Vaches à lait les automobilistes? Vraiment?

«Les automobilistes sont de plus en plus souvent considérés comme les vaches à lait de la nation: ils paient toujours plus d‘impôts, de taxes et des redevances, mais ils sont tout de même bloqués dans les embouteillages»: l’Association des importateurs suisses dautomobiles (auto-suisse) en a ras-le-bol. Avec un comité d’initiative interpartis, elle vient de lancer l’initiative populaire «Pour un financement équitable des transports».

D’une part, ce texte veut que les impôts et les redevances des usagers de la route soient effectivement utilisés en faveur de la route. D’autre part, il souhaite compliquer les futurs renchérissements par le biais du renforcement des droits de participation des usagers de la route. A l’avenir, les impôts, taxes ou redevances relatives à la circulation routière seraient ainsi soumis au référendum facultatif. Le texte du lobby automobile porte le nom d’initiative «vache à lait» et a pour objectif d’éviter que les automobilistes soient traités comme «les vaches à lait de la nation».

Le trafic routier doit s'autofinancer. rencontre vache-voiture sur le col du Klausen. (image: Reuters)

On comprend bien les plaintes croissantes des automobilistes, d’autant plus que le Conseil fédéral, le Parlement et les pouvoirs publics planchent sans cesse sur de nouvelles redevances. Ainsi, le prix de la vignette devrait grimper de 40 à 100 francs d’ici 2015 et le centime climatique pourrait bientôt passer de 1,5 à 5 centimes par litre de carburant.

Dans le cadre de la stratégie énergétique de la Confédération, une taxe d’incitation est prévue: elle devrait revenir à une mise à contribution supplémentaire de 50 centimes par litre d’essence. De plus, l’Office fédéral des routes (Ofrou) prévoit une nouvelle redevance comprise entre 55 et 70 centimes par litre de carburant.

Il y a cependant de bonnes raisons pour justifier la plus forte mise à contribution des automobilistes, à condition de prendre en compte les investissements prévus pour l’aménagement du réseau routier. Rien que pour les routes nationales, les aménagements prévus d’ici 2030 sont dotés d’un budget de près de 45 milliards de francs. Une augmentation des impôts et redevances liés à la circulation routière semble ainsi légitime. C’est d’ailleurs la position que défend le think tank Avenir Suisse, pas vraiment réputé pour être hostile aux automobilistes ou à la mobilité en général.

Si l’on comptabilisait ces coûts, le taux de couverture du trafic routier serait bien en-dessous de la barre des 100%.

L’autofinancement du trafic routier ne satisfait qu’à première vue, même le compte routier de l’Office fédéral de la statistique présente depuis de nombreuses années un taux de couverture de plus de 100%; 115% même en 2010. Néanmoins, il fait l’impasse sur les coûts externes du transport tels que la pollution, le bruit ou encore les frais hospitaliers, montants pris en charge par la société. Si l’on comptabilisait ces coûts, le taux de couverture du trafic routier serait bien en-dessous de la barre des 100%.

S’il faut admettre que la contribution propre du trafic ferroviaire est encore moindre, il ne faut pas oublier que le financement du trafic routier par ses utilisateurs reste également insuffisant. Vu sous cet angle, les plaintes du lobby automobiliste qui décrit sa clientèle comme «les vaches à lait de la nation» doivent être relativisées.

103 commentaires sur «Vaches à lait les automobilistes? Vraiment?»

  • Chris Schmidlin dit :

    wenn man die externen Kosten mitrechnet…. ja schon, vergessen Sie aber nicht, dass diese Kosten teilweise bereits bezahlt werden, von Versicherungen etc, wo der Betroffene z.B. der Autofahrer ebenfalls bereits bezahlt. Einfach an einer Stelle konstant immer wieder erhöhen, während an der anderen Stelle die Preise nicht sinken ist Betrug!

  • Roland K. Moser dit :

    Die Initiative werde ich unterschreiben und ja stimmen.

  • Sara Guler dit :

    Unbestritten ist, dass man die Vignette verteuern muss, um das Strassennetz zu unterhalten und zu erweitern. Es ist also nicht der Preisanstieg per se, der mich und viele andere stört: Es ist die Verdoppelung der bisherigen Gebühr. Einn Preisaufschlag um 100% mutet niemandem sonst zu. Zudem bräuchte es viel günstigere Touristen-Vignetten: Eine für eine Woche, eine zweite für zwei Monate. Ansonsten werden unsere sparsamen nördlichen Nachbarn einen grossen Bogen um unsere Touristenorte machen.

    • Daniel Münger dit :

      150% beträgt der Aufschlag! Sämtliche Quersubventionierungen sind insofern eine Frechheit, wenn man uns heute vorrechnet, es reiche das Geld nicht mehr. Würde man die Steuern, Treibstoffzölle, Klimarappen, LSVA und die Bussen vollumfänglich in den Strassenverkehr einfliessen lassen, wäre die Finanzierung auf Jahre hinaus gesichert. Anstatt Milliarden als Entwicklungshilfe ins Ausland zu verschenken, anstatt Millionen in ausländische Bahnprojekte zu investieren, und anstatt den Staatsapparat immer mehr aufzublähen, könnten wir locker zuerst unsere Sozialwerke sanieren. Deshalb Ja zur Mk-I!

    • Haben sie vergessen das die Vignette seinerzeit als provisorisch eingeführt wurde und darum dürfte sie es gar nicht mehr geben. Wir wurden mal wieder brandschwarz angelogen

      • Diego Braun dit :

        Genau Herr Leimgruber! Und, wenn wir schon dabei sind beim « provisorisch »: Erinnern sie sich noch wie die Einführung für Tempo 50 war? Provisorisch mit « generell 50 », was dann zur Konstante von « Tempo 50 » führte.

        • Peter Karrer dit :

          Wäre ja toll, wenn Sie immer noch mit 80 durch die Dörfer blochen könnten!

    • Ernst dit :

      man müsste nur die verlogene Strassen Politik von alt BR Stich neu überprüfen!
      eine seiner ersten Handlungen war anfangs der 80ger Jahre:
      wir müssen den Autobahn-Zollzuschlag zweckungebunden in die Bundeskasse fliessen lassen,denn dei Autobahnen sind fertig gebaut und es liegen Milliarden im Fonds für Nationalstrassen!
      wir brauchen das Geld dringend in der Bundeskasse und für die AHV die sonst nicht mehr sicher ist oder soo ähnlich.
      nach der Abstimmuhg dan die Wahrheit :
      Wir brauchen eine Autobahn-Vignette es fehlt an Geld und die Argumentation des Pöbels dan müssen die Deutschen auch zahlen

    • graziano dorizzi dit :

      und was zahlen denn die Durchfahrer, die in Italien und anderen Ländern das
      Geld ausgeben und nur durch die Schweiz durchfahren. Die werden wohl nicht zu den Touristen gezählt, oder….

