Darum leiden viele Schweizer an Übergewicht

29 Prozent der Frauen in der Schweiz kennen ihre Situation: XL-Model Gabi Jones. (Bild: Reuters)

29 Prozent der Frauen in der Schweiz kennen ihre Situation: XL-Model Gabi Jones. (Bild: Reuters)

Fast jedes zweite Magazin am Kiosk setzt derzeit auf das Thema Diät. Und zwar nicht nur die Frauen-Heftli. Auch angesehene Publikationen tischen ihrer Leserschaft ein ganzes Buffet neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse auf, «was wirklich hilft.» Hirnforscher hätten entschlüsselt, dass Fettleibigkeit durch Stress und andere psychische Ursachen entstehe, schrieb etwa der «Spiegel» vorige Woche in seiner Titelgeschichte und kam zum Schluss: Besser als Diäten helfen Anti-Stress-Therapien.

Inzwischen leiden auf der Welt genau so viele Menschen an Übergewicht wie an Unterernährung. Ist es wirklich Stress, der zu Übergewicht führt? Mit Stress meint der «Spiegel» übrigens Lebensumstände wie Existenzangst, Armut, Überforderung, Prägung in der Kindheit, Einsamkeit, Traumata, Scheidung, Burn-out etc. Oder ist es doch einfach die ungesunde Lebensführung mit wenig Bewegung und fettreicher Ernährung? Und wie sieht die Situation bei uns in der Schweiz aus? Folgende Informationen stammen aus dem Handbuch «Schweizer Ernährungsstrategie 2013-2016» des Bundesamt für Gesundheit:

Übergewicht und Folgekrankheiten
In der Schweiz sind rund 46 Prozent der erwachsenen Männer und rund 29 Prozent der erwachsenen Frauen von Übergewicht oder Adipositas (Fettleibigkeit) betroffen. Viele Betroffene leiden unter Folgekrankheiten wie z.B. Diabetes oder Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Ernährungssituation, Ernährungsempfehlungen und Ernährungskompetenz
Von einigen Lebensmittelgruppen (z.B. Früchte und Gemüse) konsumiert die Schweizer Bevölkerung zu wenig, von anderen zu viel (z.B. Süssigkeiten). Die aktuellen Ernährungsempfehlungen sind zwar bekannt, werden jedoch nicht von allen vollumfänglich umgesetzt. Männer, junge Menschen und sozio-ökonomisch benachteiligte Menschen berücksichtigen Ernährungsempfehlungen am seltensten und haben ein geringes Ernährungswissen.

  • Knapp 30 Prozent achten bei ihrer Ernährung laut Eigenaussage auf nichts Bestimmtes und zeigen somit auch kein Interesse an Ernährungsempfehlungen.
  • Der Ernährung wird im Zusammenhang mit der Vorbeugung von Krankheiten bzw. der Erhaltung von Wohlbefinden und Gesundheit zu wenig Bedeutung beigemessen.
  • Weitere Gründe sind mangelhaftes Ernährungswissen und unzureichende Informationen, preisliche Gründe, geschmackliche Vorlieben sowie Alltagsgewohnheiten und -zwänge

Gesundheitsförderndes Umfeld
Es fehlen u.a. Angebote mit optimierter Nährstoffzusammensetzung in der Ausserhausverpflegung sowie im Bereich der Convenience-Produkte und Fertigmahlzeiten. Werbebotschaften sensibilisieren in der Regel zu wenig für den zu hohen Gehalt an Fett, Zucker oder Salz.

Konsumenteninformation
Die heutigen Kennzeichnungssysteme von Lebensmitteln in der Schweiz (Nährwert- und Front-of-Pack-Kennzeichnungen) sind schwierig zu verstehen und werden bei der Kaufentscheidung wenig genutzt.

Evidenz und Wirksamkeit
Der Forschung im Ernährungsbereich wird in der Schweiz zu geringe Bedeutung beigemessen. Es fehlen national repräsentative Daten zum Lebensmittelverzehr und Ernährungsverhalten. Die Schweiz verfügt weder über national repräsentative Daten zu gemessenen Risikofaktoren noch über solche zur Häufigkeit von ernährungsabhängigen Erkrankungen. Die Auswirkungen der Ernährungsgewohnheiten der Bevölkerung auf die Gesundheit sind deshalb nicht eindeutig ableitbar.

Was sagt uns das? Es scheint also doch wichtig, dass die Redaktionen jeden Frühling die Kioske mit Ernährungstipps überfluten. Für einige langweilig, für viele nötig. Oder was meinen Sie?

178 Kommentare zu «Darum leiden viele Schweizer an Übergewicht»

  • Im Universum ist alles Schwingung – auch die Befindlichkeit des Menschen beruht auf der faszinierenden Sensibilität der Schwingung!
    Mit innovativer Strategie sich NEU entdecken – auf die BALANCE kommt es an!
    Die höchste Priorität, das größte Geschenk für den Menschen ist die WAHRHAFTIGKEIT des LEENS – froh, fit, flexibel, energetisch dynamisch beschwingt – vom Baby bis zum Abschied – mit immens inspirierenden BALLBALANCE-AKTIVITÄTEN – prädestiniert multi effizienter FITNESS-BALL-BALANCE-SPORT – aktiviert extensiv Physis (wichtige Funktionen BECKENREGION), Psychomotorik – propriozeptive Fähigkeiten – Spiritualität!
    Auf einem Fitnessball völlig frei, vielseitig balancieren – balancierend darauf hopsen, wippen, spielerisch gekonnt, wie tänzerisch beschwingt agieren – in dynamischer Mitte pendeln, vibrieren – schwingen – immens faszinierend – expansive Aktivierung der Sensomotorik – veränderte, höhere Dimension harmonischer Wohlbefindlichkeit von Körper, Geist, Seele! Inspirierend faszinierend – ohne von der Erde abgehoben – nur durch eigene INTENSITÄT balancierend einen Zustand bewirken als auf einer WOLKE schweben – FLOWEFFEKT – KEIN Sekundenakt – beliebig lang – NULLTARIF – intensiv beschwingt, am empfindsamsten nach einer rhythmisch melodischen Musik – transzendentale Befindlichkeit – ERLEBNISPÄDAGOGIK – für mich – ich 82 – täglich aufs NEUE – nach Lust und Laune auch 1 Std. balancierend effizienter Spaß – immens bereichernde Befindlichkeit des SELBSTGEWAHRSEINS – phänomenal – eben wie schweben!
    Übungen sind auf kleiner Fläche möglich – für jeden der bestrebt ist seine Tiefensensibilität etc. zu verbessern – seine Lebensqualität zu steigern – eine inspirierende INITIALZÜNDUNG!

    Es ist jedoch schwierig die EFFIZIENZ dieser Ball-Balance-Aktivitäten, die sich von der üblichen Routine beachtlich abheben – die alle Wesenspotentiale energetisch bereichernde, beschwingte Befindlichkeit, anderen zu vermitteln. Problem: Ein Mensch, der ein bestimmtes Gefühl, eine außergewöhnliche Befindlichkeit an sich noch nicht erfahren hat, vermag sich mit der entsprechenden Wertigkeit nur unzureichend zu identifizieren.
    Treffend hierzu ein kurzer Auszug aus dem Buch der Frau Jane Hundley:
    Uns wurde ein Körper gegeben, damit wir die Geheimnisse des Lebens unmittelbar erfahren können – Geheimnisse sind es deshalb, weil sie dem Menschen solange verborgen bleiben, bis er dazu erwacht, all das zu sehen und zu fühlen, was sein Leben lang schon in ihm und um ihn herum vorhanden war! Hans Tschamler

  • Lucky_Looser sagt:

    Affen die unter chronischen Stress leiden, setzen vermehrt Bauchfett an und haben mehr Arterienverkalkung als Affen mit weniger chronischem Stress. Das alles bei gleicher Ernährung.

    Chronischer Stress begünstigt Entzündungsprozesse und verändert Körperprozesse bis auf die Molekülebene hinab.

    „Stress – Portrait of a Killer“

    http://www.youtube.com/watch?v=eYG0ZuTv5rs

  • Maria sagt:

    Leider zeigen inzwischen klinische Studien, dass uebergewichtige Leute laenger leben. Das passt aber wahrscheinlich nicht in das Weltbild der literarischen Elite in der Schweiz, die auf schwarz/weiss getrimmt ist und gegen „Dicke“ hetzt.

  • Gipfelibringer sagt:

    Ist ja typisch: es wird Frühling, also ist Dickenbashing angesagt… Klar, Ihr Supertypen mit Wunderbodies wollt in der kommenden Saison an Strand- und Freibad weder einen Fettwanst eines Mittvierzigers noch den dicken Hintern einer Teenagermutter vor der Nase haben.

    Seit den 1950er Jahren gibt es immer wieder Empfehlungen, wie man sich gesund ernähren soll, um das Idealgewicht zu halten. Doch die dummen Dicken haben es wohl in dieser Zeit immer noch nicht gelernt, sich gesund zu ernähren – ganz abgesehen von der Tatsache, dass 1. diese Empfehlungen sich ständig ändern, 2. ebenso die Definition, was nun „dick“ ist, geändert wird, und 3. trotz dieser Empfehlungen es scheinbar immer „mehr“ Dicke gibt.

    Gleichzeitig sind hunderttausende von Schönheitsinstituten, Fitnessstudios, Ernährungslinien, Sportartikelketten etc. entstanden, die aus diesem Fitness- und Schlankheitwahn einen nicht unerheblichen Profit gezogen haben – den sie teilweise wieder in Form von natürlich völlig uneigennützigen Spenden an gerade jene Gremien urückgegeben haben, denen sie den Erfolg ihres Geschäftsmodells verdanken, vom Sponsoring von Universitätsinstituten, Lehrstühlen, Studienreihen usw. ganz zu schweigen.

    A propos Studienreihen: Die meisten Studien (in Ernährungswissenschaft wie auch die meisten übrigen) werden mit „Studienobjekten“ durchgeführt, die an Universitäten und Hochschulen massenweise vorhanden und zudem billig zu haben sind: nämlich an Studentinnen und Studenten. Der „Zufall“ will es nun, dass diese Menschen meist jung sind, kinderlos und sportlich (schliesslich muss der junge Mensch ja mit seiner überschüssigen Energie fort, und ist man ja gebildet, und weiss darum, was zu tun ist) . Diese Studienreihen repräsentieren also nicht die gesamte Bevölkerung – nur sagt das einem keiner!

    Nun, jedes Säugetier nimmt im Laufe des Alters an Gewicht zu, wenn man es denn lässt (heisst, nicht künstlich schlank hält oder vorher wegen Nahrungsmittelbedarfs oder Ende der Studienreihe zur Ernährung [sic!] ); das gilt besonders für die weiblichen Exemplare, nachdem sie Kinder geboren haben (ja, die hormonelle Umstellung!).

    Aber ich nehm Euch Schlanken das Dickenbashing nicht übel – schliesslich muss man ja vor sich und allen anderen rechtfertigen können, weshalb man wieder unsinnige Summen in Fitnesstudio-Abos, Trainingsklamotten („ups, das T-Shirt ist ja vom letzten Jahr, weg damit!“) , Nahrungsergänzungsmittel, Lean- und Lightprodukte investiert. Dazu die Gelder, die verschwendet werden, da man ja nicht zu Fuss ins Training gehen kann, das Trainingslager auf der Trauminsel angesteuert werden muss, etc. Dass die häufigste Unfallursache ausserhalb des Berufs (abgesehen vom Haushalt) der Sport ist, darf auch nicht unerwähnt bleiben. Abgesehen von den Heilungskosten und den entsprechenden Ausfällen im Beruf, muss die vorher vorhandene Leistungsfähigkeit ja nachher mit Physio- und Ergotherapie wiederhergestellt werden…

    Und all dieses Leiden im Training oder in der Reha, das muss man irgendwie psychologisch ausgleichen – am besten doch dadurch, dass man sich über die dummen, faulen Dicken erheben kann.

  • Dorian sagt:

    Geheimrezept gegen Übergewicht: Bodybuilding (natural). Vergesst langweiliges Joggen oder Velofahren. Nach einem pickelharten (!) Kraftraining im Hypertrophiebereich (kein Gesundheitsfitness auf dem Gummiball!) könnt Ihr essen wie eine Maschine und legt dabei sogar noch an Muskeln zu, was euch wiederum helfen wird, in Zukunft mehr essen zu können (Grundumsatz steigt).

    Aber das hat die heute etablierte Medizin noch nicht begriffen. Sie rät daher weiter zu 4 Mal Ausdauertraing und 1 Krafteinheit. Muskeln werden dabei kaum signifikant aufgebaut und ein Gewichtsverlust käme mit der Zeit vor allem von Seiten des Muskelgewebes. Was dann folgt ist klar: entweder muss man immer weiter rennen/immer weniger essen, da der Grundumsatz sinkt oder man isst wie bisher/vorher und geht auf wie ein Mastschwein…

  • Andreas sagt:

    Jeder Mensch ist einzigartig!
    Jeder Mensch hat eine individulle Geschichte und es gibt ebenso viele Ursachen und Gründe für Übergewicht, wie Menschen. Grundsätzlich möchte ich niemanden für sein Äusseres verurteilen. Wenn ich z.B. jemand „Dickes“ beim Schwimmen oder beim Velofahren sehe, dann freue ich mich, dass sich die Person was Gutes tut. Wenn ich jedoch im Fast Food Imbiss so jemand sehe, der gleich zwei fettreiche BigMc Menüs verschlingt, dann mache ich mir schon Gedanken darüber. Letztlich ist jeder für sich selbst verantwortlich und jeder kann tun und lassen, was er will. Die einen setzten ihre Gesundheit und ihr Leben beim Extremsport aufs Spiel und die anderen indem sie nichts arbeiten, den ganzen Tag vor dem TV hocken und sich mit Bier, Cola, Chips und Pizza vollstopfen, so wie man sie z.B. in der TV Sendung „Frauentausch“ auf RTL2 sehen kann. Für diese Gruppe von Übergewichtigen, die lediglich unser Sozialsystem belasten, fällt es mir schwer Verständnis aufzubringen. Ich habe jedoch Hochachtung vor beleibten Menschen, die diszipliniert auf die Ernährung achten und dazu noch Sport treiben und trotzdem mit dem Gewicht kämpfen. Natürlich braucht es neben viel Disziplin auch ein fundiertes Fachwissen und eine gute Strategie um abzunehmen – sonst ist alle Müh vergeblich! Leider fehlt bei vielen Menschen dieses Wissen oder der Willen zur Umsetzung bis man zu dick ist. Dann ist es dann noch viel schwerer die Pfunde wieder loszuwerden! Besonders Besorgnis erregend finde ich die rasante Zunahme an fehlernährten und übergewichtigen Kindern in den Kindergärten und Schulen!

