650B – Ei des Kolumbus oder einfach nur Mittelmass?

Mit 27, 5 Zoll auf dem richtigen Weg? Jamis Dakar Sixfifty B Pro.

Mit 27, 5 Zoll Raddurchmesser auf dem richtigen Weg? Jamis Dakar Sixfifty B Pro.

Die Diskussion darüber, ob jetzt 26 oder doch 29 Zoll Raddurchmesser das Mass aller Dinge im Mountainbikesport sei, ist bei der Mehrheit der Freizeit-Biker erst so richtig lanciert. Ungeachtet dessen, «droht» uns die Fahrradindustrie bereits die nächste «Revolution» an: Weder 26 noch 29 Zoll soll das Ei des Kolumbus sein, sondern 650B, respektive 27,5 Zoll. Nachdem bereits jetzt einige unbedeutendere Hersteller wie beispielsweise Jamis oder KHS Mountainbikes mit 650B-Durchmesser anbieten, haben für die diesjährige Eurobike schon weitere Marken entsprechende Produkte angekündigt.

Auch wenn es so suggeriert wird – ganz so neu ist dieses Mass nicht für die Radwelt. Insbesondere in Frankreich und bei Tourenrädern war diese Laufradgrösse bereits in der Vergangenheit populär, weshalb jetzt auch die französische Massangabe 650B statt 27,5 Zoll verwendet wird.

Grösser, am grössten: 650B-Rad (l.) und 29er.

Grösser, am grössten: 650B-Rad (l.) und 29er.

Und was bringt das uns Nutzern? Nicht weniger als einen «neuen, goldenen Standard» verspricht uns die Website www.650b.de und erklärt, dass die Laufräder ähnliche Vorteile brächten wie 29-Zoll-Räder, aber ohne deren Nachteile. Schenkt man den verschiedenen Voten im Internet Glauben, dann bringt 650B folgende Vorteile:

  • Räder mit 29 Zoll Durchmesser schränken die Möglichkeiten der Ingenieure im Rahmendesign relativ stark ein. Diese konstruktiven Einschränkungen sollen mit 650B entschärft werden, ohne dass dabei der Vorteil des besseren Abrollens preisgegeben wird.
  • Die neuen Laufräder passen in alle 26-Zoll-Federgabeln von Marktführer Fox (und mit wenigen Ausnahmen auch der Konkurrenz). Damit gibt es zumindest bei der Wahl der Federgabel kaum Einschränkungen.
  • Abhängig von der Reifenwahl und der Rahmenkonstruktion passen die 650B-Räder auch in Hardtail- und Vollfederrahmen, die auf 26-Zoll-Räder ausgelegt sind.
  • 650B soll gegenüber den klassischen 26-Zoll-Rädern ein besseres Abrollverhalten bieten, gleichzeitig aber stabiler und leichter als 29 Zoll sein (Hier gilt es allerdings einschränkend anzumerken, dass ein grossvolumiger 26-Zoll-Reifen einen ähnlichen Radumfang hat, wie ein knapp dimensionierter 650B-Reifen.)

Selbst wenn sich ausnahmsweise mal alle grossartig klingenden Ankündigungen bewahrheiten sollten, stellt sich trotzdem die Frage: Braucht die Fahrradbranche wirklich drei verschiedene Raddimensionen? Denn von heute auf morgen wird sich garantiert keiner der drei Radtypen komplett durchsetzen – dafür sind weder die Vor- noch die Nachteile des einen oder anderen ausschlaggebend genug. Auch stellt sich die Frage, ob jeder Fachhändler sich auch den Luxus leisten kann und will, für drei verschiedene Raddimensionen die entsprechenden Zubehörprodukte wie Schläuche und Reifen an Lager zu halten. Die Verwirrung und Unsicherheit auf Konsumenten-Seite dürfte mit den «neu-alten» 650B-Rädern zweifelsohne eher noch zunehmen.

