Werbung fördert illegales E-Biken

Verboten, aber von der Werbung gefördert: Mit leistungsstarken Elektrobikes abseits der Strasse fahren.

Verboten, aber von der Werbung gefördert: Mit leistungsstarken Elektrobikes abseits der Strasse fahren.

Was in der Stadt bereits normal ist, blüht zunehmend den Bikern im Wald: E-Biker überholen in äusserst flottem Tempo die unmotorisierten Biker. So zügig, dass sie an ihre Motoren auf Rädern eine Töffli-Nummer dranschrauben müssen. Denn wer einen Motor hat, der auch über 25 km/h Kraft abgibt, ist rechtlich gesehen ein motorisiertes Fahrzeug, das entsprechend gekennzeichnet sein muss.

Deshalb haben diese E-Bikes auf Waldwegen und Forststrassen nichts verloren – sie sind schlicht nicht erlaubt. Doch das scheint die strombetriebenen Velofahrer nicht zu stören. Vor wenigen Tagen überholte mich ein E-Biker am Uetliberg, der frischfröhlich mit seinem «Töffli» Richtung Uto Kulm flitzte. Die Nummer hatte er kaum sichtbar auf der Seite angeschraubt, statt sie gut sichtbar (und vorschriftsgemäss) nach hinten auszurichten.

«Der Berg wird zum Bergli»

Der Frust, am Berg derart überlegen deklassiert zu werden, kommt bei mir in Sachen E-Bikes gar nicht mehr auf. Zu viele Damen und Herren über 60 Jahre haben mich bereits stehen gelassen. Was mich vielmehr ärgerte, war der Gedanke daran, dass sich zunehmend «E-Töffli» im Wald und in den Bergen bewegen, obwohl sie keine Bikes im eigentlichen Sinn mehr sind. Der sportliche Aspekt wird in den Hintergrund gedrängt und der Druck auf die Naherholungsgebiete und Bike-Regionen wird steigen.

Dieses Bild wird jedoch von der Werbung ganz anders dargestellt. E-Bikes im Gelände werden massiv gefördert. Nicht nur die Hersteller vermarkten die übermotorisierten Teile als «offroad-tauglich», sondern auch ein Grossverteiler wirbt damit, dass «E-Bikes jeden Berg zum Bergli machen», wie es in einer Annonce knackig heisst.

«Frisiert» ab Werk

Mit solchen Sprüchen wird eine Entwicklung gefördert, die in die völlig falsche Richtung zielt. Denn gegen E-Bikes ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Sie bereichern die Mobilität und bringen auf kurze Distanzen die Leute schneller und umweltfreundlicher ans Ziel. Aber die wenig trainierten Biker unter Strom zu setzen und mit leistungsstarken Motoren in die Berge zu schicken, ist verkehrt. Dort treffen sie nicht nur auf Häme, sondern lösen heftigen Widerstand aus. Schliesslich bestreitet niemand, dass Töffli abseits der Strasse nichts verloren haben – auch dann nicht, wenn es ein E-Töffli ist.

Viele E-Biker und die Produzenten mögen jetzt abwinken und darauf hinweisen, dass ihr Gefährt nur bis 25 km/h vom Motor unterstützt wird, deshalb als Pedelec gilt und keine Töffli-Nummer braucht. Doch das ist oft nur die Theorie. Wie früher bei den Benzin-Töffli, sind nämlich manche E-Bikes «frisiert». Dafür braucht es keine komplexen Motorabstimmungen oder leistungssteigernde Teile. Es reicht, wenn das Steuergerät so bedient wird, dass mehr Strom in den Motor fliesst, um schneller als 25 km/h zu fahren. Diese Möglichkeit bieten gewisse E-Bikes bereits ab Werk.

Sollen auch starke E-Bikes im Wald und in den Bergen fahren dürfen? Wie soll die Entwicklung gesteuert, wie kontrolliert werden?

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61 Kommentare zu «Werbung fördert illegales E-Biken»

  • mbiker sagt:

    dümmliche Aussagen, es gibt auchWanderer die sich nicht förderlich verhalten. Also bitte keine unwissenden, unsachlichen und dumme Äusserungen.

  • pm sagt:

    „Der Frust, am Berg derart überlegen deklassiert zu werden, kommt bei mir in Sachen E-Bikes gar nicht mehr auf. Zu viele Damen und Herren über 60 Jahre haben mich bereits stehen gelassen. “

    Dann sollten sie aber schleunigst etwas an ihrer Kondition arbeiten !, denn die 60-jährigen Damen, von denen sie überholt worden sind, werden wohl kaum ein „schnelles Pedelec“ Fahren. 25 Km/h schaffe ich mit meinem NICHT E-Bike ja mal locker !
    Sie offensichtlich nicht, oder möchten sie mir weiß machen die 60-jährige Dame hat sie auf einem Trail überholt ?

  • rene sagt:

    es ist ja nicht so, dass die e-biker einfach nur gas geben können. Ist ja nicht ein e-mofa,
    sie bekommen einfach für die eingesetzte energie je nach gewählter unterstützung zusätzlich leistung vom elektromotor. ich fahre meinen flyer oft im eco oder ausgeschalteten betrieb. wenn ich gleich schnell neben einem normalen biker herfahre brauche ich viel weniger energie für die gleiche geschwindigkeit. setzte ich aber die gleiche energie ein komme ich halt schneller voran.
    So in etwa (richtwert): eco= 50%, standard =100%, high=150%

    so gesehen, ist das nicht automatisch mit schlechterer kondition verbunden, sonder mit dem wunsch bei bei gleichem einsatz weiter zu kommen. egal, in meinem fall stimmt das aber schon, meine kondition ist schlecht. durch das e-bike habe ich wieder mit dem biken angefangen, mit dem resultat, dass ich mir nun noch ein zusätzliches normales kaufen werde.

    gleiche diskussionen gab es als die schreibmaschine kam und den handgeschrieben brief ersetzen.
    wenn ein biker wirklich sportlich sein will, hat er sicher nicht 24 gänge, dann joggt er.

