Leidet die Wirtschaftselite an gesellschaftlichem Autismus?

Ruedi Noser ist kein Arzt. Zum Glück. Denn Diagnosen zu stellen, ist ganz offensichtlich nicht seine Stärke. Der freisinnige Zürcher Nationalrat sieht das Erfolgsmodell Schweiz in Gefahr. Schuld daran sei die SP mit ihren Forderungen für eine Lohnobergrenze mit der 1:12-Initiative oder für einen gesetzlichen Mindestlohn oder für eine Erbschaftssteuer. Mit diesen Vorschlägen habe die SP «dem Erfolgsmodell Schweiz den Krieg» erklärt. Dieser Krieg könne, so Noser, nur mit einem neuen Wirtschaftsclub gewonnen werden. Der Economiesuisse, die jüngst acht Millionen Franken in die eigene Imagevernichtung gesteckt hat, traut Noser offenbar gar nichts mehr zu. Noser selber will das Gesicht der neuen Vereinigung unter dem Namen SuccèSuisse sein und damit die «verantwortungsbewussten Manager» verkörpern.

Verantwortungsbewusst? Ich mag mich erinnern, dass Noser in der Debatte über die 1:12-Initiative einen Lohn von 500’000 Franken als Trinkgeld bezeichnet hat. Oder sich in weiteren Interviews zur Behauptung hinreissen liess, die 1:12-Initiative würde die Schweiz nach «Nordkorea» oder in den «Kommunismus» führen. Mit solchen Polemiken will Noser das Erfolgsmodell Schweiz retten, wie er das Ziel des neuen Clubs beschrieben hat. Man reibt sich ob dieser abstrusen Therapie die Augen. Und was ist mit den Millionenzahlungen bei Unternehmensverlusten? Oder mit den Steuerreformen, die es möglich machen, dass jemand wie Glasenberg dreistellige Millionenbeträge als Dividenden steuerfrei und an der AHV vorbei in die eigene Tasche stecken kann? Will dieser neue Club SuccèSuisse den Menschen in unserem Land tatsächlich weismachen, dass dieser Neofeudalismus mit dem Erfolgsmodell Schweiz etwas zu tun hat? Manch ein alter Freisinniger dürfte sich im Grab umdrehen und sich fragen, wie es kommen konnte, dass die aktuelle Wirtschaftselite dermassen an gesellschaftlichem Autismus leidet.

Es gab eine Zeit, als auch Freisinnige wussten, dass zu einer freien Gesellschaft auch Gerechtigkeit, Anstand und Masshalten der Elite gehören.

Der Zürcher FDP-Nationalrat Ruedi Noser. (Foto: Keystone)

Die FDP hat sich von den eigenen Wurzeln weit entfernt: FDP-Nationalrat Ruedi Noser befürchtet eine Gefährdung des Erfolgsmodells Schweiz. (Foto: Keystone)

Es gab eine Zeit, als auch Freisinnige wussten, dass zu einer freien Gesellschaft auch Gerechtigkeit, Anstand und Masshalten der Elite gehören. Im 19. Jahrhundert kämpften die Väter der heutigen FDP selber gegen eine abgehobene Kaste von reichen Adligen, die dem Volk eine echte Demokratie vorenthalten wollte. Und in den 80ern, als sich die FDP noch nicht durch und durch der US-amerikanisch geprägten «Geld ist Geil»-Ideologie verschrieben hatte, verdienten die Vorgänger der heutigen Manager deutlich unterhalb der heute als «kommunistisch» verunglimpften 1:12-Regel. 1984 lag die Lohnbandbreite zwischen einem Durchschnittslohn und einem Topmanagerlohn im Schnitt noch bei 1:6, 1998 lag sie bei 1:13  bis die Lohnschere dann unter dem Diktat der neoliberalen Ideologie explodierte: Sie liegt heute nach neusten Zahlen beim unvorstellbaren Verhältnis von 1:93!

Nicht wer solches bekämpft, sondern wer solches zulässt, gefährdet das Erfolgsmodell Schweiz. Wer Freiheit will, muss auch Gerechtigkeit gewährleisten. Die Menschen in diesem Land sind zur Recht nicht bereit, täglich mehr zu leisten und dabei zuzuschauen, wie die Früchte ihrer Anstrengungen immer einseitiger verteilt werden. Spätestens bei den Abstimmungen über die Personenfreizügigkeit wird das Volk der Politik die Rote Karte zeigen, wenn sie es nicht vorher versteht, die flankierenden Massnahmen auszubauen. Damit die Menschen in der Schweiz einer Politik der Öffnung weiterhin folgen, müssen deren Vorteile allen und nicht nur ein paar wenigen globalisierten Managern zukommen.

Der Erfolg der Schweiz liegt im Miteinander und nicht im alle gegen alle. Gebaut wurde das Land durch die gemeinsame Arbeit aller: der Pöstler, der Verkäuferinnen, der Künstlerinnen, der Handwerker, der Informatikerinnen, der Väter, der Mütter, der freiwillig Engagierten, der Bäuerinnen, der Ärzte und ja, auch durch viele umsichtige Unternehmer und Manager. Und so zeigt ein vorurteilsfreier Blick: Die 1:12-Initiative wird die Schweiz nicht gefährden, sondern stärken. Denn sie fordert genau das, was unser Land erfolgreich gemacht hat: Anstand statt Gier.

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270 Kommentare zu «Leidet die Wirtschaftselite an gesellschaftlichem Autismus?»

  • Stefan Galliker sagt:

    Ich staune immer wieder, wie unsere sozialdemokratische Vorzeigefrau mit von Neid und Missgunst getriebenen Argumenten auf ihre liberalen Kollegen eindrischt. Sie verschliesst dabei die Augen vor der Tatsache, dass Geld für die Umverteilung nicht einfach auf den Bäumen wächst, sondern erarbeitet werden muss (jawohl, ARBEIT und nicht plaudern, Cüpli trinken und debatieren).
    Das kommunistische Gedankengut, welches das Leistungsprinzip negiert und auf einem schlicht unrealistischen Menschenbild aufbaut, ist des Teufels und führt zu europäischen Verhältnissen. Wollen wir dies tatsächlich?

    • Ronnie König sagt:

      Und immer wieder wird mit dem Totschlagargument Neid und Missgunst unverdrossen operiert! Frau Fehr spricht nur aus, was die Stimmung seit längerem offenbart. Die FDP war einst dort, wo heute der liberale Flügel der SP steht. Auch ich war einst fleissiger Wähler der FDP. Entwicklungen zwangen mich das Lager quasi zu wechseln, denn Geld allein macht weder glücklich noch sicher. Eine Gesellschaft ist die Summe der Möglichkeiten des Einzelnen wie auch der Gemeinsinn, der freiwilligen Arbeit und des sozialen Zusammenhalts. Und der wurde von rechts massiv untergraben zwecks Rendite. Das ist falsch!

      • Stefanie Meier sagt:

        Was heisst hier „Totschlagsargument“?! Haben Sie keine sachlichen Argumente? Tatsache ist, dass die SP alle Leute mit einem hohen Einkommen als Abzocker bezeichnet und absurde Vergleiche zu den 80er anstellt, wenn jeder weiss, dass die Firmen entsprechend kleiner waren. Die SP ist moralisch auf der gleichen Stufe wie jeder Investment Banker. Es geht nur darum immer mehr und mehr von anderen Leute für sich selbst zu erhalten. Kapitalismus hat uns zum reichsten Land der Welt gemacht, nirgendwo sind „Arme“ reicher als in CH. Es geht daher nur um Neid und Gier noch reicher zu sein.

        • Ronnie König sagt:

          Wo wollen die Linken für sich die Taschen stopfen? Ich dachte immer die Linke seien dazu da das Geld der anderen zu verteilen. Wir sehen Dank ihnen, dass die Argumente als wie kruder werden! Moralisch liegen zwischen einem Banker und einem Linken eher Welten. Und, dass der Kapitalismus das Land zu einem reichsten der Erde machte, das stimmt, nur hat man damit auch all die Probleme die uns nun als Rechnung präsentiert, eben auch gleich dazu bekommen. Dass unsere Arme die reichsten Armen sind, das hilft überhaupt gar nichts, denn sie kosten ja. Und ihren letzten Satz als Argument steht dazu quer

        • P. Lock sagt:

          @ Stefanie Meier: Armut ist ein relativer und ein absoluter Begriff: Absolut gesehen, haben Sie wahrscheinlich recht. Mit der Geldmenge, die ein Armer bei uns besitzt, kann er anderswo einiges anstellen. Relativ gesehen sieht es anders aus: Das Geldverhältnis zwischen arm und reich ist bei uns nicht gross anders als in vielen anderen Ländern. Lesen Sie vielleicht mal das Buch „Reichtum ohne Leistung“ von Hans Kissling, in dem statistische FAKTEN drin sind.
          Betreffend Ihrer eigenen Argumentation: Ein/e MeritokratIn ist noch lange kein Neider. Das glauben nur die Superreichen selber.

      • Armando sagt:

        Sehr gut geschrieben Ihr Kommentar zum SP-Bashing von Stefan Galliker. Ich bin voll und ganz Ihrer Meinung. Die FDP hat sich schon längst aus der gesellschaftlichen Verantwortung verabschiedet. Sie vertritt nur noch die Interessen der Abzocker und Superreichen und hat längst vergessen, was soziale Marktwirtschaft heisst. Kein Wunder, dass sie immer mehr Wähleranteile verliert. Wer dermassen am Volk vorbeipolitisiert, wird von der Realität abgestraft.

      • Brunner Franz sagt:

        @König–geld allein macht weder 1) glücklich noch 2) sicher—1) wie definieren sie glück? Wieso streben denn 99% der menschheit strebt nach geld?—sogar leute aus ländern, die von rückkehrenden touristen mit „die sind ja sooo glücklich und zufrieden“ beschrieben werden, wollen zu uns (zb via asyl)—wieso wohl? weil mit geld das essen auf den tisch kommt—2) nicht sicher? es gibt wohl nicht allzuviele „sicherheiten“, die sie mit geld nicht haben können (denke da mal, eingeschränkt, an gesundheit)

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Was hat es mit Neid zu tun, wenn man eine Lohnschere von 1:93 daneben findet? Hier von „Leistungsprinzip“ zu sprechen, zeigt Ihre Verblendung, Herr Galliker: Kein Manager leistet 93-mal mehr als ein Durchschnittslohnempfänger. Und haben Sie tatsächlich das Gefühl, bis 1984 (Verhältnis 1:6) seien wir kommunistisch gewesen?
      In einem haben Sie recht: Das Geld für die Umverteilung muss erarbeitet werden – von uns, die wir uns abkrampfen, damit die Topverdiener 15-mal mehr abzocken als vor 25 Jahren!
      Wenn hier jemand die Augen vor der Realität verschliesst, dann Sie. Machen Sie sie auf.

      • Fritz Blasimann sagt:

        Herr Schwarzenbacher, die Verblendung ist wohl eher auf ihrer Seite! Wieso soll ein Manager der z.B. 4000 Jobs schafft, nicht auch entsprechend verdienen? Oder ist ihnen die Tatsache entgangen, dass es ohne diesen Manager die 4000 Jobs nicht gäbe? Und gehe ich richtig, dass ihnen 4000 Arbeitlose lieber währen, als wenn ein Manager 20 Mio verdient und dafür 4000 Jobs generiert?
        Nur so: bevor ein Manager/Unternehmer soviel verdient, muss er erst ein Unternehmen aufbauen das soviel Gewinn abwirft. Und dazu hat mal ein Unternehmensgründer sehr viel Geld, Zeit und Risiko investiert.

        • Albert Schwarzenbacher sagt:

          Herr Blasimann, Sie verwechseln Manager mit Unternehmern. Ein Unternehmer schöpft nicht in überirdischem Mass Geld ab, sondern investiert es in das Wachstum seines Betriebs – wie es alle KMU tun.
          Ein Manager hingegen ist ein Angestellter, der kein eigenes Geld investiert hat und keinerlei Risiko trägt – im Gegenteil: Baut er Mist, wird er mit einer fürstlichen Entschädigung gegangen. Ihm geschieht nichts.
          Hinzu kommt: Weder der Unternehmer noch der Manager kämen irgendwo hin, könnten sie sich nicht auf die Arbeitsleistung ihrer Angestellten verlassen. Und das soll 93-mal mehr wert sein?

          • Albert Schwarzenbacher sagt:

            Hinzu kommt, Herr Blasimann, dass der Manager seinen Job auch vor 30 Jahren gut gemacht hat (oder nicht), als er im Schnitt nur 6-mal mehr verdiente als der Durchschnitt. Macht er diesen Job heute tatsächlich 15-mal besser, arbeitet er 15-mal mehr? Nein, er macht ihn genauso gut oder schlecht wie damals und arbeitet eher weniger. Warum ist es dann für Sie in Ordnung, dass er 15-mal mehr verdient als damals? Und warum verdienen dann die Angestellten, auf deren Leistung der Erfolg jedes Unternehmens beruht, nicht auch 15-mal mehr?
            Verblendung. Anders lässt sich Ihr Votum nicht erklären.

        • Armando sagt:

          Nein, Herr Blasimann, die Verblendung ist definitiv auf Ihrer Seite. Ein Manager „schafft“ nicht 4000 Stellen, sondern die Firma (und das ist die gesamte Belegschaft) hat so gute Produkte, dass sie Erfolg auf dem internationalen Markt habenund weitere Investitionen getätigt werden können. Lernen Sie mal das Einmaleins der Betriebs- und Volkswirtschaft, denn davon haben Sie keine Ahnung.

        • E.Huber sagt:

          Nicht der Manager schafft die 4000 Jobs, sondern der Markt!
          Es sind doch ironischerweise immer meist FDP’ler welche den Liberalismus, den Wettbewerb predigen aber jeden Wettbewerb in der „Teppichetage“ vermeiden wollen.
          Ob jemand gute Arbeit leistet hängt nicht in erster Linie alleine vom Lohn ab!
          Im Gegenteil, ein sicheres zu hohes Einkommen verführt sich zurückzulehnen, es findet kein Wettbewerb mehr statt welchen genau die Liberalen als Allerheilmittel sehen!

        • Michael sagt:

          und wenn er Hunderte Jobs wieder vernichtet, gibt er dann etwas von seinem 93-mal höheren Lohn ab? I don’t think so..

      • Beat Ackermann sagt:

        Danke für Ihre Argumente, Sie sprechen mir und ich denke vielen Schweizer aus der Seele. Darum 1:12 sofort zustimmen, wenn jemand in einem Monat soviel verdient wie der Mitarbeiter mit dem geringsten Lohn im Jahr, denke ich dass es seinen Leistungen und Verantwortung entspricht.

    • Pawel Silberring sagt:

      Ziemlich lächerlich, was Sie da schreiben: Wir haben es definitiv mit einer Wirtschaftselite zu tun, die den Hals nicht voll genug kriegen kann. Politisch sind diese Leute vor allem damit beschäftigt, den Staat zu schwächen und möglichdt wenig oder nichts daran zu zahlen. Und wenn nun einige Leute sich ernsthaft darüber Gedanken machen, wie man das ändern könntr, kommen Leute wie Sie und denken, mit ein paar Verunglimpfungen (Jawohl, auch SPler trinken ab und zu ein Cüpli – wie schrecklich) angereichert mit Teufen und Kommunismus die drngend notwendige Debatte im Keim ersticken zu können.

      • R. Merten sagt:

        Ich denke, Sie kennen die Realität nicht, Hr. Silberring. Was der Staat alles anrichtet und sich wie ein Geschwür ausbreitet ist Allgemeinwissen und kann in der EU nachgesehen werden. Die Sozis wollen alles vom Staat geregelt haben. Man hat das Gefühl, dass sie ohne Bevormundung nicht mehr leben können. Eigenständigkeit und Selbstverantwortung sollte das Lebensziel sein, Hr. Silberring. Aber das kostet halt ein bisschen mehr persönlcihe Anstrengung, gell! Und das ist für viele Sozis schon zuviel verlangt.

        • Marianne Stocker sagt:

          Herr Merten, blinde linke Augen bei Seldwyla-Genossen sind nur 1 Übel. Bei deren Ideologie-Anfällen kann aber weder Arzt noch Apotheker helfen.
          Nachdem deren EU- Genossen-Vorbilder mit Fantasie-Rundum-Versorger-Staatsbemutterung für gemeine Gutmenschen, praktisch sämtliche europäischen Staaten in den Bankrott jagten, bleibt nur die, wie vor 80 Jahren von anderen Sozis praktizierte Methode, um ihre Lügen ihr Berserkertum und vor allem ihre weitere Abzocke im Staatssumpf zu kaschieren. Man erklärt Bevölkerungsteile für vogelfrei. Plünderung/Enteignung sind dann gutmenschlich nett und lieb

          • Ronnie König sagt:

            Ihre Ansichten kann man bald nur noch als Fussnote in den Geschichtsbüchern lesen, da die Realität eine ganz andere Sprache spricht. Mit Ideologie allein kommen sie weder links noch rechts weit. Mit fundierten Argumenten gehts aber, auch wenn sie evtl. nicht richtig sind.

