Das nervt an Journalisten

Christian Lüscher am Mittwoch den 22. Oktober 2014
Justice Sean Ryan releases the findings of a government report on child abuse to media in the Conrad Hotel in Dublin

Wie eine wilde Meute: Auch Journalisten können manchmal ganz schön nerven. Foto: Reuters

Der Beitrag «Deshalb nervt PR» hat in der Branche der Spin-Doktoren für Wirbel gesorgt. Ich bekam unerwartet viel Post, sogar Repliken wurden verfasst. Unter den Absendern waren auch prominente Namen aus PR-Büros wie Farner, Dynamics Group und Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten. Die Liste der 10 PR-Todsünden hat einige aus der Reserve gelockt. Ich serviere Ihnen gerne einige Perlen:

«Das, was einige Journalisten leisten, geht auf keine Kuhhaut.»

«Wenn Sie Professionalität als Massstab ansetzen, und das sollten wir beide, dann schneidet Ihr Gewerbe keinen Deut besser ab.»

«Das, was gewisse Journalisten schreiben, ist – entschuldigen Sie bitte meine Ausdrucksweise – einfach Mist.»

«Merken Sie sich das: Beinahe alle Primeurs der letzten Monate wurden den Journalisten gesteckt. Da hat kein Journi empört Nein gesagt, sondern den Primeur veröffentlicht und von Recherchen dieser Zeitung geschrieben.»

Nun, ich finde, die Kritiker haben da gar nicht mal so unrecht. Und es ist nur fair, wenn ich an dieser Stelle auch mal das protokolliere, was an Journalisten nervt:

  1. Ich mache regelmässig die Beobachtung, dass Journalisten ihren Beruf im Prinzip ohne Haltung, ohne Leidenschaft betreiben. Es gibt Journalisten, die beim geringsten Widerstand einknicken, jede Konfrontation meiden und den bequemsten Weg suchen. Ist die Bereitschaft nicht da, am Telefon oder per Mail für eine gute Story zu kämpfen, sollte man den Job wechseln. Schleunigst.
  2. Man glaubt es kaum, aber es gibt Onlineautoren, die trotz aussagekräftigen Webstatistiken komplett am Publikum vorbeischreiben. Sie verfassen lange Exposés, die so unglaublich kompliziert sind, dass man nach dem dritten Satz aufhört zu lesen. Warum tun sie das? Ich weiss es nicht.
  3. Eine Unsitte der Journalistenzunft ist es, sich gegenseitig nicht wehzutun. Man klopft sich lieber auf die Schultern, als dass man Kritik übt. Und wenn, dann drischt man gerne auf jene ein, die schon am Boden liegen.
  4. Wer schreibt, schreibt ab. Das ist nichts Neues. Es gibt allerdings Journalisten, die Agenturtexte kopieren und schamlos ihren Namen daruntersetzen. Geht gar nicht.
  5. Noch ärgerlicher sind TV-Korrespondenten, die für viel Geld in Krisengebiete geschickt werden und so dreist sind – und jetzt halten Sie sich fest –, Agenturmeldungen 1:1 zu rezitieren.
  6. Es ist Usus im Journalismus, dass man Recherchen von Kollegen deklariert. Man würdigt sie mit einer Nennung, beispielsweise «wie der Tages-Anzeiger berichtet». Leider wird diese Regel zu oft verletzt. Man trickst, täuscht und stiehlt. Beispiele gibts viele.
  7. Apropos Quelle: Da fällt mir ein, dass es einen prominenten Wirtschaftsjournalisten gibt, der via Twitter Fakten ohne Link und ohne Quellenverweis verbreitet. An dieser Stelle: Das nervt!
  8. Fremdschämen muss man sich in dieser Branche glücklicherweise selten. Allerdings immer dann, wenn Apple neue Produkte vorstellt. Dann marschieren die Fanboys unter den Journalisten auf. Sie zelebrieren die Marke so unkritisch, dass es mental wehtut. Besonders peinlich sind die Selfies, die sie mit dem Produkt in der Hand via Twitter verbreiten.
  9. Dann gibt es die notorischen Besserwisser. Sie haben immer recht, und überhaupt: Ihre Meinung ist immer gefragt.
  10. Kommen wir zur Abteilung der pessimistischen Kulturjournalisten: Diese Vertreter schreiben jeden Blockbuster, überhaupt alles, was die Masse toll findet, schlecht. Geht gar nicht, finde ich.
  11. Dann gibt es die Sache mit den Rabatten: Journalisten kommen – wenn sie denn für ein grösseres Medienunternehmen arbeiten oder in einer Gewerkschaft sind – in den Genuss von Vergünstigungen. Das ist in Ordnung. Übertreiben sollte man es nicht. Es ist peinlich, wenn sie in jedem Laden nach Rabatten fragen und Schnäppchen nachjagen.
  12. Vielleicht geht es nur mir so. Aber unerträglich finde ich die Allüre gewisser Journalisten, in ihren Texten von sich in der dritten Person zu schreiben. Nur Kinder sprechen in der dritten Person von sich, bis sie das Ich entdecken.
  13. Was mich allerdings mehr nervt: Wenn Journalisten in ihren Artikeln den Strategieexperten Albert A. Stahel oder den PR-Guru Klaus J. Stöhlker zitieren. Das war vor ein paar Jahren noch in Ordnung. Die beiden Herren wurden aber so inflationär nach ihren Meinungen gefragt, dass es im Jahr 2014 nun wirklich nicht mehr geht. Wir mustern sie hiermit aus.
  14. Ein immer wieder auftretendes Ärgernis für die Leser sind Artikel über künstlich aufgebauschte Probleme. Solche Storys verraten sich häufig schon durch bestimmte Formulierungen im Lead wie «Das stösst vielen sauer auf» oder «Das sorgt für rote Köpfe» (dabei sind es von den 200 Parlamentariern dann doch nur wieder eine Handvoll SVP-Politiker).
  15. Die meisten Journalisten kleiden sich gut. Damit wir das mal festhalten. Aber es gibt auffallend oft Stilbrüche, die wirklich wehtun. Wenn an Pressekonferenzen oder feierlichen Anlässen Kollegen auftauchen, die Shirts mit Fettflecken tragen. Oder Turnschuhe, die schon gar nicht mehr nach Turnschuhen aussehen.
  16. Und zum Schluss noch dies: Es nerven auch Journalisten, die an Politiker oder Prominente höhere Ansprüche stellen als an sich selbst.