  • Stefan Balz sagt:

    E-Bikes sind das perfekte Verkehrsmittel für den Arbeitsweg. Auf Wanderwegen und Biketrails haben die Dinger aber NICHTS verloren.

  • E. Minder sagt:

    So etwas habe ich noch nicht erlebt, dass ein Journalist eine Hetze entfacht,
    abgezielt auf ein paar Velofahrer die sich nicht quälen wollen, sondern die Natur geniessen und Spass haben wollen. Denn endlich, seit meine Frau ein E-Bike hat, kann ich ihr die schönenTouren, die sie nur von Erzählungen her gekannt hat, zeigen. Sie kann jetzt mit mir biken und wir geniessen das, sehr. Muss man sich wirklich den Berg hoch quälen? Darf man dabei keinen Spass haben? Wer sagt dass! Manchmal nach einem strengen Arbeitstag bin ich mit dem E-Bike unterwegs und meine Mundwinkel zeigen jeweils nach oben, ich lächle geniesse und habe Spass. Warum mich dieser Bericht ärgert? Wir wurden schon angepöbelt in einem Bergrestaurant wo, notabene auch Autos hinfahren können. Ich war völlig paff zum ersten mal habe ich erlebt, dass es jemand interessiert wie man hier her kommt. Ich finde das einfach nur dumm und intolerant. Mir sind die Leute lieber denen ich auf dem Berg begegne und die noch lächeln mögen, als alle verschwitzten Biker, die mit hochrotem Kopf in gebeugter Haltung auf den Boden starrend an mir vorbeistrammpeln. Also liebe E-Biker habt Spass und geniesst. Wir Biker sind auf die Toleranz der Wanderer angewiesen, nun sind wir auch tolerant gegenüber denen, die sich halt nicht so den Berg hoch quälen mögen. Ich bitte den Autor, sich mit diesem Thema objektiver auseinander zu setzen.

  • Urs Buschauer sagt:

    Mit ein wenig Toleranz sollten eigentlich die motorisierten wie auch die nichtmotorisierten Freizeitsportler Platz in der Natur haben. Für mich stellen sich ganz andere Fragen im Zusammenang mit diesem Trend.Ganz Europa spricht davon, aus der Kernenergie auszusteigen. Gleichzeitig werden die E- Biks aber massiv gefördert. Diesen Widerspruch aufzulösen, ist mir bis anhin nicht gelungen. Auschlussreich wäre es aus mein Sicht auch, wenn eine Statistik der Unfälle mit E- Biks erhoben würde. Nach meinen Beobachtungen fahren viele ältere Menschen E- Bikes, deren Koordinations- und Reaktionsfähigkeiten nicht mehr die besten sind. Dies kann schon im normalen Alltag ein Problem sein, im Gelände würde es sich sicherlich noch potenzieren. Zu diesen zwei Fragen würden mich die Antworten interessieren.
    Grundsätzlich möchte ich an die Toleranz appelieren.

  • tömsi sagt:

    Das Schlimmste am ganzen Artikel ist das erste verlinkte Video. Die Jungs die ohne Helm durch „meterhohes“ Wiesengras holpern. Das ist die absolute Höhe und eine super Steilvorlage für unsere junge Guilde. Die machen das mit bestimmtheit sehr gerne nach und beschweren sich nachher wieder über die Fussgänger welche sie „blöd“ anfeilen. Lieber Simon bitte keine solchen Videos mehr posten!

  • Ott sagt:

    1. Mein Vater war früher einmal begnadeter Alpinist, heute kann er infolge einer Autoimuunkrankheit nicht mehr zu fuss auf einen Jura-Hügel rauf. Dank Flyer war er nach Jahren wieder einmal auf seinem Hausberg. Ist ihm das zu missgönnen?

    2. Etwa 90% aller Trails, die wir Biker benutzen, sind eigentlich illegal, jedenfalls in meinem Kanton. (AG) Entweder es sind Wanderwege (Art. 43 SVG) oder Trampelpfade durch den Wald (Waldgesetz) Wir sind zwar toleriert und meistens gibt es mit etwas Rücksichtsnahme gegenüber Wanderern kein Ärger, ich finde es aber gefährlich, wenn Leute, die etwas illegales tun, Leute, die etwas noch illegaleres tun, anprangern.

    Lassen wir denen, denen ein E-Bike wirklich mehr Lebensqualität bringt, ihre Freude und bedecken wir diejenigen, die einfach zu faul sind zu trampen, mit unserem Spott. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass ein Elektromotor das gleiche aushält wie unsere Federungen, werden sie uns eh nicht lange im Weg sein.