    • Meret Bertschinger sagt:

      Genau, Geld muss erarbeitet werden, und nicht im Casino gewonnen werden. Heute funktionieren aber viele Teppichetagen nur noch wie ein Casino. Das abzustellen hat rein gar nichts mit Kommunismus zu tun, sondern zeugt von einer zutiefst liberalen Einstellung. Mit Neid uns Missgunst hat das ebenfalls nichts zu tun, sondern nur zu einer Rückkehr in die Zeit vor ca. 1995, als gegenseitiger Respekt, Masshalten und das an einem Strick ziehen unser Land so erfolgreich machten. Mit der Unruhe im Volk, wie das die Abzockerinitiative zeigt, ist niemandem gedient. Darum: Ja zu 1:12!

      • R. Merten sagt:

        also wer die 1:12 Initiative befürwortet hat nicht alle Tassen im Schrank. Nur schon eine oberflächliche Analyse zeigt, dass die volkswirtschaftlichen Nachteile bei weitem überwiegen. Nicht nur die Teppichetage geht ins Casino- auch der Arbeiter ist dort zu finden und Wetten und Lottozettel ausfüllen ist auch an der Tagesordnung, Frau Bertschinger. Einerseits reden Sie von Liberalismus und auf der anderen Seite appelieren Sie an die Staatsgläubigkeit. Wie soll das zusammenpassen? Verquerte linke Logik, Frau Bertschinger!!

        • Armando sagt:

          Herr Merten, aber was Sie hier erzählen, ist noch verkehrter. Sie vergleichen die Abzocker in den Chefetagen mit einem Arbeiter, der mal einen Lottozettel ausfüllt, und stellen beide auf die gleiche Stufe. Verkehrter gehts wohl nicht mehr, Sie sollten dringend Ihr Welt- und Menschenbild revidieren. Jeder vernünftige Mensch stimmt JA für die 1:12-Initiative, damit wird endlich soziale Gerechtigkeit halbwegs wieder hergestellt.

      • Dominik Batz sagt:

        Ziemlich krude Ansichten sind das, Frau Bertschinger. Ein staatlich diktiertes Lohnband ist also zutiefst liberal.. Sie haben sich aber nicht ernsthaft mal mit dem Liberalismus auseinandergesetzt oder? Die Verhudelung dieses Begriffs nimmt immer abstrusere Formen an. Da haben wir dann „Sozial-Liberale“ und „Grün-Liberale“, fehlen noch die „Bolschewistisch-Liberalen.“
        Die einzigen, die über das Einkommen eines Managers bestimmen sollen, sind diejenigen, welche ihr Geld und ihr Vermögen in die Unternehmung investiert haben. Alle anderen haben sich nicht die Bohne um fremde Einkommen zu kümmern.

        • Ronnie König sagt:

          @Batz: Und wenn dann Rebellion vor lauter Ungerechtigkeit herrscht, was dann? Gehen die Aktionäre Frieden stiften? Zusammenhänge tiefer betrachtet bedeutet oft unangenehme Erkenntnisse verdauen müssen.

    • Karl Knacks sagt:

      ja.

    • Philipp Kaufmann sagt:

      Lieber Herr Galliker, sind Sie sich wirklich sicher, dass es gerecht ist, wenn die Entlöhnung einer vollzeitig tätigen Reinigungskraft, die ihre vier Kinder durchbringen muss, nur 1/93 der Entlöhnung eines Top-Managers beträgt? Diese vermaledeiten Migrantinnen mit ihrem ewigen Cüpli-Getrinke statt ehrlicher Arbeit…!
      Das Kader verjüngt sich übrigens in der Schweiz nicht so sehr nach dem Leistungsprinzip, das Sie so loben, sondern innerhalb derselben gesellschaftlichen Klasse, fast ohne Aufstieg von unten. Wo liegt da das Verdienst?

      • Albert Schwarzenbacher sagt:

        Die Reinigungskraft, Herr Kaufmann, verdient sogar höchstens 1/140 des Managereinkommens. Sie bekommt nämlich nur Minimal-, niemals aber Durchschnittslohn.

      • André Weber sagt:

        Wird die Reinigungskraft reicher, wenn der da oben weniger verdient? Profitiert die Reinigungskraft mehr vom Staat, wenn der da oben weniger Einkommen hat und damit weniger Steuern bezahlt? Profitiert die Reinigungskraft, wenn das Unternehmen von dem da oben gar nicht mehr in die Schweiz kommt, weil dadurch der da oben sich den Lohn selber reduzieren würde (und so dumm ist er dann nicht)?

        • Ronnie König sagt:

          Nein, das muss es nicht heissen, aber schön wäre es schon. Wissen sie 2 Konsumenten mit mehr Geld konsumieren nun mal mehr als einer mit ganz viel Geld. Sonst wäre die Finanzkrise etwas moderater oder später.

    • f.a. blume sagt:

      ja aber das geld erarbeitet die arbeitende bevölkerung
      – und dazu gehören noser’s und co nicht
      .
      DIE profitieren nur von unterbezahlter arbeit vieler arbeitnehmer
      – und nicht verteilen der produktivitätsgewinne der letzten jahre
      .
      das einzige was sie den linken und gewerkschaften vorwerfen können, ist
      dass sie zu lange gepennt haben
      .
      dadurch ging das gedankengut der SOZIALEN martwirtschaft
      – mit existenzsichernden löhnen verloren
      .
      wissen sie auch das versicherungs-/bankaktionäre vom zwangsgesparten
      der 2 säule / pensionskassen dividenden beziehen
      ? hat das mit neid und missgunst zu tun

    • Cybot sagt:

      „Geld erarbeiten“ suggeriert, dass durch Arbeit mehr Geld entsteht. Tatsächlich ist die Geldmenge aber immer die gleiche, nur die Zentralbank (und begrenzt die Banken) können neues Geld schaffen. Die einzige Möglichkeit, mehr Geld zu verdienen, besteht darin, es anderen aus der Tasche zu ziehen. Wer etwas anderes behauptet, hat eindeutig keine Ahnung von Wirtschaft.

    • Josef Marti sagt:

      „Europäische Verhältnisse“ ; die allesamt von bürgerlichen europäischen Regierungen zu verantworten sind (Hollande in F ist erst vor Kurzem an der Macht), welche natürlich auch alle Mitglieder der kommunistsischen Partei sind; das nennt man verzerrte Wahrnehmung

    • Peter Pfrunger sagt:

      Die Bäume, das Cüpli, den Kommunismus und sogar den Teufel malen sie an die Wand und belegen Frau Fehrs Aussage explizit.
      Ein Merkmal des „gesellschaftlichem Autismus“ (Danke Frau Fehr. Nach diesem Ausdruck habe ich gesucht, da er sehr genau das Verhalten beschreibt) ist es eben, dass der Betroffen davon selbst nichts merkt.
      QED

    • Stephan Meier sagt:

      Richtig. Das Geld für die Umvertelung wäcsht nicht auf den Bäumen. Deshalb ist es ja auch so stossend, dass diese Umverteilung von unten nach oben so startk zunimmt.

      • Gino Brenni sagt:

        Das Geld wird aus der Luft geschaffen – losgelöst von irgendwelcher Deckung ausser der staatl. Schuld, die zu Steuerschuld wird. Nennt sich Fiat Geld. Das ist das wirkliche Problem: Die Geldschwemme muss aufhören!

    • Heiner Meier sagt:

      Ich lese im Text von Frau Fehr kein Wort von Missgunst oder Neid. Sie schreiben hier einfach ein paar Standardsätze hin, ohne den Text von Frau Fehr verstanden zu haben. Im Text geht es ja gerade darum, dass alle, die mitarbeiten am Erfolg der Schweiz (von der Putzfrau bis zum Manager) gerecht entlöhnt werden sollen. Nur das sichert auf lange Zeit den sozialen Frieden (kennen Sie einen solchen Begriff?) in der Schweiz. Ewig wird das „Fussvolk“ seine Missachtung nicht mehr tolerieren.

    • Heinz Jäggi, FDP-Mitglied sagt:

      Die Argumente von Jacqueline Fehr sind nicht von Neid und Missgunst getrieben, sondern zeugen von einem Gerechtigkeitssinn. Auch FDP-Mitglieder sind für eine gerechte Verteilung unserer Güter, was durch eine grosse Mehrheit des Schweizervolk mit der Annahme der Abzockerinitiative bestätigt wurde! Gerechtigkeit währt am längsten!

      • Stefan Enz sagt:

        Eine liberale Partei ist nicht für Umverteilung, Herr Jäggi. Vielleicht sollten Sie den Austritt in Erwägung ziehen… genau diese Positionen sind ein Grund mit dafür, dass die Partei immer mehr Wählerstimmen verliert. Vielen Dank!

    • Die Argumente von Jacqueline Fehr sind nicht von Neid und Missgunst getrieben, sondern zeugen von einem Gerechtigkeitssinn. Auch das Schweizervolk hat mit der überwältigenden Annahme der Abzockerinitiative diese Meinung bezeugt, denn Gerechtigkeit währt am längsten!

      • D. Christinat sagt:

        Heute sagt NR Noser: „Wer Erfolg mit Gier verwechselt, outet sich als Neider“ und schlägt mit diesem Standardargument alle Diskussionen tot.
        Der gleiche NR Noser sagte anno 2006: „Geldverdienen ist nicht unanständig – solange es für alle Beteiligten stimmt.“ Das war doch ein ganz anderer Ansatz – breiter denkend.

    • R. Merten sagt:

      S. Galliker hat Recht- die Sozialisten galuben immer noch, dass das Geld vom Himmel fällt. Jeder Luxus muss finanziert werden. Mich stört, dass J. Fehr wie die anderen Cüplisozialisten das Geld aber gerne nehmen von denen, die sie verachten und anklagen. Ohne die Vermögenden wäre ein Luxus-Sozialstaat wie die CH gar nicht möglich. Dass die Linkien aber mit der Erbschaftsinitiative einen Teil der Bevölkerung enteignen will ist der Gipfel. Es ist eine linke Frechheit, dass während Jahrzehnten oder noch länger versteuertes und erspartes Geld einfach den Bürgern wegnehmen will !

      • Sonja Maier sagt:

        Dagegen kann ich Ihnen an konkreten Bsp zeigen, welche haarsträubende Entscheide von Management getroffen werden, mit dem Hauptziel, Kosten zu senken, damit Ende des Jahres die Zahlen toll aussehen und die Boni für sie sprudeln. Dass diese Entscheide massiven Einfluss auf die MA haben, auf ihre Leistungsfähigkeit, auf ihre Gesundheit. Dass dabei faktisch nur 1/10 der anvisierten Ersparnisse erzielt werden, weil der Arbeitsaufwand steigt, weil die Prozesskomplexität und der Koordinationsaufwand steigen, jedoch von weniger MA bewältigt werden müssen. U dafür soll es den 93fachen Lohn geben? Nein

    • Die Argumente von Jacqueline Fehr sind nicht von Neid und Missgunst getrieben, sondern von einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Das Schweizervolk hat mit der überwältigenden Annahme der Abzockerinitiative dies ebenfalls bezeugt. Das Sprichwort sagt auch „Gerechtigkeit währt am längsten!

    • k. Willi sagt:

      NEID und MISSGUNST, das wohl dümmste aller Argumente das ich kenne. Ich bin geradezu neidisch auf die Einfachheit und Konsequenz wie dieses „Argument“ seit der Abzockerinitiative benutz wird.
      Aber vielleicht ist es ja gar nicht so falsch die Sache von der Neid und Missgunst Perspektive zu betrachten-
      Kehren wir es einfach mal um. Das oberste Gehalt bekommt keinen Deckel, das Unterste darf nur 12 x niedriger sein. Niemand ist mehr Neidisch auf hohe Löhne, aber wer gegen diese Initiative ist, ist neidisch auf das was die schlechter verdienenden bekommen. Die Initiative habe ich nicht verändert

    • Sonja Maier sagt:

      @Galliker, von welchem „unrealistischen Menschenbild“ sprechen Sie denn? Von dem bescheidenen, doch gegenüber Schwächeren solidarischen, gegenüber sich selbst durchaus selbstkritischen Bürgertum, welches die Schweiz bis in die 90er Jahre geprägt hatte? Oder von der egozentrischen, asozialen und die Grundberürfnisse der Menschen negierenden Geld- und Machtgeilheit, welche zur neuen Leitkultur geworden ist?
      Und finden Sie wirklich, dass Menschen, die sich für Fairness und Gerechtigkeit einsetzen, alles Neider sind und das Leistungsprinzip negieren?
      Sehr Schwarzweiss, Ihre Denkweise!

      • R. Merten sagt:

        Solidarität wird jetzt schon gelebt und wie! Die hohen Steuersätze von Besserverdienenden ergeben ein hohes Steuersubstrat. Dieses kommt ergiebig den Bürgern in einfachen Verhältnissen zu gut. Also von fehlender Solidarität können Sie keinesfalls sprechen, Frau S. Maier. Im Gegenteil, die Sozis sollen endlich dankbar sein statt mit Neid und Missgünst auf Besservedienende oder Erfolgreiche zu zeigen. Die Sozis sollen lieber bei den riesigen Subventionen in die Kultur, Besetzerszenen etc. sparen. Gehören Sie auch zu den Leistungsträgern der Gesellschaft, Frau Maier?

        • Albert Schwarzenbacher sagt:

          herr Merten, wenn 10 Prozent der Bevölkerung fast 90 Prozent der Vermögen besitzen, aber nur für rund 70 Prozent der Steuern aufkommen, kann man kaum von Solidarität sprechen. Hinzu kommt, dass sie durch ihren Lebensstil die Kosten für uns alle hochtreiben, siehe z.B. Kanton Zug.
          Ferner stammen rund 50 Prozent der Bundeseinnahmen aus Abgaben – das sind Kopfsteuern, die ganz unsolidarisch von allen im gleichen Mass geleistet werden. Das hat alles mit Neid nichts zu tun – ganz abgesehen davon, dass das Durchschnittseinkommen bei den SP-Mitgliedern sicher höher liegt als bei der SVP.

          • R. Merten sagt:

            man mag über solche hirnrissige Argumente gar nicht diskutieren, Hr. Schwarzenbacher !

          • Peter Pfrunger sagt:

            Weil ihnen die Argumente fehlen verunglimpfen sie die Argumente der anderen für hirnrissig.
            Das nennt man Kapitulation.

        • iskra sagt:

          Aber, aber Herr Merten, kurz gesagt: jeder der arbeitet und Steuern bezahlt ist ein Leistungsträger der Geserllschaft, oder sind sie anderer Meinung ?

        • Sonja Maier sagt:

          @Hr. Merten, das ist genau der Punkt: Wer ist für Sie „der Leistungsträger der Gesellschaft“? Ein Manager ist einer, aber eine Krankenschwester ist keine? Ein Chef ist einer, aber seine Assistentin ist keine? Das spricht Bände über die Ihrer Überzeugung zugrunde liegenden Werte! Überheblichkeit, Selbstüberschätzung. Mal davon abgesehen, ist der CEO, der Tausende von Arbeitsstellen in der CH abbaut und sie in ein Billiglohnland verschiebt (euphemistisch ausgedrückt: sie dort schafft), wirklich der Leistungsträger, welcher den100fachen Lohn der Putzfrau, die ihm sein Büro reinigt, verdient hat?

        • Sonja Maier sagt:

          Und dass Ihnen Kultur offenbar nichts sagt, da sie diese mit Besetzerszenen auf den gleichen Level stellen, ist ebenfalls recht aussagekräftig. Für Sie könnte man auf Kultur verzichten, gälled Si? Sollen die Künstler, Musiker, Literaten etc. sälber luege, wovon sie läbe… Tja. Dann würde ich gerne das Wort Mäzenentum einführen, welches eine Jahrhundert alte moralische Pflicht der Reichen war. Wo ist ein Vasella-Theater? Eine Ospel-Hall? Ein Glasenberg-College? Alles diese Herren denken, sie selbst verdienen, was sie bekommen, und sie schulden niemandem was. Die anderen sind einfach Loser.

        • Sonja Maier sagt:

          Und das ist das stossende an der Diskussion, dieses „die Erfolgreichen verdienen, was sie kriegen, die anderen nicht, weil sie nicht erfolgreich sind“. Natürlich soll sich Leistung lohnen, und ein Lohn die erbrachte Eigenleistung reflektieren, die Bildung, die Fähigkeiten, den Einsatz… Aber bei vielen der TopShots ist die entscheidende Komponente schlichtweg Glück. Oder, wieviele von den ex-Kommilitonen von Hr. Vasella verdienen ebenfalls 50 Mio/Jahr? Ich gehe davon aus, dass keiner, dass aber trotzdem die meisten qualifiziert, kompetent, fähig und erfolgreich sind. Keine Leistungsträger?

