L’argument macho pour le quota de femmes

L’argument choc contre un quota de femmes dans les entreprises suisses est éminemment sexiste : les femmes ne veulent pas une carrière, mais des enfants. Et une fois qu’elles les ont, tout le reste leur est égal.

L’Union européenne se met à imiter les précurseurs que sont le Danemark, l’Espagne ou les Pays-Bas et instaure un quota de femmes. D’ici à 2020, les conseils d’administration devront en compter 40 %.

L’endettement des entreprises dont le conseil d’administration compte des femmes est nettement inférieur

Si les femmes se voient refuser l’accès à de vraies responsabilités, on aura un exode sans précédent de femmes vers les conseils d’administration de sociétés européennes. (Image : Flickr / Benjamin Staudinger

On peut se demander s’il est avisé et réaliste de définir par la loi un quota fixe de femmes pour toutes les époques et toutes les branches et entreprises. Il devrait toutefois être tout à fait avisé de faciliter le parcours des femmes jusqu’à la tête des entreprises, pour les raisons suivantes :

a) Elles représentent environ la moitié de la population de la Terre, et donc environ la moitié de la clientèle de toutes les entreprises du monde.

b) À ce titre, ce sont elles qui décident du budget dans plus d’un tiers des ménages.

c) Même le bureau politique du Parti communiste chinois compte une femme.

d) Dans les assemblées où siège ne serait-ce qu’une femme, les hommes font davantage d’efforts et sont davantage présents.

e) Le cours des actions des entreprises dont le conseil d’administration compte au moins une femme est meilleur.

f) Dans les conseils d’administration, les femmes s’engagent en faveur d’une culture d’entreprise nettement plus durable et sociale.

g) L’endettement des entreprises dont le conseil d’administration compte des femmes est nettement inférieur.

h) Les femmes représentent plus de la moitié de tous les diplômés de l’enseignement supérieur, qui coûtent si cher à la société.

i) Si ce niveau d’éducation n’est utilisé qu’à 11 % dans les conseils d’administration, à 5 % dans les directions de sociétés et à 3 % dans des postes de PDG, c’est un beau gaspillage de talents.

Si l’UE instaure un quota de femmes de 40 %, et que la Suisse continue à ne confier que 3 % des postes de PDG à des femmes, cela va générer un exode sans précédent de femmes depuis les postes à temps partiel en Suisse vers les conseils d’administration de sociétés européennes.

Outre tous les arguments rationnels ci-dessus, provenant d’études réalisées par des acteurs que l’on ne saurait taxer de féminisme, tels que Credit Suisse ou Morgan Stanley Capital, l’UE offre maintenant un argument macho de choix en FAVEUR du quota de femmes dans les postes de direction en Suisse : nous avons besoin d’un quota de femmes, quel qu’il soit, sinon toutes les femmes compétentes iront voir ailleurs dans l’Union européenne.

148 Comments sur «L’argument macho pour le quota de femmes»

  • Martin says:

    Ich bin für Frauenquote! Auch im Abfuhrwesen, auf dem Bau, im Strassenbau, Autogaragen, Forst-Arbeiten, Schreinereien, LKW-Fahrer, Strassenreinigung…….und MILITÄR!

    • Joerg Hanspeter says:

      Jaaaaaa, und wenn sie weniger als 50 % der Strassen erstellen (von A bis Z), dann kriegen sie auch nur eine reduzierte Anzahl von Auto-Zulassungen. Das Paradies kommt!

    • Anabelle says:

      Wieso nicht grad auch für eine Männerquote beim Kinderkriegen!

      • Clemens says:

        Sie haben es brillant demonstriert: Frauen und Männer sind NICHT gleich! Sicher aber GLEICHWERTIG, was etwas Anderes ist. Deswegen ist die ganze Diskussion sinnlos. Bald werden Gays und Lesben auch Quoten einführen wollen, sowie Bi- und Transsexuellen… Geschlecht ist einfach kein Parameter, weder für positive, wie für negative Diskriminierung. 🙂 Meine Frau wollte immer allein für’s Haushalt schauen. Dafür teile ich meinen Einkommen 50% mit sie. Normal. Wenn ich etwas zu Hause mache, werde ich angeschimpft, weil ich es nicht so tue wie sie es will. Jede seine Spezialitäten… 😉

      • Männerquote beim Kinderkriegen? Ich bin dabei. Heirate eine ältere, sehr gut verdienende Managerin, lasse mich von ihr schwängern und nach ein paar Jahren scheiden. Meine Anwältin zieht sie dann, bildlich gesprochen, bis auf den Slip aus; ich behalte die Villa, die Kinder, die Hälfte des Vermögens plus Pensionskassengelder und Madame wird mir jeden Monat üppige Alimente überweisen. Ich lege mir eine nette, junge Geliebte zu und geniesse das Leben in vollen Zügen. Also. Wo geht es zum Gebärsaal?

    • Hans Koller says:

      Genau die sollen nicht nur die Schoko bekommen, sondern auch die hälfte der Scheissarbeit machen. Aber die Frauen von heute wollen nicht mehr arbeiten, sondern nur noch oben abkassieren.

    • elena says:

      Und ich für eine Männerquote bei den Reinigungskräften, beim Kassierpersonal, beim Verkaufspersonal, beim Servicpersonal, bei der Krankenpflege, bei der Kinderbetreuung……und das MILITÄR dürfte ich dann als Frau gleichermassen verweigern wie als Mann!

      • May says:

        ja, dann aber auch 3% Lohn-Strafgebühr bezahlen bis zum 30 Altersjahr. So ca. 2000 CHF/Jahr zusätzlich zu den Steuern.
        Und dann aber trotzdem noch Zivildienst leisten, bis 30.

      • Andreas Braun says:

        Sehe Sie nicht wie absurd das ist? Das ist ja gerade der Punkt. Entweder wir machen überall eine Quote oder nirgendwo. Alles andere ist unfair. Aber macht es wirklich Sinn, dass wir überall eine 50/50 Aufteilung haben? Wenn Frauen lieber mit Kindern und Menschen arbeiten und Männer lieber an Maschinen rumtüffteln und Statistiken erstellen, ist da doch okay? Es gibt keine Belege für die Diskrimierung in all den Berufen und auch nicht bei Kadern. Es fängt ja schon damit an, dass Frauen sich nicht mal für entsprechende Ausbildungen interessieren (Naturwiss., IT, Finance, Wirt.recht usw.).

      • Bernhard Müller says:

        Hier siehr man die Fachkundigkeit betreffend Militär, ja man kann den Dienst verweigern, jedoch wird man dann ordentlich zur Kasse gebeten, bitte, Sie haben die Wahl!

      • Stefan Büchler says:

        @Elena: Und nach dem Verweigern dann auch den Wehrpflichtersatz berappen!!

      • Miguel Delgado says:

        Richtig! Und wenn wir gerade dabei sind muss eine Maennerquote auch rein bei Kindergaertner, Primarlehrer, Floristen, Flugbegleiter, Reiseleiter und allen anderen ach so weiblichen Berufen! Nur eine Frauenquote bei den oberen Etage ist Quatsch, wie wenn die oberen Etagen besser seien als ein Primarlehrer oder Kindergaertner. Wenn man als Mann Kindergaertner werden will wird man ja gerade als Schwuler abgetan. Das ganze Quotenzeug ist Quatsch, geben wir es doch einfach zu wir Maenner und Frauen sind anders und wollen meistens andere Berufe oder sollen wir alle zu Zwitter werden?

      • Mariana says:

        @elena, ich habe selber in der Reinigung gearbeitet und es gibt auch dort viele Männer. Gerade bei grossen Firmen, Industrie etc kann diese Arbeit körperlich sehr anspruchsvoll sein. Beim Pflegepersonal ist es das Selbe. Frauen würden trotz Frauenquote keine Natur-, Ingenieurs und Technikwissenschaften studieren, genauso wenig wie sie technische Lehren wählen. Die Frauen sind sowas von selber schuld, dass sie nicht im Kader sitzen. Man kann nicht verlangen, dass man mit einem Kommunikationsstudium in die Geschäfsleitung einer ABB kommt!!! Ich bin Naturwissenschaftlerin auch ohne Quote!!!

      • Clemens says:

        Und wenn eine Katastrophe kommt, Regen, Sturm, Brand… wer ist noch so froh, dass es eine Armee noch gibt? Und wer war in 1939 so froh, dass Nazis die Schweizerinnen nicht wie andere vergewaltigt haben? Und wie organisiert man internationale Konferenzen wenn man die Sicherheit nicht gewährleisten kann? 🙂 Man kann die Armee umtaufen aber die Funktion kann man nicht streichen. Die Polizei, Feuerwehr & Co werden bei besonderen Lagen sehr schnell überfordert.

