Die SBB könnte viel velofreundlicher sein

Ein Mann verlasst in Biel den Zug. (Foto: Keystone)

Mit dem Velo die Bahn nehmen ist nicht immer so einfach: Ein Mann verlässt den Zug. (Foto: Keystone)

Montagmorgen, im Zug Richtung Andermatt: Ich habe mir für eine letzte Herbst-Pässetour mit dem Rennvelo freigenommen. Geplant ist Andermatt-Spiez via Furka-, Grimselpass und grosse Scheidegg. Bis Arth-Goldau reise ich im Intercity-Neigezug. Ein Zug, in dem von März bis Oktober eine Reservationspflicht für Velos besteht – auch am Montagmorgen, auch wenn mein Velo das einzige im ganzen Zug ist. Dies erklärt mir die Zugbegleiterin laut und unfreundlich, als ich ihr mein Velo-GA zeige und gestehe, dass ich keine Reservation habe. Sofort startet sie das Strafgebühr-Programm in ihrem roten Kästchen. Doch dank Software-Problemen und dem nahen Umsteigebahnhof komme ich schliesslich ohne «nachträgliche Reservation» für zehn Franken davon.

Reservieren könne man einfach übers Internet oder auch am Ticketautomaten, hatte die Schaffnerin behauptet. Beides stimmt nicht: Den Veloplatz muss man mindestens 15 Minuten vor der Abfahrt am Bahnschalter buchen, oder per Telefon – drei Tage vor der Reise. Diese Infos findet man auf Sbb.ch nach reichlichem Suchen.

Die Reservationspflicht ist mühsam; bei Velotouren weiss doch niemand im Voraus, wann er genau heimfahren will. Oder man muss unterwegs umsteigen – und dann steht da als Anschlusszug halt ein ICN. Zudem erweckt die umständliche Reservierung den Eindruck, die SBB wolle es den Radfahrern möglichst schwer machen, einen ICN-Zug zu benutzen. Wohl zu Recht in Anbetracht der wenigen Veloplätze: Pro Zugskomposition sind es gerade mal sechs. Kaum mehr Velos finden auch in den IC-Doppelstockkompositionen Platz, wo man nicht reservieren muss.

Das Velo in eine Tasche verpacken ist auch eine Möglichkeit: Warten auf den Zug (Foto: Tranzbag.com)

Das Velo in eine Tasche verpacken ist auch eine Möglichkeit: Warten auf den Zug (Foto: Tranzbag.com)

Auf Strecken mit IC-Neigezügen kann es sich lohnen, einen Velosack (z. B. Tranzbag) mitzunehmen: Darin verpackt gilt das Velo nicht als solches, sondern als normales Gepäckstück. Es kann zwar nicht aufgehängt werden und nimmt meist mehr Platz ein als unverpackt, doch immerhin riskiert man nicht, auf den nächsten Zug warten zu müssen, wenn ein velounfreundlicher ICN (oder auch ein ICE ohne Veloselbstverlad) einfährt. Ist aber Start- und Zielort der Radtour nicht derselbe Ort, muss man den Velosack auf der ganzen Velotour mitschleppen. Zudem gilt in einzelnen Zügen ein Verbot für «verpackte Velos»: Im Eurocity (früher Cisalpino) gibt es keine legale Möglichkeit, ein Zweirad mitzunehmen. Das ist schade, denn dies wäre der direkte Zug in die Veloferien in Italien. Doch ist Platz in diesem Zug allgemein Mangelware.

Insbesondere auf Langstrecken hat die SBB keine Verbesserung für den Velotransport geplant;  beim künftigen Kapazitätsausbau werde der Fokus auf Personen gelegt. Immerhin sind bei gewissen Regionalzügen mehr «Multifunktionsabteile» geplant, und zum Beispiel bei der Zürcher S-Bahn bereits im Einsatz. Es ist auch verständlich, dass die SBB in unserer Zeit des Mobilitätswahns vor allem Personen befördern will und ungern wertvolle Sitzplätze für Velos opfert.

Allzu schlecht sind Velofahrer bei der SBB zwar nicht dran: Immerhin sind ich und mein Velo noch immer irgendwie vom Zug ans Ziel gebracht worden. In der Mehrzahl der Züge kann man eine gewisse Anzahl Velos problemlos und reservationsfrei mitnehmen. Viel Platz hat es beispielsweise in den alten Post- und Gepäckwagen, die man meiner Meinung nach an Sommerwochenenden an alle Züge hängen könnte.

Dennoch fühle ich mich als Velofahrerin von den SBB nicht gerade als Teil einer wichtigen Kundengruppe wahrgenommen – obwohl Velofahrer als einzige für ihr Gepäck bezahlen. Neben den Strafgebühren im ICN (ein weiteres Mal kam ich nicht davon) tragen dazu auch Geschichten bei von Zugsbegleiterinnen, die ihren Kunden «lüfteln» oder gleich das Velo aufs Perron stellen.

Besser als die SBB machen es gemäss meiner Erfahrung andere Bahngesellschaften: Bei der Rhätischen Bahn treffe ich jedesmal auf einen Wagen, von dem mindestens ein Drittel für Velos zur Verfügung steht. Tatsächlich hat die RhB in den letzten Jahren ihr Rollmaterial den zahlenmässig zunehmenden Velofahrern angepasst. Auch bei der BLS steht in jedem Zug Platz für mindestens fünf Velos zur Verfügung. Aber von vielen Orten aus gelangt man nur mit der SBB zu RhB oder BLS – entsprechend sollte gerade hier kein Nadelöhr bestehen.

Was halten sie vom Velotransport der Bahn? Kennen sie weitere Beispiele, wie Bahngesellschaften mit Velos umgehen – gute und schlechte?

133 Kommentare zu «Die SBB könnte viel velofreundlicher sein»

  • Kurtus sagt:

    Ist mir diese Woche auch so gegangen wie anderen auch. Angekommen in St. Gallen etwas später als 14.00 h. Lange Schlange am Billettschalter. Also löse ich ein Halbtax nach Zürich für mich und das Velo am Automaten. Wann fährt der nächste Zug? Nur einer direkt nach Zürich in der nächsten Stunde. Auf dem Perron realisiere ich – ist ein ICN ich sollte eine Reservierung haben. Die Zeit reicht nicht mehr um an den Schalter zurück zu gehen.
    Positiv, der Bahnangestellte brummt mir nur zusätzlich CHF 5 auf. Fazit: Personentransport CHF 14.50; Velotransport CHF17.00.
    Zudem, die SBB spart auch beim Schalterpersonal und möchte, dass ihre Kunden per Smartphone oder an den Automaten Billette lösen.
    Mit SBB und einem Velo unterwegs zu sein ist immer eine Herausforderung. So z. B. wenn man einsteigt und der spärliche Velo-Platz ist belegt durch Gepäck und Kinderwagen…

  • Schmid sagt:

    Velo Velo Velo. Wer redet mal von Reisenden . Hunde die Bezahlen , keinen Platz haben. in keiner Tasche sitzen können.
    Velos auf Fahrverbots Wegen ( Strassen ). einem mit Stinkefinger zeigen wen man nicht gerade zur Seite rennt.

  • Anni Tester sagt:

    Hallo Leidensgenossen!

    Bin MTB-Anfängerin und wollte von Rümlang aus in Wetzikon einen Kurs besuchen. 3 Abende innert 3 Wochen.
    Dacht ich, easy: S5 in Rümlang besteigen und in Wetzikon aussteigen. DENKSTE.

    Obwohl ich NICHT im Feierabendverkehr pendle, darf das Velo NICHT mittels Selbstverlad mitgeführt werden (was passiert eigentlich, wenn ichs trotzdem mach?!)

    Das Velo aufgeben geht leider nicht. Man muss es 2 Tage zuvor bis 19 Uhr aufgeben. Ich brauche es am DI vor Ort. SA ist der Schalter natürlich nicht offen. D.h. ich würde ein Weekend auf das Bike verzichten, wenn ich es fahren könnte.
    Heimbringen könnt ich es schon gar nicht, da der Kurs bis 21 Uhr geht. Soll ich das Bike also einfach am Bahnhof stehen lassen oder wie?!

    Und der TranZBag wär ja noch ne Option – dummerweise kosten 3 Tageskarten à je 18.- deutlich weniger als 1 Bag (100.-) DAS RENTIERT SICH NIMMER!

    Wo bitte ist die Kundenfreundlichkeit?!

  • Sylvia Mösching sagt:

    Wenn ich denke wir man mit der Rhätischen-Bahn die Fahrräder verladen kann und da auch geeignete Wagen integriert sind für jeden Zug wäre dies bei ratinalem Denken auf bei der SBB und BLS denkbar. Alte Wagen wären sicher umfunktionierbar. Es kann nicht sein dass ein Land das in verschiedener Hinsicht umsteigen will so was verhindert.

  • Habe vor ner Weile mal meine Erfahrungen zusammengetragen – und die Richtlinien, auf die sich die Kondukteure (und wir Velofahrer) berufen können.
    http://www.mauchle.name/blog/?p=143

  • Peter Hugentobler sagt:

    Ich bin ein Alltagsvelofahrer. Das heisst im muss beruflich von A nach B und zurück. Und dies regelmässig zu verschiedenen Destinationen in der ganzen Schweiz. Die Bahn kombiniert mit dem Velo ist eigentliche die perfekte Lösung. Dies mache ich jetzt schon seit über 30. Jahren. Die in den Leserbriefen geschriebenen Schikanen und positiven Erfahrungen habe ich alle auch schon erlebt.
    Die SBB hat den Velo- und Gepäcktransport definitiv nicht im Griff. Es sollte in jedem Wagen eine 1/8 grosse omni nutzbare Fläche geben (für Gepäck, feste Klappsitze, Velo, Rollstuhl und weitere Nutzen)
    Für die jetzige Situation ist es für den Kondukteur öfters nicht möglich, allen Nutzern gerecht zu werden. Entsprechend kann öfters die Sicherheit wie z.B. die Not-Evakuation nicht garantiert werden.
    Die beste aktuelle Lösung habe ich beim brandneuen doppelstöckigen TGV erfahren – noch nicht perfekt, aber mit sehr vielen guten Ansätzen. Und die bisher beste Lösung habe ich bei der englischen Staatsbahn gesehen (meine Erfahrung ist da aber 30 Jahre alt). Eben genau so, mit der Omni-Nutzbaren Fläche.

  • Martin sagt:

    Liebe Velöler
    Ganz so schlimm stehts doch nicht:

    „Immerhin sind ich und mein Velo noch immer irgendwie vom Zug ans Ziel gebracht worden.“

    Dies sogar auf der Strecke Bern-Visp, die ich diesen Sommer duzende Male mit 20-30 anderen Bikern gefahren bin..immerhin haben die Kondukteure unsere „Chrüzbigi“ immer toleriert, nie gemotzt..einmal sind wir sogar gratis mit allen 5 Bikes in der 1.Klasse im Gang zwischen den Sitzen gelandet (wir:ohne Zuschlag auf den Sitzen), weil sonst nirgends Platz war:-)

    Ein, zwei Zugbegleiter nerven tatsächlich..aber ein-zweihundert Zugbegleiter sind nett und helfen noch übrigen Platz mit Velos verbauen. An dieser Stelle ob all dem Gemotze hier ein Danke an die gutmütige SBB-Fraktion!

    Natürlich kann man sich fragen, wieso auf der Bergstrecke über Goppenstein fast 20 Veloplätze zur Verfügung stehen und im Basistunnel genau 5 minus 3 die mit Koffern und Kinderwägen verstellt sind..

    Fast mehr nervt, dass die Bügel in den Interregio-Zügen so klein sind, dass da nie und nimmer ein 2.4“ breiter Pneu reinpasst…aber auch hier hat noch jeder Zugbegleiter begriffen, dass die Velos so halt nicht aufgehängt werden können.

    Liebi Biker, närved nech nid so:
    Es isch no geng ggange!

