Ecopop-Initiative: Menschenfreundlich oder ausländerfeindlich?

Wer unkontrolliertes Bevölkerungswachstum mässigen möchte, ist xenophob oder eugenisch. Wenn Sie nicht genau wissen, was eugenisch ist, kann ich Sie beruhigen, ich musste es letzte Woche auch in Wikipedia nachlesen. Nach dieser Logik sind Bundesrat und Parlament fremdenfeindlich, weil die Zuwanderung von 95 Prozent der Menschen – allen die ausserhalb des Schengenraums leben – immer stärker gedrosselt wird. Und da von Indien bis Israel, von Australien bis Aserbeidschan alle diese Länder starke Zuwanderungsbeschränkungen kennen, scheint die ganze Welt von xenophoben Regimes geknechtet zu werden. Und die UNO ist eugenisch, da sie seit 1968 die freiwillige Familienplanung als grundlegendes Menschenrecht einfordert.

Wenn wir die Natur verdrängen und die Limiten des Ökosystems ausreizen, gefährden wir unsere eigene biologische Existenz.

Bautätigkeit in Zürich. (Foto: Keystone)

Das Bevölkerungswachstum der Schweiz ist nicht mehr tragbar: Bautätigkeit in Zürich. (Foto: Keystone)

Sollten Sie diese stringente Logik nicht verstehen, können vielleicht Greenpeace, WWF, die CVP oder die SP helfen; ich begreife sie auch nicht. Was ich aber weiss, ist, dass die Weltbevölkerung in den letzten 12 Jahren um eine Milliarde von 6 auf 7 Milliarden zugenommen hat, und die Schweiz seit der Einführung der vollen Personenfreizügigkeit im 2007 pro Jahr durchschnittlich um fast 100’000 Menschen wächst, eine ähnliche Rate wie das Schwellenland Indien. Ein solch gewaltiges Wachstum zerstört in der Schweiz die Kulturlandschaft und drängt die verbleibenden Naturräume weltweit immer stärker zurück. Weil in den nächsten 15 bis 20 Jahren diese Naturräume vielerorts eine kritische Grösse unterschreiten werden, sagen Wissenschafter ein sprunghaft zunehmendes Artensterben voraus, welches wie ein Dominoeffekt ganze Äste der Biosphäre auslöschen wird.

Nun haben wir aber nicht nur viel mehr Menschen auf der Erde, sondern auch einen wachsenden Wohlstand pro Kopf in grossen Ländern wie China, Indien, Indonesien und Brasilien. Zugleich bemüht sich unsere Entwicklungshilfe zu Recht, den Lebensstandard auch der Ärmsten der Welt zu heben. Wachsender Konsum pro Kopf und wachsende Anzahl Menschen auf einer beschränkten Erde: Wie soll das aufgehen? Verdichtung und technischer Fortschritt können punktuell helfen, aber das grundlegende Problem eines grenzenlosen Wachstums auf der beschränkten Erde löst es nicht.

Vor diesem Hintergrund möchte die Ecopop-Initiative das globale und lokale Bevölkerungswachstum mässigen helfen, um sowohl die Lebensqualität aller Menschen langfristig zu bewahren, als auch dem übrigen Leben auf der Erde eine Existenz zu erhalten. Das mag eine philosophische Wertfrage sein, ist aber auch einfache Nutzen- und Risikoüberlegung: Wenn wir die Natur verdrängen und die Limiten des Ökosystems ausreizen, gefährden wir unsere eigene biologische Existenz. Wer menschenfreundlich ist und den kommenden Generationen eine immer noch lebenswerte Welt bewahren will, wer UNO-Menschenrechte tatsächlich ernst nimmt, sollte deshalb die ideologischen Scheuklappen weglegen und unsere Initiative unterstützen.

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279 Kommentare zu «Ecopop-Initiative: Menschenfreundlich oder ausländerfeindlich?»

  • Anh Toan sagt:

    Mit der Annahme der ecopop Initiative tut man also etwas gegen das globale Bevölkerungswachstum, das vor allem in Afrika und Teilen asiens und Südamerika stattfinden. Wer erzählt den Afrikanern, den Indern und den Guatemalteken dass die Schweiz die Ecopop Initiative angenommen hätte, und sie darum nicht mehr so viele Kinder machen dürfen?

    Bedeutet „Carte Blanche“ jede noch so billige Polemik ist erlaubt? Ecopop begrenzt Zuwanderung in die Schweiz, nicht das globale Bevölkerungswachstum, das lässt sich nicht mit einer Bestimmung in der Bundesverfassung bekämpfen.

    • Pepito Kurzstrumpf sagt:

      Danke für die Aufklärung. Das war mir bisher nicht bewusst. Ich habe immer gemeint, die kleine Schweiz könne die ganze Welt retten, Klima inklusive.

    • Patricia Galli sagt:

      „billige Polemik“ sehe ich nicht, zumal man ECOPOP gewiss nicht vorwerfen kann mit der Initiative indirekt irgendwelche eigenen Parallelinteresssen zu verfolgen, wie es sonst in der Politik häufig vorkommt.

      Sie haben recht, dass die Initiative nur das lokale Bevölkerungswachstum direkt mässigt. Doch auch beim globalen Bevölkerungswachstum könnte es der Anfang einer Richtungsänderung sein, wenn immerhin einmal die Schweiz hinsteht und sich konsequent mit allen eigenen Nachteilen für einen Wachstumsstopp ausspricht. Das hat dann (hoffentlich) einen grossen Nachahmereffekt in der Welt.

      • Heinrich Abegglen sagt:

        Die Initiative drosselt das lokale Bevölkerungswachstum nicht im Geringsten. Wenn es den Initianten wirklich um das Bevölkerungswachstum ginge, hätten sie die Anzahl Geburten in der Schweiz drosseln müssen, denn viel mehr Menschen kommen durch Geburt in die Schweiz wie durch Einwanderung. Aber das interessiert die Ecopopisten nicht.

        Offensichtlich geht es ihnen nicht darum, dass es zu viele Menschen gibt. Sondern bloss zu viele Ausländer. Wie allen Rassisten.

        • Andy Dreyer sagt:

          Was wäre wenn wir pötzlich einen Geburtenüberschuss von 100,000 Schweizer Babies pro Jahr hätten? Würden wir dann China’s 1 Kind Politik kopieren, weil es ja offenbar in diesem Land schon so eng ist und kein Platz für mehr Menschen besteht? Wohl kaum, ich bin mir sicher eine humane Lösung würde für so einen Fall gefunden werden. Das würde aber auch zeigen, dass die Diskussion um das Bevölkerungswachstum in unserem Land eben vorallem ein Problem der Ausländerfeindlichkeit ist. Bei mehr Schweizern sagt niemand etwas, aber bei mehr Ausländern…

        • Role sagt:

          Lieber Heinrich Abegglen
          es gibt zwei Quellen von Bevölkerungszunahme. Die eine ist der Geburtenüberschuss, die andere die Nettozuwanderung. Ersterer ist die Zahl der Geburten abzüglich der Todesfälle, letzterer ist die Zwanderung abzüglich der Abwanderung. Die Nettozuwanderung war in den vergangenen zehn Jahren pro Jahr 4 bis 6 mal grösser als der Geburtenüberschuss. Die ecopop Initiative setzt demzufolge schon an richtiger Stelle an.

        • Patricia Galli sagt:

          In Ihrem Beitrag kann ich nicht klar erkennen, welche Zusammenhänge Sie begriffen haben und welche nicht. Viellicht kann Ihnen jemand anderes genauer auf Ihre Unklarheit antworten.

          Grundsätzlich ist es so, dass es nach Annahme der Initiative keine Veranlassung für irgend eine Steuerung von Geburten gibt. Jedes Jahr ist die Summe von Todesfällen und Abwanderung aus der Schweiz deutlich grösser als die Zahl der Geburten. Die durchschnittliche Anzahl Kinder pro Frau liegt weit unter 2, woraus sich ergibt dass auch bei stabiler Bevölkerungszahl jährlich weit über 10’000 einwandern können.

          • Ali Palatschinken sagt:

            Herr Dreyer hat vollkommen recht: Am eigenen Nachwuchs gilt die Logik der Menschenrechte und des Humanismus, am Einwanderer nicht.
            Bevölkerungsüberpopulation entsteht global durch zuviel Nachwuchs und lokal durch übermässige Immigration.
            Prinzipiell gibt die Ecopopinitiative Probleme die überhöhte Bevölkerungsproduktion an jene Länder weiter die diese produzieren. Dadurch schütz sie die Region Schweiz vor Auswirkungen durch Ueberpopulation.Gleichzeitig fördert sie die Veralterung der Bevölkerung und deren Folgen, die sich gerade durch gezielte Einwanderung junger Menschen lösen lässt.

        • Patrick Tanner sagt:

          @Abegglen, das aktuelle CH-Bevölkerungswachstum resultiert aus dem jährlichen Geburtenüberüberschuss (Geburtenanzahl abzüglich Todesfälle) (seit 10 Jahren durchschnittlich jährl 17000) und die jährliche Nettozuwanderung (seit Einführung der PFZ ohne Koningenten mit durchschnittlich und jährlich knapp 100000 Einwanderer, die zu 70% aus PFZ-Zuzügern, 10% aus Drittstaaten und ca. 20% aus Asylbewerbern bestehen). Der Geburtenüberschuss wird von der ECOPOP-Initiative nicht tangiert, sondern nur die Nettozuwanderung. Da seit 15J durchschnttl. und jährl. 90000 auswand. dürften gemöss In. 109000 einw

    • Walter Bossert sagt:

      Toan, Sie haben Recht, wenn die Leute in ihren Ländern die Folgen ihres tuns nicht sehen, weil Länder wie die Schweiz ihren Geburtenüberschuss laufend abnehmen und diese Länder für den „Erhalt der Schweiz “ auch noch loben, wird es bestimmt nicht besser. Dazu kommt, dass,statt diese Leute auf das wachsende Problem aufmerksam zu machen, von höchster kirchlicher Stelle genau das Gegenteil, das einsetzen von Verhütungsmittel auch noch verboten wird, was ich für geradezu kriminell und menschenverachtend halte, da es die Leute unweigerlich ins Elend stürzt!

    • Hans-Jürg Illi sagt:

      ECOPOP-Initative, Art. 73a Pt.3 : Der Bund investiert mindestens 10 % seiner in die internationale Entwicklungszusammenarbeit fliessenden Mittel in Massnahmen zur Förderung der freiwilligen Familienplanung !
      Noch Fragen ?

      • Ich gehe mal davon aus, dass alle Mitglieder des Komitees der Ecopop Initiative keine Kinder haben.
        Sonst hiesse das ja, dass sie den Verzicht von allen Menschen auf Kinder in den Entwicklungsländern verlangen, weil sie Angst haben für sich + die ihren Kinder nicht genug Rohstoffe übrig seien. Die Kinder von irgend einem Afrikaner seien es nicht wert die Rohstoffe zu verbrauchen, da es dann nicht mehr für 1-2 SUV etc. für jedes Kind hier reicht.
        Man muss nicht besonders scharf darüber nachdenken um zu erkennen, dass Ideen die Hinter Ecopop stehen sind einfach nur abstossend sind – etwas schon

        • r.meier sagt:

          herr pfrunder,sie wissen genau,wass die ecopo meint,doch sie verdrehen alles,weshalb auch immer,eines ist sicher,je mehr menschen in der schweiz sind,desto mehr rohstoffe brauchen wir,so einfach ist es,abstossend finde ich dagegen,dass sie der ecopop unterstellen,keine kinder zu haben oder darauf verzichten und natürlich die anschuldigung,afrikaner seien es nicht wert,rohstoffe zu verbrauchen,die schweiz hat leider wenig rohstoffe und braucht sie,dafür helfen wir anderweitig mit der entwicklungshilfe,helfern,maschinen,medikamenten und geldspenden,

        • Walter Bossert sagt:

          Peter Pfrunger, es ist immerhin schon ein Fortschritt dass Sie einsehen das die Rohstoffe irgendwann aufgebraucht sind !Bei den übrigen Verbrauchern würde ich mich aber nicht nur auf einen Kontinent festlegen und abstossend sind für mich eher Menschen die einfach alles dem Zufall überlassen, immer in der leisen Hoffnung die anderen helfen mir dann schon.

        • j.m.keynes sagt:

          lesen sie doch mal den initiativtext anstatt wirre behauptungen aufzustellen. die zahlen zu bevölkerungsentwicklungen und die endlichkeit der ressourcen der erde sind fakten, die auch sie anerkennen müssen. die verteilung ist ein anderes thema. ich zumindest hinterlasse meinen nachkommen lieber eine intakte natur als möglichst viel geld. da kann ich auch gut auf das wirtschaftswachstum, für welches wir die zuwanderung brauchen, verzichten. sie unterstützen mit ihrem pseudohumanismus nur die ausbeuterischen neoliberalen kapitalisten ohne die afrika auch weiter wäre.

          • Mark Keller sagt:

            Dann haben Sie Ihr Leben sicher komplett auf eine nachhaltige Lebensweise umgestellt? Was glauben Sie was mit einem Staat, der in das globale Witschaftssystem eingebunden ist, passiert, wenn seine Wirtschaft zu schrumpfen beginnt? Welche Perspektiven haben die südeuropäischen Länder mit ihrer aktuell schrumpfenden Wirtschaft? Die Ecopop-Leute wollen die Schweizer Wirtschaft schrumpfen lassen, indem sie der Wirtschaft die nötigen Arbeitskräfte entziehen. Wollen Sie unseren Kleinstaat dieses Experiment im altuellen, globalen Wirtschaftssystem wirklich durchführen lassen?

        • christian steinegger sagt:

          Es wird nicht ein Verzicht von Kindern gefordert, sondern es wird eine Familienplanung und Zugang zu Verhütungsmitteln gefordert. Oder haben sie das Gefühl, dass die Leute (Mädchen) in Afrika alle 7 Kinder haben wollen? Es ist klar zu erkennen, dass wenn die Leute Verhütungsmittel haben, sie auch genutzt werden. Ich werde mir immer einen SUV leisten können, egal wieviele Kinder in der 3. Welt sterben. Die Neidkarte auszuspielen, zeugt doch von einem sehr einfachen Weltbild und rettet weder die Natur noch die Menschheit.

    • Peter Pfrunger sagt:

      Danke!
      Er ist zwar Mathematiker und kann den Begriff „Eugenik“ in Wikipedia nachlesen aber was dieser meint trotzdem nicht verstehen. Wie sonst käme er zum Schluss: “ Und die UNO ist eugenisch, da sie seit 1968 die freiwillige Familienplanung als grundlegendes Menschenrecht einfordert.“
      Eugenik ist das verhindern von“unwertem“ Leben mit der Bevorteilung der „besseren“ Gene um bessere Menschen zu erzielen, gewissen nannten sich auch Herrenrasse, zu welscher sich Herr Büeler scheinbar dazu zählt. Wer diese Theorien im letzten Jahrhundert propagiert hat ist bekannt …

      • j.m.keynes sagt:

        wenn sie sich auch noch ein bisschen bilden, finden sie heraus, dass es eugenik schon vor adolf gab. jegliche geburtenkontrolle ist eugenisch. schon unser inzestverbot in der schweiz ist eugenisch, ganz zu schweigen von der 1-kind politik in china. aber das ist wie mit der rassismuskeule. wenn jemand anderer meinung ist, einfach mal als barbar hinstellen. vornehmlich praktiziert von der politischen ecke, die sich selbst als sooo human sieht.

        • Falsch! Die Eugenik ist nicht Geburtenkontrolle sondern die Einstufung von Menschen in solche mit guten Genen + solche schlechten Erbanlagen. Die Ausprägung der Unterscheidung war im Verlauf der Geschichte unterschiedlich. Von Entzug der Kinder bis hin zu Rassengesetzen + zur Ermordung von sogenannten „unwerten“ Menschen.
          Die Grundidee in der Eugenik und der Ecopop Initiative ist, dass es Menscheneben gibt, das mehr wert ist + solches das weniger Wert ist + wir bestimmen welches.
          Missionare gleich sollen wir diese Idee in alle Welt senden + die Unwerten davon überzeugen sich nicht zu vermehren

          • j.m.keynes sagt:

            wo sie recht haben, dass es primär um genetik geht. aber dabei geht es ja auch beim inzestverbot welches man ja ihrer meinung nach aufheben müsste. Mit unterschiedlicher ausprägung meinen sie wohl aktive und passive eugenik. wobei die üblen sachen die sie aufzählen alle aktive sind die in der jungen geschichte hauptsächlich von hitler praktiziert worden. passive eugenik praktizieren wir hier auch in der form, dass man schaut, dass sich leute mit trisonomie21 nicht fortpflanzen. das finden sie falsch? zudem hat büeler nur über die anzahl menschen und nie über die qualit. der gene geschrieben.

          • j.m.keynes sagt:

            zeigen sie uns doch im initiativtext, wo die ecopop initiative die menschen in mehr oder weniger wert einteilt. das ist eine glatte LÜGE von ihnen. sie sind ein extremist der alle die nicht gleich denken wie sie als weniger wert hinstellt, als rassisten und barbaren. nur weil es in ihren vorstellungen möglich ist, dass die schweiz die welt ernährt. ich begreife einfach nicht warum beim thema wachstum die linken humanisten immer wieder ihre gegenspieler, die neoliberalen ausbeuter unterstützen. es bringt niemandem was wenn wir die zuwanderung in der CH nicht regeln. siehe paris, london.

