Diese zehn Sendungen kann Roger de Weck streichen

Christian Lüscher am Mittwoch den 7. Oktober 2015

SRG-Generaldirektor Roger de Weck musste am Dienstag die Sparpläne erklären. 250 Stellen sollen abgebaut werden. «Wir werden uns bemühen, die Qualität zu halten, aber das Angebot wird etwas kleiner sein», kündete er an. Die Zuschauer und -hörer würden künftig vielleicht die eine oder andere Sendung «vermissen».

De Weck schliesst also einen Abbau im Programm nicht aus. Welche Sendungen es betrifft, wollte er nicht sagen. Seine Mitarbeiter haben allerdings einen Monat Zeit, um Sparvarianten einzubringen. Die SRG hat dafür extra eine Hotline eingerichtet. Da wir nicht anrufen können, machen wir hier einen Sparvorschlag. Er schiesst bewusst über das Ziel. Das hat aber Kalkül. Mit Sparvorschlägen ist es wie mit Offerten. Wenn sie nicht beim ersten Mal zurückgewiesen werden, waren sie nicht gut. Los gehts:

«10 vor 10»
Die Sendung profilierte sich viele Jahre als Gegenentwurf zur «Tagesschau». Seit geraumer Zeit geht es mit «10 vor 10» allerdings journalistisch abwärts. Die Redaktion hat den Biss verloren, die Berichterstattung reduziert sich weitgehend auf die protokollarische Wiedergabe der Tagesaktualität. Eigene Themensetzungen und Recherchen zu harten Themen sind selten geworden. Das hat intern auch zu Diskussionen geführt. Weil einigen Journalisten der gegenwärtige Kurs zu soft erscheint, kam es zu prominenten Weggängen (wir berichteten). Auch «Weltwoche»-Kolumnist Kurt W. Zimmermann schrieb in diesem Jahr, dass sich «10 vor 10» totgelaufen habe. Die Sendung, dürftig wie sie sei, brauche es nicht mehr. Man müsse sie einstellen. Herr de Weck, einverstanden?

«Schawinski»
Wie gut sind eigentlich die Einschaltquoten von Roger Schawinskis gleichnamiger Sendung? Sie sind seit der Lancierung grösstenteils unter den Erwartungen geblieben. Zwar kann der Talkmaster immer mal wieder gute Zahlen ausweisen. Den 18-Prozent-Marktanteil kann Schawinski oft nicht knacken. Das war bei der Lancierung der Sendung aber insgeheim das Ziel. Ausserdem konnte die Sendung inhaltlich wenig Akzente setzen. Schawinski wird kaum zitiert, fällt mit seinen Gästen kaum auf. Die Leader aus Wirtschaft und auch Bundesräte meiden den Talk sogar. Das Interesse blieb bis heute weitgehend unter den Erwartungen.

«Arena»
Wie lange wollen die SRF-Oberen an der Politsendung festhalten? Seit Jahren ist die «Arena» eine Baustelle. Die Sendung stagniert. Auch der Neustart hat bis heute wenig gebracht. Durchschnittlich schalteten im ersten Halbjahr 2015 noch 179’000 Zuschauer ein. Letztes Jahr lag der «Arena»-Schnitt bei 190’000. De Weck muss sich auch fragen, ob der Aufwand noch im Verhältnis zum Nutzen steht. Ein Vergleich: Der «SonnTalk» von Markus Gilli hat seit Beginn dieses Jahres einen Schnitt von 150’000 Zuschauern. Dabei stehen Gilli längst nicht die redaktionellen Mittel von «Arena»-Moderator Jonas Projer zur Verfügung. Die «Zeit» schrieb jüngst sogar, dass viele Politiker nach ihren Auftritten im «SonnTalk» mehr Rückmeldungen erhielten als nach der «Arena». Wir sehen bei der «Arena» Sparpotenzial. Die Sendung hat so oder so das Ambiente einer Spielshow. Das Studio wirkt wie ein überdimensionierter Käfig. Weniger wäre mehr.

«Aeschbacher»
«Etwas mehr Mut zur intelligenten Provokation würde auch heute dem Programm guttun», sagte TV-Fossil Kurt Aeschbacher jüngst. Seine grosse Abrechnung mit dem TV erschien im «Blick». Wir fragen uns: Wie mutig und provokativ ist Kurt Aeschbacher in seiner gleichnamigen Sendung? Eben. Aeschbacher sagte im Interview auch: «Es bringt nichts, die Vergangenheit zu verklären und dabei die Zukunft zu vergessen.» Es ist Zeit für etwas Neues.

«Glanz & Gloria»
Wann immer Politiker oder Journalisten den Service-public-Begriff enger zu definieren versuchen, kommt die Idee der Abschaffung von «Glanz & Gloria» auf. Dann wehren sich die Macher. Das Fernsehen würde an Farbe verlieren, und Geld sparte man damit kaum. «Glanz & Gloria» sei die Redaktion mit den knappsten Mitteln am Leutschenbach. Von Abschaffen soll hier also keine Rede sein. Die Sendung brauchts. Wie wärs aber mit einem Outsourcing an die People-Spezialisten von Ringier? Immerhin gehen Ringier und die SRG in der Vermarktung bald gemeinsame Wege.

«Kilchspergers Jass-Show»
Die Mutter aller volkstümlichen Unterhaltungssendungen ist der 1968 von Kurt Felix erfundene «Samschtig-Jass» und sein sommerliches Pendant, der «Donnschtig-Jass». Traditionen müssen gepflegt und bewahrt werden. Braucht es mit «Kilchspergers Jass-Show» aber eine dritte Jass-Sendung? Nein. Die Streichung der Show wäre auch eine wunderbare Chance, ein Zeichen zu setzen und ein Format für das urbane und mobile Publikum zu entwickeln.

«Sommer/Winter Challenge» und «Tacho – das Automagazin»
Mit Ski das Schreckhorn runter, mit dem Porsche mit 120 Sachen durch Los Angeles rasen, von gefährlichen Klippen springen? Da fragt man sich als Zuschauer: Gehört das denn wirklich zum Service public der SRG? Was haben solche Risikoübungen im Programm zu suchen? Oder nehmen wir die Sendung «Das Experiment». Auch hier begeben sich Teilnehmer in Extremsituationen, indem sie zum Beispiel von Felswänden runterspringen. Hier stehen eindeutig Einschaltquoten im Vordergrund. Wo bleibt aber die Verantwortung? Die SRG kann diese Sendungen getrost aus dem Programm streichen und das Filmen von Risikosportarten Red Bull überlassen.

«The Voice of Switzerland» und «Die grössten Schweizer Talente»
Last, but not least zum Klassiker: Gehören Unterhaltungsendungen wie diese ins Programm der SRG? Eigentlich ja. Die SRG ist laut Konzession dazu verpflichtet, einen angemessenen Anteil von Aufträgen an die «veranstalterunabhängige schweizerische audiovisuelle Industrie zu vergeben». Entsprechend vergibt die SRG Auftragsproduktionen im Bereich Unterhaltungssendungen. Aber: Die SRG hat diese Formate im Ausland eingekauft. Zu diskutieren ist die Praxis, teure Lizenzen im Ausland einzukaufen und Produktionsaufträge ins Ausland zu vergeben. Das führt so oder so regelmässig zu Dissonanzen (hier und hier). Diese teuren Produktionen können kostengünstiger realisiert werden. Nebenbei ist auch neues Modell zu prüfen: Ist die BBC ein Vorbild?

148 Kommentare zu “Diese zehn Sendungen kann Roger de Weck streichen”

  1. Sperandio sagt:

    Wenn de Weck nicht fähig ist wenigstens diese 10 erwähnten Katastrophen – Sendungen aus dem Programm zu nehemen, ist er selbst am falschen Platz.

  2. Wenger Paul sagt:

    Bitte auch die Stadelshow und einer gegen Hundert dazunehmen.Anstelle von diesen Sendungen mehr Tierrepotagen bringen. Ach nochwas Supertalente und Vois of Switzerland brauchen wir auch nicht.

  3. software Designing Shahjahapur

    “[…]Journalismus Archive | Off the Record[…]”

  4. Scotty sagt:

    Nach fast jeder Tagesschau folgen rund 5 qualvolle Minuten Meteo auf dem Dach. Was bei ARD innert 30-60 Sekunden möglich und viel verständlicher präsentiert wird, sollte auch in der Schweiz möglich sein. Das endlose Geschwafel, das sich öfters wiederholt und kaum jemanden interessiert, kann man sich ersparen. Die Kolonie der Selbstdarsteller/innen kann ersatzlos eliminiert werden, die Zeit anders genutzt werden.

