Fukushima – Weckruf und Chance für die Schweiz

Betroffen und nachdenklich hat sie mich die gemacht, die Atomkatastrophe von Fukushima. Als Solothurner Nationalrat bin ich im Verwaltungsrat des Kernkraftwerks Gösgen (Kanton Solothurn). Die Kernkraft liefert heute 40 Prozent des Schweizer Stroms. Kantone und Städte sind zu grossen Teilen die Eigentümer der fünf schweizerischen Kernkraftwerke. Deshalb sind auch zahlreiche Politiker aller Schattierungen in den Verwaltungsräten der Kraftwerke und deren Obergesellschaften, so etwa Zürcher Stadträte aus SP und FDP oder Stadtberner Vertreter, nebst Stände-, National- und Regierungsräten. Gerade wir «politischen» Verwaltungsräte haben die Sicherheitsinteressen unserer Bevölkerung zu vertreten.

Die Wasserkraft ist sauber und günstig. Fertige Projekte bestehen, wie etwa die Erweiterung des Pumpspeicherwerks Grimsel. Nur: Aus Naturschutzgründen sind bisher die meisten dieser Projekte verhindert worden.

KKW Gösgen.

Kernkraft liefert heute 40 Prozent des Schweizer Stroms: KKW Gösgen.

Nach Fukushima steht die Kernkraft an sich zur Debatte. Wer einfach auf Fehler der Japaner verweist und zur Tagesordnung zurückkehrt, liegt falsch. Der Bundesrat hat völlig zu recht die Verfahren für neue Kernkraftwerke sistiert und eine unverzügliche Neuüberprüfung der Sicherheit der fünf schweizerischen Werke angeordnet. Für mich ist klar: Wenn eines oder mehrere davon die verschärften Sicherheitsanforderungen, namentlich bei Verkettungen von Erdbeben, Dammbrüchen, Überflutungen, nicht erfüllen, sind sie unverzüglich vom Netz zu nehmen.

Fukushima muss aber auch Anlass sein, die Energieversorgung der Schweiz grundsätzlich zu hinterfragen. Unaufgeregt, unideologisch, sachlich. Ab wann und zu welchem Preis könnte die Schweiz auf Kernkraft verzichten? Die Antwort ist komplex und hängt von drei Dingen ab:

  1. Sind wir bereit, Energie zu sparen? Eingesparte Energie ist die sauberste Energie. Bisher ist der Stromverbrauch nicht gesunken, sondern dauernd gestiegen. Müssen wir vielleicht von Elektroheizungen und –autos Abschied nehmen und wieder Stromrationierungen zu Spitzenzeiten erwägen?
  2. Wodurch können wir Kernenergie ersetzen? Die Schweiz ist das «Wasserschloss» Europas. Die Wasserkraft ist sauber und günstig. Fertige Projekte bestehen, wie etwa die Erweiterung des Pumpspeicherwerks Grimsel. Nur: Aus Naturschutzgründen sind bisher die meisten dieser Projekte verhindert worden. Sonnen- und Windenergie ist für eine konstante Stromversorgung nur dann tauglich, wenn sie gespeichert werden kann. Auch hier ist ein Umdenken gefragt.
  3. Wie verhindern wir Strompreiserhöhungen durch den Atomausstieg? Die Kernkraft liefert heute günstigen Strom für Private und Industrie. Sonnen- und Windstrom ist heute wesentlich teurer, zum Teil um ein Mehrfaches. Die Haushalte und ein grosser Teil der Schweizer Wirtschaft können keine übermässigen Strompreiserhöhungen verkraften. Wie können wir die Preise auch bei einem schrittweisen Umstieg tief halten?

Die Fragen sind noch nicht die Antwort, sie ermöglichen aber bei gutem Willen die Antwort. Bundesrat, Parlament und Volk haben diese Antworten zu geben. Wenn ein Land die Chance hat, auf erneuerbare Energien umzusteigen, dann ist es die Schweiz als reiches Land und «Wasserschloss». Nutzen wir die Chance!

417 Kommentare zu «Fukushima – Weckruf und Chance für die Schweiz»

  • Kurt Stierli sagt:

    Herr Bischof, es geht gut ohne AKW in der Schweiz. Das Energiesparpotentail in der Schweiz ist riesig. Wir haben z.B. 1.5 Millionen Gebäude die älter sind als 50 Jahre, der Verbrauch dieser Gebäude liegt bei ca. 20-22lt. Heizoel pro m2 / Jahr. Ein modernes Minergie P Haus liegt bei 3-4 lt. Wenn Bund und Kantone die Förderbeiträge erhöhen, löst das riesige Investitionen aus. Das gute daran, vor allem unser Gewerbe profitiert. Schweizer Firmen sind auf diesem Gebiet bei den Besten weltweit. Dazu kommt dass diese Häuser auch noch Energie ins Netz einspeisen können.Wie stehen Sie dazu?

    • Thomas Stäubli sagt:

      Nur blöd, dass Wärmepumpen Strom als Energieträger benötigen anstelle von Erdöl.

      • Platon sagt:

        nur blöd dass wir diesen strom für die wärmepumpen mit solarzellen gewinnen können……….die zeit der blöden ausreden ist vorbei

        • Balz Schessner sagt:

          Oder mit dem Strom aus dem Blockheizkraftwerk. Geht nicht gibts nicht. Es ist eine reine Frage des politischen Willens.

          • Markus Gnädinger sagt:

            Blockheizkraftwerk – eine gute Idee – der erste Schritt zu einer dezentralen Energieversorgung! Aber bitte verpulvert das Geld nicht für Photovoltaikzellen auf den Hausdächern. Photovoltaik ist teuer, ineffizient und in der Herstellung Umweltschädigend. Deutschland hat es uns vorgemacht. Über 50 Milliarden verpulvert und alleDörfer verschandelt für 1,5 % Stromanteil im Jahr 2010.

          • F. Bringer sagt:

            Falsch. Die Deutsche Photovoltaikindustrie schaffte nicht nur über 50’000 zukunftsfeste Arbeitsplätze, sondern zahlt tatsächlich mehr Steuern, als was Einspeisevergütungen für Deutschen Solarstrom bezahlt werden: http://bit.ly/e6zMeL

            Ein neues, ausländisches AKW kostet inzwischen über 12 Milliarden Franken: bit.ly/JvyQ1
            Mit 12 Mia Franken lassen sich Schweizer Photovoltaik Module mit Schweizer Arbeitsplätzen und einer Leistung von knapp 19 GW finanzieren (Mühleberg hat weniger als 0.4 GW). bit.ly/9AJKIh

            Lieber Schweizer Arbeitsplätze als eine Erhöhung der Abhängigkeit mit Restrisiken.

          • Heinz Meier sagt:

            Warum hier immer die WP propagiert wird. Aktuell substituiert jede WP nur Oel oder Gasheizungen. Das bedeutet, dass jede neue WP den Stromverbrauch gesamthaft erhöht. = neue EW’s bauen. Wieso nicht mehr thermische Solaranlagen die heizungsunterstützend wirken. Ev, mit Oel/as oder WP im Verbund ?

          • F. Bringer sagt:

            Wenn man bestehende Fernwärmenetze mit Blockheizkraftwerken ausbaut, kann man deren Strom benutzen um Wärmepumpen zu betreiben, welche bestehende fossile Heizungen ersetzen.

            Damit kann sehr viel Brennstoff gespart und CO2 reduziert werden:
            http://bit.ly/cfwsGk

            Hausdächer können natürlich zusätzlich immer noch mit PV-Anlagen versehen werden, so dass die WPs auch mit Dachstrom betrieben werden können und so noch mehr Brennstoff einsparen.

            Lieber Schweizer Arbeitsplätze als mehr Abhängigkeit mit Restrisiken.

        • Frank Baum sagt:

          Nur blöd, dass der Strom aus Solarpanels um mehr als das 20-Fache teurer ist als herkömmlicher Strom…Photovoltaik ist keine Lösung. Minergie auch nicht: wir brauchen eine Lösung für die Stromerzeugung bzw. Nutzung. Eine gute Isolation ist eine schöne Sache, aber nutzt hier sehr wenig.

          • witschi sagt:

            Nur blöd, dass Ihre Aussage überholt ist und noch blöder, Sie den Mond-change noch nicht geschafft haben. Es gibt nicht eine Lösung des Problems, es gibt dutzende Hände voll und die schaffen alle mehr Wertschöpfung bei uns, als nur ein grosses neues AKW.

          • Platon sagt:

            Solarstrom aus Photovoltaik-Kleinanlagen in Deutschland kostet zwischen 0,30 €/kWh und 0,34 €/kWh An deutschen Standorten belaufen sich die Stromgestehungskosten von Photovoltaik-Kleinanlagen auf Kosten zwischen 0,30 €/kWh und 0,34 €/kWh. Für Photovoltaik-Freiflächenanlagen bei südeuropäischer Sonneneinstrahlung sinken sie bis auf 0,16 €/kWh, abhängig von der eingesetzten Technologie, den Modulen und der Größe der Anlage. Außerdem zeigen die Ergebnisse der Studie, dass an Standorten in Südspanien große Photovoltaik-Anlagen (PV-Parks) im langjährigen Vergleich gegenüber solarthermischen Kraftwe

          • Platon sagt:

            Ich glaube Herr Baum, Sie leben noch auf dem Baum ! Nach Ihrer Aussage wäre der Solarstrom in der Schweiz: 20 Fache des Marktpreises von 21 Rappen Marktstrom …macht sage und schreibe 4.20 CHF je KWH….Alte Informationen und rechnen können Sie auch nicht…..ja dann ist es klar wieso Sie noch nicht vom Baum heruntergestiegen sind….
            oder beweisen Sie mir Ihre Rechnung mit Marktzahlen……..bitte !

          • Kurt Stierli sagt:

            Herr Baum, ich habe Zweifel ob Sie sich unter Minergie etwas vorstellen können. Minergie hilft uns hier nicht? Ein Minergie P Haus kannn man mit ca. 15 – 20W /m2 im tiefsten Winter heizen, ob sie es mit Strom, Heizoel, Pellets, Holzschnitzel oder Erdgas machen ist dabei nebensächlich. Ein älteres Haus benötigt 6-7 mal soviel Energie!!! Uebrigens haben wir in der Schweiz noch 1’500’000 solche Gebäude, älter 50 Jahre. Schon Mal überlegt das Strom den wir nicht verbrauchen, auch nicht erzeugen müssen? Heizoel etc. nicht einführen müssen?

          • Beat sagt:

            @Baum/Bringer: Der PV Strom ist nur so teuer wie die Amortisation und Verzinsung der Investition + wenig Unterhalt. P.Bischof ist in allen Punkten falsch. Die heutigen AKW- Strompreise beruhen auf damaligen Anlagekosten, neue AKW würden teureren Strom liefern. Wasserkraft ist ausgereizt und Einsparen können wir primär Öl, Strom wohl nicht. 12Mia für 19 GW PV ist leider auch falsch, es gibt nur Panels für ca. 9.6 GWp für das Geld und noch ohne Installation. Am Ende also noch ca. 5-6 GWp was „nur “ etwa 2x die Jährliche Energie von Mühleberg liefert. Aber immerhin! Grossteils zur Spitze Mittags!

          • F. Bringer sagt:

            Bei €0.50 /Wp kommt man zumindest auf über 18 GW beim jetzigen Eurokurs.
            http://www.oerlikon.com/solar/thinfab/
            Man muss aber noch aufrechnen, dass die Schweizer Solarfabrik und Schweizer Arbeitsplätze im Gegensatz zur ausländischen Atomindustrie Wertschöpfung in der Schweiz generiert.

            PV entlastet zudem Speicherkraftwerke und die lokalen Netze und muss während der Nacht nicht mit Verlust die Berge hinauf gepumpt werden und benötigt kein ausländisches Uran und keine teuren Endlager und kein Kühlwasser und birgt keine Restrisiken und weist keine hohen Rückbaukosten auf: http://bit.ly/evqo5n

        • Grimm Hans P. sagt:

          Es ist doch jedem Unternehmer frei solche Solarzellen herzustellen, zu verkaufen, zu installieren und Strom zu verkaufen. Es ist mir nicht klar warum so viele von Alternativenergie reden aber nichts machen! Jeder darf Unternehmer werden, das ist nicht verboten. Taten statt Besserwissen ist gefragt. Nur da happert es bei den Alternativen! Niemand will sich da die Hände schmutzig machen, arbeiten tut weh und verdreckt!

        • swizz sagt:

          Nur blöd dass Wärmepumpen den Strom im Winter benötigen, wenn hauptsächlich aus der diffusen Strahlung Energie gewonnen wird, welche nur einen Bruchteil der Peakleistung bringt… Herr Bischof hat zu Recht auf das Problem der Speicherbarkeit der Energie hingewiesen!

        • Thomas sagt:

          Nur blöd, dass auf jedem zweiten Gebäude keine Solarzellen montiert werden dürfen, z.B. bei meinen Eltern: Vorgabe: Dachfarbe Ziegelrot, Fassade: Schindeln oder Eternit!
          Es ist ein Märchen, dass auf allen Dächern Solarzellen montiert werden dürfen. Solarkraftwerke werden auch verhindert (z.B. Rehetobel AR). Vielen Dank an die Grünen!

      • Hans Müller sagt:

        …aber etwa nur 25% einer direkten Elektroheizung. Herr Stäubli es geht darum Strom einzusparen und nicht darum gar keinen mehr zu verwenden. Die Zeit der blöden Ausreden ist wirklich vorbei. Nennen Sie mir doch bitte ein rationales Argument, welches dagegen spricht, Energie effizient zu nutzen!

      • Marc Tschan sagt:

        Das ist grundsätzlich richtig (in der Annahme, dass die Elektrizität nicht mit Erdöl produziert wurde). Der grosse Vorteil der Wärmepumpen ist jedoch, dass für die Erzeugung von 100% Wärmeenergie zirka 40% elektr. Energie gebraucht werden. Den Rest entnimmt man der Umwelt.

    • steve walker sagt:

      Ihr Statement ist korrekt, mit ausnahme des ersten Satzes. Mit diesem Vorschlag lässt sich viel Heizöl und Gas sparen, aber leider sehr wenig Elektrizität, da diese Altbauten in den seltensten Fällen mit Elektroheizungen ausgerüstet sind.

      • F. Bringer sagt:

        Wenn die jetzigen fossilen Heizungen durch Blockheizkraftwerke und effiziente Wärmepumpen ersetzt werden, kann fast doppelt so viel Strom produziert werden, wie die 3 alten AKWs liefern und gleichzeitig der fossile Brennstoffverbrauch trotzdem noch um 20% reduziert werden:
        (Wir verbrennen 143% soviel Brennstoffe wie wir elektrische Energie verbrauchen.
        80%*50%*143%*(48.7%*420%+42%) =141% Wärmeenergie.
        80%*50%*143%*48.7% = 27.8% elektrische Energie.
        Die 3 alten liefern lediglich 14% elektrische Energie.)

        Lieber Schweizer Arbeitsplätze als eine Erhöhung der Abhängigkeit mit Restrisiken.

        • Toni Stadelmann sagt:

          Und wer spricht von den finanziellen (kostenmässigen) Aspekten ???
          Nur schon wenn BR Leuthard eine Erhöhung der Mobilitätskosten um 10% vorschlägt, gibt es ein grosses Geschrei.
          Was passiert bei einer Erhöhung der Stromkosten (für Hauhalte und Industrie) um das 3 bis 5-Fache, wenn wir voll auf Erneuerbare setzen ???
          Bitte nun nicht hyperventilieren und in unnötigen Aktionismus verfallen !!!
          Danke.
          Toni Stadelmann, Volkswirtschafter, 8002 Zürich

          • F. Bringer sagt:

            Blockheizkraftwerke in Kombination mit effizienten Wärmepumpen sind übrigens eine wesentlich schnellere und günstigere CO2-Reduktions-Methode als neue, teure AKWs.
            Darauf weist auch dieser BFE-Bericht hin: bit.ly/cfwsGk Und deshalb wurde beispielsweise 2008 auch weltweit fast die 300fache BHKW-Leistung des AKW Mühlebergs in einem Jahr verbaut: dieselgasturbine.com/pdf/power_2008.pdf
            Während im gleichen Jahr trotz gewaltigen Subventionen weltweit kein einziges neues AKW ans Netz geschlossen worden ist: http://bit.ly/cmj2gh

            Lieber Schweizer Arbeitsplätze als mehr Abhängigkeit mit Restrisiken.

          • Platon sagt:

            Toni Stadelmann…..das müssen sie mir bitte vorrechnen als „volkswirtschaftler“…Erhöhung um das 3-5 Fache ist gar NICHT möglich…..das ist wieder eine auf Angstmachen um den DUMMEN, nicht RECHNENDEN Bürger zu übertölpeln…..so wie vor jahren diese super doofe werbung der stromkonzerne…..einfach unglaublich ! Falls Sie die Gestehungskosten, die Kosten je KWH für Wind und Solar oder Biomasse oder die anderen Alternativen nicht wissen oder im Internet nicht finden (da zu blöd) kann ich sie Ihnen sehr gerne liefern…..die 3 satzrechnung sollten sie dann machen können…..Primarschule

          • Beat sagt:

            @Bringer & Platon: Immer wenn Personen,die kritische Fragen stellen als blöd hingestellt werden läuten bei mir alle Alarmglocken. Annahme ist dass dann meistens die echten Argumente und Lösungen fehlen. Tatsache ist, dass das Internet als Lieferant für eine verlässliche aktuelle Angabe zu den diskutierten Kosten denkbar ungeeignet ist, da fast jede erdenkliche Zahl gefunden werden kann. Wir lösen nichts wenn wir daraus einfach die optimistischste nach unserem Gusto auswählen. Beispiel: wie die AKW’s müssen Sie für PV Anlagen die Investitionen für Pumpspeicherwerke anrechnen Tag/Nacht + Wetter!

          • F. Bringer sagt:

            Beat wir haben kein Speicherproblem.
            Die Schweiz hat gemäss BFE bereits eine maximale Speicherkapazität von 8765 GWh.
            Falls Photovoltaik und Windenergie die 3 ältesten AKWs ersetzen, müsste eine Sonnenfinsternis und Windflaute gleichzeitig nahezu ein Jahr lang andauern bis diese Speicherkapazität ausgeschöpft wäre.

            Photovoltaik Stromspitzen können zudem von elektrischen Warmwasserheizungen am Tag absorbiert werden. Es gibt absolut keinen Grund Warmwasserboiler nur während der Nacht zu betreiben um Pumpspeicher zu entlasten.

          • Beat sagt:

            @ F.Bringer: Falsche ANgaben werden nicht besser wenn man sie wiederholt! Meine Kritik zur Speicherung finden Sie beim Original Ihres copy/paste – Fehlers.

          • F. Bringer sagt:

            Beat. Die Schweiz hat eine maximale Speicherkapazität von 8765 GWh.
            Daran gibt es nichts zu rütteln: bit.ly/5LxMTa
            Zudem wird diese Speicherkapazität und Regelleistung momentan noch ausgebaut: Puschlav, Linth-Limmern, Grimsel und Nant de Drance.
            Und das hat im Wesentlichen mit den Bedarfsschwankungen zu tun, welche tatsächlich wesentlich höher sind und schwieriger prognostizierbar als die erneuerbaren Schwankungen:
            https://demanda.ree.es/generacion_acumulada.html
            Die Stromlobby im Parlament denkt tatsächlich nicht im Traum daran, die Blockierungen der erneuerbaren Energien aufzuheben.

          • F. Bringer sagt:

            Will Beat eigentlich behaupten, dass das BFE bezüglich Angabe der maximalen Speicherkapazität von 8765 GWh und maximaler Schweizer Wasserkraftsleistung von knapp 14 GW lügt:
            http://bit.ly/5LxMTa
            Oder wo liegt das Problem?

            Und was ist mit dem Ausbau der Pumpspeicher von Linth-Limmern, Puschlav, Nant de Drance und Grimsel – alles Erfindungen der Stromkonzerne? Und wofür ist denn die grosse Baustelle z.B. in Süd-Glarus?

        • Frank Baum sagt:

          Man kann nur mit Blockheizkraftwerken Strom erzeugen. Das tut man, indem man den CO2-Ausstoss erhöht. Die Kosten sind nicht unerheblich.

          • F. Bringer sagt:

            BHKWs reduzieren den CO2 Ausstoss und sind günstiger als neue AKWs: http://bit.ly/cmj2gh

            Wenn die jetzigen fossilen Heizungen durch Blockheizkraftwerke und effiziente Wärmepumpen ersetzt werden, kann fast doppelt so viel Strom produziert werden, wie die 3 alten AKWs liefern und gleichzeitig der fossile Brennstoffverbrauch trotzdem noch um 20% reduziert werden:
            (Wir verbrennen 143% soviel Brennstoffe wie wir elektrische Energie verbrauchen.
            80%*50%*143%*(48.7%*420%+42%) =141% Wärmeenergie.
            80%*50%*143%*48.7% = 27.8% elektrische Energie.
            Die 3 alten AKW liefern lediglich 14% elektrische Energie

      • Hans Müller sagt:

        In Ihrem Statement ist leider nicht mal der 1. Satz korrekt: In der CH werden immer noch 170’000 Whg. mit Strom geheizt, dazu kommen etwa 70’000 Ferienwhg. Im Tessin stieg der Anteil Wohnungen mit Elektroheizungen zwischen 1990 und 2008 um über 100 Prozent auf rund 51’000 Wohnungen! Die Elektroheizungen in der CH verbrauchen zusammen ein- bis anderthalbmal die vom AKW Mühleberg pro­du­zierte Strommenge. In der Heizperiode von Oktober bis März werden bis zu 16 Prozent (!) des in der Schweiz produzier­ten Stroms verheizt (www.beobachter.ch). K. Stierli hat recht, das Einsparpotential ist riesig!

    • M. Kummer sagt:

      Hallo Herr Stierli, wir wollen Strom sparen, sie reden von Heizöl?!

      • Independent sagt:

        Es geht darum, Energie zu sparen. Anschliessend kann man dann schauen, wie mit der Energie-Mix aussehen soll. Und natürlich wird mehr als genug mit Strom geheizt.

      • Kurt Stierli sagt:

        Herr Kummer, sie haben Recht, es ist ein bisschen verwirrend, leider wird als Vergleich immer Heizoel herangezogen. Da die alten Gebäude zum grossen Teil noch mit fossilen Brennstoffen beheizt werden. Man kann auch sagen der Energieverbrauch kann bei einem Minergiebau P Bau auf ca. 20% reduziert werden, egal welche Energieform zur Versorgung des Gebäudes genutzt wird. Kommt dazu dass wir in der Haustechnik bereits von Plusenergiehäusern sprechen, heisst soviel wie, das Gebäude produziert mehr Energie als es (ver) braucht. Ein Kleinkraftwerk sozusagen. Dezentrale Energieerzeugung.

        • Thomas sagt:

          Viele alte Gebäude dürfen nicht von aussen isoliert werden. Ist auch so eine Idiotie, weil man von innen nur bescheidene Resultate erzielt.
          Alte Einfamilienhäuser haben normalerweise Holzheizungen (was rein wirtschaftlich immer noch eine Idiotie ist, Ölheizungen sind viel billiger, selbst wenn das Holz gratis wäre).

    • Urs Koller sagt:

      Gigawatts und Sonnenkollektorenflächen zusammenzählen und Geld verteilen machen noch lange kein System einer Stromversorgung. Wo sind die technischen Kompetenzen, die sagen können und wollen, wie ein solches System aussehen müsste, wie gross das Risiko eines Realisierungsfiaskos ist? Und die Politiker, die sagen wie wir zu einem solchen System kommen und vielleicht sogar noch, was es uns an Geld und Verzicht kostet? Atomenergie war auch einmal die Energie der Zukunft – leider ein ungedeckter Check.

      • Hans Maag sagt:

        Nicht unbedingt. Sobald die Kernfusion mehr bringt als man reinstecken muss, könnte der Check gedeckt sein.

        • Independent sagt:

          Genau. Wenn ich bei Euro-Millions gewinne, muss ich nicht mehr arbeiten gehen. 😉

          • Beat sagt:

            @F.Bringer: Ich fürchte Sie müssen noch lernen Informationen von Werbespots zu unterscheiden. Bei kritischem Durchlesen des Artikels gemäss dem Link in Ihrem Statement kriegt man ja die reine Hühnerhaut. DIe AKW – Fanatiker haben vor 40 Jahren auch solche Spots geschrieben. Das ist doch primär für die Geldgeber gedacht, weil die Firma vermutlich für Ihre Giga – Projekte das Geld nicht hat.

          • F. Bringer sagt:

            Beat. Tatsächlich findet man inzwischen Photovoltaik-Module für unter 1 Franken pro Watt:
            http://bit.ly/fumnus
            (Das sind weniger als 5000.- für einen 4-Personen Haushalt)

            Wenn ein Dünnschichtfabrik-Hersteller auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig sein will, muss er 1 Franken pro Watt wesentlich unterbieten können.

            Ein Dünnschichtmodulproduzent kann nicht einfach sagen: „Hoppla, jetzt wurden die Module halt doppelt so teurer, aber Stromkonsument zahlt es dann schon.“
            Das kann nur jemand der teure AKWs in einem geschützten Strommarkt baut: bit.ly/9QTygB

          • F. Bringer sagt:

            Noch was:
            Die Kapitalkosten für Windturbinen liegen übrigens bei €0.98 /W
            http://bnef.com/PressReleases/view/139
            Während neue AKWs inzwischen in der Gegend von $8 /W liegen:
            ti.me/flRvb1
            bit.ly/afZoPe
            Und werden nach den Ereignissen in Fukushima sicher nicht günstiger.

        • F. Bringer sagt:

          Wir brauchen keine Fusionsreaktoren. Mit erneuerbaren Kraftwerken kann mehr als genug Strom produziert werden:

          Mit Europäischem Offshore Wind alleine kann bis 2030 7mal mehr Strom produziert werden, als was ganz Europa überhaupt an Strom benötigt: http://slidesha.re/5cJ2n9

          Weil neuer Atomstrom trotz massiven Subventionen übrigens zu teuer ist, wurde 2009 in einem einzigen Jahr 80 GW (200 mal AKW Mühleberg) erneuerbare Leistung installiert, während die weltweit installierte AKW-Leistung sogar abgenommen hat: bit.ly/cF5ezk

          Lieber Schweizer Arbeitsplätze als mehr Abhängigkeit mit Restrisiken.

        • Nach meiner Meinung wären die Gefahren bei diesem Reaktortyp nich anders als bei den herkömmlichen, nur noch grösser!

    • cristiano safado sagt:

      Das Problem bleibt. Vermieter sind nicht verpflichtet, stromfressende Haushaltgeräte und Elektroboiler (Warmwasser) auszuwechseln. Die sind nur an möglichst hohen Mieten interessiert (den Strom bezahlen ja die Mieter). Und die Grünen? Sobald es um den Bau von Anlagen für Alternativenergien und Wasserkraft geht, kommt aus dieser Ecke Opposition. Die Grünen sind nur an einem interessiert, mit Lenkungsabgaben den Strompreis massiv zu erhöhen (Frankiska Teutscher, Grüne). Leidtragend ist einmal mehr der kleine Mann von der Strasse. So nicht ! Deshalb sind und bleiben die Grünen für mich unwählbar!

