Mir wurde im Zug die Bergsteigerausrüstung gestohlen!

Gefahrenzone: Gerade in Zügen wird alles gestohlen, was nicht niet- und nagelfest ist. (Keystone/Gaetan Bally)

Gefahrenzone: Gerade in Zügen wird alles gestohlen, was nicht niet- und nagelfest ist. (Keystone/Gaetan Bally)

Liebe Bergfreunde

Es ist mir wichtig, Sie zu informieren. Machen Sie es bitte besser, ich habe aus dieser bitteren Erfahrung gelernt:

Ich wollte ins Wallis auf eine Berghochtour, nahm von Zürich die direkte Lötschberg-Verbindung nach Visp. Der Zug war in der 2. Klasse ungewöhnlich mässig belegt, ich fand ein Viererabteil für mich allein. Meinen schweren Rucksack mit der ganzen Ausrüstung deponierte ich zwischen den Sitzen – gleich vor meiner Nase. Als ich in Visp nach Zermatt umsteigen wollte, war der Rucksack verschwunden. Ich konnte es nicht glauben, suchte den ganzen Waggon ab, kroch verzweifelt schier unter den Sitzen durch, fragte die Leute, aber niemand hatte einen Rucksack gesehen, niemand etwas beobachtet, der Zug fuhr weiter. Ich suchte im Oberdeck und in den Waggons nebenan. Nichts. In Brig war Endstation. Dort ging ich an den Schalter, in der Hoffnung, das Zug-Reinigungspersonal würde meinen Rucksack finden. Wir warteten. Nichts.

Zwischen Bern und Spiez hatte ich noch andere Bergsteiger im Waggon gesehen. Vielleicht hatte einer von denen irrtümlich meinen Rucksack genommen, vielleicht versehentlich eine Gruppe? Ich rief die SBB-Fundzentrale in Bern an. Die Dame dort machte sich hilfsbereit auf die Suche. Ergebnislos. Irgendwann war klar: Der Rucksack mit meiner Hochtourenausrüstung war gestohlen worden. Der Schock sass so tief, dass mir schwarz vor Augen wurde. Meine Tourenpartner, die aus dem Berner Oberland mit dem Auto anreisten, holten mich in Brig ab. Aber erholen konnte ich mich bis heute nicht.

Für 99 Prozent meiner Bergtouren reise ich mit dem Zug – nicht nur ins Wallis. Oft hat es wenig Platz, und ich stelle meinen Rucksack gleich neben der Türe in die Gepäckablage. Meistens sehe ich ihn dann von meinem Sitz aus nicht. Gedanken habe ich mir deswegen noch nie gemacht. Dass Handtaschen, Laptop-Taschen und Ähnliches geklaut werden – ja. Aber ein Bergsteigerrucksack? Aussen hatte ich Eispickel und Trekkingstöcke befestigt, es muss für den Dieb also ziemlich klar gewesen sein, was er da mitnimmt. Wer um Himmels willen hat Interesse an meinem gebrauchten Zeug? Dieses Mal hatte ich den Rucksack immerhin gleich vor mir deponiert. Wie konnte das gehen? Ich war während der zweistündigen Fahrt zweimal kurz auf der Toilette.

«Standard» ist für die Füx

Der nächste Schock folgte, als ich meine Versicherung anrief. Mein Hausrat ist im Schadenfall bis 72’500 Franken versichert, aber Diebstahl ausser Haus «Standard» bis 2000 Franken.

Wäre es für mich keine katastrophale Angelegenheit, müsste ich lachen. 2000 Franken? Für eine Bergsteigerausrüstung ist das ähnlich wie keine Versicherung.

Meinem Agenten, bei dem ich sämtliche meiner Versicherungen abgeschlossen habe, der mich seit der Schulzeit kennt und weiss, dass ich fleissig zu Berg gehe, teure Ausrüstung kaufe und besitze, ist es nie in den Sinn gekommen, mich darauf aufmerksam zu machen. Er sagt, ich könne ihm keinen Vorwurf machen. Seit ich die Police bei ihm abgeschlossen hätte, hätte ich mein Freizeitverhalten verändert, er könne nicht von jedem seiner Versicherungsnehmer die Police auswendig kennen – auch wenn wir, wenn wir uns sehen oder telefonieren (zwei-, dreimal pro Jahr), nie über etwas anderes als seine sportlichen Aktivitäten und meine Bergsteigerei sprechen.

Keine Diskussion: Es ist nachlässig, ja hochgradig stupid von mir, meine Diebstahl-Police nicht selber zu prüfen und einem Versicherungsmenschen zu vertrauen. Darum, liebe Bergsteigerfreunde, machen Sie es besser als ich! «Standard» ist für die Füx.

Wenn ich allein Alpinrucksack (239 Franken), Eispickel (215 Franken), Carbon-Trekkingstöcke (198 Franken), Bergschuhe (500 Franken), Goretex-Jacke (799 Franken), Kletterhandschuhe (200 Franken), Gletscherbrille (239 Franken) und Fotokamera (329 Franken) zusammenrechne, komme ich bereits auf über 2000 Franken. Portemonnaie (mit viel Bargeld drin) und iPhone trug ich zum Glück auf mir. Aber zähle ich noch das ganze Kletterzeug, die Steigeisen und all die anderen vielen Dinge dazu, die man für eine Hochtour einpackt, bis Stirnlampe und Trinkflasche, beträgt mein Schaden insgesamt über 4000 Franken.

Teurer Sport

Für mich eine beachtliche finanzielle Belastung. Als ich den Versicherungsagenten fragte, ob es keinen Pool oder so für Härtefälle gebe, lachte er und sagte: Als ledige, kinderlose Frau gelte ich sicher nicht als Härtefall. Wenn ich wolle, könne ich der Versicherungszentrale einen Brief schreiben, aber er könne mir schon jetzt versichern, dass es schade um die Briefmarke sei.

Nach dieser Aussage fehlten mir die Worte.

Die ganze Misere hat mich Tränen gekostet. Wegen der brütenden Sommerhitze hatte ich im Zug Flipflops getragen, meine schweren Bergschuhe waren im Rucksack. Meine nächste Tour muss ich mit neuen, nicht eingelaufenen Schuhen angehen.

Die Suche – ich habe alles, wirklich alles abgeklappert, es ist inzwischen drei Wochen her, gefunden wurde mein Rucksack leider nirgends, habe E-Mails geschrieben, Quittungen gesucht und organisiert etc. – und vor allem der Kauf all der entwendeten Dinge kosteten mich etwa die Zeit von zwei Arbeitstagen (unbezahlte, dafür kostspielige). Dem Dieb wünsche ich nur das Schlechteste.

Betonen möchte ich, dass alle Personen, mit denen ich in diesem Zusammenhang zu tun hatte – ausser der Versicherung – sehr freundlich waren. Die Polizeibeamtin im Kreis 8 in Zürich, bei der ich Anzeige gegen unbekannt erstattete, sagte, es werde gestohlen, was nicht niet- und nagelfest sei, gerade im Zug. Ähnliches bestätigten mir die Polizei in Sion und die Beamten bei der SBB-Polizei, bei der SBB-Fundzentrale und beim Fundbüro des Polizeiinspektorats Bern. Bei den Bergsportgeschäften, die mir aufgrund meiner Kundenkarte verlorene Belege für die Versicherung schicken konnten, erzählte man mir Haarsträubendes. Es werden heute sogar Materialdepots am Berg ausgeräumt. Diebstahl in SAC-Hütten sei nichts Ungewöhnliches.

Wie gesagt, ich habe bitter gelernt. Trotzdem: Pfui, wo leben wir eigentlich?

107 Kommentare zu «Mir wurde im Zug die Bergsteigerausrüstung gestohlen!»

  • Peter sagt:

    ich hoffe, es stört niemanden, wenn ich etwas zum eigentlichen Thema schreibe?

