Wenn die Staatsbetriebe Konsumenten entmündigen

Bundesrätin Leuthard macht die Bundesbetriebe zu Aposteln der Energieeffizienz. Das ist schön. Seit Wochen erfreuen wir uns an einer millionenschweren Plakatkampagne: Darin erfahren wir, dass die Swisscom 100 Prozent ihrer Energie aus erneuerbaren Quellen bezieht. Der Staatsbetrieb prahlt zudem, er sei schweizweit der grösste Bezüger von ‹Naturmade star› -Strom. Die Post klärt uns auf, dass alle Briefe CO2-neutral versandt werden. Letzte Woche zog natürlich auch die SBB nach: Sie werden bis 2025 auf Atomstrom verzichten, strahlt es in grossen Lettern in der Pressemitteilung. Damit dreht der Wahlkampfschlager Atomausstieg der Uvek-Chefin Leuthard weiter: Drei der grössten Arbeitgeber der Schweiz werden ihrem Programm unterzogen.

Als Konsument möchte ich Wahlfreiheit.

Die SBB wollen bis 2025 auf Atomstrom verzichten.

Der Energieumbau ist wichtig: Die SBB wollen bis 2025 auf Atomstrom verzichten. (Keystone)

Nun wollen wir ja alle Gutmenschen sein, und AKW sind tatsächlich wenig sympathisch. Den Energieumbau anzugehen ist wichtig und richtig – aber mit Anreizen statt Zwang. Als Konsument möchte ich Wahlfreiheit. Ich will wie beim Elektrizitätswerk in Winterthur oder der Gasversorgung in Zürich selber zwischen Ökostrom und AKW-Strom oder Bio- und Erdgas wählen können. Jeder, der einen umweltfreundlichen Beitrag leisten will, kann das tun.

Nur so kann ich auch über den Preis entscheiden. Und da bestehen grosse Unterschiede. Der ‹Naturmade Star›- Strom etwa kostet zwischen 12 Rappen (Windenergie) und 20 bis 70 Rappen (Sonnenenergie) mehr als der übliche Strom-Mix. Wer bezahlt die Zeche für die weisse Weste von Doris Leuthards Feldlabor? Ganz klar: wir Konsumenten.

Bei Post, Swisscom und SBB handelt es sich um Staatsbetriebe. Sie verfügen über Teilmonopole oder haben eine sehr starke Marktstellung. Der Konsument hat nur beschränkte Wahlfreiheit. Er kann nicht jeden Brief durch Mails ersetzen, aufs Auto umsatteln ist teuer. Nachdem die drei Staatsbetriebe bereits sehr grosszügige Arbeitsbedingungen haben, sind die Energiekosten ein neuer Preistreiber. Auch hier kann sich der Kunde kaum wehren, wenn die Kosten auf ihn abgewälzt werden.

So ist die Erhöhung der Preise für A- und B-Post bereits absehbar. Uns Pendlern wird bereits Jahr für Jahr der GA-Preis erhöht – weitere massive Verteuerungen liegen auf der Hand, denn einsparen wird die stolze SBB die Energie-Kosten nie und nimmer. Die Preise der Swisscom sinken zwar, sind aber im EU-Vergleich weiterhin hoch.

Fazit: Das Prestigeprojekt Atomausstieg nimmt Bundesrätin Leuthard und den Staatsbetrieben jede Hemmung – und dem Konsumenten die Wahlfreiheit. Jeder Postbenutzer und Zugfahrer zahlt die Zeche für die Gutmenschen-Politik in Bundesbern. Entmündigung mit einem strahlenden Lächeln von der Plakatwand – müssen wir uns das gefallen lassen?

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147 Kommentare zu «Wenn die Staatsbetriebe Konsumenten entmündigen»

  • Chris Thomas sagt:

    Nun ist wohl wirklich bewiesen, dass Personen, ….auch wenn sie laut jeder Umfrage, Ranking oder „Statistik“ zu den absolut weltweit beliebtesten gehören, vor lauter Unfähigkeit weder ein noch aus wissen. O.k. wer nur dank Duschgel-Werbung Bundesrätin wird, ist wohl noch besser dran als solche die nur dank Lügen und vorbuchstabiertem Name, oder dank mittlerem Klavierspiel dort mitmauscheln. Nun bei Duschdoris sind wir uns mittlerweile gewohnt, dass schon beim nächsten lauen Windstösschen, alles schon wieder ganz anders aussehen kann..egal der Medien -und Gutmenschenapplaus ist der sicher

    • Realist sagt:

      Ihnen und Herr Brupbacher ist auch ein Applaus sicher. Der Anti-Gutmenschen. Muss man diese als „Schlechtmenschen“ bezeichnen.

      • hofstetter sagt:

        Realist: Bitte zuerst den Text lesen bevor Sie antworten. Bruppacher gehört nicht zur SVP sondern ist Generalsekretär der FDP! Sie haben sicher ein Problem, nur auf der SVP herumhacken, anders geht es nicht. Zudem Bruppacher hat absolut recht und auch Sie werden die Politik von Leuthard noch zu spüren bekommen.

      • Martin sagt:

        Gutmenschen sind nicht gute Menschen, sie meinen nur sie seien gute Menschen. Das ist ein wesentlicher Unterschied. Anti-Gutmenschen sind daher Realisten die ihre eigenen Schwächen kennen.

        • Heinrich Gerhard sagt:

          Nein, das Wort „Schlechtmensch“ trifft auf Herr Brupbacher sehr gut zu. Aus reinem finanziellen Egoismus und blinder neoliberaler Ideologier versucht er zu verhindern, dass die Schweiz ernsthafte Lösungen für ihre Energieprobleme findet. Die Rechnung werden unsere Kinder zahlen. (Nebenbei: Die Swisscom ist kein Staatsbetrieb, wie andere Telekomunternehmen steht sie im freien Markt.)

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Rundumschlag eines wackeren SVP-Parteisoldaten. Eveline Widmer-Schlumpf haben Sie noch vergessen anzupöbeln.

      • Hans Ullrich sagt:

        Und die PFZ hat er auch vergessen. Dieser Kommentar gehört allerdings noch zu den milderen dieses Herrn, er greift keinen anderen Blogger persönlich und unter der Gürtellinie an.

      • Chris Thomas sagt:

        Das mit dem Gutmensch sollte nun klar sein
        -und weiter; wer nicht in devoter staatshöriger Gutmenschenmanie, jedem Flop der unfähigen Clique zu Bern applaudiert, wird sofort von Netten im Stasi/KGB-Stil mit Rundumverunglimpfung eingedeckt. Da gehört „Parteisoldat“… noch, wie würde der gute Ullrich sagen, zum milderen Vokabular.Manchmal bemerken auch Gute, nach Monaten der Diffamierung Andersdenkender, der Unterstellungen etc, dass ihre Idole sie belogen, aber es wird weiter gehuldigt.
        Aber typisch für (meist anonyme) Gutmenschen….Anfeindungen Unterstellungen aber kein Beitrag zum Thema

  • Marcel Beck sagt:

    Ja. müssen wir! Es ist Aufgabe des Staates in derart wichtigen Belangen eine Pionierrolle zu besetzen. Übrigens: der Artikel macht Sie und Ihre Partei nicht wegen des Inhalts (man kann anderer Meinung sein!) , sondern wegen der Wortwahl (Gutmenschen-Politik) äusserst unsympathisch. Wirklich nötig?

    • Thomas Hanhart sagt:

      Ja die ziemlich plakative Wortwahl und Formulierungen zeigen, dass es dem Herrn Brupbacher noch an einer gewissen Reife fehlt. Der politisch interessierte Bürger ist durchaus mündig und kann Sachthemen objektiv gewichten. AKW’s sind potentiell gefährliche Einrichtungen, die es nach und nach stillzulegen gilt. Neue AKW’s haben aus wirtschaftlichen Gründen keine Chance. Das müsste Herr Brupbacher ebenfalls wissen. Gehen Sie nochmal über die Bücher Herr Brupbacher, die Zeit ist ein wenig weiter fortgeschritten, als Sie es gemerkt haben.

    • Patrick sagt:

      Aufgabe des Staates ist, was seine Bürger als solche definieren. Es ist keineswegs zwingende Aufgabe des Staates in irgendwelchen Gebieten den neuesten Modetrends hinterherzuhecheln. Weiter ist z.B. die Swisscom nicht mehr länger ein normaler Staatsbetrieb, sondern zu einem Teil auch eine SMI-Gesellschaft. Mobilität ist ein Grundbedürfnis und so lange die AKW’s einfach laufen, ist es doch schon fraglich, mit welcher Begründung hier die Kosten erhöht werden. Das schränkt die Mobilität insbesondere von einkommensschwachen Haushalten ein. Formulierung ist eine andere Thematik.

  • Markus sagt:

    Hu! Sie sagen aber gerne „Gutmensch“!

  • Begic Kresimir sagt:

    Herr Brupbacher realisiert bei seiner Tirade gegen den Energiewandel eine wichtige Komponente und das wäre die Kostenwahrheit. Wären wir ehrlich zu uns selber und fair zu unseren Nachkommen, müssten der Atomstrom und die nicht erneuerbare Energie viel teurer sein, was wiederum die erneuerbaren Energien wettbwerbsfähiger machen würde. Den Ball immer wieder an die nächste Generation weiterzuschieben, ist unfair und schlussendlich auch viel teurer, als ein ambitionierter und engagierter Energiewandel!

  • G. Meier sagt:

    Der Ausstieg aus dieser Art der Energiegewinnung ist richtig. Nicht gut war der blauäugige und populistische Entscheid der Aargauer Bundesrätin. Dass sie es meisterhaft versteht, mit ihrem gewinnenden Lächeln auch unreife Lösungen beliebt zu machen, zeigt auch, wie schwach ihre Gegner sind. Ein Rückschritt zur Atomenergie ist für mich aber definitiv keine Lösung und zeigt auf, dass die FDP in diesem Punkt nach wie vor eine Industrie verteidigen will, mit der sie eng liiert ist.

