Alkohol muss teurer werden

Am vergangenen Montag präsentierte der Schweizerische Städteverband Vorschläge, die das Nachtleben beruhigen sollen, ohne es dabei gleich ganz auszulöschen. Die Bestandesaufnahme ist eindeutig, untermauert von zahlreichen Nachrichten und Polizeistatistiken: Nächtliche Exzesse schaden unseren Städten, die keine andere Wahl mehr haben, als zunehmenden Lärm, steigende Gewalt und sich häufenden Abfall Wochenende für Wochenende anzuprangern.

Sensibilisierungsangebote für Jugendliche zur Einschränkung des nächtlichen Lärms und des Litterings mögen einen wichtigen Platz im Ideenkatalog des Städteverbands einnehmen: Der rote Faden des Dokuments bleibt der Alkohol.

Man kann Lausanne weder mit Genf, noch mit Zürich und schon gar nicht mit Thun vergleichen. Unabhängig von Grösse und Besonderheiten haben die Bemühungen der Städte zur Mässigung ihrer Nachtschwärmer jedoch eines gemeinsam: Die Störenfriede sind überwiegend Jugendliche, die unter Alkoholeinfluss stehen.

Man würde gerne glauben, dass Präventions- und Aufklärungsarbeit über die Gefahren von Alkoholmissbrauch langsam Früchte tragen.

Alkohol ist zu einfach zu haben:

Alkohol ist zu einfach zu haben: Jugendliche lassen sich an einem Fest abfüllen. (Keystone)

Ein Drink unter Freunden ist also zur Risikobeschäftigung geworden. Die Kombination «Junge» und «Spirituosen» ist allzu oft gleichbedeutend mit Exzessen und unanständigem Verhalten – wenn der Abend nicht im Spital endet, um ein Alkoholkoma auszukurieren oder die Verletzungen derer zu behandeln, die sich wegen einer Kleinigkeit in die Haare gerieten.

Der Städteverband will deshalb den Bund in die Pflicht nehmen: Er soll den Zugang zu starkem Alkohol einschränken, das Mindestalter erhöhen und die unterschiedlichen Bestimmungen für 16- und 18-Jährige aufheben. Diesen Wunsch – und es nicht mehr als das, da der Verband kein politisches Gewicht besitzt – bekräftigt er mit «Felderfahrung».

In Genf gingen die Spitaleinweisungen wegen Alkoholvergiftungen zurück, nachdem ein Verkaufsverbot zwischen 21 und 7 Uhr eingeführt wurde. In der Schweiz sank der Alkoholmissbrauch mit Alcopops bei den Jugendlichen, nachdem 2004 die Verkaufspreise angehoben wurden.

Man würde gerne glauben, dass Präventions- und Aufklärungsarbeit über die Gefahren von Alkoholmissbrauch langsam Früchte tragen. Es wäre schön, wenn humorvolle Slogans über die Auswirkungen von Cannabiskonsum und Komasaufen – in einem Alter, wo gewisse Erfahrungen einfach dazugehören – zu grösserer Zurückhaltung führen würden. Doch all dies ist Wunschdenken, was auch eine aktuelle Studie von Sucht Schweiz aufzeigt: Für riskantes Verhalten weniger anfällig sind vor allem Jugendliche, die ein vertrauensvolles Verhältnis und eine gute Kommunikationskultur mit ihren Eltern pflegen.

Ohne Prävention und Repression gegenüberstellen zu wollen: Wenn es an anderen erprobten Mitteln mangelt, sind die abschreckende Wirkung des Alkoholpreises und eine eingeschränkte Verfügbarkeit die am wenigsten schlechten Lösungen. Denn es wäre unverantwortlich, sich mit netten Slogans zu begnügen oder auf die Umsicht der Jugendlichen in Sachen Alkoholkonsum zu setzen.

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159 Kommentare zu «Alkohol muss teurer werden»

  • bettina ramseier sagt:

    Den Linken ist jeder Vorwand genug, Steuern zu erhöhen. Mit einer höheren Alkoholsteuer wird das vermeintliche Problem überhaupt nicht gelöst. Verbote taugen auch nichts, wie die Prohibition in den USA zeigte, im Gegenteil; sie öffnen dem Schwarzmarkt neue Einnahmequellen. Doch den Linken ging es noch nie um Problemlösungen, sondern um Problemschaffung und Problembewirtschaftung zu Gunsten der eigenen Wähler-Klientele. Unser unsägliches Asylwesen ist bestes Beispiel dafür. Unsere Linksparteien ziehen ihre Daseinsberechtigung aus der gezielt geschaffenen Elendsbewirtschaftung. Alkohol? Aber ja!

    • sepp z. sagt:

      Die Linken? Es sind doch die Rechten, die Verbrauchssteuern erhöhen wollen, um die Einkommenssteuern für Gutverdiener und ausländische Firmen zu senken. Auch diese Erhöhung passt, unmittelbar nach den Studiengebührenerhöhungen, gut ins bürgerliche Schema.

      • Ronnie König sagt:

        Frau Ramseier, mit ihrer seltsamen Parteilogik werden sie diesen gesellschaftlichen Fragen niemals gerecht, geschweige dass da eine brauchbare Lösung dabei rauskommt! Sie sagen es anschliessend ja schön begründet und detailliert selber. Und sie können alle Probleme vermischen, aber es zeigt dabei nur eines: Man hat den grösseren Zusammenhang schon längst aus den Augen verloren. Sie das beste Beispiel wie dann Problemlösungen aussehen sollen: Die Linken sind einfach schuld. Ich kann das gegenteil behaupten und löse auch kein Problem damit. Also sollten wir solchen Unsinn unterlassen!

      • Markus sagt:

        Es sind definitiv die Linken, die unter irgdenwelchen absurden Vorwänden immer mehr neue Verbrauchssteuern einführen. Sekundiert von ein paar super Reichen, die sich natürlich über die doofen Linken ins Fäustchen lachen. So kommt es leider immer wieder zu einer kleinen Mehrheit, obwohl die Linken eigentlich in Unterzahl sind.

      • René sagt:

        Die links-grünen Politiker in Zürich, Bern, Genf oder Lausanne sollte die Suppe selber auslöffeln, die sie sich mit den antiautoritären Gesetzen, der multi-kulti-Kuschelpolitik und der Aufhebung der Eigenverantwortung eingebrockt haben. Säuglings- und Kinderbetreuung in staatlichen Händen lassen grüssen! Ich befürchte aber, dass solange der brave und willige Steuerzahler alles berappt, ändert sich nichts. Wenn Geld fehlt sucht man einfach andere Gelquellen wie Erhöhung der Erbschaftssteuer, Wohnflächenbesteuerung oder höhere Einkommenssteuer etc. etc. etsc. . So einfach!!

        • Ronnie König sagt:

          Wenn ich das Besäufnis uf dem Land am Wochenende mir so an sehe, dann bin ich mit den links-grünen Politiker eigentlich ganz zufrieden. Die Landjugend hat offenbar viel Frust mit ihren Dorfkönigen, denn sonst würden sie weniger saufen oder gar zu uns in die Stadt kommen auch nur saufen. Ich kann auch alles einseitig sehen, wenn ich will und das will ich nun auf ihren Kommentar. Das Land kann man nur mit viel Bätziwasser und Bier ertragen.

          • E. Müller sagt:

            Zudem sind es genau die Jugendlichen von Land, die in die Stadt strömen und sich dort die Lampe füllen. Warum gibt es zum Beispiel immer Probleme im Nachtzug? Nicht wegen den Stadtzürcher Jugendlichen, die diese Züge nämlich nicht nehmen müssen.

      • andy ungricht sagt:

        @sepp z. Da haben sie schlecht recherchiert. Die SVP hat noch nie solchem Unsinn zugestimmt. Eigenverantwortung und Repression bei Fehlleistungen statt Prävention und Steuern, Abgaben und Gebühren.

    • Roli Meier sagt:

      Das Thema des Blogs ist aber nicht die Linke sondern das Ausgehverhalten der Jugendlichen am Wochenende.

      • Ronnie König sagt:

        Völlig richtig, Herr Meier! Und die die es hier betrifft sind eher apolitisch. Vielleicht sind aber die Arme des Kraken Politik so lange, dass sie unbewusst die Jugend dabei eben doch erreicht. Nur nicht so, wie die Parteien und Gesellschaftsschichten das gerne hätten.

        • R. Merten sagt:

          Aber man darf den Cüplisozialisten sicher noch sagen oder wenigstens noch darauf hinweisen, dass im Stadtstaat Singapur keine solchen Auswüchse wie in den links-grünen Stadten der Fall ist, gell Hr. König. Und dort wohnen auch Millionen von Menschen. Der Unterschied ist, dass dort keine Sozis regieren und die Familie noch etwas gilt!!

      • Philipp Rittermann sagt:

        also ich bin ja weiss gott kein fan der sozis, aber dieses thema hat nun wirklich nichts mit links/rechts zu tun.

      • Daniel Münger sagt:

        Das Ausgehverhalten der Jugendlichen heute beruht eben grösstenteils auf deren Nichterziehung durch linksantiautoritäre KuschelpädagogikerInnen und den Umstand, das linke Feministinnen vor Jahrzehnten der Familie den Kampf angesagt hatten. Heute fehlt doch den meisten alleinerziehenden Frauen ein starker Partner, der einen querulierenden Jugendlichen auch mal in den Senkel stellt. Aber solange Jugendliche, ohne jegliche Sanktionen, einfach alles machen dürfen, was ihnen gerade in den Sinn kommt, werden die verschiedenen Unannehmlichkeiten (Lärm, Littering usw.) für uns eher noch mehr zunehmen.