    Noch ein Wort zu denen, die sich wegen ihrem Äusseren schämen. Niemand muss sich für sein Aussehen schämen! Man kann sich höchstens für sein schlechtes Verhalten schämen, denn das kann man ändern.

  • jimmy sagt:

    vielleicht dient das als kleine motivation: ich habe vor 6 monaten angefangen meine ernährung umzustellen und so nach 3 monaten knapp 15kg abgenommen (von 103kg zu 88kg bei 1,83m). OK, als junger mann (22 jahre) ist es evtl etwas einfacher, aber nicht grundsätzlich. trotzdem hätte ich bis vor 6 monaten nie daran geglaubt mal wieder eine 8 ganz links auf der waage zu sehen…

    es sollte mal klar sein, kalorien zählen ist sehr hilfreich. ich habe immer geschaut, dass ich pro tag nicht mehr wie ca 1500 kcal zu mir nehme.
    am wochenende habe ich mir alkohol und auch fettiges essen gegönnt. das war mir egal. unter der woche habe ich einfach strikt darauf geschaut was ich esse. ich nahm eher proteinreiche nahrung zu mir. das beste finde ich immer noch ist hüttenkäse oder puletaufschnitt. es sättigt, ist voll mit nährwerten und ergänzt man es z.b. mit tomaten und gurkem hat man auch ausgewogen gegessen.
    die kalorienbombem sind zb nutella, oder sonst irgendwelche süssigkeiten und vor allem brot und teigwaren.
    d.h. nicht dass man komplett darauf verzichten soll (ok auf nuttella vielleicht schon, hat bei einer diät wirklich nichts verloren), aber wenn man teigwaren oder brot isst sollten das einfach kleinere mengen sein und nicht der hauptbestandteil des essens.

    ich hatte es mehrfach probiert abzunehmen. jedes mal aber war ich einfach zu faul und der wille war nicht vorhanden.

    sport habe ich nicht wirklich viel gemacht, evtl 1-2 pro woche schwimmer oder joggen. wer sich nicht getraut in der öffentlichkeit die wampe zu zeigen hat meiner meinung nach schon verloren. der erste schritt zum abnhemen ist die momentane, fette figur wahr zu nehmen und sich ein ziel zu setzen.

    und natürlich glotzen die leute wenn eine 200kg frau vorbei läuft, denn das ist einfach nicht normal. mich störten bis vor paar jahre auch beleidigungen oder dumme sprüche, aber ich habe den kampf gegen meinen inneren schweinehund aufgenommen und gewonnen. das kann jeder, wenn er will….

    heute bin ich immer noch ca 88kg und ich fühle mich verdammt wohl. es könnten zwar noch ein paar kilo weniger sein, aber mich stresst es kein bisschen.

  • Evi sagt:

    Ich finde es extrem interessant hier in all den Kommentaren zu lesen, wie Normalgewichtige so genau über Übergewicht Bescheid wissen und Übergewichtigen genau sagen können was Sie alles falsch machen. Ist doch schon ein klein wenig anmassend oder nicht?!

    • Urs sagt:

      Wenn einer weiss, dass eins und eins zwei ergibt und er feststellt, dass der andere das nicht erkannt hat, darf er es ihm anständig sagen. Und offenbar haben viele Dicke noch nicht erkannt, weshalb sie dick sind – oder sie belügen sich selbst. Was manchmal verständlich ist, weil das vernünftige Gewicht für viele mit viel Aufwand verbunden ist. Sagen, woran es liegt, darf man aber; das ist nicht „anmassend“.

      • Maria sagt:

        Ich forsche in der Sache und muss Urs leider sagen, dass eins und eins nicht immer zwei gibt. Aber natuerlich weiss Urs wahrscheinlich bei allem besser „woran es liegt“. Und er wird sicher nicht muede, es seinen Mitmenschen bei jeder Gelegenheit zu sagen. Nur manchmal, ist denken Gold und Reden Schrott.

        • Paula sagt:

          Dann klären Sie uns doch mal auf, bitte, Maria. Wann gibt eins und eins nicht zwei? Ich rede, wohl wohl Urs auch, von ganz normaler Arithmetik. Also, zeigen Sie’s uns.

  • Robert Herz sagt:

    Wenn ich die Kommentare hier so lese, dann kann ich nur sagen: Es gibt Schlimmeres als übergewichtig zu sein.

    Ich bin/ war auch übergewichtig. Ich weiss das und tu etwas dagegen oder auch nicht – es ist mein Problem und ich löse es oder auch nicht. Wenn ich eigenartig aussehe, dann glotzt man mich an. Und wenn ich ungesund lebe, dann werde ich krank. Wir haben feste Regeln, was jeder einzelne so tun und lassen kann, wie er will. Essen gehört dazu.

  • Pjisspage sagt:

    Ich kann essen was ich will und werde nicht dick. Meine Schilddrüse ist auch in Ordnung. Bei mir hat das Essen dafür Auswirkungen auf die Haut und vor allem auf die Psyche.

  • Sandra Müller sagt:

    Wenn ich mir vorstelle, ich wäre in der Realität meines täglichen Lebens mit so viel Ignoranz und Intoleranz konfrontiert, wie hier bei diesen Kommentaren, dann wird mir richtig übell! Wieso gibt es so viele Menschen, die sich bemüssigt fühlen, uns Dicken mit irgendwelchen Formeln, BMI-Werten, mit erhobenem Zeigefinger und sonstigen „intelligenten“ Raschlägen sagen zu müssen, was wir gefälligst zu tun oder zu lassen haben? Was ist das für eine Welt, in der nur noch der genormte, schlanke, sportliche, stromlinienförmige Mensch seine Daseinsberechtigung hat?
    Dieses abgedroschene Vorurteil: 2 Monate Diät, danach McDonalds, Fastfood, Pizza, Schoggi und…alles immer wieder von vorne, wird einfach nachgeplappert. Wahrscheinlich kennen die meisten der ach so kompetenten Schreiber/innen nicht einmal jemanden, der wirklich mit Übergewicht zu kämpfen hat. Sollen sie doch froh sein, dass sie nicht betroffen sind und ihre Intelligenz sowie die Zughörigkeit zur Oberschicht dadurch beweisen, in dem sich sich an das Motto halten: leben und lebenlassen“. Dann würde es sie auch nicht stören, dass die Dicken dumm, faul, des Lesens und Schreibens unkundig sind und aus der Unterschicht stammen – alles Originalaussagen, die zu diesem Thema gepostet wurden und an Zynismus kaum mehr zu überbieten sind!

  • Lauterburg Stephan sagt:

    Das Einzige, was mich bis heute überzeugt: Metabolic Balance. Aufgrund von 36 Blutwerten wurde mir eine Liste von Lebensmitteln erstellt, die meinem Stoffwechsel helfen, in die Balance zu kommen. Und es hat geklappt. Ohne JoJo-Effekt. Was sollen all die vielen Diäten, wenn jeder Stoffwechsel doch wieder individuell reagiert???

  • Lala sagt:

    Ich hab 20 Kg abgenommen mit folgendem simplen Trick:

    Nicht mehr auf Vorrat einkaufen (oder sich portionen vorbereiten wenn man KEINEN Hunger hat), der ganze Rest ist die Disziplin zu haben eben wirklich nur zu Essen was man sich vorher für den Tag bereit gemacht oder gekauft hat.

    Die allermeisten Leute, inkl. mir, essen schlicht zuviel… Wenn ich soviel Esse wie ich „möchte“, esse ich an einer Mahlzeit wohl das 2-3 Fache wie einige meiner Freunde… Das ist aber zu einem guten Teil auch „gewohnheit“.

    Würd ich jetzt noch Sport machen, käms wohl wirklich gut mit der Figur ;).

  • Taina sagt:

    Mich ärgert hier die Arroganz der Schlanken. Hat von Euch schon jemand bedacht, dass dick werden auch genetisch bedingt sein kann? Ich selber bin nicht von natur aus schlank und wog selber mal fast 30 kg mehr und bleibe nur mit sehr grosser Disziplin schlank, ihr könnte Euch gar nicht vorstellen, wie es ist trotz viel Stress wenig zu essen, obwohl einem teilweise übel ist vor Hunger.

    • peter sagt:

      Soso… Arroganz der Schlanken. Und das Wissen der Nachdenker ärgert Sie auch? Man wird nicht „genetisch bedingt dick“, sondern weil man mehr isst, als der Körper braucht. Oder weil der Körper nicht so viel macht, wie er für seine Aktivität (an Nahrung) bekommt. Man wird nur deswegen dick. Und teilweise genetisch bedingt – aber nur teilweise – ist, wieviel der Körper benötigt. Lernen Sie was und hören Sie auf, sich über die anderen zu ärgern. PS. Dass Sie Disziplin brauchen, das ist wahr, und dass das hart ist, ist auch wahr. Gratuliere, wenn Sie es schaffen!

      • Taina sagt:

        Aber sicher haben viele Menschen von der Gentik die Anlage um dick zu werden, weil sie die Nahrung sehr gut verwerten, während andere vieles fast unverwertet ausscheiden und essen können so viel sie wollen. Ein Leben auf ständiger Diät ist nicht sehr angenehm, zumal ich auch noch körperlich arbeite.

        Tatsache ist, dass sehr viele schlanke Menschen über weniger schlanke lästern, obwohl sie selber nichts tun müssen um schlank zu bleibe^n.

        • Hansli sagt:

          Einige haben keine Ahnung was mit Disziplin gemeint ist. Bereits einmal am Tag ein normales Menü über Mittag essen ist für mich und ich denke auch für Taina bereits zu viel. Ich nehme damit zu. Die Portionen sind viel zu gross. Oft hat bereits ein ganz normales Menü mehr Kalorien als der Tagesbedarf. Wer da genetisch so veranlagt ist, jede Kalorie da herauszuholen, der nimmt zu. Das bedeutet ganz einfach für einige ein Leben auf ständiger Diät. Bei mir heisst das, kein Frühstück. Am Mittag einen Salat, sehr kleine Portionen im Selbstservice. Abendessen höchstens ein Naturjoghurt, ein Stück Brot mit Käse, habe halt Käse zu gerne und Obst. Alles mit Zucker ein absolutes Verbot. Meine Frau ist das doppelte und nimmt nicht zu.

          • Taina sagt:

            @ Hansli

            In etwa so. Naturjoghurt mit etwas Müesli und/oder Früchten zum Frühstück. Zum Mittagessen Reis oder Nudeln mit gedämpften Gemüse und Abends wenn möglich nichts. Am Sonntag Brunch mit Käse zusätzlich und dann nichts mehr bis am Montag morgen. 3 bis 4 Liter Wasser täglich.

  • Roger sagt:

    Für mich persönlich ist der Fall einfach:
    Ich war zu schwer und irgendwann unzufrieden damit.
    Mittels im Schnitt max 1600 kcal pro Tag verlor ich 15 kg innert 2 Jahren und bleibe seit 3 Jahren mittels im Schnitt max. 1800 kcal pro Tag dabei.
    Kalorieneinnahme = Kalorienverbrauch spielt bei mir die entscheidende Rolle.
    Wurst, Brot & Wein sollen stets im Rahmen sein.
    Früchte, Salat & Gemüse a gogo kein Problem.

    Also bei mir ist die Welt tatsächlich so simpel.
    Das grosse Sigma (Summe der gegessenen Kalorien) herrscht, – leider.

  • Lean sagt:

    Künstliche Süssstoffe werden zBsp. in der Schweinemast verwendet. Sie machen also dick! Geschmack sagt dem Magen: Achtung, das kommt Süss. Dann kommt aber für den Magen (die Magensäfte) kein erkennbares Süss. Resultat: Heisshunger. Abgesehen davon ist Aspartam hochgiftig, vor allem erhitzt.

    • Dorian sagt:

      wer trotz heisshunger isst, ist selbstschuld!

      eine weitere ausrede der dicken leute, auf kalorienreduzierte produkte zurückzugreifen, wenn sie es schon nicht schaffen, weniger essen zu können.

      abgesehen davon, ich konsumiere nur künstlich gesüsste softdrinks (wenn ich denn mal einen trinke) und hatte noch nie heisshunger, keine ahnung, das bilden sich die leute wohl nur ein, weil sie es gebetsmühlenartig vermittelt bekommen. so haben sie eine weitere ausrede, um anschliessend zu „resignieren“ und weiter ihre alten essgewohnheiten verfolgen zu können.

  • DurdenTheiler sagt:

    Jedem Troll sein Hetzforum. Früher musste man seinem Gegenüber noch in die Augen schauen, heute kann man die persönlichen Abneigungen, Beleidigungen und plumpen Belehrungen gegenüber seinen andersartigen Mitmenschen mal schnell anonym und online vom Stapel lassen. Oh je..

  • Hansli sagt:

    Ich glaube da haben einige keine Ahnung was einige leisten müssen um nicht Dick zu werden oder abnehmen. Als Maximum hatte ich zwar nur einem BMI von 27, aber bereits mein Normalgewicht zu halten ist ein täglicher Kampf. Bei mir wird jede Kalorie zu viel in Fett umgewandelt. Dabei habe ich mehr Bewegung als die meisten Leute, esse Gesund, viel Obst, viel Gemüse etc… Wen ich jedoch ein Geschäftsessen habe, da reicht eine Pizza um zuzunehmen, wenn ich nicht auf alles andere an diesem Tag verzichte. Mein Körper holt jede einzelne Kalorie aus dem Essen heraus, früher sicher ein Vorteil, jetzt ein Fluch.

  • Danielle sagt:

    Ich kann mir denken, warum zu wenig Obst/Gemüse konsumiert wird in der CH: weil das Zeug, das man in der CH kaufen kann, alles nach nichts schmeckt. Kartoffeln voll klebriger Stärke und dafür mit null Geschmack, wässrige Tomaten, steinharte Birnen, zuckerwasserfade Äpfel ohne Charakter, hölzige Monsterradieschen, pampige Bananen… und alles auch noch zu völlig überrissenen Preisen. Nicht jeder hat einen Markt in der Nähe, wo er einkaufen kann, und abgesehen davon ist auch die Ware ‚direkt ab Bauernhof‘ nicht viel besser und dafür noch teurer. Ich liebe viele Obst- und Gemüsesorten – aber in der CH greife ich auch lieber zur Pasta, zum Brot, zum Käse oder zur Patisserie. Das schmeckt mindestens nach etwas.