  • Daniel Keller sagt:

    Wenn Ihnen die Initiativen von Swisscom, SBB und Post nicht passen, dann wechseln Sie Ihr Natel-Abo zu Orange, fahren Sie Auto statt Zug, schreiben Sie e-Mails statt Briefe. Sie haben die Wahl, Herr Brupbacher.

    Vielleicht ist Ihnen entgangen, dass es nicht nur mündige Konsumenten gibt, sondern auch mündige Unternehmen.

    • Sugi sagt:

      Herr Keller: Ihre Ratschläge brauche ich nicht, das benutze ich
      seit Jahren… ich habe tatsächlich die Wahl, bezahle jedoch
      weiterhin mit meinen Steuern (Sie hören richtig, ich bezahle noch
      Steuern) an die „Staatsbetriebe“ !

    • urs sagt:

      Sie haben recht, er darf auswählen. Ich darf bei meinem Stromanbieter hingegen nicht entscheiden, ob ich die PR finanziere, welche seit Jahren eine Energiepolitik mit hohen vesteckten, zunehmend auch sichtbar hohen Zusatzkosten propagiert und verhindert hat, dass die Schweiz Ihren grossen Vorsprung in der Energietechnik halten konnte. Und dass die von mir gegen meine Wahlfreiheit finanzierte Propaganda zumindest bei einigen Schlechtmenschen nach wie vor funktioniert, zeigt ja dieser Blogbeitrag.

  • urs sagt:

    wieder einmal eine Bestätigung, dass es richtig war, die FDP zu verlassen. Herr Brupacher, wenn ich mich für Ökostrom entscheide, wird ein AKW ausgeschaltet? oder die Leistung reduziert? meine Risikosituation optimiert? Falls nicht, und da stimmen Sie mir auch als ‚Gutmensch‘ zu, dann können Sie mit Ihrer pseudomarktwirtschaftlichen Quatschargumentation weiter in Richtung Misthaufen der Geschichte mit meiner, Ihrer ehemaligen liberalen Partei.
    Dass sie dann noch das Goebbelsche Gutmenschen Gesülze anbringen… Und, setzen Sie sich für unbegrenzte Versicherungsabdeckung der AKWs ein….

  • Peter Larsson sagt:

    Das die Preise steigen werden ist logisch (nennt sich Teuerung) oder haben sie schon mal erlebt, dass die Post oder die SBB (welche ihr Angebot stetig ausbaut) die Preise senken? Wenn dies das nächste mal passiert, dann können Sie sagen „Sehen Sie? Ich hab es ja gesagt!“ und die Leute werden Ihnen zustimmen – in dem Sinn: gut gebrüllt!
    Staatsbetiebe haben eine gewisse Vorbildfunktion und tragen gesellschaftliche Verantwortung, darum ist derVerzicht auf AKW-Strom richtig.
    Andere Frage: wieviel zahlt der Steuerzahler direkt und indirekt an AKWs? Das möchte wahrscheinlich auch nicht jeder zahlen.

  • Felix sagt:

    Lieber Herr Brupbacher
    Wieso kann ich denn als Konsument keine starke Gifte, Waffen oder Panzer kaufen? Das ist doch eine Einschränkung für mich als Konsument. Freiheit ist schön und wichtig, doch gefährdet sie diejenige eines Andern endet sie. Insbesondere dann, wenn der Produkt, in diesem Fall der Strom, der aus der Steckdose kommt, identisch ist. Das Einsparpotential ist um ein Mehrfaches grösser, als die paar Rappen, die allenfalls für sichere, erneuerbare Energien zu Buche fallen. Freie Marktwirtschaft ist gut, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Oder wie ist das mit den Banken?

  • Merit Thomas sagt:

    Seltsame Äusserungen. Was haben denn CO2-neutrale Briefe mit Atomausstieg zu tun? Was ist das denn für eine Wahlfreiheit, wenn ich auch das Recht haben will, Dinge zu tun, die anderen langfristige Probleme bescheren (Atommüll). Das tönt für mich wie das Quengeln eines Kleinkindes. Ich will, ich will und es muss billig sein. „Aufs Auto umsatteln ist teuer“.. Genau: die Bahn billiger. Orange und Sunrise bemühen sich umweltmässig nicht, buchen Sie doch deren Dienste. Auch wenn Swisscom mehr Marktmacht hat, hindert Sie das nicht daran, bei denen zu telefonieren. Kein Wunder geht die FDP bachab!

    • Patrick sagt:

      „Das Recht haben will, Dinge zu tun, die anderen langfristige Probleme bescheren.“ Das liegt wohl in der Natur von fast allem. Auch von atomfreiem Strom. Die Energiefrage ist zu komplex, als dass es einfache saubere Lösungen gibt, die nirgendwo einen Kollateralschaden produzieren. Es ist eher eine Frage, welchen Kollateralschaden man will und ob alle absehbar sind.

  • Rheinhold Birgmann sagt:

    Nun, beim Telekom haben die Konsumenten Wahlfreiheit. Im Festnetz gibt es u.a. noch VTX, Sunrise, Cablecom, beim Mobilfunk gibt es neben Swisscom noch Sunrise und Orange. Nur die Konsumenten wollen offenbar nicht wechseln. Erschreckend ist jedoch, dass die Staatsbetriebe untereinander noch Kunden sind. So haben alle ihre Handys bei der Swisscom und die Rechner von Swisscom IT Services. Auch das sind preistreibende Faktoren, wenn auch in Summe weniger gravierend als beispielsweise die Stromrechnung bei der SBB.

  • Marcel sagt:

    Nein, natürlich sollten wir uns dass nicht gefallen lassen, doch das Volk wählt gegen jegliche Vernunft immer wieder linke, grüne und und die mitte parteien (CVP und die EWS partei) die anmählich von links in geiselhaft genommen sind. Parteien also die in meiner Augen nur Preis- und Kosten hochtreibenede politik verfolgen, nur um ihr persönliche idee von gutmenschentum und die von ihnen angestrebte Heilstaat zu verwirklichen.

    • Realist sagt:

      Das Volk wählt sehr wohl mit Vernunft und Weitblick eben nicht die Ewiggestrigen deren verkapptes Ziel die Etablierung der Mächtigen und die Unterdrückung der Gutmenschen ist. Feudalismus war im Mittelalter.

      • Marcel sagt:

        Und wenn wenn sie auf ihre Energierechnung auf einmal merken dass Sie 50-100% mehr zahlen müssen nur wegen Frau Leuthard, wette ich dass sie der erste sind die protestieren.
        Übrigens: Gutmensch ist ein sehr negativ beladenes wort. Gutmenschen sind die, die Scheuklappen tragen und eine veritabele Realitätsverweigerung praktizieren, und trotzdem ihre Lebensvision den andern, wenn nötig mit neue gesetzliche Gewalt, auferlegen wollen. Kurz nichts anderes also als typisch linke und grüne Politik. in dem Sinne habe ich nichts dagegen wenn die Gutmenschen, wie Sie es ausdrucken, unterdrückt werden.

  • Cornelis Bockemühl sagt:

    Sobald jemand das Wort „Gutmenschen“ verwendet outet er sich als Angehöriger einer bestimmten, rechtsradikal bis neoliberalen ideologischen Richtung.

    Schade – denn man könnte über das angesprochene Thema durchaus auch ganz sachlich diskutieren!

  • Luis Seiler sagt:

    Ja Herr Brupbacher, und wir haben ja dann die Wahlfreiheit unter wessen Heimetli wir den strahlenden Müll der Allgemeinheit deponieren? Und die nachfolgenden Generationen freuen sich bestimmt auch über die Entsorgungs-Zeche die noch zu begleichen sein wird aus unserem kurzsichtigem Junk-Strom-Profit! Ich frage mich warum Parteien wie Ihre überhaupt noch eine Stimme bekommen…

  • Markus Mayer sagt:

    Die GA Preise werden steigen weil die GA im Vergleich zu allen anderen angeboten massiv zu billig sein.
    Die SBB haben ihre eigenen Wasserkraftwerke. Staatsbetriebe haben auch eine Vorbildfunktion und sollten daher vor der Privatwirtschaft aus er Atomenergie aussteigen. Alles andere wäre Wasser predigen und Wein saufen.
    Wenigstens wissen wir jetzt direkt vom Generalsekräter, dass die FDP die Schlechtmenschen vertritt.

  • Fabien sagt:

    Ras le bol de ces écolos BCBG royalement payés par l’Etat.
    Habe die Schnauze voll von diesen Lifestyle-Grünen, die vom Staat fürstlich entlöhnt werden.

  • Anton Schneider sagt:

    Danke , genau so funktioniert Politik. iMMER auf Kosten anderer – mit fremden Geldern die nächste Wiederwahl sicherstellen. Vorzüglich beschrieben, ein gutes Beispiel.

  • Philipp Koch sagt:

    Ich frage mich, ob Sie wirklich gerne ein Gutmensch wären. Das ist doch eine Erfindung der Rechten, die damit Politik, die sch stärker am Gemeinwohl als am Wohl des Einzelnen ausrichtet, in die Ecke der verklärten Idealisten stellen möchte. Wie dem auch sei – Sie wären also gerne einer, sorgen sich aber halt eben doch mehr um den Konsumenten als um eine nachhaltige Zukunft unserer Gesellschaft. Dann sag ich Ihnen jetzt mal was: Eigentlich wäre ich gerne für die totale Wahlfreiheit, aber leider liegt mir das Wohl aller etwas zu fest am Herzen und so bin ich halt ein Gutmensch.