          • Mark Keller sagt:

            Wer Eugenik mit Geburtenkontrolle gleichsetzt qualifiziert sich gleich selbst. Eugenik hat klar zum Ziel mit wissenschaftlichen Konzepten die als positiv bewerteten Erbanlagen zu erhöhen! Die Geburtenkontrolle verfolgt ganz andere Ziele. Die Ein-Kind-Politik Chinas war alles andere als freiwillig, aber eugenisch war sie nicht.

        • Franz Brunner sagt:

          lieber j.m.keynes—mit „etwas bilden“ erwarten sie etwas gar viel von der ta leserschaft—ihre worte treffen den nagel auf den kopf

        • Karin Gut sagt:

          @JMK: Da war jetzt aber ziemlich viel Quatsch dabei. Von Eugenik kann nur gesprochen werden, wenn man primär das Erbgut im Fokus hat. Hätte China z.B. die Geburtenregelung nach Volksgruppen (Tibeter etc.) geordnet geregelt wäre es Eugenik gewesen. Südafrikas Rassentrennung war sicher auch eugenisch motiviert um Mischung mit Schwarzen zu minimieren. In der Schweiz glaubte man ebenfalls bei gewissen Personen die Sterilisation propagieren oder zwangsweise durchführen zu müssen. Auch Religionen (z.B. Judentum) sehen bestimmte Abstammung als besonders wertvoll und Mischehen sind unliebsam.

          • j.m.keynes sagt:

            sie haben fachlich recht, dass es primär um die genetik geht. aber wie ich schon pfrunger versuche klar zu machen hat ECOPOP nichts mit eugenik zu tun. zudem wen sie über eugenik reden nehmen sie wie pfrunger nur die negativen beispiele der AKTIVEN eugenik aus vergangenen zeiten als beispiel. vergangene zeiten die sie wieder heraufbeschwören, wenn sie nicht bereit sind die heutigen entwicklungen zu regulieren. zudem wegen der eugenikkeule im zusammenhang mit ecopop: wenn sich jemand als politisch links outet, mache ich ihn ja auch nicht für die verbrechen von stalin, mao und KPC verantwortlich

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Jeder, welcher sich Sorgen macht um die Ressourcen der CH wegen den explodierenden Einwanderungszahlen, wird gleich in die braune, wahlweise rassistische Ecke gestellt. Wir erbärmlich, wenn man die Meinungsäusserungsfreiheit mit solchen Keulen zum verstummen bringen will! Aber das wird nicht gelingen, im Gegenteil, die Schweizer/Innen sind sich gewohnt, besonders dann bockbeinig zu werden, wenn sie zu ihrem ‚Glück‘ gezwungen werden sollen.
        Vorwürfe wie ‚Rassistin‘ prallen an mir inzwischen ab wie die ‚Männerhasserin‘, sie kommen oft aus den jeweils entgegen gesetzten Ecken, sehr beruhigend!

    • Role sagt:

      Lieber Anh Toan
      die ecopop Initiative besteht aus zwei Teilen. Der zweite Teil besagt, dass 10% der jährlichen Entwicklungsgelder des Bundes in die freiwillige Familienplanung in Drittweltländern investiert werden soll, damit die Menschen dort einen Umgang mit Verhütung und Aufklärung erhalten, wie wir ihn bei uns auch kennen. Es ist nicht einzusehen, warum Menschen wie Sie sich über eine solche Initiative negativ äussern ohne diese offensichtlich verstanden zu haben. Die Thematik ist ernst und deshalb auch ernst zu nehmen.

      • Mark Keller sagt:

        Der zweite Teil der Ecopop-Initiative ist zwar gut gemeint hilft aber genausowenig wie die entsprechende Forderung der UNO. Es wird reine Symptombekämpfung betrieben. Die Ursachen werden damit nicht behoben. Die einzig wirksame Geburtenkontrolle heisst: ökonomisch-demographisches Paradoxon. Hierzu wäre aber eine fundamentale Änderung des Weltwirtschaftssystem erforderlich. Dies wollen aber die wirtschaftlich starken und kommenden Nationen nicht. Die ausgebeuteten Staaten sollen weiter ausgebeutet werden. Was die Armutsmigration laufend verschärfen wird. Die Ecopop-Initiative ändert gar nichts!

    • Katharina sagt:

      ich betrachte Art. 73a (neu) Absatz 2 als faschistisch.

    • Gion Saram sagt:

      Lieber Anh Toan, Wenn sie den Initiativtext der Ecopopinitiative gelesen hätten, wären sie unter Art 73a auf diesen Satz im Initiativtext gestossen: „Der Bund investiert mindestens 10 Prozent seiner in die internationale Entwicklungszusammenarbeit fliessenden Mittel in Massnahmen zur Förderung der freiwilligen Familienplanung.“ Das wäre doch schon mal was konkretes um den Afrikanern, den Indern und den Guatemalteken etwas über die Vorteile von weniger Kinder zu erzählen. Die Initiative strebt also nicht nur nationale sondern auch internationale Massnahmen an.

  • Guten Tag Herr Büeler
    Die Ecopop-Initiative löst das Problem auch nicht. Denn sie lässt immer noch einen Plus-Saldo Zuwanderung zu.
    Das Problem kann nur gelöst werden, wenn die Zuwanderung sofort, vollständig und dauerhaft gestoppt wird. Anschliessend müssen 2 bis 2,5 Millionen Ausländer und eingebürgerte Ausländer repatriiert werden.
    Noch eine Frage: Wieviel m2 Landwirtschaftsland braucht man, um in unserem Klima 1 Person 1 Jahr gesund mit Milch und Fleisch zu ernähren?

    • will williamson sagt:

      Milch haben wir vermutlich schon genug, in einem Land wo Butterberge sich erheben. Beim Fleisch sieht es möglicherweise schon weniger gut aus, vor allem wenn man noch die Futtermittelimporte mit berücksichtigt.

      • Jonas Bähler sagt:

        @Roland K. Moser: Im Gymnasium, vor über 20 Jahren, wurde uns beigebracht, dass ein Land dann überbevölkert ist, wenn der eigene Boden nicht mehr ausreicht, um die Landesbevölkerung zu ernähren. Das waren die Lehren aus dem 2. Weltkrieg. Ein Land, das sich wesentlich vom Lebensmittelimport abhängig macht, ist erpressbar in Krisenzeiten. Kommt dazu, dass nur die Lebensmittelproduktion im eigenen Land einer sehr strengen Qualitärskontrolle nachkommen kann. Und Tierfabriken sollten verboten werden.

        • Offiziell (BLW) muss die Schweiz zwingend 40 % der Lebensmittel importieren, damit 40 % der Bevölkerung nicht verhungern. (Tatsächlich dürften es viel mehr sein, da wir alle wissen, dass die offiziellen Statistiken schön gelogen werden) Meine Meinung ist, dass dies Überbevölkerung bedeutet und das Rückgängig gemacht werden muss.

          • 100% der Erdölprodukte werden auch importiert. Daran stört sich aber ein Roland K. Moser nicht, da sonst ja sein Auto, seine Ölheizung, die Hälfte seines Hauses und seiner Einrichtung auch repatriiert werden. Das wäre ihm aber nicht so lieb wie bei den Menschen

          • Roland K. Moser sagt:

            Peter Pfrunger: Das stört mcih wirklich nicht. Erdöl „wächst“ nun mal nicht überall.
            Finden Sie einen Grund, damit wir noch 4 Millionen in die Schweiz lassen und danach 100 % der Lebensmittel importieren müssen?

          • Mark Keller sagt:

            Die offiziellen Statistiken sind gelogen? Wohl genauso wie Ihre Zahlenspielereien! Es gibt keine 2.5 Millionen AusländerInnen in der Schweiz. Es gibt auch KEINE eingebürgerten AusländerInnen. Es gibt in der Schweiz nur SchweizerInnen und AusländerInnen!

    • Matejic Srdjan sagt:

      Ach „repatriiert“, so schön habe ich noch niemanden von „Ausschaffungen“ oder ev. auch „Vertreibungen“ schreiben gelesen.

    • Marius Meier sagt:

      Repatriieren wollen Sie also, Herr Moser, so so. Ich hätte noch bessere Ideen. Sie, Herr Moser, werden König der Schweiz und dürfen jede Nase, die Ihnen nicht gefällt mit Fusstritt über die Grenze kicken. Oder die Schweiz besinnt sich wieder auf die Urkantone der einstigen Eidgenossenschaft 1291, irgendwie sind doch Walliser, Basler, Zürcher, St. Galler, Waadtländer oder Tessiner auch keine wirklichen Schweizer, gell.

      Gesunde Ernährung mit Milch und Fleisch, machen Sie nur. Eine sinkende Lebenserwartung ist ja in Ihrem Sinne, Herr Moser und wir müssen dann keine Ihrer Kommentare mehr lesen.

      • Roland K. Moser sagt:

        Lesen Können Sie ja
        http://www.reorganisation.ch/selbstversorgungsgradderschweizmitlebensmittel.html
        http://www.agrar-info.ch/2012/06/ernahrungssicherheit-kein-thema-fur-die-schweiz
        Meinen Sie, Sie verstehen die Problematik und können daraus ableiten, was es für die Zukunft bedeutet? Oder können Sie nur das Maul aufreissen?

        • Marius Meier sagt:

          Herr Moser, ich hab Ihnen schon weiter unten die Antwort gegeben. Aber Sie wollten hier ja auch nur nochmals Ihren Link setzen und sicher nicht mit mir diskutieren.

          Reissen Sie ruhig weiter Ihr Maul auf, wessen Geistes Kind die Ecopop-Initiative ist, zeigt sich am Klarsten durch Ihre Kommentare. Vielleicht bodigen Sie die Initiative gleich höchstpersönlich, vielen Dank!

          • Roland K. Moser sagt:

            Wessen Geist Sie sind, beweisen Sie dadurch, dass Sie indirekt behaupten, die Schweiz sei unendlich gross und die Bevölkerung in der Schweiz könne unendlich wachsen.
            – Mit Ihnen diskutieren bringt nichts – Sie leugnen Fakten aus ideologischen Gründen.
            – Wann sind Sie zufrieden: Wenn alles zubetoniert ist und 100 % der Lebensmittel importiert werden müssen? Aktuell sind es offiziell 40 %, tatsächlich dürften es aber zwischen 60 udn 80 % sein. Das ist krank.

          • Patrick Tanner sagt:

            @Meier, Herr Moser sagt aus, dass ihm die ECOPOP-Initiative zuwenig weit gehe, weil sie immer noch eine jährliche Nettozuwanderung von 0,2% der Gesamtbevölkerung zulässt und er eine Repatriierung von 2 bis 2,5 Mio (auch eingebürgerter) Ausländer verlange, was die ECOPOP-Initianten keinesfalls wollen, und Sie behaupten, die Kommentare Herrn Mosers zeige, wessen Kind die ECOPOP-Initiative sei. Sehen Sie nicht den Widerspruch Ihrer Aussagen! ECOPOP grenzt sich klar ab von den Aussagen Herrn Mosers!

          • Marius Meier sagt:

            @Tanner – Wenn schon Jacqueline Badran (Nationalrätin SP) von 8 Millionen ist genug, also das Boot ist voll, spricht. So hat sich Nationalistisches Denken durch die Parteien der Deutschschweiz gesetzt. ECOPOP ist nur ein weiterer Schritt. Der Prozess, einst von Blocher angestossen und belächelt, ist nun im Siegeszug und bald werden wir auch Herrn Mosers Aussagen für selbstverständlich erklären? Biedermann und die Brandstifter. Es wird überall gezündelt hier in der Schweiz und es sind nur noch wenige, die die Feuer löschen.

          • Roland K. Moser sagt:

            Gezöiseltt wird seit Mitte der 80er von allen ausser der SVP und den SD.
            Ich schreibe es gerne wieder einmal: Offiziell müssen 40 % der Lebensmittel importiert werden, damit 40 % der Bevölkerung nicht verhungern. Tatsächlich sind es wohl aber um die 70 bis 90 %. Was ist ihre Lösung zu dieser Fragestellung?

    • Patrick Tanner sagt:

      @Marius Meier, Sie haben recht, Frau SP-NR J.Badran liebäugelt damit, die ECOPOP-Initiative zu unterstützen. Auch der ehemalige Preisüberwacher und SP-NR Strahm verlangt eine Zuwanderungsbegrenzung. Zudem unterstützt auch der Umweltschützer und Vater der Zweitwohnungsinitiative Franz Weber die ECOPOP-Initiative. Das sind alles keine xenophoben Unterstützer einer SVP-Politik. Zudem wäre dann auch die EU xenophob, weil sie die Zuwanderung ausserhalb der EU auch begrenzt. Auch die USA, Kanada, Australien, NZ und die meisten Staaten kennen keine freie Einwanderung. Sind die alle xenophob? NEIN!

      • Marius Meier sagt:

        @Tanner – Nein, sind sie nicht. Da gebe ich Ihnen recht. Sie müssen aber auch zugeben, dass die krassen Provokationen von Herr Moser zu einer absurden Diskussion führen.

        Dass man aktuell die Zuwanderung mit Bedacht gestaltet, da gehe ich mit Ecopop einig. Trotzdem bleibe ich Gegner von Ecopop. Weil 0,2% Zuwanderung zu statisch und mathematisch ist, zu kühl rational nicht menschengerecht, weil Ecopop Umweltprobleme einzig in die Zuwanderung impliziert. Allein der Titel „Bevölkerungszahl“ sehe ich als philosophische „Verschmutzung“ der Verfassung, die die Zukunft der Schweiz gefährdet usw. usf

        • Patrick Tanner sagt:

          @Meier, nein, ECOPOP verneint nicht, dass auch andere Faktoren (Ökologischer Fussabdruck etc.) entscheidend sind für die Umweltprobleme. Sie können jedoch nicht leugnen, dass auch die Bevölkerungsanzahl ein entscheidender Faktor ist für die Umweltbelastung. Vielmehr war es bis anhin so, dass dies von den meisten Umweltschutzorganisationen wider besseren Wissens tabuisiert worden ist. ECOPOP will dieses Tabu durchbrechen. Bei der zu statischen Zuwanderungsbegrenzung von 0,2% gebe ich Ihnen sogar recht. Diese wird jedoch durchbrochen, weil sie nur im Dreijahresschnitt eingehalten werden muss.

          • Marius Meier sagt:

            @Tanner – Nun ja die Bevölkerungsanzahl hat gewiss Einfluss aufs Klima. Ob aber jemand in der Schweiz oder im Ausland seinen ökologischen Fussabdruck macht, ist unerheblich. Jetzt werden Sie einwenden, dass die Initiative mit dem (unglücklich formulierten) Absatz 3 (10% der DEZA-Gelder) sich darauf bezieht. Die unglückliche Formulierung zeigt für mich klar auf, dass niemand wüsste, wie man so etwas umsetzt. Ein-Kind-Politik widerspricht meiner persönlichen Haltung und von der Schweiz aus, auf arme Länder indoktriniert, finde ich widerlich.

        • Roland K. Moser sagt:

          Ich soll krass provozieren? Mit Fakten kann man provizieren?
          Ihre Aussage ist exorbitantestens maximal-provokativ.

        • Patrick Tanner sagt:

          @Meier, die Bevölkerungsgrösse spielt jedoch bei der lokalen Zersiedelung, Verbetonierung und bei den lokal schädlichen Lärm- und Schadstoffemmissionen wie Feinstaub, Ozon und krebserregenden Benzolen sehr wohl eine Rolle. Gemäss Ihrer Logik wäre es auch unerheblich, wenn die CH die Kernkraftwerke in ihrem Territorium verbietet, wenn nur 50km2 ausserhalb der Grenze in Frankreich risikoreiche KKWs weiter betrieben werden.
          ECOPOP verlangt keine Ein-Kind-Politik. Sie vergessen aber, dass viele Frauen in Drittweltländern nicht selber entscheiden können, schwanger zu werden. Dort setzt ECOPOP an.

          • Marius Meier sagt:

            @Tanner: Ok, die Zuwanderung war in den letzten Jahren gross, das habe ich nie abgestritten. Wir wollten Arbeitskräfte, aber es kamen Menschen (Max Frisch). Die Zersiedelung hat viel mit dem Föderalismus und dem Steuerwettbewerb zu tun. Schadstoffemmissionen steigen wegen der „Aufrüstung“ auf unseren Strassen an. Die Verbetonisierung haben Giezendanner, Frey und Co. forciert.
            Die katholische Kirche hat den grössten Einfluss auf Drittweltländer. Ein Wink des Papstes würde reichen um ungewollte Schwangerschaften zu verhindern.

