Mémoire courte à l’Office des transports

Les parents qui nous lisent le savent bien, les enfants ont une tactique bien à eux pour satisfaire une demande irrecevable: la répéter mille fois de suite, en espérant qu’on finira par craquer. Cette méthode a-t-elle inspiré l’Office fédéral des transports?

En effet, ce n’est pas la première fois que les experts qui régissent la mobilité publique suisse avancent que les coûts des trains régionaux sont excessifs, et qu’il faudra les remplacer par des bus.

Mettre en opposition les trains bondés des agglomérations et les wagons vides des autres régions ne résout rien

Voyage vers l'inconnu: un train régional sur un viaduc près de Lütisburg, dans la canton de Saint-Gall. (Image: Keystone)

Voyage vers l'inconnu: un train régional sur un viaduc près de Lütisburg, dans la canton de Saint-Gall. (Image: Keystone)

La nouvelle salve, décochée via les colonnes de la NZZ am Sonntag, fixe le seuil en deçà duquel toute ligne non rentable devrait être abandonnée: 50% de ses charges devraient être couvertes par les usagers. Lissée sur l’ensemble de l’année, cette barre paraît hors de portée de nombreuses connexions, et pas uniquement dans les périphéries. Le réseau régional tissé entre Berne et Fribourg pourrait être menacé, par exemple.

La réflexion autour de l’efficacité et de la rentabilité des transports publics est nécessaire, c’est incontestable. Mais elle ne devrait pas s’affranchir d’un contexte politique, historique et patrimonial, qui plaide pour que les solutions se trouvent avec le rail, pas sans lui.

La politique, d’abord: au moment où l’effort général tend vers une utilisation plus grande du réseau ferré – avec des investissements considérables allant dans ce sens –, mettre en opposition les trains bondés des agglomérations et les wagons vides des autres régions ne résout rien. Et donne un signal contradictoire à la population.

L’Histoire, ensuite: elle nous enseigne que toutes les entités publiques qui ont renoncé au rail dans leur maillage de transports l’ont regretté amèrement. Et en ont payé la lourde facture ensuite, pour reconstruire ce qui avait été défait.

Le patrimoine, enfin: le réseau de chemins de fer suisse est un atout majeur pour le pays, qui fait partie intégrante de son offre touristique.

Tous ces éléments doivent convaincre l’Office fédéral des transports, et l’ensemble des acteurs des transports publics suisses, que ce mécanisme d’horloger a besoin d’affinages subtils et constants, pas de coupes à la hache et de schémas tout cuits.

87 Comments sur «Mémoire courte à l’Office des transports»

  • Heinz Stucki says:

    Auf dem Land lebt sich’s billiger (Wohnen, Krankenkasse, Steuerabzug fürs Pendeln), warum könnt ihr nicht einfach mehr zahlen für die Bahn? Es geht bei diesem Thema nur um das Geld! Zahlt einfach was es kostet und niemand hat etwas gegen die Bahn.

    • Eric Cerf says:

      @heinz stucki: Soviel wie ein Defizitbähnli kostet, können Passsagiere für ein Billet oder Abo gar nie zahlen! Beispiel: Das “Bipperlisi” Solothurn-Langenthal treffe ich manchmal am Nachmittag im Raume Aarwangen an: Nachmittags um drei Uhr, zwei (!!!!)zahlende Passagiere! Das ist nur ein Beispiel, unter vielen Bähnlis, die bloss am Morgen zur Buez und retour am Abend eine gute Auslastung aufweisen. Tagsüber, schweigen im Walde. Deshalb müssen viele unrentable Bahnen in der CH früher oder später auf Busersatz umstellen. In F, D und I ist das schon länger so.

      • Kurt Häring says:

        @ Eric Cerf: Haben Sie schon erlebt, wie es dort, z.B. in GB und I und F, zu und her geht mit dem öffentlichen Verkehr? Zudem, wie ist das mit unserer Umwelt? Die CO2-Werte lassen grüssen.

        • Franz Mueller says:

          @kurt Häring: der Service Public in der CH steht schon länger unter Druck: egal ob Bahn, Post und Telefon. Alles müssen sparen, Standorte schliessen, Tarife erhöhen. Auch bei uns fliesst das Manna nicht mehr in Hülle und Fülle wie früher. Die Finanzkrise in der EU ist auch bei uns gnadenlos bemerkbar. Steuererträge brechen allenthalben ein, sogar in Zug!
          Natürlich wäre es schön, die bisherigen Defizitbähnli könnten sorglos weitertuckern. Der Kanton und der Bund gleichen Verluste aus. Tempi passati, leider. Deshalb kommen Ersatzbusse, mit Gas betrieben?

    • Markus says:

      Wieso leben sie in der Stadt, wenn es auf dem Land billiger ist? Würden mehr auf dem Land wohnen, wären die Züge auf dem Land ausgelastet und die Stadt weniger durch Autos, LKWs, Menschen und Buse überfüllt.

      • Heinz.stucki says:

        Auf dem Land, sogar auf dem Bauernhof bin ich aufgewachsen, ich kenne halt die Situation und die Mentalität der Leute dort. Es ist billiger dort, ich weiss es! Ist es denn so schlimm, wenn man dafür für das Pendeln mehr bezahlen soll?

        • Nico Meier says:

          Die Diskussion führt so leider zu nichts. Ich, als Pendler der auf das Auto angewiesen ist, gebe Pro Jahr über 10’000 Franken fürs Pendeln aus nur weil ich mit dem ÖV keine Chance habeden Arbeitsort zu erreichen, da der etwas ausserhalb der Stadt ist. Ich wäre froh, müsste ich nur die Hälfte ausgeben und bekäme dafür sogar ein 1. Klasse GA!
          Ich als Autofahrer bezahle mittels Mineralölsteuer auf dem Benzin und diesel den ÖV leider.

