt der gesunde Menschenverstand, der Respekt, die Toleranz???

    • Res Hirschi dit :

      @Gibel
      Wo bleibt der Respekt und die Tolerenz von vermummten Personen gegenüber der Gesellschaft? Ihr Vergleich mit Integralhelm hinkt auch gewaltig. Der erfüllt während einer befristeten Zeitspanne einen bestimmten Zweck. Die Damen vermummen sich aber in der Gesellschaft 7x24h egal an welchem Ort und das nur aus ideologischen Gründen. Und was hat die Verschleierung mit Menschenrechten und Religionsfreiheit zu tun bzw. darf die Frage hier mal gestellt werden ob in diesem Fall das bis anhin gewohnte gesellschaftliche Zusammenleben nicht stärker zu gewichten ist als fremdländische Ideologien.

  • Lilalaunebär dit :

    Etwas enttäuschend, dass ein Bundeshauskorrespondent immer noch nicht begriffen hat, dass es nicht um Angst geht sondern darum, Zeichen zu setzen. Wir wollen keine Zustände wie in Köln, Frankfurt, Berlin oder im Ruhrgebiet. Dass es grösstenteils die Falschen trifft ist zwar bedauerlich, nur: wer sich nicht assimilieren und integrieren will kann gerne wieder gehen.

    Und dass sich in Bern die Krawalle durch ein « Kapuzenverbot » (sic!) nicht verhindern liessen, hängt mit dem untauglichen, rot-grünen stadtberner Gemeinderat zusammen. Aber das übersieht Herr Chuard grosszügig …

  • Roland K. Moser dit :

    Der Islam verstösst gegen mindestens Art. 261 des StGB und mindestens folgende Artikel der BV: 5, 7, 8, 10, 11, 14, 15, 16, 19 und stiftet zu Verbrechen an, nämlich der Tötung aller Nicht-Muslime, weil er Religionsfreiheit ablehnt.
    Was braucht eine Ideologie, damit sie in den Genuss der völkerrechtlich garantierten Religionsfreiheit kommt?
    Apostaten müssen gemäss der islam. Rechtsprechung getötet werden. Als Apostat gilt, wer sich vom Islam abwendet oder nicht zu ihm hinwendet.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Apostasie_im_Islam#Arten_der_Apostasie_im_islamischen_Recht

  • Peter meier dit :

    Bei diesem gesetz geht es rein um hass gegen den islam. Im grunde werden aus populistischen politischen gründen hass geschührt. Was nicht so schlimm wäre, wenn es nicht funktionieren würde. Aber in der schweiz funktioniert es. Beschämend dass die leute keinen stolz mehr haben um solcherlei brandstiftung zurückzuweisen. Ich finde es ist ein missbrauch unsrere demokratie auf die ich so stolz bin.

    • Kurt Schmid dit :

      Bei diesem Gesetz geht es um die Würde der Frau und ihrer Selbstbestimmung.
      Was Unterdrückung von Rechten der Frauen mit Demokratie zu tun haben soll ist mir ein Rätsel. Stolz können wir sein auf eine Gleichheit der Geschlechter und nicht auf die Knechtung der Frauen.

      • peter meier dit :

        sie glauben ja wohl nicht allen ernstes dass wenn die burkas weltweit verboten wären dass es den betroffenen frauen besser ginge. die frauen sind hier die Opfer. und den urhebern von solchen initiativen geht es bestimmt nicht um die gleichheit der Geschlechter, soviel ist sicher. oder haben sie diese personen schon einmal in dieser richtung wahrgenommen. ich denke die aussagen, wie auch ihre, sind reine Heuchelei.

  • Nicolas Pidoula dit :

    Das Tragische an Leuten wie Chuard ist, dass sie wenig Ahnung haben. Sollen sie doch mal in die Banlieus von Paris gehen, nach Malmö oder Neukölln. Welche Art von Leute wollen diese Verrmummung? Bei der Burka sine es die Salafisten. Sie vertreten den Heililgen Krieg, die Prügell von Frauen, die Tötung von Konvertiten. Und wer von den Westlern vermummt sich gerne? Gewalttätige Linke. Nicht das Verbot ist das Problem, sondern die Leute, die dieses Verbot nicht wollen. Das hier verwendete Wort Kreuzzug iist Zynismus. Denn gerade dort wo die Burka verbreitet ist, herrscht die schlimmste Inotleranz

  • paulie gualtieri dit :

    Gratuliere Herr Chuard
    Sie wollen Tür und Tor für die Religiöse Apartheid öffnen..
    ..die Bevölkerung nicht!

  • Koller dit :

    Herr Chuard, wenn Sie Motorradhelme und Kapuzen in den glechen Eimer werfen wie die Burka und der Niqab so haben sie wohl etwas nicht verstanden. Persönlich könnte ich diesen Kleidungsstücken sogar eine gewisse Erotik abgewinnen, aber Herr Chuard wir leben in einer Demokratie und in diesem Fall hat der Ticino anders entschieden. Wollen Sie jetzt einen Artikel schreiben über die rückständigen Tessiner?

    • Peter meier dit :

      Das tragische ist das den burka gegnern hier gar nicht um den schutz der betroffenen frauen geht. Es ist einzig ein hass und die angst vor etwas unbekannten. Sie glauben ja wohl nicht im ernst dass wenn auf der ganzen welt die burkas verschwänden dass sich am islam etwas ändern würde. Die angeblichen probleme die dem islam angedichtet werden kommen wenn schon von fundamentalisten. Denen ist es egal was im koran steht. Se legen alles aus wie sie wollen. Da seit ihr fanatiker identisch.
      Und frauen bilden meistens keine gefahr.

      • Blanche Wu dit :

        Herr Meier, es ist nicht Hass gegen den Islam. Wenn wenigstens Europa ein Gegenpol geben könnte mit dem Christentum, dann hätte ich keine Bedenken, wenn mehr Islam in Europa wäre. Aber da immer mehr Menschen sich vom Christentum abwenden, sogar Gott verleugnen, sind wir kein guter Gegenpol zum Islam. Und viele Muslime muss man nicht aufklären: die akzeptieren die Naturwissenschaften, aber können darüber hinausdenken, dass es trotzdem Gott geben muss. Was soll da Europa dagegen sagen? Dass wir alle lieb sind und den Weltfrieden wollen? Europa ist langsam lächerlich und verweichlicht.

  • Jean M Weber dit :

    Lieber Herr Chuard, offensichtlich haben sie nicht begriffen, was hinter der Bruka steht. Eine archaische, menschenverachtende Tradition, welche v.a. dazu dient, die Frauen zu unterdrücken. Im Koran, der von den Muslimen immer so gerne zitiert wird, steht davon rein gar nichts. Ihre Aussage: « .. ein exotisches Kostüm … » ist eine unzulässige Verharmlosung der Angelegenheit. Ich bin der Meinung es steht Ihnen nicht zu diese Problem zu verharmlosen, oder gar ins Lächerliche zu ziehen.

    • R. Beer dit :

      Absolut Ihrer Meinung! Würde Herrn Chuard verboten, sich in der Gesellschaft zu bewegen, mit Menschen zu interagieren, eine Meinung und eine Identität zu haben, einfach auf einer Bank zu sitzen und die Sonne im Gesicht zu geniessen, sich in der Natur sportlich zu betätigen und all die Dinge, die ein Leben erst lebenswert machen, wie würde er wohl darüber denken? Toleranz gegenüber der Unterdrückung seiner Mitmenschen scheint mir kein anzustrebendes Ziel.

  • Ralf Göhrig dit :

    Es mag sein, dass ein solches Verbot schwer durchzusetzen ist, eines aber ist klar: Die Tessiner stellen sich einem Phänomen, das in ihrem Kanton zugegebenermaßen nicht unbedingt gravierend in Erscheinung tritt. Aber hier ist es wichtig von Anfang an ein Zeichen zu setzen. Waren Sie schon einmal in französischen, deutschen oder englischen Großstätten. Ich will wissen, wem ich auf der Straße begegne. Das ist ein Zeichen des Respekts – der ja von manchen Berufsbetroffenen allenthalben eingefordert wird. Und dann geht es um ein archaisches Besitzdenken: Du darfst meine Frau nicht sehen.

  • Thomas Wicker dit :

    Dieser artikel trifft den Nagel auf den Kopf!

  • Schmidt dit :

    Ein Problem, dass momentan noch gar nicht existiert, erst gar nicht aufkommen zu lassen, finde ich gar nicht so schlimm. Ich gebe es zu, in Sachen Burka bin ich leider absolut intolerant. Diese schwarzen, total verhüllten Gestalten verstören mich.

  • Hans Jung dit :

    Chapeau Monsieur Chuard, besser kann man es nicht wirklich nicht zum Ausdruck bringen. Was mich persönlich immer wieder überrascht und beunruhigt, sind die Gründe, warum eine Mehrheit der Tessiner (oder Schweizer beim Minarett-Verbot) solch diffusen Ängste entwickelt, obwohl eine absolute Minderheit jemals negative Erfahrungen mit Immigranten oder Asylbewerbern gemacht hat. Uns privilegierten Schweizern würden eine Portion mehr Empathie und Bescheidenheit gut anstehen.

  • Gunnar Leinemann dit :

    Danke für diesen Artikel! Eine weit häufigere Verschleierung als bei den Muslimen findet sich leider in den Köpfen der CH-Bevölkerung, deren kleingeistiges, ängstliches und egozentrisches Denken immer skurrilere Aussmasse annimmt. Aber selbst wenn wir auf unseren Strassen viel häufiger Burkas antreffen würden, gäbe es nicht den geringsten Grund in die Freiheit der Menschen einzugreifen u. diese zu verbieten. Die CH stellt sich damit ein ganz grosses Armutszeugnis aus. Aber was soll man reden, die Saat der geradezu diabolischen SVP geht immer wieder auf, besonders bei den einfachen Gemütern.

    • Bruno Betschart dit :

      Herr Leinemann, danke für Ihre weisen Worte. Jetzt weiss ich endlich, dass ich ein einfaches Gemüt habe. Ich werde in mich gehen und Busse tun!
      Ich werde das von Ihnen angeschwärzte kleingeistige,ängstliche und egozentrische Denken hegen und pflegen. Skurriler geht Ihre Argumentation wirklich nicht mehr.

    • Eugen Schuster dit :

      Ich glaube die einfachen Gemüter sind diejenigen, aus welchen Gründen auch immer, jegliche Gefahren schönreden wollen. Sind diese Leute einfach verängstigt, dass sie nicht einmal mehr den Mut aufbringen die Realitäten anzuerkennen. Die Burka ist nicht das eigentliche Problem, sondern der Islam selber. Eben, die einfachen Gemüter scheinen alles nur auf die Burka zu reduzieren.

    • Beno Meier dit :

      Was macht ihr Deutschen in D den besser, Gunnar Leinemann? Warum immer gegen die SVP hetzen? Das steht einem Deutschen nicht zu, denn Taten wie die NSU Morde kommen hier in der Schweiz nicht vor?!!
      Da sind eure Neonazis viel Schlimmer im Vergleich! Vielleicht mal vor der eigenen Türe wischen
      Herr Leinemann!!

  • Christian Emmenegger dit :

    Ich danke Ihnen für diesen sehr treffenden Text. Die Schweiz schafft sich leider selber ab.

  • Alain Jean-Mairet dit :

    Tja, wie jede/r weiss geht es hier, um den Islam zu bekämpfen. Und das ist mehr als gerechtfertigt — absolut notwendig.

    • Peter meier dit :

      Genau das sagen die extremen muslim anhänger auch! Einfach in der gegenrichtung.
      Fühlen sie sich als talib?

      • Alain Jean-Mairet dit :

        Der Islam schreibt den Kampf im Koran vor, mit eindeutigen Worten, gegen Ungläubiger und einfach weil sie nicht glauben. Gemäss der Tradition hat der Prophet es offenbar so verstanden, wortwörtlich. Alle muslimische Rechtsschulen auch. Ich stelle es einfach fest. Und ziehe es vor, dagegen zu kämpfen, ja.

        Jein. Die musulimische Religion studiere ich, ja. Aber religiös bin ich nicht.

        • gabi dit :

          « Einfach in Gegenrichtung » – Was sind denn das für unfundierte Meldungen auf « alles was Du sagst, fällt auf Dich zurück; ich bin ein Spiegel! »-Niveau sind denn das?

          Erinnert mich fatal an jene Scherzkeckse, die in solchen Situationen ernsthaft « Argumente » bringen wie « aber die Kirche verehrt schliesslich auch Märtyrer! »… Und dabei offenbar wirklich denn Unterschied nicht mitkriegen, aufgrund von was diese gestorben sind.

  • Daniel Hofstetter dit :

    Es geht doch mehr darum ein Signal zu senden, dass man sich in der Schweiz anzupassen hat. Menschen die sich so abschotten können doch gar nicht integriert werden. Wieviele Frauen es mit Burka in der Schweiz gibt ist nicht der springende Punkt. Es ist einfacher jetzt ein Verbot zu lancieren als es in 20 Jahren bei 50’000 Burkaträgerinnen durchzusetzen. Ich finde die komplette Verschleierung im Gegensatz zu einem Kopftuch sehr befremdlich und anonymisiert die Frau total. Ich will keine Paralellgesellschaft bei uns. Jeder ist grundsätzlich willkommen, hat sich aber anzupassen und zu integrieren.

    • Daniel Müller dit :

      Gratuliere Herr Hofstetter. Das ist für mich als Gegner dieses Gesetzes das erste Pro-Argument, das ich akzeptieren kann. Eine gute Grundlage um die Thematik sachlich zu diskutieren. Leider hat im Vorfeld der Abstimmung keine sachliche DIskussion stattgefunden, sondern es wurde auf beiden Seiten mittels Angstmacherei und Schönrederei polemisiert. Ich habe keine Lösung zu der Thematik ausser dass alle Seiten, auch die direkt betroffenen von denen es ja offenbar sehr wenige gibt, friedlich aufeinander zugehen. Ich bin aber überzeugt, dass dieses Verbot eben auch keine Lösung ist.

  • Menicki dit :

    Fastnacht ist vorbei !

  • Herzig Ursula dit :

    Warum soll eine Burka getragen werden? Darf man nicht einmal sein Gesicht zeigen? Im Koran steht niergendswo, dass eine solche Massnahmen nötig ist. Wir müssen das bestimmt nicht tolerieren. Wir passen uns im Ausland auch den Gepflogenheiten an. Verhüllte Gesichter sind irgenwie suspekt.

  • dres dit :

    Vielen Dank, dem gibt es fast nichts anzufügen – sehr gut kommentiert. Vielleicht als Ergänzung: Falls man die Schweiz unbedingt auf die Agenda von islamistischen Terroristen setzen möchte, ist das natürlich der richtige Weg. Eigentlich ist es dramatisch, dass über solche absurde Vorlagen überhaupt abgestimmt werden darf. Irgendwo gibt es dann auch Grenzen bei der Demokratie.

    • Peter Schmid dit :

      Die meisten Anschläge wurden aber in Ländern durchgeführt welche eine dem Islam sehr offene Gesetzgebung aufweisen, oder welche sogar Teile der Scharia für ihre islamischen Mitbürger kennt. Religöse Fanatiker setzen Toleranz sehr oft mit Schwäche gleich; eine klare Ansage hingegen wird oft besser akzeptiert. So führte das Minarettverbot im arabischen Raum zu weniger Diskussionen als in Westeuropa.

      • Peter meier dit :

        @schmid: sie sehen aber schon dass so ein burkaverbot nicht umbedingt zum friedlichen zusammenleben beiträgt. Die argumente für das verbot kommen ja von leuten und parteien die sich sonst einen dreck um fraueninteressen kümmern. Allles vorgeschoben.
        Und was soll das verboten nützen. Die fanatiker überzeugen?

        • Peter Schmid dit :

          @P. Meier. Wieso sollte das Vermummungsverbot das Zusammenleben beeinträchtigen, wenn es ja (gmäss Ihnen) sowieso keine Vollverschleierten im Tessin gibt? Das Einzige was passieren wird ist dass solche Leute in Zukunft in andere Länder auswandern. Und auch wenn diese Initiative von der SVP lanciert wurde (und ich mit deren Frauenbild überhaupt nicht einverstanden bin) über 65% der Tessiner haben diese Inititative gutgeheissen die meisten davon kümmern sich eben sehr wohl um Fraueninteressen.

    • R. Beer dit :

      Kuschen und alles akzeptieren aus Angst vor negativen Konsequenzen war schon immer die beste Strategie. Wen kümmert das Leid der betroffenen Frauen?

      • dres dit :

        @Beer: Nein, nicht kuschen, aber auch nicht übertrieben Sittenpolizei spielen bei einem Problem, das keines ist.
        @Schmid: Die Anschläge in London, Madrid, Frankreich etc. lassen grüssen. Die permanente Alarmbereitschaft in vielen europäischen Staaten inkl. der Schweiz auch. Glauben Sie mir, dass der Paradeplatz nicht uninteressant sein könnte für Fanatiker…

        • Peter Schmid dit :

          @Dres. Eben, England kennt Sharia-Gerichte. Frankreich hat die Kontrolle über die Banlieus schon vor längerer Zeit verlohren und sein Niquab Verbot viel zu spät (und lange nach den Anschlägen) eingeführt, und auch Spanien führte Aspekte der Sharia ein. Als ehemalige Kolonialherren haben diese Länder zudem alle eine sehr grosse Anzahl muslimischer Immigranten, von denen viele als fanatisch eingestuft werden können. Die weitaus meisten Anschläge geschehen ausserdem in muslimischen Ländern. Man kann deshalb durchaus sagen dass in der heutigen Zeit gilt; je mehr Muslime, desto mehr Terrorismus.

        • Hans Fallada dit :

          dres, angst ist ein schlechter ratgeber. angst vor islamischem terror ein noch schlechterer!

  • Walter Kuhn dit :

    Der Mensch braucht für seine Gesundheit etwas UV-Licht der Sonne. Aus Wikipedia: « Es gibt Forscher, die behaupten, dass auf jeden, der an sonnenbedingtem Hautkrebs gestorben ist, 30 Menschen kommen, die durch Vitamin D vor dem Krebstod bewahrt werden » Würden Tiere von einem lebenswichtigen Vitamin abgehalten, dann wäre das Tierquälerei. Die Kälbermast für weisses Fleisch im Dunkeln wurde in der Schweiz abgeschafft. – Ausserdem ist die Ganzkörperverschleierung unabhängig vom Islam ein Instrument für die Erhaltung und Durchsetzung der entgeltlichen Zwangsverheiratung – hierzulande verboten.

  • Benedikt Merker dit :

    Ein komisches Argument. Vieles dass verboten ist, wird nur von sehr wenigen getan. Die Gesellschaft ist auch nicht angsterfüllt.Viele Verbote machen Sinn, obwohl praktisch niemand davor Angst hat, ihm könnte das widerfahren. Es ist überhaupt kein Problem für mich in welchem Kostüm jemand spazieren geht. Aber wer mit seinen Mitmenschen in Kontakt treten will hat nicht vermummt zu sein.

  • wieso spricht eigentlich niemand davon, dass das Vermummungs-Verbot auch die Krawallmacher der sog. Schwarzen Blöcke betreffen kann? Diese Feiglinge ziehen sich auch schwarze Strümpfe über den Kopf.

  • C.H. Wolf dit :

    Leider begeht auch Herr Chuard den klassischen Fehler die Körperverhüllung nach islamischem Recht zu verharmlosen. Ein Fehler ob dem liberale Menschen aus dem islamischen Raum nur den Kopf schütteln. Der Druck, der innerhalb der Familien und zum Beispiel auch auf dem Pausenplatz durch die islamischen Schüler aufgebaut wird ist immens. Mädchen ohne Kopfbedeckung werden ausgegrenzt und beschimpft. Und abgesehen davon-wäre es nicht an der Zeit nicht nur immer in vorauseilendem Gehorsam allerlei Forderungen – auch die abstrusesten – religiöser Gruppierungen abzunicken sondern Liberalität fordern.

    • R. Beer dit :

      Stimmt genau! Im Sudan werden Frauen, die sich nicht verhüllen, ausgepeitscht. Wie ist das vereinbar mit der Aussage, die Verhüllung sei der freie Wunsch der Frauen?

  • Kurt dit :

    « Das Modell Schweiz scheint das Vertrauen in sich selbst zu verlieren. »

    Nun ich sage, keine Toleranz gegenüber den Intoleranten.
    Das hat für mich sehr viel mit dem eigenen Vertrauen zu tun. Wir leben in einer offenen, friedlichen und freien Gesellschaft.
    Diese zu schützen, ist eine wichtige Aufgabe!