  • Die IG-Velo oder sonstwer hat doch gedroht, eine Initiative zum Ausbau des Velowegnetzes zu machen. Es wäre besser, eine Initiative zu machen, dass die Eisenbahnen in der Schweiz Velos mitnehmen müssen, und zwar im Gepäck- oder Postwagen, wenn es das noch gibt.
    Die Velo-Phobie der SBB kommt wohl daher, dass die SBB-Angestellten indoktriniert wurden, dass die SBB Personen und nicht Velos zu befördern hätten.

  • T. Böhnisch sagt:

    Velos sind oft schmutzig, die Fahrgäste riechen auch auf der Heimreise ziemlich stark. Ein Wunder, dass sie nicht gerade auf eine herzliche Umarmung stossen?

  • Eduard J. Belser sagt:

    Ach haben es die normalen VelölerInnen noch gut! Ich bin vor Jahren auf den Geschmack zum Liegetrikefahren gekommen und habe endlich letztes Jahr ein wirklich rasch mit nur zwei Gelenken mit Schnellspannern zu faltendes Liegetrike gefunden. Sogar zwei Transportröllchen, um es gefaltet zu bewegen, und eine geniale Transporthülle hat es. Die Röllenchen waren allerdings zu klein und die Spurweite zu schmal um wirklich nützlich zu sein. Ich habe das mit doppelt so grossen InlineSkater-Rollen aussen am Sitz behoben und jetzt rollt es. Ein Problem bleibt allerdings, auch gefaltet ist ein Liegetrike kein Handtäschchen und eben schwerer als ein Rennvelo. Der Transport in Regionalzügen, Doppelstöcker, Trams und Bussen mit Niederflureinstiegt klappt bestens. Aber hohe, enge Einstiege sind ein Problem. In hohe Reisebusse und Postautos passt es halbgefaltet in den Unterflurgepäckraum. Aber der Fahrspass mit dem Ding ist einfach sagenhaft und ich habe herausgefunden, wie ich es bis auf die Südseite des Ofenpasses mit dem öV transportieren kann, um dann das ganze Vinschgau runter zu fahren. Nächstes Jahr gönn ich mir den Spass.

  • esmeralda sagt:

    Jedes Velo in einem Eisenbahnwagen ist eine Zumutung für die Reisenden. Es versperrt den Weg, macht meine Kleidung schmutzig, verhindert weitere Sitzplätze etc.
    Ich mache mir einen Spass daraus, mit meinen groben Schuhen ‚unabsichtlich‘ in die Speichen zu treten (bei den empfindlichen Rennvelos ist ein ‚Achti‘ garantiert) oder sonstwie zu manipulieren. Auch schon habe ich Velos mit starken Kabelbindern angebunden. Ich ein heiden Gaudi, wenns ums Aussteigen geht!
    Jedenfalls hoffe ich, dass so immer weniger das Velo mit auf den Zug nehmen.

    • Veronika sagt:

      Verschiedene kriminelle Organisationen suchen noch Nachwuchs, wenn sie gerne die Saboteurin spielen. Vielleicht erfahren sie dort die Befriedigung, die sie in Zukunft davon abhält, so kranke Sachen im Zug zu machen. Oder ist ihr Beitrag ironisch gemeint?

    • captain kirk sagt:

      Ich hoffe das Sie mal dem flaschen über den Weg laufen bei solch einer Aktion.

  • Rollergirl sagt:

    Tja, Tatsaache ist, wir werden nicht wie willkommene Gäste behandelt, weil wirs nicht sind. Bin selbst VeloGAlerin (Arbeit, Freizeit; MTB/RR/Stadtvelo). Arbeit Zug-Luzern meist mit Kinderwagen und//oder Reisegepäck&allenfalls Rollstuhlfahrern überfüllt. Der Lenker meines Bikes ist zu breit, um durch die schmalen Gänge in den Postwagen zu passen (wenn ich alleine bin steig ich nicht durch das breite Schiebeportal, da ich das weder auf noch zubekomm). Diskussion-ausnahmsweise im angenehmen Tonfall-liess mich erfahren, dass man keine Ahnung hat wie das Problem gelöst werden soll. De Perrons sind zu kurz, die Passagierzahlen kaum zu bewältigen. Es kostet zu viel, Platz für Velos freizuhalten. Daher überlegen sich die SBB Preiserhöhungen für Velos.
    Ich hab mir angewohnt, auf kürzeren Strecken im Gang zu stehen, auch um allfälligem Stosspotential (eine genervte KW-Dame hat mir mal denWechsel so behandelt, dass ich zum Mech musste) vorzubeugen. Auf langen Strecken-Hoffen dass es diesmal doch nicht so schlimm sein wird&ein netter Kondi kommt. Stresssituation ja, aber anderes bleibt gar nicht übrig… Top: RhB und MGB. Anderes Kaliber aber auch andere Ausrichtung.

  • andy sagt:

    im Sommer im InterRegio bemerkt: in jedem Wagon hat es hochgeklappte Skihalter. Aber nicht bei jedem hochgeklappten Skihalter hat es Velohaken (vielleicht möchte jemand im Sommer die Skier im Waggon parken …). Dort wo es dann doch Velohaken hat, ist der kürzere so kurz, dass der Mountain-Bike Pneu nicht reinpasste. Von 5 Veloecken in der ganzen Komposition war einer durch Kinderwagen besetzt (= -20% Velokapa). Niemand hindert die SBB daran, in allen Waggons so viel als möglich Velohaken zur Verfügung zu stellen, nur sie sich selbst. Bin überzeugt, auch die SBB-Mitarbeiter fahren mit dem Auto zur Veloausfahrt. Liebe SBB, etwas visionäre Phantasie zur flexiblen Raumnutzung in Ihren Waggons ist gefragt !!! Hey Leute, und danke für eure witzigen Blogbeiträge :-)

  • Claudia sagt:

    Ich bin grundsätzlich ein grosser Fan der SBB – aber was das Mitnehmen von Bikes betrifft, habe ich auch schon div unangenehme bis unglaubliche (im negativen Sinn) Erlebnisse im Zug gehabt… Der gut gemeinte Tipp vom Mietvelo ist nett, kann aber nur von jemandem stammen, der sich ausschliesslich aufs Zweirad schwingt, um zu posten oder an den Bahnhof zu radeln – die anderen wissen, dass das eigene perfekt eingestellte Bike und ein Mietvelo nie und immer das gleiche sind!!! Und wer rät, das Biken aufzugeben, dem kann ich sagen: hab ich zwei Mal gemacht. Einmal war das Bike am falschen Bahnhof (nicht mein Fehler) und wir mussten mit dem Bus dorthin fahren und einmal (zum Glück beim Versand vom Ferienort nach Hause) gar während 5 Tagen verschollen. Wäre das beim Ferienanfang passiert, wären das tolle Bike-Ferien geworden…

    • Martin Egger sagt:

      Das mit dem Versand muss aber bei Claudia besonderes Pech gewesen sein. Ich habe mein Velo schon mindestens 10 mal von der SBB an diverse Orte in der Schweiz hin und zurück schicken lassen und das Velo ist immer rechtzeitig am richtigen Ort angekommen.

      Mit dem Selbstverladen habe ich übrigens auch nie Probleme erlebt. (Dass im ICN reserviert werden muss mit 5 Franken Zuschlag, ist mir bekannt.)

  • Beat Meier sagt:

    Warum denn nicht einfach eine Radtour vom Wohnsitz aus machen? Es macht doch keinen Sinn ein Beförderungsmittel (Velo) in ein anderes (Zug) zu verladen. Mir kommt es ja auch nicht in den Sinn mein Pferd im Zug nach Andermatt zu befördern, dort rumzureiten und dann das Pferd wieder im Zug an meinen Wohnsitz zurückzubefördern.

    • Roland K. Moser sagt:

      Z.B. am Sonntagmorgen um 6.00 mit dem Rennvelo in den Zug steigen, nach Airolo fahren. In Airolo aussteigen und 150 km mit dem Rennvelo nach Hause fahren.
      So würde ich es jetzt noch machen. Ich war vor ca. 2 jahren mal am Bahnschalter, weil ich gewusst habe, dass Moritz Leuenberger vor ca. 10 Jahren seinen destruktiven Phantasien freien Lauf gelassen hat. Die Antwort des Bähnlers war ehrlich und korrekt: Es ist nicht mehr so einfach wie früher, je nachdem ist vielleicht eine Reservation nötig und vielleicht können Sie das Velo trotzdem nicht einladen, weil der Zug überfüllt ist, und nicht jeder Zug nimmt noch Velos mit usw. Ich rate Ihnen ab.

  • Jane Mauerhofer sagt:

    Das Zügli von Interlaken nach Meiringen hat führt einen Wagen (Wagenhälfte) für Gepäck und Velos mit. Von Sargans nach Zürich führen gewisse Züge auch solche mit und von Morges nach Bière ist der Velotransport bis jetzt noch gratis. – Nicht nur für Velos stellen die SBB zu wenig Plätze zur Verfügung, auch für Gepäck. In den Gepäckablagen haben Faltvelos nämlich bestens Platz, wenn’s denn genügend Gepäckablagen hätte. – Warum übrigens Reisende 3-4 Plätze mit ihrem Gepäck blockieren dürfen, ohne einen Zuschlag bezahlen zu müssen, Reisende mit Velo aber für dieses eine Velokarte lösen müssen geht mir nicht in den Kopf. Es geht hier offenbar nicht um den belegten Platz, sondern nur darum, ob das Ding, das man mitführt Räder hat und kein Kinderwage oder Trottinette ist. Genau wie wenn man mit einem Hund reist. Für einen Hund (wenn’s kein Taschenformat ist), der unter der Bank liegt und niemandem einen Sitzplatz wegnimmt, muss man eine Karte lösen, für Gepäck auf dem Sitz aber nicht.

  • Raoul Walzer sagt:

    Ja, Ja, immer schön die SBB bashen.
    Der Vergleich von Kinderwagen mit Velo ist ja jeweils hoffentlich nicht wirklich ernst gemeint, oder?
    Ist ja wohl schon ein Unterschied ob man seinen Nachwuchs einfach nur transportieren oder aber seinen Hintern auf zwei Rädern durch die Alpenlandschaft kutschieren will? (Und was ich als Wanderer, ja, zu Fuss, das gibts noch ihr Cyclophilen! davon halte lasse ich hier jetzt mal weg)
    Dass die Züge primär zum Transport von Personen und nicht von deren Luxusproblemgefährten konzipiert werden leuchtet hoffentlich auch ein (Ach Gott, mein Karbonrad!).
    Ich bin ein passionierter Füssgänger und überzeugter ÖV Benutzer mitte 30 und hatte noch nie das Bedürfnis einen Autofahrausweis zu machen, dies vor allem dank der SBB und dem restlichen ÖV in der Schweiz. Dabei war ich nicht immer in Zürich sondern habe auch mehrere Jahre im Tessin gelebt. Im Valle Maggia gewohnt und in Locarno gearbeitet. Auch da mit dem ÖV oder aber tatsächlich mit dem Velo. Aber dann nur eines von beidem, kein Velo im Bus, egal wie das Wetter war.
    Beim Grossverteiler regional einkaufen, aber das Velo muss dann schon ein wenig weiter weg ausgeführt werden.
    Und ein Vergleich mit dem japanischen ÖV ist wohl auch nicht gerade sinnvoll. Wäre es nur, wenn die Leute hier genauso diszipliniert wären wie die Japaner, aber habt ihr allen Zugreisenden bei uns schon mal zugeschaut? Ist ja egal wenn der Zug nicht abfahren kann, Hauptsache ICH würge die pfeifende Türe (Weil der Zug gerne abfahren würde) nochmals auf, damit ja ICH den Zug nicht verpasse. *IRONIE AUS* Dass dadurch für mehrere hundert mitreisende eine Verspätung entsteht (plus die der nachkommenden Züge) interessiert ja nicht wirklich.
    Wer lieber sein Velo mit dem Auto spazieren fährt, soll das doch machen. Mehr Platz für mich im Zug!
    Abschliessend als Jemand der in einer ganz anderen Branche arbeitet: Der ÖV in der Schweiz ist TOP! Mein Kompliment an die SBB und alle anderen!
    HUGH ich habe gesprochen! :-)

  • Raphi sagt:

    Die SBB sollte sich mal die RhB und die Postautos mit den Heckträgern anschauen kommen ! Graubünden weiss wie man die Touristen anlockt.

