Les femmes ne veulent pas de solutions spécifiques

L’égalité des chances entre les hommes et les femmes n’est pas encore acquise, loin s’en faut. Trop peu de femmes occupent encore des positions clés au sein du pouvoir. Nous devons encore trop souvent choisir entre la famille et la vie professionnelle, faute de possibilités de garde et de postes à temps partiel en s. Les rôles prédéfinis de l’homme-soutien de famille et de la mère-femme au foyer sont toujours prédominants. Et ce sont toujours en majorité les femmes qui obtiennent la garde des enfants, les hommes étant repoussés et réduits au rôle de pourvoyeur de pension alimentaire. Tout le monde parle des pensions de veuve, mais jamais personne n’évoque les pensions de veuf. Comme on le voit, l’égalité des chances est un sujet qui concerne aussi bien les hommes que les femmes.

Le féminisme tel que nous, femmes du PLR.Les libéraux-Radicaux le concevons, revendique les mêmes droits pour les femmes et pour les hommes. En tant que femme, je refuse d’avoir un traitement particulier, mais je veux travailler et gagner autant que les hommes : je veux les mêmes droits et les mêmes devoirs. Et, en tant que féministe, je tiens à ne pas me considérer comme étant une victime, mais comme une personne confiante et indépendante. La vision d’une société libérale repose sur l’idée que les hommes et les femmes décident de leur vie librement et en connaissance de cause. Cela impose de traiter les gens d’égal à égal et de donner une forme commune au « vivre ensemble ».

Je comprends très bien que le PS défende des acquis sociaux tels que l’interdiction du travail de nuit. Mais il faut alors le faire au nom d’une exigence socio-politique et non d’une exigence d’égalité entre les sexes.

Notre société, et c’est heureux, évolue. Il est évident que cela nous incite à repenser les rôles (dominants ??) attribués à chacun des sexes. Tout comme nous, les hommes luttent pour leurs droits. Le fait que, par exemple, des hommes s’engagent pour la garde partagée est une bonne chose. Cela montre qu’ils tiennent à leur famille et à leurs enfants, et qu’ils tiennent à prendre leurs responsabilités et à vivre activement leur rôle de père. Cela ne peut qu’aller dans notre sens. Rattacher ce débat à l’obligation d’entretien est une erreur, car l’indépendance économique est une autre question. Nous, les femmes, avons la grande responsabilité de nous préserver cette indépendance.

Une majorité de jeunes est confrontée à la pornographie par l’intermédiaire d’Internet. C’est un fait. On peut soit pousser les hauts cris et créer des interdictions, soit réagir de façon intelligente. Markus Theunert de Männer.ch est favorable à ce que les enseignants puissent aborder activement cette question dans les cours d’éducation sexuelle sans risquer d’ennuis avec la justice. Insinuer qu’il prône le visionnage de films pornographiques à l’école et qu’il rabaisse les femmes est une erreur factuelle autant qu’un manque de respect. En tant que femme, je souhaite que nous puissions parler ouvertement de sexualité. Et le porno en fait partie.

L’égalité des chances nous concerne tous, d’une façon ou d’une autre. Engageons-nous pour elle en toute confiance et en toute indépendance.

66 commentaires sur «Les femmes ne veulent pas de solutions spécifiques»

  • Steven Rest dit :

    Dann als erstes bitte die Gleichstellung im Scheidungsrecht fuer den Mann!

    • Chris Röthlisberger dit :

      Und wo bitte sehen Sie genau die Ungleichheit im Scheidungsrecht? Lesen Sie das Gesetz.

      • Steven Rest dit :

        @Chris Roethlisberger, es ist ja schon lange bekannt. dass Sie als Frau ein Maenner Name benutzen. Es muss schon beschaemend sein das Sie sich nur als solche mit unsinnigen Kommentare gegen Maenner zu behaupten wissen!