Um die 20 voll zu kriegen: Was regt Sie an Journalisten auf? Schreiben Sie es mir.

69 Kommentare zu “Das nervt an Journalisten”

  1. T. Feller sagt:

    Journalisten halten sich gerne mal für besonders wichtig. Das erkennt man ganz leicht, wenn man neuerdings die roten Teppiche und die Talksendungen beobachtet. Immer öfters transportiert die Branche sich selbst, anstatt den Anlass oder das Thema. Plötzlich werden Nachrichten-Ableser zu Promis – warum? Weil die wirklich Prominenten gar nicht in der Zeitung erwähnt werden wollen. Journalisten unterstützen gerne ihre Freunde und Unterstützer. Das ist menschlich aber weniger professionell. Wären sie etwas offener und das gilt besonders für die jungen Journalisten, würden sie von vielen guten Geschichten erfahren, von denen sie gar nichts wissen. Es gibt neugierige Journalisten und die bringen interessanterweise immer die spannendsten Inhalte und nicht langweiligen Einheitsinfobrei.

  2. Hansi sagt:

    Heute morgen so geschehen:

    Wenn Google Journalisten und Gaffer, sorry: Leserreporter (Danke Gabi!), aufeinanderprallen kommt folgendes raus:

    http://www.20min.ch/community/leser_reporter/story/Sprayer-malen-falsches-Hakenkreuz-auf-Zug-10645956

    Schnell waren über 40 Kommentare zu lesen, die allesamt dem Journalisten versuchten zu erklären, um was für ein Zeichen/Symbol es sich hier handelt, woher es kommt, welche Bedeutung es hat etc. Den Google Journalisten wurde bewusst, dass sie offenbar mangels Allgemeinbildung, und diesmal auch mangels Einsatz von Google vor dem Schreiben, nicht in ein Fettnäpfchen, sondern in ein Ölfass getreten waren. Statt nun diese irrwitzige Meldung mit der momentan wieder im Trend liegenden Nazikeule zu löschen, oder zumindest zu überarbeiten, wurden kurzerhand alle Leserkommentare gelöscht.

    Ein aktuelles Beispiel von Journalismus und Massenmanipulation der untersten Kategorie, den niemand in diesem Land braucht, und der in einem Medium wie 20min, das 100’000e von Menschen erreicht im Prinzip strafbar sein müsste.

  3. Sciencegate sagt:

    es nervt, wenn Journis sich als moralische mediale Institution aufspielen: die Empörten, die meinen Medien dürfen nicht zur Unterhaltung beitragen, genau solche Geschichten dann aber durch ihre Empörung in den sozialen Netzwerken erst zur Geschichte machen.

  4. Miriam sagt:

    Mich nerven Journalisten, die unsauber recherchieren, mit Halbwahrheiten um sich werfen und Zitate in einen Kontext setzen, der die ursprüngliche Aussage verfälscht. All dies nur mit dem Ziel, die Story aufzubauschen. Parallel wird der eigene Job, das eigene Tun moralisch erhöht (4. Gewalt im Staat) und mit Verachtung auf die PR- und Kommunikationsabteilungen geschaut.

    Vielleicht ist dies der Versuch, die eigene Position aufzuwerten in Zeiten, in denen Print langsam stirbt und der Informationsbedarf der Menschen über viele Kanäle gestillt wird, die eben nicht mehr von Journalisten befüllt werden.