        • Silberfisch sagt:

          @Merten: Wem kommt denn das Steuersubstrat der „Besserverdienenden“ zugute? Nicht den Bürgern mit kleineren Einkommen, sondern dem Staat, der von rechter Seite so verteufelt wird. Der Staat verteilt aber nicht um, sondern investiert. Damit er dann ja nicht Mehrausgaben tätigt, lässt das rechte Lager der „Besserverdienenden“ wiederum die Steuersätze senken. So nimmt der Staat wieder weniger ein und die „Besserverdienenden“ profitieren abermals.
          Würden mehr Leute besser verdienen, mehr konsumieren, mehr investieren, dann würde dies unserer gesamten Volkswirtschaft erheblich mehr bringen

          • R. Merten sagt:

            es ist schon unglaublich, wie wenig die Sozis von Wirtschaft verstehen, Silberfisch ! Das einzige was sie wissen ist das Geld reichlich verteilt werden muss. Dass es viele Bürger gibt, die eine 50-Stunden-Woche haben, sich weiterbilden und tollen Einsatz im Berufsleben zeigen und deshalb mehr verdienen, verstehen sie nicht. Und dass einer, der in der Hängematte liegt und die Zukunft egal ist weniger verdient ist für die Sozis ungerecht.

          • Peter Pfrunger sagt:

            Sagen sie das mal ihrer Putzfrau, die 14 Stunden täglich arbeitet, damit sie und ihre Familie überleben kann. Der hoch ausgebildete und engagierte Mensch mit super Arbeitsstelle soll und kann ja mehr verdienen. Wenn die Putzfrau Fr 3000.- im Monat bekommt er bis zu Fr 36’000.-
            Und tatsächlich, wenn das Geld oder besser das Einkommen besser verteilt ist hat auch Herr Merten etwas davon. denn wenn seine Putzfrau nur 6 Stunden am Tag arbeiten muss um zu überleben, dann putzt sie auch besser, ihre Kinder sind besser in der Schule und tragen später zum Wohlstand mehr bei. An die Zukunft denken eben

        • Stefan Weber-Aich sagt:

          Herr Merten, Sie hätten bedeutend mehr Kultur, wenn Sie nicht „Sozis“ sagen würden. Apropos Kultur-Subventionen: Die öffentliche Hand gibt im Kanton Zürich nicht mal ein halbes Prozent für Kultur aus. Sehen Sie sich bitte die Zahlen der einzelnen Gemeinden an. Ich meine: die Rechnungsabschlüsse und die Budgets. Und dann noch eine Frage: Sind „Leistungsträger der Gesellschaft“ nur jene, die dafür entlöhnt werden. Oder zählen da die ehrenamtlichen Leistungen im Gesamtwert von 300’000 Vollzeitstellen auch dazu?

          • R. Merten sagt:

            Leistungsträger sind alle, die einen Anteil an die Staatsaufgaben beitragen. Etwas anderes habe ich nie gesagt. Aber zeigen Sie, Hr. Weber, mal die Zahlen mit den Nullen, die z.B. die Stadt Zürich an die Kultur und allen möglichen Unsinn (Hafenkran) jedes Jahr ausgibt? Oder z.B. Zahlen über die Ausgaben im Asylwesen und Sozialwesen und wieviel davon unnötigerweise!

    • Toni Dubs sagt:

      Stefan Galliker – aber genau das ist doch der Punkt: erARBEITET wird das Ganze von den unteren Chargen, die die Ideen des Chefs umsetzen; umverteilt wird dann nach oben, wenn die Ernte der Arbeit dann eingebracht wurde …

      Keiner bestreitet, dass eine erfolgreiche Unternehmensleitung viel leistet und mehr verdienen soll als der Rest des Ladens. Aber die Meinung, Leistung werde praktisch nur oben erbracht, ist Unsinn und die Proportionen bei den Gehaltsdifferenzen stimmen schlicht nicht mehr.

    • Stefan Weber-Aich sagt:

      „… dass Geld für die Umverteilung nicht einfach auf den Bäumen wächst.“ Ganz recht. Auch nicht jenes, dass seit den 80er-Jahren nach oben umverteilt wurde. Es wurde von den unteren Stufen der Hierarchie erarbeitet, aber nicht an sie ausbezahlt. Es wurde an ihren Arbeitsplätzen gespart für mehr Dividende. Nur mal angenommen, es ginge nicht um Neid, sondern um Leid, und nicht um Missgunst gegenüber anderen, sondern um die Wut über deren Misswirtschaft, dann könnte eine echte Diskussion entstehen. So aber wirkt es bloss ein von economiesuisse bezahlter Shitstorm in Kommentar-Form.

      • R Merten sagt:

        auch Arbeiter beziehen eine Dividende, wenn sie Aktien halten und das sind nicht wenige, Hr. St. Weber- alle Arbeiter haben doch auch eine Pensionskasse und die haben auch viele Aktien. Aber muss man solche einfache Ueberlegungen den Sozis noch beibringen oder was ? Und was die Wut betrifft: ja die massiven Asyl- und Sozialmissbräuche sind ein Aergernis, weil diese von den Linken nicht bekämpft wird. Und dann kommen Leute wie Hr. St.Weber und wollen, dass die fleissigen Bürger diesen Mist noch bezahlen müssen.

    • Walter A. Kathriner sagt:

      Hey Luke
      Gut eruiert, guter Artikel
      Ruedi Noser stellt Meldung um Meldung ins Netz – eine einfältiger als die andere. Daran beteiligen will er sich nicht, einfach um etwas gesagt ist. Und ein kleiner Tipp an Ruedi Noser: Offenbar haben Sie ein grosses Problem mit den Linken. Diese andauernd zu bashen zeugt von kleinkariertem Format! FDP neoliberaler Chauvinisten-Räuberkapitalismus eben.
      Solche führen die Schweiz immer mehr in eine Separatisten und Abzocker Hochburg, die Frage ist ja auch was für Geister man da ruft. Die Nachkommen haben das mal auszubaden.
      Anstatt einen EU Beitritt zu verhindern, würde man solche 1 zu 12 Initiativen in der EU und im IWF anbringen.

    • Walter A. Kathriner sagt:

      Gut eruiert, guter Artikel
      Ruedi Noser stellt Meldung um Meldung ins Netz – eine einfältiger als die andere. Daran beteiligen will er sich nicht, einfach damit etwas gesagt ist. Und ein kleiner Tipp an Ruedi Noser: Offenbar haben Sie ein grosses Problem mit den Linken. Diese andauernd zu bashen zeugt von kleinkariertem Format! FDP neoliberaler Chauvinisten-Räuberkapitalismus eben.
      Solche führen die Schweiz immer mehr in eine Separatisten und Abzocker Hochburg, die Frage ist ja auch was für Geister man da ruft?Die Nachkommen haben das mal auszubaden.
      Anstatt einen EU Beitritt zu verhindern, würde man solche 1 zu 12 Initiativen besser in der EU und im IWF anbringen.

  • Andreas Zbinden sagt:

    Mein Geschichtslehrer sagte immer, im Kommunismus seien die höchsten Positionen nach dem Zufallsprinzip und keinesfalls nach einem veritablen Leistungsausweis geschehen, wenn man nun viele (natürl. nicht alle) Firmen ansieht, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, es sei in der heutigen Wirtschaft nicht viel anders. Wird eine Firma zugrunde gerichtet, muss es er der Empfänger des 1/93 ausbaden, während der Top- bzw. Flop-Manager sich mit dem goldenen Fallschirm absetzt.. Es hat sich ein fast nicht greifbare, gottlob kleine Kaste gebildet, die nicht besser, sondern die es „einfach“ ist..

    • Daniel Hugentobler sagt:

      Die höchsten Positionen wurden und werden nicht nach dem Zufallsprizip sondern nach dem Peter-Prinzip oder dem braune-Zunge-Prinzip verteilt – ob im Kommunismus oder im Neofeudalismus spielt dabei keine Rolle.
      Diese neofeudale kleine Kaste hat sich nicht einfach so durch ein namenloses „es“ gebildet, sondern ganz gezielt: Vor etwas mehr als 30 Jahren wurde die Entwicklung mit Reaconomics und Thatcherism eingeläutet. Das Erfolgsmodell Schweiz hat darin keinen Platz, weil Neoliberalismus und Demokratie nicht miteinander vereinbar sind. Wer gewinnt ?

  • Edith Habermann sagt:

    Ich halte nicht viel von Jaqueline Fehr und ihrer SP (sprich Schönschwätzer Partei). Doch hier muss ich ihr in einigen Punkten Recht geben. Nur schon der, mit einem Fragezeichen versehene, Titel trifft den Nagel auf den Kopf. Ich werde bei der 1:12 Initiative ein Nein in die Urne legen, da ich die Initiative für untauglich und populistisch halte. Trotzdem gebe ich Jaqueline Fehr Recht, wenn sie schreibt, dass die 1:12-Initiative die Schweiz nicht gefährden wird, sondern stärken. Wieso das? Weil sie abgelehnt wird, aber eine dringend nötige Diskussion in Gang bringt.

    • Ronnie König sagt:

      Auch ich halte diese Initiative für zu dogmatisch und populistisch. Aber genau dies tut die Gegnerschaft doch ebenfalls ständig. Also war es nur eine Frage der zeit bis so eine Forderung im Raum steht. Geht die Schere weiter auseinander, dann wird sich auch mehr Misserfolg einstellen und letztlich die Gesellschaft zerfallen. Das lehrt uns die eigene Geschichte. Die Elite hätte es in der Hand, will aber offensichtlich nicht oder noch nicht. Also werden wir vermehrt wegen solchen Punkten in Zukunft zur Urne gerufen. Es braucht ein Korrektiv. Unbestritten. Sonst werden Hunger und Armut es richten

    • f.a. blume sagt:

      wenn sie schreibt, dass die 1:12-Initiative die Schweiz nicht gefährden wird, sondern stärken.
      > Wieso das?

      weil es das von der CH-wirtschaft lange angeprangerte hohe lohnniveau senken wird
      .
      doch die wirtschaftsdachverbände sind dagegen
      – sind DIE zu vertretern der oberen kader moutiert
      – oder haben den durchblick verloren
      .
      gibt es DA nur noch wehrli’s, nosers‘ und ………

  • Richi sagt:

    Liebe Frau Fehr moralisch richtiges Verhalten so auch Anstand lässt sich leider nicht gesetzlich verordnen. Dass Sie als intelligente Frau für 1:12 sind, erstaunt. Blick in den gewerkschaftlich reglementierten Arbeitsmarkt ins Nachbarland gefällig? In DE sind durch die Reglementiererei zu viele (>50%) der Stellen verschwunden und durch Zeitarbeiter oder 1-Personen-Unternehmer beide angestellt zu schlechteren Bedingung (keine bezahlten Ferien, keine Versicherungen und Sozialleistungen) ersetzt worden. Dies sogar bei quasi-staatlichen und renommierten Unternehmen, wie der Deutschen Telekom.

    • Ronnie König sagt:

      Völlig falsch ihre Argumentation betreffs des Jobschwundes! Gerade die Deregulierungswut in D brachte viele arme Malocher auf den Plan, die nun desillusioniert sind und daher der Wirtschaft zwar billig zur Verfügung stehen und doch nicht Zukunft bedeuten. Irgendwie ahnen sie, Richi, es ja selber. Aber wo der gesellschaftliche Konsens versagt, da brauchts dann eben auf einer anderen Ebene Bremsen. Wir können ja wählen und diese wahl hat statt gefunden , aber nicht so ganz freiwillig wie man denkt.Subtil manipuliert entstand zu Ungunsten der einfachen Leute eine Situation die immer prekärer wird

      • Richi sagt:

        Lieber Herr König dann bringen Sie Gegenargumente und beginnen nicht schwammige-geschwätzige Grundsatzdebatte. Einfach wegleugnen, dass durch die übermässige Regulierungen (etwa Kündigungsschutz fast auf Lebenszeit, garantierte regelmässige Lohnerhöhungen, etc.) in Deutschland traditionelle Unternehmenstellen durch ungemein schlechter gestellte Zeitarbeiter und sog. „Contractors“ substituiert wurden/werden und zwar in allen Branchen und Unternehmen können auch Sie nicht! 1:12 ist gut gemeint, aber gut gemeint ist eben das Gegenteil von gut.

  • Walter Bossert sagt:

    Uui, Frau Fehr,… wird das Volk die rote Karte zeigen! Sachlich alles richtig,aber wie lange hat Herr Minder kämpfen müssen um SEINE Initiative den Parteien ( egal welche) wieder zu entreissen, um mit dem Volk Erfolg zu haben? Auch ich hoffe sehr, dass das Volk den Profiteuren von der Zerstörung der Schweiz die rote Karte zeigt! In der Hoffnung das dies nicht genau von den linken verhindert wird, auch die können drohen und unter den Tisch wischen!

  • Peter Schmid sagt:

    Ich stimme Ihnen in vielen Punkten zu Frau Fehr, auch mit der Bemerkung dass die Wirtschaftselite unter gesellschaftlichem Autismus leidet. Jetzt müssen Sie und Ihre Kollegen nur noch den gesellschaftlichen Autismus in Verbindung mit der Asylmisere, der Masseneinwanderung und der EU-Anbandelung ablegen, und unser Land würde endlich wieder ein bisschen lebenswerter. Es wäre so einfach….

    • Ronnie König sagt:

      Die Asylmisere müsste in diesem Ausmass nicht sein! Aber wer den Menschen die Zukunft und Hoffnung nimmt, der setzt Massen in Bewegung. Und genau dies geschah teils direkt, teils indirek,t vom reichen Norden aus. Schon lange mahnen hier Linke und andere weitsichtigen Geister vor den Gefahren. Wenn Somalies hier landen, weil dort Extremisten aus der Not Nutzen ziehen, die wir mitverursachen, dann kommt es notgedrungen zur Asylmisere. Eine andere Möglichkeit, nebst mit Gewalt gegen die Übel vorzugehen, haben viele nicht mehr. Es ist eine friedliche Revolte gegen ihre Ohnmacht. Mit Kosten für uns

      • Peter Schmid sagt:

        Mit Asylmisere meine ich nicht die berechtigte Flucht von Verfolgten Herr König, sondern die Tatsache dass in der Schweiz die Wirschaftsflucht aktiv, von den dadurch profitierenden Nutzniessern (Asylanwälten, Sozialarbeitern, Betreuern, ……) gefördert wurde. Auf Kosten (leider nicht nur finanziell) der (zum grössten Teil) hart arbeitenden restlichen Schweizer Bevölkerung, welche ganz bestimmt nicht an der Situation in den betreffenden Ländern Schuld ist. Oder denken Sie dass der durchschnittliche CH-Büezer je einem Menschen „die Zukunft und Hoffnung genommmen“ hat?

      • Walter Bossert sagt:

        Lieber Herr König, es ist immer besser sich selbst zu informieren, als den Parteien und Pfärrer alles nachzumachen! Haben Sie vielleicht gestern denn Sat 3- Film über das das Hilfsprojekt von Herr Lüthi in Afrika gesehen!! Dort wird deutlich, was richtige Hilfe ist! Der grösste Teil was uns die letzten 50-60 Jahren eingetrichtert wurde ist Habakuk und diente nur der Zersetzeng der Länder und der Feudalisierug der Regierungen. Wir haben also die Asylmisere mit falscher Hilfe verursacht, wenn schon! Solche Vorgänge hatte ich allerdings auch persönlich erlebt , wer ist da wohl weitsichtig?

    • Peter Pfrunger sagt:

      Sie haben nicht geschnallte, dass die Massenwanderung von Menschen die direkte Folge der negativen wirtschaftlichen Auswüchse des Neofeudalismus, des globalisierten, ausbeuterischen Wirtschaftssystems ist. Dieses System zerstört Gesellschaften, Umwelt und über Jahrhunderte gewachsene Wirtschaftssysteme. Wie im Spiel Monopoly hat am Schluss Einer Alles und alle Anderen sind mittellos. Dann ist das Spiel aus. Im richtigen Leben bleibt den Menschen zu sterben oder sie versuchen da hin zu kommen, wo sie ihren ehemaligen Besitz vermuten – zur Bahnhofstrasse Zürich.

      • Peter Schmid sagt:

        Das streite ich doch gar nicht ab Herr Pfrunder. Gerade deshalb kann ich überhaupt nicht begreiffen wieso die Linke diese ausbeuterischen Haltung auch noch unterstützt (Stichwort PFZ!!). Und gerade deshalb spreche ich in diesem Zusammenhang auch vom gesellschaftlichen Autismus.

  • Sara Wanner sagt:

    Schöner Artikel, es immer gut wenn man versucht die Dinge positiv zu sehen. Leider ist in der Schweiz die Realität eine Andere. Gier ist tatsächlich eines der am weitesten und am stärksten verbreiteten Motive der Schweizer. Besonders stark merkt man das an Abstimmungen. Selbst noch so gesellschaftlich positive Themen werden in grosser Mehrheit abgelehnt sobald der Schweizer auch nur das geringste Gefühl hat er könnte etwas verlieren. Typisches Beispiel: Waffenexportverbot. Schon die falsche Suggestion von winzigen Pro-Kopf Kosten haben gereicht abzulehnen was für anständige Leute selbstverstä

  • Eric Schmid sagt:

    Frau Fehr, es mag wohl sein, dass gewisse Vertreter daran leiden. Leider leided dafür die SP an Umverteilungswahn, was mich auch nicht glücklicher stimmt und wahrscheinlich genauso schädlich für eine im Ganzen doch sehr leistungsfähige und gerechte Gesellschaft ist. Beide die hier beschriebenen Seiten sind in meinen Augen ein grosses Übel unserer Zeit. Anstatt die Bürger in Ruhe zu lassen, quatschen vorallem gerne die Linken überall rein und schreiben uns vor, dass mein selbst verdientes Geld irgendwie jemanden anderen zugeschanzt werden sollte und das im Namen der sozialen Gerechtigkeit.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Es ist erwiesen, dass die Top-Einkommen 15-mal grösser sind als vor dreissig Jahren, während die unteren und mittleren Einkommen seit zwanzig Jahren stagnieren resp. sogar real gesunken sind. Die Umvertreilung findet also längst statt: von unten nach oben.