  • Velofahrerin sagt:

    Ich persönlich finde es schade, dass man ohne Halbtax-Abo ein volles Billett lösen muss. Muss das sein?

  • Thomas sagt:

    Ein höchst bewegendes Thema – Velo und Zugfahren. Es ehrt mich, bei diesem Blog der Erste mit einem Kommentar gewesen zu sein. Das Thema wurde höchst kontrovers diskutiert. Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass die „Gegner“ nie wirklich mit dem Velo im Zug unterwegs sind, es demzufolge schwierig für sie ist, mitzureden. Immerhin sind ja Velos und die SBB umweltfreundliche Verkehrsmittel. Die sollten zusammenspannen und gefördert werden. Besonders zum Schmunzeln gebracht hat mich die Idee mit den Seecontainern mit Luflöchli, Herr Rittermann. Irgendwie kommen mir da die KZ Züge des zweiten Weltkriegs in den Sinn, was definitiv weniger zum Schmunzeln ist. Ich jedenfalls werde weiterhin standhaft bleiben und Velo GAler bleiben – schwierige Verhältnisse hin oder her. Ich ermuntere auch alle anderen Velöler – lasst Euch nicht unterkriegen! Und ja, die Mehrzahl der Kondukteure sind nett. Ein paar schwarze Schafe gibts überall:-(

  • Martin sagt:

    Ich denke es geht ums Geld. Eine Pendelstrecke Bern-Thun (30km) ist mit einem Streckenabo ca. 1000 Franken günstiger als wenn man gleich das GA kaufen würde. Ich habe jetzt nicht genau verglichen, aber diesen Betrag habe ich noch so ungefähr im Kopf. Da die meisten Pendler jedoch auch auf den Nahverkehr (Bus, Tram) angewiesen sind (u.a. weil eben der Veloselbstverlad so unattraktiv ist), kann man diese 1000 Franken Spar-Differenz bald einmal vergessen. Besonders im Fall von Thun und Bern, wo zwei Tarifverbünde auf nahem Raum zusammen seit Jahren nicht harmonieren wollen und können. Eigentlich tragisch, wenn man bedenkt, dass diese beiden Städte im gleichen Kanton liegen! Einen ausgebauten, kundenfreundlichen Velo-Selbstverlad in grossem Stil würde das GA unattraktiver machen, denn man wäre weniger auf den Nahverkehr angewiesen und das wiederum bringt weniger GA Einnahmen, weil dann viele Pendler nur noch ein Streckenabo lösen würden. Der ÖV ist aber auf GA-Einnahmen angewiesen, da sie mehr bringen als der Verkauf von Einzeltickets und Streckenabos. Der ganze auf Wachstum ausgelegte ÖV-Motor muss finanziert werden – aus Sicht der ÖV-Lobby. Trotzdem haben wir in der Schweiz hervorragende ÖV-Zustände. Die Tendenz zur GA’isierung der Bahnkunden ist jedoch meiner Meinung nach schlecht, denn es entzweit das Land in einen ÖV-Auto-Velograben. Und ökologisch ist es auch nicht. Das Velo könnte den ÖV ökologischer machen.

  • Paul Schneider sagt:

    Diesen Brief schrieb ich der SBB vor einem Jahr.
    Freundliche, aber nichtssagende Antwort

    Obligatorische Reservation ICN-Züge Änderungsvorschlag

    Sehr geehrte Damen und Herren

    Die obligatorische Reservation für Velos in ICN-Zügen ist äusserst mühsam und auch für Ihr Personal alles andere als erfreulich.

    Beispiel 1: Genf-Basel
    Nach einer Velotour in Frankreich traf ich in Genf ein. Da ich nicht genau planen konnte, wann dort sein würde, reservierte ich noch nichts.
    Fahrplan lesen, Billette inkl. Velobillett lösen, schauen, ob ein Schalter zur Reservation frei ist: Etwa 50 (!) Leute standen an, um ein Billett zu erhalten. Also: Ich gehe ohne Reservierung auf den Zug, habe Glück, mein Platz wird nicht beansprucht, dennoch lange Diskussion mit dem Kondukteur wegen fehlender Velo-Reservation. Ich muss nichts bezahlen.

    Beispiel 2: Basel-Grenchen Nord
    Ich wohne in Kaisten. In Laufenburg ist der Billettverkauf längstens aufgehoben, also drucke ich die Billette (inkl. Velobillette) aus dem PC. Basel 14 Minuten zum Umsteigen. Ist ein Schalter frei? Wieder Schlange! Also in den Zug und wieder lange Diskussion mit dem Kondukteur, obwohl mein Velo das einzige bis Grenchen bleibt. Auf die Klage, dass die SBB alle Bahnhöfe in Randgebieten schliesse, sagt der Kondukteur, ich müsse halt eine Stunde früher nach Basel fahren, um die 5-Fr. (!)-Reservation zu kaufen. Kundendienst????? Immerhin: bezahlen muss ich nichts.

    Beispiel 3: Biel-Solothurn
    Ich treffe von einer Juratour in Biel ein. Da ich weiss, dass man fürs Velo reservieren muss, schaue ich zuerst, ob ein Platz im Zug frei ist. Da der Zug ICN 531 zwischen Biel und Solothurn nicht hält, ist ja klar, dass der Platz bis Solothurn frei bleibt; ich werde sicherlich niemandem einen Platz wegnehmen. Dennoch verlangt der Kondukteur, dass ich 5 Fr. bezahle, dazu kommt noch der Zuschlag von Fr. 5.-. Fürs Velo Biel-SO zahle ich also Fr. 15.60, für mich nur Fr. 5.60. Das finde ich absolut unverhältnismässig, diskutieren mit dem Kondukteur nützte nichts. Der Kondukteur behauptete sogar, dass man die Veloreservierung am PC vornehmen könne, was absolut nicht stimmt.

    Ich könnte noch mehr Beispiele, die ich als Bahnfahrer mitbekommen habe, aufzeigen. Die Situation ist sehr unbefriedigend und nicht kundenfreundlich, aber auch für ihr Personal stressig, da es jedes Mal Diskussionen gibt. Sehr viele Velofahrer wissen nichts von der obligatorische Reservierung.

    Des weitern verhalten sich die Kontrolleure sehr unterschiedlich; von Toleranz bis Anschnauzen oder auf stur stellen (Beispiel 3) habe ich alles erlebt.

    Dazu kommt, dass das Veloabteil oft, auch wenn man mal wirklich reservieren konnte, mit Kinderwagen und Koffern verstellt ist. (Müssen die auch obligatorisch reservieren?)

    Deshalb mein Vorschlag:

    Obligatorische Reservierung aufheben!
    Wer unbedingt reservieren will (um Anschlüsse zu gewährleisten) soll das tun. Hinweis: Reservierung empfohlen.
    Hinweistafel bei allen Velohaken: Reisende mit Veloreservation haben eine Transportgarantie; bei Nichtreservation ist diese aufgehoben. Nicht reservierte Velos können bei ausgebuchten Plätzen nicht mitgenommen werden.

    Wer nicht reserviert hat, muss dann halt zurücktreten (das muss der Kondukteur dann auch durchsetzen). Das ist ja jetzt schon der Fall.

    Diese Lösung ist vor allem für Velofahrer viel flexibler, weniger nervig und erst noch mit wenig Aufwand (auch für Sie!) verbunden. Und: Sie ist kundenfreundlich.
    Die Politik der SBB ist ja, möglichst viele Kunden vom Schalter (Personalaufwand!) wegzuhalten, und mit der Reservation zwingen sie sie wegen Fr. 5.- wieder anzustehen!

    Falls es möglich wäre, Reservationen an den Billettautomaten und am PC vorzunehmen, wäre das auch eine Lösung.

  • Walter sagt:

    Die kundenunfreudnliche Behandlung der SBB zieht sich durchs Band. Und macht auch bei den teuren 1. Klass-Passagieren kein halt, die noch schlimmer dran sind. So erlebte ich letzthin bei einer Fahrt nach Basel im 1. Klass-Abteil ohne jegliche Möglichkeit zum Deponieren des Fahrrades folgendes: Um mein Rad im Auge zu behalten, stellte ich es aufrecht im Vorraum des Eingangsbereichs ausserhalb der Personenströme in die Ecke, wo es wirklich niemanden störte. Natürlich hab ich auch den Velozuschlag gelöst. Der Schaffner meinte dann erbost, dass ich genau wisse, dass ich mein Rad im Veloabteil zu verstauen hätte. Auf meinen Einwand, dass es in der gesamten 1. Klasse kein Veloabteil gibt, meinte er, ich könne ja in die 2. Klasse verschwinden und solle hier nicht rummaulen. So blieb ich ruhig und unterwürfig und konnte vermutlich dank dieser Geste meinen Platz beibehalten. Der Anschlusszug nach Frankreich der CNF war dann wesentlich Kundenfreundlicher mit Veloeinhängmöglichkeit im Vorraum des 1. Klass-Wagens. Es würde also schon gehen.

  • Massimo sagt:

    Eigenartig, man könnte fast annehmen, dass Anette Michel zum ersten mal mit dem Velo im Zug unterwegs ist. Wenn man weiss wies geht, ist die SBB mit dem Velo eine feine Angelegenheit. Aber Hauptsache, man hat einen negativen Artikel über die SBB schreiben können.

  • frank peters sagt:

    Ab sofort können Bahnreisende in Italien ihre Falträder kostenlos und ohne Hülle in den Hochgeschwindigkeitszügen transportieren. Für Pendler ist das eine deutliche Erleichterung. Denn falten oder ausklappen lassen sich die Räder in weniger als einer Minute. Das zusätzliche Verpacken und Mitnehmen der Schutzhülle ist dagegen lästig.

    Die neue Regelung verdanken die Italiener einer Kooperation zwischen Trenitalia, dem nationalen Bahnbetreiber, und dem Faltradspezialisten Tern. Trenitalia will mit diesem Angebot den multimodalen Verkehr fördern und die Kohlendioxidbelastung in den Großstädten verringern.

  • René Weber sagt:

    Ich war 4 Monate mit meinem Bike in Europa unterwegs. Da mir die Zeit fehlte, wollte ich von Kopenhagen mit der Bahn zurück nach Zürich fahren. Habe eine Woche bevor ich in Koppenhagen angekommen bin, ein Zugverbindung nach Zürich gesucht. Aber ohh schreck, es gab inerhalb von 45 Tagen keinen Zug nach ZH, der eine freies Veloabteil gehabt hätte. Einzig eine Verbindung mit 6 x umsteigen und insgesammter Fahrdauer von 20 Std. habe ich gefunden. Zuletzt habe ich einen Flug von Kopenhagen nach Zürich gebucht, der sogar noch günstiger wie die Fahrt mit der Bahn war!

  • Peter Wichtig sagt:

    Was ich noch gerne wissen würde: Wer nicht reserviert hat muss 10.- Reseverationsgebühr zahlen. Das ist klar, das war schon immer so.
    Seit man Billette aber nicht mehr nachlösen kann im Zug muss man nun auch noch die 100.- Fr Busse obendrauf zahlen oder fallen Reservationen nicht unter die Kategorie Billette?

  • Marcus sagt:

    Freunde, wovon redet ihr? Noch vor wenigen Jahren waren alle Züge NICHT für den Transport von Velos eingerichtet. Und heute kann ich von Basel nach Interlaken oder von St.Gallen nach Genf fahren und zu jeder Tageszeit das Fahrrad mitnehmen. Dieses Blog-Gejammere samt Kommentaren von Nicht-Bahnbenutzern (‚man sollte Auto fahren und nicht Bahn’/’Schuld ist Moritz Leuenberger‘) ist über weite Teile ungeniessbar für alle, die sich gewohnt sind, in Brig das Velo zu verladen, im Speisewagen einen Tee zu geniessen und irgendwo in der Ostschweiz ausgeruht anzukommen. Aber darüber wird Annette Michel vom Tagi wohl nicht schreiben wollen?

