Die Repressions-Lüge

Eine Studie, die feststellt, dass Entwicklungshilfe nichts bringt, fällt hierzulande auf fruchtbaren Boden. Trotzdem staunt das Team der Denkfabrik «foraus» noch heute über das breite Echo ihres Diskussionspapiers zu wirtschaftlicher Entwicklung und Migration von vergangener Woche.

Begrüssenswert schlüssig wies das Papier nach: Nicht die Verhungernden kommen nach Europa, sondern jene, die ihren Hunger stillen konnten – und jetzt nach besseren Chancen dürsten. Die nicht ganz so Armen, wie es dann meist etwas vorwurfsvoll heisst.

Die Reaktionen des Politbetriebs waren deprimierend vorhersehbar. Mit Händen zu greifen natürlich die Befriedigung jener, die es schon immer gewusst hatten: Schliesslich halten die SVP und ihre Vordenker Entwicklungshilfe seit langem für nutzlos oder gar kontraproduktiv. Die «Weltwoche» will das den «Drittweltisten» regelmässig nachweisen und fragte vor Kurzem: «Verhindern Hilfswerke – ob bewusst oder fahrlässig unbedarft – den Wohlstand in den Entwicklungsländern?»

Hindernisse bei der Einreise führen zu einem Wettrüsten zwischen der Festung Europa und der Schlepperindustrie.

Ein tunesischer Asylsuchender wird am Zoll in Chiasso gefilzt. (Foto: Reuters)

Von der Repression profitieren einzig die Schlepperbanden: Ein tunesischer Asylsuchender wird am Zoll in Chiasso gefilzt. (Foto: Reuters)

Jene, die es hingegen besser wissen sollten, reagierten verärgert auf das «foraus»-Papier. Tenor: Alles längst bekannt, nichts Neues und nicht hilfreich. Der Bund weiss eben, dass er Entwicklungshilfe nur mit Eigennutz verkaufen kann: Wir zahlen nach Afrika, dafür bleiben die Afrikaner dort. Entlarvende Erklärungen junger Politologen nerven da nur.

Wo kämen wir auch hin, wenn die Deza tatsächlich für ihre Arbeit einstehen müsste? Für den noblen Selbstzweck von Entwicklungshilfe als Gebot der Solidarität und als Investition in eine friedliche Zukunft? Das klingt heutzutage schon fast ironisch.

Nein, Entwicklungshilfe verbucht die Schweiz unter Migrationsabhilfe. Der damalige Justizminister Christoph Blocher rechnete in seinem Budget ganz offiziell so. Und die Deza macht mit. Damit Ruhe herrscht.

Noch deprimierender war vergangene Woche aber etwas anderes: Die zweite Hälfte des «foraus»-Papiers, der Teil mit dem Titel «Zur Steuerungswirkung der Repression», fiel auf taube Ohren. Sein Fazit: Repressive Massnahmen gegen Einwanderung sind noch viel kontraproduktiver als Entwicklungshilfe.

So führen zum Beispiel Hindernisse bei der Einreise zu einem Wettrüsten zwischen der Festung Europa und der Schlepperindustrie. Die macht im Mittelmeerraum derzeit bis zu 13 Milliarden Franken Umsatz, mehr als die Drogenbranche. Hindernisse beim Zugang zum Arbeitsmarkt führen zu Schwarzarbeit. Vorsichtig geschätzt drängt die Repression 92’000 Menschen in illegale Arbeit. Die Umgehung des Arbeitsverbots sei die Regel – der Bezug von Nothilfe die Ausnahme, schreibt «foraus».

Bilanz: «Repressive Massnahmen verlieren spätestens innerhalb eines Jahres jede nachweisbare Wirkung.» Und: «Die Repression erhöht die Kosten der Migration.» Das hat zwei Folgen. Erstens bringt auch Repression nicht die Ärmsten zu uns, sondern die nicht ganz so Ärmsten. Zweitens steigt der Anreiz für die Schlepperindustrie, Menschen nach Europa zu schleusen.

Man kann es auch anders sagen: Repression bringt mehr Einwanderung. Warum fand diese Erkenntnis vergangene Woche nicht dasselbe Echo wie die Entzauberung der Entwicklungshilfe? Ganz einfach: Weil es jeder weiss. Die Debatte um Nothilfe im Asylwesen zeigte das exemplarisch auf. Wer vor dem sinnlosen Wettrüsten auf dem Repressionsmarkt warnte, redete an eine Wand. Und so interessierten auch die letzten 20 Seiten des «foraus»-Papiers keinen mehr.

Wer also «Drittweltisten» künftig eine Lebenslüge vorwirft, der sollte sich besser seiner eigenen stellen: Sie richtet weltweit den grösseren Schaden an.

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145 Kommentare zu «Die Repressions-Lüge»

  • Ronnie König sagt:

    Migration ist seit vielen Jahrtausenden eine Tatsache. Mal wird es als beeindruckende Leistung, dann wieder als etwas Kriminelles oder einfach als negativ dargestellt. Immer gehen Veränderungen des bisherigen damit einher. Es ist richtig, dass wo etwas nicht alltäglich und legal ist, einige ein Geschäft wittern. Ist genug Zeit vergangen, so empfindet der Betroffene das oft gar nicht mehr so dramatisch. Europäer machten sich mehrmals auf um andere Länder zu erreichen. Umgekehrt ist also völlig normal, aber keiner schätzt es irgendwo, wenn viele auf einmal kommen. Die Sache mit der Dosis eben.

    • Nadine Binsberger sagt:

      @König 6:46: Bis jetzt der beste und zutreffendste Kommentar hier. Vielen Dank! Der Mensch ist seit Jahrzehntausenden ein Völkerwanderer. Sesshaftigkeit ist ein modernes Phänomen. Nationalstaaten gibt es sogar erst seit ein paar wenigen Jahrhunderten. Seltsam, dass ausgerechnet in einer Zeit, die sich selbst als aufklärerisch und freiheitlich bezeichnet, und die Mobilitätsmöglichkeiten so gross sind wie noch nie, die Menschen sich selbst in eingegrenzten Territorien in ihrer Bewegungsfreiheit und in ihrer politischen Freiheit und vielen weiteren Freiheiten einschränken.

      • Hans Meier sagt:

        Wann genau ist Völkerwanderung von wem als „beeindruckende Leistung“ bezeichnet worden? Welche Völkerwanderung sprechen Sie an?

        • Karin Gut sagt:

          @Meier: Es ist doch beeindruckend wie die Pionier-Generationen z.B. in den USA, Kanada, Australien etc innerhalb weniger Jahrzehnte gut funktionierende Staaten gebildet haben (wobei man natürlich nicht vergessen darf dass oftmals Ureinwohner niedergemetzelt wurden und Sklaverei herrschte).

          Aber der ganz grosse Unterschied zu früher ist: Die Welt war damals noch nicht so überbevölkert. Alleine in den letzten 60 Jahren hat sich die Weltbevölkerung verdreifacht. Heute ist kein Raum mehr da, dass man einfach mal neuen Lebensraum finden kann. Jeder Flecken Lebensgrundlage ist schon besetzt.

      • Lennart Kirill sagt:

        @Nadine Binsberger. Stimmt absolut, aber erst in der Neuzeit gibt es Gesetze die es Zuwanderern erlauben schon vom ersten Tag an von einem Sozialsystem zu profitieren zu dem sie nie etwas beigetragen haben. Das ist der grosse Unterschied zur bisherigen Völkerwanderung.

        • Nadine Binsberger sagt:

          @Kirill 15:06: Es fliesst seit Jahrzehnten mehr Geld vom Süden in den Norden als vom Norden in den Süden. Wer profitiert nun also von wem?

      • Walter Bossert sagt:

        Die Ausführungen von Herrn König halte ich eben gerade nicht für zutreffend! Bei den Völkerwanderungen in grauer Vorzeit waren die Voraussetzungen völlig anders, Damals war bekannt., dass es in anderen Ländern noch sehr grosse Landflächen gab, welche kaum von jemand als Eigentum betrachtet wurden, zudem versprachen sich viele in der aufkommenden Technisierung eine Existenz zu erhalten, zu recht.Die damaligen Völkerwanderungen mit der heutigen zu vergleichen grenzt an Dummheit.

        • Nadine Binsberger sagt:

          @Bossert 10:02: In „grauer Vorzeit“ gab es weder „Länder“ noch Landeigentum. Die Leute zogen unher, weil es selbstverständlich war, dass man umherzog und Land kein Eigentum ist. Seit kurzem hingegen wollen gewisse Menschen gewissen anderen Menschen das umherziehen verbieten. Mit welchem Recht???

          • Dieter Bachmann sagt:

            Mit „seit kurzem“ meinen Sie also die Neolithische Revolution vor gerade mal 7000 Jahren? Sagen Sie mal, sind diese pseudo-historischen Platitüden, die hier zur politischen Argumentation versprüht werden, eigentlich ernst gemeint? Wenn wir mit „graue Vorzeit“ die Bronzezeit (oder spätere Epochen) meinen, also gerade mal die ganze belegte Menschheitsgeschichte, da verteidigen Nationen selbstverständlich ihr Territorium gegen Invasoren. Manchmal mit Erfolg, dann haben sie Bestand, manchmal ohne, dann werden sie überwandert und hinterliessen uns bestenfalls ein undeutliches Zeugnis als Substrat.