        • Eduard Bodmer says:

          Ja, es ist schlimm mehr zu bezahlen. Denn schliesslich waren es der Bund und der Kanton (ZVV) welche uns seit den 90ern den Honig ums Maul schmieren. Sie sagten nicht man solle aufhören zu pendeln. Das kommt erst jetzt langsam in die Gänge. Sie sagten ganz klar -lasst das Auto zu Hause, nehmt die Bahn-. Und nun, wo der Auftrag wegen Kosten und Überlastung fast nicht mehr zu halten ist, schaut man plötzlich verlegen gegen den Himmel, pfeifft und will mit der Sache nicht mehr richtig zu tun haben. Leistung herunterfahren. Preise herunterschrauben. Der ÖV ist eine Nummer zu gross geworden.

      • Ali Ferkous says:

        Die Pendler wollen halt den Fünfer, das Weggli & das Lächeln der Bäckerin dazu. Weshalb nicht tüchtig auf Vorrat weinen – schliesslich kriegt man sonst nirgends die Ware zu 50 % von den andern subventioniert wie beim öV. Wen der öV doch so eine tolle Sache ist, weshalb wollt ihr Pendler denn fast nichts dafür bezahlen? Ohne subventionierten öV gäb’s auch nicht so viele Einfamilienhäuser auf dem Lande – sprich Zersiedelung. Die Apostel des “Umweltschutzes” sind selbst die grössten Sünder!

  • Heinz Stucki says:

    Kennt Ihr den Unterschied von Bauern und Agglo- Pendlern? Es gibt keinen, beide haben das Gefühl, ihre reine Existenz berechtige sie zu Subventionen.

    • René Bitterlin says:

      Ja Heinz, erst dürfen die Landeier den ÖV mitfinanzieren, der sämtliches Leben aus den Agglos saugt, um dann mit Finanzausgleichs-Milliönchen, 450 für die urbane “Welt”-Stadt Zürich und 110 für Winterthur , die rotgrünen autofreien multikulti Kultur-Paradiese zu finanzieren.
      Versteh auch nicht warum die Bünzlis vom Lande noch in die Zentren fahren.
      Man könnte ja einfach statt selber hingehen, schlicht die Kohle per Überweisung den Lieben und Linken zusenden.

    • will williamson says:

      Erinnert mich an den “Philosophen von ernster Art” von Wilhelm Busch: “Sie freuen sich mit Weib und Kind, schon bloss weil sie vorhanden sind”!

      • Hans Christoffel says:

        Sämtliche Pendler sollten einmal gleichzeitig 1 Monat nicht in die Stadt fahren. Wenn dann nichts mehr geht, dann siehst du, warum sie überhaupt kommen und wer bei euch die ganze Arbeit macht. Schafft erst mal genug erschwinglichen Wohnraum, bevor ihrt euch über die Pendler beschwert. Dann werden fast alle in die Stadt ziehen und nicht mehr pendeln müssen.

        • Heinz.stucki says:

          Sämtliche Verkehrsprobleme hier in der Stadt sind von den Pendlern verursacht, ich lebe damit. Bitte zahlt einfach euer Pendeln selber! Ok?

          • Markus says:

            Sämtliche Verkehrsprobleme in der Stadt sind durch die Rot-Grüne Stadtregierung gemacht worden und bitte tun sie nicht so als ob in der Stadt niemand ein Auto hat.

    • lora kamm says:

      Hr. Stucki, Ihr Kommentar ist fies UND unwahr. Wahrer wäre: Kennt Ihr einen Unterschied zwischen Männern aller Nationen? Es gibt keinen, alle haben das Gefühl, ihre reine Existenz berechtige sie zum Verbrauch der Körper der Frau (z.B. Prostitution)

      • will williamson says:

        Könnten Sie evtl. noch erklären, was das mit dem Ersatz von Zügen durch Busse zu tun hat?

      • Marco Casutt says:

        Ich habe mich gewundert, wieso das Thema nicht früher erwähnt wurde. Immerhin brauchte es dutzende Kommentare, bis die Ausbeutung der Frauen *endlich* einmal thematisiert wurde beim Artikel über den öV. Jedoch existieren noch viele weitere Blog-Einträge, in denen noch nicht darauf hingewiesen wird. Es gibt also noch viel zu tun, Frau Kamm (die Gefahr, dass derart sexistischer Müll gar nicht freigeschaltet wird, ist hier ja verschwindend klein).

    • Markus says:

      So viel ich weiss sind die Städter stark Subventioniert. Alle subventionierten und staatlich geschützten Jobs wie Richter, Lehrer, Professor, Sozialarbeiter, Spitalangestellte, ÖV Angestellte, Musemusangestellte, Pöstler und andere Bematen sind doch in der Stadt angesiedelt. Auf dem Land ist nur der Bauer subventioniert. Es wird Zeit, dass in den Städten nur noch Wohnzonen, aber keine Gewerbe und Geschäftszonen eingezont werden.

      • iskra says:

        Und wie ist das denn mit dem Lehrer auf dem Land, dem Briefträger, dem Postautochauffeur und den vielen gutbetünchten Hüsli- und Villenbesitzern, die in der freien Natur mit Sicht auf die Alpen wohnen ? Markus, schafft doch die “staatlich geschützen” Jobs: Kindergärtnerinnen, Richter, Briefträger, Spitalangestellte, Polizisten, Lokführer usw. und gestaltet das gesellschaftliche Leben nach eurem opportunistischem Privatisierungswahn.

