Die grösste Plage in den Schweizer Bergen

Der heutige Beitrag ist ein Gastblog von Samuel Reber*.

Seit mir ungefähr mit Mitte 20 ein Licht aufgegangen ist, bemühe ich mich um eine liberale Grundhaltung. Leben und leben lassen. Wertschätzung gegenüber anderen Lebensentwürfen. Respekt vor den Mitmenschen und deren Eigenheiten und Vorlieben. Dies mal einfach gleich vorab.

Doch am ersten Juli-Wochenende in diesem Jahr habe ich meine Contenance verloren, wurde richtig sauer und habe mich fürchterlich aufgeregt. Denn ich habe ein Verhalten von Mitmenschen erlebt (nicht zum ersten Mal, aber wieder mal so richtig bewusst), das unerträglich ist. Das egoistisch und supergefährlich für alle Beteiligten ist. Der Umwelt schadet. Die Ruhe stört. Und deplatziert ist. Und das ist das Töfffahren in den Bergen.

Diese Raserei gehört nicht in die Berge

Zugegeben, es mag nicht originell sein, sich darüber aufzuregen. Was für ein alter Käse, denken Sie jetzt vielleicht. Aber es muss sein. Denn wirklich, ich habe null Verständnis für diese Freizeitaktivität. Folgendes geschah: Ich sass auf dem Velo und war auf der Grimselpassstrasse unterwegs. Und wie jüngst auf dem Klausen oder dem San Bernardino donnerten Hunderte (nicht übertrieben!) Töffs an mir vorbei. Ich habe Pulks mit 10 bis 20 Rennmaschinen beobachtet, die sich gegenseitig den Berg hochgejagt haben. In die Kurven gelegen sind wie Tom Lüthi, in höllischem Tempo. Wenn da nur der kleinste Fehler passiert und ein Töff wäre in unsere Velogruppe gefahren, dann hätten wir die Alpen alle zusammen nur noch aus dem Himmel bewundern können. Gibt es vergleichbare Situationen in der Schweiz, wo man als Verkehrsteilnehmer einem solchen Risiko ausgesetzt ist?

Das ist mein erstes Argument gegen Töfffahren in den Bergen: Es ist zu gefährlich. Übrigens ja auch für die Töfffahrer selber. Ein befreundeter Notfallarzt hat mir mal erzählt, an einem schönen Sommersonntag käme ein Helikopter nach dem anderen mit schwer verletzten Töfffahrern aus den Bergen in die Schweizer Spitäler.

Das zweite Argument: Es ist deplatziert. Es ist eine akustische Umweltverschmutzung. Berge sind Natur, Ruhe, Erholung. Blumen rascheln im Wind, Munggen pfeifen, Bäche plätschern. Das will man in den Bergen hören. Aber dann donnern die Töffs vorbei und machen einen unglaublichen Lärm. Das stört alle, Tiere und Menschen. Ich kann das nicht nachvollziehen, wie man auf einer solchen Maschine, die Abgase ausströmt und wie wahnsinnig röhrt, durch die Alpen fahren kann. Das ist wider die Natur. Gegen den Berg.

Es hat zu viel motorisierten Verkehr in den Alpen

Was noch einigermassen erträglich ist, sind die Chopper oder die Low Rider. Die entspannt und zurückgelehnt und eben auch langsamer und massiv leiser über den Pass fahren. Und wer jetzt denkt, was ist denn mit den Autos, dem kann ich antworten, dass die im Vergleich zu den Töffs ein deutlich kleineres Risiko darstellen und auch leiser sind. Wobei natürlich Fakt ist: Für eine gesunde Alpenwelt hat es auch viel zu viele PW auf den Strassen in den Bergen. Und Lastwagen sowieso.

Aber nun zurück zum Töffverkehr in den Schweizer Bergen: Meiner Meinung nach gehört das Thema auf die politische Agenda. Natürlich kann man es nicht verbieten. Aber kann man es einschränken? Könnte man nicht einige Alpenpässe für den motorisierten Individualverkehr sperren? Und nur Velos, Wanderer und das Postauto durchlassen? Wäre das nicht wunderbar? Und adäquat, der Natur gerecht?

Ich würde mir wünschen, dass der VCS diese Diskussion forcieren würde. Laut ihrem Sprecher Gerhard Tubandt ist diesbezüglich nichts geplant. Aber wie schreibt der Verkehrs-Club auf seiner Website: «Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz setzt sich seit 1979 für eine menschen- und umweltgerechte Mobilität ein.» Dazu ist nur zu sagen: Was jetzt im Sommer auf unseren Pässen abgeht, ist weder menschen- noch umweltgerecht.

*Samuel Reber ist Blattmacher und Tagesleiter beim «Tages-Anzeiger». Er liebt die Berge und ist dort zu Fuss und auf dem Velo unterwegs.

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570 Kommentare zu «Die grösste Plage in den Schweizer Bergen»

  • Jürg Stark sagt:

    Hätten wir Rennstrecken in der Schweiz, würd ich keinen Meter mehr über einen Pass fahren.

  • gtr1000 sagt:

    Pneu hat den richtigen Luftdruck, Ölwechsel gemacht – Pässe ich komme ! Und ich gönn diese Pässe auch den Fahrradfahren. Hoher Respekt vor deren Muskelleistungen. Und den SUVs. Frei Fahrt für freie Bürger !!

  • BB sagt:

    Lieber Herr Reber
    Auch mir als – ab und zu Töffpassfahrer – hats zuviel Verkehr in den Bergen. ABER: in der Schweiz gibts immer noch mehr Pässe OHNE Strassen als solche mit. Aber da müssten Sie vielleicht zu Fuss gehen….

  • Simi sagt:

    Mein Mann fährt auch Motorrad aber auch er fand absurd, was auf den Schweizer Passstrassen abgeht als wir letzten Herbst mit den Velos unsere letzte Strecke zur Aarequelle den Grimselpass hinaufgefahren sind. Der Lärm und Gestank der Rennräder ist unglaublich. Was ich aber am unglaublichsten fand war die Bestätigung einer Anwohnerin, dass viele Töffs am selben Tag nicht nur ein Mal die gleiche Strecke fahren, sondern mehrmals. Die starten früh am Morgen und fahren so viele Pässe am Tag wie sie können. Ich habe noch nie etwas blöderes gehört. Das Gerase auf den schweizer Pässen ist gefährlich und unerträglich für Anwohner, Autofahrer, Velofahrer, Fussgänger, „normale“ Motorradfahrer, eigentlich für jedes Lebewesen das ein wenig Grütz im Grind hat.
    Simone

  • Marcel sagt:

    Tja, und dann gibt es ja noch die Wanderer, die vor Schrecken auf die Seite hechten müssen, wenn die Gümeler mal wieder ein Downhill-Race auf den Wanderwegen veranstalten. Also, den Ball immer schön flach halten, und sonst gilt „Leben und leben lassen“, werter Herr Reber

  • hmmm sagt:

    hmmm aso diese diskusionen sind völlig sinnlos.. ich finde die fahrradfahrer sollen extra die für sie gemachten fahrradwege benutzen und wir biker oder autofahrer haben dann auch kein problem mehr mit den ewigen streitigkeiten über selbstverliebt sein und kein platz machen und wegen der angeblichen verpestung der lunger der armen fahrradfahrer.. und was noch dazu kommt ist das diese fahrradfahrer mal lernen sollten nicht immer die ganze strasse zu benutzen und in den tunnels mal das licht zu gebrauchen. den diese sieht man sehr spät oder überhaupts nicht.

  • Bernd sagt:

    Mit Verlaub, aber einige, die hier gepostet haben, ticken nicht ganz sauber.
    Wie bereits schon von dem Einem oder Anderen geschrieben – Rücksicht ist das Zauberwort und nicht dümmliches Eigeninteresse.

  • M.Jakubek sagt:

    Moin zusammen,
    ist lustig zu lesen. Ich bin kein Schweizer.

    Jeder Verkehrsteilnehmer für sich egal welcher Art sollte in einen Spiegel über das eigene Verhalten schauen.
    Was mute ich den anderen zu für die Erreichung meines persönlichen Spaßfaktors?

    Dabei denke ich würden viele über sich selbst erschrecken so noch eine Selbstreflektion vorhanden ist.

    Leben und leben lassen wann geht es los?

    PS.: leider, diese Diskussion mal mehr oder weniger heftig kann in jedem Land geführt werden.

  • Igl Compass sagt:

    Als aktiver Motorrafdfahrer muss ich Herrn Samuel Reber rechtgeben. Es hat zuviel und zu laut. Aber nicht nur Motorradfahrer, sondern generell zuviele motorisierte Gefährte. Vor allem jetzt in der Ferienzeit und am Wochenende. Doch wenn Herr Samuel Reber Ruhe sucht, dann soll er seine Kondition einpacken und tief in die Bergwelt eintauchen. Tief und hoch. Dann findet er die Ruhe. Ist eine Sache der Sichtweise.

  • Velozeraptor sagt:

    Sehr geehrter Herr Reber,
    wie Sie schreiben, bemühen Sie sich um eine liberale Grundhaltung. Leider bisher ohne Erfolg.
    Die Raserei gehört nicht in die Berge, genau so wenig wie in die Täler und Orte.
    Es gibt aber nicht nur Raser unter den Töff-Fahrern, auch nicht nur selbstverliebte schwan.lose Rennradfahrer in der Mitte der
    Fahrbahn, die genau so wenig auf die Strassen gehören.
    Sie versuchen hier Stimmung zu machen, was ich ziemlich verwerflich finde.
    Vieleicht versuchen Sie zunächst einmal den Klopapiermacher, bevor Sie hier so einen Müll verfassen.

  • Thomas Kawan sagt:

    Was ist das nur peinlich hier. Als aller erstes einmal der Artikel selber. Er trieft ja nur vor Selbstherrlichkeit ! Ich bin der Beste und mache alles richtig.
    Fakt ist es, dass es, sei es Motorradfahrer, Fahradfahrer, Auto…… Usw, immer Trottel darunter gibt. Sei es dass gerast wird, Kurven geschnitten, im Pulk im Schneckentempo gefahren……..
    Es sollte sich wohl erst einmal jeder an die eigene Nase packen und sich doch mal Revue passieren was er nicht so alles selber in den Situationen die gefährlich waren falsch gemacht hat.
    Ich fahre Motorrad, Auto, Fahrad und wandere gerne. Des meistens kann ich mich nur über die Leute wundern, welche mit dem gleichen Vehikel unterwegs sind wie ich. Entweder sie können oder wollen die Fahrphysik anderer Verkehrsteilnehmer verstehen. Fahrradfahrer lasst doch das im Pulk fahren und macht doch einfach Platz wenn Töff und Auto überholen wollen! Autofahrer lässt doch den Velofahrern ihren Lebensraum und lässt das Töff vorbei, da es eh schneller ist! Töfffahrer hört doch einfach auf zu Rasen und Kurven zu schneiden, man kann auch anders die Fahrt geniessen!
    Geniest doch alle das Leben. So unterschiedlich es auch ist

  • Ruedi Jenny sagt:

    Lieber Herr Reber
    Kommen Sie ins glarnerland. Der Plagelpass ist Sa. und So. für den Verkehr gesperrt. Leider ist der Grimsel der dümmste Vergleich, gilt er doch als der Motorradpass. Aber Sie haben durchaus recht, auch ich würde es unterstützen wenn man an den Wochenenden die Pässe von 04.00 bis 09.00 für die Velofahrer sprren würde. 09.00 bis 11.00 könnte man dann den Pass für die Motoradfahrer sperren und ab 11.00 könnten dann alle Autofahrer den Pass benützen. So wäre doch allen gedient und Sie hätten meine politische Unterstützung.

    Freundliche Grüsse
    R. Jenny

  • Wima1966 sagt:

    Lieber Herr Reber, versuchen sie doch einmal in diesen Regionen bei der schweizer Gastronomie für Ihr Anliegen zu werben. Ich könnt mir gut vorstellen, daß Sie sich damit nicht beliebt machen würden. Ne Menge Gastronomen könnten dicht machen, wenn es die Motorradfahrer nicht mehr geben würde.

  • gtr1000 sagt:

    um noch einen draufzusetzen – waren die passtrassen der steilheit wegen bisher nur von einigen wenigen ambitionierten velofahren und autos und motorrädern befahren, kreuchen da jetzt immer mehr e-velofaqhrer rum. DAS ist nervig. als motorradfahrer komme ich da noch recht gut drann vorbei, aber wenn ich mit dem auto unterwegs bin und den mindestabstand beim überholen einhalten muss, sind diese freaks die reinste pest.

  • Theiler Markus sagt:

    Sehr geehrter Herr Reber
    Von einem intelligenten Redaktor hätte ich einen vernünftigen Beitrag erwartet und nicht eine intolerante Hetze.
    Ich gehöre zu denen die wie Tom Lühti oder besser wie „The Doctor“ den Berg hoch und runterfahren. Dies praktiziere ich nun schon rund 30 Saisons.
    Was ich da an Dummheit und Inoranz von Rennvelofahrer nicht Radfahrern erlebt habe geht auf keine Kuhhaut.
    Das geht von völlig entkräftet in Schlangenlinien den Berg hoch torkeln, im Pulk nebeneinander Fahren bis zu in hirn-
    rissigem Tempo den Berg runterrasen; hier ist das Wort *rasen* angebracht. Und dabei glauben sie könnten sich mit
    einem Motorrad messen.
    Ich fahre aber auch mit dem Velo und mit dem Auto. Wenn ich da am Rotlicht stehe ist es für gewisse Radfahren selbst-
    verständlich durchzufahren. Rechtsvortritt wird missachtet, ohne Zeichengeben abgebogen, Die Liste liesse sich noch
    beliebig erweitern.
    Sich deswegen aufregen oder einen bösen Blog schreiben. NEIN!!

    Definition von „rasen“ nach Duden: von Sinnen, außer sich sein; sich wie wahnsinnig gebärden; toben

    Freundliche Grüsse und ein bisschen mehr Gelassenheit am Berg

    Markus Theiler

  • Esther Hartung sagt:

    Endlich jemand der das Thema anspricht. Auch ich bin ein toleranter Mensch, der jeden so leben lässt, wie dieser möchte- solange er andere damit nicht stört! Beim Lärm hört es bei mir schnell auf. Seien es die lauten Autoradios bei offenem Fenster, seien es die frisierten Töffli, die dann auch Strasse auf- Strasse ab zig Male ausprobiert werden müssen und seien es eben die Töffs, die ich auch bei uns im Oberbaselbiet nicht mag. Auch habe ich so ein Töfffahrer gepflegt, dem sein Bein amputiert werden musste, der Arm invalid blieb und Haut überall transplantiert werden musste; er sagte mir, er sei nicht gerast, sondern auf Laub ausgerutscht!

    Da werden überall Lärmschutzwände aufgebaut, aber dieser Lärm ist erlaubt. Ja, ich fahre ein Auto aber nicht nur die Nachbarn, sogar der Polizist der Verkehrskontrolle sprach mich auf das leise Auto an, es ist ein Lexus Hybrid und läuft nicht nur elektrisch, sondern auch mit dem Benzinmotor sehr leise. Darum meine ich, ein Motorrad darf einen gewissen Lärmpegel nicht überschreiten sonst soll er im Verkehr nicht zugelassen werden.
    Die Ausrede, die ich manchmal hören muss, so ein leises Auto sei für Fussgänger und Velofahrer gefährlich, finde ich das Letzte. Ein Autofahrer muss immer damit rechnen, dass er nicht bemerkt wird und darum sein Verhalten anpassen und wenn es im Schritttempo fahren heisst!

    Ich hoffe der VCS und beherzte Poltiker/innen nehmen das Thema schnell auf und finden Lösungen.

  • Pascal sagt:

    Herr Reber….so nicht……..

    Jetzt muss ich mich auch mal zu Wort melden. Ich bin leidenschaftlicher Motorradfahrer (Supersportler), fahre Rennvelo und Bike und gehe in die Alpen bergsteigen und klettern.

    Ich kenne die Situation also von beiden Seiten und kann ihre intolerante Meinung und Ihr Problem mit der motorisierten Welt nicht ganz nachvollziehen.

    Können Sie mir mal erklären, was für Berg-/Wandertouren sie in den Alpen machen? Laufen Sie auf den Passstrassen in das nächste Pässerestaurant? Auf meinen Bergtouren bin ich weit ab von den Passstrassen, denn die meisten Gipfel sind ja bekanntlich nicht 3 Meter neben einer Passstrasse. Ich frage mich ob Sie überhaupt schon mal einen richtigen „Gipfel“ bestiegen haben oder nur den Nussgipfel aus dem Restaurant kennen. Das würde nämlich erklären warum Sie entlang der Passstrassen wandern. Versuchen Sie doch einfach mal eine richtig schöne Wander-/Bergtour zu planen, abseits der grossen Strassen, abseits der Abgase und des Lärms, vielleicht sogar mit einem echten Gipfel als Krönung. Haben Sie die Fähigkeiten nicht eine solche Tour zu planen und alleine in Angriff zu nehmen, gibt es da noch der SAC bei dem man sich anschliessen kann oder auch Bergführer. Sie werden sehen, ein stilles, naturbelassenes Bergerlebnis ist möglich zu erleben.

    Auch fahre ich ab und zu mit dem Rennvelo unsere schönen Alpenpässe hoch. An Wochenende ist das für uns Gümmeler wirklich nicht so angenehm neben dem ganzen motorisierten Verkehr, aber 1. Wer am Wochenende mit dem Rennvelo die Pässe überqueren will, ist sich der Situation schon im Voraus bewusst. 2. Wer sich mit dieser Situation nicht anfreunden kann lässt die grossen Pässe am Wochenende auf der Seite und fährt vielleicht mal einen kleineren unbekannten Pass oder eine sonstige Tour abseits. 3. gibt es auch die Möglichkeit die Alpenpässe unter der Woche in Angriff zu nehmen, da ist das Verkehrsaufkommen viel schwächer.

    Es gibt rücksichtslose Töff-/ und Velofahrer, das ist unbestritten. Dies ist aber nur ein kleiner Teil. Die meisten respektieren sich Gegenseitig egal ob Motorrad-Autofahrer vs. Gümmeler oder Biker vs. Wanderer. Wenn ich Ihre Einstellung gegenüber anderen berücksichtige, muss ich Sie leider genau zur Gruppe rücksichtslosen Radler zählen. Sie sind wahrscheinlich auch einer von denen, die mittig auf der Passstrasse mit hochroten Kopf und fehlender Kondition die Passstrasse hochradeln und damit andere Verkehrsteilnehmer und leider auch sich selber gefährden.

    Stellen sie sich mal vor, man würde die Alpenpässe für den motorisierten Individualverkehr sperren, dass hätte grosse wirtschaftliche Folgen für die angrenzenden Tourismusregionen. Sind wir doch mal ehrlich, Töfffahrer bringen mehr Geld in diese Regionen wie die Radfahrer und Wanderer. Töfffahrer genehmigen sich gern mal ab und zu einen kühlen Drink, ein Mittagessen, oder ein Glacé. Die Wanderer, Radfahrer sehe ich selten in den Restaurants, die haben ja meistens Ihre Verpflegung selber mit dabei, bringen somit viel weniger Geld in diese Regionen.

    Leider muss ich auf meinen Bergtouren auch immer wieder feststellen, dass sehr viele sogenannte „Wanderer“ Ihren Abfall vom Znüni und der Mittagsrast einfach auf dem Gipfel liegen lassen…….. Ausgenommen sind meisten die Berggänger, den die wissen sich in der Natur zu benehmen. Töfffahrer produzieren viel weniger Müll, lassen diesen nicht einfach in der Natur verrotten und vergammeln.

    Ich hoffe und wünsche Ihnen, dass sie in naher Zukunft auch in die Gruppe der respektvollen Freizeitsportler wechseln können. Etwas mehr Respekt den anderen Mitmenschen gegenüber finden. Sie werden sehen, dass damit ihr Leben an Qualität gewinnt und die Stressbelastung abnimmt. Dies ist gesund für Körper und Geist.

    • Sepp Manser sagt:

      @Pascal: Wer schon mal in der Nähe des Oberalppasses gewandert ist, weiss, dass das Geknatter der Töfflibuebe kilometerweit durchs Tal zu hören ist. Ihr Ratschlag halt einfach nicht mehr hinzugehen, weil die Töfflibuebe schon alles in Beschlag genommen haben, ist ja reiner Egoismus, Sie merkens offenbar nicht mal mehr… Und Ihr Argument, dass Töfflibuebe mehr Geld bringen tönt ja grad so, dass wer zahlt auch gehörig Radau machen darf, so a la wer zahlt befiehlt… irgendwie lugt da ja schon wieder der Egoismus hervor, nicht?

    • Dani Kobler sagt:

      @ Pascal: Man könnte sich auch kürzer fassen:
      Wanderer werfen den Abfall vom Znüni weg, Velofahrer haben einen roten Kopf und fahren auf der Mitte der Strasse und
      ein paar Töfffahrer sind zum Teil rücksichtslos.
      Aber zum Glück gibt es Pascal, den Supersportler, der auf der Passhöhe ein Glace schleckt egal ob mit Velo Töff oder Bergführer unterwegs, und so nicht nur Geld in die Region bringt sondern auch Toleranz, Leidenschaft und Respekt.

  • Aber aber Herr Reben..jetzt entäuschen Sie mich. Ich fuhr mit meinem Velo ca. 25’000 km jährlich (Fünfundzwanzigtausen!!) und mit dem Motorrad ca. 15’000 km. Ich wäre aber nie auf die absurde Idee gekommen mit dem Velo die Grimselpassstrasse hinauf zu fahren…ausser beim Alpenbrevet. Fahren Sie doch einfach den Col des Marcheruz mit Ihrem Fahrrad hinauf..Sie werden kein einziges Motorrad sehen (na ja ev. 2-3) und die Natur geniessen können. Irgendwie zweifle ich an Ihrem Verstand, genau diese Strasse/Pass auszuwählen der in Motorrad-Händen ist. Lassen Sie solche Berichterstattungen…gehen Sie einmal nach Zanzibar in die Ferien (ohne Witz)…Sie kehren als grosszügig denkender Mensch zurück (was ich eigentlich von einem Berichterstatter wie Ihnen erwarte) und die Welt sieht anders aus! Ich grüsse Sie freundlich und wünsch Ihnen noch viele ruhige Velo-Kilometer und lassen Sie den Motorradfahrern den Grimselpass. Dietmar Gilgen..Velo- und Motorradfahrer.

  • bruno sagt:

    Lieber Herr Reber
    Wie war das doch? Leben und leben lassen? Oder doch nicht?
    Haben Sie einen Motorradführerschein?
    Sind Sie jemals auf einem Motorrad gefahren, oder Mitgefahren?
    Die Lastwagen, was in aller Welt machen die auf einer Passstrasse?
    Ich bin einer von denen der alle Fahrzeug Kategoien hat, die in Europa möglich sind.
    Tolleranz lässt grüssen. Machen Sie das zuerst einmal nach.

    • Eni sagt:

      Leben und leben lassen…. Nur gibt es sehr selten Velofahrer die töten, im Gegensatz zu Motorradfahrern.

      • Robert sagt:

        Ihrer Aussage nach töten also Motorradfahrer häufig!?
        Kann man auch erfahren wie Sie zu dieser Behauptung kommmen?
        Gibt es dafür brauchbare Zahlen?
        Oder kann man Ihren rhetorisch hervorragenden Beitrag schlicht als Propaganda
        abtun, in dem Sie versuchen eine Gruppe Menschen zu diffamieren?

  • p. frautschi sagt:

    sehr geehrter herr reber
    ich bin einer der sogenanten bergverschmutzer, ich sage dazu nur das in meinen augen die elenden velofahrer nicht nur eine gefahr für jegliches leben ist auf den pass- strassen sind sondern auch in den dörfern und städten. es ist doch auch so das sie als verkehrshindernis auch noch die frechheit besitzen die ganze strasse zu benützen damit ihr im ultraschneckentempo irgend einen kleinen hang hoch kommt. wussten sie und ihr allwissender arzt auch das die meisten unfälle mit denen ein motorrad beteiligt ist nicht der motorrad fahrer schuldig ist? bei solchen grünen ausagen muss ich kotz.., ich hoffe für sie das sie einmal mit einem motorrad mitfahren können und dies auch machen an einem schönen sonntag. bitte zählen sie dan die ausweichmanöver welche entstehen durch verlehrshindernisse wie velofahrer die denken sie fahren die tour de suisse!

  • Roland E. sagt:

    Bei mir hat sich noch nie ein Radfahrer beklagt und ich fahre meistens zügig über die Pässe. In so einem Blog Dampf abzulassen ist natürlich deutlicher als den Mut aufzubringen und das Gespräch zu suchen. Ich wurde zwar bei Stopps schon von Radfahrern böse angeschaut, aber gesagt hatte niemand etwas.

  • Thomas sagt:

    Die Motorräder müssen so laut sein, damit ihr Veloheinis uns von weitem hört und somit nicht erschrecken, wenn wir vorbeidonnern ^^

    • Dani Kobler sagt:

      @ Thomas: Ja das macht Sinn, weil wir Veloheinis konzentrieren uns jeweils auf den Strassenrand, ob da irgendwo ein Blumensträusschen ist, oder ein Kerzlein, oder gar eine kleine Plakette mit irgendetwas wie:
      „Peter, 1985 -2008“. Kurve mit Leitplanke: ob der Kopf wohl drangeblieben ist?
      Wann wird es Thomas sein? Fragen über Fragen.

  • role sagt:

    liebe leute…. hab mich jetzt etwas durchgelesen und bin als betroffener „töffahrer“ und als montainbiker (halt nicht gümmeler) auch entsetzt über den bericht… wie kommt mann nur auf die idee an einem wochenende einen pass mit dem fahrrad zu bewältigen und sich anschliessend über den volksauflauf zu ärgern. wenn schon bitte eine andere route, oder so wie wir euch ja viel antreffen, im rudel und am besten noch zu zweit und zu dritt nebeneinander!! dann seit ihr auch eine „macht“ und könnt grösse beweisen.

    also allen eine freie fahrt und mehr toleranz und akzeptanz von beiden seiten… dann gehts. ihnen herr reber im speziellen = gejammer auf hohem niveau nenn ich solches!!!

  • Oli sagt:

    Jawohl. Es ist mir wirklich egal. Ich wohne neben einer Autobahn-Zufahrtstrasse. Hier fahren um 05:30 morgens die Lastwagen vorbei und im Herbst die Traktoren. Ich höre das „nicht mehr“ und mein Gehör ist nach wie vor ausgezeichnet. Vielleicht bin ich einfach nicht senil genug.
    Ich besitze selbst eine Harley und eine XJR. Und wenn ich Lust habe, dann lassen ich die Motoren an. Und dabei ist es mir schlicht auch egal, ob ein Jammerlappen im Gemüsegarten ein Problem damit hat.

  • Robert sagt:

    Achtung der folgende Text könnte Sarkasmus, Ironie und Satire beinhalten:

    Der werte Schreiber dieses Blogs hat also so seine Probleme mit Töffs in den Bergen.
    Deren Verhalten angeblich Zitat: „Das egoistisch und supergefährlich für alle Beteiligten ist.“
    Nun Herr Reber bemühen wir ein wenig die Statistik.
    Quelle SUVA: http://www.suva.ch/startseite-suva/praev…faelle-suva.htm
    Wie wir in Grafik5 (Beteiligte Gegenstände bei Fahrradunfällen)
    sehen können haben die meisten Velos Unfälle mit PW`s gefolgt von der Witterung, Gleisen und Strassen.
    Töffs sind noch nicht mal relevant genug um in dieser Statistik aufzutauchen.
    Könnte daran liegen das ein Töff Fahrer, da er auch 2 rädrig unterwegs ist, den Velo Fahrer besser versteht als zB eine Gleisanlage.

    Zitat Reber: „Und wie jüngst auf dem Klausen oder dem San Bernardino donnerten Hunderte (nicht übertrieben!) Töffs an mir vorbei.“
    Ja seien sie doch froh das es Töff waren, und die Fahrer nicht mit Autos dort unterwegs waren. (Grafik5)
    Denn wenn wir dann noch Grafik1 (Strassenverkehrsunfälle nach benutztem Transportmittel) betrachten sehen wir das „Personenwagen“ und ach schau her „Fahrräder“ viel mehr Unfälle verursachen.
    Den Zahlen nach seit Ihr Radler ja echte Rowdies. Die Ihr auch noch zu über 80% Prozent selbst schuld seit wenn Ihr euch hinlegt wie Grafik7 zeigt.
    Und dabei Kosten von 81.5 Mio CHF verursacht Grafik8.

    Also ich bin ja kein Statistiker aber wenn ich mir das so anguck weiss ich nicht so recht wer da die echte Plage ist.

    Robert

  • martha sagt:

    Lieber Schreiber und Naturgeniesser
    Auch ich war in den Bergen mit meinem Velo. Ich denke es ist allen klar, dass das Velofahren im motorisierten Verkehr (in Alpen und in Städten) gewissen Gefahren ausgesetzt ist. Da ich aber weiss, wo die Asphaltsrtassen über die Pässe führen, plane ich halt dementsprechend meine Touren. Gerne hätte ich jedoch freie Fahrt wie die Velorennfahrer an der Tour de Suisse… Diese Idee ist wahrscheinlich etwas teuer für die Steuerzahler. Ich rate dir bei der nächsten Tour Alternativrouten zu studieren, oder führe einmal Statistiken über die Autofahrer.
    Ich wünsche dir weiterhin freie Fahrt mit dem Velo

  • S.Grass sagt:

    Herr Reber
    Fahrrad fahren mag schön sein aber mich würde es intressieren wieviele kilometer ihr Fahrrad am Auto hängt bis Sie eine Passstrasse hochfahren können???????

  • Bruno T sagt:

    Bin dem Blog-Autor auf der anderen Seite dankbar für diesen Blog, so viele und unterhaltende Kommentare liest man selten. Hat sogar einen nicht zu unterschätzenden Unterhaltungswert. Gehöre übrigens auch zu denjenigen die so eine Sportmaschine fahren (am liebsten am Grimsel) – dieses Weekend aber Samstag oder Sonntag Grimsel, Furka und Susten mit dem Velo abfährt. Jam lieber Samuel Reber, auch das gibt es…

  • Martin sagt:

    Machen wir es doch anders: Verbieten wir das Velofahren am Berg. Denn diese langsamfahrer sind ein echtes Hindernis und das Überholen ist immer ein Risiko für den gesamten motorisierten Verkehr.

  • Oli sagt:

    Ich habe den Bericht und mal die Kommentare durchgelesen. Die Meinungen sind teilweise recht schräg und intolerant.
    Die grösste Plage am Berg und in der ganzen Schweiz ist der Mensch selbst. Man kann tun und lassen was man will, irgend jemand hat immer etwas auszusetzen.
    Wenn ich mir was in der Migros besorgen will, stören mich die Leute auch, weil alle an die Kasse drängeln. Wenn ich in die Badi will, stören mich die Fleischmassen. Mich stören die Abzocker. Mich stören die Fanatiker und Rassisten. Es kommen Menschen aus der Stadt, um bei uns auf dem Land zu wohnen. Die erste Reklamationen gelten den Kuh – und Kirchenglocken. Es wollen Menschen an der Autobahn wohnen und reklamieren wegen dem Lärm. Ist das nicht schräg?

    Man sollte lernen, dem sinnlosen Gejammer keine grosse Beachtung zu schenken. Nicht um Menschen zu ignorieren, sondern um Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Das ist Selbstschutz, denn sonst wird man schneller depressiv als einem lieb ist.
    Soll doch jeder machen, was er will. Die Freiheit haben wir (uns verdient). Tom Lüthi und Fabian Cancellara sollen auf den Berg fahren und Ueli Steck klettern. Es kann niemand dem Andern etwas verbieten. Und wenn sich jemand wegen Lärm und dergleichen aufregt, dann soll er doch. Er ist selber schuld.

    • hansrüdiger sagt:

      Also wenn du die Walliser fragst, ist nicht der Mensch das Störende in den Bergen, sondern die Natur, also der Wolf, der Luchs und der Bär, der ja gem. Walliser nicht dorthin gehört :-P
      Aber im Ernst: Du hast recht!

    • hans fallada sagt:

      spannende argumentation. da brauchen wir ja gar keine gesetze mehr. anything goes! wenn sich jemand über lärm oder dergleichen aufregt ist er selber schuld.
      ob sie noch der gleichen meinung sind, wenn die harleys im minutentakt an ihrem garten vorbeibrausen?

  • Peter Metzinger sagt:

    Diejenigen, die sich jetzt so aufregen, sind die gleichen, die seit Jahrzehnten eine Rennstrecke in der Schweiz verhindern, wie es sie im benachbarten Ausland mehrfach gibt. Das ist pure Heuchelei. Gäbe es eine solche Rennstrecke, könnten die so genannten Raser ihrer Lust dort frönen, ohne andere zu gefährden, und ohne durch Gruppen von parallel den Berg runter rasenden Velofahrern behindert zu werden.

  • Elisabeth Eugster sagt:

    Nach all den Blogs hier musste ich mich selbst an der Nase nehmen. Deshalb hier Auszüge aus dem Buch von Manfred Lütz: Irre, wir behandeln die Falschen: „Da ist aber nicht nur der ganz normale Wahnsinn. Es gibt auch die wahnsinnig Normalen. (…) Doch gibt es da ein Prolem mit diesen Normalen. Sie mögen die anderen nicht. Sie hassen all die Bunten, die Schrillen, die Lauten. Es macht sie wütend, dass da immer wieder diese regellosen Chaoten sind, die falsch parken, die Höchstgeschwindigkeit überschreiten und auf der Autobahn zu lange links fahren. Nie würde es ihnen einfallen, mit solchen Leuten zu reden. Aber wenn das Fass überläuft, dann bricht es aus ihnen heraus, dann kann ein braver Bürger zur Furie werden, dann brüllt er los in gerechtem Zorn. (…) Wahnsinnig Normale sind zwar normal, aber sie können unberechenbar sein. (…) Wer kein Blut sehen kann und deswegen seinen Nachbarn nicht gleich erschlagen will, der kann ihn heutzutage geistig fertigmachen. Im Zeitalter der political correctness wurde der Pranger wieder eingeführt. (…) Denn über die elektronischen Medien wirkt eine öffentliche Diskreditierung weltweit und hat fast schon Ewigkeitscharakter. Man gewinnt den Eindruck, die Menschheit habe ein ebenso natürliches wie unstillbares, tiefliegendes Bedürfnis nach Inquisition. (…) Und was normal ist, das bestimmen sie selbst, die wahnsinnig Normalen.“

  • Bruno T. sagt:

    Der Verfasser dieses Blogs gehört zu jener Kategorie Menschen, die sich selber einreden eine liberale Grundhaltung einzunehmen, dies sogar schriftlich festhalten, um später Schwarz auf Weiss zu beweisen, dass dies keineswegs der Fall ist.

    Im Übrigen fühlt er sich sogar als Wohltäter, weil er zwei Mal im Jahr am Grimsel oben mit dem Velo bewegt und am Mittag CHF 27.50 für ein Mittagessen und eine Cola liegen lässt. Weiter ist er als (wohltätiger) Unterländer der Ansicht, der Grimselpass müsse seinetwegen von jeglichem Verkehr gesperrt werden, schliesslich leben die Bergbewohner von seinen Almosen. Im nächsten Blog wird er sich am Geklimper der Karabiner und Friends der Kletterer an der Handegg stören, fordern dass die Bohrhaken in den Routen abgeschlagen werden, weil diese Blitze anziehen und ihn gefährden können.

    Und last but not least wird er wohl noch verlangen, dass man – während er am Grimsel unterwegs ist – das Stauwasser abgelassen wird. Ist schliesslich bei einem Erdbeben von 10 auf der Richterskala seine Sicherheit ja nicht gewährleistet sei.

  • D. Bachofer sagt:

    Viele Kommentarschreiber hier, inkusive dem Autor, sollten mal Überdenken was sie hier zum Besten geben. Pauschalisierung pur. Sippenhftung. Verbote. Sogar Gewalt wird angedroht. Das alles klingt nach einem unglaublich grossen Frust dieser Leute. Was wiederum zur Schweiz passt, frustierte die unter dem Deckmantel der Toleranz andern etwas verbieten wollen, was für ein Widerspruch in sich selbst.

    Dass es Motorradfahrer gibt die zu schnell fahren ist unbestritten. Aber, man findet in allen Bereichen schwarze Schafe. Nun die anderen dafür mitschuldig zu machen istvor allem eins, falsch. Ich bin früher selbst mit dem Motorrad über die Pässe gefahren, habe aber damit aufgehört wegen dem vielen Verkehr. Bevor mir hier jetzt einer in seinem frustrierten Weltbild, in dem jedes indiz gut genug ist um andere zu verunglimpfen, raserei oder Lärmbelästigung vorwirft: Mein Motorrad war nicht modifiziert, originaler Auspuff, ich rase nicht. Es war ein Gefühl der Freiheit mit dem Motorrad über die Pässe zu fahren, mit dem vielen Verkehr heute ist das weg.

    Wenn ich mich zurückerinnere an die fahrten finde ich genauso schwarze Schafe bei den anderen Teilnehmern, sei es Fahrradfahrer (bergab zu schnell, Sturz mit Auslauf in den Gegenverkehr,…), Autofahrer (überforderte Lenker die unübersichtliche Kurve schneiden, zu schnell fahrende), Motorradfahrer (zu schnell fahrende, überforderte). Soll ich nun gegen all die Gruppierungen vorgehen? Was bringt das mir? Leben und leben lassen!

    Und noch zum Thema wo die eigne Freiheit aufhört. Anscheinend sind viele hier Verkehrsexperten und können genau Urteilen wer zu schnell fährt. Ein Motorrad, das zügig, aber mit ausreichend Sicherheitsreserven gefahren wird, sieht für viele hier nach unkontrollierter Raserei aus. Ist es aber nicht. Nicht vergessen, es gibt welche die schneller fahren als wie beschriben, aber es sind bei weitem nicht alle! Und betreffend Lärm, ja die Polizei könnte und m.M sollte öfters die Auspuffanlagen kontrollieren. Aber solange sich da nichts tut und ich auf einer Wanderung/Gipfel die Motorradfahrer höre, denke ich dass da unten einige eine schöne Ausfahrt machen, mit Freunden UNterwegs sind, sich mit Freunden austauschen und eine gute Zeit haben. Und da freue ich mich mit.

  • Pfister sagt:

    Es fahren die falschen Leute Motorrad, das ist das Problem. Wochenendrocker, die die Sau rauslassen müssen. Es fahren die falschen Maschinen. PS-Monster die zum Rasen animieren. Ich bin jetzt 42 Jahre Motorrad gefahren. Es reicht. Es macht einfach keinen Spass mehr in unserem kleinen Land, weder Anwohnern noch Töff-Fahrern. Also einer weniger.

  • Claude Amrein sagt:

    Hallo Liebe Schweizer und innen.
    Ich habe mehr oder weniger alle Artikel gelesen, musste mir das Lachen verkneifen, was ihr dafür Probleme in eurer ruhigen Schweiz habt. Ich lebe seit sieben Jahren in Mexico und bin sogar noch töff Fahrer. FJZ 1300 Thurner mit 65’000 km auf dem Buckel. Kommt mal alle hierher da werdet die einen blass vor Neid in Sachen rasen lärm und Schräglagen, oder die Biker bekommen alle einen Infarkt.
    Hier gilt das Gesetz des Schnelleren oder schwereren oder dem lauteren. So jetzt könnt ihrs euch aussuchen wie ihr euch verhalten wollt, da giebs nur eins klarer Kopf vorausschauend reagieren und auch mal zügig Gas geben um Situationen aus zu weichen. Für mich gilt der vorderste hat am wenigsten Probleme.
    PS:
    Hier fahren alle Motorrad mit renntüten die werden so ausgeliefert, ohne Lärm kauft keiner.
    Also gehörschutzpfropfen mitnehmen.
    Gruß aus Mx. D.f.