    • Emanuel Kuster sagt:

      Leider kann ich mir teure Solarpaneels nicht leisten, auch wenn ich sie eine tolle Sache finde. Mein Stromverbrauch in der 2er WG beträgt 3000 kW/y und dies bei allen Stromsparanstrengungen. Ich habe auch nicht viel Geld übrig um das doppelte an Stromrechnung zu bezahlen. Für mich hat die Vergangenheit gezeigt, dass die AKW sicher sind. Wenn sie die Lösung sind für die kleinen Leute und die Industrie die Stromrechnung niedrig zu halten dann her mit neuen und sicheren Anlagen. Und alle anderen: geht voran, spart Strom und kauft Solarpaneels oder Ökostrom dann werden wir ja sehen.

    • Karl Bolliger sagt:

      Sehr blöd, dass die Sonnenstrom im Sommer anfällt, wenn wir schon im Wasserkraft-Strom schwimmen, aber ab September bis April, wenn wir Euro-Strom (52 % Fossil, 26 % Nuklear, Quelle: entso-e) importieren müssen (s. eidg. Elektrizitätsstatistik 2010) in der Photovoltaik praktisch Flaute herrscht …

  • Kurt Stierli sagt:

    Strompreiserhöhungen sind das Beste was der Schweiz passieren kann! Warum? Energie ist im allgemeinen viel zu billig, die Abgaben auf Energie sollten massiv erhöht werden. Allerdings müssen diese Abgaben dazu verwendet werden Steuersenkungen usw. zu finanzieren. Unsere Wirtschaft soll dadurch keinen Wettbewerbsnachteil erleiden und Privathaushalte sollen ebenfalls nicht über Gebühr belastet werden. In der Schweiz gibt es immer noch viele Betriebe die massiv Energie verschwenden. Als Haustechniker sehe ich jedes Jahr viele gute (Energeispar)- Projekte „sterben“, weil Energie zu billig ist.

    • Independent sagt:

      Völlig richtig. Eine Strompreiserhöhung wäre grundsätzlich zu begrüssen und dafür die Steuern zu senken. Wer verschwendet bezahlt überproportional mehr, die anderen profitieren doppelt: einerseits weniger Abgaben, andererseits – weil der Bedarf gesunken ist – durch ein vermindertes Risiko durch KKWs.

  • Thomas Oberholzer sagt:

    Warum sollen die Strompreise nicht steigen? Wären bei den Energiepreisen die Kosten für die Schäden, die durch ihre Erzeugung und ihre Entsorgung entstehen (fossile und andere Energien inbegriffen), einberechnet, müssten sie längst viel teurer sein. So zahlen einfach die nachfolgenden Generationen die Zeche. AKWs sind Ausdruck der Wachstumsideologie der sechziger Jahre, als man von unendlicher, billiger Energie bis in alle Ewigkeit träumte. Ausgeträumt…

  • Jürg Wehrlin sagt:

    Wenn man die Sache realistisch angeht stellt sich nicht die Frage, mit was wir Kernkraft ersetzen, sondern wir wir andere Energien speichern. Wir können nämlich Energie gar nicht erzeugen, sondern nur nutzen. Wer dieses physikalische Gesetz begriffen hat, muss sich endlich eine ganz andere Frage stellen: Wo finden wir ein Material, welches mindestens die Energiedichte von Erdöl hat und in genügender Menge vorhanden ist. Da ich das nicht weiss, vertraue ich weiterhin auf die Nutzung der Kernenergie.Ich möchte nämlich nicht dabei sein,wenn ein Wasserstofflager oder eine Pressluftkaverne hochgeht

    • Thomas1 sagt:

      Sie wären wohl lieber in Fukushima dabei? Auf geht’s, es werden noch Freiwillige gesucht.

      • gabri sagt:

        also wenn ich die wahl hätte zwischen dem explodierenden wasserstofflager, der pressluftkavernenkatastrophe oder einer freiwilligenarbeit in fukushima, dann würde ich mich sofort für fukushima entscheiden. das schlimmste, was mir passieren kann, ist eine erhöhung meiner krebswahrscheinlichkeit von vielleicht 30 auf 31%, wenn es ganz schlecht läuft. dafür bin ich bis an mein lebensende ein held und verdiene in einer woche mehr als sonst in einem jahr…
        ich würde also sozusagen von der unwissenheit und der panik des grossteils der erdbevölkerung profitieren.

        • F. Bringer sagt:

          Wir brauchen aber keine Wasserstofflager für irgendwelche Stromspeicherung, da wir in der Schweiz über genügend Wasserkraftspeicherkapazität verfügen.

          Die EU hat bereits eine flexible fossile Kraftwerkssleistung von 267 GW (ohne Atom und Kohle) und eine flexible Wasserkraftsleistung von 121 GW (und mit Schweiz und Norwegen über 160 GW): http://bit.ly/fJGo78

          Der Ausbau der erneuerbaren Kraftwerke wird im Wesentlichen den fossilen Brennstoffverbrauch in den flexiblen Kraftwerken reduzieren und die Speicherkraftwerke entlasten. Dank Wind schont Spanien seine Wasserreserven: reut.rs/aeoAwH

    • Platon sagt:

      jürg wehrlin…….ich glaube sie haben es immer noch nicht begriffen oder wollen es einfach dicht begreifen. bin mit ihnen einig, dass wir energie speichern können müssen……und da sind wird als schweizer super gut aufgestellt. wir sind die batterie europas mit unseren speicherseen….ihr slogan müsste heissen: weil ich es nicht wissen will und dumm bin setze ich auf akw`s….

      • Daniel Graf sagt:

        Nicht wissen… dummm… blöd…nicht begriffen… Platon würde sich bei Ihrem Vokabular im Grab umdrehen. Aber lustig, dass bei einem komplexen Thema wie Energie für Sie alles klar ist. Die Schweiz wartet auf Ihre konkreten Vorschläge…

        • Platon sagt:

          Herr Daniel Graf……weil es ist eine reine Rechenaufgabe……und sorry sollten wir das nicht in der Schule gelernt haben……
          Was müssen wir wissen ? Effizienz der Solarpänels….jährliche Sonneneinstrahlung für den Energieertrag und Kosten je m2 Solarfläche….die Antworten geben sich von selbst…ausser wenn man nicht rechnen kann…und dann ist man leider DUMM !

          • Daniel Graf sagt:

            Die Antworten ergeben sich von selbst… wer hätte gedacht, dass diese Rechnung so einfach ist. Linkswähler?

          • Toni Stadelmann sagt:

            @Platon.
            Dann sagen, alle seien DUMM, bringt keine sachbezogene, nachhaltige und politisch breit akzeptierte Lösungen. Dass Sie rechnen können, wissen wir jetzt. Nun brauchts die intelligente Umsetzung. Und da ist mehr nötig als Kenntnisse des 1×1.

          • REALIST sagt:

            Ja ist ja ne super Rechnung die du da machst, und den Strom den du jetz in der Nacht oder dan brauchst wenn die Sonne nicht scheint. Ja häh den sollte man nun irgendwo speichern können. es ist halt eben doch nicht so einfach wenn man keine ahnung hatt.

          • F. Bringer sagt:

            Wir haben kein Speicherproblem:
            Die Schweiz hat gemäss BFE bereits eine maximale Speicherkapazität von 8765 GWh.
            Falls Photovoltaik und Windenergie die 3 ältesten AKWs ersetzen, müsste eine Sonnenfinsternis und Windflaute gleichzeitig nahezu ein Jahr lang andauern bis diese Speicherkapazität ausgeschöpft wäre.

            Photovoltaik Stromspitzen können zudem von elektrischen Warmwasserheizungen am Tag absorbiert werden. Es gibt absolut keinen Grund Warmwasserboiler nur während der Nacht zu betreiben um Pumpspeicher zu entlasten.

            Lieber Schweizer Arbeitsplätze als mehr Abhängigkeit mit Restrisiken.

          • Platon sagt:

            Daniel Graf und Toni Stadelmann…..bin Parteilos…..für Ausschaffungsinitiative und gegen AKW…..da sind sie erstaunt und fragen sich geht das überhaupt….eines habe ich gelernt im Leben….selbständig zu denken !!!!
            Es sind alle benötigten Informationen verfügbar…wer das nicht selbst zustande bringt geht besser nicht wählen !
            In dieser sehr sehr wichtigen Frage geht es um unsere nächsten Generationen…bedenken Sie, wir reden nur mal vom Ausstieg aus der Atomkraft, das weitaus grössere Problem ist der Müll und wer dann schlussendlich das ganze bezahlen soll………wer wohl…..?

          • F. Bringer sagt:

            Beat was willst Du eigentlich: Die Flächländer AKWs und die ausländischen AKWs und die ausländischen Kohlekraftwerke dürfen während der Nacht die Pumpspeicher benutzen aber wehe wenn die Schweizer Flachländer mit PV-Anlagen auf dem Dach während der Nacht Wasserkraft oder überschüssige Grundlast konsumieren und die Wasserspeicher am Tag entlasten?

        • Daniel Graf sagt:

          @REALIST: Unser Platon ist wohl eher ein Plankton… aber Unterhaltungswert hat er.

          • Platon sagt:

            lieber ein Plankton das sogar CO2 aufnimmt als ein verstrahlter Sushi……………en guete !

          • Beat sagt:

            @ F.Bringer: Vollkommen falsch! Die Speicherkapazität ist 1 Teil, aber es geht zum 2. darum, die Leistung wenn nötig auch abrufen zu können. Da ein Teil der Speicherkapazität für den Tag/Nacht Ausgleich benötigt wird und die maximale abrufbare Leistung als Bandenergie nicht genügt müssten noch zusätzliche Kapazitäten her. Diese sind aber nciht einfach zu gewinnen, da wir auch auf Restwasser und Ablauf – bedingte Hochwasser achten müssen. Mit aller politischen Kraft könnten wir es für die Schweiz vielleicht schaffen, die Flachländer müssen aber selbst schauen.

          • F. Bringer sagt:

            Beat das BFE lügt nicht. Gemäss BFE hat die Schweiz eine maximalen Speicherkapazität von 8765 GWh und eine maximale Schweizer Wasserkraftsleistung von knapp 14 GW:
            http://bit.ly/5LxMTa
            Die Schweiz verbraucht im Mittel allerdings weniger als 7 GW.

            Und momentan werden noch Pumpspeicher von Linth-Limmern, Puschlav, Nant de Drance und Grimsel ausgebaut.
            Danach wird die Schweiz bereits eine flexible Leistung von über 17 GW ausweisen.

            Und da Photovoltaik ausschliesslich am Tag Strom und dezentral produziert wird damit das Netz in erster Linie entlastet.

        • Independent sagt:

          Solarstrom kann man genau so gut speichern wie es mit Atomstrom ständig gemacht wird und zum grossen Geschäft wurde (Stauseen).

      • Frank Baum sagt:

        @Platon: Eine Antwort haben Sie aber auch keine gegeben – ausser dem Hinweis auf den Speichersee. Der ist mit den Grünen aber nicht zu haben. Abgeschaltet ist schnell, eine Alternative aufgebaut dauert viel länger. Was soll jetzt als Alternative herhalten?

    • F. Bringer sagt:

      Mal abgesehen davon, dass Atomenergie lediglich 9% des Schweizer Energiebedarfs deckt.
      Die Energiedichte ist bei nicht mobilen Anwendungen irrelevant. Alleine mit der Dachfläche der Schweiz kann die gleiche Strommenge produziert werden wie jetzigen AKWs liefern.

      Bayern mit weniger Sonne als die Schweiz produziert bereits heute mehr als doppelt so viel Strom mit Photovoltaik als das AKW Mühleberg liefert. (Das ergibt sich aus der Ende 2010 installierten PV-Leistung in Bayern: bit.ly/gLarad , bit.ly/gp0x1x )
      Von den Steuereinnahmen der PV-Industrie ganz zu schweigen: http://bit.ly/e6zMeL

      • Thomas sagt:

        Korrekt, wenn man denn auf allen Dächern Solarzellen montiert werden dürften, dank dem Landschaftsschutz, Heimatschutz, der Weilerschutzzone, dem geschützem Ortsbild, Denkmalschutz, Erholungszonen, Naturschutzzonen und dem Zonenfremden Bauen sei Dank, darf man auf jedem zweiten Dach der Schweiz keine Solarzellen montieren!

        Solange in den Baubewilligungen noch die Dachfarbe vorgeschrieben wird und eine Nutzung der Sonnenenergie verboten wird, sind AKW’s in der Schweiz nötig, weil der Strom sowieso aus der Steckdose kommt… No comment!!!
        !!

        • F. Bringer sagt:

          Das Hauptproblem ist die Tatsache, dass die Schweiz im Gegensatz zu Deutschland erneuerbare Kraftwerke dank den Strommonopol-Vertretern im Parlament kaum fördert: http://bit.ly/gi2lCd

          Und die erneuerbaren Energien in der Schweiz deshalb nicht ausgebaut werden können:
          bit.ly/hyr1YJ

      • Beat sagt:

        Bayern ist aber auch viel schneller als alle andern Bundesländer. Wenn ich den Wert für ganz Deutschland anschaue und Vergleiche ist das nicht halb so eindrücklich. Ausserdem hat Bayern im 2009 nur ca. 650 MWh pro installietes KWp eingespeist gemäss dem Link den Sie angeben. Somit ist die momentane Einspeisung gut 4TWh/J was „nur“ ca. 1.5 x der Einspeisung von Mühleberg entspricht. Ist immer noch viel, aber für ganz Bayern leider ein Tropfen auf den heissen Stein.

        • F. Bringer sagt:

          Bayern produziert tatsächlich doppelt soviel Strom wie das AKW Mühleberg, wenn man mit 950 Sonnenstunden pro Jahr rechnet und die installierte PV-Leistung Ende 2010 als Basis nimmt: bit.ly/gLarad , http://bit.ly/gp0x1x
          Bayerische PV-Anlagen speisen zwischen 900 und 1150 kWh/kWp ein: bit.ly/h0tYbv

          Mit den PV-Anlagen welche noch in diesem Jahr in Bayern installiert werden wird Bayern mit weniger Sonne als die Schweiz nochmals wesentlich mehr als doppelt so viel Strom wie das AKW Mühleberg produzieren.

      • F. Bringer sagt:

        Bayerische PV-Anlagen speisen tatsächlich zwischen 900 und 1150 kWh/kWp ein http://www.schrag-sonnenstrom.de/9.html
        (Bei 650 kWh/kWp wäre eine PV-Anlage nicht rentabel).
        Der Grund weshalb weniger Strom eingespiesen worden ist, liegt daran dass viele Anlagen erst in der zweiten Jahreshälfte installiert worden sind.

        Deutschland hat letztes Jahr 7 GW installiert. Wenn die Schweiz jedes Jahr 10% davon installiert, ist die Schweiz in 14 Jahren bei 10 GW und solange dauert es mindestens bis ein neues, teures, ausländisches AKW am Netz wäre.

    • Hans Müller sagt:

      STROM EFFIZIENT NUTZEN, Herr Wehrlin, denn Strom den keiner braucht, muss auch nicht gespeichert werden. Na, endlich begriffen?

      • F. Bringer sagt:

        Wir haben kein Speicherproblem:
        Die Schweiz hat gemäss BFE bereits eine maximale Speicherkapazität von 8765 GWh.
        Falls Photovoltaik und Windenergie die 3 ältesten AKWs ersetzen, müsste eine Sonnenfinsternis und Windflaute gleichzeitig nahezu ein Jahr lang andauern bis diese Speicherkapazität ausgeschöpft wäre.

        Photovoltaik Stromspitzen können zudem von elektrischen Warmwasserheizungen am Tag absorbiert werden. Es gibt absolut keinen Grund Warmwasserboiler nur während der Nacht zu betreiben um Pumpspeicher zu entlasten.

        Lieber Schweizer Arbeitsplätze als mehr Abhängigkeit mit Restrisiken.

        • Frank Baum sagt:

          Wir haben ein Speicherproblem oder ein Preisproblem: PV ist preislich nicht rentable und wird es nie werden. Windräder sind sehr unzuverlässig – die Ausbeute kann in Minuten zwischen 0 und 100% schwanken. Dem muss man in einem Netz Rechnung tragen. Entweder gelingt eine effiziente Speicherung oder man muss massive Überkapazitäten aufbauen. Will man mehr Windenergie, muss man mehr Speicherkapatzität bauen und selbstverständlich die Windräder selbst, die mit über 100m Höhe und einem Durchmesser von ca. 100m nicht jedem gefallen. In der CH müsste man sie auf Bergkämme setzen. Wer will das?

          • F. Bringer sagt:

            Spanien hat bereits heute knapp 20% Wind und Solarstromanteil im Netz und hat absolut keine Probleme mit seinen Wind- und Solarstromschwankungen, obwohl Spanien im Gegensatz zur Schweiz über wesentlich weniger Wasserkraftsleistung verfügt:
            https://demanda.ree.es/generacion_acumulada.html

            Ein neues, ausländisches AKW kostet inzwischen über 12 Milliarden Franken: bit.ly/JvyQ1
            Mit 12 Milliarden Franken lassen sich Schweizer Photovoltaik Module mit Schweizer Arbeitsplätzen und einer Leistung von knapp 19 GW finanzieren (Mühleberg hat weniger als 0.4 GW). bit.ly/9AJKIh

          • F. Bringer sagt:

            Tatsächlich sind neue AKWs nicht rentabel:
            Ein neues, ausländisches AKW kostet gemäss Areva inzwischen über 12 Milliarden Franken: bit.ly/JvyQ1
            Mit 12 Milliarden Franken lassen sich Schweizer Photovoltaik Module mit Schweizer Arbeitsplätzen und einer Leistung von über 18 GW finanzieren (Mühleberg hat weniger als 0.4 GW). bit.ly/9AJKIh
            Weil neuer Atomstrom zu teuer ist, wurde 2009 in einem einzigen Jahr 80 GW (200 mal AKW Mühleberg) erneuerbare Leistung installiert, während die weltweit installierte AKW-Leistung sogar abgenommen hat: http://bit.ly/cF5ezk

        • F. Bringer sagt:

          Tatsächlich sind neue AKWs nicht rentabel:
          Ein neues, ausländisches AKW kostet gemäss Areva inzwischen über 12 Milliarden Franken: http://bit.ly/JvyQ1
          Mit 12 Milliarden Franken lassen sich Schweizer Photovoltaik Module mit Schweizer Arbeitsplätzen und einer Leistung von knapp 19 GW finanzieren (Mühleberg hat eine Leistung von weniger als 0.4 GW). bit.ly/9AJKIh
          Weil neuer Atomstrom zu teuer ist, wurde 2009 in einem einzigen Jahr 80 GW (200 mal AKW Mühleberg) erneuerbare Leistung installiert, während die weltweit installierte AKW-Leistung sogar abgenommen hat: http://bit.ly/cF5ezk

    • Kurt Stierli sagt:

      Herr Wehrlin wir können unsern Energieverbrauch in der Schweiz drastisch senken, ohne unseren Lebensstandard zu senken. Ziel muss es sein energetisch aurtark zu werden. Glauben sie mir bitte folgendes: Die Technologien um massiv Energie zu sparen sind vorhanden. Es müssen nur die Anreize geschaffen werden. Anreize bedeutet Energiepreise durch Abgaben erhöhen, Lenkungsmassnahmen, Steuern senken. Dezentrale Energieerzeugung bedeutet auch regionale Lösung zu suchen und zu finden. Gemeinden können hier sehr viel bewegen.

      • cristiano safado sagt:

        @Stierli
        Es reicht! Mit der von Ihnen und den Grünen propagierten Abzockermethode (Lenkungssteuern) wird nur der kleine Mann von der Strasse bestraft. Personen die auf dem Existenzmin. leben (z.B. Bezüger von Ergänzungsleistungen) können heute schon dank Moritz Leuenberger den Strom fast nicht mehr bezahlen (Strompreiserhöhung z.T. 100% dank Moritz Leuenberger). Leute mit geringem Einkommen leben vermehrt zuhause in dunkleren Wohnungen, mit alten Haushaltgeräten und Elektroboilern . Sollen die nun einfach um 18.00h ins Bett gehen, auf das duschen und vielleicht einem Aquarium verzichten?

        • Hans Müller sagt:

          Die einzigen die hier abgezockt werden, sind die kommenden Generationen. Die dürfen für den Atommüll bezahlen, den wir ihnen überlassen, damit wir heute billigen Strom konsumieren können. Vielleicht fällt es Ihnen nun leichter auf ein Aquarium zu verzichten.

          • cristiano safado sagt:

            @Hans Müller
            Also doch nur Verzicht. Nein, wir zocken nicht die kommenden Generationen ab, denn wir beharren nicht auf Atomstrom. Wir beharren darauf, dass genügend Alternativenergie zu verträglichen Preisen zur Verfügung gestellt wird, bevor Atomkraftwerke abgestellt werden. Doch das wollen die Grünen nicht. Deshalb auch der dauernde Widerstand durch irgendwelche aus ihren Reihen gegründeten Vereinchen gegen jeden Bau von Anlagen für Alternativenergen und Wasserkraft. Die Grünen sind im abzocken nicht besser als alle anderen Parteien, denen sie dies vorwerfen.

        • Kurt Stierli sagt:

          Das sind absolut keine Abzockermethoden, der kleine Mann von der Strasse wie Sie es nennen, wird dann überhaupt keine oder nur noch geringe Steuern zahlen. Lenkungsabgaben bedeutet das etwas künstlich teurer gemacht wird, das Geld aber in Form von Steuersenkungen oder Verbilligungen von Lebensmittel / Krankenkassenprämien usw.wieder in den Kreislauf gelangt. Das Leben wird dadurch nicht teurer. Sie bezeichnen die Grünen als Abzocker? Nach meiner Aufassung sitzen die aber in der Teppichetagen der grossen Konzerne. Thomas Minder Abzockerinitiative?! Haben noch nie gehört dass Grüne abzocken.

          • cristiano safado sagt:

            @Kurt Stierli
            Hören Sie auf mit Ihren Beteuerungen. Sie wissen so gut wie ich auch, dass diese Umlagerung von Lenkungsabgaben noch in keiner Form funktioniert hat. Die besten Beispiele sind der Klimarappen, wo Häuschenbauer jahrelang auf die Rückvergütung warten; die Tabaksteuer, die für alles andere als vorgesehen (statt in die AHV, für die Sanierung von Bundesfinanzen, Subventionierung von NR-Organisationen, etc) verwendet werden. Es geht letztendlich nur um eines: Um Abzockerei des kleinen Mannes. Für mich sind die Grünen nicht wählbar.

        • F. Bringer sagt:

          Der kleine Mann von der Strasse zahlt tatsächlich wesentlich mehr für die Mieten, die Einkommenssteuern und die Krankenkasse als für den Strom.

          Apropos Steuern: Die Deutsche Photovoltaikindustrie schaffte übrigens nicht nur über 50’000 zukunftsfeste Arbeitsplätze, sondern zahlt tatsächlich mehr Steuern, als was Einspeisevergütungen für Deutschen Solarstrom bezahlt werden: http://bit.ly/e6zMeL

      • bigoscht sagt:

        Gibt es in Ihren Augen eine historische Gesellschaft, welche sich durch Energieentzug noch weiterentwickelt hat?

        • Kurt Stierli sagt:

          Niemandem wird Energie entzogen, sondern sie muss sinnvoller eingesetzt / genutzt werden. Können Sie sich vorstellen dass man mit der Abwärme eines Industriebetriebs ein Quartier heizt, anstatt die Umwelt? Es gibt mehr solch sinnvolle Möglichkeiten als Sie glauben. Konkretes Beispiel: Ein Kunststoff verarbeitender Betrieb heizt die Wohnungen über dem Betrieb mit Heizoel, die Warmwasserboiler werden elektrisch betrieben. Der Betrieb arbeitet 7 Tage / 24 Stunden, die Druckluft – Kompressoren produzieren Abluft mit einer Temp. von 72 °C, diese Energie geht ungenutzt über Dach. Noch Fragen?

        • F. Bringer sagt:

          Bis 2030 rechnet die EU übrigens mit 280 GW Windleistung im Europäischem Netz: bit.ly/dg7ab5
          Mit Europäischem Offshore Wind alleine kann übrigens 7mal mehr Strom produziert werden, als was ganz Europa überhaupt an Strom verbraucht: http://slidesha.re/5cJ2n9
          Schweizer Stromkonzerne investieren (unterstützt von Stromlobby-Vertretern wie P. Bischof) leider aber lieber unbekümmert in neue, ausländische Kohlekraftwerke anstatt in Offshore Windfarmen: bit.ly/98u67L , bit.ly/gNcJ6W

  • Emil Roduner sagt:

    Ja, Wasserkraft ist sauber und günstig. Aber wenn es um die Erdbebensicherheit geht, müssen die Staudämme denselben Anforderungen genügen wie die AKWs. Das muss ebenso überprüft werden. Nicht auszudenken, was passiert, wenn einer der Staudämme reisst. Nur schon beim Sihlsee steht die Altstadt von Zürich vier Stunden nach einem Dammbruch unter Wasser. Ja, es gibt dafür einen Hochwasseralarm, aber es wird trotzdem so sein wie bei einem Tsunami.

    • M. Kummer sagt:

      Ja, aber dafür ist der Zürichsee und die Region Zürich nach diesem – höchst unwarscheinlichen Fall – nicht Jahrzehnte oder Jahrhunderte lang verstrahlt und unbewohnbar.

      • Daniel Graf sagt:

        Na ja, langfristig sicher weniger dramatisch… aber nach – gar nicht unwahrscheinlichem Fall – von Hochwasser gibt es meistens eine mehr oder weniger schlimme Verseuchung des Bodens, vorallem bei der Überschwemmung von Industrieanlagen. Wissen Sie, was die Entsorgung (abtragen, wegtransportieren in Sondermülldeponie) von belasteten Boden kostet? Da würden Sie staunen…

        • Independent sagt:

          Die Verseuchung ist nicht einmal ansatzweise vergleichbar.

          • Daniel Graf sagt:

            @Independent: Kenne Sie Kölliken? Die Verseuchung, wie gefährlich das ist? Und was es kostet? http://www.smdk.ch/

          • Independent sagt:

            Ich kenne Kölliken nicht. Ich weiss nur, dass dort gezielt giftige Abfälle entsorgt werden. Ich weiss nicht, was es kostet. Es wird aber ein Bruchteil dessen sein, was in Fukushima nun in die Hand genommen werden muss. Weiter vermute ich, dass bei einer Überschwemmung des Sihltals und Zürich nicht mal ansatzmässig eine ähnliche Vergiftung entstünde, wie in Köllken gelagert oder wie sie jetzt in Fukushima geschieht. Wenn Sie belastbares Zahlenmaterial haben, das beide Fälle vergleicht, dann bitte. Andernfalls halte ich Ihren Einwand für eine eine reine Nebelkerze.

          • Daniel Graf sagt:

            @Independent: Alleine Kölliken kostet die Sanierung gegen 800 Mio und ist nur 1 (!) Sonderdeponie (siehe Link). In der Schweiz gibt es Industrieareale mit Sondermüll (Dioxin), das geht in die Milliarden Entsorgungsgebühren… von den Kosten her vergleichbar mit Atommüll-Entsorgung. Die Wahrnehmung von Gefahr ist irrational, vor der Haustüre (I) gabs Seveso und war im Ausmass gravierender als Tschernobyl (Fehlgeburten, Geburtsschäden etc.) Nebelkerzen? Gehen Sie ins Wallis in die Ferien, die radioaktive Strahlung ist grösser als im 40-km Umkreis von Fokuschima. Genau.. Nebelkerzen.