        • Markus says:

          Es wurde behauptet die Landbevölkerung werde stärker subventioiert als die Stadtbevölkerung und dies habe ich widerlegt. Der Lehrer auf dem Land wird von der Gemeindesteuer bezahlt, während Uni,FH, und Kantonsschullehrer vom Kanton bzw. Bund bezahlt werden. Bemerken sie den Unterschied? Der Pöstler ist schon lange vom Land abgezogen worden und die Post Filiale ist auch geschlossen, selbst der Postautochauffeur hat seinen Arbeitsplatz in der Stadt. Auf dem Land ist nur der Bauer subventioniert, ganz im Gegensatz zur Stadt, wo es sehr viele Arbeitsplätze gibt die durch die Landbevölker bezahlt w

  • Beat says:

    Auf zu Pendlerzeiten stark frequentierten S Bahn Strecken ist ein Busbetrieb zu Spitzenzeiten sogar teurer. 80 Personen gehen in einen S Bahn Wagen (Doppelstock mehr). Sitzplätze, oft stehen noch Leute. Busse, die mit 80 km/h überland fahren, sollten für jeden einen Sitzplatz mit Gurt haben, aus gutem Grund werden Gurte in neuen Bussen vorgeschrieben.
    So gesehen führt eine zu Spitzenzeiten gut frequentierte S-Bahn rasch zu 10 oder mehr Bussen pro Stunde. Jeder mit einem Fahrer. Das ist bestimmt teurer. Allerdings ist es evtl sogar attraktiver, als alle 30 oder 60 Minuten ein Zug.

    • ka says:

      Und die 10 oder mehr Busse stehen dann alle im Stau. Dann müsste man separate Busspuren bauen, bloss hat es keinen Platz für eine neue Spur. Ah doch, man könnte die Gleise asphaltieren und die Busse drauf fahren lassen:) Bloss warum lassen wir die Züge nicht gleich???

  • B. Habegger says:

    Früher wurden ein Teil Steuern und Billettpreise für Infrasttrukturen/gutes Personal etc. investiert. Heute fliessen diese Ressourcen in Missmanagement von aufgeblasenen Bürokratien und Asylindustrie. Zuwanderrung stoppen, Billettpreise und Steuern wieder zweckgebunden verwenden, dann wären viele Probleme zu lösen, meiner Meinung nach.

  • Erich Meier says:

    Ersatzbusse ? Die werden im Feierabendverkehr steckenbleiben. Und mein Velo werden sie auch tagsüber nicht mitnehmen. Also wird mir nichts anderes übrigbleiben, als mein Halbtaxabo wegzuwerfen und das Auto zu benutzen. Jahrelang haben die SBB mit ihrer Umweltfreundlichkeit geworben. Jetzt soll alles der Rentabilität geopfert werden. Dass die Initiative vom Bund kommt, ist besonders verwerflich. Verkehrsministerin D. Leuthard, die sich sonst immer so umweltfreundlich gibt, wird jetzt Farbe bekennen müssen.

    • MoMo says:

      Bin absolut gleicher Meinung!! Dann werde ich halt auch wieder das Auto benutzen…..! Wir fahren öfters ins Toggenburg, auch eine “unrentable” Bahnstrecke. Wenn ich mir die Strecke Wil-Neu-St. Johann mit dem Bus vorstelle, alle Dörfer bedienend und jedes Tal durchfahrend, bei der die Bahnstrecke “geradeaus” geführt ist, erscheint dies äußerst unattraktiv und anstrengend. Folge: Halbtax weg, Auto her!!

  • lucius mayer says:

    Bis in die 1950er Jahre gab es eine Baar-Zug-Ägeri-Eisenbahn, die wegen fehlender Rentabilität abgebrochen und durch Autobusse ersetzt wurde. Heute bedauert der inzwischen verstädterte Kanton Zug diesen Schritt, denn die abgebrochene Linie hätte die neu gebaute S-Bahn hervorragend ergänzt. Zu spät. Für die Planung des ÖVs zählt vor allem die Zukunft, nicht die gegenwärtige Rendite.

    • Theres says:

      Vor gut 40 Jahren haben die Zürcher eine U-Bahn abgelehnt, heute bedauern das viele. Ja so geht es mit kurzfristigem Kleinklein-Denken.

  • Philipp Rittermann says:

    selbst der bundesrat hat zugegeben, dass die kapazitäten des öffentlichen verkehrs, vor allem der bahn, am anschlag sind. es ist gar nicht mehr möglich, den schwerverkehr vollumfänglich auf die schienen zu bringen. es gibt nur eines – auch wenn sich die grünen die haare raufen – das strassennetz muss adäquat ausgebaut werden.

    • Die Zuwanderung muss gestoppt und rückgängig gemacht werden. Denn das Problem ist die Einwanderungsinvasion und die Überbevölkerung.

      • Philipp Rittermann says:

        korrekt. ich bin aber schon froh, wenn die unselige pfz abgeschafft würde. wir schweizer – und vor allem die arbeitnehmer, haben damit nur nachteile.

        • Roland K. Moser says:

          Dazu dient das PFA: Der vollständigen Aushebelung des Arbeitsmarktes. Durch die Ausländerimportiererei seit den 60ern war er schon ausgehebelt. Das PFA ist aber der Gipfel. Von “Markt” kann schon gar nicht mehr gesprochen werden, da keine Konkurrenz mehr unter den Arbeitgebern besteht – Eben mit Absicht. Für die Rechten um abzuzocken und für die Linken um unbegrenzt Ausländer zu importieren.