    • Andrea van T dit :

      Bevor die Vignette verteuert wird, soll der ÖV auch nur annähernd so kostendeckend wie der Privatverkehr sein. Ich finde die Zahl nicht mehr, aber letztes Jahr hat der ÖV Defizite in zweistelliger Milliardenhöhe produziert!

      MwSt beim Kauf des Autos
      MwSt auf jedem Service, jedem Ersatzteil, jedem Reifen
      Treibstoffsteuer von über 100%!
      Strassenvehrssteuer
      Vignette

      Ich bin sicher, dass ich noch einiges vergessen habe.

      Irgendwann ist einfach genug!

  • Phililpp Rittermann dit :

    die automobilisten werden vom bund abgezockt. ich bin täglich im berufsverkehr. angefangen über unzureichende spuren auf den autobahnen, radaranlagen an nicht sicherheitsrelevanten stellen, gewerbefeindlichen innenstädten, parkplatznot etc…, werden die automobilisten dazu misbraucht, die gescheiterte bahn-verlagerungspolitik des bundes quer zu subventionieren; und das, obwohl die bahnkapazitäten hinten und vorne nicht ausreichen. und – innert der letzten 15 jahre ist der zustand der strassen, (belag), immer schlechter geworden. wo fliesst unsere kohle hin??

    • Jörg Kühni dit :

      Der Verkehr auf Schweizer Autobahnen hat sich seit den 90ern mehr als verdoppelt. Auf den Einfallsstrassen und in den Städten werden Autofahrer mitnichten von « gewerbefeindlichen Automuffeln » behindert, sondern massgeblich – wer hätte es gedacht – von anderen Autofahrern. Quartierstrassen werden links und rechts von parkierten Autoreihen zugemüllt, mindestens zur Hälfte von Pendlern, die selber bevorzugt « im Grünen » wohnen. Meine Lieblingsstatistik: Mehr als 50% des Strassenverkehrs fällt in die Kategorie « Freizeitverkehr »! Da fliesst ihre Kohle hin. Dummheit kostet eben.

      • Philipp Rittermann dit :

        ich glaube ja eher, dass die kohle beim tiefbauaumt versickert….wenn ich so unsere baustellen-äh-tätigkeit anschaue…

    • Sie fliesst in die OeV und in die Bundeskasse.Also wird der grösste Teil zweckemfremdet . Darum braucht es diese Initiative,die ich auch unterstützen werde.

    • Roland K. Moser dit :

      Im grossen und ganzen kann ich da zustimmen.

  • Leitold Günter dit :

    Kostenwahrheit?
    Wenn von den Gegnern die indirekten Kosten die der Verkehr verursacht einrechnenen wollen, müssten man dann nicht auch die indirekten Einnahmen die durch die Steuern auf die Fahrzeuge (z.B. MWSt.) erhoben und auch die Abgaben und Steuern des Autogewerbes berücksichtigt werden ? Genau genommen müssten auch die Arbeitsplätze welche dieses Gewerbe erhält bewertet werden. Ich denke dann schaut die Sache wieder ganz anders aus.

  • max dit :

    Das ist die ewig gleiche unfaire Rechnung, die da aufgemacht wird. Wenn sog. externe Kosten aufgelistet werden, deren Höhe eher Glaubenssätzen denn der Realität entsprechen, dann müssten diese wenigstens dem wirtschaftlichen Nutzen gegenüber gestellt werden. Dann sieht die Rechnung nämlich wieder ganz anders aus. Denn dann deckt der Strassenverkehr sämtliche auch nur gefühlt verursachte Kosten bei weitem. Nur passt das nicht in die rot-grüne Philosophie, das Auto zu verteufeln.

  • Tim Meier dit :

    Bleiben wir bei den Fakten: solange der öffentliche Verkehr durch die Strassenverkehrsabgaben quersubventioniert wird, reicht das Geld natürlich nicht.

  • Matti De Grecco dit :

    Verkehr ist eine Grundlage der erfolgreichen Volkswirtschaft, der externe Nutzen überwiegt die externen Kosten bei weitem. Darum ist es wichtig, dass wir unsere Infrastruktur, die für 5 Mio Bewohner der vorglobalisierten Zeit entworfen ist, endlich der vernetzten 10 Mio Schweiz anpassen. Wohlverstanden, ich spreche von individual und ÖV!

  • Daniel Meier dit :

    Wiedermal wird der externe Nutzen des Strassenverkehrs ausgeblendet.Dazu müssten auch die Steuererträge der direkt mit dem Individualverkehr verbundenen Betriebe und Angestellten dazugezählt werden.Klar gilt dies auch für die Angestellten des ÖV,aber für den Individualverkehr arbeiten ungleich mehr Personen und Firmen.Und auch die eingefleischten Autogegner profitieren beim Einkaufen vom Strassenverkehr,was ebenfalls nicht berücksichtigt wird.Wenn schon (über bereits vom Automobilisten über die Versicherung bezahlte) Krankenkassenkosten dazugezählt werden,muss dies auch berücksichtigt werden

  • Stef dit :

    Wenn die externen Kosten gerechnet werden sollen, muss auch der externe Nutzen in die Rechnung mit einbezogen werden. Das wären z.B. hunderttausende von Arbeitsplätzen, welche direkt oder indirekt mit den Individualverkehr zusammenhängen – und
    natürlich auch die durch diese Arbeitsplätze generierten Steuern und Abgaben. Oder die Finanzierung von Bundesstrassen durch Benzinsteuern, obwohl von dieser Infrastruktur indirekt auch nicht-Automobilisten profitieren. Von der Querfinanzierung der Bahn durch die Autofahrer schon gar nicht zu reden.

  • Beat dit :

    Mit dieser Argumentation müsste auch der Tourismus Geld an den Staat abliefern, weil nachgewiesernermasen auch die Ski- und Freizeitunfälle in der Schweiz Folge-Kosten in Höhe mehrerer Milliarden verursachen. Auserdem, wenn man schon konsequnt sein will, muss auch die Querfinanzierung berücksichtigt werden. Leider ist der Beitrag zur Debatte höchst ungeeignet, da tendenziell. Es geht nicht um das Ausspielen der Verkehsträger gegeneinander, sondern um eine gerechte Belatung und ein ganzheitliches und ausgewogenes Konzept.