    • Patrick sagt:

      Es ist halt immer die Frage, wer das Gemeinwohl wie definiert. Inhärent die Schwierigkeit, dass es unterschiedliche Ansichten vom Gemeinwohl gibt und deshalb ein zu wohlmeinender Gutmensch durchaus auch gefährlich werden kann, wenn er seine Ansicht vom Gemeinwohl über jene Anderer stellt.

  • hans widmer sagt:

    Die Lösung ist ganz einfach. Jeder Bezüger von Atomstrom zeichnet gleichzeitig Schuldscheine, in denen er sich und seine Nachfahren dazu verpflichtet die Finanziellen Aufwände für die Aufarbeitung der AKW’s zu übernehmen.

    Mal Schauen wie tief im negativen dann das Papier bald gehandelt wird.

    • Karin Gut sagt:

      Die Mittel für Stilllegung und Rückbau der Anlagen werden von den Anlagebetreibern seit 1984 in den Stilllegungsfonds einbezahlt. Der Stilllegungsfonds wird vom Bund verwaltet. Dieser bestimmt auch die Höhe der Beiträge.

      Falls Sie der Meinung sind, dass die Höhe der einzuzahlenden Beträge falsch berechnet sind, sollten Sie bei den zuständigen Behörden oder politisch intervenieren. Billiges stänkern hilft da nicht weiter…

      • Armin Bühler sagt:

        Die Stillegungskosten betragen über 20 Mrd und werden unterschätzt, bevor sie überhaupt erst aufgetreten sind:
        http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/11/24/Schweiz/AKW-Stilllegung-kommt-teuer-zu-stehen
        Der Rest wird leider wie in Deutschland auch, der Steuerzahler berappen müssen.

      • Hans Koller sagt:

        1. Der Stilllegungs- und Rückbaufond rechnet mit Kosten von ~400 Millionen pro Rektor. Deutschland, dass schon AKWs zurückgebaut hat,hatte massive Kostenüberschreitungen und am Ende effektive Kosten von 600-800 Millionen pro Reaktor. 2. Der Fond rechnet noch immer mit einer Rendite von 5% an den Kapitalmärkten. Völlig unrealistisch, oder die PKs könnten was lernen. 3. AKWs waren ursprünglich auf 40 Jahre Laufzeit ausgelegt, jetzt wird gejammert das wenn sie nicht 60 Jahre laufen der Fond nicht gefüllt wird. Hallo?? 4. Kosten zum Betrieb, Überwachung und Intervention eines Endlagers beim Bund.

      • Markus sagt:

        In Deutschland hat sich bereits gezeigt, dass die Rückstellungen nicht mal einen Bruchteil der Kosten decken. Das ist Augenwischerei.

      • Girafo Gondolfsky sagt:

        Frau Gut, die Höhe der Rückstellungen wurde tatsächlich falsch berechnet – einerseits ging man von unrealistischen Laufzeiten aus, zweitens hat man, um die Profite hochzuhalten, gänzlich falsche Annahmen getätigt. Dies bewusst, derselben Lobby zum Dank, der auch Sie auf den Leim gehen. Wie viel der Rückbau tatsächlich kostet, sieht man aktuell in Deutschland: Dauer mindestens 20 Jahre, Aufwand in mehrfacher Milliardenhöhe. Allerdings wird der Bund 2012 eine neue Studie zu diesen Kosten publizieren – die 0,8 Rp/kWh, die wir Konsumenten bezahlen, werden dann bei Weitem nicht mehr langen.

      • Manuel Wymann sagt:

        Sie glauben doch etwa nicht, dass die AKW-Strompreise der Kostenwahrheit entsprechen? Erklären sie mir dann doch bitte mal, wieso in Japan, wo ein Grossteil des Stroms aus AKW gekommen ist, die Strompreise immer höher waren als sonst wo. Und ich rede hier noch gar nicht von den Folgekosten bei einem Unfall. Die Strompreise werden doch primär von der Industrie und den Monopolisten ausgehandelt und nicht durch die effektiv anfallenden Kosten definiert.

    • Patrick sagt:

      Und dann geben wir auch gleich jedem Verbraucher fossiler Brennstoffe einen ebensolchen Schuldschein, weil er ja auch etwas verschwendet, was nachfolgenden Generationen nicht mehr zur Verfügung stehen wird und deshalb auch deren Kosten in die Höhe treibt. Mal schauen, wer dann noch ohne Schuldschein ist. Der kann dann dafür Steine werfen.

  • Urs Mani sagt:

    lieber Herr Brupbacher, ich möchte auch in 20 Jahren noch Wahlfreiheit haben. Dann nämlich wenn laut Statistik der nächste AKW Unfall eine Region unbewohnbar gemacht hat. In der Schweiz?

  • Karin Gut sagt:

    Beim globalen Bevölkerungswachstum ist es heute praktisch irrelevant, was die kleine Schweiz macht. Das hat man schon beim CO2 gesehen: die Schweiz hat den CO2-Ausstoss einigermassen in den Griff bekommen, weltweit ist der CO2-Ausstoss aber in den letzten 20 Jahren um 30 Prozent gestiegen.

    Das ist schnell erklärt mit einem Blick auf das globale Bevölkerungswachstum: Jeden Monat kommt fast 1x die Schweizer Bevölkerung hinzu, in 1 Jahr also 10x, und bis die Energiewende in 10 Jahren einigermassen gestemmt sein wird, ist die globale Überbevölkerung um 100x die Schweizer Bevölkerung gewachsen.

    • Kai Pulfer sagt:

      @Karin Gut: Sie vergessen die Vorbildfunktion der reichen Länder. Wenn nicht wir, wer geht denn die neuen Wege? Diesbezüglich hat, was in der Schweiz geschieht, enorm viel Einfluss in der Welt. Wir haben mehr Verantwortung, weil wir an der Spitze stehen und auch mehr am heutige Desaster beigetragen haben als Drittweltländer.

      • Karin Gut sagt:

        Schade hat die Vorbildfunktion bei den Klimagasen nicht gewirkt, denn dort wäre es sehr wichtig gewesen.

        Überhaupt muss man leider feststellen, dass sich die Schweiz zwar oftmals redlich Mühe gibt mit der Vorbildfunktion, jedoch gegen sich andere Nationen aber leider kaum Mühe mit der Nachahmerfunktion. So wachsen dann die Probleme egal war wir tun.

        • Girafo Gondolfsky sagt:

          Und deshalb tun wir am besten gar nichts, gell, Frau Gut.

          • Karin Gut sagt:

            Wer lesen kann ist deutlich im Vorteil – wie gesagt: Wenn in 10 Jahren 100 x die Schweizer Bevölkerung hinzukommt, dann ist es 100 x entscheidender was die dort machen, als das was wir in unserer kleinen Schweiz machen.

            Wir müssen etwas machen! Wir müssen endlich das machen, was man schon vor 50 Jahren hätte machen sollen: Auf eine Bevölkerungsentwicklung hinarbeiten bei welcher NICHT alle 12 Jahre 1 Milliarde Menschen mehr Menschen auf der Erde leben.

            Die Schweiz kommt mir vor wie die Musikkapelle der Titanic, welche einfach weiter spielte und die sich anbahnende Katastrophe ignorierte…

    • Markus Mayer sagt:

      Trotz der kleinen Grösse ist die Schweiz auf der ganzen Welt bekannt. Schweizer Produkte und Ideen werden geschätzt. Zürich gilt zum Beispiel im Bereich Öffentlicher Verkehr als Modellstadt. Statistisch gesehen sind unsere Emissionen vernachlässigbar. Durch unseren Wohlstand können wir uns den Umweltschutz leisten und anderen ein Vorbild sein. Indirekt kann so schon die Umweltbelastung gesenkt werden.
      In vielen Ländern sind die Energiekosten genau gleich hoch wie in der Schweiz, die Löhne aber nur ein Bruchteil. Einen Preisanstieg im Energiesektor können wir sehr gut wegstecken.

    • Armin Bühler sagt:

      Karin Gut vergiesst die Tatsache, dass die Schweiz mit der grauen Energie in den importierten Produkten weit über 90% der Energieträger importiert.
      Sie vergiesst auch die Tatsache, dass die Schweiz Technologie aber keine teuer und knapper werdenden importierten ausländischen Energieträger exportieren kann.
      Und sie vergisst, dass die Schweizer zukünftig nicht nur vom Energieträgerimport, AHV und der Tiefsteuerverwaltung leben können, sondern dass einige zukünftig auch noch arbeiten können sollten.

      • Karin Gut sagt:

        Armin Bühler vergisst, dass von der schnell wachsenden Weltbevölkerung genau unser Konsumstil erträumt wird und falls möglich auch kopiert wird.
        Armin Bühler vergisst, dass sich an der stetig wachsenden Überbevölkerung auf der Erde unbedingt etwas ändern muss – anders wird’s nicht anders!

        • Armin Bühler sagt:

          Karin Gut vergisst, dass wir kaum Einfluss auf die Familienplanung in Asien nehmen können.
          Aber wir können Volksvertreter wählen, welche ausnahmsweise Anreize für EE- und Effizienzausbau mit Schweizer Arbeitsplätzen schaffen, als z.B. den Bau von neuen, ausländischen Kohlekraftwerken durch Schweizer Stromkonzerne befürworten.
          Weiterhin ein schlechtes Beispiel darstellen und EE und Effizienzmassnahmen meiden, mag aus ideologischer Betrachtung toll sein, schadet allerdings leider unserer Volkswirtschaft je länger je mehr.

        • Ach Frau Gut sie meinen wir hätten eine Vorbildfunktion!

