In der rechtlichen Grauzone

«Gopferdammi! Auf Wanderwegen habt Ihr nichts verloren!» brüllt der sichtlich echauffierte Wanderer uns hinterher. Anhalten und Territorialansprüche diskutieren? Zwecklos. Wir haben die Geschwindigkeit reduziert, unser bevorstehendes Überholmanöver mit Klingel angekündigt und gegrüsst – mehr interdisziplinäre Nettigkeiten wollten wir an diesem Tourentag eigentlich nicht austauschen. Trotzdem hat mich die verbale Tracht Prügel etwas ins Grübeln gebracht. Einerseits, weil ich wenig Verständnis dafür habe, wenn Menschen ihren Unmut in dieser Tonlage kundtun. Anderseits weil das Intermezzo auch die Frage nach Recht und Unrecht aufwirft. Wieder zurück von der sonntäglichen Tour starte ich eine kurze Internet-Recherche. Die Suchanfrage zeitigt schnelle Resultate: Das Schweizerische Strassenverkehrsgesetz vom 19. Dezember 1958 (SR 741.01, Artikel 41, Abs. 1) hält unter dem Titel Verkehrstrennung fest: «Wege, die sich für den Verkehr mit Motorfahrzeugen oder Fahrrädern nicht eignen oder offensichtlich nicht dafür bestimmt sind, wie Fuss- und Wanderwege, dürfen mit solchen Fahrzeugen nicht befahren werden.»

Natürlich wähnt sich der Wanderer im Recht und verweist auf die Aussage, dass Fahrräder offensichtlich nicht für die Befahrung von Fuss- und Wanderwegen bestimmt sind. Wir Mountainbiker pflichten gerne bei und denken dabei an die Fahrräder vom 19. Dezember 1958, die definitiv nicht für Fahrten im Gelände geeignet waren. 63 Jahre und unzählige Entwicklungsschritte später würde allerdings kein vernünftiger Mensch in Frage stellen, dass Fahrräder des Typs Mountainbike sehr wohl für die Befahrung von Wanderwegen geeignet sind. Mit grobstolligen Reifen, satten Federwegen und bissigen Scheibenbremsen liegt die Bestimmung zweifelsohne jenseits von asphaltierten Strassen.

Ähnlich unpräzise, realitätsfremd oder veraltet sind auch die Gesetzestexte angrenzender Länder. Ein Auszug gefällig? In Bayern heisst es: «Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten ist im Wald nur auf Straßen und geeigneten Wegen zulässig. Die Vorschriften des Straßen- und Wegerechts und des Straßenverkehrsrechts bleiben unberührt.» (§30 BayNatschGSTZ) Die Baden-Würtemberger Gesetzesschreiber notieren: «Nicht gestattet ist das Radfahren auf Wegen unter 2 m Breite sowie das Reiten und Radfahren auf Sport- und Lehrpfaden; die Forstbehörde kann Ausnahmen zulassen.»

In Österreich wiederum ist das Befahren von Trails verboten, wenn sie nicht offiziell als Singletrail oder Mountainbiketrail ausgeschildert und freigegeben sind. Das Grundproblem besteht in der Haftungsregelung: Ein Mountainbiker könnte den Grundbesitzer anzeigen, wenn er sich verletzt und dabei einen unzumutbaren Zustand des Weges reklamiert. Das Bundesland Tirol geht deshalb mit ihrer «Ausnahmeregelung» vermehrt dazu über, eine Versicherung abzuschliessen, welche die einzelnen Grundbesitzer von ihrer Haftpflicht entbindet.

Interessant ist auch die Wegerechtsregelung im italienischen Trento. Sie verbietet Mountainbikern das Befahren von Trails, die ein Gefälle grösser als 20 Prozent aufweisen oder schmaler sind als der Radstand des Fahrrades.

Mit Verlaub – solche Rechtsgrundlagen sind derart realitätsfremd, dass man sich auch als gesetzestreuer Staatsbürger schwer damit tut, sie zu akzeptieren und einzuhalten. In der Praxis sieht das in der Regel dann so aus, dass die Gesetze von den Mountainbikern schlichtweg ignoriert werden oder man die entsprechenden Grauzonen nutzt. Geahndet werden die «Gesetzesverstösse» glücklicherweise aktuell nur äusserst selten. Wahrscheinlich auch in der Erkenntnis, dass sich Hundertausende Schweizer Mountainbikerinnen und Mountainbiker nicht so einfach von Wanderwegen verbannen lassen. Oder weil mittlerweile die grosse Mehrheit der Wanderer realisiert hat, dass eine geteilte Nutzung unter Einhaltung von allgemein akzeptierten Verhaltensregeln auch problemlos möglich ist.

Was ist Ihre Erfahrung mit Verkehrsgesetzen und Bikeverboten? Wurden Sie für das Befahren von Singletrails schon gebüsst? Mit wem gibt es am meisten Ärger – Polizisten, Jägern, Förstern oder Wanderern? Sollte man Ihrer Meinung die veralteten Gesetze anpassen oder lebt es sich ganz gut mit den rechtlichen Grauzonen?

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139 Kommentare zu «In der rechtlichen Grauzone»

  • J. Paulsen sagt:

    Offensichtlich fällt das Lesen schwer:
    „Das Schweizerische Strassenverkehrsgesetz vom 19. Dezember 1958 (SR 741.01, Artikel 41, Abs. 1) hält unter dem Titel Verkehrstrennung fest: «Wege, die sich für den Verkehr mit Motorfahrzeugen oder Fahrrädern nicht eignen oder offensichtlich nicht dafür bestimmt sind, wie Fuss- und Wanderwege, dürfen mit solchen Fahrzeugen nicht befahren werden.»
    Es geht nicht darum, ob das Fahrzeug für den Weg geeignet ist, sondern ob der Weg für das Befahren geeignet ist bzw. (auch) dafür angelegt wurde. Das ist bei schmalen Wanderwegen regelmässig nicht der Fall.
    Wer also mit einem Velo egal welcher Bauart Wanderwege befährt und dort Wanderer kreuzt, der kann nicht erwarten, dass diese ihm Platz machen müssen – er sollte sich bewusst sein, dass er etwas tut, was unzulässig ist. Also nicht „Klingel, Platz da, ich komme“ sondern ausweichen und die Wanderer vorüberlassen, auch wenns unbequem ist und man die schöne Abfahrt wegen den Senioren wieder mal unterbrechen muss.

  • Justus Gadient sagt:

    Hallo zusammen,

    Ihr habt vielleicht Probleme ;-) und das über ca. 55 mal PgDn.
    Ich frage mich, woher wir das alleinige Recht auf Naturkonsum (um nicht zu sagen -Frevel)
    gepachtet haben! (Die einen mit Ihren SUVs, Böschs und Enduros etwas mehr und die anderen
    mit den Wanderschuhen und Bikes etwas weniger (Anfahrt zählt auch)).
    Eine andere Möglichkeit haben wir heutzutage nicht mehr, oder wann habt Ihr das letzte
    mal ein Stück Wald gepflegt statt Schneisen geschlagen?

    Ja, es stimmt, je weiter man sich von den mit PW (Panzerwagen?) erreichbaren Orten
    entfernt, umso respektvoller begegnen die Menschen der Natur und Ihren Artgenossen, die es
    ohne 300PS Krücke dorthin geschafft haben.

    Grüsse

    Justus Gadient

  • jules weinberger sagt:

    Wandere seit Jahren in auf einem mittleren Berg (1850m) seit ein zwei Jahren sehe ich die Spuren von ein, zwei Velofahrer
    auf einem alten abgekürzten Waldweg. Leider sind die Schäden in einem unglaublichen Verhàltniss, Disslokationen von Steinen,
    welchen den Weg aufrechterhalten und einiges mehr. Im Winter sind es die Snowborder die hinauflaufen, da habe ich einigen Respekt.
    Sehe aber den Einfluss auf die Tierwelt. Die Tourenfahre früher hatten eine gewisse Diziplin und hielten sich an eine gewiss Strecke.
    In den letzten Jahren fahrt man irgenwo hinunter.Resultat,: fast keine Gemesen, keine Rehe und auch weniger Auerhähne. Dazu kommen noch die vielen Hundebesitzer die Iihre Lieblinge nicht an der Leine halten. Finde auch ich eine deutlich Zunahme an
    Abfall aller Art auf den Wegen, zudem Leute die mit Plastiksäcken Osterglocken sammeln, Finde das leider alles deprimierend und
    respektlos.

  • nicki nutzer sagt:

    …..und ich dachte bis heute, dass ich erst 53 jahre alt bin:-)))

  • Teofilo Folengo sagt:

    Die Intensität dieser Gehässigkeiten zwischen Bikern und Wanderern ist umgekehrt proportional zum Quadrat des Abstands von der Grossstadt. Am Uetliberg ist es am schlimmsten: die Biker mögen zwar schlimm sein – aber es wimmelt auch vor „Freizeitpolizisten“ unter den Spaziergängern. Mann muss aber nur Richtung Mythen oder Klöntal gehen, und schon findet man, dass Biker und Wanderer freundlich, zivilisiert, und sogar aneinander interessiert sind! (ich bin übrigens vorwiegend Biker, gelegentlich Wanderer).

  • Eni sagt:

    Also, sind Verbote einzuhalten, das gilt auch für Velofahrer. Nur muss man halt sehen, dass unser Platz für Naherhohlung für alle reichen muss. Warum ist es mit Toleranz nicht möglich aneinander vorbei zu kommen? Warum müssen Biker wie gesenkte Säue an Fussgängern vorbei rasen und warum müssen Fussgänger blöd rumproleten, wenn die Velofahrer schon von weitem sichtbar sind oder sich klingelnd bemerkbar machen und mit angemessenem Tempo nähern?

    Ich selber war und bin viel mit Hund und Kindern im Wald (allgemeines Fahrverbot) unterwegs und habe sehr selten Probleme. Klar gab es auch schon rasende Biker die meinten ich soll meine „blöden Gofen“ gefälligst an die Hand nehmen und am Wegrand gehen damit sie ungestört blochen können ( habe auch schon mal einen solchen vom Velo geholt) aber das ist mehr als selten. Normalerweise passt man sich an, grüsst und bedankt sich. Auch mit meiner kleinen Hündind habe ich sehr selten Probleme. Sie gehorcht sehr gut und lässt sich gut auf die Seite dirigieren und wenn es altershalber halt mal nicht klappt, dann ist bremsen auch kein Weltuntergang für die Biker. Bei uns ist kein Leinenzwang im Wald, unter der Voraussetzung dass der Hund gehorcht und sich abrufen lässt.

  • Eulalia Viebke sagt:

    @den Verfasser: Das mit der Auslegung des Gesetzesartikels zu Gunster der Biker ist ein netter Versuch…
    Sie wissen genau, dass der Gestzgeber zu keiner Zeit den technischen Entwicklungsstandes des Fahrrades gemeint hat. Ihm war es egal ob die Fahrräder aus der Zeit um 1958, oder von 2011 stammen. Weil er eben nicht diesen techn. Entwicklungsstand angesprochen hat mit ‚ungeeignet‘. Sonder den Charakter des Weges. Ich denke, dass Sie das schon auch verstanden haben, aber in der Verzweiflung Recht zu bekommen, scheuen Sie sich nicht diese kleine Eigenheit im Text zu Gunsten der Biker zu verbiegen. Vermutung: Wenn ich sehe wie sie hier versuchen die Sache zu verdrehen, glaube ich Ihnen auch nicht, dass Sie in der Nähe von Wanderern klingeln und die Fahrt verlangsamen. Sie Klingeln nur! Es ist aus Ihrem ganzen Text leicht ersichtlich wie stark Sie auf sich selber fixiert sind.
    Es ist eine Schande, dass der Gesetzgeber sich in dieser Angelegenheit wieder einmal typisch Schweizerisch in Schweigen hüllt und mit den üblichen blöden Sprüchen von gegenseitiger Toleranz versucht, keinen Entscheid fällen zu müssen, welchen die Schwächsten im Verkehr schützen würde.