  • beat graf dit :

    Externe Kosten??? Blabla, immer das gleiche Lied. Was glauben Sie, was die SBB für externe Kosten verursachte oder immer noch verursacht. Zudem wäre es mal sinnvoll, eine genaue Aufstellung zu zeigen, wieviel Geld denn wirklich vom Auto wie z.B. Merhwertsteuer, Benzinzollzuschlag, CO2-Abgabe etc. etc. in der Bundeskasse landet. Zudem wird das Geld für die Autobahnvignette gar nicht voll für Autobahnbau genutzt. Auch die SBB profitieren von den Einnahmen. Halt alles eine Sicht der politischen Gesinnung. Aber profitieren wollen alle, zumal ohne « Autogeld » ein Bahnbillet fast unerschwinglich ist

  • Thomas Schüpbach dit :

    aha, alle externen Kosten müssen eingerechnet werden. Mit einem neuerlichen Zuschlag von 50 – 100 Rappen pro Liter Treibstoff wäre dieses Thema dann wohl ein für allemal erledigt. Ich schlage vor, dass nebst der völlig unterstützungswürdigen Milchkuh-Initiative auch gleich das Bahnfahren viermal teurer wird, Velosteuern erhoben werden und das ach so gefährliche Rollerbladen oder Schifahren mit einem massiven Obolus belastet wird. Weil hier entstehen ja auch « externe Kosten » beispielsweise wegen Spitalaufenthalten oder lärmverursachender Rettungsflüge!!

  • Alex Kramer dit :

    Wenn man sich auf der Strasse umsieht welche Werte da spazieren gefahren werden, kann man diese Initiative nur als Gejammer abtun. Der Strassenverkehr ist hierzulande vergleichsweise günstig, die Autobahnvignette auch nach der Erhöhung der jährlichen Gebühr ein Klacks (fahren Sie mal nach Südfrankreich, Spanien oder Venedig: privatisierte Autobahnen sind schweineteuer).
    Dieselben Kreise, welche nun eben jammern, verkaufen immer mehr Autos. Diese und der nicht auf die Schiene verlagerte Schwerverkehr brauchen irgendwo ihren Platz auf der überbevölkerten Strasse.

  • Ali Ferkous dit :

    Herr Capodice, bitte Hausaufgaben nochmals machen! Zählen Sie alle Steuern, Zölle und Abgaben zusammen, die von den Automobilisten entrichtet werden, dann kommen Sie auf einen Selbstfinanzierungsgrad von gegen 300 % – trotzdem wurde die « temporär » eingeführte Autobahnvignette um 150 % verteuert. Verglichen mit den Benützern des öV (Selbstfinanzierungsgrad unter 50 %), die maulen, wenn die Billetpreise um 10 % steigen, müssen sich die Automobilisten als Milchkühe vorkommen. Externe Kosten sind beim öV noch weniger eingepreist! Nun soll der öV mit Mfz-Abgaben noch weiter ausgebaut werden…

  • Clemens Battaglia dit :

    Grundsätzlich haben sie recht, die meisten Strassenbenützer teilen ihre Meinung. Einen gewichtigen Einwand erwähnen sie aber nicht: die Erhöhung der Abgaben soll nach Meinung der autohassenden Linksgrünen eben nicht dem Strassenverkehr, sondern der Klientel dieser Parteien zugute kommen. Sprich: mit Strassenabgaben sollen Heilpädagogen, das Asylwesen und wer-weiss-noch-was-alles finanziert werden. Die von ihnen erwähnten Projekte (mit 45 Mia. haben sie aber weit in die Zukunft gegriffen!) werden von diesen Kreisen gerne vorgeschoben, um das dann fliessende Geld flugs anderweitig einzusetzen.

  • Peter Weierstrass dit :

    Und vor allem haben wir europaweit die tiefsten Benzinpreise – bei unserem recht hohen Lohnniveau.

    • Rudolf Hochstrasser dit :

      Hallo-
      Das hohe lohnniveau täuscht. Wir haben aber auch sehr hohe Lebenskosten. Vergessen.

    • Dan Horber dit :

      …nur nutzt mir das nichts für mein dieselgetriebenes Gefährt. Der Diesel ist in der Schweiz europaweit so ziemlich am teuersten.

      • Albert Schwarzenbacher dit :

        Diesel ist auch der dreckigste aller Autotriebstoffe. Nicht nur was den Feinstaub angeht, der auch von modernen Partikelfiltern nur ungenügend gefiltert wird (vor allem im gefährlichen Nanobereich), sondern auch bezüglich NOx – verantwortlich für 30’000 chronische Erkrankungen im Jahr und eine der wichtigsten Ozonvorläufersubstanzen.
        Hätten Sie ein Gewissen, herr Horber, würden Sie auf gas setzen: Bessere CO2-Bilanz und kaum giftige Abgase.
        Aber « Gewissen » und « Rücksichtnahme » sind im Autölervokabular Fremdwörter – man lässt lieber alle anderen leiden und jammert, wenn man dafür zahlen muss.

  • van der Waerden dit :

    Das Auto ist also das weitaus kostengünstigste Verkehrsmittel. (Die externen Kosten wie Krankenhausaufenthalte werden ja nirgends eingerechnet, sonst müsste man dies auch beim Sport, allen andren Verkehrsmitteln, bei Veranstaltungen etc. anführen.)
    Die Eisenbahn für Personenverkehr ist dagegen volkswirtschaftlich ein Unsinn, Linienbusse in die Städte wären günstiger, flexibler einsetzbar und vielleicht sogar ökologischer: Jetzt haben wir doppelte Infrastruktur und fahren viel Stahl umsonst durch die Gegend. Mit dem « sauberen SBB-Strom » könnte man lieber ein AKW ersetzen.

  • A. Ott dit :

    Und wieder sind es Motorradfahrer, welche mit einem 200-300kg schweren Gefährt denselben Preis bezahlen, den 3-Tönner SUV’s und Homemibiles zu berappen bzw. zu befranken haben. Darüber hinaus sind Motorräder vielleicht währen 6-7 Monaten auf der Strasse, der Rest ist warten auf den nächsten Frühling. Dazu sind Motorräder kaum auf Autobahnen, der Gotthardtunnel ist nur für eine handverlesene Anzahl ein Vergnügen! Mit Wechselschild kostet das dann jährlich CHF 200! Mein Votum: Neu eine Gotthard-Tunnelgebühr, Motorradfahrer sind generell von Autobahn-Vignetten befreit! Von wegen Milchkühen…

    • Mäse dit :

      Ach die armen Motorradfahrer. Jene durch die Woche mit Krawatte und Anzug tragende Klientel in ihren Diesel Audis, die sich am Wochenende als Outlaws auf der Harley outen, sollen jetzt noch Sonderrechte bekommen? Wozu?

  • Adrian Zollet dit :

    Spitalkosten werden nicht von der Allgemeinheit getragen, solche Kosten werden von der Fahrzeug- Versicherung abgedeckt. Für Umwelt- und Lärmkosten, welche durch die Bahn entstehen, und zum Teil mehr Schäden verursachen als der Individualverkehr (Stichwort Metall-staub Belastung entlang der Bahnlinien) kommt ebenfalls die Allgemeinheit auf, weshalb das Argument für mich nicht zieht. Das der Individualverkehr den Öffentlichen Verkehr mitfinanziert ist ja an sich ok, ich bin froh für jeden der mit dem ÖV reist. Das verstopft die Strassen weniger. Aber 70% der Abgaben sind einfach nicht mehr Fair

  • Veronika Zimmermann dit :

    Wenn schon, müsste man den Preis für die Ausländer nicht billiger gestalten. Wir werden im Ausland auch nicht speziell behandelt. Die Ausländer schonen uns auch nicht. Zudem bezahlen wir seit Jahrzehnten den « Benzin Rappen ». Bei uns ist Benzin und Diesel inzwischen teurer als im Ausland. Die war früher umgekehrt. Mich wundert, weshalb wir für den Diesel mehr bezahlen, als für das Benzin. Katalysators wurden obligatorisch, doch der Preis vom Diesel ist nie gesunken. Im Ausland fährt man mit Diesel bedeutend günstiger, doch da passt sich die  » liiebe » Schweiz nicht an.

