Nach unten treten und nach oben buckeln

Im Nachgang zur Aufregung um das Bremgartner Badiverbot für Asylbewerber gab der Schriftsteller Adolf Muschg in einem TA-Interview den Schweizern den Rat, doch «mehr Interesse für Asylbewerber» zu zeigen. «Man kann mit Flüchtlingen spielen und Sport treiben, mit ihnen musizieren, sie in den Garten zum Grillieren einladen», so Muschg.

Ehrlich gesagt, ich habe weder Zeit noch Lust, Freundschaften mit Asylbewerbern zu schliessen. In meinem jetzigen Lebensabschnitt bin ich voll ausgelastet mit beruflichen und familiären Verpflichtungen. Da ist mir die noch verbleibende Freizeit zu kostbar, um den Gutmenschen im Quartier zu markieren. Allerdings stelle ich gleichzeitig verwundert fest, dass ich kaum je an meinem Wohnort – der Stadt Luzern – auf Asylsuchende treffe. Vielleicht war der Schwarzafrikaner, dem ich kürzlich an meinem freien Tag im Bus gegenüber sass ein Asylant, es könnte sich aber genauso gut um einen Gaststudenten einer afrikanischen Eliteuniversität gehandelt haben.

Heutzutage regen sich Leser darüber auf, wenn sich Einheimische mit den Flüchtlingen im Asylzentrum Eigenthal erbarmen.

Asylzentrum Alpnach. (Keystone/Alexandra Wey)

Der unverblümte Hass, der Asylbewerbern entgegenschlägt, ist unverständlich: Asylzentrum Alpnach, 19. August 2013. (Keystone/Alexandra Wey)

Dank der ausgiebigen Lektüre der Zentralschweizer Lokal- und Regionalpresse begegne ich dafür dem «Asylproblem» auf Schritt und Tritt. Selten wird eine Gelegenheit ausgelassen, Asylsuchende ins schlechte Licht zu rücken. Ob in den beiden luzernischen Orten Nottwil und Eigenthal oder aktuell in Alpnach (OW) und Menzingen (ZG) – alles frühere, aktuelle oder künftige Standorte von Bundesasylzentren: Überall werden mit grösster Akribie angebliche oder tatsächliche Fehlverhalten der Asylsuchenden recherchiert und entsprechend prominent veröffentlicht. So war zu lesen, dass sich biertrinkende Asylsuchende vor dem Nottwiler Bahnhof und der Denner-Filiale versammelt und laut geredet hätten («das kommt in Bevölkerung sehr schlecht an»).

Bei uns Stadtbewohnern kommt es ebenfalls schlecht an, dass jedes Wochenende ganze Horden vom Lande ins Zentrum einfallen, bis in die frühen Morgenstunden feiern, einem Saubannerzug gleich johlend durch die Wohnquartiere zu ihren Autos zurückkehren und zu guter Letzt in die Hauseingänge kotzen. Ich liege vermutlich nicht falsch, wenn ich behaupte, dass es sich dabei nicht in erster Linie um Asylanten handelt. Insofern hält sich mein Verständnis für die Empörung der Alpnacher, weil sie sechs Monate lang 80 Flüchtlingen in ihrem Dorf erdulden müssen, in Grenzen.

Zeitungen widerspiegeln natürlich mehr oder weniger die Meinung ihrer Leserschaft. Die ländliche Zentralschweiz gilt im Landesvergleich als eine besonders konservative und mitunter auch fremdenfeindliche Region. Erschreckend ist der unverblümte Hass, der Asylsuchenden und Ausländern zuweilen in den Leserbriefspalten entgegenschlägt. Und zwar oft unfiltriert. Unvergessen bleibt der Leserbrief von einem gewissen Hans Schweizer aus Luzern, der 2007 in der «Neue Luzerner Zeitung» erschien: «Über das Wahlplakat der SVP kann man geteilter Meinung sein. Statt ein schwarzes Schaf hätte ich z. B. lieber eine Zecke, Laus oder Wanze gesehen.» Heutzutage regen sich Leser darüber auf, wenn sich Einheimische mit den Flüchtlingen im Asylzentrum Eigenthal erbarmen: «Wir haben auch Schweizer Familien, die sich über Kaffee, Kuchen und Spielzeug freuen würden.»

Wenn aber ein Nordafrikaner nicht als Flüchtling, sondern als Milliardär in die Schweiz kommt, gibt’s kein Rayonverbot, stattdessen stehen ihm alle Türe offen. Über den ägyptischen Investor Samih Sawiris und sein Andermatter Grossprojekt wissen die Zentralschweizer Medien nur Gutes zu berichten. Dass im Kanton Zug die einheimische Mittel- und Unterschicht zunehmend von hochqualifizierten Ausländern – den so genannten Expats – in kostengünstigere Kantone abgedrängt wird, wurde bis vor kurzem von der Lokalpresse und den Bürgerlichen verharmlost, wenn nicht gar negiert. Stattdessen dürfen sich Expats ungehindert um Schweizer Traditionen foutieren, ihre Kinder auf elitäre Privatschulen schicken und so Parallelgesellschaften bilden. Und Deutsch können sie nur in Ausnahmefällen. Während der Präsident der SVP Menzingen unlängst in einem Leserbrief forderte, dass in der Asylaufnahme härter durchgegriffen wird, «damit unser Land schnell an Attraktivität für Flüchtlinge verliert», hofieren die Zuger Behörden die reichen Ausländer regelrecht. In einem 132-seitigen englischen Hochglanzmagazin mit dem Titel «Expat Guide» gab es Ratschläge, wie Neuzuzüger die Steuerlast senken («Steuern sind ein bedauerlicher Umstand im Leben») und beim Umzug private Luxusboote oder Jets in die Schweiz einführen können.

Ist es eine Zentralschweizer Spezialität, ständig nach unten zu treten und nach oben zu buckeln? Wahrscheinlich nicht. Sie wirkt jedenfalls in dieser Konzentration sehr befremdend.

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290 Kommentare zu «Nach unten treten und nach oben buckeln»

  • Joe Amberg sagt:

    …besonders lustig: die „reichen Ausländer“ sind in vielen Fällen nicht nur potentiell ebenso kriminell wie die „bösen Asylanten“. Paradebeispiel sind die russischen „Oligrachen“, die dann auch noch offenkundig widerrechtlich von der Pauschalbesteuerung profitieren…

    • Lütolf G. sagt:

      Das Problem in der Zentralschweiz mit den Flühtlingen ist nicht neu. Das war zu Zeiten von Bruder Klaus shon so ! Als die damalige Regierung in Obwalden einem angeblch reichen Ausländer das Bürgerreccht geben wolllte stellte sich Bruder Klaus gegen die Regierung . Er beanstandete das damalige Verhalten der Regierung den Armen gegenüber. Da man niccht auf Ihn hören wollte, trat er aus Protest aus dem Grossen Rat aus. Das wollen natürlich die meisten bürgerlichen Politiker und Wähler lieber vergessen !

      • Meier Pirmin sagt:

        Habe mich zufällig 50 Jahre lang mit Bruder Klaus befasst, meine 600-Seiten-Biographie erscheint im nächsten Frühjahr in dritter Auflage, so dass ich bestätigen kann, dass von dem, was G. Lütolf sagt, keine Silbe wahr ist, ausser dass Jakob Mötteli der Reiche das Bürgerrecht von Obwalden und Nidwalden am 1. Sept. 1465 gekauft hat und dass eine Familienangehörige desselben, Priorin im Kloster St. Katharinenthal in Diessenhofen, wie andere Mitglieder der Familie Mötteli Fans von Bruder Klaus waren, der sich nie nachweisbar kritisch über diese Einbürgerung geäussert hat.

    • Frank Baum sagt:

      Wieder so ein Altkommunist, der es mit dem Rechtsstaat nicht so hat: Die Pauschalbesteuerung ist geltendes Recht. ENtsprechend ist die Anwednung dieses Rechtes nicht widerrechtlich. Es hilft die Staatskassen zu füllen, damit die Linken ihre Misswirtschaft betreiben können.

      • Joe Amberg sagt:

        …nix begriffen. Die Pauschalbesteuerung darf nur in Anspruch genommen wenn in der Schweiz keinerlei Tätigkeit ausgübt wird. Was im Fall Vekselberg sonnenklar nicht der Fall ist, da er von hier aus all seine Geschäfte betreibt, als VR-P tätig ist etc. pp. Dass die Pauschalbesteuerung die Verfassung verletzt (Gleichbehandlungsgebot) kommt dann noch obendaruf…

      • Guido Meier sagt:

        Die Pauschalbesteuerung ist leider in einigen Kantonen schon abgeschafft worden. Die Abschaffung kann aber nicht rückwirkend gemacht werden (Rechtsstaat und so) und deshalb können immer noch Leute von den abgeschafften Pauschalbesteuerung profitieren; ob das Illegal ist kann getrost bezweifelt werden.

        Durch die Abschaffung in den Kantonen BS, BL und ZH und wohl auch SH ist kein Steuersubstrat abhanden gekommen (Abwanderung und höhere Steuereinnahmen halten sich die Waage). In anderen Kantonen dürfte dies jedoch schlimme Folgen haben.

      • Maiko Laugun sagt:

        @Baum: Ein Asylgesuch einzureichen ist ebenfalls geltendes Recht. Das heisst nicht, dass ich das begrüsse. Wir sollten aber bei den Fakten bleiben. Dazu gehört auch, dass meines Wissens der Bund noch immer bürgerlich dominiert ist. Wenn schon, dann müssen Sie die Kritik auch in diese Richtung lenken. Misswirtschaft wird auch (!) durch Bürgerliche betrieben.

    • Max Boriero sagt:

      Genau, und dann hofieren wir noch die grossen Rohstoffunternehmen, die in den Armutsländern Rohstoffe abbauen, mickrige (ortsübliche) Löhne zahlen, Steueroptimierung betreiben (bei uns möglichst wenig oder gar keine) und sich die privaten Taschen füllen. Und wenn alles ausgeschöpft ist, muss auf Kosten der Regierungen die Umwelt saniert werden. Wie sinnlos ist denn das?!

    • André Dünner sagt:

      Sie haben nicht nur Recht mit dem Nort-/Osten Europas. Da gibt es allerlei andere mit denen sich ein neutrales Land dekorieren kann. Irgendwie verwegen. Einerseits ist ja gut von einer gewissen Neutralität zu sprechen. Was etwas fraglich erscheitnt …

      Wie geht es an, dass gleichzeitig die gefüllten Goldfasane unter Steuerbevorzugung an Sonnenplätzchen durch die Landschaft gondeln und bedient werden, während jene welche vor ihnen geflüchtet sind selbst in ihrer Heimat und dann in der Schweiz drangsaliert werden?

      Ganz schön schizophren.

      Wir CHer schmücken uns mit Federn des Goldfasane? Hm ..

  • Abdel Thuma sagt:

    Was für ein undifferenzierter Beitrag! Alles in dunkelstem Schwarz. Kein Wort davon, dass die Schweiz die höchste Asylantenquote in Europa hat. Umgekehrt könnte man aber meinen, Asylanten würden hierzulande vom Pöbel gejagt und misshandelt. 
    Jegliche Missstände im Asylwesen (fehlender Asylgrund bei  über 90%, sehr hohe Kriminalitätsraten, Milliarden für viel Leerlauf) werden wie seit jeher nicht mal erwähnt. Da tragen doch die Mainstreampresse und die linksgrüne Politik mit ihrer Rassismuskeule wesentlich Schuld, dass sich die Fronten verhärten.

    • Patrick Müller sagt:

      >Umgekehrt könnte man aber meinen, Asylanten würden hierzulande vom Pöbel gejagt und misshandelt.

      Nein, in der direkt-demokratischen Schweiz beauftragt der Pöbel die Staatsgewalt das zu unternehmen.

      • Peter Steiner sagt:

        @ Müller: na Sie haben ja ein seltsames Verständnis unseres (Rechts-) Staates! Ein Blick auf die Realität und ein Gespräch mit Leuten, die in der Betreuung von Asylanten tätig sind (nein, nicht die Sesselfurzer sondern die, welche die wirkliche Arbeit machen) würde Ihnen gut tun und die Augen öffnen.

        • Hans Müller sagt:

          Nein danke, ich habe nicht vor, auf Einzelfall-Basis mit Tränendrüsen-Stories den Blick fürs Ganze verlieren zu wollen, nur weil ein paar ach-so-selbstlose Leute aus der Front mir ein paar Extrembeispiele zeigen (im Übrigen habe ich Einblick ins Asylwesen, ich kenne Insider). Fakt ist, dass die Kosten explodieren und die Probleme kontinuierlich zunehmen – die Probleme dieser Welt lassen sich ohnehin nicht lösen, indem man sie zu uns einlädt, sich hier gemütlich einzurichten (siehe franz. Banlieues), auch wenn dies natürlich ganz im Interesse der selbstlosen Asyl- und Sozialindustrie wäre.

          • Peter Steiner sagt:

            @ Hans Müller: mein Beitrag war ganz in Ihrem Sinn… mein @ Müller ging an Patrick Müller, der uns weismachen will, dass der Staat Asylanten „jagt und misshandelt“. Und die Insider die ich meine, sind die gleichen die sie meinen – nicht die selbstlosen Träumer und Lobbyisten sondern diejenigen, welche ihren ursprünglichen Enthusiasmus durch viel Bitterkeit und Enttäuschung ersetzt und ob dem Verhalten einer Vielzahl von Asylanten längst verloren haben…

      • Hans Müller sagt:

        Was für Misshandlungen denn? Ich find’s eine Zumutung, dass man solche Behauptungen aufstellen kann, ohne auch nur den geringsten Beweis oder Hinweis zu liefern. Wo genau werden nun Asylanten von der Staatsgewalt gejagt und misshandelt?

    • Franz Stocker sagt:

      In der Schweiz werden pro Einwohner 8x mehr Asylanträge gestellt als in DE.
      In der Stadt Luzern hängen Asylbewerber in grosser Zahl beim Bahnhof, KKL und auf dem Inseli Park rum.

      • Martin Cesna sagt:

        Ist bisher in Luzern niemand auf die Idee gekommen, die für etwas Geld zu beschäftigen?
        Es ist eine Schande, Menschen einfach in der Leere zwischen den Welten herumhängen zu lassen.

    • Michael Pfisterer sagt:

      Fehlender Asylgrund bie über 90 % ? Wissen sie eigentlich, was sie da behaupten ? Sie verstossen mit ihrer Aussage gegen die Antirassismusnorm, denn sie ist absolut falsch. Oder meinen sie mit fehlendem Asylgrund, dass Folter, politische Verfolgung oder starke Armut kein Asylgrund sind ? Das Problem ist doch, dass es sehr viele Menschen auf dieser Welt gibt, die Grund zur Flucht haben. Das ist das Problem, das gelöst werden muss. Es ist auch klar, dass unsere Kapazitäten beschränkt sind. Dann müssen wir gemeinsam mit anderen Staaten gute Lösungen in den entsprechenden Lämndern finden.

      • Laube w sagt:

        Armut ist keine Asylgrund. Da könnte ja noch viele deutsche Harz 4 Empfänger als asylanten kommen

      • Josef Marti sagt:

        Seit wann ist Armut ein Asylgrund? Fakt ist, dass man als sanspapier mehr Rechte hat als ein CH Bürger. Letzterer hat kein Recht auf Arbeit und somit eigene Existenz und kann deshalb jederzeit entsorgt und durch einen Expat ersetzt werden; der sanspapier hat aber Recht auf Kost und Logis und teilweise sogar Arbeit.

      • Hans Meier sagt:

        Hoeren Sie doch auf, Herr Pfisterer. 90% der Asylgesuche werden abgelehnt. Das bedeutet, dass nach Schweizer Recht kein Asylgrund vorliegt. Diese ewige Rassismuskeule in Statements wie dem Ihren fuehren dazu, dass die Gesellschaft immer intoleranter gegenueber Asylanten wird.

        • Guido Meier sagt:

          Der Umkehrschluss ist falsch. Es ist zwar richtig, dass heute 90% der Anträge abgelehnt werden (es wurden in einem Jahr auch schon über 90% der Anträge gutgeheissen), aber davon auszugehen, dass kein Asylgrund vorliegt oder – was auch zu lesen ist – das Asylrecht zu 90% missbraucht wird ist schlicht falsch (wie die Berechnung, dass 50% kriminell sind).

          Wenn ein Baugesuch abgelehnt wird, dann heisst das nicht, das es missbräuchlich eingereicht oder keinen Baugrund geben würde. Beim Asylrecht ist es so, dass z.B. ein Land als sicher gilt – auch wenn dem gar nicht so ist…

    • André Dünner sagt:

      @Abdel Thuma

      Wer auf aller Welt Geschäfte macht, oder machen lässt und derer welche ihr Geld dort macht wo es was rauszuholen gibt … trägst ebenso Verantwortung wie jener der/die es ausführt und was rausholt.

      Sauber oder nicht.

      Wer ausser Humanresources und Know How kaum an Bodenschätzen was hat, (mal von schöner Landschaft und Kühen abgesehen) muss sich eben was einfallen lassen.

      Es obliegt also jemandem welche/r sich nobel gibt, sich nobel zu verhalten. Einzig, jene welche ausbeuten holen sich gerade dies raus was sie reich macht, weil es teuer ist in der Schweiz den Luxus zu leben.

  • R. Merten sagt:

    Nein, man muss den den Asylbewerbern nicht mehr Interesse zeigen, wie A. Muschg das will. 95 % der Asylbewerber sind Wirtschaftsflüchtlinge und wollen sich einfach bequem in unserem gut dotierten Sozialnetz niederlassen. Das ist eine Feststellung und kein Fremdenhass. Die CH ist nicht verpflichtet, die ganze Welt zu unterhalten. Wenn man denkt, dass allein in der CH sich gegen 300000 Sans-Papiers (Leute die meistens ihren Pass weggeworfen haben und nicht sagen, woher sie kommen) aufhalten und andere, die sich gar nicht integrieren wollen und von den Linken noch unterstützt werden…Wahnsinn !

