Brigit Wyss se la joue blonde

La blonde, c’est un peu comme la doyenne des stéréotypes sexistes: ses déficits intellectuels et sa morale sexuelle mal famée font depuis des décennies l’objet de nombreuses blagues plus ou moins douteuses.

Que faut-il à présent penser d’une politicienne de gauche qui se fait passer pour une blonde lors de sa propre campagne électorale? C’est ce que fait Brigit Wyss, candidate au gouvernement cantonal de Soleure et lancée dans la course au Conseil fédéral par les Verts en 2010. Selon ses propres propos, la Soleuroise s’engage depuis sa plus tendre enfance contre l’influence du genre dans les rôles sociaux. Pour les élections cantonales du 3 mars prochain, Brigit Wyss fait désormais sa propre pub sous le slogan «bio, terre à terre, blonde». «J’aimerais que les gens regardent mon prospectus électoral pendant un plus longtemps», la cite la «Basellandschaftliche Zeitung». «Le slogan n’est pas à prendre complètement au sérieux, il est sensé faire sourire».

Les faux-pas de Madame Wyss sur le champ miné qu’est l’autodérision féministe nuisent également à ses consœurs – et pas uniquement aux blondes.

Brigit Wyss. (Image : Keystone / Peter Klaunzer)

Fait-il réellement sourire? On en doute: non seulement la campagne de Brigit Wyss manque de faire apparaitre une candidate porteuse d’idées politiques, mais elle est également dépourvue de tournures humoristiques.

Les blagues deviennent blagues par le jeu ingénieux sur les doubles sens. Prenons l’exemple fictif d’un homme politique d’origine africaine qui se présenterait en tant que candidat de la CDU, se désignant en tant que «noir»: on s’en amuserait, parce que le noir correspondrait aussi à la couleur de son parti. Le slogan de Brigit Wyss n’accroche pas, l’adjectif «blond» ne référant pas à une telle polysémie – ou alors, celle-ci n’est pas voulue: on aurait du mal à imaginer que Madame Wyss veuille se porter candidate au Conseil d’Etat en valorisant le cliché de la blonde type.

De plus, le slogan peine à compenser son manque de comique: si le mot «bio» peut être perçu comme une sorte de déclaration politique et que le qualitatif de «terre à terre» a beau faire référence à un trait de caractère, l’adjectif «blond» ne communique rien. Le contenu du message n’est pas plus qu’une référence à une couleur de cheveux, point barre.

Peut-être que Brigit Wyss atteindra son objectif, peut-être que les gens regarderont ses images «pendant un peu plus longtemps» – mais faire de la publicité comme elle suggère qu’on ne prend pas au sérieux le poste convoité (ni les électeurs), ce qui s’avère fatal pour une candidate qui souhaite explicitement rejoindre le gouvernement cantonal en tant que «deuxième femme». Enfin, les faux-pas de Madame Wyss sur le champ miné qu’est l’autodérision féministe nuisent également à ses consœurs – et pas uniquement aux blondes.

62 Comments sur «Brigit Wyss se la joue blonde»

  • Franz Kugler says:

    So schlecht kann der Slogan nicht sein, wenn Herr Renz einen Eintrag im Politblog schreibt.

    • Martin Soller says:

      so sind sie halt unsere guten Linken.
      Sie färben sich die Haare blond, besetzen Häuser, tragen ihre Kinderlein ins Parlament, posieren nackt auf Polizeiautos, springen für eierköpfige Interviews vor jedes Weck-TV-Mikrofon, oder organisieren Saubannerzüge etc. Das ist dann Lebensleistung genug in dieser Bananenrepublik, um dafür ein gesamtes Leben lang im Staatsfilz abzuzocken.

      • Hanspeter Niederer says:

        So viel Hass mit so wenig Grund. Ich vermute, Sie sind Ihr grösstes Problem.

      • Realist says:

        Und was hat das mit der Kandidatin Brigit Wyss zu tun? Welche von den aufgezählten Aktionen sind ihr persönlich vorzuwerfen? Wenn die CH für Sie eine Bananenrepublikk ist dann wandern Sie doch aus. Je schneller desto besser.

      • Scherer Beny says:

        In der Tat, dieser Kommentar legt die Spur zu einem recht frustrierten Menschen. Wahrscheinlich ist ihm Zynismus nicht fremd. Und mit einem Kommentar zu bio, bodenständig, blond hat dies auch nicht viel zu tun. Ich persönlich finde das Augenzwinkern im Wahlkampf gut, und von der Kandidatin zeichnet ihr Slogan keine “nicht ernst nehmen” Kontur.