        • Martin says:

          Die CH wurde 1939 sicher nicht wegen der Schweizer Soldaten nicht angegriffen. Glauben sie ihren Grossvater nicht alles. Und die 5 Mrd. jährlich würde man besser in eine Katastrophenhilfsorganisation stecken als in dämliches Männerspielzeug. Und wenn wir schon dabei sind, das WEF ist eine private Veranstaltung, also sollen die ihre Sicherheit selber organisieren.

    • Ruedi Strickler says:

      Jaaa! Und in den Kasernen werden Gebärsääle, Stillstuben, Schwangerschafts- u.Muki-Turnen installiert!
      Was für ein Schwachsinn!
      Ich staune immer wieder, wie meine Geschlechtsgenossen vor Dummheit strotzen, bloss, weil Frauen sich nicht mehr alles gefallen lassen…

  • Hans Koller says:

    Wieviele Frauen lernen den Beruf Maurer? Und wieso sollten danach 40% im Verwaltungsrat der Implenia sitzen? Frauen und Männer haben nun mal nicht die gleichen Interessen und somit sind solche Quoten falsch. In den meisten Beruf sind Frauen unterverteten und sind weniger als 40%, viele Frauen arbeiten nur Teilzeit und jetzt sollen sie 40% der Verwaltungsräte etc. stellen? Diese Idee kommt doch nur von Politikerinnen die sich ein Ämtli sichern wollen unter dem Deckmantel der gleichheit. Früher brauchte man Qualitäten für so einen Posten, heute reicht es eine Frau zu sein, traurig aber wahr.

    • Regula Wipf says:

      Immer das gleiche lahme Argument. Warum schafft es dei Implenia nicht, trotz geballtem Intellekt der Maenner in der Chefetage, beim engagieren von Frauen auf allen Ebenen einen Plan zu haben und vorwaerts zu machen?
      Ist es, dass sich dieselben Maenner nicht engagieren um veraltete Strukturen endlich zu modernisieren, wie Schulen die die Kinder immer noch gestaffelt ueber den Mittage nach Hause schicken, und es so verunmoeglichen, voll zu arbeiten?
      Warum sind nicht Sie zu Hause und managen die Kinder und den Haushalt? Ist es, weil der Lohn der Frau nicht reicht? Weil sie 30% weniger verdient

      • Hans Koller says:

        Die Aufgabe der Implenia ist es nicht dafür zu sorgen das die Quote im Verwaltungsrat stimmt, ihre Aufgabe ist das Bauen. Sie haben das Ziel aus den Augen verloren. Nun meine Frau arbeitet nicht weil sie Behindert ist, aber das ist ein anderes Thema, nach ihren Masstäben und ihren Moralvorstellungen müsste sie wohl wie im Mittelalter arbeiten. Traurig da meine Frau nicht arbeiten kann gelte ich als Patriarch mit alten Regeln, was für ein trauriges Weltbild sie doch haben. Es soll den Menschen immer noch frei vorbehalten bleiben wie sie leben wollen, der Staat hat sich da raus zu halten.

      • Clemens says:

        Also meine Frau ist zu Hause weil sie damit Spass hat. Sie hat auch einen Job als Schul bibliothekarin und verschiedene öffentliche Ämter. Geschmacksache. Ich wäre hochfrustriert, wenn ich meine Stelle kriegen würde weil ich Romand bin, weil ich grösser als 180 bin, oder rothaarig, und nicht weil ich kompetenter bin. Glauben Sie nicht? 🙂 Ah, und meine KInder essen ganz schön in der Schule…

      • Franz says:

        Frau Wipf überlegen Sie doch, wäre es so, dass Frauen per se weniger verdienten, müsste doch jede Firma nur noch Frauen anstellen oder nicht?

      • Karsten Rademacher says:

        FRau Wipf,

        wieviele Frauen heiratet einen Mann, der weniger als sie verdient?

    • Regula Wipf says:

      … und das nicht reicht um der Familie zu schauen? Oder verpfuschen Sie regelmaessig das Essen? Passt Ihnen buegeln nicht? Solange Frauen nicht gleich in Zahl und Verantwortung in Betrieben sind, wird es keine intelligente Diskussion geben, wie der Laden vielleicht auch anders organisiert werden koennte.
      Betriebe so organisieren, dass es beiden Geschlechtern ermoeglicht wird nicht in Rollen gezwaengt zu werden. In Ihrem Beitrag trieft es von Ressentiment. Glauben Sie dass gut ausgebildete Frauen beruflich erfuellt sind wenn sie eine neue Waschmaschine anschaffen?

      • Hans Koller says:

        Klar freuen sich Frauen darauf Hausfrau zu sein, welche möchte sich nicht um ein süsses Baby kümmern? Oh diese Kulleraugen. Oder glauben sie 40Jahre zu 8Stunden Büroarbeiten etc. zu machen sei ein erfülltes Leben??? Sie scheinen sich nur noch mit Theorien zu beschäftigen von Gefühlen und Freude scheinen sie weit entfernt zu sein. Die Gefühlsbasis einer Frau scheinen sie ebensowenig zu kennen. .

    • Martin says:

      Keiner im VR von Implenia ist Maurer, das sind Anwälte usw. Und da gibt es genügend qualifizierte Frauen in dieser Branche, schauen sie sich den Anteil der Uni-Absolventen an.

    • Lina More says:

      “Frauen und Männer haben nun mal nicht die gleichen Interessen und somit sind solche Quoten falsch.” – Sie sprechen mir (einer Frau) aus dem Herzen. Es hat keinen Sinn Quoten zu erzwängen, wenn die Interessen nun mal anders gelagert sind. Je freier und besser gestellt eine Gesellschaft, desto mehr wählen Frauen einen Beruf, der ihren Interessen entspricht (cf. Norwegische TV-Dokumentations-Reihe “Brain Wash” von Harald Eia (auf youtube komplett zu finden).

    • Ruedi Strickler says:

      Wieviele Männer werden Kranken-, Alters-, Behinderten-Pfleger?!
      Wieviele Maurer sitzen in VR?! Die volle Idiotie, dieser Vergleich: Es geht darum, dass bei GLEICHER QUALIFIKATION d.Frau bevorzugt wird bis 40% erreicht sind. Also noch nicht einmal die Hälfte.
      Männer lassen sich v.Frauen mit d.grössten Selbstverständlichkeit bedienen. Wenn diese aber eine Gleichberechtigung verlangen – im Bedienen, versteht sich – dann jammern die Helden, dass Gott-erbarm.
      Das ist einfach nur noch peinlich – für mich als Mann!

  • Karl Müller says:

    Der Autor bringt Argumente ein, die nicht für eine Quote sprechen, sondern für eine Beteiligung der Frauen und Männer. Dagegen spricht nichts und niemand. Die Quote verlangt aber eine Diskriminierung der Männer bei gleicher Ausgangslage. Das ist verfassungs- und menschenrechtswidrig und wird auch so in der EU nicht kommen (Länderveto). Frauen müssen denselben Preis zahlen wie Männer, es gibt keine Sonderbehandlung. UNd die meisten Männer wollen/können aus diesem Grund nicht in die Teppichetagen vorstossen. Wie auch die Frauen.

    • Regula Wipf says:

      Mit 90% Maenner in den oberen Chargen, haben wir schon immer eine permanente Diskriminierung von Frauen. Die sogennante Quote ist ein Schritt diese Diskriminierung endlich abzubauen. Das Argument dass “qualifiizierte” Frauen befoerdert werden hat seit fuenfzig Jahren Bringschuld. Geaendert hat sich nichts – es ist Zeit dass mann der maennlichen Betriebskulter endlich einmal in den Hintern tritt, dass es vorwaertsgeht.
      Herr Mueller, Sie koennen sich wieder melden wenn 90% Frauen in der Fuehrung sind. Und wir leisten schon lange mehr als Maenner. Wer schaut nach den Kindern bei Ihnen?

      • Andreas Hirschi says:

        @Wipf Sorry “Und wir leisten schon lange mehr als Männer”. Aua, was hat man den Ihnen angetan? Diese Aussage ist an, entschuldigen Sie “Dämmlichkeit” schon kaum mehr zu überbieten! Mit so jemandem wie Ihnen gehts bestimmt nicht vorwärts und ich kann nur hoffen, dass Sie auch nie eine führende Position inne haben werden. Herr Müller hat vollkommen recht. Es sollen sich alle demselben Wettbewerb stellen gleich ob Mann oder Frau. Eine Quotenfrau kann man nicht ernst nehmen und auch nicht akzeptieren.

        • Ruedi Strickler says:

          Herr Hirschi: In d.CH leisten Frauen 5,4 MILLIARDEN Std. UNBEZAHLTE Arbeit/Jahr (Männer 2,6 Mia.), das sind 63% d.total geleisteten unbez.Arbeit. 42 % d.Frauen sind aber ausser Haus noch berufstätig. Also DOPPELT belastet!!
          Fragen Sie einmal Ihre Mutter, wie einfach ein FRauenleben ist, in einer Gesellschaft, in der Frauenarbeit das Mieseste, Schechtestbezahlte und Verachtetste ist, was einem Menschen überhaupt passieren kann. Ganz abgesehen davon, dass Frauen immer noch 25% weniger f.gleiche Arbeit bezahlt bekommen.
          DAS tut MANN Frauen an, täglich – u. Sie wollen es nicht einmal merken..!

