Warum joggen Männer meist vor ihrer Partnerin?

Heute ein Beitrag von *Res Strehle.

MANN, MAENNER, JOGGEN, JOGGER, JOGGERIN, LAUFEN, LAUFSPORT, RENNEN,  LAUFSCHUH, LAUFSCHUHE, FIT, FITNESS, FRAU, FRAUEN, PAAR, PAARE,

Miteinander sprechen geht nur, wenn er sich einholen lässt: Joggendes Paar. (Keystone/Alessandro Della Bella)

Wer regelmässig im Wald joggt, wird mit den entgegenkommenden Joggern eine Art von Solidarität entwickeln. Schliesslich hat man sich denselben Strapazen im Aufstieg unterworfen, teilt die Sorge gegenüber freilaufenden zähnefletschenden Hunden, das Glücksgefühl des Endorphin-Ausstosses nach einer halben Stunde laufen. Man bremst gemeinsam ab und geht auf den Zehenspitzen weiter, wenn sich hinter den Bäumen ein junges Reh zeigt … Mit den richtigen Jogger-Insignien, der angesagten Schuhmarke, dem fluoreszierenden Trikot mit den Löchern für die Daumen oder der Trinkflasche im Gurt wird man beim Grüssen in der Regel kameradschaftlich geduzt.

Mit der Zeit wird man einen Blick entwickeln für die Typologie der entgegenkommenden Joggingpaarung: Freunde, die sich regelmässig verabreden, routiniert dasselbe Tempo anschlagen und meist an demselben Tag um dieselbe Zeit dieselbe Waldhütte kreuzen. Oder eine Ehrgeizgemeinschaft mit mindestens einem Beteiligten mit rotem Kopf und am Rande des Zusammenbruchs. Die Coachingpaarung mit einem lockeren und einem bemüht lockeren Läufer. Vater und Sohn im trauten Gespräch, Freundinnen, bei denen Kommunikation noch wichtiger scheint als Tempo usw.

Möglicherweise wärs doch schön, miteinander zu reden

Eine Kombination scheint beim gemeinsamen Jogging am kompliziertesten zu sein: Mann und Frau etwa gleichen Alters und mit ähnlichem Outfit, vermutlich nicht Bruder und Schwester. Man wird den beiden selten auf gleicher Höhe begegnen, meist läuft der Mann fünf, zehn Meter vor seiner Partnerin. Fünfzig oder gar hundert Meter sind es nie, sonst käme man nicht auf die Idee, die beiden seien zusammen unterwegs, weniger als fünf Meter sind es auch nicht, sonst wären sie ja bald nahezu auf gleicher Höhe und könnten miteinander reden.

Warum joggt der Mann, seltener auch die Frau, in dieser Paarkonstellation oft einige Meter voraus? Womöglich wäre es ja ganz schön, beim Laufen miteinander zu reden, sich gegenseitig auf den einen oder andern witzigen Hund oder seltenen Vogelruf aufmerksam zu machen, das eine oder andere aus dem Alltag zu besprechen, wie dies Freundinnen tun? Experten sollen gemeinsam Joggenden raten, sich zu unterhalten, so werden sie beim Laufen selber dafür sorgen, dass sie nicht ausser Atem kommen. Kommt dazu, dass einem beim Laufen vielleicht auch die eine oder andere überraschende Idee kommt, und was gibt es Besseres, als sie gleich jemandem mitzuteilen und auf ihre Bonität zu prüfen? Und vielleicht hat man ja beim Laufen auch mal eine Schwäche und der/die andere bekommt das mit und man drosselt gemeinsam das Tempo.

Aber nein, oft läuft der Mann die fünf Meter voraus. Was mag der Grund sein? Dass er schneller unterwegs ist, kanns nicht sein, denn dann wäre er früher oder später uneinholbar auf und davon. Die Distanz bleibt konstant in etwa gleich gross. Dass er zeigt, er könnte schneller sein? Mit seinem Vorsprung die Partnerin zur Eile antreibt? Froh ist, nicht reden zu müssen?

Sagen Sie es, wir wissen es nicht.

*Res Strehle ist Chefredaktor des «Tages-Anzeigers».

75 Kommentare zu «Warum joggen Männer meist vor ihrer Partnerin?»

  • Tom Kohler sagt:

    Das ist eine Frage der Rangordnung. Wäre die Frau so Rücksichtsvoll und würde ein Kopftuch tragen, so müsste der Mann
    nicht so weit vorausrennen. Man könnte getrost auf gleicher Höhe laufen.