      • Edda Walser says:

        wahrlich Herr Soller .. sie müssen ein böses Trauma mit Frau erlebt haben, dass sie solch wüste Sachen schreiben

    • Cybot says:

      Nicht alles, was Aufmerksamkeit erzeugt, ist auch gut.

      • Albert Schwarzenbacher says:

        Herr Soller, Ihr Statement ist zutiefst beleidigend und antidemokratisch.Wollen Sie wirklich in dieser Form daran festhalten? Und es ist dumm – oder soll ich jetzt auch die SVP gleichsetzen mit den prügelnden Neonazis in Huttwil?

    • Miriam von Felten says:

      und in China ist ein Sack Reis umgefallen

    • Fuchs Risa says:

      gut geantwortet. risa fuchs

  • Ali Ferkous says:

    Immerhin hat’s die Solothurner Grüne Brigit Wyss mit ihrem Slogan in den Politblog geschafft – wie sonst würde sie nun die halbe Deutschschweiz kennen? Somit wird sie zur potentiellen grünen Bundesrats-Kandidatin. 😉

    • Wayne E Trigger says:

      Eine so tolle Leistung habe ich schon lange nicht mehr zur Kenntnis genommen. *Ironie off*

  • René says:

    Banaler Journi-Artikel. Haben die nichts besseres zu tun? Fabian Renz sollte besser die politischen Ansichten zu einzelnen Themen aufzeigen. Und Birgit Wyss soll sich den drängenden Problemen in der CH annehmen statt dumme Sprüche machen! Wir haben viel zu viele grüne und unfähige Politiker in Bern.

  • stefan moser says:

    Immerhin funktioniert der Slogan in diesem Sinne, als dass sich Zürich für die Solothurner Wahlen interessiert. Ziel erreicht. Und wer noch ein kleines bisschen genauer recherchiert (aber dafür müsste man eben mal aus Zürich raus), würde merken, dass Wyss auch noch mit anderen Slogans wirbt. Und zu guter Letzt: Ich finde ihn witzig – und das Spiel mit dem Klischee funktioniert. Grüne sind attraktiv (auch ein blondes Attribut).

  • Bruno Koch says:

    Oh doch, BLOND enthält und vermittelt sehr wohl etwas. Nur ist dieses etwas negativ belastet, so z.B. im Volksmund der Spruch:

  • Martin Frey says:

    Nun ja, inhaltsvoll ist die Kampagne tatsächlich nicht. Womit Fr. Wyss im Politzirkus beileibe nicht allein dasteht. Was ihr Slogan unfreiwillig amüsant macht ist der Fakt, dass sie versucht, mit Klischees zu spielen. Dafür aber braucht es Humor, Selbstironie und eine gewisse Souveränität. All dies geht meines Erachtens den meisten Exponenten des schönen Geschlechts völlig ab. Dies ist auch daraus ersichtlich dass es kaum weibliche Comedians gibt, Männer zudem oft am Humor (“bringt mich zum lache”) gemessen werden. Zudem, feministische Selbstironie gibt es nicht, ist per se ein Widerspruch.

    • Albert Schwarzenbacher says:

      Was für ein dummes Geschreibsel! Frauen haben sehr wohl Humor, Dinosaurier wie Sie wären ja sonst nicht auszuhalten. Und finden Sie Comedians tatsächlich lustig? Das spricht nicht gerade für Ihren Humor. Ferner momoll: Feministische Selbstironie existiert, “Bio, bondenständig, blond” IST ein Beispiel dafür. Auch Ihre letzte Äusserung ist also per se falsch – und inkompetent: Kennen Sie z.B. tatsächlich Luise F. Pusch nicht?

      • Guy Brunner says:

        @Schwarzenbacher; Martin Frey hat vollkommen recht. Man findet quasi auch keine weiblichen Clowns. Die einzige weibliche Person die bei uns diese Rolle zu spielen versucht, liegt ganz daneben. Mit Luise Pusch übrigens können Sie ganz und gar nicht punkten. Diese, sich oft in Männerposen darstellende Person vertritt eindeutig einen militanten Feminismus!

    • Martin Frey says:

      Zum Glück ist Humor etwas sehr persönliches, Hr. Schwarzenbacher. Selbstverständlich lasse ich Ihnen Ihre Vorliebe für feministische Linguistik, ob dies höheren humoristischen Ansprüchen genügt, wage ich ganz leise zu bezweifeln. Wenn Sie über sowas wie “Bio, bondenständig, blond” lachen können, dann beglückwünsche ich Sie. Bei mir überwiegt eher Fremdscham. Bin zudem, anders als Sie, aber wie wahrscheinlich konservativ geschätzt 80% der Bevölkerung der Ansicht, dass es nichts verkrampfteres, humorloseres gibt als Feministinnen. Uebrigens, kennen Sie tatsächlich Charles Bukowksi nicht?