    • Loki sagt:

      Nach 51 Kommentaren ist endlich einer dabei, dem bewusst ist, dass wir uns die meiste Zeit selber in der Illegalität befinden. Wieso diese Polemik? Wie kommen einige Leute hier auf die Idee, den „Ebikern“ das Recht abzusprechen, etwas ähnliches zu tun, wie sie selbst? Ja, man ist schneller berghoch und muss nicht viel treten. Ebiker benutzen aber genau die gleichen Wege wie der Rest der Bikewelt. Und dass nicht alle Biketrails legal sind, ist uns wohl allen bewusst. Es ist höchst unmoralisch, den Ebikern genau die Toleranz zu verwehren, auf die wir selber angewiesen sind.
      Persönlich finde ich, dass Ebiken kein richtiger Sport ist. Wer mit so einem Ding rumfährt, übt wiedermal irgend so eine hippe Freizeittätigkeit aus, für die es nicht viele Opfer zu erbringen braucht, ausser Geld zu investieren (ältere und behinderte Menschen ausgenommen). Ich habe noch nie einen Ebiker auf einem MTB Trail gesehen. Sollte ich einmal auf motorisierte „Biker“ treffen, kann ich mir ein Grinsen wohl kaum verkneifen.
      Was für eine gute Gelegenheit vor der eigenen Türe zu wischen! Es sind mir schon sehr viele unbeholfene Mountainbiker untergekommen, die die Trails blockieren und unfähig sind, wenigstens irgendwann mal Platz zu machen. Oder solche ohne Helm, die man dann beatmen soll, wenn sie nen Abflug machen. Oder solche ohne Flickzeug, geschweige denn eigener Pumpe, die nicht mal den Pneu über die Felge bringen. Diejenigen dürften wirklich in der Stadt bleiben.
      Es zeigt sich, dass auch Montainbiker keine homogene Masse bilden. Will man Ebikes zu Mountainbikes zählen, könnten sie die Bandbreite nochmals erweitern. Das kann man gut finden, oder auch nicht. Aber eigentlich gehts uns einfach nichts an, wie jemand den Berg hoch kommt und wie wieder runter.

  • Simon Vonmoos sagt:

    wenn auch ich als otto-normal-biker meinen senf dazugeben darf:

    ebikes sind eine nützliche erfindung für all diejenige, die nicht allzu trainiert schnell von a nach b gelangen wollen. sei dies zur arbeit oder zum täglichen einkauf. ebenso finde ich dies eine glückliche erfindung für senioren, die ein normales bike nicht mehr zu treten vermögen und trotzdem auf den spass auf zwei rädern nicht verzichten wollen.

    ABER: ich bin dagegen, dass man mountainbikes mit motoren ausrüstet, um den normalen bikern in die quere zu kommen. Meist ist dies so der fall, dass die ungeübten ebiker bergauf schneller sind, aber sich in den technischen passagen bergab auf grund mangelnder fahrtechnik derart langsam und unkoordiniert verhalten, dass manch normaler biker einen lachanfall bekommt. Dies ist nicht nur für uns normalbiker ein hindernis, vielmehr sehe ich ein erhöhtes verletzungsrisiko der ebike benutzer.

    DARUM: liebe ebiker, dass ihr bergauf schneller seid, ist kein problem. doch bergab braucht es je nach trail sehr viel fahrtechnikkönnen. wählt doch wege aus, wo ihr ohne grosses sicherheitsrisiko langsam und kontrolliert herunterfahren könnt.

  • Hallo Herr Eppenberger,

    Danke für Ihren interessanten Artikel. Es ist spannend, wie kontrovers unsere Werbung aufgenommen wird. Wie Sie selbst feststellen, „bereichern (E-Bikes) die Mobilität und bringen auf kurze Distanzen die Leute schneller und umweltfreundlicher ans Ziel.“

    Sicherlich wissen Sie, dass das erste Ziel von Werbung das Erregen von Aufmerksamkeit ist. Dies ist uns mit dieser Kampagne gelungen. Die Idee war es, die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und die grosse Auswahl an Elektrobikes in einem spielerischen Freizeitumfeld zu zeigen. Dabei ist die Allegorie „Berg und Bergli“ eine Anspielung auf die Leistungsfähigkeit der Elektromotoren. In keinem Fall ist dies unbedingt wörtlich zu nehmen. Wenn ein Elektrovelo aus Bergen Berglis macht, kommt auch der Städter leichter in den Zürcher Zoo. Das ist die Idee. Werbung benutzt dabei sicherlich oft etwas überzogene Bilder. Aber eben deshalb ist es Werbung und erregt Aufmerksamkeit.

    m-way will in keinster Weise Menschen zu unverantwortlichem Handeln anstiften oder Zwietracht in der wunderschönen Schweizer Bergwelt säen. An der Sicherheit der Fahrer ist uns sehr gelegen. Aus diesem Grund geben wir ja im Rahmen der Kampagne sogar einen Gratishelm beim Kauf eines Elektrovelos hinzu, obwohl diese (immer noch) nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Wir sind mehr als besorgt um das Wohl unserer Kunden.

    Elektrovelos sind ein nicht mehr wegzudenkenden Phänomen. Im letzten Jahr war bereits jeden 10. in der Schweiz verkaufte Velo ein Elektrovelo. Dieser Herausforderung stellt sich m-way und möchte seine Kunden natürlich auch zu verantwortungsvollem Umgang mit diesen Fahrzeugen aufklären.

    Gerne diskutiere ich mit Ihnen dieses spannende Thema – auch persönlich.

    Grüsse,

    Thomas Schröder

  • Martin M. sagt:

    Lieber Simon
    Dieses Thema hatten wir doch breits schon einmal!!
    Es kommt doch nur darauf an, dass man als Biker korrekt unterwegs ist. Ob mit oder ohne Motor.
    Es gibt doch wesentlich interessantere Themen im Bereich Biken. Oder leidest du darunter, dass du bald nicht mehr der schnellste Hirsch im Walde bist?