  • Paul Netzer sagt:

    @Jürg Buschor: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil: Es geht im Gesetz um die Wege, die nicht für Fahrräder geeignet sind, und nicht darum, ob die heutigen Fahrräder mit diesen Wegen technisch klarkommen. Sonst dürfte ich Ihrer Logik nach ja mit dem Ferrari auf der Autobahn problemlos 250 km/h bolzen, oder?

  • Peter Zimmermann sagt:

    Lange habe ich mich aus dem Thema herausgehalten, da ich unschlüssig war einen Entscheid zu fällen zwischen persönlicher Freiheit, Toleranz einender gegenüber und Sicherheit für die Betroffenen. Immer wieder bin ich in diesen Themen an Streitereien gelangt in denen sich die Kontrahenten Biker gegen Spazierer/Wanderer in die Haare geraten sind. Darum habe ich bei meinen Wanderungen immer etwas aufmerksam beobachtet. Ich selber fahre auch Mountainbike. Nicht extrem; um mich fit zu halten. Nach eingehender Beobachtung bin ich zum Schluss gekommen, dass Biker und Spazierer/Wanderer nicht auf die gleiche Piste gehören. Denn die Fussgänger sind in ihrer Sicherheit ziemlich bedroht. In allen Artikeln konnte ich immer wieder die Aussagen der genevten Biker lesen, welche den Fussgängern mangelnde Toleranz vorwarfen. Kann sein, dass in solchen Foren sich besonnene Radler aufhalten. Aber dort draussen sieht die Realität anders aus. Dermassen bescheuerte Biker, die sich einen Deut um die Sicherheit Anderer scheren. Nur auf ihr Training bedacht, rasen sie urplötzlich auf den Spazierwegen in hohem Tempo an den Leuten mit Kindern vorbei. So schnell, dass ich die grösste Lust hatte so einen mal mit nem dicken Prügel vom Sattel zu holen. Auch hier musste ich einfach feststellen: Schöne Worte gegen Realität. Radler und Spazierer/Wanderer gehören nicht zusammen. Nicht einmal auf den gemeinsamen Trottoir. Denn dort fängts bereits an.

  • Chris Castelmur sagt:

    Wie wäre es mit ein bisschen Rücksicht und Kompromissen, damit alle die Natur auf ihre Art und Weise geniessen können? Biker, Wanderer, Hündeler, Jogger, Reiter, … Oder gewisse Wege für gewisse Transportarten reservieren… keine einfache Lösung… Peace! Gruss von einem Rennradfahrer, SUV-Fahrer, Mountainbiker, Hündeler und Wanderer

    • Peter Zimmermann sagt:

      Die SUVs sind geradezu harmlos gegen die Pest genannt Biker. Kaum sitzt einer im Velosattel sind alle Hemmnisse weg. Das mit der Rücksicht und den Kompromissen ist nur Theorie an die sich fast kein Biker hält. Die nach jahrelangem Zusehen weiss ich: Die Biker MÜSSEN von den Spazier- und Fussgängerwegen verschwinden und zurück auf die Strasse wo sie hergekommen sind und auch wieder hingehören! Die Zeit der Kompromisse ist vorbei. Der Gesetzgeber ist mit einem absoluten Verbot gefordert. Übrigens: Es sind nicht intolerante, engstirnige Wanderer die etwas gegen die Biker haben, sondern es sind die Biker selber, durch ihr Fahrverhalten, die bei allen ‚zu Fuss gehenden‘ eine solch ablehnende Haltung regelrichtig ‚herangezüchtet‘ haben.

  • Thommen sagt:

    Eine der grössten Plage dieses Jahrhunderts: die Velofahrer – sowohl auf dem Lande wie in der Stadt – zu über 90% rücksichtslos und asozial!

  • Anton Rudolf Schloch sagt:

    „…….. offensichtlich nicht dafür bestimmt sind, wie Fuss- und Wanderwege, dürfen mit solchen Fahrzeugen nicht befahren werden“. Das Gesetz ist glasklar und lässt keine Zweifel offen. Gesetze sind dazu da, dass das zusammenleben der Menschen geregelt ist. Wie das velofahende Volk leider immer wieder eindrücklich zur Schau stellt ist dies auch notwendig. Es i ist dabei unerheblich wie alt die Gesetze sind und welche technischen Errungenschaften zwischenzeitlich erzielt wurden. Leider ist es heute üblich, dass sich Velofahrer bzw. Biker sämtliches Recht und dieses penedrant einfordern. Nicht nur auf Fuss- und Wanderwegen, sondern auch in den Städten auf den Trottoirs wird ungeniert geradelt und gebimmelt. Es ist dann auch nicht selten ein „Gopferdammi“ zu hören, wenn der Fussgänger nicht augenblicklich zur Seite rennt. Auch nicht zu vergessen sind die Kampf-Velofahrer, die sich das Recht nehmen, störende Automobile mit Faustschlägen oder Fusstritten zu bearbeiten.

    Dennoch, und frei nach dem Motto „gleiches Recht und Freiheit für alle“ kann ich diesem Treiben aber durchaus auch etwas positives abgewinnen. Denn nun habe ich die Fahrradstreifen als zusätzlichen Fussweg und meine Kinder als Spielplatz in Beschlag genommen und es gibt doch nichts schöneres und bequemeres, als den Fahrradstreifen auch als Parkplatz zu nutzen (es hat immer ausreichend Platz), anstatt ewig nach freien Parkplätzen ausschau halten zu müssen; damit leiste ich dann ja auch noch einen ökologischen Beitrag – mein SUV säuft eh schon genug. Mein Auto ist zwar nicht bestimmt um auf dem Fahrradstreifen parkiert zur werden, aber die technischen Möglichkeiten eines SUV lassen dies durchaus zu.
    Das Demontieren von Markierungen ist durchaus eine sauglatte Beschäftigung – da haben Sie sowas von Recht Herr Buschor; ich habe mich allerdings auf das demontieren von Fahrradweg-Tafeln spezialisiert.

    Besten Dank für Ihre Anregungen für ein ausgewogenes zusammenleben.

  • Werner Niederhäuser sagt:

    Bevor das zur allgemeinen Rechtslektüre verkommt. Die Interpretation „nicht eignen“ bezieht sich auf den Weg und nicht auf das mechanische Fortbewegungsgerät. Somit kann sich der Wanderer nicht nur im Recht wähnen, sondern ist auch im Recht. Der Biker, der das Verbotsschild entfernt macht sich auch noch strafbar, darum wurde auch sein Gesicht verfälscht. Alleine war er auch nicht.

  • Tgomas sagt:

    Hallo Zusammen

    Nur damit alles klar ist hier das heutige gesetzt und wir leben in einem Gesetzesstaat auch Biker.

    Verkehrstrennung
    1 Wege, die sich für den Verkehr mit Motorfahrzeugen oder Fahrrädern nicht eignen oder offensichtlich nicht dafür bestimmt sind, wie Fuss- und Wanderwege, dürfen mit solchen Fahrzeugen nicht befahren werden.
    2 Das Trottoir ist den Fussgängern, der Radweg den Radfahrern vorbehalten. Der Bundesrat kann Ausnahmen vorsehen.
    3 Auf Strassen, die den Motorfahrzeugen vorbehalten sind, dürfen nur die vom Bundesrat bezeichneten Arten von Motorfahrzeugen verkehren. Der Zutritt ist untersagt, die Zufahrt ausschliesslich an den dafür vorgesehenen Stellen gestattet. Der Bundesrat kann Benützungsvorschriften und besondere Verkehrsregeln erlassen.

  • Lauterburg Stephan sagt:

    Es geht gar nicht um die Frage, ob es noch den heutigen Bedürfnissen entspricht. Was, wenn die Bedürfnisse in die falsche Richtung gehen? Was, wenn Mountainbiker nicht in den Wald, sondern in die Berge gehören? Zum Beispiel Heli-Biking? Das wäre der Super Kick! Lasst die Wanderer auf den Wanderwegen mit den Kindern und Tieren sein. Wenn ihr Biker hineinfährt, habt ihr ein Riesen-Problem, da zahlt keine Versicherung, wenn herauskommt, dass ihr auf einem Weg gefahren seid, der nicht für euch vorgesehen ist. Dazu kommt noch was ganz anderes: Rücksicht auf die Natur: Wer mit dem Bike, so ganz egoistisch „ich fahre, wo ich will“, über Stock und Stein fährt, tötet womöglich tausende und Millionen von Tieren und Ungeziefer, die unter dem Laub liegen und leben. Denn, wenn der Wanderer dem Biker „im Weg ist“, was macht der Biker? Steigt er ab und bleibt auf dem Wanderweg und geht mit seinem Bike den Wanderer überholen? Oder macht er „aus lauter Stress“ einen Schwenker in den Wald und fährt mit Höllen-Tempo seinem (egoistischen) Ziel entgegen?
    Wir sehen, Rücksicht nehmen auf andere kann auch sehr positiv sein.

  • Christian sagt:

    Wenn nun alle Wanderer einverstanden wären, dass man auf Wanderwegen biken kann, würde das Bikeverbot dadurch aufgehoben sein?

    Am Sonntag ist schönes Wetter, viel Spass beim biken auf Wanderwegen und beim wandern auf Fahrradwegen.

  • Pini sagt:

    Geschätzte Kommentarschreiber
    Wir Reiter können seit Jahren zu diesem Thema Lieder und ganze Bücher schreiben. Wir sind seit Jahren die «Bösen».
    Unser Erholungsbedürfnis hat sich in den letzten Jahren extrem verdichtet. Es geht nur mit gegenseitigem Anstand und «TOLERANZ». Wir habem in der internationalen Pferdeszene angefangen in der EU in Brüssel Lobyisten einzusetzten. Nur so erhalten wir: Reiter, Wanderer, Biker, Hündeler u.s.w. Gehör. Mitenander – mit Anstand, Toleranz und Akzeptanz.
    Grüsse, Pini

  • bergstrolch sagt:

    Grundsätzlich kann gesagt werden: Je höher hinaus man geht, desto weniger Biker. Und die, welche man dort noch trifft, sind von der Sorte Spitzensportler, welche für das zusätzliche Hochbuckeln des Fahrrades absoluten Respekt verdienen und sehr zurückhaltend agieren. Erste Hälfte Mai auf über 2000m fuhr tatsächlich einer mit dem Fahrrad vom Rautigipfel (GL). Grosse Teile des Weges waren noch verschneit und fahrraduntauglich. Verdikt von mir und einem anderen Berggänger am Gipfel: Für uns abartig und nicht nachvollziehbar – aber leistungsmässig eine echt unglaubliche Topleistung, da noch ein Fahrrad hoch- und teilweise wohl auch wieder runterzutragen!
    Zu Fuss gehen ist die ursprünglichste und natürlichste Form der Fortbewegung. Man fährt auch innerlich runter, lässt sich ganz auf die Umgebung ein und wird ruhig. Da passt halt einfach so ein aus dem Nichts auftauchendes Sportgerät mit seinem (wenn auch gut gemeinten) Geklingel schlecht zum Sinn der Sache. Es sind zwei Dinge, die einfach nichts miteinander zu tun haben. Allerdings sind die Begegnungen ja in der Regel kurz und schnell wieder vergessen! Da stört das penetrante Tok-tok-tok der Lifestyle-Walker wesentlich mehr – kein Biker hat es bisher je geschafft, so nachhaltig Naturstimmung und Wildbegegnungen zu stören…

  • Loïc sagt:

    Und jetzt mal an alle, die denken, dass Wanderwege nur für Wanderer sind: Wanderwege werden ab sofort umbenannt in Waldwege und sind offen für alle mit Anstand und Respekt (tut mir leid das die meisten hier ausgeschlossen sind). Es geht doch ums MITEINANDER und nicht ums GEGENEINANDER! Es kommt mir vor als würden sich kleine Kinder um ihr Spielzeug zanken. Lest ihr eigentlich, was ihr schreibt?

    PS. Alle die für Offenheit und Toleranz plädiert haben: Bravo weiter so.