Was ist Ihre Meinung? Ist 650B die Lösung für ein Problem, das die Mehrheit der Mountainbiker nie hatte? Welchem Raddurchmesser prognostizieren Sie die erfolgreichste Zukunft – 26, 27,5 oder 29 Zoll? Gesetzt, Sie kaufen nächstens ein neues Mountainbike – für welchen Durchmesser entscheiden Sie sich?

38 Kommentare zu «650B – Ei des Kolumbus oder einfach nur Mittelmass?»

  • tomi sagt:

    Ich denke jede Grösse hat durchaus seine Berechtigung.
    Wenn ich mir das so vorstelle müsste es das selbe Bike für Personen bis ca. 175-180 in 26″ geben.
    Danach von 180 bis 190 in 650b und alles was grösser ist 29″.

    In der Autobranche es ja auch durchaus üblich das man(n) sich das Schmuckstück individuelle zusammenstellt, oft auch ohne Rücksicht auf die Kosten.
    Für einen wirklich ambitiösen Biker der auch technisch etwas drauf hat sind das für mich durchaus überlegenswerte Gedanken.

  • Strizzia sagt:

    Ich wohne im 16. Stock einer Liegenschaft – mit Lift. Seit ich mir das 29 Zoll Bike angeschafft habe, brauche ich den Lift nicht mehr.

  • Wädi sagt:

    Ich fahre schon 6 Mt. mit 29er und fühle mich Sau wohl – rollt wirklich super
    Probieren muss jeder selber – Skitesten ist viel heikler…

  • Steimi sagt:

    Seit Gesternabend weiss ich, mein nächstes Hardtail-Bike wird ein 29er sein! Noch selten habe ich mich so Bergfloh mässig auf einem Bike gefühlt und das obwohl es nicht für mich eingestellt war. Für mich bedeutet 29 die Leichtigkeit des Bikens…

  • RedOrbiter sagt:

    @tömsi
    Ein Hype will verkauft werdenl… So einfach ist das!
    Ich behaupte mal, der Nino Schurter hätte auch auf einem 26″ Zöller gewonnen. Er war einfach der stärkste Fahrer.
    cu

  • Franz sagt:

    Ich frage mich eher ob ich ein Faltvelo mit 20″ oder 16″ kaufen soll.

  • hatten riesigen spass mit unseren 26″ bikes und haben riesigen spass mit unserem 29″ bike.

  • Patrick sagt:

    Meine Zukunftsprognose: 29er Hardtails, 650B alles andere, 26er als gute Erinnerung an alte Zeiten im Museum.

  • beat sagt:

    Es lebe die Vielfalt! Ich finde es gut, dass es immer mehr Möglichkeiten gibt und sich jeder nach seinem Gusto bedienen kann. Es regt sich ja auch kein Mensch darüber auf, dass es bei Autos X verschiedene Raddurchmesser gibt.

  • Roman Rebitz sagt:

    Ich dachte es geht um Sport und nicht darum möglichst „einfach“ eine Strecke abzuspuhlen :-)

  • Dani sagt:

    Technisch gesehen, könnte 650B wirklich den Kompromiss darstellen. So gehen braucht es dann keine 26 und 29er mehr. Bleibt nur zu hoffen, dass es wie in der Video-Branche bei Blue ray und HD DVD und VMD zu einem Durchsetzungs-Preiskampf kommt und am ende nur einer überlebt. Aber das ist wohl hier zuviel geträumt. Ich fahre meine gebraucht gekauftes Carbon-Fully bis mich ein technisch und preislich ein attraktives Angebot anspringt. Ob das dann ein 26er ein 29er oder irgendwas dazwischen ist, ist für mich zweitrangig. Schalt- und Fahrwerktechnik sind mir da um einiges wichtiger.

  • Mark sagt:

    RADDURCHMESSER!!!!