  • Iris von Rothen sagt:

    Viele der Kommentare hier sind erschreckend und abwertend gegenüber Menschen, die mit ihrer Körperfülle aus der Norm fallen … Menschen, die sich dafür sensibilisieren wollen, kann ich diesen Artikel empfehlen:
    http://maedchenmannschaft.net/dinge-die-du-nicht-mehr-sagen-solltest-ausser-du-hasst-dicke-menschen-teil-1/

  • Hans Gseh sagt:

    Ich stelle mir das immer so vor: Wenn man mehr Kalorien zu sich nimmt als man verbraucht, dann nimmt man zu. Nimmt man weniger Kalorien zu sich als man verbraucht dann verliert man Gewicht. Um abzunehmen könnte man nun einerseits weniger Kalorien aufnehmen (sprich weniger oder besser essen) oder mehr Kalorien verbrauchen (sprich sich mehr bewegen oder denken). Evtl. sogar eine Kombination aus beidem.

    Möglicherweise ist meine Ansicht zu simpel. Trotzdem ist es mir ein Rätsel wie damit Bücher und Hefte gefüllt werden.

  • Jasi sagt:

    Neben der Energie benötigt der Körper noch ein paar andere Dinge wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente und da fängt es an, kompliziert zu werden. Wieviel wovon ist notwendig und gesund? Wie kann sowohl ein Mangel als auch eine Überdosis vermieden werden? Ist es jetzt richtig, min. 6 Stunden Pause zwischen die Mahlzeiten zu legen, damit der Körper verdauen kann oder sollten wir besser alle 2-3 Stunden eine Kleinigkeit essen? Ist Milch ein gesunder Kalziumlieferant und wichtig für unsere Knochen oder schädlich, weil Milch vom Menschen eigentlich gar nicht vertragen wird? Welche Öle und Fette sind die richtigen und gesunden? Olivenöl scheint unumstritten, aber was ist mit den anderen? Und auch das gesunde Olivenöl ist pures Fett, also Energie. Was nun? Sind Vollkornprodukte gesund und helfen der Verdauung oder doch ungesund, weil schwer verdaubar? Wie sieht es mit Eiern aus? Cholesterinbomben oder sollten sie für den kleinen Hunger zwischendurch anstelle von Kohlenhydraten genossen werden? Ist eine kohlenhydratreiche Kost Gift oder gar das einzig Richtige, weil Fleisch ungesund ist?
    Für mich ist Ernährung viel mehr, als nur eine Gewichtskontrolle. Sie dient sowohl dem Genuss wie auch der Gesundheit. Vielleicht erkennt der eine oder andere in meinem Beitrag, dass ich mich extrem stark mit Ernährung auseinander setze. Trotzdem bin ich übergewichtig und leide darunter, weil mich die Gesellschaft als dumm und faul ansieht, eine Person, die nicht lesen kann, was auf den Verpackungen steht.
    Meine Verpackungen sind rar. Da gibt es zum Beispiel eine, da steht „Hafer“ darauf. Wussten Sie, dass in Haferflocken Konservierungsmittel drin sind? Ich quetsche sie deshalb selber und habe somit ein Müesli ohne jegwelche Konservierungsstoffe. Tütensuppen kommen nicht in meine Küche, viel besser schmeckt eine Gemüsebrühe, wenn Sellerie, Kohl, Karotten und Zwiebeln schön ausgekocht werden. In einem McDonald oder BurgerKing suchen Sie mich vergebens.
    Was mich ärgert, sind diese Pauschalverurteilungen und Schubladisierungen. Nur weil es Menschen gibt, die sich keine Mühe geben müssen, den Grundumsatz zu unterschreiten oder einzuhalten, meinen sie, es stehe ihnen zu, die anderen, die zu viel oder zu wenig essen, zu verurteilen. Das ist doch überhaupt erst der Grund, weshalb diese Leute zu Ausreden wie Schilddrüsenüberfunktion, schwere Knochen oder sonst was greifen. Helft doch jemandem, der ein Problem hat, auf seine Ernährung zu achten. Warum kocht Ihr nicht was mit einer Freundin, die sich von Fast Food ernährt oder nehmt sie mit auf die nächste Joggingrunde? Motivation statt Moralpredigt – vielleicht schaffen es dann auch ein paar, die sich nicht so gut im Griff haben.

  • Liza sagt:

    Ah, die alte Leier von Calories in/Calories out, nur die Energiebilanz zählt…die Ansicht hält sich so hartnäckig und ist doch soooo falsch.Übergewicht ist eine HORMONELLE Störung, und sehr wahrscheinlich spielt Insulin dabei die grösste Rolle.
    Schaut euch das Video von Robert Lustig an (Sugar The Bitter Truth): http://www.youtube.com/watch?v=dBnniua6-oM oder auch die 6-teilige Serie „The Skinny on Obesity“. Gerne empfehle ich auch alles, was es von Gary Taubes zu lesen gibt.

    • Pam sagt:

      Lisa, bravo. Sehr guter Vorschlag. Dr. Robert Lustig ist einer der Forscher an der UCLA Uni der absolute Fortschritte in der Suche nach der Ursache gemacht hat. Und er weiss auch wie man diese Information publiziert, dass jedermann/frau das versteht. (vorausgesetzt man spricht English).
      Leider muss ich Ihre Aussage trotzdem ein bisschen korrigieren. Dr. Lustigs Forschung hat entdeckt, dass LEPTIN das Hormon ist welches die Adopositaet ausloest. Dieses Hormon ist das Mutter Hormon und steuert in unserem Hirn ob wir a) satt sind und b) ob wir mehr Energie verbrauchen sollten (Metabolism booster).
      Verzeihen Sie mein Deutsch und dass ich keine Umlaute benutze, ich lebe schon seit laengerem in der USA und dieses Thema ist hier noch viel mehr an forderster Front, weil unsere Medizienischen Kosten komplett aus dem Ruder laufen!

      • Piet sagt:

        Ob nun hormonelle Störungen, andere chemische Fehlfunktionen oder psychische Gründe Essucht auslösen spielt überhaupt keine Rolle. Es ist und bleibt die Tatsache, dass mehr Kalorien als benötigt zu Übergewicht führen, weniger zu Gewichtsverlust. Das kann auch Dr. Lustig nicht wegforschen. Höchstens erklären, warum gewisse Menschen laufend mehr Kalorien zu sich nehmen als benötigt.

  • Piet sagt:

    Das Einzige was man über abnehmen wissen muss:

    – Ist die tägliche Energieaufnahme grösser als der Verbrauch nimmt man zu
    – Ist die tägliche Energieaufnahme kleiner als der Energieverbrauch nimmt man ab.

    (noch) einfacher:

    Will ein erwachsener Mensch abnehmen dann ernährt er sich ausgewogen, legt die tägliche Kalorienzufuhr auf 1800 kcal fest und kontrolliert die Aufnahme in einem Tagebuch. Wems zu langsam geht, der reduziert die tägliche Zufuhr bis minimal 1400 kcal. Wer Sport treibt darf die während der sportlichen Aktivität verbratenen Kalorien zusätzlich zu sich nehmen (muss aber nicht), also 1800 kcal + „verbraten beim Sport“. So einfach ist das.
    Essen kann er dabei alles. Dem Körper ist es schnorz egal ob er die Kalorien aus Fett, Eiweiss oder Kolenhydraten bezieht. Die Kalorienzahl ist entscheidend. Und ausgewogen ist natürlich immer am Besten.

    • peter sagt:

      Piet, mein lieber Namensvetter, bringen Sie sich in Sicherheit! Fliehen Sie, wenn Ihnen Ihr Leben lieb ist! :-) Es werden nun nämlcih gegen Sie Rachepläne geschmiedet, weil Sie a) die Wahrheit sagen, b) diese Wahrheit so sagen, dass niemand behaupten kann, er habe sie nicht verstanden, c) vielen Leuten ihre unsinnigen Ausflüchte wegnehmen.

      Ich werde mit Ihnen flilehen müssen, ich weiss, aber ich sage auch noch was: Raucher und Dicke und „Gümmi“verweigerer und noch ein paar mehr sind die phantasielosesten und zerstörerischsten Lügner.

      • uz sagt:

        Hallo Piet
        Danke für deine Ausführungen. Kurze Frage:
        Du schreibst“…tägliche Zufuhr minimal 1400kcal. Wer Sport treibt darf die während der sportlichen Aktivität verbratenen Kalorien zusätzlich zu sich nehmen (muss aber nicht)“
        Wenn ich Sport treibe und 500-1000kcal verbrenne, sollte ich dann doch mindestens 1900-2400kcal zu mir nehmen oder reichen die 1400?

        • Piet sagt:

          Ich habe 1400 kcal zu mir genommen + das beim Sport verbratene (täglich ca. 500-600 kcal). Ansonsten würden nur 400-900 kcal übrig bleiben was zu wenig ist.

          • Dorian sagt:

            Sorry, aber 1400 entspricht dem Grundumsatz eines 10-jährigen Schulmädchens. Wenn Du nur noch mit Sport dafür sorgen kannst, über 1000kcal essen zu können, ohne zuzulegen, lautet die Diagnose: Stoffwechsel durch zu langes und hartes Diäten zerstört! Schau, dass du den wieder hochfahren kannst. Langsam die Energiezufuhr schrittweise erhöhen.

          • Piet sagt:

            1400 kcal + bei Sport verbrannt habe ich in der Zeit zugeführt, als ich mein Bauchfett weghaben wollte. Ich habe dabei knapp 1 kg/Woche abgenommen. Natürlich esse ich heute wieder mehr, da ich das gewünschte Gewicht erreicht habe und es nur nich halten will.

    • maia sagt:

      Ok Piet: Ich esse täglich 800-1000 kcal und treibe täglich 45-60 Min. Ausdauersport (schwimmen, laufen, velofahren, trampolin). und habe im letzten halben Jahr 2 Kg zugenommen. Heisst das jetzt, dass ich mehr essen sollte um abzunehmen?

      • Piet sagt:

        Nein maia. Sie können folgendes tun:
        – Melden Sie sich bei der Fernsehsendung „Wunder der Natur“, oder
        – Im physikalischen Institut als lebender Beweis dass es zumindest biologische Perpetuum Mobiles gibt :-), oder
        – Kaufen Sie einen funktionierenden Kalorienzähler. Die Zeit für den Sport kann man einfach messen, also dürfte der Fehler nicht dort liegen. Eher in der Art wie Sie Kalorien zählen oder berechnen.

        • maia sagt:

          Ok, dann danke ich Ihnen doch sehr für’s ernst nehmen und die „konstruktive“ Hilfe. – Sehr ermutigend!

      • Dorian sagt:

        Ja, genau das heisst es: Sie haben sich den Stoffwechsel durch zu hartes Diäthalten abgeschossen. Weniger Ausdauersport, mehr Kraftsport und die Kalorien langsam schrittweise erhöhen.

  • Renato sagt:

    Manchmal, in einer schwachen Minute, staune ich. Können Leute, die Schulen besucht haben und lesen können, so unbedarft sein? Oder schieben sie einfach unbequeme Wahrheiten weit von sich?

    Man isst und man verbraucht. Wenn man mehr isst als verbraucht, wird man dick. Wenn man mehr verbraucht als man isst, nimmt man ab. Das ist ein Naturgesetz. Dagegen lässt sich nichts machen und nichts sagen.

    Halt! Noch nicht protestieren! Es geht noch weiter.

    Der Verbrauch ändert sich. Aus unbekannten Gründen, wegen Krankheiten, wegen Medikamenten, wegen veränderter Lebensumstände. Also muss man weniger oder mehr essen, um weder ab- noch zuzunehmen.

    Moment! Es geht immer noch weiter!

    Manchmal braucht man so wenig Energie, dass es schwierig ist, so wenig zu essen, dass man nicht zunimmt. Und manchmal muss man so viel essen, um nicht abzunehmen, dass es schwieirig ist, die notwendige Menge zu bewältigen.

    So. Das ist alles. Das ist wirklich schon alles. Was drüber hinausgeht, sind Feinheiten und Erklärungen, die aber an den obigen Grundsätzen kein Mü ändern. Wenn man das Obige akzeptiert, kann man sein Leben mit oder ohne Fachleute in die Hand nehmen. Oder es wenigstens versuchen. Und man kann das Auswendiglernen von Ausreden aller Art vergessen.

  • Benedikt Merker sagt:

    Lieber in einer Gesellschaft leben in der es viele Dicke gibt, als in einer Gesellschaft in der viele verhungern.
    Lieber in einer Gesellschaft leben mit hohen Gesundhitskosten und hoher Lebenserwartung, als in einer Gesellschaft mit tiefen Gesundheitskosten (= Wenig Ärtzte, wenig Spitäler, wenig Medikamente) und tiefer Lebenserwartung.

    • Renato sagt:

      Da haben Sie Recht, Herr Merker. Und am liebsten in einer Gesellschaft leben, in der man weiss, dass es nicht gut tut, unnötig Zeugs in sich reinzustopfen und in der man entsprechend handelt.

  • Andreas Gehrig sagt:

    Man muss nur mal in eine Kuh- oder Schafsherde schauen, dort sind bei ähnlicher Nahrungsration, auch alle etwa gleich gut genährt. Ausreisser wie es bei den Menschen der Fall ist, gibt es nicht. Vermutlich gibt es keinen substanziell grossen genetischen Einfluss. Wenn diese Argumente mit Stoffwechsel und Genetik stimmen würde, wären die Menschen die absoluten Ausnahmen im Tierreich. Wie wir alle wissen, nehmen unsere Haustiere, Katzen, Hunde ja ähnlich zu wie wir. Es ist simpel eine Sache von Bewegung, Energie und Gewohnheit.
    Es kann ja durchaus sein, dass jemand der lieber süsse, energiehaltige Kost zu sich nimmt, schneller dick wird. Aber genetisch ist das keine Fehlprogrammierung. Es ist wahrscheinlich simpel auch eine Frage des Geschmacks ob einige zu Übergewicht tendieren (Essens-Vorlieben). Aber sicher ist es nicht so, dass man es in den Anfangszeiten vom Zunehmen nicht auch selbst in den Griff bekommen hätte können. Solang man sich nicht 5 Burger pro Mahlzeit reinschiebt und sich an einen zu hohen Grundumsatz gewöhnt hat und der Körper das immer wieder einfordert, kann vermutlich jeder das Gewicht auf einem vernünftigen Niveau halten

  • Marcel Zufferey sagt:

    Es gibt nichts schöneres, als üppig-kurvige, mollige Frauen! Schluss mit diesem Schlankheitswahn, der ja doch nur ein Produkt unserer 24-Stunden-Leistungsgesellschaft ist!