      • Albert Schwarzenbacher says:

        Sie wollen der Pusch tatsächlich die Ironie absprechen? Dann haben Sie sie schlicht nicht gelesen.
        Und Herr Brunner: Pusch soll nicht als Beispiel für feministischen Humor gelten, WEIL sie Feministin ist? Ui. So ein Gschtürm möchte ich aber nicht im Kopf haben.
        Herr Frey, ich habe Bukowski (!) natürlich gelesen – in meiner Pubertät. Damals las ich allerdings auch Hesse und Goethes “Werther”. Was wollen Sie mir genau sagen? Und im Gegensatz zu Ihren 80% der Bevölkerung bin ich in feministischen Kreisen grossgeworden, ich verfüge also über tatsächliche Kenntnis – und nicht nur über Vorurteile.

        • Martin Frey says:

          Nochmals, Hr. Schwarzenbacher, kein Mensch will Ihnen Ihre Vorlieben streitig machen. Ich bin auch diesbezüglich ein liberal denkender Mensch. Und wenn Sie unter Emanzen aufgewachsen sind, ist damit auch die Verve erklärt, mit der Sie sich an dieser Stelle ins Zeug legen. Sie haben im Rahmen einer möglicherweise schwierigen Jugend sich sicherlich mehr feministische Erkenntnisse erworben als wir alle das möchten. Versuchen Sie aber bitte nicht, uns weiterhin die Vorzüge eines angeblich existierenden, feministischen Humors schmackhaft zu machen, Sie werden durch die Realität Lügen gestraft.

  • Florian says:

    Der Slogan heischt Aufmerksamkeit und darum geht es ja, wenn man gewählt werden will. Und allzu schlecht funktioniert er ja offensichtlich nicht. Renz ist auf alle Fälle angesprungen, auch wenn er naiverweise die fehlende Komik ins Zentrum seiner Ausführungen stellt. Fragt sich, wessen Kompetenz in Frage gestellt werden sollte, dieser Kommentar entbehrt nämlich auch jeglicher Komik, aber das ist ja wohl auch nicht Sinn der Sache, oder?

  • Stefan Schmid says:

    Immerhin hat der Slogan ihrer Verfasserin einen Blog eingetragen.

  • K.A. Barett says:

    Jede im Kern feministische Argumentation wird sich als Rohrkrepierer entpuppen. Auch die humoristische Komponente wirkt in der gewählten Form zu flach, zu uninspiriert. Dazu kommt, dass sich nur Feministinnen für feministische Anliegen interessieren. Eine wirklich fähige Frau, und deren gibt es viele, will sich mit derartigen Themen nicht selbst “entfrauen”. Es geht um Ziele und um glaubhafte Programme. Das ist alles. Kampf seit früher Kindheit gegen Rollenmuster? Diese Frau kann einem nur leid tun.

    • Luisa says:

      Sie tun mir auch leid mit ihrem engen Weltbild und ihren platten (Vor-)Urteilen. Auch wenn Sie sich mit dem alten Trick, Feministinnen in die Unfrau Ecke zu drängen, im originellen Bereich wähnen, täuschen Sie sich. Sie sind nur langweilig. Jede einigermassen geistig wache Frau muss sich von klein auf mit Rollenmustern auseinandersetzen. Das machen einigermassen geistig wache Männer übrigens auch.

    • Andrea Hadorn says:

      Es ist gut, kritisch zu sein, auch gegenüber dem Feminismus. Weshalb Feminsmus insgesamt abgelehnt wird, hat aber wohl emotionale Gründe (“entfrauen”: ? Ich habe meine Attribute noch….). Die lasse ich mal schön sein. “Blond” als Attribut ist experimentell und signalisiert, dass es nicht um maximale Kompetenz in der Politik geht (wenn es das gäbe), sondern um eine repräsentative Vertretung in der Demokratie.

  • Markus says:

    Vielleicht will sie auch nur, das der Tagi darüber schreibt.

  • Martina Siegenthaler says:

    Schwacher Slogan, aber ebenso schwacher Journalismus.

    • Hanspeter Niederer says:

      Dem kann ich nur beipflichten. Ich erschrak richtig, als ich ungläubig feststellte, dass der Artikel schon zu Ende war, noch bevor er irgend etwas Substantielles geliefert hatte. Kurz wie ein Slogan – und ebenso schwach wie der kritisierte.

