Der Demokratie-Wahnsinn

Urs Hany, ehemals Zürcher CVP-Nationalrat, dürfte sich noch gut erinnern: Es war im April 2009, als er eine Motion ankündigte, mit der er eine Erhöhung des Preises für die Autobahnvignette von 40 auf 100 Franken anregte. Geschlagene vier Jahre später hat sich das Parlament ins Ziel geschleppt. Nach Motion und deren Rückzug, nach Vernehmlassung sowie bundesrätlicher Botschaft und letztlich nach Pingpong zwischen den beiden Kammern im Parlament. Der langen Debatte kleines Ergebnis: Autobahnbenützer bezahlen ab 2015 sechzig Franken mehr.

60 Franken für ein Halleluja, der Berg hat eine Maus geboren. Es wurde sogar noch gestritten, ob der Aufschlag nur 30 Franken sein soll. Man stelle sich einmal vor, das sind ganze sechs Kaffee pro Jahr. Oder weniger als ein halbes Prozent der Kosten eines Autos im Jahr. Und damit hat sich das Parlament über Monate und Jahre beschäftigt. Das gleiche Parlament, das schwergewichtige Entscheidungen, welche die Zukunft des Landes vorspuren, treffen muss? Das ist Politik-Wahnsinn.

60 Franken für ein Halleluja, der Berg hat eine Maus geboren.

Eine Frau montiert eine Autobahnvignette. (Keystone)

Die Demokratie wird für eine Lapalie bemüht: Eine Frau montiert eine Autobahnvignette. (Keystone)

Ob Energiewende, Bilaterale Verträge oder Milliarden für die Rüstung: Da liegen die wahren Herausforderungen für das Land. Hier wünschen wir uns engagierte, differenzierte und seriöse Debatten. Lasst die Debatte für einen Kleber an der Windschutzscheibe, der ein paar Franken mehr oder weniger kostet!

60 Franken mehr pro Jahr, das ist noch das kleinste Übel, welches man Jahr für Jahr an Preisaufschlägen hinzunehmen hat. Wer eine Familie hat, bezahlt nur schon für die Krankenkasse mindestens so viel Aufschlag – pro Monat. Und das nicht nur einmal alle 10 bis 20 Jahre, sondern jedes Jahr von Neuem. Nimmt man die Inflation seit der Einführung 1984, als das klebrige Quadrat noch 30 Franken kostete, wären wir vermutlich auch schon bald im Bereich von 100 Franken. Von den Strassengebühren in Italien und Frankreich ganz zu Schweigen.

Obwohl also nichts für einen so langen politischen Prozess für ein solches Geschäft spricht, kommt der Hammer noch mit dem Finale: Das Referendum wurde ergriffen. Jetzt wird doch tatsächlich noch das Volk bemüht. «Abzockerei» sei das, liess SVP-Nationalrat Walter Wobmann zur Preiserhöhung verlauten. War der Begriff der Abzockerei nicht für gierige Manager und deren Millionensaläre reserviert? Bei dieser neuen Wortverwendung sind die Krankenkassen ja Super-Mega-Abzocker.

Demokratie ist, wenn das Volk über Wahlen an der Macht beteiligt wird. Direkte Demokratie ist, wenn das Volk sogar noch über Sachgeschäfte befragt wird. Überdrehte Demokratie ist, wenn das Volk mit Banalitäten belästigt wird. Bleibt zu hoffen, dass wir nicht bald über die neuen Funkgeräte in Ueli Maurers Armee abstimmen müssen. Sonst sind wir dann tatsächlich im Demokratie-Wahnsinn angekommen.

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310 Kommentare zu «Der Demokratie-Wahnsinn»

  • Hannes Müller sagt:

    Es geht nicht nur um die Vignette. Die 60 Franken mehr sind ja nicht viel. So wie 0,1 % mehr Mehrwertsteuer nicht viel sind. Oder die paar Rappen, die man zahlt, weil der Internetanschluss auch Daten transportiert, oder der Rappen für CO“, oder der Rappen, der die Einspeisevergütung finanzierert, oder …

    Es geht darum, dass überall schleichend Gebühren erhoben oder erhöht werden, also die Steuern erhöht, ohne Kontrollmöglichkeit durch den Souverän. Die Summen der kleinen Häppchen gehen in die Milliarden. Pro Jahr.

    • Sabrina sagt:

      @Hannes: Absolut richtig. Ich habe zwar kein Auto, trotzdem ist (oder wäre) diese Erhöhung eine Frechheit. Eine weitere Gebührenerhöhung ohne jegliche Mehrleistung. Der Staat zockt uns immer mehr ab (vor allem durch neue oder steigende Gebühren und Abgaben), dazu kommen die stetig steigende Krankenkassenprämien. Mein Lohn steigt nicht so an, nicht einmal den Teuerungsausgleich habe ich (bin eben nicht beim Staat angestellt). Hoffe das Referendum kommt zustande.

      • Hans Eichhorn sagt:

        Also ehrlich, liebe Sabrina. Das im Fall der Autobahngebühren in den letzten Jahren keine Mehrleistung erbracht wurde, ist schlicht nicht wahr: Ständig werden neu Abschnitte und Umfahrungen eröffnet und bestehende Strassen verbreitert. Wer soll denn dafür und deie anfallenden Unterhaltskosten bezahlen wenn nicht die Verursacher?

        • Daniel Münger sagt:

          @Eichhorn – Was da eröffnet wird, sind die längst bezahlten Strassen, die nur wegen den diversen Einsprachen einer links/grünen Minderheit jeweils jahrzehntelang verzögert werden. Die Strassen werden vollumfänglich durch uns bezahlt. Ja es ist sogar soviel Geld übrig, dass man damit den ÖV quersubventioniert. Da bezahlen schliesslich auch nicht die Verursacher die vollen Gebühren.

          • smart sagt:

            Die Verursacher von immer noch mehr neuen Strassen sind die Politiker, welche immer noch mehr Leute ins Land lassen! Das Referendum wird locker zu Stande kommen und wir werden die Erhöhung wuchtig bachab schicken. Obs nun Herr Chapman passt oder nicht. Er hat natürlich recht, wenn in der CH nicht überall das Volk gefragt werden müsste für die Gebührenerhöhungen, würde das zu Bern zack zack beschlossen und wir hätten längst EU-Zustände in unserem Land! Wenn die 60 Fränkli ja nichts sind, warum schaffen unsere Superpolitiker dann nicht den 40 Fränklikleber ab? Das wäre die Frage Herr Chapman!

        • Glatzi sagt:

          Herr Eichhorn, Einige wenige Abschnitte werden eröffnet und nach Jahrzehnten des schleppenden Ausbaus eröffnet.
          Bezahlt ist das längst über Zollzuschläge usw. Es geht hier ums Prinzip. Der Staat ist Preistreiber Nr. 1 und Inflationsförderer. Die Politik gibt seit Jahrzehnten Geld aus, das uns Bürgern gehört und nicht der Politik. Die Politik muss endlich aufhören, die Bürger zu schikanieren und mit dem reichlich zur Verfügung stehenden Geld endlich sorgsam und
          sparsam umzugehen. Ich kann auch nicht über meinen Verhältnissen leben. Der Staat wäre der Erste, der mich betreibt..

      • Heinz Stalder sagt:

        @Sabrina: Welche Teuerung?

        Jahresteuerung 2009: -0.5 Prozent
        Jahresteuerung 2010: 0.7 Prozent
        Jahresteuerung 2011: 0.2 Prozent
        Jahresteuerung 2012: -0.7 Prozent

        Quelle: bfs

        • Patrick sagt:

          @Heinz Stadler
          Sind Sie sicher, dass die Krankenkassen im Warenkorb zur Berechnung der Teuerung inbegriffen ist. Im Index der Konsumentenpreise PIP ist die KK nämlich nicht drin, der grösste Kostentreiber für Familien!! Dann bitte noch mitteilen, mit welchen Grundlagen solche Zahlen errechnet werden!

        • Romy sagt:

          @Heinz Stalder: Der Teuerungsindex für Lohnverhandlungen wird jeweils im November festgelegt. Und siehe da, im November weist die Teuerung praktisch keine Erhöhung aus, ist entweder niedriger als in den Vormonaten. Sie ist so angesetzt, dass kein Teuerungsausgleich bezahlt werden muss, d.h. die Löhne bleiben über Jahre gleich, obschon das „gemeine“ Volk monatlich weniger im Portemonnaie hat. Dass Krankenkassenprämien nicht in den Warenkorb einbezogen werden ist doch mehr als durchsichtig; die Jahresteuerung würde nämlich regelmässig steigen. Der Novemberindex verhindert gezielt Lohnerhöhungen.

          • Beni Schärer sagt:

            @Romy: Ich denke, dass Sie da was schwarzmalen, was gar nicht schwarz sein soll. Mein Unternehmen beispielsweise nimmt den Index der JAHRESTeuerung als Masstab für Lohnanpassungen. Da ist es schweissegal, ob im November die Teuerung =0 ist oder nicht.

          • Pascal Meister sagt:

            Es ist völlig egal, ob man die Teuerung immer Mai bis Mai oder immer November bis November misst – niemand nimmt nur einen einzigen Monat als Basis, sondern ein komplettes Jahr. Von daher ist Ihre Verschwörungstheorie zum Novemberindex unsinnig.

        • Armando sagt:

          Sie machen die Rechnung ohne den Wirt. Im schweizerischen Teuerungsindex sind viele wichtige Positionen ausgeklammert, er ist also manipuliert.
          Gestern hat mir eine Firma angeboten, zu einem Lohn zu arbeiten, der um Fr. 100.– / Monat tiefer ist als mein Lohn vor 30 Jahren. Lohnspirale minus 40%.

    • sepp z. sagt:

      @Hannes Müller
      Dafür werden anderswo die Steuern in Milliardenhöhe gesenkt.
      Man denke etwa an die Senkungen durch die Unternehmenssteuerreform II.

    • Joerg Hanspeter sagt:

      Da stimme ich Ihnen vollumfänglich zu. Seit Jahren gibt es kaum mehr Lohn, aber der Staat, oder andere halbstaatliche Organisationen, versuchen dauernd über Gebühren mehr Geld zu holen, ohne im Gegenzug die Steuern zu senken, wenigstens nicht meine Steuern. Ich bezahle Steuern, damit der Staat seine Aufgaben wahrnehmen kann. Ich möchte nicht jede Leistung zweimal bezahlen. „Auch Kleinvieh macht Mist“, oder „Wehret den Anfängen“.

      • Sandro Studer sagt:

        @Joerg Hanspeter: Denken Sie halt bei en nächsten Wahlen daran welche Parteien für all die Steuersenkungen waren die Ihnen und mir nichts nützen aber bei den Einkommen der obersten Klasse und den Multinationalen Firmen kräftig einschenken.

        • Joerg Hanspeter sagt:

          @Sandro Studer: Da kann ich Ihnen (zumindestens teilweise) zustimmen. Können Sie mir die Partei nennen, die meine Interessen vertritt (durchschnittliches Einkommen eines Angestellten, eigenenes Haus, ein bisschen Erspartes), die SP ja auch nicht?

    • R Merten sagt:

      H. Müller hat Recht- überall werden Gebühren, Bussen und Tarifen erhöht und zwar ohne Grund. Wenn man sich erkundigt, warum das so sei, erhält man die Antwort: man wisse es nicht, es sei einfach so. Der wahre Grund ist die massive Zunahme der Kosten im Sozial- und Asylbereich. Statt Kriminelle Ausländer und abgewiesene Asylbewerber radikal auszuschaffen, werden ihnen noch Psychiater, Psychologen, Anwälte etc. kostenlos zur Verfügung gestellt, damit sie ja mit Tricks und Lügen bleiben können. Weg mit dem kuschligen Sozialismus auf Kosten der arbeitenden und anständigen Bevölkerung!!!

      • Peter Munz sagt:

        Juhui, jetzt sind also die Asylanten und der Sozialismus an der zu verteuerten Vignette schuld ! Es ist der verdammte Mobilitätsdrang, der alles verteuert. Ein Bundesrat hat einmal gesagt: „Mobilität ist kein Menschenrecht“ , wo er recht hat, hat er recht.

        • René sagt:

          ich weiss nicht was Sie sagen wollen. Ob man mit juhui ein Problem lösen ist nicht nachvollziehbar. Man könnte auch die ungehemmte Zuwanderung anführen. Verstehen sie dann dieses Argument wenigstens?

    • Andreas Ungricht sagt:

      Ich schliesse mich Hannes Müller an. Zudem gibt es Personen, für die 60.- viel Geld ist, nicht jeder verdient 8`000.- im Monat, da haben vor allem linke Politiker/innen kein Durchblick.

      • Richard sagt:

        60.-, warte mal, das sind 5 (in Worten: fünf) Franken pro Monat. Momoll, das ist schon viel.

        • Frank Wiggert sagt:

          Könnte man als Ausgleich nicht auch eine Vignette für Fahrräder von bescheidenen 50 erheben und eine jährliche Strassenverkehrsabgabe von 150? Als Autofahrer zahlt man schliesslich nebst 70Rp Steuern je Liter Benzin auch noch über 1000 jährlich an Strassenverkehrsabgaben nebst Gebühren für Fahrzeugausweise, Führerschein und Schilder. Wer zahlt eigentlich die vielen Radstreifen, Radwege und für die Benützung der Strassen durch Radfahrer? Wohlverstanden, ich bin als WWF und Greenpeace Mitglied nicht gegen Radfahrer, aber für eine Kostengerechte Verteilung der Lasten auf alle Schultern!

      • Anna Hofstetter-Müller sagt:

        Wer sich ein Auto leisten kann, wird wohl nicht wegen 60.- jammern müssen! Ausserddem muss unser Standard an Infrastruktur auch unterhalten werden und den schätzen ja wohl nicht nur die Linken…

    • René sagt:

      Eins ist klar: Leute, die in selbstverschuldet in der sozialen Hängematte liegen und das sind allein in Zürich oder in Bern in der Reithalle Tausende, müssen eingekleidet werden. Spital, Wohnung Arzt, Anwälte, Psychiater und Sackgeld muss alles von der Allegemeinheit übernommen werden. Wie finanziert man das: Indem man die arbeitsame Bevöklerung mit neuen Abgaben melkt. Dieser Sozialismus wird von den Linken mit der Neiddebatte am Köcheln gehalten. Für alle unverschuldete Sozialhifebezüger ist heutzutags ja ausreichend gesorgt. Freiheit und Selbstverantwortung statt Sozialismus!!!

      • Hans P. Grimm sagt:

        Gut gesprochen René! Auch meine Meinung.

      • Mark Keller sagt:

        René, was hat die Erhöhung des Preises für die Autobahnvignette mit den Sozialhilfekosten zu tun? Dies sind zwei völlig verschiedene Dinge. Ihre Bemerkung zum selbstverschuldet in der sozialen Hängematte liegen ist eine Respektlosigkeit gegenüber allen Menschen die von Sozialhilfe und Sozialhilfebeiträgen leben müssen, weil sie nicht genügend verdienen oder aus den verschiedentsten Gründen keine Arbeit finden oder arbeitsunfähig sind. Wie eine Gesellschaft mit ihren Hilfsbedürftigen umgeht, zeigt den Zustand dieser Geselschaft auf. Unsere Gesellschaft wird immer mehr von Egoismus geprägt.

        • john friend sagt:

          was heisst hier neiddebatte ? wenn der gute vater staat wie die letzte woche hier im tagi zu lesen dank steuergeschenken jedem expat zehntausende von franken an steuern erlässt – jedem multimiliardär mit pauschalsteuerabkommen entgegenkommt – und sie dann debattieren über die sozialschmarotzer .. werter herr die wirklichen schmarotzer sind ganz weit oben in der nahrungskette daheim und nicht in sozialwohnungen! und diese debatte hat im endeffekt wie immer wenns um rechte anliegen geht .. nichts mit dem thema zu tun !! fahrzeuge nach eurotaxwert progressiv besteuern wär ne gute sache

    • Markus Probst sagt:

      An alle die hier negativ üb er die Erhöhung schreiben: Ihr wollt doch auch in Zukunft ein gutes Strassennetz, dieses muss unterhalten werden, dieses muss sicher sein, usw. usw. usw…..Fährt man z.B. nach Italien oder nach Frankreich bezahlt man nur schon für eine einzelne Reise 100 Franken. Als bitte bleibt realisitsch! Man kann nicht immer aller verhindern.

      • smart sagt:

        Das Geld für den Strassenunterhalt ist längstens da. Und wenns nicht da wäre, müsste es sicher nicht mit einer solch blöden Vignette reingeholt werden. Auf jedem eingelösten FZ wird eine Verkehrssteuer erhoben und auf den Treibstoffen die Mineralölsteuer. Warum muss es immer drei verschiedene Abgaben geben für genau das Gleiche? Abschaffen, Vereinfachen und die Verursacher an einer Quelle (Energie) richtig zahlen lassen! Wer durch die CH durchfahren will zahlt an der Grenze einen saftigen Betrag, wer in der CH Ferien macht, kommt ab drei Tagen Aufenthalt gratis rein.

        • Daniel Münger sagt:

          @smart – Vergessen Sie dabei nicht, dass wir die Gelder für die angesprochenen Steuern (Vignette/Treibstoff/LSVA/Bussen/Autosteuern/Mechanikerlöhne/Reparaturkosten/Mehrwertsteuern) über die Staats- und Gemeindesteuern zum allergrössten Teil nochmals versteuern!

    • Andrea van T sagt:

      Erst soll einmal der ÖV kostendeckend funktionieren bevor schon wieder die „Milchkuh“ Autofahrer daran glauben muss. Jeder Busbetrieb der eine exklusive Fahrspur benutzt, welche früher dem Privatverkehr zur Vefügung stand und somit auch davon bezahlt wurde, müsste diese auch exklusiv kaufen und zu 100% für den Unterhalt aufkommen. Ich bin überzeugt, dass der ÖV in kürzester Zeit pleite währe, weil die Billete unbezahlbar würden und wer jetzt nach Subvention schreit, soll aber auch sehr genau begründen warum und woher das Geld kommen soll – den „Staat“gibt es nämlich nicht, das sind wir!