        • R. Merten sagt:

          jawoll, Hr. Münger- genau so ist es! Die Selbstverwirklichung von linken Kreisen zählt eben mehr als die Aufgaben der Kindererzeihung. Deswegen sind die Sozis auch vehement dafür, für jede Frau einen Säuglings- oder Kinderhort zu gründen. Meistens selbstverständlich zu Lasten des Steuerzahlers. Eine Lösung wäre: eine selbstbetreute Familie gründen und halt auf etwas Luxus verzichten. Aber das ist schwierig in dieser Wohlstandsgesellschaft, wo der Staat alles wie selbstverständlich zu bezahlen hat!

      • Kurt Bachstett sagt:

        Ich bin ein liberaler Mensch, aber denke auch dass der Alkohol viel zu billig ist.
        Deshalb fordere ich in der Schweiz eine ähnlich hohe Alkoholsteuer wie in Norwegen, die jedoch zweckgebunden in die Suchtprävention fliesst.
        Dieser Links/Rechts Bullshit weicht hier nur vom Thema ab.

    • Ruedi Löffel sagt:

      Dutzende von Studien belegen, dass Preiserhöhungen bei Risikokonsumierenden sogar sehr wirksam sind.
      Hier eine ganz neue Studie aus Kanada: http://www.nichttrinker.com/node/1450%20/

    • schämpu sagt:

      Asylwesen? Frau Ramseier, lesen Sie doch denn Artikel nochmal.
      Leider gehts dabei NICHT um die von Ihnen so verhassten „Asylanten“…
      Gruss vom Land

    • Urs sagt:

      „…Problemschaffung und Problembewirtschaftung zu Gunsten der eigenen Wähler-Klientele…“ die SVP und FDP und CVP ? Die Parteien und deren Vertreter wären ja schön blöd würden Sie gegen die eigene Clientel politisieren. Nicht? Im übrigen senken die bürgerlichen die Steurn für die Reichen um diese umgehend bei allen anderen mit höheren Abgaben, Gebühren, Kopfsteuern (KK Prämien) und indirekten Steuern wie die MWSt. gleich wieder zurückzuholen. Auf staatliche Aufträge will ja niemand verzichten und die gibt es nur mit Steuergeldern oder Schulden für den Staat. .

    • Rudolf Steiner sagt:

      Frau ramseier, Sie haben die Welt verstanden.

    • Dave sagt:

      Bravo Frau Ramseier! Danke für Ihren Kommentar!

    • andy ungricht sagt:

      @ramseyer: Sie haben Recht ! Hier geht es wieder nur um Steuereinnahmen, so wie beim Klimaschutz (Das Klima kann man nicht schützen !). Ich befürworte eine grössere Repression. Die Jugendlichen müssten für die Kosten für verursachte Schäden resp. Aufwand (Spital) selbst aufkommen oder gemeinnützige Arbeit leisten. Zudem fehlt in der Schweiz ein Ordnungsdienst, so wie in Deutschland. Die Polizei hat schon andere, schwerwiegendere, Aufgaben.

    • Jon Caduff sagt:

      Abgesehen davon, dass obgenannte Aussagen absolut unqualifiziert sind, haben sie noch nicht einmal viel mit dem Thema zu tun.

    • Peter sagt:

      Erstaunlich das niemand fragt „wieso“ die Jungen sich besaufen.Ich glaube es ist der Frust über unsere Politiker von rechts bis links die uns immer mehr Vorschreiben wie wir zu leben haben, wann wir aufs Klo dürfen,und wann wir im Bett sein müssen. Es bleibt für die Jungen fast kein Spielraum mehr, denn wenn sie etwas tun, dass nicht ins 08/15 Schema unserer Volksvertreter passt, werden sie der Einfachheit halber kriminalisiert und weggesperrt. Die aufklärung muss in Zukunft bei den Eltern beginnen, denn die haben die Erstverantwortung für ihre Kinder.Diese müssten dann mitbestraft werden.

      • Nico Meier sagt:

        Peter hat schon recht.
        Als ich noch Jugendlicher war haben wir auch getrunken aber wir haben das in einem Wald oder an einem See/Fluss gemacht wo wir für uns allein waren so konnten wir auch laut sein ohne jemanden zu stören.
        Und wenn mal einer zuviel getrunken hat so haben wir ihn kotzenlassen danach gings ihm besser.
        Heute haben ja alle das Gefühl ein Jugendlicher nach vier Bier brauche eine Notaufnahme!

    • R.Kistler sagt:

      Alkohol ist ähnlich wie dieses Forum hier. Es gibt Leute, die es missbrauchen um ihren Frust abzubauen.

  • Mike sagt:

    Als geplagter Anwohner der Langstrasse bin ich sehr für entsprechende Massnahmen. Aber seit ich als Erwachsener, beim Umsteigen in Luzern nach einem Kundenbesuch, mir nicht mal mehr ein Feierabendbier kaufen konnte bin ich strikt gegen Verkaufsverbote von Alkohol. Es kann doch himmelhergottnochmal nicht sein, dass jetzt alle bestraft werden nur weil einige wenige Eltern ihre Bälger nicht richtig erzogen haben.

    • Ott sagt:

      Dein letzter Satz ist wirklich, wirklich gut formuliert!!! 🙂

    • Stefan sagt:

      und wer an der Langstrasse wohnt, sollte eigentlich auch wissen, auf was er sich einlässt…….

      • Dorian Gray sagt:

        Nein, leider haben wir alle Probleme dem Verfall der Werte zu verdanken. Seit niemand mehr erzieht, Beziehungen und Kinder zu Beliebigkeit verkommen sind haben wir den Salat! Ohne das, hätten wir keine Exzesse, Drogenprobleme und Abzocke und die Problemfälle/Invasoren (sog. „Asylanten“) der Welt auf unsere Kosten bei uns…

    • Peter Frey sagt:

      „Einige wenige Eltern“ – tatsächlich?

    • Urs sagt:

      …es ist aber nun mal so das viele bestraft werden weil die Bälger (oder auch ältere) nicht richtig erzogen worden sind… als Anwohner nämlich ist man echt der Megadumme… ein Leben hinter Schallschutzfenstern, Tag und Nacht und mitten Im Sommer alles zu, nur weil ein paar sich nicht benehmen können. Die aber sind die ersten die sich beschweren wenn jemand in der Nacht unter dem Schlafzimmerfenster zu laut ist… Die würden auch nie vor die eigene Haustüre kotzen. Das tun die immer nur bei anderen…

    • Daniel Münger sagt:

      @Stefan – Auch als Anwohner der Langstrasse muss ich garantiert nicht in Kauf nehmen, dass sich immer mehr grölende Saufjugendliche auf der Strasse die Kante geben, Flaschen zerschlagen, randalieren, pöbeln, urinieren, erbrechen und allerlei Müll deponieren! Sowas will ich in keinem Quartier, und gehört sich sicher auch an der Langstrasse nicht! Es kann doch himmelhergottnochmal wirklich nicht sein, dass jetzt alle bestraft werden, nur weil einige wenige alleinerziehende Mütter oder Eltern ihre Bälger nicht richtig erzogen haben.

      • Mario Piatti sagt:

        Genau Daniel Münger,
        und wenn wir am 3. März zur Familienförderung mit JA stimmen, werden die betrunkenen Bälger Alain Berset und nicht mehr den Eltern nach Hause gebracht !
        Desshalb zwingend ein NEIN zur Familienförderung !!!

    • Peter sagt:

      Hahaha, und wie lange ist die Langstrasse schon Partymeile?
      Sie machen sich selbst lächerlich. Ich ziehe auch nicht an die Aarbergergasse und beklage mich dann über Lärm. Oder nach Belp, wenn wir schon dabei sind…

      • Daniel Münger sagt:

        @Peter – Partymeile? Ich wohne schon so lange an der Langstrasse, da war von Party und Meile keine Rede und um 2.00h Schluss! Vielmehr ging man in den Ausgang und vergnügte sich im innern der Lokale. Das was aber heute auf der Strasse abgeht, ist schlicht eine Sauerei! Komasaufen auf der Partymeile. Hä? Noch vor 15 Jahren hätte das wohl niemand in Zürich verstanden!

    • RENE JORNS sagt:

      Ist wie bei dem autofahrer,für ein paar Jdioten ca.1-3% muss der Rest die Birne hinhalten !!Einfach nur noch lächerlich unsere Politik!!!
      Alles Abzocker!!!

  • Dan Horber sagt:

    Es ist Sache der Eltern, ihren Kindern den vernünftigen Umgang mit Alkohol usw. beizubringen. Teilweise auch eine Frage der Höhe des Taschengeldes. Wo kein Geld vorhanden ist, bleibt auch nichts führ Alkohol. Und Alkohol kommt in der Rangfolge bei Jugendlichen in der Regel nach Handy, Klamotten und Eintritten. Bei Jugendlichen mit eigenem Einkommen ist es durchaus als Eltern vernünftig, einen Beitrag an die Lebenshaltungskosten zu verlangen.
    Ich jedenfalls bin nicht nicht bereit, für mein(e) Bier/Wein/Spirituosen mehr zu bezahlen, nur weil Eltern ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben

    • Urs sagt:

      Werden aber die Preise erhöht weil die Aktionäre mal wieder zuwenig Profite und Renditen eingefahren haben ist alles in bester Ordnung… wird übrigens permanent so gemacht. Auf der anderen Seite, enthält man den Jugendlichen das Taschengeld beschwert man sich nachher über Einbrüche, Diebstahl und Beschaffungskriminalität…

  • Jean-Claude Gygax sagt:

    Sie wollen aber nicht mich auch mitbestrafen, Herr Alonso, nur will ich ab und zu einen Dézaley (weiss oder rot)
    aus der Gegend von Lausanne geniesse.
    Das nennt man „Kollektivstrafe“; nur weil eine Minderheit von Jugendlichen (eben die, welche dann auffallen)
    ob mit oder ohne Alkoholeinfluss jede Vernunft oder jeden Anstand vermissen lassen.
    (Die sind wohl mit dem Porsche durch die Kinderstube gefahren (worden)).