    • hans sagt:

      Mich würde mal die Quelle der 90% oder 95% Wirtschaftsflüchtlingen interessieren. Man liest diese Zahlen hier ja des öfteren. Ist das nur Stammtisch oder ist der Anteil erwiesenermassen wirklich so hoch? Danke!

      • Dorothée sagt:

        Gemäss aktueller Statistik des BFM beträgt die Anerkennungsquote 2012 bei 11.7%. Ganze Statistik: http://www.ejpd.admin.ch/content/dam/data/migration/statistik/asylstatistik/jahr/2012/stat-jahr-2012-kommentar-d.pdf

        • Albert Schwarzenbacher sagt:

          Man darf dabei nicht vergessen, dass ein Grossteil der Gesuche gar nicht geprüft wird, da die Einreise über ein Schengen/Dublin-Land erfolgte. Die Anerkennungsquote wäre sonst wohl deutlich höher.

          • Heinz Zummweibel sagt:

            @Albert Schwarzenbacher: ausformuliert: obwohl die Schweiz keine (Schengen-)EU-Aussengrenze hat, werden immer noch 11,7% der geprüften Anträge anerkannt. D.h. viele, die über Dublin-Länder einreisten (alle, bis auf die, die in Züri Kloten ankommen) gehen zurück, der Rest wird geprüft (100%), von jenen werden 11,7% anerkannt. Wollte es nur ausformulieren, damit es keine Missverständnisse gibt… Ich frag mich ja immer: nach Schengen/Dublin – warum hat die CH (ohne Aussengrenze) mehr Asylanträge die bearbeitet werden müssen, als bsp. Österreich (gleichviel Aussengrenze)? Ist doch merkwürdig?

          • Guido Meier sagt:

            Schweden hat auch relativ viel, der Grund ist der, dass die Theorie zum Teil nicht eingehalten wird (Italien). Und gewisse Länder für Asylanten attraktiver sind als andere (Schweiz und Schweden oder Holland).

            Wenn wir eine grichische Arbeitslosenquote oder einen lybischen Bürgerkrieg hätten, dann hätten wir auch weniger Asylanten…
            …ich habe immer Angst, wenn ich höre, dass die Schweiz für Asylanten weniger attraktiv gemacht werden soll – Zürich abfackeln?

        • Marco sagt:

          Wo steht denn hier nun, dass 90% Wirtschaftsflüchtlinge sind?

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Merten, Sie wissen tatsächlich immer noch nicht, wie hoch die Anerkennungsquote ist, sondern verbreiten hier weiterhin ungehemmt Lügen. Wie kann man sich nur freiwillig so beschränken? Was erlauben Sie sich überhaupt zu kommentieren, wenn es Ihnen derart an Grundwissen mangelt? Mir wäre das definitiv zu peinlich!
      Genau deshalb kann man so viele von euch Rechten nicht ernst nehmen – laute Klappe und nix dahinter, wie im Kindergarten!
      Es ist die Pflicht eines jeden Demokraten, sich zu informieren, sonst kann er nicht kompetent abstimmen. Ihnen fehlt diese Kompetenz völlig – schämen Sie sich.

      • Dorothée sagt:

        Schwarzenbacher, genau deshalb kann man so viele von euch Linken nicht ernst nehmen – laute Klappe und nix dahinter, warum haben Sie nicht eine offizielle Quelle angegeben?

      • Kaspar Tanner sagt:

        Herr Schwarzenbacher,
        Ich meinte auch, dass die Anerkennungsquote etwas höher liegt (15-20 %).
        Wenn Sie aber Herrn Merten Ignoranz vorwerfen und nicht einmal im Stande sind, konkrete Zahlen und die Quelle dazu zu liefern, ist Ihr Beitrag der Gipfel der Absurdität.
        Sie tun das, was Sie Herrn Merten vorwerfen!
        Nebenbei: Als Lehrer bin ich mir gewohnt, meine Lernenden zu beurteilen. Hingegen erachte ich es als nicht statthaft, erwachsenen Mitmenschen ein „Schämen Sie sich!“ zu liefern – vor allem, wenn ich genau gleich agiere!

        • Josef Marti sagt:

          warum so dünnhäutig Herr Tanner? Austeilen ist in einer Demokratie ok, dann muss man aber auch einstecken können. Wer keine pointierten Aussagen verträgt sollte halt lieber den Ziiischtigsclub anschauen, im Sinne von „…was geit Inäch vor?…“

        • Guido Meier sagt:

          Die Quote ändert von Jahr zu Jahr, es wurden auch schon über 90% der Gesuche gut geheissen…
          …Quelle?
          Brauche ich nicht, ich will Meinungen nicht mit Fakten ins Wanken bringen lassen!

      • Hans Roth sagt:

        @Schwarzenbacher
        Genau sind es 88.3 % die sich Asyl erschleichen wollen, und wie viele Sans Papiers wir inzwischen haben weiss kein Mensch, deshalb mässigen sie sich mit ihren unhaltbaren Vorwürfen. Zum Glück sind nicht alle Schweizer so naiv und wollen die Welt retten, indem alle hierher kommen sollen.

        • Albert Schwarzenbacher sagt:

          „Erschleichen“? Sie kennen Schengen/Dublin und wissen auch, dass die Bedingungen für Asyl fortlaufend verschärft und die möglichen Herkunftsländer reduziert werden? Nein, das wissen Sie nicht – Sie ziehen es vor, mit Ihrer Wortwahl Ihren menschenverachtenden Hintergrund klar deutlich zu machen. Das ist widerlich. Und es ist die übliche rechte Projektion: Nur weil Sie selbst nichts dabei sehen, sich Vorteile zu erschleichen, wie es nur geht, und den anderen stets übelwollen (wie aus Ihren und Meiers Kommentaren immer ersichtlich), heisst das nicht, dass andere Menschen ähnlich gestört sind.

          • Hans Roth sagt:

            @Schwarzenbacher
            Nur weil sie, wie es den Anschein macht, in der Asylbranche tätig sind und sich so vehement für ihre Klientel einsetzen entspricht es doch der Tatsache dass 87% der Asylgesuche abgelehnt werden. Das heisst die Gesuchsteller sind keineswegs verfolgt oder gar von kriegerischen Handlungen betroffen. Das sind reine Wirtschaftsflüchtlinge die über das Asylwesen in die Schweiz einwandern wollen. Mit dem Vorwurf ich würde meinerseits Vorteile erschleichen disqualifizieren sie sich selber und stellen ihre Glaubwürdigkeit in Frage.

        • Guido Meier sagt:

          Es ist peinlich zu glauben, dass durch die Ablehnung von Asylgesuchen eine Quote der „Erschleichung“ erkennbar ist; genau so peinlich ist es zu errechnen, dass 50% der Asylanten kriminell sein sollen.

          Zahlen werden oft zum Schein ins Feld geführt – ohne jegliche Hemmung und Unrechtsbewusstsein, das ist für mich schockierend.

      • Beno Meier sagt:

        Schwarzenbach, 11.7% Anerkennungsquote 2012, also sind 88.3% Wirschaftsflüchlinge die gerne ihren Betrugsversuch hier 4 Jahre abklären lassen und diese 4 Jahre natürlich nicht in einer Zivilschutzanlage ohne Fenster absitzen wollen!
        Besser informieren und weniger auf Edelsozi machen, ergibt brauchbare Schweizer Bürger!

        • Guido Meier sagt:

          Jeder der vor Gericht oder von einer Behörde nicht Recht bekommt ist ein Betrüger? Manchmal wohl schon (Betrugsanklage beim Strafgericht…)
          Aber 88,3% der Asylanten „Betrugsversuch“ vorzuwerfen ist ein bisschen *** [Selbstzensur] und wohl eher unschweizerisch – selbst die SVP geht (fälschlicherweise) davon aus, dass „nur“ 50% der Asylanten kriminell sind…

      • Jarrod Salinger sagt:

        Danke für diesen Kommentar! Viel zu viele reden über Dinge, von denen sie keine Ahnung haben.

      • R. Merten sagt:

        Ihr Kommentar zeugt nicht von Wissen und Kompetenz, Schwarzenbacher !

    • Rene Wetter sagt:

      @Merten: Sans papiers sind keine Asylanten sondern illegale die sich mit Schwarzarbeit über die Runde bringen. Jetzt erzählen Sie uns mal: Wer stellt den Schwarzarbeiter ein? Welche Partei ist gegen die härtere Bestrafung von Arbeitgebern die Schwarzarbeiter beschäftigen?
      Z.B. in Dänemark haben die Arbeitgeber begriffen dass sie dem Land schaden wenn sie Schwarzarbeiter beschäftigen. Findet der Illegale keine Arbeit kommt er nicht hier hin.z.B. IT und SP haben viele Illegale weil sie einen Larifaribetrieb haben.

      • R. Merten sagt:

        Nein – Sans-Papiers sind nicht mal Schwarzarbeiter, sondern Betrüger- weil sie den Pass weggeworfen haben und nicht sagen, woher sie kommen. Deshalb kann man sie nicht ausweisen, obwohl es sich um abgewiesene Asylbewerber handelt. Wie naiv darf man eigentlich sein? Reden Sie im übrigen mal mit der Polizei- die würden Ihnen sagen, wie die Kriminalität und der Missbrauch zugenommen hat. Und viele davon sind Asylbewerber!

    • Hans Dampf sagt:

      Die richtigen Wirtschaftsflüchtlinge sind die Pauschalbesteuerten Millionäre die ihr Bürgerlichen immer so verteidigt. Würden diese und auch die ganzen Firmen wie Glencore ihre Steuern in ihren Heimatländern und nicht in Zug bezahlen, würden viele Flüchtlinge in ihren Heimatländern bleiben da es dort eine Perspektive gäbe.

      • Beni Schnyder sagt:

        ja, weil wir ja soviele Asylbewerber aus Russland haben….

      • Guido Meier sagt:

        „richtigen Wirtschaftsflüchtlinge sind die Pauschalbesteuerten Millionäre “
        das ist wohl richtig so. Richtig ist wohl auch und das wird im Artikel mit keiner Silbe wiedergegeben: Die Schweizer wären schön dumm, wenn sie Asylanten aufnehmen (die kosten) und Milinäre verschmähen (die Geld bringen).

        Leider ist es aber so – und die Beiträge zum Thema Asyl zeigen das hier – dass der SVP-Hass es nicht mehr vermag zu differenzieren und deshalb die Pauschalbesteuerung in ZH, SH, BS, BL usw. schon abgeschafft wurde.

      • Ragete Röbi sagt:

        @Hans Dampf,
        Was ist denn bitte das „Heimatland“ von Glencore? Ich glaube nicht dass ich schon viele Flüchtlinge aus Jersey in der Schweiz gesehen habe….
        Also geht eure Sache irgendwie nicht auf, und nur weil der juristische Hauptistz auf der Kanalinsel ist sollen die nicht dort Steuern bezahlen müssen, unternehmenssitz ist Baar, dann sollen die gefälligst auch dort Steuern bezahlen.

    • Alex sagt:

      Herr Merten, in meinem Arbeitsumfeld wollen sich auch 95% der Schweizer für möglichst wenig Anstrengung möglichst gut bezahlen lassen. Das scheint also kein spezifisches Asylantenproblem zu sein.

      • Lines sagt:

        Lieber Alex

        was sie hier von sich geben empfinde ich als schweizer eine als eine absolute frechheit! sie pauschalisieren hier und treten sämtlich schweizer arbeitnehmer in den selben top – faul, kann nix und will das max. an geld vom arbeitgeber für’s nix tun. woher nehmen sie sich die frechheit eine solche behauptung aufzustellen? haben sie beweise, gibts statistiken? ein ohrfeige an alle jene (und das sind 95% unserere bevölkerung) die sich den a*** aufreissen und mehr als nur ein nine to five job ausführen!

        • Peter sagt:

          Liebe Lines,

          merken Sie wie es sich anfühlt einfach in denselben Topf wie andere geworfen zu werden und dann als „faul, kann nix und will das max. an Geld“ betitelt zu werden. Und wie Sie selber gemerkt haben, stimmt dies NICHT! Bei den Asylbewerbern ist es genau das selbe! Eine Ohrfeige an all jene, welche in der Schweiz Zuflucht suchen!

          • Lines sagt:

            Lieber Peter, nehmen sie doch die „armen“ Leute bei sich auf, sie würden ja noch geld vom staat (oh sorry, respektive von mir als steuerzahler) dafür bekommen – ein lukratives geschäft. den schweizer die an, oder unter der armutsgrenze leben (inkl. familien) können sie das dann sicherlich plausibel erklären, warum es vermeintlichen asylsuchende (nein, keine wirtschaftsasylanten, sondern richtige verfolge asylanten) einiges besser geht. selten ein solch fundierter beitrag gelesen – bravo!

          • Guido Meier sagt:

            da ist wohl einer Lehrer von Beruf… 😉

      • Markus sagt:

        In ihrem Arbeitsumfeld? Sind sie Sozialarbeiter? Das würde so einiges erklären. Fakt ist, wir haben die grösste Einwanderungs- und Asylantenquote Weltweit, uns als fremdenfeindlich zu bezeichnen ist somit völlig absurd. Wir sollten doch laut Linken alles dem Ausland nachmachen, weil wir ja so schlecht sind und alles falsch machen. Fangen wir doch an die gleiche Einwanderungs- und Asylantenquote einzuführen wie sie z.B. Japan hat.

        • martin sagt:

          @ Markus: Leider funktioniert das so nicht. Denn im linksgrünen Kosmos ist Japan nicht eines der „guten“ Länder, eher so ein böser Schurke wie USA.
          Aber gerade Japan ist eines der besten Beispiele, dass eine homogene Kultur und Gesellschaftsstruktur grosse Vorteile bringt.

          • Guido Meier sagt:

            Das Gegenteil i.S. Japan ist richtig…

            Zitat: „Aktuelle Probleme der japanischen Gesellschaft sind ein Rückgang der Geburtenziffer, Überalterung und Jugendarbeitslosigkeit.“

            Mal ganz davon abgesehen, dass die Japaner in der Region aufgrund von ihrem rassistischen Verhalten in dieser Region relativ unbelibt sind (China Korea usw.)…

    • Andreas S. sagt:

      Danke R. Merten, genau so ist es! Und unsere linke Regierung ist viel zu feige, was zu unternehmen.

  • jonas graf sagt:

    anzufügen wäre noch, dass vielfach jene die tagsüber den expats und dem neuen geldadel hoffieren abends dem pöbel den fremdenhass einträufeln. die formen sind variabel – können aber einfach zusammengefasst werden: es geht dir wegen dem fremden schlecht – nicht weil wir dich in verschiedenster weise abzocken. und der pöbel glaubt’s und verhält sich entsprechend. womit die eigentlichen schuldigen aus der schusslinie sind und weiter ungestört an der zerstörung der gesellschaft – zu ihrem vorteil – werkeln können…

    • Beno Meier sagt:

      Wer werkelt nun genau an der Zerstörung der Gesellschaft werter Herr Graf? Multikulti Bereicherer
      welche Sozialwerke aussaugen und ewig hier bleiben, oder Expats welche mit der Schweiz zwar nichts am Hut haben, aber Steuern zahlen und nach 5-6 Jahren wieder wegziehen?

  • Max Boriero sagt:

    Ich wohne im schönen Zug, stadtnah, schöne Wohnung. Unter mir junge Expats, guter Job, kein Wort deutsch. Fast jedes Wochenende Party, Saufen, laute Musik, jeden Abend auf dem Balkon sitzend und kiffen. Und wenn ich mal bitte die Musik leiser zu stellen, werde ich von betrunkenen Kollegen angepöbelt und als intolerant bezeichnet. Und dem Vermieter ist es scheissegal, Hauptsache die Miete stimmt.
    Sozial und tolerant sein? Wofür?

    • Dorothée sagt:

      Ab 22.00 können Sie der Polizei anrufen……

      • Hans Kohler sagt:

        @Dorothée: Ja, man kann bei der Polizei wegen Lärmemission anrufen. Das Resultat ist leider nicht ganz im Sinne des Anrufers. Ich empfehle Ihnen, Ihren Rat mal in die Tat umzusetzen. Sie werden staunen…

    • Dino sagt:

      Dies ist ein gesellschaftliches Problem. Das gibts sogar in der Aglo mit Schweizern – ja man stelle sich vor mitten im Quartier ein riesen Krach bis früh morgens und wenn man höflich fragt ob es leiser gehen wrde, kommt irgend ein unverständliches Gebrabbel gefolgt von einer Alkoholfahne. Respekt, Anstand und Toleranz sind ganz allgemein tot – da ist der Pass sowas von egal.

    • U. Schmid sagt:

      Bin Schweizer, mittlerweile etwas älter, aber bis vor wenigen Jahren hab ich fast jedes Wochenende Party gemacht, gesoffen und jeden Abend auf dem Balkon sitzend gekifft.

      Die Schweizer sind im Ausland bestens als Kiffer bekannt. In Thailand meinte ein Küchenarbeiter mal: „ah Switzerland! Good banks, good weed!“ Die Schweiz ist das grössere Kifferland als Holland, das früher als Kifferparadies galt. (Eigentlich nur Amsterdam)

      Und eben: bin Schweizer. Ach ja, meine Kollegen, die mitgekifft haben, auch. Besoffene Schweizer pöbeln auch.