  • Steimi sagt:

    ist mir so ziemlich egal, weil ich fahre und fahre und fahre und freue mich jedesmal wenn ich mit meinem occasion hardtail bike einen wandelnde werbesäule auf einem superleichten megateuren bike am berg überhole ;-) ich freue mich auch auf das schwere occasion enduro bike welches ich demnächst mein eigen nennen darf und im downhill doch mehr spass macht als das hardtail. letztendlich geht es mir aber um kraft, kondition und fun. technik (abgesehen von fahrtechnik) finde ich zum gähnen ;-O

    für einen nino schurter sieht das sicher anders aus ;-)

  • tömsi sagt:

    MTB=26″!
    Lasst die 29er auf der Strasse rumfahren.
    Für technisch wenig versierte FahrerInnen haben die grossen Räder viele Vorteile. Eine Kombi funktioniert meiner Meinung nach nicht. Die Front bei einem 29er ist eh extrem hoch und mit einem 26er Hinterrad, kann ich mir nicht vorstellen. Gab es ja auch schon beim Big Hit von Speci Vorne 26″ Hinten 24″.
    Im Freeride und DH Sektor ist es zum Glück auch noch (fast) kein Thema. Die Räder sind zu wenig steif und Federwege jenseits von 150 mm können konstruktionsbedingt vorerst nicht gebaut werden:)
    Das Ei des Kolumbus könnte das 650B sein, wer weiss? Vielleicht der Nino Schurter?

    • Heinz sagt:

      War interessant zu lesen in einem Artikel über Nino, dass sein Spassbike ein 29er Fully ist!
      Gute 29er sind toll zu fahren, aber nicht jede Firma hat das Thema von der Konstruktionsseite schon im Griff.
      Bin gerade das Simplon Cyrex 29er mit 100 Federweg über Wurzelabfahrten und Uphills an der Eurobike gefahren mit Racing Ralpf Reifen. Erstaunlich war, das das 605b mit 140federweg konnte da nicht mithalten, trotz Hans Dampf Reifen.

      Gut Konstruierte 29er (Radstand, Winkel, Ketenstrebe) sind genau so agil wie 26″ keine Probleme mit
      Serpentinen. Ausserdem kann Mann oder Frau beim 29er 20mm weniger Federweg fahren als beim 26″.
      Zu behaupten 650b hat die gleichen überollvorteile wie ein 29er ist quatsch (nur 12.5mm mehr Radius als 26″).

      29er heisst halt für die Hersteller bei Null wieder anfangen und deshalb gibts auch wieder mehr gute und schlechte Lösungen.

  • Peter Brunner sagt:

    26″-Räder fahren die wahren Biker; im Begriff ‚MTB‘ steht ja auch das Wort ‚Mountain‘. Und – wer den eigentlichen Sinn und Spass in dieser Sportart sucht, findet dies abseits auf technisch herausfordernden Trails.

    Soll sich doch die 29″-Räder-Fraktion auf den kniffligen Trails mit ihren schweren und trägen Laufradsätzen austoben versuchen (hi, hi). Früher oder später finden solche Pseudo-Hobby-Kieselstein-Gümmeler wieder auf die echten Trails zurück. Oder halt eben nicht. 29″-Biker sind für mich eine Art ‚Nordic Walking Biker‘. Sollen sie’s doch.

    Grundsätzlich bin ich auch für die Auswahlvielfalt. Wer sich mit diesem Sport auseinandersetzt, wird sein eigenes Kolumbus-Rad herauspicken.

    Leben und Leben lassen. Sterben und Sterben lassen.

    • Dave sagt:

      und warum ist der MTB Weltmeister auf einem 29″ Bike zum Weltmeister geworden?

      • Marcel Bürge sagt:

        Hallo Peter, du kannst jederzeit auf einem sehr technischen Trail mit deinem 26er gegen mich mich auf meinem 120mm 29er antreten. Der Looser trägt den Namen „Nordic-Biker-Gümmeler of the Year“. Ok?