  • Cyril Waltert sagt:

    Herr Alonso, bedenken Sie: Gras, Extasy und Kokain sind jetzt schon billiger, wenn man berechnet, was es für einen Rausch benötigt. Eine solche Massnahme geht nach hinten los und bestraft nebenbei die Vernünftigen.

    • marcel sagt:

      So ein Blödsinn. Ich kann mich mit 3 Franken ordentlich betrinken (6 Halbliterbüchsen Billigstbier). Für dieses Geld gehen Sie mal illegale Drogen kaufen, man wird Sie im besten Fall auslachen. Kann es ein, dass Sie schlicht und ergreifend keine Ahnung haben, wovon Sie schreiben?
      Selbst wenn sämtlicher im Laden verkaufter Alkohol doppelt so teuer wäre würde das mein Haushaltsbudget nur wenig belasten. Wenn Alkohol ein bedeutender Budgetposten ist sollte man mal gründlich darüber nachdenken, ob da vielleicht ein Suchtproblem besteht.

    • linus stamm sagt:

      Cyril: für 2.70 kriegen Sie 6 grosse Dosen Prix Garantie Bier. Das ist von keiner von Ihnen genannten Droge zu toppen.

      Weshalb Alkohol für alle verteuern, wenn der Gesamtkonsum stetig abnimmt und eine verhältnissmässig kleine Gruppe Menschen Probleme damit hat? Es gibt sicherlich andere Ansätze um dieses Problem einzudämmen (Bussen/Eltern benachrichtigen etc.).

    • Cyril Waltert sagt:

      marcel & linus: Und wo kriegen sie denn nach (wie diskutiert) 22:00 Prix-Garantie-Bier? Ich wüsste nicht wo.
      Speziell an Marcel: Alkohol ist ein bedeutender Budgetposten, wenn man ein Single-Malt-Liebhaber ist und täglich 1-2 Gläschen davon trinkt. Weshalb ich nun wegen ein paar Zürcher Kids, die sich mit Billigbier das Gehirn ertränken, bedeutend mehr für eine Flasche Ardbeg zahlen soll, müssen Sie mir erklären. Verbietet von mir aus billigen Fusel. Aber mit den Steuern rauf ist Kollektivbestrafung und nach Völkerrecht verboten.

      • marcel sagt:

        „Und wo kriegen sie denn nach (wie diskutiert) 22:00 Prix-Garantie-Bier? Ich wüsste nicht wo.“
        Aus dem Rucksack? Aus dem Gebüsch neben dem Bierhübeli? Mal ehrlich: Für wie blöd halten Sie die Jugendlichen eigentlich? Überhaupt spielt es für den Rausch keine Rolle, um welche Zeit das Zeugs gekauft worden ist. Sie haben gesagt ein Alkoholrausch wäre teurer als einer mit illegalen Drogen, und sagte das sei Blödsinn.
        Regelmässiges Trinken von exklusiven Tropfen mag ein teures Hobby sein, das kann man sich leisten oder eben nicht. Tut mir leid, aber mein Mitleid hält sich in Grenzen.

  • Werner Sugi sagt:

    Nach den Bundes- und Staats- die Städteabzocker!
    Auch da, Geldgier pur!

  • Hans sagt:

    Unsinn. Statt mit Verkaufsverboten und hohen Steuern die anständige Bevölkerungsmehrheit zu schikanieren, müssen endlich die Übeltäter und deren Erziehungsberechtigte härter angefasst werden.
    Wer beispielsweise am Wochenende alkoholisiert pöbelt oder prügelt, geht bis mindestens Montagmittag in die Ausnüchterungszelle. Das schreckt gehörig ab, wenn man dann der Schule oder dem Lehrmeister die Absenz erklären muss.
    Die entstehenden Kosten sind zu 100% durch die Verursacher bzw. deren Eltern zu tragen. Dasselbe gilt für die Kosten für medizinische Dienstleistungen nach Alkoholvergiftungen.

  • Urs sagt:

    Die Oeffnungszeiten von allem möglichen hat man einst wegen Umsatzsteigerungen liberalisiert und uns als ein mehr an Freiheit verkauft. Die Freiheit einiger, sich halb zu tode zu saufen und mit den Charakterwandlungen durch das betrunken sein alle anderen, ausser die Mitsäufer, zu belästigen und stören. Der Anblick betrunkener ist im wahrsten Sinn des Wortes zum kot“*ç%. Der Rest der Gesellschaft schränkt sich ein um den Säufern Platz zu machen anstatt das die Gesellschaft den Säufern zeigt wo es durchgeht. Von mir aus auch gerne mit beschränkten Oeffnunsgzeiten so ab 23h.

    • schämpu sagt:

      Von mir aus auch gerne mit beschränkten Oeffnunsgzeiten so ab 23h. HAHA Urs…

      Du Schlawiner…

    • Ronnie König sagt:

      Sie kommen dem Kern der Sache sehr nahe. Aber jezt will man davon nicht gross etwas wissen. Man lese einfach die Kommentare und wundere sich dann, dass das genau zu der Politik führt, die letztlich das Problem verursacht. Ob nun direkt oder indirekt spielt keine Rolle. Geld oder Macht soll entscheiden, dabei wäre Herz und Verstand gefragt. Ich braue auch nicht sehr gutes Bier, damit man sich volllaufen lässt und nachher das gute Bier wieder kotzt. Ich werde aber weiterhin Brauen und hoffe auf Einsicht aller Beteiligten.

  • Roland K. Moser sagt:

    Die Einführung einer Lenkungsabgabe kann nur befürwortet werden. Ein Modell habe ich: Fr. 0.50 pro Liter pro Vol. % Alc. Zusätzlich zum normalen Preis natürlich.

    Für 1 Liter Bier mit 5 Vol. % Alkohol sieht die Rg. dann so aus: Fr. 0.50 mal 1 Liter mal 5 = Fr. 2.50. Zu dieser Abgabe kommt der Verkaufspreis hinzu. Für 1 Büchse Bier mit 0,5 Liter wäre der Preisaufschlag also Fr. 1.25. Nun gibt es noch das Problem, dass dann auf Billig-Bier (Fr. 1.– pro Liter z.B.) ausgewichen wird. Es braucht also auch einen Mindestverkaufspreis, den man fix festlegen oder aufgrund des Alkoholgehaltes errechnet

    • Roland K. Moser sagt:

      Desweiteren gehört der Alkohol in die Drogenkunde, denn jeder weiss, dass Alkohol eine süchtig machende Droge ist, und die gesellschaftliche Akzeptanz diese Droge das Problem massiv verschärft.

      Und ein Pfand gehört auch auf die Pet- und Alu-Getränkeverpackungen: Fr. 2.– mindestens. Die Sauerei, die man während dem Joggen, auf dem Rennvelo dem MTB oder zu Fuss sieht, ist exorbitant!

    • sepp z. sagt:

      Herr Moser, mit Verlaub, aber das ist ja schon beinahe Kommunismus, ihr Vorschlag. Wir leben in einer freien Gesellschaft, wo alle frei sind, und nicht wo der Staat oder die Moralaposteln diktieren.

      • Urs sagt:

        ..die Freiheit der durch die Säufer und Lärmer Geschädigten… wo soll denn die in dem Konzept der freien Gesellschaft bleiben…? Hinter den geschlossenen Schallschutzfenstern?

      • Roland K. Moser sagt:

        Sie verwechseln Kommunismus und Sozialismus. Den Kommunismus hat bis jetzt noch niemand ausprobiert. Was Sie meinen ist Sozialismus, und die Sozialisten behaupten, es seien Kommunisten gewesen, welche die Verbrechen der Sozialisten begangne hätten.

        Betreffend freies Land: Wir haben gewisse Regeln. Und diese kann man auch ändern.

    • Philipp Rittermann sagt:

      nur eine frage herr moser. wohin sollten die „lenkungsabgaben“ fliessen?

      • Roland K. Moser sagt:

        Gute Frage!
        Z.B. in den Strassenbau und -unterhalt. Oder als Zustupf zum Militärbudget. Natürlich immer zusätzlich!

        Es muss einfach etwas fassbares sein und auf keinen Fall in die Entwicklungshilfe oder das Asyl- und Flüchtlingsunwesen fliessen. Auch dürfen damit nicht die Kosten für die Spätfolgen und die Kosten der Entzugskliniken für die Entzüge bezahlt werden.

        Was sind ihre Vorschläge?

        • Philipp Rittermann sagt:

          sehen sie herr moser. hier liegt die krux. abgaben dieser art würden zwangsläufig irgendwo beim bund unkontrolliert versickern. gut, wenn wir glück haben, flössen sie zu einem teil in die kk ein – aber daran glaube ich nicht und somit bin ich gegen diese lenkungsabgaben.

          • Roland K. Moser sagt:

            Wenn die Beträge für das Militär sind, versickern sie nicht irgendwo. Sie versickern irgendwo und richten Schaden an, wenn man sie für die Entwicklungshilfe oder das Asyl- und Flüchtlingsunwesen einsetzt.