  • Scherli sagt:

    Achtung, Seid dafür besorgt, dass von der Vignette 2014 mind. doppelt so viele hergestellt werden, denn es wird im Dezember 2014 eine Welle von Hamsterkäufen losgetreten! Ich zahle gerne 100.- Fr. für die Vignette wenn dies jeder Deutsche und Niederländer, der durch den Gotthard fährt auch tut! Was mich aber stört ist, dass ich nun für 3 Vignetten 300.- Fr. zahlen muss für meinen Kombi, das Cabrio und den Campingbus, obwohl ich ja immer nur eines der Fahrzeuge bewegen kann!

    • Dobela sagt:

      Oh, Sie arme Maus , müssen drei Vignetten für 3 Autos bezahlen, Sie tun mir echt leid. tzzzz….

      • Manfred Stierli sagt:

        Herrlich 😀

      • Patrick sagt:

        @ Dobela. Sorry, aber dies ist ein überflüssiger kommentar!! Es gibt nicht nur Familien und Alleinstehende mit einem Fortbewegungsmittel. Daher voll der meinung von Scherli.

        • Jürg sagt:

          @ Patrick. Kombi? OK.
          Cabrio und Campingbus als Menschenrecht?
          Dobelas Kommentar ist nicht überflüssig. Ich bin gleicher Meinung.

    • blackball sagt:

      Lerne zu klagen ohne zu leiden … Sie Armer, nur drei Fahrzeuge und für jedes müssen Sie eine Vignette lösen. Mein Beileid, geben Sie mir doch Ihre Bankkoordinaten durch, ich lanciere eine Spendenaktion für Sie. Nicht, dass Sie am Ende noch bei der Armenspeisung landen oder Ihre Kleidung über das Roten Kreuz beziehen müssen.

    • Lars Wanner sagt:

      sorry scherli,aber wer drei fahrzeuge hat,kann sich auch drei vignetten leisten,also ball flach halten.

      • sugus sagt:

        @ Dobela, blackball + Lars Wanner: Sie alle drei haben den Sinn nicht begriffen. Wie würden Sie reagieren, wenn die Wohnungsmiete / Hypozins plötzlich um den gleichen Prozentsatz steigen würde um damit den ÖV zu finanzieren? Na???? Also immer zuerst ein bisschen nachdenken, was man zu Tastatur gibt.

        • Lars Wanner sagt:

          tja sugus,der sinn besteht darin dass autofahren schlicht teurer werden muss,ob damit der öv oder apfelbäume bezahlt werden,egal,ist beides gut!

          • sugus sagt:

            @ Lars Wanner: Ich sehe, sachlich kann man mit Ihnen nicht diskutieren. Das macht das Thema eben sehr emotionell. Aber ich denke, Sie begreifen die Thematik nicht wirklich, sondern schreiben hier nur um zu „wiegeln“. Solls geben.

          • lars wanner sagt:

            nun in ihrem verständnis heisst sachlich dass die anderen keine ahnung davon haben und jetzt erheben sie noch ansprüche?

      • Markus sagt:

        Es geht nicht darum ob man es sich leisten kann, sondern ob es gerecht ist z.B. für einen 150 Kg schweren Anhänger, der 3 Mal im Jahr gebraucht wird, auch eine Vignette zu verlangen. Ich glaube die einen hier verdienen ihr Geld viel zu leicht, wenn ihr so einfach mal 300 .- aus dem Fentser rauswerfen könnt. Man könnte doch auch einfach 300.- für eine Velo-Vignette verlangen, die benützen die Strassen im übermass und bezahlen gar nichts und 300.- sind ja gemäss euren Aussagen nichts.

        • stefan sagt:

          die velofahrer benützen ja auch die autobahn…

          • Mark Keller sagt:

            Nein, die Autobahn benützen sie nicht… Aber sie benützen Radstreifen und extra gebaute Radfahrwege. Auch ihr Vehikel müssen sie mal irgenwo parkieren (am liebsten vollkommen wild). Für all diese Dinge bezahlen die Radfahrer gar nichts!

    • Louis Müller sagt:

      Wer mit dem Cabrio auf der Autobahn fährt und nicht die Überlandstrassen geniesst tut mir Leid.

    • D.Münger sagt:

      Kaufen Sie die auf ein Jahr zeitlich begrenzten Vignetten auf Vorrat? 2015er für’s 2016?

    • Chris Schmidlin sagt:

      Mein Tipp an Sie, sparen Sie die Fr. 200.– für Cabrio und Campingbus und reisen Sie auf der Landstrasse.
      Diese Fahrzeuge benutzen Sie ja in der Freizeit, entspannen Sie sich un geniessen Sie die schöne Schweizer Landschaft.

  • René Widmer sagt:

    Das ist aber eine riesengrosse Mega-Maus Herr Chapman: über 500’000’000 Franken pro Jahr nimmt der Staat so zusätzlich ein. Oder über das nationale Autofahrerleben rund 25’000’000’000 Franken. Und garantiert wird dieses Geld irgendwo fast unbemerkt versiegen. Wenn die vom Autofahrer bezahlten Gebühren (Autosteuer, Mehrwertsteuer auf dem Autokauf, Benzinzoll, Vignette etc) ausschliesslich für den Strassenunterhalt verwendet würden, hätten wir heute bereits 8-spurige Autobahnen und mindestens 4 Doppel-Tunnels Nord-Süd. Ich sehe nicht ein, warum wir dem Staat soviel zusäztlich abliefern sollen.

    • Dave McWide sagt:

      und auch die 8-spurigen Autobahnen wären verstopft, da der ÖV nicht konkurieren könnte mit den billigen Autos. Da würde man soviel Zahlen und bekommen nur Stau.
      Zudem wäre soviel schönes Kulturland unter dem Asphalt verschwunden!

      • Peter Liedermann sagt:

        Wieviel Kulturland verschwindet unter Autobahnen und wieviel unter SBB-Schienen? Bitte um konkrete Zahlen!

        • Dominic sagt:

          Lieber Herr Liedermann
          Sie dürfen gerne auch jeden Tag zu Fuss von Bern nach Zürich (oder was auch immer) laufen. Könnten Sie bitte auch versuchen die vielen tausend anderen Pendler davon zu überzeugen? Dann brauchen wir weder Autobahnen noch Schienen und über die Vignette müssten wir dann auch nicht mehr diskutieren. Fakt ist, wir wollen und brauchen diese Verbindungen und zwar immer mehr. Klar kostet das.
          Zudem zahle ich über 100 Franken um nach Südfrankreich in die Ferien zu fahren, und das nur für die HINFAHRT! Da finde ich es in Ordnung wenn wir für ein ganzes Jahr 100.- bezahlen sollen.

  • Werner Brülisauer sagt:

    Herr Chapman, fahren Sie einmal im Jahr mit einem Wohnwagen am Haken nach Chiasso und zurück. Das kostet Fr. 100 extra und das ist wesentlich teurer als Italien und Frankreich zusammen – für den Wohnanhänger wohlverstanden. In Österreich kostet der Wohnwagen nicht extra, er kann ja auch nicht selber auf der Autobahn unterwegs sein. In Italien und Frankreich gibt es einen Aufschlag wegen der dritten Achse, der ist aber beileibe nicht so viel wie in der Schweiz.
    Für das Auto sind Fr. 100 verkraftbar, aber beim Motorrad als Freizeitgefährt ist die Verhältnismässigkeit fragwürdig.

    • R. Beer sagt:

      Und die Behörden müssten dann Detektive einsetzen, um unterscheiden zu können zwischen den Personen, die das Motorrad als „Freizeitgefährt“ benutzen, und jenen, die es primär als Transportmittel einsetzen. Erstere würden dann CHF 10.- weniger Gebühren bezahlen, oder was wäre Ihr Vorschlag?

    • Dave McWide sagt:

      Wer fährt schon mit dem Motorrad auf der Autobahn?

    • Hans Ulrich von Matten sagt:

      Herr Brülisauer, das kostet Sie nur extra, wenn Sie durch den San Bernadino Tunnel fahren, sonst nicht. Und auch Österreich kennt solche Fahrzeugskategorie-Aufschläge.

  • Louis Müller sagt:

    Womit ich viel mehr Probleme habe als mit dem Preisaufschlag, ist mit der Tatsache, dass Touristen eine „Light“ Version kaufen können. Bisher haben diese ebenfalls den ganzen Preis bezahlt, so soll es auch bleiben, wem es nicht gefällt bleibt immer noch die Brenner-Autobahn um in den Süden zu gelangen (allerdings auch nicht gratis). Die Touristen beteiligen sich nämlich nicht noch mit Steuern an der Infrastruktur dieses Landes.(od. so minim, wenn sie zw. Basel und Chiasso schnell mal eine Pause einlegen um billiger zu tanken und ein Kaffee zu trinken).

    • J.-Th. Weber sagt:

      Lieber Herr Müller, wenn ich als Auslandschweizer zu Weihnachten für drei Tage in die alte Heimat komme, ist eine Ligtht-Version zu CHF 40 durchaus angemessen. Zugegeben, ich könnte ja den ÖV nehmen, aber wissen Sie eigentlich, wieviel das kostet ohne Halbtax-Abo?

      • Louis Müller sagt:

        Genau wie alle anderen Ausländer bezahlen sie hier als Ausland-Schweizer auch keine Steuern und tragen dementsprechend auch nichts weiteres an der Infrastruktur des Landes bei.
        Mit Ihrer Argumentierung könnte der Norddeutsche, welcher an die Adria fährt und wenn es hochgeht vielleicht bei Hin- und Rückfahrt zusammen 10h in der Schweiz verbringt (abgesehen des Staus am Gotthard) sogar die 40CHF als überteuert empfinden.

    • Heinz Stalder sagt:

      Ich habe eine Petition beim Bund eingereicht. Forderung: Nicht in der Schweiz wohnhafte Personen sollen mind. das doppelte für die Autobahnvignette zahlen oder beim Gotthard und so eine zusätzlich Gebühr. Das wäre fair. Wir zahlen ja auch „Einzelpreise“ bei den ausländischen Privatstrassen, weil sich ein Abo nicht lohnt.

      • Louis Müller sagt:

        Ihre Argumentierung ist auch nicht fair.
        In Ihrem Fall würden Grenzgänger, welche die Wirtschaft im Grossraum braucht den doppelten Betrag bezahlen.
        Zudem würde dies wiederum mit den von mir erwähnten Mehrkosten verbunden sein, am Schluss versanden die 100CHF mehr die Sie verlangen würden, wiederum in den Durchführungskosten und bringen ausser (vielleicht) eine Handvoll Arbeitslose weniger nicht wirklich eine Mehreinnahme.

    • Christian Weiss sagt:

      In Österreich können Sie Tagesvignetten kaufen, in Italien und Frankreich bezahlen Sie nur für die Strassen, die Sie auch benutzen und der deutsche Staat hat von den Durchreisenden noch nie auch nur einen Cent für die Benützung seiner Bundesstrassen verlangt. Ich weiss nicht, wo Ihr Bedürfnis herrührt, Durchreisende und vor allem Touristen, deren Reiseziel die Schweiz ist, zu schröpfen.

  • Karl Müller sagt:

    Nein, Hr. Chapman, hier geht es um mehr als die 60 Franken Aufschlag pro Jahr und Fahrzeug (Anhänger, Motorrad etc.). HIer geht es darum, dass Einkünfte aus der Strassenkasse für alles andere verwendet werden, als für die Strasse. Und obendrein die Strassenbenützer mit dem Argument nochmals zur Kasse gebeten werden, das Geld für die Strassen fehle. Ein Zirkelschluss sondergleichen, der nun hoffentlich endlich erfolgreich bekämpft wird. Ein erster Schritt ist das Referendum gegen die Erhöhung um 150%. Ich erinnere Sie dann wieder, wenn die SBB um 150% aufschlagen. Das Geschrei höre ich schon.

    • Heinz Stalder sagt:

      Herr Müller, Sie betreiben Blabla-Polemik ohne Reflektion. Die SBB schlägt jährlich teilweise über 10% auf, während die Autobahnvignette seit Jahrzehnten gleich teuer ist. Wenn man die Preise der SBB vor 30 Jahren anschaut, ist der Preisanstieg ziemlich sicher (ich schreibe das weil ich’s eben weder weiss noch in nützlicher Frist herausfinden kann) höher als 150%.

      • Beat sagt:

        Hr. Stalder. Da haben Sie doch glatt vergessen, die Quersubvention aus den Benzinsteuern, der LSVA und der CO2-Abgabe ins OEV-Kässeli zu berücksichtigen. Die Finanzströme in der Bundeskasse sind aber auch ein zähes Stück Bekannt ist das unter der Bezeichnung FinöV. Das heisst aber nicht, dass der öffentliche Verkehr eine schlechte Sache ist. Schlecht ist es immer, wenn Verkehrsträger gegeneinander ausgespielt werden. Weder Strasse noch Schiene sind für ein funktionierendes Land verzichtbar.

  • Louis Müller sagt:

    Zudem die Einführung einer „Light“ Version die 2 Monate gültig sein soll, wieder mit einem Mehraufwand verbunden ist:
    – Es muss jemand angestellt werden, welcher diese aufs Datum genau ausstellt.
    – Es müssen Ordnungshüter an jedem einzelnen Grenzposten stehen, welche kontrollieren, dass dieses ausländische auto eine gültige Vignette besitzt und dass die Vignete nicht schon vor 2 Monaten abgelaufen ist.
    – usw…
    Rentiert sich diese Doppelspurigkeit am Ende noch od. Subventioniert der Aufschlag der „Inländer“ nur noch den Aufwand für die „Ausländer“???

    • Jakob sagt:

      Mauer ums Land und Ruhe ist!
      Mauer im Kopf?? Reissen sie die Mauer ein, sonst gehen sie daran kaputt.
      Kaufen sie auch ein Jahrespikkerl wenn sie nach Österreich gehen? Ach das ist was ganz was anderes hä…

      • Louis Müller sagt:

        1. Wer geht schon nach Österreich. (ein bisschen Spass muss sein und den haben Sie mir auf dem goldigem Tablett serviert)
        2. Die Schweiz sollte sich endlich Mal bewusst werden, was sie für eine strategische Lage sie auf der Nord-Süd Achse hat und auch Ihren Profit daraus schlagen anstelle immer nur gegen die verursachten Störungen zu motzen.

        im Mittelalter wussten die Basler um die strategische Kraft Ihrer Rheinbrücke und liessen es sich bezahlen diese zu benutzen. Wer nicht bezahlen wollte musste wohl den Umweg bis zur nächsten brücke in Kauf nehmen.

        • Christian Weiss sagt:

          Ich bin ja sehr dafür, dass die Schweiz nicht jedem Erpressungsversuch aus der EU nachgibt und beim ersten lauen Lüftchen gleich Zugeständnisse macht. Aber ins andere Extrem verfallen und sich als Wegelagerer zu betätigen, erscheint mir auch nicht sonderlich sinnvoll, zumal es auch noch ausländische Benutzer unseres Nationalstrassennetzes gibt, die bei uns Ferien machen und Geld liegen lassen.

  • Stefan W. sagt:

    Es ist exakt die falsche Argumentation, die Rechtmässigkeit und Angemessenheit einer staatlichen Intervention an der Höhe ihrer finanziellen Auswirkung zu bewerten. Wenn ein Betrag für einen Gutverdiener „nicht der Rede wert“ ist, heisst das nicht zwingend, dass man über die Abgabe nicht mehr reden darf. Den Tages-Anzeiger kann ich einfach abbestellen, wenn er von einem Jahr aufs Nächste um über 100% aufschlägt. Bei einer staatlichen Abgabe ist das schwieriger.

    • R. Beer sagt:

      Das Auto können Sie auch einfach auslösen und verkaufen, wenn die zusätzlichen CHF 60.- Sie derart belasten.

      • Christian Weiss sagt:

        Ja, zum Beispiel, wenn ich Maler bin. Dann bediene ich meine Kunden mit dem Handwagen, auch wenn sie 20 Kilometer entfernt sind.

  • beat graf sagt:

    Sorry, aber auch keine gescheite Schreibe, was Sie da von sich geben.

  • Chris Schega sagt:

    Guten morgen, CHF 100.– sind ok. Aber, dann sollten auch Vignetten für kurzzeiten, z.B. 10 Tage oder 2 Wochen eingeführt werden und die Vignettenpflicht für Anhänger abgeschafft werden.

  • Marc Fessler sagt:

    Lieber Herr Chapman ich freue mich, dass es Ihnen so gutgeht. Da sie anscheinend im Geld schwimmen, danke ich Ihnen im Voraus, dass Sie die kommenden Jahre meine Vignette bezahlen. Ein Aufpreis von 150% ist keine Kleinigkeit und zeigt, dass unser Parlament zu Abzockern am Volke verkommen ist.

  • Nico Meier sagt:

    Wenn wir die Strassenrechnung betrachten und feststellen, dass heute Autofahrer bereits über die Motorfahrzeugsteuern, Mineralölsteuer und Zuschlag, Automobilsteuer sowie den anderen Abgaben und Steuern mehr an die Kosten der Strasse bezahlen als Kosten entstehen so müssen wir uns schon fragen warum die Autofahrer nun erneut zur Kasse gebeten werden sollen.
    Zum Vergleich wer den ÖV benutzt zahlt mit seinem Ticket wenn er eines hat gerade mal 52% der Kosten die er mit seiner Fahrt verursacht.
    Wir müssen aufhören den Verkehr zu verteuern, da wir praktisch alle auf ihn angewiesen sind.

    • Simon Schwarzenbach sagt:

      Lieber Herr Meier, Mit den von Ihnen genannten Abgaben und Steuern werden die Kosten die der individuelle Strassenverkehr verursacht bei weiten nicht gedeckt. Gemäss neusten Berechnungen der ETH müssten sich für eine 100 %-ige Deckung die Steuern verdreifachen.