          • Independent sagt:

            Das meiste, was Sie hier schreiben, glaube ich Ihnen nicht. Exemplarisch (ich mag jetzt nicht alles nach googeln, zumal Ihre Aussagen ja nicht besonders gut belegt sind): Ich glaube z. B. nicht, dass ich im Wallis gefahr laufe, radioaktive Isotope von Iod, Caesium, Plutonium usw. einzuatmen. Weiter: Mit 800 Millionen kommt man nicht weit. Der Rückbau kostet pro Reaktor mehrere Milliarden, wenn er nicht kaputt gegangen ist. In Fukushima werden die Kosten ein vielfaches höher sein (6 x 5 Mia + über 50 Mia für das umgebende Land). Wie schon geschrieben: Ihr Argument ist eine Nebelkerze.

          • Daniel Graf sagt:

            @Independent: Ich habe Sie nicht aufgefordert, mir zu glauben, sondern sich mit Ihrer Risikowahrnehmung zu beschäftigen. Für den Glauben ist der Papst zuständig. Dass Sie hingegen schon wissen, was die Kosten in Fokuschima sind, macht mich hingegen eher skeptisch. Übrigends: Haben Sie die Anzahl Toten auch schon aufgeschlüsselt? Erdbeben/Flutwelle und Atomanlage? Diese Rechnung wäre vorallem für Neurotiker eine Horizonterweiterung, was in dieser Welt wirklich tödlich ist. Wie gesagt, um Glauben gehts hier nicht..

          • Independent sagt:

            Ich glaube übrigens auch nicht, dass Leichen im Wallis so stark radioaktiv kontaminiert snd, dass man sie nicht der Kremation zuführen oder beerdigen kann. Um Fukushima kommt das aber vor gemäss Berichten. 😀

            Weiter: ich würde lieber in Chiasso wohnen (ca. 25 km von Seveso) als in Kiev (über 100 km von Tchernobyl). Und ich glaube auch nicht, dass in der Ukraine weniger missgebildete Kinder zur Welt kommen, als in Italien oder im Tessin.

            Ich glaube hingegen, dass Sie ein Lobby-bezahlter Troll sind. Allerdings ein durchschaubarer…

            PS: /glaube/weiss/gi

          • Independent sagt:

            Ich brauche mich nicht mit meiner Risiko-Wahrnehmung zu beschäftigen. Ich weiss, dass Strassenverkehr gefährlich ist. Deswegen muss ich keine unkalkulierbare, grosse und v.a. sinnlose Risiken _zusätzlich_ in Kauf nehmen.

            Dass der Rückbau eines intakten AKWs ca. 5 bis 10 Mia kostet, weiss man. Fürs minimale Aufräumen rund um Fukushima (bewohnbar wird’s damit noch lange nicht) habe ich konservativ niedrige 50 Mia angesetzt – kann auch mehr sein. Aber diese Schätzung braucht Sie nicht zu beunruhigen. Fukushima wird Japan um Grössenordnungen mehr kosten als uns alle Sondermüll-Deponien zusammen.

          • Daniel Graf sagt:

            @Independent: ….Lobby-bezahlter Troll? Ein schlagendes Argument… aber wenn man nicht weiss, muss man halt glauben. Und das Wort „glauben“ kommt bei Ihnen sehr häufig vor. Mit Risikowahrnehmung müssen Sie sich auch nicht beschäftigen? Vielleicht aber besser so, sonst laufen Sie Gefahr, Ihren Horizont zu erweitern. Und das stört extrem bei Vorurteilen, und da haben Sie eine Menge davon.

          • Independent sagt:

            Schade, Daniel Graf, aber Sie haben vieles nicht begriffen:
            – mein „glauben“ ist durchaus wissen (Ironie ist wohl ein Fremdwort)
            – mit Risiko habe ich mich durchaus beschäftigt, Sie habens nur nicht bemerkt
            – Sie sind ein Troll: beantworten meine entlarvenden Fragen nicht; behaupten – ohne Be- oder Hinweise, ich hätte Vorurteile
            Nochmals: wie viele Leichen sind im Wallis radioaktiv kontaminiert? Wieso hätten wir keine Sondermülldeponien dank AKWs (oder besteht da gar kein Zusammenhang – Ablenkungsmanöver = Nebelkerze)?

  • Thomas1 sagt:

    Das die Preise für Kernenergie nicht viel höher sind, ist ein Skandal. DIe Kosten bei einem Unfall oder auch für die Entsorgung des radioaktiven Mülls tragen spätere Generationen. Wenn die Preise höher wären, würde automatsich mehr Innovation im Bereich der alternativen Energien stattfinden. AKWs sind auf miese Art subventionierte WETTBEWERBS- und INNOVATIONSVERHINDERER.

  • Yannick sagt:

    Was man noch erwähnen sollte: Pirmin Bischof ist VR des Kernkraftwerkes Gösgen und Atomstrom-Lobbyist der AVES.

    • Thomas1 sagt:

      Und weil die Alpiq und andere Grossen Besitzer von Gösgen sind und auch Wasserkraftwerke haben, macht er sich nun für Wasserkraft stark. Andere Energiequellen, wenn möglich sogar dezentral nutzbare (d.h. der einzelne Bürger wäre nicht mehr von Monopolisten abhängig) werden hier entsprechend nicht vorgestellt.

      • Independent sagt:

        Ich würde sogar schreiben: er macht schlimmeres. Er sagt „Ja, aber“. Ja zum abschalten der KKWs, aber nur wenn es eine unmögliche Lösung gibt (gleicher Strompreis wie heute, bei dem die Atomstromkosten nicht vollständig sind und gleiche Verfügbarkeit). Das ist natürlich eine sinnlose Diskussion. Die Atomstrompreise sind subventioniert, wie wir wissen (teuere Lagerung der Abfälle nicht eingepreist, Versicherung bezahlt die Allgemeinheit). Der Alternativstrom dürfte also teurer sein und wäre dennoch „break even“. Zum anderen können wir Strom sparen.

    • Frank Baum sagt:

      Dass Pirmin Bischof im VR des Kernkraftwerkes Gösgen ist, hat er ja in seinem Beitrag selbst hingeschrieben. Man kann also einfach den Beitrag sorgfältig lesen und braucht keine Verschwörungstheorien zu bemühen.

    • Alex Kramer sagt:

      Ausserdem ist uns Herr Bischof noch den Beweis schuldig, dass Atomkraft ebenso gut und günstig sei, wenn es an den Rückbau einer alten Anlage geht. Dies wird immer wieder verschwiegen und künftigen Generationen ins Kinderbett gelegt.
      Ausserdem hat die gute und günstige Energie aus AKW’s immer noch ein Abfallproblem, das endlich mal in der CH gelöst werden muss, und nicht in Russland in einer hochgradig verstrahlten Steppe!
      Herr Bischof ist für mich einer der Protagonisten des Lebens auf Kosten anderer, so wie BR Leuthard auch. Deshalb wird auch die CVP im Herbst was aufs Dach kriegen!!

  • Thomas Oberholzer sagt:

    Die grossen Stromkonzerne können nur mit grossen Kraftwerken Geld verdienen, nur so lassen sich quasi-monopolistische Strukturen zementieren. Das ist mit vielen kleinen dezentralen Stromerzeugern nicht möglich. Solarzellen auf jedes Gebäude, das nicht explizit unter Heimatschutz steht!

  • Platon sagt:

    Herr CVP-Verlierer P. Bischof……und sie haben immer noch nichts dazugelernt, deshalb werden CVP die grossen verlierer sein bei den parlamentswahlen zusammen mit der FDP…
    Stromrationierung kann nur aus dem munde eines akwlers kommen….noch nie was von marktwirtschaft gehört ?
    Auch die grünen werden erkennen müssen, dass sich die zeiten geändert haben und ihre widerstände gegen z.b. grimselprojekt aufgeben….
    strompreiserhöhung: darin liegt genau der kern des problems. wenn die akws beispielsweise für NUR 100 mrd. versichert werden müssten würde sich die KWH um ca 5 rappen erhöhen

  • Platon sagt:

    strompreiserhöhung: vom atommüll noch ganz zu schweigen. mit anderen worten der atomstrom wurde absichtlich so billig gemacht, damit wir ihn verschwenden können und uns nicht kümmern um alternativen und die späteren generationen interessieren uns ja sowieso nicht. akws sind eine gelddruckmaschine und das restrisiko lobbieren wir einfach weg, weil die leute auf der strasse sind eh zu dumm, das zu verstehen. so wurde über jahrzehnte eine gigantische fehlallokation betrieben…und ich bin sofort bereit mehr für strom zu bezahlen
    CVP und FDP, wenn ihr nicht umdenkt in der atomfrage, dann goodbye

    • steve walker sagt:

      Sie sind sofort bereit mehr für Strom zu bezahlen? Das ist löblich. Zum üblichen Preis von 15-20 Rp/kWh ist zurzeit für Sonnenstrom ein Zuschlag von 50-80 Rp pro kWh zu bezahlen. Bitte melden Sie sich umgehend bei ihrem regionalen EW. Oder haben Sie bereits ein entsprechendes Abo gelöst?

      • Independent sagt:

        Aber nicht, wenn man bloss den Atomstromanteil substituiert. Dann ist der Aufpreis wesentlich bescheidener.

      • Platon sagt:

        Solarstrom aus Photovoltaik-Kleinanlagen in Deutschland kostet zwischen 0,30 €/kWh und 0,34 €/kWh An deutschen Standorten belaufen sich die Stromgestehungskosten von Photovoltaik-Kleinanlagen auf Kosten zwischen 0,30 €/kWh und 0,34 €/kWh. Für Photovoltaik-Freiflächenanlagen bei südeuropäischer Sonneneinstrahlung sinken sie bis auf 0,16 €/kWh, abhängig von der eingesetzten Technologie, den Modulen und der Größe der Anlage. Außerdem zeigen die Ergebnisse der Studie, dass an Standorten in Südspanien große Photovoltaik-Anlagen (PV-Parks) im langjährigen Vergleich gegenüber solarthermischen Kraft

    • F. Bringer sagt:

      Die Einspeisevergütungen für grosse Photovoltaik-Anlagen in Deutschland sind inzwischen tiefer als die Haushaltsstrompreise und es werden weiterhin PV-Anlagen gebaut.
      Die grotesken Solarstromaufpreise der AKW-Betreiber sind doch keine Referenz sondern lediglich PR gegen erneuerbare Energien.

      Die Deutsche Photovoltaikindustrie schaffte übrigens nicht nur über 50’000 zukunftsfeste Arbeitsplätze, sondern zahlt tatsächlich mehr Steuern, als was Einspeisevergütungen für Deutschen Solarstrom bezahlt werden: http://bit.ly/e6zMeL

  • Hans Hugentobler sagt:

    Von günstigem Strom kann keine Rede sein. Es ist natürlich einfach, praktisch alle Kosten zu externalisieren und dann so zu tun, wie wenn Strom günstig wäre, wobei die tatsächlichen Kosten nicht einmal im Kleingedruckten auftauchen. Japan kann davon im Moment ein Lied singen, wo die Kosten einfach in anderen Kategorien auftauchen und tatsächlich auch zu bezahlen sind. Der Verweis auf die hohen kosten von Wind, etc. sind daher nur grober Unfug.

  • Hugo Müller sagt:

    Es gibt Alternativen zu Atom-Strom. Man muss nur endlich anfangen sie zu nutzen. Die Ausreden, dass man Solar- und Wind-Ernegie nicht oder nur schlecht speichern kann zählen nicht. Ein Grossteil des genutzten Stroms wird während der Tageszeit verbraucht.
    Es ist Zeit, dass die Schweiz mordernen wird und nciht länger Denkmal-, Heimat- und Landschaft-Schutz Projekte verhindern können.
    Die Kernenergie war noch nie 100% sicher und wird es auch nie sein. Je älter die Anlagen werden um so höher ist das Risiko für einen ernsthaften Vorfall.

  • Hans Müller sagt:

    Hr. Bischoff, Mitglied der atomfreundlichen Vereinigung AVES: Durch Einsparungen und effiziente Stromnutzung ist der Atomausstieg möglich, wenn wir wirklich wollen. Dass das Ihnen als Vertreter der Stromindustrie nicht einleuchtet ist klar, denn weniger Strom verkaufen = weniger Gewinn. Ihre Betroffenheit über die AKW-Katastrophe nehme ich Ihnen nicht ab. Wirklich verantwortungsvolle Politiker setzen jetzt alle Hebel für den Atomausstieg in Bewegung. Mit Leuten wie Ihnen ist dies leider nicht zu schaffen. Ich bin Wähler im Kt. SO und über mein Gedächtnis ist bis im Herbst kein Gras gewachsen..

  • F. Bringer sagt:

    Bayern mit weniger Sonne als die Schweiz produziert bereits heute mehr als doppelt so viel Strom mit Photovoltaik als das AKW Mühleberg liefert. (Das ergibt sich aus der Ende 2010 installierten PV-Leistung in Bayern: bit.ly/gLarad , bit.ly/gp0x1x )

    Bayern hat im Gegensatz zur Schweiz keine Begrenzung der Einspeisevergütungen.
    Leider wird die Entdeckelung der Einspeisevergütungen (KEV) für Schweizer Arbeitsplätze durch die Stromlobby-Vertreter im Parlament (inkl. P. Bischof) und Bundesrat behindert und verhindert:
    bit.ly/gi2lCd
    bit.ly/gh4F9r
    bit.ly/hyr1YJ

    • Lea sagt:

      Am 15.3.11 (4 Tage NACH Fukushima) hat der Nationalrat die Entdeckelung der Einspeisevergütungen verhindert. Pirmin Bischof hat es leider verpasst an der Abstimmung (http://bit.ly/hU95K2) teilzunehmen. Von der CVP haben überigens genau drei für die Entdeckelung gestimmt. Da BDP, FDP und SVP geschlossen dageben waren, konnten Deutsche zustände (18,6% neue Erneuerbare Energien am Strommix in 10 Jahren und eine Versorgungssicherheit, die den Wegfall von 6 AKWs aushält) erfolgreich verhindert werden und die grossen Strom Konzerne & Verwaltungsräte können bei uns weiterhin viel Kohle machen.

      • Beat sagt:

        Die EInspeisevergütungen sind ohnehin kantonal verschieden. Der Deckel auf der EInspeisevergütung verhindert nichts. Wenn jetzt alle mitteleuropäischen Länder nach der Fukushima – Katastrophe forciert und unbegrenzt PV fördern würden, käme lediglich eine Verknappung der nötigen Materialien zustande.. Wenn die Schweizer ernst machen und jedes Jahr wenigstens den Betrag bis zum bemängelten Deckel ausnützen, dann resultiert bereits ein sehr guter Anteil. Ausserdem wenn die Stromkosten aus PV so niedrig wären wie in dem Blog z.T. behauptet wird: Wieso wäre die EInspeisevergütung ein Thema?

        • F. Bringer sagt:

          Beat. Die Einspeisevergütungen sind tatsächlich ein nationales Instrument:
          bfe.admin.ch/themen/00612/02073/index.html
          Und die Förderung soll natürlich begrenzt sein aber nicht die Menge sondern der Betrag der Vergütung – Deutschland regelt den Zubau über die Senkung der Vergütung.

          Photovoltaik hat tatsächlich keine Produktionsengpässe und Silizium basierte PV benötigt keine seltenen Elemente (Dünnschicht-Si-PV schon gar nicht).
          In diesem Jahr kann die weltweite PV Produktionskapazität tatsächlich 67 GW erreichen (das entspricht der Leistung von 190 AKW Mühleberg).
          http://bit.ly/e90ryU

        • F. Bringer sagt:

          Effiziente Geräte, Steckerleisten und Beleuchtungen werden übrigens auch nicht installiert, obwohl sie seit Jahren rentieren.
          (Die Leute importieren ja nicht einmal die Auto direkt, obwohl sich dabei tausende Franken sparen lassen.)

          Den Ausbau von erneuerbaren Energien erreicht man praktisch nur über Anreize wie Einspeisevergütungen – wie das Beispiele in Deutschland zeigen.

  • F. Bringer sagt:

    Die Schweiz hat gemäss BFE bereits eine maximale Speicherkapazität von 8765 GWh.
    Falls Photovoltaik und Windenergie die 3 ältesten AKWs ersetzen, müsste die Sonnenfinsternis und Windflaute gleichzeitig nahezu ein Jahr lang andauern bis diese Speicherkapazität ausgeschöpft wäre.

    Und die Erhöhung von Staummauern ist ja schön und gut. Leider vergrössert sich damit die Stromproduktion nicht, weil das Wassereinzugsgebiet so nicht vergrössert wird.

    Für mehr Strom braucht es eine Entdeckelung der Einspeisevergütungen mit Schweizer Arbeitsplätzen:
    bit.ly/gi2lCd
    bit.ly/gh4F9r
    bit.ly/hyr1YJ

  • Herren Oberholzer und Platon,statt der nicht sehr intelligenten und polarisierenden Seitenhiebe wäre es nun wirklich an der Zeit die vielen
    Vorschläge in die Tat umzusetzen und damit ihre ( eventuelle Brauchbarkeit) zu beweisen! Wir haben in der Schweiz einfach zu viele
    Leute die überalll dreinreden und andere verunglimpfen, und zu wenige die wirklich etwas konstruktives tun .Dieser Zustand müsste sich
    als erstes ändern.

    • Platon sagt:

      walter bossert…ich gebe ihnen recht…aber vielleicht braucht es solche seitenhiebe um endlich aufzuwachen ?! ich bin auch dafür etwas konstruktives zu tun u endlich umzusetzen……es gibt 1000 möglichkeiten das anzugehen…was braucht es wenn wir nicht bereit sind freiwillig umzusteigen ? leider gesetze u finanzielle anreize/strafen…aber in erster linie keine politiker mehr die d umstieg immer noch verzögern o verhindern wollen…
      ZUM GLèCK IST WAHLJAHR…….das timing könnte nicht besser sein. die zeit ist überreif für die VERàNDERUNG ! Wir sind es den nachfolg Generationen SCHULDIG

    • Thomas1 sagt:

      Es ist nicht die Aufgabe eines Wählers, Fachmann in allen Fragen zu sein, sondern Weichen zu stellen. Es gibt zuhauf Leute, die konstruktive Lösungsvorschläge zu Alternativen bieten können. Nur haben sie weder die nötige Lobby und den Einfluss, um sich überall Gehör zu verschaffen, wie es die Atom-Lobby eben hat. Wer hat z.B. HIER die Carte Blanche: ein Unabhängiger oder ein Lobbyist? Eben.

  • F. Bringer sagt:

    Wenn 1 Million Elektroboiler durch Wärmepumpenboiler ersetzt werden, können bereits 6% des Schweizer Strombedarfs eingespart werden (das AKW Mühleberg liefert 5%): http://bit.ly/fG1GpL

    Wenn 500’000 Elektrofahrzeuge im Schnitt 10’000 km pro Jahr zurücklegen, entspricht das weniger als 1% des Schweizer Stromverbrauchs. (Ein Tesla Roadster, welcher in unter 4 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt, läuft mit 0.11 kWh/km.)

    Lieber Schweizer Arbeitsplätze als eine Erhöhung der Abhängigkeit mit Restrisiken.
    Herr Bischof setzen Sie sich für die Entdeckelung der KEV ein, anstatt Fakten zu verleugnen.

    • bigosch sagt:

      1 Million Wärmepumpen zum Stückpreis von ca. 17’000.– mach ungefähr 17mrd Investitionskosten…wünschen Sie Subventionen?
      Sind Sie Häuschenbesitzer der über zuviel Geld verfügt?

      • F. Bringer sagt:

        Über die Lebensdauer einer Wärmepumpe gibt die Schweiz übrigens $320 Milliarden für ausländisches Öl aus, wenn man davon ausgeht, dass der Ölpreis in den nächsten Jahrzehnten bei $120 verbleibt.

        Auch wenn die Hausbesitzer einen Teil der Wärmepumpenkosten mit Schweizer Arbeitsplätzen übernehmen, bezahlen sie letztlich immer noch weniger.

        Die meisten Häuser inklusive Heizungen werden übrigens von Banken finanziert.
        Alternativ könnten wir natürlich auch Schweizer Arbeitsplätze verhindern und die weltweiten Öldespoten anbeten – in der Hoffnung, dass das Öl nach 2020 spottbillig vergeben wird.

  • Christian Schumann sagt:

    Wenn man die Sparversprechen der Linkgrünen summiert, kommt man auf mindestens 10 AKWs, die man angeblich einsparen könne: Standby-Geräte abschalten: minus 1 AKW, E-Heizungen weg: minus 2 AKW, usw. Fact ist: 1. Die CH-Bevölkerung wächst stark. 2. Mit Minergie-Sanierungen spart man keine einzige kWh elektr. En. 3. Man kann Energei aus Solarzellen kaum speichern. Conclusio: Ich bin auch gegen AKWs und sehe deren riesiges Gefahrenpotenzial – noch mehr aber bin ich gegen ideologische Argumente von Leuten, die offensichtlich keine Ahnung von Technik haben. Denn das bringt uns definitv nicht weiter.

    • Independent sagt:

      Ausgerechnet in der Schweiz kann man Solarstrom speichern; nämlich genau so, wie heute massenhaft Atomstrom des Nachts gespeichert wird (Speicherstauseen). Ob Sie Ahnung haben, darf nach diesem Beitrag bezweifelt werden. 😉

      • Thomas sagt:

        Leider ist es etwas schwierig in der Nacht Solarstrom zu produzieren um ihn zu speichern! Am Tag wird die Energie von den Stauseen auch benötigt und kann daher nicht zur Speicherung verwendet werden.

        • Independent sagt:

          Wenn am Tag Strom benötigt wird, dann pumpt man natürlich Solarstrom nicht in den See sondern ins Verbrauchernetz und stoppt dafür den Stausee. Das macht mit Atomkraftwerken genau gleich.

          Da hätten Sie auch selber drauf kommen können. :-/

  • Paul E. Müller sagt:

    Ich bin neben Gösgen aufgewachsen und habe geglaupt, AKW’s seien eine sichere Sache. Trotzdem war meine Meinung, so lange wir nicht wissen wohin mit dem Nuklear-Abfall, sollten wir keine weiteren AKW’s bauen. Nun wohne ich neben Mühleberg und bin aufgewacht. Wir können uns dieses Risiko nicht leisten. Wir können uns aber alles andere leisten sofern wir denn nur wollen. Ich sehen von zu Hause aus auf den Chasseral und könnte mir vorstellen dort den ganzen Berg voll Windmühlen zu sehen. Ich schaue hinunter ins Dorf und könnte mir vorstellen auf jedem Dach eine Sonnenanlage zu sehen. Geht doch !

    • Beimir Abernicht sagt:

      Auf dem Chasseral lieber nicht, den muss ich anschauen. Man könnte das aber irgenwo machen wo es niemanden stört oder so. Jedenfalls nicht bei mir, ist doch klar, oder?

  • Platon sagt:

    Rund ein Prozent der Fläche der Sahara würde ausreichen, um mit Solarkraftwerken den gesamten Elektrizitätsbedarf der Erde zu decken.
    Wäre jedes dritte Schweizer Hausdach mit Panels ausgerüstet, könnte das Land sogar auf 3/4 des Atomstroms verzichten !
    Es gibt keine stichhaltigen Argumente noch länger zu warten Atomaustieg now ! (or never)
    Wir Bürger in der Schweiz haben es in der Hand und können diesen Austieg durch unser Stimmverhalten an der Urne beschleunigen. Wer nicht bereit ist diesen min Preisaufschlag für Strom ohne Atom zu akzept, soll nachdenken wie dumm er sein geld ausgibt

    • F. Bringer sagt:

      Alleine die Fläche die in der Schweiz JEDES Jahr neu verbaut wird, reicht für die Abdeckung von 7% des Schweizer Stromverbrauchs mit Schweizer Photovoltaik mit Schweizer Arbeitsplätzen: http://bit.ly/hqBNuI
      Das sind 98% in 14 Jahren (nur mit der neu verbauten Fläche ohne bestehende Dachflächen).

      Lieber Schweizer Arbeitsplätze als mehr Abhängigkeit mit Restrisiken.

    • steve walker sagt:

      Minimer Preisaufschlag? Das erinnert mich an die Versprechen der ehemaligen SP-Bundesrätin Dreyfus, dass nach Annahme des KVG die Krankenkassenprämien stabilisiert würden…
      Ernsthaft: ich habe mich erkundigt, was es kosten würde, mein EFH mit Solarzellen energieautark auszurüsten (modernes Minergiehaus mit Wärmepumpe). Das ganze würde Fr. 90’000.- kosten. Damit hätte ich aber keinen Gratisstrom, da ich trotzdem noch Netznutzungskosten für die Speicherung des Solarstromes bezahlen müsste. Unter „minimer Preisaufschlag“ verstehe ich etwas anderes.

      • F. Bringer sagt:

        Ach was: In Deutschland werden inzwischen PV-Komplettanlagen für €2000 /kWp angeboten. Das sind gut 10’000 Franken für die Photovoltaik-Versorgung eines 4 Personen Haushalts:
        http://bit.ly/ibQHlR

        Ausserdem hat Photovoltaik den Vorteil, dass deren Strom am Tag die Speicherkraftwerke und die Netze lokal entlastet und während der Nacht nicht mit Verlust die Berge hinauf gepumpt werden muss und kein ausländisches Uran benötigt und keine teuren Endlager benötigt und keine hohen Rückbaukosten aufweist und kein Kühlwasser benötigt.

    • Daniel Lisibach sagt:

      Schon mal auf der Karte nachgeschaut, wem die Sahara gehört?
      Schon mal überlegt, wieviele Terroristen es braucht, um die Sahara-Stromversorgugn für Europa abzustellen?

  • F. Bringer sagt:

    Wenn die Konsumenten entlastet werden sollen, erreicht man aber selbst dann wenig, wenn man den Strom enorm subventionieren würde (was beim Atomstrom momentan ohnehin schon der Fall ist).

    Dann bringt die Legalisierung sämtlicher Parallelimporte tatsächlich wesentlich mehr.
    Interessanterweise wird leider die Legalisierung von Parallelimporten, welche die Konsumenten erwiesenermassen wesentlich entlasten würde, von den gleichen Gruppierung verhindert, die auch neue erneuerbare Kraftwerke mit Schweizer Arbeitsplätzen zum Schutz des Strommonopols verhindern: http://bit.ly/gi2lCd

    • F. Bringer sagt:

      Apropos: Österreich ist ebenfalls ein Alpenland und im Gegensatz zur Schweiz versorgt bereits heute über 570’000 Haushalte mit unlimitiertem, heimischen Windstrom. igwindkraft.at/
      Österreich ohne AKWs zahlt wegen seiner Mitgliedschaft bei der Euratom jährlich €40 Millionen für die Europäische Atomindustrie, während es gleichzeitig seine eigene Windkraft mit lediglich €24 Millionen fördert: http://bit.ly/b4pN2G

      • steve walker sagt:

        Ach ja, Österreich. Das ist doch das Land, welches in Zwentendorf ein AKW gebaut hat und nach dessen Fertigstellung zur Überzeugung kam, dass es eigentlich keinen Atomstrom will. Und welches anschliessend ein Kohlekraftwerk gebaut hat. Und welches nun seit zig Jahren in grossem Stil Atom- und Kohlestrom aus dem Osten importiert, zeitweise sogar aus Tschernobyl…

        • F. Bringer sagt:

          Österreich hat tatsächlich lediglich einen 3% höheren Stromverbrauch als es selbst Strom produziert.

          Und die Schweiz importiert nicht nur Kohlestrom sondern die Schweizer Stromkonzerne sind auch am Schrottreaktor im Fessenheim beteiligt und bauen leider zudem Kohlekraftwerke an den windigen Küsten:
          http://bit.ly/98u67L , http://bit.ly/gNcJ6W

          Und die Strompreise sind übrigens tiefer in Österreich als in der Schweiz. Mit dem zusätzlichen Unterschied, dass die Österreicher zukünftig nicht noch mit hohen Rückbau- und Endlagerkosten belastet werden: http://bit.ly/evqo5n

        • F. Bringer sagt:

          Österreich hat tatsächlich lediglich einen 3% höheren Stromverbrauch als es selbst Strom produziert.