  5. An Journalisten nervt ihr Abrücken von einer klaren LINKEN Position. Will heissen: Journalisten müssen die Interessen des Publikums vertreten. Also STAATSKRITISCH. Doch davon ist nichts mehr zu spüren: Die Journalisten sind staatsgläubig und rennen wie blinde Schafe hinter den Communiqués der SP, der Grünen und der Beamten nach.

  6. Olga sagt:

    Viele, viel zu viele Journalisten, wahrscheinlich Absolventen eines dieser unsäglichen Medienwissenschaftstudiengänge, MACHEN SICH NICHT KUNDIG, bevor sie schreiben. Sie wissen nichts. Sie “googeln” oder lesen in “Wikipedia” nach. Sie halten nicht mal die kleine Zeh ins Wasser, bevor sie darüber schreiben. Das ist schändlich und lausig.

  7. R. E. Knupfer sagt:

    Ärgernis Nr.17 der Branche:
    Betulich säuselnde Phrasendrescher, die von “glänzenden Kinderäuglein” am Räbeliechtliumzug oder von den “um die Wette strahlenden Rokokodämchen” am Sechseleutenumzug berichten – oder von den Erstklässlern, welche an ihrem ersten Schultag “der Dinge harrten, die da noch kommen sollten”. Hübsch auch “der junge Mann mit den braun gebrannten, kräftigen Armen und dem wiegenden, energischen Schritt” oder “die junge Frau mit den warmen Rehaugen” (Originalton aus einer “Bund”-Reportage von der Swiss Skills Bern 2014).

  8. Richard Stretto sagt:

    Zu Punkt 13: Dann sollte man aber dem Herrn Thomas Niggl auch verbieten, die stets immergleichen Ex-Fussballerkollegen (Stiel, Sforza, Ponte, Schällibaum) um Zitierbares anzubaggern.

    17. Nervt es mich, wenn ich im Online-Tagi Bildlegenden/Teaser wie «Nur wenigen Journalisten gelingt ein Coup dieser Grössenordnung: Der frühere Chefredaktor der «Washington Post» Ben Bradlee ist gestorben» lesen muss. Merkt denn dieser Journalist nicht, dass sein Doppelpunkt einen völlig verqueren Zusammenhang zwischen den beiden Sätzen herstellt? Es war ja wohl kaum des Schreibers Absicht, den Tod Bradlees zum Coup zu machen. Hat er aber. (Der «Spiegel» hat mit dieser Doppelpunkt-Unsitte angefangen. Und was vom «Spiegel» kommt, kann ja nicht schlecht sein… Aber muss es denn so gedankenlos kopiert werden?)

  9. Stefan Bachmann sagt:

    Was mich nervt, ist dieses ewige Journi-Bashing. Ja, es gibt nicht nur Qualitätsmedien. Aber es ist ja niemand gezwungen, den Blick am Abend zu lesen.

  10. Maria sagt:

    @Lüscher: Ich hoffe sie überstehen Ihren mutigen Artikel gesund und ohne kolaterale Schäden.

    17. Wenn ich im Kommentar Journalisten aufgrund ihrer schwachen Leistung, tendenziösen Berichterstattung oder schlicht wegen Verbreitung falscher Tatsachen oder ungenügend recherchierter Fakten beschuldige, und dann zensuriert werde. Ein absolutes No-Go. Leider sind echte Investigativ-Journalisten eines Kalibers von Wilhelm Hahne, Stefan Aust und Co. die wirklich wissen worüber sie Schreiben vom Aussterben bedroht. Mehr als eine Handvoll gibt es wohl im deutschsprachigen Raum nicht mehr. Verfolgt man diese alten Kaliber so wird klar, sie müssen ein Heer von Informanten haben, das sie auch decken und schützen. Anders sind ihre oft fast unglaublichen Recherchen und Leistungen nicht zu erklären.

    18. Wenn (Kassensturz-)Journalisten ihre Informaten denen sie via Telefonübertölpelung einige Informationen ausgerissen haben, diese in der Sendung dann auch noch blossstellen. Jeder Journalist der alten Sorte weiss, wie wichtig Informanten, oder moderner ausgedrückt auch Whistleblower, für ihn sind, und schützt sie mit allen Mitteln. Nur so kann er wieder auf sie zugreiffen. Wer dies nicht beherzigt landet auf Kassensturzniveau: oft haltloses oder mit Billigstargumenten oder gar nur Vermutungen gefülltes Anprangern anderer.

    19. Wie oft habe ich schon einen Schreiber des Google-Journalismus bezichtigt, und wurde dabei zensiert, obwohl ich richtig lag. Fachwissen, Kompetenz und heisse Infos holt man nicht bei Google. Das erarbeitet man sich im Feld. Dies aber auch nur, wenn man auf dem Gebiet kompetent ist. Sonst landen wir bei Punkt 5. (siehe Lüscher) Googeln kann jeder selber. Auch Beziehungen, Informanten und Wissen holt man sich nicht per Telefon und Mail hinters Pult. Da kann man allenfalls kurzfristige Erfolge mit Übertölpeln erzielen. Ein zweites mal geht das nicht mehr.