    • karin m sagt:

      männer wie sie sind aber arg dünn gesät!!

    • Roland K. Moser sagt:

      Übergewicht und rund ist etwas anderes. Schlankheitswahn nochmals.

      • Luise sagt:

        Zum Glück haben nicht alle das gleiche Schönheitsideal. Aber mit einem dicken Mann Sex haben der unbeweglich ist, schwitzt und schnauft finde ich extrem unsexy.

      • chris sagt:

        Das ist eben die grosse Frage. Jetzt mal unabhängig von BMI und dergleichen. Wann ist jemand rund, mollig, dick oder fett? Wo ist da die Grenze? Die liegt wohl im Auge des Betrachters, oder nicht? Ist jemand, der nicht gertenschlank ist schon fett?
        Manchmal tue ich mich schwer mit Schubladisierungen…

        • Roland K. Moser sagt:

          Stimmt schon. Ich kenne zwei Frauen, die sind beide 1,65 gross. Die eine ist 50 kg und die andere 58 kg. Beide haben kein Übergewicht und beide haben eine 1a Figur. Der Körperbau ist von natur aus anders.

          Übergewicht würde ich mit massiven Fettpolstern in Verbindung bringen.

    • mia sagt:

      Aber gesehen werden und angeben wollt Ihr Männer eben doch lieber mit einer hübschen Schlanken! Und: was um Gottes Willen haben denn schlanke Menschen mit einer 24-Stunden-Leistungsgesellschaft zu tun?

  • sama sagt:

    Als Betroffene weiss und wusste ich schon immer sehr genau, was wieviel Kalorien, Fett etc. enthält und ich wusste auch sehr genau, dass ich Schoggi, Kebab, Hamburger & Co nicht essen sollte – nicht in allen Fällen spielt mangelndes wissen eine Rolle.

    Aber es war jedesmal das klassische „dieses eine Mal zu viel essen schadet bestimmt nicht“ – zu viel Essen ist eine Form von Sucht – als ehemalige Raucherin wage ich zu behaupten, das mit Rauchen aufzuhören einfach ist, als eine komplette Ernährungsumstellung durch zu halten.

    Seit ca 2 Jahren habe ich Normalgewicht – und doch ist es immer noch ein fast täglicher Kampf, nicht wieder zuzunehmen. Ich fürchte mich vor einer Krise (Trennung, Arbeitslosigkeit, Todesfall etc.) in der ich wieder Rückfällig werden könnte. Denn ich bin sozusagen eine „trockene Fettsüchtige“ und das kann jemand, der diese Sucht nie hatte kaum je nach vollziehen.

  • Gerhard Tubandt sagt:

    Frau Knecht, Sie vergessen zu erwähnen, dass vor Kurzem eine Studie zum Schluss kam, Dicke würden nicht weniger lang leben. ;-) Wenn man den Artikel liest, bekommt man den Eindruck, alle Menschen müssten magere Ausdauerathleten sein, die ja notabene auch nicht immer sehr gesund leben (Stichwort: Doping).

  • f**kyeahbodypositivism sagt:

    Was ich persönlich an dem Ganzen als bedenklich empfinde, ist, dass scheinbar die Akzeptanz des Gegenübers hauptsächlich auf seinem/ihrem äusserlichen Erscheinungsbild beruht. Heutzutage muss man bestenfalls mit einem Maximalgewicht und einer Mindestgrösse daherkommen und sein Selbst auch noch mit sonstigen Eigenschaften der Superlative optimieren. Dabei sollte man sich aber mal vor Augen führen, dass dieses Diktat der idealen äusseren Erscheinung ein soziales Konstrukt ist. Es ist doch zu einem gewissen Grad gerade dieses „body shaming“ (ob nun dick oder dünn), diese ständige gedankliche und emotionale Ausseinandersetzung mit dem eigenen Körperbild und dem Essen, die Essstörungen hervorrufen. Genauso finde ich es abwegig Dicksein mit Ungesundsein gleichzusetzen und es ständig als eminente Bedrohung/Belastung des hiesigen Gesundheitssystems zu verstehen. Es gibt schliesslich genug Tabak- und Alkoholkonsumierende in der Gesellschaft über die man sich aber weit weniger zu empören weiss.

    • Elisabeth sagt:

      So ist es… Rubens hätte mich definitiv zu gross und zu grossbusig gefunden, aber den Hintern hätte er gemocht… Marilyn Monroe’s Bodymassindex würde ihr heute im deutschen Heftli mit dem farbigen Namen ein Extrabild mit Schlagzeile zu Übergewicht einbringen, und Twiggy würde direkt in die Magersuchtklinik eingeliefert. Vorstellungen über die Menge von Fett auf (weiblichen) Hüften sind historisch und sozial stark mitdefiniert. Aber dennoch: Massives Übergewicht kann faktisch massive gesundheitliche Folgen haben, und da, nicht beim Gesellschaftsspiel um Abnehmen, ist Aufklärung und sind Massnahmen angebracht.

    • Luise sagt:

      Tatsache ist, dass es immer mehr Dicke gibt und zwar weltweit. Das hat nichts mir Schönheitswahn zu tun. Es macht es auch nicht besser wenn wir Verfressenheit dem Tabak- und Alkoholkonsum gegenüberstellen. Dicksein ist nicht nur ein optisches Problem, sondern ein gesundheitliches.

      • f**kyeahbodypositivism sagt:

        Sie, liebe Luise, liefern mit ihrem Kommentar ein gutes Beispiel für das obengenannte „body shaming“. Weiter so!

        • Luise sagt:

          Wir leben in einer Gesellschaft wo nicht Hunger, sondern falsche und zu reichliche Ernährung das Problem ist. Und zu body shaming: Wir können uns den Luxus leisten zu überlegen was wir essen, was uns gut tun und wir können uns auch darum kümmern, ob unser Körper in Harmonie ist. Soll ich jetzt aus lauter politischer Korrektheit sagen, dicksein sei völlig ok?

    • annagoeldi sagt:

      Liebe/r f**kyeahbodypositivism
      Like it …. Ich bin fasziniert, wie ein vergleichsweise harmloser Artikel eine solche Welle von Emotionen auslöst. Ihr Beitrag hebt sich davon wohltuend ab. Thx

      • f**kyeahbodypositivism sagt:

        Danke @annagoeldi! Dieses Thema schein in der Tat die Gemüter zu erhitzen. Manche legen mti ihren zum Teil äusserst abwertenden Kommentaren ein Armutszeugnis ab.

  • Stefan Kaeser sagt:

    Hatte vor Jahren die Wahl, nachdem ich 8 Kilogramm innerhalb von knapp 8 Monaten zugenommen habe: entweder neue Hosen kaufen oder mehr bewegen/weniger essen. Habe mich für die Variante Bewegung/Ernährung entschieden und die Kilos nach einem Jahr wieder runter gehabt. Fast jeder steht doch mal vor dieser Entscheidung. In der heutigen Zeit (Bürojob, ÖV der einem fast bis vor die Haustür bringt und andere Annehmlichkeiten) kann es auch ein Krampf sein, einigermassen schlank zu bleiben. Wer allerdings als Kind schon übergewichtig ist, der hats in der Tat schwer – ist aber nicht die Schuld von Hormonen oder dergleichen, sonder der Erziehungsberechtigten.

  • no sports please sagt:

    Und was ist mit Schilddrüsenunterfunktion? Damit KANN man nicht abnehmen! Es soll bis zu einem Drittel der Bevölkerung davon betroffen sein, trotzdem erkennen Aerzte oft nicht diese Ursache und geben stattdessen Ernährungsempfehlungen. Ich habe so genug von den Schuldzuweisungen an Dicke.

    • Charles sagt:

      Ok, ich sage vorerst mal nicht, das sei nur eine weitere Ausrede. Abgesehen davon, dass bei einer Schilddrüsenfehlfunktion Übergewicht wohl nicht das erste und das wichtigste Problem ist, legen Sie und bitte genau dar, woher das Fett stammt, das Patienten mit Schilddrüsenunterfunktion mit sich tragen? Atmen sie es ein? Wird es aus grünen Blutkörperchen gebildet? Oder aus den violetten? Oder aus Ballaststoff? Oder stammt es vielleicht aus der Nahrung, die sie aufnehmen? Und ist es vielleicht so, dass eine Schilddrüsenfehltunktion den Stoffwechsel verändert und diese Patienten weniger Energie benötigen als andere oder als vor ihrer Erkrankung und übergewichtig werden, weil sie ihre Ernährung nicht dem krankheitsbedingten Energiebedarf anpassen (können)? Wir sind gespannt auf Ihre Eklärungen. Danke im Voraus.

      • no sports please sagt:

        Das Übergewicht IST mein erstes und wichtigstes Problem! Wenn ich heute in den Spiegel schaue, sehe ich einen hässlichen Freak und nicht mehr die attraktive junge Frau von früher. Das hat gewaltige Auswirkungen auf die Lebensqualität und deshalb ist es in der Tat ein sehr wichtiges Problem, auch wenn das vielleicht von manchen belächelt wird. Aber alle Abnehmversuche scheitern, ich nehme nur noch weiter zu. Obwohl mein Mann sagt, ich esse sogar eher wenig. Trotz meines Nicks habe ich es auch mit Sport probiert, aber auch hier nur vergebliche Anstrengung.

        Nachdem ich 20 Jahre ein stabiles Gewicht hatte, wurde ich nach einer Hormontherapie immer dicker. Das bei unverändertem Ernährungs- und Bewegungsverhalten. Vieles von meinem neuen Gewicht sind Wassereinlagerungen, besonders dekorativ im Gesicht. An alle Besserwisser und „Disziplinierten“, versuchen Sie mal, das Wasser durch weniger essen wieder wegzukriegen!

        Im Verlauf der Hormontherapie (von der Gyno empfohlen zur Prävention von Wechseljahresbeschwerden) nahm ich 8 kg zu, die Aerztin leugnete jeden Zusammenhang. Ich setzte die Therapie ab und dann ging es erst richtig los, ich konnte mir beim Auseinandergehen richtig zusehen. Heute habe ich 30 kg mehr als vor der Therapie. Soviel „zuviel“ kann ich gar nicht gefuttert haben.

        • Roland K. Moser sagt:

          Da dürften Sie aber eine Ausnahme unter den Übergewichtigen sein.

        • Renato sagt:

          Entschuldigen Sie bitte, bei allem Mitgefühl für Ihr Leid, das ein grosses Leid zu sein scheint: Sie haben die Frage nicht beantwortet: Woher kommt Übergewicht, wenn nicht vom Essen, das man sich zuführt?

          Nun, Sie schreiben „…wurde ich nach einer Hormontherapie immer dicker. Das bei unverändertem Ernährungs- und Bewegungsverhalten.“ Damit liefern Sie wahrscheinlich die Antwort für Ihr Übergewicht: Wenn Sie mit Medikamenten, in diesem Fall Hormonen, Ihren Stoffwechsel verändern und gleichzeitig Ihren Energiebedarf und, wie Sie sagen, Ihr Ernährungs- und Bewegungsverhalten NICHT verändern, liegt es auf der Hand, dass Ihr Körpergewicht sich verändert.

          Das wissen Sie aber, nicht wahr? Und wenn nicht, dann haben Sie es jetzt begriffen? Wenn Sie es jetzt zum ersten Mal gelesen haben, gehen Sie zu Ihrem Arzt und beschweren sich, weil er Sie schlecht aufgeklärt hat.

          Nochmals: Sie haben ein bestimmtes Ernährungs- und Bewegungsverhalten gehabt, Sie haben dann starke Medikamente genommen, die in Ihren Stoffwechsel eingreifen, Sie haben das Ernährungs- und Bewegungsverhalten von vorher nicht verändert. Also nimmt Ihr Gewicht zu oder ab.

          Was Sie hätten tun sollen oder nun tun können: Ihren Energiehaushalt (Aufnahme und Verbrennung) ins Gleichgewicht bringen.

    • Pia sagt:

      Sie haben so genug von den „Schuldzuweisungen an Dicke“, und ich habe so genug von den unbedarften und an den Haaren herbeigezogenen, abstrusen Ausreden der Dicken. Sollen sie doch dick sein, aber bitte, bitte uns verschonen mit ihren Märchen von grösseren Knochen und schuldigen Medi und versteckten Fetten und so weiter. Wenn Erwachsene essen, haben sie es selbst in der Hand. Es ist zwar oft sehr schwer, gescheiter oder weniger zu essen, aber es geht.

      • Anna sagt:

        @Pia: Solange Sie nicht mal in den Schuhen von Jemandem Übergewichtigen steckten, behalten Sie bitte Ihre Vorurteile für sich. Es gibt natürlich dicke Leute mit abstrusen Ausreden, die einfach mal ihre Cremeschnitte sein lassen sollten. Aber es gibt auch viele, die nichts dafür können. Die keine Cremeschnitten essen und Sport machen.

        • Hannes sagt:

          Ach, Anna, machen Sie doch einen Punkt. Oder lesen Sie die Argumente oben. Dick sein kommt von einem unausgewogenen Energiehaushalt. Von nichts anderem NIE VON ETWAS ANDEREM. Einige haben es oben einfach verständlich dargelegt. Die, die „keine Crèmeschnitte essen und Sport treiben“, haben eben auch einen nicht ausgeglichenen Energiehaushalt.