    • Rene Wetter dit :

      Ja, beim Benziner ist der Katalisator seit vielen Jahren obligatorisch, beim Diesel aber nicht, ein Partikelfilter ist kein Gegenstück zum Katalisator. Solange es für den Diesel keinen Katalisator braucht (es gibt ihn) gibt es keinen Grund den Dieselzoll zu verringern.

    • Helga Hanson dit :

      Frau Zimmermann, fahren Sie mit dem Auto von Basel über Oostende bis nach England – eine nicht unbeträchtliche Strecke längs durch Europa – dann werden Sie feststellen, dass Sie nur für die Fähre zahlen müssen, aber keinerlei Autobahngebühren in Deutschland, Holland, Belgien und GB.

  • Peter Müller dit :

    Falls Sie recht haben, wieso können dann 2/3 der Steuereinnahmen für andere Zwecke verwendet werden? Ich zahle sehr gerne mehr fürs Autofahren, dann sollen aber auch alle Einnahmen wieder für den Autoverkehr verwendet werden. Bahnfahren würde dann aber auch viel teurer, also muss schnell eine neue Begründung für mehr Steuern und Querfinanzierungen der Autofahrer hin! PS: Meine Unterschrift für die Milchkuhinitiative ist bereits erfolgt!

  • Rauch dit :

    Wenn in den externen Kosten Spitalkosten enthalten sind, dann sollten wir aber auch per sofort alle Krankheiten, resp. das Leben generell verbieten, da diese wahrscheinlich dem Gesundheitswesen Einiges mehr an Kosten verursachen. Zudem Umwelt- und Lärmschäden sind nicht berücksichtigt. Sind diese beim ÖV berücksichtigt? Wenn die SBB eine Trasse durch irgendwelches Gebiet baut, so sind da auch Umweltschäden entstanden. Da sagen aber nicht viele was. Und wenn der Treibstoffzoll wirklich zweckgebunden verwendet würde, wäre genug Geld da für den Ausbau der Strassen.

    • P. Munz dit :

      Warum ist denn die Bahn so teuer (angeblich) ? Ich erinnere an den Bau der Schnellbahnverbindung Olten-Bern. Trassen, Tunnel, Brücken usw. wurden baulich verzögert durch Einsprachen, was die Sache nicht billiger machte. Von Umweltschäden bei der Erstellung von Bahntrassen kann keine Rede sein. Zudem wird mit dem neuen Rollmaterial auch der Lärm auf ein Minimum reduziert, im Gegensatz zum Strassenverkehr.

      • beat graf dit :

        von Umweltschäden bei der Estellung von Bahnstrasse kann keine Rede sein…. sagen Sie Herr Munz. Wo haben Sie denn diesen Unsinn her….Auch mit Eisenbahntrassee werden tausendeKM2 verbaut und Dörfer durchschnitten. Uebrigens, an der Bahnlinie wohnen möchte ich auch nicht.

  • Reto Furrer dit :

    Also doch. Die Autofahrer SIND die Milchkühe der Nation. Danke für ihre Bestätigung.

  • Dan Horber dit :

    Fairerweise sind aber auch Zölle, Verkehrsabgaben und MWSt/Stempelsteuer auf Dienstleistungen, Versicherungen und Käufe rund um das Auto zu den Einnahmen zu zählen. Das ist nochmals weit über eine Milliarde pro Jahr. Dann sieht die Rechnung schon ein wenig anders aus. Und im übrigen ist der Kostendeckungsgrad beim Automobilverkehr deutlich höher als bei den öffentlichen Verkehrsmitteln. Fussgänger und Velofahrer bezahlen übrigens überhaupt nichts an die Infrastruktur, die sie benutzen. So gesehen ist der Automobilist durchaus ein kräftig gemolkene Milchkuh.

  • Thomas Steffen dit :

    Der Fehler ist, dass man den Strassenverkehr unabhängig betrachtet. Wer mit dem Auto unterwegs ist, benutzt den öffentlichen Verkehr nicht. Dabei wäre genau das vielfach die Idee. Anderseits ist der öffentliche Verkehr so schlecht ausgebaut, dass dort viel Nachholbedarf besteht. Fakt ist auch, dass der öffentliche Verkehr NIE selbsttragend sein wird. Sprich – irgend jemand muss das finanzieren. Wir alle wollen keine Staus und frei Fahrt auf den Strassen. Das kommt aber nicht gratis. Wenn der Autofahrer mehr zahlt, stehen die Chancen besser, das er staufreier durch den Verkehr kommt.

  • Andy Wöllner dit :

    Was gibt’s hier noch hinzuzufügen? Nichts! Der Unfug von « Umverteilung/Fremdsubventionierung » muss beendet werden. Wenn dies Regierung und Parlament nicht schaffen, so muss es einmal mehr das Volk tun.

  • Albert Schwarzenbacher dit :

    Das kapieren die Autöler nicht. Sie blenden aus, wie gross die Auswirkungen sind, wenn über 5 Millionen (!) Motorfahrzeuge in unserem kleinen Land rumgurken. Sie vergessen, dass Kantons- und Gemeindestrassen von uns allen über die Steuern finanziert werden, dass Hausbesitzer für die Schäden und Verunreinigungen an ihrem Eigentum selber aufzukommen haben, dass die Folgen der Luftverschmutzung (z.B. Feinstaub: 4000 vorzeitige Todesfälle p.a.; NOx: 30’000 chronische Erkrankungen p.a.), die Unfall- und die Staukosten ebenfalls von uns allen bezahlt werden. So viel Egoismus müsste strafbar sein.

    • max dit :

      Lieber Herr Schwarzenbacher, natürlich ist es ungerecht, wenn Strassen auch von Nichtautofahrern via Steuern bezahlt werden müssen. Denn schliesslich wächst das Yoghurt bei Ihnen im Kühlschrank (der wie genau in Ihre Wohnung gekommen ist?), Sie würden auch nie einen Krankenwagen, Taxi oder Bus benutzen, und Ihren Müll fressen Sie selber. Die Polizei braucht auch keine Strassen, sondern hüpft durchs Gebüsch etc. Sie haben ja so recht, lieber Herr Schwarzenbacher…

    • weibel dit :

      Eine Behauptung ist irreführend: die Kantons- und Gemeindestrassen sind in der Strassenrechnung mitgerechnet.

