Seldwyla im Hoch-Ybrig

Ein Gastblog von Daniel Foppa*

Outdoor

Umsatzeinbusse von 30 Prozent: Druesberghütte in der Nähe des Skigebiets Hoch-Ybrig. Foto: Thomas Widmer

Tourengeher, kommst du nach Hoch-Ybrig, achte auf Bergbahnangestellte, die dir hinter Schneehaufen versteckt auflauern. Denn Bergbahn-Chef Wendelin Keller hat seine Angestellten angewiesen, Jagd auf Skitourengeher und Schneeschuhläufer zu machen. Keller ist sauer aufgestossen, dass der SAC gegen ein Bahnprojekt Einsprache ergriffen hat. Als Retourkutsche verfügte er, dass der Parkplatz der Bergbahnen nur noch für Benutzer derselben gratis ist. Alle anderen werden neu mit zehn Franken zur Kasse gebeten.

Nun ist es nichts Aussergewöhnliches, dass Bergbahnen Parkplatzgebühren erheben. Besonders wird die Situation im Hoch-Ybrig jedoch dadurch, dass sie als Schikane aufgezogen ist. So verzichtet Keller bewusst darauf, einen Ticketautomaten aufzustellen. Und informiert die Parkplatzbenutzer nur rudimentär mit einer kryptischen Tafel über das neue Regime. Hinweise, wo man ein Parkticket lösen kann, fehlen. Gleichzeitig berichten Tourengeher, wie Bergbahnangestellte aus Verstecken heraus spähen, wer Tourenski, Schneeschuhe oder Schlitten aus dem Kofferraum lädt – um sie anschliessend zu verzeigen. Wer dies vermeiden will, muss sich in die Schlange der Liftbenutzer einreihen und ein Ticket für zehn Franken lösen. Tourengeher, die vor Öffnung der Ticketschalter unterwegs sind, müssen sich am Vorabend anmelden. «Ich hätte die Gebühr bezahlt, wenn ich davon gewusst hätte», schreibt einer von zahlreichen empörten Tourengehern in einem Internetforum. Stattdessen sei er beobachtet, notiert und verzeigt worden – ohne, dass ihn jemand auf das neue Regime hingewiesen hätte.

Weil es sich beim Parkplatz um Privatgrund handelt, setzt es für säumige Zahler eine Strafanzeige ab. Laut der Staatsanwaltschaft Innerschwyz sind seit Anfang Jahr rund 50 Fahrzeughalter verzeigt worden. Im Regelfall müssen sie eine Busse von mindestens 50 Franken sowie Gebühren und Polizeikosten von bis zu 200 Franken bezahlen. Die Polizei ermittelt jeweils den Lenker. Dabei ist es laut Betroffenen vorgekommen, dass Tourenfahrer auf den Polizeiposten geladen oder gar zu Hause von bewaffneten Polizisten aufgesucht wurden. Für die Staatsanwaltschaft Innerschwyz führt das neue Parkregime entsprechend zu Mehraufwand. Laut Staatsanwalt Remo Ulrich habe man das Gespräch mit Bergbahnchef Keller gesucht, jedoch keine Lösung gefunden.

Leidtragender der ganzen Posse ist Sepp Herger, Wirt der bei Skitourengehern und Winterwanderern beliebten Druesberghütte. Laut Herger ist der Umsatz um 30 Prozent eingebrochen. «Viele Stammgäste kommen nicht mehr, weil sie sich nicht schikanieren lassen wollen», sagt Herger. Er wäre bereit, den Bergbahnen eine Pauschale für seine Gäste zu entrichten. Aber Bergbahnchef Keller will davon nichts wissen. Auf Anfrage zieht Keller in nicht druckreifen Worten über die Kritiker des neuen Parkregimes her und erklärt, wer nicht nach Hoch-Ybrig kommen wolle, solle es eben bleiben lassen.

Beim Tourismusverein macht man derweil auf Schadensbegrenzung. Man versuche, eine Lösung zu finden, sagt Marketingverantwortliche Christine Hubli, habe aber keinen Einfluss auf den privaten Parkplatz. Wir empfehlen dem Tourismusverein, Kellers Worte als neuen Werbeslogan zu verwenden. Im Vergleich zum altbackenen bisherigen («Geniessen Sie erholsame Stunden und besuchen Sie uns!») wäre der Region damit Aufmerksamkeit sicher.

foppa_150p*Daniel Foppa ist Ressortleiter Schweiz beim «Tages-Anzeiger» und passionierter Skitourengeher.

74 Kommentare zu «Seldwyla im Hoch-Ybrig»

  • Konrad Fässler sagt:

    Herzliche Gratulation an Wendelin Keller! Ich unterstütze Herrn Kellers Aktion zu 100%. Sollen die, die ein Problem haben mit dem bezahlen für den Parkplatz doch mit dem ÖV anreisen oder noch besser, sie bleiben wo der Pfeffer wächst. Leider gibt es in diesem Land immer weniger Leute die ihre eigenen Interessen oder die Interessen der einheimischen Bevölkerung vertreten! Es gibt auch noch andere Ausgangspunkte für Tourenskifahrer. Zum Beispiel im Oberiberg beim Roggenlift. Doch auch dort sind diese NICHT erwünscht! :-)

  • peter8840 sagt:

    Auch ich bin ein Leidtragender dieser Schickane geworden. Seit Jahren oder besser gesagt Jahrzehnten habe ich das Gebiet im Ybrig für sowohl für Skitouren und zum alpinen Skifahren genutzt. Seit meiner Busse werde ich aber, wie so viele, das Hoch Ybrig nicht mehr besuchen (sowohl im Winter wie im Sommer) bis dieser Keller zur Vernunft gekommen ist (wird bei seinem harten Ybriger Grind wohl nicht geschehen). Ich weiss, dass er die meint auf die Einheimischen nicht angewiesen zu sein, aber er soll wissen, dass wir auch nicht auf ihn angewiesen sind. Fahre lieber etwas weiter weg und werde fair behandelt. Ein Kompliment an den Tagi, dass er dieses Thema (als einziges Medium) aufgegriffen hat.Es gibt nur eins: Diesen Beitrag an möglichst viele Kollegen und Freunde weiterleiten.

