Wieso will die SVP eine Volkswahl des Bundesrats?

In gewisser Weise hat die Initiative «Volkswahl des Bundesrats» ihr Ziel bereits erreicht. Die narzisstische Verletzung, die die SVP durch Christoph Blochers Abwahl 2007 erlitt, musste versorgt werden und in der perfiden Parlamentarierclique, die es gewagt hatte, der grössten Partei der Schweiz eins auszuwischen, sollte wieder für Ordnung gesorgt werden. Das Volk soll nun über einen Grosseinsatz der direkten Demokratie das Trauma beheben – am 9. Juni wird es so weit sein.

Heute, fünf Jahre später, bleibt zu hoffen, dass es die Stimmbürger dabei belassen und den Vorschlag nicht in der Verfassung verankern werden. Die SVP würde zu den ersten Verlierern einer Volkswahl des Bundesrats gehören. Mit der Sicherheit, die 30-Prozent-Marke zu knacken, hatte sie bei der Lancierung der Initiative 2009 auf das Majorzwahlprinzip gesetzt – ein Wahlprozedere, das eher kompromissbereiten Politikern zugutekommt. Seitdem tritt die SVP aber an der Stelle und versäumt es regelmässig, die eigenen Kandidaten auch in der Exekutive durchzusetzen – mit der jüngsten Ausnahme von Oskar Freysinger im Kanton Wallis. Zuvor musste sich die Partei an zahlreichen Kantonen die Zähne ausbeissen, und auch die 2011 lancierte Offensive auf den Ständerat endete in einem Debakel. Der politische Nachwuchs stellt die SVP zudem vor Probleme, und der einzige SVP-Bundesrat Ueli Maurer würde im Falle einer Volkswahl weit zurückliegen. Wenn die SVP also keine suizidalen Absichten hat, täte sie gut daran, sich in der aktuellen Abstimmungskampagne zu mässigen und auf eine ehrenvolle Niederlage zu hoffen.

Die SVP würde zu den ersten Verlierern einer Volkswahl des Bundesrats gehören.

Christoph Blocher schreitet nach seiner Abwahl zum Rednerpult, 13. Dezember 2013. (Foto: Keystone/Lukas Lehmann).

Gerade die SVP hätte heute von einer Volkswahl des Bundesrats nichts: Christoph Blocher am Tag nach seiner Abwahl aus dem Bundesrat, 13. Dezember 2007 (Foto: Keystone/Lukas Lehmann).

Im linken Lager trauen sich einige Politiker, die Initiative zu unterstützen, und pochen auf die Forderungen der vorkriegszeitlichen Arbeiterparteien. Nach einem halben Jahrhundert Regierungsbeteiligung wirkt die Unterstützung der Sozialdemokraten etwas anachronistisch, wie eine linkspopulistische Antwort auf rechtspopulistische Stimmen, die darauf abzielt, das System zu bereinigen und die Eliten abzustrafen. Doch solch amerikanisch anmutenden Wahlen würden weder das Problem der Parteienfinanzierung lösen noch dem mangelnden Durchsetzungsvermögen des Bundesrats oder den fragwürdigen Fähigkeiten einzelner Kandidaten Abhilfe schaffen.

Die Volkswahl der Regierung gehört zu den klassischen Grundsätzen der nationalistischen Rechten. 1971 lancierte James Schwarzenbach eine parlamentarische Initiative, die verlangte, dass das Volk nach jeder Legislaturperiode die von der Bundesversammlung gewählten Bundesräte mittels einer Abstimmung «bestätigt». Die Argumente, die die Staatspolitische Kommission (SPK) des Nationalrats damals gegen diesen Vorschlag erhob, treffen auch vierzig Jahre später auf die Initiative der SVP zu: Die Beliebtheit eines Politikers und seine Popularität am Fernsehen würden mehr Gewicht erhalten als seine tatsächliche Arbeitsleistung, ganz zu schweigen von den Kosten, die die Wahlkampagnen verursachen würden, befürchtete die SPK. Auch hätten die Bundesräte der kleinen Kantone einen schweren Stand, und die Rolle der Bundesversammlung als wählendes Gremium und Aufsichtsorgan würde geschwächt. Zudem war die Kommission der Meinung, dass eine Volkswahl den Bundesrat vor unlösbare Probleme stellen würde, da sie das Kollegialitätsprinzip und die Funktionsfähigkeit einer aus mehreren Parteien bestehenden Regierung erschweren oder gar verunmöglichen würde.

Die Initiative der SVP trägt in keiner Weise zur Behebung der Schwächen des aktuellen Systems bei. Die Bundesratswahl durch das Parlament mag ihre Tücken haben – sie garantiert aber auch eine gewisse Sicherheit, indem sie der Exekutive nicht zu viel Macht zuspricht. Und was die überraschende Abwahl von Christoph Blocher 2007 angeht: Es handelte sich dabei nicht um einen Komplott (obschon es danach aussah), sondern um eine gesetzeskonforme Wahl. Die geheimen Manöver und die Verflechtung von Umständen – und seien diese noch so schockierend – gehören im Parlament zur Tagesordnung. Dabei ist die SVP-Fraktion nicht die Letzte, die sich daran beteiligt.

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231 Kommentare zu «Wieso will die SVP eine Volkswahl des Bundesrats?»

  • Sven Zimmermann sagt:

    Ich bin zu 85% mit Hernn Patrick Chuard einverstanden. Ich bin sogar überzeugt davon, dass sich die SVP mit dieser Initiative ins eigen Fleisch schneidet. Es wäre um Längen besser, mann hätte eine „Abwahl-Initiative“ formuliert, mit der das Volk bei groben Fehlern ein Bundesratsmitglied abwählen könnte. Dies würde nicht zu solch horrenden Problemen führen,. wie es bei der jetzigen SVP-Initiative der Fall ist. Was Herr Chuard richtig schreibt; die Abwahl 2007 war kein Komplott. Aber es war eine Intrige, und somit absolut verwerflich. Für mich ein schwarzer Fleck in der Schweizer Politgeschichte

    • Werni Sugi sagt:

      Sven: Wenn Sie konsequent sind dann müssen Sie Ja stimmen!
      Doch frage ich mich, sind Sie das?!!

      • R Merten sagt:

        man muss konsequent Nein stimmen, Hr. Sugi- es geht nicht an, dass linke Verwaltungsbeamte den privaten Firmen vorschreiben können, welche Saläre sie zu zahlen haben. Freiheit statt Sozialismus sollte die Devise sein.

      • Paul Ernst sagt:

        Schwarze Flecken waren zB die Nichtwahl Uchtenhagen als erste Frau zum Bundesrat dank rechtspolitischen Trickli oder die erpresste Abwahl von Ruth Metzler zu Gunsten vom wem wohl? Mit der „Wahl“ durch das Volch hätte dieser Herr die Möglichkeit mit Millionen Fränkli unser Land weiter zu destabilisieren. Keine EU-Wahlverhältnisse für die Schweiz!

        • Michael Steiner sagt:

          @Paul Ernst : Anscheinend haben Sie keine Ahnung von vergangenen Bundesratswahlen.
          Bei der Abwahl von Ruth Metzler war es die CVP die ein mieses Trickli versucht hat.Die CVP hatte auf grund ihrer Stärke nur noch einen Sitz zu gute.Sie hätten einfach Herr Deiss zurück ziehen sollen,dann wäre Frau Metzler wieder gewählt worden.
          Aber nein,die wollten ja ganz schlau sein und liessen zuerst Deiss bestätigen…mit dem Hintergedanken, dass das Parlament sich nicht trauen würde eine junge Frau abzuwählen.
          PS.: Herr Deiss machte danach nicht mal die 4 jahre weiter als BR,er trat nach 2 jahren zurück

          • Paul Ernst sagt:

            Herr Steiner, Danke dafür dass nur Sie eine Ahnung haben. Wer entscheidet, ob eine Partei ab sofort nur noch einen Bundesrat haben darf? Meinen Sie Blocher, weil er das so will? Es wäre auch möglich gewesen, noch etwas zuzuwarten. Die Schuld jetzt den Andern zuzuschieben, ist typisch für die rechtsnazionalen Kräfte.

          • Daniel Münger sagt:

            @Ernst – Rechtsnational. Oder bejubeln Sie gleichwohl unsere Fussballnazi? Für einen Mann in Ihrem Alter benehmen Sie sich manchmal äusserst infantil. – Und ja, Sie haben oder wollen keine Ahnung haben. Die Zauberformel hatte lange Jahre ihre guten Dienste getan und es durfte angenommen werden, dass diese auch weiterhin Bestand haben würde. Egal was Sie für eigene Vorstellungen von Konkordanz haben, bis dahin hat sie funktioniert. Es brauchte schon einen veritablen Staatstreich, sprich eine unerhörte Intrige inkl. einer perfiden Selbstsüchtigen, um altbewährtes über den Haufen zu werfen.

        • Ueli Hoch sagt:

          @Ernst. Im Fall Uchtenhagen/Stich bin ich gleicher Meinung, Das war genauso eine unwürdige Hinterzimmeraktion wie die Wahl von EWS. Mein Vorschlag ist daher, dass am Wahltag nur noch Personen gewählt werden können, die sich bis z.B . 10 Tage vor der Wahl offiziell angemeldet haben. ein Sprengkandidat müsste dann bereits vor der Wahl hinstehen und sagen, ich trete offizell an und die Mitglieder der Bundesversammlung könnten sich im Vorfeld besser überlegen was eine solche Wahl für Auswirkungen hat. Am Wahlmorgen in den Fraktionssitzungen noch irgendwelche neue Namen herumreichen ist unwürdig.

          • Sven Zimmermann sagt:

            @Werni Sugi: Ich weiss noch nicht, ob und wie ich konsequent sein werde. 🙂 Das liegt noch in den Sternen. Würden die „Hinterzimmer-Intrigen“ aufhören, wäre ich gegen die Initiative.

            @Ueli Hoch: Die Idee mit der offiziellen Anmeldung (z.B.) 10 Tage vor den Wahlen, halte ich für sehr gut. Es darf einfach nicht sein, dass solch ein Fall wie Evelin Widmer-Schlumpf nochmals passiert. Es dürften nur Personen gewählt werden, die von der eigenen Partei offiziell aufgestellt werden. Es macht keinen Sinn wenn Leute in den Bundesrat gewählt werden, die von der eigene Partei nicht unterstützt werden.

          • Ueli Hoch sagt:

            @Zimmermann: Wichtig bei meinem Vorschlag ist auch noch, dass die Bundesversammlung am Wahltag nicht zwingend einen der angemeldeten Kandidaten wählen muss, sondern die Wahl auch neu „ausschreiben“ kann. Z.B. mit 3/5 Mehrheit oder so. Grund: Man stelle sich vor einer der valablen Kandidaten stirbt vorher und beim anderen kommt noch eine Leiche im Keller zum Vorschein. Man müsste dann zwingend einen Dritten wählen, den wirklich niemand will.
            PS: Korrekterweise muss man sagen, dass seinerzeit die Art und Weise der Wahl von Otto Stich oder die Nichtwahl von Frau Brunner auch nicht besser war.

        • Rolf Zach sagt:

          Die Abwahl hat Blocher wirklich selber verschuldet. Wenn er mehr politische Verschlagenheit gehabt hätte, hätte er dafür gesorgt, dass ihn die wankelmütige CVP wieder wählt. Aber anstatt diesen einen Zucker zu geben, hat er sie hochmütig verachtet und nicht für voll genommen. Er dachte, es sei wohl die gleiche Partei, wo 5 bis 7 CVP-Abweichler 2003 Blocher statt Metzler gewählt haben. Warum hat er EWS nicht nach ihrer Wahl umarmt. So hätte er die Parteispaltung vermeiden können und 2011 wäre er im Triumpf mit einer Fraktion von 60-65 SVP-Nationalräten wieder in den Bundesrat gewählt worden.

          • Sven Zimmermann sagt:

            Sie schreiben dass Herr Blocher die Abwahl selbst verschuldet hat. Gleichzeitig geht es in Ihrem ganzen Kommentar nur um Intrigen. Paradox.

        • D.Münger sagt:

          @Ernst – Aber, aber. Sie wissen schon, dass Frau Metzler aus dem gleichen Grund nicht mehr im Bundesrat verweilen durfte, weshalb auch EWS eigentlich nicht mehr gewählt werden durfte? Zauberformel! Zuwenig Wählerstimmen! Metzler musste übrigens auf Wunsch ihrer eigenen Partei gehen. Ihre SVPbashings zeigen mir, weshalb Sie politisch da stehen, wo Sie stehen. Immer im Abseits!

          • Paul Ernst sagt:

            D. Münger. Haben Sie je etwas Gutes über die Mehrheit der Schweizer Wähler geschrieben? Ich stehe vermutlich mit Ihnen im Abseits, denn EWS wurde als SVPlerin gewählt und ist erst noch eine gute Bundesrätin. Erpressungen der SVP brachten ihr kein Glück. Nach dem ordentichen Abgang von Hr. BR Deiss hätte die SVP ohne Gesichtsverlust einen zweiten BR einbringen können. Aber ihr Geldgeber wollte nicht warten. Aber auch er ging ja bald wieder, zum Glück.

          • Daniel Münger sagt:

            @Ernst – Nein, EWS wurde als BDPlerin, Angehörige einer 5% Partei, wiedergewählt. Ich weiss nicht, weshalb es Personen gibt, die es einfach nie begreifen, dass die Nichtwiederwahl von Blocher ein Momentum war, aber die Wiederwahl der BDPlerin, die vom Zwangsgebührensender zwischenzeitlich auf einen ihr niemals zustehenden Thron gehievt wurde, nur weil sie sich gegen ihre Partei stellte und intrigant mithalf, Papis Feind Blocher aus dem BR zu entfernen, diese Wiederwahl war der Gipfel der Kindergartenvorführung der Sozialisten. So macht man keine Politik! Erpressungen? Werdet endlich Erwachsen!

          • Philipp Hofmann sagt:

            @Münger: Wenn es Ihnen dienlich erscheint, verteidigen Sie die Zauberformel als etwas Traditionelles & Erhaltenswertes, gleichzeitig wollen Sie von Ihr nichts wissen, wenn es Ihrer Polit-Ideologie unvorteilhaft erscheint. Ich habe von Ihnen noch keine Antwort auf die Frage gelesen, weshalb der FDP, als 14.5%-Partei, 2 Sitze zustehen sollen, den Grünen jedoch nicht mal 1 Sitz. Der Verdacht liegt absolut offen: Sie opfern bereitwillig die wähler-proportionale Vertretung zugunsten der Sicherung der rechts-konservativen Mehrheit im Bundesrat. Und damit entsagen SIE selber der hehren Zauberformel!