    Vor einigen Jahren hatten wir ein Materialdepot in der Eiger Westflanke angelegt. Die Eisausrüstung von der Vortagestour brauchten wir nicht für die Sportkletterei am Genferpfeiler. Grosse Überraschung am nächsten Abend: Das Depot ausgeräumt, obwohl weit weg vom Klettersteig und unter einem grossen Block versteckt. Müssen also Bergsteiger gewesen sein, welche über die Westflanke herunterkamen. Ich wünsche den Dieben, dass ihnen irgendwann die Hauen an den damals ziemlich neuen Eisgeräten im dümmsten Moment abbrechen…

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Hoppla, da ist jemand in der Realität angekommen. Hat es da etwa jemanden aus dem Kreis der Gutmenschen erwischt? Ist das Verständnis für alles und alle schon aufgebraucht? Hat jetzt der dumme Normalo, der sich schon längst darüber ärgert, dass unsere Bevölkerung offenbar immer mehr aus Rücksichtslosen, Dieben, Arbeitsscheuen usw. besteht, plötzlich recht? Genau hier an dieser Stelle muss ich mir doch dauernd anhöhren, dass die ganze Globalisierung, Individualisierung, Multikulti usw. eine unheimliche Bereicherung darstellt.

  • Als Bergführer und Hüttenwart der Anenhütte kann ich nicht bestätigen, dass auf alpinen Berghütten gestohlen wird. Die Anenhütte ist vorallem eine attraktive Wanderhütte im UNESCO Welterbe der Schweizer Alpen, welche in weniger als 2 Stunden ab Fafleralp erreichbar ist.
    Ab und zu werden bei uns Sonnenbrillen, Wanderstöcke oder Kleidungsstücke vergessen, welche wir in eine Fundkiste legen und bei Anfrage unseren Gästen nachschicken.
    Obwohl nicht nur Engel in unseren Bergen sind, wurde auf der Anenhütte noch kein Diebstahl festgestellt oder gemeldet.

  • Joachim Adamek sagt:

    Ich denke, ich kann mitfühlen, wie es Frau Knecht nach dem Verschwinden des voll gepackten Rucksackes ergangen ist. Wenn Langfinger einen Rest von Würde hätten, würden sie Bergfreunden wenigstens die Ausrüstung belassen. Aber das setzt eine Intelligenz voraus, auf dessen Niveau sich Diebe nie begeben. In solcher dünner Luft, in der die Welt als Gedanke greifbar ist, würden sie den Sticktod sterben.

    Liebe Ausrüster aus der Schweiz, aus Deutschland und Österreich, die Ihr diesen Blog regelmässig lest: Habt Erbarmen und sponsert Frau Knecht eine neue Ausrüstung! Sie benötigt sie, um für uns unterwegs zu sein. Allen Spendern ein ganz dickes Danke!

  • Markus Benz sagt:

    Das ist in der Tat sehr ärgerlich aber neu ist das nicht. Im Skibereich im Winter wird ja bald an vielen Orten alles geklaut was nicht angekettet wird. Auch im Bergsport musste ich bereits die Erfahrung machen, dass teure Wanderschuhe geklaut werden. Es könnte aber in Ihrem Falle auch sein, dass die Diebe dachten im Rucksack wären weitere Wertsachen wie Geldbeutel und Handys etc. drinnen. Ich würde daher nie meinen Rucksack unbeaufsichtigt lassen. Die Bergromantik ist im Tal und am Berg schon lange vorbei. Aber schlussendlich ist es ärgerlich und mit Geld verbunden aber es lässt sich alles ersetzen.

  • Mättu sagt:

    Ärgerlich in der Tat.

    Der Bhf Visp und auch der Zug dorthin sind leider immer wieder ein Thema in dem Zusammenhang.

    Bisher hatte ich zum Glück immer dasselbe…

    Und Einfacher Diebstahl auswärts zu prüfen und über die Deckungen nachdenken ist nie das Dümmste….

  • Martin Schlosser sagt:

    Mir ist ist nicht ganz klar, wieso Herr Rittermann so gut über die Beuteschemata von aus- und inländischen Räubern bescheid weiss?
    Weshalb muss sogar in einem Outdoorblogg über „die“ Ausländer hergezogen werden? Es spielt keine Rolle, ob der Rucksack von Frau Knecht von einem Schweizer oder Ausländer geklaut wurde, und genau sagen lässt sich das wohl auch in Zukunft nicht…

  • Reisender sagt:

    Ich bin momentan in Buenaventura, der „gefährlichsten“ Stadt in Kolumbien und lese, wie gefährlich es în der Schweiz ist…

    Ich werde in Zukunft ein paar Dinge auch in der Schweiz machen, die hier normal sind Es gibt z.B. Zahlenschlösser mit integriertem, ausziehbarem Stahlkabel. Diese wiegen kaum etwas, sie werden z. B. zum Sichern des Helmes verwendet. Ev. Obi oder Motorradfachhandel. Rucksack oder Koffer am Sitz oder Gestell sichern und schon kann man es aus den Augen lassen. Rucksack am Stuhl befestigen, dann kann er nicht einfach mitgenommen werden etc. Dies werde ich machen, egal ob es wegen den „bösen“ Ausländern oder den „guten“ Schweizern ist.

    Als mir meine Kamera (nach langer Zeit unterwegs) in Peru gestohlen wurde habe ich realisiert dass ich falsch denke.
    Ich: „Niemand sieht die Kamera in meinem Tankrucksack, also kann ich schnell ein Hotelzimmer anschauen.“
    Dieb: „Jeder Motorradfahrer hat die Kamera im Tankrucksack. Wenn er sie nicht mitnimmt, kann ich sie mitnehmen“.
    Nach dem Diebstahl hat sich mein Weltbild aber nicht verändert. Wenn man im falschen Moment am falschen Ort ist, Pech gehabt. Und es ist ja nur ein materieller Verlust.

    Noch etwas nicht zum Thema, aber trotzdem passend:
    „Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.“ –
    A. v. Humboldt, nicht bestätigt

  • Charles Dupond sagt:

    Wir leben nicht mehr in der Schweiz von Treu und Glauben mit Respekt nicht nur vor Eigentum, sondern auch vor Besitzstand von 1963 mit weissen Fahnen an leeren Bezirksgefaengnissen, in der die Versicherungen noch in der Beiz haengen gelassene Maentel ohne Selbstbehalt ersetzten, um in der Diebstahlsversicherung das Missverhaeltnis von mickrigem Schadenaufwand und happigen Verwaltungskosten etwas zu schoenen, anstatt sogar begruendete Ansprueche – geschweige denn Kulanzen – nicht nur knallhart, sondern gar mit krimineller Beweisbeschaffung und -Manipulation sowie Prozessbetrug abzuwimmeln…..

  • Peter sagt:

    öV ist gefährlich für die Benützer, und es geht nicht um die Anzahl Toten.

  • Franz Walser sagt:

    Das sind aber krude Rassistentheorien, die sie da öffentlich verbreiten, Herr Rittermann. Nach meinem Dafürhalten gehören sie dorthin, wo auch die Diebe von Frau Knechts sieben Sachen hingehören: ins Chefig. Hoffentlich kommen Sie in eine Zweierzelle mit einem kriminellen Ausländer. Dem können sie ja dann ihre Weisheiten beibringen.