      • max says:

        Frauen wie Sie können vor allem zwei Dinge sehr gut: völlig unbelegte Behauptungen aufstellen und anderen für den eigenen Misserfolg die Schuld geben. Beides ist in der Wirtschaft leider nicht ganz so gefragt.

        • Liv says:

          Die meisten Behauptungen, die hier von Männern stammen, sind aber auch ganz schön absurd. Ihre übrigens auch betreffend DIE Frauen. Ach ja, und wer hat die Weltwirtschaft vor ein paar Jahren in den Ruin getrieben? Alte, weisse, reiche Männer und solche, deren Ehrgeiz es war, ebenfalls alte, weisse, reiche Männer zu werden.

      • Ueli.Hoch says:

        @Frau Wipf: Das ist Quatsch was Sie erzählen. Es ist heute schon so, dass in Verwaltung und Industrie, bei gleicher Qualifikation die Frau die Stelle kriegt.
        Im übrigen kann sich ein Unternehmen gar nicht leisten nur den Zweitbesten zu nehmen, wenn der Beste eine Frau wäre. Das Problem war Frauen in vielen Unternehmen stark bis sehr stark untervertreten sind, ist die mangelne Qualifikation und Erfahrung die in der jeweiligen Branche verlangt wird.

      • Franz says:

        Du mieine Güte Frau Wipf! Da hat sich aber was angestaut über die Jahre. Ich bin nicht sicher, ob das hier die ricthige Plattform ist sich so einzubringen. Die Banken als unverdächtige Player zu betiteln zeugt auch nicht grade von grosser Kenntnis des Autors. Diese Institute machen Jahr für Jahr Dutzende von Millionen locker um ja niemanden vor den Kopf zu stossen (u.a. die Frauen). Das nennt man mindern des Reputationsrisikos. Frauen sind in den Banken weit oben in den Gremien vertreten und das obwohl jeglicher Leistungsausweis fehlt! Eine einzige Katastrophe! Nicht mehr kündbar notabene….

      • M. Ryter says:

        Sie sind also eine dieser Frauen die sich denkt: Jetzt zahlen wir es den bösen, bösen Männern einmal so richtig heim. Und nur weil Sie das Märchen “das Frauen mehr leisten bei der Hausarbeit und Kinderbetreuung” immer wiederholen, wird es noch lange nicht wahr.

        • Regula Wipf says:

          Intressant, 5 Maenner antworten, und die Frauen schweigen. Betriebskulturen sind auch heute noch mehrheitlich maennlich und an traditionellen Bildern orientiert. Muss einen Nerv getroffen haben. Werde aber auch weiterhin aktiv qualifizierte Frauen einstellen und foerdern. Oder Maenner, wenn es angebracht ist.

        • Lisa Kunz says:

          “Und nur weil Sie das Märchen “das Frauen mehr leisten bei der Hausarbeit und Kinderbetreuung” immer wiederholen, wird es noch lange nicht wahr.”
          Märchen? Das sagen Sie wohl, weil sie ständig ausser Haus sind und keine Ahnung haben, was Frauen zu Hause eigentlich leisten.

          • Franz says:

            Jammern jammern, nichts als Jammern. Warum haben Sie denn Kinder? Hat je jemand gesagt, dass Kinder aufziehen ein Honiglecken ist? Das war es nie und wird es auch nie sein. Es gibt kaum eine Generation von Männern, die das besser weiss, als die heutige. Zumindest in unseren Breitengraden. Seien Sie doch stolz, dass Sie als Frau einen derart wertvollen Job in der Gesellschaft leisten. Und wenn Sie das nicht wollen, dann haben sie heute die Möglichkeit, den ganzen “Kinderkram” ja an die Krippen zu delegieren und sich “selbst zu verwirklichen”.

          • Was Frauen zu Hause leisten? Dann erzählen Sie, liebe Frau Kunz, uns Unwissenden, was Frauen so alles zu Hause leisten müssen, während die Kinder den ganzen Tag in der Schule sind.

      • Bernhard Müller says:

        und Sie arbeiten scheinbar 100 % und schauen zusätzlich 100 % zu den kindern, tätigen zu 100 % alle Hausarbeiten und dies alles natürlich ohne Kindermädchen putzpersonal usw. Wow, welche Wualifikationen, bitte senden Sie mir umgehendst Ihr Bewerbungdossiers, èberfareuen die so anpacken können stellen wirklich alle Männer in den Schatten. Eine Schwäche mache ich jedoch aus: Leider sollte es hier nicht um Männer oder Frauen gehen wie bei verfeindetetn Parteien, sie treiben diese Haltung, das gegeneinader zusätzlich voran.

      • Clemens says:

        Die sogennante Quote ist eine positive Diskriminierung…

        • Karl Müller says:

          @Regula: Nicht jede quantitative Ungleichheit zwischen Mann und Frau ist eine Diskriminierung.
          @Clemens: Ja, positive Diskriminierung wird das genannt. Eine furchtbare Formulierung. Man diskriminiert ein ganzes Geschlecht und nennt das positiv. Das ist für mich kriminell.
          @Lisa: Frauen leisten viel zu Hause, aber Männer leisten auch viel. Das geht manchmal fast vergessen, sollte aber nicht gegeneinander ausgespielt werden.

      • Alois Krieger says:

        Regula Wipf: Gründen Sie doch ein Unternehmen und stellen sie die Frauen ein, die sowieso mehr leisten. Sie werden sehr erfolgreich sein, sie bezahlen weniger Löhne und haben bessere Leistung. Ich frage mich nur, wieso das sonst niemand macht?

  • Petter says:

    a) Völlig falsch. Viele Kunden sind Unternehmen (Zulieferer).
    b) An den Haaren herbeigezogen.
    c) Abstrus, kein Kommentar.
    d) Dies hängt sehr stark von einzelnen Unternehmen ab.
    e) darf stark in Frage gestellt werden, da anders lautende Studien bekannt sind.
    f) Das ist ein Mythos. Ich kenne ganz üble Chefinnen.
    g) Eine tiefere Verschuldung ist nicht zwangsläufig besser.
    i) Was ist mit den Männern, welche einen Hochschulabschluss machen und keine CEO’s sind? Das sind ebenfalls verschwendete Talente.

    • Bis vor Kurzem hiess es, Frauen im VR verbessern die Aktienperformance. Und jetzt soll schon eine Einzige genügen. So ein Blödsinn! Da wird versucht, eine völlig aus der Luft gegriffene Behauptung gebetsmühlenartig zu wiederholen in der Hoffnung, dass sie irgendwann als Argument akzeptiert und nicht hinterfragt wird. Das hatten wird schon mit diesen angeblichen 20% Lohndifferenz, die sich beim näheren Hinschauen als Ammenmärchen entpuppten

    • Thomas S. says:

      @Petter: Völlig richtig, Ihre Analyse. Etwas haben Sie aber bei Punkt i (respektive h) noch übersehen: Der ganz überwiegende Teil der Uniabschlüsse bei Frauen erfolgt in Fächern, die für die Wirtschaft und deren Schlüsselsparten (Informatik, Life Sciences, Nanotechnologie usw.) wenig bis keine Bedeutung haben. Aber daran sind ja dann wahrscheinlich auch wieder die Männer schuld. Ansonsten würde ich sagen, da helfen auch die besten Frauenquoten nichts, wenn trotz gezielter Frauenförderung das grundlegende Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern fehlt.

  • max says:

    Beinahe herzig, dieser Kommentar. Was Herr Thiriet so alles für ein Argument hält, Respekt. Am besten gefällt mir allerdings die “Quintessenz”. Selbstverständlich wird die Frauenquote in der EU eine halbe Völkerwanderung von verkannten weiblichen Genies zur Folge haben, dafür spricht ja einerseits die Menge an zu vergebenden Mandaten, andererseits der totale Mangel an ebenso verkannten weiblichen Genies im EU Raum. Da haben wir pösen Chauvis aber mächtig was zum Knacken…

    • Marcel Zufferey says:

      Und was sowohl von Herrn Zucker als auch Herrn Thiriet gefliessentlich ausgeblendet wird: In Norwegen sind insgesamt 158 Unternehmen von der Quote betroffenen! Soviele Firmen gibt es alleine an Bahnhofstrasse in Zürich. Zur Erinnerung: Eine Quote nach norwegischem Vorbild trifft nur gerade jede tausendste Aktiengesellschaft, dito bei Frau Redings Vorstoss in der EU! Aber dank diesem ganzen Medienrummel sind es mindestens gefühlte 50 Prozent aller Unternehmen, die die Quote einführen müssen / wollen / können… Herrgott nochmal: Was ist das eigentlich für ein Kindergarten..?!