    • Helen Keller sagt:

      Auch von meiner Seite: Einverständnis mit dem Kommentar von R. König. Also sollen wir unsere Anstrengungen besser (und effizienter) dafür einsetzen, wie wir mit der Migration umgehen, statt sie zu verhindern versuchen. Die Sache mit der Dosis bleibt wohl ein Knackpunkt. Schön war die Zeit, als wir voller Stolz Kontingente für Menschen aus Ungarn oder Vietnam festlegen konnten.

    • Markus sagt:

      Sie haben Äpfel mit Birnen verglichen. Völkerwanderungen gab es immer mal wieder, nur dauerten die Jahrtausende. D.H. alle paar Jahrzehnte zog eine einzelne Sippe in eine fremde Region. Klar war auch, dass es vor tausenden von Jahren genug Platz gab.

      • Nadine Binsberger sagt:

        @Markus 14:30: Platz und Ressourcen gäbe es auch heute mehr als genug für ein gutes Leben – und noch viel mehr! – für alle Menschen. Das Problem liegt darin, dass ein kleiner Teil der menschlichen Erdbewohner für sich selbst rücksichtslos und unanständig viel Platz und Ressourcen in Anspruch nimmt – ohne Not, ohne vernünftigen Grund und ohne echten Bedarf. Sie hindern die anderen, ihre Existenzgrundlagen zu bewirtschaften.

      • Dieter Bachmann sagt:

        Zusätzlich waren diese Wanderungen, wo sie auf Einheimische stiessen, selbstverständlich feindselige Invasionen. Ja, Migrationsdruck kann man als ‚historisch normal‘ sehen. Dann muss man aber auch als ’normal‘ akzeptieren, dass sich die Sesshaften mit aller Kraft militärisch gegen die Invasion zur Wehr setzen. Wenn ihnen das nicht gelingt, gehen sie ganz ’natürlich‘ unter. Was nicht geht: mit der Historie ideologische Rosinenpickerei betreiben, das ist unterste Schublade der Propaganda.

  • Roland K. Moser sagt:

    Repression bringt weniger Einwandeurng bis gar keine mehr.
    Beispiele einfach mal so angedacht:
    – Wenn sich herumspricht, dass Sans-Papiers in Bunker untergebracht werden ohne Zugang zu Tageslicht, bis ihre Papiere beschafft werden konnten, wird es bald keine Sans-Papiers mehr geben.
    – Wenn keine Flüchtlinge mehr eingebürgert werden, kommen auch weniger.
    – Wenn es Internierungslager gibt, kommen weniger.
    – Wenn der Familiennachzug wegfällt, kommen auch weniger. Erste und Nachzügler.
    Repression ist, was man daraus macht.
    Zudem bin ich für die sofortige Abschaffung des Flüchtlingswesen.

    • Girafo Gondolfsky sagt:

      Herr Moser, haben Sie den Artikel gar nicht gelesen oder ihn einfach nicht verstanden?
      Ferner bin ich schon immer wieder verblüfft, mit welcher Leichtigkeit Sie die Rechtsstaatlichkeit und unsere Verfassung abschaffen wollen. Langsam glaube ich, Sie sind ein subversiver Linker, der die üblichen rechten Stammtischblödheiten durch gezielte Überzeichnung der Lächerlichkeit preisgeben will. Denn derart demokratie- und rechtsstaatsfeindlich kann selbst ein Hardcore-SVPler nicht sein!

      • Roland K. Moser sagt:

        Ich habe den Artikel gelesen und verstanden. Meine Vorschläge sind ernstgemeint. Mehr konnte ich nicht schreiben, weil nur 600 Zeichen zur Verfügung stehen.
        Je nach Standpunkt bin ich sicher auch Links anzutreffen. Ich bin z.B. für eine Lohnschere von max. 1:3 und das sofortige Abstellen aller AKWs und der damit zusammenhängenden Repatriierung aller Ausländer und eingebürgerten Ausländer. DIe AKWs decken zufälligerweise den Bedarf der Ausländer und eingebürgerten Ausländer.
        Was tragen Sie zur Diskussion bei, ausser die notorische Beschimpfung Andersdenkender?

        • Girafo Gondolfsky sagt:

          Wo beschimpfe ich?
          Niederlassungsfreiheit zum Beispiel ist ein verfassungsmässig garantiertes Recht. Ihnen Verfassungsfeindlichkeit vorzuwerfen, ist also mitnichten eine Beschimpfung. Dass Sie den Rechtsstaat und die Rechtsgleichheit als überflüssig erachten, tritt aus den meisten Ihrer Kommentare deutlich hervor. Auch das keine Beschimpfung.
          Ferner: „Eingebürgerte Ausländer“ sind per definitionem keine Ausländer mehr. Hier offenbart sich Ihr Weltbild in seiner ganzen Fürchterlichkeit. Und was ist denn Ihr eigenes Bürgerrecht noch wert, wenn Sie so leichtfertig damit umzugehen bereit sind?

          • Sugi sagt:

            Giraffo: Wieder einmal ein hochstehender, akademisch verfasster
            Beitrag eines „Hochstudium-Schulabgängers“, vermutlich ohne beso
            Abschluss… Wichtig ist jedoch für Sie, andere zu verunglimpfen und
            ununterbrochen mit der „Intelligenzkelle“ loszudreschen…

          • Roland K. Moser sagt:

            Ich bin für den Ausbau der Demokratie. Ich bin also ein Freund der Demokratie. Und ich bin der Meinung, dass der Rechtsstaat durch die Demokratie erschaffen wird.
            Die in der BV verankerte Niederlassungsfreiheit gilt nur für Personen mit einer Aufenthaltsbewilligung (Wie auch immer die aussieht) und sicher sicher doppel-nicht für alle Personen dieses Planeten.

          • Roland K. Moser sagt:

            Girafo Gondolfksky:
            – Was passiert mit einem teuren Bordeaux, wenn Sie ihn in eine Eptinger-Flasche umfüllen? Wird er zu Eptinger oder bleibt er Bordeaux?
            – Was passiert mit einem schottischen Hochland-Rind, das sein Leben lang in der Innerschweiz weidet? Wird es zu einer schweizer Milchkuh oder bleibt es das, was es ist?
            – Was passiert mit einer schwarzen Ameise, die Sie in einen Ameisenhaufen der roten Ameisen tun? Wird sie rot oder bleibt sie schwarz?
            Sie haben grundlegende Dinge dieses Planeten noch nicht angeschaut.

          • Mark Keller sagt:

            Sie wollen ganz einfach keine Menschen in der Schweiz haben, die keine Eidgenossen sind. So ist es doch, Roland K. Moser! Wie stellen Sie aber fest, wer ein Eidgenosse ist? Und paaren dürfen sich nach Ihnen gute Eidgenossen auch nur mit guten Eidgenossinnen, nicht wahr?

        • Hans Meier sagt:

          Naja, Herr Moser, wenn man seine Ignoranz und Lernresistenz so offen zeigt, muss man damit rechnen, dass an einem gezweifelt wird. Da machen Leute eine Studie, bei der rauskommt, dass Repression kontraproduktiv ist, und was sagen Sie? „Repression bringt weniger Einwandeurng bis gar keine mehr. Beispiele einfach mal so angedacht: …“ Das ist natuerlich *super*-fundiert und knallhart recherchiert. Mit Ihrem Geschwaetz leisten Sie den Buergerlichen einen Baerendiest. Aber es scheint ja, dass Sie eher nationalistisch und sozialistisch eingestellt sind…

    • rima kauf sagt:

      Herr Moser, Sie träumen. Was Sie vorschlagen oder bekräftigen ist genauso eine Illusion wie das Gegenteil. Das zeigt die gemachte Erfahrung.
      Damit Menschen in ihrer Heimat bleiben brauchen Sie ein Auskommen. Das war vor 100 Jahren in der CH nicht anders. Die westliche Welt hat aber aus Eigeninteresse Regime unterstützt wie Mubarak u.a. Wir sind so reich geworden weil andere so wenig haben. Jetzt bekommen wir die Retourkutsche. Aber das wollen Leute wie Sie ja auch nicht wahr haben. Weiter ist der Ultrakapitalismus mitschuldig, mit Poitikern die der Wirtschaft aus den Händen frisst.

      • Eric Cerf sagt:

        @rima kauf: Sie haben recht, die westliche Welt klaute in der Dritten Welt plus/minus 500 Jahre alles zusammen, was geklaut werden konnte. Die Menschen mussten als Skalven herhalten, die Bodeschätze in die Stammländer der Ausbeuter mit dem Schiff abgeführt. Nun sehen wir infolge guter medizinischer Vorsorge eine wahre Bev. Explosion. Gleichzeitig hinterliessen die Kolonialmächte kaum demokratischen Strukturen. Ganz wenige besitzen ganz viel, wie in Nigeria. So viele arme Mdenschen ohne jegliche Perspektiven, kein Wunder dass die zu uns kommen. Wir sind heillos überfordert.