  5. Martin sagt:

    Die besten Sendungen auf SRF: Tagesschau, Meteo, Schweiz Aktuell, 10 vor 10, DOK, Sport aktuell, Arena. Gerade die Arena finde ich eine extrem wichtige Sendung und die darf nicht abgeschafft werden! Da wir noch das Stimmrecht haben in der Schweiz, kann man sich da teilweise informieren. Ich schaue doch ab und zu Arena und finde das immer wieder interessant. Die Unterhaltungssendungen beim SRF sind meistens einfach Kacke, aber das sind sie auch im D Fernsehen. Etwas mehr Filme wären gut. Sport ist aber meiner Meinung nach top und die Nachrichten sind eigentlich auch gut, wenn sie nicht jeden Hollywood Blödsinn zeigen.

  6. Tom Katt sagt:

    Kommt mir so vor als wäre dieses Ergebnis eine Blick Umfrage und von dessen Leser abgestimmt.

  7. hpmeier sagt:

    Eines muss uns klar sein: Wenn die Privaten übernehmen, dann wird es viel, viel teurer und das Angebot viel, viel dünner, weil nämlich dann die Kosten auf viel weniger Zuschauer verteilt werden müssen. Bei SRF bekommt doch fast jeder etwas, das ihn interessiert, ausser diejenigen, die völlig uninteressiert sind und trotzdem immer schauen.

  8. Gugger Hans sagt:

    In den unzähligen Komentaren über die Sendungen, welche gestrichen weden sollen sind veschiedene Meinungen geäussert worden. Meine Frage ist und bleibt wie sollen die endstehenden Lücken im Programm weiter aussehen.Was wirt dann
    angeboten, da habe ich keine Antworten gelesen.

  9. Penibel sagt:

    Also “Diese acht Sendungen kann Roger de Weck streichen” sollte es heissen, oder hab ich 2 genannte Sendungen irgendwo verschluckt da ich nur 8 und nicht 10 genannte Sendungen aufgelistet sehe. 10 vor 10 soll bleiben. Der Rest kann gehen. Solang wir die Formel 1 und die WM kriegen ist mir aber wirlich alles egal. Meteo Schweiz soll gehen, das Wetter gibts auf jedem Smartphone da find ich ist es auf dem TV nicht mehr zeitgemaess.

    • Christian Lüscher sagt:

      Zählen Sie am Schluss nochmals. Es sind streng genommen sogar 11.

      • Scotty sagt:

        F1-Uebertragungen sind seit Jahren stinklangweilig und werden von diversen anderen Sendern bereits besser übertragen. Zudem bekommt der Reporter kaum Luft, lässt das Bild nicht sprechen! Also: Weg damit!

  10. Höfi sagt:

    Sparen fängt im kleinen an.
    Schauen sie mal wie viele Kommentatoren und Co-Kommentatoren ein Fussballspiel der Super Lige jeden Sonntag übertragen. Das ganze bla bla könnte man sich sparen.
    Sendungen wie ECO, Srf Börse, The Voice, 10 vor 10, Nachtwache, täglich G&G, und Schawinski könnte man sofort streichen.

    • Müller Dieter sagt:

      Wenn ich sehe, was andere TV Sender so liefern – z. B. die durch Werbung finanzierten RTL und NTV – immer schön Mainstream und viel unkritisches, übernommenes Bla Bla – dann sollten beim CH Fernsehen alle Sendungen weiter ausgestrahlt werden. Wieso auch nicht – sparen kann man ja trotzdem. Da ist ein wenig Kreativität gefragt. Es mögen halt nicht alle dasselbe – aber bezahlen tun wir alle dafür.

  11. Frutig sagt:

    All diese Sendungen kann man streichen, und auch noch alle Sternstunden, Standpunkte, Clubs etc. Überhaupt würden 2 Sender reichen: einer, der den ganzen Tag Nachrichten bringt (heute SRF Info) und einer für Sport und Unterhaltung (heute SRF 2

  12. Karl Knapp sagt:

    Was mich an den vielen Kommentaren am meisten erstaunt, ist die Tatsache, dass offenbar alle die Sendungen kennen ? Mir reicht es schon, dass ich – danke, Frau Leuthard – zahlen muss. Ansehen muss ich mir das nicht auch noch.

  13. Von mir aus könnten sie ALLE Sportsendungen bedingungslos streichen. Sport interessiert mich 0,000 %.

  14. ruedi ballmer sagt:

    In den letzten 20 Jahren wurde das Programm laufend ausgebaut, die Ressourcen für die Macher aber gekürzt. Sie müssen mit deutlich weniger Zeit und Geld gleich viele Sendeminuten produzieren. Die Qualität sinkt, die Quantität steigt. Mein Vorschlag wäre viel radikaler als der von Herrn Lüscher: Die SRG behält ihre Radio fast vollumfänglich, das bietet Service Public zu günstigem Preis. Das Fernsehen wird auf Grössenordnung 10 Sendungen zusammengestaucht, die aber alle qualitativ massiv verbessert werden. Der ganze restliche nice to have Rest wandert zu den Privaten und ans Bezahlfernsehen, das von mir aus auch die SRG betreiben kann. Und die Zwangsgebühr reduziert sich um die Hälfte.

  15. Karl Lässer sagt:

    Einverstanden mit allen Vorschlägen, ich könnte noch 10 weitere anfügen. Angefügt sei folgendes: Gespart wird in der Regel an der Front. Der Journalist hat also noch einen Schnitttag anstatt 3, wodurch die Qualität sinkt und das Produkt noch unattraktiver wird. Wer die Entwicklung von Innen kennt weiss:In den 90ern gabs unter Wildberger/Schellenberg nur die Redaktionsleitung und die Direktion, dazwischen nichts. Seither wurde konstant überflüssiges Kader aufgebaut zwischen der Front und der Spitze, das natürlich exorbitant verdient. Also: Kader- und Verwaltungs-Wasserkopf leeren. Dieser Artikel macht es unabsichtlich gerade vor: Er hat den Posten von Herrn Matter abgeschafft. Der ist es nämlich, der die Sendungen abschaffen sollte, Herr De Weck ist bekanntlich Generaldirektor und sollte mit dem Programm gar nichts zu schaffen haben.

  16. George sagt:

    Die Umsetzung kann mit einem bekannten Zitat zusammengefasst werden : “Weniger ist mehr” !
    Alle Sendungen sind kritisch zu hinterfragen und nach einem Punktesystem zu beurteilen. Welche die nötige Punktzahl nach bestimmten Kriterien nicht erreichen sind aus dem Programm zu kippen. Ganz einfach. Doppelmoderationen und sog. Expertenkommentare sind eh zu streichen.

    • A. Meier sagt:

      Da bin ich zu 100% ihrer Meinung. Diese Doppelmoderationen und sog. “Experten” nerven nicht nur unnötig, sondern kosten auch noch eine Menge Geld. Die abgehalfterten “Stars” sollen sich mit andern Jobs ihre “Rente” aufbessern!!

  17. S. Krähenbühl sagt:

    10vor10, Arena und Schawinski sind für mich persönlich interessante Sendungen, die ich regelmässig schaue, und ich erachte diese auch als wichtige Bestandteile eines ausgewogenen, politisch informativen und meinungsbildenden TV-Programms. Es gibt etliche andere Sendungen, die bezüglich Inhalt und Gehalt her weniger bildend sind und meiner Ansicht nach problemlos gestrichen werden können. Aber bitte nicht Sendungen wie 10vor10 oder Arena, denn diese Formate beinhalten zweifelsohne den vom Volk gewollten Service Public.

  18. hpmeier sagt:

    Erstes Gebot: Die Nachrichten verbessern!!! Da darf nicht gespart werden, sondern mehr investiert. Dann unbedingt alle Sportsendungen beibehalten. Die sind Klasse. Dafür Schawinski streichen, weil er den Gast immer wieder unterbricht und ellenlange Fragen stellt. Das ist stinklangweilig. Ich möchte mehr vom Gast erfahren. Bei der Arena treffen zu viele Meinungen aufeinander und reden einander ständig drein. Dadurch wird alles dermassen verzettelt, dass man sich keine Meinung bilden kann. Das macht keinen Sinn. Deshalb ersetzen durch eine Sendung wie Sonntalk von Markus Gilli. Tacho muss man nicht selber produzieren. Da waren die Engländer viel besser! Die anderen erwähnten Sendungen finde ich wegen der Ausgewogenheit gut.