    • Clemens says:

      🙂 Volltreffer! Und wenn schon, warum nicht? Eine sehr qualifizierte Freundin von mir, ETH Ingenieur, ist heute in Shanghai, mit der ganze Familie. Da wollte SIE gehen? Wo ist es ein Problem?

  • ss.frei says:

    man hat also die wahl : entweder (prioritär) man ist pro frauenquote od. ….man ist chauvi ! so geht’s auch mit home-ehe und adpotion: entweder man ist dafür od. homophob…einfach oder ?! diskussionstabu tabu, vorallem interessant wie medien mobil machen “pro” – der gutmensch auf seinem zenith.

    • Tom Baumeler says:

      Nun, das ist die von bestimmten (politischen) Seiten geforderte und geförderte Diskussions- und Argumentationskultur. Eben diese beklagen sich dann aber auch noch über die Polarisierung und mangelnde Kompromissbereitschaft der politischen Kontrahenten.

    • Alois Krieger says:

      Sie lesen den Tagi. Was erwarten Sie?

  • Philipp Rittermann says:

    die frauenquote ist “für die füchse.” die kompetenz soll den auschlag gegben, und nicht das geschlecht. die frauen im bundesrat haben eher noch den schlechteren leistungsausweis als ihre männlichen kollegen. dass die eu eine 40%ige frauenquote portiert ist reine augenwischerei und schlichtweg nicht ernst zu nehmen.

    • simon says:

      Genau Sie Herr Rittermann sind der beste Beweis, weshalb es eine Quote braucht. Wer sich anmasst, die Arbeit der Bundesrätinnen zu bewerten, indem er einfach mal den Satz fallen lässt: Die Frauen machens schlechter als ihre männlichen Kollegen (wobei ich mich frage, welche Bundesräte sie meinen) – hat eine Überzeugung tief verinnerlicht, welche auch das Stimmrecht von Frauen erst 1981 zuliess. Ginge es nach Ihrer Überzeugung, dürften Frauen wahrscheinlich auch keine Schule besuchen, denn gemäss ihrer Argumentation sind sie sowieso unfähiger als ihre männlichen Kommilitoninnen.

      • Liv says:

        Die Frauen schlechter im Bundesrat? Dass ich nicht lache. Ist es nicht einfach so, dass Sie bei den Bundesrätinnen kritischer hinschauen? Bundesrat/rätin zu sein, ist doch einer der frustrierendsten Jobs im ganzen Land.

    • Ruedi Strickler says:

      Tja, Hr.Rittermann, wenn das so wäre, sässen mind. 50% Frauen in d.Direktionen…
      Aber bruhigen Sie sich. Jemand hat im Tagi-Blog geschrieben, dass die EU nur Trümmerfrauen für das Schlamassel sucht, das die Herren in d. Finanz- u.Realwirtschaft angerichtet haben…
      Von wegen Qualifikation!!!!

    • Tanja says:

      wenn tatsaechlich nur die kompetenz ausschlaggebend ist, weshalb bewerten sie dann die bundesraete nicht unabhaengig ihres geschlechts?

  • Andreas Tase says:

    Na gut, dann möchte ich mal, dass an der Uni eine Männerquote bei gewissen feminisierten Studiengängen eingeführt wird, beispielsweise Tier- oder Zahnmedizin.

  • Marcel Zufferey says:

    Herr Thiriet, angesprochen auf die bessere Aktienkurs-Performance: Da wurden Sie bereits gestern von Herrn Zucker hier im Tagi wiederlegt: Nach Bekanntgabe der Quote durch die norwegische Regierung fielen die Aktienkurse der betroffenen Unternehmen anfänglich um durchschnitllich über 3 Prozent. Bis heute weisen sie im Vergleich zu anderen, an der OBX gelisteten Unternehmen um eine bis zu 17,5 Prozent tiefere Bewertung auf! Weiss beim Tagi die eine Hand nicht, was die andere tut..?!

    • simon says:

      Das ist doch Müll. Es zeigen verschiedene Studien, dass die Argumentation von Herrn Thiriet unterstützt werden kann. Jetzt ist gestern nach unendlicher Zeit mal eine Studie (von Amis, den liberalen) veröffentlicht worden, die das Gegenteil zeigt, und schon springt ihr Gegner alle auf den Zug auf. Wo’s vorher noch geheissen hat, dass Studien sowieso nichts heissen, wird heute auf die Studie im Tagi verwiesen.

  • d) schön zu sehen in der Sendung Reporter von Dezember 2010 über die EMS-Chemie und Magdalena Martullo. Die Szene Ems-Kaderseminar…

  • rolf kuhnert says:

    Ich nehme an, dass der ganze Artikel wie Punkt C gemeint ist, nämlich ironisch-sarkastisch

  • Lukas Hess says:

    Kein einziger dieser Gründe spricht für eine Frauenquote, sondern für mehr Frauen in den Verwaltungsräten, was ein gewaltiger Unterschied ist. Ausserdem ist das am Anfang zitierte “Killerargumente” überhaupt kein Argument, sondern vielmehr simpler Chauvinismus. Dies den Gegnern einer wirklich falschen Idee wie die Frauenquote zu unterstellen, ist billiger Populismus. Die Diskussion um Frauenquoten driftet leider zunehmend ins Lächerliche.

  • Peter says:

    Wer behauptet muss beweisen. Der Autor stellt da einfach ein paar Behauptungen auf die kein Mensch nachvollziehen kann.
    Von mir aus 100% Frauen im VR aber..
    Warum keine Frauenquote an technischen Fach/Hochschulen? In technischen Lehrberufen? Bei Unternehmensgründerinnen?
    Möchtet man via Frauenquoten Ziele durchboxen die man politisch nicht erreicht hat? Nein danke. Wenn schon eine Quote im VR, dann eine die sich auf die Zusammensetzung der Mitarbeiter bezieht. Ich selber arbeite seit der Lehrzeit in technischen Berufen und da gibt es fast keine Frauen – warum ausgerechnet im VR?

  • Fabien says:

    Tagi-Mainstream at its best. Was von der EU kommt, muss ja gut sein.

  • Stefan says:

    Als Mann bin ich für die Frauenquote. Es ist schon höchst bedenklich mit welchen Argumenten in den Kommentaren hier die Männerbastion verteidigt wird. Die Frauen sind noch immer im Berufsleben diskriminiert (Lohnungleichheit, Karrieremöglichkeiten). Leider sehe ich keinen anderen Weg zu einer fairen Lösung als die Frauenquote.

    • Petter says:

      Zur Lohnungleichheit: Diese ist meist “selbstverschuldet” und zwar durch Teilzeitarbeit und schlechtem Verhandlungsgeschick. Ausserdem: Wären Frauen 20% billiger als Männer, würde jedes Unternehmen nur noch Frauen einstellen. Einen 1/5 Lohnkosten sparen ist Grund genug.
      Zu den Karrieremöglichkeiten empfehle ich den Artikel von heute im Bund “Höhenangst der Frauen”.

    • Clemens says:

      Doch! Sie können Verhandlungskurse nehmen. Eine gute Stelle oder eine Lohn kriegt man nicht einfach so. Es braucht Dursetzungsvermögen! Das kann Frau lernen. Aber nicht alle Frauen brauchen es, gell? Viele vertreten sogar genau diese Meinung und sind selber eben sehr Erfolgreich. 🙂

  • Doris Moser says:

    In einem Land wo der Staat den Firmen vorschreibt, wen sie einstellen müssen, gründet keiner mehr eine Firma. Das nächste sind dann die Behinderten, die Langzeitarbeitslosen, die Lehrlinge, jeder könnte eine Quote verlangen. Schade, dass man in Europa gar nicht merkt, dass wir für Firmen immer unattraktiver werden.

  • Oliver Scherrer says:

    1. Kann man das allenfalls beim Staat diskutieren, aber es geht den Staat und die Gesellschaft überhaupt nichts an wen eine PRIVATE Gesellschaft auf welchen Posten bestimmt. Ich finde das eine unerhörte und kontraproduktive Einmischung.
    2. Wer möchte den gerne die Quotenfrau sein?
    3. Wieder eine Regel die dann Beamtenstellen schafft und einen Papierkrieg kreiert damit die Regel auch kontrolliert werden kann. Ich glaube wir haben das nicht nötig und konzentrieren uns statt auf den Papierkrieg besser darauf Wert zu schaffen während dieser Zeit, dann können wir auch weiterhin hohe Löhne zahlen.