      • Roland K. Moser sagt:

        Rima Kauf: Ich träume nicht. Man muss es nur tun. Vor allem die kompromisslose Reptriierung ist dringend notwendig, wie auch die Abschaffung des Familiennachzugs und die Internierung von Sans-Papiers.

        • Mark Keller sagt:

          Roland K. Moser, vor ein paar Jahrzehnten wurde einer Gesinnung wie der Ihren eine bestimmte Farbe zugeordnet.

        • Adi Baum sagt:

          Warum Repatrierung?, wir koennten Arbeitslager einrichten. Die eingebuergete Auslaender sollen auch interniert werden, sowohl als auch alle eingeburgeten Auslander mit Franzoesischen und Italianischen Namen. Wir muessen haerte Zeigen.

    • Alain Michel sagt:

      Ich teile Ihre Einschätzung, Hr. Moser. Leider wir aus Ley’s Beitrag absolut nicht ersichtlich weshalb „Repression“ zu mehr Einwanderung führen soll. Natürlich ist das Gegenteil der Fall. Der Begriff „Repression“ ist bewusst gewählt. Er hat diesen typischen negativen Touch (insb. auch in der Überschrift „Repressions-Lüge“), der dem Leser diskret die Überzeugung vermitteln will, es geschehe hier etwas gänzlich unmenschliches. Diese Art Manipulation ist man sich von der Linken gewohnt, die lieber auf Gefühle setzt als auf Fakten. – Eine restriktivere Zuwanderungs- und Asylpolitik ist notwendig!

      • Mark Keller sagt:

        Restriktiver als es Europa betreibt, ist schon fast gar nicht mehr möglich. Nimmt mich wunder, was Europa gegen die immer mehr ansteigenden Flüchtlingsströme der nächsten Jahrzehnte zu tun gedenkt. Es werden mehrere zehn Millionen sein! Da helfen keine noch so scharfen Gesetze mit Repression und Repatriierung mehr. Da müssen ganz andere Lösungen gesucht werden. Europa ist gerade dabei die Lösungssuche zu verschafen!

    • Frank Liebesmann sagt:

      Da habe sie sich aber schoen anluegen lassen. Schauen sie doch einmal die Realitaet an! Ich wohne im Moment in Thailand. Die Burmesen werden hier wie Sklaven behandelt: Shanty Towns, illegal, kein Versammlungsrecht, keine Natels, keine Scooter, 21 Uhr Curfew. Trotzdem kommen sie. Die Mexikaner in den USA sind in einer aehnlichen Situation. Trotzdem kommen sie.
      Es liegt in der Natur des Menschen ‚etwas besseres‘ zu suchen. Die Menschen wanderten, wandern und werden immer wandern. Was wir tun koennen ist mit der Situation umzugehen. Aufhalten, verlangsamen oder blockieren koennen wir sie nicht.

      • Enrica Sommer sagt:

        Das mag ja sein das die Menschen „wandern“ wie Sie es nennen Herr Liebesmann. Nur gab es bis dato noch nie über 7 Milliarden Menschen auf dem Planeten und kein Land hat so viele unbesetzte Jobs und schon gar nicht Land!

        • Philipp Bossard sagt:

          @Gondolfsky: Dass Sie hier von einem Artikel sprechen finde ich sehr bedenklich. Es handelt sich um einen Blog, in dem irgendwelche „Experten“ ihre Meinung kund tun. Mit einem ausgewogenen, gut recherchierten Artikel hat das überhaupt nichts zu tun!

          • Philipp Rittermann sagt:

            wie ganz oben schon erwähnt wurde, ist es meines erachtens auch hier ein problem des (fehlenden) masses. zuviel von irgendwas birgt immer die gefahr radikaler tendenzen. unserer gutgläubige regierung, sowie der doppelmoral einiger wirtschaftsverbände ist es zu „verdanken“, dass alle asylanten in den gleichen topf geworfen werden. hätte man hier den mut zu unpopulären entscheidungen und der ch-demografie angemessenen asyl-kontingenten, hätte man weniger missbrauch und die volksseele würde den „richtigen“ asylanten auch rechnung tragen.

    • Roland, Ihre Argumentation ist absolut richtig, bin der gleicher Meinung. Weniger Flüchtlinge = weniger Probleme, Auslagen, mehr Platz und mehr Energie für Alle. Es ist höchste Zeit, dass wir endlich einmal klar sehen und einen Riegel schieben. Dass Fass ist schon längstens mehr als voll! (Bin kein SVP-ler oder Rechtsradikaler).

    • Girafo, ich betrachte Ihre Artikeln als Blabla und hochgestochen, mit nicht sehr viel Sinn dabei!

    • rosmarie schwyzer sagt:

      und somit wären wir wieder mal in der zeit um 1940 in deutschland angekommen. wieder mal hat die menschheit nichts aus der vergangenheit gelernt!!!

  • Anton Keller sagt:

    Und wie erklärt sich der Autor, dass die Asylanten sich nicht im ersten sicheren Land niederlassen? Sie könnten doch massiv Kosten sparen. Als grösstenteils Arbeitsmigraten, werden sie das Land heraussuchen, wo sie am meisten Geld erhalten, erarbeiten oder ergaunern können. Zuhause wartet die ganze Sippe bzw. die Finanzierer der Reise auf die monatlichen Überweisungen. Eine Ausschaffung kann für diese tödlich sein, nicht weil sie verfolgt werden, sondern weil die Finanzierer und Schlepper nicht gerade zimperlich mit Leuten umgeht, welche Schulden nicht bezahlen können.

    • rima kauf sagt:

      Offenbar sind Sie nicht ganz informiert. Asylanten kommen wie Sie sagen mit Schleppern. Die lassen die Menschen einfach irgendwo stehen, wo es für sie praktisch ist. Die Ankommenden wähnen sich dann z.B. in England, sind aber in der Schweiz. Sie sagen ja selber, Schlepper gehen nicht gerade zimperlich um mit diesen Menschen.

      • Mark Keller sagt:

        Schlepper arbeiten nicht auf Kredit. Die lassen sich die „Reise“ vorher bezahlen und fordern während der „Reise“ wenn’s ihnen passt noch mehr Geld damit es weiter geht.

  • Anton Keller sagt:

    Entzieht man den Asylbewerber den gesamten Geldkreislauf (Besitz von Geld wird verboten), so hört der Migrationsstrom automatisch auf. Man kann den Asylbewerber von mir aus mit Essen von einem 5-Stern Carterer füttern, Arbeitsmigraten brauchen aber Geld, im Unterschied zu echten Asylanten.

  • Anton Keller sagt:

    Noch eine kleine Ergänzung: Selbstverständlich gehört das Umgehen des obigen Vorschlags als Geldwäsche als Offizialdelikt verfolgt.

  • Luis Seiler sagt:

    Vielen Dank für diese Zeilen! Jetzt fehlt noch eine weitere klärende Studie die aufzeigt, was für einen Einfluss unsere Import- (z.B. Rohstoffe, Nahrungsmittel) – und Exportwirtschaft (Kriegsmaterial und andere z.T. problematische Güter wie Chemikalien etc.), sowie unser Finanzplatz (Kapitalfluchtgelder) für einen Einfluss auf die Migration haben.

    • Peter Baldinger sagt:

      Wie der Autor vom Artikel, verweigern Sie sich der Realität!
      Die Bevölkerungsexplosion ist das Armutsproblem Nr. 1 in Afrika,
      daher der Hauptgrund für Emigration in andere Länder.
      Ihre Aufzählung muss ich als plumpe Politpropaganda abtun!
      z.B. Zuckersubventionen in der Schweiz sind sicher höchst problematisch
      und sollten abgeschafft werden,
      aber eine Aufzählung von leeren linken Parteiparolen bringt überhaupt nichts
      und lenken von den wirklichen Problemen ab, sind also kontraproduktiv.

  • maja sagt:

    Ja wo soll den angesetzt werden? Diese Wirtschaftsflüchtlinge suchen ja Arbeit also muss im Inland dagegen angegangen werden.
    Wenn 90 000 die untertauchen Arbeit finden, liegt das Problem in der Schweiz selbst.
    Die Wirtschaftsflüchtlinge haben genügend Zeit sich Arbeit zu suchen wenn sie auf den Bescheid warten.
    Ich nehme an, dass es eben auch in der Schweiz Untergrund-Organisationen gibt an die sich diese Flüchtlinge wenden können.
    Die Frauen, die schwarz als Haushaltshilfe arbeiten sind ja auch organisiert.

    • Thomas Zaugg sagt:

      Es könnte ja auch sein, dass es einfach viele Arbeitgeber gibt, die gerne günstige Arbeiter haben. Nicht nur illegale Migranten sondern auch Schweizer Schwarzarbeiter?

      • maja sagt:

        Es geht jetzt aber um illegale Migranten und Flüchtlinge. Ich kann mir schon vorstellen, dass die Schlepperbanden mit
        illegalen Arbeitsvermittler in der Schweiz verbunden sind. Die sind doch organisiert warum die Behörden da nicht hinschauen ist mir unerklärlich. Bei den Drogenhändler ist es ja auch so. Es gibt nichts was es nicht gibt.