  • Beat Horn says:

    Kostenwahrheit ist hier das Zauberwort und Verursacherprinzip. Was vom Staat anderswo konsequent durchgezogen wird soll beim ÖV nicht gelten, das ist nicht einzusehen. Die Kosten des ÖV sind Fakt, und wenn diese Kosten von anderen als von den Verursachern bezahlt werden müssen, widerspricht das rechtsstaatlichen Prinzipien. Eigentlich sollten die Verursacher (sprich Benutzer des ÖV) dankbar sein, dass das Bundesamt für Verkehr sich über die Kosten Gedanken macht und Lösungsvorschläge bringt. (Stichwort Tariferhöhungen) Immer mehr fordern und nicht dafür bezahlen, das geht nicht.

    • Ott says:

      Kostenwahrheit im Zusammenhang mit Infrastruktur ist heikel. Würde vom Staat nur noch rentable Infrastruktur angeboten bzw. der volle Preis von den Nutzern verlangt, können unsere Randregionen einpacken.
      Und an der Rechtsstaatlichkeit kratzt das überhaupt nicht, so lange die Mehrheit der Bevölkerung bzw. der gewählten Regierung dahintersteht.
      Ich wohne übrigens im Speckgürtel.

    • Markus says:

      Verursacherprinzip? Dann aber für alle, auch für Bildungs,- Gesundheits-, Polizei- und Sozialwesen.

  • Ott says:

    Ich bin tendenziell auch gegen die Schliessung von Bahnstrecken. Denkverbote bringen uns aber auch nicht weiter. Wer weiss, vielleicht stellt ja unter dem Strich bei gewissen Strecken der Bus tatsächlich die bessere Lösung dar.
    Jedoch greift die betriebswirtschaftliche Sicht hier zu kurz. Vor allem, wenn sie mit starren Grenzen (50% Eigendeckung) arbeitet. Wenn öffentliche Infrastruktur überprüft wird, braucht es zusätzlich eine volkswirtschaftliche, regionalpolitische, ökologische und vor allem auch vorausschauende (Verkehrsentwicklung) Sichtweise.

  • markus gerat says:

    wenn man sich nun anschaut, welche autostrassen viel und wenig ausgelastet sind, bedeutet das dann, das autostrassen, auf denen wenig gefahren wird, diese auch rückgebaut und durch wald/feldwege ersetzt werden? das wäre die logische konsequenz

  • R. Lenzburger says:

    Auch schon mal was von einer Gauss’schen Verteilungskurve gehört? Wenn man horizontal die Auslastung einer bestimmten Strecke und vertikal deren Häufigkeit aufträgt, ergibt sich eine Linie in der Form eines Hutes – immer! (D.h. die mittleren Auslastungsgrade sind immer die häufigsten.) Wenn man da die Hälfte mit der geringeren Auslastung wegschneidet, verschiebt sich die Kurve einfach.

    • Thomas Meier says:

      Die Verteilung von Zuglinien nach Auslastung muss nicht zwangsläufig normalverteilt sein!? Können Sie belegen, dass das in CH der Fall ist? Die Verteilung kann auch völlig anderes aussehen. Ausserdem gibt es keine Begründung für Ihre Aussage, dass sich die Kurve verschiebt, wenn man die Hälfte mit den geringen Auslastungen wegschneidet. Das ist einfach nur falsch. Denken Sie z.B. ein ein stark überlastetes Verkehrssystem, da wird es kaum wenig ausgelastete Linien geben und die Verteilung sicher nicht normal sein, sondern eher eine negtive Schiefe und vielleicht eine Kurtosis < 3 haben.

  • hans nötig says:

    Staatsbetriebe müssen keinen Gewinn erwirtschaften sondern eine Infrastruktur gewährleisten und den Besitzern (jedem Bürger) guten Service leisten. Man kann damit keinen Gewinn erwirtschaften (siehe England).

    Dabei sollte man natürlich die Realität (das ganze kostet nicht wenig und wird sehr unregelmässig genutzt) nicht aus den Augen lassen: Busse während den Stosszeiten werden nicht funktionieren weil zuviele Pendler, ein Halbstunden-Takt in einer kaum benutzten Regio-Bahn macht genauso wenig Sinn. Für was zahlt man den Managern viel Geld, das sind durchaus lösbare Probleme, ohne Kahlschlag.

    • Beat Horn says:

      auch Staatsbetriebe kommen um betriebswirtschaftliche Realitäten nicht herum, nur mit dem Unterschied, dass hier rote Zahlen durch den steuerzahlenden Bürger berappt werden. Und eben diese steuerzahlenden Bürger können mit Fug und Recht vom Staat verlangen, dass seine Betriebe rentabel betrieben werden. Oder zahlen Sie gerne mehr Steuern?

  • will williamson says:

    Ich hatte mich mal um 1970 herum für eine Stelle im Eidg. Amt für Verkehr beworben. Eine meiner Aufgaben wäre gewesen, Wirtschaftlichkeitsanalysen für Bahnstrecken zu erstellen, um Züge durch Busse zu ersetzen. Das zeigt, dass man sich im Bundeshaus schon vor 40 Jahren solche Gedanken machte. Was und wieviel in der Zwischenzeit diesbezüglich gelaufen ist, weiss ich nicht. Was die Subventionen anbelangt, meine ich: wenn die Landwirtschaft massiv subventioniert wird, darf auch der ÖV subventioniert werden.