      • Peter Brunner sagt:

        Messe Dich ruhig mit dem Weltmeister. Mach das so.
        Bedenke einfach, dass ein WM-Rundkurs über alles gesehen viel Hightempo zulässt und somit die 29-er-Fraktiönler auf solchen Spezialkursen im Vorteil sein mögen. So gesehen magst Du schon ‚zeitlich gesehen‘ recht bekommen. Doch noch einmal zurück zur 26-er-Gilde, für die urigen Biker, welche Trial-Trails förmlich suchen und sich dabei auch erproben können, sehen nun einfach einmal mehr Vor- als Nachteile mit einem 26-er Bike. Es stimmt, dass ich bei einer 6-9-stündigen Tour doch auch sehr oft unweigerlich auf Asphalt/Forststrässchen etc. fahre. Am Ende der Tagestour bleibt nicht die Frage offen, ob die Runde 10 Minuten hätte schneller absolviert werden können oder nicht, sondern im Hirnkino bleibt der Geschmack hängen, auf welche Art und spassige Weise man seine eigenen Fahrkünste hat bewältigen können.

    • Paul Mircher sagt:

      @Dave: Du kannst ein Profibiker nicht mit einem Hobbybiker vergleichen. Hast du Beine wie Cipollini und kannst die Übersetzung der ProfiMTBler über den XC Kurs drücken? Fährts du Collis (Tubular) an deinem Bike? Die Profibikes sind wie F1 Autos…
      @Marcel Bürge: Ok, ich nehme mein Intense Tracer 2 (26 Zoll) und wir gehen aufs Rothorn (Bike Attack Strecke). Der Vergleich ist einfach nur lächerlich, dein 29er XC/AM Bike ist sicher nicht schlecht, spielt aber in einer ganz andere Liga :D
      Du solltest „technischer Trail“ präziser beschreiben, sonst kannst du nur verlieren.

  • Prisca Weber sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren
    Ich bin letzten Herbst auf einem Ninner-Bike mit 29er Räder über Wurzel, Stock und Stein wie Butter gefahren. Währenddem ich für den gleichen Trail mit 26er Räder abgestiegen bin. Das Ninner ist aber einfach zu schwer. Damen-Bike 15 Kg – in derkleinsten Grösse.
    Da ich nur 153 cm gross bin, wäre es besser, dass die Konstrukteure ein Bike konstruieren, wo die Gewichtsverteilung, Rahmen etc. stimmen würde. Ich könnte euch Geschichten erzählen, die ich an 3 Tagen Probefahrten erlebte in Lenzerheide. Schlichtwegs ich wollte ein gutes Bike in der oberen Preisklasse kaufen, aber es gibt nichts taugliches auf dem Markt. Schade.
    Freundliche Grüsse
    Prisca Weber

    • R. Gut sagt:

      Grüezi Frau Weber

      Wenn Sie ein Fahrrad in der oberen Preisklasse wollen, lassen Sie sich am besten eines bauen, das genau Ihrem Fahrstil und Ihren Körpermassen angepasst ist. Mit den Stichwörtern „Fahrradbau“ und „Zürich“ finden Sie bestimmt den passenden Fahrradbauer. Einen Namen darf ich hier wohl nicht nennen.

      Allgemein zum Thema 29-Zoll-Räder: Als Radreisender bin ich froh, wenn ich im Bedarfsfall auch in fernsten Regionen Ersatzteile finde. Je mehr verschiedene Normen es gibt – sofern man das Wort „verschiedene“ im Zusammenhanf mit „Normen“ überhaupt benutzen kann -, desto kleiner ist die Wahrscheinlichkeit, dass man ein Ersatzteil findet, denn je kleiner ein Fahrradgeschäft ist, desto weniger Teile wird es an Lager haben. Wenn ich in Pakistan einen Platten habe, werde ich kaum einen Schlauch für 29 Zoll erhalten.