    • Hans Gruber sagt:

      Ich teile Ihre Meinung bezüglich der „Abwahl-Initiative“ zu 100%. Gleichzeitig müssten aber die BR der ordentlichen Altersvorsorge unterstellt werden statt einer lebenslangen „Abzocker-Rente“. Was für uns Normalos gut genug ist, müsste doch auch der Polit-Elite reichen. Oder findet etwa ein abgewählter BR weniger gut eine neue Stelle als die Hausfrau nach erfolgreicher Kindererziehung?

    • Marcel sagt:

      Worin unterscheidet sich ein Komplott von einer Intrige?

    • Marianne Stocker sagt:

      Jede andere Partei schreibt sich Stil Anstand und Lösungsorientiert auf die Fahne, obwohl der Bürger längst weiss, dass das sich in deutscher Sprache Wischiwaschi/Filz/Mauschelei nennt.
      Dass es der SVP darum geht, diesen Dreck zu bekämpfen, ist für Gute ganz und gar unvorstellbar. Muss einen pösen Hintergedanken haben.
      Ist ja auch bezeichnend, wie die grössten Intirgannten und deren Parteigenossen davor warnen, dass der Schildbürger solch schwere Aufgaben gar nicht meistern kann

      • Paul Ernst sagt:

        Frau Stocker, Sie verwechseln hier etwas. Die weitgrösste Mehrheit der Schweizer mit rotem Pass sind gar nicht in einer Partei. Sie haben einfach genug von einseitiger Beschimpfung und Einflussnahme durch Millionenbeträge, PR-Aktionen und Kommentaren bei Wahlen und Abstimmungen. Dies alles ist eine EU-Kopie. Denken Sie an die Schwarzgeldkonten von Kohl (CDU) oder von Linken Franzosen, wie neuerdings vermutet wird. Auch der tapfere ultra-rechte Sarko soll gemauschelt haben um seinen Wahlkampf zu finanzieren. Filz und Mauschelei gibt es in Zünften und Logen und dort finden sie auch SVPler.

        • D.Münger sagt:

          @Ernst – Hören Sie bitte mit beiden Ohren hin. Einseitige Beschimpfungen gibt es nämlich nicht. Eine Einflussnahme durch Millionenbeträge ist ebenfalls an den Haaren herbeigezogen, denn die Gratisunterstützung der Medien ist nicht in Franken bezifferbar. Am abscheulichsten jedoch ist es, wenn wir mit unseren Zwangsgebühren den Wahl- oder Abstimmungskampf der Sozialisten jeweils mitbezahlen müssen! Und was Filz und Mauschelei anbelangt, werden Sie an den höheren Schulen, der Asyl- und Sozialindustrie und vielen linksbesetzten Institutionen ebenfalls sehr schnell fündig. Einseitig? Lächerlich!

          • Paul Ernst sagt:

            Soso Herr Münger. Erklären Sie ihren Freunden mal, warum die SVP das zehnfache bei Abstimmungen und Wahlen für Werbung ausgibt, erklären Sie mal, welcher Bundesrat schon mal in sämtliche Haushalte Imagebroschüren verschickt hat und erklären Sie zusätzlich, warum Dr. Christoph Blocher verdeckt die Basler Zeitung gekauft hat. Erklären sie ihren Freunden auch, warum konservative Unternehmer Asylantenheime rentabel betreuen, zwar mit mangelhafter Leistung, aber das ist ja Nebensache.

          • Daniel Münger sagt:

            @Ernst – Die meisten dieser utopischen Beträge stammen aus Hochrechnungen von linken Journalisten, sind deshalb geschätzt und werden, zum Euch auf die Palme bringen, so in Umlauf gebracht. Und die gierigen SVPbasher hängen an diesen teils abstrusen Summen, wie Vampire den Kühen am Hals. Sozialistenpolitik ist Gegenwarts- und Gutwetterpolitik. SVPpolitik ist für Euch nicht überschaubar, da längerfristig ausgelegt. Oder weshalb verlangt Ihr sonst von der SVP immer wieder Lösungen, für Probleme die Ihr mit Eurer CVP unterstützten, oberflächlichen Politik anrichtet? Rundum nur Schlamassel.

        • R. Merten sagt:

          Frau Stocker hat Recht, Hr. Ernst. Das einzige, was man von Ihnen lesen kann, sind Verwünschungen gegen die SVP. Man hat langsam genug von Ihren wirren Ideen. Realität ist gefragt und nicht ausschweifende Begründungen über andere Länder und Sitten. Wohin das SP-Parteiprogramm führt, sieht man ja klar in der EU. Oder haben Sie das auch noch nicht bemerkt, Hr. Ernst. Und das Leute wie Sie die EU noch verherrlichen und sich den Sozialismus zurückwünschen ist grotesk und kann nicht nachvollzogen werden!!

          • D. Moser sagt:

            Es ist schon eine reichlich absurde Idee, das Parteiprogramm der Schweizer SP mit der Politik der EU in Verbindung zu bringen. Es ist mir auch schleierhaft, was an der EU-Politik da sozialistisch sein soll. Die führenden Politiker der EU stammen meist aus konservativen Parteien, allen voran Barroso. Und Frau Merkel hat ja in Europa auch nicht gerade wenig zu sagen. Schliesslich: Was heisst da den „Sozialismus“ zurückwünschen? Er hat in der EU nieregiert, sowenig wie in der Schweiz. Falls der frühere Ostblock gemeint ist: Der hatte mit einem demokratischen Sozialismus nie etwas zu tun.

          • Thomi Sennhauser sagt:

            Merten, nein, den Schlamassel haben in erster Linie einige Subjekte in den Chefetagen zu verantworten. In den betroffenen Länder hat auch so ziemlich jeder profitiert, der kleine Mann eben auch. Genau jener wählt die Politiker, die nichts gegen Korruption unternehmen undschaufelte damit sein eigenes Grab.

        • Frank Wiggert sagt:

          Paul Ernst: Sie wissen haargenau, dass das Schweizer Fernsehen und Radio ausschliesslich die Grünen und Linken mit einem Budget von Hunderten von Millionen tagtäglich während der Tagesschau unterstützt. Das gibt es in keiner einzigen Demokratie auf dieser Welt. Die SP ist die einzige Partei auf dem Planet Erde mit einem eigenen Staatsfernsehen und Radio. Meine sozialistischen Verwandten in Frankreich beneiden die SP-Schweiz für dieses Privileg. Die Bürgerlichen haben nicht einmal einen zwanzigstel dieses Budget für eine faire und sachliche Berichterstattung ihrer Anliegen zur Verfügung.

    • Heinz Renner sagt:

      Ein schwarzer Fleck in der Schweizer Politgeschichte? Sie übersehen wohl geflissentllich, auf welche Weise Christoph Blocher überhaupt Bundesrat werden konnte. Mit einer ebenso verwerflichen Intrige, nämlich der hinter den Kulissen abgekarteten Abwahl der damaligen Bündesrätin Metzler. Zum Glück zeigte sie sich danach weit weniger wehleidig und narzisstisch, als es Herr Blocher heute noch tut.

      • Dan Bourque sagt:

        Der Unterschied ist aber dabei, dass bei der Abwahl von Ruth Metzler die Konkordanz gewährleistet war. Die SVP war damals doppelt so stark wie die CVP und hatte einen Anspruch auf einen 2. Sitz, so wie sie ihn auch heute noch hat. Die CVP war einfach nicht bereit, den 2. Sitz trotz einen klar tieferen und auch permanent sinkenden Wähleranteils aufzugeben.

        • Wälchli Severin sagt:

          Soweit ich mich erinnere, war die Konkordanz auch nach der Abwahl von C. Blocher gewährleistet. Denn an seiner Stelle wurde das SVP-Mitglied EWS gewählt.

          • Dan Burque sagt:

            Pro Forma ja, gebrochen wurde die Konkordanz aber wieder 2011, als EWS wiedergewählt wurde, nicht mehr als SVP-Mitglied, sondern bei der 5%-Partei BDP.

        • D.Münger sagt:

          @Severin – Aber bei der Bestätigungswahl hat EWS als Angehörige einer Minderheitenpartei die Zauberformel geknackt.

      • D.Münger sagt:

        @Renner – Ihr lernt es wohl nie. Zauberformel! Die Zauberformel verlangte den Abgang von Metzler. Die gleiche Zauberformel, die mit der Wiederwahl von EWS gebrochen wurde.

    • René Obi sagt:

      Blocher wurde abgewählt, weil er als Bundesrat nicht tragbar war. So einfach ist das. Dass es für die Abwahl eine strategische Meisterleistung vorab der Herren Hämmerle und Darbelay brauchte, ist ein anderer Punkt. Das Frau Widmer-Schlumpf die Wahl angenommen hat ist ihr angesichts der ihr schon damals drohenden Hass-Kampagne der SVP gross anzurechnen. Der Bundesrat soll auch weiterhin durch das Parlament gewählt werden. Wir haben schon genügend dieser unsäglichen Wahlkämpfe. Die Jungen sollen nicht noch mehr von der Politik angewidert werden.

      • Hans Huber sagt:

        Na ja, so zimmert man sich sein Weltbild zusammen, wo die Guten und die Bösen fein säuberlich zu trennen sind. Verstehen Sie mich recht, Herrn Blochers Stil schätze ich nun ganz und gar nicht, aber nur wegen des Hasses auf ihn eine Person wie Frau Schlumpf, die ihre Parteifreunde – ja, das waren sie damals noch! – auf eine so jämmerliche und billige Art hinters Licht zu führen und anzulügen, als mutiges Vorbild zu ikonisieren, ist schon ein bisschen weltfremd – um es mal ganz fein zu formulieren ….

      • Zwahlen Rudolf sagt:

        Blocher wurde abgewählt,weil sonst zuviel Dreck ans Licht gekommen wäre.Lesen Sie in der neusten WW den Bericht von U.P.Engeler.Es graust einen,was da in der Bundesverwaltung abgeht.Einmal werden auch die über ihre Lügen,Mauscheleien und Deckeleien stolpern.

      • Dan Bourque sagt:

        So, so, der Verrat ist ihr hoch anzurechnen, merkwürdige Moral………

  • bernhard moser sagt:

    „Die Rolle der Bundesversammlung als wählendes Gremium und Aufsichtsorgan würde geschwächt“
    Frage: Wenn der SNB-Präs gehen „musste“ und die GPK des Parlaments „feststellte“, dass der Bundesrat „gesetzwiedrig“ in die SNB eingegriffen hat, aber z.B. EWS nicht entlassen werden kann, wo hat dann das wählende Parlament die nötige Macht Konsequenzen zu ziehen? In Deutschland würde Merkel z.B. Schäuble entlassen oder im Bundestag, in so einem Fall, die Vertrauensfrage stellen, mit der Konsequenz vorzeitiger Neuwahlen.
    Sorry, aber da kann das Volk den Bundesrat doch gleich selber wählen.

    • Peter Munz sagt:

      Wenn Sie schon das politische System in der BRD als Beispiel nehmen: Sie verwechseln die parlamentarische Demokratie mit unserer direkten Demokratie. Aepfel sind eben keine Birnen.

      • bernhard moser sagt:

        Ich kann auch die USA z.B. nehmen! Dort kann ein Präsident abgesetzt werden, wenn er Gesetze bricht!
        Ich habe bisher in der Presse nur gelesen das Blocher doch freiwillig auf seine Immunität verzichten soll, dass der Bundesrat dies in diesem Fall tun soll, davon habe ich noch nie was gehört.

      • D.Münger sagt:

        Bundesratswahlen sind parlamentarische Demokratie… Oder sehe ich da was falsch?

    • Fehr Beat sagt:

      Ja, genau, dann können wir zwei den Besten der Besten CB wählen.

      • bernhard moser sagt:

        Nein hätte/würde ich wohl eher nicht, Weil aus irgend einem Grund habe ich gegen „die Aufhebung der Kantonsklausel“ gestimmt. Der Schaden der dann mit der Abwahl von CB angerichtet wurde war/ist zu gross.

  • David Herger sagt:

    Ich werde ja stimmen! Und zwar nicht, weil ich denke, dass eine Volkswahl des Bundesrates wirklich Sinnvoll ist, sondern weil ich immernoch nicht verstehe, wieso die grösste Partei der Schweiz nicht 2 Bundesräte stellt und andere (kleinere) Parteien schon. Damit bezieh ich mich nicht auf die Wahl von 2007 sondern auf die Wahl von 2011! Welche meines erachtens mit Volkswillen überhaupt nichts am Hut hatte! PS: Ich hoffe ein Befürworter der Initiative darf sich auch noch so ausführlich zu Wort melden.

    • Cybot sagt:

      Geh ruhig stimmen, aber schreib besser Nein auf den Zettel. Sonst kannst du dich bald fragen, wieso die linke plötzlich 3 Bundesräte hat und die grösste Partei immer noch nur einen. Oder im Extremfall gar keinen mehr.

      • Marianne Stocker sagt:

        Cybot, die Linken der Stadt Zürich verfügen bald über 8 der 9 Stadtratssitze. Das funktioniert ja wunderbar, solange die dumpfen Landeier vom Kanton jedes Jahr 400 Milliönchen an die urbanen Weltoffenen überweisen, die angrenzenden Kantone die „sogenannten“ Zentrumslasten finanzieren und Oper/Kunst und Kultur sowieso die Sache der Steuerzahler des gesamten Kantons sind.

        • Peter Munz sagt:

          Nun ja, Oper, Kunst und Kultur wir eben fast nur in der Stadt Zürich angeboten, darum dürfen auch die angrenzenden steuergünstigen Kantone etwas beitragen.

        • Paul Ernst sagt:

          Liebe Frau Stocker, Sie können ja in Ihrer Partei beantragen, dass Oper, Schauspielhaus und Kunsthaus nach Uster verlegt werden. Dann kann der Kanton ohne die Stadt selbst alles finanzieren. Die Goldküsten-Gäste werden es Ihnen danken.

    • Andreas sagt:

      Nicht einmal CB wäre gewählt worden….
      Weder als Ständerat noch als Bundesrat.

      • R Merten sagt:

        ja- weil es soviele Leute wie Sie gibt, Andreas, die von Politik und Wirtschaft und deren Zusammenhänge gar keine Ahnung haben. Bedauerlich, dass erfolgreiche Leute wie Bloche von solchen Linksaktivisten und Sozialhilfebezügern verhöhnt werden, obwohl sie von den Erfolgreichen finanziell profitieren. Aber einmal mehr: Die Bildung sollte verstärkt Einzug halten bei diesen Gesinnungsterroristen.