  • Rainer sagt:

    Habe selber nur ein normales Bike.
    Aber fakt ist: wer will, kann heute ja praktisch überall auch mit der Seilbahn hoch, selbst wenn er nur 3x pro Jahr aufs Bike steigt und eigentlich Stützrädli bräuchte ;-)
    Insofern ist die Empörung darüber, dass jetzt jeder Knilch auf jeden Pass kommt etwas übertrieben.

  • Markus sagt:

    Guter Artikel und Diskussion im Blog. Ich finde der Gesetzgeber sollte (dafür bezahlen wir ja Steuern) hier entscheiden. Mich stört es nicht wenn mich das Omi mit dem e-Bike überholt, es spornt an doch noch ein wenig selber Gas zu geben (auch wenn der Puls schon voll am Anschlag ist). Ich finde es aber dort gefährlich wo nicht so gute Wege sind auf einen Berg, dort habe diese Bikes doch nichts zu suchen.

  • horber sagt:

    Da seht man mal wieder, wie die Menschen einander den Spass vergönnen. Wieso soll ein Elektrobike nicht schneller sein, als ein gewöhnlicher Biker? Schlussendlich soll es ja allen Spass machen. Wir sind ja nicht unterwegs, um zu zeigen wer der Schneller ist, sondern aus Vergnügen. Wer den Kontakt anderer E-Bike-Fahrer nicht akzeptieren kann, soll doch an Mountain-Bike Rennen teilnehmen; dort geht es ja um die Zeit und der Schnellste igewinnt. Nach 19 Jahren Rennvelo/Mountainbike-Rennsport ist meine Kraftlosigkeit und Müdigkeit so ausgeprägt, dass ich ohne Elektrohilfe gar nicht mehr Biken könnte. Zum Glück gibt’s diese Erfindung! Ich hoffe mit diesem Artikel ein Hintersinnen zu bewirken……

  • Peter27 sagt:

    Ich weiss gar nicht was ihr alle habt. Mit meine, 250er Quad komme ich jeden Berg hoch und dies meist mit rund 50-70 km/h. Das macht richtig Spass und jeder Berg wird damit zum Bergli. Übrigens, die Rigi ist langweilig. Üetliberg ist toll und dann rüber auf die Felsenegg und mit Vollgas runter. Albis bringt die Fussgänger auch immer zu neuen Hechtsprüngen über die Böschung und der Titlis ist ebenfalls ein Hammer. Im Gegensatz zum E-Bike und den doofen MTB’s höhrt man mich schon von Weitem, somit auch keine Gefahr für die Wanderer.

  • Hampi sagt:

    „Die Nummer hatte er kaum sichtbar auf der Seite angeschraubt, statt sie gut sichtbar (und vorschriftsgemäss) nach hinten auszurichten.“

    – Das ist ja ungeheuerlich! Kann unmöglich ein Schweizer gewesen sein :-)

  • Werner sagt:

    @ Peter:
    Super, Du hast den Nagel genau auf den Kopf getroffen…. Die eigene Intelligenz ist dabei leider auf der Strecke geblieben.
    Wenn jetzt noch alle E-Biker wegen Dummheit und Übergewicht weggesperrt werden, dürfen die ach so intelligenten „richtigen“ Biker wieder ganz allein die Wälder und Wege verschandeln.

  • Max sagt:

    Ich habe früher mit dem Mountainbike gegen 40’00 Höhenmeter pro Jahr zurückgelegt. Mit knapp 65 habe ich auf einen Flyer gewechselt und fahre u.a. ca. 5o Mal pro Jahr vom Limmattal auf den Uetliberg, allerdings nie auf Trialpfaden oder Wanderwegen. Ein Flyer ist weder Töffli noch Motorrad, sondern ein Velo, bei dem man elektrische Unterstützung erhält, und zwar umso mehr, je mehr man in die Pedalen tritt. Die eigene körperliche Betätigung steht klar im Vordergrund. Allerdings ist es so, dass ich im Rentenalter -aber mit entsprechender Kondition und Körpereinsatz- mit dem Flyer andere, auch jüngere Biker -nicht locker- aber trotzdem überhole. Das scheint nun einigen Mountainbikern überhaupt nicht zu passen. Nur so ist die in den meisten Beiträgen zum Ausdruck kommende Polemik zu erklären.

  • Jan Senn sagt:

    Abgesehen, dass die Berg-und-Bergli-Werbung des Grossverteilers ziemlich schlecht ist: E-BIkes gehören NICHT auf den Berg!

  • Peter sagt:

    E-bikes sind genauso wie Töfflis, Motorräder, Auto und Lastwagen zuallerersteinmal Energieverschwendung für dumme und meist auch dicke Leute. Am allerliebsten sind sie mir, wenn sie dazu auch noch einen Velohelm tragen.

    • Kringel sagt:

      Es gibt eben Leute, bei denen sich unter der Schädeldecke etwas Wertvolles versteckt, das vor allfälligen Beschädigungen durch einen Sturz geschützt werden muss.

  • Johann Huber sagt:

    Unerhört, der Waldweg und die Natur muss mit andern Menschen geteilt werden! Zum Glück fahren diese E-Bikes – ein willkommener Vorwand über diese herzuziehen!

    Diese sind fast so unsäglich wie die Viagra schluckenden Noviz-Alpinisten!

    Mein Vorschlag: Nur noch nackt, barfuss und höchstens mit Lammfell bekleidet Waldwege begehen und Berge besteigen – ohne jegliche moderne Ausstattung. Schliesslich ist auch die Gangschaltung, das Rad, der Hightechwanderschuh und die Goretex-Jacke nichts als Schummelei!