          • Patrick Tanner sagt:

            @Meier, die durchschnittl. jährl. Nettozuwanderung ist seit Einf. der PFZ am 1.6.07 so hoch wie es historisch betrachtet in der CH nur während 2 Jahren gab, nämlich 1961 und 1962. Mit der PFZ haben wir eine flexible Migrationspolitik (antizyklische Migration mit Begrenzung wh Rezession und mehr Zuwanderung wh Boom) aufgegeben. Die von Ihnen verlangte Flexibilität haben wir zugunsten eines klassisch-neolibralen Laisser-faire aufgegeben. Der Staat kann die Zuwanderung eben nicht mehr regulieren und überlässt sie den freien Marktkräften resp. der Nachfrage der Wirtschaft, was deren Macht erhöht.

      • Marius Meier sagt:

        Meiner Meinung nach muss eine Verfassung so gestaltet werden, dass unsere Kinder und Kindeskinder, also für die Zukunft jegliche Optionen wahrt. Herr Tanner, weder Sie noch ich wissen, wie die Zukunft sein wird. Was wir aber wissen, die Welt ändert sich aktuell sehr dynamisch und wir haben doch all die Entwicklungen nicht vorausgesehen. Also müssen wir die Verfassung immer so gestalten, dass wir sämtliche Optionen haben. Ecopop ist zu sehr aus einer Aktualität heraus entstanden. Vielleicht ist in 20 oder 50 Jahren alles anders. Politische Prozesse zu Verfassungsänderungen brauchen ewigs.

        • Offiziell müssen 40 % der Lebensmittel importiert werden. Tatsächlich dürften es aber um die 80 %. Damit eben genau so viele nicht verhungern. Was ist ihre Lösung zu dieser Problemstellung?

      • Marius Meier sagt:

        Stellen wir uns doch einfach vor, die UBS und CS verhauen im Investmentbanking völlig. To big to fail – wird Realität und die Schweiz käme in eine „griechische“ wirtschaftliche Depression, die alle Wirtschaftsbereiche erfasst. Innert kürzester Zeit würde eine massive Auswanderung stattfinden (wie z.B. ex-DDR). Wenn dann in der Verfassung stünde, 0,2% Zuwanderung maximal, würden wir uns doch alle Optionen nehmen jemals wieder einen wirtschaftlichen Aufschwung zu generieren. Es ist doch auch jetzt so, dass wir die Zuwanderung regeln. Wir sollten sie aber nicht über die Verfassung regeln!

  • Karin Gut sagt:

    Es wäre toll, wenn die Schweiz als erster Staat mit dem Signal vorangehen würde: „Wir haben erkannt, dass das Bevölkerungswachstum nicht immer so weiter gehen kann, wir beschränken uns auf den Umfang unserer gegenwärtigen Wohnbevölkerung.“

    Es wäre die zeitgemässe Fortsetzung der humanitären Tradition der Schweiz, für das 21.Jahrhundert der Warnung Nachdruck zu verleihen, dass die globale Überbevölkerung in Zukunft noch viel grössere humanitäre Katastrophen verursachen wird.

    • Roland K. Moser sagt:

      Sehe ich auch so.

    • Mark Keller sagt:

      Und das demographische Problem der Schweiz löst sich dann von ganz selbst, alles Gut oder was?

      • Gion Saram sagt:

        @M. Keller, Von welchem demographischen Problem sprechen sie? Das wir zuwenig eigene Kinder zeugen um unseren Sozialstaat und die Renten sicherzustellen? Oder das wir mit Pauschalsteuern für Reiche und umfassender Sozialhilfe für Wirtschaftsflüchtlinge ein starken Anreiz für arme und reiche Flüchtlinge aus allen Herren Ländern geschaffen haben?

      • Roland K. Moser sagt:

        Ein demografisches Problem gibt es nicht. Die Demografie ist so wie sie ist. Und mit dem aktuellen Schneeballsystem (Auch als Ponzi-System bekannt) kann man diese Frage nunmal nicht lösen. Das ist allen klar, ausser den Experten. Die Bevölkerung in der Schweiz und die Wirtschaft müssen zwingend schrumpfen, ich schätze auf max. 5 Mio Einwohner.

  • Walter Bossert sagt:

    Meine Meinung ist, wir sollten Intelligent genug sein um das einzelne Leben von der Zeugung bis zum Tode zu schützen und lebenswert zu erhalten! Aber das setzt nun mal voraus, dass die Anzahl Menschen beschränkt wird, was überhaupt kein Problem und auch keine Zumutung ist! Wenn wir dies nicht tun, werden wir zu tausenden verdursten und verhungern so wie mittels Mord und Totschlag elendiglich eingehen, zwangsläufig! Wer das Gegenteil unterstützt und auch noch von Gewissen schwafelt, der hat ganz einfach noch nichts begriffen von dieser Welt, obwohl einschlägige Meldungen zu Hauff vorliegen.

    • Thomas Meier sagt:

      Die Menschen verdursten und verhungern nicht, weil wir sie nicht versorgen könnten, sondern weil wir es nicht wollen. Schauen sie sich mal Studien dazu an. Mit nur ein paar wenigen Prozent der Rüstungsausgaben, könnte man ein Grossteil retten. Aber Ecopop ist es egal, wenn Leute verhungern. Sie wolle sie einfach nicht hier haben. Und ohnehin findet Ecopop ja, dass es zu viele Leute hat. Ist es da nicht positiv, wenn es ohnehin ein paar weniger sind? Das ist ja das kranke an diese Leute, sorry, aber für mich sind das Rechtsextreme. Ich meine, wo ist der Unterschied?

      • Walter Bossert sagt:

        Tomas Meier,erstens unterschätzen Sie die Zusammenhänge auf dieser Welt ganz gehörig, siehe verschwinden aller Glescher,Dürreperioden. Zweitens haben Sie ja gleich selber festgehalten, dass Wunsch und Wirklichkeit weit auseinander gehen und auch immer auseinander gehen werden. Die Waffenlobby ist natürlich glücklich über jede Gelegenheit ihre Prudukte auch verkaufen zu können. Warum machen wir denen nicht den Grund streitig?

        • Mark Keller sagt:

          Sie überschätzen die Macht und den Einfluss des Menschen auf die Erde gewaltig. Nur weil die Medien die aktuelle Trockenheit in den USA dem „Klimawandel“ zuschreiben, heisst dies noch lange nicht, dass es auch so ist.

      • Jeder, der das Gefühl hat es hätte zu viele Menschen auf dem Planeten darf die Population um ein Menschenleben verringern – sein eigenes.
        Ecopopulisten verlangen aus Angst um ihren Lebensstandard, dass jemand anderes nicht sein Leben leben darf.
        Jemand in Afrika oder Asien oder sonst wo, wo Ecopopulisten die Menschen als nicht so wertvoll wie das der Schweizer ansehen.

        • Lüscher sagt:

          Dadurch, dass sich die Menschheit in den letzten Jahrhunderten extrem ausgebreitet hat, mussten diverse Tierarten aussterben oder umgesiedelt werden.
          Wer sagt, dass der Mensch auf Kosten anderer Lebewesen alles an sich reissen darf?

        • Olivier sagt:

          Herr Pfrunger, es geht um freiwillige Familienplanung. Es wird niemand zu Abtreibungen oder Verhütung gezwungen. Tatsache ist, dass in vielen Regionen der Welt die Menschen mehr Kinder haben, als sie eigentlich wollen. Es gibt keinen Grund, warum die Menschen in der 3. Welt nicht die Möglichkeit der Nutzung der Pille haben sollten. Die Überbevölkerung der Welt wird für uns früher oder später ein gewaltiges Problem werden.

        • Walter Bossert sagt:

          Pfrunger, wie haben Sie doch weiter oben geschrieben,abstossend finden Sie Leute welche Familienplanung propagieren und schwafeln von Eugenik und was tun Sie? So kommen die verlogenen Ansichten zum Vorschein !!

        • Gion Saram sagt:

          @P. Pfrunger. „Ecopopulisten verlangen aus Angst um ihren Lebensstandard, dass jemand anderes nicht sein Leben leben darf.“ Jeder soll sein Leben leben dürfen, wie es im gefällt, aber Kinder auf die Welt zu setzen die mit den vorhanden lokalen Resourcen nicht überleben können und deshalb der Wohlfahrt von anderen Ländern zur Last fallen werden ist ja wohl kaum sehr verantwortungsvoll, oder? China gelang es dank seiner 1 Kind Politik seine Bevölkerungszahl zu stabilisieren und den Rescourcenverbrauch zu senken, warum können das nicht auch Afrikaner?

      • Martin Bucher sagt:

        Sind Sie der T.Meier der auch im Tagi Forum immer die Rassistenkeue schwingt? Sie gehen mir langsam echt auf den Zeiger mit ihrem Moralistengetue. Packen Sie doch die Koffer wenn es Ihnen hier nicht passt, wir nehmen dann zwei Kinder aus Somalia auf. Dann ist allen geholfen. Hätte nicht rot-grün seit 20 Jahren alles und jeden reingelassen und mit der Rassistenkeule jeden anders denkenden mundtot gemacht gäbe es heute mehr Toleranz für Verfolgte. Aber mittlerweilen ist es ja so dass der Steuerzahler in der Schweiz der Verfolgte ist. Also nehmen Sie sich selber an der rot-grünen Nase.

      • Oski Hauser sagt:

        TMeier, krank sind Leute die dauernd die Weltbevölkerung retten wollen, die natürliche Auslese verhindern und und jedem das Recht auf 10 Kinder zugestehen. Das ist Rechtsextrem mit umgekehrten Vorzeichen!!

        • Marco Casutt sagt:

          „die natürliche Auslese verhindern“

          Das tun Sie auch, wenn Sie bspw. zum Arzt gehen. Aber bei einem strammen Schweizer ist das ja was anderes, die haben ja schliesslich eine Daseinsberechtigung.

          „Das ist Rechtsextrem mit umgekehrten Vorzeichen!!“

          Richtig, das Gegenteil von rechtsextrem. Sie sind es ohne Vorzeichen.

      • Thomas Meier sagt:

        @Bossert: Ich bin mir schon bewusst, aber historisch war es schon immer so, dass Leute verhungert sind, während es anderen gut ging. Das hat nichts mit der Anzahl Personen auf der Erde zu tun. Wir könnte sehr wohl alle versorgen.
        @Bucher: Nein, der bin ich nicht und ich habe auch nicht links-grün gewählt, aber ich finde es interessant, dass gerade Rassisten besonders oft anderen die „Rassismus-Keule“ vorwerfen… was für ein dummes Populistenwort apropo…
        @Hauser: Ich bezweifle schwer, dass sie zu den Gewinnern gehören würden, wenn wir tatsächlich natürliche Selektion hätten…

        • Walter Bossert sagt:

          Meier, was schon immer so war, muss ja nicht ewig so bleiben. nur sollte wenigstens langsam ein Umdenken beginnen. Leider muss ich immer wieder feststellen, das ein gegenseitiges töten, dem Einsatz unseres Gehirns vorgezogen wird.

  • Daniel Münger sagt:

    Mit einem Ausländeranteil von insgesamt mehr als ca.40% (inkl.Eingebürgerte und Secondos) kann man uns sicher keine Ausländerfeindlichkeit vorwerfen. Nun ist es aber wirklich an der Zeit, die weitere Zuwanderung zu beschränken und mit Auflagen zu versehen, wie dies Kanada, die USA oder aber auch Australien, trotz deren immensen Grössen, längst tun.

    • Marco Casutt sagt:

      „(inkl.Eingebürgerte und Secondos)“

      Jemandem, der Fakten so dreht, damit sie passen und die eigene Gesinnung bestätigen, kann man sehr wohl (zu Recht) Ausländerfeindlichkeit vorwerfen. Seit wievielen Generationen waren Ihre Vorfahren in der Schweiz?

      • tom dooley sagt:

        wenn sie schreiben können, sollten sie in der schule auch rechnen gelernt haben. oder diktieren sie die texte per spracherkennung? der fakt das die CH einen der weltweit höchsten ausländeranteile und höchste zuwanderungsrate geniesst darf, können auch sie nicht unter den teppich kehren.

      • r.meier sagt:

        afrikaner wollen keine weissen in ihren ländern,islamisten wollen keine christen,in asiatischen ländern wird man kaum eingebürgert,australien und die usa/kanada,stoppen schon lange bei einreisen,die eu will auch die einwanderung stoppen,sie persönlich, nehmen bestimmt auch keinen asylanten auf,sie sehen,wir und die ganze welt ist ausländerfeindlich,sogar unsere schweizer linken,die nehmen auch niemand auf,sie verdienen ganz einfach an der ausländer und asylantenindustrie,und zwar sehr gut,für mich sind sie ein scheinheiliger

  • Besorgt in ...... sagt:

    Ausländerfeindliche Propaganda unter grünen menschenfreundlichen Deckmäntelchen. Nichts anderes als: „Ich zuerst!“. Das neue Motte des schweizerischem Mittlellands Bevölkerung.

    • Alain Michel sagt:

      Sie weichen der Fragestellung aus und machen es sich ziemlich einfach. Ich würde mir wünschen dass Sie einsehen, dass die Beweggründe der meisten Befürworter dieser Initiative darin bestehen eine intakte Umwelt in unserem Land zu erhalten, und nicht in rassistischen oder fremdenfeindlichen Motiven ihren Ursprung finden.

      • Denise Müller sagt:

        Bitte informieren Sie sich doch zuerst einmal über die Initiative und über Ecopop bevor Sie hier so eine unqualifizierte Bemerkung abgeben. Es ist halt aber schwierig aus dem Denkschema links/rechts auszubrechen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

      • Mark Keller sagt:

        Die Ecopop-Leute wollen primär die Schweizer Wirtschaft schrumpfen lassen, indem sie dieser die Arbeitskräfte entziehen. Nur sagen sie dies natürlich nicht, und es erscheint auch in keinen Diskussionen. Dies mit gutem Grund: denn eine Initiative zum Schrumpfen der Wirtschaft würde niemand unterstützen. Die populistische Forderung nach Einschränkung der Zuwanderung findet natürlicherweise im aufgeheizten Klima der Schweiz eine breite Zustimmung. Der Kater kommt dann später, sollte die Initiative erfolgreich sein. Welche Folgen wohl eine schrumpfende Wirtschaft eines Kleinstaates haben wird?

        • Gion Saram sagt:

          @Mark Keller, eine schrumpfende Wirtschaft würde uns mehr Zeit geben unser Leben mit den wirklich wichtigen Sachen des Lebens zu verbringen und würde uns weniger attraktiv für die Zuwander machen die nicht hier her kommen um etwas beizutragen sondern etwas mitzunehmen. Ausserdem würde eine schrumpfende Wirtschaft auch unsere Importkosten für ausländische fossile Brennstoffe und Rohstoffe reduzieren. Der vorhandene leerer werdende Wohnraum würde günstiger werden, was vielleicht ein paar Einheimische ermuntern würde mehr als nur ein 1,2 Kinder auf die Welt zu stellen. Sie sehen lauter Vorteile

    • Meinereiner sagt:

      „Ausländerfeindliche Propaganda“… eine Aussage, ohne jedoch dahinter wirklich die Probleme anzugehen. Das Wachstum ist unser Untergang. Immer mehr, immer weiter… das geht so nicht. Stillstand im Wachstum ist angebracht, innehalten und nachdenken, wie wir unsere Probleme lösen können. Für einmal sollte das wirtschaftliche nicht im kurzfristigen Vordergrund stehen.

      Um die Natur mache ich mir keine Sorgen. Die wird nach uns weiter existieren und sich inner (für Menschen gemessener) kürzester Zeit erholen. Nur, was machen wir in der Zwischenzeit?

      • Marco Casutt sagt:

        „Das Wachstum ist unser Untergang.“

        Wäre es da evtl. nicht sinnvoller etwas an der Marktwirtschaft zu ändern anstatt Menschen auszusperren?

        • tom dooley sagt:

          um das gehts ja. aber wennwir die neoliberale marktwirtschaft eindämmen wollen müssen wir z.b. die PFZ kündigen und das will ja auch niemand. marktwirtschaft und migration hängen eben zusammen. wenn alle auf der welt gleichviel haben, will niemand migrieren. aber nur weil wir die mehrheit die marktwirtschaft nicht ändern will obwohl sie ALLEN schadet, ist es doch keine lösung die negativen auswirkungen nicht zu bekämpfen? zudem hilft es niemandem, wenn wir die situation betreffend einwanderung in der CH eskalieren lassen wollen.

    • Viktor Troska sagt:

      Wieso soll die hiesige Bevölkerung nicht ihre eigenen legitimen Interessen vertreten dürfen? Warum kommen eigentlich so viele Leute in die Schweiz? Kommen sie aus sozialen selbstlosen Beweggründen um den Schweizern zu helfen oder kommen sie aus purem Eigennutz (ich zuerst) ??
      Nur neoliberale Kapitalisten und verblendete Gutmenschen glauben noch ans Globalisierungsmärchen. Vielen hats halt mittlerweile gedämmert, dass es so nicht weitergehen kann.

      • Auf den Punkt gebracht: Wieso sollten wir unsere Errungenschaften wegen der grotesk- skurrilen Allianz von Gutmenschen und Grosskapitalisten opfern und ruinieren lassen, nur weil andere wegen ihrer Unfähigkeit und Rückständigkeit nicht in der Lage sind eine aufgeklärte Zivilgesellschaft ohne Sippen- und Clanstrukturen auf die Beine zu stellen? Nach Billionen von sinnlosen Entwicklungsgeldern soll auch keiner mehr mit irgendwelchem Gefasel von wegen Kolonialismus etc. kommen.