    • Roland K. Moser sagt:

      ML hat die Sache mit dem einfachen Velotransport in den Postwagen abgeschafft. UND noch vor wenigen Jahren waren ALLE Züge für den Transport für Velos ausgerüstet – Die Velos wurden in den Postwagen transportiert.

      • Roland K. Moser sagt:

        Wenn noch jemand weiss, wie genau es gelaufen ist, dass der Velo-Transport mit den sozialistischen Bundesbahnen derart komplex ist, soll es bitte schreiben.

      • stev sagt:

        Da heute die meisten Züge vollverpendelt sind, (d.h. vorne eine Lok, hinten ein Steuerwagen – wenn der Zug in einem Bahnhof einen Fahrrichtungswechsel machen muss – z.B. Bern oder Zürich – , dann muss einzig noch der Lokführer von einem Ende des Zuges zum anderen laufen und weiter gehts…) kann man nicht einfach noch „einen Postwagen anhängen“ – der wäre ja dann bei einem Fahrrichtungswechsel vor der Lok / dem Steuerwagen…

      • Sandro Müller sagt:

        Wie inkompetent!! Postwagen waren nie für die Reisenden zugänglich, Sie meinen Gepäckwagen! Die schnellsten Gepäckwagen bei der SBB fahren Vmax. 160..Verspätungspotential zwischen Zürich und Bern ca. 15-20 Minuten! Zusätzlich sind leider viele Velofahrer nicht fähig, nach eingeladenem Fahrrad die Türen UND die Sicherheitsstangen wieder zu schliessen.
        Aber nach den ersten Toten kann man ja einen neuen Blog starten!
        Es herrscht Meinungsfreiheit in der CH, trotzdem sollte man zuerst das Gehirn einschalten und nachher die Tastatur betätigen!

  • Cybot sagt:

    Ich erinnere mich noch an eine Velotour in England, dort durfte pro Intercity nur ein einziges Velo mitfahren. Da wir zu dritt unterwegs waren, war das mehr als nur nervig. Im Vergleich dazu sind die SBB doch das reinste Veloparadies.

  • Andreas Meier sagt:

    Zum Thema, warum nicht mehr Velos als Hakenplätze transportiert werden dürfen: Das hat alleine mit der Sicherheit zu tun. Und diese Regeln stammen nicht mal alleine von der SBB, sondern z.B. vom BAV. Velos und Kinderwagen, die Eingägne, Plattformen oder Durchgänge versperren, sind lebensgefährlich. Und zwar im Fall eines Zwischen- oder Unfalles. Entgleisung, Feuer (Tunnel…), Felsen oder Kühe auf den Geleisen, Schneerutsche, Unterspülungen, technische Defekte, Fahrzeuge auf Bahnübergängen usw. – das kann jederzeit geschehen und dann müssen Rettungswege und Notausgänge frei sein, Velos sicher verstaut sein. Beim Crash wird so ein Bike zum Geschoss. Menschen in Panik, Zug überfüllt, wie so oft in den Sotsszeiten… da kann bereits ein Velo Leben kosten. Punkt. Ein Beispiel? Fall Hirschengrabentunnel: Dritte haben Feuer ausgelöst, S-Bahn blieb stehen im Tunnel. Stellen Sie sich mal diese Situation vor. Im Flugzeug muss alles korrekt verstaut sein. Auch da gibt es Diskussionen mit dem Personal. Aber da schnallens die Passagiere, dass es um ihre Sicherheit geht. Im Zug stellen aber alle einfach alles überallhin. Die SBB ist schuld. Aber das gibt noch niemandem das Recht, andere Menschen zu gefährden. Alle die über das Personal herziehen: ich hoffe Sie verstehen jetzt, dass die kompromisslos auf Sicherheit und nicht auf individuelle Wünsche achten. Die machen nur ihren Job. In der Schweiz fährt bald wieder ein Zug. Ein Glas Most im Buffet nach der Velotour und den nächsten Zug nehmen, wenn man vergessen hat nachzuschauen obs denn ein ICN ist oder nicht. So schlimm ist das doch nicht?

    • Jane Mauerhofer sagt:

      Die Reisenden stellen im Zug alles überallhin, weil es nicht genug Gepäckablagen und vor allem nicht genug Gepäckablagen für grosses Gepäck gibt.

  • Stephani sagt:

    un, ich fahre auch Zug und Velo. Meine Erfahrungen mit der SBB sind im grossen und ganzen gut. Man muss halt auch ein bisschen schauen, dass man nicht während den Stosszeiten das Velo mitnehmen will. Im Übrigen habe ich mit dem Personal meistens gute Erfahrungen gemacht. Für sie ist es ja auch nicht einfach, allen alles recht zu tun. Das Problem ist halt, dass sämtliche Infrastrukturen am Limit oder darüber sind. Jedes Jahr 80’000 Personen mehr in der Schweiz merkt man.

  • Matthias Kunz sagt:

    Ich und meine Familie haben kein Auto, dafür 2 GA und 2 Velo GA. Dieser Artikel spricht mir aus dem Herzen.

    1. Die ICN Gebühr ist die grösste Schikane die sich ein Velofahrer überhaupt vorstellen kann. Fahren Sie mal mit dem Velo in irgendeine Stadt (Genf, Zürich, Basel, Bern o.ä.) und machen Sie einen Veloausflug. Wir haben dann jeweils noch die Tochter auf dem Sitzli dabei.

    Jegliche Spontanität macht schlicht keinen Spass mehr, wenn man sich dann beim zurückfahren trotz GAs noch an die Guichets stellen muss um dieser Reservationen zu lösen! Man wird quasi dazu gezwungen, entweder 45 Minuten vorher am Bahnhof zu sein oder die Busse zu bezahlen.

    Ich wohne im Solothurnischen und pendle täglich via Biel nach Bern. Wenn ich ab und zu das Velo mitnehme und abends spät heimkomme, gibts je nach Zeit keinen Regio mehr und ich MUSS den ICN nach Basel nehmen. Eine Station von Biel nach Grenchen. 7 Minuten Fahrt. Dies zu einer Zeit wo in Biel kein Guichet mehr geöffnet hat. Ich warte also entweder eine halbe Stunde auf den nächsten (Inter)Regio oder darf die Busse bezahlen. Auch an einem Donnerstag um 22 Uhr ist das für die Schaffner eine selbstverständlichkeit… Wobei man fairerweise sagen darf, dass es auch solche gibt, welche aufgrund des geschlossenen Schalters in Biel auf die Busse verzichten und nur die Gebühr von 5.– einkassieren.

    2. Auch schon genannt, die Unstetigkeiten bei den Kompositionen. Man weiss nie was gerade für ein Zug kommt. Muss man jetzt mit dem Velo ganz vorne warten oder ganz hinten? Velofahren auf dem Perron geht nicht, hoher Puls ist garantiert…

    3. Freuen Sie sich. Es wird weitere Reservationsgebühren gehen. Obschon noch nirgends deklariert (oder hab ichs noch nicht gefunden?) haben neu renovierte 1. Klass Wagen Velohaken wo die Reservationsgebühr schon mit stolzen 10.– deklariert ist. Nur der Anfang?

    Nichtsdestotroz, ich fahre gerne SBB und nehme auch gerne das Velo mit. Als nächstes kaufe ich mir ganz einfach ein Klappvelo für den Arbeitsweg…

    • Roland sagt:

      leider nicht nur die 1. Klass-Wagen…

    • Jane Mauerhofer sagt:

      Kaufen Sie dann zum Klappvelo auch noch gleich einen CarryOn Bag. Die meisten Schaffner sagen zwar nichts, wenn man den nicht übers Klapprad gehängt hat, aber hie und da hat man’s leider mit einem Tüpflischiisser zu tun.

  • Roberto sagt:

    Warum soviel (falsche) Aufregung wegen den Velos?
    Hat schon jemand versucht mit einen normale Koffer von Zurich oder Genf Flughagen nach Lugano, Chur oder Brig
    zu fahren?
    Es gibt kein Platz fuer solche Reisende weder in der 1. noch in der 2. Klasse, vom Umsteigen gar nicht zu reden.
    Also nicht Jammern und weiter die teure SBB benuetzen oder besser das Auto nehmen

    • captain kirk sagt:

      Ich kann da nur beipflichten.

      Ich bin im Sommer fast jedes Wochenende in den Bergen zum Wander, Klettern oder Hochtouren. Hin und zurück wenn möglich mit dem Zug. Ist an und für sich ganz bequem. Nur wo ich meinen Rucksack in den neuen Zügen hintun soll weis ich bis heute nicht. Eine Laptoptasche hat Platz aber mit allem was grösser ist, ist man gelackmeiert.
      Aber dafür haben wir ja bald W-Lan.

    • sitkos sagt:

      Kommt wohl darauf an, wie gross ein „normaler“ Koffer für Sie ist. Koffer kann man ansonsten in die Lücke zwischen zwei Sitzen stellen.

  • Dave sagt:

    Besonders prekär wird dann die Verladesituation bei Engpässen wie bei einem Triathlon. Im Sommer musste ich auf der Strecke von ZH – Lausanne gleich zweimal Penalty bezahlen, weil ich keine Fahrradreservation hatte (hey, wie informiert hier die SBB überhaupt?!?) bis Biel hatte ich eine Kontolleurin, welche Verständnis hatte und „nur“ 5 Franken verlangte, auf der Weiterreise nach Lausanne wurden mir dann aber satte 20 Franken verlangt, das ist doch reinste Willkür.

  • Pia sagt:

    Velo fahren sollt ihr, nicht Zug fahren!

  • Jaiho sagt:

    SBB könnte nicht nur velofreundlicher sondern auch Kundenfreundlicher werden. Für unsere Rückfahrt von unseren Veloferien nach Wien: Bei der ÖBB im Internet innert 10 Min. den geeigneten Zug gefunden mit Preisangabe, sofort buchbar. Ich wollte aber ja schliesslich die SBB bevorzugen. Nach sehr langem Internet-Aufenthalt in der SBB Seite, kein Zug gefunden, Auskunft wird in den nächsten drei Tagen gegeben. Dann sogar noch zum SBB Schalter gegangen, der nette Herr meinte dieser Zug ist erst drei Monate vor der Reise buchbar und wie teuer es ist kann er auch nicht sagen. Zurück nach Hause und problemlos bei der ÖBB zu einem frühbucher Tarif gebucht. Da könnte die SBB noch was lernen……

  • Jaiho sagt:

    Veloferien mit Familie
    Hier einmal etwas positives: Mit der Familie (5 Personen) und Velos vollgepackt für 4 Wochen Ferien am Bahnhof. Zug fährt ein, Verlad beginnt. Da kommt ein Mann dazu und meint: Hallo ich bin der Lockführer, ohne mich fährt der Zug nicht ab! Er half uns beim einladen und los gingen die Ferien. Bravo und vielen Dank dem netten Lokführer, falls er dies List.

  • Michael Yurovski sagt:

    In der kopenhagener S-Bahn kann man gratis Velos transportieren, in Japan gibt es teilweise sogar Rolltreppen speziell für Velos, und wer schon mal in der U-Bahn war, weiss dass der Platzmangel dort erheblich fortgeschritten ist, doch das System funktioniert dennoch.

    Fragt sich warum die SBB nicht auch eine ähnliche Position gegenüber Fahrradtransport einnimmt. Es geht soweit dass ihre Kontrolleure Leute mit Transbags anschreit und aus den Zügen wirft, so wie es mir auf der Rückreise von Italien vor gut einem Monat passierte.

    Ich bin sehr froh wird dieses Thema hier aufgegriffen. Die SBB versucht die Nachfrage des Velotransports mit Verboten zu überdecken, um sich so der Diskussion zu entziehen. Doch dieses Ignorieren verhilft zu überhaupt keiner Lösung.

    Höchste Zeit für die SBB, um auf die wachsende Nachfrage zu reagieren. Und dies betreffend Freizeitfahrer, Reisende (national sowie international) und Pendler.