  • Peter Frei dit :

    « Ein lächerlicher Kreuzzug… »???
    Oder wohl eher die Arroganz/Begrenztheit von Medienschaffenden: = Das Lächerlichmachen von Menschen (BürgerInnen, der Mehrheit der Schweizer) denen die Werte der Aufklärung und der Selbstbestimmung, der Menschenrechte, der Freiheit und Demokratie wichtiger sind als religiöse Ideologien und kulturelle Machtinstrumente um Menschen zu demütigen, unterwerfen.
    Wann begreifen Journalisten endlich, das Burka, Minarett, Zwangsverheiratung, Beschneidungen usw.als konkrete äussere Objekte bekämpft werden, um die dahinterstehende Machtideologie angegreifen zu können!?

  • Max Meier dit :

    Grundsätzlich vermummt man sich in einer offenen Gesellschaft nicht, weder mit Burka noch mit einem Sack über dem Kopf. Wohin soll das denn führen? Dabei ist es irrelevant ob das im Moment zwei pro Kanton oder 10000 tun.

  • Oliver Burkardsmaier dit :

    Ein kluger Beitrag. Aber wie Sie selbst sagen: Dieses Gesetz, ebenso wie das Minarettverbot, sind vor allem deswegen so erfolgreich, weil sie als Stellvertreter für diffuse Ängste verwendet werden, als Projektionsfläche für alles, was tatsächlich oder auch nur scheinbar falsch läuft.
    Weil es sehr viel einfacher ist, irgend eine griffige Parole aufzugreifen, als die vielen kleinen ausgewogenen Schritte zur Lösung verschiedener Probleme zu gehen. Insbesondere, wenn die Urheber der Parolen diese als Nebelpetarden einsetzen, um zu verschleiern, dass sie selbst Teil der probleme sind.

    • Kurt dit :

      Grundsätzlich gebe ich Hr. Burkardsmaier recht.
      Allerdings würde mich sehr interessieren, wie die ausgewogenen Schritte den aussehen?
      Es ist verdammt schwer mit Argumenten gegen eine Ideologie zu argumentieren!
      Also es ist eigentlich nicht schwer, aber es ist fast ausgeschlossen, dass die von der Ideologie-Getriebenen es verstehen respektive annehmen. (Verhält sich mit allen Ideologien so!)
      Somit geht man (als offener freiheitsliebender Mensch) auf sie zu und kommt ihnen entgegen, das Gegenüber bewegt sich aber nicht ein Millimeter! Was meinen Sie wo das endet?

      • Oliver Burkardsmaier dit :

        Es ist sicher nicht leicht, und vor allem nicht mit wenigen Sätzen erklärt, wie man vorgehen sollte.
        Auf die Dauer wird man aber mit Vernunft weiter kommen als mit Ablehnung. Und für die Fälle, wo tatsächlich irgend etwas den Frieden in der Gesellschaft gefährdet, haben wir bereits heute eine Menge Gesetze um gegen Auswüchse vorzugehen.
        Ich bin keinesfalls der Meinung, man müsste jeden einfach machen lassen. Ich bin aber der Meinung, wenn man etwas ändern möchte, dann muss das verhältnismässig sein, und auch die Chance haben, irgend etwas zu verbessern.

  • Thomas Weil dit :

    Die Gefar des radikalen Islam ist alles andere als « lächerlich ». Lesen Sie keine Zeitung? Haben Sie die Geschichte der letzten 50 Jahren aller islamisierten Länder nicht gelesen? Ein Mindestmass an Bildung und Belesenheit könnte man schon voraussetzen von einem Bundeshauskorrespondenten.

    • roli bass dit :

      Sie im Gegenzug scheinen den Medien alles zu glauben, wenn es denn in Ihr Feindbildschema passt. Etwas Selbstreflexion und kritische Distanz zu orchestrierten Ergüssen von Medien, Politclowns und aufgehetzten Kommentatoren sollte man von einem erwachsenen Schweizer schon erwarten dürfen, mangelnde Bildung und reflexartiges Funktionieren bei der Wutbevölkerung sind die wahren Ursachen für derartige Wahrnehmungsstörungen…

  • Roman Rebitz dit :

    Die Medien leben leider oft davon negative Nachrichten zu verbreiten aber scheinbar wird dadurch ein Bedürfnis der Konsumenten befriedigt. Glaube der Stress am Arbeitsplatz und die fehlende Kontinuität der Wirtschaftsentwicklung trägt viel dazu bei das die alltäliche Grundeinstellung negativ beeinflusst wird. Zusätzlich haben viele Schweizer etwas zu verlieren auch wenns nur das Geld ist.

    • Peter Schmid dit :

      Wenn es den Tessinern ums Geld gegangen wäre hätten Sie wohl gegen ein Vermummungsverbot gestimmt. Diese Begründung hinkt gewaltig.

  • annette dit :

    Sind es nicht viel mehr jene, die sich vermummen, die Angst haben, weil sie nicht in der Öffentlichkeit Gesicht zeigen wollen? Ich denke es braucht im heutigen Mainstream Mut, sich gegen solche pseudo-religiösen Auswüchse zu wehren. (Ausser bei den Christen natürlich, da wird permanent medial drauf los gedroschen.)

  • Sam Gerber dit :

    Man kann vieles « beunruhigend » oder lächerlich finden. Die Angst vor dem Klimawandel, AKW’s, Ausländerkriminalität oder dem abgelaufenen Datum eines Lebensmittels. Was aber gefährlicher ist, ist das Negieren und in’s Lächerliche ziehen von Anliegen der Bevölkerung. Eine solche Polemik ist genauso zu verwerfen wie die Phobien der Bevölkerung, solange diese wirklich unbegründet sind. Nun haben radikale Muslime erfolgreich einen Spaltpilz gesät. Diesen zu verharmlosen sehe ich als gefährlich an und ein Zeichen unserer Intoleranz gegenüber deren noch gröberen Verachtung unserer Werte berechtigt.

  • Walter Bossert dit :

    Ich halte die Verschleierung dieser komischen Käuze auch nicht gerade für das aller grösste Problem, muss aber möglicherweise dazu lernen. Denn wenn man das aggressiv- verzweifelte Geschreibsel der Burka- Befürworter so liesst, kommt man zu der Ansicht, dass da etwas fundamentales verteidigt werden muss, welches wegweisend für die Zukunft der Schweiz ist. Vielleicht sieht sich so mancher schon als Ehemann einer so geschützten Frau, welche traditionsgemäss nichts zu sagen hat.

  • annette dit :

    und noch was: werden nicht die allermeisten Gesetze wegen Minderheiten, die sich nicht zu benehmen wissen, eingeführt? Dieses Argument zieht nicht.

  • Berchtold Franz Josef dit :

    Solche Verbote, ob sinnvoll oder nicht, sind harmlos im Vergleich zu Verboten, die im Islam herrschen. Todesstrafe bei Austritt aus dem Islam, Verbot zur Ausbildung von christlichen Priestern in der Türkei usw. Ihre Schweizer Mentalität,die sie aufgrund der Bejahung eines Verbots konstruieren, ist das immergleiche Mantra ihrer eigenen Ueberheblichkeit gegenüber Andersdenkenden, deren Motive sie nur negativ interpretieren. Wenn ich gleich negativ interpretieren würde, würde ich behaupten, dass es ihnen nur um die reichen Saudis geht, die in Genf für Millionen in den Schmuckläden einkaufen.

  • Peter Frei dit :

    In dieser Logik (kaum jemand trägt die Burka, wir müssen tolerant sein) ist das Verbot des Tragens eines Hakenkreuzsymbols am Revers doch auch aufzuheben. Das würden auch nur ganz wenige tun und wäre erst noch tausendmal weniger sichtbar, als eine Burka
    Ah, das dann doch nicht? Warum denn da nicht tolerant?
    Und Ihre Antwort, warum das Hakenkreuz verboten sein muss, können sie genauso für ein Verbot der Burka anwenden. (Menschenverachtend, Frauenunterdrückung in schlimmster Form – wer das nicht so sieht, soll doch bitte nur mal eine Woche lang eine Burka tragen oder seine Frau dazu zwingen)

  • Peter Schmid dit :

    Es ging im Tessin ausschliesslich um die öffentliche Verbergung des Gesichts. Dabei ist nicht nur die Burka und der Niquab betroffen, sondern auch die Sturmhaube und der Schal bei Demonstrationen. Der Tschador (das lange, schwarze Gewand welches den ganzen Körper bedeckt), sowie das Kopftuch dürfen weiterhin getragen werden. Zudem haben die Beispiele in Frankreich und Belgien gezeigt, dass ein « Gesichtsverbergungs-Verbot » kaum mehr durchsetzbar ist (einfach nicht akzeptiert wird) wenn schon eine grosse Anzahl dieser extremst Intoleranten im Land sind.

    • Ruedi Lais dit :

      Sie haben den Initiativtext nicht gelesen. Darin steht, dass für Kult-Räume eine Ausnahme gilt. Und dass das Ausführungsgesetz die Ausnahmen bestimmt. Man darf darauf wetten, dass für die im Tessin äusserst populäre Fasnacht, für Töff- und Skifahrer, für Schweisser, Werbe-Maskottchen und andere Schauspieler, für das im Tessin ebenfalls äusserst populäre Motorsensenmähen und noch vielen Andere Ausnahmen kämen. Am Schluss trifft das Verbot wie gewünscht nur noch Niqab- und Burkaträgerinnen.

      • Peter Schmid dit :

        Ich habe den Initiativtext sehr wohl gelesen Herr Lais. Deshalb habe ich ja auch nicht geschrieben dass Fasnachtsmasken, und Töffhelme verboten sind sondern « Sturmhaube und Schal bei Demonstrationen ». Es ist ein Unterschied ob eine Gesichtsbedeckung dem physischen Schutz desselben dient, oder ob diese dazu verwendet wird im Alltag die eigene Identität zu verschleiern! Die bei uns kulturell tief verwurzelte und zeitlich limitierte Fasnacht stellt hier eine Ausnahme, und die Gesichtsbedeckung dient hier auch der Unterhaltung und nicht der Unterdrückung.

      • Meier dit :

        Polemik pur, Herr Lais! Es ist ja wohl richtig, dass die von ihnen genannten Beispiele in den Ausnahmekatalog kommen! Oder wollen Sie Motorradfahrern oder Sportlern den Kopfschutz verbieten? Demonstrationen haben Sie nicht aufgeführt, weil diese mit Bestimmtheit NICHT ausgenommen sein werden. Also ist die Aussage von Herrn Schmid völlig korrekt und es trifft eben NICHT nur die Niqab- und Burkaträgerinnen.

      • Hans Fallada dit :

        herr lais das ist jetzt populistisch. alles was sie aufzählen beeinträchtigt das soziale zusammenleben in keiner weise, weil nur selten getragen. ein gesichtsschleier verhindert kommunikation und teilhabe an der gesellschaft!

  • Dal Pont dit :

    Patrick Chuard Ich empfehle Ihnen das Buch  » der Islam braucht eine sexuelle Revulution  » der türkischen Rechtsanwaeltin Seyran Ates zu lesen . Sie , wie viele gebildete , aufgeklaerten Muslime , sind der Meinung , dass das Multikultur Konzept gescheitert ist . Sie hat erkannt , dass ein Grossteil der Muslime sich nicht anpassen will , sondern Ihr Gastland sich Ihnen anpassen muss . Viele europ. Laender u.a. Deutschland , haben bereits stillschweigend Scharia Gesetze übernommen , allein des Frieden willen , deshalb wollen viele Bürger diesem  » Treiben  » ein Riegel schieben…..

  • Stefan Meier dit :

    Die Politikerlösung hätte natürlich so ausgesehen: Erst einmal nichts tun (es gibt keine Burkas im Tessin). Dann, wenn es etwas mehr gibt, auf das Menschenrecht für das Burkatragen hinweisen. Wenn es noch mehr sind, uns erklären, dass Burkatragen der Integration dient und Teil der Schweizer Kultur sei, und wer was anderes behauptet, ein Rassist ist. Wenn es dann viele sind, nichts tun, weil die Moslems sonst beleidigt sind und ein Verbot nicht mehr durchgesetzt werden kann. Was spricht dagegen, ein Problem abzuklemmen, bevor es akut wird?

    • gabi dit :

      Ja… Apropos Menschenrecht.

      Gibt es einem nicht irgendwie zu denken, wenn in England – für mich ein Leuchtfeuer des Parlamentarismus, der Offenheit und der demokratischen Grundhaltung – schon überlegt, sich von den EU-Menschenrechtsauflagen einzig deshalb zu distanzieren, weil die inzwischen fürchten, sie kommen mit der Islamisierung ansonsten nicht mehr klar?

      – Halt einfach alle blöd. Hätten einfach noch weiter warten und nichts tun sollen? – Kommt dann schon – irgendwie und automatisch – alles gut???

  • Dieter Sprenger dit :

    Ob nun dieses vom Tessiner Souveraen beschlossene Burkaverbot in das leere trifft oder nicht, da es zur Zeit praktisch keine Burkatraegerinnen gibt, sei dahingestellt ! Doch auf Grund einiger Tendenzen vorab von streng Glaeubigen Moslems aus Rückstaendigen Regionen, welche mit deren Einwanderung in westliche Staaten ihre Wertvorstellungen Salonfaehig machen möchten, traegt dieses Burkaverbot etwas positives als Gegensteuer bei. Selbst Atatürk setzte damals in einem Islamisch gepraegten Land mit Erfolg ein Burkaverbot durch. Zudem steht im Koran kein Wort , dass eine Frau die Burka tragen muss!

    • Peter Schmid dit :

      Korrekt. In der Türkei ist die Vollverschleierung auch heute noch nicht akzeptiert, und bis vor kurzem durfte in öffentlichen Ämtern noch nicht einmal das Kopftuch getragen werden. Ich kann mich nicht daran erinnern dass deshalb die ganze Türkei verunglimpft und als ängstliche Dummerchen dargestellt wurde. Leider ist durch den wachsenden Einfluss des Wahabismus die Säkularität der Türkei inzwischen auf der Strecke geblieben. Solchen Tendenzen gilt es entschieden entgegenzuwirken.

  • Stefan Gut dit :

    Immer nur die Schweiz?Bedenklich?Nein!Mal abgesehen davon, dass es in Frankreich bereits solch ein Verbot Landesweit gibt, zeigt sich doch die aktuelle Entwicklung in ganz Europa gegen extreme zur Schaustellung des Islams (Belgien,Dänemark,Italien,Österreich etc.). Dass natürlich Gesellschaftsromantiker wie Ihnen eine solche Entwicklung nicht passt ist verständlich, jedoch ist es schlichtweg dumm anzunehmen, unsere Kultur,die der Ungläubigen, gepaart mit dem aggressiven Islam, würde sich über längere Zeit vertragen. Gibt es irgendwo in der Welt Probleme, ist meist der Islam involviert…..

  • arthur simon dit :

    Muessen wir uns in der Schweiz immer rechtfertigen warum wir keine Burkas wollen! Diese pseudo Welt-versteher sollen endlich aufhoeren Fasnachtskostueme mit Burkas zu vergleichen! Hat diese Schurnalist nicht begriffen dass Multikulti gescheitert ist und sich diese Leute sich nicht integrieren wollen. Hoeren Sie endlich auf uns belehren zu wollen mit Ihren unsaeglichen das Modell Schweiz nieder zu machen. Sagen Sie uns wo es ein besseres gibt !

  • Stefan Meier dit :

    « Die Schweiz scheint zu vergessen, dass sie ein grossartiges Einwanderungs- und Integrationsland ist, und das seit Jahrzehnten ». Nur weil man hier die Ungarn und Deutsche gut integrieren kann, heisst das nicht, dass man deswegen auch Islamisten integrieren kann. Nur weil ein Körper einen Haufen Kinderkrankheiten überlebt hat heisst das nicht, dass er auch mit Ebola klarkommen wird. Nur weil ich gestern 200 fuhr und nichts passierte, heisst das nicht, dass ich heute mit 300 auch keinen Unfall baue.

  • U. Schmid dit :

    Danke, Herr Chuard, für Ihren Beitrag. Bin ganz Ihrer Meinung. Und los geht’s mit dem Stammtisch-Gemotze von rechter Seite…

  • John dit :

    Danke! Super Artikel, oeffnet den Menschen die Augen! Peace

  • Pescio Guido dit :

    Schade, dass im obigen Bericht die Grundproblematik überhaupt nicht begriffen wurde.
    Wehret den Anfängen. Es gibt eigentlich in der Oeffentlichkeit keinen nachvollziehbaren Grund sein Gesicht komplett zu verstecken. Für alle! Ich sehe eine einzige Ausnahme: Spezial-Einsatzkräfte der Polizei, damit diese nicht mit allfälligen Racheakten der « Verbrechergilde » konfrontiert werden. Religionsfreiheit ist sehr hoch zu halten, aber auch sie hat dann irgendwann mal ihre Grenzen.

  • Hans Blaser dit :

    Ich finde das Burkaverbot auch schade, sowas braucht die Schweiz meiner Meinung nach nicht, aber das « Maschinengewehrfeuer » einiger Medien gegen diesen Volksentscheid, halte ich für viel schädlicher als alle Burka- und Minaretverbote zusammen.

  • Peter Frei dit :

    Herr Chuard. Schreiben Sie doch bitte einfach mal einen Gastkommentar für eine iranische oder saudiarabische Zeitung mit dem Titel « Ihr Iraner und Saudis seid einfach lächerlich in eurem Kreuzzug gegen Miniröcke oder Bikinis am Strand ». Bikinis sind doch einfach ganz norma in unserer Kulturl, wie halt eine Burka im Iran, oder? Was Sie dann erleben, wenn Sie diesen Artikel nur schon zur Veröffentlichung senden, ist genau das, was hinter der Burka steckt. Und darum geht es, Herr Chuard.

    • Cyrous Irani dit :

      Herr Frei: Im Iran, trägt niemand Burka oder Niqab und niemand verschleiert dort sein Gesicht, Sie verwechseln da etwas. Blitznachhilfe für Sie: Iran ist zu 99% shiitisch islamischer Konfession, und nicht sunnitisch islamisch. Schiessen Sie nächstes mal also bitte nicht auf die Zielscheibe des Nachbarn…

  • Martin Heidegger dit :

    Angst war schon immer der Nährboden für Faschismus.

    • Stefan Meier dit :

      Das Lächerlichmachen von Angst ist da sicher hilfreicher, was? Chuard hat nicht ein einziges Argument gebracht, er sagt nur, dass « andere Massnahmen » getroffen werden müssten. Leider erschöpft sich danach sein unermesslicher Ratschluss. Hätte gerne gewusst, wie seine andern Massnahmen denn so ausgesehen hätten.

  • Luca Leoni dit :

    « Populistisch » ist es, diese Initiative nach wie vor als « Burka-Verbot » zu bezeichnen – obwohl es sich um ein allgemeines Verhüllungsverbot handelt. « Absurd » ist es, dass bestehende Vermummungsverbote noch immer nicht durchgesetzt und deren Missachtung angemessen bestraft werden. « Lächerlich » ist die zusehende Tendenz, die Gültigkeit von Volksentscheiden nachträglich aus fadenscheinigen « höheren » Motiven zu hinterfragen. Und anstatt endlich einzusehen, dass es offenbar massive Probleme gibt, werden diese als « erfunden » bezeichnet. Alles von der Linken, selbstverständlich.

  • Andreas Spring dit :

    Es geht beim Verschleierungsverbot nicht primär darum, künftig Krawalle zu vermeiden. Dies ist eh Wunschdenken. Aber die gesetzliche Grundlage gegen vermummte Chaoten ist gelegt. Was die jeweilige Gerichtsbarkeit damit anfängt ist leider eine andere Baustelle. In der Schweiz gilt ein Vermummungsverbot. Diesem wird Rechnung getragen. Was daran falsch sein soll ist mir schleierhaft. Zudem sollte mal ein Burka Befürworter versuchen in Saudi Arabien mit Bikini am Strand zu liegen. Insofern sollte gleiches für alle gelten. Inklusive örtlicher Regeln und Sitten.

  • Jean Roth dit :

    Herr Chuard, Kapuze u. Motorradhelm gehören auch in unseren Kulturraum. Burka u. Niqab absolut nicht. Auch machen sich Illuminatis nicht in der Öffentlichkeit bemerkbar und erschrecken kleine Kinder wie die schwarz vermummten Gestalten aus einer anderen Kultur.Die Immigranten müssten sich Ihre Stellung selbst verbessern und das beginnt nicht mit Gesichtsverschleierung. Wichtig ist aber ein Erkennen des Eindringens der Moslemkultur in unseren abendländischen Raum, wobei diese Ideologie auf lange Sicht darauf abzielt die Oberhand zu gewinnen.