  • Martin Bucher sagt:

    Ich verteile dann schon mal Stahlhelme, da man sowieso mit der Nazikeule niedergeknüppelt wird wenn man sowas schreibt oder der gleichen Meinung ist wie der Autor des Artikels.

    • Viktor Troska sagt:

      Die Gutmenschen haben jahrelang definiert welche Meinungen salonfähig sein dürfen und welche nicht. Wer der heiligen Multikulturalität nicht huldigte, wurde im besseren Fall als „Hinterwäldler“ und im schlechteren gar als „Rassist“ verschrieen.
      Die Entwicklung macht es den Gutmenschen jedoch immer schwieriger ihre realitätsfremden Positionen zu verteidigen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis dieses Kartenhaus in sich zusammenkracht.

      • Martin Bucher sagt:

        Da muss ich Ihnen Recht geben. Wer nicht ins multikutli Horn geblasen hat war ein Nazi, Rassist, Stammtischschwätzer. Das aber die Gefängnisstatiken und die aufgedeckten Straftaten die unschöne Wahrheit aufzeigen schmeckt vielen rot-grünen nicht. Erst jetzt wo es die Linken und Netten am eigenen Hintern nimmt mit Lohndruck, Arbeitsplatzverdrängung etc. müssen jsich viele jetzt zähneknirschend vom PFZ-mutlikulit Märchen abwenden und der Wahrheit ins Gesicht sehen. Da kann man der bösen $VP und den hinterwäldnerischen 26% nicht mehr die Schuld in die Schuhe schieben

        • Mark Keller sagt:

          Sie haben es richtig erkannt: Stammtischgeschwätz! Aber Selbsterkenntis soll ja der beste Weg zu Besserung sein.

      • Roland K. Moser sagt:

        OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOhhhhhhhhh! Ich habe es genau so erlebt und werde freudig mitmachen, beim Pendel zurückschwingen.
        Freudig und äusserst kräftig werde ich das Pendel zurückschwingen!

    • Aha! Sie haben also selbst die Verwandtschaft der Ideen der Ecopopulisten und der der Nationalsozialisten erkannt!

      Da dem so ist wundere ich mich, weshalb sie dagegen sind, dass dieser Fakt genannt wird und von Nazikeule schwatzen? Herr Troska glaubt er müsse die Herkunft noch verdeutlichen, indem er das Wort “ Gutmenschen“ exzessiv gebraucht.
      Wen etwas tönt wie ein Nazi, riecht wie ein Nazi, wie ein Nazi, daherkommt wie ein Nazi, aussieht wie ein Nazi, dann ist es sehr wahrscheinlich ein Nazi. Link: Ententest

      • Martin Bucher sagt:

        Wie sieht denn ein Nazi aus ? Gross, blond, arisch, also so wie Adolf Hitler, so wie Goebbels ? Ups, wusste ich doch dass mit Ihrer Ausage was nicht stimmt. Und wissen SIe Herr Pfrunger. Wenn mich jemand als Nazi betittelt nur weil ich nich jedem Tür und Tor öffnen und die eigene Tochter hinterherwerfe, dann soll es wohl so sein. Dann bin ich sogar gern ein Nazi in Ihren Augen. Aber wenigstens muss ich mir in 20 Jahren nicht vorwerfen lassen dass ich ein ideologisch verblendneter Narr gewesen bin und das Unheil nicht habe kommen sehen.

      • Viktor Troska sagt:

        Der exessive Gebrauch des Nazivorwurfs ist äusserst despektierlich den Opfern des Nationalsozialismus gegenüber und zeigt auf, dass die schreckliche und unglaubliche Dimension (die „perfektionierte“ Vernichtungsmaschinerie mit der entsprechenden Ideologie) dieses düsteren Kapitels schlicht nicht begriffen wurde.

        • Ach! Sie beide wollen als Gutmensch bezeichnet werden.

          Die Ideologie ist es, die sie zu dem macht was sie sind.
          Der „“perfektionierte” Vernichtungsmaschinerie“ bin ich mir voll bewusst und genau deshalb erlaube ich mir auch die Dinge beim richtigen Namen zu nennen auch wenn das den Vertretern der Klartextpartei nicht passt.

        • Roland K. Moser sagt:

          Die Sozis halten den Rekord in der Vernichtung von Andersdenkenden:
          Stalin 1932/33 14 Millionen Menschen, in seiner ganzen Karriere 20 Millionen.
          Mao 80 bis 100 Millionen Menschen.
          Die Nazis sind aber ganz sicher harmlos.

          • Mark Keller sagt:

            Man kann sich alles so zurecht biegen, dass es die eigene Ideologie stützt.

          • Roland K. Moser sagt:

            Mark Keller:
            Link zum Stalin-Sozi: http://de.wikipedia.org/wiki/Holodomor
            Link zum Mao-Sozi: http://de.wikipedia.org/wiki/Mao_Zedong (Wikipedia nennt eine kleinere Zahl, als ich sie kenne, ich muss mal recherchieren, woher ich die 80 bis 100 Mio Toten habe, könnte das Schwarzbuch des Kommunismus gewesen sein)

            Das auch noch: Es hat nie ein kommunistisches Regime gegeben, denn Kommunismus bedingt Demokratie („Alles wird gemeinsam entschieden“). Was in der UdSSR, DDR, Kuba, China, Nordkorea usw. gelaufen ist und läuft, ist der reine Sozialismus gemäss der sozialistischen Theorie.

  • Ron Lohrer sagt:

    Die Argumentation von Benno Bühler sind offensichtlich für jeden denkenden Menschen einleuchtend. Es gibt nichts anzufügen.

    • Mark Keller sagt:

      Wenn man die Schweiz ins vorindustrielle Zeitalter von 1815 oder so zurückführen will, dann mag einem die Argumentation von Benno Bühler einleuchten.

  • Gerber sagt:

    Die Initiative hat wohl keine Chance. Warum? Weil sie der Wirtschaft nicht passt. Was mich interessieren würde, ist, ob sie überhaupt zustande kommt. Hat das Komitee genügend Unterschriften?

    • Karin Gut sagt:

      Ja, der Abstimmungskampf (vorläufig geht es um die Unterschriftensammlung, Sammlung läuft noch und es werden auch noch Unterschriften benötigt, damit die Initiative zustandekommt) wird wohl schwierig. Die unheilige Allianz von Links („die Schweiz soll allen offen stehen“) und Rechts („die Wirtschaft braucht Zuwanderung“) wird bei diesem 1.Anlauf die Initiative wohl versenken. Es braucht dann einen 2. oder 3. Anlauf bis sich die Einsicht der Notwendigkeit der Bevölkerungsstabilisierung durchsetzt. Vielleicht sogar einen 4.Anlauf – falls die Zeit vor dem Kollaps dafür überhaupt noch reicht…

      • Mark Keller sagt:

        Sollte die Initiative zustande kommen und auch noch angenommen werden, dann wird es garantiert zum Kollaps kommen. Nämlich zum Kollaps der Schweizerischen Wirtschaft!

        • Viktor Troska sagt:

          jaja dieses märchen hat man der Bevölkerung bereits bei der Abstimmung zum EWR erzählt. Auch die bilateralen Verträge hat man mit diesen Angstszenarien verkauft. Die Auswüschse sehen wir jetzt. Schengen funktionniert nicht (Asylanten aus Italien), die flankierenden Massnahmen erweisen sich als zahnloser Tiger. Man hat zu wenig Kontrolleure usw. Die Politiker reiben sich verduzt die Äuglein und gehen auf Tauchstation anstatt dass sie die Fehler, die sie begangen haben ausbügeln würden.

  • Lucien Michel sagt:

    Wohl auch nur ein verkappter, ausländerfeindlicher rassistischer menschenverachtender abschotterischer hinterwäldlerischer , von Herrliberg ferngesteuerter und gekaufter SVP-ler

  • Pepito Kurzstrumpf sagt:

    Für mich ist klar, dass die Einwanderung kontrolliert erfolgen soll. Ebenfalls klar ist, dass durch das Freizügigkeitsabkommen alle Nicht-EU Angehörigen diskriminiert werden. Mit Eugenik hat das aber vermutlich wenig bis nichts zu tun. Man hat sich bei diesem Entscheid eher auf kulturelle Ähnlichkeiten gestützt.

  • Martin Werner sagt:

    Dass Herr Büeler Eugenik zuerst googeln musste, sagt schon einiges. Eines der schlimmesten Kapitel der Menschheit, dass von Zwangssterilisation über Kindsentführung durch den Staat (war ja auch in der Schweiz bis 1970 sehr verbreitet) bis hin zu Tötung behinderter Kinder geht.
    Die Behauptung, die Schweiz wachse in gleichen Schritten wie Indien ist ja wohl völlig absurd. In den letzten 5 Jahren hat die Bevölkerung Indiens um 100’000’000 zugenommen. Da hat er Büeler wohl ein parr Nullen übersehen.
    Aber bei dieser pseudo-wissenschaftl. Ecopop-Initiative verwundert das Alles kaum…

    • Patricia Galli sagt:

      Als wissenschaftliche Initiative gilt bei Ihnen wohl einzig die Abzockerinitiative, oder wie 😉

      Im Ernst, Sie haben sich wohl mit dem Thema so wenig ernsthaft auseinander gesetzt wie Sie den Artikel ungenau gelesen haben: das angegebene Bevölkerungswachstum von 100’000 pro Jahr hat sich auf die Schweiz bezogen und ist in dieser Grössenordnung korrekt.

    • Walter Bossert sagt:

      Martin Werner, Wo steht da etwas von Zwangssterilisation oder Kindsentführung ?Genau das Gegenteil wäre doch der Fall! Gerade weil viele Eltern ihre Kinder nicht mehr ernähren können werden sie schon fast wie eine Ware weltweit gehandelt oder zur rostitution gezwungen! Wann sehen Leute wie Sie endlich ein dass sie komplett auf der falschen Schiene fahren?

      • Denise Müller sagt:

        Jedes Jahr werden ca. 80 Millionen Menschen wegen ungewollten Schwangerschaften geboren. Bei uns wurde die Pille als Befreiung für die Frau gefeiert, warum spricht man dieses Recht auf Familienplanung den Frauen in der dritten Welt ab? Dies ist bevormundend und diskriminierend. Was machen Sie, wenn das Essen nur für 3 Kinder reicht, sie aber schon wieder schwanger sind, da sie keine Möglichkeit haben zu verhüten?

        • Walter Bossert sagt:

          Denis Müller, da kann ich Ihnen nur zustimmen und wenn wir noch grössere Fortschritte machen würden, dann wäre es nicht einmal nötig, dass die Frauen immer Pillen schlucken müssten. Dadurch würde die Lebensqualität nochmals erhöht und Kosten eingespart.Mir scheint als hätte die Männerwelt in den letzten Jahrzehnten Rückschritte gemacht.

        • Mark Keller sagt:

          Dies ist aber nur die westliche (Wohlstands)Sicht der Dinge. Ein Kind mehr bedeutet nicht nur ein Maul mehr zu füttern. Es bedeutet auch ein Familieneinkommen mehr, wenn es überlebt. Wie kommen Eltern im Alter über die Runden? Dadurch dass die Kinder sie versorgen, so wie es die Eltern mal mit den Kindern gemacht haben. Sorgen wir für die wirtschaftliche Entwicklung dieser Gegenden, so dass Wohlstand einkehrt, wird der Geburtenüberschuss automatisch abnehmen.

    • tom dooley sagt:

      bei der eugenik zählen sie nur den kleinen teil der aktiven eugenik der vergangenheit auf. unsere passive eugenik mit inzestverbot und den bemühungen, dass sich behinderte wie trisomie 21 oder autisten nicht fortpflanzen. wenn sie das schlecht finden sind sie der menschenfeind. weil es dann in 100 jahren keine menschen mehr geben würde.
      bezüglich wachstum CH-inden. kennen unterschied absolut relativ? ( indien,100%=100,zuhname10)=(ch,100%=10,zuhnahme1) beiderorts zuhnahme 10% . schwierig zu verstehen, oder?

  • Marco sagt:

    Ihre Aussage „…ideologischen Scheuklappen weglegen“ klingt ziemlich lächerlich, nachdem sie im zweiten Absatz bereits gegen Parteien & Organisationen wettern. Schade, sie haben es verpasst, die Ecopop Initiative sachlich vorzustellen – ich für meinen Teil bin aus Ihrem Text nicht schlauer geworden (ausser dass ich nun weiss, dass sie nicht wussten, was eugenisch heisst…).

  • Patricia Galli sagt:

    Die unterstellte „Eugenik“ geht noch weit über Fremdenfeindlichkeit hinaus. Eugenik verfolgt das Ziel den Anteil (positiv) bewerteter Erbanlagen (im Menschen) zu vergrössern, deutsch mehr oder weniger synonym mit „Rassenhygiene“, womit die ECOPOP-Diffamierung dann implizit den Bogen zur NS-Rassenhygiene Hitler-Deutschlands, Holocaust, Massenmorden etc. schlagen will.

    Angesichts von vielerorts in der Schweiz über 50% Migrantions-Anteil unter den Kindern ist der Vorwurf der Eugenik natürlich vollkommen lächerlich und zeigt viel mehr das Fehlen von Argumenten bei den ECOPOP-Kritikern.

    • Natürlich fehlen den Kritikern des Zuwanderungs-Stopps jegliche Argumente – Es gibt auch nur Argumente für den Zuwanderungsstopp.
      Das Heftigste ist meines Erachtens, dass offiziell 40 % der Lebensmittel importiert werden müssen, damit 40 % der Bevölkerung nicht verhungern. Tatsächlich dürften es aber um die 80 % sein.

  • Ott sagt:

    Ich bin mir sicher, wir könnten noch ein paar Millionen Menschen in die Schweiz hinein packen. Das Zusammenleben können wir gut regeln, die Infrastruktur ausbauen, verdichtet bauen und schlimmstenfalls auch noch Wälder roden, um die Städte wachsen zu lassen (In Bern nehmen sie ja bereits einen Anlauf)
    Die Frage ist doch viel eher, ob wir das überhaupt wollen? Ganz egoistisch, aber ich sehe für mich, meine Familie, mein Dorf, mein Land, kurz meine Gemeinschaft, viel mehr Nachteile aus Vorteile. Wir haben die demokratische Möglichkeit, die Zuwanderung zu bremsen. Nutzen wir sie!

  • Andreas M Müller sagt:

    Herr Büeler, ich befürchte, Sie haben, trotz Wikipedia, den Ausdruck „Eugenik“ immer noch nicht begriffen. Anders kann ich mir nicht erklären, dass Sie diese mit freiwilliger Familienplanung in einem Atemzug nennen. Auch scheint mir, dass Sie ein in Geographie nicht sehr stark sind, anders ist auch nicht zu erklären, dass Sie eine Initiative, welche sich auf ausschl. auf die SCHWEIZ bezieht mit „lebenswerte WELT“ bewerben. Zuletzt noch: Auch Ausländer sind Menschen! Warum also sollten die weniger rechte haben als wir? Bloss weil Sie zufälligerweise einen roten Pass haben???

    • Sabine Wirth sagt:

      @Andreas M Müller: Bevor Sie hier mit diskutieren, sollten Sie zwei Sachen gelesen haben 1.) den vollständigen Ecopop-Initiativtext, 2.) den carte blanche Beitrag von NR Maria Roth Bernasconi. Sie würden dann merken, dass Benno Büeler teilweise ironisch schreibt und dass sie Initiative (unter „Nachhaltigkeit“) zwei Stossrichtungen hat, eine im Inland und eine in den Entwicklungsländern, in denen das Deza tätig ist. Ist das zuviel verlangt von Ihnen?

    • tom dooley sagt:

      sie haben recht. desswegen grenzen bedingungslos auf. ahv,pk,alv + alle renten und versicherungen streichen. waffen besorgen. alles was wichtig zu überleben ist hamstern. dann ab in die berge und warten bis sich alle erschossen und aufgefressen haben. super zukunft

  • Pascal Meister sagt:

    Ich habe unterzeichnet und hoffe, dass endlich mal Einhalt geboten wird. Nein zu einer 10-Millionen-Schweiz.

  • John Peer sagt:

    Die ganze Weltbevölkerung hätte in Texas Platz, und zwar jede Familie in einem Einfamilienhaus. Man google Michael Anissimov – Overpopulation no problem. Und niemand behauptet, dass freiwillige Familenplanung etwas mit Eugenik zu tun hat. Allerdings wurden im Namen des „Kampfs gegen die Überbevölkerung“ von Regierungen weltweit schreckliche Verbrechen begangen. Man google Robert Zubrin – Merchants of Despair.
    Ich empfehle jedem, den wieder und wieder widerlegten Malthus mal auf die Seite zu legen und das Buch The Rational Optimist von Matt Ridley lesen (gibts auch auf Deutsch).