  • Marco sagt:

    Der Mann ist nicht vor der Frau sondern die Frau hinter dem Mann. Der Grund ist, weil der Mann sonst der Frau immer auf den Po schaut ;-)

  • manuela sagt:

    Kommt mir total bekannt vor, ist bei uns auch so. Für mich eine ganz klare Sache: der Mann muss es irgendwie beweisen, dass er doch ein weniger besser ist als die Frau…Mit der Zeit gewöhnt man sich dran, nur bei long runs von 30km oder mehr wird es dann lästig und kann sogar agressiv manchen.

  • Claudia sagt:

    Mein Exfreund joggte immer fünf Meter vor mir, damit er noch Luftstprünge oder kurze Sprints hinlegen konnte, um seine zusätzliche Energie abzubauen… hat mich aber nie gestört!

  • anna sagt:

    Hach, ich geniesse lachend all die witzigen Kommentare.
    Jetzt aber ernsthaft, ich denke,bei solcher „Paar-Laufkonstellation“ zieht er ohne es vielleicht zu merken das Tempo wieder an, sobald sie neben ihm läuft . Deshalb bleibt sie leicht zurück, wenn das Tempo für sie stimmt.

  • H.Trickler sagt:

    Genau so wie Autor Strehle gerne die Leser nicht zu Wort kommen lässt ist es auch bei einigen Joggern…

  • raton lavor sagt:

    Der Mann muss vor der Frau laufen, damit sich die Frau jederzeit zwischen den Männern entscheiden kann, wenn sie plötzlich noch andere vor sich hat.

  • Thorsten Juhl sagt:

    ausser eine nette Frage wird nichts dabei rauskommen.
    das wieso wollen wir es dann am Schluss doch nicht wissen.

  • dominik siegmann sagt:

    Was wird hier denn gegen das Reden beim Laufen geschnödet? Hat jemand ein Problem damit, wenn Laufen auch eine soziale Betätigung ist? Vielleicht die Hardcore-Pulsuhr-Kalorienzähler-Fraktion mit den Stöpseln im Ohr? In unserem Laufgrüppli haben wir redend (zwei bis sechs Personen) auf diesem Weg viel Spass miteinander und freuen uns nur schon darum auf die gemeinsamen Trainings, die alleine je nach dem eher ausfallen würden…. Das Vorauslauf-Syndrom ist auf unseren Laufstrecken übrigens ebensowenig verbreitet.

  • Ammann Hugo sagt:

    Unsichere Männer laufen voraus um zu zeigen, dass sie schneller und stärker sind als ihre Partnerin. Was tut Mann nicht alles für ein bisschen mehr Selbstwertgefühl…

  • Ammann Hugo sagt:

    Ich jogge viel lieber auf gleicher Höhe. Manchmal aber auch etwas hinter meiner Frau. Ich sehe ihr fürs Leben gern zu, denn sie bewegt sich so sexy in ihrem hautengen Joggingkleidchen.

  • fabian sagt:

    Warum joggen Frauen meist hinter ihrem Partner?

  • Mark sagt:

    Ich kenne das. Sogar beim Wandern. Man kann beliebig abbremsen, der Abstand bleibt immer gleich. Typischerweise ist die Frau dann aus einem der zahlreichen Gründe nicht gerade in bester Stimmung. Es geht nun darum, dem Mann ein schlechtes Gewissen zu vermitteln. Er läuft zu schnell, passt sich der Frau – auch hier! – nicht an und nimmt generell zu wenig Rücksicht auf ihre Bedürfnisse und Gefühle. Ein Grundmuster, bei dem sich die Frau offenbar irgendwie einen Kompensations-Bonus verspricht. Manchmal durchbreche ich das Schema absichtlich und laufe auf jeden Fall hinter ihr. Dann gehen wir aber fast rückwärts.
    Ich staune, dass das hier niemand durchschaut. Gut, ich bin auch schon sehr lange verheiratet. Und glücklich, notabene!

  • Caroline sagt:

    Der Langsamere sollte immer vorlaufen ;-))

  • Martin sagt:

    Ganz einfach: Männer, wenn sie im Militär waren, gehen und laufen schneller als Frauen. Männer machen grössere Schritte als Frauen. Deswegen rennen die Frauen hinterher. Der Mann würde der Frau die ganze Zeit auf die Fersen treten. Zudem: Meistens redet die Frau und der Mann kann sie schlecht verstehen, wenn er hinter ihr läuft. Nach meiner Erfahrung läuft der vorne, der weiss, wo es lang geht oder der stärke Läufer ist.