  • Kurt Schmid dit :

    Es als lächerlichen Kreuzzug zu bezeichnen kann nur ein Mann, es sind ja männliche Unterdrückungs- und Disziplinierungsmassnahmen die Frauen zwingen eine Burka zu tragen. Es ist das unsägliche Machogehabe die Frauenrechte mit den Füssen treten. Es hat mit Islamophobie nichts zu tun. Es als „exotisches Kostüm tragen“ zu bezeichnen ist im höchsten Masse Frauenverachtend.

  • Michi dit :

    « Das Modell Schweiz scheint das Vertrauen in sich selbst zu verlieren. » Auf den Punkt gebracht. Es zeugt doch von mangelndem Selbstvertrauen, wenn man sich von Kopfbedeckungen und ein paar wenigen Schleiern dermassen erschüttern lässt. Das heisst nicht, dass man letztere gut finden muss.

  • Albert Borer dit :

    Der Autor scheint zu vergessen, das die Schweiz mehr ist als ein ‘grossartiges Einwanderungs- und Integrationsland’. Die Schweiz ist vorallem ein souveräner Staat mit direkter Demokratie und Föderalismus. Die wahren Angsthasen sind jene, welche diesem Fundament misstrauen, Volksentscheide vernebeln und deren Umsetzung verhindern. Volksentscheide bleiben das basisdemokratische Korrektiv zu der abgehobenen und gleichgerichteten Werte- und Normenfindung in unserer globaler Zeit.
    Vor ihnen sollte man sich nicht fürchten. Man soll sie akzeptieren und umsetzten; wie es unsere Verfassung verlangt.

  • Rico Blaser dit :

    Machen wir es doch mal wie die Amerikaner und verwechseln die Schweiz mit Schweden. Da hatte man auch eine ganz tolle Migrationspolitik. Jeder der sich dagegen ausspricht oder nur die Schwächen aufzeigt wird gleich als Rassist bezeichnet. Die Bevölkerung wurde von Politikern und der Presse dazu erzogen, dass schon nicht alles so schlimm wird, und wenn sich die neuen Einwohner erst ins Land eingelebt haben, dann gibt es keinen Unterschied mehr – sind halt dann Schweden mit dunkler Haut und nicht so blond. Pustekuchen. Rosengard in Malmö mit 62 % Arbeislosen zeigt wohin kleinreden führt.

  • Peter Stalder dit :

    Präzise Analyse der Schweizer Volksseele. Seit Jahrzehnten aufgehetzt und getrieben durch Angstmacher und billigen Populismus vergessen wir, was uns einst gross und stark gemacht hat und verschenken die Schweiz, wie wir sie erschufen. Nur weil Politik und Medien Zeter & Mordio schreien, obschon die Realität eine andere ist, als uns vorgegaukelt wird. Wirklich wichtige Probleme werden vor der Öffentlichkeit verborgen! Beschäftigt und abgelenkt wird die Bevölkerung durch gespielten Empörismus und aufgblasene Schreckenswelten. Ein Trauerspiel und nichts scheint diesen Trend brechen zu können.

  • J.C. Simonin dit :

    Man versteht das Minarettverbot besser, wenn man den Streit um das Glockenläuten im sehr christlichen Dorf von Twann am Bielersee verfolgt: Es geht da nicht um Religion, sondern um Lärm. Auch viele Leute aus der Stadt, die auf dem Land eine Bleibe finden, finden Anstoss am glockenlärm der Kühe. Und noch dazu ein Muezzin und sein Gebrüll…
    Ich habe ein gutes und gesundes Verhältnis zu vielen Moslems und einen gewissen Respekt für den Islam. Aber eine vollverschleierte Frau ist für mich eine Beleidigung, denn ich will das Gesicht einer Person sehen. Burka ist keine Koran Vorschrift

  • Robert Schmid dit :

    Mit dem Burkaverbot hat das Tessin ein klares Signal gesetzt: Wir wollen keine Burkas in unserem Kanton. Dabei spielt es keine Rolle, ob es bereits viele, wenige oder keine Burkaträgerinnen gibt. Ist es denn besser erst dann ein Gesetz zu beschliessen, wenn es bereits viele Burkas gäbt, was noch viel schwieriger durch zu setzen wäre. Schlecht finde ich, plötzlich etwas zu verbieten, was jahrelang toleriert wurde.

  • Mike Müller dit :

    Da Burkaträgerinnen offenbar so selten sind wie Gespenster, wird sich ja niemand an dem Verbot wirklich stören, oder?

  • Abdel Thuma dit :

    Es ist ein Signal, dass man sich im Tessin gegen die menschenverachtende Ideologie des Islam(is)mus wehrt. Frauen werden (notabene zumeist von Männern) in ein Gefängnis aus Stoff gesteckt und ihrer Individualität beraubt. Gleichzeitig werden Männer als triebgesteuerte Tiere gesehen, die wegen der sexuellen Reize eines weiblichen Gegenübers gleich über dieses herfallen würden. Muss solch ein krankes Menschenbild hier geschützt werden? Ist sowas nicht eine Pervertierung des Menschenrechtsgedankens? Gegen dies haben die Tessiner ein Zeichen gesetzt und nicht wegen einer diffusen « Islamophobie ».

    • Ronnie König dit :

      Der Islam ist nicht menschenverachtend! Zumindest nicht mehr oder weniger wie die Religionen an sich. Und in jeder gelebten Religion finden sie Einflüsse die mit alten gesellschaftlichen Strukturen und kulturellen Hintergründen zu tun haben. Dahr auch die Diskrepanz zwischen was wirklich in den heiligen Schriften der Religionen steht und den jeweils örtlichen Unterschieden dazu. Das Kopftuch stammt aus einer Zeit und Religion, die schön längst passé ist, aber der Gedanke an die Nachfolger weiter ging. Qualitätsbewusstsein ist auch keine moderne Schweizer Erfindung. Das gabs schon vor 2500Jrn.

      • Abdel Thuma dit :

        Nicht menschenverachtend? Wenn Sie mir darlegen können, dass die menschenverachtende Scharia nichts mit dem Islam zu tun hat, gebe ich Ihnen recht. Aber erst dann.

        • gabi dit :

          Kommen Sie auf die Welt, Herr König:

          Überlegen Sie sich einfach mal selber, wo wohl der Unterschied einer Religion begründet liegt, deren Stifter tötete und töten liess und einer, in welcher sich der Stifter töten lässt.

          … Und bitte kommen Sie mir nicht mit dem alten Testament, ja?! – Denn es gilt das Neue.

          Sie müssen sich aber nicht aufs Christentum konzentrieren. Vergleichen Sie doch einfach mal mit anderen Relis.

          In keiner Anderen nehmen die Vorschriften über das Verhalten im Kriege, dem Verfahren mit den Besiegten dermassen grossen Raum ein.

          • gabi dit :

            Selbstverständlich entspringt dies Zeit und Ort seiner Entstehung. Doch ist dies alles Andere als ein Trost.

            Insbesondere nicht, wenn ausdrücklich jedes Deuteln verboten wird und die Schrift nicht als von Menschen zusammen gesammelt, sondern als von Gott persönlich diktiert gilt. Wenn da dann nicht mal ein absolutes Tötungsgebot zu finden ist und der als vorbildlich in jeder Weise geltende Religionsstifter noch nicht mal mit zwei Spotliedsängerinnen um zu gehen vermochte, ohne zu ihrer Ermordung auf zu rufen, so enspricht diese Argumentation schon bald der « Islam heisst Frieden »-Verdrehung.

  • Roger Senn dit :

    Islam und Absurdität gehören zwangsläufig zusammen, das ist offensichtlich. Dazu braucht man nur den Koran, die Haditen die unzähligen Fatwas und die Realität in der islamischen Welt anzuschauen. Von mir aus können wir darüber abstimmen ob Gespenster oder die Illuminati verboten werden sollen. Schaden würde es der Demokratie nicht und würde wohl auch nicht von den Stimmbürgern angenommen. Aber Vergleichen mit der erwiesenermaßen real existierenden Burka (der Begriff schliesst in unseren Sprachgebrauch auch den Niquab ein), kann man dies nicht. Demokratie ist dem Islam ganz klar zu bevorzugen.

  • Peter Beutler dit :

    Ja, « lächerlicher Kreuzzug » ist die genau richtige Beschreibung. Ein Volk, das solche Entscheide fällt, ist schwach, ohne Selbstvertrauen, ängstlich und geistig auf einem bedenklich tiefen Stand. Und das dürfen die anderen, die Vernünftigen, die Bildungsnahen, die Toleranten einfach nicht zulassen. Innovation ist da gefragt, solche Auswüchse von Volksverblödung künftig zu verhindern. Zeigen wir den kleinkarierten Angstneurotikern und gewissenlosen rechtspopulistischen Extremisten, dass sie auf diese Tour nicht weiter kommen. Klar doch, das bedeutet Konfrontation. Stellen wir uns dieser!

    • Roger Senn dit :

      « lächerlich » ist genau das richtige Wort. Personen welche den Islam verteidigen, sind schwach, ohne Selbstvertrauen, eingeschüchtert, sexuell frustriert und geistig auf einem sehr bedenklich tiefen Stand. Die Vernünftigen, Kritischen, die Bildungsnahen, Freiheitsliebenden wissen schon warum sie diese Religion hier nicht installiert sehen wollen. Zeigen wir den verblendeten islamophilen und gewissenlosen islamistischen Extremisten, dass sie mit ihrer an Intoleranz gegen andersdenkende und Diskriminierung durch sexuell frustrierte Männer nur so strotzende Religion weiter kommen.

      • Peter Beutler dit :

        Ich verteidige nicht den Islam. Eingeschriebenes Mitglied der ev. ref.. Landeskirche mit der Überzeugung, dass die Bibel und der darin zitierte Gott menschgemacht sind. Mir sind alle suspekt, die sich einem religiösen Fanatismus verschreiben, die Bibel oder den Koran wortwörtlich auslegen. Eigentlich sind alle monotheistischen Religionen rückständig. Ebenso das freikirchliche Christentum wie der extreme Islam oder das radikal gelebte Judentum. Aber ebenso gibt es ein tolerantes Christentum wie ein toleranter Islam. Meine Hoffnung: dass alle in einer Art säkularer Weltanschauung aufgehen.

  • Sam dit :

    In der Schweiz werden auch kaum Mädchen beschnitten, aber trotzdem finden das alle ziemlich doof; sogar die moderaten Linken die keine Angst vorm schwarzen Mann haben. Es gibt einfach Dinge die man in der Schweiz nicht tut; wenn meine Religion mir vorschreibt nackt Tram zu fahren, komme ich mindestens in die Psychiatrie oder werde weggesperrt, warum wir wegen ein paar Burkaträgerinnen so ein Theater machen ist mir schleierhaft.

    • Daniel Wyss dit :

      Wer genau macht denn hier ein Theater wegen 2-3 Burkaträgerinnen? Diejenigen denen es schlicht egal ist oder die andern, die wegen dieser 2-3 hässlichen Kleidungstücke eine Verfassungsänderung durchsetzen? Ganz zu vergessen, was so eine nutzlose Abstimmung den Steuerzahler kostet)

  • Lautaro dit :

    Was viele Leute und gerade auch Presseleute aus welchen Gründen auch immer nicht warhaben wollen: Burka/Niqab sind nicht einfach Kleidungsstücke sondern Symbole der Frauenunterdrückung und des pol. Islam. Die Vorbehalte dagegen als Angst und « Islamophobie » abzuqualifizieren ist ignorant. Wenn ein Skinhead mit dem Hakenkreuz auf seiner Jacke rumläuft, ist dies auch nicht einfach nur ein Kleidungsstück. Gegen Faschismus darf man sich wehren, auch wenn er als Religion getarnt dahergkommt. Atatürk hat schon gewusst, weshalb er diese Kleidungsstücke verbieten liess.

  • Bruno Betschart dit :

    Herr Chuard, Sie sagen also indirekt, dass ein Grossteil der Tessiner einen lächerlichen Kreuzzug macht.Ganz offensichtlich mangelt es Ihnen am entsprechenden Verständnis und Einfühlungsvermögen. Ein ungutes Gefühl ist da und dies ist auch ernst zu nehmen und nicht der Lächerlichkeit preiszugeben. Jetzt ist der Zeitpunkt Massnahmen vorzusehen und nicht, wenn die Situation es nicht mehr erlaubt. Toleranz bedingt gegenseitigen Respekt. Ihr Verständnis von Toleranz jedoch lässt Respekt vermissen.

  • Peter Richter dit :

    Ach, wieder einmal der Herr Chuard…..
    Wir sehen doch alle wie es abwärts geht mit Genf und Lausanne mit den linken Meinungsmacher wie P. Ch.
    Wir lassen Ihnen den Glauben, dass Sie ein fortschrittlicher und übertoleranter Journalist sind,
    aber bitte verschonen Sie uns mit Ihren Ratschlägen.
    Wir brauchen hier keine Erstarkung des rechten Flügels, wie z.B. Mouvement des Citoyens in Genf,
    was Meinungsmacher ihres Couleurs geradezu provozieren.
    Leider führt

  • Roger Möschler dit :

    Na ja Herr Chuard. Mit selbstgerechter Ignoranz lebt es sich natürlich am Besten. Man muss keine Probleme lösen und gehört immer zu den Guten.

    • Albert Schwarzenbacher dit :

      Begründen Sie das bitte sachlich. Ich erkenne keinerlei Ignoranz in Chuards Text, dafür aber ein gerüttelt Mass davon in Ihrer Nullantwort.

  • Laienprediger dit :

    Sie verstehen das Abstimmungsverhalten der Bürger nicht Herr Chuard. Es geht nur vordergründig um Islam, Burks usw. Was sich in Abstimmungsresultaten wie diesen ausdrückt, ist das Misstrauen der Bürger gegenüber Politikern und Medienleuten. Die Bürger verdächtigen diese zurecht des Relativismus gegenüber westlichen Werten – Toleranz, Freiheit, Gleichheit.

    • Eugen Schuster dit :

      Endlich mal ein Prediger, der den Kern der Sache trifft, wobei es meiner Meinung nach den Islam betreffend tiefgründig wird.

  • ernst staub dit :

    niemand ist verpflichtet nach Europa einzuwandern.
    Iran oder saudiarabien wären ideale alternativen, aber leider nur noch bis dort die Demokratie eingeführt wird,
    dann wird auch dort wie im Tessin der gesunde Menschenverstand siegen.
    im Iran kann das schon bald sein.
    schade dass mohamedaner überall Probleme machen.
    und warum herr chuard ist genf eigentlch die gefährlichste Stadt der schweiz?

  • Albert Schwarzenbacher dit :

    Es ist erschreckend, wie wenig die Rechten auf die Argumente eingehen können. Sie bestätigen damit Chuards Beitrag bis ins Detail. So kann man keine Demokratie betreiben! Wenn die eine Seite sich jeder rationalen Argumentation verweigert und einer Diskussion auf Augenhöhe schlicht nicht fähig ist, ist die wesentlichste Grundvoraussetzung für eine funktionierende Demokratie nicht mehr gegeben.
    Abgesehen davon: Jeder, der noch behauptet, es ginge nicht um nackten Islamhass, gibt sich nach den Foren der letzten Tage völliger Lächerlichkeit preis.

    • Peter Schmid dit :

      Ich habe in Ihrem Beitrag ebenfalls kein Einziges Argument gelesen Herr Schwarzenbacher, sondern nur pauschales Verurteilen der « Rechten » (es werden wohl auch viele aus der Mitte und sogar einige Linke für dieses Vermummungsverbot gestimmt haben). Inwiefern sind Sie denn besser als « die Rechten »?

    • Stefan Meier dit :

      Soll ich auf Chuards « Argumente » eingehen? Er schwurbelt was von « man hilft den Migrantinnen nicht wenn man ihnen die Burka verbietet, sondern nur, dass « ganz andere Massnahmen gefordert seien » ». Ja, was denn für Massnahmen????? Jetzt hat das Volk eine Massnahme getroffen, die heisst « Schleier runter ». Dann werden die Frauen auch gelegentlich angesprochen auf der Strasse und die Kassierin kann sie auch anlächeln, was ihrer Integration verdammt nochmal dienlicher ist als ein Journalist, der nur findet, dass « ganz andere Massnahmen gefordert seien ».

  • markus müller dit :

    ein hervorragender text (selten genug muss ich anmerken)! als intelligenter mensch sollte man sich nicht vor der angst der anderen fürchten sondern den mut in die eigene hand nehmen! es nützt nichts sich vor den islamophoben und vor beunruhigenden entwicklungen zu fürchten, diese furcht ist oft genauso unbegründet wie die angst der islamophoben. also: es besser machen. die dummheit siegt nur, wenn die intelligenz wegschaut!

    • Peter Schmid dit :

      Dummheit ist wenn man tatsächlich glaubt dass Toleranz gegenüber extremst Intoleranten etwas mit Intelligenz zu tun hat.

      • Peter meier dit :

        Ja herr schmid sie scheinen den text nicht verstanden zu haben. Es soll der esel geschlagen werden und nicht der sack. Es ist erstaunlich wieviel blogger hier mit rElativ einfachen texten mühe haben. Mich erstaunt wie schnell vorgeschobene argumente wie ,schutz der musliminen, auf dieser plattform geglaubt werden. Ist etwa das gleiche wen veganer vom feinen schweineschnitzel sprechen.

        • Peter Schmid dit :

          Wieder einmal nur Anschuldigungen, Beleidigungen und Unterstellungen Herr Meier aber wie üblich kein Argument. Ein Vermummungsverbot hat folgende Vorteile: 1) Gezwungene Niqab-Trägerinnen kann nun eher geholfen werden. Da es in der CH nicht erlaubt ist seine Frau einzusperren kann nun theoretisch die Polizei eingreifen. Wenn der Mann es neu zulässt dass die Frau ohne Schleier ausgeht, umso besser für sie. 2) Fanatische Konvertitinnen müssen nun ihr Gesicht der Öffentlichkeit zeigen. 3) Links- und Rechts-Chaoten können nicht mehr in Anonymität randalieren.

  • Tom dit :

    Wir, die wir als Schweizer für uns in Anspruch nehmen tolerant zu sein, führen ein verbot ein mit der begründung die « anderen « seien nicht tolerant.. sind wir damit plötzlich auf bei dem punkt angelangt, den wir den « anderen » vorwerfen? fehlende akzeptanz, intoleranz..? entwickeln wir uns von einer offenen, liberalen gesellschaft zu welcher wir uns über jahrhunderte entwickelt haben zurück zu einer von angst und intoleranz geprägten?

    Auch wenn das für viele unglaubhaft ist: es gibt frauen, die werden nicht gezwungen sich zu verschleiern sondern tun dies aus respekt vor ihrer religion freiwill

  • Stefan Meier dit :

    Vielleicht gehen den Journalisten spätestens dann die Augen auf, wenn es islamische Anschläge auf Redaktionsstuben gibt, wie in Dänemark passiert. Ich hoffe, Chuard wird dann den Nerv haben, uns zu erklären, dass die Brandstifter nicht bestraft gehören, weil das sonst deren Integration behindert, weil der wahre Islam friedlich sei, und diese Menschen nur fehlgeleitete und von der Gesellschaft missverstandene Individuen seien.

    • markus müller dit :

      wie stehen sie den europäischen terrorgruppen der letzten 50 jahre gegenüber? das sind keine moslems und trotzdem verüben sie anschläge? das kann doch gar nicht sein? oder etwa doch? was ist mit der rechten gewalt in ganz europa? mit all den neonaziaufmärschen? mit den toten in griechenland und der goldenen morgenröte? mit den pfeilkreuzern in ungarn? das sind wohl alle moslems in ihrem verständnis?

      • Stefan Meier dit :

        Die Terroristen der RAF waren z.B. Linke, die heute finden, der Islam gehöre nach Europa, und eine Burka fördere die Integration. In einem früheren Beitrag habe ich ganz nebenbei schon kundgetan, dass die Hakenkreuzanbeter genauso rigoros verfolgt gehören wie die Islamisten.

        • markus müller dit :

          sie haben leider nicht verstehen wollen, worauf ich hinaus will. ich werde mich daher auch nicht weiterbemühen.

      • Peter Schmid dit :

        Diese europäischen Terrorgruppen wurden (mit Fug und Recht!) geächtet und verboten Herr Müller. Muslime die ihre Frauen zum tragen eines Niquab oder einer Burka zwingen sind Angehörige der extremististen und intolerantesten Variation dieser Religion. Alle Anderen (gemässigte und sogar noch die konservativen) sind von diesem Vermummungsverbot überhaupt nicht betroffen.