    • Hans Kreier sagt:

      Die SVP argumentiert aus der Sicht des Stärkeren. Angenommen sie fielen wieder unter die 10%, wie in den 80/90’gern, wären sie die ersten, welche die VW als undemokratisch, weil nur für die finanzstarken attraktiv, abschaffen würde.
      Übrigens, Ihre Aussage ist nicht korrekt und das wissen Sie auch. Die SVP hat den 2’te Bundesrat selbst verstossen. Dass nicht immer der nominierte Kandidat gewählt (zB BR Stich) oder geputscht (BR Blocher anstelle BR Metzler) wird, ist nicht aussergewöhnlich.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Die SVP hätte vier Jahre Zeit gehabt, einen valablen Kandidaten aufzubauen. Aber in ihrer Überheblichkeit liess sie das einfach sein und stellte eine Woche vor der Wahl den Zuppiger vor die Presse. Sie hatte derart kein Interesse an einem zweiten Sitz, dass dessen Demontage sogar im eigenen Wochenblatt lanciert wurde. Rime war chancenlos, Walter auch, da eben NR-Präsi.
      Das war keine Dummheit, sondern Kalkül. Für ihre aufgeheizte Basis muss die SVP extreme Positionen beziehen, im BR konstruktiv arbeiten. Dieser Spagat ist zu viel, da geht man lieber in die Opferrolle – die Fans schluckens brav.

      • R Merten sagt:

        falsche Analyse, Schwarzenbacher. Das Volk muss den Bundesrat selber wählen können, damit den linken Mauscheleien endlich ein Riegel geschoben werden kann. Seit die Linken inkl. CVP den Ton in Bern angeben, geht es nur noch abwärts mit unserem Wohlstand. Leute wie Schwarzenbacer müssten dann andere Ausreden und Schlammschlachten kreieren, um der SVP schaden zu können.

      • Ruedi Widmer sagt:

        Die SVP hatte Evelyn Widmer-Schlumpf nicht als Bundesrätin akzeptiert und Samuel Schmid wurde rausgemobbt… Es ist sogesehen ihr eigenes Verschulden, wenn sie nur einen Bundesrat hat!

        • Sven Zimmermann sagt:

          @ Ruedi Widmer: Egal ob mann Evelin Widmer-Schlumpf für kompetent oder inkompetent hält, ist es doch Tatsache, dass keine Partei 100% damit einverstanden ist, wenn ein Mitglied in den Bundesrat gewählt wird, denn mann nicht als Vertretung der eigenen Partei ansieht. Hinzu kommt dass Evelin Widmer-Schlumpf die Führungsriege der eigenen Partei angelogen hat. Ich würde solch eine Person auch aus meiner Partei ausschliessen. Ob ich Evelin Widmer-Schlumpf für kompetent halte oder nicht, lasse ich mal offen. Danke.

      • Lucien Michel sagt:

        Puahch Schwarzenbacher, was wäre die Welt ohne diesen „Experten“.
        Den Kandidaten Fuhrer/Eberle wurde der vergessliche handlungsfähige Zwischenmenschliche von der Koalition der Vernunft vorgezogen. Blocher wurde durch die Schweizerin des Jahres ersetzt. das Resultat: VBS EJPD ( sagen ja auch Schwarzenbachers Genossen-Freunde) sind neben dem EFD abgewrackt. Die Kommunistin Wyss anstelle Amstutz, Wischiwaschi-Fehr statt Bortoluzzi der zuwenig Unternehmer war, …. immer standen die Linken bei etwa 30%.
        Wie bei der SRF-Abzocke zahlen Gutmenschen lieber Weck-Wegelagerei als der SVP zu zustimmen

    • Philipp Hofmann sagt:

      Dann wählen Sie bloss aus Trotz Ja? Dass eine Volkswahl via Majorz die nationalrätliche Proportionalität nicht im Geringsten und sogar noch schlechter als das heutige System abbilden wird, ist ihnen wohl bewusst. Nota bene: Es steht nirgends, dass der Bundesrat die Nationalratszusammensetzung abbilden muss. Nicht mal die viel bemühte Zauberformel, als Konvention, tut dies! Und ganz nebenbei war die Zauberformel seit je her einem Wandel unterworfen. Zudem scherte sich die SVP nicht um Nationalratsproportionalität, als es darum ging, dass die Grünen eigenlich Anspruch auf den 2. FDP-Sitz hatten.

      • D.Münger sagt:

        @Hofmann – Was ist den Ihre Zauberformel? Die drei Grossen je 2 und die CVP einen. Die Grünen haben und hatten noch nie Anspruch auf einen Bundesratssitz. Die Zauberformel ist ja jetzt nicht mehr gültig, also klappt’s vielleicht in Zukunft. Ich glaube aber eher nicht.

        • Philipp Hofmann sagt:

          Die Zauberformel ist bloss ein soziales Agreement. Es gilt stets solange bis jemand es aufkündet, war jederzeit und regulär zulässig ist. Wenn die Zauberformel – wie früher – den Zweck hat, die Kräfte im Nationalrat proportional im Bundesrat abzubilden, dann sähe die Zauberformel mathematisch heute so aus: SP und SVP je 2 Sitze, FDP und CVP je 1 Sitz und dazu die Grünen mit neu 1 Sitz. Knapp verpasst: GDP; klar nicht dabei: BDP. Aber eben: Die Zauberformel war noch nie die einzige Regel, nach der der Bundesrat zusammengesetzt wurde bzw. mittels derer die Parteien Bundesratssitze beanspruchten.

          • Daniel Münger sagt:

            Von 1959 – 2008 hat sich die Zauberformel in ihrer Einzigartigkeit bewährt. Nur um niedere Gelüste zu befriedigen und einen starken Politiker aus dem Bundesrat zu entfernen, wurde sie in Frage gestellt und später sogar endgültig gebrochen. Die Schweiz, die ich einmal kannte, die gibt es nicht mehr. Dafür haben wir heute steigende Kriminalität, sind als Schweizer eine Minderheit im eigenen Land, und dürfen nur noch zusehen, wie alle unsere Errungenschaften aus jahrzehntelanger Aufbauarbeit am falsch verstandenen Sozialismus zu Grunde geht. Linke Selbstverwirklichung statt Generationenvertrag!

      • Philipp Hofmann sagt:

        @Münger: Sie sagen es: Die Zauberformel wurde 1959 neu angepasst, da die damalige Bundesrats-Besetzung nicht mehr proportional der des Nationalrats entsprach. 2003 dito. Nur eben ist es heute auch nicht mehr der Fall: Nicht bloss bzgl. der BDP, sondern auch bzgl. der Doppelvertretung der FDP. Sprich: Grüne mit mehr Anspruch auf 1 BR als FDP auf 2. Die Zauberformel soll Proportionalität abbilden und nicht das Bild Ihrer Schweiz, oder einfach jene Parteien ausschliessen, deren Politik Sie für verfehlt halten. Ebenso garantierte die Zauberformel niemals die Wahl eines ganz expliziten Kandidaten.

    • Niklaus Birchmeier sagt:

      Wo sind die SVP Politiker die in einen Bundesrat passen? Respektive nivht „extrem“ sind. Ich kenne fasst keine. Mit lInientreuer Politik kann man nicht Politisieren und sogar Bundesrat werden. Hier muss gearbeitet werden, IIdeenreich.

      • Albert Schwarzenbacher sagt:

        Herr Merten, haben Sie auch nur einen der Artikel zum Thema gelesen? Wenn überhaupt, würde sich das Kräfteverhältnis gegen Mitte-links verschieben. Ferner sind weder Unternehmenssteuerreform noch Steuerwettbewerb noch die allgemeine Profitsklaverei den Linken zuzuschieben. Unseren Wohlstand bauen Ihre Rechten und die Bürgerlichen ab.

        Herr Michel, ich verstehe schlicht nicht, was Sie meinen. Gehts auch weniger wirr?

        • R. Merten sagt:

          nein, Hr. Schwarzenbacher- die Linken verpulvern einfach das Geld der fleissigen Leute, die einen überdurchschnittlichen Einsatz in der Privatindustrie leisten. Gerechtigkeit muss sein. Aber dass die fleissigen Bürger jeden Dreck und Wunsch der Linken bezahlen sollen, ist unanständig. Milliarden für die EU, Milliarden für Entwicklungshilfe, Milliarden für das Asyl-Unwesen, Millionen für Sozialschmarotzer und viele Millionen für die linke Kunstszene- jedes Jahr wohlverstanden!! Da ist es fast eine Pflicht, das SP-Parteiprogramm zu zerreissen!!!

          • Hans Duss sagt:

            Mitte-rechts stellt in allen Legislativen die Mehrheit, merten. Bitte lassen Sie Ihren Frust woanders los – diese ewige, abgelutschte Leier! Man mag es nicht mehr hören! Linkenfresserei ist das eine – aber derart ahnungslos zu sein und dennoch so laut zu lästern … das ist nur schlechter Stil, mehr nicht.
            Haben Sie sich auch mit 54 schon zur Ruhe setzen können, weil Sie so erfolgreich geschäftet haben? Was glauben Sie, wie es wohl aussähe, wenn wir die Steuerausweise verglichen? Ich bin überzeugt, ich habe – wie viele Linkswähler! – wesentlich mehr für unser Land getan als Sie Stänkerer.

      • D.Münger sagt:

        @Birchmeier – Sommarugas Politik ist absolut linientreu, was erzählen Sie uns da?

    • peter meier sagt:

      wer sagt denn dass das die bundesratswahl etwas mit volkswillen zu tun haben muss? das system schweiz funktioniert bestens. eben gerade weil wir keine populistischen bundesratswahlen haben. so kann die regierung arbeiten und muss nicht wahlen vorbereiten und sich damit blockieren. die wahlbehörde für die bundesratswahl ist die vereinigte bundesversammlung. und jedes mitglied dort wurde durch das volk gewählt.

  • Thomas Beeringer sagt:

    Die SVP würde zu den ersten Verlierern einer Volkswahl des Bundesrats gehören. Ist dies nicht bloss ein Wunschdenken gewisser Kreise? Interessant wäre es ja schon wie es die Politik in Bern verändern würde. Ob sich so hochgelobte, aber eigentlich unnütze Bundesräte dann wirklich noch halten könnten? Ein Versuch wäre es wert. Was über die letzten Jahre aus Bern kam war ja schon nicht so atemberaubend. Ich bin mal gespannt und werde wahrscheinlich ja stimmen.

    • Chris sagt:

      Unnütz? Wissen Sie das wirklich? Wenn Leute wie Sie (und ich) sich anmassen die Arbeit eines Bundesrates wirklich realistisch einschätzen zu können (also im Wissen seiner wirklichen Verdienste / Verfehlungen und nicht dessen was uns die Presse oder der politische Gegner erzählt), wird die Qualität der Regierung rapide abnehmen. Es kommen dann die in den BR mit dem nettesten Lächeln, den populistischten Floskeln und dem grössten Portemonnaie. Wollen wir das wirklich? Ich stimme Nein, auch wenn ich nichts dagegegen hätte wenn die SVP aus dem BR fliegt…

  • Manu sagt:

    Blablabla. Der zweit- und drittletzte Satz sagen alles: „Es war kein Komplott, obwohl es danach aussah. Geheime Manöver und Verflechtungen, seien sie noch so schockierend, gehören zur Tagesordnung im Parlament“. Hört doch mal endlich auf mit SVP, Blocher und rechts-/links-populistisch-amerikanisch zu argumentieren. Letztendlich kann doch niemand daran interessiert sein, dass diese widerlichen Mauscheleien zur „Tagesordnung“ gehören, egal ob man rechts oder links wählt. Schlechter als dieses Parlament können wir’s auch nicht machen, deshalb BR-Volkswahl JA. Pfeiff auf rechts/links und Amerika.

  • s.frei sagt:

    warum sollte man sich dagegen stellen ? erinnert man sich nicht an das GLEICHE debakel als kantonsrate vor 100jahren vom volk gewählt werden sollten ? eben ! absolut legitim, konstant werden sympathiedebatten der BR vorgetragen (schlumpf politikerin des jahres ..) um die gunst des volkes zu beschwören. niemand hat sie gewählt, noch vertritt sie die landesinteressen. man hat solange beschissen in bundesbern , bis’s chlöpft. nun is’s soweit, der stärkste, sympathischste soll den bürger (und primär diesen) vertreten !!

    • Philipp Hofmann sagt:

      Und wer kann es sich leisten auf Bundesebene eine nationale Werbekampagne (im Gegensatz zu stemmbaren Regional-Kampagnen) für seine eigene Person zu betreiben? Ein paar Multimillionäre vielleicht. Toll! Und was bleibt sonst als Alternative? Kandidaten, die von der Parteileitung bzw. von Parteimäzenen fix ausgesucht, gepusht & finanziert werden, als die einzig von der jeweiligen Partei akzeptierten & legitimen Bundesräte dem Volk aufgetischt werden, und die das Volk bloss noch abnicken kann – via Wahlzettel. Welch demokratische Wahlmöglichkeit! Für mich sehen gerechte freie Wahlen anders aus.

      • D.Münger sagt:

        @Hofmann – Märchen über Märchen. Die Medien sind linkslastig und deren Einsatz zu Gunsten der linken Parteien ist nicht nur unbezahlbar, nein, man erdreistet sich sogar, den politischen Gegner beim Fernsehen mitbezahlen zu lassen. Und zwar absolut verwerflich -> per Zwangsgebühren…

        • Philipp Hofmann sagt:

          @Münger: Sie glauben doch nicht, dass es einen freien, offenen Wahlkampf geben wird, wo sich der Engagierteste & Überzeugungsfähigste durchsetzt! Es würde so laufen wie in Deutschland & Frankreich: Die Parteien werden ihre Spitzenkandidaten aufstellen und bewerben, gegen die sich innerparteilich niemand auflehnt wagt. Waren/Sind Sarkozy (UMP), Holland (PS) und Steinbrück (SPD) wirklich das Beste, was ihre Parteien bieten konnten/können? Nein! Das waren einfach die grössten Schwätzer mit Macht, Lobby oder Geld. Darauf kann ich getrost verzichten! (Und genauso auf Ihre themenfremden Pamphlete.)

          • Daniel Münger sagt:

            @Hofmann – Natürlich haben wir die Eigenständigkeit, sprich den Anstand in der Politik, längst aufgegeben. Trotzdem. Wir sind mit dem Ausland in keinster Weise vergleichbar. Wir haben ein anderes politisches System. Bei uns kann jemand soviel Geld ausgeben wie er will, wir wählen nach anderen Kriterien. Nur eines wird sich für mich in Zukunft ändern. Ich werde nur noch eine, unveränderte Liste, ins Couvert stecken müssen. Velofahrer, Chaoten, Familie Schoch, Kuschelpädagogik und Ausländer verhätschle und verbäbele bringt uns definitiv nicht weiter, sondern nur noch den kollektiven Untergang.