    • Clemens says:

      Eigentlich ist die Frauenquote eine Beleidigung für kompetente Frauen. Frauen werden geschützt und geschont weil es behauptet wird dass sie es sonst nicht schaffen würden. Zumutung! 🙂

      • Simone says:

        Und die Behauptung, es sei so, dass nur die Kompetentesten jeweils den Job (egal ob Kader oder nicht) bekommen, ist eine Beleidigung für ALLE Frauen (und wohl auch für die Männer)…
        Ehrlich, entweder man sagt, der Zugang sei gleichberechtigt zwischen den Geschlechtern und halt damit auch gleichzeitig, dass die Frauen es wohl einfach nicht besser können (also echt, die Uni verteilt schon an jede Kretin und Phletin einen Abschluss…); oder man gesteht ein, dass hier doch noch das eine oder andere im Argen liegt und geht dagegen vor… (Zwang als letztes Mittel!)

        • Peter Garcia says:

          Kennen Sie Frauen, die einen Job wegen ihres Geschlechts nicht erhalten haben? In der Reailtät ist es doch so, dass das Geschlecht meist keine Rolle spielt, und wenn, dann werden Frauen speziell gefördert, ganz bestimmt nicht die Männer. Ein menschenrechtsverletzendes Gesetz wie die Quote wäre eine Verschlimmbesserung. Der Anteil von Frauen in den Führungsetagen wird so oder so weiter zunehmen. Obs aber jemals 40% sein werden? Die meisten Frauen, die ich kenne, wollen ein harmonisches, abwechslungsreiches Leben, wechseln häufig den Job, und sind nicht bereit, sich für eine Firma aufzuopfern.

  • J.C.Meijer says:

    Angsten: Nur 2 Angsten: Ueberfremdung,Ueberfrauung.

  • Thomas Meier says:

    Die Frauenquote wird auch in der Schweiz kommen, wenn auch mit Verspätung. In der Schweiz dauert eben alles viel länger. Auch bei der Einführung des Frauenstimmrechtes war die Schweiz (nebst Liechtenstein), der letzte europäische Staat, der dies einführte. Was damals in der Männerwelt einen Sturm der Entrüstung hervorrief, ist heute normaler Alltag. So wird es auch mit der Frauenquote dereinst sein und die Schweizer (endlich) ihre Scheuklappen ablegen.

    • Andreas Braun says:

      Der Unterschied ist, dass man Frauen verboten hatte, abzustimmen. Es ist aber Frauen nicht verboten CEO zu werden. Jeder Frau kann auch eine Firma gründen und zeigen, was sie kann. Eine Quote wäre eher so, wie wenn man jede Abstimmung ungültig erklärt, wenn nicht 40% Frauen abgestimmt haben. Das ist ohnehin ein interessanter Punkt, es stimmen immer weniger Frauen ab. Sind Sie da auch für eine Quote? In Ihrer (Un)logik müssten ja auch die Männer verantwortlich sein und alles auf Diskrimierung zurückzuführen. Oder vielleicht haben die Frauen einfach nur kein Interesse, schon mal daran gedacht?

    • Lisa Kunz says:

      Danke!

      • Clemens says:

        Sagen wir es anders… auch ohne Quote wird es in des Schweiz zur Parität kommen… aber es braucht eben ein Wenig ZEIT! Beispiel: Bundesrat. Ich bleibe dabei, lineare Quoten sind kein positiven Signal. Es werden sicher Firmen geben, welche leicht mehr als 50% Frauen für die Leitung finden werden, andere werden inkompetente Frauen anstellen müssen, weil es in denem Bereich zu wenig Frauen gibt (Bauunternehmen, Maschinenindustrie…). Eigentlich musste man dann auch mindestens 40% Männer fordern, vielleicht müssen gewisse Firmer Manager Frauen deswegen entlassen… Komische Gedanke, gell?

  • Max Meier says:

    a, b, c rechtfertigen doch keine Quote, der Zugang ist ja gewährt. d, e, f, g ist eine reine Vermutung. h, ja aber grossteils in wirtschaftlich irrelevanten Fächern. i, ein Hochschulabschluss sagt rein gar nichts über ein Talent aus. Quote sind falsch, verzerren den Markt und setzen völlig falsche Anreize.

  • Leo says:

    Es ist heute bei der “grossen” Auswahl geeigneter Männer schon so, dass nur wenige, dafür immer die gleichen Personen in “bedeutenden”, “wichtigen”, für uns normalen Menschen “mächtigen” VRS sitzen. Bei der geringen Wahlmöglichkeit, geeigneter UND sich auch zur Verfügung stellender Frauen ist das Risiko gross, dass nur wenige Frauen, dafür diese dann in “100 VRs” sitzen und eine noch enormere Machtkonzentration auf ganz wenige Familien sich noch zuspitzt.

  • Martin says:

    Es gibt ein Killerargument gegen alle Quoten: Behindert die Schweizer Wirtschaft nicht mit unnötigen Vorschriften. Ausserdem können es Frauen auch ohne Quoten an die Spitze schaffen. Und das Wollen ist nun einmal notwendig. UND: Männer haben in den meisten Fällen gar keine Alternative, da können Quotenfreunde schreiben was sie wollen. Frage an alle: Wie viele Juristinnen kennen Sie, die einen Bauarbeiter geheiratet haben? Aber wie viele Juristen kennen Sie, die eine Verkäuferin geheiratet haben?

  • In ihren Stärken und Schwächen ergänzen sich Männer und Frauen optimal. Im Sinne des Riskmanagements macht es deshalb durchaus Sinn, die Geschlechter ihrer Stärke entsprechend einzusetzen und zwar auf allen Stufen des Managements. Nur, Frauen scheinen weniger motiviert zu sein, den Lift nach oben, mit allen damit verbundenen Konsequenzen, zu besteigen. Dies gilt übrigens auch für viele Männer. Das zentrale Problem ist demnach weniger der Mix der Geschlechter im Lift, als die Qualität derjenigen, die in den Lift drängeln. Why not the best? Diese Frage stellt sich für Frauen und Männer!

  • Simon Kohler says:

    Da werden tatsächlich lauter unechte Korrelationen aufgelistet. Eine umgekehrte Argumentation ist plausibler: nur wenige, aber die fähigsten Frauen wirken heutezutage in Unternehmungsleitungen. Deshalb werden Unternehmungen mit Frauen in Management und Verwaltungsrat besser geführt. Eine gesetzliche Frauenquote wird das Niveau der Frauen senken. Im besten Fall auf das Niveau der angeblich untüchtigeren Männer.

  • Marco Bless says:

    Zitat: “dann wird das einen beispiellosen Frauenabfluss von Schweizer Teilzeitpulten in europäische Aufsichtsräte zur Folge haben.”

    Ob der Autor eine Ahnung davon hat? Eher nicht, denn sonst wäre ihm bekannt – da kein Geheimnis – dass die Nachfrage zu solchen “Pulten” in der Schweiz jetzt schon geringer ist, als deren Angebote und somit nichts abzuwandern droht.
    Aber Hauptsache, man hat wieder einmal ein Phantom beschwört – wie üblicherweise jenes der Lohnungleichheit.

    Wie wär’s mit einer Männerquote in CH-Haushalten mit Kindern?

  • Fredi Gurtner says:

    Wo bleibt da die >Gleichstellung des Mannes. Frauen machen sowieso alles kaputt.

    • David says:

      Offenbar herrscht auch bei Ihnen Herr Gurtner (als einer von vielen) ein tiefer Frust. Zudem scheinen Sie zu befürchten persönlich durch die Frauenquote benachteiligt zu werden. Zusätzlich projizieren viele Männer private Emotionen und Erfahrungen auf den Arbeitsbereich , was dieser Diskussion auch nicht dienlich ist.

      Vielleicht sollten Sie die Perspektive wechseln. Das Ziel ist die Einführung einer 60% Männerquote.

      Abstruss sind Diskussionen über nicht vorhandene Kompetenzen

      • Marco Bless says:

        lach, David, da hat aber jemand im Griechisch nicht gut aufgepasst:-)

        Eine Mindestquote von >=40% Frauen impliziert auf der anderen Seite – wenn Sie so wollen – eine MAXIMALquote von <= 60% Männern.
        Zum Glück ist die Mathematik von "Perspektiven" und anderen semantischen Tricklereien unabhängig.
        Das Verdrehen der Wirklichkeit hat noch keine Probleme gelöst und auch keinen Menschen von allfälligem Frust befreit.

  • Thomas Meier says:

    Sorry, aber diese Frauenquotendiskussion ist auf dem gleichen Niveau wie Kreationismus. Ist es so schwierig das Thema rational zu betrachten? Thiriet kann nicht belegen, dass Frauen Karriere machen wollen, er beschimpft einfach alle, die das Gegenteil behaupten. Die Auflistung geht völlig am Thema vorbei, weil niemand was gegen Frauen in Führungsposition hat, sondern gegen Quoten (Punkte a-c) und das nur bei guten Jobs… d-g ist unsachlich, da schlecht belegt/erfunden, aber würde GEGEN eine Quote sprechen. h) deutet auf eine Diskriminierung der Männer an Hochschulen hin.