  • Walter Bossert sagt:

    Es ist schon mühsam,so viele Kommentatore/Innen versuchen tag-täglich den Grund für ihre Ablehnung der vielen Zuzüger auf zu zeigen. Aber eben so hartnäckig versuchen andere diese Gründe zu ignorieren und alle als Fremdenfeindlich hin zu stellen. Ich schreibe es halt zum X-ten mal speziell für den Herrn Soukup; Das Grundproblem ist die Überbevölkerung! Herr Soukup! Oder anders gesagt wir zerstören die Schweiz, weil alles sehr schnell zubetoniert wird um die vielen Leute unter zu bringen, zu beschäftigen, ihre Freizeitaktivitäten zu ermöglichen, ihre Lebensmittel zu besorgen etc. Verstanden?

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Tja, Herr Bossert – und wer importiert all diese Ausländer? Die bürgerlichen und rechten Unternehmer und ihre Lobby in den Parlamenten. Es sind genau die Leute, die Sie so begeistert wählen.

      • Alex Steiner sagt:

        Ja klar Herr Schwarzenbacher und wenn wir links wählen wird alles besser ?

        • Hans Roth sagt:

          Wenn wir links wählen müssen wir als Steuerzahler auch noch alles bezahlen. Unterkunft, Essen, KK, Taschengeld usw. Die importierten Arbeitskräfte bezahlen ihren Unterhalt und sogar Sozialabgaben selber.

        • Peter Meier sagt:

          Herr Bossert! Sie sollten den beitrag nocheinmal ausführlich und aufmerksam durchlesen. Ich denke Im Grunde müssten Sie und Herr Soukup gleicher Meinung sein. Es sind nämlich sicher nicht die paar Asylbewerber, die für die Probleme der angeblichen Überbevölkerung in der Schweiz verantwortlich sind. Es ist ja nicht so, dass z.B. im Kanton Zug die Seepromenade mit Asylheimen zubetoniert wird. Für Leute wie Sie wären schon 10 Asylbewerber mindestens 9 zuviel. Aber mit 100.000 Expats haben Sie komischerweise kein Problem, obwohl die mehr Fläche für teuren Luxuswohnraum beanspruchen!!!

          • R. Merten sagt:

            Das ist genau die linke Kuschelpolitik, Hr. P. Meier. «Ein paar Asylanten» sie träumen wohl. Hunderttausende sind mittlerweile in der CH. Und woher steigen dann die Sozialausgaben so rapide? Wir Steuerzahler verurteilen die Weltverbesserung der Linken auf unsere Kosten aufs Schärfste. Sollen doch die vielen selbstverschuldeten Sozialhilfebezüger mal an die Säcke und etwas beitragen!

      • Dorothée sagt:

        Es geht darum welche Ausländer sofort Steuern zahlen und welche nur kosten meist über min. zwei Generationen mit Zuwachs…..

        • Harald sagt:

          Liebe Dorothee, ich lese immer nur Geld, Geld, Geld in Ihren Posts. Kennen Sie noch andere Dinge? Menschen, Tiere , Pflanzen? Wenn Sie Geld auch essen: Welche Währung essen Sie und welche scheiden Sie wieder aus? Brauchen Sie noch Tisch und Stühle oder stapeln Sie einfach die Scheine?
          Gott hat bei der Konstruktion des Menschen einen Fehler gemacht: Er hat nicht Reichtum und Intelligenz untrennbar verknüpft. Das Sie auch nur entfernt jeder Intelligenz verdächtig wären, will ich Ihnen hier nicht unterstellen, Geld haben Sie hoffentlich genug.

          • Christian sagt:

            Danke, schöner hätte man es nicht sagen können. Es gibt so viele verbissene, unzufriedene Leute, die haben wahrscheinlich nichts anderes ausser Geld an dem sie sich erfreuen können. Und Schuld an ihrer Unzufriedenheit sind natürlich diese bösen linken Gutmenschen welche die CH ruinieren….

      • Alberto La Rocca sagt:

        Hm, compañero Schwarzenbacher, die Gewerkschaften und die Linke stimmen auch immer ein Hoch auf die internationale Solidarität, wenn es um PFZ, etc., etc., geht – und wollen dann gleichzeitig den deregulierten Arbeitsmarkt wieder regulieren. Das schafft dann zusätzliche Arbeitsplätze für Gewerkschaftsfunktionäre und Parteigenossen in diversen Fachstellen, Beamtenpositionen und tripartiten Kommissionen …

      • Eva Müller sagt:

        Herr Schwarzenbacher, Teil des Problems sind aber auch die Linken, denn diese verteidigen vehement die volle Freizügigkeit und eigentlich auch den EU-Beitritt.

      • Beno Meier sagt:

        Naja, und wer lässt zu, dass all die offensichtlichen Scheinasylanten trotzdem importiert werden und mit jahrelangen Abklärungen die Asylindustrie am Leben erhalten werden? Wohl auch die Leute im Parlament. Das ist eigentlich nichts anderes, als Missbrauch unter humanitärem Deckmäntelchen!

    • André sagt:

      Genau Herr Bossert. Raus mit all den Ausländer Milliardären die hier noch weiter zu betonieren was sonst nicht bewirtschaftet werden könnte. Ihre Theorie ist Schnee von Vorgestern und hat keine Relation. Die Überbevölkerung findet in ihrem Kopf statt, noch lange nicht in der Schweiz.

  • Ernst Hafner sagt:

    Für solch simple und naive Vergleiche müsste man tatsächlich nicht studieren. Der reiche Nordafrikaner fällt uns nicht persönlich tagtäglich auf. Die herumlungernden, stehlenden, Frauen anmachenden Asylanten kann man jeden Tag beobachten. Der Bürger ist nun mal immer weniger bereit für Wirtschaftsflüchtlinge in die Taschen zu greifen. Es gibt keine Logik, dass ganze Sippen über Jahrzehnte und Generationen das Sozialwesen missbrauchen. Das Asylrecht für ein paar Auserwählte ist ein alter Hut und sollte nur noch in wenigen Ausnahmefällen Gültigkeit haben.

    • Florian Zellweger sagt:

      Wo sind denn die herumlungernden, stehlenden Frauen anmachenden Asylanten zu beobachten, Herr Hafner? Ich bewege mich beruflich viel im öffentlichen Raum, sowohl in der Stadt als auch in der Landschaft und bilde mir ein, ein Mensch mit offenen Augen und ungetrübter Wahrnehmung zu sein. Aber ich beobachte solche Szenen nicht. Ich glaube, hier wird von vielen Leuten etwas behauptet, was vorher andere Leute behauptet haben.

      • Bernhard Hirz sagt:

        @Zellweger: Ich hatte vor ca. einem Jahr oft in Bauma im Tösstal zu tun und damals waren zumindest dort genau die von Herrn Hafner erwähnten Zustände zu beobachten und das ist keine Behauptung sondern Tatsache. Das nette Benehmen der Asylanwärter dort wurde meiner Erinnerung nach sogar mit einem Tagi-Artikel gewürdigt.

      • Ernst Hafner sagt:

        Zellweger, meinen Sachverhalt haben Sie nicht korrekt wiedergegeben, spielt im Prinzip keine Rolle. Trotzdem, ich schrieb nicht von stehlenden Frauen, sondern “ Die herumlungernden, stehlenden, Frauen anmachenden Asylanten kann man jeden Tag beobachten. Informieren sich sich einmal über Chiasso, andere Brennpunkte der verfehlten Politik. In B….. vor kurzem kam ich selbst dazu, als besoffene Asylanten zwei Mädchen verfolgt und belästigt haben. Es könnte Ihnen wahrscheinlich noch manche Frau von unliebsamen Begegnungen erzählen.

  • Jakub Walczak sagt:

    Ein sehr guter Artikel. Ich glaube es liegt an jedem Einzelnen, dass sich das ändert. Es ist nicht nur Ausländerfeindlichkeit, sondern Kapitalismus in reinster Form. Wobei jeder, der schon geteilt hat, auch wenn er vermögend ist, bemerkt, dass das Teilen, mit eben den Schwachen der Gesellschaft eine anhaltende Steigerung der Lebensqualität ist; es schafft die Balance zu einem Wertesystem, welches uns von der Werbung diktiert wird. Werbung alleine ist aber nur Mittel zum Zweck (es geht darum eine Wertvorstellung zu verkaufen), es ist eine Illusion, Glück ist komplexer. 🙂 Danke.

    • Christian Weiss sagt:

      Wegen dem bösen Kapitalismus wollen auch alle Asylbewerber in die Schweiz. Es wär grundsätzlich sehr wünschenswert, wenn man in Nordafrika das, was die klassisch kapitalistischen Staaten zu einem guten Teil ausmacht, auch mal einführen würde: Freie Marktwirtschaft, Rechtsstaatlichkeit, kaum Korruption, soziale Durchlässigkeit, da Leistung und nicht Herkunft über den Wohlstand entscheidet. Bald gäb es gar keinen Grund mehr, um die heimatlichen Gefilde zu verlassen.

  • frey Thomas sagt:

    Hr. Soukup hat recht. Leider ist es so, dass die vermögenden Ausländer den Schmaus gemacht wird, den Asylanten aber den Graus getanzt wird. Eine eigenartige Art der Schweizer. Vorschlag: alle Stänkerer für 6 Monate Frontdienst in Afrika zu leisten und verwundert feststellen, wie grosszügig die arme Bevölkerung sich stellt………….

    • Kaspar Tanner sagt:

      Ich habe einen Gegenvorschlag: Weltverbesserer für 6 Jahre nach Afrika schicken. Die Afrikaner sehen, was für tolle Kerle die Weissen sind, und die weissen Auswanderer müssen nicht in einem so furchtbar rassistischen Land wie der Schweiz leben und können jeden Tag beweisen, wie grosszügig und aufopferungsbereit sie sind.
      Eine echte Win-Win-Situation. Bin ich nicht ein politisches Genie?
      Ganz nebenbei: Welcher Hautfarbe sind jene, die Afrikas Rohstoffe billig verhökern und die Milliarden für ein gutes Leben in London oder Zürich bunkern. Vielleicht – schwarz?

    • Hans Roth sagt:

      Frey Thomas
      Frondienst in Afrika? Wie wärs wenn sich sich die Afrikaner selber bemühen würden?

    • Beno Meier sagt:

      Wieso 6 Monate Frondienst? haben die keine Männer in Afrika? Ah stimmt, die sind ja alle auf Asylreise!

      • Peter Meier sagt:

        @ Beno Meier

        Sie wissen schon, das Afrika etwa einen Viertel der Landmasse der Welt einnimmt und es der zweit bevölkerungsreichste Kontinent ist? Aber für Sie ist Afrika wohl einfach ein kleines zurückgebliebenes Land mit einer homogenen, faulen und kriminellen Bewohnern und nicht 54 suveräne Staaten mit den unterschiedlichsten Kulturen.

        • Beno Meier sagt:

          Oh, dann gäbe es für Somalier und Eritreer, Nigerianer und Kongolesen also noch andere Fluchtmöglichkeiten als ausgerechnet die weit entfernte Schweiz???
          Und all die Tunesier etc.? Wissen die überhaupt wie gross ihr Kontinent ist, oder sagt das denen keiner?
          Werter Peter Meier, ich habe in Paris die einschlägige Szene lange Zeit beobachten können und meine Meinung zum Afrikanischen Arbeitseifer der männlichen Flüchtlinge ist gemacht!

        • Hans Meier sagt:

          Nein, es ist kein kleines, zurueckgebliebenes Land, sondern ein grosser, zurueckgebliebener Kontinent. Das aendert nichts daran, dass die Afrikaner langsam gerne Eigenverantwortung uebernehmen duerfen.

  • Anton Schneider sagt:

    Der Vergleich von Asylanten und Expats ist in vielerlei Hinsicht und Dimensionen (rechtlich (PFZ), wirtschaftlich, geografisch etc.) einfach absurd.
    Wenn Ihnen dieser Unterschied nicht klar ist….

  • Anton Keller sagt:

    Nicht alle Asylbewerber verhalten sich gleich. Als die Ungaren oder die Tamilen kamen, gab es keine Akzeptanzprobleme. Es ist nicht der Status „Asylbewerber“ das Problem, sondern ihr Verhalten und ihre Ansprüche. Weiter bereichert sich eine ganze Schweizer Asylindustrie ungemein, was abgestellt gehört.

    Der einzige mir bekannte nordafrikanische Milliardär, Sawiris, hat sich perfekt den Schweizer Gepflogenheiten angepasst, zahlt hier Steuern, delinquiert nicht und schafft Arbeitsplätze. Herzlich willkommen.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Quatsch. Gegen die Tamilen wurde jahrelang gehetzt, genauso gegen die Leute aus dem ehemaligen Jugoslawien. Heute haben einfach alle Zeitungen Online-Foren und finanzieren sich über Werbung – mehr Klicks bedeuten mehr Geld. Und da die SVP das Volk derart aufhetzt mit millionenschweren Kampagnen und derart fleissige Kommentarschreiber hat – ich weiss aus sicherer Quelle, dass auch bezahlt wird -, werden Asylthemen derart prominent platziert und der Hass angestachelt durch tendenziöse „Berichterstattung“. Achten Sie sich mal, wie lang entsprechende Artikel auf der Liste bleiben.

      • Hans Roth sagt:

        @Schwarzenbacher
        Wenn ich ihre beleidigenden Beiträge lese brauche ich mich nicht mehr zu fragen wer hier wen verhetzt. Solche frech dümliche Beiträge von rechter Seite würden gar nicht veröffentlicht.

        • Albert Schwarzenbacher sagt:

          Herr Roth, lesen Sie die rechten Kommentare – und dann ziehen Sie, wenn Sie nicht ganz einäugig sind, Ihre Replik zurück.
          Und jetzt begründen Sie Ihre Antwort: Wo bin ich dümmlich? Was stimmt nicht an meinen Aussagen?
          Nebenbei: Zu einem Wettbewerb bezüglich Bildung und Intelligenz bin ich jederzeit bereit – und wir können auch gern die Steuerausweise vergleichen, wenn wir grad dabei sind, um dieses Klischee über die Linken ebenfalls kurz anzusprechen.
          In der Zwischenzeit schenke ich Ihnen schon mal einen Sack Kommas.

    • Florian Zellweger sagt:

      Ui Herr Keller, als die Tamilen kamen, gab es keine Akzeptanzprobleme? Da erinnere ich mich aber ganz anders. Da wurde von rechts regelrecht auf Tamilen Jagd gemacht. Es ist immer so: Die neuste Emigrantengruppe wird als Problem gesehen, die vorhergehenden im Rückblick dann verklärt. War schon mit den Italienern so: Als die Tamilen kamen, waren uns die «Tschinggen» plötzlich lieb.

      • maja sagt:

        Die Tamilen haben die Frauen belästigt wenn sie in Gruppen unterwegs waren. Sie wurden dann endlich aufgeklärt wie es bei uns läuft. Von da an wurde es besser.

        • Peter Meier sagt:

          Haha, das ist echt witzig! Die neueste grosse Migrantengruppe sind wohl wir Deutsche. Wir sprechen fliessend Deutsch und verstehen CH-Deutsch nach kurzer Aufenthaltszeit, wir hängen selten in Gruppen an Bahnhöfen rum und belästigen Frauen. Wir leben im Grunde genau wie die Schweizer auch. Im Grunde sind wir wie Ihr, deshalb gibt es auch so viele CH-D Ehen. Und dennoch wird in den Kommentarspalten über uns hergezogen und abgelästert wie es schlimmer nicht sein kann. Viele CH haben einfach ein ein Problem mit Ausländern, egal woher sie kommen.

          • Christian Weiss sagt:

            Es gibt eben Flüsterdeutsche, die um keinen Preis auffallen wollen. Normal-Deutsche, die sich gar nicht gross drum scheren, wie sie wirken und gerade darum kaum anecken und schnell Freunde finden in der Schweiz. Und dann gibt es noch die Besserwisser-Deutschen, die der ganzen Welt – insbesondere den kulturlosen Amerikanern und den hinterwäldlerischen Schweizern – erklären wollen, wie der Hase läuft und erstaunlich dünnhäutig reagieren, wenn man ihnen zu verstehen gibt, dass man auf ihre Bündnis90/Grüne-SPD-Welterklärungen pfeift.

  • Angelo Piraino sagt:

    Mir geht es genau so, wie im zweiten Absatz beschrieben. Und ja, auch mir sind die reichen Ausländer hundert mal lieber. Was bei uns abgeht ist einfach nicht in Ordnung. Ich kann diese Wirtschaftsflüchtlinge nicht mehr sehen. Sie kosten, sind nicht zufrieden, pöbeln, brechen ein und oder handeln mit verbotenen Stoffen. Und nein-, ich will privat nichts mit ihnen zu tun haben. Wenn ich sie im Supermarkt sehe, schaue ich auf die andere Seite. Ich will keinen Kontakt. Ich will meine Ruhe. Ich bin nicht interessiert. Bin ich deshalb ein Rassist? Ich denke nicht. Die Schweizer genügen mir.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Ja, Sie sind ein Rassist. Und woran erkennen Sie Asylsuchende oder Flüchtlinge? Tragen die den Asylantenstern? Und wie viele davon kennen Sie persönlich? Und wie wollen Sie wissen, weshalb diese Menschen geflohen sind und wie sie sich hier verhalten? Könnte der dunkelhäutige Mensch in der Migros, den anzuschauen Sie derart ekelt, nicht auch in zweiter, dritter Generation eingebürgert, also ein Schweizer sein?
      Nein, Sie verbreiten einfach Klischees und Vorurteile und kommen Ihrer demokratischen Pflicht nicht nach, sich zu informieren. Das ist brandgefährlich – und der Schweiz nicht würdig.