  • Henriette sagt:

    Weil „Mann“ auch noch beim Joggen beweisen muss: ich bin schneller, besser, ausdauernder, als du.

    • Thorsten Juhl sagt:

      bitte, ein wenig mehr achtung vor den Männern und selbstverantwortung. es würde allen gut tun.

  • Lukas Müller sagt:

    Meine Freundin läuft eigentlich immer ca. 1-2 Meter hinter mir, wenn ich sie frage warum sagt sie ich laufe zu schnell. Wenn ich aber das Tempo reduziere wird der Abstand trotzdem nicht kleiner.

  • Kaspar Hauser sagt:

    weil die frau aus endogenetischen gründen den rücken des mannes für den rückspiegel (schminkspiegel) hält

  • Hansjürg sagt:

    Warum joggen Männer meist vor ihrer Partnerin? Weil er Ihr sonst die ganze Zeit auf das Füdli schaut !

    • Roland K. Moser sagt:

      Ich hatte es lieber, dass beim MTBlen meine Kollegin vor mir fährt. Genau deswegen. Besseres Fleisch habe ich noch nie gesehen, Nur hatte sie halt einen Freund und hat ihn dann geheiratet.

  • Alfred Wegmüller sagt:

    1. Wir haben keine Tretminen 2. Bären greifen gern von hinten an 3. 100%-arbeitende, rechtsbürgerliche Karrieremachos müssen immer vorne sein: gut ist kein zweites Alpha-Tierchen dahinter, sondern eine Herdfrau, die perfekt in das poltische Weltbild des Vorläufers passt. Fazit: wenn ich eine Frau wäre, würde ich solange trainieren, bis ich den Vormirläufer platt renne: das ist Emanzipation. Und dann einen neuen Partner nehmen, der politisch moderater denkt, die Frau vom Herd erlöst und eine Weltreise machen. Und was nettes mitbringen als Souvenier, z.B. einen schnellen Läufer aus Jamaica. Politisch kaum rechts, daher auch kein Vorläufer. Und wenn sie dann nicht gestorben sind, laufen sie noch immer nebeneinander.

  • Roland K. Moser sagt:

    Herr Strehle

    Ich lade Sie gerne ein zu einer Jogging-Runde bei mir zu Hause. Sie werden gerne 10 m hinter mir joggen, damit ich von den tollwütigen Hunden und ihren Haltern zerfetzt werde.

    Es ist bei uns so, dass der Polizeiposten keine Anzeigen gegen Hundehalterinnen entgegennimmt, weil die Freundin eines Polizisten auch einen Hund hat. Ich habe es vor 4 Wochen probiert, weil ein Hund auf mich los ist und die Halterin den Hund nochmals auf mich loslassen wollte, weil ich sie geohrfeigt habe. Am Morgen wurde meine Anzeige nicht aufgenommen und am Nachmittag auch nicht. Ich habe dann direkt der Staatsanwaltschaft 2 Anzeigen geschickt. Eine gegen die Hundehalterin und eine gegen den Polizisten wegen Amtsmissbrauchs. Ist 4 Wochen her und ich ich habe noch nichts gehört von der Staatsanwaltschaft.

    Dann haben Sie vielleicht eine Blick-Schlagzeile für den Tagi: „Moser zerfetzt Hund um Chefredaktor Strehle’s Wade zu retten“
    :-)

  • Markus Schneider sagt:

    Frauen schauen Männern schon immer gern auf den Hintern. Zudem sind Frauen dicker und können nicht so schnell laufen. Sonst noch was, herr Chefredaktor?

  • Pierre sagt:

    Spannende Frage. In unserem Fall relativ einfach dadurch zu beantworten dass mein Gesprächsbedürfnis während dem Joggen klein (d.h. nicht vorhanden ist), unabhängig vom Laufpartner und die paar Meter die Chance erhöhen dass das auch so bleibt :-)

  • Janine sagt:

    Ist es evtl. doch natürlich dass die Frau hinterherläuft? Die Akrikanischen Staaten leben dies noch. Ich selber gehe ausschliesslich alleine Joggen. Dann kann ich mein Tempo gehen.