      • Petter sagt:

        @Schwarzenbach: Könnten Sie mir einen Link dieser Berechnungen sagen? Interessiert mich.

      • Erich sagt:

        Diese Berechnung würde mich auch interessieren. Fakt ist hingegen, dass der öV unbezahlbar wäre, müssten dort die Benutzer die effektiven und externen Kosten mit den Ticketpreisen tragen und keinen Gross-Sponsor via den von Nico Meier erwähnten Abgaben hätten. Ich bin bereit CHF 100 für die Vignette zu bezahlen wenn sie denn alleine der Strassenverkehrsinfrastruktur zugute kommt. Was mich stört sind die vielen Abgaben, die ich als Autofahrer bezahle, die aber in völlig andere Kassen fliessen.

      • Christian Weiss sagt:

        Auf solche Zahlen wie die ETH kommt man, wenn man sogenannt „externe Kosten“ reinrechnet, die nie und nimmer eindeutig definierbar sind. Da wird auf einmal das letzte Hochwasser der Klimaveränderung zugeschoben und diese wiederum dem motorisierten Verkehr – und schwubs, haben wir ein paar hundert Millionen Franken, die wir dem Strassenverkehr in Rechnung stellen können. Atemwegserkrankungen? Trotz Katalysatoren, die kaum noch Dreck in die Umwelt ablassen – ist immer der Strassenverkehr schuld. Leute schlafen wegen Lärm schlecht, sind dadurch krankheitsanfälliger: Der Strassenverkehr wars.

    • Raphael Jülich sagt:

      @Nico Meier
      Wir bezahlen mehr an die Kosten der Strasse als die Kosten die entstehen? Sie haben also ausgerechnet wie viel Schaden das Autofahren im Jahr an der Umwelt verursacht? Sind Sie Experte im diesem Bereich? Haben Sie die Zahlen OHNE den Umweltschaden je gelesen?

      • Lars Wanner sagt:

        @meier,wenn man es sich tausend mal sagt,glaubt man es schlussendlich auch.

      • Joerg Hanspeter sagt:

        @Raphael Jülich: Ja Herr Jülich, wenn wir möglichst viel bezahlen, ist die Umwelt gleich viel sauberer. Sie können gerne auch eine Umweltabgabe an mich zahlen, ich würden dann übers Wochenende kaum mit den Auto unterwegs sein (was ich ohnehin schon nicht tue), wenn das Ihr Gewissen beruhigt.

      • Willi Höhener sagt:

        Hier sprechen sie von Umweltschäden, Wenn es um erneuerbaren Energien geht, die grosse Umweltschäden verursachen sind sie sicher bei den ersten Befürworter. Mit Elektroautos, aufgeladen mit Atomstrom könnten weit mehr schädigende Treibhausgas-Emissionen eingespart werden. Die Energiewende bringt wit mehr Schäden als die Autos.

      • Louis Nef sagt:

        9 Mia. Einnahmen aus Motorfahrzeug-Verkehrsabgaben, gemäss offiziellen Zahlen, 3,5 Mia. Ausgaben, gemäss offiziellen Zahlen. Wenn man die ganzen Quersubventionen für weiss ich was alles, welche den Einnahmen aus dem Motorfahrzeugverkehr abgezweigt werden, in die Strassenrechnung zurückführen würde und dann immer noch gem. ETH (??) ein Aufwandüberschüss verbliebe, dann können Sie wieder einen Kommentar abgeben. Vorher bitte nachforschen.

      • Nater sagt:

        @Jülich: und den externen Nutzen vergessen Sie? Wieviel ist ein Menschenleben wert, das dank Ambulanz auf der Strasse in Spital geführt und dort gerettet werden kann. Sie würden wohl bei einem Herzinfarkt die S-Bahn und das Tram bevorzugen! Oder die Feuerwehr lassen Sie mit dem Interregio herbeifahren!

    • Nico Meier sagt:

      Die ganzen Umweltschäden sind ein Witz.
      Wie wolle sie diese berechnen? Übrigens wie berechnen und bezahlen sie die Umweltschäden die die Lastwagen verursachen die ihr Biomüesli zur Migros bringen? Oder diese die die SBB mittels Feinstaub durch bremsen verursacht?
      Externe Kosten sind ein Märchen um das Autofahren zu verteufeln.

  • Fink Bruno sagt:

    Dieser Mann hat nicht begriffen um was es geht, vergleicht vollfinanzierte öffentliche Strassen mit Benutzungskosten für privaten Bauwerken in Frankreich und Italien und kennt offenbar die Versprechen der Politik und Verwaltung nicht, sondern muss sogar die Intransparenz der Krankenkassen heranziehen umd den Blog zu füllen.

    • Burget Martin sagt:

      dass wir Journalisten haben die inkompetent sind ist ja nichts neues.Dass dieser Chapman aber ein Thema aufgreift wovon er überhaupt keine Ahnung hat ist eine absolute Zumutung.
      Offensichtlich reicht sein kleinkariertes Denken gerade soweit um nicht zu wissen dass die französischen und italienischen Autobahnen von privaten Unternehmern betrieben werden.Eine Kostenstruktur die beiweitem nicht mit unserer zu vergleichen ist.Sollte er nach diesem Hinweis immer noch bei seiner Meinung bleiben,dann sollte er sich für einen anderen Beruf entscheiden!

  • Daniel sagt:

    Wir werden es an der Urne sehen. Eine Demokratie ist: Das Referendum ergreifen.

  • Sven E. sagt:

    Dieses Beispiel verdeutlicht die EU-Untauglichkeit der Schweizer Demokratie. Man stelle sich vor, bei einstimmig zu fassenden Beschlüssen des Ministerrates müsste der Vertreter der Schweiz nach langen Verhandlungen nachts um 2 bis am anderen Morgen um 9 alle demokratischen Instanzen der Schweiz durchlaufen, um entgegen des ursprünglichen Auftrags aber im Konsens mit allen anderen Staaten umschwenken zu dürfen.

  • Andreas Tase sagt:

    Aber wenn jetzt grüne Wutbürger das Referendum ergriffen hätten, weil der ÖV teurer wird, hätten Sie sich sicherlich lobenswert darüber ausgelassen.

  • Philipp Rittermann sagt:

    hätten wir parlamentarier, die sich für die anliegen der bürger einsetzen würden, anstelle die vom bund verordnete unmündigkeit und verstaatlichung des volkes zu unterstützen, würden zwangsläufig auch weniger initiativen lanciert. in der heutigen politik-landschaft muss sich der bürger stetig zur wehr setzen, um sich nicht noch weiterer schleichender kosten zu vergegenwärtigen. so sieht das aus. kleines beispiel: meine wohngemeinde hat mir anfang jahr geschrieben, dass sie nun auf komplett erneuerbare energien umgestellt habe – fazit: stromrechnung um 100!!% angestiegen. so geht das nicht.

    • Patrick sagt:

      Also meine Wohngemeinde hat auch auf 100% Erneuerbare Energie umgestellt und meine Stromrechnungen sind bei gleichem Verbrauch gesunken! Sie wohnen einfach am falschen Ort! 🙂

      • Philipp Rittermann sagt:

        unsere gemeinde ist in der tat nicht gerade bekannt für kosteneffizienz.

        • Christian Weiss sagt:

          Ich hoffe für beide, dass Sie an Ihren heimischen Steckdosen Atomstromfilter montiert haben.

          • Patrick sagt:

            @Christian Weiss
            Mir ist vollauf bewusst, dass aus meiner Steckdose nach wie vor Atomstrom kommt. Geht ja nicht anders. Aber meine Elektrizitätsversorger kauft zu 100% zertifizierte erneuerbare Energie ein. Demzufolge wird mit diesem Einkauf einfach entsprechende Nachfrage nach dieser Energie erhöht und diese Produktion entsprechend gefördert. Dass der im Bündnerland produzierte Windstrom nicht bei mir im Mittelland physisch ankommt (als Beispiel) ist klar. Aber mit diesen Massnahmen steigt einfach der Anteil der erneuerbar produzierten Energie.

          • Christian Weiss sagt:

            In der Schweiz werden heute dank Wasserkraft rund 50% des Stroms aus sogenannt erneuerbaren Energien hergestellt. Da die grössten Energieverbraucher Industriebetriebe und Dienstleister sind, die grosse Rechenzentren betreiben, können Millionen Haushalte in der Schweiz „100% Ökostrom“ beziehen, ohne dass die Stromproduzenten nur einen Franken in den Ausbau der „Erneuerbaren“ stecken müssen, weil noch lange genug davon da ist. Meiner Meinung nach werden die Kunden mit solchen Angeboten übers Ohr gehauen.

  • Röfe sagt:

    Dem kann ich nur beipflichten. Einzig bei der Handhabung bei Wechselnummern und Kurzzeitvigneten sehe ich Verbesserungspotential.

  • R. Sollberginger sagt:

    Demokratie-Wahnsinn? Was für ein Wort … oder ist die Freiheit mit Wahnsinn zu bezeichnen? Sind nicht eher 150% Aufschlag, ungerechte Verteilung (Wechselschild, Einspur- oder Zweispurfahrzeuge, saisonal oder zeitbeschränkt, usw.) als Wahnsinn zu bezeichnen. Einfach auf das Volk hören und die Demokratie würde besser, schneller und mit weniger Wahnsinn funktionieren.

  • Leser sagt:

    Ja Herr Chapman, CHF 60.– mögen zwar auf den ersten Eindruck nicht viel sein. Und auch das Hin und Her im Parlament war sehr bemühend. Ich denke jedoch, dass es hier um die Grundsatzfrage geht, WOZU die Einnahmen der Vignetten verwendet werden. Werden die Nat.-Strassen damit ausgebaut? Wird in den öV damit investiert? Wird die AHV damit finanziert? So gesehen ist es für mich absolut nachvollziehbar, dass dies jetzt vors Volk kommen soll. Schliesslich kommt doch ein ordentliches „Sümmchen“ zusammen, jedes Mot.-Fahrzeug (und auch Anhänger), der über die Autobahn fährt, ist ja Kleber-pflichtig.

  • Paul Rohner sagt:

    Mathias Chapmann, es kann sein, dass 60 Franken für Sie eine Lapalie ist. Es gibt Bürger, die es sich nicht leisten können 12 Kaffee (nicht 6) auswärts im Jahr zu konsumieren. Dieser Kaffeewitz kommt bei fast jedem staatlichen Griff ins Portemonaie der Bürger. Man weiss, dass wir vor vielen Jahren, zum Ja der Vignette mit dem Versprechen geködert wurden, es sei nur eine vorübergehende Abgabe. Die Zeiten sind langsam vorbei, wo sich der Stimmbürger belügen und schamlos abzocken lässt.

    • Christoph sagt:

      Ja, ich bin so einer, der sich Kaffee nicht auswärts leisten kann. Habe aber auch kein Auto, sogar Tramfahren ist Luxus. Nicht gerade einfach mit kaputten Beinen. Ich frage mich, was tun Sie, wenn mal echte Probleme anstehen?

      • Reto Christoffel sagt:

        o.k., solange es bei ein bis zwei „Kaffeewitzen“ pro Jahr bleiben würde, könnte ich noch damit leben. Aber bei DER Raubtier-Politik die heute gang und gäbe ist, besteht die Gefahr, dass wir im Kaffee ertrinken!
        Es isch gnue Heu dunge!! (Zu deutsch: es reicht! On english: „it’s enough Heu down“) smile

  • Martin Pauli sagt:

    Danke Herr Chapman, genau so denke ich auch. Und zudem: wer sich das Auto wegen der 60 Franken nicht mehr leisten kann, der kann es sich auch ohne diese Fr. 60 nicht wirklich leisten. Und diejenigen die jetzt schreien werden wegen „Abzockerstaat“ und so sollen sich lieber einmal überlegen, wo die wirklichen Abzocker in diesem Land sitzen. Und dann noch als letztes: Schaut Euch einmal die Autobahnen der Schweiz an, besonders jetzt im Frühling. So lausige, dreckige, miserabel unterhaltene findet man im umliegenden Ausland nirgends. Da „spende“ ich gerne Fr. 60 für einen besseren Unterhalt…

    • Willi Höhener sagt:

      Diese lausigen Strassen, wie sie sagen, machen mir wegen den paar km. die ich die Autobahn benütze wirklich nichts aus. Es sollen also die bezahlen, die die Autobahn rege benützen und nicht alle gleich viel, also mit dem Treibstoff.

    • markus ginsig sagt:

      über diesen stuss,den sie da rauslassen kann mann/frau nicht einmal ein müdes lächeln übrig haben.jeder weitere buchstabe erübrigt sich

    • paul volcker sagt:

      Denken? Sie glauben also, dass die 60.– tatsächlich für die Autobahnen verwendet werden? Träumen Sie weiter. Abgesehen davon geht es nicht um absolute Beträge, sonder um 150% Aufschlag (!) und nicht zuletzt um die tatsache, dass es bei Einführung der Vignette hiess, das sei nur temporär zur Finanzierung der NEAT und anderer grosser Aufgaben. Dass Autofahrer sowieso schon die SBB zu mehr als 50% finanzieren, sollte auch bekannt sein. Und kommen Sie mir bitte nicht mit externen Kosten der Autos, sonst stellen Sie ihr helles Auto 2 Wochen an den Bahnhof und schauen sich den Lack nachher an!

    • Peter Stolz sagt:

      Ja Herr Pauli. Weder Sie noch der Blog Schreiber haben verstanden worum es wirklich geht. Sie verwechseln wohl Gustav mit Gasthof. Die Abzockergeschichte die Sie ansprechen ist ja wirklich etwas anderes. Dass aber dem Autofahrer willkürlich immer mehr Geld aus der Tasche genommen und dann benutzt wird um ein beliebiges Loch zu stopfen, das hat mit Demokratie nichts zu tun. Das geht vielleicht im Ausland aber wir haben zum Glück das Instrument des Referendums welches mit Demokratie zu tun hat.

  • Anton Schneider sagt:

    Diese Verniedlichung des Aufschlages ist genau, was viele Politgemüter – m.E. zu Recht – erregt. Es geht darum, dass wieder einmal eine Steuer erhöht wird, dass aus einem Provisorium ein Fakt geschaffen wird. Gibt dem Staat einmal den kleinen Finger, er wird die Hand wollen. Mit der MWst geschieht genau das selbe. Wasser wird gsepart und ist im Überfluss vorhanden, trotzdem wird es teuerer. Strom wird in der CH gespart, er wird trotzdem teurer. Zürich will die 2000W-Einwohner, die Technik mit Minergie-Zertifikat frisst mehr als 2000W! Darum geht es – Politikverdruss, Unehrlichkeit!

  • Burkhardt I. sagt:

    Selbstverständlich gehört dieser vorgesehene erneute Griff (nach diversen andern staatlichen Abzockergriffen) vors Volk. Es geht darum, der classe politique klar zu machen, dass es reicht. Der Strassenverkehr deckt seine Kosten. Der defizitäre ÖV soll von denen bezahlt werden, welche ihn benützen.

  • frank müller sagt:

    ich bin mit der Aussage von Hr. Chapman vollkommen einverstanden, ich empfinde es völlig shizophren, wie um diese vignette in den letzten jahren gerungen wurde, nicht nachvollziehbar, was das an zeit, energie und auch geld für die politiker gekostet hat. Allein all die anderen erhöhungen im täglichen leben sind viel höher, wie auch zum beispiel das ga, das innerhalb von 3-4 jahren mehr als 500.- mehr kostet gegenüber nur 70.- mehr für die vignette innerhalb 30 jahren. vor allem bin ich dagegen, dass politiker des parlaments das refererndum ergreifen dürfen, nachdem sie unterlegen waren.

  • sugus sagt:

    @ Matthias Chapman: Gaats na??? Ich glaube, Sie haben nicht ganz begriffen, warum sich das Schweizer Volk über das aufregt. Abgesehen, dass es auch ein bisschen darum geht, dass die Vignette irgend einmal als „Versuch“ eingeführt wurde und der einfach Usansz ist. Und auch, dass im Strassenverkehr (Privat wie ÖV) die „Kostenwahrheit“ so nicht gegeben ist, bzw. verzerrt wird. Bitte recherchieren sie die Volksmeinung ein bisschen besser und verschonen Sie uns mit diesen unnötigen, eher aufhetzerischen Beiträgen. Genau das brauchen wir nämlich nicht!

  • Dan Bourque sagt:

    Wenn man eine Abgabe, die mal als befristet eingeführt wurde, um 150% erhöht, ist das keinesfalls eine Banalität. Sie ist ein Symbol für den gierigen Abzockerstaat, der den Bürger auf alle möglichen Arten auspresst, um dann dieses Geld irgendwie zu verteilen, am liebsten im Ausland, Stichwort jährlich CHF 1 Mrd mehr für die Entwicklungshilfe.

  • Arber sagt:

    Stimmt schon dass diese Disskusion nicht vorrang hat und das Volk nicht unbedingt gefragt werden sollte da es eh nein zum Preisaufschlag sagt, genau aus den Gründen die oben erwähnt wurden. Jährliche Preisaufschläge für KK Prämien und SBB Tickets machen einem das Leben schon schwer genug. Ich finde man sollte die Durchreisenden, also alle ohne Schweizer Nummernschilder, zur kasse bitten. Diese zahlen hier keine Strassengebühren, keine Steuern, nichts. Wir bezahlen schon alles und dann sollen wir noch mehr drauf zahlen? Versteh ich echt nicht. Vielleicht lieg ich aber auch falsch..