  • hallo mitenand

    da kann man nur sagen, das ist eine unverschämte frechheit.

    mir wurden auch schon kletterartikel gestohlen. im 1993 während einer fotoausstellung, wurden mir im schaukasten
    pickel, steigeisen. klettergurt, karabiner, eisschrauben gestohlen.
    die deckung durch die versicherung nimmt nicht den schmerz. das schlimme ist der idelle verlust, und die erinnerungen an diese
    artikel.

    ich wünsche allen schöne touren.

    gruss von
    raphael wellig http://www.raphaelwellig.ch

  • Hans Lüthi sagt:

    Ja und dann zu Hause in Zürich immer brav linke und grüne Velofahrer wählen. Dann überrascht sein, wenn plötzlich Persönlichkeitsrechte nicht mehr gewährt werden. Wenn es viele Kriminelle gibt, gegen die kein Gesetz wirkt und der linke Filz davon profitiert….
    Nur weiter so, es ist noch nicht genug: 1:12 Initiative Annehmen. Autos aus der Stadt Zürich vertreiben etc. Wir bringen die Wirtschaft schon kaputt……

  • Horribilicribrifax sagt:

    Liebe Frau Knecht, Ihren Ärger kann wohl jeder verstehen, jeden hat’s schon einmal ähnlich getroffen. Nur etwas: Suchen Sie doch demnächst einmal bei ebay und ricardo: Da sieht mir immer das eine oder andere nach Diebsgut aus. Wer weiss, vielleicht haben Sie Glück, der Dieb muss ja die Bergausrüstung irgendwie zu Geld machen. Was meine eigene Erfahrung betrifft: Bei uns steckt wenigstens die Polizei nicht mit den Dieben unter einer Decke. Das ist nicht überall so, glauben Sie’s mir.

  • Aschi sagt:

    Da hat Natascha gerade zur richtigen Sommerzeit ein Thema mit Anklang gefunden. Kondoliere zum Verlust, der schmerzt.
    Wenn man nicht selber gerade am Hungertuch nagt, ist so ein Diebstahl besser zu verkraften. Ein Freund von mir, der zu Lebzeiten sich nur eine kleine Mansarde leistete und bescheiden lebte, war Himalaya-Bergsteiger und Erstbegeher vieler Routen. In Sardinien wurden ihm alle Bergutensilien gestohlen, wahrscheinlich nicht von Ausländern sondern von Einheimischen, die vor 60 Jahren sehr arm waren. Seine für mich erstaunliche Reaktion:“ Der Dieb hat die Dinge wahrscheinlich nötiger als ich.“

  • Simon K. sagt:

    Vor ca. 10 Jahren im Winter im bewarteten Berghaus Schwarenbach (Gemmi): vergangene Nacht fiel einiges an Neuschnee, am Morgen von der einen Seite zum Berghaus hin Schuhspuren gesehen, auf der anderen Seite Skispuren. Nach dem Frühstück vor Tourenstart stellte sich heraus, dass tatsächlich frühmorgens jemand ins Haus aufgestiegen war, um Skis zu klauen. Dies so unverfroren, dass der Täter sogar die Spuren in Kauf nahm.

  • CM sagt:

    Vielleicht haben Sie, Frau Knecht, nebenbei noch gelernt, dass Versicherungen keine Wohltätigkeitsorganisationen sind, die bei einem Verlust gerne helfen, sondern geschäftstüchtige Firmen, die mit Selbstbehalt und Obergrenzen dafür sorgen, dass die möglichst wenig Geld zurück zahlen müssen.

  • diva sagt:

    darum fahr ich auto… (unteranderem)

    • Karl Knapp sagt:

      Wenn Sie Ihr Auto das erste Mal morgens aufgebrochen vorfinden, werde ich Ihnen verraten, welche Versicherung die besseren Care-Teams hat …

  • Karin sagt:

    Tipp aus dem Reise Know How Indien: Gepäck im Zug mit Eisenketten und Schlössern am Inventar sichern.

  • Edgar sagt:

    Zwar versteh‘ ich Ihren Ärger, Natascha. Aber wie so oft im Leben drängt sich nach einem solchen Ereignis auf, die Sache in die richtige Relation zu bringen. Neue Bergschuhe einlaufen zu „müssen“, ist schmerzhaft, aber es ist weniger schlimm, als zuwenig zu Essen zu haben. All die Gänge zur Wiederbeschaffung all der Sachen, das ist mühsam, aber es ist weniger mühsam als eine 100%-Stelle zu haben und doch zum Sozialamt gehen zu müssen. Die Enttäuschung über den Versicherungsbeamten, zugleich Kollege, ist verletzend, aber es ist weniger verletzend, als wenn man als älterer Mann vom Verkaufspersonal stehen gelassen wird, während nachher eingetroffene, junge Kunden, selbstverständlich sofort bedient werden. Ihr finanzieller Verlust ist sicher bedeutend, aber Sie werden in der Lage sein, Ihre nächste Zahnarztrechnung zu bezahlen. Und wenn Sie Durst haben und an Ihren Wasserhahn gehen, dann können Sie sich gefahrlos satt-trinken, aus anderen Wasserhahnen kommt oft nichts oder nur eine braune Brühe.

  • Logi sagt:

    Augen auf bei Ricardo, Ebay…

    Fliege selbst Gleitschirm, da sind schon ganze Aurüstungen am Landeplatz geklaut worden und unsere Rucksäcke sind doch noch etwas grösser.

    Habe meine Versichrung auf 5000CHF gechraubt aber das reicht auch nicht für die volle Ausrüstung.

  • Holger Wahl sagt:

    Natürlich ist es ärgerlich, wenn so etwas passiert. Nur: man kann immer bestohlen werden, dessen muss man sich bewusst sein. Und sich dermassen zu ärgern und Aufwand zu betreiben: das halte ich für fast den schlimmeren „Diebstahl“, denn hier gehen nicht nur Dinge verloren, die man letzten Endes ersetzen kann, sondern Lebensfreude und Lebenszeit. Und diesen Diebstahl begeht man selber. Ich weiss, dass es je nach Charakter nicht einfach ist, aber wir leben nur einmal, und kein materieller Verlust, der nicht wirklich existenziell ist, ist es Wert, dass man sich darüber so grämt. Es gibt so schlechte und primitive Menschen, wie es interessante und positive gibt. Wir müssen mit beiden rechnen, grundsätzlich Vertrauen vorschiessen, aber immer im Bewusstsein, dass es beide Seiten gibt. Wenn ich reise, habe ich einen „Hochsicherheitsteil“ (Ausweis, GA, Geld, Telefon), sowie einen ersetzbaren Teil von Gepäck. Kommt letzerer weg: Pech, ärgerlich, aber letzten Endes zu überwinden. Und auf den Hochsicherheitsteil passe ich auf, das ist meine Verantwortung. Also: Schwamm drüber, es ändert eh nichts, geniessen Sie die Wanderungen, die Zeit und die guten Menschen, denen wir begegnen, der Rest ist es nicht wert, dass man Zeit und Gedanken darauf verschwendet.

  • Bruno Krüttli sagt:

    Sehr geehrte Frau Knecht

    Was Ihnen widerfahren ist, ist schlimm. Ich hätte das nicht für möglich gehalten. Die Reaktion Ihrer Versicherung aber, die Sie schildern, ist kundenunfreundlich, zynisch und arrogant. Statt sich kulant zu zeigen, lässt sie Sie im Stich. Deshalb der Hinweis: bei einem Schaden können Sie die Versicherung per sofort kündigen. Genau das sollten Sie tun. Ihr Berater ist unprofessionell: Policen-Überprüfung verschlampt, platte Ausrede (er hat gewusst, dass Sie Berg-Profi sind), keine Unterstützung der Kundin.

  • Roland K. Moser sagt:

    Waren Sie auf dem WC, als der Zug in einem Bahnhof stand?

  • David sagt:

    Entweder die Sachen nie aus den Augen lassen oder, wenn man allein ist, mit anderen Leuten im Zug sprechen und sie dann bitten, doch schnell ein Auge drauf zu werfen, wenn man das Gepäck nicht aufs WC mitnehmen will.

  • Peter sagt:

    Leider haben viele Leute das Gefühl, dass man sich im Zug nach Belieben bedienen kann. Aehnlich wie es von Ihnen beschrieben wird kam meinem Bruder eine teure Klarinette abhanden. Irgendjemand nutzte einen Augenblick um sich das Köfferchen zu schnappen, das Instrument wurde nie gefunden und die Versicherung hat ihn kalt abblitzen lassen. Echt ärgerlich.