  19. Dani Kobler sagt:

    Sorry, ich komme nicht ganz mit. Wieso muss SRG 40 Mio sparen?
    Jedes Jahr wächst die Schweiz um 50k -80k, grob gerechnet 30k neue Haushalte.
    Also jedes Jahr 30000 x 460Fr zusätzlich, macht 18 Mio Mehreinnahmen pa (der zusätzliche Trend das es %tual immer mehr Singlehausalte gibt ist da noch nicht dabei).
    Also wo ist das Problem?
    Und wenn SRG wirklich sparen muss: SF Info abstellen. Tagesschau im Endlosloop, ist das euer ernst?
    Schon mal was von VHS Recordern gehört, resp dem Nachfolgeprodukt davon, dieses Internet Streaming on demand HD Recording Dingsbums?

    • hpmeier sagt:

      Nicht einverstanden: SRF Info ist nötig, weil man so die Nachrichten auch schauen kann, nachdem man im Ausgang war. Zudem ermöglicht SRF Info, dass diverse Sportsendungen gleichzeitig live ausgestrhlt werden können. Dieses Angebot möchte ich nicht vermissen.

  20. nico cazzetig sagt:

    sparpotenzial besteht bei “börse” dies irrelevante sekunden-geschwafel, immer jeweils mit dem vermerk ….”in der tageschau gleich mehr dazu….” nach dem motto : entweder richtig oder gar nicht!

  21. Lanz Werner sagt:

    Ich habe bei den aktuellsten Sendungen wie Tagesschau und 10 vor 10 das Interesse verloren da die Sendungen oft nicht pünktlich über den Bildschirm gehen.
    ARD macht das besser wie das Amen in der Kirche erscheint ab 19.59.50 sec gleichzeitig die Kontrolluhr.
    Bei den Einblendungen von Weltkarten vermisse ich immer einen Balken der anzeigt 10 cm = …. km.
    Das ist u.a. auch Service Public.
    Allgemein die Sendungen sind mit zuviel Werbung belastetet
    Sogar beim Infokanal schleicht sich Werbug an. Danke.

  22. Hans Meier sagt:

    Wenn ich die Kommentare so lese dann scheint der Schuss von Herrn De Weck voll ins eigene Knie zu gehen. Statt Mitleid und Angst vor Stellenverlust erntet er Sauerstoff fürs Feuer. Das Verlangen nach mehr scheint noch Fahrt zu gewinnen. Mit der Streichliste kann ich mich zu 100% einverstanden erklären. Sie schiesst, wie eingangs erwähnt, überhaupt nicht über das Ziel hinaus.

    Die Informationssendungen des Schweizer Fernsehens sind zum herunterlesen von vorgefertigten Meldungen verkommen. Ich frage mich ernsthaft wozu hier überhaupt noch Redaktionen beschäftigt werden wenn ich rein gar nichts neues erfahre als ich es nicht schon Stunden vorher auf jeder gratis Nachrichtenwebsite lesen konnte. Nur zum Vorführen eines teuren Auslandkorrespondenten der seine Meldung vom Spickzettel oder Prompter abliest, und dabei nichts neues herüberbringt? Mit 10vor10 wollte man das Deutsche Erfolgsmodell Tageschau/Tagesthemen kopieren. Leider hat man es bis heute nicht geschafft. 10vor10 ist und bleibt eine zweite Nachrichtenverlesungs Sendung ohne eigenes Profil. Den erhofften Tiefgang zu den Themen konnte man nie erreichen.
    Schawinski’s “Vorführ-“Stil hat viel berwirkt mit dem Kassensturz, bei der Öffnung der Radiolandschaft etc. Leider konnte er seinen Stil nicht der Zeit anpassen und ist mittlerweile überholt Zusätzlich macht ihn unglaubwürdig dass er heute mit denen kooperiert die er früher vehement bekämpfte. Schade, denn den Intellekt dazu hätte er noch als einer der wenigen bei der SRG.
    Glanz&Gloria kann man als Billigsendung meines Erachtens lassen um die Trolle zu füttern.

    Strikte Ablehnen sollte man aber das zusammenspannen eines öffentlich rechtlichen Medienunternehmens mit dem primitivsten Journalismus eines Ringier. Da frage ich mich ernsthaft was das Vorführen, Erniedrigen und Herabwürdigen von Menschen in Boulevardblättern mit einem öffentlich rechtlichen Auftrag zu tun hat.

  23. rolof kuhnert sagt:

    Ich kann das verschiedentlich geäusserte Lob auf die deutschen Tagesschauen nicht verstehen. Gerade die ARD Tagesschau ist ein Abschlöschbeispiel. Die versteinerten Moderatoren sowie die ebenso einfallslose eingespielten Berichte sind kein Anschauungsmodell für professionelle und verständliche Vermittlung von Informationen. Ich denke aber die verschiedenen Redaktionen könnte man tatsächlich zusammenlegen. Fernsehen ist Geschmackssache, darum gilt ein altbekanntes Sprichwort ganz besonders. von mir aus, und wirklich nur von mir aus, kann auf sämtliche kleine und grosse Shows ob selber produziert oder eingekauft, ob teuer oder billig, verzichtet werden.

  24. Roger Gruber sagt:

    An der Spitze des Konzerns ein sitzt Mitglied des “Club of Rome”, welches eine starke Pro-EU-Haltung zeigt und damit vom Schweizer Volk nicht entfernter sein könnte. In der übergeordneten Tonalität der Organe liegt unübersehbar ein wohlwollender Tenor gegenüber der EU, gegenüber der USA ebenso. Die Frage ist doch: warum? Es sieht doch dadurch sehr danach aus, dass SRF eben nicht als Informations-Plattform dient, sondern als Medium zur Volks-Umerziehung. Was die nächste Frage aufwirft: wer will denn das Volk umerziehen? Wer ist mit dem Volk nicht zufrieden und will sich ein anderes Volk zurechtbiegen? Wer hat die Macht, die Staatsmedien (wohlgemerkt zwangsfinanziert durch den Bürger) dazu zu benutzen, den Gebührenzahler zu übergehen und diesen mit ihm nicht dienlichen Informationen zu versogen?

    • Olivier Röllin sagt:

      Dann vermute ich mal, dass für Sie alles i.O. wäre, wenn an der Konzerspitze ein AUNS-Mitglied sässe, welche eine ausgeprägte Abneigung gegenüber der EU hätte und von über zwei Dritteln vom Schweizer Stimmvolk entfernt ist, dass sich mit AUNS und Co nicht identifizieren könnte. Das wäre dann eine Volks-Umerziehung auf die andere Seite, was dann die Frage aufwirft: wer will denn das Volk umerziehen?
      Ihre Arguemte lieber Herr Gruber sind nicht stichhaltig sondern lassen sich praktisch 1:1 verwenden, egal auf welcher politischen Seite man steht. Mit anderen Worten: Sie liefern keine stichhaltigen Argumente.

    • Henrik Maasz sagt:

      Hr Gruber, Sie verlangen also an der Spitze eines Unternehmens wie der SRG ein Neutrum, dass möglichst keine Vergangenheit, keine eigene Meinung und schon gar keine Politische Einstellung hat – ausser natürlich es wäre Ihre eigene.

      Bei solchen Statesments wie Ihrem stellen sich mir immer 2 Fragen:
      1) wenn doch die SRG so umerzieherisch wirkt, und dies offenbar seit langem, weshalb sind wir dann noch nicht in der EU und weshalb schrumpft das linke politische Spektrum in der Schweiz eher als dass es wächst – die EU wird ja gerne als pures linkes Anliegen verkauft (ausser es passt gerade andersherum, dann behaupten die selben Kreise sie sei ein Konstrukt der Finanzoligarchie)?
      2) Und ist denn ein gigantisches Umerziehungsprogramm, wie es von rechten Kreisen seit 25 Jahren unter Einsatz zahlloser Millionen unbekannter Herkunft betrieben wird, als besser zu bewerten?