  • Peter Luginbühl sagt:

    Die SVP hat bei der Initiative das Majorzverfahren gewählt und die Sprachregionen besser berücksichtigt, als das heute der Fall ist. Alles Punkte bei denen es die SVP nochmals schwerer haben dürfte sich die Sitze zu sichern. Das man mit Geld keine Sitze kaufen kann, zeigen alle Wahlen in Exekutivämter. Miese Parteiränkeleien könnten ebenso beseitigt werden wie Bundesräte die ihre Arbeit nicht so vollführen wie es das Stimmvolk verlangt. Eigentlich müssten alle ein Interesse an dieser Initiative haben die für Fairness sind. Wer weiss, vielleicht hätten wir auch bald einen Grünen im Bundesrat.

    • James sagt:

      Grüner Bundesrat? Nur das nicht!

      • Hans Duss sagt:

        James, man nennt es Demokratie. Aber es ist schon lang augenfällig, dn dieses Prinzip in Ihren Kreisen nicht versteht.

    • Peter Schmid sagt:

      Sehr schön geschrieben Herr Luginbühl. Ich hoffe auch dass es eventuell noch ein Parteiloser auf diese Weise in den Bundesrat schaffen würde.

      • Guido Meier sagt:

        Ich gebe zu, ich tue der SVP doch manchmal unrecht, die wollen wirklich dass ein Parteiloser in den Bundesrat kommt; wohl lieber eine Parteilose, als eine von der BDP…

  • Roland K. Moser sagt:

    „…Wieso will die SVP eine Volkswahl des Bundesrats?…“ Damit es keine Möglichkeiten mehr für Lügen- und Intrigenspiele gibt.

    „…Die SVP würde zu den ersten Verlierern einer Volkswahl des Bundesrats gehören…“ Dann müssen die anderen Parteien zwangsläufig JA zur Initiative sagen. Oder irre ich mich?

    • Werni Sugi sagt:

      Danke Herr Moser; Zum Glück gibts noch Realisten die mit beiden
      Füssen auf dem Boden stehen!

    • Jonas Ryser sagt:

      Ja, Sie irren sich. Und zwar unterliegen Sie einem Irrtum, der von der SVP gefördert wird: Nur weil die SVP dabei verlieren würde heisst das noch lange nicht, dass alle anderen Parteien für etwas wären. Dieses „alle gegen uns“ wird von der SVP immer wieder zelebriert – offensichtlich erfolgreich.

    • André de Martin sagt:

      M.M.n. irren Sie sich insofern, dass die anderen Parteien, entgegen der Annahme vieler Kommentatoren, ihre sachpolitischen Entscheide nicht aufgrund einer Anti-SVP-Reaktion fällen, sondern weil sie das Anliegen nicht unetrstützen. Ich persönlich unterstütze die Initiative nicht, da ich befürchte, dass die schon arg angeschlagene Konsenspolitik aufgrund profilierungssüchtiger Politiker noch weiter leiden wird und somit das Erfolgsmodell der Schweiz gekippt wird. Plötzlich bewerben sich dann auch bei uns Komiker, also berufsmässige meine ich…

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Sie irren, Herr Moser, wie gewohnt. Hier ists aber verständlich: Sie sind Anhänger einer Partei, die tatsächlich so niederträchtig plant und handelt – und Sie sitzen der SVP-Propaganda auf: „Buhuu, alle sind gegen uns!“
      Im Gegensatz zur SVP sind die anderen Parteien durchaus in der Lage, sich für das Landeswohl zu entscheiden – und nicht für das Wohl ihrer Alphatiere. Dass die meisten Vertreter der anderen Parteien gegen die Volkswahl sind, zeigt nur, dass die mächtige SVP endlich ihre Opferrolle aufgeben und konstruktiv mitarbeiten soll. Auch wenn das den Herrn Moser frustriert.

      • Roland K. Moser sagt:

        Sie irren sich wie immer Herr Schwarzenbacher. Ich bin SVP-Mitglied, bin aber nur mit ca. 50 % des Partei-Programms einverstanden.

        Alle Parteien ausser der SVP entscheiden sich immer und konsequent gegen die Schweiz (Kleine Ausnahmen sind möglich).

        Wieso wird von den Nicht-SVPlern das Argument gebracht, die Volkswahl schade der SVP und deshalb sei „Nein“ zu stimmen?

    • Fred Baumann sagt:

      „Dann müssen die anderen Parteien zwangsläufig JA zur Initiative sagen. Oder irre ich mich?“
      Ich weiss, es passt nicht in Ihr Weltbild, aber die anderen Parteien haben nicht das Hauptziel die SVP zu schwächen und schon gar kein Interesse, die Opferrolle der SVP zu zementieren.
      Hier sehe ich auch die Hauptmotivation der Initianten: Statt endlich Verantwortung zu übernehmen und wählbare Kandidaten für Exekutivämter zu stellen, will man sich (vom Volk legitimiert) auf das konzentrieren, was man am besten kann: Opposition (oder anders gesagt stänkern und kritisieren ohne Lösungen zu präsentieren)

      • Roland K. Moser sagt:

        Wieso hatte die SVP bis vor kurzem nur 1 Bundesrat, dann ein paar Jahre 2 Bundesräte und jetzt wieder nur 1? Meinen Sie nicht, es liege daran, dass man nicht 2 SVPler im BR haben will?

        EWS ist alles andere als eine SVPlerin, sonst wäre sie jetzt nämlich parteilos und nicht in der BDP 🙂

      • D.Münger sagt:

        @Baumann – Sämtliche Lösungsvorschläge der SVP werden grundsätzlich gebodigt. Vielleicht machen Sie und Ihre Gefolgsleute für einmal die Augen auf und hören endlich damit auf, der SVP etwas vorzuwerfen was nicht stimmt.

      • D.Münger sagt:

        @Baumann – Das schlimmste ist aus meiner Sicht, dass Ihr von der SVP immer wieder Lösungsvorschläge fordert. Ausgerechnet die Partei, die sich vehement gegen Eure kurzsichtigen Entscheide stellt, soll im nachhinein die Lösung für die von Euch verursachten Probleme präsentieren? Die beste Lösung für Probleme wäre der SVP früher zuzuhören. Auf die meisten Probleme wird nämlich schon zum voraus hingewiesen. Nur die akademischen Besserwisser müssen erst alles 1 zu 1 umsetzen und erleben, bevor sie glauben, dass es nicht funktioniert! Wer war gegen die PFZ? Und weshalb? Und wer hat uns angelogen?

  • Peter Schmid sagt:

    Die Medien scheinen dieses Mal ja besonders früh meinungsbildend in den Abstimmungskampf einzusteigen. Jeden Tag ein (negativ-) Artikel oder Blog über die Bundesratswahl. Da klingeln doch bei mir die Alarmglocken……

    • Hans Duss sagt:

      Das sind keine Negativartikel, sondern schlicht sachliche Analysen. Warum verwechseln so viele Rechte Fakten mit Propaganda und Kritik mit „Bashing“? Die SVP mit ihrer gigantischen Propagandamschine hat offenbar ganze Arbeit geleistet: Ihre Anhänger können die Wahrheit nicht mehr von der Fiktion unterscheiden. Keine andere Partei verursacht bei ihren Wählern so viel Realitätsverweigerung.

      • Niklaus Birchmeier sagt:

        Ich bin ganz dieser Meinung. die SVP nimts mit der Wahrheit nur ernst, wenn es Ihnen passt. Es ist nicht immer Voksfreundlich und normal auch nicht für den „Kleinen“.

      • B. Habegger sagt:

        Werter Herr Duss

        ach ja? Und wie steht es mit der realitätsfremden SP, welche sich derzeit effizient mit fremden Federn schmückt und grossartig Trittbrett-PROPAGANDA betreibt für die 1:12 Initiative (Schmuckstück und fremde Feder wäre hier Herr Thomas Minder).

        • Heinz Kremsner sagt:

          @Hans Duss; @Niklaus Birchmeier: Richtig. Seh ich auch so. Die SVP ist tatsächlich die einzige Partei die die ganze Schweiz mit Propaganda zufüllen kann so dass andere Parteien fast nicht mehr zu Wort kommen. Im Hinblick darauf hat ein SVP-Nationalrat eine Motion eingereicht dass politische Werbung im TV erlaubt sein soll. Da sag ich nein danke. Suche in google „Aufhebung des Werbeverbots für politische Parteien und für religiöse Bekenntnisse am Radio und Fernsehen „

      • Peter Schmid sagt:

        @ H. Duss. Habe ich die SVP überhaupt irgendwo erwähnt? Wenn Sie Herr Duss diesen Blog (= persönliche Meinung des Authors welche auch als solche deklariert ist) als „sachliche Analyse“ sehen dann ist Ihnen beim besten Willen nicht zu helfen. Sie sprechen hier von Realitätsverweigerung, aber haben nichts anderes als billiges unter die Gürtellinie (selbstverst. sind Alle die die zur Zeit laufende Propaganda kritisch betrachten SVP-Wähler) schlagen zu bieten. Oder können Sie mir widerlegen dass in dieser Woche schon mehrere Artikel erschienen sind die alle die direkte Bundesratswahl ablehnen?

        • Hans Duss sagt:

          Herr Schmid, ich las etliche Artikel zum Thema. Alle haben Für und Wider sachlich gegenübergestellt. Dass hier die Contras überwiegen, liegt an der Vorlage an sich, nicht an einer angeblichen Voreingenommenheit der Medien.
          Und hier kommt die Propagandamaschine der SVP ins Spiel: „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns! Alle sind gegen uns!“ Mit dieser Leier lullt sie seit Jahren ihre Anhänger ein. Und die können dann nicht anders, als wie gewünscht jede sachliche Auseinandersetzung mit einem SVP-Thema als Kritik zu verstehen und jede Kritik als „Bashing“.
          Und dann wird zurückgeschossen.

          • Peter Schmid sagt:

            Entschuldigen Sie Herr Duss , aber als Parteiloser habe ich die Nase sooooooo was von voll von Leuten wie Sie die alles nur im Rahmen des Rechts/Links Schemas denken und gar nicht fähig sind aus ihrem Kästli-Denken auszubrechen. Lesen Sie meinen ersten Beitrag hier noch einmal und dann kommen Sie noch einmal zurück und stellen Sie den Zusammenhang mit meinem Beitrag zur SVP (etwa weil ich mir meine Meinung zur direkten Wahl bis jetzt noch nicht gemacht habe?) klar und zeigen Sie mir wo etwas von „Bashing“ steht. Ich kann ab Ihnen nicht schmunzeln, sondern allenfalls noch den Kopf schütteln.

          • Guido Meier sagt:

            Ups, war dann doch nichts mit der Unterstützung von Parteilosen; naja, dann wollen wir den SVPler zu Gute halten, dass sie nicht stur sind und von ihrer Meinung auch mal abweichen können…

      • Peter Schmid sagt:

        2… Fortsetzung: Sie wissen aber schon Herr Duss dass die direkte Bundesratswahl in der Vergangenheit ein Anliegen (zwei Initiativen) der SP war? Wie war das nochmals mit der Realitätsverweigerung?

        • Hans Duss sagt:

          Ja, zwei Initiativen der SP gabs. Und zwar 1889 und 1939. Wollen Sie die Zeiten im Ernst gleichsetzen? Auf diese Weise wollen Sie mir Realitätsferne nachweisen? 😉
          Im Übrigen wurde erst 1947 der erste SPler in den Bundesrat gewählt.

        • Hans Duss sagt:

          Herr Schmid, ja, es gab zwei SP-Initiativen zum Thema: 1889 und 1939. Wollen Sie die Zeiten tatsächlich gleichsetzen? Und mir damit Realitätsferne nachweisen? Sie machen mich schmunzeln.
          Im Übrigen wurde der erste SPler erst 1947 in den Bundesrat gewählt.

          • Peter Schmid sagt:

            Sie sind es Herr Duss der hier darauf besteht dass jeder der eine direkte Bundesratswahl auch nur im entferntesten als vernünftig in Betracht zieht automatisch ein SVP-Anhänger ist. Das ist billig und realitätsfern. Die SVP hat ca. 25% Wähler, aber die direkte Bundesratswahl wird momentan von ca. 45% der Bürger unterstützt. Auch wenn Sie dies nicht wahrhaben wollen.

          • Hans Duss sagt:

            Herr Schmid, ich sehe keinerlei Relevanz in Ihrer Antwort. Sie haben von den SP-Initiativen gesprochen, ich habe richtiggestellt – und Sie wechseln dann halt einfach das Thema. Typisch. Aber nicht sehr erwachsen.
            Und Sie scheinen über nicht allzu viel Logik zu verfügen: Ich sage, die Initiative stammt von der SVP und ihre Anhänger sind dafür. Sie leiten daraus ab, ich sagte, nur SVPler seien für die Volkswahl. Das ist im mildesten Fall Logikschwäche, eher aber bösartige Verdrehung.

          • Peter Schmid sagt:

            Herr Duss, wenn Sie Ihre erste Antwort auf meinen Initialen Post noch einmal lesen würden, dann werden Sie vielleicht merken dass Sie mich völlig gegenstandslos einfach mal indirekt als SVP-Anhänger bezeichnen der „nicht mehr Wahrheit von Fiktion zu unterscheiden mag“. Darüber, und nur darüber ist nun auch diese nachfolgende Disskussion ausgebrochen. Apropos gibt es sehr wohl Parallelen zu der Zeit von 1939, vor allem Inner-Europäsisch. Ob eine Initative (=Idee) gut oder schlecht ist, hängt weder von der Jahreszahl, noch von der Partei ab von der sie initiiert wurde!

          • Guido Meier sagt:

            Ich schmeiss mich weg, da ist ein SVP Parteisoldat, der sagt er wäre kein SVP-Sympathisant, alles was nicht SVP ist Links.

            Und sogar SVPler, die ich kenne (und ein bisschen radikal sind) haben die Bundesratswahl – völlig zu Recht – abgelehnt.

            Herr Peter Schmid ich weiss nicht, ob Sie diese Zeilen jemals lesen werden, aber Ihre Zeilen sind es nicht wert, das sie gelesen werden…

  • Cyrill Hausammann sagt:

    Natürlich, ein Herr Patrick Chuard erklärt die Seele der SVP. Ganz newsnet like.
    Ich hoffe, im Sinne der ausgeglichenen Berichterstattung, in den nächsten Wochen dann mal einen Artikel von Ulrich Giezendanner zu den „wahren Beweggründen“ der Grünen im Bezug auf Velowege in der Stadt Zürich.
    Macht dann etwa gleich viel Sinn…

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Tja, Herr Hausammann, wie so viele Ihrer Gesinnungsgenossen haben Sie die Logik nicht dem grossen Löffel gegessen. Wie können Sie einen Profi-Journalisten gleichsetzen mit einem rechten Nationalrat? Sie hätten Köppel oder Gut wählen können, dann hätte der Vergleich wenigstens einigermassen Sinn ergeben – aber Halt: Die schreiben tatsächlich allwöchentlich über linke Parteien.
      Im Übrigen sind auch linke und bürgerliche Journis durchaus in der Lage, ein Thema neutral zu behandeln – und das ist hier gegeben. Wenn Sie anderer Meinung sind, analysieren und widerlegen Sie bitte auf der Sachebene!