  • Peter Ammann says:

    Der Oev ist ein einmaliger Standortvorteil für die Schweiz. Er geht im Gegensatz zu tiefen Steuern etc. auch nicht zu Lasten des Auslandes. Dies darf etwas kosten. Im Gegensatz zu anderen Gebieten (Olympia, Militär, Steuererleichterungen, teilweise Kultur…) lässt sich – wenn auch nur annäherndweise – eine Kostendeckung ermitteln. Dies darf aber nicht dazu führe, dass deshalb nur die Kostendeckung betrachtet wird und der Standortvorteil aufgegeben wird. Im Gegensatz zu anderen sehr teuren ‘Standortvorteilen’, bringt der Oev Lebensqualität für breite Schichten und nicht nur ganz wenige.

  • Erich Meier says:

    Der ÖV kommt allen zugute. Würde alles auf die Strasse verlagert, so würde ein heilloses Chaos resultieren. Darum haben auch die Autofahrer ein Interesse an der Entlastung der Strasse. Vor etwa 20 Jahren wurde das Halbtaxabo im Interesse der Umwelt künstlich verbilligt. Das Allgemeininteresse, die Umwelt und die Abkehr von der Erdölabhängigkeit sprechen für die Weiterführung der Bahnlinien.

  • Peter Baldinger says:

    Offensichtlich wird heute der Strassenverkehr zum Stillstand schikaniert, damit der ÖV konkurrenzfähiger wird.
    z.B. N1 Zürich-Bern, Agglo- und Stadt Zürich usw.
    Dieses unfaire linke Verkehrspolitik ist gescheitert!
    Schlimm wird es, wenn ich als schikanierter Autofahrer zusätzlich noch das ÖV-Milliardendefizit mitzahlen muss.
    (Ich habe keine Möglichkeit auf den ÖV umzusteigen)

    • urs says:

      dann hoffen wir aber schwer, dass Sie keinen Steuerabzug für Ihr Auto zulasten des Staates machen. Denn diese Abzüge sind typischerweise bei Autopendlern ein Vielfaches der Bahnpendler. Und sie werden von den ‘mehrsteuerzahlenden’ Bahnfahrern sich doch nicht Ihre Steuern subventionieren lassen.

  • Thomas Meier says:

    Die Diskussion ist wirklich lächerlich. Natürlich kann man nicht einfach wahllos Strecken umwandeln, aber gewissen Regionen sind nunmal sehr schlecht ausgelastet und da macht es doch absolut Sinn, das man nicht einfach leere und teuere Züge durch die Gegend fahren lässt. Ausserdem ist das Argument falsch, dass man damit den ÖV abbaue, zumal es ja weiterhin Busse gibt. Viele bestehende Buslinien hätten hingegen längst eine Bahn “verdient”. Bahnstrecken sollte es dort geben, wo Busse stark ausgelastet sind und nicht wo es irgendwie vor 20 Jahr mal eine Auslastung gab.

  • hein-tirol says:

    Der ÖPNV ist mit einer der Grundbedürfnisse des jetzigen Lebens und gehört bezuschusst. Oder machen wir es wie vor 100 Jahren und gehen zu Fuß zur Arbeit? Es muss jedem Arbeitnehmer gewährleistet sein, dass er nach der Nachtschicht, zum Frühdienstantritt 5:30h und nach der Spätschicht um 22 Uhr mit den Öffis Heim resp. zur Arbeit kommt – egal, wo er wohnt.

    • iskra says:

      Was ? Lese ich richtig ? Jahrzehntelang war Raumplanung ein Schimpfwort. Jeder hat sein Hüsli gebaut, wo es ihm gerade passte, möglichst am Waldrand. Gleichzeitig verlangten alle nach Autobahnanschluss undOeV-Haltestelle. Jetzt haben wir den Schlamassel. Endlich merkt man, wie dieser ökonomische und ökologische Blödsinn der Zersiedelung und grenzenlosen Mobilität fortlaufend zusätzliche Kosten zu Lasten der Allgemeinheit verursacht.

  • Chris eich says:

    Alles muss in diesem Land kostendeckend sein.Vor Jahren hatte man eine Gemeindeverwaltung – ging dorthin und fragte nach irgend einer Bestätigung und erhielt diese – heute fährt man in die nächst grössere Gemeinde (weil die Abteilungen fusioniert wurden – effizienz!!) fragt nach der gleichen Bestätigung – erhält diese auch muss jedoch noch 10.– Gebühr bezahlen – ist dies kostendekend – evtl für die Gemeinde sicher aber nicht für Bürger – es gibt nun mal gewisse Dienstleistungen und dazu gehört auch die Bahn die von der Gemeinschaft getragen werden wie zB auch die Schulen

    • Daniel Münger says:

      Was mit unseren Steuergeldern passiert, dürfen wir ja unzähligen Zeitungsartikeln entnehmen. Die ärgerlichsten unter ihnen selbstverständlich ohne Kommentarfunktion. Jedenfalls sind Steuern längst nicht mehr nur dazu da, normale Kosten zu decken. In Zürich kann ich anhand der Baukräne und Städtischen Prestigebauprojekten ablesen, weshalb wir, trotz Steuern, jeden Fackel nochmals separat dazubezahlen. Wobei ich bemerken muss, dass Fr.10.- für eine simple A4-Kopie geradezu ein Schnäppchen sind…

  • Erich KLEIN says:

    Die Erfahrung bei uns in Österreich zeigt, dass neben den diversen anderen Unsinnigkeiten- Staus, Umweltzerstörung, Unfallgefahr etc. schließlich die irrsinnigen Treibstoffpreise den Ausschlag geben, dass viele mit der Bahn fahren.
    Ähnlich wie in der Schweiz ist bei uns das Eisenbahnnetz wesentlich für den Transport von großen Mengen an Personen und Gütern- und sollte deshalb keinesfalls ausgedünnt werden.
    Stärkere Reglementierung des Straßenverkehrs ist m. E. sinnvoll, um die Lebensqualität zu erhalten.
    Erich Klein

  • Roland K. Moser says:

    Die Verbindungen werden nicht abgeschafft, sondern durch günstigere Buslinien ersetzt. Ist das schlimm?