    • Dani dit :

      Genau! Dann noch das Sorgerecht der Kinder, Armeepflicht, Pensionsalter, usw…

    • Stefan Rüegger dit :

      Sie haben ganz präzise nicht verstanden, worum es geht, Herr Rest. Es gibt eben gerade kein « Dann als erstes bitte meine Forderung! » Aber Sie wollen ja auch keine Gleichstellung, warum antworte ich also überhaupt auf Ihren Kommentar…

  • Karl Müller dit :

    Interessant. Im Politblog schreibt eine Feministin auf den Beitrag einer anderen Feministin eine Replik. Wie immer, Frauen unter sich, Männermeinungen sind nicht mal gefragt. So wird das nichts mit dem Dialog, liebe KollegInnen.

    • Fred Baumann dit :

      Nach der verblendeten Kampfansage der SP-Dame, die irgendwo in den 70er Jahren stehen geblieben ist, tut es doch gut zu lesen, dass es auch Frauen gibt, welche Ihre Position in einen zeitgemässen Kontext zu stellen wissen.
      Hätte ein Mann geantwortet, wäre Frau Amarelle mit Ihrer abstrusen Weltsicht noch als Verhandlungspartnerin ernst genommen worden. Ich habe das in ihrem Blog bereits geschrieben: Mit solchen Ansichten steht man dem Dialog selbst im Weg.
      Danke Frau Esseiva für die Relativierung.

    • Minder Romy dit :

      Also, das mit « die Männer sind nicht mal gefragt » stimmt natürlich nicht. Ich, 18 Jahre beim VBS als Assistentin bei der Flugzeugbeschaffung, wollte ein Gleichstellungsbüro für unsere nur 40 Mitarbeiterinnen eröffnen. Selbstverständlich bin ich von Pontius zu Pilatur, dh von Chef zu Chef und Abteilungsleiter zu ABteilungsleiter gegangen um mein Anliegen vorzubringen, da ein Gleichstellungsbüro bei einem Männeranteil von 400 Mitarbeitern unbedingt nötig war. Es ging leider nicht.Die Begründung: Sie haben sich das falsche Departement ausgesucht !!

  • Oliver Burkardsmaier dit :

    Dankeschön!!

  • Mauro Caduff dit :

    einfach nur wohltuend, diese carte-blanche.
    schön zu sehen, dass es noch andere frauen als diejenigen paar auf dem bild gibt 😉

  • Eisenring dit :

    Das Vernünftigste, das ich je zum Thema Gleichstellung gelesen habe. Herzlichen Dank.

  • Marcel Zufferey dit :

    Die FDP springt als letzte auf’s bereits schon lange abgefahrene Züglein des Feminismus auf- wohl vor allem aus wahltaktischen Gründen *gähn*. Ein paar gute Gedanken abgekupfert vom neuen, sog. konservativen Feminismus, der langsam aus den USA zu uns nach Europa herüberschwappt. In Deutschland heisst derselbe Feminismus « Danke, emanzipiert sind wir selber » (Kristina Schröder, deutsche Familienministerin).

    • Karl Müller dit :

      @Marcel: Richtig. Da will sich die FDP mit Feminismus profilieren. Dass Frau Esseiva hier der Radikalposition von gestern entgegnet, ist toll, aber trotzdem hört ihre gleiche Rechte/gleiche Pflichten bereits bei verschiedenen zentralen Themen auf, wie zum Beispiel Abtreibungen. Da soll der Mann weiterhin entrechtet und zum Zahlesel degradriert werden. Vielen Dank…

      • Luzi Müller dit :

        Egal, wenn sie das was sie schreibt auch so umsetzt soll es mir recht sein..
        Andere « profilieren » sich mit ganz Sachen bei denenn mir schlecht wird, dann lieber so..

  • Hans dit :

    Bravo, Frau Esseiva! Eine richtige Wohltat nach dem, was wir gestern an dieser Stelle zu lesen bekamen.