      • Fritz Blasimann sagt:

        Schwarzenbacher: hören sie auf solchen Quatsch zu erzählen. Kennen sie das Sprichtwort: trau keiner Statistik die du nicht selber gefälschst hast? Ich arbeite zwar noch nicht dreissig Jahre. Aber mein mikriges Durchschnittseinkommen ist in den letzten 10 Jahren um satte 30% gestiegen. Soll ich ihnen sagen warum? JEDER ist sich seines Glückes eigener Schmied! Statt faul da zu sitzen und nur zu fordern, hab ich die Zügel selber in die Hand genommen und dafür gesortgt dass sich lohnmässig etwas ändert. Und ich bin ganz normaler Angestellter. Aber klar, rumsitzen und fordern ist einfacher.

        • Albert Schwarzenbacher sagt:

          Nun, Herr Blasimann, vielleicht recherchieren Sie mal über die Reallohnentwicklung in der Schweiz. Ein einzelnes Beispiel zu nennen, um alle Studien und Statistiken für ungültig zu erklären, ist nur eines: dumm.
          Und dass Sie allen Angestellten, die keine Lohnerhöhung erfahren haben, Faulheit unterstellen, ist ebenfalls nur eines: höchst unanständig.

        • Christian Herzig sagt:

          Albert Scharzenbacher hat schon recht, und Sie bestätigen ihn mit ihrer eigene Erfahrung!
          In den letzten 10 Jahren ist der Landesindex der Konsumentenpreise rund 15% gestiegen. +30% sind daher real nur +15%
          30% sieht zwar imposant aus, aber real +15% mit zehn Jahren mehr Berufserfahrung, nennt man i.A. stagnierender Lohn.
          Und da Sie ohne Zweifel aktiv sind und nicht faul herumhocken, sind Sie bestimmt einiges besser bezahlt als ein Neueinsteiger und damit ist dessen Reallohn wahrscheinlich tiefer als ihr damaliger Reallohn. Das nennt man i.A. ‚real gesunken.

  • Edith Habermann sagt:

    Ich gebe Jaqueline Fehr Recht; das Lohngefüge ist aus den Fugen geraten und die Lohnschere hat sich in den letzten Jahren zu weit geöffnet. Nur, wenn wir schon von Lohngerechtigkeit sprechen: Ist es gerecht, dass eine ausgebildete Krankenschwester im Spital für einem 100% Job mit Nachtschichten weniger Lohn erhält, als Jaqueline Fehr für ihren 20% Job als Nationalrätin? Für mich ist das staatlich verordnete Ungerechtigkeit. Auch Jaqueline Fehr leidet an gesellschaftlichem Autismus, wenn sie sich, mit ihren SP Genossen, selbst eine Lohnerhöhung als Nationalrätin zugestehen will.

    • Gerber sagt:

      Da stimme ich zu!

    • Ronnie König sagt:

      Wenn sie hier Äpfel mit Birnen vergleichen wollen, dann können sie dies. Fragen sie lieber warum im Spital Lohnunterschiede sind die weit grösser als 1:12 sind und der Arzt dann immer von Patienten , von Leid und Krankheit erlösen etc. schwafelt und die Mitgliedschaft im Golfklub und die ausschweifenden Kongressbesuche fast noch wichtiger sind! Fehr hat sich ihre Entschädigung nicht selbst ausgesucht. Und die Bürgerlichen kassieren genau so. Keiner verzichtet zu Gunsten der Büezer.

      • Edith Habermann sagt:

        @Ronnie König: Eine Reinigungskraft im Spital verdient knapp 50’000 Franken. Ein Arzt verdient nicht mehr als 500’000 Franken. Es mag ganz vereinzelte Ausnahmefälle geben, aber es gibt in der Regel keine Lohnunterschiede, die weit grösser als 1:12 sind. Es ist richtig, dass sich Fehr ihre Entschädigung als Nationalrätin nicht selbst ausgesucht hat. Hätte sie sich die Entschädigung selbst aussuchen dürfen, läge diese noch weit höher als die 120’000 Franken plus Spesen für das Teilzeitpensum.

        • Ronnie König sagt:

          Alles Behauptungen die so nicht ganz stimmen! Oft ist das Reinigungspersonal gar nicht mehr im Spital selbst angestellt. Man hat heute Facility Manager dafür (ISS ZB). Und nicht jeder Arzt hat eine halbe Mio, richtig, die Asssistenzen haben zu wenig, und es gibt grosse Unterschiede. Öfter wie sie meinen, doch doch. Und woher wissen sie, dass Frau Fehr viel mehr kassieren würde? Wer hat denn die letzten Erhöhungen durchgesetzt? Fehr war meines Wissens nicht dafür.

  • Fredi von Ballmoos sagt:

    Was kann mann von einer Linken Frau die noch keinen einzigen Arbeitsplatz geschaffen hat und scheinbar auch nicht weiss woher unser Wohlstand kommt, anderes erwarten….

    • Ronnie König sagt:

      Was haben denn sie ausser motzen alles geleistet?

      • Tom Singer sagt:

        Die gleiche Frage könnte man Ihnen auch stellen Herr König. Sie motzen ja auch nur den ganzen Tag lang und wissen bei jedem Thema alles besser obwohl Sie null und nichts wissen.

        • Ronnie König sagt:

          Herr Singer, es freut mich ungemein, dass ich nicht der einzige bin und in ihnen einen kompetenten Kollegen gefunden habe ;-))

    • Phil Bösiger sagt:

      @Von Ballmoos: Frau Fehr ist selbständige Unternehmerin, soviel Fakten müssen Sie wohl aushalten, auch wenns nicht in Ihr Feindbild passt.

  • Kurt B. sagt:

    Hallo Frau Fehr, ich mag Ihrer Diagnose ein Stück weit zustimmen, dass in unserer Wirtschaft Grundwerte wie Anstand, Bescheidenheit, usf, an Bedeutung verloren haben. Und dass auf diesen Werten das Erfolgsmodell Schweiz fusst. Aber einmal mehr soll die Lösung der Eingriff des Staates in grundlegende Freiheiten der Wirtschaft sein? Soll nun der Staat bestimmen, dass 12 mal mehr Lohn nun plötzlich ok ist? Sie können doch nicht ernsthaft wollen, dass ein Heer von Bürokraten beginnt, Arbeitsverträge zu prüfen? Grundwerte entstehen nicht durch neue Gesetze, sondern werden anerzogen.

  • Klaus Klar sagt:

    Es gab eine Zeit, da war die SP die Stimme der Unterprivilegierten. Heute ist sie die Partei der Neidischen und Missgünstigen geworden. Unser Sozialstaat wird durch die Wirtschaft finanziert und Sie, Frau Fehr, können nicht garantieren, dass die 1:12 Initiative der Wirtschaft nicht schaden wird.

    • Rolf Bombach sagt:

      Sie hingegen, Herr Klar, können garantieren, dass 1:100 oder noch mehr der Wirtschaft nutzen wird.

      • Ronnie König sagt:

        Nein kann er nicht, denn die Realität widerlegt es klar! Aber keine verhältnismässige Festlegenug kann dies. Das ist das Problem. Die Lösung müsste ganz anders sein und hierfür fehlt es ganz gewaltig an Einsicht und Wille. Nicht nur bei der Elite, auch unten mittlerweile. Das Resultat der unsäglichen neoliberalen Sichtweise.

        • Klaus Klar sagt:

          @Ronnie König – Welche Realität widerlegt was? Die Realität, dass wir in der Schweiz Vollbeschäftigung und gut ausgebaute Sozialwerke haben und dass die Schweiz mit ihrem Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt weltweit an vierter Stelle liegt? Diese Realität spricht wohl eher für die Beibehaltung der liberalen Wirtschaftsordnung.

          • Ronnie König sagt:

            Herr Klar, die steigenden Kosten der Sozialämter und die Zahl der Ausgesteuerten sprechen aber eine andere Sprache!

      • Klaus Klar sagt:

        @Rolf Baumbach – Jedenfalls schadet es nicht, wenn man die Fakten betrachtet. Wie ich bereits Ronnie König erklärt habe: dank liberaler Wirtschaftsordnung ist die Schweizer Volkswirtschaft sehr leistungsfähig. Kaufkraftbereinigt liegt sie an neunter Stelle – hinter noch liberaleren Staaten und Erdölstaaten. Abgeschlagen sind Staaten mit starker staatlicher Regulierung.

        • Ronnie König sagt:

          Also. warum schreit die Wirtschaft dann nach Erleichterung, Subvention, staatlicher Hilfe und was weiss ich? Irgendwie doch ein Widerspruch. Liberal an sich ist ja gut, da bin ich auch der Meinung, nur hilft das bei genauer Betrachtung nur bedingt. Lesen sie doch nach was zum Erfolg und dann den Niedergangs von Venedig, Genua etc. führte. Dann sind unsere heutigen Probleme gar nicht so neu. Ich sagte nie das Modell Schweiz sei völlig falsch, nur so gut scheint es dann eben auch nicht zu sein, wenn es eine 1:12 Initiative braucht. Und erst noch von vielen unterstützt wird.

    • Gerber sagt:

      Wie schon gesagt, es geht nicht um Neid, sondern um Gewissen und Vernunft!

      • Klaus Klar sagt:

        @Gerber – Es geht um freie Marktwirtschaft versus staatliche Bevormundung. Ich sehe nicht, dass der Staat, bzw. dessen Beamte oder Politiker per se gewissenhafter und vernünftiger sind, als Mitarbeiter von Unternehmen.

  • zurbrügg sagt:

    Was Frau Fehr zu vergessen scheint: dass die Schweiz keine Insel ist. Ihre typisch Linke Ideologie von der Planwirtschaft wie sie im Gegensatz zur Marktwirtschaft noch niemals funktioniert hat, wäre der Untergang der Schweiz. Wir brauchen weniger Staat, weniger Beamte, welche aus Langeweile neue Schikanen erfinden, weniger Vorschriften und Gesetze, dafür mehr Eigenverantwortung, mehr unternehmerische Freiheit. Dann gehts allen besser.

    • Gerber sagt:

      Schön wärs aber leider völlig verkehrt!

    • Zuberbühler sagt:

      „im Gegensatz zur Marktwirtschaft noch niemals funktionier.“ Die von ihnen gepredigten neoliberalen Auswüchse mündeten z.B. im UBS-Debakel oder in den USA – dem Vaterland der „weniger Vorschriften und Gesetze“ und „weniger Staat“-Prediger – in weitaus schlimmerem. Der STAAT musste helfen, als das neoliberale Hirngespinst zusammenbrach. Und er wird es wieder tun müssen. Deshalb geht es uns allen gut. Und nicht weil unsere Unternehmer so „verantwortungsvoll“ mit ihrer „unternehmerischen Freiheit“ umzugehen verstehen.

    • Ronnie König sagt:

      Hier geht es nicht um Planwirtschaft, die finden sie eher bei der SVP und deren Landwirtschaft. Die Linken wollen Marktwirtschaft! Eine soziale Marktwirtschaft, denn die brachte Frieden und Wohlstand hier. Sie können mit weniger Staat gut leben? Wer bekämpft dann die Kriminalität und hält die Strassen in Stand und all dies? Private zu höheren Kosten oder billiger wie in USA/GB, wo alles zerbröselt? Unternehmerische Freiheit gibts eigentlich genug, würde sie nicht gegen Menschen missbraucht und dann eben beschränkt. Das meinen die letzte 3 Worte!

  • Max Ehrlich sagt:

    1998 noch ein Verhältnis von 1:13? Da verwundert es mich nicht das bei gewissen Konzernen der Aktienkurs auf dem Level von 1998 stehen geblieben ist. Wo ist das erwirtschaftet Geld wohl hin..?!

  • Stephan Meier sagt:

    Ich bin mit Jacqueline Fehr selten einverstanden. Aber wo sie recht hat, hat sie recht!

  • Simon Scherrer sagt:

    Angesichts von angekündigten neuen Steuern (Erbschaftssteuer), unrealistischer Ausbaufantasien für die AHV (AHVplus), immer weitergehenderer Bevormundung von Seiten der Linken (Alkoholgesetz), unversteckten Aufrufen zu Bankenverstaatlichungen, rückständigen Neidvorlagen (1:12), Enteignungsaktionen („Bonzensteuer“) und dem Aufbau staatlicher Megabürokatien (Einheitskrankenkassen) etc. ist es wohl nicht ganz verfehlt, von einer neosozialistischen Offensive zu sprechen.
    Und wer diese Tendenzen noch mit „Demokratie“ und „Anstand“ schönfärbt, ist brandgefährlich für eine freiheitliche Ordnung.

    • Ronnie König sagt:

      Ihre Worte lassen die Gefährlichkeit den kritischen Denkern gegenüber erahnen. Herr Scherrer, gerade weil die verblendeten Egoisten meinen alles gehöre ihnen, kommt es zu genau diesen Gegenreaktionen. Die Geschichte ist voll damit. Wer nicht freiwillig für die Gesellschaft gibt in Form von Arbeit oder Geld, dem wird letztlich genommen mit all diesen Steuern und Aktionen. Das Neoliberale bewirkt ihre neosozialistischen Reaktionen zwecks Gleichgewicht. Es fordert noch niemand die Enteignung, aber auch dies könnte bei weiterer Verschärfung der Positionen noch kommen. Wir könnten es verhindern.

      • Simon Scherrer sagt:

        In Zeiten, wo man schon als radikal-neoliberal abgestempelt wird, wenn man die Personenfreizügigkeit nicht schlecht findet, bin wohl eher ich als konsequenter Marktwirtschaftler der kritische Denker.
        Betreffend der Wichtigkeit von freiwilliger Solidarität stimme ich Ihnen zu. Aber eben: „freiwillig“. Der Staat hingegen kann nur Zwangssolidarität und zum Scheitern verurteilte Umverteilungssysteme schaffen. Man ist kein „verblendeter Egoist“, wenn man nicht die Hälfte seines Einkommens für nicht funktionierenden Systeme ausgeben oder sich nicht Zwängen von Politikern unterordnen will.

        • Ronnie König sagt:

          Dann stören sie sich hoffentlich auch nicht an herum lungernden Armen in der Schweiz. Oder, dass die PFZ eben auch Zwielichtige mit sich bringt. Nichts ist gratis!

    • Gerber sagt:

      Es geht überhaupt nicht um Neid, sondern um Vernunft und Gewissen!

  • Martin Loew sagt:

    MERCI !!

  • Patrick Rohrer sagt:

    Liebe SP, finde auch dass Lohnbegrenzung ein durchaus möglicher Weg ist um der Abzockermentalität Einhalt zu gebieten. Wer sich zu doll bedient begeht schliesslich Diebstahl. Aber auch der Staat muss vor der Versuchung „Diebstahl“ zurückschrecken. Eine Erbschaftssteuer ist hochgradig unfair. Wer als pflichbewusster Bürger nicht sein ganzes Geld ausgiebt, sich etwas auf die hohe Kante legt oder ein Eigenheim finanziert, der soll dies auch an seine Nachkommen weitergeben können, ohne dass der Staat einen Teil davon „stiehlt“. Schliesslich wurde jeder gesparte Franken bereits einmal versteuert!

    • Ronnie König sagt:

      Auch mich stört es, wenn versteuertes Geld immer wieder versteuert werden muss. Aber wie soll eine Sozialgesellschaft und ein Gemeinwesen funktionieren, wenn alle die Steuervermeidung zum Lebensinhalt machen und möglichst nix geben wollen? Das frage ich mich schon sehr lange. Und begreife dadurch, dass mir eben doch nicht so alles gehört, wie ich es gern hätte. Wo ich nur will und nix gebe, da kommen dann die die wollen und nicht können und erklären mir dann wie geteilt werden könnte. Versuchen sie es mal so zu sehen. Und dann sind Steuern keine Strafe sondern ein Friedens und Entwicklungsgeld

  • Jörg Wirz sagt:

    Ich bin einverstanden mit der Kritik an R. Noser.
    Und doch muss ich mich klar von diesem Text von J. Fehr distanzieren.
    Er ist manipulativ, verzerrend und eben auch von einer gewissen Gier getrieben, indem sie jetzt etwas simpel profitieren will vom Rückenwind aus der gewonnenen Minder-Iniatitive. Es ist zudem zynisch und dumm, das 19. Jahrhundert ins Spiel zu bringen wo die Menschen schlicht nichts hatten und ums Ueberleben kämpften. Praktisch nichts mit z.B 1’000 zu multiplizieren gibt halt immer noch wenig und macht in dieser Diskussion überhaupt keinen Sinn.

