Lausanne, cœur du futur Parc suisse d’innovation

Un Parc national d’innovation verra bientôt le jour en Suisse. Le Parlement a posé les bases légales de ce projet destiné à devenir le moteur et la vitrine de l’innovation helvétique. Reste à le concrétiser. Deux sites réunissent les conditions pour une structure d’envergure internationale: Lausanne et Zurich. Avec un atout côté lausannois, un parc d’innovation y existe déjà, et le potentiel de développement est important. Explications.

Lausanne ou Zurich s’imposent, car l’innovation ne se décrète pas. La Silicon Valley, par exemple, c’est la rencontre de Hautes Ecoles de niveau mondial, de multinationales, de PME, de start-up, d’investisseurs, et de capital-risque. Et la «magie» de cette réussite ne dépend pas d’une décision politique. Des dizaines de parcs d’innovation ou technopôles ont vu le jour, notamment en France, inspirés du modèle californien. Et la majorité d’entre eux ont échoué. Car il ne suffit pas de construire quatre murs et y injecter des millions pour générer de l’intelligence. La Suisse ne doit pas commettre cette erreur.

Soyons pragmatiques. Pour qu’un parc d’innovation ait un poids et une visibilité internationale, une condition de base est incontournable: il doit s’appuyer sur des hautes écoles de niveau mondial. Et nous en avons deux: les Ecoles polytechniques fédérales. Elles sont aujourd’hui les locomotives de l’innovation, d’une «Swiss Valley» qui existe déjà. Le plateau suisse est un pôle d’excellence mondial en matière technologique et scientifique. Ne réinventons pas la roue: le Parc ne doit pas recommencer le travail déjà existant. Il doit consolider et dynamiser ce qui existe, et soutenir les deux pôles principaux de l’innovation suisse: Lausanne et Zurich. Ce sont les deux piliers naturels du futur parc. Ensemble.

Nous n’attendons pas, la bouche ouverte, une part du gâteau. Nous contribuons activement au projet. Nous le bâtissons.

Symbole de la capacité d'innovation helvétique en générale et lausannoise en particulier: le Rolex Center, sur le campus de l'EPFL. (Image: Keystone)

Ces deux poumons ont, en outre, de la place à disposition. Le terrain zurichois est connu, sur l’aérodrome de Dübendorf, cédé par la Confédération. Il a cependant un petit défaut: le site est éloigné de l’EPFZ. Il ne peut pas bénéficier de la proximité immédiate de l’école. Lausanne dispose aussi d’un terrain: 22 hectares idéalement placés, à côté de l’EPFL, un site actuellement utilisé par des clubs de foot amateurs. Des dizaines de start-up, des multinationales, des centaines de chercheurs sont présents dans le voisinage immédiat. En clair, ce terrain de 22 hectares vient prolonger un parc d’innovation déjà existant. Cela fait clairement de Lausanne, et de l’arc lémanique, un poumon naturel du futur Parc suisse d’innovation. Voire le cœur de ce parc.

Ce terrain appartient à la Ville de Lausanne. Qui a déjà eu l’intelligence de manifester son intérêt: elle est prête à le céder à la Fondation du Parc. Excellent réflexe, proactif, à mille lieues des geignements minoritaires qu’affectionnent parfois les romands. Le message est clair: nous n’attendons pas, la bouche ouverte, une part du gâteau. Nous contribuons activement au projet. Nous le bâtissons.

Reste à trouver une solution pour les terrains de foot actuellement sur ce site: la balle est dans le camp du Canton de Vaud. Nul doute qu’il trouvera une solution, vu l’ampleur du défi pour la région, et pour la Suisse; l’innovation est au cœur de la prospérité du pays. C’est notre matière première. Elle mérite toute notre attention, et tous nos efforts.

21 Comments sur «Lausanne, cœur du futur Parc suisse d’innovation»

  • Hofer Robert says:

    Die ETH Lausanne zeichnet sich durch eine äusserst geschickte PR- und Markeitng-Kompetenz aus. Sie versteht es immer wieder,sich durch “events” und Ankündigungen in den Vordergrund zu schieben.
    Vor einem übereilten Investment empfehle ich, sorgfälitg zu überprüfen, welche verwertbaren Forschungsdurchbrüche in den letzten 10 Jahren aus diesem Innovationspark hervorgingen.

  • Martin says:

    …und noch mehr Leute werden in die CH einwandern.

  • Beat Keller says:

    Man scheint offenbar in der Romandie die Bedeutung der gleich benachbarten Empa nicht mit ihrer Bedeutung als Innovationsmotor und Bindeglied zwischen Hochschule und Industrie zu so genau zu kennen. Das der Standort Lausanne oft und gerne Werbung in eigener Sache betreibt ist wohlbekannt. Man darf gespannt sein, welche zusätzlichen Argumente die ETHZ noch ins Feld führen wird. Dabei ist die Anbindung an den nahe gelegenen internationalen Flughafen Zürich nur eines davon. Eine carte blanche für NR Ruedi Noser wäre übrigens eine gute Idee.

