«Schau mir in die Augen, Angst!»

Die Antwort von Alt-Regierungsrat Markus Notter auf eine Frage in seiner Rubrik in der «Zeit», ob man die Ängste vor der Personenfreizügigkeit nicht ernster nehmen sollte, war ziemlich ungehalten: «Ich kann das Geschwafel vom Ernstnehmen der Ängste vor der Zuwanderung nicht mehr hören. Was hat uns denn in diesem Land in den letzten vierzig Jahren mehr beschäftigt als die Angst vor den Ausländern?» Die Antwort ist zwar unwirsch – aber reichlich erfrischend. Endlich einer, der diese Floskel nicht bemüht.

Die Ängste der Menschen werden im Moment in Bremgarten sehr ernst genommen. In Bremgarten wird ein Bundeszentrum mit maximal 150 Asylsuchenden eröffnet. Die Ängste wurden so ernst genommen, dass 32 Zonen definiert wurden, wo sich die Asylsuchenden nicht aufhalten dürfen. Zu diesen Zonen gehört auch die Badi. Dass dieses pauschale Rayonverbot rechtlich gar haltbar ist, darüber wurde berichtet. Auch dass das BFM das gar nicht so gemeint habe, die Gemeinde aber schon.

Was sich in diesem Fall klar herauskristallisiert: Ängste ernst nehmen heisst, dass man sicherstellt, dass die Bremgartner nie auf die Probe gestellt werden, ob ihre Ängste auch wirklich berechtigt sind. Weil sie nie einem Asylsuchenden begegnen sollen.

Letztlich geht es um die alte Frage: Ist der Mensch gut, oder ist er schlecht?

Die strengen Hausregeln sorgen für Aufregung: Das neue Bundeszentrum in Bremgarten. (Keystone/Alexandra Wey)

Die strengen Hausregeln sorgen für Aufregung: Das neue Bundeszentrum in Bremgarten. (Keystone/Alexandra Wey)

Die Grundlage für dieses präventive Verhängen von Notstandsmassnahmen ist ein Menschenbild, das auch anderswo um sich greift. Jeder Sozialhilfebezüger ist ein Betrüger, jede IV-Empfängerin eine Simulantin und jeder Politiker korrupt. Asylsuchende sind alles auf einmal: Betrüger, Drogendealer, Kriminelle. Was auch immer – jedenfalls bestimmt keine Menschen auf der Flucht und schon gar nicht Menschen auf der Suche nach Schutz vor Verfolgung. Auch wenn ich damit den Vorwurf, ich sei ein hoffnungsloser und naiver Gutmensch, sicher nicht entkräften kann: Natürlich gibt es betrügende Sozialhilfeempfänger und dealende Asylsuchende. Und auch korrupte Politiker. Aber kann man von einzelnen Fällen auf alle schliessen? Muss die unschuldige Mehrheit für die Vergehen von ein paar wenigen büssen?

Letztlich geht es um die alte Frage: Ist der Mensch gut, oder ist er schlecht? Kann man ihm vertrauen? Kann er mit Freiheiten umgehen? Thomas Hobbes, absolutistischer Philosoph, meinte in «Leviathan» klar: «Der Mensch ist des Menschen Wolf.» Wenn man ihn nicht unter strikte Regeln stellt, dann bricht Chaos und Anarchie aus. So denken auch die Bremgartner Behörden. Aber wir leben nicht mehr in einem absolutistischen Staat, sondern in einer freiheitlichen und offenen Gesellschaft mit Grundrechten. Und daran sollten wir uns orientieren.

In der Stadt Zürich wird die Asylpolitik explizit anders verstanden. Auch in Zürich ist ein Bundeszentrum geplant. Doch der zuständige Stadtrat Martin Waser sagt im Interview mit dem Regionaljournal ZH-SH klar, dass man in der Stadt Zürich den Asylsuchenden mit Respekt begegnen wolle. Er weiss sich vom Parlament unterstützt. Der Gemeinderat von Zürich hat ein Postulat von Alan Sangines (SP), Samuel Dubno (GLP) und Matthias Probst (Grüne) überwiesen, das ein weniger restriktives Regime für das Bundeszentrum will, als dies in den bisherigen vom Bund betriebenen Empfangszentren üblich ist.

Die Stadt Zürich ist nicht einfach ideologisch verblendet: Nein, wir haben ganz praktisch gute Erfahrungen damit gemacht, den Respekt nicht nur von den Asylsuchenden einzufordern, sondern ihn auch selbst ihnen gegenüber zu zeigen. 1900 Asylsuchende wohnen in der ganzen Stadt verteilt. Niemandem fallen sie auf. Im ehemaligen Luxushotel Atlantis waren 250 Asylsuchende untergebracht. Zu Beginn war auch hier seitens der Quartierbevölkerung Unbehagen vorhanden. Doch man hat mit dem Quartier den Kontakt gesucht. Und man hat vor allem Möglichkeiten geschaffen, dass die Quartierbewohner die Asylsuchenden kennen lernen konnten. Viele der Ängste sind nachher verschwunden. Denn die Anwohnerinnen und Anwohner stellten fest, dass auch Asylsuchende ganz normale Menschen sind. Vielleicht könnten auch Bremgartner zu diesem Schluss kommen, wenn sie ihnen einmal begegnen würden.

Will man die Leute ernst nehmen, muss das nicht heissen, dass man sie in ihren Ängsten bestätigt oder diese gar noch schürt. Mir ist beispielsweise ziemlich mulmig zumute, wenn ich nachts allein durch den Wald gehe. Das hat sicher mehr mit Filmen zu tun, die ich gesehen habe, als mit realer Gefahr. Die Angst ist aber trotzdem vorhanden. Dennoch kann ich nicht verlangen, dass man alle Wälder abholzt, nur weil mir (und vermutlich noch einigen anderen) darin im Dunkeln nicht ganz wohl ist.

Nun muss ich selten nachts durch den Wald und kann dem ganz einfach aus dem Weg gehen. Wenn ich aber meine Angst wirklich überwinden wollte, so weiss ich, dass ich mich ihr stellen müsste – wenn ich die Angst dagegen einfach fest ernst nehme, so geht sie garantiert nicht weg.

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331 Kommentare zu ««Schau mir in die Augen, Angst!»»

  • lisa tschudin sagt:

    Ach, alles wäre ja so schön und gut, wenn wir doofen Schweizer uns nicht so dusselig anstellen würden. Und wenn noch einmal hunderttausend kommen wird’s wohl noch besser ?

    • Mark Keller sagt:

      Lisa Tschudin, mir machen nicht die Äusserungen von Frau Min Li Marti Angst. Im Gegenteil, diese sind ein Lichtblick, im Dunkel, welches Sie und Ihresgleichen verbreiten. Mir machen Behörden und Behördenvertreter Angst, wie sie in Menzingen, Bremgarten und scheinbar im BFM vorhanden sind. Wo wird dies noch hinführen und wo wird es enden?

      • Guido Meier sagt:

        Ich habe auch mehr Angst von Leuten die blind und von Ideologien getrieben sind (SVP oder SP), als von Asylsuchenden, die – von mir aus – mit Drogen handeln…

        • Walter Oberli sagt:

          Schön Herr Meier, ich möchte dann Ihren Aufschrei hören, wenn die Drogen an Ihre Kinder verkauft werden.
          Sie müssen sich dann auch nicht beschweren, wen beim nächste Badibesuch Ihr Natel fehlt!
          Ich habe auch Angst und zwar von all den Gutmenschen, welche in schönen Wohnquartieren ohne Ausländer wohnen und Personen, welche die Wahrheit sagen Populismus vorwerfen.

          • Herr Oberli, Sie haben Angst vor Gutmenschen. Sie haben Glück: Ich habe Angst vor den Schlechtmenschen! Wer könnte sie sein?
            Der Beitrag von Frau Min Li Marti sollen Sie versuchen zu verstehen.

      • K. Leutenegger sagt:

        Mark Keller sie geben mir zu denken. 1. 98% der angeblich Asylsuchenden sind keine politisch Verfolgten. 2. sind diese Leute über ein Euroland in die Schweiz eingedrungen, müssten eigentlich in die EU zurückgewiesen werden. 3. Wenn das so weitergeht, werden unsere Sozialkassen langsam pleite gehen. Die bürgerlichen werden die Kassen nicht füllen, haben sie denn einen Weg zu den Vermögenden der SP z. B: Fam. Oberholzer-Leutenegger, D. Jositsch, P. Bruderer, etc. damit diese die Pleite vermeiden helfen.

        • Mark Keller sagt:

          K. Leutenegger, Sie kennen ja nicht einmal die Anerkennungsquoten der Asylsuchenden! Auch wenn man Lügen immer wieder wiederholt, werden sie nicht wahr es bleiben Lügen.

          • Dieter Sprenger sagt:

            Herr M. Keller , wenn diesbezüglich jemand lügt ist es die politisch Linke welche nach wie uns einreden möchte , dass es sich bei sämtlichen Asylbewerbern um echt Verfolgte handelt ! Inzwischen glauben jedoch nur noch einige unverbesserliche Minderheiten an solche Lügen .

        • U. Schmid sagt:

          Quatsch hoch tausend… Lügen werden echt nicht wahrer, je öfter man sie wiederholt.

    • Jörg Frey sagt:

      Frau Tschudin, für Ihre Einsicht danke ich Ihnen. Weil wir Schweizer überzeugt sind, die einzigen auf der Welt zu sein, stellen wir und so schusselig an und verschrecken dann, wenn andere eine andere Meinung haben. Ich danke der SVP für ihre katasrophale, kontraproduktive und sehr teure Asypolitik und freue mich, dass sie Vorreiterin der Schweizerischen Schussligkeit bleibt.

    • greub treu sagt:

      ist der Mensch gut oder schlecht auf die Welt gekommen. Das erste was der Mensch nach der Geburt macht, ist betteln und oft schreien. Habe heute gelesen, dass ein Asylant 450 000.- kostet. Da man für 50.- ein Patenkind für ein Jahr ernähren kann, isst eine Asylant also die Nahrung für 9000 Patenkinder. Die Frage ist also, ist man nur ein guter Mensch, wenn man nicht rechnen kann.

  • lisa tschudin sagt:

    Nicht Asylbewerber machen Angst, sondern Frau Marti’s Ideologie.

    • R. Merten sagt:

      Sie haben Recht, Frau Tschudin- es geht nicht darum, ob ein Mensch gut oder schlecht ist. Es geht darum, dass 95 % der Asylbewerber keine echten Flüchtlinge sind, sondern nur von unserem gut dotierten Sozialstaat profitieren wollen. Wenn man diese Asylbewerber noch dermassen verwöhnt, Badanstalt und Fitnessclub zur Verfügung stellt, muss man sich nicht wundern, dass keiner mehr nach Hause will. Der linken Gutmenschenpolitik, die nicht mal kriminelle Ausländer wegschicken will, muss energisch entgegengetreten werden. Man kann trotzdem sozial eingestellt und ausländerfreundlich sein!!

      • mark berger sagt:

        die meisten der hier lebenden asylsuchenden sind leute, die genug geld hatten, schlepper zu bezahlen, die sie in die schweiz bringen, um hier von grosszügigen unterstützungsgeldern für die ganze sippschaft zu profitieren/ bulgarien z.b. ist sicher, hatte aber nur 1000 asylgesuche im 2012, warum wohl? in der schweiz wollen linke ideologen nichts an den sozialen missständen in afrika etc. ändern, sondern assen stattdessen hunderttausende hier rein, was,ausser missmut bei uns, nichts bewirkt, und haltensich für besonders menschlich…was für eine heuchelei!

        • macho sagt:

          Es gibt viele die in Afrika was tun (auf freiwilliger Basis oder auch beruflich), die meisten davon sind wahrscheinlich keine SVP-Klientel sondern eher links, weil hoffnungslose Gutmenschen.

          Aber eben, wer will den heute schon noch die Welt verbessern, ist out… 😉

          • Guido Meier sagt:

            In Pattaya gibt oder gab es eine SVP-Sektion. Die haben sich auch als „Gutmenschen“ gesehen, sie haben jungen armen Mädchen geholfen – das ist immer noch in dort…

      • macho sagt:

        Können Sie die 95% belegen? Quelle?

        Und das die linken Gutmenschen die kriminellen Ausländer nicht ausschaffen wollen, ist genau so eine unfaire wie unwahre Unterstellung, wie wenn ich behaupten würde, die SVP würde am liebsten restlos alle ausschaffen. Mit solch kindischem links-rechts-Geplänkel kommen wir nicht weit. Aber es geht ja auch nicht ums weiterkommen oder darum für alle Beteiligten eine gute Lösung zu finden, es geht darum sein politisches Gärtchen zu pflegen (links wie rechts), nicht? 😉

        • R. Merten sagt:

          Bundesamt für Migration, Macho. Lesen Sie auch Zeitung oder passt Ihnen ein anständiges Weltbild nicht ?

          • Stefan Gisler sagt:

            Dann tun sie das: Annerkennungsquote 2011 laut BfM 21%, im 2012 rund 12%. Von 80’000 Menschen im Asylbereich 2012 waren 28’110 anerkannte Flüchtlinge, 22’625 vorläufig augenommene. Da scheint es sich eher bei Ihnen (R. Merten) um eine ideologische Leseschwäche zu handeln. Dass die Asylverschwörer sich selbst widersprechen – mal 90, mal 95, dann 98 oder 99% als unechte Flüchtlinge bezeichnen, stört diese gar nicht. Zum Angst schüren, ist jede falsche Zahl rechtens, nicht? Nachdenklich stimmt mich als Urschweizer die negative Polemik gegen Menschen, sei es Asylsuchende oder Andersdenkende.

        • Walter Bossert sagt:

          macho, vielleicht hilft ihnen da ein kleines Beispiel weiter: Während des Kosovokrieges wurden tausende aus verschiedenen Ländern von Ex- Jugoslawien aufgenommen mit genau den gleichen Begründungen wie heute andere. So weit ist nichts ein zu wenden ,nur wurde damals immer versprochen diese Leute würden alle wieder zurück gehen! Nun schauen Sie selber! Diese Leute sind praktisch alle noch hier! Also wurden wir angelogen damals und so werden wir auch heute angelogen dass sich die Balken biegen! Diese Nordafrikaner werden alle hier bleiben und eigene Gruppen gründen mit allen Nachteilen !

        • Bettina Ramseier sagt:

          Die traurige Wahrheit ist, dass die SP an Armuts- und Elendsbewirtschaftung interessiert ist, denn das ist ihre Kernkompetenz. Linke NGOs betreuen mit Steuergeldern die falschen Flüchtlinge und haben einen riesigen Betreuungsapparat dafür aufgebaut. Diese Sozial-Mafia hat keinerlei Interesse daran, den Zustrom zu drosseln oder die Abwicklung zu beschleunigen. Im Gegenteil: Neu soll auch noch eine Gratis-Rechtsberatung dazukommen. Das heisst: noch mehr Steuergeldverschleuderung, und noch mehr Linksymphatisanten, die Steuergelder abgreifen und Fälle juristisch verschleppen. Das ist Linkspolitik!

      • Jon Caduff sagt:

        Ich gehe wohl kaum falsch in der Annahme, dass die Aussage, dass 95% der Asylbewerber keine echten Flüchtlinge sind, einfach eine Behauptung ist? Dass man ebensogut behaupten könnte, dass 99%, 90%, 70% oder 0% keine echten Flüchtlinge seien? Dass es wohl nicht einmal eine von der SVP zurecht gebastelte „Studie“ gibt, die so eine Behauptung untermauern kann?

        • Guido Meier sagt:

          Die Zahlen müssen stimmen, Mörgeli hat sie erfunden… 😉

          Im Ernst: Ziemlich viele Asyl-Gesuche werden abgelehnt. Das heisst aber nicht, dass die Asylbewerber keine echten Flüchtlinge wären; es heisst nur, dass die Schweiz ihm kein Asyl gewährt.

          Mein Lieblingsfall: Kurde beantrag Asyl wegen drohender Folter – abgelehnt und abgeschoben. Folter in der Türkei mit 2. Flucht in die Schweiz. Asyl wurde gewährt, aber kein Schadensersatz gewährt, weil der erste Entscheid materiell zwar falsch aber formell richtig war…

          • Ali Ferkous sagt:

            Nun würden wir noch gerne wissen, weshalb der Kurde gefoltert wurde – die meisten Kurden in der Türkei werden nämlich nicht gefoltert, denn selbst in der Türkei wird man nicht einfach aufgrund der Abstammung gefoltert.

            Also ich kenne auch einen Kurden, der in die Schweiz vor dem türkischen Zugriff geflohen ist. Nachdem er von seinen Volksgenossen verprügelt wurde, weil er nicht einfach blind nachbetet, was von der PKK vorgegeben wird, hat er sich einbürgern lassen … Ich denke, in dieser Ecke des Mittelmeers haben alle einen mehr oder weniger starken Sprung in der Schüssel. 😉

          • Beno Meier sagt:

            Pech für den Anwalt, wenn er nicht clever genug ist einen Schadenersatz zu erschleichen und seine Portokasse aufzubessern!

      • Mark Keller sagt:

        Merten und Berger, Sie sind Paradebeispiele, welche den Artikel von Frau Min Li Marti untermauern!

    • Heidi Müller sagt:

      @Lisa Tschudin: „Nicht Asylbewerber machen Angst, sondern Frau Marti’s Ideologie.“ – Ich sehe, Sie leiden nicht unter Xenophobie (Angst vor Fremden) sondern unter Alterideophobie (Angst vor anderen Meinungen).
      Wenn Ihre bisherige Weltanschauung auf realer Erfahrung, ethisch vertretbaren Grundsätzen und guter Überlegung gründet, haben Sie nichts von anderen Weltanschauungen zu befürchten – selbst wenn diese ebenbürtig sind. Es ist aber auch nicht verkehrt, andere Weltanschauungen einfach zu akzeptieren oder gar einleuchtende Teile davon nach sorgfältiger Prüfung zu übernehmen.

  • weibel sagt:

    „homo homini lupus“ ist ein Zitat des Römischen Komödiendichters Titus Maccius Plautus (* ca. 250 v. Chr. , † ca. 184 v. Chr.).
    Der Originaltext[1] lautet:
    „lupus est homo homini, non homo, quom qualis sit non novit.“
    Die deutsche Übersetzung:
    Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen, nicht ein Mensch, wenn man sich nicht kennt.

    • Hansueli sagt:

      Schön, lieber Weibel, erwähnen Sie auch noch die Originalquelle. Marti bezog sich aber nicht darauf, sondern auf Hobbes‘ Verwendung und damit auf einen gesellschaftspolitischen Zusammenhang, der auch noch heute in den Köpfen herumgeistert – grossenteils unnötigerweise. Also muss sie sich nicht auf das Original beziehen.

      Übrigens haben die meisten, die mal Latsch in der Schule hatten, das Zitat verkürzt im Kopf (homo homini lupus [est]) – also wiederum nicht so wie im Original, aber das spielt hier nun wirklich keine Rolle.

  • Schuler Pius sagt:

    Leider ist es eine Tatsache, dass ein sehr hoher Anteil von Asylbewerber unberechtigt Asyl beantragen und auch illegal eingereist sind. Deshalb kann ich diese Ängste durchaus nachvollziehen. Das Asylverfahren müsste an und für sich an der Schengenausssengrenze abgewickelt werden. Wenn dies der Fall wäre würden dann nur noch „echte“ Asylanten auf die einzelnen Länder verteilt und diese könnte man dann mit gutem Gewissen integrieren. Denn die Anzahl wäre wahrscheinlich im tiefen zweistelligen Prozentbereich!

    • Guido Meier sagt:

      Ich kenne nur einen Fall von „unberechtigtem Asylantrag“: Erich Waeber hat in Deutschland einen Asylantrag gestellt, auf diesen Antrag erfolgte ein Nichteintretensentscheid, weil er bereits einen Deutschen Pass hatte.