  • Franziska sagt:

    Ich mache auch die Beobachtung, dass Männer untereinander „palavern“ beim Joggen, beim Mountainbiken, beim Spazieren. Für mich unverständlich, bei beiden Geschlechtern, da ich gerne ohne Ton unterwegs bin und auch gerne davon verschont bin.

  • Bergwerker sagt:

    Gibt eine ganz einfache Erklärung: Die Frau lässt den Mann vor laufen damit es einen Schutz zwischen ihr und ihm gibt bei möglichen Minen. Der Mann seinerseits rennt voraus, damit er sich nicht so über das Äussere seiner Begleiterin schämen muss…

  • Hannes Müller sagt:

    Ich würde die Frage umgekehrt stellen: warum rennen Frauen eher hinter ihren Partnern. Antwort: Schutz. Konkurrenzvermeidung. Ich würde sowas nicht schreiben, wenn ich nicht die ernüchternden Forschungsergebnisse von Joyce Benenson gesehen hätte.

  • Remo sagt:

    Bei uns war so, dass ich zuviel gesprochen habe und sie ausser Puste nicht mehr antworten konnte /wollte…. jetzt laufen wir getrennt.

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    nun ja. es gibt zwei gründe. erstens ist die frau meist langsamer. und zweitens gehört es zum guten ton, dass die frau sich immer etwas hinter dem mann aufhält.

    • Petra sagt:

      Ersterem stimme ich voll zu…ich lasse mich beim joggen nicht stressen, mir ist es egal, wenn ich meinen partner von hinten daran erinnern muss nicht zu schnell zu laufen. Zweiter Punkt ist vollkommener Quatsch. Mir ist es halt einfach wurst wie es aussieht, wenn ich an 2. Position die scheinbar „Schwächere“ darstelle…mein Selbstwergefühl hängt nicht daran :-)

  • nowhere sagt:

    Das Gleiche übrigens beim Tandem, fast immer ist der Mann vorne. Dabei wäre es umgekehrt besser, da die Frau meist kleiner ist. Der Mann sähe noch etwas, so aber sieht die Frau nur den verschwitzten Rücken.
    Im Auto fährt die Frau meist nur, wenn Alkohol im Spiel war

  • dominok sagt:

    Meine frau läuft konsequent zwei schritte hinter mir. Ob beim joggen, beim shopping, oder zum bus. Wenn ich langsamer gehe, dass wir nebeneinander gehen können, geht sie noch langsamer. Ihr gefällt es anscheinend da hinten.

  • Luise sagt:

    Das hat einen geschichtlichn Hintergrund: Männer müssen die wilden Tiere vertreiben. Das kommt uns Frauen zugut.

  • lucien krone sagt:

    weil meine partnerin das so will, damit sie meinen hintern anschauen kann. das stimuliert und ist die beste vorbereitung für die momente nach dem joggen…

  • Bernd sagt:

    Korrektur: Typen mit Spackogürtel und Trinkflasche werden generell nicht gegrüsst ;)

  • Roland K. Moser sagt:

    Die Frauen schauen auch gerne aufs Ärschli der Männer. Und die Waden.

  • Roland K. Moser sagt:

    Der Mann muss voraus laufen, damit er vom Rottweiler zerfleischt wird und die Frau somit gesund bleibt, um ihn darnach zu pflegen.

  • René Baron sagt:

    weil, wenn wir auf einem schmalen Weg stur NEBENEINANDER joggen der entgegenkommende Reporter in die Limmat spickt :-)

  • judith guntern sagt:

    damit der Mann seine Muskeln zeigen kann

  • Christian sagt:

    Bei mir war es oft, dass ich doch schneller laufen wollte, hatte aber ein schlechtes Gewissen und bin dann doch mit demselben Tempo gelaufen, aber bin auch vorne geblieben. Sie haben aber recht – zusammen laufen ist schöner und die Gespräche sind besser.

  • Daniel Wigger sagt:

    Wie es bei jedem ist weiss ich nicht, aber die meisten werden wohl damit zeigen wollen, dass sie schneller laufen könnten. Sie treiben also seinen Partner an.

    Das gleiche mache ich mit meiner Frau, nur umgekehrt: Ich laufe immer wenige Zentimeter hinter hir, damit sie das Tempo bestimmen kann und nicht meint, sie müsse auf mich Rücksicht nehmen. So kann sie auch hie und da eine Tempoänderung initiieren, ich schliesse dann einfach auf und halte wieder die Position leicht zurückhängend. Dadurch können wir trotzdem noch miteinander kommunizieren, verbal und nonverbal, und wir können aufeinander aufpassen.