  • bruno muster sagt:

    ich als velofahrer, rennmodel, motobiker yamaha R1, und Automobilist,GTI Modell, und sicher nicht mehr der juengste, möchte auch mein segen dau geben, zum Velo: machte touren von 150-200km an einem tag, klar erschrickt man wenn ein bike oder Auto schnellstmöglich vorbei saust, weniger wäre besser, als automobilst musste ich manchmal warten beim überholen, auf der strasse wie am berg, in den bergen genoss ich alles, Natur, velobiker , Autos, motobiker egal welches alter/Modell, nun zum motobike, es ist schon affengeil mit so einer R1 zu fahren, vorallem auf die pässe, die andern sind einfach eifersüchtig, es geht nicht nur immer auf kosten der Natur/Umwelt/Personen, warum flüchten soviele an den Wochenenden in die berge mit den biks, weil es im Unterland einfach zu viel verkehr hat, es gibt viele biker die die Natur geniessen, aber es hat auch andere darunter, die das nicht mögen, das sind auch die automob. sowie velobiker – und wenn mal einer an die wand fährt, Selber schuld, gefährdet er aber andere und baut Unfall – ausweis für immer weg – also mehr toleranz

  • Bernhard Cozatti sagt:

    Hallo Herr Reber
    Ich war auch mal Motorradfahrer und bin zu meinem Vergnügen am Abend noch schnell über einen Pass gefahren. Das ist lange her, heute mache ich das lieber mit dem Velo. Es würde aber mir nie im Traum einfallen, über einen der von Ihnen genannten Pässe zu fahren, und dann noch am Sonntag, ich bin ja kein Masochist, sondern suche Ruhe und Erholung in den Bergen. Ihr Beitrag löst das übliche gegenseitige Ankotzen aus. Das bringt uns nicht weiter. Natürlich stört es mich auch, dass wir die bekannten grossen Alpenpässe den „Lärmern und Stinkern“ überlassen sollen, aber da ich früher auch einer von denen war, kann ich nicht so einfach in das Geblöke der „Ich bin sowieso besser“-Velofahrer einstimmen. Was tun? Sind Sie schon mal die Tremola hinaufgefahren? Der Oberalp ist auch noch ganz OK. Ich bin mal bei Regenwetter über den Nufenen pedalt, und habe keinen einzigen Töffahrer getroffen. Und dann die zahllosen, teilweise für den Verkehr gesperrten, kleinen Pässe. Klar löst man damit am Montag am Montag im Büro höchstens ein mitleidiges „Häh, wie heisst das? Hast Du sicher falsch gelesen“-Gelächter aus. Ist mir vollkommen Wurscht mit Senf. Hauptsache mir hat’s Spass gemacht.
    Politisch sollte man schon etwas machen, da haben Sie recht. Das geht aber wahrscheinlich besser über die Beschränkung der Lärm- und Abgas-Emissionswerte. Evtl. auch noch mit Tourismus-Förderung. Sonst kämpft man gegen Windmühlen. Viele Motorradfahrer, und deren Vertreter aus der PS-Ecke in der Politik, sind eben blond, oder waren es mal, bevor sie graue Haare bekamen. Die muss man mit List bekämpfen.
    Leider trifft das Thema auch die Fussgänger. Beim Klausen z.B. müssen Sie relativ hoch hinaufsteigen, bevor Sie den Lärm von der Strasse nicht mehr hören. Aber es gibt dort eine Ecke, wenn sie mal um diese Ecke gehen, hören Sie gar nichts mehr von unten. Richtig herrlich ist das.
    Noch eine Frage bleibt zu klären: Wie kommt denn der Velofahrer von zu Hause bis unten an den Pass?
    Na dann, Prost!

  • A. Spring sagt:

    Das Ganze ist wohl weniger eine Frage der Fortbewegungsart, als von Erziehung und Charakter. Es gibt sehr nette, rücksichtsvolle Motorradfahrer, es gibt auch sehr nette, rücksichtsvolle Fahrradfahrer. Und dann gibt es leider auch die auf dem Egotrip, und die sind dann für ihre Mitmenschen etwas weniger angenehm. Wie z.B. Fahrradfahrer die sich in imaginären Rennen wähnen und ohne Rücksicht auf Spaziergänger, Hunde, etc. dem See entlang rasen und dann noch wütend Schimpfwörter um sich werfen wenn sie dann doch mal tatsächlich etwas verlangsamen müssen weil ein Opa oder ein Kind nicht ausreichend schnell die Flucht ergreifen kann. Vielleicht könnte man anstelle eines Verbotes Benimmkurse für Zweiradfahrer einfûhren. Es gibt wohl in beiden Sparten ausreichend Fahrer, die das brauchen könnten.

  • Urs Heimberg sagt:

    Ich fahre Motorrad wann und wo auch immer es mir passt. Mit dem Gespann auch auf Schotterpässen. Und das wirklich tolle an der ganzen Sache hier ist, Ihr nach Reglementierung krakelenden Weltverbesserer, Ihr könnt nichts aber auch gar nichts dagegen tun. Nichts gegen mein Unterwegssein, nichts gegen meine Krawalltüte. Solange ich mich im Rahmen des Strassenverkehrsgesetzes bewege ist ja alles legal. Ist das nicht schön? Ich finde schon. Und jetzt haut in die Tasten.

    Aber nichts gegen die Sontagsvelofahrer Fraktion. Sie machen die Strassen bunter mit Ihren Klamotten, den engen, farbigen.

    Habe fertig.

  • Markus sagt:

    Ich denke es gibt Platz für alle.
    Überall gibt es schwarze Schafe, Vebote sind keine Lösung.
    Velofahrer fahren z.B. auch nicht per Velo in die Berge sondern ebenfalls mit dem Auto, oder lassen sich von Bussen begleiten die sie dann wieder aufladen.
    Gilt überigens auch für Wanderer, Skifahrerer etc.
    Bei Passabfahrten bin ich schon von rücksichtslosen Velofahreren überholt worden mit über 80km/h!!, dies ist schon bei profis nicht ungefährlich, geschweige bei Hobbyvelofahrern.
    Die Unfallhäufigkeit ist wohl ein sehr einseitige Betrachtung, die gibt es auch bei Bergsteigern, Ski un Snowbordfahrern, etc.

  • Smile sagt:

    Lieber Herr Reber
    Ihr Bericht ist unerhört und einseitig. Als begnadeter Gümmeler, aber auch als Biker verstehe ich beide Interessengemeinschaften. Ich fahre mit Absicht Sonntag Nachmittag den Schallenberg drüber, und weiss ganz genau was mich dort erwartet. Motorräder erschrecken mich nicht, weil man sie ja von weitem hört. Ich fahre konzentriert am Rand der Strasse, und die Biker hatten noch nie ein Problem meiner Radkünste, so wie ich als Biker noch nie Probleme auf irgend einem der grossen Alpenpässe hatte. Womöglich haben sie einfach zum ersten mal die Grimsel in Angriff genommen, mit einer total falschen Erwartung.

  • Clara P. sagt:

    Es gibt nicht den geringsten Grund, warum die Dinger so laut sein dürfen. Einfach die Zulassungvorschriften ändern, an den Grenzen die Lärmemissionen messen und was zu laut ist wird nach Hause geschickt. Schweizer Autofahrer müssen sich ja auch an die Umweltzonen in Deutschland halten, rechtlich wäre Lärmemissionsschutz also problemlos realisierbar.

  • T. Imhof sagt:

    Lieber Herr Reber
    Auch ich bin ein leidenschaftlicher Rennvelofahrer, allerdings ohne Lichtaufgangserfahrung mit 25. Dennoch wärs mir nie in den Sinn gekommen an einem schönen Sommerwochenende eine Tour auf die bekannten Schweizer Pässe zu unternehmen – und mich dann noch über die anderen Strassenbenutzer zu nerven. Lieber gondele ich auf kleineren, schmaleren (und deshalb für Motorisierte weniger interessanten) Bergstrassen herum. Das hat zwar den Nachteil, dass man sich über niemanden künstlich aufregen kann, dafür ists während der Fahrt, auf der Höhe und bei der Abfahrt schon ruhig und still – aber Ihnen vielleicht halt schon wieder zu langweilig. Alles Gute! T. Imhof

  • Angie sagt:

    @ Herr S. Reber, ich kann Ihnen sehr zustimmen, denn so wie Ihnen am Grimselpass erging es mir letzten Sonntag bei der Überquerung der Großglockner Hochalpenstraße in Österreich. Und was da ablief kann man nur als reinen Wahnsinn des Töfffahrens bezeichnen.
    Wenn Töfffahrer angemessen dieser gefährlichen Strecke, mit absolut unangebrachter rasender Geschwindigkeit die Strecke hinauffahren, auf der anderen Seite dann noch schneller sich die Hochalpenstraße hinunterstürzen und fast jede Kurve schneiden, so dass der Gegenverkehr ständig vehement auf die Bremse treten muss, dann hat das nichts mit reinem „Berg-Fahrvergnügen“ zu tun, sondern ist eine widerwärtige Rücksichtslosigkeit und Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.
    Es ging mehrmals so weit, dass durch das rigorose Verhalten der (leider) meisten Töfffahrer, Velofahrer derart erschreckten und strauchelten, oder gar vom Velo absteigen mussten. Viele Autofahrer betätigten zur Vorwarnung dann auch die Hupe, wenn es in die Kurven ging, was wiederum einen gewissen Lärmpegel erzeugte.
    Verdammt, müssen sich Töfffahrer im Straßenverkehr, besonders, wenn es über Bergstrecken geht, denn deart rücksichtslos verhalten?
    An diesem bewussten Wochenende hat die österreichische Gendamarie bei etlichen Töffpiloten den Führerschein einkassiert und wen wundert das noch, wenn bei einem Tempolimit innerorts eines Bergdorfes von 50 Kmh, die Töffler mit Geschwindigkeiten zwischen 80 Kmh und 181 Kmh hindurchrasten?
    Bei derartiger Unvernunft und rücksichtslosen Verhalten, sollte die Fahrlizenz einbehalten bleiben.

  • Regula sagt:

    Ich gebe dem Autor völlig recht. Ich habe mich auch schon oft darüber geärgert.
    Die Idee, gewissen Alpenpässe für den motorisierten Individualverkehr zu sperren, finde ich prima.

  • Martina Müller sagt:

    Hoffentlich gibt es bald ein Gesetz zwecks Ruhestörung. Ich finde es egoistisch und unzumutbar, was einem mit den lauten Motorädern geboten wird. Häufig sind es nicht einmal junge Fahrer sondern Ältere, die rücksichtslos und mit hoher Geschwindigkeit durch die Ortschaft fahren. Auf den Autobahnen quetschen sie sich überall durch, überholen in Kurven usw und bringen auch Autofahre in Lebensgefahr. Dieses Hobby ist für mich in dem Ausmass nicht mehr nachvollziehbar

    • Suzuki sagt:

      Liebe Martina
      Es ist erlaubt mit 50km/h durch die Ortschaft zu fahren. Es ist erlaubt mit den heutigen Schalldämpfanlagen Motorrad zu fahren. Es ist erlaubt auch in Kurven mit unterbrochenen Linien zu überholen. Wenn nicht ist dies Signalisiert.
      usw…

    • gespannfahrer sagt:

      1. Motorradfahrer töten nicht, Motorradfahrer werden getötet.
      2. Statistiken bestätigen, dass Motorradfahrer gerade Innerorts die Geschwindigkeitsbegrenzung überdurchschnittlich einhalten (im Gegensatz zu Autofahrern).
      3. Wenn alle ein Motorrad fahren würden, wäre der Stau kleiner und kein Motorradfahrer müsste sich durch die stehende Kolonne quetschen.
      4. In Kurven überholen nur potenziell Organspender, die auch der Allgemeinheit zugute kommen.

      5. Vermutlich ist Ihr Hobby für mich auch nicht nachvollziehbar, ich fordere aber deswegen kein Verbot.

  • Michael sagt:

    Jaa … wenn der Gotthard für alles Rollende gesperrt ist, kann ich endlich mal die schöne Autobahn hinauf spazieren.

  • Christopher sagt:

    Ich fahre gerne Rennvelo, noch lieber gehe ich aber Bergsteigen, Klettern, Skitürele.

    Meine subjektive Erfahrung als Rennvelofahrer am Grimselpass (unter der Woche, Wochenende ist sowieso zuviel Verkehr) war, dass viele Töfffahrer recht aggressiv fahren, und mit wenig Marge überholen. Allerdings wurde ich dann bei der Abfahrt beinahe von einem SUV überfahren: Ich fuhr nach Norden auf einer langen Gerade, der SUV-Fahrer sah wohl ins Gegenlicht, überholte obwohl ich auf der Gegenspur war, und so fehlten nur wenige cm zum Crash. Seither fahre ich lieber Grosse Scheidegg, oder Männlichen oder so, einfach Strecken, auf denen kein oder kaum motorisierter Verkehr ist.

    Generell stört mich beim Bergsteigen der Motorenlärm von den Pässen schon. Ich selber mag Sportarten ohne Motor lieber. Aber man kann auch nicht einfach in gute und schlechte Hobbies unterteilen, ala Motorsport = schlecht, Natursport = gut. Die ganzen Bergsteiger, Kletterer, Skitüreler (also Leute wie ich selber) fahren auch Hunderte Kilometer herum nur um ihre besonders schöne Naturerfahrung an irgendeinem speziellen Berg zu suchen. Das ist genauso wenig naturfreundlich.
    Der einzige Weg, die Berge zu schützen, wäre, den Zugang zu ihnen zu sperren oder extrem zu limitieren (wie teilweise in nordamerikanischen Parks umgesetzt). Bergsportausrüstungsfirmen werden gegen solche Ideen sicherlich erfolgreichen Lobbyismus betreiben, wie auch die gesamte Tourismusbranche…

    Man könnte noch weiterdenken, von wegen Bevölkerungswachstum, Wachstumsgedanken generell, die auf lange Sicht die gesamte Erde gefährden… aber nun ist auch gut für heute, sonst verdirbt man sich ja die gute Laune!

  • JUTZI sagt:

    Aber aber, dann doch gleich mal eine Petition einreichen …

    so wie die hier:

    http://www.petition-alpenruhe.ch/home.html

    Alles verbieten, alles kontrollieren, usw.
    Am Schluss wird das Leben verboten.

  • Werner sagt:

    So einen einseitigen Artikel habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Herr Reber sollte vielleicht etwas genauer hinsehen..
    Ein Beispiel: Ich fahre gemutlich mit meiner PS Starken BMW ueber den Grimsel. Mit grosser Wahrscheinlichkeit kann es irgend ein Fahrer eines aufgemotzen Subaru, Corvette, etc nicht lassen, um jeden Preis zu ueberholen. Wer provoziert da genau Unfaelle..??
    Fazit: Nicht sehr ausgewogen der Artikel…und deshalb nicht sehr kompetent.

  • CR sagt:

    „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“

    Als regelmässiger Fussgänger, Velofahrer, Motorradfahrer, Autofahrer und LKW-Fahrer kann ich ganz klar sagen, die schlimmsten, rücksichtslosesten Verkehrsteilnehmer sind:
    Die Fussgänger, Velofahrer, Motorradfahrer, Autofahrer und LKW-Fahrer!

    Ich bin als Fussgänger schon ohne zu schauen über die Strasse gerannt, als Velofahrer schon über eine rote Ampel gefahren, als Motorrad- und Autofahrer war ich schon zu schnell unterwegs und als LKW-Fahrer musste ich mir schon den Vortritt erzwingen. Es gibt doch von jeder Seite aus ein „Feindbild“.
    Sei es als Fussgänger die viel zu schnellen, lauten Autos und Motorräder, oder die rücksichtslosen Velofahrer.
    Sei es als Velofahrer die blöden Fussgänger die ohne zu schauen über die Strasse laufen, die Motorrad- und Autofahrer die uns bei mit den Abgasen verpesten.
    Sei es als Motorradfahrer die Velofahrer die auf der falschen Strassenseite den Berg herunterkommen oder die Autofahrer die mit 60 km/h den Berg hinaufschleichen.
    Sei es als Autofahrer die rücksichtslosen Velofahrer die sich bei rot über die Ampel hinwegsetzen oder die Motorradfahrer die waghalsig überholen.
    Sei es als LKW-Fahrer die Verkersteilnehmer die sich falsch verhalten und noch „schnell schnell“ vorbei wollen.

    Ich hoffe jede Gruppe fühlt sich angesprochen und provoziert, ich empfehle ihnen allen das Buch „Anleitung zum Unglücklichsein“ von Watzlawick.

    Hier gehts doch nur um eines: Seine eigene, anscheinliche Unfehlbarkeit zu projizieren, mit den Fingern auf andere zu zeigen und zu nörgeln. Wer dagegen mit seinem Kommentar verstösst und versucht eine konstruktive Kritik anzubringen, wird gnadenlos niedergemacht.
    Wir können/sollten uns doch garnicht in „Lager“ stecken und pauschalisieren da wir doch alle Teile des ganzen Verkehrflusses sind, denn jeder Velofahrer ist auch Fussgänger usw.

    Ich erlebe tagtäglich viele positive Momente im Strassenverkehr:
    Autofahrer die auf der Passstrasse für den Motorradfahrer Platz machen. Motorradfahrer die mit gegebenem Abstand hinter einer Gruppe Velofahrer auf die nächste Überholmöglichkeit warten. Velofahrer die für Auto- und Motorradfahrer Platz machen.

    Es gibt nur ein miteinander, wer sich über jede negative Situation im Strassenverkehr so massiv stört, sollte Zuhause bleiben und warten bis wir in der Zukunft nur noch in Computer gesteuerten Kapseln von A->B transportiert werden.
    Ich jedenfalls nerve ich mich schon lange nicht mehr, ich bewege mich einfach fort.

    Zum Artikel:
    Wirklich nicht viel mehr als eine Hetze, die jeglicher konstruktiven Kritik mangelt und zu nichts führt ausser mehr Nörgeleien.
    Jeder Verkehrsteilnehmer sollte sich mal selber bei den Ohren nehmen und Toleranz zeigen.

    P.S.: Wenn dann mal alle Verbrennungsmotoren weg sind, kann man sich über die zu leisen Gefährte aufregen die man nicht mehr hört. Das ist dann auch viel zu Gefährlich und muss verboten werden!

    Ach ja, ein Feindbild habe ich doch, diese verdammten Schwimmer die in der Badi zu langsam schwimmen oder beide Bahnen in eine Richtung belegen. Das muss verboten werden, DA muss unsere Regierung und die EU unbedingt einschreiten! Gopferdammi nochmal…

  • Roland Strauss sagt:

    Ich bin langjähriger Motorrad- und Velofahrer. Raser sehe ich selten in den Schweizer Bergen, die Bussen sind da echt gefürchtet, auch von Ausländern. Probleme machen da eher Lieferwagen und Wohnmobile. Wenn es wirkich soviele Raser gäbe, stände die Polizei längst an jeder Geraden.

  • Guschti sagt:

    Es ist doch immer wieder interessant zu Lesen, wie die Töff-Lärmer tief in ihren Vorurteilskisten graben müssen um ihr lärmiges und stinkendes Tun zu legitimieren indem sie anderen Menschen fehlbares Verhalten vorwerfen.

    • Gunnar Leinemann sagt:

      Die Vehemenz mit der hier die angefressenen Töffler ihr egozentrisches Hobby verteidigen, die ausfälligen Kommentare und die wirklich schwachsinnigen Vergleiche mit Velofahrern etc., zeigen eigentlich, dass da schon Schuldgefühle vorhanden sind – sonst müsste man sich nicht so ereifern und verteidigen. Leider werden diese Gefühle aber unterdrückt und in noch mehr aggressive Egomanie kanalisiert. Löbliche Ausnahmen gibt es, aber eher selten. Der grösste Witz ist ja der mit dem „Naturgenuss“. Dick eingepackt, kein Sonnenstrahl berührt die Haut… aber man war in den Bergen, wegen der Natur.. und vielleicht noch wegen der guten Luft!? Himmeltraurig.

  • PoorSwiss sagt:

    Die armen Schweizer, jetzt können Sie sich nicht mehr über’s Wetter aufregen, oder sind bereits am rumjammern das es zu heiss ist.
    Wem’s nicht zu heiss ist, oder sich nicht traut, weil er wochenlang rumjammerte der Sommer komme nie, für den gibt es immer was worüber er sich aufregen und jammern kann.

    Einfach köstlich. Ihr solltet dankbar sein habt ihr immer was zu jammern, das haben längst nicht alle :D

    Dieses Niveau findet man nicht mal im Blick. Nein der Blick geht da lieber auf die Velofahrer los. Überschrift: Militanter Fussgänger bekämpft Velofahrer.

    Wer braucht in diesem Land noch Comedy :D

  • Christof Vetsch sagt:

    ooops, da herrscht krieg, nehmt die knarren raus, dann gibts bald weniger von allen

  • Jan sagt:

    Ein Artikel, der mir aus der Seele spricht. Danke! Bezeichnent und traurig sind die Reaktionen der Töfffahrer. Fast vollkommene Ihnoranz und Gleichgültigkeit gegenüber dem Schaden den sie Mensch und Umwelt zufügen.

    Persönliche Freiheit ist das hächste Gut unserer Gesellschft. Dies bedeutet aber auch Verantwortungsbewusstsein und Rücksicht dort, wo meine Freiheit die eines anderen oder dessen Gesundheit tangiert.

    Unbestritten ist, dass die Töff in den Bergen starken Lärm verursachen. So komme ich nicht umhin für ein generelles Tempo 30 auf Passstrassen für den motorisierten Verkehr zu werben. Dies könnte gegenüber eines Verbotes immerhin einen Kompromiss darstellen.

  • Erich Berger sagt:

    Lenkstangengäuferi sind Allesamt Hohle Vollpfosten und zu nix zu Gebrauchen ¨Zu viert neben einander um zu Schnorren und dann noch ne Freche Schnauze führen. Weg für immer mit den Deppen von der Strasse..

  • Max Meisterhans sagt:

    Die Schweiz ein Land von Spiessern, Neidern und Denunzianten? Kein Wunder ist die Suizidrate derart hoch hier. Bei diesem Artikel steigt mein Puls auf 200. Zeit abzukühlen bevor ich was Falsches schreibe. Hätte dem Autor auch gut getan.

  • Glatz sagt:

    Hier haben wir es wieder. Der Schreiber ist ein Egoist wie er im Buch steht. Es gibt bestimmt 100 Dinge, die er tut, weil es IHM Spass macht. Aber da stört er sich nicht, wenn es andere stört. Nur dass er für das Schreiben auch noch bezahlt wird.

    Ich plädiere einmal mehr für mehr TOLERANZ gegenüber ALLEN, also auch Motorradfahrer, Fahrradfahrer, Autofahrer usw.
    Hier wird wieder mit Geschützen aufgefahren, die nur mehr Neid und Hass fördern. Ich fordere alle Schreiber hier auf, endlich mal ruhiger an die Sache ran zu gehen und Toleranz zu leben.

  • Hanspeter Müller sagt:

    Das sind die folgen der Motorisierung des Proletariats welche in den vergangenen Dekaden stattgefunden hat. Egal ob in den Bergen oder in den Städten, der motorisierte Individualverkehr mit Verbrennungsmotor für jedermann ist eines der grössten technischen Übel der heutigen Zeit.
    Was dagegen hilft? Entweder warten bis das billige Öl ausgeht oder dieses künstlich, zumindest für den Spassverkehr, massiv verteuern.
    Unsere Generation schaut zurück auf die Zeit der Industrialisierung als qualmende Schornsteine ganze Landstriche bedeckten und kann darüber nur den Kopf schütteln. Unsere Nachkommen werden dereinst kopfschüttelnd auf uns blicken und nicht verstehen wie man mit lärmenden und stinkenden Fahrzeugen zum Spass durch unsere Städte und Berge gefahren ist.

  • Chopper UND Racer Fahrer sagt:

    Ich bin öfters mit einem Chopper oder mit einem „Racer“ ;) unterwegs. Pässe fahr ich jedoch nur mit dem „Racer“, beim Chopper hätt ich zuviel Angst dass sich eine Geröll-Lawine löst.

    Bitte weitermachen, es ist sehr amusant und vorallem unterhaltsam, wie sich offenbar erwachsene Menschen hier zum Affen machen… Mehr Popcorn bitte.

  • Kurt Anders sagt:

    Peinlich, bünzlihaft und teilweise billig. GIbt es eigentlich eine medizinische Bezeichnung für die Unfähigkeit, anderen Freude an etwas zu gönnen, was man selber nicht verstehen kann?

    • hans fallada sagt:

      gibts wirklich leute die den wunsch nach bergwelt ohne motorengedröhn und sicheren strassen nicht verstehen können? wohl kaum..
      den wunsch mit einem höllenlärm durch die natur zu rasen kann ich leider nicht ganz verstehen. trotzdem würd ich es jeden gönnen der spass daran hat, wären nicht so viele andere vom lärm etc. betroffen.

  • max müller sagt:

    Tja, es ist eine winzige Minderheit von Schönwetter-Töfffahrer, die mit blödsinnigem Drive um die Kurfen in den Pass und runter fahren. Die Ahnwohner an den Strassen haben schon lange resigniert, die Polizei auch, aber die Werbung zeigt uns weiter total geile, aufgemotzte Töffs, so ab 19000 CHF.
    1. Ja sie sind gefährlich.
    2. ja, sie machen einen unerträglichen Lärm, hoppla, jetzt komm ich.
    3. Lichtblick: Die EU (!) will nächstens… die Phonstärke der Töffs radikal vermindern, was technisch absolut möglich ist.
    4. Da hoffe ich sehr, dass wir ausnahmsweise dieses Gesetz subito übernehmen

    • Glatz sagt:

      Auch Sie Herr Müller leben keine Toleranz. Nur die Anderen sind Schuld, und ausnahmsweise würden Sie so ein Gesetz der EU sofort beführworten. Das nenne ich Egoismus pur. Sie machen ja auch nichts, was andere stört … oder?

      Es ist wie Sie selbst schreiben eine winzige Minderheit und darum müssen wir sofort wieder Gesetze haben. Es ist das selbe mit den Rasern, es ist eine Minderheit die zu schnell fährt, aber alle sollen dann sofort darunter leiden. Es ist mit den Schwarzfahrern bei den ÖV genaus so eine Minderheit. Sofort muss gebüsst werden. Es ist eine Minderheit, die ein System ausnützt und alle sollen dann leiden. Eine schöne Welt.

  • Thomas Mathis sagt:

    Es ist schon haarsträubend, was hier von einigen Kommentatoren geschrieben wird. Egal von welchem Lager. Ich bin übrigens Rennradler und habe den Schein für schwere Motorräder.

    In diesem Jahr habe ich noch NIE gesehen, dass zwei Radler nebeneinander einen Pass hochgeradelt sind. Und ich habe viele Radler gesehen. Das ist etwas, das den Radlern permanent vorgeworfen wird, ich aber selbst fast nie erlebe. Was vorkommen kann ist, dass einer den anderen überholt und in diesem Moment ein Auto/Motorrad von hinten um die Kurve braust. Klaro sieht es mit 80km/h Anfahrtsgeschwindigkeit so aus, als ob der Radler mit 12km/h neben demjenigen mit 10km/h herfährt. Hätte der motorisierte Fahrer nur 3 Sekunden Geduld, wäre die Sache erledigt, aber nein, es wird gleich gehupt oder völlig verantwortungslos überholt. Und sollten wirklich mal zwei nebeneinander fahren, werden alle anderen Radler vergessen, welche korrekt hintereinander fahren. Und ich versichere nochmals, dass ich in diesem Jahr noch NIE erlebt habe, dass zwei nebeneinander (oder gar Gruppen) einen Pass hochgeradelt sind. Übrigens haben viele Kraftfahrzeuglenker offenbar auch sehr schlechte Kenntnisse der Rechtslage. Ab 10 Radlern dürfen gar immer 2 nebeneinander fahren (gilt auch für Motorfahrräder), auch dürfen Radler im Kreisel in der Mitte fahren (wie oft wurde ich schon angehupt…). Wer das nicht glaubt, soll Gesetz und Verordnung lesen und dann schimpfen…

    In diesen Kommentarspalten ist es aber immer das Gleiche: Einzelerlebnisse werden multipliziert, vereinfacht und als die einzige Wahrheit hingeknallt. Das Einzige wo ich hierbei zustimmen kann ist, dass es EINZELNE Radler gibt, welche wie Henker den Berg runterrauschen (aber immerhin gefährden diese üblicherweise nur sich selbst). Diese gibt es aber auch bei den Motorradfahrern. Nur rasen von denen leider auch einige zuviel den Berg hoch. Erst vor 1.5 Wochen fuhr ich das Furkajoch hoch, da wurde ich locker von 50 Maschinen überholt, einmal eine Gruppe von rund 20 Motorrädern. Ein ohrenbetäubender Lärm, eines nach dem anderen wie ein Geschoss an mir vorbei, teilweise fuhren sie nur leicht versetzt nebeneinander. Hier gab es nur eins: Kopf zwischen die Schultern, Zähne zusammenbeissen und hoffen, dass man nicht überfahren wird. So etwas macht definitiv keinen Spass. Ich fuhr korrekt am rechten Strassenrand mit meinen rund 15km/h. Aber wahrscheinlich bin ich einigen Schreibern hier auch so ein Ärgernis. Fairerweise muss ich aber auch sagen, dass rund die Hälfte absolut normal gefahren ist und so, dass ein respektvolles miteinander möglich ist.

    Es gibt übrigens auch Autofahrer, welche Radler freundlicherweise an einer freien Stelle vorbeilassen anstatt sich über die „Gefahr“ im Rückspiegel zu beschweren. Dem Autofahrer bricht dabei kein Zacken aus der Krone, Zeit hat er bloss 10 Sekunden verloren und beide Seiten sind glücklich. Das geht übrigens auch umgekehrt. Ich habe schon oft abgebremst und Autos vorbeigewunken wenn ich das Gefühl hatte, dass die schneller sind als ich. Ist ja auch für mich angenehmer! Warum können nicht alle Verkehrsteilnehmer freundlich miteinander umgehen? Immer muss es schnell gehen und keiner hat auch nur 3 Sekunden Geduld. Und zum Schluss sind ALLE anderen böse.

    • Martin Greutert sagt:

      an Thomas, das stimmt einfach nicht. Als aus beruflichen Gründen regelmässiger „Befahrer“ verschiedener Pässe gelange ich immer und immer wieder an Horden von Velofahrern, die die Strasse für sich beanspruchen. Das ist gefährlich für alle! Und leider ist das nicht nur auf Pässen so, sondern auch im Unterland. Ich will den Velofahrern selbstverständlich ihren Platz lassen, aber man soll nicht so tun wie Hr. Reber, dass alle Gefahr von den Motorrädern ausgeht. Als Töfffahrer liege ich genau so am Boden und bin tot wie der Velofahrer auch. Also bitte Ball flach halten und einander auch Raum geben, gegenseitig und nur so funktioniert es.

    • Julia Camenzind sagt:

      Ich bin selber oft per Velo am Pässefahren und teile deine Wahrnehmung zu 100%. Wieso soll ich mich auch beim Nebeneinanderfahren dem Risiko aussetzen, von hinten angefahren zu werden?

    • Beat Messmer sagt:

      Neulich am Susten (und nicht nur dort):
      http://blog.veloplus.ch/wp-content/uploads/2011/07/susten2.jpg
      Velfahrer fahren ständig mit 10-15 km/h den Berg hoch, sind fahrende Hindernisse und verursachen brenzlige Situationen. Wieso ist das nötig?Aber immer schön auf die Töfffahrer draufhauen.

      • Julia Camenzind sagt:

        @ Beat Schlaumeier
        Bitte das nächste Mal den korrekten Bildnachweis liefern. Beim Bild handelt sich nämlich um eine Aufnahme datiert 2011 vom Anlass Freipass, bei dem die Sustenstrasse glücklicherweise nur dem unmotorisierten Verkehr sprich Velo gehörte.

      • Capa sagt:

        Mit Verlaub, Beat Messmer, ist dass das billigste (oder dümmste?) was in diesem Blog an Kommentaren schon geschrieben wurde. Und da braucht es schon viel dazu, wenn ich die hanebüchenen Argumente, „ich nicht, du aber schon“ Ausflüchte und weitere egozentrische, Helm- und Windschutzscheibenbeschränkter Sichtweisen Einiger durchlese.
        Wie blöd muss man den sein, dass man ein Foto von einem Link von 2011 (im Link ersichtlich!!) nimmt und behauptet, es sei von neulich, nur um Beweisen zu wollen, dass man in seinem verblendetem Hass gegenüber Radfahrern recht hat? Das ist übelste Propaganda! Warum lesen Sie nicht auch den Artikel dazu? Dann wüssten Sie, dass an diesem Tag der Susten für alle nichtmotorisierte Teilnehmer gesperrt war. Ein Anlass, der vom Verein FreiPass organisiert wurde und auch in diesem Jahr in der Zentralschweiz stattfindet. Ich war dabei und es war wunderschön. Man hörte die Vögel zwitschern und die Bäche und die Wasserläufe plätschern. Diese Entschleunigung kann ich jedem/jeder wärmstens Empfehlen und es können für weniger Sportive Elektrovelos vor Ort günstig gemietet werden. Wäre es denn zuviel verlangt, wenn an jedem oder jedem 2. Wochenende EIN Pass von all den vielen in der Schweiz, für diesen Zweck gesperrt würde? Wer weiss, vielleicht würden sich die Gemüter etwas beruhigen und die Situation entschärfen und, da bin ich mir sicher, einige eine Offenbarung erleben wenn sie es denn mal probierten.

  • Kathy Barnes sagt:

    Ich bin froh bin ich in Kanada. Das Kleingeistige der Schweiz hat mich immer mehr gestört. Dieser Artikel und einige Reaktionen beweisen, dass es heute noch schlimmer ist, als ich noch in der Schweiz lebte.

  • Hans Dilig sagt:

    Selbstverständlich wieder mal mit dem Argument der Sicherheit. Dann seien Sie doch bitte konsequent, verbieten Sie alles was der Sicherheit widerstrebt, verbieten Sie alpine Touren, verbieten Sie Radfahren, verbieten Sie alles, was Ihrem Weltbild nicht entspricht. Die Freiheit des Einzelnen hört da auf, wo sie diejenige des anderen tangiert? Dann aber bitte konsequent: Mich stören wirklich die lärmenden Trams, die stinkenden Busse, die Elektrosmog produzierenden Züge, die gefährlichen Velofahrer und vieles mehr. Aber fordere ich deswegen polemisch ein Verbot oder eine Einschränkung? Nein, denn Freiheit hört nicht einfach beim anderen auf, sondern es liegt eine Güterabwägung zugrunde. Ist es uns als Gesellschaft wert, den Menschen, und ja es sind nie alle gleich betroffen, auch ein bisschen Freude und Freiheit zu gönnen? Die Schweiz tut alles, um jegliche Freude und Freiheit des Einzelnen zu zerstören. Oder gibt es für Motorsportfans eine Rennstrecke? Nein. Dafür sollen die doch ins Ausland gehen. Womit wir beim egoistischen Motiv der selbsternannten Freiheitsschützern angelangt sind: Hauptsache ICH werde nicht durch irgendwas gestört. Was aber den einen stört, muss für den andern nicht zwingend auch so sein. Leben und leben lassen.

  • pege sagt:

    Ein typischer Töffhasserkommentar, fast nichts daran auszusetzen. Da ich sowohl Velo wie Töff fahre, weiss ich aber, dass die Autofahrer eine wesentlich grössere Gefahr als Motorräder darstellen. Von Autofahrern werde ich immer wieder abgedrängt, blödsinnig überholt und wurde auch schon zum Salto genötigt, mit anschliessender Fahrerflucht des Automobilisten. Vielleicht zuerst richtig hinschauen, dann schreiben.

  • Curt Mast sagt:

    Ich fahre gerne schnell mit dem Motorrad (schnelle Kurven, Geradeaus und Innerorts gemütliches fahren) aber innerhalb meiner Fähigkeiten, Sicht und Umgebung. Wenn ich merke das hinter mir einer schnellerer ist als ich, las ich ihn vor (egal ob Pass, Autobahn oder sonst wo), zu anderen Verkehrsteilnehmer halte ich genügend Abstand. Gegenseitiger Respekt und Höflichkeit bringt viel mehr als dieses Gruppen denken (Faschismus, hartes Wort, ist aber so).
    Ausserdem fahr ich fast täglich Rad und kenne dadurch auch die Position des „Schwachen“. Klar man kann sich darüber Streiten wie Sinnvoll es ist mit dem Camper oder dem Reisebus (kam mir letztes Wo-end einer in einer uneinsehbaren Kurve auf beiden Spuren entgegen) über den Pass zu fahren, oder in der Mittagssonne mit dem Rad, doch jeder so wie er kann.
    Ich bin eh nur max. 1,2 mal pro Jahr auf Pass-Tour, es gibt andere unbefahrene Strecken die genauso schön sind (ob Rad, Töff, PKW oder zu Fuss).
    Hals- und Beinbruch

  • Thom Trachsler sagt:

    Ja Herr Reber, ich glaube das Sommerloch habe sie aktiv gestopft. So viel Action gab es auf diesem Blog schon lange nicht mehr. Als leidenschaftlicher Zweiradfahrer (Velo und Töff) hab ich mich heute beim verfolgen dieses Blogs wirklich amüsiert. Für mich, der jeden Tag 12 km mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, gibt es am Wochenende nichts Schöneres als mit meiner Ducati möglichst viele buntangezogene Velo –Möchtegerns aus dem Sattel zu blasen…… das war natürlich sarkastisch gemeint. Ich hüte mich davor, am Wochenende auch nur in die Nähe eines Passes zu kommen. Da wird der tägliche Wahnsinn von der Stadt aufs Land verlagert. Alle gegen alle: Der langsame Sonntagsfahrer (meist Auto) findet alle Motorradfahrer seien krank im Kopf weil sie immer so haarsträubend überholen. Der sportliche Autofahrer möchte gerne den elenden Kriecher von Sonntagsfahrer überholen, kann aber nicht weil Gegenverkehr kommt und er dazu auch noch ständig von nachfolgenden Motorrädern überholt wird (und findet alle Motorradfahrer seien krank im Kopf). Die Motorradfahrer sind ab all den kriechenden Autos genervt welche im Weg stehen, einem übersehen, Kurven schneidend und auch noch Lichthupen wenn man längst vorbei ist… und zuletzt noch der an den Rand gedrängt „Gümmeler“ mit der Ausrüstung wie Cancellara und der Kondition wie Hinz und Kunz, der sich in Abgase eingenebelt und von Lärm geplagt, meist in Rudeln den Berg raufquälen muss und oben nicht mal den verdienten Lohn in Empfang nehmen kann, weil schon all die Motorraddeppen und Autoloser die Tische weggeschnappt haben. Am entspanntest kommt wahrscheinlich der Sonntagsfahrer oben an und der hat dann vielleicht auch die Geduld auf einen Tisch zu warten…….
    Hier noch ein Tipp an alle die hier gegenseitig die Fäuste schwingen: Nehmt unter der Woche einen Tag frei und geht dann in die Berge. Das Erlebnis ist fantastisch. (Fast) lehre Strassen für die Motorradfahrer und kaum Lärm für die Fahrradfahrer…. Wenn nur dieser stinkende LKW nicht wäre… eventuell müsste man diese verbieten?

  • Tommy sagt:

    Einverstanden: wie überall gibts einige Unbelehrbare, wo ich auch den Kopf schüttle, wie die mit ihren Mopeds rumkurven, wobei ich selber Motorrad fahre. Ihnen dafür dann noch den Tod zu wünschen(Organspender) finde ich aber unterste Schublade.
    Fahrt mal abends unter der Woche über einen Pass. Da holen die ansässigen Youngsters ihre tiefergelegten, spoilerbewehrten Autos hinter dem Stall hervor und donnern richtig den Berg rauf und runter. Dann wird es wirklich zur Rennstrecke, da man viel weniger Gegenverkehr hat und die Strassenbreite voll ausnützen kann (meinen sie). Mir rutscht dann jeweils das Herz in die Hose, wenn die dann mit quietschenden Reifen auf meiner Seite entgegenkommen.
    Ausserdem ist man als Töfffahrer hochkonzentriert beim Fahren und ich finde es weitaus risikoreicher, was man bei vielen Autofahrern beobachten kann (Handy, Zigi anzünden, Karte lesen).
    N’Abend

  • xorxe sagt:

    Leider hört man diese pubertierenden Lärmfreaks auch auf Wanderwegen noch Dutzende von Kilometern weit, nicht nur auf den Strassen. Für die Leute soll man ein paar Rennstrecken einrichten (am Besten in Tunnels), dafür den Rest der Strassen aber verbieten, damit andere auch zu ihrem Recht auf Ruhe kommen. Wenn die Natur nur noch als Rennstrecke dient, dann ist etwas krank in dieser Gesellschaft. Smartrider ist ein Plakat, das ich am Oberalp gesehen haben. Da heisst es: Denken Sie schneller als Sie fahren! Dann hätten wir wohl zu 90% nur noch Puch Maxis am Berg, wär‘ toll!