    Warte gespannt auf eine Antwort. M.Y.

  • Roland K. Moser sagt:

    Dass man Velos nicht mehr so einfach mitnehmen kann, ist ein Furz von Bundesunrat Moritz Leuenberger, natürlich ein menschenfeindlicher Sozialist.
    Vorher konnte man ein Billet fürs Velo lösen und das Velo im Postwagen abgeben und dann in einem Passagierwagen sitzen. Das war sowohl in Schnell- als auch in Regionalzügen möglich. Einmal konnte ich im Postwagen mitfahren. Im Sommer mit voll geöffneter Wagentüre. War lustig und illegal.
    Eben weil ML mal schlechten Sex hatte, geht das heute nicht mehr. Die SBB sind bei mir ein rotes Tuch. Man sollte nicht Zug fahren, sondern Auto!
    Ich würde noch viel mit dem Rennvelo im Zug irgendwohin fahren und dann mit dem Velo nach Hause – Die SBB haben es überhaupt nicht nötig – fahrt Auto.

  • Lebst Du in New York, nimmst Du dein Bike mit in die Subway. Niemand sagt etwas,. Niemand stösst sich daran. Es ist halt einfach so, die einen kommen mit dem Koffer, andere mit dem Kinderwagen, andere mit drei Handtaschen, viele mit einer Guten und andere mit einer miesen Laune, von all denen haben alle ihren Tag vor sich und wollen einfach leben. Also wo liegt das Problem? Die Schweiz ist wie ein Kreuz in der Seele dieser Menschen. Das muss schmerzhaft, den nur unglückliche Bürger schnüren sich noch mehr ein.

    • Therese Gubler sagt:

      Sie waren schon lange nicht mehr in NY, oder? Da gibt es haufenweise Vorschriften und Einschränkungen:
      – Subway: Erlaubt, aber nach Möglichkeit nicht in der Rush-hour
      – LIRR und MNR: Ja, abe nicht immer und nicht auf allen Zügen und nicht während der Rush-hour und nicht während Feiertagen. 5 US$ für einen Velo-Pass, aber mehr als vier Velos unter der Woche pro Zug oder acht Velos an Wochenenden, ausser wenn ein Velo-Zug fährt, der dann bis zu acht Velos transportiert.
      – SIR: Ja, ausser von 6 bis 9 Vormittags.

      Daneben gibt es noch privatisierte Streckenabschnitte, auf denen es nicht erlaubt ist. Und, und, und.

      Aber Sie wollen ja nicht Äpfel mit Birnen vergleichen… gehen Sie also mal zu Amtrak und kaufen Sie ein Ticket von Grand Central nach Boston. Dann erhalten Sie erst mal Angaben, wie gross und schwer ein Velo maximal sein darf, und vor dem Einladen müssen Sie beweisen, dass Sie selber es auf Schulterhöhe stemmen können. Kostenlos? Pustekuchen, auch dort kostet es…

  • L. Bruderer sagt:

    Nach einigen schlechten Erfahrungen mit dem Velotransport in der SBB, habe ich mir ein Auto zu getan. Jetzt kann ich endlich mit gutem Gewissen und ohne Sorgen die entlegenen Winkel des Landes mit dem Velo erkunden :) Meine Ansicht ist, dass die SBB als Unternehmen hier zusätzliche Marktchancen verpassen. Vielleicht würde ein privatisiertes Unternehmen in dieser Hinsicht anders handeln.

  • Jutta Maier sagt:

    Ist doch logisch, dass die SBB keine Velos mehr transportieren will: sie vermieten Velos lieber selber. Das ganze Theater ist mir eindeutig zu teuer geworden. Ich boykootiere die SBB, wann immer ich kann.

  • Mike sagt:

    Danke für diesen Artikel, der offensichtlich nicht nur mir aus der Seele spricht. Auch bezüglich RhB. Da geht’s offensichtlich, aber die SBB kriegen’s nicht auf die Reihe. Wenn der Zug eine echte Alternative zum Auto sein soll, müsste man eigentlich annehmen, dass der Velotransport selbstverständlich zum Konzept dazugehört, aber offenbar liege ich da falsch.

    Was mir übrigens auch extrem sauer aufstösst, ist die Ungleichbehandlung von Velo und Kinderwagen. Oft parkieren die lieben Eltern ihre Vehikel dann auch noch in den Interregios vor den Veloplätzen, mit dem Velo kommt man nicht mehr rein… und hat, ganz im Gegensatz zu den Besitzern der Kinderwagen, extra für sein Gefährt bezahlt. Leuchtet mir partout nicht ein.

  • Astrid sagt:

    Ich finde alleine die Tatsache, dass ein verpacktes Velo kein Tickt benötigt, für ein unverpacktes aber sehr wohl zusätzlich Geld bezahlt werden mnuss, nicht logisch.

    Ich finde den Punkt, dass Velofahrer für ihr Velo ein Ticket lösen müssen, wirklich wichtig.
    Velofahrer zahlen dafür, dass sie VIELLEICHT ihr Velo mitnehmen dürfen im nächsten Zug. Ist dieser voll, darf das Velo nicht mit.
    Ich finde das ein dreistes Angebot, zu dem ich bisher keine sinnvolle Alternative gefunden habe (den Velosack mit zu nehmen auf Tour ist wirklich umständlich)

    Eine Marktlücke ist der Transport von Velos und Velofahrern auf sehr ausgelasteten Zugstrecken (z.B. Sommer-Wochenenden Züri-Bern o. Züri-Chur). Vielleicht hat jemand Lust, hier anzusetzen und ein Privatunternehmen realisiert ein Konzept? Vielleicht unterstützen Sponsoren oder Velovereine? Oder vielleicht hilft die SBB finanziell. Die SBB macht mir den Eindruck, sie will Velofahrer nicht mit Velo transportieren. Vielleicht ist die froh, übernimmt ein Privatunternehmen den Teil?

    • Matthias sagt:

      An vielen Bahnhöfen kann man Velos verladen lassen. Das kostet nicht allzu viel und ist sehr bequem. In Tourismusgebieten kann man sich bei den SBB ein Velo mieten. Ja man kann es an einem Bahnhof abholen und an einem andren wieder abgeben. Die Velos sind auch gut gewartet. Viele Städte bieten sogar Mietvelos kostenlos an. Es gibt also viele Möglichkeiten eine Zug und Velofahrer miteinander zu verbinden. Von der SBB erwartet man eine hohe Flexibilität aber selbst ist man nicht flexibel und will mit das eigene Velo unbedingt selbst verladen. Extra Wagen für einige wenige Wochenende vorzuhalten bringt lohnt sich für die SBB ganz einfach nicht. Andere Bahnen dienen fast ausschliesslich dem Tourismus und haben andere Prioritäten.

      • captain kirk sagt:

        Sind Sie schonmal solch ein Mietvelo gefahren? Ich schon, und wissen Sie was? Ich werde es niemals wieder tun!
        Diese Dinger haben den Namen Velo nichtmal verdient.

        Veloaufgeben ist eine Sache für sich. Wer schonmal erlebt hat wie die Velos dort behandelt werden…… hmmm nein sorry dafür ist mir mein Titanrenner einfach zu schade.
        Hinzu kommt noch folgendes: Bei Aufgabe bis 19 Uhr steht Ihr Velo am übernächsten Tag ab 9 Uhr zum Abholen bereit.

  • Franz Stocker sagt:

    Viele Velofahrerinnen sind nicht stark genug, um das Velo in den Waggon zu heben, wenn es kein Niederflur Wagen ist. Bei den schweren Elektrobikes brauchen oft auch Männer Hilfe. Wer nicht in der Lage ist, sein Bike selbst zu händeln, soll lieber zuhause in der Gegend rumkurven.

    • Sabine sagt:

      Viele Touristen/Reisende sind nicht stark genug, um ihren Koffer un den Waggon zu heben, wenn es kein Niederflurwagen ist. Auch (ältere) Männer… Wer nicht in der Lage ist, seinen selbst zu händeln, soll lieber zuhause bleiben…

    • Frans sagt:

      Schon mal was von „einander helfen gehört“ ?
      Das bringen wir unsere Kindern bei.

  • Scolari sagt:

    Bei dem Lob für die RhB muss ich noch einen drauflegen. Nach einem Gewitter hat uns der Stationsvorstand in Scuol vor ein paar Jahren gar noch die Bikes mit dem Schlauch abgespritzt. Diese Aktion wurde sehr geschätzt! Die SBB soll die gute Leistung vom Gigathlon ins Tagesgeschäft portieren.

  • Roman Rebitz sagt:

    Wollte vor kurzem auch mal mit dem Velo reisen. Auf der Homepage nachgeschaut was wo wie erlaubt ist und fand zwei verschiedene Informationen welche sich widersprachen, danach ging ich an den Schalter und erhielt nochmals eine andere Aussage. Da ich die Bussengeilheit der Kontrolleure kenne und kein Risiko eingehen wollte reiste ich danach mit dem Auto. Hoffe die SBB hat inzwischen mal alles abgeglichen, ist bzw. war echt ärgerlich.

  • dan meier sagt:

    die SBB gebärden sich seit längerem, als seien sie ein selbsttragendes Unternehmen, das sich in einem Markt behaupten müsse, ganz egal ob es um Preisgestaltung oder Serviceabbau geht. Wer Zug fährt, soll doppelt bezahlen und die Schnauze halten, so siehts aus. So ist das halt, wenn sich ein Unternehmen daran gewöhnt ist, von der Politik hoffiert zu werden. Darum gilt ähnliches für die Swisscom. Und von den too-big-to-fail Unternehmen aus der Finanz- und Chemiebranche will ich gar nicht erst anfangen. Auch in der CH hat sich die Idee durchgesetzt, Mensch und Staat seien für die Wirtschaft da und nicht umgekehrt.

  • HansHuber sagt:

    Wer fährt den schon Velo?! Schafft Euch ein Auto an und die Probleme sind erledigt… WEnn ich schon nur VeloGA höre sträuben sich mir die Nackenhaare…

    • Urs Kyburz sagt:

      Wenn ich solche Kommentare lese a) sträuben sich MIR die Haare und b) frage ich mich, was Sie in diesem Blog verloren haben. Schon mal was von Stau gehört? Oder Klimaerwärmung? Oder Ressourcenknappheit? Oder Oilpeak?

    • Roland k. Moser sagt:

      Das Interessante ist eben, dass es früher problemlos möglich war, am Sonntagmorgen um 6.00 einen Zug zu besteigen, mit dem Rennvelo natürlich, nach Airolo zu fahren und dann mit dem Rennvelo nach Hause. Habe ich mal gemacht, war gut und ich würde es sofort wiedertun, aber bei den Sozialistischen Bundesbahnen geht das halt nicht mehr.

  • Urs Kyburz sagt:

    Machen Sie mal Veloferien mit einer Familie: Drei Fahrräder, ein Windschattenvelo und ein Anhänger. Fragt man einen herumstehenden Beamten im Bahnhof Aarau, wo genau der Zug nun hält, wird man angeschnauzt und einem klar gemacht, dass er keine Zeit habe. Soviel zum Kundenservice. In Chur: Zwei Zugbegleiter der RhB helfen uns, die Velos und Anhänger speditiv zu verladen und am Zielort wieder auszuladen. Schade, reicht das Streckennetz der RhB nicht bis Aarau. Kundenservice bei der SBB? Fehlanzeige. Als Velofahrer wird man von denen vergrault.

    • Roland k. Moser sagt:

      Die Sozialistischen Bundesbahnen sind ein überfinanzierter Monopol- und Beamtenapparat. Der Geschäftsführer wird ca. 500’000.– Fränkli p.a. nach Hause tragen. Das gesamte Kader bei den SBB ist 5-fach überbezahlt. Eine maximale Lohnschere von 1 : 3, netto und 100 % Pensum, würde Abhilfe schaffen.