        • Peter meier dit :

          @peter schmid. Das problem ist das solche verbotsintiativen (verhüllungsverbot, minarette etc) von Gruppierungen gestartet werden denen es völlig egal ist was sie damit auslösen. In der schweiz wird damit reines politmarketing betrieben. Den initianten geht es nicht um die frauen. Erstaunlicher weise fallen aber auch viele frauen darauf herein. Sie sagen das die anderen nicht betroffen sind. Ich nehme es ihnen nicht ab. Bei der kopftuchfrage sind die selben brandstifter am werk. Solche sachen pervertieren die demokratie. Schade und traurig

          • Peter Schmid dit :

            @P. Meier. Es stört nur stramme Parteisoldaten von wem eine Inititative gestartet wird. Der Rest der CH denkt unabhängig und beurteilt die Sachlage der jeweiligen Initiative und nicht die Partei. Wenn eine Initiative angenommen wird hat die Mehrheit der Bevölkerung, sowie die Mehrheit der Stände diese als gut befunden. Und da es hier um ein Gesichtsverschleierungsverbot geht ist es irrelevant ob Sie mir glauben oder nicht, es gilt nicht für Tschador-Trägerinnen. Hier geht es nicht um ein Kopftuchverbot und viele Leute haben eine andere Einstellung gegenüber dem Kopftuch als gegenüber Niquab.

  • markus müller dit :

    an all die islamophoben und all die linkenhasser und wutbürger und allgemeinen besserwisser: das was ihr von den ausländern fordert, fordere ich von euch: verlasst diesen blog. ihr habt hier nichts verloren – dies ist kein svp-stammtisch, kein weltwoche-blog und auch sonst kein rechter ecken. nur damit ihr mal merkt, was es heisst, unerwünscht zu sein.

    • Peter Schmid dit :

      Die Tatsache dass es in diesem Blog keinen einzigen « rechten » Beitrag hier gibt der sich auf Ihrem tiefen Niveau bewegt, gibt ihnen aber selbstverständlich nicht zu denken. Übrigens haben Sie noch in keinem Ihrer Beiträge heute ein Argument angebracht weshalb denn das Vermummungsverbot für Muslime und nicht-Muslime nicht zumutbar sein soll.

    • Stefan Meier dit :

      Ja, Herr Müller, genau daran krankt die Linke: Sie verweigert sich der Debatte. Sie diffamieren Leute, die vor dem politischen Islam Angst haben, als unterbelichtete Dummköpfe, die doch bitte den Saal zu verlassen haben. Ihnen fällt nach all den Argumenten nichts Besseres ein, als uns als « Weltwocheblogger » und « SVP-Stammtischler » zu bezeichnen.

      • Lautaro dit :

        Herr Müller: Ich bin links, bin gegen die SVP und halte die Weltwoche für ein rechtes Propagandablatt. Aber gerade als Linker pflege ich Faschismus zu erkennen, wo er mir entgegentritt (aus als Religion). Burka und Niqab sind – im Gegensatz zu den Minaretten – Ausrücke und Symbole einer totalitären Ideologie. Als tolerantes Land kann man natürlich das Burkatragen zulassen, dann müsste man aber auch das öffentliche Aufhängen von Hackenkreuzfahnen erlauben (die sind in Indien ein rel. Symbol) . Eigentl. läuft alles auf die Grundsatzfrage hinaus: Wieviel Intoleranz darf Toleranz zulassen ?

        • Blanche Wu dit :

          Danke Herr Lautaro. Ich freue mich immer wieder darüber, dass auch wenn ich nicht ganz mit der Linken eins bin, trotzdem auch von dort kritische Blicke möglich sind.
          Weiter ist es wichtig, dass man sich als Europäer auch in die Lage anderer Kulturen zu setzen versucht: Nicht alle anderen finden unsere liberale Gesellschaft gut und unser westliches Modell. Das ist auch ein Faktum. Viele haben auch das Gefühl, wenn man genügend tolerant ist und nett zu den Menschen, sie automatisch unser westliches Modell annehmen. Das ist ein Trugschluss. Nur weil wir es gut finden, ist das nicht für alle so.

        • gabi dit :

          Das Härteste an solchen, stets bereits leicht faschistoid angehauchten « alleingültigen » Meinungen, wie der von Markus Müller, ist ja gerade, dass damit grundlinke Positionen vollkommen verraten werden.

          Wir treiben genau die Menschen, die vor diesem Wahnsinn zu uns fliehen; ihre Stimme erheben (können, was ihnen zu Hause gar nicht mehr möglich ist) , warnen und dafür mit den Tod bedroht werden – einfach mal die « unerwünschten » Mitglieder der Islamkonferenz in Deutschland googlen! – das Messer in den Rücken, indem wir feste weghören.

          Einfach « Toleranz heilt alles! »murmeln und gut ist!
          Feig.

      • markus müller dit :

        an herrn meier und frau gabi gewandt: wissen sie, wenn sich auch nur eines der genannten probleme durch einen dresscode lösen liesse, wäre ich ja sogar noch bereit darüber zu reden.

        herrn schmid wende ich mich nicht zu.

    • Stefan Meier dit :

      Wir fordern von den Ausländern nur, dass sie unsere Gesetze und Gepflogenheiten respektieren. Sonst könnts noch passieren, dass Sie, Herr Müller, dereinst nichts verloren haben, bloss weil Sie ein Ungläubiger sind, und sie Ihre Frau auf dem Polizeiposten abholen können, weil sie ohne männlichen Aufpasser auf die Strasse ging.

      • markus müller dit :

        soviel ich weiss, untersteht jeder bürger in diesem land unseren gesetzen? oder haben sie das was anderes gehört?

  • Stefan Gisler dit :

    Burkas und Niqabs sind frauen- und gesellschaftsverachtend (im Gegensatz zu Kopfbedeckungen, die ja auch eine lange christliche, jüdische und muslimische Tradition haben). Doch Intoleranz mit Intoleranz bzw. Kleiderzwangsvorschriften wie mit eimem Burkaverbot zu begegnen, führt zur Aushöhlung auch unseres liberalen und demokratischen Gemeinwesens. Wie der Autor aufzeigt, braucht es andere Massnahmen. Erstaunlich für mich, dass genau die Kreise, welche lange das Frauenstimmrecht verhinderten, Frauen an den Herd haben wollen, sich nun scheinbar für Frauenrechte stark machen.

    • Alain Jean-Mairet dit :

      Und welche Massnahmen gegen die muslimische Intoleranz schlagen Sie vor?

      • Lautaro dit :

        Grundsätzlich gebe ich Ihnen recht, Hr. Gisler. Andererseits wird Toleranz von den Islamisten nicht als ehtischer Wert respektiert sondern als Schwäche ausgelegt und taktisch entsprechend ausgenutzt. Der nächste Schritt ist keine Teilnahme von Mädchen am Schwimmunterricht, getrennte Toiletten (wie in einigen Schulen in Frankreich), Burkaträgerinnen sollen auch öffentliche Berufe (z.B. als Lehrerinnen) ausüben dürfen, Sonderregellungen für Muslime im Scheidungsrecht usw. usw. Wo soll ein tolerantes System die Grenze setzen ? Doch wohl spätestens dann, wenn diskrimiert wird.

        • Gion Saram dit :

          @Lautaro, Genau, die Idee, dass das Recht für alle gleich sein sollte war eine der elementarsten Errungenschaften der franz. Revolution und vieler anderer europäischen Emanzipationsbewegungen. Vor 4 Jahren durften in F nur Adlige jagen und nur Bauern mussten als Soldaten in den Krieg. z.B. Es gibt keinen Grund hinter diese Errungenschaften zurückzukehren und wieder verschiedene Rechte und Privilegien für verschiedene Gruppen in der Gesellschaft einzuführen. Religion darf kein Grund für Privilegien oder Limitierungen sein.

        • Stefan Gisler dit :

          Es wird und darf keinen nächsten Schritt geben. Heute gilt schon: Die Schulpflicht gilt für alle inkl. Schullager und Schwimmunterricht. Öffentliche Berufe nur ohne religiöse Symbole (obwohl bei christlichen immer wieder ein Auge zugedrückt wird). Ein Arbeitgeber kann Auflagen bezüglich Kleidung machen (z.b. Kasse an der Migros).
          Und eben weil es kein Sonderrecht geben darf – wie z.B. das Verbot der Burka, wenn man privat unterwegs ist – darf es auch keine Sonderregelungen bei Scheidung oder anderen Rechten geben. Ihr Weg führt zu unterschiedlichen Rechten, nicht meiner.

          • Peter Schmid dit :

            Das Vermummungsverbot gilt auch für Schweizer welche in der Öffentlichkeit ihre Identität zu verbergen versuchen (z.B bei Demonstrationen). Es ist eben kein explizites Burkaverbot, sondern ein allegemeingültiges Vermummungsverbot. Sie können es auch so sehen dass wir in der Schweiz von Allen verlangen dass sie sich in der Öffentlichkeit erkenntlich macht. Auch ein Motorradfahrer muss bei einer Polizeikontrolle sein Visier aufklappen. Von einem Sonderrecht kann hier überhaupt nicht gesprochen werden.

    • Jürg Nagel dit :

      Ebenso erstaunlich ist, dass Kreise, die sich immer – völlig zu Recht – für die Emanzipation der Frau stark machten, nun für Toleranz gegenüber frauenverachtenden Praktiken plädieren.

  • Martin Frey dit :

    Bin völlig einverstanden damit, dass die Burkafrage eine absurde Scheindebatte darstellt. Trotzdem soll man die Sache ernst nehmen, denn es ist ein Gradmesser für ein offenbar grosses, bis dato nie genügend ernst genommenes Unbehagen breiter Kreise der Bevölkerung gg. dem Islam und seiner Auslegung, sowie die damit verbundenen Gefahren für unsere freiheitliche Gesellschaftsordnung. Anstatt sich darüber lustig zu machen oder solche Vorstösse einfach auf dem (Menschen-) Rechtsweg zu bodigen, sollte man endlich eine Grundsatzdebatte über den Islam führen. Ein Burkaverbot ist da nicht hilfreich.

  • Peter Baumann dit :

    Lächerlicher Kreuzzug? Die Burka ist ein Symbol religiöser Fanatiker, mit dem sie ihre menschenverachtende Ideologie in die Welt hinaustragen wollen. Toleranz ist die falsche Antwort! Hakenkreuzfahnen sind auch verboten – ebenfalls nur ein Stück Stoff. Wir wollen keine Nazis. Wir wollen keine Islamisten. Wir haben in unserer Gesellschaft keinen Platz für Feinde der Demokratie. Wehret der Anfänge!

    • gabi dit :

      Das gefährliche am NaziVergleich ist meiner Meinung nach das Verharmlosende:

      Sind´s ausschliesslich Fanatiker, so müssten sich die Gemässigten ja lautstark zu Wort melden. Das geschieht nicht und kann nicht geschehen, wenn´s auf Basis der « Gottergebenheit » geschieht.

      Die demaskierendste Aussage dazu war vor einigen Monaten in der Arena zu hören. Und zwar von jener Muslima in der Runde, die Kopftuch trug und dies verteidigte:

      Ob sie sich denn nicht auf vorstellen könne, eine Vollverschleierung zu tragen.

      Ihre Antwort in etwa: Nein; dazu ist mein Glaube nicht stark genug.

      Heisst…?!?!?

  • Daniel Wyss dit :

    Eine Kleiderordnung gehört ganz einfach nicht in eine Verfassung! In einer solchen werden grundsätzlichere Dinge geregelt, und auch wichtigere bitte schön! Wo kämen wir da hin, wenn wir Genitalpiercing oder andere hässliche Kleidungsstücke wie Leggins oder unnötige wie Heckspoiler am Auto verfassungsmässig verbieten würden? Es gibt nun mal Mitmenschen die uns (ver-) stören oder auch ganz einfach gehörig auf die Nerven gehen! Das kann man sich nicht per Verfassung ausbedingen lassen, damit müssen wir wohl bis zu einem gewissen Punkt leben – sonst müssen wir auf einer einsamen Insel leben.

  • Tom dit :

    @Stefan Gisler: Hervorragend auf den Punkt gebracht!

  • Lidija Jametti dit :

    Man müsse nichts abstimmen aber konkret darauf aufmerksam machen, dass die Verschleierung nicht erwünscht ist, da es nicht unserer Kultur in Europa entspricht. Das muss auf der EU Ebene bestimmt werden. Wieso soll ich tolerieren, wenn irgendeine in Burka verschleierte Person sich ins Schwimmbad in der Burka und in den Schuhen stürzt? Dem sagen sie in den Emiraten: wir schwimmen oder wir baden. Gesaufen wird es in den Hotels bis zum umfallen. Unter der Burka tragen sie alle unsere moderne Kleidung. Nur die Konvertitinen hängen sich noch den Schloss an die Hüfte. Die Männer dürfen 9 Frauen haben

    • Daniel Wyss dit :

      Frau Jametti, Sie wissen ja scheinbar ganz genau, wie es « da unten » zu und her geht! Wie lange waren Sie genau da? oder wars nur eine Pauschalreise nach Abu Dhabi?

  • Ashiro Moto dit :

    In unserem Kulturkreis ist es unhöflich und respektlos den Mitmenschen mit verdecktem Gesicht gegenüber zu treten. Genauso wie es sich nicht schickt mit einem Hut in einem geschlossenen Raum herumzuwandeln, in kurzen Hosen eine Kirche zu betreten, oder ohne T-Shirt in der Migros einzukaufen bzw. in einem Restaurant zu speisen.

    • Peter Brupacher dit :

      Sie sagen es. Es ist respektlos, trotzdem ist keines der aufgeführten Beispiele verfassungsrechtlich verboten, sondern lediglich gesellschaftlich geächtet.

      • peter meier dit :

        ja genau herr brupacher. die betroffenen werden umgehend ein verfassungsänderung anstreben um zb kurze Hosen in der kirche zu verbieten.

        • Peter Brupacher dit :

          hoffentlich auch. Ich finde wir haben viel zu wenig Verbote und Regulierungen in der Schweiz.

  • Brunner Franz dit :

    alle die so abstimmungen (inkl minarette) lachhaft finden sollen 2 dinge gesagt sein—10 diese abstimmungen haben eher stellvertretenden charakter—2) mal nur ganz oberflächlich die geschichte des sudans studieren, dann sehen sie, welch dramatische veränderungen in 3-400jahren möglich sind, die konsequenzen sieht man ja heute—klar, (fast) alle politiker denken max 4 jahre voraus, der durchschnittsmensch eventuell 30-40

  • Thomas Wanner dit :

    Gemäss unserem SVP ist die Familie Privatsache; damit ist es gemäss SVP auch Privatsache, wenn ein Mann die Ehefrau drangsaliert, oder ? Unserem SVP wollte ja auch Vergewaltigung in der Ehe weiterhin zulassen. Danke.

  • Urs dit :

    Mit ganz geschlossen kann ich jetzt auch nicht soviel Anfangen. Aber bei den Frauen bei denen man dann nur die Augen sehen kann, das finde ich schon noch eine spezielle Spannung… nichts ausser der Stimme und die Worte lenkt da mehr ab vom Blick in die Seele der Frau. Es ist nun Aufgabe des Mannes herauszufinden wer hinter diesen Augen steckt. Man sieht die Augen, hört die Stimme, bemerkt die Gestik… ein harter Job und so ganz anders herausfordernd wie wir es hier gewohnt sind.

  • Walter Kunz dit :

    Auf diese fiese Art wird doch nur versucht, über die Presse vermehrt destruktive Stimmung gegen die Gesinnung der Stimmbürger auf zu bauen und so, in den Umlauf zu bringen

  • Pierre M. dit :

    Ein Burkaverbot ist kontraproduktiv und verfehlt das Ziel: Die wirkliche Gefahr lauert in den Köpfen und Weltbild der Islamisten, nicht im Stoffgewand.

    • Gerd Fehlbaum dit :

      Nun ja, PRODUCTIV hat eine solche Entscheidung kaum zu sein! Ein recht heikles Thema, sich hier vorschnell eine Meinung zu bilden. Hat der Tessiner etwa Angst vor fremder Religion, weil er seine eigene verloren hat…?
      Fragen über Fragen. Echt diskussioinswert, aber SEHR vorsichtig mit Vorurteilen umgehen! Oder Floskeln, wie « kontraproductiv ».
      Allerausnähmlichst…, geht es HIER nämlich um ganz andere Werte, als Rationalität, Effizienz etc. EBEN GERADE NICHT!
      DAS ist ja auch das wahre Problem dahinter: Wie gehen wir mit Irrationalität um? Und, in wie weit, ist auch unsere Position irrational?

    • Peter Schmid dit :

      Nun ja, dieses Stoffgewand ist immerhin der Ausdruck und das Werkzeug dieses gefährlichen Weltbildes.

  • Vera dit :

    MITTELALTER IST VORBEI:
    Jeder soll seinen Kult in seinem Land leben und dafür aufkommen. Die kulturelle Bereicherung des Islam brauchen wir nicht. Dessen Hochkultur im künstlereischem Sinne ist lange vorbei.

    • Stefan Gisler dit :

      Das Christentum hat das Gebiet, in welchem die Schweiz heute liegt, auch von aussen her erobert und ein fremder Kult. Nun das Volk hat ihn angenommen. Glauben Sie aber wirklich, dass wir liberalen SchweizerInnen den Islam massenhaft annehmen werden? Aber ein Unterschied zum Mittelalter gibt es heute. Heute leben verschiedene Kulturen in der Schweiz friedlich nebeneinander – im Mittelalter schlugen sich noch Zuger und Zürcher die Köpfe ein. Dann die Berner und die Welschen oder die Sonderbündler gegen die Bundesstätler etc. etc.

  • Christof Bernhart dit :

    Mit dem gleichen Recht könnten die appenzellischen Nacktwanderer sagen, das Verbot des Nacktwanderns verletze ihre Gewissensfreiheit. Es gibt trotz den Grundrechten gewisse kulturellen Normen, die als Basis des hiesigen Zusammenlebens gelten und als solche auch zu Gesetzen gemacht werden können. Deshalb darf z.B. auch niemand nackt am Arbeitsplatz erscheinen

    • Stefan Gisler dit :

      Nacktwandern ist nicht überall verboten – und am Arbeitsplatz kann ich nackt erscheinen, sofern der Arbeitgeber und das Team es gutheissen, es gibt kein Gesetz dagegen. Dennoch geht (fast) niemand nackt arbeiten. Verbote regeln weniger als gesellschaftlichen Normen und Werte.

      • gabi dit :

        Ja. Schon.

        Aber natürlich nur für die, die tatsächlich mitmachen wollen.

        Nicht im Falle von Jenen, die sich gar nicht erst mit den gesellschaftlichen Normen und Werten beschäftigen wollen… Weil sie ja bereits von Gott gesteckt gekriegt haben, wie diese überall auf der Welt aus zu sehen hat!

  • rolf zeller dit :

    Habe kürzlich ein Beitrag mit Fotos über den damaligen Fall Lenzlinger und seine Ermordung gesehen.Dabei ist mir aufgefallen,dass in den 70ziger Jahren seine Frau mit ihrem zahmen Gebarden an der Leine beim Einkauf in Zürich zu sehen war.Dies ist heute sicher verboten, obwohl die Zahl der Gebarden in Zürich vermutlich bei Null ist und auch wenn es erlaubt würde,die Zahl kaum gross steigen würde.Auch das Nacktspazieren ist z.B. nicht erlaubt,obwohl kaum dies in Massen geschehen würde und es auch Orte und Strände gibt,wo dies Pflicht ist,gleich wie bei der Burka und lächerlich findet dies keiner

  • Jan Stiefel dit :

    Teil 1: In den frühen Siebzigerjahren bereiste ich als junger Mann den Mittleren Osten von der Türkei über den Iran, Kuwait und Afghanistan. Nur selten begegnete ich Frauen mit Kopftüchern. Nie sah ich eine Vollverschleierung, bis ich eines Tages auf einem Markt in Kabul erstmal eine wirkliche Burka sah. Ich war so schockiert, dass ich ein Foto davon schoss. Auch später in Pakistan und den moslemischen Gebieten Südasiens sah ich nie mehr so etwas. Hingegen führte ich mit vielen Menschen Gespräche, namentlich auch über Glauben und Islam, und ..wird fortgesetzt

  • Jan Stiefel dit :

    Teil 2: .. erlebte viel Gastfreundschaft, Kultiviertheit und Offenheit gegenüber der Welt, auch der nicht-islamischen. Alles, wie gesagt, ohne Schleier.
    Dass es dort nun anders aussieht, sehe ich nicht als tieferes Wesen des Islam, sondern als Ausdruck wachsenden Anspruchs radikal-reaktionärer Kreise, die alleinig wahre Interpretation des Islam zu vertreten. Ich glaube, wir tun gut daran, auf die weltoffen-moslemischen Stimmen auch hierzulande (ich denke an Frau Keller-Messahli) zu hören und diesem Ausdruck des Radikalismus entgegenzutreten.

