Hündeler + Jogger = Problem

Paula Radcliffe nach dem Gewinn des New York City Marathon 2008.

Paula Radcliffe nach dem Gewinn des New York City Marathon 2008.

Den Letzten beissen die Hunde – von wegen! Jetzt hats die Schnellste erwischt: Marathon-Weltrekordlerin Paula Radcliffe wurde von einem Hund in die Wade gebissen. «Ein älterer Gentlemen», sagt sie, «konnte sein Tier nicht unter Kontrolle bringen.»

Ereignet hat sich die Attacke kürzlich während ihres Trainings in Monte Carlo. Als der Hund auf die 37-Jährige losging, verlangsamte sie ihr Tempo und blieb stehen. Genützt hats nichts. Nach dem Biss verkrampfte ihre Muskulatur, das Bein schwoll an. Paula Radcliffe musste ins Spital gebracht werden. Dank Spritzen und Medikamenten konnte die zähe Engländerin nach drei Tagen wieder trainieren.

Gewisse Hundehalter benehmen sich noch bissiger als ihre Lieblinge

Monsterbello will nur spielen.

Monsterbello will nur spielen.

Obschon dieser schmerzhafte Vorfall für die Weltmeisterin 2005 zum Glück zu keiner langfristigen Sportinvalidität führte: Wir Outdoor-Jogger fühlen mit ihr. Wir kennen das Hundeproblem auch. Immer wieder laufen wir in tierisch brenzlige Situationen, müssen uns ankläffen und anknurren lassen. Ich selber wurde schon mehr als ein Mal im Wald von einem nicht angeleinten, kampfbereiten Monster-Bello «zum Spielen» aufgefordert.

Jogger und Hunde reizen sich. Hier im Outdoorblog diskutierten wir schon ausführlich darüber. Seither stelle ich allerdings fest: Gewisse Hundehalter benehmen sich noch bissiger als ihre Lieblinge. Manche haben es sich offenbar zum Sport gemacht, mir jede Woche etwas mitzuteilen. Zum Beispiel: «Man müsste Frau Knecht einschläfern.» – «Man sollte Frau Knecht in ein Rudel Hunde stellen, das eine Woche nichts zu fressen bekommen hat.» – «Bitte joggen Sie weiter, immer in die gleiche Richtung und das so lange, bis Sie ausser Sichtweite sind. Für immer. Verbindlichen Dank!»

Grosses Missverständnis

Egal, über welches Thema ich blogge, ein Hündeler kommentiert bestimmt. Schreibe ich über Lawinengefahren bei Skitouren, meint einer, ich sei «eine Hundehasserin». Thematisiere ich das Läufervirus in den 70ern, sagt einer: «Wie wir ja wissen, sind Hund und Tod für Frau Knecht etwa gleichbedeutend.» Berichte ich über den halsbrecherischen Freeride-Wettkampf am extrem steilen Corvatsch-Nordhang, erklärt einer bereits um 08.16 Uhr: «Ist mir eigentlich total Wurst, was diese Kerlchen im Schnee machen. Aber für Sie, Frau Knecht, wäre es sicher der ideale Sport, weil man da mit grösster Wahrscheinlichkeit nie von krass blutrünstigen Hunden belästigt wird.»

Liebe Hündeler, ein grosses Missverständnis liegt vor. Mir käme zwar nie ein Hund ins Haus und ich würde niemals einen Hund streicheln oder hinter den Ohren kraulen (Schnappgefahr, Bakterienherd): Aber deswegen bin ich doch noch lange keine Hundehasserin! Bitte differenzieren: Es gibt nicht nur Liebe oder Hass, schwarz oder weiss, Tag oder Nacht, sondern noch viele Facetten dazwischen. Aber es stimmt: Wild bellende Hunde, die an der Leine so fest reissen, dass sie sich fast strangulieren, weil sie mir die Wade zerfetzen wollen, machen mir Angst.

Ein Recht auf Angst vor Hundebissen

Hier lernt ein Hund den Umgang mit rennenden Menschen (gestellte Szene).

Hier lernt ein angeleinter Hund den Umgang mit rennenden Menschen (gestellte Szene). (Bild: Keystone/ Schweizer Kynologische Gesellschaft)

Manche Leute leiden unter Höhenangst und gehen deshalb nicht klettern. Käme einer auf die Idee, sie als Höhenhasser zu bezeichnen? Ich habe zum Beispiel auch Panik vor Ärzten, eine Konsultation wäre nach einem Hundebiss unumgänglich. Bin ich deswegen eine Ärztehasserin?

Sicher bin ich nicht die Einzige und finde, es gibt ein Recht auf Angst vor Hundebissen. Ein völlig berechtigtes Recht, wie das Unglück von Paula Radcliffe wieder mal deutlich macht. Mit 2:15:25 Stunden lief sie den besten Marathon aller Zeiten, sie ist topfit – und wurde trotzdem von einem Hund eingeholt. Als mittelschnelle Hobby-Joggerin rechne ich mir im Notfall jedenfalls keine Chance mehr aus.

PS: Kürzlich habe ich gelesen, dass 40 Prozent der Schweizer Hunde verfetten, weil sie von ihren Frauchen und Herrchen liebevoll überfüttert werden, und darum an Gelenk-, Herz- oder Kreislaufproblemen, Diabetes, Lahmheit oder Leberverfettung leiden. Dazu möchte ich nur eines sagen: Wer Hunde liebt, der hält sich keine – nicht wahr?

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Läuferärgernis Hund und Hündeler
Hilfe, Hündeler pinkeln mir ans Bein

173 Kommentare zu «Hündeler + Jogger = Problem»

  • Jutta Maier sagt:

    Wenn Frau Knecht so eine (unbegründete) Abscheu vor Hunden hat (Kinder sind ähnliche Infektionsherde…traut sie sich auch nicht, die in den Arm zu nehmen?), ist das ihr Problem. Bei Phobien muss man/frau sich dem Problem stellen, oder damit Leben. Aber deshalb andere einschränken, das geht nicht. Bei Höhenangst wird ja auch nicht verlangt, alle Gräben zuzuschütten. Sie ist nur ein weiterer Beweis, wie weit sich die Menschen schon von der Natur entfernt haben, wenn sie nicht einmal mehr die Körpersprache dieser besten Freunde des Menschen deuten kann. in meinen Augen sehr beschränkt.

  • Eni sagt:

    Hunde werden dann zum Problem, wenn der Halter seinem Tier einen gleichberechtigten Part in einer Demokratie zugesteht welches nicht seinem Wesen entspricht und somit auch nicht artgerecht ist. Alle Herden- und Rudeltiere leben in Hierarchien, wo jedes Tier seinen Platz kennt. Ein Hund dem man die Führungsrolle zugesteht ist überfordert und wird oft agressiv.

    Also liebe Hundehalter: erzieht Eure Hunde und Ihr macht ihn damit glücklich!!!!!!!!!!!

  • Susanne Wagenfeld sagt:

    Als joggende Hundebesitzerin – mein Hund (Border Collie) geht immer „bei Fuss“, wenn man ihn ruft – sind mir schlecht erzogene Hunde ein Graus. Herrgott es ist doch nicht so schwer seinem Hund „bei Fuss“ beizubringen wenn man ihn schon ohne Leine laufen lassen will!! Es gibt Menschen und Kinder die fürchten sich vor frei laufenden Hunden!!
    Nachdem ich das zweite mal einen Köter in meiner Wade hatte, habe ich reagiert – und die Hündelerwelt wird mich dafür hassen: ich jogge mit Pfefferspray. Und habe es auch schon ein paar mal benutzt. Mir egal wenn der Hundehalter seinen Fiffi schlecht erzogen hat – dann muss der Hund halt ein wenig leiden wenn er meint mit meiner Wade „spielen zu müssen“. Ein Tierarzt hat mir gesagt, dass keine Schäden zu erwarten sind. Tja Pech für Hund und Herrchen/Frauchen. Also geht besser in die Hundeschule bevor ich um die Ecke biege.

    • Monika sagt:

      Würden Sie sich dann bitte erkennbar machen (Fahne usw.), damit jedermann weiss, dass eine gefährliche Joggerin um die Ecke kommt?

    • Peter Schönenberger sagt:

      Naja, Ihr Kommentar, Frau „Wagenfeld“, lässt ja schon mal tief blicken… Es gibt also „Menschen und Kinder“ – Kinder sind für Sie also keine Menschen?

      Das mit dem Pfefferspray ist so eine Sache. Wann genau und wie genau haben Sie den benutzt? Diese Sprays haben in der Regel eine Reichweite von zwei bis fünf Metern. Wenn ein Hund bereits so nahe ist und tatsächlich eine Bedrohung darstellt, dann dürfte es Ihnen schwer fallen, den Spray rechtzeitig zu zücken und anzuwenden.

      Wenn Sie jedoch genug Zeit haben, dürfte es Ihnen schwer fallen, eine Notwehrsituation geltend zu machen.

      Kommt dazu: Bei den im Handel erhältlichen Sprays bleiben die Wirksubstanzen am Fell haften. Sollte der Hund jemandem gehören, der auf einen Inhaltsstoff allergisch reagiert, hätten Sie mit Garantie eine Klage am Hals.

      Dazu kommt, dass Sie diesen Spray zwangsläufig durch die Vernebelung auch gegen Ihren Hund anwenden. Was in diesem Moment, sofern Ihr Hund niemanden angreift, den Tatbestand der Tierquälerei erfüllt.

      Sie sehen, weshalb ich Ihnen kein Wort glaube sondern Sie in die Kategorie der „geschlechtsumgewandelten Blog-Verbalkraftmeier“ einordne.

      • Cornelia Scheider sagt:

        haha…. ich hatte ähnliche Gedanken. Menschen die selber einen Hund halten und diesen auch lieben, nennen andere Hunde – auch wenn schlecht erzogen – kaum Köter.

  • Sandra sagt:

    Nur ein ganz kurzer Kommentar zum Thema „jogger grüssen nicht“ oder „jogger sagen nicht danke“. Wenn Sie gerade einen Spurt hinter sich haben oder seit 1.5 Stunden unterwegs sind, fällt reden manchmal etwas schwer. Ein gut trainierter Jogger hat seine Atmung im Griff und kann grüssen, ein Anfänger ist vielleicht einfach nur ausser Puste. Nicht persönlich nehmen! :-)

  • Dani sagt:

    Hallo Ihr alle

    Ich habe seit einem halben Jahr einen eigenen Hund. Für mich ist es vollkommen Selbstverständlich das ich meinen Hund an die Leine nehme wen jemand kommt.
    Auch ich treffe immer wieder auf Hundehalter ohne Hirn etwa im Naturschutzgebiet oder vor kurzem auf einer Garten Terasse eines vollen Restaurant. Als wir die Person darauf aufmerksam machten wurden wir nur angeschnautz.
    Auf ein friedliches miteinander
    LG

  • Maibach sagt:

    Selten gibt es Jogger, welche Anstand zeigen, wenn man mit dem Pferd unterwegs ist. Kürzlich auf einem Feldweg wollten zwei Jogger mich und mein Pferd überholen. Bin auf der einen Seite des Weges geritten. Die Frau wollte unbedingt neben ihrem Mann bleiben und hat mich beim Überholen am Bein gestreift. Glücklicherweise habe ich ein ruhiges Pferd. Die meisten Jogger rennen zudem geradewegs auf das Pferd zu. Beim Pferd handelt es sich um ein Fluchttier und findet es wirklich nicht toll, wenn man geradewegs darauf losrennt. Auch meine Hunde nehme ich immer an die Leine, wenn Biker oder Jogger kommen. Aber da kommt nie ein „Merci“. Es ist wirklich nicht selbstverständlich, dass ich diesen Herrschaften immer Platz machen muss.

  • Wanja Rotenberger sagt:

    Dumme Menschen sind dumm – ob sie nun mit dem Hund unterwegs sind, joggen, Fahrrad fahren, sich volllaufen lassen oder einfach nur Müll von sich geben. Und leider sind sie meist unverbesserlich, voll und ganz von sich selber überzeugt und meist unfähig, weiter als bis zur Nasenspitze zu sehen.

    • andre sagt:

      @wanja: menschen so zu kategorisieren liegt ihnen wohl im blut … das heisst sie sehen wohl genauso knapp bis zur eigenen nasenspitze, stimmts?

    • Beatrice sagt:

      @Wanja Rotenberger, wie treffend haben Sie sich selber beschrieben – Gratulation.