  • ernst sagt:

    Kurz und gut: Hat dieser Ybrig-Hergott nicht einfach den Grössenwahn?

  • F. Müller sagt:

    Ich wurde bereits im vorletzten Winter verzeigt, als diese Parkordnung ganz neu war. Ich musste auf einem Polizeiposten die Anzeige abholen, habe diese aber nicht akzeptiert, sondern eine längere Entgegnung geschrieben und auf diverse Punkte hingewiesen. Beispielsweise stand noch überhaupt keine Signalisationstafel, welche auf die Änderung hinwies, auf der Webseite und auf diversen Plakaten wurde mit Gratis-Parkplätzen geworben ohne Erwähnung, dass dies nur für Bahnbenützer gilt, usw.. Nach mehreren Monaten ist aus Schwyz ein mit „Nichtanhandnahmeverfügung“ betiteltes zweieinhalbseitiges Dokument eingetroffen, in dem ich freigesprochen wurde. Ich frage mich nur, was dieser Blödsinn die Steuerzahler gekostet hat.
    Früher fuhr unsere vierköpfige Familie pro Saison ungefähr 10 Mal in Hoch Ybrig Ski und besuchte jeweils auch ein Restaurant im Skigebiet.
    Seit der Anzeige machen wir einen grossen Bogen um dieses „kundenfreundliche“ Skigebiet. In die Flumserberge ist der Anfahrtsweg etwas länger, dort fühlt man sich aber willkommen

    • Lizard1 sagt:

      Lieber Herr Müller, auch ich bin ‚in Erwartung‘ einer Anzeige.

      Zu meiner Entlastung werde ich zB Photos mit Datum und Uhrzeit vorweisen, welche einige Ungereimtheiten aufzeigen, welche der Auftraggeber der Anzeige sicher gerne erklären kann – und er wird sich verdammt schwer tun, dies glaubhaft vorzubringen.

      Unter anderem, warum Fahrzeuge mit SZ-Kontrollschild nicht gebüsst werden, daneben stehende Fahrzeuge mit SG- resp. ZH-Kontrollschild jedoch schon.

      Herr Keller wird sich warm anziehen müssen …

      • Konrad Fässler sagt:

        Weil wir keine ZH, AG, und SG im schönen Ybrig wollen, darum ist das so. Zudem verteilt nicht Herr Keller die Bussen, sondern Angestellte! :-)

  • Matthias H. sagt:

    Wenn der Artikel nicht am 3., sondern am 1.April erschienen wäre, hätte es gepasst. Leid tut mir besonders der Druesberghüttenwirt.
    Er sollte eigentlich eine Schadenersatzklage einreichen.

    Seit die Schickane mit dem PP besteht, meide ich den Hoch Ybrig wie der Teufel das Weihwasser.
    Früher machte ich jeweils die Tour auf den Rütistein und löste dann am Nachmittag eine Halbtageskarte für die Lifte.
    Doch das sind jetzt Tempi passati.

  • Telezüri sagt:

    Mich würde ja mal interessieren wieso das telezüri noch nicht darüber berichtet hat, oder den wk zu einem statement aufgefordert hat.. An schönen tage wenns darum geht wie viele leute in die berge fahren ist der wk ja auch immer bereit ein statement abzugeben.. Ich war schon länger nicht mehr im hochibrig, ich finds da einfach sch….

    • Peter M. sagt:

      Dieser Gedanke ist mir ebenfalls durch den Kopf gegangen.

      Könnte es sein, dass der Hoch-Ybrig Sponsor ist von Tele-Züri Sendungen (zB. Schneebericht)? Oder die Reporter sonstige Privilegien geniessen im Hoch-Ybrig? Ein Kollege von mir hat einen Presseausweis und kann daher gratis Skitageskarten beziehen im Hoch-Ybrig! Kurioserweise verwendeten wir diese als Parkticket als wir eine Skitour unternahmen…

  • Einsiedler sagt:

    Ich habe lange überlegt ob ich hier etwas dazu schreiben soll oder nicht. Eigentlich ist mir die Zeit zu schade. Herr Keller und sein Reich sind es einfach nicht Wert. Ich bin aus Einsiedeln und gehe eher nach Savognin oder Davos Skifahren als ins Hoch Ybrig. Zum Glück haben wir aber in der nähe super alternativen. Ich habe mal im HY Skiuntericht gegeben und auch so einiges erlebt.
    An einem Tag mussten oben im Skigebiet aufgrund eines anhaltenden Sturms alle Sessellifte gestoppt werden. Herr Keller verkauft aber in der gleichen Zeit in der Weglosen munter weiter Tageskarten. Die Gondel von der Weglosen konnte noch knapp betrieben werden. Die Geldkühe, man könnte sie auch Kunden nennen, wurden bis zum Berghaus gebracht wo sie dann darauf warten konnten wieder ins Tal gebracht zu werden. Eine Geldrückgabe gab es nicht! Ein bekannter von mir musste sich auch schon vo WK sagen lassen, dass er auf uns Einsiedler nicht angewiesen sei. Das mag ja stimmen…. sollte man aber nicht sagen.
    Liebe Zürcher, Zuger, St.Galler oder wo ihr geschätzten leute alle herkommt…lasst dem König doch sein Reich und lasst ihn alleine seine Schwünge ziehen. …. Wenigstens einen Winter… Ich würde zu gerne sehen wie er das geniesst.