      • Richi sagt:

        …und was, wenn die Jugend deswegen einfach auf andere Drogen umsteigt? Cannabis, Kokain, Speed, „Badesalze“,… sind in der Schweiz relativ günstig und sehr einfach zu beschaffen. Tut mir Leid, Herr Moser, Ihr Vorschlag ist nur Symptombekämpfung, löst das Problem aber absolut nicht und ist deshalb untauglich! Sie sind aber in bester Gesellschaft mit den Lösungsansätzen der jüngeren Schweizer Politik

    • Bosshard sagt:

      Einfach nur eine Frechheit ! Ein paar wenige machen probleme und alle sollen bezahlen.
      Solche forderungen sind eine Sauerrei und müssen endlich aufhören.
      Gesetze gibt es genug, nur niemand mehr der es durchsetzt.
      Dort liegt das Problem, keine Polizei den dort wurde abgebaut.
      Litering kann man Büssen, genau wie der Krankenwageneinsatz voll kosten kann, aber nein, die KK bezahlt noch mit!

    • Daniel Münger sagt:

      Eventuell müsste man auf sämtlichen TV-Kanälen die Jugendliche gerne sehen, ein bombardement von Spots mit abschreckenden Motiven (Unfälle/Prügelopfer/Notfallstation/Psychiatrie/Betroffene Familien etc.) zeigen. Genügend lebende Beispiele gibt es in der Gesellschaft dutzendweise.

    • Ronnie König sagt:

      Wenn sie die einheimischen Brauer und Winzer, aber auch die restlichen Brennereien dem Untergang weihen wollen,dann müssen wir das so machen. Das Ausland reibt sich schon die Hände!

  • Franscini Stefano sagt:

    Solange es 0.75l Vodka für 10 Franken und den halben Liter Bier ab 55 Rappen zu kaufen gibt, wird es Alkoholexzesse geben.
    Und wer denk das die Einschränkung der Verkaufszeiten etwas ändern ist auch auf dem Holzweg. Jugendliche können sich durch aus organisieren wenn es ums einkaufen geht. Da kaufen sie halt den Schnaps schon am Nachmittag ein. Und weils so billig ist, gleich ne Flasche mehr. Da man später ja nichts mehr kaufen kann. Bei Hochprozentigem muss der Preis sicher wieder nach oben. Aber ich denke man sollte auch über die Öffnungszeiten gewisser Lokale nachdenken.

    • Daniel Münger sagt:

      Könnte es sein, das man mit einem Verkaufsverbot für Jugendliche genau das Gegenteil von dem was man möchte erzielt? Kaufen Jugendliche am Nachmittag zuviel Alkohol ein, wird dieser auch getrunken. Könnten sie aber später zukaufen, würden sie dies eventuell nur noch, wenn sie noch nicht randvoll sind.

    • issey sagt:

      Sie haben da vollkommen Recht. Vor zwei Jahren war ich in Island in den Ferien. Island hat ein äusserst restriktive Art mit dem Alkohol umzugehen. Teuer, nur zu bestimmten Öffnungszeiten und es gibt in normalen Geschäften im Maximum Leichtbier zu kaufen, aller andere Alkohol wird in speziellen Läden verkauft. So weit so klar die Idee. Bei uns habe ich jedoch weder so grosse Flaschen Schnaps in einem Laden jemals gesehen, noch so einen hohen Anteil an Vodka, noch habe ich nur ansatzweise einen ähnlichen Handel von Alkohol auf der Strasse von Alt zu Jung gesehen. Echt erschreckend war das!

    • Peter sagt:

      Es wird auch Alkoholexzesse geben, wenn Alkohol verboten ist oder verdammt teuer. Die Mafia wird es dann danken…

  • Philipp Rittermann sagt:

    die jugend-sauferei ist ein gesellschaftliches problem. ich bin mir nicht sicher, ob verbote nach dem giesskannenprinzip die gewünschte wirkung haben werden; zumal eine erhöhung der alkohol-preise die gesamte bevölkerung trifft. das ist nicht gut. zeitliche beschränkungen kommen schon nahe an „ausgangssperren“ repressiver staaten; das kann in einer demokratie nicht angehen. ich bin der meinung, dass die eltern hier in die pflicht genommen werden müssen. eine „anständige“ erziehung beugt solchen exzessen vor.

  • Clemens Battaglia sagt:

    Alkohol-Missbrauch ist per se ein gesellschaftliches Problem. Typischerweise kommt die Politik mit den sattsam bekannten Problemlösungen, die da sind Verbot, Einschränkung und (weil da noch ein schöner Happen für die Staatskasse abfällt) massiver Preiserhöhung. Schon erlebt bei Tabak (wo gleichzeitig Subventionen an Tabakbauern bezahlt werden!), jetzt im Gespräch für Alkohol. Bestraft werden die mässigen Geniesser (also wohl 90%), die Unmässigen werden Alternativen finden. Komasaufen ist nicht okay, aber für die Schein-Massnahmen der Politik zahlen Andere die Zeche (buchstäblich).

  • Samantha Kaiser sagt:

    Eine Repression einer Mehrheit, die sich absolut korrekt verhält und keine Probleme verursacht auf Grund einer „saufenden“ Minderheit ist schlichtwegs nicht tolerierbar und reine Symptonbekämpfung.
    Mit diesem Ansatz könnte schlussendlich auch alles verboten werden. Meiner Meinung nach wäre eine gezielte Abwälzung aller entstandenen Kosten (Littering, Spitaleinweisungen, Schäden an Umwelt / Gebäuden / sonstigem) direkt auf die Ursacher abzuwälzen. Oder stehen all die Kameras in den Städten zur reinen Dekoration rum?

  • Peter Stoffel sagt:

    Und nur, weil eine Handvoll Grünschnäbel sich halb Tot saufen, sollen alle Anderen, die mit Alkohol umzugehen wissen durch höhere Preise bestraft werden? Es gibt andere Massnahmen, Jugendliche vom Alkohol fern zu halten als gleich über den Preis, Herr @Xavier Alonso!

  • Daniel Fässler sagt:

    Was für eine Hetzschrift gegen Jugendliche und Cannabis-Konsumenten.

  • Peter Balsiger sagt:

    Klar doch Herr Alonso. Nur alles mit der Preistreiberkurbel steuern. Warum macht man ihre Zeitungen nicht teurer? Warum nicht Ihre Kommentare? Auf manche Menschen wirken diese näcmlich auch schädlich (Magengeschwür und ähnliches).
    Es kommt halt immer auch auf die Perspektive an, welche bei Ihnen offensichtlich sehr einseitig ausfällt.

  • Anita sagt:

    Warum wird zum Alkohol gegriffen? War das vor 30 Jahren auch schon so heftig… ich glaube es wird viel Erwartungsdruck auf die jungen Menschen in unserer Gesellschaft projeziert, so dass diese sich in den Suchtkonsum flüchten. Sie haben sonst ja auch keinen Spielraum mehr, sie müssen sich überall korrekt verhalten, nierdgends darf man mehr fehlbar sein.

    • Daniel Münger sagt:

      Also zu meiner Zeit (in den 80ern) haben wir auch schon mit 14 Alkohol getrunken. Allerdings waren Spirituosen bei uns eher selten. Und wenn, dann war schon nach 1x Schluss. Danach 3-Tage-sich-elend-und-zum-kotzen zu fühlen hielt uns sehr gut von weiteren Experimenten ab. Das schlimme ist heute, das Jugendliche soviel saufen, das sie, bevor der erste Alkohol Wirkung zeigt, bereits zuviel intus haben. Denn sie wissen nicht, was sie tun. Ein Schluck zuviel kann tödlich enden.

  • Basler sagt:

    Nicht der Alkohol muss teurer werden, die Werte innerhalb unserer Gesellschaft müssen wieder „teurer“ werden.

  • Thomas Meier sagt:

    Nur weil ein paar Leute ein Problem damit haben, dass Jugendliche viel trinken, müssen nun alle mehr bezahlen? Kosten die höhere Alkoholpreise die Öffentlichkeit nicht mehr als die zusätzliche Polizisten und Prävention für Jugendliche? Werden stattdessen andere Drogen mit weniger schädlichen Wirkungen (z.B. Cannabis) legalisiert? Wofür werden die Einnahmen verwendet? Nur schon die Tatsache, dass Herr Alonso diese Punkte nicht mal erwähnt, zeigt, wie schlecht seine Argumentation ist. In der Schule würde er für diese Text nicht mal eine genügende Note erhalten. Peinlich.

    • R Merten sagt:

      Die linke Kuschelpolitik in der Erziehung muss beendet werden, Hr. Th. Meier. Ich bin auch dafür, ab 22 Uhr kein Alkoholausschank auf der Strasse oder am Kiosk und um 1 Uhr morgens während der Woche Partyschluss. Allfällige Kosten, ausgelöst z.B. durch die Saufereien, muss von den Verursachern berappt werden und zwar konsequent. Sollte er oder sie kein Geld haben, müssen die Eltern bezahlen oder sonst Freiwilligenarbeit mit Kranken oder Behinderten. Sollte das nicht wirken, ab ins Arbeitslager oder ins Erziehungsheim.

  • Roger Biefer sagt:

    Ich kann aus eigenen Erfahrungen nur zustimmen. Wir haben zwei Tankstellenshops in der Nähe (Triemli, Stadt Zürich) und was da so abgeht in Bezug auf Alkoholverkäufe und Exzesse ist grauenhaft. Da tun sich auch Minderjährige mit billigem Alkohol eindecken und hängen dann in der Nähe herum. Es wird gekotzt, Abfall liegen gelassen und vandalisiert. Kein Wunder, denn die Shops haben bis um 01:00 Uhr offen. Die totale Einschränkung der Alkoholverkäufe wären die bessere Lösung.