      • Wanja Rotenberger sagt:

        @andre (schon wieder) und @beatrice, da fühlen sich wohl welche angesprochen. witzig diese reaktionen. genau dies sprechen für sich :-) Danke sehr für den Beweis!

        • Beatrice sagt:

          @Wanja Rotenberger, schön, dass Sie sich bereits wieder selber beschrieben haben. Es geht im Beitrag nicht um das kategorisieren vom Mitmenschen sondern um das Recht auf Angst vor Hundebissen. Bitte lassen Sie es Mitmenschen als dumm, arrogant und so weiter zu beschreiben nur weil man eine andere Ansicht hat.

          • andre sagt:

            @wanja: angesprochen?? glaube eher sie fuehlen sich ein bisschen angeschmiert … oder sollte ich (in der hundesprache) eher sagen: angeschissen?

  • Gerhard Keller sagt:

    Warum mir als verantwortungsvoller Hundehalter bloss die Galle hochkocht wenn ich Natascha Knecht lese? Weil sie polemisiert? Weil ich meinen Bakterienherd (O-Ton Knecht aber sie hat nichts gegen Bakterien)aufs Bett lasse? Weil ich finde, dass sie flach argumentiert und einseitig sieht? Vielleicht sieht schaut sie Hunde anders an wenn sie von einem aus dem Lawinenkegel gerettet wird, was hoffentlich nie nötig wird. Gegenwärtig finde ich ihre Beiträge zum besten Freund des Menschen bloss polarsierend, undifferenziert und tendenziös. Da helfen alle gegenteilige Beteuerungen nichts. Bakterienschleuder bleibt Bakterienschleuder, Beleidigung bleibt Beleidigung. Übrigens, im Islam gelten Hund auch als unrein.

    • Cornelia Scheider sagt:

      Diese Frau hat ein Trauma. Sie versucht dies halt so zu überwinden. Dass dies nicht gelingen wird ist uns klar. Aber ihr nicht.

  • Burkhard Schwalm sagt:

    Die Beziehung zwischen Mensch und Hund ist alt – sehr alt. Aber ist sie heute auch noch nötig? Ich weiss es nicht. Aber was ich weiss ist, dass wir Menschen langsam die Fähigkeit zu einer „normalen“ Beziehung zu Tieren verlieren. Und nicht nur zu Hunden. Das zeigt sich sowohl in der Vermenschlichung wie auch im Hass auf Tiere. Wir sollten heute eher jede Gelegenheit wahrnehmen, uns selbst und unseren Kindern die Beziehung zu Tieren wieder zu erlernen.

  • Doris Kretz sagt:

    Man muss kein Psychologe sein, um aus den vielen Rückmeldungen rauszulesen, wer wirklich das Problem ist: Es ist nicht der Hund – es ist der Hundehalter! Angstbeisser, agressive Tiere und Kläffer sind so, weil ihre Herren und Frauchen ihnen kein guter Ruderführer ist. Wuff

    • Sarastro sagt:

      Da haben sie sicher recht. Deshalb wäre es nicht zu verantwoten, wenn N. Knecht sich einen Hund zulegen würde. Wie heisst es doch: Wie der Herr so s’Gscherr oder in diesem Fall: Wie die Frau, so der Wau.

  • Danielle sagt:

    Solche ‚Berichte‘ verhärten nur die Fronten. Es gibt idiotische Jogger, Hundehalter, Biker, Fussgänger, Eltern…. Auch ich möchte als Joggerin mit und ohne Hund, als Hundehalterin mit einem liebenswerten, gut erzogenen Hund und als Velofahrerin nicht in einen Topf geworfen werden mit den Rüpeln dieser Welt. Unser Land ist eng, umso freundlicher sollten wir miteinander umgehen, sonst versumpfen wir in gehässiger Intoleranz, und das macht ja auch keinen Spass. Was in den Kommentaren zum Teil als ‚Rezept‘ gegen Hunde’angriffe‘ zum Besten gegeben wird, ist menschen- und tierverachtend. Jeder hat das Recht, sich frei zu bewegen, auch Hunde. Etwas mehr gesunder Menschenverstand und Entspannung und weniger engstirniger Egoismus und Ignoranz täte vielen gut.

    • Wanja Rotenberger sagt:

      Ich finde es immer wieder amüsant, wie die joggenden Städter angsterfüllt an meinem am Baum schnüffelnden und vollkommen abgelenkten und an Joggern nicht im geringsten interessierten, angeleinten“Monsterbello“ vorbeirennen und dann ganz erstaunt gucken, dass er sie nicht mal eines Blickes würdigt. Ihren gehässigen Kommentar müssen dann die meisten einfach runterschlucken – obwohl er trotzdem welche gibt, die einfach nicht anders können:-)

      • andre sagt:

        @wanja: nachts bzw. im dunkeln mit der petzl lampe erschreckt sich der hundi jeweils so sehr dass er entweder vor schreck in die limmat huepft oder sich winselt ins gebuesch verzieht … hab diese von ihnen geschilderte situation nie erlebt, vielleicht liegts daran dass mich aufgepimpte hundelis eh nicht interessieren geschweige denn eines blickes wuerdige …

        • Wanja Rotenberger sagt:

          @andre. Na siehst Du. Du sagst ja selber, dass Du nur die „schlechten“ Beispiele suchst. Die guten, braven, lieben Hunde nennst Du aufgepimpt. Warum auch immer? Mein Doggy bringt 45 kg auf die Waage und wäre gross und stark genug, Dich in die ewigen Jagdgründe zu bevördern. Aber: Mein Hund ist ein Menschen- und Tierfreund, sanft, freundlich und gut erzogen. Die Stirnlampe macht wirklich vielen Tieren Angst. Das habe ich schon mehrmals erlebt.

          • andre sagt:

            haha, 45 kg … hab schon einige gleichschwere hund gehuetet, die hatten in der regel keine chance mich in die ewigen hundegruende zu befoerdern … gegen die allerliebsten hundelis hab ich in der regel auch nix, umsomehr aber gegen deren wirklich doofen hundebesitzer

  • Ares sagt:

    Leider sind viele Leute kommunikationsVERKLEMMT. Wer sich für andere Menschen interessiert und das freundliche Gespräch sucht, lernt erstens wie es auch anders geht und versteht zweitens die zwischenmenschliche Funktion des respektvollen Miteinanders.
    Gar nicht so schwierig, wenn man sich bemüht und auch die Zeit dazu nimmt. Es bereichert das Leben ungemein. :-)

  • Tobi Marti sagt:

    Unglaublich diese Diskussion! Kauft Euch doch ne Katze oder geht schwimmen!

    • Dani Kobler sagt:

      Ja mit dem Einwurft der Katze in die Diskussion resp. in die bellende Meute sollte die 200er Marke zu schaffen sein.

  • Peter Schönenberger sagt:

    Noch eine kleine Anekdote: Ich habe mir seit Jahren einen „Hundegaggel-Tag“ auserkoren. Wenn ich mit meiner Hündin spazieren gehe, stecke ich in jeden Gagel, den ich finde, eine kleine 1.-August-Schweizer-Fahne. Der Effekt ist, dass die meisten „Hündeler“ anschliessend während längerer Zeit das Geschäft ihres Tieres entfernen.
    Vielleicht sollte man das mal schweizweit einführen…

  • diego sagt:

    wow, was für ein lausiger blog. das soll wohl moderner blog-journalismus sein? get a life und schaut mal im ausland, wie man sowas richtig macht. aber entspricht ganz dem niveu von tagi online. erinnert mich etwas an erwachsene, die versuchen gleich cool wie ihre kinder zu sein.

    wenn ich einen kampfhund zuhause hätte, würde ich ihn gezielt auf frau k. abrichten.

    • andre sagt:

      mach nur diego … auch dressierte kampfhuendli ueberleben nicht jeden gegenangriff ,,, und wo der hund (rumliegt) ist auch sein herrchen nicht mehr weit, hehe ,,, guten appetit!

  • Lisa sagt:

    Bin eigentlich keine Kommentar-Schreiberin, aber dieses thema ist es mir wert. Seit gut zwei Jahren lebt also so ein wurmstichiges Flohtaxi mit uns. Seit diesem Tag habe ich gleich einmal eine Stufe der Sozialhirarchie runter steigen müssen…..Es ist unglaublich, was ich mir in der letztenZeit so alles anhören musste. Weder besitze ich einen Kampfhund, noch ein knurrendes Gespengst! Ich lese den Hundedreck auf, gehe freiwillig allen Pferden und Jogger aus dem Weg – aber wenn es nichts zu reklamieren gibt, so ist doch ein Hinterherrufen mit „Dreckköter“ noch ziemlich harmlos. Was ist denn eigentlich mit uns los? Können wir unsere Mitmenschen nur noch über den Hund identifizieren, oder gibt es 2.Klasse Menschen (Hündeler)? Was ist denn eigentlich so ein typischer Hündeler?
    Wenn ich die Mütter beobachte, die jeden noch so kleinen Hund als gefährlich und als eine Gefahr sehen und dies ihren Kindern so auch beibringen, dann ist da etwas total verkehrt, nicht? Unsere jüngste Tochter hat mit dem Hund sehr viel dazu gelernt (Verantwortung etc) – und ihre kleinen Gspänli, die uns besuchen haben die aufgesetzte Angst sehr schnell verloren!
    Wir sollten wieder mehr daran denken, dass diese vierbeinigen Kameraden viel mehr sind als kotende und kläffende Lebewesen.

  • fufi sagt:

    Zunächst:
    Der „Monsterbello“ auf dem Bild will wirklich nur spielen oder meinetwegen nur neue Menschen kennenlernen!
    Ist nämlich ein Golden-Retriever.
    Mehr dazu für Interessierte:
    http://www.retriever.ch/rassen/golden
    ;-)

    zum Thema:
    Bin erst seit 2006 Hundehalter.
    Aber habe von 1997 – 2006 regelmässig und das jeweils morgens früh, zur besten hündelerzeit also, mit dem Bike meine Runden entlang der Limmat, später entlang der Töss gedreht.
    Und wisst ihr was? Die allermeisten Hündeler UND Joggeler haben mich stets gegrüsst, sogar wenn sie mich auf der anderen Seite des Flusse gesehen haben. Weshalb wohl? Ob’s vielleicht mit Rücksicht zu tun hatte?
    Wie gesagt, seit 2006 sind ich/meine Frau auch mit dem Hundi unterwegs. Und wissen Sie was? Viele Biker UND Joggeler grüssen uns, sogar wenn sie uns auf der anderen Seite des Flusses sehen . Ob’s vielleicht mit Rücksicht zu tun hat?

    ABER: ES ist echt zum Kotzen, wenn ich mit dem Hund an der Leine – auf Wegen, die wir mit Joggelern, Bikern, Skatern, Nordischen und so teilen, lauft das Hundeli nämlich IMMER an der Leine – also wenn, und das betrifft ALLE DIESE Gruppen:
    – entgegenkommende weder abbremsen oder noch auch nur minimal ausweichen können
    – überholende weder Zeichen geben noch abbremsen noch einen halbwegs anständigen(!) Minimalabstand einhalten wollen.
    – Wenn mich Velofahrer auf einer als FUSS- UND VELO-Weg bezeichneten Strecke oberaggressivst und ebenso blöd anfahren, wir hätten denn auf IHRER Rennstrecke schon rein gar nichts zu suchen.
    Aber eben ..
    :-(

  • Wanja Rotenberger sagt:

    Tja, liebe Frau Knecht. Sie schildern es selber. Wie man sich bettet – so liegt man. Kein Wunder, dass Sie bei der Polemik, welche ie von sich geben, angefeindet werden. Arroganz und Überheblichkeit tun keine guten Dienste, wenn daraus ein Konsens entstehen soll.

  • Ruedi Vater sagt:

    Den letzten Satz „Wer Hunde liebt hält keine“ verstehe ich nicht. Ist das so gemeint wie „Wer die Berge liebt klettert nicht in ihnen herum?“ oder „Wer Kinder liebt macht gar nicht erst welche?“
    Vielleicht könnten Sie diesen Satz noch erläutern.

    Übrigens, Angst war noch nie ein guter Ratgeber. Gegen Hundeangst kann man etwas machen, so man es dann will. Aber man kann auch damit leben und sich in Hassartikeln zu profilieren versuchen.