  • Roger Bieri sagt:

    Tja, dass sich ausgerechnet dieser ultra-linke Chapman abfälig über den vermeintlich „Demokratiewahnsinn“ äussert ist wohl keine Überraschung. Tatsache ist, dass es um weit mehr geht als um „ein paar Franken“ für einen Aufkleber. Die einseitige Verkehrspolitik der links-grünen Schweiz hat ein unerträgliches Ausmass erreicht. Wie viel soll man diesen Kreisen noch gratis hinstellen? Es wird höchste Zeit für eine faire Finanzierung. Mobilität kostet nunmal. Die Öko-Sozialisten haben lange genug vom „FAIRursacher-Prinzip“ geplappert – nun gingen sie zu weit.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Chapman ist nicht „ultra-links“, die Schweiz ist nicht „links-grün“, die Erhöhung wurde durch das bürgerlich dominierte Parlament erarbeitet – und dumme Invektiven wie „Öko-Sozialisten“ sollte sich jeder schenken, der an einer Diskussion tatsächlich teilnehmen und nicht einfach nur stänkern will.
      Probieren Sie es noch mal, aber atmen Sie kurz durch vor dem Schreiben – und vor allem: Schreiben Sie erst, wenn Ihr Hirn Betriebstemperatur hat.
      Frohen Tag.

      • Willi Höhener sagt:

        Wenn einer sagt, CVP sei rechts, hat er die Politik nicht mitverfolgt. Woher kommt die schädigende Energiewende, die Grün sein soll? Leider ist sie alles andere als umweltfreundlich. Beachten sie die Statistiken des BAFU, die das klar aufzeigen.

    • Bruno Juchli sagt:

      Das Referendum zur Vignettenpreiserhöhung hat praktisch keinen Einfluss auf die von Ihnen beschreibenen Sachverhalte.
      Um eine faire Finanzierung zu erreichen gibt es andere politische Instrumente – die aber nicht ergriffen werden.
      Bleibt die Frage: Warum?

  • Beat sagt:

    Das ist der Aerger mit der Demokratie, dass neben den Rosen gleich die Dornen stehen. Ich persönlich möchte den Umstand nicht missen, dass ich auch über sogenannte Nebensächlichkeiten abstimmen darf. Davon lebt unser Land: Dass wir etwas dürfen, was anderen Völkern verwehrt bleibt. Ein kurzes „Ja“ oder „Nein“ auf einem Zettelchen sind mir dafür nicht zuviel Arbeit. Auch wenn es Hr. Chapman stört.

    • D. Keller sagt:

      Genau. Lieber 1x zuviel abtimmen, als 1x zuwenig.
      Wär mal interessant, was eine Volksabstimmung kostet. Ich schätze max. 5 Fr. pro Volksabstimmung. Da diese meist im Päckli erfolgen (im Schnitt ca. 3) und davon einige nicht aufgrund von Initiative oder Referendum stattfinden, schätze ich die Kosten für eine Referendums- oder Initiativabstimmung auf ca. Fr.1.- pro Stimmbürger.
      Da verzichte ich doch gerne auf einen Kaffee (=ca. 4 Referendums-/Initiativabstimmungen). DAS ist wirklich gut investiertes Kapital in die Volksrechte, die ich noch so gerne bezahle mit meinen Steuern.

      • D. Keller sagt:

        Kleiner Nachtrag: hier die Antwort der Bundeskanzlei (kann man googeln). War mit meiner Kostenschätzung also zu hoch! Eine Abstimmung à 2 Vorlagen kosten Fr. 1.50 x 4.84 mio Stimmbürger = Fr. 7.26 Mio.
        5 Vorlagen à Fr. 0.75 kosten also 1 Kaffi, um bei der Rechnungsmethode vom Journalisten zu bleiben
        Hier noch der Link:
        https://www.antworten.admin.ch/main/de/fragen/detail/26

      • Marco Bless sagt:

        So. Sie bezahlen dafür also gerne „Ihre Steuern“. Bon. Selbst ist der Egomane. Sie bezahlen es aber auch mit MEINEN Steuern, um in Ihrem Jargon zu bleiben.
        Aber so ist der „aufrechte Steuerzahler“ eben… er gibt die Steuergelder anderer auch am liebsten für sich selbst aus.

  • G.Leinemann sagt:

    Agesehen davon, dass ich die Erhöhung zu viel finde und dass man nicht zu allem „Ja und Amen“ sagen kann, nur weil ja die KK-Prämien auch steigen – ich staune immer wieder darüber, dass das Mittel der direkten Demokratie nicht sinnvoller eingesetzt wird. Wo ist die Initiative zur Durchsetzung völliger Tranzparenz der Parteifinanzierung u. Verflechtungen der Politiker mit Lobbys („Zusatzmandate“ und „Geschenke“etc), wo die Initiative zur völligen Tranzparenz im Ständerat? Und warum gibt es keine Initiative für ein Grundrecht auf sauberes Wasser, da dies immer mehr mit Pestiziden belastet ist??

  • Adrian Di Camillo sagt:

    Ihren Beitrag kann ich nur unterstützen. Ich habe manchmal den Eindruck, dass unser Land keine grösseren und wichtigere Probleme haben muss. Oder, dass für gewisse Politiker die Profilierung via Referendum/Inivitativen dem ordentlichen Verhältnisverstand vorgeht.

  • John Basler sagt:

    Schlussendlich kann sich jeder Normalverdiener die 60.- Aufschlag leisten aber ich denke es geht ums Prinzip ! 60.- Vignette 20.- Krankenkasse und, und, und, irgendwann ist einfach schluss , der Staat macht es sich arg einfach ,fehlt irgendwo Geld einfach mal was aufschlagen ,wenn man unsere Geldvernichtungsmaschiene (Regierung) nicht bremst fühlen sich diese bestätigt mit ihren Aufschlägen ! Unsere Regierung gibt das Geld schneller aus wie wir es verdienen können ,irgendwann muss man anfangen auf den Tisch zu klopfen !!!

  • Sam Gerber sagt:

    Ziemlich krudes Demokratieverständnis, Herr Chapman. Über Themen zu diskutieren ist nicht eine Frage des Betrages sondern eine Frage des Dafür und Dawider und einer (aus Ihrer Sicht wohl unproblematischen) Selbstverständlichkeit, wie ein Staat sich bei seinen Bürgern bedient. Aus ein „paar Kaffees“ können schnell große Summen werden. In D wurde vor ein paar Jahren die Maut für LKWs eingeführt. Die Politik will diese nun trotz früherer Ankündigungen auf Pkws ausdehnen. Auch ein Resultat mangels demokratischer Kontrolle der Akteure.

    • Bruno Juchli sagt:

      Mag sein, das Problem ist leider dass wegen diesen Diskussionen andere Diskussion mit weit grösserer Tragweite wegfallen.
      Das gleiche gilt für das Referendum zum Preisaufschlag. Statt eine Debatte, Initiative, etc. über die gesamte Mobilitäts-Finanzierung zu führen stimmen wir dann über die Preiserhöhung von CHF 60.- ab, was ein absolutes Detail ist. Ob es einem gefällt oder nicht macht es deswegen in Relation zu anderen Fragen nicht wichtiger.

  • Phil Boesiger sagt:

    Dass die SVP das Referendum lanciert, wundert niemanden. Die Vorlage ist von der Thematik her so einfach, das verstehen sogar die Anhänger dieser Partei, also die einzig echten Schweizer, also das Volch. Den anderen, also den schlechten Schweizern, dürfte klar sein, dass dies nur ein Scheingefecht ist, um von den wirklichen Themen der Politik abzulenken. Panem et circenses, das funktioniert halt immer noch. Wenn die Volkesseele wegen des neuen Vignettenpreises kocht, dann können im Windschatten der Atomausstieg begraben, teure Flieger gekauft und Agrarsubventionen unauffällig erhöht werden.

    • Burkhardt I. sagt:

      Ein siebenmal gescheiterer als die SVP Wähler hat scheinbar gesprochen. Noch in Latein. Ich passe… Nein, Herr Boesiger, es geht darum, einer staatlichen Abzockerei auf dem Buckel des Strassenverkehrs einen Riegel zu schieben.

      • Phil Bösiger sagt:

        Das Wort „Abzocke“ wird zur Zeit überstrapaziert und für jeden Mist herangezogen. Wenn die Mehrheit des Parlaments die Erhöhung der Autobahnvignette, die ja eigentlich Strassenvignette heissen müsste, beschliesst, dann hat das nichts mit Abzocke zu tun.
        Abzocke ist die gerade von den Referendumsführern der SVP gebilligte Selbstbereicherung einer gewissen Managerschicht. Ich muss Ihnen nicht erklären, weshalb gerade SVP und Konsorten gerne Nebelgranaten werfen, wenns um die echten Abzocker in unserem Land geht. Noch nicht mal die Sünnelipartei beisst gerne die Hand, die sie füttert.

  • reto ruggeri sagt:

    gehts noch? warum sollen wir aufhören, wenn wir nur noch zur kasse gebeten werden? die schweiz übertreibt exorbitant mit dem auspressen der zitrone. das ist nur noch abzockerei. es reicht.
    es ist ok und unser recht, dass wir diesen gierigen politikern ein zeichen setzen.

  • Peter Pavlovich sagt:

    Genau. Aufteilen in kleinste Beträge, damit niemand aufmuckt, weil es sich doch eh nicht lohnt. Dass wir damit unsere Strassen zum x-ten mal bezahlen, geht ob all der Polit-Mauscheleien vergessen.

  • Fritz Blasimann sagt:

    Da fordert einer eine differenzierte und seriöse Debatte und schreibt einen der unseriösesten Artikel die ich je gelesen habe.
    Wie wäre es mit Fakten wie:
    – jährlich zahlen Autofahrer 9 Mia an Abgaben und Steuern für die Strasse.
    – von 9 Mia gehen 3 in den Strassenbau und 6 werden vom Bund zweckentfremdet für den ÖV
    – ÖV Tickets werden zu 50% vom Autofahrer subventioniert
    – dass eine Erhöhung der Mineralölsteuer bevor steht
    – dass die Importsteuer für Autos erhöt werden soll

    UND dass die Autobahnvignette damal temporär eingeführt wurde und schon lange wieder abgeschafft sein sollte!

    • H. Gamarov sagt:

      Danke Herr Blasimannfür ihre übersichtliche Darstellung

      Ich bin überrascht über die schlechte Qualität des Artikels… Falls Ihnen die 60 CHF / Jahr nichts ausmacchen, Herr Chapman, so können Sie gerne auch meinen Anteil bezahlen 😉

    • Bruno Juchli sagt:

      Und was ändert eine Nichterhöhung des Vignettenpreises an den von Ihnen geschriebenen Sachverhalten?
      Beinahe gar nichts.
      Darum nützt das Referendum auch entsprechend wenig.
      Insofern hat der Chapman eben sehr wohl recht. Wenn man ein Problem damit hat, sollte man die Ursache anpacken und nicht die Preiserhöhung der Vignette – eine (kleine) Auswirkung!

      • Fritz Blasimann sagt:

        @Juchli: Sehr wohl nüzt das:
        1. Dem Staat wird schon mal mitgeteilt, dass der Autofahrer nicht mehr länger jeden Wunschtraum gewisser Leute finanzieren wollen.
        2. Ist zur Zeit die Unterschriftensammlung für die Milchkuh Initiative im Gange. Ich schicken ihnen sehr gerne einen Bogen zu, damit auch sie etwas am Sachverhalt ändern kann. Falls diese Initiative angenommen wird, wird dann das Geschrei unter den rotgrünen Träumern los gehen. Der Chapman kann dann hier im Blog erklähren warum 100% Aufschlag auf ÖV Tikets auch banal sind.
        3. Durch nichts Tun wird sich niemals ein Sachverhalt ändern!

  • Erni Robert sagt:

    Für manchen KMU, für die nach Abflauen des Baubooms wohl harte Zeiten zukommen, sind die Fr. 100.00 kein Klacks, insbesondere weil sie ja meist mehrere Autos brauchen und bei Wechselschildern Fr. 200.00 pro Nummer zaHLEN. Eine weitere Umverteilung nach oben, die wenig Sinn macht, zumal die normalen Strassen auch Geld kosten. Ungerecht auch, dass derjenige, der 500 km pro Jahr auf der Autobahn zurücklegt, gleich viel zahlt wie jener mit 40000 km.

  • Heidi Schnüriger sagt:

    Lieber Herr Chapman, Sie sprechen mir zu 100 % aus dem Herzen! Danke für diesen Beitrag.

  • Sportpapi sagt:

    Danke!

  • Josef Sgier sagt:

    Was ist das für eine aussage Herr Chap(en)mann.
    „mit Banalitäten belästigt wird“!!!!!!!!!!!!!!!
    Typisch Reporter abgehoben bis…………………geht nicht mehr.

  • Robert Lee sagt:

    lieber herr chapman. schlicht linkes gewäsch, das sie hier von sich geben.offenbar haben sie nicht begriffen, um was es tatsächlich geht. es geht nicht darum, dass die vignette nun einige franken mehr kostet. es geht darum, dass der sonst schon geschröpfte automobilist immer mehr zur kasse gebeten wird, die abgaben aber zweckentfremdet werden. der bund findet immer wieder wege, um fremde kassen zu füllen und das stösst dem bürger sauer auf.

  • Arnold Laine sagt:

    also, wenn es nur ein paar Franken sind, dann kann man doch gleich ganz auf die Vignette verzichten! Würde das bisher einkassierte Geld nicht zweckentfremdet, bräuchte es die Gebührenerhöhung gar nicht. Und was ist, wenn die Ausbauwünsche dann irgendwann mal realisiert sind? Wird dann die Gebühr wieder gesenkt? Kaum, dann wird auch dieses Geld wieder zweckentfrendet. Und beim nächsten Geldbedarf wird die Gebühr dann einfach nochmals erhöht… So nicht!!!

  • Hansjürg sagt:

    Ein Referendum kann jeder ergreifen. Sie, ich oder irgendwer. Erst wenn 50’000 CH-BürgerInnen es unterstützen, kommt es zu einer Volksbefragung, so will es Artikel 141 unserer Verfassung. Das ist kein Wahnsinn, sondern ein Eckpfeiler unserer Demokratie. Dieses Recht schlecht reden, ist eine skrupelose Strategie, etwas in Frage zu stellen, das zu einem Entscheid führen könnte, der einem selbst nicht in den Kram passt.
    Das Referendum gegen die Verschärfung des Asylgesetzes, ein Erfolg bei der Abstimmung ist sehr unwahrscheinlich – ist das auch Demokratie-Wahnsinn?

  • Waldvogel sagt:

    100 Franken ist zu teuer. Ist die Schweiz bereit eine Vignette für 1 Woche oder einen Monat zum Verkauf zur Verfügung zu stellen££?

  • Daniel sagt:

    Lieber Herr Chapman

    Wenn Sie mit Demoktratie nicht klar kommen: Es gibt genug Länder, in denen die Menschen nichts zu melden haben. Sie können sich gerne eins aussuchen und Adieu. Bezüglich der Vignette: Sie haben recht, die paar Fränkli tun keinem weh, aber sehr wohl deren Verwendung! Die massive Quersubventionierung des sonst schon vergoldeten und viel zu teuren ÖVs ist das wahre Übel. Leider blenden Sie dies völlig aus.

  • Marco Bless sagt:

    Muss dem Hrn. Chapman vollumfänglich zustimmen. Ich glaube, einigen (L)Eidgenossen hat es tüchtig in den Kübel geregnet! Natürlich ist so ein Preisaufschlag unangenehm, aber wegen 70 Franken Mehrkosten im Jahr dermassen viel Zeit und Potential zu vergeuden, sollte eigentlich gebüsst werden! Haben wir eigentlich keine grösseren Probleme,als dieses Dauergejammer? Fällt der Volkspartei nichts besseres ein, womit sie die Zeit nutzloser zu Tode schlagen könnte?
    Man fasst es nicht – da wüsste ich ein Dutzend schwerwiegendere Probleme, aber Eidgenösschen ist – langsam, aber sicher – geisteskrank.

    • D.Münger sagt:

      Dass Sie das nicht fassen, Herr Bless, merkt man an Ihrem Geschreibsel. Ich für meinen Teil habe genug, anderen die Kassen aufzufüllen, mit der einzigen Begründung, es fehle Geld für den Strassenbau! Natürlich fehlt Geld für den Strassenbau, wenn man 2 Drittel der eingenommenen Gelder aus Vignetten, LSVA, Treibstoffzoll und Autosteuern anderen Kostgängern in den Allerwertesten schiebt.

      • Marco Bless sagt:

        Och, Sie armer. Dann kümmern Sie sich doch meinetwegen mit einem riesigen und populistischen Aufwand um so einen Gaga, wenn das für Sie offenbar eine Prinzipiensache ist. Denken Sie beim Feiern daran, dass man während Ihres Einsatzes wegen 70 Franken im Jahr vermutlich ein mehrfaches davon in Bern mit irrsinnigen Beschlüssen zum Fenster hinaus geworfen hat. Aber das ist vermutlich schon zu hoch für einen Prinzipienreiter. Aufrecht geht der Thor zugrunde.

        • Christian Weiss sagt:

          Die Gegner der Vignetten-Preiserhöhung sind wohl nicht die letzten, die davon ausgehen, dass in Bern noch an ganz anderen Orten Geld zum Fenster rausgeworfen wird. An allen Fronten muss der willkürlichen Einnahmen- und Ausgabenerhöhung entgegen getreten werden. Das ist alles andere als gaga. Diese „wegen der paar Fränkli“-Mentalität öffnet der Verschwendung öffentlicher Gelder Tür und Tor. Was hat beispielsweise die Mehrwertssteuererhöhung von „nur“ 0.1% zu Gunsten der IV gebracht? Nix, nada, nichts. Die Probleme wurden nicht angegangen. Man hat ja jetzt das Geld.

  • Meyerhans sagt:

    also gut, dann sollen alle Velorfahre pro Jahr doch auch 100 CHF bezahlen, für all die Velowege die sie nicht finanzieren. Haben Sie den Aufschrei deser Leute schon gehört vom Typi Chapman? Oder jeder Bürger sollte eine minimale Kopfsteuer von CHF 100 bezahlen. Hören Sie den Aufschrei von Journalisten und anderer Berufslinker?