    20. Wer nicht denken kann führt vor: Floskeln wie “auf Anfrage teilte uns … mit”, “wie … verlauten liess” sind äusserst beliebt bei mangelndem Wissen und eigenem Denkprozess, proklamieren sie doch schon dass man nicht selber denken kann und deshalb andere vorführt. Journalisten die sich auf das Sammeln von Aussagen beschränken um diese in einem Artikel zusammenzufassen und dann meinen, sie seien ihrem “Aufklärungs- und Informationsauftrag” gerecht geworden sollten sich auf die Teilnahme bei Wikipedia beschränken.

    21. Das schlimmste: Gekaufte Meinungsbildung oder das im Auftrag absichtliche Täuschen der grossen Masse. Sozusagen die PR-ostitution des Journalismus. Dabei ist allerdings zu sagen dass nicht immer nur der Journalist dahinter steht. Hier spielen oft (politische) Seilschaften zwischen Verleger und entsprechender Interessengruppierung eine Rolle.

    22. Das gezielte Aufbauschen von Bagatellen, und das oft damit verbundene Abdrängen von Menschen in Ecken oder gar an den (sozialen) Pranger wo sie eigentlich gar nicht hingehören. Nur weil ein Schreiber eine reisserische Headline braucht. Wir nennen ihn den Blick-Journalismus.

    • Christian Lüscher sagt:

      Bis jetzt schon. Aber eigentlich immer.

    • Renato Edwards sagt:

      … und nicht vergessen:
      die Journi-Marotte Nr. 23, genannt “Linguistische Gender-Balance” – Journalisten, die sich nicht entblöden von “Blödianinnen und Blödianen” oder dergleichen zu schwafeln, sich dabei noch enorm progressiv vorkommen – und dem Leser damit bloss auf den Geist gehen …

    • H.T. Meyer sagt:

      Ihr Punkt 21 ist wirklich für unser Land oder jede Gesellschaft katastrophal. Hier wirkt die politische Macht der Presse. Nicht nur was sie schreibt sondern auch was sie verschweigt führt zur Fehlinformation des Volkes, das seine politische Aufgabe nicht mehr zum eigenen Nutzen erfüllen kann. Extrembeispiel ist die Alkoholfrage.

  11. bruno sagt:

    Schreibfehler, schlechte grammmmatik, … Zum Teil erbärmlich tiefes Niveaoeu

  12. Martin Frey sagt:

    17: “Der Journalist ist ein Mensch, der seinen Beruf verfehlt hat” hat schon Bismarck konstatiert. Sprich Journalisten sollten akzeptieren, dass sie primär auf keinem Gebiet wirklich Experten sind ausser in der Kunst des geschriebenen Wortes. Deshalb sollte man, wenn ein Journalist einen anderen zu einem Thema befragt, nicht letzteren spätestens ab dem 3. Interview zu einem Experten in wasauchimmer (Aviatik, Nahost usw) ernennen. Dafür braucht es in der Regel etwas mehr.
    18: Bitte keine marktschreierischen Verdrehungen von Tatsachen/Aussagen in Headlines die so nicht im Text stehen.
    19: Bitte keine erfundenen Geschichten/getürkten Bilder etc.! Kommt vor, habe ich selber aus 1. Hand erlebt…
    20: Bitte haltet Euch wieder mehr an die Trennung der Information der Leserschaft einerseits, von Eurer persönlicher Meinung andererseits. Für letzteres gibt es eigene Kolumnen. Geht im Zweifelsfall davon aus, dass Eure persönliche Weltanschauung meist weniger von Interesse ist als der Sachverhalt an sich, und das eine Vermengung im Sinne von Indoktrination/Belehrung oder wasauchimmer in aller Regel durchschaut und nach dem x-ten Mal nicht so goutiert wird.
    21: Ueberprüft bitte die Bilderillustration zu Texten sowie die Legenden darunter vor der Veröffentlichung. Nichts ist hochnotpeinlicher als Bilder, die schon auf den ersten Blick falsch sind. Denn sie springen ins Auge.

  13. Salva Leutenegger sagt:

    Wenn die Journalisten-Löhne höher wären, müsste Pkt. 11 nicht so oft in Anspruch genommen werden

  14. Thomas Kuhn sagt:

    Was mich an vielen dieser Kommentare unglaublich nervt ist, dass sie so ausschliesslich sind.

    Alle Journalisten sind naiv, links, inkompetent, etc.

    Genauso, wie alle Leser doof und alle Männer Schweine sind.

    Wenn doch nur jeder Kommentierende an sich selbst den gleichen gleichen Massstab anlegt, wie an den über den er/sie klagt.

    Eines noch. Ja ich verdiene meinen Lebensunterhalt mir dem Sortieren von Buchstaben, gebe mir redlich Mühe, dabei fair und kompetent zu arbeiten. Aber ich bin dabei der einzige Mensch, dem dabei schon mal Fehler passieren.