      • Hermann Bucher sagt:

        @Angelo: Da denken sie falsch: Sie sind definitiv ein Rassist!

      • Bernhard Hirz sagt:

        Schwarzenbacher, das ist doch ebenfalls reine Polemik. Wenn ich weiss, dass diese Woche grad hundert Asylanten aus Nordafrika ins Aufnahmezentrum um die Ecke gekarrt wurden, kann ich doch davon ausgehen, dass die Tunesier, die ich auf einmal alle in der Migros, an den Bahnhöfen und sonstwo sehe, genau von dort kommen. Ihre Gesprächsstrategie der Anschuldigungen ist überhaupt nicht zielführend. Vielleicht sollte man sich mal überlegen, dass auch diejenigen, die man als politische Gegner wahrnimmt, berechtigte Anliegen haben.

        • Albert Schwarzenbacher sagt:

          Herr Hirz, von dem Augenblick an, an dem die rechte Seite endlich eine gewisse Kompetenz an den Tag legt und wirklich bereit ist, sachlich zu diskutieren, bin ich das auch. Aber so, wie sie sich jetzt aufführt (klar ersichtlich in allen Foren zum Thema), verbietet sich Neutralität. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als eine klare Gegenposition zu beziehen – derart widerliche, menschenverachtende Hetze, verbunden mit unübertrefflicher Ignoranz, kann nicht hingenommen werden! Die Rechten verunmöglichen so jede Debatte – und zwar bewusst, denn an Lösungen sind sie nicht interessiert.

          • Hans Roth sagt:

            @Schwarzenbacher
            Wie könnte mit ihnen eine Diskussion entstehen wenn sie jeden der nicht ihrer Meinung ist primitiv herunter machen. Sie sind es doch der keine andere Meinung gelten lässt.

      • Anne sagt:

        Danke Herr Schwarzenbacher. Die Schweiz braucht es mehr denn je, dass Menschen, das aussprechen, was Sie hier schreiben. Als junge Deutsche sage ich das aus der Erfahrung der eigenen Geschichte.
        Ich bin Akademikerin und bin aus reinem Zufall für den Job in die Schweiz. Ich werde aber ganz sicher auch wieder gehen, denn als Ausländer fühlt man sich leider nicht willkommen, lediglich akzeptiert und zwar weil man eine gewinnbringende Arbeitskraft ist – nicht als Mensch. Ich kenne keinen einzigen Expat, der diese Parallelwelt befriedigend findet.

        • Martin sagt:

          Aus eigener Geschichte? Hier wurden noch nie Fremde vergast, der Vergleich mit Deutschland ist nicht zulässig. Ich bin weit gereist und ich kenne kein Land, ausser der Schweiz, das Menschen akzeptiert, die feindlich gegenüber ihrem Gastland eingestellt sind. Wenn ich an das Gehabe von Peitschen Peer und die Verweigerung des Überfluges trotz vertraglicher Zusicherung denke und dann noch die unverholenen Erpressungen, dass wenn wir dies und das nicht machen oder unterschreiben bestraft werden, ist es wirklich unglaublich das sie hier akzeptiert sind, umgekehrt wäre es sicher nicht so

    • Alex sagt:

      So, wie Sie sich den Asylbewerbern gegenüber äussern und verhalten, verhielt man sich vor zwei Generationen den Italienern gegenüber. Mit den gleichen Vorbehalten („pöbeln, brechen ein, handeln…“). Eigentlich beschämend, dass Sie nichts daraus gelernt haben. Oder habe ich einfach ihren Sinn für Ironie übesehen?

      • Peter Meier sagt:

        Sie sind definitiv ein Rassist! Wenn man schon einer ist, dann sollte man wenigstens dazu stehen. Aber man kennt das ja: „Ich bin kein Rassist und habe kein Problem mit Ausländern, ABER………!“

    • Simon sagt:

      Menschen wie sie wiedern mich an und beschämen mich Schweizer zu sein.
      Ketzerische Frage am Rande, ist ihr Name Urschweizerisch?

      • Christian Weiss sagt:

        Auch wenn Piraino eine Ortschaft auf Sizilien ist, ist Ihnen ist schon klar, dass es auch „Urschweizer“ mit italienischen Namen gibt? Italienisch ist bekanntlich die Muttersprache der Tessiner, Misoxer und Puschlaver
        Ich jedenfalls schäme mich überhaupt nicht, Schweizer zu sein: Einerseits find ich es gut, dass die Meinungsfreiheit hoch gehalten wird und auch vermeintlich oder tatsächlich heikle Themen offen diskutiert werden. Und dann gefällt mir unsere kulturelle Vielfalt und die offene Gesellschaft. Leider sind aber längst nicht alle Zuwanderer der offenen Gesellschaft zuträglich.

    • U. Schmid sagt:

      Noch rassistischer geht fast nicht. Einfach zur Info.

      „Asylbewerber sind nicht zufrieden“

      Gut, lasst die Schweiz in eine ECHTE, ernstzunehmende Krise stürzen, so dass Sie abhauen müssen (macht bereits unzufrieden) und um Ihr Leben, Ihre einstige Heimat bangen müssen (dito). Dann sitzen Sie in einem nicht sehr luxuriösen Durchgangsheim (dito), getrennt von Ihrer Familie, ohne Arbeitsbewilligung. Würden Sie arbeiten, würde man Ihnen vorwerfen „den Einheimischen die Arbeitsplätze wegzunehmen“.

      Frage; warum sind SIE denn so unzufrieden, wenn es die Flüchtlinge sind??

      • Christian Weiss sagt:

        Es wirft so ziemlich gar niemand den Asylbewerbern vor, den Einheimischen Arbeitsplätze wegzunehmen. Das Bildungsniveau ist für gewöhnlich so tief, dass sie schon für viele Anstellungen mit niedrigen Anforderungen nicht geeignet sind. Die Trennung von der Familie war in den allermeisten Fällen eine freie Entscheidung der Betroffenen. Und Flüchtlingsunterkünfte sind nirgendwo auf der Welt sonderlich angenehme Orte. An den Rändern zu den Brennpunkten sind es für gewöhnlich richtige Internierungslager.

    • Peter sagt:

      Ja. tut mir leid, aber Sie sind ein Rassist. «Rassismus umfasst Ideologien und Praxisformen auf der Basis der Konstruktion von Menschengruppen als Abstammungs- und Herkunftsgemeinschaften, denen kollektive Merkmale zugeschrieben werden, die implizit oder explizit bewertet und als nicht oder nur schwer veränderbar interpretiert werden.» (Johannes Zerger, Was ist Rassismus?, Göttingen 1997, S.81)

      • Hans Meier sagt:

        Und was macht man, wenn es sich statistisch nachweisen laesst, dass die Mehrheit der anwesenende Tunesier kriminell sind?

    • Gregor Banda sagt:

      Sie sind nicht unbedingt Rassist, aber einfach ignorant. Die beschriebenen Probleme sind Realität und sie werden nicht weggehen, nur weil sie dagegen sind. Entweder finden wir gemeinsam gute Lösungen. Dafür müssen wir uns aber unvoreingenommen damit beschäftigen (da kann es durchaus mal Sinn machen, denn übersozis ein wenig Paroli zu bieten) oder es eskaliert wirklich und alle verlieren!

  • Leonie Schwarz sagt:

    Danke für diesen mutigen Artikel! Es gibt übrigens auch Paradebeispiele, wie die Integration von Asylanten gelingen kann. Davos ist so ein Beispiel, wo das Asylzentrum mitten im Ort steht, mehrere 100 Asylanten untergebracht sind, sich Kirchgemeinde und Bevölkerung um die Asylanten kümmern (Computer- und Sprachkurse bei freiwilligen LehrerInnen, Teilnahme am Leben in der Gemeinde, z.B. gemeinsames Kochen im Kirchgemeindezentrum, Ausflüge usw.) Zuerst gab es auch Widerstand in der Bevölkerung, aber einzelne initiative „Zugpferde“ können viel verändern!

  • Martin sagt:

    Das ist ja nichts Neues, gilt für die ganze Schweiz. Der Innerschweizer ist einfach ein bisschen „akzentuierter“, auch anfälliger für rechts-extremes Gedankengut. In den letzten 20 Jahren sind in der Innerschweiz einige rechtsextreme Organisationen entstanden, welche sogar die SVP noch rechts überholen. Angefangen bei Marcel Strebels „Patriotischer Front“ in Oberiberg SZ (dazumals 70% der Stimmen) bis zum „Waldstätterbund“ für die Pickligen, in der Zentralschweiz findet das Resonanz…

    • Dino sagt:

      Sie disqualifizieren sich mit dieser Aussage selber, wollen den toleranten mimen aber scheren dabei ‚die Innerschweizer‘ über einen Kamm.
      Das Gedankengut welches Sie beschreiben findet, erschreckenderweise, in ganz Europa Akzeptanz und auch genügend Wirte. Das passiert indem man reale Ängste der Bevölkerung als ‚dumm‘ bezeichnet. Im schlimmsten Fall raubt man einer Nation die Identität und Souveränität – alles was dann bleibt ist; Nationalismus und Gewalt, konnte man früh in Österreich sehen und in Ungarn & Griechenland ist es noch schlimmer.

      • Martin sagt:

        Ui, gut gebrüllt Dino. Du hättest Deinen Kommentar hier jedem Post hinzufügen können, hast Dich aber verdankenswerterweise für meinen entschieden. Pauschalurteile über „Asylanten“, „Ausländer“ und „Wirtschaftsfüchtlinge“ sind erlaubt. Aber ja nicht über „Innerschweizer“. Du hast ja in gewissem Sinne Recht: Raffgierige Zuger, rückständige Obwaldner und faschistoide Schwyzer kann man wirklich nicht in einen Topf mit einem weltoffenen Stadtluzerner werfen….

  • Erich Meier sagt:

    Der Artikel ist eindeutig überzeichnet. Reiche Ausländer bringen uns eben etwas: Sie zahlen hier Steuern. Und Asylanten nehmen uns etwas weg: Sie werden in den meisten Fällen gar nicht verfolgt, sondern kommen nur aus wirtschaftlichen Gründen hierher: Wollen gratis durchgefüttert werden, danken dafür in vielen Fällen mit Diebstählen, Frauenbelästigungen und beschimpfen uns zu guter Letzt auch noch als Rassisten. Die Reaktion der Bevölkerung ist klar nachvollziehbar.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Soe merken gar nicht, wie xenophob dieser Kommentar ist und dass Sie Soukup damit völlig bestätigen, gell … Ausnahmslos alle Asylsuchenden, die ich kenne, WOLLEN arbeiten. Und die, die arbeiten dürfen, halten im Heimatland ganze Familien am Leben.

      • Christian Weiss sagt:

        Ich merke auch nicht, wie xenophob dieser Kommentar ist. Das Bundesamt für Migration gibt ja selber die Zahlen bekannt, die belegen, dass rund 90% der Asylbewerber nicht verfolgt werden und deshalb abgewiesen werden. Die Kriminalitätsrate ist erschreckend hoch. Dass „ausnahmslos alle Asylsuchenden“, die Sie kennen, arbeiten wollen, glaube ich Ihnen (wieviel sind es? 1, 2.). Ein „Feldversuch“ in Gmünd (D), bei dem Asylbewerber als Gepäckträger am B’hof eingesetzt wurden, endete mit dem Sklaverei-Vorwurf durch linksgrüne Politiker an den zuständigen Bürgermeister.

    • U. Schmid sagt:

      Klar, das ist wahnsinnig toll und reizvoll: in einem fremden Land in einem Durchgangsheim mit zig anderen ein Zimmer bewohnen, ohne Arbeitsbewilligung, ohne fassbare Zukunft.

      Schweizer haben in München mal einen Einheimischen praktisch tot geprügelt. Wie nett, dass die Deutschen nicht so hasserfüllt und rassistische deswegen gegen uns „nette, saubere, korrekte, rechtskonforme Schweizer“ wettern.

      Sie, Herr Erich Meier, sind eines von vielen Paradebeispielen eines waschechten Rassisten. Bekommen Sie von der SVP Geld für Ihren Kommentar?

    • Michael Kölliker sagt:

      Die reichen Ausländer nehmen keinen Wohnraum weg. Sie vergeben Stellen auch nie an ihre Landeskollegen oder sie nehmen keinen Arbeitsplatz weg. Sie beherrschen die deutsche Sprache. Sie schätzen es, wenn sie viel Steuern bezahlen dürfen.

      Für einige Millionen hat es locker noch Platz, die Einheimischen können ins geliebte Reduit.

      • Christian Weiss sagt:

        Wir haben nun mal in der Schweiz zum Glück viele grosse internationale Firmen, die hier ihre Haupt- und Kontinentalsitze betreiben. Im Sinne der internationalen Vernetzung werden auch Ausländer für wenige Jahre eingestellt. Das stärkt das Know-How dieser Unternehmen und nimmt darum keine Arbeitsplätze weg, sondern schafft neue Plätze – vor allem auch für Schweizer. Von Asylbewerbern hat der Schweizer grundsätzlich aber nichts. Aus humanitären Gründen – und die sind dem Schweizer wichtig – werden aber jene 10% tatsächlich verfolgten Asylbewerber hier aufgenommen.

        • Ruth Held sagt:

          Ich lese seit einer Stunde Kommentare. Hätt ich’s doch bei den geistig anregenden 10 Minuten der Lektüre des Artikels von Michael Soukup belassen.

          Als Abschluss doch noch einen kurzen Kommentar, der an diversen Stellen dieses langen Hickhack stehen könnte:
          Mir fällt auf, dass immer wieder gegen Wirtschaftsflüchtlinge gewettert wird. Erstaunlicherweise genau von jenen, die ganz ignorant hauptsächlich mit wirtschaftlichen Interessen der Schweiz argumentieren. – Zugegeben, es ist schwierig und mühsam, die komplexen Zusammenhänge dieser Welt zu verstehen. Ein Einstieg? http://www.evb.ch/p19349.html

    • Mario M. Montecarlo sagt:

      @E.Meier:Ich möchte mich U.Schmid anschliessen.Schweizer sind nicht so tolerant,wie sie gern tun – trotz oder wegen des hohen Ausländeranteils.Der Vorfall von München ist ein Beispiel,dass es auch sehr brutale Schweizer gibt!Zum Thema „Ausländer können oft kein Deutsch“:Wenn jemand Deutsch spricht in der Deutschschweiz,beispielsweise Deutsche,dann wird auch das zum Anlass für Hass genommen.Dann dreht man die Schraube einfach weiter und beklagt scheinheilig,warum die Deutschen Deutsch und nicht Dialekt sprechen.In München herrscht da eine friedliche Koexistenz zw. Hochsprache u. Dialekt!

  • Bernhard Vonallmen sagt:

    Totaler Egoismus kann man dieses Verhalten auch nennen.

  • Kuhn sagt:

    Die Straftaten der Asylbewerber nehmen stark zu. Das schreibt ja auch der Tagi. http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Straftaten-von-Asylbewerbern-nehmen-stark-zu/story/18486996

    Da ist es sehr nachvollziebar, dass diese Leute hier nicht willkommen sind. Wenn sie einmal aber bleiben können unter welchem Titel auch immer kosten sie den Steuerzahler viel Geld für Sozialhilfe und Integrationshilfen etc.

  • s..frei sagt:

    sollte man asylbewerber hofieren , wie’s somaruga , bern und die linken als problembewirtschaftung machen ? sobald das verfahren auf 48std. wie in D od. F runtergebracht, kann man diskutieren , wen man hofieren soll.
    das anderweitig fluchtgeld -russen, schlungen-amerikaner hier zuflucht suchen ist ebenfalls ein problem. hier regen sich die verursacherparteien (linken und nette) keinen deut. in der zwischenzeit verteuern diese uns das leben und geben „vor“ arbeitsplätze zu generieren (mehr grenzgänger = hauptsache günstig). übrigens deutsch können italiener auch in der 2generation nicht

    • David sagt:

      Es nimmt mich wunder, weshalb die Linken und Netten die Verursacherparteien seien sollen für die Einwanderung der Fluchtgeld-Russen und Schlungen-Amerikaner. Hier sind wohl eher die rechten Parteien mit Verbindungen in die Wirtschaft und den Forderungen nach noch tieferen Steuern für ebensolche Personen verantwortlich. Die Linken und Netten haben zumindest in die Zürich die Pauschalsteuer abgeschafft. Das mit der 2. Generation Italiener stimmt evtl. in einzelnen Fällen. Das grosse Mehr spricht gut Deutsch, evtl. mit Akzent.
      Grosse Worte von jemanden, der die Gross/Klein-Schreibweise ignoriert

  • Manuel Braun sagt:

    Ich weiss, ich wiederhole mich. Aber hier passt es wirklich sehr gut: Die Grundproblematik ist, dass es die Oberschicht immer wieder erfolgreich schafft, der Mittelschicht einzureden, dass die Unterschicht schuld sei, dass es ihnen nicht auch so gut geht.

    • Tom Baumeler sagt:

      Genau. Und deshalb müssen auch wir alles daran setzen, möglichst viele „Unterschichtler“ aus fremden Kulturen hier zu beheimaten. Bestechend diese Logik, fürwahr. Ich will auch keine Diktatoren- und Despotengelder. Aber ebenso will ich hier keine Wirtschaftsflüchtlinge, welche im besten Fall noch ihren ganzen Familienclan in UNSERE Sozialwerke einwandern lassen. Wer das will , soll es gefälligst auch selbst bezahlen und mich den Folgen klarkommen.