  • Roland sagt:

    Wenn ich all die Kommentare durchlese gibt mir das schon ein wenig zu denken. Was hier teilweise an Engstirnigkeit und Egoismus vorhanden ist ist erschreckend. Dieses bünzlihafte Getue von wegen „Ich bin mal ganz sicher im Recht und der Andere ist der Böse“ ist in der Schweiz leider ziemlich verbreitet. Geht z.B. mal nach Kanada (zugegeben, der Vergleich hinkt, da es mehr Platz hat da) biken oder wandern. Toleranz und gegenseitger Respekt/Freundlichkeit ist da viel eher vorhanden…

    • Markom sagt:

      Moin Moin Roland, da brauchstdu nicht einmal nach Kanada zu fahren um zu sehen wie diese Zweisamkeit uneingeschränkt funktioniert kann. Fahr mal in die Dolomiten, enge Wanderwege, welche auch gleichzeitig als bike-trails genutzt werden,direkt an der Kante, dort grüßt man sich gegenseitig freundlich beim passieren. Oder Österreich und Deutschland, zb im Wetterstein,Karwendel, . Wenn man solche Gebiete kennenglernt hat, graut es einen wirklich, hier in der Schweiz aufs MTB zu steigen……………

  • Rote Schilder sagt:

    Biker haben einfach keinen Vortritt auf den Wanderwegen. „Schweizer Wanderwege, SchweizMobil, Swiss Cycling und bfu treten
    für ein rücksichtsvolles Mit- und Nebeneinander von Wandernden und Mountainbikern ein“
    http://wandern.ch/fileadmin/wandern/Dokumente/Wandern_Wanderwege/d_position_mtb_sww11.pdf

    Es wäre vllt nicht schlecht, wenn der Autor des Blog Beitrags, entsprechende Änderungen vornimmt. Sonst muss ich mir diesen Verbots- Schwachsinn noch bis ans Lebensende anhören. ;)

    • Lucky_Looser sagt:

      Danke für den Link! Wusste nichts von diesen Vorschlägen. Finde auch, dass der Blog Autor nicht nur ein Thema aufkochen und Stimmung machen sollte, sondern auch mögliche Lösungen aufzeigen sollte.

  • Musch sagt:

    Kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Wo bitte ist der Unterschied zwischen Einem mit grobstolligen Wanderschuhen unter den Füßen, der zu Fuß die herrlige Natur genießt und Einem, der grobstollige Reifen unter sich hat und by bike die herrlige Natur genießen will. Der eine ist schneller als der andere, das wars dann aber auch schon.
    Jedem das Seine!

  • Maya Verena Sauber sagt:

    Ich bin Reiterin. Mein Pferd und ich wiegen zusammen über 700 kg, und wir sind gross. Ein Fussgänger, erst recht ein unerfahrener, kann sich von uns bedroht fühlen: Wir sind eine grosse Masse, wir sind schnell, wir tun – in den Augen des Fussgängers – vielleicht etwas nicht Vorhersehbares, wir können schlimme Schaden verursachen. Also zeige ich im Voraus, was wir zu tun gedenken, wenn wir Menschen begegnen, und ich tue das langsam. So, dass sich meine Mitmenschen an diese grosse Masse von Pferd und Mensch gewöhnen können und so, dass man sieht: Von denen geht keine Gefahr aus.

    Wie wär’s, wenn die Damen und Herren Biker auch so handelten?

  • Zarah Salamenatto sagt:

    Warum so gehässig, meine Lieben? Es geht um eine Sachdiskussion, nicht um die Debatte, ob Kalbs- oder Schweinsbratwurst besser schmecke.

    1. – Gesetze werden eingehalten. Wenn Gesetze nicht gefallen, kann man sie in einem freien Land auf einem der demokratischen Wege zu ändern versuchen.
    2. – Der Wanderer ist der Langsamste und der Schwächste. Auf ihn hat man Rücksicht zu nehmen. So, dass er MERKT, dass man auf ihn Rücksicht nehmen wird. Nicht so, dass man NUR SELBST weiss, dass dem Wanderer nichts passieren wird. Das Wissen des Bikers nützt ihm nämlich nichts, wenn er dennoch erschrickt.
    3. – Auf den langfristigen Bestand der Wege ist Rücksicht zu nehmen.
    4. – Die Punkte 2. und 3. sind für Flegel und Dumpfköpfe schwer zu begreifen. Sie sollen sich bitte einweisen lassen. Und Gescheiteren sollen die Dümmeren bitte unterweisen.
    5. – Es empfiehlt sich, sich in das potenzielle Gegenüber EINZUDENKEN. Man nennt das Empathie. Man kann Bücher darüber kaufen, wenn man noch nicht weiss, was das ist.

    So. Befolgt man diese Punkte, lässt es sich friedlich leben.

    Personen, die diese Gedanken beantworten, sind höflich gebeten, die Punkte 1. bis 5. genau zu lesen, bevor sie schreiben. Danke.

  • Markom sagt:

    Ich hab mir nur ein paar Beiträge zugemutet, das restliche Geschwafel will ich garnicht erst wissen. Aber solch bekloppte Disskussion von noch beschränkteren, kleingeistigen und engmaschigen Disskutanten kann es auch nur hier geben. Ca 95% aller Wege durch Wälder und Prärie,die man allgemein als Wanderwege bezeichnen kann, sind ohne Probleme 2-gleisig zu begehen bzw zu befahren. Und auf den engeren Abschnitten sind mir als Wandersmann auch schon Biker begegnet.Frechheit,oder? Nur wo ist das Problem?? There is NO problem !! Ein Schritt zur Seite,fertig is…Meine Herren, wie satt muss man sein, um sich über jeden Sche… aufzuregen..Unfassbar ! .Arme Menschen…………….

  • Mike sagt:

    Sorry. Aber mit der genau gleichen an den Haaren herbeigezerrten Begründung könnte heute jeder SUV-Fahrer Fahrverbote ignorieren und sich in den Bergen austoben. Ich bin ja auch ab und zu mit dem Bike unterwegs aber respektiere Fahrverbote. Und zwar aus dem einfachen Grund weil ich weiss, wie schwierig es mittlerweile ist als Spaziergänger oder Wanderer irgendwo gehen zu können ohne entweder von einem Fahrzeug (Auto, Velo etc.) beinahe über den Haufen gefahren oder einem Hund angefallen zu werden.

  • Marcel Forrer sagt:

    Ja dieses Erlebnis kenne ich auch. Kürzlich lies ich mich leider auf eine Diskussion ein. Es war im Tösstal, es gibt da an vielen Stellen zwei Wege, das eine Ufer ist asphaltiert (markiert als Radweg) das andere Naturstrasse (mit entsprechendem Schild). Ich wies den Herrn höflich und ruhig darauf, dass eben auf der anderen Uferseite ein Radweg sei, trotzdem sehr viele Fussgänger dort verkehren und erst noch viele Hundehalter den den vierbeinigen Freund ungebunden laufen liessen. Mein Hinweis hätte ich besser unterlassen, was ich mir anhören musste gehört nicht veröffentlicht.

  • Dänu sagt:

    Köstlich wieviele Leute hier zu begründen versuchen, warum sie sich nicht an das Gesetz halten müssen.
    Vorschlag: Im nächsten Outdoorblog könnte man von den vielen Autofahrer berichten, welche bei rot über die Kreuzung fahren und somit die Fahrradfahrer gefährden. (Seit wann ist eigentlich gesetzlich festgelegt, dass ein Autofahrer bei Rot halten muss? Das Gesetz ist ja sooooo alt. Man könnte ja einfach abbremsen, hupen und den Biker zuwinken. Dann gefährdet ich niemanden.)

  • Jakob Weber sagt:

    Auf Grund der erwähnten Positionspapier der Org. Schweiz, Wanderwege haben wir ja im Kanton BL eine Petition mit dem Ziel eingereicht, dass ausser diejenigen Wege mit dem MTB befahren werden dürfen, welche nicht unter den Begriff „schmal UND ausgesetzt“ fallen. Für BL defacto 95 % aller bestehenden Wegen. Bei einem positiven Entscheid vom Regierungsrat könnte dann auch Art 10 vom Waldgesetz gestrichen werden. Was im Graubünden möglich ist, sollte doch auch im Baselbiet Schule machen.

  • Herbert Berger sagt:

    Ich staune wieder einmal sehr… Wenn sich jeder anmasst, sich über Gesetze, die er persönlich als unsinnig empfindet, einfach hinwegzusetzen, können wir irgendwann einmal wieder das Faustrecht einführen. Dann aber gute Nacht: Der Extrem-Islamist führt die Sharia nach Gutdünken ein, Mädchen dürfen wieder beschnitten werden, die Blutrache wird frischfröhlich angewendet, Nachruhe gibt es nicht mehr, etc. usw. Und natürlich dürfen dann auch wieder alle Hunde dort hin scheissen, wo sie wollen, ohne dass Herrchen/Frauchen aufräumt.

  • jana sagt:

    Was ich mich schon lange gefragt habe – was ist mit den Abschnitten wo der(markierte) Wanderweg einer Strasse entlang führt…. dort dürften in dem Fall theorisch ja auch keine Fahrzeuge fahren…..

    Ich bin fsowiso dafür : den Fussgängern die Wanderweg – dafür keine Fussgänder auf den befahrenen Strassen und v.a. keine auf den markierten Radwegen!!!! Yea

  • walter tanner sagt:

    Das Zürcher Waldgesetz 7. Juni 1998) ist da viel aktueller und gibt und schreibt vor
    $ 6 Reiten und Radfahren im Wald sind nur auf Strassen und Waldwegen erlaubt.

    und präzisiert in der dazu gehörenden Waldverordnung vom 28. Oktober 1998:
    $ 2. Rückegassen und Trampelpfade gelten nicht als Strassen oder Wege im Sinne von $ 6 des Waldgesetzes.

    Dies sicherlich nicht, weil Pferde und Fahrräder untauglich wären, diese zu benützen. Das ist ja zum Lachen. Aber zerstören und in Sumpfpfade verwandeln sie diese Kathegorie von Wanderwegen und machen sie für die Fussgänger teilweise gar nicht mehr begehbar. M. E. sind diese Gesetze ganz klar zum Schutze des schwächsten Verkehrsteilnehmers gedacht, erst recht, wenn das Biken noch stärker aufkommt. Also: statt motzen, tut Euch zusammen und schafft Biketrails.

  • Markus sagt:

    Das ZGB (Art. 699) kennt ein grundsätzliches Betretungsrecht für Wald und Weide, d.h. zu Fuss oder mit Langlaufskis gemäss Bundesgericht. Ein Fahrrecht gibt es nicht. So sind die Wanderwege – wenn überhaupt – in der Regel nur als Fusswegrechte zu Gunsten der Gemeinde im Grundbuch eingetragen. Daher gilt grundsätzlich ein Fahrverbot sofern nicht anders signalisiert. Dieses Betretungsrecht gilt selbstverständlich nicht absolut, so darf durch das Betreten dem Eigentümer kenen Schaden erwachsen.
    Ein allg. Fahrverbot gilt aus für Fahrräder (ein Bike ist und bleibt einfach ein Fahrrad), so habe ich es jedenfalls einmal gelernt im Verkehrskundeuntericht. Wenn kein Fusswegrecht eingetragen ist, kann ich als Eigentümer selber bestimmen, wer wo auf welchen Wegen unterwegs sein darf und dies ist zu respektieren, egal ob Wanderer, Biker, Hündeler oder Reiter.

    Viele Verbote und Vorschriften existieren nur, weil sich heute eine Minderheit einen Deut um Anstand und Rücksichtnahme schert. Der Autor des Blogs ist das beste Beispiel dafür nur erweist er damit dem grossen, anständigen Rest einen Bärendienst.

  • Andy sagt:

    Ist Bild 4 die Velodefintion von einer Einbahnstrasse? Das MTB-Weg-Zeichen weist zumindest in die andere Richtung.