  15. Hippo Champus sagt:

    Das weitaus schlimmste Vergehen ist es, Leserkommentare zu zensieren oder gar nicht erst zu ermöglichen. Leider tut dies auch das Newsnet/TA sehr häufig, was wirklich ärgerlich ist.

    • Christian Lüscher sagt:

      Ja ja, das Argument der Zensur. Es ist so: Die nicht freigeschalteten Kommentare sind entweder unanständig, juristisch gefährlich oder schlicht absolut fehlerhaft geschrieben. Wenn Leser Qualität fordern dürfen, soll das auch umgekehrt gelten.

      • Hippo Champus sagt:

        Was heisst denn “unanständig”? Da nur etwa 70% meiner Kommentare auf dem Newsnet veröffentlicht werden, wird “unanständig” offenbar grosszügig als “der Autorenschaft oder dem Verlag missfallend” interpretiert. Denn meine Kommentare sind weder fehlerhaft geschrieben noch juristisch grenzwertig; und nach meinem Dafürhalten auch nicht unanständig.

        Was mich als Leser und Kommentarschreiber interessieren würde: Hat die Journalistin oder der Journalist bei Tamedia einen Einfluss darauf, welche Kommentare bei ihrem oder seinem Artikel publiziert werden? Oder werden, wie ich vermute, einfach die klickfreudigen “Pistoleros” bei Newsnet auf die Kommentare losgelassen?

  16. Peter Richter sagt:

    Journalisten nerven, wenn Bilder der politischen Konkurrenz mehrheitlich mit unvorteilhafter Ausstrahlung ausgewählt werden!
    Die linken Lieblingspolitiker kommen dagegen immer ungemein sympathisch daher, wenn der Leistungsausweis auch weiter auf sich warten lässt…
    Weiter nervt, dass junge rotgrüne Politiker übereifrig von Gratispropaganda profitieren, nach Bastien Girod, Cedric Wermuth und David Roth usw. ist jetzt Fabian Molina an der Reihe.
    Kennt jemand einen Präsidenten der bürgerlichen Jungparteien? Warum nicht?

    • Boris Jäggi sagt:

      Am meisten nerven die Journalisten doch, wenn sie etwas schreiben was nicht dem eigenen Weltbild entspricht, nicht?

  17. Frank Urfer sagt:

    Am meisten stört mich an den Jouranlisten, dass sie ihr Schaffen stets mit dem “öffentlichen Interesse” deklarieren. Schauen wir uns das mal etwas genauer an. Ich als Medienkonsument sage knallhart: Wenn der Journaliste die Veröffentlichung einer Geschichte mit dem öffentlichen Interesse rechtfertigt, dann besteht ein ebenso grosses öffentliches Interesse, die Quelle der Informationen offen zu deklarieren.

  18. Franz sagt:

    Mich nervt an Journalisten, wenn sie sich mit der Rolle eines Grossinquisitors bekleiden und auf alles Religiöse einprügeln.
    Der Geist der früheren Zeiten wirkt offenbar immer noch nach, als die Stadtregierung Felix Manz, Hans Landis und weitere religös Andersdenkende unweit der Rathausbrücke bei der Schipfe in der Limmat ertränken liess.

  19. Felix sagt:

    Mich nerven Journalisten, die ihre Unkenntnisse der deutsche Sprache mit möglichst häufiget Verwendungen englischer oder andersprachiger Worte und Redewendungen zu kaschieren versuchen.
    Und: Der, die und das gehören für mich immer noch zu einem vollständgein Satz.

  20. Marcel Zufferey sagt:

    Ach ja, noch etwas: Bitte mehr Journalisten mit naturwissenschaftlichem Hintergrund einstellen- wenn schon nur noch Akademiker schreiben dürfen. Die Art von Diskursen, welche all die Politologen, Ethnologinnen, Philosophinnen, Publizisten, Germanistinnen, Kunsthistoriker etc. vom Zaum zu brechen glauben, sind mitunter nur noch schwer zu ertragen!

  21. Heiner Hug sagt:

    Gute Liste, wirklich
    Nachplappern ohne viel Fachwissen nervt (aber das wurde schon gesagt).
    Was auch nervt ist Dünnhäutigkeit. Das sind meistens die, die in ihren Artikeln gern selbst kritisieren und pauschal verurteilen.

  22. Dietmar Herr sagt:

    Filmjournalisten, die lieber über sich selbst, als über Filme schreiben. Und die alles schlecht finden, was aus Hollywood kommt. Hat es in diesem Blatt ja so einige. Und gilt auch für kommerzielle Musik…nicht alles, was vielen Menschen gefällt, ist schlecht.

    • Peter Herzog sagt:

      Aber noch lange nicht alles, was vielen Menschen gefällt, ist darum auch automatisch gut. Und wenn etwas schlecht ist, (oder besser: er etwas schlecht findet) sollte ein Journalist das auch so schreiben. Sonst wird ja auch immer Haltung und Ehrlichkeit verlangt von den armen Journalisten. Nur in der Kultur sollen sie plötzlich dem Volk nach dem Mund reden? Komische Einstellung…

  23. Anrton Keller sagt:

    Ein Journalist ist ein noch unreifer PR-Berater. Erst durch andauernde devote Berichterstattung bekommt der Journalist die Chance in eine PR-Abteilung des Bundes oder von Grossfirmen gewählt zu werden. Dann ist der Journalist finanziell saniert bis zur Pensionerung. SVP Bashing ist immer besonders karrierefördernd.