  • Peter Steiner sagt:

    Töfffahrer sind nicht nur in den Bergen eine Plage sondern auch kurvenschneidend auf der Landstrasse und sich durch den Stau schlängelnd auf der Autobahn etc. Aber jedem seine Freiheit – so lange er sich an die Regeln hält soll er seinen Spass uneingeschränkt haben. Und falls er Tempo oder Sicherheitslinie (oder beides) überschreitet ist die Polizei zuständig – und nicht angesäuerte Hobbygümmeler und Wanderer. Die Gehässigkeit der Kommentare ist besorgniserregend…

    • Martina Müller sagt:

      Stimme ich voll und ganz zu, in schönen Landschaften wird rücksichtslos und mit ohrenbetäubenden Lärm gefahren, Die Natur schein diese Leute mit ihren Freiheitsbedürfnissen nicht zu interessieren. Hauptsache sie haben Spass, Rücksicht auf Mitmenschen und Tiere muss man nicht nehmen, weil der Freizeitspass ja vor geht.

  • Peter Steiner sagt:

    „Seit mir ungefähr mit Mitte 20 ein Licht aufgegangen ist, bemühe ich mich um eine liberale Grundhaltung. Leben und leben lassen. Wertschätzung gegenüber anderen Lebensentwürfen. Respekt vor den Mitmenschen und deren Eigenheiten und Vorlieben. “
    Nach der Einleitung habe ich gar nicht weitergelesen, man kann sich vorstellen was dann kommt :)

    Peter Steiner – Wanderer, Velofahrer und Motorradfahrer

  • Thomas Meier sagt:

    Wenn ich hier die Kommentare so durchlese, dann bleibt einem nur das Fazit: Die Schweiz ist hoffnungslos überbevölkert. Zuviele Artgenossen auf einen Haufen bedeuten Stress, egal was und wo sie dieses tun.

    Zudem: ist es nicht merkwürdig, am Wochenende zum Vergnügen über Pässe zu brettern mit Töffs, Velos oder Autos? Das Problem Nummer zwei nach der Überbevölkerung scheint doch die existentielle Langeweile des homo „sapiens“ zu sein.

  • Christoph Schweizer sagt:

    …ohlala – ein Wespennest – und ein hochemotionales dazu!

  • Gunz sagt:

    Es sollte überhaupt keine Tempolimiten für Töffahrer geben. Die Schweiz braucht diese Organspender. Es sollten Plakate aufgehängt werden mit den Worten „Wer schleicht verliert“

  • Roxxi sagt:

    Ich arbeite an einer stark befahrenen Strasse. Ich kann Ihnen versichern, Auto’s machen mehr Lärm als Töfffahrer. Nur schon aus dem einfachen Grund, die Masse und die 4 Räder von Autos erzeugen ein längeres und lauteres Vorbeirauschen wie ein zweirädriges Motorrad. Zudem ist das Gebrumme der Töff’s weitaus angenehmer zu hören, da die Töne tiefer sind.

  • Steiner sagt:

    hm, ich fahre Mountainbike, wandere, fliege Gleitschirm, mache Fly and Hike, fahre Töff, fahre Auto, fahre Eisenbahn…. naja ich suche mir meist die Wege entsprechend. Das rate ich allen. wenn ich Ruhe will gehe ich dort wandern wo keine Strassen sind… mit dem Velo fahre ich am liebsten Feldwege oder Nebenstrassen ohne viel Verkehr. und wo so viele Menschen leben wie in der Schweiz zusammen mit so vielen Touristen, ja da gilt es schon Rücksicht zu nehmen. wenn ich mit dem Töff mal 80.5km/H fahre ist es dort wo niemand ist, wenn ich heizen möchte,gibts dazu Rennstrecken. Dass aber grad 50 % aller Töffahrer rücksichtslose Raser sein sollen halte ich für extrem übertrieben und überzeichnet. es ist aber so, dass relativ wenige halt das Bild verzehren. und ja viele haben den Eindruck ein Töff sei zu schnell weil er viel kleiner ist wie ein Auto. und die Beschleunigung bis auf 80 ist so gewaltig, dass viele Autofahrer sehr überrascht sind wenn sie überholt werden ganz regulär. ich kenne viele Töffahrer welche normal fahren eben wie Autofahrer auch.
    Allerdings ist es schon so: Töffahren ist extrem gefährlich und die meisten Töffahrer sind sogar noch unschuldig abgeschossen worden weil halt ein anderer Teilnehmen den Töffahrer übersehen hat. ist mir leider beim Autofahren auch schon passiert. ein Töffahrer aber auch Velofahrer verschwindet in der A oder B Säule vollständig.
    die Lautstärke darf von mir aus ganz wegfallen. Allerdings hat man bei E-bikes festgestellt, dass diese weil fast geräuschlos, nicht mehr wahrgenommen werden und dadurch das ganze extrem gefährlich wird.
    Es ist wie immer, wenn alle etwas aufeinander Rücksicht nehmen kann man gut miteinander leben. und wenn mich mal ein oder mehrere sehr schnelle Töffahrer überholen finde ich das zwar auch nicht gerade toll und hoffe einfach dass es nicht unschuldige trifft. wenn aber Autofahrer ihrem Aerger Luft machen wollen und anfangen sehr spezielle zu fahren allenfalls sogar versuchen die Töfffahrer abzudrängen (ja ja habe ich schon öfters gesehen!!!) dann frage ich mich dann auch wer von beiden blöder ist…. und wenn dann die Sportwagen auf zwei Spuren Vollgas den Pass raufbrettern ist das auch blöd und hypergefährlich. und ja auch das gibt’s. und je mehr Verbote es gibt desto mehr werden Sie übertreten. Verbote sind kein Allerheilmittel und wirken oft konträr…
    und noch was: das Leben ist generell gefährlich. aber trotzdem setzen wir uns jeden Tag ins Auto, fahren Velo gehen schwimmen, walken oder was weis ich und viel fliegen in der Welt rum bis zum geht nicht mehr. Irgendwann ist dann halt genug…

  • Fireblade sagt:

    Schon wieder einer, der etwas verbieten will… Ist das eine Volkskrankheit? Oder einfach Egoismus eines nicht motorradfahrenden Zeitgenossen? Kopfschüttel…

    • Alexander Graf sagt:

      Nein, ganz einfach gesunder Menschenverstand. Die Egoisten sind die Lärmproduzenten, ob die nun zwei oder vier Räder (oder Flügel und Rotoren) haben. Denn sie stellen ihr persönliches Vergnügen über die Gesundheit der Allgemeinheit. Eine perfekte Definition von Egoismus.

  • Ralph sagt:

    Keine Toleranz der Intoleranz! Dieser Artikel ist tiefstes Stammtischniveau. Entsprechend gewisse Kommentare. Der Tagi,gleicht immer mehr einer Boulevard-Zeitung. Wo bleibt da die redaktionelle Verantwortung?

    • Walter Bossert sagt:

      Ralph, Sie sagen es “ Keine Toleranz der Intoleranz“ Die Donnermaschinen tolerieren niemand der die Ruhe der Berge geniessen will, und das sind viele, möglicherweise ein Mehrfaches der der Töffler.

    • Alexander Graf sagt:

      Der Ralph kann anscheinend nicht zwischen einem Blog (= persönliche Meinung, Kommentar) und einem neutral zu haltenden Sachbericht unterscheiden.

  • Danielle sagt:

    Natürlich hat Reber recht, und er formuliert es erst noch auf sehr manierliche Art, im Gegensatz zu den sich angegriffen fühlenden Töffknatterer. Allerdings nervt eigentlich alles Menschliche in der Natur, weil es einfach von allem überall zu viel hat mittlerweile. Auch die Biker, die jeden Bergpfad und Wanderweg entlang rasen, nerven enorm. Also, liebe Leute: zuhause bleiben, ein Buch lesen, denn: Lesen macht keinen Lärm.

    • Julia Camenzind sagt:

      Oder wie Benedikt Loderer sagt: Der wahre Umweltschützer sitzt zu Hause und schaut sich das Töffrennen im TV.

  • Mauro sagt:

    Eine Gefahr für die Mitmenschen ist das Töfffahren durchaus. Jedoch kann auch ein unvernünftiger Auto- oder sogar Radfahrer eine gewisse Gefahr mit sich bringen. Was durchaus viel höher zu gewichten ist, ist der extreme Lärm und die starke Übermotorisierung. Mit 1000 Kubik könnte druchaus auch ein Auto über einen Pass befördert werden, weshalb jeder einzelne Töfffahrer für sich alleine eine solche Leistung braucht ist mir nicht ganz klar. Es ist natürlich auch stumpfsinn, wenn man mit einem Auto eifach so zum Spass über Pässe fahrt. Evtl. könnte man ja gewisse Passstrassen für den Hobbymotoristen öffnen und andere nicht, mit etwas Fantasie würde dies wohl schon gelingen. Oder ein saftiges Roadpricing würde wohl auch so manchen zu bescheideneren Fahrten verleiten. So lange der Individualverkehr dermassen billig ist sehe ich nicht wirklich Besserungspotential.

  • Roman Meier sagt:

    Velofahrer, die den Berg rauffahren, sind keine faulen Säcke oder Schwächlinge, ausserdem verpesten sie die Luft nicht und machen keinen Lärm.

  • Chris Fogg sagt:

    Ich reg mich immer über die Velofahrer auf, als Autofahrer. Die brauchen zu viel Platz, fahren fast mitten in der Strasse, halten sich nicht an die Verkehrsregeln. Und wenn mann dann noch einen über den Haufen fährt, weil er ohne Licht unterwegs ist, dann ist man sowieso schuld. Und auf einer Bergstrasse haben die sowieso nichts zu suchen, da sie ja fast stillstehen.

    • Mikke Frikke sagt:

      Was ein Blödsinn, was Sie da schreiben.
      Sie verstehen wohl nicht, warum ein Radfahrer auf einen Berg fährt, ein Wanderer eine Wanderung macht, ein Töfffahrer eine Pässetour macht?
      Der Velofahrer tut Ihnen nichts. Er tut Sie nicht / kaum potenziell in Gefahr bringen. Aber umgekehrt schon! Für einen Autofahrer ist es ein leichtes…

  • Imstepf sagt:

    Ich entschulde mich hiermit in aller Form heute Morgen mit meinem Motorrad über den Jaunpass gefahren zu sein und habe es doch tatsächlich fertig gebracht, werder einen Velofahrer, noch andere Verkehrsteilnehmer zu stören, habe sogar freundlich gegrüsst wenn ich vorbeigelassen wurde und habe somit wohl etwas zu Stande gebracht was in diesem Artikel nicht möglich ist… Ich muss wohl in einer Scheinwelt leben. Jedenfalls, ich habe es GENOSSEN und, Pardon, Pardon, werde es wieder tun…En schöne Tag an alli und lönd euen Fruscht dehei…..

    • Che Müller sagt:

      Sehr schön gesagt :-)
      Jetzt haben wir ihn also gefunden, den einzigen netten, freundlichen, rücksichtsvollen und lieben Töfffahrer.
      Fühlen Sie sich wohl in dieser Gruppe, die ansonsten nur aus verblödeten, rücksichtslosen, auto- und velohassenden Benzinschnüfflern besteht, die beim Sound ihrer Maschine auto-erotische Gefühle entwicklen und freudig grinsen, wenn sie einen Weg gefunden haben den Bezinverbrauch noch etwas zu steigern oder den Lärmpegel noch etwas nach oben zu drücken? Fühlen Sie sich nicht alleine, wenn sie feststellen, dass Sie der einzige sind, der sich nicht überlegt, an welchem Pass man am nächsten Wochenende am meisten Leute belästigen könnte und wo man am meisten Velofahrer abschiessen kann? Stört es Sie nicht, dass Sie der einzige sind, der aus Freude Töff fährt und nicht aus reiner Boshaftigkeit? Und wie gehen Sie mit den Prügeln um, die Sie auf jeder Passhöhe kassieren, weil Ihr Fahrstiel irgendwie nicht sportlich und laut genug war? Wie lange müssen wir Sie noch mobben, bis Sie endlich zum Raser werden?
      (Für alle, die den Artikel super finden: Das Wort das ihr sucht heisst „Ironie“, I R O N I E)….

  • Mark Altheer sagt:

    Nachtrag zum Thema Motorradunfälle so nebenbei: 78% aller Motorradfahrer sind vom Autofahrer verursacht. Wenn ich schon dran bin hätte ich noch einige Wünsche an die restlichen Verkehrsteilnehmer:

    1. Autofahrer, bitte nicht Kurven schneiden. Es kann tödlich enden wenn der Töffahrer auf vorschriftsmässiger Ideallinie fährt.
    2. Autofahrer, bitte nicht extra dicht aufschliessen, ich überhole euch so oder so. Ist nur mühsam für euch wenn ich deswegen in die Lücke reindrücken muss.
    3. Velofahrer, bitte Gebot des Rechtsfahrens IMMER einhalten.
    4. Velofahrer, bitte bergab nicht au die dumme Idee kommen motorisierte Verkehrsteilnehmer zu überholen.
    5. Motorradfahrer (ausnahmsweise auch noch), bitte keine waghalsigen Ueberholmanöver in uneinsichtigen Kurven.

  • rima sagt:

    DANKE für diesen Artikel!!! Er ist überfällig. Das Übermass an Töffs ist ein generelles Problem. Das ist ein Wohlstandsphänomen. Das Schlimme an den Töffs ist der Lärm und die Abgase (dass das überhaupt erlaubt ist!). Jedes Auto ist dazu leise und x-mal ökologischer was auch gleich ökonomischer ist. Töfffahrer stellen ihren Untersatz überall hin wo sie wollen und das unterdessen in Massen. Früher waren die Töfffährer noch eine Art Helden, heute sind die meisten …..na ja , das lass ich jetzt. Es gibt sie zwar noch, die coolen Töfffahrer. Die haben einen leisen Motor und brettern nicht wie Gestört über die Strassen. Das ist aber einer von 10. Ich wohne an einer Strasse, die im Sommer überfrequentiert wird von Töffs. Einen Hügel hoch fahren können die meisten nicht. Die fahren immer viel zu schnell weil sie meinen, wenn sie langsamer fahren, würden sie wieder runterrollen…. Motorlose Alpen? Ich unterschreibe Ihrer Initiative schon vorgestern!!

  • Josiffert sagt:

    Ich wuerde den wochend-rasern vorschlagen mal einen Tag in der mitte der Woche frei zu nehmen wenns weniger Verkehr hat. Was viele Leute nicht verstehen koennen ist einen Pass hinauf zu bolzen in oder auf einem PS starken Gefaehrt ist etwas vom Besten fuer einen „Gearhead“. Viel Spass

  • V-Twin sagt:

    Ein Bericht der provoziert und provozieren will. Ja, ich fahre Motorrad und finde es manchmal auch schlimm, wie gewisse Fahrer agieren. Ich kann S.R. verstehen wenn er sich aufregt. Es geht im dann wohl wie mir, wenn ich mich aufrege ab den Velofahrern, die trotz Velostreifen die halbe Strasse blockieren, weil sie umzverrecken nebeneinander fahren müssen. Das ist dann wirklich gefährlich. Besonders dann, wenn man sie von hinten anhupt und sie mit der Beherrschung der Fahrräder kämpfen. Also, ab sofort das viele Geld für die Velostreifen sparen und in gut ausgebaute Alpenstrassen investieren. Z.B. in sichere Leitplanken mit Unterfahrschutz. Gümeler können dann ja Bikes kaufen und den Bauern übers Ackerland fahren. Macht sicher mehr Spass und der Biker ist nicht dem übrigen Verkehr ausgesetzt. Höchstens frustrierten Kühen und stockschwingenden Wanderer. Ich sehe nicht ein, wieso eine Beschränkung kommen soll. Letztendlich bezahlen die motorisierten Verkehrsteilnehmer den Gümelern, Grünen, ihren Sympathisanten und anderen Nörgeler die gut ausgebauten (Alpen) Strassen. Die nutzen auch diese Volksvertreter gerne, wenn sie sich mit dem ÖV zum Wanderweg bringen lassen. Aber: wenns mal so weit kommen sollte, gäbe es da ein gutes, neues Geschäftsmodell. Verkauf von Veloschläuchen. Das rentiert sicher wenn der neue Volkssport, das „Reisnagel-Werfen“ auf Alpenstrassen um sich greifen würde.

  • pascal schlegel sagt:

    Ich fahre zwar keine Motorräder aber der tägliche ärger über die „möchtegern Rennfahrer“ mit Tour de France Allüren auf den Landstrassen wäre auch mal einen Eintrag in ihrem Blog wert. Ich denke die Selbstgefährdung beim Fahren nebeneinander auf den Landstrassen führt zu mehr Unfällen als ein paar rasende Töfflibuben auf Alpenpässen.

  • Buell Fahrer sagt:

    Ich habe selten so einen Schwachsinn gelesen… Gerade die „Verkehrsbehinderungen“ beschweren sich… irgendwie lachhaft. Fahren sie selbst doch meist hunderte Kilometer mit Wohnwagen, Trailer, Hänger und Co, blockieren Kilometerlang die Straßen, schleichen die Pässe im Schritttempo hoch, um dann oben angekommen, ihr Radel auszupacken und 5 km im Kreis zu fahren, dies natürlich mitten auf der Straße, in halbwegs geordneten zweier Reihen, der besseren Verständnis der Mitfahrer halber. Unverständlich. Stellen sie doch das weitaus größere Risiko dar, da man als Kradfahrer ständig damit rechnen muss, dass einem nach der nächsten Kurve ein Radfahrer vor der Nase umherwuselt. Ruhe beim Fahren? – Nutzt Radwege!

    • Vogel sagt:

      Von wegen Schwachsinn! Etwas das eigene Verhalten reflektieren würde nicht schaden. Jeder schiebt den schwarzen Peter auf den Anderen. Sowohl Töfffahren, wie auch rücksîchtslos Velofahren, Schneeschuhlaufen und im Winter das Wild aufschrecken, mit dem Sportwagen oder einfach mit dem Auto unnötig herumblochen usw. Alles das sollte öfters hinterfragt werden und nicht das eigene fragwürdige tun mit einem anderen schönreden.

  • Alexander Graf sagt:

    Es ist schon lustig, dass die ganzen Töfffahrer, statt sich zu verteidigen, einfach auf die Fahrradfahrer einschlagen und andere Kommentarschreiber beleidigen. Deutet sehr darauf hin, dass sie keine echten Argumente haben, wie sie ihr Freizeitverhalten rechtfertigen könnten.

    Es gibt keinen einzigen Grund, warum Töffs so laut sein müssen. Schalldämpfer drauf und fertig. Aber dann verliert man ja Aufmerksamkeit, weil nicht jeder in fünf Kilometern Distanz durch den Lärm über die Anwesenheit eines Töff-Superstars informiert wird.

    Töfffahrer, kauft euch doch Kopfhörer und lasst dort während der Fahrt die Aufzeichnung des letzten Töffrennens laufen, wenn euch der Sound so aufgeilt.

  • Thomas sagt:

    Lieber Tagesanzeiger

    Es ist eine Plage, dass solch unqualifizierte Artikel überhaupt eine Plattform erhalten, um publiziert zu werden. Welche Qualifikation hat der Schreiber, die grösste Plage der Berge zu definieren? Woher nimmt er das Recht, alle in den gleichen Topf zu werfen?

    Wenn ich in den Bergen bin, sehe ich selten Raser. Definition Raser: Wer Ausserorts (80er Zone) mit 140, bzw. mit 60 zuviel unterwegs ist. Dies dürfte wohl bei den wenigsten Motorradfahrern zutreffend sein, welche hier genau in den Topf geschmissen werden.

    Das aus dem Blickwinkel eines kriechenden Radfahrers bergauf alles so schnell aussieht, kann ich noch verstehen.

    Aber genau diesen wird ja auch mehrmals im Jahr Rechnung getragen. Mehrere Pässe in der Schweiz und Italien sind jedes Jahr für Fahrradfahrer an gewissen Wochenenden für den übrigen Verkehr gesperrt. Hier können diese dann ganz ungestört über die Mittellinie hinausfahren, sich mit kaum Gummi waghalsig in die Kurven legen und problemlos auch mal wieder einen Kreislaufzusammenbruch hinlegen. Auch stört es dann nicht, wenn sie nebeneinander oder in ganzen Gruppen auftauchen und den übrigen Verkehr behindern.

    Leider sperrt man die Pässe nicht auch mal hin und wieder für Fahrradfahrer, damit man wenigstens an solchen Tagen die zusätzliche Gefahr Fahrradfahrer nicht auch noch berücksichtigen muss, wenn man zügig innerhalb der Vorschriften die Schweizer Pässe durchqueren kann.

  • Roberto Di Paolo sagt:

    Als seit vielen Jahren begeisterter Motorradfahrer stört mich ebenfalls der Lärm von Motorrädern. Nicht nur von Motorrädern, sondern von allen anderen Motorfahrzeugen mit überrissener Lautstärke. Nicht nur in den Bergen, sondern auch in der Stadt. Ich teile die Begeisterung fürs Fahren, für Technik und Fahrzeuge. Allerdings kann ich nicht verstehen, warum Soundtuning so verbreitet akzeptiert ist. Damals als Kind fand ich laute Motoren so toll wie vermutlich viele andere Kinder auch, aber als Erwachsener finde ich das einfach nur noch daneben. An der Technik liegt es nicht. Ein guter Ingenieur könnte heute flüsterleise Auspuffanlagen bauen und als Technikfreak würde ich sowas gerne kaufen. Ganz konkret hätte ich gerne an meiner BMW einen leiseren Auspuff, als der aus der Serie. Leider gibt es so etwas nicht, alle anderen sind lauter. Warum gibt es keinen Markt für leiser Soundtuning? Warum gilt laut und rücksichtslos als cool? Meine bewundernden Blicke gelten dem Lamborghini, der dezent und fast geräuschlos bei uns im Quartier unterwegs ist. Der hat sicher keine übliche Auspuffanlage.

    • Alexander Graf sagt:

      Ich gratuliere Ihnen zu diesem Kommentar! Gäbe es mehr Motorradfahrer (und auch Autotuner) wie Sie, wäre dieser Artikel nie erschienen.

      Effizient und leise wäre eigentlich das neue „cool“. Schade ist das noch nicht überall angekommen. Leise und effizient heisst heute nicht auch langsam. Dies ist ein Beispiel, wo der „Markt“ nicht so spielt, wie er sollte. Gekauft wird, was laut ist und viel PS hat. Daher sollte hier regulierend eingegriffen werden, damit die Entwicklung in die richtige Richtung gelenkt wird.

  • Dellenbach Christian sagt:

    Sehr geehrter Herr Reber

    Ihr wertneutraler Titel sagt schon viel oder wird in Ihrem „Beitrag“ voll umgesetzt: Kategorisieren, pauschalieren und abwerten. Schon der Begriff Rennmaschinen als Synonym für Motorrad erfeut, ebenso das Wort Plage!!. Über die Art und Weise, wie einzelne oder auch Gruppen hrerumfahren (nicht nur Töffs, auch Sportwagen, Altwagen, Traktoren und nicht zuletzt die Radfahrer und die Campingfahrzeuge) , lässt sich durchaus diskutieren, würde dann aber auch auf die Radfahrer anzuwenden sein.
    Ihre Art zu Schreiben trägt aber nicht zu einer Diskussion bei, sie vermittelt mir das Gefühl, dass jemand Recht hat und Rechte beansprucht, die ihm natürlich keinesfalls zustehen!

  • Roger Martin sagt:

    Sollen und wollen die Städter jetzt auch noch die Benutzung der Passstrasse vorschreiben? Wie oft ist der Fahrradfahrer in der Stadt die eigentliche Gefahr, ohne Rücksicht auf den Fussgängerstreifen unterwegs oder fahren plötzlich vom Gehsteig auf die Fahrbahn, ohne sich darum zu kümmern, was da gerade kommt und ob der Auto- oder Motorradfahrer plötzlich eine Vollbremsung machen muss. Nur, wir verlangen auch nicht, dass die Fahrradfahrer aus der Stadt verbannt oder eingeschränkt werden. Also, lasst uns mit euren Einschränkungswünschen und VCS, usw. in Ruhe, es gibt schon genug Schreibtischtäter.

  • grau sagt:

    Im Grunde sind sich ja alle einig: Laute Motorräder sind des Teufels und rücksichtslose Fahradfahrer ebenso. Und natürlich gehört keiner zu der einen oder anderen Gruppe.

    • chrigel sagt:

      halt! ich gehöre zu beiden. aber nicht am wochenende auf einer passstrasse. dorthin verirren sich mit töff oder rennvelo nur extrem lernresistente.
      ich sehe das problem sehr viel grundsätzlicher: mit unserer durch gesetze zur zwangsrücksichtnahme verpflichtete gesellschaft hat die schnauze voll von all den kleinen regeln, die meist von gutmeinenden, aber schlechtdenkenden politikern errichtet werden. da hans schmid und susi müller wegen jedem fussgänger anhalten müssen, nach 9uhr abends nirgends mehr eine pizza erwerben dürfen oder innerorts dank verkehrsberuhigungsmassnahmen dauernden stop & go-verkehr über dürfen, nehmen sie sich drum eben die freiheit, die noch verbleibt und die man ihnen (noch!) nicht weggenommen hat. und auf dieser freiheit, eben z.b. laut töff oder schwankend mit dem velo den pass hochfahren zu können, bestehen sie dann halt gnadenlos! und schon hat sich das gut gemeint in schlecht gemacht gewandelt. genau so, wie es heute deutlich mehr verletzte an zebrastreifen gibt als früher, wo man „luege, lose, laufe“, rücksicht und etwas gesunden menschenverstand lebte.
      aber dank den samuel blattners, alex grafs, rimas und ähnlich gepolten werden wir in zukunft wohl irgendwann den stand von nordkorea erreichen, wo alle genau gleich viele rechte geniessen und keiner dem andern mehr ein solches streitig machen kann.

  • Birdy sagt:

    Laut Statistik geschehen 65% aller Motorrad Unfäll Weltweit durch unachtsame Auto und Fahrradfahrer. 20% durch Fussgänger und 10% durch selbstverschulden und der Rest durch diverse einwirkungen. Aber wie in den Kommentaren schon klar ersichtlich ist pflichte ich meinen Vorgängern bei das die Velofahrer die grösste Gefahr sind, die weder mit Helm noch klaren Signalen die Strassen und Fussgängerzonen terrorisieren. Und das meist mit Handy und Musikstöpsel im Ohr.

  • Lukas Elmiger sagt:

    Als passionierter Tiriathlet UND Oldtimerfahrer würde ich folgenden Vorschlag machen.

    RADFAHRER: am WEEKEND aus Prinzip NICHT in die Berge, und wenn, dann vor 10:00 übern Pass sein. Es ist nicht lustig, voll am Anschlag Abgase von Motoren einzuatmen und man ist, am Limit schwankend auf dem Rad, eine gefahr für andere.
    Radfahren in der Gruppe: Nicht ohne Begleitfahrzeug und nicht nach 10:00

    Motorradfahrer: Etwas Zurückkahltung wäre angebracht, zumindest was die schwarzen Schafe betrifft. Wenn die Köpfe in Schräglage über die Mittelline ragen, habe ich kein Erbarmen, wenn man meinen Kotflügel trifft. Nur fürs Auto tuts mir leid.

    Autofahrer: Immer damit Rechnen, dass Radfahrer (an Ihrem Körperlichen Limit fahrend) nach der Kurve sein könnten.
    menschen, die Dauerhupen, oder neben Radfehrer ihr Wischwasser leeren tut mir nur leid. Diese wohl sind sexuell frustriert oder sind sonst falsch gepolt.

  • böxu sagt:

    Ich muss jetzt hier auch noch was loswerden:
    Ich finde Velos UND Töffs UND Autos nervig. Und das nicht nur auf den Bergen sondern überall.
    Und an den Autor: solche Storys sind ungefähr so wichtig wie königliche Babys…
    So jetzt könnt Ihr auf mich los, vielleicht habt ihr euch ja dann alle wieder lieb.

  • Hans Trütsch sagt:

    Ach herje, alle wollen Ruhe (vor den anderen): der Velofahrer vom Töfffahrer, der Töfffahrer vor dem Velo- und Autofahrer, der Fussgänger vor mot. Verkehr generell, der Wanderer vor Helikoptern und anderen Wanderern, der Bergler vor den Unterländlern etc. Und alle regen sich köstlich übereinander auf und fühlen sich im Recht, schliesslich ist es ihr Land und ihre Freizeit! Die Schweiz, das Altersheim! Voll mit Ruhe suchenden älteren Menschen, die genau wissen, dass alle anderen die Ursache dafür sind, dass sie nicht ihre wohlverdiente Ruhe finden. Und wenn man lange genug sucht findet man immer andere, denen man mit ganz logischen und fairen Argumenten klar machen muss (gerne auch in Tageszeitungen), wie sie sich zu verhalten haben, damit man endlich seine Ruhe hat. Wie auf dem Friedhof.
    Ich muss auswandern!

    • Samuel Blattner sagt:

      Ja bitte Herr Trütsch, tun Sie das und nehmen Ihren Töff gleich mit. Kennen Sie den Witz vom Mäuschen und dem Elefanten, die über die Holzbrücke gehen und das Mäuschen den Elefanten fragt: „Hörst du wie wir trampeln“. Gehen Sie doch mal am Weekend in die Berge und hören sich an, was da abgeht und dann wünschen Sie sich ein Plätzchen auf dem Friedhof zur Entspannung.
      Dass hier die Relationen von den Töffahrern komplett verwischt werden, ist klar, denn die einen wissen, was sie anrichten und haben Angst und die anderen hören einfach nichts hinter dem Helm, ausser natürlich das weiche Rauschen der Tannen nach dem 5.Bier.

      • Hans Trütsch sagt:

        Herr Blattner,Sie schiessen auf den falschen mit Ihrer Intoleranz.Ich habe weder Töff- noch Autoausweis und als Stadtkind habe ich auch nicht, mir je so etwas zuzulegen. Als leidenschaftlicher Wanderer bin ich aber fast jedes Wochenende in den Bergen (mit den ÖVs) und weiss deshalb sehr genau „was da abgeht“.Der Punkt meines Posts war eher die Tatsache, dass die Schweiz zu einem Alterheim verkommt,wo sich alle über alle anderen aufregen,wegen was auch immer,oftmals befeuert von polemischen Artikeln in Tageszeitungen.Was erwartet der Autor genau an einem sonnigen Wochenende auf einer Passstrasse anzutreffen?!Totenstille? In dieser Diskussion gibt es kein richtig oder falsch,aber wenn alle in der Schweiz nur noch auf ihr Recht auf Ruhe und Entspannung pochen (überall&jederzeit), giert man sich nur noch wegen solchen Nichtigkeiten gegenseitig an.Das bunt,interessant Leben, das halt manchmal laut&voller fremder Menschen ist, bleibt sodann auf der Strecke und das Land verkommt zu einem totenstillen Freiluftmuseum – oder eben dank überalterter Gesellschaft zu einem griessgrämigen Altersheim.Keine Sorge, ich bin bald weg

  • Role sagt:

    Die Diskussionen hier sind richtig peinlich. Die Töff-Freacks ziehen über die Velofahrer her und halten ihnen was weiss ich alles vor. Da haben offenbar einige den Artikel nicht begriffen. Es geht hier vor allem um den Lärm der Motorräder. Velofahrer machen keinen Lärm! Und leider kann das auch von den angefressensten Töfflern nicht bestritten werden. Die Motorräder, vor allem wenn sie in Gruppen von 10, 20 oder noch mehr daherkommen, machen einen infernalen Höllenlärm. Dies den ganzen Tag. Übrigens nicht nur auf den Alpenpässen, das findet auch in den Städten und Dörfern statt. Also liebe Töff-Freaks, wenn ihr mehr Akzeptanz wollt, dann fährt doch bitte möglichst leise. Das geht nämlich, wie nicht wenige Motorradliebhaber beweisen.

    • Birdy sagt:

      Ich frage mich was schlimmer ist ein bis zwei minuten Lärm der vorbei fahrenden Töfffahrer oder ein Massenunfall hervorgerufen durch einen unverhältnismäsigen Velofahrer.

    • Che Müller sagt:

      Aha, ich sehe, es gibt auch „Gegner“ die vernünftig argumentieren können.
      Ihrer Argumentation kann ich folgen. Selbstverständlich machen Töffs Lärm und wenn man zügig fährt auch etwas mehr als ein handelsübliches Familienauto (bei einem Sportwagen sieht die Welt schon wieder anders aus). Und richtig, es gibt unter den Töfffahrern auch Idioten… Die gibt es bei den Autofahrern, den LKW-Fahrern und Gott weiss auch bei den Velofahrern. Die richtige Schlussfolgerung aus dieser Argumentation wäre dann allerdings, dass man die Lärmgrenzwerte für Motorräder senken sollte (oder allenfalls die Messmethodik anpassen) und nicht, dass man den Töfffahrern die Alpenpässe verbieten sollte. Für die landesweite Senkung der Lärmgrenzwerte empfehle ich Ihnen eine Volksinitiative. Wir leben in einer Demokratie und machen unsere Gesetze (zumindest indirekt) selbst.
      Ihren Vorredner werfe ich allerdings vor, dass sie gar nicht an einer Lösung interessiert sind. Diese Leute wollen einfach jammern und das Opfer spielen… Wenn nicht die Töfffahrer schuld sind, sind es halt die Hundehalter oder die Skater, oder die Motorbootfahrer oder laut spielenden Kinder oder der Nachbar der es sich erlaubt ein Steak auf den (ganz arg rauchenden) Grill zu werfen… Jetzt mal ehrlich, ich finde das einfach kindisch und peinlich…

  • biker sagt:

    Und nun mal eine Generelle Frage!
    WIEVIELE Fahrradfahrer werden jährlich durch Motorradfahrer verletzt?
    Nicht so die masse stimmts? Also weshalb genau regen wir uns hier alle künstlich auf?

    • Alexander Graf sagt:

      Es geht hier auch um den LÄRM, den Sie verursachen und der komplett unnötig ist.

      Und: Jeder einzelne der verletzt oder getötet wird, zählt, nicht bloss die Masse. Stimmts?

      Wieder ein Beispiel eines asozialen Töfflijüngers.

      • biker sagt:

        Es geht laut Artikel nicht nur um lärm sonderns die Gefärdung von Radfahrer durch Motorradfarer. Und dieser Umstand ist so nicht ganz richtig. Zudem heisse ich nicht biker weill ich einen Motor unterm arsch habe. Auch die mit dem Pedall nennen sich biker. Und ich werde lieber von einem Motorrad als von einem Auto überholt. Erstere nehmen wenigstens einen anständigen abstand zum überholen.

      • biker sagt:

        Bitte vergesst nicht, dass ein Geistiger Horizont mit Radius Null nicht das selbe ist wie ein Standpunkt.
        Also last mal diese Veralgemeinerung bleiben. Es stimmt genau so wenig, dass alle Motorradfahrer assozial sind, wie die aussage alle Velofahrer fahern über rot.

        Es geht laut Artikel nicht nur um lärm sonderns die Gefärdung von Radfahrer durch Motorradfarer. Und dieser Umstand ist so nicht ganz richtig. Zudem heisse ich nicht biker weill ich einen Motor unterm arsch habe. Auch die mit dem Pedall nennen sich biker. Und ich werde lieber von einem Motorrad als von einem Auto überholt. Erstere nehmen wenigstens einen anständigen abstand zum überholen.

        • Alexander Graf sagt:

          Ich habe geschrieben: „Es geht hier *auch* um den Lärm“… wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

          Dass Motorräder mehr Abstand halten beim Überholen also Autos, ist genauso eine Verallgemeinerung, wie diejenigen, die Sie anprangern.

          • pege sagt:

            Dann schauen Sie sich doch die Breite der beiden Fahrzeuge mal live an und denken nochmals über Verallgemeinerung nach!

  • Herbert Peters sagt:

    Was soll ich dazu sagen? Ich wurde früher schon mehrere Male einen Pass hinunter abwärts von Rasern überholt. Bloss waren diese Raser Velofahrer. Ich fuhr die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Was wäre wohl geschehen, wenn in der nächsten Kurve vor mir Steinchen gelegen wären, und diese Velofahrer mit ihren schmalen Reifen gestürzt wären? Leider gab es damals noch keinen Blog wo man sich darüber aufregen konnte.

    Ja, ich habe auch schon Motorradfahrer erlebt, die über’s Limit hinausgehen. Aber ehe man gross über eine andere Fahrzeugart ausruft, sollte man wohl den eigenen Stall ausmisten. Velofahrer wollen zudem extra Radwege. Es wird denen auf vielerlei weise Zugeständnisse gemacht. Und nun will man den Motorradfahrern noch den Ausflug auf die Berge verbieten?

    Es reicht.

    • Capa sagt:

      @pege: Gewisse „explosionsbetriebene“ Biker lieben es, aufwärtsfahrende Velofahrer als Slalomstange anzupeilen.

  • Samuel Blattner sagt:

    Danke für den Beitrag, Sie sprechen mir aus der Seele !! Die Töfffahrer sind das Abbild unserer kranken Gesellschaft, in super-cooler, meist naturgegeben sehr engen Ledermontur verpesten sie die schöne Alpenwelt und muten den anderen überproportionalen Lärm zu. Dass die Velofahrer stören, ist lächerlich – das wäre so als ob ich ein Haus abbrenne und mich aufrege, dass jemand schon die hübschen Kerzen angezündet hat – aber klar wie sollen die unsportlichen Töfffahrer überhaupt checken, was ein richtiges Naturgefühl ist – vielleicht beim Verschlingen der Currywurst auf der Passhöhe und dem Rülpsen nach dem 5.Bier ?

    • M. Oetterli sagt:

      Sehr schön wie sie alle Töfffahrer in den gleichen Topf werfen… Sie halten mich also für einen lederliebenden, rasenden und naturverpestenden Alkoholiker.
      Sehr gut getroffen, gratuliere!

    • pege sagt:

      Sie bestätigen meine Ansicht einer kranken, egoistischen und untoleranten Gesellschaft aufs beste, wie lange gehören Sie schon dazu?

  • Vogel sagt:

    Da kann ich dem Blogger nur zustimmen. Dieses auf den Töff hocken und dem Ego frönen, sollte massiv eingschränkt werden. Es ist nicht nur in den Bergen ein Ärgerniss. Diese Vehikel sind einfach zu laut und zu gefährlich und verschmutzen unnötig die Luft.

  • Peter Treu sagt:

    Tja, auf den habe ich gewartet. Musste ja mal kommen. Wie ist es denn im Winter? Die ganzen Blechlawinen in den Bergen mit den achso liebenswürdigen Skifahrern? Die auch überhaupt keinen Abfall produzieren und praktisch keine Energie verbrauchen ä -schwenden. Und die ganzen Touristen die mit dem Flüger in den Süden fliegen? Und die Wohnmobile und die Wohnwagen.
    Alles ok.
    Nur die Töfffahrer. Die sollten natürlich nicht sein. Schon klar.
    Wir leben in einem kleinen wohlhabenden Land – und es wird immer enger. Nur leider können wir das nicht ändern. Und wer jetzt anfängt nach faulen Eiern zu suchen ist alles andere als liberal oder sonst was.
    Nur in einem bin ich einverstanden – diverse Auspuffe aus dem Zubehörhandel müssten mM nach nicht sein.
    Mich erinnert das an Hetzjagd. ZB an die Hetzjagd auf Hundebesitzer (ja es gibt böse Hunde/Besitzer) an die Hetzjagd auf saufende Jugendlich (ja die gibt es auch) an die Hetzjagd auf überbezahlte Mangager (ja die gibt es auch) usw. Man nimmt die schlechten Beispiele und hängt aber Alle auf.
    Liberal? Quatsch – bünzlig bis änneusse

  • Markus Walther sagt:

    Hab jetzt gerade den ganzen Blog gelesen, bin geschockt und frage mich, ob die Menschheit in Ihrer Entwicklung tatsächlich schon einen Schritt weiter gekommen ist……..