  25. Gadient sagt:

    Lächerliche Diskusion, denn für jede Sendung finden wir Befürworter und Gegner. Was soll also das Ganze? Ich mag das SRF Programm, mit allen Stärken und Schwächen. Was aber dringend einer Aenderung bedarf ist, dass ab 20 Uhr keine Werbung mehr im Programm sein sollte (analog ARD und ZDF)

  26. Ingmar Nowak sagt:

    Service public wäre z.B. eine kompetente Berichterstattung über Randsportarten. Dort fänden sich auch Co-Kommentatoren die für wenig Geld gerne ihren Beitrag leisten würden. Sparen könnte man bei internationalen für Millionengelder eingekauften Blockbuster-Sportanlässen, die sowieso auf etlichen ausländischen Kanälen laufen.

  27. Markus Schneider sagt:

    Mir ist völlig wurscht, was dieser Laden produziert und sendet. Eine bodenlose Frechheit hingegen finde ich es, dass ich dafür zahlen soll, obwohl ich seit Jahren weder einen Fernseher besitze noch diese Sendungen sehe – trotzdem soll ich zahlen, weil ich ja “einen Computer besitze”. Solche Einnahmen möchte ich auch mal generieren – weil ich Haare auf dem Kopf habe soll mir die Schweizer Bevölkerung bitte den Coiffeur bezahlen. Ein bedingungsloseres Grundeinkommen als die SRG hat wohl nur noch die Königin von England. Beide gehören bedingungslois abgeschafft.

  28. Rudolf H. sagt:

    Bitte Giacoobo / Müller nicht vergessen beim grossen Streichkonzert. Diese Sendung ist unter jeder Würde.

  29. K Hauser sagt:

    Abschaffen. Die SRG ist zum Selbstbedienungsladen von de Weck und seinen Gschpänli verkommen. Das Niveau ist derweil nicht mehr zu unterbieten.

    • Remo Meyer sagt:

      Alle Privaten, die in die Bresche springen würden, hätten garantiert ein tieferes Niveau. Sehen Sie sich mal die Fernsehlandschaft in Deutschland an: Alles was da auf den Privaten läuft ist nur unter starkem Alkoholeinfluss oder mit Fremdschämen zu ertragen. Klar läuft auf SRF egal ob Radio oder TV viel Schrott, aber es ist halt ein Sender für alle, und für die meisten ist auch irgendwas dabei.

    • hpmeier sagt:

      Ihres Beitrag sagt über die SRG nichts aus, dafür um so mehr über Sie.

    • K.Hauser kann ich 100% bestätigen.
      Totaler Lari-Fari-Betrieb – unkompetent und nur noch BLABLABLA.
      Die Beste Sendung ist : Standpunkte immer am Sonntag 13.00h.
      ewz

  30. Tagesschau: Die Sprecherin kündigt an, was es zu melden gibt. Dann sagt sie die Meldung. DAnn n gibt es eine Liveschaltung zum Typen mit dem Schlapphut und Regenschirm, der liest vom Zettel die Meldung ab, live, vor Ort. Dann erklärt die Sprecherin, dass wir soeben live vor Ort die Meldung hören durften. Wir werden also pro Meldung drei Minuten lang beschäftigt.

    Am Schluss, was kommt heraus? Jahr, für Jahr für Jahr dasselbe. Die Amerikaner sind böse, die Israeli sind schuld, der Islam ist friedlich, in Nordirland ist Frieden und die SVP ist schlecht. Dazu noch ein bisschen Staatspropaganda des Bundesrates vor der nächsten Abstimmung.

    Die Tagesschau kann man abschaffen. Dann wissen alle ehrlich, dass es von Leutschenbach sowieso keine Neuigkeiten gibt.

    • enrico veritas sagt:

      Ich bin fast vollständig einverstanden.
      Die Amerikaner sind nicht immer böse, die Israelis sind nicht immer schuld, auch der Islam ist ab und zu gewalttätig.
      Ja, in Nordirland hat man Frieden und ja, die SVP ist schlecht.

  31. Irene Strebel sagt:

    Und ganz sicher kann auch die “Herz-Schmerz”-Sendung Happy Day mit Röbi Koller gestrichen werden !

  32. Henri Brunner sagt:

    Mein Sparvorschlag wäre, die Werbesendungen während eines Spielfilms zu streichen.
    Möglich, dass die SRG dabei nicht direkt spart – aber ich könnte mir die sonst regelmässig bei diesen Unterbrecherwerbungen auftretenden Wutanfälle sparen.
    Und dann könnte ich auch mal einen Film zu Ende sehen und müsste nicht wegzappen – und wenn wir alle das so machen, würde das die Quoten anheben, was ja dann wieder irgendwie Geld bei der SRG generiert.

    • Manuel Wälty sagt:

      Sie möchten also die Werbung streichen und gehen dennoch davon aus, dass höhere Quoten zu mehr Einnahmen bei SRF führen? Das müssen Sie mir erklären…quotenabhängige Billag-Gebühren etwa?

  33. Jonas Manser sagt:

    Es muss nicht streichen sein – aber ein massives Umkrempeln wäre nötig. Mein Lieblingsbeispiel ist der Literaturclub: Aus meiner Sicht eine sinnvolle Sendung, die etwas Intellekt ins ansonsten eher dumpfige TV-Programm bringt. Nur leider steht der Aufwand in KEINEM Verhältnis zum Resultat.
    Denn Tatsache ist: Dabei diskutieren ein paar Leute über Bücher. Das könnte man in einem Raum mit etwas Licht sogar mit Handy-Kameras filmen. Aber was macht SRF? Es mietet teuer den Papiersaal beim Sihlcity. Installiert sogar Aussenbeleuchtung (!) , karrt Studiogäste (wahrscheinlich mit Catering?) hin, natürlich ein teurer HD-Übertragungswagen, nicht zu sprechen von all den technischen Installationen, die jeweils auf- und wieder abgebaut werden. Natürlich, eine Sendung lebt auch etwas von Atmosphäre. Aber das Beispiel zeigt deutlich, dass man sich beim SRF einfach gewohnt ist, mit der grossen Kelle anzurühren.

    De Weck würde gut daran tun, von selbst mit die Reissleine zu ziehen und solche Unsinnigkeiten zu überdenken. Denn je länger er es nicht tut, desto mehr Munition verschenkt er an die Hardlinier, die am liebsten den Service Public komplett abschiessen würden.

    • Anton Keller sagt:

      Sie meinen doch den Catering Service für den Kickoff Apero oder das anschliesende Abendessen der Gäste mit der ganzen Mannschaft?

  34. Rolf Biland sagt:

    Nach der Spät – Ausgabe der Tagesschau müsste wieder Sendeschluss sein. Wie früher. Damit könnte sicher viel Geld gespart werden. Und nicht Sendungen aus dem Programm werfen, die bei unserer Bevölkerung grossen Anklang finden. Das kommt nicht gut heraus.

    • enrico veritas sagt:

      Die Nachtsendungen laufen automatisch, da lässt sich kaum etwas sparen.
      Als Beispiel dafür, dass wir nicht dauernd mit Medien berieselt werden müssen, würde ich solche Sachen über Nacht abstellen, sowie Mobilfunk, wlan, Internet usw. Könnten wir uns mehr mit der Gesellschaft und unserer direkten Umgebung auseinandersetzen.
      Wird aber einigen nicht passen.

  35. Thomas Tobler sagt:

    Immer wieder glatt, zu sehen, wie hier viele über Sendungen mitdiskutieren und den Stab brechen, die sie ja gaaar nie und unter keinsten Umständen schauen…
    (Ganz abgesehen davon, dass man sich auch fragen kann, wie souverän ein Tamedia-Journalist ist, der – und seid nur in einem Blog – über reihenweise Kolleg/innen den Daumen senkt.)

    • Stefan Fink sagt:

      Herr Tobler….. ich arbeitete früher in diesem Bereich, daher kann ich ein gutes Urteil bilden. Ich habe versucht die Sendungen zu sehen. Mein Umfeld, die Leute im Büro, schlussendlich die Einschaltquoten sprechen alle dieselbe Sprache: Weg mit den Sendungen! Glanz und Gloria, was für eine Verschwendung von Zeit und Energie! Darüber hinaus, ist es die reinste Volksverblödung! Eine Ausnahme bildet 10vor10. Leider aber ist wirklich der Biss weg, wie im allgemeinen Journalismus. Heute schmeisst man lieber mit Standard-Polemik herum anstatt die Hintergründe aufzudecken. Ich vermisse den kritischen und hinterfragenden Journalismus der 80er Jahre!