          Wenn sie sich an eine Überbevölkerung stören, dann dürfen sie die die Weltbevölkerung jederzeit um genau eine Person verringern – wenn das alle machen würden, die sich an zu vielen Menschen stören … besonders hier in der Schweiz ….

          http://de.wikipedia.org/wiki/Weltbevölkerung#Prognosen_und_Szenarien

  • Gabriel sagt:

    Ich finde gut, so wie es ist. Ich finde Umweltschutz ist keine Wahl, sondern ein Muss! Ja, wir könnten da wählen zwischen einer gut funktionierenden oder einer nicht reparabeln Welt und Natur. (Wie wir wissen; keine Erde = keinen Mensch)

  • Kai Pulfer sagt:

    Seltsame Äusserungen. Was haben denn CO2-neutrale Briefe mit Atomausstieg zu tun? Was ist das denn für eine Wahlfreiheit, wenn ich auch das Recht haben will, Dinge zu tun, die anderen langfristige Probleme bescheren (Atommüll). Das tönt für mich wie das Quengeln eines Kleinkindes. Ich will, ich will und es muss billig sein. „Aufs Auto umsatteln ist teuer“.. Genau: die Bahn billiger. Orange und Sunrise bemühen sich umweltmässig nicht, buchen Sie doch deren Dienste. Auch wenn Swisscom mehr Marktmacht hat, hindert Sie das nicht daran, bei denen zu telefonieren. Kein Wunder geht die FDP bachab!

  • Philipp Rittermann sagt:

    alles gut und schön. nur hat leuthard bis heute keinen blassen schimmer, wie sich der atomausstieg, (ausser voll zu lasten des konsumenten), finanzieren lässt. aber gut – wann’s dann soweit ist, wird die werte frau ihre bundesrente beziehen und das debakel der nachfolge überlassen.

    • Girafo Gondolfsky sagt:

      Herr Rittermann, auch jetzt zahlen wir Konsumenten 0,8 Rp./kWh ind den Stilllegungs- und Entsorgungsfonds. Dieser Betrag wird dieses Jahr neu berechnet werden, schon jetzt zeichnet sich ab, dass er bei Weitem nicht ausreicht. Weshalb also noch auf diese Dinosauriertechnik setzen und die Kosten potenzieren?

    • Urban Zuercher sagt:

      Ja was wollen Sie denn, Herr Rittermann. Klar gehts zulasten der Konsumenten, ist ja auch gut so. Heute gehen die externen Kosten zulasten der Gesamtbevölkerung, also auch zulasten derjenigen, die sich aktiv bemühen, Strom zu sparen. Kanns ja nicht sein, oder?

  • Tom Müller sagt:

    Viele Leute denken man könnte jedes Problem mit ein paar politischen Entscheidungen lösen: Klimaerwärmung, Gefahr durch Atomkraftwerke, Zersiedelung, Einwanderung, Mobilität etc. ABER: die gewünschten Lösungen kosten Geld, viel Geld. Z.B. wenn wir die Atomkraftwerke mit Gaskraftwerken ersetzten (Brennstoff, CO2 Kompensation etc.). Wer soll das bezahlen? Natürlich die anderen! Die bösen Reichen! Die bösen Banken! Die böse Wirtschaft!
    Nein liebe Mitbürger, so gehts nicht. Wer grünen Strom will muss dafür auch höhere Preise zahlen. Haben sie genug Geld übrig?

    • Hans Koller sagt:

      @T. Müller, zu Ihrer Frage „Haben Sie genug Geld übrig?“: Ja. Meine Stromrechnung beträgt im Moment, mit Öko-Strom, pro Jahr ca. 220.-, was weniger ist als die monatliche KK-Prämie. Gerne bin ich bereit mehr zu bezahlen, von mir aus auch das Doppelte. Wobei ich einen Teil der Kosten durch effizientere Geräte wieder kompensieren werde (Kühlschrank ist z.Bsp. schon älter und nicht besonders effizient). Gerne investiere ich dieses Geld HEUTE, um meinen Kinder und Enkelkindern wenigstens nicht noch einen grösseren Müllberg zu hinterlassen – Sie werden sowieso genug Zahlen für unseren Dreck.

    • Girafo Gondolfsky sagt:

      Haben Sie genug Geld übrig, um die Stilllegung der AKW und die Entsorgung zu bezahlen? Machen Sie sich doch erst schlau, bevor Sie hier Ihre ideologisch verbrämte Ignoranz ausschütten.
      BTW: Bislang 0,8 Rp./kWh – das bezahlen wir alle für die Entsorgung und die Stilllegung. Dieser Betrag reicht bei Weitem nicht, er wird wohl noch dieses Jahr massiv erhöht.

  • Armin Bühler sagt:

    Als Kunde möchte ich den Stromanbieter selbst wählen können und nicht gezwungen sein den Strom beim AKW-Betreiber beziehen zu müssen! Die Stromaufschläge der AKW-Betreiber für EE sind völlig absurd angesichts der Tatsache, dass Windstrom in Deutschland für 5 bis 9 cents/kWh und Solarstrom zwischen 13 und 19 cents/kWh vergütet wird.
    Diese absurden Aufschläge dienen nur als Abzocke und PR gegen EE mit regionalen Arbeitsplätzen.
    Aber die FDP hält tatsächlich und leider nichts von Wahlfreiheit im Strommarkt, genauso wie sie die teure Abhängigkeit von importieren Energieträger nie reduzieren will.

  • Girgio Perez sagt:

    Es gibt hier verschieden Aspekte. Einerseits – hat es für den Konsumenten überhaupt noch Ökostrom, wenn diese Staatsbetriebe schon alles verbraucht haben, oder ist dies nur eine Masche der Stromkonzerne mehr einzunehmen durch Verkauf von Gut (Ökostrom) das gar nicht existiert. Andererseits – soll der Staat sich nicht als Herr über das Volk aufspielen, sondern desses Diener sein. In diesem Sinne hätte ich gerne z.B. die Wahlfreiheit zwischen eine Öko und einem Nicht-Öko Billet bei der SBB. (Wobei Nicht-Öko auch z.B. Strom aus Gaskraftwerken sein kann).

  • Kühnis sagt:

    Hr. Brupbacher hat vollkommen recht. Ich will auswählen wieviel , wie teuer und von wem. wie beim Kauf eines Autos z.b. auch. alles andere ist politisch und gesellschaftlich nicht nachhaltig. wait and see….

  • Hans Kern sagt:

    @widmer im sog. atom-„müll“ steckt noch jede menge verwertbare energie, deshalb wird er zwischengelagert für spätere weiterverwertung. ihr papier könnte also mehr als gold wert sein.

    • hans nötig sagt:

      Sorry aber mir „lupfts“ gerade den Hut.

      Atommüll wird nicht zwischengelagert weil man ihn später noch weiterverwenden kann (was schonmal kreuzfalsch ist, maximal kann ein Brennstab noch wiederverwertet werden, dabei wird das noch brauchbare Material abgespalten), sondern weil es weltweit kein „Endlager“ dafür gibt.

      Ich verstehe es nicht, dieser Blog wird massiv zensiert, aber solche inhaltlich komplett falsche Beiträge trotzdem veröffentlich. Sorry, aber für mich spricht das Bände.

  • Stefan Balz sagt:

    Es ist amüsannt zu Beobachten wie die Atomlobby in den letzten Wochen und Monaten Millionen (auch das zahlt der Konsument) in massive Werbung und Pressekampagnen gegen die erneuerbare Energie aufwendet. Beispiele ? dieser tendenziöse Bericht oben, Weltwoche einmal pro Woche, Focus in D, etc etc. Leider ist es aber dazu bereits zu spät. Auch wir produzieren unseren Strom unterdessen selber. Und das erst noch wesentlich billiger als die im Artikel behaupteten 70.00 Rappen pro Wh….

    • Armin Bühler sagt:

      Stimmt wir müssen die PR gegen EE zahlen, weil wir den Strom gezwungenermassen beim AKW-Betreiber beziehen müssen.
      Und wohlgemerkt die 70 Rappen/kWh ist nur der Aufschlag der AKW-Betreiber für Solarstrom. Das heisst man muss letztlich über 90 Rappen/kWh für etwas zahlen, dass in Deutschland inzwischen im Schnitt für weniger als 20 Rappen/kWh vergütet wird. Das entspricht einer Profitmarge von über 400%.

    • will williamson sagt:

      Wieso finden Sie das amüsant? Doch eher ärgerlich, wenn auf Kosten der Konsumenten Kohle verpulvert wird!

      • Stefan Balz sagt:

        amüsant? » Weil die Strom- und Atomlobby noch gar nicht bemerkt hat dass sie schon verloren hat. Die EE sind nicht mehr aufzuhalten. Das „Volk“ organisiert sich zur Not halt selber. Stichwort: Handel mit Strom aus erneuerbaren Quellen auf privaten Plattformen…. Gar nicht amüsant weil wir mit der Stromrechnung auch diese verzweifelte negative Werbung zahlen müssen. Besser wird es erst leider wenn der letzte VR der aktuellen „Garde“ bei AXPO und Co seinen Bonus kassiert hat und junge hoffentlich vernünftige Manager nachrutschen…

    • Diana sagt:

      Noch amüsanter wenn auch mindestens so ärgerlich sind all die PR-Profis die sich unter die Kommentarschreiber mischen – auch die bezahlen wir mit unserem Strompreis – müsste eigentlich auf der Stromrechnung separat ausgewiesen werden: 10% für Greenwashing 😉

  • r. b. sagt:

    Die alte Lüge vom billgen Atomstrom. Herr Brupbacher, es ist Zeit. Die Welt verändert sich halt. Und: Erst letzte Woche wurden Risse im Mantel vom AKW Beznau entdeckt und mussten geschweisst werden. Wenn da der Meiler mal kocht, lupfts den Deckel. Lieber nicht, also: Abschalten, das Ding. Die Panzer68 wurden ausgemustert – die AKW’s derselben Generation sind nun auch an der Reihe.