          Und die Schweiz importiert nicht nur Kohlestrom sondern die Schweizer Stromkonzerne sind auch am Schrottreaktor im Fessenheim beteiligt und bauen leider zudem Kohlekraftwerke an den windigen Küsten:
          bit.ly/98u67L , bit.ly/gNcJ6W

          Und die Strompreise sind übrigens tiefer in Österreich als in der Schweiz. Mit dem zusätzlichen Unterschied, dass die Österreicher zukünftig nicht noch mit hohen Rückbau- und Endlagerkosten belastet werden: http://bit.ly/evqo5n

  • Platon sagt:

    Liebe Politiker und AKW Befürworter aller Parteien….
    Der Wind hat gedreht. Spürt Ihr diesen Gegenwind schon ? Draussen baut sich schon ein riesen Tsunami auf und er wird kommen im Herbst bei den Wahlen und die Befürworter wegspühlen …

    • winkelried sagt:

      Lieber Platon, sehr wichtig wäre es, wenn viele Leser sich erkundigen könnten, welche Befürworter man nicht mehr wählen sollte. Das wäre eine grosse, sehr grosse Hilfe. Für Informationen wären sicher tausende dankbar. FGv. max

  • Ulrich Schwendener sagt:

    Herr Bischof von der CVP hat mit seinem Artikel rein gar nichts gesagt. Er hat kein Rezept und keine Ideen. Alles was der Herr Politiker machen will ist, darüber zu reden. Und solche Leute sollen wir wählen??? Das Zürcher Wahldebakel wird sich für die CVP auch auf Bundesebene wiederholen.

    • Freiherr sagt:

      Tja, der Kapitalschmarotzfluegel der „C“VP besteht zwar vor allem aus Versicherungsgaengstern. Aber wie das Autoouting eines „C“VP AKW-Zeitbombenfaens- und -Verwaltungsrats sowie Rechtsstaatsmitkeulers fuer die Rettung von UBS-Baenkstern (als Anwalt sollte er eigentlich wissen, dass ein Parlament nur begnadigen aber nicht Kleinkunden mit Keulung des BankKUNDENgeheimnisses Raubfisken ausliefern duerfte) entlarvt nicht nur….

  • F. Bringer sagt:

    Windenergie ist entgegen der Behauptung von P. Bischof günstiger als Atomenergie:
    Die Kapitalkosten für Windturbinen liegen übrigens bei €0.98 /W bit.ly/i343Ll
    Während neue, teure AKWs inzwischen in der Gegend von $8 /W liegen:
    ti.me/flRvb1 bit.ly/afZoPe (ohne Uran, ohne Rückbau, ohne Endlager)
    Die Schweiz exportiert über 30% des Strombedarfes nach Italien. Wenn die Stromlobby inklusive P. Bischof CO2-arme Stromproduktion tatsächlich interessieren würde, würde sie keine Kohlekraftwerke an den windigen Europäischen Küsten finanzieren – sondern Windfarmen: bit.ly/gNcJ6W bit.ly/98u67L

    • steve walker sagt:

      Dass die CH 30% des Strombedarfes nach Italien exportiert stimmt so nicht. Die CH exportiert zwar grosse Strommmengen, beinahe gleich viel, wie der Eigenbedarf. Auf der anderen Seite wird aus dem europäischen Verbund aber auch sehr viel Strom importiert.
      Relevant ist die Bilanz, und die sagt (2009), dass die CH einen Exportüberschuss von 3% (!) aufweist. Es gab auch schon Jahre mit Importüberschuss.

      • F. Bringer sagt:

        Ja und? Das hindert die Schweiz trotzdem nicht daran Windfarmen anstatt Kohlekraftwerke in Italien zu bauen und saubereren Strom direkt zu verkaufen und die Leitungsverluste über den Gotthard zu reduzieren.

        • steve walker sagt:

          Ich habe kein Wort gegen Windfarmen geschrieben. Meine Aussage war, dass die von Ihnen aufgestellte Behauptung, dass die CH 30% des Strombedarfs nach Italien exportiert nicht wahr ist. Halb- und Unwahrheiten tragen nicht zur Lösung von Problemen bei.

          • F. Bringer sagt:

            Es ändert nichts an der Tatsache, dass die Schweiz überhaupt nicht gezwungen ist über 30% seines Strombedarfes nach Italien zu exportieren. Italien verfügt über genügend Kraftwerksleistungsreserven, welche es deshalb weniger benutzt, weil der Importstrom meistens günstiger ist.

          • steve walker sagt:

            Das heisst, die Italiener sollen lieber ihre alten Ölkraftwerke wieder anwerfen, statt Atom- und Kohlestrom aus Frankreich und Deutschland (transit durch die Schweiz) zu importieren?

          • F. Bringer sagt:

            Das heisst die Schweizer Stromkonzerne sollten besser in Windfarmen investieren als in ausländische Kohlekraftwerke an windigen Küsten wenn sie Strom im Ausland verkaufen wollen:
            bit.ly/gNcJ6W
            http://bit.ly/98u67L

          • F. Bringer sagt:

            Die Kapitalkosten für Windturbinen liegen übrigens bei €0.98 /W bit.ly/i343Ll
            Während neue, teure AKWs inzwischen in der Gegend von $8 /W liegen:
            ti.me/flRvb1 bit.ly/afZoPe

            Ausserdem hat Windenergie den Vorteil, dass sie kein ausländisches Uran benötigt und keine ausländischen Wiederaufbereitungsanlagen benötigt und keine teure Endlager benötigt und keine hohen Rückbaukosten aufweist und kein Kühlwasser benötigt. http://bit.ly/dRzz2J

          • Daniel Lisibach sagt:

            Doch, Herr Walker, leider doch.
            Sie mobilisieren Wähler, denen es egal ist, ob ihre Politiker die Wahrheit sagen oder nicht, Hauptsache es tönt gut und der politische Feind wird diffamiert.

  • Rüdiger Kraus sagt:

    Bischof gibt sich gerne als erfolgreicher Unternehmer. Deshalb kommt die Rechtfertigung am Anfang, ein bisschen gehäuchelt vor (ich bin nur VR im KKW Gösgen, weil der Kanton Besitzer ist…so in etwa). Aber so kennt man die CVP. Ich hoffe Bischof und Darbelley erhalten ihre Quittung im Herbst, für das Wischi-Waschi-Taktieren der CVP…

    • Thomas1 sagt:

      Nix da Kanton Besitzer, es sieht so aus: An der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG, welche die Anlage betreibt, sind fünf Partner beteiligt: die ALPIQ AG (40%), die Axpo AG (25%), die Stadt Zürich (15%), die Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW, 12,5%) und die Energie Wasser Bern (ewb, 7,5%). Die Geschäftsleitung liegt in den Händen der ALPIQ.

  • Thomas1 sagt:

    Hinzufügen zu seiner Tätigkeit als CVP-Politiker (Volksvertreter!!) UND VR der Kernkraftwerke Gösgen muss man auch noch die Tatsache, dass er seinen Gästeausweis als Parlamentarier an Aeschimann Stefan, Public Affairs ALPIQ vergibt. Also doppelt AKW-gemoppelt. Wieso erhält so einer ausgerechnet jetzt eine Carte Blanche. wenn es doch mal endlich darum ginge, die Dinge SACHLICH und NEUTRAL und nicht einseitig anszuschauen und konstruktiv zu lösen?

  • Matthias Probst sagt:

    Die Erweiterung der Grimselstaumauer liefert keine zusätzliche Energie. Sie liefert mehr Geld, da dass Wasser dann nur noch zu Spitzenzeiten turbiniert werden muss. Oder hat die Höhe der Mauer einen Einfluss auf die Niederschläge? Wer Grimsel als Alternative zu AKW’s propagiert ist schlichtweg ein Lügner!
    So will uns die Atomlobby weiterhin für dumm verkaufen und den Atomgegner den schwarzen Peter zuschieben. Das ist nicht nur dreist, das ist schlichtweg ein Skandal.

  • Kurt Stierli sagt:

    Mit dem letzten AKW verschwindet auch die „sogenannte“ Stromlücke. AKW wollen Strom verkaufen, das ist Ihr Geschäft, nicht Strom sparen. Deshalb wird AKW Strom immer relativ „billig“ sein, weil für die Sicherheit der Staat bürgt und für die Entsorgung ebenfalls. …und Energiesparen will dann niemand weil Energie so billig ist. Man kann z.B. Büroklimatisierungen bereits heute mit Absorptionskältemaschinen bewerkstelligen, (wandeln Solarenergie in Kälte um) die nur einen Bruchteil der Energie einer normalen Kältemaschine brauchen. Die Systeme sind da, nur der Wille / Anreize nicht!

  • Armin Köppel, Unternehmer sagt:

    Naja, besser tröpfchenweise als gar nie. Den guten Willen spreche ich Ihnen nicht ab, aber die Vereinbarkeit Ihrer Lobby-Jobs mit den schönen Worten ist unmöglich. Für die Sicherheit müssen Sie als Nationalrat eintreten, mit Gesetz und Bewilligung, nicht als VR. Verflechtungen mit AKW, Banken usw. ergaben das Mitte-Wahldebakel, kurz: Unglaubwürdigkeit. Die meisten Projekte werden immer noch durch Ihre Politik verhindert oder zumindest nicht unterstützt, nicht durch Umweltbewahrer (obwohl auch da einige umdenken müssen). Mein Rat: Austreten aus …und Einstehen für …

  • Dieter Bachmann sagt:

    Was mich am meisten beunruhigt, ist dass Fukushima Politiker plötzlich „nachdenklich“ macht. Politiker, besonders Verwaltungsräte eines KKW, mussten, sollte man meinen, sich ja schon immer bewusst gewesen sein, dass früher oder später irgendwo auf der Welt so ein Unfall passieren wird. Nun ist er eben in Japan passiert. Wenn das Risiko einer Kernschmelze pro Reaktor „alle 10’000 Jahre“ eintritt, bedeutet das bei 6 Reaktoren in der Schweiz eben durchschnittlich eine Kernschmelze in 1600 Jahren. Befürworter von Atomkraft mussten dieses Risiko schon immer als akzeptabel vertreten.

    • Toni Stadelmann sagt:

      Dies sind statistische Spielereien. 1 x in 1600 Jahren kann auch heissen: MORGEN.

      • Toni Stadelmann sagt:

        Gemäss jap.Rechnereien hätte es Fukushima ein Mal in 3000 Jahren treffen können. Nun waren es 40 Jahre. So kommen wir nicht weiter. Vielleicht müssten wir einmal unsere Werte bewerten: sozialer Frieden, Wirtschaftskraft, finanzieller Wohlstand, Versorgungssicherheit, geistiger Fortschritt, Natur (Tiere, Pflanzen), Landschaft (Boden, Luft), Bequemlichkeit, Gesundheit, Bildung und Forschung, usw. Wie viel sind uns diese Werte wert ??? Heute bewerten Grüne (als ein Extrem) Natur und Landschaft mit 100, den Rest mit 0. Die FDP die Wirtschaft mit 100, den Rest mit 0. Sie sehen, was ich meine ???

        • Platon sagt:

          da bin ich ganz auf Ihrer Seite Herr Stadelmann…Genau deshalb wird die FDP schleichend von der Bildfläche verschwinden (siehe Beispiel ind Deutschland)…die Grünen profitieren solange die Energiefrage nich wirklich gelöst ist und der Atomausstieg aufgegleist ist…..in der Folge werden sich auch die Grünen verändern müssen (siehe GLP)

  • Jakob Müller sagt:

    Schweizer AKWs müssen einem Ereigniss mit dem nur alle 10’000-100’000 Jahre zu rechnen ist standhalten. Wenn Weltweit alle 400 AKWs unsere strengen Anforderungen knapp erfüllen ist mit einer Atomkatastrophe alle 25-250 Jahre zu rechnen. Dazu kommen noch Fehler bei der Bedienung (Tschernobyl) und Ereignisse mit denen nicht gerechnet wird (gleichzeitig Erdbeben und Hochwasser, Terroranschlag). Die wahrscheinlichkeit ist also hoch, dass Pirmin Bischof nach Tschernobyl und Fukushima bei einer weiteren Atomkatastrophe betroffen und nachdenklich gemacht wird.

  • Lüdi sagt:

    Was mich am meisten nervt an der ganzen Debatte ist, dass sich Parteien, die zuvor den Atomstrom befürworteten, sich jetzt rausgaunern mit irgendwelchen Ausreden… plötzlich dagegen sind, etc. Ich finde man sollte ehrlich sein und sagen: „Ja, wir haben uns für den Atomstrom entschieden und bleiben dabei/oder nicht..“. Leider tun das viele Parteien nicht (nicht nur in der Schweiz..) und deshalb ist es für mich selbst und ich denke für alle eigentlich klar, dass man solche Parteien nicht mehr wählen kann, da diese keine Vertrauensbasis mehr haben! *

  • Toni Stadelmann sagt:

    Ich insistiere! Ich muss die Frage nochmals stellen: Seit wann ist PB Energiefachmann ???
    Ich kenne ihn nur als „Finanz- und Bankfachmann“.
    Und auf diesem Gebiet hat er total versagt (Solothurner Kantonalbank, SoBa-Affäre).
    Richtig PB, alles hat seine Zeit. Aber die Zeit für einen PolitBloc von PB auf dem Gebiet Kernenergie ist (noch) nicht gekommen.

  • Lüdi sagt:

    *.Was den Energieumstieg betrifft, ist es doch eher so, dass die jetztigen Energiefirmen AKW’s haben und sich damit eine goldige Nase verdienen!Alpiq S. z.B.hat zusätzlich noch Wasserkraftwerke und kann somit in den richtigen Momenten Atomstrom in den Staumdamm pumpen um ihn dann zur richtigen Stunde für massiv mehr zu verkaufen!
    Ich finde solche „ZukunftsAngelegenheiten“ sollte man nicht in die Hand von profitgesteuerten Leuten stecken!Diese schauen nicht auf eine zukünftige Energielösung sondern nur um den Profit. Schliesslich zahlen wir(derBund)die folgen einer Katastrophe und nicht die!

  • Die Strategie der Atomköpfe ist hinterhältig und hochgefährlich: Zuerst werden die Grünen als Verhinderer hingestell und sollen nun weichgeklopft werden, einer zügellosen Verschandelung von Flüssen und Bergen zuzustimmen. Wenn alles verbaut ist, will man dann die AKWs weiterlaufen lassen oder sogar neue bauen!
    Sie wollen nur eins: Wachstum Wachstum Waxdumm! Um jeden ökologischen Preis möglichst billige Energie.
    Wir müssen uns vom zerstörerischen Wirtschaftssystem mit seinem Waxdummszwang abwenden!
    Lest die Energiestudien von Shell und der dt. Bundeswehr unter http://www.decroissance-bern.ch

  • Das Beispiel Deuschland wird immer wieder erwähnt. Dort werden erneurbare Energiequellen über eine politisch festgesetzte Einspeisevergütung gefördert. Das ganze ist ein Nullsummenspiel für den Staat, die gesamte Förderung wird auf den Stromkonsumenten abgewälzt. Die Kosten dafür werden jedes Jahr neu ausgerechnet: Zur Zeit sind es 2.7 €Cent / kwh.
    D.h mit einer Förderung wie in D würde unser Strompreis ca 15 % höher sein als heute.

    Damit wurden u.a. 17 GW (peak) Solar installiert. Bei 12% Auslastung ergeben diese Anlagen mehr Energie ab als unsere AKWs Gösgen und Leibstadt zusammen.

    • Na und? Die Energiepreise sollen endlich massiv steigen, so dass
      1. die zukünftige Knappheit endlicher Ressourcen im Preis „inbegriffen“ ist
      2. sie den Preis der ökologischen Last wiederspiegeln
      DAS wäre echte Marktwirtschaft, aber wir haben heute eine unfreie Zwangswirtschaft, die immer wachsen soll.
      Eine Marktwirtschaft, die nur existiert, wenn sie wächst, ist NICHT FREI!
      http://www.decroissance-bern.ch

    • Platon sagt:

      Wenn die Kosten für Atomstrom richtig gerechnet würden wären die Preise für Atomstrom schon Heute 5-10 Rappen je KWH höher…Versicherung eines GAU`s im Umfang von nur 100MRD erhöht den Strompreis um 5 Rappen je KWH…Die langfristigen Kosten für den Atommüll sind gar nicht vernünftig bezahlbar, sondern werden einfach auf die nächsten Generationen verschoben. Nach meiner Meinung müsste der hochradioaktive Müll so entsorgt werden, dass er immer wieder, Generationenweise, rückholbar ist…
      eine gigantische Fehlallokation hat über die letzten Jahrzehnte stattgefunden auf Kosten der Steuerzahler

  • Das es 20 % Verlust gibt, wenn man mit Strom Wasser hinaufpumpt (Gr.St.M.-Erhöh.) und beim herunterlassen wieder Strom „gewinnt“ wird verschwiegen. (Wenigstens deren Erbauer konnten Rechnen!) Das mit Ern.Energ. der Stompreis um das „mehrfache“ steigt ist die reinste Lobby-Hysterie, dass neuste von deren PR-Abteilung! Ein wenig(!) teurer wird’s! Aber wen man die KKW abwärme einfach in den Himmel bläst, keine Städte oder Gewächshäuser damit beheizt, was solls…

  • Die Katastrophe in Japan hat die ganze Welt aufgeweckt. Mein Vorschlag ist: Das sich alle Länder sich einigen 200 bis 500 Euro pro Einwohner auszugeben für Erneuerbare Energie. Da käme vielleicht eine Summe von 1000 Milliarden Euro zusammen die innerhalb von 7 Jahren ausgegeben werden. Die Anlagen sollten in Staatsbesitz bleiben. Dann können die Firmen mit Aufträgen Rechnen und Personen ausbilden und Arbeitsplätze schaffen und mehr in Forschung Investieren.

  • Maja sagt:

    Warum nicht mehr Autofahren, zur Zeit laufen die immer noch mit Benzin.

  • Maja sagt:

    Die Einstellung, dass mit Energie viel verdient werden kann muss endlich aufhören.

  • 3)Es bleibt also genügend Zeit, uns bei der zukünftige Stromproduktion intensiv auf erneuerbare Energien vorzubereiten. Wenige Grossanlagen müssen durch eine Vielzahl kleinerer Stromproduktionseinheiten ersetzt werden, das wird auch einen angepassten Netz- und Speicherausbau notwendig machen. Die Schweiz ist führend in Forschung und Entwicklung, nutzen wir doch unser Potenzial und ergreifen wir unsere Chancen! Von den Gemeinden, Kantonen und von Bundes-Bern erwarte ich einen entschlossenen Aufbruch aller Parteien und Verbände für eine weitestgehend atomfreie Zukunft!

  • 2)Der Atomstrom ist vorallem deshalb konkurrenzfähig, weil die damalige Politik darauf verzichtet hatte, realistische Gesamtkosten mit einer schadensrelevanten Versicherung in den Strompreis einzurechnen. Die Kostenwahrheit für die Stilllegung aller AKWs, der Rückbau der Anlagen und die Endlagerung wird uns noch lange beschäftigen. Aus mehreren Gründen dürfte es kaum zum Neubau von AKWs kommen, andererseits werden die bestehenden, alten Anlagen in den kommenden Jahren vom Netz gehen. Der weitere Betrieb sollte nach erneuter, sorgfältigen Sicherheitsüberprüfung klar terminiert werden.

    • Thomas1 sagt:

      A propos Versicherung:: es gibt noch andere Gebiete, in denen allfällige Schäden nicht versichert werden – weil sie schlicht zu wären sind und deshalb auf die Allgemeinheit abgewälzt werden: Mobilfunk und Gentechnologie sind zwei Beispiele.

  • 1)Ein Licht in der Dämmerung der gegenwärtigen Atomstromproblematik, wenn sich Herr P. Bischof CVP als VR-Mitglied des AKWs Gösgen hier der Diskussion stellt. Streiten wir uns über den Weg zum Ausstieg aus der Atomenergie, doch bitte ohne Polemik. Als konservativer Wähler, der nicht in die EU will und auch die PFZ ablehnt, hatte ich spätestens seit Tschernobyl erkannt, dass die Nutzung der Atomkraft grundsätzlich abzulehnen ist. Das Risiko einer nuklearen Katastrophe in einem Schweizer AKW mag noch so gering sein, die Folgen eines Ereignisfalls wären jedenfalls unverkraftbar.

    • Silvio De Zanet sagt:

      Darum geht es schlussendlich, um das Risiko. Vielleicht noch eine Zahl: Energiegewinnung mit erneuerbarer Energie würde monatliche Mehrkosten von 10-15 Fr. pro Haushalt verursachen (Quelle NZZ am Sonntag, 3.4.2011). Dieser Aufpreis sollte vertretbar sein.

  • „Die damalige Politik“, ja. Die heutige ist genau gleich! Keine einzige Partei ist wachstumskritisch. Aber wenn wir immer mehr produzieren und konsumieren „müssen“, dann wird auch die Energiesituation immer schlimmer, egal mit welchem Energieträger, und „die Politik“, allen voran die sogenannt „bürgerliche“, kennt nichts anderes als wirtschaftsfreundliche, umweltFEINDliche Technik, weil sie möglichst billig sein muss! Aber auch die Grünen haben ein Problem, wenn sie nicht endlich wachstumskritisch werden, weil sie die Probleme sonst nur verlagern, wenn auch zu weniger schädlicher Technik.

    • Thomas Schmid sagt:

      In der ganzen nun schon etwas polemischen Diskussion über die Atomenergie vergessen wir etwas die Problematik des Klimawandels! Die Kernenergie macht ca. 40% der produzierten elektrischen Energie aus, aber diese machte 2009 nur ca. 24% unseres gesamten Energieverbrauchs aus! Knapp 70% der Energie kommt immer noch aus fossilen Energieträgern (Öl und Gas) und es geht in Zukunft auch darum, diesen Anteil drastisch und möglichst schnell zu reduzieren. Wir müssen uns die ganze Energieproblematik vor Augen führen und nicht nur einen Aspekt, und so gesehen geht es mittelfristig noch nicht ohne KKWs.

    • Platon sagt:

      Ich bemühe mich auch Wachstumkritisch zu sein, aber es ist eine sehr schwierige Gratwanderung…auf der eSeite des Abgunds lauert der Sozialismus u auf d anderen Seite der Turbo Kapitalismus…es würde ein ganz neues, anderes Systemdenken erfordern, das wir noch entwickeln und verändern müssen…aber am Ende des Tages hat es der Konsument in der Hand, er bestimmt was er kaufen will.. z.b. wird es in 10-20 Jahren keine Nachfrage nach Atomstrom mehr geben ! Produkte uDienstleistungen mit Atomstrom hergestellt bleiben in d Regalen liegen u Imageschaden zwingt die Unternehmen Atomfrei zu produzie

      • Thomas Schmid sagt:

        Leider funktioniert das selbe bei den fossilen Brennstoffen bis jetzt noch nicht. und obwohl wir doch jetzt schon wissen dass in China vor allem mit Kohle Energie produziert wird und Rohstoffe unter ökologisch und menschlich krassen Bedingungen gefördert werden können wir Konsumenten am Schluss doch nicht so viel bewirken, weil es auch kaum Alternativen gibt. Wir müssen das Problem Global betrachten – wer verzichtet auf etwas das in China mit Atomstrom/Kohlestrom produziert wurde und bezahlt 10x mehr um es mit schweizer Wasserstrom zu produzieren? leider macht das niemand…

        • F. Bringer sagt:

          Übrigens, China hat letztes Jahr mehr Windenergie verbaut als Europa und die USA zusammen:
          gwec.net/index.php?id=21

          Obwohl China Atomenergie enorm subventioniert, kann die Chinesische AKW-Zubaurate bei weitem nicht einmal den ungeförderten Chinesischen Solarthermie-Zubau mit 29 GWth (2009) erreichen: http://bit.ly/fndUjs

          China hat übrigens einen Atomstromanteil von weniger als 2%, obwohl es Atomstrom subventioniert und seit den 1970er Jahren eigene Atom-U-Boote betreibt.

      • Beat sagt:

        Chinesische Produkte kosten in unseren Regalen oft bloss 20% oder 25% weniger, und sofort werden sie gekauft. So funktioniert das Konsumverhalten. Alternativen gibt es jede Menge, niemand kann sich da herausreden.

  • Smart sagt:

    Das CH-Stromnetz in der CH wird zweigeteilt, ein Netz mit und eines ohne AKW-Strom. Allen die gegen AKW’s sind und behaupten es sei kein Problem den Ausfall mit erneuerbaren Quellen zu kompensieren, wird in fünf Jahren kein AKW-Strom mehr geliefert. So haben die No-problem Leute fünf Jahre Zeit um ihre erneuerbare Energiekapazität mit Speicher usw. aufzubauen und dann diesen sauberen Strom zu beziehen. Wenns klappt werden alle Skeptiker auch auf das neue Netz wechseln und wir können die AKW abschalten. Wenns nicht klappt, brauchen wir uns diese Fundis wenigstens nicht mehr dauernd anzuhören.

    • Armin Köppel, Unternehmer sagt:

      garnicht smart sondern fies, Sie wollen uns am Risiko teilhaben lassen, Sie wollen uns allein das umsteigen überlassen und Sie würden vermutlich alles unternehmen, damit SIE RECHT BEHALTEN, Ich bin einverstanden, wenn alle umweltgerechten Stromproduktionen inkl. Wasser auf das eine Netzt geschltet werden 🙂

    • Thomas1 sagt:

      Studieren Sie Marktmechanismen zuerst. Es wäre schon geholfen, wenn der AKW-Strom sämtliche Kosten inkl. Risikodeckung beinhalten würde, so wie jede andere Energiequelle es auch tut. Dann wäre der AKW-Strom nämlich automatisch so teuer, dass er der alternativen Energiebranche automatisch einen Wachstums- und Innovationsschub bescheren würde und die Lösung wäre im Nu da. Durch die Subentionierung des AKW-Stroms auf Kosten kommender Generationen werden Innovationen jedoch verhindert. AKW ist also keine Lösung, sondern nur ein hinausgeschobenes Problem.

    • Lüdi sagt:

      Dann gehen sie doch nach Fukushima und geniessen sie strahlendes Wetter!
      Ich verzichte lieber auf Energie die ich nicht brauche, als dass ich daran zugrunde gehe.
      Wenn jeder sich ein bischen mehr über seinen Energieverbrauch kümmern würde, würden man sich jetzt gar nicht darum streiten. Man hätts gar nicht nötig sich der Atomenergie zu bedienen!
      Auch schon mal daran gedacht einen Abend ohne Fernsehen und PC zu verbringen? Oder vielleicht einfach mal nur dort Licht anschalten wo man’s wirklich braucht. Ist zwar ein bischen mehr Aufwand, aber lohnt sich!

      • Fussballfan sagt:

        Aha, und Sie glauben das funktioniert?
        Wenn nichts gutes im Fernsehen kommt vielleicht. Spätestens wenn aber die Schweiz an der Fussball-WM/EM spielt oder ein anderer Event die Leute interessiert, werden alle die Kiste wieder einschalten. Blöd, dass dann der Strom nicht mehr vorhanden ist und die Netze zusammenbrechen. Und das werden sie nicht nur dort, wo es nichts ausmacht.