          • Anna sagt:

            @Hannes: Wow sind sie aber ganz schlau! Vielen Dank für die Belehrung! Also das hätte ich jetzt überhaupt nicht kapiert. (Das war übrigens Ironie)
            Nur dumm, haben Sie meinen Punkt nicht verstanden

    • Besserwisserin sagt:

      Von einer Schilddrüsenunterfunktion sind nur ein ganz kleiner Teil der Bevölkerung betroffen, sie ist leicht erkennbar (Bluttest beim Hausarzt) und normalerweise leicht medikamentös behandelbar (Morgens eine Hormon Tablette und (sobald alles gut läuft) Jährlich ein Arztbesuch). Unbehandelt ist der Stoffwechsel (und Energieverbrauch) tatsächlich verlangsamt, dh. Längerer Schlaf, schlechtere Thermoregulation (Frieren bei 20 Grad im Haus), Appetitlosigkeit, verminderte sportliche und geistige Fitness.
      Andere (Genetische und Soziale) Gründe spielen (gesellschaftlich) eine viel wichtigere Rolle. Ob jemand eher ein Skispringer oder ein Schwinger Körper entwickelt, hat vor allem genetische Gründe und kann nur mit sehr viel Wille und Überwindung (zB. Essen obwohl man schon genug hat oder nicht nachschöpfen obwohl man noch nicht genug hat) geändert werden. Simon Amman, wird es vermutlich kaum schaffen einen BMI von über 23 zu erreichen, genau so wenig wie Jörg Abderhalden einen BMI von unter 23 erreichen wird.

  • Rolf sagt:

    Herrlich wie man sich doch so aufregen kann über die Anderen.
    Wir werden immer älter auch die „Fetten“ – also ist das eigentlich kein Problem.
    Wir lieben es einfach die anderen zu belehren das ist auch viel einfacher als
    die eigenen Probleme – die jeder hat – zu thematisieren und lösen.
    Es lebe die Doppelmoral und Heuchelei.
    Ach ist es doch schön in einem Land zu leben das solche Probleme hat.
    Schönen Tag und Euch allen mehr Rücksicht und Respekt für die Anderen,
    dann werded auch Ihr „Meckerer“ respektiert.

  • Rice V. Schluss sagt:

    Ich liebe das Sättigungsgefühl nach dem Essen genauso, wie der grosse Hunger mit Magenknurren davor. Ich denke, dass die meisten Menschen die sich in ihrem festeren Körper nicht mehr so richtig wohlfühlen, zweiteres nicht mehr richtig bewusst wahrnehmen und einige Stunden lang akzeptieren können, ohne gleich etwas zu essen. Es gehört beides zum Alltagsleben, wenn wir auch nicht mehr unsere Nahrung und Getränke jagen und selbst brauen oder herstellen.

    Zudem muss man sich nicht immer vollstopfen bis unter den Halsanschlag (z.B. Sommer), sondern auch etwas mehr trinken als essen.

    Künstliche Süss-Stoffe verbannen, das Essen zwischendurch (alle 2-3 h etwas essen) aufgeben, Sport treiben oder mind. 2x in der Woche schwizten (Sex, Sport, Sauna, etc.). Fruchtsäfte in Massen trinken, salzhaltige Suppen schlürfen.

    • Reto sagt:

      DICK !!! Es heisst Dick! Nicht fest, XXL, vollschlank oder was weiss ich…. Als ehemaliger Dicker hat mich nichts so sehr genervt als diese „politisch korrekten“ Bezeichnungen meines damaligen Zustandes. Aber ansonsten: Stimme voll und ganz zu.

  • Luise sagt:

    Dick sein hat wenig mit schlechter Information zu tun. Diäten sind meist falsch. Schlank werden und bleiben geht nur mit gesunder Ernährung, z B. mit dem simplen Tipp 5 x täglich Salat, Obst oder Gemüse zu essen. Regelmässig und ausreichend essen bringt mehr als hungern. Beim Raclette halt nur 2, 3 Portionen und dafür noch einen grossen Salat, zum Steak nicht noch Nudeln oder Kartoffeln, dafür viel Salat und oder Gemüse und ein kleines Dessert und nebst 3, 4 Sporteinheiten pro Woche Bewegung in den Alltag einbauen. Aber diese Disziplin bringen viele nicht auf, trotz Information.

    Gesunde Ernährung fängt schon in der Kindheit an. Meine Kinder mussten Vollkorn, Salat, Obst und Gemüse essen. Eine Zeitlang haben sie dann mit viiiiell Süssem kompensiert. Heute, als Erwachsene, sind sie sehr diszipliniert.

    Wie Nikotin- und Alkoholsucht treibt falsches und übermässiges Essen die Gesundheitskosten in die Höhe.

  • Das stimmt nicht liebe Bitta .Ich war Hauswart in einem Schulhaus da beim turnen +im Hallenbad siehst du solche Kinder Leute.
    Mit ihrer MC Donald +Kinderüberaschun Kultur können diese Kinder nur zu statt abnehmen.Dazu kein Sport treiben nur Tv+PC.

  • Sicher gibt es viele Übergewichtige in der Schweiz wie überall auf der Welt in Amerika ist es mir speziall aufgefallen.Ich 71 bin froh das der Winter vorbei ist und der Frühling kommt.Dann kann ich mit Radsport und vernünftig Essen wieder mein Gewicht halten.
    Man muss auch irgendetwas machen von nichts kommt nichts.

  • bitta sagt:

    wo sind diese Dicken denn überall? Ich sehe selten wirklich übergewichtige Leute in der Schweiz..

  • Tschannen Werner sagt:

    wie Pat schon gesagt hat: ,,Fett wird man nur, wenn man mehr Energie aufnimmt als verbraucht,,.
    Wer das nicht versteht, dem nützen auch keine ,,FoodFacts,, auf den Verpackungen.

    • Reto sagt:

      Doch, die nützen sehr wohl etwas. Denn es geht ja nicht nur um die Menge der Lebensmittel sonder auch um die Engeriedichte. Und gerade bei den Food Facts, wie sie heute daher kommen, sind viele Überfordert. Da sind die Angaben in Einheiten, die zuerst einmal umgerechnet werden müssen. (Oder wer kauft sich eine kleine Pet Flasche Cola am Kiosk und trinkt dann nur ein Glas davon?) Oder wie viele wissen, dass bei gewissen Lebensmittel mit Kohlenhydrahte nichts anderes als Zucker gemeint ist. Das Ampelsystem wäre sicher hilfreich.

  • Franz Weber sagt:

    und hört mal auf von SCHWEIZERN zu reden. Es sind eher die ausländischen big Mamas die DICK sind. Also wenn schon, dann schreibt gefälligst…. die in der Schweiz lebenden! Frechheit!

  • Paula Meier sagt:

    @Pat: Man wird nicht durch Stress dick, weil Stress viele Kalorien hat! ABER, wenn man viel Stress hat, dann hat man wenig Zeit zum essen, also essen viele Fastfood statt „richtig“ zu essen. Dies sollte jedem einleuchten…
    Energiebilanz und Grundumsatz, ja ja ja schön geschrieben, aber wer von den „normalen“ Bürger kennt das schon? Es wird einfach gegessen auf was man Lust hat, fertig.

    @Ralf Schrader: Übergewicht verursacht garantiert folgeschäden, auch wenn sie nur mechanisch sind. Übergewicht belastet die Gelenke und dadurch werden sie mehr abgenutzt. Dies lässt sich problemlos beweisen.

    Die Angaben auf den Packungen sind ganz eifach zu verstehen, es steht wieviel Fett… enhalten ist und wieviel Kalorien das Produkt hat. Mehr Informationen sind nicht nötig um nicht übergewichtig zu werden. Die Menschen sind einfach zu faul, als Beweis z.B. die Rolltreppen am Zürcher Hauptbahnhof. Wenn es neben der Rolltreppe auch eine normale Treppe hat, gehen höchstens 5% über die normale Treppe nach oben. Man stellt sich lieber in der Schlange an um auf die Rolltreppe zu kommen anstatt in halber Zeit die normale Treppe hinaufzulaufen.

    Noch etwas an die Generation Jojo-Effekt. Eine Diät zu machen ist schon grundlegend falsch. Man muss sich generell umstellen und nicht 2 Monate Diät und dann wieder wie zuvor 3 mal in der Woche zu McDonalds. Die Diätindustrie will gar nicht das die Leute abnehmen und dann für immer „dünn“ sind, so würden sie ja keine Geld mehr verdienen.

  • Rébecca Kunz sagt:

    Wer sich zu wenig bewegt, hat kein gutes Körpergefühl. Merkt nicht, wenn er satt ist, wenn er isst aus Frust oder Langeweile – oder Stress. Also kompensatorisch. Viele, die sich entschieden, regelmässig, (aber nicht exzessiv) Sport zu treiben, spüren sich und ihre echten Bedürfnisse mit der Zeit besser und nehmen ab, bzw. essen fast automatisch mehr von dem, was ihnen guttut, nämlich Naturbelassenes und weniger Süsses etc. Es wird niemand dick, der nur aus Hunger isst, denn die Regelkreise in unserem Körper sind feinst ausbalanciert: weniger Kalorienbedarf = weniger Hunger.
    Wandern entspricht der Genetik des Menschen – Ausdauer sein eigentliches Plus. Warum nicht da ansetzen? Die Kräfte der Natur (sind gratis!) helfen zusätzlich, ins seelische Gleichgewicht zu kommen. Was Folgen auch für den Körper hat. Wir in der Schweiz haben da ja Supermöglichkeiten, egal wo wir wohnen!

    • Jeanclaude sagt:

      Kompliment für diesen Beitrag!! Das Beste auf diesen Seiten, kurz und bündig und aussagekräftiger als der Artikel.

    • Marcel sagt:

      Ich will Ihnen nicht komplett widersprechen, würde aber sagen: Es wir niemand FETT, der nur aus Hunger isst. Eine gewisse Reservenbildung ist ja schliesslich durchaus sinnvoll und vorgesehen. Vielleicht müsste man da auch am Idealbild „0% Körperfett“ ansetzen.

  • Tea sagt:

    Viele Menschen haben nicht Glück wie meisten von uns schlank zu sein, oder diese Ehrgeiz in sich, aber mit ein wenig Hilfe kann jeder lernen richtig zu essen, sich bewegen und dauerhaft schlank zu bleiben. An jede Ecke gibt es Hilfe, man muss sich nur trauen diese Hilfe in Anspruch zu nehmen……

  • Reto sagt:

    Die Ernährung ist die eine Seite, genügend Bewegung die Andere. Auf meinem Weg vom enorm übergewichtigen „Faultier“ zum Ironman- Finnisher habe ich aber leider festgestellt, dass Dicke in der Sportwelt systematisch ausgeschlossen werden. Das beginnt gleicht nach dem Entscheid, Sport zu treiben, im Sportgeschäft. Die Coolen Sportklamitten gibt es nur in kleinen Grössen, es bleiben also nur Kartoffelsackartige Dinge, mit denen man sich nicht wirklich gerne blicken lässt. In einem schicken Fitnesscenter, welches für mich gut gelegen war, wurde mir ziemlich direkt klar gemacht, dass ich nicht gerade zum Zielpublikum gehöre. Ich hatte ein Ziel und habe dafür dann halt einiges in Kauf genommen. Aber für jemanden, der sich mehr bewegen soll und auch will sind die Hürden einfach zu gross. Hier ist die Industrie gefragt. Ich selber wurde damals bei Karstadt Sport fündig, deren Hausmarke „Alex“ führt Velo und Laufklamotten auch in grösseren Grössen. Ich bin dieser Marke bis heute treu geblieben.

    • Pat sagt:

      Ich gratuliere Ihnen, dass Sie den Weg vom „übergewichtigen Faultier“ zum „Ironman-Finisher“ geschafft haben. Letzteres müsste ja meines Erachtens nicht grad sein – mich werden Sie nie treffen an einer solchen Veranstaltung -, aber Sie haben eine grosse Leistung vollbracht! Hut ab!

      • Reto sagt:

        Danke, danke. Ja, muss nicht sein, würde ich auch keinem Empfehlen um dünn zu werden. Denn nach erreichtem Ziel (Gewicht und Zieleinlauf) ist die Umstellung auf Modus „normal Sport und Ernährung“ enorm schwierig und die Grossmutter aller Jojo- Effekte zu bekämpfen ist um ein Mehrfaches schwieriger, als 30kg abzunehmen und auch härter als die letzen 10km im Marathon- Teil. Will mich nicht begklagen, jeder hat im Leben irgendwo eine „Arschkarte“ gezogen und gegen die muss man halt kämpfen.

  • Daniel sagt:

    Leider habe ich das schon am eigenen Leib erlebt. Ich Esse halt gerne und Trinke halt auch gerne. Doch mit einer Ernährungsumstellung und keinen Alkohol (bei mir Rotwein und Bier) hatte ich mal fast 25 Kilo verloren gehabt. Doch mittlerweile leider wieder zugenommen! Zwar nicht so viel, aber trotzdem. Ich hätte am Ball bleiben müssen, doch plötzlich ist es mir verleidet und ich habe wieder eher fettig gegessen und Bier getrunken! Ich muss mir irgendwas erfinden, wo man längere Zeit dranbleiben könnte und den inneren Schweinehund überlisten! Vielleicht zusätzlich Sport treiben, aber das ist halt nicht so mein Ding! Vorallem Körnlipicker und Abstinenzler werden ist auch nicht mein Ding! Falls irgendjemand was wüsste, ich bin für jeden Hinweis dankbar! Vielen Dank schon einmal im voraus!

    • von Allmen sagt:

      Daniel: kann ihnen „Alternate Day Fasting“ oder „Intermittierendes Fasten“ auf Deutsch empfehlen. Ich habe damit in kurzer Zeit 10 Kg abgenommen. Am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach einer Woche oder so kein Problem. Dies war ein Tipp von meinem Hausarzt.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Intermittierendes_Fasten

      Wenn Sie Englisch verstehen kann ich die BBC Dokumentation „Eat, Fast and Live Longer“ empfehlen.
      http://vimeo.com/54089463

    • Sandra sagt:

      Ok, ich habe Ihnen die gewünschten Tipps. Sie bringen ihren Energieverbrauch mit Ihrer Nahrungsaufnahme in Einklang. Weil Sie dazu wahrscheinilch einen Fachmann brauchen, suchen Sie sich so einen. Ihr Arzt weiss Bescheid. Und dann beginnen Sie das neue Leben zu geniesen. Zu Beginn werden Sie Buchhaltung führen müssen, aber bald haben Sie es auswendig im Griff. Und Sie werden sehen: Sie werden besser essen und trinken, sich besser bewegen, sie werden besser ileben, sie werden agiler mit dem Körper und im Geist. Viel Erfolg und viel Spass!