  • Housi Mayer says:

    Die Frauen-Quote ist letztlich ein Eingeständnis des Unvermögens/Unwillens der Frauen, sich auf Führungs-Positionen zu hieven und diese auch zu halten. Die Aufzählung all der überlegenen Fähigkeiten der Frauen ist angesichts der Tatsachen ein Witz und dient letztlich nur dazu, den bösen Männern die Schuld in die Schuhe zu schieben. Frauen haben offenbar auch noch andere Ziele im Leben als Karriere, so what? Und Quoten-Frauen werden halt die Erfahrung von Totalabstürzen machen, auch die nordischen Staaten sind diesbezüglich aus ihren Träumen jäh erwacht!

  • Sportpapi says:

    Was soll eigentlich diese Kampagne im Tagi? Ist die Frauenquote wirklich ein so wichtiges Thema? Und vor allem eines, das aus neutraler, journalistischer Sicht wirklich nur eine Lösung kennt?

    • Reto Stadelman says:

      Sie haben sich die Antwort schon selbst gegeben. Es ist eine Kampagne. Warum und wieso weis wohl niemand so recht. Und selbst wenn man wie ich das Problem sieht und die Hand für Krippenplätze etc. reicht ist das nicht genug… Ich bewundere Sie Sportpapi das Sie sich dem Dauerbombardement im Mamablog stellen. Vor allem weil dort offensichtlich Sachlichkeit nicht gefragt ist…

  • Sportpapi says:

    Toll wäre es doch, wenn bei einer Bewerbung das Geschlecht keine Rolle spielen würde. Vielleicht wären anonymisierte Bewerbungen hier ein erster Schritt (was beim Topkader wohl nicht mehr geht). Allerdings glaube ich nicht, dass es an der heutigen Situation viel ändern würde…

    • Hannes Müller says:

      Bei anonymisierten Bewerbungen würde dann rauskommen, dass es nicht gerade viele Frauen gibt, die sich mit den benötigten Qualifikationen bewerben. Es gibt sie einfach nicht in genügender Anzahl. Man sehe die Verteilung an den Hochschulen an: Wer studiert Germanistik, und wer studiert Physik? Das ist eine Wahl, denn beide Geschlechter haben denselben Bio-Computer unter der Schädeldecke.

      • Marco Bless says:

        Das ist jetzt leider nicht richtig, das mit demselben Bio-Computer. Frauengehirne funktionieren anders als Männergehirne. Das ist schon lange bekannt und kann auch jederzeit experimentell bestätigt werden.
        Ein Gehirn ist zudem glücklicherweise kein Computer.

    • Andreas Braun says:

      Finde ich auch. Im angelsächsischen Raum ist es üblich, dass Bewerbungen (z.B. von Uniabgängern) anonymisiert werden. Name, Geschlecht, Alter usw. sind jenen Leuten nicht bekannt, welche entscheiden, wer eingeladen wird. Ausserdem ist ein Foto auf dem CV ein absolutes No-Go, da es als unprofessionell betrachtet wird, Menschen nach ihrem Aussehen zu beurteilen. Das alles sollte man bei uns auch mal einführen. Das würde wirklich was gegen Diskriminierung bringen (zumindest bezüglich wer ans Vorstellungsgespräch darf), nicht diese niveaulose, unwissenschaftliche Quote…

    • Reto Stadelman says:

      Von mir aus. Anonymisierte Bewerbungen sind sicherlich eine gute Idee. Aber glauben Sie das die Feministinnen danach ruhiger werden? Das Klagen wird weitergehen. Davon bin ich leider zu 99% überzeugt… Die haben erst ihren Seelenfrieden gefunden wenn das Matriarchat steht und sie sich rächen können…

    • Marco Bless says:

      Anonyme Bewerbungen würden an der Situation ja nichts ändern, ausser, dass sie die Feministinnen erst recht auf den Plan rufen würden. Es wäre ihnen ein neues Argument in die Hand gegeben; sie würden dann von Dunkelziffern sich bewerbender Frauen reden, die es gar nicht gibt.

  • May says:

    Wenn das was uns unsere Regierung immer predigt stimmen tut, dann kann eine Frauenquote gar nicht eingeführt werden, denn man kann laut Bern NICHT in die Freiemarktwirtschaft eingreiffen…………..

  • Hannes Müller says:

    Wir haben ja de facto eine Frauenquote im Bundesrat. Ist nun die Schweiz erfolgreicher geworden?

    • Martina Puls says:

      Die Schweiz ist dank erhöhtem Frauenanteil im Bundesrat knapp einer Wirtschaftskrise vorbei geschrammt 2008/2009! Das darf ja wohl betont werden, nachdem vorallem ein paar wenige männliche Zocker u.a. im Privat Banking und Immobiiengeschäft sich wie im Casino verspekuliert haben – mit fremden Geldern in Milliardenbeträgen notabene!! Der Staat musste innerhalb von ein paar Tagen eine UBS mit Milliardenbeträgen vor dem Konkurs retten! Das steckt einer pflichtbewussten Schweizer Bevölkerung noch lange tief in den Knochen und wird nicht so schnell vergessen, wer da im Bundesrat wirkte!

  • Hannes Müller says:

    Wenn man einen Numerus Clausus bei den weichen Fächern einführen würde (die ja eh nix wert sind auf dem Markt), dann würde womöglich mehr für den Frauenanteil in Firmen geschehen als mit einer Quote.

  • Frank Tschemmer says:

    Also militante Frauen mit offensichtlichem Penis-Hass sind ja schon sehr unsympathisch. Aber zumindest nachvollziehbar, dass sie staendig mehr einfordern aus reinem Selbstinteresse. Aber was mir voellig unverstaendlich ist und echt gegen den Strich geht sind die sogenannten Maenner, die von Vagina-Neid nur so triefen und uns allen erzaehlen wollen, wie toll es denn unter den neuen Machthaberinnen sein wird. Count me out!

    • Marco Bless says:

      Die hatten eher ein etwas spezielles Verhältnis zur Mutter. Früher gab’s dafür einen Namen; ich glaube, den sollte ich hier jetzt nicht verwenden.:-)

  • Leo Schmidli says:

    Wie die Fruaenquote in der Geschäftsleitung gesteigert werden kann? Ganz einfach und ohne Bürokratie: Es steht jedem frei, ein Gewerbe zu eröffnen und anzumelden. Nur muss man dazu auch eine gewisse Risikobereitschaft mitbringen, die bei den Frauen grundsätzlich weniger ausgeprägt ist. Daran hindert die Frauen niemand, es realisieren aber nur sehr wenige. Deswegen ist für mich jegliche Quotendiskussion ganz einfach nicht zielführend, weil sie die Ursachen nicht berücksichtigt!

  • Strant says:

    Wie wär mit einer “Qualifizierten Quote” mit einer Bewerbung ohne Namen und Geschlecht das würde auch anderen Benachteiligten Gruppen halten statt künstlich das Geschlecht bevorzugen

    • Beat says:

      Noch nie so einen dummen Vorschlag gelesen. Man stelle sich das erste Interview vor ohne dass klar wird wen die Personalchefin vor sich hat!!!

  • Lenggenhager Kurt says:

    Wir brauchen keine Frauenquote, sondern eine Geschlechterquote. Einem Verwaltungsrat muss aus mindenstens 40% Frauen oder Männer bestehen.

  • Felicitas Amrein says:

    Gerade mal 2 Branchen in der Schweiz erfüllen die norwegische Zielvorgabe (40% im Verwaltungsrat): Heime und Sozialwesen.
    Meine Quelle: http://inside.infocube.ch/blog/transparenz/eine-frauenquote-in-der-schweiz-in-welchen-branchen-waere-sie-noetig/ Allgemein lässt sich festhalten, dass der Frauenanteil generell in strategischen Gremien (also Verwaltungsrat) höher ist als im Management. Auch kann eine Steigerung über alle Branchen hinweg im Verwaltungsrat konstatiert werden. Somit müsste man in der Schweiz quotentechnisch vielleicht eher beim Management ansetzen anstatt beim VR?

    • Reto Stadelman says:

      Man müsste wohl eher beim Berufsbild anfangen. Solange Frauen in Jobs wie der IT etc. untervertreten sind kann man nicht erwarten das sie solche Firmen leiten. Das muss etwas geschehen. Ausserdem bei der Kinderbetreuung. Aber Quoten? Niemals! Merken Sie nicht, dass man damit die eigentlichen Probleme gar nicht löst? Quoten erfüllen vor allem den Zweck den Machthunger von Feministinnen zu stillen. Der Wunsch nach Macht ist einer der am tiefsten verwurzelten Motivationsfaktoren. Ich verurteile die Feministinnen also nicht dafür. Jedoch werde ich mich mit aller Kraft gegen Quoten wehren!

    • Marco Bless says:

      Müssen wir denn jetzt auch noch “norwegische Zielvorgaben” erfüllen?