      • B. Tertre sagt:

        Und wer die Banken stützt und schützt und hätschelt und hofiert, der soll auch für deren Kosten bezahlen. Ich hab keine Ahnung ob das stimmt, aber ich kann mir vorstellen, dass für die Banken in sehr kurzer Zeit sehr viel mehr Geld ausgegeben wurde als für Asylbewerber. Linke kommen für den herbeigeredeten Asylmissstand auf, die Rechten für die Wirtschaftsverbrechen von Banken, Öl-, Rüstungs-, Chemie-, Rohstoff- und Nahrungsmittelfirmen und deren Folgen. Guter Deal finde ich.

        • Christian Weiss sagt:

          Das stimmt nicht. Die Banken erwirtschaften jährlich 10% des Bruttoinlandsprodukt und bringen so einen ganz beträchtlichen Anteil jener Kohle auf, welche gewisse Kreise mit beiden Händen verschenken. Selbst die UBS-Rettung war in der Endabrechnung ein Gewinn. Die Ramschpapiere haben der Nationalbank mehr eingebracht, als sie gekostet haben. Gegen tatsächliche Wirtschaftsverbrechen haben wir Gesetze und die betreffenden Personen kommen an die Kasse, was bei straffällig gewordenen Asylbewerbern für gewöhnlich nicht der Fall ist.

          • chocolate sagt:

            Herr Weiss: Der Bankensektor steht für 6.2% der Wertschöpfung in der Schweiz. Nur wenn man den Versicherungssektor dazu zählt, kommt man auf 10.3%.
            http://www.swissbanking.org/home/finanzplatz-link/facts_figures.htm
            (Warum man das tut, ist klar: Das künstliche Aufblähen der Zahlen macht den Bankensektor scheinbar so unverzichtbar.) Wenn man bedenkt, dass ca. die Hälfte der Wertschöpfung im Inland anfällt, wird es umso bedenklicher, dass wir uns für ca. 3% Wertschöpfung prostituieren, Schwarzgeld annehmen, Wirtschaftskriminalität akzeptieren…
            Die Solidarität haben wir sehr billig verkauft!

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    es geht darum, dass durch die inkonsequente und lasche aslypolitik „unseres…“ bundesrates; sprich ob den zahllosen scheinasylanten und deren missbräuchen, die bevölkerung zu recht erzürnt ist. die politik hat es versäumt, frühzeitig den spreu vom weizen zu trennen. leider leiden darunter nun auch gerechtfertigte asylbewerber. punkt 2. die schweiz ist ein kleines land und deshalb braucht es auch definierte kontingente für asylbewerber. punkt 3) abgewiesene asylbewerber verursachen kosten und müssen unmittelbar ausgeschafft werden. der schweizer ist, im rahmen des tragbaren, tolerant.

  • Gunnar Leinemann sagt:

    Das ist halt die Perversion einer reichen Überflussgesellschaft, in der ein grosser Teil immer mehr an Empathie verliert und sich ängstlich besorgt nur noch um die Sicherung des eigenen Status Quo kümmert. Kommen dann noch Rechtes Gedankengut und die damit verbundene Engstirnigkeit und Erstarrung des Geistes hinzu, haben wir das, was wir gerade erleben. Während 80% aller Flüchtlinge weltweit von den ärmsten Ländern aufgenommen werden, macht man in der reichen CH ein riesen Drama. Die Haltung, dass man in der CH Ausländer nur gerne sieht, wenn sie viel Geld mitbringen, ist weit herum bekannt.

    • Sie schon wieder mit Ihrem Schweiz-Bashing?
      Ist das nicht auch Rassismus??

    • Christian Weiss sagt:

      Die meisten Flüchtlinge flüchten in die unmittelbaren Nachbarländer, weil sie gar nicht vorhaben, ihre Heimat dauerhaft zu verlassen. Zudem gibt es deutliche Anzeichen, dass in der „pervertierten reichen Überflussgesellschaft“ die Empathie für die Mitmenschen deutlich höher ist als in den Entwicklungsländern, wo zum Beispiel Homosexualität in den meisten Fällen eine schwere Straftat darstellt, wo Menschen wegen ihrer Religionszugehörigkeit misshandelt und bisweilen gar getötet werden, und wo der Rechtsstatus von Frauen für gewöhnlich sehr bedenklich ist.

  • Thomas Steffen sagt:

    Für das von Ihnen beschriebene Problem sind wir selber schuld. Zu lange und immer noch, werden Wirtschafts-„Flüchtlinge“ auf die gleiche Stufe gesetzt wie richtige Flüchtlinge, welche an Leib und Leben bedroht werden. Ich glaub ich kann mit Sicherheit behaupten, dass diese „Asylanten“,welche sich über die Unterkunkft in der Zivilschutzanlage beschwert haben sicher nicht an Leib und Leben bedroht waren. Unsere (linke) Asylpolitik, welche die Prioritäten falsch setzt ist verantwortlich für die Unsicherheit und die Abneigung gegenüber Asylanten.

  • André sagt:

    Finde den Artikel treffend real formuliert. Ich ärgere mich seit langem über den ungerechten Hass von Schweizer Bürgern (die Schweiz war einmal bekannt als humanitärstes Land in der Welt). Leider sind diese Zeiten längst vorbei und wir entwickeln uns je länger je mehr Richtung Rechtsextremismus. Das als Fortschritt zu bezeichnen gilt als purer Sarkasmus. Ich hoffe sehr, dass wir uns nicht bald schon schämen müssen Schweizer zu sein. Die Mehrheit der Bürger des Landes sind sind vernünftiger mit dem Umgang des Themas. Irgendwann wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.

    • Simon sagt:

      Na ja ehrlich gesagt schäme ich mich jetzt schon, zumindest wenn man einige dieser Komentare liest. Und nein, Gott bewahre, wir sind keine Rassisten! Ich will nur dass die Wirtschaftsflüchtlnge schön zu Hause verrecken, wer will die schon in der Migros anschauen müssen…
      Der Titel „Nach unten treten und nach oben buckeln“ ist leider Realität und wird seit Jahren praktiziert, traurige Schweiz.

      • Christian Weiss sagt:

        Ich glaube eigentlich nicht, dass jeder Zuwanderungskritiker und jeder, der Asylmissbrauch bekämpft haben möchte, ein pathologischer Rassist ist. Bei Ihnen, André und Simon, bin ich mir allerdings ziemlich sicher, dass Sie echte Schweizhasser sind, was Sie zu Rassisten macht. Ich meine, da haben Sie ein vor allem in Australien beliebtes Wurfgerät losgelassen.

        • chocolate sagt:

          Herr Weiss: Wer also Missstände in der Schweiz kommentiert, ist Schweizhasser und daher Rassist?
          Absurde Welt!
          Ist Ihnen und den anderen Eiferern hier im Forum noch nie in den Sinn gekommen, dass eben solche wie André und Simon echte Patrioten sind? Weil Sie sich um ein schweizerisches Erbe im Sinne Dunants sorgen?
          Oder sind alle, die nicht den Grundtenor der SVP teilen, keine echten Schweizer?
          Ich auf jeden Fall bin froh, dass es noch Andrés und Simons gibt und hoffe, dass es noch viele davon gibt!

  • Rainer sagt:

    Nach unten treten und nach oben buckeln, das trifft die Sache, allerdings nicht nur in der Zentralschweiz. Man könnte auch sagen, nach unten wird mit der Lupe gesucht, nach oben wird man von der Sonne geblendet. Aus meiner Sicht ist das auch das Resultat einer inzwischen jahrzehntelangen Hetze gegen Asylsuchende, die früher das Alleinstellungsmerkmal einer Partei war und inzwischen von den anderen Parteien imitiert wird. Und tut mir leid: Breite Teile der Bevölkerung durchschauen das Spiel nicht.

  • Bruno Hässig sagt:

    Endlich mal… Danke für diesen Bericht. Schade nur, dass diejenigen, die es angehen würde, trotzdem nicht über den Tellerrand sehen und weiter „nach unten Treten“ werden.

  • Ursula Haass sagt:

    Ich denke nicht, dass in der Schweiz eine allgemeine Ausländerfeindlichkeit herrscht! Aber leider ist es so, dass (schwarzen) Asylanten, die hier in Basel schon Frauen vergewaltigt, Leute überfallen, verprügelt und beraubt haben, den Ruf der gesamten Asylanten schwer geschädigt haben und man jetzt vor allen Angst hat. Wenn ein Mensch Angst hat, wird er misstrauisch und greift an. Und die hohen Ansprüche der Asylsuchenden verbessern auch nicht gerade ihren Ruf.

    • @Ursula: Auch Schweizer prügeln und vergewaltigen. So auch vor ein paar Jahren in München geschehen. Sollen nun alle Schweizer über einen Kamm geschert werden?

      • Peter Meier sagt:

        Danke Herr Bucher, meine Gedanken. Viele Kommentatoren hier argumentieren so, als würden Schweizer (bzw. echte Eidgenossen) niemals Straftaten begehen. Wäre dies tatsächlich der Fall, dann könnte man auf diese einfache Art argumentieren. Aber es ist ein Fakt, dass sehr viele üble Straftaten von Einheimischen begangen werden. Man macht es sich schlicht zu einfach, wenn man von der Stratfat Einzelner auf eine gesamte Gruppe schliesst.

      • Christian Weiss sagt:

        Haben Sie mal die Zahlen in Relation zueinander gestellt? Sexuelle Übergriffe sind im westlichen Kulturraum (also in ganz Westeuropa und Nordamerika) nicht nur gesetzlich, sondern kulturell geächtet, während man gerade im nordafrikanischen, arabischen und islamischen Kulturraum sexuelle Übergriffe auf die „unzüchtig gekleideten Schlampen“ für durchaus rechtens hält. Es wäre schön, wenn Sie sich abseits Ihres aufgesetzten und unehrlichen Antirassismus mal mit ein paar Fakten auseinandersetzen würden. Mit Ihrer „die sind alles arme Opfer“-Haltung tun sie den Zuwanderern keinen Gefallen.

    • Peter Meier sagt:

      Keine Ausländerfeindlichkeit? Sagte die Rassisten… Sie schliessen von Individuen auf eine Gruppe (den schwarzen Asylanten) und attestieren Ihnen so kollektive, negative Merkmale. Das nennt man Rassismus, auch wenn es Ihnen nicht passt.

      «Rassismus umfasst Ideologien und Praxisformen auf der Basis der Konstruktion von Menschengruppen als Abstammungs- und Herkunftsgemeinschaften, denen kollektive Merkmale zugeschrieben werden, die implizit oder explizit bewertet und als nicht oder nur schwer veränderbar interpretiert werden.» (Johannes Zerger, Was ist Rassismus?, Göttingen 1997, S.81)

  • ernst staub sagt:

    herr Soukup,
    anderswo ist es noch viel schlimmer. ich war vor drei Monaten in prag.
    dort gibt es enorm viele obdachlose.
    aber die reichen Touristen werden wie könige mit kutschen und Oldtimern umhergefahren.
    in Osteuropa werden zigeuner eingemauert und
    Asylanten wollen sowieso nicht dort bleiben.
    und ist es vielleicht in den USA, Dänemark oder Finnland viel besser.

  • Alberto La Rocca sagt:

    Gut, dass sich nur die Zentralschweizer so verhalten! 😉

  • Nichts neues für mich! Meine Stiefmutter aus dem Entlebuch wollte meine Frau (Ausländerin) polizeilich ausweisen lassen!

    • Alberto La Rocca sagt:

      Ich kenne einen Kosovaren der gestohlen hat – also stehlen alle Kosovaren! [Verfremdung obiger Aussage frei nach Bert Brecht]

      Wie gut, dass nur die SVP pauschalisiert und die linken Gutmenschen nie vom Verhalten Einzelner auf eine ganze Volksgruppe schliessen – ausser es handelt sich um Personen, welche die linke Gesinnung nicht mittragen. ;-D

  • Andreas Sommer sagt:

    Es sind vielleicht 150 Jahre her, dass Dorfgemeinschaften Geld sammelten um Ihren Ärmsten die Reise Südamerika oder in die USA zu bezahlen. Im Unterschied zu heute, waren diese Leute in Ihrer neuen Heimat als billige Arbeitskräfte willkomen und wurden nicht so unterstützt, wie wir Schweizer es heute mit unseren Immigranten machen. Aber, und das ist kein Unterschied zu heute, auch diese Leute waren Wirtschaftsflüchtlinge und verliessen ihr Heimatland in der Hoffnung auf ein besseres Leben.

    • Michael Berger sagt:

      Die Schweizer haben eine mehrhundertjährige Wirschaftsflüchtlingstradition: Die schweizer Söldner standen in den Diensten diverser europäischer Armeen und setzten sich eifrig für „fremde Händel“ ein, auch gegen andere Schweizer. Reislaufen war ein wichtiger Witschaftsfaktor für wenig entwickelte Regionen (Innerschweiz). Erst 1859 wurde es vom Bundesrat verboten. Danach gab es viele Auswanderer z.B. nach Amerika. Motivation waren hauptsächlich wirtschaftliche Gründe Bevölkerungsdruck, Armut und Unterbeschäftigung). Vom 16. Jh bis 1900 wanderten mehr Leute aus als ein.

      • Tom Baumeler sagt:

        Bekanntlich gibt es schon seit Jahrhunderten Sozialwerke und den Wohlfahrtstaat in die die Schweizer Söldner einwanderten. Wie es die selbstgerechten Überhumanisten immer wieder schaffen, geschichtliche Tatsachen mit abstrusen Vergleichen zu vermengen, verdient schon fast Respekt. Glaubt ihr den Käse, den ihr hier verzapft tatsächlich?

        • Michael Berger sagt:

          Meine Antwort war eine Ergänzung zu Herrn Sommers Kommentar. Das ist kein abstruser Vergleich. Besonders diejenigen Schweizer Politiker, welche sich gerne auf die 700 Jährigen Traditionen der Schweiz berufen, dürften solche Vergleiche nicht abstrus finden. Natürlich gab es damals keine Sozialwerke, von welchen die Schweizer profitierten. Söldner nahmen ihren Unterhalt dafür ganz direkt von der Bevölkerung.
          Die Schweizer haben sich früher also nicht anders verhalten als die Wirtschaftsflüchtlinge heute. Das relativiert die Einschätzung und Bewertung von deren Verhalten.

  • Max Bader sagt:

    Ich kann ihnen versichern, dass Asylbewerber in den Städten (zumindest über Basel kann ich reden) keinen Millimeter beliebter sind als auf dem Land in der Zentralschweiz. Und ich kann ihnen auch versichern, dass nicht das laute Reden während des Bier trinken das Problem ist, sondern was bei den meisten, vor allem nordafrikanischen, Asylbewerbern nachher geschieht, wenn sie zu viel getrunken haben. Das reiche Ausländer angenehmer sind, versteht sich von selber. Natürlich ist auch dort vieles nicht ok und die Parallelgesellschaft gefällt mir auch nicht.

  • Stefan sagt:

    Vielen Dank, Herr Soukup. Ich bin gleicher Meinung.

    • Josef sagt:

      Dem kann ich mich nur anschliessen.
      Danke auch Albert Schwarzenbacher, auch wenn er seinen verbalen Kampf gegen Windmühlen führt.

  • sepp z. sagt:

    Ich schätze, es ist ein kleiner Kreis von Männern und Frauen, welche diese Entwicklungen steuert. Der grosse Rest der (vor allem ländlichen) Bevölkerung kapiert gar nicht was da genau abgeht, schlicht zu dumm und ungebildet. Diese bildungsferne Schicht lässt sich ausgezeichnet mit einem Käseblättchen manipulieren. Oft sind die Dummen auch noch die lachenden Profiteure, weil jeder von seinen Eltern ein paar Stück Land geerbt hat, auf das er jetzt Eigentumswohnungen bauen lassen kann. Typisch Schweiz.

    • Clemens Battaglia sagt:

      Wenn man ein Beispiel für Rassismus suchen würde, ihr Post hätte gute Chancen auf zumindest einen Ehrenplatz! Ein detaillierter Kommentar erübrigt sich, ihre eigenen Worte demaskieren bestens die Armut ihres Denkens!

      • Christian Weiss sagt:

        Sie können sich sicher sein, sepp z. hält sich für den grössten Antirassisten und Menschenfreunden, den die Welt je gesehen hat.

  • Clemens Battaglia sagt:

    Herr Soukup zitiert in seinem Beitrag einen offensichtlichen Fremdenhasser und projiziert auch gleich dessen unsägliche Zeilen auf alle, die gegenüber Asyl-Bewerbern starke Vorbehalte machen. Genau so gut könnte man den linken Hass auf alle Wohlhabenden (In- oder Ausländer) oder Personen in Führungspositionen als allgemein gültige Haltung Links-Denkender darstellen. Was im Asylwesen nicht stimmt ist grundsätzlicher Natur. Der ursprüngliche Gedanke einer Hilfe für an Leib und Leben gefährdete Menschen ist längst zu einer eigentlichen Asyl-Industrie pervertiert, jenseits aller Vernunft.

  • Schärer Christian sagt:

    Wir haben nichts gegen Ausländer, nur gegen unanständige und nicht ingetrationswillige Schmarotzer und Verbrecher (vielmals halt Asylanten oder ausländische Unterschicht). Gutsituierte Ausländer sind meist anständig und wissen sich zu benehmen. Es gibt, wie überall, sicher Ausnahmen (Ghadafi-Sohn z.B.). Das regt die Leute auf. Wenn jemand zu uns kommt, muss er die Sprache lernen, sich willig zeigen und sich an die gesellschaftlichen Gepflogenheiten anpassen. Jeder andere darf wieder gehen.

    • sepp z. sagt:

      …ausser er hat viel Geld, dann muss er/sie keine der Landessprachen lernen, sich auch nicht willig zeigen oder den gesellschaftlichen Gepflogenheiten anpassen. Da drücken wir gerne ein Auge zu.