  • Anton Keller sagt:

    Ob der Halbliter Bier 50 Rappen oder 3 Franken kostet. Die Jugendliche können sich immer einen Billigrausch leisten. Informationskampagnen bringen schlichtweg nichts. Das einzige was funktioniert ist, dass sie für die entstanden Schäden zahlen und büssen müssen. Ausnüchterungszelle zu 900 Fr / Nacht und rigoroses Bestrafen und Haftbarmachen bei Beschädigungen und Personenschaden idt das einzige, was die Jugendliche verstehen. Jeder der das nicht glaubt soll einfach einmal nach Singapur gehen. Dort gibt es keine Besoffene und Leute anpöbelnde Jugendliche, obwohl Alkohol erhältlich ist.

  • Alex Steiner sagt:

    Wenn es dazu kommt geh ich zur nächsten Schule und verteile Flyer was man mit Wasser, Zucker und Hefe anfangen kann. Ja… so einfach stellt man Alkohol her.

  • Vogt sagt:

    nachdem man die Jagd auf Raucher gemacht hat, beginnt sie nun für diejenigen die Alk konsumieren. Es war nur eine Frage der Zeit.

  • Daniel sagt:

    Das Alkohol teurer wird ist auch nicht die Lösung. Wenn die Jungen an Alkohol kommen wollen finden sie immer einen Weg. Schlussendlich von den höheren Preisen müssen dann auch unsereins dran glauben, die einfach gerne mal ihr Feierabendbier trinken gehen wollen!

  • Jakob Boller sagt:

    Ich finde die zunehmenden Infantilisierung der Gesellschaft entsetzlich. Immer mehr soll Papa Staat die Bürger am Schlafittchen nehmen. Selbstverantwortung wird zum Fremdwort, immer mehr wird verboten oder strafbesteuert. Wieso können Leute ein Kind auf die Welt stellen, ihm dann aber nicht erklären, dass es halt ein Naturgesetz ist, dass jugendliche Gehirne sehr plastisch sind, damit sie schnell lernen, dass sie deshalb aber auch sehr empfindlich auf Alk sind, dass man mit Saufen also besser wartet, bis man erwachsen ist. Ich will keine Deppensteuer zahlen.

  • W.Hürlimann sagt:

    Alkohol muss nicht teuerer werden, das nützt gar nichts. Dann kauft man im Kollektiv bei einem Grosshändler ein, irgend ein Freund, eine Freunding hat immer Zugang zu einer Karte! Da geht die Prävention flöten! Was wirklich nützlich ist und einen weiteren Effekt hat, ist die Verpflichtung Alkohol in grösseren Flaschen und nicht in PET und Büchsen anbieten zu müssen! Glas ist besser reziklierbar und grössere Flaschen, mehr Gewicht, unbequemer und unpraktischer zu handhaben … ich bin sicher, dass dann weniger öffentlich konsumiert bzw. die Protagonisten zu Hause trinken müssen!

    • Ronnie König sagt:

      Das wird garantiert nicht funktionieren, ihre Glastheorie. Das hatten wir schon. Und nachher eben die Scherben. Selbst bei einem Depot von 1 oder gar 2 Franken gibts noch Probleme. Allerdings weniger. Der Plastikmehrwegbecher wäre da schon besser. Aber das kann man auch nicht flächendeckend umsetzen.

    • Daniel Münger sagt:

      Oder das Scherbenmeer um einiges grösser wird? Oder sollten wir, statt den Alkohol zu verteuern, vielleicht ein Depot von Fr.10.- auf Spirituosenflaschen aus Glas verlangen?

  • Küsel sagt:

    Höhere Preise und schwierigerer Zugang zu Alkohol bringt leider herzlich wenig ausser bei den ganz jungen. In Skandinavien wird das schon seit den 80ern erprobt – mit mässigem Erfolg.

    • Philipp Rittermann sagt:

      dito. ich kenne die situation in skandinavien. gerade in schweden mit den höchsten alkoholpreisen, hat die bevölkerung aus der not eine tugend gemacht und drei massnahmen ergriffen. 1) in jedem 2. haushalt wird schwarz gebrannt 2) am wochenende fährt man mit der fähre von stockholm nach oslo und retour und kauft zollfrei spirituosen und tabak kistenweise ein 3) schweden sind im urlaub 3 wochen dauer-besoffen.

      • Küsel sagt:

        Ich kenne die Situation aus Finnland. Das läuft völlig analog, nur dass dass die Fähren der Silja und Viking Line zwischen Turku/Helsinki und Stockholm verkehren. Die Bier- und Spirituosenladungen, welche dort harrassweise gekauft werden, verlassen das Schiff im Heimathafen z.T. auf Rollern und Staplern. Auch gibt es kaum irgendwo mehr Quartalssäufer als in Finnland – nicht nur Junge. Das Experiment ist schon lange gescheitert. Die Schweiz sollte aus Erfahrungen anderer Ländern lernen, wie dies damals umgekehrt mit den Gassenzimmern und Heroinabgabe gemacht wurde.

  • Patrick sagt:

    „zunehmenden Lärm, steigende Gewalt und sich häufenden Abfall“ Kausalität ist absolut unbewiesen. Vielleicht liegts ja dran, dass in unseren Städten schlicht mehr Menschen leben?
    Auch die genannten negativen Auswirkungen sind wohl nicht bewiesen.
    Weiter ist zweifelhaft, dass die Jugend heute derart mehr trinkt als früher.
    Weshalb also wird wieder einmal ein Artikel geschrieben, in dem jemand es für gut befindet, andere in seinem Sinne zu erziehen?
    Es wäre verantwortungslos, die Jugendlichen als verantwortungsbewusst zu betrachten ist der letzte Satz… abscheuliches Gedankengut zeigt dieser.

    • Ronnie König sagt:

      Der Lärm ist immer der Ton der anderen. Beispiel: Wenn die selben Leute die die Geräusche der Jugend als Lärm betrachten, dann eine Temporeduktion im Quartier für Unsinn halten, dann zeigt es unser schizophrenes Verhältnis im Umgang mit Tatsachen. Gewalt dito, gibt es doch verschiedene Formen und wie wir das persönlich empfinden und damit umgehen. Die gesamte totale Umweltverschmutzung geistiger und materieller Art hat in der Tat zugenommen. Und dann gibt es auch mehr Menschen als früher. Richtig. Da kumuliert sich etwas letztlich.

    • Daniel Münger sagt:

      @Patrick – Dein wegweisendes Statement beweist, dass dieser letzte Satz durchaus seine Berechtigung hat! Ein verantwortungsbewusster Mensch geht mit seinem jungen Körper und vor allem seinen, noch wachsenden grauen Gehirnzellen, sorgfältig um. Glauben Sie nicht? Dann führen Sie Gespräche mit Jugendlichen die saufen und Gespräche mit Jugendlichen die Sport treiben oder ein Instrument spielen oder Bücher lesen oder sich sonstwie zu beschäftigen wissen. Trinken kann jeder! Sich selber beschäftigen nicht!

      • Ronnie König sagt:

        Erwiesenermassen kommen die meisten Drögeler und Alkis aus dem Sportmilieu! Also Vorsicht mit den Bauchtheorien.

        • Daniel Münger sagt:

          Ups?! Sie meinen Sofasportler? Ich kenne viele Drögeler und Alkis und von denen hatte/hat mit Sport keiner etwas am Hut…

  • Patrick sagt:

    „es wäre unverantwortlich, auf die Umsicht der Jugendlichen in Sachen Alkoholkonsum zu setzen.“
    Bei wem sonst zweifeln sie noch, dass er eigentlich einen FFE erhalten sollte? Wer sonst ist in ihren Augen nicht mündig?
    Wenn sie den Jugendlichen Mündigkeit in Bezug auf Alkohol absprechen, implizieren sie damit nicht, dass es noch ganz andere Bereiche und Bevölkerungsgruppen gibt, die eigentlich nicht selbstbestimmt leben können (zumindest in gewissen Bereichen)?
    Wer gibt ihnen das Recht, andere als unmündig zu bezeichnen?

  • K.A. Barett sagt:

    Das vom Autor gezogene Fazit ist richtig. Zitat: „Für riskantes Verhalten weniger anfällig sind Jugendliche, die ein vertrauensvolles Verhältnis und eine gute Kommunikationskultur mit ihren Eltern pflegen“. Hier liegt der Knackpunkt. Alkoholverkaufseinschränkungen sind Verlegenheitslösungen. „Alles ist Gift, auf die Menge kommt es an“ (Paracelsus) Der entartete Konsum von Alkohol, aber auch von Tabak, hat tiefere Ursachen. In der Familie ist es wie im Berufsleben: Unfähige Vorgesetzte, (die Eltern und der Chef am Arbeitsplatz), können Teil eines Problems sein, das der Staat nicht lösen kann.

  • Theodor Fischer sagt:

    Hat nicht die Politik von einigen Monaten die Alkopops für Jugendliche verboten, mit dem Effekt, dass dieselben nicht so viel Alkohol zur Verfügung hätten. Doch leider haben sich die Kids und Jugendlichen mit höherprozentigem Alkohol umgeschaut und auch entsprechen auf Vodka etc. ausgwichen.
    Wie es scheint wird hier der Politik keinerlei Verantwortung zugeführt, denn sie wollten doch dass die Jugendlichen weniger Alkohol einkaufen können. doch eben wer nicht dem Volk nahe ist, weiss scheinbar nicht mehr was an der Basis ab geht.