      In der Schweiz werdensehr viele Asylanträge abgelehnt, das heisst aber nicht, dass der Antrag unberechtigt gestellt wurde, sondern nur dass der Antrag abgelehnt wurde.

      Auch die Tatsache, dass es Schengen oder illegale Einreisen gibt ändert nichts daran, dass es keine unechte Asylanten gibt.

      M.E. könnte man Kriminaltouristen, die einen Asylantrag stellen, als „unecht“ nennen.

      • Bettina Ramseier sagt:

        Berechtigte Anträge werden nicht abgelehnt. Ihre Argumentation folgt ihrem gefühlten Verständnis und keiner nachvollziehbaren Logik. Wenn das Bundesam Statistiken publiziert, denen zu entnehmen ist, dass von 100 Anträgen 95 abgelehnt werden, so ist das eine objektive Grössen. Es entspricht der Hausfrauen- und linken Logik, nach Belieben vom Einzelfall aufs Ganze zu schliessen oder umgekehrt, wenn es opportun ist. Das ist das dialektische Prinzip dieser heute äusserst reaktionären Partei. Und Lin Mi Marti betet nur wie in Trance das brachialsozialistische SP-Mantra nach.

  • David K sagt:

    … ‚Jeder Sozialhilfebezüger ist ein Betrüger, jede IV-Empfängerin eine Simulantin und jeder Politiker korrupt’. Frau Marti hat noch vergessen zu sagen, dass jeder der in der CH ein Bankkonto hat, ein Steuerbetrüger ist … und jeder der ein Tausendernote gebraucht oder hortet ein Geldwäscher.

    Und so hat jeder in diesem Land ein schönes Klischee, das er bedienen darf: mal ist es ‚Angst‘, mal ‚Neid‘, mal ein Ereignis das sich ausschlachten lässt, mal eine Ausrede. Wichtig: schlecht sind immer die Anderen die gerade das bekämpfen was einem besonders lieb ist.

    • Stefan Baumgartner sagt:

      Sie haben noch vergessen, dass jeder, dem das Land langsam zu voll wird ein Rassist ist.

      • Heidi Müller sagt:

        Schon noch blöd, dass jeder, dem das Land zu voll scheint oder der im Stau oder in vollen Zügen steckt, selbst Teil seines Problems ist. Aber die anderen sollen’s richten; bloss keine Selbstkritik oder gar Anpassung. Denn da müsste man ja Bequemlichkeit oder Stolz seiner selbst überwinden.

        • Markus Elmer sagt:

          @ Müller: Wir Schweizer sind also Teil des Problems? Komisch, ich war von Anfang an hier und habe nie darum gebeten, dass man die Wirtschaft aufbläht, die Landschaft zubetoniert und aus der Schweiz ein Land der Käfighaltung macht, nur damit ein paar Bürgerliche noch reicher werden und ein Haufen Linker ihre Multi-Kulti-lassen-wir-doch-jeden-rein-Ideologie ausleben können. Ihre abstruse Logik, die sie hier an den Tag legen, schlägt dem Fass aber wirklich den Boden aus. Mit der Logik bringen Sie es aber sicher mal noch zur Parteipräsidentin der SP oder der Grünen…

          • Mark Keller sagt:

            Die Schweiz ist alles andere als zubetoniert. Und von Käfighaltung kann wohl kaum gesprochen werden, wenn der Raumbedarf pro Person kontinuierlich ansteigt! Alles was dem Fass den Boden ausschlägt sind Ihre nicht haltbaren Aussagen.

          • Heidi Müller sagt:

            Die Schweizer haben per Abstimmungsmehr alle Massnahmen, welche hier „die Wirtschaft aufblähte“ – z.B. bilaterale Verträge und Steuersenkungen, gebilligt oder durch gleichgültiges oder duldendes Nichtstimmen zugelassen. Die ganze Entwicklung wurde und wird von jedem Beteiligten freiwillig und fleissig mitgetragen, denn sie bietet Profit und Arbeit. Grosse neubetonierte Wohnungen und eigene Häuschen auf gutem Agrarboden sind vor allem von Schweizern heissbegehrt.
            P.S. Sie brauchen sich nicht mit „wir“ zum Volksvertreter aufzuplustern und Offensichtliches als „abstrus“ zu verfemen.

          • Markus Elmer sagt:

            @Müller: 1. Ich trage diese Entwicklung nicht mit, ganz im Gegenteil. 2. Die Wohnung und Häuser, die wir im Moment bauen, sind überwiegend für die jährlich (netto) zuwandernden 70’000 Personen. Wir benötigen also jährlich (!) Wohnraum in der Grösse der Stadt St. Gallen nur für die zuwandernden Ausländer. Anscheinend sind diese Fakten nicht offensichtlich genug für sie oder sie haben in ihrem Weltbild keinen Platz, darum werden sie einfach konsequent negiert. Ich hoffe und bin zuversichtlich, dass die Schweizer bei der Ecopop- & Kroatien-Abstimmung die Notbremse ziehen.

          • Marco sagt:

            „ich war von Anfang an hier“

            Der Anfang war also Ihre Geburt? Oder wie weit können Sie Ihren Stammbaum zurückverfolgen?

            „[ich] habe nie darum gebeten, dass man […] aus der Schweiz ein Land der Käfighaltung macht“

            Das haben Sie indirekt sehr wohl, wenn Sie „Tierprodukte“ konsumieren (und das scheint mir, Ihrer rustikalen Ausdrucksweise nach zu urteilen, der Fall zu sein). Denn nur die „Nutztiere“ werden in der Schweiz in Käfigen gefangengehalten, Menschen haben Sie ja hoffentlich nicht ernsthaft gemeint.

          • Marco sagt:

            @ Markus Elmer: Frau Müller hat durchaus Recht. Wenn Sie allen Ernstes eine „Überbevölkeung“ der Schweiz ausmachen wollen, sind Sie genauso Teil davon wie jede andere Person auch und können genausoviel dagegen tun (selbst auswandern oder was sonst noch in der eigenen Hand liegt).

        • Anna Vabulari sagt:

          Das haben sie schön gesagt Frau Müller! Hinzu kommt ein nicht zu unterschätzender Faktor. Wenn die Industriestaaten die 20% der Weltbevölkerung ausmachen, 80% der weltweit verfügbaren Ressourcen brauchen, muss man sich nicht verwundern, wenn auch Wirtschaftsflüchtlinge( keine an Leib und Leben bedrohte Menschen! ODER DOCH?!) unter „Flüchtlinge“ fallen. EIN UMDENKEN IN DER GESELLSCHAFT IST GEFRAGT.Ein gutes Leben auf einem endlichen Planeten ist ganz einfach. Teilen ist angesagt!

          • Geert Bernaerts sagt:

            @Mark Keller: Wenn Sie behaupten, die Schweiz sei nicht zubetonniert Wohnen Sie entweder in Hinterunterkafflikon oder Sie sind blind.
            @Heidi Müller: Bei dieser Abstimmung wurden wir glattweg angelogen indem man uns gesagt hat, wenn’s zuviele werden würde die Notbremse gezogen.

      • Baumgartner K sagt:

        Sie haben auch vergessen, dass jeder, der schafft doof ist….

        • Guido Meier sagt:

          Jeder der schafft, weil er das macht, um sich zu ernähren, der ist sicherlich doof.

          In der Schweiz wird man ernährt auch ohne zu arbeiten – ich arbeit, um mir Ferien und ganz viel anderen Luxus zu gönnen.

          Wenn die Schweiz aber alle Ausländer rausschmeist und ein Mauer um die Schweiz zieht, dann muss ich mit meinem Ersparten wohl abhauen – in der Schweiz würde es kein Wert mehr haben.

  • Martin Frey sagt:

    Für Asylbewerber gelten diverse Regeln, nicht nur für Badis. Reisen, Arztwahl etc, ist alles zurecht eingeschränkt und wurde bis dato lustigerweise von links auch kaum je bestritten. Denn aus Sicht der Asylbewerber müssen sie die Zeit die ihnen in der CH bleibt, nutzen, sie müssen die Zitrone pressen wo es nur geht. Daher gibt es viel Missbrauch, viel Kriminalität, nicht wenig wie immer behauptet wird. Trotzdem sind Asylbewerber Menschen. Es geht bei der Angelegenheit nicht um die Frage gut oder schlecht, alle Mensch sind immer beides. Aber schönreden hilft genauso wenig wie schlechtreden.

    • Mark Keller sagt:

      Martin Frey definieren Sie mal VIEL Misbrauch und VIEL Kriminalität. Dies sind reine Behauptungen, welche auf einem subjektiven Gefühl beruhen, welches sich auf die zwangsläufige äusserst einseitige Berichterstattung der Medien stützt.

      Nur schlechte Nachrichten, sind gute Nachrichten. Denn nur schlechte Nachrichten, möglichst reisserisch aufgemacht, steigern den Absatz und die Zuschauerquoten. Fakten und Hintergrundberichte interessieren im 20-Minuten-Zeitalter niemand mehr. So ist es nicht verwunderlich, wenn Ängste auftauchen, wo keine Gefahr vorhanden ist.

    • Martin Frey sagt:

      Hören Sie damit auf, Hr. Keller, ständig überall zu behaupten, der Grad der Delinquenz und des Missbrauches bei Asylbewerbern sei nicht signifikant höher als bei der Vergleichsbevölkerung. Natürlich gibt es dazu klare Daten, nur sollten Sie sich endlich mal die Mühe machen, sich mit diesen Daten auseinanderzusetzen. Sehe es persönlich nicht als meine Aufgabe, Sie diesbezüglich weiterzubilden, insbesondere da Sie davon offenbar gar keine Kenntnis nehmen wollen.
      Einzig zum Thema Bad news gebe ich Ihnen recht. Aber Schönreden hilft halt nicht, wenn man von der Realität immer wieder eingeholt wird

    • Guido Meier sagt:

      Mörgeli hat sich mit den Daten auseinandergesetz und diese Zahlen sind auch im Extrablatt: 50% aller Asylanten sind kriminell! Mörgeli hatte diese Zahlen von Prof. Schwarenegger (Prof. und kein Schauspieler). Anscheinend ist ihm aber ein Fehler unterlaufen – hat der Prof. auf jeden Fall so gesagt – Fakten soll die SVP aber nicht davon abhalten weitehrin zu glauben, dass „viele“ Asylanten kriminell sind…

      Noch andere Fakten: Kriminelle sind meistens 1. Männer 2. zwischen 18 und 30 3. schlechte Bildung – dieses Kriterium erfüllen Asylanten und die SVP…

    • Stefan Gisler sagt:

      Als kriminell gelten Asylsuchende mit Nichteintretensentscheid oder ablehnendem Entscheid nur schon durch ihre Präsenz. Jedes Mal, wenn sie kontrolliert werden, werden sie verzeigt. Jedesmal, wenn sie sich ausserhalb eines definierten Rayons aufhalten, werden sie verzeigt. Verstösse gegen das Ausländergesetz sind darum auch ausschlaggebend für die scheinbar so hohe Kriminalität. Bei „realen“ Straftaten wie Diebstahl oder ähnlich, ist die Quote im Vergleich zu gleichaltrigen Schweizer Männern nur leicht höher.

  • Iain Campbell sagt:

    Treffend und gut geschrieben.

  • Iain Campbell sagt:

    Treffend und gut geschrieben, Frau Marti.

    • Stefan Jost sagt:

      Das Denken der SP treffend beschrieben, würde ich mal sagen.
      Mit der Realität des Asylmissbrauchs hat es wenig zu tun.

      • urs sagt:

        und Asylmissbrauch ist das Besuchen der Badi. Oder was wollten Sie uns sagen? Oder wenn wir schon den ‚Missbrauch‘ nicht ganz verhindern können, dann verbieten wir wenigstens die Badi. Genauso wie wir mit der Minarettinitiative die islamischen Terroristen extrem beeindruckt und diese sich nun nicht mehr in die Schweiz getrauen…..

        • Stefan Jost sagt:

          Asylmissbrauch ist: Das verheimlichen der Identität, das Erzählen von Lügengeschichten, als Wirtschaftsflüchtling politisches Asyl zu beantragen, Verschweigen früherer Asylanträge, Drogenhandel, Diebstahl und andere kriminelle Handlungen während es Asylverfahrens, Verweigerung der verfügten Rückkehr ins Heimatland, etc etc.
          Asylmissbrauch ist unter den Asylbewerbern leider sehr verbreitet. Wenn alle Asylbewerber korrekte Angaben machen würden, wären die Verfahren viel kürzer und wir könnten etwa 1 Milliarde Franken pro Jahr sparen.

          • Mark Keller sagt:

            Stefan Jost, es gibt kein politisches Asyl. Es gibt ein Asyl für an Leib und Leben bedrohte Menschen. Und die Bedrohung ist für jeden Asylsuchenden individuell abzuklären.

            Ihre Auflistung zeigt deutlich, dass Sie von der Armutsmigration und deren Ursachen keine Ahnung haben. Bezüglich Drogenhandel haben wir nicht ein Problem mit Asylsuchenden, sondern eben ein Drogenproblem. Wir haben in der Schweiz eine Nachfrage nach illegalen Drogen, also etabliert sich auch ein Handel dafür. Wer diesen Handel betreibt, ist ein nebensächlicher Zufall und hat nichts mit Asylpolitik und Asylsuchenden zu tun!

          • Stefan Jost sagt:

            @Keller: Jein. Gerechtfertigte Asylgründe haben Personen, die in ihrem Heimatstaat wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, etc oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften bedroht sind. Letztlich sind das alles politische Irrungen und Wirrungen, weshalb ich mir angesichts des knappen Platzes erlauben möchte das als „politisches Asyl“ zusammenzufassen.
            Dies als klare Abgrenzung zu den Wirtschaftsflüchtlingen (welche unter unseren Asylbewerbern leider die absolute Mehrheit stellen), bei welchen Armut als alleinige Begründung eindeutig nicht für Asyl ausreichend ist.

        • Stefan Jost sagt:

          Für die Asylbewerber würde es in den meisten Fällen sowieso keinen Unterschied machen, ob sie mit ehrlichen Angaben kooperieren. Am Schluss fliegt fast jeder versuchte Missbrauch irgend wann auf. Aber die langen Verfahren bis der Asylmissbrauch aufgedeckt ist, kosten uns jedes Jahr x-hundert Millionen Fr.
          Zum Vergleich: Heute sind nur 30% der SBB-Signale mit dem ZUB-Sicherheitssystem ausgerüstet. Für 100% ZUB-Sicherheitssignale müssten wir 200 Millionen Fr. investieren, das Geld ist aber nicht verfügbar, obwohl nur 1/7 des jährlichen Asylbudgets des Bundes.

          • Mark Keller sagt:

            Nicht alles was hinkt ist auch ein Vergleich, Stefan Jost! Ich nehme nicht an, dass Sie beruflich als Eisenbahnsicherheitsingenieur arbeiten. Also sollten Sie sich auch nicht mit solchen Vergleichen auf’s Glatteis wagen.

            Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Süden gibt es nicht. Ein Flüchtling flieht vor etwas. Und ein Flüchtling aus dem Süden flieht vor der Armut. Also ist er ein Armutsflüchtling. Und diese Armutsflüchtlinge haben nichts zu verlieren, da sie in ihren Herkunftsländern keine Perspektiven und bereits alles verloren haben. Ein Asylgesuch ist ihre einzige Chance.

        • Guido Meier sagt:

          Danke Urs, ich konnte lachen!

        • Beno Meier sagt:

          Urs….es geht um die Provokation, sicher nicht um’s Verhindern! dadurch bleibt das Thema am köcheln, und durch die so erzwungenen Gegenargumente geht die Saat auf schlussendlich.

  • Martin Frey sagt:

    Min Li Marti macht das alte Spiel der Linken der letzten 20 Jahre: Reduktion der Probleme auf ominöse Aengste, und auf naive weltfremde Land- und Agglobewohner die im Vgl. zu den ach so weltstädtischen Stadtzürchern (Oprah Winfrey lässt grüssen…) nur in ihrem Vorgarten sitzen und Angst vor dem „Schwarzen Mann“ haben. Dabei ist gemäss SP- Lesart ja alles anders und die Stadt Zürich hat bekanntermassen alles im Griff.
    Diese Haltung ist genauso falsch, genauso borniert wie die Kultivierung von Feindbildern auf SVP-Seite. Beides hilft nicht wirklich. Min Li Marti ist nicht besser als Bremgarten.

    • Max Bader sagt:

      Da hat das Timing von Min Li Marti wohl versagt, wollte man doch die offene Weltstadt Zürich propagieren. Dummerweise hat der Fall Oprah Winfrey das Gegenteil aufgezeigt. Offenbar sind schwarze Menschen in Zürich nur willkommen, wenn sie sich als hilfsbedürftige Opfer zeigen und nicht, wenn sie selbst zur Oberschicht gehören.

    • Mark Keller sagt:

      Martin Frey, Sie haben nicht einmal ansatzweise versucht die Argumentation von Frau Min Li Marti zu verstehen. Dies wundert aber nicht wirklich, wenn man Ihre Kommentare zu Ausländerthemen liesst. Und noch weniger scheinen Sie von Ängsten eine Ahnung zu haben, und schon gar nicht davon wie Ängste abgebaut werden. Was Bremgarten und Menzingen machen wollen baut garantiert keine Ängste ab. Die Ängste bleiben bestehen und werden u.U. noch grösser.

      • Martin Frey sagt:

        Glauben Sie mir, Hr. Keller, ich denke doch über genügend kognitive Fähigkeiten zu verfügen um Fr. Li Marti folgen zu können. Ich teile einzig ihre Ansichten weitgehend nicht, ihre Thesen sind 100% gehört, nichts als alter Wein in neuen Schläuchen der dadurch nicht besser (bzw. wahrer) wird. Natürlich helfen die Bremgartner Diskussionen nicht, Ängste abzubauen. Die aktuell unselige Diskussion über diese Auflagen für Leute im Asylprozess sind der Sache nicht dienlich. Leute mit Angst einfach zu stigmatisieren trägt aber noch weniger dazu bei, Ängste abzubauen. Soviel zum Thema von meiner Seite.

        • Mark Keller sagt:

          Was man nicht kennt, macht Angst. Anstatt Rayonverbote würde Bremgarten viel besser den Kontakt zwischen den Asylsuchenden und der Einwohnern der Gemeinde fördern. Beispielsweise ein Fest der Nationen organisieren. Oder Asylsuchende zu Familien einladen. Den Asylsuchenden Beschäftigungen in der Gemeinde bei den Gemeindebürgern anbieten.
          Wenn man den Asylsuchenden verbieten will den Bus zu benutzen, so wie dies der Gemeindepräsident von Menzingen sieht, ist dies wohl kaum eine geeignete Massnahme zum Abbau von diffusen, unbegründeten Ängsten.

          • Herr Keller , Angst ist zwar ein schlechter Berater , trotzdem kommt es nicht von ungefähr und auf Grund von Erfahrungen dass viele Bürger gegenüber vorab jungen Männern welche vorgeben Verfolgt zu sein und sich als Asylbewerber deklarieren skeptisch sind . Ihre Idee betreffend Beschäftigung und Multikulturellen Zusammentreffen mit Begegnung und Festen beruht auf typischer Links – Grüner Ideologie !

      • Walter Bossert sagt:

        Mark Keller, aber Sie haben natürlich über alles eine Ahnung! Nur Wissen tun Sie es nicht! Ganz im Gegensatz zu mir. Denn ich weis leider wie es ist ausgeraubt zu werden mitten in der Nacht. Ich finde es eine absolute Frechheit gegenüber den Opfern wie Sie sich da wieder mal als Experte aufführen ohne einschlägige Erfahrung! Sie gehören wohl zu der Sorte, die Versicherung zahlt ja und die Leute dahinter welche ihre Intimsphäre verloren aber auch Andenken eines halben Lebens wohl nie mehr sehen werden sind Ihnen völlig egal! Einschränkungen sind mehr als berechtigt!