  • neni sagt:

    jeder hat recht doch keiner nicht so richtig…..punkt ist, wie kommen wir aneinander vorbei, ohne uns zu nerven…¨! 1. bessere verteilung der kräfte vielleicht und 2. äusserste toleranz andern gegenüber…ob jetzt fussgänger-bikker-browser-, bergler oder städter…die schweiz ist klein wie ihr wisst, und jeder will recht haben. vielleicht sollte man ein gesetz erlassen welches vorschreibt das man nur, auf der strasse fahren kann, wenn man vorher die kirche besucht hat……::::)))) wer weiss, die liebe von oben kann wunder bewirken( schreibt eine atheistin)!!!! servus

  • Mike sagt:

    Als Mountainbiker fühle ich mich hier an die Debatte über meinen Sport erinnert… über eine Freizeitbeschäftigung lästern, die man nicht versteht, alle in einen Topf werfen und am Ende nach einem Verbot rufen. Nein danke.

    Auf Strassen hat es Motoren. Motoren stinken und sind laut. Wer das nicht mag, sollte sich von Strassen fernhalten. Punkt.

    Allenfalls könnte man eine Grundsatzdiskussion darüber führen, ob es sinnvoll ist, zum Spass fossile Brennstoffe zu verschwenden und die Luft zu verpesten, aber in die Diskussion würde dann noch einiges mehr reingehören als Töffgruppen auf Passstrassen. Zum Beispiel Velofahrer, die ihr Velo mit dem Auto irgendwohin transportieren, um sich dann dort besonders umweltfreundlich zu fühlen. Das dürfte aber eine ziemlich hitzige und komplizierte Diskussion werden, die sich mit ein paar platten Vorurteilen nicht abschliessen lässt.

  • Martin sagt:

    Bei dem Titel dachte ich in erster Linie an die LKW und PKWs auf den Paessen und deren Abfall. LKW mit knapp 30-40 kmh kriecht er den Berg rauf und hinter ihm alle anderen. LKWs sollten durch die neuen tollen Tunnels verladen werden. Danach folgt die zweite Gattung, die Mehrzahl der Autolenker, die gelegentlich durch die Alpen spazieren fahren. Bin selber gerne Toeff gefahren, sehe eigentlich ueberhaupt kein Problem. Toeffs verursachen keinen Stau, sind schnell weg. aber es gibt Ausnahmen, sie wie im Autoverkehr. Eine Pauschalisierung der Toefffahrer erachte ich als falsch.

  • Adrian Zahn sagt:

    So ein Hafenkäse was sie da schreiben! Sie wollen also ein Verbot (!) für ein Wochenendvergnügen von ein paar Motorradfahrern?! Passt aber irgendwie in die derzeitige politische Landschaft der Schweiz. Alles verbieten was eventuell und unter Umständen ein paar Mötzlis stören könnte. Leben ud leben lassen wäre doch eigentlich die Devise.

  • Bräm-Leemann, Susanne sagt:

    Ich kann Ihnen nachfühlen – und wie! Bereits vor über 25 Jahren wollte ich – damals neuerdings allein erziehend, noch studierend, dazu erwerbstätig, aber immerhin hatte ich nun ein Auto für uns – meine nur 5tägigen Ferien im Wallis mit einer Fahrt über die Grimsel beginnen. Das stellte ich mir als herrliches Erlebnis vor. Doch es war, wie Sie schreiben, wenn auch noch nicht ganz so schlimm wie offenbar heute.
    Für einen Mann sei das wie ………, sagte mir einst einer. Als Frau kann ich das naturgemäss nicht nachvollziehen und schreibe es auch nicht aus.

  • Big B. sagt:

    Jetzt mal ehrlich Töfflibuebe. Wenn man die Chopper etc. weglässt und nur die „Rennmaschinen“ heranzieht, dann fahren vielleicht 10 bis max. 20% einigermassen anständig über einen Pass. Der Rest sind potentielle Kunden für den Reinigungsdienst des Strassenunterhaltes, der die Sauerei weg machen muss. Wer dies bestreitet fährt offensichtlich mit verbundenen Augen über die Pässe oder ist der Ansicht, die Erde sei eine Scheibe. Und nein, ich bin kein Gümmeler – nur ein genervter Autofahrer.

    • pege sagt:

      Und ein passionierter eifersüchtiger Auobuebli, der Gschichtli verbreitet!

      • Big B. sagt:

        Eifersüchtig auf was bitte schön?! Auf das fehlende Selbstmord-Gen? Schlage vor, wir stehen mal zusammen an einem schönen Sonntag im August an die Flüela-Passstrasse, mit einem Radargerät und einem Schreibblock. Mal sehen was für ein Gschichtli am Abend auf dem Block steht …

  • Elias sagt:

    Es sind Sommerferien, da gibt es auch viele Touristen mit Töff. Ich persönlich lebe unweit von einem Pass entfernt und muss berufl. auch oft drüber. Ich finde der Herr übertreibt gewaltig. Diese Raserei wie er beschreibt treffe ich wenig an. Mich stören schon eher die ausl. Lastwagen mit Anhänger die über den Pass fahren weil die Autobahn halt nicht so viel schönes an Umgebung bietet. Oder die mit den Wohnwagen, wenn man zeitlich irgendwo sein sollte Nerven die schon mal. Velofahrer die sich selbst überschätzen und am Rande Ihrer Kraft mitten auf der Strasse sich hochraffen oder auf der anderen Seite mit vollen Risiko und Pulle auf der Gegenüberbahn der Geschwindikkeit fröhnen. Alles in allem, alle haben das Recht zu sein wo sie wollen. Hört endlich auf mit Einschränkungen. Die Schweiz lebt auch vom Tourismus, egal ob mit Töff, Velo oder Auto mit Wohnwagen, Toleranz ist angesagt auch wenn man sich Tageweise nervt. Geniessen kann ich die Umgebung alleweil, nur 10m neben der Strasse ist Ruhig sofern nicht ein Velo die Wanderer stört! PS, ich fahre auch Velo, aber nicht den Pass hoch. Wer sowas macht ist der erste „Blöffer“ und muss nicht auf andere zeigen. Meistens noch gedoppt!

  • Ernst Hugentobler sagt:

    Bin selbst Motorradfahrer und daher etwas voreingenommen.

    Gut, die Geräuschkulisse mag störend sein, aber meist gerade für den, der vorher ebenfalls mit seinem Auto den Pass hochfuhr. Man kann da einwenden, dass wenigstens der Velofahrer keinen Lärm macht, was aber nur bedingt richtig ist, auch da gibt es Leute – und auf Waldwegen vor allem Tiere – die sich ab den Velofahrern und Downhillern aufregen, was haben die auch auf den Wanderwegen zu suchen. Vielfach erfolgt auch die Anreise zum Ziel der Velofahrersehnsüchte per Auto; ob das so toll ist, darf dahingestellt bleiben.

    Auch der Vorwurf bezüglich der Fahrweise etlicher Töfffahrer ist nicht ganz unbegründet, doch muss man das relativieren. Zum einen sieht esfür Aussenstehende (Autofahrer) meist gefährlicher aus, als es ist, weil man einfach den besseren Überblick und Durchzug hat, sodass Überholen viel einfacher ist (die Idioten, die den Kopf über die Linie halten, sind auch mir ein Graus).

    Zum anderen sind die Velofahrer (jedenfalls bergabwärts) keinen Deut besser, denn die sind mit einer den Reifen und den Bremsen völlig unangepassten Geschwindigkeit unterwegs und benutzen zudem noch alleine oder im Pulk die ganze Strasse unter Missachtung des Rechtsfahrgebotes (abwärts wird zum Teil auch die 50er Beschränkung überschritten). Und was haben die auch auf der Hauptstrasse zu suchen, wenn es doch so schöne Nebenstrassen (wo sie aber wieder der Landwirtschaft im Weg sind und die Kühe stören) gibt?

    Es ist daher einfach, andere Verkehrsteilnehmer aufgrund eines bestimmten Merkmals an den Pranger zu stellen, man sollte sich aber auch mal überlegen, wie man selbst wahrgenommen wird.

  • Heinz sagt:

    Liebe Rezensenten. Ohne irgend einer Freizeitgruppe zu Nahe treten zu wollen, muss ich doch noch etwas los werden: Die vielen Kommentare hier erinnern mich genau an die aggressive Fahrweise bestimmter Leute auf der Strasse. Vor ein paar Tagen fuhr ich mit meinem PW über den Grimselpass. Ich bin jedes mal erstaunt, wenn ich am nächsten Tag KEINE Meldung eines verunglückten Töffs, PW’s, oder Velos höre. Auf meiner Fahrt, notabene nicht an einem SA oder SO, überholten mich in halsbrecherischer Fahrt ein Konvoi von Möchtegern-Ferrarifahrern mit ausländischen Kennzeichen den Berg hinauf. Kein Problem; die kannten die Strecke ja sicherlich in- und auswendig. Ich fuhr auch nicht gerade im Schneckentempo. Dann auf der Abfahrt x-Ausweichmanöver meinerseits auf die Gegenfahrbahn, aufgrund einiger Velofahrer, die mit Affentempo die Kurven runtersurften. Und nicht zu vergessen, die 13 Töfffahrer, ebenfalls mit ausländischen Kennzeichen (ich bin kein Rassist), welche mal für mal Bremsmanöver der Autofahrer provozierten, da es sonst zwangsläufig zu Unfällen geführt hätte. Dabei ertappte ich mich, wie ich so in mich hineinmurmelte: aber di chumeni nid a irgend ere muur cho abchraue.
    Liebe Schreiber, ich weiss, die Strasse gehört Allen, aber ich bin trotzdem froh, wenn ich das nächste Mal durch den Tunnel ins Wallis fahren kann mit Sandwich und kaltem Getränk.
    So und nun los, ihr Möchtegernrennfahrer. Macht mich zur Schnecke!
    live and let die – so long – easy rider

  • Oli sagt:

    Ich bin mit dem Rennvelo sehr oft auf Passstrassen unterwegs. Und ganz ehrlich: Fehlbare Fahrer gibt es doch am Töff- und Velolenker. Persönlich würde es mir nie in den Sinn kommen bei der Abfahrt über die ganze Strasse auszuholen, wenn ich keine freie Sicht auf den Gegenverkehr habe. Da fahre ich lieber mit 50 statt 80 km/h den Berg runter. Von Töfffahrern wünsche ich mir das gleiche Verhalten. Und, dass sie nicht allzu knapp an mir vorbeibrausen.

    Hatte heute übrigens ein positives Erlebnis in der Auffahrt für die Ibergeregg, wo ein Motorrad wartete und mich den Weidezaun zuerst befahren liess. Ein Dankeschön von mir und ein guter Eindruck bleibt auf beiden Seiten. Fahren und fahren lassen und bitte nicht immer alles pauschalisieren.

  • Dani sagt:

    Ich bin lange Motorrad gefahren, machte einige Touren ins Ausland. In der Schweiz hatte ich keine Lust mehr darauf, zuviele Idioten auf der Strasse. Offenbar gilt nur noch der Schnellste und der Geilste zu sein! Keinen Bock mehr dies anzusehen! Als ich einmal auf dem Grimsel Rast machte, beobachtete ich einige heimische Motorradfahrer. Man muss denen nur etwas zuhören und die ganze Dummheit dieser Menschen wird fassbar. Dumme Menschen im Strassenverkehr, egal ob Velofahrer oder Motorradfahrer, ist eine gefährliche Sache! Die Motorradfahrer, welche hier aufschreien und bsw. auf die Velofahrer zielen, sind gleich auch die Gefährlichen, weil sie andere nicht dulden und tolerieren können. Rücksicht ist für die ein Fremdwort. Immer mehr Verkehr, weniger Raum und weniger Rücksicht und Toleranz, da kann man bald zuhause bleiben oder die SBB nehmen!

  • Christian sagt:

    Das Problem ist, dass die Raser (sowohl Autos als auch Motorräder) unverantwortlich handeln und alle anderen Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen. Zudem stört der Motorenlärm abartig. Lauft mal 5km in Sichtweite über dem Furkapass in herrlichster Natur. Und alles was man hört ist dieser Motorenlärm…
    ich bin nicht dafür, dass der Individualverkehr verboten wird, sondern dass Raser aus dem Verkehr gezogen werden.
    Zu den Velofahrern, auch über diese kann ich mich sehr stark aufregen. Schlussendlich soll sich jeder so verhalten, damit ein guten Nebeneinander möglich ist. Dies scheint aber sehr schwierig zu sein, wenn ich die obigen Kommentare so durchgehe.

  • Patrick Eggimann sagt:

    Und wie können alle Nicht-Töfffahrer hier beurteilen, ob ein Fahrstil gefährlich ist oder nicht? Ich fahre zügig den Berg hoch, bin aber nie und nimmer ein Raser. Dass es auf einem im Schritttempo hochfahrenden Fahrrad anders aussieht verstehe ich ja sogar.

    Wenn ich dann Fahrradfahrer sehe, die mit ihren „Spaghetti-Pneu“ den Grimsel RUNTER fahren, dies in horrendem Tempo, dann gefriert mir das Blut in den Adern. Nur wahrscheinlich ist es nicht annähernd so gefährlich wie es aussieht.

    Darum: Wenn man keine Ahnung hat…

    Viel gefährlicher ist übrigens, wenn mir ein Pulk Fahrradfahrer nach einer Kurve ursplötzlich die ganze Strassenbreite versperren.

  • Jürg sagt:

    Solande die Töfffahrer einzeln auftreten ist es für mich kein Problem ! wenn aber diese in großen Gruppen ( wird zur Gewohnheit ) auftreten ist das schon als Auto/Velofahrer ein negativer Aspekt der mobilen Freiheit und viele benehmen sich nicht gerade blendend.

  • Ralph sagt:

    Es ist legitim, dass man Motorensound als versteht. Für die einen ist es Lärm für die anderen Musik. Die Polemik in diesem Artikel dient aber nicht der Verständigung, sondern der Verhärtung der Fronten. War das wirklich nötig, TAGI?

  • kraut sagt:

    es ja so billig, wenn sich töffahrer über velofahrer aufregen. deswegen wird der lärm der motorradfahrer nicht kleiner. velofahrer machen keinen lärm, stören nur wenige. töfffahrer machen höllischen lärm und stören viele. auch jene wanderer, die 800 meter abseits auf dem saumpfad sind (habe ich letzte woche im puschlav erlebt). wer ein so grosses lärm- und gefahrenpotential verursacht, wie dies rasende töffahrer tun, muss sich diese berechtigte kritik gefallen lassen. aus meiner langen wandererfahrung sind 70% der töffahrer zu schnell und viel zu laut unterwegs. sie sind ein ärgernis.

  • Dani R. sagt:

    An alle intoleranten unzufriedenen präventionitis erkrankten Motzkisten: Ich freue mich, als Velofahrer auf Berge zu fahren. Ich freue mich als Töffahrer dasselbe zu tun. Und als Sportwagenfahrer auch. Alles hat seinen Reiz und seine Berechtigung. Geschätzte 95% fahren über die Pässe aus Vergnügen. Dann macht es zum Vergnügen, lasst den anderen etwas Raum und schenkt etwas Rücksicht!

    1. How easily someone is offended is directly proportional to how stupid they are.
    2. Too many people are smart enough to be angry, but not smart enough to be successful.

    Frohes Weiterbashen!

  • Samuel Roethlisberger sagt:

    Super, beginnen wir einen Artikel mal mit ..eigentlich bemühe ich mich um eine liberale Grundhaltung… und dann wird aus der untersten Schublade mit möglichst vielen reisserischen Schlagwörtern polemisiert, was das Zeug hält und ohne irgendwelchen Sachverstand an den Tag zu legen. Sicher gibt es wie in jeder Bevölkerungsgruppe auch bei den Motorradfahrern solche, die sich unverantwortlich verhalten, dies ist aber eine kleine Minderheit und mit Sicherheit Anteilsmäsig nicht grösser als bei anderen Verkehrsteilnehmern. Dies auch, weil sie im Gegenüber den übrigen Verkehrsteilnehmern eine wesentlich intensivere Ausbildung absolvieren müssen, bevor sie den ausweis für die offene Kategorie erhalten. Die Allergröste Plage scheint mir eher, dass solche unqualifizierte Artikel in einer Tageszeitungen erscheinen, die sich als halbwegs seriös bezeichnen möchte.

  • Alexander Graf sagt:

    Nachdem dies endlich mal gesagt wurde, heisst es nun handeln. Lärmgrenzwerte verschärfen, Kontrollen intensivieren und Töffs gnadenlos besteuern.

    Motorisierte Verkehrsmittel sollten nur dazu benutzt werden, um Leute und Sachen von A nach B zu bringen, sie dürfen nicht als Selbstzweck dienen, denn das ist asozial (stellt persönliches Vergnügen über Gesundheit der Allgemeinheit). Wer gerne Rennen fährt, soll auf die Rennstrecke, wo er nur sich selber und Gleichgesinnte gefährdet.

    • chrigel sagt:

      Oh!?! Ich muss mich korrigieren re meinem post von 14.45: Ihr Kommentar hier ist fast noch dümmer! Asozial sind Ihrer Meinung nach Leute, die nicht so verquer ticken wie Sie, richtig? Bei denen der Strom aus der Dose, nicht aus dem AKW kommt und die ja zur 2000w-Gesellschaft stimmten, selber sich aber aufgeilen an der 4 x 800w Stereoanlage…! Was für ein Exemplar Sie doch sind – hätte es Sie früher gegeben, Darwin hätte seine eigene Theorie angezweifelt!

      • Alexander Graf sagt:

        @Chrigel: Bei mir kommt der Strom zu 100% aus Wasserkraft. Mit Ihren Beleidigungen kommen Sie nicht weiter, sie bestätigen damit nur meinen Kommentar. Warten Sie noch ein paar Jahre, dann müssen Sie auswandern, wenn Sie noch ihren asozialen Hobby frönen wollen.

        Und: Schön wie Sie sich aufregen können. Kostet Sie sicher ein paar Lebensjahre.

        • biker sagt:

          Und wer versichert Ihnen das da nur Wasserkraftstrom dabei ist? Sie bezahlen zwar nur Wasserkraft, aber ob das elektron welches grad durch die tastatur fliest vom Grimselpas oder von Fessenheim kommt kann niemand garantieren.
          Sie machen sich grad selber sehr unglaubwürdig :)

        • chrigel sagt:

          Natürlich, nur Wasserkraft, logo. Und wenn das alle Schweizer beim EK ankreuzen, gibts auch plötzlich keine AKW’s mehr, gell? Abgesehen davon wüsste ich nicht, warum ich mich aufregen sollte – über solche Weltverbesserer, die immer nur auf die Andern zeigen, lache ich nur noch. Sie haben mir den Gefallen nun gleich zweimal gemacht.

    • pege sagt:

      Genau, immer weitere Gesetze, Kontrollen und gandenlos, bravo; bis jeder vernünftige Mensch den Freitod vorzieht und Sie sich anschliessend vermeintlich sicher und vermutlich extrem langsam von A nach Nirgendwo bringen, ha ha!

  • Marco Peier sagt:

    Als Urner mit zugegebenermassen grün-liberaler Haltung muss ich Ihnen allen mitteilen, dass das Ausmass an motorisierten Sonntagsfährtchen in der Schweiz und insbesondere bei uns in Uri regelrecht dekante Ausmasse angenommen haben. Ob mit Motorrad oder Auto ist da eigentlicht erst mal recht egal. Es gibt zu viele von Euch die jedes Wochenende in’s Tessin rennen , oder an einem Tag Furka und Klausen mache müssen. Motorisiert „die Natur geniessen“ ? So ein Schwachsinn.

    Zu den Motorradfahrern:
    Für mich persönlich müssten Motorräder mit einem Leistungsgewicht von vielleicht 1.3KG/PS oder darunter ganz anders besteuert werden, oder gar nicht erst zugelassen. Wer bitteschön will vernünftig argumentiert 150 oder mehr PS auf dem Motorrad „brauchen“ ?! Gleiches für die Spassmobile bei den Autos.

    Genauso dämlich wie die PS Monster finde ich aber tatsächlich diese möchtegern Tour de France Teilnehmer uf Ihren Karbon Rädern die erst mal ordentlich zur Seite gehupt werden müssen. DIESE müssten von der Polizei mal angehalten und richtig ordentlich gebüsst werden, das ist pure! Arroganz, Ignoranz und ein Ego Trip auf Kosten aller anderen.

    Ganz ehrlich, im Status Quo ärgern mich diese ********* wedelnden Velofahrer doch noch mehr als die Töffahrer. Bei den Töffs sind’s meiner Meinung nach immer noch (zum Glück) Ausnahmen, die bis auf die Passhöhe hochröhren. Aber bei den Velo Trupps ist es normal, dass man nicht anständig, vernünftig hintereinander fahren kann.

  • christoph steiger sagt:

    Erstens ist es eine seltsame idee, mit dem fahrrad auf asphaltstrassen durch die berge zu fahren. Im gegensatz zum motorisierten verkehr lässt sich das fahrrad auch dort bewegen wo für den motorisierten verkehr schluss ist (und dort fängt der spass ja erst an). Zweitens gehören die gasköpfe auf eine rennstrecke. Drittens wird es zeit, dass in der schweiz endlich ein schlauer rundkurs eingerichtet wird. Aber man liest es ja im artikel: Es stören gäng die anderen und was man selbst nicht toll findet gehört gefälligst verboten.

  • Roger Möschler sagt:

    Ich finde rasende Töfffahrer gut. Die Schweiz braucht unbedingt mehr junge gesunde Organe.

    • Waldemar Elmer sagt:

      Endlich mal einer der klar denkt und den Nutzen sieht ! Deshalb Versicherungsrabatt für Organspenderausweisträger

  • Tinu sagt:

    Als Auto-Pass-Pendler (Flüela) mit ein paar tausend Pass-Befahrungen erlaube ich mir folgende Bemerkungen: Die absolut gefährlichsten Situationen hatte ich bisher mit Autos, welche Kurven schneiden. Mit Töffs bis jetzt keine vergleichbare Situation. Auch als Velofahrer denke ich ist man durch Autos im Schnitt mehr gefährdet (insb. Rechtskurven). Allerdings stimmt es: der Lärm der „Renn“-Töffs ist für die ansässige Bevölkerung eine totale Zumutung. Was für den einzelnen Fahrer „Musik“ sein mag, treibt einen als Anwohner an den beliebten Töffstrecken irgendwann fast zum Wahnsinn.

  • Andy sagt:

    Ganz einfache Lösung: Tempo 30 für alle Auto und Töff an Passstrassen!

  • Lukas sagt:

    Zwei Argumente werden gebracht, zu gefährlich und akustische Umweltverschmutzung.
    Zu gefährlich sind alle Verkehrsteilnehmer auf Pässen, die ihr Gefährt nicht beherrschen und / oder rücksichtslos fahren. Neben Töfffahrern gibt es Autofahrer, die die Kurven massiv schneiden und damit den entgegenkommenden Verkehr (Auto, Töff, Velo und auch Fussgänger) gefährden. Es gibt Velofahrer, die ohne Licht in einen Tunnel fahren und in der Kurve des Tunnels dann mit einem anderen Gefährt zusammenstossen, da sie nicht sichtbar waren udn auch noch die Kurve schneiden. Es gibt Velofahrer, die doppelte Sicherheitslinien überfahren um zu überholen weil sich jemand an die gegebene Limite hält weiter unten dann im flacheren Teil aber so fahren, dass sie selbst legal kaum überholt werden können (mitten in der Strasse, so dass kein Platz zwischen Velo und Sicherheitslinie besteht zum überholen) oder bei der Abfahrt in einer Rechtskurve rechts überholen. Auf den Passstrassen gibt es dann auch Fussgänger, die nciht schauen und sich mitten in der Strasse positionieren weil dies der beste Platz zum Fotographieren ist etc.
    Jeder Verkehrsteilnehmer schafft Gefahren für sich und andere, also müssten alle Verkehrsteilnehmer auf Pässen verboten werden.

    akustische Umweltverschmutzung betreiben nicht nur laute Motorräder, auch Autos sind oft weithin zu hören. Ich stimme zu, dass viele Fahrzeuge leiser sein könnten und habe auch wenig Verständnis dafür, dass ein Motorrad 90 und mehr db haben muss (oft noch im legalen Bereich). Ich habe nichts dagegen, wenn sich die Schweiz bei den Lärmvorschriften dafür einsetzt, dass tiefere WErte gelten, technisch sicher umsetzbar. Wenn aber die Zukunft mit Elektroantrieb für Autos und auch Motorräder kommt, dann ist dieses Kriterium sowieso hinfällig.

    Fazit für mich, leben und leben lassen, selbst wenn das Leben des Anderen mich in meiner Feiheit teilweise einschränkt. Wir werden immer mehr Leute und ich finde aber immer noch Plätze, an die ich mich zurückziehen kann um Ruhe und Einsamkeit zu geniessen.

  • Philipp Ganz sagt:

    Ich finde es schade, wie der Kolumnist die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer gegeneinander ausspielt und völlig unreflektiert Klischees sowie eine subjektive, verzerrte Momentaufnahme vom Stapel lässt. Argumentative Brandstiftung hat noch nie zu einer konstruktiven Diskussion, geschweige denn zu guten Lösungen, geführt.

  • Mark Altheer sagt:

    Tja, ich bin auch Motorradfahrer. Soeben haben wir einige Alpenpässe am Stück abgespult. Das war ein schönes Erlebnis. Wenn da nicht die lästigen Velofahrer gewesen wären. Die versperren ständig den Platz! Unverständlich wie man auf die Idee kommen kann mit dem Velo über Pässe zu fahren. Viel zu anstrengend, all die Abgase der Autos und Töffs in der Nase. Ständig muss man das Gefühl haben als rollendes Langsamverkehr-Hindernis zu gelten. Ich finde, die Politik bzw. Motorrad-Lobby müsste sich endlich dafür einsetzen dass Velos auf Alpenpässen verboten werden. Geschnallt umd was es geht? HÖRT ENDLICH AUF MIT DER MOTZEREI. NEHMT ZUR KENNTNIS DASS ES VIELE MENSCHEN GIBT DIE TÖFF FAHREN LIEBEN. WERFEN SIE NICHT ALLE ROWDIES IN DEN SELBEN TOPF! ICH SELBST WURDE IN DER STADT ZÜRICH NOCH NIE VON EINEM TÖFF ANGEFAHREN, DAFÜR SCHON 2X VON VELOS DIE EIGENTLICH ROT GEHABT HÄTTEN. ALSO, MAUL HALTEN UND KOPF EINSCHALTEN!

    • hans fallada sagt:

      yep verstanden! wir müssen uns zwischen töff und lärm&abgasen entscheiden. relativ einfach eigentlich oder?

    • Gümeler sagt:

      @Altheer: Denke schneller als du fährst. Für diesen Slogan auf den neuesten Präventionsplakaten scheint ihr Töfffahrer-Spatzenhirn leider nicht empfänglich zu sein. Unerhört, diese Arroganz!

    • Urs Heimberg sagt:

      @Mark Altheer
      Thx.

  • cristiano safado sagt:

    Herr Samuel Reber

    Und was ist mit all den Velofahrern, die in ihren lächerlichen Anzügen glauben Tour de Suisse -Fahrer zu sein, und den Berg hinunterrasen? Selbstverständlich ohne Beachtung von Verkehr und Umwelt (können sie in ihrem Geschwindigkeitswahn ja auch nicht mehr).

  • Remo Meier sagt:

    Man müsste eigentlich nur das Gesetz durchsetzen: Ein paar Radarkästen aufstellen, kontrollieren, ob die Motorräder den Lärmvorschriften entsprechen.
    Ja, leider machen ein paar wenige Töfffahrern und Hobbypiloten unseren einzigartigen Alpenerholungsraum kaputt, schade, und sehr dumm, dass wir das zulassen.

  • Otto Liebschitz sagt:

    Herr Reber, kühlen Sie Ihr Mütchen. Das erste Juli-Wochenende war ja wirklich nicht repräsentativ. Nach der längeren Durststrecke (Frühling und Anfang Sommer war durchwegs schlechtes Zweirad-Wetter) hat’s wohl jeden auf die endlich geöffneten Passstrecken getrieben. Und, sicher, haben da ein paar mehr übertrieben als normal. Aber bald dürfen wir uns ja wieder an den Velofahrern auf den Wanderwegen aufregen, nicht? Oder wollen wir weiterhin die Unfallstatistiken der Freizeitaktivitäten aufrechnen? Grundsatz ist: Was erlaubt ist, ist nicht verboten.

  • Che Müller sagt:

    Also bitte meine Damen und Herren,
    an allen Alpenpässen führt die Polizei regelmässig Geschwindigkeitskontrollen durch. Wer rast, ist seinen Ausweis oft los, bevor er überhaupt „Raser“ sagen kann. Auch das Reifenprofil und der Lärmpegel werden ab und an überprüft. Für Wanderer und Velofahrer gibt es Hunderte von Alpenpässen und –übergängen, welche für den motorisierten Verkehr komplett gesperrt sind. Weitere Pässe sind am Wochenende für Autos und Motorräder gesperrt (zum Beispiel der Pragelpass). Wenn Sie nur wollten, könnten Sie das von Ihnen gewünschte Erlebnis der Ruhe, Ungestörtheit und Idylle jederzeit haben. Offensichtlich wollen Sie das ja aber nicht… Sie wollen lieber jammern und motzen.
    Abschliessend kann ich noch sagen, dass ich als freier Schweizer wann immer und wo immer ich will mit meinem Töff auf den für Töffs erlaubten Passtrassen unterwegs bin. Ich freue mich auch nicht darüber, dass Sie mir immer im Weg stehen mit Ihrem Velo.

    • Julia Camenzind sagt:

      Der arme und vor allem extrem steile Pragel muss im,er als Beispiel herhalten. Wo sind die vielen weiteren töffbefreiten Pässe? Scheidegg ….

      • Che Müller sagt:

        Der Albulapass ist jeden ersten Sonntag im Septermber Auto- und Motorradfrei, der Beatenberg jeden Sonntag, die Passhöhe vom Bürgenstock immer, der Col des Rangiers (JU) ist töfffrei, der Col du Sanetsch ebenfalls, am Col Pierre du Moëlle ist neben Velos nur Militär erlaubt, Egg im Zürcher Oberland ist am Sonntag töfffrei, Gestelen im Berner Oberland dauernd, die grosse Scheidegg ist auf Meiringer Seite töfffrei, Hilferen im Entlebuch ist ebenfalls töfffrei, der Kunkelpass ebenfalls, der Lai da Vons in Graubünden genau so, der „la rondaneire“ in NE fast komplett ebenfalls…
        Auf die Lombachalp im Emmental darf man nur mit dem Fahrrad, der Mittelberg im Simmental ist für Motorfahrzeuge gesperrt, der Mostelberg ebenfalls, der Rufiberg zumindest Sa und So, die Schafmatt ab Zeglingen genau so, der Umbrailpass an allen Tagen an denen das Stilfserjoch für Motorfahrzeuge gesperrt ist, die Vorder Höhi im Toggenburg, die Winterlücke im Berner Oberland….. und und und…

        Aber da sie sich ja aufregen wollen, treffen wir uns doch auf dem Klausen auf einen Kaffee :-)

  • dani sagt:

    Ich bin auch oft im Grimselgebiet unterwegs, allerdings mit dem Auto. Was man da an lebensverachtender Fahrweise von Töffs sieht verschlägt einem regelmässig den Atem. Inzwischen halte ich es so: ich sage mir lieber Töfffahrer wenn Du hier oben Selbstmord begehen willst kannst Du das, anhalten tu ich nicht für Dich, da musst Du auf einen Deiner Kollegen warten, falls er denn rechtzeitig bremsen kann…

    • Samuel Moser sagt:

      Das wär dann unterlassene Hilfeleistung und eine Straftat. Ich hoffe für Sie, dass Sie bei einem evtl. Unfall auf Leute treffen die etwas mehr Sozialkompetenz haben….

    • sie haben ja recht….obwohl dann auch schmerzensgeld ihnen ausgehaendigt werden muss, wenn sie dem verletzten helfen, weil so ein anblick praegt einem fuers leben/…..

  • Samuel Moser sagt:

    Herrlich Herr Reber
    Wie Sie sich mit einigen der von Ihnen gemachten Aussagen gleich selber komplett als Egomane und total intolerant outen ist einfach erfrischend!
    Da es Ihnen eigentlich bewusst ist, dass dieser „Erguss“ polemsich, veralgemeinernd und total einseitig ist, müssen Sie schon in der Einleitung darauf hinweisen, dass Sie liberal seien. Solche Art der der Rechtfertigung hört man meist nur am Stammtisch, wenn der eine frustrierte Nachwuchsalkoholiker zu einer rassistischen Aeusserung ansetzt, vorher aber noch betonen muss, dass er ja kein Rassist sei ;-).
    Der zweite Hinweis auf Ihre einseitige Sichtweise ist etwas besser versteckt. Sie beklagen sich über die „Pulks von 10 – 20 Rennmaschinen“. Lassen wir mal aussen vor, dass es sich dabei mit Sicherheit um zugelassene Motorräder handelt, also nicht um Rennmaschinen. Etwas weiter unten schreiben Sie dann davon, dass, wäre so ein „böser“ Töff (also nicht der Fahrer) bei einem kleinen Fehler in „UNSERE VELOGRUPPE“ gefahren, sie alle nur noch im Himmel die Alpen betrachten könnten. Solche Aeusserungen sind einfach nur köstlich. Wer an einem schönen Wochenende auf unseren Passstrassen unterwegs ist, wird ohne Probleme feststellen, dass genau solche „Velogruppen“ für lange Kolonnen und riskante Ueberholmanöver verantwortlich zeichnen, denn 5-10 km/h berwärts sind vielleicht doch etwas langsam für andere Verkehrsteilnehmer.
    Zu guter letzt: Ja es gibt unverantwortliche Motorradfahrer, diese werden aber von der Polizei aus dem Verkehr gezogen, was leider mit den unveratwortlichen Fahrradfahren nicht passiert…

  • Fritz Blasimann sagt:

    Die grösste Plage in den Schweizer Bergen, sind Zürcher Journalisten die den Berglern sagen wollen, was richtig ist! Seinen sie froh haben sie bald sämtlichen Verkehr aus Zürich verbannt. Wir wollen hier in den Bergen aber keine hippen ÖVs!

    • hans fallada sagt:

      nein nein herr blasimann. es geht hier nicht um die armen bergler. keine panik! wir sprechen hier von lärmbelästigung und gefahrensituationen durch motorradfahrer.

      • schliifer sagt:

        sind sie sich denn sicher, dass sich die Einheimischen in den Bergen von diesem angeblichem Lärm belästigt fühlen? Nur weil das ein Schnurri schreibt, muss es noch lange nicht so sein. Besonders nicht, wenn soviel hetzerische Polemik auf einen Hauffen gesch**** wird! Ich bin kein Töfffahrer, aber selber jedes Wochenende in den Bergen unterwegs. Was der gute Herr hier schreibt, stimmt schlicht und einfach nicht! Das trifft auf ein paar wenige zu, aber sicher nicht auf die Mehrheit und schon gar nicht auf alle Töfffahrer!

      • schliifer sagt:

        und sehr wohl geht es um die Bergler (arm sind die übrigens nicht). Denn wenn der Herr Reber hier lautstark nach dem VCS ruft dass Passstrassen für MIV geserrt werden sollen, müssen die lieben Bergler in Zukunft zu Fuss nach Hause gehen!

        • hans fallada sagt:

          eben: keine panik! es geht nicht um die bergler und ihren opel kombi. es geht um die leute aus dem mittelland, die mit röhrenden motoren die bergtäler beschallen.

  • Mikke Frikke sagt:

    Bei all dem Geschimpfe gegen die Velofahrer:
    Was tun sie Euch denn? Habe nie gehört, dass ein Velofahrer einen Töfffahrer oder gar Autofahrer getötet hat. Hier mal die Verhältnismässigkeit wahren!
    Ich fahre Velo und Töff. Wenn ich mit dem Motorrad/Auto einen Velofahrer überhole, denke ich oft daran, wie es ist als Velofahrer überholt zu werden. Da kann man nämlich manchmal froh sein, dass man m abend noch gesund nach Hause kommt.
    Alles mehrfach erlebt: Mit gefühlten 130 km/h und 100 Db und in einem Abstand von 50 cm!

    Bitte hier nicht die Velofahrer an den Pranger stellen. Die tun niemandem etwas! Im Gegenteil: wären die auch noch motorisiert, dann wäre es noch enger auf den Strassen.

  • Joachim Adamek sagt:

    Herr Reber, ich kann Ihren Unmut nachvollziehen. Sie haben sicherlich recht, dass der Motorradverkehr — insbesondere auf den Passstrassen — zuweilen eine extreme Umweltbelastung und Gefahrenquelle darstellt. Die laute Knatterei einzelner Teile, auf die einige Hersteller und Piloten, sehr stolz sind, ist in der Tat eine unsagbare Rücksichtslosigkeit und arge Zumutung. Wenn Appelle und Aufklärungsaktionen nicht helfen, sollte der Gesetzgeber überlegen, wie Auswüchse eingedämmt werden können. Aber den Töffverkehr aus den Alpen zu verbannen, das wäre eindeutig Diskriminierung. Wenn hundert, zweihundert Rider in der Kolonne unterwegs sind, hilft nur eins: Ranfahren und Pause machen, bis der Tross verschwunden ist. Auch Motorradfahrer haben Anspruch auf Toleranz. Wo kämen wir hin, wenn wir Toleranz nur denen gewähren, die unsere Werte und Überzeugung teilen?

  • Karl Brunner sagt:

    Sehr guter Blog! Das einzige, was mich daran stört, ist, dass er sich auf die Töffrennfahrer in den Bergen beschränkt. Für mich als Städter sind die Töffrennfahrer, die mit heulenden Motoren mit 90 km/h in der Stadt von Rotlicht zu Rotlicht fahren und dies zu allen Tages- und Nachtzeiten, die noch grössere Plage. Oft erlebe ich solche Exzesse noch um 3 Uhr morgens. Ich habe keine Freude an Geschwindigkeitkontrollen. Aber bei solchen Gelegenheiten wünschte ich mir mehr Polizeipräsenz.

  • Karrer Federico sagt:

    Die grösste Plage in den Schweizer Bergen. Noch ein solch unqualifizierter Beitrag und ich überlegen mir, den Tages Anzeiger und die Sonntagszeitung abzubestellen. Ich habe nichts gegen Geschwindigkeitskontrolle, z. B. auch auf der Strasse in der Ostschweiz, welche zur Schwägalp führt. Übrigens bin ich nicht Motorradfahrer, sondern nur ein toleranter Strassenbenutzer. Samuel Reber soll doch im Wald biken gehen.

    • Chris Müller sagt:

      Die armen Rehe und Wanderer schon gemerkt, dort wäre Herr Reber der Egoist und Raser????‘ Geht Euch allen endlich ein Licht auf?

  • James sagt:

    Ich als leidenschaftlicher Velofahrer (auf der Strasse und im Gelände) verstehe, wenn sich Töfffahrer über diesen Artikel aufregen! Ich nehme mal an, dass dieser Artikel sowieso nur eine gezielte Provokation war um entsprechend Reaktionen hervorzurufen!
    Wenn Sie es aber wirklich Ernst meinen, dann kann Ihnen nur raten, auf das Mountainbike umzusteigen. So können Sie den lärmenden Töffs entkommen und müssen sich nur mit den Wanderern beschäftigen, welche sich dann über Sie aufregen. Es liegt immer alles im Auge des Betrachters!