    • Bernard Zappli sagt:

      Besonders auffällig bei Journalisten eines Medienkonzerns aus Zürich (Werdstrasse). Dann “briefen” sie dann ihre früheren Gspänli und können sicher sein, dass diese die Aussagen und Taten von BR/-in S.S. oder E.W.S. niemals hinterfragen.
      Punkt 18-20: Dünkel, Selbstgerechtigkeit, Beisshemmung in Richtung Links-Grün.

  24. Peter Richter sagt:

    In Deutschland neigen nur 15 Prozent der Journalisten dem bürgerlichen Lager zu!
    (Quelle: Hamburger Institut für Journalistik)
    Warum ticken Journalisten mehrheitlich links? Warum sind so viele Journalisten noch nicht in der Realität angekommen?
    Warum neigen Journalisten dazu, ihr verkrustetes Weltbild naiven Lesern jahraus jahrein aufzudrängen, schliesslich hat dieses linke Weltbild noch nie auf diesem Planeten über einen längeren Zeitraum bestand gehabt?
    Das nervt an Journalisten !!!

    • C. Leupi sagt:

      Herzig. Sinnfrei aber herzig. Dieses linke Weltbild ist vorher noch nie dagewesen. Daher können Sie gar keine Analyse wagen wie und ob dieses Weltbild Bestand hat. Aber ich glaube Sie verwechseln da den Sozialismus in der theoretischen Form, in der praktischen Form und das allgemeine linke Gedankengut. Hätten Mama Richter und Papa Richer mal dafür gesorgt, dass Sie eine Schule von innen gesehen haben. wäre Ihnen soviel wärmer ums Herz. Sie hätte vielleicht Arbeit und Freunde. So haben Sie nur Ihren Unsinn.

      • Peter Richter sagt:

        Leupi: Ich darf seit ich 50 Jahre alt bin privatisieren und mein Leben geniessen!
        Sie werden es kaum glauben, mein Erfolg beruht darauf, dass ich Menschen und viele Trends richtig und realistisch einschätzen kann/konnte, was Ihnen leider völlig abgeht.

  25. Felix Huber sagt:

    Das wichtigste fehlt: Politijournalismus, eigentlich der Norrmalfall in der CH-Medienlandschaft.. und zwar von allen politischen Seiten. Linker Politijournalsimus ist einfach stärker wahrnehmbar, weil die staatlich Medien tendenziel so besetzt sind. Da ist das Motto: Keine Aussage oder wenn, dann aus linker Weltsicht. Und ganz wichtig: Wenn etwas nicht erwähnt wird, ist es nicht gelogen.

    • Peter Richter sagt:

      Wenn etwas nicht erwähnt wird, ist es nicht gelogen?
      z.B. , während einer anhaltenden weltrekordhohen Masseneinwanderung den stark ansteigenden Ausländeranteil in den Sozialwerken nie thematisieren?
      Ok…, vielleicht nicht gelogen, aber absolut unverantwortlich gegenüber den nächsten Generationen in der Schweiz!

      • C. Leupi sagt:

        Na Richter, mal so gar nicht verstanden was der Hr.Huber geschrieben hat. Das wäre vielleicht auch noch erwähnenswert. Journalisten vergessen immer zu erwähnen wie gnadenlos dumm die braune Sauce ist.

        • Peter Richter sagt:

          @ Leupi
          Ich habe versucht den Kommentar von Felix Huber mit einem Beispiel zu bestätigen!
          Vielleicht nochmals ein Beispiel für C. Leupi:
          Nach der MEI-Abstimmung wurde ein (1!) einziger MEI-Befürworter (Freysinger) in die SRF Arena-Sendung “Spinnen die Schweizer” eingeladen …..???
          Sie dürfen weiter solche Zustände in unserem monopolistischen Staatssender ignorieren, aber seien sie bitte vorsichtig, man kann sich auch an zu viel roter Sauce verschlucken, wie die Geschichte immer wieder gezeigt hat.
          Übrigens aktuell bei unserem Nachbarland Frankreich ganz langsam und auch für C. Leupi sehr gut verständlich vor ihrer Nase einmal mehr sichtbar.