  • Fortunat Reiser sagt:

    Sehr richtig – schön, dass jemand einmal die ursprünglichen Relationen wieder hervorkramt und uns vor Augen führt. Dieser Mensch hat bereits seine Carte Blanche im TA zu einem unglaublichen Artikel genutzt.

    Danke, Frau Fehr – solche Leute wie Sie braucht unser Land. Wer hätte gedacht, dass ich dereinst SP wählen würde? So weit ist es also bereits gekommen.

  • stefan meier sagt:

    ausgerechnet frau fehr spricht von ‚anstand statt gier’… ist es nicht rot-grün die den hals nicht voll bekommen kann? hier ein bisschen mehr gebühren, da eine steuererhöhung und dort neue steuern…

    frau fehr die schweiz hat vorallem stark gemacht, dass es früher weniger rot-grün gab die an allen ecken darauf lauerten, die bevölkerung mit zum teil schon unverschämten steuern und gebühren zu belasten. mit blick auf die bei der landschaftsinitiative integrierten steuer o. wie sie rot-grün auf erbschaften nun haben will, sieht man wie fehr & co. tatsächlich funktionieren.

    • jaggi sagt:

      Leider haben Sie total recht! Deren kranke Ideologie ist mit gesundem Menschenverstand nicht zu vereinbaren! Und aus der Geschichte scheinen diese verblendeten auch nichts lernen zu wollen.

    • Ronnie König sagt:

      Die gebühren werden vor allem von bürgerlicher Seite gefordert und nicht von links! Und es gab eine Zeit wo links viel linker war und mehr Anhänger hatte, aber rechts mehr Konzilianz vorhanden war. Das machte die Schweiz stark und flexibel zu gleich. Sie verzapfen hier blinde Ideologie. Wenn ein Staat, und das meint weit mehr als die reine Verwaltung, funktionieren soll, dann muss das Gemeinwesen mit Geld versorgt werden. Und wo bitte bekommt Grün den Hals nicht voll? Leute wie sie bekommen den Hals nicht voll, sonst hätten sie bessere Argumente.

      • Fabian Frey sagt:

        Gemäss einer internationalen Studie ist die SP Schweiz politisch linker als die Deutsche „die Linke“ (ehemals SED). Und auch die 1:12 Initiative der JUSO geht weiter als die Ziele der deutschen Kommunisten, die ein Verhältnis von 1:20 wollen. Ich frage mich auch, wie man darauf kommen kann, einem Eigentümer vorzuschreiben, wieviel Lohn er maximal zahlen will. Das geht Fr. Fehr schlicht nichts an. Es ist nicht ihr Geld. Und wenn Hr. X seinem Manager Y 20 Mio. zahlen will, dann ist das sein Bier. Und wenn sich Fr. Fehr unnötigerweise einen teuren Schmuck kaufen will, dann ist das Ihr Bier-

    • Erich Kaufmann sagt:

      Sehen sie und andere Kommentarschreiber, wie diese Herren einen Staat nach dem andern destabilisieren (in den 60er Jahren hat es in Lateinamerika begonnen), in den Ruin treiben mit ihrer Steuerprivilegien für die Finanzelite und int. Wirtschaft. Danach erfolgte die Privatisierung der Rosinen und die Staaten blieben alle auf ihren logischerweise unrentablen Sozialwerken sitzen. Es gäbe genug Bsp. (aktuell Südeuropa) auf dieser Welt die uns zeigen, dass sie mit ihrer Ansicht extrem an der Realität vorbei argumentieren. Jedes System/Motor ist nur so gut wie das schwächste Glied/Zahnrad!

    • Martina Siegenthaler sagt:

      Schon rein mit dem Titel dieses Artikels hat Jacqueline Fehr den Nagel auf den Kopf getroffen. Dass man das nicht gerne hören will, weil man insgeheim immer noch davon träumt, eines Tages auch zu dieser „Elite“ zu gehören, im Wissen, dass dies mit Fleiss und Anstand nur sehr selten bis gar nicht möglich ist. Viel lieber lügt man sich da selber an oder verteidigt Unrechtmässiges. Wäre Herr Minder SP-Parteimitglied, seine Initiative hätte wohl keine Chance gehabt. Hört endlich auf mit diesem Parteien-Hickhack. Es lähmt die Regierung.

  • Philipp Rittermann sagt:

    tja nun. der drift zwischen links….rechts ist zu gross. die linken wollen zurück zum kommunismus und die wirtschafts-lobby klammert sich am kapitalismus. die 1:12 initiative ist trotzdem wirtschafts-schädigend; wie meist allle massnahmen nach dem giesskannen-prinzip. meines erachtens müssen branchenabhängig vertretbare maximal-löhne und boni festgelegt werden. die wirtschaftsverbände müssten hier, anstelle dauernd steife beinchen zu machen, an einem entsprechenden vorschlag mitarbeiten. fakt ist, dass exzesse à la vasella nachhaltig unterbunden werden müssen.

  • Urs Bühler sagt:

    Gerechtigkeit in Excel

    Mich stört es wahnsinnig, dass die SP sich dauernd anmasst, der Hüter des Grals der Gerechtigkeit zu sein. Sie ist davon überzeugt, dass nur ihre Definition von Gerechtigkeit gelte. Einmal mehr definiert sie Gerechtigkeit mit einem mathematischen Quotienten. Ist 1:12 gerecht? Oder 1:3? 1:50? Ist Gerechtigkeit mathematisch herleitbar? Wenns nach der SP ginge, müsste jeder erdenkliche Bereich in unserer Gesellschaft mathematisch gerecht definiert sein. Gerechtigkeit ist aber leider alles andere als ein starrer, fix definierbarer Zustand des sozialen Miteinanders.

    • Fabian Frey sagt:

      Da haben Sie recht. Erschreckend auch, wie die Linke die als Abzocker betittelt, die etwas leisten. Dabei ist die SP der Abzocker – er nimmt das Geld der Anderen und spielt sich mit fremdem Geld als Wohltäter auf und verteilt es selbstgefällig. Ja, es ist einfach, wohltätig zu sein, wenn das Geld nicht von einem selber stammt. Es stimmt: die Schweiz wurde nicht reich durch Gier. Aber sie wurde auch nicht reich durch Neid, Überwindung des Kapitalismus oder Stigmatisierung aller Engagierten, Reichen, Leistungsbereiten. Die Linke will einen gut funktionierenden Staat demontieren.

      • Ronnie König sagt:

        Tja, Herr Frey, sie können sich noch so verbal verrenken, aber die Situation ist dann doch etwas anders. Noch keiner hat behauptet, dass ein Fleissiger oder Intelligenter einfach aus Prinzip ein Abzocker ist. Der Umkehrschluss wäre, dass einer der nicht reich ist, ein Parasit ist. Das ist eben auch falsch! Es gibt so etwas wie Grenzen. Wer sie überschreitet findet sich bei der Titulierung dann bei den einen oder anderen.

  • Werner Amsler sagt:

    Jede Idee ist nur so gut, wie sie sich auch umsetzen lässt. Es wäre sehr, sehr einfach, diese 1:12 Bestimmungen zu umgehen, da das Verhältnis zu den Löhnen im eigenen Betrieb und nicht zu einem allgemeinen Minimallohn steht. Die höheren Löhne werden ganz einfach in eine separate Firma und/oder in eine selbständige Beratertätigkeit ausgelagert. Amen.

    • will williamson sagt:

      Sofern das nach aktueller Gesetzgebung geht, muss man diese dann so ändern, dass es nicht mehr geht.

    • Ronnie König sagt:

      Die Kreativität kennt keine Grenzen, wenn die Gier gezügelt wird oder werden sollte. Da bin ich mit ihnen einig. Nur wird es dann auf rechtlicher Ebene für Manager auch kompliziert. Speziell wenn etwas schief läuft. Dies wurde zwar noch nicht gross diskutiert. Aber ganz so einfach liesse sich das Lohnmodell dann im Einzelfall dann doch nicht umgehen. Nur würden, falls doch, die Gewinne schrumpfen und dann wären die Löhne auch wieder in Gefahr. Aber, wie sie auch, fürchte ich nicht um die Kreativität der Gierigen.

  • Einfach krank, was man hier an Kommentare lesen muss! Weder links noch rechts des politischen Ufers stehende Leute haben einen Einfluss auf diese unheilvolle ökonomische Eigendynamik; dies impliziert ja bereits der Titel. Aber wahrscheinlich werden den Leuten die Augen erst aufgehen, wenn sie an der Bahnhofstrasse betteln gehen müssen, weil alle Sozialnetze gekappt wurden. So viel Blindheit ruft ja gerade nach Bestrafung!

  • Stefan Bernauer sagt:

    Ursprünglich dacht ich, mit der 1:12 Initiative könnte man einen Schuss vor den Abzocker-Bug unterstützen, da die Vorlage sowieso bachab geht und keinen Schaden für die Schweiz anrichtet.
    Da aber gefühlte 99% der KMUs eh im 1:12 Verhältnis liegen, sollte man die Selbstüberschätzung der JUSOs trotzdem nicht noch zusätzlich fördern.

    • Roland K. Moser sagt:

      Ich behaupte, dass die Annahme ein Glücksfall für die Schweiz wäre, weil jeder Investor danach weiss, dass sein Geld in der Schweiz nicht abgezockt wird. Das Problem ist, dass dies zu zusätzlichem Bevölkerungswachstum führen könnte und somit die Einführung meiner 5 Millionen Schweiz verzögern könnte.

      Ich werde trotzdem JA stimmen. Und meine 5 Millionen Schweiz auch erhalten.

      • Stefan Bernauer sagt:

        Den Traum einer 5 Mio. Schweiz werden wir beide nicht mehr erleben es sei denn, wir überleben das dazu nötige Desaster :-))

  • Robert Bachmann sagt:

    Und wieder mal schwadroniert Frau Fehr über Gerechtigkeit und Anstand, als ob die Linken darauf den Patentrezept hätten. Ich möchte mal nicht an das 19, sondern an das 20. Jahrhundert erinnern, wo die Linken versucht haben ihre Ideen umzusetzten, mit als Folge unsägliches Leid über die halbe Welt (Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot, usw.) und ein totales Scheitern. Deswegen brauchen wir die FREIHEIT und nicht solche untaugliche Neidbürgerinitiativen. Was die Managergehälter angeht: die werden ab jetzt eh rasant sinken. Leider auch keine Überraschung das Frau Fehr wieder mal eine Carte Blanche bekommt

    • Ronnie König sagt:

      Die Rechten haben ausser Gier und Egoismus ja keine Gegenantwort parat. Somit überlassen sie quasi eine Patentrezept den Linken. Aber das werden sie kaum verstehen, denn der Feind ist ja immer links. Im Militär war das noch 10 Jhre nach dem Fall der mauer so und die haben bis heute keinen neuen Feind gefunden. Man kann auch notorisch in die falsche Richtung schauen und am alten Feind dann festhalten. Sie zeigen das ganz schön.

      • Heiner Meier sagt:

        Mich amüsiert immer wieder, wie die Rechte ihre Kommunismus-Phobie zum Besten gibt. Die totalitären Systeme unter zB Mao hatten mit Kommunismus im engeren Sinne gar nichts zu tun. In den USA gelten Krankenkassen schon als kommunistisches Instrument. Ich nehme an, Sie haben keinerlei Versicherungen, sind diese doch auch vom Grundgedanken her, persönliches Risiko zu teilen, sehr kommunistisch. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute und dass Sie nie auf die Hilfe einer kommunistischen Einrichtung angewiesen sein müssen.

      • Robert Bachmann sagt:

        Herr König, was meinen Sie eigentlich? Es geht jetzt darum die Stärken der Schweiz zu bewahren und sie gegen die Angriffe von links zu bewahren. Oder wollen Sie hier auch so enden wie in weiten teilen der EU? Und nochmals, die Managergehälter werden auch OHNE Brachialgesetze sinken, warten Sie es ab.

        • Ronnie König sagt:

          Was wird nicht alles als Stärke der Schweiz verkauft? Gar das Bankgeheimnis. Aber es gibt doch kein Vorteil für die Wirtschaft, wenn einige Manager viel zu viel Lohn bekommen. Nur sollten das die Firmen selber regulieren. Schaue ich die Netzwerke dieser Halunken an, dann sehe ich auch den Selbstbedienungsladen, der am Ende einen Scherbenhaufen zurück lässt. Und genau das kann und darf es nicht sein! Aber hier liegt doch der Kern des Problems 1:12. Und wenn wir nur mit Schulterzucken zu sehen, dann geht eben die Schweiz dadurch, aber nicht nur, vor die Hunde.

    • will williamson sagt:

      Die von Ihnen aufgezählten Personen waren doch allesamt keine Linken sondern ausgeprägte Diktatoren und Scheusale. Die haben den Kommunismus als Feigenblatt missbraucht. Davon abgesehen, kann schon in der Apostelgeschichte nachgelesen werden, dass der Kommunismus nicht funktioniert. Aber die 1:12 Inititative ist ja auch nicht kommunistisch, auch nicht eigentlich sozialistisch. Sonst müssten ja alle gleich viel verdienen, nicht die Einen 12mal mehr.

      • Ronnie König sagt:

        Sie haben es erkannt und schön geschrieben, es geht nicht um 1:1 und die Aufgezählten haben einfach Feigenblätter benutzt. Sonst hätten die Parteibonzen ja arm und unwichtig sterben müssen.

  • f.a. blume sagt:

    die neuen CH-ton“ANGEBERr“ sind kreativ darum haben DIE
    die US-amerikanisch geprägten «Geld ist Geil»-Ideologie übersprungen und haben gleich zu
    GIER ist GEIL gewechselt
    das hat aber nichts mit dem geldadel, sondern mit dem neuen reichtum der NEUREICHEN zu tun
    DIE haben längst jedes augenmass verloren, das einzige das noch zählt ist MEHR „gewinn/luxus “
    .
    leider haben die SP und gewerkschaften gepennt
    sonst hätten sie längst MEHR soziale gerechtigkeit / umverteilung erreicht
    .
    zb. SOZIALE marktwirtschaft
    mit existenzsichernden löhnen
    eine rentenkasse ohne gewinnabschöpfung durch aktionäre

    • Ronnie König sagt:

      Mit dem notorischen Totschlagargument Sozialismus oder Kommunismus wird ja alles aus der Ecke der Gewerkschaften und Linken gleich abgewürgt! Wie sollen die dann? Also kommt nun diese unsägliche 1:12 Initiative, die die Probleme auch nicht löst eben zur Abstimmung. Soziale Marktwirtschaft hatten wir und warum genügte sie denn nicht? Wäre die Mehrheit dafür, dann wäre man für die linken Bremsen gegen das Neoliberale gewesen. War man aber nicht. Und so ist es nun wie es ist.

  • Daniel Frei sagt:

    Bilden Sie sich nichts ein, Frau Fehr, die SP hat sich genau so von der Lebensrealität der Bürger entfernt wie die FDP. Und diese populistische 1:12 Initiative braucht niemand. Ganz im Gegensatz zur Minder-Initiative, wo ein Mann vom Fach einen vernünftigen Vorschlag gemacht hat.
    Was für die FDP die Wirtschaft ist, ist die Zuwanderung für die SP. Bereiche, bei denen diese Parteien den Volkswillen aus rein ideologischen Gründen ausser Acht lassen.

    • Ronnie König sagt:

      Die Zuwanderung ist vor allem von den Bürgerlichen zwecks Wachstum gewollt. Die SP war dafür, aber wer wollte denn ekien flankierenden Massnahmen? Auch Blocher sagte hoch offiziell: Wir sollten es wagen! Wissen sie, dass die FDP, einiges früher zwar, am Anfang von sozialen Ideen stand? Warum war das denn damals so und heute wettern sie dagegen? Wen sie dies verstehen, dann verstehen sie auch den Sinn und Zweck dieser Initiative. Sie ist nicht gegen Reiche. Sie ist um Armut die wieder mehr um sich greift. Und mit Gleichmacherei hat sie auch nix zutun, denn sonst hiesse es 1:1!

    • will williamson sagt:

      Die Minderinitiative war gut, die 1:12 Initiative ist besser!

  • Stefanie Meier sagt:

    Noser hat absolut Recht und es ist an Ironie nicht zu übertreffen, dass die SP ständig Neid schürt, aber gleichzeitig alle Gutverdienenden pauschal als Abzocker bezeichnet und ihnen Gier vorwirft. Neid ist moralisch kein bisschen besser als Gier. Ich finde, Leute sollten nach Leistungen bezahlt sein und nach willkürlich 1:12 Regeln. Das ist kommunistisch. Ausserdem ist es falsch die Löhne der 80er zu vergleichen, wenn man einfach übersieht, dass diese Unternehmungen heute auch um ein x-faches grösser sind. z.B. der CEO von Lindt&Sprüngli war sehr erfolgreich und hat schon gutes Gehalt verdient

    • Heiner Meier sagt:

      Eine Frage hätte ich noch an Sie: Wer definiert denn, was Leistung ist und wie diese Entlöhnt wird? Wie erklären sie einem, zB landwirtschaftlichen Helfer, der Ihre Lebensmittel produziert, dass Sie mehr leisten als er? Er, der mind. 55 h pro Woche auf dem Feld den Rücken krumm macht? Wollen Sie behaupten, Ihre Arbeit sei wichtiger als seine und sollte besser entlöhnt werden?