  • Kuster Walter sagt:

    Musste letzten DO auf dem Polizeiposten in Uster antreten, um dort mit dem Polizisten ein Formular betr. meines Vergehens beim parkieren im Hoch-Ybrig ausfüllen. In Egg wohnend, mit Polizeiposten und 3 Mann ausgerüstet, zitiert man mich nac h Uster, welch eine Schikane! Am 18.2 morgens um halb 8 hab ich dort parkiert, die Tafel bei der Bahn leider nicht beachtet. Am Nachmittag sofort mit dem roten Zettel (Busse bis zu Fr. 2000!) zur Bahn geeilt. wo man mir aber jegliche gütliche Einigung verwehrte. Wie geht das jetzt wohl weiter? Als 73-jähriger Skitourenfahrer ist mir so was noch nie passiert. Ich bin wütend und möchte gerne wissen ob man sich da nicht irgendwie wehren könnte?
    Mit freundl. Grüssen Wädi Kuster Hinteregg

    • Peter M. sagt:

      Tja, Wädi Kuster, da sehe ich schwarz. Ein Kollege von mir hatte Kontakt mit den Behörden in Schwyz (er schrieb einen Artikel zu diesem Thema in der NZZ am So). Bis im März sind bereits über 50 Leute verzweigt worden; Sie müssen mit etwa 200 Fr. rechnen… In einem Online-Hikr.-Bergportal finden Sie diverse Meldungen/Kommentare zu diesem brisanten und ärgerlichen Thema. W.K. ist nicht kooperativ und wird sich bestimmt nicht verbarmen mit Ihnen!

  • Peter Müller sagt:

    Schade, dass sich noch kein Rechtsexperte zu diesen diffusen Verboten, versteckten Hinweisen, Verzeigungen etc. des Keller geäussert hat.
    Also ich reihe mich jedenfalls in die Reihe jener ein, die dem HochYbrig-Skigebiet den Rücken kehren. Soll doch der Keller seine Spuren einsam in den Schnee wedeln (falls er das überhaupt kann – was ich bezweifle: Ein so stark verfrusteter Mensch kann gar nicht locker schwingen).

    • Paul Moser sagt:

      Mich erstaunt am Meisten, dass alle (Gemeinde, Polizei, Richter, Gaststätten usw.) dieses „Spiel“ von Herrn Keller mitspielen.

  • Alex sagt:

    Sehr interessant zu lesen. Ich meide dieses Gebiet schon länger und war Stammgast in dieser Region. Als ich mal Herr Keller eine Anregung vorbringen wollte, wurde ich mit den Worten “ wir sind auf euch gar nicht angewiesen“ abgefertigt. Seitdem bevorzuge ich das Stoos Gebiet zum skifahren und die Muothathaler Alpen zu türelen, hier ist man sehr willkommen. Wie mehrmals schon erwähnt habe ich auch nichts gegen eine Parkplatzgebühr, aber die Verzeigungen ?? Der Slogan der Hoch-Ybrig AG ist übrigens “ mier sind immer fründlich und ufgstellt“ nur der Chef selber hält sich in keinster Weise daran. Ich frage mich wie lange die Einheimischen und Lokalpolitiker diesem Treiben noch zuschauen wollen. Was sich dieser diktatorische Keller erlaubt ist nicht mal Kindergarten Niveau.

  • Adrian sagt:

    Mich hat es auch getroffen und es ist eine Frechheit!
    Es geht mir gar nicht darum, dass ich keine Parkgebühr bezahlen möchte, es geht um die Art und Weise!
    Keine Kasse, kein Automat vor Ort! Z.B. in Realp / St. Antönien stehen Automaten, selbstverständlich bezahle ich dort die Parkgebühr. Aber hier in Weglosen, nichts.
    Ja, es steht eine Tafel dort die darauf hinweist, dass ich als Nicht-Bahnbenutzer bezahlen muss, aber die sieht aus wie jede Tafel bei einem Parkplatz in den Bergen mit der auf das Nachtparkverbot hingewiesen wird. Ja, es ist mein Fehler dass ich am Morgen an die Tour gedacht habe, mich auf den Tag, den Gipfel gefreut habe und nicht stehen geblieben bin um das Schild zu lesen.
    Das Verhalten ist jedoch schlimm! Da wurde ich beobachtet und genau beschrieben was ich anhatte. Es hat mich also jemand gesehen, mich aufgeschrieben und hat nichts gesagt. Dem sage ich ganz klar abzocke! Hätte diese Person mich darauf aufmerksam gemacht, ich hätte selbstverständlich bezahlt. Am Abend war ein Zettel unter meinem Scheibenwischer, keine Nachzahlgebühr, nein nur ein Hinweis dass ich nun verzeigt werde. Als ich an der Kasse nachbezahlen wollte hiess es nur das sei nun schon zu spät.
    Die Konsequenz daraus ist nicht zwingend, dass ich nicht mehr dort auf Tour gehe, aber sicher werde ich nicht mehr in der Druesberghütte einkehren (bei jeder Tour bis jetzt), sicher werde ich nicht mehr den Fondueplausch und Schlitteln in der Druesberghütte nutzen (mit Freunden), sicher werde ich nicht mehr auf HochYbrig skifahren, (mit Freunden) sicher werde ich nicht mehr im Sommer nach HochYbrig fahren (mit der Familie) sicher werde ich bis auf die Parkgebühr keinen einzigen Franken mehr im Gebiet lassen (allein durch mein verhalten werden nun gegen 2000.- pro Jahr nicht im Gebiet HochYbrig ausgegeben)
    Z.B. die Flumserberge werden das schätzen oder all die andern Orte wo wir nun hingehen und wo freundlich noch freundlich ist!
    Es kann nun Jemand sagen die Beizen können nichts dafür, korrekt, aber sie können Druck auf die Bahn ausüben.