    • Ronnie König sagt:

      Das ist sicher ein Stück weit so. Die Alkopops wurden verteuert. Nun mischt man sie eben selber. Das ist nur ein Grund. Andere sind vielleicht auch, dass ohne Alkohol in dieser schnelllebigen Zeit nicht mehr viel läuft. Ein Kompensationsmittel für mancherlei anderes. Dann der immer noch unterschwellige Konflikt zwischen alt und jung. Wie wird was wahrgenommen. Die Politik hat bis heute selten vorausschauend gehandelt. Zuhause ist die Politikreal und in Bern oft abstrakt, geprägt durch theoretische Kommissionen. Verbote sind verlockend, aber lösen keine Probleme. Man verdrängt sie.

  • Andy sagt:

    Damit bin ich überhaupt nicht einverstanden. Denken Sie wirklich eine Preiserhöhung bei Alkohol in Zeiten von Louis Vuitton Taschen und Moncler Jacken (beides wenn echt > 1000) ab? Die Realität sieht ganz anders aus: Jugentliche greifen vermehrt zu harten Drogen wie Amphetaminen, XTC oder Koks. Diese Drogen sind mittlerweile sogar günstiger als Hanf und genügen mehr als gut um eine Nacht Party zu machen. Ausserdem werden auch mündige Personen massiv bestraft, welche mit Alkohol umgehen können. Am besten Hanf legalisieren, dann wird automatisch weniger getrunken und es generiert Steuern.

  • Ott sagt:

    Bier erst ab 18? Schlechte Idee! Ich bin im Nachhinein froh, habe ich erst etwas mit Bier herumexperimentiert, bevor ich Schnaps vorgesetzt bekam.
    Überhaupt, wieso werden wieder alle gegängelt, anstatt dass man diejenigen härter anpackt, die Probleme machen?
    In unserem Verein trinken oft junge Erwachsene gemütlich zusammen ein Bierchen. Ja, auch einmal eines über den Durst. Aber diese Leute begingen noch nie Sachbeschädigungen, waren nie in Schlägereien verwickelt, fahren nicht betrunken Auto etc.

    • K.A. Barett sagt:

      Richtig! Das Schlimme ist, dass unser aller Leben, dass doch so modern, cool, sowie erfolgs- und genussorientiert daherkommt, nur noch ein Surrogat dessen ist, das man mit gutem Gewissen überhaupt als „Leben“ bezeichnen kann. Alle jagen einem Trugbild hinterher und kommen trotz oder wegen der dadurch erworbenen Atemlosigkeit nie dort an, wo sie eigentlich hin wollen. Jede und jeder hat Angst, etwas zu verpassen, das andere schon haben, oder kurz davorstehen, es zu erhalten. Das emotional/gemütlich/Vertrauliche, das eine Person seelisch stabilisiert, ist längst unter die Räder gekommen.

  • Roli Meier sagt:

    Ist schon so: Ueber den Preis lässt sich vieles regeln und Alkohol ist nun mal die Volksdroge Nr. 1 – mit Abstand. Grenzen auszuloten ist Teil des Erwachsenwerden und gehört für die Jugendlichen einfach dazu. Das ist schon ok so. Nachteilig wird es erst dann, wenn das Ausloten zur Dauerbeschäftigung am Wochenende wird, weil niemanden Verantwortlichen in den Sinn kommt einfach mal ‚Stopp‘ zu rufen. Insofern befindet sich der Städterband nunmehr auf dem richtigen weg. Die Frage muss allerdings gestattet sein: Warum erst jetzt.

  • Markus Herzberg sagt:

    Es klingt im ersten Moment logisch und es ist zu erwarten, dass die Nachfrage und der Konsum steigen. Die eingeschränkte Verfügbarkeit und der steigende Preis machen aus dem Gut „Alkohol“ ein Gut, welches bei den Jugendlichen für Reaktanz sorgt. Die Folge: Die Jugendlichen versuchen ihre eingeschränkte Freiheit wiederherzustellen und reagieren darauf mit erhöhtem Konsum. Hier wird mal wieder versucht nur Verhalten zu „steuern“, ohne dabei den Blick auf die Einstellungen zu legen. Ein stärkere Aufklärung und positive Verstärkung von erwünschtem abstinenten Verhalten bringt hier bessere Effekte.

  • Ronnie König sagt:

    Es ist halt so, dass die Wirtschaft und Gesellschaft eine Liberalisierung gewünscht hat. Man feierte den Fall der Polizeistunde, den freieren Markt, die Möglichkeiten Lücken im Angebot zu füllen und der Glaube an das Wachstum. Dass damit aber auch gewisse Probleme damit einhergeghen hatte man lange verdrängt. Zunahme an Stress, das Delegieren familiärer Aufgaben an den Staat/Schule erweist sich als Holzweg. Man will längere Öffnungszeiten, aber nicht die negativen Begleiterscheinungen. Ich denke wir haben uns leicht verrannt! Die Seele kommt zu kurz, der Geist wird mit dem aus der Flasche komp

    • Daniel Münger sagt:

      @König – Gleichzeitig mit den von Ihnen erwähnten Punkten haben wir aber auch die erste Generation junger Menschen statt erzogen, mit antiautoritärer Kuschelpädagogik zu kompletten Egoisten verzogen. Dazu kommt die gesellschaftspolitische Verdammung des ursprünglichen Familienbildes. Dies allein hätte man vielleicht verkraftet. Zum ungünstigsten Zeitpunkt hatten wir jedoch Zuwanderer die solche gesellschaftlichen Schritte nicht kennen, und deren autoritär erzogenen Kinder ihren schlechten Einfluss auf unsere Ich-darf-alles-Kinder ausübten. Fazit: Ich-darf-alles-Gofen ohne jeglichen Stil!

      • K.A. Barett sagt:

        Ja, leider ist das so. Jeder kennt diese Faktoren aus seinem eigenen Umfeld. Natürlich gibt es auch heute noch stabile Familien mit Kindern, die einen gewissen Stil haben. Weshalb? Weil diese Kinder etwas genossen haben, das man „Erziehhung“ nennt. Aber allein die Verwendung dieses Begriffs verursacht bei den Befürwortern und Befürworterinnen der antiautoritären Erziehungsmethode Summerhill eine Gänsehaut.

    • Roland K. Moser sagt:

      Diese Aussage gefällt mir.

      • Ronnie König sagt:

        Müssten wir mal vertieft untersuchen. Manchmal bekomme ich auch so ein Eindruck. Aber mein Tunnelblick könnte durch die Ergebnisse, die dann kommen, durchaus erweitert werden. Also gegenteilig sein.

        • Daniel Münger sagt:

          Als junger Mensch war ich von antiautoritärer Erziehung begeistert. Was mir heute daran missfällt? Kinder können sich nicht an die vorhandenen Grenzen herantasten, weil es diese für sie nicht mehr gibt. Kinder müssen aber lernen, wozu Grenzen in einer Gesellschaft da sind. Wer nicht lernt, gesellschaftliche Grenzen einzuhalten, sie nicht sieht, der übertritt sie im Bewusstsein im Recht zu sein und reagiert auf die sich wehrende Gesellschaft äusserst aggressiv, trotzig und uneinsichtig. Zusammen mit der Pubertät, ergibt sich so eine gefährliche Mischung. Da können wir warnen solange wir wollen.

  • Hans P. Grimm sagt:

    Ich seher nicht ein, wesshalb ich nun mehr für Alkoholika ausgeben muss nur weil einige dem masslossen Drinken verfallen sind!

  • Richi sagt:

    Lieber Herr Alonso – Verbote und Repression sind leider nur bedingt tauglich: Siehe Ihr Alcopop-Beispiel – die vertreuerten Alcopops wurden durch selbstgemachte „Alccopops“ (sprich: selbstgemixte Getränke wie Red Bull/Vodka, BitterLemon/Vodka, etc..) substituiert – es heisst jetzt anders, gesoffen wird jedoch trotzdem. Beschränkte Verfügbarkeit: Gehen Sie an ein Risiko-Fussballspiel mit Alkohol-Verbot (bzw. Leicht-Bier) und studieren Sie mal die „vorgeglühten“ Fankurvenbesucher. Fazit: Wer einen Rausch will, findet immer Mittel & Wege und auf einmal werden chemische & harte Drogen interessant.

  • Oliver Burkardsmaier sagt:

    Au ja, Verbotskultur ist toll!
    Mal ehrlich: Jugendliche waren schon immer lauter und unvernünftiger als ältere. Das ist auch gut so! Was nicht gut ist, ist, dass in unserer Gesellschaft sich immer mehr der Wunsch besteht, alles verbieten zu wollen, was man selbst nicht braucht oder will.
    Wenn zu viele Jugendliche exzessiv auftreten, ist das ein Problem, das die Gesellschaft angehen muss. Das ist alelrdings mühsam, und man müsste sich auch selbst in die Pflicht nehmen, und dazu sind die meisten Menschen scheinbar einfach zu faul, man zeigt lieber mit dem Finger auf andere.

  • René sagt:

    Sepp macht es sich zu einfach. Der Alkoholismus ist ein Resultat der Verluderung und der Wohlstandsverwahrlosung junger Leute. Anstand und Umgangsformen sollten im Elternhaus beigebracht werden. Aber für die Sozis mit ihrem Multi-Kulti-Wahn interessiert das aber nicht. Säuglings- und Kinderfremdbetreuung gepaart mit Selbstverwirklichung ohne Verantwortung ist viel wichtiger als Erziehung zu Hause. Solange man einen so grosszügigen linken Wohlfahrtsstaat hat, brauchen sich die einzelnen Drögeler, Säufer, kriminelle Asylanten und die Arbeitsverweigerer keine Sorgen zu machen.