    • Soenrowdy sagt:

      Hm..Vielleicht ist die entsprechende Verkäuferin ja gar nicht in Zürich zuhause? Vielleicht kommt sie ja auch aus Bremgarten…

  • Claudio Tamè sagt:

    Ich wünsche Min Li und der Mehrheit der Zürcher viele Asysuchenden und ich bin fast sicher dass die, wenigstens von den rote und grüne Genossen, respektiert werden. Ob dann diese Asylanten die Zürcher respetieren werden ist es eine andere Frage.

    • Guido Meier sagt:

      Im Kanton AG gibt es eine grüne Regierungsrätin: die hat 3 Asylanten nach Hause genommen – Kennenlernen heisst lernen. Lernen verursacht Wissen. Wissen verdrängt Glaube und Glaube verursacht Ängste.

      • Oski Hauser sagt:

        Naja, die edle grüne Regierungsrätin vermietet die Zimmer auf ihrem Bauernhof der Asylindustrie. Insofern ist der humanitäre Akt nicht ganz uneigennützig und die Bauernschlauheit, die immer der SVP vorgeworfen wird macht langsam Schule bei den Edelsozis..was aber nur zeigt, dass diese noch lernfähig sind und an die eigene Altervorsorge denken 🙂

  • peter stalder sagt:

    Zurzeit wird die offensichtlich zu gefährliche Begegnung von Frauen mit Asylanten am Seebecken in Zürich propagiert. Da sind offenbar Horden von Asylanten unterwegs, die Schweizerinnen anmachen. Dass dies ein Trick in die Mottenkiste der Propaganda der Rechtspopulisten ist, darf nicht öffentlich werden. Hier wird radikale Zensur geübt, primitive & nicht nachprüfbare Unterstellungen werden hingegen publik. Die angeblich unserem Naturell entsprechende, vernunftgesteuerte Analyse ist einer Hetze gewichen, die 1933 aufleben lässt. Bei Bildung wollen die Populisten nicht investieren, wieso wohl???

    • Walter Kuhn sagt:

      Für etliche Schweizerinnen sind Gegenden wie die Zürcher Seeanlagen zur No-go-area wegen sexistischer Anmache speziell auch durch Asylanten geworden. Wer soll seinen Rayon einschränken müssen, Menschen, die sozusagen unglücklicherweise weiblich, erwachsen und blond sind, und die von hier kommen, oder männliche Menschen aus Ländern, wo Belästigung und Macho-Verhalten zur Kultur gehören, die uns angeblich bereichert?

      • Mark Keller sagt:

        Walter Kuhn, und wo bleiben die couragierten, aufrechten und echten Eidgenossen, die solches Machogehabe dulden anstatt dagegen einzuschreiten? Die Wegschau-Nicht-Einmisch-Gesellschaft hat sich solches Verhalten selbst zu zu schreiben. Solche Verhaltensweisen sind nur möglich in Gesellschaften, welche die gegenseitige soziale Kontrolle aufgegeben hat.

    • Markus Rytz sagt:

      Ihre Aussagen stufe ich auch als populistisch ein, nur von der anderen Seite. Sie machen genau so Unterstellungen, bspw. dass Zensur geübt werde. Zudem Leute, welche ihre Bedenken und Ängste betreffend der Asylanten aussprechen, generell in Verbindung mit 1933, also den Nazis zu setzen, ist äusserst bedenklich und einer fairen Diskussion zum Thema nicht zuträglich!

  • Lennart Kirill sagt:

    1. Die meisten Asylbewerber sind Leute aus Ländern für die wir ein Visum bräuchten und die auch bei uns ein Visum bräuchten. Sie umgehen diese Visaregelung und klopfen an unsere Grenzen und verlangen eine visafreie Einreise mit dem Argument das sie verfolgt würden. Das ist ihr gutes Recht. Der CH-Staat prüft danach in einem aufwendigen Verfahren ob wirklich asylrechtlich relevante Fluchtgründe vorliegen die eine erleichterte Einreise ohne eine Erfüllung der Visaauflagen rechtfertigen. Solange dieses Verfahren nicht abgeschlossenen ist, sehe ich keinen Grund weshalb diesen Menschen dieselbe

    • Mark Keller sagt:

      Lennart Kirill, die wenigen Länder, für welche wir ein Visa brauchen, halten die Visapflicht nur aufrecht, um an etwas Devisen zu kommen. Auf der anderen Seite verlangen wir von Bürgern anderer Länder ein Visum, weil wir diese Menschen möglichst von uns fernhalten wollen. Des Weiteren vermischen Sie zwei Dinge, die nichts miteinander zu tun haben.

      • Lennart Kirill sagt:

        Richtig, erkannt. Der Zweck von Visas ist entweder die Geldbeschaffung oder die Selektion von Leuten die man ins Land reinlassen will. Ich kann daran nichts übles erkennen, den es gibt keine Menschenrecht auf freie Wahl des Wohnortes weltweit. Fragen sie mal die Afrikaner oder Indianer Südamerikas ob sie gerne die heutigen Visabestimmungen als Handhabe gehabt hätten, als die ersten Bleichgesichter an ihren Küsten auftauchten. Ich akzeptiere das ich mir in Zimbabwe als Ausländer nicht einfach eine Farm kaufen kann, gestehe dem Land gerne seine Visabestimmungen zu.

        • Mark Keller sagt:

          Lennart Kirill, Sie haben mich nicht ganz richtig verstanden. Es steht dem Staat nicht zu, mir als Bürger dieses Staates vorzuschreiben, wen ich persönlich aus welchem Land zu mir in die Schweiz einladen darf und wen nicht. Die Visabestimmung der Schengen Staaten haben nur ein Ziel: die Festung Europa weiter auszubauen.

  • Stefan Kehrli sagt:

    Alles gut, Frau Marti! Wir freuen uns darauf, dass in Zukunft aus Zürich das Heil des problemlosen Zusammenlebens auf das ganze Land ausstrahlen wird. Ihrer städtischen Perspektive könnte man zwar vorwerfen, dass sie einer Situation wie in Bremgarten nicht ganz entspricht, aber wen kümmern schon Petitessen. Sehr gerne werden wir ihren (bestimmt sofortigen) Kommentar lesen, wenn die vom Zürcher Heil wenig gereinigten jungen Nordafrikaner in der Badi das Menschenrecht auf freies an-den-Hintern-greifen für sich in Anspruch nehmen.

    • Heidi Müller sagt:

      @Stefan Kehrli: Ironischerweise betreiben Sie und viele andere mit ihren veröffentlichten Kommentaren – vollgepackt mit unbelegten, pauschalen Unterstellungen, Rassismus, Verachtung und Ehrverletzung gegenüber anderen – exakt den selben Missbrauch von Meinungsäusserungs- und Pressefreiheit, den sie Asylsuchenden in Bezug auf Bewegungsfreiheit und Asylrecht unterstellen. Sie schaden damit nutzlos dem inneren Frieden und dem Ansehen unserer Presse und der Schweizer. Mit der Anmassung des königlichen Plurals „Wir freuen“, „werden wir“ setzen Sie der üblen Sache buchstäblich noch die Krone auf.

      • R. Merten sagt:

        wir wollen nicht den inneren Frieden, wie ihn sich die Sozis vorstellen, Frau Müller. Viele Bürger wollen einfach nur Recht und Ordnung in unserem Land. Ist das schon zuviel verlangt ? Und es ist auch nicht nötig, dass man Asylbewerbern und Asylanten Wellnessferien bieten muss, nur weil man sein Gutmenschen-Gewissen nicht belasten will. Asylbewerber sind vielfach knallhart rechnende Menschen, die sowieso nur mit beträchtlichen finanziellen Mitteln eine Reise durch Europa mit Schleppern machen können. Also wollen sie hier in der CH das ausgegebene Geld auch wieder reinholen!

        • Mark Keller sagt:

          R. Merten, haben Sie schon einmal mit Asylsuchenden gesprochen? Kennen Sie persönlich Asylsuchende? Wohl kaum, sonst würden Sie nicht solche Kommentare verfassen. Bei uns bekommt kein Asylsuchender Wellnessferien. Diese Ausdrucksweise ist sowas von zynisch und menschenverachtend! Nur weil Sie mit dem Flugzeug in die Wellnessferien fliegen, heisst das noch lange nicht, dass man sich nicht auch anders über sehr lange Strecken fortbewegen kann. Sie haben schlicht keine Ahnung.

          • R. Merten sagt:

            Ja- Sie haben wirklich keine Ahnung, was in der Asylindustrie abläuft, M. Keller. . Das zeigen Ihre tendenziösen Gutmenschenkommentare. Dank solchen Leuten an den Schalthebeln der Sozial- und Asylindustrie haben wir derart bedenkliche Zustände in der CH !!

        • Heidi Müller sagt:

          Evtl. stelle ich mir den inneren Frieden tatsächlich anders vor als Seine Majestät R. Merten es wollen. Innerer Friede bedeutet für mich gegenüber anderen grundsätzlichen Respekt und ein Vertrauen, das mitnichten Recht, Ordnung oder Risiken ignoriert. „Recht und Ordnung“ ohne jene Werte würde zu Staatsterror oder Lynchjustiz führen.
          Selbstverständlich sollen sich ‚Gäste auf Probe‘ in Bescheidenheit üben. Aber wenn Sie sich mit den Bedingungen von Asylunterkünften einmal auseinandersetzen würden, würden Sie den unglaublichen Zynismus Ihrer Worte „Wellnessferien“ erkennen.

          • Guido Meier sagt:

            Hier trifft Realität auf Ideologie – Menschlichkeit auf Ideologie – Vernunft auf Ideologie – Schweizerin auf SVP…

      • Mark Keller sagt:

        Heidi Müller, danke für Ihren Kommentar. Einer der wenigen Lichtblicke in den Reaktionen zum Blog von Frau Min Li Marti.

  • Lennart Kirill sagt:

    2. wie ihren Landsleuten die sich an die bestehenden Visabestimmungen gehalten habe und bemüht haben alle Vorgaben für eine Visumserteilung zu erfüllen. Mit einer Gewährung einer unbeschränkten Bewegungsfreiheit für alle Asylbewerber
    untergräbt die Schweiz ihre eigenen Visaregelungen. Von mir aus dürfen unsere Regelungen für Asylbewerber ruhig klar ausdrücken, das diese Asylbewerber nur beschränkt willkommen sind, solange wir nicht wissen ob sie die Vorgaben unserer Asylgesetze nicht erfüllen.

    • Guido Meier sagt:

      1. Asylanten müssen kein Visum beantragen. 2. Aylanten stelle einen Asylantrag und dann wird geprüft, ob dem Antrag statt gegeben – oder in den meisten Fällen – eben nicht statt gebeben wird…
      …was da geschrieben steht ist das Pferd von unten gesattelt und man versucht hier das Ross auf den Hufen zu reiten…

    • Oski Hauser sagt:

      Da man im Voraus weiss, dass 95% die Vorgaben nicht erfüllen sollte man zur Beruhigung der Bevölkerung die Zahlen der erfolgreich abgewiesenen Asylanten monatlich veröffentlichen, die Zwangsrückschaffungen in der Tagesschau zeigen und die Untergetauchten steckbrieflich suchen lassen.

  • Gion Saram sagt:

    Ich bin mit Frau Marti einig das es in der Tat meistens keinen Grund gibt sich vor fremden Aslybewerber zu fürchten. Aber vermutlich ist es politisch ungeschickt, in der heutigen aufgeladenen Stimmung in einer kleinen Stadt wie Bremgarten die Anwesenheit von Asylbewerbern zu offensichtlich werden zu lassen. Die politische Akzeptanz unseres Asylgesetzes wird damit nicht erhöht. Angesichts der kommenden Abstimmung zu diversen Einwanderungsvorlagen (Ecopop) könnte sich dies als politischer Bumerang erweisen

    • Stefan Jost sagt:

      @Saram: Die ECOPOP-Initiative tangiert das Asylgesetz nicht. Wenn die CH-Bevölkerung gleich schnell weiterwachsen würde wie bisher, dann hätten wir statt heute 8 Mio. Einwohner in etwa 25 Jahren schon 10 Millionen Einwohner, darum geht es bei ECOPOP.
      Die dauerhafte Aufnahme von 3000 Flüchtlingen pro Jahr ist auch bei der Limitierung von 0.2% Bevölkerungswachstum durch die ECOPOP-Initiative problemlos möglich.
      Ob wir hingegen weiterhin 1.4 Milliarden Fr. pro Jahr für das Durchschleusen von zig-Tausend Asylbewerbern pro Jahr ausgeben wollen, ist eine Frage unabhängig von der ECOPOP-Initiative.

  • Anna Meier sagt:

    „Muss die unschuldige Mehrheit für die Vergehen von ein paar wenigen büssen?“ Witzig, dass gerade eine SP-Politikerin so eine Aussage macht. Ist es doch die SP,die uns mit Ihrer Regulierungswut und Verbotspolitik die ganze Zeit für die Vergehen von wenigen büssen lassen wollen und tun! Die SP-Menschen geben sich immer gut und nett, aber eigentlich sinds sie die schlimmsten von allen. Kein Zonenplan könnte die Freiheit der Asylbewerber dermassen beschränken, wie es die SP mit unseren Freiheiten immer und immer wieder versucht! Bestes Beispiel gestern betreffend letztendlich Abschaffung Bargeld

    • Marco sagt:

      „Bestes Beispiel gestern betreffend letztendlich Abschaffung Bargeld“

      Sie sprechen in Rätseln, Frau Meier. Ich hoffe, dass Sie nicht den Vorschlag zur Abschaffung der Tausendernote meinen, es wäre peinlich, wenn Sie kein besseres Beispiel für die angebliche „egulierungswut und Verbotspolitik“ finden würden.

  • Nicole Wermelinger sagt:

    Die Organisation „Augenauf“ die diesen ganzen Skandal über die Rayonverbote für Asylbewerber in Bremgarten in die Oeffentlichkeit getragen hat, muss wohl die Augen zu gehabt haben als meine 2 Söhne ihren Militärdienst absolvierten und
    ählichen Rayonverboten für den Ausgang beglückt wurden.

    • Michael Ryter sagt:

      Ihre Söhne sind halt Schweizer, Frau Wermelinger. Schweizer dürfen ungestraft diskriminiert werden.

      • urs sagt:

        oh die ärmsten Söhne. Aber stimmt. Ist mir einfach bisher nicht aufgefallen. Meine Söhne dürfen mit dem Fahrrad nicht auf die Autobahn, weil sie SChweizer sind. Und mein Arbeitgeber erwartet meine Anwwesenheit, weil ich Schweizer bin.

    • Jürg Unterweger sagt:

      Super Vergleich *ironie*, Militär ist wohl das Gegenteil von Freiheit, jemand im Knast hat auch ganz ganz viele Rayonverbote!

    • Heidi Müller sagt:

      @Nicole Wermelinger: Die Asylsuchende kommen aber höchstwahrscheinlich nicht hierher, weil sie zu faul für den Wechsel zum Zivildienst oder scharf aufs Ballern sind. Und ausserdem können hier Leute im Militär meist wochenends nach Hause zu Freunden und Familie, was bei Asyl sicher nicht der Fall ist. Vom dauerhaften Aufenthaltsrecht und Wahlrecht, das Schweizer neben der Dienstpflicht geniessen, können Asylbewerber hier oder sonstwo bestenfalls träumen.
      Deshalb ist Ihr Kommentar schlicht neben den Schuhen.

    • Peter Richter sagt:

      Organisation „Augenauf“?
      An der Zürcher-Langstrasse?

    • Mark Keller sagt:

      Nicole Wermelinger, scheinbar haben Ihre Söhne vergessen Sie über die Gründe der Ausgangsrayons zu informieren. Als AdA haben sie noch ganz andere Einschränkungen ihrer Freiheiten zu akzeptieren, weil sie in einer Organisation dienen, welche ohne diszipliniertes Verhalten schlicht nicht in der Lage ist, einen Auftrag zu erfüllen. Nicht alles was hinkt, ist auch ein Vergleich.

      • Oski Hauser sagt:

        Darum funktioniert ja die Asylindustrie so super, wegen der unglaublichen Disziplin die dort herrscht!
        Zwar… im Dienst werden alle Soldaten jeden Morgen gezählt und wehe, es fehlt einer!
        In der Asylindustrie hingegen ist es völlig normal, wenn nach einem Monat bereits 15 Stück fehlen und irgendwie die Lust am Asylverfahren verloren haben…..da hinkt doch auch was gewaltig!

    • Marco sagt:

      @ Nicole Wermelinger: Das stimmt, das ist unhaltbar. Die Militärdienstpflicht sollte umgehend abgeschafft werden, schön dass Sie das auch so sehen.

  • Remond Fischer sagt:

    Erst eine Gemeinde die die Ängste der Bevölkerung ernst nimmt, danach eine politisch korrekte Diskussion mit Hinweisen auf Lagerhaft/KZ/Nazis, danach noch eine internationale Berichterstattung mit dem Judenstern/Ghetto als Vergleich, nun eine freundliches sachliches Kopftätscheln „isch ja gar nid so schlimm“. Und schon ist wieder alles beim alten.
    Dealende Nigerianer, bis ans Ende ihrer Tage Sozialhillfe beziehende Aethiopier, Asylindustrie mit „Kurssteigerung und höheren Dividenden“.
    Ich weiss, ich sollte mich ergeben, und euch einfach machen lassen, dagegen kann ich mich ja nicht wehren.

    • Heidi Müller sagt:

      @Remond Fischer: Ironischerweise betreiben Sie und viele andere mit ihren veröffentlichten Kommentaren – vollgepackt mit unbelegten, pauschalen Unterstellungen, Rassismus, Verachtung und Ehrverletzung gegenüber anderen – exakt den selben Missbrauch von Meinungsäusserungs- und Pressefreiheit, den sie Asylsuchenden in Bezug auf Bewegungsfreiheit und Asylrecht unterstellen. Sie schaden damit nutzlos dem inneren Frieden und dem Ansehen unserer Presse und der Schweizer. P.S. Apropos „Asylindustrie“: Wie die von altgedienten „Bürgerlichen“ geleitet wird, erfahren Sie in der „Papierlosen Zeitung“.

      • Remond Fischer sagt:

        Schönes Copy-Paste Frau Müller.

        Im übrigen bin ich nicht „Papierlos“ wenn ich meinen Pass vernichte um meine Herkunft zu verschleiern. Dann bin ich kriminell und auf Ausbeutung der hiesigen Systeme aus.

        • Mark Keller sagt:

          Remond Fischer, Sie scheinen sich mit dem Thema nicht wirklich auseinander gesetzt zu haben. Sans Papiers bedeutet nicht, dass diese Leute ihren Pass vernichtet haben. Der Term bedeutet etwas ganz anderes. Aber ich bin sicher, wenn Sie sich die Mühe machen, dann finden auch Sie mit Hilfe einer Suchmaschine noch heraus was es bedeutet ein Sans Papiers zu sein. Es gibt dazu im Internet sehr gute Informationen. Oder noch besser, Sie fragen einen Sans Papiers direkt. Aber Achtung, dies könnte Ihre Weltanschauung durcheinander bringen und dauerhaft verändern.