  • Luis Trenker sagt:

    Willkommen, liebe Schweizer Nachbarn bei uns im Südtirol.
    Hier, in den Dolomiten, in Bozen, Meran und am schönen Kalterer See werdet Ihr herzlich empfangen und Euch der Gastfreundschaft erfreuen, die Ihr im Land der Eidgenossen vergeblich sucht.

  • Peter M. sagt:

    Aus halb-offizieller Quelle weiss ich, dass Skitourenläufer in der Weglosen parkieren können. Die Strasse DURCH den Weglosen-PP gehört der Gemeinde und ist keine Hauptstrasse – am Strassenrand darf dann meines Wissens parkiert werden…

    Jemand rät gar, möglichst nahe bei den Ein-und Ausfahrten des PP zu parkieren, denn das würden den Hrn. Wendelin Keller am meisten ärgern! Quasi nach dem Motto: wie du mir so ich dir!

  • jüre sagt:

    na dann tschüss, hoch-ybrig !!

  • Walter sagt:

    Obwohl Fahrverbot, können sie mit dem Auto nach der Fuederegg fahren (direkt in Skigebiet). Wendelin Keller sorgt dafür, dass sie nicht kontrolliert werden und dass es kein Strafanzeige gibt.

    • Jüge sagt:

      Zufällig bin ich Eigentümer einer Wohnung auf der Fuederegg und habe demzufolge eine Bewilligung. Fällt diese mal unbemerkt vom Armaturenbrett, sorgt der Wendel umgehend für eine Anzeige. Könnte Euch einen ganzen Roman über diesen Typen erzählen.

  • Marca sagt:

    Und da fragen sich die Tourismusexperten immer noch, warum immer mehr Leute ins gastfreundliche Österreich in die Skiferein fahren.

    • Berni sagt:

      Bin froh um diesen Blogeintrag, da kann ich geplantes verlängertes Wochenende mit Gruppe noch in ein gastfreundlicheres Gebiet legen, es gibt auch in Schweiz viele Betriebe mit guter Gastfreundschaft.
      Es ist so dass auch in Österreich nicht alles gut ist, aber in der Regel ist fühlt man sich als Gast doch eher willkommen.
      Ich kenne in Vorarlberg Skigebiete, wo Skitourengeher in Skigebieten trotz Parkplatzmangel freundlich willkommen sind, mit dem Hinweis viele der Tourengeher kämen so auch mit ihren Familien und Freunden zum Skifahren und kämen vielfach auch im Sommer zu Besuch.

  • Stephan sagt:

    Es gibt doch auch einen Bus nach Talstation Weglosen und wir als SAC sollten eh den ÖV benutzen und dann brauche ich keinen Parkplatz.

    • Dr. med. Peter Meier-Schlittler sagt:

      @Stephan: Deine Antwort in Ehren Stephan, aber Du solltest auch wissen, dass je nach Anfahrtsweg der ÖV leider ausscheidet, ausser Du willst ein Tag vorher anreisen und in einem Hotel übernachten!

  • Jonas sagt:

    Ja wir kennen unsere Verwaltungsbehörden, schön Geldabkassieren wollen und an den kleinen Mann nicht denken! Ist doch die gleiche geschichte wie mit den kleinen Kneipen und dem komischen Rauchverbot, wieviele sidn daran pleite gegangen?! Nichts desto trotz wünsche ich dem Wirt viel durchhaltevermögen und eventuelle Einsicht von der Stadtverwaltung!

    Gruß Jonas

  • Dr. med. Peter Meier-Schlittler sagt:

    Als Tourenfahrer und Besucher der Region freut es mich, dass der Tagi diese wirklich bedauerliche Situation aufgreift: schliesslich sollten ja die SkifahrerInnen/Besucher aus der Region Zürich auch wissen, was hinter den Kulissen im Hoch-Ybrig gegen ein unbeteiligtes Ehepaar abläuft! Dass Herr Wendelin Keller, Betreiber der Hoch-Ybrig AG, auf den SAC wegen einer einstigen Baueinsprache sauer ist, kann ich verstehen. Aber, weshalb schikaniert er damit das unbeteiligte Ehepaar Sepp und Romi Herger auf der Drusberghütte, die auf Tourenfahrer angewiesen sind, mit unklaren Parkgebühren? Nirgends ist nämlich ersichtlich wo und wie allenfalls von einem Tourenfahrer eine Parkkarte gelöst werden kann. Dann haben Hergers mit dem SAC nichts zu tun und was noch bedauerlicher ist, verschiedenste Vorschläge seitens des Ehepaar Herger zur finanziellen Beteiligung am Parkplatz, blieben erfolglos/unbeantwortet. Ebenso bedauerlich ist auch, dass die Gemeinde Unteriberg – welche Kenntnis der unschönen Situation hat und eigentlich am Tourismus-Ort „Hoch-Ybrig“ interessiert sein sollte – auf schriftliche Hinweise betreffend des schikanösen Auftretens der Hoch-Ybrig AG – gar nicht Stellung nimmt, bzw. es als Behörde, nicht einmal für nötig findet überhaupt zu antworten! Ich hoffe, dass für die netten und gastfreundlichen Betreiber der Drusberghütte, bald eine einvernehmliche Lösung gefunden wird und sie sich wieder an ihrem kleinen Betrieb freuen können!