  • Michael Mooser sagt:

    Heutzutage kann man sich nicht mehr auf die Umsicht der Jugentlichen verlassen. Aber DAMALS… hach damals war alles besser. Keiner hat getrunken oder auch nur daran gedacht. Keiner hat es übertrieben.keiner war auch nur ein bisschen beschwipst. Die Jugendlichen sollen endlich wieder ihre Ovi brav austrinken – das Sandmänchen im Fernsehn ansehn und dann ab ins Bett.

  • Gunnar Leinemann sagt:

    Man sollte endlich das Kiffen vollständig legalisieren – denn: Die bekifften sind, verglichen mit alkoholisierten, eher ruhig.. und grinsen blöde vor sich hin. Auch das Gewaltpotential sinkt auf das einer Ente. Also, mehr kiffen statt saufen.. Poblem gelöst. Davon aber mal abgesehen scheint mir, dass man in der CH in letzter Zeit grundsätzlich immer schneller „Probleme“ mit irgend welchen Bevölkerungsgruppen hat. Vielleicht sollte man die alle ausweisen?!

  • Andi sagt:

    Muss Alkohol teurer werdern oder Wasser/Softdrinks günstiger?
    Leider ist ein bischen Wasser fast so teuer wie eine Stange Bier… Was nicht sinvoll ist…
    Schade, dass gleich immer alles teurer werden muss…

  • christoph sagt:

    Als ich vor 35 Jahren auch auf Sauftour war gab es 4,5 Mio Einwohner in der CH. Heute tummeln sich über 10 Mio Leute hier. Dazu kommt, dass wir unabhängige Kids grossziehen, die sich frei fühlen und dies ist gut so! Eine Überalterung und viele intolerante Erwachsene, die bloss am Compi od. vor dem TV hocken gibts auch noch zu genüge. Sollten noch mehr Verbote, Steuern etc. dazu führen unsere Jungend zu trangsalieren, werde ich meinen Kindern und alle anderen dazu auffordern zu rebellieren und erst recht die Sau raus zulassen! Ich will CHer und nicht hirnverbrannte US kids um mich herum.

  • Herbert Hegner sagt:

    Wer allen Ernstes glaubt, die Probleme lassen sich durch Preiserhöhungen und Repression beheben, lebt in einer oberflächlichen Welt. Die Alkoholexzesse sind ein deutliches Zeichen der Jugend, dass Sie keine Perspektiven sehen, und so aus der Welt flüchten, wenn auch nur für einen kurzen Rausch mit üblen Nachwirkungen, vielleicht für ein ganzes Leben. Alkohhol findet sich immer, notfalls im Schrank der Eltern oder er wird geklaut. Der Preis ist heiss, je teurer desto grösser ist der Kick, etx .Gebt der Jugend endlich wieder eine Perspektive abseits von Ballergames, Facebook und Twitter.

  • bruno kunz sagt:

    Frage mich um was es wiklich geht? Höhere Preise mehr Alkoholsteuer ?oder geht es schon wieder zum Punkte sammeln nächste Wahlen ? Es sind alles Theorien die nichts bringen.Siehe internationale Fussballspiele Akoholverbot in den Stadien die wenigen kommen schon besoffen in die Stadien.Diejenigen die saufen wollen machen das auch bei teureren Preisen.Die Politik wird das nie in den Griff bekommen.

  • Ape Cornelius sagt:

    Immer, ich sage mit Nachdruck immer, wenn wie im Bild hier oben, ein Jugentlicher/Mann eine Frau, nur so aus Spass wie er sagt, mit Alkohol abfüllen will, tut er das eben nicht weil es lustig ist, sondern weil er hofft ihr nachher an die Wäsche zu dürfen. Irgendwo in einer Ecke seines Gehirns lauert dieser Gedanke sprungbereit. Selbst wenn der Mann tausendmal etwas anderes behauptet! Ohne Ausnahme!

  • Bosshard sagt:

    Ein paar wenige bauen Mist und wieder alle sollen dafür bestraft werden.
    Das habe ich so was von satt und kann es nicht mehr hören.
    Es wird auch wenig bringen, lasst die Jungen doch bei benötigter Sanität einfach kräftig bezahlen und das Problem ist gelöst.
    Aber nein, die Krankenkasse bezahlt (-mit) je nach KK.
    Wer einmal 1500 Sfr abdrücken muss denkt nächstes mal mehr nach.
    Zum Lärm gäbe es auch schon gesetze, auch da braucht es nichts neues, vorrausgesetzt es wurde auch mal durchgesetzt!
    Alles was die Politik heutzutage noch zustande bringt sind verbote, gebühren und Preiserhöungen!

  • Tom Seitlinger sagt:

    Mehr Musikclubs sollten die Türen auch für Leute ab 16 Jahren öffnen, wo auch die Türsteher helfen können Hitzköpfe zu beruhigen. Zudem glaube ich nicht, dass es die stark betrunkenen Leute sind die zu Gewalt neigen. Beim Abfall könnte möglicherweise ein Depot helfen.

  • Andreas Notter sagt:

    Wander doch aus wenn es dir in unserem liberalen Land nicht mehr passt. Die Taliban in Afgahnistan sind sicher von solchen Verboten überzeugt!

  • Köbi Kölliker sagt:

    Schweden als Beispiel von teurem Alkohol: Studenten nehmen das Auto der Eltern, in der Regel ein Kombi, fahren auf die Fähre in Trelleborg nach Deutschland, kaufen dort gegen die 300 Liter Bier und härteres ein und fahren wieder zurück… Das ist ein gemütlicher Wochenendausflug und das Erworbene reicht für die nächste Party (im Park, am See wo auch immer). Nun, die Schweiz ist deutlich kleiner und hat mehr grüne Grenze als Schweden. Daher ein hoch auf die Förderung des Einkauftourismus.

  • Rene Wetter sagt:

    Wir führen ein Alkoholverkaufsverbot ab 22:00 ein. Saufereien werden oft nicht geplant der Sprit geht aus und es wird nachgetankt. Und dann gibts nichts mehr und das ist gut so. Schon mancher hat das letzte Glas bzw. die letzte Flasche am nächsten Tag verflucht und wäre dankbar gewesen wenn man ihn daran gehindert hätte. Immer kommt das Gegenargument dann würde alles vorher organisiert, stimmt meist nicht niemand schleppt gerne Vorräte mit. Man trinkt an einem Fest oder so geht angetrunken zum Bahnhof dort ist ein 24h Shop und dort wird dann die verhängnisvolle Flasche gekauft

  • Peter Kaegi sagt:

    Alkoholkonsum kann nicht über den Preis reguliert werden. Es wird ja trotz dem hohen Preis Champagner getrunken, und es gibt trotzdem die Cupli-Politiker.

    • Ronnie König sagt:

      Ganz meine Erfahrung. Und doch muss und darf es Wege geben die wirksam sind bei der Saufreduktion. Andere schaffen es doch auch nur zu trinken.

  • Carlo Fumatore sagt:

    Man reagiert empört wenn eine Alkoholverteuerung vorschlägt um den Konsum zu reduzieren. Das ist der gleiche Lösungsansatz wie bei Tabak und der wird überall unterstützt und befürwortet…von Links bis Rechts…weil es anscheinend funktioniert. Als Raucher muss man gewohnt sein dass alle 3-4 Monate eine Teuerung kommt und das schmerzt und motiviert zum reduzieren oder aufhören. So soll es auch für Volksdroge Nr.1 geschehen. In Singapur hat man den Hang zu übermässigen Alkoholkonsum im Griff bekommen: 15.- für eine 3dl Dose oder Flasche Bier, Wein und Spirituosen haben eine 100% Steuer.

    • May sagt:

      Soviel man gehört hat, funktioniert es beim Tabak nicht so wie gewollt, zumindest nicht bei den alten Rauchern und wesshalb wir gratis und franko für die vermeidung der Süchte der Jugend diese Finanzieren sollen ist mir auch nicht klar, aber ich bin daher der Meinung, dass ich für die Jugend schon genügend finanziere

  • Noldi Winter sagt:

    Die beste Lösung wurde leider nicht vorgeschlagen – Alkoholverkauf generell erst ab 18, auch für Wein, Bier und Alcopops. Schaden würde es den Jungen nicht, wenn sie erst ab 18 trinken könnten. Alkohol generell teuer zu machen ist wieder eine Generalstrafe, die auch jene betrifft, die nicht Teil des Problems sind.

  • Oliver Scherrer sagt:

    Bin völlig gegen Verkaufssperren in der Nacht. Genau die Jugendlichen haben ja am Tag Zeit Alkohol zu kaufen. Hingegen ich muss dann auf mein Feierabendbier oder das Bier für unterwegs spät Abends verzichten, weil ich am Tag nicht Bier kaufen im Kopf habe und dazu auch schlicht und einfach keine Zeit habe!

    • Matthias Zeller sagt:

      Bis vor nicht allzu langer Zeit war überall um 18.30 Uhr Ladenschluss und niemand hatte ein Problem mit der Tatsache, dass nachher kein Alkohol mehr verkauft wurde. Die heute längeren Ladenöffnungszeiten sind ein Problem für die konsequentere Durchsetzung des Jugendschutzes. Setzen wir doch ein Zeichen für eine gesunde Jugend! Eine klitzekleine Einschränkung mit grosser Wirkung.