  • Martin says:

    Ich finde den Artikel amüsant und scharfsinnig. Nach der Logik meiner Vorredner müsste ja jeder idiotische Politiker, über den berichtet wird automatisch ein schlauer Fuch sein, weil, hey, er hat ja immerhin einen Artikel in der Zeitung erhalten.

    • René says:

      Diessen Artikel als scharfsinnig zu bezeichnen ist absolut weltfremd, Martin. Es beelendet sicher viele Bürger, dass Emanzen und erst noch blond ernsthaft meinen, mit solchen billigen Aktionen die Aufmerksamkeit aus sich lenken zu müssen. Auch ich hoffe nur, dass solche Personen nicht gewählt werden. Aber aus dem grünen und sozialistischen Lager ist man sich ja allerhand gewohnt. Hauptsache: es ist genug Geld da um verschleudert zu werden. Von seriöser Politik im Sinne der CH haben die noch nie etwas gehört!

  • Jonas Manser says:

    Ein einziges Wort hat genügt, um dem Tag einen ganzen Text zu entlocken. Wenn ihr mich fragt, ist die Strategie voll aufgegangen. Ich glaube zudem kaum, dass die Wähler wegen diesem Versuch tatsächlich gleich die ganze Person hinterfragen – das wäre arg oberflächlich. Fragt sich also, wieso der Autor aus nur einem Wort gleich so viel Kritik hervorzaubern kann?

  • Hans Müller says:

    Herrscht Sauregurkenzeit beim Tagi, Herr Renz? Schreiben Sie doch mal was relevantes. Z.B. etwas über den Leistungsausweis der Frau Wyss. Das würde mir als Wähler als mehr nützen. Ich wähle keine Politikerinnen wegen ihrer Haarfarbe.

  • Bruno Bänninger says:

    Einer der verhängnisvollen Irrtümer in der Politik ist es, geschickte Redner/Innen und Selbstdarsteller/Innen die tief in die PR-Werbe-Trickkiste greifen, für geschickte Politiker/Innen zu halten.

  • Fabien says:

    Die Frage ist halt, was die Grünen sonst noch zu bieten haben. Ausser noch mehr Subventionen für den öV, für Windrädli und Solarpanels für arme Hüslibesitzer zu fordern, ist da nichts auszumachen. So bleibts halt bei “Bio, bodenständig” etc.

    • Philipp Rittermann says:

      “bio” gilt heute eigentlich hauptsächlich für “teuer” und nicht für entsprechenden mehrwert.

  • In Solothurn stiess der zitierte Slogan ‘Bio Bodenständig Blond’ bis jetzt grossmehrheitlich auf Zustimmung. Nur im fernen Zürich scheint es Journalisten zu geben, die die Botschaft nicht ganz verstanden haben. Ich erkläre: BIO steht für Wyss’s Einsatz für Umweltanliegen, BODENSTÄNDIG steht für ihre breite Erfahrung (neben Ex-Nationalrätin ist sie auch Juristin, Psychiatriepflegerin, Schreinerin, Gemeinderätin, Mutter…). BLOND schlussendlich steht nicht nur für ihre Haarfarbe, sondern auch, dass sie mit sexistischen und diskriminierenden Klischees (blonder) Frauen gegenüber aufräumt.

    • Philipp Rittermann says:

      …wie schön….. – eine frage hätt’ ich noch – bei dem “breiten berufsspektrum” liegt es ziemlich nahe, dass frau vieles gemacht hat und nichts so richtig kann – könnte das sein?

      • Michael Ryter says:

        @Rittermann: Ich befürchte fast, dass Sie mit dieser Vermutung recht haben…

        • Philipp Rittermann says:

          nun ja – ohne die dame diskreditieren zu wollen – wenn ich bewerber habe, die mannigfaltige, kurzzeitige und sehr breit gefächerte jobs hinter sich haben, stelle ich schon die eine oder andere kritische frage bezüglich persönlicher orientierung und zielen.

    • Valentin says:

      Das haben wir schon verstanden, lieber Herr Schauwecker. Nur, origineller wird der Slogan dadurch nicht …

    • Bruno Bänninger says:

      Menschen, die versuchen, etwas mit ganz vielen Phrasen erklären zu wollen, bellen immer den falschen Baum an.

  • Marquis Jean-Pierre says:

    Und wem gibt der Erfolg nun recht?

  • Hans Gerber says:

    Grün und blond geht doch wunderbar zusammen – das passt. Man muss schon ziemlich blond sein um grün zu wählen.