  • Ulrich Kaiser sagt:

    Na klar gibt es Ausweichziele. Aber die Touren ab Weglosen sind schon prima, wegen Nord-Exposition, des Weges zur Druesberghütte der auch bei wenig Schnee begehbar ist und weil man das letztendliche Gipfelziel den Verhältnissen anpassen kann (Rütistein geht immer).

    Insgesamt schade, mein Eindruck war, dass die Region vom Paket Skitouren/Schneeeschuh und Bahnbetrieb als Bündel profitiert.

  • Urs sagt:

    Es ist selbstverständlich, dass man für einen Parkplatz etwas bezahlen soll. Aber auf eine anständige Art & Weise. Als Pistenfahrer UND Skitüreler ist für mich klar, dass ich zum Pisten fahren den Hoch Ybrig ab sofort meide bis das Parkproblem gelöst ist und mich auf andere Skitgebiete wie Toggenburg, Glarnerland & Flumserberge etc. beschränke. Auch im Sommer gibt es andere Gebiete zum Wandern.

  • Hans Weihrich sagt:

    Ich bin Skitourengeher, bin aber nicht im SAC. Wie verhält sich Wendelin Keller mir gegenüber?

  • Robi sagt:

    Diese Situation hatte sich bereits in der Saison 12/13 abgezeichnet. Davor ging ich, auch mit Gruppen, oft zum Skifahren oder auf Skitour in den HY. Auf Grund der Konstellation habe ich meine Konsequenzen gezogen und gehe seither für meine Schneesportaktivitäten in Regionen mit einem angemessenen Parkplatzregime und wo ich mich willkommen geheißen fühle.

  • Dani sagt:

    Da gibt es nur eines: Nicht mehr hingehen bis dieser Herr Pleite ist!

    • Dani sagt:

      Genau! Da gehe ich mit gutem Beispiel schon mal voran. War im Dezember zum letzten mal auf dem Forstberg (Skitour bei HY) und wurde prompt verzeigt. Nun sind halt andere Touren angesagt. Und mit der Familie fahren wir nun auch in andere Skigebiete, vor allem ins Tirol, da sind wir nämlich willkommen.

  • Dieses saublöde Getue passt doch zur Schweiz! Abzocken, Polizist spielen, die Mühlen der Gesetze in Gang bringen, spionieren und „täderle“!! Dieses Bünzli Gehabe ist einfach nur primitiv und völlig daneben…aber offensichtlich brauchen gewisse dieses Voralpen Tell Getue um sich einfach wichtig zu machen…armselige Kreaturen!!!

    • Meier sagt:

      Sehr geehrter Herr Kirschbaum.
      Ihr deplazierter Kommentar passt gut zu der heutzutage offen zur schau gestellten Abneigung gegenüber der Schweiz. Ich denke, da spielt der pure Neid auf unser schönes Ländle mit. Im übrigen ist es einfach pauschal über alles und alle herzuziehen. Nicht alle Schweizer und Schweizerinnen sind so “ bünzlihaft “ oder armselige Kreaturen wie Sie es in Ihrem Kommentar beschreiben. Eine Frechheit uns so zu titulieren. Es gibt einen Spruch. Jeder kehre zuerst vor seiner eigenen Türe. Ich hoffe, das der Tagesanzeiger meine Reaktion aufschaltet.
      Viele Grüsse aus der schönen Schweiz.

      • kirschbaum sagt:

        Hi Meier,
        oha, da fühlt sich jemand auf den Schlauch getreten…grinns!
        nun, so ist es doch! Wachen Sie auf und gehen Sie mit offenen Augen durch die Schweiz, dann sehen Sie an vielen Ecken dass die Realität leider so ist! Ich brauche nicht neidisch auf die Schweiz zu sein, auf wat denn bitte schön?
        Ihnen nen schönen Abend noch und beste Grüsse

      • Luis Deplazes sagt:

        Hr. Meier, Ihre gehässige Reaktion auf den Kommentar von Hr. Kirschbaum hat wohl damit zu tun, dass darin mehr Wahrheit steckt als Ihnen lieb sein kann. Die immer noch schöne, wenn auch zunehmend malträtierte Landschaft ändert nichts daran, dass wir Schweizer eben doch allgemein grösste Mühe bekunden, touristische Dienstleistungen auf eine für den zahlenden Kunden angenehme Art zu erbringen. Besonders in der Innerschweiz und im (ich sag’s ungern) romanischen Teil Graubündens begegnet man oft einer „offen zur Schau gestellten Abneigung“ der Einheimischen gegen Touristen.

        • Sepp Manser sagt:

          @Deplazes : Wo Sie genau in der dümmlich-primitiven Schimpftirade und dem peinlichen verbalen Rundumschlag von „Steve Krischbaum“ Wahrheit entdecken wollen, ist mir eher schleierhaft. Ernstgemeinte Kritik kommt anders daher, das sieht man nicht zuletzt auch daran, dass der „Kritiker“ selber mit Kritik offenbar nur sehr schlecht umgehen kann.