  • bergziege sagt:

    war in den letzten wochen in frankreich, italien und in der schweiz in berghütten unterwegs – mit klettermaterial, fotoausrüstung etc etc. habe immer alles im lager gelassen und mir auch noch nie gedanken gemacht, dies nicht zu tun. geklaut wurde nix.

  • Paul Mircher sagt:

    Ich bin 5 Jahre jeden Tag von Chur nach Zürich mit dem Zug gefahren und habe dabei meinen Rucksack nie aus den Augen gelassen. Wie jemand einen Rucksack mit so tueren Material einfach zwischen die Sitze stellen kann ist mir vollkommen unverständlich. Wenn ich im Zug geschlafen habe, dann habe ich mir z.B. die Schultergurte durch die Beine geschlauft. Es gibt länder da muss man noch viel besser auf seine Sachen aufpassen als hier…

  • Claudia sagt:

    Mir ist fast das gleiche passiert, in der Rhätischen Bahn zwischen Davos und Landquart. Zum Glück hatte ich meine Versicherung aber zu einem früheren Zeitpunkt erhöht gehabt, allerdings mit dem Gedanken an einen Diebstahl aus dem Auto, nicht aus dem Zug. Es hat mich gelehrt, auch im Zug nie mehr ein Gepäckstück aus den Augen zu lassen.

  • xxx sagt:

    dieser post ist höcht rassistisch! bitte löschen, finde ich echt beschämend so was hier zu lesen.

    • barbara sagt:

      genau xxx, das fand ich auch. Natürlich schreibt der gute Herr Rittermann: “ natürlich will ich der fairness halber auch erwähnen, dass unsere landsleute auch klauen, jedoch gezielter.“ Nun frage ich mich, warum er es so genau weiss?! Woher weiss er, was von Schweizern und was von Ausländern geklaut wurde? Ich bin überzeugt, dass er einfach für seine Ausländer-Phobie wieder mal eine Plattform brauchte und den Artikel deshalb gern genutzt hat.

  • Remo sagt:

    Üble Sache!
    Irgendwie komisch. Stehen sich doch alle Sportkammeraden und -innen irgendwie nahe und geniessen den gleichen Sport. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man daran Freude haben kann mit einem gestohlenen Ausrüstungsgegenstand loszuziehen wenn man weiss, dass jemand anderes genau das so schmerzlich vermisst.

    Ähnliches gibt es vom Wildwasser zu berichten. Vor 30 Jahren war es kein Problem, eine Komplette Ausrüstung mit Boot und Paddel irgendwo zu deponieren um z.B. Mittagessen zu geniessen o.ä. Heute empfiehlt es sich leider, alles Material immer zu überwachen.

  • Uli sagt:

    @Running Man, Moser, Müller. Träumt ruhig weiter. Irgendwann kommt auch ihr mit Euren träumen auf die Alp. Nur eine Frage der Zeit.

  • Klaus Gerber sagt:

    Ich verstehe den grossen Ärger über den materiellen Verlust – aber sich für einen Härtefall zu halten, weil einem eine Hochtourenausrüstung gestohlen wurde, ist etwas irritierend.
    Man liest immer wieder, es werde gestohlen in SAC-Hütten. Keinem einzigen von meinen Bergsteigerfreunden noch mir selbst, der schon hunderte von Nächten in solchen Hütten verbracht hat, wurde jemals auch nur ein Nastuch geklaut. Das ist vermutlich ein Legendchen, das gut zum gerne gezeichneten Bild vom „schlechten Zustand“ unserer Gesellschaft passt.
    Diebstahl in Zügen ist eine andere Sache – eine, die kaum etwas mit Zufall und anderen Bergsteigern zu tun hat.

  • Maettu sagt:

    Frau Knecht, vielen Dank für Ihren Bericht, ich lerne aus ihren Schilderungen.

    Ich verstehe Ihren Frust sehr gut. Schlimmer aber als der materielle Verlust ist wohl, dass Sie Ihr Vertrauen verloren haben. Das Vertrauen in die Ehrlichkeit und den Anstand und den Respekt mancher Mitmenschen. Das ist wirklich bitter. Gleichzeitig erwähnen Sie es selbst: Es ist Lehrgeld, dass Sie bezahlt haben.

    Für Ihre nächste Tour: Laufen Sie die Schuhe doch zu Hause ein. Ist zwar nicht das selbe, aber immerhin besser als nichts. Bei Kochen, Staubsaugen und Co. kommen auch Kilometer zusammen… Kopf hoch :-)

  • Thomas Müller sagt:

    Hast du schon auf Ricardo oder anderen Portalen geschaut ob deine Ausrüstung angeboten wird? Hatte Mal das „Glück“, dass der Dieb einfach so dumm war….

  • Hildegard sagt:

    Waren Sie schonmal auf der Lötschbergbahn? In Visp? Oder gar auf einer SAC-Hütte? Die einzigen Ausländer, die Sie da zu sehen bekommen, sind deutsche und holländische Touristen. Kaum die vermeintlichen „Risikogruppen“, die Ihnen eine solche Angst einjagen, oder?

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      mir sind diebe generell unsympathisch. fakt ist aber, dass im zug gerne und viel geklaut wird. die regionalbähnchen sind bis dato glücklicherweise grösstenteils verschont geblieben.

    • Peter Meier sagt:

      Liebe Hildegard, wenn es mehr Harz 4 Empfänger gäbe, die sich um die Hörnli Hütte tummelten, gäbe es wahrscheinlich auch mehr Bergsteigende, denen Ausrüstungsgegenstände wie Handy oder Portemonnaie fehlten. Diebstahl ist nicht eine Frage der Kultur, sondern der sozialen Schicht. In den Gefängnissen sitzen daher vorab Menschen der sozial unteren Schichten.

      • Maria Giger sagt:

        ja, die oberen Schichten (wie Bankmanager) müssen ja nicht ins Gefängnis… Ach, übrigens es ist auch immer die Meinung der unteren Schicht, dass der Bundesrat nichts tue…

      • Hildegard sagt:

        Dann geben Sie also zu, dass der politische Missstand, den Sie bemängeln, nicht wirklich viel mit dem Thema – ein auf der Lötschbergbahn gestohlener Wanderrucksack – zu tun hat? Also, dann trollen Sie doch bitte woanders.

  • Ivan Casale sagt:

    Den Dieb sollte man einfach bis zur Unterhose ausziehen und auf einem Gletscher stehen lassen.

  • Pumuckl sagt:

    Hmhh. Wer sind denn die Leute, die andere in die Armutsfalle treiben? Sie sind sicher auch mit mir einer Meinung, dass die sich was schämen sollten, nicht wahr? – Ach so. Ja. Das sind ja die guten Eidgenossen. Vor allem jene aus dem bäuerlichen und industriellem Sektor. Ooops.
    Nebenbei bemerkt. Man kann den Eingewanderten ja einiges unterstellen, aber ich gehe mal davon aus, dass diese kaum SAC Hütten ausräumen werden oder Schuhe in SAC Hütten klauen (wie weiter unten beschrieben). Für sowas haben die gar keine Zeit. Die müssen für ihr Auskommen nämlich arbeiten.

  • Andy P sagt:

    @Käslin: Ihr blinder Hass gegen alles Fremde wird Sie nicht weiter bringen, geschweige denn glücklich machen.
    So übersehen und verpassen Sie einiges. Zum Beispiel steht in diesem Text, dass in SAC-Hütten geklaut wird. Denken Sie wirklich, dass die von Ihnen erwähnten sauschlecht bezahlten Eindringlinge in SAC-Hütten aufzufinden sind? Wohl eher nicht……warum kann es also nicht sein, dass solche in SAC-Hütten klauende Menschen eben diesen Rucksack auch im Zug entwenden könnten?
    Es sind Menschen wie Sie, die gerne eine Mauer um die Schweiz bauen würden um nichts mehr reinlassen zu müssen, doch was dann? Dann werden Sie merken, dass Ihr Kaffee auch nicht mehr über die Grenze kommt…..das Leben ist Geben und Nehmen, Sie wollen aber am liebsten von der ganzen Welt nur Nehmen, ich bemitleide Ihren begrenzten Horizont.