    • Roland K. Moser sagt:

      Genau 🙂

  • Anold sagt:

    Ich gehe davon aus, dass die Volksmehrheit es nicht zulässt, das das Volk den Bundesrat wählen soll. Die SVP würde danach auf verlorenem Psten stehen

  • Phil Bösiger sagt:

    Die SVP ist für mich der Inbegriff der „Classe Politique“; leider ohne den Anstand, öffentlich dazu zu stehen. Es geht nur um Machterhalt und Machtgewinn. Das mag zwar auch auf die anderen Parteien zutreffen, aber nur die SVP versucht, sich beim thumben Stimmvolch als etwas anderes, besseres zu verkaufen. Eine Volkswahl des Bundesrats löst kein einziges der zahlreichen aktuellen Probleme in unserem Land, aber um Problemlösungen gings der SVP ja noch nie. Insofern sind diese Leute konsequent destruktiv. Dies ist auch der Hauptgrund, weshalb die SVP-Vertreter so selten in Exekutuven erwünscht si

    • R Merten sagt:

      Linke SP-Verehrer wie PH. Bösiger wollen halt lieber in die EU und sich dumm und dämlich zahlen. Die Verherrlichung des SP-Parteiprogramms ist halt anscheinend viel logischer und angenehmer, weil dann von der arbeitenden Bevölkerung Geld abgeschopft werden kann, gell Hr. Bösiger! Dann braucht es auch keine Problemlösungen mehr.

      • Hans Duss sagt:

        Herr Merten – Sie sind schnell zur Hand, wenn es gilt, den Kontrahenten schlechte Manieren und mangelnden Anstand vorzuwerfen. Aber Hand aufs Herz: Habe Sie Ihre eigenen Postings schon mal gelesen? Ich hätte ja ein schönes Gschtürm im Kopf, wenn der dauernd so viel Doppelmoral zu verarbeiten hätte!
        Im Übrigen merken Sie sich endlich: Linkswähler zahlen im Schnitt wesentlich mehr Steuern als Rechtswähler – das liegt am höheren Bildungsniveau und an der grösseren Bereitschaft, seinen Beitrag an die Gesellschaft zu leisten. Diese Platte könnten Sie gern endlich wegpacken.

        • R. Merten sagt:

          das höhere Bildungsniveau sieht man im Sozialdepartement. Arbeitsscheue Elemente und unzählige Tricksereien, um Sozialgelder zu ergaunern, sind an der Tagesordnung, Hr. Duss. Es macht viele Leute zornig, dass es Leute wie Sie gibt, die diese Probleme ignorieren oder sogar noch billigen!. Und haben Sie je gehört, dass die linken Parteien die anständigen Bürger unterstützt und dazu beitragen, dass die Betrügereien im Sozial- und Asylwesen aufhören. Noch nie! Im Gegenteil. Sie sind gegen jegliche Verschärfung im Asylwesen und sogar gegen Ausschaffung von Kriminellen. Eine Schande!

          • Hans Duss sagt:

            Und Sie machen fröhlich weiter mit den Anwürfen und Beschimpfungen, merten.
            Sorry, mit solchen „Menschen“ unterhalte ich mich nicht weiter. In meinen Kreisen legt man Wert auf Anstand und Respekt. Und wenn es in einer Diskussion hitzig wird, dann weil taugliche Argumente aufeinanderprallen – von Argumenten ist aber in Ihren ignoranten Tiraden aber nichts auszumachen.
            Beschimpfen lasse ich mich nicht weiter.

      • Fred Baumann sagt:

        @ Merten:
        Ich kann nicht für Bösiger sprechen, aber man muss definitiv nicht SPler sein, um die Ränkespiele der SVP zu durchschauen.
        Und sehen Sie, Ihr Kommentar widerspiegelt wunderbar die Gründe, warum die SVP bei Majorzwahlen regelmässig verliert. Wer mit der Einstellung „Wir gegen alle anderen (denn die anderen sind ja alles Linke)“ durch die Welt geht, darf auch nicht auf parteiübergreifende Unterstützung hoffen.

  • Welschfreundlich sagt:

    Die Initiative beruht einzig und alleine auf den Machtgelüsten Christoph Blochers. Ihm schwebte dabei seine Wahl zum Bundespräsidenten vor. Ich hoffe, das CH Volk sieht die vielen Nachteile. Wer prüft die Kanditaten? Alle Anwärter/Innen stehen doch den beiden Kammern, GR und NR, Red und Antwort? Diese sind kompetent, die eine oder den anderen Anwärter zu wählen! Von den Wahlkampagnien und Schlammschlachten, die einer Volkswahl voran gingen, gar nicht zu reden.

    • R Merten sagt:

      Anonyme JUSO-Anhänger wie Welschfreundlich verstehen die Materie nicht. Das enttäuschende ist, dass es noch viele solche Linkswähler gibt. Das spielt aber keine Rolle, hauptsächlich die Kohle kommt automatisch. Leute niedermachen aber selber nichts leisten ist heute in, leider.

      • Welschfreundlich sagt:

        R. Merten, Sie irren, der Artikel wurde von mir von vorne bis hinten gelesen. Es ist frappant, wie Sie sich bei Ihren „vermeintlich grünen Kommentarschreibenden“ der SVP mit entsprechenden Antworten verteidigen. Mein Kommentar enthält nur Tatsachen, die die Historie belegen.

        • R. Merten sagt:

          Sie müssen halt den Artikel anders lesen wenn Sie ihn nicht verstehen, Welschfreundlich. Warum Sie immer wieder Blocher verhöhnen ist mir unbekannt. Arbeiten Sie härter, dann können Sie es auch zu etwas bringen. Neid und Missgunst sind schlechte Ratgeber!

  • Nadine Binsberger sagt:

    In den Wahlkreisen für Regierungen (=Kantone) ist der notwendige Propagandaaufwand relativ gering, wenn man einen Kandidaten allgemein bekannt machen will. Die SVP mit ihren monströsen Budgets kann durch einen höheren Einsatz keinen höheren Ertrag erzielen.

    Wenn aber der Wahlkreis deutlich grösser wird – wie in der Initiative vorgeschlagen -, können tiefere Budgets rasch zu klein sein, um die notwendige Präsenz zu markieren. Grosspurige Kampagnen sind da plötzlich massiv im Vorteil, ohne aufdringlich werden zu müssen. Wer von all den Parteien am meisten Finanzkraft hat, ist sattsam bekannt

    • Ueli Hoch sagt:

      Es gibt viele Beispiele von Abstimmungen und Wahlen, wo (zu-)viel Geld eher das Gegenteil bewirkt hat und der Schuss hinten raus ging. Ich bin überzeugt das Schweizer Volk lässt sich nicht so leicht kaufen und reagiert meist bockig, wenn etwas penetrant aufgedrängt wird.

      • Paul Ernst sagt:

        Wie üblich gebe ich Herrn Hoch recht. Das richtige Schweizer Volk reagiert bockig, wenn etwas penetrant aufgedrängt wird. Das ist auch jetzt wieder der Fall. Und dann nennt man es einfach Neid, SVP-Bashing, Lügner, Landesverräter etc. Zur Erinnerung, Wahlkampfausgaben SVP 15 Mio Fr. , Wahlkampfausgaben der SP 1,5 Mio. Warum hat die Volchspartei 13 Mio mehr ausgegeben, als beinahe alle andern Parteien? Penetrant aufgedrängt ist die richtige Analyse. Danke Herr Hoch, besser hätte ich es nicht beschreiben können. Deshalb ein klares Nein.

    • Peter Schmid sagt:

      Mit grossen Budgets können Sie allenfalls Plakate und Artikel in der Weltwoche kaufen, welche den Duchschnittsschweizer kaum gross Beeinflussen. Die gratis-Meinungsbildung/Stimmungsmache der vereinten Schweizer Medienlandschaft ist da viel machtvoller.

      • Guido Meier sagt:

        Blocher kauft nicht Arikel in der Weltwoche, er hat die Weltwoche gekauft, dann die BaZ, dann Radio Basilisk, dann noch ein paar Fernsehsender…

    • oliver keller sagt:

      Früher liessen sich die Eidgenossen sogar den Abzug von einem Schlachtfeld fürstlich bezahlen (Marignano), heute reichen ein paar Worte gegen Ausländer und – schwupps – sitzt Mann oder Frau im Parlament oder sogar in der Economiesuisse. Die Schweiz war schon immer käuflich, so ein Bundesratssitz kann ein paar Millionären und Milliardären schon ein hübsches Sümmchen wert sein. Gute Nacht, dann, Demokratie, schlafe sanft.

      • Walter Bossert sagt:

        Und wie “ schwuppsen“ den alle übrigen in das Parlament Herr Keller? Vielleicht durch Intriegen?

      • R Merten sagt:

        wieder ein Neidkommentar von Oli Keller. Wenn Sie härter arbeiten und sich weiterbilden, dann können Sie sich auch eine bessere Position erarbeiten. Dann brauchen Sie auch nicht besser Qualifizierte zu verhöhnen. Es braucht aber Willen und Einsatz, Hr. Keller !!

        • Chris sagt:

          Herr Merten, wenn ich Ihre Kommentare so lese bekomme ich den Eindruck dass es Ihnen gar nicht um die Sache geht (aus Mangel an Argumenten?), sondern dass Sie einfach mal pauschal auf jedem rumhacken der ein „Linker“ (also rechts der SVP, ca. 3/4 des Volkes) sein könnte. Etwas beschämend zum mitlesen, aber passend zur der Art wie die SVP politisiert. Traurig.
          PS. Ich bin ein „besser Qualifizierter“ der sich mit „Wille“ und „Einsatz“ eine „bessere Position“ erarbeitet hat. Nur so bevor Sie anfangen draufzuhauen…

          • R. Merten sagt:

            Bravo Chris ! Ein Linker, der sich anscheinend in der Privatwirtschaft behaupten kann- Hut ab! Aber bemerken darf ich schon, dass gute Steuerzahler auch das Recht haben, Missbrauch und Misswirtschaft zu kritisieren. Dass die Linken gerne die fleissigen und guten Steuerzahler melken (Erbschaftsinitiative), obwohl ihnen das Geld gar nicht gehört ist und sie zu diesem Vermögen gar nichts beigetragen haben ist doch unanständig. Dabei reden die Sozis immer von Gerechtigkeit und Gutmenschentum. Verlogenes SP-Parteiprogramm !!

        • oliver keller sagt:

          Ohne dumme Wähler gehts leider nicht, wie Sie selber bemerken, Herr Merten 😉

  • Hans Peter sagt:

    Sie schlau ist die SVP auch! Das heisst, sie rechnet damit, aus dem Bundesrat zu fliegen um dann (weiterhin) permanent Opposition gegen die classe politique zu machen. Und wenn wir sehen, wie das die Populisten in anderen europäischen Ländern machen, dann wissen wir was uns bevorsteht! Aber der SVP-Oberstratege hätte dann sein Ziel erreicht, zum eigenen Wohl und zum Schaden der Schweiz. So ist das.

  • Wahrsager und Kaffeesatzleserei !!!!! Und wenn auch die SVP verliert macht das nichts. Dann kommt die Opposition und dann der erneute Versuch. Doch einfach ist es nicht, 4 oder 8 Jahre ohne SVP da wird die Schweiz fast zugrunde gerichtet. Es ist wie im Krieg: zuerst muss vernichtet werden damit das Volk merkt, es war nicht richtig, dann wieder Aufbauarbeit und Zahlen durchs Volk. Das wollen wir nicht.
    Darum: SVP in die Regierung – ohne Volkswahl keine Chance auf Wahrheit in der CH.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      A. Weber, wenn die SVP tatsächlich einen zweiten BR-Sitz gewollt hätte, hätte sie in den 4 Jahren einen valablen Kandidaten aufgebaut. Dass sie den BZ ungeprüft hinstellte und dann so überrascht tat, als das eigene Wochenblatt ihn demontierte, lässt nur einen Schluss zu: Es handelte sich um Kalkül. In den Regierungen müsste die SVP konstruktiv mitarbeiten; und das kann sie nicht, denn sie würde ihre aufgeheizte Basis fortlaufend vor den Kopf stossen – Sie, Frau Weber, sind mit Ihrer Kriegsrhetorik und der Simplizität Ihres Weltbilds der beste Beweis dafür. Die Zielgruppe für die Opferrolle.

      • R Merten sagt:

        Unglaubliche Sinnleere in den Kommentaren von Schwarzenbacher und Michel. Es ist unglaublich, was Sozialisten mit dem SP-Parteiprogramm alles anrichten können. Dass diese beiden Herren immer noch glühende Anhänger eines EU-Beitritts sind, zeigt nicht nur die Verwirrtheit in diesen Köpfen sondern auch eklatanter Realitätsverlust.

        • Albert Schwarzenbacher sagt:

          Herr Merten, ich habe Ihnen schon mehrfach mitgeteilt, dass ich kein Sozialist bin und auch nicht glühe.
          Ich fordere Sie einmal mehr auf, diese Unterstellungen bleiben zu lassen!
          Ich habe mit der SP wenig am Hut und stehe der EU kritisch gegenüber.
          Was Sie hier betreiben, ist äusserst unanständig. Wenn Sie nichts zu Sache, sondern nur wüste Anschuldigungen beizutragen haben, sollten Sie sich das Kommentieren zweimal überlegen. Es ist nicht nötig, dass Sie allen SVP-Klischees so furios zu entsprechen versuchen …

    • Cybot sagt:

      Opposition gibt es nur in Systemen, wo die Parlamentsmehrheit die Regierung stellt, der Rest ist dann die Opposition. Im Schweizer System kann es das gar nicht geben, das ist nur SVP-Propaganda.