  • Armando dit :

    Also los, Frau Esseiva, Militärdienst leisten, Feuerwehr, und bis 67 arbeiten, wie es Ihr Parteikollege BR Couchepin seit Jahren fordert. Und Alimente an den geschiedenen Ehemann bezahlen, wenn dieser den Lebensunterhalt nicht mehr alleine bestreiten kann. Da müssen Sie noch Einiges ändern in Ihrer Partei, welche sich bisher vor allem als Handlangerin des Grosskapitals profiliert hat.

    • Guido Singenberger dit :

      Guten Abend Herr Armando.., da fehlt noch ein Recht für den Mann. Jede Ehefrau kann ihren Mann im 5 Minuten per Polizei grundlos aus dem Haus oder aus der Wohnung mitnehmen lassen. Auch wenn er nichts getan hat. Ein Beamter sagte mir, dass Frauen in den Wechseljahren hin un wieder auf diese Art reagieren. Die Männer werden ins Hotel geführt und können am nächsten Tag den Anwalt suchen. Viele lieben aber ihre Frau trotzdem. Das sollten sich einmal diese Frauen überlegen.

    • Chris Röthlisberger dit :

      Also los Herr Armando: kochen, putzen, waschen,Kinder und betagte Eltern betreuen und pflegen und das alles bitte schön selbstverständlich unbezahlt. Dann reden wir über Frauen im Militär.

  • pippa dit :

    ich w i l l die gleichen R e c h t e u n d P f l i c h t e n – Bravo!. Wenn alle Frauen so denken würden, hätten wir fast schon paradisische Zustände! Leider bean spruchen viele der sogenannten Femministinnen nur die gleichen Rechte, aber nicht die gleichen Pflichten für sich – und das ist kontraproduktiv und schade!
    Sie entsetzten sich über vergangene Zeiten wo, zu unser allen Leidwesen, ein absolutes Männerregime geherrscht hat, machen und streben nun aber genau das Gleiche an. Aus gemachten Fehlern nichts gelernt und bringt uns um keinen Deut weiter.

  • Blanche Wu dit :

    Ähhh…eigentlich ist es normal wenn man sich als Frau, wo nur alleine Kinder kriegen kann, zwischen Karriere und Kind entscheiden muss. De 5ifer und s Weggli kann man nicht haben. Das eine wird darunter leiden, was dann meistens das Kind ist. Ist doch schön wenn man als Frau Kinder möchte und sich entscheidet für sie da zu sein? Oder nicht? Sonst muss man ja keine Kinder zeugen, wenn man die wichtige Rolle der Mutter nicht wahrnehmen möchte? Vielleicht müsste Frau auch mit Nachbarn sprechen wegen Kinderbetreung. Mittagessen bei Familie mit Kinder und Frau daheim…geht auch.

    • Ali Ferkous dit :

      Ähhh…eigentlich ist es normal wenn Schweizer Frau sich über Ungleichstellung beschwert, aber in Wirklichkeit den banalen und mühsamen Berufs-Alltag, inkl. Karrieresstreben, ihrem Ehemann aufbürdet. Blanche Wu, nach der Entbindung braucht die Frau nicht mehr zuhause zu sein – wir leben nicht mehr in der Steinzeit – die Französinnen machen’s vor und die Franzosen und -innen sind trotzdem nicht viel häufiger als Schweizer/innen schwerstkriminell oder immungeschädigt.

      • Rudolf Mühlemann dit :

        Lieber Ali, die Franzosen als Vorbild für dem modernen Staat? Frankreich ist schön, die Franzosen sind mir sympathisch, die Französinnen noch etwas mehr, aber das französische Modell ist alles andere als zukunftstauglich.Vertiefen Sie sich einmal in die F-Wirtschaftszahlen. Dann sehen Sie folgende Dinge: 1. Budgetdefizit seit vierzig Jahren, 2. Handelsbilanzdefizit seit dreissig Jahren, 4. Finanzunterdeckung des Staates bis Ende 2013 ca. 40 Milliarden Euro, 5. Schleichende Erosion der industriellen Basis. 6. Franz. Produkte nicht konkurrenzfähig. Da können sich die Feministinnen freuen.