    • Gerd Fehlbaum dit :

      Gut gesagt! Könnte es aber sein, dass WIR, aus der Sicht Anderer kaum weniger radikal daher kommen? Sprich, im Gänsemarsch den US-Amerikanern folgend, ihrem Lebensstil.
      Ihre angesprochene Veränderung hin zu Radikalismus, spiegelt sich meines Erachtens im Wirtschaftsradikalismus des Westens. Der – rein zufällig – auf Gedeih und Verderb von einem Stoff abhängig ist, der genau aus besagten Ländern stammt, die sich zum Radikalismus hin beugen.
      Von radikalen Südseeinsulanern habe ich noch nie gehört… Gibt dort auch kein Oel! Der DURST nach Oel hat doch die ganze Welt im Griff! PRIMAER!

      • Jan Stiefel dit :

        Gewiss, es gab und gibt viel westliche Überheblichkeit, Ressourcenverschleuderung und Ignoranz. Es ist auch sinnvoll, uns entsprechend zu engagieren in unserem Umfeld. Aber Mängel in unserer Gesellschaft rechtfertigen keine « Burkas ».

      • Hans Fallada dit :

        gerd fehlbaum, fahren die autos in diesen ländern mit himbeersirup? ich glaube viel eher, dass diese länder sich aus einer mischung aus angst vor dem neuen und überheblichkeit nach rückwärts entwickelt haben.

  • Peter Meier dit :

    Ja die angsterfüllte Gesellschaft flüchtet sich aus Angst vor ausbleibenden Touristen, aus Angst Ziel der gar-nichts-mit-dem-Islam-zu-tun-habenden Terroristen zu werden, aus Angst als Intolerant zu gelten usw. in ein Appeasement gegenüber der extremste Ausrichtung einer polit-religiösen Ideologie. Und das nachdem uns jahrelang erzählt wurde die gar-nichts-mit-dem-Islam-zu-tun-habenden Burqa und Niqab seien nur Ausdruck von patriarchalischen Gesellschaften, komischerweise müssen wir das nun im Zeitalter der Emanzipation auch bei uns einfach akzeptieren, Opium fürs Volk geht vor Frauenrechten.

  • Aka Keller dit :

    Wehret den Anfängen: Wenn einmal Tausende wie in England sich so kleiden (verstecken) spricht man schnell von Gewohnheitsrecht.
    In Saudi-Arabien, Iran, etc. muss eine Frau obligatorisch ein Kopftuch tragen, bei uns obligatorisch eben keine Burkha, Niqab, etc.
    Wir wollen das nicht. Basta!

  • Peter Brupacher dit :

    Ich finde das Burka-Verbot im Tessin ermöglicht den bisherigen Frauen, die zum Tragen einer Burka gezwungen wurden lediglich, dass sie ihre vier Wände gar nicht mehr verlassen dürfen. Jeder der damit argumentiert, dass damit den Frauen ein Gefallen gemacht wird, sollte nochmals scharf nachdenken! Kleider- und Bauvorschriften haben nichts in den kantonalen oder staatlichen Verfassungen zu suchen!

    • Peter Meier dit :

      Dann sollen die Frauen sich an die entsprechenden staatlichen Stellen wenden. Wenn sie zuhausen eingesperrt werden ist das Freiheitsberaubung. Oder muss man dem gegenüber dann auch « tolerant » sein?

      • Peter Brupacher dit :

        Denken Sie wirklich, dass sich eine Frau, die sich aufgrund ihres Mannes dem Tragen einer Burka oder Niqab verpflichtet gegen diesen aufbegehren wird?

        • R. Beer dit :

          Ihrer Argumentation folgend tolerieren wir doch auch gleich die Beschneidung von Mädchen, denn sonst könne diese nicht verheiratet werden. Und lassen wir zu, dass sie nicht zur Schule gehen dürfen, denn welcher islamische Mann will schon eine gescheite Frau. Schwimmunterricht für Mädchen? Nur wenn der Vater es erlaubt, wir wollen ja nicht, dass das Mädchen daheim ausgeschimpft wird.

          • Peter Brupacher dit :

            Hätte nicht gedacht, dass man in einem Kommentar so viele Vorurteile gegenüber der muslimischen Gemeinschaft in der Schweiz unterbringen kann. Aber danke, dass Sie mir das gezeigt haben!

          • Peter Schmid dit :

            @P. Brupacher. Wieso Vorurteile? Meine Schwester ist Heilpädagogin und sie hat immer wieder mal mit mulimischen Eltern zu kämpfen welche die Ausbildung ihrer Töcher als unwichtig ansehen. Ebenso ist der Schwimmunterricht ein immer wiederkehrendes Thema. Herr Beer hat lediglich darauf hingewiesen dass die religiös und kulturell bedingte niedere Stellung der Frau und deren Konsequenzen nicht mit der Schweizer Verfassung übereinstimmen und deshalb eigentlich auch nicht geduldet werden müssen.

      • rolf zeller dit :

        @Brupacher, ob wohl ich ein lebenlang Nichtraucher war, frage ich mich ob es Sie auch kümmert,dass starke Raucher in der Freizeit heute fast nicht mehr das Haus verlassen können, weil diese nur dort rauchen dürfen.Auch darf ich mein Haus auch nicht einfach Umbauen, wie es mir vielleicht gefällt aber der Rest der Mitbürger dies daneben finden würden. Wie die Absage an solche Dinge letztendlich aus einer pers. Abneigung resultiert, so sind doch auch die spezifischen Plusargumente auch nur von einer generell vorhandenen Zustimmung motiviert.

        • Peter Brupacher dit :

          Ich darf mich als Raucher nicht frei bewegen? Ich darf mein Haus nicht umbauen? Rauchen ist an sämtlichen öffentliche (unter freiem Himmel) Orten in der Schweiz (noch) nicht untersagt. Oder sehe ich das falsch? Und was genau spricht gegen den Umbau Ihres Hauses? Sollte dies nicht denkmalgeschützt sein und in das bestehende Ortsbild passen, steht dem ganzen ja nichts im Wege. Ich persönlich habe in der Schweiz noch NIE eine Burka gesehen (ich spreche von einer Burka nicht von einer Niqab) und Niqabs im Normalfall an einzelnen Touristinnen.

        • Peter Brupacher dit :

          Es geht mir persönlich in diesem Fall in keinster Weise um eine persönliche Abneigung oder Zuneigung. Ich empfinde ein Burka oder ein Niqab auch nicht als etwas schönes. Mir geht es lediglich darum, dass in einer aufgeklärten, modernen Gesellschaft, die erreichten ‘Freiheiten’ im Namen der ‘Freiheit’ beschnitten werden. Es kann doch nicht sein, dass der Staat Kleidervorschriften in die staatliche Verfassung aufnimmt.

  • Hans Müller dit :

    Drehen wir den Spiess doch einfach mal um: Es ist absolut lächerlich, so eine Riesendiskussion zu führen, um ein Verbot, das ohnehin weniger als 100 Personen betrifft. Also akzeptieren wir den demokratischen Entscheid einfach und vergessen das Thema. Betrifft ja ohnehin nur ein paar Fundamentalisten.
    Widmen wir uns wieder wichtigeren Themen, z.B. der 1:12-Initiative: Wenn diese durchkommt, betrifft das 8 Millionen Schweizer und zwar würde diese zu massiven negativen Folgen führen. DAS ist ein wichtiges Thema.

  • Thomas Fischer dit :

    Mit « Angst » haben die Vorbehalte gegen solche Strömungen nichts zu tun. Das Wort « Angst » in diese Diskussion zu streuen, wie es so oft getan wird, ist pure Propaganda. « Lächerlich » ist hingegen die Argumentation des Autors dieses Blogbeitrags. Abgesehen davon, dass ihm wohl jedes Verständnis für die Rechte einer Frau im 21. Jahrhundert abhanden gekommen ist.

  • ralph kocher dit :

    Eigentlich müsste man ja die Männer bestrafen. Anbei nicht zu vermeiden war wohl dass sehr viele Frauen gegen die Burka gestimmt. Quasi übeln sie die eigene Spezie ab (Frauen). Müssen alle schon der Männer Gesetze wegen verschleiert sich verstecken, bürdet ihnen das Tessin nun den politischen Zwang auf. Oder sie sollen sich gleich in den 4 Wänden isolieren. Dies ist doch keine Haltung genüber Frauen! Für was Frauen Frauen bestrafen, kann nur so gemeint sein: Wenn die aber schon nicht motzen können sollen sie sich im Frust wohlfühlen. Gegen Intransparenz wehren sich alle, bei Schwächsten nicht.

    • ralph kocher dit :

      Korrektur:
      Letzter Satz soll lauten, dass wenn ES um Transparenz geht, so oft Viele wirklich gegenmobilisieren (versch. Gründe & Ängste). Dass aber das schwächste Glied sich den Anspruch nimmt seine Geheimnisse zu bewahren, wird als Feigheit ausgelegt. Nichts von Zurückhaltung so erwartete: Zwang und Drohung missachtend.
      In der Tat ist ES « gschämig », dass Neues nicht respektiert wird. Aber auch, dass eine Doktrin vorherrschen muss, worüber andere bestimmen können, was Frau trägt und wenn sie ehelichen darf.
      Konservative Strukturen aus rückwärtigen (…) Ländern sind unmenschlich einschränkend!

  • Martin dit :

    Keiner hat Angst vor den Burkatraegerinnen. Wir sind einfach nicht in Pakistan/Afghanistan. Wenn sie ihrer Religion nachleben wollen, wozu kommen sie dann hierher?

    • ralph kocher dit :

      @ Martin:
      Sie kommen womöglich, um sich befreien zu wollen, aber hadern despektierlich mit der Angst (ES nennt sich Paranoia). Denn sie fühlen sich als Abtrünnige eines übermachtgewordenen Systems.
      Ignorieren Sie (!) bzw. bekämpfen Sie (!) das; eben weil kreationistisch, Feldzeichen « Schweizerkreuz » – Sie werden Selbiges am Leibe ähnlich fühlen.
      Zu lesen von Lukas Hartmann: Abschied von Sansibar…!

      • gabi dit :

        Schlechtes Argument:

        Genau jenen, die hierher flüchten aufgrund der Unterdrückung und Gängelung durch die « Religion » fallen wir ja genau dadurch in den Rücken, indem wir´s auch nicht so genau wissen wollen und nur etwas zufrieden nickend meinen: « jaja… Jeder wie er will! »

  • Alex Wetter dit :

    « angsterfüllte Gesellschaft » nein : jeder sollte mal die betroffenen Quartiere wie zB in Frankreicht, England, uA, besucehn, um auch im eigenen Kopf Klarheit zu schaffen, was diese « Burka » mittel und langfristig für lokale Konsequenzen hat, zB soziale Unruchen, Ghettos, etc

  • Gion Saram dit :

    Muslimische Frauen haben ein Recht darauf sich mit einer hässlichen Burka zu verhüllen und zu verstecken, sie haben aber auch die Pflicht mit den daraus resultierenden Konsequenzen zu leben. Das heisst, jedes Mal wenn eine FotoID gezeigt werden muss,
    muss die Verschleierung fallen. Bei Grenzübertritten, beim Einchecken ins Flugzeug, beim Zeigen des Halbtagstickets in der Bahn etc. Burka tragende Frauen müssten sich auch die Frage vom RAV und Sozialamt gefallen lassen, inwiefern sie überhaupt vermittelbar sind und überhaupt arbeiten möchten und halt Kürzungen in Kauf nehmen.

    • Hans Fallada dit :

      das sehe ich auch so. arbeitsrechtlich sind kopftuchträgerinnen nicht anders zu beurteilen als punks mit irokesenfrisur.

  • Roman Günter dit :

    Ist es nur eine Sache der freien Kleidungswahl, so kann ohne weiteres verlangt werden, dass sich die versteckten Personen überall dort in gleichem Masse identifizierbar machen, wie es für alle anderen Menschen in unserem Kulturkreis auch gebräuchlich ist. Ist es eine religiöse Angelegenheit, so ist es eine Selbstbeschränkung, welche sich diese Menschen selbst auferlegen. Es muss sich dann ernsthaft die Frage gestellt werden, ob ein sinnvolles Zusammenleben in unserem Kulturkreis unter diesen Bedingungen noch möglich ist. Eine gesetzliche Regelung kann da durchaus sinnvoll und hilfreich sein.

  • Heiner Hug dit :

    Es sind eben die lächerlichen Argumente von Religions-Kritik-Phobiern.
    Welche nach Vogel-Strauss-Prinzip einfach nicht sehen wollen, welche destruktive Macht Religion entwickeln kann, wenn sie ein säkulärer Staat UND (!) säkuläre Denker an die Leine nehmen.

    Das einzige Glück ist, dass sich der Bürger von diesen medialen Diffamierungen nicht mehr länger bevormunden lässt.

  • Kaspar Akermann dit :

    Na endlich bringts mal jemand auf den Punkt. Solche Aktionen sind einfach nur laecherlich, ueberfluessig und einzig dazu gut das Image der Schweiz zu beschmutzen… Aber nur weiter so. Die Welt sieht uns eh schon als kauziges Bergvoelkchen, jetzt sind wir halt ein islamophobes kauziges Bergvoelkchen. Wohl bekomms…

  • Res Hirschi dit :

    Immer wieder die selben fragwürdigen Einwände. Problem sei nicht vorhanden, Einschnitt in Freiheiten etc., andere Kleidungstücke machen Identität auch unkenntlich. Ich kann da nur antworten. 1. Ein Verbot zum aktuellen Zeitpunkt gäbe weniger Probleme als später wenn eine grössere Personengruppe davon betroffen wäre. 2. Warum soll es die Freiheit geben sich 7x24h anonym durch die Gesellschaft zu bewegen (ist für mich auch äusserst respektlos). 3. Andere vermummende Kleidungsstücke werden während einer befristeten Zeitspanne für einen bestimmten Zweck getragen. Somit nicht vergleichbar!

  • R. Beer dit :

    Sehr irritierend und problematisch ist auch das Männerbild, das hinter dem Prinzip der Verhüllung steht: Männer als willenlose Wesen, unfähig sich zu kontrollieren und bei jeder sich bietenden Gelegenheit bereit, Frauen die schlimmsten Dinge anzutun. Das trifft auf die ganz grosse Mehrheit der Männer absolut nicht zu und die Minderheit, auf die es zutrifft, lässt sich weder von Burkas noch sonst etwas von Übergriffen abhalten.

  • Stefan Meier dit :

    Schön, dass Chuard die Burka für ein « exotisches Kostüm » hält, vollkommen ausblendend, was für eine Ideologie dahintersteht. Eventuell ist eine Hakenkreuzfahne ja auch nur ein exotischer Lappen mit rot-weiss-schwarzen Sachen drauf.

    • Walter Kuhn dit :

      @Meier: In Kenia soll eine englische Burka- oder Niqabträgerin am islamistischen Terroranschlag beteiligt gewesen sein. So harmlos ist das »exotische Kostüm » tatsächlich nicht in allen Fällen. Es ist drückt eine machistische Gewaltanwendung gegen Frauen aus, wenn diese in ein mobiles Gefängnis gesteckt werden. Das Maximum an dieser Gewalt ist der Ehrenmord, der von den Machos in Burkaländern wie Afghanistan und Pakistan besonders häufig praktiziert wird. Ähmlich schlimme Gewalt wird dort den Schwulen angetan (dieses nicht nur dort sondern auch in weiten Teilen Afrikas und in Jamaika.

    • Peter dit :

      Haha hat tatsaechlich was… Das Hakenkreuz wird in verschiedensten Formen seit 6000 Jahren in diversen Kulturen verwendet. (Rein informativ, ich moechte damit keineswegs deinen Beitrag mindern)

  • Peter H. Kuhn dit :

    Auch wenn es den meisten Journalisten nicht gefällt: Das Tessin war nur der Anfang! Sie sollen uns ihre Meinung nicht aufzwingen! Es wird aus den viel gelobten Menschenrechtsgründen nötig sein, diese komischen Verhüllungen bei uns abzustellen. Erstens aus Gründen der Menschenrechte. Zweitens aus Gründen der Sicherheit. Wer weiss denn ob sich unter dieser eigenartigen Maskerade ein Mann versteckt, Waffen und Sprengstoff transportiert werden? Ganz klar und deutlich: Religion heisst nicht Narrenfreiheit! Wenn jemandem unsere Rechtsauffassung nicht psst, dann soll er eben nicht einreisen!

  • Daniel Steffen dit :

    Konzeptlosigkeit bei der Europapolitik, beim Bankgeheimnis, bie der Sicherheitspolitik (wir brauchen neue Jets, haben aber keine wie wir sie dann einsetzten sollen während der Bürozeiten), zumindest in meinem Kanton ist die Universität skanadlös unterfinanziert (aber so lange wie wir Öl haben, spielt ja Bildung in diesem Land keine Rolle…), Die AHV wird uns noch Probleme machen…, unser Verständniss gegenüber den Grundrechten und der Verfassung wird immer « kreativer »
    Aber ein verschwindent kleines Phänomen (Burkaträgerinnen) ist ja natürlich viel wichtiger!

  • Ben dit :

    Ich kann die Menschen sehr gut verstehen, die aus islamischen Ländern nach Europa flüchten. Ich würde auch nicht gerne unter der Scharia und all diesen Problemen, die sie hervorbringt leben wollen (Kriege, Terror, Ungleichbehandlung von Mann und Frau, Kinderehen, Beschneidungen). Leider gibt es aber auch hier in der Schweiz schon viele Leute, die sich eben dies auch für unsere schöne Heimat wünschen. Ich habe probiert mit solchen Fanatikern zu reden. Ich bin eigentlich ein tolerantes und gesprächiges Kerlchen, aber es ist mir schlicht unmöglich mit extremen Muslimen vernünftig zu diskutieren.

    • Leider sind es nicht nur die Muslime. In Amerika gibt es auch verrückt gewordene Christen die sich zwar nicht in die Luft sprengen, selten jemanden umbringen aber eine höchst gefährliche Idiologie vertreten und verbreiten. Wenn das jüdische Volk auf ihrem alten Stammlande wieder zusammenkommt, kommt das jüngste Gericht-die Endzeit. Das wollen diese Irren, darum sind sie gegen die Zweistaatenlösung in Israel und interessieren sich nicht für die Umwelt. Warum auch, nach den Johannes-Prophezeiungen steht das jüngste Gericht vor der Tür. Das Haus reinigen vor dem Einsturz – wohl kaum da sinnlos.

  • Jan dit :

    Verstehe die Aufregung der Linken nicht. In populistischen Symbolvorlagen sind sie mindestens genauso gut und fleissig…
    Hier geht es ebenfalls um ein Zeichen und zwar ein Zeichen gegen eine radikale Religionsauslegung, die mit unseren freihetlichen und demokratsichen Werten unvereinbar ist. Das sollte doch eine ausreichende Rechtfertigung sein, oder? Es geht niemand darum Minderheiten oder den Islam per se schlecht zu machen. In der Schweiz darf jeder leben wie er mag, solange er die Grundregeln einhält. Und dazu zählt die Akzeptanz von Demokratie, welche der radikale Islam ablehnt /Ägypten.

  • Andreas Schmid dit :

    Objektive Gründe für ein GENERELLES Vermummungsverbot: Linken Chaoten, die sich an Demos beim Generieren von Schäden in sechsstelliger Höhe vermummen. Burka: Darunter können sich auch gut getarnte Bankräuber und andere Vsrbrecher verstecken. Und: von CH-Frauen wird in vieln islamischen Ländern eine Anpassung (Schleier tragen) bei Strafandrohung verlangt..

  • Stocker Beat dit :

    Es kann als lächerlich angesehen werden, doch interessanterweise wird damit verneint, dass man überhaupt etwas sagen darf, wenn man sich überfremdet fühlt.
    Andererseits: Wie ist es denn im Herkunftsland er Burkaträgerinnen? Darf ich da meine gewohnte Kleidung auch beibehalten???Tatsache ist, dass eine Schweizerin bei solchem Tun verhaftet würde. Auch Frau Bundesrätin Rey hat sich aus Respekt an die ortsüblichen Konventionen angepasst. Warum tun dies unsere Gäste nicht?