  • Maria Meier sagt:

    Selber Hundehalterin und Joggerin, aber ich verstehe Sie, Frau Knecht. Ich finde es zwar schade, dass Sie Hunde nicht mögen und kann es auch nicht nachvollziehen, da ich mir ein Leben ohne Hund nicht vorstellen kann.
    Natürlich muss ich grinsen über den Gedankengang, einen Hund nicht hinter den Ohren zu kraulen wegen Bakterien (Bakterien sind überall, die menschliche Hand ist voll davon und Sie werden doch auch Menschen die Hand geben, oder nicht? Und zum grössten Teil sind es sehr nützliche Tierchen, die Bakterien, wie Sie sicher wissen als gebildete Frau).
    Aber eben, jeder ist anders, ich möchte auch nicht jeden küssen und umarmen. Natürlich haben Sie ein Recht darauf, nicht gebissen oder sonst wie belästigt zu werden. Ich weiss, dass es sehr arrogante HundehalterInnen gibt, die ihren Liebling laufen lassen und sich noch über die Angst der anderen amüsieren. Das ist dumm und unverschämt.

    Es ist für mich das Gleiche wie früher, als es noch kein Rauchverbot gab. Da wurde in Beizen geraucht ohne Rücksicht, ich bekam regelmässig Kopfschmerzen und ging deshalb in keine Beiz mehr.
    Oder Eltern, die ihren gottgleichen Nachwuchs (habe selber ein Kind, bin also keine Kinderhasserin!) überall herumspringen und -lärmen lassen und jeder wird angequatscht, ob er es will oder nicht. Und wehe, man geht nicht auf das süsse Wesen ein.
    Also rücksichtslose Menschen sind überall, Hündeler sind da keine Ausnahme.

  • Striggi sagt:

    Fuer eine Kommunikationsberaterin schreiben Sie aber ziemlich aggressive blogs. Da wundert es mich nicht, wenn die Hundehalter auch aggressiv reagieren. Ihre Argumenattion ist idiotisch. Der Schlussatz zeigt klar, dass sie trotz (psychologischer ausbildung ?) offenbar nichts von einem Hund-Halter Verhaeltnis verstehen. Zudem scheinen Sie naturfremd, total vestaedtert zu sein, wenn sie das argument von Bakterienherden anfuehren. Ein Hund braucht Natur um artgerecht gehalten zu sein – sie brauchen die Natur nicht unbedingt zum trainieren, das geht auch im Gym auf dem Laufband. Vor 100 Jahren wusste jeder noch mit Tieren umzugehen. Die heutige Generation scheint das nicht mehr zu lernen. Ihnen fehlt ein gutes Stueck Wissen um zu verstehen. Also hoeren Sie doch mit der sinnlosen, gegenseitigen Hetze der beiden Konfliktparteien im Internet gegeneinander auf. Es hilft absolut nichts. Selbst nach Monaten von Blog haben Sie scheinbar nichts gelernt.

  • Manuela Schulte sagt:

    Hab‘ mir auch schon überlegt, einen Pfefferspray oder so anzuschaffen. Weiss jemand, ob das in diesem Fall Sinn machen würde? Ich erlebte schon einige brenzlige Begegnungen mit Hunden, und es war jeweils schwierig, als Nicht-Hündelerin in diesen Momenten richtig zu reagieren. Trotzdem finde ich, dass es nicht meine Aufgabe ist, einen Hundeverhaltenskurs zu besuchen, nur damit andere ihr Hobby im Wald gefahrlos streunen lassen können.

    • Peter Schönenberger sagt:

      Lassen Sie es mich so sagen: Bei einigen Hunden werden Sie mit einem Pfefferspray Erfolg haben, und mit etwas Glück kommen Sie um eine Anzeige herum.
      Bei anderen Hunden werden Sie kein Glück haben. Es gibt solche, die danach „unstoppable“ werden. Und die Arztrechnung müssten Sie dann wohl selber blechen.
      Und: Wenn Sie entscheiden, wann der Einsatz angemessen ist, heisst das noch lange nicht, dass Sie damit im Recht sind. Juristische Probleme dürften also aufziehen.
      Aber trotzdem: Versuchen Sie das mal mit dem Pfefferspray. Fragen Sie vielleicht vorher Ihren Arzt oder Apotheker nach der Behandlung – denn meist sind die Anwender die ersten Opfer.

      • Kathy sagt:

        Ist Pfefferspray in der Schweiz nicht verboten?

        Was normalerweise hilft: dem Hund gegenüber sehr autoritär auftreten. Gerade Körperhaltund und dann sehr bestimmt sagen, er solle sich verp…

  • Ares sagt:

    Dieser mönströse Artikel der Kommunikationsberaterin Natasche Knecht, spricht ja für sich.

  • Silvia sagt:

    Ich jogge seit bald zehn Jahren auf dem Pfannenstil. Weiss nicht, ob das an der Gegend liegt, aber ich hatte in all den Jahren noch nie ein Problem mit Hunden u/o deren Halterinnen und Haltern, obwohl ich mein Tempo beim Kreuzen von Spaziergängern mit Hunden nicht reduziere. Wer einen Hund hat, ist dafür verantwortlich, dass dieser nicht beisst, wenn man an ihm vorbei joggt. Und er sollte Joggern auch nicht nachhechten, denn wenn man einen Hund nicht kennt, weiss man ja nicht, ob der nun wirklich nur spielen will und was er genau unter Spielen versteht. Insgesondere, wenn ich mich auf einem offiziellen Jogging-Weg bewege. Da wäre ein Hundehalter ja ziemlich ungeschickt, wenn er mit einem bissigen Hund dort spazieren geht, wo alle zwei Minuten ein Jogger vorbei rennt. Wenn der Hund so gut drauf ist, dass er Jogger links liegen lässt, dann sehe ich nicht ein, weshalb er an die Leine muss; wenn er es (noch) nicht kann, dann sollte er an die Leine; das kann ja auch eine lange Leine sein, damit er dennoch möglichst viel Auslauf hat. Ich erlebe auf dem Pfannenstil vorbildliche und eher vorsichtige Hundehalter/innen. Ich habe den Eindruck, dass nur diejenigen, die sich ganz sicher sind, dass ihr Hund Jogger nicht beachtet, diesen frei laufen lassen. Andere, mit vielleicht noch etwas jüngeren Hunden, rufen die Hunde sehr oft sofort zu sich, wenn ein Jogger naht und der Hund sitzt dann geduldig neben seinem Halter, während ich vorbei jogge. Ich bekanke mich jeweils bei den Haltern dafür, wenn sie den Hund zu sich gerufen haben.

    • Sara W. sagt:

      Ich habe es im anderen Blog schon geschrieben. Ich jogge seit nun mehr als 2 Jahren fast jeden Tag in der Region Oerlikon, Affoltern, Hönggerberg, Chäferberg und hatte noch NIE ein problem mit Hunden oder ihren Haltern. Die meisten Hunde ignorieren einen einfach, die, die etwas mehr Temperament oder jagdtrieb haben sind oft an einer Auszugsleine oder sonst angeleint. Wir haben in Graubünden auch einen Hund zu hause und wir nahmen ihn immer an die Leine wenn wir Leute mit Kinderwagen, Jogger oder Velofahrern begegnet sind. Oder wenn wir im Wald Wild gesehen haben haben wir die nächsten Hundehalter, denen wir begegnet sind darauf aufmerksam gemacht, dass sie dort ihren Hund anleinen sollten. Wir schätzten das auch immer wenn wir zum Beispiel auf Wild aufmerksam gemacht wurden.
      Ich weiss nicht, warum ich noch nie schlechte Erfahrungen gemacht habe hier mit Hunden. (Mein Mitbewohner übrigens auch nicht). Vielleicht liegt es daran, dass ich mit einer gewissen Gelassenheit Jogge. Ich bin zwar schon eher schnell unterwegs aber ich Grüsse immer alle Hundehalter, die ihren Hund an der Leine haben mit einem lächeln und drossle etwas das Tempo. Das habe ich früher auch geschätzt als ich mit meinem Hund unterwegs war. Ich habe selbst nie ein Dankeschön erwartet aber ein gewisses Mass an Freundlichkeit und Respekt mir und dem Hund gegenüber. Damit bin ich als Jogger und Hundehalterin immer gut gefahren. Man merkt den Hundehaltern heute an, dass sie alle Erziehungskurse besucht haben, und ich denke hier in Zürich legen die Hundehalter noch mehr Wert auf einen Gewissen Grundgehorsam ihres Hundes als zum Beispiel in Graubünden, weil wenn etwas passiert das ganze dann viel stärker in den Medien präsent ist und ein Reibungsloses miteinander sehr im Interesse der Hundehalter ist. Natürlich gibt es überall unter den Hundehaltern wie überall schwarze Schafe. Aber wenn es sooo viele wären, dann wäre mir das bestimmt stärker aufgefallen. Ich denke vieles wird viel zu sehr emotionalisiert und das ist immer der Fall wo Ängste mit im Spiel sind.

  • bikerin mit kind und hund sagt:

    Von überall erhält man Anweisungen und Belehrungen – egal was man tut! Letzten Sommer am Greifensee. zufrieden fuhr ich mit dem Velo um den Greifensee. Bei kleinen Kindern, Joggern, Skatern und Hunden fuhr ich langsam oder hielt an, bis ich sah wohin Kind/Skater/Hund wollten. Es ist ja klar, dass dort genussradeln angesagt ist und keine Rekordjagd. Vor mir liefen vier Erwachsene mit einem grossen hellen Hund mit massigem Körper. Wie gewohnt fuhr ich im Schritt langsam näher und schaute, ob ich gut dazwischen durch konnte, oder ob ich anhalten musste. Der Hund kehrte plötzlich um und ging auf mich los. Ich erschrak, stieg ab und rief ‚halten Sie Ihren Hund‘. Der Hund, ungehindert voll auf Attacke und ich, fast am umfallen mit Velo, versuche wegzukommen damit er mich nicht beissen kann. Nix klappte, weder Wegkommen noch Biss und ich am Boden. Ich wurde von den vier Erwachsenen umringt, niemand half mir auf und alle beschimpften und bedrohten mich auf primitivste Art! Nur weil ich gerufen hatte, sie sollten ihren Hund halten! Sie versperrten mir den (Flucht)Weg und forderten sogar ihren Hund auf mich anzufallen. ‚Damit ich etwas lerne…‘ Irgendwie kam ich ziemlich zitternd weg und fühlte mich elend. Was genau sollte ich lernen?

    Auf Spaziergängen mit Kleinkind im Buggy. Einem Mädchen, dass panische Angst vor Hunden hat. Die grösseren Hunde haben ihre Schnauze auf Augenhöhe mit Ihr und sie bricht in Panik aus (eine Panik die von der Mutter nicht geteilt wird). Es gibt dann tatsächlich Hundehalter, die ihr sagen ‚muesch kai Angscht ha‘, statt ihren Hund zurück zu nehmen. Wenn ich dann sage, sie habe aber Angst, kommen wieder diese Belehrungen…

    Zwei Welpen spielen ausgelassen miteinander und purzeln herum. Ein Jogger kommt und rennt ungebremst durch die Hunde hindurch statt einen kleinen Bogen zu machen. Natürlich fällt er hin und beschimpft die Hündeler, droht mit Polizei. Belehrt uns. Wir telefonieren der Polizei und fragen, ob wir etwas falsch gemacht haben. Ein Polizist mit gesundem Menschenverstand beruhigt uns, dass der Jogger nun halt nicht stur durch spielende Hunde hindurchrennen muss. Ausweichen ist besser.

    Auf Spaziergängen mit unserem grossen, freundlichen Schäferhund. Er läuft an allem vorbei, seien es Jogger, Velos, Nordic Walkers, ohne sie zu beachten. Bei Sportlern die wir nicht kennen, bei allen Kindern und bei angeleinten Hunden nehmen wir unsern Hund zu uns. Bei Menschen die von weitem erschrocken den Schäfer sehen, nehmen wir ihn an die Leine. Bei uns im Wald, wo sich die meisten kennen und das Miteinander einfach normal ist und klappt, kann er ausserhalb der Schonzeit frei laufen. Nur bei Kindern nehmen wir ihn immer zu uns, weil sie ja vielleicht Angst vor Hunden haben.
    Wenn wir aber woanders sind und uns genau so aufmerksam dem Nebeneinander widmen, erhalten wir regelmässig von wildfremden Menschen Nachhilfeunterricht – nur weil der ruhig bei uns stehende Hund ein Schäfer ist. Sogar von Leuten, deren wild bellender und an der Leine zerrender Hund auf unseren etwas fragend dreinschauenden Teddy los will. Wieder Belehrungen von Fremden.