    Freundliche Grüsse
    Andy P

  • Ramona sagt:

    Ich weiss, im Nachhinein ist man schlauer… aber nach so einem Fall unbedingt die gänigen Verkaufsportale nach seinem gestohlenen Zeug absuchen.

  • Renaiolo sagt:

    Klar, der Verlust schmerzt und frustet. Schlussendlich ist doch nur Sachwert bzw. Geld abhanden gekommen – es gibt schlimmeres, z.B. Personenschäden. Lassen Sie sich die Bergfreude nicht verderben und freuen Sie sich auf die neue Ausrüstung!
    Ich bin immer recht naiv in Zug und Hüte, mir wurde in der CH noch nie etwas geklaut. Liegt vielleicht auch dran, dass meine Ausrüstung derart abgenutzt ist, für Diebe unattraktiv.
    Und: mein Rucksack inkl. Hochtourenausrüstung hat einen NEUwert von weniger als 2000.-. Überlegen Sie, ob die Jacke wirklich 800 Fr. Wert ist, es gibt auch gute Produkte für einen Drittel des Geldes. Früher wurde wahrscheinlich weniger geklaut, da die Ausrüstungen oft alt und ziemlich wertlos war. Heute ist Outdoor ein Milliardengeschäft, mit allen Nebenwirkungen: Vielleicht finden Sie ja Ihre Ausrüstung auf ebay oder ricardo wieder? Zu einem guten Occassionspreis, die Jacke so um 400.- Franken…? Dann reicht auch die Versicherungssumme!

  • rainer_d sagt:

    Es kommt halt immer drauf an, an wen man gerät.
    Es gibt Leute, die tragen eine gefundene Geldbörse buchstäblich dem Besitzer hinterher – andere nehmen das Geld raus und werfen den Rest auf den Müll („zahlt ja die Versicherung“).

    Ggf. findet sich Ihre Ausrüstung bald auf ebay oder ricardo, in Einzelteilen natürlich…

    • Stephan sagt:

      Ich gehöre auch zu jenen, die Portemonnaies nachtragen, muss allerdings sagen, dass es mir einwenig verleidet ist. Ich habe ein ziemlich gutes Auge für herumliegendes, deswegen habe ich letzes Jahr 15 Brieftaschen gefunden und den Besitzern zurück erstattet. Einmal ein merci inkl. Pralinen, einmal ein merci. Zweimal ein Telefon mit der Aufforderung es irgendwo vorbei zu bringen, einmal in einem Tonfall, der machte, dass ich es gleich wieder ins nächste Gebüsch geworfen habe. Mit Fahrrädern dasselbe, ich erwarte keinen Finderlohn, aber ein freundliches Merci schon.

  • Raffi sagt:

    Und die lieben Schweizer stehlen nicht, betrügen nicht, morden nicht und sind sowieso die besten Menschen auf dem Planeten. Schauen Sie sich mal die Kriminalstatistiken an. Ich hoffe doch schwer, dass Sie ihren Post nicht ernst meinen.
    Ich denke eher, dass ein Berggänger die Sachen geklaut hat, der weiss ja damit etwas anzufangen.

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      lesen ist offensichtlich nicht jedermans sache.
      aha. ein berggänger mit dem röntgenblick. der so-fort erkannt hat, dass die bergschuhe die passende grösse haben….
      „denken-drücken-sprechen“. und – auch wenns unpopulär klingt – ein schweizer ist nicht so unverfroren mit einem sperrigen rucksack abzuhauen, meistens.

      • Philipp Hofmann sagt:

        Jaja – aber das rechte Rittermändli weiss hingegen, dass die Diebe kriminelle Ausländer ohne Tickets gewesen sind. Steht zwar nicht im Text, dafür umso mehr im Wahn im Kopf. Von „denken“ ist daher auch im Ihrigen nicht im Ansatze zu sprechen.

    • Pumuckl sagt:

      Ein Berggänger weiss zwar nicht, dass die Schuhe passen, aber er weiss, dass der Pickel passt, die Brille, die Stöcke, der Rucksack …. und das noch einiges im Rucksack zu erwarten ist, dick wie der gewesen sein muss mit Schuhen und Jacke.

      Trotzdem Herr Rittermann. Auch wenn Sie alle Sozialschmarotzer, falschen Asylanten und Kriminaltouristen zusammenzählen, werden die alle zusammen innerhalb von 20 Jahren kaum eine vergleichbar hohe Schadenssumme zusammenbringen, wie es allein die UBS geschafft hat. Aber dafür sind Sie ja gerne eingestanden. ABer auch das war nichts anderes als Betrug. Immerhin war die Bude ja trotz staatlicher Stützung noch in der Lage Superboni auszuschütten.

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        gehört zwar nicht zum thema. aber nein, die verfehlungen der banken finde ich genau so schändlich und schädlich wie die „politik…“ „unseres….“ bundesrates. und wie kommen sie dazu, mir zu unterstellen ich seie dafür eingestanden?

      • chrigel sagt:

        genau, pumuckl – wären Sie auch nur annähernd so informiert, wie Sie sich belehrend äussern, dann wüssten Sie: die UBS-Geschichte hat den Staat mittlerweile gar nichts mehr gekostet – ausser einem fetten Gewinn! aber wieso soll ich wissen, was ich denke, wenn ich noch nicht höre was ich sage? ein bisschen polemik gegen banken im bergsteiger-thema passt ja auch so gut hierher! gratulation!

        • Alo sagt:

          Na ja, mit den Wertpapieren hat die SNB nichts verloren, weil die Notenbanken die Verluste der Banken auf die Sparer abgewälzt haben. Und wenn die Notenbanken das Geld zurücknehmen müssen, dann rutschen wir wieder in eine kleine Rezession.

          Aber das hat nun wirklich nichts mit kriminellen Ausländern zu tun, wenn es denn solche waren. Statistisch ist die Chance bestimmt recht hoch. Und mit den Ghettos um die französischen Städte und den offenen Grenzen steigt die Kriminalität, das ist unbestritten.

    • Aschi sagt:

      über 3/4 der Gefängnisinsassen sind nicht Schweizer.

  • Roger sagt:

    Anscheinend schaffen es die (bezahlten?) Brigaden der rechtsgerichteten Kommentarspalten-Spammer zu jedem Thema einen Bezug zur Personenfreizügigkeit und Einwanderung herzustellen, es wird immer peinlicher hier. Könnt ihr euch nicht wenigstens aus dem Alpin-Blog raushalten, damit wir uns über Bergsteiger-Themen unterhalten können? Es gibt ja genügend andere Missstände, an denen ihr auschliesslich den Zugewanderten die Schuld geben könnt. Oder geht meinetwegen Unterschriften sammeln, damit Asylbewerber nicht mehr in die Badi, in den Dorfladen oder die Beiz dürfen.

    • Markus sagt:

      Ja, dann träumt nur immer weiter in Eurem Alpin-Blog und die ganzen bösen Rechten haben ja alle unrecht. Nur leider ist die Welt nicht mehr ganz so rosarot, wie ihr es gerne hättet. Besser als immer nur über andere herzuziehen wäre vielleicht, sich einmal zu überlegen, weshalb wir es heute in der Schweiz so weit gebracht haben, dass einem alles geklaut wird, was nicht niet- und nagelfest ist. Aber lieber schimpft man über die böse SVP, als sich einmal den Tatsachen zu stellen, gell?