          • Gion Saram sagt:

            Ich habe so ein bedauernswertes „Sans-Papier“ Opfer kennengelernt. Die arme Frau reiste ihrem in der Schweiz wegen Drogenhandel einsitzendem Ehemann nach, brachte in der Schweiz ihr 2. Kind auf die Welt und war empört, dass die Behörden sich weigerten den Namen des Vaters in der Geburtsurkunde des Kindes einzutragen, weil doch ein Kind ein Menschenrecht auf einen Vater hat. Da aber weder Vater noch Mutter die versteckten Pässe rausrücken wollten, blieb das Kind ohne Vater auf der Geburtsurkunde. Heute leben sie in Spanien als „Sans-Papier“

        • Guido Meier sagt:

          Es ist nicht kriminell seinen Pass zu vernichten. Wenn einer aus dem Land X kommt und es werden nur Asylgesuche aus dem Land Y aufgenommen, dann macht es – für diese Person leider – Sinn die Papiere zu verbergen. Es ist nämlich nicht möglich herauszufinden, ob einer seine Papiere absichtlich oder fahrlässig verloren hat – und noch viel weniger lässt sich herausfinden, ob er jemals Papiere hatte (und ob diese Person lesen kann)…

          Meines Erachtens ist es aber kriminell, Leuten ohne Papiere pauschal die Ausbeutung des hiesigen Systemes zu unterstellen.

          • Beno Meier sagt:

            Darum werden sie ja zu verlockenden Konditionen angestellt, die Sanspapiers. Und finden so am untersten Ende der Skala noch ein Auskommen ohne die Sozialwerke zu belasten. Winwin.

  • maja sagt:

    die Menschen hatten schon Angst im dunklen Wald bevor es Filme gab. Seit 2000 Jahren wird den Christen eingeredet, dass der Mensch per se böse ist, sonst hätte der Ablasshandel gar nie funktioniert. Aber eben wer ist schon gerne ein schlechter Mensch, das projizieren wir doch lieber auf die anderen. Im Übrigen denkt die Regierung nicht anders über das eigene Volk, sonst gäbe es ja keine Fichenskandale. Wenn der Mensch nicht unter strikte Regeln stellt, dann bricht Chaos und Anarchie aus. Diese Behauptung ist auch falsch.

    • Guido Meier sagt:

      „unter strikte Regeln stellt, dann bricht Chaos und Anarchie aus. Diese Behauptung ist auch falsch.“

      Das war keine Behauptung, das war ein Zitat – und es könnte richtig sein. Wenn man sieht, zu was Menschen im Krieg fähig sind – beim Fehlen von informeller Kontrolle – dann denke ich schon, dass der Mensch sehr böse sein kann…

  • Agnes Bernauer-Aufdenblatten sagt:

    Die falschen Flüchtlinge kommen nicht zum Badi-Plausch hierher. Sie bezahlten teuren Schleppern gutes Geld dafür, sie in das Sozialleistungsparadies Schweiz zu bringen, obwohl eigentlich die sicheren Erstländer dafür zuständig sind. Gezielt wird die Schweiz angepeilt, um unsere Sozialsysteme abzuzocken. Unsere Angst ist darin begründet, dass über 95% der Antragsteller KEINEN Asylgrund haben und die Schweiz als Tor zur EU missbrauchen. Sie saugen unsere Sazialsysteme leer und werden vielfach kriminell. Unsere Angst ist um die ECHTEN Flüchtlinge; die SP aber will nur Steuergelder abzocken!

    • Heidi Müller sagt:

      @Agnes Bernauer-Aufdenblatten: Ironischerweise betreiben Sie und andere mit ihren veröffentlichten Kommentaren – vollgepackt mit unbelegten, pauschalen Unterstellungen, Rassismus und Ehrverletzung gegenüber anderen – exakt den selben Missbrauch von Meinungsäusserungs- und Pressefreiheit, den sie Asylsuchenden in Bezug auf Bewegungsfreiheit und Asylrecht unterstellen. Sie schaden damit nutzlos dem inneren Frieden und dem Ansehen unserer Presse und der Schweizer. Mit der Anmassung des königlichen Plurals „Unsere Angst“ setzen Sie der üblen Sache buchstäblich noch die Krone auf.

      • Guido Meier sagt:

        Frau Müller, das ist schon das 3. Mal, dass ich diesen Kommentar lese…
        Fakten:
        1. Missbrauch von Meinungsäusserungs- und Pressfreiheit ist nicht möglich.
        2. Abgelehnter Asylantrag ist auch nicht Missbrauch und rechtfertigt auch nicht „Angst“
        3. Asylanten sind nicht Teil des Sozialsystems – dafür gibt die Schweiz rund CHF 1 Mrd. aus – und das meiste von diesem Geld bleibt hier (Umverteilung auf Arbeitnehmer und Kantone und deren Arbeitnehmer)
        4. Asylanten, die Asyl kriegen wandern nicht in die EU ab.
        5. Die SP will zwar Steuergelder von uns abzocken, aber das hat herzlich wenig mit Asyl zu tu

        • Oski Hauser sagt:

          öhm… die 18’000 Eritreer welche ihr Traumland Helvetia unterdessen erreicht haben und mehrheitlich Sozialhilfeempfänger sind, die finanzieren sich selbstverständlich aus eigener Kraft und kosten uns rein gar nichts… alles klar, so kann man’s auch sehen!
          Auch klar sind die relativ anständig und ruhig, wäre ich auch und würde weiter hoffen, dass es mich keiner negativ wahrnimmt 😉

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Grundsätzlich sollten sich Asylbewerber nicht an unsere Lebensweise gewöhnen, bevor sie einen positiven Asylentscheid erhalten haben, sonst ist die Gefahr noch grösser, dass sie bei einem negativen Entscheid untertauchen. Für jemanden, der an Leib und Leben gefährdet ist, ist ein sicheres Lager in einer abgelegenen Gegend eine massive Erhöhung der Lebensqualität. Zum Thema Zivilschutzbunker, wo könnte ich mich als Asylant aus einem Kriegsgebiet denn sicherer fühlen als in einem Bunker. Uebrigens, auf dem Lukmanier gibt es keine Probleme mit Drogen handelnden Asylanten!

    • Werner Hubacher sagt:

      Genau meine Meinung! Asylbewerber sollen keinen Kontakt zur Bevölkerung haben. Das Gesuch muss schnell bearbeitet werden. Bei positivem Bescheid, integrieren mit allem drum und dran. Badi-Eintritt inklusive. Bei negativem Entscheid, und tschüss!

      • Katharina sagt:

        es macht mich sehr traurig, ihre kommentare zu lesen. sagen sie mal, diesen hass, diese ignoranz, die systematische ablehnung, woher kommt das? hat irgendjemand von ihnen schon einmal persönlich mit asylanten gesprochen oder dergleichen? ach nein, die können ja gar kein deutsch, also können sie sich ja auch nur ein sehr einseitiges urteil bilden. sie lesen zeitungen, hören das, was für die allgemeinheit gemacht, niemals aber völlig neutral berichtet wird. wieso haben sie solche angst? wissen sie eigentlich was es heisst, flüchten zu müssen? nein, sie lesen ja davon in den news, schwarz-weiss

        • Oski Hauser sagt:

          Ich war heut im Ausland Katharina, ohne ID ohne Pass, musste in den Kreis 4 nach Zürich und habe bis heute Morgen gemeint, Afrika sei ein Kontinent auf der anderen Seite des Mittelmeeres :-/

    • Astrid Meier sagt:

      Wenn mehrere traumatisierte Menschen abgelegen auf engem Raum untergebracht werden, sind Probleme voraussehbar. Und gerade Ihre an Leib und Leben gefährdeten Leute sind mit grösster Wahrscheinlichkeit traumatisiert, wenn nicht durch Kriegs- und Foltererfahrung dann durch die Härten und Unmenschlichkeiten der Flucht. Für Leute, welche unter dem Militär ihres Landes litten, ist schon ein Soldat auf dem Weg in den WK erschreckend, aber ein Bunker sicher kein angemessener Aufenthaltsort. Zum Glüch haben wir keine Erfahrung mit traumatisierenden Situationen, aber das erschwert das Verständnis.

    • Martin Frey sagt:

      Darum finde ich auch die Lukmanierlösung so bestechend, Fr. Meier. Unterbringung der Asylbewerber weitab aller Versuchungen der westlichen Zivilisation, dadurch höchstens minimierte Friktionen mit der Zivilbevölkerung. Zudem gibts dort keine Badi über die man sich aufregen könnte. Und, Fr. Meier, was gibt es gesünderes als eine heile Bergwelt mit guter Luft, wo traumatisierte Menschen sich erholen können. Sozusagen ein Höhenkurort für geschundene Asylbewerberseelen. Was ich für einmal nicht mal ironisch meine. Diese Unterbringungen sind meines Erachtens reine win-win-Situationen.

      • Astrid Meier sagt:

        Martin Frey: Zumindest die Eingliederung von anerkannten Asylanten in Berggemeinden wäre tatsächlich eine bessere Idee als in Brennpunkt- und Rotlichtquartieren, da gebe ich Ihnen Recht. Manchem Kurden oder Tibeter wäre es dort wohler, den Kindern sowieso. Nur machen ja leider ländliche Gemeinden gerne ein Geschrei, wenn sich ein, zwei Familien bei ihnen niederlassen sollen, und sind leider die Rassisten auf dem Land häufiger. Ich habe auch kein Problem mit abgelegenen Zentren für Asylbewerber, solange sie angemessene Beschäftigung und Kommunikationsmöglichkeit, und wo nötig Therapie bieten.

        • Lennart Kirill sagt:

          Der unerschütterliche Glaube an die seligmachende Wirkung von allerlei Therapien meiner Landsleute verblüfft mich immer wieder auf’s neue. Zu dumm das die meisten Asylbewerber keine Therapien sondern bloss eine gute Arbeitsstelle wünschen wo die arbeiten und Geld verdienen können um die Familie zuhause die ihnen das Reisegeld vorgeschossen hat, zu unterstützen und hierher zu holen. Reden sie doch mal mit Asylbewerbern über ihre Beweggründe und Motivationen. Der Wunsch nach Therapien kommt dabei nie zur Sprache.

    • Mark Keller sagt:

      Ja genau, auch in Deutschland sollten Juden, Kriminelle, Homosexuelle, Zigeuner, politisch anders Denkende und übrige Assoziale keinen Kontakt zur reinen Bevölkerung haben. Deshalb hat man diese in abgelegenen Gebieten in zentrale Lager gebracht und dort betreut.

      • Martin Frey sagt:

        Sehen Sie, Hr Keller, Fr Meier hat sich wenigstens um Sachlichkeit bemüht und die Ansätze in meinem Statement gewürdigt mit denen sie sich einverstanden erklären kann, ohne unsachlich oder persönlich zu werden, oder grad die NS-Utensilien aus der ideologischen Rumpelkammer hervorzuholen wie Sie es tun. Daher respektiere ich Fr. Meier als ernsthafte Gesprächs- und Dialogpartnerin, auch wenn wir whs. ideologisch das Heu nicht auf der gleichen Bühne haben. Und glauben Sie mir, wenn Sie jemals politische Lösungen wollen, müssen Sie zu dieser Sachlichkeit bereit sein. Alles andere ist pure Polemik.

        • Mark Keller sagt:

          Martin Frey, wenn man sagt wie es ist, dann hören Leute wie Sie dies gar nicht gern. Wie heisst doch gleich das Sprichwort mit den Hunden die belllen…? Auch Süchtige behaupten nicht süchtig zu sein, und wollen nicht hören, was offensichtlich ist.
          Berlusconi und andere haben nordafrikanischen Mittelmeerrandstaaten Milliarden bezahlt, dass diese Armustflüchtlinge zurückhielten und verhinderten, dass diese das Mittelmer überqueren konnten. Was glauben Sie wie Europa den Migrationsstrom aus dem Süden in den Norden aufhalten will? Mit schärferen Asylgesetzen? Wird wohl kaum helfen.

  • René Baron sagt:

    Ich denke Menschen die mit GROSSGRUPPEN von Asylsuchenden konfrontiert werden – Zonen hin oder her – brauchen keine abstrakte philosophische Abhandlung, sondern praktische und konkrete Vorschläge wie sie damit fertig werden sollen.
    Wer hier abgehobene Texte schreibt, nimmt – meiner Meinung nach – diese Aengste eben gerade NICHT ernst und schreibt deshalb am Thema und den Betroffenen vorbei!

    • Marie sagt:

      Nein, tut frau marti eben nicht. Sie hat versucht diffuse Ängste zu thematisieren und es ist ihr sehr gut gelungen. Diffuse Ängste sind nun mal rational nicht fassbar. Sie sind eben genau das was sie sind: irrational.

      • R. Merten sagt:

        es sind aber keine diffusen Aengste, Marie- sondern reale Aengste !!. Aber dass es Leute gibt, die das noch nicht realisiert haben, gibt zu denken! Die ausufernde Kriminalität ist nun einmal Tatsache. Dass das aber von den Sozis abgestritten und verharmlost wird ist bedenklich !!

        • Guido Meier sagt:

          Bitte den Text nochmal lesen und folgendes Verstehen: Die Ängste sind real, sie fussen aber auf diffusen Gründen.

          Als Gund führen sie an „ausufernde kriminalität“, das ist (vermutlich) sehr diffus, weil sie niemand zum Drogen kaufen zwingt oder es jedem egal sein kann, ob sich ein Asylant an das ANAG hält oder nicht. Diffus ist es auch, zu glauben, dass 50% der Asylanten kriminell sind, auch wenn das von der SVP so kommuniziert wird.

          Die Frage sollte aber sein: Haben Leute wirklich Angst oder hoffen gewisse Leute, dass andere Angst haben und sie mit ihrem Rassismus nicht weiter vordringen…

          • R. Merten sagt:

            Unglaublich einfach gestrickte Begründungen für die Rechtfertigung von haltlosen Zuständen in unserem Asylbereich, Hr. G. Meier.
            Die Asylmafia greift immer weiter um sich und will sich ihre gut dotierten Pfründe sichern.

      • Martin Frey sagt:

        Diffuse Aengste, Marie, sind nur solange diffus bis sie real werden. Das sollten Sie nicht vergessen.

        • Marie sagt:

          Ich ängstige mich vor anderen Dingen Herr Frey. Wie zum Beispiel vor Menschen, die anderen prinzipiell das Schlechte unterstellen, weil sie anders sprechen, anders aussehen, anders essen usw… und in der Folge irrational ihr Idyll gefährdet sehen. Das zeugt für mich dann von grösster Unsicherheit und Unsicherheit ist oft die Triebfeder zu aggressivem Verhalten.
          Es gibt mindestens so viele Schweizer, die sich daneben benehmen, obwohl sie eigentlich ihren eigenen Kulturkreis und gängige Verhaltensregeln sehr wohl kennen. Das könnte dann mich eher beängstigen.

          • Oski Hauser sagt:

            Edelsozialistisches Geschnurr Marie. Mit den paar kriminellen Schweizern VOR 1995 (Balkankrieg) konnten wir gut leben und 80% kriminelle Ausländer in unseren überfüllten Knästen sind nicht „Es gibt mindestens so viele Schweizer, die sich daneben benehmen blablabla…..“ und ich ängstige mich vor Leuten wie ihnen, werte Marie, die das alles zur Normalität erheben und weiterhin am Laufmeter arme Menschen retten und mein Idyl kulturell bereichern wollen!

    • Heidi Müller sagt:

      Es gibt Leute, die haben Angst vor Spinnen, vor der Höhe, vor Hunden oder Katzen, vor weiten Plätzen oder engen Räumen, vor Dunkelheit oder Licht, vor Geistern oder Toten, vor Frauen oder Männern, vor Ärzten oder Zahnärzten, vor Wasser oder Schmutz, vor den Zahlen 4 oder 13, sowie vor Fremden oder Veränderung.
      Ängste existieren nur in der übersteigerten Wahrnehmung des Trägers als psychologische Erscheinung. Angst ist ein schlechter Ratgeber. Sie ist oft selbsterfüllende Prophezeiung. Angst rechtfertigt deshalb kein Gesetz. Sachliche Risikoabschätzung und Vorsicht sind hingegen nicht falsch.

      • Guido Meier sagt:

        Ängste kann man aber auch begründen: Spinnen sind giftig, Hunde beissen, bei Dunkelheit sehe ich nix und wenn ich einen Geist sehe, dann werde ich wohl Angst haben und Zahnärzte sind alle fies!

        However, wie gehe ich mit Ängsten um?
        Im Arikel steht: Alle Wälder abholzen? – wohl eher nicht…

    • Mark Keller sagt:

      René Baron, die Ängste lassen sich am Besten abbauen wenn Bremgarten und Menzingen zusammen mit den Asylsuchenden und Einwohnern ein gemeinsames Fest auf die Beine stellen und sich Gegenseitig kennenlernen. Was man kennt, macht auch keine Angst.

      • Guido Meier sagt:

        Bingo

      • Martin Frey sagt:

        Und dann nehmen wir uns alle an den Händen und tanzen zum Rhythmus der Buschtrommeln ums Lagerfeuer? So oder ähnlich, Hr Keller? Meine Güte, gehören Sie immer noch zu der Spezies die an die Wirkung solcher Verbrüderungsfeste glaubt? Denken Sie wirklich, dass das in der Realität etwas ändert? Ängste kann man nur abbauen wenn man die reale Situation verbessert. Und diese Verbesserung muss spürbar sein, einen Effekt auf den Alltag haben. Nur so können etwaige Vorurteile abgebaut werden, und das braucht Zeit, und Anstrengungen bei der Wurzel des Problems. Womit wir wieder bei dem Asylwesen wären.

        • Mark Keller sagt:

          Martin Frey, die Wurzel des Problems ist nicht das Asylwesen. Die Wurzel des Problems ist die kapitalistische, westliche Weltwirtschaftsordnung. Die Migrationsströme der Armutsflüchtlinge aus dem Süden in den Norden lassen sich nicht mit immer schärferen Asylgestzen bekämpfen. Wer nichts zu verlieren hat, dem sind Gesetze egal. Es wird über Asylfragen in der Schweiz polemisiert, über Fragen, auf welche die Schweiz alleine keine Antworten geben kann. Was Asylproblem genannt wird, ist in Wirklichkeit ein Wirtschaftsproblem, ein Problem der Weltwirtschaftsordnung.

  • Lotti sagt:

    Entweder man sieht das glas halb voll, oder halb leer!
    Man könnte diese sperrgebiete auch als Schutz für AsylbewerberInnen ansehen – wenn man den wollte!
    Die Menschen kommen doch zu uns weil sie sehr schweres durhcgemacht haben, sein es vor oder während ihrer Odysse hierher und haben deshalb in erster Linie das Rcht darauf zur ruhe zu kommen. Dazu braucht es aber keinn ausgang in bestimmte Orte, dazu braucht es psychologische Betreung, Beschäftigung und Gespräche in ihrer sprache. ein Ausflug in die Badi sollte zu ihrer eigenen sicherheit begleitet sein, nicht alle kennen die Regeln in unser

  • Stefan Jost sagt:

    Bei 8 Millionen Einwohnern wurden im Jahr 2012 in der Schweiz mehr als 28’000 Asylgesuche eingereicht. Oder umgerechnet: Etwa 1 Asylgesuch pro 300 Einwohner der Schweiz, mehr als in jedem anderen Land in Europa.
    Wenn man einer so grosse Asylbewerber-Menge hat, dann muss man organisatorische Massnahmen ergreifen. Wie Min Li Marti sahen auch Deutsche und Spanische Presse vermeintlich Grundrechte verletzt. Aber in Spanien gibt es jährlich pro 15’000 Einwohner nur ein einziges Asylgesuch, können da die Spanier wirklich verstehen was unsere Asylflut bedeutet?

    • Astrid Meier sagt:

      Kennen Sie die kanarischen Inseln? Das ist dort, wo die Asylbewerber jeweils an den Strand gespült werden. In die Schweiz reisen bedeutend weniger Asylbewerber ein als nach Spanien oder Italien. Diese kommen auch nicht gut verteilt in Spanien an, sondern ganz konzentriert in den Küstenregionen und sind dort sehr präsent. Klar braucht es Organisation, und es ist keine gute Idee, Asylbewerber alleine zum Schwimmen zu schicken, weil viele gar nicht schwimmen können. Das ändert nichts an der Tatsache, dass Schweizer Menschen feindselig wahrnehmen. Nicht nur Schwarze, auch Deutsche…

      • Stefan Jost sagt:

        @Meier: Die Kanarischen Inseln gehören zu Spanien. Im Jahr 2010 wurden gemäss Eurostat im grossen Land Spanien 2700 Asylgesuche eingereicht. Den Weg in die relativ kleine Schweiz (ohne EU-Aussengrenze) fanden im gleichen Jahr über 15000 Personen um in der Schweiz ein Asylgesuch einzureichen. So sieht die Wahrheit leider aus.