    Dies sind für alle unangenehme Situationen. Aber Belehrungen scheinen ein Teil unseres Schweizer Alltags zu sein. Als Hündeler, Jogger, Biker und erst Recht als Mutter scheint man Freiwild zu sein für alle Belehrungswütigen dieser Welt. Wie wäre es, mal eine andere Zielgruppe zu suchen? Wie wär’s mit… Tramfahrern? Oder allen die Kaffee ohne Milch trinken? oder noch besser: das Belehren einfach abstellen!

  • thömse sagt:

    danke, wieder ist das leidige Thema los…
    was solls, unten grau oben blau, stehen wir drübe!!

  • Roger Knecht sagt:

    Die ganze Problematik ist total aufgebauscht und beliebig Austauschbar z.B. mit dem „Jugo“-Schweizer-Problem.
    Ich bin selber Outdoorsportler, habe einen Outdoorhund und habe in den letzten Jahren nur ganz wenige wirklich „heikle“ Situationen erlebt. Es gibt zweifellos agressive Hunde, uneinsichtige Hundehalter, Sozialhilfebetrüger aus Südosteuropa, dealende Nigerianer, … Mit einer „Diskussion“ mit Schlagworten im SVP-Stil und einer Dogmatisierung werden vorhandene Probleme aber nicht gelöst.

  • René Stettler sagt:

    Regelmässig muss ich mir gefallen lassen, wie ich als Jogger oder Spaziergänger von Hunden beschnuppert werde (er ist so lieb, er beisst nicht). Das muss ich mir einfach nicht gefallen lassen. Soll ich auch mal die Begleiterin eines Hundebesitzers beschnuppern?

    • Ares sagt:

      @René, nein wir beschnuppern die Hundebesitzer nicht, sondern besabbern sie. :-)

    • Paul sagt:

      Ja, tun Sie das doch. Es wäre eine humorvolle Reaktion und bringt Sie sicher mit dem Hundebesitzer ins Gespräch – das Einzige konstruktive. Übrigens drüfen Sie auch gerne am Hund schnüffeln, dann kommen Sie auch mit dem ins Gespräch – und vielleicht geht Ihnen dann sogar ein Licht auf. Zu wünschen wäre es Ihnen jedenfalls.

      • René Stettler sagt:

        Es gibt nur eine Lösung um das Besabbern abzuwenden. Ein kräftiger Fusstritt auf den Hund, damit er jaulend davonläuft und das in den Augen des Hundehalters. Dann wird er den Hund das nächste Mal an die Leine nehmen.

        • fufi sagt:

          So Geil!

          Und wieder mal schlägt einer den Esel, wo er doch die Windmühle meint!

          Hey, wie wärs, mal das Gespräch mit dem Hundehalter zu suchen?

        • Paul sagt:

          Ach sooo, das Beschnuppern ist gar nicht das Problem… Ihnen ist die Frau davobgelaufen oder der Chef war gemein oder Sie sind sonst ein armes Würstchen mit aufgestauten Agressionen. Wenn Sie etwas gegen beissende Hunde haben oder dagegen, dass man von Ihnen erwartet mit fremden Hunden zu „spielen“, dann habe ich dafür natürlich das grösste Verständnis. Aber ein Fusstreitt wegen Beschnüffeln? Sie brauchen Hilfe!

    • fufi sagt:

      @René Stettler

      Regelmässig muss sich mein Hundi (Schulterhöhe 60 cm) gefallen lassen, dass sie von wildfremden Menschen einfach so und so wie „selbstverständlich“ begrapscht und getätschelt wird (ist der aber süüss – der sieht aber sooo lieb aus) – an der Leine, wohlgemerkt!
      Muss sich das Hundi DAS gefallen lassen? Und wenn’s ihr denn vielleicht nicht passen täte? Nur schon ein kleines Knurren? Von einem kleinen Zähnezwick schon gar nicht zu reden …. !!!!!
      Also ICH frage jeweils, ob ich einen fremden Hund streicheln dürfe.

      UND VOR ALLEM: Ich frage stets, ob mein Hundi jemandem Grüezi sagen dürfe. Ich weiss nämlich, dass nicht alle Menschen Hunde mögen!

  • Anne Baynor sagt:

    Frau Knecht ist mir höchst unsympathisch, etwa so wie ihr selber alle Hunde unsympathisch sind. Sie soll endlich mit diesen Anti-Hund-Artikeln aufhören, denn diese richten mehr Schaden an als sie nützen. Die Inhalte sind sehr einseitig, überhaupt nicht humorvoll und öden mich allmählich an. Sie soll sich auf ihre geliebten Berge konzentrieren und die 4-Beiner endlich in Ruhe lassen.

  • Janet sagt:

    Ach ja. Jetzt brauche ich nur noch den Leinenzwang und obligatorische Halterkurse fuer Kinder. Dann gefaellt es mir wieder viel besser in der alten Schweiz. Im Ernst. Ich wohne hier in einer Gegend wo Mr Dobermann und Mr. Pitbull frei rumstreunen. Diese Hunde werden hier zum Schutz vor wilden Tieren und Einbrechern gehalten und wollen garantiert nicht spielen. Joggen wuerde ich deshalb nicht empfehlen. Ja und bezueglich der Anfrage: Ich trage Baerenspray und Stun gun mit mir. Fuer den Notfall. Darf ich leider bei frechen Kindern nicht gebrauchen.

  • Cornelia Scheider sagt:

    Hat die Frau das Trauma immer noch nicht überwunden? Ernsthaft, Frau Knecht, sie brauchen professionelle Hilfe.

  • Tina sagt:

    Da können Sie ja froh sein, dass 40 Prozent der Bestien verfettet sind. Jedenfalls sind dann Ihre trainierten, geschwindigkeitserpropten Waden vor diesen Joggerfressern sicher.

  • P. Frischknecht sagt:

    Mein Dank an all die joggenden Kommentatoren, welche hier auch Ihre positiven Begegnungen mit verantwortungsvollen Hundehaltern und Ihren Vierbeinern zur Sprache bringen.
    Sie sind mein Antrieb auch weiterhin dafür Sorge zu tragen, dass Begegnungen mit meinen Hunden für alle stets positiv verlaufen.

    Bei Ihnen Frau Knecht scheint das Hirn beim Thema Hund in Standby zu schalten.
    Anders sind Ihre wiederholten Hasstiraden wirklich nicht zu erklären.
    Sehr bedauerlich dass Ihnen der Tagi für solch geistigen Dünnpfiff auch noch eine Plattform bietet.

  • Michael Strässle sagt:

    In Kanada kann man Bärenspray kaufen. Das ist ein Reizgasspray stark genug um eine Grizzly zu vertreiben. Gibt es so was auch für Hunde?

  • Tschannen Werner sagt:

    das Problem ist das viele Menschen keine Ahnung haben und trotzdem einen Hund kaufen ,,müssen,,.
    An den Reaktionen der Jogger sieht man das auch unter ihnen viele keine Schimmer haben wie man sich im Fall der Fälle verhält. Summa summarum: Dumm trifft Dumm und alle schreien, typisches Verhalten in der Schweiz……

  • Ruedi Moser sagt:

    Als Hauswart ärgere ich mich über die Hundescheisse in meinem Rasen. Gehe ich spazieren, sehe ich sehr viel Hundescheisse am schön gelegenen Weg entlang dem See. Die dümmsten Hundehalter nehmen den Dreck auf und werfen ihn dann bei Gelegenheit in die Wiese oder in den See. Als Hafenwart fische ich des öftern solche Säcklein aus dem Wasser.

    In meinen Augen sind diese Leute weder Hündeler noch Tierliebhaber. Es sind blöde, verantwortunslose Leute die einfach noch ein Tier haben müssen.

    • Monika sagt:

      Haben Sie mal daran gedacht, dass die Scheisse in Ihrem Rasen von Mardern und freilaufenden Katzen stammen könnte?
      Auch ich ärgere mich über Hundehalter (bin selber eine), welche die Hinterlassenschaften Ihrer Vierbeiner in bewohnten Zonen nicht einsammeln; und was ich noch schlimmer finde ist, dass sie die vollen Hundesäckli einfach so in der Natur liegenlassen.

  • RiMa Kauf sagt:

    Ein grosses Missverständnis zwischen Joggern/Nicht-Hundehalter und Hunden.Viele Menschen wissen nicht nichts über Hund. Ich gehe regelmässig an der Limmat joggen und begegne jedesmal Hunden. In 99% traben sie desinteressiert an mir vorbei. Rennt wirklich mal ein bellender Hund auf mich zu, dann stoppe ich und begrüsse ich ihn überschwenglich (paradoxe Intervention). Sogleich ist es aus mit seinem Angriff. Überwinden Sie Ihre Angst und sprechen sie mit dem Tier. Sicher gibt es schlechte Hundhalter und es gibt auch zu viele Hunde. Da ich Hunde überaus liebe, habe ich keinen. Denn wenn man ihm nicht wirklich das bieten kann was es braucht (vor allem VIELl Auslauf), sollte man dem Tier zu liebe verziechten.

    • dr klinger sagt:

      Bin nicht und war nie Hundehalter, habe es auch nicht vor – weil zu wenig Zeit. Erlebe seit x Jahren an der Limmat d.h. für mich zwischen Werdinsel und Baden, auf meinen langen Jogs zu 99.9% positives analog RiMa Kauf. Als Vater mit kleinen Kindern erlebe ich jedoch ein paar Mal mehr Problemsituationen, diese gibt es an der Limmat aber um einiges mehr mit Velofahrern. Kann mir nicht vorstellen, dass ich nicht eher repräsentativ mit meiner Erfahrung bin. Habe natürlich nicht (wie Frau Knecht) generell Angst vor Hunden. Generell soll auch Frau Knecht akzeptieren, dass ihre Joggingstrecke nicht nur für sie allein das ist und ein nebeneinander wenn möglich ein miteinander ein Muss ist. Ihre Phobie noch mit allgemeinen Problematiken der Hundehalterung zu vermischen und dies dann durch den Tagi publizieren soll sie in Zukunft sein lassen. Dies ist einer von den typischen kontraproduktiver Hetzartikel wie man es leider in den letzten Jahren im Tagi noch und nöcher findet, dazu noch eine Repetition zum Thema.

  • Maja sagt:

    Der Hund gehört zu einer Rass, die straflos …

  • Hugo Maurer sagt:

    noch was: halsbrecherischer Freeride-Wettkampf am extrem steilen Corvatsch-Nordhang > noch sinnloser als hundehaltung!

  • Hugo Maurer sagt:

    tja, gegen hundehalter ist kein kraut gewachsen (die hunde können nichts dafür)…….aber frau radcliffe tut mir trotzdem nicht leid: „Dank Spritzen und Medikamenten konnte die zähe Engländerin nach drei Tagen wieder trainieren.“ Nichts neues für eine sp(r)itzensportlerin. ausser vielleicht dem problem, dass sich die medis nicht mit den dopingmitteln vertragen….

  • Eva Mendes sagt:

    …Sie reden von Menschen die Höhenangst haben – tja, die gehen nicht in die Höhe. also sollen doch Leute die angst vor Tieren haben, auch nicht in den Wald gehen….schade, dass ein Outdoor-liebender Mensch wie die Autorin nicht genug Toleranz für auch andere aufbringen kann, denn genau sie werden auch ihren Kindern eines Tages beibringen, dass die Tiere dieser Welt nur im Zoo gut aufgehoben sind…dann gehen sie doch in den Zoo joggen – sie bekommen bestimmt auch ein Jahresabo, wenn Sie da ihre Runden drehen…

  • Kathy sagt:

    Liebe Frau Knecht,

    ihre beide Anti-Hündeler-Artikel vom letzten Herbst haben mir gar nicht gefallen. Der heutige hat einiges geklärt – sie haben Angst vor Hunden! Jetzt verstehe ich sie deutlich besser, hatte ich früher auch. Wenn man die Kommentare hier liest, merkt man sehr rasch, dass es grundsätzlich kappt und Hündeler und Jogger Rücksicht nehmen. Das Problem liegt somit hauptsächlich bei Ihnen. Ev wäre es eine Idee, etwas gegen diese Phobie zu unternehmen!?

