Kleider machen Leute – auch auf dem Velo

Die Temperaturen steigen, die Abende werden länger und der Schnee schmilzt endlich auch in den Bergen. Für die Radsportler bedeutet dies: Die Saison kann beginnen! Höchste Zeit für einen kleinen Exkurs zur Frage: Wer kleidet sich wie im Velosattel? Und was soll damit kommuniziert werden?

Eigentlich sind Radsportler ja Einzelgänger: Zwei Räder, ein Mensch, das Wetter und die Landschaft sind die Zutaten für manch unvergessliche Ausfahrt. Schon im Training und erst recht bei Grossanlässen wie Jedermann-Rennen zeigen Radsportler jedoch ein ausgeprägtes Rudelverhalten. Und mit der Gruppe wächst auch das Bedürfnis, Botschaften über sich selbst über die Wahl der Sportbekleidung auszusenden. Denn dass es dabei nur um Funktionalität jenseits aller Eitelkeiten und Symbolik geht, braucht einem niemand zu erzählen.

Gekleidet wie die Profis, von Kopf bis Fuss

Das beginnt bei Rennrad-Fahrern, die sich aus Verehrung für einen bestimmten Radprofi vom Helm bis zu den Socken in den Farben eines Teams kleiden. Vor zehn, fünfzehn Jahren hat dieses Phänomen Deutschland ein strampelndes Meer in schrillen Magenta-Tönen beschert. Die Körper, die damals in enge Jerseys und Shorts gezwängt wurden, bieten sich dafür nicht immer an. Das Resultat erinnert oft an eine farbenfrohe Presswurst, Vorteilhaft ist anders. Wenn dann noch systematisches Doping bekannt wird wie bei den Teams von Festina und Phonak, sind die Tenues entsprechender Teams erst recht fragwürdig. Es sei denn, man verdient sein Geld als Sportmediziner oder Apotheker.

Für alle, die Stunden im Rennradsattel verbringen, sind enge Tenues die praktischste Wahl: Die sitzen ohne Falten und Druckstellen, transportieren Schweiss gut von der Haut ab und flattern nicht im Wind. Wer sich nicht so farbenfroh wie Radprofis kleiden oder sich nicht mit deren Verhältnis zu Medikamenten und sportlicher Fairness identifizieren mag, dem bietet der Markt auch neutral gestaltete, hochwertige Teile. Etwa von Castelli, Assos, Rapha, Qloom oder Gore Bikewear.

Ob Profi oder Amateur: Wenn man sich schon in ein enges Lycra-Tenue stürzt, dann sollte dieses auch sitzen. Und zwar wie eine zweite Haut, ohne dass die Bündchen schlackern oder das Sitzpolster locker im Schritt hängt und daher fatal an eine volle Windel erinnert. Weisse Tights sind ausserdem so heikel wie solche in Sand- oder Rosatönen: Helle Farben können zu ungewolltem Exhibitionismus führen, wenn der Schweiss erstmals fliesst. Das gilt erst recht für Radsportler mit starker Körperbehaarung. Auch vor Design-Sauglattismus wie auf Lycra aufgedruckten Trachtenmotiven und dergleichen sei an dieser Stelle gewarnt.

Von Tights, Baggie Shorts und Kniesocken

Nur ausgesprochen eitle Menschen steigen mit weiten Shorts aufs Rennrad. Anders die Mountainbiker: Da ist die Entscheidung zwischen Tights und Shorts weit offener. In Rennen, wo vor allem Ausdauer gefragt ist, dominieren enge Tenues. Mit steigendem Anspruch an die Fahrtechnik und abnehmendem sportlichem Ehrgeiz nehmen die weiten Shorts Überhand. Denn mit diesen kann man sich nicht nur ins Café setzen, ohne ungewollt Problemzonen zu offenbaren. Weil die Shorts meist aus robustem Material geschneidert sind, überstehen sie auch Stürze, wie sie im Gelände schon mal vorkommen können. Und sie bieten Taschen für Kleingeld, Schlüssel und dergleichen.

Auch bei der Länge der Sportsocken sind Mountainbiker freier als Rennradler, zumindest in Rennen: Der Weltradsportverband hat dieses Jahr eine neue Regel erlassen, wonach bei Rennen auf der Strasse die Socken maximal bis zur Hälfte des Schienbeins reichen dürfen. Damit sollen Kompressionsstrümpfe aus dem Peloton der Strassenprofis verbannt werden. Zudem galten auf dem Rennrad lange nur weisse Sportsocken als angebracht. Auch dies sehen die Mountainbiker weniger verkrampft: Ihnen bieten sich Socken in allen erdenklichen Farben und Mustern, von ganz kurz geschnitten bis zu verkappten Kniestrümpfen. Letztere sind vor allem bei der Klientel verbreitet, die lieber bergab oder über Sprunghügel fährt.