      • Roger sagt:

        „Weshalb wir es soweit gebracht haben…“,“ist die Welt nicht mehr ganz so rosarot…“, „lieber schimpft man über die böse SVP, als sich einmal den Tatsachen zu stellen…“.
        Für mich sind das hohle Standard-Sätze aus dem SVP-Kommentar-Baukasten. Die Schweiz ist also das kleine gallische Dorf ist, umzingelt von den bösen Römern? Wir allen anderen überlegenen Schweizer, welch Vorbild aller Völker der Erde wir doch sind (oder bloss so arrogant?). Dann doch lieber eine hohe Mauer um das Land bauen und hoffen, dass man irgendwie alleine durchkommt, gell? Ausser das Geld, das dürfen die Anderen weiterhin auf Schweizer Konten einzahlen und unsere Hotels auslasten.
        Solange die Xenophoben über jeden schimpfen dürfen, der nicht 1291 die Finger zum Schwur erhoben hat, darf ich noch lange über die SVP schimpfen, ob ihnen das nun in den Kram passt oder nicht.

        • René sagt:

          sofern dann um 1291 überhaupt jemand die finger zum schwur erhoben hat.
          merci roger, tolle antwort.

        • Markus sagt:

          Ja, typische Reaktion, nur leider bleiben Sie trotzdem Antworten schuldig. Ich kann mich an eine Schweiz erinnern, in der man sich problemlos zu jeder Tages- und Nachtzeit unbehelligt bewegen konnte und wo man alles stehen lassen konnte, und das ist erst ungefähr 20 Jahre her, bevor wir die Grenzen für jeden Kriminellen aus der ganzen Welt geöffnet haben, aber das ist sicher auch nur ein böser SVP-Standardsatz. Es geht überhaupt nicht um die Eidgenossen von 1291, nur darum, dass man nur Leute hier hereinlässt, welche sich auch benehmen können, zum Glück sind diese ja immer noch die Mehrheit, aber von den anderen gibt es leider auch mehr als genug. Aber wir reden dann wieder mal, wenn Ihnen die Bergsteigeausrüstung gestohlen oder die Wohnung ausgeräumt wurde. Dann folgt die Ernüchterung dann meist ziemlich schnell. Bis dahin suhlen Sie sich ruhig weiter in Ihrer Selbstzufriedenheit und Verachtung für alle, die eine andere Meinung haben.

          • Realist sagt:

            … und beim Passieren der Grenze kontrollieren die Grenzwächter ob alle Einreisenden ein Benimm- und ein Ehrlichkeitssiegel auf der Stirne haben…. Sie, Markus, sind der Träumer.

          • Roger sagt:

            Ich bin ihnen rein gar nichts schuldig und helfen kann ich ihnen schon mal gar nicht. Falls mir dann mal meine Bergsteigerausrüstung gestohlen wird, werde ich mir meine Gedanken machen. Sie können bloss nicht erwarten, dass ich auf ihr engstirniges Weltbild einsteige und automatisch einen bösen Einwanderer verdächtigen werde und meinen Frust auf alles was in der Welt schiefläuft auf Zugewanderte projiziere. Das überlasse ich dann weiterhin Leuten wie ihnen. Weil – Überraschung – Nataschas Ausrüstung könnte ja auch von einem Herrn Hugentobler oder einer Frau Rüdisüli gestohlen worden sein. Das eigentlich störende an ihren Ausführungen ist ja nicht, dass sie es evtl. in Betracht ziehen, dass ein Zugewanderter die Sachen gestohlen haben könnte. Nein, für sie sie das ganz einfach sonnenklar, kann gar nicht ander sein. Ihren ganzen Frust lassen sie an einer ganz bestimmten Kategorie der Bevölkerung aus. Bloss es wird ihnen nicht helfen, solange sie sich nicht mit einer Zeitmaschine in aus ihrer Sicht bessere Zeiten zurückkatapultieren können. Die Welt verändert sich und die Schweiz ist kein Refugium. Sie können sich höchstens einen von der Armee zum Verkauf stehenden Bunker kaufen und sich darin einschliessen.

          • barbara sagt:

            da muss ich widersprechen Markus: ich bin in einem kleinen Dorf aufgewachsen, habe Jahrgang ’62 und als ich ca. 14 Jahre alt war, habe ich in einem kleinen Laden am Mittwoch und Samstagnachmittag mein Taschengeld aufgebessert: auch vor knapp 40 Jahren wurde gestohlen. Aus dem Laden. Und: mein Velo wurde auch gestohlen als ich ca. 16 Jahre war, am Bahnhof des nächstgelegenen Ortes. Und hören Sie mir auf, dass das sicher Ausländer waren. Gerade bei den Ladendibstählen weiss ich, wer es Schweizer waren. Eine Frau die Kleptomanin ist und Schweizerin ohne Migragionshintergrund, und das andere ein Kind (Teenager) von Schweizern (aus mehrere Generationen Schweizer). Diebstahl gibt es auch seit mehrren Jahrzehnten auch unter Schweizer. Und wenn nicht Diebstahl, dann Bschiss. Man schaue sich den Film „Die Käserei in der Vehfreude“ an. Urschweizer Geschichte. 1958 erschienen, nach einem Buch aus dem Jahr 1850

  • Cyril sagt:

    Liebe Frau Knecht, das tut mir leid für Sie, ich kann die grosse Enttäuschung nachvollziehen und werde in Zukunft besser auf meinen Rucksack aufpassen. Es gibt aber auch gute Menschen in unseren Zügen. Mir ist vor ein paar Wochen mein neues und zu rutschiges Portemonnaie aus der Hosentasche gerutscht und auf dem Sitz im Zug liegen geblieben, ich habe es tatsächlich mit gesamtem Inhalt wiederbekommen, ein ehrlicher Finder hat es den Chauffeur abgegeben.

  • Schneemann sagt:

    Das ist sicher alles schlimm, aber es gibt auch umgekehrte Fälle.

    Vor wenigen Tagen habe ich mein nagelneues Tablet im Zug liegen gelassen. Einen Tag später konnte ich es in der Fundstelle der Bahn bereits abholen. In Spanien hab ich vor kurzem meine Geldbörse in einer Bar vergessen. Man ist mir hinterhergerannt, als es erkannt wurde. Gefehlt hat dabei überhaupt nichts.

    Ich denke es ist ein wenig wie beim Terrorismus. Man sollte wegen seltener Einzelfälle nun nciht dazu übergehen eine Paranoia zu entwickeln und immer und überall Angst vor Diebstahl zu haben. Es ist eine Risikoabschätzung und das Risiko in dass einem der Berg-Rucksack oder gar die Schuhe auf einer Hütte geklaut werden ist verschwindend gering.

  • Jack Bauer sagt:

    Das viele Bargeld im Portemonnaie wäre wohl auch bei einem höheren Versicherungsgrad nicht versichert gewesen. Der Rest, schade drum. Ich war kürzlich auch mit uneingelaufenen Wanderschuhen unterwegs – nicht schön.

  • Raton Lavor sagt:

    Es ist 3 mal schlimmer Kommentare wie Hans Käslin abzugeben als Frau Knecht die Sachen zu stehlen.

  • dirk sagt:

    Ich habe in Neapel `mal eine Geldbörse liegen lassen, am zweiten Reisetag, mit allem, was man für die Reise benötigte.
    Ich musste einen Radhändler ausfindig machen, da meine Akulampe am Vorabend ausgefallen ist.
    Als ich nach einer Stunde den Verlust bemerkt hatte, ging ich erneut auf die Suche nach dem kleinen Laden und die Börse mit allem Inhalt lag noch am Verkaufstresen.
    Im Gegensatz dazu ist mir ein Jahr zuvor beim Brötchen holen vor der Haustür ein nahezu neues Mountainbike geklaut worden,
    Deutschl. , in einer Vorstadtfiliale vom T-Gut../migros…
    In Reisezügen liegt das Gepäck oft allein, einzige Möglichkeit bei mir war, beim Toilettengang o. Kaffeekauf, den Sitznachbar um Aufmerksamkeit zu bitten.
    Für den Laptop gilt das gleiche.