  26. Dan sagt:

    Journalisten, welche eine Artikel schreiben und sich auf “Statistiken” berufen. Die virtuosen Interpretationen sind bei Politikern schon extrem nervend, bei Journalisten kommt dann noch der belehrende Schreibstil dazu und der Anspruch, dieses Schreibwerk hätte etwas mit Wissenschaft zu tun. Es gibt dann auch nur genau 1 Studie – selbstverständlich repräsentativ und sowiso neutral – und diese 1 Studie ist 100% richtig (interpretiert). Uff…

  27. Edith sagt:

    Journalisten denken Sie seien moralisch und intelektuell den Normalbürgern überlegen.In Wirklichkeit ist es umgekehrt. Zudem ist sich der grösste Teil nicht einmal ihrer Subjektivität bewusst.Also unterstes intelektuelles Niveau. Auch die Journalisten die ich persönlich kenne sind ausnahmslos ungebildet, naiv und selbstverliebt.

    • Peter Herzog sagt:

      Gerade umgekehrt? Also alle Journalisten sind den Normalbürgern moralisch und intellektuell unterlegen? Das halte ich jetzt für genauso blöd wie das Umgekehrte…
      Und: Klar, Journalisten exponieren sich mit ihren Texten jeden Tag, etwas Selbstverliebtheit gehört wohl dazu. Aber dass Sie nur ungebildete und naive Journalisten kennen, heisst nicht, dass alle so sind. Es zeigt eher Ihr BIld von Journalisten. Wodurch wurde denn das geprägt? Schlechte Erfahrungen gemacht? Nähme mich wunder, wie man zu solcher Verbitterung kommt.

      Liebe Grüsse
      Ein Nicht-Journalist

  28. Sciencegate sagt:

    Wissenschaftsjournis nerven mit ihrer Wissenschaftsgläubigkeit. Hinterfragen tut not, gerade wenn Studien von multinationalen Konzernen (Pharma, Agrochemie) mitfinanziert werden.

  29. Urs sagt:

    Journalisten welche das Wort “Grüsel” gefühlte 10 Mal pro Jahr in jedem erdenklichen Kontext auf den Titel ihres Boulevardblattes abdrucken. Einfach abstossend und zum Fremdschämen.

    Journalisten die behaupten zu schreiben was die Leser lesen wollen anstatt sich an Fakten zu halten.

  30. Heiris Marolf sagt:

    Nummer 1 und die schlimmste Sünde im Journalismus ist, wenn ein gesponserter Beitrag nicht ganz klar als solcher bezeichnet wird. Oftmals ist dies nur versteckt erkennbar oder der Hinweis fehlt ganz.

  31. regula sterchi sagt:

    Ist der Täter ein Migrant, so wird dies ebenso betont, wie wenn das Opfer Schweizerischer Abstammung ist. Meinungsmache findet in vielen Blättern statt. Die Resultate davon sind in den Abstimmungsergebnissen deutlich zu erkennen. Ich wünsche mir, dass Journalisten sich ihrer Verantwortung wieder bewusst werden (ich weiss – es gibt auch Andere).

  32. Hinner sagt:

    Ja, so ist er halt: “der Journalist”. Lustig, dass man das Wort Journalist bei den meisten Punkten problemlos gegen “Lehrer” austauschen könnte. Aber was verstehe ich schon…

  33. Gabi Guckerli sagt:

    21. Der “Gaffer” von einst (etwa bei Verkehrsunfällen) wird heute als “Leser-Reporter” bezeichnet.

  34. Stefan Moser sagt:

    20. Es nervt an Journalisten, dass sie unsere Medienmitteilungen tel quel abdrucken und nichts hinterfragen. Da erstellt unsereiner Nasty Question Lists, brieft die Verantwortlichen, übt Interviews und wir können unsere Botschaften eins zu eins platzieren. Das ist langweilig!

    • kdm sagt:

      …Nasty Question Lists, brieft..

      Welche Sprache ist das?

      • Carmen sagt:

        Agenturdeutsch.

      • Michael sagt:

        hahaha das waren ja exakt die richtigen die reklamiert haben. Bei Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten gibt es einen sehr bekannten Ex-Journi der jahrelang in der Bundesverwaltung auf einer schwarzen Liste war, da er Themen frei von der Leber weg erfunden hatte. Farners Spezialität ist negativ PR (u.a. Einschleusen von Agents provocateurs in NGO). Die haben wohl nur reklamiert, weil sich die Journalisten nicht mehr so einfach einspannen lassen wie früher. Was mich zum Punkt 17 bringt: Es nervt mich, dass Journalisten auf “grosse” Inserateschalter Rücksicht nehmen müssen. Scharfe Artikel wie in der WOZ oder der Weltwoche sind so nur selten möglich.

      • Stefan Moser sagt:

        Dieselbe, in der Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Website-Angabe hinterlassen haben. OK?