Modefarben, Konventionen und Fettnäpfchen

Auch wenn die Reglemente und die Konventionen im Gelände lockerer erscheinen: Auch hier gibt es Fettnäpfchen und Abgrenzungsmechanismen. Das beginnt mit der Entscheidung zwischen Tights und weit geschnittenen Shorts oder gar langen Hosen aus robustem Gewebe, wie man sie aus dem Motocross kennt. Wer weniger knallige Farben mag, hat es 2012 schwer: Denn der aktuelle Sportmode-Jahrgang kommt sehr farbenfroh daher: Viele Hersteller kombinieren Grün, Cyan oder Violett mit Orange oder Gelb, dazu kommt eine Rückkehr der Neonfarben. Viele dieser Farben finden sich nicht nur auf der Sportbekleidung, sondern auch auf den Rädern der tonangebenden Hersteller. Und sogar an Helmen und Knieschützern tauchen die Modefarben auf.

Am deutlichsten zeigt sich der Jahrmarkt der Stollenreifen-Eitelkeiten an der Talstation von Bergbahnen, die eigens für Biker erstellte Abfahrten erschliessen. Auch hier dient die Kleidung unter anderem dazu, Botschaften über sich selbst auszusenden. Da wären einmal die Konsumverweigerer: Für sie sind alle Kunstfaser-Teile ohnehin des Teufels. Lieber setzen sie auf T-Shirts und Kapuzenpullover aus Baumwolle, dazu passen Hosen mit Seitentaschen. Farblich herrschen Schwarz, Braun- und Grautöne vor, als Designs kommen allenfalls ein paar Totenköpfe oder abstrakte Muster, aber ganz sicher keine Markenlogos in Frage. Man ist ja keine Kommerzhure, ha!

Von Pyjamas und den Reaktionen auf selbige

Das pure Gegenteil wird von Insidern als « Pyjama-Fraktion » bezeichnet: Diese Fahrer kleiden sich wie ihre Idole aus dem Downhill-Sport in neuste Kollektionen angesagter Sportschneider wie Troy Lee Designs oder Fox Racing. Deren Teile orientieren sich vom Stil her an Motocross-Bekleidung und sind ausgesprochen farbenfroh – was schon mal Kommentare wie «schaut nach vorverdautem Fruchtsalat aus» provoziert. Vor allem aber sind Hosen, Trikot, Handschuhe und zum Teil sogar noch Helm und Brille exakt aufeinander abgestimmt. Aber Vorsicht: Wenn die Fahrtechnik weit hinter dem geschniegelten Äusseren zurück bleibt, wird es schnell unfreiwillig peinlich und hämische Sprüche sind nicht ausgeschlossen.

Schliesslich gibt es noch die Pragmatiker unter den Radsportlern: Bei ihnen entscheiden nicht Konventionen, Prinzipien und Eitelkeiten, sondern die Art der geplanten Ausfahrt, das zu erwartende Wetter  und der Kleiderschrank beziehungsweise der Waschplan, was sie jeweils anziehen. Wer beim Kauf von Sportbekleidung auf allzu grelle Modefarben verzichtet, erleichtert sich die Auswahl passender Teile und umgeht im Voraus unmögliche Farbkombinationen. Und hat erst noch den Vorteil, dass das Jersey, die Hose oder der Helm im kommenden Jahr nicht gnadenlos aus der Mode sind, sondern neben Funktion auch eine zeitlose Optik bieten.

Welche Kriterien beachten Sie, wenn Sie die Kleidung für eine Ausfahrt auswählen? Sind Sie ein Bilderbuch-Gümmeler, ein Pyjama-Downhiller oder eine Touren-Presswurst?

Was käme für Sie niemals in Frage, wo ziehen Sie für sich eine Linie in Sachen Radsportbekleidung? Gibt es No-Gos?

Und sind Sie schon einmal auf Ihre Bekleidung angesprochen worden bei einer Ausfahrt?

34 Kommentare zu «Kleider machen Leute – auch auf dem Velo»

  • Jasmin sagt:

    @Beat Breu: sorry es sind ned alli Velofahrer Ex-Profis wie Sie! Ich find egal eb eine schneller oder langsamer ist- hauptsach er macht Sport! Fairness ubd Respekt!