  • Hugo Reichmuth sagt:

    Da Europa auf mehr Zuwanderung angewiesen ist und somit zu einem Einwandererland wie die USA geworden ist, soll man auf ähnliche Rezepte zurückgreifen: Jeder der hierher kommt, darf bleiben – er oder sie wird einfach deportiert, falls er/sie den Lebensunterhalt nicht bestreiten kann. Soziallleistungen für Einwanderer der ersten Generation werden folglich abgeschafft. Einheimische, die diese Migrationspolitik sabotieren, werden mit massiven Bussen bestraft. Und Arbeitgeber/Vermieter, die Deportierte/Sans-Papiers anstellen/ausnützen, zahlen Bussen, die ihre Existenz bedrohen.
    Wirkt Wunder…

  • lucius mayer sagt:

    Also wäre die «richtige» Schlussfolgerung, die Hände in den Schoß zu legen und sich schicksalsergeben in die demografische Eroberung Europas durch die nach wie vor wuchernden Bevölkerungen Afrikas und des Nahen Ostens zu fügen? «Wer sich nicht wehrt, wird verzehrt» lautet das zutreffende Sprichwort.

  • w.hueppi sagt:

    Warum reisen junge Maenner aus Afrika durch ganz Europa, um in der Schweiz ein Asylgesuch zu stellen? Sogar aus Paris ist ein Asylbewerber mit dem TGV eingereist. Die kleine Schweiz gehoert zu den Laendern mit den meisten Asylbewerbern in Europa. Ist dieses Land fuer alle Sozialfaelle auf dieser Welt zustaendig? Ich kenne Menschen, welche jeden Tag ums Ueberleben kaempfen u. sich keine Reise in die CH nicht leisten koennten. Besser das Geld gezielt fuer die Aermsten ausgeben, wie es das DEZA auch teilweise macht, als fuer junge Maenner, welche beim Aufbau ihrer Heimat helfen koennten

  • Markus Mayer sagt:

    Das Wohlstandsgefälle und die gesellschaftlichen Bedingungen verursachen die Einwanderung. Wer will schon in einem armen islamistischen Land leben?
    Die Repression erhöht die Gewinne der Schlepper und somit auch die Bereitschaft zur Kriminalität. Die Migranten müssen ja die Drecksarbeit für die Mafia machen um die hohen Schleuserkosten zu bezahlen.
    Ohne Repression hatte man noch viel mehr Migranten jedoch wäre der Druck kriminell zu sein kleiner.
    Ziel der Repression sollte daher sein den Kopf der Organisationen zu zerschlagen und nicht auf die kleinen Fische loszugehen.

    • Weibel sagt:

      Ja, das ist schon richtig ! Aber zuerest muss man den Kopf haben, bevor dieser zerschlagen werden kann und bis dahin müssen auch die kleinen Fische gefangen werden.

  • Thomas Zaugg sagt:

    Die Frage ist halt schon, reden wir über Armut und Migration oder wird eine Stimmung in der Bevölkerung bewirtschaftet. Trennen wir wirklich zwischen Asyl und legaler Einwanderung aus wirtschaftlichen Gründen oder sprechen wir allgemein über Xenophobie. Für mich hätte die Politik die Verantwortung, diese Diskussion sehr stark zu versachlichen und mit der Bevölkerung zu führen. Leider scheint es aber niemanden wirklich zu interessieren, ob Massnahmen was bringen, Hauptsache der Wähleranteil wird vergrössert: Sachliche Vernunft und Demokratie scheinen sich je länger je mehr auszuschliessen.

  • Susanne Schmid sagt:

    Da hat sich der Herr Gutmensch Ley aber die Frust vom Leibe geschrieben. Was fehlt sind sachliche Argumente und Vorschläge die Schweiz vor einer Flut von Menschlicher Wirtschaftsflüchtlings- Biomasse und Kleinkrimineller zu schützen, unsere Bürgerinnen und Bürger. Aber das ist natürliich zu viel verlangt.

    • lora kamm sagt:

      Liebe Frau Schmid,
      „…Flut von Menschlicher Wirtschaftsflüchtlings- Biomasse und Kleinkrimineller…“ versus
      „…unsere Bürgerinnen und Bürger.“
      Die Welt, aus der Ihre Sprache stammt, bleibt die Schande der Menschheit.
      Mit freundlichem Gruss l.k.

    • Thomas Zaugg sagt:

      Frau Schmid: es gibt keine Vorschläge, die wirklich funktionieren würden. Die Erde ist kein Paradies und die Schweiz keine Insel. Wenn wir keine „Schlechtmenschen“ an die Grenze stellen, die „die Endlösung“ für „das Problem“ garantieren, werden immer Leute kommen. Wir haben übrigens soviel Verkehr an den Grenzen, dass eine lückenlose Überwachung schon lange eine Illusion ist – Fragen Sie mal einen Profi.
      Und ich muss Frau Kamm recht geben: Ihre Sprache, Frau Schmid, offenbart Ihre Gesinnung.

    • Ammann sagt:

      Liebe Frau Schmid

      ich bin vollkommen Ihrer Meinung. Egal was andere sagen!

  • Girafo Gondolfsky sagt:

    Danke für diesen Beitrag!
    Jetzt freue ich mich auf das rechte Gekläffe, es wird mir einen Morgen voller Schmunzeln und wohligem Gruseln bereiten.

    • Roland K. Moser sagt:

      Wenn man den Artikel als linkes Gekläffe betrachtet?

      • Girafo Gondolfsky sagt:

        Das steht Ihnen frei, Herr Moser. Ihre Einlassung oben allerdings hat meine Erwartungen bereits aufs Vortrefflichste und Zuverlässigste erfüllt. Danke dafür.
        (PS: Thomas Ley verfügt über eine ausgefeilte Sprache – was man von den meisten Rechten nicht behaupten kann, die hatten im Deutschunterricht offenbar einen Fensterplatz. Bei Ley wärs also Kläffen auf höchsten Niveau – eher das tiefkehlige Donnern eines Schweizer Sennenhundes denn die Schrillheit eines rechten Wadenbeissers.)

        • Roland K. Moser sagt:

          Bitte, gern geschehen. Und wenn Sie mir einen Gefallen machen könnten? Bitte reflektieren Sie mich detaillierter. Danke.

        • Roland K. Moser sagt:

          Bin ich ein Rechter? Ich will die AKW sofort abstellen. Bin für die Kündiung des PFA und der bilateralen Verträge. Für Umweltschutz und für ein strengeres Tierschutzgesetz und für eine Lohnschere von max. 1 : 3. Ich bin ein Befürworter des Sozialstaates – Und ein vehementer Gegner des Flüchtlingstourismus.

          • Mark Keller sagt:

            Nein, natürlich sind Sie kein Rechter… Sie sind ein aufrechter Eidgenosse, der alle Eidgenossen vor fremdem Blut schützen will. Deshalb wollen Sie alle Ausländer und einmal Eingebürgerte deportieren lassen… Die Schweiz den richtigen, aufrechten Eidgenossen und Eidgenossinnen!

  • Walter Kuhn sagt:

    Man sollte einmal das Zusammenwirken unserer Asylindustrie mit der internationalen Schlepperindustrie unter die Lupe nehmen. ORS AG und ABS AG könne dank nicht ausgeschriebenen Aufträge Monopolrenten zusammenraffen. Weitere Kreise, die vom Asylunwesen profitieren, sind spezialisierte Anwälte und NGOs. Diese Kreise sind sich einig, die Asylbetrüger, die eine Verfolgung nur vorlügen, für den Sozialbetrug nicht anzuzeigen, wohl weil ihre Begünstigung auch strafbar ist. Entsprechen die von diesen Kreisen vorgeschlagenen Rückkehrmotivationshilfen von ca.CHF5000 nur zufällig dem Schlepperlohn?

  • Beat sagt:

    Und was ist nun das Fazit für Hr. Ley?: wenig Entwicklungshilfe und möglichst keine Repression (und viel Sozialhilfe) und alles ist gut? So ein Blödsinn. Erstens gibt es intelligente Entwicklungshilfe und zweitens kann es sicher nicht das Ziel aller Anstrengungen sein, möglichst viele unqualifizierte Wirtschaftsflüchtlinge in die „Festung Europa“ (gutes Schlagwort, zieht immer) zu holen. Die 53 % jungen Spanier ohne Arbeit sind sicher unendlich dankbar für dien humanitären Gedanken. Könnte es sein, dass die Situation doch etwas komplexer ist? Das kommt leider im Artikel wenig zum Ausdruck.

  • Alois Krieger sagt:

    Das stimmt, Repression macht keinen Sinn, wenn man die Leute dann nach 1-2 Jahren doch hier arbeiten lässt. Aber es ist ein Untereschied zur Drogenpolitik, wenn man die Drogen freigibt, dann gibt es nicht plötzlich einige Milliarden von Leuten, die gerne in der Schweiz Drogen konsumieren werden, wenn man die Grenzen öffnet, dann können ungelernte Leute hier bald für 300 Franken im Monat arbeiten oder wir haben 80% Arbeitslosigkeit. So was von blauäugiger Argumentation habe ich schon längst nicht mehr gesehen. Hat der Autor noch einen lukrativen Nebenjob in der Entwicklungshilfe-Industrie?