    • Lea dit :

      Bei Männern wie ihnen würde ich sogar das Zeugen der Kinder selber übernehmen… 😉 Aber mal im Ernst, wenn sie als Mann so denken und sich nicht mit ihren eigenen Kindern beschäftigen wollen tuen sie mir leid, da entgeht ihnen als Mann auch vieles. Ausserdem verstehe ich nicht ganz, was mein Uterus mit meiner Karriere zu tun hat. Ansonsten sollte man Frauen welche Studieren zwangsterilisiert werden, ist dann ja eh nur rausgeworfenes Geld wenn sie dann zuhause bleiben und die Kinder hüten müssen.

      • Luzi Müller dit :

        @Lea. lach. Der war gut. Aber wenn sich die Wirtschaftsmühle weiter so beschleunigt, werden wir wohl eher wieder bei 6 Tage arbeiten und keine Ferien landen. So wie unsere « Topleute » Gewinne abschöpfen und Schulden von der Allgemeinheit übernehmen lassen, (Arbeitlose etc) wird sich da in nächster Zukunft nichts ändern. Die « Wirtschaftslage » ist schlecht.. Wir müssen möglichst viel aus möglichst wenigen Kostenfaktoren namens Menschen herauspressen sonst geht das « Wirtschafts »-Schiff unter. Na Danke Herr Kapitän..

      • pippa dit :

        Bei Männern wie ihnen würde ich sogar das Zeugen der Kinder selber übernehmen – das ist wieder so eine typische Aussage einer Femministin¨die überhaupt nicht vertsanden hat worum es grundsätzlich gehen würde – nicht als Beschimpfungen/Verdächtigungen/Pauschalisierungen an die Adresse der Männer im allgemeinen. Das ist einfach nur ganz primitiv zeugt von völlig fehlender toleranz und Gemeinschaftswillen, da geht nur um « Weibervorherrschaft ». solche aussagen und Lebenseinstellungen vergiften das Klima zwischen den Geschlechtern. villeicht ist es gut wenn sie keine Männer zur Zeugung missbrauche

    • Mascha dit :

      Sicher, Frau Wu…nur gibt es eben Frauen (wie z.B. mich), die einfach gerne arbeiten. Plus: Unsere Volkswirtschaft kann es sich nicht leisten, Akademikerinnen nach der Babypause nicht mehr in die Arbeitswelt zu integrieren bzw. auf die Frauen als Arbeitskräfte zu verzichten. In so vielen Ländern der Welt werden Kinder tagsüber fremdbetreut und es funktionniert bestens, ich kann nicht verstehen, dass ein reiches Land wie die CH sich sooo unglaublich schwer tut damit…Erschwingliche Krippenplätze für alle, dann dürfte sich das Gleichstellungsthema ziemlich bald von selber erledigen.

      • Nico Meier dit :

        Mascha da drängt sich aber auch die Frage auf warum eine Frau, die nicht gewillt ist, ihr Arbeitspensum zu reduzieren überhaupt ein Kind bekommen will.
        In meinem Umfeld ist mir aufgefallen, dass viele werdende Mütter eine tiefe Bindung zum Kind aufbauen und nach der Geburt gerne ihr Pensum reduzieren um viel Zeit mit dem Kind zu verbringen.
        Ist das Kind etwa ein Statussymbol, das durch die Woche pflegeleicht in der krippe geparkt wird um am Weekend damit anzugeben?

        • Isenring dit :

          Das Kind kann aber auch bei Vollzeitmamis zum Statussymbol verkommen. Schade dass man immer noch über die tiefe Bindung der Mutter spricht und bei Vätern die ‘quality time’ akzeptiert wird. Wieso kann es denn nicht umgekehrt sein? Ist doch egal ob der Vater oder die Mutter oder jemand anders für das Kind ist, hauptsache jemand ist da.