    Oder Sie befahren Pässe, welche weniger attraktiv sind für Töfffahrer. Ganz spontan kommen mir da einige in den Sinn…Ibergeregg, Pragelpass…

    • Tell Willhelm sagt:

      Nun solche Blogs sollen ja Diskussionen auslösen. 2-Rad Fahrer (mit oder ohne Motor) sind für solche Diskussionen bestens geeignet und sorgen für angeregte Diskussionen.
      Um jetzt nicht zynisch zu werden folgende „Realsatire“ die sich vor kurzem auf der Galubenbielenstrasse abgespielt hat:
      Ich (Motorradfahrer und Besitzer mehrerer Fahrräder ..) bewege mich (auf dem Motorrad) bergwärts. Man kommt gut voran und kann elegant ein paar Radfahrer und Autos passieren. Plötzlich Aufregung und Getümmel vor mir: ein grosser Bus mit ausländischen Kennzeichen, der eindeutig nicht für diese Strasse gebaut wurde, als Hindernis für den gesamten Verkehr. Unmittelbar hinter dem Bus (in der Abgaswolke) hat sich ein fluchender Bulk Fahrradfahrer gesammelt die verzweifelt versuchen den Bus zu passieren. Dahinter Motorradfahrer die auf ihre Chance lauern. Zuhinterst und chancenlos abgedrängt die Autos. Bei jedem entgegenkommenden Auto gibt es ein Riesentheater. Das totale Chaos bricht erst aus als sich von hinten ein Trupp mit Harley nähert. Die im Hells Angel Look gekleideten „Bösen Buben“ drängen sich rücksichtslos nach vorn. Reifengequitsche (entgegenkommendes Fahrzeug), Vollbremsung beim Bus, noch lauteres Fluchen bei den in der Abgaswolke gefangenen Radfahrern, Kopfschütteln bei den behelmten Motorradfahrern, Gehupe bei den genervten Autofahrern…. So schön kann eine gemeinsamer Ausflug sein.
      Die Frage die sich jetzt natürlich aufdrängt: wieso tun wir uns das überhaupt an??? Tja, ich kann es einfach nicht lassen und bin 15 Min. später wieder entspannt (und fast alleine) über die Passhöhe gesurft. Über den Glaubenbielen bin ich allerding seit diesem Ereignis nicht mehr gefahren. Weder mit dem Fahrrad noch mit dem Töff.

  • Hans Abbühl sagt:

    Ich habe nicht gewusst, dass heute Rennmaschinen auf der öffentlichen Strasse eine Zulassung bekommen. Was die leisen Chopper und Low Rider betrifft: Da höre ich eigentlich wöchentlich das genaue Gegenteil. Im Uebrigen ist das, was ein „befreundeter Notfallarzt mal gesagt hat“, statistisch völlig irrelevant. Die Helikopter sind vornehmlich im Einsatz für Ski- und Snowboardfahrer, Bergwanderer und Alpinisten, Transporte von verunfallten Tieren in den Bergen und Heliskiing. Nota bene bin ich seit über 50 Jahren nicht mehr auf einem Töff gesessen.

  • Ursula Badertscher sagt:

    Wenn ich solche vernunftsbesessene, politisch korrekte Verweiger und Verächter von allem was auch nur entfernt nach Lebenslust, Risiko, Lautstärke oder Fun riecht, schnöden und lamentieren höre, kommt mir unweigerlich folgende Songzeile von Stiller Has in den Sinn:
    „We Längwili chönt töde, wäre si scho alli nümme da…“

  • Adi sagt:

    Wie immer eine Frage der Sichtweise. Radfahrer beschweren sich über die Motorradfahrer, Wanderer über die Radfahrer und die Steinböcke mögen die Wanderer nicht. Das einzige was hilft ist Rücksicht und Toleranz aller Gruppen (die Steinböcke ausgenommen).

  • Daniel Kuster sagt:

    Mal ganz unabhängig zum Inhalt des Artikels. Wer hier von Fussgängern und Velofahrern als Gefährdung und Problem spricht: Danke, dass ihr das endlich klar stellt. Es kann wirklich nicht sein, dass jährlich hunderte, ja sogar tausende von Autofahrern und Töfffahrern von Fussgängern und Radfahrern abgeschossen und verletzt werden. Ständig diese Fussgänger, die ohne zu schauen die Strasse überqueren und damit zahlreiche Autos gefährden, mitunter sogar abschiessen und die Fahrer lebensgefährlich verletzen. Oder ständig dieses Zusammenstösse zwischen Rad- und Töfffahrer, wo der Radfahrer mal wieder unnötigerweise den Berg runtersaust und dann doch tatsächlich rücksichtslos alles überfährt, das sich ihm in den Weg stellt. Diese Fussgänger und Radfahrer sollten doch wirklich mal lernen, was es heisst, sich ihren Gefährten und Füssen ausgeliefert zu fühlen, zu wissen, dass es nur ein kleiner Schwenker des Radfahrers braucht und schon ist man querschnittgelähmt oder sogar tot. Wann werden diese Höllenmaschinen, aka Schuhe und Velos, nur endlich verboten!?? Es kann doch nicht sein, dass wir Auto- und Töfffahrer uns in und auf unseren zerbrechlichen Fortbewegungsmitteln ständig von Fussgängern und Velofahrern an Leib und Leben bedroht fühlen müssen!

  • Michael Buser sagt:

    Als Easyrider bin ich mit der Meinung von Samuel Reber vollkommen einverstanden. Ich fahre selber eine Harley und geniesse jeweils meine Ausfahrten nicht in den Bergen, da es mir dort eh zu viele Motorradraser hat. Auch für die Anwohner von Passstrassen muss dieser Lärm unerträglich sein. Und dann immer noch am Wochenende wenn die Anwohner eigentlich Ruhe und Erholung bräuchten. Naja, von mir aus können sehr gerne einige Passstrassen nur noch für Velos und Pferdekutschen freigegeben werden. Nur wird dann der Verkehr auf den noch fahrbaren Strecken noch mehr zunehmen.

    • Ralph sagt:

      @Michael: solten Sie wirklich Harley-Fahrer sein, dann wüssten Sie, dass gerade dieses Fabrikat selbst im Standgas sehr laut ist. Aber gegeneinader ausspielen bringt niemandem was, Töffs sind i.d.Regel lauter als Autos da sie keinen Motorraum mit Schallschutz haben.

  • Albert sagt:

    Das ist wieder mal typisch! Diejenigen, die keine Ahnung vom motorradfahren haben, scheren wieder mal alle über einen Kamm! Lass es mal 5-10% der Motorradfahrer sein, die zu schnell, oder zu laut unterwegs sind. Das kann ich auch nicht gutheißen. Aber es heißt in dem Artikel ja nicht „einige wenige Motorradfahrer“, sondern DIE Motoradfahrer sind eine Plage! Schon mal darüber nachgedacht, dass das auch Autofahrer sind? Und wenn ich schon lese, Schopperfahrer wären leise (Harley Davidson?!), oder Autofahrer stellen ein deutlich geringeres Risiko dar, könnte ich kotzen! Kann schon garnicht mehr zählen, wieviel Autofahrer mir schon die Vorfahrt genommen, oder mir kurvenschneidend auf meiner Fahrbahnseite entgegen gekommen sind. 2 Freunde wurde von so einem Idioten „abgeräumt“ und wir waren langsam unterwegs, aber vielleicht zu leise! Folge: Totalschaden der Motorräder, Rippen- und Schlüsselbeinbrüche! Und dann gibt es da noch diese Möchtegern-Rennradfahrer, die es einen Scheiß interessiert, wenn sie zu dritt nebeneinander hinter einer Kurve den Berg raufschleichend, die gesamte Straße blockieren, oder mit nur 10cm Abstand rechts an Autos vorbeischießen, aber sich aufregen, wenn der Autofahrer beim überholen nicht mindestens 1m Abstand hält. Ach ja, und der Alpinsport macht die Natur nicht kaputt?! Dieser Artikel ist eine Farce! Wie gut, dass ich in der Schweiz keinen Urlaub mehr mache.

  • Simon Kaiser sagt:

    Mich nerven Velofahrer auf Wanderwege noch mehr. Im Gegensatz zu Passstrassen, sind diese NICHT für Velos konzipiert worden. Aber dort macht es natürlich nichts. Ausserdem, bezahlen die Töfffahrer mit dem Benzin, Fahrzeugsteuern etc. den Unterhalt der Strassen direkt. Wie sieht es da bei den Gümmeler aus? Bezahlen die eine (direkte) Abgabe für die Strassen, Wanderwege etc.?

    • hans fallada sagt:

      ein velo verpestet halt weder die umwelt, zerstört keine fossilen rohstoffe und nutzt die fahrbahn nicht ab. der gesetzgeber hat sich schon was dabei gedacht, dass er den motorisierten verkehr besteuert.

  • Franz Muller sagt:

    Die Enge in den Köpfen und das Egodefizit drücken sich auf vielerlei Arten aus. Etwa das notorische Drängeln und gefährliche Auffahren unter den Autofahrern inklusive der meistens mit äusserster Härte geführten Duelle und Wettrennen. Die das Strassenbild unter den Velofahrern immer noch dominierenden `Tour-Champions` – immer demonstrativ am Limit, meist mit verzerrtem Gesicht und stieren Augen, immer mit dem professionellsten Velomodell und der `geilsten` Wettbewerbsmontur in überwiegend gleichgerichteten Vereinsgrüppchen unterwegs. Man gönnt sich ja was und man will es den anderen und auch sich selbst wieder einmal so richtig zeigen. Warum sollte das bei den Motorradfahren anders sein? Da sitzen auch nur Menschen drauf!

  • Lala sagt:

    Nun, dann kann sich der VCS ja für eine (öffentliche) Rennstrecke stark machen…

    Ist doch win/win:
    1: Es besteht offensichtlich ein Bedürfnis.
    2: Hätten Sie dann mehr Platz total Sinnfrei mit Ihrem Fahrrad ausgerrechnet die best ausgebauten Strassen übder die Alpen zu versperren und dürfen mit Herzenslust stau verursachen.

    Btw: Fahre selber nicht Töff, aber die Chopper/Harley-Fraktion erscheint mir gefährlicher und vor allem unfähiger als die „Racer“… Ich habs mal „versucht“, aber in der Schweiz gibt es schlicht zu viel Verkehr als dass „Freizeitausfahrten“ mir in irgend einer Weise Spass bereiten würden.

    Btw2: Es gibt nichts mühsameres als Velofahrer und zwar ganz egal wo auf der Strasse.

    • hans fallada sagt:

      ja die sind schon mühsam, diese velofahrer. meinen doch tatsächlich sie könnten mit ihrer eigenen muskelkraft und ohne auto vorwärtskommen. das darf nicht sein!

  • R. Fischer sagt:

    Wieso lieber Outdoor Blog findet solch ein hetzerischer Artikel seinen Weg zu Euch. Gerne hätte ich mich über einen weiteren Wanderartikel gefreut. Das Wetter war ja blendend in letzter Zeit. Die Churfirsten, die Via Alpina, die Via Rhenana oder auch ein Klettersteig hätten sich gefreut über eure Erzählungen. Aber nein, leider muss ein Herr Samuel Reber seinen Wochenend Frust hier abladen, schade! Bei solcher Intoleranz scheint die politisch rechts orientierte Sonne noch stärker aus dem Allerwertesten.

    • chrigel sagt:

      das wird den herr reber aber treffen: dass Sie ihn in die rechte ecke stellen. dort sehen Sie ihn vermutlich als einziger, aber nichts zu blöd, um ein wenig polemik zu streuen, gell?

  • Marc Burkhard sagt:

    Ich bin weitestgehend mit dem Autor einverstanden. Die Anzahl der Motorräder grenzt mittlerweile an eine Plage. Vielen Dank an die Politiker, welche dies mit viel zu tiefen Einstiegshürden erst möglich gemacht haben. Jeder „Möchte-gern-Tom-Lüthi kann mittlerweile aus dem Nichts auf eine grosse Maschine steigen.

    Die meisten Töfffahrer fahren auf den Strassen wie auf Rennstrecken. Auf Pässen konzentriert sich das ganze noch viel extremer. Selbst als Autofahrer ist es kein Vergnügen mehr über einen Pass zu fahren. Permanent Verkehr (überholend oder entgegenkommend) von viel zu schnellen Motorrädern mit Fahrern die zuviel Risiko eingehen.

    Ich hoffe das früher oder später die Politik ihren Fehler erkennt und, im wahrsten Sinne des Wortes, Gegensteuer geben wird.

  • Kurt Blaser sagt:

    Die grösste Plage in der Schweiz sind Stätter die am Wochenende aufs Land kommen.

    • chrigel sagt:

      wirklich? aus welcher der vier waldstätten? oder am ende gar aus altstätten oder grosshochstätten oder rudolfstätten?

  • Kurt Blaser sagt:

    Schon wieder ein Stadtmensch der am Wochenende aufs Land pilgert (oder auch mit dem Velo) um unsere Wege und Strassen zu bevölkern und sich als Wochenendumweltschützer ausgibt. Das Gefühl zu haben als Stadtmensch über den ländlichen Regionen zu stehen, diese jedoch am Wochenende gerne zur eigenen „Erholung“ belagern, schon mal an die Leute gedacht die da wohnen?? Ich denke nicht das sich die jemand aus der Stadt dies anmassen sollte und nein Kühe sind keine neue Verpackung von TertaPack sonder von denen kommt die Milch.

  • Asphaltindianer sagt:

    Ich bin kein Töfffahrer aber wer sich auf Asphaltstrassen fortbewegt, muss in Kauf nehmen, dass es da auch noch motorisierten Verkehr hat. Als alternative gibt es sonst neu in Grenchen ein Velodrom.

  • mike sagt:

    LEBEN UND LEBEN LASSEN:)

    Aber was noch gesagt werden muss, noch nerviger als die Töfffahrer sind die Velofahrer…..die benötigen teilweise die halbe Strasse!!

  • Rolf Lang sagt:

    Der Blog spricht mir mehrheitlich aus dem Herzen. Es wird aber nur von den anderen Verkehrsteilnehmern gesprochen. Es gibt aber noch eine ganz andere Gruppe: Die Anwohner (ja, zur Passstrasse muss man ja erst fahren) und die sind vorallem durch den Lärm mehr als betroffen. Das gilt nicht nur für die Berge, sondern auch für alle anderen „Töffrouten“. Gegen die Gemütlichen und Leisen hat ja keiner was, aber die verkappten Tom Lüthis, die es fertig bringen den Berg 2 – 4 mal rauf und runter zufahren, im Dorf dann zwar mit 30 kmh aber im ersten Gang und 5000 Touren „cruisen“ (dachte immer die Töffs von heute haben ein wenig mehr PS als früher) die mit den Crossbikes, welche schon im Stand 130 dezibel haben, die braucht mit Garantie niemand.
    Was die Jungs und Mädels einfach vergessen: Die leben ein Hobby ausserhalb ihres Wohn- und Sozialbereichs aus und stören damit andere. Man soll sich einmal vorstellen, ein Schützenverein könnte seine Schiessveranstaltungen je nach Wetter genau dorthin verlegen, wo es gerade am schönsten ist!
    Spricht man einen Motorradfahrer darauf an, kommt meine Lieblingsantwort: Musst halt umziehen und dort wohnen, wo keine Töffstrecke ist….. Antwort eines Vollidioten!

  • Erich Deiss sagt:

    Die grösste Plage in den Bergen sind nicht die Töffs, sondern die Helikopter.

  • Hausi Meier sagt:

    Die vielen emotionalen Ausrutscher sind sehr bedenklich. Heftig reagiert, wer sich in der Kritik wiederfindet und es sich nicht eingestehen kann, und das scheinen viele zu sein. Es gibt Facts, was die Töfffahrer betrifft, das hat Reber treffend beschrieben. Es gibt ebensolche Facts bezüglich Velofahrer, Wanderer, Ski- und Snowboardfahrer. Darum geht es hier aber nicht. Und dass letztlich auch noch der VCS verrissen wird, ist wohl ein Hinweis auf das Niveau, auf dem die Diskussion bisweilen geführt wird. Schade.

  • Chris Müller sagt:

    Ich gebe Herrn Reber insofern recht, dass es hin und wieder ein ziemliches Aergernis sein kann. Aber sich auf Toleranz berufen und lauthals nach Sanktionen und dem VCS rufen????????? Wohl kaum!

  • gregor navert sagt:

    so viel undifferenzierte polemik auf einem haufen hab‘ ich schon lange nicht mehr gelesen. ich bin zu fuss, per öv, mit auto und töff unterwegs und muss dabei leider feststellen, das vor allem die velofahrer sich am allerwenigsten um verkehrsregeln und um die eigene sicherheit bemüht sind. bisschen mehr nabelschau wäre wünschenswert.

    • Fritz Blasimann sagt:

      eigentlich einverstanden mit ihrer meinung. aber soviel undifferenzierte polemik können sie hier im Tagi täglich lesen!

      • Tell Willhelm sagt:

        .. und die fahren Alle an schönen Sommertagen über unsere Pässe und ärgern sich, dass sie nicht alleine sind. Könnte man bald als Realityshow im Fernsehen übertragen :-)

  • B. Folda sagt:

    Dass der Artikel das Problem ganz genau trifft, zeigen schon die vielen unsachlichen und selbstverliebten Kommentare genau derer, die nie auch nur eine Sekunde lang Rücksicht nehmen werden und die Gefährdung und Lärmemissionen als ein Privileg der so Belästigten betrachten, die jede Lärmschutzregelung mit schmutzigen Tricks umgehen, Geschwindigkeitslilmiten als Einschränkung ihrer persönlichen „Freiheit“ betrachten und Verkehrsregeln als Zumutung bezeichnen – Motorradfahrer eben!
    Es ist problemlos nachweisbar, dass die in der Schweiz zugelassenen Motorräder die geltenden Lärmschutzvorschriften nicht nur massiv überschreiten, sondern dank der jeder Beschreibung spottenden Lärmzulassungsprüfung einen Freipass für rücksichtsloses Verhalten ausgestellt erhalten. So ist auch klar, warum sich diese Spezies Rüpel in ihrem Verhalten mehr als bestätigt fühlen muss!

  • Lucien Michel sagt:

    Ich kann Herrn Reber nur voll und ganz Recht geben – die «Töffler» sind eine Pest im Sommer in unseren Alpen.

    • Matthias Kessler sagt:

      Wie wahr! Ich freue mich wieder auf die Monate November bis März, wo es auf den wenigen offenen Pässen zwar kalt, aber herrlich friedlich ist.

  • Stefan Schneider sagt:

    Viele Kommentatoren argumentieren hier nach dem Motto „wir nicht, die Anderen auch!“ – „wir Motorradfahrer machen keine Probleme, die Velofahrer auch!“ Natürlich gibt es auch Velofahrer, die sich falsch verhalten, aber Thema des Beitrags sind die Motorräder, nicht die Velos. Töffs wären kein Problem, wenn sie sich im Wesentlichen an die Verkehrsregeln halten würden. Es gibt aber leider halt schon sehr viele Motorradfahrer, die glauben, für sie würden die Verkehrsregeln nicht gelten. Wenn mal jemand auf einer schnurgeraden Strecke 90 oder gar 100 statt 80 fährt, ist mir das egal. Wenn aber ein Möchtegern-Tom-Lüthi findet, er müsse auf Teufel-komm-raus ein die Höchstgeschwindigkeit gut ausfahrendes Auto noch mit 120 oder 130 überholen und unmittelbar vor der nächsten Kurve direkt vor dessen Motorhaube wieder auf die Fahrbahn zurück schwenken, ohne dabei irgendwelche physikalischen Gesetzmässigkeiten zu bedenken, ist das mehr als nur grobfahrlässig. Und solche Erlebnisse sind leider die Regel statt die Ausnahme, wenn man als normal zügiger Fahrer – egal ob mit Auto oder Töff- über eine Passstrasse fährt. Insofern ist mir das Fazit des Artikels zu radikal, für die Motivation des Autors habe ich aber absolut Verständnis.

    • Nicole sagt:

      genau. Die Agressionen, die der Artikel herbei gerufen hat, gibt mir zu denken. Es ging einzig und alleine um den Lärm und die Geschwindigkeit. Wenn alle langasamer genussvoller Fahren würden, kämen wir auch alle aneinander vorbei.

  • Paul Mircher sagt:

    Den Artikel finde ich übertrieben… Ich war auch Töfffahrer (KTM 640 Supermoto), bin aber nie über 100 Kmh gefahren, das war meine eigene Regel. Natürlich waren wir Jung und fuhren mit unseren Supermotos am Wochenende über die bündner Pässe… Ich habe aber wegen den Autofahrern (meistens Unterländer in SUV’s) das Motorradfahren aufgegeben. Hätte ich nicht aufgehört dann wäre ich heute garantiert tot. Viele Autofahrer schneiden unübersichtliche Kurven und gefärden so alle anderen Verkersteilnehmer (auch Rennradfahrer). Nach dem gefühlten tausendesten mal, wo ich nur noch mit Akrobatik einen Frontalcrash mit einem Rangerover bei 80 Kmh vermeiden konnte habe ich das Motorradfahren aufgegeben. @Reiner Mattern: Doch es gibt einen technischen Grund, wenn man z.B. bei einer KTM LC4 die Auspuffanlage auf eine Akrapovic Titananlage umrüstet, dann hat man mehr Leistung und lauter ist sie logischerweise auch. Auspuffanlagen mit Prallblech und Kat sind leiser, veringern aber auch die Leistung. Die meisten haben den Auspuff aber nur weil er laut ist, damit haben sie schon recht.

  • Pius Meister sagt:

    Gut geschrieben, Herr Reber! Aber noch viel mehr störe ich mich an den sich an den „Sport-„-Fliegern, die sich am Himmel tummeln nach dem Motto „Vergnügen für einen, Lärm für alle“.

  • Angelo Piraino sagt:

    Der Autor des Artikels hat natürlich recht. £Auch ich fahre eine schwere Maschine, aber niemals im Pulk sondern immer allein. Ich will keine Rennen, ich will etwas von der Landschaft sehen. Was mich aber noch viel mehr stört sind die Velofahrer. Nicht nur am Berg, sondern ganz generell. Im Dorf und Ueberland fahren sie nebeneinander. Teilweise in Gruppen von zehn Leuten. Wenn ich mit dem Auto überholen will, muss ich teilweise einen Kilometer lang warte. Das stört und nervt mich echt und vielmehr, als die Töffsw am Berg.

    • Julia Camenzind sagt:

      Faktencheck:
      Art. 431Motorräder, Motorfahrräder und Fahrräder; Hintereinanderfahren
      (Art. 46 Abs. 2 und 47 Abs. 1 SVG)
      1 Die Führer von Fahrrädern ist das Nebeneinanderfahren zu zweit gestattet:
      a.
      in geschlossenem Verband von mehr als zehn Fahrrädern

  • Marc Meier sagt:

    Die Pässe wurden für den motorisierten Verkehr gebaut und werden mit Geld des motorisierten Verkehrs unterhalten. Wenn sie nun der Meinung sind, dass die Pässe dem nicht motorisierten Verkehr vorbehalten sein sollen, können sie über eine Veloabgabe aber auch den Unterhalt finanzieren.
    Ich finde übrigens, dass Velos auf Passstrassen gefährlich sind: sie schwanken ohne Ende, man weiss nie ob sie nicht grad umfallen, fahren in der Mitte der Strasse, lassen sich kaum überholen, undundund…
    Ich würde es deutlich sinnvoller finden, wenn ordentliche Velowege gebaut würden. So kommen alle friedlich und risikoärmer ans Ziel.

  • Reto Mächler sagt:

    Die grosse Scheidegg ist generell und der Pragelpass am Wochenende für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Das sollte eigentlich reichen, schliesslich gibt es keine Pässe, welche exklusiv für Radfahrer gesperrt sind, während der Rest der Welt sie benutzen kann. Dass der (technisch locker zu vermeidende) Lärm von Motorrädern scheusslich ist, stimmt von A bis Z. Aber auch überdimensionierte Touristencars und hin und her schwankende Radfahrerherden, welche insbesondere bei Abfahrten die ganze Fahrbahn für sich in Anspruch nehmen, sind nicht nur mühsam, sondern oftmals wirklich gefährlich. Lustig ist auch, dass hier praktisch nur die angeblich so tollen Radfahrer eine Radikallösung suchen, während der Rest der Strassennutzer wesentlich toleranter ist und eine, wenn auch manchmal zu Friktionen führende Koexistenz akzeptiert. Nebenbei bin ich kein Motorradfahrer, sondern wohne ich der Gegend und muss diese Pässe somit nicht nur zum Spass nutzen, auch wenn ich dies manchmal ebenfalls gerne tue.

  • f.marty sagt:

    Es ist halt so, wenn man die ganze Woche einen langweiligen Job bei irgendeinem Grosskonzern hat, dann muss man am Wochenende die Sau raus lassen. Da helfen die ganzen Gesetze und Vorschriften und Vision „Zero im Strassenverkehr“ nichts. Die Berge sind für die Mittelländer sowieso ein Selbstbedienungsladen, weil man ja via Finanzausgleich und Verkehrsabgabe Anrecht auf alles hat. Schön Wochenende für Wochenende wie Astronauten verkleidet über die Pässe brettern, alle Bergdörfer verpesten und nirgends etwas konsumieren. Das ist nachhaltig und sinnvoll.

  • Walter Bossert sagt:

    Wenigstes ein Mensch, welcher das gleiche empfindet wie ich! Ich bin nicht Velofahrer und habe mit dem VCS das Heu nicht immer auf der gleichen Bühne, aber die geschilderten Umstände finde ich auch als Wanderer untragbar und unfair! Auf allen Pässen sind Geschwindigkeitsbeschränkungen, fast alle,nur die Motorradfahrer halten sich nicht daran. Es sollten unbedingt einheitliche Lärmgrenzwerte eingeführt werden! ( nicht lauter als ein normaler PW) es ist nicht einzusehen warum Ausnahmen gemacht werden für Motorräder und Sportliche Autos! Leider geht es nicht anders als Limits zu setzen da zum Spass für die einen, die Rechte anderer mutwillig zerstört werden! Ich würde allfällige Initiativen sofort unterstützen, auch im Interesse der zu Schanden GERITTENEN Natur!

    • Frank Baum sagt:

      Nur die MOtorradfahrer halten sich nicht an die Regeln? Wie blind muss man denn für diesen Unsinn sein! Die einzigen, die sich offen über alle Regeln hinweg setzen sind die Velofahrer. Würde man da einmal sauber kontrollieren und greifende Bussen einführen, würde die Sicherheit im Strassenverkehr massiv erhöht. Die Velofahrer könnten dann auch anmahnen, wenn sich andere Teilnehmer unpassend verhalten. Solange sich aber die Velofahrer nicht an die Regeln halten, sollen sie die schnautze halten, was den Strassenverkehr betrifft.

      • Walter Bossert sagt:

        Frank Baum, das ist schlicht lächerlich was Sie da verzapfen. Wer als Velofahrer Fehler begeht auf Passstrassen der stirbt wenigstens leise.

  • Joachim Schippers sagt:

    Harley & Co machen auch gottserbärmlich Lärm. Das Problem sind die Zulassungsvoschriften für Abgasanlagen von Motorrädern. Auch wäre es sinnvoll gelegentlich Sonntags einen Pass für den motorisierten Verkehr zu sperren, so wie das in Frankreich geschieht. Und was die riskante Fahrweise betrifft: Velofahrer stehen den Töfffahrern in nichts nach, wenn es bergab geht.

  • Gino Ramsch sagt:

    Ja klar ein verbot wäre doch super! Gehen wir mit diese Bünzli „alles verbieten“ Mentalität weiter kann man bald nicht mehr aus dem Haus….

  • Felix sagt:

    Richtig so, Bashing ein beliebter Sommerlochsport – das Thema lässt sich beliebig ausdehne. Bin selber Stadtzürcher und mag die Langsamkeit, gerne zu Fuss unterwegs, werde fast täglich von Fahrradfahrern plattgefahren – es ist teilweise ein Spiessrutenlauf. Aber ich beschwere mich nicht , bin nicht am jammern und habe keinen Anspruch dass die Stadt nur mir gehört . Oder das Zürifest, eine super Sache! Ein ganzes Wochenende bin ich eingekesselt von Leuten, Verkaufsständen, Besuchern, etwa 300 Personen pinkeln mir an die Hauswand, wenn dies vorbei ist kommt die Streetparade – selbes Spiel nochmals. Aber ich beschwere mich nicht, bin nicht am jammern und habe keinen Anspruch dass die Stadt nur mir gehört. Der Uetliberg zum wandern nicht mehr geeignet, da zuviele Velofahrer, endlos könnte aufgezählt werden wo es eng ist und zuviele Menschen hat die alle etwas machen. Ich rate dem Autor gegebenenfalls auszuwandern und die endlose Ruhe, ganz für sich alleine, in den Pampas zu geniessen.

    • Chris Müller sagt:

      Felix, möchte mich dem Votum anschliessen. Es sind nur immer die anderen die stören und da wo man selber ein Stückchen Freiheit geniessen möchte, da wundert man sich warum man auf keine Toleranz stösst. Hmmm.

  • Ralf Knatter sagt:

    Ich glaub ich kauf mir einen Töff!

  • Hans-Peter Gruber sagt:

    Der VCS wird sich diesem Thema kaum annehmen, da man dort viel zu beschäftigt ist mit dem Erstellen von Einsprachen und Vermindern von Parkplätzen in den Grossstädten.

    Ich als Neo-Töfffahrer (ca. 1 Jahr) kann Ihre Nörgelei nicht nachvollziehen. Zuerst beschreiben Sie, wie Sie nach dem Grundsatz „Leben und leben lassen“ urteilen und dann schreiben Sie komplett das Gegenteil. Ich wage zu behaupten, dass Ihnen nicht die Natur am Herzen liegt, sondern diese nur als Grund vorschieben um gegen Töfffahrer zu argumentieren. Die „Lenkstangengoiferi“ die ich nämlich sehe wenn diese einen Pass hochkäuchen haben einen starren Blick auf ihr Fahrrad oder auf die nächsten 20-30cm vor ihnen und nicht auf die Natur. Ausserdem wird bei der „Abfahrt“ ab dem Pass kaum ein Velofahrer auf die Natur achten, da diese viel zu beschäftigt sind mit ihren dünnen Räder und ungenügender Bekleidung mit 80 Sachen die Töfffahrer zu überholen (schon mehrmals erlebt).
    Glauben Sie, dass die CO2-Emissionen wegen eines Pass-Fahr-Verbots für Töfffahrer zurückgehen würden? Kaum, die Töfffahrer würden sich andere Routen suchen, denn es ist ein Hobby und das lässt sich niemand verbieten.

    Ich behaupte jetzt mal, dass sie noch nie auf einem Töff über längere Zeit gefahren sind. Oder sogar in Gruppen. Da sie ein Unverständniss aufbringen über die Konvois von 20-30 Töffli-Buben. Die Solidarität unter den Töfffahrern ist riesig und darum ist das Fahren in Gruppen auch ein geniales Erlebnis!

    Tut mir Leid, aber ich kann Ihre Ansicht nicht nachvollziehen. Wenn es Sie so stört, warum weichen Sie dann nicht auf weniger befahrernere Routen aus?

    Wenn mir gerade beim Thema sind, als langjähriger, passionierter Velofahrer können Sie sicher auf diese Frage eingehen. Was ist die Faszination mit einem Velo einer Hauptstrasse entlang zu fahren, welche eigentlich nur geradeaus geht und ein grosses Verkehrsaufkommen hat? Insbesondere dann, wenn es keine 100m Luftlinie weiter weg einen teuren Veloweg hat, der direkt an einem Fluss ist. Als Beispiel könnte hier die neue Sihltalstrasse vom Sihlcity bis Langnau am Albis dienen.

    • Julia Camenzind sagt:

      Zur Berichtigung: Die Sihltalstrasse ist glücklicherweise mit einem Velostreifen versehen. Beim „teuren“ Veloweg handelt es sich mehrheitlich um einen ordinären Kiesweg.

  • Alex Zatelli sagt:

    Unerklärlich, wie laut diese Maschine oft sind. Oft sind manipulierte Auspuffanlagen verantwortlich. Lärmkontrollen, vorführen lassen, plombieren, und beim dritten vorsätzlichen Verstoss das Gerät beschlagnahmen und verschrotten.

    • pege sagt:

      Genau, und bei jedem dritten Vorstoss ganz allgemein, z.B. Schwarzfahren: 20 Jahre Knast oder Wiedereinführung der Todesstrafe (Endlich wir die Welt gut).

  • Maiko Laugun sagt:

    Herr Reber: Herzlich willkommen in der dekadenten Spass-Gesellschaft des 21. Jahrhunderts! Beim Lesen Ihres Textes werde ich das Gefühl nicht los, dass es Ihnen um Folgendes geht: Sie strampeln mit dem Velo einen Pass hinauf (Daumen hoch für diese Leistung!) und ärgern sich über die Töfffahrer, welche an Ihnen vorbeibrausen. Dann rechtfertigen Sie dies mit Umweltschutz, Natur und einer heilen Bergwelt. Wenn schon, müssen Sie noch viele weitere Aktivitäten dazuzählen (Skilifte, Base-Jumping, aber auch Mountain-Bikes, Deltafliegen, etc.). All diese haben konsequenterweise ebenfalls nichts in einer heilen Bergwelt zu suchen und erfordern oftmals Rettungseinsätze durch Helikopter, welche die Umwelt ebenfalls belasten. Was Sie wünschen ist egoistisch. Wenn schon, dann fordern Sie bitte ein generelles Verbot zum Schutze der Alpen. Alles andere ist nicht glaubwürdig. P.S. Ich bin kein Töfffahrer und stufe diese wie folgt ein: Sie wissen nicht wo sie hin wollen, aber sie müssen so schnell wie möglich dort sein.

  • 800 VFR sagt:

    Sehr geehrte Herren, da man zu diesem Thema mit grösster Wahrscheinlichkeit keinen Konsens finden kann muss man an die -Vernunft der einzelnen Interessen Gemeinschaften appellieren.
    Wir Moped Fahrer dürfen können nicht für alles an den Pranger gestellt werden, auch wenn es in unserer Abteilung den einen oder anderen Organspender hat.
    die Schweiz hat sich ja mit der Alpenkonvention dazu entschlossen Nachhaltig unsere Berge zu schützen, dazu gehören für mich auch, die nicht Abreissende Invasion von Reise Cars die sich jeden Sommer über jede Passstrasse quälen.
    Das trägt ja auch gerade nicht zur Verkehrsberuhigung bei, aber vielleicht wird ja das etwas anders angeschaut, weil ja der Tourismus eventuell das liebe Geld bringt.

  • Markus Moser sagt:

    Ach herje, wieder so ein „Gümeler“. Überall seinem Hobby frönen auf Kosten der anderen Verkehrsteilnehmern und der Steuerzahler; aber auf alle anderen schimpfen und fordern, dass nur er und seinesgleichen das Recht auf die individuelle Freiheit hat. Genau so funktioniert eine Gemeinschaft. Wenn doch jeder einfach einmal vor der eigenen Haustüre wischen würde oder sich mit Kant’s Kritiken anfreunden. Mit dem Zweiten würde man sicher am wenigsten die Umwelt und seine Mitmenschen belasten.

    • hans fallada sagt:

      nochmal zur erinnerung: motorräder stinken, lärmen, schädigen die umwelt, verbrauchen erdöl (bald haben wir keins mehr) und sind gefährlich.

      • Markus Moser sagt:

        Ja Herr Fallada, gerne erinnere ich Sie auch: Menschen stinken, lärmen, schädigen die Umwelt, verbrauchen Erdöl und sind gefährlich. Leider ist das die Tragödie unseres Spezis, oder wie man auch sagen kann: Alles andere ist Zugemüse.

  • Markus Meier sagt:

    Das ist ja ein lächerlicher artikel.
    Es sind doch genau die Velofahrer auf den Passstrassen die für viel Gefahr bei den anderen Verkehrsteilnehmer sorgen.
    Man fährt gerne mitten auf der Strasse, gerne auch zu zweit oder sogar zu dritt und verursacht einen riesen Stau.
    Es gibt so viele schöne kleinere Bergstrassen für Velos in der Schweiz wer dann viel zu langsam den Grimsel/Furka/Susten etc.hochstrampelt ist schlicht selber schuld und hat sich das falsche Gebiet ausgesucht…
    …wirklich sehr lächerlicher und kurzsichtiger Artikel.

  • Hedi sagt:

    also ich bin dafür, dass wir doch alles verbieten. velofahrer (zu rücksichtslose) und töfffahrer (offenbar zu laut), lastwagenfahrer (sollen doch eine andere strasse nehmen), fussgänger (passen nie auf) und so haben wir endlich ruhe auf den strassen! nei aber ehrlich, die motorradfahrer haben das halt als hobby, und sollten ihr hobby auch frei ausüben dürfen, genau so wie die vielen velofahrer, die, kaum scheint die sonne, sich in ihre lycra anzüge zwängen müssen und quer durch die landschaft fahren wollen. und zu sagen „ich bin ja tolerant, ABER…“ ist wahnsinnig widersprüchlich.

  • Michael Bloom sagt:

    Reber hat recht und das sage ich als ehemaliger Töffahrer und als jemand der die Geschwindigkeit und den Nervenkitzel liebt. Ich sage es auch als Velofahrer, den der Töfflärm stresst und der sich auf dem Velo unwohl fühlt, wenn die Töffs mit dieser Geschwindigkeit durch die Kurven brettern, weil ich weiss, wie wenig es braucht, dass jemand die Kontrolle verliert.

    Dieses Rasen duch die Kurven gehört auf die Rennstrecke und nicht in die Berge, wo man Ruhe und Erholung finden sollte. Mein Bürochef sieht das genauso, er geht einmal im Jahr mit seinem Töff auf die Rennstrecke und geniesst sein Hobby ohne dass andere daduch gefährdet werden.

    Es ist nicht Reber der da bünzlig un egoistich denkt, es sind diejenigen, die meinen ihre Interessen stehen über der Sicherheit anderer und über der Respekt vor der Natur.

    Und wie blöd kann man sich stellen wenn man argumentiert, dass das Leben halt nicht ohne Risiken zu haben sei. Sorry, ein Risiko, das ich primär nur für mich eingehe, wie z.B. Klttern oder Gleitschirmfliegen, ist meine Sache. Risiken die ich anderen zumute und bei welchen die Sicherheit Anderer in hohem Masse davon abhängig ist, dass ich bei der Ausübung meines Hobbies keine Fehler mache, sind nicht das Selbe. Dummschwätzer die so argumentieren haben einfach ein Problem mit der Ehrlichkeit sich und anderen gegenüber.

  • schnoz christian sagt:

    Mein Wohnort oberhalb Disentis-Sedrun, an Wochenenden fahren um 1000 Töffs bei unser Haus vorbei, die offene Strecke beträgt ca.300m, 80% fahren normal, die übrigen 20% sind karakterlose Raser, wen die Polizei unter mein Haus kontrollieren würde, reiche Beute garantiert. Wan hört dieser Wahnsinn auf, wie lange können diese Egoisten die Mitbewohner diser schöner Schweiz tiranisieren, und die Polizei schaut zu.

  • Raffi sagt:

    Kann Ihre Argumente gegen die Töfffahrer verstehen.

    ABER ein noch grösseres Hindernis auf den wichtigen Alpenpässen sind die Velofahrer. In Gruppen nebeneinander statt hintereinander verursachen Velofahrer Rückstaus, die wiederum zu gefährlichen Überholmanövern führen.
    Zudem sind viele Velafahrer der Ansicht, dass sie kleine Cancellaras sind, was sie natürlich nicht sind. Letztlich ist mir so einer am Furka fast unter die Räder gekommen und ich konnte nur dank einer Vollbremsung Schlimmeres verhindern. Vor Erschöpfung fing er an zu taumeln und fuhr dann vom Strassenrand urplötzlich 1.5 Meter in die Mitte…

  • Kurt Hilber sagt:

    Zu viele Verletze? Zu viele Hilfsflüge mit Helikoptern? Gefährdung Anderer? Lärm und Radau?
    Hmmm… nach der Logik müsste man primär wohl eher das Ski- und Snowboardfahren in unseren Alpen verbieten!

    • Frank Baum sagt:

      …vor allem müsste man die Bergsteiger verbieten, die sich ständig in Gefahr bringen.

      • Walter Bossert sagt:

        Passen vielleicht solche Antworten igendwie zu den angesprochenen Töfffahrern?

        • Frank Baum sagt:

          Die Antworten passen bestens zu dem Thema. Immerhin haben wir in der Schweiz einen gerechtigkeitssinn. Also, wenn wir schon Verbote aufstellen, dann gegen die, die den grössten Schaden verursachen. Dann müssten wir eben gegen die Bergsteiger vorgehen oder die Velofahrer, die sich an keine Regeln halten. dort ist ein wesentlich dringender Handlungsbedarf als bei den Töffahrern.

          • hans fallada sagt:

            frank baum nochmal zum mitschreiben: ein motorrad verpestet die bergwelt mit seinem gedröhne und seinen abgasen.
            wie kommen sie auf den vergleich mit bergsteigern und velofahrern??