  • Chris Müller says:

    Bei dieser Überschrift wird mir schon schlecht, speziell wenn Männer Verfasser solcher Artikel sind. Es hinterlässt einen faden Beigeschmack des politsch-korrekten einschleimens beim anderen Geschlecht. Frauen in Führungspositionen und Verwaltungsräten, jederzeit….aber keine Sonderbehandlung, Streichelzoo oder sonstiges. Gleiche Arbeit, gleicher Lohn, gleiche Arbeitszeiten, gleiche Belastung, gleicher Herzinfarkt etc. Interessiert mich nicht, ob alleinerziehende Mutter oder nicht! Ausser wir ändern die gesellschaftlichen Rahmbedingungen für ALLE. Einfach keine Rosinenpickerei.

  • beat says:

    Alle Macht den Frauen.
    Ich wäre dafür, dass alle Männer eine Geschlechtsumwandlung machen müssen, dann erübrigt sich auch die Frage nach einer Frauenquote. Wer braucht schon die Männer?

    Beat

  • Daniel says:

    Sie setzen Gleichheit im Ergebnis mit Gleichberechtigung gleich. Der effektive Chauvi sind eigentlich sie als Quotenbefürworter, sie implizieren nämlich, dass Frauen es nicht selber schaffen. Was für eine widerliche und chauvistinische männliche Arroganz. Selbstbewusste Frauen denken genau das, die wissen nämlich sehr gut das sie keine Hilfe brauchen.

  • the man says:

    ich bin für eine quote ohne wenn und aber. da ich selber ein durchschnittlicher arbeitnehmer bin und nie karriere gemacht habe hätte ich dann einen guten grund, meine chefin zu diskreditieren – ich könnte dann mir und allen ebenso durchschnittlichen kollegen sagen, dass die dame mich nur dank der quote links überholt habe. das wird toll, mal schauen wie lange sich die chefin dann im team halten kann…

    • Marco Bless says:

      Wenn Sie tatsächlich glauben, dass dies zu Ihren Gunsten funktionieren würde, dann könnten Sie dies heute schon tun. Das ist gang und gäbe und nennt sich schlicht Intrigieren.
      Nehmen Sie meinen gutgemeinten Rat an und versuchen Sie es nicht. Frauen sind Männern darin in der Regel überlegen.

  • beat says:

    Entschuldigung
    Wir haben hier noch einige Andere vergessen, die auch berücksichtigt sein wollen. Wenn schon Quoten, dann auch für:
    Homosexuelle, Veganer und Vegetarier, Asylanten, Roma, Kinder und Behinderte (körperlich und geistig Behinderte). Also nicht alle Macht den Frauen, sondern alle Macht den Minderheiten oder anders geagt: keine Macht den Männern.

  • Simone says:

    Es wäre hilfreich, wenn man die Frauenquote als MITTEL und nicht als ZWECK betrachten würde. Der eigentliche Zweck ist der gleichberechtigte Zugang zum Arbeitsmarkt; dafür müssen gewisse Infrastrukturen geschaffen werden (vorallem im Betreuungsbereich der Kinder). Und da “die Wirtschaft” und Politik nicht wirklich vorwärtsmachen, wird der Ruf nach Zwang immer lauter. Sobald die Infrastruktur vorhanden ist, kann die Quote sofort wieder abgeschafft werden. Und dann wird man sehen, wie es sich mit den Frauen wirklich verhält, obs bei ca. 50:50 bleibt, oder ob sie sich (freiwillig!) zurückziehen.

    • Clemens says:

      Gute Ansatz… Aber auch vorübergehend ist positive Diskriminierung gleich bedauerlich als negative Diskriminierung. Infrastrukturen zu schaffen finde ich gut, da sind wir Schweizer sehr in Verzug.

    • Karl Müller says:

      @Simone: Aha. Dann verlange ich eine Quote bei den gefährlichen und verschleissenden Arbeiten, die heute zu 99% von Männern ausgeübt werden. Es gibt nicht das Weggli und den Foifer. Wer mit Quote argumentiert, soll doch bitte gefälligst auch konsequent sein und keine Rosinenpickerei betreiben. Diese Forderung ist derart peinlich, dass sie schon wieder gefährlich ist. Wohlgemerkt einmal mehr für Männer natürlich, die dann diskriminiert würden bei gleicher Qualifikation.

      • Tobias Zahner says:

        In der diskussion scheint es vor allem um Karikaturen von Chauvinisten und Emanzen zugehen. Meine Erfahrung zeigt mir, dass Frauen mindestens so intelligent sind wie Männer. Heutzutage werden, zumindest an Universitäten, beiden Geschlechtern die gleichen Chancen geboten, dies ist jedoch noch nicht lange so, könnte es nicht sein dass wir einfach noch etwas warten müssen bis die gut ausgebildeten, heute noch jungen Frauen etwas älter sind und mehr an Berufserfahrung gewonnen haben? Das diese Frauen dann CEO werden, ist nicht nur in ihrem Interesse, sondern in jenem jeder Firma.

    • Reto Stadelman says:

      Ich verstehe ihren Standpunkt Simone. Aber mal ehrlich, glauben Sie wurklich das eine eingeführte Quote jemals wieder abgeschaft wird? Vergessen Sie das mal gleich wieder. Die Quoten würden sogar noch ausgebaut werden. Ich habe jedenfalls keinerlei vertrauen in die Feministinnen die jetzt Quiten fordern.
      Übrigens würde ich solche Dinge wie staatliche Krippen (also eben die Infrastruktur) auch ohne Quote unterstützen. Aber bei den Quoten geht es nicht um deren Aufbau. Es geht um Macht! Macht die sich gewisse Damen dann ganz leicht sichern können. Die Absichten sind also nicht gerade edel…

    • Marcel Zufferey says:

      Sobald die Infrastruktur vorhanden ist, Simone? Ein Blick nach Schweden reicht da vollauf: Im allgemein anerkannten Nirwana der Gleichberechtigung bilden Frauen heute etwas über 19% aller Führungskräfte. Das würde ich mal als “natürliche” Vertretung von Frauen in Führungsgremien betrachten. Krippenplätze gibt es in Schweden bekanntermassen für jedes Kind. Trotzdem machen Frauen dort weniger als 20% in den Teppichetagen aus: Warum? Schweden gehört übrigens ausgerechnet zu den Ländern, die sich mit Händen und Füssen gegen die von Frau Reding verordnete Quote wehren..!

    • Hannes Müller says:

      Die Wirtschaft ist kein Sandkasten und kein Puppenhaus.

    • Beat says:

      Simone, wenn auch nur ein Buchstabe von diesem Vorschlag brauchbar wäre, dann wäre die Quote das wenigst geeignete Mittel. Mit dieser wird nämlich überhaupt rein gar ncihts an der geforderten Infrastruktur verbessert. Wenn schon dann wäre eine direkte Investition in die Infrastruktur zu fordern. Also z.B: Beriebe ab einer bestimmten Grösse haben eine Krippe anzubieten, mittlere Betriebe können zusammen eine betreiben etc. Es ist nur ein Besispiel, es braucht sicher noch mehr. Dann müsste sich die Quote rasch und ohne Zwang erhöhen. Einverstanden?

      • Simone says:

        Nein, Stefan, gar nicht einverstanden! Was nützt es mir einige Betriebe in den Ruin zu treiben? Der Staat und die Gesellschaft sollen hier an die Kandarre genommen werden, nicht der sonst schon gebeutelte Mittelstand mit seine KMUs! Ich brauche keine Krippe für mein 9jähriges Kind über Mittag, da brauche ich eine Ganztagsschule!

  • Darja Rauber says:

    Alles gut und schön, Herr Thiriet. Nur – die “vernünftigen” Argumente, die Sie aufführen, sind auch entscheidende, klassisch feministische Argumente für eine Frauenquote. Wenn Sie sich mit Ihrer Forderung nach Gleichberechtigung von Fraun im Berufsleben gleichzeitig vom Feminismus distanzieren wollen, dann sitzen Sie einem begrifflichen Missverständnis auf und wissen offenbar (wie viele!) überhaupt nicht mehr, um was es im Feminismus geht: u.a. darum, dass es keinen Grund gibt, Frauen im Berufsleben zu diskriminieren. Nicht nur, weil es unfair ist, sondern auch, weil es unvernünftig ist!

  • Reto Stadelman says:

    Feministinnen führen uns immer wieder vor wie man ein Thema mit absurden Theorien verteidigen kann und selbst offensichtlichen Blödsinn wie die Quote noch unterstützt.
    Aber mal was ganz anderes: Wer sagt denn nicht das internationale Firmen vermehrt ihre HQs in die Schweiz verlegen? Sollen die “hochqualifizierten” Frauen die es ohne Quote nicht schaffen ruhig in die EU abwandern. Wirtschaftlich ist das kein Beinbruch und hat in letzter Konsequenz vielleicht den Vorteil das man noch mehr Firmen im Land hat

  • Klaus Weber says:

    Wenn Frauen so toll sind, dann werden die Unternehmen das schon selbst sehen.
    Dazu braucht es keine sozialistische Zwangsquote.