    Was ich nicht verstehe: Warum greifen sie am Schluss des Textes wieder an? Was soll dieser dumme Satz „Wer Hunde liebt, der hält sich keine – nicht wahr?“ Wieso provozieren sie?

    Gruss
    Kathy

    • Hugo Maurer sagt:

      kathy: dabei bezieht sie sich wohl auf die 40% und hat deshalb vollkommen recht. hoffentlich ist ihre 1. analyse (frau knecht hat eine hundephobie) zutreffender. sind sie hobbytherapeutin?

  • K.B. sagt:

    Als Hundebesitzerin muss ich wirklich sagen: es ist für mich äusserst unangenehm, mit solchen Individuen auf eine Stufe gestellt zu werden, welche Frau Knecht den hungrigen Hunden zum Frass vorwerfen wollen bzw. sie einschläfern wollen. Man kann sich sehr gut vorstellen, wie sich solche Leute benehmen, wenn ihr Hund auf Jogger, kleine Hunde, Fussgänger los geht – und sei’s nur zum Jagd“spiel“.

    Ich kann nur sagen: ich schäme mich manchmal, auch zum Kreis der Hundehalter zu gehören. Vielleicht sollte es doch Maulkorbpflicht geben – für solche Hundehalter die Spezialanfertigung mit Schalldämpfer.

  • Heike sagt:

    In was für einem schönen Gebiet lebe ich!
    Möchte den Hundehaltern im Furttal auch mal ein Kränzlein winden. Hatte seit langen mehr kein schlechtes Hunde-Erlebnis. Die Vierbeiner werden bei Fuss gerufen, ev. sogar angeleint und ich jogge nach freundlichem Gruss und einem „Merci“ weiter.
    Die Welt ist doch gross genug, dass Jogger und Hündeler aneinander vorbeikommen. Mit ein bischen gutem Willen wär’s doch möglich!

  • Daniel Zollinger sagt:

    …und meist kommt dann die Antwort von den Hündeler: „Aber das macht doch mein Hund nicht!!!“ Man hat ja gesehen das er es gemacht hat, oder etwa nicht?

  • nadine sagt:

    erstens, was macht monte carlo hier in der schweiz?
    zweitens, verständnis ist von allen gefragt. mit respekt den leuten begegnen (hund an die leine, velofahrer klingelt von hinten und alle würden aneinander vorbeikommen, jogger grüsst, etc.). drittens, diejenigen die sich grauenhaft benehmen (hund nicht an die leine nehmen wenn jemand kommt der womöglich angst hat, oder rüpelige velofahrer die einfach durchfahren ohne zu grüssen oder zu klingeln und sich bemerkbar machen oder auch jogger die ihre sprache verloren haben und nicht grüssen können) werden gleich alle in denselben topf geschmissen. mit respekt und anstand würden alle an allen vorbeikommen!

  • paz de monnay sagt:

    Was nützt es, wenn sich Hundephobiker und Hundeverehrer gegenseitig die Hölle heissmachen? Nix! Als kranker Mensch habe ich mir vor neun Jahren so ein Tier aus dem Tierheim geholt. Es gibt mir Halt sowie einen geregelten Tagesablauf. Ich habe das Tier von früh auf trainiert: Vögeli siila! Chatz siila! Sii la, Sii la! Funktioniert wunderbar! Der Mensch hat den Wolf nun mal domestiziert. Als Schutzhund, Schlittenzieher, Schaf-Bewacher, Suchhunde, etc-pi-pa-po. Jogger sind eine eher neue Erscheinung auf diesem Planeten, der antike Läufer von Marathon vielleicht ausgeschlossen. Bauern halten Hunde, um Füchse von Hühnern und sonstigem fernzuhalten. Sollen diese alle angekettet werden, nur um der städtischen Bevölkerung ihr Hobby ausführen zu lassen?
    Würden die urbanen Jogger auf einer Runde Runden laufen, gäbe es keine Probleme. Aber nein! Sie wollen wirklich durch jeden Bauernhof hindurch. Wie sonstiges hobbysportliches Geschmäus auch! Nicht wahr?

  • Peter Schönenberger sagt:

    Arme Paula. Sie wurde ja auch von einer Spinne gebissen. Seither gibt es die Gruppe „Joggers for the extinction of Spiders“. Ausserdem wurde Paula von einem Kind mit seinem Fahrrad über den Haufen gefahren. Seither existiert die Gruppe „Joggers for the ban of kids“.
    Ups, sorry, da habe ich etwas verwechselt: Radcliffe hat das Kind über den Haufen gerannt, nicht umgekehrt.
    Nein, Sarkasmus a parte: Selbstverständlich sind solche Vorkommnisse für alle Beteiligten )(=*&sse. Nur: Liest man Paulas Version, tönt es bei Weitem nicht so dramatisch wie in jener von Natascha Knecht. Und somit muss sich Frau Knecht tatsächlich die Frage gefallen lassen, ob sie – entweder aus Hundephobie, oder aber um der Klickzahlen willen – die Tatsachen bewusst entstellt.

  • Pat Geering sagt:

    Ich war immer der Meinung dass Fanatismus auf religiöse Fanatiker beschränkt war, aber unterdessen mit der ganzen Thematik hier angesprochen, mit den Raucherthemen .. egal was, es herrscht nur noch Fanatismus. Nur noch ein Schwarz-Weiss denken: bist du nicht für mich, bist du gegen mich. Und wer es wagt sich dazu zu äussern, der wird persönlich verunglimpft (wie steht’s eigentlich um die freie Meinungsäusserung?).
    Ich bin kein Hundeliebhaber, aber auch kein -Hasser. „Jedem Tierchen sein Plaisierchen.“ Aber es hört bei mir auch auf, wenn ich laufen gehe und von nicht-angeleinten Hunden angekläfft und verfolgt werde. Und dann noch lakonische Kommentare wie ‚er will nur spielen‘ höre. Es sind selten die Hunde die böse oder dumm sind, in solchen Fällen sind’s die Halter, welche ihre persönliche Freiheit und Einstellung über die aller anderen stellen. Damit tut ihr den Hunden keinen Gefallen, und auch jenen Hundehaltern nicht, welche sich mit ihren Hunden integrieren und auf ihre Umgebung Rücksicht nehmen.

    • René Stettler sagt:

      Bravo Pat, das Problem ist nur mit einem generellen Leinenzwang zu lösen. Ich muss mich doch nicht regelmässig beschnuppern lassen von Hunden mit egoistischen Hundehaltern.

      • Peter Forster sagt:

        Bei Ihrer Schnupper-Obsession würde ich es mal mit Waschen probieren.

      • Paul sagt:

        Sie mussten sich allen Ernstes beschnuppern lassen? Beschnuppern? Und deswegen machen Sie jetzt so einen Aufstand und tragen etwa 10% aller Beiträge hier bei? Das meinen Sie jetzt nicht ernst oder? Meine Güte, Ihre Probleme möchte ich haben…

  • Martin Berlinger sagt:

    Wow, das war aber ein richtig heftiger Biss in die Hündeler-Wade! … oder müsste man hier korrekterweise von zurückbeissen sprechen? Ich selbst hatte viele Jahre eine Hund (Neufundländer). Auch er wollte in seinen Kinder- und Jugendjahren oft „nur spielen“, wobei für den wachen Hundehalter „nur spielen“ = jagen bedeutet. und wer ein bisschen über seine Nasenspitze hinausdenkt, weiss, ob Hundehalter oder nicht, dass die meisten Menschen nicht unbedingt Freude daran haben, als Jagdobjekt eingestuft zu werden.
    So bekam mein (angeleinter) treuer Freund halt jedesmal Ärger mit mir, wenn er jemanden als Jagdspielobjekt betrachtete. Das ging einige, wenige Monate, und er hatte es kapiert. So hatten wir und die Jogger keine Probleme miteinander, im Gegenteil! So einfach wäre das.

  • Infomagazin sagt:

    Als Hundebesitzer seit Kindheit muss ich sagen es gibt Menschen und Hunde. Ob jetzt Hunde wirklich die besseren Menschen sind, wird sich heute nicht lösen lassen. Leider sind gewisse Hunde nicht nur gegenüber Joggern aggresiv sondern auch untereinander. Also liegt es eher an der Erziehung und dem Umnfeld in welchen der Hund lebt. Vielleicht lrnt man erst im Alter die Qualität einer Hundeliebe kennen. Nicht zu vergleichen mit deruzwischenmenschlichen Liebe, aber verlässlicher. Ein Kamerad der zuhört, der nie schlechte Laune hat und einem nicht wegen einem anderen Hund verlässt. Zu den Joggern ist allerdings auch zu sagen, dass sie schon in 100m Entfernung zu schreien beginnen “ Nehmen sie den Hund an die Leine !“ obwohl der schon angeleint ist. Damit wird der Jagdtrieb im Tier eher geweckt den beruhigt. Einen Belastungsprobe. JOgger müssen eben auch akzeptieren, dass der Hund auch artgerecht spazieren gehen möchte (gegen Fett und Übergewicht). Also gleiches Recht, wie sie für sich beanspruchen, Noch dazu zahlen wir Steuern und der Jogger nicht. Wie immer im wahren Leben – Dialog zeigen, freundlich bleiben und die wenigsten Hunde werden aggresiv. Sie spüren ihre Freundlichkeit die sie antönen. Umgekehrt gibt es keinen dicken Jogger, weil denen der Schnauf zum Laufen fehlt. Auch keinen Jogger die an der Leinen laufen. Also sehen sie das mal aus der warte eines Hundes und sie werdne sehen, Begegnungen werdne künftig weit entspannter ablaufen. èbrigens auch Hunde sind Weltmeister im Menschen retten. dabei ist es dem Tier egal ob er einen dekorierten Jogger oder einfach den Nachbarn anbellt. Entspannen sie sich – man lebt nur einmal.

    • Kinderliebhaber sagt:

      Also wenn Jogger keine Steuern zahlen müssen, werde ich sofort auch Jogger.

      • Infomagazin sagt:

        @KINDERLIEBHABER
        Jogger zahlen keine Steuer im Gegensatz zur Hundsteuer. Übrigens – Hunde sind diese 4 beinigen Kleintiere welche meistens angeleint vorm Finanzamt warten. Joggen finde ch persönlich nicht sehr sinnvoll für die Gelenke. Schaut zwar gesund aus, ist es aber nicht. Jogger erkennt man an dem roten Kopf. Der erste Herzinfarkt kommt so um die Fünfzig. . Übrigens meine 4 KInder haben anfangs auch keinen Steuern gezahlt. Aber später dafür umsomehr. Golfer beanspruchen auch jede Menge Natur und zahen keine Golfersteuer. Pferde machen die grösseren Haufen als Hunde sind aber sonst lieb und zahlen keinen Steuer. Ihr Verhalten ähnelt den Pferden.Hoffe ich konnte helfen bei der Steuererklärung.

  • Lea Jacot sagt:

    Bin selbst „Hündeler“. Nehme meinen Hund aber immer an die Leine wenn ich Jogger oder Kinder sehe. Rege mich sehr über Hundebesitzer auf die das nicht tun. Ich weiss ja das mein Hund nicht beisst, der Jogger aber nicht und hat darum ein ungutes Gefühl. Wären Hundebesitzer etwas rücksichtsvoller gäbe es weniger Unfälle und weniger Leute würden Hunde hassen.
    PS: Hunde sind auch nur Tiere, sie nicht an die Leine zu nehmen vor allem wenn kleine Kinder in der Nähe sind finde ich verantwortungslos, auch dem Tier gegenüber!

  • olivia sagt:

    obwohl ich seit mehreren jahren regelmässig jogge, hatte ich noch keine einzige negative erfahrung mit hunden und/oder ihren haltern. hier im säuliamt nehmen die halter ihre hunde in der regel bei fuss wenn ich vorbeirenne und ich bedanke mich dafür. ich verstehe die ganze diskussion nicht.

  • Rücksichtslosigkeit egal wo und durch wen, ist ein Übel der heutigen anonymen Gesellschaft. Aus diesem Grund heizen hier und auf offenem Feld, 5% der Hundehalter die Stimmung auf und diskreditieren mit diesem Verhalten die anderen 95% anständigen Hundehalter. Und solange das so ist, gibt es nur eine Lösung: die generelle Leinenpflicht.