  • Ricardo Pfeifer sagt:

    Ein Pumpspeicherwerk ist wie der Name schon sagt nicht in erster Linie ein Stromerzeuger, sondern ein Speicher wo das Wasser erst hoch gepumpt werden muss. Also Energie vernichtet. Die sind in einem andren Zusammenhang wichtig. Aus meiner Praxis und ich habe mit Energie zu tun, kann ich Ihnen sagen Energiesparern ist für viele ist für viele Privat oder in der Industrie/ Gewerbe eine leere Worthülse, die man benutzt, weil es gerade In ist. Aber sparen sollen alle Andern.

  • Wendehals Hunter sagt:

    Wer von der Atom-Lobby bezahlt wird und so fadenscheinig für den Ausstieg plädiert kann nicht glaubhaft sein!!!
    Man merke sich diese Personen für die Wahlen im Herbst.
    http://www.langenthalertagblatt.ch/schweiz/akw-debatte-die-wendehaelse-aus-dem-bundeshaus-106015067
    Am besten gar nicht diese Parteien wählen.

    • Platon sagt:

      Hey Wendehals Hunter….Danke für den super Link…..ich bin 100 % Deiner Meinung…..
      Transparenz ist in der Demokratie überlebenswichtig !

  • Ricardo Pfeifer sagt:

    Na das hätten Sie nicht löschen müssen, der hat wirklich keine ahnung von energie, dass zeigt auch punkt drei. aber im moment überbieten sich die politiker mit ausstiegs gedanken. nur da wo die wirklichen probleme beim umstzen sind wollen sie nicht wissen. und in ein paar monaten schreit sowieso wieder kein hahn mehr danach. sobald ein kleiner wirtschaftlicher einbruch kommt. wird wieder angst mit arbeitsplatzverlust gemacht, dann hat sich das mit dem atomausstieg erledigt

  • tobe or not sagt:

    Blablab bla.. Solche Heuchler unsere bürgerlichen und rechten… Jetzt wollen sich plötzlich alle profilieren und gut dastehen. Ihr wolltet aber eine Verlängerung der AKW Bewilligungen und habt so wesentlich mit unserem Leben gespielt. ernstnehmen? Nein.

    Teuerer Strom? Hat man damals bei Solar auch gesagt, doch beachten sie die Preise der letzen 20 Jahre, die sind deutlich gefallen und wenn die Nachfrage noch mehr steigt ist ja klar wo es endet.
    Aber eben lieber über den Geldbeutel politisieren als über die Realität.
    Aber wie es so schön im Leben heist, alles kommt mal auf Dich zurück!

  • nemo sagt:

    Wie glaubwürdig sind die Aussagen eines Verwaltungsrates des KKW Gösgen bezüglich Atomstrom?

  • Daniel Wehner sagt:

    Bischof schreibt davon, dass man STROMRATIONIERUNGEN zu Spitzenzeiten widereinführen müsste. Wer weiss etwas davon? Gab es das früher einmal? Wie funktionierte es? Sollten die Effizienzbestrebungen nichts bringen, und das ist zu befürchten, müsste das Element der Stromrationierung doch TATÄCHLICH ERWÄGT werden. Oder nicht? Vorschlag: Es gibt eine Menge Strom zum Normaltarif. Soviel wie es für die vernünftige Bewirtschaftung eines Haushalts braucht. WER MEHR WILL, MUSS MEHR ZAHLEN. Mit progressiver Kurve natürlich.

  • Heiri Meier sagt:

    die Schweiz ist reich, alles ist gut nur nicht mehr AKW

  • Roland Mühlemann sagt:

    Kernenergie ist nicht billig. Und schon gar nicht billiger als alternative Energien. Der Strom der AKWs ist nur billig, weil keine Kostenwahrheit herrscht. Die Effektiven Kosten der Kernenergie werden im Moment einfach auf die zukünftigen Generationen abgewälzt. Rückbau der Meiler, Endlagerung für 100’000 von Jahren, Kosten von Unfällen wie in Tschernobyl oder Japan – alles und noch vieles mehr nicht im Strompreis enthalten.

    • F. Bringer sagt:

      Neue AKWs sind tatsächlich auch so zu teuer. Ein neues, ausländisches AKW kostet gemäss Areva inzwischen über 12 Milliarden Franken: bit.ly/JvyQ1
      Kein Wunder sind neue US AKWs auf satte $54 Milliarden Staatskredite angewiesen: bit.ly/de4a0v
      Kein Wunder werden die US Stromkonsumenten zudem gezwungen einen Aufpreis zu zahlen um neue AKWs finanzieren zu können: http://bit.ly/9H16Ok
      Kein Wunder wurde 2009 in einem einzigen Jahr 80 GW (200 mal AKW Mühleberg) erneuerbare Leistung installiert, während die weltweit installierte AKW-Leistung sogar abgenommen hat: bit.ly/cF5ezk

      • Warum setzen wir politisch nicht alles in Bewegung, um die Betreiber BKW, AXPO usw. zu veranlassen, ihre Rückstellungen zu Gunsten der Rückbaufonds statt innert 50 Jahren z. B. innert 40 Jahren bereit zu stellen. Das würde den Atomstrom gleich erheblich verteuern und der Umstieg auf erneuerbaren Strom beim zuständen EW wäre wahrscheinlich umgehend lohnenswert. Eine kleine, korrektive Massnahme mit adäquater Wirkung. 50-jährige Laufzeiten für risikobehaftete, komplexe nukleare Anlagen waren ohnehin zu hoch angesetzt.

  • Pius Tschirky sagt:

    Warum haben die Politiker nicht schon nach Tschernobyl gehandelt. Es sind die gleichen, die nun auf dieser AKW-Welle reiten. Wendehälse eben. Vor noch nicht langer Zeit hat man jemandem, der ein Sonnenkollektor auf sein Dach bauen wollte nicht mal eine Baubewilligung erteilt, mit dem Hinweis es verschandle das Ortsbild. Nun aber haben plötzlich alle einen „grünen Anstrich“ und man will sich plötzlich wie der „Phönix aus der Asche“ für allen erdenklichen Umweltschutz einsetzen. Dies so ganz eben nach dem „Gusto“ der Bevölkerung um dann ja bei den anstehenden Wahlen nicht im Regen zu stehen.

  • cristiano safado sagt:

    Wir wissen mittlerweilen von Fukushima, dass die TEPCO jahrelang gepfuscht, geschlampt und betrogen hat. Auch unterstehen japanische Atomkraftwerke nicht rigiden Kontrollen wie unsere Kernkraftwerke. Bevor Atomkraftwerke bei uns abgeschaltet werden, sind genügend Anlagen für Alternativenergien und Wasserkraft zu erstellen. Bis dahin ist die ENI personell aufzustocken, damt sie rigide Kontrollen bei unseren Atomkraftwerken ausführen kann. Die Forderungen der Grünen, Kernkraftwerke durch massive Lenkungsabgaben auf Strom unnötig zu machen, kommt aus wirtschaftlichen Gründen nicht in Frage.

    • cristiano safado sagt:

      Durch Eindämmung der Zuwanderung kann ebenfalls massiv Strom gespart und die Umwelt geschont werden. Darf ich an die Versprechen der Regierung bei den Abstimmungen erinnern, dass mit den FZAs nur Hochqualifizierte in die Schweiz eingelassen werden. Tatsache jedoch ist, dass wesentlich mehr Handwerker (z.B. Elektriker, die es hier schon in Ueberfluss gibt) als Hochqualifizierte zuströmen, die nebst Konkurrenz auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt eben auch viel Strom (zwei Kernkraftwerke) benötigen und die Umwelt belasten.

      • Mark Keller sagt:

        Wo haben Sie denn diesen Unsinn her? Im Jahre 2009 nahm die Bevölkerung der Schweiz um 1.1% zu. Der Stromverbrauch nahm im gleichen Zeitraum aber um 2.1% ab. Die Zunahme der Bevölkerung bedingt nicht unbedingt eine Zunahme des Stromverbrauches in gleichem Umfang.

        • cristiano safado sagt:

          @Mark Keller
          Ihre Angaben stimmen nicht, weder in Bezug auf Stromverbrauch, noch in Bezug auf Einwanderung. Von wo haben Sie diese Zahlen ? Ich stütze mich auf offizielle Angaben des BA für Statistik. Der Stromverbrauch ist in den vergangenen Jahren konstant gestiegen und wäre noch höher ausgefallen, hätten wir nicht massive Rezessionsjahre hinter uns. Die Grünen provozieren mit ihren dauernden Forderungen nach Lenkungsabgaben auf den Stromverbrauch sowohl eine erneute Rezession, als auch eine massive Verringerung unseres Lebenskomforts. Auf solche Aussichten können wir verzichten.

          • Mark Keller sagt:

            Es sind nicht meine Zahlen für das Jahr 2009, sondern die Zahlen des BFS und BFE. Die Zahlen besagen, dass der Schluss mehr Einwohner = mehr Stromverbrauch so nicht stimmt. Für das Ansteigen oder Sinken des Verbrauchs elektrischer Energie sind viele Faktoren massgebend. Der Verbrauch ist 2009 gesunken, trotz Bevölkerungwachstum. Und wir haben 2009 noch keine ernsthaften Anstrengungen zum Sparen elektrischer Energie unternommen (Energieeffizienz). Die richtige Reduktion des Stromverbrauchs und Nutzen alternativer Energiequellen hat nichts mit Verringerung des Lebenskomforts zu tun.

      • F. Bringer sagt:

        Dann können ja die SVP-Geschäftsführer mit gutem Beispiel vorangehen und ihre ausländische (Billiglohn)-Belegschaft entlassen und nach Hause schicken…

        Übrigens die Schweiz importiert grossen Mengen an Strom aus Deutschland und Österreich – dürfen diese Gruppen demnach bleiben? Und was ist mit den Ausländern aus den Öl-, Uran- und Gasförderländern und den Ausländern, welche aus Ländern stammen die grosse Mengen an Konsumgütern und Nahrungsmittel mitl grauer Energie in die Schweiz exportieren?

        • cristiano safado sagt:

          F. Bringer sagt:
          „Dann können ja die SVP-Geschäftsführer mit gutem Beispiel vorangehen und ihre ausländische (Billiglohn)-Belegschaft entlassen und nach Hause schicken…“
          Habe nichts dagegen, im Gegenteil. Uebrigens betrifft dies nicht nur Leute aus der SVP. Ich kenne Unternehmer mit billigen Arbeitskräften quer durch alle Parteien.

          • F. Bringer sagt:

            Und die Geschäftsführer der anderen Parteien schieben auch den Ausländern die Schuld für den Strommehrverbrauch zu?

            Fragen:
            Die Schweiz importiert grossen Mengen an Strom aus Deutschland und Österreich – diese Gruppen können demnach bleiben?
            Und was ist mit den Ausländern aus den Öl-, Uran- und Gasförderländern und den Ausländern, welche aus Ländern stammen die grosse Mengen an Konsumgütern und Nahrungsmittel mit grauer Energie in die Schweiz exportieren?
            Wer ersetzt die sinkenden Steuereinnahmen und die steigenden Sozialabgaben, weil z.B. Deutsche Arbeitskräfte nach Hause geschickt werden?

    • Freiherr sagt:

      Bei „Auch unterstehen japanische Kraftwerke nicht rigiden Kontrollen wie unsere Kraftwerke“ und „Bis dahin ist die ENI aufzustocken, damit sie rigide Kontrollen bei unseren Atomkraftwerken ausfuehren kann“. Ist meine Logik ueberfordert. Auch die „Beamten“ des ENI landen heutzutage ohne Pansion auf der Strasse, wenn sie nicht poltischen Pressionen von Schwatzbudern fuer Partikularinteressen eincknicken, wie die unterdotierten Privatluft“polizisten“ und die Puenktlichkeit statt Sicherheit bonierende S“B“B,,,,

      In den USA ist mal ein Triebwerk von einem Flugzeug und ein Flugzeug vom Himmel gef

    • nemo sagt:

      Danke. Also ich habe Sie richtig verstanden, Sie würden sich im Falle eines Ernstfalles als Liquidator zur Verfügung stellen?

      • Freiherr sagt:

        Wohl kaum; das ist wie bei den kriegsgeilen Politikerinnen wie unsere Aussenclownin; die Kriegsgeilheit wuerde rasant abnehmen, wenn auch Frauen wehrpflichtig waeren….

        • Mark Keller sagt:

          Der Herr Freiherr braucht sich gar nicht freiwilig als Liquidator zur Verfügung zu stellen. Er kann, wie wir alle, gemäss entsprechedem, geltendem Gesetz zwangsverpflichtet werden!

    • Mark Keller sagt:

      In der Technik gibt es keine absolute Sicherheit. NIE. Es passiert immer etwas, das man nicht berücksichtigt hat. Die Frage ist nur, sind wir bereit dieses Restrisiko zu tragen?

      • nemo sagt:

        nein ich nicht!

        • cristiano safado sagt:

          Ich schon, solange das Risiko kalkulierbar ist. Ich ging vor meiner Pensionierung ja auch arbeiten und nahm das wesentlich höhere Risiko auf mich, dabei auf der Strasse überfahren zu werden. Wie ist das bei Ihnen „nemo“? Leben Sie wegen des Risikos eines Unfalles auf dem Arbeitsweg auf Kosten der Fürsorge?

          • F. Bringer sagt:

            Wenn jemand unglücklicherweise überfahren wird, können andere immer noch zur Arbeit gehen.
            Wenn ein Gebiet mit 30 km Durchmesser für lange Zeit evakuiert werden muss, kann niemand mehr in diesem Gebiet zur Arbeit gehen. Atomenergie ist übrigens zudem nicht die einzige Stromerzeugungsoption und deckt tatsächlich lediglich 9% des Schweizer Energiebedarfs. Atomenergie deckt sogar weniger als 3% des Weltenergiebedarfs (2600 TWh Atomstrom vs. 107’000 TWh Weltenergiebedarf): http://bit.ly/hc24V2
            Strassenverkehrsmittel lassen sich mittelfristig nicht durch Alternativen ersetzen – alte Reaktoren schon

        • Freiherr sagt:

          Noch immer unbelehrbare AKW-Zeitbombenfaens leiden seit Fukushima endgueltig an Verhaeltnisbloedsinn….

    • Thomas1 sagt:

      Das was Sie als Lenkungabgaben der Grünen bezeichnen ist nichts anderes als das Miteinbeziehen sämtlicher Kosten – wie das bei jeder anderen Energiequelle auch getan wird. Das hat nichts mit Lenkungsabgabe zu tun, sondern damit, dass die Subventionierung der Kernenergie auf Kosten zukünftiger Generationen und zum grossen Profit der Energiekonzerne aufhören muss.

  • Lea Jacot sagt:

    Um das mal klar zu stellen: Pumpspeicherkraftwerke produzieren WENIGER Strom als sie verbrauchen, sind also Energiefresser! Ein Hauptgrund warum viele Verbände gegen den Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken sind. Diese werfen nur am meisten Profit ab, da der Strom zu Spitzenzeiten teuer ins Ausland verkauft wird und in der Nacht, mit billigem Atomstrom aus Frankreich, das Pumpspeicherwerk wieder gefüllt wird. In der Atomdebatte hilft uns das kein Stück!

  • cristiano safado sagt:

    Bevor der Strom auf Kosten des kleinen Mannes verteuert wird, sollten die Grünen dafür besorgt sein, dass die Vermieter alte Haushaltgeräte und Elektroboilers (sporadisch) auswechseln müssen. Vermieter sind hierzu finanziell in der Lage. Das wäre glaubwürdige Politik und nicht der dauernde Kampf gegen jeden Bau von Werken für Alternativenergie und Wasserkraft. Die Schweiz ist auf Strom angewiesen und wenn es auch nur für den Betrieb für die von den Grünen gewünschte Elektromobils ist, um an den Arbeitsplatz zu gelangen.

    • Freiherr sagt:

      „Arbeitsplatz“ und „an den Arbeitsplatz zu gelangen“ wird zur groessten Sorge des gedoempten und je laenger je schamloser abgezockten Lohnsklaven. Wenn der Lohnabbruch von rechts weiter implodiert und die Abzocke des Arbeitserwerbs von rechts und links weiter explodiert, werden die Lohnsklaven wohl bald nur noch in Sklavenstaellen neben dem Arbeitsplatz (wie heute schon die Batteriehuehner und die bodenlosen Kobenschweine) dahinvegetieren. Und dann eruebrigt sich auch die Hauptsorge, unter allen Umstaenden „an den Arbeitsplatz zu gelangen“….

  • Mark Keller sagt:

    Ein Pumpspeicherkraftwerk als Alternative zu Strom aus einem KKW zu nennen, ist ja wohl ein Verkennen der Funktion eines Pumpspeicherwerks. Ein Pumpspeicherwerk benötigt eine Menge elektrischer, billigster Bandenergie, um in der Nacht Wasser von einem tieferen Niveau auf ein höheres Niveau zu pumpen. Tagsüber wird dann bei hoher Nachfrge, mit dem nachts hochgepumpten Wasser, wieder elektrische Energie erzeugt, welche zu Spitzenpreien verkauft wird. In der folgenden Nacht wird das Wasser wieder hochgepumpt, und das Spiel beginnt von Neuem.

  • Massimo sagt:

    Kernfusion könnte nun ein Thema werden. Sonne und Sterne erzeugen ihre Energie durch Kernfusion. Den Fusionsprozess auf der Erde nachzubilden und so eine neue Energiequelle zu erschließen ist das Ziel international koordinierter Forschungsarbeiten.

  • maurus candrian sagt:

    das gewäsch dieser cvp-tante ist nur noch peinlich.

    es genügt das wissen eines erstklässlers, um zu erkennen, dass das potenzial der wasserkraft in der ch zu über 90 % ausgeschöpft ist. beim grimsel-projekt ginge es, nach seinen verfassern, praktisch ausschliesslich darum, günstigen atomstrom in teuren spitzenstrom zu „veredeln“. okay, in nicht allzu ferner zukunft müssen auch grosse mengen von windkraftstrom (z.b. aus nw-europa) gespeichert werden. deshalb sollte das grimselkraftwerk nicht a priori verhindert werden.

    aber mit wasserkraft atomernergie substituieren, dümmer gehts nimmer

    • Roland Stoller sagt:

      Es wäre interessant zu wissen wie viel Atomstrom im Spiel ist das dass Grimselkraftwerk sogenant grüner Strom produzieren kann. Grimsel Ausbau nur wenn dies mit Strom aus erneuerbaren Energien gefüllt wird. Die CVP wird natürlich dazu keine Hnad bieten. Dieienige Partei die den Grimselausbau mit der Forderung das nur Erneuerbare Energi zum füllen verwendet werden darf hat gewonnen. Wer macht den Anfang.

  • maurus candrian sagt:

    ps: doch, es geht tatsächlich noch dümmer:

    wenn brunners toneli akw’s abschalten will über die rückgängigmachung der einwanderung der letzten jahre. vermutlich ausschaffung von mehreren hunderttausend „schwoben“ mit uelis weltbester armee. der globus darf sich den buckel voll lachen.

    in diesem zusammenhang: es sind ja genau die rechtsbürgerlichen, welche hunderttausende von ausländischen arbeitskräften in die ch hereinschaufeln, weil sie nicht bereit sind, den schweizerInnen anständige löhne zu zahlen bzw. schweizer adäquat aus- / weiterzubilden.

    der blocheristen-bock als gärtner …

  • cristiano safado sagt:

    maurus candrian
    „…..es sind ja genau die rechtsbürgerlichen, welche hunderttausende von ausländischen arbeitskräften in die ch hereinschaufeln …..“
    Sowohl rechtsbürgerliche Parteien, als auch linke Politiker; kein Unterschied. Lediglich der kleine Mann auf der Strasse (der alles ausfressen muss) ist mehrheitlich gegen diese Einwanderungspolitik unserer angeblichen Volksvertreter.

    • maurus candrian sagt:

      lieber christiano safado, da muss ich ihnen aber mit aller deutlichkeit widersprechen. die wirtschaft wird weitestgehend von den kreisen des bürgerlichen machtkartells beherrscht. praktisch ausschliesslich bürgerlich gesinnte patrons, ceo’s, personalchefs sind für die rekrutierung der belegschaften von industrie und gewerbe verantwortlich.

      es ist völlig absurd, wie die blocheristen, hauptverantwortliche für eine verfehlte, wahnhafte einwanderungspolitik, in faschistoider art permanent hetze gegen alles ausländische betreiben. einfach nur widerlich.

      • cristiano safado sagt:

        @maurus candrian
        Oh jehhhhhh! Ihr posting sagt alles aus. Ich kenne solche zur genüge aus linken (vorallem grünen) Foren.

        • maurus candrian sagt:

          ihr post hat inhaltlich null aussage. eigentlich nur peinlich. bringen sie argumente, fakten …..

  • cristiano safado sagt:

    maurus candrian sagt:
    „es genügt das wissen eines erstklässlers, um zu erkennen, dass das potenzial der wasserkraft in der ch zu über 90 % ausgeschöpft ist.“
    Das stimmt eben nicht, sondern ist reines Politikergelaver!

    • maurus candrian sagt:

      wenn sie so sehr vom gegenteil überzeugt sind, dann treten sie bitte zum beweis an, bringen sie zahlen.

      ihr toneli wird ihnen dabei aber kaum eine grosse hilfe sein, wenn der sich nicht am rockzipfel seines ziehvaters christoph halten kann, ist er sehr schnell einmal überfordert. und in der schule hatte der gute geissenpeter aus dem toggenburg wohl permanent einen fensterplatz

      • Beat sagt:

        Unglaublich! Angenommen wir verringern die EInwohnerzahl durch Rücksendung von Personen in deren Herkunftsländer. Dort verbrauchen sie also keinen Strom? Oder wie war das genau? Ich verstehe mich vielleicht zuwenig auf sog. Insellösungen.
        Zu Wasserkraft: Bei geltenden Restwassermengen und Schutzgebieten ist die Ausnutzung in der Schweiz sogar deutlich über 90% gestiegen, aber auch wenn wir nicht nur Bäche sondern auch Flüsse zeitweise trockenlegen hat diese erneuerbare Energieform kein Potenzial die AKW zu ersetzen. Pumpspeicherwerke können PV-Strom aber ganusogut veredeln wie AKW-Strom.

        • Freiherr sagt:

          Jedenfalls keinen Schweizer Strom!

          • Beat sagt:

            OK. Und spielt das irgend eine Rolle? Übrigens sollten wir da keine Personen aus Norditalien zurückschicken, da sie dort mit 99%-iger Sicherheit Schweizer Strom konsumieren würden.

          • Freiherr sagt:

            Genau die gleiche Rolle, die hier Lohndoemper und Nachzug aller (Un)art, welche das Vierfache der gebuertigen Schweizer und deren Kernfamilien an Sonderschulaufwand, Sozialhilfe, Nacherziehungshilfe, Polizei“betreuung“, Arbeitsnacherziehung, Strafvollzug, (nicht ans Heimatland abgeschobener) Massnahmenvollzug spielen:

            Der Aufwand geht auf den Puckel des Schweizer Steuerzahlers statt nur des Lohndoempinggewinns oder des Heimatstaates. Wuerden die imensen soziale Kosten des privaten Lohndoempinggewinns nur aus einer Lohndeompinggewinnsteuer finanziert, waere der Loehndeomp laengst Geschichte!

        • cristiano safado sagt:

          @Beat
          Glauben Sie denn tatsächlich, dass Ostblockstaaten, China, Nordkorea, etc. wegen Fukushima ihre Kernkraftwerke abstellen werden? Dort können Linke nicht wie bei uns Forderungen stellen es sei denn, sie wollen die nächsten paar Jahre im Gefängnis verbringen.

          • Beat sagt:

            Hallo. Ich glaube ich habe nichts von China und Nordkorea erwähnt. Ich meine nur, dass der AKW – Ausstieg allein durch uns noch nicht viel vom Problem löst. Bekanntlich stehen gleich westwärts nahe der Grenze AKW’s die beim vorherrschenden Westwindwetter für die Schweiz genauso hohe Risiko – Bedeutung haben wie die eigenen. Ich versuche also bloss daran zu erinnern dass wir nichts lösen, wenn wir krampfhaft unseren Stromverbrauch senken wollen. Bei Abschaltung unserer AKW’s freuts vorerst die AKW-Betreiber in F, die können dann mehr liefern. Von Abschaltung dort habe ich ncihts gehört.

      • cristiano safado sagt:

        @maurus candrian
        Mein toneli ??? Wer sagt denn, dass ich zur SVP gehöre? Personen die die Kriegs- und Nachkriegszeiten erlebt haben werden sich dagegen wehren, noch einmal mittelalterliche Zustände erleben zu müssen. Das gilt auch für die vielen Zuwanderer, die keine guten Zeiten hinter sich haben und deshalb hier sind. Zweimal dürfen Sie raten, wie die Chancen der Grünen stehen, diesen Leuten das Licht auszuknipsen und die Heizung abzustellen (das wollen die Grünen Oppositionisten ja). Die Grünen werden es nie und nimmer schaffen, hier noch einmalmittelalterliche Zustände aufleben zu lassen.

      • cristiano safado sagt:

        @maurus candrian
        Sie stellen (Zahlen)Behauptungen auf. Sie stehen somit in der Beweispflicht. Ich stütze mich, wie bereits gesagt, auf offizielle Zahlen. Hierbei ist mir natürlich auch bewusst, dass gewisse Zahlen und Statistiken aus politischen Gründen manipuliert und offizielle Stellungsnahmen verklausuliert sind. Nur bin ich in der glücklichen Lage auch diese zu verstehen.

        • maurus candrian sagt:

          hören sie, wir brauchen da nicht statistiken bis zu stellen hinter dem komma zu bemühen. in den ch-alpen weist praktisch jedes tal einen stausee auf, wenn nicht, wird der grossteil des wassers per stollen in ein anderes tal mit stausee umgeleitet. und auch die grossen ch-flüsse im mittelland haben x laufkraftwerke. sagen sie mir bitte, wo noch grössere wasserkraftwerke errichtet werden könnten. da bin ich mal gespannt.

  • Stefan sagt:

    Warum wird eingentlich überall und von allen postuliert, dass eine starke Strompreiserhöhung nicht verkraftbar sei? Das ist meiner Meinung nach eine komplett falsche Hypothese, welche zu falschen Schlussfolgerungen und Entscheidungen führt. Strom darf doch ruhig 2-3x teurer sein als heute, ohne dass das unsere Gesellschaft in den Ruin stürzt. Im Gegenteil – Vielleicht würde dann sogar etwas motivierter Strom gespart, beziehungsweise der wertvolle Strom umsichtiger eingesetzt….

    • cristiano safado sagt:

      @Stefan
      Sie haben vergessen hier zu erwähnen, wieviel Sie verdienen. Es gibt zehntausende von Personen in der Schweiz, die mit weniger als einem Drittel des Meridianlohnes im Monat auskommen müssen.

    • Kein Krösus sagt:

      Ich bin sicher, Ihr Stromversorger wird Ihnen den Preis ohne weiteres erhöhen. Versuchen Sie es doch mal.
      Ausserdem sollten Sie dann auf alles, was sie so einkaufen den Teil des Wahrenpreises auch verdreifachen, der bei der Produktion, dem Transport und der Lagerung Strom benötigt hat. Dieses Geld können Sie ja der Wohlfahrt zukommen lassen.
      Da müssen Sie wirklich ein Krösus sein, wenn Ihnen das nicht weh tut.

  • Andreas Müller sagt:

    Es ist nicht möglich mehr Energie raushohlen als mann reinsteckt (Wasserkraft)
    Viele Bürger in der Schweiz ( Mieter ) haben ein mittleres oder unteres Einkommen, leben von der Stütze oder dem Sozialsystem.
    Das richtige Energiesparen kostet viel Geld(Kühlschrank,Backofen,Energiesparlampen, schwierig bei kleinem Einkommen)
    Die öv wird immer teurer und braucht immer mehr Strom
    Solarzellen ist eine Geile Sache, solange sie den Nachbar nicht Blendet (könnte ja störend sein)
    Ich Glaube viele stellen sich das ein bisschen zu einfach vor !