  • Rainer Mattern sagt:

    Selbst Töfffahrer habe ich nie verstanden, warum (manche) Motorräder so laut sein müssen. Es gibt keinen technischen Grund dafür und liesse sich ändern. In diesem Punkt sollte Töfffahrer kompromissbereit sein. Rücksichtsloses Fahrverhalten ist aber kein Monopol der Töfffahrer und das betrifft sicher den kleineren Teil, sondern das findet sich unter allen anderen Verkehrsteilnehmern. Die meisten Töffs sind während einiger Monate unterwegs, anders als Autos und Lastwagen.

  • Dino sagt:

    Ähnlich wie Sie bemühe ich mich ebenfalls darum andere in Ihrer Sichtweise zu respektieren und nicht gleich nach Verboten zu schreien wenn mir irgendwas nicht passt.

    Die Strassen hier werden jedoch immer wieder zu Geduldsprobe und ich ertappe mich öfters mal dabei wie ich mich über meine Mitmenschen aufrege. Es wird einem erst bewusst wenn man etwas mehr darüber nachdenkt; ich spreche natürlich über die Fahrradfahrer und Fussgänger. Diese durch und durch egoistischen Verkehrsteilnehmer welche eine Gefahr für sich selbst und andere darstellen.

    Es ist ebenfalls nicht originell sich darüber zu mokieren aber umso nötiger. Denn die Helden in Strumpfhosen auf ihren lächerlichen Viktorianischen Ablenkungen (Velo) kennen weder Rücksicht noch Verkehrsregeln; sie fahren ohne zu schauen über Fussgängerstreifen, überholen andere Velofahrer ohne Zeichen zu geben, fahren Schlangenlinien, freihändig, aussen im Kreisel anstelle in der Mitte und erachten es als selbstverständlich anderen den Vortritt zu nehmen. Sie sind die Plage der Kantonsstrasse und ich habe nun schon eine längere Zeit eine Vermutung – der Grund warum die Autobahn die sichersten Strassen sind ist weil es dort keine Radfahrer gibt!

    Bei den Fussgänger sieht es nicht besser aus – mit Kapuze ins Gesicht gezogen auf ihr Smartphone glotzend latschen sie in die Strasse als hätten sie einen Todeswunsch. Da wird weder links noch rechts geschaut oder gewartet bis ein Auto anhält, nein – loslatschen! Ich habe noch nie gehört, dass ein Fussgänger von einem stehenden Fahrzeug über den Haufen gefahren wurde aber ich vergesse zwei Dinge: Fussgänger sind IMMER wichtig und wir in der Schweiz versuchen mit aller Kraft die Naturgesetze wie ‘survival oft he fittest‘ auszuhebeln.

    So, da ich nun ebenfalls alle in einen Topf geschmissen habe geht es mir viel besser und ich kann nun entgegen meiner Überzeugung welche ich oben angeführt habe nach Verboten schreien.

    Noch was; es ist bezeichnend wie sich Städter in den Bergen aufführen. Man verlangt nach Ruhe und Erholung ohne Rücksicht auf die lokale Bevölkerung. Wie einige Städter vorschreiben wie die Berge sein müssen ist nicht nur egoistisch sondern auch noch masslos arrogant.

    Ich werde weiterhin mit meinem PKW die Alpenblümchen und Bäumchen füttern. Wenn ich das nicht mehr machen darf, dann setzt sich hoffentlich jemand dafür ein, dass sämtliche Strassen über die Pässe abgebrochen werden. Wer dann in die Berge will kann zu Fuss gehen – oder sind die Strassen dafür wieder gut genug?

    PS: Der VCS setzt sich für eine einseitige und ideologisch-geprägte Mobilität ein, mit mensch- und umweltgerecht hat dies herzlich wenig zu tun.

    • neni sagt:

      wunderbar…………….

    • paul jud sagt:

      Danke, jetzt weiss ich es: Die Ursache aller Verkehrsprobleme liegt bei Velofahrern und Fussgängern.

    • Michi sagt:

      Ich empehle Ihnen zu Ihrer eigenen Gesundheit, in Zukunft ausschliesslich auf der Autobahn zu fahren. Dann werden Sie nicht mehr durch Velofahrer und Fussgänger gefährdet.

      • Dino sagt:

        Text lesen und Text verstehen ist nicht dasselbe, nicht wahr? In der Migros gibts vielleicht noch ein Pack mit Sinn für Humor.

        • Capa sagt:

          Wirklich schade, soviel Enthusiasmus und Energie und dann ein solches Pamphlet. Bitte noch ein klitzekleines etwas mehr nachdenken und dass Bewusstsein wird sich einstellen…hoffentlich!

  • George Krieg sagt:

    Dieses Problemchen was da geschildert wurde ist erst der Anfang. Es wird in Zukunft noch viel schlimmer und das in allen Bereichen der Freizeitgestaltung. Gewöhnt Euch daran.
    Dankt allen denen, die für ein grenzenloses Wachstum sind und den Hals nie voll genug bekommen.
    Jetzt werden die ersten negativen Auswirkungen langsam sichtbar. Alle wollen Freizeit, Hobby, Erholung zur gleichen Zeit.

  • Mikke Frikke sagt:

    Ich bin auch Motorradfahrer und bin oft auf dem Susten-Grimsel-Furka. Und ich fahre gerne zum Genuss. Aber diese lauten, schnellen Rennmaschinen stören mich auch sehr. Halsbrecherisch und rücksichtslos!
    Ich bin für mehr Präsenz und Kontrollen der Polizei. Es muss mal ein Zeichen gesetzt werden!

  • Meinrad Ostertag sagt:

    Die Motorradfahrer, die ihr Gefährt nicht als Verkehrsmittel brauchen, um von A nach B zu gelangen, sondern Pässe befahren, sind schon eine ganz spezielle Spezies. Die machen da einen auf Verrucht in ihren lächerlichen Lederkombis und der dauergewellten Sozia mit Arschgeweih. Das sind noch die richtigen Alltagsausbrecher – Individualisten, die in Rotten den Berg hochjagen, auf der Suche nach dem grossen Kick. Ob klappen sie das Helmvisier hoch und stecken sich eine Zigarette an und es kommt so etwas wie Marlboro-Feeling auf – und am Montag arbeiten sie dann wieder im Call-Center oder bei der VBZ und sehnen sich nach dem nächsten Ausritt.

    • chrigel sagt:

      Ganz genau! Und Sie, Hr Ostertag, sitzen wohl mit Ihrer Angetrauten mit BMI 34 im Camper am Strassenrand und suchen die grosse Freiheit? Ich weiss nicht, welchen Frust Sie in sich tragen, aber ich bin sicher, dass Sie tief drin ganz fest unzufrieden sind wie Ihr Leben bis jetzt gelaufen ist, ansonsten Sie viel entspannter sein könnten! My condolences!

  • hans sagt:

    Mal wieder typisch Lenkstangengeuferi, denkt ihr die Strassen wurden für euch gebaut? Mal ehrlich, wenn die Strassen über die Berge für Velofahrer gebaut worden wären, hätten sie nicht doppelte Spurbreite. Mich als Motorradfahrer stören übrigens die Velofahrer, die dann noch meinen sie müssen zu dritt nebeneinander Fahren, ebenfalls. Aber trotzdem spreche ich ihnen die Nutzung der durch meine Verkehrssteuer mitfinanzierten Strassen nicht ab.
    Und was soll der Quatsch mit den Low-Ridern und Chopperfahrer? Sorry, aber die machen mindestens so viel Lärm wie andere, meistens sogar noch mehr.
    Ausserdem gibt es über die Mehrzahl der Berge in den Alpen keine mit dem Motorrad befahrbaren Strassen. Ich gehe selber gerne wandern und weiss deshalb, es gibt gaaaaanz viele schöne, ruhige Orte an denen man keinen Motorenlärm hört.
    Bei Ihnen gilt wohl: Leben und leben lassen, solange Sie nichts davon mitbekommen.

    • Walter Bossert sagt:

      Lieber Hans, das versuche ich seit Jahren, aber leider mit wenig Erfolg. Denn wo keine Motorräder mehr zu hören sind knattern heute überall Helis herum und man fragt sich ehrlich was passieren würde wenn es kein Treibstoff für Motoren mehr geben würde auf dieser Welt. Die Menschheit würde in Jahresfrist aussterben. Nur schon wegen dem fehlenden Brum- Brum…

    • paul jud sagt:

      Leider wohne ich da, wo du Töff fährst. Soll ich dir dankbar sein??

  • D.Martins sagt:

    Ab Mitte September bis zur Wintersperre kann man auf den grossen Alpenpässen wuinderbar Radfahren. bis dann, Alternativen wählen oder schön rechts fahren….

  • Ernst Miotti sagt:

    Über die Berge Tempo 60 einführen, gilt dann aber auch für die Velos talwärts. Dann wäre allen gedient, weniger Unfälle und weniger Lärm und alle können die Aussicht geniessen.

  • Jörg Wirz sagt:

    Töfffahrer halten sich wenigstens an die vorgegebenen erlaubten Routen bzw. Pässe über die Alpen.

    Velofahrer und Wanderer sieht man überall in den Bergen grenzenlos über Wiesen und durch Wälder ziehend. Dies ist für die Natur, vor allem für die Tierwelt sehr einschneidend und schädlich. Tiere werden aufgescheucht und vertrieben. Zudem sind viele Rastplätze mit Plastik- und anderen Abfällen übersäht.

    Soll ich jetzt auch etwas naiv und einseitig die Contenance verlieren?

    Die Tiere würden vermutlich den gleichen Titel setzen was die Wanderer und Radfahrer betrifft bezüglich *der grössten Plage in den Bergen“. Hopp Pro Natura schafft die Wanderer und Velofahrer ab!!!!

  • Stöffel sagt:

    Herr Reber, wieso gehen sie nicht an neblige, verregnete und kalte Tage auf den Pass? Dann sind sogar die Berge selber ruhiger als sonst :-)

  • franz sagt:

    Das wäre doch die Gelegenheit dort viel öfter polizeilich zu kontrollieren und Einnahmen zu erzielen.
    Ich bin Rollerfahrer mit 33PS und mich stören die Kamikaze-Fahrer auch!

    • hans sagt:

      Ja, auch mich stören sie, jedoch unternimmt die Polizei einfach GAR NICHTS gegen diese verdammten, rücksichtslosen Velofahrer!!!

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    also folgendes. diejenigen motorradfahrer, welche mit ihren rennmaschinen und dem schwarzen helmvisier über die pässe rasen, ja, die gehören wirklich nicht in die berge, sondern auf die rennstrecke. daneben gibt es viele motorradfahrer welche gemütlich und verantwortungsbewusst die natur beim pässefahren geniessen. und bei dieser gruppe gibt es gar nichts auszusetzen.

  • Olli sagt:

    Herr Reber,
    ich muss Ihnen leider sagen : Sie halten sich seit Mitte 20 für liberal und soooo… tolerant, sie sind aber leider nicht mehr als ein Bünzli. Einer von mehreren 100’000 in der Schweiz. Mosern sie weiter…….

    • paul jud sagt:

      Ihnen gehen die Argumente aus oder Sie haben ein schlechtes Gewissen, darum spielen Sie auf den Mann. Rote Karte!

  • Werner Abegg sagt:

    Töfflärm in den Bergen stört besondes. Aber nicht nur dort. Die Lärmausscheidungen dieser Donnervögel ist im Sommer überlall eine Plage. Das verdirbt einem manchen gemütlichen Sommerabend. Weshalb dürften Motorräder eigentlich so viel lauter sein als Autos? Und weshalb unternimmt niemand etwas dagegen, wo doch alles immer von Lärmbekämpfung an der Quelle spricht?

  • Ralph Kotztgleich sagt:

    Seit jeher bemühe ich mich um eine liberale Grundhaltung. Ich fahre Auto (berufsbedingt), Motorrad und Velo. Die meiste Zeit verbringe ich auf dem Fahrrad. Mit dem Motorrad fahr ich schon lange keine Pässe mehr. Zu gefährlich. Immer wieder beobachte ich Pulks von Radfahrern, die gemütlich zu zweit oder zu dritt nebeneinander den Pass hochbummeln und so das ganze Verkehrsaufkommen lahmlegen. Oder sie rasen mit 50 bis 90 Sachen den Pass runter und kommen mir auf meiner Fahrbahn entgegen. Rennmaschinen gibt es auf den Strassen übrigens keine. Rennmaschinen sind nur für die Rennstrecke zugelassen und erhalten nie und nimmer ein Nummernschild. Und die wären dann richtig laut. Warum fährt der Autor auch auf der Grimselpassstrasse? Ich würde nie einen so populären Pass für meine Velotour wählen. Viel zu viel Verkehr. Und zwar nicht nur Töfffahrer. Camper, Lastwagen, Autos, Traktoren, etc. Das ist doch kein Vergnügen. Es gibt viele Pässe, wo ich als Velofahrer die Ruhe der Berge geniessen kann. Zum Thema Schräglage kann ich nur so viel sagen: Wie Thom Lüthi liegt bestimmt niemand in die Kurven. Da wäre die Haftungsgrenze von normalen Strassenreifen schon lange erreicht. Schräglage gehört nun mal zum Töff fahren. Anders kann eine Kurve nicht gemeistert werden. Was für Nichttöfffahrer nach viel Schräglage aussieht, muss in Tat und Wahrheit nicht so sein. Ist für Velofahrer einfach schwer einzuschätzen, mit dünnen Veloreifen geht es natürlich nicht so schräg. Und übrigens, die Berge gehören allen. Nicht nur Samuel Reber. Seit 30 Jahren lese ich den Tagi. Nach dieser Hetze gegen Motorradfahrer werde ich dies nicht mehr tun.

    • neni sagt:

      mein grössten respekt für ihren artikel……endlich mal ein NORMALER mensch!!!!!

    • Peter Kaegi sagt:

      Herr Kotzgleich, nur müssen sie bei der Sistierung ihres Tagi-Abos aber den Mut aufbringen und ihren richtigen Namen nennen.

    • paul jud sagt:

      …und ich fang wieder mit dem Tagi Lesen an!

    • Reto Weber sagt:

      Ich muss Ralph zustimmen, Auch ich lese gerne den Tagi, dazu gehören auch normalerweise diese Outdoorblogs. Allerdings finde diesen Artikel völlig Fehl am Platz (werde aber deswegen nicht gleich aufgeben dem Tagi, glaube an das Gute).
      Herr Reber sollte sich lieber mit der Ursache beschäftigen, als sich einseitig über die Motorradfahrer negativ auszulassen. Schwarze Schafe gibt es in allen Bereichen, und auch ich als passfahrender Motorradfahrer muss oft selbst etwas den Kopf schütteln über andere Kollegen und deren Verhalten im Strassenverkehr. Nichtsdestotrotz sehe ich das Hauptproblem bei dem immer grösser werdenden Bedürfnis unserer ständig wachsenden Bevölkerung nach Freiheit und Freizeitausgleich. Jeder hat da seine eigenen Methoden diese zu befriedigen, aber deswegen gleich Verbote auststellen sind wirklich nicht angebracht. Mehr sollte man sich in Toleranz üben und an die Verkehrsordnung halten, und damit sind alle gemeint.
      Ein Tipp: Wer geht schon an den Wochenenden auf die Pässe, wenn doch im vorherein bekannt ist, dass es nur so von Personen wimmelt und die Hölle los ist? Einen Ferientag unter der Woche nehmen ist eine erholsame Alternative und erspart einem diese Griesgrämigkeit…

  • Elisa sagt:

    Ich kann den Autor gut verstehen. Vor zwei Jahren machte ich Wanderferien im Schwarzwald. Über das Wochenende ab Freitag kommen dort die Töfffahrer, vor allem auch von der Schweiz, und rasen stinkend und röhrend, oft in Horden, über die dortigen sanften Passtrassen, die keine Geschwindigkeitsbeschränkung haben. Das ist unerträglich. Sie verschandeln mit Lärm- und Gasemissionen das Schwarzwaldgebiet. Wanderer und Touristen suchen Ruhe und Erholung und müssen dann das erleben. Die dortige Bevölkerung setzte sich gegen diese Art Umweltverschmutzung vehement zur Wehr, nicht zuletzt auch, weil ihre Gäste reklamierten. Bei solchen Zuständen wird auf die Länge eine Gästegruppe ausbleiben. Leider passiert erst etwas, wenn der Geldbeutel schmerzt.

    • Dani sagt:

      Elisa, auf den dortigen sanften Passstrassen gilt – wie überall in Deutschland – die Ausserorts-Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h!

    • Kathy sagt:

      SIe erzählen grossen Käse hier – im Schwarzwald gibt es sehr wohl Geschwindigkeitsbeschränkungen, wie überall in D ausser auf der Autobahn. Innerorts 50, ausserorts 100, wenn ausgeschieldert 70.

    • Kurt Blaser sagt:

      „Sie verschandeln mit Lärm- und Gasemissionen das Schwarzwaldgebiet“ und Sie Elias, sind Sie in den Schwarzwald gelaufen ?? Sie wissen aber schon wie viele Jahrzehnte der Schwarzwald schon von Motorradfahrern besucht und bereichert wird und ich glaube nicht das jetzt wegen IHNEN etwas geändert wird.

    • pege sagt:

      Mit was für stinkenden, lärmenden Bussen kommen den die Touristen in den Schwarzwald, und was ist der Unterschied zwischen stinkenden Töfflern und stinkenden Horden von Wanderern?
      Und nebenbei: Auch Töfffahrer sind Gäste und bringen Geld, das gerne genommen wird!

  • Frank Baum sagt:

    Dem Author ist leider mit 20 nie ein Licht aufgegangen. Deswegen hat er nie verstanden, was es bedeutet, anderen gegenüber tolerant zu sein. Das ist für die hysterischen Naturfanatiker, die ausser sich selbst niemanden in der Natur dulden, nicht unüblich. Der VCS unternimmt nichts in die Richtung, wie der Author vorschlägt, weil er weiss, dass man da nicht durchkommt. Die Mehrheit der Schweizer ist eben liberal und tolerant.

  • Toni sagt:

    Ich fahre selber Töff, ich fahre Velo und ich wandere auch gerne. Man kann sich doch selber drauf einstellen wann man welches und vor allem wo macht? So ne Schnapsidee wie mit dem Velo zur Hochsaison über eine extrem befahrene Passstasse zu fahren, und dann hier im Artikel um Ruhe zu bitten…??? Dass der Autor auf seinem Velo, bei jedem Wohnmobil, Reisecar oder Auto welches ihn den Pass rauf überholen muss, auch so manch haarstreubende Situation auslöst ist ihm auch klar? Ohne diese „Biker“ könnte wohl die hälfte aller Restaurants auf den Pässen die Türen schliessen.

  • Philipp Müller sagt:

    Danke für diesen Blog-Eintrag, ich sehe das grundsätzlich auch so. Gerne würde ich eine liberale Haltung an den Tag legen und möchte allen grosszügig ihren Spass gönnen. Das ganze ist ja eine Frage der Menge und hier scheint mir das Problem zu liegen. Gehe ich irgendwo in die Berge zum Wandern, höre ich wie TöfffahrerInnen über Minuten das ganze Tal lärmverschmutzen, auch wenn ich weit weg bin von irgendeiner Strasse. Sie können auch im Bünderland irgendwo vor einem Maiensäss sitzen und der Natur zuhören, werden aber immer irgendwelche Töffröhrende hören. Schade und eben auch egoistisch. Ich wünschte mir manchmal, dass die Töffbeschleunigten ihre Lärmblase, die sie über die Täler und Berge legen, sehen könnten!
    Dasselbe gilt übrigens auch für die „Töffs“ am Himmel…

  • mel sagt:

    ok, jedem das seine, aber ich finde töfffahren wirklich auch ein dämliches hobby. „komm, lass uns etwas durch die berge kurven und die natur erleben“ :D

  • Ryser sagt:

    Das mit der Töff Raserei kann ich nach vollziehen. Es zu verbieten finde ich falsch!! Fahre auch einen grossen Roller. Mit diesem fahren wir in die Berge um zu Wandern.

  • Andy sagt:

    Ja, Raser sind eine Plage – egal ob Motorrad- oder Autofahrer. Aber die Passstrassen für den motorisierten Individualverkehr sperren?? Weshalb denken Sie denn, dass Passstrassen wie die über den Grimselpass so gut ausgebaut sind? Für Fussgänger und Radfahrer? Wer finanziert denn diese Passstrassen? Es hat in den Bergen wirklich genügend alternative Routen, welche dem morotisierten Verkehr nicht zugänglich sind. Da muss man sich als Wanderer und Radfahrer nicht ausgerechnet einen Pass aussuchen, über welchen eine gut ausgebaute, zweispurige Strasse führt

  • sepp z. sagt:

    Ich kann mir vorstellen, dass etwa der TCS sogar zum Töfffahren ermuntern will.
    Damit er wie bereits im Aargau mehr Rettungsflüge machen kann und mehr Gewinn einstreicht.
    Manchmal funktioniert die Welt sehr einfach.

  • Kurt E. Müller sagt:

    Töfffahren ist eben eine Sucht. Ich kenne mehrere ansonsten vernünftige Menschen, die auch nach schweren Unfällen kaum genesen wieder aufs Motorrad steigen. Sofort und nachhaltig helfen gegen die Raserei in den Alpen würden häufige Geschwindigkeitkontrollen und Ausweisentzüge an Ort und Stelle.

  • Hausi Meier sagt:

    Die Kommentare zeigen, wie brisant das Thema ist. Als ehemaliger Töfffahrer teile ich die Einschätzung des Autors, dass die meisten Töfffahrten über die Pässe blosser ökologischer Unsinn und dazu noch extrem gefährlich sind. Wer das negiert, verschliesst die Augen – und rast hoffentlich nciht in eine Felswand. Aus einer solchen habe ich nämlich schon mal einen toten Töfffahrer rauskratzen müssen, unschön :-(

  • Nicole sagt:

    Sie haben ja so recht. Vielleicht sollten wir für reines Freizeitfahren auf Alpenpässe für PWs und Töffs eine Maut verlangen; in Oesterreich ist dies oft der Fall. Das wird den Verkehr vielleicht ein wenig eindämmen. Die Alpen verkommen immer mehr zu einem Freizeitpark und wer Ruhe und Natur sucht muss leider sehr weit gehen, was nicht für alle Menschen möglich ist. PWs oder Töffs, die langsam durch die Berge „schlendern“, zwischendurch anhalten, sind nicht gemeint; die sind weder akustisch nervend noch gefährlich. Diese machen aber auch nicht 5 Pässe am Tag und sind sicher bereit etwas zu bezahlen. Ich bin auch der Meinung, dass dies endlich geregelt werden muss, leider …

  • Richard Maurer sagt:

    Als Motorradfahrer und Wanderer habe ich es auch nicht immer leicht. Als Wanderer muss ich aufpassen, dass ich nicht von wild gewordenen Mountenbikern überfahren werde, als Motorradfahrer bringen mich nebeneinader fahrende Radfahrer in brenzlige Situationen. Trotzdem habe ich meine Toleranz behalten und fordere keine Verbote. Von diesen hat es schon genug in der Schweiz. Bezüglich Ihrer Aussage des Notfallarztes erwarte ich genaue Fakten.

  • McLennon sagt:

    Die Menge macht bekanntlich das Gift. Das ist in der Schweiz noch mehr als in anderen Ländern das Grundproblem. Zuviele Menschen, zuviele Tiere, zuviele Strassen, zuviel Lärm. Zuviel von etwas auf kleinem Raum erzeugt Aggressivität usw…also, bleibt höchstens auswandern, weil die von Ihnen als Beispiel angefahrenen Motorradfahrer sich einfach ein anderes Betätigungsfeld suchen werden, falls hier ein Verbot gestellt wird.

    • Mike schmid sagt:

      Aber man bekämpft in der Schweiz halt lieber auswirkungen der Überbevölkerung mit Verboten… Stellt euch mal all die gelösten Probleme vor wenn die Menschen nicht mehr so zahlreich wären. Was zum Glück irgendwann automatishc der Fall sein wird

  • Gunnar Leinemann sagt:

    Endlich sagt es mal wieder einer! Diese egomane Töfffahrerei ist wirklich unerträglich! Lust für wenige und Frust für viele. Da macht man sich sehr berechtigt über die immer stärkere Umweltbelastung Sorgen, aber einem Teil der Bevölkerung geht das sowas von am A**** vorbei, dass man lärmend, stinkend, gefährlich und luftverschmutzend für das pure Vergnügen durch die Berge blocht. Ich verstehe nicht, warum diese Leute noch nicht mit einer massiven Lenkungsabgabe zur Vernunft gebracht worden sind. Das Geld könnte ja in einen Fond zum Schutz der Alpenwelt fliessen. Das ganze ist ja auch ein typisches Symptom unserer immer verantwortungsloseren Spassgesellschaft. Nur das eigene Vergnügen zählt, alles andere ist egal – selbst die eigenen Kinder, die vielleicht schon unter umweltbedingtem Asthma leiden… Ich habe das übrigens mal an einem Tag selber ausprobiert (schnell mal ins Tessin), fand es aber schlussendlich völlig hirnlos. Der Schweiz geht es noch viel zu gut, sonst würde sich dieser Schwachsinn nämlich ganz von selber minimieren. Ganz komisch ist übrigens auch, warum die Polizei, die doch so gerne mal Geld eintreibt, nicht regelmässiger an den Raserstrecken Kontrollen macht.

    • H. Davidson sagt:

      Sie haben völlig recht Hr. Leinemann, es geht mir völlig am A…vorbei was irgendwelche zugewanderte Ökotalibane. vom Motorradfahren halten. Und dann noch die armen Kinder mit Asthma als Grund vorschieben. Sry billiger gehts nicht.

    • Walter Bossert sagt:

      Für einmal bin ich tatsächlich der gleichen Meinung wie der Herr Leinemann und kann ihn nur unterstützen! Zum letzten Satz; da habe ich eine etwas boshafte Vermutung….

      • Gunnar Leinemann sagt:

        Das freut mich aber, Herr Bossert, dass wir es doch mal geschafft haben, gleicher Meinung zu sein :-))
        Falls Sie wegen des letzten Satzes vermuten, dass ich an so einer Raserstrecke wohne – nein, dem ist Gottseidank nicht so.
        @Mister „Harley Davidson“, der zu feige ist, mit dem richtigen Namen zu posten: Ihr Kommentar ist selbstredend, Sie verkörpern genau die egozentrische Grundhaltung, die ich beschrieben habe. Vermutlich sind Sie sogar stolz darauf.

        • Gunnar Leinemann sagt:

          @Bossert: Ach so, oder meinten Sie die Tatsache, dass es gerade unter den Polizisten viele Motorradfahrer gibt, die vielleicht in ihrer Freizeit auch gerne mal die Sau raus lassen? Könnte schon sein…

    • Peter Schmid sagt:

      Ist für mich wohl auch ein Novum dass ich dem Herrn Leinemann zustimmen muss. Nichts gegen den Geschwindigkeits-Kick; den haben wohl sowohl Velo- wie auch Motorrad-Fahrer. Aber wegen den paar hundert Motorradfahrern werden ganze Täler, ihre Bewohner sowie alle erholungsuchenden Gäste mit Lärm terrorisiert. Das Ganze beschränkt sich leider nicht nur etwa auf die Täler, auch die Anwohner von Seen kommen an Wochenenden, und im Sommern auch an frühen Vormittagen und am Abend (also dann wenn die meisten Leute eben nicht arbeiten, und sich auch einmal erholen wollen) in den „Genuss“ dieser dröhnenden Lärm-Kulisse

      Und Leute wie Paul Jud welcher ein Geschäft besitzt das offensichtlich von den Motorradfahrern profitiert, sind wohl auch eher eine Minderheit in diesen Gegenden.

      • Chris Müller sagt:

        Bei Gunnar Leinemann kommt meiner Erfahrung nach nur immer Links-Grünes raus. Hauptsache man schiesst gegen alles was nicht innert 48 Stunden kompostierbar ist. Vermisse eigentlich nur noch den Anti-Schweizer Kommentar.

    • pege sagt:

      Sie bringen es auf den Punkt. Ich hoffe, dass Sie niemals laut furzen und zahlen Sie Ihrem Therapeuten endlich eine anständige Entschädigung.

  • Matthias Bloch sagt:

    Einverstanden. Freipass organisiert „ruhige“ Passtage: 15.9. Glaubenbielen, zum Beispiel.

    Ergänzend:

    Das Essen in vielen abgelegenen SAC-Hütten fliegt Helikopter. Dazu Bier und Butter in Einzelportionen.
    Verletzte, vom Weg abgekommene und tote Berggänger fliegen Helikopter.
    Viele Gleitschirmflieger, Wanderer und Berggänger fahren mit dem Auto in die Berge.

    Bergsteiger und Skifahrer, die sich bei gefährlichen Wettersituationen in Notlagen bringen, gefährden die Rettungskräfte.
    Mountainbiker ohne Rücksichtnahme gefährden Wanderer.
    Und so weiter.

    Es gibt auch angenehme, gemütliche, zuvorkommende Motorradfahrer.

    • Eduard J. Belser sagt:

      Wer es nötig hat seine Mitmenschen mit lautem Auspuffsgeröhre zu terrorisieren gehört weder an den Lenker eines Töffs noch an das Lenkrad eines Autos sondern auf die Liege eines Psychiaters und aufs Trottinett. Es wäre heute möglich sehr viel leisere Töffs und Autos zu bauen, aber der Gesetzgeber müsste Druck auf die Lärmterroristen machen. Lärm ist nicht nur extrem störend sondern auch gesundheitschädigend, deshalb müssen die Vorschriften dagegen verschärft und dann auch knallhart durchgesetzt werden. Töffs und Autos, die übermässig lärmen samt Fahrausweis des Fahrers einziehen und einen Kleber auf das Fahrzeug «Thommen Recicling einfach», sind die Lärmmaschinen dort durch die Schrottpresse gejagd, wird es sicher ruhiger. Noch wirksamer wären Polizeipatroullien mit Lärm- und Geschwindigkeitsmessgeräten in Zivilfahrzeugen und Schnellrichterwagen – vorne Büro für das Ausstellen des Strafbefehls, hinten Schrottpresse – für zeitnahes, effizientes Strafen der Täter.

  • Choppertom sagt:

    Lieber Herr Reber. Bei allem Veständnis. Ich fahre seit Jahren Harley und ja, ich fahre gerne über Pässe obwohl man den Harley’s nachsagt, dass sie dafür nicht geschaffen wurden. Ich fahre öfters in einer Gruppe aus Freunden mit und wir rasen nicht und überholen uns auch nicht gegenseitig wie die Irren, denn dafür habe ich auch kein Verständnis. Aber es gibt keinen Grund, gegen Motorräder in den Bergen generell zu wettern. Mich nerven auch des öftern die „Lenkstangengöiferi“ die in Gruppen nebeneinander (!) die Pässe runter heizen, so dass man kaum daran vorbeikommt. Die gefährden ebenfalls nicht nur sich selber, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Aber das ist für mich kein Grund, gegen die Velofahrer zu hetzen. Genausowenig ist es angesagt, die Motorräder von den sensationellen Schweizer Alpenstrassen (die für den motorisierten Verkehr gebaut wurden!!) zu bannen. Allseits gute Fahrt und memento mori.

  • betroffener sagt:

    Vielen Dank Herr Reber für diesen treffenden Beitrag, leider betrifft es nicht nur die Bergregionen sondern
    auch das Unterland.

  • Martin Burri sagt:

    Es ist immer wieder erstaunlich dass sich die Velofahrer aus den flachen Kantonen mit dem Velo oder auch zu Fuss in den Alpen die Passstrassen aussuchen. Als ob man nur da Velo fahren und wandern könnte? Der Alpenraum ist gross genug um sich Strassen oder Wege auszusuchen wo es keinen Verkehr hat.
    Werden sie als nächstes einen Blog über das Picknik an der Autobahn schreiben?
    Sie haben sich ein extremes Wochenende in den Bergen ausgesucht für ihre Bestandesaufnahme. Aus Sicht von uns Berglern ist jeder selber Schuld der daran teilnimmt.
    Die Motorradfahrer alle in den gleichen Topf zu werfen und als Raser zu bezeichnen ist mehr als billig und zeugt eher von persönlichem Velofahrerfrust. In welchen Topf könnte man denn die „rücksichtslosen“ Velofahrer schmeissen?
    Oft frage ich mich auch ob die Berge den Horden von „Aglos“ gehören und diese immer ganz genau wissen was für uns gut ist?

    • Kim Haselbusch sagt:

      Lieber Herr Burri, „Picknick an der Autobahn“, das haben Sie schön gesagt!

    • paul jud sagt:

      Ich wohne da, wo Sie Töff fahren. Ich danke Ihnen dafür!

    • Walter Bossert sagt:

      Das ist genau das was ich an euch “ Berglern “ so liebe, kaum kommt das Thema extremer Strassenverkehr welches den meisten Bergdörfern zu schaffen macht, mal von “ unten“ aufs Tapet, heisst es dann von eurer Seite , nein .nein ist alles nicht so schlimm und ihr Aglos wollt uns wieder mal was vorschreiben ( was ihr selber nicht im Stande seid ) Wenn dann im nächsten Winter, die Autos wieder ganze Talschaften füllen und ihr “ Bergler“ zu jammern habt , denke ich für mich alleine; Pech gehabt, sicher auch den falschen Tag ausgesucht….

    • Sepp Manser sagt:

      @Burri: Dann ist also Auto- und Motoradlärm für Sie kein Problem? Einfach bitte nicht durchs eigene Kaff oder wieso will bald jedes Bergkaff eine Umfahrungsstrasse…? Schön auch, dass Sie gleich für alle Bergler sprechen.

  • Georg Schulz sagt:

    Ich kann einfach nicht verstehen, warum Motorräder so viel lauter sein dürfen als Autos. Dazu gibt es meiner Meinung nach überhaupt keinen Grund mehr, denn Motorradfahren ist bei uns fast nur Freizeitvergnügen. Sogar auf einem 2000-3000m hohen Gipfel hört man noch das Gedonnere vom Tal herauf. Deshalb: gleiche Lärmvorschriften für alle!

    • hans sagt:

      Lieber Georg
      Damit es auch du jetzt weisst:
      Die Lärmvorschriften gelten sowohl für Autos wie auch für Motorräder. sind also gleich…
      Und wen wir dabei sind: Ich wäre auch für eine Helm- und geeigneter Schutzkleidungspflicht (Sturzpads, etc.) für ALLE. Also Motorrad und Velofahrer!!!

      • P. Karrer sagt:

        Dann gehören diese Lärmvorschriften offensichtlich verschärft. Die Autobranche schafft es auch, sich mehrheitlich und vermehrt sogar sehr vorbildich daran zu halten, wieso soll das bei den Motorrädern nicht möglich sein.

      • Sepp Manser sagt:

        @hans: Gleiche Vorschriften, aber verschiedene Resultate, oder wieso hört man die angeblich ach so leisen Motorräder auf der gleichen Passstrasse oft schon lange bevor man sie sieht und die Autos nicht? Oder sind das die sog. bedauernswerten Einzelfälle?

  • A. Fluder sagt:

    Ich gratuliere Ihnen zu diesem Beitrag er trifft den Nagel auf den Kopf. Auch ich bin mit dem Velo gerne auf unsern Passstrassen unterwegs was in den letzten Jahren der vielen Motorräder wegen der pure Stress ist. Früher konnte man es noch unter der Woche wagen heute spürt man fast kein Unterschied zum Wochenende. Am Grimsel ist es absolut am schlimmsten. Leider kann man von der Politik keine Hilfe erwarten denn die setzen sich nur dort ein wo sie auch Stimmen erwarten können und da eignet sich ein Votum für Einschränkungen im Individualverkehr nicht.

  • W. Iselin sagt:

    Kann ich nur unterschreiben. Wir haben am letzen Sonntag Furka, Susten und Grimsel mit dem Rennrad abfahren wollen; meine Frau liegt nun im Spital. Sie wurde von eine Töfffahrer von hinten angefahren. Am Susten war es echt grusselig, wie gestört die Töffahren fuhren.

  • Felix Heinzer sagt:

    Ich stimme Samuel Reber voll zu !! Auf einer Wanderung von Wassen Richtung Sustenpass – eine Horde nach der anderen und einen Lärmpegel fast nicht zum Aushalten. Mir taten die Anwohner leid. Mir ist einfach nicht verständlich wieso man keine gesetzlichen Auflagen machen kann um die Töffs leiser zu halten. Das wäre technisch sicher möglich ist aber von den meisten Motoradfahrern sicher nicht erwünscht.

  • Steph sagt:

    Kann Ihren Ausfuhrungen weitgehend zustimmen. Auch sonst erlebe ich einige Toefffahrer als wenig Ruecksichtsvoll, zB. wild Ueberholen, Kolonnenfahren, etc.

    Besonders aergerlich sind die Harleyfahrer mit abgeaendertem resp. lautem Auspuff – einfach kindisch und birrenweich eine solches ruecksichtsloses Verhalten.

  • Beat Stocker sagt:

    Nun gut; ich fahre auch Motorrad – unter anderem – und was ich da so erlebe von der ruhigen Zweiradgilde ist auch nicht gerade rühmlich. Rotlichter existieren nicht und/oder werden grundsätzlich via Trottoir umfahren, mitdenken (mit dem Verkehr und den anderen Teilnehmern) ist auch Fehlanzeige (zeigt sich hier der Sauerstoffmangel im Hauptmuskel Hirn?) und am Schönsten, was immer ein Fahrradfahrer tut, der andere ist a priori schuld.
    Also teilen wir die Schweiz. Ich fahre nicht mehr in den Bergen und die Fahrradfahren halten sich aus dem Mittelland fern.

  • Tom Dooley sagt:

    Genau! Alles verbieten, aber warum eigentlich nur für Autofahrer und Mofa-Fahrer? Alles für alle verbieten! Am besten machen wir nen Zaun um die Schweiz und innerhalb des Zaunes ist alles verboten. Ein riesiges Naturschutzgebiet, das wäre doch das beste, oder?

    Ich glaube das gerade die Gümmeler die sich an keinerlei Verkersregeln halten und 3-4 spurig nebeneinander fahren die letzten sind die Forderungen stellen sollten. Ansonsten käme vielleicht jemand auf die Idee von ihnen zu fordern sich an die bestehenden Verkersregeln zu halten ;)

    • Wanderer sagt:

      Die Gümmeler hört man als Wanderer nicht. Aber viele Motoradfahrer WOLLEN Lärm produzieren. Weil’s sonst kein Spass macht (nach Aussagen von mir bekannte Motorradfahrer).

      • Wölfli Imhof sagt:

        in der Schweiz ist fast alles verboten! Und was nicht verboten ist, ist obligatorisch! (Sir Peter Ustinov).

        Köstlich, was hier abgeht! Mich stören: Rechthaber, Rücksichtslose, Besserwisser, Missionierende, Menschen ohne Gehirn (oder matschigem, zu denen ich offensichtlich als Harley-Fahrer ja auch gehöre…), Motorradfahrer, welche öffentliche Strassen mit Rennstrecke oder Arena verwechseln.

        Bald kommt wieder Winter und dann herrscht fast Totenstille und Friede in den Bergen….

  • Samuel Mischler sagt:

    Guten Morgen
    Leben und leben lassen … eigentlich eine gute Einstellung. Ich bin selbst Motorradfahrer und rege mich selbst über Motorradfahrer in den Bergen auf. Aber aus unterschiedlichem Grund. Die Beobachtung, dass die meisten zu schnell unterwegs sind stimmt nur bedingt. Was aber sicher ist, und das erschliesst sich meist nur dem Kenner: Sie sind dann technisch unbeschlagen, schneiden Kurven, überholt wird an unmöglichen Stellen etc.
    Damit gefährden die Fahrer primär sich selbst, aber, und da bin ich mit dem Autor einig, viele andere drum herum auch. Wäre es nur das erste könnte ich gut damit umgehen, denn dann regiert das Darwinsche Prinzip, aber Kollateral-Schäden sollten vermieden werden.
    Nur, Herr Reber: Sie wissen als Fahrradfahrer wie ich auch, dass Fahrradfahrer genau diesselben Defizite im Umgang mit ihrem Sportgerät haben. Was man da in Abfahrten sehen kann ist mehr als nur haarsträubend.
    Nur was tun? Die einen lassen, die anderen nicht?
    Das mit den Sperrungen etc. ist so eine Sache:
    – Motorräder seien laut höre ich öfters. Das liegt auch im Ohr des Be-Hörers. Auch die Stadt Zürich wäre angenehmer, wenn nur Bienensummen und Kuhgeläute hörbar wäre, ist es aber nicht, da der Mensch nun mal den Verbrennungsmotor erfunden hat.
    – Der Verkehr sei unerträglich. Wenn ich mir aber die Karawannen von Autos und Wohnmobilen (und die nehmen sprunghaft zu auf den Bergen) ansehe, bin ich mir nicht mehr so sicher, was jetzt besser ist, zumal die Stellflächen auf den Bergpässen beschränkt ist.
    – Darf der sich anständig verhaltende Gelegenheitsfahrer mit dem notorischen Raser gleich gesetzt und damit in Sippenhaft genommen werden? Meine Erfahrung aus Gesprächen zeigt: Die Schlimmsten sind die Gelegenheitsfahrer, die ‚Profis‘ sind nämlich schon lange über den Berg, bevor das Gros der Ausflügler nur schon aufgestanden ist.