    • Blanche Wu sagt:

      Ich ertragen bei Journis und auch Privatpersonen nicht, wenn sie meinen mit ihrem Englisch cool zu sein. Es ist immer noch Kurzinformation und nicht ein Briefing! Wir sind hier in der Schweiz und wenn sogar Marketingfirmen welche nur aus Schweizer bestehen auch noch mit diesem Seich anfangen hört es bei mir auf. Englisch ok, sobald jemand Englisch spricht oder muss, aber wenn wir Deutsch sprechen haben solche Modewörter nichts zu suchen. Es ist eher uncool und peinlich anstatt cool und hipster. Leider meinen viele Schweizer sie seien mega, wenn sie mit diesen Anglizismen um sich werfen. Nein: sie sind nur oberpeinlich damit. Oft noch sehr falsch ausgesprochen…

  35. Mich nervt eine Tageszeitung, die behauptet, dass sie unabhängig und ausgewogen ist und sich dann bei gewissen Themen zum unkritischen Sprachrohr macht. Einfach mal recherchieren, wie der Tagi sich im Fall der Finanzierung des zweiten Fussballstadiums verhalten hat. Anfangs gute Pro und Contra Artikel, aber später war es dann mit der Ausgewogenheit nicht mehr weit.

  36. Fritz sagt:

    Mich nervt, wenn sich Journalisten als Mitglieder einer edlen, elitären Zunft sehen. Ihr habt einfach einen Job wie alle anderen, macht ihn so gut Ihr könnt wie alle anderen. Natürlich haben Journalisten eine grosse Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit, aber das haben andere Berufsgruppen auch. Selbst wenn sie sich nicht dauernd selbst inszenieren.

  37. Susanne Lüscher sagt:

    Was mich an den Journalisten am meisten nervt, hat “die Anstalt” mit ihren Sendungen im April und September trefflich ausgedrückt.

  38. Tomas sagt:

    Ein guter Anfang wäre, Modebegriffe wie “Spin Doctor” wegzulassen. Sie versuchen nur verzweifelt den Schreibenden als informierten Insider zu verkaufen, was meistens im krassen Widerspruch zum geschriebenen Inhalt steht.

    • Klaus D- sagt:

      Auch “Content Manager” (wie hier weiter oben) oder ähnliche, schick sein wollende angloamerikanische Bezeichnungen, sind fehl am Platz. In diesem Fall nennt sie, was sie in Wahrheit sind: Reklamefuzzis.

  39. Sepp sagt:

    Mich nervt, dass Journalisten die Wahrheit verdrehen um eine Geschichte aufzubauschen indem sie eine reine Empörungsbewirtschaftung betreiben. Völlig unnötig. Zudem: nachdem ein Ruf zerstört wurde mit Andeutungen und sich herausgestellt hat, dass die Vorwürfe unbegründet waren, sind sich die Journalisten zu schade, den Schaden wieder gut zu machen. Auch die Moralintriefenden Positionsbezüge der Journalisten (Beispiele: Banken, Rohstoffhandel, Pharma, etc.) sind armselig. Schliesslich ist es eine Frechheit, dass Journalisten sich erdreisten über Dinge zu schreiben und (pauschal) zu urteilen, die sie nicht verstehen. Da sind sie aber hemmungslos. Im besten Fall erreicht die Schweizer Presse den Status von Halbwahrheiten, immer aber mit dem Anspruch auf Unfehlbarkeit. Qualität wird gar nicht erst versucht.

    • Hans Kurmann sagt:

      Kann ich nur unterschreiben Sepp. Und wehe ein Leser wagt es den Journalisten in einem Kommentar zu kritisieren! Dann wird wie wild zensuriert (die es ja in der Schweiz scheints nicht gibt) und der Text selbstverstaendlich nicht publiziert. Und wenns gar keinen Ausweg mehr gibt, dann “bleibt die Redaktion bei ihrer Aussage” …..

  40. Joerg Hanspeter sagt:

    Liebe Journalisten, wenn Ihr über ein Thema schreibt, dann eignet Euch doch wenigstens ein Minimum an Fachkenntnissen an und lasst den Artikel anschliessend von jemandem gegenlesen, der etwas von der Sache versteht.

    • DJ Doena sagt:

      Jup..

      Wo sowas in Filmen und Serien noch witzig ist, wenn einem die Festplatte aus dem Computer gestohlen wird und der gute “Hackfreund” die aufgrund der IP-Adresse der Platte (sic!) im Internet wiederfindet, so sind ähnliche Aussagen in einem ernstgemeinten Artikel in einer seriösen Zeitung/Zeitschrift nur noch peinlich.

  41. Reto sagt:

    17. Jedes alberne Skandälchen wird mit dem Suffix -gate versehen.

  42. Marcel Zufferey sagt:

    17. Ein guter Journalist macht sich nicht mit einer Sache gemein. Hat zumindest ein führender, deutscher Journalist einmal geschrieben. Überlassen Sie doch die Interessenspolitik anderen, PR-Agenturen zum Beispiel. Oder Content Makern. Die können das sowieso besser.

    18. Begegnen Sie dem Leser auf Augenhöhe, auch wenn’s schwer fällt: Er hat mittlerweile auf dieselben Daten und Informationen Zugriff, wie Sie auch! Das 20. Jahrhundert ist passé, die einst bestehenden Informationshierarchien sind eingestürzt: “Googles Mission ist, die Informationen der Welt zu organisieren, um sie für jedermann zugänglich zu machen.”, hat Google’s Chefökonom Hal Varian kürzlich in der FAZ gesagt.