    • Ronnie König sagt:

      Die SP schürt keinen Neid, sondern sie erinnert an gute Sitten und etwas mehr Bescheidenheit. Aber nicht mehr Bescheidenheit bei denen die zu wenig haben, sondern bei denen die Verhältnis zu ihrer wahren Leistung oft viel zu viel haben. Eine manche KMU kennt ein Verhältnis unter 1:12. Und man ist dort auch mal für Sondereinsätze bereit. Weil man von Neid geleitet ist? Sicher nicht! Sondern, weil dort das Wort Vernunft noch existiert und meist auch gelebt wird. Auch vom Chef.

    • will williamson sagt:

      „Ich finde, Leute sollten nach Leistungen bezahlt sein und nach willkürlich 1:12 Regeln.“
      Eben, das sagt ja die Frau Fehr auch, einfach ohne „willkürlich“
      !
      Dem CEO von Lindt und Sprüngli gönnen wir nach seinem Gewinnsprüngli auch ein anständiges Gehalt. Ich meine aber, gelesen zu haben, er habe weniger verdient als im Vorjahr. Ob da die Sozis schuld sind? Kann vielleicht nicht ausgeschlossen werden.

  • Daniel Jacot sagt:

    Frau Fehr argumentiert bezüglich der 1:12 Initiative unredlich. Sie scheibt ‚1984 lag die Lohnbandbreite zwischen einem Durchschnittslohn und einem Topmanagerlohn im Schnitt noch bei 1:6, 1998 lag sie bei 1:13. Die Initiative verlangt aber zwischen dem tiefsten und dem höchsten Lohn einer Firma ein maximales Verhaltnis, nicht zwischen einem Durchschnittslohn um dem höchsten.

  • Peter bühler sagt:

    Alle Befürworter von 1:12, bitte geht auf die Juso-Homepage und schaut euch dort an, wie sich die Juso 1:12 vorstellt. Ganz Klar wird dort gesagt, dass bei international tätigen Unternehmen der WELTWEIT tiefste gezahlte Lohn als Referenz gelten soll! Was das für das Hochlohn-Land Schweiz bedeutet ist klar, da wären sogar tiefe Löhne betroffen. Das ist Irsinn!

    • Ronnie König sagt:

      Da steht aber nichts von ihrer Behauptung! Zudem wäre es denn so, dann müssten wir alle verhungern. So blöd ist kein Schweizer. Aber kein Argument der Gegner scheint es zu sein!

    • will williamson sagt:

      Wenn wir als Basis für den Tiefstlohn den in Bangladesh nehmen, dann finden wir mit Sicherheit kein brauchbares Führungspersonal mehr. Wenn wir aber als Basis z.B. Fr. 4000/ Mt nehmen, dann sieht die Sache schon wieder weit attraktiver aus!

    • Walter Boshalter sagt:

      Tja, wie die Juso sich die Welt vorstellt, was im verbindlichen Intitiativtext steht und was das Parlament dann im Falle einer Annahme daraus machen würde sind Inhalte die in etwa so kohärent sind wie das Paarungsverhalten von Tiefseeschwämmen mit der Schalendicke von Strausseneiern.

  • Martin sagt:

    Dass ausgerechnet die SP mit Ihrer „Mehr Geld vom Staat“ Mentalität Kritik übt ist wohl nicht unbedingt abgebracht.

  • Gerber sagt:

    Ich kann Frau Fehr nur gratulieren zu Ihrem Artikel. Sie spricht die Wahrheit (die viele nicht hören wollen) aus!

  • Clemens Battaglia sagt:

    Frau Fehr und die Linke bewirtschaften jetzt Missstände, für die einige wenige Finanz-Geier verantwortlich sind. So weit, so gut. Aber wie immer wenn Links zur Saalschlacht antritt wird mit der ganz grossen Kanone geschossen, werden Behauptungen (falsche) von Lohnscheren, Sozialabbau und Bildungsverarmung mantrahaft vorgetragen. Fakt ist doch Frau Fehr: sie verfolgen nach wie vor sozialistische Ziele, Staatskontrollwahn und bedienen sich der traurigsten aller Todsünden, des Neids. Angesichts der schönen Abgangsentschädigungen für SP-Personal im Kanton Bern sind auch ihre Diagnosen grundfalsch!

    • Ronnie König sagt:

      Das behaupten sie. Aber die Behauptungen stimmen schon. Im Detail kann durchaus auch Fehler bei den Argumenten finden. Das ist aber immer so. Und die vollständige Staatskontrolle? Da unterstellen sie einfach etwas. Typisch und uralt, wenn es um berechtigte Anliegen aus der linken Ecke geht. Nur dumm, dass das immer weniger geglaubt wird. Die rechts, zB mit Rechten bei Polizei und Staatsschutz machen mir hier mehr Bauchweh, als Linke.

    • will williamson sagt:

      Im Kommentar vor dem Ihrigen (Gerber) wird doch gerade festgestellt, dass viele die Wahrheiten von Frau Fehr nicht hören mögen!

  • Marcel Amgwerd sagt:

    Die eurofundamentalistische Linke selbst hat mit der Personenfreizügigkeit dafür gesorgt, dass die Arbeitnehmer immer weniger – gemessen an der realen Teuerung verdienen. Statt das bei steigender Nachfrage nach Arbeitskräften der Lohne steigt, werden Arbeitskräfte zu gleichen Löhnen aus dem Ausland angestellt. So ist es schlicht unmöglich das Arbeitnehmer an der starken Wirtschaft partizipie-ren können. Die immer höher werdenden Abgaben von Mitte Links geben dem Mittelstand dann noch den Rest!

    • Ronnie König sagt:

      Wer bezahlt denn die Löhne derer die immer weniger bekommen? Ja weder der Staat noch die Linken! Also, wenn sie nun nicht den Zusammenhang geregelt bekommen zwischen Initiative, sinkenden Löhnen unten und zu hohen oben, dann weiss ich auch nicht wie erklären. Das kann dann nur noch das Leben selber und dies ist in der Regel eher schmerzhaft und überdeutlich. Gott bewahre uns davor!

  • G. Meier sagt:

    Bei der Abzockerinitiative habe ich ein überzeugtes Ja in die Urne gelegt, weil sie die Aktionärsrechte stärkt. Die Initiativen der SP, allen voran die 1 : 12 Initiative, basieren in erster Linie auf Neid. Es kann doch nicht sein, dass wir einem Unternehmen vorschreiben, wer wie viel zu verdienen hat. Bei Staatsbetrieben wäre dies möglich, aber selbst dort werden Löhne bezahlt, welche das Gehalt eines Bundesrats übersteigen. Der Bundesrat hat es verpasst, der UBS Bonizahlungen zu verbieten, solange kein Gewinn erwirtschaftet und keine Steuern bezahlt werden. Ospel hat er auch nicht eingeklagt!

  • Gerd Fehlbaum sagt:

    Interessant wie viele Kommentare hier der Frau Fehr wiedersprechen, wo sie doch so etwas von Recht hat in ihrer Analyse! Wo sind die ganzen Befürworter von ihr? Kann es sein, dass die Meisten am ARBEITEN sind? Kann es vielleicht sein, dass „man“ in dieser sich öffnenden Lohnschere im oberen Bereich vormittags einfach mehr Zeit hat, sich für seine Pfründe zu wehren? Mal sehen, was heute abend noch so alles an Kommentaren kommt…

  • Chris Keiser sagt:

    Die Werte, die die Schweizer in der Vergangenheit prägten & Erfolg brachten, gehen zusehends verloren. Als CEO bin ich von den Leistungen der Mitarbeitenden abhängig, die gemäss Zielen & Strategien, AKV (Aufgaben/Kompetenz/Verantwortung) wahrnehmen. Welche Lohn-Relation ein Unternehmen hat, haben VR & Eigentümer zu entscheiden. Dem Druck, sich ausländischen Gepflogenheiten anpassen zu müssen, haben diese Personen entgegenzuwirken. Fühlen sich diese Personen nicht mehr den CH-Werten „verpflichtet“, verfällt die „Schweizer-Kultur“. Trotz hohem Bildungsstand gelingt die Selbstregulation nicht!

  • Manuel Braun sagt:

    Zu den Kommentaren à la „Kommunismus“ und „Neid“ und dass wir noch mehr Umverteilung von unten noch oben bräuchten, fällt einem nur das Sprichwort mit den dümmsten Kälbern und dem Metzger ein.

  • Thomas Steffen sagt:

    Man muss den Text gar nicht lesen – alleine schon die Ueberschrift lösst Lachkrämpfe aus – lol. Die SP beschuldigt die Wirtschaftelite an Autismus zu leiden. Gleichzeitig will die SP mit beiden Händen und Kopf voran der EU betretten. Das obwohl die Zustimmung in der CH wahrscheindlich noch nicht einmal mehr im Zweistelligen % Bereich ist.

    Und Frau Fehr redet anderen Autismus an. Nicht schlecht. Auch mit Schwachsinn kommt man in die Medien. LOL

  • Co Bo sagt:

    Im 19. Jh. gab es in Europa Kaiser und Könige, gute und schlechte – und Verbesserungen musste man von ihnen verlangen oder erhoffen! Eigenverantwortung? Weder möglich noch nötig! Dazwischen die kleine Schweiz – ihrer Zeit weit voraus!

    Heute funktioniert der Staat zwar nicht mehr so, aber sehr wohl die Wirtschaft – und die Schweiz ist keine Spur mehr besser!

    Dinge wie „1:12“ oder „Mindestlohn“ sind Untertanenbegehren: Sie setzen Könige voraus, die diese gewähren können und sollen! Die Spaltung in Geld-Aristokraten und Lohn-Pöbel tasten sie nicht an, sondern setzen sie sogar voraus.

  • will williamson sagt:

    „dass Noser in der Debatte über die 1:12-Initiative einen Lohn von 500’000 Franken als Trinkgeld bezeichnet hat. Oder sich in weiteren Interviews zur Behauptung hinreissen liess, die 1:12-Initiative würde die Schweiz nach «Nordkorea» oder in den «Kommunismus» führen.“

    So ähnliche Behauptungen hat economiesuisse ja auch gegen die Abzockerinitiative ins Feld geführt. Und jetzt zieht das Ausland nach und begrenzt die Boni auch. So eine Enttäuschung!!!

  • Max Meier sagt:

    Auf Gier basiert der Erfolg nicht. Aber definitiv auch nicht auf Neid, Missgunst, Enteignung und Umverteilung.

    • Ronnie König sagt:

      Naja, wer neidisch ist und sich in den Hintern klemmt um noch mehr zu leisten als der andere? Sonst würde er es dochbleiben lassen. Aber man kann Neid auch nur so äussern, dass der Erfolgreiche einfach aus Prinzip schlecht sei. Das ist dann der dümmste Weg. Nur darum geht es hier gar nicht, sondern wann wird etwas unanständig.

  • Patrick Koller sagt:

    Auch als liberal denkender Mensch dürfen die Exzesse unserer Wirtschafts-Elite nicht mehr toleriert werden. Ihre Wertschöpfungsbilanz rechtfertigt deren Gehälter bei weitem nicht – Sie vergreifen sich schlicht an Vermögen das Generationen von intelligenten, anständigen und massvollen Menschen geschaffen haben.

    1:12 zielt im Prinzip schon in die richtige Richtung. Leider ist die Initiative einfältig formuliert und orientiert sich zu sehr an Umverteilung anstatt Leitplanken zu erstellen. 1:20 bezogen auf den Schweizer Median Lohn würde ich sofort unterschreiben.

  • Rene Wetter sagt:

    In den 90er hat sich unsere Wirtschaftselite mit einem aus den USA stammenden Virus angesteckt. Seither glauben immer weitere Kreise, dass sie ohne dass sie mehr leisten ein „Anrecht“ auf einen immer grösseren Anteil haben und das unabhängig von Leistung und Geschäftsgang. Diese Leute haben ein Kartell gebildet in dem sich die Leute gegenseitig die hohen Bezüge zuschanzen, gestützt auch durch die Nachrücker denen gewiss ist dass sie auch mal an die grosse Krippe kommen. Weiter gestützt durch viele dummen Menschen die glauben auch mal dazuzugehören. Das Ganze schadet der Wirtschaft

  • Markus Berner sagt:

    Die Idee der Initiative an und für sich ist gut und zur Lösung eines längst erkannten Problems förderlich. Die Formel 1:12 allerdings ist absurd. Da (verdienen) bzw. erhalten CEO’s von unrentablen Bundesbetrieben ja bereits mehr. Es ist nicht an der Politik oder dem Staat, derartige „Verhältnisse“ festzulegen und vorzuschreiben. Missstände sind durch die Aktionäre zu vermeiden oder zu beheben..

  • paul real sagt:

    Anstand statt Unanstand, Miteinander statt Gegeneinander – die heutige Linke besteht offenbar nur noch aus verhinderten Pfaffen.

  • Roland K. Moser sagt:

    „…Will dieser neue Club SuccèSuisse den Menschen in unserem Land tatsächlich weismachen, dass dieser Neofeudalismus mit dem Erfolgsmodell Schweiz etwas zu tun hat?…“

    Aber natürlich! Was denn sonst?

  • Hans Maag sagt:

    Was sagte Winston Churchill 1953: „Der Sozialismus ist die Philosophie des Scheiterns, das Kredo der Banausen und die Predigt des Neides, mit dem Ziel, das Elend gleichmäßig unter dem Volk aufzuteilen“….. Und Frau Thatcher: „Der Sozialismus scheitert, wenn dem Staat das Geld ausgeht…das Geld der anderen“. Leider geht heute die Schweiz diesen Weg. Das Resultat zeigt die durchsozialisierte EU, wollen wir das? In der Schweiz zahlen 5% der Steuerzahler 40% des Steuereinkommens. Wollen wir diese vertreiben? Einer, der von seinen 72 Mio 30% hätte abgeben müssen, ist bereits gegangen..

  • paul real sagt:

    wer mit „gier“ argumentiert muss sich nicht wundern wenns dann „neid“ zurückregnet. die ganz doofe debatte dreht sich nur um die moral der beteiligten, wieder einmal reden alle nur von sich (ich finde die bezahlung enstpricht der leistung -> neid, ich finde die bezahlung entspricht nicht der leistung -> gier) und tun so als würden sie über das system reden oder urteile über die unmoral ihrer politischen opponenten abgeben. wer ein hirn zum denken hat, dem bleibt nichts mehr übrig als sich selbst zu liquidieren um sich als störfaktor im gesellschaftlichen leben von vollidioten abzuschaffen

  • Walter Kunz sagt:

    Dass die Schweizer Geschäftsleute nicht Gierig sind das zeigen uns doch schon die Unbedeutenden Gehalts – Unterschiede zwischen Unten und Oben..??

    • Roland K. Moser sagt:

      Ganz klar, Herr Kunz.

    • André Weber sagt:

      Und wo ist das Problem von Gehaltsunterschieden? Wenn „die Oben“ weniger bekommen, sind Sie „unten“ dann reicher? Ein funktionierender Staat schaut, dass die Unten bei Bedarf sozial unterstützt werden – die Schweiz hat wohl das beste Sozialsystem der Welt. Wir sollten dafür sorgen, dass jeder von da „unten“ nach ganz oben kann – die Schweiz versucht dies mit gratis Schulen, hervorragenden Unis etc. Man muss schauen, dass die „oben“ mehr an den Staat beitragen als die „unten“ – in der CH ist dies so. 5% tragen 40% der Staatsausgaben via Steuern. Aber die oben neiden, das bringt wem was?

      • Ronnie König sagt:

        Das ist die falsche Denkart. Unten dürfte es ruhig etwas mehr sein und oben deutlich weniger, wenn es um diese Riesensaläre geht. Aber da sie es allgemein halten, will ich ihnen erklären, dass die Putzfrau zwar mit ihrem Lohn nie ganz glücklich wird, aber wenn ihr Chef nur 10% mehr bekommt, dann wundert sie sich, dass er trotzdem zur Arbeit kommt. Sie würde aber schlecht über ihn reden, wenn er 1000x mehr bekommt. Ihr Chef.

  • Jeanclaude sagt:

    Frau Fehr: Wie steht es eigentlich beim Vergleich Leistung/Entschädigung bei den Parlamentarierinnen und Parlamentariern für diese „Nebentätigkeit“? Wohl aus weiser Vorsicht kein Gesprächsthema!

    • Ronnie König sagt:

      Da meine sie sicher die Mehrheit in Bern, die bürgerlich ist!

      • André Weber sagt:

        Ist sie das? Wohl ja, wenn man die CVP und die GLP als bürgerlich deklariert. Die CVP aber stimmt gemäss Studie zu 62% mit der SP.