      • Albert Schwarzenbacher dit :

        Max, schön, wie Sie sich selbst ad absurdum führen, indem Sie indirekt alle meine anderen Punkte bestätigen. Danke dafür. Im Übrigen sage ich nicht, dass ich mich dagegen wehre, diese Strassen mitzufinanzieren – aber die einseitige Konzentration auf die Autobahnen geht auf keine Kuhhaut. Autofahrer « argumentieren » sehr einäugig.

  • Bruno Juchli dit :

    Vielen Dank für den Beitrag, ich kann Ihnen nur beipflichten.
    Ganz klar sollten wir grundsätzlich überall Kosten und Nutzenwahrheit einführen.
    Wo Kosten externalisiert werden, muss der Staat eingreifen. Das ist seine Aufgabe. Ohne dies kann der freie Markt nicht richtig funktionieren. Das betrifft die Umwelt aber auch Abzockerei und Kartelle.

  • Claus Koch dit :

    Was Herr Capodici nicht berücksichtigt ist, dass die Strassen nicht nur für den motorisierten Verkehr gebaut werden, sondern gerade innerorts das Trassee für die ganzen Wasser-, Abwasser-, Strom und Kommunikationsleitungen darstellen. Zudem werden sie auch von Fussgängern, Velofahrern oder Trolleybussen genutzt, ohne dass sich diese an den Kosten beteiligen. Umwelt- und Lärmschäden produziert abgesehen davon auch die Schiene. Die Bahnhbenutzer, die nicht mal 50% ihrer Kosten decken, sollen ihren Luxus gefälligst selber bezahlen.

  • Albert Schwarzenbacher dit :

    Hinzu kommt, dass die Autöler ganz selbstverständlich davon ausgehen, dass in unserem kleinen Land immer grössere Flächen asphaltiert werden. Dass allein das Abstellen ihres Vehikels, das in der Regel 22 Stunden am Tag einfach irgendwo rumsteht, eine Fläche beansprucht, auf der gegen 30 Velofahrer ihr Fahrzeug parkieren könnten. Wenn hier jemand Milchkuh ist, dann sicher nicht die Autofahrer – sondern wir Umweltbewussten mit unserem zukunftsgerichteten Umgang mit Ressourcen, die wir brav den Lärm, den Gestank, die Behinderungen und die Verschandelung unserer Städte und Dörfer hinnehmen.

  • Bernhard Sidler dit :

    Es ist sicher falsch, den Nutzen und den Schaden des motorisierten Verkehrs und der Strassen-Infrastruktur nur dem Privatverkehr zuzuschreiben. Auch Automuffel und die Gesellschaft insgesamt profitieren davon, durch Lastwagen gelieferte Waren im Laden um die Ecke einkaufen zu können. Das Problem ist die zu stark gewachsene Bevölkerung, der die gesamte Verkehrsinfrastruktur (eben auch Eisenbahnen und der Flugverkehr) nicht mehr gewachsen sind. Wir haben zu viel Verkehr – zuviel Flug-, Zug-, Tram-, Auto- und manchmal sogar Veloverkehr.

    • Maria dit :

      Genau! Wenn die Schweiz weiterhin ein solches Bevölkerungswachstum ertragen muss, wovon nur die Reichen profitieren, sehe ich schwarz für die zukünftigen Generationen. Der Wachstumswahnsinn zerstört unser Land und was hat der Durchschnittsbürger davon? NICHTS bzw. nur Nachteile.

  • Robert Lee dit :

    « Dennoch gibt es gute Gründe für eine höhere Belastung der Automobilisten » sagt V. Capodici. Nein, gibt es nicht, würden die Verkehrsabgaben nicht zeckentfremdet.

    • Thomas Steffen dit :

      Zweckenfremdet ? Also hat der Strassenverkehr mit dem öffentlichen Verkehr nichts zu tun ? Warum schaffen wir dann den öffentlichen Verkehr nicht ab. Würde den Bund alleine bei der SBB SFr 10 Mia pro Jahr einsparen. Fahren wir doch alle Auto. Mal schauen wieviele Autofahrer DANN bereit sind mehr für dieses Privileg zu zahlen.

  • In der Diskussion geht meistens vergessen, dass zwar tatsächlich die Autobahnen und die Kantonsstrassen von den Automobilisten bezahlt werden, die Gemeindestrassen aber aus Steuern oder von den Privaten (oft Strassengenossenschaften). Diese Strassen machen einen erheblichen Teil des gesamten Strassennetzes aus und es wäre interessant, einmal eine Rechnung zu sehen, die auch diese Strassenkosten einbezieht.

  • Albert Schwarzenbacher dit :

    Der ÖV soll selbsttragend werden, so der Tenor vieler hier. Was glaubt ihr, wie viel Platz euch dann noch auf den Strassen bleibt? Bereits jetzt steigen etliche Pendler wieder auf das Auto um. Vielleicht solltet ihr einfach euer Verhalten mal überprüfen: Ferner sind über 60 Prozent der Fahrten weder mit Arbeit noch Einkauf verbunden, sondern reiner Freizeitverkehr -« Komm, wir düsen rasch für einen Caffè nach Locarno! ». Uneingeschränkte Mobilität in unserem kleinen, verschachtelten Land? Was für ein Hirngespinst! Überall sollen wir Rücksicht nehmen auf euch, euren Dreck atmen – das kostet!

    • Joel Meier dit :

      Und somit ist die Abzocke, gerechtfertigt? Ich wäre ebenfalls für eine Velo-Vignette bezüglich Velo-Wegausbau. Jeder zahlt für sein Bedürfniss/ Quantität. So wie beim Abfallverursacher-Prinzip

  • Martin dit :

    Bei den Belastungen für die Autofahrer wird gerne auf die « externen Kosten » hingewiesen. Sehr praktisch, da es für diese fantastischen « externen Kosten » keine wirklichen Nachweis braucht. Eine Liste mit potentiellen Belastungen reicht ja schon. Und wie steht es eigentlich mit den externen Nutzen?

  • Tony Binder dit :

    Die Autofahrer zahlen gem. div. Studien höchstens einen Bruchteil der Umweltzerstörung und Schaden an Mensch und Tier den sie verursachen. Autofahren ist global gesehen nach wie vor ein privilegiertes Hobby einer reichen Minderheit (1 Auto auf 7 Erdbewohner) .
    Mit der kommenden Energieknappheit in ein paar Jahrzehnten wird sich die private Mobilität sowieso in Luft auflösen, da nicht mehr finanzierbar. Und in 100 Jahren wird Private Mobilität als anachronistisches Ueberbleibsel aus der Fossilenvebrennungszeit gesehen werden.