  36. Niklaus Vogler sagt:

    Die SRG muss sich weniger auf Zürich und Deutschland ausrichten sowie mehr zur eigenen Identität beitragen. Dies könnte auch erreicht werden, in dem die vier Sprachen unter einander besser zusammen arbeiten. Gerade im Sport wäre eine objektivere Berichterstattung von Nöten. Die SRG muss, falls sie nicht objektive Berichten bringen kann oder will diese neutral vermitteln. In der Moderation sollte meiner Meinung nach, mindestens eine zweite Landessprache in Wort und Schrift fliessend beherrscht werden.

  37. Peter Müller sagt:

    Eine Diskussion über welche Sendungen man streichen kann bringt uns nicht wirklich weiter. Was man generell sagen kann ist die SRG muss lernen weniger zu produzieren dafür in besser Qualität und mit einem kleineren Budget. Hilfreich wäre endlich eine öffentliche Diskussion was wollen wir eigentlich vom Zwangsgebühren-TV und was sind wir bereit dafür zu bezahlen.Ich bin überzeugt man wird dabei zum Schluss kommen das die SRG überflüssig ist.

  38. Man könnte doch die Zuschauer, Pensionierte, Berufstätige, Arbeitslose, Kinder und Gefängnisinsassen spontan einladen und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Sendung spontan und Life selber zu gestalten. Alles. Auch die Nachrichten. Damit kämen wir finden Genuss, das zu sehen, was wir wirklich sehen wollen. Nicht dasjenige aus intellektuellen Köpfen. Ich wäre dabei.

  39. sepp z. sagt:

    Wir können auch das ganze SRF abschaffen. SVP-Ricklis Goldbachmedien und die deutschen Privatsender übernehmen dann fortan die Berichterstattung über die Schweiz, die Schweizer Politik etc. Privatisierung und Ausverkauf ins Ausland ist das Gebot, das die grossen Schweizer Parteien seit dem Verschleudern der Lonza-Kraftwerke im Wallis durch Christoph Blocher nach Deutschland in den 90er Jahren strikte befolgen.

    • Frutig sagt:

      Ich habe nichts gegen eine gute Berichterstattung über die Schweiz und die Welt, aber sonst gibt doch fast nur Leerlauf, Sendungen, die nur eine kleine Minderheit interessiert, viel Geschwafel und vom Ausland kopierte “Unterhaltung” (Voice, Supertalent, Mini Beiz…, etc. etc.).

  40. Gerber sagt:

    Allen voran Schawinski, dann die längst totgelaufene Arena, Aeschbacher, dessen Sendung auch schon viel zu lange läuft, The Voice of Switzerland, Die grössten Schweizer Talente, etc. kann man getrost streichen. Da geht keine Qualität verloren, im Gegenteil.

    • R. Oesch sagt:

      Der Herr Aeschbacher hat sich als Produzent seiner eigenen Sendung über viele Jahre eine goldene Nase verdient (bin nicht neidisch, aber wieviele Häuser im In- und Ausland besitzt er?). Seine zuckersüsse und herzergreifende Art im Umgang mit seinen Gästen ist manchmal unerträglich.

  41. Christian Bühler sagt:

    Wenn man alle diese Kommentare zusammensetzt, dann ist die SRG abgeschaffte. Ich schlage vor, dann Tele-Blocher zum Sender für die Schweiz zu erklären. Dann brauchen wir keine Religions- und Kultursendungen mehr, weil wir dann endlich wissen, wo Gott hockt! Ich selber schaue nicht allzu viel Fernsehen, aber ich bin mit den TV – Sendungen zufrieden. Ich schätze es, dass die meisten Informationen gut recherchiert sind, im Gegensatz zu einigen privaten Sendern. Und wenn wir alle Religions-, Kultur und Politiksendungen streichen, dann bleibt wohl nur noch der Musikatenstadl! Viel Vergnügen! – Übrigens: Romanisch ist eine der ältesten Sprachen in der Schweiz!

    • s.frei sagt:

      herzig : man unterscheide zwischen privat …und gebührenfinaziertem TV ! von diesem lebt übrigens auch de r”älteste” und wichtigste teil der schweiz . ansonsten bleibt’s bei de realität : wer einschaltet , interessierts. nun schalten aber immer weniger (trotz übermässiger finanzierung) die SRG ein…..also ???????!!!!!! bitte realismus !!

  42. Guido Bühler sagt:

    Der Sender SRF2 könnte für wichtige Sportanlässe reserviert werden. Wenn keine solche anstehen, so soll er still bleiben.
    Auf die meisten Filme und Beiträge kann hier gut verzichtet werden.

  43. Hefti Rolf sagt:

    Früher gab es noch Spielfilme und Krimis, welche in Züri spielten. Heutzutage scheint das verboten zu sein. Als akzeptierbare Alternativ-Variante könnte diese Rolle auch Basel übernehmen. Verwertbare Grosstadtthemen gibt es sogar in der Schweiz, schade dass das verpasst wird.

  44. Hannes Müller sagt:

    Man kann auch eine Milliarde und mehr sparen: Die SRG abschaffen. Vor Jahrzehnten, als es noch kein Internet, keine Smartphones und keine Privatsender gab, war das noch sinnvoll, heute ist das nur noch Heimatschutz.

    • Müller René sagt:

      Lieber Namensvetter wie Recht sie doch haben. Sehen wir uns doch nur noch per Samrtphones alles an. Das hat ein Riesenvorteil, niemand muss mehr mit jemandem sprechen.Und wie ich mich auf die Privatsender freue. Einfach herrlich alle fünfzehn Minuten sieben Minuten Werbung. Dann bevor es weitergeht dürfen wir die letzten zwei Minuten die vor der Werbung kamen noch einmal ansehen. Einfach Geil. Ist fü die Vergesslichen die Wiederholung. Nun kommen wir endlich in den Genuss von dreizehn noch nicht gesehenen Minuten des Filmes. Wenn es soweit ist, muss ich dann noch ein Verblödungs-Privatfernseher haben?

    • Tobi sagt:

      Die SRF ist die letzte unabhängige Medieninstanz im Land. Abschaffen will die höchstens, wer millionenschwere Geldgeber im Rücken hat, mit denen man sich Medienpräsenz (oder ganze Medien, à la Weltwoche) kaufen kann.

    • Peter sagt:

      Genau, dann schauen wir uns die nicht produzierten Inhalte auf unseren Smartphones an. Gute Idee!

  45. Frank Meyer sagt:

    Bravo! Der Tagi hat ja Erfahrung mit Abbau und Entlassungen. Man erinnere sich an das Maimassaker vor wenigen Jahren. In diesem Artikel spielt der Tagi seine Kernkompetenz aus.

  46. R. Merten sagt:

    Mindestens 10 Sendegefässe könnte man weglassen und die meisten Leute würden das gar nicht bemerken. Holdria-Sendungen wie Tacho, Voice of Switzerland oder Glanz und Gloria mit ihren Servelat-Prominenten und andere gehören nicht zum Service Public ! Hintergrundinformationen und Wirtschaftsfragen gehören aber sicher dazu. Einzig das Sportprogramm ist ausgezeichnet, aber kompetentere und klarer verständliche Gäste wären zu bevorzugen !

    • Theodor Rickli sagt:

      Ach Frau Merten, da reklamieren gerade ihre Parteibrüderchen, dass die Sportsendungen zu bunt ausfallen und dass für Schwinget-Sendungen zu viele TV Mitarbeiter abgestellt werden. Und wie viele Leute kaufen den Blick oder die SI wegen der Cervelat-Prominenz? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die SVPler nicht wissen was sie wollen, ausser dem guten CH-TV und Radio zu schaden. Wäre ein SVPler dort am Ruder würde natürlich alles gaaanz anders aussehen. Dabei haben bis heute TV-Versuche der Blolcheristen durchwegs versagt – einzig Blocher TV hat überlebt…nur wer schaut das schon.

      • R. Merten sagt:

        Sie merken immer noch nicht, dass ich nicht im Namen einer Partei schreibe, Genoss Rickli !

        • Mark Keller sagt:

          Man muss nicht für eine Partei schreiben. Die Kommentare, die Sie schreiben, decken sich aber sehr oft mit der Ideologie dieser Partei. Ich würde wetten, dass Sie weder Grüne noch SPler wählen werden.