          • May dit :

            Ist doch egal ob der Vater oder die Mutter oder jemand anders für das Kind ist, hauptsache jemand ist da.

            Weil die Frau in der ersten entscheidung und somit auch in der ersten konsequenz steht. wieso sollte sich ein mann einverstanden erklären, geld für eine fremdbetreuug aus zu geben, wenn dies auch die mutter kann. die sich alleine für oder gegen ein kind entscheidet.

            Denn ein mann wird nicht vater mit der zeugung sondern erst nach spätestens 3 Monaten.

  • Martin Meier dit :

    Frauen haben doch bereits in der heutigen Arbeitswelt die gleichen Rechte wie Maenner. Ich will dann sehen ob wirklich alle Frauen bis zum Maennerpensionsalter arbeiten wollen. Warum nehmen Sie sich nicht dem Thema Kinderwunsch an? Ich bin der Meinung, dieses Thema wird noch zu restriktiv gehandhabt hier in der Schweiz.

  • Lucien Michel dit :

    Wenn ich mir den grössten Teil der Kommentare so anschaue, will mir scheinen, die Angst vor den Frauen ist bei uns Männern doch noch sehr verbreitet.

  • Lucas Tschan dit :

    Vielen Dank Nicole! Geradezu eine ERholung zum vorherigen Text von Cesla Amarelle!

  • Sandra dit :

    Die Meinung von Frau Esseiva ist ganz ok. Natürlich fehlen da noch ein paar wichtige Details in Sachen Gleichstellung, was den Mann anbelangt. Aber Frau Esseiva scheint noch nicht ganz zu verstehen, dass der Begriff Feminismus negativ behaftet ist. Die einen bestätigen das, die anderen nicht. Der Feminismus, der von der SP betrieben wird, ist der Feminismus, den die Deutschen früher mit Alice Schwarzer ertragen mussten. Frau Schwarzer ist noch konsequent aber liberaler geworden, was ihr viel Zuspruch in der Öffentlichkeit gebracht hat. Weg vom Feminismus, hin zum Gemeinsam.

  • Chris Müller dit :

    Danke für diesen Beitrag…

  • Elisabeth Lüscher dit :

    Ich will… ich will…Und was gibt Claudine Esseiva? Es sind nicht alle Frauen im Nationalrat und leben von einem netten Einkommen. Es gibt auch Frauen die hart arbeiten. Als allein erziehende Witfrau war ich nach der Arbeit und einkaufen oft zu müde um sofort noch das Abendessen bereit zu stellen. Die Kinder wollten Aufmerksamkeit und der Haushalt wartete. Mit 63 war ich froh, dass ich pensioniert wurde, denn ich war aufgebraucht.Nicht jede Geburt läuft nach Wunsch ,nicht alle Frauen können sofort wieder im Beruf einsteigen.Viele Frauen erwarten keine grosse Pension um sorgenfrei zu leben

    • Marcos dit :

      Ich kann ihren Stress buchstäblich nachvollziehen. Sie hatten es sicher nicht einfach. Ich möchte sie aber darauf hinweisen, dass der Druck und Stress am Arbeitsplatz auch nicht ohne ist. Ich kenne mehrere Leute die bei der Pensionierung total kaputt waren (und 2 sind bald darauf gestorben) und wenn ich ehrlich bin, kann ich mir momentan kaum vorstellen, dass es mir nicht ähnlich ergeht.

    • Michael Müller dit :

      Oh Sie arme tun mir jetzt aber leid, dann sind die Frauen also in dem Fall doch als Opfer zu beandeln. Und nicht gleichberechtigt!
      Da gibt es wohl gleich viele Beispiele die die Männer betrifft.
      Wenn man Gleichberechtigung will, dann bitte auf der ganzen Linie.