  • Schumacher dit :

    Hier sind wir in der Schweiz und wir wollen hier keine, ausser an der Fasnacht, Ganzkörperverkleidungen sehen. Wenn es heute in der Schweiz nur wenige solche Trägerinnen gibt, morgen sind es plötzlich mehr. Wir sehen und hören, was fanatische Muslime, Tag für Tag für Schlagzeilen machen. Klare Ansage solange es noch wenige sind. Die Schweiz verliert dadurch nicht an Ansehen, Nein, wir zeigen eine Grenze auf, die es zu respektieren gilt. Wir wollen keine grössere Islamisierung in der Schweiz!

  • Beat Fuchs dit :

    Gut geschriebener Artikel zum Thema Burka. Stimme dem 100% zu.

  • Stefan Meier dit :

    Und, Herr Chuard, wenn wir die Minarettinitiative nicht angenommen hätten, hätten wir nun sicher schon mehr Minarette. Und irgendwann die Frage, ob da nicht auch ein Muezzin zum Gebet rufen soll. Das geht scheibchenweise: Erst dreimal im Jahr zu hohen islamischen Tagen (da kann man doch nicht dagegen sein), dann einmal die Woche (nur Zimmerlautstärke, dann ist das in Ordnung), irgendwann einmal täglich (dient der Integration) und am Schluss fünfmal pro Tag (Muslime müssen das haben), und am Schluss so laut, dass Sie ihren Jazz nicht mehr hören, den Sie gerne zu einem Cüpli geniessen.

    • Chris Hauser dit :

      Mir geht das Glockengeläute, täglich um 6 Uhr und Samstag und Sonntag viel mehr auf den Keks.
      In Zürich haben wir seit bald 50 Jahren eine Moschee, und ich bin immer noch bartlos und meine Frau läuft sogar ohne Burka rum. Mein Feierabendbier und den guten Rotwein zum Schweinekotelet kann ich auch geniessen, und den Gintonic als Absacker verbietet mir auch niemand. Bei uns in Zürich ist alles im grünen Bereich. Aber vielleicht gibt es in ihrer Gemeinde etliche Moscheen und sie fühlen sich bedroht von diesen bärtigen und burkatragenden Menschen

      • Stefan Meier dit :

        Gehen Sie mal nach Biel. Einige Moslems machen einen grossen Bogen um bestimmte Moscheen, getrauen sich gleichzeitig nicht, ihre Stimme allzulaut zu erheben gegen das, was dort so im Rahmen von « Meinungsfreiheit » vom Stapel gelassen wird, aus Angst vor Konsequenzen. Aber Hauptsache, bei Ihnen in Zürich ist alles im grünen Bereich. Oder dass in Genf einige Jungspunde nach dem Moscheebesuch ein paar Schweizer Mädchen, die im Turntenue tranierten, gleich als ungläubige Schlampen bezeichnen, gibt einen Vorgeschmack darauf, was in Moscheen gelehrt wird. Aber Sie nervt ja nur das Glockengeläut.

  • Walter Kuhn dit :

    Wer gegen das Burkaverbot ist, ist das oft aus Multikluti-Toleranz. Multikluti-Toleranz ist in den meisten Fällen das Tolerieren, dass hier das Recht von anderen Kulturen toleriert wird, nach welchem Macho-Patriarchen die Frauen, Kinder und Schwulen unterdrücken. Diese Toleranz nimmt den Schwächsten unter den Migranten den Schutz unseres Rechts und der europäischen Menschenrechte weg. – Die Burka und ähnliche Ganzkörperverhüllungen sind nicht spezifisch islamisch, sondern dienen nur der Festigung der Machoherrschaft über die Frauen und der Durchsetzung der verbotenen Zwangsverheiratung.

  • Hansruedi Fürst dit :

    wieder etliche Kommentare zu einem Nonsens, die jahrelange Propaganda gegen Ausländer, Asylanten und Islam trägt endlich die erwarteten Früchte. Die Sünneler wurden nachhaltig shampooniert, die Dauerwelle sitzt. Glücklich Volch dass keine andere Sorgen hat, als die Niqabträgerinnen aus dem Nahen Osten, die in einer Woche Schweiz, soviel konsumieren wie ein Burkagegner wahrscheinlich in seinem Leben. Don Quijote de la Mancha oder Giorgio Ghiringhelli del Ticino lassen grüssen!

    • Beatrice M. dit :

      Musste ja kommen, dass eine Touristin-Niqabträgerin aus dem Nahen Osten mit Petrolmillionen und Nonsens Konsum (Uhren, Taschen etc.) mehr Wert hat als ich Blue Collar Arbeiterin-CH. Diese reiche Burkaträgerin hat noch nie gearbeitet, wird auch nie arbeiten müssen. Die Schweiz und Tourismus hofiert noch solche Millionäre, die sich noch das Recht nehmen wie die saudische Prinzessin, Grund und Boden der Schweiz am Genfer See für 56 Millionen Villa zu kaufen und zu besitzen.
      @ Fürst.

  • Daniel Weiss dit :

    genüsslich wie sich Leute, die gegen Frauenstimmrecht, Eherecht und Gleichberechtigung der Frau waren und immer noch sind, sich als Gralshüter der Frauenrechte aufspielen. Ihnen gehts um die Ausländer und nichts anderes, aber es ist halt einfacher seine eigene rassistische Maske hinter den gutmenschlichen Rechte einer Frau zu verstecken

    • Peter Schmid dit :

      Ist ja schon bewundernd dass Sie wissen wie das Frauenbild von über 65% der Tessiner Wähler aussieht.

  • toni schriber dit :

    Lustig wie sich so viele um die fanatischen Muslime und Islamisten sorgen, die unsere Gesllschaft mit Burkas unterwandern, den Balken im rechtsfaschistischen Auge aber nicht sehen… Ein Lehrstück!

  • Hans Herbert dit :

    Das Verbot muss und wird kommen. Frauenfeindlichkeit darf nicht noch zusätzlich importiert werden.

    • Felix Rothenbühler dit :

      Die Frauenfeindlichkeit wird bleiben (auch jene der Schweizer), selbst wenn ein vermeintliches Symbol wie der Nikab verschwindet. Was für ein Irrglaube, die Frauenfeindlichkeit würde auch nur einen Millimeter kleiner werden, weil man die Verschleierung der Frau verbietet – ändert denn das die unterdrückenden Männer in irgendeiner Art und Weise?
      Wir würden gescheiter dafür sorgen, dass die Unterdrückung der Schweizerinnen weniger wird, z.B. mit der Durchsetzung der Lohngleichheit. Aber das wäre dann ja richtig anstrengend, gäbe richtig zu tun, wäre nicht mit einem « JA » an der Urne erledigt.

  • Gerold Stratz dit :

    Wie auch das Minarett-Verbot, ein typisches Beispiel, wie leicht in einer sogen. « Direkten Demokratie »
    derBürger / Wähler manipuliert werden kann. Die rechtslastigen Parteien, allen voran, die SVP
    nützt den Umstand, dass « Mikro-Minderheiten »ohne Lobby, ( z.B. 1 Burka-Trägerin im Tessin ! )
    genügen, um einen « Voksaufstand » zu lancieren. Mit diesem Schrecken im Nacken, gehen dann ca. 75%
    der « senkrechten, echten » Schweizer/innen in Panik zur Wahlurne.
    Motto: Wir wollen unter uns bleiben! Die MILLIARDEN, der Scheichs, die ihren Frauen die « Burka » verordnen,
    sind natürlich herzlich willkommen.

  • Daniel Heierli dit :

    In dieser Debatte hat sicherlich eine Radikalisierung stattgefunden, aber daran ist nicht nur die SVP schuld. Mein Eindruck ist, dass die 65% der Tessiner unter anderem auch ein klares Signal geben wollten. Weniger an die Adresse von Muslimen, sondern eher an die Adresse von Leuten wir Patrick Chouard, welche fast alles gut und schön und edel finden, wenn es nur von genug weit her kommt, und welche relativ unbeschwert eine Mehrheit der Bevölkerung als Rassisten beschimpfen.

  • Marius Möller dit :

    Das Burkaverbot ist ein Zeichen dafür, dass unsere Werte für alle gelten. Es gibt eine Studie (bei Bedarf suche ich die Quelle) die belegt, dass der Unterschied in Frankreich (streng; z.B. Kopftuchverbot) und Großbritannien (lax) im Umgang mit dem Islam und dessen dauernde Forderungen nach Ausnahmen dazu geführt haben, dass England grosse Problem mit den Muslimen hat (Bombenanschlag auf U-Bahn; Enthauptung eines Soldaten auf offener Strasse etc.) während dies in Frankreich nicht der Fall ist. Dies zeigt, dass eben wenig Toleranz für ein friedlicheres Zusammenleben besser ist.

  • markus horlacher dit :

    In diesem Zusammenhang fand ich die gestrige Meldung, dass der Bundes- und Ständerat Waffenausfuhr nach Saudi Arabien gestatten will, interessant. Saudi Arabien wird von Wahabiten regiert, und unterstützt die sunnitischen Kämpfer in Syrien. Wahabitische Frauen tragen, im Gegensatz zur grossen Mehrheit anderer Muslime, meistens jenes schwarze – anscheinend von den meisten Schweizern als anstössig empfundene – Gewand.

  • Paul Weder dit :

    Religion ist Privatsache. Ganz klar und uneindeutig. In einem laizistischen Staat wie der Schweiz, in welchem Religion und Staat getrennt sind, kann die religiöse Person ihren Glauben auf ihre Art und Weise im Tempel oder zu Hause leben, aber nicht in der Öffentlichkeit. Wir sind kein Muslim-Staat, und werden es auch niemals sein. Aber wir sind auch kein Christenstaat mehr. Religion hat mit der multikulturellen Gesellschaft nichts zu tun, deshalb ist Religion ab dann nurnoch Privatsache, und muss auch so gelebt werden.

  • Marc Christen dit :

    Aufgrund des Satzes, « Du sollest keine neuen Regeln und Verbote erfinden, verbreiten oder anderswie in die Welt setzen », ist die Sache für mich eigentlich gegessen.

  • axel roehkne dit :

    Religionen sind das Grundübel des menschlichen Zusammenlebens. sie dienen nur dem Zweck der Manipulation, selbstverständlich unter dem Deckmantel seelischer Hilfe für Menschen, die nicht in der Lage sind ihre Probleme selbst zu bewältigen. Religion hat mit Freiheit nun wirklich nichts gemeinsam, sie ist die komplette Unterwerfen unter ein sogenanntes uebergeordnetes imaginäres Wesen, man muss sich wirklich wundern, dass in unseren modernen Gesellschaften überhaupt noch religiöse Organisation Bestand haben.

  • Roland K. Moser dit :

    Religion ist eine Krankheit.

    • gabi dit :

      Ev. höchste Zeit mal eine etwas ernsthaftere Diskussion darüber zu führen, was wir als Nation überhaupt als « Religion » akzeptieren sollten?!

      – Nach welchen Kriterien sollten wir Reli als Ausrede für was gelten lassen?

      Wenn schiere Masse von Gläubigen genügt, dann gute Nacht.

  • Piet van der Wolff dit :

    Das dieses Verbot im Kern einer diffusen Angst entspringt und nicht einer zahlenmässigen realen Bedrohung ist tatsächlich eindeutig, aber trotzdem deswegen nicht minder ernst zu nehmen. In der Essenz geht es hier darum, einen « Grenzstein » zu setzen gegen den politischen Islam (nicht den religiösen). Und dies ist darum gut, weil der politische Islam immer und überall wo er sich installieren kann, sofort die allgemeine Durchsetzung seiner abstrusen Regelungen einfordert. Von daher scheint es vernünftig und klug, hier schon mal rechtzeitig für die Schweiz ein klares Zeichen zu setzen: hier nicht.

  • Jutzi dit :

    Herr Chuard verknüpft, ja katalisiert sein Vortrag geschickt mit der SVP Masseneinwanderung These die als « Invasion »t. Fakt ist Fakt, aber seit wir die PFK haben ist das Land übervoll. Wieso kann der Schreiberling, Apfel von Birnen nicht trennen? Gerade er, der anklagt das Fakten verdreht werden, verdreht diese.

  • Marcel Gut dit :

    Ibrahim El-Zayat, Präsident der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland:
    « Heute gibt es ca. 3 Millionen Muslime in Deutschland. Die Zukunft des Islam in diesem, unserem Land, in Deutschland, gestalten wir (die Muslime). Ich glaube, dass es möglich ist, dass der Bundeskanzler im Jahre 2020 ein in Deutschland geborener Muslim ist. Und mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem islamischen Paradies auf Erden machen! »

    Quelle: Islamische Monatszeitschrift « TNT », 8. Heft 2005

    • Peter meier dit :

      Dazu wird allah aber nicht hand bieten.

      • gabi dit :

        « …. Und mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem islamischen Paradies auf Erden machen!”

        – Zu einem Weiteren also.

        Wo alle islamischen Länder ja heute schon wahre Paradiese auf Erden sind.

  • Ich bin für ein kosequentes Vermummungsverbot in der Öffentlichkeit. Nicht wegen den wenigen Haremsdamen aus dem Orient, wen stören diese Touristinnen schon. Nein, wegen unseren eigenen feigen Chaoten und Krawallbrüdern. Fröhliche und alternativ kulturelle Reitschüler sind eine Bereicherung. Für den schwarzen Block empfehle ich runter mit der Maske und ab in den Knast. Das wird auch in der weiten Welt verstanden.

  • Zora Masé dit :

    Le port du voile intégral est une pratique sexiste car elle ne vise que les femmes. Inacceptable sous nos latitudes libres. La femme n’a pas à cacher son corps plus que l’homme. Punkt Schluss.

  • David Navarro dit :

    On ressasse les mêmes arguments stéréotypés sur « la montée de la peur » ou « l’intégration ». La votation ne prouve pas que le modèle suisse a perdu confiance en lui-même mais qu’au contraire il sait se défendre lorsqu’il est confronté à des cultures étrangères. Il n’y a rien de plus paradoxal que de qualifier la burqa de « costume exotique » alors qu’il sert avant tout à cacher l’apparence d’une femme! Pas vraiment « exotique » pour moi et encore moins un signe d’intégration.

  • Mut-stimmbüerger dit :

    Politik inszeniert sich selbst. es geht nicht mehr um Bürgerrechte und Sozial Ziele, man denkt nur noch von Qualkampf zu Qualkampf, dem Volk aber stinkts. mit Waffengewalt gegen Gewalt gg. Mutter Kind Familienförderung durch Betreuungsgeld, Steuernsenken anstatt in ganzheitliche Menschenbildung zu investieren,
    ist diese Politik – Kirche- Schule noch zu retten N E I N! der Rausschmiss der Freisinnigen in Deutschland, der glanzvolle Sieg von Mutti Europa und ihre Koallitionsschwierigkeiten zeigt in welchem Chaos die Weltpolitik sich bewegt, dank WeltWirtschaftsFinanz-Krise.wie lange noch?

  • Bernhard Bucherer dit :

    Bratwurst – Burka – Betreuungsgeld in welch chaotischem Zustand bewegt sich diese Polit-Welt.
    Wer Wahrheit fordert – Klartext redet – intrinsicher Motivation Leistung zeigt, wird ausgelacht, ausgenutzt, ausgegrenzt
    am liebsten ausgeschafft oder wie der blitzgescheite Steinbrück einfach ab oder NIchtgewählt, können/wollen wir es uns wirklich leisten die besten Leute aussen vor zu lassen, während er Schein trügt glanzvoll gewählte EinzelkämperInnen. Patin Europas.. Frauen an die Macht aber nicht um jeden Preis. hart aber fair zur Sache und nicht auf Köpfen.. DIE ZEIT – Zeitung.. Zeit ist Geld,

  • Bernhard Bucherer dit :

    Zeit ist Geld, und Liebe zur Schweiz kann man nicht kaufen, gekaufte Schweiz = verkaufte Freiheit.
    Freiheit – Freizeit – Freiwilligkeit – Frieden ..
    Sicherheit durch Waffengewalt ? so sieht es die alte Garde halt.
    Sicherheit beginnt wie alle ganz im Innern. innere Sicherheit – strahtl aus..
    An der Basis Wurzel muss beginnen was lustvoll wachsen soll im Schweizerland..
    Bescheidenheit ist eine Zier. Weniger ist mehr Qualität..

  • Fredy Weilemann dit :

    einfach durchwinken ist unanständig unverantwortlich unverschämt gegenüber der arbeitenden Stimmbürgerschaft, denn jede unnütze Abstimmung kostet uns Steuergelder, die für gravierende Reformen benötigt würden..

    Hier inszeniert sich Parteipolitische Struktur statt sich um Inhalt zu kümmern.Wen wundert’s dass den Stimmbürgern e
    dies Qualkämpfe stinken bringt eh nichts, machen doch was sie wollen durchwinken durchnicken. Steuernsenken für die Reichen und die fleissigarbeitende NormalStimmbürgerschaft einfach im Regen stehen lassen. es ist wahrlich nicht zu fassen,
    Volksherrschaft deins Stimme?

  • Iris dit :

    Die Burka ist aus der Neuzeit. Frueher genuegte ein Kopftuch. In gewissen Gegenden im Wallis, aus der Zeit der Sarazenen, trugen die Frauen ein Kopftuch und es wurde von niemandem beanstandet.

    • gabi dit :

      Wohl, weil es damals nicht mit dermassen viel Restideologie behangen wahr.

      Wenn es nicht derart politisch wäre, würde es ja auch kaum in Ländern wie der Türkei derart umstritten sein können, oder?!

  • yannis bussy dit :

    Climatiquement parlant, on peut envisager le fait que les Tessinois vivent sans cagoule. par contre, j’ai une question naïve: n’ont-ils pas un carnaval (ou toute autre fête populaire) qui a pour coutume d’introduire des masques dans ses manifestations?

    • bloublou dit :

      C’est pas la fête chez les islamistes quand vous n’avez pas mis votre marque de soumission dans beaucoup de pays arabes,ils vous insultent et vous frappent le logo et les drapeaux avec la croix gammée nazi est interdit aussi au Carnaval … les couleurs et les goûts ….et oui le merde a aussi a sa couleur et son gout à vous de savoir à quel sauce vous allez être mangé.

  • Y. Parisod dit :

    Il ne s’agit ni d’avoir peur ni de stigmatiser les musulmans. Bien au contraire, c’est autant par respect des VRAIS musulmans que par respect de tous les citoyens qu’il est nécessaire de préciser dans une loi qu’il est INTERDIT de se cacher le visage en public, quel qu’en soit le moyen. C’est une question de civilité. C’est dans ce sens, et uniquement dans ce sens, qu’il faut légiférer.
    Je précise que cela ne concerne pas le voile sur la tête, celui-ci ne cachant pas le visage.
    Bravo le gouvernement tessinois pour son courage.

  • Mario.G dit :

    Ich sehe das Problem in ganz verschiedenen Aspekten, welche als Ganzes für diese Abwehrreaktion sorgen.
    1. Der Terror hat bei uns nur das Gesicht des Islam. Vom Bombenterror der Amerikaner über Afghanistan und dem Irak redet niemand gern.. Das wird hierzulande Krieg genannt.
    2. Ich persönlich möchte die Mimil den Menschen sehen mit dem ich rede. Mit Vermummten spreche ich nicht gern, weil ein Gesichtsausdruck für mich Teil der Kommunikation ist.
    3. Wir dürfen nicht, Sie sollen auch nicht dürfen. Kurz: Sie verlangen eine Kleiderordnung von mir, also verlange ich hier unsere Kleiderordnung.

    • Peter meier dit :

      Ist schon lustig. Plötzlich wollen alle mit muslimfrauen sprechen und ihre mimik sehen. Ich erlebe aber genau das gegenteil. Die leute sprechen nicht mal mit hier lebenden ausländern, egal ob frau oder mann, bedeckt oder normal angezogen.

      • gabi dit :

        Komisch.

        Ich bin als Secondo mit lauter weiteren anderen Secondos in der Schweiz aufgewachsen. Ich hatte nicht das Gefühl, das nicht mit ihnen oder ihren Eltern gesprochen wurde.

        Aber abgesehen von dieser danebenen Idee:

        Schon lustig, wie man sich offenbar gar nicht erst Gedanken darüber machen will, wie viele Dinge, die Schlüssel zu einem Miteinander mit vielen anderen Ur-Schweizern oder Secondos werden könnten, von Anfang an ausgeschlossen sind:

        Vom Schwimmverein bis zur Kammermusik: Klappt mit Vollverschleierung nicht.