    • Hans sagt:

      Kaufen sie sich einen Vibrationsgürtel aus der TV-Werbung, die sind genau für Leute wie sie gemacht worden. Schlechte Ernährung und einfach vom Sofa aus abnehmen, ist das ihr Ding? /facepalm

      • Daniel sagt:

        Nein Hans, ich bin kein Sofa hocker! ich gehe gerne in die freie Natur und arbeite sonst im Aussendienst! Nur zur Information, falls es Sie interessiert bevor Sie mich als faulen Sack hinstellen!

      • Jully sagt:

        In diesem Forum sind viele so unhöflich und primitiv.Wieso?

    • Michi sagt:

      Weight Watchers und ähnliche funktionieren so: Man darf alles essen, aber eben kontrolliert und protokolliert. Für Sondergelüste (in Ihrem Fall wären das wohl Bier und Wein, bei anderen sind es Schoggi und co.) gibt es wöchentliche Extrakontingente, damit einem das Ganze nicht verleidet.
      Ohne Bewegung wird es aber schwierig. Da MUSS man sich überwinden und etwas finden, das einem zusagt. Ich hasse z.B. Joggen, Schwimmen ist mir ob der Eintönigkeit schnell verleidet und Vereinsleben ist halt auch nicht jedermanns Sache. Die Auswahl ist aber so gross, es gibt keine Ausreden. Ich bin dank einem Kollegen zum Karate gekommen, das passt mir. WIe ein nicht ganz unbekannter Sportartikelhersteller sagt: Just do it!

  • Susamo sagt:

    ich seh das hier total gut, ich sag was gekocht wird, weil ich das selber nicht kann :-(

    Die Kochenden durchs Band sind total überrascht wie ich koch! Finden es fein und kochen nach – Frisch, gesund und Turbo lecker und zu allem. gar nicht kompliziert! Man resp. Frau hat keine Fantasie und schlussendlich, wenn ich in Restaurants kuck was gegessen wird …. sorry FdH dann geht’s bestimmt. Als ich noch laufen konnte hab ich echt gefuttert, aber ich hab mich auch mega bewegt! Bilanz hat gestimmt! Heute so gut wie keine Bewegung mehr (geht leider nicht) ess ich nur ein Bruchteil davon.

    Lernt kochen… Pizza, Dönner ect. vom Stand holen zählt nicht – Teigwaren mit Sauce… sorry das gilt nicht!
    Kuckt euch an was ihr kauft und was ihr esst…. probiert aus….Mein Sohn 6j isst so gut wie alles – ich hoffe so sehr das bleibt! Er probiert auch immer total freiwillig – Und das ist das was wir vorleben. Manchmal braucht es 2 oder 3 und mehr Versuche!

    Man kann sich nicht so viel bewegen wie man schlecht isst…. diese Bilanz geht nicht auf.

    Ich finde es traurig wenn das Mami nicht mehr am Boden sitzen kann weil es zu dick ist, oder der Papi kein Fangos spielen kann weil er nicht rennen kann…. Ihr seid Vorbilder! Mit dem schlechten Essverhalten werden die Kinder ein Leben lang zu kämpfen haben!
    Das ist doch nicht fair? Essen soll Spass machen, gesellig sein und nicht ein reinstopfen vor der Glotze!

  • Nathalie sagt:

    Ich bin seit immer eher untergewichtig, obwohl ich mich bewusst eher fettreich ernähre. Ich muss mir immer anhören, ich soll mal endlich etwas zunehmen, das sei doch nicht gesund und sehe schlecht aus. Viele sagen mir ganz offen, sie denken ich sei magersüchtig…. Als Kind und Teenager hatte ich enorme Komplexe, lief sogar im Hochsommer mit langen Hosen und Langarmshirt rum, schwimmen schwänzte ich, undenkbar mich so vor der Klasse zu zeigen. Heutzutage schert es mich nicht mehr, wie andere meine Figur finden, ich bin gesund und fit, aber immer noch eher dünn. Aber ich finde es schrecklich, wie die Leute sich dauernd das Recht rausnehmen andere wegen ihrem Gewicht in eine Schublade zu stecken und Tipps abgeben betr. Gewicht und den Leuten mit Gewichtsproblemen das Leben noch zusätzlich schwer machen. Tipp an alle, die denken sie hätten den perfekten BMI: Figurprobleme der anderen, sind nicht Partythema Nr. 1.

    • captain kirk sagt:

      Ein Freund von mir war lange an der Grenze zum Untergewicht. Nahm nie auch nur ein Gramm zu. Ein Arzt meinte er müsse mehr Essen. Was ja logisch ist. Blöd nur wenn man keinen Hunger hat. Daher fing er an Kraftsport zu machen da dies den Appetit anregen soll. Dort machte er nur mini Fortschritte da die Nahrungsaufnahme zu unregelmässig war. Andere haben in der selben Zeit massiv Muskeln aufgebaut. Er natürlich nicht.
      Ich habe ihn dann gesagt, er solle sich mal über das Thema Hardgainer informieren. Hat er gemacht und isst nun regelmässig die Hauptmahlzeiten und dazwischen noch Zwischenmalzeiten. Langsam geht es aufwärts mit dem Gewicht. Baut schön Muskeln auf aber kein Fett. Kann man glatt Neidisch werden.
      Aber er sagt selber, es brauche schon sehr viel Disziplin zu essen wenn man nicht wirklich Hunger und Lust hat.

  • Martin sagt:

    Die Hirnforscher, die den Grund für die Fettleibigkeit herausgefunden haben, müssen ihre Existenz ja auch irgendwie rechtfertigen… Warum macht man es immer so kompliziert, wenn es doch ganz einfach ist? Wer nur so viel isst, wie er verbrennt, wird nicht dick, und wer so viel isst, wie er verbrennt, wird nicht zu dünn. Noch einfacher: Wer sich seinem Verbrauch angemessen ernährt, wird weder zu dünn noch zu fett. Man leert ja auch nicht mehr Benzin in ein Auto, als es verbraucht. Und wie Autos unterschiedlich viel Benzin verbrauchen und jedes Auto je nach Strecke und Ladung und Zustand mehr oder weniger Benzin verbraucht, so ist auch der Verbrauch des Menschen individuell. Wenn man das in der Ernährung in Rechnung stellt, wird man weder zu dick noch zu dünn. Was ist daran so chwierig, ausser dass man sein Hirn zum Denken einschalten sich an diese Einfachen Erkenntnisse halten muss?!

    • Sandra sagt:

      Dem ist nichts beizufügen. Ausser, dass viele diese einfachen Erkentnnisse nicht erkennen und nicht umsetzen können und dass sie deshalb fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen sollten. Aber das Wollen, die Disziplin, die nimmt einem niemand ab…

      • Luise sagt:

        Es verbrennen eben nicht alle gleich viel und gleich schnell

        • Charles sagt:

          Sie schalten automatisch auf Ablehnen und Ausflucht und Ja-aber, nicht wahr, Luise?! Martin sagt GENAU das, und er sagt, man müsse das „Nicht-alle-verbrennen-gleich“ mit in seine Rechnung einbeziehen. Warum kann man es nicht dabei belasen?! Wer zuviel – für SEINEN Körper und SEINE derzeitige Situation zuviel – isst, wird fett. Ende.

          • karin m sagt:

            nicht das ZU VIEL, sondern das falsche essen macht dick. ich habe das selber erlebt. allein durch eine ernährungsumstellung habe ich 15 kilo abgenommen. wichtig ist auch, dass viele süchtig nach zucker sind. sucht ist nicht einfach zu durchbrechen. durch allmähliches abbauen von zuckerhaltigen lebensmitteln und ersetzen durch gemüse, salat oder ähnliches kann man die sucht aber überlisten. mengenmässig esse ich nach wie vor gleich viel, aber halt eben nicht mehr diese dickmacher. wenn man sich vorstellt, wie viele kohlenhydrate wir zu uns nehmen und den zucker in form von mehl (brot, pasta, cornflakes, kuchen, güetzi etc.) zum eigentlichen zucker dazuzählen, würde uns schlecht werden ob dem berg, der sich vor uns auftürmt. es geht also darum, zucker UND mehl zu reduzieren und durch frisches gemüse, salat, und eiweisse zu ersetzen. die meisten krankheiten kommen davon, dass wir all die gifte und überflüssigen energieträger im körper ablagern, weil sie nicht verdaut bzw. nicht gebraucht werden. ganz einfacher tipp für anfänger: fleisch durch fisch oder tofu, brot durch joghurt und pasta durch reis ersetzen. und fünf mal am tag gemüse. mit der zeit gewöhnen sich die geschmacksnerven um, plötzlich hasst man chips und zopf und fetten braten!

          • Luise sagt:

            Nur so nebenbei: Ich bin sehr schlank, esse aber viel. Auch meine Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter waren zähe, magere Geissen – Gene. Ende

        • mia sagt:

          Genau mit dieser Art von unsinnigen Ausflüchten beruhigen die Dicken ihr Gewissen und lügen sich selber an.

  • „Darum leiden viele Schweizer an Übergewicht“. Fakt ist, dass viele Schweizer Übergewicht haben. Aber leiden sie darunter? Kaum. Ich fühle mich fit und gesund. Auf jeden Fall viel gesünder, als die vielen kranken Sprenzel in meinem Umfeld. Das Leiden versucht die Presse den Übergewichtigen einzuimpfen. Für solche krankmachende Artikel müssten die Verlage eigentlich pro Artikel 1 Mio. CHF an das Gesundheitswesen abliefern, da ein direkter Kausalzusammenhang zwischen solchen Artikeln und hohen Krankheitskosten besteht.

  • marie sagt:

    schon nur ständig über ernährung im zusammenhang mit gesundheit und gewicht gebetsmühlenartig zu schreiben erzeugt stress, den man nicht braucht. übergewichtige schon gar nicht.
    grüsse einer normalgewichtigen!
    ps: in meiner familie gibt es kaum übergewichtige und kaum raucher. aber an dieabetes erkrankt sind viele und krebsfälle hat es ebenso. die disposition dazu ist weitaus gewichtiger als der bmi!

  • Philipp Rittermann sagt:

    ich sag ja immer – eine geistige trägheit geht meist einher mit übergewicht. wobei man klar stoffwechselstörungen von der gruppe der simplen fressucht trennen muss. zweitere müssten bei gesundheitlichen problemen aufgrund übergewichtes, höhere kk-prämien bezahlen, da ja auch die risiken grösser sind.

    • Roland K. Moser sagt:

      Das mit den KK-Prämien habe ich seinerzeit Ruth Dreyfuss geschrieben und die Alkis und Raucher auch noch miteinbezogen. Sie hat gemeint, es sei nicht sozial, die Versicherungsprämien nach dem Verursacherprinzip zu gestalten. Wobei ich ausdrücklich geschrieben habe, dass nur dort die KK-Prämien angehoben werden, wo der Mensch einen Einfluss auf die Gesundheit/Krankheit nehmen kann, es aber nicht tut.

      Leider habe ich den Brief nicht mehr. Ich musste ihn zwecks Erhaltung meiner Gesundheit verbrennen!

    • Kasa sagt:

      Ja, und ihr Sportfanatiker zahlt ab sofort auch die Kosten für eure Freizeitunfälle und Sportverletzungen selber bzw. via höhere Krankenkassenprämie!

      • Philipp Rittermann sagt:

        man sollte bei mc donalds jeden hamburger für chf 50.00 verkaufen. chf 45.00 flössen dann direkt in die therapien für die dicken.

        • Daniella Kohler sagt:

          Ja, das sind happige Aussagen. Doch, es stimmt, dicke Personen sind keine raschen Denker und keine raschen Handler. Ich habe selbst solche Personen im Umfeld!

          • f**kyeahbodypositivism sagt:

            Merken Sie eigentlich nicht wie diskriminierend und despektierlich ihre Aussage ist?? Wer Intellekt mit Aussehen gleichsetzt, scheint selber nicht über allzu viel davon zu verfügen.

  • Pat sagt:

    Stress erzeugt Übergewicht? Aha. Wieviel Kalorien hat eine Stunde Stress? – Meine boshafte Frage zeigt, wie „entschuldigend“ diese Begründung für Übergewicht ist. Man hat wieder mal was gefunden, das „erklären“ soll, weshalb es „schwierig“, ja unlösbar ist, etwas gegen Fettleibigkeit zu tun.

    Es gibt nur etwas, das Übergewioht erzeugt: eine nicht ausgeglichene Energiebilanz. Wenn mehr Energie aufgenommen als verbraucht wird. Nochmals, zum Mitschreiben: Fett wird man nur, wenn man mehr Energie aufnimmt als verbraucht.

    Der etwas schwierige, aber immer noch einfache Teil beginnt jetzt: Der Energiebedarf verändert sich nicht nur mit der körperlichen Aktivität, sondern auch mit anderen Umständen: Heute hat man vielleicht x Kalorien Grundumsatz, vor einem halben Jahr hat man y Kalorien Grundumsatz gehabt. Aber der Grundsatz stimmt noch immer: Wer seinem Körper mehr Energie zuführt als der verbraucht, der wird mit der Zeit fett.

    Wer das wess und dizipliniert – ich weiss, ich weiss, icbh weiss, Disziplin ist des Teufels und schlimm… – und flexibel handelt und seine Energieaufnahme stets neu evaluiert und seinem Energieverbrauch anpasst, der wird nicht fettleibig. Basta.

    • Peter sagt:

      Machen Sie sich gefasst auf ewig währende Feindschaft… :-) Sie sagen nämlich, Fettleibige seien nicht diszipliniert und selber Schuld. Und das darf man natürlich nie und nimmer sagen. Schuld sind die Gene, das Lebensleid, die Schwangerschaft, die Arbeit, das grosse Angebot und die Diäten…

      Sie haben natürlich Recht. Aber Ihre Aussage weist Verwantwortung zu, und wer trägt die schon gerne?

      • Reto sagt:

        Das stimmt alles. Doch es ist schon so, dass nicht alle gleich auf Lebensmittel reagieren. Seit ich abenommen habe, muss ich verglichen mit Anderen viel mehr darauf schauen, was ich zu mir nehme. Nach der Veloausfahrt muss ich es zwingend bei einem Bier belassen, wo andere (dünne) sich dazu noch ohne Problem einen Wurstsalat reinpfeifen. Das bei mir gar nicht, meine Waage bekäme das sehr schnell zu spüren. Will sagen: Die Realität ist für Dicke durchaus so hart, wie hier geschildert, aber offenbar (zumindest gefühlt) nicht für alle gleich. Und ja, trotzdem bin ich selber dafür verantwortlich, was ich tue und sonst niemand.