    • tömsi sagt:

      Ich würde mal bei einem Specialized-Händler reinschauen, da findet sich bestimmt etwas vernünftiges;)

    • Paul Mircher sagt:

      Ein Ninner mit 15Kg wo hast du denn das gefunden, nicht einmal das WFO9 wiegt 15 Kilo.
      Bei 153cm solltest du vielleicht bei 26 Zoll bleiben. Wenn du mit dem 26er absteigen musst
      dann könnte es auch ander Fahrtechnik liegen. Ich bin mit meinem 26 Zoll Bike schneller als
      mit den verschiedenen 29er die ich getestet habe. Durch die unterdimensionierten Reifen haben
      die 29er einfach zuwenig Grip und dickere Reifen passen vielfach nicht. Dazu kommt noch das
      die 29er sehr träge sind, ich habe jetzt ein Rahmen in grösse S mit 60mm Vorbau und 700mm Lenker.
      Dieses Messerscharfe Handling ist mit einem 29er nicht möglich.

      Naja mit 163cm brauche ich auch kein 29er :)

    • Heinz sagt:

      Hallo Prisca

      Niner mit 15 kg, was hat der Händler für schwere Teile montiert? Ich habe meiner Frau (160cm gross) ein Niner Rip mit Standart Ausrüstung bestellt, zusätzlich ERgongriffe mit Bar-Ends, Gravity Dropper absenkbare Sattelstütze montiert.
      Bike Grösse S mit Pedalen gemessen (Digitale Velowaage) 13.5Kg. Es geht also sicherlich viel leichter.

      Die Begeisterung beim Fahren war super.

  • Fred sagt:

    Dafür gibt´s nur einen Namen: SCHEININNOVATION. Niemand braucht das wirklich – weder die Hersteller noch der Kunde. Der Gedanke, damit die Leute mangels wirklicher Neuigkeiten tzum kaufen zu animieren, funktioniert nicht.zum kaufen Was uns bei Tretlagern (Lagerpatronen), Steuersätzen (Ahead) und anderen Dingen noch als „besser“ verkauft wurde, hatte wenigstens den Sinn, die Produktion zu vereinfachen. Hier führt es einfach nur noch zur Verunsicherung des Kunden, der gar nicht mehr weiss, was er kaufen soll und abwartet.Der Schuss wird für die industrie nach hinten losgehen.
    Just my five Rappens.

  • Marcus sagt:

    Ich habe aber die Befürchtung, dass Teile teurer werden könnten, wenn die Stückzahlen aufgrund der Variantenvielfalt und gestiegenem Aufwand in Forschung&Entwicklung schrumpfen.

  • Marcus sagt:

    Meines Erachtens geht es hier weder um das „Ei des Kolumbus“ noch darum, dass sich ein “ Radtyp komplett durchsetzt“. Diese Zuspitzung muss in einem Blog vielleicht sein, ist aber weder das Ziel von Industrie noch Kunden. – Ich bin begeisterter 26er, aber es ist offensichtlich, dass viele (grosse) Fahrer auf technisch bis zu mittelschwerem Terrain deutliche Vorteile sehen – von einem Cedric Gracia auf La Réunion mal ganz abgesehen :-) Auf dem 650B hat zB Schurter den XC WorldCup in Pietermaritzburg gewonnen. Ich bin für friedliche Koexistenz!

  • Hans sagt:

    1. Es gibt mit 26 Zoll meiner Ansicht nach kein ernsthaftes Problem.
    2. Mir gefällt 29 Zoll. Wenn ich jetzt ein neues MTB kaufen würde, dann wäre es ein 29er.

    So einfach ist das. ;-)

  • Sven sagt:

    Wie wärs denn damit: Vorne 29″ und hinten 26″ so wie`s die Motocrosser schon lange vormachen. Das Vorderrad bringt die Laufruhe ins Gebälk und das Hinterrad muss stabil sein.