  • Heiko sagt:

    Da ich viele zweiraddisziplinen fahre, z.B zeitfahren und all-mountain, könnten mich die e-bikes ja nun bei beiden sportarten stören. beim zeitfahren bin ich selbst bei gerader strecke je nach trainigsstand fast 50km/h schnell, ohne motor. wenn jetzt einer mit dem e-bike schneller ist, soll er doch.

    das einzige problem wäre höchstens wenn jemand ungeübtes mit dem e-bike ins gelände geht, besteht da wesentlich mehr verletzungsgefahr.

    ich denke wir sollten die entwicklung beobachten und schauen, ob sich das nicht selbst reguliert. und wegen ein paar ausnahme eine solche aufregung zu machen klingt schwer nach der mentalität meiner heimatsgenossen. bevors nicht wirklich zu einem akuten problem wird, geniesse ich die aufregung anderer, lache darüber, und fröhne meinem geliebten sport auf strasse und in den alpen

    ride on…

  • roli sagt:

    die e-bikes sind eine echte bereicherung für all jene, die aus welchen gründen auch immer etwas zusatzkraft gebrauchen können. am berg soll auch für e-biker eine gesunde portion toleranz gelten – so wie wir biker sie gegenüber von den wanderern einsetzen. es käme mir übrigens nie in den sinn, mich wegen eines überholenden e-bikers aufzuregen… wer hat schon den anspruch an sich, einem töffli oder gar einem auto folgen zu wollen? was mich allerdings erstaunt ist die tatsache, dass sich e-biker aufregen, wenn man als konventioneller biker deren windschatten benutzt….

  • Felix Morsdorf sagt:

    Da hat aber einer die Hasskappe auf, wo bleibt denn da der Spass in der sogenannten „Spasskultur“ Mountainbiken? Da sind doch heute viele Leistungsknispel dabei … („Und, wie viele HM am WE?“ *gähn*). Für mich geht es um Entspannung in der Natur und mit meinem ebike (bei 25km/h ist schluss) bewege ich mich völlig legal auf allen Waldwegen…

  • stephan weber sagt:

    Der Autor meint wohl, die Natur sei nur für ihn selbst reserviert, weil er jung und sportlich ist? Schön für ihn, und die anderen?

    Ein E-Velo stört niemanden. Ausser den Autor, der sich eines Arguments für seine Selbstquälerei beraubt sieht.

    Dass man knatternde Enduros im Wald verbietet kann ich nachvollziehen, ein lautloses e-Bike sollte erlaubt sein.

  • aa sagt:

    Wie wärs mit bike&hike-hügel und berge ohne motorenlärm?

  • nemo sagt:

    Es würde mich jetzt nicht wundern, wenn der Simon Eppenberger gerade im Fahrverbot am Üetliberg überholt worden wäre:-) So what, für mich als Wanderer spielt es keine Rolle ob mich ein Fahrrad mit oder ohne E-Motor überholt. Aber eben Tolleranz ist halt eine Einbahnstrasse. Gruss und Spass

  • Biker Dani sagt:

    Lustig wird es dann, wenn der Akku nachlässt – schaut dann mal die eBiker auf den Trails an :-).

  • Kringel sagt:

    Ich frag jetzt mal umgekehrt: Was haben Bikes im allgemeinen eigentlich auf Wanderwegen verloren? Mich nerven gewisse „Adrenalinjunkies“ ganz gewaltig, die ohne Rücksicht auf die anderen im Wald und in den Bergen auf schmalen und schmalsten Pfaden an den Wanderern vorbeibolzen. Natürlich sind nicht alle so, es gibt mehr von der Sorte, die respektvoll abbremst und dann sogar noch grüsst. Da spielt es mir überhaupt keine Rolle, ob die nun mit oder ohne Motor auf den Berg gekommen sind. Hauptsache ohne Abgase. Und ich wage mal zu behaupten, dass die e-motorisierten eher die zivilisierten sind.

  • Pascal Wegweis sagt:

    Wenn das Fahren auf Bike-Trails mit E-Bikes nicht geahndet wird, dann nehm ich meinen 70er-Jahre Töffli und fahr damit den Berg hoch. Ist ja das selbe von der Leistung her.

  • Bruno sagt:

    Es wäre gut wenn E- Biker mal das Strassenverkehrsgesetz studieren würden, das gilt auch für Werbebranche…..
    Es ist ganz klar auf Wanderwegen und Pfaden , Waldstrassen, haben die nichts zu suchen.

  • erich Stoz sagt:

    Mal langsam, wir Biker haben grundsätzlich nichts verloren auf Wanderwegen, laut Verkehrsordnung. Somit sollten wir still sein und solange uns die Muskeln nicht im Stich lassen das Bikerleben geniessen. Das E Biking wird ganz sicher eine grose Anhängerschaft finden. Denke so ein Speedrennen mit E Bikes wäre sicher Cool. Praktisch gesehen ist das Ganze ist ein versicherungstechnisches Problem. Wer haftet bei einem Unfall mit E Bikes auf einem Wanderweg??
    Die Entwicklung der Bikes ist schneller als die Gesetzgebung und das Vertändnis der Bevölkerung. Viel Spass beim biken wünscht euch Schigi

    • rolf sagt:

      Richtig und deshalb haue ich jeden vom Satel, der mir im Wald oder im Hochgebirgen entgegen kommt!