  • Bruno sagt:

    Da ich im Zug immer ein Auge auf mein Gepäck habe, habe ich mir auch schon überlegt, ob das an Schizophrenie grenze. Hier der Beweis, dass es nicht so ist. Der Wert meiner Hochtourenausrüstung liegt weit über 2000 Franken; Schuhe 600, Gore-Tex-Jacke und Hose 1300, leichte Daunenjacke 400, 6 Eisschrauben 450, Seil 250, Rucksack 300, 2 Eisgeräte 600, Karabiner/Gstältli/Schlingen/Express/Friends/ATC/Funktionswäsche… 1500 CHF. Das wird einem aber erst bewusst, wenn man all das Zeugs ersetzten muss.

    In wenigen Wochen verreise ich auf Expedition ins Himalaya. Die Überprüfung meines Versicherungsschutzes brachte nichts erfreuliches an den Tag. Diebstahl ist bis 3000 Franken gedeckt; damit kann ich knapp die Kosten für meine Expeditionsschlafsäcke und eine Daunenjacke decken. Eine Erhöhung der Deckung auf 6000 Franken habe ich mir geleistet; der Wert der ganzen Ausrüstung liegt bei rund 15’000 Franken. Abgesehen davon musste ich erfahren, dass 8000er Expeditionen als Risikosport gilt – und die meisten Versicherungsleistungen nicht gedeckt sind. Mehr per Zufall und nach Rückfrage beim Organisator konnte ich eine vernünftige Zusatzversicherung abschliessen. Versicherungen sind auch nicht mehr das was sie einmal waren…

    • Markus R sagt:

      Diese unterschwelligen Vorwürfe an die Versicherungen in Ihrem wie auch anderen Beiträgen sind mir komplett unverständlich. Als Fotograf mit einer Ausrüstung von gegen 10’000.- ist mir völlig klar, dass ich eine Wertsachenversicherung habe – ist übrigens erstaunlich günstig (d.h. deutlich günstiger als eine höhere Grenze für die allg. Diebstahlversicherung). Keine Ahnung, warum das bei einer Bergsportausruestung anders sein soll.

      Den beschriebenen Diebstahl als Haertefall anzusehen geht mir jetzt auch deutlich zu weit. Ich glaube da gibt es Fälle, wo es mehr ans Eingemachte geht.

      • taka sagt:

        Versicherungen müssen auch leben – wenn jedes Jahr die Hälfte aller Velos gestohlen werden, dann wird die Prämie auf die Hälfte eines durchschnittlichen Velopreises steigen plus Marge der Versicherung.
        Also besser Versicherungen gleich kündigen und dafür auf die Sachen aufpassen. Und bei einem Diebstahl macht man sich keine Illusionen und zahlt den Schaden selber.

    • Karl Knapp sagt:

      Bruno, das heisst Paranoia, nicht Schizophrenie – aber wichtiger ist die Tatsache, dass eine Versicherung nie soviel zahlt, wie Sie für den Ersatz hinlegen müssen. Also für die Gore-Text-Jacke und Hose kriegen Sie nach einem Jahr vielleicht noch die Hälfte davon, was Sie neu dafür hingelegt haben, also rund 650. Da lohnt es sich also doch, die Sachen im Auge zu behalten (meine Frau schimpft mich jeweils „Psycho“, wenn ich bei jeder Haltestelle einen Kontrollgang mache, aber es kam noch nie was weg im Zug, auch im Wallis nicht).

  • Philipp Rittermann sagt:

    noch etwas zu den versicherungen, frau knecht. so wie sie das beschreiben, würde ich an ihrer stelle umgehend die versicherung wechseln. solch schnippisches verhalten muss nicht toleriert werden. aus eigener erfahrung kann ich ihnen sagen, dass es da auch kulante und professionelle versicherer gibt, welche in abhängigkeit ihres kundenstatus, den vertragsmodalitäten und der häufigkeit der vorkommnisse durchaus bereit sind unkompliziert und schnell die erwähnte schadenssumme zu übernehmen; glauben sie mir.

    (int. vermerk -falls sie möchten, kann ich ihnen eine pers. empfehlung unverbindlich abgeben. in diesem falle bitte ich um eine kurze e-mail.). LG Philipp Rittermann

    • Martin Muheim sagt:

      Tatsächlich gibt es solche Versicherungen! Aber hüten wir uns davor, für sie Werbung zu machen, sonst sind sie bald so gross wie die anderen. Und dann wahrscheinlich nicht mehr so kundenfreundlich.

      • Peter sagt:

        …verstehe ich recht: Man versichert sich gegen Schäden mit einer oberen Limite von CHF 2’000.- (für die man auch brav genau die Prämie bezahlt) und ist dann verschnupft, wenn sich die Versicherung an den vereinbarten Vertrag hält?

        Ich bin kein Versicherer oder so aber das Einhalten von Vereinbarungen ist nun mal keine Einbahnstrasse… gejammer!

  • Christian sagt:

    „wo leben wir eigentlich?“
    In der Schweiz, wo es uns anscheinend so gut geht, dass man wochenlang am Boden zerstört ist und sich kaum mehr erholen kann, weil einem die Ausrüstung für eine Freizeitbeschäftigung abhanden gekommen ist und man sich dann als Härtefall kategorisieren will.

    Ich bedanke mich für den Artikel, der mich daran erinnert, besser auf meine Habseligkeiten aufzupassen, denn ich bin da im Zug oder auch in der Badi meist eher nachlässig. Aber das Gejammere über den Verlust geht dann doch zu weit…

  • sascha sagt:

    2000.– für Diebstahl ausser Haus ist leider tatsächlich Standard. Das ist hoffentlich auch jedem Radfahrer/Mountainbiker bekannt! Für ein richtiges Velo reicht das natürlich auch nie. Wie ich miterlebt habe, dass an Bikerennen die Bikes mit Startnummer sogar abgeschlossen auf dem Startgelände „abhanden kommen“ wundert mich Ihre Geschichte jedoch gar nicht! Würde NIE auch nur meine Getränkeflasche unbeaufsichtigt im Zug stehen lassen.

    • Caro sagt:

      Wie teuer muss bitteschön ein RICHTIGES Velo sein? Und was ist ein RICHTIGES Velo? Das Fahrrad meines Sohnes (Wert: CHF 1600.-) wurde aus unserem abgeschlossenen Veloraum geklaut, nie wieder aufgetaucht und durch die Versicherung ersetzt. Ach ja, ist ja gar kein richtiges Velo. Ist zu billig.
      Bisher hatte ich viel Glück, das mir im Zug noch nie was abhanden kam. Doch werde ich zukünftig auf mein Besitz achten, nach dem Motto: traue niemandem.

  • Kathrin Steiger sagt:

    Ich hatte vor Kurzem ein ähnliches Erlebnis – jedoch nicht mit Berg- sondern Pferdesportausrüstung. Ich habe sie ebenso im Zug zwischen zwei Sitzen (allerdings hinter mir) deponiert. In der Tasche war zum Teil über 10-jährige, sehr gebrauchte Ausrüstung neben einigen wenigen kurz zuvor gekauften neuen Ausrüstungsgegenständen. Allerdings frage ich mich ja schon… Wer zum Teufel klaut sowas… Es war natürlich nicht von Aussen erkennbar, was drin war, das ist mir ja schon klar, dennoch… Ich nehme Mal an, das war ein Diebstahl auf gut Glück und der Inhalt ist irgendwo in einer Mülltonne oder einem Gebüsch gelandet. Bei mir hat die Versicherungssumme zum Glück ausgereicht und mittlerweile ist alles – mit ebenfalls erheblichem Zeitaufwand – ersetzt. Aber den Glauben ans Gute im Menschen erschüttert sowas schon irgendwie.