  • Stefano Franscini sagt:

    Demokratie ist nie Wahnsinn. Wahnsinnig ist wer die direkte Demokratie limitieren will, sie mit Füssen tritt und verspottet. Bedenklich auch wenn alles, was von der SVP kommt als Bagatelle, Unnötig und Belästigung verunglimpft wird. Wir jedoch im Jahrestakt über linke Initiativen zu Armee, Waffen, Freiheit, EU usw. abzustimmen haben, weil kein Abstimmungsresultat mehr akzeptiert wird. Nach jeder dieser Abstimmungen die nicht nach SP Willen verläuft werden wir belehrt direkte Demokratie sei überholt und nicht mehr zeitgerecht, weil die Mehrheit der „Dummen“ gewonnen hat. Wahnsinn! Nicht?

  • Christoph B. sagt:

    100 Franken für 365 Tage freie Fahrt auf sämtlichen CH-Autobahnen ist immer noch lächerlich wenig. Das macht pro Tag gerade mal etwas mehr als 25 Rappen. Die Erhöhung von 40 auf 100 Franken ergibt pro Jahr ca. 1 Tankfüllung. Oder pro Monat ca. 1 Kaffee Crème. Offenbar beschäftigen Herrn Wobmann keine wichtigeren Themen… Chapeau für diesen Artikel, Herr Chapman.

    • Richard Holenstein sagt:

      Kennen Sie jemand, der/die 365 Tage die Autobahn benützt?
      Wie rechnen Sie, wenn sie nur zwei- bis dreimal (mit dem Anfänger oder Womo) gebraucht wird?

  • Edith Habermann sagt:

    Wenn Mattias Chapman zu einem Thema schreibt, aber nichts darüber weiss, sollte er wenigstens recherchieren. Dann müsste er nicht mit falschen Zahlen operieren und schreiben: ‚Nimmt man die Inflation seit der Einführung 1984, als das klebrige Quadrat noch 30 Franken kostete, wären wir vermutlich auch schon bald im Bereich von 100 Franken.‘ Er müsste dann nicht falsche Vermutungen in die Welt setzen, sondern könnte schreiben: Inflationsbereinigt dürfte die Vignette heute 46 Franken kosten. Seit 1984, als die Vignette zu 30 Franken eingeführt wurde, betrug die Teuerung genau 53,9%.

    • D.Münger sagt:

      Rechnen ist keine Stärke der Linken. S’hät so lang’s hät. Wenn es knapp wird, nimmt man einfach mehr: Treibstoffzoll, Alkohol- und Tabaksteuer!

  • Philipp sagt:

    Die Erhöhung der Vignette auf CHF 100.– war schon lange überfällig. Und wem das zu teuer ist, der soll sich ein günstigeres Auto zutun, dort kann viel mehr gespart werden. Der Mehrpreis ist im Vergleich zu den Gesamtjahreskosten eines Fahrzeugs wirklich vernachlässigbar.

    Ich bin auch der Meinung, die Politik sollte nicht mit solchen kleinen Prioritäten überbeschäftigt werden.

    Leider finden sich fast immer 50’000 Leute um ein Referendum durchzubringen.

    • D.Münger sagt:

      @Philip – Wieso schon längst fällig? Bei Fr. 40.- werden schon 2 Drittel für anderes abgezwackt. Somit ist eine Erhöhung um 150% eine parlamentarische Frechheit sondergleichen!

  • sepp z. sagt:

    Demokratie à la SVP:
    Über Autobahnvignetten dürfen wir abstimmen.
    Aber zu milliardenschweren Investitionen wie Kampfflugzeuge oder eine zweite Autobahnröhre im Gotthard soll das Volk schweigen.

    • D.Münger sagt:

      @sepp z. – Wir haben uns in einem demokratischen Volkentscheid dafür ausgesprochen, den verschiedenen Departementen freie Hand zu lassen und uns zu Ausgaben nicht mehr einzumischen, um diese flexibler zu machen. Manchmal frage ich mich schon, was habt Ihr eigentlich für ein miserables Sachverständnis, dass Ihr Euch erdreistet, bei SVP-Themen Tatsachen zu verleugnen und dazu passende Volksabstimmungen ausser acht zu lassen?

  • G. Meier sagt:

    Dass der Prämienaufschlag für die Krankenkasse höher sei als die CHF 60.00 mehr für die Vignette ist für den Kolumnisten ein schlagendes Argument, diese Erhöhung kommentarlos zu akzeptieren. Ich gehe einig mit der Feststellung, dass unser Parlament wichtigeres zu tun hat, als sich 4 Jahre mit derartigen Fragen auseinanderzusetzen. Bei der Vignette wurde uns jedoch von Anfang etwas vorgegaukelt, indem sie 1984 für 10 Jahre provisorisch eingeführt wurde, um sie dann still und heimlich als feste Verkehrsabgabe zu etablieren. Wir stimmen über viele ’Kleinigkeiten’ ab, warum nicht über die Vignette

  • Arnold Max sagt:

    Wahnsinn – ja das ist das richtige Wort für diese erweiterte Bundessteuer. Aber Demokratie in diesen Zusammenhang zu bringen??? Wandern Sie aus nach Nordkorea, vielleicht verstehen Sie den Sinn einer Demokratie dann besser …

  • Edith Habermann sagt:

    Herr Chapmann, Ihre Wortschöpfung ‚Der Demokratie-Wahnsinn‘ lässt darauf schliessen, dass sich Ihr Ideal eines perfekten Staats in Nordkorea befindet. Wenn ich das Wort ‚Wahnsinn‘ in den Mund nehmen würde, dann eher bei einer Preiserhöhung von 150% für eine Vignette, die 1984 dem Volk als Provisorium angedreht wurde.

  • Walter Schneider sagt:

    Wir sollten auf die Erhöhung des Vignetten-Preises so wie auf überrissene Manager-Löhne reagieren. Mehr für nichts.

  • D. Keller sagt:

    Mit der offiziellen Teuerung wäre der Preis bei Fr. 45 (1 min online Recherche + Taschenrechner).
    Mit den aktuellen Fr. 40 sind wir also nah dran an der Realität. Fr. 100 sind einfach nur Abzocke.
    Wieso wird eigentlich immer mit Frankreich oder Italien verglichen? Wieso nicht mit abgabefreien Ländern wie z.B. Deutschland? Wäre dann die CH Vignette im Vergleich sehr teuer?! Teuer oder billig? Alles eine Frage der Referenz.
    Zudem gibt es in Frankreich/Italien privat finanzierte Autobahnen. Das sind ganz andere „Systeme“, die nicht mit Staatsautobahnen verglichen werde können.

  • Walter Schneider sagt:

    Ich vermute mal, Hr. Chapmann bezahlt seine Steuern doppelt. Freiwillig. Ist ja nicht so viel.

  • ulswiss sagt:

    Diese Aenderungen des Nationalstrassengesetzes sind eine Mogelpackung. Es wird behauptet, dass die Erhöhung des Vignettenpreises nötig sei. damit genug Geld für die Autobahnen zur Verfügung stehe. Durch die Uebernahme von 390km Kantonsstrassen zu Nationalstrassen, verpuffen diese Mehreinnahmen im nichts, da neu der Bund voll für den Unterhalt aufkommen muss. Nur 600 Millionen für neue Autobahnen sind lächerlich wenig, da diese Gelder, ja in Randgebieten investiert werden. Man soll endlich aufhören, der Strasse riesige Gelder zu stehlen zugunsten neuer Bahnen.

  • Jean Studer sagt:

    Um etwas Sachlichkeit in die Diskussion zu bringen: Das Problem ist ja ursprünglich, und darüber informiert der Artikel nicht, dass der Bund die Wartung von Kantonsstrassen übernimmt, die Kantone sich aber gleichzeitig gegen die Kürzung der Bundessubventionen für dieselben Strassen erfolgreich gewehrt hat. Das heisst, Profiteure sind die Kantone und die Autofahrer müssen nun tiefer in die Tasche greifen, um das fehlende Geld in der Bundeskasse zu kompensieren. Eigentlich eine weitere Komödie eines ausufernden Föderalismus, wo jeder Kanton nur für sich schaut, und die Allgemeinheit zahlt.

  • Philipp Hofmann sagt:

    Die SVP zeigt einfach, dass wir ganz offensichtlich keine grösseren Probleme haben, als eine ein paar Franken pro Jahr mehr kostende Autobahnvignette. Wobei das eingenommene Geld ja ganz gezielt direkt wieder den Autobahnbenützern (Ausbau, Sicherheit, Renovation etc.) zu Gute käme. Dies nimmt man zur Kenntnis. Mit andern Worten: All das SVP-Gelärme von wegen, die Schweiz geht unter vor lauter Kuscheljustiz, Asyl-Chaos, Kriminalität, Zuwanderung, Aushöhlung der Sozialwerke, EU-Recht, PFZK etc. ist offenbar nichts weiter als heisse Luft und reiner plakativer Populismus ohne viel Realitätsbezug.

    • Dan Bourque sagt:

      Nein, sie irren sich: Die Probleme im Asylwesen sind echt, die Schwer-Kriminalität nimmt zu, die PFZ hat zu einer enormen Einwanderung geführt, das Schweizer Strafricht ist sehr kuscheling. Man muss schon mit Blindheit gesegnet sein, um diese Probleme nicht wahrzunehmen !

      • Philipp Hofmann sagt:

        @Bourque: Heisst das also, die SVP ist blind? Oder warum wird den in diesen erwähnten ach so dringenden Fragen keine Initiative (oder wo grad möglich auch das Referedum) ergriffen? Man weiss es ja: Die SVP setzt Prioritäten ganz klar dort, wo sie am meisten populistische Ressonanz erwartet. Offenbar brennt eine Vignettenerhöhung „dem Volk“ viel mehr unter den Nägeln als die angeblichen sonstigen Probleme. Das kann nur eines heissen: Wir haben keine echten Sorgen mehr, wenn wir die direkte Demokratie bloss grad noch dafür nutzen, um ein Vignettenerhöhungsabstimmungen durchzuführen.

        • Dan Bourque sagt:

          Die SVP war als einzige Partei gegen die PFZ war, hat diverse Initiativen im Asylbereich lanciert und auch die Ausschaffungsinitiativ, waren Sie die letzen 20 Jahre im Ausland ?

          • D.Münger sagt:

            @Bourque – Wenn Sie das undifferenzierte Geschreibsel von Hofmann lesen, merken Sie schnell, dass dieser von Tuten und Blasen keine Ahnung hat. Gegen die SVP …ist jeweils sein einziges politisches Statement. Er verlangt von der SVP auch regelmässig Lösungen, für Probleme die die CVP zusammen mit den Rot/Grünen angerichtet haben. Die SVPler werden als Neinsager verschrien, aber sollen nachher Lösungen für angerichtete Schäden aufzeigen. Die dann aber jeweils auch wieder von denselben Linken bekämpft werden. Bei den Linken tummeln sich eben viel zu viele akademische Kurzdenker.

    • D.Münger sagt:

      @Hofmann – Gezielt für den Strassenbau? Träumen Sie oder können Sie nicht lesen? Seit Jahrzehnten gehen unsere Gelder für alles andere drauf, nur eben zu 2 Dritteln nicht für den Strassenbau! Und ich behaupte schlichtwegs, dass es einiges mehr als nur 2 Drittel sind.

      • Marco Bless sagt:

        Münger. Sie setzen auch eher auf Quantität in Ihren Voten, wie man sieht.
        „Akademische Kurzdenker“…. was für ein geistreicher Ausdruck. Sie sind im Gegenzug damit also offenbar ein Biertischplauderi und für solcherlei Menschenschlag müssen halt politische Vorlagen gaaanz einfach gemacht werden, sonst verstehen Sie schon nicht mehr, worüber Sie sich aufregen können.
        Viel schlaues ist von der SVP ja leider nicht mehr zu erwarten. Grosse Ankündigungen und viel Geschrei um nix. Wenn das Vignettenproblem für die SVP das wichtigste zur Zeit ist, kann ich ja künftig auf deren Wahl verzichten.

  • Friedrich Lorenz sagt:

    Da haben wir also schon über läppischere Sachen abgestimmt als über den Vignettenpreis, wenn die Abstimmung denn überhaupt kommt.

  • Stefan Müller sagt:

    Bin mit dem Autor zu 100% einverstanden. Wirklich lächerlich um welche Banalitäteten sich das Volk und unser Parlament kümmert…… der Vergleich mit dem Funkgerät ist passend. Wer keine 100.- Franken zahlen kann, hat sowieso nichts auf der Strasse zu suchen……

  • Roger Walser sagt:

    Das übliche Spiel, man versucht den Preis klein zu rechnen. Es sind nur 12 Kaffes pro jahr die es mehr kostet. Ein alter Trick und bei Verkäufern sehr beliebt. Es ist ein Aufschlag von 150%!! Mit einem Aufschlag von 50% hätte ich gut leben können. Der Preis war ja wirklich sehr lange gleich, dass es da ein Anpassung an die Teuerung braucht kann ich nach vollziehen. Die Teuerung war aber nicht 150%!!

  • Daniel Steinmann sagt:

    Die Autobahnvignette gehört abgeschafft, genau so die unsäglichen Kehrichtsack-Gebühren, die absolut unverschämten Billiag-Gebühren und alle anderen so wie so auch. Einige Männer wie ich zahlen bzw. zahlten ein halbes Leben lang den diskriminierenden und unsinnigen Militärpflichtersatz. Wir zahlen Gemeinde-, Kanton-, Bundes-, Mehrwert-Steuern, die meisten anderen Steuern, Gebühren und Abgaben gehörten abgeschafft. Das gäbe dem Bürger endlich etwas Transparenz in Sachen Finanzierung des Staates und die Verwaltung könnte entsprechend reduziert werden. Aber wer in Bern will schon Transparenz …

  • Stefan Luder sagt:

    Köstlich, was für Schlagwörter und Halbwahrheiten hier aufgetischt werden! Fakt ist: Wir sprechen hier weder von einer Zwangsabgabe noch einer Steuer o.ä.. Die Super-Eidgenossen, welche „Abzockerstaat“ schreien, vergessen dabei, dass die Vignette eine Benutzungsgebühr für entsprechend gekennzeichnete Strassen ist. Wem es nicht passt, der kann ja durch die Dörfer gondeln. Aber Vorsicht: Dort haben die Abzocker-Kantone unverschämterweise Blechpolizisten installiert…

  • Rudolf Maegli sagt:

    Lieber MC
    Es geht hier ja primär nicht um diese Erhöhung, sondern um die generelle Abzockerei des Staates. Meine Eltern zahlten noch eine einzige Steuer, dann kam eine zweite dazu und jetzt sind es unzählige Steuern und Gebühren die der Steuerzahler berappen muss. Der Staat hat sich ein Tableau mit vielen Reglern gebaut. Und hier dreht er je nach Lust und Laune mal da und mal dort. Und darum muss endlich mal ENDE sein damit und zwar gerade mit einer Abgabe, mit der Steuerzahler belastet werden, die Ihre Kosten bereits vollumfänglich bezahlen: Lüge Verursacherprinzip.

  • Werner Sandmeier sagt:

    Ich fahre nur wenn notwendig, ca. 4000-5000 km pro Jahr, davon ca 600km Autobahn. Mit Anhänger 100- 200km. Ob ich für 2 Vignetten 80 oder 200 Fr. bezahle, fällt dann schon ins Gewicht.

  • Lucien Michel sagt:

    Diese Leute sind schlichtweg unglaublich. Wirkliche Kostenwahrheit im Motorfahrzeugverkehr wäre wohl eh erst etwa bei 320.- bis 380.- CHF erreicht – Unfallfolgekosten, Arbeitsausfälle, Schäden durch Abgase, Gesundheitskosten, Lärm, Natur und Landschaft, Klima, Minderung von Lebensqualität in Siedlungen, Städten durch PV und und und… .

    • D.Münger sagt:

      @Michel – Und was wissen Sie sonst noch nicht? Der MIV bezahlt heute schon einiges mehr als nur Fr.380.- pro Jahr in die Staatskassen. Rund die Hälfte des Treibstoffpreises geht ohne adäquate Gegenleistung in eben diese. Dazu LSVA, Bussen, Autosteuern und ordentlich Mehrwertsteuern für Ersatzteile und Reparaturkosten. Ist es wirklich zuviel verlangt, das sich unbedarfte Kommentatoren erst einen Überblick über dieses komplexe Thema verschaffen, bevor sie sich einfach bequem am Autor anlehnen?

  • Kurt Bachstett sagt:

    Warum muss jemand der wirklich nicht viel Auto fährt eine solch hohe Gebühr zahlen?
    Warum gibt es keine „Tagesvignetten“ die man an einer Tankstelle einlösen kann oder mit Mobiltelefon?!
    Ich denke da auch an Anhänger für PW die selten genutzt werden.

  • Michael sagt:

    Sie sprechen mir aus dem Herzen. Grossgekotzt 3 Fahrzeuge (Auto / Töff / etc) kaufen, d.h. summa sumarum 120’000.- ausgeben und dann motzen wenn man 100.- Fränkli / abdrücken muss. Pha. Das ist die Strecke Bern-Zürich 2. Kl. einfach. Das ich nicht lache. Solange die Autohalter nicht für die externen Kosten aufkommen wollen (Lärm, Abgase usw.) „nicht mein Problem“ “ mir wurscht“ solange sollen Sie schweigen. Gruess ein sehr überzeugter Autofahrer.

    • D.Münger sagt:

      @Michael – In Sachen Lärm/Abgase steht der ÖV dem MIV (Motorisierter Individualverkehr) in nichts nach. Wären die Fr.100.- wie vom Bundesrat 1994 versprochen, zweckgebunden, käme gar keine Diskussion auf. Wenn man mir aber unverfroren erklärt, man brauche das Geld für den Strassenbau, so frage ich mich dann schon, weshalb man “unsere“ Milliarden für anderes ausgegeben hat, statt wie versprochen, schon immer für diesen eingesetzt hat!