  • Walter Kuhn sagt:

    Man sollte einmal das Zusammenwirken unserer Asylindustrie mit der internationalen Schlepperindustrie unter die Lupe nehmen. ORS AG und ABS AG können dank nicht ausgeschriebenen Aufträgen Monopolrenten zusammenraffen. Weitere Kreise, die vom Asylunwesen profitieren, sind spezialisierte Anwälte und NGOs. Diese Kreise sind sich einig, die Asylbetrüger, die eine Verfolgung nur vorlügen, für den Sozialbetrug nicht anzuzeigen, wohl weil ihre Begünstigung auch strafbar ist. Entsprechen die von diesen Kreisen vorgeschlagenen Rückkehrmotivationshilfen von ca.CHF5000 nur zufällig dem Schlepperlohn?

  • Peter Stalder sagt:

    Die Verlogenheit der grossen Mehrheit unserer Politiker – von links bis rechts – ist beschämend und die Realitätsverweigerung derselben fusst natürlich auf der Idee, Macht und Einfluss zu gewinnen oder zu erhalten. Ein Trauerspiel über die Dummheit und krankhafte Mechanismen sondergleichen, danke Herr Ley für diesen überaus erhellenden Artikel.

  • Anton Schneider sagt:

    Und was schlagen Sie vor Herr Ley? Ihr Vorschlag als politisch völlig uneinvorgenommener Journalist? Was könnte helfen, den Migrationsdruck zu nehmen und die weltweit von der SVP Schweiz eklusiv gewollte Repressionspolitik zu stoppen?

  • Roger Walser sagt:

    Und was sind die Alternativen Herr Ley? Wir können die Grenzen nicht öffnen und eine geregelte Einwanderung aus Drittweltländer zu lassen. Das würde einen unheimlichen Sog auslösen. Man könnte auch die Entwicklungshilfe beenden, nur würde das eine internationalen „Shitstorm“ auslösen, den sich die Schweiz ja auch nicht unbedingt antun möchte. Die jetzige Lösung mag nicht die beste sein, aber mir ist zurzeit keine bessere Alternative bekannt.

    • Mark Keller sagt:

      Das einzige das hilft, ist eine neue Weltwirtschaftsordnung, in welcher nicht nur Wenige die meisten Resourcen beanspruchen und verbrauchen. Da die westliche Welt und die Schwellenländer hierzu keine Lust verspüren, werden die Flüchlingsströme der Armut weiter zunehmen. Es werden Millionen in Europa einwandern. Die Habenichtse werden uns früher oder später zwingen die Weltwirtschaftsordnung zu ändern.

  • Peter Luginbühl sagt:

    Man spricht viel von Repression aber leider sind alle Massnahmen ein Witz, da Ausschaffungshaft wegen zu wenig Plätzen nur sehr selten durchgesetzt wird, die Schaffung von Internierungslagern für kriminelle von der linken Seite und Teilen der Mitte verhindert werden und die Nothilfe durch die NGO’s und Kirchen zur Farce gemacht werden. Repression würde sicher nützen aber nur wenn sie auch bedingungslos angewandt wird alles andere bringt gar nichts.

    • Mark Keller sagt:

      Ihr Internierungslager hätte doppelte Zäune, elektrisch geladen, mit einem Minenfeld dazwischen und mit Maschinengewehren bestückten Wachtürmen versehen. Die absehbaren Revolten und Ausbruchsversuche wären mit Maschinengewehrsalven in die Menschenmenge in Blutbädern zu ersticken. Wollen Sie so was wirklich bei uns einrichten lassen? Denn dies wären die Konsequenzen, wenn sie hunderte, ja tausende Menschen, die nichts zu verlieren haben, einfach einsperren lassen.

  • Rüffe Sommerer sagt:

    Repressionsmassnahmen ist Pflästerlipolitik, von Problemlösungen weit entfernt. Über Sinn und Unsinn der Entwicklungshilfe / dem Asylwesen brauchen wir nicht zu diskutieren. Die Linken bewirtschaften dieses Chaos mit Erfolg, was einem Milliarden Missbrauch gleichkommt.
    Dass Geld geben Abhängigkeiten schaftt ist logisch, dass die Schlepperindustrie hunderttausenden Menschenleben auf dem Gewissen hat ist nichts Neues, dass hierzulande viele Menschen von der Asylindustrie und Entwicklunghilfe profitieren ist bekannt, dass viel Geld irgendwann bei den Unterdrückern landet und deren Macht stärkt…

  • Über die Schlussfolgerung des Autors – Repression bringt mehr Einwanderung – mag man diskutieren. Zumindest bringt sie wohl kaum weniger Einwanderung. Das angeführte Beispiel, die Nothilfe, ist aber kein repressives Werkzeug, sondern ein (wenn auch nicht extrem starkes) Anreizsystem (oder „Abreizsystem“…). Und bei den Anreizsystemen müssen wir ansetzen, wenn/falls wir nicht wollen, dass die Wirtschaftsmigration aus dem Ruder läuft. Denn Wirtschaftsmigranten (bei uns fälschlicherweise unter dem Label „Asylbewerber“ gehandelt) handeln völlig rational, so wie wir dies auch tun würden.

    • Mark Keller sagt:

      Wer, aus welchen Gründen auch immer, ein Asylgesuch stellt, ist ein Asylsuchender. Die Armutsmigranten nutzen die einzige Ihnen offenstehende Möglichkeit. Dies würden wir auch tun, wie Sie in Ihrem Schlusssatz schreiben. Das Stellen eines Asylgesuches ist ein Menschrecht, das nicht eingeschränkt werden darf, nur weil wir aus ganz anderen Gründen ein Migrationsprobem haben.

  • Ali Ferkous sagt:

    In einem Satz: Ohne Staat keine Einwanderung – machen wir aus der Schweiz Gurkensalat, dann ist das Zuwanderungsproblem gelöst.

  • Hanspeter Niederer sagt:

    Herrlich, wie der Blogschreiber alles zu verdrehen versucht. Beispiel: „Repression bringt mehr Einwanderung“. Erstaunliche Schlussfolgerung, da lachen die Hühner. Aus dem Artikel des Journalisten dürfen wir dummen Schweizer folgern: ihr Kinderlein kommet, kommet doch all…… Heiland Thomas Ley erwartet euch sehnsüchtig, um euch mit den Segnungen des materiellen Wohlstands zu beglücken !

  • Markus Bischofberger sagt:

    Ein anderer Ansatz für Personen aus solchen „Asyl-Ländern“: Sie können kommen und Arbeit suchen, haben aber absolut keinen Anspruch auf Sozialhilfe. Dafür kann das gesparte Schleppergeld als Startkapital genutzt werden. Es gibt Anmeldepflicht bei der Einreise unter Vorlegung offiz. Papiere. Sie müssen auch eine feste Wohnadresse nachweisen (z.B. Verwandte). Gut wäre auch, wenn sie auch schon einen Rückflug (mit verschiebbarem Datum) von Anfang an hätten. Und um Kriminalität zu verhindern: Beim kleinsten Vergehen Entzug der Bewilligung und Inhaftierung bis zur schnellen Ausschaffung.

    • Enrica Sommer sagt:

      Also wenn die hier eine Wohnadresse von Verwandten angeben sollen die schon hier Leben..mir kam dabei in den Sinn- dann geht es nur EINER Familie gut und die anderen haben das Nachsehen. Wenn schon sollten es möglichst verschiedene sein. Aber ich bin dagegen, denn ich denke unser Kapitalsystem erleidet Schiffbruch. Dann diese Leute noch im Land bedeutet Probleme. Gebt diesen in Ihren Ländern Zukunft. Jobs schaffen usw!

      • Enrica Sommer sagt:

        ..kommt mir noch in den Sinn.. Südeuropa hat eine Jugendarbeitslosigkeit von 50% im Duchschnitt. Da kommt einiges auf uns zu. Im Moment habe ich auch keine Idee wie dies alles Bewältigt werden soll. Ich wäre froh wenn von der (AU Afrikanische Union) und Arabische Union auch mal Lösungsvorschläge auf den Tisch kommen würden. Irgendwie wird Europa von den dortigen Regierungen auch im Stich gelassen. Sind die evtl. froh dass sie Ihre Probleme von der starken Geburtenrate auf uns abschieben können?

  • Hans W. sagt:

    Wenn Repression zu mehr Einwanderung führt (These des Autors), dann gibt es entweder immer noch zuwenig Repression, oder die Repression ist nicht effizient durchgeführt. Schlussfolgerung: nicht weniger Repression (wie der Autor es wohl will), sondern mehr und effizientere Repression ist gefordert.

    • Hans Meier sagt:

      Jetzt mal scharf nachdenken: Wenn Repression zu mehr Einwanderung fuehrt, wozu fuehrt denn mehr oder effizientere Repression?

      • Roland K. Moser sagt:

        Führt mehr Repression zu mehr Einwanderung? Ich behaupte Nein.