    • Theres says:

      Ja: Im Zug können viele Jugendliche die Füsse auf dem Sitzpolster haben, im Bus geht das weniger gut. Wer traut sich, das denen zu erklären?

  • Heidi Boser says:

    Ein Busersatz mag – sollte genug Platz auf der Strasse vorhanden sein – für einfache Pendlerfahrten genügen. Wenn man allerdings etwas Gepäck dabeihat, grössere Rollkoffer, Snowboards und ähnliches, wird man die ganze Sache abblasen und statt den ÖV das Auto nehmen, auch wenn nur eine kleine Teilstrecke mit dem Bus gefahren werden müsste. Und wenn schon Auto, kann ich dann ja auch gleich nach Oesterreich, kommt auch nicht mehr drauf an…. man muss vielleicht etwas weiter und grossräumiger denken, wenn man solche, auf den ersten Blick einleuchtende “Optimierungen” vorhat.

  • Hansli says:

    Der ÖV ist für mich ein Massentransportmittel und sollte entsprechend eingesetzt werden. Züge oder aus Busse leer herumzufahren ist ein ökonomischer und ökologische Unsinn. Muss eine Pendlerlinie den ganzen Tag zum Halbstundentakt fahren? Muss wirklich jedes Dorf am ÖV angeschlossen sein? Das fördert nur die Zersiedlung. Bei Randregionen stellt sich generell die Frage ob die Besiedlung nicht aufgegeben werden sollte. Da wird von den Arbeitsplätzen bis zur Infrastruktur alles subventioniert.

    • Markus says:

      Es stellt sich die Frage ob die Städte wirklich ökologisch sind. In den Städten wird nichts erwitrtschaftet oder produziert. Sie bestehen nur wegen den hohen Subventionen, die an Schulen, Spitälern, Beamten und Banken fliessen. Zudem ist eine Stadt eine ökologische und menschliche Wüste mit sehr schlechter Lebensqualität (Stichwort Dichtestress). Die Zukunft gehört dem energieautarkem Einfamillienhaus mit eigenem Gemüsegarten und intakter Natur.

      • Hansli says:

        In den Städten und der Agglo wird das ganze Steuersubstart generiert für die Randregionen.
        Zu ihrem Einfamilienhaus gehört noch die Zufahrtsstrasse, die Trinkwasser- und die Abwasserleitung, und Telekommunikationsinfrastruktur. Haben sie etwa keine Schule? Haben Sie das alles selbst bezahlt? Oder halt eben über Finanzausgleichssubventionen.
        Zudem braucht ihr Haus eine grössere Fläche pro Person als ein Mehrstöckiges Haus. Nichts verbraucht mehr Ressourcen pro Person als eine Einfamilienhaussiedlung im Bau und Unterhalt.

      • Hansli says:

        Eine intakte Natur haben wir keine mehr in der Schweiz. Die Stadt mag für Sie schlechte Lebensqualität bedeuten. Für jemand in der Stadt ist das gerade umgekehrt, da können sich die Leute nicht vorstellen auf dem langweiligen Land zu leben. Mir ist egal wie jemand leben will, das soll jeder nach seiner Vorstellung. Nur sollte jeder sein Leben selbstverantwortlich gestalten und nicht auf Kosten der anderen leben. Wir haben aber eine massiven Geldtransfer von der Stadt-Agglo in die Randregionen.

      • iskra says:

        Ja, wir haben jas grenzenlos Bauland……….schliesslich haben wir Niederlassungsfreiheit ( Art. 24 BV )……und es geht nicht mehr lange, müssen unsere Enkelkinder ( weil sie unbedingt, gemäss HEV, ein Eigenheim brauchen) ihr Hüsli auf dem Steingletscher bauen. Selbstverständlich muss der Staat dann dafür sorgen, dass ein Autobananschluss nach Meiringen und zur A2 gewährleistet ist. Es lebe die grenzenlose Freiheit !

        • Markus says:

          Unser Boden ist begrenzt, wieso sind sie den für Grenzenlose Einwanderung? Und ja, ihre Enkel brauchen Wohnraum, am besten welchen den sie selbst besitzen, dann werden sie nicht von Vermietern abgezockt und ich sogar der Meinung sie sollen gut wohnen und nicht einfach in Hasenställe gestopft werden. Der Autobahnanschluss brauchen sie damit die Stadt versorgt werden kann. Den die ist anders als Gemeinden auf dem Land niemals selbstversorgend.

          • iskra says:

            Wer sagt, ich sei für grenzenlose Einwanderung ? Eine Unterstellung. Es geht auch nicht um Stadt- oder Landbevölkerung. Die Menschen in der Schweiz, und zwar alle, brauchen nicht nur Wohnraum, sondern auch Naturräume. Aber, Parteien die konstant nach immer mehr Freiheit schreien, machen zusammen mit ihrer Lobby ( z. B. HEV ) die Schweiz kaputt. Die Grundsätze der Raumplanung ( Art. 75 BV ) wurde jahrzehntelang aufgeweicht durch Landbesitzer, Banken, Versicherungen usw. mit ihren Wasserträgern in Gemeinde und Kantonsräten.Die Zeit ist vorbei, wo jeder sein Hüsli am Seeufer oder Waldrand

      • Mark Keller says:

        Nein Markus, nicht dem Einfamilienhaus. Hierfür hat es nämlich keinen Platz. Die Zukunft gehört energieautarken Siedlungen in welchen gewohnt, gearbeitet, eingekauft und die Freizeit verbracht wird.