    • R. Merten sagt:

      Das interessiert doch die Sozis nicht, Hr. Jost. Die wollen jeden Ausländer an unserem gut dotierten Sozialsystem teilhaben lassen- nach dem Motto: alle sind gleich und alle haben gleichviel !! Darum geht’s ja mit der CH abwärts, jedes Jahr mehr !

    • Simone W. sagt:

      Sie können die Zahl sogar noch höher ansetzen: in den letzten Jahren bewegte sich die Gesamtzahl der Personen, die sich in einem Asylverfahren befanden, um die rund 40’000.
      Nun kann man es so sehen wie Herr Jost: ein kaum zu bewältigender Ansturm von Menschen, die die Schweiz an den Rande des Kollapses bringen. Kein Vok, schon gar kein so kleines und ARMES wie die Schweiz, wäre dem je gewachsen.
      Oder man kann sich fragen, wie es das Letzigrund und die VBZ nächsten Freitag machen, dass 40’000 Menschen gleichzeitig ein Konzert schauen können… aber ja, da morgen die Stadt ja gemäss Herrn Josts Rechnung über 30 mal überflutet wird, stellt sich dieses Problem gar nicht mehr 

      • Stefan Jost sagt:

        @Simone W.: Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen, Tatsache bleibt: in der Schweiz haben wir jährlich 1 neues Asylgesuch pro 300 Einwohner. Eine solche Flut von Asylbewerbern hat kein anders Land in Europa.

    • Guido Meier sagt:

      Ich liebe Fakten, weil damit ist einfach Wahrheit kund getan:
      Asylgesuche 2012
      1. Eritrea 4407
      2. Nigeria 2746
      3. Tunesien 2239
      4. Serbien 1889
      5. Afghanistan 1386
      6. Syrien 1229
      7. Mazedonien 1137
      8. Marokko 931
      9. China 808
      10. Somalia 808
      so dann fehlen mir noch über 10’000 Asylgesuche – Apropos wieviele Gesuche hatte Schweden oder Norwegen?

      • Stefan Jost sagt:

        @Meier: Wer lesen und rechnen kann ist deutlich im Vorteil 😉
        Wenn Sie die offizielle Statistik des Bundes hätten finden können, dann hätten Sie da noch eine weitere Zeile lesen können:
        Eritrea 4407 (15.4%) Afrika
        Nigeria 2746 (9.6%) Afrika
        Tunesien 2239 (7.8%) Afrika
        Serbien 1889 (6.6%) Europa
        Afghanistan 1386 (4.8%) Asien
        Syrien 1229 (4.3%) Asien
        Mazedonien 1137 (4.0%) Europa
        Marokko 931 (3.3%) Afrika
        China 808 (2.8%) Asien
        Somalia 808 (2.8%) Afrika
        Übrige 11051 (38.6%)
        Da steht doch tatsächlich noch „Übrige 11051“, macht total exakt 28631 Asylgesuche für 2012.

  • Lotti sagt:

    nicht alle kennen die Regeln in unseren Badis. Da kann es durchaus sein das eine Mutter in aller Öffentlichkeit ihr Kind stillt o.ä. noch längst nicht alle Asylbewerber können schwimmen und da ist eine Begleitung nur zu ihrem eigenen Schutz. Das selbe gilt z.b. in Zürich in gewissen quartieren, da gibt es dinge zu sehen die für Asylbewerber sehr anstössig sein können und daher eher beunrihigend für sie sind.
    Ausserdem, weshalb ihnen das „schlaraffenland“ zeigen, wenn sie dann eh nicht Asyl bekommen?
    Man könnte es also auch so sehen!

    • urs sagt:

      ah, wäre es aber dann nicht sinnvoller, den Zugang zur BAdi generell für Nichtschwimmer zu verbieten? Oder ist Ihnen das Leben der Asylanten wertvoller als das der Eidgenossen? Sind Sie so gegen die SChweizer?

    • Marco sagt:

      „Da kann es durchaus sein das eine Mutter in aller Öffentlichkeit ihr Kind stillt“

      Diese Unmenschen! Die müsste man einsperren!

  • Lotti sagt:

    Da zu kommt die Angst in vielen Teilen unserer Bevölkerung weil man seit Jahr und Tag erleben muss wie weniog ernst uns gewissen PolitikerInnen nehmen. Von Seiten der „gutmenschen“ wird immer auf die Menschenrechte hin gewisen – meine Frage was ist mit unseren Menschenrchten? Haben wir nicht das Recht uns im eigenen Lnd frei und uneingeschränkt bewegen zu dürfen. Muss ich mich als schweizer in einem fremden Land nicht den dortigen sitten, Gebräuchen und Gesetzen anpassen und unterwerfen?

    • Heidi Müller sagt:

      Ja, das Recht hat hier jeder.
      Beim Recht auf Bewegungsfreiheit gibt es hier aber offenbar ein Missverständnis.
      Bewegungsfreiheit heisst nicht, dass jeder Fleck des Öffentlichen Raums dieses Landes den Wünschen jedes Einzelnen entsprechen muss, um sich dort wohl zu fühlen. Denn sonst würden wir unter der Diktatur der Empfindlichsten leben.
      Bewegungsfreiheit bedeutet einfach, dass jeder Fleck des Öffentlichen Raums dieses Landes jedem Einzelnen frei zugänglich ist und, sodass sich jeder Einzelne dorthin bewegen darf, wo er sich wohl fühlt.

      • Guido Meier sagt:

        „was ist mit unseren Menschenrchten?“
        Nun, das ist eine gute Frage, vorher sollte man aber wissen, was Menschenrechte sind – und noch vorher sollte man sich überlegen, ob sie auch für SVP-Leute gelten soll, denn die wollen ja aus der EMRK austreten.

        Deshalb: Badi-Verbot für SVP-Leute…

        • R. Merten sagt:

          setzen Sie sich doch einmal mit der Frage auseinander, was man unter Menschenrechten verstehen kann. Ist das z.B. ein Menschenrecht von Asylbewerbern, dass sie Leute überfallen und stehlen, was das Zeugs hält und die Sozis dabei diese noch verteidigen mit allerlei fadenscheinigen Ausreden.

    • Marco sagt:

      Menschenrechte sind universell. Dass es Regimes gibt, die diese mit Füssen treten, ändert daran nichts. Oder sollen wir uns ernsthaft an Menschenrechtsverletzern orientieren, Lotti?

  • Christian Weiss sagt:

    Zürich: 1900 Asylbewerber auf 400’000 Einwohner und 24 öffentliche Schwimmbäder. Bremgarten: 150 Asylbewerber auf 6’500 Einwohner und ein öffentliches Schwimmbad. Man dürfte es also durchaus mit etwas unterschiedlichen Situationen zu tun haben.

    • Guido Meier sagt:

      Das geile an der Diskussion ist:
      1. Asylanten haben kein Geld für die Badi
      2. Falls doch: waran erkenne ich einen Asylanten (OK, er kann nicht Jodeln und so – ich auch nicht)?
      3. Und falls er jodeln könnte und sich in die Badi reinschleicht – wenn juckts?

    • Marco sagt:

      Das stimmt, das ist scheint mir ein vernünftiger Grund zu sein, allen Asylbewerbern den Eintritt in die Badi zu verwehren. Bremgarten hat auch weniger öffentliche Sitzbänke als Zürich, demnach sollten Asylbewerber diese auch nicht benützen dürfen.

      • Christian Weiss sagt:

        Sie wollen es nicht verstehen, gell? Frau Marti schwärmt uns hier vor, wie super toll man das in der Stadt Zürich drauf habe. Aber während in Zürich auf einen Asylanten 210 Einwohner kommen, sind es in Bremgarten einer auf 43. Dass sich das „Aneinandervorbeikommen“ in Zürich etwas einfacher abspielt als in Bremgarten dürfte klar sein. Die erwiesenermassen hohe Kriminalität bei nordafrikanischen Asylanten, das gruppendynamische Verhalten und das auch nicht immer ganz unproblematische Auftreten gegenüber sommerlich gekleideten, europäischen „Schlampen“ erfordert vielleicht schon Massnahmen.

  • Reto Stadelman sagt:

    Ich finde den Text gut und auch sehr treffend. Ich muss allerdings auch sagen, dass es mir persönlich nicht um Ängste geht. Ich weiss das der Asylbewerber aus Nigeria genau so ein Mensch ist wie ich, mit Träumen, Hoffnungen, Zielen. Nein, mir geht es darum, dass wir einfach zu viele Menschen sind. Zugegebenerweise trägt der Westen daran eine grosse Mitschuld. Hätten wir früher Bildung und Institutionen nach Afrika, Asien etc. gebracht… Wie dem auch sei, Europa kann nicht die ganze Welt versorgen. Und das ist es was mich besorgt. Die pure Masse an Menschen und alle wollen in den Westen…

    • maja sagt:

      seit ich denken kann bekommt Afrika Hilfe aus dem Westen. Leider alles nichts genützt oder das Geld ist irgendwo versickert.
      Jetzt bekriegen sie sich gegenseitig um an die Macht zu kommen. Das Volk wird wieder beschissen, dieses mal einfach von den eigenen Leuten.

    • Mark Keller sagt:

      Warum wollen alle in den Westen? Weil eine kleine Minderheit der Weltbevölkerung mit der durch diese Minderheit geschaffenen Weltwirtschaft 80% der Resourcen dieser Welt verbraucht.

    • Anna Vabulari sagt:

      @R.Stadelman. Das Gegenteil ist doch der Fall! Die ganze Welt versorgt den Westen. 80% der weltweiten Ressourcen werden von 20% der Weltbevölkerung sprich Westen konsumiert! Diese Menschen nehmen uns NICHTS weg!

      • Reto Stadelman sagt:

        @Keller&Vabulari
        Bei den zukünftige Ressourcenprobleme wird es dringend nötig sein Verwaltungs- und Verteilstrukturen zu haben die das Überleben des Volkes sichern. Also braucht es wiederum Institutionen. Und wenn es das in gewisen 3. Weltländern nicht gibt, kann man das Problem nicht lösen, in dem man den Westen mit Millionen Menschen flutet und so seine Institutionen auch gleich zerstört. Man kann es drehen und wenden wie man will, die Menschen in 3. Weltländern müssen lernen in ihren Heimatländern etwas aufzubauen. Die grosse Völkerwanderung darf nicht statfinden, dass wäre unser Ende…

    • Reto Stadelman sagt:

      @maja
      Ein altes Argument dass so aber nicht stimmt. Natürlich hat die Hilfe bisher wenig gebracht, weil Afrika die richtige Hilfe braucht. Und dazu gehört eben zuerst der Aufbau funktionierender Institutionen.
      @Keller&Vabulari
      Das ist zum Teil richtig. Aber das Problem sind nicht seltene Erden, Uran oder Erdöl, ich rede von Nahrung. Und die wird schon bald knapp weil auf der ganzen Welt einfach zu viele Menschen auf die Welt kommen, vor allem in bildungsfernen Gebieten. Und Nahrung wird meines Wissens nach kaum von Afrika nach Europa verschifft, mit Ausnahmen versteht sich.

      • Mark Keller sagt:

        Nahrung wird nicht von Afrika nach Europa verschifft? Dann machen Sie sich mal sachkundig, wie in der Schweiz ansässige Firmen in Afrika Landwirtschaftsland erwerben und darauf landwirtschaftliche Produkte produzieren, aber nicht um die lokale Bevölkerung zu ernähren. Oder was China bezüglich Landwirtschaft in Afrika betreibt. Nach der ersten Kolonialisierung und der der darauf folgenden Ausbeutung der Rohstoffe beginnt die zweite Kolonialiserung und Ausbeutung Afrikas gerade.

  • Abdel Thuma sagt:

    Mit dem Badiquatsch wird von den Linken auf idealtypische Weise vom eigentlichen Problem abgelenkt, dem Asylschlamassel: 90% der Asylbewerber werden nie als Flüchtlinge anerkannt, ein grosser Prozentsatz vorwiegend junger Männer wird kriminell, der Asylleerlauf kostet schon fast zwei Milliarden, die Schweiz hat pro Kopf doppelt so viele Asylbewerber wie die EU. Jahrzehntelang hat die Linke jeden, der diese Probleme ansprach, mit der Rassismuskeule bedacht und versucht, so alles unter den Teppich zu kehren. Das war wohl eher kontraproduktiv. Und: Tempi passati, liebe SP und Grüne

  • R. Merten sagt:

    und man darf auch erwähnen, dass viele Asylanten noch Geld nach Hause schicken können- meistens von unserem Geld notabene. Fragen Sie einmal an einem Bahnschalter von Geldtransferfirmen nach, wieviel , öfters kriminell erworbenes, Geld z.B. nach Afrika überwiesen wird – in relativ kleinen Tranchen von einigen Tausend CHF natürlich.

  • Gunnar Leinemann sagt:

    Den Menschen in der CH geht es vielleich einfacht zu gut. Man hat scheinbar keine wirklichen Probleme und so beschäftigt man sich ständig mit irgendwelchen irrationalen Ägsten. Andererseits gehört die Ausländerfeindlichkeit in der CH schon zur Tradition, man denke nur an die Italiener früher. Geschürt wird die menschenverachtende Haltung bewusst durch die SVP und ihre verblendeten Anhänger. Wenn man vor irgend etwas Angst haben muss in der CH, dann vor der Rechten Ideologie und ihren Auswirkungen auf demokratische und soziale Strukturen. DAS ist ein wirkliches Problem!

    • Philipp Ganz sagt:

      Wollen Sie Gastarbeiter aus ähnlichen Kulturkreisen wirklich mit Asylsuchenden vergleichen? Schlechter Vergleich: erstere rief und brauchte man – zwar gab es auch Spannungen, aber vergleicht man die Anzahl der Immigrierten mit jener der Asylsuchenden, waren diese Problem erstens in ihrer Natur und zweitens in ihrer Häufigkeit weitaus kleiner, als jene mit den Asylsuchenden heute.

      • Mark Keller sagt:

        Philipp Ganz, vielleicht sind Sie zu jung um sich an die Inititiativen Mitter der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts zu erinnern. Schon damals gab es Leute, die mit den genau gleichen Argumenten wie heute, die damaligen Ausländer aus der Schweiz werfen wollten.

        • Guido Meier sagt:

          Als Stundent habe ich eine Diss gelesen: Zuerst kammen die Italiener – ob es mit Ausländern in der CH gutgehen kann? Dann kamen die Spanier und Portugiesen – ob es mit Leuten ohne CH-Landessprache gut gehen kann? Dann kamen die Griechen – ob es mit Leuten ohne Landes-Religion gut gehen kann? Dann kammen die Türken – nicht mal Christen – Himmel hilf! Dann kamen Leute aus Sri Lanka und Tibet – nicht unser Kulturkreis!

          (Jugoslawien wurde nicht mehr behandelt – und warum heute auf den Deutschen rumgehackt wird, ist nicht nachvollziehbar…)

          Hat zwar alles nichts mit Asyl zu tun, aber grosse Zahl

  • Bosshard sagt:

    Zu Ihrer Frage; Ja die unschuldige Mehrheit muss für die Vergehen von ein paar wenigen büssen, dies geht schliesslich auch den Schweizern so und ist ja anscheindend zumutbar.
    Das ist genau der Trend, es werden aufgrund weniger sofort gesetzte geschaffen.
    Sei es der Autofahrer oder die Hündeler mit den Hunden.
    Dann ist es definitiv auch für Asylbewerber zumutbar.Schliesslich sind sie hier nicht inden Ferien.
    Also alles m Grünen Bereich liebe SP …

  • Hanna Willimann sagt:

    Respekt beruht auf Gegenseitigkeit gute Frau Marti. Wenn – wie in Basel – täglich Leute niedergeschlagen, ausgeraubt, vergewaltigt und bei ihnen nun auch tagsüber eingebrochen wird, dann hinkt dieses Gleichgewicht gewaltig. Hier schwinden die Ängste nicht wie man den offiziellen Befragungen entnehmen kann, ganz im Gegenteil.

    Ja, Ausländer sind ganz normale Menschen, jedoch überdurchschnittlich und nachweislich in ihrer Gesamtheit krimineller. Was wir brauchen sind nicht seichte Kommentare über den Glauben an das Gute im Menschen sondern ein differenziertes Denk- und Abstraktionsvermögen.

    • Sie sind ein exemplarisches Beispiel dafür, wie das Angst schüren die ihre Wahrnehmung negativ beeinflusst.
      Die Fakten sagen etwas ganz anderes aus als das was sie erzählen.
      Mit ihrem Kommentar schüren sie weiter Angst. Leser denken dann in Basel würden „täglich Leute niedergeschlagen, ausgeraubt, vergewaltigt und bei ihnen nun auch tagsüber eingebrochen“, was schlicht weg gelogen ist.

    • Simone W. sagt:

      „und nachweislich in ihrer Gesamtheit krimineller“ naja, solange zukünftig der Besuch einer Badi reicht um als kriminell (gegen das Gesetz verstossend) zu gelten, werden wirs bald nur noch mit kriminellen Ausländern zu tun haben…

      • Katia Lanz sagt:

        Dann schauen Sie sich doch mal die Seite der Stawa in Basel an. Sie informiert jeden Tag über diverse Vorkommnisse. Sind die ihrer Meinung nach auch alle gelogen? Super Einstellung. Kopf in den Sand und alle, die anderer Meinung sind, verunglimpfen. So überzeugt man die Leute natürlich schnell…

        • Oski Hauser sagt:

          In den Augen eines Edelsozis sind das peanuts, nicht erwähnenswerte Vorkommnisse, im besten Fall multikulturelle Bereicherungen.

  • Marc Pfister sagt:

    Der Mensch ist von Natur aus böse genau wie es die Bibel sagt. Niemals hungerten mehr Menschen, niemals wurden mehr Menschen versklavt und niemals wurden mehr Menschen ermordert als im achh so aufgeklärten 20. Jahrhundert.

  • Marie sagt:

    Das Menschenbild ist in der Tat grundsätzlich das Problem! Schon nur die Tatsache, dass man davon ausgeht, dass der Mensch von Natur aus böse ist, grenzt an Menschenverachtung sondergleichen. Bin aber auch nicht Rousseaus Auffassung, dass er gut ist. Er ist nämlich grundsätzlich weder noch. Die beiden Extreme sind im Extremfall pathologisch und davon gibt es ebenso genug Schweizer.
    Wem man mit Respekt begegnet, kann mit Respekt rechnen. Und dafür braucht es Geduld! …nicht nur für Asylsuchende. Diffuse Ängste zu verstehen, braucht auch Geduld und Nerven wie Drahtseile.
    Tipp: Hannah Arendt

    • Katia Lanz sagt:

      Wenn man mit Respekt begegnet, kann man mit Respekt rechnen? Und wenn man freundlich ist, sind die anderen auch freundlich? Und wer lächelt, ist grundsätzlich nett? In welchem Traumland leben Sie denn? Wenn der Mensch grundsätzlich gut wäre, bräuchten wir keine Gesetze. Vielleicht ist der Mensch aber auch grundsätzlich zu schwach, um seiner Natur immer zu widerstehen und das Gute zu tun.