    • Pieter sagt:

      Klar hätte die Weltbevölkerung von 7 Mia. in Texas genug Raum, allerdings wäre die Dichte dann 10’000 Einw. / km2. Dies entspricht der Dichte von New York. Möchte ja wissen, wie sie hier alle in Einfamilienhäusern unterbringen wollen?!?

  • Marcel Zufferey sagt:

    Zuwanderung ist per se nichts Schlechtes. Erfolgt sie unkontrolliert, wird sie zum politischen Problem, ganz speziell für Menschen, die nicht prvilegiert sind und nicht an bester Lage wohnen. Sobald Politiker und Wirtschaftsverbände das Blaue vom Himmel lügen, und die Probleme im Infrastrukturbereich, der Wohnsituation und dem Arbeitsmarkt negieren oder gar abstreiten, haben wir eine politische Zeitbombe, die so schnell als möglich entschärft werden muss. Dabei dürften Worte alleine nicht genügen!

  • Hansli sagt:

    Ohne Job ist meine Lebensqualität dahin. Die Initiative würde nur zu einer massiven Rezession führen und langfristig zu einer Arbeitslosigkeit wie in Spanien. Anscheinend ist dort die Lebensqualität hervorragend.

    Das mehr Leute die Natur verdrängen ist nun der absolute Witz. Unsere Agrarwüste Schweiz hatten wir bereits vor der PFZ. Die meisten Bauzonen wurden vor der PFZ an unzähligen Gemeindabstimmungen beschlossen. Wir wollten also unser Kulturland überbauen. Sonst hätten wir nicht eingezont. Natur- und Umweltschutz ist nun die neuste Masche der Xenophobie.

    • Meinereiner sagt:

      Bitte, hinterlegen Sie Ihre Aussage mit Fakten:
      – Woher wissen Sie, dass Stagnation zu einem Rückgang und damit zum Jobverlust führt? Welche Zahlen liegen Ihrer Aussage zu Grunde?

      Wachstum bringt mehr Geld. Rückläufige Geschäfte weniger. Stagnation demzufolge….?

    • Olivier sagt:

      Spanien ist ein sehr schlechtes Beispiel, dass Sie hier bringen. Spanien hatte vor der Krise in kürzester Zeit Millionen von Einwanderern mit dem Ergebnis, dass nun die meisten davon arbeitslos sind und in Spanien eine Rekordhohe Arbeitslosigkeit herrscht. Wir haben schon jetzt unter Türken, Portugiesen und Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien eine hohe Arbeitslosigkeit von über 10%, weil diese Menschen aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden. Sollte einmal die Krise hier zuschlagen, so werden auch wir rekordhohe Arbeitslosigkeit bei uns haben wegen der PFZ.

  • Hansli sagt:

    Ein anderer Punkt ist die Umsetzung. Wir brauchen dann eine Kontrollbehörde die alle Investitionsvorhaben der Wirtschaft kontrolliert. Beziehungsweise nur Bewilligt falls nicht zu viele Arbeitsplätze entstehen. Denn sonst könnten zu viele Ausländer einwandern. Ausländische Gesellschaften würden eine Niederlassung hier verboten, da sind ebenfalls zu viele Ausländer einwandern. Die ganze Forschung müsste wahrscheinlich ausgelagert werden, da hier ebenfalls zu viele Ausländer beschäftigt werden. Das würde zu einer massiven Abwanderung der Unternehmen führen.

    • Walter Bossert sagt:

      Hansli, eines hat sich in meinem Leben immer wieder bestätigt, wer nicht verstehen will, der versteht nie und sagt immer dieses Pferd ist Schwarz, auch wenn alle anderen sagen, lieber Hansli es ist weiss.

      • Hansli sagt:

        Für Kommunisten ist Marktwirstchaft eben unverständlich.

      • Mark Keller sagt:

        Das Ziel der Ecopop-Leute ist ganz klar ein Schrumpfen der Wirtschaft herbeizuführen, indem dieser die benötigten Arbeitskräfte entzogen werden.

        • Viktor Troska sagt:

          Das ist absoluter Blödsinn und wird auch nach mehrmaligem Widerholen nicht wahr. Die Schweizer Wirtschaft hat sich auch vor den bilateralen Verträgen immer die benötigten Spezialisten ins Land geholt aber nur dort wo es Sinn machte und mittels Kontingenten. Das wir nun auch von weniger qualifizierten Arbeitskräften geflutet werden ist zwar für den einzelnen Unternehmer komfortabel aber absolut nicht lebensnotwendig.
          Man braucht nicht zwingend Buschauffeure aus Ostdeutlschand oder sind sie vor dem Inkrafttreten de Bilateralen Verträge mit dem Eselskarren durchs Land gereist?

  • Stefan Büchler sagt:

    Guter Artikel. Leider funktioniert aber unsere Wirtschaft nicht ohne Einwanderung und Bevölkerungswachstum. Die meisten, die an ihre Rente und ihre Anlagen denken werden sich hüten der Initiative zuzustimmen. Solange die gesamte Weltbevölkerung wächst, kann immer mehr investiert und neue Märkte erschlossen werden usw.
    Es ist ein Abwägen zwischen einigermassen konstantem Wohlstand und der Lebensqualität.
    Ich würde die Initiative trotzdem annehmen. Es gibt Länder, auch in Europa, nahezu ohne Bevölkerungswachstum, in welchen es sich ganz gut Leben lässt.

    • Walter Bossert sagt:

      Warum sollte die Wirtschaft ohne Wachstum der Bevölkerung nicht funktionieren,ein absoluter Blödsinn! Was etwas weniger gut funktionieren würde,ist das profitieren einer Elite auf Kosten der Arbeiter welche durch schnell wachsende Konkurrenz real immer weniger verdienen

      • Stefan Büchler sagt:

        Die Wirtschaft würde sicher nicht mehr in dem Ausmass wachsen, wie es zur Zeit der Fall ist. Die Schweiz trotzt der Krise mit der Einwanderung. Probleme in den Sozialwerken werden mittels Zuwanderung aufgeschoben. Lässt die Einwanderung nach, wird sich das bestimmt auf unsere Wirtschaft auswirken, genauso wie wir schneller ein Problem mit den Sozialwerken bekommen würden. Probleme, welche man aber sicher lösen könnte. Wie gesagt, ich bin grundsätzlich für die Initiative.

  • Basler E. sagt:

    Diese Initiative habe ich schon lange unterschrieben. Jeder der 1 + 1 zusammenzählen kann, weiss wie die CH in 10 bis 20 Jahren ausschaut bei diesem Wachstumstempo. Wer schon mal in Singapur war, der weiss wovon ich rede. Ich möchte den Menschen auch helfen, aber das muss vor Ort geschehen. Zwischenzeitlich egal ob in der EU oder in Afrika. Migration ist nicht die Lösung.

    • Cesc sagt:

      Die Schweiz mit Singapur zu vergleichen ist in diesem Kontext unsinnig. Singapur ist seit dessen Unabhängigkeit ein Stadtstaat ohne Hinterland (das liegt in Malaysia). Wenn Sie unbedingt einen Bezug zur CH herstellen wollen, dann lässt es sich am ehesten noch mit Basel-Stadt vergleichen.

  • Charles Rochat/Genève sagt:

    On ne peut qu’être d’accord avec cette initiative. De plus, a Genève, les Socialistes et la gauche sont près a accueillir tous les désespérés et délinquants de la Planète pour soutenir son combat contre la société en développant l’assistanat et l’insécurité. Quand a l’aide au développement durable et social dans le „Tiers Monde“, en contre partie, il doit être plus soutenu et ne plus être un alibi comme c’est trop souvent le cas, un job de technocrate. La protection de l’environnement a l’échelon Planétaire n’est plus une priorité mais une urgence, plus doit être fait en Suisse et a l’étranger

  • Das sehe ich auch so. Die Globalisierungsturbos werden aber alles daran setzen, die Citrone bis zum Letzten auszuquetschen, die Heuschreckenkaravane zieht dann weiter und die Letzten beissen die Hunde.

  • Tom Müller sagt:

    Das Ziel der Ecopop-Initiative – Mässigung des Bevölkerungswachstums – kann ich ja noch nachvollziehen. Jedoch fehlen mir bei dieser Initaitive konkrete Vorschläge, wie dieses Ziel denn überhaupt völker- und europarechtskonform erreicht werden kann. Um es zu erreichen, müssten wir nämlich ziemlich viele Verträge mit der EU auflösen. Damit würden wir aber in Europa noch weiter stigmatisiert. Es bestünde zudem die reale Gefahr eines gewaltigen Wohlstandverlustes für ALLE Bewohner/innen der Schweiz. Deshalb bin ich klar GEGEN diese Initiative.

    • Patricia Galli sagt:

      „Völkerrechtskonform“ etc. sind nicht wirkliche Argumente, letztlich ist ein Staat souverän und entscheidet selber welchen übergeordneten Bestimmungen er folgen will oder nicht. Möglicherweise müsste das eine oder andere Abkommen gekündigt werden. Man muss aber schon sehr relativieren und sehen, dass z.B. Syrien seine Bevölkerung auch nicht-völkerrechtskonform beschiesst, die USA nicht-völkerrechtskonforme Tötungen anordnet, in Russland die Opposition nicht-völkerrechtskonform bekämpft wird, etc. etc.

    • Rudolf Steiner sagt:

      Eigentlich sollte jedem klar sein dass die ganze Welt niemals soviele Ressourcen verschwenden kann wie der durchschnittliche Schweizer, somit ist ein Wohlstandsverlust sowieso unvermeidlich…

      • Walter Bossert sagt:

        Rudolf Steiner, sind Sie sicher, dass es auch wirklich so ist wie Sie schreiben. Mir schmecken solche Beschuldigungen zu sehr wie nachgeplapperten Behauptungen, zumal jedes Kind weis das alleine schon die Amerikaner ein mehrfaches verbrauchen. Waren Sie schon mal in einem Entwicklungsland ?Dort geht nichts ohne Motor, an den Strassen hat es zT. nicht mal Trottoirs . Die Regierungen haben 0 Ahnung über Energieverbrauch und Einwohner ! Die Luft ist etwa so durchsichtig wie Milchglas, aber Sie behaupten wir kleine Schweizerlein seien die schlimmsten!

  • Walter Kuhn sagt:

    Ponzi-Scheme ist ein Begriff für ein betrügerisches Schneeballsystem, das zusammenbrechen muss. Die Politiker, die so verschiedene Dinge wie die Aufrechterhaltung des Rentenniveaus, des sozialen Zusammenhalts bei grösserer sozialer Schere durch stetiges Einkommenswachstum auch der Armen, Klimaanlage, Steak und Auto für alle 7 Milliarden durch Wachstum erreichen wollen, betrügen die Bevölkerung. Regenwald, Klima, Gletscher, Meeresspiegel, alles geht kaputt. Hungerkatastrophen und Kriege sind unvermeidliches Resultat sind das Ende des politischen Ponzi-Schemes, die Frage ist nur wann.

  • Alain Michel sagt:

    Vielen Dank, Herr Büeler, für Ihren Beitrag. – Gerade Ackerland ist ein sehr knappes Gut, in einem kleinen Land wie der Schweiz. Aktuell sind wir dabei es, schneller als je zuvor in unserer Geschichte, mit Siedlungen, Lagerhallen und Strassen unwiederbringlich zu zerstören. Unaufhaltsam frisst sich die Zersiedlung in die Landschaft. Die Gewinnsucht gewisser Kreise bedroht ganze Ökosysteme und zerstört letztlich auch die Lebensgrundlage der Menschen in diesem Land. 1 m2 Kulturland geht pro Sekunde primär auf Kosten neuer Wohnsiedlungen (Zuwanderung) verloren…

    • Mark Keller sagt:

      Das stimmt so nicht. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche ist konstant. Die Siedlungsfläche der Schweiz beträgt gerade mal 7%, was in etwa der Fläche des Kantons Tessin entspricht. 67% sind unbebaute Flächen und grüner als Grün. Die Waldfläche hat sogar etwas zugenommen. Der Kulturlandverlust wurde schon vor 40 Jahren mit diesem Quadratmeter beklagt.

  • Alain Michel sagt:

    Während einige wenige aus der Zuwanderung Profit schlagen bezahlt der überwiegende Teil diese Politik mit explodierenden Mietkosten, sinkender Lebensqualität und einer fragwürdigen Zukunft. Während eine unheilige Allianz aus Linken und Wirtschaftsverbänden eine Bevölkerungswachstum von 200 Menschen pro Tag nicht hinterfragt, weil sie entweder durch konstant tiefere Lohnkosten davon profitiert oder aus purer Dogmatik auf beiden Augen blind ist, verwandelt sich unser Land Stück für Stück in ein Alpen-Monaco…

  • Andreas M Müller sagt:

    Herr Büeler, ich befürchte, Sie haben, trotz Wikipedia, den Ausdruck “Eugenik” immer noch nicht begriffen. Anders kann ich mir nicht erklären, dass Sie diese mit freiwilliger Familienplanung in einem Atemzug nennen. Auch scheint mir, dass Sie ein in Geographie nicht sehr stark sind, anders ist auch nicht zu erklären, dass Sie eine Initiative, welche sich auf ausschl. auf die SCHWEIZ bezieht mit “lebenswerte WELT” bewerben. Zuletzt noch: Auch Ausländer sind Menschen! Warum also sollten die weniger rechte haben als wir? Bloss weil Sie zufälligerweise einen roten Pass haben???

  • Markus Burri sagt:

    Geht es bei der Familienplanung um Aufklärung/Verhütung oder um Verstärkung der Abtreibung?
    Verhütung ist legal und auch biblisch vertretbar, die Art der Verhütung sollte jedoch bedacht werden, da z.B. die Pille dem menschlichen Körper und der Umwelt schadet.
    Abtreibung ist eugenisch (Ausmerzung von Kranken und „Lebensunwerten“) und in vielen Ländern geschlechterfeindlich.
    Dazu ist jede Abtreibung per se Ermordung eines Menschen.

    • Walter Bossert sagt:

      Markus Burri, lassen Sie sich doch mal von Ihrem Hausarzt beraten, was es sonst noch für Möglichkeiten gibt um Schwangerschaften zu vermeiden, es gibt nämlich auch welche, die haben fast nur Vorteile !

      • Markus Burri sagt:

        @ Bossert
        Die beste Möglichkeit ist Enthaltsamkeit, die zweitbeste die Natürliche Empfängnisregelung (NER) von Dr. Röetzer. Diese ist genauso sicher wie die Pille (Pearl-Index 0,2), hat aber nur positive Nebenwirkungen. Dazu ist sie überall anwendbar, schon bei afrikanischen Völkern erprobt.

  • Thomas Meier sagt:

    Sorry, aber das ist einfach nur krankhafter Extremismus. Was schlägt den Büeler für eine Lösung vor, wenn Menschen das Problem sind? Totale Kontrolle? Geburtenverbot?
    Ausserdem ist die Initative offensichtlichst rassistisch. Wie soll das Problem Überbevölkerung gelöst werden, wenn keine Leute mehr in die Schweiz kommen? Die Leute sind dann ja trotzdem auf dem Planeten.
    Ausserdem ist das mit der „beschränkten Erde“ absolut lächerlich. Die Wachstumsrate der Bevölkerung ist abnehmen und wird mit Wohlstand auf Null fallen. Ausserdem gibt es tonnenweise Rohstoffe in unserem Sonnensystem…

    • Stefan Büchler sagt:

      Das hat nichts mit Rassismus zu tun. Aber die Schweiz kann anderen Ländern nicht vorschreiben, wie sie zu wachsen haben. Man kann nur für sich selber schauen. Wie mit dem CO2.. Die Schweiz drosselt den Ausstoss, obwohl die BRIC Staaten und die USA zur Zeit noch darauf pfeifen.
      Natürlich ist die Erde beschränkt oder wollen Sie etwa einen Regenwald, der gnadenlos für die Menschheit abgeholzt wird auf dem Mars anbauen? Viel Spass und gute Nacht.

    • Patricia Galli sagt:

      Die Schweiz hat die komfortable Situation, dass die Bevölkerung ohne Zuwanderung gar nicht mehr wachsen würde. So gesehen können Sie Ihre Schreckensgespenste von Rassismus, „Total-Kontrolle“, Geburtenverbot etc. als Argumente gegen die Initiative gleich wieder einpacken.

      Es ist richtig, dass Geburtenkontrolle in Ländern wie Indien eine komplexere Sache ist, aber nachdem China zumindest zahlenmässig gute Erfolge verbucht hat, bemüht sich auch Indien mit Gratissterilisation von 2-fachen Müttern redlich das überbordende Bevölkerungswachstum zu bremsen.

      • Thomas Meier sagt:

        @Galli: Es geht um die Ideologie. Diese Leute sind total menschenverachtend. Sorry, aber das grenzt eindeutig an rechtsextreme Ideologie. Was hat die Zuwanderung mit der Überbevölkerung zu tun? Nichts! Sie betrachten Schweizer einfach als besser und lebenswerter, erinnert mich schwer an Herrenrasse…
        Ausserdem was soll bitte „komfortable“ daran sein, dass wir ohne Zuwanderung nicht wachsen? Ihnen ist schon bewusst, das unsere Sozialsystem vor einem noch viel grösserem Problem stehen würde ohne junge Leute?! Oder wollen Sie allen Alten die Renten streichen. Da finden sie kaum eine Mehrheit..