    • F. Bringer sagt:

      In Deutschland funktioniert’s und die Deutschen haben ein tieferes durchschnittliches Einkommen als die Schweizer.

      Die Deutsche Photovoltaikindustrie schaffte übrigens nicht nur über 50’000 zukunftsfeste Arbeitsplätze, sondern zahlt tatsächlich mehr Steuern, als was Einspeisevergütungen für Deutschen Solarstrom bezahlt werden: http://bit.ly/e6zMeL

      • Beat sagt:

        @ F. Bringer: Ich habe auch einmal geträumt dass es ausreichend ist wenn ich mehr Steuern bezahle als meine Kinder in der Schule kosten ;-))

        • F. Bringer sagt:

          Die Ölscheichs und Uranspekulanten schaffen tatsächlich keine Arbeitsplätze in der Schweiz und zahlen auch keine Steuern in der Schweiz.

          Apropos Schule: Ein stromproduzierendes Schuldach kann der Schule ebenfalls Einkommen generieren.
          Nur schade, dass das in der Schweiz nicht möglich ist, weil die Strommonopol-Vertreter im Parlament die erneuerbaren Energien blockieren:
          bit.ly/hyr1YJ
          http://bit.ly/gi2lCd

          Es können zukünftig nicht alle von der Fürsorge, der Rohstoff-Spekulation und der Tiefsteuerverwaltung leben – ein paar sollten auch noch einer Arbeit nachgehen.

  • Emma sagt:

    Encore une tentative des Pro-nucléaires de noyer le poisson.

    Et si on appliquait LE PRINCIPE DE POLLUEUR/PAYEUR au secteur de l’énergie nucléaire ne croyez-vous pas que le prix du Kw/h grimperait à des hauteurs cosmique??? Et que par là-même le coût de l’électricité des énergies renouvelables ne serait plus un frein.
    Car il ne faut pas oublier que les coûts liés à la gestion des déchets nucléaires et à la dès-construction des centrales sont des
    frais inhérents aux processus de production de l’électricité nucléaire que camoufle en les transmettant à la charges des collectivités publiques.

  • H.U.Meier sagt:

    so wie Maurus Candrian schreibt, das klassiere ich als Schrott.

    • Freiherr sagt:

      so wie H.U. Meier schreibt, das klassiere ich als Wahrheitsallergie mit Fehlen von (Gegen)argumenten zur Sache….

    • maurus candrian sagt:

      lieber h.u. meier: sie scheinen mir doch ein sehr einfaches gemüt zu sein. bringen sie argumente, fakten. aber damit dürften sie, wie die meisten doch deutlich unterbelichteten svp-heinis, ziemlich überfordert sein …..

  • Thomas1 sagt:

    So ein Schwachsinn, das mit der Einanderung. Als ob wir die Kernkraftwerke nur bauen mussten, wegen der vielen Einwanderer. Wer beim Herausarbeiten von Problem und Ursache auf so einen Stumpfsinn kommt, dem ist nicht mehr zu helfen. Und was würden diese Vertreter tun, wenn auf einmal Schweizer so viel mehr Nachwuchs hätten? Zur Strafe mehr Kernkraftwerke bauen? Oder in diesem Fall doch auf alternative Energien setzen, weil es ja Schweizer sind und keine Ausländer?????

    • Toni Stadelmann sagt:

      @Thomas
      N i c h t zur Strafe! Aber weil wir in unserem Land unbedingt Energieversorgungssicherheit haben m ü s s e n. Mehr Einwohner – woher sie auch kommen – brauchen mehr E n e r g i e, mehr Wohnungen, mehr Infrastruktur, mehr Lebensmittel, mehr Mobilität, mehr Kommunikation, mehr Administration. OK? Und das alles wollen Sie ohne Strom bewältigen. Das müssen Sie mir erst mal zeigen.

      • Thomas1 sagt:

        Ok. Dann überlegen Sie sich mal kurz, was der Grundstein für Innovation ist. Jede Innovation beginnt damit, dass jemand zuerst mal etwas Altes hinter sich lassen WILL, auch wenn er das Neue noch nicht erkennt. Würde er, nur weil der das Neue noch nicht erkennt sagen „das geht doch nicht“, sässen wir heute noch in Höhlen. Und wie gesagt: würde der Atomstrom alle Kosten miteinbeziehen, würde er massiv teurer. Dies würde zu einem Innovationsschub bei alternativen Energien führen. Diese Entwicklung wird seit Jahrzehnten durch zu billigen Atomstrom blockiert.

        • Caspar M. Balthasar sagt:

          Aha. Sie künden also beispielsweise Ihre Wohnung und gegen dann erst eine neue suchen.
          Ziemlich intelligent.

  • cristiano safado sagt:

    @Thomas1
    Nein, den Schwachsinn behaupten Sie. Auch die Einwanderer stellen längst nicht mehr so viele Kinder auf die Welt; geschweige dann „echte“ Schweizer. Und niemand hat behauptet, dass wir unsere Kernkraftwerke nur wegen den Einwanderern erbaut haben. Wie gesagt, ich verwehre mich nicht gegen das Abschalten von Kernkraftwerken. Allerdings erst dann, wenn wir genügend Energie aus Ersatzwerken beschaffen können. Eine weitere Preiserhöhung auf Strom steht ausser Frage, denn eine solche würden die meisten Haushalte, als auch die meisten Unternehmungen nicht verkraften.

  • Beat Cadotsch sagt:

    Herr Bischof, Sie berechnen die Abbaukosten der Atomkraftwerke viel zu tief, die Kosten für die 2400 Jahre lange Ueberwachung des Atommülls und die in dieser langen Zeit immer wioeder fälligen Erneuerungen der Verpackung gar nicht ein, und Sie beziehen in Ihrer Rechnung auch nicht mit ein, dass die unbezahlbaren Versicheungskosten einfach vom Volk getragen werden. Wenn man das alles mitrechnet, ist der Atomstrom viel teurer als alle seine Alternativen. Und Sie reden von günstigen Strom für Private und Industrie! … weil Sie als Verwaltungsrat mitprofitieren. Das ist grobfahrlässig!

  • Toni Stadelmann sagt:

    Nochmals: Ein sofortiges Ausschalten aller AKW würde eine Energielücke von 40% bringen. Stimmt, oder? Bis 2025 bringen wir, das sagen auch die grünsten Grünen, etwa 20% Ersatz zustande (Sonne/Photovoltaik/Wind/Wasserausbau/usw.). Und was ist mit der Lücke von 20%? Bei steigendem Energiebedarf? Das hat mir noch keiner erklärt! Ich bin für Versorgungssicherheit, wenn auch ein AKW-Restrisiko besteht. Das ist nun mal meine Meinung. Bin n i c h t SVP !!!

    • Thomas1 sagt:

      Es geht nicht ums sofortige Abschalten. Sondern ums Beschliessen, uns schnellstmöglich von der Kernenergie zu verabschieden. Und zwar wirklich schnellstmöglich. Dieser Beschluss sowie das Einführgen realer Preise auf Atomstrom (also inkl. Versicherungskosten und Entsorgungs- und Überachungskosten auf 2400 Jahre hinaus) würde einen Innovationsschub im Bereich alternativer Energien auslösen. Die Schweiz würde sich dadurch auch international eine führende Stellung im Boombereich der alternativen Energien erarbeiten und langfristig profitieren.

      • cristiano safado sagt:

        Stimmt nicht, wenn Sie Franziska Teutscher hören. Und gerade heute hat der Kanton Luzern eine dringliche Motion des Grünen Alain Greter abgelehnt die vom Kanton verlangte, dass dieser mittels einer Standesinitiative den sofortigen Entzug der Betriebsbewilligung (sofortiges abschalten) für das AKW Mühleberg durchzusetzen habe.

    • Mark sagt:

      Die Lösung ist längst auf dem Tisch: Gaskombikraftwerke als Übergangslösung.

      • F. Bringer sagt:

        Blockheizkraftwerke sind effizienter und schneller gebaut als Gaskraftwerke.

        Dänemark deckt übrigens über 50% seines Stromverbrauchs mit flexiblen, effizienten Blockheizkraftwerken.

        Die 3 alten Atommeiler in der Schweiz decken lediglich 14% des Schweizer Strombedarfs.

    • F. Bringer sagt:

      Falsch.
      Atomenergie deckt tatsächlich nur 9% des Schweizer Energiebedarfs und die 3 alten Atommeiler decken sogar nur 3% des Schweizer Energiebedarfs.
      Und die 3% können in den nächsten 10 Jahren problemlos durch erneuerbare Energien und Effizienz ersetzt werden.

      Angenommen natürlich: Die erneuerbaren Energien werden nicht mehr länger durch die Stromlobby Vertreter im Parlament blockiert:
      http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Atomlobby-hat-das-Parlament-fest-im-Griff/story/17457212
      http://www.bfe.admin.ch/energie/00588/00589/00644/index.html?lang=de&msg-id=25142

      • F. Bringer sagt:

        Falsch.
        Atomenergie deckt tatsächlich nur 9% des Schweizer Energiebedarfs und die 3 alten Atommeiler decken sogar nur 3% des Schweizer Energiebedarfs.
        Und die 3% können in den nächsten 10 Jahren problemlos durch erneuerbare Energien und Effizienz ersetzt werden.

        Angenommen natürlich: Die erneuerbaren Energien werden nicht mehr länger durch die Stromlobby Vertreter im Parlament blockiert:
        http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Atomlobby-hat-das-Parlament-fest-im-Griff/story/17457212
        bfe.admin.ch/energie/00588/00589/00644/index.html?lang=de&msg-id=25142

        • cristiano safado sagt:

          F. Bringer
          Ihr angegebener Link funktioniert nicht.

          • Beat sagt:

            Vielen Dank. Durch diesen Link verstehe ich jetzt etwas besser wieso sich die PV Befürworter so über diese Regelung aufregen. Ich bin zwar nach wie vor nicht für eine komplette Aufhebung der Obergrenze, weil sonst die Ausgaben nicht mehr budgetierbar sind, aber die Limite gemäss dieser Info ist allerdings beschämend. Italien, bis vor kurzem glaub ich ohne Limite, musste eine solche einführen, vermutlich weil die Ausgaben explodierten. Aber das bewegt sich auf einem ganz anderen Niveau, auch im Grössenvergleich. Bei Anhebung des Deckels auf 350MWp p/a ersetzen wir in ca. 7 Jahren Mühleberg.

          • F. Bringer sagt:

            In Deutschland funktioniert es ohne Deckel als funktioniert es auch in der Schweiz ohne Deckel.
            Der Zubau soll wie in Deutschland über die Höhe der Vergütung reguliert werden und nicht über einen willkürlichen Deckel. Auf diese Weise würgt man nur den Markt ab – siehe Spanien.

            Übrigens, die Deutsche Photovoltaikindustrie schaffte nicht nur über 50’000 zukunftsfeste Arbeitsplätze, sondern zahlt tatsächlich mehr Steuern, als was Einspeisevergütungen für Deutschen Solarstrom bezahlt werden: http://bit.ly/e6zMeL

            Lieber Schweizer Arbeitsplätze als eine Erhöhung der Abhängigkeit mit Restrisiken.

      • Caspar M. Balthasar sagt:

        Mein Guter, Wir reden hier nicht vom Gesamtbedarf. Es geht um Strom. Da sind es 40 %.
        Oder füllen Sie Ihren Computer-Akku an der Tankstelle auf?

        • F. Bringer sagt:

          Mit den Brennstoffen kann sehr viel Strom produziert werden:
          Wenn die jetzigen fossilen Heizungen durch Blockheizkraftwerke und effiziente Wärmepumpen ersetzt werden, kann fast doppelt so viel Strom produziert werden, wie die 3 alten AKWs liefern und gleichzeitig der fossile Brennstoffverbrauch trotzdem noch um 20% reduziert werden:
          (Wir verbrennen 143% soviel Brennstoffe wie wir elektrische Energie verbrauchen.
          80%*50%*143%*(48.7%*420%+42%) =141% Wärmeenergie.
          80%*50%*143%*48.7% = 27.8% elektrische Energie.
          Die 3 alten AKW liefern lediglich 14% elektrische Energie

          http://bit.ly/cmj2gh

          • Beat sagt:

            Es macht gar keinen SInn mit Brennstoffen Strom zu produzieren. (ausser in ganz speziellen Anwendungen) Wenn ich heute eine fossil befeuerte Heizng ersetzen müsste würde ich rein ökologisch gesehen enie Elektrisch ab Netz betriebene Wärmepumpe einsetzen, ohne fossil befeuerten Antrieb.
            Fossile Energieträger würde ich für mobile Anwendungen sparen, dort sind sie wegen ihrer Energiedichte besonders hilfreich.

          • F. Bringer sagt:

            Die Blockheizkraftwerke betreiben die Wärmepumpen selbstverständlich nicht direkt.
            Sondern sie sollen bestehende Schweizer Fernwärmenetze ausbauen und so gleichzeitig die abrufbare Leistungskapazität in der Schweiz kurzfristig erhöhen zu können: http://www.fernwaerme-schweiz.ch
            Dieses Vorgehen ist wesentlich effizienter als der Bau von Gaskraftwerken und reduziert erwiesenermassen den Brennstoffkonsum und somit den CO2-Ausstoss. http://bit.ly/cfwsGk
            Da Blockheizkraftwerke schnell amortisiert sind, können sie im Gegensatz zu neuen, teuren AKWs auch später kostengünstig ersetzt werden.

          • F. Bringer sagt:

            Die Blockheizkraftwerke betreiben die Wärmepumpen selbstverständlich nicht direkt.
            Sondern sie sollen bestehende Schweizer Fernwärmenetze ausbauen und so gleichzeitig die abrufbare Leistungskapazität in der Schweiz kurzfristig erhöhen zu können: fernwaerme-schweiz.ch
            Dieses Vorgehen ist wesentlich effizienter als der Bau von Gaskraftwerken und reduziert erwiesenermassen den Brennstoffkonsum und somit den CO2-Ausstoss. http://bit.ly/cfwsGk
            Da Blockheizkraftwerke schnell amortisiert sind, können sie im Gegensatz zu neuen, teuren AKWs auch später kostengünstig ersetzt werden.

        • F. Bringer sagt:

          Mein Computer hat übrigens einen Jahresstromverbrauch von etwa 50 kWh. Selbst 1 Million davon benötigen weniger als 0.1% des Schweizer Strombedarfes.

          Wenn übrigens 1 Million Elektroboiler durch Wärmepumpenboiler ersetzt werden, können bereits 6% des Schweizer Strombedarfs eingespart werden (das AKW Mühleberg liefert 5%): http://bit.ly/fG1GpL

          Wenn 500’000 Elektrofahrzeuge im Schnitt 10’000 km pro Jahr zurücklegen, entspricht das weniger als 1% des Schweizer Stromverbrauchs. (Ein Tesla Roadster, welcher in unter 4 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt, läuft mit 0.11 kWh/km.)

    • maurus candrian sagt:

      @ toni stadelmann: warum reden alle immer von der „energie-lücke“? diese „energielücke“ impliziert, dass 100% der elektrizität in der ch produziert werden m u s s . werden etwa uran, erdöl, ergas in der ch produziert? was wäre dann so schlimm daran, wenn z.b. 20% des ch-elektrizitätsverbrauchs von windkraftanlagen in nw-europa und von solarkraftanlagen in s-europa produziert würden?

      im übrigen, bis ein neuer atommeiler ans netz ginge, würde es rund 20 jahre dauern. in dieser zeit könnten heimische solarenergie + erdwärme die „energielücke“ problemlos füllen

  • Beat Cadotsch sagt:

    Herr Bischof, Sie berechnen die Abbau- und Entsorgungskosten der Atomkraftwerke viel zu tief, die 2400 Jahre lange Ueberwachung und die in dieser Zeit immer wieder fällige Erneuerung der Verpackung gar nicht, und Sie nehmen auch in Kauf, dass die unbezahlbaren Versicherungskosten von der Bevölkerung getragen werden. Wenn Sie das alles mitrechnen würden, dann könnten Sie nicht von günstigem Strom für Private und Industrie reden. Aber man versteht Ihr Anliegen, denn Sie profitieren als Verwaltungsrat mit am Atomstrom. Das ist grobfahrlässig!

  • Beat Cadotsch sagt:

    Ich bezahle bei normalem Stromverbrauch mit Energiesparlampen 70 Fr./Monat für Strom. Ich könnte auch das Doppelte verkraften… und Sie Herr Bischof? Sie verdienen doch weit über 100 000 Fr. Kommen Sie sich nicht lächerlich vor, wenn Sie behaupten, dass Sie das nicht könnten?

    • cristiano safado sagt:

      @Beat Cadotsch
      Sie haben vergessen hier zu erwähnen, wieviel Sie verdienen. Es gibt zehntausende von Personen in der Schweiz, die mit weniger als einem Drittel des Meridianlohnes im Monat auskommen müssen.

      • Beat Cadotsch sagt:

        Was ich verdiene ist irrelevant. Bringen Sie es in Relation zu dem, was es die betroffene Bewohner in Japan nun kostet… da sind die paar Franken mehr/Monat ein Pappenstiel dagegen…. und zwar für alle!… auch in der reichen Schweiz!

    • Caspar M. Balthasar sagt:

      Und was glauben Sie, was Sie sonst noch so alles kaufen, dessen Preis unter anderem mit Strom zu tun hat?

      • F. Bringer sagt:

        Wusste gar nicht, dass importierte Autos, importierte Nahrung, importierte Computer, importierte Kleider, importierte Unterhaltungselektronik, importierte Mobiltelefone, importierte Lastwagen, importierte Flugzeuge neuerdings mit Schweizer Strom produziert werden…

        • Caspar M. Balthasar sagt:

          …und was ist mit den schweizer Cervelats, dem schweizer Gemüse, den Schweizer Bahn- und Trammwagons und den schweizer Kühlregalen, in denen Ihre schweizer Milch gelagert ist?

          • F. Bringer sagt:

            Tatsächlich verbraucht die SBB weniger als 4% des Schweizer Stromes: mct.sbb.ch/mct/umweltkennzahlen_sbb.pdf

            Die Schweizer Kühlhäuser und Scheunen verfügen tatsächlich über genügend Dachfläche um ihren eigenen Strom zu produzieren. Ganz zu schweigen von dem an den Landwirtschaftsbetrieben zur Verfügung stehendem Biogas. http://www.gasgeben.ch/content/?Biogas

            Tatsächlich produziert Bayern bereits heute 8% seines gesamten Strombedarfes mit Photovoltaik.

            Lieber Schweizer Arbeitsplätze als eine Erhöhung der Abhängigkeit mit Restrisiken.

  • GlobalWarming sagt:

    Minergie spart keinen Strom. Im Gegenteil. In den meisten Fällen würde man Öl durch Strom ersetzen und der Stromverbrauch steigt. Natürlich sinkt der totale Energieverbrauch, aber es geht hier um Strom. Strom sparen ist nicht umsetzbar, da die Hersteller wie zB. die Axpo gesetzlich verpflichtet sind genügend Strom zu liefern. Und die werden dann einfach Gaskraftwerke bauen. Jeder der gegen AKW ist, fördert damit direkt die Klimaerwärmung. Und diese ist jetzt schon 100% sicher im Vergleich zum sehr, sehr kleinen Restrisiko bei AKWs. Es ist bisher noch niemand gestorben daran in Japan!!!

    • F. Bringer sagt:

      Tatsächlich reduzieren Blockheizkraftwerke mit Schweizer Arbeitsplätzen zusammen mit Wärmepumpen mit Schweizer Arbeitsplätzen den CO2 Ausstoss und sind günstiger und wesentlich schneller gebaut als neue, teure, ausländische AKWs: http://bit.ly/cmj2gh

    • Mark sagt:

      Die Klimaerwärmung durch CO2 ist keineswegs 100% sicher, sondern eine mittlerweile immer fragwürdiger werdende These, die u.a. von der Atomlobby aus rein finanziellen Interessen gestützt wird. Dagegen ist die von AKWs ausgehende Gefahr höchst real, wie uns das Beispiel Fukushime wieder einmal vor Augen führt. Ihre Bemerkung, dass noch niemand gestorben sei ist übrigens äusserst zynisch, denn die vielen zusätzlichen Krebstoten werden wir erst in ein paar Jahren oder Jahrzehnten sehen.

    • Mark Keller sagt:

      In Tschernobyl sind dafür umso mehr gestorben, krank und werden missgebildet geboren!

  • Mark sagt:

    Mühleberg kann man sofort vom Netz nehmen. Die übrigen AKWs kann man in den nächsten 3-5 Jahren durch Gaskombikraftwerke ersetzen. Parallel dazu muss der Ausbau erneuerbarer Energiequellen mit allen Mitteln gefördert werden, damit die Gaskraftwerke später überflüssig werden. Übermässig restriktive Gesetze welche dem im Weg stehen (z.B. Verbot von Solaranlagen wg. „Ortsbildschutz“, Exzessive Einsprachemöglichkeiten von Umweltverbänden) sind auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Durch attraktive Anschluss- und Einspeisebedingungen ist eine dezentralere Energieerzeugung anzustreben.

    • Mark sagt:

      Und nicht vergessen: Die meisten Kraftwerkgesellschaften in der Schweiz gehören den Kantonen und Gemeinden – also letztlich dem Volk. Wir müssen auf kommunaler und kantonaler Ebene endlich dafür sorgen, dass diese Gesellschaften gemäss den Interessen der Bevölkerung und nicht gemässe den Interessen der macht- und geldgierigen Strombarone geführt werden.

      • F. Bringer sagt:

        Blockheizkraftwerke sind effizienter und schneller gebaut als Gaskraftwerke.

        Und Blockheizkraftwerke zusammen mit Wärmepumpen reduzieren den Brennstoffkonsum und den CO2-Ausstoss:
        http://bit.ly/cfwsGk
        Dänemark deckt übrigens über 50% seines Stromverbrauchs mit flexiblen, effizienten Blockheizkraftwerken.
        Die 3 alten Atommeiler in der Schweiz decken lediglich 14% des Schweizer Strombedarfs.

      • Freiherr sagt:

        @ Herr Mark:

        Treumen Sie weiter!

        Die AKW – wie die meisten anderen Monopolbetriebe – wurden weitestgehend der Gewinnsucht der Kapitalschmarotzer und der ihnen zudienernden National- und Vewaltungsraege ausgelieferte. Einzelne verbleibende Minibeteiligungen von Kantonen und Gemeinden dienen hoechstens als Pseudogemeinwohlfeigenblatt….

        • Mark sagt:

          @Freiherr: Informieren Sie sich doch bitte, bevor Sie hier irgendwelchen Unsinn schreiben. Die Axpo ist z.B. die grösste AKW-Betreiberin der Schweiz und besitzt 100% von Beznau, 37% von Gösgen und 53% von Leibstadt. Die Axpo ist wiederum zu 100% im Besitz der Kantone ZH, AG, SG, AI, AR, SH, TG, UR und ZG bzw. derer Kraftwerksgesellschaften, die sich wiederum in Kantonsbesitz befinden. Ein guter Startpunkt um sich zu informieren: http://www.energiestiftung.ch/files/textdateien/aktuell/magazine/schaltplanschweizerstromwirtschaft.pdf

          • Freiherr sagt:

            Do bini aber blatt. Ausnahmsweise 1:0 fuer Sie!

            Warum sind denn die Kantone nicht direkt an den AKW-Zeitbomben beteiligt? Abgesehen von der Potenzierung der fetten Vewaltungsratssitze fuer Kantons- und Bundespolitbonzen? Haengt es etwa mit der Haftungsbeschraenkung zusammen, aehnlich wie ihr Schleudertraumatiker von der Politterrorjuxitz unterworfen werden? Zur Schonung der Ueberfettung der Haftpflichtverunsicherungsaktionaere? Atomkrueppel sollen gefaelligst ihren Schaen selber tragen?! Und auf Sozialhilfenivo – statt haftpflichtrechtlich voll entschaedigt – dahonvegetieren ?!?

            Weg mi

        • Abz Ocker sagt:

          Meine Güte, in was für einer Welt leben wir!?
          Ausser Abzockern und korrupten Lobyisten scheint es nur noch Grüne, Linke und Verschwörungstheoretiker zu geben.
          Und die anderen Wischiwaschies, die es wagen auch mal die neuen Umstände zu bedenken, kann man ja immer als wankelmütige Idioten hinstellen.
          Das ist ja dogmatischer Klassenkampf wie er im roten Büchlein steht…

  • Free Info sagt:

    Warum redet eigentlich niemand über die „Freie Energie“? Der grosse Nikola Tesla hat uns doch seiner Zeit weit voraus gezeigt wie diese unlimitierte freie Energie direkt und sauber direkt aus dem Kosmos abgezapft werden kann. Jetzt ist die Zeit gekommen, diese grossartigen Visionen Tesla’s aus den Schubladen herauszuholen und endlich zu realisieren, freie, kostenlose Energie für Alle, eine Welt ohne Kabelchaos, ohne giftige und teuere Kraftwerke womit sich ein paar Wenige bereicherten!
    Stellt Euch vor: Jedes Haus und Gerät mit eigenem eingebautem Kraftwerk, einem ELEMENTAL STAB GENERATOR!

  • F. Bringer sagt:

    Im März haben die Spanischen Windfarmen 21% des Spanischen Strombedarfes gedeckt.
    Und obwohl Spanien einen der höchsten neuen erneuerbaren Stromanteile in Europa ausweist, ist Spanien ein Land mit vergleichsweise sehr tiefen Strompreisen: http://www.energymatters.com.au/index.php?main_page=news_article&article_id=1430
    (Die 3 alten Schweizer Atommeiler decken übrigens lediglich 14% des Schweizer Strombedarfes).

    Lieber mehr Strom als mehr teure Abhängigkeit mit Restrisiken.

    • cristiano safado sagt:

      F. Bringer
      Der Vollständigkeit halber sollten Sie aber auch erwähnen, dass das Verbandsbeschwerderecht in Spanien nicht existiert. Dort kann also nicht jedes Vereinchen mit einer Eingabe Projekte jahrelang blockieren und so die Kosten in die Höhe treiben, wie jetzt zum Beispiel mit der Windparkanlage Schwinsberg (Kanton Fribourg) oder der Austockung des Grimselstausees.

      • F. Bringer sagt:

        Apropos Landschaftschutz:
        Deren Präsidentin Erika Forster ist übrigens nicht nur FDP-Ständerätin sondern Mitglied des Energieforums und der Aves. Organisationen welche sich vehement für den Ausbau der Uranabhängigkeit mit neuen, teuren, ausländischen AKWs in der Schweiz einsetzen: http://bit.ly/dxHqdi , sl-fp.ch/

        Die Erhöhung der Grimselstaumauer mag ja schön und gut sein, sie erhöht aber leider die Strommenge nicht, weil das Wassereinzugsgebiet dadurch nicht vergrössert wird.
        Dazu braucht es schon neue erneuerbare Kraftwerke mit Schweizer Arbeitsplätzen.

  • Jmemêledetout sagt:

    Une énergie bon marché le nucléaire ? Combien de milliards sont-il nécessaires pour démanteler une centrale en fin de vie ? Combien de milliards investis pour trouver des zones et construire des conteneurs pour l’enfouissement des déchets ? Combien de coûts de santé pour les personnes vivant à proximité des centrales ? Tous ces frais là ne sont pas pris en compte dans les calculs, mais seront pris sur nos impôts. Sans parler de l’héritage dangereux que l’on laisse à notre descendance. Genève vit avec 0 % de nucléaire. C’est juste une question de volonté politique, pas d’absence de solutions.