        • Mark Keller sagt:

          Hat die Prohibition in den USA zu organisierter Kriminalität geführt? Hat die Ächtung von Hanf zu organisierter Kriminalität geführt? Wer pflegt den Drogengrosshandel, um seine illegalen Aktivitäten in aller Welt und Waffenhandel zu finazieren? Repression hat nocht nie ein Problem gelöst, da es sich dabei nur um Sympthombekämpfung, nicht um Ursachenbekämpfung handelt.

  • Le Guennec sagt:

    bonjour, excusez-moi, j’ai dû mal lire bien que j’ai lu deux fois votre article. Je ne comprends pas la chute ou la conclusion “ Que ceux qui à l’avenir… regardent le leur (Foi?) en face , car elle cause bien plus de dégâts dans le monde“ Pouvez-vous m’expliquer?
    Bien que n’étant pas une spécialiste de la question, il me semble que les arguments développant l’idée d’une contre production sont tous à fait valables. C’est un peu le principe, donnant donnant, en faisant l’effort d’aider l’autre, on en attend certainement un certain retour qui nous conviendrait et ce n’est pas le cas..

  • max sagt:

    Was für ein Blödsinn. Repression fördert die Einwanderung etwa so, wie Sicherheitstechnik Einbruchdiebstähle fördert. Die Quintessenz der Aussage von Ley ist schlicht die unbegrenzte Einwanderung in unseren Arbeitsmarkt. Dass dieser und insbesondere unsere Sozialwerke so etwas nie und nimmer bewältigen könnten, ist Herrn Ley offensichtlich noch nicht aufgefallen. Die dann zu erwartenden „flankierenden Massnahmen“-sprich sozialistische Arbeitsmarktbetonierung- würden unserem Wohlstand innert kürzester Zeit den Rest geben.

  • Nico Meier sagt:

    Gut stoppen wir die Entwicklungshilfe und stecken das Geld in Repression würde dann siche rmehr bringen als die entwicklungshilfe heute.
    Wobei der Vorschlag hat auch einen Haken wie würden wir die ganzen gutverdienenden Linken, die sich als „Entwicklungshelfer“ mit gutem Lohn in Afrika die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, weiterhin beschäftigen?

    • Girafo Gondolfsky sagt:

      Was für eine sinnfreie Anhäufung ignoranter Vorurteile. Respekt!

    • Roland K. Moser sagt:

      Nico Meier: Ihren Vorschlag finde ich sehr gut.

    • Silvie Blake sagt:

      Beschäften müsste man die Linken nicht mehr, man könnte sie mit einem bedingungslosen Grundeinkommen abspeisen. Selbstverständlich gehört Entwicklungshilfe abgeschafft.

  • Peter Baldinger sagt:

    T.L. versucht uns zu erklären,
    wenn eine Wasserschleuse voll offen ist, dringt weniger Wasser durch.
    Selten einen Artikel mit so wenig Realitätsbezug gelesen.
    Australien, Canada und Singapur sind sehr restriktiv und wählerisch mit Einwanderer
    und werden nicht überflutet wie die Schweiz!

  • Peter Müller sagt:

    Danke! Auch wenn das ja eigentlich jedem klar sein sollte, ist es wichtig es immer wieder zu betonen. Repression ist nicht einfach nur sinnlos, sondern sie schadet. Und dies nicht nur bei Asylwesen, sondern genauso bei Drogenpolitik, illegalisierten Parties, und und und. Gewalt erzeugt Gegengewalt und da ist polizilichie, staatliche und systemische Gewalt fast immer am Anfang.

    • Peter Baldinger sagt:

      Ich möchte Singapur hier nicht als Vorbild propagieren,
      aber Singapur beweist, dass ihre Ausführungen schlicht falsch sind.
      Sehr restriktive Massnahmen sind äusserst wirksam,
      lasche Schweizer-Kuschel-Politik ist mehrheitlich wirkungslos,
      siehe z.B. Kriminalstatistik, Ausländeranteil in der Sozialhilfe, illegale Einwanderung usw.
      Etwas zwischen Sing. und der CH wäre der richtige Weg,
      z.B. Einwanderungspolitik Kanada, Australien usw.

  • Hans Trütsch sagt:

    Ich wundere mich sehr über das grosse Echo des foraus-Papiers. Das nicht die ärmsten auswandern und Entwicklungshilfe deshalb bis zu einem gewissen Grad kontraproduktiv ist,wurde mir bereits vor zehn Jahren an einer CH-Uni in Soziologievorlesung des 2.Jahres vermittelt.Das war und ist die geläufige Lehrmeinung und wird auch heute noch den Studenten so vermittelt.foraus hat nur wiedergegeben,was ihnen an der Uni beigebracht wurde.Wieso das jetzt plötzlich als revolutionär oder kontrovers dargestellt und diskutiert wird,ist mir schleierhaft.Sommerloch?Naja,gute publicity für foraus I guess.

  • Albert Zimmermann sagt:

    bringt der gute Thomas nun seinen skurrilen Beitrag, um die Entwicklungshilfe-Lügen Diskussion abzuwürgen? O.k.die hat und darf in Seldwyla ja gar nicht stattfinden. Alles andere dieses Prichtlis scheint an den Haaren herbeigezogen. Flüchtlinge und Asylanten in diesem Ausmasse kann es nur geben, weil genügend Gute Liebe und Linke in diesem Filz abzocken.Wenn jeder dieser ach so guten und menschengerechten Lieben seinen Dienst freiwillig und gratis der Nächstenliebe zur V stellen würde, statt krass abzuzocken, …. wetten das Asyl/Flüchtlingswesen würde sich selber fast ganz überflüssig machen

  • Alain Mohler sagt:

    Als ob die Repression das Problem wäre.
    Ausser dem Mahnfinger, für Menschen die sich getrauen das System zu hinterfragen, und der Aufforderung zur Kapitulation vor der Schlepperindustrie, finde ich keine Argumente die es rechtfertigen unsere Entwicklungshilfe und Asylpolitik in dieser Form aufrecht zu erhalten.
    Nicht nur die Entwicklungshilfe und das Asylwesen, sondern auch die Ausbeutung dieser Länder, verhindert eine selbstständige Entwicklung, die von innen heraus wachsen muss. Fremdgesteuerte Gesellschaftsentwicklung nach unseren Gusto ist nicht nachhaltig und bringt noch mehr Konflikte.

  • Peter Pavlovich sagt:

    Alle Wälle niederreissen, damit die Flut ungehindert über uns hereinbrechen kann?
    Gutmenschdenken in Reinkultur. Gehört ins Labor, oder in den Giftschrank.

  • Fabio Bonina sagt:

    für was eigentlich disskutieren? Bundesbern hat ohren und augen zu… und will und wird nichts machen…. da können wir uns hier noch so die seele aus dem leib disskutieren….

  • Tom Inco sagt:

    Aha. „Hindernisse beim Zugang zum Arbeitsmarkt führen zu Schwarzarbeit.“… Na dann beseitigen wir doch diese Hindernisse, lassen allem ungebremst den Lauf, begegnen auch Diebstählen, Körperverletzungen usw. nicht mehr mit Repression, dann gibts diese Delikte auch nicht mehr. Wir hätten dann doch Frieden, weils ja keine Delikte und damit keine Kriminalität mehr gäbe! Wohl nicht ernsthaft, oder?

  • Frau Bass sagt:

    Herr Thomas Ley, haben Sie das Buch „Dead Aid“ von Dambisa Moyo aus Sambia gelesen?
    Wenn ja, was sagen Sie dazu wenn selbst eine Afrikanerin die Entwicklungshilfe als kontraproduktiv betrachtet?
    Wenn nicht kann ich Ihnen das Buch wärmstens empfehlen. Meines Erachtens führt nicht Repression zu mehr Einwanderung sondern u.a. das nicht einhalten von Regeln (so wie wir es derzeit fast überall erleben). Schwarzarbeit exisitert ganz einfach weil es Menschen gibt die andere Menschen illegal (schwarz) anstellen d.h. sich um Regeln foutieren

    http://www.dambisamoyo.com/books-and-publications/book/dead

  • Alain Mohler sagt:

    Wenn Repression mehr Einwanderung bringt, warum sind den die Linken gegen alle diese Massnahmen???

  • Martin Frey sagt:

    Dass Repression die Kosten erhöht ist unbestritten, wie auch dass sie zu einem Wettrüsten mit der Schleppermafia führt. Daraus aber zu folgern dass Repression zu mehr Migration führt ist ebenso falsch und lässt sich aus der Studie auch nicht schlüssig folgern. Diese „abschliessende Bilanz“ spiegelt lediglich die Meinung des Autors wieder. Im Gegenteil: Dass Laissez-Faire und repetitive Legalisierung der illegalen Einwanderung in jeder Hinsicht, also auch bezüglich Migrationszahlen, nur kontraproduktiv ist, lässt sich wunderbar am Spanien der Regierung Zapatero demonstrieren.

  • Olivier sagt:

    Die Quintessenz des Papier war, dass es auch bei wirtschaftlicher Besserung einen hohen Migrationsdruck auf Europa geben wird uns es deshalb wichtig ist, die Festung Europa auszubauen, damit es viel weniger Migranten gelingt, nach Europa zu reisen. Natürlich nützt Repression viel. Die Schlepperindustrie weiss genau, wo sie die Migranten hinbringen müssen. Es ist kein Zufall, wo ein Asylbewerber landet. Darum gehen die meisten Eritreer in die Schweiz, während die Iraker wiederum nach Schweden gehen. Beide wissen, dass sie dort bevorzugt behandelt werden.