        … Oder schon nur ein simples Lächeln an ner Migroskasse!

      • Mario.G dit :

        Berchtigter Zweifel Ihrerseits. Punkt 2 beziehe ich darum auch nur auf mich. Und ich mache bei meinen Gesprächspartnern keinen Unterschied zwischen Ausländern und Schweizern. Ich hatte ausschliesslich das Glück in einem doch sehr stabilen und wohlhabenden Land mein Leben verbringen zu dürfen. Was mich nicht zum besseren Menschen macht. Habe aber grundsätzlich eine Abneigung gegen jedwelcher religiöser Symbole. Nicht mehr und nicht weniger

        • gabi dit :

          Und da gehe ich nun mal einfach noch einen Schritt weiter und finde:

          ich will nicht ein einer Gesellschaft aufwachsen, wo einem Kind beim Einkaufen den Wert eines schlichten, wortlosen Lächelns einer anderen Kundin oder der Kassiererin gegenüber vermittelt werden kann.

          Ja: Das IST eine Einschränkung. Und in ihren Auswirkungen eine weit weniger Geringe als dies auf den ersten Blick vermuten lässt (im wahrsten Sinne des Wortes).

          Mimik und Körpersprache ausserhalb der vier Wände bewusst « aus zu knippsen » ist ein Verstümmelung der Möglichkeiten zwischenmenschlicher Kommunikation.

          NIchts

          • gabi dit :

            , aber auch gar nichts, ist für den Zusammenhalt einer friedlichen und sich nicht von vornherein gegen Andere abgrenzende Gesellschaft wichtiger!

            Nichts.

            Wer dies als lässliches kleines Problemchen abtut, versteht ganz offenkundig nicht, wohin es zwangsläufig führen muss, wenn wir diese Beschneidung menschlichen Austauschs hin nehmen und den Kindern gegenüber, die so aufzuwachsen haben, bloss die Schultern zucken.

            … Und das auch noch aus Toleranz!

            Ist einfach plem-plem!

  • gabi dit :

    Ich wohne in Wien und müsste mehrfacher Lotto-Millionär sein, wenn ich derart viel statistisches Glück hätte.

    Angeblicht würden Ganzkörperschleier, die nur einen Augenschlitz frei lassen, ja nur von einer Handvoll Frauen in Österreich getragen.

    Ja: mit diesen Zahlen aus Wolkenkuckucksheim wird auch hier gearbeitet!

    Lustigerweise kann ich an jedem beliebigen Tag eine sehen, wenn ich mich in der Stadt bewege. Und ich meine weder immer die Gleiche, noch eine Touristin!

    Es würde zwar dem Sinn dieser Verhüllung entsprechen, aber ist halt dennoch so: Weggucken nützt nichts!

    • Peter meier dit :

      Ich habe bis vor einem halben jahr auch in wien gelebt. Insgesamt 8 jahre. Habe gerade anfangs jahr meine erste vollverschleierte frau gesehen. Es scheint dass es zwei wien gibt.

      • gabi dit :

        Offenbar.

        Darf ich raten?

        Ich vermute mal 18. oder 19. Bezirk oder südlich Angrenzende?

        Weiter links unten und südlich der Wien siehts dann schnell anders aus.

        Aber braucht Sie ja nicht zu kümmern… Hauptsache, Sie sehen es nicht.

        😉

        • gabi dit :

          Gestern früh übrigens, als ich mein Kind zum Kindergarten brachte (kurz nach 0900) in Meidling: 12. Bezirk, Fussgeherzone.

          Der muslimische Kindergarten unterweges. Alle Kinder (bis auf ein Mädchen) bereits mit züchtiger Kopfbedeckung. Die Mädchen und selbstredend die Betreuerinnen mit Kopftuch, die Jungs mit einer Art gestrickter Kippa.

          Im Gegensatz zum letzten Mal nicht zu sehen: Die männlichen Betreuer (beim letzten Mal in der Mehrzahl; alle in Pluderhosen und mit langen Volbärten, teilw. Kippa) dieses Mal nicht mit dabei.

          Ca. 30 Meter weiter dann die ersten Vollverschleierten des Tages

          • gabi dit :

            mit einem kleinen Mädchen (blond, keine Kopfbedeckung, vollkommen « normal » wirkend, was die Frage in mir nährt, ob die beiden gespenstischen Gestalten neben ihr ev. Konvertitinnen sind) in ihrer Mitte.

            Nicht ganz vorschrifsmässig, übrigens: Über den schwarzen, wallenden Zeltüberwürfen tragen Sie kurze Winterjacken… Was die Konturen betont! (und keinesfalls der Sinn der Übung ist)

            Von ihnen selber ist gerade mal jener Fingerbreite Schlitz (kleiner Finger; wohlverstanden!) zu sehen.

            Wie mach ich das nur? Wo ich die statistisch doch niemals – sogar zu zweit – so häufig treffen dürfte?!

  • gabi dit :

    Ich sehe schlicht nicht ein, wieso wir in einer freien Gesellschaft, in der wir postulieren, dass jedEr dieselben Chancen haben solle, plötzlich akzeptieren müssten, dass dies für Frauen und Mädchen ab sofort ausgeschlossen gehört.

    Machen wir ansonsten nicht ein Riesentamtam, um diese Möglichkeiten? Denken wir nur schon daran, mit wieviel Insbrunst wir ansonsten den Wert von Kultur in einer Gesellschaft einordnen.

    Und nun finden wir: Na gut… Cellistin ist eh nix für Mädchen? Schauspielerin ja sowieso nahe an Hure? Balletanzen dekadente Schweinereien?

  • L.Schmid dit :

    Das Verbot ist absurd! Ich hab es so der Massen satt dass wir Schweizer nur noch Reflex Politik betreiben. Meine Güte wir haben verdammt nochmal Wichtigeres zu diskutieren und lösen als ein paar nicht existierende Minarette und voll verschleierte Frauen die hier zu Lande so selten sind wie SVP Wähler ohne Vorurteile! Ihr wollt ein Zeichen setzen gegen die Unterdrückung der Frau? Ja genau, dann ist ein Burka Verbot sicher die wirksamste Methode. Sehr mutig und rührend wie Ihr Euch für eine gerechtere Welt einsetzt. pfff…. Gesteht Euch doch einfach ein dass ihr keine Fremden Kulturen mögt.

    • gabi dit :

      Was für ein absurdes, am Problem, wie auch an den Fakten vollkommen vorbei zielendes Votum.

    • D.Heisbeer dit :

      Nun meiner Meinung nach ist diese Abstimmung keineswegs notwendig gewesen, wie schon oft erwaehnt besteht in der Schweiz ein Vermumungsgesetz, welches allerdings bisher nicht strafrechtlich durchgestzt wird. Die Motivation liegt einzig im Stimmenfang einzelner Parteien, welche dieses Thema gekonnt ausnutzen, ein wirkliches Problem liegt aber ganz sicher nicht vor. Wie oben von Herrn Schmid erwaehnt haben wir in der Schweiz bestimmt wichtigere Dossiers zu bearbeiten…

      • gabi dit :

        Ich finde die immer wiederkehrende Floskel eines Themas, das – wie Sie hier schreiben – « gekonnt zum Stimmenfang ausgenutzt wird » in einer Demokratie höchst bedenklich.

        Wer mit dem Thema Stimmen fangen kann, ist doch offensichtlich auf eines gestossen, dass Stimmen bewegt.

        Wie genau hat denn eine Demokratie Ihrer Meinung nach auf ein solches Thema, das offenbar bewegt, zu reagieren?

        Maulkorberlass??? In einer Demokratie???

        Nein: Man muss sich eben damit beschäftigen!

        Nicht einfach nur dumpfe Ängste kultivieren, aber auch nicht einfach bloss ahnungslosen Daueroptimismus als Lösung bieten

  • gabi dit :

    Wenn sich hier so viele Neunmalkluge sicher sind, dass man sich vor dem Islam keinesfalls zu sorgen brauche und doch gar nichts schief gehen könnte, so lange nur für alle dieselben Freiheits- und Menschenrechte Gültigkeit hätten, dann frage man sich doch einfach mal, wieso es dann überhaupt einer « Islamischen Erklärung der Menschenrechte » bedurfte… Die den allgemeingültigen ursprünglichen Menschenrechte so krass widersprechen!

    Hm?!

    • D.Heisbeer dit :

      « dass man sich vor dem Islam keinesfalls zu sorgen brauche », was genau beaengstigt Sie an den in der Schweiz lebenden Islamisten?

    • markus müller dit :

      gabi: angst ist stets ein schlechter ratgeber. es gibt nicht ‘den islam’. es gibt abermillionen von gemässigten muslimen die den islam in verschiedener weise und in verschiedenen kulturen völlig gewaltfrei leben. ein paar fundamentalisten jedoch verstehen es ihre (gabis) meinung so zu steuern, dass sie den islam als ganzes ablehnen, damit sie (die terroristen) einen grund haben, ihre (gabis) weltanschauung als bedrohung zu verkaufen. sie sehen, sie reagieren genauso wie es die terroristen beabsichtigen.

      • markus müller dit :

        die lösung: lehnen sie gewalt und terror ab und nicht eine weltreligion die nur instrumentalisiert wird.

        • gabi dit :

          Gegenvorschlag:

          Beschäftigen Sie sich doch mal mit dem Islam.

          Angst ist ein schlechter Ratgeber. Da haben Sie vollkommen Recht.

          Unbekanntes ohne jede Vorabklärung einfach mal für gut zu halten, ist allerdings nicht minder schlecht (ganz im Sinne von: Wer für ALLES offen ist, ist nicht ganz dicht).

          Setzen Sie sich doch mal damit auseinander. Nur Parolen plappern in die eine ist in keiner Weise besser als Stammtischgewissheiten in die andere Richtung.

          Alle Bedenken einfach nur mit Islamophobie weg wischen zu wollen (dieses Wort haben Sie nicht verwendet), unterschlägt, dass die Muslime

          • gabi dit :

            selber ja am Meisten unter dem leiden, was ihre « Religion » an Fanatismuspotential zu leisten hat.

            Doch: Es ist auch in deren Sinne, dass sie dazu gezwungen werden, sich mit Inhalt und Geschichte des Islam auseinander zu setzen… Was viele schlicht nicht tun wollen. Betonen sie jedoch trotzdem unbedingt gute Moslems zu sein, so ist ein Rechtsüberholen durch Fanatiker nicht nur möglich, sondern ein selbstzerstörerisches Element, das sich über Jahrhunderte wiederholt.

            … Um daraufhin jeweils sofort wieder ausgeblendet zu werden.

            Super Beispiel: Al-Andaluz.

            Heute von Gemässigteren ebenso

          • gabi dit :

            als leuchtendes Bsp. hin gestellt, wie von den Extremeren als berechtigter Anspruch auf Spanien gedeutet.

            In jedem Fall aber von Fanatikern zu Fall gebracht, welche die Moderaten, die dieses unbeschreiblich wertvolle – trotz und nicht aufgrund des Islam – Kulturjuwel schuffen, als gotteslästerlich stürzten.

            Einfach nur, indem sie sich auf den gottgeschaffenen Koran beriefen, der keinerlei Deutelei zu lässt und irgendwelche, wie von Ihnen angedeuteten, Interpretationen von « mehreren » Islamen ausdrücklich verbietet… Was sich im mörderischen Verhältnis der einzelnen isl. Richtungen spiegelt.

          • markus müller dit :

            man kann das christentum ultrafundamentalistisch auslegen oder man kann es ganz gemässigt leben. dasselbe gilt auch für alle anderen religionen. fundamentalismus gibts hüben wie drüben. der unterschied macht der einzelne mensch und nicht die kultur oder die religion in der er lebt. die allermeisten menschen wollen nämlich grossmehrheitlich nur eins und das ist frieden und ein leben in würde. die fundies aber instrumentalisieren alles was gerade passt um die welt mal von westen mal von osten her in brand zu stecken. menschenkenner muss man sein, nicht historiker um das zu begreifen.

          • gabi dit :

            « man kann das christentum ultrafundamentalistisch auslegen oder man kann es ganz gemässigt leben »

            Die Frage ist doch, ob Sie dazu Text und Sinn von Überlieferungen extrem dehnen oder gar vollkommen verzerren müssen, oder ob Sie Ihre « heilige Schrift » dazu einfach nur beim Wort nehmen müssen.

            Allein mit dem neuen Testament (und nur das zählt, seit dem Stifter) wird im Christentum etwa töten extreeem schwer zu rechtfertigen. Bei Buddha ebenso wenig, etc.

            Erkennen Sie allen Ernstes keinen Unterschied zu einem Relistifter, der selber tötete und töten liess und der als perfektes Vorbild gilt?!

          • gabi dit :

            Was machen Sie alleine schon mit der Vogelfreiheit (und das ist nun noch sehr, sehr mild ausgedrückt), welche die Hadith für alle vom Glauben Abfallenden vorsieht?

            Wie geht da « Multikulti », wenn ein Reli-Wechsel doch bei Todesdrohung ausgeschlossen ist?

            Gucken Sie mal, wie muslimische Rechtsgelehrte rumeiern* müssen, wenn Sie sie direkt auf den Prophetensatz „wer seine Religion wechselt, dem schlagt den Kopf ab“ ansprechen.

            Wie verträgt sich das mit unserer Vorstellung von Toleranz?

            * Natürlich nur, wenn sie sich überhaupt als « moderat » verstehen. Strengläubige sind da sowieso glasklar.

          • markus müller dit :

            @ gabi: scheinbar scheinen die von ihnen genannten umstände letztlich keinen unterschied zu machen. das christentum hat mindestens so viel blut an den händen wie der islam. sogar um einiges mehr, zählt man die vom westen geführten kriege und eroberungen hinzu. ein bush ist auch nach dem neuen testament noch mit gottes segen in den irak marschiert um dort zehntausende umzubringen – auch wenn das kein religionskrieg im klassischen sinne war: der christliche gott wurde auch hier oft genug bemüht. sie sehen, es ist eigentlich egal an was man glaubt.

          • markus müller dit :

            wenn fundamentalisten andere manipulieren wollen wählen sie oft die religionsschiene. im westen hat der begriff der ‘freiheit’ diese in den letzten jahrzehnten zwar etwas verdrängt – aber das prinzip ist dasselbe. obs nun gott oder allah ist – hauptsache es hilft die massen zu mobilisieren. und da funktioniert beides gleichgut. egal was für begriffe im detail in den heiligen schriften verwendung finden.

          • gabi dit :

            Sie weichen aus, Herr Müller:

            Die Frage ist nicht, ob und wieviel Blut einst im Namen Christi vergossen wurde (zweifellos viel). Es geht noch nicht mal darum sich zu fragen, ob wohl Nato-Piloten « Jesus ist gross! » ausrufen, während sie auf den Auslöseknopf drücken.

            Es geht darum sich der Frage zu stellen, wieso andere Religionen (die mit einem kategorischen Tötungsverbot sowieso) zu Zweck des Blutvergiessens extrem verbogen werden müssen während im Falle des Islam das genaue Gegenteil gilt.

            Es ist also offenbar nicht egals was man glaubt, wenn man von « Rechtgläubigeren » jederzeit rechts

          • gabi dit :

            rechts überholt werden kann.

            Hat man – als einfacher, moderater – Gläubiger zuvor ständig betont, wie sakrosankt die Religion sei, so kann man sich anschliessend schlecht derer erwehren, die sich einfach buchstabengetreu zu ihr bekennen.

            Das klappt anderen Religionen halt nicht so einfach, wie in einer, in welcher der Stifter selber Warlord war und die Offenbarung vor Kriegstipps strotzt.

            Darunter leiden dann die Moderaten nicht minder:Siehe Andalusien! Das ist nicht aufgrund, sondern eben TROTZ des Koran zu einem Kulturjuwel geworden, wofür seine Schöpfer von Fanatikern gemeuchelt wurden

          • markus müller dit :

            @ gabi. ich wiederhole mich: wie die geschichte zeigt werden die religionen ungeachtet der art der formulierung oder der art ihrer gründerfigur immer wieder missbraucht um radikale ideen zu rechtfertigen. die kreuzzüge entstanden auch mit der gütigen kultfigur jesus. ein hitler spach vom heiligen(!) römischen reich deutscher nation. die zwei letzten weltkriege entstanden auf christlichem boden. nein meine liebe, ich sehe wirklich keinen unterschied. ein gemässigter moslem ist dasselbe wie ein gemässigter christ wie ein gemässigter atheist. schlimm wirds nur wenn drei fundies aufeinandertreffen

          • markus müller dit :

            @ gabi: um es ganz einfach auszudrücken – was spielt es für eine rolle ob ein text stark oder weniger stark verbogen werden muss, wenn das resultat dasselbe ist?

          • gabi dit :

            Welche Rolle? – Eine Riesige: Die Leichtigkeit, dasselbe Resultat herbei zu führen, natürlich.

            Abgesehen davon, dass der Atheist hier vollkommen deplaziert in dieser Reihe ist (weil der sich schlecht auf Gott und den Schöpfer berufen kann), stimmt´s eben gerade deshalb nicht:

            « ein gemässigter moslem ist dasselbe wie ein gemässigter christ wie ein gemässigter atheist »

            Ein gemässigter Christ kann sich buchstabengetreu ans neue Testament halten, ohne sich, z.B., je zum Töten aufgefordert zu fühlen.
            Ein gemässigter Moslem muss einen grossen Teil des Koran ignorieren – was Häresie gleich kommt

  • Es geht doch nicht um Kostüm oder Migration, sondern 1. um das Einfordern einer Toleranz von ausgerechnet jenen Menschen, die sie uns gegenüber in ihrem eigenen Land überhaupt nicht gewähren, 2. um das in absolute keiner Art Akzeptierens der obsoleten Vorstellung, dass das Betrachten eines Frauengesichtes sündig sein könnte, und 3. Dass unsere Gäste sich unserer Kultur anpassen, so wie wir uns bei ihnen der ihrigen anpassen, wenn dort. Ich heisse hier nachdrücklich niemanden willkommen, der von mir erwartet, dass ich mit einem lebendigen schwarzen Beuteln kommuniziere.

    • gabi dit :

      Bei 2. verwechseln Sie etwas Wesentliches:

      Nicht das Betrachten eines Frauengesichtes ist sündig!

      Keinesfalls! – Es ist nur natürlich, dass der Mann die Frau betrachtet. Und wenn die eben auch noch anzüglich (hihi) angezogen ist, also viel « Einladendes » zur Betrachtung bietet, kann frisch und frei « gegafft » werden.

      Das « Unreine » (Sünde sowieso nicht) bezieht sich also keinesfalls auf den Betrachtenden, sondern auf die Betrachtete!

      … Weshalb ich auf die Reaktion gespannt wär, würd ich ner Bekopftuchen, die dabei Make-Up und Lippenstift benutzt, einmal « unreine Schlampe! » zu raunen.

  • D.Heisbeer dit :

    « Gabi » wuerden Sie bitte meine Frage beantworten

    “dass man sich vor dem Islam keinesfalls zu sorgen brauche”, was genau beaengstigt Sie an den in der Schweiz lebenden Islamisten?
    Was stellen Sie sich vor, dass die moslimisch Glaeubigen plannen die Schweiz durch Desintegration einzunehmen? Den Islamistischen Glauben zu verbreiten?

    Wer sich integrieren will soll die Change bekommen in der Schweiz, wer es nicht tut wird frueher oder spaeter ohnehin daran scheitern. Auf Grund des Vermumungsgestzes ist die Burka zu verbieten, was Sicherheitstechnisch teilweise einen Sinn ergiebt.

    • gabi dit :

      Wird früher oder später ohnehin daran scheitern… ?

      Jep. Und wer alles mit ihm?

      Ich finde sehr wohl – und als Secondo sowieso – , dass die Schweiz diese Chance bietet. Dazu darf und soll sie auch ihre Werte definieren. Für mich persönlich gehört eben schon dazu, dass man seinem Gegenüber ins Gesicht sehen und sich die Hand geben kann.

      Mich beängstigt die sehr reale Möglichkeit britischer Zustände. Was meinen Sie wohl, wieso genau ein Cameron schon damit droht EU-Menschenrechtsauflagen, die in Zusammenhang mit dem Vorgehen gegen Immigration stehen, über Bord zu werfen?

      Spätestens seit

      • gabi dit :

        ich vor einigen Monaten an der hiesigen U-Bahnstation meinem ersten Kindergarten begegnet bin, in dem tatsächlich mehr KindergärtnER als -innen die Kleinen betreuten, mach ich mir meine Gedanken.