  • Jasmin sagt:

    Isch doch so scheiss egal ebs zäme passt! Praktisch und bequem mues es si! Ga ja zum Sport und ned mitm Velo uf de ufriss!

  • Thomi sagt:

    Ist doch egal…. Grundsätzlich sind mir alle die ein Velo haben sympatisch… Ausser die Pauschalisierer! Ich habe ein DH, CC, Dirt und Rennrad… Und viele meiner DH Freunde sind genau so drauf. Und ja, ich gebe auch Geld aus für m.E. schöne Kleidung. Andere kaufen Felgen, iPhones oder sonstiges Zeugs. Über Sinn und Unsinn zu diskutieren, ist wohl gerade in der CH was ganz ! Hauptsache Spass!!!!!!

  • mel sagt:

    egal was, aber hört bitte endlich auf mit den „THÖMUS“ t-shirts!!!!

  • Dave sagt:

    die modischen Highlights im Radsport sind sicherlich die Trikots verschiedener Vereine. Meist aus den 80ern und da waren sie schon hässlich! ich verstehe auch nicht, warum man Trikots und Hosen von Rennteams trägt. Möchte man den Anschein erwecken, man sei auch Profi oder findet man die Firma so gut, dass man gratis Werbung macht dafür oder ist man ein Fan(gibt es das im Radsport überhaupt, mal abgesehen in Belgien?) wie im Fussball!? ich achte darauf, dass nichts was ich trage überdimensional gross angeschrieben ist und das Trikot farblich zu den Hosen passt und über eine gewisse Funktionalität verfügt. Ansonsten versuche ich mehr auf dem Trail zu glänzen als im Auge des Betrachters aber ein bisschen Style sollte es halt schon auch sein!

    • Roland K. Moser sagt:

      Ich trage auch keine solchen Sachen. Aber 2 Ausnahmen mache ich: 1. Ich habe keinen Helm sondern fahre mit den Dächlikappen der Teams und 2. will ich noch ein Festina-Dress Grösse M. Wer schenkt mir eines?

  • DerAufBildNummer10 sagt:

    pyjamas werden grundsätzlich überbewertet. die leute die dafür zahlen kann ich auch nich verstehen… gescheiter wärs das geld in liftkarten zu investieren…
    @susanna: recht hast du leider…

  • Lucky_Looser sagt:

    Als Allmountain-Mountainbiker (44) stehe ich weiterhin auf die Bewegungsfreiheit von Tights.
    Ist nach wie vor die beste Lösung, wenn man gerne rauf und runter Gas gibt.

    Für viele MTBler scheint das Biken aber vor allem aus dem Runterfahren zu bestehen.

    • tömsi sagt:

      All Mountain Biker in Tights:) Ich bezeichne mich auch gerne so. Nehm meist die Knieschoner auch mit. Das sieht dann schon fesch aus, Schoner und Tights ich lach mich krumm. Lucky Looser dein Name ist Programm!

      • Lucky_Looser sagt:

        Schoner?

        Den Rucksack mit all dem Schoner-Zeugs drin überlass ich gerne der All-Mountainbiker-Runterfahr-Fraktion. Wie gesagt ich fahre gleich gerne bergauf wie runter.

        Und wenn ich mir den Nino Schurter so anschaue, wie der über Stock und Stein heizt, in Tights, ohne Schoner und das noch bei voll ausgefahrener Sattelstütze…

    • Urs Kyburz sagt:

      > Für viele MTBler scheint das Biken aber vor allem aus dem Runterfahren zu bestehen.
      Logisch, hochfahren ist ja so was von anstrengend, das ruiniert den Style und sie wären dann zu müde für die Party in der Nacht. Stört mich jedoch nicht, dann kommen sie uns nicht in die Quere.

      • tömsi sagt:

        Als „All-Mountainbiker-Runterfahrer“ (sehr geile Bezeichnung) wurde ich noch nie bezeichnet. Trifft aber meinen Stil wohl voll:) Ich fahre euch Tight-Jungs locker 1000 Höhenmeter nach um dann einen geilen Singletrail runterzuheizen. Währenddem ihr wohl den Forstweg wieder runtereiert. Ich finde das das tragen von einpaar Schonern bei jeglicher Art von runterfahren Sinn macht. Aber das ist ja jedem das Seine, zum Glück;) Ich trage die Tights überigens unter den Schlabberfreerideshorts;)
        Hier meine Stildokumentation: http://tomsbikeworld.blogspot.com/

      • Dave sagt:

        Lieber Urs Kyburz als damals in den 70ern das MTB „erfunden“ wurde. War der einzige Zweck dieser Cruiser, darauf schnell hinunter zu fahren! Nix rauf fahren, nix tighte Hosen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Gary Klein, Gary Fisher, Joe Breeze, Mike Sinyard und wie sie alle hiessen, nach dem biken richtig Party machten! Das heisst nicht für viele MTBler sondern für richtige MTBler besteht das biken hauptsächlich aus dem Runterfahren! Dabei spielt es keine Rolle wie man zuerst nach oben kommt!