  • Peter Steiner sagt:

    Wenn der Autor schreibt, dass ein Aufpreis von CHF 60.- nicht diskussionswürdig ist, verpasst er die Grundsatzdiskussion hinter dem Aufschlag.
    Wollen wir wirklich die ganzen Erfolge die wir im Bereich ÖV hatten Widerstandslos den Marrotten von wenigen Ideologen opfern?
    Wieso wehrt sich die ÖV-Lobby dagegen unrentable Bahnlinien mit Busverbindungen zu ersetzen.
    Wieso wird der Schwerverkehr stärker besteuert, aber die SBB baut den Güterverkehr ab?
    Die SBB verliert Passagiere und man nimmmt es ohne Reaktion zur Kenntnis.
    Schaffen wir die ÖV-Subvention ab und beginnen neu.

  • markus ginsig sagt:

    ich bin alleinunterhalter, erhalte mich selber durch meine arbeit,kann nirgends die hohlen zwei hände hinhalten. doch ich kann es tun, nur fällt da gar nichts rein.würde ich meinen kunden auf ein jahr später eine preiserhöhung von 150 prozent ankünden,so hätte ich von morgen weg überhaupt keine arbeit mehr.für mich entpuppen sich unsere politiker je länger je mehr zu raubrittern der heutigen.auch wenn das volk seine rechte wahrnimmt,entscheiden dessen verkäufer ungeachtet des volkswillens,was für ihre taschen gut zu sein scheint.wen wundert die heutige polit und wirtschaftl situation noch.

  • Franz Pfister sagt:

    Es scheint bisweilen, als ob nicht wenige Volksvertreter in Bundesbern nach dem Prinzip „was solls, auch damit kann ich mir meine gutbezahlte Zeit bis zum Feierabend vertreiben. Was interessiert mich ob es für das Leben meiner Kunden (anm. das Volk) von wirklichem Belang ist“ arbeitet.
    Die anderen (man nennt sie glaube ich Sachpolitiker), müssen bei dem Spiel zwangsläufig mitspielen – auch das ist Demokratie: Die Mehrheit bestimmt (über welchen Unsinn gerade abzustimmen ist).

  • Hannes Begovic sagt:

    Was ist das für ein seltsames Verständnis von Demokratie. Als Schweizer sind wir stolz auf unsere direkte Demokratie, deren Grundlage das Mitdenken der mündigen Bürger ist. Wenn ich als politisch interessierter Mensch einen Aufschlag von 150% hinnehmen muss, dann möchte ich verstehen, wieso dies so pauschal, schön „aufgerundet“ passiert und wohin es fliesst. Allein den Betrag von 60 CHF als Basis für so einen Titel zu nehmen, ist reichlich kurzsichtig und eigentlich besorgniserregend, wenn dies hier der „Politblog“ sein soll, wo wir uns über Inhalte unterhalten sollten

  • Peter Müller sagt:

    Hr. Chapmans Optik ist völlig verzerrt. Er spricht von Demokratie-Wahnsinn, dabei geht es hier um staatlich vorangetriebenen Gebührenwahnsinn. Das Volk wird sukzessive geschröpft – und die staatsgläubigen Mainstream-Journalisten enervieren sich über das dumme Volk, das sich aufregt, weil es immer mehr abgezockt wird vom Staat. Werden Sie Bundesbeamter, Hr. Chapman, dort passen Sie besser hin.

    • Philipp Hofmann sagt:

      Ach was! Wer 60 CHF im Jahr als Schröpfen verkaufen will, hat sich m.E. massiv in der Verhältnismässigkeit vertan. Geschröpft wird das Volk dann, wenn es qualitative und quanitative Mehrkosten zu tragen hat, ohne dass es dafür etwas erhält. Die Vignettengebührenerhöhung ist aber nicht nur im Marginalbereich, sondern kommt dem Autobahnbenützer direkt wieder zu Gute. Geschröpft wird das Volk aber auch indirekt, wenn die einen „Auserwählten“, sich weniger oder gar nicht an Kosten beteiligen, obwohl sie können: Steuerbevorteilte & Steuerflüchtlinge. Und welche Partei beschützt diese schon wieder?

      • D.Münger sagt:

        @Hofmann – Sie haben es offensichtlich kapiert: Wenn es qualitative und quantitative Mehrkosten zu tragen hat, ohne dass es dafür etwas erhält. – Genau das passiert mit den Vignettengeldern. 2 Drittel davon gehen schon seit Jahrzehnten den Weg in die Dunkelheit der Staatsausgaben. Mit ihnen die Gelder der LSVA, des Treibstoffzolls und der Bussgelder. Man wünschte sich, alle Autofahrer würden gleichzeitig einen Monat Ferien nehmen und die Nummernschilder deponieren! Da kämen unsere linken Steuergeldverschwender ganz ordentlich ins rudern! Und die SBB mit ihnen.

  • Marcel sagt:

    Herr Chapman hat wohl ein sehr komisches Demokratie Verständnis. Möchte er jetzt abschliessend für das Volk eine Kostengrenze festlegen, wann das Referendum ergriffen werde darf und wann nicht.
    Herr Chapman sieht anscheinend nicht die Tragweite dieser Erhöhung. Die Autobesitzer decken zu mehr als 100% die von ihm verursachte kosten, sprichen strassen Unterhalt, Neu Bau strassen usw. Wieso muss diese Erhöhung trotzdem stattfinden? Damit die Autofahrer die SBB, Entwicklungshilfe usw. Quersubventionieren? Der Autofahrer ist keine Kuh. Hier muss die Politik einen Halt zugerufen werden.

  • Marcel Keller sagt:

    Wann wird endlich eine Initiative für die Abschaffung der Steuern ergriffen. Man kann die Demokratie auch zu Tode reiten. Vox Populi endet im Populismus.

  • 1. Das Referendum ist eine Zumutung für die StimmbürgerInnen, ein plumper Betrug an der direkten Demokratie. 2. Vignetten bezahlen alle, die auf Autostrassen fahren. Auch solche, die unser Land von Nord nach Süd durchqueren. Oft ohne richtig anzuhalten, ohne etwas zu konsumieren. Das sind viele. Dass gerade diejenigen es sind, die jammern, Ausländer würden unser Land aussagen, die nun das Referendum gegen diese Gebührenerhöhung ergreifen, ist irgendwie pervers. Ich kenne die Zahlen nicht, die so von Durchreisenden in unsere Staatskasse fliessen. Doch es dürfte die Milliardengrenze sprengen.

    • D.Münger sagt:

      @Beutler – Das werde ich mir aufheben + Ihnen bei nächster Gelegenheit um die Ohren schlagen. Sind es doch Mehrheitlich Ihre Gesinnungsgenossen, die uns mit Referenden und Initiativen zu immer gleichen Themen belästigen! Wie oft wolltet Ihr jetzt schon wieder die Armee abschaffen? Vergessen? Betrug am Volk ist es, wenn man Gebühren für etwas verlangt, ohne dafür etwas adäquates zu geben! Es stehen grosse Ausgaben im ÖV an, deshalb wohl der plötzliche Entschluss, dem Autofahrer wieder ins Portemonnaie zu greifen. Der Treibstoffzoll wird folgen! Und der Bussenkatalog später nach oben angepasst!

  • Urs Jakob sagt:

    Lieber Herr Chapman, Sie sprechen auch mir zu 100 % aus dem Herzen! Danke für diesen Beitrag.
    Und an all die übrigen : bloss nicht aufregen, die Anpassung war schon lange überfällig und wenn wir nun darüber, so weh es einigen tun mag, nicht abstimmen sollten, geht die Demokratie fürwahr nicht unter.
    Wir haben wirklich grössere Probleme und sollten uns endlich darauf konzentrieren, als Zeit, Energie und Geld für derlei Schwachsinn zu vergeuden.

    • Fritz Blasimann sagt:

      Die Erhöhung war schon lange fällig? Wohl vergessen dass die Vignette nur temporär eingeführt werden sollte. Aus diesem Provisorium wurde dann ein Providurium und nun soll sie noch um 150% erhöht werden? In welcher Welt leben sie?

      Ab sofort sollen ÖV Tikets um 100% aufschlagen. Dann muss der Autofahrer keine 50% Quersubvention pro Ticket mehr bezahlen. Die 9 Mia die Autofahrer jährlich bezahlen, können wieder für Strassen gebraucht werden (statt 6 Mia in den ÖV fliessen zu lassen) und die Vignette kann ganz abgeschafft werden. So einfach ist das.

  • Marcel sagt:

    Was jeder hier anscheined vergisst ist der tatsache das die Autobahnvignette damals NUR als eine TEMPORÄRE Abgabe ins leben gerufen wurde, mit dem versprechen diese auch wieder abzuschaffen. Deshalb hat das Volk diese Autobahnvignette damals zugestimmt.
    Und sehe; was ist passiert. Nichts temporär, sogar eine Preiserhöhung droht jetzt noch. Und trotzdem behaupten hier einige das der Staat keine Abzockerpolitik betreibt.

    • Philipp Hofmann sagt:

      Nein – das hat gar niemand vergessen. Einzig Sie haben vergessen, dass es am 20. Februar 1994 eine erneute Volksabstimmung gab über „die Weiterführung der Nationalstrassenabgabe“. Das Volk hat damals mit wuchtiger Mehrheit die Vignette selber für definitiv sprich NICHT-MEHR-TEMPORÄR erklärt!

    • Severin Kälin sagt:

      Aber am 20. Februar 1994 hat das SCHWEIZER STIMMVOLK mit einer 2/3 Mehrheit aus dem temporär ein DEFINITIV gemacht.

    • Marcel sagt:

      Das meinte ich ja, politik der kleine Schritte, damit das Volk nicht mitbekommt was passiert. Tatsache ist, das die Autobahnvignette vom Volk damals nur angenommen wurde wegen dem versprechen das dieser Vignette temporär ist.
      Ohne dieses versprechen hätte die Vignette niemals eine Chance gehabt. Ich bin der meinung das die Politik damals diese Strategie bewusst gewählt hat. Erst temporär, und wenn man sich daran gewöhnt hat in definitiv um zu wandeln

      • D.Münger sagt:

        @Hofmann/Kälin/Marcel – Und heute noch kann man den Sprachlaut des Bundesrates dazu nachlesen damit wir zustimmen! – Was bringt die Vorlage? Die Vignette soll UNVERÄNDERT beibehalten werden. Neu soll sie 40 statt 30 Franken kosten. Die Erträge sollen NICHT mehr für die allgemeine Bundeskasse, sondern in erster Linie FÜR STRASSENZWECKE verwendet werden. Die Mitsprache des Volkes bleibt aber gewahrt, indem dieser Beschluss dem fakultativen Referendum untersteht. (Erläuterungen des Bundesrates (20.02.1994) – Mit diesem Satz wurde geworben, also ist es absolut legitim, dieses Referendum zu ergreifen!

  • sandro gasser sagt:

    der „wahnsinn“ ist nicht in der demokratie, im wahrnehmen eines demokratischen rechts sondern woanders zu finden, lieber herr chapman. möglich das es die staatsform, die sie bevorzugen nur noch ganz selten auf der welt gibt … gut so!

  • Petter sagt:

    Und in Bern muss jetzt auch am Wochenende Parkgebühr bezahlt werden. Und… Und… Und…
    Kann ich Ihnen die Gebührenerhöhung der letzten 5 Jahre zukommen lassen, damit Sie diese in Zukunft übernehmen?

  • Werner Brupbacher sagt:

    Es geht ja nicht um die 60 Franken. Die wird ein Autofahrer problemlos bezahlen können. Es geht um den Gegenwert für den Autofahrer, der vom Staat schon mehrmals um seine Abgaben betrogen wurde (Geld geht an Bahn usw.) Und darum, dass der Staat immer auf Nebenwegen für mehr Einnahmen sorgt ohne dass der hart arbeitende Bürger einen wirklichen Gegenwert erhält. Da darf man sicher behaupten, dass der Staat der grösste Abzocker in der Schweiz ist.

  • Capricorn sagt:

    Unser Parlament hat noch nie effizient Politisiert… Es wäre an der Zeit wenn sich alle Parlamentarier / innen einmal besinnen würden, wem sie es zu verdanken haben dass sie National od. Ständerate sein dürfen.

  • Abdel Thuma sagt:

    Einspruch, Herr Chapmann. Genau dadurch zeichnet sich direkte Demokratie aus, dass eben nicht irgendein Wächterrat darüber entscheidet, was relevant ist und was nicht.
    Und konsequenterweise müssten Sie Herrn Häny verantwortlich für die „Lappalie“ machen. Hat er doch den Stein in’s Rollen gebracht.

  • Guido Pescio sagt:

    Herr Chapman
    Wollen Sie entscheiden, mit welchen „Banalitäten“ das Volk „belästigt“ werden soll? Gott behüte uns davor und vor Ihnen!
    Sie scheinen die „Direkt-Demokratie“ nicht verstanden zu haben. Eine Demokratie, in welcher Parteien, Gruppierungen oder geschweige denn sogar Einzelpersonen bestimmen, was „abstimmungswürdig“ sein soll und was nicht, ist keine Demokratie mehr sondern bereits eine üble Form der Diktatur.Ferner unterstellen Sie in unbeschreiblicher Willkür und Arroganz, das Wort „Abzockerei“ sei….reserviert. Falsch, die Abzockerei des Staates erleben wir tagtäglich! Amen!

  • Severin Kälin sagt:

    Die Kosten und Aufwand für die Abstimmung sind doch Peanuts. Nicht einmal ein Schoggistängeli pro Stimmbürger. Wer sich Demokratie nicht mehr leisten kann soll lieber auf die Vignette verzichten oder einmal weniger mit dem Auto fahren.

  • Otto Hoselupf sagt:

    Das tumbe Volch hat genug von der Raubtier-Politik . . .

  • Jan Friedrich sagt:

    Die Schweiz ist teuer! Eine Verteuerung der Vignette macht sie noch teurer. Für mich als Deutschen sind 100 SFr keine Kleinigkeit und ich freue mich darüber, daß die Schweizer, die von anderen Europäern immer als die reich angesehen werden über eine solche Verteuerung des Autofahrens noch diskutieren. Wenn alles teurer wird und das Lohnniveau nicht steigt, muß man auch über 6 Tassen Kaffee (ganz schön teurer Kaffee) im Jahr debattieren können.

  • Jan Friedrich sagt:

    Die Schweiz ist teuer! Eine Verteuerung der Vignette macht sie noch teurer. Für mich als Deutschen sind 100 SFr keine Kleinigkeit und ich freue mich darüber, daß die Schweizer, die von anderen Europäern immer als reich angesehen werden, über eine solche Verteuerung des Autofahrens noch diskutieren. Wenn alles teurer wird und das Lohnniveau nicht steigt, muß man auch über 6 Tassen Kaffee (ganz schön teurer Kaffee) im Jahr debattieren können.

  • Daniel Z. sagt:

    Fr. 40.- auf Fr. 100.- ist sicher ein grosser finanzieller Sprung. Nur wie lange gab es keine Preiserhöhung? Das sollte man sich auch mal vor Augen halten. Von daher gesehen zahle ich noch gerne die Fr.100.-!

    • Marcel sagt:

      Sie sollten sich die Frage stellen ob diese Preiserhöhung berechtigt ist, und nicht wie lange schon eine Preiserhöhung ausgeblieben ist.

      • Rudolf Maegli sagt:

        Lieber Herr Z
        Wie lange gab es denn beim Brot keine Preiserhöhung? Die armen Bäcker (von denen es darum immer weniger gibt) hätten auch mal ein Anrecht auf einen Brotpreisaufschlag von 150%. Wie gross wäre in diesem Fall der Aufschrei im Lande! Nur der Staat kann immer mehr verlangen, mal die Vignette, mal das Abwasser, mal ein teurerer Pass, mal werden die Abstimmungscouverts nicht mehr vorfrankiert, mal werden Bussen erhöht, auf einen Level wie ihn sonst kein Land der Welt hat, mal werden die Steuern erhöht (kein oder ein viel geringerer Abzug für die Autokosten eines Pendlers) etc. etc.

        • Daniel Z. sagt:

          @Maegli: Ein Laib Brot mit einer Jahresvignette vergleichen! Genial, darauf muss man erst einmal kommen!

      • Daniel Z. sagt:

        @Marcel: Eben gerade deshalb weil eine Preiserhöhung schon lange ausgeblieben ist, ist es berechtigt!

        • Marcel sagt:

          Es tut mir leid, aber das ist wohl ein …. Argument um …. Wirtschaftlich gesehen haben preisen im allgemeinen eine Verbindung mit Kosten oder mit gesteigerte Qualität. Wenn Kosten oder Qualität steigen, steigen Preisen. Preisen steigen nicht weil sie schon lange nicht gestiegen sind. Wo liegt also die Berechtigung eine Preiserhöhung der Autobahvignette?

  • Simon Schenker sagt:

    Es ist nunmal schon so, wir Stimmbürger haben Milliardeneinsparungen für die Reichen beschlossen, diese fehlenden Steuereinnahmen müssen nunmal woanders generiert werden. Ein Aufschlag von CHF 60.00 pro Jahr kann jeder Autofahrer verkraften. Daran wird es nicht scheitern. Wer hier etwas anderes erzählt, muss sich eingestehen, wohl besser auf das Auto zu verzichten, aber die bequemlichkeit der Autofahrer ist unübersehbar. Und zudem werden jetzt mit dem Referendum wieder Steuergelder verschossen, die wir besser andernorts gut brauchbar einsetzen könnten. Wir beissen uns in den eigenen Schwanz.

    • D.Münger sagt:

      @Schenker – Welches Referendum? Mehrere linke Organisationen ergreifen gegen das revidierte Asylgesetz das Referendum.

  • knutt remo sagt:

    das auto, die heilige kuh oder das kleinste gemeinsame vielfache ,des sich als modern und aufgeklärt wahrnehmenden bürgers. 😉

  • Chris sagt:

    Das ist eben die wahre Demokratie! Das Volk darf über vieles Abstimmen. Wieso nicht über diese Preiserhöhung der Vignette!? Es ist ein Thema das das Volk beschäftigt, also haben „wir“ auch das letzte Wort, richtig so!