    Was Sie, Herr Reber, aber unbedingt Ihren befreundeten Unfallarzt hätten fragen sollen, wäre gewesen, welcher Art Motorrad die verunfallten Motorradfahrer denn gefahren sind.
    Denn es sind viel öfter die angeblich so entspannt fahrenden Cruiser, Chopper und LowRider-Fahrer, die die schweren Unfälle verursachen. Sie sind es dann auch, die auf Grund unzureichender oder gar ganz fehlender Sicherheitsausrüstung sich schwer verletzen.

    Ich habe für mich die Konsequenzen vor Jahrzehnten schon gezogen:
    – Ich fahre über keinen CH-Pass mehr nach 7h morgens.
    – Mein Motorrad ist leise.
    – Jährliche Fahrsicherheitstrainings sind Pflicht.
    – Persönliche Fitness ist Grundvoraussetzung zur Ausübung des Sports.

    Und das ist die wichtigste Konsequenz aus der Beobachtung von Herr Reber: Motorradfahren ist kein Hobby, es ist zuerst mal eine Fortbewegung, die eine gewisse Fitness voraussetzt und eine Schutzkleidung.
    Helme sind Pflicht, aber sonst? Jeder 2. fährt mit einer Neon-Gelben Schutzweste rum, aber darunter werden keine Handschuhe getragen (warum auch, gibt ja Griffheizung), Jeans (toll, wie sich die Baumwollfasern dank der Hitzeentwicklung durch Reibung beim Sturz bis auf den Knochen durch Haut und Muskeln brennen), Freizeitschuhe oder, wie letzten Sonntag gesehen, Zoggeli (!!!), undundund.
    Ich, Herr Reber, fordere auch, dass die Politik aktiv wird, aber anders. Ich verlange, dass Verunfallten, die so ausgerüstet sind, die Versicherungsleistungen zusammengestrichen werden. Denn: Die Kosten tragen Sie als Fahrradfahrer, ich (OK, ich bin auch Motorradfahrer, gehöre also zur ‚Sippe‘), aber auch die Oma aus dem Altersheim mit. Und das muss nicht sein, nicht, wenn man sich nicht schützt. Natürlich, dann müsste man bei Fahrradfahrern ohne Helm … hmm. Schwierig, Sie sehen?

    In den Diskussionen mit Direktbetroffenen, sprich mit Anwohnern solcher Passstrassen (und sie sind die EINZIGEN, die für mich das Prädikat Direktbetroffene haben, da Sie mit dem Fahrrad ja in den seltensten Fällen direkt an der Passstrasse leben, also auch zum Pass anreisen müssen, und die meisten Fahrradfahrer machen das weder mit dem Zug noch auf den eigenen Rädern, sondern mit dem Auto!) höre ich oft folgende Aussage:
    Hier in den Bergen ist es deswegen nur an wenigen Tagen im Jahr deswegen laut, aber in der Stadt ist es jeden Tag so laut oder lauter. Dann doch lieber hier.

    Und hier noch ein Tipp unter Fahrradfahrern:
    Fahren Sie, Herr Reber, an schönen Sommertagen dort Fahrrad, wo’s keiner tut: Im Mittelland oder den östlichen Voralpen. Denn dort ist dann keiner mit dem Motorrad.

    Leben und leben lassen … vielleicht doch ein gutes Motto, das man hoch halten sollte.

    Gruss

    Sam

    P.S.: Sie hätten den Notfallarzt auch fragen können, ob im Winter vor allem Ski-Fahrer mit dem Helikopter angeliefert werden. Er würde es bestätigen. Aber deswegen Skifahren an schönen Tagen verbieten? Darauf käme keiner. Oder? :-)

  • Glaser sagt:

    Ich bin seit 30 Jahren Polizist und fahre seit 32 Jahren leidenschaftlich Motorrad. Ich habe praktisch alle Führerscheine die man erwerben kann und damit will ich sagen, ich kenne die anderen Verkehrsteilnehmer aus den verschiedenen Perspektiven. Was mich aufregt sind solche hetzerischen Artikel wie dieser hier und dies ist nichts anderes als den Vorteil des Berufsstandes ausnutzen, um andere Leute schlecht zu machen! In den Bergen werden durch die Polizei regelmässig Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Sie sollten selber wissen, dass es in der Schweiz nicht viel braucht, um seinen Führerausweis zu verlieren. Würden Ihre Angaben stimmen, dass dort gerast wird, dann wäre ab Mitte Sommer keine Motorräder mehr unterwegs, weil niemand mehr einen Führerausweis besitzt. Es mag sein, dass es für Sie „als Nichtwisser“ gefährlich aussieht, aber es ist ungefährlicher „als mit einem Rennrad“ in kurzen Hosen und T-Shirt den Berg mit bald 100km/h hinunter zu rasen und dabei die ganze Strasse zu blockieren. Nebst dem mag es ein paar alte Motorräder geben die noch Lärm machen. Aber die neuen Motorräder sind leise wie nie zuvor. Auch das wird durch uns regelmässig kontrolliert. Nebst dem sind die Motorradfahrer ein Wirtschaftsfaktor. In Österreich wurde dies schon lange erkannt und entsprechend gastfreundlich sind die Leute. Nur in der Schweiz herrscht ein Klima des „Ellbögelns“ und ein egoistisches Verhalten. „Ich will die Berge für mich.“ Ausserdem glaube ich nicht, dass Sie von zu Hause mit dem Velo anreisen. Dieses wird sicherlich auf dem Autodach bis vor Ort gebracht. Ihr „umweltschützerisches Getue“ ist reine Heuchelei.

    • H. Davidson sagt:

      Vielen Dank für diesen Beitrag. Hetzerisch trifft es auf den Punkt

    • Wolfgang Erschwil sagt:

      Es ist bedenklich, dass Sie als Polizist darüber reden wie sehr schnelle Velofahrer bergab, mit 100 km/h, die Strasse blockieren. Indirekt geben sie zu, dass sie ein Raser sind oder kennen Sie die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht?

      • neni sagt:

        wolfgang, ER rast nicht, die andern…………und schon gar nicht mit dem velo………..

      • Thoams Meier sagt:

        @ Wolfgang Erschwil:
        Gerade am Nufenenpass begegnen einem regelmässig Velorennfahrer ’sehr entgegenkommend‘, die brauchen wirklich die ganze Strasse und nicht nur ihre Fahrbahnseite.

        @Glaser:
        Ihr Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf. Immerhin werfen Motorradfahrer keine Flaschen in den See, hinterlassen keine wilden Feuerstellen auf Wiesen und Weiden, etc.

    • Hans Müller sagt:

      Wenn alles so perfekt wäre, wie Sie es beschreiben: Warum haben denn ausgerechnet Motorradfahrer die höchste Unfallquote von allen Verkehrsteilnehmern?

      • Töfflibueb sagt:

        ganz einfach :weil bei ca.80% der Motorradunfälle, der Motorradfahrer schlichtweg übersehen wird, ist statistisch belegt

        • Hans Müller sagt:

          Dann geben Sie doch mal noch die Quelle dieser Statisik an, bin gespannt. Fakt ist: die häufigsten Unfallursachen sind nach wie vor übersetzte Geschwindigkeit und Alkohol.

        • Joe Müller sagt:

          @Töfflibueb: bfu-Sicherheitsdossier Nr. 05 „Motorradverkehr“ (www.bfu.ch): S.65 „Auch für die Schweiz gilt
          gemäss der Statistik der schweren Kollisionsunfälle mit motorisierten bzw. nicht motorisierten Kollisionsgegnern
          2003–2007, dass die Motorradfahrenden bei 47 % der Kollisionsunfälle mit motorisierten Gegnern und bei 61 % der Kollisionen mit nicht motorisierten Gegnern zumindest mitschuldig sind.“

          • chrigel sagt:

            mitschuldig heisst im beamtendeutsch wohl, dass er „mitschuldig, weil vor ort“ war…???

          • Severin Kälin sagt:

            Aus der gleiche Quelle (Seite 62) sehen sie aber auch, dass bei schweren Kollisionsunfälle mit nicht-motorisierten Kollisionsgegnern zu 63% der Gegner schuldig bzw. zumindest mitschuldig ist. Bei den motorisierten Gegnern sind es gar 68%!
            (Wer sich jetzt wundert warum Müllers und meine Zahlen zusammen mehr als 100% ergeben. In 24% bzw. 14% der Fälle waren beide Schuldig)

          • Joe Müller sagt:

            @Kälin: Die von Töfflibueb kolportierte Mär, dass Motorradfahrer zu 80% von anderen Verkehrsteilnehmern abgeschossen werden, scheint mir im Licht der Statistik doch etwas sehr wackelig. Aber hey, frei nach Polizist Glaser: 47% sind bald einmal 80% ;-)

    • Joe Müller sagt:

      @Glaser: Köstlich. Erklären Sie uns doch mal, wie genau denn ein Rennradfahrer mit angeblich fast 100km/h (!) unterwegs sein kann, wenn doch wegen der vielen Geschwindigkeitskontrollen angeblich kein armer Töfflibueb schneller als die erlaubten 80km/h unterwegs sein kann… Es wäre wohl für alle besser gewesen, Sie hätten sich nicht auch noch als Polizist geoutet.

      • pat rohr sagt:

        nochmals 30 jahre polizist und die velofahrer fahren dann mit 200km den berg hinunter :-)

        • Thoams Meier sagt:

          Auf der Tessiner Seite des Nufenen sind die 100km/h kein Problem. Überzeugen sie sich selbst, ein völlig untrainierter Velorfahrer kann die erreichen.
          Zitat aus http://www.quaeldich.de:
          „Auf der langen Gerade nach den ersten Kehren sind aber dennoch hohe Geschwindigkeiten möglich.“

      • Garadur sagt:

        Danke Glaser: Sie haben als erster in diesem Blog die tatsächliche Situation beschrieben. Ich habe als Wanderer, Gümmeler, Auto-, Bus- und Töff-Fahrer schon einiges erlebt. Die haarsträubendsten Situationen traten mit egoistischen Radlern auf, die bergauf zu zweit nebeneinander fahren und nicht mal das Postauto vorbeilassen oder sich bergab mit Minimalabstand hinter Töff und Auto klemmen und vom Bremsvermögen dieser Fahrzeuge überfordert sind. Vor 2 Wochen durfte einer der Velofahrer seine „Tapete“ mit meinem Verbandsmaterial notdürftig flicken, ich hoffe, dass er in der Zwischenzeit seine Hände wieder gebrauchen kann. Ein Dankeschön? Vergessen Sie es, es ging unter im Gefluche über Autos die bergab bummeln würden und er deswegen von seinen Velokollegen abgehängt worden sei (!!!) Ach ja: Zwei Töff-Fahrer hielten als einzige ebenfalls an und boten ihre Hilfe an. Mir pesönlich sind solche Menschen tausendmal lieber als diese Kamikaze-Velöler mit eingebautem Egoisten-Modul.

      • chrigel sagt:

        @joe: a) schreibt glaser „bald mal 100km/h“ und b) nehmen Sie hoffentlich nicht alles so wörtlich, was Ihnen im verlauf eines tages so zu ohren kommt!

        • Joe Müller sagt:

          @Chrigel: a) Na dann hoffen wir mal, dass es Wachtmeister Glaser im Dienst ähnlich entspannt sieht und kein Problem damit hat, wenn jemand ausserorts “bald mal 100km/h” fährt. b) Ich nehme nichts von dem ernst, was der angebliche Polizist Glaser so erzählt. Wie gesagt, es wäre dem Ansehen der Polizei wahrscheinlich besser gedient, wenn er sich strikt als Privatmann äussern würde.

      • Daniel Niederer sagt:

        @Joe Müller: Volltreffer! Ich habe mich ebenfalls über diese Aussage vom braven Polizisten Glaser köstlich amüsiert, sowie über den Quatsch mit den ach so leisen neuen Motorrädern.

        • schliifer sagt:

          @Joe und Niederer: wenns sie nicht glauben, ich demonstrier ihnen gern wie man mit dem Velo 100km/h bergab fährt. Und ich besitzte nicht mal ein rennvelo. auf dem wären noch ein paar km/h mehr drin. hab solchen quatsch auf jedenfall in meiner jugend zur genüge gemacht. da haben wir hin und wieder mal die tachos auf dem velo verglichen und bergab autos überholen war auch kein problem. es ist eben schon so. diese möchtegern gümmeler-profis flitzen auf ihren 2cm breiten gummis mit wahnsinns geschwindigkeiten bergab, aber bremsen können die nicht mehr kontrolliert. und das alles am wochenende beim grössten verkehrsaufkommen. wenn mir ein töff in der kurve entgegen kommt, lässt mich das kalt. aber wenn so einer um die kurve kommt und noch mit mühe sein velo in der spur halten kann, krieg ich auch als autofahrer weiche knie.

          • Joe Müller sagt:

            @schliifer: Glauben tu ichs schon. ;-) Ich fands einfach amüsant, dass Polizist Glaser irgendwie das Blid von den armen Töfflibueben beschwört, die alle ganz brav mit den erlaubten 80km/h den vielen 100km/h Velofahrern nachfahren müssen, weil die Polizei ja so rigoros kontrolliert…

      • Samuel Mischler sagt:

        Was Herr Glaser hier schreibt ist Tatsache.
        – 100km/h mit dem Fahrrad auf Abfahren sind kein Problem, war es schon vor 25 Jahren nicht. Unsere Strassen geben das her, das Fahrrad auch und wenn man weiss, wie man sich zu positionieren hat, ist das absolut kein Problem.
        – Die neuen Motorräder unterliegen alle denselben Lärmvorschriften wie die Autos auch.
        – Dasselbe gilt in Bezug auf Abgas und Verbrauch.
        – Es gibt mehr Kontrollen denn je auf und an den Pässen.
        – Motorradfahrer haben nur deswegen die (angeblich) höchste Unfallquote, weil über 80% aller Motorradunfälle gar nicht von den Motorradfahrern verursacht werden. Das hat sogar das BfU erhoben.

        Ich empfehle jedem, morgens um 6h mal mit den Polizisten der Patrouillen auf den Bergen zu sprechen.
        Und kaum einer hat Angst vor Motorradfahrern oder taxiert diese als Problem. Das hilft sehr.

      • Peter Steiner sagt:

        @Joe Müller: Es ist leider tatsächlich so, dass wenn man lange Passstrassen fährt und sich mit dem Motorrad an die Geschwindigkeitslimite hält hin und wieder von Velofahrern überholt wird – aber auch das sind lediglich die schwarzen Schafe, wie es sie überall gibt.

        Mir persönlich ist es egal, bin nicht päpstlicher als der Papst. Ich bin dann jeweils nur froh um Schutzkleidung, Protektoren, Helm und gute Bremsen.

    • Maiko Laugun sagt:

      @Glaser: Als Polizist haben Sie zumindest teilweise Kenntnisse, wann und wo Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden. Sie haben also einen persönlichen Vorteil, um es mal so auszudrücken. Zudem ist bekannt, dass gerade junge Polizisten gemeinsam an dienstfreien Tagen durch die Alpen rasen und selber auch schon zahlreiche Unfälle verursacht haben. Aber solche Fakten werden natürlich von den direkt Betroffenen gerne ausgeblendet.

      • m.v. sagt:

        @Maiko
        Bitte erst denken, dann schreiben.
        Offenbar haben Sie von der Polizeiorganisation und -arbeit keine Ahnung.
        Wie würde es sich sonst erklären, dass in Leibstadt eine Kantonspolizistin bei der Verfolgung eines von ihnen gemessenen Schnellfahrers (Auto, notabene) selber von der Regionalpolizei geblitzt und verzeigt wurde?
        Zudem: wenn es schon so bekannt ist, dass junge Polizisten überdurchschnittlich viel über die Alpen rasen, können Sie sicher auch eine BFS-Statistik hierfür angeben, nicht wahr?
        Aber Hauptsache, der Welt etwas Polemik beigebracht…

        • Maiko Laugun sagt:

          @m.v.: Noch so ein kluger Polizist! Durch Ihre Zeilen verraten Sie sich ja gleich selbst und fühlen sich offensichtlich angesprochen: Eine Verfolgung ist eine dringliche Dienstfahrt und berechtigt zu Verkehrsübertretungen. Wir reden hier aber von der Freizeit, falls Sie das noch nicht bemerkt haben sollten. Und bei der Statistik sollten Sie wissen, dass eine solche nur teilweise und/oder sehr eingeschränkt persönliche Daten beinhaltet. Gucken Sie also in Ihrem Korps eigenen System oder in denjenigen von anderen Korps nach, falls Sie dort aus Datenschutz-Gründen auch Zugriff haben. Dort werden Sie jedenfalls fündig.

    • Päde sagt:

      Eigentlich muss man dem nichts hinzufügen. Ich persönlich meide die Berge schon seit einiger Zeit an den Wochenenden, da ich als Chopperfahrer regelmässig in den Kurven überholt wurde und mir das zu gefährlich wurde.

    • Airliner46 sagt:

      Die neuen Motorräder seien leise wie nie zuvor. Das sagen sie als Polizist. Anscheinend noch nie richtig zugehört, denn ich lebe an einer Strasse an der bei schönem Wetter dutzende Motorräder vorbeifahren und mein Gehör sagt etwas anderes.

    • Brandt sagt:

      Herzlichen Dank für Ihre objektive Einschätzung des ganzen Artikels!

    • Handschin Jürg sagt:

      Die Motorräder währen theoretisch schon leise,aber nach dem Vorführen werden wieder die lautesten Auspuffe montiert die es gibt!

    • Gümeler sagt:

      @Glaser: Selten einen solchen Stuss gelesen, Herr Polizist!

      • Urs Heimberg sagt:

        @Gümeler
        Kommt da auch mal was konstruktives von Deiner Seite oder suchst Du nur Aufmerksamkeit.

    • chrisli sagt:

      tja… ich weiss nicht, ob es wirklich klug war, sich hier mit diesen Worten als Polizist zu outen…. Ihre
      Bemerkungen sind dermassen aus der Luft gegriffen! Angefangen bei den angeblich vielen Konrollen, die Ihr ja nur zu nicht so frequentierten Zeiten macht, weil sonst ja viel zu viel zu tun wäre, über Velofahrer, die ihr Velo erst mit dem Auto hinfahren sollen bis hin zum Vergleich von zu schnellen Velofahrern mit zu schnellen Motorradfahren. Diese (Velofahrer) gefährden nämlich allenfalls sich selber und machen weder Lärm noch stinken sie zum Himmel….!! Und darum ging es ja in diesem Artikel…! Also bleiben Sie bitte beim Thema !!
      Das einzige was dieser Artikel wirklich einmal mehr bestätigt ist, dass Polizist werden eine reine
      Fleissarbeit ist und weder vom gesunden Menschenverstand noch von der Inteligenz abhängig ist…!!

      • schliifer sagt:

        zum chrisli werden brauchts scheinbar auch null intelligenz. was der glaser da sagt trifft es voll und ganz ins schwarze! aber eben, fängt ja schon beim journalisten an. der hippe zürcher tagi journi will wieder mal den berglern erklähren was man dürfen sollte und was nicht. dabei soll er doch einfach die erholung in seiner so hippen multi kulti beton wüste suchen. wieso muss er auf den grimsel wenns ihm sowieso nicht passt. soll sich doch an der gastfreundlichkeit zürichs erfreuen. kann sich ja mit einem der 500000 anderen hippen an den vollen zürisee setzen oder sich in der langstrasse abschiessen. aber hier oben hat man langsam die schnauze voll von vermeintlichen weltstädtern die meinen sie wüssten alles besser und man könne der ganzen welt ihre ansichten aufs auge drücken.

      • slowy sagt:

        Auch ein Motorradfahrer macht einen Abflug, wenn er in Velofahrer fährt, die nach einer engen 180°-Wende nebeneinander fahren.

        • gnoemchen sagt:

          Nein, der kommt natürlich rechtzeitig zum Stehen!
          Wie uns die Motorradfahrer in diesem Thread glauben lassen wollen, sind sie ja stets mit „an die Strassen-, Verkehrs- und Sichtverhältnisse angepasster Geschwindigkeit“ (getreu SVG Art. 32 Ziff. 1) unterwegs. Das wurde uns sogar durch einen Polizisten bestätigt.
          ;-)

      • Eni sagt:

        Also, wenn Herr Glaser ein Polizist ist, dann bin ich ich Mikrobiologin……………..

        Einfach nur lächerlich! Wo bitte sind die leisen Motorräder? Ich höre zu jeder Tag und Nachtzeit immer Töffs mit röhrendem Motor, wogegen die meisten Autos nur ein Rauschen produzieren.

        • hiker sagt:

          Eni, das IST ja grade der Beweis: Die leisen Motorräder hören Sie gar nicht, im Gegensatz zu den rauschenden Autos. :-)

    • pege sagt:

      Sehr präzise beobachtet und analysiert, besten Dank

    • U. Knecht sagt:

      Glaser +1

  • Meret Bertschinger sagt:

    Auch wenn ich den Töffbrief habe, Samuel Reber hat recht. Was sich viele Töff-Fahrer erlauben, ist eine Sauerei. Vor zwei Jahren wollte ich meine Tante im Wallis besuchen. Weil es Sommer war, entschieden wir uns für die Route über den Grimsel, mit unserem Roller, ein 250er, der durchaus 120 läuft, schneller darf man ja sowieso nirgends fahren. Und auch der Grimsel ist für diese Maschine überhaupt kein Problem. Was wir aber auf der Passhöhe erlebten, hat mein Bild dieser Töfffahrer mit ihren Rennmaschinen nachhaltig verändert. Wir wurden von etwa einem Dutzend solcher Deppen ausgelacht und provoziert. Wer offenbar nicht eine Maschine fährt mit der man so richtig kriminell rasen kann, der ist bei denen grad untendurch. Es ist bedenklich, wenn eine Gruppe das Gefühl hat, sie sei etwas Besseres und könne sich alles erlauben. Ich bin für ein Verbot solch übermotorisierter Fahrzeuge, die auf eine Rennstrecke und nicht auf Strassen gehören.

    • Beat Stocker sagt:

      Ja, ich fahre Motorrad; einen grossen Boxer. Auslachen würde ich Rollerfahrer allerdings nie. Nur lächeln muss ich manchmal, wenn ich sehe, wie sie (zumindest ausrüstungstechnisch) ihren Roller eher als Velo denn als Motorad betrachten und in Shorts, Hemdchen und Badelatschen durch die Landschaft brausen. Das ist vielleicht etwas überzeichnet, wird aber immer wieder beobachtet. Roller haben bei mir einen schlechten Ruf. Ich bin selbst schon Vespa oder Beluga gefahren und sowohl die kleinen Räder, die ein extrem nervöses Lenkveralten ergeben, als auch die mangelnde Kontrolle, weil die Maschine nicht am Knie anliegt lassen mich diesen Fahrzeugtyp als museal bezeichnen.
      N.B. Ich durfte mal zusehen, wie ein Rollerfahrer vom eigenen Hinterrad überholt wurde und er dies erst bemerkte, als er hinknallte; keine gute Sache im Stadtverkehr.

      • Meret Bertschinger sagt:

        Ihre Vorstellungen von Rollern sind auch ziemlich museal. Es gibt schon seit Jahren Roller mit Rädern, die grad eben so gross wie die eines Töffs sind (Ja, um genau so einen handelt es sich in meinem Fall und nicht um irgend so zwei Rädli von einem Kinderwagen mit einem Zweitaktmotor und Trommelbremse) und das mit der mangelnden Kontrolle ist nur bei stark übersetztem Tempo ein Thema, womit Sie sich grad selbst enttarnt haben. Für mich ist selbstverständlich, dass auf einem motorisierten Zweirad Helm, Handschuhe, Jacke und Hose mit Protektoren sowie über die Knöchel reichende Schuhe dazugehören. Bei einer Passfahrt sowieso.

    • Roman Rebitz sagt:

      War selber lange Fahrer von Sportmaschinen und ärgerte mich jeweils auch über die vielen Raser, da es scheinbar noch viel schlimmer geworden ist bin ich ja froh noch rechtzeitig ausgestiegen zu sein. Habe auch ein paar wenige Unfälle miterlebt und muss sagen die waren einfach unglaublich dumm aber es gibt immer noch genug Fahrer die ernsthaft glauben das sie bei 80-120 km/h nur 2-4 m Abstand zum vorderen Fahrzeug benötigen, wenn man sie darauf anspricht (was ich ab und zu gemacht habe) sind die sehr beleidigt und werden meist ausfällig. Weg von den Bergen im Unterland sind aber viele Rollerfahrer genau gleich risikofreudig. Aber ist leider nichts neues das doch immer mehr unter massiver Selbstüberschätzung leiden.

  • MObi sagt:

    Amen!!!
    Freue mich jetzt schon über die Kommentare der „Mofafahrer“ :)

    PS: Würde gerne auch Töff fahren , weis aber das für mein Wohlbefinden und meine Fitness das biken (ohne Motor) eine positivere Wirkung erzielt!!!!

  • Samuel sagt:

    Den Töffverkehr in den Alpen sperren? Unsere Regierung? Wo leben Sie denn? denken Sie nur an die internationalen Implikationen! Denn sicher haben Sie auf Ihrer Passfahrt auch schon mal einen Blick auf die Nummernschilder dieser Höllenmaschienen geworfen: Ja, 90% stammen aus dem Grossen Kanton. (und für dieses Vergnügen brauchts nicht mal eine Vignette, aber die Viadukte, Tunnels etc sind ja gottlob vom dummen schweizer Steuerzahler berappt)

  • Hans Müller sagt:

    Das müssten sich mal alle sogenannt liberalen Geister hinter die Ohren schreiben: Die Freiheit des einen hört dort auf, wo die Freiheit des anderen anfängt. Liberalismus ist an und für sich eine gute Sache, funktioniert aber nur dann wenn mit der Freiheit verantwortlich umgegangen wird und auch die Freiheit der anderen berücksichtigt wird. Sonst verkommt der Liberalismus zum reinen Egoismus.

    • clemens battaglia sagt:

      Ganz genau! Und deswegen sollte man die Alpenpässe für Radfahrer sperren. Die Töff-Fahrer fahren völlig legal, bezahlen (im Gegensatz zu den Radfahrern) Steuern und Abgaben. Es ist (wie sie richtig bemerken) egoistisch von den Radfahrern, dass sie diese Strassen benutzen ohne dafür bezahlt zu haben!

      • hans fallada sagt:

        @battaglia
        die natur gehört allen! oder haben sie auch für die verschandelung der berge bezahlt und für den lärmterror?

      • Hans Müller sagt:

        Die Velofahrer bezahlen auch Steuern. Gemeindestrassen und die Verkehrsnebenkosten (Unfälle, Lärmschutz, Umweltschäden, etc.) werden nicht durch Treibstoffzölle finanziert.

    • Gümeler sagt:

      @Müller: Genau deshalb sollte das Töfffahren in den Alpen massiv verteuert und zeitlich eingeschränkt werden.

  • Chrigu Montana sagt:

    Mit der gleichen Argumentation verbietet im Wald der Wanderer den Mountain Biker, der Hündeler den Jogger, der Reiter den Jäger (in allen Kombinationen möglich). Nicht sehr liberal.

    • Gunz sagt:

      Ja, und die Schweiz braucht diese Organspender – Ich freue mich über jeden Raser!

      • chrigel sagt:

        @gunz: tja, leider wird Ihnen das nichts nützen, auch wenn Sie vielleicht hoffen, durch mehr verunfallte raser schneller zu einem organ zu kommen, denn mit hirntransplantationen sind auch 2013 noch nicht machbar…!

  • Urs sagt:

    Das ist genau das was mich auch stört. Als Velofahrer oder Fussgänger erschrickt man, und bekommt fast einen Hörschaden wenn einem die Raser überholen. Als Wanderer hört man den ganzen Tag das gedröhne der Töffs auf den Strassen.
    Ich dachte es hat mal einen Lärm-Grenzwert für Motorräder gegeben, aber wahrscheinlich sind sie beim Vorführen leise und werden danach wieder laut gemacht. Das ganze gilt eigentlich auch für Ferraris und Co, nur sind die seltener anzutreffen.

    • Marius sagt:

      Die Raser mit ihren Töffs stören tatsächlich, vorallem der Lärm ist nervig, aber noch mehr stören mich die Mountain-Biker die meinen sie müssten jeden Wanderweg, und sei es nur ein smaler Trampelpfad (max 50 cm breit), befahren und natürlich muss der Wanderer ausweichen ist für Ihn ja einfacher. Es gibt mittlerweile so viele Velorouten, aber nein der Wandertrampelpfad muss es sein und dann noch motzen wenn man als Wanderer nicht gleich einen Satz zur Seite macht. Bin der Meinung die Natur kommt allgemein an ihre Grenzen was sie noch aufnehmen kann, ganz zu schweigen vom Abfall die leider viele einfach in die Natur schmeissen.

    • Karin Gut sagt:

      Das Problem beim Lärm-Grenzwert für Motorräder ist, dass gemäss der EU-Vorschrift nur zwischen 50 und 70 km/h gemessen wird. Wenn Fahrzeuge über eine EU-Typen­genehmigung verfügen, müssen die Schweizer Strassenverkehrsämter diese Motorräder wegen des autonomen Nachvollzugs des EU-Rechts akzeptieren.
      Technisch wird das (traurig aber wahr) mit einer Klappe im Auspuff erledigt, welche elektronisch geregelt zwischen 50 und 70 km/h den Lärm reduziert. Ausführlich vor kurzem im Beobachter beschrieben:
      http://www.beobachter.ch/justiz-behoerde/strassenverkehr/artikel/laermbelaestigung_toeffs-mit-lauter-klappe/

      • H. Davidson sagt:

        Mhh EU-Recht hat auch seine Vorteile. :-)

      • P. Karrer sagt:

        Ich mag jedem Motorradfahrer seinen Spass gönnen, aber muss das denn immer so gopfertammi laut sein? Die Landschaft könnt ihr ja auch mit wesentlich leiseren Töpfen geniessen. Hier zwingt eine Minderheit der Mehrheit ihre völlig unnötigen Emissionen auf! Ich hoffe auf griffigere Lärmschutzmassnahmen an der Quelle. Provoziert werden diese von den Verursachern ja schon lange.

      • Georg Schulz sagt:

        Danke für die Info. Wenigsten ist das Problem erkannt. Allerdings wird es Jahre dauern, bis die Gesetzeslücke geschlossen wird.

        • Capa sagt:

          Vorschlag zur Güte an alle Möchtegernrockers und Rossis in toter Rindshaut: hört euch euren Krach im Helmlautsprecher doch mal selber an und verschont den Rest der (Alpen)- Welt mit eurem Getöse. Das wäre echte Toleranz!
          Und wenn Ihr dann noch eine Schlauchverlängerung vom Auspuff zur Gesichtsmaske führt, wäre das schon fast selbstlos Vorbildlich ;-)

  • Eduard Spengler sagt:

    Ich nehme an mit „VCS“ meinen Sie den ***VerhinderungsClubSchweiz***
    Wissen Sie, ich gehe auch viel in die Berge zum wandern – und mir gehen diese Rüpelhaften Velofahrer auf die Nerven die rücksichtslos an den Wanderern vorbeifahren. Vielleicht schlage ich mal einen von diesen Velofahrern mit einem dicken Ast vom Velo und lass ihn liegen……………………………………..

    • Jan Zbinden sagt:

      Wie soll ich wissen, was ich denke, bevor ich lese, was ich schreibe…

      • P. Roleth sagt:

        vielen Dank für den Lacher, den Sie mir beschert haben, Herr Zbinden. Ein erfrischender Kommentar :)

    • P. Roleth sagt:

      ja man kann natürlich jetzt noch jedes Thema, das im Artikel nicht erwähnt wurde, als Gegenargument bringen…. Die Biker z.b. aber man könnte auch noch die Jäger, die Scientologen, die SVP, die SP oder die Manager einbringen… oder wie wäre es mit den Alpwirten und deren gemeingefährlichen Killer-Kühen? die könnten Sie dann auch mit ihrem dicken Ast schlagen…

    • chrigel sagt:

      Natürlich – Sie sind genau einer von diesen rücksichtslosen Wanderern, die auch bei einem Mountainbiker, der auf Schrittgeschwindigkeit abbremst 100m vor Ihnen, keinen cm zur Seite geht, weil der Weg schliesslich Ihnen gehört…! Das sind die naturliebenden, toleranten Wanderer, die mir auf die Nerven gehen! Und das mit dem Ast zeigt Ihr Niveau – lieber mal auf Konfrontation gehen, als sich vielleicht überraschen zu lassen, plötzlich einen nett grüssenden Biker passieren zu lassen! Gratulation!

    • Jakob sagt:

      Also mir gehen diese Kampfwanderer auf den Sa.. ,die meinen ihnen gehören die Berge alleine. Vielleicht schlage ich mal einen von diesen Kampfwanderern mit einem dicken Ast vom Weg und lass ihn liegen……………………………………..

    • Gümeler sagt:

      @Spengler: Auch Mountainbiker gefährden vor allem sich selber – kein Vergleich zum Töffinferno!

    • Georg Schulz sagt:

      Herr Spengler, hier geht’s um Motorradfahrer und den Lärm, den sie verursachen, und nicht um rüpelhafte Velofahrer.

    • Citycycle sagt:

      “ und mir gehen diese Rüpelhaften Velofahrer auf die Nerven die rücksichtslos an den Wanderern vorbeifahren.“
      Ja hätten sie den anhalten und freundlich grüssen sollen? Einen Miesepeter wie sie? ;-)

  • Peter Kaegi sagt:

    Ein weiteres Bild einer Gesellschaft von Egoisten. Die im Artikel beschriebenen Lärmbuben sind keine Jugendlichen, nein es sind meist ältere Knacker, die noch in ihrer Generation des Ellbogen-Konsums leben. Politisch sind sie verantwortlich und haben diese Gesellschaft mitgeprägt. Also was bleibt den Velofahrern und Erholungssuchenden noch übrig?. Sich müssen verzichten, ins Ausland ausweichen oder aber die Gesellschaft zur Toleranz bewegen. Das wird die Aufgabe einer nächsten Generation bleiben.

    • hans fallada sagt:

      kann ich nur beipflichten, wobei „ins ausland ausweichen“ im prinzip auch noch zur generation ellbogen-konsum gehört.

    • Chris Müller sagt:

      Genau….gehen Sie doch in den Urban-Gardening Kurs, teilen sich eine Kühltruhe mit den Nachbarn……aber bitte ja nciht mit dem Flugzeug nach Indien in den Yoga-Kurs….! Wäre sonst unglaubwürdig.

  • ich wohne da wo du ab und zu velo fährst... sagt:

    Schön wenn Sie nur mit dem Velo und zu Fuss in den Bergen unterwegs sind. Da passt es natürlich dass sie den Individualverkehr verbieten wollen. Was die Motorradfahrerei angeht stimme ich Ihnen gerne zu.
    Doch haben Sie schonmal daran gedacht, dass es Mitmenschen gibt die in diesen Regionen wohnen und deshalb froh sind über eine schneller Verbindung über den Berg als drumherum?
    Und dass ebendieser Individualverkehr auch Kunden und somit Umsatz in die Regionen bringt? Sie nehmen vermutlich Isostar und Energieriegel aus dem Rucksack. Und am Abend ein Rivella in der Beiz. Das bringt dann leider nicht ganz soviel wie eine Busladung Touristen…

    Aber Hauptsache mal wieder was verbieten…

  • Urs Kyburz sagt:

    Dem kann ich nur beipflichten. Es ist mir absolut unbegreiflich, wie solche Menschen dann noch von der Schönheit der Berge und dem Naturerlebnis reden können. Das einzige, was sie wirklich dort hoch lockt, ist der Kick, das Rasen. Der ganze motorisierte Verkehr ist auch der Grund, weshalb ich noch nie mit dem Velo über einen Pass gefahren bin. Es ist mir schlicht zu gefährlich. Und beim Wandern stört der Lärm ebenso massiv. Da ist man auf 2739 Meter auf dem Pazolastock, und man hört unten die kreischenden Motoren der Töffs. „Die persönliche Freiheit hört dort auf, wo diejenige des anderen beginnt“. Diese Grenze wird von den Töfffahrern aber massivst überschritten!

  • Rolf Dittmann sagt:

    Sorry, aber eine derart selbstgerechte, billige und undifferenzierte Polemik, um nicht zu sagen blosse Klischeesammlung, hat dieser Blog mit seinen ansonsten interessanten und fundierten Beiträgen nicht verdient!
    Ich bin zu Fuss und auf zwei Rädern motorisiert wie unmotorisiert in den Bergen unterwegs, und selbsternannte Rennfahrer nerven mich genauso wie den Autor. Das Thema ist in jedem Falle wert, einmal aufgegriffen zu werden, aber diese Art und Weise disqualifiziert den Artikel schon per se. Nach Verboten und Reglementierungen zu schreien ist dann aber auch zu einfach, bequem und verlockend.
    Aber, Herr Reber, möglicherweise haben Sie ja auch recht und die Erde ist eine Scheibe….

    • Gümeler sagt:

      @Dittmann: Die meisten Töfffahrer führen die Vernunft ad absurdum!

      • Hotel Papa sagt:

        Ein ähnlich differenziertes Argument wie jeweils die Velohasser in den Städten, weil ja „alle Velofahrer sämtliche Verkehrsregeln konsequent missachten“.

        Fakt ist: Mit dem Motorrad Pässe Fahren macht Spass. Genauso wie mit dem Velo. Und Spass beim Motorradfahren heisst auch einmal Schräglage. Genau deswegen geht es ja über die Pässe. Es gibt Grenzen beim Risiko nehmen, klar. Dass hier aber wieder einmal mit dem Finger auf „die anderen, Rücksichtslosen“ gezeigt wird, ist einfach unerträglich. Der Platz ist Eng in der Schweiz. Rücksichtnahme ist nötig. Und Verbote sind nun wirklich das falsche Mittel.

        Und zu den Pfeifenden Munggen und dem Alpwind in den Kräutern: Das sollte man vielleicht abseits der motorzugelassenen Passstrassen suchen. Da braucht es keien Motorräder, um das zuzudecken.

      • hans sagt:

        @ Gümeler: genau wie die Radfahrer, die in kurzen Hosen und Shirts mit über 50 Sachen auf 1cm breiten Rädern eine holprige Bergstrecke runterfahren.

        • Gümeler sagt:

          @HotelPapa, Knecht & Hans: Velofahrer auf Passstrassen machen keinen Lärm und gefährden sich höchstens selber. Deshalb den MIV (Motorisierter Individualverkehr) massiv verteuern und mittels zeitlicher Einschränkungen eindämmen. So ganz nebenbei würde dann auch der eine oder andere Töff- und Autofahrer gezwungen, in den Bergkantonen zu übernachten und die dortige Hotellerie zu beleben.

          • nairolF sagt:

            @Gümeler: Wenn mir so ein Hobby Jan Ulrich frontal auf meiner Spur mit 50 Sachen entgegenkommt, weil er die Kehre nicht bekommen hat, dann fühle ich mich als Kradfahrer durchaus gefährdet. Der schubst mich nämlich einfach vom Töff. Verletzen werden wir uns beide.
            Aber zumindest vor mir brauchen Sie keine Angst zu haben. Ich mache einen Bogen um die Schweiz. Viel zu teuer da und es gibt noch viele andere schöne Orte auf der Welt. Manche davon haben sogar tolerante Bürger.

    • Urs Heimberg sagt:

      Die Erde ist eine Scheibe.