      • maex sagt:

        He Rolfi, komme mal an den Born, den schönen Hügel bei Olten.
        Und dann versuche UNS mal vom Velo zu holen…uns , damit meine ich meine Fäuste!
        ICH habe das Recht dort mit meinen City Bike zu fahren, denn der Wald dort gehört auch mir…zum Teil jedenfalls!
        Und das A**, der sooo gut änglisch weiter oben schreibt, der denkt wohl ist was Besseres? Brauche ich english, ein Übersetzungsprogramm (BING oder so) reicht um Deinen Schmarren zu lesen.
        Also, Freunde der Sonne (Copyright by Effenberg -> ex FC Bayern), an den Born, wie auch immer.
        Muss aber kein Töffli sein….ob mit Benzin oder so

  • Matthias sagt:

    Da ist ja jemand ganz sauer.. wie ist es dann mit Motocross „Töffli“? Wollen sie allen ernstes behaupten nur Mountainbikes seien Outdoor geeignet? Und was ist mit Leuten die nur Downhill fahren, das ist auch nicht anders als mit dem Elektrobike hochzufahren?

  • Dani sagt:

    Vielleicht mag sich der liebe Simon Eppenberger nicht mehr daran erinnern, wie das war, als sich das Velo in ein Bike verwandelte und fortan im Wald, an Berghängen und in Kuhweiden anzutreffen war. Damals schrieben unzählige Werterhalter genau gleich wie Simon. Bikes gehören nicht …
    E-Bikes werden sich Outdoor durchsetzen. Das ist so sicher wie das Amen in der KIrche. Also seien wir Biker grosszügig. Die heutigen Wanderer, die vor Jahren gegen die Biker wetterten sind es nämlich auch.
    Und Simon: Wähle doch ambitioniertere Touren, dann begegnest du auch keinen E-Bikes.

  • Roger sagt:

    Ich glaube nicht, dass sich die Ebike-Fullies bei uns etablieren werden – habe bis anhin noch keines live gesehen.
    Aber dass man mit einem Töffli (was es für mich auch darstellt) auf Singletrails umherkurvt, das finde ich auch völlig daneben. Wird zu grossen Konflikten führen. Hat mit biken und Sport allgemein nicht mehr viel zu tun.

  • Hans Eichhorn sagt:

    Das grösste Problem das ich sehe ist das mit eBikes auch untrainierte Zeitgenossen in eine Gelände vordringen können, dass sie vielleicht überfordert, insbesondere wenn es wieder vom Bergli runtergeht. Das trifft sicher nicht auf alle zu, aber vielleicht auf ein paar schon. Aber sonst, sollen sie mich doch überholen, es frustet mich nicht, sondern macht mit „Stolz“, nicht auf Hilfsmittel angewiesen zu sein ;-)

    • Jason sagt:

      Das sind die Besten. Nicht Stolz auf die eigene Leistung sein können aber dann sich mit dem Rüsten was anderen nicht können. Leute die sich für Profis halten kann ich auch nicht leiden, störst mich auch bei meiner Abfahrt!

      Ich bin schon mal pedelecs begegnet und die hatten keine Schnitte. Das hat mich aber nicht Stolz gemacht, wieso auch? Ich war eher froh das auch mal diese Leute mit weniger Erfahrung und Können in gewisser Weise mit mir den Spass teilen können. Wie denkst du dir das denn? Sollen diese Leute erst auf dem Heimtrainer trainieren damit du nicht gestört wirst? Ich gönne es jedem der es aus eigener Kraft nicht schafft aber es lernen möchte.

      Also Herr Hans Eichhorn, nicht jeder ist als Profi auf dem Berg gelandet wie du bzw. hat die erste Abfahrt gleich gerockt.
      Ich musste Jahrelang trainieren bis ich an diesem Punkt angelangt bin. Trotzdem beschwere ich mich nicht wenn ich untrainierten dicken oder Neulingen begegne die auch dort hin wollen. Etwas mehr Respekt dem Vorhaben auch von deiner Seite wäre angebracht.

      Achso noch was zu dem Wald Szenario: Wenn sich ein Wanderer beschwerte konnte ich das auch in gewisser Weise nachvollziehen, dass er sich in der Natur mit Bikern abgeben muss aber ich habe trotzdem mein Ding gemacht. Sind eben alte frustrierte Menschen die sich über alles Beschweren müssen dachte ich mir. Ihr zeigt mir aber das es nichts mit dem alter zu tun hatte waren wohl einfach unglückliche Menschen waren. Glaube die hätten auch nichts gutes gedacht wenn ich an ihnen vorbei maschieren würde.

      Es ist eben die Entwicklung der Dinge und die Technik geht voran. Glaube bald sehen wir öfter solche untrainierte Leute auf dem Berg die es aus eigener Kraft nicht geschafft hätte, also gewöhn dich schon mal dran. Wir sind alle zum Spaß da also gönnt es den anderen auch.

      Jedem das seine! Hauptsache die Leute bleiben nicht auf der Couch und leben ihr Leben.

  • Miguel sagt:

    Unfortunately there are gross half-truths in the posting, promoting – as Jan says – precisely the kind of hatred and ignorance that we as bikers see so often from other visitors of the forest. There is absolutely NOTHING illegal in the picture included with the article: no license plates can be seen on any of the two bikes, which would indicate that they are limited to 25 km/h and this is seen by the law as a regular bike (not a Töffli, not a Mofa, not a Moped nor anything similar).
    If we actually want to be really meticulous about it, 99% of the pedelecs are equipped with a bell and a lock, making them even “more legal” than many mountain bikes.
    I entirely agree about “fast” e-bikes …but that is a very different case – therefore the regulations. A clear differentiation should be made before publishing.
    Happy trails! M

  • Matthias sagt:

    Mit der Bergbahn hoch und runter mit dem Downhillbike ist Hochleistungssport. Mit dem eBike hoch und wieder runter sollte man verbieten. Lustig wie in diesem Blog mit zwei Ellen gemessen wird. Persönlich finde ich schon eine Gangschaltung und Federung als unfair. Nur Biker auf dem Orginal Militärvelo sind richtig härti Sieche.