      • Marie sagt:

        Wer lesen kann ist klar im Vorteil Frau Lanz. Sie haben da wohl etwas „übersehen“. Aber macht nichts, ich erkläre es Ihnen gerne noch einmal: Der Mensch ist weder gut noch böse. Es ist unser Verhalten, welches das Verhalten des Gegenübers prägen kann. Braucht aber Geduld sei es bei Schweizern, sei es bei nicht Schweizern. Ich lebe im Traumland Schweiz, wo man nicht immer freundlich ist – aber ich bin geduldig.
        Sie pöbeln ja auch keine freundliche Verkäuferin an, auch nicht, wenn Sie schlechte Laune haben, oder? Sollten Sie es aber tun, rate ich Ihnen davon ab, denn davon hat niemand etwas.

    • Oski Hauser sagt:

      Wunderschön ihre Parallelwelt, aber wir sprechen vom einem anderen Universum wo der Vorläufer ihres Idealmenschen lebt und daran arbeitet ihren Bewusstseinslevel, Frau Marie zu erreichen.

      Mit dem Ziel, alle Geschöpfe des Planeten in EIN GeistWesen zu transformieren und als göttliches Neutrum schlussendlich diese Erde verlassen und im Universum aufzugehen……
      Das dauert und braucht wirklich Geduld und Nerven.. und vor allem..ich will dann nur neben Schweizern schweben!!

  • Thomas Berger sagt:

    „Aber kann man von einzelnen Fällen auf alle schliessen? Muss die unschuldige Mehrheit für die Vergehen von ein paar wenigen büssen?“ Was die Autorin hier aus meiner Sicht zu Recht anprangert, machen ihre politischen Kreise im Kampf gegen die sogenannten „Abzocker“ selber genau so. So hat halt jede politische Gruppierung ihre Feindbilder, zu deren Bekämpfung man offenbar bereit ist, die eigenen Prinzipien, die man den anderen abspricht, selber über Bord zu werfen.

  • Walter Schneider sagt:

    Es ist nicht die Angst vor Ausländern, es ist der offensichtlich zugelassene Missbrauch durch unsere Interessengruppen. Dem Treiben gilt es Einhalt zu gebieten.

  • Jürg Unterweger sagt:

    Diese Angst- und Sicherheitsgesellschaft macht mir Angst! Alles muss abgesichert sein, zu 100% , die kleinste Gefahr ausgeschaltet, auch wenn dabei Freiheiten auf der Strecke bleiben, egal. Darum haben es Programme der NSA auch so einfach, es geht ja nur gegen die „Anderen“ oder die „Bösen“. Oder bei den Hunden, alle an die Leine, er könnte ja beissen. Am Schluss beissen wir uns so in den eigenen Schwanz.

    • Mark Keller sagt:

      Genau, wie war das doch schon wieder mit dem Gefängnis Schweiz und den Gefängniswärtern von Friedrich Dürrenmatt…?

  • macho sagt:

    Was bedeutet es wenn 90% dieser Typen Muslime sind?

    Wie würde Ihre super Realpolitik aussehen?

    Gaffende Asylanten-Muslime sind aber tatsächlich das Hauptproblem in unserer Gesellschaft! Zu hundertrausenden stehen die jeweils am Strassenrand wenn ich morgens zur Arbeit gehe. Unglaublich!

    • R. Merten sagt:

      Soweit wird es kommen, wenn nichts gegen die ungezügelte Einwanderung unternommen wird, Macho. Dann werden Sie die Realität aber nicht mehr durch die JUSO-Brille anschauen können..

    • Tamara Kern sagt:

      Wie ist das genau? Hundertausende Menschen stehen morgens am Strassenrand, wenn sie zur Arbeit gehen? Wahnsinn! Und alles sind sie Asylbewerber? Und weil sie Muslime sind gaffen sie ständig Männer wie ihnen, Herr Macho, nach? Ihren Arbeitsweg möchte ich auch nicht haben.

  • Urula Wyss sagt:

    Warum das Asyproblem nicht an der Wurzel lösen? Warum nicht die linke Asylindustrie verkleinern? Herr Blocher hat alles richtig gemacht. EWS und Somaruga haben die Tore wieder geöffnet. So bekommen ihre Freunde von der Asylindustrie viele viele Steuermilliarden! Danke BDP/DP/Grüne/GLP

    • Simon Schwarzenbach sagt:

      Sellten so einen Stuss gelesen.

    • Mark Keller sagt:

      Urula Wyss, das Problem an der Wurzel packen hiesse eine Weltwirtschaftsordnung schaffen, welche allen eine Chance zum Leben gibt. Das wollen die Mächtigen dieser Welt jedoch nicht. Aber keine Angst, die Natur wird sich fürher oder später, aber ganz gewiss, von ihrem grössten Feind, dem Menschen, befreien.

  • Walter Kuhn sagt:

    Es gibt Frauen, die MÜSSEN beim Einnachten durch den Wald gehen, um nach Hause zu kommen. Es wurde einmal eine solche am Eingang zum Wald von einem Asylanten belästigt. Er wurde durch Blenden mit der Taschenlampe verscheucht. Die Reaktionen der Stadtzürcher AOZ waren: Dieser Asylant sei halt etwas ungestüm. Ängste können mit Psychologenhilfe behoben werden. Frau solle ein Auto kaufen (sozusagen eine metallene Burka tragen). Man solle bei der Gemeinde eine Beleuchtung des Wanderwegs beantragen. Bevor es zur Aussprache mit dem Belästiger kommen konnte, wurde er in einem anderen Heim versteckt.

    • R. Merten sagt:

      Für die Sozis sind halt Asylanten wichtiger als die CH-Bevölkerung, Hr. Kuhn. Warum ? Weil dahinter eine riesige Asylindustrie steckt und die lassen ihre gut dotieren Arbeitsplätze nicht einfach so fahren !

      • Oski Hauser sagt:

        Was soll man da machen? Arbeitsplätze sichern, oder den Laden dichtmachen?
        Existenzielle Fragen für alle Beteiligten!

    • Marco sagt:

      Eine Anzeige hätte die Frau ja trotzdem machen können, wenn Sie wusste, um wen es sich handelt. Oder nicht?

  • Walter Schneider sagt:

    Werte Frau Min Li Marti. Sie sprechen vom „Geschäft mit der Angst“.

    Klimaerwärmung ist der „Ausländer“ der SP.

  • Walter Bossert sagt:

    Gut geschrieben!

  • Jürg Unterweger sagt:

    Hand aufs Herz, wie oft sind Sie denn schon belästigt worden? Wie oft bestohlen und dann noch von einem Muslim? Nicht, dass es das nicht gäbe, aber es wird so lange hochgekocht, dass man sich davor fürchtet und weitere Freiheitseinschränkungen in Kauf nimmt. Denn leider sind auch Sie ein Propaganda Opfer, lesen Sie hier auf Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%BCrich) wie sich die Muslime Bevölkerung in den letzten Jahren entwickelt hat:
    „Die islamische Wohnbevölkerung hat sich seit 2000 von ca 5,7 % auf etwa 5 % im Jahre 2010 reduziert.[31]“

    • Stefan Jost sagt:

      @Unterweger: Ihre Angabe der gesunkenen islamische Wohnbevölkerung bezieht sich nur auf die Stadt Zürich.
      Das EJPD macht für die ganze Schweiz folgende Angabe:: „Gemäss Strukturerhebung 2010 ist der Anteil der Personen islamischer Glaubenszugehörigkeit an der Gesamtbevölkerung zwischen 2000 und 2010 um 0.9% auf 4,5%
      gestiegen.“
      Zunahme von 3.6% auf 4.5% entspricht also einer Steigerung um 25% innerhalb von 10 Jahren!

    • Stefan Jost sagt:

      @Unterweger: Ihre Angabe der gesunkenen islamische Wohnbevölkerung bezieht sich nur auf die Stadt Zürich.
      Das EJPD macht für die ganze Schweiz folgende Angabe:: “Gemäss Strukturerhebung 2010 ist der Anteil der Personen islamischer Glaubenszugehörigkeit an der Gesamtbevölkerung zwischen 2000 und 2010 um 0.9% auf 4,5%
      gestiegen.”
      Zunahme von 3.6% auf 4.5% entspricht also einer Steigerung um 25% innerhalb von 10 Jahren!

      • Astrid Meier sagt:

        Allerdings wir jeder Türke automatisch als Muslim gezählt, auch wenn er/sie in Wirklichkeit AlevitIn oder MarxistIn oder schlicht weltanschaulich gleichgültig ist. Ebenso jede/r Nordafrikaner/in etc. Von diesen 4,5% dürfte nicht die Hälfte wirklich gläubig sein. Zumindest die Türken können sich sehr aufregen darüber, in einen Topf geworfen zu werden, bezeichnen sich doch in der Türkei weniger als 40% als religiös!

        • Karin Gut sagt:

          Wenn Sie bei den Muslimen nur die Hälfte als „wirklich gläubig“ zählen wollen, dann müssen Sie bei den Christen gleiches tun. Wie zählen Sie denn die „wirklich gläubigen“ Christen? Alle die am Sonntagvormittag in der Kirche sind statt in der Badi?
          Die meisten Einwohner der Schweiz sind zwar im Säuglingsalter automatisch getauft und Kirchenmitglieder geworden. Aber bei sehr vielen ist heute der einzige Kontakt mit der Kirche noch das Bezahlen der Kirchensteuer.

          • Gerold Stratz sagt:

            Richtig , liebe Frau Karin Gut: Ich wurde dereinst katholisch getauft, aber in der Zwischenzeit
            „ausgetreten“,siehe Vorgänge im Kanton GR u. LI. u. im Staat Vatikan.
            D.h. zu irgendwelchen „Glaubensgemeinschaften“ habe ich keinen Beziehung mehr.
            Fühle mich aber sehr gut dabei.

    • Brunner Franz sagt:

      herr unterweger, wuerde einer bei einem thema das ihnen nicht passt wiki als statistik quelle angeben, wuerden sie ihn bestimmt auslachen—solange jedermann bei wiki herumfummeln kann, ist da wohl kaum mit der wahrheit zu rechnen

  • macho sagt:

    Danke Frau Marti für diesen treffenden Text. Ich bin neben einem Asylantenheim aufgewachsen und lebe noch. Die Kriminellen ausschaffen, allen anderen eine faire Chance geben und gut ist.

  • Linus Luchs sagt:

    Angst entsteht gegenüber dem Unbekannten, verbunden mit dem Gefühl, keine Kontrolle zu haben. Wer Angst empfindet, wird in seinen Gedanken und Handlungsmöglichkeiten eng. Je grösser die Angst, desto grösser diese Enge. Es gibt nur noch Angriff und Flucht, schwarz und weiss, gut und böse. Das, was Angst macht, muss weg! So führt Angst zu Radikalität, bis hin zum Wunsch nach Vernichtung. Eine Politik, die auf Ängste baut, ist gefährlich.

  • Simone W. sagt:

    Es bewahrheitet sich einmal mehr:
    Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht… (geschweige denn für „gut befindet“)

    • Marco sagt:

      Wo das Kälblein auf der Weide ruht
      Da sind Bücher nur zum Heizen gut

      Gruss aus dem „Bible Belt“ Zürcher Oberland

  • Aschi sagt:

    Bravo! Bin jedoch nicht SVP.

  • Thomas Kunz sagt:

    Es wäre doch wohl nur konsequent wenn man die Asylbewerber gleich zur Kennzeichnung verpflichten würde. Es muss ja nicht gleich ein Davidstern sein, ein Halbmond reicht da völlig aus. Das Vorgehen dieser Hinterwäldler spottet jeder zivilisierten Gesellschaft Hohn.

    • U. Schmid sagt:

      Die Einwohner können ja T-Shirts bedrucken. Am besten rot leuchtende mit einem grell flimmernden „A“ für Asyl drauf. Was da abgeht ist PURER RASSISMUS im höchsten Grad. Bin wirklich froh, nur halber Schweizer zu sein, da schäm ich mich nur zu 50 %.

  • Tom Baumeler sagt:

    Die mangelnde Weit- und Einsicht seitens SPler und noch weiter linksstehenden Organisationen , dass es so einfach nicht mehr weitergehen kann, ist erschreckend. Ich bin nun schon mehrmals mit den Folgen dieser Art von kultureller Bereicherung konfrontiert worden. Ruhe wird wohl erst sein, wenn die Sozialsysteme kollabiert sind, jede Schule über mindestens 80% Ausländeranteil verfügt und die Steuerbelastung auf 95% gestiegen ist.

  • John Basler sagt:

    Ich habe sicher keine Angst vor Asylanten ,aber es gibt nicht nur Männer in der Schweiz !!Ich denke unsere Politiker sollten ein offenes Ohr für Schweizerinnen und Kinder haben die Angst haben !! Die einzige Angst die ich als Mann habe ist ,wenn ich mich je gegen einen Ausländer wehren müsste ,ich vor unserer Justiz ein Rassist wäre weil ich mir in meinem Land gewisse Sachen nicht bieten lassen würde !Wir sind leider schon so weit das wenn ich als „scheiss Schweizer“ betitelt werde das schon OK ist aber wehe ich lasse ein falsches Wort gegen einen Ausländer raus ,dann bin ich der Rassist !

    • Simone W. sagt:

      Die meisten Frauen und Kinder erfahren Gewalt in und durch die eigene Familie!
      aber gelled Sie, wenn man es nur oft genug runterbetet…

      • John Basler sagt:

        Frau W. ich finde Gewalt an Frauen das allerletzte ,egal von was für einer Seite ! Aber sie dürfen ihren Spruch gerne den Basler Frauen vortragen die alleine dieses Jahr von Ausländern vergewaltigt wurden ,vielleicht hilft ihr Kommentar ,wer weiss?

        • Mark Keller sagt:

          John Basler (wie treffend Ihr Pseudonym doch ist), die Frauen wurden NICHT von einem Ausländer sondern von einem MANN sexuell belästigt, genötigt oder vergewaltigt! Das Strafgesetz macht da Unterschiede, welche der Volksmund und vermutlich auch Sie nicht machen.

  • Hanna Sathiapal sagt:

    Wie unterscheiden die Bremgartner/innen an öffentlichen Orten eigentlich, wer Asylsuchende/r ist und wer nicht? Anders gefragt – wer, der nicht aussieht wie Wilhelm Tell, hat noch Lust, in die Bremgartner Badi zu gehen oder seine Kinder dort spielen zu lassen?
    Ganze Menschengruppen der Kriminalität zu verdächtigen, ihnen pauschal negative Eigenschaften zuzuschreiben oder sie als minderwertig zu definieren, ist Rassismus. Rassismus betrifft in der Schweiz nicht nur Asylsuchende, sondern alle, die ‚anders‘ aussehen, z.B. nicht weiss sind, egal, welchen Aufenthaltsstatus sie haben.

    • R. Merten sagt:

      Und warum trifft das manchmal leider auch anders aussehende Menschen ? Weil die Linken bei Verstössen im Asylwesen nicht durchgreifen und alles tolerien, selbst kriminelle Elemente. Da muss man sich nicht wundern, dass in weitesten Teilen der Bevölkerung der Unmut und auch Hass wächst. Schuld daran haben meistens die Cüplisozialisten, die nicht für Ordnung sorgen und selber gemütlich in ihren geschützten Häusern wohnen.

      • Mark Keller sagt:

        R. Merten, Ihre Behauptungen sind unhaltbar und schüren nichts als Ängste und Hass. Nicht Asylsuchende und Ausländer sind eine Gefahr. Die Gefahr lauert im Innern, in Form Ihrer und ihresgleichen Gesinnung. Ich wage es gar nicht mir auszumahlen wo dies enden wird.

      • iskra sagt:

        Was ist denn ein geschütztes Haus, Herr Mertren ????? ist das eine Mietwohnung oder ein Einfamilienhaus am Waldrand ?

      • Marco sagt:

        Rassisten werden nicht wegen „kriminellen Elementen“ Rassisten. Sie wären auch ohne einen einzigen Asylbewerber in der Schweiz Rassisten!

    • U. Schmid sagt:

      Sehr guter Punkt

  • Heidi Müller sagt:

    @Karl Brenner: Ironischerweise betreiben Sie und viele andere mit ihren veröffentlichten Kommentaren – vollgepackt mit unbelegten, pauschalen Unterstellungen, Rassismus, Verachtung und Ehrverletzung gegenüber anderen – exakt den selben Missbrauch von Meinungsäusserungs- und Pressefreiheit, den sie Asylsuchenden in Bezug auf Bewegungsfreiheit und Asylrecht unterstellen. Sie schaden damit nutzlos dem inneren Frieden und dem Ansehen unserer Presse und der Schweizer. Mit der Anmassung des königlichen Plurals „Wir sprechen“, „wir wollen“ setzen Sie der üblen Sache buchstäblich noch die Krone auf.

  • lucius mayer sagt:

    Statt den Wachstumsmotor Asylindustrie, eine beliebte Beschäftigung für sonst arbeitslose HochschulabgängerInnen in Sozialwissenschaften und Jurisprudenz, weiter anzukurbeln, warum nicht lieber die Ursache der langsamen Eroberung Europas durch Arbeit suchende junge Männer Erzeugnisse der Bevölkerungsexplosion in ihren Heimatländern, angehen? Der auch durch unsere Entwicklungshilfe teilweise finanzierte, auch im Christentum kräftig geförderte «demographische Dschihad» ist ein Krieg ohne Schusswaffeneinsatz, z. B. durch die türkische Regierung öffentlich gefördert (siehe Beitrag heute im T-A).

  • Mark Altheer sagt:

    Leider ist das typisch für die Linke. Es wird reduziert auf diffuse Aengste etc. statt den Tatsachen ins Auge zu schauen. Mal abgesehen davon gehts ja nicht nur um die Angst vor Kriminalität. Es geht mir auch um die Lebensqualität. Ich finde es nicht erstrebenswert, dass zig Asylsuchende in meinem Quartier leben. Ich möchte gerne Ruhe, Ordnung und „heile Welt“. Ja genau! „Heile Welt“! Die Welt ist leider schlecht und es kommen sehr viele Menschen in die CH um zu profitieren. Ich möchte, dass keine Muslime, Schwarzafrikaner etc. zuviel hierherkommen. Dann ist meine „Heile Welt“ nicht mehr heil!

    • Marie sagt:

      Eben, sie haben Angst ihre heile Welt zu verlieren.

      • Hitz sagt:

        Was ist an einer „heilen Welt“ und dem Wunsch, diese zu bewahren, eigentlich so verwerflich?

        • Marie sagt:

          Die heile Welt kann so oder so nicht bewahrt werden. Herrn Altheer sieht sie ja schon gefährdet, weil ihm seine eigenen Unterstellungen diese heile Welt ja damit schon zerstört haben. …es könnte damit auch anderes sein.

        • Simone M. sagt:

          „Was ist an einer “heilen Welt” und dem Wunsch, diese zu bewahren, eigentlich so verwerflich?“

          – Ihre Definition von „heile Welt“.

        • Hitz sagt:

          Das ist, mit Verlaub, ziemlich unlogisch. Wenn ich befürchte, dass eine Vase bei einem Sturz kaputtgehen könnte, ist sie deswegen noch lange nicht gestürzt oder kaputt.

          • Marie sagt:

            Hitz Sie haben es erfasst, um was es geht. Schon nur der Gedanke sie KÖNNTE kapputt gehen, hat die die heile Welt schon zerstört. Herr Linus Luchs weiter oben hat plakativ zwar, aber gut beschrieben wohin Angst führen kann.

          • Hitz sagt:

            Marie: Eben nicht. Die Befürchtung, dass etwas kaputt gehen könnte, macht das Objekt der Befürchtung noch lange nicht kaputt.

            Simone M.: Woher kennen Sie meine Definition von „heiler Welt“? Habe ich irgendwo etwas hierzu geschrieben?