  • Philipp Rittermann dit :

    solange das gros der damenwelt nicht bereit ist, gleiches wie der mann zu leisten, sehe ich keinen grund für « gleichstellung »; gut – höchstens beim in scheidungsfragen benachteiligten mann!

    • elena dit :

      Solange das Gros der Herrenwelt nicht bereit ist, gleiches wie die Frau an Betreuungszeiten zu leisten, sehe ich keinen Grund für ‘Gleichstellung’ in Scheidungsfragen. Es scheint dann nicht mehr zu passen, dass die nach dem Kindermachen noch immer über 90% gelebte traditionelle Rollenteilung, auch dann weiter gedacht wird. Seltsame Ansicht. Kann ja nicht sein, dass man gerne traditionell denkt, solange beide toll verliebt sind und brav Ernährer und Mutti spielen und nach der Scheidung dann hätte man plötzlich unsäglich gerne eine andere Welt.

  • Hannes Müller dit :

    Danke. Unaufgeregt und sachlich.

    Zum anderen Kommentar habe ich eine Zahl: Bei der neuen Verfassung des Kantons Zürich vor ein paar Jahren konnte man Kommentare und Anregungen einreichen. Das ist ein Mass für das politische Engagement und die Selbstinitiative, und es gibt keine Schranken für Frauen.

    Und wie sah es aus? 15% der Anregungen kamen von Frauen, 85% von Männern.

    Jeder kann mit dieser Zahl machen, was er will. Ich lasse mich jedenfalls von Kommentaren wie dem der Amarelle nicht mehr beeindrucken.

    • meyer dit :

      Dass Frauen zur Zeit weniger aktiv sind in der Politik ist leider wahr. Die Ursachen dafür sind allerdings sehr vielschichtig. Einerseits engagieren sich Frauen öfters in anderen Bereichen des öffentlichen Lebens, welche weniger formal geregelt sind (Nachbarschaftshilfe o.ä.), andererseits ist die Rolle der Frau in der Politik noch so jung, dass es sehr viel mehr Eigeninitiative braucht, die alten Geschlechterrollen zu durchbrechen. Und genau hier, setzt Feminismus an: Im Ändern der Rollenbilder. Diese schränken schliesslich alle Menschen gleichermassen ein.

  • Mascha dit :

    Genau, Sandra, weg vom Feminismus, hin zum Gemeinsamen! Und dabei auch noch gleich unsäglichen Schwachsinn a la « Studierende » statt Studenten etc. auf der Strecke lassen!

  • Thomas Niederer dit :

    Geschätzte Frauen
    Wiso seit Ihr nicht bereit auf eure privilegien zu verzichten ?
    Militärpflicht, Rentenalter, Scheidungsrecht etc…
    Höre was dies anbelangt nie etwas, es kommen seit Jahren nur immer Forderungen und Forderungen, man sollte vielleicht auch bereit sein etwas zu geben dann klappts mit dem nehmen auch besser. Schluss mit der Rosinenpickerei.

  • Ramon Neville dit :

    Das ist ja genau, was Cesla Amarelle kritisiert: Formale Gleichbehandlung fordern, ohne die real ungleichen Lebensumstände in Betracht zu ziehen (« Keine Sonderlösungen ») und die Gleichstellung zum individuellen Problem erklären (« die wirtschaftliche Unabhängigkeit ist ein anderes Thema »). Also: Wir sind alle gleich und wer die Kinder kriegt, darf sie aufziehen (mit geteiltem Sorgerecht) und soll sich dabei bitteschön von « Chancengleichheit » ernähren.

  • Ursi dit :

    « Dass sich Männer z. B. für das gemeinsame Sorgerecht eingesetzt haben, ist gut. Denn es zeigt, dass ihnen die Familie und ihre Kinder wichtig sind, dass sie Verantwortung übernehmen und ihre Vaterrolle aktiv leben wollen. » Haha! Dass sie Kinder und damit eine entsprechende Verantwortung haben, merken sie oft genung erst, wenn sie abends nicht mehr über Legosteine stolpern!