  • Martin sagt:

    Aus der Einsprache der SAC-Sektion Einsiedeln vom Februar 2012:

    „Die grössere Kapazität, die Sessel und die Endstation auf dem Gipfel würden dazu führen, dass der Bereich Alt Stafel – Wandli von noch mehr Freeridern befahren würde und für die Tourenskifahrer nicht mehr attraktiv wäre.“

    Aha-Erlebnis

    Ride free!

    • Ruedi Birchler sagt:

      Ebenfalls aus der Einsprache zitiert: “ Die Einsprecherin ist nicht grundsätzlich gegen eine neue Anlage am Laucherenstöckli, doch hat ein entsprechendes Projekt die Vorgaben des Landschafts- und Naturschutzes voll und ganz zu respektieren“. Das Projekt war nicht realisierbar, gegen das zweite Projekt hat der SAC keine Einsprache erhoben. Im Übrigen scheint es mir nicht abwegig, wenn sich der SAC für seine Interessen einsetzt. Und das macht er lieber in der Form der Mitsprache als der Einsprache.

      • Martin sagt:

        Lieber Herr Birchler

        Schön dass Sie sich als Direktbeteiligter in die Diskussion einbringen, und Sie persönlich doch nicht grundsätzlich jedes neue Projekt verhindern möchten. Dass wir Freerider (und Mountainbiker) uns innerhalb des SAC nicht sehr willkommen bzw. repräsentiert fühlen, ist somit wohl ein gänzlich anderes Kapitel.

        Freundliche Grüsse
        Martin

  • Peter Steiner sagt:

    Interessanter Artikel, aber ich sehe das Problem nicht?
    Hr. Keller legt die typisch schweizerische Gastfreundschaft an den Tag wie man sie kennt und durch Ferien im Ausland vermeidet.

    • lars sagt:

      Ich schon als regelmassiger Tourengeher. Der Teil des Parkplatzes der Skitourengeher benutzen ist fur Alpinsikfahrer sehr weit weg vom Lift. Somit unintressan aber jedes 2 Wochenende ins Auslandzufahren ist auch keine Losung. Ich gehe nun auch nicht mehr im Hochybrig skifahren. Bei soviel gastfreundschaft. Ja ich bin nur ein Zurcher.

  • Hans vontobel sagt:

    Sehr einseitiger Bericht. Ich bin Skitourengeher und Pistenskifahrer. Der Parkplatz ist Parkplatz der Bahn. Jeder Skitourengeher nimmt also den Parkplatz eines zahlendes Gastes weg, das können an schönen Tagen gut 50-100 Plätze sein. Daher verstehe ich das da eine gewisse Bewirtschaftung passieren muss. Die Art der Bewirtschaftung ist einfach nicht gelöst. Ich würde einen einfachen Ticketautomaten aufstellen. Bei Kosumation im Restaurant, Bahnbenutzung gratis.

    Das kann nicht die Welt kosten….
    MfG.

  • Martin sagt:

    Bin wegen vergleichbaren sinnlosen Einsprachen gegenüber einer Skilifterneuerung in Champery damals aus Pro Natura ausgetreten, und gerne bereit, das auch beim SAC zu tun. Man kann einfach nicht alles verhindern wollen und dann doch die Anlagen (Parkplätze, Skipisten) gratis benutzen ohne dass es je aus dem Wald zurückruft…die Berge gehören nicht dem SAC allein…allerdings würde eine gut publizierte Skitourengebühr von den meisten wohl gerne bezahlt, aber weniger Staub aufwirbeln..

    Ride free, Martin

    • Franz Mehl sagt:

      Der Clou ist ja, dass der SAC eine Einsprache erwogen hat, diese aber dann doch nicht abgeschickt hat. Das Lokalblättli berichtete darübe, und das reicht nun für den Racheakt von Herrn Keller. Merke: nur der Gedanke daran den Ybriger König in die Schranken zu verweisen wird mit Rache bestraft. Lachhaft!

  • Skifahrer sagt:

    Es gibt viele Möglichkeiten für eine gute Parkplatzbewirtschaftung und viele Beispiele, wo auch Skitourenfahrer fürs Parkieren zahlen. Offensichtlich suchte die HY-AG keine gute Lösung und Herr Keller irrt auch in der Meinung, es gebe nur Pistenfahrer oder Skitourenläufer. Die meisten Skitourenfahrer gehen auch auf die Piste, viele sogar mit Saisonkarten, aber wahrscheinlich immer weniger im Hoch Ybrig.

  • Daniel Widmer sagt:

    Jesses Gott, jetzt bitte nur nicht das „Kind mit dem Bade ausschütten“. Die Hoch-Ybrig Bahnbetreiber
    sind einem knallharten Skigebiets Wettbewerb ausgesetzt und müssen um jeden Einnahmenfranken
    kämpfen. Logisch haben diese nicht auf die Skitürerler, die halt leider immer noch als sehr, sehr sparsam
    (Rucksack-Picknick!) bekannt sind, gewartet! Ich bin im Hoch-Ybrig als Freerider unterwegs, will heissen,
    manchmal aufsteigen mit Fellen, manchmal aber auch mit den Liften. Essen jedoch immer in einem der zahlreichen
    und super bewirteten Hoch-Ybrig Restaurants. zbsp. Spyrstock!
    Feel-Free-Ride-Free, Dany

    • Markus sagt:

      Schön für Dich Daniel, wenn Du es Dir Leisten kannst. Wir als vierköpfige Familie meiden beim Skifahren die Bergrestaurants wie der Teufel das Weihwasser (Rucksack-Picknick). Das Abo kostet bereits genug, dann will ich nicht noch für lampige Pommes mit lauwarmer Bratwurst und Beutel-Zwiebelsauce 18.- bezahlen, selbstverständlich im Self-Service.