  • Olivier sagt:

    Bezüglich der Repression muss noch angeführt werden, dass sie nicht nur bei den Asylbewerbern und illegalen Einwanderern (Sans-Papiers) ansetzen muss, sondern auch bei den Leuten, die von der Misere profitieren. Das wären zum einen die Asylindustrie und NGOs und zum anderen die Arbeitgeber von illegalen Einwandern. Die Arbeitgeber bekommt man mit einem scharfen Gesetz bezüglich Schwarzarbeit unter Kontrolle, die Asylindustrie und NGOs kann man direkt Sanktionieren.

  • Peter Baldinger sagt:

    Eine illegale Einwanderung in ein anderes Land ist eine strafbare Handlung!
    Wenn der Autor vom Artikel diese strafbare Handlung noch mit Sozialgeld und einem Arbeitsplatz belohnen will
    hat er einfach den Bezug zur Realität verloren.
    Die Auswirkungen wären verheerend für unsere Sozialsysteme,
    Kriminalität und eine zu erwartende Schweiz mit über 15 Millionen Einwohner.
    Einschätzungen von linker Seite zur Einwanderungsproblematik und die daraus entstehenden Probleme
    waren bisher ausnahmslos falsch, man darf diesen Artikel ohne Zweifel dazuzählen.

  • Marcel Oppliger sagt:

    Entwicklungshilfe ist Eigennutz – damit wir uns besser fuehlen. So etwa wie wenn wir morgens nur ein Jogurth essen um dann am Abend voellern koennen, oder wenn wir mit dem Velo zur Arbeit fahren um uns dann ein Spass-faehrtchen im BMW goennen zu koennen. Alles Mumpitz.
    Ich frage mich echt ob wir in der heutien Zeit noch Geld haben fuer solche Spaesse. Persoenlich faende ich es sinnvoller, wenn wir den ganzen Laden schliessen wuerden und das Geld stattdessen dem IKRK ueberweisen.

  • Gion Saram sagt:

    Um das Immigrationsproblem vernünftig zu lösen, müssten die Linken & Rechten von ihren Maximalpositionen abrücken. Vernünftig wäre ein kontrolliert Zuwander hereinzulassen, die keine Vorstrafen, eine gute Ausbildung und eine Talent haben neue Sprachen zu erlernen. Diese sollten für 1 Jahr ein Zuwanderungsvisum erhalten mit dem sie sich selber eine Stelle suchen können. Solange sie eine Arbeitsstelle haben dürfen sie bleiben, erhalten aber keine AL und keine Sozialhilfe. Nach 12 Jahren Arbeiten haben sie einen Rechtsanspruch auf Einbürgerung falls alle Anforderungen erfüllt sind.

  • Ronnie König sagt:

    Also wenn ich wählen kann zwischen der Route nach Europa und der Route nach Yemen, so würde ich Europa wählen (die Ärmsten landen in Kenia). Die Überlebenschance ist einfach höher. Dafür bezahle ich etwa 10x mehr und es dauert 3-6Monate. Wer die Wege und Arten der Flucht studiert, der kommt zu sehr interessanten Erkenntnissen, wie eine Flucht am erfolgreichsten ist. Das wird dann gewählt. Interessanterweise sind am Beginn und am Ende der Flucht diverse Schlepper. Also hier bei uns in Europa. Europäer. Sogar Regierungen waren schon involviert! Da wunderts nicht, dass das rentiert.

  • Girafo Gondolfsky sagt:

    Es ist schon bezeichnend: Als letzte Woche der erste Teil des foraus-Papiers diskutiert wurde, meinten die Rechten unisono: „Wir habens ja schon immer gewusst! Entwicklungshilfe bringt nix, sofort abschaffen!“
    Jetzt, da der zweite Teil publik wurde, heisst es genauso konzertiert: „Das stimmt alles nicht! Repression hilft!“
    Ach, wären sie doch nur bizli konsistent …

  • Lennart Kirill sagt:

    Solange in Afrika die Meinung herrscht; Es sind zwar unsere 10 Kinder aber euer Problem!, solange hat die Schweiz auch nicht viele Möglichkeiten gross etwas an der Situation zu ändern. Früher wurde noch versucht Entwicklungshilfe an Kenntnisse über Familienplannung und Verhütung zu verknüpfen aber eine Allianz aus päpstlichen Katholiken und saudischen Fundamentalisten hat dies unterdessen abgeschafft. Tatsache ist, viele Länder sind und bleiben arm, weil sie mehr Kinder haben als der Boden ernähren kann, das schleckt einfach keine Geiss weg. Daran muss geändert werden.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Die skandalöse Vermehrungsrate muss sicher geändert werden, was aber auch dringend geändert werden müsste, ist das ganze Clan-Unwesen in Afrika mit flächendeckender Korruption und Vetterliwirtschaft. Und das dauert, wenn ein Wandel überhaupt möglich und von einer Mehrheit gewollt ist, noch Jahrzehnte bis Jahrhunderte.

  • Silvie Blake sagt:

    Bei uns gibt es keine Repression. Alles bisher Beschlossene sind nicht anderes als Streicheleinheiten für die Asylanten. Sollte endlich einmal richtig repressiv gegen diese unerwünschten Eindringlinge vorgegangen werden, würde das Problem sich von
    fast alleine lösen.

  • Nico Meier sagt:

    Solange einerseits im Asylwesen andererseits bei der Entwicklungshilfe viele gutbezahlte Jobs vorallem von Linken besetzt sind, die von den vielen Migranten profitieren wird sich die Situation nur schwer verbessern lassen.
    Die Behauptung Repression helfe nicht gegen Migration ist wohl ein Witz. Es ist wie in einem Quartier voller Einfamilienhäsuer dort wird nur in diese eingebrochen die weniger gut gesichert sind. Von daher ist mehr Repression wünschenswert.

  • Brigit Stähli sagt:

    Warum fällt es jemandem ein, von zuhause wegzugehen? Weil er glaubt, dass es anderswo besser ist. Warum in die Schweiz? Das ist eher Zufall. Aber sicher ist: Auch in der Schweiz ist es besser. Dennoch würde wohl kaum jemand sagen, dass es für sie in der Schweiz von anfang an tatsächlich besser war als zuhause – ohne Familie, die Gewohnheiten, das Essen, die Feindseligkeit der Landesbewohner. Und dennoch: Der Wohlstand ist nah. Migration ist eine Realität und wird nicht abnehmen. Besser, wir schauen, wie wir damit am besten klar kommen. Sie zu verhindern versuchen, ist verlorene Liebesmüh.

    • Markus sagt:

      Raser sind auch eine Realität, soll deswegen die Represion gegen Raser aufgeggeben werden? (sprich keine Radarkontrollen und hohe Strafen gegen Autofahrer).

  • Volker Seitz sagt:

    Warum gibt es Armut und Hunger in Afrika?
    Ständig wird Afrika von interessierter Seite als arm und hilfsbedürftig vorgeführt. Emanzipierte Afrikaner, die einwerfen „die beste Entwicklungshilfe ist keine Hilfe“ werden ignoriert. Sie sagen , dass die Rettung vor der eigenen Haustür liegt. Stichworte: Bekämpfung der Bestechlichkeit, Steuerehrlichkeit, rechtsstaatliche Verhältnisse und funktionierende Gewaltenteilung.
    Volker Seitz „Autor „Afrika wird armregiert“

    • Lennart Kirill sagt:

      @V. Seitz. Was die weissen Gutmenschen am wenigsten gerne hören in Afrika, sind Afrikaner die sagen, Nein Danke, wir können das selber besser. Um sich selber in der Rolle des barmherzigen und wohlmeinenden Samariters zu bestätigen braucht es unbedingt arme unfähige Afrikanerlein die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Handel betreibt man mit Geschäftspartner auf Augenhöhe, Hilfe gibt man von oben herab. Die überheblichen Europäer mögen keine Afrikaner die fleissig in einer Textilfabrik für 20 Dollar am Tag Exportkleider nähen, lieber sehen sie Afrikaner beim Trommeln spielen und Folklore tanzen

  • maria sagt:

    Wir müssten nur Frauenärzte und Krankenschwestern in die sogenannten Entwicklungsländer entsenden, das Problem ist nämlich die Überbevölkerung dieser Länder. Wenn sie das Bevölkerungswachstum in den Griff bekommen, kommt auch der Wohlstand.

    • Maria, eine gute Lösung wäre auch z.B. überall gratis-Fernseher zu verteilen, damit auch die etwas anders machen könnten und sich ein bisschen ablenken!

    • Eduardo sagt:

      Das ist absolut richtig, denn die unaufhaltsame Bevölkerungszunahme in den armen Ländern (in Ägypten beispielsweise mit einer Verdoppelung der Bevölkerung in weniger als 40 Jahren, in Pakistan gar in nur ca. 30 Jahren!) ist weit, weit vor allem anderen die Hauptursache von Elend, Not und Chancenlosigkeit. Das aber ist den linken Ideologen und Idealisten hierzulande einfach nicht zu vermitteln. „Westliche Ausbeutung, westliche Diskriminierung, westliche Unterdrückung, die Folgen der westlichen Kolonisation, westlich dies und westlich das“ macht ihnen einfach viel mehr Spaß.