  • Otto Liebschitz sagt:

    Wer die schmalen Pfade befahren oder begehen soll, bleibe mal dahingestellt. Ist sowieso eine Frage der Höflichkeit, allerseits. Was mich hingegen sehr stört ist die offensichtliche Ignoranz des abgebildeten Bürgers, der einfach ein Verbot abschraubt, das ihm missfällt oder von dem er glaubt, es sei nicht mehr opportun. Herrgott, es gäbe ja vielleicht auch andere Wege (z.B. eine Nachfrage bei der örtlichen Polizei) über die Hintergründe dieses Verkehrsschildes. Und schliesslich müssen wir doch lernen, dass unser egozentrische Freiheitsverständnis nicht allgemeingültig sein kann.

  • Peter Huber sagt:

    63 Jahre seit 1958? Haben eigentlich alle Journalisten in Mathematik einen Fensterplatz gehabt?

  • Mark sagt:

    Ein ziemlich doofer Blog. Anstatt der klare Rechtslage richtig zu recherchieren bzw. Fachwissen einzuholen, bedient sich der Autor einer kurzen Internetsuche, um dann ein Bashing auf geltendes Recht und Konfliktgruppierungen zu starten sowie belanglose Verhältnisse im Ausland aufzulisten. Ich jedenfalls habe aus dem Bericht nicht gelernt, wie ich mich als Biker richtig verhalte. Dafür weiss ich jetzt, dass der Autor lieber Regeln missachtet oder grad die entsprechenden Zeichen abmontiert. Well done!

  • Lächeln und Winken sagt:

    Wieso wird jetzt da so ein Trara gemacht? Es gibt doch jetzt ein offizielles Positionspapier von «Schweizer Wanderwege», SchweizMobil, Swiss Cycling und der bfu.
    http://www.ride.ch/site/index.php/lschweizer-wanderweger-publizieren-mountainbike-positionspapier.html
    http://www.ride.ch/site/images/stories/dokumente/Position_SWW-MTB_de.pdf

    Hätte der Kollege Buschor eigentlich kennen sollen und in seinen Blog einbauen, hätte viele Kommentare erspart…

  • Claus Scherschel sagt:

    War das Absicht oder eine Leseschwäche, Herr Buschor? Aus der Eignung von Wegen für Fahrzeuge eine Eignung von Fahrzeugen für Wege zu stricken ist unlauter. Zudem ist es unserer (also der Mountainbiker) Sache nicht dienlich, wenn Sie Sachverhalte verdrehen und uns damit diskreditieren.
    Selbst wenn sich die Eignung von Wegen für Fahrzeuge aus den Fähigkeiten der Fahrzeuge ableiten ließe (was nicht stimmt, denn Federweg sagt bspw. nichts zur Festigkeit von Böden), so bleibt immer noch das „dafür nicht bestimmt“-Sein. Wanderwege sind in der Tat primär nicht für Fahrzeuge gedacht; ihr Ursprung findet sich in wirtschaftlicher Nutzung als bspw. Bergmanns-, Älpler- oder Säumerpfad. Selbst wenn das verdrießlich ist: korrekt bleiben, bitte!

    Letztlich müsste man hingehen und schauen, was passiert, wenn bestehende Verbote gelockert werden und zunächst einmal Mountainbiker die gleichen Nutzungsrechte habe wie Wanderer. Dann wird man sehen, dass die allermeisten Begegnungen friedfertig und gekennzeichnet von gegenseitigem Respekt verlaufen. Rüpel gibt es hier wie dort, keine Frage. Mein Nachbar ist auch ein Rüpel. Soll ich ihm jetzt verbieten, irgendwo zu wohnen? Ich denke, der Mensch hat für solche Fälle andere Strategien entwickelt.

    Belustigend ist aber wieder mal zu lesen (in den Kommentaren), dass man uns Mountainbiker nicht anders sehen will als dumpfe Konsumenten vor der Kulisse großartiger Natur und uns zur Besinnlichkeit des Wanderns auffordert. Dem sei entgegnet: wir wandern ja: und zwar mit dem Bike auf dem Buckel hoch zu Pässen und Gipfeln. Wir kehren in uns und oben angekommen, genießen wir zusammen mit deutlich toleranteren Wanderern die phantastische Bergwelt. Übrigens sind unter uns Mountainbikern auch klassische Alpinisten und Kletterer.

    Sportliche Grüße von einem Möchtegern-Walliser ;)

  • Heinz sagt:

    Meine lieben Bikerkollegen. Das Problem wird sich in Zukunft noch verschärfen, wenn alle Möchtegernbiker mit ihren Elektrobikes dahin kommen, wo sie nichts verloren haben. Von diesen ungeübten, unsicheren und beinschwachen ‚Biker‘ sind wir und die Wanderer bisher verschont geblieben.
    Alle die ich kenne verhalten sich rücksichtsvoll und lassen Fussgängern den Vortritt. Ab und zu ist es ja gut einmal duchschnaufen zu können. Rennen fahren kann man auch woanders. Man muss sich nur anmelden.

  • Peter Don Kleti sagt:

    Ich wiederhole sehr gerne, was ich schon immer gesagt habe.
    Wenn dieses Verbotsschild als „rechtliche Grauzone“ definiert wird, dann gibts nur eins.
    FIELMANN!

  • Biker und Wanderer sagt:

    Ich wiederhole gerne was ich schon ein paar mal gesagt habe:
    Genauso wie der Jakobsweg nicht nur für Gläubige gedacht ist, sind Wanderwege nicht nur für Wanderer.
    Es fehlt an gegenseitiger Toleranz. Es gibt mehr als nur schwarz und weiss. Aber so sieht die heutige Gesellschaft aus. Egoismus wo man hinschaut und jeder sieht sich im Recht.

  • Peter Don Kleti sagt:

    Bauernregel No. 257:
    Stecken und Felgen, das verträgt sich nicht.
    Drum stürzt der Thor ins dornige Dickicht.
    Ende.

  • Peter Steiner sagt:

    Unabhängig von der Diskussion ob Mountainbiker auf Wanderwegen unterwegs sein dürfen, haben wir in der Schweiz schon lange einen Punkt erreicht an dem viele täglich Gesetze bewusst brechen weil sie mit der Realität nichts zu tun haben.

    Das Mountainbike-Verbot ist ein Beispiel dafür.

    Ich frage mich wo das hinführt, früher hätte ich mich als gesetzestreuer Bürger bezeichnet, heute merke ich selbst, dass durch den täglichen Gesetzesbruch eben auch der Damm gebrochen ist.
    Gewöhnt an ständige Gesetzesverstösse nehme ich mir selbst immer mehr Freiheiten. Die Politiker sind gebunden durch ihre eigenen Interessen nicht mehr fähig unser Zusammenleben zu organisieren, also müssen wir das selbst in die Hand nehmen.
    Ob das in die Anarchie führt oder zu mehr Verständnis untereinander wird sich weisen müssen.
    Sicher ist, die Generation die sich auf Gesetze beruft wird abgelöst durch diejenigen die Gesetzeslücke ausnützen oder sich schlicht um Regeln foutieren.

  • Stefan Balz sagt:

    Das „Problem“ liegt meines Erachtens an einem ganz anderen Ort. Unterdessen haben wir auf Biketouren zwar nur noch ganz selten Ärger mit Wanderern. Wenn aber wieder mal ein „Internezzo“ ansteht ist es 1. immer nach 15.00 Uhr, also der Wanderer schon ziemlich kaputt, und 2. ist der Wanderer nur neidisch weil wir Biker in 20 Minuten im Tal in der Beiz hocken und er mit seinen schmerzenden Knien und seiner hässigen Frau noch gut und gerne 2 Stunden tippeln muss. Da wäre vielleicht ein Hinweis an die Wanderer angebracht: Probierts doch auch einmal mit einem Bike….

  • Urs K. sagt:

    Genau jene, die den Egoismus hier beklagen, outen sich selber als Egoisten („Der Wanderweg, das bin ich“). Ich bin Biker UND Wanderer und hatte noch nie Probleme mit der anderen Seite. Dass hier immer wieder auf Probleme am Uetliberg verwiesen wird, hat wohl mit Dichtestress zu tun, die Reizschwelle liegt bei den Städtern scheinbar massiv tiefer. Hier auf dem Land kommt man gut aneinander vorbei (aber von mir aus dürft ihr, liebe Städter, gerne in der Stadt und euren „Naherholungsgebieten“ bleiben). Aber auch hier hilft natürlich gegenseitige Rücksichtnahme massiv. Ein bisschen mehr Gelassenheit würde allen gut tun. Und auf einen schönen Singletrail will ich auch in Zukunft nicht verzichten, auch wenn sich die Verbotsfanatiker nicht vorstellen können, dass man daran Spass haben kann…

  • Michael sagt:

    Ach. Irgendwann habe ich aufgehört diese teilweise beleidigenden, dummen und arroganten Texte zu lesen.
    Das ewige Gejammer geht mächtig auf den Geist. Auf beiden Seiten gibt es sehr angenehme Mitmenschen und eben auch die, die nicht so…… Grundsätzlich gilt, Biker die sie erholen, sportlich Fit halten oder Spass haben wollen sind normalerweise freundlich, rücksichtsvoll und akzeptieren problemlos Fussgänger auf den Trails. Auch bei unseren lokalen Downhiller kann man problemlos auf der Piste gehen, man muss halt blitzartig Platz machen wenn einer kommt. Die haben nichts dagegen. Dasselbe gilt bei den Wanderern. Jene, die Rücksichtslos rasen, Fussgänger die Reklamieren und beleidigen, sie alle haben wohl ein Problem, Frustration etc. Ich fahre wo ich will und das mit sehr grosser Rücksicht auf andere Menschen, Tiere usw. Ich habe bisher kaum schlechte Erfahrung damit gemacht. Es ist und bleibt so, ändern kann man das nicht. Man kann sich nur damit abfinden und Rücksicht auf die andern nehem!

  • Raphi sagt:

    Es ist schon bemerkenswert, wie sich gewisse militante Wanderer stets gegen die Biker einschiessen. Leider gibt es Leute denen es nur gut geht wenn sie ständig was zu Meckern haben. Sie können sich auch aufregen über Rossbollen auf den Wegen, über von Hufeisen umgeackerte Wege, über Hündeler die Ihre Tiere frei rumlaufen lassen und die Wege vollkacken, über auf Waldwegen abgestellte Autos usw. Meist sind es ja Wanderer und Hündeler die mit dem Auto an den Waldrand (oder sogar in den Wald hinein) fahren und sich dann für ein paar Meter in der schönen Natur erholen wollen. Diese Autofahrten verursachen aber Dreck und Lärm, regen Sie sich doch mal über sich selber auf ! Es sind meist auch diese Leute, die ihren Abfall im Wald liegen lassen. Nun zu den Bikern. Biken ist ein Sport der Bewegung und Naturerlebnis optimal verbindet und grossen Spass macht. Ein Bike ist natürlich weniger für die Asphaltstrasse geeignet ! Sind Sie etwa gegen Sport ? Der Bikesport hat sich in den letzten Jahren auf breiter Front durchgesetzt und die entsprechenden Gesetze sind deshalb anzupassen. Niemand hat ein Weg für sich alleine gepachtet. Meist begegne ich sowieso mehr Bikern als Wanderern. Als Biker und Wanderer plädiere ich für Respekt und Toleranz. Der Stärkere nimmt selbstverständlich Rücksicht auf den Schwächeren. Die allermeisten Biker verhalten sich rücksichtsvoll.