  • Ursi dit :

    Immer noch kippt der Schalter zur traditionellen Rollenverteilung bei der Geburt der Kinder. Männer engagieren sich wenig für Teilzeitarbeit zu Gunsten von Kinderbetreuung. Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber. Ein nicht voll erwerbstätiger Mann wird als « zu wenig motiiert » etc. angesehen. Sein Image leidet. Es erstarkt durch das gemiensame Sorgerecht, wo er dann immerhin zu bestimmen hat. Genial!

  • Ursi dit :

    Es braucht keine Sonderlösungen für die Frauen, sondern endlich die Umsetzung der Gesetze der Gleichstellung in die Praxis, und zwar sowohl bei den Arbeitgebern als auch den Gerichten bei Scheidung. Und ebenso die Anerkennung der unbezahlten Arbeit. Männer erledigen gemäss Studien 2/3 der bezahlten Arbeit, Frauen 2/3 der unbezahlten Arbeit.

  • Ursi dit :

    Armer Philipp Rittermann! Mein Ex kam mit einer alten Matratze und einem VW in die Ehe. Zusammen haben wir einen Betrieb aufgebaut. Die Errungenschaf wude buchhalterisch auf Null gestriegelt, was das Gericht problemlos akzeptierte. Da ich schon während der Ehe alleinerziehend war, war die Kinderzuteilung keine Frage. Mein Ex ist Millionär – ich habe die Anmeldeformulare für Ergänzungsleistungen gekriegt. Ich habe 25 Jahre für meinen Ex gratis gearbeitet, dazu die gemeinsamen Kinder allein erzogen. Also durchaus einiges geleistet! Ich bin keineswegs ein Einzelfall.

  • Marco dit :

    Solange mit Schlagwörtern wie « Frauenpolitik » hantiert wird, brauchen diese Frauen auch nicht von « Gleichstellung » zu schwafeln. Das schliesst sich schon per se aus, bei dieser Egozentrik. Den Männern gleichgestellte Frauen brauchen keine « Frauenpolitik ».

  • Roland K. Moser dit :

    Guten Tag Frau Esseiva
    Setzen Sie sich wikrklich für die Gleichstellung ein oder schreiben Sie es nur? Was tun Sie politisch für ein gleiches Rentenalter, die Militärpflicht für Frauen und eine 50 : 50 % Regelung (Quote!) bei den Teilzeitstellen?
    Wie ich gelesen habe, diskriminiert das Scheidungsrecht auch verfassungswidrig die Männer.

    HALLO MÄNNER
    Wir müssen auf die Strasse für die Gleichstellung, sonst werden die Diskriminierungen immer schlimmer.

    • Roland, das sehe ich auch so. Die Machos bringen nichts und die Femministinnen noch weniger, à la Esther Villars zu seiner Zeit. Gleichstellung wäre gefragt, aber nur wenn die Konzessionen beiseitig stimmen, sonst sollten wir mit diesem unnötigen Geschwafeln aufhören!

  • Michael Bloom dit :

    Danke Frau Esseiva für Ihren Text! Meine Ehe ging nicht zuletzt daran zu Grunde, dass meine Frau immer mehr zu einer ideologischen Emanze wurde, obwohl ich von Anfang an reduziert gearbeitet habe, um Kinderbetreuung + Haushalt zu übernehmen, während sie arbeitete. Es war selbstverständlich, dass ich alle « traditionell männlichen Aufgaben » erledigte, während sie sich eher die Hand abgehackt hätte, bevor sie mir ein Hemd geglättet hätte, auch nicht ausnahmsweise. Heute schätze ich an meiner Freundin, dass sie keine Emanze ist, jedoch emanzipiert + selbstbewusst + selbstverantwortlich.