  • May sagt:

    Damit die Jugend etc. keine Eigen- und Fremdverantwortung lernen müssen muss der Alc. für alle verteuert werden.

    Bravo, dass ist eine prima Idee, und für das lernen sich in einer Gesellschaft zu bewegen der richtige weg, über verteuerte produkte verantwortung zu lernen. Suppi

  • Andreas Tase sagt:

    „In der Schweiz sank der Alkoholmissbrauch mit Alcopops bei den Jugendlichen, nachdem 2004 die Verkaufspreise angehoben wurden.“ Das stimmt zwar, jedoch nur, weil – wie hier auch schon zu lesen war – die Jugendlichen selber Alkohol mit Süssgetränken mischen. Der Verbots- und Besteuerungsfanatismus wird immer einen Schritt zu langsam sein.

  • Urs Gfeller sagt:

    super idee. schlage vor das prinzip auch auf andere probleme anzuwenden: benzin preis massiv rauf und nachts nicht mehr verkaufen, um die begleiterscheinungen der zunehmenden mobilität (lärm und und schlechte luft) zu bekämpfen. fleischpreise massiv rauf und im sommer verkauf einschränken, um die folgen der extensiven landwirtschaft einzudämmen… etc. SCHWACHSINN!

  • Jonas sagt:

    Seit ich in Skandinavien einmal am Wochenende in einer Stadt im Ausgang war, glaube ich das Märchen vom Zusammenhang zwischen Alkoholprei und -konsum nicht mehr.
    So teuer der Alkohol dort auch ist, am Wochenende ist die gesamte Stadtbevölkerung zwischen 20 und 30 im Vollrausch.
    Die Kosten interessieren niemanden. Solche Szenen werden von den Befürwortern einer Preiserhöhung nie erwähnt. Denn damit würde ja die ganze Begründung ad absudum geführt!

  • Tanja sagt:

    @Herbert Hegner Danke vielmals, endlich sieht jemand die Situation gleich wie ich. Man sollte kein Verbot einführen sondern das Problem an der Wurzel packen. Die Jugendlichen heute sind extrem unter Leistungsdruck gestellt, sie können kaum selber einordnen was wesentlich ist und was nicht.. und was lenkt bestens ab von dieser Misere (auch alle, die aus diesem Alter raus sind, sieht man ja oft in den Stammbeizen, aber das ist dann auch nicht schlimm, sondern normal!) ein nettes Räuschchen. Vielleicht sollte sich die Gesellschaft auch einmal fragen, ob sie selber ein gutes Vorbild abgeben!

  • Wer nicht nur aus dem hohlen Bauch argumentieren will, kann sich z.B. online bei http://www.alkoholpolitik.ch orientieren. Dort ist auch eine Projekt-Idee entwickelt, die das Problem stark entschärfen würde und alle könnten dabei gewinnen. Das Problem ist nur, dass die Politiker der rechten Seite von der Wirtschaft korrumpiert sind und eine solche Lösung nicht zulassen wollen. Der heutige Artikel im Tagi bei „Analyse“ von Prof. Abelin sagt genau, was Sache ist.

  • Tony Binder sagt:

    Lasst doch die Jungen saufen und kiffen, sie haben allen Grund dazu. Zunehmende Ungleichheit innerhalb der Gesellschaft dank der Rechten und Reichen, Umwelt kapputt, Bevölkerungsexplosion, Leistungsdruck und die Religion der Konkurrenzgesellschaft. Die Aussichten sind mehr als Trübe. Wenn ich heute jung wäre, würde ich mir auch die Kante geben. Aber mit meinen 50 Jahren ist das Ende der Tretmühle wenigstens in Sicht. Einen Sinn in unserem endlosen Abstrampeln kann ich schon lange nicht mehr erkennen.

    • Ein Jugendlicher sagt:

      Ich möchte jetzt nicht sagen, „die böse, böse Gesellschaft“ sei Schuld. Aber das hier ist das beste Beispiel, was in unserer Gesellschaft schief läuft: Geht jemanden etwas ein bisschen auf den Keks: Verbieten, oder wie hier, wenn alle betroffen sind, die „heimlifeiss“-Taktik: teurer machen. Damit man den Jugendlichen noch mehr Kohle aus der Tasche zieht, aber weniger getrunken wird sicher nicht. Höchstens zu billigeren und gefährlichen Drogen wird gegriffen. Irgendwann wird es der Jugend (wiedereinmal) den Deckel lupfen. Und dann geht die Empörung wieder los, die böse, böse Jugend.

  • Lala sagt:

    Mich beschleicht der leise Verdacht, dass 90% der Leute die hier Schreiben vergessen haben wie das mit ~16-25 so war.

    Nun… Aus meiner Sicht kann ich nur eines mit Bestimmtheit sagen… In den letzten ~15 Jahren wudre es nicht schlimmer, abgesehen von der zu erwartenden „Steigerung“ durch das Bevölkerungswachstum.

    Lächerliche Diskussion über ein Problem das keines ist.

    Ah doch, etwas wurde Schlimmer… Die Ole Ole ist zu.

  • Franz Schüpbach sagt:

    Die Linksaussen Partei EVP mit dem Exponenten R. Löffel möchte alles und jedes was nach Liberal tönt verbieten. Ist ein Verbot nicht möglich so müssen sofort die Steuern erhöht werden. Der Raucherartikel, die Erbschaftsteuerinitiative und jetzt eine Alkoholsteuer. Das alles hat System. Früher nannte man das Kommunismus.

  • Lukas Christen sagt:

    Natürlich tragen die Bemühungen zur Prävention Früchte. Das tun sie immer – und zwar bei denen, die sie durchführen!
    Es hat sich in unserer „aufgeklärten“ Welt etabliert, dass man „vernünftige“ Eingriffe lanciert, wenn Menschen ein Fehlverhalten an den Tag legen. Kampagnen sind dann immer ein probates Mittel – aber eben: für die, die sie durchführen.
    Das ist zwar nicht verboten, doch wenig sinnvoll.

  • Pat Mächler sagt:

    Ich halte die Ansätze aus Finnland (Alko), Schweden (Systembolaget), Norwegen (Vinmonopolet) und Island (Vínbúð) und den Färöern (Rúsdrekkasøla Landsins) immer noch am sinnvollsten: keine Prohibition, aber ein klar regulierter Verkauf der Kunden in jedem Fall direkt auf problematische Konsummuster ansprechen kann.
    Das Werbeverbot in der Schweiz war auch mal gut; nur leider wurde dies in den letzten Jahren zunehmend aufgeweicht…

  • Walter Bossert sagt:

    Schön dass auch Herr Alonso einen Zusammenhang mit dem Elternhaus sieht . Denn schaut man die andere Seite an, so gibt es doch auch viele junge Leute, welche besseres aus ihrer Freizeit zu machen wissen als sich zu besaufen mit allen Folgen: Wie viele von diesen Säufern fahren nach dem Gelage auch noch Auto? Wie gross ist die Zunahme der chronischen Alkoholsucht, inkl. Geldprobleme? Wie viele der jungen Frauen werden unter so bedenklichen Umständen auch noch schwanger? Und die Folgen? Die Freiheit ist eben ein relativer Begriff und hört dort auf wo andere tangiert werden, auch finanziell!

  • markus müller sagt:

    ’sich nicht auf die umsicht der jugendlichen verlassen können‘ – das heisst den jugendlichen die fähigkeit zur eigenverantwortung absprechen. das ist blödsinn. ebenso lächerlich wie zu meinen, mehrkosten oder verbote würden etwas an der situation ändern. genau das hat man ja in der vergangenheit getan und trotzdem haben wir heute eine situation die sie als unbefriedigend empfinden. ich muss sagen das ich keineswegs das gefühl habe heute sei es schlimmer als zu meiner zeit. vielleicht säuft die jugend heute mehr als das sie andere drogen nimmt, was aus sicht der drogenpräv. ja ein erfolg wäre;)

  • Peter sagt:

    Prohibition hat noch nie funktioniert und wird es auch nie tun, auch wenn sie hinter Steuererhöhungen versteckt ist.

  • EInar sagt:

    Wer am Wochenende mal abends um elf in einer norwegischen Stadt war, wird nie mehr auf die Idee kommen, dass teurer Alkohol das Komasaufen einschränke. Der (unsäglich) teure Alkohol hat nämlich zur Folge, dass die Leute zwar einerseits seltener trinken, wenn sie es jedoch tun, dann „bis die Kotze sauer schmeckt“. Und das gilt nicht nur für Jugendliche, sondern für alle Alters- und Gesellschaftsschichten. Nichts illustriert das besser, als ein Blick auf die Statistik: Die Norweger konsumieren pro Kopf und Jahr zwischen 40 und 50 Prozent weniger Alkohol als wir – dennoch sieht man dort viel

  • Heute sei es nicht schlimmer als früher. Schlimm ist also nicht schlimm. Wenn man nicht selber direkt betroffen ist, nimmt man die Schäden nicht zur Kenntnis. Ab und zu ein alkoholbedingt Toter im Verkehr, eine ungewollte Schwangerschaft, mehr als hunderttausend Kinder in alkoholbelasteten Familien mit oft verminderten Lebensschancen. Ca 900 Fr. jährlich durchschnittlich pro Kopf zusätzliche ungefragte Sozialkosten. Etwa 60 verschiedene Krankheiten mit Alkohol als Haupt- oder Nebenursache. Spielt alles keine Rolle, der Kopf steckt im Sand. Politik, Medien und Werbung helfen ja dabei.

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