  • Gurtner Fredi dit :

    Wieso sollen die Autofahrer nicht mehr Fahrzeugsteuern zahlen,nur weil die Rechten das so wollen. Auch dass die Vignette ab 2015 100.- kosten muss ist gut so. Dann muss noch Maut bezahlt werden müssen,beim Durchqueren von Alpentunnels. Für Vereina und Lötschberg muss man ja auch zahlen

  • Hansli dit :

    Ich empfehle einmal jedem Autonarr in Länder mit rudimentärem ÖV zu gehen. Dort steht alles still. Dagegen sind unsere Staus geradezu lächerlich. Da nützen 4 oder 5 Spuren nichts mehr. Anscheinend ist dieses Ziel für die Initianten erstrebenswert. Die meisten Pendler haben auch ein Auto. Würden nur die Hälfte nicht mehr den Zug nehmen, das wäre der Kollaps. Wer die Initiative unterstützt, der will NOCH MEHR STAU.

  • Kurt Müller dit :

    Es ist, wie eigentlich immer, erstaunlich, dass ein flächenmässig so kleines Land wie die Schweiz sich mit praktischen Lösungen schwer tut. Eine gerechte Lösing wäre die Einführung des Verursacherprinzips, das heisst, jeder zahlt für die zurückgelegte Strecke. Technisch einfach zu lösen mit einer kleinen Box, die an der Windschutzscheibe befestigt wird und bei der Durchfahrt unter einen entsprechenden Empfänger ein Signal übermittelt. Kennt Italien für Autobahnbenützer, auch in Frankreich gibt es die Box, in London und in diversen asiatischen Ländern. Wo liegt das Problem in CH?

  • Hanspeter Niederer dit :

    Und keinem Autofahrer kommt es offenbar in den Sinn, das Auto weniger zu benutzen, um Kosten zu sparen. Ein intellektuelles Armutszeugnis für diese Bevölkerungsgruppe.

    • Fritz Blasimann dit :

      Warum sollte ich pro Tag 1 Stunde und 13 min pro Weg Busfahren, wenn mich die Autofahrt 10 min pro weg kostet. Ich spahre mit Autofahren ganze 2 Stunden und 6 min. Also hab ich ihr Ziel doch erreicht 😉 Ein intellektes Armutszeugnis wer meint nur seine Ideoligie sei die richtige!

      • Albert Schwarzenbacher dit :

        Das sagt ja niemand, Herr Blasimann. Auch ich war Autopendler, als mich die Gegebenheiten dazu zwangen. Aber über 60 Prozent der gefahrenen Kilometer sind Freizeitverkehr, und viele Automobilisten könnten ihren Arbeitsweg locker mit dem Velo oder dem ÖV machen. Im Übrigen: Eine Strecke von 10 Autominuten würde ich jetzt bei schönem Wetter immer mit dem Velo zurücklegen und mit die Kosten fürs Fitnessabo sparen …

  • Raimund W. Ritzi dit :

    Natürlich ist es wahr, daß die Automobilisten geschröpft werden. Man glaubt offensichtlich, hier ist unendliches Potential, die Staatskassen zu füllen. Daß z.B. kleinste Geschwindigkeitsvergehen mit massiven Bussen einhergehen, ist eigentlich « Diebsstahl », denn in anderen Bereichen wird viel weniger und verhältnismässiger gebüsst. Die Verkehrssicherheit ist meist ein Vorwand, da die Unfallzahlen (trotz Verkehrszunahme !) seit Jahren rückläufig sind. Leider haben die Automobilisten keine starke Lobby, dabei betrifft es ja fast jeden….

  • Walter Bossert dit :

    Ich verstehe das Gejammer nicht, diese 100 Franken sind es mir Wert die Autobahn benützen zu dürfen und zu können. Anders wird es in ein paar Jahren aussehen, wenn man dereinst zu Fass weiter kommt als mit dem Auto, weil andere ihren Jahrhundert-Nachholbedarf via Mercedes- Kutschenfahrt abreagieren.

  • Caraillo Gazzo dit :

    Der Blog verschweigt: der Staat verdient heute am Strassenverkehr über 12 Mrd. CHF jährlich (Zölle, Mineralölsteuern, Mineralölsteuerzuschläge, MwSt, Abgaben, Vignette, LSVA, Motofahrzeugsteuern, Gemeindegebühren, usw.) Dieser Betrag wird praktisch vollumfänglich umverteilt.Ohne Strasse keine Schiene! Dazu kommt, dass die direkte und indirekte Wertschöpfung für die CH-Volkswirtschaft weit über 10 Mrd CHF beträgt – ohne dass die fast 100k Arbeitsplätze eingerechnet werden. Auch davon kein Wort im Blog. Und aufgepasst: der Bund erhebt keine Zahlen zu den Staukosten. Wohl aus Kalkül.

  • sepperl dit :

    Mir ist eigentlich relativ egal obs teurer wird… WENN die Gegenleistung stimmen würde und endlich wirklich zukunftsorientiert investiert würde, und das heisst (massiver) Ausbau sowohl beim Strassen als auch beim Bahnnetz statt nur herumgeflickt.
    Ich wäre mit dem Zug ca. gleichschnell auf der Arbeit. Mit dem Auto hab ich schon heute ab und an etwas Stau (in 10 Jahren dann wohl dauerstau wenn der Verkehr ncohmal so zunimmt wie in den letzten 10) aber im Zug stehen die Leute vom vordersten bis in den hintersten Wagen.

    • sepperl dit :

      Aber man baut ja lieber Verkehrsinselchen/Schikanen oder ncoh einen Sinnlosen Kreisel… Bei der Bahn das gleiche mit Lärmschutzwänden (ich Wohne sehr nahe an Gleisen « über » der Lärmschutzwand, ohen das Ding wäre es wohl sogar leiser, und es ist absolut kein Problem) und sonstige sinnbefreite Massnahmen statt sinnvolle Kapazitätserweiterungen.

  • Hans Wuersch dit :

    Der Autor ist nicht ehrlich – er blendet einfach aus, dass der grösste Teil der Benzinsteuern nicht für den Strassenverkehr verwendet wird sondern für die Subventionierung des öffentlichen Verkehrs.
    Würden diese Benzinsteuern vollständig für den Strassenverkehr verwendet (wie es richtig wäre) sind auch die ‘externen Kosten’ – wie immer man zu diesen stehen mag – gedeckt.

    • Albert Schwarzenbacher dit :

      Das stiimt nicht, Herr Würsch. Sie vehaupten das einfach ins Blaue hinaus. Besuchen Sie mal die BAFU-Website.

  • Thomas Suter dit :

    Rechnen wir beim angeblich ach so umweltveträglichen ÖV die Kosten für Lärmsanierungen und vor allem den Rückbau der Atomkraftwerke (der Strom für den ÖV kommt bekanntlich nicht aus der Steckdose sondern zu 50% aus dem AKW) hinzu, ist die Rechnung defintiv kapput. Ausserdem ist störend, das Regiebetriebe wie dies die SBB ist, den Mitarbeitern so exorbitant hohe Löhne zahlt (Meyer über 1.0 Mio Franken). Die Kosten für den Öv bezahlt zum grössten Teil der Steuerzahler (jährlich über 4 Mia). Der Betrag ist, wie bei den Krankekassenprämien, nach oben offen …! Ja zur Milchkuhinitative!