    • Nathalie sagt:

      Sress erzeugt bei vielen das sogenannte Frustfuttern, sich also durch Nahrungsaufnahme zu beruhigen. Nun bei mir funktioniert das leider nicht, wenn ich extremen Stress oder Sorgen habe, mag ich gar nichts mehr essen, mir wird dann sogar schlecht. Es gibt also solche und solche Typen, kommt wohl auf das vegetative Nervensystem an. So kann also Stress durchaus zur Gewichtsab- als auch zur zunahme dienlich sein.

      • Pat sagt:

        Nathalie!!! Ich bitte Sie! Wenn Stress das so genannte „Frustfuttern“ erzeugt, wie Sie es nennen, ist es nicht der Stress, der fett macht, sondern das zu viele und falsche „Futtern“. Somit ist es immer noch die zu hohe Nahrungsaufnahme,die dick macht. Sie beweisen es ja selbst: Ihr Stress lässt Sie nichts mehr essen. Die Aussage, Stress mache dick, ist eine Ausrede. Stress und Medikamente und Schwangerschaft und Krankheit und werweisswas verändern den Appetit. Und dann muss man sich eben mit Geist und Disziplin anpassen und darauf achten, dass man nicht zu viel oder zu wenig Energie aufnimmt. Oder man wird eben zu fett oder zu dünn. Es ist und bleibt so einfach, auch wenn es oft schwieirg umzusetzen ist.

        • Nathalie sagt:

          @Pat: ich sag ja auch nichts anderes, wie gesagt ich kenn Frustfuttern nicht. Aber Leute die es betrifft, werden wohl ihr Belohnungszentrum im Gehirn nicht aktivieren können, wenn sie an seinem Salatblatt oder Brot knabbern, also greifen sie zu etwas das für sie ein Genuss ist wie Süssigkeiten um sich zu entspannen. So ein Verhalten ist emotional gesteuert und nicht mit dem Verstand.

        • Jully sagt:

          Genau so wie es Ihnen an Intelligenz und Toleranz fehlt, fehlt es anderen Menschen an Disziplin und Durchhaltevermögen. Jeder hat seine Macken.

  • Urs Catstone sagt:

    ich bin gerade wieder mal auf einer Diät (einfach nur wenig Essen) und für mich ist das Hauptproblem in unserem Überfluss auszumachen, dass wir uns jederzeit und überall leisten können, jeden unserer Appetite zu erfüllen.
    wenn wir uns so ernähren würden wie noch in den siebzigern (e.g. unter der Woche weniger, immer eine Suppe vorher, um den Appetit zu drosseln und Fleisch nur am Wochenende), dann wären wir alle nicht so fett.
    Das hat nix mit den Herstellern zu tun. Der Entscheid, wovon wir wann wieviel essen liegt immer noch bei uns als Individuum!

    Gruss
    Urs

  • Ralf Schrader sagt:

    Was will uns den dieser Beitrag sagen?
    Niemals sind 46% der Schweizer übergewichtig, sie überschreiten lediglich Grenzwerte, die artifiziell festgelegt sind. Würde man mit den in der Sportmedizin üblichen Stadards den Fettanteil messen, käme man auf vielleicht 15% Übergewichtiger und das ist völlig in Ordnung. Das Gerücht von den Folgekrankheiten ist nie wissenschaftlich, nur statistisch belegt worden. Ätiologische und/ oder pathogenetishe Untersuchungen und Resultate fehlen fast vollständig.
    Im Strassenbild sehe ich dann auch mehr Unter- als Übergewichtige. Magersüchtige, überkontrollierte Frauen sind in CH ein viel grösseres gesundheitliches und psychisches Problem.
    Und natürlich achte ich nicht sonderlich auf meine Ernährung, dazu ist das Thema einfach zu belanglos. Es ist bei den jetzigem Nahrungsangebot und den hygienîschen Kontrollen im Vorfeld fast unmöglich, sich sonderlich falsch zu ernähren. Das, was da hier und heute diskutiert wird, ist schlichweg lächerlich gegenüber den Problemen in der bisherigen Geschichte und im überwiegenden Rest der Welt.
    Bei tatsächlichen Fragen, die ich zur Ernährung hätte, kann mir aber auch kein Berater helfen. Nicht Übergewicht ist heute das Problem. es sind Störungen im Säure- Basenhaushalt, Eisen- und/ oder Mangel an fettlöslichen Vitaminen, wegen der Fehldiäten. Wie kann man ohne Zufütterung aus der Apotheke genügend Vitamine der B-Gruppe aufnehmen, ohne zu übersäuern.
    Weder die Schweizer, noch die deutschen oder die Franzosen haben Probleme mit dem Übergewicht, sie werden nur von verantwortungslosen Medizinern und Gesundheitsberatern mit falschen Referenzwerten konfrontiert. In Südeuropa und den USA sieht das schon anderes aus.
    Daran erkennt man auch, woher in Zeiten des Überflusses Ernährungsprobleme wirklich stammen und wie man dagegen vorgeht. Auf keinen Fall mit Aufklärung und Verhaltensprävention, sondern ausschliesslich über Verhältnisprävention.

    • Hunkeler Roland sagt:

      Sie monieren also das Fehlen von Studien als Beleg für den Artikel. Gleichzeitig stellen Sie hier Behauptungen ohne jeden Beleg in den Raum., Damit sind Sie sehr glaubwürdig.

    • Ralf Schrader sagt:

      Das ist der Unterschied zwischen dem Autor, der sich vorbereiten kann und dem mitdiskutierenden Leser.

      • Nussfresser sagt:

        Ich sehe definitiv sehr viele Männer mit Bierbäuchen und Frauen mit überdimensionalen Hinterteilen, wenn ich durch die Strassen gehe. Zu sagen, dass nicht Übergewicht das Problem ist, ist schlichtweg lächerlich.

        • mia sagt:

          @Nussfresser. Ja weiss Gott! Wenn ich mich im Strassenbild so umsehe – egal ob in der Stadt oder auf dem Land – fällt mir genau diese Tristesse auf. Jeder spricht von Körper- und Schönheitskult. Woran und an wem bitte lassen sich diese Attribute denn erkennen? Ich sehe jedenfalls zuhauf mittelmässige und meistens unförmige Menschen, auch wenn sie vielleicht nicht gerade als dick zu bezeichnen sind. Entweder sieht man 17-25-Jährige, bis zur Unkenntlichkeit geschminkt und mit hässlichen schwarzen Balken um die Augen, billig aufgemacht wie Nutten, oder dann eben gerade das Gegenteil, nämlich farblose ungepflegte Frauen die sich schon in ihren besten Jahren – weshalb auch immer – aufgegeben haben und denen alles mehr oder weniger so ziemlich egal ist.. Bei den Männern verhält es sich nicht besser. Die ab ca. 40 haben Bäuche, und auf den Kopf irgendeinen formlosen Wisch oder gleich eine Glatze und tragen ausgebeulte, billige Hosen. Die Jungs wiederum, die gut aussehen und einigermassen wissen, wie man(n) sich anzieht, sind entweder Italiener, Spanier oder Türken.

  • Roland K. Moser, 170 cm, 70 kg, sagt:

    „…Mit Stress meint der «Spiegel» übrigens Lebensumstände wie Existenzangst, Armut, Überforderung, Prägung in der Kindheit, Einsamkeit, Traumata, Scheidung, Burn-out etc. Oder ist es doch einfach die ungesunde Lebensführung mit wenig Bewegung und fettreicher Ernährung?…“
    Ich sehe es so: Die vom Spiegel genannten Gründe führen zur ungesunden Lebensführung mit wenig Bewegung und falscher Ernährung und es kommen weitere Gründe dazu.

  • Nebelfrei sagt:

    Ach wie simpel die Welt der Autorin ist.
    Gerade die Übergewichtigen sind sehr gut über alle Kalorien, Kohlehydrate, Fette etc. informiert. Sie finden die Angaben auch hinten auf de Packung.
    Wenn es beim abnehmen um Infomation ginge, gäbe es keine Dicken.

    • Pat sagt:

      Ach, wie simpel doch die Weltd es Herrn oder der Frau Nebelfrei ist: Wenn die Inhaltsangaben über Kalorien, Fette etc. „hinten auf der Packung stehen“, sind *gerade die Übergewichtigen gut informiert“. Wie heisst es? Oh heilige Einfalt!

    • mia sagt:

      Nur vom Wissen über Kalorien, Kohlehydrate, Fette etc. wird man leider nicht dünner. Dasselbe gilt im Übrigen auch für das Lesen über die mannigfaltigen Bewegungsarten und Anleitungen dazu, welche ebenfalls mit schöner Regelmässigkeit in den schlauen „Frauenheftli“ erscheinen. Auch davon wird man nicht weniger. Das Problem liegt vielmehr darin, dass unsere (Un)Wohlbeleibten die Energie und den Mumm zur Umsetzung nicht finden, dafür aber 1000 Ausreden. Sie verschieben lieber alles auf irgendwann und wollen sich selber und andern allen Ernstes weismachen, dass sie sich so wie sie sind wohlfühlen, was natürlich ein Witz ist, denn höchstens Masochisten würden 10, 20 oder 30 Kilo freiwillig mit sich herumschleppen.

      • Dani sagt:

        Liebe Mia, grundsätzlich trifft das von dir Geschilderte zu. Jedoch gibt diverse Menschen, die einen massiv schlechteren Stoffwechsel haben als andere. Und dies ist nicht bloss wegen fehlender Bewegung. Ich mache selbst mind. vier Mal die Woche kräftig Sport und habe auch bei der Arbeit noch Bewegung. Dennoch ist es mir trotz guter/bewusster Ernährung nicht möglich meine Fettpolster loszuwerden. Ich bin im Vergleich zu vielen anderen mindestens ebenso fit, schleppe aber sicher 10, 15 Kilo „freiwillig“ mit mir herum.

        • Urs sagt:

          Schau, Dani, woher kommen denn deine 15 kg Übergewicht? Vom Atmen? Nein. Sie kommen von Energie, die nicht benötigt und somit als „Reserve“ gelagert wird. Ok, du hast einen Stoffwechsel, der dazu führt, dass Du nur wenig Energie verbrennst, und das kann ein Problem sein, wenn dieses „wenig“ so wenig ist, dass du kaum etwas essen musst, um ausreichend Energie zu haben. Aber am Ende ist es immer eine rechnerische Sache: Wenn die Energieaufnahme grösser ist als die individuell (!) benötigte Energie, wird die zuviel aufgenommene Energie in (Fett)reserven gelagert. Immer. Ohne eine einzige Ausnahme.

          • Heinz Warrenberger sagt:

            @Urs, stimmt so simpel auch wieder nicht. Der Körper stellt bei „wenig Essen“ auf Sparbetrieb um. Aber das hat eben auch seine negative Folgen. Es gibt schlichtweg Leute die sind in den heutigen Lebensumständen genetisch benachteiligt (vor nicht allzu langer Zeit waren sie noch im Vorteil).

          • Charles sagt:

            Herr Warrenberger, lesen Sie doch bitte genau: Wenn der Körper auf „Sparbetrieb“ umschaltet, braucht er eben wenigerr Energie, also führt man ihm weniger Energie zu. Das ist eine Rechnung, die so simpel ist, wie sie klingt. Klar, es ist nicht einfach, diese Disziplin zu halten, aber die Rechnung nach wie vor einfach. Alles andere sind, es ist hier schon mehrmals gesagt worden, Ausflüchte…

          • Angela sagt:

            Also, man kann auch zuwenig essen und trotzdem zunehmen. Das ist mir passiert. Durch Stress und psychische Belastung über Jahre, habe ich stetig zugenommen. Trotz Sport und gesunder Ernährung. Dadurch habe ich immer weniger gegessen, lange Zeit nur ca. 1000 Kalorien per Tag. Aber gesund gegessen und Sport gemacht. Trotzdem zugenommen. Dadurch kommt der Körper in einen Stress und behaltet alles Fett, er will überleben, auch wenn er sehr wenig Nahrung erhält. Die Ernährungsberaterin hat mir geraten, mehr zu essen. so um 1500 Kalorien per Tag. Und siehe…..ich nehme langsam ab.

        • Roland K. Moser sagt:

          Entweder machen Sie etwas falsch oder Sie haben eine Stoffwechselkrankheit. Einfach so schleppt niemand 10 bis 15 kg Übergewicht mit sich rum.

        • Thomas sagt:

          Haben sie schon mal ein Hormonabbild ihres Blutes machen lassen?
          Vielleicht sind da ein paar Werte nicht im optimalen Bereich. Bei der überwältigenden Mehrheit der Leute lässt sich der Stoffwechsel nämlich mit der richtigen sportlichen Betätigung (Ausdauer UND Krafttraining) ganz gut in Gang bringen.

        • mia sagt:

          Zu den 1000 Ausreden, über die ich geschrieben habe, gehört leider auch die Mär vom schlechten Stoffwechsel und der kranken Schilddrüse. Tut mir leid, liebe/r Dani, aber nur bei einem verschwindend kleinen Teil der adipositären Menschen ist die Ursache darauf zurückzuführen. Zudem lässt sich z.B. ein „schlechter“ Stoffwechsel mithilfe ernährungstherapeutischer Massnahmen sprich einem vernünftigen Säure/Basen-Haushalts gut einstellen (sofern man will). Allerdings erfordert dies, gerade in der Anfangsphase, etliches an gutem Willen und Konsequenz.

          • Erich sagt:

            Meine Schilddrüse ist nicht nur krank, sie funktioniert gar nicht mehr, ich habe viele Jahre geglaubt, dies wäre der Grund für mein Übergewicht und dass ich nichts daran ändern kann. Meine Frau hat mich dann motiviert zum Fasten dabei verlor ich 2 Fastenwochen je ca. 7 kg und nahm dank viel mehr Bewegung (ca. 30-40 km Jogging pro Woche) nur ca. je 2 kg wieder zu. Seither faste ich immer noch 2 x im Jahr, nehme aber alles was ich beim fasten abnehme auch wieder zu. Ich bin überzeugt, dass man mit viel Bewegung sehr viel erreichen kann, wenn man gleichzeitig die Ernährung auf „gesund“ umstellt. Als Wirt lebe ich ja nicht übermässig gesund – spät essen am Abend, regelmässig Alkohol etc. Trotzdem geht es mir seither viel besser. Speziell glücklicher bin deswegen nicht.