    • Reto sagt:

      Ich kann diesen Aussagen nur zustimmen. Anscheinend besteht die Problematik vor allem im Grossraum Zürich, wo man als Biker immer noch der Böse ist und man lieber die Singletrails für Biker sperrt, anstatt eine beidseitig gute Lösung zu finden. In Graubünden hat man die Zeichen der Zeit erkannt und auf die Bedürfnisse der Biker (darunter viele Zürcher) reagiert. Die friedliche Koexistenz von Wanderer und Biker funktioniert und Erholung in der Natur finden beide Interessengruppen auf ihre Art.
      Früher gab es halt keine Biker, aber heute ist Biken ein Massensport und entsprechend untauglich sind uralte Gesetze und Verbotstafeln welche darauf basieren. Es gibt auch viele Wege wo beide Sportarten erlaubt sind, aufgrund des Geländes jedoch mehrheitlich von Bikern genutzt werden, und trotzdem beschweren sich manche Wanderer lauthals und reissen einem fast vom Sattel weil sie das Gefühl haben der Weg gehöre ihnen allein wie früher in den guten alten Zeiten…

  • Dominik Bucheli sagt:

    Die Eignung eines Weges zum befahren mit einem Fahrzeug, hängt nicht nur von der Beschaffenheit des Weges und den Fahreigentschaften des Fahrzeugs ab, sonder eben auch von der bestehenden Nutzung. Wege, die zu schmal sind, dass Biker problemlos an Wanderer vorbei kommen sind daher nicht geeignet zum befahren. Die Allgemeine Rücksichtnahme ist leider schwierig gesetzlich zu Verordnen, geschweige den zu Kontrollieren. Deshalb ist die aktuelle Gesetzeslage gut, auch wenn diese für die Trendsportler nicht gerade Vorteilhaft ist. Man muss bedenken, dass Biker im Vergleich zu den Wanderer eine extrem kleine Minderheit sind. Würde man Biken grundsätzlich auf jedem Wanderweg erlauben, müssten tausende von Bikingverbotsschildern in der Landschaft aufgestellt werden. Daher ist es richtig, dass Biken grundsätzlich verboten ist, es sei denn es ist explizit erlaubt.

  • Jumi sagt:

    53 Jahre sind auch schon sehr lange…

  • Marcel sagt:

    Soweit ich weiss, ist das gezeigte Verkehrssignal nach SVG (oder genauer SSV Art. 19) gar kein offizielles Signal und muss somit auch nicht beachetet werden. Als Waldbesitzer dürfte ich doch sicher entscheiden, was in meinem Wald geschehen soll … also keine Wanderer mehr, nur weil ich Biker bin? Ist das im Sinne aller. Verbote bringen doch nichts. Rücksichtsnahme ist gefragt. Und 99% der Wanderer sind sehr verständnisvoll; vermutlich auch 99% der Biker. Leider müssten wir noch 1% der Menschen erziehen …

    • Dominik Bucheli sagt:

      Im Wald ist übrigens das Waldgesetz zuständig und nicht mal das SVG. Dieses ist dann auch deutlich strenger.

  • Rice V. Schluss sagt:

    Naja. Man kann intolerant sein und alles für sich beanspruchen, oder auch zu tolerant und man wird nach dies nach mit Un-Nettigkeiten eingedeckt. Das klappt aber auch umgekehrt…

    Die besten Erfahrungen machte ich im Wald jeweils, indem ich einfach Rücksicht nehme, und zwar auf alles; Tiere im/um den Wald, Vögel, Mitmenschen am Stock, Mitmenschen mit Hund (auch mal ohne Leinen), Kinder an badenden Flüssen, alles verdient ein wenig Achtung.

    Manchmal bremse ich hinter Leuten einfach langsam ab, lasse sie hören das ich heranbrause, brauchte auch noch nie die Klingel…die Leute nehmen sich sowieso wahr, also lasst euch Zeit. Die Lust auf dem Bike wieder zu beschleunigen verhilft der Gehirnchemie mehr als rabiat mit 60 km/h gefährlich nahe an Waldgängern vorbeizurasen…

  • Vale sagt:

    Ich bin selbst Wanderer und Biker, geniesse und kenne also beide Arten der Fortbewegung. Es hat im Wald problemlos Platz für beide Gruppen, wenn sich BEIDE Gruppen rücksichtsvoll und tolerant verhalten. Interessant ist, dass ich bisher kaum aggressive Biker erlebt habe, aber haufenweise aggressive, moralisch überhebliche und darum letzten Endes sehr respektlose Wanderer. Das äussert sich auch in diesen Kommentaren. Es gibt einfach verschiedene Arten, die Natur zu erleben. Niemand braucht dazu lehrmeisterliche Ratschläge. Selbstverständlich hat der Schwächere, also der Wanderer, immer Vortritt. Mehr Regeln braucht es unter reifen,erwachsenen Menschen nicht.

  • tömsi sagt:

    Die Annäherung ist zum Glück in vollem Gange. Die Organisation Schweizer Wanderweg hat vor einiger Zeit ein Positionspapier veröffentlicht, worin zur „Zusammenarbeit“ zwischen den Wegbenutzern aufgerufen wird. Ich hoffe das Thema wird schon bald ein alter Hut sein. Ich fahre seit mehr als 10 Jahren in den Wäldern rum und hatte noch nie einen „Zwischenfall“ mit anderen Wegbenutzern. Immer zuvorkommen und freundlich, dann klappt das ohne Probleme. Ist schon klar, dass es auf beiden Seiten Leute gibt welche weniger Anstand besitzen als die restlichen 99% und die prallen, welch Zufall meist aufeinander.
    Also liebe WegbenützerInnen (Bike, Wanderer, Jogger usw) seid lieb zueinander und vertragt euch auf den Trails!

    • Hotel Papa sagt:

      So zuvorkommend und freundlich wie Deine übrigen Kommentare hier?

      Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

      Dies von einem, der zu Zeiten als noch niemand ‚Mountainbike‘ buchstabieren konnte mit dem 3-Gang-Göppel auf Single Trails (die damals noch Trampelpfade hiessen) unterwegs war und sehr wohl wusste, dass das zwar Spass macht, aber keineswegs Grauzone sondern schlicht und einfach verboten ist.

  • Reiterin sagt:

    Rücksichtnahme heisst das Zauberwort! Und zwar von allen! Ich bin als Reiterin täglich mit meinen Pferden auf Waldwegen, Wanderwegen etc. unterwegs und habe nie Probleme. Fussgänger werden im Schritt gekreuzt und überholt, man kündigt sich früh genug an damit niemand ab einem plözlich auftquchenden Pferd erschrickt… Wenn man dann die Wanderer, Biker, Jogger etc. noch freundlich grüsst und manchmal 2 Worte miteinander wechselt gibts kein böses Blut. Die Biker welche tatsächlich manchmal rassig unterwegs sind, haben sich schon häufig bei mir entschuldigt und bremsen immer brav ab. Ist jedenfalls noch nie einer ohne zu bremsen am Pferd vorbeigerast.

  • igor neuffer sagt:

    Grössere Egozentriker als hier trifft man selten. Alle sollen Ihnen aus dem Weg gehen und in den Graben springen. Wanderwege sind für Fussgänger ausgelegt und erfüllen auch diese Funktionen. Schon mal bergab von einer Bärentatzen-Pedale mit ca. 25 km/h gestreifft worden? Ist superlustig. Im Autoverkehr sind die Biker die Schwächeren und rufen genauso Zeter und Mordio. Selbstreflektion hilft.

  • Bucher Simon sagt:

    Nur noch im Juragebiet biken gehen, da hats weniger Leute und mehr Toleranz als um die Stadt Zürich herum. Rücksichtnahme sowie Leben und Leben lassen = Lebensqualität die in keiner Wettbewerbs-Rating-Statistik vorkommt..

  • peter stoffel sagt:

    tja, der fahrradfahrer ist halt oeko und darf alles, bussentechnisch gibt es da nicht viel zu holen und zu ermitteln sind sie kaum – was fuer ein interesse hat also die polizei da etwas zu unternehmen? eben…

  • Gianin May sagt:

    Es spielt keine Rolle, ob die Radentwickling besser ist als früher, oder ob ein Verbot Sinn macht oder nicht, sie haben sich an die geltenden Gesetzte zu halten, ob sie diese nun richtig oder falsch finden, fertig! Daher bin ich eben auch für richtige Velonummern, damit das mit den Anzeigen eben auch funktioniert. Wer nicht hören will soll fühlen (am Portemonnaie)

  • Matthias sagt:

    es sind zwar nur 53 Jahre seit her… aber die Problematik scheint mir den Kommentaren nach enorm zu sein. Ich verstehe beide Seiten, da ich gerne mit dem Bike die Trails abfahre und mich wöchentlich als Jogger durch den Wald bewege. Manchmal auch als Wanderer. Es spielt keine Rolle auf welcher Seite ich jeweils bin, es nervt immer der andere. Beim Wandern/Joggen will ich nicht extra Platz machen und wenn ich mit dem Bike untwerwegs bin, dann, ja dann ist man irgendwie rücksichtsvoller aber trotzdem hat man das Gefühl man sollte Vortritt bekommen. Am besten geht man nicht zur Hauptwanderzeit Sa/So in den Wald und wenn, dann früh morgens.

  • M. Müller sagt:

    Es wäre ja schön, wenn sich alle Biker so rücksichtsvoll verhalten würden wie sie. Klingeln und/oder rufen um sich bemerkbar zu machen, ist leider (noch) nicht selbstsverständlich unter den Bikern.
    Ich als Reiterin und Joggerin bin schon mehrfach von leider rücksichtslosen Bikern überrascht worden. Versetzten sie sich doch mal in die Lage auf einem breiten, gekiesten Waldweg, der für alle zugänglich ist mit dem Pferd zu traben und dann schiesst wie aus dem nichts von der Seite ein Biker aus dem Wald. Mein Pferd erschrikt und scheut. Mit etwas Glück bekomme ich eine Entschuldigung. Mit weniger Glück darf ich mir anhören, ich hätte gefälligst dafür zu sorgen, dass ich mein Tier unter Kontrolle habe, das sei ja gefährlich.
    Dies ist leider kein Einzelfall. Wo, bitteschön, bleibt hier die gegenseitige Rücksichtnahme? Ich galoppiere auch nicht auf schmalen Waldwegen und muss mich an Reitverbote halten, ob sie mir passen oder nicht. Genauso melde ich mich bei Joggern, Hündelern, Spaziergängern etc. an und kreuze diese im Schritt. Aber die Biker dürfen frei nach Lust und Laune Verbote ignorieren und ohne zu Grüssen an den anderen vorbeirauschen? Sorry, da hört für mich der Spass auf. Es gibt sicherlich rücksichtsvolle Biker, die den anderen mit Respekt begegnen, nur hab ich leider schon (zu) oft das Gegenteil erlebt. Dann erscheint mir Ihr Artikel als Farce, fordert er doch geradezu auf, Verbote zu ignorieren was das gegenseitige Verständnis überhaupt nicht fördert.

    • tömsi sagt:

      Du kannst dein Pferd leider nicht mit einem „Drahtesel“ vergleichen. Der Drahtesel will auf den schmalen Pfaden galoppieren. Wenn nun anstelle des Biklers ein Reh oder Hirsch oder eine Maus aus dem Wald schiesst (gilt hier nicht auch der Rechtsvortritt) dann wird dein Pferd auch scheuen und du bekommst ebenfalls keine Entschuldigung.

      • Jürg sagt:

        Deine Antwort ist ein Plädoyer für mehr Bikefahrverbote.

        • M. Müller sagt:

          @ tömsi

          Tja, Du vergleichst Dich mit einem Reh oder Hirsch ;-).
          Dein Vergleich hinkt ziemlich, da ich erstens jederzeit mit Wildwechsel rechnen muss und ich vonihm keine Entschuldigung verlangen kann und zweitens ein Biker über wesentlich mehr Intelligenz verfügt, was ihn eigentlich zu einem gewissen Mass an Respekt anderen gegenüber befähigen sollte. Weisst du, es sind genau solche Personen, die eine ganze Szene (wovon sicherlich der grösste Teil anständig ist) schlecht machen was dazu führt, dass die ganze Szene mit Argwohn betrachtet wird.
          Btw: mir ist auch schon ein Biker von links vors Pferd gefahren, soviel zum Thema „Rechtsvortritt“. Und nein, ich Vergleich mein Pferd nicht mit einem „Drahtesel“, da mir persönlich die lebendige Version von „Esel“ wesentlich lieber ist.