  • Rheinhold Birgmann says:

    Das Vorhaben, wenig ausgelastete S-Bahnen zu hinterfragen, ist sicherlich nicht angenehm. Aber es wäre durchaus zu überlegen. Wenn ich sehe, dass tagsüber die Güterzüge nicht fahren können, Wagen nicht zugestellt werden können, weil die Trassen von leeren S-Bahnen benützt werden, dann sollte man die Frage stellen dürfen:

    Soll das hoch ausgelastete Netz mit leeren S-Bahn Zügen tagsüber (nicht morgens/abends!) blockiert werden oder würde es Sinn machen, überall dort wo möglich, mehr Güter auf die Schiene zu bringen?

  • Heinz.stucki says:

    Die guten Verbindungen in die Stadt schaffen Mehrwert. Z.B: Knonauer Amt: Die S- Bahmn und die Autobahn haben dafür gesorgt, dass die Landpreise und Häuser massiv mehr Wert haben. Das macht hunderte Millionen Fr. aus. Darüber habt ihr euch nicht beklagt! Das nehmt ihr gern, aber wenn das Pendeln ein paar Fr. mehr kostet, dann gibt es ein grosses Geschrei!

  • Pius Tschirky says:

    Langfristig kann die Lösung nur sein, indem die noch verbleibenden Privatbahnen mit der SBB fusionieren und wir dann nur noch ein Bahnunternehmen haben. Dies würde gewaltige Synergien freigeben. Ob ich das noch erleben werde, wage ich aber zu bezweifeln!

  • ueli says:

    Von Manchen wird anscheinend nicht begriffen, dass das ÖV-System nur als gesamtes vernetztes, integriertes und flächendeckendes System wirklich funktionieren kann. Es macht keinen Sinn einzelne Strecken isoliert zu betrachten. Auch rentable Hauptstrecken sind ohne hochwertige Zubringerlinien und Feinverteilung beinahe nutzlos.
    Natürlich sollten Kosten und Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Nur ist der Kostendeckungsgrad der einzelnen Strecke das falsche Kriterium. Vielmehr sollte dazu das Verhältnis der ungedeckten Kosten zum Nutzen für das Gesamtsystem betrachtet werden.

  • Gautier Irgendwo says:

    Im Bundeshaus scheint eine Demokratische Gesinnung, geschweige deren Anwendung, das im Speziellen für die vom Hauptstrom etwas abgelegenen Gegenden völlig abhanden gekommen zu sein. Dagegen hat unsere Regierung, für diverse Finanzielle Beiträge z. B. an die DB, SNCF und die FS, eigenartiger Weise doch stets ein offenes (Spender) Ohr.

  • Gautier Irgendwo says:

    Im Grunde genommen gehörte unserer Regierung, mit solch einseitig abstrusen Beschlüssen, ebenfalls auf diese Liste in der so rigoros Reduziert wird.

  • Gautier Irgendwo says:

    Die aufblühende Firma StadlerRail soll, mit ihren ausgeklügelten zwei- bis zu sechsteilige Flirt Zügen spez. für Nebenbahnen,
    so wie die ehemaligen Zulieferer SLM, MFO, BBC, Secheron, Sulzer, SIG, SWS, FFA, SWP, vermutlich auch verschwinden

  • Gautier Irgendwo says:

    Der gesamte Bundesrat, nicht etwa seine Zudiene, sollte zu seiner Orientierung einmal per Bahn, mit offenen Augen, durch die gesamte Schweiz fahren, um einmal Ausschau zu halten
    ob er noch eine Gegend findet, in welcher noch nicht, neu gebaut wird.

  • Andy says:

    Immer dann wenn man den Zugverkehr stillegte und zum Busbetrieb überkam es zu Fahrgastverluste .Entweder die Schüler oder Berufspendler fuhren entweder selber oder mit Mitfahrgelegenheiten Auto.Habe es aus selbsterfahrung gesehen. Weil der Busbetrieb meisst an Zeitverluste oder verspätung und im Berufsverkehr im Stau steckten.Wenn Komunen sich solche ideen aushecken müssen sie sich selber überlegen ob sie sich selber ein Ei ins Nest legen ,denn das kann auch dann unatraktive Gemeinde werden , auf Deutsch :Am Arsch der Welt : zu sein.

  • Thomas Rutschmann says:

    Mich würde einmal der Kostendeckungsgrad der Millionenautobahn durch den Jura oder der Kostendeckungsgrad einer Sustenpassstrasse interessieren. Ich finde unsere Bahnen genial. Bitte das touristische Potenzial (.z.B. Rhätische Bahn) nicht unterschätzen! Ich freue mich schon jetzt auf meine heutige Fahrt mit der Appenzellerbahn, da kann ich nämlich soger noch in die Beiz (mit gutem Gewissen) bevor es mit der Bahn wieder gemütlich nach Hause geht.

  • Pascal Meister says:

    Der Verkehr wird für die Nutzer immer teurer werden, denn Ziel der Politik ist (vernünftigerweise), dass die Menschen wieder sehr viel näher am Arbeitsplatz wohnen. Und dass konzentrierter gewohnt wird statt in endlosen Häuschensiedlungen im Mittelland. Wer das begriffen hat, hat schon lange im Stadtzentrum oder zumindest in 10-15km Entfernung der grössten Städte Eigentum gekauft, auch wenn’s erstmal teuer war. Dafür eine Investition in zukünftig niedrigere Lebenshaltungskosten, notfalls ohne Auto.