    • Roland Bieri says:

      Na gut, ob man nun in 20 oder 40 Minuten am Flughafen ist spielt keine Rolle. Ich denke der Genferseebogen verdient sicherlich mehr Aufmerksamkeit und all die Anstrengungen der vergangenen Jahre sollte nun auch einmal belohnt werden. Zürich ist sehr wichtig und wir können auf diesen Wirtsch aftsstandort stolz sein, aber ich glaube es ist sinnvoll, 2-3 starke Witrschaftsregionen zu haben (Zurich, Basel, Léman).

  • Sportpapi says:

    Soooo einfach ist es dann auch wieder nicht, neue Fussballplätze zu finden. Denn diese sollten ja auch noch einigermassen zentral liegen, um von Kindern und Jugendlichen erreicht zu werden. Flugplatz Dübendorf ist zu weit weg von der ETH? Von welcher ETH denn? Zentrum, Hönggerberg, die bereits mit einem Bus-Shuttle verbunden sind? Oder den diversen Aussenstandorten, zum Beispiel der EMPA in Dübendorf?

  • Richi says:

    A-ha Fathi Derder ist also Kommunikationsberater! Kommunikationsberater für wen denn? Schelm, wer böses denkt!

  • Michael Bornhaeusser says:

    Innovation braucht fürwahr Forschungseinrichtungen ABER vor allem Unternehmertum und Unternehmer, Eine Uni wie die EPFL ist nicht das Allheilmitte, Innovation in Wertschöpfung umzusetzen. Hierzu braucht es weit mehr z.B. Start Up Struckturen mit unternehmerischem Support, internationale Netzwerke und Vertriebsunterstützung sowie natürlich die Finanzierung. In der Bay Area treibt das Business die Innovation zu Produkten und Profiten, nicht Stanford, sorry. Der Standort der Uni ist nicht erheblich sondern das Gesamtumfeld drumherum.
    Michael Bornhäusser, Präsident i-net Innovation Networks

  • Matthias Erzinger says:

    Ein Kommunikationsberater macht einseitig Werbung für die ETH Lausanne. Dabei ist in Lausanne schon lange mehr Schein als Sein..

    • Roland Bieri says:

      ach ja? Aus welchem Grund denn? Wegen dem Learning Center? Oder weil das EPFL “nur” auf Platz 29 und nicht wie die ETHZ auf Platz 13 kommt? Ich finde es amüsant, wenn sich die Zürcher bedroht fühlen – ist ein weilchen her als es in der Schweiz echte Konkurrenz gab, gell liebe Zürcher. Abwarten und schauen wo der Arc Lémanique in 10 Jahren steht, im vergangenen Jahrzehnt war das Wachstum nämlich stärker als im “Greater Zurich” – on verra bien. ABE

      • Ueli Käser says:

        Kann mir jemand sagen, ob aus der über 100 jährigen ETHZ-Geschichte irgendein Unternehmen herauskam, welches mehr als 500 Mitarbeiter hat und einen nachhaltigen Wert und Arbeitsplätze geschafft hat?

    • Hanz kaufmann says:

      Bitte geben Sie aussagekräftige Beispiele die Ihre Behauptung stützen. Ansonsten behalten Sie Ihre Kommentare besser für sich.

  • Hanz kaufmann says:

    Forschungsdurchbrüchen und Start-ups en masse. Einfach auf der Webseite der EPFL selber nachlesen.

    Ich habe selber 5 Jahre neben den Fussballfeldern gewohnt. Unten am See gibt es noch einmal ein halbes dutzend Fussballfelder. Ein neuer Standort für die Fussballfelder ist sicher das kleinste Problem und höchstens ein Scheinvorwand. EMPA und EAWAG sind sicher auch keine schlechten Standorte. Im Gegensatz zu mehreren tausend Wissenschaftler um die Ecke aber ganz klar die schlechtere Wahl. Innovation findet beim “Kaffetrinken” statt. Ein Shuttlebus zu nehmen ist da lebensfremd.

  • Hannes Müller says:

    Vom Technopark in Zürich weiss der gute Mann offenbar nichts. Wirklich ein Fachmann.

  • Sandro Zazzali says:

    Ohne Einsatz gibt es kein Ergebnis.
    Wie kann man in den Clean-Tech-Themen Fortschritte erzielen ohne Einsatz?
    Egal ob Lausanne, Zürich oder Basel, je mehr Initiativen in diese Richtung gehen umso grösser sind die Chancen, dass die Schweiz bei den erneuerbaren Energien nicht nur investiert sondern auch Mehrwert schaffen kann.

    Rdz-Vous in 5 Jahren für eine erste Zwischenbilanz?

  • Thomas Läubli says:

    Mir schaudert vor Leerformeln wie “Innovationsmotor”, “Entwicklungspotenzial” oder “Ausstrahlungskraft”. Das klingt nach abgehobenem Management, das nur auf einer oberflächlichen Ebene operiert. Gute Universitäten entstehen nicht durch eine hübsche Politur, sondern durch solide Arbeit von Studenten und Professoren. Nur weil man auf der ETH Hönggerberg einen Fünffingertrakt hingestellt hat, wird deswegen noch nicht bessere Forschung betrieben.

  • Pierre Ebloui says:

    Avant de postuler un nouveau leadership national, Zurich et ses “élites” devraient d’abord régler le problème de la place financière suisse et sortir le pays de l’ornière dans laquelle ils l’ont entraîné.

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