  • Pascal Berger sagt:

    Alles in 10 Jahren Schall und Rauch, der billigste gewinnt und das ist nun mal der Atomstrom! Was ist denn jetzt genau geblieben von Fukushima? Jedenfalls dreht sich die Erde immer noch genau gleich. Wären die Japaner fähig gewesen zwei anständige Dieselmotoren herzustellen wäre diese ärgerliche Diskussion gar nie enstanden. Immer gleich bei allem hysterisch und völlig inkompetent reagieren ist wohl leider der heutige Zeitgeist. Ich bezahle doch nicht den doppelten Strompreis, nur um ein reines Gewissen zu haben. Das hat die Generation vor mir auch nicht…….

    • Hans Gerber sagt:

      Genau Herr Berger und die Genererationen vor der Generation glaubten noch an ein geozentristisches Weltbild… und übrigens, noch weitere Generationen zurück, da war die Erde noch eine Scheibe. Ganz abgesehen von vielen verstrahlten Menschen, dernen Langzeitschäden (inkl. Kind und Kindeskinder) noch nicht mal abgeschätzt werden können, ist ein risengrosses Gebiet rund um Fukushima geblieben, dass für viele Generationen unbewohnbar bleiben wird.

      • Pascal Berger sagt:

        Ja Herr Gerber, wieviel verstrahlte Menschen hat es denn genau? Werden Sie bitte genauer! Wieviele Todesopfer sind denn konkret an diesem Atomunfall gestorben? Ich glaub der Tsunami war dann doch viel schlimmer.Übrigens, es gibt zur heutigen Zeit sogar noch Religionen die annehmen, die Erde sei eine Scheibe. Ist denn das so verachtenswert? Zur verstrahlten Fläche: Die mutwillig provozierten Atomwaffentests haben eine weitaus grössere Fläche verstrahlt.Das find ich dann ziemlich bescheuert!

  • Felix Meier sagt:

    Da die teuren A-Werke verschwinden , Japan minus 56 Anlagen, Deutschland minus 14, sollte der Staat auf guenstigeren Strom fuer den Buerger hinarbeiten und nicht der sehr guten Elektrolobby auf den Leim kriechen.

    • Patrick sagt:

      Japan nimmt gerade seine Atomkraftwerke wieder in Betrieb. Ohne dieselbe Aufmerksamkeit in den Medien wie die Abschaltung (natürlich). Vermute, den Japanern geht es dabei erstmal weniger um den Preis des Stroms, als um dessen Verfügbarkeit…
      (und so ähnlich, hege ich den Verdacht, wird es uns eines Tages auch gehen).

      • Armin Bühler sagt:

        Erzählen Sie keine Märchen: Bei uns gibt’s nichts einzuschalten. Die Schweiz hat im Gegensatz zu Japan keinen einzigen Reaktor vom Netz genommen und sämtliche Schweizer Reaktoren haben übrigens nach wie vor eine unbefristete Betriebsbewilligung.
        Japan hat zudem keine AKW-Neubaupläne, sondern hat inzwischen ebenfalls Einspeisevergütungen für EE eingeführt, wie das Deutschland bereits vor gut 10 Jahren getan und damit seinen EE-Anteil bereits verfünffacht hat.
        China hat letztes Jahr übrigens 90 GW EE ans Netz geschlossen und nur 1.6 GW neue AKW (siehe REN21 report).

  • Hans Gerber sagt:

    Was für ein kurzsichtiger, zynischer und neoliberaler Artikel ist denn das?! Da versucht uns ein typischer Vertreter der Bösmenschpolitik bzw. Freund des Geldes und des Atoms zu zeigen, weshalb wir weiterhin AKW brauchen. Er macht das aber nicht mit offenem Visier, sonder versucht uns ganz fies von hinten durch die Brust ins Auge mit ein paar trivialen Zahlenspielchen zu zeigen, dass alle die den Atomaussteig befürworten doch blöd sind, wenn sie beispielsweise mehr für ein Zugbillett bezahlen.

  • hans nötig sagt:

    Tolle Argumentation, wirklich! Oder vielleicht sollte man, wenn man Strompreise schon vergleicht (was bei Atomstrom sowieso eher schwer ist durch all die Subventionen), Strompreise auch vergleichen, und nicht nur aufzählen wie teuer der „Naturmade“ Strom ist? Vielleicht sollte man einen Beitrag in einem (massiv zensierten, aber muss es trotzdem loswerden) Blog auch mit Argumenten füllen?

    Aber hauptsache man benutzt das unsägliche Wort Gutmensch als Diskreditierung.

    Ein Winterthurer, der wählen aber nicht kontrollieren kann ob er auch den Strom kriegt für den er zahlt.

  • will williamson sagt:

    „AKW sind tatsächlich wenig sympathisch.“
    Liege ich falsch wenn ich meine, die FDP (Fédération des Profiteurs) habe die AKW’s früher immer sympathisch gefunden?
    Wahrscheinlich hätte man die Abermilliarden, die in die Entwicklung der Kernenergie gesteckt wurden, besser in die Entwicklung alternativer Energien gesteckt. Dann hätten wir heute schon eine erheblich grössere Effizienz derselben. Andrerseits haben wir durch den jetzt notwendigen Umstieg die Chance, einen neuen Technologieschub auszulösen und so wieder Arbeitsplätze zu schaffen.

  • urs sagt:

    und noch etwas, Herr Brupbacher. Als FDPler würde ich es reichlich uncool finden, die SVP-lastigen Stadlerzüge zu benutzen und der Anteil Stadlerkosten bei den SBB ist vermutlich grösser als der Anteil Leuthardkosten, wie würden Sie da bei Ihrem GA mit der Wahlfreiheit vorgehen? Auswählen, welches Rollmaterial man mit dem GA bezahlen möchte? Wo die Schienen eingekauft werden müssen? Ach ja, Sie können dann wieder eine Antibürokratieinitiative in den Mülleimer produzieren. TRAUUUUUUUUUUUUUUUUURIGST

  • Koeler sagt:

    Ich verstehe nicht welche Wahlfreiheit man heute nicht mehr haben sollte. Bevor die Betriebe auf erneuerbare Energien umgestiegen sind, konnte man ja auch wählen. Vorher war es einfach Atomstrom, heute Erneuerbare Energie. Wählen zwischen den beiden konnte der Konsument sowie so nie.

  • Theo Nötzli sagt:

    Das Marktgeschrei um ‹Naturmade star› -Strom (sic!), Wind-, Sonnen- und Wasserenergie sowie CO2-Einsparungen ist eine moderne Form des mittelalterlichen Ablasshandels. Die Menschen glaubten, dass sie sich damit von ihren Sünden freikaufen könnten. Damals brauchte die Kirche das aquirierte Geld der Gläubigen für Kriege, monumentale Bauten und Landkäufe. Heute braucht der Staat unsern Glauben an die Gesundung der Welt durch Verzicht auf Atomstrom und CO2-Schleudern, um immer tiefer ins Portemonnaie der Bürger zu greifen. „Wer’s glaubt wird seelig“; es sind nicht Gutmenschen, sondern Gläubige..

    • Hans Meier sagt:

      Die Ziele der Staatsbetriebe mögen sehr edel sein. Leider werden die Betriebe in der ferne Zukunft der Ziele nicht mehr existieren – mindestens in der heutigen Organisation mit den heutigen Managern. Im weiteren sollten die Freunde der Energiewende genau studieren, wie der Verzicht auf Atomstrom realisiert werden soll. Da hilft ein inniger Glaube schon nicht. Man kann auch glauben, dass die relative Effizienz des Stromverbrauches steigt, aber absolut wird der Verbrauch teilweise massiv steigen.

  • Arnold Ganz sagt:

    Die Energieaktivitäten von SBB, Post und Swisscom mögen sympatisch sein, sind aber zum Teil mit höherem Stromverbrauch und sicher mit höheren Strompreisen verbunden. Privatunternehmen, welche ihre Kosten nicht einfach über entsprechende Preiserhöhungen (Tariferhöhungen) decken können, achten beim Einkauf ihrer Rohstoffe zwingend auf kostengünstige Lieferungen. Staatsbetriebe (auch kommunale) müssen sich kaum um ihre Marktpositionen kümmern. Der zurschaugestellte Enthusiasmus der Führungsspitzen dieser Betriebe, lässt erkennen, dass eine enge Abhängigkeit zur politischen Führung besteht.

    • Herr Glanz,
      auch Privatunternehmen achten auf mehr als nur Kosten. Wenn sie Unternehmer sind, dann müssen langfristig denken und dazu gehört auch ihre Rolle in der Gesellschaft. Wenn Privatunternehmen wirklich nur kosten getrieben wären, dann würden sie angestellten Managern nicht so viel zahlen. Unternehmen sind eben nicht so einfach, wie das in Volkswirtschaftsbücher steht.
      Ein Unternehmer

      • Arnold Ganz sagt:

        Die Kosten im Griff zu haben, nicht nur die Lohnkosten, ist eine Hauptaufgabe in einem Unternehmen. Nur so ist es möglich, die gewünschte Rolle in der Gesellschaft überhaupt wahrnehmen zu können. Unternehmen mit Kostenproblemen sind dazu gar nicht in der Lage. Um dies zu erkennen braucht es weder volkswirtschaftliche – noch betriebswirtschaftliche Bücher. Ein Rentner

  • Markus sagt:

    PS. Die Gutmenschen dürfen die 100’000-jährige Endlagerung des Atommülls mitbezahlen, damit „liberale“ Schmarotzer ihre Freiheit des billigen Stroms geniessen dürfen. Atomstrom ist nämlich hochsubventioniert. Wer wundert sich bei so viel Doppelzüngigkeit noch über den Niedergang der FDP?