      • Reichmuth sagt:

        Wänn mer scho fascht kei Geld het zum sich ä Tageschartä chaufä den muemer sich äs anders Hobby zue tue und sich mit dem zfriedä geh! Es sind nid nur immer diä Lüüt wo det schaffäd wö mötzlig sind sondern Touristä au… Es isch immer äs gah und es näh …

    • Hans Müller sagt:

      Hallo Dany, ich hoffe, Du kannst besser freeriden als lesen. Im Artikel steht, dass das Problem nicht die Parkplatzgebühr an und für sich ist, sondern die Art und Weise wie diese „erhoben“ wird. Und wenn man schon in einem „knallharten Wettbewerb um jeden Franken ist“, dann ist Unfreundlichkeit und Schikaniererei wohl so ziemlich die dümmste Methode um wettbewerbsfähig zu sein.

  • Michael sagt:

    Ich wurde anfang saison einmal vom personal angesprochen, argumentativ haben wir uns nicht gefunden (es war ihnen sichtlich unangenehm).
    Früher habe ich das öfters gemacht, und irgendwo im skigebiet einen imbiss genommen, seither nicht mehr.
    Irgendwie schade. Und nein, es geht mir nicht um die 10 stutz, sondern ums prinzip.

  • Thomas sagt:

    Ich gehe gerne auf Skitouren. Aber auch oft alpin (mit Bergbahnen) skifahren. Nach diesem Bericht ist mir aber die Lust auf alpin skifahren im Hoch Ybrig vergangen.

  • Stefan sagt:

    Es scheint als hätte es sich der Herr zur Lebensaufgabe gemacht, „ihm“ unliebsame Zeitgenossen zu schikanieren (die Skitourenfahrer waren nicht die Ersten und sie werden nicht die Letzten sein) und dies mit einem Ehrgeiz und Elan, bei dem man sich fragen könnte, woher sich der Leiter eines solchen Unternehmens die Zeit nimmt. Dabei tuen mir die Parkplatzeinweiser leid, welche die Ideen ihres Chefs in die Tat umsetzen müssen.
    Wenigstens sieht es so aus, als dass es ihm dabei nicht ums Geldverdienen, sondern um eine persönliche Abrechnung geht, was das Ganze wieder belächelns- und ein wenig bemitleidenswert macht.

  • Ana sagt:

    Ja, Fünfer und Weggli gibt es in der realen Welt nicht. Und wieder einmal vermischt ein Journalist private Interessen und Informationsauftrag.

    • Beat sagt:

      Na ja, sehe ich hier nicht so eng. Ist ein Blog und als solches erkennbar… da erwarte ich nicht tiefgreifenden Reportage-Journalismus neutral zu Papier gebracht.

    • Lars sagt:

      @Ana, also so etwas wie im Hochybrig habe ich sonnst in der Schweiz noch nie erlebt. Die Park Info Tafel ist praktisch nicht zu sehen, Tickets schwer zu bekommen. Eines ist sicher, ins Hochybirg fahre ich nicht mehr, auch nicht zum Wandern und Alpin Skifahren.

      • Erwin Marty sagt:

        @Lars: Praktisch nicht zu sehen?! Diese Tafeln sind rund 2×1,5m gross. Ich finde dass die Hochybrig AG das ganz recht macht. Man kann auch sonst nirgends Gratis Parkieren und da wird auch nicht gemotzt. Ich finde gewisse Touristen sowieso das allerletzte, überall herummotzen statt bei sich zuhause mal schauen.

        • Dr. med. Peter Meier-Schlittler sagt:

          @Herr Marty: es stimmt Herr Marti, es stehen da und dort grosse Tafeln welche darauf hinweisen, dass das Parkieren für Benutzer der Bahn gratis ist. Es steht aber nirgends, dass für Wanderer (Sommer) oder Skitourenfahrer/Schneeschuhläufer (Winter) eine Parkkarte am Schalter gelöst werden kann. Und das bedauerlichste ist, dass die Hoch-Ybrig AG, auf verschiedene Angebote/Vorschläge seitens der Betreiber der Drusberghütte, sich an Parkplatzgebühren in irgendeiner Form zu beteiligen, nicht eingeht! Ich hoffe, dass nun die Diskussion hier im Tagi, die Verantwortlichen und Betroffenen an einen Tisch bringt und für alle – auch für die Benutzer der Region Hoch-Ybrig – eine gute Lösung resultiert, was doch eigentlich unter vernünftigen Menschen möglich sein sollte!

        • Lars sagt:

          @ Erwin, gestern habe ich eine Skitour in Andermatt gemacht, Einweisung in den Parkplatz, Kosten 5 CHF, klare Beschilderung und ein Ticket Automat beim Parkplatz, ok Gratis währe noch besser aber so ist es auch ok.

  • Peter Steiner sagt:

    Die Innerschweizer Bergler sind nicht bekannt für ihre ausgesprochene Freundlichkeit. Wenn da mal einer lächelt, ist’s prompt ein zugezogener Ausländer, der es noch nicht verlernt hat.