    • Peter Meier sagt:

      Wenn jemand zu uns kommt, muss er die Sprache lernen und sich den gesellschaftlichen Gepflogenheiten anpassen? Ausser er hat Geld? Und ausserdem, sehr viele Asylanten sprechen unsere Sprache, Ihr Problem wenn Sie nur Deutsch verstehen, aber ich leben in einer viersprachigen Schweiz!

  • Peter Richter sagt:

    Asylanten landen bewiesenermassen sehr oft in der Sozialkasse, Herr Soukup.
    Expats dagegen sind vorwiegend sehr gute Steuerzahler.
    Die Krimialitätsstatistik will Herr Soukup auch nicht beachten, ebenso über 70% Ausländeranteil im Strafvollzug,
    Milliardenkosten für das Asylwesen interessieren Herr Soukup nicht.
    Schlussendlich geht es um Wirtschaftsflüchtlinge aus Ferien-Destinationen, nicht um ernsthaft verfolgte Menschen, usw.
    Unrealistischer Artikel!

  • Panos Ketikidis sagt:

    Warum so verwundert darüber? Die Menschen sind überall gleich und vor allem immer Oportunisten. Der reiche und starke wird hofiert, der arme und schwache hingegen wie Dreck behandelt. Auch die Schweizer sind da nicht anders als die anderen. Ein Beispiel aus dem Ausland? Griechenland. Ausländische Touristen sind beliebt und gern gesehen. Asylanten werden wie Dreck behandelt. Das alles ist natürlich keine schweizer/griechische Eigenart, sondern „nur“ menschlich.

    • Michael Kölliker sagt:

      Angenommen sie würden nochmals geboren, aber wissen nicht wo. Wir finden Sie dann diese „Menschlichkeit“?

      • Panos Ketikidis sagt:

        1. Wir kommen vom Nichts und gehen ins Nichts. Es gibt keine Rückkehr
        2. Ich habe diese Politik (wo auch immer) nicht gut geheisen. Ich habe nur versucht die Tatsachen zu beschreiben.
        3. Ich bin mir meines Glücks Bewusst in der westlichen Welt leben zu können.

  • will williamson sagt:

    Guter Artikel, der die Problematik auf den Punkt bringt!

  • Walter Boshalter sagt:

    In der Innerschweiz ist nichts anderes los, als was auf der restlichen Welt los war, ist und sein wird. Jeder bessere Soziologie wird dies bestätigen. Arme und Reiche, Landsleute und Fremde oder verschiedenen Klassenangehörigen werden überall unterschiedlich behandelt.

  • Franklin Myr sagt:

    Hier irrt der smarte Herr. Ich hatte damals als seine Eltern in die Schweiz kamen so wie viele Andere auch ein Tschechenfähnli an meinem Ciao montiert. Die Schweizer solidarisieren sich sehr wohl, nicht aber mit den jungen Männern die heute mehrheitlich hier auftauchen und nur an den Topf von Honig und Milch wollen und somit unser Asylwesen pervertieren. Echte Asylanten werden dadurch leider in denselben Korb geworfen und sind damit die Leidtragenden. Z.B. spenden Schweizer auch sehr viel an vetrauenswürdige Hilfswerke, der Asylentenindustrie vertraut aber kaum mehr jemand.

  • Mauri Moser sagt:

    auch ich muss meine Nachmittage nicht unbedingt mit Asylsuchenden verbringen. Normalerweise bin ich mit meinen Kindern unterwegs oder führe den Haushalt. Und man muss der Innerschweiz nicht per se Fremdenfeindlichkeit unterstellen, aber die unglaubliche Paranoia, die sich in einigen Zeitungsspalten zeigt, ist extrem irritierend. Biertrinkende Asylsuchende, die laut sind? Herrje, da rühm ich mir die Schweizer Jugendlichen, die allabendlich an meinem Arbeitsort (kleine Berner Landstadt) mit Bier und lauter Musik den Bahnhof belagern. Ein paar Schwarze in der Badi? Ui! Schlimm, ganz schlimm.

  • Konradin sagt:

    Sie finden es“befremdend“, wenn Menschen zuerst auf Ihren Vorteil schauen, Herr Soukup? Entweder sind sie weltfremd, scheinheilig oder wollen einfach provozieren.

  • Nico Meier sagt:

    Der Mehrbessere Gutverdiener, der sich die teuere Stadtwohnung leisten kann stört sich also daran, wenn wir anderen am Samstag in die Stadt kommen um dort zu feiern?
    Der wirtschaftliche Erfolg der Stadt ist nur vorhanden, da täglich tausende Pendler in die Stadt kommen und hier hervorragende Arbeit leisten.
    Etwas weniger Arroganz würde Ihnen gut stehen.

  • Peter Stadelmann sagt:

    „Allerdings stelle ich gleichzeitig verwundert fest, dass ich kaum je an meinem Wohnort – der Stadt Luzern – auf Asylsuchende treffe…..“
    Wollen Sie uns verarschen, Herr Soukup. Wo in Luzern leben Sie bzw. halten Sie sich auf, dass Sie keine Asylsuchenden sehen? Im Bellerive-Quartier?
    Tipp: Gehen Sie einmal zu Fuss vom Bahnhof rund um das KKL (Highlight: beim Dealen zuschauen), dann bei der Hauptpost Luzern (Bahnhofstrasse) entlang in den Innenhof bei der Buobenmatt (beim Brunnen, nähe Nespresso-Shop) und dann bitte schön hier keine Unwahrheiten erzählen oder die Augen öffnen….“

    • Josef sagt:

      Herr Stadelmann
      Ich wohne auch in Luzern, im Neustadtquartier.
      Es gibt doch hier wesentlich spannendere Sachen, als auf Asylantensafari zu gehen?
      Im übrigen nerven mich all die Porsche cayenne (meistens hat der 2. Buchstabe auf dem Kontrollschild ein W)
      weit mehr als die paar Asylsuchenden.

  • Andreas Keller sagt:

    Eine Gemeinde ist fast gezwungen bei Kanton und Bund unangenehm aufzufallen, ansonsten das Asylzentrum dauerhaft betrieben wird und noch ausgebaut wird. Wer freundlich Hand bietet wird von Kanton und Bund über den Tisch gezogen.
    Wenn der Bund die Asylbewerber in grossen Zentren sammeln und behalten würde (die meisten müssen ohnehin ausgewiesen werden), dann hätten die Gemeinden mehr Ruhe.

  • C.Bamert sagt:

    Dieses Verhalten habe ich schon vor über 30 Jahren kennengelernt und es ist Heutzutage keinen Deut besser…
    Die Zentralschweiz ist eine Landschaftlich wunderschöne Gegend, doch viele Köpfe dort sind wie zu zementiert mit Fremdenfeindlichkeit, solange der Fremde kein Geld hat…..

    • Urs Kennel sagt:

      @Bamert: Es ist arrogant und unfair, alle Zentralschweizer als dumme zuzententierte Köpfe zu diffamieren.
      Wenn Ihnen die Zentralschweiz nicht passt, dann können Sie DEMOKRATISCH handeln, z.B. eine Volksiniitiative zum Austritt Ihres Kantons aus der Schweiz. Oder Sie können auch eine Initiatie für den Austritt aller Kantone ausserhalb der Zentralsschweiz lancieren.
      Aber bitte nicht einfach auf „Zentralschweizer“ generell eindreschen. Wenn Ihnen etwas nicht passt, dann bitte fair und demorkratisch handeln.

  • Marc Meier sagt:

    Sie schreiben das jetzt über die Zentralschweiz, weil sie diese besonders gut kennen, aber dieses Verhalten findet sich in allen Regionen der Schweiz mehr oder weniger stark wieder…

  • Rechsteiner sagt:

    Nur soviel dazu, leider hat Michael Soukup vollkommen recht, wenn andere Gruppierungen jedes Wochenende vollkommen versoffen, ganze Strassenzüge, die öV, in und um Sportstadien usw. wie eine Schweinebande handeln, dann wird nicht gross reklamiert, man hüllt sich in Schweigen, Natürlich, Bierbrauereien, Verkaufsgewerbe usw. würden beim griffigeren Gesetzen weniger Umsatz machen, von den gehätschelten ausl. Bonzen wollen wir gar nicht reden, Leider trifft es zu, nach unten treten, nach oben buckeln

  • Lehmann sagt:

    Warum verwundert´s? Schweizer generelles Verhalten. Bete den Geldgott an und verarsche die, die Hilfe brauchen . Unsere Lektionen erhalten waehrend den 90-ziger Jahren von unseren Baenkern…

  • Susanne Hoare sagt:

    Zentralschweizer Mentalität? nein, man findet solches allerorten und niemand ist gefeit davor. Danke für den unverblümte Sprache Ihres Beitrags.

  • Peter H. Kuhn sagt:

    Gar nicht ist los in der Innerschweiz! Es ist dies nur eine normale Reaktion, gesunder Menschenverstand, der scheinbar einigen Bewegten abgeht! Reiche Ausländer machen uns keine Probleme! Sie klauen nicht, belügen uns nicht, handeln nicht mit Drogen, protestieren nicht gegen angeblich schlechte Unterkünfte usw. Sie zahlen im Gegenteil Steuern, viele nicht wenig. Das schlechte Image das eben nun auf alle sogenannten Asylanten zurückfällt, ist selbst verschuldet! Es gibt nichts zu jammern! Übrigens: Auch ich bin früher einmal mit einem Tschechen-Fähnchen herumgefahren. Heute sicherr nicht mehr.

    • Daniel Brügger sagt:

      „Reiche Ausländer belügen uns nicht“ herzlichen Dank für diesen lustigen Beitrag. Made my day!

  • M. Meier sagt:

    Leider drifteten auch sie beim Verfassen ihres Artikels in die Polemikfalle. Es gibt die Familien und Kriegsversehrten, welche froh sind, unauffällig ohne Angst und Repressionen leben zu dürfen. Egal wo – egal unter welchen Bedingungen. Dann gibt es die Asylsuchenden aus Nord – und Westafrika deren Asylgesuche zu 98% chancenlos sind, weil sie aus wirtschaftlicher Not aus ihrer Heimat ausgereist sind. Letztere sind der Grund aller Aufregung. Sich selbst überlassen und frustriert über ihre Chancenlosigkeit werden sie auffällig, was unweigerlich zu Konflikten mit der Bevölkerung führen muss.

  • Hans P. Meier sagt:

    Soukup lebt offensichtlich in seiner eigenen Welt. Der Schweizer ist gegenüber dem Expat, der sich nicht integrieren will, sehr wohl skeptisch. Ausländer, die sich integrieren und hier Jobs schaffen, sind herzlich willkommen. Die Schweiz hat zu jeder Zeit verfolgte Menschen aufgenommen. Zurecht. Der Schweizer hat allerdings kein Verständnis für reine Wirtschaftsflüchtlinge. Ebenfalls zurecht. Zudem hat eine kürzlich veröffentlichte OECD-Studie ergeben, dass es in kaum einem Land in Europa so wenig Fremdenfeindlichkeit gibt wie in der Schweiz.

    • Reto Stadelman sagt:

      „Der Schweizer ist gegenüber dem Expat, der sich nicht integrieren will, sehr wohl skeptisch.“
      Falsch. Wenn dieser viel Geld mitbringt das der Expat tun und lassen was er will. So siehts aus…

  • Priska Bürgi sagt:

    Seltsam ist nur, dass die Flüchtlinge selber ein anderes Bild haben als in diesem Blog zu vermittlen versucht wird. In der heutigen Neuen Luzerner Zeitung äussern sich Flüchtlinge die in Alpnach untergebracht sind und bevor sie über Chiasso in die Schweiz kammen in einem Lager in Ungarn lebten wiefolgt: «Die Sicherheitsleute und die anderen Menschen in der Unterkunft sind alle sehr freundlich mit uns. Sie fragen nach, wie wir uns fühlen. Das war in Chiasso auch so, aber in Ungarn interessierte das niemanden.» Vielleicht sollte man einfach direkt und ungefiltert mit den Menschen sprechen…

    • Peter Meier sagt:

      Aha, und Sie haben direkt und ungefiltert mit den Menschen gesprochen? Klingt eher nach Wissen, welches durch die Zeitung verbreitet wird und nicht danach, dass Sie persönlich mit einem Asylanten gesprochen haben.

  • Dave Hill sagt:

    Wieder ein Artikel mit lauter Allgemeinplätzen, Beleidigungen und Verunglimpfungen. Aber abgesehen davon: Reiche Ausländer bringen nun halt Geld und Arbeitsplätze in die Schweiz und haben zudem meist noch Bildung. Asylanten kosten halt Geld, sind manchmal kriminell oder dealen mit Drogen. Auf beiden Seiten aber gibt es Ausnahmen, welche die Mehrheit der zentralschweizer Bevölkerung durchaus zu unterscheiden weiss.

  • Hansruedi Schnider sagt:

    Es ist hilfreich die Geschichte der Schweiz zu kennen! Was der Autor kritisiert basiert auf einer uralten Einstellung der
    Innerschweizer:
    Eine grosse Liebe zur eigenen Heimat gepaart mit einem gesunden Geschäftssinn und grosser Skepsis gegenüber Fremdem. Dies führte auch zur heutigen Stärke der Region.
    Persönlich sehe ich weder eine moralisch noch politisch verwerfliches Verhalten wenn man primär für seine eigene Heimat und Bürger schaut.
    Wem dies nicht passt, dem steht es frei irgendwo anders sein Glück zu versuchen.

    • @ Hansruedi: Eine ernst gemeinte Frage: Inwiefern führte Skepsis gegen Fremden zur heutigen Stärke der Region?

      • Christian Weiss sagt:

        Dank der Innerschweizer Skepsis findet dort nur jemand seine Heimat, der sich der „Landesgesinnung“ auch anpassen kann und will. In der Innerschweiz werden nur jene „Ausserschweizer“ und Ausländer glücklich, welche die liberal-konservative Haltung selber verinnerlicht haben. Und darum brauchen die Innerschweizer dann auch weniger Gesetze und weniger Hebammenstaat und stimmen gegen Rauchverbote und gegen staatliche Vollversorgungskrippen und Eigentumseinschränkungen wie die Zweitwohnungsinitiative. Die Innerschweiz erhält mit einer gesunden Skepsis Freiheit und ihre eigene Form der Anarchie.

    • Daniel Caduff sagt:

      Was denn für eine Stärke der Region? Zug und Schwyz profitieren vom Wirtschaftstandort Zürich, von welchem sie sich mit tiefen Steuern ein Stück vom Kuchen abschneiden. Luzern, Obwalden, Nidwalden, Uri: allesamt wirtschaftlich sehr schwache Kantone, allesamt Nettoempfänger aus dem eidgenössischen Finanzausgleich.

      • Christian Weiss sagt:

        Es gibt im eidgenössischen Finanzausgleich sowieso nur acht Zahlerkantone, während 18 kassieren. Von diesen acht liegen mit Zug, Schwyz und Nidwalden gleich deren drei in der Innerschweiz. Obwalden wird mit seiner Standortpolitik wohl auch nicht mehr lange zu den Bezügern gehören. Vom Wirtschaftsstandort Zürich profitiert die ganze Schweiz.

    • Ronnie König sagt:

      Ja, man denke nur an die emigrierten Religionsflüchtlinge der Schweiz oder wie wir unsere Arme liebten und versorgten: Ein Oneway-Ticket nach Amerika! Die Heimat liebten wir so sehr, dass wir fast alle Bäume nach Holland verkauften und die Töchter den britischen Gentlemen zuführten, die Söhne in fremde Kriege schickten. Also, gehen sie nochmals über ihre Bücher!

  • Martin sagt:

    Der Titel bringt es auf den Punkt: Reiche Ausländer benötigen keine Hilfe vom Staat und den Steuerzahlern – im Gegenteil – während dies bei Asylsuchenden anders ist. Dies wäre nicht das Problem, wenn man die Asylsuchenden als tatsächlich Hilfesuchende betrachten würde. Aber bei den meisten ist genau dies eben nicht der Fall (wie ja auch die Asylquote von unter 10% bestätigt). Das hat nichts mit buckeln und treten zu tun sondern schilcht mit der Wahrnehmung der jeweisl betroffenen.

  • B. Brunner sagt:

    Die Zentralschweizer machen das richtig, weshalb sie auch am wenigsten Schulden und die höchsten STeuereinnahmen haben, um dann das arme Bern wieder quer zu subventionieren. Dort leben die Gutmenschen und wie selbst die Dümmsten im Land inzwischen wissen: Bern kostet uns Schweizer jedes Jahr ein Vermögen also kann deren Handeln nur falsch sein. Bravo Zentralschweizer, ihr seid auf jeden Fall schlauer und erfolgericher als die langsamen behäbigen und selbstzufriedenen Berner.

    • Michael Kölliker sagt:

      Soll sich doch die Innerschweiz von der Ausserschweiz abspalten. Dann haben sie ihre Ruhe von all den Nichtsnutzen.

    • Daniel Degen sagt:

      Herr Brunner, ich als Basler subventioniere die Zentralschweizer (ausser Zug und Schwyz). Also bitte, Ball flach halten.

      • Albert Schwarzenbacher sagt:

        Mein Kanton, Luzern, hat eine sehr hohle Hand, wenn es darum geht, Geld aus dem NFA zu beziehen. Dafür halbiert er dann die Unternehmenssteuern – was wiederum dazu führt, dass die Einkommensteuern steigen und trotzdem die Parkbänke nicht mehr repariert werden können.

  • Simon Kaiser sagt:

    Auch wenn die reichen Olgiarchen (meistens sind das sowieso keine Afrikaner), hier Schaden anrichten, ist mir das ziemlich egal. Wenn eine Bank um Geld geprellt wird, tut mir das weniger weh, als wenn mein Haus oder ich ausgeraubt wird. Auch physische Gewalt habe ich von den Millionären nicht zu befürchten. Auch fühlt man sich nicht unwohl auf den Strassen. Oder wann raubte ein Milliardär das letzte mal in der Schweiz einen Laden aus oder handelte auf der Strasse mit Drogen?! Ich kann mich nicht erinnern.