  • Cybot sagt:

    Wahlfreiheit bei der Eisenbahn? Wie soll man sich das vorstellen? Jeder zweite Zug fährt mit Atomstrom und das Billet dafür ist dann billiger? Die Wahlfreiheit hat man bei einem Monopolisten nie, das ist nicht wirklich etwas neues. Wer die Wahl haben will, soll halt ein Konkurrenzunternehmen gründen, das entspräche doch viel eher der Philosophie der FDP.
    Natürlich zahlt der Konsument die höheren Kosten. Aber er zahlt auch die Kosten der Umweltverschmutzung bei den „billigeren“ Lösungen, nur eben indirekt.

  • Jan Holler sagt:

    Der gute Mensch von der FPD Brupbacher will als Konsument wählen können, welchen Strom die SBB und die Post beziehen? Macht er das auch beim Bäcker, dessen Brot er kauft?
    Aber zugleich wehrt sich die FDP gegen Parallelimporte bei Medikamenten, ärgert sich über Konsumenten, die im nahen Ausland billiger einkaufen, tut nichts gegen vertikale Preisabsprachen.
    Wenn die FDP sich für eine Kostenwahrheit beim Atomstrom einsetzen würde (wer zahlt den Abbruch und die Entsorgung?), dann bräuchte sie nicht so zu jammern, wie das hier Brupbacher tut. Dann wäre Atomstrom so teuer, dass ihn niemand wollte.

  • Nick Schmid sagt:

    Au Herr Brupbacher, sie tönen wie ein Verlierer, der nach dem Schlusspfiff rumstänkert und teubelet. Oder eben wie eine Partei, der die Felle wegschwimmen.

  • Hanspeter Niederer sagt:

    Ein durchsichtiger Versuch eines FDP-Lobbyisten, die Alternativ-Energien über die verlogene Wahlfreiheit zu torpedieren. Armselig verlogen, aber typisch für eine bürgerliche Lobby-Partei. Wenn bei AKWs Kostenwahrheit realisiert und die Interessen zukünftiger Generationen in menschlich-moralischer Hinsicht berücksichtigt würden, hätte diese mörderische Technologie nicht den Hauch einer Chance.

  • Timotheus Pfeiffer sagt:

    Die SBB als Staatsbetrieb darf meiner Meinung nach dann wieder Atomstrom beziehen, wenn die Betreiber auch einen GAU vollumfänglich versichern müssen.

    Ansonsten; die SBB ist ein Staatsbetrieb, sie hat sich dem Diktat der Staatsraison zu beugen. Punkt.

  • Lieber Herr Brupbacher

    Wie kann man ein Carte Blanche für so eine gewagte, dumme These verwenden. Ein Rohrkrepierer erster Güte. Die Swisscom hat schon vor dem Ausstieg von Frau Leuthard ihren Strommix zu Naturstrom geändert. Das war und ist eine freie unternehmerische Entscheidung, die die meisten Kunden sehr geschätzt haben. Sie können ja gerne mit Orange telefonieren. Da haben sie Auswahl. Oder wollen sie bei jedem Preisplan noch ein Häkchen machen: Bitte mit Atomstrom. Die Freiheit des Konsumenten an Atomstrom aufhängen ist nur dumm.

    Gruss von einem FDP Vorstandmitglied (Kreis 7+8)

  • Markus sagt:

    Staatsbetriebe haben bereits sehr grosszügige Arbeitsbedingungen? Ah ja, wieso findet den die SBB kaum noch geeignetes Personal für den Bahnbetrieb? Ausgerechnet dort wo extreme Arbeitszeiten eingeführt wurden reden sie von grosszügigen Arbeitsbedingungen? Sie meinen bestimmt die staatlich subventionierten Banken, dort sind die Arbeitsbedingungen tatsächlich überaus grosszügig und Verantwortung muss dort auch niemand tragen. O.k. vielleicht meinen sie die staatlich subventionierte Swiss, auch dort sind die Arbeitsbedinungen überaus grosszügig, natürlich nicht im vergleich zu den Politikern.

  • Diana sagt:

    Ein Scherzkeks, der Herr Brupbacher, hatten die Konsumenten denn je die Wahl, als diese Staatsbetriebe Atomstrom benützten? Und was für eine seltsame Gesinnung treibt diesen Herrn an, dass er mit „Gutmenschen“ so ein Problem hat? Sind die „Schlechtmenschen“ denn mehr seine Klientel?

  • Daniel Abakus sagt:

    Bravo – endlich ein weiterer Politiker, der die Sache auf den Punkt bringt!

  • sepp z. sagt:

    Betriebe, Konsumenten… Das Sagen in der Schweiz hat noch immer der Bürger mit seinem Stimmrecht.
    Also subito eine Volksabstimmung, damit endlich Klarheit herrscht, in welche Richtung es gehen soll.
    Nur hat die Stromlobby inkl. bürgerliche Parteien Angst vor einer Abstimmung, weil danach unmissverständlich Fakten geschaffen wären…

  • Yves Delacrétaz sagt:

    Et voilà que le PLR adopte la posture démagogique de l’UDC: il y a les „gens bien“, les bien-pensants dans leur tour d’ivoire, l’élite méprisante, et puis il y vous, les pauvres victimes aux poings liés, qui évidemment payez pour l’incurie des puissants. Votez pour moi, pour mon parti, et nous vous délivrerons des chaînes qui vous accablent ( impôts, prix trop élevés sous prétexte d’une protection de l’environnement qui ne nous intéresse pas…). Je suis chef d’entreprise milliardaire, ou avocat ou banquier, puissant parmi les puissants, mais votez pour moi et je vous vengerai.

  • Matthias Meier sagt:

    Herr Brupbacher hat absolut recht. Die FDP scheint die einzige Partei zu sein, die realisiert hat, dass wir pragmatische, praktische Lösungen in der Frage der Energiezukunft brauchen. Die Schweiz wird nie allein nur mit erneuerbaren Energien zu betreiben sein, gerade wenn alle plötzlich Elektroautos und Wärmepumpen wollen (sollen?). Und dann was, Gas-Kraftwerke? Kohlestrom-Import? Noch mehr CO2? Lassen wir doch den Markt entscheiden: Die SBB kann ja teurere „Naturmade-Star“-Billete anbieten und damit grünen Strom einkaufen (dito die Post). Alles andere ist Bevormundung.

  • Hans Trütsch sagt:

    Mit ihrer Wortwahl disqualifizieren sie sich selbst, da kann man sich auch gleich die sachliche Diskussion zum Thema ersparen, ich muss also weder die Kostenwahrheit beim Atomstrom, noch die immer noch nicht gelöste Endlagerfrage bzw. die Beteiligung der AKW-Betreiber an deren Finanzierung nicht mal ins Feld führen.
    Wer sich FDP schimpft und auf so tiefem Niveau diskutiert, geht auch gerne mit der SVP politisch „ins Bett“. Mit diesem Kernteam wundert es mich nicht,dass der FDP seit Jahren die eigenen Lösungen fehlen.Dafür jetzt poltern à la SVP! Viel Glück mit Ihrer polit. Karriere!

    • Marcel sagt:

      Um uns herrum werden neue AKW’s gebaut. Nur die dumme Schweiz und Deutschland wollen aussteigen. Was würde das bedeuten: eine riesige mangel an Strom. Dies wird dazu führen das die CH und DE Strom importieren müssen. Und wo wird dieser herkommen? Jawohl aus FR aus den neuen AKW. Aber hauptsache Herr Trütsch, sie können mit ein berühigtes gewissen schlaffen, das es in der CH keine AKW’s mehr gibt. Das Ihr Prius mit AKW strom aus FR gespeist wird wird der typische schleuklappe tragende Gutmensch wurst sein.

      • Girafo Gondolfsky sagt:

        Mit einer Mangel glättet man Leintücher. Was wollen Sie uns sagen?
        Und die Scheuklappen tragen Sie selbst: Bitte beschäftigen Sie sich erst mal mit der Kostenwahrheit im Energiewesen – aus Ihrem Elaborat spricht Ignoranz in reinster Form.
        Ich verbrauche sicher nicht halb so viel Energie wie Sie. Was massen Sie sich an, mir vorzuschreiben, dass ich für Ihre Verschwendung mit bezahlen muss? Auch ich will die Wahlfreiheit: die Freiheit, ein umweltbewusstes Leben zu führen, ohne dauernd für den Egoismus der anderen mit aufkommen zu müssen!

        • Pascal Berger sagt:

          Aber,aber Herr Gondolfsky, ich hoffe mit Ignoranz dachten Sie an sich. Wo bitte beteiligen Sie sich an meinen Stromkosten? Ich schaue nicht auf den Verbrauch, der ist mir egal. Ihr Traum ist die 2000Watt Gesellschaft mit jeglichem Spassverbot, da mach ich nicht mit. Und wenn Sie könnten würden Sie dem Rest der Menschheit ihren Lebensstil aufzwingen.Ihre Antwort steckt voller Frust, gönnen Sie sich wieder mal ein bisschen Spass……….

          • Hanspeter Niederer sagt:

            „Ich schaue nicht auf den Verbrauch, der ist mir egal.“ Genau für solche bewusstlose Umwelt-Schmarotzer auf Kosten der Umwelt und der nächsten Generationen braucht es dringend die volle brutale Kostenwahrheit bei Energie und Mobilität. Es bleibt nur Kopfschütteln ob solch skandalöser Ignoranz. Kann man sich leider immer noch leisten in unserer rücksichtslosen Konsum- und Gier-Gesellschaft

  • Sutter sagt:

    Ich hätte eine gute Idee für die Swisscom eine Menge Strom zu sparen: Eine energieeffiziente Swisscom TV Box. Die braucht im Betrieb fast 30 Watt, bzw. im Standby immer noch gut 18 Watt, was viel zu viel ist. Vom Router und allen anderen Komponenten mal abgesehen. Für den Verbraucher heisst 18 Watt verbrauch in etwa 40 Fr. im Jahr, also im Normalbetrieb optimistisch gerechnet mindestens 50 Fr.