  • Lucien Michel sagt:

    Ist doch offensichtlich, dass es sich hier wiedermal um eine hohle Dampfmacherei und Schaumschlägerei handelt, ausgelöst durch einen alten Mann und dessen Hofschranzen, die seinen Ersatz durch eine geeignetere Persönlichkeit nicht verkraften konnten. Unser Bundesrat soll seriös arbeiten, nicht Dauerwahlkampf betreiben und zum Fenster hinaus politisieren. Solche Leute haben wir schon genug

  • Linus Luchs sagt:

    Gnadenloser Populismus, die SVP kennt seit der EWR-Abstimmung kein anderes Rezept und glaubt, es würde auch bei einer Bundesratswahl durch das Volk funktionieren. Patrick Chuard beschreibt die zu erwartenden Folgen eindrücklich. Dass sich in Deutschland inzwischen ernst zu nehmende Politikerinnen und Politiker genötigt fühlen, an Stefan Raabs TV-Show „Absolute Mehrheit“ teilzunehmen, zeigt, wohin die Reise führen würde. „Die Schweiz sucht den Superbundesrat.“ Die Kehrseite der Demokratie ist die Diktatur des Durchschnitts.

  • Küsel sagt:

    Ich habe das Gefühl, die SVP kennt trotz ihrer zahlreichen Niederlagen in der Exekutive den Unterschied zwischen Majorz und Proporz noch nicht. Hinter der selbsternannten Bürgervertretungspartei stehen eben „nur“ etwas über 20% der Wähler und nicht die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung. Bei Abstimmungen kann man Stimmen aus anderen Lagern holen, aus Erfahrung wird aber wohl nicht einmal die FDP einen SVP Bundesratskandidat unterstützten – schon gar nicht, wenn sie selber dadurch einen zu verlieren haben. Aus Geschichte sollte man lernen, auch CB und seine Herde.

  • Walter Kuhn sagt:

    Die Initiative ist nicht nur mir suspekt. Es soll auf eine Person (Blocher) bezogen die Verfassung geändert werden. Wir kennen das sonst nur von Diktaturen. In der SVP gibt es leitende Figuren, die von über 50% für eine Partei (SVP) Wähleranteil träumen. Das kennen wir auch von Diktaturen. Der Millardär Blocher glaubt, mit Gesetzeänderungen die Macht wieder ergreifen zu können. Wir kennen das vom Milliardär Berlusconi. (In Wirklichkeit ist es wohl ganz banal: Silvia Blocher will doch noch First Lady werden. Heisst es nicht, hinter jedem „grossen“ Mann stecke eine starke Frau?)

    • bernhard moser sagt:

      Das haben wir schon einmal gemacht. Blocher war der Erste, der von der Abschaffung der Kantonsklausel profitiert hat.
      Ich habe damls NEIN gestimmt. Fand es aber auch nicht gut, dass man Ihn dann abgewählt hat, nach dem seine Partei den grössten Wahlsieg seit 1919 eingefahren hat.

  • Fritz Blasimann sagt:

    So früh wird in den Medien schon gegen diese Kampagne vorgegangen. Da kann ja nur heissen, dass die Linken ganz schön weiche Knie haben! Von wegen die SVP würde gar nicht mehr in den BR gewählt. Amerikanische Wahlen? Die initiative behebt keine Schwächen? haben die Linken überhaupt ein Argument gegen diese Initiative? Und auch wenn man dieses Anliegen nun durch den Dreck zieht, vergisst mal nicht, dass es die Linken waren, die vor ein paar Jahrzenten genau das gleiche wollten! Aber hier SVP Bashing bis zum geht nicht mehr. Zieht euch warm an! Wenn das Volk wählt, gibts bald weniger linke BRs!

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Oh, Herr Blasimann, wie realitätsfern kann man denn sein? Schön, wie Sie sich selber Mut zuzusprechen versuchen …
      Und ja, alle Gegner der Initiative (die weissgott nicht nur auf der Linken zu finden sind) haben gute Argumente. Sie finden Sie in diversen Zeitungsartikeln und den Kommentaren. Aber dazu müssten Sie die Texte erst lesen – und die übliche rechte Störung ablegen: Eine kritische Analyse ist kein „Bashing“. Nur: Weshalb sollten Sie plötzlich zu etwas fähig sein, was nicht mal Ihre Leithammel können – nämlich Grösse zeigen und Kritik annehmen?

    • Gerold Stratz sagt:

      Werter Herr Blasimann, die SP (Linken) waren etwa ab 1929 die wählerstärkste Partei, aber in der Opposition.
      Die bürgerliche Uebermacht (Filz) blockierte u. verweigerte der SP den Sitz im BR.
      Erst 14 Jahre später erhielt die SP einen BR-Sitz (1943) um so die Opposition zu schwächen,
      hat man sie in die Regierung eingebunden.
      Die SVP-Initiative ist eine „Frust / Wut-Initiative“, spez. geschürt vom Zürcher-SVP u. Blocher-Klüngel.
      Man wollte vmtl. dem SVP-Monarchen so helfen, das Abwahl-Syndrom zu verarbeiten.
      So dass er vom Schloss-Herrliberg“ herab noch den EU-Beitritt erleben darf.

  • Stefanie Meier sagt:

    Warum hat die SVP nicht gleich eine Initiative eingereicht, dass wir eine gigantische Statue für Blocher errichten und ihn zu unserem göttlich Königen erklären? Sorry, aber SVP verschwendet hier unsere Steuergelder für irgendwelche Egoprobleme. Dies sollen sich bitte an einen Psychologen wenden und nicht ans Volk….

  • Gion Saram sagt:

    In den meisten Demokratien der Welt wählen die Bürger ihre eigene Regierung, weshalb nicht auch in der Schweiz?

    • Kurt Ochsner sagt:

      Mir ist keine Ihrer „meisten Demokratien der Welt“ bekannt, die die Regierung vom Volk wählen lassen.In allen mir bekannten Demokratien wählt das Volk das Parlament, und dieses den Ministerpräsidenten, welcher die Minister aussucht und vielfach vom Parlament oder vom Staatsoberhaupt bestätigen lassen muss. Einzig in Israel und in den USA wird der Regierungschef direkt vom Volk gewählt, niemals aber die Regierungsmitglieder.

      • Nicholas Fliess sagt:

        In Israel wird das Parlament vom Volk gewählt, der vom Parlament gewählte Präsident beauftragt den aussichtsreichsten Politiker mit der Regierungsbildung…

    • Florian Zellweger sagt:

      Da sind sie schlicht falsch informiert, Herr Saram: In den meisten Demokratien der Welt wählen die Bürger ihr Parlament. Und dieses wählt dann den Regierungschef bzw. die Regierung. Das nennt sich parlamentarische Demokratie. Einzig in präsidialen Regierungssystemen wie in den USA wählt die Bevölkerung den Regierungschef – der gleichzeitig Staatsoberhaupt ist – direkt. Doch die sind weltweit klar in der Minderheit.

    • Rahel Schneider sagt:

      Weil in keiner anderen Demokratie das Volk auch Bestandteil der Legislative ist. Stichwort Gewaltentrennung.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Nennen Sie mir drei Länder, in denen das Volk die Minister selbst wählt.

    • Walter Kuhn sagt:

      Nennen Sie mir ein einziges Land, wo dieses zutrifft.

    • Cybot sagt:

      Wo am meisten? Allenfalls wird der Präsident gewählt, in den meisten Ländern aber nicht direkt, sondern man wählt nur Parteien. Bundesräte entsprechen aber eher Ministern, und ich wüsste kein Land, wo die überhaupt gewählt werden.

    • Hans Leu sagt:

      Gibt’s zu Ihrer Aussage konkrete Beispiele?

    • Kaspar Tanner sagt:

      Und im Gegenzug verzichten wir auf das Initiativ- und Referendumsrecht?
      Die SVP-Initative ist kurzfristig gedacht. Eine Volkswahl macht keinen Sinn in einem Kollegialsystem. Der Aufwand, jemanden bekanntzumachen (In 10 Jahren sind alle jetzigen SVP-Grössen weg – können Sie mir sagen, welcher Jung-SVPler in allen Landesteilen bekannt ist?) ist gigantisch – für einen praktisch machtlosen Job.
      Ich bin dafür, dass der BR en bloc gewählt wird (Die sieben Politiker mit den meisten Stimmen sind sofort gewählt), aber die Volkswahl bringt nichts. Gerade für SVP-Polarisierer – 70 % lehnen sie ab.

  • Jean-Francois Morf sagt:

    Le peuple pourrait élire un conseil fédéral de gauche et un parlement de droite, et tout serait alors bloqué, comme aux USA, en France, et dans bien des pays où le peuple élit le président…
    Il est préférable que le peuple élise le parlement, le parlement élit le conseil fédéral, le conseil fédéral élit le directeur de la BNS, et finalement c’est ce dernier qui fait la pluie ou le beau temps: Markus Lüsser avait volontairement créé l’hyper-inflation en multipliant par 3 les frais financiers, ce qui avait provoqué la guerre en Yougoslavie et créé 1 million de travailleurs découragés…

  • Mercator sagt:

    Sicher weiss der CH-Stimmbürger viel besser über die Bundesräte ‚Bescheid‘, als über den popligen Regierungsrat seines Wohnsitz-Kantons. Im übrigen wäre es schon zielführend, wenn das BR-Ranking nicht mit Blick- oder Sonntagszeitungsumfragen konstruiert würde. Es geht aber auch darum, dass parteistrategische Misskonstellationen…Widmer-Schlumpf als Beispiel….vom Stimmbürger allenfalls korrigiert werden können.

  • r.meier sagt:

    mir geht es nicht um parteien,sondern um fähige bundesräte/innen,die den volkswillen respektieren und ernst nehmen,die jetzigen magistraten halten sich leider nicht an diese regel,in jedem departement herrscht chaos,abstimmungen werden nicht eingehalten,immer mehr neue und unsinnige gesetze und verbote,der beamtenapparat wächst und wächst,steuergelder werden verschleudert,die armut steigt,desgleichen bei der arbeitslosigkeit und kriminaliät,so kann es einfach nicht weitergehen,deshalb bin ich bundesratswahl durchs volk,

  • Erich Meier sagt:

    Das Volk sollte sich öfters daran erinnern, wie wenig sich der Bundesrat um seine Anliegen kümmert. So wurde die vom Volk angenommene Ausschaffungsinitiative einfach unter den Teppich gekehrt, die Abstimmung über die Aufnahme von Rumänien / Bulgarien in die PFZ aus Angst vor einem Volks-Nein mit der generellen Weiterführung der Bilateralen verknüpft. Würde der BR vom Volk gewählt, so hätte dieses viel direktere Einflussmöglichkeiten, undemokratisch agierende Bundesräte abzuwählen.

    • maja sagt:

      Sie können den BR erziehen in dem sie trotzdem nein sagen. Die Regierung masst sich ja auch an das Volk über das Portmonee zu erziehen. Sagen sie nein und dann hören diese blöden Spielchen auch auf.

  • Cedric Gehrer sagt:

    Das Ziel der SVP ist doch sonnenklar: Man glaubt, sich nach der Annahme der Initiative mit der finanziellen Megapower der Blochers und Freys in ein Gremium pushen zu können, das in der Schweiz wirklich etwas bewegen kann. Nach dem Modell, das uns die US-Republikaner seit Jahren vormachen (und das dort zu einer völligen Blockade der Politik geführt hat.)

    Ich habe keine Lust auf solche Spielchen und werde deshalb sicher nein stimmen.

  • Markus Meier sagt:

    Die SVP benutzt die Volksinitiative schon sei Langem primär als Wahlkampfinstrument. Sie weiss, dass die Initiative abgelehnt wird und freut sich schon heute darauf, dass sie dann wieder jammern kann. Sie will die Abstimmung gar nicht gewinnen und pervertiert zunehmend das System von Volksinitiative und Referendum. Die Referenden gegen die Bilateralen waren auch nie ernst gemeint und hätten bei einer Annahme zu einem beschleunigten EU-Beitritt geführt.

  • Walter Bossert sagt:

    Diese Initiative hat keine Chance, sie ist nur ein weiterer Stolperstein, von den all zu vielen, welche sich diese Partei selber in den Weg legt. Die Fühungsgewaltigen in dieser Partei haben bei dem Malheur mit Blocher kein Rückgrat gezeigt und haben in ihrer Sturheit eine Chance nach der anderen selber zunichte gemacht. Ganze Führung komplett auswechseln könnte vielleicht noch helfen.

  • markus gerat sagt:

    die svp polimisiert halt gerne, das kann sie dann bei der direkten wahl des bundesrats noch weiter kultivieren. ob der schweizer ansich davon gesellschaftlich profitiert mag ich bezweifeln. statt die bundesräte direkt zu wählen, wär es sinnvoller die rechte der stimmbürger bei volksentscheiden weiter zu stärken.

  • Heinz Nacht sagt:

    Was sind denn hier bloss für paranoide Gestalten unterwegs? Da werden Verschwörungstheorien in Richtung Diktatur gebastelt, nur weil man die SVP so sehr hasst! Das sind alles Nicht-Argumente. Schlussendlich geht es darum, dass wir als Bürger unsere Regierung selbst wählen können, so wie dies in allen Kantonen und Gemeinden auch passiert. Und durch die bessere mediale Bekanntheit von Kandidaten, habe ich keine Angst, dass unser Volk dieser Aufgabe nicht gewachsen wäre. Auch die Konstellation mit gegensätzlichen Mehrheiten in Regierung und Parlament, ist kein Problem, wie der Kanton Bern zeigt!

  • sepperl sagt:

    Ich bin dagegen… Ganz einfach weil mir die ganzen Kampagnen für/gegen die diversen Initiativen schon reichen, jetzt auch noch „Dauer-Kopf-Wahlkampf?“ – Nein danke.

  • Fabrizzio sagt:

    Hr. Chuard ist bemüht die Eigentorthese herbeizureden. Er wird nicht der letzte sein.

  • peter frei sagt:

    Ich werde jedenfalls JA stimmen. Ich glaube zwar nicht, dass die Volksinitiative durchkommt aber ein hoher Ja-Anteil wird die Parteistrategen hoffentlich zur Besinnung bringen. Und solchen Jubel wie bei der Abwahl von BR Blocher wird der Vergangenheit angehören. Die Buben und Maitli von Links und Grün werden in Zukunft nichts mehr zu lachen haben.

    • Walter Kuhn sagt:

      Es ist nicht die erste Fehlkonstruktion von Initiative der SVP. Selbst wenn einer oder mehrere Bundesräte völlig durchdrehen oder kriminell werden, ist kein Impeachment vorgesehen, wie z.B. bei Nixon. Die bleiben VIER Jahre fest gewählt. Blocher konnte wenigsten zwischendrin abgewählt werden. – Wenn er wieder im Bundesrat wäre, würde er und seine $VP wohl eine Initiave für lebenslängliche und Erb-Bundesräte lancieren.