    • Ellen sagt:

      Sie sind ja ein Gentleman. Und warum muss man beim Joggen aufeinander aufpassen? Vor dem bösen Wolf hinter dem nächsten Baum?

      • Daniel Wigger sagt:

        Da käme mir schon das eine oder andere in den Sinn: Wenn sich der eine verletzt kann er dem anderen helfen, wenn er nicht mehr kann, kann der andere ihn unterstützen (physisch, moralisch), wenn er sich verläuft kann man ihm weiterhelfen. Meine Frau leidet an einem Hormonmangel und sie muss aufpassen, dass sie dauernd beobachtet wird. Es gibt auch Menschen die ohne Leiden einfach so zusammensacken und an einem Herzleiden sterben. Würde man ihnen helfen in den ersten Minuten, könnten die meisten gerettet werden (man spricht von über 80%, mit Herzmassage, CPR).

  • c.lustenberger sagt:

    Rein biologisch wäre der Mann stärker als die Frau gleichen Alters und könnt somit schneller laufen und würde es wahrscheinlich auch tun, wenn er nicht durch seine Partnerschaft „angekettet“ wäre. Der Vordere bestimmt den Weg. Dieses Phänomen beobachte ich ebenfalls beim Velofahren, Skilaufen….. Oder bei anderen Sportarten, bei denen der Mann besonders „nett“ spielt, was da heisst nicht seine volle Spritzigkeit und Kraft anwendet – dies stört mich sehr, fühle mich wie ein Kind behandelt – sein Können aber je nach Punktestand mehr ausschöpft, als er vielleicht zu Beginn wollte.
    Wenn ich mit meinem Mann laufe, dann bin ich meistens schneller unterwegs, als ich normalerweise rennen würde und er sicherlich langsamer. Dies ist eine Form des Kompromisses.

  • Reifers Marianne sagt:

    im Vorderen Orient geht der Mann auch fünf Meter vor der Frau. Wenn er ein Mann ist.

  • Pascale sagt:

    Mann führt halt gern und weiss, wo’s lang geht… ;-)

  • Dänu sagt:

    Meine Frau und ich joggen immer auf gleicher Höhe, höchstens wir haben das Heu nicht grad auf selbiger und beim jeweils stattfindenden Sprint, wo die Frau auch mal gewinnen darf ;-) Vermutlich sind wir beide zu wenig ehrgeizig und vielleicht zu harmoniesüchtig, wenn die Kids mal nicht dabei sind.

  • Muttis Liebling sagt:

    Mann gibt Windschatten.

  • Roland K. Moser sagt:

    Weil die Frau hinterher rennen will, Herr Strehle.

    Und wieso muss man die ganze Zeit mit seiner Frau/Freundin reden und kann nicht einfach das Joggen/MTB/Rennvelo geniessen? Sagen Sie es mir, ich weiss es nicht.

  • Paul Müller sagt:

    Ich laufe generell mit etwas Abstand, da ich meistens etwas schneller rennen moechte als meine Mitlaeufer, werde aber immer wieder gebremst. Plaudern kann wer will im Nachhinein.

  • Hans sagt:

    Noch nie in meinem Leben eine solchen Situation erlebt! Es wäre auch selten asozial vom Vorausläufer und so verbissen sind auch Sportler nicht. Ganz merkwürdiger Blogbeitrag…

  • Ruedi sagt:

    Der Mann ist immer ein Schritt voraus, um der Frau die Entscheidung abzunehmen, links oder rechts zu laufen. Gentlemanlike ;-)

  • Marcel sagt:

    Damit die Frau im Windschatten laufen kann -:)

    • Michael sagt:

      Ich kenne das nicht so, ich leite oft Gruppen und bin auch mit meiner Frau unterwegs.Hier werden alte Vorurteile aufgewärmt, die nicht der Realität entsprechen. Ich kann doch im Wettkampf meine Leistung unter Beweis stellen, dass muss ich doch nicht im gemeinsamen Training.

      • Mike sagt:

        Ich möchte mich meinem Namensvetter anschliessen. Diese Art Paarung habe ich noch nie angetroffen. Ausserdem: Welche Frau würde so einen Lauf mehr als einmal mitmachen? Eben.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.