    • Sir Lancelot sagt:

      haha…sorry aber das ist der HAMMER! „Nur Biker auf dem Orginal Militärvelo sind richtig härti Sieche.“ lach mich jetzt noch kapuut. hehe

      also…mir eigentlich egal wer oder was im Wald herumfährt. Solange die nötige Rücksicht auf alle genommen wird bin ich zufrieden.

      Cheers

  • Toni sagt:

    Motoren, seien sie nun Benzin oder Elektro haben nichts auf Bikestrecken und Trails verloren . E-Bikes sind Motorräder mit Elektromotoren. Also es ist ein super Gerät um an den Arbeitsplatz zu gelangen, aber nicht als Ersatz für ein sinnvolles Freizeitvergnügen. Habt Ihr schon vergessen, E-Bikes brauchen Strom ja vielleicht Atom -Strom.!!!!!

    • Sebastian sagt:

      Es überrascht mich sehr, wie wie hart Simon Eppenberger für diesen Artikel kritisiert wird! Die Toleranz von Wanderern gegenüber Bikern hat doch überhaupt nichts damit zu tun, dass wir jetzt auch tolerant gegenüber motorisierten Gefährten in der Natur sein sollen! Ich kann Toni vollkommen beipflichten: Motoren haben in der Natur ganz einfach nichts verloren! Ob sie mit Kraftstoff oder elektrisch betrieben werden, spielt doch überhaupt keine Rolle. Die Natur ist ein Lebensraum von Tieren, den wir respektieren sollen. Motorisiert in den Wald zu gehen hat überhaupt nichts mit Respekt zu tun. Im Gegenteil, die eigene Selbsterfüllung steht im Vordergrund. Es gibt genügend flache Wege in der Natur, damit sich ältere Leute auch mit ihrem Fahrrad vergnügen können. Es mangelt nicht an Platz und es mangelt auch nicht an persönlichem Ego, welches bei der Überholung verletzt werden sollte. Es mangelt an Respekt.

      • Kringel sagt:

        Mich nerven in den Bergen die vielen Motoren auch: Die Motoren der Bergbahnen, Skilifte, Sessellifte, der Pistenbullys, der Schneekanonen und der Autolawinen, die sich Wochenende für Wochenende in die Ski- (resp. Snowboard-)gebiete wälzen. Weg damit!

  • felix sagt:

    Und ausserderm,
    lieber Simon,

    ist deine Themenwahl doch etwas einseitig, und auf der polemischen Seite.

    Ich denke es gäbe doch auch anderes zu Berichten..
    Wie war z.B. die „renovierung“ des Trails am Uetliberg.. vor zwei Wochen?

    Aber sonst, gerne weiter so!

  • felix sagt:

    Jeder hat wohl seine Partikularinteressen..

    aber ich würde sagen einfach mehr trainieren, dann wirst Du auch nicht überholt!

  • mjogg sagt:

    Alles was mit irgendwelchen Motoren angetrieben ist gehört auf die dafür vorgesehenen Verkehrsflächen: Strasse, Veloweg (falls für die entsprechende Töff-Kategorie freigegeben) oder spezielle Trails, nicht aber auf Wanderwege oder Bike-Trails. Bei den muskelbetriebenen Geräten reguliert sich das einigermassen von selbst. Da bleibt ein Bergli ein Bergli und ein Berg ein Berg. Und wahrscheinlich kommen nur die Leute auf die Trails, die auch die entsprechenden Fähigkeiten besitzen.

  • PKR sagt:

    Danke, Jan Zbinden, für Deinen Kommentar. Völlig korrekt. Mir fiel spontan auf, dass die von Simon Eppenberger vorgebrachten Argumente gegen E-bikes denen der Wanderer ggü Bikern auffallend ähneln. Wie meistens im Leben hilft, wenn man sachlich argumentiert und akzeptiert, dass der Wald und der Berg keinem und allen gehören.

    Richtig ist, dass als Töff zugelassene E-bikes nicht auf Waldwegen fahren dürfen, wenn sie Kontrollschildpflichtig sind.
    Richtig ist, dass nicht-zulassungspfichtige Velo das sehr wohl dürfen.
    Falsch ist, dass die Töfflikennzeichen nach hinten ausgerichtet sein müssen. Die Verordnung sagt lediglich, dass sie am Fahrzeug „hinten angebracht“ sein müssen, lässt aber offen wie und wo genau.
    Richtig ist, das frisieren illegal ist.
    Richtig ist auch, dass die meisten Anbieter hier sehr verantwortungsvoll mit umgehen und keineswegs „ab Werk frieseirt anbieten. Die meisten Anbieter arbeiten hier sauber und haben eine ganze Serie von Massnahmen gegen Manipulation der Fahrzeuge getroffen.
    Mein Tip: Live and let live…

  • hjo sagt:

    generell ist die entwicklung gut, leute die bisher mit lautloser mobilität nichts am hut hatten, bewegen sich in der natur und das erhöht auch die volksgesundheit. meiner meinung hat es aber genügend strassen und velowege (auch in den bergen) um an viele schöne orte zu gelangen. wenn wir aber plötzlich untrainierte biker auf den trails und freeridestrecken haben, ist das chaos vorprogrammiert. mehr unfälle, verärgerte wanderer und die akzeptanz (welche wir uns über jahre erarbeitet haben) würde auch auch gegenüber den motorlosen bikern sinken. das hat nichts mit „eHexenjagd “ zu tun