    Lieber Herr Chapman, an Ihrem letzten Abschnitt erkennt man, dass sie ihr journalistisches Handwerk verstehen. Mit diesem regen Sie eine interessante Diskussion an. Hätten Sie den letzten Abschnitt weggelassen, wäre der ganze Artikel belanglos und uninteressant.

    Anhand der Anzahl der Kommentare erkennt man doch, wie sehr so eine angebliche „Banalität“ das Volk beschäftigt! 😉

  • Nico Meier sagt:

    Mechanismen der Demokratie ins Lächerliche zu ziehen ist immer der erste Schritt in ein totaitäres Reime.
    Wehret den Anfängen!

  • Phil Jutzi sagt:

    Herr Matthias Chapman, von wo kommen Sie? Sind Sie auch überfordert mit der Auswahl an verschiedenen Käse Sorten? Oder Autos? Oder einfach generell der Wahl der Qual?

    Direkte Demokratie hat es sich halt so ansich das Aenderungen überprüft werden können.

    Und gerade bei einem Freiheitssymbol des Autos und des Autofahrens, macht man eben lieber keine zu Grossen Fehler in der Politik. Sowieso, war die V. doch nur für den Bau des Autobahnnetzes gedacht. In einem „fortschrittlichen“ Staat sollte es sowieso keine Mautgebüren für die hiesigen Steuerzahler geben …

  • Andreas Bertschinger sagt:

    Guten Morgen
    Wenn man diese leidige Geschichte so anschaut, ist es schon erstaunlich wie lange so ein kleines Quadrat braucht, bis es dann endlich von allen Seiten abgesegnet wurde.
    Schaut man sich die Sache aus der Sicht des normalen Bürgers an, so ist das sehr wohl einfach „Abzockerei“, den 150%! Preisaufschlag ist Wucher. Wäre die leidige Quersubvention in andere Projekte nicht, so würde das eingenommene Geld locker reichen. So wird dem Volk aber vorgegaukelt, dass eine Erhöhung unumgänlich sei. Das Beste wird sein, ab 2015 keine Autobahnen mehr zu benutzen, Ziviler Ungehorsam…

  • Franz Pfister sagt:

    Was dieses Land WIRKLICH braucht, ist die Pflicht der Behörden dem Volk Rede und Antwort zu stehen was mit den Steuergeldern geschieht. Der Weg eines jeden (Steuer-)Franken in Behördenhand müsste vom Eingang in die Staatskasse bis zum Rückfluss an einen Bürger verfolgt werden können ohne dass zuerst unzählige Budgetabschlüsse ebensovieler Behörden und deren Abteilungen analysiert werden müssen. Mit dem bis anhin verschwendeten Geld für abgebrochene IT-Projekte beim Bund wäre diese Software bereits 20x entwickelt worden. Dann könnte man auch sinnvoll über Kostenwahrheit sprechen!

  • Marce Marquis sagt:

    Herr Chapman, Sie haben keine Ahnung. Ich kann von Basel bis über Strasbourg hinaus auf der Autobahn fahren ohne einen Cent zu bezahlen. In Kilometern von Basel fast bis Lausanne. Also machen wir’s in Ihrem Sinne kurz und bezahlen Sie mir die Vignette ab 2015.

  • Frank Baum sagt:

    Für linke Journalisten ist Geldverschwendung eine Banalität. Für die Bürger ist es zum Glück keine Banalität. deshalb geht es uns so gut wie es uns geht: wir gehen sorgfältig mit dem Geld unserer Bürger um und greifen da nicht so gierig in die Taschen.

  • Bruno Bänninger sagt:

    Kann es sein, dass es gar nicht um die Vignette geht? Kann es sein, dass es ums Vertrauen in die Politiker resp. um die Politverdrossenheit der Bürger geht? Kann es sein, dass die Leute wissen dass je mehr der Staat einnimmt, umsomehr gibt er aus? Kann es sein, dass die Autofahrer sich einmal mehr zur Milchkuh degradiert fühlen weil die Behördeninformation miserabel ist? Kann es sein, dass bezweifelt wird, ob die Mehreinnahmen wie von den Politikern versprochen zu 100% für die Strasse verwendet werden?

  • Wiprächtiger sagt:

    Und wieder einmal streiten sich alle laut und auffällig über ein Nebenthema, damit wirklich wichtige Entscheide und Machenschaften vor dem Bürger versteckt und an ihm vorbei als Richtlinie und Gesetz eingeführt werden können. EIn Loblied auf die Demokratie, da kann man so schön vom Wesentlichen ablenken, Probleme unter den Tisch wischen und hintenherum die Mächtigen hofieren… Und im Bedarfsfall kann man noch immer lügen, siehe Unternehmenssteuerreform II..

  • Erich sagt:

    Vermutlich versteht halt jeder etwas anderes unter Wahnsinn. Ich gebe Chapman grundsätzlich in vielen Bereichen recht, vermutlich ist ihm diese Gebührerhöhung aber auch einfach egal. Wie aber wenn eine Velovignette von CHF 60 eingeführt oder ein öV-Abo um CHF 60 bzw. denselben prozentuellen Wert steigen würde? Wäre die Einstellung zu derselben Thematik bei Chapman (oder anderen) dieselbe?

  • Das Ganze mit der Vignette ist zwar ärgerlich, aber sind wir ehrlich: es ist ein Luxusproblem! Schauen wir doch mal über den Tellerrand in andere Länder, zum Teil keine zwei Flugstunden von uns weg. Dort gehts ums Ueberleben… da sind die paar Franken mehr einfach lächerlich. Und wer sich Autofahren leisten kann, kann auch dies zahlen. Ein paar Fahrten in z.B. Frankreich und das Geld wäre ausgegeben… Eine unwürdige Diskussion!

  • Urs Kyburz sagt:

    Da haben viele wohl eher ein emotionales als ein finanzielles Problem. Wenn man sich drei Autos oder einen Töff neben dem Auto leisten kann, kann man sich auch die entsprechende Anzahl Vignetten leisten. Und sonst sollte man mal über seinen Lebensstil nachdenken. Nachhaltig ist ein solcher jedenfalls nicht. Und so lange die externen Kosten von 8.5 Mia. Franken (Quelle Bafu), die der Mfz-Verkehr jährlich erzeugt, aber nicht bezahlt, sind 100 Franken beileibe nicht zu viel.

  • Ulrich Zaugg sagt:

    Leider wird die Diskussion wieder mal nicht sachlich korrekt geführt: Unternehmer / Handwerker mit entsprechenden Berufsfahrzeugen müssen diesen Aufschlag auch bezahlen! Folge davon: die Preise steigen!! Merke: die gleichen Jammerine beklagen die Hochpreisinsel Schweiz und begrüssen einen derartigen Preisaufschlag! …wenn denken nur wieder in Mode käme!!!!!
    NB: zeitgleich werden die Ferien-Durchfahrer (NL, D usw.) mit der 3- monatigen Vignette zu SFR. 40.– wieder einmal geschont! Man darf ja nun wirklich nicht zu viel zumuten (Ironie!)!!!!

  • Nico Meier sagt:

    Ich bin klar dafür, dass zuerst sämmtliche Erträge von den Autofahrern für den Autoverkehr eingesetzt werden bevor zusätzliche Gelder eingenommen werden.
    Was viele leider nicht wissen, heute wird die Hälfte der Erträge aus der Mineralölsteuer in die allgemeine Bundeskasse abgezweigt ein Diebstahl am Autofahrer!

  • David Fux sagt:

    Der Staat, das sind wir. Alle Gebühren und Steuern kommen uns zu Gute.
    Der Fall Freysinger dokumentiert, wie die SVP versucht billig Punkte zu sammeln. Freysinger musste einsehen, dass die teurere Vignette dem Wallis nur nützt und machte einen Rückzieher.
    Es gibt nichts billigeres als dauern Asylsuchende für die eigenen Probleme verantwortlich zu machen.
    Und schliesslich: Wofür wählen wir Politiker und Politikerinnen, wenn wir deren Entscheide gleich umzustossen versuchen, sobald wir mal ein bisschen was mehr bezahlen müssen für *unseren* (!) Staat?

    • D.Münger sagt:

      @Fux – Weil zum Beispiel in den Erläuterungen des Bundesrates zur Volksabstimmung über die Erhöhung und die unbefristete Verlängerung der Vignette genau eben dieses fakultative Referendum ausgewiesen ist. Genau damit hat man damals (1994) unsere Stimmen erkauft. Was soll also daran nicht richtig sein, wenn wir nun genau dieses Referendum tatsächlich ergreifen? Aus meiner Sicht ist es müssig, wenn das Parlament der Gutverdienenden (und einige kurzssichtige Kommentatoren) den Volkswillen missachten und selbstherrlich eine 150% Erhöhung der längst missbrauchten Vignettengelder verfügt!

  • Martina Siegenthaler sagt:

    Gewisse Parteien bringen es fertig, dass sich das Parkinsonsche Gesetz in unserer Demokratie immer mehr einnistet und bewahrheitet. Interessant wäre zu wissen, auf wieviel sich diese unsinnigen, zusätzlichen Verwaltungskosten belaufen.

    • D.Münger sagt:

      @Siegenthaler – Demokratie ist nicht Gratis! Mehrere linke Organisationen ergreifen gegen das revidierte Asylgesetz das Referendum. – Das ist aus Ihrer Sicht wahrscheinlich nicht zu vergleichen, da es wichtig ist und von Links kommt.

      • Martina Siegenthaler sagt:

        @D. Münger, Ihr Vergleich Asylgesetz und Vignette sagt eigentlich alles und das links/rechts-Hickhack wird allmählich mehr als mühsam. Vielleicht müssten wir wieder einmal lernen, Prioritäten zu setzen und Bundesbern den Rücken frei zu halten für die wirklich wichtigen Geschäfte und zu denen gehört die Vignette sicher nicht. 3/4 Tank weniger für eine unnötige Fahrt und die Sache ist gegessen.

      • iskra sagt:

        Münger: Sie schreiben über diese Thema einmfach zu viel und immer wieder das Gleiche, langweilig !!!

  • Peter Munz sagt:

    Es gibt so viele Beispiele in anderen Ländern, wie man die Autobahngebühren einziehen könnte. Das beste Modell hat zweifelsohne Norwegen. Wer fährt, bezahlt, wer nicht fährt, bezahlt nicht. So einfach ist das. Aber einfache Lösungen wollen die Politiker nicht, weil sie eben transparent sind.

  • will williamson sagt:

    Wenn ich mir so überlege, was ich alles an diversen Steuern und Gebühren bezahle, dann komme ich zum Schluss, dass wir auch noch eine Initiative gegen die staatliche Abzockerei starten sollten. Im Moment läuft ja wenigstens das Referendum gegen die Vignettenerhöhung. Ich werd mich glatt freuen, wenn sie zustande kommt.

  • Kaspar Akermann sagt:

    Vielen Dank fuer diesen Artikel! Er trifft es meiner Meinung nach genau auf den Punkt. Dieses Referedum ist eine Ressourcenverschwendung sondergleichen zum einen, und eine Frechheit und Respektlosigkeit der Initianten gegenueber unserer gewaehlten Volksvertretern andererseits. Fuer was waehlen wir eigentlich noch, wenn fuer jeden Papenstiel ein Referendum ergriffen wird. Solche Vorstoesse gefaehrden unser System der direkten Demokratie, da sie es ad absurdum fuehren und unser Land auf Dauer unregierbar machen!

    • Marcel sagt:

      “Respektlosigkeit der Initianten gegenueber unserer gewaehlten Volksvertretern”
      Sie scheinen nicht viel am Hut zu haben mit der Direkte Demokratie, oder wenigstens nicht ganz zu wissen wie dieser Funktioniert.

      • Kaspar Akermann sagt:

        Ich weiss sehr wohl wie die direkte Demokratie funktionniert/funktionnieren sollte. Genau wie im Artikel geschrieben, sollte aber nicht ueber jede Banalitaet abgestimmt werden. Im reichsten Land der Welt jammern die Leute ueber 100 Fraenkli, das waere zum lachen, wenn es nicht so peinlich waere. Gerade die Leute mit drei, vier Karren zu Hause jammern am lautesten. Wer sich mehrere Autos leisten kann, kann wohl auch die 100 Stutz im Jahr zusaetzlich bezahlen. Ansonsten koennen sie das Velo nehmen..

    • D.Münger sagt:

      @Akermann – Ihre unsachliche Meinung ist eine Frechheit und Respektlosigkeit gegenüber den Initianten, die nichts anderes tun, als das verbriefte Recht auf ein fakultatives Referendum zu ergreifen, das ein Bestandteil der Volksabstimmung vom 20. Februar 1994 war! Für was oder wen Sie wählen weiss ich nicht, aber ich bin froh, setzen sich von mir gewählte Politiker für unsere Rechte ein, und ergreifen Notfalls eben auch die Möglichkeiten, die uns der Bundesrat versprochen hat! Ein paar Stunden Staatskundeunterricht täte Ihnen gut. Bevor Sie nächstes Mal stimmen oder wählen!

      • Marco Bless sagt:

        Bleiben Sie mal auf dem Boden, Herr Münger. Es geht doch nicht darum, ob Sie ein „verbrieftes Recht“ haben, sondern darum, ob Sie dieses Recht nicht langsam ad absurdum führen.
        Sie sind also mit den von Ihnen gewählten Politikern zufrieden, nachdem sie 4 Jahre lang Ihre Steuergelder in Bern ausgesessen haben und Sie am Ende noch wegen so eines Guguses an die Urne müssen?
        Na dann prost! Ich für meinen Teil hätte da etwas mehr Anforderungen an Politiker,die ich wählen würde. Aber Knallpetarden brauche ich nicht mehr nach Bern zu schicken, egal, ob da SVP drauf steht oder sonst was!

    • Martina Siegenthaler sagt:

      @Kaspar Akermann,bin ganz klar Ihrer Meinung!

  • Dave sagt:

    Also weil die KK-Prämien jedes Jahr steigen, ist es legitim den Preis der Vignette von 40 auf 100 Fr. zu erhöhen. Seltsame Logik Hr. Chapman.Sie wissen noch, weshalb die Vignette eingeführt wurde? Oder wichtiger, sie wissen hoffentlich, dass diese Auto-Steuer damals zeitlich begrenzt eingeführt wurde?! Die richtige Diskussion wäre gewesen, die Vignette wieder abzuschaffen! Das Auto-Volk wurde einmal mehr an der Nase herumgeführt. Da sich ja alle daran gewöhnt haben, lässt man diese Steuer nicht nur stehen,nein, man schlägt doch am Besten gleich noch 250% oben drauf!Gut wird darüber abgestimmt!

  • Stefan Gisler sagt:

    Wer immer und überall Steuern senkt, muss sich nicht wundern, dass dann mit Kopfgebühren Geld eingetrieben wird. Von diesem Prinzip profitieren schlicht die Reichen, die Mehrheit nicht. Alle, die jetzt aufschreien, sollen sich auch für die Abschaffung der Kopfgebühren bei Krankenkassen einsetzen. Es ist einfach so: Steuer nach Leistungsfähigkeit der jeweiligen Personen (so wie es in der Bundesverfassung steht) ist das fairste Prinzip, Abgaben zu erheben. Wo kämen wir hin, wenn z.B. Eltern den Vollkostenbeitrag für Schulen zahlen müssten und alle kinderlosen keinen Beitrag dazu leisten

  • Thomas Kolb sagt:

    Und der Artikel wurde höchstwahrscheinlich von jemandem verfasst der in der Stadt lebt und kein Auto hat oder dieses kaum je benutzt. Dass es Regionen in der Schweiz gibt in denen der öffentliche Verkehr nicht so gut funktioniert wie in Basel, Bern oder Zürich und man auf das Auto angewiesen ist um nicht 2 Stunden Arbeitsweg zu haben, dafür fehlt das Verständnis völlig.

    Ein Auto ist teuer. Nicht nur die Anschaffung, sondern auch Benzin, Reparaturkosten, neue Reifen, Strassenverkehrssteuern, die Versicherung(en) und auch die Vignette. Und alles wird immer teurer.

    Irgendwann reichts einfach.

  • Manuel sagt:

    Vielleicht stimmen wir hier über eine „Banalität“ ab. Bin aber froh, dass mir nicht irgend ein Zeitungsschreiber oder Beamter uns vorschreibt was eine Banalität ist und was nicht und über was wir noch abstimmen dürfen. Finde Gebührenerhörungen von ca. 300% nie banal. Sollten wir nicht mehr diese Rechte haben würde es nicht lange dauern und unsere gesamte Steuer- und Gebührenbelastung wäre um 300% höher. Deshalb braucht es die Kontrolle des Volkes über die Regierenden und das Beamtentum nach wie vor.

  • Marcel sagt:

    „Respektlosigkeit der Initianten gegenueber unserer gewaehlten Volksvertretern“
    Sie scheinen nicht viel am Hut zu haben mit der Direkte Demokratie, oder wenigstens nicht ganz zu wissen wie dieser Funktioniert.

  • Mathis sagt:

    @Matthias Chapman : Sie scheinen ja in Geld zu schwimmen und es stoert Sie ueberhabt nicht wenn an allen Ecken und Enden versucht wird eine Gebuerenerhoehung (=Steuererhoehung) durchzufueren.
    Es sind ja nur 6 Kaffees pro jahr also hier 12 (60SFR). Wie waere es wenn SIE meine 12 Kaffees bezahlen fuer die naechsten 100 Jahre ? Dann sind wir beide zufrieden. Ich muss die Erhoehung nicht zahlen und Sie scheint das nicht zu stoeren.
    …wieso kommt mir nur der Gedanke, dass Ihnen eine Ausrede einfaellt zu dem Vorschlag….