        • Anna Vabulari sagt:

          @Hitz.Wenn die Industriestaaten die 20% der Weltbevölkerung ausmachen, 80% der weltweit verfügbaren Ressourcen brauchen, muss man sich nicht verwundern, wenn auch Wirtschaftsflüchtlinge( keine an Leib und Leben bedrohte Menschen! ODER DOCH?!) unter “Flüchtlinge” fallen. EIN UMDENKEN IN DER GESELLSCHAFT IST GEFRAGT.Ein gutes Leben auf einem endlichen Planeten ist ganz einfach. Teilen ist angesagt!

          • Marie sagt:

            @Anna Vabulari
            Ihrem Post ist nichts mehr beizufügen. Denn es geht genau um diese Problematik. Und die muss v.a. politisch (nicht nur von Politikern) angegangen werden, und zwar sofort.

          • Hitz sagt:

            Anna Vabulari: Das ist zwar eine schöne Vorstellung, aber reichlich naiv. Bei einer Völkerwanderung kommen die Menschen nicht, um zu teilen oder auch nur um teilzuhaben, sondern um zu verdrängen und zu erobern. Das war schon immer so und wird immer so bleiben, egal, ob wir im Westen jetzt auf einmal alle Traumtänzer und Peaceniks geworden sind.

          • Mark Keller sagt:

            Hitz, die Armutsmigration vom Süden in den Norden findet statt, weil der Norden dem Süden nichts mehr zum Leben ürbriggelassen hat! Das ist der Grund der jetzt stattfindenden Migration. Und diese Migration hat gerade erst begonnen!

        • U. Schmid sagt:

          Nichts verwerfliches, aber bei genauerer Betrachtung einfach der Beweis: es geht nur um ANGST. Wie eben im Artikel korrek beschrieben.

      • Oski Hauser sagt:

        Ist es denn kein Menschenrecht seine heile Welt zu behalten?

        • Marco sagt:

          Nein, selbstverständlich nicht. Wie kommen Sie auf einen solchen Unsinn?

        • U. Schmid sagt:

          Niemand behauptet das. Nur, dass es um ANGST geht. Bei Ihnen geht’s nicht um Menschenrecht, um ihre heile Welt zu behalten sondern um die ANGST, Ihre heile Welt zu verlieren. Zwischen der Angst, von einem Kometen getroffen zu werden, und dem „Menschenrecht, nicht von einem Kometen getroffen zu werden“ besteht ein grosser Unterschied. Dort, wo Ausländer mit Einheimischen seit eh und je zusammen leben (in unserem Quartier, in etlichen Zürcher Quartieren) EXISTIERT sie, diese „heile Welt“. Nur dort, wo NOCH KEINE Ausländer sind, haben viele oft Angst um ihre heile Welt.

  • S. Meier sagt:

    Frau Willimann, in einem Europa in dem breite Bevölkerungsschichten zunehmend durch die Geldumverteilung von unten nach oben verarmen werden Einbüche usw. wohl zunehmen. Was genau müssen wir ändern?

  • Bruno De Boni sagt:

    Sicher sind Asylbewerber auch Menschen. Ich finde aber dass wir die Schweiz zu lukrativ anbieten. Man bekommt ja alles gratis und muss keine Gegenleistung erbringen. Bin gespannt, ob die Einreise in die Schweiz immer noch so begehrenswert wäre, wenn man ein paar Stunden pro Tag arbeiten müsste? Ich glaube nicht.

    • R. Merten sagt:

      Nach Definition der Linken ist es ein Menschenrecht, in der sozialen Hängematte zu liegen, Hr. De Boni- siehe Grundlohn von CHF 4000.- für jedermann – wer das alles bezahlen soll, interessiert sie aber nicht. So weit sind wir heute schon!

      • Mark Keller sagt:

        Wenn Sie schon Kommentare schreiben, sollten Sie bei den Fakten bleiben. Das bedingungslose Grundeinkommen ist mit CHF 2’500 veranschlagt! Aber eben, mit Fakten kann man keine Stimmung machen.

      • U. Schmid sagt:

        Asylsuchender in einem Durchgangsheim zu sein, hat mit Hängematte nichts zu tun, wenn man nicht arbeiten DARF, keine Ausflüge machen DARF. Man muss auf Abruf bereit sein. Machen Sie das doch mal: tagelang in einem Heim rumhängen, nichts tun zu dürfen, sich nichts leisten zu dürfen und zu befürchten, wieder abgeschoben zu werden. Oft sitzt EIN Familienmitglied in so einem Heim, die vom Verbleib der anderen Familienmitglieder keine Ahnung haben. Klar, Missbrauch ist schlecht, aber nicht jeder, der nicht bleiben kann, ist ein Betrüger. Es gibt auch andere Gründe einer Zurückweisung.

    • iskra sagt:

      Alos, lasst sie, die Asylbewerber doch arbeiten……

  • Roman Meier sagt:

    Ja, die Sache mit den Aengsten vor der Zuwanderung. Die war sicherlich auch bei den Indianern Amerikas vorhanden (@ Alt-Regierungsrat Notter: und das gewiss auch über Jahrzehnte) angesichts des stetig zunehmden Stroms von Migranten aus Europa. Aber wie es sich dann bekanntlich am Ende herausgestellt hat, war diese Angst völlig unbegründet.

  • jonas graf sagt:

    einmal mehr zeigt sich, dass das jahrelange verunglimpfen des fremden aus der rechten politecke (svp) leider schlechte früchte trägt. beim lesen der beiträge kommt bei mir eher angst vor den sich so äussernden auf, die li marti’s blog und ihre einstellung verunglimpfen!
    in meiner früheren wohngemeinde gab’s auch asylsuchende. schnell hiess es in diesem svp-dominierten dorf, man höre dass die asylsuchenden stehlen, einbrechen und leute belästigen. bezeichnenderweise konnte niemand den namen betroffener nennen…
    die einzige „belästigung“ die ich erlebte war dass die asylsuchenden grüssten…

  • Tamara Kern sagt:

    Ich habe 12 Jahre in England gelebt (Mitte 90er Jahre bis Ende 00er Jahre). Nach meiner Rückkehr war Zürich nicht nur viel bunter, abwechslungsreicher und lebenswerter (mitte 90er war Zürich noch ein protestantisch geprägtes Miefloch, das haben nur viele vergessen), Zürich wurde auch endlich zu einer Metropole mit internationalen Bedeutung. Das hatte viel mit Immigranten zu tun, welche unsere Kultur auflockern. Ich finde das eine tolle Entwicklung. Mir geht es dabei nicht um „Gutes tun“, sondern ich sehe ganz eigennützig (im Sinne der Schweiz) Vorteile die die Nachteile weit überwiegen.

  • hans keller sagt:

    Es ist unglaublich, was für xenophobes Zeug hier teilweise geschrieben wird. Jeder weiss, weshalb die Asylbewerber hier sind und jeder hatte schon so viel mit ihnen zu tun, dass er deren Kriminalität aus eigener Erfahrung beurteilen kann. Ihr gehört zu den Leuten, die aus Angst vor Spinnen jedem dieser Tiere aus dem Weg geht, anstatt sich zu überwinden und das harmlose Tierchen einfach mal anzufassen.
    Ich wohne ca. 200m von einer Asylunterkunft entfernt und kenne einige dieser Leute mittlerweile recht gut und gerne. Wieso? Ich habe sie zum Essen eigeladen und mir ihre Geschichte angehört.

    • Mark Keller sagt:

      Werter Namensvetter, Respekt. Ich wünschte mir mehr Leute wie Sie.

    • U. Schmid sagt:

      Applaus. Besten Dank, Sie treffen den Nagel auf den Kopf: Pure Xenophobie. Und dies fast ausschliesslich von Menschen, die mit Ausländern und Asylsuchenden gar nix zu tun haben. In unserem Quartier leben viele Ausländer, doch kein „Einheimischer“ bangt noch um seine heile Welt, falls das jemals überhaupt der Fall gewesen ist. Gerade Abstimmungen zum Thema „Asyl“ werden oft von Menschen verabschiedet, bei denen weit und breit keine Ausländer leben.

  • K.A. Barett sagt:

    Das ist ja alles wunderbar, Frau Min Li Marti. Ihr emotionales Engagement und Ihr erkennbarer Eifer im Zusammenhang mit der Asylantenfrage in Ehren. Aber so einfach ist es halt doch nicht. Übriigens: Das Zitat von Hobbes stammt ursprünglich von Titus Maccius Plautus, 250 – 184 v. Chr. Man kann das bestreiten oder zugeben, aber der „Mensch ist des Menschen Wolf“. Auch der Staat kann nicht besser sein als die Summe der Eigenschaften seiner Bürger. Im Positiven wie im Negativen. Dass die Asylanten grundsätzlich legitme Interessen haben, ist klar. Aber auch wir haben das in gleich hohem Masse.

  • Gerster sagt:

    Frau Li Marti, ic gebe ihnen in ihrem Menschenverständnis und sozialen Ansichten recht. Wir müssen
    aber die Asylpolitik auf staatspolitischer Ebene betrachten: ca. 90 % der Asylsuchenden sind reine Wirtschafts-
    flüchtlinge, die konsequent und schnell abgeschoben werden müssen, stattdessen bläht die CH ein riesen System
    mit Zentren, Betreuern, Anwälten, Rekursen, Verfahren ohne Ende, das aufgebläht und teuer ohne Ende ist.
    Die Lösung ist einfach: 3-4 grosse, geschlossene Zentren, 2-3 Monate Verfahren, Entscheid ja: Integration, Entscheid nein:
    sofort Rückschaffung, Effizienz ist gefragt!

    • Anna Vabulari sagt:

      @ Gerster, es ist mir ein Rätsel, wie sie die Ausbeutung in der dritten Welt auf die Reihe kriegen!
      Wenn die Industriestaaten die 20% der Weltbevölkerung ausmachen, 80% der weltweit verfügbaren Ressourcen brauchen, muss man sich nicht verwundern, wenn auch Wirtschaftsflüchtlinge( keine an Leib und Leben bedrohte Menschen! ODER DOCH?!) unter “Flüchtlinge” fallen. EIN UMDENKEN IN DER GESELLSCHAFT IST GEFRAGT.Ein gutes Leben auf einem endlichen Planeten ist ganz einfach. Teilen ist angesagt!

    • Mark Keller sagt:

      Wie genau stellen Sie sich diese geschlossenen Zentren vor… doppelter Stacheldrahtzaun, elektrisch geladen, Wachtürme, bewaffnete Patroulien mit Hunden…? Bei 4 geschlossenen Zentren ergäbe dies pro Zenter Tausende von Asylsuchenden. Vor 60..70 Jahren hat man solche Zentren Konzentrationslager genannt (wird wohl der Zensur zum Opfer fallen, da es ja nicht geschätzt wird, wenn die Dinge beim wirklichen Namen, ohne jegliche Verniedlichung, genannt werden).

  • Stefan Kappeler sagt:

    Zürich macht also wieder mal alles besser als der Aargau. Aus der angsteinflössenden, bewaldeten Provinz möchte ich Frau Marti darauf aufmerksam machen, dass Zürich sein Bundeszentrum zwar mit viel Tamtam angekündigt hat, bisher jedoch noch nichts umgesetzt ist. Interessant auch, dass das Zentrum im ungeliebten Stadtteil West geplant ist, mit Stacheldraht und Ausgangssperre von 17 bis 9 Uhr. Die besseren Kreise in Zürich sind gut darin, alles abzuschieben, was grad keinen Spass macht, Fluglärm, Asylzentren, Sexboxen, AKWs, Mülldeponien usw. Danach nennt man sich liberal und weltoffen.

    • Lucas Tschan sagt:

      Herr Kappelere da sind aber einige Unwahrheiten in Ihrem Statement: Es gab in den letzten Jahren in Zürich kein Quartier, das so geboomt hat wie Zürich West. Und genau dort wird jetzt auch das Bundeszentrum gebaut. Des weitern wurden die von ihnen genannten Punkte (Ausgangssperre etc.) vom Bund vorgegeben, nicht von der Stadt Zürich. Eine FDP Gemeinderätin (aus dem Wallis notabene) wollte die Ausgangssperre sogar auf das Wochenende ausweiten.

      PS: Wie soll man den Fluglärm abschieben können, wenn der Flughafen nun mal ausserhalb der Stadt liegt?

      • Stefan Kappeler sagt:

        Herr Tschan, mich stört die typische Zürcher Arroganz, die Frau Marti in ihrem Artikel an den Tag legt. Die Stadt Bremgarten hat am raschesten Hand geboten für ein Bundeszentrum und das sollte anerkannt werden. Typisch auch die Fundamentalopposition der Stadt gegen den Südstart straight als Regelkonzept im Flugbetrieb, der kombiniert mit den Nordanflügen das beste Sicherheitskonzept bietet. Der Aargau trägt bereits (zu) viele Lasten der boomenden Wirtschaftsmetropole und braucht deshalb wirklich keine Belehrungen von oben herab.

        • U. Schmid sagt:

          „Von oben herab“ ist nur Ihre eigene Einbildung. Man hat bloss Ihre Aussage korrigiert. Schreiben Sie einfach keine unwahren Sachen, dann müssen Sie nach einer Richtigstellung sich nicht fühlen, als ob Sie von unten rauf schauen müssen. Quasi: selber schuld (auch wenn’s kindisch klingt…)

    • Marco sagt:

      @ Stefan Kappeler: Tja, wenn die Stadt Zürich die Asylbewerber nicht mit Rayonverboten belegt, macht sie tatsächlich etwas besser als Bremgarten. Das ist nun mal so.

  • Rotkäppchen sagt:

    Wie lange kann man die offensichtlichen probleme noch soo schönreden.
    Warum merken leute wie frau Min Li Marti und ihre genossinnen nicht, dass sie völlig kontraproduktive märchen von der heilen welt erzählen?
    Sie schaden damit genau denen, die hier tatsächlich gut integriert sind, und alles unternehmen um ihren teilweise schlechten ruf loszuwerden.
    „Muss die unschuldige Mehrheit für die Vergehen von ein paar wenigen büssen?“ Ja leider, aber wegen IHRER ideologie, faktenresistenz. und realitätsleugnung !

    • Mark Keller sagt:

      Falsch Rotkäppchen, nicht wegen der Weltanschauung von Frau Min Li Marti. Sondern wegen Leuten wie Ihnen Rotkäppchen, die ihre Vorurteile und Pauschalisierungen hegen und pflegen.

  • Andreas Schmid sagt:

    Ob da der Name und die Parteizugehörigkeit der Schreiberin nicht gerademal Programm ist, ist unschwer zu erkennen. Die Linken und Grünen (Glättli!) wollen und können die Mehrheitsansichten ihres eigenen Volkes nicht verstehen und handeln in Permanenz gegen deren nachvollziehbare Interessen. Mogen sie mehr und mehr die passenden Antworten an den Urnen erhalten! Sie stellen die Interessen von meist reinen Wirtschaftsflüchtlingen, welche das Land eh bald wieder verlassen sollten, weit über diejenigen Menschen, welche unter deren oftmaligen Frechheiten zu leiden haben. Das ist wahrhaft abscheulich

    • Mark Keller sagt:

      Andreas Schmid, es gibt Ansichten, die darf man als rechtschaffener Mensch weder hinnehmen noch akzeptieren. Und Balthasar Glättli kämpft an vorderster Front dagegen, dass solche Ansichten noch weiter um sich greifen.

    • U. Schmid sagt:

      Eine „Mehrheitsansicht“ ist nicht immer bedeutungsvoll. Vor allem nicht, wenn es vor allem um eine „Mehrheitsangst“ geht. Die Mehrheit der Menschheit fürchtet sich vor Haien, aber nur ein winziger Teil aller Hai-Arten sind gefährlich für Menschen. Wenn die verängstigte Mehrheit will, dass alle Haie umgebracht werden (wie in den USA), ist das einfach nur tragisch in Anbetracht dessen, wie übertrieben die Angst war, und wie unverhältnismässig das Töten aller Haie.

  • Daniel Fäh sagt:

    Ich bin auch der Meinung, dass durch das Ignorieren gewisser Probleme seitens der SP, dem trivialen „Weltbild“ der SVP Tür und Tor geöffnet wird. Eine solche Art der Einwanderung ist suboptimal (Millieu); doch wenn man bedenkt, wie wir im Namen unserer Wirtschaft die Ursprungsländer ausbeuten, darf man sich nicht über die Folgen beklagen.Wir haben demnach eine direkte Mitverantwortung (nebst einer humanistischen), diese zu stoppen und v.a. eine Verbesserung vor Ort zu erzielen. Definitiv falsch ist es, das „Ausländesein“ als Ursache zu betrachten oder die Dimension der Probleme zu überzeichnen

    • Marc Bachmann sagt:

      Eine Verbesserung vor Ort, schön und gut, bin ich dafür. Mich würde es aber mal interessieren, wieviele Milliarden die Schweiz und andere westlichen Ländern zusammen, an Geld, bzw. „Entwicklungshilfe“ schon geleistet hat? Hat da jemand Zahlen so von den ca. letzten 30 Jahre? Was ist mit all diesen Geldern passiert? In den meisten Ländern herrscht trotzdem weiterhin Hungersnot und Bürgerkrieg. Kann mir jemand mal ein Land nennen, in dem die Gelder wirklich zum Erfolg geführt und nicht nur die grösste Not gelindert hat?

  • Peter Pfrunger sagt:

    Wenn ich diese Kommentare lese frage ich mich, weshalb die Schreiber so empört sind,dass sie als Fremdenfeinde und Rassisten wahrgenommen werden.

    • Mark Keller sagt:

      Aus dem gleichen Grund wie ein Süchtiger in Abrede stellt süchtig zu sein. Erst wenn ein Süchtiger begriffen hat, dass er süchtig ist, kann er beginnen seine Sucht zu bekämpfen und schliesslich zu besiegen!

      • U. Schmid sagt:

        Kann Euch zweien nur zustimmen.

        Irgendwie ist das ganze sogar richtig köstlich, auch wenn leider „die Negativen“ schwer in der Überzahl sind. Aber dass die Mehrheit sich schwer irren kann, ist ja hinlänglich bekannt.

  • sandro gasser sagt:

    als sp mitglied scheint man eine gewisse narrenfreiheit zu haben. sie muss nur durch „menschlichkeit – sozialsein – naives an das gute in menschen glauben“ begründet sein. wenn die diese dann aber an der macht sind wird schikaniert, bevormundet und im namen des „wir wollen nur das beste“ wird die eigenverantwortung und freiheit zerbröselt. das resultat ist bekannt. die bevölkerung ist sehr sensibel und es sieht die logik eines denken’s: der mensch ist hilfreich und gut nicht ein denn es ist in warheit so: der mensch SEI hilfreich und gut. siehe die gewalt und die kriminalität. nein danke!

  • Abdel Thuma sagt:

    Schon die Prämissen dieses Elaborats sind völlig falsch. Weder geht es hier um die PFZ noch trifft es angesichts eines Ausländeranteils von gegen 25% zu, dass hierzulande diffuse Ängste vor Ausländern vorherrschten. Werte Frau Marti! Bitte (mehr) Sachlichkeit und weniger Linkspopulismus!

  • Peter Richter sagt:

    Alles prima in der Stadt Zürich mit der Asylanten- und der Wirtschaftsflüchtlinsszene?
    Nur ein kurzer Augenschein z.B. an der Langstrasse würde die ideologisch verblendete Scheinwelt der Linken zurück in die Realität bringen, haufenweise Drogendealer tummeln sich dort täglich herum!
    Frau Min Li Marti ist sicher bestens informiert über die Dealerszene in der Stadt Zürich, aber die gescheiterte Asylpolitik muss weiterhin schöngeredet werden.

    • Mark Keller sagt:

      Peter Richter, die Drogendealer tummeln sich dort, weil es ein Drogenproblem gibt. Es gibt eine Nachfrage nach illegalen Drogen, also etabliert sich auch ein illegaler Markt dafür. Solange das Drogenproblem nicht gelöst ist, wird es auch Drogendealer geben. Dabei ist es bedeutungslos welcher Ethnie diese Dealer angehören. Wird eine Dealerbande vertrieben, wird sie durch eine andere Dealerbande ersetzt. Das Drogenproblem hat nun wirklich nichts mit der Asylpolitik zu tun. Wenn sie die Drogendealer loswerden wollen, dann müssen sie das Drogenproblem in den Griff bekommen.