  • Jürg sagt:

    Ob eng oder weit, ob Shorts oder Tights, wichtig ist die Bequemlichkeit und Funktionalität, je nach Einsatzbereich und Ambitionen. Neutrale Farben, dafür längere Lebensdauer! Tipp: Gore Bike-wear!

  • Susanna sagt:

    Velofahrer sind per se unattraktiv (meist so drahtige Männlein), und je aufgemotzer, desto schlimmer, v.a. wenn’s dann noch gaaaaaanz alte Männer sind – sorry guys – Schwimmer sind da schöner ;-))

  • Siero sagt:

    Auf dem Rennrad achte ich schon darauf, dass die Farben von Oberteil und Hose passen, und zwar auch zum Rad. Es wäre für mich ein No-Go, zB. mit einem BMC-Dress auf einem Trek zu fahren. Eher peinlich finde ich auch knallige Hosen und papageienfarbige Trikots, möglicherweise noch von Radteams der 90-er Jahre…Weniger ist mehr – und selbstverständlich gehören auch rasierte Beine zum gelungenen Outfit!

    • little Spartacus sagt:

      Da geb ich dir absolut recht!!
      Wenn ein Profi-Trikot, dann soll auch das passende Rennvelo dabei sein!!
      Und ja.. ich wurde auch schon von einer Kollegin als „Tussi“ bezeichnet (was das Rennvelo-Fahren angeht).
      Es muss alles Passen… mir egal, was andere denken mir muss es gefallen.
      –> TREK-Spartacus (für die die’s kennen), RSNT Trikot / RSNT Schweizermeister Trikot (jaja.. da steht ein Name drauf, aber der gehört auch mir) ;) passende Oakley… und der dazugehörige Helm und die Schuhe und Socken nicht zu vergessen :D
      Beine ohne Haare absolut Pflicht!
      Aber hey… don’t take it too serious!! Jedem so wies gefällt… ich schmunzel über andere aber andere sicher auch über mich! who cares!?

    • Roland K. Moser sagt:

      Auf die rasierten Beine verzichte ich gerne. Rasierte Beine beim Velofahren kommen mir vor wie beim Modell-Fliegen, wo man Bier saufen muss, weil man sonst gemobbt wird oder einfach nicht dabei ist.

  • Charly sagt:

    Als Mountainbiker der ersten Stunde habe ich viele Bekleidungsstile erlebt. Wer erinnert sich noch an Blacky, den Schweizer Hersteller, oder an die ersten Chiemsee-Krokodile (mit pinkfarbenen Punkten auf gelben Hintergründen!). Oft auch in schreienden Farben die Tenüs von Riff Raff. Den gegenwärtigen Trend zu den Schlafanzug-ähnlichen Trikots und Hosen (weitgeschnitten, unmögliche Farben à la frühe 80s) verstehe ich nicht. Ich bevorzuge eher gedeckte Farben, die besser in die Natur passen. Als Biker möchte ich wenn immer möglich keine Spuren hinterlassen und die Natur nicht stören.

    • Yvo sagt:

      …ich empfehle dir die Team-Bekleidung der schweizerischen Armee…hoffentlich fährst du in der Jagdsaison nie zu tief in den Wald:-) Abgesehen davon denke ich auch, dass neongelb und schrilles pink nicht nur meinem Auge, sonder auch der Fauna und Flora schadet.

  • Freerider sagt:

    ich fahre seit 4 jahre freeride/downhill.ich fahrte bisher eigendlich mit trainer hosse/jacke und im sommer mit shorts oder auch jeans. dieses jahr habe ich mir downhill shorts und ein pasende dowhill shirt gegönd. farblich schwarz/weiss. und finde die klamotten ech kull,weill shirt ist sehr atmungsaktiv und die hosse bietet einwenig schutz aber doch noch bequem. ich würde mir nie ein Pyjama anzug kauffen,erstens mir gäfellt es überhaubt nicht, beckomme augenkrebs nur schon bein anschauen.
    evt bin ich zu alt um es geill zu finden (34).
    bin auch fahr technisch einer der langsameren fahrer. ich finde für mich soll die kleidung bequem sein und sein zweck erfühlen.
    wenn leute wie sich wie die pros anzihen wollen sollen sie es doch, und jede mode mitmachen müssen. die meisten von denen sind sicher auch mac und ipone käufer.^^ jeder soll sich so anziehen sollen wie es ihm gäfellt, biss man auf den trails rücksichts voll ist und höflich bleibt ist alles ok!