    • Eduard J. Belser sagt:

      Ja, die kleine Rote macht’s der grossen SBB vor, was Service und Kundenfreundlichkeit anbetrifft und auch das neue Rollmaterial bringt’s. Aber die kleine Rote hat auch noch viel älteres Rollmaterial mit hohen, steilen und engen Einstiegen. Ich freue mich auf die neuen Regionalexpress-Züge für die Albulastrecke mit grossem Veloabteil mit Niederflureinstiegt, die jetzt bei StadlerRail im Bau sind. Noch etwas: Klappvelos habe immer noch einen schlechten Ruf, aber es gibt heute Modelle auch für höchste Ansprüche. Es lohnt sich unter http://www.velowerk.ch beim Klappvelo-Guru nachzusehen. Billig sind die dort angebotenen Klappvelos nicht, aber vom aller Besten. Gerade bei Klappvelos ist ja die Gefahr gegeben, dass das Schäppchen zu schnappt und man/frau sich die Finger einklemmt, deshalb lohnt sich hier Qualität besonders!

  • Ali Ferkous sagt:

    Die belgischen Bahnen führen bei praktisch jedem Zug einen halben Gepäckwagen mit – sowas könnten die SBB wieder einführen und sich überlegen, wie man bei den Doppelstockzügen das Veloabteil besser ausnützen könnte. Velos müssen nicht zum Fenster rausschauen, da könnte man die Hälfte der Velos auch halbhoch hinhängen – das würde das Platzangebot für Velos um 100 % erhöhen…

  • Simon Scheiwiller sagt:

    Wenn ich mit dem Zug unterwegs bin, ist praktisch immer mein Klappvelo dabei. Dieses braucht wenig Platz, und in den Städten komme ich schnell vorwärts. Aber auch hier könnte die SBB etwas praktischer veranlagt sein: Wenn ich das Velo einfach nur zusammenklappe, gilt es als Velo, mit den ganzen Konsequenzen von Reservationspflicht, Velo-Billet, keine Beförderung zu Stosszeiten etc. Wenn ich einen Sack darüberstülpe, ist es ein normales Gepäckstück, das ich immer und überall gratis mitnehmen kann. Mir kommen da jeweils die Schildbürger in den Sinn…

    • Matthias sagt:

      Im Transportsack ist die Gefahr durch Verschmutzungen gebannt. Viele Velos haben heute leider kein Kettenschutz mehr. Ein Sack über das Velo stülpen ist ja keine grosse Arbeit und eine Win – Win Situation. Keine Verschmutzungsgefahr für die SBB dafür braucht der Velofahrer kein Billett.

      • Simon Scheiwiller sagt:

        Das mit der Verschmutzungsgefahr ist absolut verständlich, darum mache ich das auch jeweils diskussionslos. Aber die Kontrolleure wissen ja selbst nicht, was sie wollen. Einige sagen mir beim zusammenklappen: lassen sie doch den Sack, das brauchts nicht.

        Im Übrigen ist mein Kinderwagen manchmal schmutziger als das Velo (z. B. wenn ich gerade von einem Waldspaziergang zurückkomme und direkt in den Zug steige). Eine Schmutzzulage wird dort aber auch nicht verlangt…

        • Matthias sagt:

          Die Regeln müssen für den schlimmsten Fall ausgelegt sein. Also verdrecktes MTB mit offener Kette im vollbesetzten Zug. Im Falle von Diskussionen ist die SBB dann auf der sicherer Seite. Bei einen Faltrad mit gekapselten Riemenantrieb kann man dann immer noch spontan die Bestimmungen lockern.
          Ein Kinderwagen hat schon mal keine Kette und kippt nicht um.

  • john fiva sagt:

    Diese Grundstimmung habe ich auch erlebt. Ich glaube, die SBB sieht bei jedem anderen Transportmittel eine Art Konkurrenz.Kommt dazu das die SBB verantwortlichen nicht gerade wie Velofreaks aussehen.

  • Matthias sagt:

    Leider halten sich viele Velofahrer nicht an das Verladeverbot in den Stosszeiten von 6-8 und 16-19 in der S-Bahn. So ein Velo ist nun mal recht sperrig und braucht mehr Platz als ein Sitzplatz für einen Passagier. Zudem gibt es Mountainbiker die direkt vom Trail in den Zug gehen. Die meisten Mitreisenden sind nicht so erpicht auf Kettenschmiere und Schlamm im Zug. Oder das Bike wird einfach irgendwo abgestekkt und versperrt Türen oder Durchgänge. Also liebe Biker schickt doch das Bike vorher mit der Bahn und reist bequem ohne Velo, mietet ein Velo am Zielort oder geht in eurer Region biken.
    Ansonsten gibt es schöne Faltvelos.

  • urs bilger sagt:

    die sbb-ler würden bauklötze staunen, was hier in thailand ohne aufpreis und reservation alles im zug transportiert wird :)

  • Eric Ralph sagt:

    Unangenehm und gefährlich ist es teilweise! Oft schnippisch der Ton! Da steht man nun als langjähriger Autofahrer das erste Mal mit seinen Pedelec auf einem Bahnhof, hat gerade die Fahrscheine gelöst und sucht krampfhaft den passenden Eingang beim Einfahren des Zuges. Wo? Am Anfang, am Ende oder gar in der Mitte der `Komposition`? Wer sucht der findet – nur schnell genug muss es halt sein! Wie?! Ebenerdig, mit steilen Stufen gar (immerhin ca. 40 Kilo Gewicht sind mühsam zu stemmen, andere Fahrgäste kommen dazu), was, wenn das kleine, nur von innen einsehbare Veloabteil schon belegt ist? Und tatsächlich – da steht man nun neben der Minibox mit den bereits senkrecht aufgehängten Fahrrädern hilflos herum, kann weder vor noch zurück und Fahrgäste sowie grimmige SBB`ler umschiffen das eigene, den Weg versperrende Gerät im stark schwankenden Durchgang. Krampfhaft hält man die Lenkstange fest und denkt `jetzt nur nicht samt dem neuen Velo stürzen`! HBF Zürich – aus- und umsteigen – Gott sein Dank – nur raus hier! Anfragen beim Personal auf dem Perron, wo man beim Anschlusszug nach Luzern mit seinem Gefährt am besten unterkommt, werden im Vorbeigehen mit hochgezogenen Augenbrauen und finsterer Mine bedacht. Ganz hinten, also am Ende des Zuges sei noch so ein Waggon, man müsse halt schauen, ob es noch Platz hat. Also heisst es jetzt seinen Drahtesel im gestreckten Galopp ganz weit nach hinten zum Wagen mit der Aufschrift Velo/ Fahrräder zu bringen. Ziemlich eng ist es dort schon, am frühen Werktagnachmittag, aber es geht gerade noch so und jetzt steht das nicht ganz leichte Elektrovelo, nur vorne in einer Halterung etwas eingeklemmt schwankend zwischen diversen Kinderwagen mit teils schlafenden Kindern. Wenn das nur gut geht, denke ich, wundere mich ob der Knappheit an geeigneten Waggons und bleibe auf dem Sprung, falls sich doch noch etwas löst. Immer und immer wieder Stress pur! Danke für alles, liebe SBB mit dem Shareholdervalue-Primat – ich schaue mich jetzt wieder nach einem Auto inkl. Velohalterung um und überlege, ob ich mein Halbtaxabo überhaupt je wieder verlängere.

    • Therese Gubler sagt:

      Shareholder-Value-Primat? Na toll, erklären Sie mir, wo ich SBB-Aktien kaufen kann.

      Und jemanden, der sein Elektro-Velo in den Zug mitschleikt, kann ich schlicht nicht ernst nehmen. Was ist das nächste? Die Kreidler ins Familien-Abteil wuchten? Ihre Jereminade zeigt doch nur, dass Sie, der sich selber als „langjähriger Autofahrer“ outet, der erstmals seinen Elektro-Töff (Ja, ein Elektro-Velo ist, anders als es der Name impliziert, ein Elektro-Töff) in den Zug mitnimmt, sich schlicht nicht informiert hat. Dazu kommt: Mit einem Elektro-Töff hätten Sie die 56 Kilometer bis Luzern wohl ebenso schnell absolviert wie mit dem Umsteigen, Einsteigen, Warten, Aussteigen.

      Ansonsten finde ich: Velos gehören auf die Strasse und nicht in den Zug. Wer einfach mal im Tessin eine Runde drehen will, soll doch mit dem Zug dorthin reisen, sich vor Ort ein Velo mieten, Reise und Velofahrt geniessen statt sich hier als pedalende Jammeris zu outen.

    • HansHuber sagt:

      Das sind auch meine Erfahrungen, nur asoziale MItreisende und grottenschlechte Infrastruktur weil zu klein, zu schmal, zu kalt, zu schmutzig, zu wenig, zu dunkel… ÖV ist gestorben!

  • U. Ruegg sagt:

    Wegen des Velotransports habe ich mehrmals mit RAILECHO3 habe ich Korrespondenz geführt, z.B.

    Ich finde es unlogisch, dass für ICN Züge der Jurasüdfusslinie im Sommer eine Velo-Reservation verlangt wird, jedoch nicht in den Doppelstock-Zügen, sind doch Sitzangebot und Anzahl Reisende in den letzteren um Einiges höher. Wäre es nicht sinnvoll, von Reservationen für erstere abzusehen, zumindest an Wochentagen ?
    Im Uebrigen möchte ich hinzufügen, dass ich sowohl mit der Zuvorkommenheit des SBB Personals als auch mit Komfort, Pünktlichkeit, Fahrplandichte und -Gestaltung sowie auch mit dem Design der SBB sehr zufrieden bin.

    Antwort:
    Vielen Dank für Ihre E-Mail. Sie schätzen die Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und betiteln das Verhalten unserer Mitarbeiter als „freundlich“. Das freut mich sehr – merci für die netten Worte.
    Für die Konzeption der Züge unserer Fernverkehrsflotte ist das Abwägen der verschiedenen Interessen unserer Kunden sehr wichtig und auch schwierig. Besonders hohen Stellenwert hat natürlich das Unterbringen von möglichst vielen Sitzplätzen. Gleichzeitig möchten wir genügend Platz für Fahrräder, Kinderwagen und auch Gepäck sicherstellen. Es ist unser Ziel alle Kundenbedürfnisse zu berücksichtigen und zu erfüllen – wir sind uns bewusst, dass uns dies leider nicht immer gelingt.

    Wir erachten die Kombination Velo und Bahn als sinnvoll auf verschiedenen Ebenen – oekologisch, oekonomisch und auch praktisch. Wir wollen deshalb den Veloselbstverlad in Zukunft aufrechterhalten und bauen insbesondere in den neuen Regionalfahrzeugen Plätze für die Velos ein. Auch für die Veloabstellanlagen an den Bahnhöfen wollen wir uns künftig noch mehr einsetzen.

  • Georg Russ sagt:

    Als häufiger Velofahrer, der ich jetzt seit einem halben Jahr in der Schweiz arbeite und lebe, kann ich sagen, dass die SBB schon ziemlich velofreundlich sind. Ich denke, über Kurzstrecken und S-Bahnen muss man sich gar nicht unterhalten, da klappt es einfach ganz gut. Bei Langstrecken (ICs und ICNs) kann ich das nur mit der unsäglichen und absolut velounfreundlichen Reservierungspflicht in deutschen ICs (DB) und der absoluten Nichtmitnahmemöglichkeit in ICEs vergleichen. In Deutschland geht die Tendenz auch zu weniger Mitnahmemöglichkeiten in Fernzügen, da die alten ICs nach und nach durch mehr ICEs ersetzt werden sollen.

    Im Sinne von uneingeschränkter Mobilität (ob prinzipiell gut oder schlecht, sei hier dahingestellt) kann ich nur befürworten, die Velomitnahme im ÖV generell zu ermöglichen. Das Velo-GA finde ich sehr gut und wenn ich sehe, was viele Leute an Hausrat im schweren und sperrigen Koffer mitschleppen, könnte man auch da durchaus eine Gepäckgebühr veranschlagen.

    Extra-Gepäckwagen oder -abteile für längere Strecken fände ich sehr sinnvoll, bin mir aber nicht sicher, ob das betriebswirtschaftlich umzusetzen ist. Von den norwegischen Langstreckenzügen kenne ich das auch so (beispielsweise Oslo-Trondheim) als Velo- oder Gepäckselbstverlad und fand diese Lösung sehr gut.