  • Eric Cerf sagt:

    Bisher war von bürgerlicher Seite in der CH kein grosser Wille vorhanden, gross in die erneuerbaren Energien zu investieren. Die A-Lobby pflegte und beute ihre Pfründe aus, bis zum geht nicht mehr. Der A-Strom aus hiesigen Meilern ist eindeutig viel zu billig, weil getürkte Kostenrechungen dem Volk und Parlament untergejubelt wurden. Ein Indiz der Täuscherei ist hieb und stichhaltig: kein Versicherer nimmt das volle Risiko in Kauf! Die Schadenssume wurde auf lächerliche zwei Milliarden Fr. eingegrenzt. Der grosse Rest, kann gar keiner einschätzen, dermassen gewaltige Summen sind es.

    • F. Bringer sagt:

      Die Bürgerlichen sind leider nach wie vor nicht an der Förderung von erneuerbaren Energien mit Schweizer Arbeitsplätzen interessiert:
      Lea hat folgendes geschrieben:“Am 15.3.11 (4 Tage NACH Fukushima) hat der Nationalrat die Entdeckelung der Einspeisevergütungen verhindert. (http://bit.ly/hU95K2) Von der CVP haben überigens genau drei für die Entdeckelung gestimmt. Da BDP, FDP und SVP geschlossen dageben waren, konnten Deutsche zustände (18,6% neue Erneuerbare Energien am Strommix in 10 Jahren und eine Versorgungssicherheit, die den Wegfall von 6 AKWs aushält) erfolgreich verhindert werden.“

  • Ralf Wüthrich sagt:

    Lieber Herr Bischoff,
    Wie ersnt meinen Sie es mit Ihren Vorschlägen? Stromsparen: Da fragen Sie, ob wir das wirklich wollen? Das hört sich schwer nach einem Neinsager an. Was tragen denn Sie dazu bei, dass Strom gespart wird? Sie hätten die Möglichkeit, anstatt nur schön zu Reden. Wie wäre – jetzt nur als Beispiel – es mit einem höheren Strompreis (evtl für Nutzer mit übermässigem Stromkonsum)? Das Geld könnte dann genutzt werden um das Netzt zu erneuern… Das Stromsparpotential ist doch riesig. Wir schauen schon, aber viel zu wenig, wenn wir ehlrich sind. Dazu ist der Strom einfach zu billig

  • Ralf Wüthrich sagt:

    Und mein lieber Herr Bischof,
    Sie sind ja im Verwaltungsrat des AKW Gösgen. Wie viel Geld bekommen Sie denn dafür? Was müssen Sie dafür machen? Müssen Sie dann im Nationalrat so abstimmen, wie man es von Ihnen verlangt? Oder können Sie auch gleichzeitig noch die Interessen ihrer Wählerschaft decken? Sie müssen auch irgendwie fähig sein, die Sicherheit bzw. das Risiko das von diesen Anlagen ausgeht einzuschätzen. Können Sie denn das? Ich nehem an Sie hatten schon eine Führung in Gösgen und man hat Ihnen gezeigt wie dreifach gesichert alle Rohre sind.

  • Ralf Wüthrich sagt:

    Und noch ein Letztes, Herr Bischof,
    Im Kanton Solothurn, ist es da schwierig in den Nationalrat zu kommen? Oder kann da jeder Halbschlaue mal Glück haben, weil einfach zu wenige wirklich fähige Leute zur Verfügung stehen?
    Entschuldigen Sie die freche Frage, aber es geht hier um eine sehr wichtige Entscheidung, die für die Schweiz eine hohe Priorität hat. Da kann es gefährlich sein wenn nur halbschlaue die Entscheidungsträger sind. Man muss doch die Grösse haben, sich zurück zu halten, wenn etwas für einen eine Nummer zu gross ist.

    • Bischof Wähler sagt:

      Herr Wüthrich
      Wir Solothurner verbitten es uns, das man uns der Halbschuhwahl bezichtigt.
      Dogmatische Nachplapperer wie Sie haben wir jedenfalls mehrheitlich nicht gewählt. Aber zumindest einen, der bereit ist, sich über die Dinge öffentlich Gedanken zu machen, neue Voraussetzungen in Betracht zu ziehen und nicht einfach Wahlkampfparolen zu Tatsachen zu machen. Ebenfalls versuchen wir in der Regel auch, nicht einfach alle zur Sau zu machen, die nicht die eigene Meinung kolportieren.

      • Ralf Wüthrich sagt:

        Sie müssen entschuldigen. Sie haben Recht, das sind polemische, verletzende Vorurteile und gehören nicht hierhin.
        Aber darf ich Sie fragen, was Sie davon halten, dass man sich die Stimmen mit Verwaltungsratsmandaten erkauft? Ist das nicht eine Verzerrung der Demokratie? Oder ist das eine Vorstufe von Korruption? Vielleicht sehe ich das auch falsch, wer weiss. Und wenn ich ein Nachplapperer sein soll, wem bitte schön plappere ich nach?

  • wolfram sagt:

    hallo freunde ich komme aus berlin,
    ich muss mal etwas dazu schreiben, denn nach meiner persönlichen erfahrung wird es kein einziges energieproblem geben, wenn alle AKW’s abgeschaltet werden,und das nicht nur in der schweiz/deutschland/frankreich und vielleicht noch andere länder.
    in meinem bekanntenkreis stellte sich zum beispiel heraus, dass die ca. 120 jahre alten ferraris-stromzähler mit dem faktor 1,2-2,6 und mehr den tatsächlichen stromverbrauch multiplizieren.
    na, was bringt das für gewinne und wieviel stromüberfluss hätten wir dann ? der untere bereich liegt bei ca.20% und der obere?

  • wolfram sagt:

    ich bin’s noch einmal,
    was habt ihr eigenlich für stromzähler,und seid ihr schon einmal auf die idee gekommen den stromverbrauch eurer einzelgeräte gemessen und dann mit eurem zählerstand verglichen?
    wir haben es gemacht und waren ganz schön verblüfft. der kampf gegen vattenfall beginnt demnächst.
    wir hatten uns das messgerät von ihnen ausgeliehen und gemessen. sie wollten aber unser ergebniss nicht wissen und da war ich ganz schön sauer.es gibt aber schon intelligente zähler, die in schweden/ holland eingebaut wurden. ergebnisse werden natürlich nicht offengelegt, wäre vielleicht gefährlich

  • wolfram sagt:

    600 zeichen sind nicht viel,daher zum driiten,
    die intelligenten zähler ( ECHOLON SMART METER ), die in schweden ( heimat von vattenfall !!! )und holland schon seit ein paar jahren eingebaut worden, wurden jetzt auch in berlin ( 10.000 WE ) als sogenanntes * pilotprojekt * eingebaut. jetzt will ich natürlich auch ein’s haben ! mal sehen wie die antwort sein wird ? der witz an diesem projekt ist der, dass die mieter jetzt statt 4500 kwh nur noch 2500 kwh verbrauchen und das am fernseher genau verfolgen können. kann auch ein trick sein, damit die verlorenen 2000 kwh wieder erarbeitet werden. ha.

  • wolfram sagt:

    600 zeichen sind nicht viel,daher zum dritten,
    die intelligenten zähler ( ECHOLON SMART METER ), die in schweden ( heimat von vattenfall !!! )und holland schon seit ein paar jahren eingebaut worden, wurden jetzt auch in berlin ( 10.000 WE ) als sogenanntes * pilotprojekt * eingebaut. jetzt will ich natürlich auch ein’s haben ! mal sehen wie die antwort sein wird ? der witz an diesem projekt ist der, dass die mieter jetzt statt 4500 kwh nur noch 2500 kwh verbrauchen und das am fernseher genau verfolgen können. kann auch ein trick sein, damit die verlorenen 2000 kwh wieder erarbeitet werden. ha.

    • Hallo Wolfram,das ist ja vieleicht ein tolles Ding!! Das müsste unbedingt überprüft werden,würde aber heissen das dieser Strom trotzdem ( gebraucht) verbraucht worden ist. Könnte es event. sein das der so „gewonnene“ Strom von unseren AKW .s einfach nach Deuschland verkauft worden ist…..

  • Max Lenz sagt:

    es würde mir ganz einfach spass machen, den strom für mein elektromobil selbst herzustellen.
    dafür möchte ich nicht einfach benzin oder e85 verbrennen und die umwelt heizen,
    sondern erdgas verwenden und gleichzeitig den boiler auf- und im winter das haus mitheizen.
    als technikfreak will ich dafür das beste, verfügbar in bälde hier: http://www.vaillant.de
    und frage mich, warum nur hat der opel ampera und der chevrolet volt kein bhkw eingebaut?
    einer mit schlechtem gewissen, da erst 20 Watt solarpanel-„reich“ – arbeite an mobilem carport mit pv-dach, welches sich in garage über auto schieben lässt…

  • Beat sagt:

    @ wolfram: Wenn dieser Verdacht tatsächlich zutreffen würde, hätte dieser Umstand vermutlich trotzdem nichts mit unserer Fragestellung zu tun. Wenn alle Stromzähler falsch laufen wäre das eher wie wenn wir künstlich eine neue technische EInheit für elektrische Energie erfinden würden, die zur „echten“ KWh einen bestimmten Umrechnungsfaktor hätte. Das Versorgungsproblem bleibt sich vollkommen gleich. Die Relevanz dieser Situation wäre vielmehr eine kommerzielle und juristische, weil es natürlich ein gigantischer Betrug wäre. Stromzähler sind geeicht, weshalb dieser Fall bald gelöst sein dürfte.

  • cristiano safado sagt:

    @Beat
    Stimmt nur halb. Zwar ist Betrug ein Offizialdelikt, doch Staatsanwälte pflegen gegen halbstaatliche Institutionen (Gemeinde- und Kantonsregierungen sind meist in Energiegesellschaften vertreten) nur nach Anzeige vorzugehen. Selbstverständlich muss man in einem solchen Fall als Kläger recht beharrlich vorgehen und den Betrug zumindest glaubhaft machen. Zudem braucht es beim Betrug auch den Nachweis der Absicht (die an und für sich die Staatsanwaltschaft zu beweisen hätte). Der grössere Betrug liegt m.E. bei der Aufteilung zwischen Stromerzeuger und Leitungsbau (Swissgrid).

  • cristiano safado sagt:

    @maurus candrian
    Noch einen kleinen Nachtrag zu Ihrer Behauptung, dass der Ausländeranteil lediglich um 1,1% gestiegen ist. Im Jahre 2010 stieg der Ausländeranteil um 2,4%, wobei der Zuwachs von Personen aus EU- und Efta-Staaten 3,3% (im Vorjahr 3,9%) betrug (nachzulesen in der NZZ vom 10.02.2011 unter dem Titel: Zahl der Ausländer in der Schweiz steigt 2010 um 2,4 Prozent).

  • PlainCitizen sagt:

    Wo kann ich in 10 Jahren mein Elektroauto laden? Und mein Nachbar? Und meine Nachbarin? Und deren Nachbarn?

    • F. Bringer sagt:

      Wenn 500’000 Elektrofahrzeuge im Schnitt 10’000 km pro Jahr zurücklegen, entspricht das weniger als 1% des Schweizer Stromverbrauchs. (Ein Tesla Roadster, welcher in unter 4 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt, läuft mit 0.11 kWh/km.)

      Wenn dagegen 1 Million Elektroboiler durch Wärmepumpenboiler ersetzt werden, können bereits 6% des Schweizer Strombedarfs eingespart werden (das AKW Mühleberg liefert 5%): http://bit.ly/fG1GpL

      Bayern mit weniger Sonne als die Schweiz produziert übrigens bereits heute 8% seines Stromes mit Photovoltaik.

      Lieber Schweizer Arbeitsplätze als mehr Restrisiken.

      • GlobalWarming sagt:

        Herr Bringer, können sie lesen? Ich zitiere ihre verlinkte Seite: „In der Schweiz sind immer noch etwa 1 Million Elektroboiler im Einsatz. Sie verbrauchen 3% des gesamten Schweizer Stromverbrauchs“. Die Boiler verbrauchen total nur 3%. Wie bitte wollen Sie da 6 % sparen? Aber das ist typische Grüne… Und zu behaupten es ist effizienter eine Wärmepumpe zu betreiben und damit das Wasser zu heizen anstatt es direkt zu heizen ist lächerlich. Mag im Winter funktionieren, aber im Sommer, wenn die Wärmepumpe nicht läuft sicher nicht. Deshalb lässt sich das ja auch umschalten…

        • F. Bringer sagt:

          Tatsächlich ist der Wärmepumpenboiler im Sommer effizienter, weil die Umgebungswärme höher ist.
          Der Wärmepumpenboiler hat – wie der Name schon sagt – seine eigene Wärmepumpe.

          Mit Europäischem Offshore Wind alleine kann bis 2030 7mal mehr Strom produziert werden, als was ganz Europa überhaupt an Strom benötigt: slidesha.re/5cJ2n9

          Weil neuer Atomstrom trotz massiven Subventionen übrigens zu teuer ist, wurde 2009 in einem einzigen Jahr 80 GW (200 mal AKW Mühleberg) erneuerbare Leistung installiert, während die weltweit installierte AKW-Leistung sogar abgenommen hat: http://bit.ly/cF5ezk

        • F. Bringer sagt:

          Die 6% ergeben sich, wenn man die Stromsparmenge pro Boiler berechnet:
          (12.7 kWh – 3.7 kWh)*365*1Mio=3.285 TWh = 6% des CH Strombedarfes.

          Die Schweiz hat leider kein Öl, kein Gas, kein Uran und keine Kohle. Diese ausländischen Energieträger sind limitiert und können leider nicht durch Beten vergrössert werden.
          Wir können aber Schweizer Technologie exportieren, wenn wir nicht weiterhin Verhinderungspolitik betreiben.

      • GlobalWarming sagt:

        Herr Bringer, die Schweiz hat bald 6 Mio Autos, die früher oder später elektrisch fahren werden. Also 12 mal mehr. 10’000 km ist auch noch eher wenig. Der Schnitt dürfte höher liegen. Auch ohne das, wären dies 12 % und nicht 1 %. Oder nach Ihren Angaben über 2 KKW Mühleberg. Dazu kommt dann noch die Wärmepumpen. Oder zum 100 mal: Der Total Energieverbrauch wird zwar stark sinken, aber der Stromverbrauch wird deutlich zunehmen. Erdöl liefert ca 50% des Energiebedarfs. Das muss komplett durch Strom ersetzt werden und nicht nur wegen der Klimaerwärmung sondern weil das Erdöl mal ausgeht.

        • F. Bringer sagt:

          Mal abgesehen davon, dass wir noch lange keine Millionen von Elektroautos sehen werden, da sie schlicht immer noch zu teuer sind.
          12% Stromverbrauch sind ein Klacks verglichen mit der Benzin und Dieselenergiemenge, welche dabei eingespart wird.
          Selbst wenn die Strommenge für den Betrieb der Elektroautos zu 100% aus Gaskombikraftwerken stammen würde, wäre die Brennstoffverbrauchsreduktion gewaltig: http://webarchive.teslamotors.com/performance/well_to_wheel.php
          Bayern hat allerdings bereits jetzt 8% Solarstrom im Netz. Der PV-Verbau ist viel schneller als der Marktanteilgewinn Elektroautos.

      • GlobalWarming sagt:

        Photovoltaik ist dreckig und ineffizient. Allgemein ist dezentrale Energiegewinnung sehr ineffizient und Ressourcen-verschwendend. Solarenergie sinnvoll zu nutzen in grossem Massstab geht nur über Solarkraftwerke, die normal thermisch funktionieren nur wird die Sonne genutzt anstatt Kohle zu verbrennen. Aber das Problem bleibt, man ist vom Wetter, der Tages und Jahreszeit abhängig und dummerweise ist die Produktion genau dann hoch, wenn man weniger Strom braucht (Sommer). Deshalb wird Wind und Sonne NIE Kernenergie oder Kohle ersetzen können. Es ist trivial.

        • F. Bringer sagt:

          Tatsächlich kann Wind und Sonnezusammen Wasserkraft und Biomasse problemlos Atomenergie und Kohle ersetzen:
          http://bit.ly/gqFp65

          Tatsächlich ist Photovoltaik sauber und besteht im wesentlichen aus Silizium und Sauerstoff (notabene die beiden häufigsten Elemente in der Erdkruste) moderne Dünnschichtphotovoltaik aus Schweizer PV-Fabriken produziert rund 30 mal mehr Energie als was für deren Herstellung notwendig ist.
          bit.ly/9TU8wi

          Und Tatsächlich fällt übrigens IMMER mehr Windstrom im Winter an und vernetzte Windfarmen produzieren tatsächlich IMMER Strom: bit.ly/4rsozo

          • F. Bringer sagt:

            Und selbstverständlich ist dezentrale Stromerzeugung auf dem Dach oder in einer Biogas-Anlage sehr effizient, da die Übertragungsstrecken sehr viel kürzer sind und die Transformationsverluste ebenfalls tiefer sind, weil direkt in die Niederspannungs- bzw. Mittelspannungsebene gespeist wird.

            Ach ja, der Wirkungsgrad einer Photovoltaikzelle ist übrigens kaum relevant, da der Primärenergieträger, die Sonne gratis ist. Relevant sind im Wesentlichen die Kosten pro installierter Leistungseinheit.

          • F. Bringer sagt:

            Ach ja, auch Chinesische Photovoltaik Fabriken sind ISO 14001 zertifiziert: http://bit.ly/fq6hOy
            Eine moderne PV-Fabrik steht einer modernen Spielzeug-Fabrik bezüglich Ökobilanz in nichts nach.
            Mit dem Unterschied natürlich, dass die PV-Module im Gegensatz zu den Wegwerf-Spielzeugen während 30 Jahren sauberen Strom produzieren.

        • F. Bringer sagt:

          Die Schweiz hat eine maximale Speicherkapazität von 8765 GWh. bit.ly/5LxMTa
          Wenn die 3 alten AKWs durch Wind und PV ersetzt werden, muss die Windflaute und Sonnenfinsternis 1 Jahr andauern bis die Speicherseen leer sind!
          Zudem wird diese Speicherkapazität und Regelleistung momentan noch ausgebaut: Puschlav, Linth-Limmern, Grimsel und Nant de Drance.
          Und das hat im Wesentlichen mit den Bedarfsschwankungen zu tun, welche tatsächlich wesentlich höher sind und schwieriger prognostizierbar als die erneuerbaren Schwankungen:
          https://demanda.ree.es/generacion_acumulada.html

          • Global Warming sagt:

            PV ist dreckig. Jeder der was von Chemie versteht, erkennt das. Der Wirkungsgrad spielt sehr wohl eine Rolle da bei Wind oder Solar pro Kwh Strom viel mehr Ressourcen (=Stahl usw) benötigt wird. Die Menge Stahl pro Windrad ist riesig im Vergleich zur Leistung. Die Schweiz mag Glück haben mit Ihrer Geographie, Fakt ist aber das selbst wenn Ihre Zahlen stimmen (was ich aus bezweifle aus Erfahrung) , trifft dies für andere Länder wie Deutschland nicht zu. Gut, als Zyniker kann ich sagen, was wir tun ist sowieso irrelevant, China, Indien und USA haben da einfach zuviel Einfluss.

          • F. Bringer sagt:

            Tatsächlich ist Photovoltaik sauber und besteht im wesentlichen aus Silizium und Sauerstoff (notabene die beiden häufigsten Elemente in der Erdkruste) moderne Dünnschichtphotovoltaik aus Schweizer PV-Fabriken produziert rund 30 mal mehr Energie als was für deren Herstellung notwendig ist.
            bit.ly/9TU8wi

            Ein PV-Modul benötigt kein Stahl.
            Und mit der Stahlmenge die nur in einem Jahr produziert wird, lässt sich die Windturbinenleistung von fast 40’000 AKW Mühlebergs verbauen!
            Zudem lassen sich Türme für Windturbinen inzwischen auch aus Holz produzieren: http://bit.ly/fcyR9U

          • F. Bringer sagt:

            Eine Windturbine produziert übrigens ihre Herstellungsenergie bereits in 6 Monaten und ihr Stahl und Kupfergehalt kann im Gegensatz zu einem Reaktor selbstverständlich problemlos und mit Profit rezykliert werden.

            Und Nochmals: Auch Chinesische Photovoltaik Fabriken sind ISO 14001 zertifiziert: http://bit.ly/fq6hOy
            Eine moderne PV-Fabrik steht einer modernen Spielzeug-Fabrik bezüglich Ökobilanz in nichts nach.
            Mit dem Unterschied natürlich, dass die PV-Module im Gegensatz zu den Wegwerf-Spielzeugen während 30 Jahren sauberen Strom produzieren.

      • F. Bringer sagt:

        Ich bin kein Grüner, sondern lediglich ein Schweizer der nicht will, dass die Schweiz im erneuerbaren Energie und Effizienzbereich weiterhin an Wettbewerbsfähigkeit verliert.

        Die 6% ergeben sich, wenn man die Stromsparmenge pro Boiler berechnet:
        (12.7 kWh – 3.7 kWh)*365*1Mio=3.285 TWh = 6% des CH Strombedarfes.

        Die Schweiz hat leider kein Öl, kein Gas, kein Uran und keine Kohle. Diese ausländischen Energieträger sind limitiert und können leider nicht durch Beten vergrössert werden.
        Wir können aber Schweizer Technologie exportieren, wenn wir nicht weiterhin Verhinderungspolitik betreiben.

        • Beat sagt:

          Die Oerlikon exportiert die Technologie unabhängig von Politik.DIe lassen sich nichts verhindern. F.Bringer: Wenn nicht immer wieder falsche Informationsanteile und penetrant störende Wiederholungen in Ihren Beiträgen vorkämen wäre die Wirkung viel stärker. Ich glaube ich weiss jetzt wieso diese Lobby bis heute gegen die AKW-Lobby verliert. Weil die Leute von der AKW Lobby professionell und glaubwürdig kommunizieren. Dass das was die verbreiten nicht wahrer oder besser ist spielt da wohl keine Rolle mehr. Sie haben recht, Hr. Bringer aber Sie bauen Mauern zwischen Ihnen und dem Zielpublikum.

          • F. Bringer sagt:

            Beat.
            Der Grund weshalb die AKW-Lobby immer gewinnt liegt ganz einfach daran, dass sie über ein enormes PR-Budget verfügt.
            Die erneuerbare Industrie kann keine solchen teuren Werbespots im Kino und Fernsehen leisten:
            bit.ly/hMGVrL
            Die erneuerbare Industrie kann sich keine tausende von Adlinks leisten, welche jedem Energieinteressierten erklären, dass die erneuerbaren Energien für die Katze sind und die Stromlücke die Schweiz überwältigt.
            Die erneuerbare Industrie kann sich keine Parlamentarier kaufen, welche Bemühungen für Effizienz und erneuerbare Energien verhindern. http://bit.ly/gi2lCd

          • F. Bringer sagt:

            Es geht nicht um Oerlikon Solar. Es geht um die ganze Schweiz und viele Bereiche im Effizienz und erneuerbaren Bereich.

            Oerlikon Solar würde gar nicht mehr existieren, wenn dem Rest der Firma nicht besser ginge.
            Hätte Oerlikon einen Solarfabrikauftrag in der Schweiz erhalten, hätte das sehr wohl Vorteile für die Firma gebracht.
            Mit einer Solarfabrik in China kann Oerlikon nur bedingt die nötige Weiterentwicklungserfahrung gewinnen wie mit einer solchen Fabrik in der Schweiz.

            Wir können Schweizer Technologie exportieren aber keine ausländischen Energieträger.

          • F. Bringer sagt:

            Natürlich, man kann schon auch auswandern und im Ausland arbeiten, wenn der Technologiestandort Schweiz wegen der Verhinderungspolitik zum Schutz der etablierten Energielobbies zukünftig weniger wettbewerbsfähig sein wird. Aber das muss nicht sein.

            Die jetzige Wettbewerbsfähigkeit haben wir erreicht, weil die Schweiz eines der ersten industrialiserten Ländern der Welt war und nicht etwa wegen irgendwelchen Bankgeheimnissen:
            http://bit.ly/fRdcZg

            Butterberge und höhere Energieträgerabhängigkeit machen die Schweiz leider nicht mehr wettbewerbsfähig – im Gegenteil.

  • Markus Schneider sagt:

    Es ist doch ganz einfach: jede natürliche Person erhält pro Nase ein (natürlich zu bezahlendes) Energiekontingent, das kann er zuhause selber verbrauchen, dem Wirt geben wenn er auswärts essen geht (für Kochen und Beleuchtung), dem Arbeitgeber geben, wenn er arbeiten geht (für Computerbetrieb, Heizung und Beleuchtung), an der Tankstelle gegen Benzin eintauschen, am Flughafen gegen eine Flugreise,oder er kann es weiterverkaufen. Ist das Kontingent aufgebraucht, so wird keine Energie mehr an den Konsumenten abgegeben, Schluss. Das nächste Kontingent wird am Ersten des Folgemonats verteilt.

    • Beat sagt:

      Ist nicht nötig. in Frankreich werden die AKW nicht so schnell abgeschaltet. Auf diesen Verlauf haben wir keinen Einfluss. Dazu sehe ich jetzt aufgrund der Informationen durch diesen Blog dass wir durchaus die Stromlücke mit Alternatven einigermassen auffüllen können. Die ältesten 3 AKW könnten gestaffelt, z.B. alle 3 -4 Jahre eines, vom Netz genommen werden. Ohne zusätzliches Gas- oder Gas -Kombi KW. Nur mit erneuerbarer Energie und dezentraler Produktion. In einem für uns typischen pragmatischen Wandel mit genug Zeit für nötige Anpassungen. Ab 2025 nur noch Gösgen und Leibstadt.

  • Sabrina sagt:

    Die rotgrüne Staqdtregierungen von Zürich und Bern sitzen im Verwaltungsrat von Kernkraftwerke. Da sieht man, wie verlogen diese Politik ist. Der Bevölkerung verkauft man die 2000-Watt-Ideologie, während die eigene Profitgier näher ist. Im Kanton Uri wollten Umweltverbände und Grüne Windturbinen verhindern, in anderen Kantonen werden Wasserkraft-Projekte aus ideologischen Gründen bekämpft. Aber selber benützen sie Strom aus der Deckdose oder fahren mit dem ÖV und mit Strom aus AKW’s zur Arbeit.

    • F. Bringer sagt:

      Oberhalb Andermatt wurden immerhin 3 Windturbinen installiert. Die 4te Windturbine durfte nicht montiert werden, weil sie dem Militär (Artillerie) im Weg war. (Die Abwehr der Sowjetunion hat offensichtlich gegenüber der zukünftigen Energieversorgung der Schweiz priorität.)

      Apropos Landschaftschutz:
      Deren Präsidentin Erika Forster ist übrigens nicht nur FDP-Ständerätin sondern Mitglied des Energieforums und der Aves. Organisationen welche sich vehement für den Ausbau der Uranabhängigkeit mit neuen, teuren, ausländischen AKWs in der Schweiz einsetzen: http://bit.ly/dxHqdi , sl-fp.ch/

      • Beat sagt:

        Ob genau diese 4-te Turbine gebaut wird oder nicht hat keinen Einfluss auf die Energieversorgung der Schweiz.
        Es ist bekannt dass die Topographie hier nicht geeignet ist für Windkraft. Die Tatsache dass man Windkraftwerke vernetzen muss damit sie immer Strom produzieren zeigt dass offenbar die meisten jeweils stillstehen. Haben Sie übrigens auch gemerkt dass ca. 2.8 – 3 TWp an PV installiert werden muss um Mühleberg zu ersetzen? Um am Abend und am Morgen Strom zu liefern muss das Pumpspeicherwerk ca. 350 MW lieisten. Zur Speicherung des Nachmittagsüberschusses braucht es ca.2TW Pumpenleistung

        • F. Bringer sagt:

          Beat. Mit 3 TWp produziert man bei lediglich 1000 Sonnenstunden im Jahr. 3000 TWh. Das entspricht dem 50fachen Stromverbrauch der Schweiz.