  • Sandra sagt:

    aaahhh, Kommentare gegen Frau Knecht werden nicht freigeschaltet! So wohl auch dieser nicht :-)

  • Tim B. sagt:

    die zynischen bemerkungen dieser frau knecht aber auch der leser sind einfach schockierend! dieser hass und diese unglaubliche schubladisierung von menschen mit und ohne hund! als hundehalter, der sich auch freundlich entschuldigt wenn der hund mal jemandem im wege steht, plädiere ich für ein miteinander! das geht, tatsächlich! aber nicht so, wie von den lesern, joggern, hündelern etc hier vorgelebt! ein sturer biker der einfach den wanderweg runterdonnert, egal ob kind oder hund im wege sind ist ebenso ärgerlich wie der sture hundehalter dem die freiheit seines tiers über alles geht! und schliesslich kann jeder zur entschärfung der situation beitragen, ein jogger kann sein tempo reduzieren beim kreuzen, ein biker kann sich ankündigen und nicht unerwartet von hinten an einem vorbeirasen (da erschrecke auch ich, nicht nur mein hund) und der hündeler kann sein tier anleinen, wenn freizeitsportler in der nähe sind! aber bitte hier im forum aber auch auf dem spazierweg mehr respekt und anstand!

  • Otto Liebschitz sagt:

    Diesem Blog fehlt etwas der Humor. Und ein Webclown, „hm….,“

  • Bucher Patrick sagt:

    Wieder mal so ein überflüssiger Beitrag mit ach nur einseiter Hetztyrade…. Schreiben wir doch bald mal über die Velofahrer, die im Fahrverbot fahren, über die Rösseler, die die schönen Wege zertrampeln, die Wanderer, die ihre Hinterlassenschafen der Natur überlassen, den Joggern, die meinen man müsse Ihnen IMMER ausweichen, den Grilliierer, die ihren Müll den nächsten Grillierer hinterlassen, den Kindern die auf Spielplätzen nur herumschreien, dass keine Ruhe mehr herscht, den Fussballfans, weil alle sowieso nur Hooligans sind, den Rauchern, weil sie die gute Luft verpesten, den Jugendlichen, weil sie nachts eh nur Krawall machen, den Bankangestellten, weil sie nur an den eigenen Profit denken, den Frauen, weil sie die Männer nicht verstehen und auch umgekehrt.. und und und…. tiefsinnige Artikel sehen anders aus. Dies wäre eher ein Beitrag für die „verbotene Zeitung“ (Zeitung mit fünf fetten Buchstaben…)

    • René Stettler sagt:

      Ja, so denken die Hundehalter. Wenn der Hund doppelt so viel wert ist wie der Mensch, ist natürlich alles falsch was die Biker, Reiter und Spaziergänger machen. Ein Hund ist nur ein Hund. Ein Hund wird durch neurotische Hundehalter zum Mensch.

  • Sandra sagt:

    Keine Hundehasserin Frau Knecht? Bakterienherd? Reisen Sie bloss nie mit ÖV, da werden Ihnen Milliarden von Bakterien begegnen – von Menschen!
    Ihre Einstellung schürt den ewigen Krieg zwischen Hundehaltern und Joggern nur. Ihre Einstellung ist schwarz-weiss, Graustufen gibt es keine. Ich bin 4x die Woche bis zu 1.5 Stunden unterwegs und begegne dabei vielen Hunden. Noch nie wurde ich dabei bedroht. Vielleicht habe ich nur Glück, vielleicht begegne ich aber auch nicht jedem Hund mit einer 100% negativen Einstellung…vielleicht ist es ein wenig von beidem! Bestimmt gibt es unverantwortliche Hundehalter, nur sollte man deswegen nicht eine ganze Spezies verteufeln (Spezies = Hunde, nicht Hundehalter!).
    Hätten Sie wenigstens die Grösse, Ihre Angst vor und Abneigung gegen Hunde zuzugeben, könnte ich Sie ernst nehmen. So schreien Sie nur nach Aufmerksamkeit und schüren einen Kleinkrieg, der eigentlich nicht nötig ist.

  • Housi Dogbite sagt:

    Hundehalter und Niveau: selten.
    Hundehalter und Einsicht: nonexistent.
    Hundehalter und sich entschuldigen: Hat jemand dies schon erlebt??
    Hundehalter und arrogant, uneiensichtig, egoistisch: immer und überall..
    Hundehalter = wandelnde Neurosen mit Tier ( an – oder eben nicht an der Leine)

    • Anna Meier sagt:

      Würden Sie das z.B. Barack Obama oder der Queen ins Gesicht sagen? Zur Erinnerung, auch beides Hundehalter, und für Sie ist ja Hundehalter gleich Hundehalter….

    • Sam sagt:

      Web 2.0: Jeder darf seine noch so paranoide Weltsicht ins Netz ergiessen.

    • Sarastro sagt:

      An den Träger / die Trägerin des „Namens“ Housi Dogbite: Komm doch mal auf die Luzerner Allmend, um dich davon zu überzeiugen, dass deine Aussagen nicht nur einfältig und primitiv sind, sondern auch unwahr.
      Und an die Adresse von Frau Knecht: Lassen sie doch endlich dieses Thema bleiben, denn es trägt überhaupt nichts zur Lösung bei. Im Gegenteil! Wen Sie schon das Bedürfnis haben zu schreiben, dann wählen Sie doch ein Thema, zu dem sie sich kompetent äussern können!

    • Paul sagt:

      Ersetze Hundehalter durch Jogger und es kommt der gleiche Blödsinn raus…

      • fufi sagt:

        Ersetze Hundehalter durch Housi Dogbite (nomen est omen!)
        Aber glaub DIESER darf ohne Leine nach draussen!
        Meine: gewisse Menschen sollten ihre verbalen Ausscheidungen besser im Robidog als irgendwelchen Blogs entsorgen!
        :-(
        Nimmt wich wunder, wie sich SO was im Strassenverkehr verhalten mag.
        :8

  • Valérie Grandjean sagt:

    Liebe Frau Knecht, ich gebe Ihnen zu 100% recht. „Outdoor & Hund“ beginnt ja nicht erst im Wald, sondern sobald man einen Fuss nach draussen setzt. Ich habe noch nie verstanden, was toll daran ist, wenn man sich z.B. im Tram von so einem Tier besabbern lassen muss. Leider nimmt nur eine ganz kleine Minderheit mit ihrem Tier Rücksicht auf die Umgebung, stattdessen verteidigt hingegen die Mehrheit dessen Tun. Ich frage mich ja immer, warum all diese HundebesitzerInnen so ein Tier brauchen? Haben sie zuwenig zwischenmenschliche Kontakte und brauchen einen Ersatz? Mit Menschen kann man immerhin einen Dialog führen, mit Hunden ist es etwas einseitig…
    Besonders wundere ich mich, dass in der Stadt, wo sehr viele Menschen nahe beieinander wohnen, nicht mehr Massnahmen zum Schutz vor Hunden ergriffen werden. Auf dem Spielplatz in meiner Nachbarschaft wurde sogar die Tafel mit der Hundeleinepflicht entfernt! Zwar hat sich vorher auch nur eine Minderheit an diese Pflicht gehalten, aber wenigstens konnte man die HundebesitzerInnen dank der Tafel auf ihr Versäumnis hinweisen.

    • Anna Meier sagt:

      Liebe Frau Grandjean, ich habe zwar keinen Hund und joggen würde mir im Traum nicht einfallen und lese die Kommentare hier nur zu meiner eigenen Belustigung.

      Aber jetzt zu Ihnen, Sie sind anscheinend eines von diesen Exemplar Mensch, die von ihren Mitmenschen ganz speziell geschätzt und heiss und innig geliebt werden. Dass diese Tafel entfernt wurde, ist ganz klar ein Ärgernis für Sie, aber keine Angst, Sie finden bei Ihren Mitmenschen bestimmt ganz viele andere Versäumnisse, auf die Sie sie immer sofort pflichtbewusst hinweisen können :-)

  • Benno sagt:

    Grüezi Frau Knecht. Trotz Hundelosigkeit muss ich Ihnen doch konstatieren, dass Sie Hunde nicht zu verstehen scheinen. Hündeler sind nun mal Hündeler (wobei mir die obesen Hunde am liebsten sind, E=mv^2), aber mit etwas Hundekenntnissen kann man sich als Jogger „entbeuten“ und so die Ignoranz der Mitmenschen kompensieren. Also einfach mit gleicher Geschwindigkeit weiterjoggen, auch wenn der Hund schon fast an der Wade knabbert – weder Anhalten (er beisst sich sonst am Hals fest) noch Beschleunigen werden den gewünschten Erfolg haben. Im Fall der Fälle einfach dem Hund hinten auf die Zunge drücken, dann wird der Würgereflex ausgelöst.

  • Rohr Robert sagt:

    Liebe Frau Knecht
    Da haben Sie sich aber schön festgebissen! Obwohl ich es nicht anständig finde, kann ich die Reaktion von einigen Hundehaltern verstehen. Sie haben schliesslich mit den agressiven Aussagen angefangen und es ist nichts als logisch, dass Ihre „Gegner“ auf die gleiche Weise reagieren. Zur Auffrischung: Ich bin Jogger und Hundehalter und kann also bei beiden Parteien mitreden. Im Normalfall verhalten sich doch Jogger und Hundehalter ganz normal und nehmen Rücksicht. Wenn man Ihre Berichte liest, hat man das Gefühl, alle Hundehalter und ihre Hunde sind agressiv und bissig! Im übrigen habe ich auch schon erlebt, dass ein Jogger ein Pferd von hinten überholt und das Pferd erschreckt einen Satz gemacht hat. Glücklicherweise ist die Reiterin nicht vom Pferd gefallen. Soll man jetzt über die Jogger lästern? Ich glaube beide Parteien sollten ihr Hobby mit gesundem Menschenverstand und Verständnis ausüben und dann können wir uns diese Berichte sparen. Sie haben sicher interessantere Beiträge für Ihre Leser bereit. Liebe Grüsse von einem zufriedenen Jogger und Hundehalter

    • Thomas Michel sagt:

      *sign*
      Ich nehme meinen Hund sogar mit, wenn ich trainiere. Das passt immer bestens, denn ich weiss um die Hundeangst anderer und mein Hund gehorcht mir.
      Solle man nicht einmal über die Nicht-Hundebesitzer schreiben, die meinen, ein Hund sei ein Plüschtierchen, das man einfach von allen Seiten ohne zu fragen befingern könnne?
      Nein! Wohl eher über Egoismus und Mangel an Anstand, der Menschen davon abhält, auf andere Rücksicht zu nehmen.
      Darum bitte wieder zu den interessanten Themen, die Abwechslung reinbringen.

  • Kamran Safi sagt:

    Also, ich möchte mal den Spiess umdrehen. Auch ich bin schon recht oft auf meinen allzweitäglichen Joggingrunden angefallen worden. Sei’s drum, ich möchte für einmal darauf hinweisen, dass es mehr „Hündeler“ hat, die ihre Hunde im Griff haben und auf ein gutes Miteinander bedacht sind, als nicht. Die Mehrheit derer, die Ihre Hunde zu sich rufen und sie mit einem Gutzi belohnen um mir ein gutes Gefühl beim Vorbeijoggen zu vermitteln bleibt so oft unerwähnt. Ich bedanke mich stest bei solchen erfreulichen Zusammentreffen und bin überzeugt, dass wir Jogger mehr erreichen, wenn wir nicht beschuldigen und dauernd meckern, sondern das Konfliktspotential positiv angehen. So wie man in den Wald ruft tönt’s zurück. Wir sind nun einmal nicht allein auf dieser Welt und es wird in absehbarer Zukunft nicht besser. Ganz sicher hat Paula nicht das Mass verloren, schliesslich hatte sie die Grösse den „Hündeler“ immer als Gentleman zu bezeichnen. Ich muss aber sagen, es kann einem den Deckel „lupfen“ wenn Kläffer hinter einem her rennen und „spielen“ wollen, aber wenn schon die Contenance verloren geht, dann besser bei den Anderen. Meine bescheidene Meinung.

    • Leonidas sagt:

      dem kann ich nur beipflichten: die mehrheit der hundehalter haben ihre hunde im griff und sind auf ein gutes miteinander bedacht. danke an all die positiven beispiele!

      • Judith sagt:

        und ich als Hundehalter freue mich jedesmal sehr, wenn ich nette Jogger antreffe (und es gibt deren viele), die trotz teils hohem Tempo im Vorbeirennen grüssen und merci sagen, wenn ich meinen Hund zurückrufe und am Halsband halte, bis er vorbei ist.