        • Stefan Büchler sagt:

          @Meier: Die Zuwanderung hat mit der Überbevölkerung gemeinsam, dass es auf einem beschränkten Raum zuwenig Platz und Ressourcen gibt. Die Schweizer sind keine eigene Rasse! Es geht hier um den Schutz der Schweiz als Lebensraum für Mensch und Natur. Die Menschen, mit welchen Sie hier die Sozialwerke finanzieren wollen, werden selbst einmal diese Sozialwerke beanspruchen und es braucht immer noch mehr junge, welche diesen wiederum die Rente zahlen. Das ist ein Teufelskreislauf, den man durchbrechen muss.

        • Karin Gut sagt:

          @Meier: Leider waren die stärksten Jahrgänge bei den Zuwandern auch die stärksten Jahrgänge bei der Schweizer Bevölkerung. So haben wir idiotischerweise dank kurzsichtigen Politikern eine Jahrgang-Blase geschaffen, welche nun gegen das Rentenalter driftet. Um diese Blase einigermasssen zu kompensieren müsste die Schweiz mit Zuwanderung auf etwa 11 Millionen Einwohner wachsen. Irgendwann werden diese auch alt und es braucht noch viel mehr Zuwanderung. Merken Sie, dass da etwas nicht aufgeht?

          • Roland K. Moser sagt:

            Natürlich merkt er es nicht. Er ist genauso wie die Insassen des Bundesirrenhauses – Die glauben auch, dass ein Schneeballsystem die Rettung ist.

        • Walter Bossert sagt:

          Meier, es geht für einmal nicht um Ideologie.Ihre Frage was hat Zuwanderung mit Ueberbevölkerung zu tun? Lieber Herr Meier, wenn ein Glas mit Wasser voll ist und Sie leeren etwas Wasser nach, warum überläuft es dann?Sie gescheiter Mann sollten vieleicht auch schon festgestellt haben, dass diese Schneeballrechnung bei der AHV nie aufgehen kann, sonst müsste diese Versicherung heute im Geld nur so schwimmen, da man uns vor 50 Jahren den selben Sc… auch schon erzählt hat.

          • Thomas Meier sagt:

            An alle drei: Haben Sie sich schon mal die Altersstruktur als Chart angesehen? Wie Frau Gut ja richtig bemerkt hat, gibt es quasi zu viele alte Leute. Theoretisch müsste es immer ungefähr gleich viele alte wie junge Leute haben (bzw. etwas mehr Junge, da nicht alle alt werden), dann wäre die Sozialsystem finanziert. Keine Ahnung was das mit Teufelskreis zu tun haben soll. Man muss heute nun mal so viele jüngere Leute reinnehmen, um die Lücke zu finanzieren. Die andere Option wäre Renten kürzen oder die Jungen zur Kasse beten. Beides ist unrealistisch, da sich beide Gruppen stark wehren werden.

          • Roland K. Moser sagt:

            Thomas Meier:
            Wie wäre es, das System so zu gestalten, dass es mit der vorhandenen Demografie funktioniert? Für mich kein Problem.

    • Hans Hegetschweiler sagt:

      „tonnenweise Rohstoffe“ gibt es schon, man braucht aber Milliarden von Tonnen von Rohstoffen und wie sie die aus dem Weltraum auf die Erde führen wollen, müssen Sie erst einmal erklären, bevor Sie das Wort lächerlich benutzen. Ein konstant exponential wachsendes System ist in einer endlichen Umgebung zwangsweise zum Scheitern verurteilt. Was man dagegen unternehmen kann, weiss ich auch nicht so genau, lächerlich sind die Bedenken aber nicht.

      • Thomas Meier sagt:

        Sorry, aber doch, das ist lächerlich. Nur weil Ihnen Dinge fern erscheinen, sind sie nicht unrealistisch. Der Mensch hat schon immer neue Gebiete aus Rohstoffgründen erschlossen (siehe Kolonie, Goldrausch, Öl usw.). Natürlich fliegt auch in 10-20 Jahren noch niemand zu irgendwelche Asteroid und gewinnt im grossen Still Rohstoffe. Aber wenn in 50-100 Jahren die Rohstoffe hier knapp werden und dementsprechend die Preise steigen, sieht das alles plötzlich ganz anders aus. In den 60er hätte man auch nicht gedacht, dass man Öl Kilometer tief aus dem Meer holen wird…

  • LB sagt:

    Cet article est écrit de manière que induire en erreur le lecture mal informé et joue sur la peur classique de l’ouest d’être envahi par des gens „indésirable“. Derrière les „bonnes“ intentions de l’auteur se cache un profonde xénophobie et haine de ceux qui ont besoin d’aide. La vérité est que en fait les sociétés développées sont en décroissance et leur économies ont besoin d’un influx de personnes extérieures pour soutenir la croissance dont nous bénéficions tous. Ces gens contribuent a nos caisses de pensions et sans eux dans 20 ans les caisses seront vides.

    • kehrli sagt:

      Notre societès et désireuse DES PAUVRES être humains pour leurs propre exploitation.VOUS VOUS CONTREDISSES D’AILEUR!! VOUS DITTES:“Xénophobie et haine DE CEUX QUI ONT BESOINS D’AIDE“-Et a la fin vous dit: „CES GENS CONTRIBUENT A NOS CAISSE DE PENSIONS ET SANS EUX DANS 20 ANS LES CAISSE SERONS VIDE.“
      ce qui et d’ailleurs inexacte.C’est vous qui induises le lecteur en erreur. Les chômeurs et sans travaille,évidement qu’ils ne remplis les caisse. Donc on exploit son propre peuple en ne lui donnent pas du travail et on exploit aussi les pauvres en LES
      SOUS PAYENT= cela s’apelle LESCLAVAGE MOD

  • Astrid Meier sagt:

    Es gibt städische Gebiete, die zunehmend eng besiedelt sind, und es gibt ländliche Gebiete. Und es gibt die Landflucht, weil auf dem Land zunehmend und weltweit nur noch niedrigere bis sehr niederige Einkommen zu erwerben sind. Das hat damit zu tun, dass wir zunehmend weniger unseres Lohnes für Lebensmittel ausgeben. Die Schweiz ist ein städtisches Gebiet, jedenfalls die Teile der Schweiz, welche Einwanderer anziehen. Das haben etliche Schweizer noch nicht begriffen, sie hängen einer Bauernromantik nach, die es so seit langem gar nicht mehr gibt.

  • w.hueppi sagt:

    Die Einwanderung von 86000 Menschen, wir es dieses Jahr in der Schweiz geschehen ist, zerstoert innert kurzer Zeit, Umwelt u. Natur, weil die Schweiz ein sehr kleines Land ist. Kanada u. Australien, welche zu den groessten Laendern auf dieser Welt gehoeren, lassen nur eine sehr beschraenkte Zuwanderung zu. Auch steigt durch diese Einwanderung der Energieverbrauch gewaltig. Wie will man aus der AKW Energie aussteigen, bei solchen Zuwachsraten? Wer sich fuer eine Begrenzung des Wachstums einsetzt, darf sich als Fremdenfeind feiern lassen, als ob ein Wachstumsstopp etwas damit zu tun haette.

  • Ott sagt:

    Eine Frage an die Linken, die hier sind: Wo beginnt Fremdenfeindlichkeit? Ich habe viele Eingewanderte im Bekanntenkreis, die ich sehr gut mag. Ich bin auch generell der Meinung, die Schweiz ganz ohne Ausländer wäre langweilig und öde. Troztdem finde ich, wir sollten die Zuwanderung stärker begrenzen (NICHT völlig stoppen!) Einerseits geht es mir um die Bevölkerungsdichte, andererseits bin ich schon der Meinung, allzuviele Ausländer auf einmal schaden mehr, als sie uns nützten. Bin ich nun in euren Augen mit dieser Meinung schon fremdenfeindlich?

    • Marius Meier sagt:

      Nein, Ott, sind Sie nicht. Das wollten Sie ja auch hören.

      Nehmen Sie aber die Begriffe wie: Kosovo-Schlitzer, Deutscher Filz, Ivan S. Vergewaltiger, Schwarze Schafe usw. usf. in den Mund, dann in meinen Augen schon! Der Ton macht die Musik.

  • Andreas Hürlimann sagt:

    Nichts löst Probleme, ausser man macht den ersten Schritt und setzt Zeichen. Politik & Wirtschaft machen es sicher nicht, zu unpopulär, zu viel Angst vor Verlusten, zu gross die Befürchtung nicht mehr wiedergewählt zu werden. Dabei ist es pure Verunft und für jeden nachvollziehbar, was passiert, wenn wir so weitermachen wie bisher. Immer mehr Leute auf gleichem Platz schaffen unkontrollierbare Aggressionen, Konflikte und verschlimmern die Ressourcenknappheit bei steigenden Energiepreisen … fangen wir an in der CH und helfen anderen auch etwas aufzubauen, den Landflucht ist keine Lösung!

  • Roberto Gloor sagt:

    Die Ecopop-Initiative ist falsch bzw. schlechter als die Masseneinwanderungsinitiative der SVP, denn man sollte v.a. die Qualität der Zuwanderung regeln können, nicht bloss die Menge.

  • Adrian Walther sagt:

    Einfacher wäre es die Wirtschaftsraum Schweiz NICHT künstlich zu stützen (z.B. Euro-Franken)

    -> mehr neue Arbeitsplätze im Ausland und bestehende teilweise auch. Dann ist man auch nicht gezwungen in der Schweiz zu arbeiten 🙂 Natürlich auch mit der Folge einer teilweisen Angleichung der Arbeitslosenquote u.s.w.

    Zuviele einer Art:
    Gesellschafts- und Wirtschaftsmodelle deren Funktionsfähigkeit auf Wachstum beruhhen sind nicht zukunftsfähig (z.B. Altersvorsorge). 500Jahre Plan bei UNO, Bundesrat… !?

    -> UNO Mission zwei Kinder sind genug! Familien zu unterstützen fördert den Befall.

  • Andreas Kaufmann sagt:

    Ecopop verpasst es, Migration als Entwicklungshilfe und damit als Beitrag zum Abbau der Weltüberbevölkerung zu sehen. Soviel ist nämlich klar: Durch Wohlstand, Sicherheit und Bildung sinkt die Geburtenrate. Überall. In der Schweiz und in anderen Wohlstandsstaaten ist auf diese Weise ein Nettorückgang der Bevölkerung zustande gekommen. Durch die Zuwanderung in unser Land sinkt die Geburtenrate anderswo: Die Migranten, ihre Familien und damit ihre Herrkunftsländer werden durch die Wanderung reicher, sicherer, gebildeter. Das Bevölkerungswachstum nimmt ab, genauso wie die Migrationsgründe.

  • Johhny Walker sagt:

    Unser Problem sind mitnichten 2.5 Mio Ausländer und die Auswirkung derer Existenzen auf unser Gemeinwesen.
    Unser Problem sind in erster Linie unsere eigene extrem ausgeprägten Konsumsucht (die neuesten Gadgets, oft nur erworben um Sinnentleertes zu konsumieren), unserer Völker Unwillen Politik aktiv zu gestalten (z.B. Ehrenämter auf Gemeindestufe, Wahlbeteiligung etc.) und unsere Verleugnung von Tatsachen, die wir selbst geschaffen haben (Klimawandel, EU, Raubbau an der Natur usw.) Der Mensch wird sich selbst ausrotten, es ist nur eine Frage der Zeit. Übrigens, Ich bin Ausländer.

    • Walter Bossert sagt:

      Ja eben!

    • Role sagt:

      Lieber Johny Walker, ecopop geht es mit ihrer Initiative nicht darum, die Ausländer zu diskreditieren. Es geht vielmehr darum festzustellen, dass unsere Umwelt durch das starke Bevölkerungswachstum in Mitleidenschaft gezogen wird. Da das Wachstum derzeit vorallem durch die Zuwanderung getrieben ist, setzt die Initiative auch dort an. Schliesslich wollen wir für alle Bewohner der Schweiz eine intakte Umwelt nicht zuletzt auch als Basis einer anständigen Lebensqualität, das auch für kommende Generationen. Besuchen Sie doch mal die Ecopop.ch website

      • Johhny Walker sagt:

        Geschätze(r) Role,

        ich lese dort folgendes:
        „..Unbequeme Wahrheit: Es geht nur mit weniger Zuwanderung – Jacqueline Badran (SP) sagt klipp und klar: «Mehr als 8 Millionen Einwohner sind nicht wünschbar.» …
        Franz Weber…: Das ist der richtige Weg. Für ein Land gilt dasselbe wie für eine Wohnung: Es mögen nicht unbegrenzt viele Leute rein. … Der neue Präsident der FDP sagt: „Die Mutter aller Fragen stellen wir nicht: Wie viele Menschen erträgt dieses Land? Das ist ein Tabu. Wenn ich diese Diskussion führen würde, gälte ich ganz schnell als Fremdenfeind.“ ..

        Noch Fragen?

  • Walter Boshalter sagt:

    Wie sieht die Prognose für die Initiative aus? Gerüchtehalber droht das Teil im Unterschriftenstadium zu scheitern. In diesem Fall war es nett, darüber geplaudert zu haben, denn scheint als ob ausserhalbdes Stammtischs die Zuwanderung niemanden ernsthaft stört.

    • Karin Gut sagt:

      Ja, wenige Monate vor dem Sammelende fehlen noch etliche Unterschriften. Aber es könnte noch reichen. Käme es mindestens zur Abstimmung wäre der Denkanstoss doch erheblich grösser.

      Die grossen Parteien machen alle einen Bogen um dass Thema. Deren Spezialiät ist eben mehr irgendwelche schönen Zukunftsträume zu skizzieren. Wenn das Wachstum an die Grenzen kommt und die Karre im Dreck steckt, dann sieht man von diesen Politikern nur noch die Absätze.

  • Cesc sagt:

    Die Zerstörung von Kulturland und die Verdrängung intakter Naturräume einfach der Zuwanderung zuzuschreiben ist eine sehr vereinfachte Sichtweise. Schuld an dieser Entwicklung sind eher jahrzehntelange Versäumnisse in der Raumplanungspolitik. Mit der in der Verfassung festgeschriebenen Förderung des Wohneigentum und den viel zu tiefen Hypothekarzinsen konnten sich zu viele Menschen ein Eigenheim leisten, zudem wurde massiv Natur- und Kulturland zu diesem Zweck eingezont.
    Die Lösung muss eine verdichtete Bauweise in den urbanen Zentren sein, nur so kann die Zersiedelung aufgehalten werden.

    • Walter Bossert sagt:

      Cesc,Sie werden es mir nicht glauben, aber es ist tatsächlich so, dass die Zunahme fremder Gewohnheiten und kulturellen Unterschiede in den dichter besiedelten Gebieten zur Zersiedelung beigetragen haben. Ich kann Ihnen sagen ich und viele andere hielten es einfach nicht mehr aus in den früher gemütlichen Aussenquartieren einer Stadt.Ich war der letzte Schweizer welcher aus einem Mehrfamilienhaus auszog weil ich die“ Bereicherungen“ einfach nicht mehr ertragen konnte.

      • Cesc sagt:

        Mit Ihrer Antwort bekräftigen Sie indirekt meine Argumente, Herr Bossert. Hätte man der Raumplanung mehr Sorge getragen, wäre Ihre „Flucht“ evtl. gar nicht möglich gewesen, und die grüne Wiese, der saftige Acker, das Stück Wald oder was auch immer vorher dort war, wo Sie jetzt ihr Haus stehen haben, gäbe es heute noch. Natürlich hätten Sie dann noch länger die „Bereicherung“ zu spüren bekommen, doch angesichts des Gedankens, dass dafür ein Stück Natur erhalten worden wäre, würde sich mein Mitleid Ihnen gegenüber doch ziemlich in Grenzen halten. Ich hoffe, Sie haben Verständnis dafür.

        • Walter Bossert sagt:

          Cesc, selbstverständlich habe ich Verständniss für Sie, schliesslich habe ich ja auch nicht alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft, es hätte noch einige gegeben.aber ich wollte ja nicht so sein. Das der Dank nur Hohn und Spott sein wird, das habe ich schon damals gewusst und berührt mich nicht sonderlich man wird es aber gelegentlich berücksichtigen.

    • Role sagt:

      Lieber Cesc, es geht ja nicht nur ums Wohnen. Es geht auch darum, dass die Bewohner eines Landes Freizeitaktivitäten haben und in der Schweiz finden diese typischerweise in der Natur, oder in dem was davon übrig geblieben ist, statt (Wandern, Bootfahren, Skifahren, Mountainbiking, Schneeschuhlaufen etc…) All diese Aktivitäten stören die Fauna und die Flora. Und das nimmt mit mehr Menschen noch zu und verdichtetes Bauen würde diese Tendenz sogar noch verschärfen. Besuchen Sie doch mal die ecopop website, da finden Sie weitere Erklärungen.