  47. Tek Berhe sagt:

    Bezahlt SRF immer noch de Weck Miete für die asternstunde?

  48. Birri Franz sagt:

    Wieso brauchst für ein hundsgewöhnliches Fussballspiel am Sonntagnachmittag 3 – 4 Reporter, Kommentatoren und sog. Fussballexperten, nebst entsprechend zahlreichem technischen Personal (Kamera, Bild, Ton, etc.)?
    Und was bezweckt die Sendung “Mini Beiz – dini Beiz”?

  49. bela summermatten sagt:

    Ich finde es immer besonders amüsant, wie sich die Leute – hier Christian Lüscher – über g&g ereifern können. Die Sendung, die niemand sieht, aber jeder gesehen hat. Wäre nur ersteres der Fall, dann liesse sich gar nicht über sie streiten. Leider ist es so, dass die Promiwelt eine wichtige gesellschaftliche Rolle ausfüllt und die Leute wollen ja eigentlich darüber informiert werden. g&g gehört zum Informationsauftrag des öffentlichrechtlichen Fernsehens. Die abschätzigen Kommentare sind meistens in der Tatsache gegründet, dass der gemeine Zuschauer auf die zur Schau gestellte Seichtigkeit ganz einfach eifersüchtig ist. Praktisch jeder würde einmal gerne ausbrechen, nur ein Cüpli schlürfen und sich amüsieren. Einfach einmal ausbrechen. Und wenn da noch ein paar Promis mitcüplen, umso besser. Das erhöht den Selbstwert – man kann sich ein bisschen im Ruhm mitsonnen und man wird wichtiger. Nur den wenigsten gelingt es aber auszubrechen. Und weil Missgunst und Neid die Volkstugenden Nummer 1 & 2 sind bei den Schweizern, kann das Resultat gar nicht anders sein. Nur, ist g&g einmal abgeschafft und klopfen sich die Rickli und der Bigler gegenseitig auf den Rücken, es wird sich nichts ändern. Wie die Fliegen einen neuen Kuhfladen, finden die Neider und Missgünstler den nächsten Schuldigen für ihr bemitleidenswertes Wohlbefinden. Einzig bissiger und ironischer sollte g&g werden, damit nähme man den Neidern und Missgünstlern den Wind aus den Segeln, weil die Volkstugend Nummer 3 ist die Schadenfreude.

    • Christian Lüscher sagt:

      Moment, ich ereifere mich doch nicht. Ich schlage ein Outsourcing vor. Ringier soll übernehmen.

      • Franz Birri sagt:

        Hallo Bela Summermatten, wer ereifert sich hier?

      • bela summermatten sagt:

        Da spricht ein ehemaliger oder zukünftiger People-Journi. Und klar ereifert er sich, mindestens über 10 SRF-Sendungen, die er auf SRF nicht mehr sehen mag, aber ständig mit der Knarre am Kopf gezwungen wird, sie sich anzuschauen. Und wieso genau soll Ringier übernehmen? Wegen den People-Spezialisten? Hat er denn schon mal nachgeschaut, was für rigorose Dilettanten in der Ringier-People-Redaktion hocken?

    • Leser sagt:

      “ist es so, dass die Promiwelt eine wichtige gesellschaftliche Rolle ausfüllt ” Ähh ja, welche denn?
      Ohne solche Hochglanzsendungen (und vorallem Magazine) gäbe es übrigens diese sogenannten “Promis” gar nicht.

    • Paul Oberholzer sagt:

      Liebe Frau Summermatten
      nur weil sie diese Bedürfnisse haben,möchte nicht jeder Schweizer sich ” im Ruhm mitsonnen und Cüpli schlürfen”. Und bitte: Missgunst, ihre Volkstugend Nummer 1 und Neid gehören nicht zum Rucksack
      eines jeden SRF Konsumenten. Sonnen sie sich im Ruhm mit wenn sie das möchten. Nicht alle Bürger bekommen weiche Knie, wenn ihnen Clooney begegnet

    • m.grimm sagt:

      Sie haben mit Ihrem Kommentar genau ins Schwarze getroffen! Mittlerweile kann man in jedem Lebensbereich feststellen, dass viele Menschen kein oder nur ein geringes Selbstwertgefühl haben. Somit erklärt sich von selber, weshalb alles was nicht auf dem eigenen Mist gewachsen ist, schlechtgemacht und kleingeredet wird. Aus lauter Angst, der andere könnte etwas mehr haben, wird inzwischen sogar dem ärgsten Feind das Zahnweh vergönnt.

    • enrico veritas sagt:

      Ich behaupte, dass 99% des G&G-Potenzial sich hier nicht im Forum outet.
      Man kann lang und breit diskutieren, was zum Service Public gehört, aber G&G garantiert nicht.
      Habe übrigens immer gedacht, die Sendung heisst “Ganz”, so schnell zappe ich weiter 😉

  50. Felicitas Beck sagt:

    Eigentlich braucht es gar kein Schweizer Fernsehen. Die schweizer Beiträge für 3Sat reichen völlig aus um auch das lokale Kolorit abzubilden. Wer gutes Fernsehen will schaut eh 3Sat oder Arte, vielleicht noch Nuhr & Co im deutschen Fernsehen und dann ist Sense. Gilt natürlich nur für deutschsprachige Sender.

  51. Romy sagt:

    Schawinski sollte man zwingend in das Streichkonzert aufnehmen und mit ihm auch de Weck selbst. Ich schaue mir regelmässig TalkTäglich oder SonnTalk an, beides hervorragende Sendungen mit Markus Gilli, der alle Kaliber ob links oder rechts souverän behandelt. Die Arena ist doch ausschliesslich links geprägt so wie Tagesschau und 10vor10.

  52. P. Frick sagt:

    Die endlose Serie “Landfrauechuchi” wäre ebenfalls ein Streichungskandidat. Wem bringt das etwas?

    • Anne Inside sagt:

      Oh ja, die Landfrauenküche sowieso.
      Wenn ich noch einschalte vor allem für Tagesschau, Netz Natur, Einstein ab und an, Kassensturz und am Montag Abend Grace Anatomy. Das rechnet sich für das Fernsehen, davor läuft gerne fast 10 Minuten Werbung!

    • andi j sagt:

      da gibt es weit aus schlechtere formate als landfrauenchuchi, wurde übrigens erfolgreich von einem deutschen sender kopiert

  53. maja sagt:

    politische Diskussionen im Welschen und Italienischen Fernsehen könnten ruhig einmal mit Übersetzer gesendet werden. Ich kann zu wenig Franz oder Italienisch um diesen Gesprächen zu folgen. Das wäre etwas für den Zusammenhalt der Schweiz.

  54. Paul Oberholzer sagt:

    Ich frag mich wie lange die Sommerferien bei SF SRF gehen. Noch bis zwei Wochen spielte das Schweizer Fernsehen nur Wiederholunge ein. Mehr Sparen geht nur wenn, die Leute nach L.A. jetten um fünfzehn Minuten Sternchen der Filmwelt zu zelibrieren. Oder wie schon erwähnt Exfussballer sich eine goldene Nase als Co-Kommenator oder Fussballexperte verdienen.
    Und nein Herr Steinlin, Religionssendungen haben im öffentlich rechtlichen Fernsehen überhaupt nichts verloren.

    • R. Merten sagt:

      Während den Sommerferien wird anscheinend bei Staatsfernsehen nicht mehr gearbeitet. Da kommen oft nur noch billige und primitive Serien. Ich frage mich schon, warum die sehr gut bezahlten Führungsleute kein hervorragendes Fernsehen produzieren können. Doris Leuthard soll doch den Stuhl endlich räumen, damit ein intelligenter und durchsetzungskräftiger Bundesrat endlich bei dieser Baustelle intervenieren und durchgreifen kann !

      • R. Oesch sagt:

        Waren Sie schon einmal im August am Film Festival in Locarno? Mindestens 50% aller SRG Mitarbeiter inkl. Radiosender weilen auf Spesen und selbstverständlich berufeshalber vom Angang an bis zur Preisverleihung dort unten. Gratisferien auf Staatskosten und ein Klassentreffen sondergleichen.