        Die einzige Kindergärtnerin in züchtigem Kopftuch, die drei Männer mit Vollbart und in der üblichen Salafistenmontur. Ein moslemischer Kindergarten.

        Ja; da darf ich mich fragen, welche Werte dort wohl vermittelt werden. Und weiss mich mit diesen Fragen in absoluter Übereinstimmung mit den Menschen, die aus ebenjenen Ländern in den Westen gefunden haben, weil sie vor genau denen flohen, die jetzt

        • gabi dit :

          hier plötzlich – und sehr erfolgreich – versuchen, für alle zu sprechen: Gucken Sie doch mal und lesen Sie etwas nach, was rund um die Islamkonferenz so abgeht.

          Nein: Mir würde niemals in den Sinn kommen zu denken, dass alle Moslems abgrundböse und gefährlich sind.

          Was mich bedrückt, ist die Tatsache, dass die Moderaten nicht weniger unter die Räder kommen als « Ungläubige ». Gerade weil sie sich nicht bewusst sind, dass sie dadurch, dass sie ihre Religion dennoch als sakrosankt empfinden und sich gegen jedes Hinterfragen wehren, der Möglichkeit berauben, sich gegen « noch Gläubigere » zu

          • gabi dit :

            stellen. Das geht dann eben nicht mehr, wenn man zuvor ständig nur darauf pocht, dass der Glaube gefälligst nie und nimmer hinterfragt und angetastet werden darf.

            Gerne nochmal mein gern gegebenes Beispiel aus der « Koptuchdebatten »-Arena.

            Da ging völlig unter, was jene Muslima, die das Kopftuch trug und verteidigte auf die Frage antwortete, ob sie sich denn nicht auch vorstellen könne einen Ganzkörperschleier zu tragen. Sie sagte in etwa, dass dazu ihr Glaube dann doch nicht stark genug sei.

            Genau das bringt die Krux auf den Punkt.

            Wenn der Glaube über allem steht, dann können Sie An-

          • gabi dit :

            hänger, die eben « intensiver » glauben, nicht plötzlich zurückpfeiffen. Vor allem nicht, wenn die ihnen einfach nur auf die Stelle im Koran deuten können, die ihnen Recht gibt. Also keiner von Menschen zusammengetragenen Geschichtensammlung, sondern die Vollendung aller Religionen, die Mohammed von Gott direkt diktiert wurde.

            Da kommen Sie später – im Extremistenfall – dann nicht plötzlich mit gesundem Menschenverstand an, wenn Sie dessen Ausschaltung zuvor zugelassen haben.

            Und dann gibt´s halt nur « einen Gott und sein Name ist Allah » – also nix mit « keine anderen Götter neben mir haben »

          • gabi dit :

            und derlei Softy-Parolen (denn damit wird schliesslich gesagt, dass es tatsächlich Andere gibt!), sondern einzig und alleine das eine, wahre und richtige Glaubensbekenntnis, wie gemeinsam mit dem Schwert des Islam die Saudiarabsiche Flagge so hübsch ziert.

            Die dem Islam innewohnenden Möglichkeiten, seine Absolutheitsansprüche und seine vollkommen unverhüllte Forderung der Unterwerfung (übrigens eine Bedeutung des Worts Islam!) bis zur Todesdrohung gegenüber vom Glauben Abfallenden, ist kein Hippie-Age-Gedödel,sondern eine konkrete Bedrohung, die einer Multikulti-Idee vollkommen zuwider läuft

          • gabi dit :

            Es nützt mir, uns, Ihnen und denen auch nichts, wenn mantramässig wiederholte wird, Islam bedeute doch sowieso Frieden.

            Im Gegenteil. Es ist symptomatisch!

            Denn in der Schrift steht das gar nicht so.

            Da wird der Islam zwar als « Haus des Friedens » beschrieben. Doch bezieht sich das eben nur auf die Uma, die Gemeinschaft der wahren Gläubigen, der echten Muslime (und da die sich ja auch noch streiten, wer echter ist, schlagen sich auch dort Schiiten und Suniten noch die Köpfe ein, um NUR zwei zu nennen).

            Für den ganzen Rest gibt´s an derselben Stelle nämlich den Ausdruck « Haus des Krieges »

  • D.Heisbeer dit :

    Darueber hinaus haben wird jeglichen anderen Glauben (beinhaltet auch Sekten), solange dieser nicht gegen schweizer Gesetze verstoesst, zu akzeptieren. Das Argument: « Wir muessen uns da ja auch anpassen » ist in meiner Ansicht ziemlich stupid. Dadurch begibt man sich auf die genau gleiche Stufe, das Ziel sollte wohl eher sein als moderne und einer der fortschrittlichsten Gesellschaft der Welt mit gutem Beispiel voran zu gehen.

    • gabi dit :

      Wer sieht denn das « gute Beispiel » genau?

      Z.B. wenn Sie das vollkommene Abtrennen der Frauen akzeptieren?

      Wo sieht denn ein muslimisches Mädchen aus einer fanatischen Familie genau, wie locker und ungezwungen eine gemischte Schwimmklasse sein könnte… Wenn es da gar nicht hin darf? – und by the way: Schon das alleine bringt mich auf die Barikaden… Haben wir es zu akzeptieren, wenn einem Kind das Erlernen einer Fertigkeit, die lebenswichtig sein kann (ertrinken: einer der höchsten Kindertodesursachen) « aus religiösen Gründen » vorenthalten werden kann.

      Die Vorstellung des « guten Beispiels

      • gabi dit :

         » ist meiner Meinung nach absolut löblich und richtig. Darf ich nochmal als Secondo betonen!

        Aber im Falle einer bewussten Selbstisolierung einfach nur hinfällig.

        Und ein besseres Bild der Selbstisolierung, der Abkapselung und Abgrenzung als den Vollkörperschleier fällt mir beim besten Willen nicht ein.

  • Martin dit :

    Das Geheul und das Jammern der Linken ist doch einfach nicht zum aushalten. Wo bitte ist das Problem, wenn ein Gesetz erlassen wird das Niemand betrifft und somit auch niemanden schadet oder einschränkt??

    • gabi dit :

      Hihi… Supie.

      So hab ich mir das noch nie überlegt:

      Gutes Argument: Wo doch angeblich sowieso keine Burkaträgerinnen zu sehen seien…

      🙂

  • Laubscher dit :

    Ganz einfach lasst unsere Religion nicht untergraben. Die Burka ist ein religiöses Symbol. Sämtliche Muslime kämpfen dafür, dass unsere christlichen Symbole aus öffentlichen Räumen verschwinden sollen. Also ist die logische Folge, lasst keinerlei regligiöse Symbole der Muslime zu. Also ist doch alles klar

  • Michael Kaufmann dit :

    Ein lächerlicher Kreuzzug von Chuard für die Burka.

  • Wolfgang Göller dit :

    Auch wenn die Tessiner auf die Burka abzielten. Höchste Zeit, dass Vermummung jeder Art unter Strafe gestellt wird. Gewaltbereite Demonstranten verstecken sich, so lange sie nichts angestellt haben, dürfen sie anonym bleiben. Nach der Tat, ist der Beweis, welcher vermummte Täter straffällig wurde, sehr schwer. Ein generelles Vermummungsverbot – ausser an Fasnacht – ist dringend notwendig. Übrigens: In arabischen Ländern benutzen Selbstmordattentäter mittlerweile auch die Burka als Tarnung. Das sollten wir bei uns im Vorfeld unterbinden.

  • Phil dit :

    Warum in gottes…. ehhh allahs Namen muss man immer noch darüber diskutieren? Wir sind eine Demokratie und die Mehrheit der schweizer Bevölkerung hat damals an der Urne entschieden, dass sie keine Minarette in der Schweiz will! Das Gleiche gilt für das Burkaverbot im Tessin. Wieso können die Linken diese Tatsache nicht eifach begreifen?? Demokratie! Und ich bin übrigens überzeugt, dass bei einer nationalen Abstimmung dieses Verbot ebenfalls angenommen würde…

  • Beat dit :

    Wenn viele Leute wie Hr. Chuard mit verbundenen Augen umherwandeln kann das Land auch nicht gelassen in die Zukunft blicken.

    • gabi dit :

      Andererseits:

      Würden alle Männer mit verbundenen Augen rumlaufen, könnten die Frauen ja auch wieder auf die Burka verzichten… Sehen Sie´s doch als positiver Beitrag und proaktives Angebot zur Integration!

      😀

  • Meine Meinung ist die, dass es in erster Linie gar nicht um die Burka geht. So wie bei der lächerlichen Abstimmung des Türmchenverbots. Es ist das Unbehagen gegen eine Religion die Wahnsinnig geworden ist. Es ist schon beängstigend genug, dass wirre Köpfe sich gleich im Dutzend, gegen jedes Verbot und Gebot im Koran zu Mordzwecken in die Luft sprengen. Was aber noch schlimmer wiegt ist das Schweigen der Mehrheit. Nicht weil sie nichts weiss, ganz im Gegenteil. Wenn irgend ein Idiot ein billiges Filmchen gegen den so geheiligten Mohamed dreht, schreit die Islamische Welt Mord und Totschlag.

    • gabi dit :

      Wieso schreiben Sie « wahnsinnig geworden ist »?

      Ein kurzer Blick in die Geschichte genügt; ein kurzes Aufhorchen mit welchem Fanatismus die jeweils andere Richtung des Islam, heute wie vor 500 Jahren, der Gegenrichtung den Schädel ein schlägt, genügt doch vollkommen, um sich des Potentials klar zu werden.

      Es hat einen Grund, weshalb die Ismaeliten unter Aga Khan die Einzigen sind, die´s zu was gebracht haben. Es hat seinen Grund, weshalb Andalusien nur derart prächtig gedeihen konnte, weil seine Herrscher sich vom buchstabengetreuen Islam abwandten (und dafür von Fanatikern gestürzt wurden).

      • gabi dit :

        Der Islam ist nich wahnsinnig « geworden ».

        Er war einfach schon immer, was er war:

        Ein Handbuch des Krieges eines Warlords, der schon nur zwei Spotliedsängerinnen meucheln liess, die ihm zusetzten. Der alle Männer eines Stammes, der ihm nicht passte ermorden und deren Frauen und Kinder versklaven liess.

        Und dieser Stifter geniesst nun einmal einen Status wie sonst nur Götter an sich: Alles an ihm sei vorbildlich; ihm gilt es nach zu streben.

        Selbstverständlich ist Mohammed nicht ausserhalb seiner Zeit, Kultur und Gesellschaft zu verurteilen: Aber in unserer Zeit als Vorbild zu feiern???

        • Mohamed dürfte eigentlich gar nicht so verehrt werden. Er sei unwichtig, da er nur der Überbringer der guten Nachricht, er selbst aber ein normaler Mensch sei mit allen Vor- und Nachteilen. Sie wollten verhindern, dass Mohamed wie Jesus vergöttert wird und so vom Koran, dem heiligen Buch ablenkt. Jesus hat Wunder vollbracht und Tote erweckt und ihr Mohamed hat nichts dergleichen vorzuweisen. So wurde er Zug um Zug zu dem gemacht, was eigentlich verhindert werden sollte. Der Islam ist eine echte Buchreligion und braucht keinen Personenkult auch keinen Minderwertigkeitskomplex wie die Islamisten

  • Es liegt im geheiligten Interesse der Millionen Muslime, sich nicht zur Geissel Durchgeknallter Verräter des Islams zu unterjochen. Diese Mörder, die jedes Gebot im Koran Missachten sind reine Politmörder die die Religion zur Tarnung benutzen. Wie schon bei den Christen geschehen und teilweise noch geschieht. Frauen, Kinder, Spitäler, Hochzeits- und Trauerveranstaltungen, Moscheen und Kirchen, die eigenen Brüder und Schwestern und Unbeteiligte. Jeder gebildete Moslem weiss, dass dies der Koran aufs schärfste verbietet und verurteilt. Warum Schweigt die Mehrheit? Angst oder Einverständnis?

    • gabi dit :

      Jedes Gebot missachten?!

      Man kann sich zwar über einige streiten und die Vorstellung, dass Gott die seinen dann oben schon erkennen würde, ist ein mieser Schachzug, den auch die Kreuzfahrer schon gerne verwendeten.

      Aber, um nur ein Beispiel zu nennen, die Todesforderung für Apostasie im Islam, ist klipp und klar.

      UNMISSVERSTÄNDLICH.

      Und jeder Vorstellung von Multikulti Hohn: Kann ich die Reli nicht wechseln, kann´s ja gar kein Multikulti geben!

      Aber zurück zum Einstieg: Der Islam ist nicht gefährlich, weil der Sinn des Koran verdreht, sondern weil er so wörtlich genommen werden kann!

      • Es gibt religiöse Richtungen im Islam, die das nicht so streng sehen und vernünftig leben, wie es eben in einer monotheistischen Religion möglich ist. Weil es zu Zeiten Mohameds die Steinigung bei allen drei Religionen gab, hat er sich darüber weder negativ noch positiv geäussert. Im Koran steht auch nichts, also nimmt man Mohamed als Beispiel. Was hätte er getan. Ein Mistkerl sagt wir tun es, ein Guter Mensch sagt wir tun’s nicht. Beides ist theokratisch richtig, das Eine ist aber moralisch verwerflich. JEDE Religion ist nur so gut wie die Menschen die dahinter stehen. Da sieht es düster aus!

      • Ich bin grundsätzlich gegen jede Buchreligion und trotzdem möchte ich nicht ca.1800 Millionen Menschen beleidigen. Sie aber in die Verantwortung nehmen, diese grauenhaften Entgleisungen zu beenden und ihren Koran im guten Sinne zu interpretieren. Die Christen haben es mit Hilfe von Jesus geschafft und das alte kriminelle Buch,das Alte Testament in’s Archiv verbannt. Dort soll es für immer verbleiben. Leider wird es immer noch verwendet um Menschen zu verfolgen und auszugrenzen. Töten nicht mehr, dafür hat ein 30jähriger Krieg gesorgt. Auch in diesem Sinne sollten wir vorsichtig sein mit Kritik

        • gabi dit :

          Der Koran verbietet aber jede Interpretation.

          Es sei das Wort Gottes (nicht nachträglich aufgeschrieben, sondern Mohammed als Auserwähltem diktiert!).

          Ich verste ja durchaus, was Sie gerne glauben möchten (und wollte das durchaus auch; hab mich dann aber etwas damit beschäftigt)… Aber es ändert nichts daran: Die Moderaten können JEDERZEIT von den Fanatischen rechts überholt werden. Wie so oft geschehen in der Geschichte des Islam!

          Bitte überlegen Sie sich das etwas ernsthafter, Herr Bodenmann.

          Dann kommen Sie auch nicht ins Stolpern bei Ihren Beispielen:

          • gabi dit :

            « Die Christen haben es mit Hilfe von Jesus geschafft und das alte kriminelle Buch,das Alte Testament in’s Archiv verbannt. »

            Nein. Das haben die Christen gar nicht schaffen können. Denn dann waren´s ja noch gar keine Christen. Christ können Sie ja erst sein DURCH das neue Testament. – Logikfalle.

            Aber einmal mehr: ich will hier nicht dem Christentum oder einer anderen Reli das Wort reden, sondern darf hier nachdrücklich darauf hinweisen, was den Islam – durch Vorbild, konretes Warlordwirken und Herkunft des Stifters – von allen Anderen unterscheidet!

          • Sehr geehrte Gabi,zugegeben ich habe nur Schulwissen,eigene Erfahrungen und eine eigene Meinung.Die ist nicht Absolut und ihre Meinung ist auch nicht von schlechten Eltern.Für mich ist Jesus,sofern es ihn gegeben hat wie Luther. Er wollte das grausame und vermutlich korrupte Klerussystem reformieren.Leider gelingt das nie,da die statischen Kräfte enorm sind und es zur Abspaltung führt.Was er aber erreichen wollte,kann ich nur zustimmen.Keine Gewalt,niemand soll gesteinigt oder verstossen werden.Das ist Christentum und danach möchte ich Leben. Keine alttestamentarische Gewalt und Ausgrenzung.

          • Jesus hat die Gewalt ausgeschlossen….gib die andere Wange usw. Nur das funktioniert nicht. Heute kriegt man noch einige Schläge dazu. Mohamed hat den Grundfehler der Christen erkannt und die Gewalt mit einbezogen und ihr klare Grenzen gesetzt. Leider wird sie von den falschen Muslimen, wie ich sie einschätze bewusst und gezielt missbraucht. Mir gefällt das auch nicht. Wer aber die Gewalt im Menschen ausschliesst bekommt sie leider doppelt und dreifach zurück. So ist es mit Alkohol, Drogen und Sex usw. ignoriere und verbiete es und es kommt mit aller Gewalt zurück. 400 Zeichen sind zuwenig!

  • Solange diese Frage nicht einstimmig beantwortet wird, gibt es diese scheinbar dummen Abstimmungen. Die vermutlich in ganz Europa eine Mehrheit finden werden. Aus den vorher beschriebenen Gründen. Obwohl ich auch verurteile die Frauen unter einen Sack zu sperren, nur damit die Männer ihren Testosterontrieb nicht kontrollieren müssen. Nicht jeder Mann ist ein Tier. Diese Art der Triebkontrolle ist eine Schande und Beleidigung jedes normalen Mannes.

  • Es geht hier auch nicht um Vermummungsverbote oder andere Vorstellungen. Diese (Un)sitte ist wirklich schon hunderte Jahre alt und würde auch niemanden interessieren, wenn sich die Muslime (Islamisten genannt) nicht wie die Irren benehmen würden. So würde kein Hahn danach krähen und man könnte vernünftig darüber diskutieren, ob diese Sitte noch zeitgemäss ist, gerade weil es keine Vorschrift im Koran darüber gibt. Kopftuch oder andere modische Teile sind dagegen nicht Diskussionswürdig, da völlig unwichtig.

  • Roland K. Moser dit :

    Die Burka als Symbol für den Islam ist ein lächerlicher Kreuzzug einer primitiven Ideologie gegen den freiheitlichen und demokratischen Rechtsstaat.

    Wie das Judentum und das Christetum, hat auch der Islam die Existenz seines « Gottes » noch nicht bewiesen, also ist der Islam keine Religion, sondern lediglich eine kriminelle politische Vereinigung mit dem Zweck, den Rechtsstaat und die Demokratie durch sich zu ersetzen.

    Es ist nicht nötig, dass sich in Europa die Horrortaten der Christen gegen die Menschen im Namen der Muslime wiederholen. Es ist nicht nötig, dass sich die Geschichte wiederholt

  • Dünner dit :

    « Jetzt kommt der auch noch daher, » kann gesagt werden. Stimmt, habe mir die Zeit eingeräumt und alle Kommentare gelesen.

    Es gibt viele Kulturen (gute wie weniger) und wenn ich Orte aufsuche die nun mal eine Kultur leben, dann passe ich mich an. Tu ich es nicht, dann ist rechtfertigen angesagt. Wir als Gastgeber sollten grosszügig sein, das ist Vernunft.
    Kommt jemand aus einem Kulturkreis zu BESUCH, wieso soll sie/er sich anders einkleiden müssen, obwohl der Ethik, der Menschlichkeit und anständigem Verhalten treu? So sind wir alle gleich. Ob unter Tuch oder nicht. Das Herz ist entscheidend.

  • Marlis dit :

    warum müssen Schweizer immer alles so kompliziert wie möglich machen?
    Anstatt alles einzeln aufzuzählen und dummerweise Burkas extra erwähnen- warum nicht einfach Vermummung- Gesicht verdecken- ? Das würde ALLE möglichen und umöglichen Abdeckungen mit einbeziehen und die Schweiz würde sich nicht SCHON WIEDER weltweit lächerlich und verhasst machen. Rowdies mit hoodies sind bestimmt gefährlicher als Frauen mit Niquab- wobei ich bei Frauen in Burka die Autofahren auf Schweizerstrassen definitif NEIN sagen würde. (so gesehen im BL)

  • Sehr geehrte Marlis, ich befürchte dass wir nicht in ganz Europa verhasst sind, sondern grosses Verständnis ernten. Denn jeder der klar denken kann fühlt vermutlich, dass es nicht um den dummen Turm und die auf jedenfalls bescheuerte Burka geht. Es geht um ein grosses Unbehagen gegenüber dieser verstörend intoleranten Auslegung des Islams von, in meinen Augen kriminellen oder mindesten Grössenwahnsinnigen « Gelehrten? ». ALLE meine muslimischen Freunde wollen die primitive saudische Auslegung ihres Glaubens nicht. Leider trauen sie sich, teilweise zu recht nicht dagegen anzukämpfen.

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