    • Nussgipfel sagt:

      Hallo Sven, Gute Idee! Früher in den 80er Jahren gab es einige Modelle mit unterschiedlichen Radgrössen…

    • Heiko sagt:

      Hallo Sven, MTB Cycletech bietet eine solche Lösung an. Wenn Du magst, schau es Dir auf unserer Seite an: http://www.trax.de/neue-twentyniner-trends-bei-29-zoll-bikes-2012/id_54572084/index

      • Sven sagt:

        …hab mir schon gedacht, dass das nicht lange auf sich warten lässt. Dennoch: Ein 26er mit eînem richtig guten Fahrwerk (Kinematik + Federelemente) und schön leicht, vorallem mit leichten aber steifen Rädern und als Sahnehäubchen sind die Federelemente auch noch richtig abgestimmt, ist schwer zu toppen. Ich schreibe das deshalb: kaum kommt was neues, rennen alle zum Händler weil sie nicht mehr schlafen können dabei ist das eigene Bike einfach schlecht abgestimmt, mit billigen Laufrädern, dafür glänzt ein Satz Aluschräubchen am Bremssattel, weils ja leichter ist. Es gibt ganz viel was man falsch machen kann, wenn man immer den Empfehlungen der Verkäufer nachläuft…
        (ja, ja, es gibt auch tolle Verkäufer! ;-))

        • einst ein kiffer sagt:

          Egal welche laufräder wer richtig sport betreibt schrottet im durchschnitt 2-4 felgen pro saison
          Die meisten leute welche glauben “ sport “ zu betreiben (1-2h woche) merken nichts
          Anders siht es bei versierten bikern aus welche auch wirkliche körperbeherschung besitzen und mühelos sprünge mittleren oder grossen ausmasses fahren
          3-6m oder steilabfahrten von mehr als 50%gefälle
          Und steigungen von bis zu 45% werden deutliche unterschiede der laufradgrössen und ihre vorteile bemerken fahre seit neustem ein 650b und bin zufrieden ideal für enduro
          Bin schon alle laufradgrössen gefahren und kann sagen das sich 650 b am besten eignet
          Ich habe diese entscheidung auf grund von fahreigenschaften getroffen und nicht um ein prestige bike zu besitzen
          Zudem sollte beim bikekauf darauf geachtet werden dass man sich das richtige bike kauft von erfahrenen herstellern den die bauen bikes für den sport und nicht nur fürs geld jene marken bauen auch dh bikes wobei man die herkunft eines bikes spührt in canada konstruierte bikes z.b. sind in den dortigen bikeparks getestet und optimiert wobei deutsche bikes z.b. hauptsächlich aus marktwirtschaftlichen gründen gebaut werden und zu wenig geforscht und entwickelt wird was sich deutlich am fahrverhalten spüren lässt
          fazit besser 1000.- mehr ausgeben und ein guten rahmen erwerben statt für 1000 weniger eien schrottrahmen mit teuren teilen !

  • Karl Lang sagt:

    Seit 25 Jahren habe ich (neben MTB und Rennrad) ein Crossrad, mit dem ich seit der Jugendjahre auf unwegsamen Pfaden unterwegs war. Die grösseren Räder sind für mich daher nichts Neues. 28 Zoll Felgen (Rennradgrösse) + dicke MTB-Reifen = 29 Zoll. So kann man einen Hype generieren.

  • RedOrbiter sagt:

    Otto Normalo Biker wird fast keinen Unterschied merken ob 26″ oder 27.5″ Zöller.
    Ob ich nun meine Freizeitrunde um eine halbe Minute früher oder später bewältige, spielt eh keine grosse Rolle.
    Die (Velo) Industrie braucht halt immer mal einen neuen Hype um die Verkaufszahlen anzukurbeln.
    Ich sehe ausser Nachteilen überhaupt keinen nennenswerten Vorteil für den Freizeitbiker.
    Im Gegenteil – Durch die zusätzliche Zersplitterung in eine 27.5″ Zoll Klasse werden die Bikes tendenziell eher wieder teurer.

    cu RedOrbiter

    • E.H.Roth sagt:

      richtig, für den Freizeitbiker spielt es kenie Rolle ausser für solche, denen es wichtig ist, immer das neuste Produkt zu besitzen. Ich selber fahre ein über 10 Jahre altes Bike für meine 1h Trainingsrunde und ich glaube kaum, meine persönliche Fitness würde sich mit einem neuen Bike mit 29Zoll Felgen verbessern auch die paar Minuten Zeitgewinnung sind für Hobby-Sportler irrelevant und bringt rein gar nichts.

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