  55. Philipp M. Rittermann sagt:

    also erstmal müsste man herrn de weck streichen. und dann die ganzen kopien von fremdformaten inklusive singsang-wettbewerbe. die “sternstunden” könnte man vielleicht auch mal mit schweizern besetzen. praktisch jeder gast ist ausländer. das muss nicht sein. news-sendungen müssen aufgepeppt werden. mir schläft ja regelmässig das gesicht ein, angesichts unserer verknöcherten 08/15-moderatoren/innen. daneben bitte aktuelle spielfilme – und nicht – die wiederholung der wiederholung der wiederholung. und unbedingt wieder eine gute samstag-abend-show. seit teleboy kommt nur noch müll. und vor allem. bitte mehr schweizer-inhalte. von schweizern für schweizern. dafür sollte ein staatsfernsehen nämlich stehen. wenn ich multikulti will kann ich auch al jazeera schauen…oder rtl….

    • Theodor Rickli sagt:

      Aber Herr Rittermann, das stimmt doch gar nicht. Zudem sollte man auch die “andere Seite” anschauen: “Die von SVP-Kantonsrat Claudio Zanetti auf Star TV präsentierte Politshow “CC Talk” soll zu einem grossen Teil von Christoph Blocher finanziert worden sein. Die Rede ist von einem hohen sechsstelligen Betrag für die rund 100 Sendungen. Der “CC Talk” musste Anfang des Jahres eingestellt werden, weil das Geld ausgegangen war .Inzwischen scheint auch Zanettis Nachrichtenplattform Politik.ch in finanzielle Schieflage geraten zu sein. (persönlich.com).”Da würde ich sagen, dass z.B. Schawinski ein hervorragendes Produkt abgeliefert hat. Kennen Sie die Zuschauerzahlen von Zanetti?

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        wer ist zanetti? 🙂 und sie sprechen hier von lokalen privatsendern. ich erwarte vom staatsfernsehen einen ausgewogenen und neu-tra-len informations-inhalt. nicht mehr und nicht weniger. ich mag kein linkes fernsehen.

        • Theodor Rickli sagt:

          Ach Herr Rittermann, Ihre Aussagen zeigen, dass Sie nicht informiert sind. Die Zanetti-Sendungen gingen über ein gesamtschweizerisches Programm STAR TV und nicht über ein Lokal-TV. Erster Irrtum! Zweiter Irrtum = Neutral und Sie wollen kein linkes Fernsehen. Neutral würde eben bedeuten, dass auch die linke Schweiz berücksichtigt wird und nicht nur die Rechtsaussenpopulisten.

        • B. Leiser sagt:

          So,so Sie mögen kein “lLinkes” Ferhsehrn, also möchten Sie ein”Rechtes” Fernsehen ! Aber meinGuter das haben wir ja schon: Den Blocherkanal” und davor grauts mir grauenhaft !!

      • Hauser Kurt sagt:

        Also ich gebe Herrn Rittermann völlig recht, mit der Absetzung von De Weck würde das Angebot schon nicht mehr so linkslastig und überschwemmt mit ausländischen ‘Experten’! Schawinski ist eigentlich keinen Kommentar wert…

    • Rainer Schmuck sagt:

      Über nicht aktuelle Spielfilme kann man sich eigentlich nicht beklagen – wenn man sich vor Augen hält, dass SRF kein Bezahl- oder Kino Sender ist.
      Jüngstes Beispiel: Letztes Wochenende lief “Die Tribute von Panem – Catching Fire” als deutsche Erstausstrahlung im deutschen Free-TV, vor ORF oder den deutschen Privatsendern.

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        ist mir auch aufgefallen bez. “catching fire”, positiv, herr schmuck. ist aber seit langem die ausnahme, die die regel bestätigt.

  56. Peter sagt:

    Die Börse-Sendung ist tatsächlich völlig überflüssig. Passiert etwas wichtiges, kommt es eh in der Tagesschau. Auch die Sportsendungen beanspruchen viel zu viel Personal. Wozu braucht es soviele Experten für die Championsleague? Ich wünschte mir mehr Sendungen, die etwas zur Allgemeinbidlung beitragen. Zudem gibt es kaum eine lustige Sendung.

  57. peter sagt:

    Erlöst uns endlich von Schawinski. Für diesen Selbstdarsteller gibt es keinen Platz im Schweizer Fernsehen.

  58. max steiner sagt:

    Auch für Leute die keine Bildungsspezialisten sind ist unser Fernsehen immer seichter und flacher geworden. Der Liste der möglichen Sendungen die entfernt werden könnten, kann man grosso modo zustimmen. Es ist in der Tat nicht die Aufgabe
    eines staatstragenden Mediums, vor lauter Unterhaltungswahn die Verdummung zu fördern. Dazu gibt es nun wirklich genug
    Glanz- und Gloriapostillen die diesem Sektor frönen.

  59. Christof Bernhart sagt:

    da bin jetzt aber einmal mit dem Tagesanzeiger voll einverstanden

  60. Christian Bolliger sagt:

    Die Bedeutung des Fernsehens nimmt ab. Für ausländische Spielfilme und internationale Sportübertragungen gibt es genügend alternative Kanäle. Somit reicht ein öffentlich-rechtlicher TV-Kanal pro Sprachregion. Sparen bei den Eigenproduktionen halte ich nicht für sonderlich sinnvoll, allerdings sollten Eigenproduktion, wenn immer möglich, für alle Landesteile gemeinsam produziert werden. Sprachregionales Tagesfernsehen braucht es nicht, eine gesamt-schweizerische Sendung würde genügen.

    Damit ist umschrieben, dass mit wenigen Massnahmen gleichzeitig Geld gespart und der Service public ausgebaut werden kann.

  61. Flo sagt:

    ein bisschen Sparpotential würden vermutlich ein paar Prozente Abstrich bei einigen Gehältern bieten – ohne das es am Service publique etwas zu knapsen gäbe!
    Und Produktionen von Tatorten könnte man sich, mit den bisherigen Schauspielern, auch sparen.

  62. robo sagt:

    Grösstenteils besteht die SRF-Krise nicht aus finanziellen Gründen. Die Personalien sind die Hauptursache. Es fehlen in allen Bereichen und in allen Ressorts die echten Profis. Beispiele? Tagesschau und 10 vor 10: wie jämmerlich unprofessionell werden doch diese beiden Formate journalistisch präsentiert (Vergleiche zum Beispiel mit ARD und ZDF mögen da nie und nimmer standhalten). Die für die Zuschauer sichtbaren Macher strotzen Tag für Tag vor Minderwertigkeitskomplexen, weil es ihnen an der nötigen Professionalität fehlt. Mit allen möglichen originell sein wollenden Sprüchen versuchen sie sich immer wieder aus dieser peinlichen Situation zu retten. Vollprofis haben solches nicht nötig, sie überzeugen durch ihr Können. Weitere Beispiele können mühelos genannt werden.

  63. Papperlapapi sagt:

    Vollumfänglich einverstanden mit Herrn Lüscher, diese 10 Sendungen kann man streichen.

  64. Hannes Kräuchiger sagt:

    Wirklich sehr beliebig, diese Aufzählung. Und echt jetzt, die Weltwoche als “Quelle”? Da könnten Sie auch gleich die Rickli zitieren. Artikel wie Kommentare zeigen vor allem eines: Alle sind Experten, alle wissen es besser. Na dann Prost!

    • Frank Schneider sagt:

      Danke Herr Kräuchiger, das habe ich mir auch gedacht. Wenn die Weltwoche als Quelle für journalistische Qualität herhalten muss, da weiss man ja, was es geschlagen hat.

  65. C. Meier sagt:

    Ich hätte noch eine: Tacho, Kein nennenswerter Inhalt, journalistisch angehauchte Themen rund um die Mobilität ziemlich wertlos.

  66. Victor Brunner sagt:

    Warum nicht eine gute aber kriitische Sendung zu Mobilität, mit Schwerpunkt Auto, auch mit Autotest. Nur darf die Sendung nicht Sprachrohr der Autoimporteure sein. TACHO ist etwa die dümmste Sendung die SRDRS zu bieten hat. Spötestens wenn Nina Vetterli das Wort ergreift ist es Zeit zum wegzappen!

  67. Peter F. sagt:

    Wieso benötigen Sportübertragungen jeweils Moderator, Experte, Kommentator und Hilfs-Kommentator???
    Streichen bis auf einen, aber guten Kommentar und das Spesenbudget wird markant kleiner.