  • Meier Pirmin sagt:

    Das Wichtigste auf Dauer ist, wiewohl es nach Bevorzugung von Ausländern aussieht, was es in der Praxis nicht ist, die Rücksichtnahme auf Touristen, für welche die Schweiz ein teures, oft zu teures Land ist. Wenn gewisse Dinge nicht noch etwas günstig sind, wird die Lage schnell brenzlig. Die Vignette ist ein sichtbarer „psychologischer“ Eintrittspreis ins Land. Hier ist und bleibt Fingerspitzengefühl gefragt. Eine Lösung in der Art von Oesterreich, wo ich pro Jahr zwei bis drei Tage die Autobahnen in Anspruch nehme, wäre das Minimum; ausser wir wollen keine Gäste mehr, nur noch Asylbewerber.

  • Otto Bammert sagt:

    Da werden x-Verkehrskässeli geführt und jede Kasse benötigt beinahe einen Drittel der Einnahmen für die Kassenwartung. Ein Unsinn par exellance! Ich wünsche eine Kasse, und zwar eine, die der Kostenwahrheit entspricht und erst noch einträglicher ist. Denn wer fährt, der soll auch bezahlen.Basta. Vielleicht führt das Referendum ja weiter.

  • Daniel Münger sagt:

    Nebst der kostendeckenden Strassenfinanzierung, den geforderten Millionen der SBB, liegt noch die über deutsches Gebiet führende Bahnstrecke Schaffhausen/Basel an. Deshalb kommt eine Erhöhung der Vignette den Herren und Damen Steuergeldverschwender gerade richtig. Fehlt nur noch, dass wir das Defizit des SRF auch noch mitragen müssen. Dann explodiert der Kessel!

  • Mario sagt:

    Es geht hier ums Prinzip: Das Volk wurde 1984 brandschwarz belogen mit der Einführung der Vignette als „zeitlich beschränkte Massnahme für 10 Jahre“. Jetzt haben wir sie immer noch, und sie subventioniert massiv den ÖV quer, wie die restlichen Steuern und Abgaben des Autofahrers. Jetzt muss auf die Bremse getreten werden, die Geldverschleuderung und Zweckentfremdung muss gestoppt werden. Ich werde die Petition nach Kräften unterstützen, dass Stimmvolk muss darüber abstimmen können, und die Vorlage dahin geschickt werden, wo sie hingehört, nämlich in den runden Ordner, sprich Abfalleimer!

    • D.Münger sagt:

      @Mario – Falsch! In der Volksabstimmung vom 20. Februar 1994 haben wir die unbeschränkte Weiterführung, sowie eine Erhöhung auf Fr.40.-, angenommen. Allerdings unter unhaltbaren Lügen. Nachzulesen unter: http://www.bk.admin.ch/themen/pore/va/19940220/index.html?lang=de

    • Philipp Hofmann sagt:

      Und schon wieder einer, der die Volksabstimmung vom 20.2.1994 entweder mutwillig unterschlägt oder vor lauter „Schwarzmalerei“ gar nicht mehr sieht. Daher auch nochmal für Sie: Das Schweizer Volk hatte 1994 die Gelegenheit, erneut über die Vigntette abzustimmen und hat – siehe an – die Vignette selber für definitiv erklärt. Und zwar mit einer wuchtigen 2/3-Mehrheit. Ihre Statement beinhalten offensichtlich nur bedingt Substantitelles.

  • Theo Sprecher sagt:

    Matthias Chapman irrt, wenn er diese verkappte Steuererhöhung als banal bezeichnet. Als die Vignette eingeführt wurde, versprach der Bundesrat, dass es NICHT zu massiven Preiserhöhungen kommen wird. Auch wenn dieses Versprechen bald dreissig Jahre alt ist, gilt es trotzdem noch (könnte man zumindest meinen). Wenn die Sache ja so „Peanuts“ ist, kann der Bund ja auf die Fr. 60 – das Geld für „sechs Kaffees im Jahr“ (wo geht Herr Chapman eigentlich Kaffee trinken?) – auch verzichten.

  • Kurt Müller sagt:

    Eine Erhöhung der Gebühr für die Vignette ist eine grundsätzliche Sache, weil hier von einem Teil der Bevölkerung (Automobilisten) Geld abgenommen wird, um es zu einem grossen Teil für andere Dinge (Bahn) zu verwenden. Darin liegt das Problem. Zum anderen bezahlen Autofahrer in der Schweiz im Vergleich zum europ. Ausland ohnehin schon happige Motofahrzeugsteuern, und der Kraftstoff ist in der Schweiz auch nicht der billigste. Dass hier das Referendum ergriffen wird ist OK.

  • Georg Stamm sagt:

    Mit Prof. Mörgeli könnte ich zu Herrn Chapman sagen: „Sind Sie vom Aff bisse ?“ 60.- mehr für die Vignette jedes Jahr ergibt in einigen Jahren einige hundert sFr.. Zudem: Etliches Vignettengeld soll zweckentfremdet in andere Bundeskassen fliessen und nicht für den Strassenunterhalt verwendet werden, hört man. Dann sind die plus 60.- nur wieder eine indirekte Bundessteuer. Das geht nicht !

  • gion-duri mengold sagt:

    der WAHNSINN ist nicht die demokratie, sondern dass sich das parlament 4 jahre damit beschäftigen musste.

  • Wenn ich all den Kaffee hätte trinken müssen, den ich seit meinem Eintritt ins Steuern- und Gebührenzahlerleben wegen irgendwelcher staatlichen Abzocke angeblich habe einsparen müssen, so wäre ich schon lange an einer Koffeinvergiftung gestorben!

  • D.Münger sagt:

    @Müller – Das fakultative Referendum war in den Bedingungen zur Volksabstimmung vom 20. Februar 1994 aufgelistet. Wer sich jetzt dagegen sträubt, hat von unserer Demokratie keine Ahnung. Das politische Lager derer ist hinlänglich bekannt dafür, dass nur Ihre Meinung die Richtige ist. Das beweisen sie ja gleichzeitig mit dem ach so tollen Referendum gegen das revidierte Asylgesetz.

  • Ernst Fluri sagt:

    Wenn jemand behaupten kann 60.-Fr. sein ein Paar Franken?!dann ist derjenige sicher mehrfacher Millionär.
    Und das in der „Strassenkasse“ immer noch über 5 Milliarden stecken und das in nächster Zeit davon nur 1 Milliarde gebraucht wird ist eine Vignetten Preis Erhöhung auch noch nicht nötig

  • Marco Bless sagt:

    Nach der Minderinitiative wundert einen solcher Gugus eigentlich nicht mehr. Die Wutbürger-Society, die in Sachen Nachdenken einen Fensterplatz inne hatte, lässt sich vom Parlament mit solchen Wutbürger-Beschäftigungstherapien ins Bockshorn jagen und hält sich damit schön den Rücken frei für diverse Beschlüsse, die weit mehr Auswirkungen – auch auf das Portemonnaie der Wutbürger – haben werden.
    Das funktioniert bei knurrenden Hunden an der Kette ja auch – man wirft ihnen rasch einen Knochen hin, um ungehindert daran vorbeizukommen.
    Wünsche viel Spass bei dieser Sisyphos-Uebung!

    • D.Münger sagt:

      @Bless – Etwas mehr Anstand wäre angebracht. Zumal Sie hier einen ehemaligen, demokratischen Volksentscheid in Frage stellen. Anstatt vielen einen Fenstreplatz vorzuwerfen, ssollten Sie sich vielmehr überlegen, wo den Sie gesessen sind, sofern überhaupt.

  • André Sandmeier sagt:

    Demokratie bedeutet „Herrschaft des Volkes“ und damit kommt die „direkte Demokratie“ dem Begriff gegenüber einer
    „parlamentarischen Demokratie“ wesentlich näher.
    (Ich habe nie eine Garantie, das die auch von mir gewählten Volksvertreter, meine Interessen vertreten).
    Also ist es ok, wenn auch über solche Dinge abgestimmt werden kann, besonders da ja kein Stimmzwang herrscht
    (oder Bussen bei Stimmabstinenz – wie teilweise früher).
    Es geht um Interessen (z.B. auch vom Tourismus) und das Resultat kann auch weitere Signalwirkungen haben.

  • Gisela Becht sagt:

    Na toll, dass uns mit M. Chapmann endlich einer sagt, wofür wir Bürger uns zu interessieren und mitzubestimmen haben und wofür nicht!
    Energiewende, Bilaterale und Rüstungsausgaben ja, 250%ige Erhöhung der Autobahnvignette nein – so lautet sein Verdikt.
    Schliesslich handelt es sich hierbei nur um 60 Fr. mehr und da allein schon der Krankenkassenbeitrag im Monat mehr steigt, ganz zu Schweigen von all den anderen Teuerungen, ist dies doch geradezu geschenkt!
    Merke: Je teurer alles wird umso weniger fällt ein Einzelposten wie die Vignette ins Gewicht – so die schwachsinnige Logik dieses Herrn.

  • Marco Bless sagt:

    Können die Wutbürger alle nicht rechnen oder fahren sie mit unversicherten alten Rostlauben herum?
    Solange ich Auto gefahren bin, kostete mich mein Fahrzeug inklusive Leasing oder Abschrieb,Versicherung,Steuern,Service,Reparaturen,Reifen,Treibstoff und Hastdunichtgesehen-Schnickschnack nie unter 10’000 Franken jährlich.
    Nun soll also die Autobahngebühr 1% davon betragen…? Das ist natürlich schon eine Volksabstimmung Wert.
    Eidgenösschen hat ja nur noch Probleme im Promillebereich. (sowohl Blutalkohol,Grips und Finanzen)

  • D.Münger sagt:

    @Bless – 1. Sind Wutbürger per Definition Bürger, welche KEINE politischen Möglichkeiten haben, etwas gegen die Ursache ihrer Wut zu unternehmen. Deshalb sind Schweizer keine Wutbürger. 2. Gerade weil wir rechnen können, wollen wir nicht für etwas bezahlen, das wir bereits finanziert haben. 3. Hat man uns bei der unbefristeten Verlängerung der provisorischen Vignette und der gleichzeitigen Erhöhung auf Fr. 40.-, das fakultative Referendum schmackhaft gemacht, um die Abstimmung zu gewinnen. 4. Entgegen den damaligen Abstimmungsversprechen, werden die Gelder längst zweckentfremded.

  • Ursula Kunz sagt:

    Ich frage mich, wo Herr Chapman seinen Kaffee trinkt? Zehn Franken pro Tasse bezahlt er nicht mal in einem 5 Sterne Hotel. Offensichtlich kann er sich mehr leisten als der Normalverbraucher und hat keine Ahnung, was 60 Franken für einen RentnerIn bedeuten.

  • Rudolf Ziegler sagt:

    Wer mehr als ein paar Promille Grips hat, merkt sofort, dass Marco Bless und Matthias Chapman recht haben — und wie! Auch als Autofahrer bin ich mir voll bewusst, dass der unbegrenzten MIV-Mobilität ein Ende gesetzt werden muss. Aber die Zahl der Menschen, denen das Auto die fehlenden Prozente Grips ersetzt, nimmt leider immer mehr zu.
    Die Diskussion um die 60 Fränkli jährlich und gar eine Volksabstimmung sind läppisch und absurd. Wenn wir unsere Schweiz lebenswert erhalten wollen, müssen wir ganz andere Probleme lösen und Überbauungs- und Mobilitätswahn mit allen Mitteln stoppen!

    • Christian Weiss sagt:

      Wer mehr als ein paar Gramm Grips hat, kennt den Spruch „Auch Kleinvieh macht Mist“ und versteht zudem, dass Abgaben in einem liberalen, demokratischen Rechtsstaat nur mit einer entsprechenden Gegenleistung zu Gunsten der Steuern zahlenden Einwohner vertretbar sind. Der Beweis, dass die 60 Franken Mehrkosten den Autofahrern zugute kommen, ist nicht erbracht. Und wenn diese Erhöhung noch als Lenkungsabgabe gedacht ist, gehört sie erst recht gestoppt. Ein Staat hat nicht das Recht, seine Bürger zu erziehen.

  • michael klein sagt:

    prozentual betrachtet ist das eine verteuerung um 150%. das katapultiert die schweiz in den spitzenbereich bei den autobahngebühren. wahrscheinlich ist das der ganze sinn dieser aktion, irgendwo mal mit vorne zu sein. spass beiseite – was macht der staat dann mit dem ganzen zusätzlichen geld ? die nebenstrassen reparieren, da wo sich dann der verkehr der nicht-zahler hinverlagert ? zuschüsse für lärmdämmung bei betroffenen bewohnern ? mehr krankenhäuser für die die durch den zusätzlichen innerörtlichen verkehr platt gemacht wurden ?

  • peter frei sagt:

    so ein schwachsinn : es geht nicht um die 60 fränkli sondern um die 150 prozent, die die vignette ab 2015 mehr kosten soll. hoffentlich kommt das referendum zustande; ich werde sicher mithelfen, Unterschriften zu sammeln.

  • Ursula Kunz sagt:

    @R.Ziegler …muss ich mir merken: Grips haben nur Menschen, für welche 60 Franken ein Klacks sind, deren Franken lediglich nur Fränkli sind. Allen anderen mangelt es an Köpfchen. So eine Ohrfeige für Minderbemittelte, die ihr Auto benötigen, weil sie nachts arbeiten müssen oder dieses Transportmittel für kranke Angehörige benötigen.

    • Pascal Meister sagt:

      Da gebe ich Ihnen 100% Recht! Im Übrigen macht sich ohnehin höchst verdächtig, wer Franken und Banken in der Verkleinerungsform schreibt – das geht gar nicht, gemäss welchem Knigge auch immer.

  • Micha Siegrist sagt:

    Das ist ein ganz dummer Artikel. Es handelt sich um die Erhöhung einer Gebühr um 150%, das ist keine Bagatelle. Zum Glück haben wir eine Demokratie. Oder möchte M. Chapman einen Obrigkeitsstaat, der einfach wie es ihm gerade passt, Gebühren erhebt?? Wieso darf ein Mensch mit einer so antidemokratischen Gesinnung überhaupt im Tagesanzeiger publizieren?

  • smart sagt:

    Und ob von den Krankenkassenprämien in unserem hochgradig kranken Gesundheitswesen nicht massiv abgezockt wird! Aber natürlich alles schön staatlich legitimiert, gesetzlich geregelt bis auf den hinterletzten Taxpunkt und dann ist nach Lesart von Herr Chapman alles in bester Ordnung!
    Bestellt Referendumsbögen und unterschreibt!

  • Satyr sagt:

    Wieso kriegt so eine antidemokratische Tirade beim Tagi eine Plattform?
    Ist der Tagi etwa auch antidemokratisch?

  • Der Autor hat recht und kassiert gleich selbst eine fette Schnitte „Demokratie-Wahnsinn“: aktuell 288 Kommentare und 71 Facebook Empfehlungen.

  • Marc Weinmann sagt:

    dem „neutralen“ journalisten nach dürfte die vignette wohl auch 1000 pro jahr kosten, hauptsache melkkuh autofahrer darf zahlen. wie auch melkkuh zwangsversicherter (krankenkasse, pensionskasse etc.). dafür werden die unternehmenssteuern zur privaten gewinnmaximierung von aktionären und managern gesenkt. seien wir froh, dass wir noch volksrechte haben, welche dieser unsäglichen staatlich verursachten abzockerei einhalt gebieten.

  • Daniel Kettiger sagt:

    Ich kann das Gejammer all jener, die gegen die Erhöhung der Vignetten-Gebühr auf CHF 100.- pro Jahr (= CHF 0.27 pro Tag!) sind nicht mehr hören. In Frankreich, Italien oder Österreich (wo die meisten Jammeri gerne in Urlaub hinfahren) kostet die Autobahn-Benützung rasch mal CHF 100.- pro Ferienreise. Wer gegen die Erhöhung der Vignetten-Gebühr ist, ist automatisch auch gegen den Ausbau und gegen den zeitgemässen Unterhalt der Nationalstrassen. Dass wir diese idiotische politische Diskussion überhaupt führen, zeigt, dass es uns in der Schweiz viel zu gut geht. Wohlstandsverwahrlosung!

  • Rolf Raess sagt:

    Kardinalfehler war die schweizer Autobahnen nicht von Privat bauen zu lassen, sondern von Steuergeldern. Dies hat dazu geführt, dass schon zur Zeit des Baus der Autobahn Zürich-Walensee (A3) die Kosten pro Kilometer, die höchsten der Welt waren (ohne Land)…Vergleich eine 3-spurige Autobahn durchzogen mit Brücken und Tunnels in Frankreich: Lyon – Marseille kostete umgerechnet nicht einmal die Hälfte mit Landerwerb. Heute müssen hier alle für die Benutzung, ob auch mehrmals pro Jahr, einen lächerlichen Betrag bezahlen. Wären die Autobahnen auch hier privat, wäre es fairer (Zollstationen).

  • Liebermann sagt:

    Wichtig ist einzig, dass es für Touristen eine Kurzzeit-Vignette gibt für z.B. bis 4-5 Wochen 20 Fr. Die Preise für Touristen in der Schweiz summieren sich ziemlich und halten viele davon ab, in die Schweiz zu kommen.

    • Armando sagt:

      Darum braucht es endlich eine Tunnelgebühr am Gotthard. In Österreich zahlt man Maut für jedes Mausloch, doch nicht genug, man zahlt auch noch, wenn man über den Berg fährt.

  • M.Andreas sagt:

    Unsere Strassen kosten mal das ist klar. Sicher braucht es diese auch das ist ebenso klar. Doch Strassen kosten auch im Unterhalt sowie bei der Sanierung und zwar sehr viel.
    Deshalb sollen diese Mehreinnahmen in die steigenden Sanierungskosten und keinesfalls in den Bau von weiteren Autobahn Neubauprojekten keinesfalls in Kantonsstrassen die nun auch vom Bund übernommen werden sollen. Deshalb bin ich für dieses Referendum.
    Den hier bahnt sich eine riesige Kostenfalle ab da die bisgerigen Strassen zwecks anstehenden Sanierung massiv höhere Kosten verursachen werden.

  • Dr Ruedi vo Stette sagt:

    DIE SCHWEIZ SCHAFFT SICH LANGSAM ABER SICHER SELBST AB !!!

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