  • Alpebleame sagt:

    Die Alpenpässe verkommen in erschreckendem Masse zu Rennstrecken für wahnsinnige Raser, verrückt gewordene Egomanen ohne Verständnis für Natur und Umwelt. Viele alte Saumpfade, Wanderwege und alte Passstrassen sind zur Hölle geworden, wollte man sie erwandern oder mit dem Bike geniessen. Keine Erholung mehr, keine Stille. Wir tolerieren uns zu Tode.

    • Töfffahrer sagt:

      Schon mal einen Töff auf einem Saumpfad oder Wanderweg gesehen? Aber Down-hills-Terror macht dann wohl nichts. Blöder Kommentar.

      • Alpebleama sagt:

        Ich antworte mit den Worten von Urs Kyburz, 08:47:
        „Ach, dann müssen wir also an dem Krach einfach erfreuen? Toleranz ja, aber nicht, wenn eine Minderheit der Mehrheit etwas aufzwingt. Jede Toleranz hat ihre Grenzen.“

      • Rudi Mölbert sagt:

        Durch den vermeintlich „grünen Anstrich“ der Velos meinen die Mountain-Biker sie könen sich überall, auch auf Wanderwegen tummeln und der schwächere, sprich Wanderer, hat platz zu machen.

        • hans fallada sagt:

          keine ahnung was sie mit „vermeintlich grünem anstrich“ meinen, aber velos fahren tatsächlich ohne benzin (übrigens eine unwiederbringbar verlorener rohstoff, unsere nachkommen werden sich die haare rauffen, wenn sie daran denken, wir wir den einfach mal so zum vergnügen verbrannt haben).

          • Chris Müller sagt:

            Wenn man sich die Kommentare zu Gemüte führt merkt man, dass wenn der Städter mal auf dem Velo den Pass hochfährt alle anderen die A–löcher sind. Ist man mal mit den Auto unterwegs, sind es die Velofahrer die im Pulk den Pass hochstrampeln…..nehmt Euch doch mal alle ein Herz und seid ein Bisschen ehrlich zu Euch selbst. Biken ist ein super Sport aber wenn die Leute auch da meinen die Wildschutzgebiete und Wege gehören ihnen alleine sind wir doch wieder beim gleichen Thema..nur würde es die hier betroffene Gruppe nie zugeben. Ist es nicht so.
            Kurz und gut…WER IM GLASHAUS SITZT SOLLTE KEINE STEINE WERFEN.

  • Beat Zahnd sagt:

    Es gibt hunderte Alpenübergänge, aber nur einige wenige davon sind für den motorisierten Verkehr ausgebaut. Der Autor muss sich natürlich genau einen davon aussuchen, nur um sich dann über den völlig überraschend vorhandenen motorisierten Verkehr aufzuregen…

    • Christian sagt:

      Mehr ist dazu nicht zu sagen

      • Peter Fonda sagt:

        Mir kommt der Autor vor wie einer der mit dem Microscooter durch das Gotthardtunnel fährt und sich dann über die vielen, lauten Lastwagen beschwert.

    • Gümeler sagt:

      @Zahnd: Gerne beuge ich mich mit Ihnen über eine Landkarte und überprüfe Ihren Humbug!

      • Peter Widmer sagt:

        @Zahnd: Bitte nennen Sie Beispiele für Pass-Strassen, welche für den motorisierten Verkehr gesperrt aber mit einem normalen Fahrrad befahrbar sind – es würde mich ganz ehrlich freuen. Als Genussvelofahrer gehe ich dem motorisierten Verkehr noch so gerne aus dem Weg, wenn es denn die Möglichkeit gibt…

    • Georg Schulz sagt:

      So viel ich weiss, gibt es nur sehr wenige, welche asphaltiert sind und für den motorisierten Verkehr gesperrt sind.

    • Pascal Meister sagt:

      Moment, wie viel Pässe genau sind für Velofahrer mit schmalen Reifen (also für Teer) befahrbar, für den motorisierten Verkehr aber verboten…? Ja?

      • Sasemua sagt:

        @Meister/Widmer/Schulz
        Ich dachte sie wollen in der Natur Velofahren!? Wieso brauchen Sie den Teerbelag auf der Strasse? … hab noch nie eine natürlich gewachsene Teerstrasse gesehen …
        Für das sind die Motorfahrzeugbesitzer/Fahrer wieder gut genug… für den Beleag auf den Strassen zahlen dürfen sie, ihn danach aber zu benutzen soll ihnen untersagt sein?

      • chrigel sagt:

        @ meister, schulz, widmer etc: wer sagt denn, dass man einen pass nur auf dem rennvelo & asphalt queren kann? man kann sich ja auch weiterentwickeln und ein bike mit etwas groberen reifen in betracht ziehen – es braucht kein fully-bike zu sein. sofort stehen dann unendlich viele andere wege offen. und die haben ganz nebenbei nicht in erster linie die motorisierten verkehrsteilnehmer bezahlt, wie das bei den pass-strassen der fall ist.
        ausserdem muss ich als motorrad-, mtn-bike- und gelegentlichem rennvelo-fahrer eines festhalten: wer sich an einem warmen sonntag mit dem cervelo über dem grimsel, furka oder susten quält, ist imho nicht ganz dicht, aber nicht wegen der motorrad-raser. ist es ein genuss, wenn italienische reisecars, holländische b-klasse-mercedes‘ mit schlepphütte oder belgischen wohnmobilen im sekundentakt an einem vorbeikeuchen und permanent abgaswolken ausstossen, die die geforderte gümmeler-lunge gierig aufsaugt? ich zweifle! die mit 300km/h (achtung: ironie) vorbeifliegenden motorrad-rowdies sind da sicherlich im homöpathischen bereich, was die abgase angeht!
        live & let live! nur sollte man wissen, wo & wann man sein hobby geniessen kann, ohne sich allzu grossem stress auszusetzen. dafür hat man ja dann den montag morgen…

        • Peter Widmer sagt:

          @Sasemua, Chrigel: Und wer wiederum sagt, dass ich, nur weil ich Velo fahre, nicht auch Autobesitzer und -fahrer bin und somit ihrem Gerechtigkeitssinn Genüge tue und Steuern für die Strassen bezahle? Und wo habe ich Ihnen die motorisierte Benutzung der Strassen verbieten wollen? Ich habe nur lösungsorientiert nach Beispielen gefragt, weil weiter oben gross angekündigt wurde, wieviele für motorisierten Verkehr gesperrte Strassen und Pässe es doch geben würde…also wollte ich den motorisierten aus dem Weg gehen – und jetzt ist’s auch wieder nicht recht? Soll mal einer verstehen?!

  • Hans Muster sagt:

    Ein typisch Schweizerischer Kleingeist und Nörgler, wie es leider immer mehr gibt in der Schweiz. Toleranz wird immer kleiner geschrieben und jeder erachtet sich als Massstab der Dinge.
    Es gibt kein Leben ohne Risiko (gilt übrigens auch für die Velofahrer in der Stadt).

    • Candy sagt:

      Toleranz ist etwas, was man sich verdienen muss! Ein zu grosses (lautes) Ego kombiniert mit zuwenig Rücksicht auf andere, darf sich nicht darüber beschweren, wenn die Toleranz der anderen kleiner ist.
      Das gilt für alle, nicht nur im Verkehr aber auch für Rot überquerende Velofahrer, verträumte Fussgänger, schneidende Autofahrer, lärmende Motorräder.

      • paul jud sagt:

        jetzt wissen wir es: die grösste Gefahr im Strassenverkehr sind die Fussgnger und Velofahrer! Danke für den Beitrag

        • Bruno Menzi sagt:

          Nicht ganz verstanden: Velofahrer und Fussgänger gefährden sich oft (viele offenbar uneinsichtig, wenn man so die Kommentare hier liest) selbst, weil sie nur halbherzig und/oder widerwillig am „System Strassenverkehr“, welches Regeln für alle beinhaltet, teilnehmen. Denn mit Handy am Ohr, SMSelnd oder vom i-Pod-Sound zugedröhnt sind manche so abgelenkt, dass sie sich auf die Rücksichtnahme anderer verlassen müssen um unfallfrei durch den Tag zu kommen. Und die bösen, ach so rücksichtslosen Menschen sind dann natürlich die anderen.

    • Ursula Haass sagt:

      Sorry, aber ein so hohes Sicherheitsrisiko für alle Beteiligten hat mit Toleranz nichts mehr zu tun – nur mit allergrösster Dummheit! Ich gebe dem Artikelschreiber in allem Recht!

    • Urs Kyburz sagt:

      Ach, dann müssen wir also an dem Krach einfach erfreuen? Toleranz ja, aber nicht, wenn eine Minderheit der Mehrheit etwas aufzwingt. Jede Toleranz hat ihre Grenzen.

    • Inge Muster sagt:

      Was heisst hier Toleranz? Machen können was man will und die anderen sollen gefälligst tolerant sein? Gegenseitige Rücksichtnahme wäre die Lösung.

    • Gümeler sagt:

      @Muster: Sie scheinen mit dem Velo in der Sommerzeit noch nie einen grossen Alpenpass hochgefahren zu sein.

      • 2-Radler sagt:

        @ Gümmeler:
        Wo ist das Problem? Inge Muster hat absolut recht: GEGENSEITIGE RÜCKSICHTSNAHME wäre die Lösung!
        Ich fahre Motorrad (Chopper) und bin mit dem Velo (Bike/Rennvelo) unterwegs. Auch im Sommer an den Alpenpässen.
        Wenn die Velofahrer hintereinander fahren würden, anstatt die ganze Strassenbreite zu versperren, dann würden die Motorradfahrer auch nicht so eng und rasend überholen.
        Als Motorradfahren nerve ich mich ab den rücksichtslosen Gümmeler und als Gümmeler nerve ich mich ab den rücksichtslosen Töfffahrer! Aber in unserer Gesellschaft ist es leider so: Jeder will immer zuerst und immer Vortritt haben…

    • Chirs sagt:

      Toleranz sollte immer in beide Richtungen gehen… vielleicht sollten die Motorradfahrer so Tolerant sein und den Bewohnern der Passstrassen (Mensch und Tier) ein paar ruhige Wochenenden gönnen.

      • Jean Tanner sagt:

        a propos „anständige“ Radfahrer, kürzlich ins Klöntal hochgefahren. Enge Strasse, viele Kurven! Erlaubte Höchstgeschwindigkeit 40 km/h. ( diverse male signalisiert) Unverhoft tauchen 3 Velofahrer auf, talwärts notabene, mit unglaublichem Tempo! Vollstop, kurz gehupt, Resultat, 3 Stinkefinger Richtung Himmel!
        Anstand, Toleranz, Rücksicht, alles Fremdworte. Ich mag sie wirklich nicht, diese Voll….., aber lassen wir das !

  • Ueli Eichenberger sagt:

    Auch in den Voralpenpässen sind die Töffs ein Ärgernis. Die meisten entssprechen nicht mal den Lärmvorschriften. Ich denke, die Polizei müsste nicht mal Radarfallen aufstellen, sondern nur einmal bei den Zufahrten Lärmmessungen vornehmen und die zu lauten heimschicken, mit Aufgebot bei der MFK.

    • chrigel sagt:

      aber ja doch. Sie würden -wohl wie der autor, der bezeichnenderweise bei der fraktion der toleranten v.a. durch intoleranz auffällt- staunen, wie viele der heimgeschickten dann die gemütlichen chopper und low-rider wären. schauen Sie sich deren auspuffanlagen mal an – mehrheitlich „individualisiert“!

    • Das mit dem Lärm ist leider so und das nicht nur in den Bergen. Wahrscheinlich ist es eine Minderheit – aber sehr nervend mit den „Lärmtüten“. Wir wohnen an einer Kreuzung mit Lichtsignalen – es tönt oft wie beim Start eines Töffrennens. Lärmmessung? Nie – ansonsten würde das grad ein Tempo 30-Zone.

  • Lippuner Rolf sagt:

    Mein erster Gedanke, wieder einmal einer, der auf uns losschiesst!!! Mit über 40 Jahren Motorraderfahrung kann ich nur Antworten: Typisch!!! Fahrradfahrer die zu dritt nebeneinander, wippend und schaukelnd im Schritttempo eine Berg hochfahren hat der gute Herr wohl übersehen!! Von wegen gefährlich; wenn ein Fahrradfahrer mit 80 Sachen auf seinen „Wienerli“ den Berg herunterrast, ist er ja im Gegensatz zu uns Motorradfahrer ideal angezogen, mit kurzen Radlerhöschen, eine Leibchen und einer Kopfbedeckung die den Namen Helm nicht verdient! Klar, die Auto, LKW und Motorradfahrer werden seit Jahren gemolken damit wir die Strassen für die Fahrradfahrer und Fussgänger ausbauen können. Es lebe der Rückschritt, auch Hanibal wäre froh gewesen über eine schöne geteerte Fahrbahn die Alpen zu überqueren. Und wenn wir schon beim Thema sind, es lebe die Gleichberechtigung. Eine Vorstoss, Fahrradfaher mit denselben Bussen zu belegen wir uns Motorradfahrer würde ich sehr unterstützen!! z.B. Rotlicht, Fussgängerstreifen, Schlangelinie fahren ect.

    • neni sagt:

      BRAVO…..wenn jeder sein gehirn beim fahren gebrauchen würde, könnten wir alle zusammen die berge geniessen…übrigends ich fahre motorrad, genüsslich-gemütlich und mich machen nur die velofahrer hysterisch, ego-netto üblicherweise!!!

    • Czech Clubber sagt:

      Mit Schlangenlienie fahren meinen Sie wohl die Motorradfahrer, die man auf ihrer Strassenseite immer so schön nach links und rechts ausscheren, pardon: schlängeln sieht?

      • slowy sagt:

        Wenn ein Motorrad sich in die Kurve legt, ist es + Fahrer so breit wie ein PW… Linkskurven werden von ganz aussen angefahren und man bleibt draussen, Rechtskurven von der Mitte der Strasse und werden an den rechten Rand gezogen. Das sieht vielleicht so aus, als würde man schlängeln, aber das dient zur Sicherheit des Fahrers, vor allem falls ein anderes Fahrzeug die Kurve schneidet…

        • Czech Clubber sagt:

          Ja klar, die Motorradfahrer die in der Stadt auf der ganzen Breite ihrer GERADEN Spur Schlangenlinienfahren habe ich bestimmt mit dem richtigen Fahren einer Kurve verwechselt.

          • slowy sagt:

            Ach, ja, das machen sehr viele. Gründe? Meistens Langeweile. Aber ich mach es auch gerne um das Ausweichen zu üben.
            Ausserdem ist das ja an und für sich kein Problem, die ganze Breite der Spur gehört dem Motorradfahrer – geht höchstens schief, wenn ein anderer Motorradfahrer auf der gleichen Spur überholt, was ja auch nicht so gschickt ist.

          • Citycycle sagt:

            Aha slowy, und dass der rechte Fahrbahnteil für Radfahrer freizuhalten ist, ist dir vor lauter Langeweile egal.
            Vielleicht auf andere Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen, dann wird es dir auch nicht so schnell Langweilig…

        • Big B. sagt:

          Nach meiner Erfahrung schneiden vorallem die Möchtegern-Rossis die Kurven und zwar auch die, die sie gar nicht einsehen können!

    • P. Roleth sagt:

      Richtig, Velofahrer tun zuweilen auch gefährliches. V.a. aber gefährden sie sich selbst. Motorradfahrer, die in den Bergen dem Geschwindigkeitsrausch frönen, gefährden aber auch andere mit den schweren Maschinen. Ich bin selber Motorradfahrer und tue mir das schon längst nicht mehr an, die Pässe rauf und runterzuheizen genau weil es einfach zu viele von diesen grössenwahnsinnigen verhinderten Rennfahrern gibt dank denen ich schon mehrmals brenzlige Situationen erleben „durfte“. Diese Abwehrreflexe auf solche Artikel sind übrigens auch nicht gerade förderlich um das Ansehen von uns Töffahrern zu verbessern. Etwas mehr Reflektion über das Geschriebene und das eigene Verhalten würde den meisten „Kommentatoren“ hier nicht schaden um eine konstruktive Diskussion, statt eine Grundsatzdebatte im Grabenkampf zu führen.

      • Heinz sagt:

        Danke P. Roleth

        Einer der wirklich besseren Antworten hier. Ich selbst fahre auch Motorrad und kann oft nur den Kopf über das Verhalten meiner Gleichgesinnten schütteln. Etwas mehr Toleranz im Strassenverkehr würde allen gut tun. Das gilt auch für die Fahrradfahrer, welche sich vielfach über Verkehrsregeln hinwegsetzen!

    • Gümeler sagt:

      @Lippuner: Sie sind einer der ganz üblen Sorte… Der Velofahrer soll gefälligst Platz machen und sich eine Ritterrüstung zulegen, wenn ein Töffrowdy kommt. Gaats na?

      • slowy sagt:

        Betreffend Ausrüstung: Ich bin mit Vollmontur unterwegs, auch wenn ich nur innerorts kurz unterwegs sein muss. Mach ich nur mit 30km/h einen Abflug, stehe ich schnell wieder auf. Ein Velofahrer – auch eigene Erfahrung – hat ziemlich deftige Schürfungen. Und jetzt mit 60km/h den Berg hinunter, da sieht man schnell mal Knochen :-(

    • Richard Dietsch sagt:

      Eben, Gleichberechtigung. Sobald sie mit Ihrem Töff gleichwenig KRACH und LÄRM machen können wir darüber sprechen. Mit Lärmintensiven Maschinen für den Spass durch die Gegend zu brettern ist ASOZIAL.

  • Fabrice Pellaton sagt:

    Seh‘ ich genauso. Und ich bin einer der Chopperfahrer, die gemütlich unterwegs sind, und über die Waghalsigkeit und Risikobereitschaft der Racer nur den Kopf schütteln können.

    • Richard Maurer sagt:

      Es gibt vielleicht gibt es noch etwas zwischen Raser und Chopperfahrer. Zudem musste ich feststellen, dass vor allem Chopperfahrer häufig mit Krawalltüten anstelle eines Schalldämpfers unterwegs sind.

    • paul jud sagt:

      von wegen „gemütlich“ unterwegs: gemütlich für mich, für alle Anderen ungemütlich. Das ist unsere Spassgesellschaft: Hauptsache, ich habe es lustig. Wie es den anderen geht, ist mir doch egal!

  • stefan schneider sagt:

    ja klar alle motorradfahrer sind raser. dann behaupte ich auch einmal jeder radfahrer und wanderer ist ein potenzieller umweltverschmutzer weil „alle“ ihren abfall in die natur schmeissen und somit sogar zu potenzielen viehmördern werden und von wegen helieinsätze, wieviele wanderer überschätzen sich masslos und werden von der rega abgeholt jaja wandern ist halt gefährlich und sollte in den bergen eingeschrenkt werden. ist eifach alle in den gleichen topf zu werfen. ich dachte eigentlich die strassen sind für die allgemeinheit und wäre dies nicht so, dann würden für wanderer und velofahrer alte säumerpfade reichen. ich bin ein motorradfahrer kein raser und geniesse es, in die berge zu fahren. noch eine frage, gehören sportboote auf die seen? eben.

    • W.Voegeli sagt:

      Jaja, Stefan Schneider: Ich habe verstanden, dass Sie als Töfffahrer nicht rasen und somit der Einzige dieser Gilde; oder etwa doch nicht?

      • stefan schneider sagt:

        herr oder frau voegeli mich würde einmal interessieren womit sie unterwegs sind. falls sie ein motorfahrzeug lenken, kann ich ihnen garantieren, dass auch sie schon einmal zu schnell unterwegs waren, sei es weill sie kurz nicht auf den tacho gesehen haben oder sie eine geschwindigkeitstafel übersehen haben. ist mir schon klar, dass ihnen dies nie passiert. damit wären sie wohl auch die einzige die sich daran halten würde. sehen sie, so einfach ist eine pauschalisierung.

    • horst winter sagt:

      hat er ja gar nicht gesagt, low rider und chopper eben nicht. Sie müssen aber zugeben, dass die meisten Motorradfahrer, also mehr als 50%, sehr schnell und gefährlich in den Bergen unterwegs sind.

      • Thoams Meier sagt:

        Der Artikel ist doch voller Klischees. Gleichzeitig dröhen auch noch sehr entgegenkommende holländische Camper die Pässe hoch, kriechen Velofahrer irgendwie in der Mitte der Fahrbahn hoch, jeder Wanderer ist mit Turnschuhen auf Hochalpintouren, alle überladenen Touristenkutschen mit verglühten Bremsen kriegen die Kurven berab nicht mehr,….

        Kurz gesagt, wer einer Gruppe sämtliche Toleranz wie in diesem Artikel abspricht, der darf selber auch nicht auf Toleranz hoffen.

    • Gümeler sagt:

      @Schneider: Ein Wanderer gefährdet sich meist nur selber und Abfall sehe ich vor allem entlang der Strassen.

      • stefan schneider sagt:

        ach so gümeler, dann sind die abfälle wohl von den motorradfahrern und ein wanderer den die hilfskräfte aus schwierigem gebiet bergen müssen sind demnach nicht gefährdet. und die gehässigkeiten auf der strasse entstehen nur dadurch, weill der gegenseitige nötige respekt und anstand fehlt und man die sache immer nur von seinem logischerweise richtigen standpunkt ansieht. ich finde es einfach traurig, dass einige wenige das bild aller schädigt und dies ist nunleider überall so bei den töfffahrern genauso wie bei den velofahrern.

        • Gümeler sagt:

          @Schneider: Als Töfffahrer mit schlechtem Gewissen versuchen Sie, uns in den gleichen Topf zu werfen. Tatsache ist: Alle anderen werden durch den übermässigen MIV (Motorisierter Individualverkehr) in ihrem Aktionsradius eingeschränkt. Als Velo-Pässefahrer und Wanderer muss ich sehr genau planen, um dem lästigen Benzinverkehr einigermassen ausweichen zu können. Das ist Terror gegen Erholungssuchende.

          • stefan schneiuder sagt:

            gümeler, wer sagt denn, dass ich ein schlechtes gewissen habe? und eben alle in den gleichen topf siehe den bericht von s. weber. da gibt es doch so eine redewendung: „wenn zwei das selbe tun ist es nicht das selbe“ und noch etwas zum schlechten gewissen herr gümeler, ich stehe zu meinen kommentaren und zwar mit meinem namen.

          • stefan schneider sagt:

            gümeler, wer sagt denn, dass ich einschlechtes gewissen habe? und von wegen alle in den gleichen topf, lesen sie doch noch einmal den artikel von s. reber. und noch eine kleinigkeit herr gümeler, ich stehe zu meinen kommentaren und zwar mit meinem namen.

          • Bruno Menzi sagt:

            „Als Velo-Pässefahrer und Wanderer muss ich sehr genau planen, um dem lästigen Benzinverkehr einigermassen ausweichen zu können. Das ist Terror gegen Erholungssuchende.“

            Dann sind sie aber nicht sehr ideenreich. Aber am Compi findet man halt nur Sachen, welche schon tausend andere machen. Und wenn sie in unseren Alpen nicht mal mehr als Fussgänger einen ruhigen Ort finden weiss ich auch nicht mehr wovon sie träumen: Davon, das Matterhorn an einem schönen Sommertag für sich alleine zu haben? Und es gibt sogar Pässe, an denen an Wochenden der motorisierte Verkehr verboten ist, aber die blöden Einheimischen stören dann halt die wohlverdiente Ruhe von „Erholungssuchenden“, ach so geplagten Flachländern immer wieder, diese Tyrannen, welche zu faul zum Velo fahren sind…

            Und wenn ich mich wirklich erholen will schliesse ich mich in meiner Behausung ein, so störe ich nämlich auch niemand anderen ;o)

      • Alex Kramer sagt:

        @ Gümeler: Der Artikel ist scheinheilig.
        Seit sich mir beim Bergwiese mähen eine Kette samt Wechsler mitten im Mähbalken verklemmt hat, eine Bergbäuerin mit gebrochenem Arm ins Spital musste, weil ein Mountain-Gümeler ihre Ziegenherde aufgeschreckt hat und dabei von ihren Tieren überrannt worden ist, haben Leute wie Sie ebenso ihre Unschuld in corpore verloren.
        Gehen Sie z.B. mal nach Flims zum Bergwandern und werfen Sie sich rechtzeitig und in die richtige Richtung in Deckung, wenn die Downhiller angeflogen kommen.
        Von Schulklassen auf Wanderungen kann man säckeweise Abfälle zusammennehmen, nur weil es heute nicht mehr modern ist, den eigenen Abfallsack mitzuführen und am Ende der Wanderung zu entsorgen, weil dies hinter der Holzbeige oder im Milchhüsli (Wasserquelle) ja viel bequemer geht.
        Das einzige Problem ist der mangelnde Respekt voreinander, vor Tieren und der Natur. Der Egomane ist noch immer auf dem Vormarsch in unserer Gesellschaft.

        • Beat sagt:

          dem ist eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen!

        • Gümeler sagt:

          @Kramer: Ich bin weder MTB-Fahrer noch Downhiller und finde beide Sportarten grenzwertig. Dass Kette und Wechsler auf einer Bergwiese entsorgt werden, ist eine Sauerei und ebenso, dass Schulklassen dem Littering frönen.

          • Eduard J. Belser sagt:

            Als überzeugter Nabenschaltungs-Velofahrer finde ich grundsätzlich gut, wenn Kettenwechsler entsorgt werden, aber bitte in den Altmetall-Container einer offiziellen Sammelstelle.

        • stefan schneider sagt:

          herr kramer, gümeler ist ein vorzeige velofahrer und wanderer. er plant seine touren auch immer sehr genau. ich frage mich allerdings wie dieser herr mit seinem velo in die nähe der pässe kommt. da er so über den motorisierten individualverkehr herzieht, nehme ich einmal an, dass er mit der öv anreist. ich kann mich da aber natürlich täuschen, da ich den herr gümeler nicht persöhnlich kenne und auch nicht über seine hellseherischen fähigkeiten verfüge, denn er weiss ja ganz genau wie ich töfffahre.

          • Gümeler sagt:

            @Schneider: Bingo! Stets öV, etwas anderes könnte ich mir gar nicht leisten. Wie viele Pässe ich mit dem Renner in Europa schon befahren habe, darf ich Ihnen gar nicht sagen, sonst werden Sie grün vor Neid!

          • Alex Kramer sagt:

            @ Schneider: Es geht oder ging mir eigentlich nicht darum, dem Pseudonym Gümeler oder irgend anderen verbal eins auf die Nase zu geben.
            Ausser dem Lehrer der genannten Schulklasse:
            dem habe ich anderntags beim 2. Besuch angedroht ihn als Gegenleistung vor seiner Klasse zu ohrfeigen, wenn er den von mir zur Verfügung gestellten Abfallsack nicht zweckgebunden verwenden und den Abfall weiterhin unter Steinen, im Milchhüsli und hinter der Scheiterbeige verstecken täte. Den Sack habe ich tags darauf talwärts am Wegrand unter einem Baum gefunden und die geschätzten 200 Gramm Plastikabfall halt selber mitgenommen & entsorgt.
            Mein erzieherisch-radikaler Vorsatz gegenüber einer Lehrperson gilt immer noch. Das gibt mir zu denken.

            Ich wollte meiner Einleitung „Der Artikel ist scheinheilig“ etwas mehr Nachdruck verleihen und ausdrücken, dass sich in jeder Sport-/Interessengruppe Leute befinden, welche die Kinderstube scheinbar im SUV mit dem Handy am Schädel durchfahren haben, egal ob man zu Fuss, per Velo, Töff, Flugzeug und Auto oder mit dem Trax unterwegs ist.
            Kürzlich war die Tour de Suisse draussen vorbeigefahren. Dort schmeissen die Fahrer ihre leeren Bidons und angefressenen Doping-Riegel einfach in die nächste Wiese, trotz der Kampagne der Bauern, genau das zu unterlassen. Das macht mich sauer. So sauer, dass ich Reissnägel streuen könnte.
            Geht es Ihnen manchmal nicht auch so?

          • stefan schneider sagt:

            herr kramer, natürlich geht es mir auch so, aber gerade deswegen finde ich diese pauschalisierungen von gewissen leuten einfach nur daneben. auch schreibt gümeler über den abfall an den strassen und da fehlt mir eigentlich der bezug zu den motorradfahrern. nur was solls, vielleicht sollte gümeler sich einmal in die wirklich hohen berge begeben, da wird er sehen, dass der abfall der ganze bergwelten verschandelt wohl kaum von motorradfahrern als wohl eher von den bergwanderern hinterlassen wurde und würde ich es jetzt das gleiche tun wie gümeler, dann wären alle bergwanderer umweltverschmutzer. nur gut, dass ich wie sie auch noch ein wenig diferenzieren können.

  • H. Davidson sagt:

    Beruht wohl auf Gegenseitigkeit, meiner Meinung nach die grösste Plage auf den Passstrassen: die Fahrradfahrer. Und dass ihnen Hr. Reber ein Licht aufgegangen ist, bezweifle ich sehr.

    • Kathy sagt:

      Danke, genau meine Meinung.

      • Lisa sagt:

        Warum denn? Weil die anderen Verkehrsteilnehmer dank ihnen aufpassen müssen?

        • Theo M. sagt:

          uiuiui, das mit dem Licht war wohl nix meine Meinung! Intoleranz gegenüber anderen Verkehrsteilnehmer die auf den öffentlichen Strassen fahren. Warum? Weil es nicht mit seinen Wünschen und Bedürfnissen deckungsgleich ist. Und wo würde diese Idee hinführen? Die Pass-Strassen gebaut aus Steuergeldern, jetzt aber nur exklusiv für die Radfahrer und das Postauto? Na wunderbar mitbezahlen darf ich benutzen aber nicht. Und bezüglich Lärm eine Kreissäge – genau die brauchts um Bäume zu fällen – ist lauter als die von den StVa geforderten max. zulässigen Dezibel für einen Töff. In die Berge fahren darf jeder dazu gehören Postauto, Car, Autofahrer, Radfahrer und Töfffahrer. Wer dann die Ruhe, Berge, Natur, Murmmeltiere etc. sucht ist auf dem Wanderweg unterwegs und nicht auf der asphaltierten Strasse die zur Überquerung des Passes gebaut wurde! Und übrigens ist ein Velofahrer vor mir und quält sich im ZickZack den Hang rauf muss ich hinter ihm warten bis ich sicher Überholen kann. Oder etwa wen er beim Abfahren in der Mitte der Strasse fährt dann muss ich ebenfalls abwarten bis ich mit meinem Auto vorbeifahren kann. Gegenseitige Rücksichtsnahme ist von allen gefordert.

      • BMW F800GS sagt:

        Genau! Sehe ich als Motorradfahrer auch so. Mich nerven die selbstverliebten Radfahrer auf den Passstrassen die mit ihrem Hinterteil hin und her schwenken mitten auf der Strasse. Das ist Gefährlich für andere Verkehrsteilnehmer!
        Oder die Gruppenfahrten mancher möchtegern Radsporter die nicht einmal Platz machen wenn ein Fahrzeug (Auto / Töff) kommt.
        Es gibt viele normal fahrenden Motorradfahrer die einfach Spass haben durch schöne Landschaften mit ihrem Gefährt zu fahren. Das kann man auch nur verstehen, wenn man es selbst probiert hat. Das haben Sie Herr Reber bestimmt nicht! Sonst würden sie ihr Rad zur Seite legen.
        Wenn Sie Ruhe in den Bergen wollen, dann Wandern Sie doch! An Orte ohne Strassen….

        • hans fallada sagt:

          schon klar, dass ihnen das einfach spass macht. nur schade, dass die schönen landschaften im motorengebrüll und den benzingasen fast ein bisschen untergehen. probieren sie es doch mal ohne motor. so lassen sich unsere schönen landschaften noch viel besser (und länger) geniessen!

          • Willy Kindlimann sagt:

            „Wenn Sie Ruhe in den Bergen wollen, dann wandern sie doch! an Orten ohne Strasse..“ Lieber BMW: haben Sie schon mal getestet, wie hoch hinauf das Dröhnen und Geknatter Ihre Maschine in den Bergen und Tälern trägt ? So hoch hinauf wie der Lärm stört, können Sie ohne Sauerstoffmaske gar nicht klettern.

          • Thoams Meier sagt:

            @ Willy Kindlimann:
            Ahm, am Lej Crap Alves hören sie, obwohl nur wenige Meter vom Albula entfernt genau nichts. Also so ganz stimmt ihre Aussage auch wieder nicht.

        • aha sagt:

          Aha, und die Töffs und Autos fahren nicht mitten auf der Strasse? Und machen sogar Platz wenn ein Radfahrer kommt? Und Töffahrer sind nicht selbstverliebt? Wahrscheinlich weil sie keine Selbstachtung haben.

          • mot-fahrer sagt:

            Naja – im Vergleich zu den Velofahrern halten die Autos und Motorräder (Töffs wie sie es nennen) die Geschwindigkeit. Radfahrer sind nicht nur in den Bergen die mit Abstand gefährlichsten Verkehrsteilnehmer. Schauen Sie sich einmal die Städte an. Die Velofahrer glauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, seien unsterblich und Vortritt hätten Sie sowieso immer. Ja, da ist ein Velofahrer dann ein guter Velofahrer wenn sein Velo nicht unter seinem A… klebt…

            Selbstverständlich gibt es unverantwortungsvolle Motorradfahrer, das sei auch erwähnt. Leider sind diese 2-3% der Motorradfahrer die, über die man sich aufregt.

        • Jack Stoffel sagt:

          @ BMW: Es könnte sich ja auch mal jemand zuallermindest mit der angemessenen Höflichkeit für Krach, Gestank, Belästigung und sonstige Umstände, die er verursacht, entschuldigen. Aber nein: Ihr Repertoire beschränkt sich auf das bei Ihresgleichen übliche „hau ab, wenns dir nicht passt“ und auf: „Du machst mir Vorwürfe? Dann bist du ein Gauner.“ – Hochintelligent; wirklich…

        • Roman Meier sagt:

          Sie dürfen Sich nicht wundern, wenn die Radfahrer keinen Platz machen. Vor Schwächlingen, die nur mit Hilfe eines Motors den Berg raufkommen, hat man nun mal verständlicherweise keinen Respekt. Dass die Motorisierten einem auch noch die Luft verpesten und einen Höllenlärm machen ist dann noch der Gipfel der Unverschämtheit.

          • Matthias Kessler sagt:

            Ganz meine Meinung, unterste Schublade, dieses dekadente Töffvolk.

          • Jemand sagt:

            Der Velofahrer kann nur den Berg hochfahren, weil der Toefffahrer ihm mit seiner Steuer die Strasse finanziert hat.

            Etwas sehr eidgenoessissches ist leider in den vergangenen Jahren vollkommen abhanden gekommen: Leben und Leben lassen.
            Hier pocht mittlerweile nur noch auf sein „Recht“ anstatt einfach einander mal ein wenig Toleranz entgegenzubringen. Daas gilt sowohl fuer Velo- als auch fuer Toefffahrer.

        • Rudi Mölbert sagt:

          Aber da können Sie sich dann über die Mountain-Biker ärgern.

    • Gümeler sagt:

      @Davidson: Harley fahren macht offenbar das Gehirn matschig und den Humor unfreiwillig schräg!

      • Frei Andy sagt:

        Deshalb fahren heute auch sooo viele Harleys rum,
        weil keine Mantas mehr gebaut werden!
        Haaaahaaaaahaaaa!!

      • Brunzhurz sagt:

        Liebe Ch-zer:Baut doch einfach einen Riesentunnel unterm Land durch damit der Transit besser durchkommt. Ich finde übrigens, daß Skifahrn genauso „unnatürlich“ wie Radfahrn ist und abgeschafft werden müßte. Dann könnten aber auch Eure Lokale, Restaurants und Hotels dichtmachen, die ja ganz gut von den Touristen leben – auch von denen, die per Motorrad kommen – wie ich, mit einer alten, stinkenden Harley.

    • Andi sagt:

      Fragt doch mal die Anwohner einer Passtrasse wer mehr stört. Das sind auch Menschen die am Wochenende Ruhe brauchen würden. Es sind nicht nur Radfahrer die sich gestört fühlen, da kommt mehr zusammen. Die Sicht ist offensichtlich bei beiden Gruppen einseitig.

      • Markus Meier sagt:

        Ein grossteil der Anwohner im gebiet Susten-Grimsel-Furka ist sehr Dankbar über den Töff-tourismus der letzen 10-20 Jahre. Dieser hat nämlich wider etwas Geld mitgebracht das durch den Tunnel sonst nichtmehr dort hin kam!

        • Anwohner Grimselstrasse sagt:

          Nun ja, wir würden uns in der Region auch sehr darüber freuen, wenn die Touristen nicht- motorisiert zu Besuch kämen, mit Postauto oder Velo angereist, verweilen jene oft eher und rasen nicht einfach vorbei. Ich wohne direkt an der Grimsel- Passstrasse und man wähnt sich hier an sonnigen Tagen wirklich wie am Hockenheim- Ring! Als Mitglied des Rettungsdienstes kann ich dann immer wieder ausrücken, um motorisierte Verkehrsteilnehmer aller Art aus ungemütlichen Lagen zu befreien, die meist aus ihrer unvernünftigen Fahrweise resultieren. Ich bin auch dafür, dass diese herrliche Bergwelt allen zur Erholung offen stehen soll, doch weshalb kommen so viele hierher, um Lärm zu bringen, wo die meisten Menschen eigentlich Ruhe suchen?

      • Einwohner sagt:

        Richtig Andi; ich bin einem Dorf am Grimselpass aufgewachsen. Viele donnerten da im Sommer mit über 100 kmh durch das Dorf, und damals war die Passstrasse noch nicht so ausgebaut wie heute, und jedes 2 Wochenende konnten man wieder einen Fahrer von der Mauer kratzen! Die können doch gar nicht mehr reagieren, wenn ein Landwirtschaftliches Fahrzeit auf die Strasse einbiegt!

    • Ole sagt:

      Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen. Hier wie auch überall, kann man nicht für alle sprechen. Aber was sich manche Velofahrer rausnehmen, kommt ebenfalls einer Verkehrsgefährdung aller gleich. Aber der Blog spricht eben auch für die Ignoranz und Arroganz dieser Vertreter.

    • Markus sagt:

      Als Autofahrer empfinde ich die Töff und Rollerfahrer als die grösste Plage auf den Stassen. Als Mensch sinds ebenfalls die Töff und Rollerfahrer, und zwar vorallem weil sie so laut sind. Sie habe mich schon mehr als einmal aus dem Schlaf gerissen.
      Ich sehe nicht ein warum die Töffs und Roller so laut sein müssen, bei den Autos gehts ja auch leise.
      Ich habe nichts gegen Töfffahrer, aber ich habe sehr grosse Probleme mit Ruhestörern, und viele Töff- urn Rollerfahrer (nicht alle!!!) sind nunmahl Ruhestörer.

    • Naya Isso sagt:

      Fahrradfahrer (die mit Rennvelo, bunten Trikots, schicker Sonnenbrille und Klickpedalen) sind eigentlich überall eine Plage, nicht nur auf den Passstrassen.

      • Silvie sagt:

        ….und was ist mit den Radfahren mit einfarbigen Trikots und ohne Klavierpedalen…Stören die dich auch so sehr?

    • Biker_mit+ohne sagt:

      Lösungsvorschlag:
      Mout erheben pro Passfahrt wenn kein wirtschaftlicher Zweck vorliegt (für alle Motorfahrzeuge)
      Anlegen von Rennstrecken in der Schweiz zulassen (private Gelder, Subvention aus Strassenfond möglich)

    • Nickolaus Huber sagt:

      Wieder mal ein Bünzli Blog, wo einer seine Vorliebe fürs Fahhradfahren gleich als einzig Berechtigter an den Passstrassen in der Bundesverfassung verankert haben möchte. Demokratie läuft anders: die hunderten beschriebenen Motorradfahrer bilden eben die Mehrheit, thats it.

    • Stefan S. sagt:

      Klar kann man darüber disskutieren..
      Liebe Fahrradfahrer, es gibt so viele schöne Strassen in der Schweiz, welche nicht mit dem Motorrad befahren werden dürfen, warum müsst ihr euch immer auf solchen Strassen bewegen, welche auch rege durch andere Verkehrsteilnehmer benutzt wird?
      Alles ja eigentlich egal, aber nachher die Frechheit besitzen, sich darüber das Maul zu zerreissen…
      Genau so wie diejenigen, die über rechte Gewalt auf den Strassen klagen, und dann am 1.Mai mit Steinen um sich werfen.

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