      • Jeanclaude sagt:

        nein, ich meine alle „couleurs“. Die Bürgerlichen fehlen meistens und die andern haben den Job als Haupteinnahmezweig, bringen daneben die Kinder in die KITA und die Frau arbeitet beim VCS.

  • Hans Gerber sagt:

    „Ruedi Noser ist kein Arzt. Zum Glück. Denn Diagnosen zu stellen, ist ganz offensichtlich nicht seine Stärke“. Frau Fehr ist auch nicht Aerztin – zum Glück…

  • Peter sagt:

    Frau Fehr sollte lieber mal ihrem selbsternannten Spezialgebiet aufräumen (Gesundheitswesen), bevor sie andere kritisiert. Die sozialen Kosten sind im Gesundheitswesen ungleich höher im Vergleich mit den Monsterlöhnen einiger weniger Manager.

  • Fabiano Conti sagt:

    Es soll Chefs von massiv defizitären staatsnahen Betrieben geben, die von der 1:12-Regelung auch betroffen wären. An diese denkt Madame Fehr wahrscheinlich eher nicht. Bei denen wäre 1:1 angebracht, da könnte echt gespart werden.

  • Wo ist das 1:12 Problem? Wenn Boss mehr verdienen will, muss er den Lohn der Putzfrauen und Lagerarbeiter entspechend „anpassen“, schon bekommt er das ZWÖLFFACHE mehr! Traumhaft! Wo gibts solche Renditen…?

    Hiermit würde das höchste UND das niedrigste Einkommen wachsen, da auf die Gier weit oben Verlass zu sein scheint…

    Endlich zögen alle nicht nur an einem Seil, sondern auch in derselben RICHTUNG! Selten ist mir eine Idee einleuchtender erschienen. Sich für mehr als ZWÖLF mal so wertvoll zu betrachten, in einem Betrieb jeglicher Art, als anderen Arbeiter, grenzt an Selbstüberschätzung!

  • Kuhn Kurt sagt:

    Danke Frau Fehr. Jedes einzelne Wort kann ich nur unterschreiben. Vielleicht sollte Noser den Club dann SuccèRiche nennen…

  • Urs Urech sagt:

    Warum ist Ronnie König nicht Bundesrat oder noch mehr? Hätten wir mehr solche, die Welt sähe ganz anders aus. – So ein Leerlaufschwätzer und Alleswisser!

    • Stefan Bernauer sagt:

      Wenn das soziale Umfeld sich auf rein virtuelle Bezugspersonen in Internetforen reduziert, führt ein grosser Mitteilungsdrang schnell zu eintönigen Monologen.
      Dieses pausenlose sich mitteilen müssen mutiert zu einer Art Selbsttherapie, was aber praktisch nichts kostet im Gegensatz zu Therapien, welche die Krankenkasse übernehmen müsste, Herr Urech.

  • Schlumpf sagt:

    Der Westen ist längst auf dem Zenith angelangt, seither schlingert unsere MARKT-Wirtschaft dahin. Die Börse hat sich abgekoppelt von den realen Märkten. Die US-Notenbank druckt noch für mindestens zwei Jahre Geld (gem. SRF4 21.03.13), es fliesst weiterhin in die Börse, weil es der reale Markt nicht aufnimmt. Die BIZ macht sich Sorgen darüber! Wird dieser Geldfluss gestoppt, gibt’s einen gewaltigen Bumms. DIE MANAGER KÖNNEN AUCH NICHT HELFEN! – Zu euren Ängsten: MCC ist das siebtgrößte Unternehmen Spaniens, Gründung 1956, Lohnspanne: 1:8. Vgl: http://de.wikipedia.org/wiki/Mondragon_Corporation.

    • André Weber sagt:

      Und das sechtsgrösste Unternehmen Spaniens? Wie ist da die Lohnspanne? Kann Spanien auf die 6 grössten Unternehmen verzichten? Vieviele KMUs profitieren von diesen Firmen? Wieviele Steuereinnahmen generieren diese Firmen? Wie viele Jobs schaffen Sie? Und wie sieht es in der CH aus? Wie viele Jobs, Aufgräge, Steuereinnahmen generieren Firmen wie Nestlé, Roche, Novartis, Swatch, SwissRe, Richemond und Co? Könenn wir auf diese Verzichten? Wieviel Grossunternehmen werden noch in die Schweiz kommen wenn die Entscheidträger bei einem Sitzwechsel statt Mios nur noch 500’000 verdienen?

      • Schlumpf Adrian sagt:

        Warum soll Spanien auf die anderen Unternehmen verzichten, nur weil eines beweist, dass es auch bestens funktioniert mit einer Lohnspanne von 1:8 ? – MCC ist ein leuchtendes Beispiel, übrigens als Genossenschaft organisiert, ähnlich wie die Migros, nur dass dort die MitarbeiterInnen echt beteiligt sind am Unternehmen. – Was denken Sie, sind das wohl motivierte und verantwortungsvoll handelnde Mitarbeiter? – Tja, tut mir Leid, es gibt einfach keine Argumente dagegen.

  • M.Lacher sagt:

    Richtig Frau Fehr, der Erfolg der Schweiz liegt im Miteinander. Daher möchte ich endlich mal sehen, was die Cüpli-Linken bisher zum Erfolg der Schweiz beigetragen haben, resp. beitragen werden. Was in letzter Zeit von ihnen kommt, geht tatsächlich nur auf Zerstörung aus. Alles, was die Schweiz stark gemacht hat,,wird schlecht geredet und man tut alles, um es kaputt zu machen. Und verkauft wird es unter solidarischer Gerechtigkeit, auch wenn man dafür Werte und Gesetze auf den Kopf stellen muss. Schade um die echten Sozialdemokraten! Die Funktionäre und Führenden sind vom Neid zerfressen.

  • Remo Nydegger sagt:

    Ich finde es eine Frechheit, dass eine Frau die als Nationalrätin CHF 120`000 (!) pro Jahr kassiert sich über zu hohe Gehälter echauffiert. Notabene als Sozialdemokratin!

  • Ulrich Schwendener sagt:

    Wenn diese Initiative angenommen wird werde ich als Boss meiner Firma nur noch einen Lohn von CHF 1.- pro Monat beziehen. Leider verdient dann auch kein Angestellter mehr als CHF 12.- pro Monat. Tja Pech gehabt. In den USA gab es schon viele Manager die nur 1 Dollar Lohn genommen haben, also kann ich das auch machen.

  • Hans-Peter Bergmann sagt:

    Es ist ein ungeheuerlicher Affront gegenüber Autisten, wenn sich Frau Fehr zwecks Versinnbildlichung des kapitalistischen Gebahrens einer psychiatrischen Diagnose bedient. Dieser Vergleich ist total daneben! Er diskreditiert nicht nur von Autismus betroffene Menschen, sondern reduziert handfeste neoliberale Ideologien auf „Diagnosen“ und moralische Aspekte („Anstand statt Gier“). Diese Verharmlosung spielt denjenigen gesellschaftlichen Kräften in die Hände, welche nicht wollen, dass explizit genannt wird, warum Reiche immer reicher und Arme immer ärmer werden.

  • Tobias Fischer sagt:

    Es stimmt zu 100% dass das Erfolgsmodell Schweiz nicht auf Gier basiert und deswegen der Gier entgegengetreten werden muss. Allerdings, und das wird gerne vergessen, basiert das Modell Schweiz auch nicht auf übertriebener Regulation. Heute jedoch will von links bis rechts jeder alles regulieren. Dass mit Initiativen wie 1:12 faktisch die Handels- und Gewerbefreiheit gekippt wird, scheint egal zu sein. Das stimmt mich nachdenklich!

  • Ursula Schüpbach sagt:

    Finde den Titel nicht gut. Man sollte in der Politik nicht mit Psychodiagnosen hantieren, finde ich.

  • Hans Maag sagt:

    Wird 1 zu 12 angenommen, so wird keine Firma mehr Putzfrauen beschäftigen, sie wird die Bude durch eine Fremdfirma putzen lassen. Produktion, Verkauf, Einkauf, Warentransport und eventuell sogar die Forschung werden „outplaced“. Dirigiert wird das Ganze durch eine Holding, der unterste Posten dort wird 1 Mio verdienen sofern der Generalmanager auf 12 Mio kommen will. Logischerweise wird die Holding in einem steuergünstigen Land ansässig sein und wir dummen Schweizer werden die Steuern der sogenannten Abzocker nicht mehr erhalten. Freude kommt auf, aber nur für kurze Zeit.

  • Max Bader sagt:

    Man sollte es akzeptieren, wenn es einzelne Leute in bestimmten Berufsgruppen gibt, die mehr als 1:12 verdienen. Die Schweiz zeigt einen klaren Aufwärtstrend im Profifussball. Dies ist unter anderem der Fall, weil unsere Liga im europäischen Vergleich immer besser wird und die internationalen Erfolge da sind (diese Saison der FCB und YB). Ich möchte in Zukunft nicht auf guten Fussball verzichten, nur weil bei einigen der Neid durchbricht. Clubs wie der FCB, YB, FCZ, GC oder Sion werden auf gute Spieler verzichten müssen mit der Annahme dieser Initiative.

  • Ali Ferkous sagt:

    Ich werde ja zur 1:12-Initiative stimmen. Sie stellt ein weiteres wirkungsvolles Instrument gegen die angelsächsische Kolonisation der Schweiz und ihre Überflutung durch den deutschen Tsunami dar. Bei 1:12 werden sich einige überlegen, ob sie nur wegen des Geldes oder wegen den übrigen Rahmenbedingungen hierhin einwandern wollen…

  • Die Behauptung, dass in den 1980er Jahren das Verhältnis bei 1:6 von Durchschnittslöhnen zu Top-Managerlöhnen ist dumm. Das glaubt doch kein Mensch und macht die 1:12 Initiative unglaubwürdig. Ich hätte gerne Transparenz über diese Behauptung, denn von was für einem ‚Durchschnittslohn‘ wird hier gesprochen? So gewinnt die Initiative bestimmt keine Zustimmung in der politischen Mitte und wird zum typischen Wadenbeisser der Linken.

  • Was für ein bescheuertes Klischee. Die SP wird der Neidkultur und der Missgunst bezichtigt. Eigentlich ein absurder Vorwurf. Die SP-Parlamentarier gehören zu den am besten Ausgebildeten. Auch die Wähler der SP reihen sich eher in den oberen Mittelstand ein, während diejenigen der SVP, oft wegen mangelnder Ausbildung im Billiglohnbereich vegetieren. Genau diese Menschen sind es aber, die am vehementesten gegen die 1:12-Initiative wettern. Es ist eben oft so: Die da unten treten nach weiter unten, statt nach oben. Schade, wirklich schade.

    • André Weber sagt:

      Sie glauben also, wenn man die Reichen ärmer macht, würden die Armen reicher? Hat ja bestens geklappt in all den sozialistischen Staaten von Osteuropa über Kuba bis…Nehmen wir doch das Feindbild der Linken, Hr. Vasella. Die Neidkultur hat gesiegt. Die 72 Mio. wurden nicht ausbezahlt. Und das Ergebnis? Dem Staat entgingen 20 Mio (wer hätte wohl davon profitiert?). 50 Mio an Spendengelder sind futsch. Hr. Vasella ist ausgewandert und damit entgehen jährlich weitere Millionen an Steuern. Und die Frage: sind die Armen nun 1 Rp. reicher geworden oder ist nicht gerade das Gegenteil eingetreten?

    • Remo Nydegger sagt:

      Dann sollten sie auch schleunigst aufhören mit mit Klischees um sich zu werfen. Der gut gebildete (was bedeutet das eigentlich?) wählt SP und der dumme Hinterwäldler die SVP? Sorry aber was für ein bescheuertes „Argument“. Nur weil ihnen die Gegenposition nicht gefällt müssen sie nicht dessen Anhänger dümmer stellen als sie sind!
      Übrigens: Der Zulauf zur SVP kommt v.a. von Leuten aus der Mittelschicht, die aus den Städten gedrängt werden weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können. Diese Leute sind von der „Sozial“Politik der SP und der Wirtschaftspolitik der FDP enttäuscht.

    • jaggi sagt:

      Ich krieg nen Lachanfall! Der Stolz und die Arroganz des Herrn Beutler sind unerreicht! Weise Menschen haben es nicht nötig, mit ihrer Bildung zu bluffen! Was nützt die angeblich gute Ausbildung der Linken, wenn sie untauglich sind im realen Leben zu bestehen, und darum in irgendwelchen Amtsstuben hocken und îhre Hirne ergrauen lassen?

  • Danilo Irmay sagt:

    Der Vergleich mit den 80er Jahren hinkt aber gewaltig, liebe Frau Fehr! Damals war ein GD-Posten ein todsicherer Job, oft geangelt dank Militär-, Studien- oder sonstige Seilschaften. Einmal installiert wurde neben der täglichen Arbeit auch fleissig dem Insidertrading (Banken und Versicherungen gerne auch front running) gefrönt und die Fringe Benefits waren meist nicht von schlechten Eltern, alles nicht Teil des Lohnes. Nach 20 Jahren gings dann nach einigen Ehrenrunden in befreundeten Verwaltungsräten in den wohlverdienten Ruhestand.

  • Fabian Frey sagt:

    Die dümmste Initiative seit langem. Bei der Annahme werden schlicht alle Grosskonzerne abwandern und ganz sicher keiner mehr in die Schweiz kommen. Welcher der Manager wäre so blöde, mit seinem Unternehmen in die Schweiz zu kommen, wenn er dann statt einiger Millionen nur noch einige hunderttausend erhält. Dasselbe gilt auch für Unterhehmen mit Sitz in der CH. Wieder eine linke Neidvorlage. Mal schauen, wie all die linken Sozialprojekte noch bezahlt werden, wenn die Wirtschaft hier bachab geht. Die Linke würden lieber schauen, dass jeder die höchsten Ziele erreichen kann statt zu neiden.

  • Benjamin Wilkomirsky sagt:

    Fehr wühlt tief im Müllhaufen der Geschichte und kramt brachialsozialistisches Gedankengut hervor. Sie betreibt Missgunst- und Neidbewirtschaftung und wirft dem politischen Gegner und denjenigen, die ihre Niedergangsvisionen bezahlen müssen, genau das vor, was sie und die SP seit jahrzehnten betreiben: eine Politik am Volk vorbei, bewusst die Augen vor den Tatsachen verschlossen. Das Kerngeschäft der SP und Leuten wie Fehr ist opportunistische Armutsbewirtschaftung, und darum fördert die SP Armut und hindert die freie Wirtschaft an ihrer Entfaltung, denn nur diese bringt Wohlstand. Erbärmlich!

    • Ronnie König sagt:

      Also Unternehmer fördern Armut? Fehr hat ihren eigenen Laden! Dann sollten wir sofort die Unternehmer verbieten, sonst sind wir morgen arm. So ein Quatsch kommt ja wohl nur rechten Ideologen ohne Bezug zur Realität, in den Sinn.

  • André Weber sagt:

    Die SP will den Sozialstaat immer weiter ausbauen (neu einen Vaterschaftsurlaub, Ausbau von Ferien, Kinderzulagen, Mutterschaftsurlaub, Mindestlohn, bedingungslosem Grundlohn etc.) und die soziale Marktwirtschaft der Schweiz überwinden. Ich frage mich, wer da wohl tatsächlich unter „gesellschaftlichem Autismus“ leidet. Die Schweiz ist ein Erfolgsmodell: tiefste Arbeitslosigkeit, höchste Sozialleistungen, reichstes Land. Das haben wir auch Grosskonzernen wie Nestle, Swatch und Co. zu verdanken, die hier Campuse bauen, hier stellen schaffen, hier forschen, hier hunderttausende Stellen schaffen.

    • HIER (in der Schweiz) hundertausende (!) von Jobs schaffen…? Die Zahl ist mächtig überrissen!

      Ausserdem: Sollte es der abgehobenen Wirtschaftselite immer besser gehen, ist ja „demokratisch normal“, dass es auch den Arbeitern immer besser geht. Oder sehen Sie das etwa ANDERS…?

      Was Frau Fehr zentral anspricht, ist, dass das „System Schweiz“ auf Faireness basiert, was unsere Geschichte auch grossenteils bestätigt. Wollen wir den Charakter der Schweiz quasi verkommen lassen? Was Frau Fehr anstrebt ist etwas „Kulturpflege“ im Land, in der Abteilung Lohngerechtigkeit. Danke Frau Fehr!

  • G.Müller sagt:

    Ein ganz dickes BRAVO an Jacqueline Fehr !!! Sie sprechen mir aus dem Herzen. Weiter so bitte.

  • Kann es sein, dass NEID irgendwann berechtigt ist und GIER irgendwann seine Berechtigung einbüsst? Wo sind die Grenzen? Sind sie nicht schon längst erreicht…?

    Die amerikanische „the winner takes it all“-Mentalität ist doch komplett gescheitert!