    Vielleicht ist es ja eher anders herum: Frauen _SCHADEN_ einem Unternehmen, und das ist der Grund, warum nur so wenige Frauen ganz oben sind.

    • Hannes Müller says:

      Der Umkehrschluss ist nicht zutreffend, was sich nur schon daraus ergibt, dass Unternehem mit Frauen im VR im Schnitt erfolgreicher sind – solange die Frauen nicht per Quote erzwungen wurden. – Es gibt die fähigen und willigen Frauen, die sollten wir nicht behindern.

      • Klaus Weber says:

        Wenn das so wäre (“dass Unternehem mit Frauen im VR im Schnitt erfolgreicher sind”), dann müsste man ja keine Unternehmen zur Quote zwingen. Dann würden sich Unternehmen von alleine um Frauen reißen.

        In Wirklichkeit tun Unternehmen alles, um weniger Frauen einzustellen. Die Unternehmen werden schon wissen, warum.

        Ihr Einwand (“Mehr Frauen -> Mehr Erfolg”) zeigt, dass Sie Ursache und Wirkung verwechseln. Die korrekte Reihenfolge ist nämlich “Mehr Erfolg -> Mehr Frauen”, denn ein erfolgreiches Unternehmen kann es sich leisten, mehr inkompetentes Personal einzustellen.

  • Mara says:

    Ich finde es extrem amüsant, Kommentare (ausschliesslich) von Männern zu lesen, die sich im Hinblick auf die Frauenquote fast ins Hemd machen. Es scheinen da einige Urängste in Verbindung mit einer stets steigenden Macht der Frauen aufzukommen. Aber wahrscheinlich sind es auch nur jene Männer, welche ihre Funktion als Mann durch entsprechende Rollenbilder definieren, die dermassen empört auf eine Quote reagieren. Wir sprechen von einer 40%igen Qutoe – das ist ja nicht mal die Hälfte. Also Jungs: keine Angst, alles kommt gut!

    • Silvan Geissmann says:

      Quoten sind für Behinderte wichtig. Sind Frauen behindert?

    • Stadelman Reto says:

      Jaja, für Sie kommt alles gut. Haben Sie sich schon mal überlegt was eine 40% Quote in Betrieben die von Männern dominiert werden bedeutet? Also in der IT-, Technologiebranche etc.? Das bedeutet das die nächsten 10 Jahre KEIN EINZIGER MANN eine Aufstiegsmöglichkeit hat weil man jede x-beliebige Bewerberin nach oben befördern muss um sie ins Kader zu bringen. Na herzlichen Dank. Klar interessiert Sie das nicht. Ist ja nur gut für Sie als Frau…
      Ich sage es mit der Rethorik von vor 30 Jahren: Quoten Nein, dem Manne zuliebe.

    • Stadelman Reto says:

      Übrigens ist ihre “amüsierte”, also herablasende Haltung, in etwa so angebracht wie die Behautpung Feministinnen wäre alles alte hässliche vom Leben enttäuschte Frauen. Nett was? Sorry, aber den Spiegel musste ich Ihnen vorhalten. Damit Sie die hässliche Fraze von dem was Sie geschrieben haben sehen.

    • Karl Müller says:

      @Mara: Angst vor steigenender Macht der Frauen? Sie meinen wohl, Angst vor der Diskriminierung durch eine gesetzliche Quote zulasten der Männer? Ja mag sein, dass hier auch Angst mitspielt. Angst, alleine wegen des Geschlechts dirskriminiert zu werden, wie das heute schon zigfach uns Männern widerfährt (AHV, Wehrpflicht, Sorgerecht, Abtreibung, Witwerrente, Kuckuckskinder etc.etc.). Das werden die jungen Mànner nicht mehr dulden. Zu recht!

    • Marco Bless says:

      Vielleicht sind diese Urängste auch begründet – wie dies Urängste nun einmal sind. Rollenbilder gibt es nicht, es gibt Rollen. Diese in einer Bildform zu abstrahieren, um sie dann auf dem Reissbrett zu analysieren und neu zu verteilen, ist einer der modernen Höhepunkte der menschlichen Idiotie.
      Apropos Urängste, liebe Mara… aus genau solchen Urängsten heraus ist der Feminismus geboren. Frauen, die sich in den Kopf gesetzt haben, sie müssten das Feindbild Mann bekämpfen. Eine Projektion.

  • Kevin says:

    Wie tief sind Männer gefallen, wenn sie eine Frauenquote dulden müssen?

  • Silvan Geissmann says:

    Eine Frauenquote ist sexistisch, Mann sollte einfach seine Menschenrechte einfordern wenn man davon betroffen ist.
    Norwegen hat die Quote übrigens, den Unternehmen geht es nicht besser, ein Drittel der Unternehmen ist weg von der Börse.

  • Peter Garcia says:

    Kaum 20 Jahre nach Beendigung der Apartheid soll wieder eine Diskriminierung per Gesetz eingeführt werden, und dies ausgerechnet in einer Region, die immer als Moralapostel mit dem Zeigefinger Richtung Südafrika gezeigt hat. Die “Frauen” sind die neuen “Weissen”, und sollen bevorzugt behandelt werden. Ein Mann soll bei der Bewerbung für einen Job abgewiesen werden können, aus dem einzigen Grund, weil er ein Mann ist. Eine klarere Menschenrechtsverletzung gibt es nicht! Mit der sogenannten “Frauenquote” wird per Gesetz verfügt, was heute verboten ist: Geschlechterdiskriminierung.

  • Beat says:

    Der Blog von Hr. Thiriet kommt in der Tat bloss als dümmliche Provokation daher. Kaum ein einziges Argument sticht und die Quotenfrage war ohnehin bereits zum Überdruss diskutiert. Ich bin zwar durchaus der Meinung dass Frauen in Chefetagen vermehrt Einzug halten sollten. Wenn VR’s mit Frauen besser arbeiten (Swissair?) dann hat das villeicht nichts mit der Frau zu tun, oder damit dass heute nur die allerbesten der Frauen dort vertreten sind. Somit würde die Quote die mittlere Performance der Frauen in solchen Positionen sofort verschlechtern. Bei 40% theoretisch etwa gleich gut wie Männer.

  • Beat says:

    Aber eben; nur theoretisch. In der Praxis würde der eklatante Mangel an qualifizierten Frauen mit entsprechendem Werdegang oder Hintergrund dazu führen dass zumindest in bestimmten Branchen die Leistung ins Trudeln kommen müsste. Nicht dass Frauen insgesamt weniger geeignet wären, aber daran dass viele gut qualifizierte Frauen besseres zu tun haben als in VR’s und CEO – Posten in Branchen zu sitzen an denen sie kein Interesse haben ändert die Quotenregelung auch nichts. Schliesslich sind Frauen heutzutage zum Glück emanzipiert genug um das zu machen wofür sie sich interessieren.

  • Gion Saram says:

    Mal was neues für die Runde: Ich gehe mit vielen weiblichen Diskussionsteilnehmerinnen einig, dass einige der grössten Böcke in der Finanzbranche in den letzten Jahren von Männern geschossen wurde. Aus diesem Grund würde ich niemals mein privat Erspartes einer der 2 Grossbanken anvertrauen. Ich glaube vielen Anlegern geht das ähnlich. Warum gründen denn nicht endlich ein paar von den Grossbanken verschmähten Powerfrauen mit gleichwertiger Ausbildung eine reine Frauenbank, damit wir Anleger eine grössere Auswahl haben? Das wäre doch der Tatbeweis das sie’s besser können?!

  • Lennart Kirill says:

    Wenn die Frauenquote so ein dringendes Thema wäre, warum hat sich denn noch nicht ein Gruppe von engagierten Frauen gebildet, die bereit ist für diese Herzensangelegenheit während 18 Monaten auf der Strasse Unterschriften zu sammeln für eine Volksinitiative? Das ist der normale Weg wie wir in der Schweiz als Bürger versuchen können unsere Ideen den Mitbürgern zu unterbreiten. Ist das noch nicht passiert, weil die Frauen zu faul dafür sind? Oder weil sie etwas besseres zu tun haben glauben? Oder sogar weil sie mit dem Status Quo (oh Gott bewahre uns!) ganz zufrieden sind?

  • Ela says:

    Statistiken, dass Unternehmen mit Frauen in Verwaltungsräten profitabler etc. seien, sind kein Argument für eine Frauenquote. Mit der Argumentation könnte man bei anderslautenden Ergebnissen genau so gut argumentieren, dass man weniger Frauen in Führungspositionen hieven sollte. Entscheidend ist das Argument der Gleichstellung. Und die gipfelt vielleicht in einer ausgewogenen Besetzung von Verwaltungsräten. Beginnen aber tut sie bereits in allen anderen Führungseben darunter.
    Dort ist eine Gleichstellung gesellschaftlich zehnmal wichtiger, als bei den (vergleichsweise) wenigen Verwaltungsratsposten

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