          • Markus sagt:

            „und zweitens ein Biker über wesentlich mehr Intelligenz verfügt“ was noch zu beweisen wäre bei gewissen Exemplaren, wie auch die Bilder zum Blogg beweisen. Verbotsschilder zu demontieren und diese als rechtliche Grauzone zu bezeichnen zeugt nicht gerade davon. Mit ein Grund warum immer mehr Grundbesitzer ein grundsätzliches Fahrverbot verhängen. Als Beispiel diene der Gigathlon 2010, als ein Alpbesitzer die Durchfahrtserlaubnis verweigerte, notabene auf einem Wanderweg. Das kann er, da das Wegrecht zu Gunsten der Gemeinde in der Regel eben nur für zu Fuss gehende gilt. Der Grund: die „intelligenten“ Biker sind bei Trainingsfahrten mit solchen Tempo runtergebolzt, dass die Tiere (Kühe und Geissen) die neben und auf dem Weg ruhten flüchteten und ein Tier sogar abgestürzt ist.

  • tommaso sagt:

    Über Auffahrt sind mir mehrere Biker auf einem Wanderweg in den Bergen (rot-weisse Markierung) begegnet, der beim besten Willen nicht dafür geeignet war: instabile Unterlage, schmal, steil abfallend. Ich habe nur gedacht: „Viel Vergnügen beim Bike-Schultern mit den Schühchen an den Füssen…“

    • Sandro sagt:

      Hatten wir auch beim Wandern. Waldpfad, gerade so breit um darauf zu stehen und extrem steil (allg. Fahrverbot). Da kommen doch ein paar Typen mit ihren Elektro-Mountainbikes daher gedonnert. Konnten grad noch ausweichen. 10 Minuten später die Erheiterung, als wir sie zu Fuss wieder eingeholt hatten. Die probierten dann nämlich verzweifelt, ihre batteriebeschwerten Bikes über einen Kuhtritt (Holzzaun) zu wuchten. Ist das nicht ein EINDEUTIGES Zeichen, dass dort Velos nichts verloren haben??

    • Lukas sagt:

      Ich mache jedes Jahr eine wöchige Transalptour. Dabei wollen wir nicht nur die Töffbefahrenen Pässe queren, sondern auch in abgelegenere Winkel der Alpen vorstossen. Gerade die rot- weissen Wanderwege sind meistens super. Ok es gab auch schon Tage an welchen wir das Bike nur trugen, aber das ist ja unsere Entscheidung.
      Zu Problemen mit den Wanderern kam es eigentlich nie. Im Gegenteil, es gab schon gute Gespräche bei einem kurzen gemeinsamen Rast.
      Wichtig ist einfach: Bremsen bei heiklen Stellen auch absteigen, lächeln und grüssen. So hat auch ein Bundesrat Couchepin die wahre Freude daran.
      Schlechtere Erfahrungen machte ich jedoch eher in der Agglomeration, wahrscheinlich weil dort die Wanderer schon mehr schlechte Erfahrungen gemacht haben. Oder einfach mehr gestresst sind.

  • Peter Brawand sagt:

    Ich bring jetzt noch die Hundehalter ins Spiel. Das sind nämlich diejenigen die ihre Köter auf allen Radwegen – namentlich im Tösstal, wo es auf der andern Flussseite noch einen Fussgängerweg hat – frei laufen lassen. Dort hätten Fussgänger eigentlich nichts verloren und freilaufende Hunde erst recht nicht. Auf die Bemerkung dass ihr Hund tot sei wenn ich in ihn reinfahre, meinte eine dieser Tierfreundinnen wörtlich: „Denn chauf ich halt en neue!“
    Also ihr Wanderer: Runter von unsern Radwegen! Ich kann nicht verstehen wie man auf solchen Strecken laufen kann, wo es doch Velos gibt. Verbieten müsste man Fussgänger auf Radwegen…
    Jetzt aber mal im Ernst: Meint irgend jemand mit Verboten wird die Schweiz lebenswerter? Echt? Gesunder Menschenverstand ist wohl eher das Rezept dazu. Und vielleicht noch ein bisschen gegenseitige Rücksichtnahme. Oder gibts bei uns tatsächlich nur noch Autofahrer, Biker, Hundehalter, Fussgänger? Und jeder gegen jeden ist dann die Lösung? Ich kenn sogar Autofahrer die biken und wandern.
    Bin ich froh wenn ich pensioniert werde. Ab aus diesem Land für immer. Die Leute hier empfinde ich zunehmend als gut gebildet aber trotzdem doof.

    • S. Gut sagt:

      Also wirklich Hr. Brawald. Wenn Sie einmal zufällig in Zürich unterwegs sind, empfehle ich Ihnen eine Studie zur Benützung der Fussgängerwege (aks Trottoirs) durch Fahrradrowdies anzustellen. Trotz vorhandener Fahrradspuren finden diese nur marginale Benutzung.

    • Stefan Balz sagt:

      Zum Thema „Köter“ nicht angeleint der Sorte „er will nur Spielen“: Seit einigen Jahren wende ich mit gutem Erfolg das sogenannte „Direktverfahren“ an. Mit dem Bike auf den Köter losfahren und wenn möglich darüber rollen. Der lässt in Zukunft seine Zähne von jeder Bikerwade. Garantiert. Und Herrchen oder Damen nimmt Fifi in Zukunft wieder vermehrt an den Strick…

      • FIfifreund sagt:

        Tja, deshalb spiele ich mit dem Hund immer Stöckchen-Apportieren. Da kann ich dann wenn so ein komischer Gümmeler kommt den Ast anstatt dem Hund direkt ins Velo-Vorderrad werfen. Der Hund bringt dafür dann den Fahrer…

  • Lucky_Looser sagt:

    Die Erosion/Verschlammung von Wegen durch Biker, die gleich mehrere Kommentare hier ansprechen, stört mich auch als Biker sehr. Ein Fahrverbot bei Nässe wäre für mich bei manchen Trails angezeigt sowie ein allgemeines „Radblockierungsverbot“ ;-).

    • S. Gut sagt:

      Ja dann viel Vergnügen beim Durchsetzen dieses Verbotes. Ziehen Sie sich aber warm an. Mountain-Biker können nämlich (nicht in der Regel aber manchmal) recht gehässig auf Zurechtweisungen reagieren. Bersonders auf dem Uetliberg.

      • Stefan sagt:

        Genau, bei nassem Wetter sollen die Mountainbiker bitte keine Wege befahren wegen der Erosion/Verschlammung. Bei schoenem Wetter sollen sie aber ebenfalls das befahren von Wegen unterlassen da sich bei schoenem Wetter viele Wanderer und Fussgaenger auf den Wegen aufhalten.
        Wann duerfte ich denn auf dem Trail unterwegs sein als Mountainbiker?

  • Ups sagt:

    Velos gehören weder in den Wald noch auf Wanderwege. Punkt. Die Fahrverbote sind nicht realitätsfremd, sie machen in verschiedener Hinsicht Sinn.

    Wanderer gehen auf Wanderwegen anders als auf einer Strasse oder gar in einer Stadt. Wanderer schalten beim Wandern mehrere Gänge herunter, laufen in Ruhe, in sich gekehrt und oft sogar in meditativer Stimmung. Andauerndes Ausweichenmüssen wegen Bikern unterbricht diese Stille. Klingeltöne von Fahrrädern und vorbeirasende Biker sind erschreckend und ein grosses Ärgernis. Wanderer lassen sich viel Zeit für die Stille der Natur, Biker rasen an der Natur vorbei.

    Langsame Wanderer passen deshalb in die bewaldeten und von Wild bewohnten Lebensräume perfekt, rasende Biker sind in diesen natürlichen Lebensräumen perfekt respektlos daneben… Velofahrer verhindern nicht nur des Wanderes Lust, sie stören auch die Tier- und Pflanzenwelt beträchtlich. Wanderwege heissen Wanderwege, weil hier Wanderer des Weges gehen und alle anderen weit weg sind.

    Ich plädiere für ein generelles Velo- und Bikeverbot auf Wald- und Wanderwegen und für den Ausbau von Bikerzonen ausserhalb von Wäldern und weit weg von Wanderwegen.

    • tömsi sagt:

      Ich plädiere… Ups als Biker hat man ja nicht zu plädieren, ist per Gesetz verboten! Langsame Wanderer denken wohl auch langsamer? Herummeditieren und so aha. Hirsch und Rehlein werden trotzdem blitzschnell das Weite suchen auch wenn du auf allen Vieren auf deinen Wanderwegen herumkriechst (weil du beim meditieren über eine Wurzel gestolpert bist). Ich hab übrigens auch noch nie einen Biker mit einem Blumenstrauss oder einem erjagten Reh zum Wald rauskommen sehen, das ist euch Fussgängern vorbehalten. Das nur so am Rande und von wegen Lebensraumbeeinträchtigung.

    • Road-Runner sagt:

      Wenn Velos nicht auf Wanderwege gehören, dann gehören auch keine Fussgänger, Wanderer, Spaziergänger, Inliner, usw. auf die ausgeschilderten Velowege!

      Auch hier gilt: ein respektvolles miteinander, ein wenig gesunder Menschenverstand (langsamerer Verkehr (Velo oder Fussgänger) halte sich eher rechts und nicht in der Mitte des (Velo/Wander) Weges) und alle die unter dem Begriff „Langsam-Verkehr“ zuzuordnen sind, profitieren von der bestehenden Infrasturktur.

      Grüsse Road-Runner
      Spaziergänger/Läufer/Rennvelo & Biker

    • Roland sagt:

      @Ups: Das klingt mir aber reichlich nach esoterischem Geschwafel wenn ich das mal so sagen darf. Klingeltöne von Fahrrädern sind erschreckend und ein grosses Ärgernis? Also bitte…
      Generell bin ich der Meinung, dass gegenseitige Schuldzuweisungen zu nichts führen. Lasst uns doch einfach friedlich und respektvoll miteinander umgehen.

  • Markus sagt:

    Das Einhalten von Regeln – auch wenn sie unsinnig erscheinen – ist eine Frage des Anstandes. Vielfach ist die Sperrung einen Weges auf den ersten Blick gar nicht ersichtlich, zudem Bewegt sich der Biker – wie auch der Wanderer – in der Regel nicht auf öffentlichen Wegen sondern auf privatem Gelände. Ja, auch der Wald ist Privatbesitz und der Besitzer hat Rechte wie auch Pflichten. Sie erwähnen es, es stellt sich zum Beispiel die Frage der Haftpflicht und der genügenden Signalisation. Sie sind der Meinung dies ist unsinn? Dann sollten sie die Zeitungen besser lesen. Heute wird doch sofort die Frage nach der Verantwortung gestellt; haben die Behörden alles richtig gemacht, war alles richtig gesichert und signalisiert, etc., gerade in den Medien. Sei es bei Kuhattacken, Schlittel- und Bikeunfällen. Die Eigenverantwortung wird ignoriert und ein Unfall wird für den Landeigentümer schnell zur zeitlichen und finanziellen Belastung. Oftmals sind die Wege die befahren werden auch gar keine Wege sondern Wildwechselpfade. Durch deren Benutzung wird das Wild unnötig aufgescheucht

    • tömsi sagt:

      Wir sollen Wildwechselpfadbefahrer sein? Da verwechselst du wohl was. Die Haftungsfrage ist ein blödsinniges Thema welches absolut unbedeutend ist. Oder hast du schon mal einen Fall gelesen wo der Waldbesitzer oder die für den Wegunterhalt zuständige Gemeinde belangt wurde weil ein Wanderer, Biker oder Jogger usw einen Unfall hatte? Auch wenn der Wanderweg über Privatgrund führt ist sicher nicht der Eigentümer des Grundes verantwortlich für den Unterhalt. Geschweige denn Schadenersatzpflichtig.