    • André Weber sagt:

      5% der Reichsten zahlen 40% der Staatslast. „The winner takes it all“ ist damit falsch. Denn die Gewinner dieser Gesellschaft geben etwas zurück und übernehmen mehr Lasten. Wenigstens geben Sie zu, dass es um Neid geht. Persönlich hat nämlich niemand einen monetären Vorteil, ob jemand anders mehr oder wenig verdient. Und es gibt keinen Grund, warum man jemandem Anderen vorschreiben will, wie er (z.B. der Firmeninhaber) sein Geld (z.B. in Form eines Lohnes) ausgeben darf. Und wenn X seinem Angestellten 1 Mio geben will, dann ist dass seine Sache, da sein Geld und sein Entscheid.

  • daniel hofer sagt:

    Der Sozialismus ist historisch gescheitert. Die EU ist gescheitert. Und die Stimmbürger sind nicht „wegen der nicht durchgesetzten flankierenden Massnahmen“ gegen die PFZ. Sozis begreifen das nicht. Unser Erfolgsmodell basiert neben der direkten Demokratie auf harter Arbeit auch, ja durchaus, auf gutkapitalistischer Gier. Die Sozis und die Gewerkschaften tragen dazu nichts bei und wollen im Gegenteil dafür sorgen, dass zukünftige Generationen nach der Ausbildung einen Arbeitsmarkt wie in Spanien oder Italien vorfinden. Der rundumversorgten Steuergeldabzockerin Fehr ist das natürlich egal.

    • iskra sagt:

      Aber die Arbeitnehmer haben viel, viel dazu beigetragen, Herr Hofer ! was heisst, historisch gescheitert ? Auch der Kapitalismus wird histroisch scheitern .

      • paul fenner sagt:

        em was es heisst das der sozialismus historisch gescheitert ist? diese frage ist nicht ihr ernst oder? ich sehe das die greuel von vietnam, der ukraine, der sovjetunion, des nationalsozialismus, von china USW. aufgeklärt werden müssen! dann kommen auch nicht so dumme fragen–jesses maria. und wir leben in einem hochbildungsland..

  • Thomas Binder sagt:

    Offenbar war die Schweiz bis 1984 (1:6) kommunistisch, 1985-1998 sozialistisch (1:14) und erst ab 1999 kapitalistisch (1:93)! Ich kann mich aber beim besten Willen nicht erinnern, in einer Kolchose aufgewachsen zu sein.

    • André Weber sagt:

      Die Welt dreht sich, Hr. Binder. Hatten wir 1984 eine staatlichen Eingriff in die Lohnfreiheit? Oder 1985-1998? Oder ab 1999? Soviel ich weiss nicht? Eine reine Neiddebatte, denn Sie werden nicht ärmer, wenn einer Mehr als 1:12 verdient und Sie werden auch nicht reicher, wenn einer weniger verdient als die Juso-Grenzen. Und letzlich ist es auch nicht an Ihnen anderen Vorzuschreiben, was für Löhne Sie zahlen wollen. Denn nicht Sie bezahlten den Lohn, sondern eben andere, mit deren Geld. PS: war die Schweiz unsozial, weil es 1984 keine Mutterschaftsversicherung gab. Oder 1985-1998? Oder 1999?

  • Thomas Binder sagt:

    Mehr und mehr frage ich mich, ob 1:12 nicht den Beginn einer „New Swissness“ markieren könnte als in jeder Beziehung, insbesondere auch ethischem, globalem Qualitätsgoldstandard in einer Art, dass es sich beispielsweise internationale Konzerne wegen ihres Renommé gar nicht leisten könnten, ihren Sitz nicht in der vernünftigen Schweiz sondern im masslosen Ausland zu haben. Die ewiggestrigen Angsthasen und die Macht- und Geldgeilen, repräsentiert durch dieselben Parteien 😉 , hiervon zu überzeugen, wäre aber wohl eine Parforce Aufgabe.

  • Thomas Binder sagt:

    Was ich mir einfach wünschen würde, anstatt des ewig gleichen „Die wandern dann alle ins Ausland ab“, wäre eine valable Studie, beispielsweise der HSG-Abteilung Wirtschaftsethik, darüber, wie viele und welche Firmen bei 1:12 tatsächlich auswandern, wie viele und welche Firmen dafür aber einwandern würden!

    • André Weber sagt:

      Manchmal braucht es keine Studie, sondern nur den gesunden Menschenverstand. Stärkt es den Wirtschaftsstandort Schweiz, wenn die Lohnfreiheit eingeschränkt wird? Wird ein Verwaltungsrat eines grossen ausländischen Konzerns der GV noch den Antrag machen, den Sitz in die Schweiz zu verlegen, wenn derselbe Verwaltungsrat sich damit den Lohn gleich selber massiv kürzen wird? Ich glaube, um diese Fragen zu beantworten, braucht es keine Studie. Die Antwort ist evident.

      • Ronnie König sagt:

        @Binder: Genau das frage ich mich auch! Einfach Angst schüren kann ich auch, wenn mir sonst nix einfällt und ich sofort was sagen will. Man kann auch sagen: Wenn es euch da oben nicht passt, dann macht eure Arbeit selber. nur funktioniert das nicht, weil es keine Solidarität mehr gibt unten. Und genau das wird ausgenützt, während die Oberen zusammenhalten. Die wissen wieso, unten denkt man nicht darüber nach. Ein grosser Fehler.

  • smart sagt:

    Diese Initiative ist oberstupid. Nicht weil sie die Managerlöhne deckelt; dies wird nicht erreicht, die Firmen werden sich einfach aufteilen, sondern weil es dann offiziell gesetzlich zulässig sein wird, dass jeder Geschäftsführer das Zwölffache von seinem am schlechtesten bezahlten Angestellten verdient. Dies wird in KMU die heute ganz vernünftige Lohnstrukturen haben, zu grossen Problemen führen. Bei allem was gesetzlich geregelt wird, besteht immer die Gefahr dass das gesetzlich Zulässige zum Standard erklärt wird, obwohl dies gar nicht Sinn macht. Selbstverantwortung vor Staat!

  • zurbrügg sagt:

    Es ist erschreckend, wie tief das Niveau der linken Kommentarschreiber ist! Da werden Andersdenkende diskreditiert, verleumdet, angeprangert! Aber es zeigt eben auch die Geisteshaltung dieser Ideologisch verblendeten Mitbürger.

    • Ronnie König sagt:

      Wieso ist das Niveau tief? Mehr fällt ihnen an Argumenten nicht ein? Schon etwas nieder so mit zu diskutieren, finden sie nicht auch? Sie sehen, wenn sie mit guten Argumenten kommen, dann ist es befruchtend und beide Seite können von einander lernen und sich besser verstehen. Das heisst aber nicht, dass sie meiner Meinung sein müssen. Es wäre einfach intelligenter und der bessere Stil, wie was sie gerade abgeliefert haben!

      • zurbrügg sagt:

        Aber im Gegensatz zu Ihnen muss ich nicht über 30! Kommentare schreiben. Als Unternehmer habe ich nicht den ganzen Tag Zeit, wie Sie….Und wenn Sie sich ertappt fühlen wegen der Niveaulosigkeit, kann ich nichts dafür, dann wird es wohl so sein.

        • Marco Bernasconi sagt:

          ich gebe ihnen recht. der viel verlangte respekt vor andersdenkendenden – den man sich auf die fahne schreibt seitens linker schönfärber – reicht in aller regel nicht für mitbürger/innen

  • Ben Müller sagt:

    Man kann doch alles beliebig wenden und drehen wie man will. Bleiben wir bei den Tatsachen: es ging der sog. armen Schicht noch nie so gut wie heute. Gleichzeitig geht es der reichsten Gruppe sehr viel besser als früher. Nur der Mittelstand (der die Umverteilung dank Steuergeschenken an die Reichen finanziert) hat Federn gelassen. Die 1:12 Initiative wird daran keinen Deut ändern. Sie wird höchstens dazu führen, dass die Reichen im Ausland noch reicher werden und die Armen sowie der Mittelstand in der Schweiz wieder ärmer. Mir wäre Steuergerechtigkeit lieber als die Annahme der 1:12 Initiative

  • roberto del colle sagt:

    wir blenden konsequent aus, wodurch raichtum entstand; mit steuerbegünstigung angelokte multinazionale brjfkästen, deren gewinne vornehmlich in 3.weltländer durch abgeshöpfte rohstoffe für millionen von hungertote, wirtsçhafzmigranten oder bauernopfer in form von massensuizid verantwortlich sind,, auch di klassish senkrechte frontlinie zwishen rechz und links, welche so oft und weltwait aine sçhaindebatte markjrt, wechselt ihre stellung nun in di horizontale, zwishen oben und unten, raich und arm,, sinnbild des paradigmenwechsels, der, nach jahren medialer wertverzerrung, zugrunde kehrt,, ave

  • Katharina B. sagt:

    Guten Tag Frau Fehr,
    Als Tante einer Autistin mochte ich nach dem Titel gar nicht mehr weiter lesen.
    Ich finde es nicht richtig, dass Sie hier Egoismus und Rücksichtslosigkeit mit Autismus gleich setzen. Menschen mit einer Entwicklungsstörung aus dem Autismusspektrum können natürlich ebenfalls egoistisch und rücksichtslos sein – aber auch mitfühlend, rücksichtsvoll und warmherzig!
    Bitte tragen Sie ihre politischen Kämpfe nicht auf dem Rücken von Menschen mit einer Behinderung aus, von der Sie offensichtlich nichts wissen. Danke für _Ihre_ Rücksitsnahme!

  • Heinz Specker sagt:

    Heute wird offensichtlich: Es ging den Bürgerlichen nie wirklich um das Erfoilgsprinzip, es ging schlicht und einfach um Gier: mehr zu haben als Selbstzweck, als Machtmittel. Wenn es um das Erfolgsprinzip ginge, wären die Bürgerlichen für Erbschaftssteuer, gerechte Bildungschancen etc. kurz für gleiche Startbedingungen für alle.

  • Christian Bänninger sagt:

    Hört doch endlich einmal auf mit diesem Reinigungskraft-Beispiel! Die Reinigungskraft ist Angestellte des Reinigungsunternehmens und wird von diesem entlöhnt, nicht von der Grossbank, deren Marmorböden die betreffende Raumpflegerin regelmässig blankpoliert.

  • Fischbacher, Chrigel sagt:

    Leider, Frau Fehr, ist nicht ersichtlich wie viel Einkommen Sie generieren und woher es kommt.
    Zb. Sitzungsgelder 2012.

  • Linus Huber sagt:

    Ich will hier nicht in die Details der Diskussion eintreten, sondern das grundlegende Problem der heutigen weltweiten Krise erklaeren. Die nicht erkannte Veraenderung der Verhaltensweise von wirtschaftlichen Akteuren wie der Bevoelkerung selber, welche sich aufgrund der ankerlosen und inflationaeren Geldpolitik der letzten Jahrzehnte einstellte, vernachlaessigt das Prinzip der Nachhaltigkeit. Das Kreditvolumen im System kann nicht dauerhaft staerker wachsen als die Wirtschaft (Verzinsung durch wirtschaftliche Mehrleistung & Vertrauen in Rueckzahlbarkeit).

  • Linus Huber sagt:

    Dieser oben erklaerte Mangel an Nachhaltigkeit fuehrt dazu, dass eine nicht demokratisch legitimierte Umverteilung von unten nach oben und vom Sparer an den Schuldner ablaeuft. Es handelt sich um einen verdeckten Diebstahl, welcher uebrigens in Zypern das erstemal sogar fuer saemtliche Buerger klar ersichtlich wurde.

    Wir duerfen die Entscheidungstraeger nicht straflos entkommen lassen, ansonsten wirkliche Rechtsstaatlichkeit (nicht formelle) darunter leidet. Die demokratischen Kraefte beginnen sich gluecklicherweise gegen die Elite aufzulehnen (Ron Paul, Grillo etc.).

  • Heinz Specker sagt:

    Bravo Frau Fehr! Die zumeist gehässigen und unsachlichen Kommentare aus der rechtsradikalen „bürgerlichen“ Ecke zeigen es: Sie treffen den Nagel auf den Kopf, nennen das Kind beim Namen. Dies ist die Schweiz, die ich kenne und die ich meinen Kindern zu vermitteln versuche. Werte wie Gerechtigkeit, Gemeinsinn und Chancengleichheit. Das Andere ist schlicht und einfach das Recht des Stärkeren, Raubtierkapitalismus und zerstörerische Gier. Dies ist es, was die meisten Leute empfinden. Wir brauchen echten Mehrwert, keine Leute, die ohne Verantwortung zu übernehmen nur auf ihren Gewinn aus sind.

  • Herrmann Ehrsam-Hofstetter sagt:

    Die SP politisiert seit Jahrzehnten am Volk vorbei, ihre osteuropäischen Genossenparteien hielten Generationen in Armut und Knechtschaft und fuhren Volkswirtschaften in die Katastrophe bis zum endgültigen Kollaps. Und jetzt will die Fehr mit genau denselben brachialsozialistischen Rezepten die Schweiz in den Ruin treiben. Und wirft dem politischen Gegner einfach frech die Fehler vor, die sie und ihre Partei seit Jahrzehnten begehen! Wortverdrehung und Ausgrenzung waren seit eh Markenzeichen totalitärer Systeme und Parteien, an denen sich die SP und Frau Fehr orientiern. Welch eine Schreibe!

  • Paul sagt:

    Zitat: „Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, …, unsachliche, themenfremde Kommentare…“

    Warum gilt das nur für die Kommentare und nicht auch für die Artikel und deren Überschriften?

    Literaturempfehlung für Qualitätsjournalisten: http://de.wikipedia.org/wiki/Autismus

  • paul fenner sagt:

    sagen sie mal ist ronnie könig der bruder der person die oder der auswählt was hier geschrieben werden darf?
    hayayay..

  • Urs Loppacher sagt:

    Wenn man einen Dieb erwischt, der einer alten Frau die Handtasche mit 100 Stutz drin geklaut hast, ist man ein Held. Wenn man Diebe anprangert, die ihren Mitarbeitenden, die den ganzen Reichtum eines Betriebes geschaffen haben, Dutzende von Millionen klauen, ist man „neidisch“. Einziger Unterschied ist aber: Der eine Diebstahl ist illegal, der ungeheuer viel grössere ist leider noch legal. Das werden wir mit der 1 : 12 Initiatie ändern.

  • Vogt sagt:

    Eines der grössten Probleme ist, dass ihr alle von rechts nach links absolut verlogene Leute seid – eben Politiker.
    Da fällt mir Kurt Schwitters‘ „Die Fabel vom guten Menschen“ ein: Eine Mücke wollte ihn stechen und er dachte, die Arme soll sich einmal satt trinken. Eine zweite liess er ebenfalls gewähren. Diese erzählte es allen anderen Mücken. Da wurde der Himmel schwarz von Mücken, die alle von seinem Blut trinken wollten. Und sie stachen ihn und tranken – und wurden nicht einmal satt, weil es ihrer zu viele waren. Der gute Mensch aber starb.

  • Anne Konz sagt:

    … und wieder wird „Autismus“ als negatives Schlagwort gebraucht… was für eine Diskrimierung.

  • Hagmann sagt:

    Ich verstehe Frau Fehr. Nur mit einem 1:12 Gesetz erreichen wir unser Ziel nicht. Als Mittelständler sehe ich nur einen Weg.
    Sparen. Aktien kaufen. Décharge verweigern und ein gutes Gefühl haben wenn die Abzocker nach USA abdampfen.

  • Marcel Hofer sagt:

    Man könnte im Titel auch schreiben: Leidet die Sozialpolitik (SP, Grüne, usw.) an gesellschaftlichem Autismus?

  • Marco Bernasconi sagt:

    nachdem die sp die freie wirtschaft wegreguliert hat, keiner mehr einen job hat, es nur noch gewerkschaftlich organisierte beamte gibt… wird auch unser wohlstand geschichte sein. die rezepte der sp führen erwiesen zu armut. wir leben nun mal hier und können mit unserem wohlstand viel gutes bewirken… aber wie lange noch? nachdem ja europäisches mittelmass und einheit en vogue ist. schade um die schweiz, welche unsere vorfahren so freiheitlich gestaltet haben.

  • Marco Bless sagt:

    In der gestrigen Arena hat die Frau wieder einmal demonstriert, was in ihr steckt. Palaferitis mit Volksritalin und EU-Hörigkeit.
    Die Sorgen des Volks „ernst“ nehmen und dann einfach mit langweiligen Floskeln zu Tode palafern.
    Wie sehr ihr die Sorgen des Volks am Herzen liegen,zeigt sie schon damit,dass man die Ventilklausel nicht aktivieren dürfe,um die EU nicht zu „verärgern“,weil man ja noch „Grosses“ mit ihr vorhabe.
    Die einzige Sorge,um die sich die SP mit der Frau Fehr kümmert, ist die Sorge um die EU,sonst gar nichts. Unglaubliche Weltfremdheit, aber findet immer noch genug dumme Wähler

  • armin kaspar sagt:

    Liebe Jacqueline
    Die 1:12 Initiative ist ein Ding der Jung Sozialisten und ist nicht durchsetzbar. Sonst bildet sich niemand mehr aus- und -weiter. Als ehemalige Lehrerin und Bundesratskanditatin gegen Simonetta Sommeruga, die es sehr gut macht, musst du das einsehen.

    Herzliche Grüsse aus Meggen
    Armin

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