    • Girafo Gondolfsky sagt:

      Da gehe ich völlig einig mit Ihnen. Die Nachfrage bei der Swisscom hat aber ergeben, dass keine neue Box in der Pipeline ist – auch wenn die aktuelle nur schon wegen der Speicherkapazität dem HD-Zeitalter nicht mehr entspricht. Es geht auch anders: Mein neuer TV hat einen Stand-by-Verbrauch von gerade mal 0,3 Watt.

  • Hans Huber sagt:

    Ihr Artikel überzeugt weder mit Argumenten noch mit gewählten Worten. Ich bin zwar auch der Meinung das der Atomausstieg übereilt ist aber deswegen etwas zu verlangen das schon zu Zeiten vor dem Atomstrom dämlich war zeugt von wenig Sachverstand. Denn schon alleine die Möglichkeit zu wählen woher unser Strom kommt wird bei uns nochmal ein Preisschub bringen, da dann sofort Werbung für alle möglichen Stromproduzenten Produziert werden muss, die ganze Lobbyarbeit noch intensiviert wird und Schlussentlich bekommt man aus der Steckdose immer noch den gleichen Strommix wie alle anderen auch.

  • Herrmann sagt:

    Herr Brupbacher, wie halten Sie es mit der Kostenwahrheit? Müsste die Atomindustrie sämtliche Kosten beim Uranerzabbau, bei der Betriebssicherheit und Entsorgung selber tragen, dann wäre der Atomstrom unbezahlbar! Sonderbar, dass ausgerechnet Sie und die mit Ihnen verbandelten Elektrizitätsgesellschaften in Sachen Atomstrom jede vernünftige betriebs- und volkswirtschaftliche Kostenrechnung ausschliessen!

  • Ruedi Meyer sagt:

    Bis jetzt dachte ich immer, die FDP sei eine kompetente Wirtschaftspartei. Leider habe ich mich offensichtlich getäuscht..
    Wer könnte den Atomstrom noch bezahlen, wenn die Haftpflichtversicherung der AKW nicht 1,8 Milliarden. CHF glaube ich, sonderen reale 500 Miilliaren bis 1 Billion CHF betrüge. Abgesehen davon dass die Rückstellungen für Rückbau und sichere Endlagerung bis zum Sankt-Nimmerleinstag – vorausgesetzt ein solche ist übehaupt möglicn -,nie und nimmer ausreichen. Dafür sorgen dann die Steuerzahler und die AKW-Betreiber sind dann längst pleite.

    • Marcel sagt:

      Wie sieht es mit der Haftpflichtversicherung der Staudämme aus? Typische Scheuklappen der Gutmenschen.

      • Armin Bühler sagt:

        Die Staudämme in den Kantonen Graubünden und Wallis sind tatsächlich bei der SwissRE versichert. Die dortigen Kraftwerksbetreiber sind verpflichtet, Schäden zu reparieren, auch wenn diese nicht absichtlich, verantwortungslos oder durch Nachlässigkeit verursacht wurden.
        Im Übrigen ist die Landfläche nach einem Staudammbruch nicht über Jahrhunderte verseucht und unbewohnbar.

  • Stadelman Reto sagt:

    Die Frage die sich mir immer wieder stellt und die mir bisher noch niemand glaubwürdig beantworten konnte ist: „Kann sich der grüne Strom wirklich selbst reproduzieren?“ Wäre es möglich mit dem Strom den wir heute in Windfarmen oder Solaranlagen herstellen wiederum weitere solche Anlagen zu produzieren? Natürlich mit einem Überschuss an Energie der es uns erlaubt unser Leben ungefähr so fortzusetzen wie bisher, dass versteht sich ja wohl von selbst. Ich zweifle daran… Denn bisher ist die ganze Energie für Solarzellen etc. aus Kohle- oder Atomkraftwerken in China gekommen…

    • Jane Schmeltz sagt:

      Da loben wir uns doch das gute alte Uran, das höchstwahrscheinlich mithilfe von Schweizer Holzschnitzeln in von der Berghilfe betriebenen Minen gefördert wurde.

    • Stadelman Reto sagt:

      @Scheltzer
      Auch wenn ich Sarkasmus mag, Sie haben überhaupt nicht verstanden was ich gefragt habe, geschweige denn davon eine Antwort gegeben. Ich bin kein Fan von AKWs, aber dass die grüne Energie momentan vor allem mit Strom aus AKWs und Kohlekraftwerken entsteht IST ein grosse Problem! Think about it! Was ist grüne Energie schon wert, wenn sie nicht ebenfalls aus grüner Energie gewonnen wird? (Mal abgesehen natürlich von den ersten grünen Energien, irgendwo muss man ja mal anfangen.

      • Beat sagt:

        @ Stadelmann Reto: Die Frage war sehr gut und berechtigt. Bis weit in die 90-er Jahre hatten die Solarzellen nämlich einen Erntefaktor von im besten Fall knapp über 1. Das bedeutete, die sog. graue Energie die darin steckte konnte über die Lebensdauer der Zelle im besten Fall etwas mehr als wiedergewonnen werden. Inzwischen hat eine rasante technologische Entwicklung diesen Wert auf ca. 7 (je nach Typ kanns abweichen) gehoben. Das heisst, mit dem Strom aus 1 Solarzelle können SIe heute 7 solche produzieren. Hoffe die Antwort hilft. Bei Windkraft kenne ich leider den Wert nicht.

  • Georg Meier sagt:

    Obwohl gemäss einer HSG Studie 87% der Kunden explizit keine Atomstrom wünschen, servieren die meisten Schweizer Energieversorger diesen ungefragt in die Haushalte. Für die Mehrheit der Kunden ist das Thema Stromwahl zu komplex und zu uninteressant um sich aktiv für einen individuellen Strommix zu entscheiden. Es braucht daher fortschrittliche Energieversorger und (Bundes-) Betriebe, welche die Energiestrategie des Bundes mittragen und schon heute ausschlief erneuerbare Energie einsetzen.

  • Lidija Jametti sagt:

    Gutmenschen gleich Grünmenschen? Was soll das?
    Unsere Firmen suchen doch dort Anschluss, wo es für sie am einfachsten ist den Anschluss an den Elektrokabel zu finden, das ohne langen Parlamentsdebaten, Jahrelangenblockaden, Initiativen, Besserwisserei und etc. Das Allerwichtigste ist aber, dass unsere ETH Forscher die Suche nach den neueren Technologien nicht aufgegeben haben, die Politik aber kocht immer noch mit den alten.
    Die Kostenfrage zum heutigen Zeitpunkt ist enorm wichtig, darum Kombigaskraftwerke als die Übergangslösung mit den billigeren Tarifen muss von UVEK forciert werden.

  • Hans sagt:

    Dass die Post mit CO2-Ablasshandel unnötige Kosten generiert, finde ich auch völlig daneben.
    Wenn aber die SBB ohne Atomstrom auskommen will, so ist das eine ganz andere Geschichte.
    1. Stellen AKWs im Gegensatz zu CO2 eine reale Gefahr dar.
    2. Wird AKW-Strom nur deshalb so billig (viel zu billig!) verkauft, weil die AKW-Betreiber nur einen kleinen Bruchteil der Risikokosten tragen. Der Rest trägt die Allgemeinheit, die möglicherweise auch bei Rückbau und Abfallentsorgung nochmals blechen darf, falls die Rückstellungen der AKW-Betreiber die Kosten nicht decken.

  • Werner Merz sagt:

    Herr Brupbacher wenn ich Ihrer Vorstellung von Wahlfreiheit zustimme, darf ich dann auch wählen ob ich bei einer Atomkatastrophe verstrahlt werde? Oder gilt die Wahlfreiheit dann nicht?

  • Akademiker sagt:

    Vielen dank für die hervorragende Analyse.
    Mich persönlich stört es auch, dass hier Symbolpolitik betrieben wird, um zu hohen Kosten ein wenig Publizistik zu erreichen.

    Vielen Menschen in diesem Land ist aber nicht bewusst, dass die erneuerbaren Technologien noch nicht ausgereift sind. Eine ehrliche Politik wäre, diese Gelder (quantiativ transparent) direkt in die Forschung statt in Prestigeprojekte zu investieren. So kämen wir als Menschheit voran. Das Denken sollte insbesondere bei dieser Thematik nicht an der Landesgrenze aufhören, denn das CO2 macht auch nicht an den Grenzen halt.

  • Patrick Willem sagt:

    Her Brupbacher, dann müssen Sie auch für die Wahlfreiheit bei den Waffen sein. Wieso nicht für alle ein Gewehr, eine Kanone, vielleicht sogar eine Atombombe? Ein Restrisiko muss man halt eingehen, oder nicht? Am schönsten ist es doch, wenn das Restrisiko alle tragen, einige wenige aber davon profitieren können. Dass ein Teil der Wirtschaft weiter versucht im lukrativen Energiegeschäft mit möglichst einfachen Mitteln abzuzocken, ist verständlich. Das macht es jedoch nicht besser.

  • Lea Giger sagt:

    Ich möchte auch wählen können, ob ich mit oder ohne Katalysator fahre (spart Benzin), Steuern zahle, Krankenversichert bin, ob ich Abwassergebühr zahle oder mein Abwasser gratis in den Bach leite, Abfall gebühren zahle oder im Wald entsorge und und und
    Leider wird meine Wahlfreiheit bei unzähligen Dingen eingeschränkt.
    Weniger Staat, mehr Wahlfreiheit!

  • DeChar sagt:

    bei der swisscom trifft brupbacher den nagel nicht, aber sehr wohl bei der post und der sbb. als ökologisch bewusster mensch finde ich es gut, wenn betriebe grüner werden, aber dass diese es ganz bewusst auf kosten der konsumenten machen ist schon stossend. macht schöne werbekampagnen, aber von den kosten erfährt man nichts.