    • Müller Edgar sagt:

      Absolut einverstanden. Gilt für alle Sportarten, aber insbesondere für Fussball

      • Raddatz Max sagt:

        Sportjournalisten sollten mehr vom betreffenden Sport verstehen, dann bräuchte es die “Experten” nicht mehr.
        10 vor 10 sollte keine Tagesschauinhalte wiederholen. Schawinski hat mal gegen den Staatsbetrieb gewirkt.
        Warum lässt er sich jetzt vom gleichen Betrieb honorieren? Das war schlechte Führung von Herrn de Weck.
        Können die Etats der italienisch- und romanischsprachigen Filialen gekürzt werden?

  68. Leser sagt:

    SF Börse. Wieviel % der Schweizer zocken an der Börse? Gehört so eine Information wirklich zur Grundversorgung?

    • Hans J. Rohrer sagt:

      ja.

    • Zuschauer sagt:

      Ich bin mit Ihnen einverstanden Herr Leser. Ich denke sogar, dass sich die Börsen-Zocker ihre Informationen woanders als bei SF Börse holen.

    • P. Frick sagt:

      Ja das gehört. Wirtschafts-Infos und Zusammenhänge müssen verständlich präsentiert werden. SF Börse liefert ja nicht nur Kurse sondern erklärt auch Zusammenhänge.

      • Rico sagt:

        NEIN Diejenigen welche an der Börse zocken, warten bestimmt nicht bis kurz vor halb acht um sich zu orientieren. Und diesen Leuten muss man die Zusammenhänge auch nicht erklären, sie wissen Bescheid und wenn nicht, dann spüren sie es am Geldbeutel.

      • Leser sagt:

        Das würde vorrausetzen, dass dieses SF Börse auch Zusammenhäge erklärt. Sorry, aber da bringt das Youtube-Video “Fabian und der Goldschmied” mehr Substanz und Zusammhänge als die Verkaufssendung SRF Börse

  69. Ruckstuhl Andreas sagt:

    Sorry aber diese Auflistung scheint mir total beliebig & vom subjektiven Geschmack des Autors verzerrt!!!

  70. Lala sagt:

    Was das Fenster zum Sonntag und ähnliches bei der SRG zu suchen hat, hab ich mich auch schon gefragt.

  71. wasserfallen urs sagt:

    10vor10 ist inhaltlich eine Nullnummer. Entweder sind die Themen an den Haaren herbeigezogen oder kalter Kaffee. Ein Vergleich mit entsprechenden Sendungen auf ARD und ZDF ist schon fast peinlich. Da die Tagesschau auch Softbeiträge bringt, sind die Formate kaum zu unterscheiden, ausser in der Qualität. Mit Leuten wie Arthur Honegger und Co. lässt sich doch eine super weitere Tagesschau realisieren. Die Sendezeit ist per se hervorragend, und mit der Konzentration auf das Format Tagesschau kann die Qualität noch gesteigert und erst noch Geld gespart werden.

  72. bänninger bruno sagt:

    Die Arena krankt seit Jahren weil das Konzept falsch ist und keine Gesprächskultur zulässt.
    Schawinski inszeniert sich selbst. Seine Gäste wertet er als notwendiges Übel.
    Zusammen mit den anderen erwähnten Sendungen sind das Beispiele, wie man es nicht machen sollte.
    Dass die Damen und Herren in der Teppichetage und die Cervelatpromis vor der Kamera sich mehrmals jährlich an tollen Events selbst feiern und die Bildli von sich selbt danach in der Klatschpresse bewundern beweist die Geisteshaltung des gesamten SRF-Clans. Zuerst komme ich, dann der Clan und am Schluss der alles finanzierende Zuschauer.

    • Nicolas Richard sagt:

      Sehr guter Kommentar. Gewisse, zu viele Sendungen sind nur für Moderatoren/-innen da. Niemand würde sie vermissen, weder die Sendungen noch ihre Macher. Dazu gehören insbesondere auch die Kultursendungen von Wannenmacher und Klapproth. Es kommt der Eindruck der geschützten Werkstatt auf.

  73. Steinlin sagt:

    Die SRG hat einen Jahresumsatz von 1,65 Milliarden Franken. Nun bekommt sie 40 Millionen weniger und will deshalb 250 Stellen streichen und das Angebot verkleinern. Das da etwas nicht stimmt, muss ja wirklich jeder merken. Dieser Betrieb, (Luftballon) sollte dringend von einer kompetenten Kommission überprüft werden.

    • Ruedi sagt:

      Denke auch, dass man sparen kann wenn man alles mit der etwas weniger grossen Kelle anrichtet. Die oben genannten Sendungen können von mir aus abgeschafft werden. Und Epinay, Kilchsperger und Reto Scherrer braucht es auch nicht.

    • Max Oppliger sagt:

      Die kompetente Kommission gibt es doch schon mit den Foristen. Jeder hat eine andere Meinung und seine eigenen Vorlieben.

  74. Wie wäre es damit: Nik Hartmann von einer Berghütte auf den Boden herunterzuholen. Sind Hüttengeschichten derart publikumsträchtig? Früher, als Hartmann auf Wanderungen ging, stellte ich den Fernseher ein, um zu sehen, wie es dem Hund ging. Aber jetzt: Kein Kund, dafür zuviel Hartmann, aber ein zu karges Leben. Wieso zeigt SRF nicht Bahnhöfe in der Agglomeration oder den Hauptbahnhof, wo sich Teenager am Wochenende die Lampe füllen. Was hat es mit Bahnhöfen auf sich? Versteckte Reiseziele, sonstige geheime Fahrten? Etwas weniger Ballenberg (inkl. Schwingfeste), dafür mehr Realität, auch wenn sie schwer verdaulich ist. Gutes Essen in der heilen Landwelt kommt freitags nach wie vor auf den Tisch.

  75. Alex sagt:

    Ja, und der ganze Religions- und Kulturmüll. Das können andere Sender auch besser. Ausserdem endlich, endlich dieses leidige Rätoromanisch rausschmeissen aus dem Deutschschweizer Fernsehen. Das hat zur besten Sendezeit nix verloren, in Anbetracht dessen, dass nicht mal mehr ein halbes Prozent diese “Sprache” sprechen.

    • Steinlin sagt:

      Sicher nicht Herr Alex, Religions- und Kultursendungen gehören genau so ins Programm wie die wenigen Sendungen Rätoromanisch wir sind ein viersprachiges zufriedenes Volk.

      • Markus Kuster sagt:

        Ich kann Alex nur beipflichten. Wir brauchen weder das Wort zum Sonntag, noch eine Sendung wie Kulturplatz und auch keine Sprachförderungsprogramme für Rätoromanisch. Das hat mit der Grundversorgung im Rahme des Service publique aber gar nichts mehr zu tun. Im übrigen bin ich auch der Ansicht, dass die Kosten in Zukunft nach Regionen/Sprachen gegliedert werden sollten. Es kann nicht sein, dass die Welschen und Tessiner sich gleich viele Sender leisten können, obwohl sie nur einen Bruchteil davon selber finanzieren. Höchste Zeit, dass das Schweizer Fernsehen sich auf die Grundversorgung beschränkt und den Rest den Privaten überlässt.

        • Dominik Haitz sagt:

          Wascwäre denn nach ihrer Meinung inhalt des Service Public? Autorennen, Schwingen … V

        • Izz Buum sagt:

          Eine Demokratie soll Minderheiten schützen, genau so soll es der Service Public im übertragenen Sinn auch tun! Das denken “Wer mehr bezahlt, soll auch mehr erhalten” ist vollkommen unsolidarisch.

        • Stefan sagt:

          Alex und Herr Kuster, es gehört eben genau zur Schweiz, dass Minderheiten berücksichtigt werden und zum Wesen der Schweiz. Der Ausgleich ist sogar urschweizerisch. Genau deshalb braucht es in einem Staatsversehen Sendungen in Rätoromanisch. Und Kultur hat auch seinen Platz verdient, auch wenn Sie anscheinend nichts damit anfangen können.

        • Adrian Halter sagt:

          Grundversorgung und Service Public bedeutet für mich, dass für alle Bevölkerungsgruppen etwas dabei sein soll. Egal ob es sich um noch so kleine Minderheiten handelt, bzw. insbesondere wenn es sich um Minderheitsinteressen handelt. Deren Schutz ist in unserer Verfassung festgeschrieben.
          Mit Mehrheitsfähigen Inhalten lässt sich Geld verdienen, das machen Private Sender gerne.

    • kradolfer sagt:

      sie mögen wohl lieber, bauer ledigt sucht…