  • Andreas Lorenz sagt:

    Ältere Fahrradfahrer sind oft nur sehr langsam unterwegs, und werden ensprechend schnell überholt. Damit hat Herr Eppenberger keine Probleme. Aber wenn er selber schnell überholt wird, das mag er offensichtlich nicht.
    Die Diskussion ist sinnfrei, denn dann müsste man eine generelle Tempolimite auch für normale Fahrradfahrer einführen. Ich habs schon oft erlebt. Manche Fahrradfahrer sind mit rund 10kmh unterwegs. Andere doppelt so schnell. Manche 3x so schnell. Und die Spitzengeschwindigkeit, nun ja, die dürfte auch mal bei 40kmh liegen.
    Wo ist denn hier die Empörung? Bein normalen Velofahren sind die Unterschiede schon erheblich, und normale Pedelecs machen hier nicht so viel aus. Interessant auch: Ich wurde schon angeschnautz, weil ich mit meinem ganz normal Fahrrad (mit Seitentasche) „zu schnell“ unterwegs war, ich wurde beschuldigt unsportlich zu sein mit meinem eBike (Was wie gesagt gar keine war)

    Es würde reichen, wenn darauf geachtet wird, dass die Pedelecs auch wirklich nur mit 25kmh unterwegs sind. Also ab und zu mal Kontrollen, wie es bei Töfflis der Fall ist.

  • Jan Zbinden sagt:

    Hallo?!? Machen wir Biker es jetzt so mit den „eBikern“ wie die Wanderer (früher) mit uns? Lasst sie doch mit eBikes den Berg hochsausen. Bergab sind normale Bikes zudem schneller weil leichter und wendiger. Also bitte keine „eHexenjagd“!

    • John Tobler sagt:

      ich kann jan zbinden hier nur zustimmen.
      mir scheint es, als sei hier jemand frustriert weil er auf einmal seinen berg mit einer anderen spezies auf dem berg teilen muss und er nicht mehr der einzige „outlaw“ darauf ist.

      • radler sagt:

        ich kann die Aufregung auch nicht verstehen! Der Autor versucht auf Kosten des Radler-Friedens Aufmerksamkeit zu generieren! Sind Sie schon mal ein E-Bike gefahren, Herr Eppenberger?

        Am Berg wird der Unterschied „Unterstützung unter/über 25 km/h“ kaum eine Rolle spielen, da die E-Bikes rund 10 Kilo schwerer sind und somit auf nicht geteertem Terrain kaum Geschwindigkeiten über 25 km/h möglich sind. Oder haben Sie hier schon andere Erfahrungen gemacht? Bergab sind zudem alle Bikes fähig, schneller als die 25 km/h zu fahren, womit sich die Diskussion wieder erübrigt.

        Weiter wurde im Bericht kein rationaler Grund aufgeführt, wieso diese Thematik ein Problem darstellt. Ich würde mir wünschen, dass sich Herr Eppenberger mehr über sinnvolle Fahrradwege, Zubringerwege, Mobilitätskonzepten in- und ausserhalb von Städten, schönen Touren, Bikefreundlichen Gebieten und anderen positiven Themen äussern würde statt gegen Gleichgesinnte zu schiessen. Danke!

      • biker sagt:

        stimme ich zu, oder sollen etwa wegen ein paar intoleranten mitmenschen wieder ganze bücher mit gesetzen und vorschriften erstellt werden? so booms nehmen eh mal wieder ab und dann werden wir sehen ob im gebierge die ebikes so viel zunehmen

    • Thomas Gerster sagt:

      Die Biker-Szene kümmert sich auf einmal um die korrekte Position der Nummer an einem E-bike? Die Biker-Szene ist auch nicht mehr, was sie mal war…oder ist das einfach Neid oder Missgunst?

  • Zamboo sagt:

    E-Bikes gehören auf die Strasse und nicht in den Wald. Das Biken soll ja auch ein Erlbnis sein und nicht nur ein Kilometer abspuhlen… Aber die Realität ist anders….Leider :-(

  • Thomi sagt:

    angenommen ich bin 65 Jahre alt und mag einfach nicht mehr auf den Rigi trampen…. dann ist es vielleicht ganz toll ein E-Bike zu haben… Mir würde es auch Spass machen über Stock & Stein zur Arbeit zu e-biken… voll geil. Schon am Morgen früh Dreck im Gesicht, eine Dusche und es lässt sich stressfrei arbeiten….

    ABER… auch ich habe so meine Bedenken, wenn man plötzlich auf den Trails e-bikes sieht. Eigentlich sollte man für diese Bikes extra Trails anlegen…. dann können Konflikte vermieden werden… Toleranz ist leider nicht ganz selbstverständlich! Aber die Veloszene ist der Gesellschaft weit voraus… selbst im Zug oder im Bähnli wird man immer noch komisch angeschaut… obwohl ich auch nebst dem FR auch CC, Dirt und manchmal sogar Rennrad fahre….

    Wir müssen wohl noch viele Jahre warten bis wir dies alles trennen können….

    • Richard Dietsch sagt:

      Wenn ich 65 bin und nicht mehr auf die Rigi trampen mag, dann sollte ich vielleicht einfach das Bähnli nehmen.
      Bin zu 100% einverstanden. E-Töfflis gehören auf die Strasse (und sind dort eine tolle Sache).

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