    • Markus says:

      Genau diese Politik muss bekämpft werden. Natürlich wollen die Neoliberalen entwurzelte, orientierungslose Arbeiternomaden die keine Familie haben. Klar ist es effizient wenn Arbeiter in Wohnbatterien gehalten werden, so wie eben Hühnerbatterien auch effizienter sind, nur ist das Leben so nicht mehr Lebenswert. Sicher stört das kein Neoliberalen, den der muss nicht Arbeiten hat also auch keinen Arbeitsweg..

  • Walter Kunz says:

    Liest man in der WWO u. a.“wie viel uns die EU kostet,” wird für die reiche Schweiz, eine
    an sich äusserst begrüssenswerte, Unterstützung von Nebenbahnen sicher problemlos
    noch zu verkraften sein?

  • Heinz Stucki says:

    Billiges, sub. Pendeln unsd Steuerabzüge dafür fördern die Zersiedelung der Schweiz. Die Folgen sind Landverschleiss und Lärm. Warum der VCS dass gut findet, ist mir ein Rätsel!

    • Mark Keller says:

      Niemand pendelt zum Vergnügen. Das Pendeln rührt daher, dass Firmen ihre Arbeitsplätze ungestraft zentralisieren können. In diesen Zentren gibt es aber für normal verdienende Arbeitnehmende keinen bezahlbaren Wohnraum. Das Pendeln ist die Folge davon, dass die inexistente, schweizweite Raumplanung es zulässt, dass Wohnen und Arbeiten nicht mehr in der gleichen Region möglich ist. Verschärfend kommt hinzu, dass die Möglichkeiten zu Hause zu arbeiten in der Schweiz kaum verbreitet sind.

    • Daniel Münger says:

      Rätsel gibt es viele… Rot/Grüne Politik ist in den meisten Fällen vom Gedanken her gar nicht mal so schlecht. Bringt man aber deren leider oft zu kurz greifenden Gedanken zu Ende, folgt in ebensovielen Fällen die Ernüchterung. Es fehlen unserem Land schlicht die Möglichkeiten, sämtliche Ökoforderungen in einem für’s Fussvolk bezahlbaren Rahmen zu halten. Ich würde mich auch gerne nur noch Bio ernähren und nur noch den ÖV benützen. Leider fehlen, höchstwahrscheinlich nicht nur mir, die dazu nötigen Mittel.

  • Heinz Stucki says:

    Kostenvorschlag einer Bahnfahrt von Scharzenburg zum Flughafen ZH und zürück mit Halbtax: Schwarzenburg nach Bern und zurück = 30 Fr. – Bern nach Flughafen ZH und zurück = 30 Fr.! Zuzsammen macht das 60 Fr. mit dem Halbtax, gleich wie jetzt. Der Unterschied: auch wenn er nur von Schwarzenburg nach Bern und zürück mit Halbtax fährt, zahlt er 30 Fr. Wenn einer nur von Bern zum Flughafen und zurück fährt, zahlt er auch immer nur 30 Fr. mit Halbtax. Das währe der Kostenwahrheit näher. Das GA in der jetzigen Form gehört abgeschafft.

  • Daniel Münger says:

    Man muss an der Verfügbarkeit rütteln und nicht Bahnlinien stilllegen. Tagsüber und Abends muss die Dichte der aufeinanderfolgenden Züge reduziert, bzw. den tatsächlichen, und nicht länger den von Ökofritzen gewünschten Bedürfnissen angepasst werden. Es stellt sich sowieso je länger je mehr die Frage, ob bei den hohen Preisen, weniger nicht mehr bedeuten würde. – Dann sind für mich auch die Rollmaterial- und Apparatebeschaffung überdenkenswert. Immer allerneuste Züge beschaffen und die gerade amortisierten für teures Geld ins Ausland zu verschenken, ist eben auch keine günstige Lösung.

  • Horst-Michael Prasser says:

    Die Bahn muss als strategisch wichtiger Gesamtorganismus verstanden werden. Sie fährt elektrisch, also in der Schweiz praktisch CO2-frei, im Gegensatz zu den Bussen. Sie kann Spitzenzeiten besser verkraften, als Busse und mehr Komfort bieten. Und bei der Rentabilität wird immer über die wenig ausgelasteten Strecken gesprochen. Was ist mit denen, die weit über 100 % rentabel sind? Wofür sollen die gemolken werden, wenn die unrentablen abgeschafft sein würden? Um des Allgemeinwohls willen, muss ihr Überschuss die schwachen Strecken stützen. Dann bleibt das Ganze finanzierbar.

  • Thomas says:

    Wenn ich mit dem Auto neben einem fast leeren Zug herfahre, sind die Zugpassagiere schuld am Defizit! So funktioniert Kostenwahrheit im Verkehr.

  • Hannes Fischer says:

    Man sollte einmal verlangen, durch die Bahnverwaltungen über die wahren Frequenzzahlen informiert zu werden. Dann über die Kosten, die für eine bestimmte Strecke pro Person und pro Km oder pro Fahrt anfallen. Dann, wer für diese Kosten aufkommt. Dann, was Alternativen kosten.

    Den Zug Chur-Arosa-Chur hört man um 0530 zuerst, dann stündlich 2 x, 1 x von Chur, 1 x von Arosa. Zuletzt rumpelt der Zug um 0050 von Arosa durch die Stadt Chur. Ausserhalb den Tourismus-Hochsaisons sind die Wagen kaum besetzt. Einsatz von Bussen würde kostensenkend wirken. Doch die Bahnverwaltung will lieber “Isebähnla

  • Walter Kunz says:

    Parlament und Regierung üben sich fleissig im Sparen aber, leider einmal mehr, am falschen Ort.

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