  • G. Meier sagt:

    Auch in diesem Blog vermisse ich objektive Gründe, die gegen eine Volkswahl sprechen. Ist es wirklich gut, wenn das richtige Parteibuch, das richtige Geschlecht usw. Qualifikation für dieses hohe Amt sind? Wie oft wurden doch schon offizielle Kandidaten nicht gewählt und anstelle dessen irgendein Parteisoldat? Warum soll auf Bundesebene nicht funktionieren, was in den Kantonen schon lange Usus ist? Bundesräte sollen ihre Wahl bzw. Wahlbestätigung durch ihre Kompetenz und nicht wegen des Parteibuchs rechtfertigen. Für mich muss der Bundesrat nicht das parteipolitische Abbild des Parlaments sein

  • f.a. blume sagt:

    dass etwas verändert werden muss, ist klar
    – es kann nicht sein, dass unzulängliche magistraten / innen (zur zeit 3)
    – auf unbestimmte zeit (im schutz vom partei- und lobbyistenklüngel)
    – im amt bleiben können
    .
    die volkswahl (SVP) oder volks-bestätigungswahl (schwarzenbach)
    – brächten eine gute lösung
    .
    doch vor allem braucht es ein sesselkleberstatut je 8 jahre im BR, NR und SR
    und höchstalter — bis 65 im amt

  • Max Bader sagt:

    Mit dem jetzigen System kommt es nicht auf die Leistung drauf an, da die Bundesräte aus reinem machtpolitischen Kalkül gewählt werden oder nicht. Die Gewaltentrennung wäre bei einer Volkswahl besser gewährleistet. Die Exekutive gewinnt nicht mehr Macht, da sie nun durch das Volk kontrolliert wird. Mehrere Parteien in der Regierung gehören zur Schweizerischen Konkordanz. Natürlich war die Blocher-Abwahl gesetzeskonform, aber sie geschah aus rein parteipolitischen Motiven und nicht wegen seiner Leistung, sonst wären Leute wie Dreifuss, Couchepin oder Calmy-Rey nie wieder gewählt worden.

  • Marc Gilbert sagt:

    Il y a un vrai avantage d’élire le Conseil fédéral par le peuple au système majoritaire, c’est de se débarrasser une fois pour toute des membres de l’UDC au Conseil Fédéral !!!

  • Gilbert Hottinger sagt:

    Vor nun schon über 24 Jahren skandierten die DDR-Bürger; „Das Volk sind wir“, also, warum in Gottes Namen sollten nicht
    wir Schweizer, in der ältesten, direkten Demokratie, nicht endlich auch unsere Bundesräte selber wählen dürfen. Unser Nationalparlament, der Nationalrat ist ja inzwischen zum Intrigen-Stadel verkommen, vgl. „Wahl BR EWS“. Von diesem
    Intriganten-Spiel ist aber leider keine Partei auszunehmen, vgl. auch z.B. „Wahl BR Stich“, weshalb es endlich an der Zeit ist,
    dass die Exekutive des Landes, der Bundesrat, durch das Volk direkt, vom Stimmbürger gewählt, und abgewählt wird.

  • gabi bossert sagt:

    Ich erkenne wenig Grund, der SVP zu ihrer Initiative eine so klare Absage zu erteilen. Die SVP punktet in einer sehr breiten Bevölkerungsschicht mit ihrer politischen Haltung. Sie trifft dabei auf wenig differenziert informierte Bürger. Ihre Vorstösse und Kampagnen kommen an, sie versprechen Freheit der Lust, ohne den Begriff einer langfristigen Verantwortung übernehmen zu müssen. Auch allem Fremden gegenüber findet ihre radikale Sprache und ihre sich steigernde Handlungsbereitschaft grossen Zuspruch.
    Bei Annahme der Initiative wäre die einzige Chance, eine starke, neue Dynamik in der Politik

  • hans widmer sagt:

    Ich denke die SVP ist sich durchaus bewusst, was sie macht. Man muss sich immer vor Augen halten, dass die SVP nahezu ûnbeschränkte finanzielle mittel hat. Heute hat die SVP das Problem, dass in der Wahl des Parlamentes die Themen relativ wichtig sind. Deshalb verüufft ihre finanzielle power bei 70% der Bevölkerung wirkungslos.
    Bei der VW des BR würden die Gegner mit Privatdetektiven ausspioniert und mit falschen (und evt. auch richtigen) Anschuldigungen eingedeckt. Während die SVP Kandidaten in den Medien als Wohltäter der Nation gezeichnet würden. (Man siehe nur nach Italien)

  • B. Habegger sagt:

    Die SVP möchte die Bundesratswahl durch die Bevölkerung ermöglichen, weil nur mehr so die echte Demokratie gewährleistet scheint. In einer Demokratie hat der Souverän/das Volk das Sagen. In der derzeitigen Politszene haben bald nur noch Lobbyisten das Zepter in der Hand.

    • Walter Bossert sagt:

      B. Habegger, dann waren es doch sicher auch Lobbyisten, welche die Asylgesetzgebung zu einem so dichten Netz an Fallstricken gewoben haben das es heute faktisch unmöglich ist, unerwünschte “ Gäste “ sofort und überhaupt wieder ins Ausland zu befördern! Es waren sicher auch Lobbyisten, welche Verträge mit der EU unterwanderten bevor sie verhandelt werden konnten. usw.

    • Hans Duss sagt:

      Und das würde sich dann ändern? Die Lobbyisten wirken vor allem im Parlament – und das wird jetzt schon vom Volk gewählt.

    • Andreas Herren sagt:

      wo leben Sie eigentlich? In keinem anderen Land der Welt hat das Volk so viel zu sagen und immer das letzte Wort. Wir brauchen nicht noch mehr unüberlegte Bauchentscheide und medial angeheizte Emotionen! Was wir brauchen ist mehr Besonnenheit und v.a. mehr liberale Politik, um in dieser globalisierten Welt überhaupt mittelfristig noch eine Chance zu haben! Rückzug, Abschottung und sozialistische Spinnereien wie Minder und 1:12 werden den Niedergang nur beschleunigen!!!

    • Ali Ferkous sagt:

      Duss und Herren, geben Sie sich ehrlicherweise als Verfechter der Diktatur des Gutmenschentums zu erkennen, besser bekannt unter dem Begriff Sozialismus. Denn im Sozialismus gibt es keine „Bauchentscheide“ sondern nur die Axiome der „wissenschaftlichen marxistisch-leninistischen Dialektik“ zu befolgen. Vergleichsweise scheint mir die SVP höchst demokratisch zu sein – die meisten Gefolgsleute haben entgegen der Parole des „grossen Vorsitzenden“ für die Minder-Initiative gestimmt, sowas dürfte natürlich unter der Führung von Duss und Herren nicht erlaubt sein.

      • Hans Duss sagt:

        Miese Unterstellungen, Herr Ferkous – mehr haben Sie nicht zu bieten? Jämmerliches Niveau! Aber leider durchaus SVP-typisch. Meine Antwort oben ist sachlich korrekt und neutral formuliert. Vielleicht gehen Sie also auch auf der Sachebene darauf ein?
        Wenn nicht, lassen wirs ganz.
        Und übrigens: Herren und ich stehen, aus den Kommentaren zu schliessen, politisch genau entgegengesetzt. Sie lesen nicht mal genau, bevor Sie die Schimpfkiste öffnen. Jämmerlich!

  • Markus Sennheiser sagt:

    Die SVP weiss dass man das Volk einfacher manipulieren kann als National und Standeräte.
    Denn die Räte an der Front erkennen mir der Zeit die kleinsten Zusammenhänge und Verknüpfungen die für das Volk im ersten Anschein unbedeutend erscheinen. Mag sich vielleicht die SVP zu beginn ins eigene Fleisch schneiden, Parteien verfolgen aber oft einen langfristigen Plan.So kann man mit der Zeit mit hilfe des Volkes sich alles zurecht biegen.Alle Politiker wurden ja vom Volk schon mal gewählt,sonst wären sie nicht dort wo sie sind. Würde das seriöser angegangen hätten wir heute einen vertretbaren BR.

  • Urs Bühler sagt:

    Echt rührend, wie sich der Autor sorgen um SVP macht. Aber einmal mehr zeigt der Artikel sehr schön die widersprüchlich Haltung der Anti-SVP Fraktion auf. Geht es um die eigene Sache, dann kann der Stimmbürger sehr wohl seine eigen, differenzierte Meinung bilden. Wenn die SVP (zugegeben mit grossen Budgets) Kampagnen fährt und dann auch sogar mal gewinnt, dann ist es selbstverständlich Bauernfängerei. Ich behaupte aber, eine Kampagne ist nur immer so gut wie deren Inhalt und nicht wie deren Budget. Wenns anders wäre, müsste die SVP jede Abstimmung und jede Wahlen haushoch gewinnen.

  • paul rohner sagt:

    Sehr geehrter Herr Bundeshauskorrespondent Patrick Chuard,auten Sie sich erst mal ganz ehrlich welcher Partei Sie angehören. Ansonsten kann ich Ihren obigen Bloc nicht einteilen.Ich versuche es trotzdem.Sie hängen Ihre Buchstaben erstmals an der Person CB auf.Für viele ist diese Person zum vorne herein ein rotes Tuch.Weiter behaupten Sie,dass diese Initiative zu einem Eigengool wird für die SVP.Da frage ich mich,wieso Sie uns den zweitletzten Satz so genüsslich verfälscht wiederkäuen.Die SVP kann sehr gut leben ohne einen einzigen Bundesrat,in der Oposition lebt es sich dann viel einfacher.

  • Rene Wetter sagt:

    Vielleicht ist die SVP geade wegen der Tatsache dass ihre Politiker nicht gewählt werden für die Volkswahl. Dann kann sie sich in der Opferrolle suhlen

  • Roland K. Moser sagt:

    Dass alle ausser der SVP gegen die Initiative sind, obwohl die Annahme der Initiative der SVP schaden würde, stimmt maximal nachdenklich. Haben die anderen Parteien dermassen Angst vor den Entscheidungen der StimmbürgerInnen?

    Und dass die StimmbürgerInnen dereinst einfach mal 4 SVPlerInnen in den BR wählen würden, davor könnten die anderen Partien doch echt ehrlich Angst haben?

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Nicht wirklich. Das wird nie geschehen.
      Aber sagen Sie, Herr Moser, haben Sie denn die Antworten auf Ihren Kommentar oben nicht gelesen? Die Ablehnung durch die meisten Parteien und ihrer Vertreter ist nicht SVP-zentriert. Man findet schlicht die Vorlage untauglich – und würde das auch, wenn sie von der CVP käme.
      Es ist recht erschreckend, wie gut die SVP-Propaganda „Alle sind gegen uns“ wirkt.

      • Roland K. Moser sagt:

        Ich habe die Antworten gelesen und verstanden.

        Ich bin nun mal für einen Ausbau der Demokratie, auf den Ebenen Bund, Kantone und Gemeinden 🙂

        Die anderen Parteien finden die Vorlage nur untauglich, weil sie nachher die Macht verlieren, den Bundesrat selbst zu besetzen und die Wahlen durch die StimmbürgerInnen unberechenbar sind 🙂

        • L. Hügli sagt:

          Die Wahlen würden leider bald zur Farce weil nur gerade 7 Parteisoldaten zur Auswahl stehen würden.

  • Martin Cesna sagt:

    Es war wohl letzte Woche, als in der Basler Zeitung zu lesen war, dass manche Leute hier den Wert „Demokratie“ gerne vor den Wert „Rechtsstaat“ stellen würden. Damit wird es wichtig, was in der Schachtel „Demokratie“ der Bevölkerung verkauft werden soll. Man kann mittels gepushter „Demokratie“ auch eine „Mobodatur“ aufbauen: Statt rechtsstaatliche Strukturen gelten dann die Regeln, die auch bei einem Mob gelten würden, was für einen Staat auf Dauer verheerend wäre. Es macht daher Sinn, dass im Staat eine Struktur der Diskussion und Reflektion eingebaut ist: Parlament. Dort brauchts gute Leute!

  • Markus Bider sagt:

    Die volksnahe SVP stellt sich seit langem gegen die Offenlegung der Parteispenden. Ein Prinzip dass in den meisten Demokratien selbstverstandlich ist. Solange diese Haltung nicht überdacht wird, kommt eine Volkswahl des
    Bundesrates gar nicht in Frage.
    Keine andere Partei hat so viele Grossverdiemer unter Ihren führenden Exponenten. Gerade in diieser Konstellation mutet die Weigerung zur Offenlegung der Parteispenden peinlich und rein taktisch motiviert an.

  • K.A. Barett sagt:

    Politik ist beliebig, böse Zungen sagen sogar, sie sei eine Hure. Wenn die These des Artikels stimmt, müssten eigentlich alle, die gegen die SVP sind, eine Volkswahl befürworten. Dann würde sich ja, dieser Diktion folgend, das Exekutiv-Problem SVP von selbst lösen. Durch Auflösung der Exekutivkraft dieser Partei durch das Volk himself. Dann wäre die Partei sogar genötigt, den Begriff „Volk“ aus dem Parteinamen ersatzlos zu streichen. Man kann aus verschiedenen Gründen für oder gegen die Volkswahl des Bundesrates sein. Die Argumente der Gegner entbehren nicht einer gehörigen Portion Heuchelei.

    • Fred Baumann sagt:

      Wir brauchen in unserem Land keine Opposition, welche mit nur kritisiert, ohne sich an der Exekutive zu beteiligen. Und glauben Sie mir, die SVP weiss spätestens seit den letzten Ständeratswahlen, dass Sie für Majorzwahlen zu wenig Unterstützung bei anderen Parteien hat und entsprechend den letzten BR-Sitz abgeben müsste (oder eben dürfte).

    • Daniel Caduff sagt:

      Es würde sich eben bloss das Exekutive Problem lösen. In der Legislative müssten wir uns aber immer noch mit ihr abgeben. Also müssten wir mit Fundamentalopposition im Parlament rechnen und einer Flut an frustgetriebenen Initiativen und Referenden. Der daraufhin absehbare Flurschaden durch diese Blockadehaltung hält mich davon ab, Ja zu stimmen. Der SVP eine heftige Klatsche bei dieser Volksabstimmung zu verpassen entschädigt dafür, dass wir sie halt nicht ganz aus dem BR rauswerfen können. Wir brauchen sie als Feigenblatt. Richtig demütigen können wir sie ja dann bei der Zuwanderungsinitiativ

      • Kurt Leu sagt:

        Lieber Dani Caduff.
        Demütigt die SVP mit der Zuwanderungsinitiative. Ihr schadet euch und euren Nachkommen selbst. Die Transporte um die eine unkontrollierte Bevölkerungszahl (> 10′ 000 000) zu ernähren wie löst ihr das? Eine andere Alternative wäre: Deutschschweizer zu Deutschland, Welschschweizer zu Frankreich, Tessiner zu Italien, nur das Problem mit den Romanischen müssen wir noch lösen. Manchmal fehlt es einfach am weiterdenken.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Wieso Heuchelei? Man wünscht sich ja nicht eine Regierung ohne SVP, sondern eine mit einer zur Zusammenarbeit bereiten SVP, die auf die ewigen Verhöhnungen, Diffamierungen und Ausgrenzungen verzichtet und ihre Basis weniger aufheizt und so sich auch weniger unter Zugzwang stellt, sondern besonnen handeln kann. Mit einer Partei aber, die ihren Mitgliedern konstant eintrichtert: „Alle sind gegen uns! WIR gegen alle anderen!“, lässt sich nun mal schwer zusammenarbeiten.
      Das Nein zur Volkswahl hat wenig mit dem Absender zu tun – die Vorlage taugt schlicht nichts. Das ist keine Heuchelei.