  • Marc Weinmann dit :

    Diese Initiative werde ich voll unterstützen. Schluss mit der Abzockerei des MIV! Dass das der Kolumnist des Tagi anders sieht, war ja klar.

  • Das immerwährende Märchen der externen Kosten; wenn man schon wirtschaftliche Kostenbetrachtung macht muss man logischerweise auch den externen Nutzen berechnen und einbeziehen, das wird aber geflissentlich unterlassen. Der Nutzen des motorisierten Verkehrs ist nämlich gigantisch, würde der Verkehr unterbunden würde die Wirtschaft zusammenbrechen. Die Gebühren auf dem Benzin müssten korrekterweise deutlich reduziert werden. Abgesehen davon kann man finanzpolitisch nichts Dümmeres machen als den Benzinpreis gegenüber dem Nachbarausland höher zu gestalten.

  • André dit :

    Es geht einfach nur um eine faire Kosten- und Einnahmenverteilung, vor allem aber soll auf beiden Verkehrsseiten absolute Transparenz aufgezeigt werden. Die Initiative kommt genau zum richtigen Zeitpunkt.

  • Jörg Kühni dit :

    Seit den 90ern hat sich der Autoverkehr in der Schweiz mehr als verdoppelt. Dass die vorhandene Infrastruktur einen solchen Zuwachs nicht einfach so kurzfristig absorbieren kann (Ausbau, Unterhaltskosten, erhöhter Verschleiss), erscheint klar, selbst wenn man die Bodenknappheit & Siedlungsdichte in der CH ignoriert. Fazit: Autofahrer « vermehren sich » wie die Karnickel, stehen sich deswegen gegenseitig auf den Zehen (Felgen?) herum, sind aber nicht bereit, auch nur das Geringste an ihrem Verhalten zu ändern. Stattdessen sollen die steigenden Kosten auf die Allgemeinheit abgewälzt werden. Ugh.

    • Fritz Blasimann dit :

      Falsch, falscher, am fälschesten! Die Kosten sollen absolut nicht auf die Allgemeinheit abgewälzt werden. Aber die Kosten für den ÖV sollen nicht mehr auf die Autofahrer abgewälzt werden. Darum geht es hier! Was der Autofahrer an Steuern und Abgaben bezahlt, fliesst nur zu 1/3 in den Strassenverkehr. Also wenn, dann müssen endlich die ÖV-Benutzer die steigenden Kosten des ÖV selber übernehmen und nicht mehr ihre Kosten auf die Allgemeinheit abwälzen. Kleiner aber feiner Unterschied!

      • J. Kuehni dit :

        Dass der Autoverkehr seine effektiven Kosten selber trägt glaubt ja nicht mal « Avenir Suisse ». Der entscheidende Punkt ist sowieso ein anderer: Das öffentliche Verkehsaufkommen hat sich seit 1960 verdoppelt (mehr oder weniger im Gleichschritt mit dem Bevölkerungswachstum), der Autoverkehr hat im gleichen Zeitraum dagegen um satte 500% zugenommen. Die Verkehrsinfrastruktur kann auf einen solchen Zuwachs per Definition nicht elastisch genug reagieren, das Resultat ist eine Verknappung der Ressource « Platz » (= Staus, Parkfeldmangel) und damit ein Anstieg der Kosten…

        • J. Kuehni dit :

          …der einfach das krasse Missverhältnis zwischen Angebot & Nachfrage spiegelt. Anstatt sich mit diesem selbst verursachten Grundproblem auseinanderzusetzen, jammern die Autofritzen lieber über die Quersubventionierung des öV, « böse » linke & grüne Verhinderer & die alltäglichen Schikanen des Strassenverkehrs und blochen munter weiter. Nochmals: Das wahre Problem von Autofahrern sind all die ANDEREN Autofahrer mit ihren heiligen Blechkühen. Der beschleunigte Ausbau des Strassennetzes ist politisch und ökonomisch nicht machbar (s. RPG-Annahme durch das Volk). Wie wär’s mit weniger Autofahren?

      • Albert Schwarzenbacher dit :

        Wenn die Tickets wesentlich teurer werden, dann steigen etliche ÖV-Benützer um, Herr Blasimann. Und dann läuft auf der Strasse gar nix mehr.
        Ferner steigen die Steuern für alle, weil sich so teure Tickets kaum einer mehr leisten kann. Ihr Beitrag kauft Ihnen halbwegs flüssig befahrbare Strassen und das Recht, uns zu begasen, zu belärmen und überall im Alltag zu behindern. Ein kleiner Preis für so viel Beeinträchtigung Ihrer Mitmenschen!

  • Thomas Meier dit :

    Autofahrer richten Mrd. Schäden an der Bevölkerung an, in dem sie Städte verdrecken, die Gesundheit der Bevölkerung durch Lärm und Abgase belasten und jedes Jahr für den Tod und Verletzung von unzählen Drittpersonen verantworlich sind. Ausserdem schaden sie der Umwelt. Es gibt vom Bund eine Schätzung, dass Autofahren 8 Mrd. pro Jahr bezahlen müssten um die Schäden zu decken. Man kann sich jetzt streiten, ob das Geld in den ÖV oder sonstwohin gehen sollen, aber Autofahrer sollen nicht mehr auf Kosten anderen leben dürfen und endlich mehr bezahlen!

    • Mäse dit :

      Schätzen ist immer toll Herr Meier. Mal sehen was für (Folge)Kosten auf uns zukommen, wenn alle ÖV benutzen. Das sind Dinge, die ÖV Fundis per se ausblenden. Zum Thema ‘auf Kosten anderer leben’ fällt mir nur ein, dass ihr Keyboard wahrscheinlich auf Kosten der Gesundheit Anderer hergestellt wurde. Dies aus dem Grunde, weil Sie nicht bereit sind für so ein Teil 300 Franken zu bezahlen.

  • Sebastian Bernhard dit :

    Ich bin selber auch Autofahrer und GA-Besitzer, aber durchaus der Meinung, dass Autofahren generell unattraktiver gemacht werden müsste und nicht noch attraktiver. Dies natürlich flankiert von einem entsprechenden Ausbau des ÖV-Angebots. Und deshalb machen auch Querfinanzierungen Sinn. Tatsache ist, dass jeder Ausbau im Strassennetz zu einem Zuwachs an Verkehrsaufkommen führt. Das Angebot steuert zugleich die Nachfrage. Somit ist das Strassennetz ein Fass ohne Boden. Der Ausbau des ÖV wäre die klimafreundlichere, sicherere und schneller umsetzbare Alternative. Besonders in den Ballungsgebieten

  • sandro gasser dit :

    es währe eigentlich die aufgabe des TCS sich für die anliegen der abgezockten privatmotorisierten zu wehren, dieser ist aber seit jahren mit dem verkauf von versicherungen und reisen beschäftigt… zum abzocken kommt mehr und mehr das schikanieren und kriminalisieren dazu..