      • Markus sagt:

        Da liegst Du ziemlich falsch tömsi, nur steht dann dies halt nicht mehr in der Zeitung. Als Grundeigentümer bin ich verpflichtet, objektive Gefahren zu beseitigen oder darauf aufmerksam zu machen, mit denen ein Nutzer nicht rechnen muss. Dass es in einem Wald Wurzeln am Boden hat ist normal und mit dem musst Du als Biker oder Wanderer rechnen. Ist ein Weg aber steil oder ausgesetz, muss ich darauf aufmerksam machen oder den Weg sperren. Wenn ich darauf aufmerksam mache, muss ich dies genügend tun, ansonsten bin ich hafbar (selber erlebt bei einem Kuhangriff auf einen Wanderer). Ich muss also bei jedem Tor oder möglichen Passage, gut sichtbar und auffällig darauf hinweisen, dass Mutterkühe hier weiden, Hunde an die Leine zu nehmen sind und das Gebiet ruhig und zügig zu durchqueren ist, ansonsten die Gefahr von Angriffen besteht. Tue ich dies nicht und es passiert etwas, kann ich mich schon mal nach einem Anwalt umsehen. Sperren kannst Du oftmals nicht, da Wegrechte bestehen. Dass Problem sind weniger die Personen sondern die Versicherungen. Hier haben wir eine fortschreitende Amerikanisierung mit Prozessfolgen.

  • WalterStucki sagt:

    Also,
    wenn ich das geschriebene richtig interpretiere, kann jedes neuzeitliche Gefährt, das in der Lage ist diese Wege zu „meistern“, diese auch benutzen? Das heisst dass dann auch Trial-Töffs, Offroad-Skates usw. erlaubt sind.
    Das ganze ist natürlich ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Es geht meiner Meinung nach auch um die Schäden, welche an den Wegen entstehen und durch jeden Gebrauch von Rädern massivst leiden. Bei Treppen wird vorzugsweise daneben hinunter gebrettert und ziemlich viel Schaden verursacht. Das selbe geschieht an Wald/Wiesenrändern, wo dann schnell mal ein Meterbreiter Wiesenstreifen zerstört wird.
    Lustigerweise begegnen mir diese Biker auf diesen Wegen meist nur bergab. Bergauf wird die bequeme, nicht zu anstrengende Wald/Bergstrasse benutzt oder gar eine Aufstiegshilfe (Auto, Bahn)

    • tömsi sagt:

      Wir machen es halt gerade umgekehrt wie ihr. Die Fussgänger laufen die steile Wege hoch um dann mit der Bahn oder über den Forstweg wieder runter zu kommen, die Knie schmerzen ja so beim Runterlaufen.
      Was sind Offroad-Skates?
      Die Fussgänger dürfen ja auch auf Hilfsmittel wie Stöcke zurückgreifen, also dürfen wir doch zur Schonung unserer Knie das Bike hernehmen;)

    • Claus Scherschel sagt:

      Genau. Schließlich laufen die Züricher ja auch nach Zermatt um von dort das Matterhorn zu besteigen! Und niemals würde sich ein Wanderer in die Luftseilbahn setzen, um sich die ersten Höhenmeter auf dem Weg zum Aletschgletscher zu sparen, NIEMALS!
      Und niemals käme ein Mountainbiker auf die Idee, einen anderen Weg zum Üssers Barrhorn zu wählen, als die Forststraße, die selbstverständlich bis ganz oben hin führt. Herr Stucki kennt sich wirklich gut aus.

  • Martin Fischer sagt:

    Das erste Bild der Serie spricht Bände; Weshalb muss sich ein gesunder Mensch, welcher zwei Beine hat auf einem Drahtgestell durch einen schmalen Waldpfad zwängen? Ja, wir Fussgänger sind halt Modernisierungsverlierer, ich weiss. Jedenfalls sind wir in der Lage noch die Füsse zu heben und nicht jedes Kleinviech zu zertreten. Für mich ist ein Fahrrad immer noch ein Fortbewegungsmittel von A nach B, mehr nicht. Es ist praktisch, es muss nicht Spass machen und es gehört definitiv auf die Strasse. Der Autoverkehr muss sich eben anpassen lernen und der Strassenverkehr ist halb so gefährlich, wenn sich alle Beteiligten an die Spielregeln halten!

    • tömsi sagt:

      Das mit dem Kleinviech ist bei uns ja so: Da wir etwa die Hälfte der Abfahrt eh nur so durch die Luft fliegen, töten wir viel weniger Viecher als man allgemein so annehmen könnte.
      Und von Biken verstehst du auch nicht wirklich viel, denn mit nur einem gesunden Bein würde das gar nicht gehen. Fussgängern hingegen schon;)

    • Andreas Tanner sagt:

      Ja Herr Fischer, für Sie ist das vielleicht so. Für andere ist das vielleicht anders, für die ist das Fortbewegen von A nach B nicht der einzige Grund, sich auf ein Fahrrad / Bike zu setzen. Ich bitte Sie, das zu akzeptieren. Menschen, die etwas anderes als lebenswert betrachten sind nicht grad krank.

  • Christian sagt:

    „Wir haben die Geschwindigkeit reduziert, unser bevorstehendes Überholmanöver mit Klingel angekündigt und gegrüsst.“ Das man sich über solche Biker aufregt, ist schon etwas komisch. Nur ist es leider so, dass ein grosser Teil der Biker nicht gebrauch von Klingeln machen und das Tempo nur grad um ein minimales reduzieren, obwohl der Fussgänger eigentlich im Recht wäre.

    • tömsi sagt:

      Wie wärs wenn die Wanderer eine Glocke um den Hals hängen hätten. Dann wäre das „Problem“ auch gelöst;)

      • Christian sagt:

        Wieso der Wanderer? Der Biker braucht eine Kuhglocke, damit man ihn hört. Trainiert die Halsmuskulatur.

      • Twister sagt:

        erstaunt mich je länger, je mehr, dass man einen Troll wie sie überhaupt noch freischaltet. Sie tun ja hier wirklich nichts anderes als Leuten ans Bein zu pinkeln, weil sie mit der Anonymität des Internets nicht umgehen können. Schade..

        • Heinz sagt:

          An Hand seiner Beiträge an die anderen Kommentatoren hatten seine Eltern keinen nennenswerten Einfluss. Wenn wundert’s? Niemand.

  • Lucky_Looser sagt:

    Es braucht eigentlich nur 2 einfache, LOGISCHE Regeln:
    1. Biken ist auf allen Wegen erlaubt.
    2. „Schwächere“, also Fussgänger, Wanderer, Kinder, Hunde haben IMMER absoluten Vortritt.

    Auf diese Art ist der Biker zufrieden, weil er dort fahren kann wo er will und der Wanderer etc, weil er keine Angst mehr haben muss über den Haufen gefahren zu werden, weil Biker jederzeit das Vortrittsrecht einhalten können müssen (u.a. durch angepasstes Tempo, absteigen etc.)

    Rechtliche Klarheit würde allen helfen und die Situation entspannen.
    Weil aber heute nichts geregelt ist, gibt es viele unnötige Missverständnisse und unnötigen Stress.

    • Beat sagt:

      Eigentlich schön gesagt. Nur kollidiert Ihr Vorschlag in hässlicher Weise mit der Realität. Es gibt nämlich extrem rücksichtslose Biker und ebenso ziemlich unbelehrbare Wanderer. Ich glaube kaum, dass man sich auf den „absoluten“ Vortritt von Fussgängern, Kindern, Rentnern und Hunden in der Praxis wirklich verlassen könnte. Dazu gibt es einfach keinen Erfahrungshintergrund. Wer es nicht glaubt, sollte wieder einmal an einem schönen Sommertag auf dem Uetliberg spazieren gehen.

      • Lucky_Looser sagt:

        Eben weil nichts geregelt ist entsteht viel Unsicherheit und alle wursteln und ellbögeln sich irgendwie durch. Wenn aber die Regeln klar und bekannt wären (bei 2 Regeln sollte das möglich sein) wüssten alle über ihr Rechten und Pflichten bescheid.

        Biker: „Ich darf hier fahren, habe aber keinen Vortritt.“
        Wanderer: „Biker dürfen hier fahren, ich habe aber Vortritt.“

      • Sir Lancelot sagt:

        @ Beat

        Wie im Strassenverkehr, Luftverkehr oder sonstwo wo irgendwas geregelt ist gibt es kleine Gruppen die sich nicht daran halten. Die Mehrheit hält sich aber daran, es gibt keine perfekte Lösung aber die von Lucky-Looser kommt jener am nächsten.

        nur so…es braucht nicht immer für alles einen erfahrungsgrund…das wäre ja als ob man zuerst einmal ein atomkraftwerk hopps gehen lassen würde um zu sehen wie es der schweiz nachher so geht und dann entscheiden würde, ob es sinnvoll ist ein solches zu bauen. Gesunder Menschenverstand ist gefragt!

  • Beni Meyerhans sagt:

    Biker, das sind doch diese rücksichtslosen Typen, die auch nach Regen auf aufgeweichten Erdwegen fahren und tiefe Rillen und Schlammlöcher hinterlassen, so dass das Wandern recht unangenehm wird. Und um die Instandsetzung kümmert sich ja dann keiner dieser Dödel.

    • tömsi sagt:

      Herr Meyerhans sie sind sicher schon mal in ein sehr tiefes von einem Biker „rausgefahrenes“ Schlammloch gefallen. Denn wer rumdödelt der fällt da rein, das ist immer so.

  • P. Singenberger sagt:

    Bin auch Bikerin nicht extrem aber sehr gerne im Wald.
    Finde wenn man das Tempo anpasst hat es auch für Biker Platz.
    Der Wald ist sicher nciht da nur zum Spazieren.
    Wanderer sollten toleranter sein.

  • Richard Hegg sagt:

    Ich teile ihre Meinung. Verkehrsgesetzte sind so was von Vorgestern. Es geht also in erster Linie darum ob das jeweilige Fahrzeug für die gewünschte Route geeignet ist. Da meine Enduro wie ihr Bike mit grobstolligen Reifen ausgestattet ist, werde ich in Zukunft meinen Begriff der „Grauzone“ auch etwas ausweiten. Ich werde auch ganz ganz höflich hupen und mit dem Kopf nicken, wenn ich sie oder ihre toleranten Artgenossen kreuze oder überhole. Auf Bald!

  • Joe Lang sagt:

    Nein, nicht die Signale nerven fürchterlich, sondern diese rücksichtslosen, egoistischen Mountainbiker!

  • Daniel Küttel sagt:

    Für mich haben die Verbote die gleiche Charakteristik wie die Warnung einer Baustelle: „Betreten auf eigene Gefahr“. Wenn eben etwas passiert ist man der Gelackmeierte und ist selbstschuld. Ich denke dass an einigen Orten ein Verbotsschild für Velofahrer steht, weil der Weg von den Behörden als nicht GEEIGNET betrachtet wird oder das Gefälle an einigen Orten einfach zu extrem ist und sie dort eine Verletzungsgefahr vermuten. Für mich ist es somit ein Hinweis: „Der Waldweg könnte für euch Mountainbiker (je nach Können) gefährlich sein.“ Ich fahre nur Strasse und bin sehr sehr selten in Wäldern unterwegs, vielleicht interpretiere ich die Schilder auch daher so.

  • Peter Vogel sagt:

    Obwohl ich mehrmals wöchentlich auf Trails im Jura und im Graubünden unterwegs bin, kenne ich die Wanderer/Biker Problematik eigentlich nur aus der Presse. Wenn man frühzeitig an der Bremse zieht und im Schritttempo grüssend an den seltenen Wanderern vorbeirollt, erntet man nur wohlwollende Kommentare.
    Die Erfahrung zeigt, dass gerade die mit „Velofahrer-mit-Rucksack-Verbotstafeln“ gekenntzeichneten Strecken besonders lohnenswert sind. Darum fahre ich auch nie mit Rucksack…

  • MIchael sagt:

    Ich verstehe den ganzen WInd um dieses ‚alte‘ Gesetz nicht: Auf WANDERwegen haben Biker nichts verloren. Es gibt mehr als genug Bike-Trails auf denen ich als Wanderer auch nicht willkommen bin. Un bevor das Argument kommt, es gebe mehr Wanderwege als Biketrails: Niemand hindert die Biker daran sich in Interessenverbände zusammenzuschliessen und gemeinschaftlich Trails zu erschliessen. Manmchmal muss man auch erst etwas investieren bevor man kostenlos profitieren kann. Also los, Gemeinden anfragen und ab in den Wald… mit Schaufel und Pickel.