    • Hitz sagt:

      Danke für dieses ausgewogene und selten höfliche Statement. Schön, auch mal sowas lesen zu dürfen.

  • Lea lisa sagt:

    Ich bin tatsächlich joggende Hundehalterin. Ja, das gibt’s. Ich kann dazu nur sagen, dass weder die Jogger noch die Hundehalter ein förderliches Verhalten an den Tag legen.

    Liebe Hundehalter: nehmt eure Hunde bei Fuss, nehmt sie unter Kontrolle, nehmt sie an die Leine, wenn ihr wisst, dass euer Hund auf Jogger reagiert. Es gibt Menschen, die Angst vor Euren Lieblingen haben.
    Liebe Jogger: beachtet den Hund nicht, und rennt vorbei. Benehmt euch, wie auf dem Spaziergang. Wenn ein Hund auf euch zukommt, geht im Laufschritt weiter. Die meisten Hunde interessieren sich echt nicht für Euch. Aber wedelt nicht mit den Armen, nehmt sie nicht hoch und schreit auch den Hund nicht an.

    Ich könnte ohne meinen vierbeinigen Freund abends nicht alleine im dunkeln joggen gehen – also bitte ich um Repekt von beiden Seiten.

    • Hundehalterin sagt:

      Ich pflichte Lea lisa bei und gehe sogar noch einen Schritt weiter: ich bin selber Hundehalterin und passionierte Hündelerin, aber auch mir macht es Angst, wenn ein Hund auf mich zukommt, Herrchen ist weit entfernt, gestikuliert wie wild und ruft, der Hund reagiert aber nicht. Was sagt mir das? Der Hund ist schlecht erzogen und eine potenzielle Gefahr für meinen Hund.

      Mein Hund rennt zwar weder Bikern noch Joggern nach, aber das wissen ja die Sportler nicht und ehrlich gesagt würde ich auch nicht darauf vertrauen, wenn man mir zuruft: Der tut nix, der will nur spielen!“. Fazit. Mein Hund kommt vor jeder Wegbiegung und unübersichtlichen Stelle ins Fuss, man weiss nie, wer als nächstes um die Ecke biegt. Mein Hund ist im Fuss, wenn Reiter, Biker, Familien mit Kindern, Jogger oder überhaupt Menschen ohne Hunde sich nähern und manch einer hat es mir schon gedankt. Denn ein Hund der vorbildlich im Fuss geht, sagt auch viel über den Halter aus: nämlich dass dieser seinen Hund unter Kontrolle hat und Rücksicht nimmt auf andere, die vielleicht ja vor Hunden höllische Angst haben. Nicht jeder muss ein Hundeliebhaber sein, aber jeder soll auf andere Rücksicht nehmen.

      Ich danke es den Bikern auch, zum Beispiel an einem ruhigen Tag mit den Inlineskates und mit Hund an der Leine um den Greifensee, wenn sie einen Bogen um mich fahren und Verständnis dafür haben, dass ich lieber links fahre um den entgegenkommenden Verkehr zu sehen.

  • Werner Hunterlaar sagt:

    @Autorin: Schön, dass Sie die Erfahrungen anderer von vor 5 Jahren wiedergeben. Mit der Angst ist eben so. Sie zieht die böse Aktion förmlich an. Ich staune immer wieder, wie dumm sich manche gegenüber Hunden verhalten. Wenn dass blutrünstige Bestien wären, würden sie wohl kaum in Wohnzimmern wohnen. Ausserdem haben die Hunde nicht auch ein Recht auf Joggen, so wie Sie? Dann würden sie auch nicht verfetten. Ich verbitte mir diese Intoleranz gegenüber Hündelern und Rauchern und alle welche nicht Sportfreaks sind wie Sie. Und das sagt einer, welcher seinen Hund heute auch hasst!

  • Mili sagt:

    Nicht nur Jogger und wohlgemarkt auch Spaziergänger sind von den freilaufenden Hunden betroffen, sondern auch Eltern mit Kindern im Buggy oder Kleinkindern beim Gehen. Niemand hat ein Problem mit Hunden, wenn sich die Halter an die Regeln halten, die Hunde in Sichtweite behalten und zurückrufen. Wenn Hunde nicht gehorchen gehören sie an die Leine, ein „Er beisst nicht“ – Zuruf beruhigt mich nie, vor allem nicht, wenn der Hund wild bellend auf mich zurennt.
    Ich habe nichts gegen Hunde, sondern gegen die Halter die eine solche Diskussion überhaupt auslösen! Ein Hundehalter hat mir mal gesagt, ich soll doch einfach keine Angst haben, da dies der Hund merkt, wird er eher beissen. Besten Dank für den Ratschlag.

  • Fehr Reto sagt:

    Danke Frau Knecht für den schön und treffend formulierten Bericht. Bin mit dem Bike unterwegs und erlebe genau das Gleiche wie Sie als Joggerin. „er will nur Spielen..“ Ich will aber nicht Spielen, ich will Biken. Habe in den letzten Jahren zu meinem eigenen Schutz das sogenannte „Direktverfahren“ entwickelt und schon diverse Male angewendet. Biker wendet, Biker fährt direkt auf den Hund los, Biker überrolltt wenn nötig Vivi. Vivi hat einen Schock rennt nie mehr einem Biker hinterher, Meister bang um Vivi und nimmt ihn das nächste Mal an die Leine…

    • Peter Müller sagt:

      Vivi überrollen ist eine schlechte Idee. 1. Strafrechtlich relevant (inkl. Eintrag Vorstrafe ins Strafregister), 2. Verwaltungsrechtliche Sanktionen (idR Busse und Schreibgebühren von ca. 800.- bis 1000.- oder Entzug des Führerausweises für 1 Monat, sofern fahrerischer Leumund einwandfrei, im Wiederhohlungsfall wesentlich schärfere Sanktionen – obwohl mit Bike unterwegs), 3. Schadenersatzpflicht (Heilungskosten Vivi, Haftpflichtversicherung bezahlt nicht).

      • Peter Schönenberger sagt:

        Peter Müller, das ist zwar nett, dass Sie sich die Mühe machten, dem „Fehr Reto“ solches vorzurechnen. Aber: Diese Person würde sich nie und nimmer erlauben, irgend etwas zu unternehmen. Er ist der Verbalproll des Blogs, so, wie es auch bei Online-Partnerbörsen die verfetteten und schon präsenilen „Romeo, 24“ gibt, die sich an ihrer eigenen Phantasiewelt ergötzen…

      • Independent sagt:

        Aber nur, wenn’s zur Anzeige kommt und zweifelsfrei nachgewiesen werden kann.

        Falls der freilaufende Hund einem Radfahrer im letzten Moment vor’s Rad läuft, könnte z. B. die Schadensersatzsituation ganz anders aussehen. :-P

    • Roland Wey sagt:

      Ja, es gibt Hundehalter, die ihre Hunde nicht im Griff haben, aber genau so gibt es Biker die auf Teufel komm raus den Üetliberg runterdonnern und sich einen Deut um Spaziergänger und andere kümmern und vernab der für sie eingerichteten Wege rumkurven. Wem gehört der Wald? Dem Biker, dem Spaziergänger, dem Jogger, dem Hundehalter oder den darin wohnenden einheimischen Tieren? Wir alle sollten etwas mehr Rücksicht aufeinenader nehmen und nicht solche aufhetzenden Blogs und schon gar nicht solche stupiden Kommentare schreiben!

  • Gregor sagt:

    In China ist ein Sack Reis umgefallen. Ui, ui, nach 3 Tagen erst konnte sie wieder trainieren. Wieso ist dieser Artikel kein Leitartikel auf dem Titelblatt gross angekündigt?

  • Leonidas sagt:

    die hasserfüllten Antworten von Tierefreunden auf ihre überaus berechtigte Kritik an manchen Hundehaltern überrascht mich überhaupt nicht. fanatismus ist ein übel, welches nicht bloss religionsanhänger befällt, sondern auch die sog. tierfreunde. die vermenschlichung des tieres in unseren breitengraden ist eine der ursachen für solche hasserfüllten reaktionen. vielleicht ist sie aber auch nur die konsequenz auf die unfähigkeit der militanten tierliebhaber mit ihren mitmenschen klarzukommen, sich auszutauschen und den menschen grundsätzlich zu mögen..? dann widmet man seine aufmerksamkeit und liebe lieber den tieren, die selten widersprechen und die man schnell gefügig machen kann mit futter und anderen belohnungen – „gell Bello, jaaaaaaa bisch en brave, da häsch nomal es guezli!“ verknorkste, arme seelen…

  • Kinderliebhaber sagt:

    Wie ging oder geht es nach dem Biss weiter ? Die haltende Person kommt unter Druck, ihren liebsten Freund, den Hund, einzuschläfern. Der Druck kann vom Bissopfer und/oder vom lokalen Arzt kommen, der den Spruch nicht mehr hören kann: „Das verstehe ich nicht. Mein Hund ist so ein Lieber“. Aerzte sind oft einflussreich im Dorf oder Quartier. Das muss für die HundehalterInnen schrecklich sein: Das Todesurteil über den besten Freund fällen. Dagegen hilft die generelle Leinenpflicht, wie im Kt. Schwyz bereits Tatsache.

    • JoJo sagt:

      @Kinderliebhaber

      Wäre schön wenn die Hunde-Halter sich in den Kantonen, in welcher die Leinenpflicht Gesetz ist auch daran halten würden.
      Ich wohne im Kanton Schwyz und erlebe es leider dauernd dass sich wenige um das Gesetz kümmern. Wenn ich also mit
      meinem Hund an der Leine komme, erlebe ich leider immerwieder die unliebsamen Begegnungen zwischen freilaufendem Hund und angeleintem Hund und wie da die Fetzen fliegen kann sich nur jemand vorstellen, welcher die Situation schon selber erlebt hat. Ein Gesetz hat nur dort Nutzen wo es auch befolgt wird.

      • Kinderliebhaber sagt:

        Justiz und Polizei sind verpflichtet, Gesetze durchzusetzen. Wenn HundehalterInnen Gesetze zynisch und kaltschnäuzig missachten können, ist das ein tolles Vorbild für unsere Jugendlichen. Diesen Vorwurf hören die kriminellen HalterInnen und die Polizei gar nicht gern.

        • Thomi sagt:

          Weil dieses Gesetz gegen das Tierschutzgesetz verstösst und das steht über kantonalem Recht :) Wenn Sie sich also beschweren wollen, tun sie das mit dem Stimmzettel.

  • Hitz sagt:

    Ach, diese böse Menschheit, die sie nur missversteht, Frau Knecht. Die Art und Weise, wie Sie diese „Hundegefahr“ das erste Mal thematisierten, hat nun halt zur Folge, dass Hundehalter dieses Bild von Ihnen haben. In Ihrem zweiten Beitrag zum Thema haben Sie sich noch in gespielter Überlegenheit über die Reaktionen auf Ihren sensationsheischenden ersten Beitrag lustig gemacht und geschrieben „wie man in den Wald ruft“…tja, wie Sie sehen, schallt es genauso zurück. Wehleidige Artikel wie dieser sind also eigentlich nicht nötig. Und zu der Meldung dass eine Marathonläuferin in Monte Carlo von einem Hund gebissen wurde, fällt mir eigentlich nur der berühmte Reissack in China ein.

  • Monika sagt:

    Vereehrte Frau Knecht
    Sind Ihnen die Schreibideen ausgegangen? Bereits im November 2010 haben sie sich mit diesem Thema eingehend auseinander gesetzt.

    • René Stettler sagt:

      Hallo Monika, das ist genau der Egoismus der Hundehalter. Für sie gibt es nur ihren Hund, die restliche Umwelt interessiert sie überhaupt nicht.

      • Martin sagt:

        Ja genau, alle anderen sind Egoisten… ts, ts, wie banal ist das denn?
        Ich als Fahrradfahrer, Spaziergänger, Familienvater und Hundehalter kann eines mit Bestimmtheit sagen. Alle aber auch wirklich alle sind Egoisten und denken nur ans eigene wohl! Fehler machen alle.

        Der Jogger, der meint jeder Hundehalter müsste ihm sofort Platz machen wenn er kommt… am liebst habe ich die, welche unbemerkt von hinten kommen oder nachts ohne Licht unterwegs sind.
        Der Biker, der meint im Wald oder auf Wanderwege rasen zu dürfen
        De Hundehalter der mein sein Hund überall frei laufen zu lassen.
        Vater und Mutter die ihre Kinder nicht beaufsichtigen.