      • Roland K. Moser sagt:

        Die anderen Parteien sind nicht bereit, mit der SVP zusammen zu arbeiten. Schon mal von dieser Seite aus betrachtet?

        • Albert Schwarzenbacher sagt:

          Herr Moser: „Weichsinnige“, „Linke und Nette“, „Gutmenschen“, „rote Ratten“ u.v.m. – die SVP lässt keine Gelegenheit aus, alle zu verunglimpfen und zu diffamieren. Und sie predigt ihren Mitgliedern, dass alle gegen die SVP sind. Sie verweigert sich der Zusammenarbeit konsequent – und wenn doch, verweigert sie sich jedem Kompromiss. Das ist neben anderem auch äusserst unschweizerisch.
          Dass Sie nun nicht in der Lage sind, das zu erkennen, beweist die These. Aber wenn wir schon bei der Demokratie sind: 3/4 der Stimmbürger sehen die SVP genau so. Wer irrt nun? Oder gilt die Mehrheit hier nicht?

  • Andreas Herren sagt:

    Es geht doch den Nationalisten vorallem darum Dauerwahlkampf zu machen und mit ihrem Geld und ihren Exponenten die Themen und Medien zu besetzen. Als ob wir nicht schon lange übergenug hätten von Figuren wie Mörgeli, Blocher und wie die egomanen Schreihälse alle heissen! Wir haben jetzt schon zuviel Politik und brauchen nicht noch mehr Klamauk! Darum NEIN!

  • René Widmer sagt:

    Klar will die SVP die Volkswahl. Waurm? Weil die SVP sich aus der Regierungsverantwortung stehlen will. Kaum haben Sie 2 Bundesräte, schmeissen sie einen raus. Jetzt noch die Volkswahl, dann haben sie keinen mehr.

  • A. Wüthrich sagt:

    Noch vor einigen Jahren waren in der Schweizer Politik die Oberschlauen als Favoriten gesetzt, die Schläueren als Nebenfavoriten und die Schlauen als Outsider. Heute sind die Schläueren Favoriten, die Schlauen Nebenfavoriten und Verbleibende sind die Oberschlauen. Rechtfertigt dies eine Wahl des Bundesrates durch das Volk? Nein, natürlich nicht!

    • A. Wüthrich sagt:

      Dabei soll nicht die Rede davon sein, was die Politiker in der Schweiz von sich selbst sagen, sondern wie die öffentliche Wahrnehmung der Politiker der Schweiz ist. Gerade im Ausland werden wir Schweizer diesem Bild entsprechend beurteilt, egal ob die schweizerische Öffentlichkeit es sich wünscht oder nicht. Ein Wahl des Bundesrates durch das Volk ist der falsche Weg.

  • Paul Ernst sagt:

    Dr. Christoph Wolfram Blocher könnte einiges zum Frieden in der Schweiz beitragen, wenn er persönlich unter seine Racheaktion einen Schlussstrich ziehen würde = Ablehnung empfehlen oder alles zurückziehen, sofern das noch geht. Die SVP würde endlich wieder an Profil gewinnen und müsste nicht durch Trötzlerei sich täglich in der Presse aufwärmen. Und den Blocher-Gegnern würde der Wind aus den Segeln genommen. Anschliessend sollte er noch die Compis bei der Staatsanwaltschaft freigeben. Er hat ja ohnehin nichts zu verbergen.

  • Lerch Ronald sagt:

    Pourquoi l’initiative lancée par l’UDC devrait-elle être rejetée, parce qu’elle conduirait à la non élection d’un candidat UDC? Le peuple est suffisamment sage pour choisir le gouvernement fédéral et son vote aurait l’avantage d’empêcher les manoeuvres de coulisse, telles que celles qui ont conduit aux élections d’Otto Stich et d’Eveline Widmer! Le parlement a prouvé à l’occasion de la discussion sur l’initiative Minder qu’il pratique une politique qui n’est pas sensible aux larges sentiments populaires. Le système du vote à 7 tours ne place pas les candidats sur un pied d’égalité. Dommage!

  • rudolf kocher sagt:

    Beim „Volk“ ist zum Teil SVP-wirksam der mentale Entwicklungsfaktor begrenzt. Diejenigen wenden sich nach der Fahne gerade wie sie weht. Dank gesteuertem subtilen Einfluss wäre ein „Orban-Country“ (mit Einschüchterungsmethode) oder ein Berlusconi-Land (dank ständiger Flimmerkonserveberieselung) zu erreichen; womöglich mit Lautstärke noch eine „Grillo“-Patt-Situation schaffend. Die Plutokratie à la Zar Putin bliebe vom Anspruch der versteckt grosse Vermögen Bunkernden her realistischer.

  • Ali Ferkous sagt:

    Die Frage ist falsch gestellt! Es kommt nicht auf den Urheber der Vorlage an, sondern auf die Wirkung: Wer wird bei einer Volkswahl in die Exekutive gewählt? Das ist Sachpolitik.

    Die Frage nach dem Urheber ist einzig auf Parteipolitik und Flügelkämpfe ausgerichtet. Auf jeden Fall bleiben die Querelen um die de facto abgeschaffte Zauberformel aus, wenn das Volk die Regierung wählt – und ob die SVP bei einer Volkswahl die „gerechte“ Anzahl Sitze erhalten würde, ist jedenfalls fraglich, wie die Praxis im Kanton Zürich zeigt.

    • K.A. Barett sagt:

      @Ferkous: Natürlich haben Sie recht. Zwischen Ursache und Wirkung besteht auch in der Politik ein direkter Link. Man kann wirklich in guten Treuen für oder gegen eine Volkswahl des Bundesrates sein. Ich nehme den Begriff „Volk“ nicht gerne in den Mund, denn er ist ideologisch belastet. Mit gefällt „Bevölkerung“ besser. Aber Hand aufs Herz: Weshalb soll die Wahl der obersten, staatlichen Exekutivgewalt durch das „Volk“ negativ sein? Auch hier haben Sie recht! Dann scheidet sich die Spreu automatisch vom Weizen. Eigentlich müssten wirklich alle Gegner der SVP für diese Vorlage sein.

    • Peter Schmid sagt:

      Kann Ihre Ansicht unterstützen Herr Ferkous. Die ewigen Ränkespiele und Maucheleien um die Bundesratswahl (egal ob jetzt R.Metzler oder C. Blocher) haben unsere Exekutive geschwächt, und damit auch unsere Regierung. Das Resultat der bekommen wir alle zu spühren. Das Problem sehe ich vor allem in den völlig ideologisch verblendeten Politikern auf beiden Seiten es nicht schaffen im Dienste der Schweiz über ihr eingeengtes Denken hinwegzukokmmen. In dieser Hinsicht ist eine Direktwahl wirklich nicht per se negativ.

  • rudolf kocher sagt:

    Das mentale Entwicklungsmoment scheint nicht des Verantwortlichen Sache zu sein; und die Schweiz ward immer dumber. Solche Stimmen wähnt man nämlich somit zu holen.
    Oberleiderschade für aufgeklärt Vernünftige, welche keine Angst vor Neuem/Fremden haben.

  • marianne major sagt:

    pour ceux qui sont pour alors que je suis contre je le dis tout de go,quand on voit ce qui se passe au niveau communal et ce dans de nombreux endroits en suisse-romande autant ne rien changer à Berne.Car critiquer Berne en laissant en jachères les affaires communales ou les confiant à des entreprises qui prennent en otage le citoyen,et qu’on voit déjà les rentes AVS diminuées aux anciens déjà en retraite ,pour conduire le peuple à voter pour changer le parlement ,on commence à balayer au niveau communal.L’argent du peuple ne sert pas uniquement aux référendums et votes s’en devient usant

  • Gerold Stratz sagt:

    Die SVP-Oberen, allen voran Ch.Blocher u. sein Partei-Klüngel, sind nicht konsensfähig.
    D.h. mit einem Bein in der Regierung u. mit einem Bein in der Opposition, funktioniert in der überschaubaren Schweiz nicht.
    Wenn man genau hinschaut, kann man erkennen, das Chr.Blocher, ausser dem Thema „EU-Nichtbeitritt“
    nichts geleistet hat. Positive Signale, wie wir wollen auch mitbestimmen, werden von diesem „Nationalpatrioten“
    u. Wagenburg-Romantiker nicht mehr wahrgenommen. Ebenso, von seinen ergebenen Anhängern.

  • Marco Bless sagt:

    Das übliche Journalisten-Blabla. Woher will denn die Autorenfigur wissen, dass es sich um eine „narzisstische Verletzung“ handelt?
    Offenbar braucht man nur einen Journalistenausweis und schon ist man Experte in allen Gebieten, hier auch in Sachen Psychologie.
    Falls es den Komikerautor überhaupt interessiert… Ich bin wahrscheinlich saurer über diese Abwahl,als Blocher selbst. Denn ich halte das, was der feine Herr hier frech mit Ferndiagnosen betitelt, einfach für eine politische Sauerei.
    Ach ja und es war selbstverständlich kein Komplott. Darum haben ja die Drahtzieher ein Buch geschrieben.

  • Peter H. Kuhn sagt:

    Wieso die SVP eine Volkswahl des Bundesrats will? Weil jeder politisch wache Bürger absolut genug hat von den widerlichen Spielchen der Parlaments-Mehrheit. Nur um der grössten Volkspartei, aus Neid, Missgunst oder Hass eines auszuwischen werden Leute in den Bundesrat gewählt, die eine absolut schwache, ungenügende Leistung zeigen und die brennenden Problem vor sich herschieben anstatt diese zu lösen. Etwa so wie Sommaruga oder Widmer-Schlumpf, die in ihrer „Politkarriere“ schon einige sehr schlechte Beispiele gegeben hat (Arena Fall Hildebrand, Ausverkaufs-Mentalität, BR-Wahl-Intrige usw).

  • Peter H. Kuhn sagt:

    Wieso dass die SVP eine Volkswahl des Bundesrats will? Weil jeder politisch wache Bürger absolut genug hat von den widerlichen Spielchen der Parlaments-Mehrheit. Nur um der grössten Volkspartei, aus Neid, Missgunst oder Hass eines auszuwischen werden Leute in den Bundesrat gewählt, die eine absolut schwache, ungenügende Leistung zeigen und die brennenden Problem vor sich herschieben anstatt diese zu lösen. Etwa so wie Sommaruga oder Widmer-Schlumpf, die in ihrer „Politkarriere“ schon einige sehr schlechte Beispiele gegeben hat (Arena Fall Hildebrand, Ausverkaufs-Mentalität, BR-Wahl-Intrige usw.).

  • Albert Schwarzenbacher sagt:

    Es wirkt schon pathologisch, wie die SVP-Anhänger alles auf sich und ihre Partei beziehen. Da zeigt die Propaganda eindeutig Wirkung, es erinnert eher an Gehirnwäsche. Es ist den Fans absolut nicht vorstellbar, dass die anderen Parteien gegen die Vorlage sind, weil sie nichts taugt. Nein, schliesslich kommt die Initiative von der heiligen SVP – also muss sie gut sein – also sind die anderen nur dagegen, weil sie gegen die SVP sind.
    Etliche Kommentatoren können alle Gegenargumente sauber auflisten – und unfehlbar wird ein SVPler antworten mit: „Ihr seid einfach alle gegen uns, gebts zu.“

  • laemmler yvette sagt:

    D’abord CH Blocher veut l’élection par le peuple puis comme d’habitude il change d’avis Marre de l’UDC ce sont des feuilles au vent ils tournoient font des propositions les enlèvent bref ils ne servent à rien d’autre qu’à tout compliquer.

  • Steve Johnson sagt:

    Es spielt keine Rolle wer den Bundesrat wählt. Der Bundesrat funktioniert nach dem Kollegialitäts Prinzip. Die Strategie ist vorgegeben.
    Was ich nicht will, ist eine Schweiz, die von reichen, (Oligarchen) aber auch nicht von linken Wirtschaftsbanausen regiert wird. Was bleibt übrig? Nichts…

  • S. Steinmann sagt:

    Abwahl Blocher wohl endlich verdaut, eine neue Volkswahl er sich wohl kaum noch zu traut.. Jungsters wir brauchen Leute von heute . nicht mit altväterlichen Ideen von Vorgestern

  • Absolut einverstanden! Die SVP wäre die grosse Verliererin bei einer Volkswahl des Bundesrats! Das zeigen Regierungsrats- und Ständeratswahlen!

    Die Frage ist doch viel mehr: Will die SVP überhaupt, dass ihre Initiative angenommen wird? Oder rechnet sie bewusst damit, dass diese abgelehnt wird. So kann sie sich als angeblich Kämpferin für mehr Volksrechte feiern lassen… Und die „classe politique“ zusammen mit den „linken Medien“ hätten mit ihren Lügen, das Volk zu einem Nein verleitet… Ich höre die Kommentare schon…

    • Guido Meier sagt:

      Interessante Theorie, das Abstimmungsergebnis würde sich dadurch erklären.

      Aber ich gehe davon aus, dass selbst in der SVP Leute gibt, die nicht genau das machen, was aus ZH kommt.

      Sehr interessant und lustig alte Blogs zu lesen. „45% der Leute sind ja dafür“… echt lustig…

  • Andé Dünner sagt:

    Vermutlich können sich nur wenig daran erinnern, ich ja auch nur vom Hören Sagen, das sich die Hände geben früher die einzig sichere Art war einem Unbekannten oder Bekannten mit mehr Sicherheit zu begegnen. Die rechte Hand wurde wärend des Zusammentreffens nicht losgelassen. Pech, wenn von anderer Seite der Dolch kam.

    Macht haben, Lebewesen und Güter verwalten, zudem Leben bewahren und Frieden stiften … sind Privilegien. Nur wenige verstehen es zur Gänze. Sich danach sehnen bestand seit je.

    Sachzwänge bestimmen über Beherztheit und Liebe, dies haben einige NICHT VERSTANDEN.

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