    • Sutter Jay sagt:

      Grüsse euch,

      Bike Trails auf denen Wanderer nicht willkommen sind? Ich verstehe nicht ganz…
      Wenn Sie nicht gleich auf den NorthShore spazieren gehen oder auf einem expliziten Freeridetrail sich bewegen gibt es keinen Grund das Sie sich nicht auf den meist breiten Biketrails sehen lassen, schliesslich kommen wir gut aneinander vorbei wenn wir beide etwas Rücksicht nehmen…

      Schaufel & Pickel: Kernfrage: brauchen wir wirklich noch mehr Wege? Ist es nicht besser einfach die bestehenden zu nutzen…die Antwort überlasse ich Ihnen.

      PS: Im Kanton Graubünden gibt es für Biker nur eine Einschränkung: dort wo ein explizites Verbot herrscht, wird nicht mit dem Bike gefahren – Ehrenkodex inklusive. Es geht also auch so und alle kommen aneinander vorbei…

      und auf den Wegen die sich nicht im Wald befinden geht es ja auch: Nordic Walker, Velofahrer, Inlineskater, Biker, Wanderer, Spaziergänger, Liegevelofaher, LikaBikerocker, ….

      • Twister sagt:

        Danke dass sie ihren Standpunkt gleich selbst demontieren.

        Genau darum gehts doch: Auf „expliziten Freeridetrails“ sind von Ihnen keine Wanderer erwünscht. Also müsste sich ein Wanderer doch das gleiche Recht herausnehmen dürfen, auf „expliziten Wanderwegen“ (heisst zum Beispiel: mit Fahrradverbotsschild) keine Biker dulden zu müssen.

    • tömsi sagt:

      Du hast leider keine Ahnung welche Probleme es gibt beim Bau eines Biketrails. Im Wald bauen ist bei Todesstrafe verboten!

      • tom sagt:

        Ich glaube tömsi hat einfach gar nichts begriffen. SÄMTLICHES BAUEN ist bewilligungspflichtig und im Wald erst recht (sogar auf Kantonaler Ebene) – so schade ich hätte nämlich wirklich gerne ein kleines Blockhaus für mich gebaut… ;-)

        Einzig die Bemerkung „Todesstrafe“ scheint mir nun wirklich etwas unpassend, zumal weltweit etliche Leute darauf warten hingerichtet zu werden (einige davon unschuldig oder mindestens mit Zweifeln darüber)

        • tömsi sagt:

          Schon mal einen Biketrail legal gebaut tom? Wir schon und das sogar im Wald, mit dem Segen von 20 Ämtern und Organisationen.

    • Roger sagt:

      „Mehr als genug Bike-Trails“??? In der Region Basel kenne ich (eher: gibt es ) nicht einen Einzigen, auf welchem das Wandern verboten wäre! Und wo ich offiziell biken darf, das sind drei Meter breite Feldwege, welche ich mit den Fussgängern teile…“geil“!

  • Renato Torti sagt:

    Ihnen scheint entgangen zu sein das Gesetze nicht gemacht wurden, um die Eignung von Strecken zu definieren, sondern um schwächere Teilnehmer vor anderen zu schützen. Es ist Ihre Pflicht so zu fahren, dass Sie niemanden anderen gefährden. Es geht nicht um Ihren Testesteron-Spiegel, sondern um die körperliche Integrität der anderen Benutzer. Ersetzen sie mal Bike mit Auto und Trampelpfad mit Strasse, dann sehen Sie auf welches Niveau Sie sich selber stellen. Sie beweisen ganz klar, das diese Gesetze nicht nur nötig sind, sondern auch besser durchgesetzt werden müssten. Danke, das Sie sich als unbelehrbarer Trampelpfad-Rowdie geoutet haben. Wie konnten nur Wanderer, Spaziergänger, Jogger, Hündeler und Rösseler ohne sie leben.

    • tömsi sagt:

      Ich bin auch für eine Wanderwegspolizei! Und die können dann auch noch gleich die Scheisse der Hunde und Perde wegmachen!

  • Max Wohlcross sagt:

    Tafel abschrauben und auf das Datum des Gesetzes hinweisen. So dämlich können ja nur Radfahrer sein. Es geht nicht um sie Tüchtigkeit der Bikes, sondern um das erhalten der Böden der Wanderwege. Die Reitverbote stammen aus der Zeit der Forstwirtschaft mit Pferden, also Reiter, ignorieren. Motorradfahrverbot stammt auch aus der frühren Teit, das zeigt schon das Bild der Tafel. Also Motocrossfahrer Feel Free, Ab auf den Üetliberg!

    • tom sagt:

      Genau!

      Alles Idioten, die (damals) diese Gesetzte geschrieben haben. (wie sagt doch der weise „tömsi“ weiter oben „[…]ohne weitsichtiges Denken[…]“

      Wer von euch war übrigens schon mal auf dem Mount Tamalpais (nördlich von San Francisco, wo das Mountainbike erfunden wurde) – wer einmal da oben war würde sofort verstehen, was geht und was nicht. Auch die freiheitsliebenden Californians haben es dort geregelt.

      P.S.: ich war seit 1989 bereits mind. 15x oben. Als Single mit dem Mountainbike, später mit dem Baby am Rücken zu Fuss ;-)

      • Peter Vogel sagt:

        War im Februar dort – absolute Sahne. Allerdings hat es relativ wenige Trails und viel mehr Leute verglichen mit unserem Jura. Aber sogar dort schaffen es Wanderer und Biker aneinander vorbeizukommen. Also sollte es in der CH auch moeglich sein…

  • Jos Strehler sagt:

    Ja, Sie haben das sehr schön geschrieben und sich in bestes Licht gestellt. Doch die Realität sieht tatsächlich völlig anders aus. Das wissen Sie so gut wie ich oder der Wanderer dem die Nerven durchgingen.
    Die Bäume des Waldes sind uns Mahnmal vor der schnelllebigen unpersönlichen Zeit, Doch wir, das Gros der Gesellschaft, realisieren das nicht und zelebriert die unbegrenzte Freiheit vom Individualismus. Dabei verlieren wir die Feinfühligkeit und merken nicht, dass wir längst vom Individualismus in den rücksichtslosen Egoismus abgedriftet sind.
    Deshalb rate ich Ihnen, steigen Sie wieder einmal von ihrem Rad und gehen Sie bewusst, Schritt für Schritt durch den Wald an den mächtigen Bäumen vorbei. — Und dann erleben Sie ganz bewusst, was Sie empfinden wenn ein Velofahrer an ihnen vorbei zischt.
    Alte Gesetze sind nicht nur einfach alte Gesetze, Sie waren verbunden mit einem Weitblick der zum Ziel hatte, der zukünftigen Generation eine schöne Natur als echtes Erholungsgebiet zu hinterlassen.

    • tömsi sagt:

      Sehr nett Herr Strehler, dann würden wir doch am liebsten per Gesetz von 1520 das Teeren und Federn wieder einführen für die Biker im Wald. Realitätsfremder gehts wohl nicht! Das Gesetz wurde vor mehr als 60 Jahren gemacht und zwar ohne weitsichtiges Denken in Sachen „Bergvelotechnik“. Think!

      • Tom sagt:

        Lieber tömsi, ganz offensichtlich hast du nicht begriffen was Jos Strehler mit seinem Post gesagt hat. Tip: Es geht nicht „ums machbare“ auch nicht darum ob du etwas kannst oder nicht. Und nur weil dir das Gesetzt nicht passt, heisst es leider nicht dass es nicht seine Berechtigung hat.

        • Dave sagt:

          Ganz richtig. Kann Jos Strehler nur zustimmen. Bin selber früher sehr viel Bike gefahren. Heute, mit Kindern zwischen 5 und 7 Jahren, haben wir es schätzen gelernt, zusammen wandern zu gehen. Zusammen reden und sich doch bewegen. Dass sich inzwischen ein paar Pfunde bei mir angesammelt haben, naja, es gibt Schlimmeres.

          Ich suche die Ruhe und Erholung beim Wandern. Biker suchen den Speed und das Adrenalin. Das kann gar nicht zusammenpassen.

          Ich habe auch grösste Mühe, wenn Biker sich so benehmen, wie wenn sie die einzigen sind auf der Welt. Da ist schon eine Veloklingel absolut störend.

      • tom sagt:

        genau tömsi und weil ja anscheinend die heutige Technik entscheiden ist dafür, ob wir etwas machen dürfen oder nicht, schlag ich vor, dass wir SÄMTLICHE EINSCHRÄNKUNGEN DER MOBILITÄT per sofort aufheben. Mein Auto (ein Offroader) kann wunderbar auch all diese Wege befahren. Mein Motorrad (eine Harley) benötigt keine Strasse, ich kann auch durch die Fussgängerzone cruisen. …und vor Allem: Mein Böschboot macht am meisten Spass wenn ich mit der Bugwelle die doofen Schwimmer im unteren Seebecken etwas necken will und dabei anerkennnende Blicke der Badenixen am Ufer ernte ;-) ES LEBE DIE FREIHEIT!!!! HEUTE UND JETZT!
        P.S.: für all jene die nun gleich schreiben wollen, dass ich ein A…..loch sei – (die mögen wohl recht haben, aber…) hier ist eine kräftige Portion IRONIE im Spiel…

      • thomas maier sagt:

        Wir sollten zwei Kategorien von Wanderwegen bestimmen: Die eine Wege-Kategorie nur für intolerante. motzende Wanderer (wie die Kommentatoren hier) zusammen mit rücksichtslosen, rasenden Bikern. Die andere Wege-Kategorie offfen für alle Wanderer und Biker, die sich untereinander und der Natur gegenüber rücksichtsvoll und höflich begegnen und miteinander nicht die geringsten Progleme haben – also die Mehrheit.

      • Heinz sagt:

        tömsi, sie „checken“ es nicht. Das kann ich an ihrem Geheule lesen und ihrer Weitsichtigtkeit welche sehr kurzsichtig ist.

    • Daniel Seiler sagt:

      Ein Griezi hilft in der unpersönlichen Zeit Herr Strehler. Mache das als Biker, wie auch als Wanderer. Probieren Sie es einmal aus, es funktioniert wunderbar….

    • Joe sagt:

      Hand aufs Herz, Herr Strehler: Die Bäume in unseren Wäldern des Mittellandes sind alles andere als mächtig und die Wäler alles andere als «schöne Natur». Es sind zum grössten Teil «Industriewälder», «Stangenwälder» und meistens auch so was von monoton, dass einem das Erbarmen für all die (gehegten, dezimierten und kontrollierten) Rehe kommt, die schlauen (und doch hemmungslos geschossenen) Wildsäue, die Füchse, welche sich lieber an den Güselsäcken der an diese «Erholungsgebiete» grenzenden Vedichtungssiedlungen laben, als an Mäusen, Insekten und anderem, da dies auch immer mehr dezimiert wird (zum Beispiel durch intensive Landwirtschaft, die von einigen Menschen auch «als Natur» bezeichnet wird. Als ich neulich in einem Kanadischen Nationalpark war, so gross wie die halbe Schweiz, wurde mir bewusst was «schöne Natur» ist… was «mächtige Bäume» sind… was frische Luft ist…

      Aber trotzdem muss ich Ihnen 100% recht geben… Eine Wanderung durch ein solches Gebiet – fernab von Leistung, Downhill und «zelebrierter, unbegrenzter Freiheit» – ist 1000 mal nachhaltiger punkto Seelenfrieden als diese erwähnten Tätigkeiten. Und das schreibe ich auch als leidenschaftlicher Biker und Strassenrennvelofahrer.

      • Max_s sagt:

        Sie schreiben einen Schwulst und einen Stuss zusammen – sagen Sie einmal, sind alle Mountainbiker so? Und übrigens, wann waren Sie das letzte Mal im Wald?

    • Jean Lenaux sagt:

      Als passionierter Velofahrer kann ich Jos Strehler nur zustimmen. Es gibt andere Artehn der Fortbewegung und des Seins. Nicht alles passt parallel und zeitgleich zusammen. Der Artikelschreiber hat ein Problem, er sieht nur sich und die grenzenlose Befriedigung seiner Wünsche. Das hat nebenbei etwas infantiles.

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