    Auf Ausflugsstrecken und in beliebten Veloregionen wird es aber immer zu Engpässen kommen. Da stellt sich dann wieder die grundsätzliche Frage, ob man das Zugsmaterial nach Spitzenzeiten oder nach durchschnittlicher Auslastung dimensioniert. Wirtschaftlich sinnvoll ist letzteres, die Pendlerseele regt sich aber naturgemäss über volle Züge zu Spitzenzeiten auf.

  • Menzi sagt:

    Velofahrer sollen velofahren oder am Zielort ein Rad mieten wie mit dem Auto und nicht den Normalreisenden Sitzplätze durch Abstellplätze wegnehmen. In der S-Bahn soll schneller ein- und ausgestiegen werden und die Türen sollten nicht mit Velos verstellt sein.

    • Simon Scheiwiller sagt:

      Velofahrer brauchen häufig weniger Platz als ich mit dem Kinderwagen, wenn ich mit den kleinen unterwegs bin. Es käme aber nie jemand auf die Idee, für Kinderwagen oder Rollstühle ein extra Billet zu verlangen (was auch richtig so ist).

    • Hans Kuehni sagt:

      Gell Herr Menzi, diesen Velofahrenden haben Sie einmal richtig die Meinung gesagt. Wo kämen wir hin, wenn da jeder sein Velo mitnehmen täte. Ordnung muss sein im Schweizerland, Sie verstehen was ich meine, gell Herr Menzi… Koffern sollen auch daheim bleiben, man kann sich am Zielort schliesslich neue Kleider besorgen. Und Hunde auch gleich dazu. Dann haben endlich wir Normalreisenden genügend Platz und unsere Ruhe. Es grüsst die Schweiz.

      • Beat sagt:

        Ich kann mich erinner wie das früher war. Wollte ich z.B. mit dem Velo ins Tessin, musste das Velo aufgegeben werden und fand Platz im Gepäckwagen (dafür ist der nämlich da). Platz für Velos in den normalen Wagen zur Verfügung zu stellen ist absoluter Luxus. Die Bahn kann ja nicht mal allen Reisenden Sitzplätze zur Verfügung stellen und mehr Rollmaterial steht nicht zur Verfügung. Denkt doch mal dran, die Velos haben ja Räder, probierts mal mit Velofahren anstatt dem Velo eine Zugfahrt zu spendieren.
        FF

    • barbara boenisch sagt:

      @ menzi:
      noch nie (miet)velogefahren, was?
      diese mietvelos taugen nur für gelegenheitsradelnde normalzwerge. abgesehen vom im vergleich zum meinem velo mangelnden fahrkomfort, pass ich da schon nicht mehr drauf, mein partner schon gar nicht. grössere menschen müssen ihr eigenes velo mitnehmen können!

  • Kristina sagt:

    Ich finde die Schweiz eigentlich ziemlich luxuriös was den Velotransport mit dem Zug betrifft. Das ist in anderen Ländern je nachdem viel schwieriger. Zum Beispiel das velofreundliche Holland hat nur in Regionalzügen, S-Bahn und Metros Platz für Fahrräder. Sonst darf man sie zwar vielleicht mitnehmen, aber es hat keinen speziellen Platz dafür.
    In der Schweiz hat man sich halt daran gewöhnt dass man das Velo mitnehmen kann, und weil’s dann auch jeder tut sind die Züge voll. Viele Leute sind auch unvernünftig, lassen das Gepäck auf dem Rad, verstellen anderen den Platz etc…

  • Mike Ronnie sagt:

    Ich nehm mein Velo einfach mit, va unter der Woche, wo ich meist der einzige mit Velo bin u die Züge (zumal dann wenn ich unterwegs bin) leer sind.
    Sehr selten hatte ich Probleme mit Zugsbegleiter, muss ich sagen. Die meisten waren kulant u habens nicht mal erwähnt.
    In den seltenen Momenten, in welchen ein hirnloses Begleitmenschlein einfach blöd tat, hab ich blöd zurückgetan…ich weiss, dass dies wohl nicht der Gentlemen like Weg ist, doch muss ich dazu anmerken, dass die Personen – 3mal bis jetzt – derart dämliche Zeitgenossen waren, dass ich einfach nicht anders konnte.
    Einer wollte zudem einfach seinen Frust an irgenjemandem auslassen, soviel hab ich bemerkt…die Situation endete, dass muss ich zugeben, relativ unschön, alles im verbalen Bereich, wohlgemerkt…er hat mich aber auf jeden Fall in Ruhe gelassen bis Chur…
    Ich muss sagen, dass ich für Veloferien nie u nimmer die Bahn nehmen würde, zu kompliziert…für Tages, oder Halbtagesausflüge gehts…und nochmals: die allerallermeisten der ZUgsbegleiter sind wirklich nett u haben Verstand…eigentlich wie überall sonst…

  • P.R. sagt:

    Ich habe ähnliche Erfahrungen wie die Blogschreiberin gemacht. Insbesondere diese Reservationspflicht im ICN empfinde ich als eine Schikane. Vor allem in leeren Zügen sollte es dem Personal möglich sein, dass es ein Billett ohne „Bestrafung“ ausstellen kann! Die Lösung mit den Transportsäcken finde ich ungerecht den „normalen“ Velofahrern gegenüber.
    Generell können sich aber Velofahrer nicht wirklich beklagen, denn das Velo-GA ist ja wirklich spotbillig. Vor allem, wenn man es mit einem Hunde-GA vergleicht… Ich würde gerne einen Artikel zu diesem Thema lesen und die SBB zu einem Umdenken bringen!

    • captain kirk sagt:

      Na ja so billig ist das Velo-GA auch wieder nicht. Das Kleingedruckte macht hier den Unterschied. Wenn der Zug „Voll“ ist, kann der Kontroleur einem aus dem Zug werfen zugunsten von anderen Fahrgästen.

  • res sagt:

    Die Ergänzung von Zügen mit alten Post- und Gepäckwagen finde ich auch gut. Früher bin ich jeweils so ins Tessin biken gegangen. Immerhin zeigt sich die SBB auch relativ flexibel, wenn sie für Personenplätze Wagen anhängen oder einen ICE ersetzen muss. Dann sollte sie dies in den Sommermonaten auch mit den Fahrrädern sein.
    Das Nadelöhr zwischen SBB und RhB finde ich auch tragisch.
    Und ein Beispiel eines Kondukteurs, der meinem Bruder „gelüftelt“ hat, kenn ich auch.
    Oder als ich ins Wallis fuhr: der IC war bumsvoll mit Rädern, wohl in 5 Wagen standen sie im Eingangsbereich. Iimmerhin hat kein Kondukteur gemotzt. Und im Wallis, gleich wie bei der RhB, bestand das Problem nicht mehr, weil die Walliser Gepäckwagen haben, wo man wohl an die 20 oder mehr Räder aufhängen kann.
    Übrigens hat jedes Postauto im Wallis, Berner Oberland oder Graubünden mit etwa 6 Haken mehr Platz als ein 300m langer IC der SBB. Komisch, nicht?
    Am liebsten fahre ich mit BLS, RhB oder den Wallisern. Aber das sind halt die Berg-Bahnen, die haben mehr Flair für Biker…

  • Hans Brutschin sagt:

    In Deutschland gibt es die gleichen Probleme wie in der Schweiz.An Wochenenden von Freiburg in den Schwarzwald oder zurück ist trotz Fahrradabteil in den Doppelstockwagen eine Zumutung.Carbonräder sind bruchgefährdet.

  • erich meier sagt:

    Kürzlich haben wir eine Tamdemrundfahrt im Schwarzwald gemacht: Basel-Schaffhausen mit der DB ab Basel Badischer Bahnhof. Das Rad hat nur 10 Euro gekostet, wir kamen ohne Umsteigen ans Ziel und haben insgesamt nur etwa halb soviel bezahlt wie die SBB via Zürich (mit Halbtaxabo !) gekostet hätte. Auch ins Elsass fahren wir mit TER jetzt öfters, weil die dortigen Schnellzügen viel velofreundlicher sind (grosse Freiflächen) als die der SBB.

  • Markus Jordi sagt:

    Velos werden nach meiner Erfahrung vom SBB-Personal regelmässig als rotes Tuch bzw. Konkurrenz wahrgenommen. Beispiel 1: Gleiche Strecke wie im Blog beschrieben, Reservierung vorgenommen. Der Platz ist besetzt und der Biker stellt das Velo daneben. Der Zugführer droht, den mit Reservation versehenen Pedalisten samt Velo auf den Bahnsteig zu werfen, wenn das Velo nicht entfernt wird (nur wohin?). Zugführer droht mit körperlicher Gewalt. Beispiel 2: Fahrt von Zürich nach Neuchâtel wieder mit Reservation. Der Veloplatz ist mit einem Kinderwagen vollgestellt. Biker stellt den Kinderwagen weg und hängt das Velo an den Haken, was den Kinderwagenfahrer erzürnt und den Zugführer auf den Plan ruft, der mit Rauswurf droht (soweit ich dessen Patois richtig verstanden habe). Wieder Drohung mit körperlicher Gewalt und ärgste Beschimpfung. Meine sämtlichen Bikekollegen haben leider ähnliche oder schlimmere Erfahrungen gemacht. FAZIT: SBB ist ein No-Go für Velotransport. Ich reise deshalb (mit schlechtem Gewissen aber unbelästigt) mit dem Auto an und plane halt Rundtouren, ausser ich kann Regionalbahnen wie die RHB, die SOB oder die MOB benutzen, die ausser im Winter für (Mountain)Biker gesonderte Velowagen mitführen. Noch besser: ich starte mit dem Bike von zu Hause (wenn ich genügend Zeit habe).

  • Claudia sagt:

    Ja manchmal braucht es auch gesunden Menschenverstand! Ende August, 9h im BH Solothurn, wenig Passagiere im ICN nach Biel. Obwohl genügend Platz vorhanden mussten wir zu zweit mit den Velos wieder den Zug verlassen weil wir nicht reservierten. Das empfangen wir schlicht als Schikane.

  • erich meier sagt:

    Vielen Dank für diesen Artikel ! Dieses Thema liegt mir schon lange auf dem Magen. Vor allem als Tamdemfahrer wird man stark diskriminiert, auf gewissen Strecken (z.B. Biel-Genf) werden Tamdems sogar prinzipiell nicht befördert. Früher gab es Hybridwagen (halb mit Sitzen bestuhlt, halb offene Fläche für Velos, Koffer usw.), die wir sehr geschätzt haben. Die gibt es jetzt kaum noch. Wenn die SBB dann auch noch mit geschlechtergetrennten WC’s kommen, wird der zusätzliche Platzbedarf wohl auf Kosten der Velofahrer gehen. Zeit dass die Velofahrer da lobbyieren !

  • N. Zimmermann sagt:

    Na ja, die RHB und die BLS fahren auch nicht auf Zugstrecken, welche bis zu 200 km/h erlauben. Leider sind die alten Postwagen dafür nicht gebaut. Ich würde sogar soweit gehen, dass Veloverlad nur in regionalen Zügen erlaubt ist (ab IR), also weder IC, ICN, ICE, Cisalpino usw. Ist ja im Ausland auch Gang-und-Gäbe.
    Zudem: warum muss jeder alles mit dem Zug transportieren? Für die Veloferien (oder dann jetzt wieder die Skiferien), sollten diese „Güter“ im Voraus am Bahnschalter abgegeben werden. Schliesslich dürfen Sie im Flugzeug auch nicht mit Handgepäck reisen.
    Ansonsten muss halt mehr Abstellplatz zur Verfügung stehen. Wird der Platz dann halt nciht von sperrigen Velos, Snowbards, Skis oder riesigen Kinderwagen genutzt, können Leute da stehen (1h von Bern nach Zürich). Wenn dann zu Stosszeiten halt auch noch viele Leute pendeln, dann reicht halt der Platz nicht für alles. Aber für einen Stehplatz wurde ja auch nicht gezahlt…

    • Fritz Blasimann sagt:

      Da wurde uns jahrelang von gewissen BRs eingeredet, dass wir vom Auto aufs Velo umsteigen sollen. Gewisse Verbände in CH möchten, dass wir die ganze Schlafzimmereinrichtung mit dem Bus nach Hause schleppen. Und jetzt kommen sie und fragen sich, warum man ein Velo von A nach B mitnehmen muss? Ist das ihr Ernst?
      Tut mir leid, aber die Auswirkungen von linkem Wahnsinn ist halt bald in allen Lebensbereichen spürbar.