  • Edwin Meerki sagt:

    Die meisten Beiträge sind ein Zeugnis von Unwissenheit über die tatsächlichen Gründe und Zustände zur Emigration. Es ist auch ein grosser Anteil von Neid herauszuhören, sowie die Angst etwas zu verlieren was man tatsächlich selber nicht hat – spätestens im Alter werden wir alle mit mit ein paar Franken / Mt. auskommen müssen weil wir unser „Vermögen“ zuerst aufbrauchen und die Häuser verkaufen müssen um in ein Altersheim zu kommen. Nur die Millionäre können sich dann etwas besseres leisten und denen ist das ganze Geplänkel über Asylanten egal.

    • Gion Saram sagt:

      @E. Meerki Schön das die anerkennen das wir unbedingt Zuwanderer brauchen damit unser Schneeballsystem namens Sozialstaat nicht kollabiert. Woher sind sie eigentlich sie so sicher das die benötigten Zuwanderer auch wirklich dazu bereit sind, dereinst hohe Sozialabgaben zu leisten nur um uns alten einheimischen Säcken den Lebensabend zu versüssen? Eine solche Rolle scheint mir nicht unbedingt die attraktivste in diesem Film zu sein, ich als Zuwanderer würde bald mal versuchen das Drehbuch umzuschreiben. Laden sie an ihren Parties auch extra Gäste ein, damit am Schluss jemand bei aufräumen hilft

    • Rüffe Sommerer sagt:

      Völlig falsch Herr Meerki, das hat sicher nichts mit Neid zu tun. Hier geht es eindeutig um den sozialen Urgedanken der völlig ausser Kontrolle geraten ist. Dass sich hierzulande Menschen davon wirtschaftlich bereichern und politisch daraus ihre Existenzberechtigung herausnehmen ist der Gipfel der Frechheit. Die Gutmütigkeit des rechtschaffenden Bürger wird bei diesem Sozialmissbrauch ausgenutzt.
      Das wir im Alter unser sauer verdientes Geld verlieren und mit viel weniger auskommen müssen, macht die Abzocke in der Entwicklungshilfe und Asylpolitik nur noch unmoralischer.

  • Chevalley Claude sagt:

    Alors quand nos polititiens vont ils faire le nettoyage de notre pays,que ces bons a rien retournent chez l y a assé a faire le travail ne manque pas ,ils devraient nettoyer leur merde,cela serait plus intelligent.
    La majorité n’a rein a faire ici ,sur un bâteau de retour ,et au lieu de payer ces fainéants augmenter les retraites puisque ces pauvres conseillers fédéraux ce sont octroyés une augmentations de salaire de plus de 50.000.- les pauvres et personnes ne réagit bravo les suisses.

    • Claude, Il est bien connu que nos politiciens sont là pour gagner un excellent salaire et une retraîte plus que confortable. De toute façon quoi qu’ils disent ou font, c’est un coup d’épée dans l’eau. Décisions prisent trop tard ou jamais, et à la fin du compte on pratique la politique de l’autruche. Le problème des requérants d’asile ne sera jamais résolu, parce-qu’on manque de fermeté et d’action!

  • Roland K. Moser sagt:

    Wie ist es damit: „Ich armer Flüchtling lüge“ oder die „Ich armer Flüchtlinge Lüge“.

  • line bielmann sagt:

    on sait que tout exilé développe des maux,autant donner du travail à ces gens là dans leur pays,quand aux dissuasions et autres répressions a force de voir les farces et attrape nigauds comme de faux radars pour finir tout le monde ou presque s’en fiche.Eux ont vu pire la guerre supprime des peurs qui chez nous n’existe pas mais qui sont souvent inventées ce qui n’est guère mieux pour faire craindre le pire,il suffit de voir le chantage aux taxes liées aux déchets et cette peur du CO2.Gouverner c’est prévoir et ne signifie pas punir à coup d’amendes ,le peuple suisse a aussi droit au respect

  • johann K sagt:

    Die Ch hat noch nie wort gehealten wenn es um die wirklichen dritt welt dinge geht. Das banking aufraeumen und die gestohlenen Miliarden zurueck geben waere der erste schritt. Aber ihr seid unfaehig das einzusehen. Ich bin in dem dritt welt aufbau business taetig und sehe dass es keine guten gibt die GUTE hilfe zur unabhaengigkeit verabreichen. Daher kommen natuerlich nur die staerksten nach norden weil der rest verhungert und am verhungern ist So einfach ist es. Fragt mal die UNO fuer % saetze der hungernden und wer die hungerenden sind! Vorallem KINDER denen ihr das essen vergoennt!

  • W.Hueppi sagt:

    Im Tagesanzeiger wurde ein Asylbewerber beschrieben, welcher direkt mit dem TGV aus Paris in die Schweiz eingereist ist. Auf die Frage, warum er in die Schweiz komme, antwortet er, dass er hier auf bessere Bedingungen hoffe, als in Frankreich. Dieses Beispiel zeigt doch, dass etwas mit unserer Asylpolitik nicht mehr stimmt. Viele andere Asylbewerber reisen durch Europa, um hier ein Asylgesuch zu stellen.Wenn die Schweiz ein so angeblich Repressiver Staat ist, warum ist es den bei Asylbbewerber aus aller Welt ein Traumziel?

  • Jean-François chappuis sagt:

    Compter sur nos politiciens pour nettoyer le pays de cette faune dont personne ne veut est impossible!
    Ceux-ci vous disent que la cause est entendue, qu’ils vont faire l’impossible pour résoudre le problème et qu’ils sont de tout coeur avec vous!
    Mais en réalité ils n’en ont rien à cirer et continuent de faire leurs pirouettes comme si rien n’était.
    Tous nous ont été envoyés par l’intermédiaire de passeurs et profitent de toutes les aides qu’il y a sur le marché pour leur permettre de faire venir leur famille, les enfants d’autres, leurs aînés soignés dans nos hôpitaux aux frais de la Suisse!

  • Robert sagt:

    Ce que je ne comprends pas c’est qu’à chaque votation sur ce sujet, le peuple vote le contraire que ce les journalistes voudraient. La question c’est pourquoi ? J’ai parlé avec un ami togolais récemment, il ne comprenait pas le laxisme helvétique. Et je crois qu’il sait de quoi il parle: il vit à Genève… Bref, un article pro-humaniste un peu abstrait. J’ai beaucoup voyagé dans des parties très pauvres du monde, et bien, même là-bas, j’ai compris que pour les accueillir, ces gens courageux, il fallait des règles strictes, ici…

  • Eduardo sagt:

    „Repression bringt mehr Einwanderung“ – Meint Thomas Ley also umgekehrt, dass eine offene Schweizer Grenze für alle Einwanderer, idealerweise samt Arbeitsplätzen, Wohnungen und Daueraufenthaltsrecht für alle, nicht nur die Schlepperindustrie, sondern auch die Einwanderung reduziert, womöglich bis auf null? Klingt irgendwie unlogisch 😉

  • Markus Meier sagt:

    Diese Argumente erinnern mich doch sehr an die Drogendiskussion wo Repression auch nichts bringe. Linke Ansichten halt und kaum, zu beweisen.

    • Roland K. Moser sagt:

      Bei den Drogen muss ich den Linken recht geben. Repression bringt nichts. Das beste Beispiel dürfte aktuell Mexiko sein.
      Bei der Einwanderung bevorzuge ich die totale Repression inkl. sofortiger Repatriierung von allen Flüchtlingen, Asylbewerbern, Asylanten usw.

  • Hans P. Grimm sagt:

    Der Afrikaner James Shikwati der den Stop der Entwicklungshilfe unter anderen auch in diesem Interview fordert:

    „Es werden riesige Bürokratien finanziert, Korruption und Selbstgefälligkeit gefördert, Afrikaner zu Bettlern erzogen und zur Unselbständigkeit. Zudem schwächt die Entwicklungshilfe überall die lokalen Märkte und den Unternehmergeist, den wir so dringend brauchen. Sie ist einer der Gründe für Afrikas Probleme, so absurd das klingen mag. Wenn sie abgeschafft würde, bekäme das der kleine Mann gar nicht mit. Nur die Funktionäre wären schockiert. Darum behaupten sie, die Welt ginge u

  • Dieter Bachmann sagt:

    Die Überschrift „Die Repressions-Lüge“ soll sich wohl auf den vorliegenden Beitrag beziehen? Denn nach argumentativer Redlichkeit sucht man ja vergebens. Eingangs werden ein paar richtige Feststellungen gemacht. Und dann: „Man kann es auch anders sagen: Repression bringt mehr Einwanderung“? Nein, das kann man eben nicht. Das widerspricht eklatant der soeben vom Autor selbst gemachten Feststellung, dass wir uns in einem „Repressions-Wettrüsten“ befinden. Wir sind zu mehr Repression gezwungen, wenn wir auch nur einen Nulleffekt wollen. Wer in einem Wettrüsten stillsteht, geht einfach unter.

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