          Item, es hat genügend Dachfläche für ausreichende Stromproduktion mit PV.
          Alleine die Fläche die in der Schweiz in einem Jahr neu verbaut wird, reicht für die Abdeckung von 7% des Schweizer Stromverbrauchs mit Schweizer Photovoltaik mit Schweizer Arbeitsplätzen: http://bit.ly/hqBNuI
          Das sind 98% in 14 Jahren!

          Die Wasserkraftwerke haben momentan eine maximale Leistung von knapp 14000 MW und diese Leistung wird auf 17000 MW ausgebaut. bit.ly/bIP12U

          • F. Bringer sagt:

            Mal abgesehen davon, dass der Schweizer Strombedarf am Tag ohnehin mindestens doppelt so hoch ist wie während der Nach und das obwohl die Elektroboiler und Elektroheizungen ausschliesslich während der Nacht betrieben werden: 350 MW Regelleistung ist schlicht lächerlich verglichen mit den knapp 14000 MW welche zur Verfügung stehen.

          • F. Bringer sagt:

            Noch was: Die EU hat in den letzten 10 Jahren über 220 GW NEUE Kraftwerksleistung dazugebaut!
            http://www.ewea.org/fileadmin/ewea_documents/documents/statistics/EWEA_Annual_Statistics_2010.pdf

            Die Schweiz ist Teil des Europäischen Stromnetzes und handelt EU-Strom bis zum Hag hinunter.
            Inwiefern das AKW Mühleberg mit seinen mickrigen 0.35 GW noch in dieses Stromnetz hüstelt ist tatsächlich irrelevant.

            Mit einem Trottinett kann man tatsächlich Sattelschlepper weder ziehen noch bremsen.

        • F. Bringer sagt:

          Und ob 30% mehr oder weniger Windleistung installiert wird, hat tatsächlich einen wesentlichen Einfluss auf die Stromversorgung der Schweiz.

          Apropos Österreich ist auch ein Alpenland und hat bereits 1011 MW Windleistung verbaut: http://www.igwindkraft.at/
          (Zugegen Österreich hat auch keine Atombegeisterte im Landschaftsschutz und Sowjetunion-Kämpfer in den Alpen…)

  • Beat sagt:

    Sorry, 2GW Pumpenleistung wollte ich schreiben. Das ist aer auch eine ganze Menge. Auch die PV peak Leistung wollte ich in GWp angeben. Sonst wären dann meine Zahlen sogar mehr daneben als Ihre, was schon viel heissen würde.

    • F. Bringer sagt:

      Beat. Mal abgesehen davon, dass die Pumpleistung momentan auf über 4 GW ausgebaut wird.
      Die Schweiz hat einen Tagesspitzenstrombedarf (Mittagszeit) von bis zu 12 GW.
      bit.ly/bIP12U

      Wenn sämtliche Elektroboiler anstatt während der Nacht am Tag betrieben werden, dann kann der Tagesstrombedarf (Mittagszeit) auf 15 GW erhöht werden ohne überhaupt irgendwas zu pumpen.

      Um überhaupt eine maximale Einspeiseleistung von 15 GW PV in der Schweiz erreichen zu können wird man mindestens 25 GW PV-Leistung installieren müssen (es sind nicht alle Module gleich ausgerichtet und schattenfrei).

  • Beat sagt:

    Lt. F Bringer hat es in der Schweiz eine Wasserkraft-Speicherkapazität v. 8765 GWh was für ein Jahr ausreichen soll. Nach dem Link des BFE, den er angibt, produzieren die Schweizer Wasserkraftwerke jedoch schon heute fast 36’000 GWh p/a und davon kommen ca. 17’000 GWh aus Speicherkraftwerken. Also: die Speicherkraftwerke brauchen einen Umsatz von 2x ihre Kapazität, was auch nach Abstellen der AKW’s nicht ändert. Es steht also aus diesen Kraftwerken fast keine Kapazität zum veredeln von PV Strom zur Verfügung. Pumpspeicherwerke heute: ca.1500 GWh p/a => nicht ganz 1x Mühleberg Ersatz möglich.

    • F. Bringer sagt:

      Beat.
      Bei der Speicherkapazität geht es nicht darum, dass die Speicherkraftwerke mehr Strom produzieren, sondern dass die Speicherkraftwerke z.B. Windflauten oder Sonnenfinsternisse überbrücken!
      Wenn Schweizer Wind- und PV-Farmen im Schnitt 1.2 GW produzieren (so viel wie die 3 alten Atommeiler) dann muss eine Sonnenfinsterniss zusammen mit einer Riesenwindflaute fast ein Jahr andauern bis die Speicherkapazität von 8765 GWh erschöpft ist.

      • F. Bringer sagt:

        Und nicht ich sage, dass die Schweiz eine maximale Speicherkapazität von 8765 GWh hat, SONDERN das BUNDESAMT FÜR ENERGIE .

        http://www.bfe.admin.ch/themen/00526/00541/00542/00630/index.html?lang=de

      • Beat sagt:

        Wie gesagt, das was Sie schreiben ist absolut falsch. SIe picken Informationen aus verschiedenen Quellen, in diesem Fall dem BFE und formen daraus z.T. zusammenhanglose und insgesamt komplett verkehrte Zitate. Wenn Sie das machen wollen was Sie da schreiben, müssten Sie alle Wasserkraftweke mit Speicher in diesen Dienst stellen. Die Speicher müssten somit immer voll sein. Damit Sie das machen können, benötigen Sie nicht 1.2GW im Mittel, sondern ein Mehrfaches an PV Strom, da Sie zusätzlich zu den AKW auch die Produktion der Speicher – Waserkraftwerke ersetzen müssten, also ca. 17TWh p/a mehr.

        • F. Bringer sagt:

          Nochmals: Wenn man die alten Atommeiler, welche im MIttel 1.2 GW liefern brauchen wir PV-Anlagen, Windanlagen ersetzen will, welche im Mittel ebenfalls 1.2 GW liefern.
          Natürlich braucht es dafür mehr installierte PV-Leistung und Windleistung um dieses Mittel von 1.2 GW mit PV und Wind realisieren zu können, aber das ist eben kein Problem, weil die Schweiz über genügend Speicherkapazität und Regelleistung verfügt.

          Das ist ganz einfach Arithmetik für Anfänger und gibt Beat absolut keinen Grund mich zu verleumden und beleidigen.

          • F. Bringer sagt:

            Hoppla, es soll heissen: Wenn man die alten 3 Atommeiler, welche im MIttel 1.2 GW liefern, ersetzen will, brauchen wir PV-Anlagen und Windanlagen, welche im Mittel ebenfalls 1.2 GW liefern.
            Natürlich braucht es dafür mehr installierte PV-Leistung und Windleistung um dieses Mittel von 1.2 GW mit PV und Wind realisieren zu können, aber das ist eben kein Problem, weil die Schweiz über genügend Speicherkapazität und Regelleistung verfügt.

            Und solange Beat die Speicherkraftwerke in der Schweiz hoffentlich nicht in die Luft sprengt, muss deren Stromproduktion natürlich nicht ersetzt werden.

  • Beat sagt:

    @ F. Bringer: Verstehen Sie mich? Ich will nicht die Grundaussage widerlegen, die stimmt vermutlich wenn man sie darauf reduziert dass in den kommenden 15 – 20 Jahren ein weitgehender Ersatz der Kernkraft durch erneuerbare Energie möglich ist. Ich mache Sie aber darauf aufmerksam dass Sie der Sache einen Bärendienst erweisen indem Sie Halb- und Unwahrheiten zuhauf wiederholen bis Ihnen schlicht niemand mehr etwas glaubt.
    Wieviel Spitzenenergie des PV muss ins Netz? Wieviel kann lokal verbraucht werden? Wieviel heutiger Nachtverbrauch kann in den Tag verlegt werden etc.? Ungeklärte Fragen!!!!

    • F. Bringer sagt:

      Es gibt überhaupt keine ungeklärten Fragen. http://bit.ly/5LxMTa

      Für den Ersatz der 3 alten Atommeiler braucht es etwa 10 GW PV. 10 GW PV wird maximal etwa 6-7 GW Strom generieren: bit.ly/9eqDgR (Nicht alle Module sind gleich ausgerichtet und nicht alle sind gleichzeitig schattenfrei)
      Die Schweiz hat momentan einen Spitzenstrombedarf von bis zu 12 GW und exportiert fast immer 3 GW nach Italien. bit.ly/dvS6Vj
      Sämtliche Elektroboiler werden momentan während der Nacht betrieben und nicht am Mittag sind nochmals 3 GW.
      Momentan wird die Pumpspeicherleistung noch auf über 4 GW ausgebaut.

      • Beat sagt:

        F.Bringer: Wenn Sie sich die Mühe nehmen würden zu lesen UND zu verstehen was ich schreibe, würden Sie die offenen Fragen selber sehen. Probieren wir es einmal mit einer ganz einfachen Rechnung: Lt. BFE haben wir also 8765 GWh an Speicherkapazität (Wasserspeicher). „Zufällig“ hat ein normales Jahr ca. 8760h. Somit sei klar gesagt: Wenn Sie mit diesem Speicher die Schweiz 1 Jahr lang versorgen wollen, können Sie genau 1GW liefern. Die Laufkraftwerke liefern max. ca. 2GW über längere Zeit = 3GW die übrigen Verbraucher also ca. 50% müssten Sie abschalten oder mit AKW Strom versorgen

        • F. Bringer sagt:

          Beat. Bei der Speicherkapazität geht es nicht darum, dass die Speicherkraftwerke mehr Strom produzieren, sondern dass die Speicherkraftwerke z.B. Windflauten oder Sonnenfinsternisse überbrücken!
          Wenn Schweizer Wind- und PV-Farmen im Schnitt 1.2 GW produzieren (so viel wie die 3 alten Atommeiler) dann muss eine Sonnenfinsterniss zusammen mit einer Riesenwindflaute fast ein Jahr andauern bis die Speicherkapazität von 8765 GWh erschöpft ist.

      • Beat sagt:

        Kommt drauf an, wo die Pumpenturbinenleistung installiert wird, und wieviel Speichervolumen oberhalb UND unterhalb dieser Pumpwerke zur Verfg. steht. Sie können nicht mit den 8765 GWh Speicher rechnen weil der grösste Teil dieses Wassers in Speicherseen liegt, die NICHT auf die 4GW Pumpenturbinen geleitet werden können. Annahme: 1/5 sei greifbar: Dann können Sie bei Hudelwetter eine PV-Leistung von 4 GW 438h am Stück, also 18 Tage lang überbrücken. Das ist sicher sehr sehr gut, aber viel weniger als Sie uns glauben machen wollen. Problem beginnt, wenn Sie 40% also alle AKW ersetzen wollen.

        • F. Bringer sagt:

          Beat. Wenn wir die 3 alten Atommeiler, welche 1.2 GW liefern, alleine mit PV ersetzen wollen (kein Wind, keine Biomasse, keine Kleinwasserkraft), müssen wir bei absolut dunkler Sonnenfinsternis 1.2 GW durch die Speicherkraftwerke liefern. Selbst wenn die Speicher nur zu 20% gefüllt wären, was erst im Frühling vor der Schneeschmelze eintritt, wenn die PV-Anlagen bereits wieder viel Strom liefern, reicht das für über 60 Tage lange andauernde Sonnenfinsternis.
          Solche Sonnenfinsternisse existieren jedoch nicht. PV-Anlagen produzieren auch bei bewölktem Himmel Strom.

          • F. Bringer sagt:

            Um im Schnitt 1.2 GW liefern zu können, hat ja Beat inzwischen selbst festgestellt, dass dafür etwa 8.5 GW PV-Leistung notwendig sein werden. (Wenn man natürlich noch Wind, Biomasse und Kleinwasserkraft ausbaut braucht man natürlich wesentlich weniger als 8.5 GW PV um im Schnitt 1.2 GW liefern zu können.)

            Die 8.5 GW produzieren eben auch bei Regen noch über 500 MW. Das heisst die Speicherkraftwerke müssen abgesehen von den Nächten (wenn der Stromverbrauch trotz den Elektroboilern doppelt so hoch ist, wie während der Nacht) niemals die ganzen 1.2 GW Ersatzleistung liefern.

          • F. Bringer sagt:

            Hoppla soll natürlich heissen: Die 8.5 GW PV produzieren eben auch bei Regen noch über 500 MW. Das heisst die Speicherkraftwerke müssen abgesehen von den Nächten (wenn der Strombedarf trotz den Elektroboilern HALB so hoch ist, wie am Tag) niemals die ganzen 1.2 GW Ersatzleistung liefern.

            Eine PV-Anlage produziert eben etwa während knapp 50% der Zeit Strom und nicht nur bei absoluter Wolkenfreiheit ausschliesslich von 11:00 bis 13:00 Uhr.

  • F. Bringer sagt:

    Beat.
    Die Bedarfsseite in der Schweiz kann also wenn’s sein darf problemlos 20 GW am Mittag überschreiten auf der anderen Seite stehen jedoch nur maximal 6-7 GW PV zur Verfügung (mehr PV braucht der Ersatz von den 3 alten AKWs nicht).
    6 GW – 20 GW = – 14 GW
    Verstanden?

    • F. Bringer sagt:

      Unabhängig davon, hat Bayern bereits heute 8% Solarstrom im Netz und keinerlei Probleme damit, obwohl Bayern im Gegensatz zur Schweiz über wesentlich weniger Regelleistung verfügt.

      • Beat sagt:

        Ich behaupte: Auch die Schweiz hat mit 8% PV Strom (sogar noch mehr wenn es dann einmal soweit ausgebaut ist) überhaupt keine Regelprobleme. Ich habe ja schon weiter oben zugegeben dass wir die Energielieferung von Mühleberg (ca. 2.8 -3 TWh) mit den heutigen Pumpspeicherwerken ausregeln können. Das habe ich gerechnet noch ohne die Verschiebung der Boilerleistung in den Tag etc. damit das Modell nicht zu kompliziert wird und weil ich Ihrer Angabe (3GW Leistung für die Boiler) nicht trauen kann nach all den Fehlern in Ihren Texten. Da müsste mehr Fleisch an den Knochen.

        • F. Bringer sagt:

          Wenn man davon ausgeht, dass die Schweiz lediglich 1 Elektroboiler pro 8 Personen hat ergibt das bereits 1 Million Elektroboiler.

          Wenn man bei den Elektroboilern lediglich eine mittlere Leistung von 3 kW annimmt,
          (Es gibt Elektroboiler bis 10 kW Leistung: http://bit.ly/eeezMd )
          erreicht man bereits eine Leistungsaufnahme von 3 GW.

          Beat. Wenn es Fehler geben sollte, dann bitte belege es und verleumde nicht willkürlich, weil Dir die Tatsachen nicht in den Kram passen.

    • Beat sagt:

      F. Bringer: Sie haben eine nervende Tendenz immer nur gerade auf die Information zu schauen, die Ihre Idee scheinbar stützt. Deshalb bringen Sie vermutlich nie etwas fertig. Um ein System zum Laufen zu bringen müssen wir bereit sein auch den Nachteilen ins Auge zu schauen und Lösungen dafür zu finden. z.B. Zählen Sie hier nur gerade auf was wir nach I. exportieren. Bis jetzt war es aber noch jedes mal wenn ich bei Swissgrid reingeschaut habe so, dass wir gleichviel von A. und D. importieren. Wir leiten also nur durch. Gleichzeitig hatten wir dazu Import von F. also AKW-Strom.

      • F. Bringer sagt:

        A und D haben sehr viel flexible Wasserkraft und Gaskraftsleistung. Deutschland hat 33 GW flexible Gas- und Wasserkraftsleistung und 29 GW Steinkohlekraftwerksleistung welche jede Nacht und jedes Wochenende runtergeregelt bzw. sogar ganz abgestellt werden.

        Diese Länder exportieren nur deshalb Strom, weil die Grosshandelsstrompreise in A und D tiefer sind als in der CH bzw. weil sie noch billigeren Strom aus Tschechien importieren können und mit Gewinn in die Schweiz verkaufen können.

        A und D sind in absolut keiner Weise gezwungen Strom in die Schweiz zu exportieren.

        • F. Bringer sagt:

          Frankreich hat zwar viel miserabel regelbare Atomleistung, aber das ist insbesondere während der Nacht ein Problem und sicher nicht am Mittag wenn alle Franzosen am Kochen sind und die Industriebetriebe am brodeln sind.
          Frankreich ist ebenfalls nicht gezwungen am Tag Strom in die Schweiz zu exportieren. Mal abgesehen davon, dass F viel mehr Elektroboiler installiert hat als die Schweiz.

          Auch Frankreich exportiert am Tag Strom in die Schweiz, weil der Schweizer Markt mehr dafür zahlt als der Französische und Deutsche Markt: http://www.epexspot.com/en/

          Das sind knallharte Tatsachen.

    • Beat sagt:

      Nein, versteht niemand. (Wer es versteht solls doch bitte melden, ich lass mich gern korrigieren). Verstanden habe ich aber folgendes: DIe 3 alten AKW können dank gutem Schweizer Unterhalt oft mit Verfügbarkeiten über 90%, z.B. 92% oder mehr arbeiten. Deshalb liefern sie z.B. 8.5TWh p/a. Da PV in Bayern viel weniger als 1MWh pro KWp installierter Leistung p/a anfällt, (2009) dürfen wir nie mehr als 1MWh/KWp in der Schweiz erwarten. (Wiki) Daher brauchen Sie 8.5GWp für den Ersatz der 3 AKW. Bei bisherigen Kosten (1.3€/Wp, Wikipedia) kosten die Paneele 15 MiaCHF uninstalliert. Machbar….

      • F. Bringer sagt:

        Dann halt 8.5 GW.
        Für den Ersatz der 3 alten Atommeiler braucht es demnach 8.5 GW PV.
        8.5 GW PV wird maximal etwa 6 GW Strom generieren: bit.ly/9eqDgR
        (PV-Module sind nicht alle gleich ausgerichtet und nicht gleichzeitig schattenfrei.)

        Die Schweiz hat momentan einen Spitzenstrombedarf von bis zu 12 GW und exportiert fast immer 3 GW nach Italien. bit.ly/dvS6Vj
        Sämtliche Elektroboiler am Mittag = 3 GW.
        Pumpspeicherleistungsausbau von um 3.2 GW = 4 GW

        12 GW + 3 GW + 3 GW + 4 GW = 22 GW Max. möglicher Bedarf.
        Gegenüber 6 GW Max. möglicher PV-Leistung.

        Das heisst die 6 GW PV sind kein Problem

        • F. Bringer sagt:

          Aber es freut mich, dass sie ebenfalls feststellen, dass es aus finanzieller Sicht problemlos machbar ist.

          Ein neues, ausländisches AKW kostet übrigens inzwischen über 10 Milliarden Franken: bit.ly/afZoPe
          Mit dem Unterschied, dass damit kaum Wertschöpfung in der Schweiz generiert wird.

          PV mit Schweizer Arbeitsplätzen benötigt zudem kein ausländisches Uran, keine ausländischen Wiederaufbereitungsanlagen und keine teuren Endlager und kein Kühlwasser und birgt keine Restrisiken und weist keine hohen Rückbaukosten auf: http://bit.ly/evqo5n

  • Die Atom Kraft ist zu riskant. Auch aus liberaler Sicht. Das Schlüsselwort an dieser Stelle ist: Standort Vernichtung.

  • Arndt Wilrich sagt:

    Es wird immer von RESTRISIKO bei der Atomenergie gesprochen. In Wahrheit ist es aber kein Restrisiko, sondern der SUPERGAU WIRD FRÜHER ODER SPÄTER TATSÄCHLICH EINTREFFEN. Sobald es in der Schweiz ein schweres Erdbeben gibt, wird das gesamte Mittelland nachhaltig verstrahlt sein, und das für hunderte von Generationen. Der Super-Gau ist kein Restrisiko, sondern steht schon jetzt in der Zeit fest. Man muss sich fragen, ob die Leute sich dessen wirklich bewusst sind. Ich denke nicht, weil der Mensch dazu tendiert, nur kurzfristig zu denken, und ihm die nachfolgenden Generationen piep-egal sind.

  • Andreas Müller sagt:

    Wenn sich alle Politiker und Intressengruppen an einen Tisch setzten und Lösungen suchen würden (ohne Eigeninteressen), dann wäre es vielleicht möglich auf AKW Strom zu verzichten. Mit dem stehtigen steigenden Stromverbrauch wird das in naher Zukunft eher nicht möglich sein. Wir können nicht eine heile und völlig intakte Umwelt und genug Strom haben. Besonders billig finde ich die Idee den fehlenden Strom im Ausland einzukaufen!

    • F. Bringer sagt:

      Tatsächlich ist es absolut kein Problem.
      Mal abgesehen davon dass Atomenergie lediglich 9% des Schweizer Energiebedarfs deckt und limitiertes Uran zu 100% importiert wird und nicht auf Schweizer Bäumen wächst.
      Alleine die Fläche die in der Schweiz in einem Jahr neu verbaut wird, reicht für die Abdeckung von 7% des Schweizer Stromverbrauchs mit Schweizer Photovoltaik mit Schweizer Arbeitsplätzen: http://bit.ly/hqBNuI
      Das sind 98% in 14 Jahren!

      Lieber Schweizer Arbeitsplätze als eine Erhöhung der Abhängigkeit mit Restrisiken.

      • F. Bringer sagt:

        Und während die Ahnungslosen zusammen mit den Stromlobbyisten weiterhin davon schwärmen, dass es doch keine Alternativen gäbe, speist Deutschland zu diesem Zeitpunkt 35 mal mehr Solarstrom ins Netz als das AKW Mühleberg:
        http://www.sma.de/de/news-infos/pv-leistung-in-deutschland.html

      • Andreas Müller sagt:

        F.Bringer, sie mögen absolut recht haben und ich bin auch kein Spezialist in dieser Sache. Mit Statistiken und zahlen habe ich es auch nicht so, die kann mann für den eigenen Vorteil drehen und wenden wie man will.Dass AKW früher oder später abgeschaltet werden müssen ist wohl klar.Mit der propagierten Umweltfreundlichkeit habe ich jedenfalls meine Mühe. Energiesparlampen mit Quecksilber z.B. werden laut Deutschem Bericht nicht recycelt, sondern geschreddert und vergraben. Braucht auch wieder Strom und belastet die zusätzlich Umwelt.

        • F. Bringer sagt:

          Eine Sparlampe welche 60 W weniger verbraucht und 8000 Stunden betrieben wird, spart knapp 100 Franken Stromkosten bei einem Strompreis von 20 Rappen / kWh. Sie spart um Faktoren mehr Energie als sie Produktionsenergie benötigt.

          Und Glühbirnen emittieren durch den Kohlestrom (und Europa hat viel Kohlestromanteil) tatsächlich mehr Quecksilber als Fluroeszenzlampen beinhalten: http://bit.ly/YZNIa
          Mit dem Unterschied natürlich, dass Fluoreszenzlampen typischerweise nicht in der Atmosphäre zerstäubt werden.

          Aber wem Fluoreszenzlampen trotzdem nicht passen kauft halt LED-Birnen ohne Quecksilber.

          • maurus candrian sagt:

            möchte ihnen ein kompliment machen: sie bringen zahlen, fakten, substanz in diesen blog. thx!

          • F. Bringer sagt:

            Danke auch.
            Es ist erfreulich zu wissen, dass wenigstens vereinzelte Leute diese Tatsachen und Zahlen wertschätzen können und einem keine willkürlichen Prügel austeilen.

            Schon merkwürdig: Wenn die gewählte Energieministerin mit ihrem über 400’000 Franken Steuerzahlerzapfen oder sonst ein Stromlobby-Politiker vor die Medien tritt und einfach die PR der Stromlobby runterleiert, dann nicken die Interviewer wie Wackeldackel, anstatt die Politiker ausnahmsweise einmal mit Fakten, Zahlen und kritischen Fragen zu konfrontieren.
            http://bit.ly/gi2lCd

          • Beat sagt:

            @ F.Bringer: Wenn SIe Komplimente wünschen, bitte sehr, wäre höchst erfreut welche austeilen zu dürfen. Nur: Bis jetzt haben Sie die Chance verpasst die erdrückende Menge von Zahlen als Fakten zu bringen. Für mich ist eine Zahl eine Zahl. Auch wenn sie als soche für sich allein stimmt; Als Fakt akzeptiere ich sie erst, wenn sie in einem logischen und nachprüfbaren Gesamtzusammenhang steht. Bei Ihren Beiträgen habe ich das bis jetzt fast vollständig vermisst. Das Beste waren die Links zu BFE und Swissgrid, da konnte ich mir dann immerhin Information holen.

  • Martin Wissler sagt:

    Muss zuerst das passieren, was in Japan geschehen ist. In der Schweiz ist, bis jetzt ja nichts geschehen. Also bleibt alles beim alten. Nur die Grünen und GLP machen Aufstand. Gott sei Dank gibt es solche Leute, die das Volk wach rütteln. Wenn, es passiert, sagen nachher alle, warum niemand etwas unternommen hat. Also Forschen wir weiter, und verwenden wir die Techologie die wir haben weiterhin. Vielleicht ergibt es sich daraus noch eine bessere Idee. Warten wir nicht ab, bis jemand anders kommt, die etwas tut. Wir dazu geneigt auf die anderen zu schauen. Statt selber etwas zu entwickeln.

  • Andreas Müller sagt:

    Ich bin kein Spezialist ins sachen Energie.In all diesen Diskussionen hat es sicher Spezialisten(Insider),genug mit halbwissen und noch mehr ohne Ahnung die sich Spezialisten nennen.Sauberer Strom ist die einzige Zukunft, aber den wechsel bitte mit Augenmass vollziehen.Für mich sind Politiker immer unglaubwürdiger geworden, weil neue sachen unter Zwang eingeführt werden (zusätzliche Steuern auf Alte) und nachher stellt sich das Ganze als ein Blindgänger heraus. Heute HUI, Morgen PFIU!!
    Ich wünsche mir ehrliche Fakten,Zahlen und Umsetzbarkeit ohne LUG und BETRUG!

    • Beat sagt:

      @ A.Müller: Ihr Wunsch ist sehr berechtigt. Leider werden solche selten erfüllt. Scheinbar muss man sich die Erfüllung gegen den Widerstand der Desinformations – Verbreiter erkämpfen.

    • F. Bringer sagt:

      Leider leistet sich die Stromlobby eine gewaltige Desinformationskampagne und ein intensives Lobbying gegen erneuerbare/dezentralen Energien und Effizienzmassnahmen in der Schweiz.

      Die Atomenergie liefert nur 9% des Energiebedarfs der Schweiz und deren Uranbedarf wächst leider auf keinen Schweizer Bäumen. Tatsächlich können die ausländischen Uranminen kaum 70% des Welturanbedarfs decken: bit.ly/1376LZ
      Und das obwohl Atomenergie nicht einmal 3% des Weltenergiebedarfs deckt.

      Eine Änderung wird erst dann eintreten, wenn diese Verhinderer abgewählt werden:
      http://bit.ly/gi2lCd

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