  • Sacha Meier sagt:

    Der elektrische Strom gehört nun einmal zu den wertvollsten Resourcen einer zivilisierten Gesellschaft. Die Herstellung von Strom ist oft mit Nachteilen verbunden. Sei es für die natürlichen Resourcen des Planeten, oder auch nur für den Landschaftsschutz. Deshalb kann und muss Strom auch knapp gehalten werden. Was knapp ist, muss nach den Regeln der Ökonomie teuer sein. Deshalb sind Game-Changer, wie z.B. die aneutronische Fusion mit Direct-Electricity-Conversion unerwünscht. Herkömliche Uran/Plutonium-Fissionsreaktoren sind politisch tot. Bleiben also noch fossile und regenerative Energien.

  • Timo Krebs sagt:

    so einen grossen Unsinn habe ich wohl schon lange nicht mehr gelesen!
    Herr Brupbacher, erst Mal die Frage: Was soll „Gutmenschen-Politik“ sein?Etwa etwas negatives?
    Die Politik hat entschieden,dass man aus dem Atomstrom aussteigt,es ist mehr als fragwürdig wenn ein Generalsekretär der FDP (wie auch die EconomieSuisse) nicht offen diesen Entscheid kritisiert, sondern alles macht,um die Umsetzung zu verhindern (erinnert ein bisschen an die Alpeninitiaitve).
    Und: Atomstrom wird noch heute künstlich billig gehalten! Wir als Teil des Staates subventionieren den Atomstrom, damit habe ICH ein Problem

  • Martin sagt:

    Das ganze Atom-Austieg und CO2 frei Theater ist sowieso ein riesiger Etiketten-Schwindel. Fahren die Fahrzeuge der Post tatsächlich CO2 frei? Tun sie nicht (der Emmissionshandel ist nur ein Papiertiger). Kann die SBB tatsächlich auf Atom-Strom verzichten? Kann sie nicht (der theoretische Einkauf von erneuerbaren Energiequellen entspricht nicht dem tatsächlich bezogenen Strommix). Abgesehen davon ist die Netzstabilität in Wesentlichen teilen immer noch von Grosskraftwerken (egalt ob AKW, Kohlekraftwerk oder Gaskraftwerk) abhängig. Wie gesagt, alles ein riesiger Etiketten-Schwindel.

  • Hans Kummer sagt:

    Schön der Reihe nach! Diese Betriebe – angeblich in einer Vorbildrolle – sollen zuerst einmal beweisen, dass sie mit versprochenen Effizienzsteigerungen ca. ein Viertel Energie eingespart können. Dadurch müssten die Konsumentenpreise sinken – vielleicht nicht viel, aber immerhin. Irgendwie grünen Strom posten, Kosten als Monopolist auf Konsumenten und Steuerzahler überwälzen, Imagepflege im TV machen: wie dumm sind wir in den Augen der Bundesbetriebe?

  • Beat Sommer sagt:

    Lieber Herr Brupbacher,
    Der Konsument soll die freie Wahl haben. Ok. Den Schaden, den können gerne alle tragen, wenn das AKW explodiert, das nur noch betrieben wird, weil Sie nicht bereit sind, den Aufpreis für AKW-freien Strom der SBB zu bezahlen. Ihre Politik der freien Wahl für alles und jedes führt dazu, dass die Personen, die sich z. B. Energiepolitisch vernünftig verhalten immer die dummen sind. Im Grunde wollen Sie einfach AKWs, damit diese weiterhin ihre Parteikasse mit starken Franken füllen. Nein, hier hat die Gesellschaft entschieden und die Firmen bereiten sich auf die Zukunft vor.

  • Thomas Dusquenoy sagt:

    L’auteur se contredit lui-même : le consommateur n’a pas le choix et doit donc payer plus cher auprès des CFF par exemple. Peu après, l’auteur dit que „préférer la voiture coute cher“. Donc il y a le choix et l’auteur semble découvrir que tout a un prix. Il espérait quoi au juste? Qu’on puisse transporter tout le monde gratuitement?

    Et puis arrêtons avec cette idée de „choix“ du consommateur. Non, le consommateur n’a pas toujours le choix. Espèce d’enfant gâté!! D’autant plus qu’en l’occurrence la protection de la planète est une priorité, donc ne laissons pas quelques radins la détruire!

  • Pruzzo sagt:

    Bravo Bruppi ! Alle wollen aussteigen, keiner weiss wo einsteigen und niemand weiss, wer am Schluss alles bezahlen soll und was für Auswirkungen das ganze teure Stromprojekt auf den Wirtschaftsstandort Schweiz und die Lebensqualität haben wird… Reiche Politiker können locker über höhere Preise reden, das Normalvolk und die Industrie aber nicht. Am Schluss importieren wir in 20 Jahren wohl aus der Sahara viel Strom aus dem europ. Solarprojekt mit allen politisch unschönen Nebenbedingungen.

  • Hans Widmer sagt:

    Die hohen Preise der EE sind eine Erfindung der Schweizerischen Stromkonzernen. Es kann sich jeder selber ausrechnen, dass eine kWh Windstrom nie mehr als 10 Rappen kosten kann. In DE wird sie ja auch etwa auf diesem Niveau gehandelt.
    Nur in der CH hat die BKW (mit Unterstützung des Landschaftschutzes) das Windenergiepotential auf eine Wiese im Jura beschränken können. Früher hatte ich Ökostrom geordert.
    Aber heute weigere ich mich diese Wucherpreise für Werbeflyer zu bezahlen. Heute habe ich den billigsten Strom, und spende das gesparte Geld den Grünen. Atomstrom wird sowieso produziert

    • Beat sagt:

      Es entspricht leider den Tatsachen dass die STellen in der Schweiz die sich zur Gewinnung von Windenergie ähnlich gut eignen wie die erwähnten Standorte in D. sehr selten sind. Deshalb ist es nachgerade unmöglich WIndenergie im Vergleich zu D in der CH konkurrenzfähig zu produzieren. Das heisst nicht dass man nicht trotzdem EE fördern sollte. Aber es ist eben etwas teurer als in D.

  • Roli the poli sagt:

    Wahlfreiheit ist ja gut und recht. Dann muss aber auch alles im Preis inbegriffen sein. Z.B. die Endlagerungskosten für hunderte von Jahren Lagerung. Alles andere ist reine Schaumschlägerei.

  • Wyssmann Nicolas sagt:

    Il est bien de son temps ce monsieur. La Liberté. Voila un mot galvaudé. Aujourd’hui ce mot signifie la surconsommation la conscience tranquille. „Je fais ce que je veux“. Tant pis pour l’état de la planète. Tant pis pour les générations futures qui s’amuseront avec les déchets des lobby nucléaires. Tant pis pour l’humanité qui verra le nombre de conflits augmenter au fur et a mesure que l’état de la planète se détériorera. Il s’en fout; il sera mort depuis longtemps. Quand aux autres, à nos descendant c’est sa liberté de ne pas y penser. Dommage pour eux.

  • Bernhard Hugo sagt:

    Ce papier démontre de façon limpide le choix qui s’offre à tout citoyen: faire ses choix politiques selon une certaine idée du bien commun ou selon les privilèges que l’on s’est construits et qu’on rêve de maintenir.

    La réalité nous aidera sans doute très rapidement à nous déterminer… Et là on risque d’avoir une sacrée surprise!

  • Hans P. Grimm sagt:

    Es ist nicht Staatsaufgabe irgend einer Klima-Mafia Geld zu bezahlen, damit man behaupten kann Klimaneutral zu sein!

    Das Klimaneutral-Gewäsch ist unredlich und hält den Bürger für Blöd! Es geht nur darum, ohne Dienstleistungen Bundesgelder abzuziehen!

    Jede Tätigkeit belastet die Umwelt und damit direkt oder indirekt das Klima!

  • Gerd Fehlbaum sagt:

    In einer solch todernsten Angelenheit, wie der Produktionn von Strom durch AKW gilt doch nicht mehr die freie Wahl Einzelner… Ab einer potentiellen Gefahrenstufe möge der „Bösmensch“ an der Hand genommen und in die richtige Richtung geführt werden! Dies hat nichts mit Unfreiheit zu tun, aber viel mit Logik, Vernunft und zivilisiertem Verhalten. Siehe auch Rousseau!

    Ein typischer Gutmensch

  • Karl Lang sagt:

    Danke für das längst fällige Statement. Wörter wie „klimaneutral“ und „nachhaltig“ sind epidemisch geworden.

  • Gion Saram sagt:

    Ich kann Stefan Brupbacher nur beipflichten, jeder Stromkonsument sollte frei entscheiden was für Strom aus welcher Art von Kraftwerk er zu welchem Preis beziehen möchte. Auf diese Weie liesse sich auch die leidige Diskussion um den Atommüll entsorgen, denn abgestimmt würde dann an der Steckdose und nicht mehr an der Wahlurne. Die Region in der am meisten Konsumenten von billigem Atomstrom wohnen, erhalten dann auch Atommüll zwecks Endlagerung. Das wäre das Verursacherprinzip in schönster Vollendung.

  • Eric Schmid sagt:

    Danke Herr Brupbacher. Nun wünsche ich auch von der FDP, dass sie wieder liberal wird. Mit dem obigen Text bin ich voll und ganz einverstanden.

  • Beat sagt:

    An alle die den Beitrag von Hrn Brupacher toll finden: Habt ihr schon überlegt welche Wahlfreiheit über die Herkunft der Energie der SBB – Reisende vor einem Jahr hatte? Habt Ihr Euch jeweils vor Antreten einer Bahnfahrt am Bahnschalter vergewissert dass der Strom ganz bestimmt günstig beim AKW bezogen wurde?
    Der ganze Blog von Hrn. Brupacher ist bei Tageslicht besehen ein ausgekochter Unsinn. Erstaunlich wieviele es merken

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