        • Christoph sagt:

          @Dani In diesem Fall würde ich mal die Funktion der Schilddrüse checken lassen. Eine Unterfunktion führt dazu, dass der Körper zu wenig Fett verbrennt, was man medikamentös behandeln kann.
          Der Körper gewöhnt sich auch an Dauerbaleastungen und verbrennt dann automatisch weniger Fett. Es kann auch sein, dass du dich zwar gesund ernährst, das eine oder andere aber fehlt. L-Carnitin kann bei der Fettverbrennung helfen, eine Analyse bei der Ernährungsberatung kann solche Defizite aufzeigen. Jeder Körper ist anders, wenn’s mit dem allgemeinen Ratschlägen nicht klappt, dann darf man das tiefer abklären lassen.

      • Peter Steiner sagt:

        @mia: Das mit dem Wohlfühlen ist so eine Sache.

        Ich bin zurzeit daran abzunehmen, ich wog vor 14 Monaten noch 177 kg und habe in der Zwischenzeit 61 kg verloren – ausschliesslich mit Ernährungsumstellung und Sport. Und ja, ich habe ein besseres Körpergefühl, viele Einschränkungen fallen weg.
        Aber war ich deswegen mit 177 kg ein unglücklicher Mensch?

        Das ist, wie wenn ich mit Hochschulausbildung jedem mit keiner Hochschulausbildung vorwerfe keine zu haben ausschliesslich aus dem Grund er sei zu faul. Kann einer dem es intellektuell nur gerade zu einem Schulabschluss und einer Anlehre reicht überhaupt glücklich sein oder reden die es sich einfach nur ein?

        Das wirklich erschreckende an meinem massiven Gewichtsverlust ist der veränderte Umgang von Menschen mit mir. Ich bin noch der gleiche Mensch, nur knapp ein Drittel weniger Masse.
        Nichts hat mir so sehr die Ignoranz und schiere Dummheit eines grossen Teils der Menschheit so drastisch vor Augen geführt wie mein Gewichtsverlust.

        • Katrin sagt:

          @Peter,

          das spricht mir so sehr aus der Seele. Habe 20 kg abgenommen, und plötzlich lächeln und grüssen die Menschen wieder. Vorher nur herablassende, ekelbehaftete Blicke. Es sprich so einiges dafür diese Mensche auch jetzt nicht in mein Leben zu lassen.

          • alien sagt:

            Wobei der Unterschied von einem BMI 30 zu einem 25 schon schwerer wiegt als einer von 25 zu 20. In der Reaktion der Leute.

        • Hanspeter Niederer sagt:

          Schade erfahren wir nichts davon, inwiefern sich der Umgang der Mitmenschen mit Ihnen verändert hat, sodass Sie Ihre Mitmenschen als Ignorant und dumm empfinden.

          • Pete sagt:

            Herr Niederer, leider hat man in der Schweiz ein gewisses Schubladendenken. Ich kann nur bestätigen was Katrin schreibt. Meine Frau ist aus welchen Gründen auch immer übergewichtig. Das Einkaufen verkam zum Spiessrutenlaufen weil man sie angestarrt hat und getuschelt hat. Schlussendlich habe ich einem dieser ach so freundlichen Mitmenschen vor versammelter Migros die Leviten gelesen weil ich es leid war, dass man jemanden wegen seiner Körperfülle blöd anglotzt bis diese Person weinend aus dem Laden laufen muss. Leider bin ich nicht ruhig genug um jemandem zu sagen was jemand mal schrieb: „Ich kann abnehmen, aber was machen Sie für Ihr Gesicht?“

          • Peter Steiner sagt:

            Man wird ganz anders wahrgenommen, es wird dir mehr zugetraut. Menschen die dir vorher abschätzig begegnet sind, sind plötzlich freundlich und interessiert. Bei einigen ist ein kompletter Sinneswandel festzustellen, im Sinn von: „der Typ ist zu nichts zu gebrauchen“ zu „den müssen wir im Vorstand haben, der kann was reissen.“. Dabei hat sich nichts geändert, ausser dass ich jetzt nicht mehr in Vorständen aktiv bin, weil ich mir einerseits mein soziales Umfeld viel sorgfältiger aussuche und anderereseits mit ein bis zwei Stunden Sport täglich dafür auch keine Zeit mehr habe.

        • Elisabeth sagt:

          Lieber Herr Steiner: a) Sie haben meine Bewunderung. Und b) Sie sind der lebende Beweis dafür, dass die Rede von der „Disziplinlosigkeit“ der Übergewichtigen eben nicht stimmt. Man beschliesst ja nicht eines Tages, „freiwillig“ 10, 15 oder noch mehr kg. mehr mit sich rumzuschleppen, sondern das läppert sich zusammen – lange fühlt man sich nicht anders, weil man ja nichts anderes kennt, eines Tages kommt dann allenfalls die Aktion – und dann entpuppt sich die persönliche Stärke z.B. eines Herrn Steiner (deren, so hoffe ich doch, sich einzelne Leute auch schon vor dem Abnehmen bewusst waren).

        • mia sagt:

          Warum haben Sie denn mit dem Abnehmen gewartet, bis Sie 177 Kilo wogen? Und dass Sie heute, nach dieser wahnsinnigen Gewichtsreduktion ein besseres Körpergefühl haben, glaube ich Ihnen sogar – ja – solange Sie angezogen sind und nicht sehen, dass Ihre Haut bis zu den Füssen hängt, falls sie nicht erst zwanzig sind und Boddybuilding betreiben wie ein/e Weltmeister. Für mich sind übrigens sogenannt dicke Menschen keineswegs weniger wert als Schlanke. Was ich aber nie begreifen werde ist, dass man es – so wie in Ihrem Fall – so weit kommen lässt und sich das antut. Ich kann übrigens genauso wenig nachvollziehen, wie man magersüchtig werden kann, sodass man bei einer Grösse von z.B. 1.80 m noch 36 Kilo wiegt. Bei beiden Phänomenen muss sich irgendwann im Kopf und in der Seele etwas Fatales abgespielt haben.

          • Peter Steiner sagt:

            Tjia liebe Mia

            sie passen genau in das Schema der von mir obengenannten Menschen. Mit Vorurteilen vollbepackt bis unter die Haarwurzeln gleich das nächste Haar in der Suppe suchen, diesmal in Form der hängenden Haut.

            Wieso es soweit kommt? Die Gründe sind wohl bei jedem unterschiedlich. Ich war bis 20 jährig sehr sportlich (Badmintonclub, Unihockey-Club am Wochenende mit Freunden an Grümpelturnieren gekickt).
            Dann kam ein einschneidendes Erlebnis, dass mein ganzes Leben wie ich es kannte zerstört hat und ich habe innerhalb eines Jahres mein Gewicht beinahe verdoppelt.
            Vielleicht kann man so etwas nur nachvollziehen wenn man es selbst erlebt hat. Aber wenn man so etwas nie selbst erleben musste, kann man sich trotzdem die Arroganz sparen zu meinen es besser zu wissen und über andere zu urteilen.
            Wissen Sie zudem was es braucht um abzunehmen wenn man erstmal eine bestimmte Gewichtsgrenze überstiegen hat? Dann kann man nicht mehr einfach beginnen Sport zu machen, die Belastung für Bänder und Gelenke ist derart gross, dass man mit täglichen Schmerzen konfrontiert wird. Das muss man erstmal bereit sein durchzustehen.
            Schwimmen wird dann als gelenkschonende Alternative geraten, nur muss man da bis auf die Badehose nackt an Leuten wie Ihnen vorbei die ihre Vorurteile in geradezu sadistischer Art und Weise ausleben.
            Kommt dazu, dass kein Arzt bereit ist bei der Gewichtsabnahme unterstützend zu helfen, es sei denn in Form von Adipositas-Chirurgie. Kein Arzt hat mir Mut zugesprochen, selbst nachdem ich 40 kg verloren habe, wollte man mich immer noch zu einer Operation überreden.

            Wenn man Dick ist, ist nichts mehr recht. Dick ist man weil man zu faul ist, und wenn man etwas dagegen unternimmt, sei es im Schwimmbad oder im Fitness-Studio ist man eine „optische Zumutung“ für die angeblich so offenen und toleranten schlanken Sportler….

            Trotz allem, diese Phase in meinem Leben hat mir geholfen die Menschen in meinem Umfeld besser einschätzen zu können.

          • Anna sagt:

            Genau was Peter Steiner geschrieben hat!!

          • Heidi Merz sagt:

            Lieber Peter Steiner, herzlichen Dank für diese Worte!

            Was mich über die massen ankotzt, ist, dass es alle besser wissen, dass alle meinen, genau Bescheid zu wissen über die Dicken, über die Raucher, über die… Liebe Besserwisser, wieso beschäftigt ihr euch nicht mit eurem eigenen erbärmlichen bisschen Leben? Wärt ihr glücklich mit euch selbst, hättet ihr es gar nicht nötig, andere zu be- und verurteilen.

            Ein Mensch ist ein Mensch ist ein Mensch und hat Respekt und Anstand verdient, egal ob dick oder dünn, „dumm“ oder „gescheit“. Übrigens kennen alle Dicken, die ich kenne, die Nährwerte der einzelnen Nahrungsmittel und die Regeln einer gesunden Ernährung bestens. Das Problem ist nicht das Wissen, sondern die Umsetzung. Und da spielen ganz viele Dinge eine Rolle, die nichts mit Faulheit zu tun haben.

          • Lali sagt:

            An Mia: Ihre Ignoranz und Arroganz ist umwerfend. Aber leider sind Sie kein Einzelfall.

            Es gibt viele Gründe Dick zu sein oder zu werden. Auch der Metabolismus von Menschen ist total unterschiedlich und kann sich auch im Laufe des Lebens ändern. Nur weil es Sie nicht betrifft, heisst das nicht dass alle anderen Menschen, die dick sind, so dumm sind und nur Creme-Schnitten in sich reinstopfen. Ich behaupte mal nur ein Bruchteil der Übergewichtigen isst wirklich ungesünder als der Durchschnitt, der nicht dick ist. Auch zuwenig Schlaf hilft, dass der Metabolismus sich langsamer bewegt. Und einige Menschen werden dicker mit Stress, während andere übermässig viel abnehmen in Stress-Situationen.

            Bei mir war es ein Unfall mitte zwanzig, wo ich plötzlich nicht mehr richtig gehen und ausser Schwimmen keinen Sport mehr machen konnte. Zudem auch noch ein Jahr später Mühe hatte meinen Alltag zu bewältigen da nur schon mehr als 10minuten am Stück gehen extrem weh taten. Finden Sie da die Zeit und Motivation noch Schwimmen gehen zu können. So nahm ich stetig zu. Und finden Sie mal ein Badekleid in einer grösseren Grösse, das sich zum Schwimmen eignet. Passende Sportkleidung in grossen Grössen ist extrem schwierig zu finden. Nicht zuletzt braucht es dann auch noch Mut ins Schwimmbad oder Sportstudio zu gehen wo einem so viele dann anstarren.

      • Daniella Kohler sagt:

        Ja, das ist richtig, nur Masochisten tragen ein so Zuviel an Gewicht mit sich herum. Primär sollte der Frust abgespeckt werden und das ist viel schwieriger, denn das eine führt zum anderen.

        • Lazzaro Spallanzani sagt:

          Ich bin von den Worten von Herrn Steiner extrem beeindruckt, und wünsche ihm, dass er die Kraft findet, die letzten 20kg auch noch abzunehmen! Frau Mia hat sich als armselig und vorurteilsbeladen entbösst. Shame on you, Mia: Sie haben eine gute Gelegenheit verpasst, zu schweigen! Nun wissen alle, welches Gedankengut in Ihrem Kopf schwirrt…

          • mia sagt:

            @lazzaro: Was hat das mit Vorurteilen zu tun, wenn man sich wundert, dass einer, der mal schlank war es zulässt, dass er schlussendlich 177 kg wiegt? Das ist ja schliessilich nicht von heute auf morgen entstanden oder? Und wenn alle Menschen (inkl. ich selber) denen es im Leben schon mal (mehr als nur) beschissen erging, es so weit kommen liessen, würden wir mittlerweile jeden Monat Tausende von Franken an Krankenversicherungsbeiträgen zahlen. Im Übrigen habe ich weder jemanden beleidigt noch diffamiert . Mein Gedankengut geht Sie sowieso nichts an, geschwiegen hätten indessen besser Sie.

    • Peter sagt:

      Die Fettleibigen sind eben in der Regel NICHT darüber informiert, was sie essen, weil sie nicht lesen, was auf der Packung steht.

      • Tini sagt:

        @Peter – möchten Sie uns hiermit mitteilen, dass fettleibige Mitmenschen zu dumm sind? Sorry, aber dies ist zu einfach und zeugt davon, dass Sie selber dieses Problem nicht kennen – dafür dürfen Sie sich glücklich schätzen, ist aber nicht alleine auf Ihre persönliche Verhaltensweise zurückzuführen, sondern darauf was Ihnen von Mutter Natur mitgegeben wurde!

        • Paul Mircher sagt:

          @Tini: Peter schreibt ja genau das diese Menschen nicht dumm sind. Nicht lesen bedeutet nicht das man dumm ist, sondern das es einem egal ist. Ich lese immer ganz genau was auf der Packung steht und wenn ich etwas nicht verstehe (weil irgend ein Fachbegrif…) dann kaufe ich es nicht. Stark verarbeitete Lebensmittel und Fertigprodukte sind meistens ungesund.

        • Charles sagt:

          Ich weiss nicht, was Peter über Fettleibige mitteilen will, aber es ist eben schon so, dass diese eher zu den weniger Gebildeten gehören, die nicht lesen, was auf Packungen steht…. Da können Sie nun politisch-korrekt aufschreien, aber es ist so. Auch Raucher, um ein weiteres Beispiel zu nennen, rekrutieren sich eher aus den weniger Gebildeten.

          • Basti Ramseier sagt:

            ein Unterschichtenphänomen? Nun, die schlanke, nichtrauchende Oberschicht hat ja auch genügend Untertanen, um ihr potentielles Übergewicht via Stress und wirtschaftlichen Druck auf die Underdogs abzuwälzen. Ein britischer Wissenschaftler beschrieb übrgiens mal eine Gesellschaft, die sich in eine grosse, schlanke Oberschicht und eine immer kleiner und dicker werdende Unterschicht aufspalten könnte – genetisch sozusagen.

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