  • Ronnie König sagt:

    Ich empfehle Gottfried Keller zu lesen. Oder in die Archive zu steigen und die Sozialgeschichte des gemeinen Schweizers zu studieren. Da wird einem schnell vieles klar und wir sind heute immer noch nicht besser. Das Würstchen allein ist nix, erst Geld verleiht Macht und Achtung! Viele Würstchen zusammen fühlen sich mächtig. Aber es wird immer zuerst gegen Schwächere vorgegangen, dann evtl. gegen die Grossen und Reichen. Weltweit ist dies so. Nicht nur in der Innerschweiz. Es ist eine psychologische Frage einerseits und Frage der Erziehung andererseits.

  • Gion Saram sagt:

    Grundsätzlich stimme ich mit Herrn Soukup überein, dieses nach unten treten und nach oben buckeln widert mich ebenfalls an. Expats die auch nach 5 Jahren im Lande noch nicht ein Bier auf Deutsch bestellen können sind genau so schlecht integriert wie Asylbewerber die darauf bestehen das ihre Töchter beschnitten werden und nur mit Kopftuch die Schule besuchen dürfen. Was er aber vergass zu erwähnen, als seine Eltern damals in die Schweiz kamen war unser Sozialstaat noch nicht so ausgebaut. Ein Sozialstaat ist ein immer ein schlechter Integrationsstaat, die 2 Sachen passen nicht zusammen.

    • Lennart Kirill sagt:

      @G.S. Genau, in den 70er Jahren wurden Asylbewerber und Arbeitsmigranten über ihre Teilnahme am Arbeitsmarkt integriert heutzutage werden sie in den Sozialstaat integriert und bleiben zu oft und zu lange ausserhalb der Arbeitswelt. Das ist der Grund für die zunehmende Unduldsamkeit der Schweizer gegebenüber Asylbewerbern. Wir brauchen einen Abbau der Sozialleistungen mit einem simultanen Ausbau ihrer Arbeitsmöglichkeiten. Die Leute die kommen und lange bleiben müssen arbeiten können, auch wenn das mehr Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt bedeutet.

  • Brigitte Blump sagt:

    Unglaublich, das würden wir in Horgen nicht tollerieren.

    • Thomas Steffen sagt:

      Das hört man gerne, Frau Blump. Stellen Sie doch bitte den Antrag in Horgen ein „paar“ Wirtschaftsflüchtlinge aufzunehmen. Mal schauen ob die anderen Horgener auch so denken wie Sie.

  • lisa tschudin sagt:

    Wenn ich die Kommentare hier lese, scheint es mir, dass alle Ausländer nicht sehr willkommen sind in der Schweiz, reich oder arm, und das nicht nur in der Zentralschweiz.

  • Niedermann sagt:

    Soukup täte besser, den Artikel in der Weltwoche ‚Willkommen im Paradies, wer in die Schweiz einwandert, wird gefördert – statt gefordert‘ zu lesen und dann einen solchen Artikel zu verfassen. Die Volksseele ist am Kochen, wenn man sehen muss, wie die sog. Asylanten unser System ausnützen, sich kriminell verhalten, die Polizei auf Trab halten. Ich begreife jeden Bürger, der solche Wirtschaftsflüchtlinge nicht in seiner Nähe haben will, jedoch daran ist auch unsere Politik und Gesetzgebung schuld, wenn man diese noch verhätschelt anstelle von Ausschaffung.

  • Andy sagt:

    Als Zuger kann ich sagen, dass sich die lokale Bevölkerung sehr wohl auch über die gut betuchten Expats nerven, welche durch Ihre Dekadenz und Ihr nicht vorhandenes lokales Interesse, unseren schönen Kanton für Normalbürger zerstören. Genau so aber auch die Horden aus dem Balkan, welche sich schamlos und manchmal auch gewalttätig überall „durchellbögeln“. Mensch ist Mensch, aber wer sich nicht benehmen kann, soll sich verziehen. Wir haben generell ein Ausländerproblem in der Schweiz, seis durch Lohndumping, Gewalt oder Dekadenz. Und weder SVP noch SP kann man in dieser Beziehung ernst nehmen.

    • Andy sagt:

      Warum wird nicht endlich verstanden, dass es faire pragmatische aber harte Lösungen braucht um das Problem in den Griff zu bekommen? Jeder vernünftige Mensch versteht doch, dass gewisse Menschen Hilfe benötigen (und die schätzen auch schon das kleinste) und andere einfach nur Rosinenpickerei betreiben und uns ausnutzen. Ich bin defintiv nicht rechtsnational eingestellt, aber wenn man sich schon im eigenen Land „scheiss Schweizer“ schimpfen lassen muss und die meisten Gewaltverbrechen von einer gewissen Klientel verübt werden, darf man die Tendenz nicht verleugnen und muss harte aber fair sein.

  • Peter Waldner sagt:

    Die paar „willkommenen Milliardäre“ sind natürlich willkommen. Vielleicht nur ihre Milliarden; aber in der Regel sind es gut erzogene, weltgewandte und hochgebildete Leute, angenehm im Umgang. Gut gebildete Fachkräfte sind ebenfalls willkommen, wenn das – auch ohne die Milliarden – auf sie zutrifft. „Milliardäre“ und Fachkräfte kommen freiwillig und gerne zu uns; wie – leider – auch „falsche Flüchtlinge“ oder gar „Asylanten“ mit verbrecherischen Absichten. Diese (!) sind für den „unverblümten Hass“ verantwortlich! „Echte“ Flüchtlinge sind auch willkommen, müssen sich aber uns anpassen!

    • Ronnie König sagt:

      Haben wir ja kürzlich in der Causa Xamax erlebt, dass sie hier völlig recht haben.

    • Peter Meier sagt:

      Ha, dass ich nicht lache! Millionäre sind willkommen weil sie gut erzogen und angenehm im Umgang sind und die „echten“ Flüchtlinge sollen sich anpassen? Sie merken wohl nicht einmal das hier ihre rassistische Lebensanschauung durchdrückt? Wieso attestieren Sie den Millionären gute Eigenschaften, den Flüchtlingen aber schlechte (sonst müssten sie sich nicht anpassen)? Beides sind willkürliche Gruppen aus Individuen. Wieso soll zwischen den Menschen innerhalb einer Gruppe charakterliche Ähnlichkeit bestehen?

      • Peter Waldner sagt:

        @ Peter Meier: Ich schrieb: «Vielleicht nur ihre Milliarden, aber…». Sie argumentieren typisch aus rein theoretischer Sicht. Als ob es Ihnen in der Realität noch nie aufgefallen wäre, dass Sie im Alltag mit Milliardären weit weniger Probleme haben als mit sogenannten Flüchtlingen. Die Betonung liegt auf «sogenannt», weil ich mir nicht wirklich vorstellen kann, dass die vielen Dealer 300 m von meiner Wohnung entfernt «echte» Flüchtlinge sind. Auch auf dem Arbeitsmarkt gibt es viele ehrliche, fleissige «falsche» Flüchtlinge, leider im Tieflohn-Sektor mit hoher Arbeitslosigkeit.

  • Peter Colberg sagt:

    Es gibt keine moralische oder andere gültige Gründe warum die Schweiz eine „Arche Noa“ sein sollte wo alle Armen der Welt Zuflucht finden können. Die meisten Asylbewerber sind Wirtschaftsflüchtlinge, die per Internet und Landsgenossen genau wissen in welchen Ländern Sie gute Chancen haben, und das die Schweiz viele akzeptiert. Als Land mit Christlicher Lebensweise müssen wir uns kollektiv jedoch fragen ob es wirklich sinnvoll ist, Asylbewerber mit völlig anderen religieusen und kulturellen Werten bei uns aufzunehmen, von denen viele nichts vom Rechtsstaat oder Christlichen Prinzipen halten.

  • Andy sagt:

    Aber was passiert? SVP operiert mit Propaganda welche an dunkle Zeiten des grossen Kantons erinnern, links verleugnet das Problem und schafft mit ihrer weltfremden provokativen Haltung bezüglich dieses Themas erst recht Rassismus. Die Mitte verhält sich eh nur noch opportunistisch wie ein Fahne im Wind. Meiner Meinung nach würde der „umgekehrte Familiennachzug“ einige Probleme lösen. Bei den problematischen Kulturen ist die Familie das wichtigste, und so würde sich das Problem selber lösen. Aktuell ist es aber den gut integrierten egal, was ihre weniger gut integrierten Landsleute tun.

  • Mario M. Montecarlo sagt:

    Ein kluger,wunderbarer Kommentar,der da von Herrn Soukup geschrieben wurde.Es gibt nämlich beide Gruppen in der Schweiz und beide werden unterschiedlich behandelt:Die armen Asylanten,die Hilfe brauchen und – schon viel länger – die Luxusasylanten,von denen man sich reichlich Steuersubstrat erhofft.Offenbar wird an Letzterem der Wert eines Menschen bemessen.

  • Dino sagt:

    Bedürftigen soll man helfen, aber wenn die Schicht der ‚Bedürftigen‘ nur aus jungen Männern im Alter zwischen 21 und 30 besteht so muss man sich doch fragen ob hier nciht etwas falsch ist. Vielleicht gibts im Mittelmeer ja einen Jungbrunnen?! Wenn ich an Asylanten denke dann kommen mir Familien mit Kindern und Alten in den Sinn die grosse Gefahren auf sich genommen haben um sicher zu sein. Ist diese Überlegung denn so abwegig und dürfen wir kein Stück kritisch sein ohne gleich als Rassisten zu gelten? Sind wir so überempfindlich geworden?

  • Na dann eröffnet die Zenter in Zürich! Vielen Dank!

  • B. Tertre sagt:

    Danke Herr Soukup, treffend formuliert! Die haben viel mehr Probleme mit Ausländern als die Leute, die grenznah wohnen. Es gab eine Zeit, in der ich privat immer wieder nach Luzern musste, in Läden, in Restaurants wurde mit mir immer wieder hochdeutsch mit schweizer Akzent gesprochen, dabei ist es doch nicht so schwer, einem Astreinschaffhauserdialektsprechenden normal zu antworten. Ziemlich ignorante und abweisende Lebensweise dort, ausser natürlich wenns um potentielles Geld geht. Wäre die Natur dort nicht so schön, es gäbe keinen Grund, die Innerschweizer Zone zu betreten.

  • Markus Lindenmann sagt:

    Konsequent wäre es in der Tat, für ALLE „Ausländer“ die gleichen, klaren und strengen Richtlinien neu zu verankern, diese ganz klar anzuwenden und durchzusetzen. Solange jedoch Gesetzeslücken, Winkel Advokaten, „Top Manager & Politiker“, Schlupflöcher, sowie nicht zuletzt die katastrophale Stimmbeteiligung Bestand haben, wird natürlich munter weiter drauf los gemauschelt. Unter dem Motto, Hauptsache die Kasse stimmt. Um dies zu merken, braucht man(n) wahrlich weder links, noch rechts zu stehen. Für die Schweiz ein Armutszeugnis erster Güte. Wendehals und two Faces Mentalität!

  • Karl Mrak sagt:

    Die CHer sind im Ausland auch nur von Interesse und gerne gesehen wenn sie Geld für Projekte und Tourismus ausgeben. Wir dürfen uns nichts vormachen, dass wenn wir im Ausland in Geldnöten oder ohne Arbeit wären würden wir auch zurück- bzw. ausgeschafft.

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      so ist es, herr mrak. nur wir schweizer haben immer das gefühl die halbe welt retten zu müssen.

  • annette sagt:

    als ostschweizer finde ich es unfair und tendenziös, wie der autor schon im lead alle zentralschweizer in einen topf wirft. für mich geht das in richtung diskriminierung.

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      das problem ist, liebe annette, die linken dürfen das. wenn das die bürgerlichen tun, wird man als rassist tituliert. wir müssen damit leben, dass unsere werten gutmenschen unverbesserlich sind. ich gehe mit denen auch nicht mehr diskutieren. das ist mir zu blöd und stellt reine zeitverschwendung dar.

  • alessandro portmann sagt:

    Auf der einen Seite hoffieren+schleimen,auf der anderen blinder Hass und Agressionen. Dies ist (leider) die gelebte,christlich-katholische Lebenshaltung, gestützt,forciert durch CVP (ex KKP) Am Sonntag schnell in die Kirche, holt sich den Ablass, alles ist vergeben und am Montag gehts wieder von vorne los. Tja, wo bleiben denn da die Worte dieser Popen auf der Kanzel oder vom fürsorglichen Bischof in seinem Schloss oben? Da warten wir leider vergebens wie schon unsere Grossväter 1933-45. Schon damals: Diese wohlgenährten „Herren“ sind Windfahnen,drehen nach dem Winde (Ausnahmen gabs auch)

  • Ernst Fluri sagt:

    Leider sind die meisten gar keine Asylanten sondern nur Wirtschaftsflüchtlinge(Tunesien ein beliebtes Feriendomiziel)) die meisten Magrebstaaten haben fast keine richtige Asylanten und das ist das grosse Problem hätten wir wircklich richtige Asylanten die an Leib und Leben gefährdet wären hätten sie sicher mehr aufmeksamkeit die Wirtschaftsflüchtline die wir hier haben verhalten sich sehr schlecht Dealen und Stehlen und das kommt nirgends gut an.

  • John Basler sagt:

    Ich denke es gibt ein Riesen Unterschied zwischen gebildeten reichen Einwanderern und ungebildeten Wirtschaftsflüchtlingen ,die einen bringen unserem Land viel, sei es Devisen oder Arbeitskraft und die anderen bringen unserem Land ausser Kriminalität und Unfrieden nichts ,und darüber hinaus brauchen sie noch ein Vermögen an Finanzieller Unterstützung !Die meisten Schweizer hätten nichts dagegen echten Flüchtlingen mit einem sicheren Zuhause usw. unter die Arme zu greifen,aber Wirtschaftsflüchtlinge nehmen unser Land besonders Finanziell aus und unsere Gesetze und Kultur interessieren sie nicht

    • Ronnie König sagt:

      Sie haben völlig recht, Herr Basler, denn diesen Unterschied erleben wir Tag täglich mit den eigenen Landsleuten genau so. Ob am Stammtisch in den online Foren oder bei der Arbeit. Und nur so nebenbei, ein Flüchtling ist immer ein echter Flüchtling, denn sonst würde er ja nicht flüchten. Ob die Gründe ausreichen um hier sich nieder zu lassen ist aber eine andere Frage. Wenn nur noch das Portemonnaie zu einer Lösung führt, dann gute Nacht Schweiz.

      • John Basler sagt:

        NEIN Herr König ein Flüchtling ist NICHT immer ein echter Flüchtling , ein echter Flüchtling braucht Hilfe weil er an Leib und Leben bedroht ist ,und ein „unechter“ Flüchtling kommt NUR wegen unserem Luxus zu uns weil er auch ein Stückchen vom Kuchen will ,ohne das er etwas dafür machen will und schert sich keinen Deut um unsere Gesetze oder um unsere Kultur !! Genau wegen diesen „unechten Flüchtlingen“ kommt sich der arbeitende Schweizer je länger desto mehr wie ein Idiot vor ,Tag für Tag arbeiten dem Staat ein Löwenanteil abliefern und der Staat verschenkt es leichtfertig an diese weiter !!

  • Peter Meier sagt:

    Wo viele Täler sind, da ist der Geist eng!

  • gabi bossert sagt:

    Wirtschaftsflüchtlinge nehmen laut einer breiten Bevölkerungsmehrheit unser Land aus, während Steuerflüchtlinge, mit gestohlenem Vermögen hier herzlich willkommen geheissen werden. Frankreichs Massenflucht in die CH hat es zuletzt bewiesen. Das wir den Blick für eine gesunde, gerechte Verhältnismässigkeit verloren haben, dürfte kein Geheimnis mehr sein. Unsere Volksnahe Beliebigkeitspartei, SVP , hat inzwischen ein Klima schaffen dürfen, was leider wie eine Epedemie ansteckend wirkt, wobei jede sachliche Differenzierung und Menschlichkeit zu verunmöglichen droht.

  • Norbert Neuweg sagt:

    Einen Gast, der mich nicht ausnutzt un dgelegentlich auch ein Geschenk mitbringt, behandle ich auch Privat besser als einen, der zuerst mal nimmt und mich im Extremfall noch auf mehr verklagt, wenn ihn das Bett etwas zu hart dünkt.
    Ist übrigens weltweit so. Sehe nicht, was das mit Innerschweiz oder Rassismus zu tun hat.

  • Reto Stadelman sagt:

    Die Zentralschweizer sind mir persönlich bestens bekannt und ich kann nur bestätigen: Ein konservativere verbortere Region gibt es kaum. Grundsätzlich stört mich das in dem Artikel beschriebene genau so. Eine kriecherische heuchlerische Art gegenüber den Reichen, aber grenzenlose Vorurteile gegenüber „Ausländern“, auch wenn diese nur aus einem anderen Kanton kommen. Allerdings muss man auch sagen, ist die Zentralschweiz ein Negativbeispiel das in der Schweiz seines gleichen suchen muss. Sicherlich gibt es auch sonstwo konservative Bürger, aber nirgends sind sie so schlimm wie in NW, OW, ZG etc

  • Jean-Claude Gygax sagt:

    „Nach unten treten und nach oben buckeln“; ist weder Asylanten- oder Fremdenspezifisch. Darum empfehle ich dem Autor.
    Machen Sie es – wie Hansjaobli und Babettli – zusammen mit dem Tabourettli.