  • Peter Ryser sagt:

    Herr Büeler ihre Initiative ist Unsinn. Sie suggeriert dass die Zuwanderung die einzige Ursache für das zubetonieren der Landschaft und die Verteuerung von Wohnraum ist. Dem ist überhaupt nicht so. 1. Auch ohne Zuwanderung steigt der Flächenverbrauch pro Person noch immer. 2. Aktuelle Baugesetze fördern die Zersiedelung bzw. verhindern dichtes bauen in den Städten und Dörfern mehr denn je. 3. Unter anderem haben gerade Umweltschutzvorschriften (Minergie) das Bauen und Wohnen verteuert. Ihre Initiative löst keine einzige dieser Ursachen. Ecopop ist pure Augenwischerei.

    • Role sagt:

      Lieber Peter Rieser, wenn die Bevölkerung per Verfassung in fünf Jahren noch so stark wachsen kann, wie sie das heute pro Jahr tut, dann kann man doch nicht von Augenwischerei reden. Ihre Theorie ist aber fragwürdig, gemäss dieser soll die Bevölkerung weiterhin stark wachsen, damit wir Wohlstand generieren, mit welchem wir uns in Zukunft weniger leisten können als heute. Dazu kommen all die Stressfaktoren wie mehr Lärm, mehr Staus, überfüllte Züge, Intoleranz, steigende Gesundheitskosten und eben die weiter zurückgedrängte Umwelt. Bemerkenswert, was wir bereit sind herzugeben für nichts!

  • Philipp Rittermann sagt:

    das geht nicht auf. so makaber es klingt aber – kriege sind dazu da, die menschheit wieder auf ein tragbares mass zu dezimieren. die humanere variante ist die geburtenbegrenzung, wie sich china praktiziert.

    • Marco Casutt sagt:

      Die humanere Variante wäre, allen Menschen ein Leben ohne Armut zu ermöglichen. Aber dies scheint den meisten zu human zu sein…

      • Philipp Rittermann sagt:

        da haben sie schon recht, herr casutt. nur wird die menschheit sich vorher selbst ausgerottet haben. der herr brabeck findet ja beispielsweise auch, dass das recht auf sauberes trinkwasser kein primäres menschenrecht ist.

    • Cesc sagt:

      Herr Rittermann, bitte melden Sie sich bei der Fremdenlegion, der FARC oder der Al Qaida an, und leisten Sie so Ihren Beitrag, um die Menschheit wieder auf ein tragbares Mass zu reduzieren. Besten Dank im Voraus.

      • Walter Bossert sagt:

        Cesc, können Sie auch mal umfassend und klar Ihre Meinung ZUM THEMA verfassen, oder können Sie bloss anderen ans Bein pinkeln?

  • Daniel Steinmann sagt:

    Grundsätzlich ist ja die Zielsetzung richtig. Die Umsetzung in dieser Form scheint hingegen eher unrealistisch. Das Instrumentarium müsste ein grundlegend anderes sein. Immerhin deuten alle Studien und Kennzahlen darauf hin, dass das Wachstum der Weltbevölkerung in 40 Jahren bei 9 Milliarden sehr wahrscheinlich zum Stillstand kommt. Voraussetzung dazu ist eine Verbesserung des Lebensstandards aller Menschen. Dies sollte klar der Fokus sein.

  • Markus Sennheiser sagt:

    Ein Artikel mit sehr beschränktes Weltbild der die wahre Ursache dieser aktuellen Völkerwanderungen nicht erkennt.
    Was denken sie wiso haben wir so viele Kriege am laufen ? Wegen 911 oder Islam ? faslch ! lediglich damit wir weiterhin durch destabilisierungen der Förderregionen günstig an Rohstoffe kommen. Anders gesagt die Preikontrolle dessen. Die Lebensader unser westlichen Wirtschaften und Wohlstandserhalt.Dann wundert man sich wieso die Betroffenen hier eintreffen und manche haben noch die Frechheit, politischen von wirtschaftsflüchtlinge zu unterscheiden.

  • DenkMal sagt:

    Ja, warum kommen die alle in die Schweiz?
    1. Weil es hier Jobs gibt, für die nicht genügend Schweizer da sind. Will man das ändern, müsste man die Schweizer besser ausbilden, also eine höhere Maturaquote anstreben und mehr Studienplätze schaffen (z.B. für Mediziner…): ergo auch Steuern erhöhen. Es ist natürlich billiger, die Studies vom Ausland ausbilden zu lassen und dann zu importieren… und schließlich dagegen zu polemisieren
    2. Millionäre aller Welt, die hier ihr Geld verstecken…
    Bitte daher: ein bisschen weniger Scheinheiligkeit in dieser Debatte…

    • Silvio sagt:

      Zum ersten Punkt: Warum wird die Tatsache ausgeblendet, dass viele Schweizer diese arbeit verrichten wollen aber nicht können, da ein Ausländer weniger für die gleiche Arbeit verlangt. Der Schweizer muss einen gewissen Lohn haben, der Ausländer kann z.B. am Abend wieder zurück nach Deutschland und mit seinem höheren Schweizer Lohn gut leben.

  • j.m.keynes sagt:

    1an alle die hier jetz erhobenen hauptes die rassisten- barbarenkeule schwingen.
    stellen sie sich vor, sie haben zu hause ein (tierschutzgerechtes:-) aber nicht vergrösserbares freilaufgehege für 2 herzigen kaninchen. männchen u weibchen, wie es in der natur vorkommen soll. wie human ist es denn, diese lebewesen sich soweit vermehren zu lassen, bis sie sich verstümmeln, totbeissen und an seuchen sterben?
    ihr seid für mich nun die zwängenden kinder, die aus fehlender sicht aufs ganze alle verreckenlassen würden. nicht kastrieren weil es weh tut. nicht metzgen weil es böse ist. nur als methaper

  • j.m.keynes sagt:

    2ich bin weder für aktive eugenik noch für zwangssterilisationen. aber die falschen humanisten im team erde müssen doch verstehen, dass ein weiteres geschehenlassen der entwicklungen zu einem inhumanem darwinistischem verteilkampf führen wird wo die heutige situation wie das paradies aussehen wird.

  • Schneeberger sagt:

    Das heutige Bevöllkerungswachstum in der gesättigten Wirtschaft ist Folge des Wachstumszwangs der Wirtschaft! Wir brauchen eher die Einsicht, dass das globale ökonomische System uns zu natur- und menschenfeindlichem Verhalten treibt.
    Wer ans ewige Wirtschaftswachstum glaubt und es gutheisst – und das sind alle Rechten und fast alle Linken – kann nicht allen Ernstes gegen „mehr Leute“ sein. Sei es im Inland oder im Ausland.
    Der Ansatz von Ecopop ist also nicht unredlich, aber schlicht nutzlos, solange nicht primär am Krebsgeschwür des Wachstumswahns herumoperiert wird.

    • Role sagt:

      Lieber Schneeberger, das Bevölkerungswachstum in der Schweiz ist primär auf die wirtschaftliche Situation zurückzuführen. Afrikanische Länder südlich der Sahara wachsen hingegen eher weil Familienplanung nicht existiert, man weiss noch nicht einmal, dass es so etwas gibt. In Anbetracht, dass diese Länder auch versorgungstechnisch nicht bevorteilt sind, bahnt sich das Unheil an, es ist eine Frage der Zeit. Zu schreiben, dass der ecopop Ansatz nutzlos ist, ist nicht nachvollziehbar, da er sich auf beide dieser Herausforderungen bezieht. Details dazu finden Sie auf der ecopop website.

      • Schneeberger sagt:

        Wir sind uns fast einig, die „wirtschaftliche Situation“ (der Wachstumswahn) fördert bzw. erfordert das Bevölkerungswachstum, und weil die Schweizerinnen und Schweizer zu „unproduktiv“ sind, entzieht die Wirtschaft die Menschen anderen Volkswirtschaften. Am Schluss dieser Kette stehen arme, aber fortpflanzungsmässig betrachtet „produkive“ Nationen.
        Wie wollen Sie denn mit einem Schweizer Verfassungsartikel die Familienplanung südlich der Sahara etablieren? Da sind Hilfswerke und sogar religiöse Missionare effizienter. Einen wirtschaftspolitischen Ansatzpunkt bietet der Initiativtext nicht.

  • Marius Meier sagt:

    Die Ecopop-Initiative mag ich gar nicht. Der Bevölkerungsanstieg hat auch mit einer höheren Lebenserwartung zu tun. Wenn Herr Büeler mit 60 statt 80 stirbt, dann hat es auch weniger Menschen. Will er das? In der Schweiz leben 1,38 Mio. Katzen und 500’000 Hunde. Habe selber eine Katze, nicht dass man mich falsch versteht. Diese Tiere bringen wir ja auch durch, obwohl gerade Katzen als Fleischesser, eine schlecht „Nahrungsquote“ haben. Auch das vermögen wir. Ecopop hat nichts mit Umweltschutz zu tun, verhindert sogar fahrlässig den Umweltschutz, weil es einer gefährlichen Ideologie verfällt.

    • Role sagt:

      Lieber Marius Meier, die Bevölkerung der Schweiz hat diesen Sommer die 8 Millionengrenze überschritten, vor 12 Jahren waren wir noch 7 Millionen. Dass dies der höheren Lebenserwartung zuzuschreiben ist kann in Anbetracht einer Nettozuwanderung von 500’000 Personen in den letzten 7 Jahren wohl kaum zutreffen. Ecopop ist sehr wohl eine Umweltorganisation, die einzige in der Schweiz welche sich mit der Thematik der Bevölkerungszahl und deren Auswirkungen auf die Umwelt befasst. besuchen Sie doch mal die ecopop website, damit auch Sie wissen, um was es geht.

  • Köbi Sperling sagt:

    Ich bin ein grün, für den Erhalt von Natur und Umwelt und auch für die Minderung des Bevölkerungswachstums auf der Welt. Die Ecopop-Initiative trägt für keines der beiden Probleme irgend etwas bei. Kein einziger Mensch auf der Welt wird weniger geboren und der Umwelt wird kein Dienst getan, sondern eher geschadet, wenn ein Ausländer im Ausland bleibt, wo man weniger auf Umweltschutz achtet.
    Ich staune schon, wie offenbar gut gebildete Leute einen solches Durcheinander im Kopf habe können. Oder sind sie vielleicht einfach nicht ehrlich und getrauen sich nicht zu sagen, was sie wirklich wollen?

    • Alain Michel sagt:

      Hr. Sperling – Wir haben als kleines Land kaum die Möglichkeit massgeblichen Einfluss auf die Weltpolitik zu nehmen, schon gar nicht auf die globale demographische Entwicklung. Sogar Weltmächte sind an derartigen Projekten gescheitert. Was wir aber können ist in unserem eigenen Land für eine nachhaltige Entwicklung zu sorgen. Das liegt einerseits im altruistischen Interesse kommenden Generationen ein intaktes Ökosystem zu hinterlassen, andererseits auch in unserem eigenen Interesse. Denn wir erhalten uns damit unserer hohe Lebensqualität, die mit steigender Siedlungsdichte zu sinken droht.

    • Konrad Schläpfer sagt:

      K.Sperling,sie möchten also die Menschen in die Scheiz holen um der Umwelt zu helfen? Es scheint ihnen entgangen zu sein dass Menschen in südlicheren Gefilden einen bedeutend kleineren ökologischen Fussabdruck haben als wir im Norden,und das nicht nur wegen der Heizung.Das ist sicher keine Lösung.Es muss uns gelingen durch Bildung, Sozialausbau, Besserstellung der Frauen usw. die gewaltige Bevölkerungsexplosion in den 3.Welt Ländern zu stoppen.Ich bin überzeugt wenn wir dieses Problem nicht lösen können ,wird die Natur das für uns übernehmen,mit äusserst schmerzhaften Konsequenzen

    • Role sagt:

      Lieber Köbi Sperling, auch an Sie, lesen Sie bitte den Initiativtext bevor Sie sich negativ dazu äussern.

  • Daniel Meier sagt:

    Ecopop ist im Denken des letzten Jahrhunderts verhaftet. Die gosse Herausforderung der kommenden Jahrzehnte wird nicht Überbevölkerung heissen, sondern das Schrumpfen der Weltbevölkerung ab ca 2040. Die Geburtenraten in Asien und Lateinamerika sind bereits heute unter 2 Kinder pro Frau gesunken. Einzig Äquatorialafrika wächst noch. Und eine schrumpfende Bevölkerung bedeutet Deflation aufgrund von permanenten Überkapazitäten, wie das Beispiel Japan seit 10 Jahren zeigt. Die heutige Schuldenkrise und der Zusammenbruch des Investemntbankings sind erste Vorboten dieses epochalen Umbruchs.

    • Alain Michel sagt:

      …“Zusammenbruch des Investmentbankings“ ? – der Branche geht es blendend, Hr. Meier. Die Konsolidierung der letzten Jahre war den Margen äusserst zuträglich. – Ein Schrumpfen der Weltbevölkerung zeichnet sich ebenso wenig ab. Schauen Sie sich bitte die Zahlen etwas genauer an. So wird sich bspw. alleine die Bevölkerung Afrikas in den nächsten 15 Jahre verdoppeln. Wake up and smell the coffee!

    • Marius Meier sagt:

      Prinzipiell einverstanden, dass ein Land seine Bevölkerung selbst ernähren müsste. Würde aber der Schweizer Fleischkonsum von ca. 53 Kilo pro Jahr/Kopf sinken zugunsten vegetarischer Ernährung, wäre das Thema schon wieder vom Tisch. (ich esse auch Fleisch, aber immer weniger).

      http://www.landleben.ch/htmls/artikel_24368.html

      http://www.vegan.at/warumvegan/umwelt/wieviel_fleisch.html

      • Roland K. Moser sagt:

        Es ist schlichtweg ungesund ohne Fleisch. Bei der Menge stellen sich allerdings Fragezeichen. Ob 145 g wirklich zu viel und unnötig sind bezweifle ich, räumer aber ein, dass es zu viel sein könnte.
        Zu ihrem 2. Link. Das Gejammer der Vegetarier ist immer noch mühsam, wie schon vor Jahren. Rechnen Sie die Zahlen mit halbem Fleischkonsum doch mal für die Schweiz aus und sagen uns anschliessend, wie starkt der Selbstversorungsgrad mit Lebensmitteln neu ist. Offiziell liegt er bei 55 %, ich glaube er beträgt aber tatsächlich nur ca. max. 25 % – Je nachdem wie man rechnet.

    • Schneeberger sagt:

      Wenn die Schwellen- und 3.-Welt-Länder die gleichen Fehler machen wollen wie wir, werden sie bald ihre gesamte Nahrungsmittelproduktion selbst benötigen. Bei uns werden die Nahrungsmittelpreise ins Unermessliche und Unerschwingliche steigen. Man wird die Bauern, Handwerker und Ingenieure anbeten und die Verwalter, Versicherer, Verstecker von unversteuertem Geld, Investmentbanker und andere Nichtsnutze zur Hölle schicken.

    • Alain Michel sagt:

      …sehr guter Beitrag, Hr. Moser. – Es ist eine Schwäche insbesondere meiner Generation, dass wir uns an volle Regale im Supermarkt gewohnt haben. Wir halten es für selbstverständlich Güter aller Art jederzeit beziehen zu können, und Nahrungsmittel spielen in unserem Budget kaum noch eine Rolle. – Dies ist aber alles andere als garantiert. Der Selbstversorgungsgrad der Schweiz beträgt 55%, ohne Stickstoffdüngemittel fällt er unter 10%. – An jedem einzelnen Tag kommen 200 Menschen dazu die wir mit unseren beschränkten Möglichkeiten versorgen müssen. Eine derartige Politik ist nicht nachhaltig.

      • Roland K. Moser sagt:

        Der Selbstversorgungsgrad der Schweiz mit Lebensmitteln beträgt offiziell 55 %. In Tat und Wahrheit ist es vermutlich die Hälfte.

    • Walter Bossert sagt:

      Das ist schon krass, vor allem wie von vielen Leuten mit schon fast sektiererischer Ueberzeugung verdrängt wird wie schnell wir von 150-200% iger Versorgung unter 100% fallen könnten.Einen trockenen Sommer plus Unwetter in Lieferländer und wir sind so weit.

      • Marius Meier sagt:

        Herr Bossert, verzichten Sie auf Ihr täglich Fleisch, dann werden wir auch nie Hungersnöte leiden. Die Schweiz hat die Ernährungskapazität für 4 Millionen Fleischesser oder 12 Millionen Vegetarier. Für die dumme Ecopop-Initiative gilt diese Banalität auch.

        • Roland K. Moser sagt:

          Der Mensch ist ein Alles-Fresser. Ihre exorbitante Welt- und Realitätsferne kommt wohl daher, dass ihr Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht ist, weil Sie sich falsch ernähren.
          Der Stoffwechsel bei Mann und Frau ist ganz anders weil Mann und Frau ungleich sind. Pro kg Körpergewicht braucht ein Mann mehr Fleisch als eine Frau. Wenn Männer weniger bis gar kein Fleisch essen, müssen Sie den Eiweissbedarf via Soja, Milch- und Magerquark decken. Ich mache es so. Weil ich noch Sport treibe, führe ich zusätzliches Eiweiss aus der Milch zu, Kasein und Molkeneiweiss. Sonst wäre ich krank wie Sie.