  • Christoph sagt:

    Ehrlich gesagt, Biken ist einer der wenigen Sportarten, wo man mitten durchs Dorf preschen kann, ohne dass einem irgendjemand überhaupt erkennt mit Helm und Brille. Deshalb ist jede „Botschaft“ über sich selbst irrelevant, es reicht, dass die Kleidung gut und bequem sitzt und wettermässig passt.

    • Peter Wichtig sagt:

      Oder anders rum, es gibt gewisse Bike Kollegen die ich ohne ihr Outfit kaum erkennen würde auf der Strasse

  • issey schnyder sagt:

    Auf dem MTB gibts bei mir seit 25 Jahren nur „voll dreckig“ für meinen täglichen Schlamm-und Dreckrundkurs. Eine ganz normale luftig leichte Turnhose und ein altes gebrauchtes T-Shirt pro Woche und imm Hochsommer auch mal mit Unterleibchen oder ganz nacktem Oderkörper. Jetzt darf sich jeder selbst ausmahlen wie das so gegen Ende der Woche aussieht. :-)
    Mein Bike wasche ich dann aber auch nur etwa 1x pro Jahr.

  • Marcel sagt:

    Rennvelofahrer sind gleich nach den Golfern die bestangezogenen Sportler ….

    Wenn ich auf der Strasse unterwegs bin, schaue ich auch, dass die Farben, vom Rad, Helm, und Kleidung schön zusammen passen. Zumal ich nicht so schnell unterwegs bin und somit länger im Blickpunkt fahre. :-)

    Teamkleidung von Profiteams gefällt mir im Allgemeinen nicht, da zu viel Werbung drauf. Sonst darf es aber schon ein schönes Sujet sein. So hat, Ende der 90er Jahre, mein Jordi-Kuhlleibchen in Moab viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen und ich hätte es x-mal eintauschen können.

  • Philipp Rittermann sagt:

    ohja-ohja – sehen amüsant aus, die herren in den engen dressli’s auf dem bild. so kann sich auch gleich jede/r ein bild bezüglich der gemächts-grösse machen…..sauglatt eusi radler…! -:) ich befürchte, dass die enge im schritt jeweils ein wenig den synapsen-fluss im hirni behindert….

    • Roland K. Moser sagt:

      Die Kleidung ist nicht eng, sondern anliegend. Das hat mit der Funktion der Funktionsbekleidung zu tun. Damit der Schweiss nicht auf der Haut verdampft und so zu stark auskühlt. Das Problem ist, dass es funktioniert und man deswegen im Sommer immer zu heiss hat, ausser man hat ein Leibchen mit durchgängigem Reissverschluss, das man zwecks Kühlung ganz öffnen kann.

      • Paul Mircher sagt:

        Das funktioniert auch mit weiter Kleidung, einfach darunter Funktionsunterwäsche tragen. Enge Velosachen würde ich nie mehr tragen, vorallem auch weil sie absolut keinen Schutz bietet.

        • Roland K. Moser sagt:

          Natürlich. Aber ich trage sicher nicht Funktionsunterwäsche und dann darüber noch etwas Weites und das möglicherweise noch im Sommer?

  • Beat Breu sagt:

    Und zu 90%, die protzig mit ihren Kleidern und bling-bling Bikes angeben, sind eh alles Möchtegerns und haben keine Muckis in den Beinen…;) und stehen irgendwo mit ihrer Downhill-Wumme vor der,Bergbahn, trinken ein Bier oder ziehen an ihrer Zigi…und beim runterfahren, musst du sie von der Strecke blasen.. und unten angekommen gehts nicht ohne grosse Sprüche klopfen….Neobikers eben ;)

  • Jan sagt:

    Beim Rennvelofahren trage ich gerne mein Ironman- Finnisher T- Shirt aus dem Jahr 2009 und signalisiere damit meiner Umwelt, dass ich nur so langsam bergauf fahre, weil ich das im moment so möchte und durchaus in der Lage bin, ein anderes Tempo anzuschlagen :-)) Ansonsten mag ich Velobekleidung der Marke „Alex“ aus dem Karstadt Sport, weil ich keine Lust habe, ein Vermögen für Assos un co auszugeben.

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