    • Jeanmaire Fritz says:

      Herr Gerber, mit diesem Spruch erhalten Sie 100 Punkte. An Ironie kaum zu überbieten.

  • Ben Strähl says:

    nichta anderes als die grüne Variante des 3-B Tussi Spruches .

  • heinz fritschi says:

    Wenn blond = dumm sein soll, muss Fabian Renz aber sehr blond sein. Jedenfalls scheint er Brigit Wyss nicht zu verstehen – wahrscheinlich will er sie gar nicht verstehen – sie ist js grün und blond, und dann erst noch bio und bodenständig, das übersteigt wohl sein Vorstellungsvermögen. Hat der Herr Renz sonst nichts zu tun?

    • Ike Conix says:

      Immerhin wissen wir jetzt, dass schwarz die Farbe der CDU ist. Jedoch wäre es interessanter zu vernehmen, welches die Farbe einer solothurnischen Regierungspartei ist, z.B. jene der CVP.

  • Oliver Werner says:

    Beim Lesen dest Titels dachte ich zuerst, Herr Renz würde etwas gescheites und geistreiches schreiben….

  • Hanspeter Mathys says:

    Dieser Slogan ist ein Schuss in die Ofen: Frau Wyss wirkt wie eine ziemlich strenge Biotante.

  • Realist says:

    Der Text von Fabian Renz kommt mir auch ziemlich “blond” daher. Als Leser fühle ich mich auch nicht ernstgenommen.

  • Thomas Läubli says:

    Was witzig ist und was nicht, bestimmt nicht der Journalist, sondern der Betrachter. Man muss der Sache keine Witz-Kriterien aufsetzen, wenn am Stammtisch auch über Blöderes lacht.

  • magerius says:

    Ein schwacher Blog – ausgelöst durch Herr Renz.

  • Peter Jeck says:

    Dass die Stereotypie zementiert wird, das können wir als Argument mal vernachlässigen. Alle anderen Renzschen Argumente finde ich sehr zutreffend und scharfsinnig.

  • stefan moser says:

    Liest man die Kommentare so fällt auf: Eine Frau darf auf keinen Fall frech sein – geschweige denn ironisch. Da wird ihnen gleich vollständig die Kompetenz zum Humor aberkannt, werden sie nur noch auf ein Wort einer vielfältigen Kampagne reduziert. Fiktives Beispiel: “Regierungsratswahlen Glarus, Aschi Huber: Gewerbefreundlich, kompetent, mit Schnauz” wär vielleicht witzig und kaum einen Artikel wert, oder? Ha, ha, der Aschi, das isch doch en Glatte. Der mit blond regt aber viele auf. Mann sollte sich nun fragen, wieso.

  • Sven S. says:

    Und was läuft sonst noch Wichtiges in der Welt?

  • Martina Siegenthaler says:

    Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, Frau Wyss hat sich durch das provokative Plakat von Claudine Esseiva FDP anstecken lassen. Eigentlich hätte “man” wissen müssen, dass sowas nicht überall gut ankommt. A propos blonde Haare: sie stehen ihr gut und sorgen rein optisch für mehr Pfiff.

  • David Keel says:

    Wie kommt es eigentlich, dass der Tagi bloss einen Slogan von Brigit Wyss nimmt, wo sie doch mit mehreren gleichrangig antritt? «Bio, bodenständig, blond» ist der augenzwinkernde davon. «Energie fürs Gewerbe» ist ein inhaltreicher Slogan, denn Brigit Wyss steht für jene Energiepolitik. die dem Gewerbe Arbeit gibt. Alle andern Slogans beziehen sich nicht auf die Person, sondern auf politische Inhalte – aber wo käme man hin, wenn man solide recherchieren würde? Da könnte man glatt seine thesenjournalistischen Zeilen nicht schreiben, nicht wahr, Herr Renz?

  • Marquis Jean-Pierre says:

    Ein Wort und diese Wirkung!

    Gut gemacht Frau Wyss

  • Nick Martin says:

    Ich mag mich erinnern, dass ich in Luzern bei einem Kaffee sass und der mittlerweile verstorbene Otto Ineichen mit drei Lamas um die Ecke kam. Er hatte sie als Gag beim Zolli ausgeliehen, um für seine Nationalratskanditatur zu werben. Ein Gag eben, und zurecht regt sich da niemand auf. Kommt es aber einer Frau ein nun wirklich absolut harmloser Witz in den Sinn, so verliert sie gleich die Würde, die das Amt verlangt.

  • Hanspeter Bruhin says:

    Blonde Frauen spiegeln den Abglanz der Götter .

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