          • Marius Meier sagt:

            Na immerhin haben Sie es gelesen, endlich. Also 53 Kilo Fleisch pro Jahr/Kopf isst der Schweizer. Macht 145 Gramm pro Tag.

            Das entspricht zum Beispiel: einer Riesencervelat oder Bratwurst, 2 Portionen Spaghetti Bolognese oder Ghackets mit Hörnli, 2 Big Macs, ein normales Steak oder Kotelett.

            Das essen wir also täglich und wundern uns dann, dass wir uns nicht selbstversorgen können? Und ob es wirklich gesund ist, täglich 2 Big Macs zu verdrücken, sei mal dahingestellt. Immerhin haben wir noch nicht die Amis erreicht, die essen täglich 330 Gramm. Purer Wahnsinn.

          • Roland K. Moser sagt:

            Marius Meier: 145 g Fleisch pro Tag ist nicht viel. Je nachdem, ob jemand körperlich arbeitet oder viel Sport treibt, braucht er das mindestens.
            Mit weniger geht es auch – Muss es das? Wir sind nicht verantwortlich für den Planeten, sondern für die Schweiz. Deshalb will ich auch alle Ausländer und die eingebürgerten Ausländer repatriieren.
            Das Problem ist nicht, dass Menschen Fleisch essen. Das Problem ist, dass in der Schweiz viel zu viele Menschen leben. Die Ausländer wurden importiert um abzuzocken – Für nichts anderes!

          • Marius Meier sagt:

            Herr Moser. Sie fragen: Mit weniger (Fleisch) geht es auch – Muss er das? Haben Sie sich jemals gefragt, wie das Stück Fleisch auf Ihren Teller kam? Haben Sie jemals quitschende Schweine auf dem Weg zum Schlachthof gehört? Haben Sie sich jemals Gedanken über Hühnerfabriken gemacht? So outen Sie sich als Egoist in Extremis. Weder schätzen Sie das Leben von Anderen noch das von Tieren. Empathie ist eine Eigenschaft, die sehr wichtig ist im sozialen Leben. Der Mensch ist ein soziales Wesen. Würden die Menschen nach Ihrer Moral leben, es wäre Anarchie.

          • Roland K. Moser sagt:

            Sie schätzen mich falsch ein. Und zwar total. Ich bin für eine massive Verschärfung des Tierschutzgesetzes. Mit massiv meine ich massiv, und der Bauer der sich nicht daran hält, wird für mindestens 20 Jahre unbedingt weggesperrt. Kein Witz, das ist meine Meinung. Und Mitlglied beim VgT bin ich auch, wenn das die SVP erfährt, werfen sie mich raus.
            Sie kennen nur einen kleinen Teil meines Systems. Ich denke derart vernetzt und vorausschauend, dass ich vor 20 Jahren die EUR-Krise vorausgesagt habe, obwohl es den EUR noch nicht gegeben hat. ich sehe Ursache und Wirkung – Und Sie immer rot.

          • Roland K. Moser sagt:

            Ich bin auch gegen den Import von Lebensmitteln, welche nicht den hiesigen Produktionsvorschriften entsprechen. Und eben wie oben geschrieben für eine Verschärfung dieser Produktionsvorschriften, nicht nur bei Nutztieren. Aber da machen Sie als linker Weichbecher halt nicht mehr mit.

        • Roland K. Moser sagt:

          Mit den 1,1 Millionen Hektaren Landwirtschaftsland wollen Sie 4 Mio. Fleischesser ernähren? Vergessen Sie es schleunigst. Maximal 2 Millionen sind möglich – Das wären 0,5 Hektaren pro Person. Und das ist wenig.
          12 Millionen Vegetarier mit 1,1 Millionen Hektaren Landwirtschaftsland wären 0,1 Hektaren pro Person (100′ m2 pro Person) – 12 Millionen schlecht ernährte und deswegen psychisch kranke Veganer sind möglich.

    • Johhny Walker sagt:

      … nunja, es gibt bald die ersten Nationalbanken die essbares Geld drucken werden … fragt sich nur, woraus ……

      • Roland K. Moser sagt:

        Gerüchte behaupten, die filz- und intrigenerprobten FDPler könnten schon heute Beton essen und seien gesünder und intelligenter als alles andere auf dem Planeten.

  • Flavio sagt:

    Eine Wahnsinnsfrage, die Sie da stellen. Somit ist ein endloser Wachstum beim Menschen nicht möglich, dass man jedoch bei der Wirtschaft das Gleiche verfolgt, scheint aber niemanden zu stören. DAS ist das grosse Uebel – nur können wir es nicht mehr rückgängig machen. Ich denke nicht, dass die Anzahl Menschen momentan ein Problem ist. Vielmehr sind es wir, moderne reiche Länder, die sich einen Dreck um die Armen und weniger Glücklichen scheren. Es ist einfach nicht offiziell.

    • Walter Bossert sagt:

      Flavio, eine etwas andere Sichtweise; nehmen wir an wir würden uns sehr viel mehr um diese Armen kümmern in dem wir einfach alles Geld verteilen würden. Was würde passieren? Diese Armen,und da schreibe ich nun aus Erfahrung,würden das Geschenkte vielleicht noch dankend entgegen nehmen, möglichst schnell in Dinge umsetzen welche sie nicht brauchen zum Leben, um gleich anschliesseng Nachschub zu verlangen! Damit würden wir vieles nur beschleunigen.

  • Christoph sagt:

    Da sind in den letzten 10 000 Jahren derart viele Menschen in Kriegen und Hungersnöten gestorben weil die Ressourcen nicht ausreichten und der Mensch hat nichts, aber rein gar nichts daraus gelernt. Was sich nicht anpassen kann, verschwindet. Das ist die Eugenik der Evolution, keine Ideologie oder Technik wird uns davor bewahren können.

    • Marius Meier sagt:

      Es gibt durchwegs Menschen, die daraus gelernt haben. Deshalb bin ich Pazifist. Leider sind wir wenige.

    • John Peer sagt:

      Wir hatten in diesen 10’000 Jahren mehr Ressourcen (da wir noch keinen „Raubbau“ betrieben hatten) bei einer viel kleineren Bevölkerungszahl. Trotzdem sind viel mehr Leute an Hungersnöten gestorben. Was ziehen Sie für einen Schluss draus? Ich schliesse daraus, dass das Vermeiden von Hungersnöten nicht viel mit Bevölkerungszahl oder fixen Ressourcenvorkommen zu tun hat, sondern mit Technologie, um diese Ressourcen effizient nutzen zu können. Erdöl war z.B. bis ins 19. Jht. ein nutzloses Ärgernis. Ressourcen werden erst zu Ressourcen, wenn wir wissen, wie wir sie einsetzen können.

  • Marco Casutt sagt:

    „Hier wurde seit langem Reis angebaut, während im nördlichen Teil Getreideanbau vorherrschte.“

    Ist Reis kein Getreide?

  • Boris Kerzenmacher sagt:

    Ecopop-Initiative hin oder her. Alleine der Familiennachzug lässt die Bevölkerung in der CH weiter anwachsen. Hinzu kommt noch die Einwanderung über das Asylrecht das auch wieder Familiennachzug bringt. Der Kreis schliesst sich somit und das kann auch mit dieser Initiative nicht mehr verhindert werden. Game over!

  • Johannes sagt:

    Sagte nicht einmal die damalige SP-Bundesrätin Ruth Dreifuss, sie wünsche sich einen Völkerpark Schweiz. Man staunt etwas, waren die Dreifuss doch einmal recht froh, in der Schweiz ohne lebensbedrohende Verfolgung, wenn auch in gewissen Zeiten nur mit Diskrimierungen leben zu können. Sie soll das mit dem Völkerpark doch einmal Israel empfehlen. Kaum zu verdauen aber ist ihre Aussage, es bewege sie nicht, ob die Schweiz in 15 Jahren noch bestehe oder nicht. Wie sind nun diese Aussagen zu werten? Schweizfeindlich oder EU-Multikulti-freundlich? Sprache der Secondos?

  • Cesar Mendel sagt:

    Also jetzt mal abgesehen von der Debatte ist das Beispielbild absolut fehl am Platz… Man sieht ja nur Hochhäuser der 60er und 70er Jahre und das Triemlispital (wenn mir recht ist) aus der selben Zeit…lächerliches Beispielbild!

  • Bis in die Mitte der 1930er Jahre war die Schweiz ein Auswanderungsland. Würden alle Nachkommen der ausgewanderten Schweizer Innen wieder in unser Land zurückkehren, hätten wir heute eine Bevölkerung von vielleicht 15 bis 20 Millionen. Ein Fünftel der Menschen der Welt leidet Hunger und Durst. Ein grosser Teil davon stammt aus jenen Ländern, die die Schweiz mit Rohstoffen beliefern – zu Schleuderpreisen! Genau auf diese Ungerechtigkeiten setzt Ecopocs. Auch wenn dieses Hirngespinst den Segen der Stimmbürgerinnen erhalten sollte, Ecopocs wird in der Geschichte eine Fussnote bleiben.

    • Patrick Tanner sagt:

      Jemand, der nicht Mal richtig ECOPOP schreiben kann, wird auch in diesem Blog eine Fussnote bleiben. Und zudem macht ECOPOP schon seit den 1970er Jahren darauf aufmerksam, dass die Rohstoffe der Drittweltstaaten der 1. Welt zu billig verkauft werden. Aber wahrscheinlich haben Sie das damals nicht zur Kenntnis genommen, werter Herr Beutler, weil Sie sich auf den Klassenkampf durch das Studium des Marxistischen Manifestes und der Bänder des Kapitals vorbereitet sowie „Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht, die Internationale kämpft für das Menschenrecht…“ gesungen haben.

  • Marius Meier sagt:

    Zur Ecopop-Initiative. Absatz 3 des Initiativtextes finde ich brillant und edel:

    3) Der Bund investiert mindestens 10 Prozent seiner in die internationale Entwicklungszusammenarbeit fliessenden Mittel in Massnahmen zur Förderung der freiwilligen Familienplanung.

    Bevor ein Paar also mit der Kinderzeugung beginnt, noch ein Gesuch an die Schweiz schreiben, dann gibts Geld. Aber sie müssen natürlich schon belegen, dass dies eine „freiwillige Familienplanung“ ist. Unfreiwillige Familienplanende gehen leer aus. Vielleicht unterschreib ich doch, möchte dann eine textgetreue Umsetzung 🙂

    • Roland K. Moser sagt:

      Sie sind so etwas von durchgeknallt und verdrehen alles.

      • Marius Meier sagt:

        So lautet der Initiativtext. Für mich keine seriöse juristische Ausarbeitung dieser Initiative. Bin selber kein Jurist, aber mir scheint, bei Ecopop hat sich kein Jurist, oder aber kein guter Jurist um die Materie gekümmert.

        • Roland K. Moser sagt:

          Der Initiativtext ist eindeutig. Und Sie sind eindeutig durchgeknallt und nicht mein Fall. Aber wenn Sie ein AKW sprengen wollen, helfe ich Ihnen.
          Heute zum Nachtessen hatte ich 2 Hamburger, total 250 g, 2 Scheiben meines selbstgemachten Spider-Mosi Brotes (1/3 Weissmehl, 1/3 Ruchmehl, 1/3 Vollmehl und 1/2 Blumenkohl (Rest vom Mittagessen), den ich mitgebraten habe. ca. 70 % davon waren importiert und haben dadurch die Umwelt UNNÖTIG belastet, weil die Schweiz überbevölkert ist.

          • Roland K. Moser sagt:

            Die Klammer Schlussklammer ist nicht gesetzt …(1/3 Weissmehl, 1/3 Ruchmehl, 1/3 Vollmehl) und 1/2 Blumenkohl…
            Hallo Herr Meier! Leben Sie noch. Für das Brotrezept müssen Sie mir nicht Danke sagen. Ich verlange eine andere Gegenleistung: Backen Sie eines mit Schweizer Mehlen. (Wenn sie bezahlbares CH-Mehl finden hi hi hi hi)

          • Marius Meier sagt:

            Klar, Herr Moser, Unkraut vergeht nicht. Denke aber wir haben hier unsere absolut konträren Standpunkte dargestellt. Jetzt bin ich mal gespannt, ob Ecopop es schafft die Unterschriften zu sammeln, und falls ja, wie dann in 3-5 Jahren die Abstimmung verläuft.
            Gestern hat ja die Schweizer Nationalmannschaft toll gespielt. Ginge die Politik nach Ihren Wünschen, hätte die Schweiz hoch verloren 🙂

          • Jammern Sie nur weiter. Sie haben mir immer noch nicht erklärt, wie sie das Problem lösen wollen, dass offiziell 45 % der Lebensmittel importiert werden müssen, damit offiziell 45 % der Bevölkerung nicht verhungern. Tatsächlich dürften es aber 80 % sein. Also: Was ist ihre Lösung zu dieser Fragestellung? Meine Lösung kennen Sie: Repatriierung aller Ausländer und aller Eingebürgerten Ausländer.

          • Marius Meier sagt:

            Herr Moser, Sie wären schon längst verhungert, würden wir nicht importieren. Sie wollen also nichts mehr importieren? Sie wollen z.B. kein Computer, kein Auto, keine Traktoren, kein Öl mehr? Nur schon alleine, wenn der Treibstoff Öl ausgeht, wird die Landwirtschaft viel weniger Ertrag haben. Wenn die Schweiz sich isoliert, können maximal 2 Mio. Menschen unter ärmlichsten (mittelalterlichen) Bedingungen in der Schweiz leben! Na dann viel Spass. Ich werde dann froh sein Repatriiert zu sein und bei Hungersnöten in der Schweiz Ihnen paar Säcke Getreide und Äpfel schicken.

          • Roland K. Moser sagt:

            Ich will wissen, wie Sie das Problem mit der überbevölkerten Schweiz und den fehlenden Nahrunsmitteln lösen. Sie liefern nur wieder Gejammer um den heissen Brei herum.
            Also: Wie lautet IHRE Lösung zum Problem, dass offiziell 40 % (tatsächlich dürften es 80 % sein) der Nahrungsmittel zwingend importiert werden müssen?

  • Alex Hofer sagt:

    Klar ist, dass das Bevölkerungswachstum auf unserem limitierten Planeten eine Herausforderung. Die Ressourcen und der Lebensraum werden knapper und das Klima leidet. Zu diesen Problemen gilt es, Lösungen zu finden. Ich verstehe jedoch nicht, wie das Begrenzen von Migration das Bevölkerungwachstum beschränken könnte. Man hat das Gefühl, dass die EcoPop-Initiative aus der Schweiz eine vom Rest der Welt abgekanzelte Insel schaffen will, in der Privilegierte von einem Lebensraum profitieren können, der nicht so eng ist wie sonstwo. Meines Erachtens keineswegs eine Lösung des Grundproblems.

  • Gwen sagt:

    très bien écrit. En espérant que cette initiative passe. Plus de logements, des loyers qui explosent, des infrastructures saturées, du betonnage à outrance, manque de profs, de médecins, etc. Rien à voir avec de la xénophobie, juste du bon sens. C’est cet afflux incontrôlé qui va vider nos caisses de pensions et autres assurances.

  • Lennart Kirill sagt:

    Die Zeit ist reif um in Europa neben den bestehenden 3 Grundfreiheiten (freier Kapital, -Güterverkehr und Personenverkehr) auch die 4 Grundfreiheit einzuführen, nämlich die Geländefreiheit. Das heisst, eine Region, Gemeinde oder Provinz, die zur Ansicht gelangt, das ihre Interessen im bisherigen Staat ungenügend berücksichtigt werden muss das Recht zur Sezession haben und sich einem anderen Staat oder einer anderen Gebietskörperschaft anschliessen können. So könnte sich die Schweiz territorial erweitern und könnte locker noch mehr Zuwanderer aufnehmen, Ecopop wäre somit überflüssig.

  • Daniel Heierli sagt:

    Immer wieder wird die „Überalterung“ der Bevölkerung als Bedrohung dargestellt und die Einwanderung von jungen Menschen als Rezept dagegen empfohlen. Bloss: diese Jungen möchten gerne auch einmal alt werden, das Problem verschiebt sich bloss auf morgen. Wer die Überalterung dauerhaft bekämpfen möchte, müsste Pest, Cholera und Kinderlähmung zurückholen. Da hoffe ich doch sehr, dass die Menschheit der Zukunft überaltert ist!

  • Pfister Bernard sagt:

    „Das Korsett wird eng. Die Bevölkerung wächst, die Zeichen der Zeit sollten erkannt und das eng gewordene Infrastruktur-korsett auf die 9- Millionen-Schweiz ausgerichtet werden“ so die wirtschaftsliberalen Thiink Tanks Avenir Suisse / BAK Basel Economics, NZZ, 6.7.2012. Und, EconomieSuisse : ein Zuwanderungssaldo von 50’000 / Jahr Ist notwendig um nur die AHV bis 2020 zu sichern, NZZ 23. 08. 2011. Bis jetzt ist das alles kein Wunder, sondern logisch. Wollen aber die Grüne nund „Linken“ die 9 -Millionen -Schweiz ?? Offenbar Ja. Das ist interessant.

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