      • Eduard J. Belser sagt:

        Mich dünkt es eher ein Wahnsinn wenn sich Einzelmasken in tonnenschwerer, spritfressenden Stadtverstopfungspanzer (SUVs) in die Innenstädte hineinwürgen. Ein modernes Niederflurtram ersetzt eine 3 km lange Autoschlange und fährt abgasfrei. Zudem ist es nicht verboten, seine Transportfahrten mit Einkaufswagen, Veloanhänger usw. So zu planen, dass sie auf verkehrsarme Zeiten fallen, wo in den Trams, Bussen und Zügen Platz vorhanden ist.

    • A. Müller sagt:

      Warum jeder alles mit dem Zug transportieren muss? Weil Fahrradtouren am Wochenende genauso beliebt sind wie Wandertouren. Und es wäre doch etwas viel Aufwand, für einen Tag sein Velo am Bahnschalter abgeben zu müssen.

      • U. Knecht sagt:

        Wenn Sie Probleme mit dem Veloverlad haben, dann stellen Sie einfach um auf eine schöne Wandertour. Mit etwas eigener Flexibilität geht vieles.

    • Manuel Braun sagt:

      Wenn das auf Strecken ist, auf welchen es auch ein nennenswertes Angebot von z.B. IR- oder RE-Zügen gibt, wäre das durchaus akzeptabel. Aber es gibt auch Strecken, auf welchen praktisch nur ICN-Züge verkehren (z.B. Neuchâtel-Yverdon). Und falls es tatsächlich kommen sollte, dass viele Regionalzüge durch Busse ersetzt werden, dann ginge das sowieso nicht mehr.

    • Jan Holler sagt:

      Bei 200km/h schüttelt es einen eben so durch, dass Velos lebensgefährlich werden? Ausgerechnet die BLS fährt 200km/h durch den neuen Lötschbergtunnel, gibt es schon eine SBB-Strecke, die ebenso schnell gefahren wird?
      Und Gepäck? Gar keines! Schliesslich ist das in der Raumfahrt auch so. Warum sollte ich mit dem Zug ein Velo mitnehmen dürfen, wenn ich das zur ISS auch nicht darf?
      Die SBB wird je länger je mehr zum abgehobenen von Managern ökononomisch durchoptimierten Unternehmen. Schade.

      • N. Zimmermann sagt:

        Nein, die BLS fährt nirgends 200 km/h! Durch den NEAT-Lötschbergtunnel fahren einzig SBB-Passagierzüge mit 200 km/h (oder aber der Cisalpino). Güterzüge fahren keine 200 km/h und die BLS fährt durch den alten Lötschbergtunnel. Die SBB fähr auch auf der Neubaustrecke Bern-Olten mit 200 km/h.
        Grundsätzlich ist es nicht ein Problem des „Gepäck wird durchgeschüttelt“ sondern, dass diese Wagen nicht für Geschwindigkeiten von 200 km/h ausgelegt sind.

      • Bahnfahrer sagt:

        Die BLS fährt nicht durch den Lötschbergbasistunnel.

        • Hanspeter grob sagt:

          Es ist tatsächlich eine mühsame Angelegeheit während den Sommermonaten mit Velo im ICN unterwegs zu sein.
          Nebst dem Velo-GA muss ich immer noch die Reservationsgebühr bezahlen. Komme ich dann zu irgendwelcher Zeit von der Juratour hinunter nach (z.B.) Yverdon und ich sehe, dass mein Zug nach Zürich in wenigen Minuten ankommt, bin ich in der Zwickmühle mit der Reservations-Vorzeit von 15 Min. Da wir seitens den SBB immer Werbung für Veloauflüge gemacht, die Veloreisenden werden jedoch schikanös behandelt und abgezockt. Mein Velo braucht nicht mehr Platz als ein Kinderwagen, weshalb kann man es nicht auch gratis transportieren?

          • Als Spezialistin mittelalterlicher Handschriften bin ich seit 40 Jahren eine Vielreisende in Europa im Zug. Um in die oft schwierig zu erreichenden Bibliotheken zu gelangen fuehre ich ein Velo mit mir. Seit 1968 ist dies ein Klappvelo um den muehsamen Bestimmungen der Bahngesellschaften zu entgehen und auch um die Reisen, die ich selbst finanziere, bezahlbar zu halten. Inzwischen ist es ein elektro Klapppvelo geworden. Gestern 3.6.2013 fuhr ich von Montreux nach Solothurn. In Lausanne war die Umsteigezeit sehr knapp, so stieg ich mit meinem Velo nicht am ende des Zuges ein. Ich klappte mein Velo zusammen, befestigte es in einer Nische am Anfang des Wagens und bedeckte es mit meiner Windjacke. So behinderte das Velo niemanden und war kleiner als die Riesenkoffer der meisten Mitreisenden. Das Billet wurde kontrolliert von einer hoeflichen Frau. Darauf kam ein zweiter Kontrolleur und forderte mich in unangenehmem Ton zu einen zweiten Kontrolle auf und sagte mir dann bald, ich haette ein Velo bei (dies war im naechsten Wagen, er muss mich also seit Lausanne im Auge gehabt haben) und dafuer brauchte ich ein Billet. Die Diskussion wurde schnell unmoeglich, der unangenehme Mann bestand darauf, dass es ein reines Geldproblem sei (!) und ich fand mich mit einer Busse von Fr. 110.50 wieder. Seiner Meinung nach ist die einzig erlaubte Verpackung eine Tasche und man duerfe nichts von dem Velo sehen. Dies ist meine uebelste Erfahrung in 40 Jahren Zugfahren mit Klapprad in Europa. Vor drei Monaten hat mir ein liebenswuerdiger SBB Schaffner gesagt, ich muesste mein Velo bedecken, die Jacke wuerde genuegen. Wenn ich in der Schweiz mein Velo in eine Tasche packen muss, muss ich diese zum einen in meinem Gepaeck mitfuehren und zum andern bei dem hauefigen Umsteigen das Velo jedes mal ein und auspacke,n, denn ich habe nicht die Kraft, es in der Tasche zutragen (unterdessen bin ich ueber 70 Jahre alt). Meine Reiseorganisation hat immer viel Erfolg bei den Mitereisenden, die sich noch nie ueber eine Behinderung beklagt haben, soll ich ihnen also abraten, meinem Beispiel zu folgen? Ich hoffe sehr, das es sich um ein persoenliches Problem dieses einen Schaffners handelt, und die SBB im Zug unserer bedrohlichen Umweltprobleme ihre Velopolitik liberaliseren wird, so wie es andere europaeische Laender bereits getan haben.

  • Ronald Egger sagt:

    GUTE in der BLS. Lötschberg.Obwohl der Zug übervoll war alle Veloplätze belegt hat die Schaffnerin verstaendnis wir dürfen die Velos so wies eben geht hinstellen ohne Busse.

  • RedOrbiter sagt:

    Vorgestern in der Matterhorn Gotthardbahn. Einsteigen in Disentis nach Andermatt – Die MG-Bahn hat auf Winterbetrieb umgestellt. Es sind keine Veloabstellplätze vorhanden. Die Abstellplätze sind schon alle umgerüstet mit Skirechen. Alles ist schon für Skifahrer eingerichtet. Uns wird das hinterste Ende vom Zug zum Abstellen des Bike zugeteilt. Personal war aber überaus Freundlich.
    cu RedOrbiter

  • Philipp Rittermann sagt:

    ich bin für zusätzliche wagons für die velöler. eventuell könnte man auch seefracht-container aufladen, wo dann die velöler und die velos drin verfrachtet werden. dies hätte dann den vorteil, dass die normalen reisenden in den regulären wagons mehr sitzplätze zu verfügung hätten. gute idee!

  • Thomas sagt:

    Hoi Anette

    Ich kann Deine Gedanken vollends verstehen. Auch mir, als Velo-GAler geht es häufig recht ähnlich. Manchmal komme ich mir vor wie ein Aussätziger. Vielfach mache ich auch die Erfahrung, dass diesselben morgendlichen Pendlerzüge punkto Veloabteile jedesmal anders daherkommen. Da ist es jedesmal eine Ueberraschung, ob ein Veloabteil dabei ist oder nicht. Zumal ich nie richtig weiss, wo ich stehen soll.
    Ich bin mir das „Zusammengestaucht-Werden“ mittlerweile gewöhnt..
    Die Idee mit den alten Post-und Gepäckwagen finde ich sehr gut. Hier könnte man eine Menge Velos verpacken. Oder bist Du schon mal im Hochsommer mit dem Doppelstock-Wagen von Zürich ins Wallis gereist? Das pure Chaos im Veloabteil – Koffern, Kinderwagen, Veloanhänger und Velos überall.

    • droopy sagt:

      Wo der sich der „Velo-Eisenbahnwagen“ in der jeweiligen Zugskomposition befinden wird, kann man ganz einfach herausfinden. Auf jedem Perron steht ein Schild (vermutlich direkt neben dem mit den Abfahrtszeiten) darauf hat es blaue ausgedruckte Pläne wo alle Züge des Tages drauf sind, dann kann man anhand der eingezeichneten Sektoren und der Velo-Signete die bei den einzelnen Eisenbahnwagen eingezeichnet sind, herausfinden in welchem Sektor vermutlich ein Wagen mit Veloabteil anhalten wird. Hat bis jetzt zu über 90% gestimmt.

      • Marco sagt:

        LiebeR Droopy
        Danke für den Hinweis. Aber ausserhalb von Grossbahnhöfen gibt es leider diese blauen Wagenstandsanzeigen nicht. Z.B. Sursee: Der IR Luzern – Genf wird teilweise mit Doppelstockkompositionen, meist jedoch mit regulären IR-Kompositionen gefahren. Je nachdem hat es also in jedem Wagen oder nur einem Veloabstellplätze. Und auf dem Perron ist keine Wagenstandsanzeige.
        Zudem sind S-Bahnzüge und Regios nicht angezeigt, welche man als Velofahrer auch gerne benützen möchte. Es wäre im Interesse der SBB, dass alle Züge auf allen Bahnhöfen auf Wagenstandsanzeigen aufgeführt würden. So würden Velofahrer ihr Abteil schneller finden und der Umstieg wäre problemloser.

    • Eduard J. Belser sagt:

      Das mit den alten Gepäckwagen hat seine Haken. Immer mehr Ältere sind mit E-Bikes unterwegs, die sie selbs ohne fremde Hilfe nur in Fahhrzeuge mit Niederflureinstiegt verladen, aber nicht in einen alten Gepäckwagen hinauf wuchten können. Auch ich wäre da mit meinem zusammenfaltbaren Liegetrike überfordert und suche mir für den Transport möglichst Züge mit Niederflureinstiegt aus. Dort kann ich es gefaltet auf den InlineSkater-Rollen, wie einen grossen Rollenkoffer verladen und dank der praktischen Transporthülle eingepackt kostenlos transportieren. Auf grösseren Bahnhöfen könnten Velocontainer auf Europaletten aufgebaut eine Lösung sein. In diesen könnten die Velos aufgegängt werden und der Container mit einem Gabelstapler in einen alten Gepäckwagen verladen werden. Wer mit dem Velo oft den Zug benutzt sollte sich auch den Kauf eines Kompaktvelos mit 20-Zoll-Ballonbereifung, um 90 Grad eindrehbarem Lenker und Klapppedalen überlegen. Gemäss Tests in Fachzeitschriften sollen diese sehr viel Fahrspass bieten und sehr handlich sein.

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