      • Peter Richter sagt:

        Bedeutungslos wenn Asylanten Drogen dealen?
        Bei jeder Razzia in Asylantenheimen werden Drogen und Bargeld gefunden.
        Haben sie resigniert vor den Missbräuchen, Herr Keller?
        Es gibt weltweit viele Beispiele, wo mit Aufgabe der laschen Gesetzgebung,
        dass Drogenproblem eingeschränkt werden konnte

  • Marie-Anne Muller sagt:

    Angst? Es geht nicht um Angst, sondern um Überdruss. In der Schweiz leben inkl. der Asylanten und der Angehörigen der diplomatischen Dienste um die 25 % Ausländer, man hat einfach genug. Das Badiverbot ist natürlich ein Witz, ein ungeschickter Versuch von Seiten der Behörden, den Überdruss der Leute irgendwie unter dem Deckel zu halten, aber auch dieses Verbot ändert nichts an der Tatsache, dass es ein grundlegendes Umdenken der Politik braucht. Man dachte, mit Schengen/Dublin werde sich der Strom der Asylanten verringern, das Gegenteil ist der Fall, die Probleme häufen sich.

    • Heidi Müller sagt:

      25% Ausländer sind wirklich zuviel. Da entsteht eine Zweiklassengesellschaft. Es ist höchste Zeit, die Einbürgerung etwas zu fördern!

  • Jenny Chi sagt:

    Danke, Min Li Marti, für den ehrlichen, gut geschriebenen Artikel!

  • Tamara Kern sagt:

    Ich habe 12 Jahre in England gelebt (Mitte 90er Jahre bis Ende 00er Jahre). Nach meiner Rückkehr war Zürich nicht nur viel bunter, abwechslungsreicher und lebenswerter (mitte 90er war Zürich noch ein protestantisch geprägtes Miefloch, das haben nur viele vergessen), Zürich wurde auch endlich zu einer Metropole mit internationalen Bedeutung. Das hatte viel mit Immigranten zu tun, welche unsere Kultur auflockern. Ich finde das eine tolle Entwicklung. Mir geht es dabei nicht um “Gutes tun”, sondern ich sehe ganz eigennützig (im Sinne der Schweiz) Vorteile die die Nachteile weit überwiegen.

    • gabi sagt:

      Ev. verwechseln sie die Asylanten, um die es in Bremgarten geht, einfach mit den – logischerweise gut integrierten – internationalen Arbeitskräften aus aller Herren Länder, die seit den 90ern die Atmo aufgelockert haben.

      Wär nicht so ganz das Gleiche.

  • Peter Richter sagt:

    Ich glaube Frau Min Li Marti und alle SP-Wähler irren im dunkeln Wald umher,
    in einer nicht existierenden- und unbezahlbaren Scheinwelt,
    weit weg von der Realität.

  • Marie sagt:

    Kann das sein, dass hier bei einigen Postenden der kalte Krieg in den Köpfen immer noch eine Rolle spielt? Hier wird „links“ als „Schimpfwort“ benutzt. Wir haben anno domini nostri iesu christi 2013! Den kalten Krieg gibt es nicht mehr. Wäre es möglich zu versuchen, dies endlich zu unterlassen?

    • Mark Keller sagt:

      Wer konservative und christliche Positionen als Denkanstoss braucht, ist mit diesem Link scheinbar gut bedient. Es sind diese konservativen und christlichen Positionen, die Konfliktpotential in sich bergen und zu gesellschaftlichen Problemen führen.

  • Ueli Berg sagt:

    Alle Diskussionen sind fruchtlos, wenn man die Mehrheit der Kommentare anschaut. Diese sagen klar, dass alles ausländische von ausserhalb der Schweiz kommend, grundsätzlich schlecht und gefährlich ist. Meine Güte! Entweder fehlt es hier an Bildung, Weitsicht oder Erziehung. Wie kann ein Volk sich in der Menge nur so als einzigartig gut und besser als alles andere ansehen (und dies wirklich noch selbst glauben)? Das braucht vielleicht ja Gernationen, bis sich diese Schweizer als normale Weltenbürger sehen und nicht mehr als den Elitemensch auf Erden. Ich hoffe auf die Jugend!

    • Tom Baumeler sagt:

      Mein Güte! Das sage ich auch, wenn ich Ihre Zeilen lese. Wie immer wird Kritikern fehlende Bildung, Weitsicht oder gar intellektuelle Minderwertigkeit vorgeworfen. Gute Bildung und Weitsicht sollten wohl eher zur Erkenntnis führen, dass der momentane Zustand und der erkennbare Trend mittel- bis langfristig eine Gefahr für eine modernde und funktionierende Gesellschaft mit all ihren Errungenschaften (Sozialsysteme, Altersvorsorge, Umweltschutz und dergleichen) darstellen. Es ist wie immer und überall im Leben schlussendlich eine Frage der Verhältnismässigkeit…

      • Marc Bachmann sagt:

        Danke Herr Baumeler für Ihren Kommentar. Es wird ja langsam wirklich zum Alptraum, wenn man zur CH Kultur steht und die auch er- und behalten will. Grausam was da alles für Wörter, bzw. Beschimpfungen über einem her prasseln wie Rassisten, Egoisten, Ausbeuter, KZ, Nazi, braunes Pack usw. Dabei sollte man noch ganz ruhig bleiben und alles ertragen müssen, denn das alles ist nicht Rassimus gegen die SchweizerInnen. Es wird langsam zuviel, wenn immer mehr Menschen im eigenen Land zur Minderheit werden und sich so nicht mehr wohl und sicher fühlen. Eben, eine Frage der Verhältnismässigkeit.

      • Mark Keller sagt:

        Habe ich sowas oder Ähnliches nicht schon mal gehört…? Schwarzen und Oehen habe die damaligen Führer der Rechten geheissen… und ihr damamliger Jünger Ulrich Schlüer ist heute noch dieser Ansicht…

    • Marie-Anne Muller sagt:

      Wie kurzsichtig! Es geht doch nicht darum, dass die Schweiz sich abschotten will und etwas gegen Ausländer hat, sondern darum, dass auf diesem kleinen Flecken Erde nicht beliebig viele Menschen leben können. Wie sollte der Ministaat Schweiz alle Armen der Welt aufnehmen können? Ja, Bildung ist immer gut, dazu gehört auch, mal einen Blick auf eine Weltkarte zu werfen und sich die Grössenverhältnisse anzusehen.

  • Lack Ronald sagt:

    Man sollte die Migranten nicht in Gemeinden oder Städte ansiedeln: sie gehören bis zum ende des Asylverfahrens in ein Asylzentrum, ein solches muss durch den Bund auf dem Lukmanier ausgebaut werden. Schnellere Verfahren und effizientere Ausschaffungen können dafür sorgen dass die Leute nicht ewig hier bleiben. Kosten müssen im Asylwesen gesenkt werden, alles wird nur immer wie mehr aufgebläht ohne Gründe. Auch hat das Ausland sich nicht immer einzumischen was die Schweiz zu machen hat. .Wir machen ja denen auch keine Vorschriften.

  • Roman Gabriel sagt:

    Frau Marti, wenn es Flüchtlinge wären, würden nicht zu 95 % junge Männer kommen. Ein echter Flüchtling ist zufrieden, wenn er auf dem Lukmanier ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen hat. Wir müssen dafür sorgen, dass die Schweiz für Wirtschaftsflüchtlinge und Krimminelle unattraktiv wird. Aber viele Schweizer lassen sich ja anscheinend gerne auf der Nase rumtanzen.

    • Mark Keller sagt:

      Roman Gabriel, haben Sie schon mal einige Wochen oder gar Monate auf dem Lukmanier verbracht? Ich schlage Ihnen vor Sie verbringen mal Ihre Ferien dort. Wetten, dass Sie es keinen Monat aushalten würden!

      • Roman Gabriel sagt:

        Glauben sie mir, wäre ich an Leib und Leben bedroht und dort in Sicherheit, wäre ich dankbar dort zu sein.

      • Marc Bachmann sagt:

        Wenn Sie Hr. Keller an Leib und Leben in Ihrem Land bedroht würden und Sie eine sichere Zuflucht in den Bergen von Afghanistan, mit medizinischer Versorgung, Essen, Kleider, Bett, soziale und seelische Betreuung und Beratung und ein Dach über dem Kopf bekommen würden, wie lange würden Sie es dort aushalten? Ich glaube Ihr ganzes Leben lang, wenn die andere Entscheidung der sichere Tod bedeuten würde. Wer wirklich an Leib und Leben bedroht wurde, ist dankbar für jeden Schutzort und sei er noch so dürftig und langweilig.

      • Beno Meier sagt:

        Es ist ja auch nicht des Sinn, dass sich die Asylanten in der Schweiz wohlfühlen. Sie sollen nur vor ihren imaginären Ängsten geschützt werden und das geht auf dem Lukmanier sehr gut 🙂

  • Andreas Kuhn sagt:

    Schön, dass sich die Frau Bundesrätin nun zu diesem Fall geäussert hat. Die Klarstellung sollte, in einem Rexhtsstaat, niemanden verwundern. Zu denken gibt höchstens die Naivität und das fehlende Rechtswissen (zu) vieler Schweizer Bürger, die sich favorisieend zum Rayon Verbot geäussert haben.

  • T.Herberth sagt:

    Wann begreifen es die Menschen endlich, dass Migration eine Tatsache ist, die seit über 120’000 Jahre stattfindet. Da kann die SVP machen was sie will. Humanität ist sowohl eine Gabe wie auch eine Verpflichtung, ohne sie geht unsere Welt schneller den Bach runter als es uns lieb sein kann. Wie kann man als Schweizer günstigen Kaffee trinken, billige Baumwollkleider tragen, Schokolade im Kilo kaufen und dann das Gefühl haben, das sei alles Gott gegben und umsonst. Was kommt als nächstes? Menschen mit anderer Hautfarbe dürfen nicht mehr ins Tram? Kauft nicht bei Juden? Muslime verbrennen? EKLIG!

    • rolf zeller sagt:

      @Herberth, da haben Sie völlig recht.Nur war es auch die grösste Gefahr in dieser langen Zeit, welche ein Volk treffen konnte. Es gab immer nur zwei Möglichkeiten am Schluss.Entweder konnte man den Zuwanderer davon überzeugen, dass er hier fehl am Platze ist.Oder aber man war dann nur noch für die Archäologie interessant.Es gibt kein Multikultiland welches nicht selbst auf den Trümmer einer Bevölkerung lebt,welche durch sie verdrängt wurden.Auf jedenfall wird die Schweiz in Zukunft dies reichlich haben, was praktisch alle Asylanten zwang zu uns zu kommen.Div.Ethnien,Religionen,Volksgruppen etc

      • Hans Hegetschweiler sagt:

        Und wie steht es denn mit den Normannen und den Angelsachsen in England, die heute doch ganz gut miteinander auskommen und auch ihre Sprache schön gemischt haben, Wie steht es mit der gallorömischen Bevölkerung und den Franken in Frankreich, die sich auch ganz nett gemischt haben. Dass jede Völkerwanderung zum Untergang eines Volkes führt, stimmt so einfach nicht.

  • Fiona Berger sagt:

    In Kreuzlingen haben wir ein Empfangszentrum mit 300 Plätzen. Die Geschäfte daneben benötigen konstant ein Securityteam, um Für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Den Bahnhof, 300 Meter entfernt, verlässt man als Frau schnellstmöglich, um den dummen Anmachsprüchen der Asylbewerber zu entgehen. Sogar in den Parks gibt es nun Patroullien von Securitasteams, da wiederholt Frauen belästigt werden und der Spielplatz von männlichen Asylbewerbern belagert wurde. Aber das sind natürlich nur Ausnahmen in den Augen von Frau Marti. Für die Bevölkerung aber ist es bittere Realität.

  • J.Meijer sagt:

    Das ist die „Zeit-Geist“: Heutzutage,auch in der Eu,Aber vielfach in der Ch.Angst fuer andere Menschen.Wer weiss wer Oprah Winfrey ist? In Zuerich konnte sie nicht eine teuere Tasche kaufen,weil die Verkaueferin sagte: “ Es ist zu teuer fuer Sie,Sie koennen es nicht kaufen!“..Vielleicht einen Scherz? Sie hatte nie von die Milliardaire gehoert.Das Programm wird auch nicht auf die Ch Fernsehen gezeigt.Sie ist Weltweit bekannt.Wenn sie in Amsterdam etwas kauefte war es kein „Problem“oder „Kommentar“.

  • Roland K. Moser sagt:

    Von UNO-Mitgliedern können keine Flüchtlinge kommen, weil alle UNO-Mitglieder sichere Dritt-Staaten sind.

  • Viviane Hauf sagt:

    Cet article est signé par une socialiste : ça dit tout ! Ils favorisent les réfugiés et requérants d’asile. Ces gens fuient leurs pays au lieu d’y rester et de contribuer à l’essor chez eux. De plus, n’ayant aucune formation, ils ne pourront pas contribuer à notre essor. Peu d’entre eux sont intégrables et vivront aux frais de notre pays. Ils prennent la Suisse pour le „Club Méditerranée“ et un lieu de vacances perpétuelles, on leur offre tout et ne leur demande aucun effort. Avec quel argent vont-ils payer l’entrée à la piscine ? Ils entreront gratis ? Avec nos impôts ?

  • Meier sagt:

    Freu Marti, hätten Sie und Ihre SP-GenossInnen doch bloss auch mal versucht, Ihre Angst vor Fussball-Fans zu überwinden. Auch dort sind es nur ein paar wenige, die Probleme verursachen. Diese Tatsache hat Sie aber offenbar nicht davon abbringen können, für das unsägliche Konkordat zu weibeln und damit alle Fussball-Fans mit erheblichen Einschränkungen und Repressionen zu bestrafen. Doppelmoral lässt grüssen. Klar, für diesen Vergleich werde ich jetzt Prügel einstecken. Äpfel und Birnen usw, ich weiss… Aber manchmal braucht es eben ein wenig Polemik, um verblendete Ideologien zu entlarven.

  • Martina Puls sagt:

    Guter Artikel zu einem Thema, das in der multikulturellen Schweiz eigentlich ins letzte Jahrhundert gehörte. Doch, doch. Mir machen auf jeden Fall die difusen Angstmacher mehr Angst mit ihren rassistischen Plakaten zur Volksverhetzung als ein Asylant! Wer unser Sozialsystem via grosszügige Subventionen nachträglich aushöhlt sind in den eigenen Reihen zu suchen! Milliardenbeträge für Milch- und Landwirtschaft, welche vorallem den Satten aufs pralle Bankkonto fliessen. Genau diese Kreise wollen Asylanten vorwerfen, unser Sozialsystem auszuhöhlen?! Man sehe und staune über diese Schildbürger!!

  • Solche Leute gehören keinesfalls in einer Stadt / Städtchen / Dorf, in der Nähe der Bevölkerung, siehe Beinwil /AG. Da muss man sich wehren, damit keine Unvorkommnisse, Probleme oder Missbrauch entstehen. NEIN zu diesem Projekt, ansonst geht dieses Städtchen unter…!

  • Hans P. Grimm sagt:

    Wenn ich ein reicher Ex-Regierungsrat mit Regierungsratpension wäre müsst ich auch keine Angst vor der ungehemmten Zuwanderung haben.
    Es ist doch schön, wenn man für die vielen mehr Menschen auch noch die letzten Grünflächen überbaut! Wir haben bald den Kampf gegen die Natur gewonnen und freuen uns, dass alles Grün durch Beton ersetzt wird.

    In Bremgarten hab ich von keinem einzigen Menschen gehört, dass er Angst vor den Asylanten hat, das ist eine Erfindung der Behörden. Ich finde es aber richtig, wenn die Behörden Regeln festlegen.

    Übrigens können die wenigsten Asylanten schwimmen .

  • Peter Straub sagt:

    Die „letzten“ bzw. „letztlichen“ Fragen sind eben keine bloss nach entweder – oder. Die Wirklichkeit lässt sich nicht in zwei klar von einander unterscheidbare Hälften teilen.

    Angst hält Gemeinschaften zusammen. Das beginnt in der Familie. Dort wird Angst beigebracht und gelehrt, um Defizite an echter, auf Lebenskompetenz beruhender Autorität manipulativ auszugleichen, nach dem gesetzgeberischen Prinzip : „Wenn – dann“.
    Das funktioniert für einfach überblickbare Verhältnisse, in denen zumindest alle Gruppierungen nach typischen Interessenlagen überblickbar sind. Wo ist das noch möglich ?

  • Liebe Min Li, als Liberaler könnte ich Deinem Votum vorbehaltlos zustimmen, wenn da nicht die Kriminalitätsstatistik, aber auch die täglichen Erfahrungen unserer StadtpolizistInnen wären, die ein diametral anderes Bild zeigen. Sprich doch einfach mal mit unseren Stapos… Das – möglicherweise diffuse und nicht auf eigenen Erfahrungen basierende – Empfinden weiter Bevölkerungskreise deckt sich leider erscheckend genau mit diesen Statistiken – hingegen ist es statistisch extrem unwahrscheinlich, dass Du in einem dunklen Wald angegriffen wirst. Dein Vergleich hinkt auf beiden Beinen

  • Brunner Franz sagt:

    liebe Frau Marti—Respekt muss man sich verdienen—ich habe ziemlich schwierigkeiten, mittlerweise abertausenden von asylanten (inklusive deren helfern), die mit irgendwelchen verlogenen »bin politisch verfolgt«-geschichten und vorsätzlichem vernichten von pässen sich bei uns aufenthalt erschleichen, irgendwelchen respekt entgegenzubringen

  • Brunner Franz sagt:

    @mark keller—hören sie doch endlich mit ihren juristischen, wortklaubenden erklärungen auf—wenn sie jemals so richtig von irgeneiner truppe vermöbelt werden, dass sie erst nach 2 monaten aus dem koma erwachen, dann komme ich an ihr krankenbett und mache dann so einfältige bemerkungen wie—das problem ist halt, dass baseballschläger härter als knochen sind, dass in der CH ein gewaltproblem bestehe, aber die statistiken seien irrelevant, weil es nichts mit lieferanten zu tun hat etc etc

  • gabi sagt:

    Als Kind zweier Familiengeschichten, mütter- wie väterlicherseits, die durch Flucht in die Schweiz erst zu meinem Werden führen konnte, kann ich einer „Alle-Umarmen“-Haltung der Autorin dennoch nicht zustimmen.

    Die Schweiz kann nicht für alle Probleme dieser Welt zuständig sein und kann schlicht nicht allen einen „sicheren Hafen“ bieten.

    Das geht rein flächenmässig schon nicht. Und es geht in vielen Fällen auch mentalitätsmässig nicht.

    Und wohin selbst die allerbeste Integration und Betreuung führen kann, lässt sich sehr schon in Brigitte Hamanns „Hitlers Wien“ nachlesen: Um die zahl-

  • gabi sagt:

    reichen jüdischen Flüchtlinge, die vor russischen Progromen flüchteten, kümmerte sich die jüdische Gemeinde Wien in vorbildlicher Weise. Weil sie verhindern wollte, dass es zu ebensolchen „difusen Ängsten“ kommt, denn die Juden aus den fernen, heruntergekommenen Ghettos des Ostens fielen auf und waren alles Andere als wohlgelitten.
    Das Resultat dieses vorbildlichen Handelns war, dass noch mehr kamen, die erst Recht auffielen und genau die Ängste weiter befeuerten, die eigentlich vermieden werden sollten.

    Das schlichte Ignorieren von Ängsten ist keine Lösung, sondern nährt das Problem.

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