  • Jürg Konrad dit :

    Die Erhöhung des Vignettenpreises hat das Fass zum Überlaufen gebracht! Von Fairness unter den verschiedenen Verkehrsträgern kann schon lange nicht mehr gesprochen werden. Die Initiative war längst überfällig. Ich werde sie unterstützen.

  • weibel dit :

    Es gibt auch riesige externe Nutzen. Jede Erweiterung der Verkehre und der Transporte erzeugt eine Erweiterung der Kundschaften, die durch die Stellen der Geschäfte herangezogen wurden. Der externe Nutzen, den die Kundenanziehungskraft​ einer Stelle darstellt, ist zweifellos gewaltig. Er ist wahrscheinlich grösser als die externen Kosten des Lärms, des Schmutzes der Gebäude, da die Geschäfte, die Dienstleistungsbetrie​be, die Bankiers, die Ärzte, vorziehen, sich in den am meisten belebten Stellen zu installieren, trotz der externen Kosten, die diese Orte verursachen.

  • Phil Bösiger dit :

    Was für ein weinerliches Geheule der Auspufffreunde hier, ist ja peinlich! Wenn Ihr Euch die 100-Fr-Vignette nicht leisten könnt, dann schmeisst Doch Eure Blechkisten auf den Schrott!
    Auch ich bin motorisiert. Dazu gehört, dass ich die von mir verursachten Kosten zahle. Ich verstehe allerdings nicht, weshalb ich für ein in der Schweiz immatrikulierten Fahrzeug extra eine Vignette kaufen muss. Wieso werden die 100 Stutz nicht gleich mit der Fahrzeugsteuer erhoben? Zudem sollte es Strassenvignette heissen, damit nicht ein paar siebenschlaue Grenzgänger inskünftig Quartierstrasdsen belasten.

  • Hanspeter Rupf dit :

    Als Autofahrer finde ich die Subventionierung des Öffentlichen Verkehrs grossartig, weil damit die Strassen nämlich am stärksten entlastet werden.
    In den USA müssen viele Autopendler spätestens um 4:00 Uhr morgens aufstehen, nur dass sie anschliessend nicht im Stau stecken.

  • Gurtner Fredi dit :

    Die Automobilisten als Milchkuh,dass ich nicht lache. Wegen der Rechten wurde die Steuern gesenkt. Dass die Vignette auf 100.- steigt ist gut,nach so langer Zeit. Für die Durchfahrt durch Alpentunnels muss eine Maut erhoben werden. Beim Vereina und Lötschberg zahlt man auch

  • Muster dit :

    Ob rechts oder links, das Ziel der Politiker besteht in der Regel darin, die Bürger zu melken, die eigenen Entschädigungen laufend zu erhöhen, wobei die meisten Politiker ja nicht wirklich arbeiten, sondern sich dem Cüplibusiness widmen. Zudem besteht für Politiker keinerlei Haftung. Richter und Politiker sowie die Beamten sind die einzigen Tätigkeiten, die faktisch frei von jeder Haftung sind. Also muss man alle melken, insbesondere die Autofahrer. Die Stadt Zürich tut dies bereits auf einem nobelpreisverdächtigen Niveau.

  • Hans dit :

    Die Transporteure und Dienstleister, Handwerker etc. fahren nicht zum Plausch auf unseren Strassen, sondern um die Schweiz mit allen Materialien und vor allem uns alle mit Lebensmittel und Dienstleistungen des täglichen Gebrauchs zu versorgen. Ihnen immer mehr Gebühren abzuknöpfen ist kurzsichtig. Sie werden die Mehrkosten sowieso auf die Preise schlagen. Die Zeche bezahlen dann auch diejenigen, welche für höhere Gebühren sind. Es ist Auch absolut nicht so, dass sich der Strassenverkehr nicht selbst finanziert. Aber zweckgebunden ist nur rund 1/3 der Einnahmen Strassenverkehrs.

    • Walter Bossert dit :

      Man rechne 100 Fränkli geteilt durch mehrer 10 000 Km / Jahr. Dagegen wäre das tägliche Znünibrot einfach unbezahlbar. Wenn ich einen Handwerker benötige, dann würde ich dieser Firma lieber die Vignette für ein Jahr bezahlen, als die Wegentschädigung!

  • gabi bossert dit :

    Das Ziel, Autos nur noch mit 130g/CO2 Ausstoss zuzulassen, wird die Lobby ohnehin verhindern. Die überdimensionierte Luxusflotte auf unseren Strassen sollte nach dem Verursacherprinzip zahlen. Ein Bonus-Malussystem wäre ein Anreiz, bewusster und verantwortlicher mit Umwelt und Ressourcen umzugehen. Wieviele Transporteure nicht nur sinnvolle Dienstleistungen durch die Lande kutschieren, war auch zu lesen. Und der tägliche Arbeitsweg, oft mehrmals am Tag, lässt sich vielfach nur mit Bequemlichkeit rechtfertigen. Die grenzenlose Energieverschwendung wird sich rächen an den kommenden Generationen.

  • Die CO2-Abgabe ist eine hochkriminelle Dieberei unserer Bundesrats- und gegebenenfalls unserer Kantonsratsmafia – sie gehören in den Knast, denn: CO2 ist lebenswichtig und kein Schadstoff. Motoren produzieren kein CO2. Ja, Sie haben recht gelesen. Der Mensch atmet Luft ein, verbraucht den darin enthaltenen Sauerstoff und atmet CO2 aus. Desgleichen verbraucht der Motor den Sauerstoff und das CO2 kommt aus dem Auspuff raus. Alle Pflanzen gedeihen besser: sie nehmen CO2 auf und geben Sauerstoff ab. 3,5 Prozent der Atmosphäre sind CO2. Ohne CO2 kein Leben. Wann werden die Steuerabzocker abgesetzt?

  • Irrtum, ich habe mich verschrieben: nicht 3,5 Prozent sondern 0,035 Prozent der Atmosphäre besteht aus CO2. Das ist die untere Grenze dessen, was Pflanzen zum Le ben benötigen.

  • N. Wohler dit :

    Die Kostenwahrheit & Zweckbindung von Strassenverkehrsabgaben exklusiv für den Strassenbau ist etwa so sinnlos, wie die Zweckbindung von Liegenschaftssteuern exklusiv für Kantons- oder Bundesliegenschaften oder die Quellensteuer zur Sanierung der Quellen. Das Steuersystem ist nach dem Solidaritätsprinzip und im Sinne des Interessenausgleichs konzipiert. Und hoffentlich bleibt es auch so. Und wenn wir schon von Kostenwahrheit sprechen, dann müssen wir ehrlich einräumen: Verkehr und Energie sind immer noch VIEL zu billig. Das muss uns mehr « Einsatz » Wert sein. Auch wenn es schmerzt!

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