        Denkt mal über euer eigenes verhalten nach.
        Ihr werdet sehen, auch euer Verhalten wird, ab und an mal Anlass geben Andere verärgert zurück zu lassen.

        Noch was, der Hund ist genau wie der Mensch keine Maschine und funktioniert eben nicht auf Knopfdruck.
        Deswegen gibt es auch nicht den 100% folgenden Hund, den 100% korrekt verhaltenden Mensch, egal welche Tätigkeit er gerade ausübt.

        Miteinander statt gegeneinander, o.k. mit dem Mensch nicht machbar….

    • Karin Gut sagt:

      Hallo Monika, das Problem („Sie müssen keine Angst haben…. uupps … mein Hundi macht das sonst aber nicht… tschuldigung, schöner Tag äh Arztbesuch noch“) ist immer noch da, tagtäglich. Wieso soll es verboten sein darüber zu schreiben?

      • Monika sagt:

        @ R. Stettler und K. Gut
        Was hat das mit Egoismus zu tun? Hundehalter hin oder her, aber dieses Hunde-Jogger-Thema ist von Frau Knecht vor gar nicht allzu langer Zeit zwei Mal wiederkäut worden. Es ist einfach müssig!
        Und schwarze Schafe auf beiden Fronten (Hündeler und Jogger) hat’s schon immer gegeben und wird es auch immer geben.

  • Daniel sagt:

    Dem kann ich nur zustimmen. Auch ich bin KEIN Hundehasser, aber gewisse Hundehalter sind bednklich im Auftreten. Und anbinden im Wald?? Warum denn auch. Wehe, man lässt einen Mucks verlauten, dann ist’s paasiert. Viele Hundehalter sind verbissen. Fast wie Fundamentalisten.

    • KJ sagt:

      @Daniel: ich bin Hunderhalterin, verbissen nein. Aber muss ich mir von allen sagen lassen, dass ich den Hund an die Leine nehmen soll, obwohl er einen Umkreis von 10 Meter hat, gut gehorcht, noch nie gejagt hat und ich viel Zeit in den Grundgehorchsam und sonstiges Training investiert habe.

      Es gibt halt wie in jeder „Gruppierung“ solche und solche. Wie überall gibt es auch bei den Hundehaltern unverantworliche, egoisten, unwissende…

      Aber ich möchte nicht mit allen in einen Topf geworfen werden und mich blöd anmachen lassen, mag ich auch nicht. Daher ist es wohl auch möglich, dass ich genervt reagiere, wenn mich mal wieder jemand anmotzt ich solle meinen Hund an die Leine nehmen!

      • Tim Grimer sagt:

        Kürzlich war ich mit meinen Hunden, ein Rotti und Beagle, im Wald am laufen. Zuvor durfte der Beagle auf der Wiese ohne Leine mal so richtig herumrennen. Danach wieder an die Leine, weil Wald und Beagle = Hundeführer bald alleine und ohne Beagle. Ich merkte hinter mir zwei Damen auf je einem Pferd, ich nahm beide Hunde an die Leine und stellte mich in die Wiese. Auf meinen Rufen hin, sie könnten sich doch etwas beeilen anstelle dem schon langsamen Trabben, damit auch ich wieder weiter gehen könnte. NEIN, wir sind auf dem Heimweg, ein schönes Wochende. Warum die Hunde an die Leine nehmen, wenn Undank der Weltenlohn ist? Etwas später, wieder hinter mir, ein alter man auf seinem Bike. Wieder holte ich meinen Rotti auch an die Leine und noch bevor ich das tun konnte, bremste es hinter ziemlich stark, sogar ich kann erschrecken, als ob es dem Biker nicht schnell genug ging. Auf mein Satz:“Es gehe auch langsamer beim Kreuzen“, war die Antwort nur ein böser Blick nach hinten. Ab jetzt nehme ich die Hunde nicht mehr an die Leine und rufe jedem zu:“Die wollen nicht spielen, die wollen nur beissen!“. Und Sie Frau Kencht haben nicht nur ein, sondern mehrere Problem, wenn es um Hunde geht. Ich hoffe schwer, dass wenn Sie mal vermisst werden und Suchhunde eingesetzt werden, dass keiner dieser unreinen, verwurmten und bakterienverseuchten Viecher finden und retten wird! Wäre doch ekelhaft und gebissen werden läge auch drinn. Schönen Tag!

        • René Stettler sagt:

          Hallo Herr Tim Grimer. Ja, genau so benehmen sich 90% aller Hundehalter. Keine Rücksicht auf Reiter, Biker und Spaziergänger. Der Hund ist mindestens doppelt soviel wert wie ein Mensch. Es ruft nach einer strengen Gesetzgebung, damit diesem Tun endlich ein Riegel geschoben wird.

        • Tim Grimer sagt:

          Was soll ich Ihnen dazu sagen? Wenn Reiter, Jogger, Biker und Hündeler eines der grössten Probleme in unserem schönen Land darstellen, dann müssen wir tatsächlich schnell handeln. Wie viel Wert ein Lebewesen hat, dass überlasse ich Ihnen (Mensch=auch Lebewesen). Welchem Tun ein Riegel geschoben wird, dass wird sich in Zukunft zeigen, lassen Sie sich jedoch gesagt sein, wir Menschen haben Abläufe/Freiheiten/Handel/Verträge und Maschinerien in bewegung gesetzt, von denen sehr viele nicht mehr gestopt werden können. Ganz gleich ob in der Schweiz oder auf der ganzen Welt, wir reden nicht mehr, wir gieren und geifern, wir zeigen überall hin mit dem Finger und wir sind unserer eigenen Mitschuld/Miteinander nicht bewusst! Der Anstand geht verloren und niemals waren wir Menschen so tolerant gegenüber der Intoleranz! Was wir hier lesen und kommentieren ist nur ein Teil eines Konstrukts, dass über Jahrzehnte hinweg nicht behandelt wurde. Im übrigen sind Täter auch immer besser bestellt, als die Opfer, viele wissen nicht einmal, dass es in der Schweiz eine Opferhilfe gibt! Sie würden sich wundern, wenn Sie auf Youtube mal Tierquälerei/Hunde Versuchslabor/Hunde Misshandlung eingeben würden, dahinter steckt zum Schluss der von Ihnen hochgeschätzte Mensch, immer als Täter und keineswegs als das Monster. Es gibt immer Gründe, warum Menschen ihre Hunde den Mitmenschen vorziehen. Ihre Aussage hier ist zu einfach, schlussendlich kann jeder eine Mami oder ein Papi werden, ganz gleich wie die Qualifikationen dafür sind. Wie lösen Sie dieses Problem? Mit einer strengen Gesetzgebung? Dann bin ich gespannt auf das Wie!

          • Benjamin Knecht sagt:

            Ich reite selber, meist im Gelände. Viele Hunde kennen das „Wesen“ Pferd gar nicht, weil sie von Ihren Besitzern, sobald sich ein Pferd nähert, in die Wiese gezerrt oder auf den Boden gedrückt werden (was immer das soll…) Das heisst was sie lernen ist: Ein Pferd, ich werde gequält, wehe, wenn ich dann mal frei sein sollte. Ich habe Hundehalter schon angesprochen und ihnen gesagt, ihr Hund dürfe ruhig mal an meinem Pferd schnuppern. Das verleif dann meist gut und die Hunde und ihre Besitzer waren meist dankbar. Fazit: Ein Hündeler sollte einerseits sein Tier „im Griff haben“, ihm aber auch die Möglichkeit geben, andere Wesen (Pferde, Jogger usw.) kennen zu lernen und so die Angst (=Aggression) davor zu verlieren. So müssen sie nicht kläffen oder zubeissen. Aber das bedingt natürlich einer gewissen Toleranz allerseits und das Bewusstsein, dass wir hier alle neben- und miteinander auskommen müssen.

          • andre sagt:

            es geht nicht um such- und rettungshunde … die sind sehr gut betreut, dressiert, trainiert ,,,,im gegensatz zu gewissen hundehaltern, die nix im griff haben, schon gar nicht den (eigenen) hund … ich als jogger, wanderer oder spaziergaenger oder biker nehme ruecksicht auf die anderen, ob sie nun per pferd, bike, rollerblades, kinderwagen oder tier mir entgegenkommen oder ich diese ueberhole … allerdings mach ich eine ausnahme wenn jemand seinen hund nicht zurueckpfeift oder an die leine nimmt und dieser mich voll anspringt und zu schnappen versucht: dann benutz ich meine spikes an den schuhsohlen … der hund kommt kein 2. mal, und der hundehalter ist sofort still …

          • Cornelia Scheider sagt:

            ja toll andre, mit diesem verhalten schüren sie genau einen angriff für’s nächste mal. Toll.

            Benjamin Knecht: sehr gut geschrieben. So sollte es sein.

          • andre sagt:

            @cornelia: es gibt jeweils kein naechstes mal, zumindest fuer den hund(ebesitzer) .. und ja: toll find ichs auch nicht dass es soweit kommen muss

          • Cornelia Scheider sagt:

            @andre, es scheint, als ob sie dies schon öfters angewendet haben. sind sie wirklich noch stolz darauf? Schon mal darüber nachgedacht, dass sie damit genau das Gegenteil erreichen?

          • andre sagt:

            @cornelia: hab mich noch nie stolz gefuehlt, aber wenn sie es unbedingt so sehen wollen .. warum eigentlich nicht? dass sich hund und herrchen verziehen ist eigentlich eine guter erfolg

          • Thomi sagt:

            @andre, wieso kommt mir da so der Verdacht auf, dass hier ein Schwätzer am Werk ist ?

  • Nueriskin sagt:

    Sehr schön geschrieben :)

    • Tim Grimer sagt:

      @Andre: Ich sage Ihnen an dieser Stelle, ich wäre nicht ruhig und mein Hund würde SOFORT intervenieren, Sie können es sich aussuchen, ob Sie lieber gebissen werden oder mit mir vorlieb nehmen, ich ziehe einen Biss vor. Ihr Handeln ist in höchstem Masse strafbar und absolut kontraproduktiv. Wenn Sie mir sagen würden, Sie rammen die Spikes in den Hundehalter, dann mein Respekt. Weil Sie dann ganz sicher eine Anzeige wegen Körperverletzung am Hals hätten oder eventual vorsätzliche Tötung! Ich würde Ihnen die Hölle so heiss machen, dass das Sitzen Ihnen lange Zeit weh tut. Wie immer, auch Sie selbst, gehen wir auf die Schwächeren los und finden es auch noch ok. Das ist das Konstrukt, genau das was ich meine. Regeln gelten nichts mehr, weder für Hündeler noch für Biker, Fussgänger etc. Kinder machen sich in die Hose, weil mein Beagle Hallo sagen will, ich meine, DASS IST NUR EIN BEAGLE!!! Aber die Menscheit wird sich zum Schluss den Gandenstoss schon selber geben, dass liegt nunmal in unserer Natur. Aber eigentlich wollte ich Ihnen Andre nur sagen, am Tag X werden Sie mit Ihren Spikes an die falsche Person geraten, dass ist ein Versprechen mit Garantie. Holen Sie einfach die Polizei, wenn Sie sich von einem Tier bedroht fühlen oder fühlten, dann kann man die Sache regeln, so wie es sich gehört. Und es geht nie um die Hunde, es geht immer nur um den Zweibeiner, immer und daran wird sich nichts ändern, auch wenn Sie 20 Hunde gekickt haben. 20 Mal den falschen getroffen, wow, mein Glückwunsch!

      • andre sagt:

        @timG:dort wo ich laufe hats keine polizei, zum glueck nicht … einem beagle (ist das ist so ein wurzel hund wie es einen in der baz als comix gab?) mach ich bestimmt nix, die gehoren fuer mich zu den harmlosen & freundlichen hunden … wenn ich wirklich eines tages an die falsche person geraten sollte, hab ich immer noch meine eigenen beine … und die falsche person muss erst mal ziemlich schnell unterwex sein um mir nachzukommen … mal sehen …und zuletzt: WER sagt denn dass ich jemals einem hund was getan habe? mit dem zeigen der spikes ziehen die meisten hunde eh leine … schade haben sie jeweils keine am hals, sonst wuerden sie den hundebesitzer ueber stock&stein nach sich schleifen …

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