  • Nico Meier dit :

    Viele Frauen sind auch weniger leistungsorientiert als Männer.
    Wenn ich sehe wieviele Frauen bereits in jungen Jahren ihr Arbeitspensum ohne Kinder zu haben auf 80% oder weniger reduzieren, so können es viele scheinbar kaum erwarten der Arbeitswelt zu entfliehen um sich stressfrei von einem Mann versorgen zu lassen.

  • Marco Affolter dit :

    Also, ich finde die Gleichberechtigung ist hierzulande durchaus erreicht. Schaut Euch mal die drei Frauen auf dem Bild. Attraktiv, nicht wahr? Total unisex gekleidet. Der totale Absteller für jeden Mann. Zum Glück haben auch Schweizer Männer viele Rechte. So zum Beispiel das Recht sich nach einer feminin anmutenden Frau im Ausland umzusehen :-)…

  • Marco Affolter dit :

    Die Zürcher Frauen machen auch diesen Sommer überdies wieder fliessig von diesen Rechten Gebrauch: behaarte Achselhöhlen, unrasierte Beine, T-Shirt ohne BH (freier Fall), hornhautbefallene Füsse. Das Pendent: Männer mit Adiletten, gelben Fussnägeln, Schuppen usw. :-))))))

  • val dit :

    Liebe weibliche Wesen mit Uterus/ gehabtem Uterus/ mit, ohne Kinder/ alt, jung/ zu welcher Klasse, Farbe und Partei gehörend
    hütet Euch nicht vor Morgarten, hütet Euch vor Männern, die Euch anerkennend auf die Schulter klopfen. In solchen Momenten gilt es für frau besonders genau hinzuhören. Ganz tricky wird’s mit den modernen, smarten und aufgeklärten männlichen Wesen. Ihr könnt noch so schulterbeklopft durch die Gegend rauschen, Mann werdet ihr deswegen noch lange nicht. Wie schon erwähnt, die vor-herrschende Gesellschaftsform auf unserem Planeten ist mann-o-zentrisch.
    val from paris

    • Otka dit :

      Hallo Val 😉
      (An ihren Schlüsselworten sollst du sie erkennen)

      Aus Dir spricht immer noch die erlebte Enttäuschung. Ihr Frauen werdet immer jammern, solange die Gesellschaft nicht x-ozentrisch ist. Das liegt am weiblichen Selbstbild, das in der Mitte des Universums sitzt. Und wehe dem, der daran rüttelt!

      Alles Gute!

  • Wenn schon Gleichstellung, dann 100%-ig für Mann und Frau: Gleiche Entlöhnung für die Frau, aber bei einer Scheidung die gleichen Sorgenrechte für den Mann ohne abgezoggt zu werden, und Zahlungsverpflichtungen bis zum « geht nicht mehr ». Hausmann, statt Hausfrau, finde ich sehr gut, wenn man Zeit und Geduld hat. Es gibt hervorragende Köche und schlechte Putzfrauen!

  • sepp z. dit :

    Liebe Generalsekretärin der FDP.
    Sie fordern: Keine Sonderlösungen für Frauen.
    Ihre Partei ist jedoch eine vehemente Verfechterin von Sonderlösungen.
    Zum Beispiel bei der Pauschalbesteuerung für reiche Ausländer.
    Zum Beispiel bei den Steuerabzügen (bsp Miete oder Schulkosten der Kinder) für ausländische Manager.
    Zum Beispiel bei günstigen Krankenkassen für ausländische Professoren und Forscher in Firmen.
    und so weiter.
    Ihre Forderung klingt demnach nicht gerade glaubwürdig, nicht?

  • Josef Roman dit :

    Vielen Dank, Frau Esseiva. Es ist schön zu sehen, dass es Menschen auch auf der anderen Seite des Geschlechtergraben gibt, die ein gesunder Menschenverstand haben.

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