    • Seiler Beni sagt:

      Peter, aus Erfahrung weiss ich auch als Auswärtiger (Basler) selber, dass Freundlichkeit bei der Seilbahn in Weglosen nicht vom Personal gepachtet ist. Vor nicht allzulanger Zeit wurden wir auf schnöde Art bedient. Auch ist mir als Türeler bekannt,
      dass im Hoch-Ybrig nur Alpinfahrer willkommen sind.
      Demgegenüber kann ich jedoch über das Skigebiet Stoos nur Freudiges berichten. Das Personal macht im ganzen Skigebiet
      keine Unterschied zwischen Türeler und Alpinen. Zudem kostet der Parkplatz auch weniger als CHF 10.00. Das gleiche gilt für das Gebiet Handgruobi/Ibergeregg und Alpthal.
      Also bitte erst kritisieren, wenn man die Hintergründe kennt.

  • Stefan sagt:

    In Anbetracht derartiger Vorkommnisse stellt sich mir die Frage, warum man überhaupt in der Schweiz Urlaub machen sollte… bei einer derartigen Menschenunfreundlichkeit verbietet sich mir der Besuch der genannten Gegend jedenfalls. Ein solch fehlgeleiteter Alleinherrscher gehört meiner Meinung nach von seinen Aufgaben entbunden – eine größere Rufschädigung geht ja kaum noch! Gruß aus dem Nachbarland!

  • Marc Schmid sagt:

    Auch wenn es hier leider teilweise die Falschen trifft. Ich finde ich (als begeisterter Pisten-Skifahrer) es erfreulich, dass es noch Leute in diesem Land gibt, die sich aktiv gehen die öko-verblendeten Berufsverhinderer wehren, die aus der Schweiz am liebsten einen musealen Naturpark machen würden.
    Ein Ticketautotmat nur für die Tourengeher wäre vermutlich gar nicht rentabel und daher keine Option.

    • Paul Moser sagt:

      Spätestens dann, wenn die Landschaft vollständig zugebaut und verkabelt ist, wird vielleicht denjenigen ein Licht aufgehen, dass in der weiteren Verschandelung der Landschaft keine Zukunft liegen kann. Spätestens dann nämlich, wenn keine Touristen mehr kommen werden. Niemand findet eine solche Landschaft nämlich attraktiv. Aber natürlich hat jede Gemeinde die Freiheit, eine „Costa del Sol“ der Alpen zur werden und die selben Fehler wieder zu begehen. Aber man sage dann nicht, man sei nicht gewarnt worden.

      • Thomas Unseld sagt:

        Zum Glück ist diese Freiheit nicht grenzenlos. Ich persönlich bin verantwortungsbewussten Verbänden wie dem SAC oder dem Landschaftschutz dankbar, dass sie sich für die Einhaltung der Gesetze einsetzen. Von ökologisch-verblendeten Berufsverhinderen kann keine Rede sein. Es gibt genug Erweiterungsprojekte, die beweisen, dass eine sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvolle Erschliessung der Bergwelt mit Bahnen möglich ist. Die Worte von Bergbahnchef Keller werde ich beherzigen. Ich werde gerne mal wieder nach HochYbrig kommen, wenn sich die Situation gebessert hat. Fragt sich nur, ob sich die Kunde davon auch sol leicht verbreitet wie die Negativwerbung, die sich Herr Keller mit seinem unmöglichen Verhalten eingehandelt hat.

      • Marc Schmid sagt:

        Herr Moser, es besteht wohl nirgends in den Schweizer Alpen heute noch die Möglichkeit die Landschaft „vollständig“ zuzubauen und zu verkabeln.
        Vielmehr sind es die Umweltschützer, die äusserst sektiererisch agieren. Beispiel Berninapass: Dort waren zwei Sessellifte (Alp Bondo und Collinas) geplant um die Attraktivität der Skiberge Diavolezza und Lagalb zu steigern und diese besser miteinander zu verbinden. Die Umweltschützer haben erbitterten Widerstand geleistet, obschon es sich dabei keineswegs um ein unberührtes Gebiet handelt, bestehen doch in Sicht- und Hörweite zwei Luftseilbahnen, eine vielbefahrene Strasse, ein Stausee, eine Bahnlinie mit recht viel Verkehr, ja sogar zwei Wohnhäuser.
        Das hat mit sinnvollen Alpen- und Umweltschutz nichts mehr zu tun – das ist nur noch ideologische Verbohrtheit.

        • Paul Moser sagt:

          Ach so, es hat schon „zwei Luftseilbahnen, eine vielbefahrene Strasse, ein Stausee, eine Bahnlinie mit recht viel Verkehr, ja sogar zwei Wohnhäuser“ – und dann will man noch mehr. Wie lange noch und wozu? Warum immer mehr und noch mehr – grenzenlos? Auch hier gibt es kein grenzenloses Wachstum – gut, dass da jemand darauf achtet.

        • Roland K. Moser sagt:

          Der Waldschutz wurde vom Bundesrat aufgeweicht, damit einfacher um- und eingezont und anschliessend zubetoniert werden kann.

  • Znuk sagt:

    Was für ein Irrsinn. Wie wenn die Welt der Skitüreler und Skischüheler nur aus SAC Mitgliedern bestehen würde.

  • ENAC sagt:

    Gibt es nicht noch viele schöne Orte in der Schweiz? Wenn die Besucherzahlen sinken, werden sie schon merken, wie man mit Kunden umgeht.

  • Novum sagt:

    Einfach nicht mehr hingehen! Und irgendwann wird sich Herr Keller einen neuen Job suchen, oder suchen müssen…

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