  • Karl Theo Spitteler sagt:

    Da hat wohl die Chefredaktion zum Thema „fremdenfeindliche Schweiz“ die Devise herausgegeben – „dranbleiben“.
    Und – was wollen dann die normalen Journalisten auch machen ?

  • Stef sagt:

    Solange es Leute mit Ihrem Gedankengut gibt, Herr Soukup, je mehr wird der „Hass“ geschürt!Es ist für mich als eher links gerichteter Wähler unverständlich,warum Personen wie Sie noch immer nicht begriffen haben,dass man klar Differenzieren muss zwischen Asylanten und Witrschaftsflüchtlingen…..

  • Jörg Frey sagt:

    Es kommt mir heut vor, wie im 2. Weltkrieg. Die Juden wurden ausgeschafft und den Nazis wurden Waffen geliefert und Gold abgekauft. Offensichtlich sind Schweizer unfähig, etwas von der Geschichte zu lernen. Die Schweiz ist schlicht ein Hort der eigensüchtigen Profiteure und Abzocker.

    • Fritz Berger sagt:

      Kann sein, aber ich frage Sie Hr.Frey was hätte die Schweiz damals tun sollen? Alle Flüchtlinge aufnehmen und denn Nazis den Krieg erklären? Hätte die Schweiz nicht kooperiert wäre Hitler hier einmarschiert und hätte das Land kurzerhand eingenommen. Was glauben Sie wie viele Schweizer wären dann deportiert und umgebracht worden? Vielleicht wäre Ihre Familie auch unter denen gewesen, dann würden Sie heute nicht am PC sitzen und hier einen Kommentar schreiben.

  • Ulrich Schweizer sagt:

    Die Schweizer als rassistisch zu bezeichnen ist falsch. Es ist das gleiche, wie wenn man generell Asylbewerber als kriminell bezeichnet. In den meisten Ländern ist zwar die Vernichtung eines amtlichen Ausweispapieres (Pass) verboten. Ich habe noch nie Horden von reichen Ausländern gesehen, die auf einem Bahnhof herumlungern. Für reiche Ausländer muss ich nicht ohne Gegenleistung arbeiten. Ich habe noch nie von reichen Ausländern gehört, die eine Tankstelle überfallen oder Rentner zusammenschlagen und uns damit einen echten Schaden verursachen. Man könnte noch viele Unterschiede aufzählen.

  • Arm sind die selbst eingereisten Flüchtlinge meistens nicht, kostet doch ein Transport nach Europa ca. Fr. 10’000.–. Bei einer Überfrmedung und wachsendem Schuldenberg fragt, man sich schon, wieso ein sog. „Flüchtling“ nicht selbst für seine Kosten aufkommen kann (auch Rekurskosten), dafür aber ein Handy hat und regelmässig Geld nach Hause schickt oder bestenfalls in den Ferien nach Hause fliegt, jahrelang Sozialhilfe bezeihen kann und kene Eingliederungsversuche wirken. Und dann wundert man sich, dass das Volk sich langsam wehrt, und nennt es Fremdenfeindlichkeit.

    • maja sagt:

      Ich nehme an die Schlepper haben sich schon längstens hier installiert und koordinieren alles von Europa aus. Seit Deutschland den Asylanten fast so viel wie Hartz-IV-Empfänger bezahlt und anstelle von Gutscheinen Bargeld verteilt, hat die Zahl der Asylsuchenden bedeutend zugenommen. Die Schlepper werden auch eigene Leute eingeschleust haben. Wir können ja warten bis sich Slums bilden.

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    ich meine die reichen ausländer hier sind halt einfach nur das kleinere übel. ich bräuchte die auch nicht aber wenigstens bezahlen sie. sans-papiers, arme ausländer und scheinasylanten bringen der schweiz gar nichts ausser ärger. ich mag ausländer. sogar sehr gern. solange sie im ausland sind. wir bürgern schon zu einfach die ausländer bei uns ein. da müssten die hürden schon mal einiges höher liegen. die schweiz hatte ende 012 einen ausländeranteil von 22.7%, tendenz steigend. das ist zu viel. eine angemessener wert wäre max. 15%, falls wir eine eidgenossenschaft bleiben wollen…

    • Martin sagt:

      Herr Rittermann, sind Sie sich ganz sicher, dass Sie selbst bei einem Einbürgerungsverfahren durchkommen würden? Was machen wir mit den Schweizern, welche der Schweiz nichts bringen (z.B. Bauern, Sozialhilfebezüger, IPV-Bezüger) und welche ich jedes Jahr mit 30’000 Steuerfränkli unterstützen muss? Haben diese ein bestimmtes Gen, dass sie von Auländern unterscheidet? Wenn ich mich umschaue, sehe ich in meinem Umfeld ganz viele Schweizer, die von Almosen leben, SVP wählen und sich für etwas besseres halten. Und ganz viele Ausländer, die ganz viel Steuern zahlen und die CH voranbringen.

      • John Basler sagt:

        Martin ich bin mit ihnen einig, dass wir viele faule und kriminelle Schweizer haben. Aber, diese müssen wir unterstützen und im Land behalten, da es Schweizer sind. Was aber die viel zu vielen Wirtschaftsflüchtlinge bei uns anbelangt, die müssten wir nicht durchfüttern, wir müssten ihnen KEINEN Gratis rundum Gesundheits Service bezahlen und vor allem müssten wir ihne nicht 10 – ? Chancen geben, wenn sie sich bei uns kriminell verhalten! Wir dürften diese Leute in ein Flugzeug setzen und zurück schicken! Aber nein, wir füttern jeden X beliebigen Kriminellen oder faulen Gauner durch.

    • Peter Meier sagt:

      Haha, Sie sind lustig! Die Quote ist eben so hoch, weil die CH so restriktiv ist bei Einbürgerungen. Aber ich sage Ihnen mal was: ich mag die Schweizer, solange sie in der Schweiz bleiben. Was mich aber nervt sind pseudopatriotische Gruppen im Roten Swiss-Cross T-Shirt, die am 1. August durch einen bayerischen Fremdenverkehrsort laufen. Das sollen dann alle toll finden! Hä? Nicht auszudenken, wenn 20 Deutsche in Schwarz-Rot-Gold durch Grindelwald laufen..

  • Martin sagt:

    Apropos Innerschweiz und Rassismus: Erinnert sich noch jemand an Marcel Strebel, Begründer der „Patriotischen Front“, der am TV einer schwarzen Frau ins Gesicht spuckte? Der erhielt z.B. im Kanton Schwyz teilweise tausende Stimmen für seine politischen Projekte. In Oberiberg SZ holte die „Patriotische Front“ sogar die Stimmenmehrheit. Ein schönes Beispiel dafür, wie viele Innerschweizer denken. Beinahe die ganze Infrastruktur dieser Region wurde von anderen Kantonen bezahlt, viele Innerschweizer leben/arbeiten als Wirtschaftsflüchtlinge anderswo. Ziemlich heuchlersich, nicht?

  • Oskar Jablonski sagt:

    Sehr geehrte Kommentatoren, Ich mächte mich an diese Stelle für Ihre wunderbaren Beiträge bedanken. Ich beobachte mit Freude wie informiert Sie sind und mit welcher Deutungssicherheit Sie, die allesammt eigenhändig gesammelten Informationen, zu interpretieren wissen.
    Ich war immer der Meinung dass Käse ein Produkt ist, das nach der Herstellung gelagert werden muss, bevor er verkauft werden kann. Ihre Kommentare beweisen: 1. Käse kann man am besten aus Luft herstellen 2. Das wichtigste Werkzeug ist ein Hohlkörper 3. Ein IQ über 80 verdirbt das Produkt – Schönes WeekEnd allen-

  • Fiona Berger sagt:

    Expats bezahlten Steuern undf schaffen einen Mehrwert. Asylanten kosten den Bund jedes Jahr über eine Miliarde. Soe einfach ist das. Ich habe nichts dagegen, für die wirklichen Flüchtlinge zu sorgen, aber all die Tunesier etc, die hier in Kreuzlngen am Bahnhof und in Parks rumhängen und Frauen belästigen – nein, für diese will ich keine Steuern zählen.

  • claude sagt:

    Sehr guter Artikel
    Eigentlich sollten die „Wirtschaftsflüchtlinge“ in den Villen der oberen aufgenommen werden. Basiert ja das steuerfreie Kapital direkt auf die Ausbeutung der 3. Welt und verursacht somit den Strom von deren Einwohnern.

  • simon sagt:

    Wenn wir 100 reiche Ausländer nehmen und 100 Asylanten, dann ist nunmal die Anzahl der Kriminellen, der Drogendealer, derer die klauen oder gar rauben bei den Asylanten massiv höher… Ebenso die Anzahl der Sozialhilfebezüger… So hart es tönt, aber ungebildete Asylsuchende (das heisst nicht das alle Ungebildet sind, aber wohl überwigende Mehrheit) haben für die Schweiz weder einen wirtschaftlichen, noch einen finanziellen, noch sonst einen Nutzen… Daher ist diese Reaktion gleichermassen Verständlich wie Logisch….
    Auch wenn ich dafür wäre die Einwanderung im allgemeinen zu beschränken..

  • urs hecht sagt:

    und die Frage bleibt: Warum muessen wir uns Schweizer auf eigene Kosten mit groessten und teuren Sicherheitsvorkerhungen gegenueber Asylanten schuetzen lassen? weil ja wahrscheinlich alle so friedliche, ehrliche und arme Menschen sind.

  • Fritz Berger sagt:

    Die Asylsuchenden bereiten mir nicht so Kopf zerbrechen. Es sind eher die die von unseren Nachbarländer hier her kommen und uns die Arbeitsplätze wegnehmen. Ein Asylsuchender ist im Normalfall (gibt Ausnahmen) ein armer Kerl dem man helfen sollte. Solange er das was wir ihm geben akzeptiert ,und nicht kriminell wird, spricht eigentlich nichts dagegen. Sicher es ist unser Geld wovon das bezahlt wird. Aber, ich gebe lieber einem der es nötig hat etwas von meinem Lohn als dass ich mir von einem aus der EU muss denn Arbeitsplatz wegnehmen lassen nur weil dieser für weniger Lohn arbeitet.

  • Daniel Küttel sagt:

    Zitat“Ehrlich gesagt, ich habe weder Zeit noch Lust, Freundschaften mit Asylbewerbern zu schliessen. In meinem jetzigen Lebensabschnitt bin ich voll ausgelastet mit beruflichen und familiären Verpflichtungen. Da ist mir die noch verbleibende Freizeit zu kostbar, um den Gutmenschen im Quartier zu markieren.“ OMFG!!! Aber die Zeit um einen solchen blöden Beitrag zu schreiben haben sie gefunden oder? Meine Fresse. Als ob den Leuten ein Zacken aus der Krone fällt, wenn man sich mal mit ein paar Fremden unterhalten muss, oder mal was mit ihnen trinkt.

  • morfeo nero sagt:

    Vielen Dank für den Artikel. Teile ihn 100%!

  • maurer sagt:

    Logo, die einen bringen Geld, die andern machen Stunk.

  • Daniel Adler sagt:

    Es zeigt sich, wie die Behörden und die Bevölkerung die Ausländer in verschiedene Kategorien enteilen (Rechtsgleichheitsgebot verletzt?). Ein reicher Ausländer (oft auch der englischen Sprache perfekt mächtig) kann sich die notwendigen Beratungsdienstleistungen einkaufen, konsumiert (Hotels, Restaurants, Luxusgüter) und zahlt (im besten Fall) noch etwas Steuern in der Schweiz. Auch ist in der Regel seine Aufenthaltsdauer in der Schweiz befristet. Der Schweizer denkt: Der Expat verlässt die Schweiz wieder mit seiner Familie, der „ärmere“ Ausländer aber (z.B. Asylant) bleibt leider mit Familie.

  • michael sagt:

    bei dem ganzen für und wider fehlen mir hier die echten nachweislich erstellten zahlen, von wieviel hier gesprochen wird. da stellt jeder eine zahl in den raum und bezieht sich daruf, um seine these zu untermauern. das ist demagogie vom schlimmsten.

  • Nicole Wermelinger sagt:

    Wir brauchen dringend ein Einwanderungsgesetz das rationalen Kriterien beruht, Afrikaner sollen bei uns einwandern können wenn sie bereit sind zu arbeiten, unsere Gesetze zu respektieren und niemandem auf der Tasche zu liegen. Für Wirtschaftsflüchtlinge brauchen wir Regeln nach wirtschaftlichen Kriterien, sondern belügen wir uns nur weiterhin selber. Es ist legitim wenn jemand aus einem armen Land sich woanders ein besseres Leben erträumt, aber es auch legitim wenn wir Einheimischen ihm dieses Leben nicht durch unsere Steuern finanzieren wollen. Gebt den Menschen Chance, aber keine Almosen!

  • Madeleine Widmer sagt:

    Nicht typisch innerschweizerisch sondern typisch schweizerisch: Gegen oben höfele und gegen unten drücken. Die Schweizer sind meiner Meinung nach ein emotional zurückgebliebenes Volk. 3. Welt was emotionale Intelligenz und Nächstenliebe anbelangt sozusagen.

    • Albert Inglin sagt:

      Sie würden vielleicht auch lieber jemanden bei sich aufnehmen, der seinen Lebensunterhalt selber bestreiten kann, als jemanden, den Sie dann selber noch finanzieren müssen. Das ist nicht typisch schweizerisch, sondern meiner Ansicht nach global so. Irgendwann hört jede Nächstenliebe auf.

  • Andreas Schmid sagt:

    Eigentlich im Allgemeinen politisch eher rechts angesiedelt, will ich dennoch zugeben, dass mir der Artikel des Herrn Soukup gar nicht so übel gefallen hat. In einigem darf man ihm durchaus zustimmen! Allerdings vergisst er bei der zunehmenden Ablehnung gegenüber Asylbewerbern, dass die «vieeelen jungen Männer», (fast alles Wirtschaftsflüchtlingen, die auf Sozialunterstützung aus sind) die da bedeutend zahlreicher als Familien aus wirklich kriegsgeschüttelten Regionen zu uns kommen, leider auch viel Unruhe, bedeutsame Kriminaltaten, Gewalt usw. mit sich bringen. Alles unsympathische Fakten!

  • John Kipkoech sagt:

    Das Asyl- resp. Flüchtlingsproblem ist leider nicht lösbar. Eigentlich hat doch jeder Mensch das Recht, alles nur mögliche zu tun, um seine eigene Situation zu verbessern – oft ist das nur durch Abreise in ein anderes Land möglich. Eine ehrliche Flüchtlingspolitik müsste eingestehen, dass wir nicht alle Bedürftigen der Erde aufnehmen können, Asylgründe hin oder her. Dass wir aber unsere humanitäre Tradition aufrecht erhalten sollten, fände ich gut – ehrlich wäre eine Kontingentierung – sagen wir pro Jahr 10’000 Flüchtlinge – direkt geholt in den Flüchtlingslagern Syriens und Kenias und fertig!

  • Roland K. Moser sagt:

    Kann mir jemand erklären, warum wir «Flüchtlinge» und «Asylbewerber» von UNO-Mitgliedern aufnehmen sollen?

  • ernst schmid sagt:

    Schuld daran sind nicht die Innerschweizer,sondern der Bundesrat. überal wird Geld verteil, fürs Volk wiird alles was durch Bundesrat und Verwaltungen kontrolliert immer teurer. Krankenkasse Fernsehen,Versicherungen,öffentlicher Verkehr. Nur die AHV ist stehen geblieben. Richtig gerechnet hat ein Asylant mehr Geld als einer der von der AHV leben muss. Ich möchte den ersten Bundesrat hören der sich eimal für die Schweizer einsetzt, die unter dem Niveau derAsylanten leben müssen.

  • Walter Bossert sagt:

    Alle wollen in die Schweiz, in das böse, böse Land, welches laut einigen Einwohnern der Schweiz weltweit einen so miserablen Ruf hat, dass eigentlich alle froh und glücklich sein müsste, nicht in diesem Land wohnen zu müssen! Sind den all die Steuer-, Arbeits- und Familienflüchtlinge Masochisten?

  • Pauline sagt:

    Il faut être journaliste,écrivain ou politologue, bref, de gauche, pour ne pas faire la différence entre les requérants qui ne font de mal à personne et les autres ? Que de préjugés et de clichés dans ces lignes.

  • Peter M. Linz sagt:

    Die Asylindustrie (Bürokraten, Anwälte, Dolmetscher, Hilfswerke, Sozialarbeiter, antikapitalistische Gutmenschen), die mittlerweile mehr kostet als der Bevölkerungsschutz ist mittlerweile schon so angewachsen, dass die Realitäten verzerrt werden. Friede, Freude, Eierkuchen. 55% aller auf die Kantone verteilten „Flüchtlinge“ wären Dublin-Fälle und dürften gar nicht mehr im Lande sein. Statt ein Dublin Abkommen müssten die“ Flüchtlinge“ auf die Dublin-Staaten %ual zur Bevölkerung verteilt werden. 80% der Sozialhilfe geht an Ausländer, Asylbewerber und frisch eingebürgerte Immigranten.

  • Marcel Amgwerd sagt:

    Welche Flüchtlinge? Das sind ganz einfach Wirtschaftsmigranten. Flüchtlingsrecht bedeutet Recht auf Sicherheit, nicht weltweite Personenfreizügigkeit und das Recht dort zu leben, wo die Sozialleistungen am besten sind. Jeder der durch einen sicheren Drittstaat in die Schweiz als Asylbewerber einreist und dort hätte Asyl beantragen können, gehört abgewiesen.
    Wie naiv muss man sein, wenn man immer noch an das rotgrüne Asylmärchen glaubt?

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