    • Meret sagt:

      Wer klaut sowas? Tja, geklaut wird alles, denn auf Ebay/ricardo/gratisinserat lässt sich (fast) alles zu Barem machen. Fragt ja keiner, woher die gebrauchte Sturzweste kommt.

  • Bergi sagt:

    Kopf hoch Natascha! Im ersten Moment ist es sicher bitter. Aus Erfahrung weiss ich, dass man darüber hinwegkommt. Und wenn man jetzt noch in Betracht zieht, dass ja kaum alles Deiner Ausrüstung nigelnagelneu war und die Halbwertszeit einer oft gebrauchten Tourenausrüstung durchschnittlich vielleicht 4 Jahre ist und Du dieses Jahr evtl. sowieso rd. CHF 1000 in den Ersatz einiger Stücke hättest investieren müssen, so beträgt der Schaden effektiv „nur“ noch CHF 1000. Das ist zwar eine teure Lebenserfahrung (mein Lehrstück kostete mich damals CHF 3800 netto), aber vielleicht erspart sie einem künftig ja einen noch viel höheren Schaden.

  • Running Man sagt:

    Ich werde ein Kreuz an die Decke malen, wenn irgendeinmal, in irgendeiner Kommentarspalte, zu irgendeinem Thema, mal niemand was von Masseneinwanderung oder Personenfreizügigkeit schreibt.

    • Ferdi Aschwanden sagt:

      @ Hans Käslin: bin mich für ihre Antwort gerade am fremdschämen… Lieber lebe ich mit 10 Dieben als mit einem ihrer Gilde.

      • Peter Moser sagt:

        @Aschwanden: Sie würden also lieber mit 10 Kriminellen leben als mit jemanden, der sie nicht stört, aber eine eigene (andere) Meinung hat? Sieht so Toleranz aus?

        • Tom Müller sagt:

          @ Hans Käslin: Derartiges Schwarz-Weiss-sowie ziemlich SVP-nahes Denken und Geschwätz ist mir ehrlich gesagt, langsam aber sicher zuwider. Als ob nur die ach so durchgängig bösen Einwanderer Diebstähle begehen würden. Hallo!? Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen versichern, dass auch URSCHWEIZER Diebstähle begehen – aber ich weiss, bei Menschen wie Ihnen, Herr Käslin sind Kommentar wie meier etwa so nützlich, wie eine Flasche Wasser in einen See kippen. Da kann man genauso gut mit einer Bergwand reden.

          • Alo sagt:

            Na ja, solange die SVP nicht verboten ist und etwa 30% der Wählerstimmen hat müssen Sie sich halt Leute anhören, die auf Probleme mit Einwanderern hinweisen. Wünschen Sie Zensur?

            Die Franzosen haben z.B. in ihren Vorstädten sehr viel höhere Kriminalität als wir bisher in der Schweiz. Dass mit den offenen Grenzen auch hier die Kriminalität steigt, ist wohl unbestritten.

        • Ferdi Aschwanden sagt:

          so, wieviel Toleranz haben Intolerante den verdient? Und wenn Dieb = Kriminell, dann hoffe ich sie haben als Kind nie einen Loli gestohlen. Und ihre Frage angepasst: lieber mit Dieben als mit Rassisten, definitiv.

    • Daniel Niederer sagt:

      @Running Man: Da bin ich gleicher Meinung. Ich tröste mich beim Lesen von Rechtsaussen-Kommentaren wie von Hans Käslin mit der Gewissheit, dass solche Personen zutiefst frustriert sein müssen, dass sie immer so reflexartig reagieren. Aber abgesehen davon: Alles Gute an Frau Knecht, ich hoffe der Ärger legt sich irgendwann, und noch mehr hoffe ich dass alles wieder gefunden wird.

  • Peter Huber sagt:

    „Meine nächste Tour muss ich mit neuen, nicht eingelaufenen Schuhen angehen.“ Darum zwei paar Schuhe kaufen und abwechselnd tragen. Mir ist mein eingetragener Schuh vor einer Hochtour kaputt gegangen, das hat mir einiges an Schmerzen und Weisheit gebracht.

    • Steph sagt:

      Herr Huber, kann Ihren Vorschlag nachvollziehen – geht mir persönlich jedoch zu weit. Da müsste ich konsequenterweise auch gleich noch ein 2.Paar Skitourenschuhe, Trekkingschuhe, Skischuhe, MTB-Schuhe, etc. kaufen… Auch Berg-/Hochtourenschuhe müssen gepflegt und gelegentlich neu besohlt werden; nach wenigen Jahren sind sie sowieso hinüber resp. zum auswechseln. Eher kaufe ich zusätzliche und adäquate Schuhe für Hochtouren bzw. einfachere Wanderungen.

      • Raton Lavor sagt:

        Sie müssen halt nicht alles ‚konsequenterweise‘ machen, sondern einfach Prioritäten setzen. Serviervorschlag: 2x dieselbe Tour und trotzdem nur eine Wohnungsmiete für den Monat August bezahlen, statt deren konsequenterweise zwei.

    • mel sagt:

      toll, wer sichs leisten kann… ^^

    • Rene Wetter sagt:

      Wie bei Militär da mussten wir die Ordionanzschuhe auch abwechselnd tragen, der Feldweibel prüfte das.

  • Karl Mrak sagt:

    Die Dame hatte anscheinend bis vor ein paar Wochen ein behütetes Leben. Wenn ich mir den Allgemeinzustand der CH anschaue muss ich festhalten dass hier sehr viele solche Bürger leben, denen die Augen nur bei Zwischenfällen aufgehen die sie am eigenen Dasein erleben. Warnungen und Lebenserfahrungen von anderen interessieren nicht.

  • mel sagt:

    hoppla… ich muss zugeben, ich bin diesbezüglich auch sehr naiv unterwegs: deponiere mein gepäck im zug bei der gepäckablage, nehme in hütten oder depots bestenfalls portemonnai oder iphone aus dem rucksack und hätte mir noch NIE gedanken gemacht, dass jemand meine bergausrüstung stehlen könnte? nun gut, ich wurde mit diesem blog eines besseren belehrt und mein glaube an das „gute im menschen“ ist wiedermal erschüttert worden…

  • Wolf Gir sagt:

    Hallo Berggängerin

    wirklich eine genaue Beschreibung einer unbefriedigenden Situation
    aber wir haben leider sogar unter Berggängern eine neue Situation – denn ich musstes es erleben, wie ein Paar gute Bergschuhe auf einer Hütte verschwanden und ich den Abstige mit Schwierigkeiten erleben durfte
    Bei mir gibt es ein neues Ausrüstungsbestandteil
    Schlösser zum fixieren der Schuhe, Stöcke und zum Verschliessen des Rucksackes
    Werde jetzt noch ein wieteres für den Zug hinzufügen

  • Steph sagt:

    Sehr bitter resp. ärgerlich – kann ich gut nachvollziehen. Unternehme ebenfalls regelmässig Hochtouren und habe mir noch nie Gedanken gemacht, als ich meinen Rucksack im Zug abgestellt habe… Werde mich zukünftig besser achten.
    Vor kurzem ist mir das Portemonnaie inkl. Karten (kl. Tages-RuSa) beim Einsteigen in den Zug gestohlen worden – allerdings in Neapel…

    • Alfred Baumann sagt:

      Kopf hoch.
      Es ist unerhört, dass wir das hinnehmen ! .. und über knausrige Versicherungen und besseres Aufpassen diskutieren.
      Klauen geht einfach nicht, das ist eine Frage der Lebensqualität.Das darf nicht weiter einreissen .
      Jeder Einzelne muss Haltung zeigen und sich engagieren, dass solche Unsitten eliminiert werden.

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